Nr. 55. Dienstag, 9. März 1909. 128. Jahrgang. Mb ach er Mum ?<,« ^„^ü°"^"ls: Mi! Poslverlsüdunn: ganziäwn »oll. halbjährig ,b X, Im Nontor: aaiiziahrin "". lmlbiähr,« n K, ssür die «»stelln»« i,,s Hn»« na»,jährnebühr: ssNr Nrine Inlnalt bis z» ^ Isiic» s)0 I>, „Mere per Zeile ll! l,; bei öfteren WifdeiliolmM» per Zeile 8 k. Die «!.'aibncher Heitimg» erscheint tilnlich. n>i< AiiLiiahme der <3o>m- und ssriertage. Tic Ädminiftration befinde« sich Milloöiöstrakc 3ii, 20: die Medallion Milloöi^slrahe Vlr, Lv. Eprechsliiiwe» der Meballioi, «im « b>« ,l> Uhr vorinitlllsss, Unsranlierlr Brirse werben nicht nüsseiwmnien, Manuskripte nicht zurückgcslcllt. Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Teil. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchstem Handschreiben vom 4. März d. I. für die Dauer der nächsten Session des Rcichsrates den Geheimen Rat Alfred Fürsten zu Windis ch-Grätz zum Präsidenten und die Geheimen Räte Max Egon Fürsten zu F ü rstenbcra und Aloi'5 Fürsten von S ch ö n b n r g - H a r t e'n st e i n zu Vizepräsidenten des Herrenhauses des Neichsrates allergnadlgst zu ernennen geruht. Vienerth in. z». ..Feine k. und k. Apostolische Majestät haben m,t Allerhöchster Entschließung vom l. März d. I. ocm Sektionschcf im Eisenbahnininisteriunl Doktor Alfred Freihcrrn von Vnschman anläßlich der erbetenen Übernahme in den dauernden Ruhestand taxfrei das Kommandcurlreuz des Leopold-Ordens allergnadigst zu verleihen geruht. , Seine k. und t. Apostolische Majestät haben m,t Allerhöchster Entschließung vom 4. März d. I. dle mit dem Titel und Charakter eines Ministerial-rates bekleideten Settionsrätc im Eisenbahnmini-Nermm Dr. Eduard Ritter von Donheimcr-A^lih und Sicgnmnd Sonnenschein zu -"Mlsterialräten ncl por^ttullnl allergnädigst zu er-nciulen geruht. Wrba ",. i>. , Seine k. und k. Apostolische Majestät haben Mlt Allerhöchster Entschließung vom 1. März d. I. ocm Mmisterial-Sckretär Ludwig Leon im Acker-vaunnnisterium taxfrei den Titel und Charakter cmcs Scktiünsrates allcrgnädigst zu verleihen gc-^yl. Vr 5 f in. p. Den 8. März l909 wurde in der t. k. Hof» und Staats» druclerei das C1XXIV. Stück der böhmischen und rumäniichen Ausgabe drs Rcichsgesr^blattes des Jahrganges 190» sowie das XV. Stücl der böhmi'chcu Ausgabe des Nrichsgesetzblattes des Jahrganges 190!) ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 6. und V.März I9l>9 (Nr. 53 und 54) wurde die Weiterverbreitung folgender Preherzeugmsse verboten: Nr. 60 «NHpr-oä. vom 25. Februar 1909, Nr 5 «Looilln» vom 1. März 1909. Nr 9 «Die Woche» vom l. März 1900. Nr. 49 .Ostdeutsche Rundschrist» vom 2. März 1909. Das Nuch: «Vi-Kinna» oder «I'err», üoi NHÜiuin» von Amos Giupponi. Nr 44 «I^' ^itn ^<1>eo» vom 24./2o. Februar 1909. Die in Prag erschienene Druckschrift: «Loöi, koci^imvk, ttpißl-am?. 2 ö«»ll6 Klien^n,!. ?ru,Im, 1909. Mk!»<1om 5. ällvor». I'inllsm ^ 2oibr6Iielm v I'r^«>. Nr. 58 «Bohemia» (Abendausgabe) vom 27. Februar 1909. Nr, 5 «2ä.M? iilikiiöni 8trä2o» vom I.März 1909. Nr. 6 «6«nll5 liovue. pro März 1909, Die in Prag erschienene Druckschrift: »2on8k? klud öeßk^ v?i-n,x«. II. 2präv» L», up1>nui^ V. roll trväni 1908. linkem Nlwki-li» I^vZcliiussor», v I'r»xo. Xällluäom klulin». Nr. 8 .^um»v»ll6 rroucl)"' vom 27. Februar 1909. Nr. 8 »VMovukö Mvin?» vom 26. Februar 1909. Nr. 62 «Napr-üä. vom 27. Februar 1909. Nr. 8 .Vulowinaer Freie Lehrerzeitung» vom 27. Februar 1909. Nr. 17 «Tiroler Vollsblatt» vom 27. Februar 1909. Nr,60.N!il-(). Nr, 6 «ülllklln» vom 9. Februar 1909 (Chicago). Nichtamtlicher Geil. Türkische Finanzen. Der für die Reorganisierung der türkischen Finanzen aus Frankreich berufene Herr Laurent begann, wie man aus Konstantinopel schreibt, unmittelbar nach seiner Ankunft sich mit der Berechnung der schwebenden Schuld des Reiches zu be- schäftigen. In einer Verfügung des Ministcrratcs, die durch ein Gutachten des Herrn Laurent veranlagt wurde und vom 1./I4. November 19l)8 datiert war, forderte die Regierung die Interessenten auf, ihre Forderungen innerhalb eines Zeltraums von vierzig Tagen im Finanzministerium mitzuteilen. Tic auswärtigen diplomatischen Vertreter in Konstantinopel fanden diesen Zeitraum nicht ausreichend und machten dagegen ihre Gesichtspunkte geltend. In Erwiderung darauf erklärte die Pforte in der Zirkularnotc vom 23. Jänner 1909, daß der Termin von vierzig Tagen eigentlich fünf-undsnnfzig Tage umfasse, da der vierzigtägige Termin erst vierzehn Tage nach dein Datum des erwähnten Erlasses an gerechnet werde, und das; infolgedessen kein Grund vorliege, die Frist zu verlängern; es wurde hinzugefügt, das; die strittigen Schulden unter Vorbehalt eingetragen werden sollten. In einer anderen Note, die vom 2. Februar l. I. datiert ist und sich an die vom 2A. Jänner anschließt, erklärte die Pforte: Da die Bestimmung bezüglich der schwebenden Schuld den Zweck habe, die Höhe der Forderungen an den Ttaatsschah festzustellen, müßten die strittigen Schulden in gleicher Weise innerhalb des bestimmten Termins angezeigt werden, nur müßte man zur Zeit der Liquidierung die dagegen erhobenen Einwände prüfen. Bezüglich der Forderungen von im Anstand wohnhaften Personen hob die Pforte in derselben Note hervor, daß diese im Fall einer j'(>r«<' !il^ natürlich von den Bestimmungen des Gesetzes über die Verjährung Gebrauch machen könnten und daß unter diesen Umständen die Regierung eine Verlängerung des erwähnten Termins nicht für nötig erachte. Gegenwärtig bereitet die Pforte einen Gesetzentwurf bezüglich der schwebenden Schuld des Reiches vor, den sie der Kammer vorlegen wird. Zur erwähnten Feuilleton. Sein Siess. Aus dem Russischen des Warsin von H^olor»««» Oordon. (Schlusi.) Am Morgen fand ihn der Arzt so ermattet, daß ihm verboten wurde, ill den Garten zu gehen. Er lief nun im Korridor auf und ab, wobei er'laute, zusammenhanglose Selbstgespräche führte. Als er nach drei Tagen wieder in den Garten durfte, war sein erstes, nnter den Augen des Aufsehers die zweite Blüte zu pflücken. Mit ihr rannte er, ein lantes Triumphgeschrei ausstoßend, ins Haus zurück und in seine Zelle. Der Aufseher, der ihm folgte, fand ihn wieder mit verschränkten Armen auf dem Bette liegend. Antwort gab er nicht. Für den Irren begann wieder der Kampf. Er fühlte es, wie sich aus der Blüte geheimnisvolle Cäfte in sein Blut hineinsogen, wie es über seinen ganzen Körper hinkroch und ihn mit einem Netze zu umgarnen drohte. Der Kranke weinte, fluchte und betete wirr durcheinander. Gegen Abend war das Vlümlcin welk. Der Kranke zertrat es, nahm die Reste auf und warf sic ins Feuer der Vadestube. Am nächsten Morgen war er sehr krank. Mit flackernden Augen, die tief in ihren Höhlen saßen, tuit eingefallenen Wangen rannte er umher lind sprach ohne Unterlaß. Der Arzt öefahl, daß dem Kranken die Zwangslacke angelegt werde. Es geschah. Gefesselt lag er auf seinem Bett, "u dessen Querpfosten er mit breiten Leinenstrcifen ^gebunden war. Doch seine Bewegungen nahmen "u Heftigkeit zu. „Was tut ihr? O, ihr Toren!" schrie er laut. „Es ist noch eine dritte da. Eben aufgeblüht. Sie muß getötet werden. Macht mich los. Um Gottes-willcii macht mich los! — Laßt mich mein Werk zu Ende tun. Dann seid ihr alle gerettet. O Gott, o Gott! Macht mich los!" Aber der Wärter, der an der Tür saß, schüttelte nur den Kopf: „Seid doch still! Das nützt Euch doch nichts." Da schwieg der Kranke. Es gab nur einen Weg für ihn, sein Werk zu vollenden. Er mußte den Wärter überlisten. Stundenlang lag er ruhig und tat, als ob er schliefe. Als es Nacht wurde und der Kranke immer noch regungslos in seinem Bette verweilte, ging der Wärter, nachdem er sich von der Haltbarkeit der Fessel überzeugt hatte, hinaus und