^reitan am 36. NomnMr l890 Die „V.iibach,r Zeit»».," tlsch,i»>. mit ?l»snal)i»c d,r Scm»« «»d ssti,rta^,. t.iqlich. «»> kosist s.immi ds>> Vell^.icii in, (l r »N'to i r ganzjährig ll ft., halbjäbriq 5 il. 5l) kr., mil .^reuzl'anl» i», l5on>l" toir ssaxzj. 12 fi., halbj. l!^ll>i»g in'« Ha»»i nnd halbj. 5»l> fr. mehr zu tntrichts». Mil bcr Poü portosrci ganzj., unttr K>s»zl'a>ld uue fi,d>,lltter Adreffe l5 !. ü» lr. Inslltit'« ^,it l> li l> r sur ci»lVarmont»-SpaltlN< i>ci>l ol'sr d,» R.1UM derfrlbc», ist slir lmalige n» schalt»»z >'» kr., sur 2»nili.,l 8 lr.. s»r 3m^!iq< lU li. u. s. »v. Zu bitso, lij, >>lchr,ll ist »och der I»strtio»<» stlmpll pti 20 lr. ,i»r e>u, jedlsmaligt Einschaltung hinj« jn rechils». Iuseratl bis lU Zeil»« lojien I ft. l»l) fr. siir :i Mal. l ft. 4l) lr. fur 2 Vtal un» VU ll. Im l Mal ^»lil ^ublgliff des Illfill!vll»st«m<»tl«.) jlawacher SemmH. Amtlicher Theil. ^3c. k. k, Apostolische Majestät habe,, mittelst Aller^ böchster Entschlitßnng vom 26. November d. I. zur Vesehnng nuhrerer nc'ch erledigter Obergespansstelien >m Königreiche Ungarn, wie mich cms Anlaß einiger ?iücktritte >mo Enll'ebungs'Ansnchtn zu Oliergespänen der ^treffenden Komilate allcrgnädigst zn ernennen geruht, und zwar: zum Obergespan im Neograder Komitate den wirklichen geheimen Rath Grafen Franz Z i ch y den jüngeren; znm Obergespan im Zipser Komitate den Erb» Ol'erg'span Grasen Angust Csüll); zum Obergespan im Trenchiner Komitate dcn Paul Ma docsl'uyl- znn, Obergsspan im Unqher Komitale den Gra. fl„ Johann WaIdNein - Wartcnderii.- znm Ol!evsssspn Ja » lo u i ch; znm Obcr^cspan im Naal'sr ssonulale le,i Gra-flllger Komilale den Graf,,, Heinrich .^ > ch y^ zum Ol'sl^rsp.ni <>« Vih^l^r Htolnitale dc» Gra. fcii Al!-lli,!d,r H,iller; zum Obcr^cspan im .Xruaer Kc»millUc dcil Moriz vo» Z meSk l> I - znm Obergfspan im Varanyaer Komitale den Marli» von Scitoosky; znm Ol»cr>',sspan in, Tolnatr Komitate den Eme^ rich Kon SUaukouttnözky; znm Ol'ergsspan im Zemplcnssy; znm Ol'ngssr"» im Szal'olcser Komitale den Frcihsrrn Josef V>'csey. endlich znm Administrator der Ol'lra.espa»s «Winde <„, Vcre^her Komitalc dcn Grafen Vcklor Szll'»ray, Se, f. k. ylposjolü'ä'c M^jtsläl haben mit Aller< böchsser EnlsaiUc^nn^ 20. Noo/mblr d. I. den Ober-a» dcö Vl^prünlr Komitatcö »nd wirklichen ^c-l-'timcn N.'ll) Slcmn Dauid Mar ich von S z o!« «ac^)lil'^a ül'sr sein ci^ncö ')Insnä>s„ uon der ^l'sl^ liniisi.s,, »mV dl-"»sl>l>cn i,i Aners'nnnn^ sciner Ul^iälnisslii evwülstüchs» Dienslleistüliq »nd scixcr l'f. Zähnen Trene uno 'A»l'ä»^lichklil das Kommaüdi-nr» ^lenz dl^l lo'üi,,!. »»^arische» St. Slrsan - Ordln^ ^"lsrei allcl^näoi,ist ;n uerlrien ^^rnl't. Zn^llich ^l-llldtsn Sc. s. k. Apostolisä't MajcNäl l" Freidtlr» ^ianz 3 > ^ l l' an l>>ss,n Stelle z»m "bsr^cspan im V^zprimcr Koniilall zn frinnns». Ee. ?, l. ')lrosiolische Majestät h.il'cn mit Mc» hlichsler (5»lschli<-ssn,!g '!>>". S^mil'llü,» am U. N>.^ uember t». I. ^lllc.höchstiyrfn Kämm r.r Grafen Ste. W" ztnrolyi ^,„> Al'minülrall'r der 0l'sr^spans. Wurdt der gcnpl.ch uelfioie., Komitalc Pesth' ^iliö und iVollh al^r^.adiB z» t>,„nns„ ai uom 27. Ncvcml»lr l^. I. t',» zeilüchti, anßl'rordsntüchsn Rcichöralh Graf,,, ^'copolo uon WoIklnstein - Trostl' nr ^ z».,, i,'a,,rei. si na znm Ministerial, KonupistsN bei,» Slaatsmini-sterinm ernannt. Das Insti^ninisterinm bat die bei dem l. l. KreiS» qerichte ;n Pilse» erleoi^le systemisirte ^andes^richls' ralhö« Stell, dem del diesem Ollichtshoft mit dem Titel und 3ian^e eines ^.lüdes^elicht^rathts in der Ditl'stleistnn^ stctilnden Klliögcrl,e ^ran^ W e s« sely zn verleihen. m,f t>ie lxeidnrch in Pilsen m Erleoi^mg ntfomme>,e ssreisgelichlsrati)s-SlcUe den Taborer Kreissgeri.lilsrald ^ranz Walenta »lud ans die sohin bei e,m k. k. Kreisgerichie Tabor erledigte R.'ths< stelle den Iobaim H o l in », n n Sta.il^aowall nnd Komita!^eril1)li» dem l. l. Kreis^erichtt in Knücob-r^i zn iil'slsepsn lind die radnrch bei dem l. s. ttrciögirichle ;n Neichlilbilg i^, E,Ied!^n».l ge> ll'mmlNs Ratyöstcllc de», ztomiials^crichiralhe in Na!.,ss^'Gyarmall) Anton Sllanse,) vox Orri» senfelö im W.