poitQii»» p!»dwo V VchriMeiwRg, Vervalt»«g vuchdruMer«i, «»«ridor», ulico 4. le'.eph»« ^ Vesugsprv^s«: monatUch l)in 2t>-» Suitttten , ... Vvrch poft . ... 20-— m»naMch . . , zc>^ Lmzemommer vin 1 dt» 2'— v,. kM '!»«,«? ^ d« »ür Ms »»«»«. e»!i«'Mo«aI,«iwrtz«»d W? dr«, >1>«»«ke Ästete «»»leMard« nicket d«i »M >iHmiiNtra« Z^r«» d« kW »Er> «k»«m ^ d, M a?,» » >»il aU« «atz»i«> Ztr. 2S» MaNbor. Sonntag dm «2. November ts»? »7. Zo»»rli. Sloweniens zuMnftiger Weg zur Adrla Die Nkglerung entlchetdet sltv für die Klovie-Xraffe MonoNesm vor dem Kriegsgericht Kino Apolo! Ein PrachtfUlN'1 o. B e o g r a d, 12. November. In der Bautenabtsllung des EisenbahnmwisterinmS wurden dieser Tage die Beratungen über die Bahnbauprojekte in Slowenien z« El»d« gefithrt. Insbesondere handelt eS sich um die Bahnlinie, die Slowenien mit dem Adri«ti» schen Meere zu verbinden hätte. Die Regie, rung hat sich für die Klodi,Zi.Hrovat.Lrafle Koievje — Brbovsko entschieden. Freilich mutzten am ursprünglichen Projekt gewisse Aenderungen vorgenommen werden. So wurde die seinerzeit von Ing. S l e-d i 6 projektierte Kulpa-BriiSe sowie ein Tunnel bei Brbovsko sollen gelassen. Durch die Auslüssung des Tunnels verlängerte sich die Vahr linie von 44.75 Kilometer a«s ö7.75 Kilometer. Die Bahn verläuft im letzten Teil über waldigem Terrain, ferner durch das Kamenica-Gebirge und biegt an der Luifenstratze nach Brbovsko ein, wo sie an die bereits bestehende Bahnlinie Zagrel^ SuSak anslhlteht. ..Der sichtbare Ausdmck der Friebensbereitschast" Die Unterzeichnung des Paktes mit Arankreich g. P a r i s, i2. November. Gestern um 17 Uhr wurde im grohen Zeremoniensaal des Auhenmintsteriums am Quai d'Orsay von den Außenministern Briand und Dr. M a r i n k o v i ü der Freundschasts. und Schiedsgerichtsvertrag zwischen Frankreich und Jugoslawien unterzeichnet. Der feierlichen Unterzeichnung wohnten Generaldirektor Bertholet vom Außen« Ministerium und der jugoslawische Gesandte Dr.Spalajkoviö bei. Nach erfolgter tlnterzeichnung wurde ein Kommunique herausgegeben, in dem die lktnmütigkeit der Auffassungen in beiden Regierungen ^stge-pellt wird. Nach der Unterzeichnm,g empfingen die beide« Außenminister die Vertreter der Presse. B r i an d erklärte, der Bertrag entMte keine Spitze gegen irgendeine Nation, er sei nur als sichtbarerAuSdruck der FriedenSI^reitschaft zu betrachten. Man könne dem Bertrag alle Möglil^eiten zu« schreiben, die zur 5tonsolidlerung in den Außenminister DoNor Marlvkoviü Friedensverträgen geschaffenen „status quo" nötig sind. Die Stilisierung des Vertrages sei ganz im Geiste des Völkerbundes ersolgt und bestätige die alte Freundschaft zwischen beiden Staaten. Schließlich gab Briand auch der Meinung Ausdruck, daß Jugofla-Wien schon in Bälde auch mit anderen Staa ten ähnliche Verträge zum Abschluß bringen werde. Nach der Ratifizierung des Bertra-ges werde der Wortlaut dem Bitlkerbund mitgeteilt werden, worauf sich jedermann überzeugen könne, daß die über den Ber« trag ausgesprengte« phantastischen Jnsor-mationen nur erdacht sind. Sämtliche Artikel des Vertrages stimmen mit dem Rahmen des Genfer PofteS überein. Der jugoslawische Außenminister Doktor Marinkoviö erklärte, die italienische Regierung sei über den Gang der VerHand, lungen zischen Paris und Beograd immer genau informiert worden. Der jugoslawische Außenminister schloß sich dem von Briand ausgedrückten Wunfche nach Abschluß eines ähnlichen Vertrages mit Italien an. Wie verlautet, werde in Bälde auch der jugo-flawi^ch'französische Handelsvertrag unterzeichnet werden. g. P a r i s, lS. November. Der jugoslawische Außenminister Dr. M a r i n k o-v i L wurde vormitt«gs w einer längeren Unts'rredung vom Ministerpräsidenten P l, i n c a r S empfangen. Ncichmittngs qab der jugoslawische Gesandte Dr. S p a-l a j k o v i 6 zu E!hren des Außenministvrs Dr. MarinkoviS «nd seiner Gelnahlin ein Blinkett, an dem auch Briand teilnahm. g. P a r i s, l?. November. Um 11 Uhr vlTvtnittnqS nabmen der jugoslaw-ische Au-s;emmnister Dr. MarinkovtL, Ge-sanldtcr Spalajkovid und die Beamten der Leyation an der Waffenstillstands seicr tcil. Dr. Marinkoviö legte auf das Grab d. Un>bokannt«n Soldaten einen Krvnz mit der jugoslawischen Trikolore nieder. Ljubijana, ;2. Noveml^. ' sFreier Ver-?chr). Berlin 1A5S, Zürich lylN.öv, Wien 801.75, London 87«.75, Newyorl Ü6.7ö, MMmd «U. Sitzung des >^.inister-rotes o. Veograd, 12. No^emVor. Durch die Bertragung der Cknpschtina ist in innerpo-litischer Hinsicht ein StiNstnud eingetreten. Die Me^rz^sihl der Absseordneten ist bereits in die Provinz abgereist. Heute um 10 Uhr iand ein Minister-r a t statt, der sich, wie verlautet, hauptsächlich mit der i^rage der Perc^elumg der AuS-beutungskouzessionen für die neu errichteten Ra d i o-Eende-Stationen im ganzen Staate befaßte. Der Stetiger „Rivalen des OzcanS". (Elegant und abenteuerlich, spannveucher. Anlässiich<' des siebeuten Jahrestages seit der Unterzeichnung des Vertrages von Ra^^llo h-ntte öie hiesige Ortsgruppe der „Iustl.^slovenskn Matica" schivarz umrn'butte Plakate nfsich!e-ren lassen, auf deuen dio Vevi?>lkerun^ aus die Behandlung der slawischen Minderheiten in Italien aufmerksnnl geiuacht wird. Äe Polizei stellte das N'^'itere Affichieren über Aufforderung des italienischen (^Gesandten ein und wurde?^ die bereits ange-ttebten Plakate von Wcichorganen abgekrai^t. Das Vorgehen des Polizei wurde in Vevöl-kerungskreisen mit Unwillen kommentiert. -O- Llmbenennung von Zagreber Gaffen und Vlätzen «.Zagreb, 12. November. Gestern trat der städtische Gemcinderat zu ein<>r Festsitzung zusanlmeu, in der die bereits angekündigte Umbenennuu^ einiger Ttras'.en und Platze nach den Nauien der Mitgliedi.'r des Herrs6)erhalrse6 vollzogen iv-urde. Ueber Antrag des Bürgermeisters Arch. e i u-z e l wurde der bisherige Wilsou-Plal? vor der Universität in Ki>uig-?llerand<'r--P!av umgedauft. Die frühere ^wkovilZeva ulica heißt jetzt Mira Kraljice Marije. D<'r Platz „N" heißt von nun an „Kralja Petra", der Platz vor dem Ztaatsbahnhos heißt jetzt „Trg ^alja Tomislava". .Anlegen i urde der „Trg 39. oltobra" umbenannt in Wilson-Platz und die A-Straße in „Ulica 29. oktobra". Der Antrag des Bürgermeister? w-urde mit sämtlichen Stimmen angenoni-meu. ,5/ ec^/e ^spiria ^Äi)IettLn Wichtig für unsere V. T. Leser! Da wir noch in dieser Woche die Prod» weise Zustellung unseres Blattes beschlie« Heu werden, mochten wir unsere P. T. Le» ^hnt sich, nach Ablauf der Zeitspanne von e^nom Tezennium Rückschau Au hnlt^n^, nin die Dinge in Oe-sterreich, wie sie sich au<> dein Werdeganig des jungen StaatswesenÄ ergeben, annähernd erfassen AU können. Bor allem wirst die eine Frage sich von feW ans: verhält sich das iisterreichisä^c Z>oU zum Bolksstäat überhaupt? Es ist nämlich eine unwiderrufliche Tatsache, dak t^ie zweitstarkste Partei in Oesterreich, die Sozialdemokratie, jede Gelegenheit benü^t, ^ um in Wort und Schrift und Tat „für die Republik" zu ina-nifestieren, so dag der 12. November vielfach und fälschlich als gestund Dcmonstrationstag der „Roten" be,zeich net wird, während die bürgerliche Presse die Bedeutung d-ieses Tages in Worten würdigt, die üver das kalendarisch-konventionelle nicht weit liinausreichen. Die Christlichsozialen ihaben sich über die Grundfragen des vor 10 Jahren gegen ihren Willen aufgedrängten Tatbestandes nie klar geäußert. Man weis; nicht recht, wie sie über die ^»ie-pnblik denken, da die Tradition dieser Partei ^illcs eher a^ls republikanisch zu nennen ist. Die Tatsa6)e., daß sie feit '^abre^: an der .Regierung sitzen und die Echictsale des ^>olks staates v>ornehmlich beeinflussen, bringt den Beobachter no6i uicht der lielierzeugung nä^ her, daß sie es mit der Republik für alle kommenden Zeiten ehrlich uieinen. Es ist sozusagen ei-ne bedingte Auhängli6)keit, die sie fiir r»en Volk>5staat ^^rübriot haben. Und aus diefer fundainentalen Differenz zwischen den beiden stärksten Parteien des Landes resultiert auch die Heftigkeit uuk' L'.'idenschaftlich'-keit der Parteikänipfe in Oesterreich. War bei den lie Staati^form uild deren Einrichtungen zuln Leituiotiv erkoren worden, so forderten die Sozialdeinokraten da^z uu-kül^dbare Äekenntui^^ zur Republik, deu Willen, dieselbe gegen jede reaktiouäre (Gefahr zu fchiruien un^ zn verteidigen. Dieser Einstellung ist eS, leider, zn verdnukeu, das; die /'Festtage der ^iepublik von einenr (Großteil der bürgerli6?en Bevölkernuii nickit als Bolkstage gefeiert ivurden, vieluiehr als die Novuetage der Sozialdemokratie in (Geltung kannen. Die zweite svrage, die in der Diskussion über Österreich gewöhnlich den breitesten .Naum ein.zimebinen Pflegt, lautet: ^^st Oesterreich lebensfähig? O^er unlgedeutet: Ist der Anschluß wirklich d'ie „Rettung"? Was die Mschlnßsrage betrifft, so muß gesagt werden, daß in Oesterreich weit mehr Neigung dalfür besteht als in Deutschland. Nun liefen die Verwirklichungsmöglichkeiten zum größten Teile im Reich, lvo das preußische Eleutent einen Machtzuwachs des „süddeutschen (Geistes" von vorneherein als Sln Nationalfeieilag ln Ungarn W H WM SntdllNung des Koffuw Dtnimals in Budapest Unter Teilnahme des gesandten amtlichen Ungarn un^ einer nach vielen ZAntausen-den zählenden Menschenmenge wurde mn 'Sonntag das Kolossal-Denknal des ungari- indiskutabel findet. In Oesterreicki sind die 'Zozial^^nrokrateu sür deu Anschluß. Ein-flußbestinnnend sind dabei lediglich parteipolitische Erwäguugen: die Möglichkeit, ge-meinsaui niit der Sozialdemokratie Deutschlands-ein sozialistisches regiertes Reich aufzurichten. Die Ehnftlichsozialen wittern hingegen die Mo'rgenluft protestantisch-preußischer Zucht uud nur so ist ihre Zurückhaltung in dieser ?^rage zu verstche^,. Oesterreich kanu den Anschluß nicht provozieren, die deutsch-östereichische Rechtsangleichung ist eine Sache von Iahren, und Deutschland tut, als ob es nicht wollte. Das ist gegenwärtig das Bild des Anschlnßvroblemes. Oesterreich aber uniß leben. Es lebt schon ze^in Jahre. Die Genfer Sanierung war eine Ei-senbnrt-!iur, die überstanden wurde. Die Staat'^filwnzen sind im Ver'^ältnis zu manchem Siegerftaat geradezu eifreulich, alles in alleiu, die Oesterreicher bilden schon lan'-ge keine internationale ?srage mebr. Man darf de^?« Wunsch aussprechen, daß die Kon-solidieri'Ng der Donaurepublik so sortschrei-ten niöge wie bislier. Oesterreich ist das Land der Mitil' in Mitteleuropa selbst. Es hat eine Sendung zu erfüllen, die von Vielen nicht begriffen lvird. Große lieber-Schwemlingen der Drau (Ein Beitrag zur Geschichte von Vuzenica— Muta.) Vou Josef M r a v I j a k. Ein gefährliches Kapitel für die Besitzer am Draugelände bilden die immer sich wiederholenden Ueberschwemmun-g .c n. Die Frühjahrsschneeschmelze in Kärnten und die Kcgcnpcrioden des Herbstes heben das Niveau der Drau oft zu einer schrek-kenerregenden Höhe; der Schaden, den das reißende Wasser durch Wegtragen fruchtbarer Erde und besonders des an den Ufern zwecks Abtransport per Floß vorbereiteten Schnitt- und Bauholzes verursacht, geht oft in die Hunderttausende. Von einigen großen Uebcrscliwemmungcn, die in alten Büchern in Vuzenica schriftlich niedergelegt wurden, wollen wir im Nachstehenden berichten. Zuvor aber gedenken wir noch einer kleinen Statue in Muta, die au der Brücke steht, Darauf steht geschrieben: I. A. SHI. M. I. 0 Plutzeug Christi uns pewahr Wir pitten dich von Herzen Vor Hunger, Krieg, Pest, Wassersg'fahr Und was uns sonst kunt schmerzen. Hacc statua exstrueta est est saneto Joani I NeDomueeno auetore Antonio Tenovsche« et piae praestita vld-niae ope. 174«. In diesem Jahre (1748) mußte die Pelstrltt eine außerordentliche Höhe erreicht haben, _ wahrscheinlich infolge eines Wolkenbru- ches bei Sobot, — daß die Bevölkerung zur Erinnerung daran gegen ähnliche Katastrophen den Schutz des heiligen Johannes Nepo-muk (den man bekanntlich ins Wasser stürzte) anflehend, dieses Denkmal errichtete. Neun Jahre darauf erfahren wir von einer großen Drautiberschwemniupg. Im «Bürger-Urkunden-Buch von Saldenbofen« (in welchem übrigens sonst nur Kauf- und Ehekontrakte und Aehnliches zu lesen ist) steht folgende kurze Nachricht: »Im Jahre 1757 den 2. September ist der Draufluß so groß gewesen, daß die Badstube eingerunnen (!) und die Pfarrhof-Mühl in Wasser stund. Bey der Mayerschen Wiesen (ist) beim Zaun das große Schiff angehängt worden«. Die Badstube, welche voriges Jahr (1926) demoliert wurde, stand zwischen der Graschiusäge und der Pinter-Mflhle, welche hier Pfarrhof-Mühle genannt wird. Das Drauwasser stand also bis zur heutigen Mlnibek-Dampfsäge, im Unter-Markte aber reichte es bis zum Zaun der Mayerschen, heute dem Bäcker (A. Lenart) gehörigen Wiese (Baumgarten), wo die große Schiffmühle, welche Eigentum der Marktgemeindc war, angehängt wurde. Eine ganz gewaltige Ueberschwemmung also, welche einem Stande von über 4 Meter über die Normale entspricht! Im gleichen Buche lesen wir auch: »Dann zweitesmaj in der Nacht vom 14. bis 15. Oktober 1823 war der Draufluß so groß, daß solcher bis zur oberen Brücke (NB. Die unter dem Eisenbahnviadukt!) gelangt ist, wie auch die Behausung des Anton Knes, welcho noch genug neu war, und In den Realitäten des Ueberführers Anton Pachernig gestanden, zwischen zwei und drei Uhr früh all am 15, Oktober ganz weggetragen hat; auch der Draufluß in die Ueberführer Behausung hin» einfloß, sowie auch die Badstube bis auf das Dach iin Wasser stund, auch in der Mathias Salletzl vulgo Pinter-Mühl hineingeflossen und den Boden ausgehoben hat«. An das Deutsch des Schreibers dürfen wir uns allerdings nicht stoßen, wichtig ist aber jedenfalls, was er im ersten Satze sagen will, daß die Drau das fast neue Haus des Knes, das wohl