Y S9l9vinl. 78. Jahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Au&uahme der Feierlage). Schrifl-IcHVPg» Verwaltung und ßHchdruckerci Tel. 25-67, 25-68 imd 25-69. Maribor, KopäUSka ullie iu^p{(au}ii(^»vu)nätii[{^c QUd) iuvd) hcn U'm6ru(ti in Itumän'ten im geiingiten in Jvmge ßciteUt inuAe, iiöuifl G 0 i: 0 ( bic '').lJiiibcrf>cit$te9ierung Oftauicn ^ u g a an feie ilÄa<3^t im ßmtfce tplöuöleu it^ljliveid^ie Äteifc i>|5ö 2tuS= lünib(^, b\irau§ ciitic^meu fßmieu, bic tmnönlfd)c Ifjre 6i&()iCi?ige Xrabiliou Öcmciiticrcit un'b [trf) auf ab^n* t«uai bcit (Miunbjat) t»cutii(^ flcnug au^ gc)juod)icu, baj; c« icinc kinäfjvtcu öiiitb? it i t i c im ?Kaf)iucu bei: sH c t ix e n t G u 1 c [oiuie ictci: "iä 1 i a u u ti t o tt aiö gegebene üiarmitte {einer tnt«matiDiia* icii Opac^ien un^ a u f r c d) t ci** galten luoUc. i'Huuinuicu cr&Ucit aui^ unter beul U3üiid)ti>uüul'C( iict »ocIcHtUi'^ ücricftofie" neu f\iuicnpoIiti£ in btcicu iöünibmiicu uad^ mie uiyt ^uftuumcutc bcj ^viobeuis mib bct ^^uiümrneuavljcit^ bie feicicm Xcile Guvo^a^ liiert lueuiftcr uucrlüBtid^ [ein mag mic an« Dieven Xciku be^^ uod^ lutmci: [tarf jcrfa&iccs neu HouliuentiJ. i)iuv eine l^iuc. aljci: wc^ »cuHidic SSeräubevuuQ ift iu ibcv ruin!qiii)d()cit iKy^pic^uen: «qI^u icr 6c-I^u'üdjicu uub eindeutig (^tfpuitg l'ciuci: üi^oviiüiunteHCit Scrlrajistuev^fHdyun' gen mill biiicö Vaub audi ciu^i icl6itäiifet(jc VtiifienpLiliiif in bcm «iiinc ßctieiöcu, 'bafe w iicuc jVi'cuiii>fd;^i[teu enuti^t UHto au^« baut, btcfem oiuue finn bte tvingaiS ou Ä>t u i f n I i u i unb i t t c r rtur.^uinfien, ibctiln aber aud; i)ii! frcunbli« ifl{!u i)ie 3(uHeuiitimftcr !:\)iiccäicu au^ J)cr '35urrf>rciic iwc^ ^i:ag bem söccirt^tcr «'■Pefti .'oirlnp" iu öic jVcbcv binieilL'^ iiibeni er gleichzeitig erflörte, ban er bie mit öeui 'J^utnvcftei- uugaviid>?u Wcbivbtßn uor jci-uer Jliöteiii; bcgonueucu 5Öc|)jrIiti6al)uuiiq einer "ilunä^ecumg 3ula rcft—'iHubapeit fott|c|>cn lucrW, folilib er avicbcL* -iDrtuiö jci. ^ufloftoinieu ^al ~ inic üuö üeu iüoctcu ?Jfiuift€rprafi^icntcu uiti) 9(u^cnmiuijter^i 5)r. 5 1 0 i a b i n 0 D i 6 Ifar crtounen i|t feinen C^L'un^t, an bcr Bot^alität mänien^ ju ümetfelu. 'Bicjc B"'fönmenai? I)eit bei: beiiben bcuac^acten !il2aiioiif!n biirdi bie (^eogi;apa-t)crviti ^Huntqiticn utib ^ugoflamieu mol leu mic ble jüu'gfteu (Srelgit^iffe BtiDcifen, oiu .'oort uidjt nur [^rlobeud unb bec fricOf'diPu t5nttiiltuuö nller i'(>cer Mfte fein HC fialieu alä geopolilifi^ nuf^erorbent» lid) m!d)tige SUiaien iiüd) eine aubere 9lu|' N: .C-^ort bC'S ^illenä ,iu jciu ber ftrf) fc* bei: ;]rvtet^iing <>ev l)ciitiiicu (McfcUid^itßDvbe nung mit affer l5;uifdiJ(o|fculÖcit ehigcnen» ßollindUcber Dampfer von un bekanntem U-Boot torpediert NATIONALISTISCHER LUFTANGRIFF AUF BARCELONA. Barcelona, 12. Jänner. Barcelona Ist gestern nachmittags von einem nationalspanischen Geschwader von Bombern besucht und mit Bomben auBeror-dentl. schwer belegt worden. Zahlreiche fläiiser wiirden demoliert. Es gab auch zahlreiche Tote und Verwundete. Wie aus Alicante berichtet wird, ist der holländische Dampier »Haneag« uti-weit vpn Valencia von einem unbekannten U-Boot torpediert worden. Der Dampfer ist bald darauf gesunken. Die Bemannung konnte von herbeigeeilten Fischern auf ihre Segelschiffe gebracht und so gerettet werden. ed^lu^afforb 5er :8u5apeftrr ^onfrrenj AUS DEN TRINHSPRCCHEN DER AUSSENMINISTER UNGARNS, ITALIENS UND ÖSTERREICHS. — FÜR ENGERE ZUSAMMENARBEIT DER STAATEN DES DONAUBECKENS. — ROMPROTOKOLLSTAATEN KÖNNEN ZWEISEITIGE VERTRAGE ABSCHLIESSEN. Budapest, 12. Jänner. Die Beratungen der Staatsmänner der Romprotokollstaaten gehen heute zu Ende. Heute vormittags traten die Außenminister K ^-n y a, Graf C i a n o und Dr. Schmidt zu einer Sitzung zusammen, die das Schlußkommuniquee der Konferenz zu redigieren hatte. Gestern gab Außenminister Koloman v. K a n y a zu Ehren seines italienischen und österreichischen Kollegen ein Souper, an dem auch Ministerpräsident D a r a-n y i u. Bundeskanzler Dr. S c h u s c h-n i g g teilnahmen. In seinem Trinkspruch verwies Außenminister K a n y a auf die Bedeutung der Romprotokollc vom politischen wie vom wirtschaftlichen Gesichts punkte und erklärte, mit Genugtuung fest stellen zu können, daß die Romprotokollstaaten wesentlich an die politische Achse Rom—Berlin herangerückt seien. In ähnlichen Gedankengängen sprach der österreichische Außenminister Dr. Guido Schmidt. Der italienische Außenminister Graf C 1 a n o betonte die Bedeutung der Romprotokolle, die kein Hindernis darstellten für die Zusammenarbeit mit den anderen Staaten. Die Rom-Pro-tokolle hätten im Gegenteil den Zweck, eine engere Zusammenarbeit aller Staaten des Donaubeckens herbeizuführen. Dies könne auch ohne Abänderung der bisherigen Fassung der Rom-Protokolle geschehen, die auch weiterhin die Basis der Zusammenarbeit Italiens, Oesterreichs und Ungarns bleiben. Die Romprotokollstaaten — erklärte der Minister — seien daher bereit, ihre Beziehungen zu den anderen Staaten des Donaubeckens auf der Basis bilateraler (ziweiseitiger) Verträge zu regeln. Das Herzogspaar von Kent nach Oesterreich. Wien, \2. Jänner. Am 17. U. M. werden der Herzog utid die Herzogin von Keut m St. Anton am Aiib<;rg eintrcifcn und dort etwa 14 Tage bleiben. Eine Australien-Expedition des Forschers Dr. Leo Frobenius. B c r l i n, 12. Jänner. Der bekannte deutsche Afrika-Forscher Dr. Leo F r o-b e n i u s wird heuer eine große Expedition nach einigen australischen Inseln itnternehnien, um die dort ansässigen Urstämme und die Vorgeschichte der Inseln zu stu(^ieren. Chauten^ps »Sozialfrle^en« gefährdet. Paris, U. Jänner. Der Arbeitgeber-verbaud hat es abgelehnt, zu den tür heute vom Ministerpräsidenten Chau-temps angebahnten Beratungen über die festsetzung eines französischen j^SozIal-fricdeus« ^^u erscheinen. Republikanischer TankangHff bei Teruel S a 1 u ni a 11 c a, 12. Jänuür. Wie aus dem nationalspanischeii Hauptquartier gemeldet wird, ist es den Truppen Fran-cos in Teruel gestern gelungen, einen re puhlikanisclien TankangrÜf abzusciila- COll. Das Londoner Echo Hitlers. Lon^ion, [2. Jänne Blüttcr bringen die Reichskanzlers Hitler tische Korps 4n großer untersireichen« besonder denen sich der Kanzlei des Friedens und der der Nationen ausspricht der Ansprache r. Die Londoner Ansprache des ■ an das diplonia Aufmachung und s jene Worte, in für eine F'olitik Zusammenarbeit Vor der Hinrichtung eines Spions In Prag. Prag, 12. Jänner. Der vom Militiir-i;cricht wegen Spionage zum Tode ver-iirteille 57jährige Hauptmann d. R. der ftefft. biejer .^'iinjitfit ift bic ^unenpLilitif icv bciöcii Ennber Eüugi'uent <^11 nennen mü iKw bei tUui^enpolitit. "^Bcun nmu Uüd) Bcuiidfiidiligi, baf; 3?umäivien teilte 'Kel» fiungäfflädjeu mit beut aufievfjttlD iier '^301«= lammiDu |telH'iibeu 'sBul^gavien &C)it,u inib aufieibciit bcr bcftcn i^reunt)fri)iii[ mit ^oleu ai' vtil)iiu'n ncrmn^i, in ift bac-ber "iiiauMinin im ciu'iipöiirfi'ii SinbnftiMi etil uolfeii'betey. Tic "jfreunibe bcö Ivricibeu^ iiaiu'n alfiMt Wnniib, fid) über bie imn bcr iicucii runiä:-itildjen JHcgierutui im ^•iimeruebiiicii mit 'ii^CL>ili'nt^ 11. iLV.-igcietiP '-iicilil.viunt be'3 AViebetiöiDcrteiS fvcuai. ''liumiiiiieii r)at feiner ^yviebensutiffiiTu nud) uad) Cicm 'ilMin-bei bcr Ic(,Uen *Ioge bie ^veiio fciucvinei'!? iicfiinbigt. Vfrm iu 'ülrm mit ^'^U'goilnini.'n ifl '){iinu'iuiiMi auf bei 'J'nltaii^inlliiiiic! ein JxitiPv bC'.? 