VrS»»«er»1i«>,» - Preis«: Für Laibach: »anzjSbrig . . 8 fl. 40 kr. Halbjährig . . 4 „ 20 „ «'»rteljLbrig . 2 „ 10 » Monatlich ... — „ 70 „ Mit brr Post: Tanzjilmg...........,2 fl. Halbjährig............... 6 , «'«rteljLbrig ..... 3 , Für Zustellung in- Hau« viertelt. 25 kr., monatl. 9 kr. Einzelne Nummern 8 kr. H 271. Laibacher Tagblati »nonvme Mittbeilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. 4- Re»«ctt«» Bahnhosgaffe Nr. Ib. «ri>editi,»s- L J»ser»te>-vure«n: Tongreßplatz Nr. 2 (Buch-Handlung von Jg. v. -lei», mayr L Aed. Bamberg.) Jnserttonöpreise: Für die einspaltige Petitzei^. i L 4 kr. bei wiederbolter Eitz» slvaltung L 3 kr. Anzeigen bi« b geilen 20 kr. Bei größeren Inseraten und öfterer Einschaltung entsprechender Rabatt. Für compllcierten Satz besondere Vergütung. Samstag, 25. November 1876. Morgen: Conrad. Montag: Birgilius. S. Jahrgang. Das neue Bankstatut enthält, wie die „N. fr. Presse" mittheilt, folgende Bestimmungen: 8 1. Da« neue Privilegium der österreichisch-ungarischen Bankgesellschaft dauert vom 1. Juli 1877 bis 3 l. Dezember 1886; das Siegel der Gesellschaft trägt die vereiniglen Reichswappen Oester-ktich-UnaarnS. 8 2. Der Sitz der Gesellschaft ist in Wien; für Oesterreich und Ungarn werden zwei gleich berechtigte Bankanstalten errichtet 8 3. Die neue «ankgesellschaft übernimmt alle Bermögenorechte und Verpflichtungen der österr. Nalionalbank. 8 ^ regelt die Verkeilung des Reingewinnes; 8 11 verleiht der BankgeseUschasl das aus-schlietzliche Privilegium zur EmUion von Banknoten ; doch gilt die» unbeschadet der StaatSnolen-Circulation; die Noten werden auf der einen Seite druischen. auf der ändern S-'ite ungarischen Text haben. Z 28 enihält die Abweichung, daß statt von Subermünze und Silberbarren von klingender Münze "nd von Gold- oder Silberbarren die Rede ist. 8 30 normiert den Titel der beiden Bank-als: Bankanstalt der privilegierten öfter-Budop ""fischt" ^ankgesellschaft in Wien (oder 8 31 normiert, daß von der im Sinne der bemessenen Banknotenmenge 70 Perzent auf Oesterreich und 30 Perzent uvf Ungarn ent» fallen. Ein der auf Ungarn entfallenden Noten-menge en«sprechender Theil des Barschatze« soll in Pest erlegt werden. Die 88 32, 33 und 34 behandeln die Organisation der Direktion. Jede Bankanstalt wiro durch eine koordinierte Direktion verwallet; den Vorsitz in jeder führt ein uuter dem Titel: „Vice-Gouverneur" auf Vorschlag der betreffenden Regierung vom Mon-arche» ernannter Funktionär; je zehn Direktoren werden von der Generalversammlung, jedoch au« der Mitte jener Aktionäre gewählt, die Angehörige des betreffenden Landes sind, und vom Monarchen be stätigr. 8 38. Die Filialen jede» Lande« sind der be« treffenden Bankanstalt untergeordnet; die Gesellschaft ist verpflichte», auf Verlangen de« Gefammtmini-sterium« der betreffenden Reichshälfte neue Filialen z« errichten. tz 41. Der an der Spitze der Gesellschaft stehende Gouverneur wird auf Vorschlag beider Finanz, minister vom Monarchen ernannt. 8 43. Der Ausschuß unter Vorsitz de« Gou-verneur« ist da« Centralorgan der Gesellschaft; er besteht au« acht Mitgliedern, von denen je drei von den beiden Direktionen au« ihrer Mitte auf drei Jahre, je eine« sammt einem Lrsatzmanne von dem betreffenden Finanzminister au« der Reihe landes-angehöriger Aktionäre gewählt wird. Die Function«-dauer dieser Ausschußmitglieder währt drei Jahrr; außerdem sind die beiden Vice-Gouverneure Mitglieder de« Ausschusses. 8 44. Der Wirkungskreis des Ausschusses erstreckt sich auf alle notwendigerweise au« der Einheit des Nolenwesens und der Vermögensverwaltung hervorgehenden Agenden, und zwar insbesondere: 1. auf die Angelegenheiten, die sich auf das Verhältnis der Aktionäre zur Unternehmung beziehen: Umschreibung und Amortisation von Aktien, Einberufung von Generalversammlungen, Vorlage der Rechnungsabschlüsse, Verwaltung der Reserve-und des Peiisionsfond«; 2. auf die Eontrole über die Statuten und die reglement«mäßige Gebarung der Direktionen; 3. auf die statutenmäßige Disposition über den Bankschatz und die statutenmäßige Ausfertigung, Ausgabe und Einziehung von Banknoten; 4. auf die Entscheidung in Angelegenheiten, bei denen ein übereinstimmender Vorgang beider Direktionen nöthig ist, über welche aber durch Statuten und Reglement nicht für alle Fälle vorgesehen werden konnte. Dahin gehört insbesondere: ü) die Feststellung des Zinsfüße«; d) die Feststellung der belehnbaren Effecten und die Höhe, bi« zu welcher dieselben belehnt werden können; o) die Feststellung der Erfordernisse für die zum EScompte angenommenen Wechsel; 5. auf die Ernennung der Cenlralbeamten. 8 45. Der Ausschuß führt da« Hypotheken, geschäft. 8 46. Der Ausschuß versammelt sich in der Regel einmal im Monat, kann aber nach Bedarf zu außerordentlichen Versammlungen vom Gouver> Feuilleton. Der Wolsstödter. cSchluß.) Jean^w'^ Zonale später kam ich nach St. Eome, suchen, Heimat. Ich beschloß ihn zu be- niemand , Wohnung war bald erkuridet; aber denn die« ^ ^ ihn zu Hause finden werde, birae verbä 2°it, die er vorzugsweise im Ge- war eben Dennoch traf ich ihn daheim. Sr um ,ein ^ Gebirge zurückgekehrt, aber nur, in ein,«, - wieder zu verlosten. Er war Heit lieb °!^reqtrn Zustande, daß er sich kaum der Stuk. ^ ä" begrüßen. Fieberifch lief er in antworte,» , ""d her, ordnete die« und jenes, eitle wiek«. die Fragen seine« Weibe«, und - MI.'""-.»'"'' hl-»".. A-, «r S«w-°, beide -- Dnnn tralkasse gefertigt. 8 10. Der erste Generalsekretär nimmt an den Berathungen des Ausschusses theil, jedoch ohne Stimmrecht; er überwacht die Vollziehung der ge> faßten Beschlüsse.' 8 12. Bei jeder der zwei Direktionen sun. giert ein referierender General-Secretär analog dem ersten Generalsekretär beim Ausschüsse. 8 13. Die officielle GeschäftSfprache ist für die österreichische Bankanstalt die deutsche, für die ungarische die ungarische. Dieser officiellen Ge> fchäftssprachen müssen sich die beiden Anstalten sowol im Verkehre unter einander als auch mit dem Ausschüsse und den Filialen bedienen; bei aus gefertigten Urkunden dürfen auch Uebersetzungen beigegeben werden; im Verkehre mit Privaten darf nach Ermessen der Leitung auch eine andere als die officielle Sprache gebraucht werden. 