in der Nähe des heutigen Straßenknies (der Bezirksstraße) bei der Drau gestanden haben muß, ganz weggetragen hat. Und wenn der Draufluß in die Ueberführer-Behausung hineinfloß, so mußte er einen Stand von ziemlich über 5 Meter über der Normale erreicht haben. Der Chronist bemerkt Im gleichen Buche noch zum Schluß: »Am 9. Juni 1827 war dieser Draufluß nur um ein Schuh kleiner als 1823«. Kurz, aber viel gesagt! Die größte Drau-Ueber-schwemmung, deren sich die fitesten Leute erinnern, und wohl wahrscheinlich auch die größte in unserem Jahrtausend war, ist die des Jahres 1851. Ueber dieselbe sagt uns die Kirchenchronik von Vuzenica wörtlich folgendes: »Vom zweiten auf den dritten Z» Lldittei itt Eltili Roman mmKarl Gauche l. 1 (Nachdruck verbolm.) (5 r st c 's Ä a p i t c l. ilber !der weiten ivesrfälrschen (Sbene grau ten die Morqennebol. In dichten, breiten Schwaden lagen sie über den leise wogenden Feldern, den saftigen, taufeuchten Wiesen, t>en noch vom Schweigen der Nacht umson-stenen Wäldern. In diesen tiefen, bald vom Sonnengold umflossenen Morgenfrieden hinein ertönte jäh und gellend das langgezogene (Geheul der Dampfsirene, die uiit unerbittlicher Pünktlichkeit die Männer von Roteirbüreu aus der oben geborenen Helle des Tages i-n die tiefe Nacht der Wittckind-(Ärube rief. Da lag sie, mitten nn jilranze der farbenfrohen Landschaft, düster und grau, mit ragenden Schloten und Bohrtürnien, mit ihren rauch- und kohlengestlMärzten Schacht-bäiisern und Schuppen, ihren sich weit in t»as (^rün der Wiesen hineinschiebenden Schlackenh«lden. Trutzig und arbeitsgewohnt lag sie da im Herzen der festtäglich geschmückten Ebene, als das lautpochende, nie rastend^ Herz dieser kleinen Welt. Und jetzt, da der erste mahnende Weckruf zur Pflil^ verhallt Vtir, traten die Männer von Rotenbüren unter die Tür ihrer kleinen, idyllisch im Grün liegenden .Hütten. (Sroß, kräftig, sehnl-g, wie die Arbeit ini tiefen Schacht einerseits und der Aufenthalt in dieser gesunideu ländlichen llmge-bung andererseits sie hatte werden lassen, die Blechkannen mit de-m Labetrunk für die Arbeit unter Tag an einer Schnur über dle Schulter gehängt, in der Linken die (Grubenlampen, mit der 5l?echten die Spitz-l)auen geschultert tragen-d, so schritten sie einzeln, oder auch in (Gruppen, den alten, eng vou .^cken eingesaßten Weg hinab, der vom Dorfe zur (^rilbe und von da weiter der eine Meile entfernten Stadt Alterup zuführte. Ernst und fchweigfanl, wie das so ihre Art ist, schritten die Männer, lustig Pfei-send, ganz erfüllt vom sonnigen, strahlenden .Herbstmorgen, die jungen Buychen der Arbeit entgegen. Hie und da tauchten unter den einzelnen Gruppell vereinzelte Frauen auf. Sie tru-«len zltnl Teil große weiße Schürzen, zum Teil derbe Männertracht, just so wie die Ärbeit in den Fabriken von Alterup oder die schwerere ailf der (^rube es mit sich brachte. (^lien setzte die Dampssirene zum zweiten Mai" ein, mit ihrem schrillen Ton alles andere übertSnend. In diesem Augenblicke trat !?>einrich .^la^ re aus seiner Hütte und schlenderte gelasse- nen Schrittes den .Heckenpfad hinunter, der Wittekind-(^rube zu. In Rotenbüren geboren und groß ge-n>orden, war er in den 25 Jahren feines Lebens noch niemals über den Bannkreis Alterups hinausgewmulen, verlangte auch nicht darnaeli, da sein Herz und seine Ju-genderinneruugen mit allen Fasern i>m .Heimatboden wurzelten. Stark ittld kräftig gebarut, mit einem jii'ör-Per, den die schwere (Grubenarbeit gestählt und sehnig gemacht batte, trugen die Züge seines ftiichen, offenen (Nesichtes außer den Merkmalen bewußter Willenskraft vor allem auch den Ausdruck einer nicht gewi^hn-lichen Intelligenz. (^lach den .Heckenpfad verfolgmd, mit dem rechten Ellbogen manchmal ein Blätt-chen von den rauben Schlehdornhecken strei-send, summte er leise den Kehrreim eineZ Liedchens vor sich hin. das er vor wenigen Menden in Alterup gehört hatte, als er zur Abwechslung einmal mit dein Mädel, das er demnächst heiraten wollte, dorthin gegangen war. An das kommende harte Tagwerk zu denken, fiel ihm nicht ein. Ihm machte die schwere Arbeit in der (^ru^ dnmten keine Sorge und vorläufig gab er sich ganz dem Genuß des beiteren Morgens hin. So hinschl-ndenid. sah er an der Weg-bi'egilng, dort, wo der Nebenpfad, der zum Grubenplatz hinführt, sich vom Hauptüvege abzlveigt, am Wiefenrain einen Mann sitzen, defsen. struppiges, verwildertes Ausiv-hen ohne weiteres erkennen ließ, daß er ^ zügllch seines Nachtquartiers manch liebes Mal die (Äüte Mutter (^rüns in Anspruch zu nehmen gewöhnt war. Heinrich Mahre wollte mit einem kurzen Seitenblick an dem Walzbruder vorüberge« hen, als dessen Stimme ihn festhielt: „He. Kamerad, könnt Ihr nicht einem armen Burschen helfen?" Heinrich wandte sich um und mulsterte den fremden Burschen mit neugierigem Blick. Irgend etwas an diesem ließ ihn instink-tiv fühlen, daß er es nicht mit eins« land. läufigen Burschen zu tun habe. „Was wünscht Ihr denn?" fragte er in-tereffiort. „Etwas M essen oÄer etwas Kupfergeld.* meinte der andere, „damit ich mir etwaS M essen kaufen kann." Und als Entfchuvdigung gleichsam fügte er hinzu: „Ich hcvbe einen langen Weg hinter mir und verlange daher nach einem Bissen Brot und einem Löffel Supp^" Heinrich befann sich. „(^ld habe ich nicht bei mir; in der Gr«r-be kann man damit nichts anfangen; aber werm Ihr niein Frühstück annehmen wollt---1'' NM» WÄÜÖ1 Quellsole ] npots: flas tur luüalationen, J, Bartülc. Zacrnb A.Sarsbon, Ljubljana M. Wolfram, Klaribor ö, Stiger, Celje 12761 schen Freiheitskämpfers Ludwig K o s s u t h ^ vor dem Parlament enthüllt. Grsf A v- , p o n y i sprach am Fuße des Denkmals im < Namen des ungarischen Volkes. . 1 skmiMier ?K6 vom ^9. l.ux v^il-cj nie offen verkäuft wM « ? » « k st e k ?? - sf « nq- Eeite ». November 1851 fand eine Drau-Ueberschwem mung statt, deren man sich seit Menschengedenken nicht mehr erinnerte. Die Wasserfläche dehnte sich aus bis zum sogenannten Färber-Müller und dann noch eine halbe Klafter weit hinein in den neuen Friedhof am Peter-Grunde. Das Haus des Pinter-Müllers und die Baadstube standen bis zum Dache im Wasser und beim Herrn Anton Pachernigg vulgo Brodnik (Korp-Ueberfiihrer) reichte die Drauhöhe bis an die Fenster. Darum mußten die obenbenannten Häuser schon sehr früh den 3. November (es war Allerseelentag) geräumt und verlassen werden. Die Drau führte Stallungen, auch Todtentruhen i und große Stücke von Brücken mit sich zum Beweise, daß in den oberen Gegenden furchtbare Wasser Verheerungen statt hatten. Ober dem Fischer, am Anfange des herrschaftlich Marenberger-fheute Graschin-)-Waldes holte man aus dem Wasser ein sehr schönes, noch unversehrtes Crucifix samt dem Balken, welches zur Erinnerung dieser Drau-Ueber-schwemmung nahe an dem Orte, wo es herausgezogen wurde, aufgestellt werden wird, wenn es nicht von den rechtmäßigen Eigcn-thümern zurückverlangt werden würde. Bei dieser Gelegenheit litt auch der pfarrlichc. an der Drau liegende Puschen-Acker sehr viel; er verlor die Umzäunung und sehr viel fruchtbares Erdreich, Menschenleben gleng hierorts keines verloren«. — Es mußte eine wirklich grauenhafte 'Ueberschwemmung gewesen sein! Bis zur Färber-Mühle f> Me'er über die Normale! Man wolle es sich nur an Ort und Stelle ansehen, was es heißt, wenn das Wasser beim Korp bei den Fenstern hineinfloß! Jenes Kruzifix mußte aber doch offenbar spater abgeholt worden sein, da man heute nichts mehr davon weiß, es scheinbar überhaupt nie aufgestellt worden ist. Die nächste große Ueberschwemmung wni am Klein-Frauentage (8. September) des Jahres 1882. Die Wasserfläche der Drau reichte, wie Anno 1757 bis zur heutigen Minibek-i Dampfsäge. Von besonderem Interesse ab^r f ist diese Ueberschwemmung deshalb, weil am gleichen Tag auch der Kirchbach infolge eines Wolkenbruches ob St. Primon so sehr anschwoll, daß er bis zum FreloZtiik reichte und eine Keusche in der Nachbarschaft rein wegfegte. Nun, das mußte beim Kiefer, wo sich die Drau und der Kirchbach vereinten, eine schöne Bescherung gewesen sein! — Wenn ich nicht irre, so hat eben dieses Hochwasser auch die Draubrücke bei Fala weggeputzt. Das Hochwasser des Jahres 1903, um den 10. September herum, reichte etwas über das Knie der Bezirksstraße neben der Drau Iiinein ins held, so daß der gesamte Verkehr auf dieser Straße gesperrt war. Es war also um zirka % Meter tiefer als 1882, und hätte unsere Drauhriicke (welche erst' 1*92 erhaut wurde), sicherlich weggeschwemmt, wfa es mit der Wucherer Brücke und mit dem Marburger Steg geschah, hätte nicht der Inhaber der Gewerkschaft Muta (Herr Otto E r b e r) einige Wagen mit etlichen Tausend Kilogramm Eisen auf die Brücke gestellt, wodurch sie der Zerstörung entging. Das letzte Hochwasser im November des vorigen Jahres (1926) war um eine Kleinigkeit, um einen Schuh {% Meter), wie die Leute sagen, kleiner als das Letztgenannte. Es ist Insofern« bemerkenswert, als er riesige Mengen von Schnitt- und Bauholz fort-schleppte, welche allerdings zum großen Teil beim Elektrizitätswerk in Fala gerettet wurden. »0 Blutzeug Christi uns bewahr Vor Hunger, Krieg, Pest, Wasserg'fahr.« —o— >sL i^ei'geLtellt in clen Grocks Anfang und Schalj^pins .Endo". In der Berliner swoblgemerkt, nicht Mai ^nder) „^cala" hält gegenwärtig der ^5-mg der Clowns. M r o ck, das Berliner Pn-l'l'kum in permanenter ^weichf.ls^'^!" !«e-rung. Durch die un5e.',winq'barc Macht seiner menschlich nu,vierten ^omik. Tie ^ualy t-ler des Psychologisch-Aesthetischen hib'n den 'Wann bereits »nler ibre !?upen genommen: ähnlich, wie sie es mit Charlie Chaplin leiten, aber dennoch anders. Mit einem Wort: Grock, eiil Schweizer nnd schon in den Fünfzigern. ist Perlins kieri",hinter ???ann. Cr hat sich — das aiigenblicküche Phänomen der 'genpole: das komische und vas Tragische. Ten Krus)sladtm».'ns hen kesselt hingegen das Nomische eher als der Gegensatz. Nun plaiidert (^>rock über seine Jugendzeit, er greist in jene Jahre zurück, da er, ein kleiner Junge, die Wanderbuden belagerte, wie er musikalische Antodaktik trieli, Hallslehrer — diese Wanolung! — bei einem Verwandten des Grasen B e t h-l e n in -iebeiMrgen wurde nnd dann durch Zufälle zn Einfällen gelangte, als Jongleur deputierte und nun als eigentlicher „Musik-Perleger" die Roll.' eines Mu-sik-Clowns spiele. Uein Clowil iin vulgären 5inne des Wortes: ein bewunderter Künstler. Gäbe e^ eine Lehrkanzel für ?itnations lomik: Grock und kein anderer wäre zur ^ Professonr bernfen. Freilich, der Weg, den dieses Genie des .Humors gegangen, war ! anch nicht u?it Rosen bestreut. Wirkungsvoll ist der Humor nur, wenn blitzartig das Ironisch-Satirische als Ausdruck des Tragischen hinein'pielt. Man erinnere sich an Charlie Chaplin im herrschen ^ Udincher-Mm: Wie Grock — nach eigener Auslage — berühmt wurde? Klavierabend. Grock, der Miink-Clen'n, als Pianist; er findet, das; die Entfernung zwischen ?tl'bl und Klavier zu groß sei. Und bemüht sich, swend freilich und mit erforderlicher Gebärde, den Ztuhl na.ch'ji'neheu Pech: die Hinteren Ztuhlüeine wa''en in >'ine Podinm''mlte einc^klemmt. ^iro^ lieht . . . das Publicum merkt die Zitiml'.on. ?lk>er ^rock versteht keinen spas;« Ciuaedenk des Zvrüchlems: »Will Moham Ein Aronzköcuö von Asttsl-De-!!m«Zl -«-sW' ? „Warum nicht?" fragte der Freinde, sich hchtig aufrichtend. Ohne noch weiter ein Wort zu verlieren, zog der Bergnmnn seine Vorräte hervor und reichte sie dem Manne hin. Es war zwar seine Malilzeit ftir den ganzen Tag, aber der arme Schelm dauerte ihn zu 'sehr, als daß er hätte zögern können. Und cÄs nun der andere nach einem verlegen gestammelten Dankwort gierig und ausgehungert über -das Dargebotene herfiel, reichte er ihm auch die Kanne hin. „Hier ist Kaffee mein Freund, wenn du Durst hast!" Wortlos nahm der Bursche sie an und mochte-sich mit Eifer an die Mahlzeit. Währenddes stand .Heinrich ibin gegenüber vnd. benutzte die Milße, sich den Fremden genauer zu betrachten. Es war ein Mann, ungefä'hr gleichen Alters mit ihm, stark, gut gebaut, und von vorzüMcher Haltung. In dem hübschen 0ie-siicht brannten ein vaar auHdnlcksvolle dunkle Augen. Der schwarze Schnurrbart und das volle sch»varz<' .Haar waren setzt zuiar ungepflegt und verwildert, wie auch >die saloppe Kleidung, die beut^lich die Sburen des unsteten Lebens aiif der Landstraste auf-uiies. ^ntmer'hin lweraus und sein nngcwiss^r, sragel^der Blick glitt forschend über des Fremdeti lyesicht. Der wies statt der Autwort mit dein Finger nach der Grnbe hin und fragte: „Arbeitet Ihr da drüben?" Und als der andere bejahend nickte: „Schön! Waiin kann man denn bei End) anfangen? Sofort?" Zweifelnd wiegte .Heinrich den .Kopf. „Sofort? Das wird wohl kaum gehcit. Ihr seid sa noch halbverhungert nnd dann Ihr Nlüsjt ja auch schleifen." Der Wanderbnrsche lachte hell ans: „Schlafen? Meint Ihr? Ich babe liier un ter der Hecke ganz famos geschlafen heiile Nacht. Wenn's euch recht ist, fange ick) sofort an." ^I^lahre nickte: „Schön, dann will ich mit dem Steiger reden, und wenn er's erlaubt, könnt Ihr gleich mit anfahren." Nebeneinander schritten die beiden jungelt Männer sedt dem Schadithaus zu, um dann, nachdem Heinrich nocb in a^er Eile sür seinen (Genossen eine s^irubenlampe besorgt hatte, zur ersteu gomeinsameu Schid)t anztlsahren. Der FörderkorH mtshm sie auf und s'^^ri^'i' genid, jeder seinen Gedankeu uachi^ugend, In Anwesenheit von Vertretern d-er Re« giernng nnd anderer Beliörden sand die sei» erliche Enthüllung eines momunentalen Franciscus von Assisi-Tei'^lmals in Mailand statt- fricldigt darüber, den h^sd.'nden, r-.chnenden, lagenden, politisierend'.'n und braniarbasie^ renden Berlinern das richtige, befreiend« ^?achetr beigebracht zn haben. >1° S ch a l i a P i n, der wieder s'uf ein>?r Uon-''rtt0''rnee dnrch die enropäischen Me-tropol'.'u jagt, ist seht in Prag. Tie Journalisten ringen natürü.ch nui den ^^^orrang, den gotlbegncideten „Sänger des Iahrhun-d<'rts" (der er, nel-stbei gesagt, and) wirklich ist) zu betragen, in dem Sinne freilich, in dem solche Persönlicbiciten befragt zu werden pflegen. Feder Iwnnowitsch c? ch a -liaPin ist ein hösücl^er Mann. Er konsta-tiert die zwei'ölirige Entw^cklun^gsdikierenz der Stadt Prog in der Richtnng znr Grofz- versanken sie langsani in die liditlose des W:ttekind-Sdiad)te''. Unten in der l'labine wurden die Gruben» lichter einer letUen Prüfung durd) den Nachtvorinann unterworfen nnd dann führ-te der Bergniann seinen Begleiter dnrch dos ^'abyrinth der Stollen zn seutem Ar--beitsplat? an! südlichen Ende des Flöthes, .