Lmlmcher Mtullg. «r 27«. VlHn««elat>on»pl«t«: Im >. N. 7.5N Samötllss, 2Z. November «m.W lr., 3m. > ft.; sonN pr. ^eilk lm. «ll., »m. «tl., l8?2. Amtlicher Theil. ..."". k. und k. Npostolischc Majestät habcn mil «Uer-^chster Entschließung vom 7. Otiobcr d. I. den Domherrn "s st..pöltner Kalhcdralcapilels Matthäus Binder iU» Vischof von St.'Pöllen allergnädiust zu ernenlien ^""ht. Stremapr w. p. St. f. unk t. Apostolisch? Majestät haben mit Nll^ Höchster Entschließung vom 8. November d. I, die De< ^onte und Stadtpfarrer zu Wolfs^erg und Völlermarkt "Udlllf Aussenbauer und A"drea« Allianlschitsch zu Ghrcndomherrcn des gurker Kalhedralcapitels aller» ynlldigsl zu ernennen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Entschließung vom 2. November d. I. den Sup> plenten des Vib-lstudiums des neuen Guodes an der geologischen Facullät und Studienpräfeclen im f. b. vriesterhause zu Graz Dr. Franz Pölz! zum ordent-l'chen Professor des Bibelstuoiums des neuen Bundes Und der höheren Exegese an der U"'versilät in Graz "llergnüdlast zu ernennen geruht. Stremayr m. p. Se. f. und l. Apostolische Majestät haben mit Aller, höchster Enlschlicßnng vom 17. November d. I. dem pensionierten Director der städtischen Vuchhaltuna und aewcsenen Docenten der Slaalsrechnunsss ° Wissenschaft «"dolf Demel in Trieft den Titel eixes laiserlichen «athes mit Nachsicht der Taxen allerssniidigst zu oer> "'h«n geruht. Der Minister des Innern hat den Herren Dr. ""doll Glitler Edlen v. N r m i n g e n. «nlon Lan. ^tr uüd Dr. Eandidus Klug die Bewilliqung zur ^lllchlung «wer Äcliengesellichift Uüter der Firma .. 'lq"a ^um. und Terrarium.Gesellschaft zu Wien" mit dem Sitze ln Wien ertheilt und deren Stat,'tcn aenehmiat. Der Minister des Innern hat im Einvernehmen Mit den oethciligten anderen t. l. Ministerien den Herren Othmar Rohr und Julius Ialoweh die Bewill,-gung zur Errichtung einer Acliengcsellschafl unter der Flrma „Erste österreichische Gesellschaft für Zu». Um-und Conseroieruugsbauten" mit dem Sitze in Wien er» theilt und deren Statuten genehmigt. Am 2l. Novtmber 1872 wurden in der l. t. Hos- nno Staa««-bruckere, in Wien die Stillte l.Vl nnd!.V!l de« ReichsgesetHblatt!'« ^ vorläufig blos in der deuischen Ausgabe — ausgegeben und versendet. Dos i,v,. Slllcl enlhalt unter 'lr. 15? d,„ Vertrag vom 18. November I87l, aligeschlossen von der l. und l. Regierung eiuersciis und von der Dampfschiff: fahlts'Uiltclneliinnüg des österreichisch mlgarischeil Lloyo an-derrrseita, wegen Grsorguug dcS Scepofldieusteß. Da, !,Vll. Slllct rnlhält untcr «r. 15« d,t Llillcessl0!isurfll,idc vom li Ollobcr 1^2 silr eine kocomolmeistllbahn von Tropftau i!ber Neilülicheil, b>« an die mälirisch'Uügalische i'andci'glenze am Wlara-Pussc in der Richlllng gca/n Trentschiu. (Wr. Ztg. Nr 267 vom 2 l. November.) Nichtamtlicher Theil. Um einen re,chlicheren Nachwuchs ber^tcchnisch «c-dlldeter junglr Mäioicr für die Pcrwaltlmg drr Llaal^. vernwcrle zu «ewinüe». werde,, künftig M>, guten Zcuq. ^ ^3.^"" c.bsoloie.te Verqatadcm.ler °>S lUer^-wes n^Eleven mit jäh.lichen Adjmcn von 500 fl. und 600 fi. und übcrd.c« «m ssalle de« Gedarfe« als Äc.q-pr°ll.cant.n auch solche jun.e Ma.mer au<«e.,°mm"' werden welche zwar m.t ,e..ügenbcm tcch.isch", W,s,en °u«gerüstct s."^ aber noch n.cht die volls.ändiae b a nlademische Ausvildunq erla„gl habr,,. " " Gcrapsalticante,, werben, nachdem sie die Neri-alademic mit gutem Erfolge adsolv'erl hab.n al« Vcra ^sens-Eleven bestellt, und es ist die Zahl der l.k.e.c,' °tlMal auf 32. wovon 12 für den Oienst bei den »„ lmen, feslgchht._________ Vom Cage. Se. t. und k. Apostolische Majestät sind am 20. d. uu« Ungarn nach Wien zunicket.Hit. . . D°« ..Neue Fremdendlall" l"üpft an diese Thal- ' ^,e die Meldung. ..d°ß gleichzeitig auch G^af Undrassy. ltlt der Delea.allon,ll0ssnuna. jem Palais am Ball- ! hausplahc nicht gesehen, seinen Sitz wieder bleibend in W,en aufschlagen w,rd. Die Ne^irrun^^mafchliic wird dadurch in ein rascheres Geleise geralhen und namentlich dülfte in den innercn Angcle^cnhe>lcn, wozu wohl hauptsächlich die Wahlrefonn zu rechnen, ein raschncr Fortgang vcmerldar werden." Der wiener Correspondent des „P. i^l." schreibt: /Die feudalen Or^ailt ««ben sich den Äuschew, a>s würden sie von der Huheilunft des Kaisers eine für sie ^Uüst'qe Wenl'unc» der Situation erwarlen lönnen. Wor> auf sich dirfe Hoffnung stützt, wird von dieser Seile nicht angcdnKet. allein mai, gidt zu verstthcn, daß die Vorgänge in Tirol zu dieser Annahme einige Berechtigung dielen. Iu dieser Richtung, sollte man glauben, wcrdcn die vcrfassungsfeindlichcn Elemcnle der ..über besonderen Allerhöchsten Auftrag" erfolgten Schließung des tiroler Landtages geeignete Anhallepuülle fixdcn, selbst wenn sie. aogceisert durch de» Uiunuih dcr vrr» fassut'g^trcuen Pr'ssc. in dcm Verlaufe der tiroler Affaire eine Ermuthiaung für ihre Bestrebungen eibl'ckc» woll» ten. Sullte sich übrigens die Meldung bestätigen, daß die Hicherlunft Sr. Majestät des Kaisers der e»bgill>> geu ftrststcllung der Vorlagen für dcn Rcichsra'h uno darunter in erstcr Linie der Wahlrcform>Vorlagc qilt — eine Meldung, bcrcn Nichligtell von den verschiedensten Selttn coostaiiert wlrd ^, dann ist es geradezu unbegteiflich. wie die feudalen aus dicser R^isc fü' sich Kapital schlafen wollen, davon ganz abgesehen, daß dcr Kaiscr die Residenz wlrd wohl betreten lüüüen, ohne gleich von dcn Feudalen für ihrc Zweck«' förmlich rcclamie'l zu werden. I,, dcr Situation srlbst hat sich nicht viel gtändclt. Die verfasslü'gslrluc Pr»sse grolll noch immer wegen Innsbruck, obgleich ihr die Haltung der !?'.'