8 14. Der Austausch der gegenwärtigen Na> tionalbank-Actien gegen Actien der neuen öfter reichisch-ungarischen Bankgesellschaft hat binnen zwei Jahren zu erfvlgen. K 27. Innerhalb der durch die Noten Eon tingentierung gesteckten Grenze verfügt jede Direktion über die Verwendung der gesellschaftlichen Mittel im Escompte- und Lombardgeschäfte. 8 28. Ueber die Annahme und Abl hnung von eingereichlen Wechseln entscheiden Eensur ComitäS, die am Sitze der Bankanstalten unter Vorsitz eines Direktors, in den Filialen unter Vorsitz eines Oberbeamten berathen. 8 33. Kein Wechsel darf, falls er anders den gestellten Bedingungen entspricht, zurückgewiesen werden, weil der Betrag, auf welchen er lautet, zu gering ist. Die kritischen Stimmen werfen einen Blick auf die Zwangsjacke, welche der Generalversammlung angelegt wird, sogar die Scrutatoren müssen je zur Hälfte deutsch und ungarisch sprechen; diese Bejlim-mung wird das Institut der Strohmänner wol auch in der neuen Bankaera nicht als überflüssig erscheinen lasten. Große Gefahren liegen in der d ualisti s ch en Organisation des Ausschusses und der Direktion, und in der dualistischen Noten-Eontingentierung. Der im neuen Statute normierte Geschäftsgang würde ohne Zweifel viele Klagen in Geschäftskreisen wachrufen. Die neue österreichisch.ungarische Bankgesellschaft soll ein gemeinsames Institut sein; nachdem die in Ungarn vorkommenden Verstöße und Fehler auch auf Wien zurückwirken, so ist für Oesterreich äußerste Bo> sicht geboten. In Finanz, und volkswirthschaft-lichen Kreisen gibt sich schon heute die Ueberzeugung von der Schädlichkeit jeder Notencontingentierung kund. In Abgeordnetenkreisen, namentlich in den Reihen der Verfassungspartei, wird der neue Bank-stalutsentwurf auf sympathischen Empfang und zu-stimmende Aufnahme nicht rechnen dürfen. Parlamentarisches. Der Eisenbahn-Ausschuß berieth über den Gesetzentwurf betreffend die Tarifreform und über den Antrag Rosers bezüglich einer Eisenbahn-Polizei-Ordnung. Der Budget - A u s sch u ß nahm den Vor-anschlag des Cultusministeriums in Behandlung, erledigte die Titel: „Stiftungen, Beiträge zu katholischen und evangelischen Eultuszwecken und für die griechifch-orientalische Kirche;' schritt zur Richtigstellung der Titel: „Subventionen und Dotationen an Verkehrsanstalten" und „Münzverlust." Der Preß-Ausschuß genehmigte zwei Gesetz' entwürfe; der eine betrifft die Abänderung der preß« prozessualen Vorschriften der Strafprozeß-Ordnung, der andere die Abänderung einiger Bestimmungen des Preßgesetzes. Der Ausschuß nahm als eine neue Bestimmung folgenden Paragraph in die PreßnovelK Fortsetzung tu der Beilage. zu finden waren. Da es ausgemacht war, daß Jean Reynaud vor dem Wolfe nicht geflohen sei, mußte man annehmen, daß sich der Wolf seinem Feinde zu entziehen gesucht, daß ihn dieser mehrere male verfolgt und erreicht oder sich von dem fliehen-Len Thiere habe nachschleppen lassen. Ich näherte mich, um Jean Reynaud ins Gesicht zu sehen. Sein Ausdruck überraschte und erschütterte mich umsomehr, als er von der schauerlichen Scene rings umher so auffallend abstach; denn dieser war ein Ausdruck höchster Befriedigung und seliger Ruhe. Ein unendlich glückliche« Lächeln war an seinen Lippen hängen geblieben. Rasch beugte ich mich tiefer, »m nach dem Halse des Thiere» zu sehen, und fand an der rechten Seite desselben eine gewaltige Narbe, die beinahe die ganze Halsfläche einnahm — jene Narbe, an der Jean Reynaud seinen Todfeind erkennen wollte. Er hatte ihn also endlich gefunden; seine Rache war gesättigt, feine Sendung vollbracht Daher dieses glückliche Lächeln, das den Todeskampf überdauerte. Einige Männer von St. Come trugen ihren ehemaligen Schulmeister in das Dorf, um ihn in der Nähe seiner Marion zu begraben. Den riesigen Wolf schickte man nach NimeS auf die Präfektur und dann auf den Markt, um wenigstens den Preis, den die Regierung auf Tödtung eines Wolfes setzte, und den Verkaufspreis für die Witwe Jean Rey-nauds zu gewinnen. Den Wolf kaufte der Maire zu St. Come; er ließ ihn auSstopfen und in der Mairie aufstellen, als Merkwürdigkeit der Gegend und als Erinnerung an Jean Reynaud, den Wolfs, tödter. _____________ „Alles ums Geld." Zu einem gewaltigen Auslaufe in Berlin gab vor vierzehn Tagen ein ganz gemeiner Schurken-streich Veranlassung. Eine bildschöne junge Dame in eleganter Kleidung durchschritt die Friedrichstraße in der Nähe der Behrenstraße mit einem durch Klebstoff auf dem Rücken befestigten Placat, auf welchem mit großen lesbaren Lettern die Worte standen: „Alles ums Geld!" Dieser ungewohnte Anblick lockte den hohen und nieder» Pöbel in Scharen herbei, man belästigte die Aermste mit frechen Blicken und Worten, ohne daß diese die geringste Ahn«ng von der an ihr verübten Infamie hatte. Erst einem des Wege» kommenden, ihr bekannten Herrn, an den sich die ausö äußerste Geängstigte hilfeflehend wandte, war e» Vorbehalten, ihr den Zettel abzu reißen. Beim Anblick des ominösen Schriftstückes brach die BedauernSwerthe mit einem herzzerreißen' den Schrei zusammen. Die sofort von dem Vater der Dame — einem höhern Ministerialbeamten ^ angestellten Recherchen haben ergeben, daß das Bube«' stück von dem Sohne eines berliner Bankiers vek' übt war, gelegentlich des kurz vorher stattgehabte« Besuches der jungen Dame im Austrage ihres Vaters im Comptoir des Bankiers. Der Niederträchtig* suchte seine Handlungsweise dadurch zu entschuldigen-daß das junge Mädchen seine LiebeSanträge zurück' gewiesen habe und ihre Liebe einem Buchhalter seine» Vater», einem armen, aber braven jungen Man^' zugewandt hatte, der sie bei einem Familienfest' zu dem er von dem Bruder seiner Braut war, kennen und lieben lernte. Die Mißhande» liegt schwer erkrankt am Nervenfieber darniede -Leider wird diesem Schurkenstreich die