^225^ «ränumtl»tion«Ple!» : >^m "ll^ssllthe im Ministerium des Innern t u u»z ^)rll in Anerlcunung leiner vorzüglichen Dienste „. ^'"?, ^«s Niltertrenz des Franz Joseph-Ordens aller, i u»aolgst zu verleihen geruht. , All ^V ^ "'^ k. Apostolische Majestät haben mit , den m'^^ Entschließung vom 25. September d. I. , .->"' ^""''lternchmer und Realitäteubesiher Moriz ^ a?n mt . '" Änerlennung seines vielseitigen gemeinnntzi- < u n Wrlens den österreichischen Adel taxfrei allergnädigst , «u verlechen geruht. Nichtmutlicher Theil. Oesterreichilcher Neichsrath. 284. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien, 29. Scpiember. Nach Erledigung der Einlaufe wird die Spezial. devatle über dl« Personal-Ein lom men . Neuer, und zwar über den 8 7, fortgesetzt. Derselbe vtstlmml, daß nach Festsetzun« deS SteuercontingeMls dasselbe auf die Steuereinheiten vertheilt werden soll wobei jedoch die Steuereinheit in den ersten zwei Klassen nicht hoher als mit l fl., in den anderen Klassen l,öch. stens mit 1 fi. 65 lr. festgestellt werden darf. Abg Eduard Sueß (gegen) stellt den Antrag, !."l.^. ^ ^.btu Ausschuß zurückzuweisen mit dem an^ N, ^"'"^" " b°r Richlung umzuarbeiten, daß ?^«^. c 5°"'""" "ung vor dlr ersten Ein. v"'«ttl°tz mit ang'emchener Abg. Güller ich spricht für die Eontingenllerung m ^,?«^' "^^ '^ lür einen fixen Perzenlsah. der die Nachlässe nicht ausschließen wurde. Abg. Dr. Schaffer sprlchl sich entschieden für die Euntlngcntlerulig vor de> Eln»chützung au« und em> pfiithlt dieses Modus in nachstchenoer längerer Rede: Von emec günstigen, en>ipr' r ?' ^'^ '" "'beit und Aufregung gehalten, W.rlh^" ""^"' ^'l°l«. E« war der Sohn eines runa "?"'.. ^ ^""^' '"^ 'chwebt eine dunlle Erinne. 'ung vor," fagle der Baron. den ."3^ ^^° der Bursche ist eilf Jahre verschwun- Ulwe^n und von seinen Eltern als loot beweint." Golt "li'^ ^ ist er wol wieder aufge.'aucht? Mein dic s,'^ " D"l von Haltl,, da« ist eine alle Geschichte, wht>i iÜ^ "^ wiederholt hat. Ich muß aufrichtig ge- hurt,,' ^. "wartete elwa« ganz anderes von Ihnen zu Aarm. ,'l ^"" großartigen Vorbereitungen l" rief der ""lachend aus. der S^"^' ''"lt, hören Sie daS Ende. Allerdings ist ^uckutbr«^ ^'^" zurückgetchrt, oder besser, er ist >N infold ^'„""" tr selbst war schwer verwundet und b°lige Wock , Utslorbm. Nicht weit von N ... ist ^ung «in Mord? ".°^ gelegenen Holze in der Dilmmc. °trubl, und zwar an einem herumziehen- ung ist bei uns lcin neues. Schon im Jahre 1859 ourde diese durch eine Immedialtommission, welche aus ,eroorrug:nden Fachmännern zus«mmengeseht war, ver-rllen, ul»d in den Gesetzentwürfen von 1869 ist sie >ur deshalb nicht vorzufi„l>en, weil oieje Oelehe bloS Ka» aster^csstze sind. Wären die Folgen der Perzrnlsteuer wirklich so be-chllffeu. wie sie geschildert werden, dann mühle man sich ür die,elbe au«spreche>,. Man sagt nämlich, daß die Vleuelpfllchligen der Wahrheit entsprechend einschätzen verde,', daß infolge dessen die Einkommensteuer eine „eile Basis haben werde, das Erträgnis ein großes ein müsse und die Beseiiigung des Deficits durch die ptrzenlsteuer in Aussicht stehe. Die Sache steht aber leintSweg« so. Es ist schlechterdings nicht einzusehen, ivarum bei eincr Perzemsteulr gerade so gewissenhaft saliett werden soll, als bei der Eontlngentsleuer. Ja, im Oegenlheile, es ist sogar wahrscheinlich, daß bei der Eon-tingentsteuer die Fatierungen besser sein werben, weil doch eine gewisse Solidarität vorhanden ist. Man hat wol gesagt, daß die Steuerträger in VudwclS nicht dafür sorgen können, daß die Steuerträger von liatlaro der Wabrhcit gemäß eingeschätzt werden; da« ist richtig, nicht zu leugnen ist aber, daß in Eallaro und Budweis ein lcder Steuerträger schon darauf dringen wird, daß lein mlt ihm in derselben Gemeinde wohnender Steuerträger unter seinem Vermögen zur Steuer herangezogen werde. Die politischen Momenle, welche vom Äbg. Dr. o. Plener angeführt wurde», brauche ich nicht näher zu beleuchten. Ich halle diefelben lroh der Einwendungen, die vorgebracht wurden, für zutreffend. Es sei mir jedoch geltatlet, einen Gesichtepunll anzuführen, welcher in die-jer Debatte noch nicht vorgebracht worden ist. Ich glaube namllch. daß bei der Einführung einer Eonlingenlsleucr die Vex, tionen der Steuerträger durch die Steuer, bchördtn ein Ende nehmen werden, denn bei einer Eon. tlngentsteuer haben die Steuerbehörden nur die Ausglei chung nicht »der die eigentliche Veranlaaun« derselben zu be,orgen. „ » , Wenn trotz der angeführten Gründe noch ein Hwei. l«l bestehen lann. welche Steuer die bessere ist, ob die perzintuale oder die conlingenlierte, so lann mit Rück-stcht daraus, daß das Abgeordnetenhaus die Nachlässe wol bewilligen »u,id, lein Zweifel darüber herrschen, daß contlngentlert werden muß. Denn es wäre möglich, daß, wenn die Nachlässe und zugleich die perzentuale Besteue-rung beschlossen würden, die Steuerreform mit einem Deficit enden würbe, welche« Resultat doch gewiß am allerwenigsten im Interesse der Steuerträger gelegen wäre. Denn man müßte dann wieder zu Schulden grei. fen, um für die neue Zinsenlast aufzukommen. Sollten felbst die Nachlässe nicht bewilligt wer. den, so sind wir bei der Eontingenlsteuer in einer viel besseren Lage; denn wenn die Nachlässe nicht bewilligt würden, würden wir mlt einem ganz kleinen Contingent auskommen, und es würden alle Argumente, die gegen den Künstler. Derselbe gehörte zu einer sich in N... aufhaltenden Truppe und halle sich mit der Tänzerin entfernt, um einen Spazielgang zu machen. Sie kamen nicht zurück. Bei den angestellten Nachforschungen fand man den — Mister Darr — wie er sich nannte, ve> nwßtlos in seinem Blute. Man hob ihn auf und lrug ihn in ein Wirthshaus. E>n herbeigerufener Arzt brachte ihn wieder zum Vewuhlsei». Nur mit Mühe üuß.lte er, man miM ihn nach hier bringen, ei sei der Sohn des WirthcS „Zum goldenen Stein." Hern von Haken sah den Baron an, aber l'in Zug veränderte sich in dem Gesichte