Nr. 3. Freitag, 4. Jänner 1907. 126. Jahrgang. Mbacher Mum 2^X ,^n , "^"^' Mit Pustuersendnng: nanzjnhria .'!«, k, lialbMmn 15 X. Im Kontur: «auMlirin ^ « lv, imiuMiriss ii x. Fiir die ZnsteUunn ins Haus ganzjähiil, 2 K. — InseitionSgebllhr: ssür llciue Inserate 1 vis zu 4 Zeilen 50 !,, nrüszere per Zeile 12 l> i bei öftere» WiederliulMM» per geile « >,, 1 Nie «Lnilinchrr Zeitnnn» erscheint täglich, »>>! Au«nnl)ine ber Sunn »>,d Friertasse, Die Ädmiüistralioil liesiudct sich .ttonssrcßplav Äir. 2, die Ncdattion Talinntingasse ?ir. 10. Vprcchstunden der Rcdalliun uun 8 l>io 10 Uhr vor- mittags, Unfranlierle Briefe werden nicht angenommen, Manuslriptc nicht znruclncstellt. MchtnmtNcher Geil'. Nenjahrsbctrachtungen. . .,.^" ^elijahrsbetrachtnngen dor Blätter beschäftigen sich znnleist init dm beiden großen Er-^nissen, welche richtliilggebend für die beiden Staaten der Monarchie gelvorden sind: mit der ^ahlreform in Österreich und mit dem Übergange der Herrschaft in Ungarn ans die Uuabhängigkeits-Partei nnd der Eiilfetzling de^ Koalitionsnnni' steriunls daselbst. Die „^cene Freie Presse" erinnert daran, daß das Jahr 1!)07 ein zweifachem Inbilänmsjahr sein werde. Vierzig Jahre werden verflossen sein seit der Krönung des Baiserszum .'»tönig von Ungarn nnd der damit verbnndenen Begründung dor dualistischen Verfassung der Monarchie. Das vierzigjährige ^ululänm werde anch die österreichische Dezember Verfassung seiern. Heute rnhe der ungarische Aus-weich in deu Häudeu von Gegnern uud die Te-zcmberverfassuug ist durch die Wahlreform gründ-lM) umgestaltet worden. Das „Nelie Wiener Tagblatl" fordert die ^'aillieruug aller fortschrittdfrenndlichen Männer, damit die neue Ara nicht die Hoffnungen täusche, die sie mit verheismngsvollem Glänze als Nen-lahrsgruß entbietet. Die „Zeit" hofft auf eine bleibende Bekehrung der Staatsleuker und auf eiueu langen Zeitranm friedlicher und freier Fortentwicklung. Das „Neue Wiener Journal" konstatiert mit Befriedigung, daß sich im abgelaufenen Jahre über ^ll ein Zug uach links, von, Konservativismus zum o-ortschritt bemerkbar machte. ^ Auch die „Österreichische Volkszeitung" ist der ^mncht, das; der allgeineine Entwicklungsgang in wtseren Tagen so lebhaft sei, wie nie znvor. Das „Illlistrierie Wiener Extrablatt" hoffl, daß das Jahr )!X>7 leine schlimmeren Überraschnn gen bringen werde, alo das abgelanfene. Das „Vaterland" beklagt die Angriffe, welche die Kirche im abgelaufenen Jahre zu erleiden hatte. Die „Tentsche Zeitnng" sieht am Schlüsse des Jahres in Österreich hoffnungsvolle Ansätze zur Gesundung, in Ungarn das alle Übel heftiger wütend als je zuvor. Das „Wiener Dentsche Tagblatt" erblickt die Hauptaufgabe des neuen Jahres iu der Auscin-audersetzuug mit Ungarn. Die „Arbeiterzeitung" sagt, das neue Jahr solle ein Eroberuug5jahr für die Arbeiterschaft werden. Japanische Marine. Man schreibt ans London: Nach den Darstellungen japanischer Matter über die Verstärkung der Marine sind derselben folgende Neubauten hin zugefügt worden, beziehungsweise in der Fertig stellung begriffen: die Schlachtschiffe erster Klasse „Aki" und „Satslima", jedes vou 1!).<")()<) Tonneu, die vier Panzerkreuzer erster Klasse „Ibuki", „Ikoma", „Kuruma" und „Tsutuba", zu je uu-gefähr 1^j.5tt<' Dc>l'c„g<,,. (Nachdruck verlwien,, ^'> ^lltm alls dem Fahrdamm bei strömendem ^sssn, in der festzusanlinengekrampften Haud deu ^nnrm halleud, niil deu Unterarmen lind Ellbogen uugnlich verschiedeile Päckchen an sich pressend nnd üNden! noch unter verzweifelten Anstrengungen be 'uuht, mit der Linken das Kleid hochznraffen, stand 'vemu) nnd starrte mit zornigen, tränenverdnnkelten gucken der überfulllen Etraßeubahu nach, die so "'en von dannen sauste. y ^as war ja znm Verzagen! Bereits die zweite -"ahn, mit der e» ihr so ging! War denn hellte «^6 verhext? Und vorher dieses Hernmlaufen von ^omnis zu Pilatlis, das lauge Warten in den "lNsalls überfüllten Läden, das ewige mühselige "Mmailf- und -Zuspannen nnd überall diese cm- w.>,' "' ^dringlich lächelnden Blicke — ach, es U"'znm Rasendwerden! na^ "o'^ -"^^' ^ ^un l^bt nur deu weiten Weg ui?"?"^ gelangen ^ Daheitn harrteu Schwester n.iiL ^V^"^"' boreits ungeduldig ihrer, samt der o' ""'digen Einkäufe, die zur Vorbereitung für Word.,, >'"^ """ '"^"'uys Zuküuftigem" gemacht iln-l'- " ""'"'' ^l^ '"an in der Familie scherzend ttanni' <^"a"'s Vrndcr, Axel, den jnngen Maler, gar ui.^ f ""? ^'" h"^e ihn, obgleich sie ihn noch zenkn 5 ^'"Ue, diesen Damenliebling, diesen Her schne ' 5 plötzlich die Lanne hatte, daherge-schen "Äs ^'^"^ "U"' sich die Kleine mal anzn-su' gründ 'I '." '""'"'' 'bnl ia schon zeigen, er sollte una ,^s l -V."'uen lcrnell, nnd zwar von der aller Seite! '»in nw,' " ^" "id lag im Straßenschnnltz. O folgten drei andere Päckchen dem Beispiele des ersten! Die Tücke des Objekts! -- Der Verzweiflung nahe, bückte sich Henny nochmals, doch nun kam noch etwa) anderes, lim das Maß ihres Schrecks uud .^nmmers voll zn machen. „Heda! Vorgesehen! Znm Donnerwetter!" schrie ein biederer )1iosselenler. Sie taumelte empor; im selben Allgenblicke fühlte sie sich von einem kräftigen Arm ergriffen nnd znr Seite auf das Trottoir gerisseu. Irgend jemand lachte dann laut auf und rückte ihr höchst ungeniert den Matrosenhnt znrecht, der ihr übers Gesicht gerntscht war. Nnn stand sie in Sicherheit, aber dem Weinen nahe vor Zorn lind Scham, da nnd betrachtete nicht gerade freundlich ihren Netter, einen eleganten, jnngen Herrn mit interessantem, spitzbärtigem MepIMogesichte. Henny stammelte ein paar kühle Dankesworle lind wollte an ihm vorbei weiterstürzen. Doch er hielt sie zurück. „Aber Ihre Pakete? Wollen wir nns nicht mal erst nach denen nmschanen?" „Nein!" sagte sie im höchsten Ärger. „Es ist mir ganz gleichgültig, was ans ihnen wird!" „Aber da wird Fran Mama doch jedenfalls sehr schelten. Warten Sie nur einen Aligellblick, Fränlein. Ich werde mich noch einmal auf den Fahrdamm wagen." Ehe Henny es sich versah, war er schon wieder netx'n ihr, die beschmutzten Pakete in Händen haltend, „Alles gerettet. Nnn schlage ich vor, daß wir mal gleich hier nebenan zu Aschinger hineingehen. Sie erholeil sich dort ein weuig von dem Schrecken und lassen sich dann die Sachen neu eiupacken, nichtV" So sprechend schritt er neben ihr her nnd nnn öffnete er bereits die Tür des bezeichneten Lokales. Ob Henny wollte oder nicht, sie nuchte mit. Bald saßen sie in einer gemütlichen Ecke; der Fremde bestellte sofort zwei Glas Müuchener. Dann sah er sie aus seiuen schwarzeil Tenfelsangen so recht nnverschämt lnstig an. 's ist doch ein dolles Leben, was? Man wird beinahe überfahren uud weiß gar uicht, wie! Aber unn ist der Schreck doch vorüber, nicht, kleine Mans?" Henny wurde duukelrot. Kleine Maus! Das war ja ein ganz unverschämter, frecher Mensch. Für wen hielt er sie denn? In ihrem bespritzten Hiegen-röckchen lind ihrer Verwirrung »nachte sie gewiß keinen allzn vornehmen Eindruck - - aber — immerhin „Nun seien Sie doch ein bisset gemiitlich!" fuhr ihr Gegenüber fort. „Oder sind Sie mir böse? Ich hab' das Wetter aber doch nicht gemacht und für Ihr Pech kann ich ja anch nicht. Für wenn hatten 3ie denn gar so viele Päckchen zn besorgen, wenn ich frageu darf? Für die Frau Mama?" Henny gab sich einen Ruck. Diesem Flegel mus;te man doch einen Dämpfer anfsetzen. und wenn es gleich mit einer Lüge geschah. „Nein, für, meinen Han shall", log sie deshalb. „Mein Mann, der Nechtsanwalt ist, erwartet seinen Brnder ans Italien zn Bestich ~ nnd da ^ da hat man natürlich allerlei Einkäufe zu macheu." Es war ihr recht schwer geworden, das herauszubringeil. Aber sie hatte ihm, Gott sei Dank, sichtlich ordentlich eins versetzt. Der Mephisto war bei ihren Worten förmlich