gebühr^" Strafe nicht folgen, da auf inständiges Bitten ° alten rechtschaffenen Vater« des Elenden die sch^ gekränkte Familie die Anzeige bei der StaatSanrva schaft nicht machen wird. ES bleibt in diesem Falle" sehr zu bedauern, daß gegen den nichtSwürdtg Buben nicht officiell eingefchritten werden kann. Vellage ,«n» „Laibacher TaMatt" «r. 871 vom 85. November 1876. Zur Tagesgeschichte. auf: ^Der Redacteür, Herausgeber und Drucker find berechtig!, daS Zeugnis über die Person de-Verfasser- oder Einsenders zu verweigern." Die Abänderungen des Preßgesetzes beziehen sich vornehm» Uch auf die Freigebung der Colportage, die Aufhebung der EautionSpflicht und der Ablieferung von Pflichtexemplaren an die Ministerien und Bibliotheken. Politische Rundschau. Laibach, 25. Novkmber. Inland. Der Direktion der Nationalbank liegt über das neue Bankstatut folgender An. trag des General-SttretärS Luc am vor: Die Bank-direction wolle gemeinschaftlich mit dem BankauS-schuffe beschließen: „1. Dem österreichischen und dem ungarischen Finanzminister ist das lebhafteste Bedauern auszuspcechen, daß die Bankvire«ion und der Bankaueschuß bei der Generalversammlung nicht beantragen könnten, die österreichische Nationalbank solle sich bereit erklären, das der österreichisch-ungarischen Bankgesellschaft nach dem vorliegenden Entwürfe der Statuten und des Reglements zu ver-leihende Privilegium zu übernehmen. 2. Die Bank-direction und der Bankausschuß sind der lieber« jeugung, daß eine den finanziellen und wirlhschast-Uchen Verhältnissen der Monarchie ersprießliche "AZestaltuna der Nationalbank nur erzielt werden kann/ wenn diese Umgestaltung nach wesentlich anderen Grundsätzen erfolgt, als sie in der Organisation der österreichisch-ungarischen Bankgesellschast gegeben sind. 3. Die Bankdirection und der Bank-ausschuß erlauben sich daher, den beiden hohen Fi-nanzvrrwaltungen ergebenst vorzuschlagen, es möge hochdensclben vorerst gefallen, gemeinschaftlich mit der Nationalbank jene allgemeinen Grundsätze und besonderen Bedingungen festzustklsen, welche bei der Verleihung de- Noten-Priviiegiums zur Geltung kommen sollen, um sodann zu deren formeller Durchführung schreiten zu können." Eluslavb. Die „Times" sagen, England schreite zur Confer enz mit der Hoffnung auf die Erhaltung des Frieden«. Um des Friedens willen werde eS alle Vorschläge unterstützen, die «ine Garant e für eine gute Regierung der insurgierten Provinzen bitten, ohne eine Rectificierung der inter-nationalen Grenzen herbeizuführen. Falls Englands Bemühungen fruchtlos bleiben, werde es für keine der kämpfenden Mächte Partei nehmen, sondern abwarten, was die Zukunft bringt. Die internationale Telegraphen-Agentur meldet Belgrad vom 22. d „Das serbische Mini> steriun, gab gestern seine Entlastung. Der Fürst "ahm dieselbe jedoch nicht an, doch beharrten die ^tiliistrr aus ihrem Entschlüsse. Der Grund der Demission ist noch unbekannt." Rußland, beharrt auf strenger Ueberwachung der Durchführung der Reformen in der Türkei und verlangt zu diesem Bchuse mit aller Energie die friedliche Controls-Occupation. Daß von dieser feindliche ExMiv-Occvpation nicht weit entfernt, Listen die Mächte und können sich darüber umsoweniger täuschen, als die Kriegsvorbereitungen in Außland im Augenblicke stärker betrieben werden, ^ seinerzeit vor Ausbruch des Krim-geldzugeS. 2>anj brsonders sind es die Festungen, denen die g^ßte Aufmerksamkeit zugewendet wird, und es soll namentlich Odessa in einer Weise befestigt worden wel^ die Armierung aller Festungen aus den »tidzützrn der letzten Jahre übertrifft. Der türkische Reformrntwurf besteht aus 127 Artikeln, welche behandeln: 1. Die Minister-«eran,worllichkeit, 2. die Agenden des NationalratheS, ?- die Gleichheit aller Nationalitäten vor dem Ge-die Bestimmungen gegen willkürliche Acte R,snN«rung. In Bezug auf die Gesetzgebung der A. l"« beschränkt sich der Entwurf aus das Ver Modifikationen auf Grundlage eiuer sollen Decentralisation eingesührt werden — Zum Prozeß Francesco ni. Wiener Blätter melden, daß der Kaiser daS wider Heinrich Fran» cesconi gefällte Todesurtheil ausgehoben und den obersten Gerichtshof angewiesen hat, eine zeitliche Strafe zu bestimmen. Dieser bestimmte denn eine zwanzigjährige schwere Kerkerstrufe. Nach dieser Nachricht wird Francesconi, welcher 26 Jahre zählt, im 47. Lebensjahre den Kerker verlassen können. — Laiidtag-wahlen in Dalmatien. Aus dem Lolleginm der Städte und Handelskammern wurden sieben Autonome und vier Nationale gewählt, und zwar: In Zara PodestL Trigari, von der Handelskammer deren Präsident Äbelic; in Spalato Podestü Dr. Bajamvnti, von der Handelskammer der pensionierte Profeffor Dr. Radmann; in Ragusa Podest«, Bros Pozza, von der Handelskammer Advocat Dr. Liugria ; in Sebenico PodestL Supuk; in MacarSca Weitpriester Ljnbic; in Lurzola Advocat Dr. Amerlinit; in Lesina Littovecchia Advocat Dr. Botterj und in Lattaro-Perasto Kreisgerichts-Präsident Frari. — Abnormität. Ein grazer Arzt theilt der grazer .Tagespost" mit, daß am 20. November eine 26jährige Frau Zwillinge erhalten hat, welche mit einander derart ver-wachsen waren, daß aus der rechten Brustseite des einen Kindes sich Rumpf, Arme und Kopf des zweiten Kindes entwickelten. DaS Geschöpf hatte also einen doppelten Leib, zwei Köpse, aber nur zwei Füße. Auch wurde au einem Leibe eine äußere, etwa zehn Lentimeter lange Fortsetzung der Steißwirbel bemerkt. Diese Monstrosität wurde dem pathologischen Museum zur Aufbewahrung übergeben. — Interessanter Briefwechsel. Aus Dresden wird der ,N. fr. Presse" geschrieben: „Für die Brief. Literatur steht eine höchst interessante Bereicherung in Aus-sicht, die zugleich von großem Werthe für die Musikgeschichte der Dreißiger« uud Vierzigerjahre fein wird. Lange Zeit hielt man den umfänglichen Briefwechsel Friedrich Chopins, des berühmtesten und eigenartigsten Elavier-Componisten der neueren Zeit, für vernichtet, bis man vor kurzem erfuhr, daß diesen aus etwa dreihundert Briesen an und von Chopin bestehenden