3'riei'cn^. tschechoslowakischen Armee Leopold K a t z e rn hat ein umfassendes neständ nis abgelegt und \vird in den nächsten Tagen hingerichtet werden. Seine we-xen Mitwisserschaft zu einer Kerkerstrafe verurteilte Gattin i:,t' eine polnische Adelige und stehen zahlreiche ihrer Verwandten im polnischen diplomatischen Dienst. Ihr Vater war wählend des Krieges in Olmütz General. (Sin? 32||ä]^r(os ©rc^niutter Die Ungarin Susi Eszter in Debeljaca ist die jüngste Großmama Jugoslavyl-iins. Z e m u n, 12. Jänner, im Banater Dürfe Debeljaca ereiRnete sicli der seltene Fall, daß eine 32jährigc, übrigens sein* hübsche Frau — Großmutter wurde. Es ist dies eine ungarische Bäuerin nninens Susi E s z t e r, die in ihrem,15. Lebensjahre zum Traualtar'geschritten ist. Mit 16 Jahren gebar sie eine Tochter. Die junge Tochter trat in die Fußstapfen iii-rer Mama, heiratete mit 14 Jahren und brachte — noch nicht 15 Jahre alf —_ ein Kind zur Welt. So ist Susi R:^ztcr mit 32 Jahren »Oinaina geworden. Tic 2linminiumprobunon iu sibrntj ftcißt. i f) e n i f. lL\ fuinitev. l>$:-tait iiiib uici' 12 ncu^ greife Sdiniel'^öfcii :!iv 'Vu' fi'tTe ^l^umhli1!1u^^lJ^•tt cii'tivlror'cn. fi'a).w,ylät mit 10 Ccfeu sn tUU\ ncu^iu'bon ift. IMc f"vafn':f )e(.u mit 2s Cjfou bi'ii ?rmorb.cntn,qeit entfprcclKn Dcvmont'i'- 2f;üU Viuclän^cr in «arajeuo. B u i a i e u ü. VJ, .linucr Xi: öUng:.it eine iuicieifante Suitipil üticr .'iu(cuU|aIl bcr in Saiciicno, 3ii micLii) .villi! bemn;:di Vlib5fäni:ii:v.' claal'Cii nadi ift bic ifclKcl^oifomaici mir lUb ^tiiatjifinvgci'ii fü^rcu'b. Ten iitieiien iiebmeu bi: tüififcticn ciaar':ai'i]riK.ri-= •gen (.^10) ein. IHuHcrbcni ui)li hic' 3i:.m 185 Altbauer, 171 .■;5,ialiüncr, !71 Coflra'i';-dier, jO i)iumäu2n_ h.n ^Kcirf>:i>i:ntfci^?, jr. \\n garn, 18 Wricdvni, Ii' tru(ilän:-cr, 'oJC)m';t[el ',1111! ^tiTfauf ;imi cllcrn M'ir nrme VHnbü^v nevuieitbeit m^^e. '»Mariborer 2eitung4r Nummer Donnerstag, den 13. Jänner 1938. CHumänfen unö 3u0OfIatDien 2>ie Sfln&niefreundfd^aft im 3>ladtneii 5e4 SefuiJDM de« rumfinifcDtn ^u^rnminifter« !7n:ice(icu neuerlid^ unterflridftrn B c o ^ r H d, 12. Jänner. Ministerprä-s>ident und Außenminister Dr. Milan Sto-j a d i n o V i c gab gestern zu Ehren des in Beograd weilenden neuen rumänischen Außenministers Istrate M i c e s c u ein Bankett, an dem Skupschtinapräsident C i r 1 c, die Minister Dr. Späh o, C V e t k o V i c, Dr. V r b a n i ö, General Mari c, Voja D j o r d j e v i c, der rumänische Gesandte Viktor C a d c r e, Ministerialdirektor C r e c i a n u, Gene- i S. M. König P«t«r II. ralstabschef General N e d i (\ der Kabinettschef F a s c a n u und die Legationssekretäre K r u p e n s k i und O p 1-sanu teilnahmen. Während des Essens erhob sich Ministerpräsident Dr. S t o-j a d i n o V i c zu folgendem Trinkspruch: Exzellenz! Ich bin glücklich über die Gelegenheit, Sie in der jugoslawischen Hauptstadt gleich nach Ihrer Ernennung zum Leiter der Außenpolitik des vetliün-deten Königreiches Rumänien begrüßen zu können. Der persönliche Kontakt mit Ihnen ist für mich umso wertvoller, als ich Sie auch als vortrefflichen Vertreter der rumänischen Wissenschaft und des öKentlichen Läsens begrüßen kann. Auf dem Wege nach Genf, wo Sie den Beratungen des Völkerbundrates beiwohnen werden, besuchten Sie nun Jugoslawiens Hauptstadt, um mit den Staatsmännern Jugoslawiens die Gedanken auszutauschen. Ich danke Ihnen für diese Aufmerksamkeit und bin beglückt, weil ich in ihrem heutigen Besuch den Beweis dafür er- heißend begonnen hat, im gleichen Geiste zum Nutzen unserer beider Staaten begon nen werde, zum Nutzen des Friedens u. der Ordnung in diesem Teile Europas, denn der Friede und die Freundschaft mit unseren Nachbarn bleiben unser größtes Bestreben. Zur Erreichung dieses Zieles wollen wir keine Gelegenheit oder Möglichkeit unbenützt lassen. In diesem Wun sehe erhebe ich mein Glas auf das Wohlergehen S. M. König Carols, für das Glück und Wohlergehen des befreundeten rumänischen Volkes und des persönlichen Wohlergehen Eurer Exzellenz und der liebenswürdigen Frau Gemahlin.« Der r u m ä n i s c h e Außenminister erwiderte: »Herr Ministerpräsident! Ich habe es in meiner Funktion als eine erste Pflicht erachtet, die beiden Verbündeten zu besuchen, die den Herzen der Rumänen so teuer sind. Es war mir besonders viel daran gelegen, diese beiden Besuche vor der Abreise nach Genf abzustatten, wo ich die Ehre habe, die Interessen der Kleinen Entente im Völkerbundrat zu vertreten. Ich bin tief gerührt über den liebenswürdigen Empfang, der mir in ihrer schönen Hauptstadt zuteil geworden ist, ebenso auch über die schönen Worte, die Sie an mich gerichtet hatten. Ich sehe darin einen Beweis der Gefühle, die die jugoslawische Regierung zum befreundeten und verbündeten Rumänien hegt. Die Unterredung, die wir In einer Atmosphäre der Freundschaft, des vollstän-digen gegenseitigen Vertrauens abgewik- sere Interessen und unsere Politik sind faktisch so intim verknüpft, daß unsere Staatsmänner lange Unterredungen für eine Einigifng nicht mehr nötig haben. Unsere ergebene und unerschütterliche Freundschaft mit der Tschechoslowakei, unsere Treue zur Kleinen Entente u. unser Wille, unsere Kräfte für die ständige S. M. König Carol blicke, daß die Kleine Entente in ihrer glücklichen Ergänzung durch die Balkanunion auch weiterhin ein wichtiger Faktor der rumänischen Außenpolitik ver-bleit>en wird. Ich kann die Versicherung abgeben, daß sie die gleiche Bedeutung auch in der jugoslawischen Außenpolitik hat. Ihr Besuch gibt mir die Gelegenheit, neu^dings die ungetrübte Freundschaft cifes Königreiches Jugoslawien mit Ihrem Lande, dem verbündeten und befreundeten Rumänien, zu l)ctonen. Mein herzlichster Wunsch ist es, dpß iirtsorc persönliche Zusammenarbeit, die heute so glückver- Dr. Milan Stojadlnovk Ministerpräsident und Außenminister des Königreiches Jugoslawien. kelt hallen, bedeutet den glücklichsten Anfang unserer Zusammenai'^it. Es tut mir sehr Leid, daß die mir zur Verfügung stehende Zeit nicht erlaubt, den Besuch in Beograd zu verlängern, wie es ursprüng lieh geplant war, und daß ich nicht die Genugtuung habe, unsere Unterredungen fortzusetzen. Ich glaube aber, daß wir es nicht nötig gehabt haben, viel zu reden, denn wir konnten die vollständige Ue-t)ereinStimmung sehr bald feststellen. Un- Oktavian Goga Ministerpräsident des Königreiches Rumänien. Erhaltung und Befestigung dieses wunderbaren internationalen Organs zu verwenden, sind die wahre Grundlage unserer Politik, die sich so glücklich durch die Balkanunion ergänzt, in deren Schosse unsere Zusammenarbeit mit Griechenland und der Türkei schon eine Reihe wertvoller Erfolge erzielt hat. Für jeden unserer Staaten ist die Erkenntnis zum Ansporn geworden, daß er sich auf die loyale und treue Mitarbeit der anderen Staaten im Rahmen der Bündnisse und Freundschaften verlassen kann, deren Wege doch zur Erhaltung und Befestigung eines dauernden Friedens führen. Da wir anderseits fest entschlossen sind, unsere Freundschaftsbündnisse mit allen anderen Staaten aufrecht zu erhalten, besonders mit den Nachbarn, können wir unseren Weg zum gemeinsamen Ideal des Friedens fortsetzen. In diesem Gefühl erhebe ich mein Glas auf das Wohl S. M. König Peter II, auf die Gesundheit S. köngl. Hoheit des Prinzregenten Paul, des hohen Regentschaftsrates für einen größtmöglichen Fortschritt des befreundeten und verbündeten Jugoslawien sowie auf das persönliche Wohlergehen Eurer Exzellenz.« Außenminister M i c e s c u wurde nachmittags von I. M. Königin Maria in Audienz empfangen. Gegen Abend fand ^ dann eine zweite Aussprache zwischen jMicescu und Dr. Stojadinovic statt. Das j K o m m u n i q u e e, welches abends I herausgegeben wurde, stellt die v o ! 