zusammengeknickt. „Mein Schwager ist Maler", fnhr Henny erhobenen Hauptes fort, „und Künstler machen bekanntlich immer große Ansprüche, besonders, wenn sie schon so berühmt sind wie er." „Sagen Sie das nicht, gnädige Fran", — er sprach zn ihrer frendigen Genugtuung in ganz verändertem Ton — „Künstler find sogar oft weit anspruchsloser als andere Menschen. Was anderen als ein Nichts erscheint, vermag sie in Begeisterung zn versetzen, uud wiederum, was anderen Lebens' bedürfni'5 ist, verschmähen sie, weil ihnen ihre Knnsl genügt, sie vollauf befriedigt." (Schluß folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 3. _______________________18 4. Jänner 1907. uotigeu Maßregeln zn treffen, tim sich Raifulis zu beiltächtigen oder ihn wenigstens unschädlich zn machen. Jedenfalls darf man annehmen, daß die Tyrannei Raisnlis bald ihr Eitde finden wird. Die Anwesenheit der drei- bis viertausend Mann des El (''»ebbas in Tauger und dessen Umgebungen ist eine sehr ernste Bürgschaft gegen jeden Ausbruch des Fanatismus bei den benachbarten Stämmen. Man kann in diesem Augenblicke noch nicht voraussehen, welche Haltung El (^iebbas nach Erfiillung der ilun vont Sultail Abd-el-Aziz anvertrauten Aufgabe einnehmen wird. Tie Frage ist, ob er in Tanger verbleibt, bis die Polizei, deren Organisation man vorbereitet, so weit sein wird, das; sie die ihr zugedachte Rolle überuehinen kauu, oder ob er mit seiner Me-halla bald nach Fez zurückkehren wird. Zweifellos werden seine Entschließungen von den Ereignissen, der Haltung des diplomatischen Korps uud den ihm aus Fez zugeheudeu Vefehleu abhängen. )ln der Organisierung der Polizei wird gearbeitet, es ist jedoch, wie bereits einmal belout wurde, wenig wahrscheinlich, das', sie vor zwei Monaten wird M5 ^eben treten können. Politische Ueberficht. Laib ach, 3. Jänner. Wie die „Pol. Korr." erfährt, hat der k. n. k. Minister des Änßern. Freiherr von Ä h r e n t h a l, dem kön. italienische!^ Üilinister des Ätlßern, Herrn Tittoni, durch den k. n. k. Botschafter Grafen Lützow seine (^lücklvüitsche zum Jahreswechsel nnd zugleich seine aufrichtige Gratulation anläßlich der Herrn Tittoiu von Seiner Majestät dem Könige zn-teil geloordenen Aliszeichiiung übernn'tteln lassen. Feruer hat Freiherr von Ährenthal dem deutschen Reichskanzler Fürsten von B ü l o w seine herzlichen Wünsche ausgedrilckt und ihn gebeten, Seiner Ma jestät ,^aiser W i l h e l Nl seine ehrfurchtsvollen Glückwünsche anläßlich des Jahreswechsels zu übermitteln. Dem Herrn Minister des Äußern Freiherrn von Ährenthal sind anläßlich der Jahreswende vom russischen Minister des Äußern, Herrn von Iz-v ol 5 k y, vom rnmanischen Ministerpräsidenten, Herrn E a n t a c u z ö n e, und vom bulgarischen Minister des Äußern. Herrn Dr. D. Stanöev. Gluckwünsche zngekommen. „Lidove Novini" lneldeit ans Prag: In den Vordergrund der Politischen, Erörterung rückt all-mählich der Plan, eine d eu tsch - cz ech i sch e Verständigung in Böhmen herbeizuführen. Für die bezüglichen Verhandlnngen war der Wunsch Seiner Majestät des Kaisers maßgebend, der bereits wiederholt eine Regelung der Verhältnisse in Böhmen nach mährischem Muster wünschte. Die Reise Seiner Majestät des Kaisers nach Prag wurde hauptsächlich aus dem Grunde verschoben, weil man die Zeit nach Erledigung der Wahlände-rung für etwaige Verständigungsversnche günstiger ansieht. Die europäischen Regierungen, denen die P r o t e st n o t e des H eiligen S t u h I e s gegen die Beschlagnahme der Archive der P a r i s e r N' u u tiatur übermittelt lvurde, beschränkten sich bekanntlich ans die Bestätigung des Empfanges dieser Mitteilung, ohne eine weitere Bemerkung hinzuzufügen. Dieses Verhalten der Regierungen hat im Vatikan, wie eine Meldung ans Rom gewissen ten denziojen Darstellungen gegenüber versichert, keinerlei Enttäuschung hervorgerufen, da, mit der Versendung der erwähnten Protestnote kein anderer Zweck verfolgt wurde, als die Kennzeichnung des Vorgehens der französischen Regierung. Eine weitere Ausdehnung dieser Aktion war von vornherein nicht beabsichtigt und der Vatikan hat insbesondere nie daran gedacht, irgend eine Intervention der einen oder der anderen Macht zn seinen Gunsten zn verlangen. Nach einer Meldung ans Paris glaubt man dort, daß die Stelluuguahme des englischen Ka^ binettes zum Projekte eines unterseeischen T null e l s zwischen Dove r lind EaIai s eine gün stige ist. Es wird sich darüber erst nach Einholung des Gutachtens des Armeerates und des Flottenkomitees äußern. Wie versichert wird, würde das Projekt des Kanalnmnels, falls das Kabinett Eampbell-Bannermann demselben nicht entgegen tritt, im Uuterhause eine starke Mehrheit finden. Seit einiger Zeit zirkulieren anf K r. eta auf verschiedene Anzeicheu basierende Gerüchte, die türkische Regierung beabsichtige, sich von der Kreta-angelegenheil zurückzuziehen, worauf das Protet' torat über Kreta dann nnr von den drei übrigen Großlnächten ausgeübt werden würde. >tönig Eduard hat an den E m i r v o n A fghani st a n znr Begrüßung bei seiner All kunft in Indi e n folgendes Telegramm gesendet-„Die Kunde vom Besuche Eurer Majestät bei mei' nem Vizekönig und Generalgouvernenr erfüllt mich mit größter Genugtuung, da ich in diesem einen Beweis von den, freundschaftlichen Beziehungen Eurer Majestät zu meiner Regierung erblicke. Ich wünsche von Herzen, daß die Reise Ihnen eine an genehme Erholung von den Staatssorgen sein werde." Tagesuciligleiten. - (W n r u m h e i r a t e t d ie S i g n o 2,- i n a?) Anf diese Frage gibt. dem „V, T," znfolge, cer be-kannte Soziologe und Oberstaatsanwalt Lino Forri» am in einer nenlich erschienciien Abhanolnng eine be-achtenswerte Antwort. Ierriani hat ^)5 junge Danlen von 15 bis 17 Jahren, und zloar ans allen Teilen Italiens befragt und folgendes festMellt: 5 heiraten, nin alleiil ausgehen zn können: U) uin sich zn amüsieren, 5 uni zu reisen. 7 um ein eigenes Heim zn haben, l!1 ohne Angabe eines besonderen Grundes, 3 erklärten, überhaupt nicht heiraten zn wollen nnd nnr 4 sprachen von liebevollem Interesse für ihre künftige Familie und Handlichkeit. „Von 95 jungen Damen", bemerkt Ferriani hiezn, „sind also nur vier, die in der Schule öer Häuslichteit erzogen sind, die mit Liebe an ihr künftiges Heim denken! Für die Mehrzahl bedeutet die Ehe nnr das Vergnügen, die Freiheit, die Äußerlichkeiten der Salons, die Frivolität der Gesellschaft nnd den Flirt . . . Unsere jungen Damen bringen eine nette Vorbereitung in oie Ehe mit!" - - (D i e G r a d m e s s nngd e r K opfb e d e k-k n n g.) In London besteht ein Vel-ein, der gegen jede Art von Kopfbedecklllig Front macht, weil sie angeblich alle möglichen Krankheiten der Haare nnd des Haup' tes verlnsachen soll. Ist es nun aber schon im kalten Winter sehr nnangenehm. mit bloßem stopfe zn gehen, so muß mali anch, nm sich gegen die grelle Sonne im Sominer zn schützen, einen Hut tragen. Nach dieser Richtung hat man eine originelle Statistik anfgebracht. Wenn das Thermometer 33 Grad Celsius zeigt, so sind unter einem Panamahnt ^5 Grad Celsius Hide, nnter einem Etrohhnt 27 Grad, uilter einem schwarzen Seiüenhnt ill Grad, unter einem Helm 35 Grad nnd unter der Mühe eines Chauffeurs sogar 3(> Grad. Diese letztere Tatsack>e ist interessant aus de>n Grunde, weil dadurch erklärlich wird, warm» an heißen Som-mortagen s» viele Chauffeure vom Hitzschlag befallen Norden. — (Pensiolt 3 za h l n il g » ach 12 3 Iah-ren.) Als Militärpellsionomliknnl kailn wohl ein Fall gelten, der ans Vermont, einem der Nen-Eng-land-Staateil von Nordamerika, berichtet wird. l)!l Jahre alt, sta.rb dort ei,ie Fran, die als letzte Überlebende eine Pension der Vereinigten Staaten Negierimg fiir die Teilnahme ihre» Manne5 an dem Be^ freinngskampf der