desselben. Zwar standen auf feiner Stirn dicke Schweißperlen, aber die Almo^ sphüre war eine in der That so drückende, daß eS laum zum Verwundern war." „Sehr romainlsch! in der Thal!" sagte der Varon. als Hcrr von Haken noch schwieg. „Sie Hütten natürlich einen besseren Abschluß gefuilden, wenn der lebende Sohn zurückgekehrt wäre, aber interessanter ist sie so. Und der Mörder?" Der Baron preßte daS jaSmmduftende Taschentuch an seine Stirn. ..Die Hitze ist erdrückend — unerträglich!" .Ja, der Mörder, er ist bis jltzt nicht entdeckt, ol>. gleich man ihm auf der Spur ist." Ein rascher Blick aus den Augen des Barons traf Herrn von Haken. „Sind Sie darüber erstaunt?' fragte er. ..Nein, daS war vorauszusehen," entgegnete der Baron lalt. ^Hn ieb'aer Zelt geschehen nicbt am llellen die Gefahr einer großen EonUngenlsumme vorgebracht wurden, entfallen. (Rufe: Sehr richtig!) Wir lim. nen uns also, ob wir nun das Wahrscheinliche oder daS Unwahrscheinliche annehmen, nicht gegen die Eontingen-tierung aussprechen. Redner wendet sich nun zu der Frage, ob die Eon« tingentierung vor oder nach der Einschätzung staltzufin, den habe, und spricht sich für die Eontmgentierung vor der Einschätzung aus. Für mich, bemerkt Redner, hat die Eontinaenlicrung nach der Einschätzung alle die Nachtheile einer Perzenlfteuer, und in dem wetteren Vorgänge lann ich leinen wesentlichen Unlerschied finden. Wenn die Kontingentierung nachfolgt, beherrscht die Steuerträger da« Bewußtsein, daß, je getreuer der Wahr. helt sie sich fatieren, ein desto gröheces Eonltngent herauskommt. Sie werden sich daher in ihrer Fatierung möglichst viel von ver Wirklichkeit enlsernen, während andererseits im entgegengesetzten Fülle die gegenseitige Kontrolle zu möglichst wahrheitsgetreuen Falierungen füh< ren und der Redliche nicht gegenüber dem Unredlichen Verluste erleiden wird. Bei der Eontingenlkrung nach der Einschätzung herrscht vollständige Unklarheit. Es werden die Regierung und da« Parlament mchl« wissen, die Steuerträger selbst werden gewiß nichts wissen und alle Facloren sind im Unklaren bezüglich der Resultate. Für diesen Fall mühte ich der Perzentsteuer den Vorzug geben, allerdings unter anderen EinschätzungSblstimmun. gen. Eine Bestimmung, wie die in den Ausschußanlrä gen enthaltene, daß nämlich da« Max.mum bezüglich der Steuereinheit 1 ft. 65 lr. betraun so^e, steht im vollsten Widersprüche mit dem Prinzipe der VorauScon, lingenlierung und würde auch in der Bevölkerung die Meinung erzeugen, baß nicht weniger als I fl. 05 lr. gezahlt werden lann. Die Gegner der Eontmgentierung vor der Einschätzung bewegen sich in merlwindigen Eflremen. Die einen behaupten, es werde dann zu wenig eingehen, die anderen, eS werde so viel eingehen, laß wir nur be. dauern würden, 1ü Millionen als Eunl^ngeiit scslgtjetzl zu haben. Dieser Gegensatz beweist, wie unrichtig die Änschauullgcn sind. Das Eine würde zur Vtroichlung des ganzen Rfformlverles führe», und wenn das Zweite richtig wäre, so wäre dies vom Slandpuillle einer genauen Contingenticrung noch zu verschmerzen. Es böte uns also die Prrzelttsleuer tcine Garantie für den Erfolg. Es würde das ganzc Resormwtr»' ge< führdet, wir lönnen ihr daher unsere Zustimmung nicht geben. Es ist immer zu wiederhole»: von drm Augrn» blicke, wo eine Perzmtsteucr und Nachlässe beschlossen sind, lann das ganze Reformwerk als gescheitert be» trachtet werden, und ich glaube nicht blos diese«, son-dern überhaupt jedes zukünstige. Die Interessen des Staatsschatzes und der Steuerträger vermugm sich am zweckentsprechendsten in der von dcr Minorität zu § 7 vorgeschlagenen Maßregel; ich bitte Sie, derselben Ihre ! Zustimmung zu geben. (Bravo! Bravo!) Tage Morde, ohne daß der Thäter entdeckt wirb. Mister Darr ist wnllich gestorben?' „Allerdings. Aber vor seinem Tode Hal er auf deS trostlosen ValerS Frage nach seiliem Mörder einen Name» ausgesprochen, der die größte Verwunderung er-rege Hal. Sie haben doch gewiß niemals in irgend welchen Beziehungen zu dem Manne gestanden, und doch hat er Ihren Namen aenannt!" Der Baron muhte an sich halten, um bei Herrn von Hatcn leinen Verdacht zu erregen. Die Worte desselben versetzten ihn in eine große Aufregung, Er erwiderte deshalb so ruhig, als ihm möglich: „Es ist nur unbegreiflich, wie mein Name mit dieser Geschichte zusammrl'hängen sollte, die mir eben so unbekannt wie dieser Künstler und ein Wirth „Zum goldenen Stern" ist." „Ich glaube ihnen das, lieber Varon," enlgcgnelt von Haken, „ich bin fest davon überzeugt. Wic sollten Sie mit solchen Leuten in Berührung lonnmn? Aber die Sache hat doch insofern ihr Unangenehme«, daß gerade der Name „Plöger" genannt wurde, dessen alle«, nlger Träger Sie doch wol sind." ..Nein, mein lieber Herr von Haken, Sie sind durchaus im Irrthum, die Sache hat für mich auch nicht das geringste Unangenehme, und wen« t>ei Ver, storbene wirtlich meinen Namen ausgesprochen h«t, ^ weih ich nicht, wie mich das in irgend e<»er We»^ ^ rühren lann. Was wird es denn weiter l""/ „, „.an storbene hat nicht mehr deutlich ip"ch" l,at k,., Nanien fallck verftand-n. 1856 Abg. Neuwtrth erklärt, im Falle die Eontlngen-tierung beschlossen würde, auf den § 6 der Regierungs» vorläge zurückgreifen und denselben als seinen Antrag aufnehmen zu wollen. Der § 6 lautet in der Regierungsvorlage: „Das Steuercontingent wird im Wege des Gesetzes festgestellt und nach Maßgabe des eingeschätzten Einkommens, beziehungsweise der nach § 5 er« mittelten Steuereinheiten, auf die Steuerpflichtigen vertheilt." Die Feststellung des ersten Steuercontingentes will Redner durch ein besonderes Einführungsgesetz an« geordnet wissen. Abg. Auspitz spricht für die Contingentienmg vor der Einschätzung. Es wird hierauf die Sitzung geschlossen. Die nächst: Sitzung findet Dienstag den 2ten Oltober statt. Vom Kriegsschauplatze. (Vom Epezialberichterstatter der „Ualbacher Ieitung") Stellung vor Oliwiz» am 14. September. Die umGriwiza conctntrierlen