Schatz seine treue Schwester, die ja auch in der letzten Zeit seiner Krankheit von Warschau nach Paris geeilt war, um durch ihre Pflege das vorzeitige Ende des geliebten Bi nders abzuwenden, in Bei Wahrung genommen und pietätvoll behütet hatte. Dem hiesigen Hof-Musikalienhändler F. W. Ries ist es nun gelungen, daS Eigenthum an dieser Briessammlung zu erwerben, um sie demnächst in deutscher Ueberjctzung zu veröffentlichen." Mal- und Provmzial-Äugtiegeuheükv. Originai-Correspon-enz. Krainburg, 22. November. (K a n ke r b r ü cke. — Die Presse als Geißel) Aus der neu errichteten Reiäsbrückc Uber die Kanker bei Krainburg fand am 22. d die Belastungsprobe statt. Die Brücke ist aus Eisen nach amerikanischem Systeme in dem Etablissement Korösi in Graz gebaut. Die Brücke senkte sich unter der Last von circa 2000 Zentner» Steingerölle um 25 Lentimeter. An derselben Stelle stand vor 40 Jahren eine Brücke auS Stein, die jedoch nach — achttägigem Bestände wieder zusammettfiel. Di-se Brücke liegt sehr romantisch, einerseits der stolze Äriutovc, andelerseitS die tiefliegende Kanker; die Aussicht von dieser Brücke dürsie zu den schönsten in Oesterreich gezählt werden. Landrsprästdent R. v. Wid-mann und Landtagsavgeordneter R. v. Gariboldi wohnten der Belastungsprobe u»d dem Acte der Ucbergabe dieser Brücke sür den allgemeinen Verkehr bei. Der Staatsschatz concurrierte zu diesem Brückenbau mit dem bedeutenden Betrage von 50,00«) fl. Bei der Belastung-Probe und Brllckenübergabe vermißte man unliebsam die Gegenwart des Bürgermeisters von Krainburg; er virsänmte eS, de» Aesühlen de« Dankes, zu welchen die Krainburger, deren Jntereffen durch diese» Brückenbau wesentlicher Nutzen zugesührt wird, verpflichtet sind, im Namen der Gemeinde Ausdruck zu geben. Der Berichterstatter ist überzeugt, daß diese Schlußbemerkung in hi-stgen nationalen Kreisen eine ausgiebige Quantität »Bist und Galle" erzeugen wird. Der Referent fürchtet beide Substanzen niLt; eS wird seine weitere Ausgabe sein, alle wichtigen Ereignisse, unter einem auch alle Un zul öin ml > chke iteu , welche hier und in unserer Gegend z« verzeichnen sein werden, der Oefsentlich- keit zu übergeben, mag man hierüber au» in national» klerikalen Kreisen, ja selbst im Schöße deS GemeinderatheS, mit dem Bannflüche drohen. Die Geißel der Presse wirkt schärfer als die üblichen Kritiken in Gasthäusern. — („Vtovenski Narod" als Bertheidi g e r.) Die „Laib Ztg." brachte vor einigen Tagen Bericht, daß sofort nach dem Tode des Postmeister» Bregar in Weixelbnrg und während dessen Leiche im Sterbehause noch anfgebahrt lag, ein Theil der dortigen Bevölkerung sich beeilte, da- BerlafsenschastShauS förmlich zt, plündern und auSzurauben. Die AmtSzeitüvg bezeichnete diesen vor-fall als „unerhört." „Slov. Narod" wirst sich al» Berthei-diger der sehr ehrenwerthen Diebe ans, entschuldigt die Dieb-stähle durch den zufälligen Umstand, daß Bregar Witwer, kinderlos und ohne Verwandte war und in solchen Fälle» daS Landvolk sich berechtigt fühle, nach HerzenSlüst zu stehlen. „Slov. Narod" sagt, er finde daS Verfahren deS Landvolke« wol al» unrecht und strafwürdig, jedoch „unerhört" nicht. Vielleicht würde der ehrenwerthe Anwalt den AuSdruS „unerhört" zugegeben ha^en, wenn dir geschätzten Diebe auch den Leichnam de» Bregar gestohlen hätten? — (Slavische Gladiatoren.) „Slov. Narod" erwähnt in seiner 268. Nummer einer Broschüre deS Uni» versitätsprofeffor» Pervolf in Warschau und einer Dissertation deS russischen Literaten Kotljarev»ky, der sich den Untergang der Elbe-Slaven alt Thema wählte und den Glauben der Germanen gleichstellt dem Islam der Türken, beziehungsweise dem Fanatismus. Die germanische Klerisei, die germanischen Bischöfe, welche seinerzeit die sla» vischen Volksstämme mit den „Wohlthaten" deS Katholizis-mus beglücken wollten, lebten wieder aus in den türkischen Sostas, welche auf demselben Wege Mit den „Wohlthaten" ihrer Religion die Südslaven beglücken wollen. — Die auS hundert und hundert Wunden blutenden slavischen Völker der Balkan-Halbinsel rufen dem russischen Imperator in zwölfter .Stunde auS Millionen Kehlen zu: Moritnri ts SLluttmtl* — (Hohe n ationale Pol it ik.) „Slov. Na-rod" citiert in seinem Leitartikel: „Haus HabSburg" auS Gras BethlenS „Lorr. Hongr." einige gegen die Orient-Politik deS Grafen Andrassy gerichtete Aenßernngen, nemlich daß die Mission Oesterreich-UngarnS, welches 15 Millionen Slaven zählt, nicht darin bestehen könne, den Gendarmen der Türk.i abzngeben. Tin Minister, der seinem Monarchen eine so perfide (?) Politik anrathen würde, macht flch der Sympathie« der slavischen Bevölkerung Oesterreichs verlustig und würde unter einem die heiligsten Jntereffen der Monarchie preisgeben. Die Slaven im Hause HabSburg, welche n i e staatsfeindlich gewesen (?), verlangen nichts anderes, als daß sie Herrrn im eigenen Hause seien, daß ihre Sprache in Schule und Amt geachtet und ihre Nationalität durch fremde Elemente nicht untergraben werde. — Wir errathen nur allzndentlich, waS Freund Spiegelberg-Narod unter der Firma „Herren im eigenen Hause" versteht. Diese „Herrenschaft" wäre gleichbedeutend mit der Austreibung des deutschen versassungSfreundlichen Elemente« ans allen Ländern, in welchen derzeit die deutsche und slavische Zunge herrscht. — (Wit nsche und Beschwerden.) Die zusam-iiieiigescharlten Kothhansen bleiben in den Straßen und Gaffen zum besonderen Vergnügen der Paffanten gewöhnlich so lange liegen, bis dieselben entweder durch Regenwaffer in die Kanäle abgeschwemmt oder von den Fuhrwerken wieder auseinander gesührt werden. Die Zahl der Fuhrwerke entspricht jener der kothscharenden Taglöhner durchaus nicht, während doch die Fuhrwerke den zusammengescharrten Koth sogleich wegsühren sollten. — (Der ärztliche Verein in Kr a in) hält am 29. d. M eine MonatSversammlung ab Auf der Tagesordnung stehen: V Innere VereinSaugelegenhelten. v. Wissen» sch-stliche Vorträge: 1. Pros Valenta: über habituelle Hydrozephalo-Mrningozele; 2. Primararzt Dr. F n x: chirurgische Mittheilungen; 3. Stadtphysikcr Dr. Kowatsch: über die Diphlheritis-Tpidemie de» JahreS 1875. — (Ster befälle.) In Lilli statb der Leder-fabrikant Herr Anton Laßnik, ein thätige» Mitglied der VeifafsungSpartei und ein eifriger Gegner der klerical-na-tionalen Präponderanz in Untersteiermark. In Marburg verschied der BezirkS-Schnlinspector Herr Hafner, ein hervor» agendkr Pädagog und Stenograph. — (Triester Neuigkeiten.) Sestern spielte das berühmte florentiner Quartett im Redoutensaale das v-äur Quartett von Haydn, da- L-äur Quartett von Beethoven und daS L-moll Quartett von Berdi. — Der CircuS Suhr gibt am 89. d. M. die erste Vorstellung. — (Lvucert Orgeni-Timanoss-Hast.) Ungefähr ISO Mustkfreunde mögen sich gestern im Hierland» schaftlichen Nedouteasaale eingesuuden haben, um das ge-nannte Künstlerinnen-Trifolium zu hören. DaS Programm signalisierte die,^-woll-" und ,6-äur-Sonate" von Rubin-stein. Anstelle dieser reichhaltigen Ankündigung hörten wir nur de» ersten Satz der 6-äur-Sonate Rubinsteins, und diese ohne Schwung und Feuer. Die Weglassung der übrigen Sätze dieser Sonate verletzte da» dem Publikum eines Loncertsaalel schuldige Dec»rum; leider machten sich bereit-einige Loncertgeber dieses unverzeihlichen Vergehens schuldig. Frl. Orgeni bewährte sich in der Rossini'schen Arie auS „SemiramiS/ obgleich die Kraft ihrer Stimme — wie aus den un» vorliegende» Journalberichten über vorauSgegan-gene Loncerte in Deutschland, Frankreich u. s. w. zu entnehmen — eine starke Dosis eingebüßt haben mag, als vorzüglich geschulte Loloratursängerin; in der walachischen Sonate von Braga und in dem russischen BolkSliede „Nachtigall- stand Frl. Orgeni als eminente Liedersängerin vor un», deren Gesang durch seelenvollen Bvrtrag zu stürmischem Beifall hinriß; die Schlußpiece moi," Mazurka von Chopin, trug Frl. Orgeni mit zündendem Schwung und zarter Nuancierung vor; minder befriedigte in sämmt-lichen Piecen der stoßweise auSgesührle Triller. Frl. Orgeni überraschte unS am Schluffe noch mit einer Zugabe, welche Zeugnis gab, daß die aus hoher Stufe stehende Sängerin eine hohe Schule mitgemacht; leider schien gestern die Ge-sundheit des Fräulein angegriffen zu sein, wodurch die Krast der Stimme wesentlich beeinträchtigt wurde. — Die junge Violinvirtuosin Frl.Hast seffelte in erster Linie die volle »ufmerkfamkeit der Zuhörer. Frl. Hast entfaltete in der ersten Piece; »Air,' von Bach, großen Ton; in der drittten Piece: »Tarantelle," von BieuxtempS, riesige Technik, und in der „Othello-Phantasie," von Ernst, bewunderungS-würdige Kraft, schwungvolle Bogensührung, tadellose Reinheit bei Doppel- und Accordgrifsen und eben auch lobens-werthe Technik. Wir dürften kein ungerechte- Urtheil fällen, wenn wir betonen, daß dem Frl. Haft der erste Preis de-gestrigen Abends gebührt. Der stürmische Applaus, den Frl. Hast erntete, berechtigt zu dieser Preiszuerkennung. — Frl. Tim an» ff Mt große Technik zur Haupteigen-schast ihre- Klavierspieles. Unter den vom genannten Fräulein vorgetragenen Piecen glänzten das „Pastorale', von Ecarlatti und die Zugabe, eine Lomposilion Chopins; Schuberts „«retchen am Spinnrad» litt an richtiger Auslassung und correcter Durchführung, und der LiSzt'schen „TaranteUe" fehlte der nöthige Schwung. Die Zuhörerschaft bewies sich auch gegenüber dem Frl. Timanosf beifallSlustig. Der Beifall, welcher diesem Künstlerinnentrifolium gespendet wurde, wird schwerer wiegen als der reine Kasse-Ertrag. Die LoncertauSlagen für Saalbenützung 20 fl., Beleuchtung und Beheizung 6 fl., Placate und Programme 15 fl, Diener b fl., 10 Perzent an die Theaterkasse u. a, erreichen in Laibach eine Höhe, daß wir in Hinkunft aus den Besuch fremder, Namen habender Künstler weiden verzichten mllsskn. Der geringe Reinertrag eineS LoncerteS im Betrage von 70 fl. ist doch nicht einladend, eine Toncertreise von Wien oder Graz auS nach Laibach zu unternehmen. In erster Linie sollte sich der LandesanSschuß im Interesse der Kunst und in Würdigung der Kunstgenüsse, die der Bevölkerung der Landr-Hauptstadt bereitet werden, bestimmt finden, zu Concerten sremder Kunstnotabilitäten den Redoutensaal unentgeltlich zur Benlltzung zu überlassen, und die srem-den Künstlern zugunsten der Theaterkasse octroyierte zehn-perzentige Reinertragsgebühr auszulasseu. Ein zwischen dem LandesauSschufse »nd der Theaterunternehmung geschloffener Privatvertrag kann doch nicht dritte, sremde Personen belasten? Line Regelung dieser Perzentnalanzelegenheiten «äre dringend nothwendigl — (Landschaftliches Theater.) Lictorien Sardou rollt in seiner vieractigen Komödie „Onkel S a m" Bilder auS dem Leben in Amerika aus. Wir sehen ein buntes Durcheinander, nehmen Einblick in den gesell schaftlichen Verkehr in den Freistaaten und überzeugen unS von der aus Handel und Schwindel beruhenden Action der dortigen Bevölkerung, die ihre gewinnsüchtigen Hände auch bei LiebeSaventuren und EhebÜndniffen im Spiele hat. Sardou'S „Onkel Sam' entbehrt geistiger Grundlage, liesert wenig Interessantes, Spannendes und UeberrascheudeS. Der Magerkeit deS Textes und der Handlung ist eS zu-zuschreibrn, daß ein Theil des Publikums schon nach dem dritten Acte da- Schauspielhaus verließ. Fräulein Singer setzte den ganzen Fond ihrer künstlerischen Begabung ein, um, gleich dem Schöpfer der Welten, auS dem Sar-don'schen LhaoS, d. i. au- Nichts — EtwaS zu schaffen. Fräulein Singer führte die Rolle der „Sarah' auf Grund richtiger Auffassung eminent und elegant durch; köstliche Laune ergötzten daS Ohr und piächtige Toilette fesselten daS Auge deS Publikums. Dem Fräulein Singer wurde großer Beifall und stürmischer Hervorrus zutheil. Ueber die Leistungen der übrigen mitwirkenden Blthnen-kräste wollen wir nur bemerken, daß die Rolle de« „Mar-quiS v Rochemore" in die gewaltigeren Hände deS Direktors Herrn Fritzsche hätte gelegt werden sollen. Aus großen Bühnen mag diese Komödie durch splendide Ausstattung immerhin einen Ersolg erzielen, jedoch auf Provinzbühnen wird selbst die bestmögliche