emZELPRElS: wocbeflUf« 10 Rpl Saiustag-SoanuiK IQ Bpt snotlittrger 6ntnnB Amtlichst O r 9 p n des Sfiritchen Heimatbundet **• Oftdgasse Nr. 0, hcrnrulj 25-ö7, Erscheint wöchcntlich seclismal al3 Morgenzeituns (niit Ausnahme der bonn- u, ., r°' «b^s) tat »lif nqr ^ernrMt Feiertage). Bezugsp-eis (im voraus zahlbar) monatlich RM 2.10 einseht ZustelU W, 28-€7 weichbar. — Unverlangte Zuschnften werden nicht rückgesandt. — gebühr; bei Lieferung im Streifband zu?üglich Porto; bei Abholen in der (Je- Bti Aifra|to RflokpirtQ Mfgeit Posta^he^Vkflfitq Wi^ Nr. 54.60a. schäftsstellc RM 2.—. — Anzeigen- und Bezugsbeatellungen m der Verwaltung. ytr, 9H/aia_ JRor&urg q. b. g>roH, gam^tOfl/aoHntos, 6./?. jPwmber i04i 8i. Jobroong Im Uwehrfeuer zusammengebrochen Bolschewistisch« Mussenangriffe ohne Erfolg — Starker Einsatz der Luftwaffe im Kampfraum um Mosicau Nne sewiilisdie Sdiinsmiuste Britifch« Paniffffifummliiiifttii In Nordalrllia lariprangt AusdemFührerhauptquarticr, 5. Dezember. Das OtMrkomiiiando der Wehrmacht gibt bekannt: jn StfMialuiMt dir iMmI «rti^ute Angriffe des gescheitert. - Bei der pwehitüinü Ziele bi LMrtiigFßd wurden In einem MunItJonslatBff tMfke EiirtQifonffi um und ausgeoehnte Brände hervorgerufpii. NMh dtr fhioM «US tlfUHÜi »Ind dem Truppentransporter »StaNn« nq^h mohruf agdW MW||t|«(3he «tf deutsch-finnische Minen«perrfii gelaii* •iu OilKl fM A Trwpwiransporiw' von 3000 brt, ^In Dampfer voq 700 brt und ein «owMNH«! SfshiimoQt g««UPHeq, 8te<4ie VeHifind« dtr LuHwflfo führ« ten Im lUMachnltt der Front uwt In) KamfilraHm um AlmkJiu AniHne jM TnififienhartitattlkMiffeii und gungen des Pehidafi. Diu fk)w)|4s wHt-Itn h^f VtrUiMo und bllliten fine «riithfciie mm vm Gesohüt^en und fllifMim Mit frfpwilfih© Nachtan^ griffe dtr tu^liffe rightettn sich gog^ Moskau ufid Leninfrf4i In Nordafrika wi9W die deutsch-ltallMlli«ll^ Tnippiftn Verstösse lelndfi-cht Aufkllrangi&illf lurUelii Dgiff99M und ItaHenUiihe SturzkampflUegerver-blndf «erH>rengtan hrltlsdi« Panzeran-samüilung^n in dar südlichen Marmapca. Oü| Ntät wvf^vn Bombenvoiitretfer In rhiftMttjzpunkttn und auf Naphschtib-wfM des raindos im Rgum smi Baf ran^Mars« Matruk «rÄWt, fN tuMldiwifen lohoss^n douts^he Jäger sIeNn Mli^ Jagdfhixz^ge ab. Ein deutsches Vnierseebopt hc^cH^-diitt vor der Kllst» der Cyrenalka einen britisclien Zerstörer durch Torpedotref. fer. VnneMicli mirie dtr hiid in NWHt einem Bolichf^wi^ten ^ang der Einbruch in die deutsche Stellung Berlin. S, I)piö|iiher. Im Kanipijjebief südlich des Ladogs^ Sefs pnternaiimen die Uolsclicwisien arn 2. Dezcmbir verzweifelte Versuche, In dlf Steiluneen elne.s einzubrechen. Unter Zusammcnziohung aller verHi^aren Artillürio bereit tcten.sie ihren Oejienaiigriff vor, Der heftige Artilleriebescliuß ließ tlio deqt8<3hen InfanterUten erkc]iiiCfi, daß die Bojscliewlsten einen Angriff auf Uje dentschon Stolhingen planten. Noch während des boischesviMlschcii l'eucrs b^»pog(?n (jlß ÜöHli^hen Si)ldatcn ilirc Ah- wehrstelluügpn. Kury dar^itf griffen dip l^alüt^hcwi^tcn In breiten Weljen ^ie deutschen intan-teriestellung^ü aUi ^tii|t.sghc Ma- schinengeweh rfeupr. das heupf der (ie-welire und Qranatwerf^p rili grolle l-ük-ken In die bolschewustiüohe |nfa?iterie. Trota der schweren Verlitste, ^ie ijiti Bol6chewl«ten hatten. Hellen »ie Immer neue WejUn gegen das deut^clte ntfail* terlereglnient anrennen. Alle Angriffe braehen vor den deutschen Linien iiti|er schwersten Verlusten für die BoUch?-\\-'isten zusammen. VereinüBlte bolschewistische StroU-truws. die sich bis auf wenige Meter den deutsojien WiderKtatidsnestern und Söhützetilftohern nähern konnten, wutt dftti .)n de» deutschen Infanteristen mit HantlerRfiaten erlodict. f)er f^inbrnch hi cMe ^ti'lluiiMwU d'escs deul%'h iM Reo'i.'i nis gelang keinem einzicen Bolsehewlsteu. lollliampf ON>r im Hlonelar Par britische üegner abgeschossen H 0 m, 5, Dezeniber in Ergänzung <(uin Italienischen Wehr-mftchtterlcht yoin Mittwoch meldet pin Sontterberichterstattor de» Naghricnten-diensteB.Stef^nl; Die Eisenbaltnstrecke bei Marsa Ma-tiruk wurdQ mi^Sipherheit an verschiedenen Stelion unterbrochen, da die italienischen Kainpfflugzeggo ihren Angriff im Tiefflug durchführten und das helle MondHcht daa Ziel au3erordentllch erleichterte, Beim Rückflug, bei dem s;ch die italienischen Kampfflugzeuge infolge sehr ungünstiger Witterungsbeuingungen In ungefähr 100 Meter Höhe hallen mußten, kam es zum Kampf zwischen einem englischen jÄger und einem italienischen Kampfflugzeug, der sich über eine 100 Kilometer lange Flugstrecke hinzog. Schlieftllch gelang es dem italienischen MaschinengewehrschiUzen, den feindlichen Jäger, auf den durch einen Wolkenril^ das Moncilicbt fiel, ins Ziel zu bekommen und abzuschiessen. In Flammen gehüllt stürzte der Engländer ins Meer. SDIe QSafTrntot 6tr „gormoran ' Ei|i neuer gioler Napie der deutschen Sg^kriegfUhrun^^ Zu den großen NamCn der deutschen SeekriecfDh'ung in Übersee ist ein neuer getreten. Das siegreiche Seegefecht des deutschen Hiifskreiuers »Cormoran« vor der australischen Küste ist eine Waft'en-tat von durchaus einmalißcm Charakter, die dem Kommandanien des Schiffes und seiner tapferen Besatzun*; stolzesten Ruhm eingebracht hat. Bisher ist es noch niemals einem Hi.lskreuzer, der bis zum Ausbruch des Krieges alö Handelsscliitf fuhr und füi keine Kriugsaufgabe nur äußerlich umgcslallLt wiirue, möglich gewesen, einen modernen, mit sehweraler Artillerie bestückten und vielfach über- diest'i* Tatsaclie niciit nur Australien, sondern im ganzen Empire einen Schock ausgelöst hat, der tieti verantwortlichen Männern in London gerade gegenwärtig alles andere als angenehm ist. Der Nanie „Cornniraiu< isi dem deutschen Volk von einer über uie K^nze Frda verbreiteten An von ticluvimmvögeln be- eee^ Das Rilterkreuz lOr den Kommandüniün der „Cormofan" I-ührerhaiipliiu irtier, 5. Dezember Der Führer unil Oberste liefehlshaber leKtmcn (einJIich™ Krouzer 6loi;reichfn f"' if.iKie« Iin<< In Hlnoni Sh<'- Hüfskreuzcrs »Cormoran-ü hre- «o I! i i ^ ? i gattenkapitän Delniers d'ris Ritterkreui! ^e echt uen wanzcUtn (ieBiier w niu- terziikäinplen. daß er sch.iealicli | |,at bekannlllch vor elnintn Tagen ileii ntr (jesanilcn BesaUuna verloren mf auairalischtn Kreuzer „.Sydney« verseuki. Die »Cormoran«: ha dieses Wunder voll-, » ^_____ bracht. Wenn sie selbst bei Jicsein Kampfe gleichfalls schwerste Wunden k:innl. Lr palite ausgezeichnet zu dem davontrug und schließlich von ihrer tap-j llili^ivicu.:v.i. da aucli di.so».n feren Besatzung aufgegeben werden äußerer Bau genau wie bei dem Vogel mußte, so ist öieser Verlust der deutschen | Kornioran darauf angelegt war, , üie Kau-Kriegsmarine in keinem Falle mit dem der i inuskulaiur otiensichiluMi zur hrie.chle-englischen oder australischen Flotte zu rung des Festhaliens krältiger Fische zu iler imtcrstülzen.. Und uenn es m den deul- vergleichen. Im Qegenbatz zu ^Sydney« konnten die Deutschen in ihren Booten einen großen Teil der eigenen Besatzung bergen. Sie konnten darüber hmaus die rettende australische Küste er-re'chen und an Land gehen. Dies ist eine nicht weniger bedeutsame Leistung zähen deutt^chen Seeheidentums als der eirjentliche Kampf selbst. Und man versieht sehr wohl, daß die Hekannlcr't"»'^ iiitiitiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiniiiiiiuiiiiiiiiimM Kämpfe bei Bfr el Gobi InUnsiv» Ffu^rtütisik#!! In der Maimarlca Rom, 5. Dezember. Ppr italipriisehe Wehnnaclitsbericht vom Freitas: hat folgenden Wortlaut: Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekannt: i"i_!---= IfCHiS 'mm hr hnlfnikt kM»U/etu f iutr liMiaud BirAtrom uursbuh Kiflt: Archiv In iler Marmericu iiuenslvo Teiiuitä-tigkgit unserer Artillerie gegen Vertet-digungsstclk^n und motorisierte Mittel vor Tobmk. Beiderseitige Artilierietü- tigkeit an der Sollutn-Front, im Abschnitt von Bir cl Gobi westllcli \on Bardia sind noch örtliche Kämpfe im Gange. In der Nacht zum 4. Dezember warfen leindtich^ Flug/euge eineiü unserer Di' visionsiazarette in Brand und griffen es mit ihren Bordwaffen un. Englische Flotteneiiiheiten beschot»sen oh»»'' Wirkumi: einen Küstenahschnitt westifcii von Tobruk. Italieniscii-dentsche Luftverhände griffen im Qehiet südöstlich von Bir el Gobi trotz anhaltender und ungünstiger Wit-terungsverhöltnisse wiederholt leindii-Che Zusammenziehunffen von Truppen und mechanisierten Mitteln an. Ff]hritisciie Flugzeuge führten am gestrigen Nachmittafr einen Angriff auf die Stadt von Villa St. Giovanni (Provinz Reggio Calnhria) durch. Fs wurden Boniben abgeworfen und es erfolgten Beschiessiinr<'ßn durch Bordwafien, die iieine schweren Schiiden verursachten. Finige Personen wurden verwundet. Unsere .lagdliieger griffen softkrt ein und schössen drei der angreifenden Fhig-zeuge Hb. Fin ühcr!ehem*er Offizier wui^e gefanvenKenomnien. Unsere LuHw aHe griff die f luRStüt/.-pukte auf Malta an. sehen Handt)üchern uer Ornithologie, also der Voge,künde, heißt: .vDie KonnorancJ sind sehr gefräßige Vögel, die auch ziemlich große h-sclie heruntorwüigen und ocr iMScIieiei recht schädlich werden könnenso ist auch diese Charakterisiiic auf den Sicüier über aen Kreuzer :-Sydne\.......uhl anzuwenden. U^r ' ■'."^iische Kreuzer mit seinen 6S30 Tonnen, seinen 42 Offizieren, einer Be-Satzung von i>U3 Mann unu seiner Be-stückii'-.