^n die Spitze der Strecke Drei. Auf diesem Wege fiel es den: Bergmann ein, das? er sid) ja nod? nicht niit seinem neuen Schlepper bekannt gemacht habe. Das kaui ihni drollig vor nnd lochend meinte er: „Dn, .stamerad, wie heis^t dn eigentlich? Id? bin der .H^'inrid) ^Nahre!" Ter Angeredete ztickte leicht zusammen. „Meiil?lame? — Ja! — So!___ Ich heisre Richard Orell!" .^llahre bot ihin die Hand. Seine hi^rzli-che Gomüicart ging wieder einmal mit ihm durd): „Na, Richard, nun will id) botfen, das; es dir hier bei uns gut gefcillt. Wenn du dich erst nial eingearbeitet halt, wird dir der Steiger sct)on einen selbständigen Platz anweisen; ich habe sck)on mit ibm darüber gesprochen." Der andere antwortete nidits und kurze Zeit daranf waren die beiden Mönncr schon fleißig bei der Arbeit. (Fortsetzung folgt.) m'd n?cbt nun ?>ra. so muß der Verg zu ainm^'d" — stiilpt Grock seine Aerinel auf sdas Publicum feuert Lachsalven), rennt um den Flüael he'i'n, nnd schiebt ihn zum ?tuhl . . . 57der: Grock en!niinmt seine Mi-niat.li-ge'>e eiri^ni ri 'igen Ctui. Wx' i'"!ner :nan darüber auch denken möge: die Ana-lr.lller des P'ncholoaisch-Aestbetischen bo-haiip!en, indra't'che K'omik entsteht, wenn ..die Verae kreiden nnd ein Mäuslein geboren w'rd" . . . oder im Verhältnis: >venn 'nr Erreichung des Minimalen die HAch.tcn renannaen ana'^>ielt werben und ver-','drt. streck ist lente der Meister einer die niir d"n Wenigsten als Talen! beschert wurde Tein ?In'^iig ist -'in wesentlicher Teil seiner irut'.rs'n Cn'n 'cklung nnd beaiiaen ?'rtne>ität au? dein G.^iete des ^»müchen. ^t-r^n lacht sich zn Tränen, die ..Zcala" süll^ i>bre ^.efs'n, und Grock ist bc- »«atd«esee zek?v«i^ Seite L. stadt, ohne auf das ^Noch ein Paar Jahre, und Prag «vird schon den gebührenden Rang" ... zu vergrsscu. Und kommt, wic ich mir von einem Prager Kollegen erzählen laste, auch auf sich zu sprechen: Was aus iW in ein paar Jahren werde? Er sei ja kein Jünqling mehr, auch tmrsche er sich nicht im geringisten über sein Mter und seine Lrräfte. Er denke noch nicht daran, seinen jdohi zu bauen. Aber die Jahre sch^vinden . . . Mem«,iren schreiben? — Zum Film gehen? Tja, der erste Teil der Erinnerungen sei ja recht beifällig aufge« nominen worden. Fiir den Film stelle er keine schlecht^^ s^iqur, aber die Zukunftssra« sie sei dadurch nicht gelöst. Befragt, wo setzt sein 5>'im sei, antwortet Schaljapin: „Der ''Atlantische und der Stille Ozean ist mein Bett, die ganze Welt ist mein Haus." Und damit die neugicrist»^ Presse sehe, wie Scha-liapin sich zur Welt und ihren Problemen stelle, überr^'ichte er einem ihrer Vertreter dieses selbst verfaßte Epitaph: Nachrichten Die Wetterkatastropde in Sbettrain Wie bereits in der gestrigen Folge berichtet wurde, ging vorgestern nachts ü'ber das Triglav-Gobiet ein heftiges Unwetter unt Regengüssen nieder. Sowohl die Save als auch die Auflüsse begannen durch das andauernde Regenwetter und Schneegesti^-ber rapid zu steigen, und zwar so sckinell, daß z. B. die Save in einigen Biertelstun-den aus ihren Ufern trat und die umliegenden Felder und Wielen überschwemmte, Sträucher, Bäunle und Holz mit sich füh-rend^ Das Unwetter wütete namentlich in der Umgebung des Wocheiner Sees, der in einigen Stunden um 2 Meter über dem VZornialen stieg, wodurch die bei St. -Johann befindliche Brücke sehr schwer be-wurde. Der orkanartige Sturm richtete arge Schäden in den Tälern und an. In BchinjSka Nistrica steht das Wasser in einigen Häusern N/- Meter hoch. Die Strasse Bled—BohiniSka Bistrica ^st teilweise unter Wasser. Schwere Wasserschäden werden auch aus der Umgebung von Krainburq gemeldet; in der Nähe von Bled hat die Wocheiner Save z^vei Brücken mitgerissen. Bei Litija ist die Save um l Meter über das Normale gestiegen. Wäh-i'end des Unwetters ist au5) .^gelschlag ein-getreteii. Auch in d?r Umgebung von Lsub« ijana hat die Save die Felder über-kch^.r^.mnit. Die Bevölkerung hat alle Vor-kebrirngen getroffen, um sich recht.zeitig zu retten. Die Brücke bei St. Iigen mehr vevheisten, als sie einzlllösen gewillt sind. Sie ist klug und von heiterem ^)emnt. Sie nilnmt das Leben und auch die Liebe nicht ernster, als diese betrachtet zu werden verdienen. Sie kostet daVon, wenn es ihr vrabjchrist. (Eingräbst ein und einehln-weisendeHand) Halte inne, der du da vorübergehst, Hier ist unter anderem auch SchaljapinS Grab, Er ist gestorben und hat den Platz für andere geräumt, Er hat gelebt, geliebt, gelitten, geflucht, geweint, gelogen und geschkvoren, Mit Weibern diverser Länder hat er sich wie ein Teufel vor der Messe herunl-gedreht. Jetzt ^t er endlich seine Ruh' gefunden, Hier, unbeweglich, leblos, unter dieser Platte, Nur von seiner Alten und von seinen Kindern betrauert. So sagen wir ihm denn: Friede deinem Staube, heute und in Ewigkeit, Du SÄnger, Schauspieler, Solist und lWer« Haupt gewesener nationaler Mensch vom TaM letzten Berichten zu urteilen, scheinbar ein Abebben der Wassermasien bereits eingetreten. Die Tat eines An-menschen Aus K arl ovac wird berichtet: In der Nacht vom 1V. zum 11. d. M. drang ein bekannter Säufer in Cetingrad bei Ogulin in die Wolhnung der Witwe Bogdan o v i L ein, überfiel dieselbe im Schlafe, in der Absicht, sie zu vergewaltigen. I^vischell dem Angreifer und der Witive entspann sich ein hestiger Kmnpf, in deren Verlauf die Frau so schwer mis^handelt wurde, da^ sie im schwerverletzten Zustande ins Krankenhaus nach Karlovac überführt werden mußte, wo sie ihren Wunden erlag. Die Tragödie ver aas-gtfaNenen Haare Eine Perücke hätte aNes gerettet; aber sie konnte sich nicht entschließen, falsche Haare zu tragen. Ganz ohne .Haar aber? Das ging noch weniger. So entichloß sich die wunder-schiene Josefine Olcsky, aus dem Leben W scheiden, das ihr wertlos erschien, wenn sie häßlich werden sollte. Sic war Verkäuferin in einem großen Parifer Warenhaus und liebte einen hübschen, aber armen Studenten an der Sorbonne. Ms sie eines Tciges feststellen mußte, daß ihre schönen dichten Haare sich lichteten, ging sie zu einem Arzt, um dort Rat gegen das tückische Uebel zu holen. Aber der Arzt mußte ihr mitteilen, das^ es gegen diese Kranfheit kein Mittel gebe. Von Stund an war es mit dem Seelen bereitet und nur, wenn sie sich etivas Vernünftiges daraus verspricht. Ihr Mann ist Rechtsanwalt i«: Paris, ein gutmütiger Junge von vierunddreißig Jahren, aufmerkfam und hüoflich, aber von einer scharfsinnigen Klagebeantwortung begeisterter als von dem bezauberndften Lächeln seiner Frau, die er übrigens liebt. Verheiratet sind die beiden, im Zeitpunkte, zu welchem diese Geschichte spielt, gerade sechs Jahre. Eines Tages sitzt die schiene Lucienne in ihrem rosafarbenen Boudoir und blättert gelangweilt in einem Modejournal. Sie malt sich ans, daß ihr aufmerksanier Gatte nun sicherlich liuf der Suche nach einem netten, Passende« Geschenk sein dürfte. Sie feiert nämlich heute ihren fünfundzwanzigsten Geburtstag. Für sechs Uhr hat er seine .Heimkehr angekündigt. Nim ist es bereits dreiviertel auf Sechs. Da läutet es. Lucienne ist allein in der Wohnung. Ihr Mädchen hat sie eben um irische Austern gesandt, die Robert so gerne hat. Sie muß also selbst öffnen. Ein eleganter junger Mann tritt ein, verbeugt sich respektvoll, murmelt seinen Namen, küßt Madame die Hand und erklärt, von .Herrn Guyot für diese Stunde bestellt zu sein. Es handle sich um eine gesrli'öftliche Angelegenheit. .Herr Guyot sei mcht zu Hause? Schade. Ob er nicht warten dürfe. Lucienne ist ein wenig überrascht und vcr--l-ae» ^ iunA» Mann bat angene^. frieden der schönxn Josesine vorbei. Immer wieder bat sie ihren Freund, ste zu erschie« ^n, da sie den Mut MN Selldstmord mcht «rufbringen könne Der arme Stu^nt hatte tiefes Mitleid mit der armen Josefine, denn auch er sah ein, daß eine Frau mit Glatze ein schweres Leiben vor sich habe; aber lange Zeit widerstand er ihren drängenden Bitten. Als er aber Josefine mit einem Revolverschutz getötet hatte, brach er zusammen und fand nicht mehr die Kraft, die Waffe auch gegen sich selbst z»u richten. Er ging zur Polizei und zeigte sich selbst wogen Mordes an. Die Gerichtsverhandlung dürfte sehr in-teresiant werden. Selbst wenn es dem Stu« denten gelingen sollte, nachz-uweiseil, daß er seine Braut auf ihren auZidrücklichen Wunsch hin erschossen hat, bleibt die Frage offen, oh er bei einer derartig harmlosen Krankheit dem Drängen seiner Braut ?mchgeben und zum Revolver greifen durste. MannbarVeitSfest auf Bali Von Dr. P h i l l p p » r ä m < r. Im Verlag von Georg Müller in München erfcheint in wenigen Tagen ein mit 40 Bildern und Tafeln reich illustriertes Werk dieses Autors. „Die sterben-denInseln" Rechenschaft einer Reise. Wir bringen im folgenden eine Stelle zum Abdruck. Auf das bedeutsame Werk werden wir nach Erscheinen noch zurückkommen. Wie ich durch Gjanjar schlendere, um ein wenig zum Fluß zu gehen, den Badenden zuzuschauen, höre ich Gamelankläi^e. Sie kommen vom Seitenwege neben der Puri deS Fürsten. Ich gehe i^en nach und finde das Volk versammelt zu einer Feier. Der Ba-rong, der heilige Tenipeldrache, tanzt. Es war, wie ich es in anderen Dörfern schon gesehen hatte. Ich fragte: „.Habt ihr heute nur Barong?" „Nein, die Knaben und Jünglinge ^vollen noch Blut -opfern." So blieb ich, eingekeilt in der Menge. Eine Todeshere tauchte dem Barong gegenüber auf, die ihn tänzerisch angriff, ihn bedrohte, ihn würgen wollte. Gegen sie galt es, den Barong zu schützen. Der Gamelan klang hart, wild. Knaben, Jünglinge, fast nackt, durch erregende Maturen berauscht, sprangen zwischen die Streitenden, sprangen schreiend und schwangen die blinkenden Dolche gegen den Un'hold. Die Knaben heulten dabei und zitterten an allen Gliedern vor Erregung. Die .Hexe war nicht zu vertreiben, ilnmer aufs neue griff sie den Barong ait. Das Geschrei schien sie eher noch kecker zu umcheu. Das Geklapper des Barongmauls wirkte fast hiliflos. Aber Blut! Blut ist ein ganz besonderer Saft! Blut löst. Blut erlöst vom Bösen. Wer sein Blut für den Barong opferte! Sie wollen es alle. Seit Tagen brennen sie schon daruuf. Die Knaben werden mannbar, und >die Jünglinge erneuern den Bund mit der me Manieren, einen aufrichtigen Blick und sie hat übrigens keine Furcht vor einem räuberischen Ueberfall. Sie lädt den Besucher in den Salon. Der junge Mann stellt eine mitgebrachte kleine Schatulle vorsichtig auf den Tisch, nindmt Platz und beginnt Konversation zu nmchen. Er spricht erst vom Wetter, dann vom Rennen, von der Mode und von neuen Büchern. Es ergibt sich, daß die beiden gemeinsame Bekannte haben und bald plät-schert das Gespräch angenehn: dahin. Nach zehn Minuten beginnen die Reize der jllngen Frau den Besucher zu entflammen. Seine Hände streicheln nervös die Schatulle vor ihm, und er schickt sich an, Komplimente zu stamnieln. Lucienne sieht und hört ihm gerne zu. Eine Frau lauscht dergleichen iiumer mit Vergnügen. Und der junge Mann ist ihr — wie bereits erivähnt -- durchaus sympathisch. Das Gespräch wird nun ein wenig belebter, geistvoller. Einzelne lockende Worte slattern aus. Blicke werden getauscht und endlich ist nlan so weit, daß der junge Mann unverh'0!hlen seinem Entzücken über die Schönheit von Madame Ausdruck zu geben wagt. Er meint ^ und es klingt dnrchaus überzeugend er U>are überglticklich, wenn Madamr ihn erhören würde. Unt> er sei bereit, Madaime ein kostbares Cadeau zu ülierreichen. Er öffnet die Schatulle. Eine Anzahl Ringe stinkeln auf. Tr wählt zwei davDN. cin?n NnmMeir LVS N»m IlZ ------ Gottheit. Indem fie sich weit nach hinter beugen und schreien und ihre jugendliche« Leiber wundervoll elastische Brücken bilden, stechen sie die Kriese.auf der Brust hernieder, daß sie sie gerade berühren. Will das Ungetüm nicht weichen, noch immer nicht? Zweifelt es an ihrer Bereitschaft? Soll alles nur Schein seil,? Die Zuschauer ergreift Entfetzen und wilde Leidenschaft. Jetzt! Jetzt! Frauen fallen in Ohnmacht. Der erste Jüngling sticht zu, Blut schießt. Die Umstehendeil fpringen fieberdurft^g herzu, einen Tropfen des gießenden Brunnens zu schlürfen. Der Erschöpfte, der noch inr-mer schreit, wie um Dämonen abzuwehren, wird beiseite getrogen. Der Priester bemüht sich um thn, er klebt auf die Wunde eine geweihte Blume, die nun die Brust ziert wie ««iu Siegel der Gottheit. Ein zweiter folgt, nlit rasendem Geschrei eine Gruippe. Tie ^xe flieht besiegt. Da liegen sie erschöpft am Boden, von sanften Gamelanklängen mntost. Sie lächeln. Sie siühlen die Nähe des Priesters, der mit der Blume Weihwasser über sie sprengt. Sie fühlen den Kuß ^s Himmels auf ijhrer Brust und lächeln. Langsam kehren sie auf diese Erde zurück, knien alle vor dem erreteten Barong nieder und beten. Die Dämmerung kommt. Nun schnell die Jubelprozession gebildet, mit dem erretteten Barong an der Spitze singend durch die Felder gezogen, daß er sie segne zu strotzender Fruchtbarkeit