Dil» ÄO. vuchönickerel, Marid»?, Zuskiteva ulica 4. 24 VSZUgSprEllEt ttdholen, monalUch Vl« A'-» Zustellen , « » » 21'^ vurch Post , » « » 2l^— ttu»tand, monatlich . . , Z0'.» cinzelvummer VW Z dt» 2»-» bei 0«st«n»>g d« V ö« GH»» »k II» lt«n» eln«,Mon«».«>h«rhalb IlrmlutiftiMt »r»i Mo»«»« d«»«»»«««»»« 0rl«te oh>ieM«s>,«»ekö«» Wich« d«r>ckfIchIiGl »«^«»«««NuahMO t» »«< tz« »« S«lw«« j>rzUl^ »Ile« 4. w eiivlla»« h«i I» S«ie«» d«« t» tzirrekiam d, ö.. t» S?» W W«i» d«t «lt»» steNe». MiNbor. D.'enstag den 22. Sunt tS2S. M. tZS — a». Sahrg. Ztallenfelndllche Demonstrationen ln Äagnb Brutales Dorgehen der Volizel Im das zehnte Kabinett Brtand vr. ?.,?«? iS, 18. Juni. Frankreichs Gegenwartsgeschichte ist die ^iner Ministerkrisis: das Wort bewahrheitet Ich in diesen Tagen aufs neue. Als am srü->en Morgen des 15. Juni der achte Finanz-Mister innerhalb eines Jahres, Raoul P e-et, seine Entlassung einrichte, konnte man lnfangs zunächst an einen „falschen Abgang" Ilauben. P 6 re t, ein redlicher, liebenswür-Mr Mann, hatte zwar die Naivität soweit lelrieben, daß er offen eingestand, er verstehe Ion dem ganzen Frankenrückgang nicht das permindeste; aber er hatte den Vorteil, al-en Parteien zu gefallen, und B r i a n d ^cbt es, wenigstens einen Vertreter dieser lussterbenden Art von Politikern in seinen jablnetten zu haben. Es ist ein öffentliches ^es)eimnis. daß sich Briand heute in koketter Zeise von sehr jungen Vertrauten beein-süssen läßt, in erster Linie von dem sabelhaft isch aufgestiegenen Großsiegelbewahrer lierre L a v a l. Diese jugendlichen Freunde ftten ihm, nur ja keine Ministorkrists im ge-e?nvärtigen Augenblick heraufzubeschwören, sie notwendige Folge sei nämlich, daß söge« znnte „Bedetten", politische „Kanonen", die itlze Reihe ehemalige Erstminister wie tzer-jot, PoincarL, Caillaux, LeygueS usw. in rn Vordergrund treten und dem dem «ach Persönlichkeiten" dürstenden Volk ein paar lraftnummern vorführen würden. Ein paar stunden später stellte sich Briand der Kammer, beherrschte die Tribüne, versicherte sich ^iner Mehrheit und übergab dann dem Prä-dcnten Doumergue die AbdankungSurkunde Gcsamtkabinetts. Bezeichnend ist zunächst dieses: Jede Neuerung in Frankreich steht und fällt mit der nanziellen Lage. Die Achse hat sich erschoben. Vor zwei Johr noch war eS die u ß e n p 0 l i t i k, die das ^rlamentari-k>c Feld beherrschte. Wenn eine Nation um ^sein kämpft, verengt pch der Blickpunkt das Nächstliegende. Es geht heute um Leben oder Tod der na. lonalen Währung. Zweierlei machtvolle Ein-süsse bekämpfen sich gegenseitig in ihrer Un-ereinbarkcit. Die ersten machen sich in der Dichtung einer langsamen Inflation eltend. Ihre Vertreter sind der Ansicht, daß sne große Währung, die bis zu einem Sech-el entwertet ist, überhaupt nicht mehr geret-werden kann. Das Unglück ist nun einmal geschehen, eS kann niÄ wieder gutgemacht werden .ES heißt also, zu retten. waS loch zu retten ist: wktschaftliche Ausdehnung froberung der Weltmärkte, völlige Verdrän-ling der Konkurrenz auf dem inneren Mark-s, Ausführung von großen Arbeiten, die dem sl'nde eine dauernde Ueberlegenheit sichern ^Ilen. Alle wirklichen Sachgüter sollen erhal-m bleiben, darunter besonders das Gold dev ?ank von Frankreich, die Metallreserven in mvathänden, die Großkapitalien in Devi-lismform. Kommt dann eines Tages der Zu« ^mmenbruch, so kann das Geld auf längere seit hinmls „feiern". ES sind genügend Vor-lte gesammelt worden, um die KrisiS ohne rAßeren Schaden zn iiberstchen. Nach Ansicht sieser Kreise, als deren mächtigster Wort- gilt, ist die s 0 z i a l e Schichtung in Frank ^hrer der vielgenannte Vorsteber der ..Bnn« reich stark qenug. um den Schlag siegreich zu ue d^I'sris et des I^i^ a l^!ert.rM!n. Alle ^inanMin^x des. legten Zagreb, 21. Juni. Nachdem die Regierung sämtliche Protestversammlungen gegen die An nähme der Konventionen von N e t t u n 0 verboten hatte, entstand in hiesigen Bevölkerungskreisen grohe Erbitterung. Insbesondere aber machte die Erregung sich in Hoch-chülerkreisen bemerkbar. Um die Mittagsstunden entwickelten sich während der Konzert Promenade am „Zrinjevac" große Demonstrationen gegen Italien. Die Polizei deftirch-tkte schon im vorhinein den Ausbruch von Ausschreitungen und traf die umfassendsten Sicherheitsmaßnahmen. Trotzdem gelang eS mehreren Hundert Studenten und anderen jüngeren Lenttn, sich in daS promenierende Publikum gleichmäßig zu verteilen, woraus fie in Nieder, und Pfuirufe gegen Italien ausbrachen. Die Polizisten sprengten die größeren Gruppen des angesammelten Publikums. Wieberbetrauung Brianbs Paris, 21. Juni. Tie Bemühunigen H e r-r i 0 t s zur Bildung eines Kabinetts der nat>ivnalen Konzentration sind gescheitert. Gestern vormittags beauftragte der Präsident der Republik B r i a n d mit der Bil-'dung des Kabinettes. Briand erklärte, daß ihm diesmal die Bildung des Kabinetts zweiifellos gelingen werde. CS entstand eine Panik, ln deren Verlaus vie le Demonstranten arretiert wurden. Die Verhafteten wurde« zuerst in einen Hausslur und sodann zur Polizeidirettiou gefllhtt, «0 sie trod Ausweisung sosort im Administrations-mege und unwiderruflich zu 2, 5 und 8 Tagen Arrestes verurteilt wurden. Die Polizei ging mährend dieser Ausschreitungen in äußerst brutaler Weise vor, was von der Bevölkerung äußerst abfällig bemteilt wurde. Abends fanden in den Straßen vereinzelt Demonstrationen kleineren UmfangeS statt, die aber von der Polizei im Keime erstickt wurden. Außerdem wurde das italienische Konfnlat am Pre. radoviö-Platz schon in der Nacht aus Sonntag von einem starken Polizeikordon algesperrt und zerniert. Am Flaggenstock deS Konsulate« war die italienische Trikolore auf vanzmast gthißt. Artikels 234 des B e a m t e n eg f e tz e S sowie die Konventionen von N e t t u n 0. Zu dieser letzteren Frage wird von dauern-parteilicher Seite erklärt, daß die Radiü-Gruppe die Konventionen stillschweigend genehmigen werde. D^e politische Lage in Beograb Die Abstimmung über die Flirstenabflndung Berlin, 2l. Juni. (1 Uhr nachts.) Nach den bisherigen Zählungen haben beiläusig 9 Millionen aus 22 Kreisen sür die entschädigungslose ltnteiguug der Ftirsten gestimmt. Dadurch erscheint es aber als sicher, daß die entschädi-gnngslose ^tirstenenteigung mit überwiegen-Veograd, 21. Juni. DaS Interesse für die ^ Mehrheit der Wahlberechtigten abgelehnt innerpolitische Situation ist auf den Null Punkt gesninSken. Die größte Ausdauer zeigt der Führer der selbständigen Demokraten P r i b i ö e v i L, der sich inmitten einer großen Versammlungstournee in Bosnien befindet. Der Ministerpräsident U z u n 0 v i 6 hat sich nach NiS begeben, um dortselbst die ort'hodoxen Psingstfeiertage zu verbringen. Viel kommentiert wird die Kmnipagne der Radi'kalen zu den bevorstchen^en Geograder Gemeindewahlen. Es haben sich zwei gegnerische Gruppen herauskristallisiert, die sich auf das heftigste bekämpfen. Für die auf Mittwoch anberaumte Plenarsitzung der S k n p s ch t i n a herrscht großes Interesse. Auf der Tagesordnung befindet sich der Dringlichkeit5antrag 'oes Ju-stizministers, betreffend die Abänderung deS wurde, dfnn es ist sicher, daß die notwendige Zahl von 2l^ Millionen Ja-Stimmen nicht er-reicht wird. Die Mehrheit der Wähler hat sich indirekt durch Stimmenthaltung sllr eine Ab-sertigung der