imaiMw? MM piB>» via 1 so ?v. »Ir.20S psGitOg, 6OIH 1. /August 19S0 WIWU»Oe, 4 tV«fW»tbWA. KHAot«^ »»»« >3 Vla, «i»»!»«,» « Oft». 6»«I» kW»«» Maribom Kttima Zuspitzung der Lage in China Sin amerUanIIches «rteoSWsi von «ommmtHen befchofien ^ Amchwans Semetzel In den besetzten Ortschaften s- Die Scheidung der Geister vahela i« Mche» der Psrteiumblldung. (Von unserem Berliner Mitarbeiter.) Im Gegensatz zu allen früheren Wahlen, als die Parteien, dle sich in Deutschland nach der Revolution gebiU^t hatten, in kaum we sentlich veründerter Form tn den ldamps zogen, finidet diesmal vor den polltischm AuSelnandersehungen eine große Partemm« bildung statt. E» ist eine Bewegung, dle ausschließlich auf die bürgerlichen Parteien beschränkt SleiSt. Denn Link«, die Sozialdemokratie unid die Kommunistische Par« toi, wird ungeschwÄchit in den Wahlfampf ge^n. Das Problem, das erst durch den Ausgang der Wahlm sein« Li^ung finden wird, ö^teht in folgendem: Flchrt die Part»iumKiId»mg zu einer Zersplitterung des VÜrgerwms in KaihNose, m^r oder minder große Mnselgruppen, oder wirv eS .möglich sein, auf Gvund der jetzt erfolgten 'OlSrung eine regierungsfähig Mehrheit zustande zu bringen?' Ein Blick auf die bisher vorliegenden Reichswahtvor^lSge zeigt, daß öiS jetzt, da» heißt noch mehr als se<^ Wochen vor den Wahlen, bereits 17 Parteien aufmarschieren Aber ist sicherlich noch nil^ der Tnd-pmckt erreicht. Man mvß befürchten, daß die Reichswe^iste diesmal einen noch grv-Heven Unchmg annimmt, als beim vorigen Male, als 82 große und kleinere Gruppen sowie Splitterparteien sich gemeldet haben. Der WSHler der Mitte und der Rechten muß durch die letzten Ereiqnisie stark verwirrt werden; denn er weiß nicht, welcher der neuen Parteien er sich anschließen o^r »b er bei einer der alten.blei^ soll. AuS der geschlosienen ^«'lltschnationalen Partei, die noch mit 78 Abgeordneten in den alten Reichst^ einzog, find zahlreiche neue Vrnp ven und Parteibildungen hervorgegangen. Die Programmuntersl^ede sind zum Teil Mr geri^ügig. Gtürter al» bei früheren Wahlen wird die Persönlichkoi't der an der Spitze der Listen stehenden Männer von ent scheidender Bedeutung lein. Denn die neuen Parteien sind selbstöndiy zum T«t noch nicht hervorgetreten. Erst an thren Taten wird man sie erkennen. In der Erkenntnis der Gefahren, die in der Zersplitterung der blirgerlichen Parteien liegen, nnrrde von den verfchii^nsten Heiten zum Gammeln geblasen. ?^i sind erhebliche Differenzen in der Zielsletzung fest Zlustellen. Die eine Aktion geht von dem k^rer der Deutschen VolkSpartei, ^ktor scholtz aus, die andere von demokrati* ^cher Seite, als deren prominentester ''Vertreter der RetchSfinanzminister Dietrich Mt. In der neuHegründeten Deutschen Staatspartei werden zunächst die Demokratische Partei, der Iungdeutsche vr-den und der Deutschen VolfSpartei teilt offiz^ll mit, >aß disse nicht «;n der Deutschen Gtaatspar-et beteiligt sei, vielmehr an ihren eigenen Saininlnn>si.^bestrsbuingen ifchthalte D«nge-^enüber ist jedoch festzustellen, daß eine Rei-»e v.'n jüngeren Volksparteilern nicht allein "it der neuen Partei svmipatihifle, 'n. son-ern sich son<,r für sie erl^ört haben. Al« be->n>ders typisch sei die Anssicht d<»r Deutschen llflemeinen wieldergvgefien. In i'm Leitart^jfel. der sich mit der neuen Par-'i befaßt, heißt es: TU. L o n d o n, 81. Juli. Die in de» letzte« 24 Stunden aus W-na eingelanftne» Meldungen über de« chinesischen Vürgerkrieg laute« sehe beunruhi. send, da sich dle Lage für dle AuSlänlier immer bedrohlicher gestatti^. S2 jt^nische Flüchtlinge aus dem AufjmndSge. biet von Tfchangtscha find in Han ? au eingetrsf^ Ew Miterss «mrikauisches tmd Ein ttalßenifchkS RansnenbOot find »ach Ts^ngtscha unterwegs. Die aufstöndischen Kommunisten legen eine »nsrhitrte Grausamkeit a« de» Tag. Jeder, der in ihre HSnd« ge-riit, ist de« Tode geweiht. Ausgenommen find nur reiche Chinese« «der Ausländer, die «affenhaft verschleppt »erde«, um L s-s « D < l b e r von ihnen »u erpreste«. Im besetzte« Tschangtscha »aten ^e plü«-dei«de« itnd mordenden lkoammnistei» buchstäblich bis zu de« Knöcheln im Vlut» ihrer Opfer. Nicht einmal die Kinder »erden verschont. Die Straßen and Piiltze find mitLeichen übersät. Ueberall, wo-tzw bk TchreckenSmeldunßen vsm Wüte« der Ovmmunifte« bringe«, flüchtet die Ve-oiilkeruug gegen Sioebe«. TU. S ch a n g h a i, 31. Juli. Das amerikani^ «enerslfonsulat erhielt va« ^nem amerikanische« Ranonenboot, «el ches z«m Schutze ber AnSlänber das Auf-standsgebiet auf bem Flußmege durchstreift, einen Funkspruch, wonach bas Schiss in der SlShe von Tschangtscha von der kommunisti« schen Armee mit Geschützen und Maschinengewehren beschpfse« worden war. D^urch wurde «in Matr^ getötet und fünf 'chwer »erletzt. Das Kanonenboot sah fich gezwungen, das Geschützfeuer t« erwidern. Wie groß die Verluste der Aufständischen find, konnte bisher nicht ermittelt »erde«. Das amerikanische KanWenboat telegraphierte an das amerikanisch» Geschwader vor Schanghai nm dringende Hllfe. Die amerikanische «egie-rung dürfte deshalb eutfcheibende Schritt» in China untermhmen. AbMIung der sramvMch-poInWm ArnmbsAaftZ A»sseh«>««r«>«»D« P«rii«r SU««« ^ grokrelch rickk »»« Pol«» «» M. Pa , » », »l. Jxl«. Die linkSbürgerliche „V » l a n t b" veröffentlicht aus der Aeiier des AtgeOrdneten Deneat eine« a«ffehenerrege«den Artikel. der fich mit dem franMfch - polnische« Veziehu«^ befaßt und eine ^mlich s^r« fe Si^eibweife aufweist. Der Artikel wirft Pole« vor, baß eS die stanzöfis«^ Freundfchaft gegen Deutschland mißbeanche. Die leitenden Männer PvlenS müßten fich einmal darübe» im Klare« sein, daß Frankreich polnischen Interessen zu Lie^ nicht eine« Krieg mit Deutschland riskieren könne. Jedermann sei eS klar, daß die deutsch » polnische Grenze die unnatürlichst« der Welt und deshalb unhaltbar sei. Der polnische Korridor durch deutsches Gebiet sei ei« U « ikum i« der Welt. Venn Polen behmipte, baß eS ohne gutritt zu« Meer nicht leben könne, müsse demgegenüber darauf verwiesen »erden, daß auch die Schweiz und die Tsche-choflowakei nicht am Meere liege« und doch prachtvoll prosperieren. Von einem Vünd-nis zwischen Polen nnd Frankreich habe nur erstereS einen Nutzen, während das Vünd» nis sür Frankreich nnr eine passive Vedeu-tung besitze. Eine militärische llnterstützung Polens könne überhaupt nilht in Frage kommen. Der versasier des Artikels schließt mti dem Rate, Polen sollte mit Deutschland die schwebenden Fragen selbst einvernehm l i ch lösen. Den« im Falle eines militärischen Konsliktes müßte Polen zwischen T««tschland und Rußland zermalmt werden. Dieser Artikel hat i« der sransößscheu Oofteutlichkett gratzeA Anflehe« eer^ dn der^lbe angeblich »»» anwritativer Seite inspiriert »aeben fei. Anwetter in Snolanb Unße»DH«lich Grvtzer Schobon. RO. L o n d o n, 81. Juli. Im Bezirk Manchester wütete gestern nachmittags ein surchtbares U n w e t-t e r, welches einen ungewöhnlich großen Schaden verursacht hatte. Der Sturm brach te eine Reihe vonHSusern zum E i n-stürz, während andere sehr schwer beschädigt wurden. Die B l i tz e schlugen so dicht hintereinander ein, daß es den Anschein hatte, als ob man mitten im T r o m m e l-feue r stünde. Der Blitz schlug in eine Luftleitung der Straßenbahnneßes ein, wodurch 7.iÄhrere Straßenbahnwagen in Brand gerieten. In Manchester wurde das l^nkenhauS stark beschädigt. Nommunlstenfurcht In llngam Borbereitungen sür den 1. Augnst. TU. Budapest, 31. JuU. Die Regierung brachte schon vor längerer Zeit in ^lchrung, daß die Kommunisten für den 1. Auiguft große Demonstra« ti onen planen. Diese Gelegenheit sollte nach Möglichkeit auch für ichre un^rzleri-schen Zwecke ausgenützt werden. Deshalb haben die Behörden für den morgigen Tag I^udo, ^rdo» luv., vermittelt ^er icoLkem-krv!