!fassui'gsfeindlil'cn Organe einige Gciuhigung über die angebliche „Vchwächc" der Regierung, gclvahicn solltc, de„n V0!» e>!i!,m TliüNiphgeschrci und Achnlich'm. das cil'isse liberale Olganc ohoungsooll schon anstimmen sahcn, ist nicht vlcl zu spülen, da scll'st ^i> cnra» aicitcstcn Organe dcr äüdcrallstci'parlti übcr den slll dcr Vornahme dcr NeiHsrathswahl durch die tiroler Ultramoiitancu iu e Nach-lichlcn von Gelang vor. Von dcr Ädrcssc ist es slillcr geworden, dagegen liegen Eymplome vor, daß der An« trag auf Einführuiig dircclcr Wahlen dort sehr verstimmte und im polnischen Club zu sehr erregten Dc» battcn über dic Opportunilät des Adrehanlrages geführl haben soll." Die glllhischl Adrcffe. Oer gallzischc Landlag fühlt wieder einmal das Bedürfnis. se,nc Wünsche i» Form einer Ädrtsse an dcn Stufen dcS Allerhöchsten Thrones niedellcgen. Der fragliche Adlcsse»cntwurf laulcl: „Euer Majestät, gnädigster Herr und Kaiser! Der Landtag dcs Königreiches Galizien und ?o-domerien sammt dem G,oßhc,zogth>nnc Krak^u bririql an den stufen des ÄUcihöchsttn ThroncS dcn NuSdruck seiner Ehrfurcht und Trcuc dar und auf Hüchsldero be» währte Huld vertrauend, wendet er seine Blicke zu (§urcr taiscUichcn und königlichen Majestät, von da Schuh! und Hilfe erwartend Mitten in den Bedrängnissen dicscS ^axbcs. Vor vicl Iihren hat es dcr Landtag ausgesprochen, was ihm als Grundlage und Vediogung cincS wahrhaften Gcdelhcns des Vandls erschnne; diss hat er bei je> dcsmaliiem Zusammentritte wieoerholl, der Verwill» lichung scincr Wlmsche vcrgebllch cnlgcgcnschcnd. s'ie lio,i Euer Majestät bei dcr lH,ösf,iui!.! des Ncichsrathcs im vorigen Jahre c>usa.cjp>ochcncn Worte stöhlen uns die zuve,sichil>che Hl?ff»l,ng cinlr baldigen »eflicdigcndcl» Elled«gu»g bleser sich so lange hmschlip-pendcn Angclegcichtil ein, indem Eu»r Maj^slül dieselbe unter den allc,wichtigsten Siaa'i'i'ldürfoiss n hcivoizu heben g:rudlen, und die gleichzcllig bctonlcl, B^dil'gun-am der Ell.heil und Machtstellung der Monarchie ja leine Gegnrt bei u»s habcn, sondern an uns stets d,c tifiinsten und übetzcugungslrcuestn Vclfcchler fanden und finden werden. Zu unserem um so giößeren ^eidmesm sehen wir. l'aß uiistlllchlel unseier unablass>l,e" G strebungen diese sowohl für unser ?a„t>. als fur die R gclung dcr Vei. hä!t",ssc der Gcsammlnioüarchic glt'ch wichtige ssruge auf Borcingenommenhclt und Schwiell^llilen slöhl, welche Euer lais. und lönigl. Majestät hochherzige Absichten vereiteln formen und der Brfri^bigung unlerer Vcdürf» losse hindernd cnlgegeliftehen. Unterdessen erleidet unser ^and immer größere« Schaden dadulch, daß die enuen ,md unllaren Oienzen seiner Autonomie die Emsührung seinen Zustünden, Sitten und Bedürfnissen enlsprichender O.slhe und E'nrichlu'igen n«cht gestatten und das fort» nühiendc Provisorium, die Unstchcrheit der Gcsctzssau«!' legung und dic Couip^llnzstrelllgscilen sowohl die leg's» lalioe, als auch dic admiriistralivc Thäliglcit in allen Berllchrn lahmleacn. Die m Aussicht gestellten Vorla» gen über dirrcle Wahlen haben die vclschicdenartig-sten Ansichten, Vermuthungen uno Besorgnisse hervorgerufen. Unserem Landtag steht da« durch Euer Majestät im Landesstatute vclbr>efle Rccht zu. Abgeordnete in den Reichsralh zu wählen. dieses Recht des Laüdtages ohne seine Zustim-mnrig antasten zu wollen, hieße die G'Ui'dlagen oer be» stehenden Staatsordnung untergraben und den Glauben au da« VcrfasfungSlecht eischültern. Auf Euer Majestät Hul» und Gerechtigkeit bauend, empfehlen wir das Land. allergnüdigster Herr, Höchst-oero laiserlichcm sctuhc und billcn Gott, vah er Euer laiscrliche und lörngllche Majestät schützen und erhalten müge." Die öffentlichen Stimmen säumen nicht, dieses Schriftstück cmcr kritischen Beleuchtung zu unterziehen. 5>c „Tllttceprlsse" äußert sich. wie jolgt: „Welin der galizlsche Landtag dem Monarchen zu< rrulhet. ailf »^oidcrutigln eirizugehm, welche die gegcn-wültige Regieiung a>s absolut unerfüllbar bezeichnet Hal. so verlangt der Landtag dumil d>e Enllassung des Ministeriums Aue>Spcrg und er stcllt sich zugleich in rinen ftag«anten Wldclspruch zu der Veiliissung, in dcicn Rahmen die Bcwllligung der Uesolullvnefolderun» «en unmöglich ist. Dic Ad'cssanten sagcn srcilich >» dem» sclbln «l^imzugt, Mit dcm sie die Resolution anrufen, oaß die Staa,«Machtstellung und Rcichsemhcit in Ga» l,zen nictl nur l.ine Or«ncr, sondern bcreilw'll'ge, tief üdcrzeuate Bcrlheibiger hibe. «ber wenn die Polcn sich ftldfl Mit dieser relchslrcuen Beisicterung Mtilieli. so ilcht ihre politische Haltung damit in ftaison Widersprüche. Die Neichseinheil im Munde und d'e Rcjolu-oon nn Herzen, das ist die politische Signatur der ge-genwär'lgen galizischcn Landla^Smajorilüt. Natürlich lomml die Adresse auch auf die Scbmerzen zu sprechen, welche den Polen die bevorstehende Wahlreform verursacht. Das la»dlägliclie Recht der Re!chsralhs.Be< schlckung, das schon längst allen Nimbus veiloren hat, wird aufs neue wieder als eine dulch das Landceslalut für (wigc Zeiten garantierte Prärogative des aaliztschen Landtags hingestellt, an welcher ohne ausdrückliche Zustimmung des Landtages nicht gerührt werden düife. D,e Polen gchen dabei so writ, daß sie die beabsichtigte Wahl'efoim als einen Veisuch bezeichnen, die vestchen« lden Orundlagcn dcr Orboung zu vernichten und das Ve'fassun.,srecht zu untergraben Wenn sicv die Polen die Sllchc w>rll,ch so scllimm vorstellen, warum si„d sic dan» nicht auf die Anetbielun^cn d's Vcrfosfmigs» ausfchusses eingega,igen, bei welchen belannlllch d>c Fr>e,aol>ul,lät s'in. D,e uofruchlbaren Mal'>f>staiionen sind abuenuhl, d,e P,olrste vcr^llel u»d die Z'"en der lünstl'chln ^ll!frc^u»g eine« lärlrenden PatriollSmus sind vo,üder.^ K'aszlwell räth scilien Land?lcutc" zu arbellen. sich zu 'ammell,, allc Co»ft cle zu oermcidrn, welche leinen Nuhm bringen und die Klüfte avsolvllien." 