Fürsten ausgesprochen. Berlin, 21. Juni. Die Abstimmimg über 'das VolkÄegehren, betreffend die Fürstenabfindung ging im ganzen Reiche verlMt-nismäßig ruhig vor sich. Von 39 Millionen Stimnvberechtigten haben nur 15^ Millio-nen Mühler ihre Stimmen abgegeben, während eine halbe Million sich gegen die Enteignung der Fürsten aussprach, entfielen 15 Millionen für die Enteignung. Nachdem aber die erzielte Ctimmenanzabl die verfassungsmäßig bestimmte Ziffernhöhe nicht erreicht hat, wird der Reichstag sich neuerlich mit der Frage der Fürstenabsin'oung zu beschäftigen haben. Die z w e i t e Richtung predigt einen gesetzlich sestgelegten Teilbankrott, wobei der neue Franken sich zu dem alten wie 1:5 verhalten soll. Die gesamte Operation ist nur möglich, wenn alle nationalen Kräste zusammenwirken und alle Klassen der Bevölkerung gewaltige Opser freiwillig auf sich nehmen. Ein sogenanntes „großes Kabinett" wäre vielleicht in der Lage, daS Wunder zu bewirken und die sich widerstreitenden Interessen zu versöhnen. Unterdessen rusen weite Politische Kreise die D i k t a t u r herbei und erblicken in ihr das einzige Rettungsmittel. Diese Maßregel aber gilt in Frankreich als unverhüllter Staatsstreich und erinnert an die bewegten Zeiten Roulangers, wo daS Regime selber auf dem Spiele stand. Bemerkenswert ist, daß gerade dcis Blatt C a i l l a u x', die Volonte", sür diese Lösung eintritt, wobei sie auf der nationalistischen Seite von tz e v-v L in seiner „Victoire" krästigst unterstützt wird. Die Folge wäre zunächst eine Versas-sungsänderung, die Einschränkung der gesetzgebenden Gewalt zugunsten der Exekutive, die restlose Abschaffung des Achtstundentages und der meisten Gesetze, die seit fünf Jahren auf dem inneren Gebiete erlassen worden sind. Die Verwirrung in den französischen M a s-s e n ist heute in der Tat so groß, daß sede Kraftmaßregel, insofern hinter ihr ein unbeug samer Wille steht, ohne Murren hingenommen und ertragen würde. . Gute Kenner der sranzösischen Politik Pro« Phezeien eine regelrechte Diktatur, allere dings nicht unter sascistifchem Namen, innerhalb weniger Monate. Die Richtigkeit dieser Voraussage bleibe dahingestellt; jedenfalls drängen starke Kräfte in einer solchen Richtung. Vorderhand wird unter allgemeiner Zustimmung die nächstliegende Lösung versucht: die Sachverständigen haben das Wort. Zu diesem Zwecke gilt eS. alle Widerstände rücksichtslos zu brechen: und dazu wird eine „nationale Regierung" gerade als stark genug erachtet. PoinearList längst auch den Linken keine Popanz mehr: in langsamer, geduldiger Arbeit hat der Kluge seinen Weg geebnet und Freundschaften erworben, die ihm sür den Abend seines Lebens von Nutzen sein werden. Herri 0 t sckicint sich von allen kompromittierenden Freundschaften aus der äußersten Linken losgesagt zu ^ben; seine politischen Richtlinien im Innern sind begraben, seine Entwicklung knü^t wieder an den Faden von 1919 an. C a i ll a u x ist eine undefinierbare Macht, die immer abseits zu stehen scheint, sich jedoch in Wirklichkeit stets inmitten der Ereignisse befindet. Briand selber glaubt an sich selber und seine Außenpolitik: alles andere ist ihm fremdes, unbekanntes Land. Wer die Kulissen kennt, weiß genau, daß hinter dem .»Alten aus Cocherel" junge Kräfte stehen, die ihn immer wieder vorwärts schieben und sein .Handeln in ausschlaggebender Weise beeinflussen. Für diese ehrgeizigen Politiker ist auch die nationale Regierung nicht als ein leerer Ausdruck; die Kräste, aus denen eS sich zusamensetzt, sind längst verbraucht und in keiner Weise den neuen Anforderungen gewachsen. Sie ljofsen, in kurzer Zeit bereits die öffentliche Meinung sür sich gewonnen z« haben: wenn nämlich auch dieser letzte Versuch. die Lage mit den a l t e n Mitteln zu retten, schlgeschlagen ist. Sie betrachten sich als ^'erren von morgen? welche» die praktische Frucht ihreS Ehrgeizes sein wird, weiß heute noch niemand. res haben in der T h e 0 r i e die Inflation bekämpft, in der P - . . »««» ,»«»»»»1»» »I «»»n Dl««« 1ZS?«» B. Zun! lYZK Nachrichten vom Tage Eröffnung der Straße SV. MiNavi-Soie Aestern um 2 Uhr nachmittags wurde in Sv. MiklavZ bei Maribor di« von der Bezirksvertretung Maribor mit einem Kostenaufwand von L80.(100 Dinar fertiggestellte Straße Sv. Miklav^—HoLe in feierlicher Weise eingeweiht. Zu der fi:r die wirtschaftliche Belebung der umliegenden Orte bcdeu-tungsvollen Feier fanden sich u. a. ein: der Regierungskommissär der Bczirksvertretung Maribor, Bürgermeister Dr. Leskovar, der Vertreter des Obergespans Dr. P o l j a-n e c, Techant Sagajaus HoLe sowie sämtliche Gemeindevorsteher und.Gemeinderäte dcr umliegenden Ortsgemeinden unter Führung des Gemeindevorstehers von Sv. Mi-klavZ Karl F l o r i j a n L i L. Den einge-troffenen Festgästen überreichten kleine Schülerinnen einige Blumensträuße. Hierauf nahm Herr Dechant Sagaj den Eimveihungsakt vor, worauf sich die Teilnehmer zu einem Umzug formierten, der zum ersten Male die Straße bei HoLe beging. Beim Ge-meindevorstcher in 5^oöe Herrn Vernik wurde ein Imbiß eingenommen, bei welcher Gelegenheit .Herr Bürgermeister Dr. L e s-k o v a r als Regierungskommissär der Bezirksvertretung im Hinblick auf seine großen Verdienste für das Zustandekommen dieser Straße zum Ehrenbürger von 5 umliegenden Ortsgemeinden ernannt wurde. Die Straße Sv. Miklav^—Hoöe ist als Ver bindungsweg zwischen dem Draufeld und den am Abhang des Bachern gelegenen Orten in lokalwirtschaftlicher.Hinsicht von grösM Bedeutung. Während die Talbcwohner nun ihr Getreide leichter zu den cm Bachernabhang gelegenen Mühlen bringen können, wird den .Holzbauern am Bachern der Holztransport ins Tal ganz wesentlich erleichtert. Die neue Strasse ist ein wichtiges (^lied in der Kette langsamen, aber dennoch sichtbaren Fortschrit ies im Bezirke Maribor. Ztallenlfche Anmaßung Vor einigen Tagen veranstalteten die Italiener in Cplit eine Feierlichkeit, zu der auch italienisäie Staatsbürger eingeladen worden waren. Eine interne Angelegenheit dcr italienischen Kolonie, von der die serbokroatische Dcvl)lkerung keine Notiz zu nehmen gezwungen werden konnte! Die Italiener forderten aber vom Direktor der „Iadranfka podunav-ska banka", die in einem der schönsten Paläste von Split nntergebraäit ist. das Gebäude möge italienischen Flaggenschmuck anlegen. Die Bank wies dieses Ansinnen zurück. Nun hat der italienische Gesandte in Beograd General Bordrero von der Zentrale dcr „Iadranska podunavska banka" Aufklärung darüber verlangt, weshalb die Spliter Filiale die italie- Kaustrecht Roman von Hugo Bettauer. (Copyright by R. Löwlt Verlag Wien und Leipzig.) 