1-I s t ä n d i ß e U e b e r e i n s t i m m u n g 'der Ansichten der beiden Regierungen in allen Fragen fest. Kurz vor Mitternacht fuhr Micescu mit seiner Begleitung nach Genf weiter. 9lom-lSroiofone beOaltm ittr» 3Drrt6rfian«gleit Das Ergebnis der Budapester Dreier-Konferenz. Budapest, 12. Jänner. Ministerpräsident D a r a n y 1, Bundeskanzler Dr. S c h u s c h n 1 g g und die Außenminister K a n y n, Graf C i a n o und Dr. Guido Schmidt setzten auch gestern ihre Beratungen fort. In gut unterrichteten Kreisen verlautet, daß im Laufe des gestrigen Tages alle an der Tagesordnung befindlichen Fragen zur Erörterung gelangt seien. In jeder Beziehung seien zufriedenstellende Resultate erzielt worden. Die Unterredungen hätten gezeigt, daß der Mechanismus der Rom-Protokolle auch in veränderten Verhältnissen benutzt werden könne, da er immer wieder zum gleichen Ziele führe: zur fricdenswilligen und freundschaftlichen Zusammenarbeit. Oteid&tfbertDefnr j!>0i1du naib Warf^au VeHiefung der ungarisch-polnischen Beziehungen. B II (1 a p e s t, 12. Jänner. Reichsverweser Nikolaus von H o r t h y wird sich über Einladung des polnischen Staatspräsidenten Moscicki Anfang Feber zu einem Staatsbesuch nach Warschau begeben. Anschließend daran wird der polnische Staatspräsident zu Ehren seines hohen ungarischen Gastes in den Forsten von Bialowiesz eine Staatsjagd veranstalten. Der Besuch Horthys in Polen soll die angebahnten ungarisch-polnischen Freund schaftsbeziehungen noch mehr unterstrel chen. imitier« !2Bortr beim 3>ii>Iomateneiiii>fan0 Berlin, 12. Jänner. Wie bereits berichtet, empfing der Führer und Kanzler Adolf Hitler gestern mittags unter ijroßem Zeremoniell das gesamte in Her lin akkreditierte diplomatische Korps. Für die Segens- und Glückwünsche dej? Doyens Nuntius O r s e n i g o, welcher Deutsciiland und der Welt den Frieden wünschte, dankte der Reichskanzler und hielt an die versammelten Diplomaten die nachstehende Ansprache: »Der Friede, den Sie, Herr Nuntius, an der Schwelle des neuen Jahres den einzelnen Völkern im Innern wie der Welt als ganzem wünschen, ist auch das Ziel meiner und der Reichsregierung Arbeit. Deutschland strebt — wie Sie sich, meine Herren, wohl alle aus eigener Anschauung überzeugt haben werden — mit seinen ganzen Kräften darnach, unter Ausgleich all der die innere Einheit der Völker bedrohenden, schein baren sozialen und gesellschaftlichen Interessengegensätze dem deutschen Volk das Glück einer brüderlich verbundenen Gemeinschaft zu geben, die wirtschaftlich Schwächeren durch freudig dargebrachte Hilfe zu stärken und alle gesunden und guten Regungen zur Hebung der materiellen sowie der seelischen Wohlfahrt des Gesamtvolkes zu fördern. In der gleichen Gesinnung, die unsere innere Handlungsweise bestimmt, wollen wir auch unsere Beziehungen zum '1 iiii «i?« m -Ifili fiL'F-i' - . -- .V . : :ottü auf Dir {panifcDt 6taDt Hrrud in 5er »erfiafteten SSerglandfd^aft SIragonitM Ttätfelroten um ^gyDtend ilrfönig DA§ Plf§ SAGENHAFTEN PHARAO MENES FREIGELEGT? — GE- FXSSß MIT WtmS- ÖDER GÖTTCRNAMEN. — URALTE BEZIEHUNGEN NACH TENERIFA? 'Ausland regeln. Wir slaubeii, daß die 'Aufgaben* die die Yorse^sp dQ^ Zv-«ammenlebea der V^tWei: unt^rein^d^r auf der Erde se$tolU M, m Qei sie gelöst werden müsseQ* Wir sind deshalb gewillt, mit allcii ^J^ijQWCo ond allen Staaten, die dies^ ^iitfa$SunK ebenfalls teilen, chrlicli und vertrauensvoll zu arbeiten und dieses Bestreben praktisch betätigen. Es wird deshalb das deutsche Volk seine wahrhaft aufbauende Friedensarbeit' ini Pleriste des allgemeinen Fortschrittes und zur Vcrmtiidüng jedes völkerzerstörenden Kampfes aijch in' Zukunft fortsetzen. Möge dies zu* einer wirklich gegenseitigen R^cksicht-i)ahnie führen und daniit zu einem tatsächlichen Frieden des Rechtes und d^s Vertrauens. Und mögen die§e wünsche im Jahire 1938 vor allem nicht nur die Völker erfüllen, sondern ihren lebendigen Ausdruck finden in den Handlungen und Taten der Regierungen. Volk und Staatsfiihrung sehen veVtrauensvöll einer solchen aufrichtigen Völkerverständigung entgegen. Sesitlmifilfdtt ä)tmonflrallonen In ödlerrei«!) Überall fanden auch scharfe Qeg€fikund-gebutigen statt. Wien, 12. Jänner. Gestern fanden in /ahlreichen österreichischen Städten wie auf dem Lande Icgitimlstische Versamtn-lüngen und Kundgebungen statt, die' in den natiqnaldcnkendcn Kfeisen a^f schärf sten Widerstand stießen. Die Anli-tffii-timisten beantworteten die Kundgebi|Q-ji9n für die Habsburger niit 2wT$clienru-leh, deren Fojge dann phlreichc Zus^m-nienstöße waren. Vielerorts niuBte die "Po lizei eingreifen, um die beiden Lager zu trennen. 2>fr Derfcomeliuno (fr m- wut der N. 3ntfrtiati(molt Ein BescMuB des sowjetrussiMbcn Qewerkschaftsverbifndes. Moskau, 12. Jänner. Der Sowjetrus sische Gewerkschaftsbund hat einstimmig einen Beschluß gefaßt, der der Verschmelzung der lit. mit der 11. Internationale die grundsätzliche Zustimmung erteilt. Wie aus Amsterdam berichtet wird, hat die Zweite (Sozialistische) Internationale hiezu noch nicht Stellung genommen. !lRoM(bitrunsOtr|SiftiH99fiim-cotiwtfuno Eine Erklärung Roosevelts. — Die Sctiat* ten der Fernostereignisse legen sieh quI die Phillipinnen. W a s h i n g t 0 n, 12. Jänner. Prä-siidcnt R o o s e V e 1 t erklärte gestern, daß das Unabhängigkeitsgesetz der Phil-lipinnen unter den gegenwärtigen Uni^ ständen eine Abänderung notwendig erscheinen lassen. Zunächst müsse eine Anpassung der Wirtschaft der Phillipinnen an die Weltmarktlage gefunden werden. Dieses Provisorium würde etwa bis 1960 dauern. Der Regierungsvcrtreter der Philiipin-nen erklärte zusätzlich, daß die gegenwärtige Lage im Fernen Osten eine sqI^ che Abänderung notwendig gemacht habe! eetoirtruffH^i Afr^cnfttrfiin in 9aft Dem »P r a g e r T a g b 1 a t t« wird aus P i K a b,ericht^t': Iin Zusanuncnhang mit der uottlbse'nr^ampagne,' die seit Oktober in i^ußland durchgeführt'wird, lu'^t die Sowietpolizei nieHrere Prälaten der orthodoxen Kirclie verhaftet. Sje werden beschuldigt. Feinde des Volkes, Verräter, Spione und Saboteure zu s ji. Verhaftet sind: der Metropolit vqn Moskau Wis'a-rion; der ehemalige Leiter der üogeuann-ten Lebenden Kirche MetroppUt "Witäljj; lirzbischuf Piiirim ;Üisclibf Lebedeieff; Bi schol' Purlewski: Bischof 'Wetiuscfelii u. Bischof Maslo^v$ki (Pjäsan). "^ie sollen mit einer Antisowjetverschworung in Verbindung stehen, die vom Metropoliten Feofan geleitpt worden sei,' welcher angeblich letzten Monat verhaftet wqrdeii ist. Die Sowjetbchürden geben an, daß auch Metropolit Sergej, der derzeitige Patriarch von Rußland, in diese Verschwörung verwickelt ist. Die Sowjetpresse behauptet, daß all i Die Ausgrabungen eines neuen Königsgrabes bei Sakkara, das angeblich den Leichnam des ersten sagenhaften ägyptischen Königs Mencs enthält, hät in der gesamten wissenschaftlichen Welt lebhafte Diskussionen hervorgerufen. Die Nachricht, daß im Niltal etwa 60 km von Kajro ein Grab bei der Pyramide von Sakkara gefunden worden ist. welches mögUchenveise d. des sagenhaf-teij e.rs^n Königs Menes (ca. 3000 v. Chr.) ist nicht nur für dib Archäologen interessant. Zwar steht der Entdek-ker des Grabes, der iunge englische Archäologe Walter Emery noch mehr zuri^cHhaltend zu dieser Möglichkeit. Er will er$t die Gräber der Umgegend genauer erforschen, ehe er ein Urteil wagt. Immerhin: man fc^nd in dem Grabe die Mumien zweier Greise, und da Menes, der Begründer der ersten Dynastie Aegyptens, ein großer Staatsmann, Krie ger, Jäger und Erbauer war und mit 60 Jahren durch ein Flußpferd um-gekoiumen sein solf, $o lassen sich