Ullioll gegen Englalld (1775 bis 1783) bezogeil hatte. Tie Verstorbelle verheiratete sich im Jahre 1835. Ihr Mann, ein früherer Soldat der amerikanischen Nevolntimlsarmee, war damals 75 Jahre alt. Nach seinen, Tode im Jahre 1853 erhielt die Witwe zunächst eine monatliche Pension von zwölf Unrecht Gut. Roman von V. Voronh. (31. Fortsetzung.) (Nachdruck uerbutf»,! Diese Stimme war dem Lauschenden wohl sehr bekannt. Sie gehörte Guido. „Wie, schon fort, zu so früher Stunde? Aber, bester Baron, geht ja gar nicht!" „Muß, lieber Freund, muß! Sie wissen, ich darf oen Zug nach Berlin nicht versäumen. Es ist hohe -;eit." Stimmengewirr, Gläserkluren, bedauernde All-?, rufe, einige Witzworte oes Scheidenden, denen lantes Lachen folgte, dann die Bitte: „Lassen Sie sich nicht stören, meine Herren!" „Nnn. bio an den Ansgang dieses Lokales werde ich meinen werten Gast dock) begleiten dürfen!" Die Tiir flog auf. Zwei Offiziere gingen laut lachend an dein in >einer Nische Sitzenden vorüber. Der eine lehrte bald darauf Zurück, den Zipfel der Ser-viette im Knopfloch, das hübsche Gesicht tief gerötet. „Guten Abend, Cousin!" rief Jean. „Guten Abend!" erwiderte Guido, ihm Zunickend, ohne, stehen zn bleiben. „Du entschuldigst wohl. Ich habe mehrere Frennde geladen und darf mich ihnen nicht entziehen." Jill nächsten Ailgenblick war er verschwunden. Jean preßte die Zähne in die Unterlippe, nnd sein Nlick bekam wieder einen häßlichen, bösen Ausdruck. — Ignoriert, beiseite geschoben' cwschmi des schmnt-kcn Leutnants naher Verwandter, doch nicht würdig mit ihm lind seinen Gästen am selben Tisch zu sitzen! — Das verdroß, das wurmte ihn in der tiefsten Seele. Er bedauerte jetzt lebhaft, nicht lieber geschwiegen zu haben. Was mnßten die Anwesenden — und deren gab es so viele — ocnken! Abgeblitzt in so verletzenüer Weise! — Einen vergiftete,: Pfeil hätte er dem Übermütigen, Rücksichtslosen, Hoffärtigen, nachsenden mögen. — „Entschuldigen Sie, ist dieser Stnhl frei oder fur jemand, der noch erwartet wird, bestimmt?" „Er steht Ihnen zn Diensten!" erwiderte Jean dem elegante», ältereil Herrn, der bisher an einem ganz nahestehenden Tische gesesseil hatte mW jetzt fort fuhr: „Würden Sie mir gestatten, hier Platz zn neh-men? Wo ich bis jetzt saß. zieht es empfindlich vom Fenster her. Wenn ich aber störe " „Baron oe Noisenii", stellte sich der Fremi>e höflich vor. „Jean Hnber, correspondent der Firma Martin Hnber." „Ah — also wohl verwandt mit dein Chef?" „Ja, seilt Neffe." „Sehr angenehm! Freue mich aufrichtig, Ihre Bekanntschaft zu machen. Wenn ich eben recht verstand, ist der hübsche, schileidige Hnsarenlentnant, mit, welchem Sie spracheil. Ihr Cousin?" „Allerdings!" Noiseuil drückte anf die Klingel lind gab dein Kellner Befehle. Als gleich daranf Austern, Kaviar nnd Pommery serviert wnrden, wollte sich Hnber entfernen, aber Noi-feuil hielt ihn mit den Worten zurück: „Sie dürfen meine Elnla>ünng nicht refüsieren, sind wir doch beinahe Landü'lente, da Sie einen Teil Ihrer Kindheit in Paris verlebten." ..Woher wissen Sie das?" fragte Jean betroffen. „Zu jeder näheren Erklärung bin ich gern bereit. Also bitte —" „Vielleicht treffen wir nns morgen wieder hier. Es ist 10 Uhr l5 Minnten. Ich muß lt^'g." „Haben Sie nnnmstößliche Order, vor l> Uhr daheim zu sein?" „Je nnn, wer eine abhängige Stellung ein nimmt —" „Ich dächte, Sie hätten nnr Ihre Arbeitskraft und nicht auch Ihre persönliche Freiheit zur Verfii-gnng gestellt." „Wohl wahr. aber —" „Wenn Sie diese Vorichriften so streng respektie-ren müssen, dann bleibt mir sreilich nichts mehr übrig, als auf das Vergnügen läiügeren Beisammenseins zu verzichteil. Ich bedaure das nm so mehr, als ich die Ehre hatte, mit Ihrem Herrn Papa befrenndet zn seilt nnd mit ihm in geschäftlicher Verbindung zn stehen, und weil ich Ihnen verfchiedene, für Sie wich-tige Mitteilungen machen könnte. Doch sobald eine Nlx'rschreilnng der festgesetzten Ttnnde zn Verdrieß-lichteiten für Sie führt und Sie sich nnn einmal zn strengsten! Gehorsam verpflichtet haben —" „Lieber Gott. so ängstlich ist die Sacl> wohl nicht", erwiderte Jean gereizt. „Ich achte natürlich die Wünsche deo Oheim,c>. fühle mich jedoch nicht gerade zn fllavischer Unterwerfung gezwungen. Es ist mir sehr lieb nnd interessant, einem Freund meinem verstorbenen Vaters zn begegneil, mithin akzeptiere ich Ihre, giitige Einladung, Herr Baron, natürlich nnter der Bedingung, daß Sie mir versprechen, demnächst mein Gast zn sein." „Mit dem größten Vergnügen!" Bald war ein animiertes Gespräch im Gange. Jean hörte mit gespannter Aufmerksamkeit anf die Worte des Fremden, denn sicher war es nicht der ;x?r lende Champagner allein, der seine Wangen glühen, seine Allgeit wie im Fieber brennen machte. „Wenn sich nnr Beweise erbringen ließen. Herr Baron!" flüsterte er endlich. „Ohne diese würde ja doch altes nnr ein Schlag ins Wasser bleiben," „Ich hoffe, daß sie anf Grnnd einiger Anhalts-punkte herbeizuschaffen sind, nnd wenn nicht gleich, so doch später. Nun, gute Nacht. Herr Hnber! Es sollte mich srcnen. wenn es mir möglich wäre, den Kindern meines alten Fwundes einen wichtigen Dienst zn leisten." „Eines gewissen Mißtrauens konnte ich mich aller dings nie erwehren. Als Kind denkt mail doch wenig darüber »lach, alx'r später sagte ich mir oft: Es ist seltsam, daß des Oheims Verhältnisse lnrz nach meines Vaters Tode eine so entschiedene Wendnnn zum Besseren nahmeil. Sie sprechen von verschiedenen Anhaltspunkten. Darf ich diese nicht kennen?" (Fortsetzung solgt.) Laibacher Zeitung Nr. 3. 19 4. Jänner 1907. Dollars, die später verdoppelt wurde, so das; ihr . Staatseinkommen zilletzt etiva 12n der Kriegsteilnehmer ausrechend , zll sorgen, hat somit eine Pensionszahlung noch !2^ , Jahre.nach Boeudignng jenes ersten Feldzuges statt gefunden, den die Vereinigten Staaten geführt haben. - (E i n V u r e au für S e I b st m ordk a n ^ d , d a ten.) Aus London wird gemeldet: Die Heilsarmee eröffnete ein Bureau, in' nx'lchem jenen, die einen Selbftniord planen, mit Rat nnd Tat an die ^and gegangen lverden soll, um sic von ihren, Entschlüsse abzubringen. Die Selbstlnordkandidaten, welche in eine Situation geraten, die ihnen jedes Weiterlelx'n unmöglich erscheinen läßt, warden einge-laden, sich schriftlich oder mündlich an das betreffende Vnrean zu lvenden, welches ihnen die strengste Go» Heimhaltung aller Geheimnisse garantiert. ! A n s st a tt n n g s w u n d e r a n f o ^ r e^n glisch e u V ü h i, e.) Aus London wird berichtet : III London, der Stadt der Ansstattnngstheater. werden niit jedem Jahr neue erotische Szenenwunder erdacht. Im Drurli LaneHheater ging am letzten Mitt woch eine neue 5tinderpantomime in Szene: die gan zon N'nuderlichen Fahrten nnd beriihnlton Abenteuer Eindbad, des Seefahrers, lverden anf der Biihne leibhaftig vor Augen geführt. Mit welchem Aufwand das geschieht, kaun man ans dem Inhalt der Szenen st'hen. Das erste Bild spielt auf dem Meeresgrunde, im Heim der Moermädchen. Alsdann bringt die Verwandlung einen kostbar ausgestatteten persischen Gar-wn. Eine Gesandtschaft der „Kaiserin der Sahara" sucht oen berühmte» Seemann anf: der Gesanoie lommt auf einein lebenden Kamel anf die Bühne geritten und ihm solgt eine unabsehbare Karawane von Vegloitorn und Dienern, die auf kaun, minder kostspielige Art beritten gemacht find. Anf Löwen, ,Uän auruhs, Pelikanen, Straußen und allerlei anderen ^'bonswürdigeu Vertretern oos Tierreiches koinint die M>ar bah er getrabt: diese gnteu Tiere freilich sind nicht so leibhaftig lebendig wie das Kamel, aber mit w'oßem Aufwand an dosten n»d Mühe kunstvoll konstruiert, daß ihre Bewegungen sich von denon ihrer lebendigen Brüder kaum uuterscheideu. Das dritte Bild spielt auf dem Schiffe, anf