und hinüber ins nächste Dorf zu den Freunden, daß sie teilhaben an der gemeinsamen Freude. Bis vors Dorf ziehe ich mit. Die Pro-zesiion strebt eine Anhöhe hinan. Die Sonne war soeben untergegangen und der Himmel brannte in gelben: Feuer. Da geschah eS, daß der Pilgerzug, auf der Höhe angekommen, als singende Wajangsilhouette so schSn, wie ich keine je sah, einen Augenblick lang dahinzog, dann aber in der jenseitigen Tiefe verschwand, wie von unsichtbarer Hand in einen magischen Lichtabgrund gezogen. Der Gesang tö«üe leise weiter, verhallend'. Ich stehe überwältigt in Tränen. Brand in emem Waisenhaufe Eine Nonne rettet 68 Kinder. In Bernardville im Staate Nstvjersey brach im Kiuderheim des dortigen Klosters nachts ein Brand aus. Eine Nonne, die allein nlit der Ueberwachung der Kinder betraut war, erkannte rechtzeitiig die Gefahr und tridg in heldenmütiger Weiise die Kinder zu dritt und viert auf den Armen ln den anderen Teil des Gebäudes. Als sie die letzten Kinder aus dem Schlaif-saal rettete, lbrannten schon die Balken des Korvildors. Die Nonne hatte bereits schwere Branidw^inden an den Füßen, setzte aber trotzdöm das Rettungswerl fort. Sie rettete ^auf diese Weise W Kinder vom Flammen-'tod. Drei Kinder sind verbrannt. Achatring — Achat ist der Glücksstein des Monats Mai, in dem diese Geschichte spielt — und einen Ehrysolit — er ist der Glücksstein des Monats Septeniber, in welchem der Geburtstag des Besuchers fällt. Sowohl das angebotene Cadcau, zwsr wunderbar schöne, rimde Steine, als die sinnvoll symbolhafte Verknüpfung der Gl^urtstage amüsieren Lucienne derart, daß sie vergißt, dem jungen Mann für seine Kühn heit zu zürnen. Sie lacht nur ihr kristallhellstes Lac^n und legt ein we,lig Rouge auf die Litppcn, in Envartung der kommenden Dinge. Der junge Man-n, der gewahr wird, daß die Schöne keine Miene macht, belcid>igt zu erscheinen oder ilM gar zurückzuweisen, wird nun Wner. Und nlit dem Grade seiner erst spielerisch gemeinten Werbungen wächst sein Verlangen. Er wählt zwei andere Ringe, einen .Hyazinth, den Jailuarstein und einen Rubin, ^u Stein des Dezembers, und legt sie zu den anderen. Es sind wunderbar schöne, runde Steine und sie funkeln in ihrer antiken Fasiung, daß auch eine weniger begehrlich veranlagte junge Frau wohl Lust verspüren Wnnte, sie über die Finger zn streifen. Aber Lucienne bleibt standhaft. Sie ist nl>ck) immer nicht mehr als anMiert. Sie lächelt verführerisch, aber schüttelt den K^opf: Nein. ^»r Besucher beginnt nun langsam seine Besinnung zu verlieren, anders kann man es nicht nennen. Er entnlmntt der Schatulle «3 M «W«? -NM t. Der ?!obelpsseis für Physik. Stock-h o l m, U. Noveinb^. Die Vkat>?mie der Wkfsenschaften hat beschlossen, den Nobes« preis für Phhflk für 1927 zwischen den Pro-fesioren Artur EomPton (Chikago) und C. T. R. W t l s o n (Cambridge) zu teilen. t. Nobile» Roedpalfl«g. General Nobile erklärt in einem dm Blättern gewährten In-terview, daß das FlugMg für den Flug nach dem Nordpol fost fertiggestellt sei. ES werde seinen Mg diesmal über Deutschland und S«vjetrus;land nach Spitzbergen nehmen und seine Forschungen aus eine Zone von über 2>S Millionen Quadratmeilen ausdehnen. t. Aussehenerregender Selbstmord in Vlen. Au? Wien wird gemeldet: Donnerstag mit« ternacht hat sich in einem Wiener Hotel die 2Ziührige Private Mariette Baronin L i e-b i g aus Feldhof boi Graz durch einen Schu^ aus einer Browninkipistole tödlich verletzt. Me die „Stllndc" meldet, ist Ma-riette Liebig die Tochter de? Franz Liebig aus Reichenberg. Sic lebte seit ungefähr eineinihalb ?^ren im Nervensanatorium Feldhof, woselbst stv e^ne Mor^ium-Ent« wNhnunnd schwebend, aus Böhmen heraus. « In Sibirien wurden, wie jetzt fesfiteht, d-urch Regenfluten im August über 100 Dörfer überschwemmt, drei Dör^r wurden fortgerissen. Am allertrauriHsten sieht es bei ssharbarow^k auS. « Badeanzug mit Pel^ war im vergangenen Sommer l^r letzte — hysteriiche Modeschrei. » In den englischen Modebädern ist ein neues Abteil von Hote-leinrichtung entstanden: das Hotel für die Fünfziger slärmsiche- re MteUungen für ältere ^rrfchasten). » In Limbach i. Sn. erhängte sich vor kurzem ein ILjähriger Schulknabe, weil er sich 20 Pfennig von einem Spielgefährten ange« eignet hatte Er gab den kleinen Betrag wieder zurück, aber es wurde ihm gesagt, er würde trotzdsm angezeigt werden. Das nahm stch der Knabe so zu Herzen. « Bon Berlin nach Moskau findet bereits eine Telefunken-Bildübertragung statt. « In einer Vorstadt von Rouen tötete ein IßjHriger Sohn den betrunkenen, rohen Bater, da „einer sich opfern müsse, um der übrigen Familie Ruhe zu verschaffen". « Der Pariser Arzt RenS-Mcrrius ?lppert, der dieser Tage in seiner Villa in San M-mo starb, hinterließ dem Pasteur'Institut sein gesamtes Vermögen im Betrage von ungef^r 20 Millionen Franken. « Den Spiegel am Hut, vielmehr kleine Spiegel um den Hut, trug man letzthin in London. zwei weitere Monatsringe, einen Ametyst, das ist der FeHruar, und einen Jaspis, der den März glückbringend begleitet. Es sind kostbare Geschenke. Wie verführerisch locken sie, ihren Zauber zu versuchen! Aber Lu-cienne ist eine anständige Frau. Sie schüttelt den Kopf: Nein. Es folqen ein Saphir, ein Ont)r. Lucien-ne könnte nun beinahe eine Fürstin fein. Der Glanz der verschiedenfarbigen Steine blendet ihre Augen. Sie streift den Saphir über den kleinen Finger der linken Hand. Er fitzt wie angegossen. Er ist berauschend schön. Leise aufseufzend streikt sie ihn wieder vom Finger. Ach, es ist sehr schwer, eine anständige Frau zu bleiben! Dem iuPften Mann ist der beginnende itanvpf im Herzen der schönen Frau nicht entgangen« Schon sitzt er ganz n«ie Schatulle geschlossen hat, verneigt er sich, küßt der Fassungslosen beide Hände, blickt ^r dankbar und zugleich ein wenig ironisch in die Augen und nimmt nunmchr im Salon Platz, ganz formeller Besucher und in Evttmrtung des Gatten. Lucienne bricht in ein Schluchzen der Erleichterung aus. Einige Minuten später läutet es. Es ist ihr Mann. Sie versucht die Spuren des Vergangenen zu verwischen, trocknet die tränenden Augen, öffnet. Es ist in der Tat Herr Guyot. Er umarmt seine Gattin, drückt ihr einen Kuß auf die Wange, gratuliert zum Geburtstage und begrüßt dann den jungen Mann, der sich höflich von seinom Stuhl erhoben hat, mit kräftligein Händednlck. Er stellt ihn vor: Ein guter Bekannter, meine Liebste, Herr Chanell, Juwelier. Ich hatte ihn hergebeten, um dir einige Ringe vorlegen zu lassen. Es sollte eine Ueber-raschung zum heutigen Tage fein. Leider hc»be ich mich ein ivenig verspätet. Ich hoffe, Herr Ehanell ^ nicht gelan.i!^rt. Mstenbochzeit in Italien Ankunft des Königs von Gpanim 1t Unsere Aufnahme zeigt die Ankunft des l Boot der ltaiicnii'rhe Uronprinz, links der Königs von Spanien in Neapel, rechts 'M! Herzog von Apulien. O Das Brautpaar, Herzog Ainadeo von l zogs von Guise, beim Verlassen der ttir^ Apulien und Anna von Bourbon, Tochter auf dem Wege zum Ltönigspalast^ des französischen Thronprätendenten Her« NtguNerunii der Hudinja Am Donnerstag fand beim GroßZnpan in Maribor eine Schlußkonferenz über die Regulierung der Hudinja stcitt, an der der GroszSnpan Herr Dr. S ch aub a ch, der Präses des Kreisanöschusses Herr Dr. L e s-k o v a r, der hydrotechnische Referent .'oerr Ingenieur Iuran und Herr RegierungS-rat Dr. Senekoviö ans Celje teilimh-men. An der Konferenz wurde beschlossen, mit den Regnliernngsarbeiten an der Hudinja mit Hilfe des Militärs in der koni-menden Woche zu beginnen. Die weitere Ausführung der Regiernngsarbeiten i>at der KreiSauss6)uß übernommen. Für den Baufond wurden bisher 830.000 Dinar angesammelt. Ausständig sind noch 1(X).000 Dinar. c. Orkan in Celje. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wütete über Celje und dem Sanntale ein außerordentlich hes-tiger orkanartiger Sturm, der an den Dächern großen Schaden anrichtete und auch einige Baume entwurzelte. U. a. siel den, Sturm fast der ganze Nest der Fichtenbän-me am I^sesi-berg zum Opser. Sturm ließ am ^unerstag merklich nach. Am Frei tag fiel der erste Schnee, der jedoch nicht festen Fuß zu fassen vermochte. e. Burschenrauferei. Am Sonntag kam es im Gasvh^ise KoStomaj in Vnkov Slak bei Celje zu einer Burschenrauferei, bei welcher mehrere Personen verwundet wurden. U. a. mengte s^ vnter die Raufenden auch cnn Soldat ein, der mit dem Bajonett herumschlug. Adolf Krinas aus Gaberje wurde schwer verwundet. Die übric^en Burschen, die leichte Verletzungen erlitten, un-terlies;en es norsichtölililber, die Geschichte anzuzeigen, weil sie scheinbar kein reines Gewissen haben. c. Diebstahl. Dem Dienstmädchen Agne? M astnak am Hanptplatz entivendete ein unbekannter Dieb aus einem versperrten Schranke einen Danienniantel im Werte von 1100 und eine Jacke im Werte von 400 Dinar. c. Den Apothekeunachtdienst versieht von SamStag, den 12. d. M. bis einschließlich Freitag, den 15. d. M. die Apotheke ,»Zur Mariahils" aui Hauptplatz. Dies sinä äie ?ückungen der eeliten I-jütel^. 5ie s!ck vor käkckuiH-gen und min-ciervertigen Lr-sot^prö-paraten f ,«««5. Vom lZ. ?ü?vemve^ *Y?7 Nachrichten aus Marlbor Mir die Srr>»wng eines vfterrelchlscften Konsulats in Marlbor VM v«. «. ?I?VS. I -Derzeit fin^ m Maribor internationale Verhandwngen statt, welche für die Entiwicklung unserer Stadt von grö^ ter Bedeutung lverdcn können, wenn sie zn einem glücklichen Abschluß gelangen. Es han delt sich bei denselben mn die Regelung und insbesondere um die Erleichterung des Grcnzverkehres zwischen Oester, reich und Jugoslawien auf den Eisenbahn-linien. Bon der größten Bedel^tung ist die ^va^e, in welcher Weise dieser Verkehr auf der wichtigsten Eisenbahnlinie, welche Oesterreich nilt Jugoslawien verbindet, das ist auf der .^xiuptstrecke der ehemaligen ^üd-bahn, geregelt wird. Wiederholt wurde dei uns auch eine andere Frage aufgeworfen und namentlich in wirtschaftlichen ;>iorporationen besprockM, eins Foagc, die vielleicht nicht im engeren Sinne de>5 Wortes zu den Gegenständen gehört, welche derzeit bei den internationalen Verhandlungen besprochen werden, geivisz aber init denselben zumindest einen loseren Zusamulenkiang hat und richtig gelöst, ebenfalls viel zur Belebung und Erleichterung des Verkehrs znüschen Jugoslawien und Oesterreich, insbesondere aber zur Belebung nnd Erleichteriiug -des Verkehrs in Maribor als Grenzstadt beitragen würde. Es ist daZ ^ie Frage der Errichtung eines österreichischen Konsulates in Maribor. Schon derzeit ist der Verkehr zwischen Maribor und Oesterreich lol>hafl, trotzdom, zumal der Personenverkehr sehr erschwert wird durch den Unistand, dasz sich die Reisen den zur Beschaffung der österreichischen R e i s e d o k u m e n t e nach Lsublsana weirden niussen. Wer von Süden durch Ma-rilbor na6) Oesterreich reist, unls; zunächst eine Reise in d<'r entgegengesetzten Richtung, das ist nach Ljubljana machen, sich dort beim österreichischen jtonsulate die nötigen Reise-dokulnente beschaffen, uln erst nachher gegen ?!orden reisen zu können. .ätten wir in Maribor ein österreick'isches .Konsulat, so könnte der Reisende die vorgeschriebenen vvorumlitäten einfach nnterwegs ohne lx!-sondere .^^ostei? und ohne besonderen Zeitverlust erledigen. Wird diese Anomalie schon derzeit sehr unangenehm empfunden, so wird dieselbe, wenn sie fortbestehen bleibt, no^h unangenehmer werden, wenn sich der Verkehr zwischen Maribor und Oesterreich ver-melirt. Daß na6) Beendigung des .Krieges und BUdung der neuen Staatsgebiete Oesterreich ein Konsulat zunächst in Lsubljana errichtete, ist begreiflich. Damals war Liubliana ^er Sitz der Regiernng für die gesamten slowenischen Ge'biete Jugoslawie,ls, der Verkehr Mischen den beiden Staaten aber erst mn Beginne der Entwicklung. Diese Verhältnisse h-aben sich aber in der ^Zwischenzeit geändert. Maribor steht derzeit, was die Verwaltung anHelan^t, mif gleicher Stn-se mit Lsubliana. Gan^ sicher aber wird der Berkehr zwischen Lsublfnna und Oesterreich derzeit vom Verkehr ^wisch^n Maribor und Oesterreich weit überholt. Entfallen doch von den ??remden. welche nach Markbor 'om ^en, zirka drei Viertel auf Oesterreicher. Venn ich recht unterrichtet bin, wäre die österreichische Regierung bereit, in Maribor ein Konsullat zu errichten. Dagegen soll die jugoslawische Regierung sPolizei- und Mi-litärbehördenl SMvil'rigfeiten machen Ein solcher Standpunkt der sugoslawischen Behörden wäre wohl kanm zu rechtfertigen. Die politischen und internationassen Ver-^hältnisse! Den Hinterbliebenen nnser inniglstes Beileid! » » M a r i bor, 12. November. von Maribor und Ptuj erleihen dem Büchlein einen seltenen Reiz. Was den Jrchalt be trifft, so ist man verblüfft, wie eingehend trotz der prägnanten Kürze alles behant>elt wurde. Die SehenÄvüri>igkeiten der Städte Maribor und Ptus, die Spaziergänge durch dieselben sind in sachlicher in guter Orientierung dargelegt; die Ausflüge und Pil!>a Bäiierle mit. Eintritt 5 Dinar. Die Borverkaufskarten sind in der Musikalienhandlung Perc, Gospoi?« ulica, zu habe«. Um zahlreichen Besuch bittet der Aussic^ß. Frelw. AeuerwedrMaribor Zur Uebernahme der Vereitschaft kÜr Sonntag, den 13. Nooeinber ist der S. Zug kommandiert. Sommandant Br«mdmeiper son bat begonnen. Ideales Skigelände, die ^ k « l ? I» « i e Rodelbahn ist neu hergerichtet und ist be- ^ ^ Dolksuniverfltat Montag, den 14. d. M. um 20 Uhr findet bekanutlich der Vortrag der bekannten Wiener Schriftstellerin und Weltreisenden Frau A'lice Schale? über „Sumatra, dem schönsten Lande der Welt" statt. Der Vortrag wird mit prachtvollen färbioen Lichtbildern begleitet. Die Vor^ra'^-'nde hatte in Wien, Berlin, Graz und im Vorjahre auch in Zagreb den größten Erfolg. ^ ^ »V, Manistratsbedienfteter an der Ecke des > «w'ski trfl „nd der Vc.rmi!,« ulk- von,' u-hr wird die d.r h.es.Mn Ao s- st^dtisck'cn Anwbus Wcd-r<.