verschloß die Tür hinter sich. Darauf hatte der Kranke gewartet. Er bog sich so weit zur Seite, daß er einen Eisenstab des Bettes erreichen konnte. Daran rieb er nnn den Ärmel der Zwangsjacke solange, bis es ihm gelang, den Daumen durch oie schadhafte Stelle zu zwängen. Die anderen Finger folgten, und in verhältnismäßig kurzer Zeit hatte der Irre mit einer unglaublichen Gewandtheit alle Knoten gelöst und war frei! Er streckte beide Arme gen Himmel, atmete aus voller Brust und sprach mit leuchtenden Augen: „Frei, frei zum Kampf!" Aber er mußte hinaus. Da die Tür verschlossen war, blieb ihm nur der Weg durch das Fenster, l durch das ein Stückchen sternenklaren Nachthimmels sichtbar war. Der Irre blickte hinaus und freute sich des Glanzes. Ihm schien das Funkeln der Sterne eine Siegesverhcißung. Ein schweres Werk mußte er noch vollbringen. Mit gewaltiger Kraftanstrengung versuchte er einen der Eiscnstäbe zu verbiegen. Vergebens! Da dichte er sich aus der Zwangsjacke einen Strick, legte ihn um die Stange und hing sich daran, dabei ruckweise zerrend. Endlich bog sich das Eisen zu einer Öffnung, weit genug, die schinächtige Gestalt durchschlüpfen zu lassen. Bald stand er mit zcrschundencn Schultern und Ellbogen draußen und arbeitete sich durch das Gesträuch zur Mauer hin, die zu überklettern war. Mehrere Male versuchte er vergebens das Hindernis zu erklimmen. Finger, Hände und Knie bluteten ihm, doch es gelang ihm nicht. Da fand er eine Stelle, wo einige Ziegel sich gelockert hatten. Er nahm sie heraus, und hier vermochte er endlich die Mauer zu erklettern. Drüben ragte ein Baum heran. Er faßte einen Zweig und ließ sich hinabgleiten. Dann lief er, so schnell ihn seine Füße trugen, zur Treppe hin. Deutlich glühte ihm das letzte rote Köpfchen entgegen. Der Irre stürzte sich darauf. Er krallte seine blutenden Hände in das Erdreich und riß die Pflanze mit ihrer Wurzel heraus. Dann zerpflückte er sie und zerrieb die kleinen Stückchen zu einem Brei, den er in der Hand zusammenballte. „Jetzt ist's vollendet. Das Böse ist besiegt. Nun mag ich sterben, da alle befreit sind." Und stolzen Schrittes ging er zur Mauer zurück. Der Rückweg war leichter. Unbeobachtet, wie er gegangen, kehrte der Kranke wieder in seine Zelle zurück. Kaum, daß er sein Lager erreicht hatte, brach er besinnungslos zusammen. Als am Morgen der Arzt eintrat, fand er ihn tot. Aber auf dem Antlitz der Leiche stand eine stolze Glückseligkeit, eine verklärte Freud^acschr,«'-bcn. Die rechte Hand des Totcn war zur ^aust ge- mit ins Grab. Laibacher Zeitung Nr. 55. 474 9. März 1909. Verfügung vom 1./14. November 1908 ist noch zu bemerken, daß sie keine Gesetzeskraft haben kann, da es sich um eine bloße Entscheidung des Ministerrats und nicht um ein Gesetz handelt; insolange die bestehenden Gesetze nicht aufgehoben sind, müssen sie beobachtet werden. Selbst wenn ein neues Gesetz erlassen werden sollte, könne es keine rückwirkende Kraft haben. Nach dem bestehenden bürgerlichen Gesetzbuch beträgt die Verjährungsfrist für eine Schuld, mag der Gläubiger im Inland oder im Ausland wohnhaft sein, fünfzehn Jahre. Tie diplomatischen Vertretungen bereiten gleichlautende Noten vor, welche ungesäumt der Pforte vorgelegt werden sollen und in welchen sie erklären, daß die strittigen Schulden in keinem Falle einer anderen als der gewöhnlichen Verjährungsfrist unterworfen werden dürfen, und daß, was die flüssigen Schulden anbelangt, der Termin von zwei Monaten, der den Gläubigern des Staates für die Aufzeichnung ihrer Forderungen zugestanden wurde, verlängert werden müsse. Sie bestehen also von neuem auf diesem Punkte, indem sie zugleich der Pforte kundgeben, daß sie eine rückwirkende Kraft nur einem Gesetze zugestehen würden, welches nach der Bestimmung vom 1./14. November ausgearbeitet wurde und welches jede Forderung als verjährt erklären würde, die nach Ablauf des anberaumten Termins angezeigt wurde. Politische Ucberkcht. Laibach, 8. März. Der k. und k. Gesandte in Belgrad Graf For-gach hat der serbischen Negierung mitgeteilt, daß die beiden Regierungen der Monarchie infolge der Haltung Serbiens während der letzten Monate zu ihrem Bedauern nicht in der Lage sind, den Handelsvertrag mit Serbien der Parlamentarischen Erledigung zuzuführen. Anknüpfend hieran hat Graf Forgach die weitere Mitteilung gemacht, daß die österreichisch-ungarische Regierung die bestimmte Hoffnung hege, daß Serbien, welches, wie allgemein verlautet, dem Rate der Mächte folgend, seine Politik in betreff Bosniens und der Hcrcegovina zu ändern entschlossen ist, diese weise Entschließung sowie seine Absicht, mit Österreich-Ungarn friedliche und freundnachbarliche Beziehungen zu unterhalten, hier zur Kenntnis bringen wird. Sobald die österreichischungarische Regierung hicvon verständigt sein wird, wäre sie bereit, über die Handels- und Vcrtehrs-fragen zwischen der Monarchie und Serbien in Verhandlung zu treten. Von einem hervorragenden Finanzpolititer wird im „Neuen Wiener Tagblatt" zur Tchatzschein- frage ausgeführt, die Regierung bedürfe der nachträglichen Genehmigung des von ihr beobachteten Verfahrens durch den Reichsrat nicht, weil sie durch die Registrierung und Kontrasignierung der Schatzscheine durch die Staatsschulden-Kontrollkommission deö Rcichsrats die Bestätigung erhalten habe, daß die kompetenteste Instanz ihr Vorgehen als einwandfrei anerkennt. Man glaubt in Wiener politischen Kreisen, daß das Märzprogramm des Abgeordnetenhauses — die Rekrutenvorlagc und die Eisenbahnvcrstaatlichun-gen — ohne Schwierigkeiten zur Erledigung gelangen werde. Auch die Czechischradikalcn haben sich bereit erklärt, der Vorlage bezüglich der böhmischen Eisenbahnen keine Schwierigkeiten zu bereiten. Aus Konstantinopel wird gemeldet: Amtliche türkische Kreise bestätigen das türkischcrscits erfolgte Perbot der Durchfuhr von Waffen und Munition nach Terbien. Es wird an kompetenten Stellen hiezu betont, die Türkei, der die Erhaltung des Friedens ebenso am Herzen liegt, wie den anderen Mächten, könne unmöglich für unabsehbare Zeit sehr erhebliche Transporte von Dynamit und anderem Kriegsmaterial für ein Land zulassen, das gegebenenfalls einen Friedensbruch auch in den eigenen Besitzungen der Türkei im Schilde führen könnte. Nie man aus London schreibt, wird der Aufenthalt des Königs Eduard in Biarritz diesmal von längerer Dauer sein, als in früheren Jahren. In einer offiziösen Mitteilung wird erklärt, daß diese Reise des Königs durch Gesundheitsrücksichten veranlaßt sei, da die Ärzte dem König dringend emp» fohlen haben, während der Monate März und April nicht in England zu verweilen. Über die Frage, ob sich an den Aufenthalt des Königs in Südfrankrcich eine Kreuzfahrt im Mittclmccr knüpfen wird, ist nicht das geringste bekannt. Tagesneuigteiten. — Dchule für Vräute.j In Illinois will man eine Schuld für Bräute errichten. Zugelassen sollen alle die Damen werden, die sich bereits im Vefil) des Vcrlobungsringes befinden, oder nachweisen tonnen, daß sie bereits versprochen sind. Man will den Franen dort beibringen, wie sich die znlünftige Gattin und Mutter dein Manne gegenüber, der siir das ganze Leben ver» sprochen hat, mit seinem Geisle nnd mit seiner Krasl für sie zu sorgen, zu benehmen hat. In erster Linie soll den Damen, die bereit sind, die Fesseln der Ehe ans sich zn nehmen, beigebracht werden, wie man den Mann als selbständige nnd eigene Persönlichkeit zn behandeln hat, wie ein Zusammenleben in der idealsten ^ovm möglich zu macheil ist. Anch die Fragen der Kindererzie» hung werden in der Schule der Vränte znr Sprache go> bracht. Mann nnd Fran sollen ihren Einslns; auf das lleine Lebewesen geltend machen, aber getrennt ihre besten