hoher See; ein Sturm zieht herauf, Donner grollen uno Blitze sprühen, und schließlich scheitert das Fahrzeug an einer Klippe. Die nächste Szene bringt einen riesigen Walfisch auf die Bühne. Sindbad hat den Nucken des Ungetüms erklommen nnd glaubt auf eiuer Infel zu sein. Seine Gattin kommt in einem großen Waschkübel über das Meer gefahren und „landet" ebenfalls auf dem Wal sifch: uene Genossen schwimmen auf allerlei Gerät dcrbei und erklimmen das lebende Eiland. Schließlich »'acht man ein großes Feuer, nm vielleicht vorbei-kommende Schiffe herbeizurnfen. Dem Niesenfifch wird das schließlich zu bnnt, die Wärme ans feinem kürten scheint ihn zu belästigen: er bewegt den Kopf und wackelt mit dem Schwänze uud fchließlich schwinmit er mit der ganzen Gesellschaft anf nnd oa Uon. So werden alle Abenteuer auf der Bühne zur Wahrheit: vor keinen Schwierigkeiten schreckt man zurück, das Unmögliche wird möglich, das Wuuderbme Ereignis nnd die Londoner sinü stolz ans ihre Theater-lnnst. Alle Blätter widmen der Aufführung spalten-lange Berichte. - (Eine W iederbeleb n n g.) In den, nie ulzinischeu Wochenblatt „The Lancet" beschreibt Dr. ^. A, Green. Arzt an dem Kinderspital in Bristol, ^'lnen außerordentlichen Fall, in dem nach dem äugen 'M'lnlichen Eintritt des Todes das Leben durch direkte Herzmassage znrückgernfen wurde, wenigstens für Zwanzig Stunden. Ein Knabe wurde eiuer Operation unerzogen. Während der Narkose blieb plötzlich das 'V"z stehen, und alle Symptome, daß die Lebeustätig-^u im Körpor vollständig aufgehört habe, traten ein. ^uychinninjoktionen und heiße Tücher blieben erfolg-o^. Dr. Green beschloß, nachdem das Herz 25 Minn ^n N'llgestauden war, eine direkte Kompression des '^"^'"s zu versucheu. Über dem Herzen wurde eine ^N'Nlng gemacht, groß gcmig, um die rechte Hand mzulassen. Das Horz fiihlte sich gänzlich unbelueglich uu) ichlnff ^ Tr. Green begann nu„ rhythmische ^^upre,stoneu des Organs, indem er mit seiner rech-mit > '^ ^^^'" ^"^ "i'tere Ende preßte, uud außen i bor lmken Hand nachhalf. Er nlaäste 70 Kompres-Erfns" "^"' M'unte, im ganzen lKl Dies war ohne ze> ° '^' ^"'"' u'nfaßte dann die Spitze des Her ne/' '"v "'^^" H"nd uud setzte die Koinprcssio-tuu.'r eigenartigen Umständen statt. Fran FIeischer-Ed>,'l fang die Nolle der Elfa, während der Tenor 5larl Blirrian die Nolle des Lohengrin übernommen hatte. Bnrrian hatte sich sedoch erkältet lind wurde von Akt zn Akt heiserer. Schließlich sah er sich gezwungen, der Negie Mitteilung zu machen, daß er unbedingt ans hören müsse und daß er bitte, einen Ersatzmann zn besorgen. Nach vielem Herumtelephouiercu gelang es, Andreas Tippol aufzutreiben, der sich sofort in eine Droschke warf und nach dem Metropolitan Opera-House raste. Dort warteten bereits mehrere Garde^ robiers auf ihn, nm ilnn Lohengrins silberschim mernde Nüstung anzulegen. Vor Beginn des dritten Aktes trat der Negisseur vor die Nampen uuö teilte dem Publikum mit, daß Herr Dippel an Stelle Herrn Bnrrians, der plötzlich erkrankt sei. die Nolle des Lohengrin zn Ende führen würde. Das Publikum bereitete dem einspringenden Tenor eine große Ovation, nnd so tonnte „Lohengrin" glücklich bis zu Ende ge-snhrt werden. Lokal- und Plomuzial-Nachnchtell. Militärisches. (Schluß.) Weilers wurden mit 1, Jänner ernannt: zu Ne-se r ve - Kat» ettofsiz ie r sst e Ilvertrete r n: die Neservekadetten: Heinrich Slans des ^,N 97, I,'-hann Nexek des IN !7, Adolf Anderl des IN 7, Heinrich Pog.atschnig des IN 17, Franz Worsche des IN 7, Josef Michalek des IN 97, Viktor Nosenzlveig des IN 97, Viktor Prommer des IN 17, Wenzel cX'rnigoj des IN 97, Artnr Fachbach Edler von Lohnbach des IN l7, Artnr Longin des IN 27, Karl Szillich des IN 27, Adolf Kohn des IN 87, Neinhold Witt des IN 27, Josef Steinberger des IN "7. Anton Gregorig des IN 47, äiarl Sardinschek des Jilt 17. Peter Bradasla des IN 27, Josef Hnmmer deö IN !^7. Artnr Bar dorfer des IN !7, Iofef Andres des IN 27, Gandenz Panlin des IN 47. Adolf Hönigschmid des IN 27. Nichard Graf Berghe von Trips des IN 17, Oskar Prato, Gnido >tiimmerlin von Eichenau. beide des IN !17, Viktor Eolledani des IN 17. Angnst Brnnner. Johann Hesse, Johann Eckrieder, Nichard >lranse. alle vier des IN «7, Viktor Wutte des IN 7. Johann Vut des IN l7, Johann Apold des IN 17, Nndolf Sellak, Leopold Menzinger, beide des TAN 7: die Neserve Unteroffiziere: Anton Ekerbec des I3t 97, Iofef Magoy des IN 27. Johann Ofner dos IN 7, Antroas Kraulaud des IN 7. Adolf Kovcinik des IN 17 (dient präsent), Viktor Nowy Edler von Wallersberg des IN 27 idieitt präsent), Friedrich hinbin des IN 27 «dient präsent), Marimilian Tusuwvi<', überkomplett im IN 7 (Berufsailditorsafpira,rt): zu Neserve-kadett en: die Neservennteroffiziere: Anton Dra^eek de,s IN 17. Karl Vyte^nik des IN 7, Otto ^irantt gasser des HIB 7. Matthäns Manzin, Gordon Twrrn. beide des IN .^7, Tessallo Tapunz,achi des IN 97. Io haun Droscher des IN 87. Franz Tscl)erel des IN 7, Hermann Greschonig, Johann Stelzer, beide des IN 7, Norbert Gerans, Jakob Vrandner. Nnpert Eh gartner, alle drei des IN 17. Daniel A'ltenbnrger des IN 87, Franz Lininger, Ämilian Edlauer, beide des IN 47, Franz Tichy des IN 27, Franz Nnöbl des IN 17 beim IN l8, Kajetan Gartlgrnber des IN 7, Ferdinand Tchnabl des IN 47, Johann Debenjak des IN !>7, Othmar Fischer des IN «7, Ferdinand Sala-nion des IN 97, Eugen Galitzenstein, Doktor der Philosophie, des IR 27. Ernst Hochsinger, Doktor der Nechte, des IN 27, iiindolf Schnitzer des IN 27, Marimilian Markart des IN 97, .Narl Mayr. Karl Men-ner, Franz Matfchnig, Johann Herzig, Iofef Milz, Iofef Stnrmbcrger, alle sechs des IN 47, Moritz Spitz des IN <9 lx'im IN 97. Engelbert Taschner des IN 97, Leopold Waschak des IN 27. Herbert >lartin des IN 87, FranZ Herzog des IN 17, Jakob,Ueckeis des IN !)7. Vinzenz Vanmgartner des IN 27, Nndolf Angler des IN 14 beim IN 17, Josef Mayer des IN 27, Theodor Hecht des IN 87, Franz Nendl des IN 27. Emil >llein des IN !7. Guido Michelstadter des IN 27 beim IN 97. Josef Maurer des IN 97, Adolf Vla/ow des IN 97. Panl OltramoM dos IN 22 beim IN 97, Johann Hcselc des IN 27. Friedrich ^iir,ck» des IN 27, Eatullo Nighi des IN 97 beini IN 14, Anton Petrini des IN 22 beim IN !^7, Fabio Filzi des IN 97 beim IN W, Nichard Eassani rette Eaoazzini des I3t 22 beim IN 97. Vladimir Ogoi-elel.-des IN 17, Friedrich Harwalii des ^N 7, Marimilian Fock, Albert Vederniak, beide des I3? 27. bei Einte:-lung zur Dienstleistung beim b.-h. IR 4, Konstantin Spaics, Doktor dor Ttaatswissenschaften, des IN 97 beini IN 01, Nndolf Namfaner des IN 17 beim IN 97, Franz Pichler des IN 27„ Erhard N'atzenbecl des IN !17, Franz Gregori5 des IN 47, Joses Nejnct des IN 97, Johann Tontschert des IR 7, Alfred Rot-tini des IN 97, Emannel Malik, Doktor der Ncchte. des IN 47, Michael Mato<-ec des IN 17, Iaroflav Ba.^e des IN 7, die drei Vorgenannten bei Einteilnng znr Dienstleistung beim b.-h. IN 4, Alois Hueber des IN 7, Ludwig Hofstätwr dos IN 7 beim IN 47, Io° hauu Wratfchko des IN 7. Nudolf Blaxek des IN 97, Otto Potfchiwauscheg des I))t 7, Friedrich >^arps des IN 7 beim IN 47, Anton Tfchebull. Otto Tutta,, Io-haun Trlik, Johann Saievic, Franz Oop, Franz Premerftein, Alois Verta^nik, Johann kiüka, alle acht des IN 27 bei Einteilung znr Dieustleistnng beim b.