^ ein ungü^ohnlich fetter Hap-.. .li, der vun dem deutschen Sihiff mit besonderem Vergnügen ver&peisi wurue. Aber auch schon früher hatte die -Cormo-rauvx starken Appetit bewiesen wie uie h(die Zahl der von ihm auf seiner Kaper-lahrt durch die Wellmeere in die Tiefe geschickten feindliehen HandejsschiiiC eindeutig verrät. Was die Besatzunu eines deutsehen Hilfskreuzers wie der ' Cormoran - . d^^r oft viele .V^onate lanu einsam durch fernste Meere frihrt. an moralischer Kraft und soldatischer Disziplin aufbringen muß, um der Kintönigkeit und ilen inneren wie äußeren Gefahren dieses Lebens nicht zu erliegen, ist von der Heimat aus nur unvollkommen 7.U würdigen. Wir haben aus PK-Berichten. aber auch au^ Woihen-schauen bisweilen einice Strü,flichtcr c.icser militärischen Leistungen aufgenommen. die wohl bei iedem Deutschen den stärksten Eindruck hinterließen. Wir wissen deshalb auch, daß die Fahrten dieser H Ifskrcuzer keineswegs die Aufgabe haben. Kämpfe mit starken oder gar üherlegcnen stärkeren Gegnern heraufzubeschwören. Der eigentliche Sinn ihrer Tätigkeit besteht vielmehr darin, bliizartiu unu überraschend in der Nähe uicht ger Schiffswcge aufiutauchcn, einsam fahrende Dampfer, die wichtiges AAaferial für d="n Gecner befördern, anzuhalten. /n durch-uc'i'.Mi und na h u>n gcll'-Mulen B'^^iinrnung^Mi g^^g 'b^'nenf Iis 'U versenken. .Mlein sehnn il'ese mi'i'äri-schen l.eistung«'n genüg? n, um im Fahr- Seife ? »Mar1>urjrer Zeffnnff« nwemtier Wamme r 311/31^ lenprograinm der lemdlchcn SchHfc stärkste Unruhe auszulösen. Wenn ir-Kenuwo ein feindlicher Hillskreuzer gemeldet ist. schlafen die anderen Schilfe einen ßroßen Bogen um das gefährdete Gebiet, üleichzeitiir müssen Verfolner auf die Spur aes gesuchten Gegners gesetzt werden. Iis wurden also wichtige feindliche Schiffe von anderen Aufgaben abgezogen. Trotzdem ist es natürlich immer wieüer vorgekommen, daß Hilfskreuzer, die sehr lange unterwegs waren, von ihren Verfolgern eingeholt und gestellt wurden oder auch nur zufällig mit überlegenen feindlichen Streitkräften zusammenstießen. In diesen Fällen ergaben sich für den Hilfskreuzer, der allein schon dadurch, daß er nicht gepanzert ist, jedem Kriegsschiff an Stärke der Bewaffnung nachsteht, große Schwierigkeiten, Wenn es ihm nicht gelmgt auszuweichen oder vielleicht oank größerer Schnelligkeit sich vom Gegner zu lösen, ist seine Vernichtung meist wahrscheinlich. Alle diese üblichen Annahmen und Voraussetzungen sind jetzt auf einmal durch die Tat c'.er »Cormoran« außer Kurs gesetzt worden. Das durchaus Unwahrscheinliche geschah: in einem Seegefecht zwischen modernstem Kreuzer ii:ici einem Hilfskreuzer hlie!) nicht der ers!cre. sondern der letztere Sieger. Das artilleristische Können und die hervor-J.'igcnc'.c Durchschlagskraft der deutschen >*''aff(Mi triumphierten auch hei dieser Begegnung über den weit überlegenen Gegner. Von der »Svdnev« blieb keine Spur. Der Ruhm der »Cormornnri-tische Versorjjungsschiffahrt und im Mit-telnieerrauni ihre Überlegenheit in» An-^^ri^r und Abwehr. Während die Angriffe der britischen Luftwaffe gegen das Reich, an der Ka-iialküste und gegen Norwegen viel "seltener als in den vorhergegangenen Monaten erfolgten, griffen die deutschen Kampfflugzeuge die Mäfen und Versorgungsbetriebe der britischen Insel jede Nacht und oft auch bei Tage an. Sie zerstörten i^wei Hüchofenwerke ini Räume von Middlesborough und trafen ein In- dustriewerk in Schottland besonders schwer. Falmouth wurde zweimal bluic ernstliche Wirkung zu erzielen. Ein Schuß ging zwar durch die Fläche, aber das war alles. Dagegen waren die Erfolge der beiden restlichen Maschinen sdion etwas anders, Leutnant H. erledigte mit seinen Bmnben eine Trifppenkolonne, die längs einer Bahnlinie dahinzog, und vor dem anfliegenden Vogel, der plötzlich in einen. Wolkenloch erschien, nicht mehr Deckung nehmen konnte. Die schwreen Brocken taten canzc Arbeit, Pin Hap:el blühender Eisenteile sprühte aus den Sprcßtrichf^rn und überstreute im weiten Umkreis die Straße und die anliegenden Felder. Was In ihrem Wirkungs-berelch lag, war erledigt. Das zeigte sich auch bei dem Zug. den Oberfeldwebel W. angriff. Die haargenau neben dem unter Damp^ stehenden Zug cingchau- ene Bonibcnreihe verniclitcte und erledigte eine ffanze Anzahl von Waugons, so daß es auch hier nichts mehr mit dem Ausreil.len war. So wirkte ein einziger Angriff von vier Maschinen. ^ Ununterbroclien aber sind deutsche Kam-pf- und Stur/,kanipff!iik'zcii^c im Einsatz! Tod und Verniclitun«: ist ilire Saat, demoralisierend die Wirkung dieser AnRriffe auf den in seiner letzten Widcrstan-dskraft erschütterten Feind. Kriegsberichter J. Schulzc (PK) VenUchter Rrlegsplan Roosevetts Inthüllung «Inig^r USA-Blätt«r Rraita«, den 28. Novembor: Die Staait^- manner dor Lander des Antikomintern-paiktes beim Führer in Sonderaudienven. BeweR:tes Weltccho der Berliner Manifestation der antibolschewistischen Front. — Staatsbegräbnis für Deutschlands größten Flieger Oiberst Werner Mölders in Anwesenheit des Führers. — Drei brrtische U-Booite Im Mittelmeer versenkt. Santstag, den 29. November: Deutsche SeekrieffserfolKe im Kanal; ein britisches Schnellboot versenkt und Kwei weitere so schwer beschädigt, daß mit ihrem Verlust zu rechnen ist. — Neue Fortschritte im Angriff auf Moskau. Sonntag, den 30. November: Sov»*jc-tisciie Massenunxriffe bei Rosto^v und im Donezbogen mit sch\versten Feind-yerlusten abgewiesen. — Britenkreuzer im Mittelmeer von italienischen Torpedoflugzeugen angegriffen und durch Torpedotreffer schwer beschädigt. —• Reichsorganisationsleiter Dr. Lcy übergibt den Reichsgau Kärnten an Gauleiter Dr, Rainer. Montag, den 1. Dezember; >Wir können, müssen und werden siegen!« erklärte Reichspropagandaminister Dr. Goebbels in einem im Rahmen der Deutschen Akademie in Berlin gehaltenen Lagebericht. — Zusanimenkiwift des Reiclismarschalis Höring mit Marschall i^etain in St. FlOirentin-Vergingny. — Kardien wieder mit Finnland vereiiTigt. Dienstag, den 2. Dezember: Tiefer Einbrucli in das Moskauer \erteidi-gungssysiein. — (iefangcne in I Nordafrika. — Im Monat November 4M feindliche Handelsschiffe mit zusammen Z31.870 brt auf den (irund geschickt. — Britischer Krei^^er auf der Höiie von Tobruk von itiilienischen Torpedoflug-zeug'en versenkt. Mittwoch, den .1. Dezember: tiiniiia-lige und rulitnvolle W'affentat des deutschen Hilfskreii/ers »Cornioran« vor der austraHschcn Kii^te; australischer Kreuzer »Sydney« mit der gesainten Besatzung versenkt. -- Neuseeländische Division in der .Marniarica aufgerieben. Donnerstag, den Dezember; Kricgs-iiafen Hangö im Finnischen Meerbusen von den Finnen genommen. — Kühnes Husarenstück der deutsclieii Kriegsmarine; L^00^) brt SoVk*jettransj>orter init riOfWl Bolschewisten von SO deutschen Seeleuten aufgebracht. — Zwei britische Schnellboot und ein Kanoncnbwit im Kanal vcrseiiJu. Newyork, 5. Dezember. Amerikanische Blätter enthüllen in einem Coipyrlght-Artikel einen vertraulichen Bericht, der auf Weisung Roose-velts vom gemeinsamen Oberkomando der Armee und Marine angefertigt worden sei und ein Expeditionskorps von fünf Millionen Mann gegen Europa sowie (iesamtstreitkräfte von zehn Millionen Mann vorsehe. Der Bericht führt aus, daß Deutschland und seine eurwischen Trabanten von den jetzt gegen sie kännpfendeu europäischen Mächten nicht besiegt werden könivteti. Daher müsse, falls Deutschland besiegt werden solle, Amerika in den Krieg eintreten und einen Teil seiner Streitkräfte im Ostatlantik. In Eu- ropa und in Afrika offensiv einsetzen, W43 ist bestimmt als Datum des Beginnes eines gewaltigen Endkampfes seitens der amerikanischen Landstreitkräfte in Europa. Der Bericht, der vom September 1941 datiert ist, berechnet die Rüstungskosten bis 1. Juli 104i auf 110 Milliarden Dollar. Ein Jahr danach werde der sogenamitc Endkampf beginnen. Der Bericlit des gemeinsamen Oher-konunandos wurde angefertigt auf (irund eines Briefes, den Roosevelt am 'J. Juli 1041 an Stitnson richtete. Der Brief, der vom II. September 1^41 datiert und im Vo^ltext abgedruckt ist, verlangt die Aufstellung der gesamten Rüstung, die »nötig ist. um unsere potentiellen Fehide zu besiegen«. GrossknadgebDiii von 200.000 KroalH in Buenos Aires Telegramm Wechsel zwischen kroatischem Staatsführer und Stidamerlka-Kroaten A R r a m , 5. Dezember. Mehr als 2Ü0.U0 Kroaten aus den süd-nmerikaiiibchen Staaten hatten sich vor kurzem In Buenos Aires zu einer großen Kundgebung versammelt, auf der sie die Gründung aes unabhängigen kroatischen Staates begeistert begrüßten. An oen kroatischen Staatsführer sandten sie nach Abschluß des Kongresses foltende Depesche: X'Die hier versammelten 200.000 Kroaten Süunmerikas begrüßen Sic als Befreier und erklären s'ch bereit, Ihnen zum Wohle Kroatiens zu foleen.« In seinem Antworttelciiramm dankte der kroatische Staatsführer für die ürüüe. die er als neuen Ausdruck des nationalen Bewußtseins der amerikanischen Kroaten bezeichnet. Er sei überzeugt, daß sie auch weiterhin bereit seien, für die Unabhängigkeit ihrer kroatischen Hei-niat auch Opfer auf sich zu nehmen. Die kroatische Fresse kommentiert die Kunoftebung der Südamerika-Kroaten lebhaft und sieht in ihr t'inen neuerlichen Beweis dafür, daß die Augen der im Auslanüe lebenden Kroaten unbeirrt auf ihr altes und nunmehr befreites Vaterland gerichtet seien, Uber ilessen Fortschritt, Festigung und Aufl^au sie sich freuen. Alle Verleugnungen der iugos'a-wischen Em'grantencllque hütten den klaren Bl'ck dieser Kroaten für einen nationalen Erfolg, den das Befreiungswerk des kroatischen Staatsführers darstellte, nicht trüben können, sondern erst reclit ihre Verbundenheit mit der Heimat gestärkt. h ieiiek FitiKianü kann Deutschland nicht schla-I Ken. Der kaiiacliscltc Abgeordnete Ober-(leutnaiit rvcw. der sich zu Agitationszwek-j keil in Ne\vv()rk aiifiiält, erklärte in einer Rede, die \'erciMi};tcii Staaten tniißteu in den Krieg eintreten, du England nicht in der l äge .sei, seihst mit Hilfe der Sowjets, der Dominien und der USA-Hilfe an Munition und Lebeiisniitteln Deutschland zu schlagen, OregorlanlRciier Kaluiider in Kroatlea. Mit Wirkung: vom \x Dezember wird der Juli-önisehe Kalender Im gesamten kroatischen Il()lieilsi:i?hit't aufgehoben. Nur der Gregorianische Kalender iL'zciiibcr. Am Vürinitta;^ crklaiiK^ii in der schiicnien tiurjjiKapellc uo-iötMcne Küiii-püsii.oncn, von den Vvicnci bänKtTknaucii umt'r Ferdinand üioli-manns Leitung. Uii zeigie sicii an einem kleinen AuäscMnitt. musikalisch von den herb konturierenden Knabenstimmen. üie lintwicklunii von der volks-tüniheh schlichten Saizbuiner KronunjiS-niesse über das schone Laudaie