41 lMchdruc! verboten.) Fels erklärte nuu. daß er in der Schwind-gassc eine Wohnung, bestehend aus sünf großen Zimmern mit vielen Nebenräumen, gefunden llnd sie nun glücklich im Eilzugs-tempo eingerichtet habe. Während die Maler, Tapezierer Installateure mit Ueberzeit Tag und Nacht arbeiteten, sei er in ganz Wien herumgerast, um alte, schöne Teppiche, Möbelsti'lcke, Luster u. Bronzen zusammenzukaufen, zwischendurch habe er sich stundenlang bei Buchhändl^m aufgehalten, eine«^ verläßlichen, wohlgescl)ulten Diener gemietet, der die jttlnst des Nasierens ebenso verstehe, wie die, einBeessteak zu braten und Tee zu bereiten, und eben sei es ihm gelungen, ein neues, starkes Auwmobil samt Chauffeur zu lnieten. „Wenn es mir einfällt, kann ich zu jeder Ctuiche die Wohnung schlies^en, daS Auto ab-lbestellen und niich mit nieinem Diener oder auch obne ihn auf Reisen begeben. Ein Advokat, von dem man sagte, daß er^ 'tier beste Verteidiger sei, weil j^''der Richter > seinem Klienten mit Niicksics)t auf die unzulängliche Verteidigung Milderungsgründet Nische Flagge nicht gehißt habe. Es ist dieS ein bemerkenswertes Symptom für das „freundschaftliche" Verhältnis zwischen beiden Staaten, daß der diplomatische Vertreter eines Nachbarstaates sich in die internen Angelegenheiten unserer Privatinstitutionen ein-Kllmengen beginnt. Die Beograder und auch die Provinzpresse wirft jetzt die Frage auf, ob wir nach alldem noch ein souveräner Staat oder eine italienifche Kolonie irgendwo am Kongo seien. In diesem Zusammenhange wird auf das seinerzeitige Verhältnis Oester-reich-Ungarns zu Serbien hingewiesen, mit der Bemerkung, daß der 5sterreichisch-unga-rische Gesandte in Beograd sich eine derartige Anmaßung nie erlaubt hätte. t. Der König genesen. Der König, der über ärztlichen Rat infolge Erkältung einige Tage das Bett hüten mußte, ist wieder hergestellt. t. Die ehemalige griechische Königin Olga, deren Gatte im Jahre 19!3 in Saloniki ermordet wurde, ist vergangenen Samstag in ihrer Villa bei Rom gestorben. t. Aus dem Schuldienste. Zu Volksschulleh-renn (-innen) sind ernannt worden: Stefanie F i n k in Studenci bei Maribor, Milka Bra e i L an derMädchcnvolkSschule l Maribor, Ida Vodenik-Stedriander Mäd-chenvolksfckiule 3 in Maribor, Mary Sad -nek-Vuönikin MeZiea. In die 6. Gruppe der 1. Kategorie wurde der Professor an der Lehrerbildungsanstalt in Maribor Dr. Max Kovaöiö befördert. t. Aus dem Poftdienste. In die 4. Gruppe der zweiten Kategorie sind vorgerückt: Josef Monda beim Postamt Maribor 2, Walter Suma beim Postamt Slovenjgravee. Angela Naprudnik beim Postamt Dravograd und Elisabeth Zadol 8 ek beim Postamte Meta. t. Zur Tagung der Hanl^elskammern in Ljubljana. Zu der vom 24. bis zum ?'). d. M. stattfindenden Tagung der jugoslawischen Handelskammern wurden von feiten der Beograder Kammer entsandt: Vizepräsident Mi-ljutin S t a n o j e v i L, Verwaltungsrat Milan L u j a n o v i ^ und Generalsekretär Svetislav M a r o d i a. Ein teurer Scherz. Dcr Newyorker Thca-terbesitzer Eare Caroll wurde jüngst zu einem Jahr und einem Tag Gefängnis und 200 Dollar Geldstrafe verurteilt, weil er geleugnet hatte, gelegentlich einer Tbeaterunterhal-tung eine entkleidete Choristin m einem Champagnerbade auf die Bübne gebracht zu ! haben. Dieses Weinbad war aber in der wei-s testen Oefsentlicbkeit k^inreichend bekannt. Es heis^t, daß an 500 Personen aus dem Bade. >in dem die Nymphe saß. Wein aescköpft und getrunken baben. a. Die automatische Lustpoft. Im französischen LuftdieM ist jetzt erstmalig eine automatische Einrichtung zur Beförderung der Luft- post probeweise eingerichtet worden. Bon ei. ner großen drahtlosen Cendestation aus werden die Postflugzeug- in der Form eines Stromlinienzylinders dirigiert, ohne ein<ß Führers zu bedürfen. Eine beleuchtete Kontrolltafel in der Zentrale gibt jederzeit den Stand und Geschwindigkeit jedes Flugzeuges an. Die einzelnen Pakete Expreßpost sollen im Stahlkörper des sliegenden Postboten in je einer besonderen Abteilung, mit einem Fall schirm versehen, angebracht sein. Ist dci Flugzeug über einen Ort gelangt, für den e Post mit sich führt, so gibt der Kontrollor i, der Zentrale ein drahtloses Signal, eine klci ne Tür am Körper des fliegenden Zylinder öffnet fich und das betreffende Briefpaket fäll heraus, ohne daß daS Flugzeug auch nur se ne Geschwindigkeit vermindert. Nachrichten aus Marlbor Generalversammlung d. Hausbektzerverelnes für Maribor und tlm-gebung VergMgenen Sonntag vormittags fand im kleinen Götzsaal die diesjährige Generalversammlung dcs tzausbesitzervereines für Maribor und Umgebung statt. Die Versammlung, dar auch der Verbandsobmann Herr F r e-l i h aus Ljubljana beiwohnte, erössnete der Obmann Herr Baumeister Julius Glaser. Dcr Sekretär verlas hierauf den Tätigkeitsbericht des Vereines über das abgelaufene Vereinsjahr 1925. Insgesamt hielt der Verein 29 Sitzungen ab. Dem Vereine sind im vergangenen Jahre 600 Mitglieder neu beigetreten: Der Rechenschaftsbericht wies die Aktivität des Vereines ans. Nachdem der Rechenschaftsbericht vlM den Rechnungsüberprü-fern bestätigt worden war, wurde zur W ah l des neuen Ausschusses geschritten. Bei dieser Gelegenheit ergriff der Verbandsobmann Herr F r e l i ch das Wort und gab ein Bild, von den großen Schwierigkeiten, mit denen der Hausbesitzerverein kämpfen mußte, um wenigstens einigermaßen die Rechte der Haus besttzer xu erlangen. Herr Frelih sowie auch mehrere seiner Vorredner traten dafür ein. daß der alte Ausschuß wieder gewählt werde. Herr Dr. P i P u 8. Herr Barta sowie auch einige andere Ausschußmitglieder lehnten die Wiederwahl mit dem Hinweis ab, AerMch anerkamtts nahrhaftes ,It der allerbest« Auloh j-der Stivne. MrRNistE S,p»e ist die «SlttE d»» — Ge«drie Kaus'rau. ew Der »ich un^ er wird mit der ?eit «in unentbehrlicher ftousfreund. Zahlfe'che Anerkennun««n. üderatl. Verlanget i^n 6l>95 Aauptverlag: A. V«>e w örng, Gl)sposvelska cesla. M a r i b o r, 21. Juni. daß auch andere Mitglieder einmal einen Eii, blick in die Unmasie der Arbeiten bekäme, die der Verein im Verlaufe feines Bestand? zu erledigen hatte. Bei der dara-uf durchgl führten Wahl wurde der alte Ausfchuß m Herrn Julius'G l a s e r als Obmann un Herrn Dr. P i p u S als Obmannstellvertrete wiedergewählt. An Stelle des verstorben Ausschußmitgliedes Herrn Karl W o l f tri Herr Karl N a s k o in den Ausschuß ein. -Nachdem die Tagesordnung erschöpft wo hielt der Berbandosbmann Herr Freli einen interessanten Bortrag über das konj mende JnterimsivohnungSgesetz, nach dcssc Ablauf das Wohnungsgesetz ganz abgeschas wird. Der Redner besp»ach dann die neu Steuerreform und nahm zu verschiedenen, d Hausbesitzer betreffenden Paragraphen Ci! lung Um halb 12 Uhr wurde die gut besuch Versammlung geschlossen. m. Personalnachrichten. Fürstbischof T Andreas Karlinist gestern früh in Gorn Radgona eingettoffen, wo er die Einweihui des neuen Geläutes vorgenommen hat. -Der Abgeordnete Dr. Anton Koro 8 e nahm gestern anläßlich des 15jährigen N standesjubliäums der christlichen Turnerschü in SredikLe an einer Fahnen^veihe teil, wob er als Fahnenpate fungierte. m. Sitzung des Ingendrates. Die erste Si zung des städtischen IugendrateS findet he« te Montag den 21. d. um 17 Uhr im Ben tungssaale des GomeindovateS statt. m. Reifeprüfung an der LehrerbildungSa stalt. Vergangenen Donnerstag wurden i Reifeprüfungen an der hiesigen Lehrerbi dungsanstalt beendet. Von 36 Kandidaten h ben 5 die Wiederholungsprüfung über de 4. Jahrgang abzulegen. Die übrigen wurde zur mündlichen Matura zugelassen. Folgen Lehramtskandidaten legten die Reifeprüfiili mit vorzüglichem Erfolge ab: K u m p ton. Veljak Miro, Ulaga Karl. Sci^ Kandidaten wurden auf den Herbst reprobin m. Uebersiedlung der NrbeitSbörse. D neue Eigentümer des am SlomSkov trg findlichen Hauses, in dem die Arbeitsbor untergebracht ist, hat der Arbeitsbörse d» Lokal gekündigt. Das Börsenamt wird de halb in die bisherigen Räumlichkeiten Kreisamtes für Arbeiterversicherung