-ge d,r an^es>»chlen Ulber>ep!lng zn uelleihcn Pfunden. ?lm 28. Noo,mdcllrt« m Wi<» d»i^ l.V.Vl. Süi^ t»lö >1isich^> (j)rs,p- ijl.xt,« a»,i>,,,,ill's» imv Ullsendlt weroen. Dasselbe enll'ali unier Nr. 2>il. Die Veroldnnn^ res St^atSminisllrinmö vom 26. Nooembll <86l) — ^,il,t» unter d.r E»n^. Salzbnr^. Slcielmark, Kärnten. Krai». Ober- nnd N'ld.l < Schinn, Malilln. Tirol ,,no Vorarlberg. Gör; uno Gradiöla. Islris» und die Stadl Tliesl »nil dem d.izll gehörigen Gcbiete. dtlrl^ Rcichöges^blaltes. Nichtaultlicher Theil. «aibach, 29. November. Der CäsaliSmns lonstllntioncll — Oll N^poleo-niümnö liberal — lü kll»gt ,vle cin Mährchen ans oer Zeit — der )l>!i'Dy»astie. Der Imperialismus greifl nach parlamcnlalischen Einrichlung,», Kammll« oräro^alivln. Aor,sl» Ko»;.ss,onln eislebl n E) lst alles liberaler Sand. de» rie Ha»l> dcö Ge» walligen dc» Paltlien in Zrankllich >„ di, blöd ge-wordenln Angsn slrtl«. Das wciü alle W,ll. daß ei»c durchgreifende Oorosillo» i» Ziaulreich jeßl n'chl möglich lsl'. Die Zle^iernng lvtlß das auch. und d.n-um lann sie getrost d.'s Anisttlic» e.geoer K.".0ldat,» .nlfgiben »:»d die Prcssc von der adn.iulilralloc» Mal» tsgelnog befreien. Daß die uen v.rlleh.ne grnhcil elwas Andres bezweckt, alö eine Klü'l der siegle« rung, ist anf c>e„ erstcn Vl-ck klar. Was ab.r wl^d diescS Albere sein? — Man erinnert slch. daß cs c»s't ssenug l',lonl worde» ist. das Verlangen »ach dem V alle Verbindung n,il Garibalri und ler revl'luliouäle» Partei abbrechen, so könnte Otsterltich ganz a»t sreuud llnd Aeschilh,r der alif der Halbiustl begonnenen nationalen Vewe« gung werden, nud d,»selben gegen alle algllstigen (5,u-mischungen ^raükreichö llur eie nicht minder gefährliche Untnslühnng Englanls. Hilfe leist,u." Ans dem Umstände, daß Oesterreich und Ii^lm, die gleichen Haiideli, Macht im Vlittllmeere zu bilden^ daß Oli'lerrlich eine vorzugsweise lonlli'slltale Macht, unc» Ilalien durch feixe weiigslebnlen Küsten eine Seemacht ersteu 3taug,s w,rde„ wird; r>aß ,s OeNerreichH böchi'ler Wnnsch fei« „lüssf. eiue mächtige Schrailke gegen Fsaukreich aufzurichten, und rag Oesterreich n»v Iialleu sich melllnürdig erga„z,u köu« n.u. schlilüt sas «Giornale di Verona" a»f di, Mög« l'chkeil tlnstlichli Uuterd.iudlllilgen zwisch,u Oesterreich und der Regierung Vikior Öln.,,,»,!«. Uuleihaudlnn« gen. glfnhrl auf der Orunllage der nationalen Un« al'haugigkeil unt» der vollslausigen Anelkennung der gsgenwärligen Grenzen beider Monarchie». Das Veronese,- Blatt fragt: «Wo;u würde eill nener Kri.g dienen? De» Haß „ur noch erbillerter zu machen, ^ieiw' sich hiogegeu frenndschaftliche V,-z,ch:ingen herstellen, so würde man aus einem l>esla< gsilswlllden Zil^ande der Krisis befreit werden. dessen (5ll'allu,!g von Napoleon III. dringend gewünscht wild. weil das seinen ll'rgeizigl» Absichien iu ganz merk» wnrl-iger Wl'se dieul. Mit E>»em Wort: Italien hat notl)iv.'n?lg. sich zn festige», da seine gegenwär. üge Vlluatiou unsicher ill und alles provisorisch bleibt, flange cs bloü mit Hilfe der Revolution geschieht' Hente la»,, nur der Wille OcilerreichS dem »me l,,^ fummle Gcst.'ltuüg geben. w.,s b-sher bloß von den Wünschen cimr P.nlei entworfli,. sozusagen skizzirt wurde. Wenn man in Wien sprechen würre: .^Ma. chen wir Italien"" danu. «iber nur dann konnte Ita« lis». obnc sich um die andere» europäische» Mächte kümmern zll dürfen, zu neuem ^eben erw.ich,,,.- Das .G^ d. V.- verheblt sich die Echwierigkeit einer ,olchsn Abmachnog ulcht. Es werde nölhia sein zuerst „n Abkomme» mit dem beigen Vater z» lreffs,,' seine souv.rä»,n Rechte auznerleuue». uud ih» ... de^ wegen, daß er die St.Ml'alle.schall über sei»c Pro-v.nzm an Sardm.en übertrage. Es s., alsdann nö< 'b.g. über d.e En,schadig»ngen sich z„ cioige» welche de» a»dcren ttal.cmfch,.. zü.sten geboten werdeu sollen. D r lie.l.ge V.ter lönne. wie er di, Grundlage ftiner vollkommenen Unabbang.glctt s.fsichm. und s„n sou< vemnes R,<1't anerka.nu siebt, sich „icht weigern, auf U„terb.','d!m,gs» ei»z»gshs„. Veharrte ,r bei ftiner