1916 Zur Action icr LaMage. (20. November) NieberSNerreich. Die verschiedenen Au«> fchüfse verarbeiten das oorlieqende reiche Ma eriale. O berö sterreich. Ueber die Reqicrungsoorlag? »fgen ills Schuhes der Gadencullur gegen Iiseclenver' h.erungen w,rd nach langcr Debatte ml 2il argen 20 S'llUlnen zur Tagesordnung übergegangen. Die Vereinigung des ^anesfands, Schulfonos und Zchuldenlil guii^ionds wico angenommen uaa der ^andesausschuß beauftragt, das nächste Piäliminare danach einzurichten un) entipcechend« A'lli-H^e zu st ll n. Der ^andes^us-sil^goellchl üoer die Ncorgan'siecunq der Ackcrvauschule wird oem Svalausschusse zugew>esea. Salzburg. Die Vauordnung für die Landes» hauplliadl Salzburg wurde durchderalhen und angenom« »in; der St>aßeng sclzenlwuls wuroe bis 3 !6 berathen Uno angenommen. SllltlMart. 37 Gmlnden petitionierten um die ^uslievun^ de« ^egallslerungs^wanaes. Dr. Puänjal lnlepcUierl oen Siallhalter, wa'um die sprachliche <Älclchdcrechl»gung in Schule und Amt in den sooenl« schln Hcl>t burchgrfuhrt vulde uno warum d>e Prof ssoren Pajk und Schu-MUll oom i^y noasium in Martiurg «ntfernl wurden. Baro>, Rast interpelliert wegen Nlchl^iehung be« Dro» fessor« ^jloler zu oen Symgen d s ^.»ndesschulrathes Uno fragt, on die Regierung diese V^riügung »ückgänglg machen wolle. Der S'allhiller antoorlt sofort in entschiedn r Weise und betant, daß die Rg'erung die biia^tc Vrlügung nau,sichlsg?setze wird der berellS b slehendln Unlerricktecommlssion zugewiesen. Für die Regltruxgsoorlage betreffend die Realschulen wlld e«ne neuuglledrige Eammiss,un gewäht. Der Voran« schlag dls Noimalschulsonds für 1873 wird der Oud-gelcnmm ss>on zu^ewllsiN. Oer Eomm,sslonsentwurf bclr,ffurch den Domherrn Zintl ange« nommen Hierauf Eommissionswahlen. Mühren. ^p',cht jofortlge Hml^ilung von Esh bungen. O>e Ul,irlule >n d«e G^memdeoerwallung werden nach e'solq'er Oegrün' dung dulch die «litra^sleUer an «uss^üsse gewisen. E,n Drin^li1le,tsantla^ die Riorqan,saiion des brüli» ner Dolysechnicums dem N »chsratl,« zu überlassen. ui>rd me »olioarltät zwischen der Deatpartei und den Verfassling^fceunden; sie wünschen der ersteren em sieqrelches H ,vorqeyen aus dem Kampfe, der ihr von der Lllltcn lm Gunoe mit noch ailderen Gegnern aufgedrängt woroen. Das „N. Frdbl." bemtllt zu dem parlamentarischen Skandale, „daß der wulh,qe Eiernaloliy. wecin er auch nur seinen pillöillichen Gelüsten folgt, doch elqentlich die Gschafte anderer oerrlchle,, baß er elgentlich füs niemand anderen als Sen»y y arbellel, da« wird all> gemein als richtig aneilannl. D»c Dealpaltei w«rd ne« rathen, wa« »n der gegenwärtigen ^age zu thun. Das ^ano e>weilet, daß es eme ganze Tl,at seln werbe, geebnet, Zacht uni» Oconung im ungacljchen ^arlamentc wltderb/rzuileUen." ,^est> Navlo" schreibt an leitender Stelle: «Von Seiten des Pl'lchen Angelegenheit «lhallene mi» n'st^rielle A ltwa^t zu geben, gegen das Pogehen der Regierung eme Pailippila zu hallen bega,,n und später gar die O>sc^ssrd die Achtung des Hausee vor jenem nicht erschüttert werden- werden klare und deutliche Thatsachen gegen den MlN'sterpsüsioenlen angeführt, geeignet, »hn zu überfühen, dann wiro derjenige Theil der Presse, welcher in den Reihen der Dealpartei sür dieses ^and und seme Interessen lamp t, tcmen Augenblick anstehen, sich von »em Manne loszusagen, der jfht und bis auf weiteres noch immer der Vc lrauensmann der Dealpartei und der aus ihrer Mlle heroorgegangene Mlmsterdrüsioent des uagarlschrn Staates ist." Diesen Iournalstimmen wollen wir noch anfügen, das in der am A0. d. stallgefundenen Sitzung des Deal« tluds folgender ivefchlußanlrag Korizml^s', welcher mit Zustimmung der Regierung und Oeats emgebrachl wurde, angenommen wurde: „Nachdem im V.rl>»uft der jüngsten Scss on die Hausordnung sich vielfach- al« mangelhaft erwiesen hat; der Borsall am 18 November, namentlich die von einem Mitaliedc varacbrachlen gründ» losen Verdächtigungen die Würde des Hauses tief verletzten und die Hausordnung keinen genügenden Modus bietet, um denselben gebührend zu begegnen u»d ähnlichen fällen vorzubeugen: möge das sogeordneteohaus eint Ncuner«l3ommisslon entsenden, welche die Hausordliunß zu rev>0leren und Vertnsserunasoorsckläqe zu machtN hältc." Pa^zolay beanlraqt folgenden Husah. welcver aus Fürsprache jfranz 'l)u!s^y's lll>gel,om,i!en wird: „Da« 'Iliinülerium wild anacnneicn. bezüglich ÄbänderuNli dcs l848er Gesfharll^ls 4, § 14. wonach bie Hausordl'UNg nur am Schlüsse der Session revidiert wcrden kann, ehestens einen Gesetzentwurf einzubringen." Zur Action in Preußen. Der Eullusminister legte in der Abgeordnetenhaus» sitzung am 20 d. M. einen Gesetzentwurf vor. bet"ffcl>l> die Grenzen des Rechts zum Gcbiauche kirchlicher S>ras' und Zlichlmillel. Sodann begann die etste VerathuN»! der Kr c i « ord n un ng. Z» ö!f Redner sind für die» selbe, dreizehn dagegen eingeschrieben Nachdem Blai'ckeN» bürg für und szuman und Mallil'ckrodt gegen die ^ol' la>l,e gesprochen, ertlürl dcr Minister des Innern gegen die Au?fülir»,nqcn des litztelen, die Regierung mW auf dem Ausschlüsse der Piooinz Posen r>0" der Kre>^ ordnung bt>l»h.n. weil sie nickt den Ungehoisam org»' nisieren wolle. Der Mlinstcr sagt schließlich. t,as I"tcl' esse für das Zuslandelommen des Gesetzes hc»be ihn be» rechligt, Mahnungen an oas Herrenhaus zu richten! über die Zu!ass'gtencS Paiersschubes könne er si 'M Abaeorbnetenhause nicht interpellieren lassen, ebenso« wcnig wie ihm einfallen würde, 3lede zu stehen, wenn er im Herrenhause über die Auflösung de« Abgeordneten' Hauses interpelliert würde; die Regierung müsse ill dieser Geziehuug ihren freien Standpunkt wahren. Journalstimnttn nver tic Doljchnft Thiers' Die ..Psovwzi'al'Corrlspondenz" hält dic i» del Votschaft. Thiers' au«n'drücl Eii.fluß Frankreichs", die glücklicherweise einem übel» wulidenc,! Stllndpimlle angehört, ,.Dir'l'o" ist mit der Sprache des Präsidenten Thiers schr z>,frit.