Truppen, welche zumeist dem neunten Corps angehören, hallen am 12. Sep. tember morgens ein Engagement, welches um 6 Uhr be-gann und gegen 7 Uhr schon bedeutende Dimensionen angenommen hatte. Die Russen waren im Thalwege des Griwizabaches bis unweit des verschanzten Lagers vor. gegangen und wurden durch mehrere unsererseits auf« gefahrene Batterien namhaft protegiert. Man sieht deutlich, wie die türkischen Angrlffscolonnen hinter dem Hügel hervordebouchieren, welcher Plewna (Stadt) dtckt. Oberst Angheleecu führt noch eine Kavalleriebalterie auf, die neben der Redoule Stellung nimmt und den linken Flügel der Türken stark beunruhigt. Man hört auch aus der Gegend von Radischewo starles Gewehrfeuer, welches durch fast sämmtliche davor liegende russische Batterien unterstützt ist. Ich sprach später in der Batterie einen, dem großen Hauptquartiere zugetheilten amerikanischen Kapitän, welcher mir mitlheilt. daß in der That bei Radischewo schon se!t einigen Tagen heftige, aber für Slobeleff günstige Kämpfe stattfinden, und daß mehrere dem obgenannten Orte gegenüber liegende Redouten be reit« erstürmt sind. Da an unserem Flügel das Gewehr« feuer mit der gleichen Heftigkeit andauert, so findet es Oberst NngheleScu für angemessen, seinerseits entsprechende Dispositionen zu treffen. Infolge dessen marschiert Oberst Cantilli mit der Rt>erue unterhalb der Redoute in einer gesicherten Stellung auf und zieht später noch die Bri» gade Sacholari heran, welche noch weiter nach links Stellung nimmt und sich mit dem linken glügel an die russischen Truppen der eingeschobenen dritten Division anlehnt. Die Brigade Sacholari besteht aus dem 1. Linien-und 9. Dorobanzenregimenle, welche jedes zwei Ba< taillone führen und in den Verband der drillen Divi« fion gehören. Da man nicht sicher war, ob die Türken nicht einen Angriff auf unsere Stellungen wiederholen würden, verständigte man die zu unserer Rechten stehende dritte Division, auf jedes Aviso derart bereit zu sein, um sofort in die Action eintreten zu können. Das Kom» mando sämmtlicher operierenden Truppen für den Fall ein«« Angriffes übernahm Oberst AngheleScu. Die Rc. gimenter, welche gestern den Sturm auf die Redoute von Oriwiza unternahmen, stehen heute in driver Linie und formieren sich seitwärts der nach Griwiza führenden Ehaussee in Gifechtsstellung. Im Laufe des Vormittags wird uns eine russische Batterie zugetheilt, welche bei den vom Oberst BoroneScu kommandierten Truppen Stellung nimmt. Herr von Plöger hatte vollkommen ruhig gespro« chen. Keine Muskel seines Gesichtes bewegte sich, ent« weder verhielt sich alles so. wie er sagte, oder er war der größte Heuchler, der sich denken ließ. Herr von Haken war natürlich geneigt, das letztere zu glauben, denn es halten sich Gerüchte in Umlauf gesetzt, deren Ursprung niemand kannte, welche aber nichts oestoweni-ger geeignet waren, daß man den Baron mit heimlicher Scheu betrachtete. Herr von Plöger, so ruhig er auch in seinem Aeußern erschien, war einer Ohnmacht nahe, als Herr von Haken sich von ihm entfernte. Vielleicht täuschte er sich, aber es war ihm, als wenn alle Blicke ihn forschend suchten. Es flirrte ihm vor den Augen, er mußte sie schließen, um neue Sehkraft zu gewinnen. Seine behauptete Fassung war dahin, und wenn es sein Leben gegolten, er hätte sie nicht zurückrufen können. Herr von Haken theilte ihm nichts neues mit, er hatte das alles gewußt, aber er hielt es nicht für möglich, daß die Gerüchte Aufnahme in der Gesellschaft fanden. Nicht im Traume hatte er daran gedacht, daß man es wagen würde, seinen Namen mit diesem Vorfall in Verbindung zu bringen. Er war vom Gegentheile überzeugt worden, und daß er nicht über jeden Ver-dacht erhaben war, zeigte sich bald in dem scheuen Aus. weichen vieler seiner seitherigen Freunde. Als Baron von Plöger in den Hauptsalon trat, rauschte ihm seine Gemalin entgegen. Sie war überaus elegant gelleidet. Ein silbergraues Seidenkleid mit langer Schleppe floß an ihrer Gestalt Die das Fort Griwiza besetzt haltenden Truppen leiden stark durch das feindliche Feuer aus Fort Bu-lowa, welches von der erstürmten Redoute nur 350 Meter entfernt liegt. Um der Vertheidigung dcr Redonte mehr Nachdruck zu verleihen, entsendete man eine aus zwei Sectionen (vier Geschützen) bestehende rumänische Batterie, die aber vorläufia. im Fort nicht auffahren konnte, da infolge der sechstägigcn unaufhörlichen Beschießung die Brustwehren derart zugerichtet waren, daß die Geschütze, bevor uicht eine radicale Ausbesserung vorgenommen wird, zu sehr exponiert waren. Ich begab mich im Laufe des Vormittags in die Redoute, wo ich auf dem Wege dahin den Generallieutenant Prinz Mar« salstl, Artilleriechef der Occldentarmee, traf, welcher die erstürmten Positionen besuchte. Um zur Redoute zu ge« langen, passiert man einen auf 600 Meter vor dem Objekte angelegten sogenannten gedeckten Weg, der an einem seitwärts liegenden Hügel mündet. Bis dahin gelangt man so ziemlich sicher, da die Kugeln durch das starke Relief des Terrains über die Köpfe wcafliegen. Vom Hügel bis an den Eingang der Redoute jedoch hat man noch 250 Meter freiliegendes Terrain zu passieren, auf welcher Strecke man mit einem förmlichen Regen von Projectile» überschüttet wird und diese Intervalle zwischen den gräßlich entstellten Leichen hindurch im ziem» lich beschleunigten Schritte passieren muß. Im Innern des Forts ist das Bild ein unendlich trauriges. Der ziemlich umfangreiche innere Raum des Werkes gestattet infolge der überall haufenweise herumliegenden Gefallenen keine Bewegung. Nur mit Mühe gelangt man an die Brustwehren. An den Traversen im Innern liegen zu 20 bis 30 Leichen übereinander und dienen den vom Fort Bulowa herüber gesendeten Projectile» als Kugel« fänger. Alle bisherigen Versuche einer Beerdigung waren bis nun vollkommen paralysiert, da trotz der weißen Fahne mit dem Genfer Kreuze jeder Sanitätssoldat, sobald er sich zeigte, ohnewelters angeschossen wurde. Während