-st°b-n^ Er wvr. ummrittat m der dorttgen K..°b°n.!»°ll-- dc von Pas-ant-n °„fa°k>oben und In den schule aufgenommen. De» Eroslnungsvor. des nähten svu,e.Z qe^klirt. Klnrkli- reits benittzbar. Die .tz^tte ist tadellos be« wirtfchaftet und steben iederzeit warme und kalte Speisen zur Verfügung. m. Berk'litunff von Zimmerbrönden und sonstiger FeuerSgefahr. Wir erhalten von einem ??achln>ann auf dem Gebiete des Feuerlöschwesens folgende Anregung: Zur fchnel len Beseitigung großer Gefahren bei Ausbrüchen von ?immerbränden, Kurzschlüssen, Benzinerplosione«i usw. ist die Anschaffung von geeianeten Handfeuerlöschapparaten an-^ueuipfehlen. Jede Fc^bri?, Workstätte, Kanzlei und Privatwobnttng müßte'mit einem oder niebreren Apparaten versehen sein, damit das Feuer schon gleich beim Entstehen gelöscht werden kann und nicht erst das Einschreiten der'^'^'enerwehr bei erfolgter Ausbreitung des Brandes abgewartet werden muß. m. Der Ausschuß des Rektklubs in Ma. ribor kjält Dienstag, den 15. d. M. um ?l) Uhr im „Narodni vom" eine Sihung ab, zu der alle Ausschußmitglieder höfl. eingeladen werden. m. Unfälle. Gestern geriet ein Zisährlger in der Eankarseva ulica wohnhafter und in .?>oLe bediensteter Arbeiter mit der linken Hand in die Kreissäge, die ihm drei Finger vollkommen abtrennte. Der Verunglückte mußte ins Krankenhaus überfi'ihrt werden. — Gestern »lormittags wurde ein älterer Telephonnummer für Feuer- und Unfall» Meldungen: 2VV. trag hält der Präsident der Volksuniversität in Maribor, Herr Jng. K u k o v ec über das Theina „Die Volksunlv<'rsitäten"^ Es findet auch ein Vortrag des .Herrn Schulleiters G rL a r statt und es werden auch einige schöne Lieder zu Gehör gebracht werden. F r e i t a g, den 18. d. M. Vortrag des Unlversitätsprofefsors .Herrn Dr. K e r k o aus Ljublfana iiber „Die ?^nnktion des Ner-vensysteins des Menschen". m. „Maribor, das jugoslawische Meran", so betitelt sich der vom Verlag für Fachliteratur in Maribor soeben herausgegebene illustrierte Führer, der eine längst empfundene Lücke in der hiesigen spärlich vertrete-nen Reiseliteratur ausfüllt. In äußerst geschmackvoller Aufniachung liegt er vor uns. Schon das Titelbild, die alte ehrwiirdige Burg von Maribor, fesselt !^as Auge durch seine getreue Wiet^rgabe und seine satte Farbenharmonie. Die warme, anheimelnde Aufmachung drückt de-m. lenzen Führer sein Gepräge auf; die stimmungsvollen und sein durchdachte« photolgrapHischeu Aufnahmen ''l^erweise sind die Verletzungen nur leichter Natur. m. Zur Tanwnt'-rb^Vtnnfl der PoNz-ian« oest^llten ist richtigzustellen, 1>aß die Veran-staltuna nicht schon nächsten Montag, sondern S a m s t a g, den 14. I S n n e r 1928 stattfindet. m. Wetterbericht vom 12. Novemlber, 8 Uhr früh: Luftdruck 725, Fe"ch.ti9reits-Messer —1, Barometerstand 742. Temperatur -l-?. Windrichtung NO, Bewölkung ganz, Niederschlag 0—Wettervorhersage : Stürmisches Wetter, starke Winde mit ausgiebi^om Re-^en im ganzen Staate, Tempera!urrücknanfl; für Mari, bor: N>^^d- wind, Niederschläge zu gewärtigen, Tomipe-ratnr Mischen -1-1 und'10 Grad Celsius. m. Spende«. Der Kaufmann Herr Johann Berdass spendete Mr die hiesige Feueriv'chr und deren Rettun^isMeilung den Betrag von 400 Dinar. Herr Franz S o ? li L widntete der Rett^ngsabteilurrg 100 Dinar. Dan?! m. Ten Apothekennachtdienft versieht von moraer^ Sonntag, mittags bis nächste» ' Uhren, Goldwaren aus Teilzahlung. Ohne PreisauMag. Jlger, Maribor, Ar-sposka ul. 15. S2tS * Institut de bans« PeLnil. Der für Montag anberannlte Mendkurs wird am Dienstag, mn 21 Uhr abgehalten. 13642 * „Planinka". Sonntag, den 13. d. M. Ausklug nach ^amnica. Treffpunkt um halb 15 Uhr in der Brbanova ulica bei Gerlusch-nik. VM la iler «estsuritiov wl« «» <1EN 12. ^ov. und 80didll^cl^ IL. I^ovem. I lZ. diovem. Vulst.» Kr»pk«l^ und ö»ellNencIel«etl«>«». I >, > 11o 111 > I > > rn * Der Flscherewereln gibt ViK Donnerstag, den 17. d. M. im Geschäfte Greiner lebende Karpfen an Mitglieder zum ermäßig, ten Preise b8k * Stnd Sie schon Mtglied der „Volk», selbsthilse" in Maribor? Wenn nicht, verlangen Sie sofort die Beitrittserklärung, weil nur noch bis Neujahr alle gesunden Personen über 50 bis 80 Jaihre alt Aufnahme finden Bereinskanzlei: Aleksandrova cesta 4.'), 2. Stock. 1SÜ32 * Kabarett „Europa". Sonntag nachmittags Vorstellung mit Konzert. Empfehlenswertes Familienprogrmnm. „Mci)o"-Kaffee. Jause Mt hausgemachtm Srapfen zu erniedrigten Preisen. Weißer Kaffee 3 Dinar. 13540 * Ein Martinifest findet am 13. d. M. im Gasthause Martin Cv-ilakinJareni-n a statt. Omnibusverkehr vom Gasthaus Spatzek ab 13 bis 16 Uhr. Um zahlreichen Zuspruch bittet der Gastwirt. 134S4 * Großer Wurstschtnaus eigener Gchlach. tung heute Sonntag, den 13. November im Gasthause des M a r t i n F u ch s in N o-vavas (Neudorf). Hausmehlspeisen. Vorzügliche Weine. Blut- und LÄerwürste. 13499 * Hotel Halbwidl. Heute SaanStag bis 3 Uhr früh offen. Tanzkonzert. ^ Sonntag: Frühschoppen- und Abendkonzert. — Spezialität: Saftgulasch. Vorzuglicher heuriger Wein. Union-Faßbier. 13536 * Heute Sonntag Leber- und Blutwurstschmaus im Gasthause KlemenSakw Studenci verbunden mit Konzert. Prima alte und neue Weine. IZHA^ * Spezialitäten des „Binski hram" (Be-triniska ulica). SamÄag und Sonntag vormittags erst'klassige HauS-Leber- und Blutwürste. Vorzligli'^^r Weinmost aus eigene« Weingärten. Ermäßigte Vrei^ MiMe? M Ms I?. NoVkMse ly??/ /Vesrc 7« Der radikal soziale (demokratische) Kongreß in Varls Scheibenschie^cn auf die Gogner der Partei. („Vyraiw".) »«»M Namr»m»en aus Vtuj p. Der Voranschlaff der Bezirlsvertrctung Ptuj lie^ seit dem 1l). d. M. durch 14 zur Einsicht auf. p. Vom Stadtmagistrat. Der GerentsHastZ betrat hat in seiner lc^Uen Si^jung di^ Kanzleistunden des Stadtmagi/strats wie folgt festgeseht: An sämtlichen Werktagen ^mlt Ausnah nrc des Smnstags) von >^8 bis 14 und am Samstag von )43—13 und von 16—17 Uhr. 'Partciverkehr, wie bisher, täglich von 8 bis 12 Uhr. — Alle Lieseranten StaktgemÄnde werden darauf a-usmerksam ge.maÄ)t, ihre Rechnungen mit dem Bestellschein der Verivalltung jedi'n Monat vorzulegen, da sie sonst nicht beri'lck-sichtigt werden können. p. Te«abend. Die Tänzschule Professor Iurko veranstaltet am Dienstag, den 15. d. M. im Vereinshause einen Teeabend. Beginn um 20 Uhr. p. Von der Geliebten überfallen. Vergangenen Ä>!itti^voch abends kain es vor denl Sta^tkiiw zu einem tragikomischen Vorfall. Die 22-jahrige I. S. aus Ptuj überfiel, angeblich niit einem Messer in der Haild, ihren gewesenen Liebha'ber P. L. und richtete ihn im Handg>.'menge derart zu, daß er die Flucht ergreifen nmßte. Er lief, nur mit einer Weste bekleidet (der Nock w,irde chm iln 5)andgeuienge von der „liebenswürdigen" Maid vom Körper gerissen), zur Polizei und erstattete die Anzeige. Die Angreiferin begab sich aber unterdessm nach Hause, wo sie, scheinbar bewußtlos, zusammenbrach. Als sie aber der herbeigerufene Arzt ins Krankenhaus überführen lassen wollte, kam sie plötzllich zu sich und wollte Tvalür^ich von einer Ueberfi'chrung nichts wissen. Die Angelegenheit, die in hiesigen Bevölkerungskreisen viel iheiterkeit vernr-sgeht das größte bisher ges he-ne Meerdvama „Die Helöin des Meer<'S" ^ber die Leinwand. P. Den Apothekennachtdienst verficht bis nächsten Samstag die Apotheke des Herrn Behrbalkin der K^emplzeva ulica. P. Polizeichronik. Am 8. und V. d. M.: 1 Anzeige wegen gefährlicher Drahling, 2 Anzeigen betreffend die Ätraßenpolizeiord-mlng und 2 Anzeigen wegen nächtlicher Ruheftörung. -- Mn 10. d. M.: 1 Anzeige wegen polizeiwidrigen Benehniens im Ga^t ^ Anzeige l^treffend die Polizeiordnnng, 1 Anzeige wegen Uebertre-tung der Gi.'lverbeordnung und 1 Razzia. TNealtr und xunst Natlonatttteater in Maribor Samstag, I?. Noveniber uni 20 Uhr: „Revisor", Ab. C, Kupone. Sonntag, 13. Novenrber, 15 Uhr: „Schneewittchen", um 20 Uhr: „Csardasfürsl'in". Tragische des Leutnants Katte, der bekanntlich, als Friedrich der Große ein junger Prinz war, dessen Freund geroesen ist und den der Vater Friedr^s des Großen, Friedrich Wilhelm der Erste, Hinrichtelt ließ. Ein anderes Schauspiel von Biirte führt den Titel „Simfon", ein drittes heißt „Warbeck". -s- Literarisches Noti.chuch. Die „Literarisch Welt^ nennt für den Oktober die vier Bücher, die nach den Angaben leitender deutscher Zortimenter am meiften ge-ka-uft worden sind. Es sind: Mar Broöd, „Die Frau, nach der man sich sehnt", Arnold Zweig, „Der Streit um den Sergeanten Grischa", Upion Sinclair, „P.'troleuiu", und Emil Ludwig, „Kunst und Schicksal". — Das neue biographische Werk, das Emil Ludwig schreibt, ist ein Leben Jesu. Es ericheint unter dem Titel: „Der Menschensohn" im Frühsabr gleichzeitig in sechs Sprachen. — Lediglich dem Dichter Franz Kafka gewidmet war ein Vortragsabend, den Ludwig Hardt niit außeror!>entlich<'m Erfo>lg in Berlin veranstaltet hat. Sport Tvort am Gonntab Ilm 13 Uhr: „Rapid"-Rescrve—„Maribor"- Referve. Freundschaftsspiel. Um halb 15 Uhr: „Maribor"—„Svoboda". Meisterfchaftsfpiel. Etadtlheaier in E lje Spielplan: Sonntag den 13. November 15.1^0: „Der ^ Müller und sein iitind". Volksvorstellung bei ermäßigten Preisen. -s- Der literarische Nobelpreis für Gra cia Deledda. Der Literaturpreis für 1926 wurde von der schwedischen Akademie der italienischen Schriftstellerin G r a c i a Deledda zugesprochen, wäer im Ava'lun-Verlag, Dresden-Hillev-ail>, crfcheinen. Der Schlllerpreisträger Hermann Bur- te. Der preußifche lZchillerpreis wird, wie berichtet, diesinal unter drei Droniatiker verteilt werden: Franz W e r f e l, Frit^ v. Unruh und Hernlann 2^ u r t e. Zur Ver-teilnng gelangt diesMliil eine Snmme von 7lX>0 Mark. Der dritte Preisträger, Hermann Burte, ist in breiten Kreifen noch nicht bekannt gonwrden. Er hat einen Roman ge-fchrieben, der den Titel „Wiltfeber (der ewige Deutsche)" si'chrt und für den er vor ein!-gen Jahren -den Kleistpreis erhalten hat. Er hat außerdem zwei Sonettenbände und einen Banid alomanischer Gedichte veröf-ftntlicht. Außerdem hat er eine Anzahl .Tchau^iele Mchriicheu. Eiires behandelt der Rennscchrervereinigung zu sluchen. Es wurden schließlich der bekannt« Nennfahrer I elli ne k und einige andere verhaftet. Sie leugneten anfangs, legten aber jetzt das G<.Pändnis ab, i0 jtilogrmnm Nägel ausgestreut zu beben, um die Abl^^altui^g des Ren-uenz zu verliindern, daß sie daran g^-d.n streich das Le-ben der Wahrer gefährdet werden k''nn:e. Älle Täter wurden wegen dieser bo^l'cifien Handlung der 5t^iat'^anwall>^I^l.isl zur Anzeige gebracht. : Ter olympische Eid bei Eröffnung de? zweiten olympischen Winterspiele in -antt Moritz wird von dem schweizerischen Zki-Meister E i d e n b e n z, Zt. Gall^'n, gesprochen. Eid'^i'.liienz, d?r dem Slikluli „Alpina", St. Moritz, angehört, verdient di.'e An>-zeichilun!^. Er ist ein tüchtiger 5oort>5n?linn und seitt^' Erfolge datieren iclion seit erliimps^e er sich den heif''nn'^i'orbenen Titel eines schiveizerischen Z'imeisters. Eidenbenz hlit sich besonders als Springer bervorgetmi; so hatte er bei den bekannten ^>.'än'derspringen in den Wint''rn 1021 und 1025 gute Erfolge und si>'qte »or guten nor-wcgis.chcn und deutschen Springern. Für Aäger : „Napid"—„Maribor". Morgen bestreiten bei schöner Witterung die Reservemann-sckialften der Hauptrivalen „Rapid" und „Maribor" ein Freundschaftsspiel, welches sich zu einem äußerst harten Kampf entfalten d«i'lrfte, da beide Mannfchaften über einige an5gezeichnete LelUe verfügen, die auch fchon des öfteren in der ersten Mannschaft erfolgreich wirkten. : Sport in Ptuj. Der hentige Sonntag ist der Propaganda für den Handballsport geivldmet. Um halb 15 Uhr treffen siä) die Familien des S. K. Ptuj und der Sektion Ptuj des S. ^t. Mura am hiesigen Sportplätze in einenl FrenndfchaftSfPiele. Das Spiel leitet Herr Othinar Samuda. : Tie Fran.^.ofen in Südamerika. B r u- gueu und Borotra trugen vor einigen Taigen in Buenos Aires Matches ans. Borotra hatte sehr schwer zu kämpfen, um niit Morea 8 : 10, 0 : 7, ^ : 6, K : 3, k? : 1 fertig zn werden; Br ng ucn schlug Ca-tarzza 7 : 5, K : 3, « : 2. : Tavis-Cup. Auch A u st r a l i e n will im nächsten Jahr in der europäischen Gruppe des Dlavis-Eups spielen. A m e -r ik a hat bekanntlich vor kurzem die gleiche Absicht bekanntgegeben. Die Spiele in der europäischen Zone könnten also interessanter werden als je zuvor. : Tie Tennisanlage in PärtschZch, auf der alljährlich das große Pörtfchacher Turnier stattfindet, wird um einen Plak vergrößert, so daß die Tnrnieranlage fünf !pläj^e unifaßt. Das Turnierkomitee wird eine Tribüne mit einem Fasiungsraum für ^00 Personen erbauen. : Tie Antomobilmeisterschaft der U. S. A. Die „Ameriean Automobile Association" hat dieser Tage die Resultate der für die amerikanische Automobilmeisterschaft geltenden Rennen geprüft und folgendes Klasseinent ausgegeben: Sieger uud amerikanischer Meister 1027 ist wiederum Peter d e P n o l o. An zweiter >^telle steht L o ck h a r t, daun folgen Sonders und Dura v, und erst an füwter Stelle steht der lektjährige Mei-s^er Harry H a r tz. De Zaolo hat in dieser <-aison die schöne Sninme von '1.'j.l10 Dollars gewonnen, was fast drei Millionen Dinar entspricht. : Sabotageakt auf dem Riedcrberg. Das heurige kilassische Niederberg-Motorradrennen vom 0. Oktober d. I. wäre fast durch einen schweren Sabotagealt vereitelt worden. Es waren in der Nacht vor deni Rennen viele Tausende von Nageln auf der Nenilftrecke ausgestreut worden, und so gelang es nur durch das Zusammenwirken al-l^r Funktionäre und des Publikums, die «traße von den Nägeln W säubern. Da zmi schon dem Oesterreichischen Motorsahrerl^er-band und der Motorrennfalhrcrvereinigung lvkanntlich seit einiger Zeit Differenzen finanzieller Natur best^'hen, ergab sich der V^rd< _ l in orden: ein iitolilmeisennest in einer Gießkanne; ein Rotschwnnzchennest in einer Zi-kiarreutist^', ein ebensolches Nest in einer ^tallaterne, ein Gmsntückennest in einer ^tonseruenbilcl)se, Rauch- nnd Etallschwal-ben ans dem Tchirm einer elektrisclien Lam. pe tmd nistende Rotkehlchen in einend D" tenfchädcl. In 'Palmnicken, Dan^ig Königsberg, me?» d^'n lä'hrlich durch Tagobau etwa 2,500.000 Quadratkilometer „bliane Erde" bewirkt; die Ausbeute an Bern^t-^'in beträgt bis zn .'