Jnscenierung die Blößen geistiger Armuth, an welchem dieses Bühnenwerk leidet, zu bedecken nicht imstande sein. Witterung. Laibach, LS November. Nebel, windstill. Temperatur: morgens 7 Uhr — 10', nachmittag-2 Ubr 0 0« 6. (1875 18«; 1874 13'6.) Barometer im Fallen, 736 39 mm. Das gestrige Taqe»-mittel der Temperatur -s- 10', um 19' unter dem Normale. Lsgekomweue Kre«de am 25. November. Hstel LtaSt Wien. Löw, Schätz, Reif und Löwith, Kflte., Wien. — Neuhaus, Kfm., Remscheid. Jakowitz, Ksm., Reichenberg. — Röthel, Bottschee. — Mich, Privat, Römerbad. h«irl Elefant HIadnikar, Unterkrain. — Schalter, Ksm., Wien. — Friedmann, Kfm., Pest. — Kraker sammt Frau, Lilli. Sternwarte. Jaklir sammt Frau, Widem. Stadt Laibach. Zupaniii, Triest. Petriö, Unterkrain. — Hirscher, München. Mahren. Eisenstädter, Scbleiming. — Eisenstäbter, Solo-nok. — Schrott uud HirS, ZikS. Kaiser von Oesterreich Hammer, Klagensurt._________________ Verstorbene. Den 24. November. Ignaz Zormann, Wagner, 40 I., Livilspital, Meningitis. — Ursula Grum, Tag-löhn-rsgaltin, 36 I., Livilspital, Lungcntuberculose. Maria Lepori, Studeutenhalterin, 66 I., St. PeterSstraße Nr. 24, an Lungenödem. Gedenktafel Lber die am 28. November 1876 stattfindrndin Acitatisnen. Reass. 3 Feilb., TomZii'sche Real., Baisch, BG. Fei-striz. — Reass. 3. Feilb , Penko'sche Real., Parje, «G. Feistriz. — Reass. 3. Feilb, Tomsii'sche Real., Koritence, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Martin Penko'sche Real., Parje. BG. Feistriz. — 3 Feilb., Joses Penko'sche Real., P«rje BG. Feistriz. — 3. Feilb , Schauer'sche Real, BojanSdors, BG. Feistriz. — 3. Feilb., Likon'sche Real., Oderkoschana, BG. Adelsberg. — 2. Feilb., Celhar'sche Real., St. Peter, BG. Adelsberg. — 2. Feilb., Magajna'sche Real., Kalten -selb, BG. Sdelslerg. — 2. Feilb., l.'enar('ii'sche Real., Na-dajne-Selo, BG. Adelsberg. — 2. Feilb., Slejko'sche Real., Bnkovje, BG Adeloberg. — 2. Feilb., Kokal'sche Real, Predmost, BG. Lack. — 2. F'ilb., Zuidaräii'sche Real., Nadajne-Selo, BG. Adelsberg. — 3. Flb., GlaZar'sche Real., Kölsche, BG. AdelSberg. - 3. Feilb., Cirmann'schr Real., Povrsje, BG. Gurkseld. 3. Feilb., Stnbel'sche Real., Ratschach, BG. R-tschach._________________________ Theater. Heute: Dritte« Gastspiel de- Fräulein Mathilde Singer, erste Liebhaberin am k. k. pr>» Larllhealer in Wien. Zum ersteumale: Dos erste Mittagessen. Lnst- spicl in 1 Act von L. Görlitz. Hieraus: Im Warlc-salou erster Klasse. Lustspiel i» 1 Act von H. Mülle,. Zum Schluff- ?um ersteumale: Die Hochzeitsreise. Lustspiel in 2 Auszügen von Roderich Beuedix. Telegramm. Wien, 24. November. Dar Abgeordnetenhaus, dir Beralhung über die Reform der politischen Ler waltung fortsetzend, lehnte alle im Berlaufe der Debatte gestellten Anträge und ebenso den dies« bezüglichen Ausschußantrag ab; setzte die neue Execu« tion-ordnung von der Tagesordnung, dieselbe dem Civilprozeß-Ausschüsse zuweisend, und beschloß, die Petitionen wegen unregelmäßiger Wahlvorgänge in Dalmatien der Regie>ung zur Erwägung einer Untersuchung abzutreten. Im Verlaufe der Discussion versprach der Minister des Innern, daß, wenn illegale Vorgänge vorgekommcn seien, dieselben geahndet werden würden; nöthigenfalls werde eine Unter-suchung durch eine Ministerialcominission eingeleitet werden. — Die Blätter melden, eine Conferenz Her verfassungstreuen Abgeordneten werde Montag stattfinden ; die Minister wurden zu derselben eingeladen und haben ihr Erscheinen zugesagt. Wiener Börse vom 84. November. jose von 185« .... kose »o» 1860, gan», Sose von 1860, Fünft. , Prami-nsch. «. 1861 . 1S1-- Liebenbür». llngar» Snalo-Bank . . . lrwit-nstatt . . . v«ostt«nbank. . S»com»te-«nftalt Franco-Bank . . HandeUdank . . . katiovatbank . . Oest. Bankgesells. llnion-Bank. . . verk«hr«bank. . . »Ifittd-Bahn . . Ikarl Ludwigbabn Sais. Slis.-Lahn Lais. Fr, gosef«d ktaatsbahn . . . kitvbah............ «eld Ware 41 6V 61 70 67 67-Sc Hit 7S 108 SS lVL,-— 109-50 U5-- riöbo 1S4- 1S18S »-!>- v>ar->llg. öst. Bod.-Lredit. rv« — »0«.«0 dto. in 3» I 8S 75 »0 — Kation, ö. W LH -o -7'_____________ Ung. Bod.-Eredi:aiil>. -H'U, W 70 ^rtor1tLt»-OdI. - - 7S-K0 70'7S 71 — 141 KV 141 75 «50 - 660 - 837 839-- 48 — 18 5V 77.- ',8- 94 50 95- L00 - sro-bv 136 50 187 — 180 so iri eo r«3. L64 — 7950 79 75 S»n, Ios-f«-Babl. Oeft. Nordwestbahn Siibellbürg-r . . . Eüdbahn^t » Per,, dto. Bo»« I-o«o Lredit - Lose .... Rudolf« - üose . . . ^ voll». (3Mo» «ng«buri 100 Mark Franks. IM Mark . Hamburg „ , London 10 Psd. St-r>. Pari« 10» Franc« ISiunoo Lais. Mün,-Du>.alk X>-Kranc»kück . . . Deutsche Neich«banl. Eilber . . »r — »8,S «S'io irs — »»so I»»50 ir so ,1,5 1« eo »o- s S6 «I'«o II» - »»eo «8L0 LS'SO Ibd SU »i — ISO — IZ s er rs UL - «o 1» 1« 0« IIS keiegraphjicker Cursbericht am 25. November. Papier-Rente 6115 — Silber-Rente 66 80 - 186>x' «taatS-Anlehen 108 k>0. - «ankactieu 825. — Credit 139 90 - London 126 60 — Silber 112 80 — «. k. M«'-»' dukaten 5 98 — Ätt.Kranc« Stücke 1010. — 1 «ei t mark 62 20. Eine schöne Wohnung, im schönsten Theile der Stadt gelegen, bestehend auS aLt Zimmern, Küche, Keller, Speise, Holzlege und Dachkammer, ist von Georgi 1877 ab zu vermiethen. Näheres auS Gefälligkeit im Comptoir dieses BlatteS. (552) 9 ' (d>lphemd), bestes wiener f^4-Fabrikat, ausgezeichnet durch Schönheit und große Dauerhaftigkeit; von dem echten Silber gar nicht zu unterscheiden: 6 feine Eßlöffel nur 3 fl., 6 Tislbmesser oder Gabeln fl. 2'8V, 6 Kaffee- oder Tbeelöffel fl. 1>5«, Nahmschöpser 8« kr., Suppenscbvpslöffel fl. Besonders bemerken«- werth: 1 elegant eingerichtetes Etui mit 6 Messern, 6 Gabeln, 6 Löffeln und 6 Kaffeelöffeln, alles zusammen nur fl. Itz. I Stllck Silberseise 25 kr. Einzig und allein pr. Nachnahme oder Vorhersendung des Betrages zu beziehen durch daS ExporthaiiS L. »r. 14, ^tvn. Ausführliche PreiScourante gratis. (610) 12 4 Spitlwerlre, 4 bis 200 Stücke spielend; mit oder ohne Expression, Mandoline, Trommel, Glocken, Lastagnetten. Himmelsstimmen. Harsenspiel rc. Spieldosen, 2, bis" 16 Stücke spielend; seiner Necessaires, Cigarren-stLnder, Schweizerhäuschen, Ph»tograp!ie Albums, Schreibzeuge, Handschuhkasten, Briefbeschwerer, Blumenvasen, Cigarren-Etuis. 