gt.lsnwamgsn Ha!iu»g. ,o „,^,z „ sj^ ^nier auf »remde Daz-vlschl»l.,„ft fts,^„ ,,„h „,,f ;„s.i,„menge. laments Volk aus allen Nationen, dessen Anff.ihruüg »iclt gerade die mustsrhasleste zu seiu pflegt, DnS «G. d. V." düngl anf ciue Polink der Versöhnung. »«n« dofft tin Eutgegenkommeu der sardinische» Regierung und schlieDl damit, daß cine Alliauz ^lvischcu Ocster^ reich m,d d,m verciui.ile» Italien das geeiguctstc Mittel zur Vermeidung ""es Krieges wäre. der, iil Italien beginnend, slch über ganz Europa ausdeluin uiüßte. Es ist zum ersten Mal,, sagt die «Presse", daß dieser Gedanke eiues östcrrelchisch'ltal'süischen Bündnisses in einem österreichischen Blatte ausgespsochln wiil', »nid wir ballen es nicht für ganz bedenlnngs' los, daß dieß in eiueln in italicnischcr Sprache g,-schricblucu Blalte glschirht. Vielleicht isl der Artikel des ^G. t> V." eii, Fühler; vielleicht ruft Herr Pl' rego in dcn Wald hinein, um zu höre», wie es ber« ansschallt; vielleicht hat seine Anregnng eine li'l'r. bei der Eröffünug der Ses» sion, eine Adresse i» Erwicdernng ans Unsere Thron» rede votiren. Att. 2. Diese Adrcsse wird in Gegenwart der Regiernngskommissarien dioklüilt werben, welche den Kainmer» alle nötbige» Eiläuterungen über lie innere lind äußere Politik de>? Kaiserreiches geben weiden. Art. 3. Um dcm geseygebenden Körper den Ans-dlnck seiiur Meinung bei Al'f.'ffuug d,r Gesetze nnd bcl Aneübung des Rechtes d»r Ameudirung zn er« lelchlt!,,. wire» l»er Arükel 54 Unseres Dekretes vom 22. März >K!52 wie^er in Krlifl geseyl n»d ras Rc> Element des gefty,,,l'endcu Körpers in fol^euser Wvürfe lind au kein lurch den Präsirculcu au-gesetzten Tage trill der gcsetzgcb,ude Körper, noch ehe er seine Kommission ernennt, als geheimes Comite zusammen; es wrd eine allgemeine Diolussion lll'er reu G'sepentivurs eröffint. ,n« welcher die 3le» gielN!'g« «.ssomm,ss.nlsn Antheil nehmen. Gegenwärtige Vestinünnn^ isl weder fnr die Gesetzentwürfe von Il'salem Inlelisse. noch in Fallen der Dlinglichleii anwendl'ar. )lrt. 5. Zu dein Zw.cke einer r.scheren nud voll-stänl^elln Vi'iöffenüichüng d,r Del'allen des Senats »m? des gesty^sl'enden Körpers wird dem Senale folgender Senalelonsulalz.Ootwlllf vorgelegt werden: ^Die Proiokoll, der Eiynngen deS Senats n»d des grseygtl'enden Korpe,s werden dnrch Setrelär-Nedar. tenre. die unter der Automat der Präsircnleu deirer Versammlungen stcl'cn. abgefaßt, »no jede» Arend l,n alle ZcMmgen geschi^t. Außer^cm sollen die Dc-l'ateu jedet Slhling slexographilt u„o an» »ächstcu Tage in l'xlvn»u <» dem amlllcheu Bialle veröffrnl-licht werden. Art. 6. Fnr die Dauer dcr Sessionen wird der Kaiser Minist'l ohne Portefeuille bezeichnen, um im Einvernehmen mil d'riuill fnr Algerien und dic Koloimn wird aufgel,'ol)l». Daö Mmist.rinn» dcr Äoloniln wlrt> mit dem der Marine vereinigt. Art. 8. Von dem Minlstclinm des öffentlich!» Unterrichtes werden dicjcnigsn Dienstzweige getrennt uud den, StaatSlniniste'.innl ülierlrageu. welche dcu öffentlichen Unlerrichl oder die speziellen Anstalten dcr Universität nicht direkt l'crühnu. Ail. !>. Das Gestülwesrn n.'ird von dem Mini« sierimn d,a Ackerdaneö. des Handelü uno der öffentlichen All'cilen al)gftl!»ut lino auf das Stsiatsmiul-stcrium ül,»crllagen. Art. 10. Der Graf Chasslloup-^auliat, ehemaliger Miuister für Algericn und dic Kolonien, wild zum Minister der Kolonien an SleUe des Admirals Harncl!!! ernannt. Art. l l. Admiral H.lmeli» wiro znm Großlanz-ler der Ehrenlegio» au Stalle rcs Marschalls Pelis-sler, Herzogs von Malaloff. irnanot. Alt. l2. D'l Marschall Plissier. Herzog von Malakoff, wiro zum Gcueral'Gouvernelir uon Alg,-ricn ernannt. Art. <3. Die Minister ohne Porteufemlle dabei» len R.n'g ll»d die Besoldung der fnngiicnden Mini« ster' sie gll'öllil zum Mlulsttllall'. nno eiyalien Dieusllvohnuugcn. Ail. l4. Uuslr Staatsllliuisttr ist mit der Aus» führnng des gegcuwäiligen DrkrctS l'eaufllilgt. G'gcbcn im Palaste der Tnilerien. den 24sten Noueml'cr l6«l). — Napoleon. Anf Befehl des Kaiselü. der Staal^müüst'r W^Iewsli. Oesterrei cl). IVien, 28. Nov. Ueber