Dominum für einen Solosopran und Chor zu^ der tief ergreifenden Verklärung des Schmerzes im Ave Verum, auf dem schon uer Schatten des eigenen Todesiahres Mozarts liegt. Kaum war dann nachmittags der ehrende Gedenkakt Reichsminivsters Dr. Goebbels verklungen, da führte das Salzburger JVlozarteuni-Quartett- im VVinter-palais des Prinzen Eugen noch einmal in Uie intime Welt der Kammermusik. Und auch hier wurden die Hörer zuinnerst berührt von der Spannweite eines Geistes, dt'r von der musizierseügen Laune des Siebzehnjährigen im Rs-dur-Quartett hin-finclet zu den düsteren Gedanken des d-mo!l-Quartetts und den herben Spannungen des sogenannten Dissonanzen-Quartetts (C-dur). Aber wie Dr. Goebbels auf Mozarts Kunst den Satz anwandte: »Deutsch sein, heißt klar sein«, so hat Mozart das bedrängende Chaos mit der Kraft des inneren Überwinders in die befreiende Form des geläuterten Kunstwerkes gebannt So weni^r an d'e-ser Musik — nach crer FeststnUun"' des Ministers — irgend etwas »historisch« wirkt. bedcutsnfii war h'er d'e hisM-rische Tiefenner'^nckt'vc des ra'ntienden Raumes. Di« weltüberwindende Mozari-Musik floß silberhell uurcb den schweren. prunkvoll vergo deten Barock in den Zimmern des Prinz-Eugen-Palais und flutete wje eine späte, sinnbildhafte Huldigung hinüber in das geöffnete Sterbezimmer lies Prinzen Eugen, des »edlen Ritters« für des Reiches Herrlichkeit. Eine Stunde später. Und wieder kündete ein »letztes Werk« von dem Höhenflug eines Frühvollendeten; »Die Zauber-f.öte«. Gustav Grüncigens und Traugott Müller haben ihre vielbesprochene Berliner Inszenierung auf die Wiener Staatsoper übertragen imd mit einer pastellartig leichten schauspielhaft aufgelockerten bild- und bewegungsmäßigen Darstellung dem Genius loci der Wiener »Maschinen-Komödie« ihre Reverenz erwiesen auf dem Boden, aus dessen Mimus sie als reinste Vergeistigung eingeborener Krdfte entstand. Zugleich abei- haben die Künstler der Szene allen schweren, weltanschatil'ch problematischen Pomp von c'er Bühne entfernt und in einer nahezu ze'tlosen Form den Raum füf die SeelenkraFt der immer Gültip^en Musik geöffnet. Von Hans Knanpertsbu«ch breit und ausdnirksvoll geleitet, mit ers'en Berlinpf und Wiener Sän^^ern in den Hauptrollen, bracht#» cVr Tetzte Oo€rn-"^bend der Woznrf-W^ichen e'nem au?' Vertretern "fast aller europ^is^'hpn Län-f^ern ^nsDtnmeno'eso^ztpn Hö»'prkr^'se 7um Bon'iiRfcnin wn«: Onpr bn- '^f'iltot' Un«! (iin Fr- Ni<"'onn'«?inr»'Sp'r''<; i»nr? no'' fvnnrnn VtilfiirniPn«:r'^''nH rf!-« --lo«; T }(y| Hitrrh'ittpnen f^f"" Tnii?>nnps Tproh? Leopold Mozart und seine Zeilgenossei Kammermusik im Rittersaal der Hofburg Wien, 4. Dezember Soviele Dirigenten, in soviel künstlerischen Temperamenten bricht sich das Licht der Alozartschen Musik, sovielmal erleben wir einen anderen Mozart und fühlen mit Staunen und innerer Freude, wie diese Musik in tausend Farben zu strahlen fähig ist. Welch ein unendlicher Reichtum des Geistes für den, der in die Tiefe schauen will... Allzu leicht ist man geneigt, Leben tmd Werk eines Genies als eine in einsamer Größe sich erhebende Unfaßbarkeit zu betrachten, und vergißt darüber die vielfache Verbundenheit des so fBewunderten mit allem geistigen und materiellen Leben seiner Zeit, vergißt, daß auch das Genie nichts aus dem Nichts, sondern aus einer Gemeinsamkeit der Geister und menschlichen Beziehungen schaffen muß. So war gerade diese Kammermusik, die Werke vor und um Mozart zu Gehör brachte, ein ganz besonderes Erlebnis. Man lernte dabei verstehen, daß aus der Vielfalt des gewaltigen Schaffens eines Genies für dessen Zeitgenossen, die ja kaum ahnen können, wohin eine künstlerische Entwicklung im großen führen will, dieses Genie nicht mit solch bezwingender Deutlichkeit hervorragen kann wie für die nachgeborenen Geschlechter, die den nötigen Abstand zur Betrachtung haben. In der Sinfonia von Leopold Mozart, Wolfgangs Vater, allerdings wurde "auf eine sinnfällige Weise der wesentliche Unterschied zwischen Genie und Talent klar; hingegen war das Trio von Johann Stamitz von sehr starker Eindruckskraft und man versteht, daß Mozart in Mannheim um unendlich fruchtbare Anregungen reicher werden konnte. Ander Grenze von Barock imd Klassik steht das Cello-konzert voti Matthias Georg Monn, nicht überwältigend originell, doch von solidem und lebendigem Musikantentum erfüllt, das in der Behandlung des Soloinstruments schon vorwärtsweisende Wege geht. Voll übersprudelnder Laune, scharfen Rhythmisierungen und prägnanten Einfällen die Ouverture von Karl Dittersdorf, dem Zeitgenossen Mozarts, von dem man nach diesem Werk ohneweiters ver- steht, daß er einer der beliebtesten Komponisten seiner Zeit war. Unbekümmert um letzte Formulierungen musiziert er drauflos, sich und den Hörern zur Freude, ohne die dem Zeitgenossen meist nicht leicht verständliche endgültige Formung, die erst künftige Zeiten als Größe erkennen kann. Das merkwürdigste Werk von wirklich eigenartig packender Wirkung bot den Abschluß,, die Sinfoiiia des Wiener Meisters O. Chr. Wagenseil (1715— 1777). Eine durchäus ei gen gestaltete Verwebung von heroischen Zügen des Barock mit stark vorweisenden romantischen Elementen, so die groß aufgebauten Unisonostellen im rhapsodischen Stil im Mittelsatz, ein unverkennbarer Wiener Lokalton in den Ecksätzen, der dem Werk schon die typischen Ausdruckselemente der eigentlichen Wiener Klassik verleiht, machte es auch jetzt, r^ach fast zwei Jährhunderten zum starken Eindruck. Waren all diese Werke Beispiele aus einer blühenden, weitumfassenden Musiktradition der Mozartzeit, so zeigten in verwandtem Geiste, in ausgewogenem und doch musikantisch erfülltem Spiel, die Ausführenden, das Kammerorch^ster der Wiener Philharmoniker, mit ihrem Leiter Leopold Ludwig und dem ausgezeichneten Solocellisten Richard Krötschak, daß auch noch.heute, die gleiche klassische Wiener Tradition so lebendig Ist wie vor L50 Jahren. Und im besonderen erwies sich die umfassende Höhe eines Klangkörpers, wie es die Philharmonilf Copyrijtht by Verlag Kiiorr & NItIIi. Münclicn IWO ('•> »Ray bittet Sie zu sich«, sagte Mike O'Dwer und trat auf Betjes Terrasse. Mit unwillkürlicher Gebärde legte Betje schützend den Arm über ihren Schreibblock. »Schon fleißig?« lachte der Ire. »Gehen Sie immer so scharf ran mit Ihrer Arbeit? Sie wissen doch noch gar nichts —« »Jeder muß seine Arbeit auf seine Art tun«, antwortete sie spröde, warf einen kurzen Blick auf das Geschriebene und zerriß es in kleine Fetzen. »So geht's nicht«, murmelte sie. »Wirkt zu unglaub-liaft.« »Mhm«, irvaclrte Mike weise. vAber wie ist es nun mit Ray?« »Macht er sich eigentlich immier so rar?« fragte sie und griff oixinertd In ihre blonde Mähne. »Neulich wollte er brennend gern mit mir Go'li spielen; Wie ist's damit?« »Das hat er wohl nur so gesagt. Er hat nie Zeit. Sogar den Betrieb hier überläßt er weitgehend mir.« Der Ire schien darauf sehr stolz zu sein. »Er hat mehr und anderes zu denken und zu planen.« ->Kann ich mir vorstellen«, sagte sie trocken. »Gar nichts können Sie sich vorstellen«, fuhr er sie hitzig an. Auf ihr erstauntes Gesicht hin nahm er, sich zusammen. »Entschuldigen Sie. Aber ich vertrag's schlecht, wenn man so von oben herab über ihn redet« S^e zuckte die Achseln, stand auf und folgte ihm. Er führte sie zu einer Tflr, öffnete und ließ sie eintreten, ohne zu folgen. ■r "Jummer .111'312 »MarKursfer Zeitiinsc* ^./7. Dezember Seite 5 Das sind unsere wehrhaften Gottscheer Wl« •In« deutsche Volksinsel sich lur Heimkehr ins grosse Vaterland bereitet hat Unsere wehrhaften CjDttscheer! Nim werden sie \virklich bald unsL-r sein, im vollen Sinn des Wortes. Dieselben Grenzen werden sie und uns umschließen, sie kehren ja heim in das große deutsche Vaterland, das sie vor 600 Jahren verlassen haben. Und wehrhaft sind sie immer gewesen. Losgelöst von der alten Heimat und auf sich selbst gestellt, mußten sie wehrhaft sein. »Des Landes Schildwach« hat schon vor einem Vierteljahrtausend Valvasor, der große Geschichtsschreiber Krains, die Gottscheer genannt. Mit solchem Ehrennamen wollte er ihre oft und oft bewiesene Tapferkeit, ihren zähen Verteidigungswillen und ihren Lebensmut kennzeichnen. Und bis in die Gegenwart hinein sind sie geblieben, was sie immer waren: deutsch und wehrhaft — im Krieg und Frieden. Denn auch ihr Friede war ein Kampf. Wenn sie sich und ihr Volkstum bewahren und behaupten wollten, mußten sie kämpfen. Es war das ein harter und böser Kampf, der den Einsatz aller Kräfte und unendlich viel Ausdauer erforderte. Durch volle zwei Jahrhunderte haben die Gottscheer die von Bosnieif herauf einfallenden Türken abgewehrt. Lieder, Märchen und Sagen erzählen noch heute von diesen Kämpfen. Noch stehen im Gott-scheerland die Überreste der Wehrbauten, der Tabore, die Zufluchtsstätten waren in jenen Zeiten. Gegen Ende des Mittelalters kam dann fremdvölkischer Adel, der das Volk ausplünderte. Er wurde verjagt. Im Jahre 1515 brach hier der Bauernkrieg aus, er war eine Auflehnung gegen die drückende Adelsgewalt. Und wenn später die Zeiten ruhiger wurden und die Bevölkerung sich mehrte, gab es Hunger und Not; denn das karge karstige Land konnte die Menschen nicht ernähren. Während der napoleonischen Herrschaft erhoben sich die Gottscheer gegen den Korsen. So gab es immer wieder Kampf in jeglicher Gestalt, bis dann der Jugoslawische Staat das Deutschtum der Gottscheer zu vernichten suchte. Zuletzt haben die Gottscheer zu den heurigen Ostern gezeigt, wie wehrhaft sie sind. Mit" dem sicheren Zukunftswissen, dem geschärften Ahnungsvermögen einer so lange Zeit mitten in fremder und feindlicher Welt stehenden Gemeinschaft sa- üas Deutschlandlied auf dum Gottscheer Hauptplatz hen sie den» Kommenden voll Zuversicht entgegen und bereiteten sich vor — zur Heimkehr. Alle ihre Männer bis zu fünfzig Jahren haben die Gottscheer in Wehrstürme zusammengefaßt und geschult. Nichts sollte sie überraschen, in Ehren wollten sie bestehen. Getarnt gegen die Behörden eines Staates, der den Gott-scheern nichts als Haß, Unterdrückung und Verfolgung brachte, getarnt gegen die Spitzel dieses Staates, wurde eine gewaltige Organisationsarbeit vollendet, die sich auf die ganze Volksgruppe erstreckte. Hinter verschlossenen Türen mußte beraten werden und geübt wurden die Mannschaften draußen in den W\'il-dern, bei Nacht und Regen. Und als die Stunde der lilntscheldung endlich kam, wurde sie lür die Gottscheer zu einer stolzen Probe der Bewährung. Schlagartig standen die (H)ttscheer Stürme auf und verjagteti den letzten Rest der serbischen Machthaber, säuberten das Land, verteidigten ihre Frauen und Kinder und das, was sie durch sechs Jahrhunderte Heimat nannten. Wohl ging dieser letzte Kampf nicht ohne Blutopfer zu linde. Vier Männer fielen in selbstloser Pflichterfüllung für die Ihren. Aber unendlich viel Not und Elend war in diesen schweren Tagen den Gottscheern erspart geblieben .. . Frei flatterte nun die Fahne des Führers über Stadt und Land, jubelnd begrüßt von iung und alt. Zu Tausenden strömten die Gott- scheer jetzt /.iisainnieii, ihre Stürme uml die Jugenil marschierten auf zu dem schönsten aller l'este, die das Gottscheer-land je erlebte, zu dem Test der Freiheit fiir immer. Wie zum Schwur hoben sich die Hände, und während den Menschen die Träneil der endlich ertül!