« » k k v e Ii»?! ic»kkv» U«U virä »k Vnnoaii d» 4«» Unta» llatal» a. Lntta varviasst. eine Reiche vo-n Borsichtsmaßna^hmen getrof fen, um d^ Aduhe und Ordnung aufrechtzu-echalten. DaS M i l i t ä r ist in B e r e i t-s ch a f t, um gegebenenfalls einl,'p«ngen zu können. Bisher ist bereits eine Reihe von v e r« Haftung e n vorkommen wovl^n. AuS den Aussog der Feftgencmmenen geht fast gänzlich üibereinskmwend hervor, daß die ungarischen Konunu-nisten größere Geldsummen von der Berliner kommunistischen Zen trale erhalten Haben. Die Arbeiters«^ wird mit kommunObschen F l u g s e t^ teln übevschwennnt. „Die national-liberale Korespondenz stellt jede Beteilii^lunfl der Dvutischen BoltSpartei in Ml'rede. ES hanidelt sich itm die in «ine Stants^>artei um^tÄuste ^mvkra4ische Par tei. UniereS Tracs^tenS ist i?» nicht mi^glich, dieljeri politischen Borgana leicht zu men. Haichelt eS sich wirklich nur un: eine Galvaniisierung der Demokratischen Partei unter anderem Nmnen, so würde daS Trgeb sris ein baldiges völliqcS FiaÄo sein, ^r GriindungSanfrils sprich nicht da5ür. Wir .'"^en darin vielm^r, ohne den Wert von llniguay -- Fußball-Weltmeister M o n t e d i d « o, VI. Jutt. Uruguay konnte, wie es auch zu «r-Watten war, auch daS Tndst:^ um die Fuß »allweltmoistersch^t gegen A r g e n t i-n i e n mit 4:L gewannen und damit den Titel eine» Weltmeisters berottS zum dritten Male gewinnen. Das Spiel artete wogen der Roheit eini^ ger uruguayischer Stpi^ deS öfteren aus, wobei der Schiedsrichter immer wieder die Partei zugunsten der Uruguayer ergriff. TS kam zu einer Reihe von stürmisiZ^ Sze-nen mn Spieilplatz. InBuenoSAireS kam eS, atS man den Ausgang deSEnkscheidungSkampfeS erfuhr, zu iwevaus zahlreichen Protestkundgebungen. Eine größere Gruppe von Frauen, die für Uruguay Stimmung machten, wurden verprügelt, wobei eS zahlre»«^ Verletzte gab. Gegen Abend kam es zu lauten, stürnüischen Demonstrationen, an denen sich Tau>sei^ von Sportsleuten beteiligten. Die Erregung war so groß, daß diie Polizei es nicht veri^ndern konnte, daß die Masse das uruguayische Konsulat stürmte nnd beträchtlich demolierte. DaS Konsul«perional nrußte eilenidS von der Polizei in Gewaihr» sam genommen werden. Erst dem zu Hil!se gerufenen Militär gelang eS. die Demonstranten wieder einzuschüchtern und zu zer« streuen. Zv)n Personen wmden hiebet schwer verletzt. Jmsyesamt wurden IVO Personen ver^ha^t. Das G^el zwischen Jugoflawien und MA. fand nicht statt. USA. besetzte somit den 8., während Iugo>flawien der 4. Platz Auges>prychen wurde Programmen und Aufrufen zu üderschützen, mnnnigfache Anhaltspunkte, die w eine andere Richtung deuten, nach der LLberalen Vortei bin. die e^ erwünschtes Gegengewicht g.X!^n den mllf der rechten Seite '»oll-zoge^/en koniservattven Alrsammen^chluß die- ^,Maribor«r Zeikung^ !^lnnwer ?YI. Freita-sl, ?>en f. Aussust ten kann. Das ist einiu^^ die Bemerkung, daß man sich über sinnlos gAvavdene Schrrmlrn und über den verhetzenden zwnrpif zwilischen schlvarz-weib-rvt und schwarz-rot-gold himvogsetzen müsse. Dann finden wir das klme BeAemrtttis zur l5nt-falwng der Wirtschaft auf Privatwirtschaft-licher Gvunidlage, jin der alten Demo-kratrschen Partcii cms dem Papier geblieben ist, iveil sie sich in eine nxtthlsende geistige ?l!bihlängig?eit von der Sozaldomotratie be-gab. Schliiehlich t^as offene Gintreten für die Reichsreform, für eine starke Mßenpo-litik und für die Landesv«rteidi^m>g." Der P-artelenunnbilduTlggprozeh ist voll im Gange. Wir erleben ein« Umschichtung, die einen vielleicht noch flrSheren und ivich-tigeren Umfang angenommen!hat als in den Sturmtagen von 19!8. Di« Mitte und die Recht« machen den Versuch, wisder zu einer groß!>n «geschlossenen Macht zu werden Das Ergebnis dieser Bestrebungen ist tue« der in der BeMh>unig der alten den neuen Parteien, nvch in den Bereinbavungen, die untereinander ^^roiffen werden, noch im Hinblick auf den Ausgang der »or« i^nzusehen. Saiatz in Flammen B u k a r e st, 31. Juli. Dienstag ist in einem Prrvathause in Galatz ein Brand ausgebrochen, der infolge des heftigen Windes lvoiter um sich gri-ff und bisher mcht ein'gedänrmt werden konnte. Ein ganzes Stadilviertel wixid für verloren geihalten. Der bisher angerichtete Schaden betrügt über w Mi5lonen Lei. Feuerwehr und Mi-bitär sind benmht. den Brand zu löschen. Konstrenzbeglnn in Slnala »er SeleR»»««» — PrefieNi»««» Wie aus Bukarest berichtet wird, ist dort in der Nacht auf Mittwoch die jugoslawische 'T^legation eingetroffen. Die Delegation steht unter Führung des Ministers ohne Portefeuille Dr. Kosta A u m a n u d i. Ferner gehören ihr an: Landwirtschl'.stsminister Dr. ö i b e n i t, Handelsminister D e m e-tro v i 5 und Minister ohne Portefeuille Dr. F r a n g e ß. ?ln der Grenze »vurde die Delegation vom jugoslawischen Gesandten in Bukarest Oolak - AntiL erwartet. Am Bahnhose in Bukarest wurde sie von den ruiniänischen Ministern P o P o-vici, Madgearu, Mihalake und M a n o i l e s e u enchfangen. Im Laufe des Tages legte die jugoslawische legtion einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten nieder. Um die Mittagsstunde wurde sie von König Carol i» Audienz empfangeil. Das Essen fand beinl Han delsminister M>adgearu statt, worauf sich die Delegation nach Slnaia begab. Die Äograder Blätter begrüße'^ das Zu-sannnentreteu dieser Konferenz, die einen B e o g r a d, 31. Juli. offiziellen Charakter hat und versuchen soll, zwischen den beiden Staaten eine einheitliche Regelung aller Agrirfragen herbeizuführen. Es wird betont, daß die Konserenz als der Bsginn umfassenderer Verhandlungen anzusehen ist und in die Re^he der Bemühungen zur Schassung der wirtschaftlichen Kleinen Entente gehört. Man verweist auf-die Erklärung des Außenministers Doktor Marinkoviü, der die Zuziehung der Tschechoslowakei zu den VerHand lungen in Ausficht stellte. Die jugoslawische Aufforderung zur Konferenz wurde von der - rumänischen Regierung prslnpt beantwortet, sodaß diese neue offizielle Agrarkonfe-renz bereits am Donnerstag mit ihren Arbeiten in Sinaia beginnen kann. Die Blätter verweisen darauf, daß die Verhandlungen keine Spitze gegen irgendeinen Staat vt^r irgendeinen ^teressenverband haben. Die rumänisch-jugoslawische A g-rarverständigung soll der erste Schritt zur Bekämpfung der int^ naiiona-len A g,r a r k r i s e sein. ersten Verhandlungen angebahnt worden. In der Textiilindustrie dagegen besteht vor-liäuftg keine Aussicht auf gütliche Beileguno des Streiks. Der Stadtrat von Alle «hat als erste Hilf« von einer Milliion Franken für die Angehöri-gen der Streikenden bewilligt. Keln Boykott Ztublands in Amerika Kontrolle »er UaUeitsche« Stns«hr? N « wyo r k, 30. Juli. Wie Mshlngton gemeldet wird, er-klärt das iveiße Haus amtlich, daß kein all-genMner Boykott Sowjetru^ands, wie er von vielen Seiten, insbesondere von dem Slftoas Wer Lyon!" W Lyon, Frankreichs drittgrößte Stadt, l hatte den Zweck, die Bevölkerung für den die au? 25). Juli das Ziel eines groß ange- Ernstfall zu zweckmäßigem Verhalten zu legten Luftmanövers war. Das Manöver schulen. Mzepräsidcnten «der America« Faderation of Labour, Matvhew Noll, gofordert :ver de. in Frage komme. >Das Schatzamt tritt isogar in der Frage der Einfuhr von Holzbrei den Rückzuig an. Dienstag, abends wur de bekanntgegeben, daß HtlfS!