die tumultuarischen Auftlllic >u Dcl'rt„ »er »^Dtst, Zt.z." »achliägliche Millhe!luugrolyl Pöbllhanfen nnlcr aufrül'Vsiischeul Ocschrei und cen, Nnf,: «tis lebe Kossntb! Os lebe Garibaldi!" die Stalt durchzogen, »mo an mehriN'» araiischcn Gslanden, w c an der Finanzdillllil'n den! Tabafliulösllngsamle. dem Magistl^tögebaude u. s, w,. die t. k. Wapveil abgerlssl-n baben. Eö mußte dic bewaffnete Macht einschreiten. »>n die Ruhe herzustellen. b,i welcher Gelegeuhl lt mehrere Velwuncmn: ge>, ftattfandtll und a/gen 3l) Personell verbaflet wurden. Wie man erfahtt, war anch Eperies lcr Schanpl.'l) ähnlicher lumuliuarischer Szeuln. Die Ruhe war ülriglus lvieder hergestellt. — W-e man den» Frankfurter «Aklionäi« von Wien schreibt. Hal das diesjährige große Gelreidege. fchäft nach dem Ausland daS Projekt einer aus zahlreichen Kapitalisten bestehenden Gesellschaft liervorge-rufen, die sich die Aufgabe stellt, große «Gclreldevor-ralhshallen- in Ungarn zn grnnden. „m zu jeder Zeil nach Bedarf auf den Wellhand,Ispläpen im Gro< ßsi» opcriren z„ können. — Die «B. u. H. Z." meldet aus Wien, daß Freiherr». Bach, anläßlich vorgekommener Nsibmige» mit dcnl französische,, Oesaüdlcn iu Rom. Herzog von Glanlmonl. ocu Wunsch geäußert babe, von seincm gegcuiväiilgfn Posten tntbolieu zn werden. Trieft, 2ij. Nou. Der »D. Z" schreibt man: Wenn man sich in, Golf uo» Trht' der Freihase« voi, Ancona. welcher der Dampfbootvelbiudung n>it Tricst so viel zn verdanken Hai. t.,nn sich auch nur in. Entferntesten mit Tliest lnessen. denn dieses vermittelt den Handel von ganz Oesterreich u»d Deutschland mit dcr Levante. Griechenland, Eguptcn. Istrien. Dalniati,,, bell'tiligln sich immer mehr und mehr an diesem Velkebr lind Ansfchwung. ihre gauze Zukunft ist von Oeslrireichs Macht »»uo Woy!,lael)e» l',di»at, Wa^ bedlnleu diesen geographischen und historisch,» O.setM gegenüber die Gelüste jenseits des Po uud Tcssin? Was snchcn die sardin. Kriegsschiffe an linseren Küste»? Innsbruck, 2A. No>.'cmb,r. Vorgestern fand gegen e« l. k. ^'andesg,richte dahier die Schllibverhand-lung Slalt. (5r wlirde dem Vcrnebmen nach zu drei Mouaten schwerem Kerkcr nerurlheilt. Deutschland. Frankfurt, 23, November. Die Bewaffnung dcr deutscht» Bnndcsftstu»gcn mit gezogene.» Gc-schü^ln nach dcm Kaliber derjenigen Prlußens wild rasch zur Ausführnng lomlnen. Die Bundtöversamm- /euillctlln. Das Tnileriett Verhaugniß. „Die Tuilericli", bcmerkl ,i„ GewäbrSmann der «N. Pr, Z>g.". sind ei» verbangnist'iolles Schloü. daS nnr zmei Änsgänqe l?at: anf'^ Schaffot oder ins Eril." I» dcr That ist wädrend dcr vintbalbbliudert Jahre, als dieses Schloß ein Krongut Frankreichs ist. lein Besit),r. der cs bewohnte, m demselbell gestor» bei,. vielmehr l^vom I. l388 ab) bat Jeder dasselbe zwangsweise verlasse!, müssen. Im Ial'r, 1.'i? ruchlose Königin. Mllüer lialh<'lli,c de Medici, das ^a>'l>l>auö ablraq,!, nno anf dem Gluud und Bodeil desselben ein Schloß für sich erbauen, dem sie den Namen P.ilmz de Tuilelies gab; sie bezog ,s scho» in, Iabre 1807. Sie starb, aus Paris im Mai 1588 fulfil.'!).'», am 8. I.iuner 1680 zn Blo's. und il» Sohn. Köuig Hc,urich !ll.. r,r i» ^olg, dcs Kampfes der heilige» ^igue. unter dem Herzoge Heuru re Guise, gegen die köuiglicht Autolliät. in der Nachl vom 13. zum 14. Mai 1!>8» das Palais les Tuileries flucht' weise Daite verlassen müsscn. wnrde wäbrend der Ein» schlicßung von Par,ö d»s^ ^ie Köiligllchen. am 3. August 1"89 zu St. Cloud tlmordet. Uennglcich sein N.ichfol^er nnf dem flanzösisch,,, Thron,. König Hlmrich lV.. .,„ hs„, P.,,^is des TuilnieS großartige bauliche Erwei,rar (2. Oktober l6l^). und w^'butc iu demselben bis z»m Jahre l von !lil2—llili) h.nle erbanen lass«-». Sie slarli in der Verbaunnng zu Köln am Nbein. am 3. Juli l642. Die Könige ^ndwi,, XlV. und ?ndwig XV. die das Palais des Tlülcri.ü bedeliteud verglößer» ließen, resioillen nicht i>, demselben. sonder» z» Versailles, oder wcun sie sich zeuweisc in Pa,is ausbi,lien. im ^ouvre. Dagc.