Eigenschaften ihm geben. Man will in der Schule der Vränte der Frauenbewegung insofern entgegen-arbeiten, als die ssraueil erfahren sollen, daß ihnen nicht alle Möglichkeiten zur Ausübung eines Berufes gegeben sind, nnd das; sie den Hausfrauen, und Mutter» bernf nicht mehr unterschätzen, wie dies seil den Tagen der heftigsten Granenbewegung Mode geworden ist. Auch die übertriebenen Lw'usanspvüche der Frauen sollen ein-gedämmt werden. Die Frau muß lernen, das; der Mann nicht nur ihr Arbeitssklave isi, nnd das; er ebensoviel Nccht hat, die Schönheiten des Lebens zu genieße», wie seine bessere Halste. sGerade den amerilanischen Frauen wird diese Überzeugung schwer beizubringen sein!) — lTewcle) schreibt seine Memoiren. In einem kleinen Kreise wurden vor einigen Tagen die lustigen Aufzeichnungen vorgelesen. Sie bilden gewissermaßen eine Onvertüre zu der am 17. April im Deutschen Pollstheater geplanteil Tewele - Iubilänmsvorstellung. Man wird an diesem Abend des Komikers goldene Hoch» zeit mil ^ran Thalia feiern. Tewele hat in diese» fünf» zig Jahren über tausend Nollen in achttausendsiebeN' hundertachlzehn Vorstellungen gespielt. Und jedesmal hat er in einem Vuche das bemerteiiswertesle „Ereignis" des Abends festgenagelt. Da findet man nun Hinanswürse von der Bühne . . . 742mal Heiraten.........2519 „ die Trene anderen gebrochen . . . N86 „ mir die Treue gebrochen.....1445 „ Kaiser Josef gewesen .....«9 „ König gewesen ....... 1 „ Prinz gewesen........46 „ Graf geweseil .......259 „ Baron gewesen.......483 „ Bankier geweseil . . . ». . . . 717 „ Millioneil von Gulden und graulen sind in dem halben Jahrhundert durch Teweles Hände geflossen — leider war es nnr Theaterqeld. Unzählige Meilschc» hat er glücklich gemacht, verheirate« — auf der Vühm' nämlich — geschieden, zn Rang und Würde» empor» getragen. Granen- besaß er mehr als sämtliche Sultane der Welt zusammen, lind wenn er die Zahl seiner Kin» der zusammenzählen würde, die man ihn, in der Well der Illusion schenkte, so müßten einige Legionen h?l'' ausfummen. In den Tod gegangen ist tewele nur lMnal und König ist er blos; ein einzigesmal gewesen-!>»!><> 18N0 in Preßbnrg. Man spielte im dortigen Theater eine Tragödie der Vn'ch.Pfeiffer, belilell „Pur-pur und Traner". Tewele mimle den ungarische» König Bela den Blinden. In einer Sz^ne bemerlle er, daß sich der Schleier der Königin in den Zieraten des Thro»» sessels vernestelte. Die hohe Frau machte Anstrengungen, das Gewebe loszulösen, was ihr nicht gelang. Galant, wie Tewele immer war, griff er selbst zu. Im selben Momente drang der Bierbas; des )1!egissenrs aus den Kulissen hervor: „Sie Trottel, was lnn's denn, S" sail ja blind!" Und mit der Tragödie und der Stil»-„mini, des Publikums war's vorüber. Die junge Exzellenz. Roman von Georg Hartwig. (W. Fol'tsctzllllg.) «Nachdnicl verboten.) „Vorüber!" rief Eva, strahlend vor Vergnügen. Sie wiegte sich mit unaufhörlicher Wonne m dem Gedanken, morgen den letzten Wunsch ihres Herzens erfüllt zu sehen. Vorüber in der Tat! Die Herzogin kehrte lächelnd zurück, mit ihr die frohe Laune. Die Türen zum Büfettsaal taten sich auf. Nur für die hohen Herrschaften, einige Aus-erwähltc und das Brautpaar war auf einem Hautpas eine Tafel festlich hergerichtet. Die übrige Gesellschaft nahm an schmucklos weisMdcckten, ringsum verstreut aufgestellten Tischchen Platz. Das erste Glas Champagner, welches der Herzog zur Hand nahm, galt dem Wohl des Braut-Paares. Er sprach gern und gut. Nach dem rasch gedämpften Geräusch des allgemeinen ErHebens wurde er durch keinen lauten Atemzug gestört. Jetzt erst, da im ungenierten Rauschen und klirren des Niedersitzens der kurze Zwang sich löste, hörte Herr von Lücken den Diener, welcher ihm eine Schüssel Hummersalat anbot, ein paar Worte murmeln, die er so rasch nicht unterscheiden konnte. „Was ist? Wer ist da?" „Der Hausmeister des Herrn Grafen, Exzellenz!" „Was will er? Jetzt ist keine Zeit zu Mitteilungen." „Er muß unbedingt. — In Großminten ist der Blitz eingeschlagen. Das indische Haus stand sogleich in vollen Flammen." „Auch das noch!" flüsterte der Freiherr bei sich. „Es ist doch gerade, als ob diese Narretei nur zu meinem Verdrusse geschaffen sei." »Er soll warten, der Hausmeister", befahl er kurz, „bis die Tafel aufgehoben ist." Der Graf, von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt, wurde fahl vor Schreck und Zorn. Er sah auf Helene, die es an diesem Abend nicht wagen tonnte, ihre Hand widerwillig aus der seinen zu ziehen, und beugte sich zu ihr. „Es kann dies kein Grund sein, unser Glück zu verschieben." Sie zackte zusammen. Was fragte sie darnach, wohin sie ihr Elend trug! Sich von seinen erlauchten Gastgebern verabschiedend, unter dem Bedauern und Spötteln der Anwesenden, verließ Koleman Wechting das Schloß. Finster warf er sich in seinen Wagen, dem Kutscher befehlend, die Fahrt in schärfstem Trabe zurückzulegen. Die Nachtluft war balsamisch, aus zerfließenden Wolken flatterte noch leichter Regen nieder. Nur von den Bäumen längs der Chaussee gingen, von frischem Luftzug angeregt, dichte Tropfcnschauer nieder und brandeten mit hartem Pochen auf dem Verdeck des Wagens, indes die Räder desselben mit schaufelndem Geräusch durch das erweichte Rinnsale entsendende Erdreich glitten. In der Ferne, hinter süßduftenden Wiesen, 'flackerte zuweilen noch in rötlichem Glühen ein Wetterstrahl gegen den Horizont auf. Alles Frieden fönst und Ruhe. Der Wagen rollte in unablässiger Hast vorwärts. An der Schloßrampe vorüber, durch das Tor des kleinen Partes. Von da weiter auf gurgelnden Waldwegen bis in die Mitte des großen Partes, woselbst bei Fackel- und Latcrnenschcinc eine vielköpfige Menge die letzten Brände auseinanderriß. Der Mond, welcher seine Silberscheibe langsam hinter den Vuchentronen aufflimmern ließ, beleuchtete in geisterhafter Klarheit die Ruincnstätte, deren aufqualmender Dunst nichts mehr erzählte von all der Phantastischen Pracht, die hier gestanden. Von all dem bunten Märchenland, welche den Kredit ihres Schöpfers sinnlos stark in Anspruch genommen. Der gewaltige Funken, welcher aus der Hohe in das aufgestapelte Brennwert des Waldpalaslc» gefallen war, hatte das ganze kostbare Spielzeug im sprühenden Vrillantfeuerwerkglanz aufprasseln gemacht uud in wenigen Minuten verzehrt, bevor dei Regen dein bedrohten Forst zu Hilfe lain. Gleichgültig mehr als staunend sahen die indischen Bauleute diese radikale Zerstörung ihres Mr-^ kes, während der Graf mit verbissener Wut eine Flut ungerechter Vorwürfe nach allen Sei tell schleuderte. ^ Ein Gegenstand leuchtete aus Staub um Trümmern wunderlich hell auf und zog Kolemcn.l'-' Aufmerksamkeit mit magnetischer Kraft an sich! ^' goldgestickter, roter Pantoffel, welcher völlig nnver-schrt aus dem Schutt hervorgegangen war. Graf Wechting wandte sich ab. Seine Erb't ^ rung gegen die rechenschaftslos waltenden Mächlc, welche wie zum Hohn diesen einzigen Gegensw" ihn, prunkend in den Weg gestellt inmitten der ^' ^ Wüstung, preßte ihm die Kehle zusammen. ^ Fluchwort murmelnd, warf er sich in die Kisseu "^' harrenden Wagens zurück und die vom ^"^ Fackellicht und Qualm unruhig gewordenen "'«^ jagten ohne Zuruf in der wildesten Eile mit u). davon. , . Vor der Tür seines Schlafzimmers, imuttN' warmer Deckenhülle, ficberfröstelnd vor Erregung eiwartete ihn Vana. ^ Sobald er seinen Herrn eintreten sah, lpl" ^ er auf und eilte ihm entgegen, ein Knie vor ') beugend. ^ „Sahib, ich habe mich an dich gekettet, "" ick nicht anderes zum Ersatz dir zu geben h"^ r mich selbst und weil du meine Heimat 1" "c Heimat machen wolltest. Du hättest nnr s"lw " Tod damals geben, bevor du mein Land verlier i' So hätte ich dir gedient, wie ich versprach lIurtsehung folgt.) Laibachcr Zeitung Nr. 55. 