^delSsekretär L o w m a n die Ein^hrverweigemng des bereits alUjf den w den ^en lie^nden Schif fen befindliichm HolMviS nochanals prüfen werde. Das Weiße Haus betiMt, daß keine poili-tischen Gründe für die Ausfuhr aus Rußland entscheidend sein sollen, «sonidern nur das T a r i f g e s e tz, das von Zwangs-aribviltern angofevtiilAbe oder verchickte Waren von der Einfuhr ausschlieft. Matthew Woll beschäftigt sich intnmehr auch mit der Frage Z^r Ginflvhr aus I t a-l i e n, da angebUch dort die fastische Zwangsarbeit l>errsche. Aulichen Reviers ist voll-stäildig la-hmgelegt. Zwischen den Metallarbeitern und den Arbeitgebern sind die Grobe IaqdauöNeNung in Ljublwna Wegen des enormen Reichtums an Wäldern ist der Wildstand in Jugoslawien über aus erfreulich. Der Jagdsport befindet sich daher auf einer bedeutenden Höhe und umsaßt alle Schichten der Bevölkerung. Um die gesamte Bevölkerung sowie die zahlreichen Fremden mit dem wirtschastli-chen Wert der Jagd bekanntzmnachen und um einige Raritäten zu zeigen, haben sich die Jäger Sloweniens entschlossen, eine großzügige A u s st e l l u n g zu veranstalten. Es soll alles, was irgendwie mit Wild und Jagd zusammenhängt, zur Ausstellung gelangen. Die Zucht des WiÜ>eS, Fütterung, !^e bemerkenswertesten Jagdtrophäen sowie soMge interessante Vegebenhei^n aus der Geschichte deS Jagdsportes syllen veranschaulicht werden. Einige Gegenstände waren bereits auf der internationalen JagdauS-stellung in Leipzig ausgestellt, die gewiß auch jetzt den Mittelpunkt der Ausstellung bilden werden. Wer nun die reicht Fauna deS südlichen Teiles Mitteleuropas uni» des Balkans sehen will, der versäume daher nicht, diese höchst interoswnte Ausstellung zu besuchen. FF „Drame mondaM P a L i S, 28. Juli Au einem richtigen »Drame mondain" im Pariser Siime g^rt gar mancherlei. Selten aber find die v^chiedenen Jngveidenzien und Gewürze in sslcher Bollendu-ng gemischt gewesen wie in der Affäre O w e n - G a-st a u d, die gvgenmSlrdig die Sensation der Parier und Dvcntviller Gesellschaft bildet. ' «Da ist Kunächst ein« Frau — und welchem. Frau! Erst hatte nian gpgjlaubt, t^ber derenl wirkliche Per«sönlichk«it det» .S^ier eines undur<^ringlilhen Gcheimnisses breiten zu ?ön!nen. Eine junge Ameritanevin namenS Miß Eibt<) Howell, dieseit JaHreSfrvst zu dem Arzt und bekmMen Radiolo^n Dr. Gastaud «intime Beziehungen untechielt, erschoß in ei-nem Anfall von Eifersucht dessen Fvau in ihrer Villa zu Mavxil-Marly. Nach Auslagen der ZMrderin «soll lichr der Arzt die <^e versprochen, dann ater, nachdem sie sich W!utter fll^te, sein Versprechen rückgängig gemacht haben. Sie äußerte iiber ihe Tat nicht die geringste Reue. An dieser ofsi^llen Darstellung, die na-^ türlich von der gesamten Presse wiederholt imlrde, ist so ziemlich alles unrichtig. In erster L-vnie der Name: Nicht „Miß Edit) Howell"^ sondern Lady Edm^e Owen, eine der glänzendsten Persönlichkeiten der hohen Pariser Gesellschaft, die Witwe eines Liegt aas SelS a«k Sek 5t'^-'he? Roma» von Otfried v. Hanftein. Lvpi?i1rl,t k,» e«»cbtv»»»»r. Il«»» 26 „Ick) >.)abc Sie zu niir gebeten, weil ich henke, daß Sie niir über einige Äeinlgkoi' ten lunter vier Augen lieb<'r Auskiunfl ge-^n lverden. Sie sa.gten vorhin, Sic wären in der Lage, zu beoveisen, daß Sie in jener jlZacht nicht nichr nrit dem Polen Oletzti zu-sammen nxlren, nachher zogen Sie es zurück Das ist schade. Wenn Sie etwa nicht allein paren, vielleicht gar einen Zeugen hatten, ^ann lvöre nicht nur Ihre Schuldlosigkeit ^ivwiesen, sondern uuch denl Gericht die gan- Arbeit wesentlich erl"«'stiert. Wollen Sic nicht jetzt sprechen;^" „Herr Kommissar!" „Herrgott, ich iiihe 'nixhin rvr« standen. Ich meif;, Men'ch ist nur einmal jung und es gibt Dinge, die man nicht gerile erMlt. besonders vor einem Manne, der einmal der Schwieiii'vi>1' »' iv^rden soll« te." „Sie wissen?" „lDer .Herr Iitoinnier-.il'nrl?« !nt mir Andeutungen gelnacht. Abt^r !ev? lind wir unter lUlNs. Sie können überzengr sein, d.ah ich bis' kret bin, so lvoit es mein«' Pflicht irgend erlaubt, und sck>Iiefslich — lS ist ^och besser, «S kommt heraus, daß man einm^rl eine Dummheit l'egangen, ^ »an im Verdacht eines Veribreckien.' lieht. i'ilsi)'^" Fritz war rot geworden. „Sie haben recht, Herr Kommissar, ich ivar ni6)t allein." „Na also, Sie hciUen eine Dame bei sich." /,vich wußte es übrigens schon." ,/Sie wußten?" „Ich war nämlich in der Zlv noch einnml im Geichäft und habe rem .Herrn Vater gesprockM." Fritz evschraf. „Mit nieinem Bater?" „Nicht i'lber diese Sache, üd.r trngsfall ffrü-ger natürlich. Ich iagl<', ich müsie in dieser ?lnge'le'genheit noch einimal eine kleine Haussuchung vornehmen und ging in das Hinterzimmer. Da l^be ich denn <^lch den Ofen, der in dem Stübchen steht, untersucht, imd da Sie voraussichtlich wvder Haanmdeln Nl>ch seidene .Hemden-schleif ch^ gelb rauchen--" „Herrgott, ich vergaß den Ofen anzuzünden!" „Das war gut, denn die Schleischen waren wie neu, daß es einleuchtet, daß -sie erst 'i.'.eit weirige Tage in denl Ofen waren, und da urir außerdenl das Mädchen, daS eben den Laden «sauber machte, auif eine nebensächlich hiniMnvorfene Frage, ob iir Zi>mmer gewöhnlich jeniand schliefe, erzählte, daß es für gewi^hnlich unbenutzt sei, daß Sie aber in jener Nacht dort geschlafen haben, bin ich ii'berzeugt. daß auch die Schleifchen auS dieser Nacht stamn,en. Wenn Sie nun doch die Fremrdlichkeit haben, mir in'itzuteilen, >vcr jenes weblichc Wesen ivar, dann find wir gerettet." „Das kann ich unter keinen Umständen." „Aber, Herr Wehn, bedenken Sie, es han-delt si6) UN, Ihre Freiheit! übrigens qe-schieht vorläufig nichts, als daß ich die lne aildssuche und unter vier Augen verhöre. Bestätigt sie Ihre Auslage, dann weiß ich, daß ich nach anderen Spuren zu suchen habe, und dann — es lvar dock) keine Dame, sondern ein Dämchen." „Wisso vermuten Sie?" „.Herrgott, solche Schicischen pflegen Da-men nicht zu haben. Ich deiite, eine '.itter liche Schonung ist wirÄich nicht nötig; der Person droht ja keinerleii Strafe." „Herr Kvmlnissar. Sie mögen mich vielleicht nicht verstehen, Sie mögen recht haben, aber «ich kann Mnen den Namen nicht nennen. Zudem, sie ist nicht mehr in Berlin." „Nicht n,ehr in Berlin? Ei, ei? Das ist natüriich sshr merkwürdig. Es ist doch är- gerlich, daß Zeugen, dn« jemanden entla^ sten sollen, indmer gerade nicht da sind." Fritz f^chlte den spöttischen Ton. „Herr Komissar, ich gebe Jhrien mein Eh-remvort. Ich will J^en noch etwas sagen: die Dan« war eine Küirstl^n, ihr Enga-gement war an diesenr Tage zu Ende." „Nun abjo, wenn Sie nicht reden wollen, lassen wir daS." Doktor Schlüter wußte, daß es iHm leicht sein mußte, nun auch ohne iveitere Angal^ weiter zu forschen. Eine Künstlerin? Jedenfalls eine Angehörige der leichtsinnigen Kunstgattung. Fritz Wehn verlehrte in der Faundiele^. daS wußte er schon. „Dann wären wir also fertig. Ich kam» Ahnen un'ter diesen llmständen allerdings nicht verhehlen, daß Sie weiterhin lnter Beobachtung stehen und daß ich nicht, wi< ich gehofft hatte, die UöberivachuRg aufhe-ben kann. Sie selbst also bleiZ^ dabei, daß Otto Krüger der Täter sei?" „Ich iveiß nicht, wie es gLschehen könnt«; aber «ich nehme an, daß Krüger und Oletzki zulsammen--" ' „Ja, s>atte denn Oletzki einen solchen Gicoll aius Sie, daß er aus irgendei^m Grimde mit Alisicht 'den Versuch macht, Sie zu verderben?" „ES iväre nickit ganz au^eschlossen. Wir Ovaren Nebenbuhler." „Boi jener T^uie?" (Kortistzung folgt. Freway, ven 's. AuAusi ,^<»!?unsi" Niimme? ?s>A. lSLS verstorbenen hoHen eniglr^chen Beamten, OouverneurS dtt Insel C«h^, der ihr gewaltige Reichtümer hinterließ. Berühtnt wogen chrer Schönheit. b)rei: Eleganz, ihrer iimblosen Verschwendung, die fich nicht sel-te,i w kaum AU überbietenden Extravagan-M Llüft machte. Die BerÄcktHeiten der Dame Mdeten das TageSge^väch von Paris. Dabei lhandelHe e» sich jedoch immer um dt« echte «und volle „V^de", nicht um die DombÄl!onde, der Lady Owen, wde man jetzt weih, totsächlich angehörte. Denn eS war seltsa^merweise die Tavsache unbekannt flvblie^, daß die schöne Fraiu bereits 1928 das gesamte MMonenuvrmSgen ihres ersten l^tte:: verausgabt hatte, 'dah sie daml Nack) allerlei Men