Slomökov tklg einziehen. DaS Kreisamt seli soll in den ersten Stock desselben Gebäud »»»SS«?' zubillige, murmelte, wahrend der Neid seine Züge verzerrte, etwas von Müßig^^ang, den er nicht ertragen könnte, dem Bedürfnis nach Arbeit und Aehnliches. Fels lächelte ironisch: „Lieiber Doktor, die unleugbare Tatsache, daß jeder Mensch mit seinem Beruf unzufrieden ist, spricht gegen Sic. ltbrigens gedenke ich so emsig zu sein wie ein Wiesel. Oder glauben Sie, daß Bücher auswählen und lesen. Reiten und Spazieren-gelien, Gäste bewirten un>d schöne Frauen lioben keine ebenso dankenswerte Beschäftigung sei, als gähnenden Geschworenen Geschichten von der Unschuld eines Einbrechers zu erzählen?" Fels hatte die Lacher auf seiner Seite, und als die zwölfte Stunde schlug, wurde die Stimmung ein wenig gedämpfter, jdder dachte an das vergangene Jahr zurück, und die Glückwnnsck)e, die einer dem anderen bot, waren in Wirklichkeit Wünsche sür das eigene Wohlergehen im angebrochenen Jahr. Erst im Rauchzimmer hatte Fels Gelegenheit, sich allein mit seinem alten Freund, dem Kriminalkommissär Bär, zu unterhalten. Er erzählte thm von deul seltsamen Znsannnentreffen niit dem gemeinsamen Wafsengenossen Winzer un'd ließ sich von Bär il>ber die eigenen Erlebnisse und von Bekannten berichten. Wer seine Beziehungen zu Grace ging Fels ganq slüchtig hinweg. Und dann stellte er eine Frage, oie ihm während der gnnzen Unterhaltung anf den Lippen geschwebt h<üte: »Was iit eigeittlich mit dem Mord in der „Villa Maibel"? Bist du den Tätern auf der Spur?" Dr. Bär fchüttelte den Kopf. „Nein, ich kann nicht nur keine Spur finden, fondern mußte heute die letzte Hof'fnung, das Rätsel jemals lösen zu köilnen, aufgeben. Herr August Langer ist nämlich vor einigen Stunden gestorben." An den anderen Tischen hörte man lachen und scherzen. Fels war in tiefes Schweigen versunken, das fchließlich von dem Polizei-beamten gebrochen wurde: „Dieser .Herr Langer, der immer den Eindruck eines schwinosj'lchtigen Menschen auf mich gemacht hat, ist rm Sommer an einem akuten Lungenspitzenkatarrh erkrankt und hat sich in die Kuranstalt auf dem Semme-ring begeben. Borher aber hat sich noch einiges ereignet, was verschiedene meiner Vermutungen bestätigte. Du erinnerst dich vielleicht, daß wir nach all dem, was ich ül^r die ermordeten Frauen unt» ihr Ver^ltnis zu .Herrn Langer wußte, zur llberzeugung kamen, Langer habe viel eher Grund, ein lustiger, als ein trauernder Witwer zu sein. Uno diese Merzeugung hat mich auch kriminalistisch nicht losgelassen, sondern mir i>m-mer wieder die Perm,ltung na'hegelegt, daß das Rätsel der „Villa Mabel" nur im .Hause selbst seilte Lösung finden ki>nne. Dies auch der Grun'd, warum ich Langer nie ganz aus dem Auge verlor und mich von Zeit zu Äeit immer wieder über sein Leben in- 'formieren ließ. Herr Langer hat die »Vil ^ Mabel" nicht mehr bezogen, sonoern . im „.Hotel Bristol" einquartiert. Das Tra j ern gab er wirklich schr bald auf, und g ^ rade als du wegfuhrst, knüpfte er Beziehu j gen zu einer Sängerin an, die im Wes der ermordeten Frau Mabel ziemlich nab steht. Diese Sängerin hat nämlich den gründeten Ruf, eine seihr handfeste Pcrss zu sein, die ihre jeweiligen Liebhabe ran dl Kandare hält und aus ihnen ihre ergebene gehorsamen Sklaven m^t. Langer miete ihr eine fürstliche Wohnung und schenkte i große Summen, was aber die Walküre ni^ abhielt, mit ihm sehr un-gnädig zu verfahre Ein Kellner des „.Hotel Bristol", den ein meiner Vertrauensleute aushorcZ^e, erzäh te, daß er gehört habe, wie die Sänger dem Langer, als er ein-mal im Vestibül di Hotels die Frage, ob es regnen werde od< nicht, anschnitt, ein energisches „Kusch!" gerufen und ihm dabei einen Blick zugewot fen habe, vor dem der Kellner erlchrcdk. M<^ munkelte schließlich, daß Herr Lcmger d Dame heiraten oder sich, besser gesagt, vo ihr werde heiraten lassen, aber dann ka eben der Lungenspitzenkatarrh. Die Sänst rin wollte durchaus ihre neue Opernpar kreieren. Langer mußte auf den Senrmerin und die Idylle fan'o ein Ende, um so mek als sich ein russischer Niabob einstellte, der Sklavenrolle bei ihr übernahm. L»r>Ii»una / Nummer 137 Vom Juni 1SSS »Maeliesee sekkviz» Ve«k» 6as 6uftenäe Leiäenkaar äes Xlnckes, clas man sc» ^erne streictielt un6 küLt. ^üexen Lie es stäriäi^ mit L1i«!a-Uaarpklexe, 6ie ^rünäUek reinigt un6 absolut unsedääliek ist. k^raetit-voller (?!an2 un6 ent^üelcenäe natür» ILcde Wellen sin<1 6er sickere L^rkol^ einer Waseliunß^ vait äein soäatreien ^voosi^vedisico v. v. <»»o»c» sctuc»?, vsiMlt. xo?. »«-lvx». Se«1e» Si« oiv >»o»teato« eto Ort^iQ»!» p»c»c»>«» »I^NZX-liXXK^Rl^O«. »ss^I K»n»«. «loben Si«, bir^, «tso -«»Ue/llttt-v Xvp«» O«kr»«it» ««r ?<»»«^»iH». 8 H ^ ? o 0 verlegt werden. Auf diese Weise erscheinen zwei wichtige sozialpolitische Institutionen unter einem Dache vereinigt, wodurch auch im Berkehr mit d«n Parteien eine wesentliche Erleichterung geschaffen wird. m Zur Fusion der Firmen Götz und „Union" A.'G. LjMjana. Wie bereits berichtet wurde, ist der Kaufvertrag mit der Firma Götz auf der Generalversammlung der „Union" A.-G. in Ljubljana genehmigt worden. Der Vertrag ist vom Grazer wie auch vom Kreisgerichte in Maribor bestätigt worden. Das Aktienkapital soll um ein Drittel des bisherigen Kapitals erhöht werden. m. Bo« der städtischen Sparkasse. Die Stelle des entlassenen Beamten M. ist dem gcwe-senen Direktor der Lehrerbildungsanstalt M. Pirc zugeteilt worden. Eine zweite Anlts-st«lle wurde dem ehemaligen Leiter des städtischen Elektrizitätsunternehmens Kej 2 ar zugewiesen. m. Aenderungen im Dienstbereich der Finanzkontrolle. Die Abteilung der Finanzkontrolle Maribor 3 mit dem Sitze in der Fran-kopanova ulica wird mit Ende d. M. aufgelöst. Der Dienstbereich dieser Nbteilllng' ist der Finanzkontrolle Maribor l am SlomS-kov trg zugewiesen worden. Gleichzeitig wurde auch die Bezirksverwaltung der Finanzkontrolle Maribor 3 aufgehoben und vereinigt als Finanzkontroll-Bezirksverwaltung Maribor, deren Leitung der Finanzkontrollinspektor l. Kl. Herr Miro Ribari ^ übernehmen wird. m. Vom Arbeitsmarkt. Bei der Mariborer Arbeitsbörse suchten in der Zeit vom 14. bis 30. Juni 785 männliche und 743 weibliche Personen Arbeit; 359 männliche und 3l)9 weiblichen Personen wurde Arbeit angeboten; die Vermittlung der Arbeitsbörse war bei 31 männlichen und bei 37 weiblic!