(X^.sXX) ^dilograntn? Zentner) Bern stein. Iar ? « eS « « T « ll « » ^üWier M Wn ?5. No?em5er 19S7. Vrtnz Wiidtim von Schwedtn als Sports mann / <„Sverden. Was die Wilden können, iönnen wir auch. Man läßt sich, wie die „Neue Freie Presse" Mls London berichtet, tätowieren und kein .Wasser der Welt, kein Schmerz, keine Krankheit kann das Geschaffene zerstören. Ein Paar hundert Nadelstiche in Lipp«»^ und Wangen und uran ist ein für allemal von Nouge und LiMnstift befreit. In dieser Ein 6!n neuer Noman! In unserer heutigen Nummer beginnen wir mit dem Abdruck eines neuen Romaus aus der Fi'der des preisgekrönten deutschen NomanschnftstellerZ Karl Gauchel: Äm Schatten der Schuld Unser neuer Roman ist eine von der er« sten bis zur letzten Zeile spannende, lei-denschaftlich bewegte Liebes- und Leidensgeschichte eines jungen Mannes und handelt i>^. Westfallcn. In ungemein fesseln-der, das Interesse nie erlahmender Form schildert der bekannte Verfasser, wie ein junger, schöner, leidenschaftlicher Mensch zum Dieb wird. Er sühnt seine Schuld und findet in der reinen Liebe eiues edlen Mädchens Erläuterung und l^llick. Aber er hat nicht mit den Fügungen des Schicksals gerechnet. Seine dlinkle Vergangenheit wälzt sich gleich einer schmutzigen Woge über seinen Weg, und wieder zurückgeworfen inS nackte Elend, begeht er ein neues, blutiges Veibrechen, das ihm den Weg in ein lichteres, gliickliches Tasein völlig abschneidet. Darüber wahnsinnig cfeworden, findet er den Tod durch einen Felsblock, den er selbst mit seinem Irrwahn im Schachte von der Wand ablöst. Mit unerbittlicher Logik wird in diesem erschütternden Seelengemälde dem Leser vor Augen geführt, daß jede Schuld sich auf Erden rächt. Ter auZ-gezeichnet und fessc^lnd geschriebene Roman wird das Interesse unserer Leser von der ersten bis zur letzten Zeile fesseln. mcüigkeit liegt leider auch größte teil des Bei^ahrens. Die beiden anderen sind verhältnismäßig unbedeutend. DaS Tütoivieren iist aber ^ehr teuer (3ch nicht in die Oeffentlichkeit gedrungen. Da>ge^en sollen die Bolltätowierten begeistert sein. Ob sie es bleiben werden, ist allerdings fraglich. Wr Kaus und So! h. Unfruchtbare Apfelbäume. Apfelbän-n,e, ldie sehr st^rk ins Hol^ treiben, tragen nvanchmal wenig oder gar n'icht. .Hier k^inn nranchmal dlirch Wurzelschnitt gcholsen werd<^n. Man grabe etwa 80 Zentimeter vom Stamm ring^'um einen Graben und schneide alle Wurzeln, die in denselben her-einragen, mit einem scharfen Messer glatt ab. Die Bonme werden dann in den meisten Fällen welliger treiben, aber Fruchtaugen ansetzen. Auch die nach unten geltenden Wurzeln kann man mit scharfem Spaten teilweise vorsicht?ig durchstechen. h. Vom Tränken der Hühner. Nicht selten begegnet ntian der Meinung, das; die .Hühner ihren Durst aus soder beliebigen Pfütze stillen kivnnen. Diese Meinung lft irrig. Zur gedeihlichen Entwicklung 'der Whner ist daS Tränken von höchster Wichtigkclit. Jauchi>ges, faules, verldorbenes Wasser ist den.hüheiern immer schädlich. Infolgedessen mus; das i^h-nen vorgesetzte Wasser Kwei- bis dreimal am Tage gewechselt werden, im Sommer natürlich; im Winter genügt es, den Hühnern einmal frisches Wafser zu geben. h. Waschen bunter Stickerei geschieht, indem matt 30 Grmnm Borax in einem Litsr mäßig erwärinteit Wassers aufliist. In dieser Flüssigkeit wird die Stickerei solange leicht gewaischen, bis sie gereinigt ist. Darauf sMe man sie mit kaltem Wasser, den: etwos Kochsalz beigemengt wird. Auf diese Art blelben die Farben frisch itnd gehen nicht durcheinander. l. Frische Petersilie während des ganzen Winters. Es ist der Wunsch in jedem Hans-r>alte, auch im Winter stets frische Petersilie zur Hand zu haben. Dieses Begehren kann leicht evsMt wcrden. Man braucht nur inl Herbste einige Petersilienwurzeln in Töp fe oder in einen Blumenkasten zu pflanzen und mit Eintritt kalten Wetters an einen hellen, sonnigen, aber frostsicheren Ort, etwa an das KQchen'fonster, zur Not ailch in eilten Men Keller, zu stellen. Vorher bleiben die Piflanzen so latM als möglich im Freien. Man kann sich auch eines kleinen.Hol^-lfasseS, dessen Dauben man in verschiedener Höhe mit einem großen Bohrer durchlöchert, da^u bedienen. Es wird mit Erde gefüllt und in der Weise bepflanzt, das; inan die Petersilienwilrzeln durch die Löcher steckt. Auch» sie werden bald freudig grünen. Sät ilnan Petersilie im Schutze einer Mauer an, dann wird man auch währm^d des ganzen Winters über dieses begehrte Gewürzkraut, das mair durch Borstellen eines Mistbeetfen-sters vor Schnee und .Wlte leicht schützen kann, frei verfügen ki^nnen. In Ermangelung eines Mistbeetsensters kann man auch einen alten Fenster^lü-gel verwenden, indem man sich dazu einen passenden kleinen Mistbeetkasten nmchen läßt und in selbem die Aus saat vornmrmt. h. Vertilgung der Ratten und Mäuse. Eines der besten Bert!ilgungSmittel für dieses Unge.^^eser ist die Meerzwiebel, die mon in allen Apotheken und Drsgerienchandlungen billig kaufen kann. Man schneidet einige Scheiben von dieser Zwiebel, die so groß wie eine Stoppelrübe ist, hackt sie seibr fein und kocht sie a>nshaltend mit Fett fVutter oder Schmalz), schüttet das Fett ab, legt eS rn Teller und setzt dieselben an die von Natten oder Mansen vesnchten Orte. Auch kann man mit diesen Ztviiebeln auf folgende Art ein Pi'lner bereiten: Man zerhackt die Zwiebel Ntöglich fein, stösjt sie danit in einem Mövser zu einem zarten Brei und macht mit diesem und Mehl so viel als nötig einen Teig, den man so dünn wie Nudelteig aus« ni^irkt, in kleine Stücke schneidet und auf Papier in mäsziger Wärme, etwc: auf detn Ofen, trocknen läs^t. Nachher zerstößt man diesm Teig zu feinem Pulver (in leerer Konservenbüchse lauge aufzubewahren), das man unvermtscht vorsetzt oder den Lockspeisen beimengt! h. U« ge<>rttckten Sam«et aufzufrischen, lege man ihn mit der Vorderseite au^ die Borsten einer Bürste, befeuchte di« nun sben liogend« Rückseite mit etwas Spiritus und Plätte die gedrückten Steilen mit einem müßig heißen Eilsen. Der Stoff muß dabei mit Hilfe einer M,eiten Person a>ber die Borsten gespannt werden, damit der Sam-mct loder Obstart stcschrieben hat. Nun drückt man mit der Hand die drei Blätter vorsichtig an die Glaswand, da sotlst daS feilchte Seidenpapier reißt. Man wird erstaunt sein, daß schon nach einiger Zeit das Sei'denpapier fest und stramm wie Pergament wird. Man spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit, denn eine Person kann die Büchsen fertig maclM, während man beim Zubinden zwei braucht. Jedes Glas, mit oder o>hne Rand, kann dazu verwendet werden. Allerlei Wissenswerte« Modern! In eitier Familie in Königs-hain radeln die 7Ssährig« Urahne, die 43-jährige Großmutter, die 24jährige Mutter und das sechsjährige Kind. Aus Kummer darüber, daß ihr der frisch-geschnittene Bubikopf nicht stand, hat sich in London eine üv Jahre alte ^ine durch Leuchtgas vergiftet. (Diese Dame muß Verslucht wenig Sorgen gehabt haben!) In Paris erklärte eine junge Dame beim Tanz ihrem Tanzherr«, daß er sie lieber allein lassen solle, da sie sich soeben vergiftet habe und bald sterben werde. Die Selbstmordkandidatin wurde sofort in ein Zimmer «gebracht, wo ihr der Magen ausgepumpt und sie gerettet wurde. Sie hatte ihre Tat aus unglücklicher Liebe begangen. Amerikanische, schwedische und andere Auslandzeitungen großen Stils stellen 'besoit dcre Redakteure an, um die Ueberschriften zu stilisieren und den Lesestl>^f uoersichtlich anzuordnen. Verpflanzt man auf einen Neger ein Stück Hmlt eines weißen Menschen, so wird das implantierte Stück Haut in einem Vier-telsa^hr dunkel. Aus einem Gräberfeld bei Girka in Ober-ägypten wurden menschliche LeiclM gefunden, die ein Alter von 4000 bis 5000 Iahren haben, aber so gut erhalten siitd, daß nmn ihren Magen- und Darininhalt auf Nahrung hin untersuchen konnte. Dabei zeigte sich, daß diese alten Mlkerfchaften sich c:«,nähernd so nährten, wie es dort heute noch der Fall ist. In einer Äinderleiche fanden sich allerdings Kiröchelchen einer verspeisten Maus. Sonst fand man Knochen von Fischen, Reste von Gerste, Evdman-mandeln, Reste einer verschollenen Hirse-art und pflanzliche Spuren, ähnlich dctn Gurkenkraut und Boretsch. In .Hollywooi» ist Tnan darauf verfallen, mit Zinnoberrot die LiMn zu — tätowieren. (Diose Knßfarbe hält!) Damen der englischen Gesellschaft tragen riesenhafte Hor,ibrillen. Ein einsames aiber schön gelegenes Fi-scherdörfchen an der Ostsee, Deep, hatte den Wunsch, sich zum Modebad zu entwickeln. Was tat die Gemeinde? Sie verschenkte Latid im Ausmaße von 100 Morgen mit der Bedingung, daß darauf Fremdenheime errichtet würden. Das Mittel half: ein neues Seebad ist im Entstehen. Rührei wird voin Darm schr gut ausgenutzt, indem vom Ei^veiß bis V7, vom s^tt 95 Prozent ausgesogen werden. Vor dem Aufstieg zum höch«sten Flug versieht sich der Reikordlbrecher Fliegerleiitnant I. A. Marready mit einer sechsfachen Woll-, Pelz-, Leder- und DanneubeVeidung, Heizkissen und Sauerstoffapparat. 173 Vogelleichen w^irden unter einer gro ßen Eiche, auf dem Eich^Md, nach einem deftigen Hagelwetter im Auyust 1927 gefunden. Kreuzworträtsel Wagerecht: i. Fcistsaal, 4. Figur aus Don Carlos, 7. Wahrh«itsbckrä,stigung, 8. Baumschmuck, 9. weiblicher Vvrnanie, 11. Teil des Kopfes, 13. Kilrort in der Schweiz, 14. Aah-lunysmittol, 1k>. Tvil der Festung, 16. gera^ de Fläche, 17. Stoidt in der Schweiz, i9. Einkehr, 22. Figur crus der deutschen Hel-dettsage, 23. Teilzahlung, 24. Teil des Schlosses. — Senkrecht: 1. Schöpfung, 2. Lö^ ive, 3. Oper von Verdi, 5. ibMsche Fraiuen-geslult, 6. Raubvogel, 10. früheres Groß-Herzogtum, Ii. Getroiide, 12. Stadt in der Schweis 17. Salzart, 13. Farbe, 20. Strau« ßenart, 21. Ort in der Schlveiz. Gegen bei» Abendl ^ Von Florentine Gebhardt. Gegen den Abend, wenn eS schon spät, Mit ihrem goldenen Schein, Sonne, wenn sie zur Rüste geht, Grüßt sie mein Fensterlein. Und wo erst Kühle'und Schatten war Vordem so trüb und schwer. Ward wohlige Wärme und Leuchten klar llnd heiter alles umher. Gegen den Abend! — O Herze mein, Was bist du so schwer und bang? Noch kann dich ;a grüßen der Änne Dchetq. Eh'dir der Tag versaM Ankunft der Züge In Mar^or-Kbhf, 7.1» 2M& 245 2.54 8.14 6.41 7.23 7.42 7.43 8.29 9.37 10 20 11.52 11.50 1132 12.58 1868 14.10 14.48 14 53 15.01 1633 18.20 18.22 18.43 50 00 21.04 21 56 22.91 Zugsart ScJiueli Personen Schnell Firionn Geniacht Person» Personen Schnell Fersooen Schnell Gemischt Schnell Personen • a • Gemischt Personen aus Wien Triest, Zagreb Zagreb, Snsak Triost, Fiume Cakovee Paljtane Prevalje St. Ilj Wien Ljublana Morika Sohota, Bidapcit Rakek, Zagreb Feie Sontnering Klagenlurt Prag, Wien Plnj Beoirad, Split St. Ilj Trioit, Fiume Triaatp Zagrtb Wie# Kotoriba, Murska Sobota Fala St. Ilj Klagenfart L i abij ana,Za grebjK oior iba Wien Abfahrt der Züge von Marlbor-Hbhf. | Zill Zngsart nach JS6U Meto u eil Triest 8.17 „ Zagreb, S«lak 4.00 „ Wien 5.09 Personen Murska Sobota, Kotoribi 5.30 n Ljubljaaa, Zagt ob 5.38 „ Klagtnfiut 615 w Wien 6.48 Gemilcht St. Ilj 8.20 Personan Mnrska Sobota. Budapest 9.50 , Wien 9.30 , Zagreb, Triest 10 30 „ Fala 11.40 „ Ptuj 1315 , Wien 1318 „ Klagenfart 13 30 Gemischt St. Ilj 13.33 Personen Rakek 14.25 Schnell Triest, Flame 14.87 n Reogra 1, Split 15.40 „ Wien, Prag 15 42 Peraonen Murska Sobota, Beda in sl 17.10 „ Fala « •. t Linblfana, Zagreb 18.30 Gemischt St I^j 18.34 Personen Klagenfurt 20.00 , Wien 2109 m CakoTeo «3.10 . Triest ?»»? Z e?s^» iSekt^ S. ^Irt5cksktIIeks kunclseksu Zaareber Bvrsmwoche AndaNenbe SelchSstsftMe auf dem Änduftrle- und BonloNienmarNe — Neuerlicher Kursgewinn der Kriegsentfchsdigungsrente — Starke Kurseinbupt der Are Z a g r e b, 12. November. Auch in dios«r Bcrichts^voche entwickelte siü, sowohl auf dem Bontaktienmarkte wie auch auf dem Markt der Industriepapiere kein größeres Geschäft. Bon B a n k w e r-t c n verzeichnen Erste Krcxltischc, Hypo-tkn^kenHank imd Agrarbank sowie Serbische Bmik etwas l)öherc Kurse. Erst« Kroatische wurde zu 890-^92.50, und Agrarbank bei 18 umgesetzt. Eskomptebank uotiert«n stabil und verzeichneten Schlüsse bei 9i. Laibachet Aredttvank tendierte mich weiterhin ^lau und wurde in sinkender Äurstendenz bei 125.50^125 gehandelt. Rationalbankaktien blic'ben bei 5140—.'N50 Echliisse. Jugobank-aktie» wurden zu 93.50—94 gehandelt. Serbische tendierten fest bei 138 Schlilsse, während zum Wochenschluh der Alrs «uf 1N^142 flinsi. '^tno wurden anhaltend bei 180 gebucht, doch zeigte sich keine Ware. Auf dein Jndustriewerte-markt zeigte sich kein nennenswertes Interesse. Guttmannaktlen konnten sick) im Laufe der BerichtSwoche wiederum auf ihr früheres Kursniveau 220 bis 225 bcsiern und wurden Schlüsse bei 225 getätigt. Sla-voniaaktien blieben im allgemeinen unverändert bei 13 bis 14.50, Zuckers'Mrir Osijek bü^en auf Prager Mschn^ichung hin um 30 Punkte ein und wurden zum Wochen-schlilf; bei 580 umgesetzt. Isis lagen in dieser Berichtöwoche gleichfalls eine Meiniqkeit ^chivächer. Trisaller befestigten sich in Verbindung' mit der bevorstehenden General- Jugoslawische Wirt-schaftskorporationen Tie.H a n d e l S k a m m e r ill L^ub« iMa h^t vor kurzem eine interessante S t a t i st i k der juigo^slawischen Handels-, gliedern, 2 Geiverl^enossenschaftsver-bände ^ Genossenschaften und gegen 8500 Mitglieidern sowie 2 Mstgewerbege-nofsenschaftsverbände mit 50 Genosse?rschaf-ten und 5115 Mitgliedern, zusainmen also 5 Verbände mit 1W Genossenschaften und A.1S2 Mitgliedern. Handels- und Gewerbelammer in Zagreb. 