Geflechten ^ Gattin des Schwindlers ^anti? Lorang wur» de, der die Hauptschuld am Ha t r y -Krach trä^. A^r es konnnt noch schlimmer. Lady Owen lbekiß in großem Mihe. was man in Paris „daS Genie der Na^somn* nenn», ^s; sie bei den MÄ?mern unerhörtes Glück lMttc, ist bei il)r«r Schönheit und ihrem Reichtum ivicht weiter verwunderlich, nnd so zKhtte fie kairm noch ihre „Erobevu!ngen", die sie z»um Teil In den exklusivsten jdreisen machte. Ihre weiblichen Bekannten wühlte sie mit Vorl'ivbe unter den gwhen Pariser Schciuspielerinnen und ganz befonrerS denen der ComKdie Franecnse. Uvber totsiSchliciM Beweggründe nnd Umstände des Verbrechens ist man iibrigenS heute noch aus bloße Vermutungen angewiesen. Der berühmte Radiologe Dr. staud, der in i>er vornehmen Rue Miromes-nil oine sehr reich ausgestattete Wnik besitzt, war jedenfalls nur einer unter den vielen näheren VereHrern der ebenso schönen wie dämonischm Frau. Er hatte von ihr ein „Darlehen" von l:e Augen trocknend. Unter diesem Tuche hielt sie die kleine, zierliche Waffe versteckt, und als die c^attin ihres Geliebte:, eintrat, feuerte sie ohne ein Wort zu sprechen vier Kugeln aius sie ab. Alle diese Umstämde evicheinen inohr al5 seltsam. Als die Mörderin dem Unter-lstlchungsrichter Latrille ihre sehr Kurzen Geständnisse inachte, sagte sie zum Schluß: „Sie verlieren Ihre Zeit dainii. mich in .?»aft zu nehnien. .^nte abend. bestens morgen bin ich wieder frvt". Dann wühlte sie zu IN Verteidiger den „Mg ier des Wortes" .^nry T o r r e S und ließ sich, bei fortwährender bester Laune, ins Frauengefängnis St. La^are abfiVhven, wo ihr die „Luxuszelle" Nr. v, die unter vielen anideren berühniten .Häftlingen auch Frau C a i l l a u x inne hatte, zuge>vi^ wurde. Die Pariser Oeffentlichkeit aber i.st mlt ReÄ?t gespannt darauf, welche Enthüllungen in dieser dunklen Affäre die nächsten Tage bringen iverden. Nach dem Mord an dent spanischen Dontherrn Etcheverria wo sich religiöse und iveltmÄnnische Motive geheimnisvoll durchbringen, in kaum Wochenfrist dieses h,?chmondäne Dramo. Schreckensregiment im fernen Osten Vroeldit«» der chtneftlch«« — Schach« >m et»« ga«z« Stadl — a« der sitirische» Grenze Schanghai, 30. Juli. Die Stadt T s ch a n g s ch a, die am 27. Juli in die Hände der Roten Truppen gefallen ist, wird von einer vollständigen Zerstörung bedroht. Es wird berichtet, daß die Kommunisten ein Lösegeld von einer Million Dollar verlangen, im Nichtzaklungs-fall würden sie die Stadt einäschern. Man hält es fi'ir sehr unwahrscheinlich, daß >d:e nationalistische Regierung in dieser Hinsicht irgendwelche Matznahmen ergreifen werde. Es ist schmierig,'Nachrichten aus Tschangscha zu erhalten, aber man erklärt, daß binnen kurzem alle Fremden, 91 Japaner inbegriffen, auf englischen und amerikanischen Kanonenbooten abtransportiert sein würden, ausgenoanTnen vier oder fünf Missionäre, welche sich weigern, ihren Posten zu verlassen. Nach einer Mitteilung des japanischen Konsulates wurden das Spital und 18 Gebäude sowie kasi alle Missionshäuser von hingerichtet und ein Anzakil anderer zu Gefangenen gemacht. Die roten Truppen haben in Tschangscha all<' Regierungsgebaude, die Polizeistation nnd die großen Handelsniederlassungen sowie die Besitzungen der Ausländer zerstört. Nach einer unbestätigten Meldung sind auch die Konsnlatsgebäude zerstört worden. Tie Stadt Ts6)angscha liegt etwa Kilometer süt^lich von 'oankau. Paris, 30. Juli. Wie ans Nanking gemeldet wird, hat die Hungersnot in der sibirisch?« Stadt Haborowsk ' k a t a st r o P h a l e Formen angenommen. Alle Märkte und Verkaufsstellen sind geschlossen, die Lebenci-mittelzufichren vollkommen unterbunden. Getreide« und Brotvorräte werden von bewaffneten Abteilungen der G. P. U. be-niacht, und Brot und Getreide nnr an eingeschriebene Mitglieder der kommunistischen Partei und Mitglieder der roten Armee den roten Truppen in B r a n d gesteckt, abgeben. Da man einen .H n n g e r a u f-8000 Soldaten plündern systematisch ,st and befürchtet, wurde die Stadt in Be- und z e r st r e n das Eigentum der nationalistischen Regierungen und der Fremden. Zahlreiche l>ogütertv Ortsangehörige wurden zirke eingeteilt, die fortwährend von Mili-tärvatrouilten mit Maschinengewehren durch streift werden. An der Grenze des Wahnsinns vr»«z««I»se Verz»etflil«g der Be»Kl»er««g i« UalteNische» Bede«g«diÄ — Absperraag de» Äataste»phe>»«edi»ke» — Ar» lache« der Salaftrophe daß alle Leute, bie solche Gerüä/te in U n-laus setzen, zu verhaften find. M u s s o l t n i hat 100 Millionen Lire für den Wiederaufbau der durch das Er^ beben zerstörten Ortschaften bewilligt und bestiinmt, daß der Wiederaufbau so schnell wie mösslich durchgeführt werde. Ursprünge lich bestand die Ab^cht, jene Orte, die am schwersten l^mgvsucht nZurden, gänzlich auf zulossen. Nachträglich wurde jedoch '>isser Beschluß umgeändert. Der König Halle nach seiner Rückkehr auS dem Erdbebengebiet eine längere Unterredung niit Mussolini, dem er seine Eindrücke mitteilte. Mussolini hat persönlich .?0 Tausend Lire flir die Geschädigten im Erd-beibengebiet gewvdmet. In Ronl traf der erste Tr^insport mit Waisenk'indern auS dem Erdbebengebiet e>in, die in Rom erzogen werden sollen. Ueber die Ursachen des letzten Erdbeben? in Siiditalien äußerte »ich d<"- Direktor des Observatoriums von Pompeji !n einem Interview mit eineul Mitarbeiter des ..Giornale d'Jtalia" dachin, das Erd-beben auf die Hebung der Apenninentette zurückzsuführen sei, die in d^r Tertiärzeit begonnen habe und noch immer fortschroi-te. Aus der Bergkette lverbe von unten ein ungeheurer Druck ausgeübt, dem sie Wieder stand leiste, bis die Elastizitätsgrenze überschritten sei und ein Riß entstehe, dessen Ränlder übermäßig schtvankten. Man müsse in i>en hohen Bergen der Jrpina einen Erdriß finden, ebenso wir man ihn fviner-zeit inl Zentrale pennin bei den: Erdbeben von Avvezzano gefuilden habe. Ein solche? Riß schließe nch wshl wieder, bloibe alber stets ein Punkt geringeren Widerstandes, was zu dem seioeiligen Wieideraiiftreten von Erdbeivogungen in solchen Epizentren führe. Alle grösseren Blätter des Auslandes haben, nach Italien Sonderberichterstatter entsannt, um das Pebcng:!bict zu bereisen und ücle zu saiumeln. Ihre Beri6)te lauten berinstiuvmend dahin, daß die Zahl pfer bedeutend große r sein als bisher allgenmmnen oder gar von !^en Stellen angegeben wurde. Die Mte lauten dahin, daß es zalilreiche » Ortschaften bis zu l0M) Einwohner ^^nrehr gibt, in denen noch inlmer 60 bis Prozent der Bevölkerung unter den Trümniern der eingestürzten Häuser begraben liegen. Das den Rettungsmannschaften zur Verfügung gestellte Gerät erweist sich ongosichts des Rieseuunlsanges der »alastro-phe als zu ivenig ausreicheild. Stellenweise sind die Soldaten bei G r a b u u g e n in den verschütteten Häusern bllchstäblich nur aus ihre.Hände angewiesen. Das Militär ist von der nnausge-setzten, Tag und Nacht dauerilden Rettnngs-arbeit gänzlich erschöpft. Die Leute leisten Uebermenschliches. Die Bevi^l-kcrung versucht Lebensmittella-ger zu st ürme n, da sich .Hungersnot kvmerkbar niacht. Bis aus weiteres erhält jedermann von den Bel)örden täglich nur ein griges Quantum B r o t, das fast ans- London,.^. Juli. schließliäi die einzige Nahrung der so hart geprüften Bevölkerung bildet. Lehr unangenehm wacht sich die N e u-gierigenplage bemerkbar, wodurch die Rettungs. und Bergungsarbeiten stark behindert nierden. I o n r n a l i st e n »Verden jetzt nnr in s e l t e n e n Fäl » l e n zur Besichtigung der Trünimerfelder zuge la sse n. Die Behörden lies;cn uin die zerstörten Ortschaften starke Truppen? o r d o n s ausrichten. Uln Neudie« rige noni Betreten derselben fernzul^alten. Die P e r lo e i s l ll li g der Einivo)-ner gren,^t sci^lier an Wahnsinn, jtein W^lnder, daß sich die Leute Taten I?in-reißen lass^'n, die ein Mensch niit gesundent Verstand nieinals begehen ivürde. So e r-st a ch in B e n e v e n t ein älterer Mann, der beinl Erdl^eben seinen Verstand verloren I)atte, einen Jüngling, deni er ohne jeden (^^und für den Liebhaber seiner Fran hielt. Als die Karabtnieri ^in .'