^'n Perfoneu erfolgreich; 11 männliche und 3 weibliche Per sonen reisten ab; 38 männliche und 42 weibliche Personen wurden außer Evidenz gesetzt. m. Oessentlicher Bortrag. Komnlenden Frei tag den 35. d. veranstaltet der „Verein der Bauernburschen und Bauernmädchcn in Maribor" im Saale des Gasthauses „RotovZ" auf dem Rotov^ki trg (Eingang von der Le-karniSka ulica) einen öffentlichen Vortrag. Der bekannte slowenische Schriftsteller Herr Dr. Anton N o-v a L a n wird über das Thema „Versuche zur Bildung eines slowenischen Staates im Mittelalter" sprechen. Der Vortrag verdient umso größeres Interesse, als Dr. NovaLan momentan mit der Verfassung einer Schauspieltrilogie beschäftigt ist. in de-ren Mittelpunkt die „Grafen von Eilli" stehen. m. Freigewordene Wol)nungen. Wie uns vom erstinstanzlirl)en Wohnungsgerichte mitgeteilt wird, werden die nachstehend angeführten freien Wohnungen im Sinne des?lr-tikels 30 des Wohnungsgesetzes zngeiviesen: 1. LoSka ulioa 15/1, Zimmer m:d 8tüche der Partei Klara Petek; 3. dopova ulica 14/1, 3 Zimnleq^ und Küche der Partei Ludwig K r «l j n c ; 3. Ob brodu 7/1, 3 Zimmer und Küche der Partei Michael R a t a j c. Die Ge-suche um Zuweisung der angeführten Woh" nungcn sind bis längstens ^4. d. M- mittags beim erstinstanzlichen Wohnungsgericht einzubringen. m. Ein Ersolg der heimisckien Orgelindu- stiie. Dieselr Tage bestellte eine aus dem Ba-nat eingetrvfseqie Abordnung bei der hiest^zn Orgelbaufirma B r a n d l ein neues OrgLl-wlrk für die dortige Pfu'^rlirche. Um den sofortigen Bau der Orgel zu ermöglichen, soll ein dcitlger Pfarrinsasse, ein biederer Banaler Echwabe, den Betrag als mehrjähriges unverzinsliches Darlehen vorgestreckt und auszlrdem Wer der schönsten Register gespendet haben. m „Der Nutzen der Pflege und Ernäh« rung des Säuglings." Ueber dieses Thema sprach vergangenen Samstag in der Turnhalle der „Vesna" Herr Dr. M. A m b r o-2 i ö aus Ljubliana. Dadurch wurde auch der „Kurs fiir Scinglin^^spflege und Ernäh-rnng" unter dem Protektorate des slowenischen Fvaueni^^ereines und der Leitung des KinderdiDan^ers eröffnet. Der Vortrag war äusserst interessant un'i» gab ein klares Bild Dber den Nuhen der richtigen und wahren Pflege und Ernährung des Säuglings und belenckitete auch die Ursachen einer nn-rationellen Pflege des Säuglings. m. Bon der Aufstellung in der .,VeZna"« Vergangenen Samstag wurde oon den m-und erternen Sämlerinnen der „Vewa" eine Ansstellung ibrer ini letzten Schuliaibre angefertigten Arbeiten eröffnet. In drei Sälen wurde dem Besnier (Einblick gel'^ten in die Manni^altiakeit der Betätigung der einzelnen SMlerinneil. .^^errliche .^Landarbeiten, Kinder- und Damenkonfektion von der einfaMen bis zur feinsten Ansfnhrnng, Le» derarbeiten sowie Brandmalereien iiber-rascbten die Besucher. Man kann sagen, das^ die Leitung der „Vesna" al>f ihre ZMler-innen st^^lz sein kann und diiß ihre Mühe reichliä) belohnt erscheint. m. GleZch^iilti^kelt im Sicherkieitsdienste. Cin in Laitersberg wohnbafter Venher ersucht NN? um Aufn-albme wlaender fZeilen'. Anr d. M. wurde im .^'^anse Lastersberg Nr. 2.^1 ein frecher (5'inHruchsdiebstahl ver-i'lbt, wobei der dort wobnenden Inwolbner-familie 3 alte und fimge .?^asen, ferner 4 Hennen geltoblen wurden. Dem Besiwr wurden ebenfalls ans dem versperrten nerftall mebrere .^übner ge^tolblen. Die An-zeige wurde am nächsten Morgen beiim zuständigen Gondarmerieposten in Laitersberg erstattet, mit dem au^dri^i'ksichen Ersuchen, den Tatbestand c'n Ort nnd Stelle aufnehmen zu wossen. ObwM ein derartiges Ersuchen War überflüssiq ist, I>a es doch selbst-vel'^t^ndiliche l^flicht der Gendarmerie i't, in allen zur Anzeige aebrachten Fällen ihr Möfslichstes zn tun, hat dieselbe es nicht der Mübe wert gefunden, iraendet^vas zu un» ternebmen. Durch diese Gleichaültiqkeit der lvrufenen Faktoren ermntiat. sind zlvei Ta-ae später höchstwahrscheinlich dies-'lben Täter erschienen und die'^mal ins ??.obnbaus ein-ajdina und Sv. Lovrenc da^ Leben zu nehmen. legte sich beim .^xrannabmen eines Zuges auf ^das Geleise. Glücklicherweise kam ein Babn-wächter des Mges und versagte den LebenS-überdrüsiigen. Kaun: al'er b Ute sich der Babn-Wächter einige schritte entfernt, als der un-lx'ka.>mte Mo?'n al^ermals sein Vorhaben auszuführen versuchte, woraus er vom Bahnwächter endgiUtig vorjagl wurde. -O- I Frau von Pollak. Frau von Pollak hklit ' sicli si.".! drci Tagen inl Eeebad auf. :?ltn Mor-I gen d<'S drillen T^'ges läutet sie das Stuben-niädchen licreiu: „Fräulein, schauen Sie mal uaa>. ob seumnd den O^ean beuütU. Wann niclu gehe ich i)iunnter badeu." („Die Büh- Aus der GpoMvelt Der Kampf um den Meiftertttel von Slowenien s.«. silUja fchiaot«. D Das gestern vor. einer zahlreichen Zuschauermenge inLjubljana ausgetragene Finalespiel um die slowenische Meifterschast endet« nach einem jederzeit überlege»ien Spie, le mit 6:1 (3:0) sidr die Heimischen. „Jttrija* befand sich in Hochform und belagerte bis auf die ersten 8 Minuten, wo Rapid noch einige schön« Angriffe vorbringen konnte, fast ständig. Seine Stürmerreihe, die nebenbei noch von kolossalem Schußpech verfolgt wurde, zeigte ein noch nie gesehenes flottes Angriffsspiel. Hier waren besonders Oman sowie sein linker Flügelläufer die besten Leilte. Sehr gut war auch das weniger beschäftigte Hint^piel sowie die Verteidigung und der Goalmann. „Jlirija" war technisch und taktisch den Gästen weit überlegen. Auch waren Rapids Gegner sehr flink im Start am Ball. Ihr in kurzen Passen durchgeführtes flinkes Kombinationsspiel brachte ^e Gäste oft in sehr l)eikle Situationen, welche an die Verteidigung sowie an den Goalmann der Gäste die größten Anforderungen stellten. in Graz Ein hervormgendes Ereignis im Tennissport hat gestern in Graz stattgesunden: der Weltmeister der Berufstennisspieler Herr jitarl Koieluh aus Prag zeigte der Grazer Tennisgemeinde sein hohes Können. Zuerst trat Dr. Walter Böhm, de>r steirische Meister, an und mußte sich 2:6 geschlagen geben. Ein schönes und spannendes Herren- und Damen-Doppel Ko!eluh-Müller gegen Walter Böhm-Jahn brachte interessante Kampsmo-mente und endete mit dem Siege des ersteren ^ Paares 6:3, 6:2. Scdann spielte der Weltmeistor mit der Vorgokc von Minus 4l) (je drei Bälle in jedem Spiel) nochmals gegen Walter Böhm tmd siegte wieder 6:2. Wenn man in Erwägung zieht, dasz KoZeluh sogar die Davis-Cup-spicler Indiens namens LaleundFyzee vcrigc5 Jahr in Wien im HerauSforderungs-kampf j'' 6:2, 6:1 geschlagen hat, so kann man am besten seine fabelhafte Klaffe ermessen. Ecine HauptstÄrke ist der sichere, ruhige Schlag und das ungemein genaiue Placieren. : HandballschiedSrichterprttsung i« Maribor. Bei >der Samstag und Sonntaq stattge-funiixnen .Hiand!ba!llschiedsrichterprüfllng haben von vier angetretenen Kandidaten drei die Befähigung zum Schiedsrichter erlangt und zloar die .^rren Ted-i V o g l a r, Obmann des Mariborer Unterver^ndes, Ve-koflav C i z e l j un!d Rudolf P e t e r k a, die beiden ersteren aus Maribor und der dritte aus Murska Sobvta. : Das jugoslawische Auswahlteam in Frankreich. Vergangenen Sonntag spielte unser Nationalloam in Le Havre gegen die -dortige „Normaindia" und konnte 'cms Match mit 6 : 2 für sich entscheiden. : F. E. Bern (Schweiz) in Split. Der bekannte Fußballklub F. C. Bern gastierte «vergangenen Samstag und Sonntag in Split. Am ersten Tage wurde „Hajduk" mit 2 : 1 knapp geschlagen, am Sonntog aber «tonnte „Hajduk" über die Gäste mit k : 2 einen schönen Sieg feiern. : Das Länderspiel Deutschland—Schweden, das ver^genen Sonntaq in Nürnberg sdattsand, brachte mit : Z ein unentschiedenes Resultat. : Das LSndermatch Frankreich--Belgien, das gestern in Brüssel ausgetragen wurde, enoete mit 3 : 2 unentschieden. : Die Wiener Meisterschaft. Der gestrige Sonntag brachte eine neue Ueberrafchung. „Adm^ra" schlug 'sie „Vienna" mit 1 : 0 und begräbt somit die Aussichten dieser Elf Aur Erlangung des Meistertitels. Den „Amateuren- erscheint der Weg zur Meisterschaft damit «elbnet. . Rapid überlegen mit 6: i Daß die Niederlag« nicht noch größer ausfiel, ist in erster Linie dem rechten Verteidiger und dem Goalmann M verdanken. „Rapid" war diesmal nicht zu erkennen und zeigte ein sehr schwaches Spiel. Ihr Sturm versagte vollkommen; viel zu langsam in der