-ten grolkn, heißen Sehnsucht und des (ilücks über ilie Wiingcn rollten, erklang das Deutschlandlied. Immer >vieder: Deutschtand, Deutschland über alles! Nun hat der Führer seine Gottscheer heim ins Reich gerufen, und sie folgen freudigen Herzens diesem Ruf, der ihnen zugleich die ehrenvolle Aufgabe zuweist, des Reiches Schildwache zu sein ai. der Grenze im Südosten. Appell der Formationen Sturm Ii — Mitterdorf Eilte erhebende Morgetifeier in Uottschee Uililer. JukoJ Uuriiiii, Baucnipaar am (irahe des von den Sorl>on ermorücteii Sohnes Sette 6 »Marburi^er ZeitimK« 6./?. Dezember Nummer 31 \16\jL AUS STADT UND LAND Die Horte voh Rann—eine germanlsclie firenzwachl Ein fast «ndcrthalb Jahrtausend altes geschichtliche« Denkmal an der SUdostgienze uoseres Reiches Durch Opfer lum Sieg Zum Opfersonntag am 7. Dezember Mit offenem Neid und stiller Bewundc» rung sehen die Gegner des Reiches schon immer auf die nicht mehr übcrbietbarsii Ergebnisse des Winterhilfswerkes, die von Jahr zu Jahr in steiler Kurve anstiegen und besonders in den Kriegsiahren als freiwilliges und eindeutiges Bekenntnis des gesamten deutschen Volkes zu Führer und Volk gewertet werden mußten. Denn nur durch das Opfern und Geben aller Schichten des deutschen Volkes konnten derartige Betrdgc aufgebracht werden. Das Kriegswinterhilfswcrk bildet so auch einen klaren Bewe's der engen Verbundenheit zwischen Führung und Volk, ein freudiges Ja zu allen Taten des Führers und gleichzeitig eine Dankesnote an i alle Soldaten der Front. ' Als in der Üntersteieriiiark das Kriegs-! winterliilfswerk mit der Reichsstraßen-sammlung am 25. und 26. Oktober seine Tätigkeit aufnahm, zeigten die Unterstel-rer, daß sie Sinn und Zweck dieser grftfi-tcn sozialen Aktion voll erfaßt haben. Gern und reichlich wurde gegeben, keiner blieb abseits stehen. Konnte doch die Unterstel-ermark durch ihr Opfern gleichzeitig wenigstens symbolisch Ihren Dank für die BHreiung abstatten. Die Gebefreudigkeit bekundete sich auch anläßlich des ersten Opfersonntags am 9. November sowie bei der zweiten in der Untersteiermark durchgeführten Reichsstraßensammlung am 15. November. Rund 550.000 Reichsmark betrügt das vorläufige F,rgebnis der drei bisher durchgeführten SnmmlunKcn. Hin Betrag, dessen Größe nur ein Kenner der Unlerstcier-mark richtig einschätzen kann, der mit dem vom früheren Regime absichtlich wirtschaftlich vernachlässigten und ausgeplünderten Gebiet vertraut ist. Sonnlag, den 7. Dezember findet der /weile Opfersonntag statt. Auch diesmal wird jeder Haushalt nach Kräften mitwirken und den Sammlern gern sein Opfer überreichen. So trügt auch die Unterstelermart:, wieder aufgenommen in das große Deutsche Reich, bei. um durch Opfer zu vollenden. WPS die blanke Waffe erzwungen hat. Verlang«! Überall dl« „MARIURGIR ZEITUNG" Diu Ansicdluiiii: deutscher Bauern aus dem (lottsdieer Land bei Rann a. d. Save ruft die KrinnerunR wach au Kerniani-sche Bauernkricser, die vor rund 140Ü Jahren hier an einem der wichtijisteu Völkertore Kuropas, an der Pforte von Rann. Grenzwaoht hielten. Hier verlalit die alte aus dem Völkerrcservolr Ruro-pa.s. aus der paniionischen Tiefebene kommende und nach Italien weiterführende VölkerstraÜc das Savetal, um die breite Gurkebene hinauf guer durch Un-tcrkrain nach Süden zu ziehen. Daß diese Straße schon in vor^e-schlchtlicher Zeit eine wichtige R<>He spielte, beweisen die zalilreichen uralten Rlnffwälle und Cirabhüßel. die sie bejjlei-ten. im Norden beherrscht der liallstätti-sche Ringwall ani Loibenberii weithin die Rhene, während etwas südwestlich von Rann, unmittelbar über der Munkendorfer OurkbrUckc auf einem etwa zehn Meter hohen, zum Fluß steil abfallenden Plateau eine ausRedehnte BefestiKunjrs-anlajte den unmittelbaren ÜberRang über die Ourk beherrscht. Die Reste dieser Befcstij^uneen sind schon lanxe bekannt und die hier ackernden Bauern haben schon manche antike Inschrift gefunden oder die schön behauenen Quadern zum Bau ihrer Mauser verwendet. Die Grabungen, die ich vor mehreren Jahren auf dem Bur^stall von Munkendorf—Groili-Malenitz unternommen habe, haben denn auch alle Hrwartunuen über-troffeii. In den luitersten Schichten fanden sich noch die Reste der vorgeschichtlichen BefestijfunKsanlaKC. des liallstätti-sclien Rinjjwalles. Die Technik war damals noch recht cinfacli. Aus y:rolien Findlingen, Steinblöcken, wie man sie in der Umffebunti ohne v!elc Mühe auflesen konnte, wurde ein Wall errichtet und mit Lehm und Holzpfosten verstärkt. Hall er trotzdem viele Jahrhunderte Iiindurcli gehalten hat, beweisen ähnliche Anlagen an anderen Orten, die noch heute eine bedeutende Höhe aufweisen. Von den Wohnhäusern dieser Hallstattleute, es waren die Illyrer, haben sich vorUiufiij nur bescheidene Reste gefunden. Als nun die Römer ins Land kamen, verlor der Hügel über der Munkendorfer Ciurkbrücke seine Bedeutung, da er als Angriffsposition nicht in Betracht kam. Umso mehr blühte das benachbarte Ne-viodununi. die keltische »Neustadt« bei Ourkfeld. auf. Krst In den Refahrvollen Zeiten des dritten Jahrhunderts n. d. Ztw. kam auch unser restungshügel wieder zu Fhren. Über dem damals wohl noch ziemlich erhaltenen prähistorischen Ringwall erbaute man eine neue starke Festung von über einem Kilonieter Urri-fang, diesmal aber in guter Technik mit beliaiiciien Oiiadern und schön profilierten Mauerzinnen, dann im vierten Jahrhundert die Katastrophe über das rörnisclje Reich hereinbrach und dieses sich gezwungen sah, seine alten natürlichen Grenzen auf den Karsthöhen von Fiunie bis Oberlai-bach durch einen starken Festungsgürtel zu sicliern, wurden auch die wenigen im Vorfelde dieser Grenze liegenden Festungen, darunter auch unser Großmalenitz in aller File durch Stützmauern und Türme verstärkt. Freilich lange konnten diese Festungen die Fluten der hereinbrechenden jungen Völker nicht aufhalten. Immer stärker und stärker drängten germanische Stämme aus dem Osten vor, und in dem Riesenkörper des römischen Reiclies, der damals in seinen letzten Zügen lag, fand sich keine Schiclite der Reiclisbewohiier, die dem erschöpften Weltreich als neues Rückgrat gedient liätte. Oermanen waren es, die vielfach im Kampf gegen die eigenen Volksgenossen hier in die Bresche springen niiiü- cjprarzfl.bpfürwortelp koplei'sfift in 5 Hd'rlegradpn ten. So wird uns bcriclitet, dulj Kaiser Justinian im Jahre 54^ die F'estuiigen an der paniionischen Grenze, /ii denen auch unsere Anlagen über der Munkendorfer (jurkbrüjke geiiörten, den Langobarden überließ, denen damit der Schutz der v/ichtigen die Balkan- mit der Apenninischen Halbinsel verbindeiKleii Stralie anvertraut wurde. Die bescheidenen Mauerreste aber, die heute noch sichtbar sind, seinerzeit jedoch von den Bauern stark geplündert wurden, vor allem das Südwesttor der Festung, sie würden besonderen Schutz verdienen — als Denkmal germanischer (leschichte hier an der Südostgrenze des Reiches. Prof. Dr. Balduin S a r i a. 242.056'7S RM Das stolze Ergebnis ctor ersten Straßen-Sammlung in der Untersteiormark hl der »JV\arburger Zeitung« vom J*). Oktober wurde als vorläufiges Krgebnis der StralJensanimlung vom 25. und J(y. Oktober der Betrag von 237.725 RM genannt. Nach den nunmehr vorliegenden endgültigen Berichten hat sich diese an sich schon recht beachtliche Summe auf 24i.()5r).75 RM erhöht. F.s entfallen davon auf die Kreise: Cilli . . . Luttenberg . Marburg-I.and Marburg-Stadt Pettau . . 18.3.M.86 40.487.33 6,3.698.71 ,1=5.313.21 RM Die Kopfguote für die herangezogenen fünf Kreise der Untersteiermark beträgt demnach durclisclinittlich 0,54 RM. Sli'ii'ischer IfriumMuiiid - Amt Volkhildim^ Samstaiff SonntaK und l)lpntil«|{ Doinplat/ KinoüHiiI Puppenspiele M lind 20 I hr 9657 Landes-Hvimtliehenansialt mr SleiermarR Graz, Ridetzkystraße Nr. 15 — Cilli, Postfach — Hypotheken auf Grundbesitz in Stadt und Land — Kommunaldarlehen — Siedlungsdarlehen — Spareinlagen gegen Sparbuch und in laufender Rechnung zu bestmöglicher Verzinsung — Haftung de» Reichsgaues für sämtliche Verbindlichkeiten der Anstalt. 