^eu wählte dcr i^önig i.'udmig XV!.. gezwungen i«, P.niö zu bleiben, im Iabre l?90 die Tuilciieu zn seiner Resilcnz, Vom »evolutionären Volle bedrängl. verließ er mit s.iner Faiuilic;>, Fuß oiejelbeil am 10. August l7!12. um iu's Gciänguiß on Temple ^u Pari»;) zu wandeln und dau» (er mn 21. Jänner »ud lie Königin an» 16. Oktober !7l)3) das Schaffot zu besteige». Von den Tnilelicn i:alnu der rcvolulienärl N.,. lionallouvcul am l0. Mai N!)3 Bcsit), »m in den. selt'cn sline pcrmanl-ul.lt Livings» zu l)a!,en. Bis zum 26. Oltol),r 1?9ii. an wllchon Tage cr aufge. lö.'t wurde, hatlcu viele seiner Miigli,der das Schaf» fol mit ihrem Blute gesälbi. Nuu stauteu die Tulleiicn nnbewobul bic zum Iabre N!)9. wo dcr erste Ko»s»I dcr flanzösiichen Republik. Napoleon Bouaparlc. sciue Reside,>z in lbnen nahn,, dir er le > Francis machte, dabci abgeschnilllu. iu Houtainebleau zn ab' dizire» gezwungt» und nach der Jusel Elba vliiui" ie» wnrde. Die Tllilericn wurden bierauf zur Wohnung vo» dcm Pliuzln Cl'arlls de Bollrbon, Glasen v. Artois sBinder des Kömgs ^urwig XVll!.. der seiue Reside»; im louvre u.ihm). beuu^t. wobci sic ».cdoch g!cich' zeitig zum öff'Nllichcn En'pfange beim Könige u»? i" deu Hoffcstcn dlenic». Als dcr Ka,scr ?l'apo!con l. a,n 20. März ll^l'' wieder i» P.niö ciiizog. und der Kouig Ludwig XV'lll-den ^onure. so wie dcr Graf d' Ariois die Tuillnc" !i"chl!veisc vcrlasscn hattcn. b zog der Kais.r Napc'' Icon l. abermals daü Palais dcs Tuileries; doch >'»l auf d>c Dalicr von lOl Ta^l». dcnu s^bou l>unv der Schlacht bei ^'a Belle. Alliance. aul l8. I»"' l»!.'!) am 25». Juni l8li! mußte er a>5 Flüchll'"^ Paris verlasse». n»l> sich am lli. Inli 18!« zu ^'4'/' fort einschiff.n. Er starb als Vclbanilllr anf dcr I">^' St Helcua a», lj. Mai !82l, . Nach dll zweiten Nncklchr der Bombonc» (^ Juli l«lii) nahm d.r Graf Cbarlrs d'Artois w,ec>^ sliill Wohnung in de» Tuillricn. i» denen er cunv sein, R.siden; behiclt. nachdem er als König Karl -^ slincm am l0. Scp,c»,ber 1824 im louvre ssl'U'^ bcneu Bruder Ludwig XV'lll. auf dem Throne gl!0>6 war. Er blieb jedoch nur l'iö zur Juli . RcooluM 1830 in den Tuilerien; vor dem revolutionären '->'" blüchl halle er seine Residenz zu Paris uel!a,,c" " sich nach S>. Cloud begebe» ; vou da zog er >'H ' ^ Rambuuillc! zurück, bis er sich am l«. August >° 2«ft» f lnng bat sich schall gestern mit ser Aufstellung t>ts ! Ucdns>1)lli^ ^rr Kost?» beschäftigt. ' Vu,n Main, 24. Nov.. läßl sich di^Prager Ztg." schreiben: Es ist geiviß genng. daß Frankreich dtü Wnnsch nnd das Interesse bat. init Nnßlauo, uud umgekehrt Rußland mit Frankreich ein gntc^ Einver-nchmeu zu nuterbalten, aber man gebt viel zu weit, wem, n,an daraus die Wahrscheinlichkeit eines fraii^,'' Nlssischl,! Vimdmsses kombinirt. Nllßlanl» sowohl als Frankicich würdcn in dieser Allianz natürlich ihren Vor-theil such,»; weuigstens ist nicht abzusehen, welches andere Vindemiltcl als der gsgenscitige Vortheil zwischen ihnen lMir.-n könnte. I>dc Gegenleistung aber, die Rußlaui' vou Fraxkreich iuA„spruch nehmen würde, müsuc im Orient liegen, und ci>,c solche Gegenlcistnüg könnte Frankreich nnr ans Kolben des englischen In« teresses g.wälire». Die noihwuidi.ie Folge pavon ist. daß ein fr.',nzös, Vläüeru wie-dcrboll wird. so ist sie. was dcn lehten Tbeil betrifft, doch gänzlich unbegründet. Graf Cavour mag der-ftlsichen Anerbielungsll machen, in Nom i^iid man aber uicinals daranf eingehe». (5s ist wieder ctwas besonderes im Weile, denn wir erfahre,, soeben, daß >nau auch !'on P.n'ia ans dcm hl. Stribl in der let)-l.'n Zcit allerlei Vorschläge gemacht ba>, welche darauf binauslansen. denselb,» znr Nachgiebigkeit ge« gen Piemont geneig!,r zn machen. Rechnet man l'ioz». dai) dic franu'slschc Garnison allen pitmontssi-schen U'i>sN in I^'in nud der Ningegeno durch die Fina/r slsbt. so laß! sich leicht a»s die französische!! M'stchl,-" schüepln. — Dic piemoi'leljschc Maviuc s»cht sl.l) ilümer ,„ebr zu vcsslä>f,u. 