das Innere der Redoute mit gefallenen Russen und Rumäne n überfüllt ist, sind die Außen» graben des Wertes mit Türlenlelchen buchstäblich gefüllt. Theilweise hat man die vor dem Sturme Ge. fallencn in den Kasematten beerdigt, aber anch dies nur nothdürftig in der Eile gethan, denn wo man hinbllckt, ragen die schwarz angelaufenen Glieder der Beerdigten aus der Erde hervor und verpesten die Atmosphäre derart, daß heute schon der Aufenthalt im Fort ein mehr als unerquicklicher ist. Das Bedauerliche ist noch dies, daß zahlreiche Verwundete auswärts des Werkes liegen und mit herzerschütterndem Geschrei um Hilfe flehen, die man ihnen nicht zutheil werden lassen kann, da uns seit heute Morgen schon sechs Sanitätssoldaten verwundet wurden, die den Versuch machten, die Armen von dort in Sicherheit zu bringen. Dieser Barbarismus beschränkt sich nicht nur auf unsere Truppen, denn es liegen eben so viele Türken umher. Zu den Ihnen im letzten Briefe mitgetheilten Verlusten sind noch 8 Offi« ziere und 1230 Mann an Todten und Verwundeten zu rechnen, welche die 3. Division verlor. Position Griwizo, 15. Stpttmber. Im Laufe des Morgens nahm General Krüoener am 12. September mit seinem Stäbe vor Grlwlza Aufstellung, um die mittlerweile begonnenen Operationen von dort aus zu beobachten, war aber gezwungen, seinen Bcobllchtungsftnntt aufzugeben, da die mit viel Sicherheit abgegebenen Schüsse der türkischen Batterien die Redoute ernstlich gefährdeten, denn nacheinander platzten mehrere Granaten unmittelbar hinler der Gruppe, welche den nieder und ließ sie noch schöner und stattlicher erscheinen, als sie es in der That war. Eine werthoolle Perlenschnur war durch die prächtigen Haarmassen geflochten, und den üppigen Hals und die vollen Arme schmückten werthvolle Schmuckgegenstände. „Ah", rief Frau Arabella ihrem Gemal entgegen, „gut, daß ich dich finde — ich habe dich schon eine Weile gesucht. Die Gesellschaft ist heute entsetzlich wortkarg. Dein Befinden scheint mir auch nicht gut, du siehst so sehr ermattet aus. Wäre es nicht gerathener, wir entfernten uns?" Der Baron gestand sich, daß er. wenn er jetzt fort. ginge, der Verleumdung Thor und Thür öffnen würde. Aber er konnte nicht bleiben, auch sein Bleiben wäre ein schmähliche Niederlage geworden. „Ja, Arabella, ich bin in der That sehr unwohl. — Wo ist Felix?" „Er hat sich schon vor einer Stunde sehr ellig entfernt", sagte die Baronin. „Der unvorsichtige Mensch hat mich beinahe durch sein Benehmen erschreckt." „Wie so, Arabella?" fragte der Baron tonlos, denn es dämmerte eine Ahnung in ihm auf, warum sein Sohn die Gesellschaft verlassen. „Er stürmte plötzlich an mir vorbei, indem er mir zurief, ob mir die Gesellschaft gefiele? Ich gestehe, er sah sehr blaß aus — ist irgend etwas vorgefallen, wovon ich nichts weiß?" „Nein. Arabella", sagte der Baron mit erkünstelter Ruhe. „Komm', wir wollen uns entfernen." (Fortsetzung folgt.) General umstand. Krüdener disponierte noch einige Regimenter Infanterie in die Stellungen vor dem tü> tischen Lager, die, vereint mit dem 16. Dorobanzen-Regimcntc, in den dein Fort links liegenden EmM lungen Rctranchements ausl)oben und dort, in Planner« ketten aufgelöst, jeden Augenblick bereit waren, cmc»> Angriffe zu begegnen. Man hat gegen Mitlag begonm", das Schlachtfeld theilwcise zu säubern, so weit dieS eben außerhalb des Schußbereiches möglich war. Aber desstn' ungeachtet ist der Leichengeruch ein unausstehlicher. ^ hat in unserem Jahrhunderte wol keine Campagne ge' geben, wo man so unmenschlich vorging und die Leiche» der Gefallenen den herrenlosen Hunden und den Raub' vögeln zum Fraße hinwarf. Der gemeine Soldat, dtt stündlich diese nervenerschütternden Bilder vor sich aul' gerollt steht, wird dadurch ernstlich mit Widerwille" gegen jede Action erfüllt, wenn er sieht, welch elende« Schicksal seinen Kameraden bevorsteht, die ihre Treue und Hingebung mit dem Tode besiegelten. Eine a"° 200 russischen Sappcuren bestehende Arbcilcrlompag"" beginnt gegen Mittag dic Redoute wieder in Berthes gungßstand zu setzen, wozu ihr 3000 Sandsäckc lmd FleO' werk zur Disposition gestellt worden. Die Trupps welche gestern die meisten Verluste erlitten halten, s"'" das 2. Iägerbatll'llon und das 5. Linienregimcnt. Ersteh ist auf zwei Fünftel seines gewesenen StandeS reducie^ während letzteres von 30 Offizieren und 13W M>^ welcke es vor dem Sturme zählte, heutc nur >^? 11 Offiziere und 500 Mann disponibel hat. Für ^ Leistungen des 8. September erhielt dcr Chef dcs ^' neralstabes der 4. Division. Oberstlieutenant Voines^ das Offiziers-, Hauptmann Groza des Oexeralstab^ Major Lecca des 13. Dorobanzen- und Hanpl»»"' Prunca des ü.Infanteric.Neaimenls das Ritterkreuz^ Orden des rumänischen Sternes. — Der Fürst von Rumänien, als Oberkonnnf mandänt der Occident>Armec, hat anläßlich dcr Ersl^' munss des Forts Griwiza folgenden Armeebefehl^ die Truppen erlassen: „Soldaten! In dem Kampfe vom I I.Seplc»^ habt Ihr insgesammt bewiesen, daß die männlichen ^ genden Eurer Vorfahren in den Reihen der Armee f^ bestehen. Unter dem heftigsten feindlichen Feuer habt ^ als Männer dem Tode leck ins Auge gesehen, eine stw liche Redoute erstürmt und 1 Fahne mit 3 Kano" erbeutet. Das Vaterland wird Euch für diesen Act t" Hingebung dankbar sein, ich danle Euch dafür. 5IM die Verluste fühlbar sind und ich mit Euch die M" lenen beweine, w»lche auf dem Felde der Ehre >^ Treue mit dem Tode besiegelten, so wird doch das ^. gossene Blut nicht vergeblich geflossen sein und <^ demselben der Baum der Freiheit und der Unabhiin^ leit erblühen. Gegeben im großen Hauptquartier "^ Occident-Armee zu Poradim. — Earol." — . Die erstürmte Redoute ist vorläufig insoweit gege einen Handstreich gesichert, als man in derselben "' Geschütze placieren tonnte, von denen zwei das gege über liegende Fort und zwei die linte Flanke, bezieh^ weise das Lager der türkischen Haupltruppe bestreich ' Die Redoute Oriwiza ist gegenwärtig durch vier "o pagnien besetzt, welche dem russischen 121. und v 1. rumänischen Regimente angehören. Die gestern "^, erbeuteten vier Krnpp'schen Kanonen schafflrn die ^ sen im Auftrage des ANilleriechefs nach Griwiza ^ energische Fener unserer und der russischen A^.