?>ans nni-stellten, erschoß er seine Frau nnd sich selbst. ^'^n Neapel wurde von der Poliz-.'i ein 2üjähriger Eisenbahner verhaftet, der von vielen Frauen umgeben, d>iesen die schreckliche Katastrophe voraussagte und Buße predigte. Der Polizeileiter l>at angeordnet^ In Meist Heitere Ecke Der Brief. „Warun, schreibt du „streug pcrjonllä)" auf den Brief an Bruno Bet)er?" „Weil ich haben will, daß seine Frau ihn liest." Die Frau einst und heute. Früher sagte eine Frau nie, daß sie vollkommen war, aber sie glaubte es. Heute sagte sie es weder, noch glaubt sie es; sie weiß es. Heimgezlchlt. Der Arzt fragt ironisch den ?Mler: „Die Bilider da an den Wänden — bas sind ivohl Ihre niißlungellen Avbeit-^ er,r»iderte der Mler. „Und sl^^n ^ie, darin sin.d wir Maler ja sehr im Nachteil gegenlir>er den Doktoren. Wir Ma-ler hängen die nlißlungenen Arbeiten auf, so daß sie jelder sel^n fann. Nnd die Aerzte begraben die ihrigM . . .l" LM:? . Der MtnfG aU Mitte »wischen Srvßtem und Klelaßem Das größte Etudienobjefr verhäl-t sich zum Akensc^n, n>ie dieser fich zu^m kleinsten Studienobjekt verhält: er bildet qenau die geometrische Mitte Mischen dem ihm zugänglichen Größten llnd Moinsten. Dr. John O. S t e w a r t, stellliertreteiÄer Professor «der Astrophysik an der PrineetoiMmver-sität, gibt eine Größenskal« der Maßen im Weltall. Und zwar ist jede der folgenden Dinge lnillionenmal fo groß nils da» in der 5kala nach i>httl stehende. Hier Ste>v«rts Skala: Das Weltall, loiveit es uns bekaimt ist, ein großer Spiralnebel, ein sehr großer Fixstern, ein großer Plamt, ein Ozean, ein Bergriese, ein «in Mensch, ein Schmet terling, eine Amöbenart. «in Bakteriuin, das größte orgvnijjche Molekül, einige Dutzenid Elektronen, ein „Quantuni" ultravioletten Lichts.' Der V^nsch steht also wirklich in der Mitte. Die Physiker keschäftigen sich mit den niedrigeren, die ?sstronomen mit dm höheren Größenordnungen. Diese beiden Wissen schatten haben berei>ts unsere Kenntnis vctn Weltall bed^ltend vermehrt, und werden seine Grenzm zweifellos noch iveiter hinaus schieben. ES gibt frerlich madhemmtische Physiker, die der Ä!einnng sind, daß sich eine l^ren^ des NautneS zeigen könnte. In ^en (legenden „tlördlich" des Ozeans u,:^ „sü-d-lich" des Schmotterliings vönnen sich nur Gelchrte aus. der am schlvcrsten heiniigesuchlen Stadt deS itarienisckien Erdibebengobiet^'S. ganze Straßenzüge in Trün^mex gelegk^ wurden Der «ändernde Likitrladen. Die Newyorker Polizei machte kürzlich eine lustige Entdeckung, die inl Lande des Al-tohollverbotes einzig dastehend ist. Sie entdeckte nänllich einen wandernd^ Likörladen. An einer belebten Straßenecke New« yorls bemerkten die Polizeibemnten einen elegant gekleideten korpulenten Herrn, der hin und wieder in Begleitung von einer oder zwei srentden Personen im Flur des Eckl)auseS verschwand. Die Polizei benierkte, daß dem Mann jedesmal neue Personen folgten. Man wurde mißtrauisch uird nahm den korpulenten Herrn ins Verhör. Im nächsten Polizeirevier wnrde eine körperliche DurchsuctTung des Herrn vorgenommen. Zur größten Ueberraschung stellte sich heraus, daß der Mann unter seinem Rock an einen: Gür tel eine Anzahl flacher Mesiingslaschen trug, die mit Likör gefüllt waren. Jede Flasck^ enthielt 5« Liter Liki^r oder Whisky. Beim Berhör erklärte der Mann, daß er auf die Idee kain, in den Straßen NewyorkS Älko-holgetränke zu verkaufen, als er vor kurzem auf dent Lande weilte urvd keinen Tro^ pjen Zllkohol zur Stillung seines Durstoß „Mariborer ?kumme? ?s)I. dcn I. ^liliiglist Ni.ill. bekommen konnte. Nach seiner Rückkehr nach Newyork verschaffte er sich einen Lelbgürtel und befestigt« daran die Messingflaschen. Es zeigte sich alsbald, daß die Berechnung richtig war. Der Durst der Newyor?er war tatsächlich groß. Manche Tage mußte er jede Stunde sein Lager füllen. Das glänzend g^ende Geschäft fand jetzt durch das Eingreifen der Polizei ein Ende. Aus Selje Itotar August Drukar -t» Am Dienstag, den 2V. Mi um 13 Uhr Dst in der chirairgichen Klimk in Zagreb der bekannte hiesige Notar Herr August Drukar im Alter von KS.Jaihren gestorben. Der Verblichene ivmde am 3. Sopt. w Aranj geboren, nw er es ObergynMsiums in Ljub-ljana und der juridischen Studien in Wien wirkte er in den Jaihren 1889 bis 1898 als Notariatsanwärter beim Dr. GloboLnik in Kranj, in den Jalhren 1893 bis 1V05 aber beim Notar und Reichsratsabgeordneten PlanwA in LjMjal^ Im Jahre 1W5 itbevstedelte er als Notar nach Gornji grad, wo er bis zum Jahre 1920 wirkte; acht Jahre war er Bürgermeister von .Gornji grald. Vom Jahre I92l> bis. 19?5 wirkte er als Notar in LaLko, seit dem Jahre 1V25 aber als Nachfolger des. No^rs Bai^ in Celje. Der Verblichene betätigte, sich mit großem Eifer in zahlreichen Vereinen uni» erfreute sich wegen seines biederen Wesens weit und breit großer Beliebchsit. Die irdische .Mlle wurde am 31. IM in Kranj beigesetzt. » Ehre seinem Anden^! e. Todesfälle. Im Krankenhaus in Celft sind Mittwoch, den 3l). Juli der 49jähr:ge Besitzer Martin Pi 8 ek aus Sv. Pongrac bei GriZe uni» der 74lährige Martin P e s-k o, Fiaker bei der Baronin Pouthon auf Schloß Zalog bei PetrovLe, gestorben. Friede ihrer Asche! c. Eisenbahnerversammlung. Am Sonntag, den 3. d. M. unr 10 Uhr vornnttags fin^t im Hotel „Union" in Celje eine Versammlung des Bereinigten Eisenbahnerverbandes in Jugoslawien statt, an welcher über die allgemeine Lage der Eisenbahner, besonders hinsichtlich der neuen Arbeiter-Durchführungsverordnung und über die Verordnung über die Fahrbegünftigungen beraten werden soll. An der Zdonserenz werden Delegierte aus Slowenien, Kroatien, Dalmatien, Bosnien und Serbien, sowie Vertreter von Organisationen der Loko« motwführer, ^izer, 'BealNtm und des Ber-kehrsverbandes teilnehmen.' - c. Unglücksfälle. Die 58jährige Antonia V o u k, Köchin bciim Großkaufmann Herrn R. Stermeck; in Celje, stürzte am Dienstag, den 29. d. M. auf der Straße so unglsicl-lich, daß sie sich den rechte^ Arm brach. Äe befindet sich im hiesigen Krankenhaus in Pflege — Die 51jährige Besitzerin Helena 2 gajnar aus Vojnik schlug sich wcÄirend der Arbeit im Weingarten mit einer Haue aus die Hand und. zog sich erhebliche Verletzungen zu. Im hiesigen Krankenhaus wur-. de ihr die Hand verbunden, worauf sie wieder nach Hause gehen konnte. e. Diebstahl. Dem Besitzer' Josef Fidler aus Ostroino bei Celje entwendete ein uir-bekannter Täter in der Nacht auf den ?6. Juli von-einer gepachteten Wiese am Oberlahnhof in Lava eine größere Menge Grummet im Werte von 1W Änar. e. Kleptomanie. Wie wir vor kurzem berichteten, wurde der gewesene Doktor der Rechte Rudolf F. aus Celje, zuständig nach Tarvis in Italien, wegen einiger Diebstähle festgeno-mmen. Wegen Unzurechnungsfähigkeit wurde er aber vom Mricht auf freien Fuß ges<^tzt und dann an die italienische <^enze abgeschoben. Die iwlienischen Behörden wollten ihn jedoch nicht übernehmen. Rudolf F. scheint nun wieder im Sanntal sein Unwesen zu treiben. So wurden nämlich in tier Nacht auf den 21. Juli aus der Volksschule in BraslovLe verschiedene ausgestopfte Vögel, am 24. Juli aber dem Besitzer KuSar in ULak bei Trojane ein Fahrrad, Marke „Gritzner" von einem Mann, der mit Rudolf F. identisch ist entwendet. Zpenclet kvr ^en kavic».?o»^o» 6er ^^tituderkulvsenlixs in ^aridor! iLvZcaIv TlchechoflowaMch» Amerwtde in Marwor Auf der Durchfahrt nach Ljubljana trifft morgen, Froitag, mit dem Nachmittags-Wienevschnellzug ein« etiva 200 Mann M-lende Abordnung, der mÄhrisen Feuer-n>ehren in Mari-bor ein. .Die Gäste ^t2ili-gen sich an dem in Ljubljana tagenden Slaw. Feuerivehrkongreß, ivorauf sie eine Studienreise durch Jugoslawien untern«^)-men. In Maribor wir-d die Delegation elne aus WohrleaUen der Mariborer- und einiqer ,U mgebun gsfe uer lvehren- zusammenge se'zte C'>hren?