Nr. 1. Samstag, 2. Jänner 1897. Jahrgang" 116. Oaibacher Zeltung. PrimvmeratlouspeW: Nl,l Postvrriend >i ng: ganziäyrig sl, !5, halbjälniss fl, 7 i>», Iin Comiitoir: nnnjjlihnn sl, 11, wll'jülifiss fl, s>'»>,, ffiir bic Zustellunss iiiv Hau-? giMjjHhvig sl, l. — Insertionsyclmr: ssür Die -Laib, Zeit,' erichemt täglich, mit Äusiu^mc dev 2onn uud iftn'lta^», Tio Abminittratlon vcftnbot sich dongrl>sMay Nr. 3. b!e Redaction Baynhofssasse Nr, l5, Cprrchsl»»b>>,! d,-r N<>ba,!> u«n » b!o il Nl,r vormittag«. Unfra»lil>rtl' Brir>>' wsrd^» »ititt Nü^cül)!»!»!'», Maiiüscrif!»,' »ich! ^ir>u1>^s!vl». Amtlicher Theil. Se. l. und l. Apostolische Majestät geruhten allergnädigst zu verleihen: dem Major Karl Sendler, Commandanten des Militär-Badehauses in Herkulesbad, anlässlich der auf sein Ansuchen erfolgten Rückoersetzung in den Ruhestand, das Ritterkreuz des Franz-IoschOrdens; zu verleihen: in Anerkennung des tapferen, beziehungsweise vorzüglichen Verhaltens während der durch den meuchlerischen Ueberfall der Eingeborenen auf die wissenschaftliche Expedition des Schisses «Albatros» bedingten Actionen auf Guadalcanal: den Orden der eisernen Krone dritter Classe taxfrei: dem Linienschiffs Fähnrich Franz Budil; das goldene Verdien st kreuz mit der Krone: dem Fregattenarzte Dr. Constant!« Hiersche; die silberne Tapferkeits-Medaille erster Classe: dem Marsgasten Peter Curcit, dem Matrosen erster Classe Franz Sepsic, dem Matrosen zweiter Classe Nikolaus Lovriö. dem Matrosen vierter Classe Rud. Wage m aun; die silberne TapferleitsMedaille zweiter Classe: den Marsgasten: Emanuel Aloda und Anton Kovacevic'; den Matrosen erster Classe: Mijo Babic' und Johann Car und dem Matrosen dritter Classe Ivan Skarikit; ferner: anzubefehlen, dass aus demselben Anlasse dem Linienschiffs Lieutenant erster Classe Ferdinand Bu bla y der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde; zu verleihen: das Ritterkreuz des Franz-Iosef.Ordens: dem Oberst-Auditor Heinrich Gschaider. Vor stand der VII. Abtheilung der Marine - Section des Reichs KriegsministerilmN, und dem Cvlvelten Capital« Otto Vurian, in Marine-Localanstellung; das Militär>Verdienstkreuz: dem Linirnschiffs-Lieutenant erster Classe Julius Fuchs. _______ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. December v. I. dem fürstlich Liechtenstem'schen OberverWalter Franz Reimoser in Deutschlandsberg, in Anerkennung seiner vieljährigen treuen und belobten Dienstleistung sowie seiner gemeinnützigen Thätigkeit, das Ritterkreuz des Franz.Iosef-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December v. I. dem Forstrathe Rudolf Nekola in Gmunden das Ritterkreuz des Franz-Josef Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December v. I. allergnädigst zu gestatten geruht, dass dem Ministerial»-ralhe im Eisenbahmninisterium, Anton Kühnelt aus Anlass der erbetenen Versehung in den bleibenden Ruhestand, der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit mit seiner vieljährigen und erfolgreichen Dienstleistung im öffentlichen Eisenbahndienste bekanntgegeben werde. Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December v. I. dem Scctionsralhe des V^rwaltungsgerichtshofs Moriz von Kempelen, aus Anlass der von demselben erbetenen Versetzung in den dauernden Ruhestand, den Titel und Charakter eines Hofraths mit Nachsicht der Taxe allergnädigst zu verleihen geruht. Badeni >n. p. Se. l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25. December v. I. dem Sectionsrathe und Referenten der Ministerial« Commission für agrarische Operationen im Ackerbau Ministerium Dr. Max Vladimir Ritter von Beck taxfrei den Titel und Charakter eines Ministerial-raths allergnädigst zu verleihen geruht. __________Ledebur m. p. Se. l. und t. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 23. December v. I, dem Oberforstrath und Vorstande der Forst« und Domänen «Direction Gmunden Leo Titz taxfrei den Titel und Charakter eines Hofraihs allergnädigst zu vcrleihm geruht. ____Ledebur rn. p. Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 25, December v. I. dem Ministerial - Concipisten im Finanzministerium Dr. Oskar Ritter von Fleißner das goldene Verdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zu verleihen aeruht, Nichtamtlicher Theil. Das neue serbische Cabinet. Eine der «P. C.» aus Belgrad zugehende Meldung betont, dass das rasche Zustandekommen des neuen Cabinets den lebhaften Sympathien, die Herr Simic allgemein genießt, sowie der rückhaltslosen Billigung, die sein Programm bei den in das Mini« fterium berufenen Persönlichkeiten fand, zu verdanken sei. Das neue Ministerium setze sich zur Hälfte aus Radicalen, zur Hälfte aus Persönlichkeiten, die außerhalb der Parteien stehen, zusammen. Neue Männer seien in dem Cabinete nur der Kriegsminister General MiZkovic' und der Handelsminister Herr Kleric. Der erstere gelte als die hervorragendste militärisch - wissen« schaftliche Capacilät der Armee, in der er hohe Achtung grnicht. Minister Kleric habe sich mit industriellen, Handels- und Ackerbaufragen vielfach beschäftigt und sich auf diesem Gebiete auch literarisch mit Erfolg b> thätigt. Das neue Cabinet dürfe als das Ministerium der Verfassungsrevision bezeichnet werden, da seine wesentlichste Aufgabe und Bestimmung in der Schaffung einer neuen Constitution bestehen wird, durch welche die Prärogative der Krone mit der Betheiligung des Volkes an der Entscheidung der öffentlichen Angelegenheiten in Einklang gebracht und dem Lande eine längere Periode ruhiger und gedeihlicher Entwickelung gesichert werden soll. Das neue Cabinet glmibe, die ihm zugewiesene Aufgabe am besten durch eine streng gesetzliche, gerechte und unparteiische Verwaltung und dlnch die Pflege loyaler und freundschaftlicher Beziehungen mit den fremden Staaten erfüllen zu können. In diesem Sinne werde der Ministerpräsident und Minister des Aeußeru in einem demnächst an die diplomatischen Vertreter Serbiens im Auslande zu richtenden Circular das ernste Bestreben der Regierung betonen, gute, auf Resftectierung der gegenfeitigen Interessen beruhende Beziehungen zu allen Mächten zu pflegen und speciell diejenigen zur großen Nachbarmonarchie zu dauernd freuudschaftlichen zu gestalten. Die Unterstützung der radicaleu Partei sei dem neuen Cabinet bereits gesichert und es hoffe, in naher Zukunft auch den Anschluss der beiden anderen, in der Regie« rung nicht vertretenen Parteien, deren Mitwirkung bei der vorzunehmenden Verfassungsrevision es wünscht, zu erhalten. Feuilleton. Zas Oetzennnis von Ol'ootnber- Roman von U. <5onan Dohle. Autorisierte deutsche