9588 mmmsmm Wi«nerblut" ft hrstauffUhriuiK am Marburger Stadttheater Ja. wann der Strand an Walzer vp'elt«. dann findet sich gerne alles zusammen. was novlj Lebenslust und Lebensfreude In sich fühlt und einem feschen und schmissigen Tanzerl nicht ab-V.jld gcgenübersleht So war es auch diesmal. I)as Wiencrbiut, das in der ,.]elchnamlgcn Operette seine Verherrli-chun.? f'ndet, hat seine Anziehungskraft nocli niclit eingebüßt, es lockt mit unwiderstehlicher Gewalt und zieht jeden, der nicht F'äschblut in den Adern hat, in seine locker gerafften, aus bunten Blüten gefloditenen Netze. Wenn Ich an bunte Blüten denke, so schwebt mtr die Straußsche Musik, mit ihrer Vielfaitdgikeit, ihrer tönenden Buntheit vor, d(ie aber an diesem Abend vor einem schwarz-weißen Hlmtergrund gestellt imd von schwarz-weiß gekleideten Danien gesungen und getanzt wurde. Welche Gegensätzlichkeit in den Farben: hier vornehme Zurückhaltung In der Far-bengcbung, die sich auf zwei Gegenpole -stützt, dort tausendfältige Farbenpracht, die das Auge trunken und das Ohr re-belllsoh macht. Jedenfalls ein interessantes r^xperiment. über dessen Frfolg man dieser oder jener Meinung sein kann. Sucht man in der Handlung den Impuls für die Farbgebung, so wird man das Fxperiment als gelungen bezeichnen, aluubt man ihn in der Musrk suclicn zu müssen, so ist es als mißglückt anzuse-1 hen. Ich gebe fast in jeder Operette, im-, bedingt aber in solchen, die einer der! größten Meister der deutschen Tonkunst | geschrieben hat, der Musik die bestim-i mcnde und belicrrsclicnde Rolle, Aus ihr heraus muß das Bülinenhild gescliafieii. ihr müssen die Kostüme angepaßt sein. Wenn ich davon absehe, so muß icii zugeben, daß dem Bühnenbild und auch der Kostümfrage viel Sorgfalt zugewendet wurde, die besonders in den Tan/-einlagen zur Geltung kam. Die Operette »Wienerblut« selbst lebt nur noch von ihrer unsterblichen Musik. Ihr Inhalt ist nicht alt, n-oich neu, sondern alltäglicii, jedenfalls nicht zeitgebunden. Die Handlung ist reioh an komischen Si-tuatkwien, auch an den Üblichen Verwechslungen, aus denen mancherlei Heiterkeit entsteht, fehlt es nicht. Die Aufführung miter der Spielleitung Han.s Heino Wende nhöfers stand auf beachtlicher Höhe. Das Spiel war flüssig und temperamentvoll. Die Gegensätzlichkeit zwischen dem Wiener- und Berlinerdialekt war willkommener Anlaß für so manche ulkige Szene, die die Lachmuskeln der Zuhörer ausgiebig beschäftigte. Im Mittelfpunkt der Handlung stand Balduin Oraf Zedlau. den Ludwig Renko gab. Sein sicheres Spiel und seine schöne Stimme, die ganz beträchtliche, bei Operettentenören in solcher Relrtheit nicht alltägliche Höhen mühelos erklettert, stellte Ihn stets in den Mittelpunkt des Geschehens. Als seine Gegen- spieler eiferteil Fmmy Petko in der Rolle seiner Frau und (iretl l*opp als die Tänzerin Franziska Cagliari im wahrsten Sinne des Wortes miteinander. Fiiiiny Petko ist eine blendende Erscheinung. Am Filde des zweiten Aktes zt^igte sie auch, daß sie eine gut tragende Stimme besitzt, die, wenn sie will, auch das Orchester mit dem Clior zu beherrschen vermag. Die schönste Stimme des Abends zeigte (iretl Popp. Mühelos bewegt sie sich in den mir liohen Stimmen vorbelialtenen Regionen, ihr Organ ist auch dort schlacken rein und von blendender Schönheit. Eine elegante Figur und ein vornehmes Sipel gaben dieser Stimme den stilgemäßen Rahmen, Gerti Kämmerzell kam als Probiermamsell auf die Bühne. Schon ihr Erscheinen wurde, besonders von den Herren, freudigst begrüßt. Sie ist der geborene kleine Springteufel, der in seiner herzerfrischenden Lebendigkeit nur so über die Bühne fliegt. In ihr ist jede Faser Leben. Eine gute Figur machtc auch Josef Kepplinger als Kammerdiener. Ein bildhübscher Mann, haben die Damen behauptet. der aber auch sehr viel würzige, Übertreibungen meidende Komik und ein paar gute Tanzbeine mitbrachte. Seint Duett mit Gerti Kammerzell war schon allerhand. In den komischen Prosaszenen teilten H. H. W e n d e n h ö f e r als Fürst Ypsheim-Oindelbach und Heinrich A s p e r als Ringelspielbesitzer Kag-1er den Erfolg, soweit er nicht auf Josef Kepplinger fiel. Rolf Sandcu mimte mit viel Geschick einen waschechten Wienerfiaker. Was wäre Straußsche Musik ohne Ballett! Eine (ilocke ohne Ton, ein (iu-gelhupf ohne Rosinen! Diesmal war das Ballett wie die Musik, nämlich so gut. und das will viel heißen, da die Musik eben von Johann Strauß, dem Walzerkönig ist. Die »Amienpolka« und >Rosen aus dem Süden« gaben der Ballettgruppe, geführt von der Ballettmeisterin Suse Ufert Gelegenheit, ihr gan/c Können, das sehr beachtenswert Ist, zu entfalten. Eine allerliebste Überraschung war Lco-poldine W e 11 e In der »Piccicat<>-Polka«. Wie eine Elfe schwebte sie über die Bretter oder stelzte mit niciit zu übertreffender Anmut auf ihren Fußspitzen. Ihr liebreizendes freudestrahlendes Qe-sichterl unterstützte wirkungsvoll das hohe Können dieser jungen, sympalhl-schen Tänzerin. Die Musik war fesch und auch schmiegsam, mit einem Wort echt wienerisch. Leopold Mattauschck, der an diesem Abend das Jubelfest seines .35-jährigen Bühnenwirkens feierte und von den Mitgliedern seines Orchesters mit einem fanfarenmäßigen Tusch l^e-grüßt wurde, hat ak erfahrener Routinier alles aus ihr herausgeholt, was nicht immer leicht war. Spritzig schössen die Schnellpolkas In die Ohren, weich — und scliniissig. wo es hingehörte —, erklangen die Walzer. Pie Erstaufführung hat auch im Publikum lebhaften Widerhall gefunden. Dr. Eduard B ii t s c h a r Nummer »Marburjrer Zeitunsr« ß./7 Dezember ' Seite 7 .Jdelw Schwesfer oder ich?" . A. Zeichnung: Mlclo, Morburx. „Hill ich meine Schweslor, oder ich?" Das ist hiiT (lio I'rngoI Odor hin ich die flriefchristl aus dem „VofjoIhrnidliT", die Maniu aus der „I'nlhlingslufl', die \Vra itus dor „Moiiilta*', oder dit; Poldi ans dem „WiaiorbUil"? Auf alle Fälle hi)i icli 4il)er diu Gcrti IvanumTzcll vom Sladt-Ihraler Marbur«, sprlUi«, wilzifi und vor :dlfm mit einem ülHTschAumctidcii Wiener Tem[>cranipiit versehen! Dn WtchensplelplaB des Marlrarger Stadttheaters Sonntag, den 7. Dezember: »Die lusti({c Witwe« (Nachmittagsvorstellunß), »Die Entführung aus dem Serail« (Abendvorstellung); Montag, 8. Dezember: Ring II des Amtes für Voikbildung »Christine von Schweden«, Gastspiel des Steirischen Landestheaters, (kein Kartenverkauf); Dienstag, 9. Dezember: Zweites Symphoniekonzert (im Stadttheater) Beethoven, ürieg, Liszt. Dirigent Prof. Hermann Frisch, Solisl Dr. Roman Klasinz; Mittwoch, 10. Dezember: Ringvorstellung für die HJ »Der Waffenschmied« (kein Kartenverkauf); Donnerstag, II. Dezember: Ringvorstellung für die Wehrmacht »Wienerblut« (kein Kartenverkauf); Freitag, 12. Dezember: Gastspiel des Steirischen Landestheaters »Trieschubel«, Drama von Franz NabI; Samstag, 13. Dezember: »Die lustige Witwe«; Sonntag, 14. Dezember, Nachmittag- und Abendvorstellung »Wienerblut«, Operette von Johann Strauß. Die Lebensmittelzuteilung vom 15. Dezember 1941 bis 11. Jänner 1942 Bei der Durchführung des Lebensinittel-kartensystenis für die 31. Zuteilungsperi-ode vom 15, Dezember 1941 bis II. Jänner 1942 sind folgende Bestimmungen hervorzuheben: Die auf die Reichsbrotkarten, Reichs-fleischkarten. Fettkarten und Zuckerkarten laufend gewährten Rat'onen bleiben gegenüber der 30. Zuteilungsperiode un-veränoert. Warenabfi^abe auf cfle Nährmittelkarte Auf die Abschnilte N 1—N 10, N "IJO und N 31 aller Nährmittelkarten werden je 25 g, zusammen 300 g Nährmittel auf Qetjeidegrundlage abgegeben. Auf aic mit »T« gekennzeichneten Abschnitte N II—N 20 werden wie bisher ie 25 g, insgesamt 250 g Teigwaren, auf die mit »ST« gekennzeichneten Abschnitte N 21 und N 22 je 25 g, zusammen 50 g Kar-toffelstärkeerzeugnisse (Sago, Kartoffcl-stärkemehl, Pu&dingpulver) abgegeben. Die Abschnitte N 32, N 33. N 23 und N 24 berechtigen zum Bezug von zusammen 400 tr Kaffee-Ersatz und -Zusatzmitteln. sofern nicht die Versorgungsberechtigten über 18 Jahre den wahlweisen Bezug von Bohnenkaffee vorziehen. In letzterem Falle können auf die Abschnitte N 23, N 32 und N 33 zusammen 275 g Kaffee-Iirsatz- und' Zusatzmittel bezogen werden. Auf den Abschnitt N 38 der Nährmittel- Die »Inpt fnute liat man on dam hltintfi Kerl. |r Iii vcf 9n0gl>oi guttn Appttit und fd.laft gut. Alto ollti Z«idt»n d»r G#iuAdht)l DIf Muif«r gibt ihm NEtni KINDMNAHIIUNO oui den BcttandteiUo d«t W«it«nhointi, btstcr Alpen* vell)nild> und Zuditr unttr Zutolf Imochcn. und blulblldtndf r Sali« und dcnVItamintn da t Libtrtront. NMtIg WIM AMIangntllitlitft Wi«n L itbtrtIrvB« 11 »Dwi« lioith&r* ,,llar>.>Schiffer« versehenen Nährmittclkarten 31 berechtigen ohne vorherige Bestellung an dem jeweiligen Liegeort zum Bezug von Hülsen- ttSStt PIUMMtAKZT Dl Emst Bouvier Fachar/I für ('liinirglr« Vorstand der chiriir^iischen Abteilung tlos Goukrankciihaiist's Murburji UrdinierL woehentii^s aulier Samstag von 11-15 Uhr. 1 iorbt-Wessel—Stralie 15, Erdgcschoß. Fernruf 22-0."). ............................. CREDITANSTALT-BANKVEREIN Haupltlti: Wien» I.« Schotl^ngatt# 6 — Aktienkapital und Rücklagen rund RM 116.000.000*— FILIALIN IN DER UNTERSTEIERMARK: Marburg a. d. Drau, Burgguse 13 €1111, Bahnhofgasse 1 Fernruf» 21-46, 22*59 Fernruf: 76 Weitere nilalen an aiien lie^ieiiteiideren PlVliee der Ostmaric, ferner in Kreheu* iHdapeti und Neuiati DURCHFUHRUNO SXMTLICHER BANKGESCHXFTE 9193 Ii Knecht Ruprecht Von Hans Friedrich Blunck Einmal, so im AAiltwinter, als der wilde Jäger unterwegs war, verlor ein Tier aus seinem Gefolge tlie Eisen, sein Keiter mußte mit Pferd und Hund zurückbleiben und verirrte sich, als er den wilden Zug einholen wollte. Lange suchte er. Endlich stielt er auf die Hütte einer armen Witwe, die hauste mit ihren Kindern mitten im Wald. Und der Reiter, ein alter graubärtiger Geselle, warf die Tür auf, trat mit dem Mund ein, der auch gleich die Kinder anfuhr, dali eines von ihnen niederstürzte, uiul der Reiter verlangte zu essen und zu trinken. Die arme Frau erschrak sehr. Sie fragte nicht nach dem Namen noch nach dem Woher und Wohin, brachte hastig, was sie gerade halte, und wollte deu Gast zu-triedenstellen. Und der aß und trank, streckte die Beine von sich, lehnte sich müde an die Wand und versuchte auf der Bank einzuschlafen. ■ Da sliirte ihn etwas. Die Trau hatte ein Lichtlem auf den Tisch der Kinder gestellt, das flammte und knisterte, so dali es den Reitknecht in den Augen wehtat. Er schloß die Uder, aber der Glanz schien hindurch, er war seiner ungewohnt nach den grauen Taften in Regen und Sturm l*;r sagte destialb barsch zur l'rau; Lösch das Licht aus! Siehst du nicht daß ich schlafen wi!r'^'< Aber die Mutter schüttelte den Kopf, und obschon sie viel Furcht hatte, wider- sprach sie und sagte: »Löschen darf ich es nicht, es winkt der himmlischen Frau Gode, damit das Sonnenlicht wiederkommt und der Winter vorübergeht.