>,n und sagt: „seil langer Heil habt" wir nicht eine Sprache vernommen, die so weise ul^ prall,sch ist, »> gan^ von den echten französischen Il»< leressen cilige^cncl,. und den lNedürfnisscn des Friedens und ocr Civilisation entsprechend. Wenn Herr TtMs' welcher seine staalsmännsche Laufbahn mit der P'üs'' denlschafl der französischen Rtpublit glorreich beschließt, weiter nichts gethan als dieic Gotschaft verfaßt hll^l' so hätte er dam t allein genug gethan, um als einer t>tl hervorragendste,' Staatsmänner unscrrr Zeit aneilanlU werden zu müssen." Die ..Ilalm" schreibt: „Herr Thier« hat sich l° klar ausgespsochen. daß man über scinc Absichten liill»' mehr im Ziveifcl sein kann. Er hat zwar einer st<^' ten und uneischütierlichen Monarchie noch ein Hi"ltl' lhilrchen oss^n gelassen, ober diese Phrase ist nickt dtl Äuedrucl seiner Ueberzeuguna, und er hat sick wa^' ickeinl'ch nur so ausgesprochen, um o>e v>rnünfli"^ Mitglieder der Realen noch auf seine Seite herübel' znhen. Um die Sache bei ihrem wahren Namen ^ .sfnilssllm. Ein Furstensohn. Novelle von C^irit Ellar. (Fonsshung) ^I ht haft du deine Probe bestanden." sagte sie. ^wer lan» «v'ssen. wozu sie diente. Eharfreilag wühlte Nie so lang. doß Ollern n,chl tiemselben folgte." Ou,re bea'ift «hre Wolle nickt, er betrachtete ver» »underl ihre nassen, glänzenften Augen. Da« was er geltjan. erschien «hm so natürlich I hl schritt 3>lle Neben Gil" her. allein seil diesem Tage war ihr Wesen ge^en ihn bedeutend oerai'dtl». er fand jetzt in ihr e»ne zürtl'che Multcr. während sie flüher stlne Herrin ge« we,en war. Gald darauf ve„e Zqeuner hatten einen Vt'len W«9 zurückgelegt und diesmal nur wenig zu essen bllomm,n. da ihre Köiper leer waren. Nu« die. st« Oruude dtangen di« b«i Münulr liefer in den Wald hinein, um etwas zu Abendmahlzeit aufzutreibsn. Garre begleitete sie, die W^ber bli.bcn zu«ück. Sie fachten Feuer an und schnitten Zweige zu einem Hüt» lenlagtr für d»e Nacht. Es duolelte bereits, als die !ll)äl,ner zorücklehlten. Keiner brachte elwa«. D«e Oauernhäuser lagen weit entfernt und die Sckafe hat, ten sie de« strengen Winler« halber in den Stall ge« trieben. Garre war der letzte. Er schl pvle einen grv' ßen Hund hinter sich her, den er an sich gelockt u»d dmler einer H cke erdrosselt hatte. Nun wurde es leb» baft im Lager. Emiue sl>eiflen da« Fell von dem Hunde ab, andere gruben ein Voch in d«e Erde und machten die Steine am Herde glühend, um da« Fleisch zu rösten. „Welcb ein prächtiger Hund!" sagte Sille. «und welch e,n All! das kann fast ein Paar lveintleider ab» geben." ,Ia. und eine Pelzmütze obendrein!" füale Garre hinzu. ,Die Unsrigen gehen in Polen sämmtlich mit Pelzmützen." Während sie eifrig beschäftigt waren. daS Mahl anzurichlen. vernahm man drinnen im Walde ein laute« Glheul. Die Zigeuner lauscklen. S,Ue fah sich um und warf in Eile Garres Sack über das gelödlete Thier. Der Vaul wiedeiholle sich bald darauf, diesmal von mchreren Seiten und schien näher zu kommen. „Eme Koppel Hunde ist uns auf auf der Spur." begann ein Zigeuner. ..wenn indessen leine Männer lommen. hat es nickts aus sich, »ir kennen sie durch brennende Scheite abwthlen." ^ Er zog mit diesen Worten einen Tannen^wria <>u ! dem Feuer und die übrigen folgten seinem Be'iP'^' Vllle hingegen sand es gerathen, m den dicktcsten lp"!^' den sie finden konnte, z» liieckcn. 5ftald nachdem ha^. ^ die Hunde das Vager der Zigeuoer aufgeslöbert. " ^sie das Blut ihres Kameraden rocken, stießen sie "' ^durckbringendcs Weh^heul aus. Wirten es j^dock "«l' sich den Fackeln der Zigeuner zu nähnn. Dre« bew^ ! nele Reiter folgten ihnen. jeder halte eine HetzneM" über die sctiulter hängen. « „Sie haven fchllmmere Zähne als die Hu""' sagte Garre. ^ Der Vornehmste der Herren sprang vom P'" und schrill auf den Herd zu, Sille hatte zwar d Hund zugedeckt, allein vra ssen, was an einem S"" über dem Herde zum Trocknen hing. Kaum a^nM der Reiter dasselbe, als er zornig aufschrie. S>e ° standen nicht die fremde Sprache, welcher er ft^. „« diente, aber er verstand auch, ohne Worte sich "",' ^s> lich zu machen. Der Herr zog eine silberne S'll"^ Pfeife hervor und blies in dieselbe. Zahlreiche, bew^ »ete Diener eilten herbei und bald darall/ w""^^ sechs Ziaeuner, mit auf dem Rücken gefesselten H" an die Sckweife der Rosse gebunden. .^ Sllle verkroch sich hinter ihrem Busche. " ^, hatte sie entdeck,, da sie jedoch das Schicksal ^"r „ meraden überleale. thille sie freiwillig deren i!os. ^ aing es im scharfen Trabe üb,r Schneeselder un° gefrorene Erdreick. die Zweige erfahlen in den EngP"!^ die Kleider der Zigeuner, die Hunde waren ihnen 1917 nennen, so ist es eine Art Dictatur, die Herr Thiers, durch die Lage der Dinge genöthigt, eine Zeitlang über. nehmen muß. eine zwar nur moralische, die aber gerade !° start und mächtig ist, als wenn sie aus einem Ple-biScil oder au« einem Staatsstreiche hervorgegangen Wäre. Es ist seine Mission, sich als Schiedsrichter zwischen die extremen Parteien zu stell n, und wenn ihm stm schon ziemlich weit vorgeschrittenes Wert gelingt, l° rettet er Frankreich und verdient sich einen schönen Platz in der Geschichte." Infolge der in der Nationalversammlung gegen die tngierung gesprochenen harten Worte lmpfina. Präsident Thiers am 19, d. abends Datierte der Linken und drückte den Wunsch aus, infolge sciner angegriffenen Gesundheit die Last der ihm verliehene!,, durch das Treiben der Rechten erschwerten Gwallen niederzulegen. Die Ueberllllgung der Gewalt werde. Dank der bewunderungswürdig organisierten, dem Gcsehe und der «"gierung treu anhängenden Armee, ohne Unordnung erfolgen. Er werde nur dann auf dem Platze verblei» ^n, wenn er ein sornnlles Vertrauensvotum und die Äuslcherung zur Durchführung gewisser Reformen er ^alte. Die R.chte beharrt auf ihrem Widerstände gegen bit Proclamlerung der definitiven Rpuvlil, weist aber ^llmblicklich auch jede monarchische Combination zurück ^ie Rechte ist dem Vernehmen nach gcne'gt, durch be sondere Maßnahmen innerhalb der Grenzen des Pacles Von Bordeaux die Gewalten Thiers zu befestigen. Politische Uebersicht. Laibach. 