Bearbeitung von Max Kleinschmibt. I. Capitel. Ich, James Fothergill West, «tud. jur. auf der St. Andrews Universität zu Edinburgh, will in den folgenden Zeilen eine wahre Geschichte in möglichst kurzer und bündiger Form erzähl, n, ohne durch eine gekünstelte Reihenfolge der verschiedenen Ereignisse de» Eindruck derselben zu erhöhen. Es sollen vielmehr diejenigen, welche außer mir noch von den fraglichen Be gebenhriten unterrichtet sind, meinem Berichte bei stimmen können, ohne zu finden, dass ich auch nur in den geringfügigsten Einzelheiten von der strengen, ungeschminkten Wahrheit abgewichen bin. Zu diesem Zwecke werde ich die notariell beglaubigten Auisagen eines gewissen Israel States, ehemaligen Kutschers von Cloomber-Hall, und des Herrn John Easterlina,, F. R. C. P.. Edinburgh — jetzt praktischer Arzt in Stanvacr, Wigtownshire — aufführen und einen wört lichen Auszug aus den, Tagebuchc dks Generalmajors John Verlier Heatherstone hinzufügen. Dieser Auszug betrifft Ereigmsse, die sich gegen das Ende des ersten Afghanen ° Krieges im Hcrbste 184l zutrugen, nnt einer detaillierten Beschreibung des Scharmützels lm Terada«Passe und des Todes eines gewissen Ghoolab Thah. Im übrigen stütze ich mich auf die Aussagen von Augenzeugen, welche durch ihren intimen Verkehr mit dem Generalmajor I. B. Heatherstone imstande waren, ihn und was mit ihm zusammenhieng, zu be< urtheilen. Mein Vater. John Hunter West. war ein bekannter Orientalist und sein Wort ist jetzt noch voü großem Ansehen unter seinen englischen sowohl, wir coiitinentalen Collegen. Er war es, der zuerst gleich Sir William Jones die Aufmerksamkeit der gelehrten Welt auf die herrlichen Erzeugnisse der neupersischen Literatur lenkte, und seine Uebersetzuugen von Hafis und Ferideddin Attar trugen ihm den wärmsten Bei fall solcher Autoritäten anf dem Gebiete kritischer Philologie, wie des Barons von Hammer - Purgstall und anderer, ein. Ja, in der Jänner-Nummer der Orientalischen Zeitschrift 1861 wurde er als «der be rühmte und fehr gelehrte Mr. Hunter West, Edinburgh», bezeichnet, welche Notiz er ausschnitt und mit verzeihlicher Eitelkeit unter seinen bestgeschätzten Familienarchivcn aufbewahrte. Er halte sich ursprünglich der juristischen Lauf bahn gewidmet, aber seine gelehrten Passionen nahmen soviel Zeit in Anspruch, dass ihm »ur wenig Frist <ür seine Praxis übrigblieb. Wm„ seine Clienten ihn, in seinem Bureau in Chambers ° Street aussnchten, glänzte er meistens durch seine Abwesenheit und konnte mau ihn dafür gewöhnlich unter staubigen Papieren begraben in der «Advocates' Library» oder der «Philosophical Institution» finden, wo ihn das taufende von Jahren alte Gesetzbuch des Manu weit mehr fesselte, als die verzwickten schottischen Pandekten des neunzehnten Jahrhunderts. Es war daher kaum zu verwundern, dass zur selben Zeit, als er den Zenith seiner Berühmtheit erreicht hatte, er auch auf dem Boden seines Säckels angelangt war. Da sich in jener Zeit noch keine Professur für Sanskrit in Schottland defand und die Nachfrage nach den Producten seiner Geisteschätigkeit eine sehr geringe war, so hätten wir uns wahrscheinlich in ein Still-leben zurückziehen müssen, in welchem die Aphorismen und Sprüche des Firdusi, Omar Chian und anderer uns für deu Mangel an nahrhafterer Diät vielleicht entschädigt hätten; aber durch die unerwartete Frei-a/bigkeit seines Stiefbruders, William Farintosh, des Gut'öherru von Branlsome, Wigtownshire, wurden wir plötzlich aller Sorgen enthoben. Der letztere war der Eigenthümer eines großen Ritterguts, dessen Ergiebigkeit unglücklicherweise zn seiner ungeheuren Ausdehnung in keinem Verhältniss«-stand; es war ohne allen Zweifel der ödeste und kahlste Theil einer außergewöhnlich öden und kahlen Provinz. Da er aber als eingefleijchter Junggeselle leine großen Ausgaben hatte, so war er imstande gewesen, durch den Verkauf einer besonderen Art von Lastpferden, die er auf den ausgedehnten Heideflachcn züchttte, und mit Hilfe des Pachtzinses von seinen vereinzelten Meiereien nicht nur standesgemäß zu leben, sondern auch noch eiu hübsches Conto zu seinen Gunsten auf der Bank zu haben. (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 1. 2 2. Jänner 1697. In der Presse wird das Ministerium Simic sym« pathisch bearüßt, ill dcr Ueberzeugung, dass man von der neuen Regierung fruchtbare positive Thätigkeit und gedeihliche, auf die Beseitigung verschiedener Uebelstände gerichtete Arbeit zu erwarten hab?. Der Schluss der Skupschtina vermittelst eines könig« lichen Ukas steht unmittelbar bevor. Politische Reberficht. Laibnch, 31. December. Die Bankverhandlungen, welche vor Weihnachten in Budapest zwischen den beiderseitigen Referenten geführt wurden, sollen dem »Neuen Wiener Tagblatt» zufolge am 4. Jänner in Wien fortgesetzt werden. Wie aus Budapest gemeldet wird, fand am 30. December im Ministerpräsidium eine Conferenz in Sachen der Ausgleichsgesetze statt, deren cnd-giltige Textierung den Gegenstand der Berathung bildete. An den Berathungen nahmen üsterreichischerseits die Minister Baron Glanz und N. v. Guttenbern und ungarischerseits außer dem Ministerpräsidenten Baron B a n f f y anch die Minister Daniel, Lukacs und Daranyi theil. Zu den Vorlagen, welche im deutschen Bun des rathe demnächst zur Erledigung kommen werden, gehört, nach einer Mittheilung der 'Berl.P.N.», vor allem die Militär-Strafprocessordnung, welche in den Ausschüssen vorberathen ist und nun eingehenden Plenarberathungm unterworfe» werde; dass sich hiebci, wie von einzelnen Seiten gemeldet wird, noch große Schwierigkeiten ergeben werden, sei kaum anzunehmen. Dagegen sei es immer noch nicht recht klar, nie sich das Schicksal der Vorlage, betreffend die Handwerks» Organisation im Vundesrathe, gestalten werde. Man nimmt an, dass es noch im Jänner möglich werden wird, im Plenum zu einer Entscheidung zu gelangen. Dem Buudksrathe liegen ferner die Novellen zum Gerichts-Verfassungsgesetze, zur Civilprocess-Ordnung und znr Concuröordnung schon seit längerer Zeit vor. Eine längere Berathung werde noch bezüglich der Novelle zur Iuvaliditäts- und Altersversicherung uölhig sein. Namentlich die Frage der anderen Verthnlunq der Rentenlast ans die Versichernngs-Anstalten hab^ eingehendere Elwägungen nöthig gemacht. Mit t'er dem nächst auch dem Reichstage zuzustellenden Converti»,r»ngs-Vorlage werde man voraussichtlich im Bnndesrathe schneller fertig werden können. Der «P. C.» schreibt man aus Rom vom 28ten December: In der Presse und in manchen parlamentarischen Kreisen tauchte neuerdings die Nachricht aus, dass die