« Gegen solchen hohen Namen vermochte der Knecht nichts zu sagen. Er wußte, dali sein Herr Tag und Nacht nach ihr, die ihn trrtgt, Ausschau hält. Er brummte deshalb nur, wendete den Kopf und versuchte zu schlafen. Es gelang ihm noch nicht, die Kleinen saßen um den Tisch und sangen leise. Er verlangte rauh, das Singen sollte unterbleiben. Aber die Frau verbot den Kindern die kleinen Stimmen nicht, obwohl sie nun doppelt Furcht hatte. »Horst du denn nicht«, fragte sie, »daß es ein Lied zu dieser heiligen Zeit ist? Ach, wie käme die himmlicne Frau Oode zu uns, wenn wir sie nicht mit dem Singen der Kinder riefen?« Wieder wagte der Knecht nicht, hart zu antworten. Als das Weib indes hinging und die Tür ein wenig öffnete, obwohl kleine Flocken hereintanzten und der Wind den Rauch vom Herde zu Wirbeln trieb, geriet der Reiter außer sich; »Was hast du jetzt vor? Du weilU, dali ich friere und schlafen will.-Die l'rau antwortete sanft: »Die Himmlische muß doch die Kinder hören und das Licht sehen, sie könnte sonst vorübergehen U Als der Knecht nun so viel von der hörte, die sein Herr auf langen, langen l^itten vergeblich suchte, wunilerte er sich. Er blin/elie sogar nach der Türspalte, ob am Ende wirklich eine I remde vorüberkäme. aber er sah nur das Gesicht fler Mutter, das voll Hoffnung nach draußen schaute. Da wurde er bedrängt in seinem Herzen und wollte seine Rauhheit an den Kindern gut machen. Und weil er das eine, das sein Hund umgeworfen hatte, noch bluten sah, stand er auf. Die Kinder aber, die, als er nahe kam, vor l'urcht die Köpfe niedergebeugt hatten, ohne mit dem Singen aufzuhören, sahen, daß der fremde Mann es gut meinte, und faßten Vertrauen zu ihm. Und eines, das großen Hunger hatte, fragte, ob es nicht etwas Brot haben dürfte. Da brach er von dem Laibe, den ihm die i'ruu hingestellt hatte, er gab sich sogar Mühe und besprach das Brot, so daß es süß wie Kuchen schmeckte. Und weil das Lied jetzt wirklich zu Ende war, trauten sich die Kinder näher zu dem wilden Knecht. Ein kleines Mädchen zeigte ihm ein Pferdchen, dem fehlten Kopf und Schwanz. »Oh, wenn es weiter nichts Ist«, lachte der Mann und ging daran, beides wieder anzuflicken. Währenddes dachte er heimlich an seinen Herrn, der auch in diesen heiligen Näch-ten die Menschen beschenkt, und sah auf die AAutter, die ihm zuschaute und deren Augen glänzten, wie solches Licht gewiß nur von der himmlichen Frau Antlit/ kommt. Das gefiel es ihm, eifriger zu helfen, und als ein Knabe einen Hund haben wollte, knetete er ihm gleich einen, der wahrhaftig laufen und bdlen konnte. Wie schrien und hüpften die Kinder da und wollten bald alle ein Spielzeug, Ht'r Knecht mußte seine Finger schon fleißig gebrauchen; ein Geschenk nach dem an-(ieren sprang ilaraus hervor: Puppen und Bälle zum Werfen für ilie Mädcnen, Wa- gen und Reiterleute für die Jungen und ich weiß nicht was noch alles, L'iul je mehr die Kinder lachten und je dankbarer die Frau ihm zusah, umso eilfertiger wurde der A\ann. .Ms er einen Apfel fand, den das arme Weib bewahrt hatte, machte er gleich einen Tisch voller Äpfel daraus, als das kleinste Kind ihm zwei taube Nüsse zeigte, mit denen es spielte, da wußte er es so einzurichten, daß plötzlich ein Beutel voll herrlicher Nüsse in der Kammer stand. Denn wenn er auch nur ein Knecht des wilden Jägers war, so wußte er doch mit allerhand guten Künsten Bescheid. Wie der A\ann nun mitten im Werk war, kam draußen noch einmal ein furchtbarer Sturm näher. Und gerade, als die Frau sich nun doch zu fürchten begann und die Türe schließen wollte, sprang sie krachend auf. der wilde Jäger trat über die Schwcilc und hinter ihm ein allmächtiges Gedränge von hohen Herren und holden und unholden Gesellen. Die begannen dröhnend zu lachen, als sie den alten Reiter mitten unter den Kindern sahen, das Spielzeug in der Hand. :^\Vas tust du hier?« murrte auch der wilde Jäger. Der Knecht, der eben noch so froh gewesen war, seinen Herrn wiederzusehen, merkte erschrocken, daß er sich verantworten sollte, -^^Ach«, sagte er, vdas ist schwer zu erklären. Seht Herr und es schien ihm wirklich, als sei er um deswillen geblieben ^■'seht, die Kinder sangen die himmliiho l>aii OtHle herbei; wie miih dünkt, für uns alle, A\:in sollte solches SingiMi nicht ,i^ering achten Sehe 8 >MarburKer Zeitung« fi./7. Dezember Nuniiner frau Beruf Icommt f«ichl üb«r g«wi»ien un. bellcbtan Tage hinweg, w«nn si® NEO-KRATIN nimm», das bewährte Mittel 9eg«n Krämpf« und Koplschmvrt. NEOKRATIN •u> dtr Apaltiak*. Paclung lu 8 Obl«^nli«pialn RM 1.19 Erjeugtr r Apofheter Dr. A. Kulidk.Wieo, 111/40. früchten; ebenso können Personen ohne ständigem Aufenthaltsort gegen Vorlage der Wanderpersonalkarte Hülsenfrüchte auf ihre NährmittelkarU: 31 ohne Vorbestellung beziehen. Dies gilt auch für jene Versorgungsberechtigte, die aus einer Sammerlverpflegung entlassen (nicht nur vorübergehend beurlaubt) worden sind, als auch für jene, di« nach der Vorbestellung und vor dem Bezug von Hülsenfrüchten in den Bezfrk eines anderen Ernährungsamtes verziehen. Reichszuckerkarte Die in der 27. Zuteilungsperiode ausgegebene Zuckerkarte für die Untersteiermark verliert mit Ablauf des 14. Dezember 1941 ihre Gültigkeit. Mit Wirkung vom 15. Dezember 1941 wird für die 31. bis 34. Zuteilungsperiode (15. Dezember 1941 bis 5. April 1942) die Reichszucker-karte^ eingeführt. Diese Karte gibt-den Verbrauchern wie bisher die Möglichkeit, je Zuteilungsperiode 900 g Zucker zu beziehen. Sämtliche Einzelabschnitte lauten auf 450 g Zucker, - Die Eierkarte In der 31. Zuteilungsperiode wird in der Untersteiermark die Eierkarte eingeführt. Die Ausgabe dieser Karte erfolgt durch die Ernährungsämter bzw. Kartenstellen jedoch nur auf Antrag der Versorgungsberechtigten. Dem Antrag darf nur stattgegeben werden, wenn der Versorgungsberechtigte für sich und für die Angehörigen seines Haushaltes eine Erklärung folgenden Wortlautes unterfertigt: »Erklärung: Ich erkläre hiermit an Eidesstatt, daß ich keine Hühner halte und auch über keinen Vorrat an Eiern verfüge. — Die gleiche Erklärung gebe ich als Haushaltungsvorstand für alle Angehörigen meines Haushaltes ab. — Ich bitte daher für mich und meine Haushalts-angehörfgen um die Aushändigung der Reichseierkarte. — Ich habe zur Kenntnis genommen, daß ich im Falle der Erschleichung des Bezugs von Eiern infolge falscher Angaben schwere Bestrafungen zu gewärtigen habe.« Hühnerhalter haben unter keinen Umständen Anspruch auf die Eierkarte. Die Eierkarte für die 31. Züteilühgspe- STAEDTLER und es belohnen«. »Er war so gut zu den Kindern«, sagte die Witwe bittend und streckte die Hände aus. Der wilde Jäger sah sie an, aber es war zugleich, als schaute er über alles hinweg. Dann wandte er sich seufzend dem Reiter zu. »So bleib noch«, befahl er, »und geh auch in die anderen Häuser und laß alle Kinder singen. Vielleicht, daß die, die wir suchen, sich doch rascher zu uns wendet, wenn sie es hört«. Da freute sich der Knecht — Ruprecht hieß er — und ist dem auch gehorsam gefolgt. Und er geht noch heute jährlich durch alle Häuser, um die guten, singen den Kinder zu beschenken. Aber für die schlimmen legt er die Rute nieder, denn er ist ein alter Reitersmann und flackelt nicht lange. Bfeniart'k und da8 Kamel Bismarcks Gi'gjicr erfand4?^i biswoilen Geschichten von ficführliclioJi Erkrankunw-n dos Fürsten. P'uimal wendet sich ein Mit-ßli<*d des IlerrcJiliauses mit der F'ragc an ihn, oh es wahr sei, daß er so krank sei, daß er auf iVfonate nach Ägypten zur Kur gehen müsse. Bismarck nickt enistliaft: „Oas wäre nieht ausß<'schlossen, al*r das Kamel, das solclie Geschichte erzählt, nehme ich auch miti" riode besteht aus einem Stammabschnitt, einem Bestellschein un^cl vier Einzelabschnitten. Die Versorgungsberechtigten haben die Bestellscheine bis längstens 20. Dezember 1941 bei den Vefteilern abzugeben. PraMsor Renuiin Msch - Marburg dirigiert Zum zweiten Symphoniekonzert im Marburxer Stadttheater Arn Dienstaff, den 9. Dezember wird im Stadttheater das zweite Symphoniekonzert in dieser Spielzeit zur Durchführung kommen. Dirigent ist Professor Hermann Frisch, als Solist wird man Dr. Roman Klasinc. einen Schüler Professors Frisch, hören. Das Programm bietet eine Auswahl von erlesenen Werken Beethovens, üriefrs und Liszt'. Im ersten Teil hören wir Beethovens Symphonie I. in C-dur, Sie ist ein Frühwerk, daß der Komponist im Alter von 29 Jahren geschrieben hat, sprühend, heitet, das sich in Mozart-schen Bahnen bewegt. Und doch erkennt man in ihm schon den ganzen Beethoven. In dem sehr bekannten und viel gespielten Klavierkonzert a-moll oip, 16 von Orieg stellt sich als Solist Dr. Roman Klasinc vor. Bei aMen nordischen Kolorit stellt diese Komposition ein hinreißendes europäisches Werk dar. Die symphonische Dichtung »Les Prc-liides« von Liszt, die wir nach der Pause hören, war seinerzeit ehie hart umstrittene Schöpfung des Meisters. Fs ist eines seiner mächtigsten und aufwüh-Jendsten Stücke, das die größten Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Orchesters stellt. Diesds Werk ist dadurch besonders bekannt, als ihm die Fanfarenklänge aus unseren Sondermeldungen über den russischen Feldzug t;nt-nommen sind. I Der Dirigent des zweiten Synnphonle-I konzertes des Marburger Stadttheaters, , Professor, Hermann Frisdi, ist auch als Komponist bekannt und leitete durch die Jahre der Fremdherrschaft im Unterland in vorbildlicher Weise das deutsche MusiWeben Marburgs, wo er vor allem den Marburger Männergesangsverein zu hoher Blüte brachte, h. a. * KleiM Clironiii ui. Todesfall. Im Marburger Krankenhaus verschied der 75-jährige gewesene Bäckermeister Ludwig O ä n z g e r. Ferner starb in Marburg, Zwettendorfer-straße IJ, die Arbeitersgattin Johanna Ledinek im Alter von 75 Jahren. — Im Alter von 74 Jahre ist der im Ruhestand lebende Obcrkondukteur Josef K 0 z b e k in Mar'burg gestorben. * m, Abgabe von Bohnenkaffee. Alie Versorgungsberechtigten über 18 Jahre, die sich bei ihrem Kleiiiverteiler mit der Nährmittelkarte zum Bezug von Bohnenkaffee angemeldet haben, können denselben nunmehr in der Zeit vom 15. Dezember 1941 bis 15. Jänner 1942 beziehen, bezw, anstelle der zur Ausgabe gelangende 60 Oranini Bohnenkaffee 125 (iranim Kaffee-Ersatz- oder Zusatzmittel. Weitere Einzelheiten sind aus der Anzeige ersichtlich, Oleichzeitig verweisen wir auf die Anzeige in heutiger Ausgabe betreffend Vorbestellung von I^lmenkaffee für die 33. Zuteilungsperiode vom 9. Feber bis 8. März, die bei dem Klehiverteiler unter Vorlage der NährmitteJkarte Nr. 31 in der Zeit bis zum 22. Dezember 1941 zu erfolgen hat. m. Weitere Mütterberatungsstunden im Kreis Marburg-Land. Seitens der Beratungsstelle des Staatlichen Gesundheitsamtes Marburg-Land werden die Mütter-beratungsstunden auch in der kommenden Woche (7. bis 14. Dezember) — jeweils um 14 Uhr — ihre Fortsetzung fin- Jiiiperial'-Fütlballcrfubrik Gerlaiii & BcEdelroller«, Graz, möglich sind. Anfragen sind zu richten an den Vereinsvorsitzenden Dr. Otto Stern, Graz, Griesplatz Ii, Interessenten treffen sich Samstag, den 6. Dez. 1941 um 20 Uhr Im Gasthaus »Elefant«, Marburg, Te-getthoffstraße. 