-h. IN 2, Niidiger Orlich des IN 17 beini IN 97, Gnido Deqnal des IN' 97, Vladinrir ^tree des IR 27, Franz Schmarda des IN 47, Oskar Tchrejthofer des IN 7, Heinrich Waizor des IN 17 beim IN 97, Karl Maier des IN 27. Anton Poklnkar (der Ersatzreserve) des IN 27, Thomas 5orli des IN ^7, Achilles Morgut des IN' 97, 5iarl Zlvicknagel dos IN 7 beim IN 47, Johann Graäie dos IN 27, Vognmil BrinXok des IN 97, Leopold Jose des IN 27, Leopold Vi5ar, Rü-diger Teinonitz, beide des IN 97, Friedrich Schenn, Adolf Odörfer, beide des IN 7, Karl Slnga des IN 7 beim IN 17, Mrlo Gruden des IR N boim IR 27, Klsmons Cambor des IN 97 lx'im IN 88, Anton Vrgoö des IN 97 beiin Ii)i 0, Franz Kozmelj des IN 27, Josef Zidan^ek, Kasimir N'ogoß, Franz Bartoz. alle drei des IN 97, Adalbert Kalmar des IN 7 beim IR 05, Raimund Weinhardt des IR 7 beim IR 47, Feodor Georgievit<' des IR 97 beim IN sching, Fritz Wirth, Angnst Ludikar, Hermann Kra-tochwill, alle fünf des KAR 3 lx'im TAN 7. Alfous Pernach dos KAN 0 beiin DAR 7. (V e r n i ch tung alte r P roze ß akte u.) Seine Erzellenz der Herr Instizminister hat an alle Gerichte erster Instanz eine zeitgemäße Verordnung ergehen lasson. die dem jahrzehntelaugon Aufbolvat)' reu nnd Vermodern alter Akten in Zivil- nnd Straf-fachen ein Ende machen soll. Selbstverständlich sind gewisse Aktenstücke, die einen denkwürdigen oder in prozessnaler Hinsicht wichtigen Charakter besitzen, von der Vernichtung ausgeschlossen. Durch die neue Ver» fügnng wird in den Archiven der Gerichte Licht werden, der unnütze Ballast wird verschwinden und oio Negistratnrarbeiten werden sich vereinfachen. Tie Vei> ordnnug lautet: Tie Ausscheidung entbehrlich gewordener Negistraturatten in Zivil» uud Strassacheu ist nach Maßgabe der hieranf bezüglichen Porschristen von den Gerichten fortlaufend i» den, Umfange, als es die übrigen Amtsgefchäfte jeweils zulassen, vorzunehmen: eines vorherigen Auftrages oder einer Bewilligung des Oberlandesgerichtspräsidinuis bedarf es hiczu uicht. Au die Vernichtuug der allsgeschiedenen Alten ist zn fchreiten, wenn sich ein größerer Vorrat ansge-schiedener Akten angesammelt hat, wobei jedoch, insbesondere bei größten Gorichteil, die Anhänfung eines allzn umfangreichen Aktenmaterials zur Hint-anlialtung von Nanmmangel lind auch deshalb zn vermeiden ist, weil durch eine solche Anhänsnng die allfäll ige Überprüfung der ausgeschiedenen Akten oein hiezu berufenen At-chiv erheblich orfchlvert würde. Die Venachrichtignng des Archivs ist erst zn veranlassen, wenn das Gericht die Vernichtung der angesammelten ausgeschiedenen Akten beschlofsen hat. Hinsichtlich der Till-chfübrnug der Vernichtung ansgefchiedener Akten in Zivil- und Strafsachen haben die Bezirksgerichte dem Gerichtshofpräfioinm Antrag zu stellen und nach dessen Weisung vorzugehen. Teil Gerichtsvorst^hern wird für Fälle, in denen besondere Gründe dafür vorliegen, daß einzelne Akton oder Aktongattnngen der strasgerichtlicheu Negiftratnr dnrch längere als dio in den Skartierungsvorschriften bestimmte Zeit oder danernd aufbewahrt lverdeil, die Beflignis einge-ränmt. deren Ausfcheidnng allfznschieben oder gänzlich ansznschließen. Laibachcr Zeitung Nr. 3.______________________________________20 4 I^,^ 1907. - (V 0 m Steuerdie ll st e.) Seine Exzellenz öer Herr Finanzminister hat den Steuereinnehmer in Oberlaibach, Herrn Felir Nitsch, zuiii Hauptsteuer-cinnehmer für den Vereich der Finallzdirektion Lai-dach ernannt, ^^ (Ans dein Laibacher Geinein dc-rate.) Wie unseren Lesern bereits bekannt, wnroe in der ain Silvesterabend abgehaltenen Plenarsitznng des Laibacher Gcnleinderates anch der städtische Voranschlag fnr das Jahr 1907 durchberaten lind geneh lnigt. Hiebei wurden bei einzelnen Kapiteln für das laufende Jahr folgende Subventionen bewilligt: dein Vereine „Glasbena Matica" 3000 Iv, „Narodna i^ola" l(X) Iv, der Philharmonischen Gesellschaft 400 lv, dein Cvrill- nnd Methodverein 1000 Iv, dein Studenten-nnterstützungsvereln „Radogoj" 700 Iv, dem slovens schen Alpenverein W(1 Iv, der Löschner-Stiftnng 20l) lv, der Gremial Handelsfchnle 10lXl X, 0e>n Dramatischen Verein 12.0 Iv (nnd außerdem eiiie nach Elnpfang der Landessubvention rückzahlbare Uiner» stützllng von 14.000 X), dein Fellerwehr- und Net-lnngsverein 1M0 lv, dem Elisabeth-Kinderspital !l)00 X und der Studenten- nnd Volksküche llX> Iv, Bein, Titel „Anßerordeiltlichem Erfordernis" wnrden n. a. bewilligt: zu Stadtvcrschönernngszwecken 2 Iv, fiir den Van einer Vrncke über den Laibachflnß (BrühlZiegelftraße) 10.000 X. für )en Van eines Lehrerkonviktem 5.00 Iv. für Reparatllren in der Badeanstalt „Kolezija" .^l> Iv, zi,r Anschaffung van Kunstwerken für die zn gründende städtische K'unstgalerie 2000 Iv, für die Erhaltnilg einer öffentlichen Volkmbibliothek 3000 Iv nebst einem Gründnngm-beitrag vo>l 2lXX> Iv nnd schließlich znr Bedeckllng des Defizitm bei der städtische!, Milchvertanfsstelle 87()0 Iv. Hiebei ma,g nicht unerwähnt bleiben, daß der Laibacher Bevölkerung durch Abwendung der geplant gewesenen Milchvertenerung um l !l pro Liter der Ve-trag voll 14<;.0l>0 Iv erspart wnroe. Schließlich sei noch dcs^ Effektes der 5iassegebarlllig ErN'ähnllng getan. Der Bürgermeister tolinte ill seinem Rückblicke auf das vergangene Jahr dein Gcmcinderate die erfreuliche Mitteilung machen, daß der Kassaabschlnß am :;i. Dezember eilien Gesamtüberschnß vo» 1^3.07^ lv N4 I> ailflveist - ein Erfolg, der von der Bevölkerung sicherlich mit Befriedigung vernommen werden, wiro. - M' asin 0 ver e i n.) Die ncugewählte Direktion des Vereines wählte zn ihrem Obmann Herrn Oberlandesgerichtsrat Guido Schneditz, zn dessen Stellvertreter Herrn Wilhelm Tönnies und ro-iierte den, anm der Direktioil allsgeschiedenen Direktor Herril Ottomal' Bamberg den Dank dem Vereines für dessen erfolgreichem, dnrch über 30 Jahre betätig tes Wirken in der Direktion. Gleichzeitig wurde beschlossen, im kommenden Fasching drei Vereinsunter-lmltungen, und zwar Samstag, den l2. Iäuner, einen großen Eröffnnngsball als „Vcilchenfest", alil 2, Fc-brnm" ein Kränzchen nno elidlich am ^». Februar eiu großem Schllchsest alm „Maskenfest znr Kongreßzeit in Laibach" zn lieranstalten. Zu dem am 12. Jänner stattfindenden „Veilchenball" wird der Saal entsUv chend geschmückt werden, ähnlich wie dies seinerzeit beim Rosen» und weißen Ball der Fall war. Besondere Toilettevorschriften werden zwar zn diesem Balle nicht gegeben, doch spricht die Direktion den Wnnsch aus, wenigstens znm Schmnck nnd als Abzeichen Veilchen verwenden zn wollen. (Leichenbegängnis.) Gestern nachmit' tags nm 3 Uhr fand das Leichenbegängnis nach dem Herrn Domdechanten Andreas Z a m eiic unter ,lii gcnieiii zahlreicher Beteiligung statt. Zur Einsegnung in der Kirche, die vom hochwürdigsten Herrn Fürstbischof Dr. Jegliö vorgenommen wurde, hatten sich unter andereil folgende.Herren eingefnnden: Landes. Präsident Schwarz in Begleitnng de,s Landemregie rungsratem H aas, die Hofräte Lubec, von N ü -ling und Marquis G 0 z a u i, die Landesl-egierungs-räte Ritter von Kalten egger nnd Ritter von L a s ch a n, Landesgerichtmpräsident Levi ö n i k, die Landasschulinspektoren Hnbad und Levec, Lan-desaumschnßbeisitzer P 0 vi^ e, Bür^erlnelster H r i b a r, die Direktoren s? r nive c, Senek 0 vi <> nnd >! ubi c, Sp „Union" der Schachmeister Herr cand. techn. Milan V i d m a r eine Vorstellung im Simultanspiel. Je nach der Beteiligung spielt er 10 bi,5 20 Partien. Jedermann ist sowohl als Spieler als auch als Kibik, besonders aber als Spieler, willkommen. Da nur eme beschränkte, Alizahl von Spielen zur Verfügung stehl, wird höflichst gebeten, wenn möglich, üam eigene Schachbrett zuvor auf den Kampfplatz zu schicken. Eintritt frei. lT 0 d e s f a l l.) Vorgestern nachmittags starb in Stein nach längerem Leiden Fräulein Christine S t 0 p e i n i g , Tochter des k. k. Landniehrevidenz' asfistenten .Herrn Anton Stopeinig, im Alter von !7 Jahren. —d. — (S a nitäts-Wochenbericht.) In der Zeit vom l(i, bis 22. Dezember M»l! kamen in Laibach K Kinder zur Welt, dagegen starben 23 Personen (30-80 pro Mille), und zwar an Masern 2, an Tuberkulose 3, infolge Schlagflnsses 1, infolge Unfallem l nnd an fonUgen Krankheiten ll!. Unter den Ver storbenen befaiiden sich l Ortsfremde (17-3 A?) nnd <^ Personen ans Anstalten (3l-7 <7o). All Infektion^ erkrallt'nngen wurdeil gelileldet: Wocheilbcttfteber 1, Maferu 15, Tliphns !, Diphtheritis !l und Rotlanf 2. - (D e r G c s a i, g s v e r e i n „L jnbI j a n a") feiert übermorgen sein ljähriges Bestandfest. Anm diesem Anlasse findet zunächst um 10 Uhr vormittagm im kleinen Saale des „Narodni Dom" eine Festver-sammluNg stall, die sich anm folgenden Programm punkten zusammensekt: 1.) Jento: „Molitev", Chor, 2.) Festrede, gehalten vom Vereinspräses Rado ^tnriii. :>.) Anheftnng eines Bandes anf die Ver-eiumfahllc. 