Auflösung der Kammer nahe bevorstehend sei. Anch diesmal jedoch entlieh'en die diesbezüglichen Gerüchte der thatsächlichen Begründung. Es ist zwar richtig, dass i» der gegenwärtigen, noch unter dem Regime Crisp is gewählten Kammer anfänglich eine dem Cabioete Nu^'ini ungünstige Strömnng uorzuherrscheu schien. Die Stimmung d>r Kammer hat sich aber seitdem vollständig geändert, und es ist d^r Regierung gelungen, sich in dr Kamm r eine verlässliche Majontät zu schaffen. Dies zeigte sich klar anlässlich der Debatte über die letzen bedeutsamen Regie, ungöuorlag'N, welche bekam'tlich mit großer Stimmenmehrheit angenommen wurden. Die loyale Haltung des Cabinets Nudiui in allen wichtigen politischen Fragen, seine glückliche Finanzpolitik, die Ehrenhaftigkeit aller feiner Mltglieder haben ihm nach und nach auch unter seinen ursprünglichen Gegnern viele Freunde gewonnen. Besonders nach dem Eintritte des Marches« Visconti - Ven ost a in die Regierung und nach dem Friedensschlüsse mit dem Könige Mcnelik wuchs die Majorität, über w.lche das Cabinet in der Kammer verfügt, immer mchr au, so dass dasselbe mit Zuversicht auch auf die weitere Unterstütz'Mg der Volksvertretung rechnn, darf. Es soll ja nicht geleugnet werden, dass sich die Regiernugs-Majorität aus sehr heterogene» Elementen zu» sammensetzt und dass die Gefahr der Zerbröckeluuq derselben vorhanden ist. Trotzdem jedoch hat es sich gezeigt, dass die Majorität der Kammer bereit ist, die Regierung in allen großen politischen und finanziellen Fragen zu unterstützen. Das Cabinet hat demnach vorlanfig gar keinen Anlass, an die Frag>: der Kammeranflösung näher heranzutreten. Thatsächlich hat sich der Ministerrath mit dieser Eventualität uoch nicht beschäftigt, geschweige denn, dass er bereits Beschlüsse darüber gefasst hätte. Wie verlautet, soll die F "ge der Kammerauflösnug erst im Laufe des Monats Jänner im Ministerrathe zur Vesprechuug g langen, aber schon heute geht die Meinung der meisten Abgeordneten dahin, dass es aus deu angeführten Gründen zu keiner Auflösung der Kammer kommen werde. Das Cabinet Rudini hat vielmehr allem Anfcheine nach die Absicht, mit der gegenwärtigen Kammer so lange zu regieren, als sie der'Regierung ih'.e Unterstützung nicht versagt, und nur falls es nach dieser Richtung hin zu einem Wechsel in der Haltung der Majorität der Kammer kommen sollte, würde sich die Regierung gezwungen sehen, an das Land zu appeNiereu. Dafür sind jedoch, wie gesagt, vorläufig keine Anzeichen vorhanden. Die Meldung der in Washington erscheinenden «Post» üb?r Verhandlungen in Betreff Cubas wird als falsch bezeichnet. Zur Uesküber Metropoli ten fra ge wird aus Belgrad gemeldet, dass aus Constantinopel ein-getroffeueu Nachrichten zufolge der Großvezier das neuerliche Ansuchen des ökumenischen Patriarchats, betreffend die Ertheilung eines Beiraths an Mo^siguore Ambrosius als Metropoliten von Uestüb, ab' gelehnt hat. Die «Times» besprechen den Wichset in der Haltung Russlauds gegenüber demSultan. Das Blatt führt aus, dass sich der Sultan nur ernst.n Drohungen füg n werde, die in nicht misszuverstehender Weise durch thatsächliche physische Micht unterstützt würden. Je rascher du Mächte in der Politik gemeinsam vorgehen, umso eher werd? das gemeinsame Ziel erreicht werden. Me man aus Constantinopel berichtet, be» sagt ein ausführliches officiell>s Commnniq>:e' über die Pacificiernng des Hauran, dass die Volkszählung in diese», Gebiete durchgefühlt und dementsp echend sin die Drusen die gesetzmäßige» Stemrn ausgeschrieben wurden. Da die vmn Ministerrathe vorgeschlagenen und vom Sultan sanctionierten Maßregeln behufs V^r Hinderung des Ausbrnchs neuer Uxruheu im Hauran durchgeführt erscheine», wurden die daselbst unter den Fahnen stehende» Nediss entlassen. Des weiteren wird aus Beyrut gemeldet, dass 195 Drusen Scheiks, welche als Anstifter der Unruhen bekannt sind, verhaftet uud in die Verbannung geschickt worden sind. Die für den Hauran erlassenen Reformen befinden sich im Stadium der Durchführung. Die Recrutierung unter den Drusen hat gleichfalls begounen und wurden bereits 600 Drusen in die Armee eingereiht. Die Eintheiluug des Gebiets in Gemeiuden hat ihren Anfang geuommen uud behufs Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung wurden an mehreren Orten j.des einzelnen C^za Sicherheitscorps anfgeftellt. Tagesnemgleiten. ^ (Die Elemente und der Menschen Wuth.) Aus Sicilien werben furchtbare Ueberschwem« mulMn gemeldet. Per Fluss Simeto überflutete und blockierte d?n Schnellzug von Syracus, dem aus Catania ein Hllfszug mlt Barlen und Üebensmittelu en'gegen-zesandt werden musste. Vieh, Heuhaufen, Ballen, Hüllen treiben auf dem Wasser. Auch Menschen si«d mn-g lommen. Vierzehn Personen reltetcn sich aus einen Baumstamm. Truppen und Feuerwehr sind zum Rettungswelk ausgerückt. Ueberall ist das Land überschwemmt, oie Post» und Bahnverbindung unterbrochen. Pas Meer ist sehr stürmisch. — Aus Triggiano, einem Orte bei Vari, berichtet der «Corriere die Napoli» von eine« entsetzlichen Acte der Vollswuth. Zwei Finanzwächter inspirierten das Cafe" des Giovanni Pompili, um eine Contravention festzustellen. Es lam zu heftigen Worten, wobei die Verwandten des Pompili und verschiedene andere Leute die Wächter mit Schimpfreden überhäuften. Endlich zogen diese in blinder Wuth ihre Revolver, schössen in die Menge und «Meten zwei Bürger und einen Schuhmann, der Ruh: hatte schaffen wollen. Nun stürzte das Voll sich wie wahnsinnig auf die beiden Wachter und schleppte den einen, während der zweite sich rettete, aus das Zchutzmannbureau, wo es ihn lynchte und den Leichnam in der barbarischesten Weise verstümmelte und entstellte. Nie Hauptschuldigen find schon Verhaftet. — (Eisenbahnunfall.) Auf dem Raloser Nangierbahrchose gerieth ein Lastzug auf ein blindes Geleise und entgleiste. Sechs WaggonS wurden zertrümmert. Vom Zllgsbkgleltungspetsonale wurden zwei Personen gelobtet, eine verwundet. — (Die Funde im Nemi'See.) Archäolo« gische Untersuchungen haben das Vorhandensein von zwei römischen Schiffs- und Luxusbauten der Kaiserzeit im N'Mi-See festgestellt. Diese Vauten befinden sich aber in solchem Zustand?, dass wohl eine Trockenlegung, n'cht aber ein Hcden derselben aus dem W^ss« und Schlamm abstattet ,st. Per vom Mlirineminiswium mit den wei« te,en Uxlerfuchungen betiaute Schiffsmgenieur Maliatli macht in feinem Bericht deshalb den Vorschlaa. der liinst. Ilchen Senkung des Seejpilgrl« um 22'50 Meter. Der erite Sch ffslö per wird schon be, emer S^nlung um 13 50 Meier freilllg n. Dl. Adelten, dele» Kos!,n etwa 250.000 