22. November. In der am 21. d. in Pest statlgefuxdencn Confe» lenz der Dealpal tei erklärte der l. ungarische Ml "Me,Präsident Giaf Lonyay i.n Flamen des Gesammt« U»nister°st ^Ptsti Naplo". der Beschluß sn genügend, da er «ur die Hulun>t oorsorgt; ein Verlrauensoolum sei nicht "^hiss. da die Slclluug deS Ministeriums durch solche ""«llffi „ich^ cischülle't wurde; e«ne sp.cl^lle Ml^ollll» NUng über hätte einen neuen Skandal heroorgeiusen "kr „Pester Lloyo" fagt gleichfalls, daß em Veltiau» ensootum nicht nöthig sei, da leine politische, selbst nicht eine persönliche Frage vorliege und oas vertrauen der Partei überhaupt „icht -rschü'te,t sei. Dcr „ll,'««» bische Lloyd" meilU, daß neue Hausoldnungepllra^rapl)«! nichts ulltzcn. eine straffere Pancidisciplin fei l,0g „Korunl" ist selbst mit einer MlSoilllguug unzufiled.l, und meint. Csernalony soll Ablilllc leliten. ..^lleüör" schweigt. „Reform" bringt einen luftigen «llllilel gegci, CsernUony. Seine ganze That gleit sei eine Reihe von Skandalen. Das genannte Blatt reproouilelt sodann die im Jahre 1850 ,m «Pcsii Naplo^ ve,0ffi!ill>chll Molioitlle ^rt>ärulig der ftarlscr uiigarlscheu ^imgralilm, wit welcher die AuSichllcßu.'g ^>cinalo»y's aus c»cr Mitte der Emigration bekanntgegeben wuroe. O,c ..Ncsorm" veröffentlicht den Woillaut des Ausstoßung?. DormncntS gegen (l, s e r n a > o ny. Darin heißt es: Nlcht nur wegen Fälschung, für die er die Haft abqe» sesscn hat, nicht nur wegen meursach^n O>e^!lahis. we-Nen fortgesetzter Berleumdung u»d l.lcdrlg(r Al,gr>ffe gegen andere. londein auch wegen nachgewiesener Spo- ständig auf den Ferfen. Die Gefaligenen liefen hinter den Pferden her, so gut es gehen wollte. Wenn sie fielen oder nicht rasch «emlg folgte» . putschten ihre Hcrren unbarmherzig auf fie los. Das half. Garre ^tlt sich an'SlUeS Srlle. Or !^ einte, es bangte ihm sehr. ..Mutter. Mutter!" Merle er in der Sprache »eines Stammes, „was soll ich nun thun? Heule Anend gehe ich hinterher. morgen werde lch wahischeinllch meinen Landsleulen voianschleiten." .^ioch ist lcinc Gefahr vorhanden." tröstete Zille. Oer Vlbend war düstc. h,e>l,geb,o^en. als sie de» Hofplatz erre.chten. D.e S.yemier nwlbe.. ,n e.ne» « Uc. getr.eben und dcr Schließer schloß d.e Thür h.nler lhnc" Mit einer D'ohung und Oe^erde, die „.chls «uleS sü. den „ächsten Tan ve.huß. Der Keller war rauh u..d kalt. ÄIS dcr Mond ausging, schic,, er durch ein .ijc». nes. in der Mauer angeprachles Schalioch ,„ ,h„c,i hinunter. Die Wände ware» von der Feuchl.^e>t u.U.. »ewoidln, das Wasser tröpfle von der getvöitittn lrck 'N schweren T'ovfe,, hern,cdcr. In einem Wmtcl Iu^ ein Haufe nnxfi^n Strohs und cm zcrtnochrncr Tiich Dllruus bereucle Sille sia, eln Lager. Ga,re haile sia, seiner F^sse,,, entledigt und löste jltzt die ihrigen. S llr lupfte dus Stioh au«e>l>andcr und schien über etwa? "Old^usinxen; sie äußerte sich jedoch gegen keinen. Dri «Nabe schritt im Keller auf und ab, rang die Häooe ""d schlürfte begierig das Wasser von den Steinen, um 'tllien brennenden Durst zu löschen. (Schluß folgt.) nage und Provocation unter dem Deckmantel des Pa- > triolismuS wird Genannter ausgestoßen :c." Der Gesetzentwurf der preußischen Reqierung übel oie Grenzen des Rechtes zum Gebrauche kirchlicher straf- und Zuchtmitlel bestimmt folgendes: Kein RcligionSdicncr lst befugt, andere als re»n reli^ ^iöse oder die Entziehung der innerhalb der RcliaionS-^esellschaft willsüm«!,, Rechte betreffeude Slraf- uud Zuchs-ilittcl anzudrolicii, zu ocihan.>en uno zu oerlüiideil. Die j ijcshängung und Bellündülq religiöser Straf» und! H,,chl,nltlel i,l verboten wegin Vornahme oder Unter, lassung einer durch die Staatsgeseye oder die Obrigkeit, ao^eordndlcu Handlung, fer»ev wc^en Ausübung einer ^ öffentlichen W>ihl o^r des Slimmrechles. Endlich ist« lcin Rcligions^lcn.r befugt, zlUässige Staf- und Zucht'> ,niltel unter Oc^eichnung der bestrafte« Person öff „tlich ;u vrrlü idcn. Zuwiderhandelnde werden mit Geldstrafen ms 1000 Thaler oder Gcfäi^niS bls zu zwei Jahren ocstrafl; außerdem lann die Fähigkeit der Bekleidung öffentlicher Aemter. Kirch-nämler eingeschlossen. biS auf ^ Iahrc aberkannt werden. — Wegen der Borbereilun-^en zum P^irsschub ist ein Arrangement zwischeu der )icg>erung und dem Herrenhaus-Präsidium dahin ge-iroffcn worden, baß das Herrenhaus diesen Monat tcu-e Vlhunaen hält. Der italienische Ministerpräsident Lanza legte einen Gesetzentwurf betreffs des Perioxales der Gefangen« auff eher und emen statistischen Ausweis iiber die! öffentliche Sicherheit vor. Dcr Mmistesprasibeitt .oi'slatieit die von der Regierung ergriffenen Maßreqeln wegen Entschädigung der Ucberjchwemmlen. Auf eine In-lcipcllalion Olioa's erklärt derselbe, daß die öffei'lliche Vlchclhcil. namentlich was daS Verbrechen des Todt-schlages betrifft, sich gebessert habe. — Der Iustizmi-iilsler legt den Oeictzenlwurf über die religiösen^ Körperschaften vor. Die Kammer genehmiul so-! oann einige Rechnungsabschlüsse administrativer Natur. — Oie „Italle" vcröffenllcht einen AuSzug aus dem in der Kammer eingebrachten Oesetzentivuife. die religiösen Körperschaften betreffend. Hllnach werden die Gesetze, aus den Jahren 1^66. 1867. 186« und 1870 bctr.ffs Aufhebung dieser K0ipcrschaflen und Conoeitiesun^ dei Guter dc,felben auf die Piovmz Rom angcw.