^olnpagnie unter Leitung ^de»? Ver-^bandvi^obmannes Herrn V e n g u S t begriißen. Die Ankunft des Zuges erfizlgt um 13.58 Uhr. . m, Gemetnderats - Sitzung. Dienstag, den 5. August um 18. Uhr fidet eine'ordentliche Sitzung des städtischen Gemeinderates statt. Auf der Tagesordnung sind Berichte des Präsidiums und der Ausschüsse sowie Anträssge und Anfragen. m. Wichtig für Militärpflichtige der Jahr gänge 190d bis 1810. Alle nach Maribor zuständigen Militärpflichtigen der Jahrgän gc 1905 bis 1910, die im laufenden Jahre als tauglich besundeil worden sind, die jedoch wegen Unterlassung der Vorlegung der nötigen Dokunlente die volle Militärdienstzeit abdienen müssen, können zwecks Erreichung der ihnen nach dem Gesetz zugesicherten kürzeren-Militätdienftzeit noch bis zum 10. August ein diesbezügliches Gi^uch beim Stadtmagistrat, Abteilung 7, einreichen. m. Die Blindenanstalt in Koöevje nimmt für das nächste Schuljahr eine größere Zahl von blindeil Kindern auf. In Betracht kommen yur Kinder, die für den Besuch einer sonstigen Schule nicht geeignet sind. Geisteskranke, taubstumme und an Epilepsie lei-beilde^Äinder sind von der Aufnahme ausgeschlossen.. . Zahlungsfähige Eltern haben ein KostgÄd, dessen Höhe die Banalverwaltung festsetzt zu entrichten. Minderb^' telte genießen Ermäßigungen bzw.'freie Unterkunft. Die Kinder miissen das siebente Lebensjahr erreicht haben. Vorschriftsmäßig verfaßte Gesuche sind bis zum 15. August bei der Banalverwaltung, Abteilung 6, einzureichen. m. Auf der Autobuslinie Selnica « Fala wird auf vielseitigen Wunsch hin, falls sich wenigstens zehn Passagiere melden, an Sonn» und Feiertagen der Verkehr , wieder aufgenommen werden. M a r i b o r, 31. Juli. letzung ain linken Oberschenkel davontrug. Ve sofort verständigte Sicherheitswackie nahm drei Fleischergehilfen fest, doch konnte der Mesierheld noch nicht festgestellt werden. m. In die Militär/lSewerbefchule in Odtliöevo . KruSevae werden für das kommende Schuljahr 50 Zöglinge aufgenommen.^ Weitere Informationen erteilt daS städtische Militäramt. m> Ein« Wohltütigkeitstombola veranstal tet am 10.-August die Freiwillige Feuerwehr i« PobreZje. Der Reingewinn ist für die Anschaffung einer neuen Motorspritze in Aussicht genommen. m. Remhafte Gptnde. Die Metallwarenfabrik „Kovina" ließ der Freiwill'^gen Feuerwehr in PobreZje für deren tatkräftiges Mitwirten bei den Löscharbeiten anläßlich des großen FabrikSbrangeS eine Spende von 500 Dinar zukoimmen. Herzlichsten Dank! Das Wehrkommando. m. Spenden. Für die arme und kranke Frau Sattler in Nova gora bei Slov. Bi-striea sind uns von Ungenannt zwei Spenden zu je 10 Dinar und eine Spende von 5 Dinar zugekommen. Herzlichsten Dank! m Wetterbericht vom 31. Juli 8 Uhr: Lustdruck 734, Feuchtigkeitsmesser -s-4, Ba rometerständ 736, Temperatur -^15, Windrichtung 0, Bewölkung ganz, Niederschlag Regen. -»' «> lung z»l verzeichnen. ^ In Vorbereitung. „Lel^nde Ware", ein Film aus dem Leben, nein, erne wahre Begebnheit, die uns lehrt, wie gefährlich es ist, verlockenden Angeboten nach dem Auslaui^ ohne vorherige sorgfältige Prüfung zu folgen. Nnion-Mno. ?lb heute, Donnerstag, bis ein-ichließlich Sonntag läuft das erstklassige Gesellschafts-Liebesdrama „Moral um Mitternacht" mit Ca:nilla H o r n und Gustav Die ß l in den .^uptrollen. Sinnreicher Inhalt und fcibelhaftes Spiel mit einem reizewdem Liebespaar in i)er Hauptrolle. m. Dämon Alkohol. Im total betrunke-ncil Zustande wurde heute frümorgens im Park auf dem SlomZkov trg die bereits 73 lährige Keuschlerin Antonie Wizdler aufgefunden. Da die Frau kein Lebenszeichen von sich gab, verständigte man die Rettungs Abteilung, die sie umgehend ins Kranken-hat;s!^überführte. Im'Lvnfe des^Hoxmittags erlangte sie wieder das Bewußtsein, ivorauf sie in das Polizeiarrest, ^bracht wurde. m. Razzia der Polizei. Bei einer heute vormittags durchgefi'chrten ' Streife nghm die Polizei in der Durchfahrt des Magi-stratshebäudes sechs vertiächtige Individuen fest, die schon einige Tage hindurch in der Stadt herumlungerten. Außerdem wurde die beschäftigungslose Stefanie E. wegen Landstreicherei sowie Antonie W. und Josef C. wegen Trunkenheit festgenommen. - m. Hufschlag. Der 43jährige in der Melj-ska cesta wohnhafte Kutschlzr Anton FerS erlitt gestern ^im Ausspannen eines Wagens einen heftigen Hufschlag in die Bauchgegend. Me Verletzung war so schwerer Natur, daß er umge^yd ins Krankenhaus ge.-' bracht werden mußte. m. Raufhandel mit blutigem Ausgang. In einem Gasthause in der Vojaönißka uli-cä kam es gestern zu einer heftigen Auseinandersetzung,-der darauf eine blutige Rau-' fcrei folgte. Der Gastwirt Thomas H. erlitt hiebei enen Messerstich in die linke Bauch gegend. während der Maurer Z. eme Ver- Tkeater m.» Kunst -s- Georg Gottsried Müller f. Mittwoch, den 30 d. ist in Graz der Oberintendqnt i. R. Georg Gottsried Müller im 60. Le bensjahre verschieden. G. G. Müller war seit längerer Zeit Mitarbeiter der „Mari borer Zeitung" und ist allen unseren Lesern durch seine objektiv und kritisch gehaltenen Berichte über die Grazer Theaterverhältnisse hinreichend bekannt. Die Leiche wird am 1. August nach Wien zur ^uerbestattung überfi^hrt. seinem Angedenken! -i- Kitty Girardi, die Gattin Toni Girar-dis, die sich in einem nervösen Anfall mit Veronal zu vergiften versucht hat, ist.glücklich genesen und weilt zur Erholung auf ihrem Gute in Aschach, wird im Herbst an einer Berliner Bühne gastieren und außerdem in einem Tcnfilm „Kitty macht Karriere", die Hauptrolle spielen. -s- Selma Lagerli^ — Offizier der Ehren legion. Selma L a g e r l ö f ist zum Offizier der Ehrenlegion ernannt worden. Der fvanzk^fi^che Gesandte in Stockholm hat sich nach Maarbacken begben, uw der Dichterin pevshnlich das Diplom zu über-reick)en. Sine zweite Oper in Wien. Die Ver-^handlungen der Wiener Staatsoper zur ^sseren Ausnutzung ides Solisten-Ensembles ein zweites Operntheater anzugliedern, sind erneut ausgenommen worden und dürften schon für die nächste Spielzeit zunächst provisorisch ivenigstens sich Prakti-sch'auswirken. Der'letzte Borschlag, der auch von Operndirektor K r a u ß unterstützt wird, geht dahin, in dem der Verwaltung der Staat-lic^n Schauspielhä^user unterstellten Akade-mietheater. in dem bisher mit Burgtheater-kräften Schau^spielvorstellungen veranstaltet wurden, abwechselnd ^nftighin auch Opern Vorstellungen zu veranstalten und zwar ist bei.', dem KammerspielMarakter deS Dhea-terÄ an'leichte Spielern gedacht. Diese Lösung wüvde'tnisofern ein Kompromiß be» deuten,, als man ohne größere''Organisationskosten den Versuch machen kann, ob ein genüge'nld traasähij^s Publiinm sür eine zwoite OperylWhne'in sZ^n'vorhanden-ist. > b. «WÜ 5omm«r50?o»t«n «»«i «purl« VUlial, rktttlieki V LmiÄUxov» r»>. 