an diesen Tui^d wohl vorsichtige Kombinationen anknüpfet), zunial man aucli präch tige Gefäße dort gefunden hat. Nun gilt die aus ylelen Bildern bekannte Stuf^npyrämide von Sakkara als die älteste Form der Pyramiden. Sie weicht yon den übrigen Pyramiden gerade durch ihre Stufenförm ab. Und Menes steht jedenfalls noch an der Grenze der sogenannten prädynastischen kultur Aegyptens, deren Forschung inbesondere durch den Engländer Flinder Petrie erfolgte, des sen Ergebnisse von Hermann Wirth in entscheidener Weise ausgewertet wurden, diese Würdenträger Agenten einer trotz-kistischen Organisation seien, welche für die Gestapo arbeitet. Man beschuldigt sie, fUr die Seele des Marschalls Tuchatschew ski und anderer »Volksfeinde« gebetet u. Priester ermutigt zu haben, in Sowjetfabriken, als Arbeiter verkleidet, zu arbeitet!, um so die Lehren der Kirche zu verbreiten. Die Verbrechen, die man ihnen weiter vorwirft, sind, daß sie kollektivi-siert?n Bauern zureden, die Bibel während 'der Essenpause zu lesen, und ihre gefährliche Tätigkeit — so heißt es — geht so weit, daß man sogar schon Leute beobachtete, die in der Eisenbahn die Bibel lesen. Soornrr Oranoen^raten und 3Dt(n&for-in;urlben fflr die 3>fa0o(i^en6raut Wie bereits berichtet, fand Sonntag im Beisein von vierzig Mitgiiederu europäischer Königshäuser in der Athener Kathedrale die Hochzeit zwischen dem 36-iährigen Kronprinzen Paul von (iriechen land und der zwanzigjährigen Prinzessin Friederike von Braunschweig statt. Die Braut trug ein mit blauem Samt und blendend weiLiem Hermelin besetztes Spitzenkleid. Die dunklen Locken der Prinzessin waren mit einem Kranz von Orangönblüten gekrönt, die ihr Exkaiser \\''ilhelm aus Doorn gesandt hatte, die Myrtenzweige, die in den Kranz eingebunden waren, stammten aus jenem <;agcnhatten Myrtenbusch am Schlosse Windsor, aus dem schon der Brautkranz der Köinign Vii^toria gebunden wurde. Beim Eingang in die Kathedrale, in' die das Brautpaar yon Brautiungfern und Brautführern ^efül(vt "wurde, wurden die Hochzeitsgäste vo'n einem Blumeiiregcn überschüttcl. Daiiii fand die Trauung nacii orthodoxem Ritus statt. .\ni Nachmittag fand dann "die protestantische Trauung in der Kapelle dis alten Palastes statt, bei der es insofern ein l^leines Malheur gab. als die sieben Meter lange Schleppe um drei Meter gekürzt werden inußte. da die Kapelle zu klein war, und sonst nicht alle Trauzeugen Platz gefun den Iiätten. da man dort, in der sogenannten Naga-da-Kultur, noch große Verwandtschaften zu nordischen Felsdarstellungen zeigen konnte. Wenn nun französische Zeitungen berichten, daß das Grab den Namen des Königs »Aha« trägt, der nach einigen Aegyptologen mit dem Herrscher Mencs identisch sein soll, so wirft dieser Name — gleichviel, ob es der eines Königs oder einer Gottheit war, weiter interessante Lichter auf den Weg und die son stigen Zusammenhänge dieser frühesten ägyptischen Kultur. Denn auch die Urbe-wohner der Kanarischen Inseln, besonders in Tenerifa, verehrten einen Hauptgott Achaman. Und es ist sehr wohl möglich, daß die prachtvollen Keramikgefäs-se von Sakkara, auf welchen man den Namen »Aha« gefunden hat, und welche wiederum Gefäße mit Wein, die mit dem gleichen Namen gezeichnet waren, umschlossen, Kultgefäße sind und nicht als Privatbesitz des Königs Menes angesprochen werden können. Auch auf einigen hundert Toneimern fand man den Namen ;>Aha<'. Diese Verzeichnung der Götternamen auf Kultgefäßen und Kultgeräten — Vasen, Lampen usw. aus Tem pelbesitz — ist auch z. B. im ältesten Rom zu finden. Die römischen Eimer zei-jgen meist Jagdszenen, Gazellen und Löwen. Wie der englische Forscher hervorhebt, ist das neu gefundene Grab in früheren Zeiten geplündert und zum Teil zerstört worden. Obwohl man die Körper der beiden Greise freigelegt hat, so ist noch viel Aufräumungsarbeit und sonstige Feststellungen nötig, um das Grab wirklich als das des Menes bezeichnen zu können. Aus dem Londoner Nici^einmi^chungs> ausschtiß. L o n d o n, 12. Jänner. Nach der gestern stattgefundenen Sitzung des Unterausschusses des Nichteinmischungsausschusses wurde eine Mitteilung' erlassen, aus 'der hervorgeht, daß hinsichtlich der Zusammenstellung der nach Spanien 'zu entsendeten Kommission keine Schwierigkeiten zu erwarten seien. Holland anerkennt definitiv das italienische Imperium. Haag, 12* Jänner. Der niederländi-oOhe Außenminister erklärte gestern in der Ersten Kammer, daß sich die Regierung entschlossen habe, in Würdigung einer vollendeten Tatsache die Okkupation und .Annexion Abessiniens und damit das Römische Imperium anzuerkennen. Englischer Besuch in Deutschland. L o ii d 0 n, 12. Jänner. Der Unterstaati; sokretär des Ministeriums des Innern wird sich nach Deutschland begehen, um die dort gemachten praktischen Einrichtungen und E^rfahrungen auf dem Gebiete dos Luftschutzes kennen zu lernen. Vansittart nach London. P a r i s, 12. Jänner. Der diplomatische Berater des englischen Kabinetts, Sir Robert V a n s i t t a r t, hat seinen Erholungsurlaub an der Cote d' Azur abgebrochen und ist gestern nachmittags nach London zurückgekehrt. Dr. Wilhelm Filchner heute iu Berlin. B e r I i n, 12. Jänner. Der berühmte deutsche Asien-Forscher und Nationalpreisträger Dr. Wilhelm Filchner wird heute nach mehrjährigem Aufenthalt in Asien in Berlin eintreffen. Für seinen herzlichen Empfang in tler Reiclis-hauptstadt rüsten breiteste Kreise der Wissenschaft und des Staates. Ein neuer jugoslawischer Dampfer. Split, IJ. Jütmer. (lestern ist in Split der in England vom Reeder Ante Topic käuflich erworbene l'rachidanip fcr >.Iurko Toplc^ eingctroften. i9io erbaute Schiff verdrängt S200 Ton-1 nen. Der Dampfer löschte eine Kohlcn-ladung in Solin und begibt sich dann nach Australien, um Getreide für Griechenland an Bord zu nehmen. Für die Renovierung der Zagreber Kathedrale. Zagreb, 12. Jänner, Banus Dr. Viktor Ruzic hat für die Renovierung der Zagreber St. Stefans-Katlicdrale den Be trag von 800.000 Dinar bewilligt. CDolMlieder nrtißm %7on einem etrefcg^olj Ein neues Wunderwerk moderner Miniaturschrift. Der Münchener Schreibkünstler Valen tin Kaufmann hat soeben den Text der Volkslieder :>Am Brunnen vor dem Tore« und »In einem kühlen Ornndc< auf ein Streichholz niedergeschrieben. Valentin Kaufmann ist bereits früher durch' Miniaturkuiistwcrke bekamit geworden. Vor nicht'allzu langer Zeil gelang es ihm, in. einem »Buch« von ganzen 14 Millimeter Hgliu und 11 Millimeter Breite die Geschichte der Stadt Mün eben, angefangen von ihrer Oründuug durch Heinrich den Löwen bis 1933. dem Jahr der Machtübcrnahnie. /.u sammenzufassen. Das Buche i>t in Leder gebunden, hat einen feinen Tjold-schnitt und einen eleganten Ver.