475 9. März 1909. — Schmlicke der modernen, großen Hüte die Sch»veiz besuchen, eine große Gefahr. Nach dem genannte» Blatte Hal die Direltio» der Sch»veizerifche» Bl,ndeseise»bah->len folgende Bestimmung getroffen: „Da,»enhüle, die »lehr als achtzig Zeiltimeter im Durchnlesfer ausweisen, sind aus Grund des Artikels 117 der Eisenbahntarif, reform vom 30. Februar 1906 »vie Fahrräder zu be» handelil." Wenu eiue Dame mit einem Hute, der eiue aiößere Dimension hat, als oben angegebeil, in eiueu Eifenbahnzng in der Sch»veiz einsteigen will, muß sie entweder znsammen mit den Fahrrädern im Gepäckwagen Platz nehinen oder das Gut im Pactwageu ad-geben und barhäuptig ihr Eonp5 aufsuchen! , 7 l^ine Grammatik der Affensprache.» Wie seiner» zrn mitgeteilt wnrde, verbannte sich vor einigen Iahreu Professor Dr. Garner von der Universität in Chicago jellify iu die dichteste Urwaldwildnis des Kongogebietes, u»i ,^-orschuugen über die Sprache der Affen einzustellen. x)l^ Briefen, die vor lnrzem an seine Freuilde gelangt sind, sündigt Dr. Garner an, daß er in Bälde zurück-lehren und dann sofort die Ausarbeitung eines Wörter, buches uud einer Grammatik der Afsensprache in An» griff nehmen will. Der Gelehrte hat mit großer Sorg. fall die von ihm beobachteten Laute der Furcht, des Schreckens und der Zuneigung, die Worte, mit denen die Asfenmulter ihre Jungen rnfl, und die Antworten der letzteren aufgezeichnet und anf der Walze des Phono, graphen festgehalten. Es ist ihm nach seiner Überzeu-gung gelungen, sich den Affen in ihrer Sprache ver° släudlich zu machen und von ihnen verständliche Ant-Worten zu erhalten. Einige Proben des von ihm Er. lauschteu teilt Professor Garner jetzt schon mit. Daß >,e Hunger haben, geben die Assen durch den Kehllaut „lm fund. Die Frage „Wo bist du?" lautet iu der Assensprache „urlh". — ch sonst noch irgeild»vo in Sloplou faule Vier lausen?" — „Nein." — „Dann geben Sie mir, bitte, Ihren ga»° zeu Vorrat." Der Krämer guckte seiuen schmächtigen 5t»uden voll Arg»voh» an. — „Wolleu Sie sich heule abends Hamlet' ansehen?" fragte er. „Nein", war die düstere Autivurt, „ich will heute abends den Hamlet jp'elen." , " ^ ^ Lolal- uud PromuM-Nachrichten. Der sluucnischc chrisilichsozialc verband iu Laiwch hlelt vorgestern vormittags in den Vereinslolalitäteu bei reger Beteiligung seine Hanptversammlnng ab. Der ^erba»dspräses,'Herr Prof. Dr. Krek, betonte die !"rlschreile»de Bild»i,g der arbeitenden uud der bäuer° uchl'» blassen, »vorauf er mit F-reuden das Anwachsen der arbeitssrendigen Kräfte i,u Verbände hervorhob, ^"hin erstattete Herr 6 t e s e au Stelle des verhinder-<"i Herr» Smolnikar den Bericht über die Täligteit ^'5 Zeillralverbandes, dem 148 slovenische christlich« 1>-'ziale Vereine snin '20 mehr als im Vorjahre) angehören. Die Gesamieininihineu betragen 3282 K 2l'l>, die Ausgaben 2456 X 49 1>. Der Zentralverband hat »nter alldereui einen Vereinskalender fiir das Jahr 1909 f^vie das 7., 8. uud 9. Vändchen der Volksstücke l„I^'u") erscheiucu lasseu. — Des weilereu berichtete Herr 8tese über die Tätigkeit des Lai-bacher Verbandes. Sein Bericht gipfelte in folgenden Daten-. Die männliche Abteilung' zählte 25 Gründer sowie 425 unterstützende und ordentliche Mitglieder lum 168 mehr als im Vorjahre), die Fraueuableilung 490 Mitglieder (um 70 mehr als in, Vorjahre). Überdies gewährt der Verband verschiedenen anderen Vereinen mit einem Milgliederslande von 2284 Unterkunft in seinen Lokalitäten, so daß diese von 3274 organisier, ten Gesinuungsgenossen z» Versammlnngszwecke» benüiu werden. Die christlichsoziale Organisation in Laibach bildet daher deu numerisch stärkste» Verein iu Laibach »nd »iberlrifft sogar den Sloveilische» Alpeilverei» so-wie den Verband der slovenifchen Gefangsvereiue. Der Ausschuß hiell 16 Sitzungen ab: der Verband beteiligte sich an verschiedenen Veranstaltungen, so auch au dem Wiener Jubiläumsfeslzuge: der glänzende Erfolg der ^ruppl' Krain war nnr durch seine Mit»virk»ng mög-l'ch. An de>, Unlerhallnngsabeiwen »virile die Frauen-'U'leiluug in hervorragender Weise mil: künftighin wird auch der Musilverein „Ljubljana" feine musikalisch.'» "^ranstaluuigen für die Äiilglieder des Verbandes zu '^'abgesetzten Volkspreisen »viederhvlen. In Laibach wurden 17 Vorträge, darunter zwei im große» Saale ^'s Hotels „Union, veranstaltet; der nächste Vorrrag N'idel Dienstag, den 9. d. M., ebenfalls im Holel "^»io»", statt. Es »vird Herr Dr. Nobida über Spreng. ^'Uel iu der Techuik und im Kriege sprechen. Der ^'N'inschor zähll 3l> Sänger uud Sängerinnen unter 7,^l»ng des Herrn Katecheten ('ade5; Kurse hielten ab: ^"r Vnchsührnng Herr Podlesnil, für Stenographie ^N- Klenleix'i^ für Italienisch die Herren Professor ^'' Opeka und Kanonikus Dr. Koren, für Polnisch, "'ssisch und Englisch Herr Dr. L«'»ard. Ferner leitete Herr Urbanc'i«: eine dramatische Schnle, für deren Er-Haltung »ud Ansgestaltnng der Verein „l..iu die Ausgaben auf 1262 l< 28 !>: das Vereinsvermögeu betrug am Schlüsse des Solarjahres 1061 X 14 I,. Die „Obeliea" zählt 64 Mitglieder, die bei der „Ljudska Posojilniea" Spar° betrage i» der Höhe von 2420 X eingelegt haben. Dem Berichte der Frau M a » fredo zufolge hat der AuSschnß der Franenabteilung 13 Sitzungen ab» gehalten. Von den Frauen Krixaj und Vre<-ko so»vie von Fräuleiii Wider wurden 54 Mädchen im Nähe», 12 im Bügeln und 3 im Sticken unterwiesen. Außerdem uahmeu die Mitglieder an den bereits «»geführten Knr-seil nnd am Tnrnen teil: die Herren <^'adeii u»d ('l»i<' unterrichteten sie i'.u Gesnuge, bezw. im Kirchen, gesange. Das Vereinsverinögen beträgt dermalei, 1100 Kro»e». Nachdem im Anschlüsse hieran »och Fräulein Vider einen knrzen Tätigkeitsbericht erstattet hatte, trug Herr Kos den Bericht iiber den Stand der Ver» einsbibliothek vor. Ausgeliehen wurden im Vereins-jähre 1543 Bücher: die Bibliothek zählt gegenwärtig 1862 Werke lum 265 mehr als im Vorjahre). Es sind darin uahezu alle belletristischen slovenischen Werke ver-Neten, insoweit sie im christlichen Geiste geschrieben sind. . ^ . Alle Berichte der Vereinsfuullionäre wurden ohne Wechselrede und mit Dank zur Keuutnis genommen. Anf der Tagesordnung standen außerdem Berichte über die einzelnen Kurse. So berichlete zunächst Herr Dr. L 6 nard iiber den Kurs für polnische, russische nnd englische Sprache und bezeichnete die in der polnische» Sprache erzielten Erfolge als recht günstig. Der Kurs sürs Polnische »vird dnrchschniltlich von 20 Personen besticht. Die Erfolge im Ausfischen und Englischen stehen nm einiges »ach, werde» sich aber jedenfalls gün-stiger gestalten, nachdem in knrzer Zeit eine slove-nij'che Sprachlehre iiber die englische Sprache erscheinen »vird und auch ein slovenisches Lehrbuch der russische» Sprache i» Anssichl gestellt isl. Nünschenswerl erscheine die Gründimg eines eigenen Fonds zur Beschaffung vou Lehrbücher» für uubemittelte Frea,ue»ta»leu. Herr Prof. I arc berichtete über die Organisation des soziale» Kurses, iu dem au jedem Dieustag Vor» träge samt Diskussionen über die faktischen Bedürfnisse und Verhältnisse der arbeitenden Klassen veranstaltet werden. Visher haben 18 solche Abende stattgefunden: die Beteiligung war rege, doch war leider die Intelligenz daran nicht vertreten.' Herr Prof. Iare wünschte eine nene Anslage des Buches „No^uli^n," von Dr. Kret nnd teilte schließlich mit, daß zn Ostern ein dreitägiger sozialer Kurs stattfinden werde, worin Arbeiter» und agrarpolitische Fragen zur Erörterung gelangen sollen. Herr Podlesnik besprach den Kurs für Blich-sührnng, der von 32 Schüler» und Schüleriime» besucht wird nnd berichlele sohin über die 52 dem Zentralverbande cmgehörige» Tnrnseltione». In der Laibacherj Sektion lnrneu über 20 Mitglieder, weiters Studenten, ältere Herren, der Nachwnchs, schließlich Frauen. Gleich seinen Vorrednern betonte er die eminente Bedeutung eines eige»en Verba»dsheimes; endlich wandte er ,,ch in energische» Worten gegen jene, d,e bei ihrer Kritik nur die Passiva hervorheben, ohne auch hievet tne Attwa gebührend in Betracht zu ziehen ^ ^. ^ ^, .