49-?l) 1 >^3 I Hsl^, ^Donnerstag wird zum jetztiw HÄ^S^^^ zehnte Straße" vo^il^^t. — Bis «in!schließl'ich Montag geloM Äse Reprise'^des gxößben Filmes, dcr ^uv gegKen wurde: „Dtt Frau im Mond" zur- Vorfüihrung. Ueber diesen Film wurde seinerzeit soviel erzählt, daß es uunötig er--scheint, ihn nochmals hervorzuheben. Es st eine unerreichte Technik, ein fa^b^'lhnites Spiel und eine nervenzerpeitsilzeude Hauii- Tlfch Tennlsmeisterfchaft de» SSK. MaNbor Nach bemerkenswerten Ereiglmssen wurde gestern die bisher größte tis^tennisspert-lic^ Veranstaltung in unserer Stadt abgeschlossen. Auf den örei im Drairbad aus der MarBorer Insel herrvich gelegenen Plätzen kamen unter einer überaius namhaften Beteiligung daren. So lvar der Schütze des zweiten Treffers für Uruguay der knapp an der Linie stskjende Sportphotvgrapki. Außerdem ließen sich die uruguayischen Spieler zu zahlreichen Derb-lieiten und Jnfairnessen gegenüber den Gästen hinreißen, diese mit einer ganzen Reihe von.verletzten Spielern den Kwnpf zu Enlde führen mußten. : „Vdelmeifs Sanistag. i>en 2. A ig. um Uhr Vossl^^ersattlmlung im Hi'fsalon des ^sichs^iine?. Nach der Vers-immluncl ge-müt^'che — ?"nnwa. den Ananst an Il^iahriien Jubiläumsseierlichkeit d^s Nruderllubs .Po FreAag, den i'. Vugust lVM. Martborer Ie^tung" Äammer S0Z. run". Di« nöcheren Weisungeu erfolgen bei der Bollversammllmg. Der Nubvorsknvd. : Die SanMIchWi»v«rw Eberl« t«»t ge» »oedea. Gertrude Tderle, erste F«»u. welche den Kanal darchlschwommen hat, ist taub geworden. Die AerHte haben festg^ stellt, daß dlie Taubheit durch das allzu lange Schwimmen unld den stündigen Druck des Wassers gegen das Ohr hervorgerufen wurde. Kranttnpfieoe tm Sommer Die besonderen Aufgaben, die an die Krankenpflege im Gonnner gestellt wevden, ergeben sich vor allem aus der heißen Temperatur, die während dieser Jahreszeit meist herrscht. Der Kranke, der von den wärmenden Z^thüllen umgeben ist, leddet ganz besonders unter der Hitze, was noch gesteigert «vtrd, wenn es sich um einen Fi^rtranten hanidelit. Da ist also eine wichtige Aufgabe der Krankenpflege im Gommer, die Zimmertemperatur nach Mvglichkeit wedrig zu halten. IS bis 18 Grad CelfiuS wird tm allgen,einen als die normale Temperatur des Kran« ienzimmerS angesehen; wenn der jkranke Vieber hat, soll sie mi^glächst noch medriger sein. Die Ferrster zu schlitzen, um so die eindringend« WSrme ' abzusiperren, scllte man aber doch unterlassen, denn es ist N)ie' der wichtig, daß d^e Luft im Sipanle»-zimmer gut ist und stets erneurt wird. Das wird man tm Sommer kaum anders erreichen können, als wenn man dauernd daS s^ster offenhält. Der Arante darf alier nicht im Aug liegen. Man achte darauf, daß ebne dem Fenster gegenii^erttegende Tür nicht allzuoft geöffnet wivd. Gin oder Aweimal am Tage sollte nuln aber doch ei-mn LiuftKug durchs Zimmer gehen lassen, um die Luft gründlich zu erneuern. Wlih-rendldessen muß man aber den Kranken gut zudecken, auch über seinen Kopf ein Tuch Atehen. Oder aber man stellt eine Mni^che Wand vor da» Bett. Im allgemeinen wird man an ein Krankenzimmer die Forderindg stellen müssm, daß es sonnig sei. denn dt« Sonne ist ein äußerst wichtiger Heiilsaktvr und v«rinag oft bessere Wirkungen herbeiz-uführen, als alle anderen Medikament«, die der Arzt oer-schreilben kann. Im Sommer, wenn die Hij^ all^u groß ist, wird nian aber unter Umständen doch von der Eritlllung dieser Forderung absehen und das Nett des Kranken lisder in eiy Zimmer stellen, das nach Norden geiht, damit er nicht zu sehr unter der Hitze zu leiden habe. , Es gibt aber auch sonst noch verschiedene Mittel, um die Temperatur des Zimmers herunterzudrücken. Das Zimmer nruß wie-Erholt am Tage feucht gewischt werden, oor die Fenster kann man ins Wasser k^-tauchte u. nur ganz schwach auSqewundene Vaken hängen. Wasser verbraucht beim 'verdunsten W^me und verbreitet so eine an-genohnle Kühle. Wenn man Eis bekommen tann, dann ist eS auch sehr gut, dieses in W teln im Zimmer aufzustellen. Schließlich wird man auch immer Mlende M?tränke. «m besten Zitronenwasser bereit baben wüssen, um sie dem Kranken von Zeit zu Zeit reichen zu können. DKWlrlstka^nsmnzvonSlnala «»» »»»«»Nch« S«U« Der WirtschaftSkonferenz in Sinaia zwischen den mMnischen und den jugoslawisch Miylistern, die Mittwoch begonnen HÄ, wird ^itens der rumänischen Press« große Beachtung gewidmet. So brin^ „Avderul" einen längeren Artikel, worin e« heißt, daß der heutige Tag der Ankunft der jugoljiawischen Delega tion von größter WiMgkeit sei. Das Ausland zeige für diese Konferenz großes Interesse, wolle aber dieser Zuismnmenkunst polMsche Tendenz Auzu»ichr«iben. Die« ^ ein Irrtum, denn eS werden auf der Konferenz in Sinaia nur w i r t s ch a f t l i-cheFragen erörtert werden und praktische Mahnahmen getroffen, zwecks Lösung der allgemeinen Wirtschaftskrise. Auch d«r tschechoslvwaSiische Außenminister Dr. B e-n e S sei von Anfang an Über die Aktion genau unterrichtet gewesen. Der rumänische Finanzminister P o p o-viei erklärt, daß eS natürlich sei, daß die Agrarländer, welche die gleichen WirtschastS sorgen haben imd von l^r gleichen Wirtschaftskrise betrogen find, darüber beraten, eim Lösung dieser Krise »u finden wäre. Es müsse ein« Verständigung zwUche» den Agrarländern gefunden werden. Es sei keine Rede von einem Kampf der Agrarländer gegen die Industrieländer, im Verteil, man n>ünsche eine engere Zusammenarbeit mit den Industrieländern. Durch eine wirtschaftliche Sotjldarität der Agrarländer auf dem Kontinente könnte man der großen Idee des europäischen Staatenbundes näherkommen. Die Solidarität Europas Wiedrum bedeute keinerlei Eingriff gegen die übrigen Kontinente. Der Minister erklärte Weiter, die Lösung der Agrarkrise könne nicht durch Handelsverträge gefunden werden, da die Meistbe-günstigungSklaitfeln den iWekt der Han^ls-Verträge zu nicht« machen. ES müsse eine neu« Form zur Regelung des internationalen Andels und zur Rationaliifierung deS Warenaustausches zpnschen den Ländern gesucht wevden. Rumänien und I u-goslawien könmn ^tolz darauf sein, daß die Aestfetzung neuer Wirtschaftsformen von ihnen ausgeht, was die Konferenz non Sinaia zum Ziele habe. Daraus sei auch dasgroßeJnterefse erklärlich, wel-ches das AitSland dieser Konserenz widmet. X Z«r FDrder»»g tz«r vtft» «ch GemAe. O»sf«hr. Beograd, 30. Juli. Nach einer den Wirtschaftsorganisationen zugegangenen Verständigung findet am I. August d. I. in ^en Siäumlichkeiten des Instituts zur Förderung des Außenhandels eine Konferenz der Vertreter der Ausfuhr- und anderer Mrtscholftsorganisationi'n statt. Auf dieser Konferenz wird die Frage der Förderung der Ausfuhr des sugoslawischen Obstes und GemÄkes in Beratung genommen. X Jugofla«ische Srnteergebnisi«. Nach amtlicher Schätzung wird Heuer folgendes Ernteergebnis erwartet: Weizen 84.S3?^.A7l, Gerste 4,1S7.0l)9, Roggen 2,428.958, Hafer 3,213.978 und .f^lbfrucht 425.0S4 Meter-zentncr. Zum Vergleich die Zahlen von 1929: Weizen ?k,854.647, leerste 4.118.78!^, Roggen 3,tlX).2l)1, .Hafer 3,507.k79, ^lb-frncht 47t>.785. Oualitatiu ist die Ente Heuer b e s s e r, lvährend der Durchschnittsertrag geringer ist. Der Mebrcinbau hat zur Fvlge, daß der k^esaintertrag an Weizen Eine weitere Plage des Kranken^zimmers ini Konsmer, besonders auf dem Lande, sind die Fliegen. Sie suchen bi'^vnders süße Lek« kerbisien zu find?n. Den Krnnken, der bei seinem geschivächten Znstnnde leicht reizb.ir ist. macht e? nervös "nd iln^ednll^ig. .v der Kranke schläft, einen Vazevorhang !lb?r das Bett spannen. llnterwens nach Kanada ls englische Riesenluftschiff „R 100". größte der Welt, daö am 29. Juli mit ^7 !!v!'ann Besatzung und 7 englischen ^lug- sacli-ixrstiindigen an Bord seinen ersten Ozelinslng angetreten hat. Das Luftschiff soll am 1. Auguft Llanada erreichen. nur wenig geringer, an anderen Feldfrüch« ten höher ist als im Vorjahr. X ptiekU»«« 6«r wioilevisel»«» ei«r»u» lukr. Im ^an!»t .lunl 6 .l. 5in6 »U8 .lusu^ia-Wien 2H5S 'sonnen ?ier !m >Verto vmi 7Z.7 Millionen DinAr x^or^en. ?)ie5e /^enee decleutst einen erdebllckon l? it c k-x s n x «ler Xuskulir im VerilSltnI.«; ?.u öen örei vortierxedencten ö^onsten 40S7.Z 'sonnen im >Verte von 65.Z j^Ülionen. ^prü 4560.8 1'onnen. 