4.) Gerbi^: „Zastava nai^a", Chor, U»l > Uhr nachmittagm erfolgt ilii „Narodni Tom" ein Bankett (Knvert 3 X) nnd al>ends halb ^ Uhr im großeil Saale dem Hotels „Union" ein Festkonzert, woran Fräulein Emma .Nornitzer anm Agram lHarse». der Agramer Gesaiigmverein „Sloboda", die hiesige Militärkapelle smvie der Gesangmvercin „Ljubljaiia" lllitlvirkell. Progranim: 1.) Sinetana: Ouv<'rtüre znr Oper „Libuka", vorgetmgell vo,l der Äliülärtnpelle. 2.) Invanec: „Pastir", Männerchor mit Tenorsolo (Herr 5l 0 v n e) und Barilonsolo (.H<'rr O li r e d n i l), vorgetragen vonl Verein „Linbliana". 3.) Händel: Largo, vorgetragen von Fränl. Kor ni l^er, mit Orchesterbegleitung. 4.) Novak: „Doma kram", vorgetragen vom Verein „Sloboda". 5.) Vizet: Phalltasie anm der Op<'r „Die Perlensischer", vorge tragen, voii der Militärkapelle. l>.) Dr. Ipavec: „Savska", Oktett („Ljnbliana"). 7.) Dvorak: Slavi-scher Tallz Nr. 7, vorgetrageil von der Militärkapelle. !>) Novak: „U lsetni slitoil", Männerchor mit Harfe-begleitnng lFräulein K 0 rnitze r), Teiiorsolo (Herr K 0 va ö) uud Varitonsolo (Herr O u red n i k.) 9.) Smetana: Toilbild ails der Oper „Die verkanste Brant", vorgetragen von der Militärkapelle. M,! Ma^et: „Pri zibeli", Qnartett („Ljnbliana"). !1.> Mamcagni: Intermezzo anm der Oper „Cavalleria rllsticana", vorgetragen von Fräuleiu Korititzer, niit Orchesterbegleitling. 12.) Volariö: „Doinovini". großer Mäiinerchor niit Tenorsolo (Herr Kovae), Bariton solo , Grnfendorf Inlins Treo, Groß» gilindbesitzer; in Hawowitz Martin Poljat, Pfarrer 1 in Hinnach Franz Peöjak, Krämer ilnd Besitzer 1 in Hof Johann Klinc, Besitzer: ill Hönigstein Franz Zu-paillsche,ldors Wilhelm Ge-bauer, Oberlehrer; in Wrußuitz Johailil Krevs. Hai, delsmann; iil Unter-Kartelen >im'l Pikl, Oberlehrer; in Zagradec Igl,az Orel, Besitzer. (D e r Sch >leefaIl i ii U n t e r t r a i n.) Die anßergewöhnlich hohe Tchlleelage sowie die, am 31. v. M. eingetreteile Kälte von 10 Grad Manmnr übten anf den Handel ill Untertrain eine höchst nachteilige Wirtnng; so wurden auf den Jahr- und Vieh-markl in Hönigstein am 28. v. M. >u,r >»; Stück Rindvieh gebracht, während auf die sonstigen Iahriiiärkte in Höiiigstein UX)0 bis 120l) Rinder anfgetrieben wur cen. Auf den am 31. v. M. in Nndolfswert abgehaltenen Schweine und Wochonmarkt wnrden an de»l sonstige» Montageil im Winter 000 bim >^00 Schweine gebracht; diemmal wnrden nur zwei Schweine ans den Markt gestellt nnd selbst diese mnßten, weil kein einziger Händler erschienen war, zurückgeführt werden. (S ch n e e v e r lv e, h u il g e >i i il, Littai e r S a v c t a l g e biete.) A».s Littai wird nns geschrieben: Am :'.!. v. Ät. stellte sich infolge des Schneefalles oille abnorine Kälte ein. Das Thermometer zeigte an diesem Tagc um !» Uhr abenos eiiiell Kältegrnd vou 18-2 Grad Celsius. Im Gebirge herrschteil am 1. Jänner snrchtbare Schneeverweh,mgen. so daß sicl, stellellweise Schneemassen einige Meter hock) auftiirl» ten und jeden Verkehr abschnitten. Iil der Nähe der Ortschaft Mariatal soll eine Person bereits zn>ei Tage in den Tchneemassen liegen, ohne geborgen Nx'rden zu können. jk. * (V e r l 0 r e u) wurden zlvei goldeile Ringe mit je einem blanen Steine sowie ein Söckchen mit 3 Iv (ijeld. Saibacfrer Bettung 9fr. 3.______________________________________21_____________________________________________4. Sänner 1907 — (Verein 5 Wesen.) Taö t. t. Landospici-jldiunr für Krnin lM die Bildung dco Vorcin<.'o „lvl-X?llii«ku8s»cjiUiic> i)0(1^oiuo <1ln«tvo lill Ivliin nik in <)koli<>tt" nlit deni Sitze in Tteii,, nach Iichalt der vorgelegten Statuten zur 5ieiuitnis genmnmon. Der Pelein hat den Znx'ck, soine Mitglied in >trant-limtssällen zu untorstiitzen und zu den VegräbniHt'osten BerhUfc zu leisteit, sie im christlichsozialen un^> volks^ freundlichen Geffte zu erziehen und ihnen anständig Verguugunaen zu schaffen. - Ferner hat daö k. t, ^andeopräsidiuni fiir Krain die Bildung des Vereine» ^^nloli^l«) ^!ov<',i«ko ixudrn/^vninu 6lu«tvo v «t. lin^itn" niit dem Sitze in St. NuPrM im Ve-znt^Gurkfcld, i,ach Inhalt der vorgeladen Twtute», nn ^inne deo Vereinogesetzeo zur Kenntnis genon,-men. __2 (Von, der Erdbebenwarte.) Heute llwrgens gegen 0 Uhr 51' Minuten Beginn eines sehr fernen katastrophalen Vedeno. Tie Aufzeichnungen dauern noch sort. K. ^ (N e u w a h l i n d i e S a u i t ä t s d i st r i k t 5-ver tretung Seiseuberg.) Boi der kürzlich «vfolgten^Neuwahl der Verttetuug für den Sanität^ distrift Seisenberg wurden nachstehend? Herren z» Au?'sch!is;niltglii,'l>ern gewählt: Iatob Dereani, Han-delsumnn und Nealitätenbesitzer in Seiseulxrg: Johann Gliede, Gemeindevorsteher r.nd Besitzer in Lan° gcnton: Josef Glndovec, Gemeindevorstcher und Ve-sitzer iit Groß-^ipowitz' Johann 5lo5at, Gemeindevo»-steher und Besitzer in Zagradec- Michael Mi>rti<-, Gemeindevorsteher und Besitzer in Hof, Ivan Vchovec, Mühlen- und Noalitätenbesitzcr in Seisenborg, und Anton Vidmar, Geineindevorsteher in Amdruo; zn Ersatzmännern: Franz !eck^erkchr l>,03?.(^") l< 1l> !>, die Rückzahlungen im Tparverkehr (57.522 l< i"'4 1>. im Scheckverkehr 3,517,423 l< »l i>, " (E i n M c s s e r h eld.) Ter bekannte Vagant Ferdinand Göck erzedicrte gestern obends im Fröhlich scheu Hause. Als ihn der Hausmeister Johann Eedil-uik auf die Straße entfernte, zog er sein Taschenmesser und versetzte dem Hausmeister einen Messelitich in die linke Handfläche, Ter Messerheld wurde verhaftet. Theater, Kunst und Meratur. '" (Teutsche Bühne.) Infolge der durch einen Krankheitsfall bedingten Neperwircänderung wurde der lustige Schont „Tie Welt ohne Männer" als Lückenbüßer eingeschoben. Er teille oas Schicksal don solchen Vorstellilngen, illdein der Besnch nnfterst spärlich war. Die Nieserolle, die vor kurzer Zeit Frau lcin Neingruber zu fröhlichen! Siege geführt hatte, war diesmal durch Fräulein Ernotti vertreten. Es wäre unrecht, nicht nnzuertennn,, dass sie alle5 aufbot, um ihr Bestem zu leisteu. Leider standen weder Mittel. >wch sonnen iin Einklänge mit ihrem Wollen lind sie erdichte ihre Vorgängerin auch nicht annähernd. Tie heiteren Tarbietungen der anderen Mitwirkenden haben wir bereits' nach Gebühr gewürdigt, Tao Stück nzielte wieder einen großen Lacherfolg, insbesondere ^'freute das Extempore mit dem durchbrocheneu Bett nn ersten Akte einen Teil des Publikums ganz hervorragend. (K a m >n e r m u s i t a b e n d.» In der hie signn Tonhalle findet Sonntag, den 0. d. M.. abends halb 8 Uhr der zweite 5tammeiimlsikabend statt, den die Herren Konzertmeister Hans G e rstn er (I. Vio-Une). Alfred Iagschitz (II. Violine) uud Franz ^ührl (Violoncell), uuter gefälliger Mitnnrkung des Herrn Heinrich Wett a ch (Viola) und des Frau-leil,s Marie Geselschap, Pianistin aus Berlin, u^rnnstalten. Vortragsfolge: l.) Nobert Schumann: Duortett fiir zwei Violinen, Viola nnd Violoncell; Dpu<' II- A°Dur. 2.) Ludwig van Beethoven: Sonate (dem Grafen von Waldstein gewidmet) für Klavier; DpU5 53; C-Dur. «Fräulein Marie Geselschap.) '^) Christian Tinding: Quiutett für Mavier. zwei Violinen. Viola uud Violoucell in