üdel. Die HeneralalShäuser jedoch, welche e,nrn General oder G-» ncralprocuralor ln der Sladt Rom lzaben, bleiben aufrecht; auch werden die Sl'flullgsgüler dieser Häuser erhalle!,, dürfen aber nicht ormchrl wcroen, u»d genießen dlesc Häuser nicht die Rechie von jurlsllschen Per» lonen. Die Güter der aufgehobenen Küiperschaften bleiben ihrem urjplün^lichen ',ohltl,aligen Silslu 'gSzweckc erhallen. l^ie den religiösen Häusern gedoria.cn Oc. bäude in Rom bleiben ;ur !ijcrfu^u"^ der Gastliche,, vls zur eifol.tc,, Vlqliidalloil lhicr Pelisione,,, die bi». „en Iavrceisr'sl zu uc,chel,en hat. O,c Giitcr der sell cj'üse» Killpeischafien i» dcr Sladt Rom welt>,n in öf' senlllche, uliociäußcrlichc Rente conoeilicrt. Die ..Opi-monc" vnöffelNlichl gleichlaule,>de M ldungen u»d füqt hili^u. daß das gesammte reine lsmtomilnn dcr Körper jchaft^n 17.192 000 Francs beträgt. Die russische Regierung hat in Wien zur Anzeige qcbiacht. daß sie durch zwe« Ksic^ssli ff' t,li>io» sche Messungen »m Schivarzcn nnd »m Äjow'ichen Meere ooiliehmen und in diesen G.wassern drciz«h,i ^cuchllhurme errichten laßt. D,c Cabinctc v^n London, St. Petersburg und Berlin haben vo» der Plorle Ausliaiunasn. über den Feldzug des V!z,lö!U^S t>0„ (^yptm <„ Abyisii, ien ocrluxgl; die Pforte hat aus^elchi-nd geaiumortct; allein o>c bezeichneten drei Mächte sii»o neuerdings auf den Gegenstand zniück^lommen u»d hibcn glcich^citlg einen entsprechenben Schrill bc« dem Vizelö'iig direct UlUer-nommen. 6»ie Ocp sche von ö ss ps aus Constantinopsl meldet, daß zw>schen dem Sultan, dcr Pforte und dem lUizclülng von E^yplm eine vollsläudige Uebeieinsl mmuriq M Uiitcrsttltzuü^ der Z u e z » K a n a l-G e s e l l s ch a <> erzielt wurde, ^sscvs c,hielt eine ^bschriit des Protestes oer Pforte gegen das Urtheil deS Seine-Tribunals. — (Prinz Alfred von England) hat it, Heqleilung des Fllisten Mellernich das House»vaiorium in Wien besucht, alle Emrichluli^cn desselben besehen und eine Hlunde lang die einzellie» Boilra^e an^ehöil. — (F U rst B ls ma , l) ist, wie der „Köln. glq." »on Berlin gejchneben wird, von !elnem jlingile» Unwohl i in völlig.wieder heigeslelll und lmuUe bereltS wlcder du« Zimmer vell^ss n, — !,Zur Molkerei«Ausstellung in Gien) siud dereils 800 Älimeldungen, daiunier 265 ,Ur Oelälhe. eingelassen. In der liinqsten Sitzung des ÄussttlllNi^coumös wurde unler andeln, beschloss,-!,, daß o,e piamllie» Auosttller nebst der Meoallle noch em Dlplin, e» halien. — ^Weiblicher Redacteur.) Um einem Äedlirsnlfje adzuhelsen, ist nun die Tochter des Buchd,u-ckei« yetln Hoffmdnn in Billcick. Fräulein Julie Hoffmann,! »el der Bchüidc um die BewlMguug eiligeschrillen, das im Berlage il),?s Baiers erscheinende Malt ^Dlt sUdbeuische Post" als Herausgeberin und Redacleunn zeichnen zu dülfen. — (Stadterweiterung in Klagenfurt.) In Klagenfuil beschäftigt man sich auher der Änlehenfrage auch schon angelegentlich mit I>er Sladlerweitcrun^ und hoffl. daß durch Neubauten der Wohnungsnoth und den hohen MlelhprcijfN abgeholfen werde. ! — sDer lavantthaler Zweig» Lehre r-!v ere i n) pciilionicrte uin die Aufnahmc del i.^ndes'Tchul-anleike. vierzig Schulgemeiuden haben bereits Gesuche um Darlehen sllc 3chulbauten eingereicht. — (Neuer Verein.) Wie das ,.Pr. «bdbl." meldet, ist in Prag gegexwimg ein Verein im Eiilsleheu begriffen, welcher sich den Zweck gesrht hat, statt des lästigen Hulabnchmens den unlilänschen Gruß durch bloßes Anlege,, au bic Hullrämpe ^ö^lutieren) einzuführen. Der Aerem zählt bereits 24 Mitglieder. ^ — (Einbruch im österreichischenOesandt» schafts- Pal a is in Rom.) Au« Rom wird der ,.N. Fi, Pr." unterm 14 d.M. berichtet: „NerflDssene N^cht brachen im Palazzo di Benezia. dem Palais der österreichischen Gesandlschasl. Diebe ein und versuchten die TyÜr zum Bibliolheliaale zu erbrechen. Dieselben mußten je« doch «nverr'chteier I inge abreden, da die solide Tdür, obschon sie stark beschäln >l wurde, doch allen ihren He-mlihungen widerstand." — (Sklavenhandel.) Nm 9. d. M. kam ein englischer Dampfer von Malta mit zwanzig Sklaven aus Tripolis in Conslanlinopel an. Der Sklavenhandel zwischen (5onstanlinopel und Tripolis vil» Malta soll gegenwärtig sehr lebhaft fein. ! Locales. Kraillischll Landtag. V. Sltzutia.. Laibach. 22. November. ^andeshaupimann Dr. r. Kallenegger eröffnet die Sitzung um 10 Uhl 20 Minuten vormittags. D«S Haus ,st blschlußiühlg. Als ^eilrelcr der Regierung anwesend: l. t. ttan-despiäsinelit Alexander Graf Ouersperg. l Das Protokoll über d,e letzte VandlagSsitzung wird vorgelesen und vcllficlcll. ^ Der Landeshauptmann theilt mit. daß Ihre lMajestät die Kaiserin die Glückwünsche d>s lrainischen ^üiiblageS uus Aüluß Höchsllhres Namcnsfeslcs huldltlchft und dal>tel,d an^ulilhlilen gtluht haben. Die Petition des Herrn Johann Puslodnif um Elnrechl'Uüu seiner >m SlaalSdiloste zu^cbruchlcn H-it bet Bemessung der Pension wild dem Finaozaueschufse, o,e PellKon der Oxs^lMrinde Ädelebcrg u. a Gemein' dcli w'^en Hirichtuüll, einer Straße ui'd btlllfflnd die löliolulussul'ß. ein'l Sulvenlion per 1000 fi aus ^an» desm,lleli> ,ur Ixsl^lilchallung bcr glucken dem Ge-"eiodc» u«b ^l,llße,ll,usichusse zur Boioelalhung, Oe» richllislaitul!^ u»0 Ä»l,u^sltUu,>g zu^lwxsen. Die IüttlpcUalion des Nog. Or. Poll u lar und Gcnossen, bclilsfclid die P^rsoiieliausnahinc am Rudolfs» bahl'hvse in Va,bach. bcantmorlet dcr t l. Vanoeep nst» diiit dahin, oaß ill dieser Beziehung bereits im I>ihle 1871 von mehicicii Gememoen eine Petition im Wege dlS ^andcsausjchuss s au die llainischc Vandesltgierung aelanqt »st; daß emc Ühlillche Pclilion auch «m Jahr« 1872 ooii den Gemeinden Ober» und Uoler» Sch'schla der Rlglerutig übeigebrn «uroe; duß bride Peoll^nen oon ocr Regierung befürlroüet d>m h Haildelsmiiilsle» Hum lilitciblcilrl, daß auch die im S,pilmer l. I. oon !l,,hie>en Orlnrlliden und einigen Glslhern überreichte brliliol!, in n clchcr hervorgehoben wurde, daß aus Grund emer Pliordnimg vom l. ^ul> 1872 b>e ^ellthisdrcc-lioil der Kio< pil»z Rlidollbuhn bei «usuahme von Per» sone'l aus dcu> itt^hnhosc »n Vaidach line Uevclgcbuhr von l»0 kr. emhebc, welilc G bührenll»'forderul,g jeoe sieiwiUige P^isoiirliaufnahüle illusorisch mache, — von Seile der llalnischen ^alidesregierung befürwortet dem h Haiidtlsmilii'lliiuu! ulitlibiclltl wurde und der Wunsch der Ilileip.llaolen dulch neucillchen Veiichl hohenolls unttlslüyeli werde. Die zweite vom Abg. Horal und Genossen eingebrachte Ilitc,tMat>oii inbclr.ff der Ulbellra«u»g le< «Hcrichts- u„b Sicueramtesives oon Plal>i»a nach ^ottsch wird der Herr R^ierlUigeolllrelcr in einer dcr llächslen Sltzul'gcn vlanlwolllN. tllber Änllag des Abg. Varon Nvfaltrern wird die Petition der O^ncmdel, des Bc^'les Adclsbrrg wegen löisatj von Sltui losten au« den Hände» des Gemeinde- ,,, jene des Filillli^ueichusss geleitet. Hiernach wild zur Ta^eo'dliuna «'stritten. 