77.5 Millionen unti 4K75.l 1'vnnen im ^erte von 5^.8 ^jttim»en Dinar. Lväciler ist sllerclinLS äie ^u^tukr im feder mit ?27Z l'omivn im >Vefte von 39.7 i^illlonon vinsr ico^esen. äer Xusiudr-lrsttuns 6e» vauiiol^eZ <109.8 Millionen vi-n»r) unä äe5 ^»ise» (SZ.Z). »teden äie Lier im .luni an äritter Stelle. X ^«««» um virä. ^ie au« kec)xrs^'irt5cknst5verkSnclen ?ur Stel-iunL^glime unteriireitet ^ir^. X farseruvU ju>ozl»vt»etiof v»riv«rll« Im «mtllcken ^«susben «jex k'orzt- unä Ker?ver1<5mini'iterium5 xvsr Zm ^ärr !. clie Ker?>»'orl<5.- und llüttenproclulctwn .lu«o5lsvjens um 5?tl « r ö v e r »l» im sei« den i^onst ^«'t)eiter unö Ls^ kesmte de^eiiSttirt . X Hilttslvuropilkeke» L»r>ortln»titut. Liner i^elönne su.«? Seosii-sci ruioixe wirä an msv-gebender 8te!Ie die Oründunx eine^ mittel europäisciien ^xportinztltuts ervo«en. Vie5e» Institut 5<»tl von .luiro^lsvien. Pumiinien. Polen und Untsrn «emelnsam errieiitet verden. Aul< WeN Zähne nlS Fetisch. Wie eine E. Th. A. Hoffuiannsche Gestalt mutet die sonderbare Figur des Millionär« Elvin B e n d l e Y auz Springfield in Missouri an. Bendley ivar eine zeillang Bankdirektor, zog sich aber bald aus dem öffentlichen Le^n zurück und lebte still n seiner Villa. Er richtet? in Lpringsield ..'ine Tanzschule für junge Mädchen und ein Seminar für Philosophie «in. Bendley hatte noch sonderbare Leidenschaft. Er studierte ^ahnheilkunde und liebte Zähne. Sobalid er eine Frau iah, die ihm gefiel, gab er sich für einen Zahnarzt aus und redete smriem Opfer ein, daß es einen schlechten Zahn hebe, den er gern unentgeltliich entfernen würde. Bendley ver stand es auch ta^ächlich, vollständig schmerz loS Zöchm zu o^rieren. Gr war bald im Be^ einer he.-rlichen Zahnkollektion, die mehrere hundert Exemplare zählte Er befaß Zähne von Opernprima^nnen. Halb- weltdamen, Millionärinnen und Tanzschülerinnen. Etnes Tages lernte der Sonderling die biidhülbsche Mildred Ra ck i n kennen. Er erklärte auch ihr, daß ein« Zahnoperatlon unausbleiblich sei. Die junge Dame zog over einen richtigen Zahnarzt zu Rate und e^r von ihm, daß der Zustand ihrer Zähne nichts zil wünschen ülbrig lasse. illS die Schöne dem vermeintlichen Zahnarzt diese Neuigkeit mitteilte, zog Bendlei eine Zange aus der Tasche und stürzte sich a.u^u5»cke1dunL des tropft)sren Sciiveike5, velelien Voresn? man deutlich vakrnimmt. sondern die lukt» kürmiee ^usdunstu-n« von Wsszertlüssislcel. ten ist vicdtixer. ver menseklicke XSrpei' destekt ZU ksst dreiviertel sus >Vssser. ^an nimmt SN. dag «in rrvsclisener binnen 24 Stunden durcli Xusdünstun? eis KUo Wasser» fliissiekeit verliert. d. 0>« der 'siers ln der deiSei, .kadreszeit Ist niekt nur ein I^rfordernis 5um Luten Qedeit^n der 'slere, sk>ndern »uck sitt» Ilciie pflicdt eines jeden 'slerkslters. Setian das I^itieid mit den uns umeekenden Qe. sciiöofen sollte uns versniassev. unseren Nsustleren vie Nund und Katze, 5ovl« de» 'sieren im Stall mekrmals am 'saee kriscdes >Vs8ser ru «eben und neben der 'srSnkun? »uci, das Kaden und I?eioleen der 'slere ?u desorxen. (Zoldfiscileläser und Voxielbauer stelle oder liSn^e man niclit in die Sonn«! l». 0«r Nol«ml«r»traued eixnet slck esn» besonders rur vepkianzcune von offenen in» industriellen ^nläxen. x. v. solcken. vo ei-ssnteile. Steine. Kretter. Sekutt und allerl^and ^dkallstoffe laeern. die ol)n« decicenäes Qrün dSvlict, ausseden vijrden. lnkol«« seiner jrro-Ken ^nspruclislosieireit und seines rascli«n VVaclistums ist er auc:li für Nüfe »edr e«. eienel. s>ie jetzt reitenden Leeren sind der (iesunddeit selir zuträslick und sollten nicdt so «erinL eescdiitzt Verden, vie dies oft ee-scliietit. i,. !>iou«»nptt»nruiiUeo von erdd»»r«a kann man jetzt vornelimen. vadei sind nur eut devurzelte Ausläufer zu verwenden: nie» msls teile man alte Stöcke, sle orreden kei-ne Vollernten. li. V«r«dt>n«en »>k »etiUlsead« di» im ^ussust vorirenommen Verden, 1isl)en vor den k'rlidsatirsveredluneen den Vorzue. dsk die I?eiser nocl, vor >Vinter anvaclisen und im k'rülijalir eelrrSktixt mit 'sried beirinnen können. k. ^er »oeb li^osenkatil anpflanzen viN. möee es jetzt tun. >Vird der l?osenkylil später »nxeptlanzt. so entviekelt er »eine I?o» sen nur uovollstjtlllllU, „Maril)or^r Zeikunfl^ 2VS. KMoß» l. ««»ch « Lj u!b!^». XV!e ^e? ^ekniiiä-wnkverew mtttsUt» vurriea w Äoa t«v ?«dru»r bis Xpri! ISZl) in Lurops 24V Nürspioiö «oszmät. von ävaen 90 eleen3 l?un«ltllnlckür5plele Le5clirieden vo^äen v»-ren: 6er l?e8t 5t»mlnt »us 6er >Voltlitvratul'. vis 8t0clce »iaä nur tl>r äen IZuaäkunIc -«» reesiteemackt vor6en. r. LI« tZG^KUov>tt 0rav,«ml»r I> v«i«r» Drei .lsdre vIU uv6 I? c> w; sie soU 10V di» 120 Ki!ov»tt detr»?en. Ol« Kosten 6«» 8«v6«n »ln6 »ut »iebon Millionen p«a«ü versn«c!U»«t. r. ll^o« »««nllni» »uvd Rut t«n»e ^«11« iAe Zen6unU 6er 3t»t>on ve?' 6en »eit elnllrer ?«it »ueli »ot 6er Zvi^etor« Welle «kertraeon. un6 -ver 6ureli 6en >2 KilovAtt stRrlcen Kur»vvl!«ns«n6er ? r » to Sm«r»I6o del I?am. 6or erst vor kurzem mit «rSüter I'eierliclilcsit elv»«veillt vdr6e« l»t. Bllcherfchau .?Aei«ee ^seiqcec d. ?i«iiO» »«» ?>u! Keller» »Veri»t»6t'>. l)A» ^nch«tt 6itz»»r k«wUi«ll»vit»etlrist. (Ver-lA« Viilu 0ptv. «or», Vre-I»» ^ ^«Wtztllet» 1.50 stillt vle6sr suk einer besöilrilelien D0t»s ??eil6e, t(«»v«il, Svevnune un6 ve» Iskruni! — Mer »le in scköner t'orm un6 in 6er rovl»t«n i^lSeliunT «edotea li»d«n viN. 6vr ireliv «i Paul X«ller3 iUuÄilertor netttekriit »vi« L«rTzta6t«i. dl. Vviiteed-Veeterrelclilseli« Ut«r»tur»«> »elilelite. Lin Nsn6duel» rvr QeseiilclltÄ 6e? 6sut»ellen vioktune kn ()e»terreiei,>vnr»rn. ^»el, f k<»«l un6 f Leiäler ksrausseeeden von Läu»r6 e»»tle. vrltter lSciiluL ) V»n6: lS4S—lSlS. 7. XdteNunU. >Vien 19Z0. Verl»«t. d«ekkan6luii« Lerl fromme, (!e»ell8eilatt m. l». prel» S 14.— 8.40). — vis vorlie-»«n6e 7. ^dtellun» 6«s >Veriro» be5eIlli«Lt 6l« Verstellung 6er vpoclle ISSS dl» IM) mit einem von ?^6oli l^ticko deilresteuorten L»»«z^ llder 6te »leden irollen Kealiztsn, mit 6«nea 6iv 6eut«vltS»t«rroteki»eI,e l^iteratur 6vs k»?»cdmSr» sdeinnel» »uk einen Oipkei 6vr Kunit eelanLt. I.eopol6 von Seciiar-i^asoell un6 Karl Lmll frenro» derleiien äen Osten. (Zslirien un6 6Ie vulrovin», ln 6en öeroied 6sr NeimateneAlllunx ein. l^u6MjR. Xn^vnsru der un6 Peter I^o»ve»er tülirin 6ie slpen i>«6i»el»o NeimkterÄililuni 6er Vollen6uv>r »u. /^»rie von Ldner-Lsctiendaeli «n6 fer-6ia»n6 von 8n«r. in «leielier >V«iso in >Vlea Seil 1. NuMk 1930. ^vt« w ß^Ulir«» I»«imi»ol», bieten (i««t»lten ». Probleme »u» 6er (ZrolZsts6t «v6 »us 6em Vorke. ^akob IuUu» V»v16 li»t »ick «leret als Provinzler mit 6em Problem 6er Oroll-»tV!en »li»elt>»n6«revZvtien. — ln ttin-»lelit rier >us»t»ttunr Leist äie vorlle»vn6e Xdteilune 6en»eldon Ll»»r»lcter vie 6is lkr voreuseelreossene». d. »8t. freaetscl VlSelrwla«. Ajionetsselirlkt ktlr l'erriiren un6 I'r»nil,Icu«treun6o. Vei^ s»«san»t»lt T'vrolls. Innsbruclc—>Vien—A/llln» cken. 52. ^stirk^sn«. Qsn-lSlirl« 8 3.—. 2.-. Neit 9. b. Ulbert ^ils^t: Kln^er eriiUl« tea. /Appenzeller ?eltllnix selireidt: >Ver sel» nen Kinäern eln Lucb «elienlren müodte. 6»» ilmon un»ul6rinsliel» neden 6om V«r»na»en 6io beste Xnloltuns ru keiner dlsturdood» soiitune. «emlltztieker erks»»uae »IltS«Iieli«r Vorilünlle un6 Lrlebnlsse ua6 «esteliertee ^U86rueIc8lSlllTlceit dloton »oll, 6er ssrelte »v »^ ?ü»t. >V»» Xln6er «r^iitllen II«. d. Die von p«ul Keller ll«r»usee?edene ll« iustrierte ^onatsseliritt »Vl« V«ri»<»6t« (Verls? >ViIt». Qottl. Koro, Vreslau l. ö^o-nstl. 1.50 I?i^.)! 6s, 1ulll>eit, etv ösn6 von über Ivo 8eiten. relek dedil6ert un6 mlt «l-ner falle von vettrkTen. I^omsnen ua6 Lr» -lllUuaseo von p«ul Keller» Vrunno Nsnn» >VittsIc, pslii Vusson, A4s» lunenlellvl. N»»« nsti feekner-I^lelim, Xltro6 i^snn», vsrds?» 8tarllo u. s. Lin- ua6 mel^rtsrdisse Kuostblßt^ ter »climüclcsn 6»s prSoktli« Neit. Oefsentliche «ersteiaernnal Wegen Ueberfiedlung werden im Berstsigerungtw^ am S. 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