E-Moll. (Klavier: It'änlein Marie Gesels ch a p.) Preise der Plätze außer Abonnement: Ein Saalsitz 2 I<: ein Stehplatz 1'K 20 n: Stndentenkarten W n. ^ (E i n K a i s e r b uch.) Eugen Baron d' A l -bons bekanntes Kaiserbuch „So ist unser Kaiser", oas im, Verlage der k. k. Universitätsbuchhandluug ^org Szelinski in Wien in zweiter Auflage erfchie n^n ist, wurlX' von der Iugendschriften°Pri'lfungskoni "nssion des k. k. Bezirksschulrates in Wien in das "sfizieUe Verzeichnis empfehlenswerter Jugend->chnfte warm erzählten Züge ans dein Leben unseres Kaisers wer-den das Herz eines seden österreichischen Kindes mit Liebe für den edlen Monarchen erfüllen." Eugen d'Albons Bücher nnd^eitungsartikel aus dem Leben des Monarchen und der Mitglieder der kaiserlichen Familie zeichnen sich insgesamt durch ihre ausMordent-liche Genauigkeit aus. — (Eiu winziges Buch,) wolil eins der kleilisten, das je gedrnckt wordeij ist, wurde vor kurzem in Padna heransgegelx'n. Es hat 208 Seiten und enthält einen Brief, den Galilei an eine Königin geschrieben hat. Tas Buch ist 1-8 Zentimeter hoch und l '^utimeter breit und eiu Wunderwert der Buch-drnckerkiinst. Fede Seite enthält nenn Zeilen und etwa volution in der Vereinfachung der Kochlnnst! Schnellste, wohl. schmeckendste und beldinmlichste Telbstlielüstissung, X 1'80. — Samuel» Dr,, Die Polyssmnie in sozialer und rechtlicher Beziehung, ll — 60. - Pernauhm F. F., Die Infamen, K4-80. — Wedel M. ^ Ad., Mystische Stimmen, li I 2U. — Clarus Dr. H., Der Hochverräter, li IM. — Friedrich Dr. Edm., Die Seereisen zn Heil« und Erholungszwecken, X 6. — Theodore Rooseuelt, Im Neiche der Hinter« wäldler, X 4 80. — Aoebell 9l, v., Wie ist der Sozial» dcmokratie im Heere entgegenzuwirken? X 1 20. — Seitz Dr. A., Die Großschmetterlinge der Erde, Lfr. 1, « 1 20. — Haebler Ostar, Flächenschmuck im Charakter der Dresdener Schule, X 31 20. — Moser.Naunhof F., Ar< beiten aus Zigarrentisten, allerhand Winke und Anregungen für fleißige Hände, gbd., K 1 20. — Martina! Prof. Dr. Ed., Über Prüfen und Klassifizieren von, Standpunkte der Praxis, X — 60. Vorrätig in der Buchhandlung I g. r>. 5i I c i i< in a l, r ^ F e d. Bambcrg in «aibach. zvongrchftlatz 2. Ausweis über den Stand der Tierseuchen in Krai« für die Zeit vom 22. bis 29. Dezember 1906. Es herrscht: die Pferderände im Vezirle Adelsberg in den Gemeinden Adclsvcrg (1 Geh.), Tschcrnembl li Geh.); der Nottauf der Schweine im Bezirke Nudolfswert in der Gemeinde St. Michael'Stopic (1 Geh.); die Schweinepest im Vezirte Gottschce in den Gemeinden Ebeutal (1 Geh.). Fara (2 Geh.), Licnfeld (1 Geh.); im Bezirke Gurlfeld iu den Gemeinden Catez (1 Geh.), Groß-dolina (2 Geh), Landstraü (3 Geh.); im Bezirke Rudolfs, wert iu der Gemeinde Döbernit (2 Geh.); im Bezirke Tscher» nenlbl in den Gemeinden Suchor (l Geh,), Tschernembl (1 GehV Erloschen ist: der Notlanf der Schweine im Vezirte Gurkfeld in der Ge< mcinde Catez (1 Geh.); im Bezirke Krainburg in der Gemeinde girllach (1 Geh.); im Bezirke Radmannsdorf in der Gemeinde i!ees (1 Geh.); im Bezirke Nndolfswert in der Gemeinde Hönigstein (1 Geh.); die Schweinepest im Vezirle Gottschec in den Gemeinden Ebeutal (1 Geh.), St. Gregor (li Geh.). Ft. li. Aclndesregievntrg fnv Flvclin. Laib ach am 29. Dezember 1906. Verstorbene. ?l m 1. Jänner. Andreas Zamejic, Domdcchaut, 83 I., Domplatz 6, ^popioxiH cierodii. - Ioscfa Umnit. Drahtziehers^ tochter, 10.Mon,, Sallocherstraße 1^, Lungcnentzündnug. — Georgina öcrnivec, Kanzleigchilfcnsgatlin, 30 I., Radchly» straße 2, Tuberkulose. — Stanislaus Gomilar, Ärbeiterssohu, 6 I., Sparlassestraße 13, Lranclntik »,<:llw. — Adolf Sitar, Schulnnacherssohn, 2 I., Wiener Straße 47, Masern. — Maria Kelovn,, Arbeiterin, 64 I., Radetzlystrahe II, ^loiiwmu utori. Am 2. Jänner. Johann Pernc, Besitzerssohn, 4 I., starb während des Transportes ins Spital infolge Brandwunden. — Josef /nrvi, Schuhmacherssohn, 9 I., ^iegclstraßc 8, Tuberkulose. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z K^ ft^ W Wind !de/Nn^!^Z "^ 2 U^T ?29^s 8-7 SW7z71tari M^LenI "' 9U. Ab. 728-7 > 6-1 SW. mäßig ___Regen________ 4j7U. F. 730-61 08 NW. schwach^ Schnee >29'1 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 6 5°, Nor. male -2 7°. Monatsnbersicht. Der verflossene Monat Dezember hatte einen echt winterlichen Charakter mit strenger Kälte und vielem Schnee. — Die Beobachtungen am Thermometer liefern durchschnittlich in Celfinsgraden: Uin 7 Uhr früh -3 2', um 2 Uhr nachmittags -04", um ii Uhr abends -26", so daß die mittlere Lufttemperatur des Monates -21° beträgt, um 06° unter dem Normale; Maximum 7 5" am 4., Minimum -19 8 am 31. - Die Beobachtungen am Barometer liefern 733-1 mm als mittleren Luftdruck des Monates, um 2'9 mm uuter dem Normale; Maximum 74i<' 8 mm am 20. abends, Minimum 71»»-3 am 10. mittags; ein sekundäres Miuimum im Betrage vom 716'-'i trat am 27. früh auf. — Nasse Tage gab es 16; der Niedcrschlag, znmeist Schnee, beträgt I84'.'i mm. — Nebel hatten wir an 7 Tagen. — Unter den Winden war der NO. vorherrschend; er und sein Nebenbuhler, der SO., brachten eine große Kälte ins Land. Am <». nachmittag« begann es zn schneien; an den folgenden Tagen kam mit geringen Unterbrechungen bedeutender Nachschub »nd am Ende des Monates hatten wir Schnee in solchen Massen, wie wir sie seit dem Erdbeben nicht gehabt haben. — Im laufenden Monat Jänner kommt der Mond am 12. abends in Erdnähe, Iahresiibersicht. Im vergangenen Jahre 1"06 betrugen die Lnfttemperatureu durchschnittlich: Um 7 Uhr früh 6'2°, nin 2 Uhr nachmittags 13 2", um l> Uhr abends 8 !»°, wurans fich die Jahrestemperatur 9 4" ergibt; nimmt man aber das Mittel '/^ (7 »>, 2 >>, 9l>, !)K), wie es bei den Meteorologe,! üblich ist, so erhält man als Jahresmittel 9 3°. — Weiters resultiert aus sämtliche« Beobachtungen am Barometer 735 76 mm als mittlerer Luftdruck des Jahres. — Der Nieder« schlag beträgt im ganzen 1367 0 mm; nasse Tage gab es 15>6, Nebel war an 85 Tagen. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. K. k. österr. tfjß Staatsbahnen. Die in den früheren Nummern veröffentlichte Auflassung der Züge Nr. 1720 und 1721 in der Strecke Aasling-Tarvis wird hiemit widerrufen. Es werden daher die genannten Züge auch nach dem 1. Jänner 1907 sowie bisher zwischen Laibach und Tarvis verkehren. TrieNt im Dezember 1906. 3—3 Die k. k. Staatsbahndirektion Triest. Unserer heutigen Nummer (Gesamtauflage) liegt eiu ,,Florian-Kalender" der hiesigen Firma Edmund KavölÖ boi, worauf wir unsere P. T. Leser besonders aufmerksam macheu. (47) gaibacfrer Bcitung Mr. 3._______________________________________22_____________________________________________fanner 1907. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen KursblaUe) vom 8. Jänner 1907. Die notierten Kurse verstehen sich i» jironcnwähriinss. Die "'u'ierunq sämtlicher Alt und der „Diversen Lose" versteht sich per Stuck. Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente: lonv. steuerfrei, Kronen (Mal.Nov.) per Kasse . . 9925 88-45, dtlto (Iän.«Iuli) per Kasse 98 2l) 88 4<^ 4-8°/« «, w. «»ten (Febr..«ug.) per «äffe......iuo«u iN04l 4-L«/« 0. W. Silber (Npril.Olt.) per «a«e ..... .100 20 100-4« l8«0« Staatslosc 500 fl. 4 "/„ 156 75 158 75 1»«0« ,. 100 sl. 4°/<,21l!L5 2,72.' 18«4er ,, 100 sl. .. 26750 269 5!> »804er ,, 50 sl. . . 2«7'50 269 50 Dom.-Vsandbr. k 120 sl. 5°/n 281'25 2L2 35 Staatsschuld d. i. «eichs. rate vertretenen König« reiche und Länder. Osten. Goldrente, stfr., Gold per Kasse .... 4°/„ n? lo »? 85 Hfterr. Rente in Krunenw. stfr., Kr, per Kasse . . . 4°/„ »9-^5 8U45 detto per Ultimo . . 4°/o 9« 25 9945 hst. Investitions.-Rente, stft.. Kr. per Kasse . 3'/,°/« 80 05 9NL5 zftstnl>°hn.z»°»l»schul». »»tschltibunge». «llsabethbahn in G.. Ncueisrei, »u 10.000 sl. . . . 