^, wird gegen Mittag aus allen türlischen Forts cr>v>b letzteres richtet jedoch nur unbedeutenden Schade» ^ Alle Versuche zur Beerdigung der in der ^d > liegenden Todten waren bis nun vereitelt worden, ^, wir tonnen uns darauf gefaßt machen, den Gesims ,. zustand der Truppen bald ernstlich gefährdet zu >H, Bis nun war es selbst unmöglich, die Leichen "' ,j stenS des deprimierenden Anblickes halber mit " Erde zu bedecken. .^l Oberst Herlt (der Artillerie) verbrachte die -"^, in den Batterien und führte auf die Entfernung > 900 Meter zwei neue Enfilcr-Vatlerien gegc" ^l Bnkowa auf. Des Nachts wurden wir wieder e>., allarmiert, da dic mit den Arbeiten in de" ^ cheen beschäftigten Genlesoldaten die Aufmerksam!" o Gegners auf sich gezogen hatten. — Major C"" pl' Popescu, welcher mit der erbeuteten Fahne <"s "^ z>>' quartier des Fürsten abgegangen war, ist von do ^, rückgelehrt und begibt sich mit der Trophäe zur " „,, nach Bukarest. Er erhielt vom «aiser das St. Oeora° ^ Die Russen haben angeblich noch zwei M"' hi» Divisionen als Verstärkung herangezogen, ^^n» jedoch der Ansicht, daß man von nun an * ,„lt nehmen wird, die einzelnen Positionen ohneweile ^„ Sturmcolonncn anzugreifen, denn die Befestigung ^, Plewna erfordern einen regelrechten Belagern"^», und nur durch zweckmäßige Anlagen von .^ ^c cheen und Parallelen wird man für die Folne ^c>' Lage sein, die einzelnen Forts dcr Reihe "^1 "^ ^ fen, denn sonst erreichen die Vcrlnste bald d>e H'^ ,^ gegenwärtig vor Plewna stehenden Colnbalta" ^„g der Erfolg, den man erzielen wlll, wird me lM^,,^ mit dem stehen, waS man opfert. Plewna ,cl unter allen befestigten Plätzen der ' ^g unbedingt den ersten Ranu ein. ^ hiese^' einzelner Werte ist eine derartige, daß !' leren Pariser Nrrondisscments allerdings vouselle ultra» "dicaler Wähler wahre Ausgeburten von socialistischen "ltsormprojcttcn zutage glfördert wurden, so ist doch zu "nstatiercn, daß die ungeheure Majorität der belreffen. » ^rfammlungen steis den Beschluß faßte, an der «andidatur der 363 festzuhalten und alle fchädlichen h^ "^snnzen zu vermeiden. Das republikanische Wahl. N»',,'!* "scheint bis jetzt als vollständig integer. Das Taae ^ dtr Tinten des Senats soll angeblich erst acht des Kamm^?"^''^lche Ministerium hat infolge collective« «.°.'?« l„ der Adreßdebatte dem Könige ein «"tlasslmgsgcsuch überreicht. In Serbien dauern dle kriegerischen Vorberel« lungen fort. Der Kriegsminister Gruit hat mit einhel. mischen Großhändlern wegen Verproviantierung von vier an der Drina, dem Iavor, der Moraoa und an dem Timol aufzustellenden serbischen Armeecorps Lonlracte abgeschlossei,. Am 28. v. M. ist bereits ein aus 256 Wagen bestehender Proviaittlraln nach dem Iavor ab» gegangen Die Action soll, einem Telegramme der „Presse" zufolne, beginnen, fobald die russischen Substdien von 8 Mlllioncn Rubel vollständig eingetroffen und die Kriegsooibertilunae., Serbiens beendet sein werden. Der rumänische Agent in besonderer Mission, Katargiu, ist in Belgrad eingetroffen und vom Fürsten Milan und Minister Ristit empfangen worden. — In coxservativen rumänischen Kreisen wird dagegen, wie die .Presse" zu melden weiß, die Hurückberufuna der Arm« begehrt. Gegen Braiianu werden die ärgsten Vorwürfe erhoben. In Bukarest, wie überhaupt im ganzen Lande, beginnt sich ein Stimmungswechsel vorzubereiten. Die Eonseroatioen verlangen energisch die Einberufung der Kammern. Vom Kriegsschauplätze liegen heute leine Nachrichten von Vclang vor. Plewna soll nicht mehr durch offenen Sturm, sondern durch eine regelmäßige Belagerung genommen werden. Die Rumänen setzen ihre Laufgräben von der Griwiza'Redoule aus fort, während die Russen, nachdem es ihnen noch an Schaufeln fehlt, schweres Belagerungsgeschütz in ihre Positionen einführen. Auf die. fer Seite ist also auf längere Zeit hinaus keine ent-scheidende Acllon zu erwarten. Eine Petersburger De-pesche meldet, daß am 27. v. M. die Türken, welche an der von Vajasio über Mussun nach Igdir führenden Straße gegen den rechten Flügel TergulassossS offensiv vorgingen, zurückgeschlagen wurden. Auf russischer Veite waren an sechs Bataillone Infanterie, zwei Escadronen Kosaken und zwölf Geschütze, also etwa 5000 Mann an dem Kampfe oelhciligt. Hagesnemgkeiten. - (Das Duell P e l cz«l - Wa gn er) bildet in Pest noch imm« das Tagesgespräch. Dr. Wagner «trägt sein Schicksal mit «Nuhe und Resignation, Er wirb als ein ernster Mann geschildert, der sich allgemeiner »chtung «freut. Der Fa» milientreis Ladislaus Wagner« war ein glücklicher, sein Haus ein gesuchtes, der Sammelpunkt der besten Gesellschaft. Er lebte in sehr geordneten «Verhältnissen, g,b glänzende Soitven. hatte in »ufsee eine prächtige Villa. Sein« musikalischen Matinöe's waren in der ganzen Stadt belaunt und gesucht. Wagner ver. lebte heuer die Ferien ebensalls in Nussee, von wo er vor acht Tagen zurückkehrte und Peiczel in Pest «wartete, Es weint, daß er kurz zuvor «tw°« erfuhr, »»S ihn bewo«, Peiczel zum Duelle zu fordern, was, wird nur vermuthet. Perczel traf am 26. v. M. morgens i« Pest ein und erhielt sofort die Heraus, forderung. «on den allgemeinen Details erwähnt „Naplo", daß Wagner seit acht bis zehn Jahren verheiratet und seine Fran eine geistreiche, schl beliebte und schöne Dame fei. Wagners Vater «suchte um t>.