^cliluf! aus Metall. ICaufmann hat hier uui Seiten 12070 Buchstaben und 180 Zahlen niedergeschrieben. Die Bibliothek des Rritischcn Museums tiesitzt ein liocii kleineres Buch. Es ist die Niederschrift des Herganges der Seeschlacht von Trafalgar. Dies Büchelchen ist insgesamt 10 Millimeter lioch und nur S mm breit und in rotes Maroquinledcr gebunden. — Das aller-kleinste. bisher bekannt i;e\vt:irdene Buch befiiulet sieh jcdoch in der Sclintz-kannner der Universität Feipini;. Der Scririitkünstler Sung-Iiut-isc liai darauf um die Jahrhundertwende auf 2S Seiten in den kleinsten Schriftzeiehen der \^'elT ein Gedicht des großen Dichters Litai-pe (701-762) niedergeschrieben. Die Seiten dieses kleinsten Buches sind allerfciii-stes cliinesisehes Reispapier und nicht größer als viereinlialh mal scchs Müli-mcter. Audi andere Materialien fanden für Miniaturschritten Verwendung. So hat ein strenggläubiger Inder .laiirc seines Lebens zugebracht, um eine Kcransure in arabischer Schrift in ein... Reiskorn zu gravieren. Er gab das Korn Mekkapilgern mi^ daniit sie es am nrjbc des Prophettii als Opier?abe niederlegten. Der Inder selbsi war durch ein tlcbrc-clten den Strapazen des Pilgerzuge^; nicht gewachsen. n'in llntcrfciri T.foiiif iNcrünphiniT l?:!ct hai .laturridf^c Mt^rrtn^'x^oicf"»^^rrtrra>aiU'r b'c int Dacni augciammcitcn ^liücfi'tnub: bcr 33crbnuun;i iif), ^cr ärulidion tigfeit inhb bas „i^rnn.vIsofci'V^^Jaf'cr "jci WöiTucru, itni5 rtad) ^^m^ccu menbet. ' < Tiln «/V nnl nn* vdf < hf 1 * 10« »rt ■»e V Sprinter, schwach auf der Brust? Ein junger Soldat der frnnzösische'i Luftwaffe mußte eine Prüfung ablegen, bevor er unter ne^^ondcrs au^gcwähltv* Flugschüler eingereiht werden konnte. Alle Schwierigkeiten halte vr glänzend überstanden, bis auf die letzte Klippe. ärztliche l^ntcrsuchung. v>Junger A\ann. Ihre Lungen .^ind wohl nicht ganz in Ordnung. Sie sind allem .Xn-schein nach, wie man so sagt, ein wenig schwach auf der Prustv. meinte der Ar^f herablassend. Raymond Marcilac verschlug div.'se Diagnose vor Erstaunen einen .Augenblick den Atem. Aber Herr Majore, rief er aus, -«ich bin i'ranzösischer Weltrekordler und InulV die -iOO Meter in 40 Sekunden! - I:s wird berichtet, dnß der Doktorinajo'" darauf alle Bedenken fallen ließ. b. Na^i val. Slowenische Radiozeitung für Theater, Film und Radio mit reichbebilderten aktuellen Beitrügen. Erscheint wöchentlich und kostot 140 r)mar im Jahr, Einzelnummer 1 Dinar. I.jubljan • Knafljeva ul. ■rwritrMriiijiMDaaBaiDBDaaaa» □ □ ■ovoKnnaaiDsnacniaKiiaiDRDB / Mariborer Zeitung« Nummer 9. Donnerstag,. den Iß. Jänner't938. Aus Jikd Sitd^r 31QU& IM SCHLAFZIMMER ÜBERFALLEN, GEFESSELT UND BERAUBT. SCHADEN BELÄUFT SICH AUF 15.000 DINAR. — DER In Kapela bei Slatina Radenci wurde dieser Tage in einem Geschäftshaus nachts ein überaus frecher Raub verübt, wobei den Tätern reiche Beute in den Schoß fiel. Während der Kaufmann und Gastwirt Johann Lukovnjak sich in den ebenerdigen Räumen seines abseits an der Gemeindestraße befindlichen Hauses aufhielt, schlichen sich drei maskierte Männer in die oberen Räume. Als nach Mitternacht der Gastwirt sein Schlafzimmer betrat, wurde ihm die Lampe aus der Hand geschlagen und er zu Boden geworfen. Lukovnjak wurde von den Män nern rasch gefesselt, wobei ihn einer am Halse würgte, um ihn am Rufen zu verhindern. Während er von einem der Räuber mit Messer und Revolver in Schach gehalten wurde, schlössen die beiden anderen die Kasse auf und nahmen den In- halt, 6000 Dinar Bargeld und verschiedene Wertgegenstände, an sich. Nachdem noch verschiedene Waren, Anzüge, Wäsche usw. mitgenommen worden waren, verschwanden zwei f^äuber im Dunkel der Nacht, während der dritte den Gastwirt noch einige Zeit bewachte, um das Verschwinden der Komplizen zu erleichtern, worauf sich auch dieser aus dem Staube machte. Lukovnjak erleidet einen Schaden von rund 15.0130 Dinar. Die sofort eingeleiteten Recherchen verliefen bisher erfolglos. Die Räuber sprachen verschiedene DIalelt te, um den Anschein zu erwecken, daß es sich um ortsfremde Täter handle,-doch müssen sie mit den Verhältnissen im Hause sehr gut vertraut sein und dürften aus der dortigen Gegend stammen. Alfinsenöfr c3 ^OJoiwt^ öor' gcnmunicn metibcn, alle 'iPcrfo|nfin in ciflcwn ^nvftcnoniinen inctfccn, (^ncn itmeitäiiigon mufp Dpramftaltpt JRei[eiI»ürt> „'^utitif" ont 1. inib 2. i^ber. ^^r<)vcir famt 110 1>iiTar. in Ä)*r llronAtkblflic. 'Stelle nited .Woon^ ■auf '(V^rab ber '(^roii itlforie Xrant))ofd) ipcnibctc A-rau ^ntnnic* 3"^ v o u di n r t 100 ^öiiinr für bic 6tnbtnrnieii üon ^K'ri' lIldK" I p. unb fteacn jfi«^ WJr, 'ilMc bereite berietet, tritt ta«], bcii IP). b. um 15 lUyr iiti i^wcinä^u^ joal eine JHiiRv unfc :?io]clilm|>[cipau6tt)o]^l fceö SDiariborcr 9^äcleri;)ottfliiib3 ,^u (Hilter fcnttidKJit Sf-rnftfrobc cn, ju ibtr jid) aurfji eU irigp bif^iftP S^ertretcr 'bcr ©t^mcrat^fct'if iitclbct fjabpiT. '.üMc bi^bev fcjtft^^t^ mcriicn bptt u. 0. aufl) unjcW' fieCartitto.n ^rcrftHH-krtlcv ?IrtbrcQf' Pfeifer, JVrmtAi l>r. Eduard Buiar: Skid etoigr $nier im fernen «anö" Ein Heimatbuch von Dr. Fritz Zangger (Celje). Das soeben zur Vergangenheit gewordene Weihnachtsfest des Jahres 1937 brachte allen, die unsere Heimat lieben und sich gerne schönen, unvergeßlichen Erinnerungen hingeben, eine willkommene Gabe, wertvoller und beständiger als die vergängliche Pracht der üblichen Geschenke, die den Weihnachtstisch jahrein und jahraus zu schmücken und das Herz des Beschenkten zu erfreuen pflegen: Ein neues Heimatbuch unseres Dr. Fritz Z a n g g e r mit dem hoffnungsvollen und glaubensstarken Titel »Das ewige Feuer im fernen Land«. Es sind keine Geschichten, die uns Dr. Zangger in diesem seinen neuen Buche erzählt, es sind keine erfundenen Personen, die den Geschehnissen und Handlungen Antrieb und Richtung geben. Nein, es ist wirklkhc Geschichte, die uns aus jeder Zeile dieses prachtvollen Werkes entgegentritt, es sind Gestalten und Menschen, die wirklich gelebt, im Leben gekämpft, gelitten, aber sich auch gefreut haben und sich oft beglückt sahen, die Dr. Zangger wieder lebendig werden läßt. Gräber öffnen sich und aus ihnen ersteht vor unseren, nach innen gerichteten Augen jene Zeit, die uns geboren, die unsere Jugend begleitete und die von jenen geformt wurde, die wir liebten, die uns Führer und Vorbild waren und die nun geduldig auf uns im Schoß unserer Allmutter Erde warten. Wer Dr. Zanggers erstes, für die breitere öffentlichkeit bestimmtes Heimatbuch »K ü n s 11 e r g ä s t e« gelesen hat, wird mit Freude zu diesem neuen Buch greifen. Gibt es doch wenige, die wie Dr. Zangger die Schönheiten der deutschen Sprache, ihren Formenreichtum und ihre Ausdruckskraft so überzeugend zur Geltung zu bringen wüßten. Jeder Gedanke findet sich scharf und sicher gezeichnet. Kein Wort mehr als notwendig wird in Dienst gestellt, um ihn lebendig zu machen. Die Eindringlichkeit der Ausdrucks form zwingt zur Bewunderung. Seine Worte formen Gedanken und Beschreibungen zu einer Plastik, wie sie lebendiger, deutlicher und überzeugender noch nie empfunden wurde. In seiner Bescheidenheit hat Dr. Zang-•ger den Kreis seiner Absichten in seinem Vorwort enger gezogen, als er in Wirklichkeit ist. Nicht nur Alt-Cilli, sondern das ganze Land um diese Stadt, die Geschehnisse, die es in den letzten hundert "Jahren bewegten, werden durch diese Arbeit Dr. Zanggers aus dem alles unrett bar verschlingenden Wirbel der Vergessenheit gerettet. Aber nicht nur Geschichte im unpersönlichen Sinne des Wortes finden wir In diesem Buch, sondern auch die seelischen Eindrücke, die sie hervorrief, die Wandlungen, die sie schuf und das Gesicht, welches sie der von ihr beherrschten Zeit gab. Das ist aber noch nicht alles! Tief- gründige Philosophie, die ihr Wissen nicht aus mit Gelehrtheit gemästeten Folianten schöpft und nicht auf scharfsinnigen, quellenmäßig belegten Definitionen auftjaut, sondern in einem mit edelsten Menschentum übervollen Herzen und aus einer sorgfältig abgewogenen Lebenserfahrung heraus geboren wurde, bringt uns. manche Probleme des Lebens, die jeder von uns früher oder später für sich allein zu lösen hat, näher und macht uns manche seiner Erscheinungen, die bei Vielen vergebens nach Ausdruck gerungen haben, begreiflicher. Liebe, Religion, Verleumdung und Undank, Natur und Kunst finden in diesem Buch eine einzigartige Erläuterung und trostreiche Rechtfertigung. Mit unübertrefflichem Geschick wird ihr wahres Wesen mit wenigen schlichten Worten, die