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Unwahrheit bringt Rosen. Wiedersehen in der Hölle. Lin offener Wort in Sachen der Loiktjchule. Loppelbllck aus Nuß- land. EiivaS über die leibeigen- schast. Wer sind wir und wie vieler sind uns? Warum wollen die Män> nrr nicht heiraten? Ich lrag' ein süß' Geheimnis. Gedicht von Schroeder). Schlitzet den Sparpsennig. Zur Rettung von Verunglückten. Schule des SlerbenS. Haldverkl ungene Helden- Jendy künde. Lin Soldateuflilchlling. (Beschichte anS dem Volksleben ^____________ vergangener Zeit.) Aus dem Tagebuch des > DaS Sparkasse-BUchel. (Eine heiligen Petrus. I lehrreiche Geschichte sür Drei großmllthige Herren Jung und Alt, erzählt von und ein kleinmllthiger § Dr. Eduard Haile.) Diener. Alpenbilder ans dem Wander- Ein Mann, der täglich ' buche des Kalendermannes: seinen Knecht verlaust.) Än meinen Michel. Eme Räubergeschichte. ^ In der Höll'. E^H"""h->be»große - Das Volk im lernslen Osten. Di- ^ ^h' heim in dein HanS. E Kindlem wissen's. (Be-^ Der Neujabrsbole. kehrt worden ist. -«eistesworle. Anastasius Grün: Seht den Lenz, den Frei-heitshelden! Der Ring. Maria Grün. Das neue Maß und Gewicht. Deuischlands neue Münzen. Postwesen. Telegraphenwesen. Jahrmärkte. (636) 3-1 ^ut' äcr k^i1s.äö1x1iiL -^6lt3.u88is11uv§ errkillgen äie LwsrLIrallisolion Original v. > Eier '^leuialuvovle. ou Nob. Hamerling ) ? Für den täglichen Gebrauch: Aachrichten ans Gntwkiler Das neue Mast und Le- *v>e die Gemeinde Gilau He- ck!» illtorlliltionllle M»l>Ib ncbst Diplom, ferner äie 6111^1^6 In pkllallslpkl» «.nt ^Ldmrtscliillen ortkeilte goläönv ßilvllLills, eins ^usreieknune, velcks snüei's »läl, mssvlilns -»Ti.. ^ »ukruweisen d»t ^ ist äie alleinige ^isäsrla^s äieser besten und dillixsten ^"LinÄt-Lmerlk. MiiiiiLsekinen bei ^nnst Ltöckl, unä Mokkwuren-KaaäklMg, ^tz26) S «» v» »-» Winter! ie großartigste Auswahl von Mänteln, kerrenartigen Daketot», Jacken «nä Iaquets- zn dm billigsten Preisen ist unstreitig nur bei L. -s. 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Für die erst« L>«hung «erd«n »eslellungen »i» 30. Xovvmbvr ä. ^ «ntgegengenommen von dem I'ankhaus» L Oo., vom Staate «»gestellt^ FliMge Gk^eerm-8e^e parfümiert la Itoso) das seinste und beste Hs.u'krSiN.i^vi.N.Z'SNQ.i-d-kSl 1 Flacon 40 kr. Nur bei Apotheker, Wiencrstraße, Laibach. (78) 10-9 L co MAN biete äeiu « l>i«t«t «> - ivsieks van 6«r xsnskmi^t unä 8»ri»itivrt » lii« vorllisillisll« lüinrivlitunA >ies neuen Eignes ist i,000 oder 6ul 8. W., spsuiell »ker: I 6swmn i> U 250,000, l Lenin» i> ^1. 125,000, I 6eninn U. 1 6e»inn » ^1. 1 6e«vinn ^ U. I 6e«inn ^1. 1 6e»inn ^ U. 3 Oevinne U. 6evvin» ä U. 4 Oewinne Ä u. 80,000, 60,000, 50,0 10, 40.000, 36.000, 30.000, 25.000, 20.000, 7 6sw. ü »I. 15,000, 2 Cen. Ä ». 12,000, 16 Lew. U. 10,000, 26 6ew. i, ». 6001, 54 6ew. ^ N. 4000, 200 6e«. L >l. 2400, 410 6ew. L U. 1200, 6216ev. Ü U. 500, 700 0sn. ü 250. 22,450 kevv. 138 etv. ete. Oie niivlisle erste Lewinnrieknnx äieser giosss» vom 8l!>!>te gspantisntsil 6el6verlosunx ist »mtlivk fest-gestellt unä lindel 8vkon am 13. unü !4. Vsr. d. 1. statt, unä kostet liierru 1 xsnres Ori8i»!>I-1.os nur U»rli 6 oäsr 11. 3'50, 1 lirillies » , » 3 > » 1'75, 1 viertel - . » 1'/, - » —90. Llle XuNriige werden Lllsont xogeu kinsekiäung oder ?0!>tsin/.gl>>un>; des lietrsges mit der brassten Lorgsslt ansßelükrt, und orkiilt ^edermsnn von uns ä>« mit jäem 8l»stswgppen versskvnen Orizin»l-1,ose selbst in die Ü8nds. Den liestellunbsn werden dis orlordsrlieksn »mt-üelisn I'iiins xrstis beigeküxt, und nseli jede>» Xiekunx senden wir unssrsn Interessenten unsukgelordert »mt- ! lieliv Listen. Oie ^usraklunz der Lewinns erfolgt stets prompt unten 8t>LtSgSfLI>tIö und k»nn dnrek direole Zusendungen oder suk Verlangen der Interessenten durek unsereVerbindungsn »n »llen grösseren plötlvn Oestsr-reieks versnlssst werden. Unsere Lollsete ^!>r stets vom 6Iüeke begünstigt, und li»«e silck dieselbe UNtSN VlSlSN »NliSk'SN dSllSU-tsnlien ke«Innsn oftmals dsn ersten «aupttnslf«' ru erfreuen, dis den beweisenden Interessenten äirect »usberiililt wurden. Vorsussielitliek ksnn dei einem soleiisn suf der 8««>8 gegründeten vntsrnelimsn ubsrull suk sine selir rege ketksiligung mit üsstimmt-Iieit gerecknst werden; msn beliebe äxksr »ekon äsr /tak-61' »lle Xultriige bakÄtgksr Äi- eot r.u ric.bton SN (649) b —2 kaukmLNN L 8imon, linnk- un»l VveIl80lxv8oI>Lst io IILm 1» itrx, Kin- und Verlisul »»er Lrten 8t»»tsob>igstio»sn, kissn-bsknsotisn und ^nlsksnsloss. 1?. 8. Wir ä«>nkso kisräurok kür äs.8 uns »sitdsr Vertrauen, uuä in äsm vrir dsi ösginu äsr neuest«» Ver-losunss Lur üstkvilixuux eiul»äeu, irsräen vir uns »uol» fsrnerdin bestrsdeu, äurod »tets prompt« unä reeU« Lväiennn^ äie voll« Lukrisäsuirsit uuserer eesdrt«» Illterssseuten ru erlansseu. D. O. Zwei jHöne Oekgemä^e! Ansichten de« Weißenselser- und Geldeser-Sees nach r«r Natur in Oel gemalt von k»ne1»»i. Größe des Bildes ohne Rahmen Preis dieser hochromantischen, in seltener Naturtreue ge mallen Londschasten sammt prachtvollen Woldrahmen nur 48 ft. Per Stück. Zu haben bei 1. Kiontini, (658) 2- I Kunsthandlung i» Laibach. Ankündigung. von einigen befreundeten Familien ersucht, ihren Töchtern einen literarischen Unterricht zu ertheilen, werde ich diesen Winter in wöchentlich zwei Stunden Voriräge über lleuMe Liiemiur geben. Dieser Privat cur« beginnt am 30. November, und können noch einige Damen an demselben theilnebmen. (656) O. Schack, ev. Psarrer. Hsäer unä ^ektixster Lrt! dessitixt de- rükmte p»riser Il>t«»i, veon lcew »näers» HittsI iülkt! kiseoo it 50 irr. dei Ilkrrv Lpotdelrer > 1 l I Wir übernehmen zum commisstonelle» eiteroerkau^ oäer Oekeünung Lose, Lbttgationen oder Prioritäten sowie verschiedene Effecten gegen die billigste Provifion. Ferner verlausen wir: Ungarische Lose.........sttr 2 fl. monatlich, wiener Lommunai-Lose . . „ 3 » 18«0er Lo'e.........................5 „ . 