9599 Jeder llntersteirer üesl die Uarlnniir Zeltangl ) f . Dfe för cfai 13. Dezember. 1941 vormittags 10 Uhr angeordnete außerordentliche Oeneralversammlung der Aiarbyrger Druckerei Aktiengesellschaft wird abberufen. :I .Gleichzeitig erfolgt di6.'Einberufung zu einer außerordentlichen . GENERALVERSAMMLUNG iMafbtirger Drackerei, Aktiengesellschaft in Marburg a. d. Drau. Gemäß Art 21 unserer Satzung werden die Aktionäre unserer Gesellschaft hiemit zu der am Dienstag, den 16.. Dezember 1941 um 10 Uhr ^ vormittag in der Kanzlei 4er Rechtsanwälte Dr. Otto Blanke und Dr.. Franz Brandstetter in MaÄuig a. d. Drau, fTegetthoffstraße- 14, stattfindenden außerordentlichen Generalversammlung' eingeladen. ' T a'g esordnung: .1. Neuwahl'der Mitglieder .des Verwaltungsrates und Aufsichtsrates; j2. Beschlußfassung Ober die'Umwandlung der Aktiengesellschaft in eine Gesellschaft mit. beschränkter Haitung und die, zu ihrer Durchführung ' nötigen-'Satzungsänderungen: ^ 3. Anträge der Aktionäre, falls solche gestellt werden sojlten.' • Stimmberechtigt sind nur jene Aktionäre, die spätestens drei Tage vor der'Generalversammlung die Aktien bei der Kreditanstalt-Bankverein Filiale Marburg" a. d. Drau erlegen, worüber vden "Aktienbesitzern Legitimationskarten ausgestellt:: werden," die zur Teikirtme an der Generalversammlung berechtigen, je . 10 Aktien gewähren dem Inhaber eine Stimme. "> , • . . - , geoi Marburg a. d. Drau, am 4 Pezember-1941. ' ; ' ^ , Marburger Diruckerel, Akticinge^schaft Der Verwaltungsrat. Dai BERUFSERZIEHUNGSWERK bringt am Freitag, den 12. Dezember 1941, Mittags 13 Uhr 30 wieder etwas Interessantes im BURG - KINO: Die neueste Wochenschau! DIE SCHREIBMASCHINE! Woraus besieht sie? If^ie arbeitet sie? Wie wird sie bearbeitet? Eintrittipreis, such für Jui^eodliche 40 Pf, — Geasmtdauer ca. 2 Stunden 9632 AMTIICHE BEKANNTMACHUNGEN ^ s , DER POLITISCHE KOMMISSAR DES LANDKREISES CILU Kundmachung Alle Fahrzeughalter bewinkelter Kraftfahrzeuge aus dem Landkreis Cilli, die noch nicht um Reifenkarten angesucht haben, werden hiermit letztmalig aufgefordert, einen Antrag auf Ausstellung einer Reifenkarte bis spätestens 15. Dezember 1941 beim Politischen Kommissar, Cilli Kaiser-Josefplatz 10, Zimmer Nr. 11, persönlich einzubringen« Nach Ablauf dieser Frist werden Anträge auf Ausstellung von Reifenkarten für Fahrzeuge, die bis zum 15. November 1941 bewinkelt wurden, nicht mehr berücksichtigt. 9619 DORFMEISTER. Der Büritermrister der fiemctnde Windischdorf. Windischdorf, am 27. II. 1941 ZI. 7M Betrifft: Stellenausschreibung. Stellenausschreibung In der Gemeind«'. Windischdorf, Kreis Pettau, gelangt die Stelle eines L mpfndesekrelfirs zur Besetzung. Bewerber müssen die deutsche Sprache in Wort und Schrift beherrschen und haben ihr Ansuchen bis längstens 20. Dezember 1941 an den Bürgermeister der Gemeinde Wiiidischdorf, Krejs Pettau, einzusenden. Di«^ lilinreihung erfolgt in der Vergütungsgruppe VIII der TOA. 9442 Der Bürgermeister: . Kalsersber^er DER CHEF DER ZIVILVERWALTUNO IN DER UNTERSTEIERMARK _ Der Beauftragte für Ernährung unÜ Landwirtschaft Graz, den 28. November 1941. Abgabe von Bohnenkaffee in der 31. ZuteHungsperiode. Diejenigen Versorgungsberechtigten, die entsprechend der Verlautbarung vom 25. Oktober 1941 die zusammenhängenden Abschnitte N 26 und N 27 der rosa und blauen Nährmittelkarte 29 für Versorgungsberechtigte über 18 Jahre bei dem von ihnen gewählten Verteiler abgegeben haben, können bei diesem in der 31. Zuteilungsperiode vom 15. Dezember 1941 bis 11. Jänner 1941 anstelle von 125 g Kaffee-Ersatz- oder -Zusatzmittjßln ißO g Bohnenkaffee beziehen. Die Abgabe des Bohnenkaffees erfolgt auf die durch ein »K« verbundenen Abschnitte N 24 und N 25 der rosa und blauen Nährmittelkarte 31 für Versorgungsberechtigte über 18 Jahre. Die Verteiler dürfen den Bohnenkaffee nur an jene Verbraucher abgeben, die bei ihnen durch Abgabe der Abschnitte N 26 und N 27 der Nährmittelkarte 29 die Vorausbestellung vorgenommen haben und dies durch Vorlage des entsprechend gekennzeichneten Stammabschnittes der Nährmittelkarte 29 nachweisen können. Um jenen Verbrauchern, die nach der Vorbestellung und vor dem Bezug von Bohnenkaffee in den Bezirk eines anderen Ernährungsamtes verzogen sind, den Bezug von Bohnenkaffee zu ermöglichen, haben die Ernährungsämter den Stammabschnitt der .Nährmittelkarte dieser Versorgungsberechtigten mit dem Vermerk >Kaffee ohne Vor-• bestellun^« und dem Dienstsiegel zu versehen. Wird von der Möglichkeit, anstelle von Kaffee-Ersatz- und -Zusatzmitteln Bohnenkaffee zu beziehen, kein Gebrauch gemacht, so dürfen auf den Abschnitt N 24 nur Kaffee-Ersatz- und -Zusatzmittel abgegeben werden. In diesem Fall hat der Abschnitt N 25 an der Karte zu verbleiben. Der zwischen den Abschnitten N 24 und N 25 aufgedruckte Buchstabe >K« ist bei der Abtrennung des Abschnittes N 24 zu durch« schneiden. ^21 Im Auftrag: gez. DR. ARTN ER. STADT WINDISCHGRAZ, UNTERSTEIERMARK StellenausBthrelbung In der Stadtgemeinde Windischgraz gelangt die Stelle eines Amtsleiters sofort zur Besetzung. Die Gehaltsregelung wird nach der Tarifordnung A (TOA) für Angestellte im" öffentlichen Dienst, Vergütungsgruppe VI, vorgenommen. Bei Bewährung ist die Ernennung zum planmäßigen Beamten nach der Reichsbesoldungsordnung möglich. Gleichzeitig gelangt die Stelle einer Kanzleikraft mit guten Maschinenschreib- und ■Stenographiekenntnissen zur Besetzung. (TÜA-Verg. Grp. VIII.) Bewerbungen sind unter Beifügung eines handgeschriebenen Lebenslaufes mit Lichtbild und Zeugnisabschriften an den Bürgermeister zu richten. 9488 Der kom. Bürgermeister: Sepp Hrüiemlk. DER CHEF DER ZIVILVERWALTUNO IN DER UNTERSTEIERMARK _Der Beagftragte für Ernährung und Landwirtschaft Graz, den 28. November 1941. Vorbestellung ««n Bohnenkaffee für die 33. ZuteHungsperiode. In der 33. Zuteilungsperiode vom 9. Feber bis 8. März 1942 werden jene Versorgungsberechtigten, dfe bis zum 11. Jänner 1942 das 18. Lebensjahr vollendet haben, wiederum anstelle von 125 g Kaffee-Ersatz- und -Zusatzmitteln 60 g Bohnenkaffee beziehen können. Vereorgungsberechtigten einschließlich der Selbstversorger, die von der Wahlmöglichkeit Gebrauch machen wollen, haben als Bestellschein den Doppelabschnitt N 28/N 29 der rosa und blauen Nährmittelkarten 31 für Versorgungsberechtigte über 18 Jahre bis zum 22. Dezember 1941 bei jenem Verteiler abzugeben, bei dem sie den Kaffee zu beziehen wünschen. Die Verteiler haben bei der Entgegennahme der Vorbestellungen den Stammabschnitt der NährmittelkartCi 31 für Versorgungsberechtigte über 18 Jahre mit ihrem hirmenstempel zu versehen. Der abgestempelte Stammabschnitt ist von den Versorgungsberechtigten sorgfältig aufzubewahren und daher beim Bezug der nächsten Nährmittelkarte nicht abzugeben. Die Verteifer haben die gesammelten Doppelabschnitte N 28/N 29 auf Bogen aufzukleben und beim zuständigen Ernährungsamt, Abteilung B, bis längstens 31. Dezember 1941 einzureichen. Das Emährungsamt stellt bis zum 7. Jänner 1942 Bezugsscheine über Kaffee aus. Im übrigen gilt die für die Vorbestellung von Bohnenkaffee für die 31. Zuteilungsperiode getroffene Regelung entsprechend. 9^ Im Auftrag: > • gez. DR. AKTNEK. S«H« 10 »MirSurger Zeitung« ß./7. Dezenibcr NuTTiTner 311^12 Kleiner Anzeiger iiiiiiniiiiiiiiiiiiiiillllllllllllllilllllllllllllinilllilllllllllllliiiiiiiMiiiiiiuiiiiiiiiin T.i^e vor Erichcineii nm 16 Uhr. »Kleine AnzeHen. werden nur icstn Voreinsendunit des Beträte» (auch Ziegelei, verkaufe oder tau-. Panexol Hell Lampe und Ma «che ßcgen aleichwertigtj«. schenfangapparat für Seiden- " .7 • _ A______f-________r,,i xmrlFüitfnn I O- Icktci Wsiri Kuiiet lo Kpi J.t!> (flvlrncktei Wort ?u Rpi Oer Wort-jrei» Kill b>«t aa ti BuehkUh«* t< Wort. Zilterfebühr (Kcnnwart) 35 Rpf btl SttllcmesuclieD 2i Pnt i'fit .«rIanKie ZusendunE von Keniiwort-Dritien wcrdsn 50 Rpl rechnct Enteilten • AnntliitiiScntuB Gemischtwarenliandlung, rrrafik und Milchhalle wird aji|f längere Zeit wegen Krankheit auf Verrechnung pegeben. Antr. unter »Outer Postenc an die Verwaltung. 9f)76.1 Stmmelt Abfill«! 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Anträge unter »Industrie« an die OeschÄftMtelle der »Marburger Zeltung«, Adolf-Hitlerplatz. 0611-8 Alleinstehende, gesetzte Prau zur Führung eines schönen frauenlosen Villenhaushaltes gesucht. Witwe oder Fräulein, die einen Haushalt schon geführt, bevorzugt, Schönes Zimmer, Dauerstellung. Antr. »Schönes Heim« an die Geschäftsstelle der »Marburger Zeitung«, Adolf-Hitlerplatz, _ 9620-8 Relnliches~Midchen, das kochen kann und deutsch spricht, gesucht, Recht, Cilli, Schmiedgasse 3. 