nicht restlose Erschöpfung, wohl aber eine in sich abgeschlossene Darstellung erstreben, greifbar gemacht. Ich kann es mir nicht versagen, eine Kostprobe von dieser Kunst Dr. Zanggers zu geben. Die Liebe ist unbestritten eines der Probleme des Lebens, die noch keiner gelöst hat und mit dem doch jeder mehr oder weniger beschäftigt war. Über sie finden wir im Buche fol- __5_ 3)if QtrafmierlDaltung im savsfrf I34u{ 862^5 DINAR FEHLBETRAG IM VORANSCHLAG DES BEZIRKSSTRASSEN AUSSCHUSSES. — 22*MQER STRASSENZUSCHLAG ZUR DECKUNG DES DEFIZITS. Donnereitag» den .13. J9ni^ 1038. € t .1^ 0 f r a i n c unfc tux^ em Ottbtter aufweinten, her al« „G^tontac aRü§8e" in (gtfd^eirainfl tteten ttHÄ. Qehen-faQd Dcrf^nt^ Me ^To^uftton ehren aSffme^ flun^§«t(i^ Verlauf, Aüs CiÜB 2>fe SdlltTDiooe (£ c I i $>ämticr. ijcbcm ^^emo^ncr Gelicö iinfc mol^I Mc iöd'iitfjtf öcr Derftl^icbcimrti^ ^JerumgHidtcn ictt ^a^ren Beten«t, uinfomc^r aU fetefc un» cmwrtcicit Sofud^ ftii; gcmo^iUd) wäS^rcrtb i>cö iwd^ttittägigen „btvicc fot niente" crfol» gc« unb bind^ ciit fKirtnödigefii, langanW' tcnbcs Cäuteu an W (£inflan(|§Hlr angc« niclfcet raerbcit. Xritt mmt bann, Mwitflett unb uccfd^tofeii, ^crauö, |o fU^t man ein 6i3 j^n>et ri>buftcn Mmicrgcftaltcn gegen« über, bic ciitcnt ottt faulK;r Witterung. '5>ic milbc «ikihe mirb lAffig ein* dcftedt Ulli) im nät|^tcn '^lugcnMidf l^t man bvo fd^cren öic Xrcp^Jc biä j^fur näd^ftcn iür l^twtuf^ etwr 6iinaBftomH>fcn. ^i^rem ®eri<^t«tftatt€r tft e§ (jclunigen, einr.n intcreffanten (JHnWitf in bicfc tiitloit* $u erlaitgcTi. eine ^lufHtutton Ht cä, mit ausgccrbeitetcn JRcgcIn uni> einer folibcn 53oTgcffl^i«f|tc. 3m ftüftcnlaitbc ^ibt cö mo^rcte ^rfcr, bfrcn ^^emol^tcr eine giunbfä^liemm^ icn" ift. .Ciicr geraten fie fcbod^ mtcl>crt>i>U, trofc hen tobeUofen ^luÄneifc", »nit ber Sidjer' öeiföbcbötbe in ^iberftrcit. ©ie roetibcn mit unter au« bpm gaftfreien tSelie oihficidroben, fommen aber balb mit nciien ^Bcfftntigun-gen micber, um mit erncuf>pr ^fn^oncr i^re ^^afbmittflg'Mipfud^ ttot (iH'em in fflmtlidren „belferen" J>ftiifcrn Geliies fort^ufeljen. t. 3uiii aierteti SRdI ouffcfttltt ?hn Don« nim-mel" auf. ffommwben SonntoQ um 1« mirb ba^folbo, ©tOd .v»'" t»icrtcnmal im 0tabtfljeatcr ftber bie 'iBrcttct geben. UHibr, ein i(!^öner C?rfoIg!^Sf^rteittMWt>crffluf rn bcrSli>m^ef-^i)d>b(ntb1iing, ^repcrenflnffc c. Mf Ctimken. "Die i^ier tage ^)fl^n ge/jctg, bafi norf) nif^it nllcr ©tca&enousfc^ für 4)en ®c#tTf ^tcüt biflfcr ®agc uttter bem [eiiteß ^räfeä, beä SürgcrmciftersS 5)r. Ä c m e c, Cime ©i^ung ab, in bei* iber Sorarrfti^g für boö iJtitonjia^r 1938^39 burdjbctxitcn unb genehmigt muite. 5>ic iwrgcfeigenen u q a b c u bclanfpn ftd^ auf 2,823.450 ^inar, bencn (S i n ti a f) m e u in 'ber .'ooii^c öi>n. 1,960.750 'Xtiiwir gegcnüibcr[to^n, \o bafi ein iv c ^ I 6 c t r a g bon 8ft2.(i95 Diu. ergibt. ^ ben ^luägobcu mcrbcn bic natäbcritKUltung 1,607.783 unb bie Öa^nber imoltung I7.2B8 ^Eiiiiar betlirageu. n)ä.!§renb auä >eu ?D?i'tteItr bcfj ©traftenfrm'bs •J^tiiar aufgebrad^t metben. 3ur ^ e cf u it g bei ?lbgatigc§ mirb ein 3 u f l a g j^u bcn btreften ©tcuorti in ber .^V^e bon 32% ein« iBgeDleurfchuie Ilmenau (Thüringen, Deuttchleud) bclt cä bt»|))?elt ongcnerjut in bcti moi^ Xig temjjcricrten ©öleii bes „9?avoibni bom" inmitten eineö fnrbcii))rä(^tigcn Humen^ Ijarterres wn ^dbc^vt« uirb J^nouenßtN mut, mie es aud^ am Sonnabcnb auf bem "ilfabcntifcrball ber ,,®Ioga" miebcruni iber ?ran gcmefen itmr. '3>a8 trefflid>c "5IbomiC=> Cüö^ijDrdKltcr Ii<'H eine iuteniibc %an^ ffcimmung auffommcn. Xcr erfreutf ftdf) Citren lebhaften 3tefiK^. c. SHIur# bei SÜflttto ber 3eit bom 23. bis 30. b. finibct ein ©ft!ur§ SfitTubö (Sefie auf bem ^Hacticrn für Vin fängcr unb ^^ortgejdjritteiie ftatt, 'IJen Ä'Ut§ leitet ein erfoibrenet ©filel^tjer. ©taitbmt ift ba? neu erbaute ©fibeiut onf bem .^'fopni nrb. ^inrndbumgen uii» ^^nöfünfte im feurgcftf>aft ö^bo *|3i(ribold^ in (Sdife. c. Sltno 'Itom, .öcirte (Pittmod-») ^um fefe--tenmiTl: „9Mami in ^fing", ein f^jnnnrn-ber ©rofufilm mit OVuftan ^Jrbbtidl unii ^etier SSofe. ^n beutjdjer ©^»rad^. c. IHito 1R€üro|»o(. .sxutc (i^liitmocfy) j^um lef^tertnral: „^3^efud> am "JCbenb", eiti ^Üw jum S?ad)ciT ntit iiinne Jl^atb unb 'i)3aul birit^t, fn galt bneritb an t^rcn ©tönben imb fförben. 1>te grimmige .fffilte ging ifjnen burdf) u!ib bürdh ffantitnt ff.- iScflngel lief; narf) ben ;Vriertagcn nad>. Der Obft« marft nnrb feil nieten ?ÄPft:»cn bwn beiherrfdht. 'Hed>t bürftig fab e4 am ©am§- desmal schlagen unsere Merzen sclnici-1er, srgliihen unsere Wangen in einem höheren Rot. Wir wissen wolil, daß es .luf dieser Welt Großartigeres zu sehen pribt, aber für uns ist unsere Heimat mit ihrer kristallklaren Sann, Ihren iip-• pig-grünen Fluten, ihrsm formenrcichcn Mittelgebiree, überragt von weißen A1-pengipfeln, ihren Edelkastanienwäldern, ihren berauschend duftenden Rebsn- und Hopfengärten, ihren heilkräftigen Thermen und Sauerwasserquellen, ihren sauberen Städten, Märkten und Dörfern, ihren zahllosen Kirchen, Kapellen Schlössern i^nd Ruinen, — in ihrer ganzen lieblichen Herrlichkeit — Gottes schönstes Werk, die große, lebenslange Liebe eines jeden Cilliers.« Ich könnte nicht müde werden, mit Beispielen fortzusetzen, aber ich bin mir dessen bewußt, daß sie nicht das vorwegnehmen dürfen, was jeder, der diese Zeilen liest, m dem Buch zu finden hofft und auch finden wird. Mir wird es zum täglichen Brevier werden, zum Sorßen-brecher, zum Tröster in seelischer Not. Nichts weiß ich so sicher, als daß ich mit dieser Gewohnheit und Übung nicht vereinsamt dastehen werde. Die unsterblichen, im Buche niedergelegten Gedanken, ihre überzeugende und unbezwingbare Macht, bleiben Ewigkeitswerte, die gcl>oiben iwrben. 3m meiteten i^ertauje bcr Si^ung wuDbe ber gefafet, mit bem näc^jten $3abt bic O^enrcirrbcltta^n ^Otoftic—.l^tapouci u^b Gb, 'i^olfeitf—Xrni>ffa ikiö in 2Jcr,^cidi-nii bcr luböcntiomcctcn ©traficu auf^uud)-mcH. (f'imgcit Wcmciirbcn murbcit lO.Döy Di nnr ,\ur C^rfboltuing i-f^rcr Straften {cn. Der 3trnRcitau5?d>uß bergab beridjicbc® nc ©traRGiiarbPitrn Im (^)amtbcirag bon 84.000 Dinar. f^üi' baö lonnncitbc ^inar fef^r irfmxiri). c. Sonnabcnb, le^c log! ?(ni Soniis abcnb (15. b.) läuft bic '^rift ab, bic ibcu ^unglliTgcn her ^^a^rgängc 1018. 1010 unb 1030 i^UT ^rnniefbnng beim ?['?ifitarrefin'CHi ten an bcr £tatotf)au^tniaiiiTjd>aft In licrjc (.^intmcv 'TJv. 6, ^tmt^ftnnbcn biMi 0 bis 12 Uf)r) ,\nr 3kn-Hrgmtg ftrfjt. Denen, bic bov» auf bergeffen lyoiben, teilen mir norfimni'-mii. bnR an Urtuifbcn iber 'J'anf nnb /oci« ntatirbein, bn^ fcj^tc "Sdiuls i>bor Vcbr.^ciiiT^" Tii4 fomtc ein ^JamHiembogen niitinbringcTi rt"fc. c. ^ftirnttenabcnh auf (^ren.^öftfd). 0*3 'fei nbdfinuald oiuf bcn Donncv-^fan. bcn 13. ib. 90?. itm .20 Ubv int 3tt, bei bem bic Abiturienten niib Vtbitnrienlin-Tien be§ ftaatlidien ^ReaJ|]bnina»ftnm^' in tTc-lifc ba$ fratt/ipfifd;«.' Ü^nbncnftiirf „O'-cj bn^^ mcsi aui: dwpraur nertö" in bor '?oarbt'i= tung bon ?lHber( iflcrcmnnt nijffübri'it mcr=^ ben. Der ?lbi'nib ftr'bt unter bem cflruftc bcci ^ran^öitfdbcn ^ii-fcls in C^elfe. Ans Milte u. Zwei eindrucksvolle Leichenfeiern fanden am vorigen Sonntag in Muta statt. Zunächst wurde unter großer Anttilnali-me der weit und breit bekannte Schnh-niachermeister und Hausbesitzer Josef P a r t h zu Grabe getragen. Den langen Leichenzug leiteten die Feuerwehren von Muta, Vuzenica u. Marenberg mit Hauptmann S k a z c d o n i g an der Spitze ein. Vor dem Trauerhanse nnil am offenen Grabe sang die hiesige Sängerrundc zwei zu Herzen gehende Trauerchöre. Tiefempfundene ,\bschiedswortc sprach Pfarrer B r e z n i k, der den Verstorbc- den Sturm von Jahrhunderten überdauern werden, wie Jene Worte Marc Aurel'«, die das erste Kapitel gleichsam als Motto krönen: »Der Zorn imd Kummer, den wir diircli die Handlungen der Menschen cmptiii-den, ist härt;;r als diese Handlungen salbst, über die wir uns erzürnen und betrüben.