13.199 Handels-, 21.147 Geiverbe. u;:d 702 Industrieuntevnchmungen inid 409 Geldinstitute. Ein GewerbeauSschuß mit 180 Witgliedern. 2 Jndultrievereiniaunaen Versammlung, der die Ausschüttung einer Dividende im Ausmaße von 30 Dinar vorgeschlagen wird, auf 480—488. Union schwächten sich von 300 Ware auf 280 —290 ab, ohne i^sz es auch bei tieferen Kursen zu Umsätzen gekommen wäre. VevLeaktien waren in dieser Berichtswochc beim höheren Kllrse von 133 bis i37 umgesetzt. Slavex befestigten sich auf 105 Geld — Il0 Ware. Auf dein Anlagemarkt war der Unrsatz mittelmäßig. Krlegsentschädigungs-rente tendierte fest und konnte zum Wochenschluß mit einem durchschnittlichen Kursgewinn von 5 Piin'kten aus dem Verkehre scheiden. BemerkeuÄvert ist, daß bei hiihe-ren Kurseu das Interesse für dieses Papier etwas nachgelassen hat. Agraj^schuldver-schrekbungen und Jnvestitlonsanleihe tendierten stabil bei geringen Umsätzen. Auf den? Devisenmarkt herrschte in fast allen Devisen Warenmangel, sodast die Nationalbank den Gros;teil des Bedarfs durch Jnterventionsabgliben decken mußte. Lediglich in den Devisen Mailand, Paris uild Newyor? zeigte sich Privatware. Aum Wochenschluß büßte die Lire infolge internationaler 'SlblschwäMmg auch bei uns im K^urse stark ein und senkte sich auf 309 bis Sil. London tendierte hingegen fest und stieg auf 270.75 Schlüsse. Die übrigen Devisen tendierten im allgemeinen stabil. 310 Mitgliedem, 17 .Hnndelsvereinignngen mit 4282 Mitgliedern, ein Gewerbetreiben-denverband mit 120 Org>anisationen und gegen K000 Mitgliedern lmd zwei Gastge-werbegenossenschaftöverbände mit 5522 Mitgliedern, ferner 17 andere Vereinigungen mit 278l; Mitgliedern sowie 8 gemischte Vereinigungen mit 1284 Mitgliedern. Handels- und Gewerbekammer in Osijek. Gegen l'000 Handels«, Ili.OVV Gewerbe-un'd 586 Industrieunternehulungen. Acht Gewerbeallsschüsse, 2 Hcindelsvereinigun-gen, 13 handelsindustrielle Vereinigungen mit iXW und 2 andere Verbinde mit 170 Mitgliedern, l>3 Gewerbeverbände niit 1900 und 4 Gastgewerbegenossenschc^ftsverbände mit 2M Mitgliedern sowie 10 andere gewerbliche Organisationen. (Schluß folgt.) Generalversammlung der ÄndustrieNen Am Donnerstng und Freitag fand in den Räumen der Zentrale der Jndustriekorpo-rationen die bereits angekündigte General-versmum'lung der Vertreter der jugoslawischen Industrie statt, in der wichtige Fragen zur Verhandlung standen. Am ersten Tage wurde die Stellungnahme zunl Entwurf der vom Ministerium für Sozialpolitik ausgearbeiteten Durchführungsverordnung betreffend die Einsetzung vvn Arbeitervertrauens m ä n n e r n Präzisiert sowie über verschiedene Interventionen zum Schuhe der heimischen Indiustrie beraten. Am Ii. d. M. fand die ordentliche öffentliche Generalversammlung der Industriellen statt, in der insbesondere die Frage der Erhöhung der ö st e r r e i ch i s ch e n Zollsätze für einige jugoslawische (^iufuhrartike'l in Verhandlung gezogen wurde. Da der bestehende Hani)elSvertrag Oesterreichs große Vorstelle bietet, daß seiner Industrie in Jugoslawien ein gutes Absatzgebiet gesck)affen wird, wäre es recht und billig, daß auch imsere Lebensmittel, insbesondere d'ie Mahlproidillkte, in Oesterreich entsprechend gelvürdigt würden. Nun aber werden die ZoMtze fltr diese Artikel in Oesterreich fortsvährend erhöht, sodaß unsere Mehl- nnd Fleischausfubr «ach d«m Norden fast völlig unterbunden Auch wurde in der Debatte da? Vorgehen der Regierung verurteilt, die bei so wichtigen Angelegenheiten, wie es die Hande?verträ-ge sind, die Mitarbeit der interesiierten Kreise ablehnt, während das österreichische Kabinett in solchen Dingen keinen Schritt ohne Anhörung der Fach- und Interessentenkreise unternimmt. wurde der Be-schlttßt gefaßt, Sorge zu tragen, das; bei allen solchen wichtigen Angelegenheiten die Delegationen, dic bei den Handelsver^tags-verhandlungen die Interessen der jugosla-wiscken Wirtschast zu vertreten haben, die Meinung der interesiierten Kreise anhören. MarNberlcht M a r i b o r, 12. November. Das schlechte Wetter der beiden letzten Tage bewirktc eine schüvache Beschickung des Marktes, der desha-lb auch einen geringeren Besuch aufioies. Infolge des Temperaturrückganges fanden sich die Speckbanern in grösserer Zahl am neuen Standplatz, am VojaSnikki trg, ein. Die Zufuhren betrugen ö0 Wagen Schweinefleisch und 11 Waggen Geniüse und Obst. Im großen und ganzen blieben die Preise auf der Höhe der Vorwoche. Wegen größerer Z>ufuhr erlitten die Preise für Krautköpfe einen Rückgang jene für Geflügel aber wegen gerinaerer Zufuhr jedoch eine Steigerung. Obst ist im Preise unverändert geblieben, ausgenommen die Trau^ben, die M Ende gehen. — Im nach-solgenden die Einzelpreise: Fleisch nnd FleischeoNren: Rindfleisch 8 bis 15, albernes 15—20, Schiveinernes 17—30, Pferdefleisch 4—7, Innereien 8—9, Speck 17—20, SclMalz 22—30, Rauchfleisch 24—30, Wurst^mren 18—40 per Kg. Gefliigel u. S.: Backhendel 15-32.50, Hennen 45—50, Enten 30—40, Gäilse lw bis 100, Truthühner 60—150, Kaninchen 10—30 per Stück. Mich. Milcherzeugnisse u. L.: Milch 2.50 bis 3, Rahm 12—14 per Liter, Butter 10 bis 44, gekochte 4t;—^8, Käse 25—100 per Kg, Käselaibchen 3—8, Eier 1.50—1-75 Per Stück. Obst: Aepfel 4-8, Birnen 5—10, Pflaumen, getrocknete 10—12.50, Trauben 18 bis 20, Mandeln 50-60, Nüsse 40—45. i Feigen 10—12, Mohn 18—20 per Kg, Kastanien 2—3, gebratene .5—0 per Liter, ^Zitronen 0.50—1.50 per Stück. ! Gemüse: Salat 0..50—2, Krautköpfe 0.50 bis 4, Karfiol 2—15, B!öhrcn und Rüben 0.25-0.50, Rotrüben 0.50—1.50, Kohlrüben 0.25—0.75, Grüne Paprika 0.80—1 per Stück, Spinnt und Schotten'bohnen 1, Grünzeug 0.25—1, Pilze 1—3 per Häufchen, Tonlaten 4, Zwiebeln 2.50—3, Knoblauch 10—14, Kartoffeln 0.75—2, Sauerkraut 4, Sauerrüiben 2 per Kg. A.!lllll!I»kMilK vkii'i.rx xvt'0»ni-:ik ^v5c?n0nr'v»ici llxv?. pi.X'rrrvss. vvxvvkvcic macht den Fufi gesund. LSian wir «In kleinere* Qunntom 8t. Rocliu« Fumal« im wurmen Funibad auf. Wir g«winn«n hindurch *in mit 0*igen gesÄttigt»« Wui«r, welche» »uf d«n wehen Fii«» «lins wunderbar woM'üiign Wirkung ausübt, »teilt diu durch SchuhdrQcken vernisaehten Schmer irn «in. lleilt dl« hartnackigsten Frostbeule», d*i u« erträgliche, durch Fruit vermachte Jucken und jede Wund# de* Fusse». B«l längerem Weichen w«r0 bis 2.75, Bohnen 4—5, Erbsen 14, Linseir j2—14, Weizeninehl .3.50—5.50, Noggeu-mehl 4.7.'^5, Mai^Wiehl 3, Haidenmehl 7. bis 8, Wc'izengries 6, Maisgries 3.75—4.50, Rollgerste tt—12, .Hirsebrein 6, Klei« 2—2.25 per Llg- Berschtedenes: .Höing 25—35 Per Klf, Kernöl 20-25, Tafel- upd Oliveni^l 20^2li per Liter. X Jugoslawien vor dem »nternationalm Schiedsgericht. Die jugoslawische Regierung hat einige Monate nach dein Umsturz die Novisadcr Filiale der P e st e r K o m e r-z ial ba uk unter Seauester gestellt und sodann liquidiert. Die Bank klagte nun Ju-goslawien beim Internationalen Schiedsgericht im Haag an. Tie Verhandlung fand dieser Tage statt und endete daMt, daß Un-giirn den Prozeß gewann. Der Internationale She, die zwischen beiden Parteien binnen sechs Monaten zu vereinbaren ist. Falls in dieser Frist eine Eimgung nicht zustandekomint, wird der Betrag im .^'aag selbst bestilnmt wenden. Ungarn verlangt einen Ersatz v-on drei Millionen Schweizer Franken. X Schwierigkeiten im Druckfachenoerkehr. Einige Postämter betrachten Drucksachen, in denen auch nur eine Ziffer mit Tinte ein^ gesetzt ist, nicht als solche, sondern als gewöhnliche Briefe, weshalb vom Einpsänger d.as Strafporto nacl)genommen wird. Insbesondere gilt dies sür gednirkte Mahnbriefe, die von Geldinstituten versandt loerden und in denen nur der Betrag oder höchstens noch der Terinin mit Tinte eingesetzt ist. Auf verschiedene Vorstellungen seitens der berufenen Korporationen antwortete das Postministerium, daß selche Sendungen tatsächlich nicht als Drucksachen, sondern nlZ gewöthnliche Vr'iese zu betrachten seien, weshalb sie auch entsprechend zu frankieren und. X Die Umsatzsteuer ans den Teoifenver-kehr. Mit Erlaß des Finanzministers von? 2. Ailgust d. I. ist auch vom Verkehr mit Devisenvaluten und aud-eren ausländischen Zahlungsmitteln die Umsatzsteuer zu ent^ richten, obwohl das Untsatzsteuergesetz vom 31. Jänner 1022 dns Gegenteil bestimmt. Auf Intervention der Handelskanunern sah sich nun das Finanzministeriunl bezw. ie Generalsteuerdirektion veranlaßt, die Durch-fi'chrung dieses Erlasses einzustellen. X Nooisader Produktenbörse vom 11. d. M.: W e ! zen : Bakkaer, 77/78 Kg. 2-5 287.50, Bakkaer und syrmisä^er, 78/70 Kg, 2?-;, i^7.50—200, Ba?kaer Theiß, 80 Kg, 282.50-283, Oberbakkaer, 79/80 Kg, 290, Vanater 78/79 Kg, 2^, 282.50—285. Umsatz 2 Wagons. — Gerste, Roggen nnd .Hafer unverändert. — Mais: Baökaer und syrmischer, alt 217.50—220, Bmrater alt 215, BaLkaer und syrmischer, garantierte Ouaktlat l8s^>—187..^)0, Baökc^er, franko Waggon Sisak 230, Baökaer, syrmischer und Vanater, neu, ;^>er D^'zeniber-Jänner 195—107.50, BaSkaer, neu, Per März-.?lpril 217.50-220, per Mai 222.50 bis 2215, Banaler gedörrt, Par Kovin 212.50—215, syrmischer gedörrt, Par. Vr-210—212.5^. Umsatz 31 Waggons. — Mebl unverönd>ert. Umsa^ 1 ?Äaltgon. Älve M. Nvmmer 2ö6 Z» l e i e in Iutesäcken: Batkaer,- syrmislj^ und slawon-^sche 170—175, serbische 1«.^. Umsatz 2 Waggons. ^Bohnen unverändert. Tendenz unverän^rt. X Ausbau des Aakxltelegraphen. Im Zuge der Berkabelung unserer Telegraphen-linien wurden auch mit Bul-<^rien und Griechenland Verhandlungen eingeleitet, um durchgehende Mlbelleitungen zwischen West« und Mitteleuropa nach dem Orient herzustellen. Bulgarien hat zu dkesem Zwek-fe bereits WaHellieferungen in Auftrag gege ben, wodurch in nicht allzu ferner Zeit eine Kabellinie von Boograd über Sofia nach Aonstantinopel und eventuell nach Angora hergestellt wird. Tie jugoslawische Regienmg wallte sich auch an Griechenland um Ber-kabelunig der Linie Gi<'vg'ielija—Saloniki und erhielt die Antwort, die griechische Regierung bereits daran se^, diese Leitung entsprechend umzubauen. Später wird das Katvl auch von Saloniki nach Athen gelegt werden. X Die Internationale Schlafwagen-Ge> sellschaft in englischen Händen. Tieser Tage h«t der Vorsitzende der Internationalen Schlafwagengesellschaft, Lord D a l z i e l, einen gröf;eren Posten Aktien dieses Unternehmens aus belgischen Händen ssir ein englisches Konsortium erworben. Diese Gruppe wird einen Trust gründen, der nach und nach alle Aktien der (^sellschaft in seine Hän^ zu bekommen suchen wird. Vorläufig zu diesem Zwecke 5^ Millionen Pmnd (rund l15s) Millionen Tinar) bestimmt. Be-kan^itlich hat die Internationale Cchlaf-wQgengesellschaft, die bereits mehrere Jahrzehnte bc^'ht, eigene Werkstätten für ihre Schlaf-, Speise« bezw. Buffett- un,d Salonwagen, die in s-anz Europa und in den angrenzenden Teilen Asiens und ??ordiifrikas in allen Turchgangszügen laufen. Tie (Gesellschaft unterhält auch die grosten Luxus-ErprestBge, die ausser der Lokomotive ans-schlieklich ihre Wagen führen. Das Unternehmen ist ziemlich rentabel. X Stechoiehmarkt. M a r i b or, lt. d. M. Der Auftrieb betrug 90 Stück. Die Kauflust war sehr flau; verkauft wurden: nur S5 Stück. -Stückpreise: 5—K Wochen alte Iungschiveine Tin. 120—150, 7 . bis 9 Wochen 18<1—220, 8^4 Monate bis 400. 5-7 Monate 420—450, 8—10 Monate 50 -650, einjährige 1000^1200. 'Preise für das Kilogramm Lebendgewicht 10 bis ll.50 und für das Kilogrmnm Schlachtgewicht 15—17 Dinar. X Der heutige Heu. und Strohmarkt ist wegen des regnerischen Wetters nnterblie-ben. Dts Landwirt i. Schwache Völker zehren verhältnsnläs;lg mehr als starke, weil erstere größere Anstrengungen n^achen müssen, die Stocktem-Peratur auf der richtigen Höhe zu halten. Dissen Umstand nrus; man sich vor Augen halten, wenn man die Herbauffüttcrung vor nimmt. l. Stallmifwerwendung. Äl^an verwende Stallmist möglichst nur zu .^"Hackfrüchten, weil d^rch die wiederholte Bodenbearbeitung der Boden durchlüftet wird und dadurch eine gute Verrottung und Ausnützung des Stall. Mistes gewährleistet wird. Der Stallmist soll möglichst dem Einfluß von Wind und Son-ne entzt>gen werden. Aus diesem (Grunde dM) m, üw,. Zagreb (."!0 m. 0.'i5 Kw), M a i lan d <31ti m. 1.5 Kw), Prag (349 m. 5 Stuttgart l."30 m. I0 Bv.). Frankfurt«. M. i420 m. 4 Bv), B r ü n n (441 m, 3 siiv), Paris P- T. T, (458 ni, 5Kw), Berlin (484 m, 10 Ä'w). D a-vent rh s^0? m, 12 V u d a v e st l556 m, 3 Äw), W a r s ch a u (III m, 10 Km). . » Sonntag. 13. November. Wien sGraz) 10.30 Uhr: Orgelvortrag. 11,00: Konzert des Wiener Sinsonieor-chesterS. — 1K.00: Konzert des Wiener-Frau-ensinfonieorchesters. — 20.05: Lchars Op-'-rette „Die blaue Mazur". Anschliessend Tanzmnstk". Preschurg 10.00: Praaer Kirchenmusik. — 18.15: Jazzband. — 20.00: Prager populäres Konzert. — 22.20: Präger Sendung: Uelx'rtragnng auS dem Weinberger „Narodni Dum". — Zagreb 17.30: Lanzmusik. — 20.30: Heitere Abend-musik. — 22: Uebertragung aus dem Rat-houskeller. — Mailand 10..W: Äirchenmusil. — 17: Konzert. — 31: Heitere Nwsik. —- L3: Nachtkonzert. — Prag 10: Kirchenmusik. — Ii: ^animermusik-Matinee. — 16.30: Konzert. 