9581-8 Suche Hausgehilfin mit oer-fckten Kochkenntnissen. Adr. Verw. 9506-8 Tüchtige Gehilfin und Lehrmädchen für Damenschnej-dcrci werden aufgenomtncn. N.nlistuhe »Adelheid«, Dom-gasso M. ü5t)t)-8 Benötige vor Weihnachten für 5 Tage als Aushilfe einen Frlseu^, 1\\ melden bei HO' schitscli Viktor, Friseur, Hei-lunstein. 9655-8 Buchhaltungskraft, selbständig, per sofort gesucht. Art-träge unter »(iroßhandel 1942« an die Verw. i>65t-8 Maschinschreibkraft per sofort gesucht. Bedingung Beherrschung der aeufschen Sprache. Antr. unter »Großhandel 1942« an die Verw. 9652-8 Liebes Wesen von seltener Herzensgüte möcMe intelligenten Herrn (Geschieden»; .lusge.schlnsscn), 42—50 Jahre alt, den das Leben hart mitgenommen hat und sich allein nicht mehr zurecht finden kann, eine treue, liebevolle Ehekameradin sein. Nur ernstgemeinte Zuschriften unter »Kamerad, wo bist Du« an die Verw, 9573-10 Mideheii für allea, welchei kochen kann, wird sofort aufgenommen bei Radio Starkel, Marburg, Sophienplatz 6. 06438 Selbständiger Herr mit dewerbe sucht Wirtschafterin im Alter von 40 bis 50 Jahren. Weitere Auskunft persönlich. Antr, unter »Gewerbe« an die Verw. 9637*8 Ehrliche Bedienerin für Vormittag sofort gesucht. Anzufragen Windenauerstr. 65-1. 9631-8 Tlschlergehdfen werden aufgenommen. Möbeltischlerei Supanitsch, O.-Kernstockgas-se 7. 9610-8 Nette, perfelct deutsch sprechende Köchin für alles gesucht. Anzufragen Dr. v. Ra-dics, Meliingberg 2, 9635-8 Schwtner Wolfshund zuge-lnufen. Mellingerstraße 64. _9544-9 Truthahii zugelaufen. Abzuholen Berggasse 8. 9639-9 Rekhaieifenkarte No. 613034 verloren. Gegen Belohnung absugeben, Adr. Verw. 9650-9 Baränn inih IlBdvIli Wien IV., Prinz EugenstraBe Nr. 34/23. Eheanbahnung für Stadt- und Landkreise. Emhei> raten. Sofort Verbindungen. Tausende Vormerkungen. 5670 Alleinstehende Witwe mit Eigenheim wünscht Bekannt-schhft mit Staatsbeamten, in den 60. J., ev. besseren Pensionisten, zwecks späterer Ehe. Zuschriften unter »Pen-sionistin« an die Verw. 9560-1^ Älterer^ Penstonist, rüstig, ^^konom, etw. Geld, wünscht eine ältere, selbständige Frau mit Hau» oder Landwirtschaft behufs Ehe kennen zu lernen. Anträge tinter »Gute Kameradschaft 874« an die Vä^ 9562^ Schuldlos geschiedene volks-deutaclw FflW (der Mann N Ausland), angwchme Er-scneinujigi gesund, solid, mit etwas Vermögen, sucht iw. Ehe einen rulligen, guthefzl-gen deutlichen Mann, beste-ren Handwerker oder einfachen Beamten zwischen 35— 50 Jahren, der Freude und Sinn hätte für Eigenheim. Nur ernstgemeinte, mchtano-nyme Zuschriften unt. »Klela-villa« an die Verw. 953l?l6 Beamter, Ende Zwanzig, sympathische Erscheinung. 1.72, Ruclit zwecks Ehe die Bekanntschaft eines jungen MI-dels, das lebenslustig und na-turliebend ist. Bildzuschriften unter »Frühling« an die Ver waltung^__ Elsenbahner in mittleren Jahren wünscht zwecks Ehe charaktervolles Mädel oder jüngere Witwe kemien zu lernen. Antr. unter »Qlückliche fehe« an die* Verw. W8-10 AHeliittehMde Frau in mittleren Jahren mit eigener Wohnung wüniclit Bekanntschaft m. ebensolchem Herrn zwe^s Ehe. Anträge unter »Einsam« an die Verw. 9638-10 Professor unterrichtet; Deutsch, Latein, Französisch, Mathematik, (jamserstr. 12. 9644-11 Größeres Geschäftslokal mit Nebenräumen, für Textilwarenhandel, günstig gelegen, gesucht. Vermittlung durch Realitätenbüros «rbeten. Zu-Schriften unter »Bald 70.81^ an Ala, Graz. Herrengasse^7^ Leeres Zimmer dringend gesucht. Anträge unter »Pünktliche Zahlerin« an die Verw. 9608-6 Zimmerwohnung, mit Küche, zu mieten gesucht. Angeböte unter »Nr. 3994« an die Verw. 9612-6 Kaufm. gebildete Kraft sucht selbständigen Wirkungskreis in der Spezeroi- oder Fein-kostbrancne. Anträge erbeten unter »Kundcndien^« an die Verw. 9553-7 6 gepolsterte, mit Leder überzogene Sesseln zu verkaufen. Tauriskerstrafte 7 (Bürgerg.), Parterre, links. 06414 Brockhaus' Konversations Le ------- ------- - xikon, 20 Bände, tu verknu- oder als Kanzleikraft. Anträge fen. Anfragen Josefstr. 2. unter >Veriäßlich an tlie 9595-4 Verw. 9470-7 Suche Stelle als Sltzkassierin Tischler, auch solche mit der halben Lehrzeit oder engelernte Arbeiter im Holzfach werden aufgenommen. Hans Detitscheg, Wöllan, 9580-8 tehrling mit entsprechender Schulbildung wird ui der Gemischtwarenhandlung Josef Wagner in Erlachstetn sofort aufgenommen. 9449-8 Krankenpflegerin naclT Untersteiermark zu einem jungen Mann gesucht. Alles im Hause. Antr. mit Referenzen und Ansprüchen unter »No. 106« an die Verw. 9636-8 leder Unterstelrer ll«st die „Marburger Zeitung"! Gösser ^ Bier in Cilli Allein - Ausschank •b 4. D«i*mb*r 1941 im R«>taurant DEUTSCHES HAUS Biimarckplatx v. W. Al«xand«r Roth Staingut- ed«r «MiMtrdicKt« TsuMNiß« tigntn lieh am b«»t«n zum Einlagen dar dar In G a r a n t o i. Bai Glätarn baitaht aina gewitia Brvchgafohr und in Matall-, Emailla- odar Heizgafflßen haitan tich dia Eier weniger gut. und woi wichtig tili dl* Elar iiönn«n («äana «nbedtnkUch «nlnommcn und xugelcgi waid«n| ü) Nummer 311/312 »Mar1>ur?cr Zeitung« 6./7. Dezember Sehe 11 Was heute geschieht, was morgen wird. davon beriehi€t Mm modemm, MMf«- meiehnei i^formimrtm Bilder'Zeit' aehriftf J9 Seiten Biidberichte vom Kampf gegen die Sowjetunion mit intereeaanten Uebereiehiekarten über den Verlauf • Die Geechichte teiederhoU wich nicht! Zum faleehen Vergleich Hitler^Napoleon • Dejr Weg mum Welt' Luftverkehr • Eine MoMart'BiograpMm • Vitamine farMg fothgrqfiertl • Zahlreiche Farbfoto», viel Unterhaltung und noch vielem mehr im aoeben ereehienenen, veratärkten SONDERHEFT (Nr, 3S134) mit 60 Seiten Umfang, davon 12 hont: für DU KitE Statt sonst 25 Rpf 50Jti4 Zu haben hei sämtlichen Buchhandhmgen, Trafiken, Kolporteuren, sowie in allen Zeitungsverkaufsstellen LEDER - TREIBRIEMEN NÄH-BINDERIEMEN SATTLER- UND SCHUHZUOEHOR-GROSSHANDLUNG Alle Besitzer von Phönix-Versicherangen mögen sich im eigenen Interesse baldigst melden, Zuschriften oder persönliche Vorspräche {täglich zwischen 8 und 12 Uhr) unter Angabe von PoUzzen'Nummer Name Geburts-Daten und Anschrift n PhQntx, Marburg, TegetOioffshr. 28 Der vom Chef der Zivilverwaltung bestellte Treuhänder: Adalbert Prinz Betriebsführer Deutscher Rin^, österreichische Lebensversicherung Aktiengesellschaft der Deutschen Arbeitsfront \ Kaufe sämtliche Wlldfelle u* Winter-Hauskatzen Derganz Walter, Pettau-Rann Nr. 11 Pelznäherel und Rauchwarengetchäft 9633 Preßhefe jederzeit frisch liefert an Einzelhändler und Großverbraucher Niederlage: ' 9343 JOHANN RAVNIKAR. CILLI Biro-PrakHkaiitli mit Handelsschule, wird sofort iu cüiem hiesigen großen Unternehmen aufgenommen. Anträge mit Lichtbild unter „Arbeitsfreude" an die Verw. 9611 SPEZIALGESCHAFT FÜ« SATTLER RIEMER , WI7 TASCHNER TAPEZIERER FACHMASCHINEN GRAZ UUMMI ALLER ART GRIESGASSE 22, RUF 05-51 Vervielfältiger sowie sämtliches Zubehör prompt 9S90 ab Lag^er Graz lieferbar BUromaschlnenhaus KARL KRAI Grai, Krefelderstrasse 32, Telephon 68-50 Das fiasthaus Ropriva in Gams wieder veoftnet. Für g-ute Getränice sowie täsi^licn warme und kalte Speisen wird bestens g^esorgft. 9626 Kager Kunigunde osser Bier in PETTAU Ausschank ab 7. Dezember 1941 im Hotel Osterberger Herrengasse 6 9589 Pächter: Bosnic Sehe 12 »Marburzer Zeitung« 6./7. Dezember Nummer 311/312 I Stadtth^at^r Marburg an dar Drau Samstag, den 6. I>eÄCiul>cr, 2<) Uhr M O M 1 K A Opcrpllp in 3 Aklrn vuii Nico Doc^tMl Sonntan, den 7. Dezember Naclimiltttgtivorsteillung 15 Uhr Die lustig« Witwe Oppreliß tn 3 Aiitpn von Franz Leiiar AbF'ndvurslpIliinK 20 Uhr Die Enflülirong aus dem Semll Ring Ir des Am los frtr VolKblldung <^aslsi>lpl rtps Steirl8fhcilag: Gastsmel des Steirischon Landcs- thcalcrs „Triescliübpl" Samstag: ^Die InsUfte Wilwc'* Sonntag: Nachmittagsvnr^Uiliuiig ,,W|fi|ßr* . blut", Abendvorslclliing: „Wlenprblul" , Sitirltch«r H«liniltiuncl Amt Volkbildunjf THEATERRING II Montag, den 8. Dezember: 9573 Christine vn Schwadtn Ält«r«r' UHRMACHER zur Reparatur von elektrischen Meßinstrumenten für Marburg a. Dr^y gesucht. — Angebote an ifiarfiavufitrgunq SUdtttifrinurk Akllanfatalltchaff, Marburg a. D., BtfthQvtnitraitf 2 »M3 ürobe Textilindustrie" in der Unter- steiffHiark Aueht lum §6fertifi«n eintritt PERFEKTE STENOTYPISTIN versiert in allep Pttroerbeiten, Wohnung steht 2ur Verfügung, Angebote an tlie Direktion der Littai-Pragwalder Textil-werke A. ü., St. Pag! bei l'r^gwald, Kreii Cilii. 0450 » STEIRISCHER HEIMATBUNP _Amt V.'ltMlilmi« Sanutay, den 6., Ponntaif, den 7. und DIenttafi den 9, Dexembcr 1941 im Liclitspieiaaai Domplate (Kasinq^ebäude) Ntfchmittag 15 Uhr ffir Kindir Abends 20 Uhf für Erwachttcme Vorverkauf in c^qr Geschäftssteiie dfs Amtes Volkbildung' (l|cke Tes^etthoffstrafl«-G^riohtabofsrasse). Eintrittskarten zu 20 upd 50 Rpf 9516 UNNI für Ifidenfle Beine 4m Pmam, d||| «i«l iL «telifR und gehen, [p ViNihifcItlft CMIN ^reisliit», • Beratun^ift^ii«!! ZUM INDIAI^IR, Gm, Herr^ngats# 28 neben Caftl Herrenhof, eUMIMIHOF, 9'ax. Spergau« 4 neben Lueg«. sowie FRAUENHEIL, Grai, Albr«f|itgait« f Verlanffii II« Mattkarlal Patritx Duniclor St«j|ipelfabrik „Vulkan" gegr. 1885 4 Stempel Gravierup^eii , Bürvwaraa OfM. IMi, Ivl «M4 8 # I M^ldkiMius Otto Pen MABiniifi. M l^ührendcs und ä|l«äleb Sp«jüili(|«figi)Hft für oa Noten • MufilkalliMi CO Mi)«lliln«lruiHNil» oo (trammophone ui und Platt Ml 9586 Kaule odar tamclie Je^e Manf | Besichllgen Sic mMn rwIllMllHOi | BURG-KINO Femrut 22-1^ Heute 16,18*^0, 21 ^ht ^in WUn film im V^rl«sih der Bavwte» Liebe Ist zollfrei Hans Moser, Susi Peter, Hans Olden, Else mrter, Theoer 1911 nm 3 stall. Marburg, (»r«*, UaDliWt^il, i!iiifzbur){, 5.1*,^ 1911 Die tief trauernden famlKpn: CMNUg«^!*, Kar-ncrkfr, Gplslpr und Javomik 9597 9m asser Bier m IkAtAlMMA a. d. Drau AteiitmulMuii im Gasthof ehemals .Jiie düen Bkinfitäk'' Edn^und-Schmidgasse 7 V. W. Walter Hobacher Hauptsehrlltleiter Anton Oerschack, Stellvertretender Hauptschriftleiter Udo Kaspar* — Druck der iMarburger ürucl^erii«