^err U r b a n 5 i 5 berichtete, daß dle drcunaüsche Echnle 20 weibliche nnd 30 männliche Zöglinge auf° weist uud durchschi'ittlich tw" 20 Zogliugeu besucht wird, iluler de»e» sich einige sehr branchbare Kräfte be-silide». Die Schule »vird am >8. April, vielleicht auch früher, uuter Mithilfe einiger gewesener Schauspieler sowie Mitglieder des katholischen Gesellenveremes im Laudeslheater eiue Anfführung des „I!<>v(>,1< ^inlr<^ <^1<" verailstalte». Der Verem „1..inv" wird iu deu uächsteu Tageil gegrü'ldet »verde». Herr Ka»o»ilus Dr. Köre» berichtete über den Kurs°für die italienische Sprache, der gegen 50 Schi,, ler zählt: Herr Katechet Oade5 besprach die Pflege des Gesanges sowie die Hindernisse, die sich ihm eilt» gegenstellen. Der Gesangsunterricht wird durchschnittlich von 20 bis 30 Sängern nnd Sä»geri»»en besucht. Herr Kleme».":i5 teilte mit, daß der Slenographielurs vo» zirka 60 Zöglingen, zumeist des weiblichen Ge> schlechles, besucht »verde. Die Herausgabe eines kurz. gefaßte» Lehrbuches über die floveinsche Stenographie wäre dringend »otweudig: dle^ Sle»ographie vo» Prof. Novak sei für praktische ^teilvgraphe» zu um-sangreich, iiberdies sei der erste Teil »licht eimual luehr um' teueres Geld zu erhalten. ,^err Dr. K r e k bezeichnete es als wüuschenswerl, behufs Hebnng der drau,atischeu Kunst eiueu eigenen dramatischen Knrs für die Spielleiter der Dilella»te». büh»e» a»s dem flachen Lande zu veranstalte»: auch stellte er sür das kommeude Jahr die Errichtung eines Kurses fürs Maschinenschreiben in sichere Aussicht. Hierauf »vurde die Ergänzuugswahl in die beiden Ausschüsse sowie die Wahl von 25-, bezw. Iigliedrigeu Hi Issausschüssen vorgenommen. In den Alisschuß der männlichen Abteilnng wurden gewählt: Dr. 5trek, Sed» üiak, Iarc, Trave», Kos u»d Podlesnik als Mitglieder, Dr. Pegau, Terseglav, Eatar uud Stan'uil als dereu Stellvertreter. Nechnuugsprüfer sind Bizjak, Gostin» <^ar u»d Wertfilhrer Gorjlip. I» deil Alisschuß der Fraueilableiluilg »vurde» gewählt: Maria Ma»sredo, Mathilde Kri-aj, Paula Vider uud Anna Ialopi?. Herr Dr. Pegau teilte mit, daß sich in Vodmat der Verein „Kl. IV<<>l-5l trelerschafl der Vereine anf dem flache» Lande im Zentralausschusse, während Herr Mo^kerc die Be» nitnng von Organisalionsangelegenheiten in jedem Mo» naie anregte. — Herr Dr. Pegau bezeichnete die Anzahl der Mitglieder in Laibach als erbärmlich gering. „Wer nicht Mitglied ist, der hat von uns nichts zu erwarten: ich wenigfteus tne für solche gar nichts mehr." Herr Ktese teilte mit, daß die Hauptversamm. lnng des Zentralverbandes in St. Jakob im Nosentale staltfinden werde: weiters regle er die Veranstaltung von Unlerhallnugen zugunsten von St. Egydi an, die aber alle a» einem Tage stattfinden sollen. Sohin richtete noch Herr Dr. Krel Daukesworte an die Vertreter der Presse und schloß die Versammlung nach zweistündiger Daner. Altc Häuser in Laibach. Geschichtscrümerunyen von P. v, lttadics. III. Haus Petri 5 vord e m H eidri ch. Das Hans Nr. 6 in der heutigen Sa lender» lehemals richtig Salitinger») ^ Gasse, das in seiner ur> spriinglichen Form im !6. Jahrhunderte dem wegeu seines protestantischen Neligionsbelenutnisses zu An» sa»g des 17. Iahrhnnderts ans Krain ausgewieseu ge> »veseneu landschaftlichen Beamte» Magister Melchior PantaIeon zugehörte, erweist sich nicht mir iu sei» »er äußereu Erscheinung, hergestellt durch die später mi Besitze gestandene Familie der Herren von Portncr, sondern auch durch die ebengenannten sowie die nachher gefolglen Inhaber von besonderer lolalgeschichtlicher Be-deulung, was ans der weiter nnten anzugebenden An-führling aller Besitzer des näheren hervorgehen »vird. Dieses Haus, welches, iu einer ziemlich engen Gasse gelegen, i» einer sür diese Enge nnverhältnis. mäßigen Höhe von hente vier Stockwerke» mit je vier Feilster» gasse»seits emporstrebt, hatte, »vie uus die nähere Netrachlniig »amelillich seiues I»»er» zeigt, ur» sprünglich nnr eine Höhe von zwei Stockwerken, dabei aber bereits in der erste» A»lage, das »och gegeüwärtia. besteiis erhal't u^r ^ ^.j spätrrcr Ui"- ' Dich' ',' dürftigleit, deren Witwen und Waisen, wciters Inva» liden ans dein Kriegsjahre 1859 nnd mit der obigen Beschränkung die Witwen nnd Waisen dieser letzteren und endlich Invaliden aus den Kriegsjahren 1848 uud 1849 und anf die Dancr der Bedürftigkeit deren Nil-wen und Waisen. In Ermanglung solcher Bewerber, resp. Bewerberinnen haben Anspruch aus das Stif-tnngserträgnis per IM K für ein Jahr nach Krain zuständige bedürftige Realinvaliden. — Die hiernau) instruierten stempelfreien Gesnche um diesen Sliftplatz sind im Wege der politischen Behörde des Aufenthalts-ortes bis zum !. Mai bei der k. k. Landesregierung in Laibach einzubringen. —^- * Ms dem Vollsschnldicnste.) Der k. k. Bezirks» schulrat in Gnrlfeld hat die bisherige Snpplentin au der Volksschule in Iohannistal Fräulein Anna Golll zur provisorischen Lehrerin an der Volksschule in Sauen» steil, und die bisherige provisorische Lehrerin in Ko^ana Fräulein Mathilde I a g e r zur provisorischen Lehrerin an der einklassigen Volksschule in Kal bei Johannislal ernannt. — Der k. k. Bezirksschnlrat in Loilsch hat den bisherigen provisorischen Lehrer in Gntenfeld Herrn Franz Tratnik znin provisorischen Lehrer und Leiter der Volksschule in Schwarzenberg ob Idria ernannt und die gewesene Euppleutin an der Volksschule in Ge» reut Fräulein Marianne Eirnik an Stelle der kraul« beitshalber beurlaubten Lehrerin Fräulein Eugenie P e-h a n i znr Supplenlin an der Volksschule in Unter, loitsch ernannt. —i-. — «Wiederaufnahme deö Verkehrs.) Die l. l. Elaatsbahndirettion in Trieft teilt mit: Mit dem Znqe Nr. 18 wurde am 7. d. M. der Schlleil» llild Personen-zugsverlehr auf der Strecke Aßling'Feistritz.W^^'i,^'i-See wieder aufgenommen. Demnach ist die Strecke Klagenfurt-Triest für den Personenverkehr wieder qe> öffnet. Der Güterverkehr bleibt einstweilen noch fistiert. Ferner verkehren von gestern an anf der Strecke Aßling» Laibach wieder regelmäßig die Züge Nr. 1723 nnd 1724. — Aus Anlas; der Verkehrseinslelluugeu iu den Etaatsbahndireltionsbezirten Trieft nnd Villach wnrde für den Güterverkehr von und nach Trieft, insoweit er ausschließlich über Staatsbahnlinien instradiert ist, die Linien Laibach'Marbnrg-Wien und Laibach.Marburg-Leoben unter Aufrechterhallnng der Tarife für die unterbrochenen Wege als Hilfsrouten bestimmt. In jenem Verkehre, wo außer Staatsbahnronlen auch Süd' bahnronten leituugsberechtigt sind, erfolgt die Instradie-rung über letztere. Im italienischen Verkehr können Gütersendungen wegeil Sperre der Ronte Villach. Pontafel nnr nnter parleiseiliger Vorschreibung der Frachtberechnung über andere offene Wege übernommen werden. Die in Rede stehenden Verlehrseinstellungen dürften voraussichtlich i» vier Tagen behobeil sein. ' Mdcm Ztul.z Lc!ie!ld<- oder der christliche Ttcriiculiimmel, ^idura im Vrei«aa», 1^>8, p-<'U) ff. mit Hulzschuittm von 3 3,^- ^chrc^ung der Grafschaft Tirol. Augsburg 17M. Alchauq, p, 55 ff. ^ sVon der „Tlovensta Matica".) Aus der Ans- schußsitzuilg vom 3. d. M.i Dem ans dem Ansschnsse ans-getretenen Direktor Franz Wiesthaler wurde für seine laugjährige und eifrige Tätigkeit der Dank votiert. — Der Vorsitzende gedachte der verstorbenen Gründer Ivan Kuralt uud Dr. Jaulo Sernee, Weilers der Zcnle»»arfeier Majars und Gajs. — Die Hauptver» scnnmlung wird Montag den 19. April um 8 Uhr abends tattfinden. — Die Publikationen für das Jahr 19'»8 ind zwar positiv, aber es konnte das Defizit aus den früheren Jahren nur teilweise gedeckt werden, weshalb sich der Verein im laufendeu Jahre besonders einzu» schränken haben wird. Beim Konkurs für die Druck» legung der heurigen Publikationen kommen alle slove» nischen Druckereien in Betracht. — Den Gregors i<'» Fonds des Verguügungskomilees Unec»Raket über» uiulmt die „Matiea" in Verwaltung. — Das Bleiweis» Cammelbuch (liiV,>v<^ov xlioi-nik) wird gegen zehn Druckbogen umfassen' Beiträge haben zugesagt.