Kombination, fehlte es ihm auch an einer zweckmäßigen taktischen Ausnützung der gebotenen Chancen. Unnnütze Dribblinge zu unterlassen, wäre angezeigter gewesen. Das Ehrengoal konnte T e r g l e tz, der sich auch diesmal stark außer Form befand, durch Durchbruch, dem einzigen der ganzen Spielzeit, mit schön placiertem Schuß buchen. Die Die Halfreihe war diesmal der beschäftigtste Mannschaftsteil. Die Backs waren gut. B a r-lovie und D o l i n lS e k befanden sich in sehr guter Form. « Schiedsrichter Herr Fink hatte das Spiel vollkommen in der Hand und leitete es zur vollsten Zufriedenheit. : M. T. S. (Budapest) in Wien geschlagen. Der hervorragende Bndapester Klub M. T. K. wurde gestern in Wien von „Rapid" mit 4 : 2 überlegen geschlafen. : Ein neuer Weltrekord im Rückenschwimmen. Wie aus Berlin berichtet wird, hat der Ainerikaner Laufer einen neuen Weltrekord im Rückenschwimmen aufgestellt, und zwar in der Zeit 1 : 11.2. Auf den KokoZnsak! Fünf Uhr fünfzig! Noch ganz verfchlafen fuhren wir vom Hauptbahnhofe aus dem steirischen Meran das herrliche Drautal hinan, der Kärntnergrenze zu. Der Sonnaufgang im engen Drautale, das herrliche Farbenspiel an den Bergen begann uns einigermaßen den Schlaf zu vertreiben. Sieben Uhr vierunddreißig! Nun rief der Kondukteur „Dravograd'Me^a" aus. Ein Frühftück mit echter Alpenmilch und frischer Butter, in einem anheimelnd netten Gasthause sorgte für eine gediegene Unterlage in An!^tracht der nun kommenden Bergwande-rnng. Hartgekochte Eier, des Weinkellers Herr lich perlendes Naß und echtes Banernbrot bildeten den Nektar und die Ambrosia sür unsere Tour. Mühelose Wege führten uns durch die herrlichen uralten Wälder und über Weide-Plätze der Höhe zu. Bei den drei Kreuzen vorbei schlängelte sich der Pfad der Paulikeusche zu, von wo aus wir schon die Spitzen der majestätiscsien Alpenwelt in der Vormit-tagsfonne leuchten sahen. Noch ein kleines Stündchen und der „Koko8nsak" war unser! Ehrfurcht vor der Macht des Schöpfers und den Wundern der Nawr hielt uns im Banne. Ein derart großartiges und mannigfaltiges Panorama hatten wir nicht erwartet. Bald lagen wir im Grase und ließen uns den Inhalt unserer Rucksäcke vortrefflich munden. Der liebenswürdige Führer .Herr P. begann nun mit dei^ Erklärung des Panoramas. So wanderten wir denn mit unseren bewaffneten Augen von der UrZula hinüber zur Petzen, im Hintergrunde erstanden die Raducha, Ojftrica und der Triglav. Weiter dem Zuge der Karawanken und d^-r Iulischen Alpen entlang, erhoben ficb der Grintovec, Loibl, Mittagskofel und Obir. Da: ein Schrei der Freude — Frau Or. hat mit ihrem Primaglafe die Pasterze entdeckt, daran reihte sich der Königsstuhl, die Niedern Tauern, die Saualpe und im Kreise herum die Koralpe. Gegen Norden zu sahen wir die .döchalpe, Rötl, Hochlantsch, Schöckel, die Spitze des Schloßberges zu Graz, gegen Westen die steirischen Weinberge und Laßnitzhöhe. Außerstande, all das Genossene in sich aufzunehmen, standen wir noch immer berauscht von all dem Gesehe^ien, als der Führer zum Aufbruch mahnte. Beim Abstieg bot uns der Hühnerbrunn köstliches Alpenwasser. Dort trennten wir uns mich, denn ein Teil der Gesellschaft ging zur AlpenwirtsKaft des Herrn M-, um dort sei- e nen Hunger zu stillen, und dann durch den VölkHraben gegen Mohrenhof, um so zur Haltestelle Trbonje zu gelangen. Wir anderen machten den wenig beschwerlichen Abstieg gegen Ojstrica. Mter Fichtenhorst nahm uns auf und bildete das Dach, bis wir das Ge-birgsdörfchen erreicht hatten. Beim biederen Wirt Herrn Mori hielten wir Mittagsstation, und wurden trotz der vorgerückten Stunde — es war schon drei Uhr — vortrefflich be-Wirte t. Nach weiteren zwei Stunden des Abstieges nahm uns wieder das gastliche Dravograd auf. Jetzt wurden die unvermeidlichen Kartengrüße gefandt und Freunde und Bekannte eingeladen, dieses kleine Stück noch großenteils unbekannten Bodens, im nördlichsten Winkel unseres Staates gelegen, zu besuchen. Diese Wanderung brachte uns zur Erkenntnis, ein selten schönes, an Naturwundern überreiches Stück Erde gesehen zu haben, das wegen seiner Unbekanntheit, in reiner Keuschheit, sich verschämt dem Auge der materialistischen^ Menschen verbirgt. ——. Erstisungsgefahr beim Schwimmen Es gehört nicht zu den Seltenheiten, daß selbst gute Schwimmer, ohne daß sich vorher ein Anzeichen bemerkbar gemacht hat, im Wasser plötzlich untergehen. Man spricht in sollen Fällen geüvöhnlich von einem Schlaganfall; dies trifft jedoch nach neuerer Beobachtung nicht zu, es handelt sich vielmehr um eine Erstickung. Die „Münch. Med. Wochenschrift" brachte früher schon eine diesbezügliche Beobachtung. Dr. Revensdorf hat laut angestellten Untersuchungen festgestellt, daß der V^fferdruck, der auf dem Badenden lastet, an und für sich die Atmungsmechanik erschwert, weil die Bauchmuskulatur zusammengepreßt und das Zwerchfell hinaufgedrängt wird. Infolgedessen können sich die Lungen beim Einatmen nicht gmügend ausdehnen. Dazu kommt eine durch die Schwimm bewegungen hervorgerufene beträchtliche Stei gerung der Atmnng. Ferner ist die alte Baderegel streng zu beachten, daß man nicht sofort nach dem Essen baden solle. In diesem Falle hat der Magen die Neigung, sich gegen das Zwerchfell hin auszudehnen und ebenfalls defsen Bewegungen zum Nachteile der Atmung zu hemmen. Alle diese Umstände können dazu beitragen, daß dem sich sichersAhlen-den Schwimmer plötzlich der „Atem ausgeht" und all seine Schwimmkunst kann ihn nicht retten, weil er infolge des Erstickungsansalles machtlos dem Element preisgegeben ist. Darum sollte auch der beste Schwimmer niemals allein ins tiefe Wasser gehen. NationaWeater Montag den 21. und Dienstag den 22. Juni: Geschlossen. Burg » Kino Ab Montag den 21. bis einschließlich Donnerstag den 24. Juni bringt das Burg-Kino einen Film, der ob seiner für die heutige Menschheit sehr sehenswerten, realistisch der Wahrheit sehr nahekommenden Handlung ein Ereignis bildet: „In den Krallen der Prostitution". In der Hauptrolle wirkt die schöne Doris Ke^lyon. Der Film besitzt neben seiner erstklassi^enAusstattung auch eine spannende, oft nervenaufpeitfchende Handlung. Für die Jugend ist er verboten. Man sehe sich die altsgestellten Bilder an, um einen Begriff von der Güte des Films zu bekommen. Apollo - Kino. Von Freitag den 19. bis einschl. Montag den 21. Juni: „Die Tochter der Kokotte", Drama in 6 Akten. Doris Kenyon und Lloyd Hughes in den Hauptrollen. Sehenswert! Vorspiel: Das Rennen in Tezno. Sehr ge-limgene Sportaufnahmen! Ab Dienstag den 22. bis einschließlich Donnerstag den 24. Juni: „Friesenblut", ein prächtiges Dran^a aus dem nordischen Bauern- und Fischerleben. Starke, psychologisch tiefe .^^endlung. Grete Reinwald in der Hauptrolle! Nummer 138 vom 22. Junt 1N50 Kino „Diana" in Etudenei. Bon Samstag den 19. bis einschließlich Tien's tag den 22. Juni: „Ter heilige Teufel", ein Film von Liebe, Leidenschaft und Verachtung. Wirkungsvoll wiedergegebene Begebenheiten aus der spanischen Aristokratie mit Rudolso Valentina, Niti Haldi und Helen d'Algi. Vorstellungen täglich: an Wochentagen um 18 und 20 Uhr. an Sonn- und Feiertagen um 16, 18 und 20 Uhr. -O- BMerslka«. b. Ein Untversalschlüssel zum Eintritt iR heitere Stunden und fröhliche Tage ist die regelmäßige Lektüre !