Ü>»e bettag/u solle!,, würdiü in d^r Hauplsache in der Anlüge eine, Nl,fluj?galltlie von 1600 Meter b stehn. Cme Untersuchung des alten logischen See« Hm ssärs l h t, da!s der uul0a>usche Hoden der U'nfussilNg Unerbittlich Oericht. Noman von F. Klinck. (72 ssovtschniis.,) Wiederholt halten V^egnungeu zwischen Herbert Grüner uud Heinz von Hoheulantmu stattgefunden, und wenn zwischen beiden Männern ein engerer Anschluss unmöglich erschien, so war die Schuld daran nicht auf der Seite des ersteren zu suchen. Herbert Grnner that alles, was in seinen Kräften stand,, das Misstrauen, mit welchem er sich von dem Freiherr» bt tracht, t glantite, zn befeitigen, aber es wollte dis m nicht gelingen, auch nur scheinbar ein Vorurtheil fallen zu lassen, das ihu so lange Jahre beherrscht und gerade in der letzten Zeit eine wesentliche Verstärkung er« fahr,« hatte. Er war eine zu offene uud ehrliche Natur, seine Gesühle da zu verbergen, wo sie so tief in seinem Herzen Wurzel grfchlagen, wie es hier der Fall war. Heibert Grüner war Menschenkenner genug, um fich nur linen Augenblick über die Gefühle seines Oegüns zu täusche». Er hatte zwar geglaubt, sie im persönlichen Verkehre noch stärker hervortrete» zu sehen, aber gerade das sichiliche und doch vergebliche V> mühen des Freiherru, sie zu verbergen, ward für ih,< eine Qnelle neuer Unnchen und Besorgnisse und li»ß ihn jedes von demselben gesprochene Wort sorglich erwäqen. Einem unbefangenen Beobachter wiirde die tiefe Abneigung, welche beide Männer gegeneinander hegte», vielleicht verborge» gebllelie» sein. aber weder Frau Mari«' »och deren Tochter konnte» sich über das Fort bestehe» derselbe» täusche», und währeud sie der ersteren eine rathselha.te Erscheinung war, wurde sie für die letztere zu einem starken Band, das sie mehr und mehr an Heinz fesselte. Sie fühlte sich ei»s mit ihm in dem Verlangen, Licht in ein furchtbares Dunkel zu briugen, von desfen Befeitigung sie den verlorenen Frieden zurückerwartete. Heinz hatte die ihm nöthig scheinenden Schritte gethan, welche vielleicht dahin führe» konnten, ein vor langen Jahren begangenes Verbrechen aufzudecken. Seinen: Eifer und feiner Unruhe mochte der betretene Weg nicht besonders gefallen, da er ihn vorläufig z» eurer Thatlosigkeit verdamnue, die ihm uurrträglich schien. Er konnte sich aber den Rathschlägen eines im Dienste ergrauten Criminalbeamte» nicht widersetzen und durste somit nichts thu», was den Verbrecher, wcnn er überhaupt noch zu finden und in der Nähe zu fuchen feiu Winde, hätte anstuertsam machen können. An eine Gefahr, wie sie wirklich drohte, dachte indessen Herben Grnner nicht. Seine S^le war imt anderen ihm näher liegende» D ugen beschäftigt, die wohl imstande waren, ihn unablässig in einer fiebe» hafie» Mfreglmg zu erhallen. Von der Schwester waren fchlimme Nachrichten g>'ommen, die ihn schwer lrafei', obgleich sie seine Vefülchtuüge» kaum üb,rstiea.eu. Die Gläubiger seines Schwagers hatün auch diejenigen Summe», welche F>au Harkmt als das ihr zugehörige Eigeinhum r^clamiert, beschlagnahmt, ja sugar ihre Schmncksache» und eiuen Theil chrer Toilette». Unter diesen Umständen hatte Hermine schneller, als sie gedacht, ihre Zuflucht zu Irene nehmen müssen, wen» sie nicht der Gemhr ausgefetzt seiu wollte, Hnugers zu sterbe». Ire»e hatte aner vou der Schwester verlangt, dass diese ihre Lebensweise derjenigen anpasse, welche sie selbst führte. Allein nicht diese Mittheilungen eineS unsagbaren Elends ranbt^n Herbert Grüner den letzten Rest von Besonnenheit, den er sich »och in seiuer schwierigen Lage bewahrt hatte. Hermine schrieb vielmehr weiter, dass Julius steckbrieflich verfolgt werbe. Wenn man ihn nun fand, hier fand? Welche unberechenbare» Folgen musste ein solcher Umstand »ach sich ziehen? Ja, Hn'mine Harkort hatte Recht: der ältere Bruder war groß in den: Entwerfen kühner Pläne, die Kraft d^r Durchführn»g aber mangelte ihm. Nie trat dirsc ThcNsuchc a»ffüll>,uder zuüigr, als iu dieser Zeit. Währeud er sich sagte, d^ss jede St»nde Verzug d n Bruder dem Arme der Gerechtigkeit überliefern konnte, fand er doch nicht de» Müll), sich von ihm loszureißen, weil er seiner noch als Werkzeug bedürfte, und er fucht»' nach tnusend Gründen, die ihm zwingeud schienen, Julius einstweilen an feine P-rsou zu fesseln. Um d eselbe Zeit, in welch r Herbert Grüner so >er Spielball schlimmer B'fürchiungen u>,d unbestuumter Hoffttungcn ward, meldete sein Suh» ihm seine bevorstehende Verlobung mit einer hochanges.hcnen und reichen Dame der ar>stokratischeu Gesellschaft. Franz schrü'l, vull Stolz, voll OefriedMng, im G fühl eines großen Glückes. N cht all in, dass diese Verbindung seine ehrgeizigen Pläne für die Zukunft söidirn wnrde, sondern sein Herz war auch von Jubel erfüllt, denu eine heiß' Liebe halte von demselbi,» Besitz ergriffen. Nicht Riichthnm allein halte ch>,i befriedigen könne», wie er schrieb. Eine Verbindung mit Lora H>ntner würde ihn wit vo» d » Bahnen entfernt habe», die ihn alk'in riner rastlose» Arbeit wert dünkten. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 1. 3 2. Immer 1897. des Sce« Bohrarbeiten begünstigt und ohn? Bekleidungs« Mauer hält. Nach der Trockenlegung des Sees wird ein weiterer Koftenvoranschlag möglich sein und die Frage sich beantworten lassen, ob die Schiffskörper des vertieften Seespiegels an Ort und Stelle bleiben oder ob sie ans Ufer befördert werden oder in lletnen Thellschnitten nach Rom transportiert werden sollen. — (Unglückliche Millionäre.) gu ein r Zelt, wo alle« dem bösen Mammon nachjagt, kann es wahrlich nicht schaden, gelegentlich auf die Millionäre hinzuweisen, die ihres Lebens nicht froh werden tonnen. Vielen dürfte noch der traurige Fall des armen Wiener Millionärs Mautner v. Marlhof in Erinnerung sein, der durch eine heftige Zritungscampagne in den Tod ge« trieben worden ist. N'cht besser wie ihm crgieng es bekanntlich dem Pariser < jiotit «u^rior ^ dem kleinen Max Lebaudy, den die vom Vater erworbenen Millionen ins Grab gebracht haben. Jeden Tag brachte ihm di? Post einen Hausen von Droh- und Erprcssungsbriefen. Wären nicht seine vielen Millionen gewesen, man hätte ihn mit seiner von Vergnügungen angegriffenen Lunge nicht zum Militärdienste herangezogen und ihn »licht der öffentlichen Meinung geopfert. Jenseits des O^ans geht es den Millionären nicht viel besser. Mr. Pulitzer, der Begründer der Newyorker «World», hat durch anstrengende geistige Arbeit sein Augenlicht fast gänzlich verloren und alle seine Aerzte befürchten den baldigen Eintritt völliger Blindheit Mr. Armour, der groß? Schlächter, der