18: Deutsche Scndung. — 20: Populäres Konzert. — London (Daventry), 1<^.30: .Händels Oratorium „Messias". — 22.05: Abendkonzert. — Stuttgart 15: Ä«-sPerltheater: „Die sieben Raben". — 1(i: Uebertragung aus Schorndorfs: Festkonzert. — 21.15: Schwäbischer Mend. — Frankfurt 19.30: Uebertragung aus dem Operntheater: Wagners „Rheingold". Anschlie-» ßend: Tanzmusik. Brünn 10: Prager Sendung: Kirchenmusik. — 11: Äonzertmatinee. — 16.30: Militärkonzert. — 18: Deutsche Sendnng. — Berlin 11.30: Populäres Or-cheisterkonzert. ^ 10..30: Unterhailtungsmu-sik. — 20.30: Bunter Abend. — 22.30: Tanz mnsik^ — Budapest O: Schönheitspflege. — 10: .Hohe Messe. — 12: K^onzert des Kom-merorchesters der ungarischen Oper. — 17: Zigmnermusik. — 22: Tanzmusik. — Warschau -12.10 und 15.15: Konzert der Warschauer Pbil^'armonie. — 20.30: Abendkonzert. — 22.30: Tanzmnsik. ^ Paris (Eif. fel) 20.30: Konzert. Montag. 14. November. Wien 20.05 Uhr: Wiener Abend. — Graz 18.30: Stenographiekurs. — 19: Ser-bo-kroatischer Sprachkurs. — 20: (Urazer Kammerchor. — 21: Konzert der Bundes-polizeikapelle. — Prcßburg 17.15: Konzert des Kammertrios. — 20: Uebertragnng ans dem Präger Theater: Mascagnis „Eavalle-ria rnsticana" und Leoncavallos „Bajazzo". — Zagreb 17.30: Nachmittagskonzert. — 20.30: Konzertabend. — 22: Uebertragung aus dem Grand Eafe._Malland 21: Leich te Musik. — 23: Jazzband. — Prag 17.45: Deutsche Sendung. — 19: Prager Opern-ül^ertragung: Mascagnis „(5avalleria rnsticana" und Leoncavallos „Bajazzo". — 22: Reproduzierte Musik. — London (Daventry) 22.35: Moorats „Prnnella". — 24: Tanzmusik. — Stuttgart 20: Konzert. Anschli-ßend Wunschabend. — Franksnrt 20.15: .,HasemanNs Töchter^. Lustspiel in 3 Akten von L'Arronge. — Brünn 17.45: ^'eutsche Sendung. Berlin 17: Konzert er Künstler. 20.30: L^nner-Strauß-Nbend. Anschliessend F^alls „Brülderlein fein". 22 30: Abenduntevhaltnng. — Budapest 10' OperniVi''rtragn!isl ans dem Theater: Pue-clnis „Dnrandot" — Warschau 18.15: Tanz Musik. — 2(1..30: Mendkonzert. Ktno von vÄ7.iI1vn. 6en kui-elltdnrl'n l^ranldieitkZkrrexvl'n! 6kkadr ärodt lmsersn l^iklien von allen Kelten. t)is f^ritkstv clgr llau!?sr»n l^t s tut l.>^S0koi-m «eine ?kliodt. I''u!?sbkjZiZn. l^kllle^vannvn. Abtritt--»orte. ^us?»8s — alles mit Zvkorm denen sie überlaschend und verblüffend wirkt. Wir sehen sie da als Zirkusartistin, als Nege» rin Clown, als hungrigen (beiger, als Künstlerin im Palatschinkenbacken, als Tante ihres (Satten, ihre eigene Tante, und dann — als glückliche (Ehefrau. In allen diesen Rollen wirkt sie in bekannter Weise zwerckifcslerschütterno. Die vom ersten bis zum leuten Bilde durchaus sesselnde, hochkomische Handlung, die wir schon des Näheren zitierten, ist natnrgemcis; auch voa ersiklassiger Ausstattung begleitet. Der Film ist großartig und genießt Weltrufs ci.. Bis einschließlich Sonntag läuft im Apollo-Kino der Film: „Der Seetiger" oder „Rivalen des Ozeans" ein gewaltiges Ceedrama mit dem bertihmt^n Darsteller des Wolgaschisfers, William B oy d in der Hauptrolle^ Die Haudlung dieses aben-tenorlicheu Films haben wir bereits veröffeni-licht. Es geziemt sich nur noch, zu betonen, das; der Film ein dnrchaus fesselndes Gepräge trägt. Aber neben den prachtvollen Bildern auf See, dem Leben und Treiben so manches Seebären muh vor allem der Taifun sin der Nähe des Kap Horn aufgenommen) besonders erwähnt werden, der einfach ein regietechnisches Meisterstück darstellt. Eine so genaue Aufnahme einer schreckensvollen Sturmnacht auf einem Schiffe wird man sobald nicht wieder zu sehen Gelegenheit haben. Und dann: ein aus amerikanischen Filmen bekanntes Gesicht sehen wir da, das aut»giobiN für beqerfrischenden Humor sorgt: Bei fahler, graugelblicher Hautsarl»ung, Mattigkeit der Augen, üblem Befinden, irau riger Kemütsstimmung, schweren Träumen, Magenschlnerzen, Kopfdruck und Krankheitswahn ist es ratsam, einige Tage hindurch früh nüchtern ein Glas natürliches „Franz-Jose'f",Bittcrwasser zu trinken. In der ärztlichen Praxis wird das Franz-^ofes-Wasser darum vorzugstvcii'e on-gelvendet, weil cs die Ursachen vieler KranVheitserlcheinnngen schonend beseitigt. l!s ist in Apotheken, Drogerien nnd Spezerciwarenchandlungen erhältlich. 8079 den po«tennarbigen „amerikanisckzen Lausbuben" — einfach eine Nummer für sich. «cmo tlr«,«» viost««.) Der große Bergner- Film: „Lieb e" der noch bis morgen Sonntag im Union-Kinl» läuft, erfreut sich nach wie vor eines anhaltend starken Besuches, und verdient ihn auch, denn kein Film ist der kleinen Kirnstlerin Bergner, dem erklärten Liebling des Berliner Theater-Publikums, so aus der Seele gegangen, wie eben dieser. Das künsterisch einzigartige Spiel in dieser Rolle muß jedermann rückhaltslos anerkennen. Nebenher geht eine verständnisvoll auSgeivählte Musik mit Piecen, die die Wirkung des ergreifenden Dramas nur noch erhöhen. ?lm Montag folgt die bekannte erfolgreich« Liebeskomödie: „Die leicht« Jsabell" mit der schönen LeeParrV, Frieda Richard, Julius Falkenstein. Gustav Fröhlich und Mar Landa in den .'t'auptrollen. Ebensalls ein Film von bester Qualität. Witz und Sumor Das Zeichen. „Warum siehst du so verärgert aus?" „Meine Frau betrügt mich!" ' „Woher willst du das wissen?" „Ich Hab' ein langes Haar auf khrem Smoking gefunden." . . O Verplappert. „Weißt du noch, C'mUie, in dieser Laube überraschte nns Mama, wie ich d'ir dÄi ersten Kuß gab?!" „Ach ja — die Arme ^ drei Stunden hat sie auf diesen Moment gewartet." » Blaues Blut. Der Graf wird von einem Floh gestochen. Der Graf gebt auf die Floh^agd. Endlich hat er ihn. Faßt ihn vorsichtig mit den Fingerspitzen an und läßt ihn zum Fenster hinaushopsen. „Warum tötest du ihn n?icht?" fragt.die Gräfin. „Unmöglich," sagt würde^voN der Graf, „mein Blut fließt in feinen Adern." („Mk".) » Prosekte. Agiwtor: „Wir bauen auf die Zukunft!^ Das Volk: „Baut lieber Wohnungen." « Schlußfolgerung. „Ihre Frieda hat jetzt 'ne Stellung w? Wareichaus, HSrte ich. Wo denn?" „In der Abteilung für HcrrenenterwS-s6)e." „So? Na, dann wird sie wchl bald heiraten?" » Seine Freude. „Was freust du dich denn fo?" „Ueber dein Strumpfband. Weil es sich endlich e^nen Platz an der Sonne erobert hat." , Die Gattin. „Kennen Sie meine Frau?" „Bedaure,.hatte noch nicht das Vergnügen." „Seien Sie froh." « lkomfort. „Eins muß ich Ihnen noch sagen, ehe Sie mieten: Damenbesuche dulde ich nicht." „Wenn Sie wirklich mit allem Komfort vermieten, ist Ihre We-igerung'. berechtigt." » Irisches Sprichwort. Willst du, daß man dich tadelt, so Heirat« willst du. daß mllA dich ss stirki k IN? »V > » » » , q I r A » I ' « « eenß n. ci^L Aus der Welt der Modedame Crepe de Chine und Boilr triple hl^en wft ganz das von unlorei Großmüttern so gern getragene Linon ver» drängt, von welchem sich auch manch«? v,)ii uns noch ni^jt tr<'nnen kann Bei der gen T7ode, die di« Damen zmiidgt, möglichst wenig Wäsche zu traqen, ist Linon qen>ifz ein unflecignetes Material, da es den tti^rver nicht warm erhält. Zcide dast gen hält den Ltörper viel mehr warm und die meisten Damen, die unter dem Kleide ein einz^qes Älüä Wäsche trafen, uno zwar die Hosen« 5 kombination, wäl)len als Material dafür Crepe de Chine in Lachsrot, Rachel, Aoral« lenrot, Lichtrosa, die am bcliebtcisten sind und so gut mit einem gebräunten Teint harmoniereir. Crepe Georgette und Vo^le triple sind feiner als Crepe de Chine. Diese Wäsche wird gewöhnlich mit Alen«^oner Spitzeir oder In-krusiierungen verziert, und Mvar mit ocker« farbigen Verzierungen, die mit den Pastell« tönen des Materials so gut harnwmeren. Auf dem heutigen Bilde bringen wir daZ Mieter eines Nachthemdes mit lan« gen Aermeln auS plissiertem Crepe Georgette und mit Alenyoner Spi^. D«s weitere Muster ist auS Boile triple, verziert mit runden Spitzenmotiven und mif der Schulter mit einem Bande zusami^iengehalton. ! Anb<'i eine tzosenkombination aus Crepe de Chine mit einer Ockerspitze. Alle anderen Modelle können aus demselben Material hergestellt werden. Oft wird die stelle, wo der Stoff und die Spitzen zälsammengenäht sildd, mit kleinen gestickten Girlanden verdeckt. Bei reicheren Modellen sind die Spitzen noch mit einer Stickerei geschmückt. Sehr hübsch find Heuer die H a u s p a n-t o f f e l - Modelle. Sie lverben aus ver- schiedenen farbigen L^derarten, aus Samt, Lams, deren Farbe mit der Wäsche überein-stinunt, hergestellt. Wir bringen heute auch einige Modelle für unsere Kleinen- An Kieidchen aus Latnett, mit Bienennestern verziert. Ein allerliebstes russisches Röckchen aus Wolle und Seide. Darunter kommt ein kleines Hemd» Teidchen. Ein sehr geschmackvolles Kleidchen aus gichtblauem Taft mit einem Silberban-de. Die übrigen drei Modelle sind cnis Jersey in lichten Farben crus demselben Stoffe, nur in anderer Farbe. Das Ho'Sbanb Wae neue amerikanische Mode. „Es seht ein Mann im Syrerland, führt ein Kamel am Halfterband . . Mit die-fem Sprüchlein hoiben wir uns als Kinder oft geneckt, aber dabei ist es uns nie in den Sinn geio-mmcn, dah einmal im Ernst eine Dll^k>and anziuschoffen, damit man die Paare, die zusammengehören. sofort an dem gleichen Halsschmuck erkennen könne. Möglich ist alles; nielleicht is! die Zeit nicht mehr kern, da der Verloblm.i? rin^ als verciltet gilt, und zum Symbol ih' rer Liebe und Treue schenken sich die juncien L^'te jmsasÄ»and mit Kette Na sa — mit der K^tt<' maa es ja woh«! man-'^m^l seine Nichtiakeis haben. Margarete tzo dt. Kochs ezepte h. Ungarisches Kraut. >dilograinm fri-sch'es Sauerkraut, Zl) Dekagramm scinc^ehack-tes, fettes Sch»veincfleisch und lö Dekagramm Reis w<'rden dazu verwendet. D>.is Fleisch wird mit einer geknackten Zwiebel, ein wenig Pfeffer und Majoran fleröstet, der Reis da^uaejieben. mit nicht viel Aasser angegossen, mitgedünstet. In größere Rein l^'gt man die Hälfte vom Kraut aleichmäßig ein. darüber 5^lei^ch und Reis, obenauf das restlich' Krant. Man fliesit nun eine grosse Tasse saure Milch oder Rabm darüber und eine reichliche halbe Stunde im Rohr braten. h. Scheiterhausen. 6 bis 3 Semmeln, vom Vortag, dünn'ch?ibig geschnitten, einige geschälte. dünnscheibig geschnittene Aepfel, Birnen und ^^M'tschken imd einen Löffel voll geriebene Nüsse oder Haselnüsse »tischt man in einer Schüssel und gießt Liter M!ich dllrüber. In mit viel ^tt ausgestrichene Form bringt man die Mischung von Obst und Se?nmelsure Milch daran. h. Gebratene Eier mit Speck. Fleischigen geräucherten Speck schneidet man dünn-streifig, belegt eine flache Psanne daniit und läßt auf gähem Feuer einige Minuten braten, dann schlägt man frisch? Eier neben ^einander über den Speck, läßt noch ^ lange «««I »«sgGAPkUUffvI,» PUQU» .»»»» am Feuer, bis die Eier halbim'ich gebraten sind, dann gibt man die Speise aus der Pfanne, mit grünen, Salat oder grünem Gemüse, zu Tisch. Nsatzllches und VraNlsche k). Entfernung von Storkflecken aus Lein« wand. Um diese zu beseitigen, werden IS Gramm gepulverter SalmicN mit Sö Granim Kochsalz geinischt Mid in einem Liter frischem Wasser aufgelöst. Die t.rockene fleckige Wäsche breitet man a^uf einem Rasen aus. benetzt die Fleclen einigemal mit obiger Lösung, läßt die Wäsche an der Luft trocknen und wiederholt dies VerfcchM reii. bis die Fleclen ver'chwunden sind^ h. Kartofsel-Abgußwasser l-ißt 'ich go.nz vorzi'l.glich zum Entfernen von Fleclen aus Silbersachen verwenden. , l). Reinigen von Messer und Vabel. Um Messer und Gabel schön rein und glänzi:nd zu machen, zerschneide man eiue ri>he Kartoffel, tauckie sie in ein feines ^^ie^el-mehl und Kalkpulver und reibe die zu reinigenden Gegenstände damit ab. Billig und gut ist dieses Putzmittel. Vcan wird sich stetS dieses gern bedienen. h Linoleum bekommt nie Risse, wrnn man es hin iind wieder mit einer Misch^llng von Olivenöl und Essig zu gleichen Teilen abreißt. h. Silber kann man am schnellsten da« durch reinige?! und blank machen, wenn mau es mit Mechlilalkohol abwischt und dann mit einem weicl)> I I >»i>i>»« »w « vsmpk- ein ,et,li«eve!Ü«r »teikr XrixeO un»t «Ile Krön« tier Ued«» KIei«w«L. »l« Warnung Warne htemit jedermann mit meinem Sohne Johann Kröll aus Segovci Geschäfte abzuschließen oder ihm Seid oder Geldeswert zu leihen, da ich sür nichts Zahler bin. Nur mein Sohn Alois Kröll ist berechtigt siir mich Uchtsgüllige Geschäfte abzuschließen. ' Segovci pri Apatah. ll. November 1927. Ioftann Krön. Mttdlenbesltzer. Bereit sein, ist alles Im Leben. Do zu gehört heule unbedingt auch die Kenntnis Aber die Fortschritte In Wis-sensdiofl und Technik. Diese Kenntnis vermittelt in fesselnder Form die illustr. Wochenschrift „Die Umschau". Verlangen Sie kostenlos das Probeheft 10 vom Verlag der Umschau in Frankfurt a. 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TrMUtze POl«tlchek^ Enkelin. l für Tänzerinnen von 68 Din aufwärts zu haben bei H. irpin, u234 Maribor,Glavnitrgl7 ■ I Hüll II I ■»■■—■II 9lette8, cutftänbige«, gefuitbeä Mädchen für alles tuit 3. 9lo« Dcuiüec ober 1. Ttjembcr ge« fud)^ Giute ©einblütig, 300 ;in. 2of|rt. Grefte in bet 93er» umltun^ 13535 ! Franz Swaty's Hautstein entfernt Hü hneraugen, Schwielen, und harte Haut schmerzlos, schnell und ohne Gefahr, Krztlich empfohlen! Zu haben in Apotheken, Drogerien und Galanteriewarenhandlunyn« d1/^S0IZbl«.7jZ zu»^ic^v/ U!.lc>o^ r^o.« 7xl.ep«(Ztv «2^ kWil^Ms l5«Kms«Kn»»I »tsM GRÖSSTES UNTERNEHMEN DER. SEINERZEITIGEN UNTERS' Ia Schneeschuhe und Galoschen Original Norwegische Garantie-Ware!! — Marke Viklng — Frisch eingelanpt tür Kinler, Mädchen, Knaben, Dörnen und Herren Alleinverkauf für Marlbor MiA.UoUtaM Ga oschen- und Schneeschuhe-Reparaturen weiden entgegengenommen ■nd ra»chest duichgefülirt. 13529 Seite {Man SHwowH:, GalHgar, Wathholder. 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I»öL^ Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich; UDOKASPEH, journalistt. - Für den Herausgebe, und den D™* verantwortlich: Direkt«. 5lAiSKO DETELA. — Beide wohnhaft la Marita* StodijliMii