1. Der Bericht des Falnc>uejit»l,ssls „ver den Bora'schlaa des Islenhaue-Bausonde« pio 187^; 4 der Beritt des Finanzausschüsse über l>'- Voranschläge dcr lrau'ischrn Sliflun^ssonde p,o 1873; 5>. der Bericht t^cs Fman^ausschusses über die R ch-"un.sabjchlüsse der kiamischcn Sl'siungssonde pio l87l, — werden ohne Debatte in zweiter und duller ttelung angenommen und aenehmigt. 1918 Der Vericht über den Voranschlag des Zwangs« arbeitS'Fonoe« für d^s Jahr 1873 stcUl das Hlfordcrni« auf 46 23s st. 25 lr.. Oll ^eoeckuu^ auf 43 945fl. 50 lr., demnach e»nen Abgang von 2292 st. 75 lc. her« au«. Der B^auschlaa de« ^alldescultur-Fonors erglvt ein EnondelNls von 213 st. 62^/, tr, eine Bedeckunq von 977 ft. 25 tr., solNll e^.en U.berschuß uoi, ?(i3 ft. 62'/, ll. Der Boranjchla« des Irrenha^sbau ^onoes zcigl sür das Jahr l^73 c«, lär'oidcrul« oou 43l st. 9 ll., eme «l)c0«ckui,^ oon 5l27 ft 75 ti , sonnt lln.n Ueb:r-schuß von 4ü9ü st. 66 tc. Ole Nc'chliungsavsHlüsse der llain. Hi'ltun^Ssonoe roeiscn ein Altiogcjimmloerinügeii Vou 840.380 fi. l3V, ll. aus. Dcr -llo^a»:,chla^ ^s tcaml,chtl, ^iollnaljHulsondcK wei«t füt das Jahr 1873 ein 6l»or2erms von 13 687 ft. 43'/, lr., eine Bcocckun^ Von 10.953 st. 35 lt., joulic elne» au« Landtsnulltln! zu d»,cl^>0en Äb^ung von 2 734 ft. 8'/, lV aus. ler Rechnuli^Slldschluß dee lrannschcn ')iorm üsckulfondts für da« Jahr l87l ze,«l an Einnahmen 9862 ft. 3^ lr.. an Äue^aoen 9l64ft. 64 lc., cmen K^lss^^t oo:'. 715 tz>ul)cn 39'/, tc., tlncn Ocsammioermö^enssland oun 85.444 ft. 8^'/, tr. Der Vorai'schlaq des Kiantenhaus. fanoc« sur 1873 zeigt ein E'»o,t»erniS von 47.914 ft 51 l^.. eine «Veoeclunq von 49.565 fi. 46 lr., fomit tlnen Uevelfchuß von 1850 ft. 95 lr. Der Voranschlag de« Oco^ryausfonos e>n ^,soi0crn,s vlln 4688 st. 98 lr.. eine Ocdeclung van 300. ft., darum :men au« LandeS-Milteln zu erjlyendtn Anfang von 4388 st 98 tr. Der Flnoelyauesoud ein «Hsfot0»rnls oo>i 50 523 ft. 24 lr., tlne Veo>ckung von 3805 ft,, »omit eincn Äb^an^ von 46.7l8 st. 24 lr. Der Irr^nhausfonü ein EriorsisNlS do., 12.494 ft. 46 lr., eme l dles.m Oiyenslande ln Berbinoung neli nde G«:» such de» SHulleyrers in «delscvüh; demsllden wird b>«! zur elsolqlen Organisierung b^s ^ullsschuldiensles vor» läufig ole lölljUiiung se»u»< B^ü^e bll>qt, der Bor-anjchlag ln zaiellir und ürlller ^^'u"g genehmigt. ?. Der Oencht deS Flllanz^usschuss^s über den Rechnungsabschluß des lralnischen Nirmalschulfondes Po 1871; 8. oer Gericht des Finanzausschusses über die Voranschläge des Kiaillnchaus-. Ocba haus«, Findel-hllus» und oe« Irrcohausjunoes p>o l873 — lverdcn in zweller und blutrr Vljung aenthml^l. Hnm Pal'll 8 Titel, „ftmntlhius", ergreift Nbae« ordnete Dr. lttleiiuels das Wort uno »evuclert nach« stlhenoes: Sett oer Hust issung d^S Filiürluauses ist be-rells ein Jahr adgelauxu; oci der Äl.fi^ssunq tmscs Ioftllules li>aren «Hispaiui^siüctsichlen nwplltbend. Vom 1. I,m 1870 b « dahin 18?l waren 340 Kinder >n Vpft^u„q; na<» der Äl.ftc>iun^ des Fmollhauscs vom 1. ^ull l87! bis duhin 1872 nur 144; em jedes ltind nehme einen Aufwand von 330 ft m Ansp-uch. D«e e Mehszacjl ocr uinhelichtn Müller au« ttrain r«ac!i Tllesl a.ehe, bect>l; auch sel durch nl><«haujls d e Ma alüat lm ^ande n»cht alichÜ2den; das Validlebud^^t «lfahse after durch Uuft^lwna. 0/r ^«»dclai'slall c>n ^sparios von55400N 9. its tolgt d,e iö ledl^un^ der an den stlxanz« auescdliß g»leilelen Pclllionln: D^r L^ndlaq e«t nnt die Be pst chlung zur Ul,tei!lühunq d»s Boltsschulunlerrlch« tes dulch Oründun^ von Hl p nd>en fur ^chramlslan» dldalln, Aui>swung dcr Vehrer^lh^lle u. s. w. an, be» v'U«a.t dem sloo^mschen ^luoenlenoa^ der Studierenden an del winner U»io«lsilal — ob»lsc plalülert, — uno der Berg« atadtme >n ^eoben unl.r naheler Motivierung ab. Nächste Sllzunq Montag d 25. d. M — (Theater-Voranzeige.) Ein Blick hinler die Coulissen verräth uns, daß wir in den nächsten Taqen interessante Vorstellungen und in deren Folge gut besuchte Hauser zu erwarten haben. H ute geht ..Narciß" über die Breiter. Montag den 25. hören wir die freundliche Oper „ Ztradella". Dienstag den 26. führt uns Herr Ä u s« m zu seinem V<:»fice „Pechnuiller und Pechmaier", Posse von Zallnqrö, vor. Dlese Vossl wuide in Äerlin und Wnode ; auch Herr Sloll lrilt singend in 2>rr ?l u f i m ist eine Vühnenlrast, die heutzutage höchst s l»en mehr zu fiiden ist. Im Drama, im Schau» und Lustsplele, in der Posse, Operette und Oper leistet Herr Äusim uorMlichei ; er splcll Greise. Väter, Bonoioams. < Vehrlunqen, wrz qesaqt, er pielt alles, er repräsentiert alle Charallere vorlreffllch; er, wiederhol sei es gesagt, studiert sclne Rollen uud tiNl nahezu täglich in Action; er ist der Liebling des hiesiien theaters,eundlichen Pu> blilums. Wir wünschen Herrn Nusim ein recht volles Haus! — sDas Programm des ,florentiner Quartetts") l'egt uns bereits vor: 1. Quartett von W. Ä. Mozart, (l-dnr; gediegener freundlicher erster Eay, neck'scheS Menuel mit Trio, tiefgedachies ergielfenoes Can« labile, effectoolles Allegro. 2. Andante mit Variationen und Scherzo von I. P. «Holthard, eine äußerst zarte und lmlstooll gearbeitete ^ompc>si!lon der Neuzeit. 3. Quanell vou L. v. Beethoven. I'-äur, Oj). 59 Nr. 1; durchaus großartige Anlage; meiste« baft qearbeueler erster Satz mit energischem Mmelsay, Wllche« Allegretto (Scherzo), äußerst schwieriger ocmer Sah (Adagio), in oem dev Tonmelster sem eigen Charakter Blld tiesfllch zeichnet; anlniipfend ein origineller sehr eff<:ctooller Schlußsatz — Der Weltrnhm, den sich das florenttner Quartett, bestehend aus den Her ren Becker. Chlostri. Mast und Hapert, berells erworben; die Thatsache, daß das floreniiner Qaarlett in Hn,sicht auf Zusammenspiel als das bestc und erste m Europa un« erreichbar dasteht, gibt uns Bürgschaft, d.itz der 28. 