^r Meggendorfer Blätter. Sie sind das Familienwitzblatt fttr alt und jung und für jeden und jede, da sie politische Stellungnahme absolut vermeiden. Wöchentlich bringen sie eine Fülle neuer Witze und Anekdoten, treffender Satiren und akweller Glofsen. Humoresken, sowie Gedichte ernster und heiterer Art vervollständigen den literarischen Teil, der durch Bilder, Zeich nungen und Karikaturen erster Künstler stets wirkungsvoll ergänzt und erweitert wird. Und zu all dem bietet jede Nummer denr Leser Gelegenheit, den eigenen Humor zu prüfen, eigene Einfälle zu Produzieren und durch glückliche Lösung der Wochenaufgabe hundert Mark zu verdienen. Das Abonnement auf die Meggendorfer-Blätter kann jederzeit begonnen werden. Bestellungen nimmt jede Buchhandlung und jedes Postamt entgegen, ebenso auch der Verlag in München, Rest-denzstr. 10. Die feit Beginn eines Biert^-jahres bereits erschienenen Nummern werden neuen Abonnenten auf Wunsch nachgeliefert. Vhaotelle Rendel««« w Suwva Neue Flugpostmarken, die außer zur Freimachung von Flugpostkorrespondenzen auch im gewöhnlichen Verkehr zulässig find, verausgabt Deutschland. Die zwei ewan-der sehr ähnlichen Bilder stellen einen auf einem Fels zum Flug sich anschickenden Adler dar u. umfassen die Werte b Pfennig grün, 10 rot, 20 blau, 50 braungelb, 1 Mark schwarz und rosa, 2 Mark schwarz und blau ulld 3 Mark schwarz und olive._Bulgarien meldet 1 Lewa olivgrün in geränderter Zeichnung. — Infolge der Portoermäßigung ^ Dänemark sind von den Ausgaben 1923/24 überdruckt worden 7 auf 8 Oere grau 7 auf 27 Oere rot und grau, 12 aus 15 Oere violett und bei den Dienstmarken 7 aus 1 Oere orange, 7 auf 3 grau, 7 auf 4 blau, 7 auf 5 grün, 7 auf 10 grün, 7 auf 15 griw, und 7 auf 20 blau. Der Aufdruck besteht ailßer der Ziffer aus der Bezeichnung Damnark Poftfrim und zwei Rahmenstücken links und rechts der Wertbezeichnung. — In S p a-nien erfchien eine 5 Cent karmin und eine Expreßmarke 20 Cent rosa.— Als Fortsetzung der im vergangenen Jahre begonnenen endgültigen Ausgabe mit dem kreuzartigen Wasserzeichen bringt Finnland im Mustew der Serie von Helsingfors einen Wert von 3 Mark blau und schwarz. — Mit dem Bilde von Pasteur ist in F r a n k r e i ch nun auch die Wertstufe 1 Fr .25 blaiu aufgetaucht und in U n g a r n sind einige Fillerwerte der neuen Frei- und Zahlmarken bereits erschienen. Die zu 4 und 8 Filler zeigen im gewöhnlichen Format die Stefanskrone, 32 und 40 Filler im liegenden Rechteck wiederum die Ofener Burg. Die Nachport'omarken zeigen einheitliche Zifferzeichnung in roter Farbe, Druck auf weißem Papier, gezähnt 15 und mit der Bezeichnung Ungarland auf der Kopf-leifte, wie sie seit einigen Jahren auf den Wohltätigkcits- und Flugpostmarken üblich ist. — L u x e m b u r g bringt eine violette 5 Cent an Stelle der grünen im Wappenmuster und dieselbe als Dienstmarke mit dem Aufdruck „Officiell" in verzierter Schrift. — 1 Gr. braun von Polen mit einem Befestigungstor als Abbild ist als Zusatzfrankatur für alle inländischen Korrespondenzen obligatorisch. Der Reinertrag soll sür besondere Zwecke reserviert werden. — Im Muster der Ausgabe 1911 verzeichnet P o r t u g a l 96 Cent, dnnkelkarmin und 2 Dollar 40 blau-grün, außerdem sind 5 Reis und lg Reis der Vasco de Gama-Seri«^ von 1896 mit der Wertbezeichnung von 2 Dollars und den Jahresztchlen 1V24, 1925 überdruckt worden. Xennismeister KoZeluD Nummer vom 22. Imü IV26 «e»« — Rumänien meldet einen Avrt von' S Lei oliv« und eine schwarze Nachportomarke von 3 Lei. — Rußland beschert die Sammler mit im Hochformat gehaltenen Rubelwerten mit dem Bildnis Lenins. — Von den letztjährigen Nachportomarken San M a r i n e s ist eine b Cent mit verkehrtem Mttelbild aufgedeckt worden. — Die gegen-wä.rtigen Nachportomarken der S ch w e i z siind um die Werte 15 und 40 Rappen bereichert worden. Diejenigen der T s ch e ch o-s l o^w a k e i, überdruckte Ausgaben von 1920/25, vermehrten sich um 50 auf 500 Heller grün, 60 auf 400 Heller braun und^ 100 auf 600 Heller violett. — Bald liegt dor komplette Satz von Jugoslawien mit dem geänderten Königsbild vor. Gemeldet sind neuerdings 25 Para grün, 2 Dinar grau. 4 Dinar orange, 8 Dinar graubraun und 10 Dinar braunolide. Reue tarkische Marken Die Türkei kommt zum erstenmal mit Marken der heutigen Rsgierun'g; die schönen, malerischen Serien sind wohl einzig in ihrer Art. Die Marken, in Angora und Konstantinopel herausgegeben, umfassen 14 gewöhnliche und fünf Nachportomarken in einer Gruppe von fünf Zeichnungen. Der Künstler, AliSamiBei, Direktor des Evtaf-MuseumS in Konstantinopel, wandte letzten Sommer manche Woche an die Beaufsichtigung der Gravierungen nach seinen Originalzeichnungen. Gravierung und Druck wurden einer Firma in London anvertraut, welche bereits seit 1913 für die Türkei arbeitet. Eine Neuerung dieser Serien bildet der Ersatz fiir Piaster durch die Wertbezeichnung „grouch". ^ Die höheren ^erte von 25, 50, 100 und 200 grouch tragen eine feine Gravüre von Ghazi Mustapha Kemal Pascha, dessen Bild mit Fes auf den Frieldens-CrinnerungSmar-ken von 1924 schon figurierte. Die neue Ausführung ist Kiveifärbig. Die Zeichnung der niederen Werte, 10 und 20 Paras und 1 grouch, bezicht sich auf eine Legende, wonach ein tapferer Grdbschmied Boscourt mit Hilfe eines wundersamen Wolfes die zerstreuten Stämme der Türken zusammenbrachte und so die Eintracht der ganzen Nation rettete. Die Savharia-Schlucht, auf den 2, 2 un» S grouch-Marken dargestellt, ist der Ort ei-^ ne3 türkischen Erfolges im letzten griechischen' Konflikt. Diese Gegend sah man bereits auf den Friedens-Erinnerungsmarken. Als ein Muster von Miniatur-<^ravierung darf das Bild der SckUucht gelten, worin die Eisen-, bahn und die WinoungölN eines Flusses sicijtbar sind. Angora, die jetzige Hauptstadt, mit den Festungen ü'^r der alten Stadt, sehen wir auf den 5, 6, 10 und 15 grouch-Werten. Die Gebührenmarken von 20 para, !, 2, 3 und 5 grouch zeigen einen Cisen>bahn-zufl, der die Brücke über den Klzil-^Irmak passiert, ein Sujet, das bei den Künstlern des Fortschritts der Türkei mit Vorliebe gebracht wir^, da die Eisenbahnlinie Angora-Sivas die erste, ganz von den Türken erstellte Linie ist. — Alle diese Marken wurden in Stahlstich hergestellt un'o sind einfarbig gehalten, außer den vier hohen Werten (Musta>pha Kemal), deren Einrahmung farbig, das Bild selbst schwarz ausgeführt wurde. DolkSgesundkeltund AMundt Äwe« vsachtlge MMel gegen die Mücken Die Mücken treten vielerorts in diesem Jahre in geradezu entsetzlicher Weise auf, so daß der Aufenthalt namentlich in den Wäldern ganz verleidet wird. Die altbewährten „Hausmittel", wie Einreiben mit Nelkmöl oder Salmiakgeist helfen nicht, wie jeder wohl schon ersahren haben wird. Jetzt wird ein neues Mittel empfohlen, das Aethrol. Es handelt sich dabei um mit Wasser leicht emul-sierende ätherische Oele und Riechstoffe, mit denen man Gesicht und Hände wäscht und dann vor den lästigen Insekten ein Stündchen gefeit ist. Aber warum soll man immerfort statt der würzigen Waldesluft kiinstliche Riechstoffe vor seiner Nase haben? Warum soll man viel Geld für so etwas ausgeben, wenn man besseres viel billiger haben kann? Das eine ist ein Stück Würfelzucker, das andere ein Döschen mit Boraz^pulver. Beide Mittel halten freilich die Mücken nicht fern, aber sie helfen unbedingt, wenn sie sogleich nach einem Mückenstich angewendet werden. Man hat NU': nötig, die betreffende Stelle mil etwa?. Wasier oder nötigenfalls Speichel zu bcfcuchten und nun mit einer Ecke des Zucker? oder mit etwas Borax kräftig einzureiben Bei dem einen hilft dieses Mittel besser, bei dem andern jenes, das mus^ man ausprobieren. Jc:dstellen li^ß, welche Hüte für die heißen sonnigen Tage aus hy« gienischen Griinden am meisten zu empfehlen seien. Die Untersuchungen wurden in der Weise vorgenvnimen, 'daß man kleine Thermometer im Inneren von allerlei Kophbe-deckungen anbrachte und damit einen normalen jungen Mann je eine halbe Stunde an sonniger Stelle bei inrmer gleichmäßiger Lufttemperatur „s>>azierenmarschieren" ließ. Das Ergebnis war iiberrasckend: Der Panamahut trug den Siegerpreis davon, unter ihm waren 25 Gra^d Celsius Wärnle festzustellen. Ein hoher Strobhut mit einem Kuisf in der Mitte zeigte 26 Grad, ein flacher, steifer Strohhut 27 Grad, ein Zvlinderhut 31;^ Grad, ein steifer ?lilzl)ut 3.