« Freilassung seim« Sohne« gegen «lirg. schaft, die wol auch nach Beendigung d« Untersuchung wirb ge> währt werden. Sämmtliche SchUler W»gn«S wollen seinerzeit um seine Vtgnadigung pltitionieren, ebenso besteht in einem Theil der Vllrgerschaft diese Absicht. Die Pistolen, mit denen geschossen wurde, sind schon bei einem Duelle iu Verwendung gewesen, das aber damals unblutig ablief. Die Aerzte bezwei» feln, daß auf eine Entfernung von zwanzig Schntte geschossen worden. Wagners Frau ist «m 28. v. M. in Pest eingetroffen und wurde vvn ihren Anverwandten auf dem Bahnhof« empfan. gen. Sie war damals von dem Ereignisse noch nicht unter, richtet. Am selben Tage präsentierten sich dem Staalsanwalte Tutschn« die Herren Ministeiialselretär Alefand« Utwey und Ministeriallonzipist Dionys Szüry als Secunbanlen des Pro. sessors Wagner. Sie geben an, der Aufforderung Professor Wagners, der ihnen lein Motiv des Duells nannte, nachgetom« men ,u sein. Sie waren eifrigst bemüht, die »ffaii« -. nach «folgt« Herausforderung — «us friedlichem Wege zu begleichen, ab« vergebens. Die Herren wurden nicht deteniert. Die Se. cundanten «urel Perczels haben sich b'Sh« der VelMde nicht gestellt, doch ist der Name derselben der letzteren lein Geheimnis mehr. Die Section der Leiche Perczels ergab, daß der Tob „durch Zerreißung der gemeinschaftlichen Kopfschlagad«, V«. lrhung der inneren Drosselnder und durch Eintritt von Luft in die Venen" herbeigeführt worden war. Das Leichenbegängnis Aurel von Perczels sand Freitag nachmittags in Pest von der Traucrlapelle deS Nochusspilals aus statt. Alle« Pomphaftere Trauergepränge: Mufil, Gesang u. s. w., war vermieden wölben, wol aber hatte sich im Kapellenhofe und in den Strahen weit im Umkreise des Trauerhauseö ein wol an 20.000 Kopfe zählende« Leichengefolge gesammelt. In dem Raume der engen Kapelle standen die Eltern und Geschwister des früh verblichenen am Sarge, mit den nächste« Angehörigen. Im Gartenraume vor der Kapelle harrte ein zahlreiche« Trauergefolge, Ministerpräsident v. Tisza und die in der Hauptstadt anwesenden Minister, die Herren v. Trefoil und Szende, die Präsidenten beider Haus« des Neichstags, di- Herren v. Majlath und Ghyczy, d« Präsident der liberalen Vleichstagspartei, Herr v. Gorove, zahlreiche «lb-geordnete aller Parteien, der «ichterstand und die Staatsanwaltschaften nahezu vollzählig, die Komitals, und die hauptstädtische Municipalität mit ihren Spitzen, der Advokaten, und Notars» stand, zahlreiche Vertreter aller Gesellschaftskreise waren «schie» nen. Dem Leichenwagen folgte eine fast unabsehbare Neihe von ^ Kutschen, und der gug bewegte sich die lange geile der ganzen ' K«ep,l«straße hinab durch eine dicht aedrünale Menlchenmenae. >ie zur Rechten und zur Linken des Weges laulloi! und ernst, viele entblößten Haupte«, geschart stand, — (Die W e i n , r n t« i « Ungarn,) Dn Weinlese steht vor der Thüre, und e« läßt sich nunmehr sstslelleu, weicht Nubsichleu Ungarn für heuer hat. Da« lalle, regnerische Well«, welchiS sich mit Veginn vorigen Mona!« eiua/ssell! hat, gnb zu vielfachen Vefürchlungen Nnlah. daß die Weintrauben von Fäulnis behaftet würden. Die heurigen i'ess'Nul'sichten sind i» einzelnen Gegenden, wie Ofen, Szegzord, Neusah-Karlowiz, Ermcl?l, be-sriebigeud, dagegen haben in ben hervorragenden Oegenbtn, wie Nrad, Wcrscheh, Weihlirchen lc., die Elementaieieigmsse einen SchoblN von 40 bi« 50 Przt. vom Normale eine« gewöhnlichen Weilljahre« verursach». Vlan lann, wenn die weitere Witterung bi« zur Lese günstig sein wird, so baß die Traubenreife nicht durch Fllulni« velhinderl wird ober die Trauben überhaupt Schaden nehmen werden, eine Mitteilest gewärtigen. — (Kuriert.) Ein Hauptmann °n« Theicsi?nftabt, Witwer, in bcn besten Iahien, «ochte wol da« „Alleinsein" nicht mehr llluge: ertragen und darum inserierte er in verschiedenen Zeitungen nach einer Lebtn«gefilhctin. Er belam unter ocr Thiffre »-j-d diverse Nnträge, darunter aber auch den Antrag srincr eigenen Tochter! Im Vliese selbst erzählt die Tochter dem Heirat«-lanoibNlN, wie fchlecht e» ihr ginge, wa« sie von ,hrem Vater, einem alten Vrummbllleu, zu leiden habe, lc. Drr heiratsluftige Vater ging in sich und sönte sich mit der sonst schonen n»d bra> ven Tochter ans. — (Mensch und Thier.) Folgende« Ereignis, welche« sich vor lurzem in der Vlähe von Vi«ck zugetragen hat, wird von einer Metzer Zeitung berichteti Ein junger Mann wollte rinm Pudel «ttllnlen. 2r befticg mit ihm einen Nachen und stieß vom User ab. In der Mlltc der Mosel a»igela,!gt, warf er den Hund, dem er 'inen Stein um den Hal« brseftigt hatte, in den Fluß. Das arme Thier verschwand sofort. Da aber der Strick. w»ran der Stein befestig» war, riß, so lam r« bold wieder an die Obeifläche, woselbft e« verzweifelte Anstrengungen machle, um wieder i» den Nachen zu gelangen. So of! j buch der Hund sich demselben näherte, stieß sein Herr ihn mit der Ruderfiaüge znlücl. Dieser Kampf dauerte bereit« e»ne Pllitclstunoe, al» der Mann, ungeduldig geworben, die Stange mit beiden Händen ergriff und einen wüthenden Streich nach dem Kopfe de« Hunde« au«fühlle, wobei er da« Gleichgewicht verlor und in den Fluß stürzle. Alsbald änderte sich die Szene. Man sah, wie der arme Hund unter Wasser tauchte, seinen Herrn ergrifs und ihn unter größter Anstrengung noch dem User brachte, nachdem er gewiß zwanzigmal vom Strome fortgerissen worden war. Wie tlein steht b« Mensch neben diesem Huxde da! — (Der stärkste Dampfhammer der Welt.) Veit kurzem ist auf den Eisenwerlen der Herren Schneider und Tomp. in Hieuzot ein neuer Dampfhammer iu Bttneb, und zwar zur Bearbeitung von Otahlmgots, welcher den al« größten belannlen Dampfhammer von Krupp in Essen bedeutend übertrifft. Der Kruppsche Hammer hat ein Vewicht von 1000 Zent, n«, einen Hub von 3'/, Meter und ist im stände, Block« bis zu 1000 Zeütn« Vewichl abzujchmieden. Dec lieuc schnei-der'sche Dampfhammer hat ein lHewichl vo» 1400 Zentner, einen «lmboß aus Gußeisen von l?,U00 Zenluer und einen Hub von 5'/, Meter und bearbeitet nol Lelchtiglrit Blöcke lnS 2400 Zent, n« im Gewichte. ES stellt sich also unter Verlicksichliguna der Hübe beider Hämmer die Arbeitsleistung deS Kruppschen H»m. merS auf 3000 Zentner, die des Schneidei'schen auf 7600 Zent: n«. Dieser kolossalen Nibei!