'Alss!n im adlianschcn Meere für nnerlaülich. zu Chlrboulg nach England einschiffie. dort als Ver-l'iim'.ter bis zliu» Iah>c 1l)!l2, hierauf zn Prag bis zum Jahre 183!i. „nd dann bis zu seinem Tode. au> 6. Nl^eniber lttA<». ^u Görz lcble. Der Wlgcr > Nöoig ^,ud,vig Philippe (bis dahin Herzog d'Orlcan^). welcher nach dcr Vcr>re,bnng de^ Königs K.nl X. (^uli lö30) t>eu f>a,>zöslschen Thron bestieg n»l) das Palais des Tmlcries alö seine Äcsi> de„z be^og, behielt dieselbe nur 18 Iahie Hindu,ch. Am 24. ^ebr. 16^i8 ward er g^wnngen ab^ndanlcn. ^r u,rlicp an dlmsclbe» Tage inü seiner Fnuille zu 3»st die Tnilericn. bestieg die für die lö'niglichc Fa. nxlic l> 2. Mäsz 18^<8 nach England über nnd slarb als ^eibannlcr am 20 zil Clarcmout in l>lr Nähe von l'ouron. Wabren» der eisten Zcit der französischen Nep»» l'Ük von l848 halte der Prändent der R,pub!>l. Gl. lleral C.ivalgnac, seine Wolmnng i» den Tnileri.u. ll»d ein Tbei! derselben (Pavillon - Marsan) war biü ^^»'2 die ^lhalisnüg des Gcneralstabcs der Paiiser Aüuce. A!ö l,'l,'niö Napoleon A^nauarlc l846 Dem General Cavai.plac iu der Präsidentschaft d.r Republik folgle. blllbe,! die Tmlsriei! abcroialo unbllrol'in. Nachdem ^ouis Napoleon an, 2, Dezember 18.'i2 sich znn, .staiser N.'poleou l!l. gemacht halte, erbielien die TnilVrien wiedl-r ei»e off'zi.lle ^edeutnng. mdem d>e. s^r Kaiser sie ernencrt e'nrichle» Iicß ll»d in dicscllul, seine Residexz allS dem Palais.OM'e-Vonrbon (ivo er als Pvändcnt gewohnt halle) verlegte, Die EnüIIlülg seines Verhä^gnissss liegt in tolles Hand; wie nah oder wie fern dicse Eifüllnug lsl. vermögen zilr Stunde slcrbl-che Augen nicht ab» z»s'hcn. — D>e ncapolitaiüsche Manne^ la»l>. wie der »C ..Kari^aldl" als ^oinin« gent der Marine stellen, vl'N ocncn eisterer auch schon alt ist, denn er winde bereits im Jahre 1828 ^om j Stapel gelassen uno blieb bi« zum Iahe alicnfal^ zum T'anö» port nnd ,!>nm Beistände rer übiigcn Schiffe, aber n>e ;,i cilicm Angriffe auf eine Feilmig odcr bct einem SeeiltfflN verwendet werden loiiiun. — Genna uno Neap.l sollen die Hanpisipe deü, MarinedepailtMllNs in, millcllänl'ischsn Mcerc »vrden. mil Soczia. ^i« vorno n»o Cagliari »nter erNerem, uno Palermo. Mess,na nnd T>nanto unlir lep:eren>. Die ganzl adri.'üschc Küste wurde ei» trims SecdepailenilNl. uorlänfi^ mit Ancona als Hauptsit) bilden. Frankreich. Paris, 2N. Noo. Die „Jüdl'pcndance beige" bestätigt, daü oer Zoru dcr .ttaiscrin über H,». Foulrs Weigniiug, die Hclzogin v. Alba alls Siaalskosteu zn bcstaü!». desseu Sturz herbtia/fnhrl hat. Die Herzo» g,n gehöil nichl znr anerlanüleil taisellichen Familie, und in Folgt dauou velweigerle Hr. Achilttu« Fould dieselbe »lit kaiserliche», Glanz und was dic P«l' wauoischasl leuuzeichüelc. begraben zu lasseu. Dcr Herzog vou Alba b.schwcrle sich darüber, und. wie es scheint, waren die Folgll, dcrarl. daß Hr. Foulo scinc Cüllassuug uabm. Belgien. Brüssel, 26. Nov. Ueber die Interpellation oeö Vicomte Vilain XlV. sagl ric heutige ^Ini'epln-dauce Velge" : «Die Interpellation, welche am Freitag beim 'Vlgiuu ser Siplüig dcr Äbgeoroinlen-Kammer liezuglick des (Empfanges t-er .^aisirin oon Oesterreich in Äniw.r-pcn ciugcl'rachl wuroe. hat eiocn schr peinliche» E,i>. druck heivorgnusl». Daü Publlluiu schi.» zu bcdaurru. daß oll ehrliiwlllhc Abgeordnete vou St. Nicolas, der dnrch uno durch Ol!>llen»a,> ist, ric ^cnnmcr «nil einem Fallnm behelligte, das. wnn es genau wnre, einen rein privaten (5b^ift,r halle. Dieü '^edaucrll lau» uur zninhmen. wenn man erfährt, daü die de» Aul-wnrcncr Journalen entnommenen Berichte das, was an, Bahnhof von Aiuwerpcn g.schchsn ist, voUlomiuen iraucilirt haben, (iin Augenzeuge vllsichcrl uns. das, ^'l'n elü'lU Kllicflill nicht r>i, Ncoc scin llinu. )n d«m Äli^ciiliiil-l. wl) ^hre M.'i.ilät cue ztlnseri» aus dem Wagen stieg, gin^ die Frau Herzogin von Brabant auf sie zu und liißie ibl die Hcüio. wobei sie sich nalürlicherwcisc uiederbengcn mn^e. Diese lllchlc '^engun.i keö Körpers liabli, dic Alitwerpeuer Journale in einen.Nin.fall nmgew.nidclt. w.,g „,„ ^ iveuiger zulässig ist. da in Oesterreich selbst, wie nns vo» lom ptteniestrr Sciic v.rsichcll wiri>, die Priu^'i, dcö löuigl, Hauses nilnwls das Nnic benge,,. l.i,il,ll darüber auezusprechtu. daß cr. bevor er lic S^che gcuau uuter-snchl halte, lineiu unbedenlenden. von ^'lalblällern untenan inilgttl'cillen I»zlocn^.,lj^ ^s„ ^,,^ ^, si,,si Zi,!erpell.,iiou i>» Schote lc^ gess^^^nocn Köipcl>' enlnomiuen bat." — Der „Monillnr beige l'r!t,.jt folgendt Nole: ^Wir haben anderen Ioilüxiis,, mig, Angaben über die V^gsg"»»,! der Kaissli,, lHl,s,u,tll) inil nn-»eier l^niglichcn Z.'milie nach.r^ähll. Wir sind. wie d,ese Journale, übel unttrricht.t gemlseu: rie Siüe. rie sie sür b.st bc»d hielten, llistiit »ich, und folglich bat anch irr U,»ltanc>. den sie b.iichte, haben, mchl stattgefunden.