4°/„ 117,50 118-üli Franz Ioses-Vahn in Silber (div. Et.) . . . 5'/.°/« 124 50 125-«»l. Karl Ludwig Boh» (diu. Stücke) K«nen . . 4°/„ 88 35 110 35 «udolsbahn in Kronrnwährung, sleuersr. (div, Vt.) . 4°/« li8»o 100-2« «orarlberger Nahn. steuerfrei. 40l> Kronen . . - t"/» »94« 100^0 In «»llllklchullwtllchltlbuugtu «bulftlmpelt» zislnbahn.Aktlen. Flisabetl, V, 200 sl, KM, ü'/<°/c, von 4<1« Kronen .... 460'— 4625« detto Llnz.Vndwels 20U fl. ü W, S. 5'/<°/n .... 43i» 25 48«, 25 detto Salzburg-Tirol 200 l. ii W S. 5"^ , , . , ^«!»- «<»- Geld Ware Po« ztaate ,nr Zahlung übel» now«««» Gilennahn»Pllolltilt»» ßbligaiionln. «öhm, Westbahn. Eu>. 1895, 40« Kronen 4"/» . . . , 88 45 10045 Elisabethbahn 600 und »000 M. 4 ab 10«/«......115 75 116 75 Ellsabethbahn 400 und 2000 M. 4"/„........116 90 11? ^ Franz Josef-Bahn Em. 1884 (div. St.) Silb. 4°/n . . 99 40 10040 Galizische Karl Ludwig-Vahn (biv. St.) Silb, 4°/„ . 9940 i«o-4> Ung.-galiz. Nahn 200 sl, S. 5°/« 11175 11275 «orarlberger Vahn Em. 1884 (div. St,) Ellb. 4"/. . . 8975 100 25 Staatsschuld der Länder der ungarischen Krone. 4°/u ung. Goldrenle per Kasse . 114 65 114 85 4°/« drtto per Ultimo 114'?ü il4'8.'> 4°/„ ung. Rente in Kronen- währ. «frei per Kape . . 98 05 9!i-2,'' 4°/„ detto per Ultimo 96 15 c,63!, 3'/^°/u detto per Kasse . 85 "5 8,°» 25 Ung. Prämien.«»!, k i«o sl. . ü<>L 75 2u4 75 detto ll 50 sl. . .i«ii 75 2„4 ?7 Thcih «ra..°L»se 4«/» . . , . ,i).z «5 ,k4-6i, <"/<> ungar. Ornndentl,-Oblig LSvl» 97 l>5 4«/« lroat. u, slav, Grundcntl. Oblig........UUlv 8?L0 Andere öffentliche Nnlehen. Äosn. Landr«.?lnl. (div.) 4"/« . 9b'Ki «« lO Äosn.-Herceg, Eisrnb.-Landes» Anlehen (div.) 4>,°/, . , 99'75> iao 75 5"/° Donau-Reg.-Anleihe 1878 105- iue-- Wiener Nerlchrs-Anleihe 4°/^ 9S 5u tuu-5« dctto 19N« 4°/u «U'bU 1U050 «nlehcn der Stadt Wien . . 103 i« i<,4'K detto (S. od. G.) . . . 121 b<> l2üi< detto (1894) .... 8810 93 1< dettu (1888) .... 88-15 l«l' 1b betto (1900) .... 99'2() 1<»!-2> dettu Inv.««.) 1902 . 8950 100 b' ^Ülscbau-Nnlebcn verlosb. 5°/» 89- ^uu>— Vulg. Staatselse»b.-Hyp.»V»l. 1889 Gold . . . . 6°/° 11s'8C 119 75 Vulg. Swats > H>«)0thelar slnl. 1«!!« .....«"/« 1!»- Iig'9" Geld Waie Pfandbriefe ic. Vobenlr..aUg.bst,mb<>I5l,4°/o 9875 995,, Äühm. Hhpothrlcnbanl Verl. 4"/i> 99 65 10U 25 Zel!lral-«od.-Kred..Vl., österr,. 45 I. Verl. 4 >/,"/« - - - 102^ —--Zentral Vol>,.Kred.Hl., österr,, 65I. Verl. 4"/^ . . , . 99'50 10U-5C Krcd.-I»st.,österr,. f. Verl..Unt. u.üffc!ltI.«Irb.Kllt.ävl,4"/« 93- 99--Lanbesb. d, Kön, Galizien und Lodom. 57'/, I. ruclz. 4°/., 98'— 99'- Mähr, Hypothelenb. oerl. 4°/^ 89 kb 10025 N,>«sterr,Lalide«'Htip.'Nnst 4"/» 9950 100 5» dctto inll. 2°/<,Pi. veil, 3'/,"/<, 82- 93- bett« K..Sch»ldsch. Verl. 3>/i"/<, 8175 92'75 detto Verl. 4"/« 8940 1U0'4< Vsterr.'ungar. Vanl 50 jähr. Verl. 4°/° ö. W..... 99'40 1NN'4<' dettu 4°/<> KT..... ion- 1UI- Sparl. I.öst., 60 I. verl, 4°/„ iooi5 iui 15 Eisenbahn-Prioritäts« Obligationen. sserbluandö.Noldbllh» ltm. 188« — — —- , dctlu Vm, 19U4 — .- — — Oslerr. Nordwestb. i0U sl. S, . 105'25 105 75 Ktaatüvahn b«l> Fr..... 42l b0 424-- ^üdbahn il 3°/» Jänner. Juli üno str, (per St.) . . . »is, 25 üi7 2!> Südbahn k 5«/,,..... 125 50 12« 5! Diverse Lose (per Stücl). Derzlulliche l«ft. 3°/ü Bobenlredit.Lose En>. 1««0 275-25 2«5 ^>> dett« ltm l8«9 28? 75 287 75 5°/„ Donau'Regulierung Lose 100 sl, ö. W, . . 2b?'- 265 — Leib,Piäm.'Anl.v. 100 c.2"/„ 101— 11U - zlnuerzin-lichl f«j Budap,.Bnsil«fa (Domb 1) 5 fl. 226« 24 6< Nndillul»' U>0 fl...... 4<9 — 159 - Clary.Lule 40 fl. K. . . . 141-- 145- Ofener Lose 40 fl..... 186 — i?o- Palssy.Lose 40 fl. K. M. . . 179- 18Ä- Nute» K?euz, öst. Ges. v,, 10 sl. 46 2^ 48 2d Noten Meuz, ung. Ves. v., 5 sl. 27 50 ^n - >«udulf.LoIe iu sl...... 57— 59 - salM'Luse 40 sl. K. M. . , <9.v— 199 — Geld Ware lurl, E..B..«lnl. Prüm..0bltg. 400 Fr. per Kasse . . . i«5 50 ,sli'5ü detto per M. . . , ,65 50 I6s>5ö Wiener Komm..Luse v. 1.1874 ü00 — 508 -Vew..Sch,d, 3"/uPläm,.Schuldv, d. B°de,i!r,>Unst. Em. 1889 89'— 93 — Aktien. Hlanlplllt'ZnItwehmnngtn. «ussig.Tepl. Elsenb, 501 fl. 2484 — ll4U4 — Vöhm. Ätordbahn 150 fl. . »?>-— 875-- Äuschtiehradcr Eisl,, 500 fl. KM, '^75 — 2>.»»5'- detlo <>it, ll.) L»n sl. per Ult, N43 — ii»? -Donau . Tanipfschifsahrts > Ges.. 1.. l. l. priv,, 500 sl. KM, 1050 — 1058- Duz.Vobenbacher Eisb. 400 Kr, K?5 l>?4- sserdinllnd«.Nuldb.1U00fI.KM. 5650 — b«8ü'-Lemb..Ezen>..Iassl, > Eisenbahn» Gcjelllchaft, 200 sl. S . 57ü'^5 580- Lwnd.vllrrr,,Trieft.,50«sl,KM. «0I— 813- Österr. Nordw-stdahn 200 sl. T. 467 k>" 45.9 5« detto (lit. Ii.) 200 fl, O.p. Ult 461 b0 4<',»'i'> Prag.DulerEiKnb. tONfl.abgst, 223 75 224'7,' Slaatseüb, 200 sl, 3. Per Ultimo 6»3 - 694- Lüdl>. 200 sl, Silber per Ultimo i??-25 178'25 Nüduorddeutsche Verbindungsb, 2U0 sl. KM...... 407— 4«9'5< Tramway. Ges., neue Wiener, Priorilütö.Altien il>« sl. . —-— —-— Ungar. Westbahn (Raab.Graz) 200 sl. S....... 4N4-- 40b-- Wr. L°lalb..NNien.Ges. 200 fl. 190 —------- Vanlen. Nnglo.Östcrr. Vanl, 120 sl. . . 817 - 318 - Äaülverel!!, Wiener, per Kasse — — — — detto pei Ultimo . . . 562'25 i>63 25 Bodcnlr.Anst. bster»., 20n sl,S «»83— 108^— Zentr,.Uod,.Kredb, üst.. 200 fl. 553 — 55«-Kreditanstalt für Handel und Gewerbe, 160 fl., per Kasse — — —>- detto per Ultimo 681 75 69275 Kiedilbllül allg. ung., 200 fl, . 833-75 839 75 Depositenbank, all«., 200 fl, . 458— 461 - Eölomple»Gesellschaft, nieder» österr., 400 Kronen. . . «üv — 6035l> Giro» nnd Kassenvcrein, Wiener, 20» sl........ 463— 470'- Hypothekenbank, österreichische, 200 sl, 30°/» E..... 298— 301'5<> Länderbanl, osterr,, 200 fl. per Kasse....... 471 üö 472 25 detto per Ultimo . . . . 471 5o 472 !> — «47 ^u ,,2chlüglmühl", Papiers.,200fl. 355— 365 — „Schodnica", A.'G. f. Petrol.» Ind., 500 Kr..... 607— «18-. „Steyrermühl". Papierfabrik und N>G...... 46)— 4>>? — Tiisailei Kohlenw.'G. 7N fl. . 280 25 88, 50 Türl. Tabaliea.ir.Ges. 2»0 ssr. per Nasse . —'— — — detto per Ultimo 429 5u 430-50 Waffenf..Grs., «sterr., in Wien. 1UN fl........ 560— i«4- Wagavn.Leihanstalt, allgem., in Prst, 4W K-r..... —'— —-- Wr, Vaugesellschast ino fl. , . «5850 ,59», Wienerliergcr ZiegeIs..Nlt..Ges. 810- 814-. Devisen. Kurze Sichten nnd Scheck,. Amsterdam....... 19905 i«9 25 Deutsche P'ähe...... 11? 55 11? ?«» Uundon........ 24085 li41'ia Italienische Nanlplätze ... 95 55 9570 Paris......... 9550 95-65 Zürich und Basel..... 95'42> »5,5z Valuten. Dukaten ....... i,-»4 ,139 lio-ssianle» Stücke..... 19 1! 18-,ü ^.Marl^StÜcke...... 2» 50 28'5S ücutsche Nelchsbanlnoten . . 117-50 11770 Italienische Äanlnoten . . . 95 5« 95-7^ )il>l>cl°i1toten . , , , . 252' 2'53« l ^) l^QL-VO^LlcliL^ul^«. «.,»»»>«»«'»,, »«»»««l».^«',»«.'»«. Vei-im.liüy von ÜÄseini^en im Xonli!««ssent unll »uf 8!s«Xl»,<<>. > (3G) P. 194/6 Oklic. IT C. kr. okrajno sodišèe v Kranju, oddelek II, je na podstavi odobrila c. kr. deželnega sodišèa v Ljubljani, podeljenega z odloèbo od 26. deeem- y Nc. Ill, 184/6 . . bra 1906, opr. St.------------------, delo Janeza Burgar, užitkarja iz Praprotne police št. 7, zaradi aodno dognane zapravljivosti pod skrbstvo in mu po-stavilo gospoda Franceta Zupan iz Praprotne police za skrbnika. C. kr. okrajno sodišèe v Kranju, odd. II, due 31. decembra 1906. Ciiold-Oarlelieii aller Art, reell, rasch und .sicher besorgt Kapit Bureau S. Biha, Prag 699-1. (43) 6-1 Geld-Darlehen erhalten, 200 K aufwärts, Personen jeden Standes zu 4'/«% nni^ ^e' ^ ^ monatlichon Rückzahlungen, mit und ohne Giranten, durcli J. Neubauer, behürdl. konz. Eskompte bureau, ItmlapeNt VII., Barcsaygasse 6 (Retourmarke erbeten.) (44) 6-1 Drei Lehrjungen werden aufgenommen. Näheres bei Brüder Hlavka, Chirurg. Instrumonten-fabrik etc. Proäerougasso Nr. 6. (45) 3—1