öle,stung elitspiechend wurd,n um den Dampfhammer vier Gasofen der allergrößten Dimensionen aufgestellt, welche durch oier hydraulische Kcähne bedient weiden und Ingots bis zu 2400 Zentner zur Vecirbeitung bringen können. Ausgerüstet mit diesen »pparaten, ist die Geschütz, fabrication in voller Thäligllü, u»d beschäftigt man sich gegen» wärtig mit dem Lntwutse eines Uiesengeschlitzes, welches 12 »Tonnen schwer sein wild. Für die französische Armee werorn in diesem Jahre mehrere hundert Kanonen, theilweise von sehr schwerem Kaliber, fertig. fokales. — (Verleihung.) Der i? » n b e « p i ll s! d e n l Hal die Stelle eine« Portier« bcl der l, l l.'lllideeregirru'ig !n i? ° > > bach dem Feldwebel de« 61. Infonterle.Regimenle« Frnn, Suw» verliehen. — (Velde,.) Mil 29. v. M. wu>de bi^ l. l, Telegrafen» Sommerstalion in Vad Velde« geschlossen. — (Reserve. Oi,ize e Nr. 7, 1 Einjllhria.FreiwiUiaer de« heimische»! In-fllnlerie.Regiment« Freiherr o. Kühn Nr. 17. I Emjllhlly.Frt!-williger de» ». Fe!djUgcrb°!aiUon« und l» Nescrve.UlNerosfijitlt de» vorigen Jahrgange«. Da« PrUsungsergedln« wnr „isoserne ein weniger güüftige«. al« blos 7 Kandida'en approbiert, dagegen 5 (sämmtliche dem Jahrgange 1676 angehilrig) reprobieit wurden. — »pprobiert wurden folgende Herren in nachstehender R°ng«ordnung: 1.) «rnft «romer d?« 17. Ins«nteii,.i«.gi. meul«; 2.) Ludwig Fischer. 8) Nnton Strammer b?ide de« 7. Inslmlerie'Regimen!«; 4) Graf M»r»her< be« 8. Illgerb°t»illoil« ; 5) Peter Paslololli; ^ ) Iosel «la«b' ner — beide de« 7. Infantftit.Reqimelit« ; 7) I°h<,n« ^^'^ "' Reseroe-Unteroffizisl be« Jahrgange« iÄ7tt. ^ ^^^ »»«, «os> -(Theater.) Hs'.'e l"l»..»t ««""/" „,..,f«me Sch°u-treffliche, bei ««.er Darst.lluu«, °.'ß"ord.....ch 1858 spiel von «bolf Nillbranl> t „« rria und Messalina" — bllllnnllich eine d«r besten dramatischen Dichtungen ber neuern Zeit — mit dm Dame,-: Fll. Nnselm als „Messalina", Frau DuprslHosselwandter al« „Nrria", und den Herren: Werner (Narcissus), Leutholt» («Hcina Pätus) und Hellwlg (Marcus) zur «lufillhrung. — (Erledigte Pfarren.) Die dem Domcapitel in Laiba ch incorporate Pfarre Verdo bei Pobpetsch ist durch Todfall und die Pfarre Dolina im Dekanate Gurt» feld durch Beförderung des Herrn Pfarrer« Ignaz Tavcar zur Pfarre heil. Kreuz bei Lanoftraß in Erledigung gelommen. Neide ronrdeu zur Vewerbung ausgeschrieben. Gesuche um erstere sind an das Domcapitel in Laibach, um letztere dagegen an die l. l, Forst« und DomllneN'Direclion iu Görz zu richten. — (Scha denfeuer.) In Staotberg, Gimeinde Gurlfeld in Unterlrain, lam am 20. o. M cin Schadenfeuer zum Unsbruche, welches mehrere dem Grunbbisitzer Josef Puntal gehörige Wirthschaftsobjelte einäscherte und demselben tiuen Te» sammlschaven von 1000 fl. zufügte. Der Veschäbigte war auf den Vetrag von 900 fl. feuerversichert. — (Deschamp «.) Die im Laufe d<>r vorigen Woche durch zwei Abende am hiesigen Theater aufgetretene französische Schau« lpielergeslllschaft des Herrn I. Deschamps begann gestern abends im Redoulensaale in Trieft ein auf mehrere Abende berechnete« Gastspiel. — (Vom Wetter.) Gleichwie in der Vorwoche stand auch während der lehlverflossenen Woche die Witterung von ganz Europa unter dem Einfluß einer über den russischen Ostsetprovin» zen befindlichen Barometer - Depression, infolge deren ununterbrochen Nord« und Nordostwinde die Luftschichten aus dem äußer-ften Norden über den Continent führten, während andererseits über Großbritannien, Frankreich und Mitteleuropa außerordentlich hohe Varomeleiftändt gleichfalls nördliche und östliche Luststlömun« gen bedingten. Durch die gleichmäßige allgemeine Abkühlung uud d,n hohen Luftdruck trat wol uoerall Aushtllerung ein uud er» wärmten tagsüber die So»nenfirahlen die Atmosphäre ganz er» giebig, doch war stet« mit dem Einbruch der Dunlelhlit der siück schlag um so empfindlicher, und wurden auf dem ganzen Con» tiueut von der Westküste Frankreich«, lünz» der Pyrenäen und Nlpen bls zum Schwarzen Meere starke Fröste beobachtet, in den Gebirgsgegenden fauden schon allgemein dichte Schneesälle stall uud halle t»e Witterung schon einen vollständig winlerlich«« Hharaller angenommen. Sowol au« Frankreich wie Deutschland und Oesterreich liesen vielfach Klagen Über Kullurschäden durch Fröste e»n; zu Llermonl, Li»oge«, Vesan^on, Charleoille, München, Augsburg, im westlichen Vühmen, Over« und Meoer. österrelch und Steurmalt wurden überall Temperaturen von 3 bi« zu 6 <3cad Celsin« unter Null del Eisbildung beobachtet. In den letzten Tagtn hat sich d,efe kalte Wlllerung weiter g«g«n Osten verbleitet; nachdem daselbst bis zum 27. v. M. Regenweltrr anhielt, werden aus der Walachei, Moldau uud den unteren Donau« Provinzen seit 29. v. M. ebenfalls Fröste und Ausheilerung ge» meldet und dauern scharf: Nordwinde an. Das Meer war um Europa meist ruhig, nur im Norden des Mittelmeeres sowie iu der Adria w»ren vom 25. t»« 28. September starke Nordoftwinde (Vora) bei bewegter See herrschend. Nach den zuletzt eingelangten Depeschen nimmc das liei Petersburg befindliche Slurmcentrum rapid an Tiese zu, und wäre daher im Falle einer allgemeinen starken Vewegung ber Atmosphäre eine Aenderung in dieser abnormen Witterung ehesten« zu gewärtigen. — (Die Lage der Eisenindustrie.) Neu Veislche« rungen der Geschäftsberichte vom Eisenmarlte zufolge hat sich die Lage der österreichischen Eisenindustrie letzterer Zelt neuer« ding« entschieden, wenn auch vorläufig noch in bescheidenen Dimensionen, gebessert und haben auch die Preise einen festen Halt gewonnen. Von einer weiteren Preiserhöhung, wie solche liereits in Nuesicht genommen war, mußte jedoch — einer Meldung der „Presse" zufolge —wieder abgegangen werden, da bei den steie« rischen Werken lein einheitliche« Vorgehen erzielt werden konnte, und wird nunmehr die erst« Hälfte des Oktober» für den Eintritt eine« Preisausschlages von 5 st. per Tonne (25 kr. per Zollzenl« ner) in Aussicht genommen. Die böhmischen Werke und Fabriken haben die Preiserhöhung bereils durchgeführt, aber auch hier wird jede« einheitliche Vorgehen vermißt, da da« eme Werk um 15 kr., ein anderes um 25 lr. per Iollzentner höher notiert. Für W^lz« eisen und Zeugware herrscht eine sehr gute Meinung, die Fabri. len für lanbwirthschllftliche Maschinen und Verilthe haben vollauf zu thun. Die Waggonbau«Anstalten aber find wenig beschäftigt, doch wird schon für die nächste Zeit größeren Aufträgen vonfeite der Buhnen en»gegc«gefehen. Aus den deutschen Induftclebezirlen, namentlich aus Westfalen und Oberfchlesien, wird ebenfalls eine merklich« Vesserung der Absatzverhältnisse gemeldet. — (Fleischtarif für den Monat Oktober.) Da« Kilogramm bester Qualität von Mastochsen lostet 54 kr., mittlerer Qualität 46 kr., geringster Qualität 38 lr.; von Kühen und Zugochsen losten die drei Sorten Fleisch 4«. 