- Groschritannicu. «ondun. Der «lDbsslvei« mcldl,: Die itö' nigiu l^u ^,'old ^looü'sielo zu Ibre:' Majestät außer» orl>ll!lliche», '^^ischafier und GlNfraI°VcvoI1niächl!gten (.^!l!l><>>!>!l<»«!in.,!)' i>»ei Sr. Ma>cstäl l>,m Kaiser von Obsten eich ernannt. Dcr lbi,nwl?lbe Ialicu, Fauc. gegenwärtig ^cgaliono-Scksltar i., W>cn. isl z„„, G.s^iii'lschaflS-Scl,elär an, olttrrlichlschen H»sc u„t> ^'^^ All,>ustns Rosins zum alchcrorocnllichcn Gcsandleu nnd beooll» mächtigien Miuister am ^elliner H^fc ern,,unl wosplu," Spanien. Ans Madrid, 2^,. November, wird <«Iegra. phisch genlel^ll.' Dcr Urbcber des Alle,,tal^ ^r,, die Kö„igin «vilrle von all?,' veibiechslischt!, Schuld freigtspiochlli u:>l> zu lebenslangllli'tl Hait (a!'en dcm Baiser von Marokko den O>h0lsam u,rivf'g,it. Verluischte 3^achrichtcl:. Ein Gutsbesitzer in Sagan. d,r in Kouknrs gerathen, halte dem zum Konkursverwalter bc^lllien Iusti^ralb (' mehrfach vorgeworfen, cr babe die M<^sse al'sichilich '.'llliiitreucl, auch sich durch Ocl^ancibielnu« gen bestechen lassen, nnd war derail) auch bestraft worden. Darauf Iieü der Gutsbesitzer am Geburtslage des Iustizralhes dicsem vom Sladln.usilus vor dem, Hause ein Ständchen bringen, das sich auf die Melodie „Neb' immcr Treu ?c." beschränken mußte. iWegcn oicser mlisik.Uischcn Demonstration wurde An« klage gsgen den Gnlsbesih'r erhoben, indem die Staats« auwallschafl darin eine ironische Ainls» und Ohren« Velelrignng deS Ilistizrathcs erblickte. Das Gericht erster Instanz sprach zwar dell 'Angeklagten von c>er '^lleidigllng in Ps^iehnng auf das Ann frei, verur-lhelllc lim aber we.ien öffeülllchcr Vlleidi^llng zu 2 Moualln G), indem ts in dem Siänoche» eine» Bezug auf die frülilrc» Vo.gäu^e «»nahm. Die Appellate»» des Angeklagitn, daß es auch dlc Mllo-die des Papagenoliedcs aus der „Zauberflölli" ware, balf nichts, die zwcite Instanz war gleichfalls der Ansicht, oaö cS allch musikalische Injurie» git»t, u»0 auch das Ober-Tribunal hat dieser Tage dle Nichtig» klit6l)lschw,lde zuiückgewirsen. — Im Monale Oliober d. I. wllrdt» von den nach Wien lonkurrirendeu Brauhäuser» 10l.242 (xi-mer Pier erzeugt; im Oktober vorige» I.-hreS betrug Die Produllion l28.l)l)l Eimer, raher heuer um 26.1!!!) Einur wcnigtl. — Der durch seine große,, Reisen in alien Well« theilen rühmlichst bllannle Herzog Paul Wilhelm von Wnttttmberg ist am 34. t>. M. in Mergenlheim im 63. Leblnsjahrt gestolbt». Der Tod überraschle ihn miüen in wissenschaftliche» Aldeilel,. da er damit beschäftigt war. das reiche Material semel zwti Nelse,: ^,^„ ,!^l, —1868 z„ oidlien „no die Herausgabe sei-»er lehten Neistivelke zn ermöglichen. Ucurllr Ullchrichten und Telegrammr. Paris, 28. Novbr. Der ballig, «Ml'llil,l«r" ineldit die Ernennung d,S Grafen Flahant zn!» Gesandten Frankreichs in London. Turin, 27. November. Heute war in Turm das Gerücht von der Abreise des Königs Franz ll. von Oa»'ta verbreitet. Vern, N. Nov. Der Buitteslalli hat hente aussübrüche V.schlüge qefavt. üb,r Aullä.ie an den Buudesralb. l',!rächll,che W.'ffen - Aüschassnog,» für lit eida/nösiische Armee belr,sf<-l>l). Kassel, 23. No^i. D,r Landtag w!,d morge» Mittag l2 llbr vo» dem Minister deö Inner» Voll« mar eröffnet. >- Turin, 28. Nou, Der Generalralh »st aus den 2. Dezember einberuftn. Der Erzbischof vou 'Neapel wird bier erwartst. Neapel, 27. Nov. Pinelli ist in Ave;za»o eiu« gerückt. In rics,m Dlstrill, ist rie Nnde hergestellt. Mailand, 28. Nov. Die heutige «Peiseveran« ;a" lncldei: I„ Palermo sin» Uurulieu ansgebrc'chen. >!;!llor (zm.inu,! veischiel'l seine Abreise dahi» wegln oes schlechieu WellerS. Villalüallüa ist bereits nach Turin abgereist. Genua, 28. November. Axf der hiesige» Werfte baben die Aibeiie» zum Baue zweier neuen Fregat-lei: bereils begouneu. Der Bischof vo» l'oleito dat den Klerus der dortigen Santa Casa erkommniiizirt. !l'ei! derselbe den König vc>n Saidimeu empf.nigen habe. (Oetreid - Dllrchsrlinitks - Preise in ^'., il'ach am 2K, Nl'voxl'sl Il-il». Marltpltisc ^aa°;ins-Ein Wiener Mctze» ^"'^ i» österr. Währ. ..................... sl- lr. ^fl. lr. ' W",">........ ll 12'/..' «^ 4ss" N..... ^i' <5' "'",,' ^ ,^ ,^ ^ '^? ^ °:^. ^^/^"//. ^/'"^ "^" Couriers« die '" l> Akten. ,on M.y, lZnm er. Morgsn^ Samstag, .,„,. Vo.lh.ile des F.äul. ^' " « »,: „Dle Hochzeit bei Laterncnscheln", Overette m l Aki. Dazui „Mobel-^atalitätrn", ^cl'wank ü, 1 Akl, — (Hl.r Sch^iber als Gast) Druck und Verlag von Iguaz v. Kleinmayr Hk F. Va»nl»erg in Laibach. — Vero.ntwortlichcr Ncd,,lerg. Att!)cmh;ur Rai!lac!)erSeitulm. Älirlpnlil»r»s^^ Wle», (Vl,tt.,qz l llhr) (Wr, .^t.,. Mdl'l.) ^m V,qinnc b.:» !'/,'/« bei »old u >b D.viftn Stat«, Pnpill,, die man in wi!ll»rlichtr Vlun^lm.' als Valuta bttlachtlt habt« will stliqend di a»dnn fall.nd. Gcld sehr »üffig. ' ' ^rffelltliche 2cln>ld. ^. dta Kla»l« (für IUO ft.) In östcrr. Wäl,r,i,!g . zu .'i'/, «!l 75 tt». Ä!lsd.N.it!l'!,aI-'.>ll!l>h!!! „ 5 „ 77,^N 7«,^<» ^»,'ftalliq»,s . . . „ 5 „ tt>, 5,0 <».'».?i', dltto .....<^!., 5.« !i.'» .^^.i>U »'it V.rl..'sii!l^ v. I l.^:i> . . li4.— l^.',,- „ „ 1^.^ . . !)1, - '.»!.',« „ „ l««l» . . ><«.— f<,^ ?.'» Ec»lo-R,llt»l!sch. zu 42 >., «i^ll'. <«7'> l7. - lt, dcr Hronl.'indcr (siir IU<1 ft.) Grliildsütlastilo^ö'Dl'ligatiV'nc». ?litd,r'O>stllrcich . . z» 5'/, 8«>'O «!> — llng.irn .....5. U7.^- Ban., Hro. u 3l.N', „ 5 „ Val!^>l!l.....,»«'»„ UU,— »!tt <«> Vufl'wiu>, . . . . „ ü „ U^üU l'!ul'!lr^.» .....5 „ <>H '»<> ss'i - '''ludere .ssro,llä»d,r . . zu 5'/, 8ll. — i»l,— V.ncliauisch^' Aul. l».,« „ 5> „ 8^l.",) «^.'iO Aktien (pr. Stück). Nat>'l,'!!alba!lf......74«,— 7'»'.— ,ttr«»fi. ^'.W.(oh»c D!V,) «72.40 l?2,.i<1 ')l. l>, (zscc'>».-O.s. z. .',<)!) ii, ü. W. «-')<>. - 5äi.— K. ,^nr'Nl'l^l' z/X'Ol) si. (^M. lN?2, 1U7, __ ^ta.,t>)-(fis-O.s, z» 20N ft. (5. M. ldll',-V 200 „ „ 1 i l,7»0 ! l2,— Th.iiil'. zu '.-()() s>. M'i, mit lO» ,1. ^(..«'/.i Mn^hlu!!., . . . . ,57.— N7.— Zudl, St(i^t><'.l>,'!»l'.-v»l! II. Clnt. it.,!, (i,,', 20« ss l'. N. ä0»i Fr. ,». 100 >1, (.^'/,) ssi,!z.,s,!ui>^ l'.>5.— li'.'i -O.iliz, .ss.,rl.l?ul>w,-V.>s'nz,i200il. ^. M. m. «0jl. (40V.) <«,»,. !57— ,^.« - Gclc> War. Or.izr,stt'ff ssiscnl'. u»d Vtlqb.- lhcscllsch.ift zu 2l»l) fl. ö. W. Nw.— «05.— O.st Ll.'»,'D^>!U'f,'ch ^>cs, ^^ .^'»4.— .'lW.— Osstcrrcich Lloyd in Tritst ?^ l4<>,— l7N.— Wien. Dampfm.-Ast-^fs ^lH ^l40. - .145.— Pfandbriefe (f»r lN0 ft) «at,l'».il- lljähv 1,1«.;7z./,'/» lN".— 100 5" bans auf lO„ dltto „5„ '.»«— W.50 (s, M. vcrll'sbarc . ,5,, «!>..'»(> M», - !>tatimlall'. < 12!»l'»at!ich „ 5., »!»..',l> lO» — ,n,f öst. W. ( vcrll,'^l'!,re „ 5 „ »5.7.) »''..',« lN7.— Drn.'DanN'is.«^ z, 100 ss. l5M, »4 2^ »4 75 Zt.ibtgl»,. Oft» i» 40 st. ö. W. . ^j.', 7.', :j'l,'^ ^stllliaz,) .. 40 „ l5'l»i. . ««,— «tt 50 2>,lm ^ ^0 ., . . 5N— »«25 l'',lff„________zu4<» il, (l.,!i. . ^.'»75 :l'l,2.'> UTId Ware ^'larp ., 40 ., „ . 3« 25, .'itt.75 St. wcnms .. 40 „ „ . Att.75 3?.— Windischgi^h . 2>) „ „ . 22,— 22.50 Wallen, „ 20 « ^ . 25 50 2N,— K.gltvich „ ,0.....<4,— !4.2ä Wechsel. 3 M o »ate Mlld Arlcf Augsbur^ für >0<» fl. s,,dd. W. . «2« 75 l2l — ^l.nisfuit a. 2^i, d.t<» . ,2«,— l/i,25 Hanil'urg, sür lOO!l>fo . lOil.25 l<,<»50 i.'l,'!ldou. sur >0 Pf. St.rung . l 40,50 <4> — 'Paris, sin <«>O Fra»s^ . . . 5ll ^ 5N l0 (fours der Geldsorte,». (5),» Ware ,lk. Mliuz^Dufatcn st ft. 7.'l 3ttr. « ii. 74 Nf!. Kro'!>n . . . ll» „ 30 „ ll) „ 33 ^>l^i,'lco!!«o'l'r . < l „ 23 „ 1 l „ 25 Niiss, ^»N'.ria!e . < 1 .. 55 „ N , 5»tt ^ Zi!l>tl-Äqil, . 40 .. 75 ., 4l ., 25 K. f. Lottoziehnnge«. Wien, 28. Nov.: 7 HHt 43 23 «4. Graz, 28. 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