lausende von Arbeitern beschäftigt, darf auf Unordnung seiner Aerzte fast nur von Milch leben — er, der seine Millionen durch Versorgen anderer mit Fleisch errungen hat und der nun selbst lein Fleisch losten darf. Sein Leibcnügenoss? ist der Mineiilönig Mackay, den die Freuden d-r Tafel gleichfalls magen-krankgemacht haben und der bei sirengster Diät täglich einige Meilen lausen muss. Mc. Eormack, der E:sinder und Fabrikant der nach ihm benannten berühmten landwirtschaftlichen Maschinen, ist ein chronischer Invalide, der wegen seines Leidens vergeblich alle Aerzte Europas consultiert hat. Anderer A't find die Leiden des Chefs der Familie Vanberbilt, dem außer seinen körperlichen Gebrechen auch die ewigen Familienstreitigleiten das L^ben vergällen. Belannt ist, dass auch Jay Gould, der verwegene Specuiant und Milliardär, von seinen «Sorgen» frühzeitig ins Grab gebracht worden ist. Ob diese Ausführungen jemanden abhalten werden, Millionär werden zu wollen, möchten wir allerdings in Zweifel ziehen. — (Ein Cyklon.) Die «Times» melden aus Melbourne: Ein Cyllon verwüstete die Stadt Nev^rtire in Reu-^ üd'WaleS. Fast alle Grbäube wurden zerstört; zwei Häuser wurden in die Luft gehoben und zerschellten. Menschen wurden vom Sturm? weite Strecken fortgetragen. Ee ereignetln sich viele Unglücksfälll>. Genaueres ist noch nicht bekannt, da die Trlea/aphcnlinie zerstört ist. — (Nansen.) Die Kosten der Polar Unternehmung Nansens haben in drei Jahren, vom Abgänge des Schiffes bis zum Juni 18W, einschließlich der Mann-schaflslöhne, 444.839 Kronen betraun. Local- und Prouinzial-Nachrichten. * Sihung des Laibacher GemeinderaUis lllll 31. December. Vorsitzender Bürgermeister Ivan Hribar. Anniesend 26 Gemfindcläch!'. Das Protokoll der Sitzung vom 20. December wird verlesen und verifickrt. Die zu Bürgern ernannten Herren: Stefan Nagy, Nlbelt Derganc und Andreas Zaler leisten die Nn-gelobung. GR. Dr. Krisper stellt den Dringlichleitsantrag, es sei an die Regierung die Bitte um Fristerftreckung der Rückzahlung drs laut Gesetz vom L. I,mi 1895 für Handels- und Gewerbetreibende in Laibach bewilligten unverzinslichen Vorschusss von 100,000 sl,, dessen erste Rate am 1. Jänner 1897 abzustatten kommt, zu ri ten. GR. Dr. Kr isper begründet snnen Antrag mit der misslichen Lag? der Hand«ls° und Gewerbetr,'ibenb!'n, die flch heute noch nicht gebessert habe, ersucht den Bü'ger« Meister, dahin zu willen, dass sich die Handels- und Newerbelammer der Petition anschließe, und wünscht, dass den Reichsralhöabgl'mdnl'ten, damit sie das Ansuchen William vertreten lö-men, statistisches Material vorgelegt werbe. GR. Kozal unterstütz! den Antrag. Der Bill gr, Mister erllint, in geheimer Sitzung weitere Erläuterungen zu dem Antrage geben zu wollen, und ersucht, die Abstimmung erst dann vorzunchmen. Der Antragsteller crllärt sich damit einverstanden. GR. Dr. Gregoric stellt den Dringlichleitsantrag, der Bürgermeister werde aufgefordert, alle erforderlichen Schritte zu unternehmen, dass das für die Hauseigenthümer bewilligte dreiprocentige Staatsanlehen im Lause des kommenden Monats realisiert werde. Der Bürgermeister habe über den Erfolg seines Einschreiten« dem Gememderllthc zu berichtcn. Der Bürgermeister gibt Über die Verhandlungen Ausschluss, die er in dieser Nna/legenheit mit dem Landes« ausschusse gepflogen und theilt mit, dass er sich in d^n nächsten Tagen nach Wien begebe, um gemeinsam mit dem Herrn Landeshauptmanne die Sache zu betreiben. GR. Dr. Gregor ic zieht auf Grund dieser Ec-llärung seinen Antrag zurück. OR. Dr. Majaron stellt den Dringlichleitsantrag, der Bürgermeister werde beauftragt, fich an die Finanz-dlrection mit brm Ansuchen zu wenden, dass auch jenen Hanseigenlhümern die 25jährige Steuerfreiheit gewährt werde, deren Häuser über magistratlichrn Auftrag demoliert werben mussten. Sollte das Einschreiten des Bürgermeisters erfolglos sein, habe er fich an das Finanzministerium zu wenden. Dr. Majaron begründet seinen Antrag damit, dass die Finanzdlreclion das betreffende Gesetz dahin aus' lege, es sei nur jenen Hauseigenthümern die 25jährige Steuerfreiheit zu gewähren, deren Häuser über Auftrag des commissionellen Befundes der Staatslechniter demoliert wurden, hingegen habe für die Hauseigenthümer, deren Häufer über magistratlichen Auftrag abgetragen werden mussten, die 18jährige Steuerfreiheit plahzugreifen. Nuchdem die GR. Gogola und Dr. Krisper den Antrag unterstützt, die GR. Velkovrh. Hrasly und Svetel zum Gegenstande gesprochen hatten, wöbe» letzterer die Anschauung verthat, dass die Provinzial'Ve» holden unstreitig das Recht hätten, Gesetze zu interpretieren, wurde der Antrag angenommen Maglstrats-'Sccretiir Pc. Jan berichtet namens des Stadtmagistrats über die Abschreibung von drei uneinbringlichen Forderungen. Die Abschreibung wird be» willigt. GR. Dr. Stare berichtet namens der Finanz' section über die Zuschrift des Stadtmagistrats, betreffend die Creditbewilligung zur Erbauung des Militär-Augmenta« tions'Magazins. Dem Antrage der Section entsprechend, wird der gefordert? C^bit im Betrage von 6000 fl. bewilligt. GR. Tercel berichtet namens der Gausection über die Vergebung der städtischen Fuhren für das Jahr 1897. Nach kurzer Debatte wird der Antrag der Section, die Veiftellung der Fuhren dem billigsten Offerenten Predovic zu übertragen, angenommen. Nach dem weiteren Antrage der Section wird die Lieferung von Sand, Schotter und Dolomitsteinen den Unternehmern Peterca, Vodnil und der Frau Tauzher-Zhuber, letzterer auch die Lieferung von Bauhölzern, übertragen. Namens der Polizeifection berichtet Gemeinderalh Pr. Majaron über die Eingabe von Einwohnern von Laibach an die Südbahnbirection, betreffend die durch die Wagenverschiebung auf der Kreuzung der Wienerftrahe verursachte Verkehrsstörung. Die Eingabe, welche mehr als 500 Unterschriften trägt, schildert eingehend die Uebelstände, die durch langdauernde Verschiebungen verursacht werden und ersucht um dringende Abhilfe sowie lrüftige Unterstützung durch den Gemeinderath. GR. Dr. Majaron erörtert die Vorgeschichte der Angelegenheit, mit der fich der Oemeinderath wieberholt und auch der Landtag in seiner letzten Session besasst haben und stellt den Antrag, der Magistrat werde beauftragt, die Petition mit dem Bemerken der General-Direction der Südbahn vorzulegen, dass fich der Oemeinderath derselben vollinhaltlich anfchließt, wobei er sich auf feine früheren Beschlüsse berust; eine Abschrisl der Petition ist dem Eisenbahn-Ministerium mit der Bitte um Beschleunigung der Angelegenheit zu unterbreiten. Die Anträge