40 und 32 lr. — (Literaturzeitung.) Die am 24. September ausgegebenen Nr. 8 und 9 des «Literal u rb l a tt" von Anton en 344. — Kredit - «ctien 215 50. — London 116 85. — S'M 104—. __ «. l. Münz-Dul°ttN 5 59'/.. — 20-Fr°nlen«StM 9 39'/,. — 100 Reichsmark 57 65. Wien. 1. Oltober. 2 Uhr nachmittags, (»chlußlul!'^ Kredllactlen 217-, I860« Lose 111 85. 18n4er ^osl 1"'"' »fterreichische «eute in Papier 64 15, Gtaatsbohn 270'—, "°" bahn 194—, 20«Franlenftülle 9 39, ungarische «redltocl'" 194 50, »flerrelch'sche ssraucobanl — —. »Nerreichische »"ßl°b<» 97 25, Lombarden 73 —. lluioubant 65 50. austro-urieutalW Sank — —, Lloudactlen 398 —, austro,°tlomanische Vanl '^ tllrlische Lose 16—, Kommunal, «niehen — —. «gypM — —. Voldrente 74 60. N » chb 0 rse: Oefterr. Staatsbahn 268 50. Handel und GolkswiltljschaMches, RnVolfswerth, 1. Oktober. Die Durchschnitts-^Pl"l' stellten sich aus dem heuligen Markte, wie folgt: ____. st. l,., I^^ö- Weizen Per Hektoliter 9 70! Vier pr. StUck . . - ? «orn „ 7 10 Milch pr. Liter . - ,? Oerfte ^ — — Rindfleisch pr «ilo -Z« Hafer „ 2 90 Kalbfleisch pr. „ - ^ Halbfrucht ^--------Schweiuefteisch ., ^ U Heide« ^ — — Schöpsenfleisch „ -" ^ Hirse ^ — — Huhudel pr. «sllicl . ^ ^ ltulurutz „ 6 bv Tauben „ ^ " Erdäpfel ^---------Heu pr. 100 «ilo . - ^ Linsen ^ — — Stroh „ . -^ ^ Erbsen , — — Holz, h»rteS,pr.Kubil. ^ Fisolen ^ - — Melcr .... 2 " Rindsschmalz pr. Kilo — 80 !—welche«, ,, ^^ Schwellltschmalz « 90 , Wein, roth.,pr Hellclit. l7 ^" vpecl, frisch, „ _- 88 ! — weiher „ l? ^ speck, geräuchert ^ — — ! Leinsomen ^ -^'^ Angekommene Fremde. «m 1. Ollober. Hotel 3ta>t Wlen. Lravas, Vindermeifter. Trieft. — SHN»b>. Produttenhändler. Gürz. — Baran. ttfm., Kanischa. — P«"" von Pfillmeltthal, Vezirlshauptmann, Liezen. — KurzllM' Dom^ale. — Karoline v. «ugermayer, Secllonöralhs'Wil^ Hanaoei, Just, Stolowsly, Kslte., und Vohalsch. Uns., W>^ — Magri, «eis., Mailand. — Halla, Waldschävii,igöcefelew' Stein. — Diewal. Oelonom, Tüpl,z. — Hchiol. GcjchHlcsm»"7 Sagor. — PillotNit, Graz. — Marit Anna, Handelsmann' Witwe, slajeoofelo. , hstel Elefant. Gras Velrupt tissac, Lieut.; hmer, A«N^ — Valant, Nonlpagi. - Stenovic, Kaufmannis!7«U, Mohren, kalli, Pola. — Legat, «ßling — Zamara,^" — Äermann, Wlls. — Iglar und «anzmger, lZÜrz.— ^ «lUach. - Marlovii, Wien. - Vehavc. HandelSm., Arch-Malenschel, Semitsch. ^ Theater. Heute (gerader Tag) im Abonnement: Nrria und Vlel' li«a. Sensalionsfiücl in 5 Aufzllgsu vou N. Wilbr°l>d>^ Meteorologische Beobachtungen in Laibach> 7U.Mg.! 7U9«, ^. 8.« O. schwach fast heiter i.,i 1. 2 ^ 3t. 738.« -i-11.4 O. schwach bewllllt Ml" 9 « Ab. 737.o, ^10.« windstill bewölkt ^ Tagsllber trübe, unfreundlich, abends Regen. D°« ^ mlttel der Wurme -j- 1l0', um 2 5' unter dem Normale-Verantwortlicher Redacteur : O t l o mär V a m l> e r s^. ^l^vs^nli^'ri^^ Wien, 29. September. (1 Uhr.) Der knappe Oeldftand und die durch denselben veranlaßten Prolongationsschwierigleiten ließen die unleugbar vorhandene gllllstigt 6 Ovl.j(lU/d!"^l. mung der Vorse nicht znr vollen Entwicklung gelangen. Valuten wichen im Preise. V«ld «2«, P»pier«nte........ 6440 6450 SUberrente........ 66 «a 671') «»ldrente......... 7520 7530 Lose, 18S3........ 815 - 217- , 18»4........ 107 itb 107 7t» , I860........ 11150 112- » 18S0 Mnftel) .... 119 50 120 ^ , 1864........ 13l75 132 25 Un>. Prämien.Unl...... 50 75 8t 25 Kr»bl„L.......... 18375 154-25 «nbolfs.L......... 18 50 i g 75 Prtimi«a»l«h«n d« «ladt Wi«n 93 50 94 Vauau.Negnlieruugg.Lyst . . 103 50 104 — Domäuen.Pl»übbri«ft .... 184— 134150 Otsterreichisch. Schahsch,ine . . 99 _ 99.^ Ung. Eisenbahn.«»!.....982b 9875 Uug. Schatzbon« vo» I. 1873 10350 104 — »uleheu b. Stadlgtmnnde «Ll«u i» V. V.........96 50 96 7b «rnnde»tlaft»»««»-v»llg«tl«»en. Vöhmen..........—'— 103 50 «iederösterreich.......104 50 --— Oalineu..........86- 8b 50 »tlb llv«e SlebenbUrge».......76 - 7650 lemeser Vanat......75l50 76 — Ungarn..........7675 77 25 Vlctle« v«n v«»le«. G«l> w«e »n,l°,llsterr. Vanl .... 10b - 10550 Kreditanstalt........220 75 221 — Depositenbank.......152— 154 — llret>itauftalt. nn>»r.....200 — 200 25 ««lompte.Aaftalt......745 — 750 — ««tioualbaut.......850 — 852 — vefterr. Vanlzestllschaft . . . — — - '— Unionbanl ........677b 68 Verlehrsbanl .......10050 10150 Wiener Bankverein.....7H— 7650 Netten von 3raus«wrt-Uuterneh-«un«e». »«id «l»«« «lf<,lb.Vn »elb w«« Franz - Joseph , «ahn .... 1»b 13«-Oallzische Karl.Ludwig.Vahn . 251 75 252 — Kaschau-Oderberger «ahn . . 109 - 1U9 50 Lemberll-«zerno»itzer Nahn . 125 12550 Lloyl»ili «uf deutsche PlUtze .... ^g7, i',7'>z London, turze Sicht ... ^y jl?K London, lange Sicht . . . . '''^, 4«° Port«......... ^" Geldforte». ««ld «^ ft Dukaten .... bfl.61 lr. b st-^ , Napoleon«d'«r . . 9 „ 39',. « " " Deutsche «eich«. ., gli - banlnoten .., 57,75 » ,,^ " 59 " Vilbergulden. . 104.20 ^ 1" - «rainische Grn°deutl«stn«««.0bli»»^ Privatnotiernn« : <»cld 90-. «»»" ^ l»i< ltredit 3l9 50 bi« 220 -. »u»l° " ««chtr««: U» 1 Uhr 30 Minuten notieren: Papierrente 6440 bi« 6450. Sllher«ntt 6b90 l»i« «7—. ««ldreute 7ü — bi« 7t» 10 1047b. il°»d.» 11690 bi« 11710. «av<,l«au« 3sl,'. bi« 9 40'/.. Silber 104 20 bi« 104«i