^ Grad nnd eine Segler- oder Nachtmütze sogar 36 >5 Grad! Im Sommer also eine Mütze zu tragen ist sonach das Nachteiligste für die Haare und die Kopfhaut, auch wenn sie aus leichtem Stoff hergestellt ist, weil sich nicht genügend Lustraum über dem bedeckten Kopfe befindet. d. Sommer-Rheumattsmus. Kleine Rheumatismen, die 'der Erfahrung zufolge durch Erkältung herbeigeführt werden, verschonen gar manchen auch im lieblichen Sommer nicht. Denn auch an warmen Tagen, wenn viel Wind herrscht oder kühle Abende folgen. kann man sich natürlich erkälten. Es ist dalher gar nicht so überflüssig, immer wieder vor all,zu großer Nachlässigkeit zu warnen. Ein Hexenschuß, ein steifer Hals, ist ja nicht weiter vom Uebel, aber doch auch sicher nicht angenehm, und wenn der Schmerz sich oft an der gleichen Stelle wiederholt, liegt die Gefahr vor, 'das^ chronischer Muskelrheumatismus entsteht. Man sei also immer hübsch vorsichtig! Besonders kleide man sich entsprechend oder nehme einen Mantel mit, wenn man Spaziergänge oder Wasserpartien macht, die sich bis in die späten Abendstunden ausdehnen. Dasselbe gilt bei Konzerbbesuchen in Gartenlokalen. Hier hat sich schon mancher erkältet. Sobald man das geringste friistelnde Gefühl empfindet, ist doppelte Vorsicht geboten. Steuer auf Bubitöpfe In Oklahoma sind die Steuerma cher auf die geniale Idee gekommen, Bubi köpfe zu besteuern, unl den schwachen Fi nanzen abzuhelfen. Die Steuer richtet sich mehr gegen die F r i s e u r e, die durch die 'Bttbiköpfe ein gewailtiges Einkommen Haiben, ldenn die Pflege des Bubikopfes erfor dert ständige Hilse der Friseure. Es ist an geblich festgestellt worden, daß die Einkom men der Friseure in der letzten Zeit sich 'da durch zum Teil verdoppelt und verdreifacht haben; denn während sie bisher sast aus schließlich sich auf die Bodieming der Herren beschränkten, sind sie jetzt zu 8 Prozent nur mit der Bedienung der Damen beschästigt, 'die sich ihre Birbitöpse auch Pflegen lassen müssen, damit sie nicht verwildern. Fri'cher war es, wie die Erklärung zu der Steuer besagt, ein besonderer Vorfall, wenn eine Frau aus dem Bürgerstande sich frisieren ließ. Das ka?n nur an Feiertagen und be sonderen Festlichkeiten vor. Zu gewöhnli chen Zeiten besorcilen die Frauen die Pfle ge ihres Haares zu Halnse. Das war nicht so zeitraubend und auch billiger. Erst jetzt sin!d die Frauen genötigt, täglich den Laden des Friseurs aufzusuchen, da keine Frau im stände ist, die kurzen Haare so schmuck instand zu h>alten, wie früher die langen. Diese Vermehrung der Einkiinste der Friseure mußte nach der Meinung der lSteuermacher von Oklahoma auch staatlich erfaßt werden, uud zwar derart, d>! lS.lS/ vakov « «: S so, S.lS, Zl^VS. Plib -, k! s.s<», lZ^zo, lSM Fala: IV^SS, lS^SS. GornjaRadgona: MurskaSobota: 1S.iZ, St. Ilj: S.l0, l3.S0, lS.lS. v « sterretK: «,SS. S.40, lS.A, A.ly! Ankunft ««»: ^ Liubljan »! Z^lZ, o.Zj, iv o l j« a n e: 7.S«.' ' lc- - l ° vec: 0.il, S.SS, lS.I< Pltberk: 7.4S, 2<)^4g. Falai U.KS. 18 Z7. GornjaRadgona! l4.S2. MurskaSobotzi l0.A), Zl-t7. St. Il l: 7.40, U.SZ, Oest « rre »ch: 8.00,12.42,18.ZZ, SZ.l» ANerkl. a. Einwirkung hoher Kältegrade aus L»ueck« silber. Alle bekannten Materialien bieten deur Durchgang des elektrischen Stromes einen gewissen Widerstand, der bei den guten Leitern, zu denen die Metalle gehören, gering und bei den schlechten Leitern, den Jsoliermate-rialien, hoch ist. Ter bekannte holländische Forscher Professor Kamcrlingh-Onnes hat Quecksilber bei außerordentlich hohen Kältegraden untersucht und hat gesunden, daß unterhalb einer bestinimte-?! Temperatur, die als die krilische Temperatur bezeichnet wird, Quecksilber, ferner Zinn und Blei, dem Durch gang des elektrischen Stromes gar keinen Widerstand mehr entgegensetzen. Durch Anwendung eines magnetischen Feldes oder durch Erwärmung kann dieser merkwürdige Zustand, der mit den bekannten Gesetzen der Elektrizität scheinbar im Widerspruch steht, wieder ausgehoben werden. >. iLroi^icwvkiivtcilt fiotanon»» und Zeymkchllij ta«tM Mkogropkd SÄnänck VukiklZruöi bvÄiaölrei ?! «ßkT M>VU>»DG» V?v«me? l?7 vom ??. ?S?a Vorficht. Ew Nelirer Junge kam w eine EisenVarenhandlimg. »H^n Ei« auch Ra-senmühmn'^'nen?" ^ ch, mein A^r.d. ??illst du eine kouken^' — ^Jch nicht, aber mein Vater ,vill nachmittags herkcml-men nnd eine kaufen, lmd da wollte ich gerne mal sehen, welche Sorten Ei« führen. Ich muh nämlich bei uns den Nasen mähen." ^ „Ah«, da möchtch du wohl, daß ich ihm eine recht leichte Maschine zeige?" — „Ja," sagte der ssnabe, „leicht soll sie auch sein. Aber haben Sie nicht ein Modell, das auch weiter-rasselt, wenn die Maschine stehen bleibt?* Schsn unmodern. S t e: „Gib mir doch mal dein Zeitungsblatt, da sind, glaube ich, Modebilder drin." E r: „Hat gar keinm Zweck, schon yanz unmodern, es ist ja noch vie Morgenausgabe." Sein« Farbe. „Ich möchte als Geschenk für meine Frau einen kleinen Teppich tau- ftn." „Welche Farbe soll er haben?" „NeH.men Sie die Farbe wie die Asche dieftr Zigarre. Ich will meiner Frau >o wenig wie miZglich Arbeit machen." Aus der Lchnke. Der Lehrer: „Nun, Cobn. sa>ge mir, wie ging es den Juden, als sie der Herrschst seS Ph^irao entronnen und diirchS Rote Meer gezogen waren?" Ter kleine Cohn: „Dante, gnt!" Unmöglich. „Ich schreibe ?^nen drei Pulver auf, die müssen Sie in warmem Wasser nehmen." „Das ist unmöglich, Herr Doktor, wir haben keine Badewanne." Kleiner Amelger. Verfcht^««» fii WM M! und Gewerbe) mehrere Reflektanten bei „Marstan", Ro-tovZki trg 4. Ueberbringer ver« lnizlicher Adressen honoriert. 0St'.0 _ Zkostkind wird in gute Behand--lunI und Pflege genommen. Al-ter bis 3 Jahre. Bezahlung nach Vereinbaninq. Gertrud Lippusch, Ä.^!arenberg Är. 34. L27l) ZuschneideturS sür Herren- und Damenkleider sowie Kindergcir« derobe und Wäsche wird in Ma-ribor, Müdchenbürgerschule Can kzrjeva ulica, veranstaltet. Einschreibungen werden Dienstag d. L9. Juni 1926 in der genannten von 9 bis 12 lihr vormittags vorgenommen. ES emp» kieblt lich ^ür zulsireich^n Bejuch U^ni zavod za prikrojevanje Jv. 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Ailarle peri» lZstUn. «iL? lhefredatteur «»d sür die «ediMo» »eta«t»ortlicht Uds «tOsper, gonrnalift. — A tir de« Heransgeder mid de» Dr>ck Ver«wt»«rt»jch! Dttttt« Detßl».-^ Beide «odnbait t» Maridsr.