werden einstimmig angenommen. Vicebürgermeister Dr. R. v. Vleiweis berichtet über die Unfallversicherung der städtischen Polizeiwache. Der Antrag der Section, der Gemeinderath anerkenne die Nothwendigkeit der Versicherung und beauftrage den Ma» gistrat, weitere Erhebungen hinsichtlich der Art der Ver» sicherung zu pflegen, sowie Gesellschaften zur Erstattung von Qfferten einzuladen, wird angenommen. GR. Hagar berichtet über die Neubenmnung einiger Straßen und Gaffen. Die Section beantragt, die gegenwärtige Triesterftrnße vom Paichel'jchcn Hause bis zur Wienerstraße «Äleiweis-Ring' und zwei Gassen in der Drnau «Große und lleine Stradon» Gasse» zu benennen. Nach einigen Einwendungen der GR. Dr. Kr is per, hräsly, Dr. Pozar und Dr. Tavlar wird der Antrag der Section angenommen und der Antrag des GR. Turl, die Iuoengasse und den Iudensteig Einspieler-Oasse und Nauralil-St?g zu benennen, der Poliz^isection zur Antragstelluug zugewiesen. Äbg. Dr. Majaron berichtet über die Berufung des August Weber gegen die magistrailiche Enlscheidmlg, betrtsfend das Versehen seines Hundes mit einem Maul-lorbe. Der Berufung wird Folge gegeben. Es wird Schluss der Sitzung beantragt und angenommen. Bürgermeister Iuau Hribar wirft cinen Rückblick auf die Thätigkeit dcs Geinrinderath« im abgelaufenen Jahre, die er alk eine äußerst fruchtbare ln'zeichnc», indem in A4 ordentlichen Sitzungen zahlreich.'wichtige An» gelegrnheiten erledigt wurden. Er hebt besonders hervor: Die Grhaltsrkgulierung dl'r Diener und der Polizeiwache, die Regulierung der Pensionen, die Errichtung einer Disci« ftlinarcommission, die Abschreibung einer Schuld beim Lotterie-Nnlehen, die Auflassung der Verwaltung des Amortisationsfonds, die Erledigung des Voranschlags für da« Jahr 189?,die Fertigstellung des Stadt-Regulieruugs-Planes. die Annahme der Radfahr-, Fialer- und Melde-Ordnung, die Errichtung der höheren slovenischen Töchterschule, die Beschlüsse wegen Einführung der eleltrischen Beleuchtung, die zu Ende des künftigen Jahres in Thätigkeit treten soll. Hervorragendes habe die Regulierungssection ge> leistet, die in zahlreiche« Sitzungen und Commissionen thätig war. Groß: Aufgaben harren des Gemeinderaths in den kommenden Jahren. Demnächst werde sich derselbe mit dem O'ganisationsstatut für d«e Polizeiwache und mit der Straßen»Polizei-Oldnung zu befassen haben. Ferner wird der Gemeind?rath die Vorschrift für Bezirks' Vorsteher und die Dienstpragmatil sür Magiftraisbedienftete in Berathung ziehen, womit d'^ Organisation der magi« ftratlichen Aemter ihren Abschluss findet. Der Bürgermeister bespricht sodann die großen Arbeiten, die infolge der Stadtreguli^ung untkrnominc» werden müssen, erwähnt der Eröffnung viüler neuer Straßen, der Durchführung der Canalisierung, die be« deutende finanzielle Opser erheischen weiden. In der nächsten Z^it werden verschiedene größere Arbeiten in Angriff genormnn» werden, so der Bau der «Franz-Iosef-Brücke, di«. Errichtung ein^s neucn Feu>r« Löschrcquifiten-Dcpots, der Bau des neuen Pfarrhofs zu St. Ialob, der Vau einer Mädchenschule u. a. m. Die Ausführung dieser Arbeitcn wird nach einem genauen Finanzplan erfolgen. Der Bürgermeister rühmt die außerordentlich?, aufopfernde Thätigkeit des Magistrats, dessin Expedit in diesem Jahre gegen 42.000 Geschäflsnummern ausweise. Er zollt dem Pflichtelfer. Fleiße und Wissen der Magistratsbeamten das größte Lob und spricht denselben seinen wärmsten Danl sür ihre ersprießliche Thäliglcit aus. Den Gemeinde» äthen dankt er für chre erfolgreiche Unterstützung, erbittet sich dieselbe auch für die Zukunft und wünscht denselben sowie der gesummten Einwohnerschaft von Laibach ein glückliches, ftöhlichcs neues Jahr. Namens des Gemeinderaths fpricht Vicebürgermeister Dr. R. v. Vleiweis dem Bürgermeister deu Da»k für sein ersprießliches und erfolgreiches Wirken aus. Cs folgte fodann eine geheime Sitzung. — (Melftercurse für Schuhmacher.) Im Austrage des l. l. Handelsministeriums veranstaltet das l. t. Technologische Gewerbemuseum (Abtheilung: Technischer Dienst zur Förderung dcs Kleingewerbes) wie im Vorjahre Meistercurse sür Schuhmacher, in welchen die folgenden Gegenstände systematisch gelehrt werden: :r) Maßxehmen, Fachzeichnen, Zuschneiden, Handarbeit der Oberlheil-Vorrichtung und Bodenarbeit; !))Schuherzei:nung mittelst der wichtigsten Maschinen für Hand- u»d Fuß» betrieb bei Verwendung moderner technischer Nrdeit«-behelfe; c) gewerbliche Buchführung und Calculation. Diese Curse dauern sechs Wochen und werden viecmal im Jahre abgehalten, der Unterricht wird bei drei Curscu in deutscher, bei einem in czechischer Spracht» ertheilt. Drr Unterricht findet statt an Wochentagen von 8 bis 12 Uhr vormittags, von 2 bis 6 Uhr nachmittags, ferner an den ersten vier Abenden der Woche von ft bii« 8 Uhr abends, an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 12 Uhr vormittags. Um die Aufnahme in den Curs anzusuchen sind berechtigt: Schuhmachermeister und -Gehilfen unter der Vo» aussetzung einer Befürwortung von Seite der Gemeinde und der Genossenschaft oder eines Fachvereius. Den Vorzug erhalten: Bcwerber, die schon erworbene sachliche Tüchtigkeit nachweisen können, weiters Meister vor Gehilfen, und unter letzteren wieder solche, die beabsichtigen, chr Gewerbe in Kürze als Meister selbständig auszuüben oder solche, die Mitglieder einer Producliv-, Werls-Gc-:«ossc„schllft oder einer ähnlichen Organisation sind, be« ziehungöweise es nachweisbar in Kürz!' werden wollen. Endlich lönnen in der Regel nur solche Bewerber auf« genommen werden, die nicht unter 24 und nicht über 45 Jahre alt sind und entweder ihrer Militärpflicht schon Genüge geleistet haben oder vom Militärdienste bereit sind. Gesuche um Aufnahme in den Eurs sind an die Direction des l. t. Technologischen G.werbemuscums (Wien, iX/2. Währmgerstraße 59) zu richten, welche gleichzeitig mit der eventuellen AufuahrnsliewlUigung dem Oefuchslverkür mittheilt, wann sür ihn der Unterricht zu beMmn habe. Jedes Gesuch hat zu enlhaltln das Älter und die Umgangssprache de? Aew?rbers, wte lange der Betreffende Mijw' od.r Gehilfe ist. ferner die An« qabe der zuständigen Hindels- m>o O^u^b^aminer und cndlich sitr die Orte, die nicht Bahnstation sind, die nächste Bahnstation. Miters ist zu bemerken, ob der Bewerber eine gewe'bliche Fortbildung^- oder Fachschule Ntsucht Hal. Das Unt^rrlchlsgeld beträgt 25 fl. ö. W. und ist nebst riner Einschreibgebür von 2 st. ö. W. im vorhinein zu entrichtn. Minder- und Nssion gleich. — (Aus dem A rmee»Verordnungs blatte.) In der Infanterie wurden zu Lieutrnaüts i. d. Rese»v ernannt: Die Cadet'Officierstellvertretcr: Franz Locher» des 47. JR., Alexander R. v. Krajelosly des 27. JR. zugetheilt beim 4. UR., Gral Alexander Chciftalnigg des 7. JR.. Josef Ncttel des 17. IN.. Thomas Kliman des 17. JR., Fi-anz Varboric des 97. IR,, Arthur von Boictelta des 27. JR., Maximilian v. Paulewicz des 47. JR., Walther Bufson des 7. IN., Josef Urabl des 17. IR,, Josef Dürr des 47. JR.; feiner dle Referve-Cadetten: Josef Sarnitz (Gleiburg. Kärnten) des 7. IR, Johann Kny (G>az) des 27. JR., Waller Vogl (Voits. berg) des 87. JR., Leo Lederer (Graz) des 76. JR.. Franz Koch deS 97. JR., Fritz Wehrenpfennig des 7. JR.. Hugo Löwy des 7. IR,, Johann Vurgrr des 7. JR., August Ludwil (Trisail) des 15. JR., Karl Schröder (Oleichenbera) des 27. IR,. Adolf Kaiser (Laibach) des 96. JR.. Ferdinand Martin (Graz) des 47. IR,, Eugen Vregant des 97. IR,, Franz H?