- Doktor Temeter Bleiweis Ritter von Trsteni^ki, Dr. Lo»i5-, Dr. Tomin^el' voraussichtlich lverden anch Dr. Murko, Dr. ^trekelj lind Pros. Grasenauer zu ge> winueu sein. — Dr. Poto<'-liits Beschreibung von Kärn» ten lvird illustriert sein- Dr. Prijaleljs Übersetzling des „^njegin" geht der Vollendung entgegen. — Für das Jahr I9l<» wird ein größeres Wert über die Franzosen» zeit mit Beiträgen von Dr. Vidic, Dr. Bog. Vo^njal, Majsler, Ile^-Prochasta, Vrhovee-Vrhovnil, Doktor Grude» usw. vorbereitet. — Die illyrische, Zeit wird Dr. Drechsler iu Agram behandeln. — Die Beschrei» bung der Steicrmark wird bis znm Jahre 1912 Dr. Fr. Hauplmann iun. iil Graz vollenden- im Anschlnsse hierail erscheint eine Tlndie über das Gebiet jenseits der Mur vuu A. Trsteujat. — Die Anmeldungeli zur Verfassung einer Geschichte des sloveuischen Volles lauten günstig. — Die Übersetzungen ans den slavi° scheu Literaturen wurden organisiert. — Die „Matiea" wird die gesammelten Schriften von Dr. Ianez Men-cinger erscheinen lassen. — Die Landkarte der von den Clovencn bewohnten Gebiete ist bis auf einige Unsicher» heilen in der Schreibung der Ortsnamen vollendet; es Handell sich mir darum, wann sie vom mililärgeogra» phischeu Institut in Druck gelegt werdeu kann. Der Landkarte wird ein vollständiges Ortsreperlorinm äuge-schlössen werden. — Für das technische Wörterbuch wird das festgestellte Material bereits abgeschrieben. — jVortrag.) Heute um halb 8 Uhr abeuds wird im großen Saale des Hotels „Union" Herr Dr. Ivan Robida eiuen Vurtrag über Sprengmittel und deren Verwendung in der Technik und im Kriege hallen. Der Vortrag soll durch 42 Experimente erläutert werden. Einlrittsgebühr 10 !,. " hallen wurde. Bei seinem Ergreisen lind in der Unter» snchnng simulierte er Irrsinn und spielte den Epilep» liker. Dieserlage kam Frakelj in unsere Stadt, wurde aber rechtzeitig erkannt nnd vo» der Polizei i» ent» sprechender Weise i» Empfang genomme». " sTcheue Pferde.) Vorgestern »achmillags wnrdl'» zwei vor dem Theater gestandene Pferde eil,es Fiakers dnrch sallelide Sch»eemasse» schen »nd ra»»le» durch die Kiiafsl» n»d Schellenblirggafse über deu Kougreßplatz nach Gradi^e, wo fie von einem Besitzerssohn ein» gefangen lind dem ihnen »achgelaufeuen Fialer übergebe» wxrde». Theater, Knust und Literatur. - iDas Konzert der „Glasbena Matica",) das Tolilllag, de» !4. d. M., im große», Saale des Hotels „Union" stattfindet, weist neben anderen Program»'' pi"m i i> ^>v,zende Hochzeit. 6.) Janko N a r l <'^ 2)'/ Familie Ipavec. 7.) Dr. Leopold L.-ilard: Auf M"' schem Bode». 8.) Toncj I e l e n i <"-.' Aszeten. ^ ,^' Franz G ö sl l: Über die Fauiilienversorgnng der I^re»-I'».) Veloslav Remec: Zu deu Zieleu. l'i.) G. k"' rituik- Verse. 12.) Literatur. 13.) Dies u»d I""'--- Das Heft enthält 19 Illustrationen. Telegramme des k. k. Telegraphen-ztorrcjpondenz-Bureaus. Die Aalkaufraa.cn. Nelqrad, 8. März. Wie verlantel, hat ">chw'u die serbische Regierung um erlänlernde Ansllärnng iiber einige Stellen i>, der serbischen Note "!"^)l- ^)' . folgedessei, hat sich anch die Veröffenllichnng du! Note verzögert. Sie wird erfolge», sobald """/,,„ Pelersbiirg die zweite »>ld desiüilive Znslimm»ng hn ^ eintrifft. cv- >!>r- Petersburss, 8. März. Gestern fand >m ,2v''^ Palais linler 'dem Vorsitze des Ministerprastdl'n ^. Slolypin eine Konferenz stall, an welcher der M>n >^. des Äußern Izvolslij, Fi»a!,zn,i»ister Kokov">v, Fiihrer der Ollubriste» u»d der siechte» l"'''"^' ^1.^ Wie verlautet, hat Izvolslij einen längere» ^" ^.^, iiber die Balkanpolitil gehalleli. Es soll angeb>>a) ^ Beschlllß gesaßl ivorde» sei», aus leineil Fall ^'' bischen Ehauvillisinus zu uiiterstüw'». , ,, >^>, London, 8. März. „Daily Telegraph" l'e!p""i> „ Schritt Osterreich-Ungarns i» Belgrad »nd >""'"/^. u'lisse Geschenke, die Diplomaten bringe», ""'^" ,.^.,, ros beurteilen, als andere. Es miisse der p'^^>„, Regierlliig nnd allen Fren»de» des Friedens gl ,^^ daß Osterreicl).U>igarn seine» Wn»scl, "'.'s^drun'^..^. die Bezieh»»ge» z» seinem Nachbar aus e,»e I Laibacher Zeitung Nr. 55 477 9. März 1909. Nasis ^u sollen. Mail lüuue gcgeu direkte Verhaud-luugou zwischen Wieu und Velgrad ebeusu weuig eiu» Uxiide», wic seiuer^'il gegen direkte Verhaudluugeu Mjchc!, Wie, uud ^oustaiiliuopel. Die Mitglieder der Tripclculeutc' )l)ürdeu ei» gleich giiustigl'0 ^lesullat ,uil lebhaflcr Befriedigung degvüfteu^ —^ „Daily Mail" dräugl Freiherr» v>.ni Äehreuthal, die Augclegeuhc'l deu '.>.!lächlc!i zu uuterbreiteil und nicht darauf .^u be° steheu, allein uiil Serdieu zl> verhaudel», das eiu kleiner Ichwacher Staat sei, deuigegeuübev uui» ahue Einbuße au der eigeueu Würde generi,iö ».wrgeheu löuue. Ser» b>eu liege aus deu Knien. Wenn Freiherr vm, Aehren» thal darauf bestehe, es beim Kenict zu uehmeu uud ''s ,z» znunqeu, iu Wien Buße zu tun, so setze er seinen e'geueu Erfolg anft Epiel. Die Machte lvürden abseits Ncheu, aber die Monarchie verlöre die Möglichkeit, Ser° u"'n mit seinem Schicksal auszusöhnen, das es ans der .Vand^uwp ».'ährend seines Aufenthaltes in Petersburg ^lne li.,irlschlistl!che Annäherung an Serbien ans der -Laps der Zollnnimi lxnu Jahre 1904 vorgeschlagen habe. Durch Vermittlung der russischen Vertretungen in Nelgrad und Sofia seien diesbezügliche Verhandlungen eingeleitet worden, die Forderung Serbiens enthalte die sn'ie Durchfuhr aller serbischen'Exportartikel über die bulgarischen Häfen am Schwarzen Meere bei einem Minimallarise. In amtlichen serbischen kreisen hoffe man aus die Nealisieruug der Verständigung. .«.lonstantinopel, 8. März. „Sabah" meldet, daß Bulgarien jel'.l die militärische» Vorbereitungen, und zwar in noch größerem Maßstabe als früher,' fortsei und abermals die Mobilmachung der 8. Division angeordnet hat. ' > ,' Konstantinopel, 8. März. Der „Sabah" bespricht d'e ,erb,,che ^rage und sagt: Bezüglich der Idee eiuer ^audelsstraße durch den Sandschal Nuvibazar sönne die Türke, diese Handelsstraße Serbien und Monte-negro nicht überlassen. Das Nlatt empfiehlt Serbien, aus österreichischer Seite die erhofften Entschädigungen '.» !»chen, welche allein ihre Interessen berühren. Petersl'urq, 8. März. ^emäß Erlnndigungen !» nmßgebenden kreisen findet die leNte österreichisch-»ugarische ^iole an Serbien hier leine Opposition. Ma» ^'grüßt sie, falls sie zur Klärung der i^age und Costing der .