18«4er Lose........................ 5 , ,. 18L8er '/» Rothschild-Lose . „ 8 „ in monatlicher Ratenzahlung. (655) 2—2 Schon am I. Dezember Ziehung der 1864er Lose, eine ganze 1864er LoS-Promesse nur 3'/, fl. »nd Stempel, --„pttreffer ft. Zu haben in der Wechselstube »Nd Eommissionshous ver 1 r LiL unter der Traiitsche in Laibach. «»s »«rv«« äer («57) Ser detivciet, sied »m La.i§er 7v8kkL-?lLt2 I^r. 13 !ni I. Ltoek. LomwLnäitLr. Schnecbergs Krimter-Mop a«S he'lsamen Alpenkräutern WM" für Lunge und Brust. „ach ärztlicher Vorschrift erzeug», ist das heilsamste Mittel bei Erkrankung der Athmungs> organe, wie Kehlkops-und Bronchialkatorrhen, mögen sie aent oder chrvmsch s-in, feiner bei Keuchhusten, Heiserkeit und Halsleiden. G,oßc Secretionen der Saikiml-öule, des Kehlkopfes und der Lungen werden in überraschend schneller Weise gebellt, so daß bei Anwendung des Wilhelms Schneebergs Kränterallop nie i'ungenemphysem eintreten kann. Der Wilhelms SchneebercS kräuterallop regt die Schleimhäute des M^g>»s an, so doß l-m gesteigerter Appetit und gute Ausnahme der penoffenen Speisen die allgemeine Ernährung wesentlich b-sseri. wodurch alle nervösen Leiden, weist erzeuzl durch schlechte Bluimischiing, beseitigt werden. Milbelms Schneebergs Kröuterallop hat aus dem Weltmaikt seit dem Ialre 1855 alle Proben bestanden, eine Menge von ärztlichen Zeugn ssen bestätigen seim vorzügliche, sichere nnd radikale Wirkung, sein großer Absatz ist ein deutlicher und schlagender Beweis sür die Heilsamkeit und Beliebtheit desselben. Diejenigen x. t .«iävser, welche den seit dem Jahre 1^55 von mii erzeugien vvrzüglichtN Schrieebergs -räuterallvv echt zu erhalten wünschen, beließen stets ausdrücklich Wilhelms Schneebergs Kränterallop (648) 12-1 Fälscher 'dieser Schutzmarke verfalle« den gesetzlichen Strafen. zu verlangen. Rnr da«« mein Fabrikat, wen« jede Flascht mit diesem Siegel versehen. Anweisung wird jeder Alasche keigegeöen. Eine versiegelte krigiiilllftasche kost-t 1 ft. 25 kr. und ist stets in frischem Zustande zu haben beim alleinig?» Erzeuger Wck, WIM j» HMckl, WMMd. Die Verpackung wird mit 20 kr. berechnet. Der echte Wilbelm« S»neebergs .«ränterollop ist «,,r zu bekommen bei meinen Herren Abnehmern, In Adelsberg: LvpkerreLpiiüt, Apolheker; Agram: VlMId-»vd Apotheker; Cilli: Vsvutdsdi'schk Apotheke und k'. Ll»u»vl»vr j Graz: rroLoe-V, Apotheler; Gorz: rrsvrovi, Apoiheler; jirainburg: LsrI Svdauvtk, Apotheker; Marburg: yi>svüv,t; ili u dolsk> we rt h: vom. NtrrvM, Apotheker; Tarvis: ^loi« v. ries», Apolheker; Triest: v. 2»-»ettt, Apotheker; Billach: r«r<1. Svdvl-, Apotbeker. Ei« möbliertes Zimmer > ist zu vergebe»: PeterSstraße Nr. 23 (neu). (651)3-3 Kranken jeder Art kann aus voller Ueber-zeugung die Anwendung des tausendfach bewährten, in vr. Hr^'8 Aaturlivil-»letlioiiv beschriebene» Heilversabrens empfohlen werden. Dieses jetzt in Ü8. Auflage erschienene, 500 Seiten starke Buch kostet nur 60 kr. und ist durch jede Buchhandlung oder direct von Richters Verlagsanstalt in Leipzig zu bezieben. (545) 6 /vuKliis "MIO über Herrn Apotheker antiarthritischen antirheumatischen LlutrsinlAunKs -11166. Zum Wvhle der leidenden Menschbeit süble ich mich gedrungen, den ausgezeichneten Blulreinignngs Thee des Herrn Apotbeker Wilhelm ärztlictkrseits ganz besonders z» empseblen. Dieses Präparat, so einlach in seiner Art, ist eines unserer vorzüglichsten Heilmittel sür alle inneren Leiden und solche äußere Krankheiten, welche der Ausdruck böser Säste sind. Ich habe Gelegenbeit gehabt, obigen Thee hier in Amerika bei meiner ausgedehnten Praxis recht oft anzuwenden, und babe gesunden, daß derselbe sich ganz schlagend erwiesen dei folgende» Leiden: а) bei Krankheiten der AthuinngSorgaiie, besonders Katarrhen der Bronchien, namentlich wenn der Auswurs am Morgen lebr eripiös und quälend war, ferner bei astbmatischen Beschwerden, im letzten Fnlle war die Wirkung eine brillante; d) Krankheiten des Magens, beim MagkNkramps, Magenkatarrh, bei den aus verdorbenem Magen bervorgebenden Kopsschmerzen, dei Hypochondrie, Magengeschwüren, Magenkrebs und hysterischen Besa werden : e) bei Unschwellung Ser Penen, Häuiarrhaiden, und zwar ganz besonders, wenn die habituelle Siublverslopsiing Urpche der Anschwellung und Zerreißung der Venen und der biedurch ersvlgte» Blutungen ist; ä» bei organischen Herzfehlern, bei »lappenfehlrrn: б) bei Syphilis »nd syphilitischen Leiden aller Art, namentlich solchen, wo Echmierkuren vergebens angewandt, wo Hodkalium monatelang ohne Ersolg genommen worden ist. Also bei veralteter Syphilis ganz besonders. Somit bleibt der Blutreinigungs Tbee des Herrn Apothekers Wilbelm auch sür Amerika eine Bereicherung des Ar,neimittelsckotzes. New York, 16 September 1873. vr. Lleä. Orv^vi», <1,, 8.) deutscher praktischer Arzi in Newyork, Nr. 74, Serenth Street, (645) 6 - 2 ehemaliger deulscher Stabsarzt. Vor Fälschung und Täuschung wird gewarnt. Der echte ^VULvIw» antiarthritische antirheumatische Blutreinignngs-Thee ist nur zu beziehen ans der ersten internationalen antiarthritischen anti- rheumatischen Blutreinigungs-Theesabrication in Neunkirchen bei Wien, oder in meinen in den Zeitungen angeführten Niederlagen. Li» Vsclrrt, i» S V»dvn xetkeilt, nach S-orschrift des Arztes bereitet, sammt Gebrauchsanweisung in diversen Sprachen 1 Gulden, separat sür Stempel und Packung 10 kr. Zur Bequemlichkeit des p. 1. Publikums ist der echte «uitisr- tdrttt»ot»e iu»tikL«umstt»vk« SIntrvtatxuQUv-VI»«« auch zu haben Adelsberg: ^08. linpforsedmitit, Apotheker; Agram: 81^. »ittldavli, Apo tbeker; Lilli: »«umdavli'sche Apotheke nnd Vr»,,» Uaa^viivr; Lormons ll«riuv8 ('«ÄvIInI, Apotbeker; Görz: ?r»NLo»i, Apotheker; Graz: üiirß ivitnvr, Apotheker; Wnttaring : 8. Vattvrl; Hermagor: ^«8. »I. Uivktvr, Apotheker ; Karlftadt: k. liatkiö, Apotheker; Klagensurt: vnrt Olvmvo- t8«I>it8«!l»; Krainbura: Carl 8eiii»uni>t, Apotheker; Marburg: ^Ioi8 Cu»n-«iv8t; Mbttling: älfrvti »I»