>ß des 27. JR., Achilles Venier des 97. IR,, Richard Prandstelter (Vorbernberg) ws 27. JR., Johann Manner (Klagenfurl) des 17. IN. Richard Tschech lLaibacb) des 27. JR. zum 78. JR., Anton Ietsmovic des 27. JR. zum 78, JR., Nmbros Freih. v. Ralli des 97. JR. zum 31. IR,. Friedlich glal des 17. JR., Johann Kopper (Graz) des 17. JR., Hermann Pfundner (Wolfsberg in Kärnten) des 7. IR, zum 6. JR.. Eduard Kut>h (Sachsenfeld) des 97. JR. zum 31. JR., Felix H ß (Leoben) des 56. JR. zum 16. JR., Dr. Franz Vauftotitsch (Graz) des 47. JR., Rudolf Riesner (Graz) des 47. JR. zum 16. Inf.-Reg., Hermann Seloachrr (Graz) des 7. Infant.'Regim. zum 6. JR., Johann Crlla (Graz) des 27. JR.. Ignaz Polchubrr (Kapfenberg) des 47. JR., Adolf Kaus (Graz) des 7. RR. zum 0. IN., Friedrich Nindl des 17. JR. zum 16. JR., Felix Kouacic des 47, JR. zum 79. IR. Iufef Freih. von Odelga des 17. JR.. Adolf Brauner (Graz) des 97. JR., Arthur Dellacher (Graz) des 78. JR., Albert Ernst drs 17. IR. Johann Schwager! des 87. JR., Franz Koban (Graz) des 17. JR.. Julius Forster des 27. JR., Maximilian von Klodic des 87. IN. zum 78. IR,. Victor Wöllwich (Tt. Paul, Kärnten) des 7. IN., Maximilian Kalinla (Grübmina) des 14. JR.. Oskar Bail lMaz) des 47. IN,, Franz Beil (Graz) des 47. JR., Hugo Merziuger (Klagenfult) des 17. IR,. Ferd. Schenl (Leoden) des 29. JR., Andren« Walcher (Pols) des 7. IN,, Lambert Luckmann (Leoben) dcs 27. JR., E. Baharcic des 87. IN. zum 78. JR. Ferner wurden zu Lieutenants in der Reserve ernannt: die Reserve«Unterofficiere Joses Hollecel (Trifail) d,s 17. JR. zum 16. JR., Franz Vonöina des 27. IR, Franz Sumer (Graz) des 47. JR.. Desiderius Kowatjch des 47. JR. zum 69. IN,, Rudolf Tscherniuh des 87. JR. zum 50. JR., Josef Fuglew!cz (Leoben) des 41. JR. * (Zum Jahreswechsel.) Mehr wie bei jeder anderen Gclsgcnhrlt spiele» Sylv.ster - Veranslalluna/n eine Hauptrolle. Die Vor- und Zubereitungen zu dem fröhlichen Feste werden mit besonderem Eifer betrieben und der Besuch lässt nichts zu wünschen übrig, denn jeder will in altherkömmlicher Weise den Eintritt ins neue Jahr beim fröhlichen Vecherllange feiern. Und da die Lage im allgemeinen heute entschieden günstiger ist, als im Beginne des vergangenen Jahres, war die Stimmung in allen Kreisen animiert und luftig. Größere Sylv fter.Feierlichleiten veranstaltete der Turnverein im Cafino-Glassalon, die slovenlschen Vereine im «Narodni Dom>. Die Feier des Turnvereins, der ein ungemein zahlreiches Publicum beiwohnte, verlief in der anregendsten und gemüthlichsten Weise und fand erst in den Morgenstunden ihren Abschluss. Eines überaus großen Andrangs erfreute sich auch die Sylvester - Feier des «Slaveo im «Narodni Dom», die ein abwechselndes, zumeist humoristisches Program« unter großem Veifalle der Besucher brachte und bis zum Tagesanbrüche währte. Pas herrliche Welter begünstigte gestern ganz hervorragend die Neujahrsbcsuche mit ihren Freuden und Leiden. Dass die ersteren doch stärker waren, bewiesen die fröhlichen Gesichter aller Gratulanten, denen man in den Straßen begegnete. Selbstverständlich trugen jene eine besonders zufriedene Miene zur Schau, die in ihrer Nrt nach dem Merkspruche: «Nehmen ist seliger denn Geben», das Neujahr feierten und ausnützten. Uebrigens bleibt ja jedem der Trost, dass dem alten Jahre immer ein mues folgt und immer die Hoffnung vorhanden ist, dass sich doch Vieles besser gestaltet und wenn man mehrere geit-perioden mit einander vergleicht, lommt man denn doch zur Einsicht, dass es hübfch vorwärts geht. Daher srisch und fröhlich hinein ins neue Jahr! — (Helmische Kunst.) Im Schausenster der hiesigen Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr ß, und verdient der gelungen ausgeführte Vordergrund besonders erwähnt zu werden. * (Deutsches Theater.) Es ist im Grunde genommen, vom menschlichen Standpunkt aus betrachtet, dem Unternehmer nicht zu verargen, wenn er eine gewiss/ Scheu vor der Aufführung neuer Operetten hat; einerseits lässt sich ihr Erlolg nie ganz sicher berechnen, auch wenn sie anderswo gefallen haben mögen, anderseits wird die Direction erst dann bedacht sein, möglichst viel Neues zu bieten, wenn das Publicum anfängt, den altgewohnten Operetten'Svielplan langweilig zu finden. Das lehwe scheint noch lange nicht der Fall zu sein, denn gerade die alten Operetten üben eine Zugkraft au?, die im Interesse des Unternehmens sehr erfreulich ist. Die gestrige Vorstellung des «Orpheus in der Unterwelt» war ganz ausverlauft, das Publicum in der besten Laune und ungemein beifallslustig. Diese fröhliche Laune theilte sich auch den Darstellern mit, die sich insgesammt redlich abmühten, auf die Lachmusleln der Zuhörer zu wirken. Zu besonderen kritischen Vem rlun^en gibt eine solche Vorstellung leinen Anlas«, da es herzlich gleichgiltig ist. ob das eine oder andere besser oder schlechter ausfällt. Wir wollen daher allcn Darstellern, in erster Reih»' Fräulein Seydl, den Herren Lerchenfeld, Trautmann und Felix, gern.' Lob spenden. Die Au«» stattung ließ vieles zu wünschen übrig. .j. — (Vom slovenischen Theater.) Heule gelangt Custas Posse «Ein Blitzmädl» zur Auf' Wrung, Fur Dienstag, den 5. M., wild V. Parmas neue einactige Oper — jOrtel, l. l. Professor. Rudolfswert. — Kisliuc,. Kfm.. Wien. — Lampe, Besitzer, Cornowitz. — Vremsel. Privatier, Lilli, Am I. Jänner. Schmid Marncffc, Ingenieur; Kreidl, Kfm.; Wien. - Braun, Private, Klagenfurt. — Schlathau, Förster, Rossegg. Hotel Etadt Wien An, 29. December. Necher Vadl,, Schauspieler, Wien. — i.db, Bürger, Me.; Kesel. Beamter, Trieft. — Podmenit. Realitälenbesiher. Ratschach - Meguöar, Oberlehrer, Podzemelj. — Bezan s. Frau, l. l. Notar, Seisenberg. — Sutej. Holzhändler, Ielcndol. Am 