0. M. flir die Musikfreunde Laibachs als Festtag ill Szene treten wird. a»g den schwielige» Part rechl anstandig, tral äußerst elegant nnd decent in Szene, wurde auch mehrmals beisälllg gerufen. — Der erste Allschluh erfolgte lall. Im zweiten Alle errang das Duell (Elvira und Ernani) wegen feines warmen Vortrage« Bei« fall; auch Herr Woloff (Don Karlos), der feinen Part fleißig studierte, wurde gerufen. Im drillen Alle excel« llerie abermals Herr Woloff; das Ensemble beim ^lt» schlufse ging recht effeclooll Über die Vretter, die Träger der Haupipane wurden zweimal beifällig gerufen. Der vlerle Alt ließ daS gut besuchte haus lall. Herrn Stoll's Siilume überschlug abeim,l«. d«zu lam noch die allzu t>«ß< blllllge Action mil den Fußen. Herr Pollal (Don Ruy) ! war pedantisch trocken, inionlerte stellenweise lies; in den ' Ensembelstellen drang seine nicht unlra'ftige Stimme durch. Der Chor, insbesondere jener der Damen, war zu schwach. Den beiden Trompetern wünschen wir präciseren Ansatz. Strengere Krilil anzulegen beHallen wir uns vor. ^ Pest, «V. Nov Unterhaussitzunss. Helfy bringt e,ne» Antrag ?in, die slistierun^ s^l anzuweisen, ein detailliertes, die stanze Hrssion umfassendes '2letlu»Spro,»r«imm vur;ulcssen. Korlzmtcs bringt einru Antrag auf Nev'siou der (Ylscbäftsurdnuna ein, »notivl^rt delli 3lotlnve„digkeit mit H««weiS aus wiederholte Tkandale. Slmonyi bringt inp« Antrag ci«, die 9tess»erunss sei a«f;ufurdern. alle scil ^ Iahreu abstes<1,lussl nen Vertragc betreffe 6i senliahncunc^ffiunen, Htaatsscbuldeneontra» hierunss. öffentliche Vauten. Htaats^iitelvet-kauf und Verpachtung volzulegen. Die letzten beiden Anträge gelangen morgen zur ersten Verhandlung. kelearavbisclier I^echsrllur« vom 2'^. November Pllp,er-Renle .ln.20. Wllber-Re»le 70.30. l<^" """' '5:".c!i7-.! I('3.f><>. <'^.^»cl! 980. Hc^i ^t» j36 50. V^nb!,? «»8 75. — 5:'.''" 1>)7. ss l M«n: ^r' cv > 5.18. - ''l ^,, ,,»« , uc ^6»i'/, Verstorbene. Dei, 1V. November. Dcm VartholomUu« Noscht, sah" lllbl'll^, sein Kind Iadan», alt 4 Monate und 9 Tage, lN dtt Orlldlschav>irsladt Nr. ,ar!>!ha Iammt, Magd, alt 2X Iahve, im <5,o>l!p»al °" der Avzshrlliig. - Hc^rr Slefan zt,Uar. Beamtc d<>l l, t. p""' osterr. Natümalbaot, alt 3!» Jahre, il, der Stadt Nr. .W6 a« ^ kilugeiiiudsrllllose. Dem Anton Rauxichar. Schn,,0sra.sllA' seilt Küld Ailtnnia. alt8Moliatü. in der Gradischavorslabl Nr, "7 an dcr ^li!!gctelilra'npff. Den 1 l>. November, Elisabeth ssi,ovl>ter, Inwohl!tl>"' alt '/« Iah s, »m Livllspltal cm (ilschizp!»!,«, drr Krailc ^ Dem Iosrs Trveluit, Taqlohliss, ssii, Kind Philipp, all l I"', « Monate, im Elisaliclh-ztlllderspllal iu der Polanlloolstadl Nr. "^ a» Lroup. Angekommene fremde Nm itl November. ««»<-.»»,«, «ot!u g. Vlsiysr. Odellnibach. - Vitit, Vcsih"« Onttiii. Ill, ss,isl>!, - Hlrudlhof. Triesl. Os,r mi' F""' Wie» — Thllluilia.. Wie,,. — Z,!„llck<, W., Olutsrld. «,..»' '.»i,-,,. Vr. Lulüirr, Pllvu«. W'en. — Rrgul, KaUl' main,. Wien. I»s!,i>. Ka»im., W»-» H'llil!g. ft,iuf<"' Wien - Iativih. «l» «»>»«p». Tidil. Wien. - Kanic, O.az. — S'" di», Mlnbüig. N»»,»»»»l>,«»^ >>»s. Holler. HeilNein. — Mllller, W<" ^ Büischss. R>>»!,. - Vlnssldrr. Wien. ,l<»>>«»»!». Braissure, Kausm,, Verona. — Smgalo, HandelstN' Trieft. ^. t beater. H l'ilt r.' Aarcls Drima in 5, A>,tf>, von Vrachvogel. >"li-!: llispravl «l venilas nravl. l'.ül-li-. v 2 .!^»»^l, ,,« »««<'^"' I»^«!,^^»!, /V»,I,-.',l'loiv .!,,/.' !',.!.„^ slislvnost l.jul»«/nl. l)«'«^ 3,7 ZW. mäßig Hühennebel 22. 2 „ N 7.'l9.„ fle bew.' ".<"> lll.. Äl,. ?:^^7 -»-7,, GW. mäniq ftcriifuhrll ^ Nnchls heiler, lagllber abwechselnd SolNl^üchsii,, die N>p'. lla, Das Tagf«millfl der Wärme -j- 7 7", um 4 7' Über »e» Normale. i> >^> l,c ,,!ick»«r N^nsf^ls' ^c»«nl ;>. K ! e i « m l, u r.__^. ^nrl«»nl»l»sls^t I^'en. 2:. Nnormt'er. Nur in Nllg'o Nsn sprach sich matis S'immuliff ail« Im übrigen blieb die Texdenz vllllig unverändert. Nebenwertht wurden poussilll, n^" HlU!»fl>Uv^llU)z. Lffecien eiuaeiUbrl, Äulagcpapiere behauplelen bei gerüigem Umsatz ihre 2utse. 5ur llX) fi. »Weltliche Gt°at»jchuld ,n r» p3». in Noten ver,in«!.Mfanel,ritse,u KO ft ü >lL. iu Sllber . > ll4.— ll5 - »ür 100 ft. <»" k9.>c>r Böhm.u .... zuöp«l !"650 87- O.l'nen .... . '" 7^- 7"-" «ieder-Oefterreich. . » b » Vb - ^« 0de.-O.fterre.ch . . .b. ?l.^0 ^50 Gt^ml"^ ... . b ftlf.0 ^9 -U°««u .... ^ 5 ^ »<0.- 6l. «. Ander, offentlic»,, «nl^e« DonoullNulnunyslose zu 5 p g. ». Act«»» »o« ««»f»u Ht>e!,lN-Crtdtt<,nft«lt . , . 2V3-. 2»5. -lb«nl 9?«—^«»' amonbant 252 5i<» 253 — °nau-I,°ili»Nchlffs. Hljellsch. 64«. - »»4« - Hlllabetlz.WeNbahu.....24V.50 248 — «llisadetli-WtNbahn (L«z,Vub. weiser Strt«te) ... —.— >^.— Ferdmonnl.Htordbabn . . . 2120—2130.— «r^i ^«,,v!,e,!>"a'' ^20 - 221 - Vtmber«,«,«^.»^.«^,,»^» —.— ------ ^^h ii?'rr..... 58O— 5«2 Oefterr. »lordw-ftbadl, 216 - 217 — K.:ic,l,s^'-<..t.n . 173'0 «74 — 5.-' ^i «»rl>'pd V'''i: 172 - >7Z.— fbf'si'vübl, . 247 50 248.50 U.!»llr,sch, No^ü^dahn , 157 5'» 15>«.',0 Ul^clNschs Ofiblih" 12«.— !2»j.5O Tramn^v . 372— 373.- T', vf>5idl>,i>se sf«. ?l)osi) >?l. ^st l''5b>>i Vre^t-Nnftall »°s,' Wna« «,«rlo«l,ai ,u ti pC». »n Silber 99 75 Il>0 — 5ll...u.^8I.r.lll,.jn5fttt.mö.i>-?i»^«l.^^h' l».40 9U.V0 «,nl». «ohn «n G«loer o,r<. . 8730 o^^. ^tllol«»,. «. 3'/, » 5 ' ^' Fr^ pr. stuck . - -^ ^'g5 <1,'^. Oftbahn für 100 ss 76 -^ ^" l». Drlvatl^s, »per G«l0 "' '<^<<-' f3M«n) «^ >^^ «uy«!mrg ^' ^f>0 Humdurg, silr 100 Viorc >b,uc« 79.40 '^ r^da,'. ,üc 10 Pfund ?! ,imä W^W ' ^ <^sii. «llr l !> >Zran<" ^li ^" «. ^un,-Duc°.«.. 5 N. 21 ,r. bst ^ , ^ls.yoleon«b'l,r . . U . b<» .. o ^ ^ Pre.'h. Lassenschtw, 1 6-iz . ' " ,l, bische «ru«dt«t!llftun!,e.OliU«,«»tioueN» ^