« Aber nicht etwa nur in alten Erinnerungen begrabene Schwermut atmet dieses Buch, sondern in ihm findet sich in reicher Fülle jener Humor, »der nichts anderes ist, als ein gütiges Lächeln unseres Herzens zu allen menschlichen Schwächen«, und der einem im Kampfe mit dem Leben errungenen Herzensfrieden entquillt. Eine Lebensbejahung, wie sie überzeugender und eindringlicher kaum irgend wo zum Ausdruck gebracht wurde als in einem der Daphnislieder von Arno Holz mit den Worten: »Horch drümli, was mein Staub Dir spricht: >So visl (]old hat Ophlr niclit. als in ihrem Munde die flüchtlgc Sc-cunde.« und die im Faustwort >^Vcr\veile tlocli, du bist so schön«, ihre Krönung findet, springt uns fast aus jeder Zeile des Bu- -Maribbrer Zeitung'- Numm«?r H REPERTOIRE. Mittwoch, 12. Jänner: Geschlossen. Donnerstag, 13. Jänner um 20 Uhr: Polnisches Ballett Parnell. Freitag, 14. Jänner: Geschlossen. Samstag, 15, Jänner um 20 Uhr: »Heimchen am Herd«. Ab. C. ^olf^uniöerfität Freitag, 14. Jänner: Tschechisclicr literarischer Abend. Ks sprechen die tscli»^-chischen Dichter Josef Nora und Ka-rel N o V y. Jm-Mikc Union-Tonkino. Das .ü:cistreiche Lustspiel »Gefährliches Spiel« mit .Icnny .Ingo, Tlieo Linien, Otto TrcÜlcr. .\nton Pointer und Harry Liedtkc. h'in Film voll Stinmiims und Humor, eine im rasciien Tempo abrollende; fesselnde Nandimu. n. s Problem von heute: »(jcld rcyicri die Welt«. Ein Film, bei dein sich jedcr-i; m köstlich uriterlialtcn wird. — Ks folgt »Die Tochter des Samurai«, ein (iroüfllm in deutscher Spraciic. Burg-Tonkino. Marlene r^ietrirh im nou L'ii Großfilm »Der Enj^el«. Der erste Film von Ernst Lubitsch mit .Marlene Dietrich. Ihre Partner sind Herbert Mari^hall und Melvyn Douglas. Musik von Fricdnch Holländer. Pikanteric des l'.'triser Nachtlebens. Der Film wird nur bi^ cin«ehl. Freilag gezeigt. — Ab Sanist.i.ri der in Venedig preisgekrönte Staiuiardtilni ^>Dic grolte Illusion« mit F>ich von Strohcim und Dita Parlo in den Hauptrollen. --Sanistag um 14 Uhr nnti Sonntag um halb 11 Uhr »Der Cowboy in der Stadt« mit (jcorge ()' lirien. Venn S. bis 13. Jänner verschon die Mariahilf-Apotheke (A^ag. i'hintn. König) in der Aleksandrova e. I und die St. Antonius-Apotheke (Mag. lMi;irni. Alb.nicze) in der Frankopanova uHca ilen Nachtdienst. ncn als vorbildlichen Menselien der .Arbeit, großen Wohltäter der .Nnnen und selbstlosen Famiiienviiter schilderte. Zahl reiche Blumen und Kränze >chmiklNten das all/n frühe (irnb des kaum o^iälirigeii M;mncs. — Ansehließend fand d.is Leichenbegängnis der ehcmali).;eii Gastwirtin und Hausbesit/erin l'rau Jnlinnn.i I. c i t i n g e r geb. Ditiinger siatt. Per Verstorbenen gab mich die Feuerwehr das letzte Geleite imil .'im offenen Grabe brachten die Sänger /uel erschülternde Lieder zum X'ortrag, AAit Frau l.ettingt r, die ein .Alter von S-l jähren erreicht hnt-tc, ist eine der älte^lcn He\Mihnerinnen von Miitn d.-ihi»ijL;esehiedcn. Dii' \'er:-t'ir-bcne v\ar die .Mutter de> bek.ninicn Ga^^t-wirtes und Hol/liändler.'^ t>nst l.oitinger chcs mit einem beglückenden Lächeln cni gegen. Nicht wehniiitin. nein gliicklich und zn-fiicden stimmen wird uns jeiles Stiind-ehen, das wir bei diesem Buch verbringen. Die WfM'te dem Moito der letzten mit »Weihnacht fiberschriebenen Frzäh-lung: Und Dein Klick ist miIKt l.eiiclitcii Län^;>«t hnt ^clilaincs ist crwaclit Vverden wir als Wirklichkeit empfinden. Ein Frühling wird in unserem Herzen erwacht sein, auch wenn Eisbhimen unsere Fenster schmiicken und die weiße Last des Winters leise in ilen Zweigen kahler Räume schaukelt. So richtig verständlich werden und so aus dem verborgensten Winkel unseres Herzens kommen wird uns ilann die Frage nnd Antwort, die Hugo Wolf so wunderschfm in Mnsik /u fassen wußte: Ich denke dies nnd denke ilas Ich sehne mich niui wcill nicht rcciit nach was: lialh ist CS Lust halb i>>' es Klaue, mein Herz o savre. was wehst du tiir l",riiiiiernn.n in üt^ldeii uriiiier Zweiiic niinuiiornncr' Alte unnennbare Tage! -^Maribofff Zeitung« Kummer 9. Donnerstag, den 13. Jänner 1938. 11. der Uasthofbcsitzcrin Therese Deutsch-iiidiin. — Friede ihrer Asche! — Beiden hcInverKctroffenen Familien unser ihoiß- Beileid' Sus R. Todesiall. In Sv. Duli ober Üravo-iJir.Kl i>t iIlt Resitzer Karl M o r i, vulßo l.aiiiiiri't, im hnhon Alter von 82 Jahren Uf^lorhcn. - R. i. p.! U,. Be^itzWechsel. Die hiesige Viehzucht Lioiiossenschaft hat den Ravnjak-Besitz .iin Gorisi^i vrh l-)ci Dravograd von der Po-.ojiinicn' in Marilior käuflich erwor- l'cn. H. Seinen 80. Geburtstag feiert dieser T,'i};c der hier im Ruhestande lebende Ge-|■icht^^Jberof|■izia! Anton 2 v c g 1 i c. Per Jubilar, der körperlich und geistig nfich immer wohlauf ist, erfreut sich allseits der größten Wertschätzung. Zum iliöiien Lebensjubiläum unsere herzlichsten (ilückwünschc! Aus Jliutti Dreieck, bei der Abzweigung der Ober-krainer Bahn, ein neues, monumentales Aufnahmsgebäude, das als Durchgaogs-und für den Lokalverkehr als Stirnbahnhof gedacht ist, errichtet werden mttßle. Die Kosten wären angeblich geringer wie bei iler Tieferlepung der Anlagen. lu. Tödlictier Unfall bei der Art:»eit. In Zagorje geriet der Arbeiter' Johann 0 r a b n a r bei der Motorsäge in den Transmissionsriemen, der ihn solange im Kreise herunidrchte, bis die Maschine ab- gestellt "wurde. Grabner erlitt so schwerc Verletzungen» daß er't>^ld nach der £in-li^ferung ins Kr^kenliaus in ^qbljana starb. Die Leiche wurcie nach Zagorje überführt und dort beigesetzt. lu. Die neue Betonbrücke über die Po-ljan§£ica inacht gute Fortschritte p. wird in einigen jvtonattn- fci-tiggestelt sein. Die Brüclc5 Mn>ii.'d)t'^rel)Oii foitittc. "Jiiif eirtcr Seile l)k' 'iv bvrffip.cn C^tfäf)rteö in uiiiubeüoUer Mliiiii.] ein t5f)iucK", miifjrcn't» die atLbci? , 'Hl Vfii'^rjeid) Wcmien^o 'i'iiUin nii mcil übcrle(Kit ,\n {ein, ni'{i>mi)\1i. nrie bnlb «&cr Oicl-'•'V bav 2-dr.ivein ieiricii 3i^ bcikiup^ •ü uuiiL'. Tir Spiii; Ini'ic oiuc flii^baiierl, lü.j int) iiouLüc iiod), uiic bcr fta« "ii iu liitem iici"irf)iirani>, btffnt e;cf> ncvniMbi'icö 2diilb im ^djinmior einer . .iiitpiU'icrncn üampe M'ihto. ff-iii 1ccV)nuv, baff)ic er citttünid^t. Iw'-ir dinay anbinC'? crmartc!. C^'in iu Vvid) gcitndlcr 'S^iihbe, cntü-'::ui iliii, iir.h ii^ciiiciqmig .i^iv er utac^^ , ifu'nd) für bie OiinlUnt .^Saui'fs. 'iJfffeö ,i ni- t;i':v nin" ■'inl)" i^inncitcflt, eine laiiarfiC; iui:f> biMu Viivm iirr ^tra^: «bciUpdt üji» I lTnif)v!.\ tiin id>3[) fin) 'iir 3piie unb 'inl' bni iu eine ^furfit einer ;Kv.tinc iitl, 'bercn li'ircn incinaitb-er 'iMn^'ii'ieii, ^V'vtvniH ht^rditc, nfvei er wer« eiiiinaf jeincu ei-,icr.c»i 3rt>rnl. Tee iiKiv imi t^roHcn, rtctvicbciicu Silbciplaitcu Ijiu cjcn Sc-t^cu'bil'bcr öon ^icu 'ÜBäUihcn, bcccu 'OBetteif lUoii idjiooijcu ''üktlku burc^brod^u um. 'JVünf ;Vtnimcr iticReu inciniinikcr, nni) nad^beni er jic tbncd;»l(i)ciitcu l}ntti.\ ofttio ftcr tkün ^Sottiucr iiDd^ t)i>n ibcm .^'-a^Mläu et« uittii iu ic:^cu, HcR er fic^ au einem &cr Üti« neu Xiidie uiclJcr im-b iKrjud^ic, bie Ömigc IcincL' iifeinc mit i>eii uicbercu Stilen tu (?intlnn(| au rniri()€n. ^ou iröcutiiuo^tiv taiii eiu jeiucr, bi^frc» Icr todi, bev Tuit oi^fotui: uic^tö 3U tuu r>attc, ^rtram id)nu;)pcitc urob jucfitc I>criic61irf) f)criiu^,vullü(TcTu, mne Mc Urfncfyc ^e'5^c^:blMl mar. X-:r 'Bot) fam .yivfirf, [ragte, entfernte fiel) ii>i<»bct int^ crf'd^icu bnÜb !bar-ouj mit einer (trofern Ii5üc 5)kub un-b fcficiu'öar nud> oOiu O'nibc, i>euu ■bic ;3i(r^t bcr Teiler, Xä^d^cri, 3d"v!ifielu niiib ')?nl*fdjcn ^iii^ iu öic 1'Ufcüiiibo. ipcij'cn, .