^rise beiträgt. Der österreichisch-ungarische Voi-schasler Graf Nerchtold hatte gestern mit dem Miuisler des Außeril Izvolslij eiue Üi,lerred»ng, über die in Meisen des Ministeriums des Äußern verlautet, daß sie durchwegs freundlich uud versöhnlich verlies. Wien, 8. März. Wie das l. l. Telegraphen-Korre. !p"ldeuzbureau erfährt, wurde Miuister a. D. Dr. vm, "" ^' l s ch atta znm Präsidenten des Verwallungsrates ^r Daiupsschifsnhrlsgesellschafl des österreichischen ^.wyd ernannt. ~- Ans diesem Anlasse hat Seine Maje° Ml der Kaiser gestaltet, daß dem Vizepräsidenten des Unternehmens Kommerzialrale Julius Singer, wachem seil Monaten die (heschäftsleilnng oblag, für die m dieser ^unltion geleisteten ersprießliche» Dienste der Ausdruck der Allerhöchsten ^nfriedenheit belannl. gcgeben ».'erde. , Budapest, 8. März. In der Konferenz der Unab» ^»gigseiwpartei »ourde eiu Schreibeu des erlranlten ^wsideute» Kossuth verlesen, woriu dieser uuler Hiu° n^eis auf die verschiedeueu Slrömuugeu in der Partei me Partei ausfordert, z» beschließen, ob sie weiterhin «eme elilheiOiche ^ühruug wünsche. Die Konferenz »ahm lmter begeisterte» Ovalioue» für ^lossuth eiustimiuig eine '1'Cwluliou a», »oori» Kossulh das volle Vertraue,, aus» ge,prochen wird, und beschloß, das Referat des Na»l. ausschusses vur Abschluß der Verhandlungen mit der osterreich,,chen Negierung iu, Abgeordnetenhause uicht zu verhandeln. Schließlich wurde Iusth eiustimmig das Vertrauen votiert. -. , / , Wien, 8. März. Der „Korrespondenz Wilhelu," zujolge hat der frühere Eisenbahnminister Dr. V Der» schatla ans sein Abgeordnetenmandat verzichtet. »io,„, 8. März. Visher sind von deu vorzunehmen» den 508 Kammerwahleu 403 Ergebnisse belannl. Ge-wählt wurden 189 bisherige uud 48 neue miuisterielle Abgeordnete, 36 bisherige der konstitutionellen Opposition und 2 neue. Verantwortlicher Redakteur: Anton Funtel. Angekommene Fremde. Grand Hotel Union. Am 7. März. Weber, Nsd., Monfalcone. — Povsc. Aasscnfuß. - Podlcsm!, St, Veit. - Schneeweiß, Vilich, Vlm( 'Nnnll. Mittler, Hotel, Stiudl, NudloMli, Variaries, Pibel, ^iuradctz. Äranu. Vnuer. Pellnct, Ehrnstein, Denes, Eisner. V'ych, Nsdl'.; Mayer, Siiiwii. Mnitin, Horn, Vwl), Foiitu Meudentyal, Kflte.; Mittler, Thcatcrdirrltor; Tcjcssy s. Fran; Aollri und Huhenessner; uou Morsch s. Frcm; Schamlier. ""en. Heller, Äartod, Nsde.; Mrstet und Sunc,roskl), Picig, "- Gri'iubciN!», .Nf»,., ssraiilfnrt a, M, Dr. Prtterin, ^jijrz. ^- Picchi, Faliriwüt, Florenz. - Visewuic, Priv., Dalmatien, -«ole. Nlm.. St, Äartylma. — Moftr, Priu., Warasdin, -^chnttdt. Nsd., T^plij). - Hurn. Vrünn. - Mcrisshc, Ncw-yon. Drcissntmouic, Schauspirlcr, Lnibach. — Dr Venlo-vic Nann. - Vlül,lierc,sr, Nsd.. (.^raz. Leni!c. L.werca. --^lndenberq, Nsd., Mohn. — Brandstätte, Priv,, Vndweis -^uKml. Krmnbnra. - Swlfa, I»g.. Triest. - Hüblcr, Nsd., nuerty. — Abraham, Nsd,, Budapest. — Diamant, Fabrikant, -urncl a. M. Gutachten des Herrn Prof. Dr. H. Niedinger, Direktor der ^audesgebäraustalt A r ü u u. Ich berichte Ihnen mit Vergnügen, daß ich mit den Erfolgen, die ich mit Ihrem Serrauallos China« Wein mit Eisen erzielt habe, durchaus zufricdeu bin. Ich habe deuselbeu bei Uieleu meiuer Patientcu der Anstalt angewandt und konnte eine rasche Erholung nnd Znncchme der Kräfte feststellen. Ich werde zweifelsohne Ihr Präparat auch in der Praxis anwenden. Brunn, 14. Oktober 1695. (N;3) Prof. H. Nicdingcr. Verstorbene. Am 7. März. Theresia Volalj, Tischlerstochter, 5 Mon.. Orelgasse b, Bronchitis. Im Iivilspitalc: Am b. März. Franziska Mcusct, Keuschlerstuchter, 11 Mon., Pncnmonil,'. Am «. März. Johann Zupanc, Besitzerssohn, 19 I., ^t^t»8 opilupticu». Deželno gledališèe v I^jubljani. Št. 87. Nepar. V torek, dne 9. maroa 1909: Cavalleria rusticana. Opera v encin dejanju. Po drami G. Verge spisala G. Targioni-Tosczotti iu G. Monasci. Uglasbil P. Mascagni. Glumaèi. Opora v dveh dcjaujih s prologoin. Spisal in uglasbil K. Leoncavallo. Zaèotek ob pol 8. Konec po 10. 3«. Ulllihe» ^ »s III»! tm's liisssthe»! Nicht zn warm, nicht zu kühl aiM'zucil'n, einc ssays rchte Sodencr Mi!il',al.Pastille im Mund und cin Dutzcnd in der Tasche — uuil darf der Märzwind schon tiulitiss blasen, er schadet dir nichts, Ja, wenn wir die Fays echten Sodmrr nicht hätten! Unser Vorrat ist ülnigens allc nnd wenn du willst, bring doch aus der Aftotlicle odrr Dros>crie ein paar Schachs tcln mit. Die Schachtel lostet ja nur X 1 25, gib aber acht, das; du leine Nachahmunn.cn erhallst. Oeiieralrl'präsentanz für O st c r r r i ch . ll n a. a r n : W. Th. Guntzert, Wien, IV/I, Grohe Neuqasse 17. (5040) 2-1 Wir machen unsere Leser auf die heutige Annonce „Diana» Seise" von Apotheker Errnyi, Budapest, aufmerksam. (882»,) Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 30 7 U. F, j 728 4 > 19 » ^ ^ ^^0^0 Das Tagcsmittel der gestrigen Temperatur 1 5°, Nor« male 2'4°. Wettervoraussage für den 9. März: Für Stele» mark. Kärntcn und Kr a in: Vorwiegend trübe, mäßige Winde, kalt und unbeständig; für das Küstenland: trübes Wetter, stürmische Bora, abnehmende Temperatur, später Nie« derschlüge, unbeständig. Seismische Berichte und Beobachtungen der Laibacher Erdbebenwarte (Ort: («ebäude der l, 5, Slaals.Oberrealschnle.) Lage: N0rdl.VreiUe ^H ß -I "N___"^. ..._"^____."..__ l3__ «- ^ km liml'l'nißliml'Iiinßlim'^ 8, — 17 0726-----------------------1717461745 D (3-2) Nebenb crichte:** Am 5. März gegen 1 Uhr 32 Minnten starker Erdstoh in Mil etc»; gegen 12 Uhr 35 Min. nnd grgen 23 Uhr 18 Min. Erdstöße in Reggio Calabria. Die Bndenunruhe zeigt am 9, März an allen drei Pendeln eine schwache Zunahme. H Es bedeillet: ü — drrisnchss Horizoiltlllprübl'l vo» Nsheurlkhnlert, V — Ä!ilruis>>zmun>a^h ^il^>>li»i, V/ ^ Wirchsil-Prübe!. ^^ Dir ><»'iin»^nl'!'» l>,z,,'Iir,i sich o,if »!päi!chs ^jri! ,<»d wfrdeii vo» ?)li!tl'r»achi bi« Miül'lxnch! 0 Ul>r l>>« Ü4 Uhr »rzätilt. Schmerzgebrugt geben wir hiemit allen Ver» wandtru, Freunden nnd Bekannten die traurige Nachricht, das; unser inuigstgeliebter Vater, bezw. Großvater, der wohlgeborcne Herr Lorenz Ulèar k. t. OberlnildeSgerichtSrat i. N., Nitter des Franz Iofcf'OrdcN'?, BesiUer der Militär und Zivil- Iubilnums (krinncrungsmedaille heute am 8. d. M. um 12 Uhr. versehen mit den heil. Sterbesakramenten, nach längerer Krankheit im Alter von 7'l Jahren ruhig im Herrn ent» schlafen ist. Die irdische Hülle des teurru Verblichenen wird Mittwoch am 10. d. M, um 4 Uhr nachmittags in der Tot nlapl'llc dl!s «Lconimun» feierlich eingrsrgnrt und sodann au> dem Fricdhofe znm Heil, kreuz zur letzten Nuhc beigesetzt. Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarrkirche zu St. Petei gelesen werden. Laibach, am 8. März lW9. Mobcrt Nlüar, Bcamt'r der Staatsbahn, Sohn. Maria Maurer, gcb, Nlüar, Private. Tochter. Margaret» und Magdalena lllüar, Enkelinnen. Erich Maurer, Enkel Stall jedcr besonderen Nnzeigr Tužnega srca javljamo vsem sorod-nikom in znancem tužno vest, da je Bog vsegamogoèni izvolil našo ljubljeno mater, staro mater, prababico, sestro, teto in svakinjo, gospo Marijo üertnih roj. lenceh zasebnico vèeraj dne 8. marca ob ^4. uri po-poldne, po dolgotrajni muèni bolezni, previdena s svetimi zakramenti, v 70. letu svoje dobe, poklicati k sebi. Truplo predrage ranjce so bode v sredo dne 10. marca ob 2. uri popoldne z žalne biše Miklošièeva cesta št. 30 na mirodvor Sv. Križa prepeljalo. Sv. maše zadušnice se bodo darovale v raznili cerkvah. V Ljubljani, dno 9. marca 1909. Žalujoèi ostali. Namesto vsakega posebnega naznanila. Tiefbetrübtcn Herzens geben wir allen Verwandten und Vclannlm die traurige Nachricht, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, unsere innigstgclicbte, unvergeßliche Mutter, Grußnmtter, Urgroßmutter, Schwester, Tante, Schwägerin, Frau Maria üeptnib geb. ]enèeh Private nach langem schmerzvollen Leiden Montag, den 8. März, um ^4 Uhr nachmittag, versehen mit den heil. Sterbesakramenten, im 7tt. Lebensjahre in cin besseres Jenseits abzuberufen. Die irdische Hülle der tenren Dahingeschiedenen wird Mittwoch, den 10. März, um 2 Uhr nachmittag vom Traucrhanse Mitlosicstraße Nr. W auf den Fricdhof znm Heil. Kreuz überführt. Die heil. Seelenmessen werden in mch« reren Kirchen gelesen werden. iiaibach, am 9. März 1909. Die trauernden Hinterbliebenen. Statt jrder besonderen Nlizeine. Laibachei Zeümig Ni. 55, 478 8, WiiiZ 1808, Kurse au der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblatte) vom 8. März 1909. Tic notierte» Kurse versteh?» sich in Kronenwähruna., Tic Notierunn sämtlicher Ultie» und der »Diuerje» Lose» versteht sich per SNicl. Geld Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Rente ^ 4"„ lunver. steuerfrei, Kronen <«tai Nov.) per Kasse , . 