30. December. Wellisch. Theimer, Preisach, Prettner, Kstte.. Wien. — Putschnig. Privatier, Laibach. - Kraler, Ksm., Ooltschee. Hotel Lloyd. Vom 28. bis 30. December. Dolenc, Director, Grm bei Rndolfswert. — Sterbinc, Oberlehrer, Meirelburg, — Lavtizar, Lehrer, Sleinbüchel. — Korosec, Obellehrer. Kropp. — A^man, Oberlehrer, Vresnih, — Hefei-, Privatier. Graz, — Gessner, Militärpensionist, München. - Iamnig, Buchhalter, Wien. -Potrebiu, Lehrer; Cerou, Straßennleister. Lundstrah. — Lavren^ic, Landtagsabgeordneter, Oberfeld, Zajc, Oberlehrer, Oroßgaber, — Tomau, Privatier, Moränlsch. -^ Gorenc'an, Ratschach, - -Rozman, Oberlehrer. Möschnach. Am 81. December. Kov< Lehrer, Sittich. — Hirovnit, Oberlehrer, Gorjach. — Valentin, Privatier, Capodistria. — Iosin. Private; Tojer, Gendarmerie Wachtmeister, Laibach — ssli'is, Private, Fcldlirchen. - Kerze, Ksm.. Sodraschitz. — Me< gusar, Oberlehrer. Podzemelj. — Spelenberg, Mediciner, Graz, Pcrstorbcue. Am .'jO. December. Eduard Vtibil. Spenglerssohn, 4 I.. Emonastrahe 8, Diphtheritis. - Joses Vorghi, l, l, »teal^ schul-Professor, 5(1 I.. Wolfaasse 1, Herzlähmunl,. ^ Fraucisca Oioselj, Amlodiener^gattin, 42 I., Raiu 6, Tuderculose. Im Civilspitale. Am 2 5. December. Alois Poljanto, Schuhmacherssohn. 2'/i3-' ^n«ulnunia clipdtllklit. Am 2K. December. Franz Germ, Taglöhner, :^ I., Tuberculose. Am 2 7. December. Josef Iuvan, Lehrer, 5,8 I., Hpo-plexill, cerel^ri. A in 2 8. Dece m b e r. Joses Stine, Hausierer, 4N I . Tllberculose. Wlkswiitschastliches. i!nll>ach, 30. December. Aus dem heutigen Marltt jiud c,< schienen! 4 Wageu mit Getreide, 3 Wagen mit Heu und Stroh, 7 Wagen nud 1 Schiff mit Holz. Dürchschnitts" Preise. Mlt,. Mgz.° Mt.r Mg,, fl,,lr, fi.,lr fi, lr, st. tt^ Weizen pr. Mtrctr. 8 20 9 - Butter pr. Kilo .. — 74------- Korn » «»0 6 50 Eier pr. Stück . . 3'5------- Gerste ' 5 50 5 50 Milch pr. Liter . . 10 — ~ Hafer > 6,— 6.5U Riubslcisch pr, Kilo ->fi4—!- Halbfruchl . -^-------l- Kalbfleisch . - 60 — - Heide» . ?!— 7 30 Schweinefleisch » 60------- Hirse » 7 — l!,— Schöpsenfleisch > 36------ ttuluruz » 5 50 5— Hähnbel pr. Stück — 4b------ Erdäpfel 100 Kilo 2 20—!— tauben » !l6— - Linsen pr. Hettolit. 11^-------!— Heu pr, M.-Ctr. . 2 68 ^ Erbsen » 10!-------!— Stroh » .. 225- Fisolen » 9- —^— Holz, hartes pr. j iXindsschmalz Kilo — 90 !— Klafter 7>—------ Echwrineschmalz » —!?0 —!— —weiches, » 5 —------- Epecl, frisch » —'«2------ Wein,roth.,100Lit. — 24 - — geräuchert » —!66 ~ — — weißer. » — 30 - Meteorologische Beobachtungen in Laibach. -;i' 2UU. ^4^8 ^^"^wMstill^^tWU^^"^^ , ' 8 . Ab. 743^9 -1^ SO. schwach bewöllt_______ . 7Ü'Mg.' 74b'ü ^ 4 NW. schwach bewMt l 2 » N. 745-3 -1-4 NO. schwach fast heiter 00 "»Ab. 745-6 -3-4 S. schwach ! heiter 2.1 7 U.U"„, , ?4ö-2 > ^'U'!"SSW. mähig ! bewöllt "! "0-0' Das Tageömittel der Temperatur voin Donnerstag und "rellag 2 l° und-2 4", beziehungsweise um tt-5" und U-3" "°er beni Normale. Verantwortlicher stedaeteur: Julius OhmoIanufchowell, Ritter von Wissehrad. Üt. 35. vr. pr. 759. V «ttdttto äut^ 2. MnuviUM H.1i jv to äskio! Lurlla 8 petzen, v ^tirili 66^2n^'ill. 8pi8»,I X. (lozlll. — Uoclda xlc^zil K. ^lillücker. — ?o8iuvenil V. 8. Xaöetek toöna ol> pul 8. uri. k«nee od 10. uri. AclndestHeclter in Aclivc^ch. 58. Vorstellung. Im Abonnement. Gerader Tag. Sonntag den 3. Jänner Don Cäsar. Komische Operette in drei Acten von Oslar Walter. Musil von Rudolf Delliuger. Anfang halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. 59. Vorstellung. Außer Abonnement. Ungerader Tag. Montag den 4 Jänner Erstes Auftreteu des Eharaltersftielers Hern, Louis Vlcher. Benefiz des Frl. Vrna Horal. Das Bild des Signorelli. Zeitbild iu vier Acteu von Richard Iasfe. IVIscl. univ. <^, vs. NU8 V, K»M für ! ^^!,»:,» l)üWll!>rt in kN«n lv, llnkdyiten !!' lvin6er, I^cnnvlll<^(^ntc!n un,l ^vij,ln>'lu! ll) äor 0>'avl^it:tt. (lt!) I ttyinricl, ß/lattani in 6i638^ütll ZauLl-^runn. P. T. Mein reich illustriertes Journal uon auf» geputzten Damenhüten versende ich franco und gratis. (5) i Heinrich Uenda, taibach. ÄailksllWlss. Fnr die übsrauc' zahlreichen Veileid^bezellgungen, die UN'? von Seite der Freunde und Velannten wäh- F rend der Krankheit und anlässlich des Hinscheidend nnseres vielgeliebten, theuersten Bruders, beziehungs-K weise Schwager«? und Ontelv, des Herrril Josef Morghi l. l. Nealschul-Professors »3 in so wohlthuender Weise zugekommen sind, für die schönen Kranzspenden, insbesondere den Herren Col-. legn, und den Schillern der VÜ, blasse, für den ergn'isenden Gesmig der Realschüler, sowie siir das zahlleiche Geleite zur lchtt» Ruhestätte des theuren Veil'üctn-nen sprechen dni herzlichsten Danl aus die traucrudcn Hinterbliebenen. Heinrich Kenda, Laibacb ffröastei Lager and Sortiment aller taatten-Snecialtea. (4) 1 Fortwährend Cravatten - Neuheiten. ürazer Pressgerra von Brüder Reininghaus, Graz. Wir erlauben uns hiemit, hüilichsl anzuzeigen, dass wir den Verkauf unserer Pressgerm mit 1. Jänner 1897 Herrn (5522) 3— 3 Anton Stacul Spezerei- und Delicatessengeschäft in Laibach übertragen haben und bitten wir, geehrte Bestellungen vom obigen Datum ab an die genannte Firma richten zu wollen. Solide und rasche Versendung zugesichert. Hochachtungsvollst Brüder Reininghaus, Graz. (nupt'yl,lon: (5085) 10—7 ^ranlierl eclüen 8llV0Vlt?, I^ü. 88 kr. 8ai"utt. «ckl6n Waclikuläsl-, l^ü.N. 1.30 vvirklicii lkinkn Ouba-Num, l^.ü. 80 kr. lllltl>,-^lock6«, Hatöi'n^Ill, U^tßi- ^t'üt^«, 80^vl(3 iill' rewli il880rt,i6rl«8 ZpSOSrsiWIl'SN-l.IgSl'. tä^t^sxJr^ Wellenbadschaokel «^NC&^^^fV^nf Q>jhM$ mit der Schutzmarke: „Bad* im ^KeiJ^MF^sBSäSE»' Hau«e«, Ut anerkannt der \Mttm yi ^jaCB^fiBMMflMy B«de»ppnr«t and loll In k«UM8 H f ' ^BH^^^BH^Hl^^Wi' Ferner aluSpucialitÄtnn: B«d»- ^ WMMr-Gnm. 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Van! vrrl, 4°/„ . , 10010 l»i — Kto. dtu »Njllbr. ,, 4°/^. , 100'IN 101'. 'Sparcasje 1. »st .»0^,','/,>„», ini'5<> ' yrwtilät». ,,»lli« Nordbalin >>m l«»,« 101 — 10190 Öesteil', Äeordwesibali» , , , 1K,'70 11170 StaatSbalm . . , , 225— -— Vlidbühn i^ »"^ , 175- l75'K,< dto, ^ 5°/„ , I»»--- 129' Ung,-l>altz, Bahn , 10? KN 108-50 <°/„ Untüllillinlr Ä!il)»!''> , 99-K0 llX)'— yiu»rs, zns, lper Ttllck) «udllpeft.«asll!ca (Dombau) . «89 ?K' Tredltlolc 10l> sl...... — — — .. Tlarl, iiolc 4«, si. >l3)l, , . - 57'- 58 — 4°/„Donall.Da,nsifsch l»,'ft,u 15« h« Äaüluerein, WilN«, 100 st, , 25875 85l>'25 lljlld<-t'..»uft.,Otst,,20Ufi.N.4U<' „ 4^9-. 4»)I . «rol..Nus!,f. Hanb.u, H, 1l,N f>. __. . _..^ dto. blo, pe..' 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