94-30 94 50 dctto (Iänn.-Juli^ per ttasse> 9430 9450 4-2"/,, ö, W, Noten Elisabcth-^ahn i, G,, steuerfrei,! zu 10,000 fl, , , , 4"/„!il4il> 115 1« Franz Ioseph-Bah», in Silbcr lbiv, 2t,! , , , 5>/<"/„ Hk'3« 1U>'30 Galizische Narl Ludwig-Bahn ! ldiv, 2t,) «ronen , 4" „ 94-9«! 95!»« Rndulf Bahn, in Nronenwähr,! ! steuersrei, idiv. 2t,) , 4"/„! 9545 96^5 Borarlbcraer Bahn, steuerfrei, 400 und 20N« Kruncn 4"/„ 9b— 9« — Zu Ttaatcschulduerschrci. vunsscn abssestcmprltr Eise»» bahn-Allirn. Hlisabeth-Vahn, 2«« fl, KM. 5'/<"/„ von 40« Kronen . 454— 456 -detto Linz-Bndweis 2«0 fl. ö, W, in Tilder, 5>//Vn - l23 — 427-detto öalzbnra-Tirol 200 fl. I », W, in Silber, 5"/„ . .»21—423 — »remstal Bahn 2U0 >>nd 2000 Kronen, 4"/„.....193— 195 - ^ «»-Id ^ Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene Eisenbahn» ^ PrioritiitS-Obliaalillnen. Äühm, Westlmh» Em, 18!>5, 400, ! ^000 u, 10,00«! Kronen 4"/„ 95 15 96 15 Elisabeth Aaln» SU« u, 3««0 M. > 4 ab !«lVn......116 25 117 25 Elisal'eth-Vahn 40« n. 2««« M, 4"/n........116 25 117 15 Ferbinands-Nordbahn l!m,1886 !»« 15 9/15 detto Lm, l!>«4 95-75 ü6?U Franz Ioseph-Äabn Em,I»84 (div. Et, , Tilber, 4"/« . 95-75 9675 Galizische Karl Kudwia-Vahn ,div, S>>. Silber, 4'>/„ . 9525 »625 Una,.G°liz,Bah» 20N fl, 2. 5>" „ 1s>4— 105-dcllu ^«0 u. 500" K ^'/2"/« bSeo 87'UU Borarlberaer Bah» Em. 1884 4"/o dettu per Ultimo 11« 85 li»-05 4"/,, unss, Rente in Kru!ir!,wahr,, steuerirci, per Kasse , . 91 35 9155 4"/„ detto per Ultimo Ul-«N üi 50 3'/,"/. detto per Kasse .! 82- 82 20 U»ss, Prämienanleihe !l 100 fl. 1U2 50 19« 50 deüu il 5« sl, >«2 li<> ü!« 5>u Thcif,,-Ne^,-^ose 4°/„. . . .143-25 147 25 4"/n nng, Grund 't!,.llblia,, . Uü^« 93 4!» 4"/„ lruat, u. jl0 Orundentl. Obligationen .... 9375 947.', Andere offeutl. Nnlchcn. Bus». Landesllnlehen,div.) 4"/« 9175 9275 Buen-uerceg, (iisc»l!.-Landes- Änleln-n >div,l 4>//Vn - - U"'6»> .98-6« 5"/„ Duiml! Ness-Anlehen 1878 >03 20 — — Wiener Vcrl>'h«a>Uel)»-n 4"/„ , 95 ^5 9Sü5 detto 190« 4"/„, !»5K^ 9»>-!IU '.'Inieben der Etlldt Wie» , . 1»2 5« iu!j 5« detto >2. oder G) 1874 12105 122 05 detto <189!).....93 »0 9430 dettu (Gas, v, I, 1898 . 9535 9« 35 dctto sltlcllr., v, ^, 1!>00 94!!5 !j5!<5 deltu (Inv, A> v, I. 1M2 9'i 4« 96 4« dettu U, I, 19«8 , . . '.'5 4C !»6 15 Bürscüdau Anlchl'n vcrlusb, 4"/„ 95,8" 96 »0 »iussische Staatsani, u, I, 1!»U6 f. 10« li per .Nasse . b"/« W-30 96 8«, dettu Per UIümu 5"/„ 9«- Vul//Vn «U15 87-15 Pfandbriefe usw. Äodenlredit, alla. üsterr,, in 50 Jahren ucrlosbar . 4"/« 93 W 94 9« Vühm. bnpothfleob,, «rl, 4"/„ 96-75 9775 Zentral -Bud,-,«red,.B!,,ustcrr,, « Jahre Verl. . 4>/,"/n >01 — 102-- etto 65 I, verl. . , 4«/« 965« »7 50 Krcd..I!,s!.,usl>'rr,,f.Verl,-U!!t. u. öffcnt,, «rb, ,«al. /^ 4"/,. 942b 95-^5 Lande«!!, b, »^üxiar, Oalizic» », Lodom., 57 >/,^ I, riictz, 4"/« »»^« U4-5W Mähr, Hnvothelenh,, veil. 4,"/„ »5 75! „ß 75 N. üsterr.Landes-Hyp.Anst. 4"/„ »«5U 97 5« dcllu inll.2''/„Vr, verl. :ll,2"/', 8»' -- dclloK.-LchnIdsch.verl.»'/:"/., »8— - - bettu verl.....4"/„ 96'25l 97-25, Oeslerr...»>«. Baut, 50 Jahre ! Verl., 4"/„ ö, W. . , . 97-45 98 45, detlo 4"/<> KronenW, , , 98-35 9985 Eparl, Ersteüst,.!>«I,^cr!.4«/<, 99— — ^ Eiseubahn-Prioritäts-Obligationen. Oesterr Nordweslbah» 2«« fl. C. l04- - 1«b — 2!aat«l'ah» 5«N ssr.....40U- 4<>7 Nüdl'ahn li 3"/„ Iä»ner-^uli 50<> ^r, sper Et.^ . , - 2S835 27" 35 Südbah» il 5"/„ 2««, sl. S.o.O. 11»'8«8!> 2«i5 25 271-25» 5"/„ Tuiian «cau!,«uie 109 ,l. 26Ub«!26i; 5!» Tcrb.Präm..w!l.v.i»UFr.«"/„ «»'50 94 5« Nnverzinöllchc iiose. Bndap, Basilila lDumliauj 5 sl, 2«'3b 2<:-35 Nrcdillose >«« sl......464- 473 — Claru-Lule l« 2-— 222- Palsty-üose « fl, tt,-M. . . >9l—2»,-Noten Kreuz, üst, Ges. v,, 1« fl, 51— 55- -Roten Kreuz, »na,, Wes, u,, 5 f>, 30— 32 — Nndolf Luse 246— 256-lürl, E. B. Änl.-Präm-Oblia, 4«0 Fr, per »asse . , , l«4 — 185-d>!l!o per Mcftiu . . , 18li-75'184-?5 Geld Wari Wiener ülumm-llose v, 1,1874 489— 499 — Ocw,.Tch,d, 3"/n Pr2L52- Vllhmische Nordbahn ,50 sl, , 4015« 40:,- - Buschllchrader!Hisb,5,N0fl,K,.M, 2725 — 2735- drllu ah»,2«0fl,T. 445 5«j 447 s>« dN!u !,. K) 2N0 sl, T, p, Ult, 44Ü-5« 44'. 5« Pran Tnrer Eisenb, I0«sl,al'nst, 2I9 5«! 220- ^taalacisenb, 2U0 fl, 2, per Ult. 672 2b^ 673 25 Sndbahn 200 fl, S, per Ultimo I020:> 10305 S>id»urdde»t cl's Veibiiidnnsssb, 20« f,. K-M..... 3U4" 39V - Transpor!s>esellschaft, internal,, A,-!«,. 200 Kronen , , . 110 — 115 — U»nar. Westbahn lNaab-Graz) 200 fl, S....... 409— 411 - Wiener Lolald.-Alt.-Ges. 200 fl. —'— 200- Vanlen. «nalo Ocsterr. Banl, ,20 fl. . 294'- 295- Banlucrein, Wiener, per Kasse —'— —'— dcüo per Ullimu 5I890 519-90 Bobrnlr-Aiist. alla, üst, üNNKr, !107u- 107S - Ze,,tr. Bud. Kredbl,.üst,, 20«sl, ! 530— 5^5 — Nreditaustal! siir Haxdel und Oew,. 320 Kr., per Kasse . —'— —' detto per Ultimoj «««-L5> 62725 nredillianl, un«. all«., 200 Kr, 726 7b 7?7 75 Tcpusüenba»!, allss , 2«N fl, , 4^750 44'.! -Eölomple - lhejcllschaf!, nieder- üsterrrichische, 400 Kronen! 581 — 5«3 - Oiru- u, Kassenv,. Wr,, 20ü fl, 448— 45« — H„p°thele»bl,. üst,, 20NKr, 5«/„ 288- 292- Ländeiba»!, üst.20« sl,,p. Kasse ------- — detlo per Ultimo 433— 434 — »Mcrlur», Wechselstub-VIltien- Gesellschaft, 200 fl. , . . <>u«-— 6<>1- Oesteri. »»qBanl, 1400Kronen 1763— 1772- Uxiunl'anl, -^0» s>..... 535- 536- Unimilmnl, bühmische, 10« fl. . 246- 247 — !Uer'ehrclm,,l. alla., !4<> fl. . »!«-- 341-50 i Geld > Vaie Industrieuniernehmunsseu. Baunelellichasl, allacm, üslerr,, 10« !l........ 172-- 17!» ^ Blüxe, Nohlenberssbau-Gcscllsch, 10« fl........ «90- 60»' - Eise»l>ah!weilehrs.Ansl,,üsteri,. 10« sl........ 408-50 411-^ lHilenlialuiw-Leihss,, erste, I00fl. 201- ,0»^ »ElbeinilhI», Papier!al>rit »nd Verl-Gesrllichast, 1<« sl, , 177— 178-^ Eleltr-Ges,. alla, österr, 200 fl, 389'- 390 00 5 — 218 — Mu,itan Ges. öst, alpine, IN« fl, 628 25 629 2b «Puibi-Hütte», Tien^nuftstahl- F,-M!, Gek-lllchas!, 200 sl, 410'— 413'^ Praqer Eiseni!>d»s!rien,e!ellschast 200 I,........ ^354 — 2360 — Mima -M»ran»-Lalnu-Taria»cr Ei>enw l«« s!.....> 52325 »24-25 2al,iuTari. Sleinluhlen l«N fl.! 556 — 55S'50 'Schl»ne!ll»'!hl., Papiers. 2Wsl, 302— 306'-»Nchudmca», A-G. siir Petrul,- Industrie, 5><„, Nionen . 39b— 405^ »Stenrermnhl». Papierfabrik >l, BrrlaasaeseNschaf! . . . 42b'— 43« Triiailer Kuhlcnw. Ges. 70 fl, 267— 2U8--Tiirl. Tabnlreaiencl. 2«o Fr, per Kasse....... —— -^"" del!» per Ultimo Ü4l - 346 - Nafsenf.-Gcl.. «sterr., 10« fl. . 616 «20— Wiener Bauae!ellschaft, 100 fl. 149— 15«'l>0 Wienerberger Ziraelf.-Alt, Gef. 6»b -! ««? 50 Devisen. .Nnrze Eichte» und VcheckS. Amsterdam...... 197 90 19« 1" Denlschc Banlplahc , , , , 116 !»,'-> N7-10 Itaüenischc Banlplätzc . , , 94 65 94U0' Uvndo»........ 23!>'8« 2401«' Paris......... !'5 05 !'5'20' Nl.Pe!e«b»rn...... 252— 2d3'^. Zürich und Basel..... 9510 95 2« Valuten. Dülllte»........ 11-83 N'se? 2N.Franl!-»N!üclc..... 19 «2 lü'«»' 2N.Nlarl E!>!cle...... 23 43 2» 4? Teutjchi' »»eichsbanliiolc» , . 11!>!!«' 1i7'1l> Ilnlieniftlir Banluoten . . . 94 Nül'el Nuten....... ^52'' li ^ LEIn- und Verkauf von Renten, Pfandbriefen, Prioritäten, Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. Los-Versicherung._______ JT. O. Mayer Bank^ untl Wechslerpjcschiift Privat-Depots (Safe-Deposits) . unter eigenem Verschluß der Parted Verzinsung von Bareinlagen Im Konto-Korrenf und auf GlroKint».