^rv Bertram!" 5Vinaif|c inüre bic nuii^c ^^^f-atte auf bcui 'öi>bcit itelüiubet^ bcuu 'Öcrlmmö 'ilnn ju^r fcv rafd) ■^od\ öaii bei' '-öctj fic nur burd) eine (^^|d>idtc '2\>cufouufl In Sidicr^it briujicit fomilc. tSi machte ber 5>Qiite bic au;} eiltet ueritcdicu on i)cn Xiifc^j getrc-Icu mar. 'Bertiain fid) jr^nn ei^i>(>en. „a-üc ift Cfijüiö {^kicUbciDcuicub mii .s^am bnrii, J^räufdn ISrouiUMJff!" ^frr l'cdKu iixir ^cja^uii^i. ,.r\d) fn-t^r •ncuaii nw^ amh 3ic ind)cu, -öcrlvani! ftnuimtii 3'' ^ •.1. ,'nnr.i-n>ir li?ijdK. Üff) ÖLni aujen'^i: erwähnten Mängel. Ärger, Zeitverluste und dergleichen sind cfte'Folgen. ' Eine neue BücHsenÖffnermaschine sehr praktischer Ko'nstrukfion 'Üriii einfachster B'cdienbarkeit schafft hier gründlichen Wandel: die U p'e s l-Büchsenöffncr-Mh-schine. Ohne besondere Einstellung- öffnet sie im Nu Büchsen jeder Größe und Form. Und sie macht es so geschickt, sie die Büchsen uicht nwr ^elbsttäUg festhält, spqclern sie auch auton^tisch' vlr^h|, bei öffnet und gleichzeitig die Schnittfläche falzt, sodaß Schnittverletzungen ausgeschlossen sind und die Büchsc wieder verwendet werden kann. Das Ger^i ist äußerst stabil gebaut, ais5 fiir den rauhesten Küchenbetrieb' geeignet. Es beansprucht nur einen geringen Platz und läßt sich leichf überall anbrin-gäi. Die einzigen Teile, die in jahrolan-gem Gebrauch einem Verschleiß "un\cr-wohen sihcl, sind "ein Zahnrad und'" ein Messer: diese slnÜ n'k-h'" Abnutzmig leicli^ auswcehsclbar. m m w h Liittsen^uppe mit Braiwur^tscheib- ch^ 20 nekagrainni Linsen werden in 15^4 Liter Wasser laugsain halbwcich gekocht. 2 geschält»- K<^rtofteln, etwas Wurzelwerk werden fein geschnitten, in 4 Pekajirauuli Feit angeröstet, zu den vte kochten Lunsen gegeben, zusanuncn weichficKucht. dauu passiert. Als Einlay^i gibt mau Bratwurstscheibchen einer vorher gebratenen, geschnittenen Bratwurst. h. PolniKhe Fischsuppe. \'-/\ Liter leicht gesalzenes Wasser kocht man mit reichlich fein geschnittenem Wurzeiwerk, i dkg getrockneten Pilzen, einer halben geschälten Zwiebel weich, gießt die Suppe durch ein Haarsieb. Das Wurzelwerk wird passiert, mit V« Liter Rahm, eiuetn gestrichenen Eßlöffel Mehl, einer Messerspitze Pfeffer glatt abgerührt, zu der Suppe gegeben, die unter Sprudeln Icing-sam gekocht wird. Inzwischen hat man 40 dkg entgräteten Seefisch in Scheibchen geschnitten, die man leicht gesalzen auf allen Seiten in Fett zu bräunlicher Farbe' anbrät, mit gehackter grüner Petersilie bestreut, mit ein wenig Zitronensaft betropft, als Einlage in die Suppe gibt. mor, un-b nwii imri) uic^t -iicicijüii." 'Jtuc> ii)> reu iPrac^ ü)?ai^niiU'j}, lialb 'öitte. Gr ixibeuleto alfo ^eju 'äoi}, bie uiad) 6cr ^iifc^ ^ twficn. V%r boe üjc^-c^ou crmicis'ific^ hl^ ^u'Hcin. ?Jiou mufetc nod) ein (^lucitcc» ^'u .^iljc iic^nicu, um aH ^bre »5rin= ÖCrt. ,^3ic l.Ki'lÄU !<^n gcj^ei^t?" (^r ia| auf ibjc 'üü^euflc fepv ftanbcn. li'ö tiar ii^ni AU- Iflffeit, nrie er imt icn ■ticttc. ' ' ^ Üad>p^ ici0te. fi« öclxnTtcn cvtkt. ' ; j^eniicctii 3ic feitlc uit^!" Sic niditc 'ii^m bkthti crinuntötiA'ju: „Der roiu^icvtc ■Sli^.'iitJ^crrXid)! leraMvfdjdn ftwcclieii.ni^i fd^ec^t." 'tont'i^rwiigcn. all er einen. Tjetfeu ^nrtc. un4> {^ftftä'&dfPit auf iwr iCm'Ticu'Jlinber, locuir tic;Äoffvc' iicrjAiittiin!;'. .förifc ^tK-oiij n^^rlic^/iinib tiiipjfc ^id>, mjt 'bipv ■^fwnjteii •%i-t>(cl;tc ißfinilttb'jÄijl)?r.. lädjjSftc f'ü'uin.unt) ftcfltc eins. flavcttc in Srauiv, ift ^Icr oin^imft^ ftitd.. ?)iou ^nuH M "iu* nid^l neitrtcf;?"' lafieu, c§ lernen. T-nim ic^wedt. rjeiv i\d». — 'I>icfc 3'^nlttcit Tjlcr pitb gcbndcnc .Uolo^niiffe. — 3ic irfMüürwcn öafftr? ;>rl) i'Jhr." —- ^iSfilircnb fie bcu ^Raudj CiQrtcu bic 3{in'bclf)'Df(\'t>2dfc Jfics, j?r . Igi,' lic bclaüfti^', tt»rc er mit cittc)n 'i^fl^umcnhicj^cn fcrtij^ ^u uicrbeu "" „SÖticfji ieuf.v:t'«b, qIö er fcic .^c^ntc' Sdjalc geleert Ihitte. „^d) lyni' tc. l)Qttc im „Wfticftic" effcn fölfen." ' bcnn? 9:;- fftuueu nud> I)itr jatt incbbcn'. "iftJir CFurLiDäcr muffen ini'incv eine große ''^.Untte Jlcifd) mit birfcr ^lief)!' faucc uitb '-Öratfarto'fcfu bnriu fefjcn.-3'iin)t öift nicf)to. 51^5 hier" — fic cv :0(agcu bctouuut bofür Qnrt> ctma-? ^fin.i JHaffinicrtCö. Öoffeu 3ic ui.il ein •öcttEodjcn ffiV.ifdjeu cinom Ci'fjiu'ofcn unb ci^ ucm mcifeeit ftod^ ücrauftalten, bann mcrbcn Sic fcr)cn, mcr bau fiiVieren • • nvuji unidi crjt tnieicr an nües n"' UH%CU", ja^tc iBcrtvxini ergeben unö iriiuf uon bcni jRci4'&ranufcmein tier ihm bic Ic dijtc, beCoui no^ ciiimal ^lp^,c^it mib ualjm iion bcr g^rl^ud)crteu (inte. ,,(54 jini' nicfu e^cn ttide hier", bcnwrfle'or Itieitaufifl. . .. iV Hicnibcu, lafite fie •^alSlaut: „.^ter nid;t —!" „'(fnl^äh. nod) airbsr: iKöii iT^cV^ feine ^re.vpc •fjcjelie.ii, ...... . ....... 15jintfcu uub •,^m;üüjcr betraten ^emnu'-■)q,tn icfct bcit yiftuin, ^äcihelu, öa^ um Jllut^S 'iB'uivb jipißltc, iivnr utiilptbifl ii'bcrie» -geu. aud) in Gfjina finbct firf) Srt'iiu 3lr'tl 'i^uf ^^irbcrfe^cu. .^crr (5'r mar fi> ücr))l'üff.i ülicc,tic ^djncfüfl' Ipit ^()|reö ^iujibru^s^ btj^ er aud) uidit m,cf)t ■(j,ijic tvtäge on''iic n&jtpit ücrmod>tc. i^.qv idjiücVc '®,Drl)ait.3 Ijinter luiammrn-f/o.B; mjnlic cc i^ju'Soi) uniJ, ialjUc. , '(?^c ?^rir«m aiif. bjc ^ttafec 'rat, er rafd) einen flcftidten SBanbfdjirni ouf ibcni OjaUiß «lUv" Seite:' Glitte geiuunbcite Irep füf)rlc auftüärtiL ^Ödin näd>ft£'u 8"i'^"tiuenliefv«u lüiirbi^ er ■^Hutl) (i'vonnnclf jflijien fdnncn, mo 6cv '^fiif-au ^^nfcien aw. Dönnerstag, Heu 13. ]Miinef 1938, •^.MariHor^T ^'rnmer r. 3I6foDrttlauf bom 2lia(Dern 9im St. tBoCfoaim bt« 50111 9lc4{er«^9cft|). immer md^r em|)Drftrc&ciibc 3port« liu'b „StuibciDci" f)Qt uut! cucf) im 'üBin^ trri^JDrt cmc crfprtcyid>c Jötiiöifieit cntfül' tcl. ^Irn Sonjitag, öc« 16. h. mitb 'bcr Ä'Iitb mit einer juglräftigcu Utitjj ODr Wc treten, u. ^rtJor mii?b er einen ?I&fal^rt2iIfln[ öon 2SoI|^ gang <^ur 'S^urc^fül^rung bringen. Die JR-cnn ftredc )Äi|iiert &incten Sc^ne^rl^ttniffc occi>tit^t ba^ JHennen einen M>llen ®rfoIg, bie«; umfo nte^r, alö hk auäigofterftc fRcmtftredc, i>ic bei einem »tm W ^Ketier vtnc Sänne »mt' 5 SWtbmcter mifimeift, öHc 5Bor,iü.ge einc bicfeihe ^tverfi ;>u Iiemftltigen fyiibe«. "jrninclJbniiigiMi luerben lftgti(^ biis 1H Uljr im OkijUbaufe Dinner in Stiihpnci ont(Teflcn^m>minrn. liic Iftrnii» flcbüii)r bc^fäflt 5 b/iin. beu tii^8>oriflen ©rgcbniffen (im ^H-aljmcn bcv ?StntcrcuiJi^ttiJe her SigatlubS) gcfoiillat>iia" unb fi>n^tc ibcr »<^i'*Tbionffi" in bie J^unt^c. Dtefe minb am narfliten —iS Stilonretcr ftntt, ju bem t^er St^rt für ipbennann offen ift. ^Inmelb-ungcn finb bis !ö. b, 2f) Ubr im „3^iriin"^.^cim in ''^Jfani-i'.....v Hirzen. : dm Scltmeiftcr fitotfout (nefdilaoctt. ^m ^^eTOi)i>rfer JO^ffbifon ©Quare Warben ji^igto tior 20.00<> 3wf<^»ucrn tvrob Stjoftcvli gegen ^cn 'J^Seltmelfter im ?Pfittefigcmirf-it Sleclf iw»ti er in bor 9. JRurtbr fnotfout irJiftjQ. : Stubcttteit«f9cftterlionb ta^te in ^it* fton. li^onr 1. bis 10. i>. fnnb bip 21. JRats^« tagun^g 4»c«s ^internationalen ^tu« bpntcn^JÖcitberbanbed (C. (S.) itatt. 22 Väitbcr Tjatten 3?i»rtretcr cntfanM. W\ We^ icr ^J^pnatun^ itmnbc bßicbloffon. bie näc^ften "Tilojbemiftfyen Mt-Gommerf^rtelc im ^cri»cn auf bcn Ijoini-jcf/tfu SßinteriportplQ^cii ,;^topanc utib Ärtjnica fkrttfinibcn. 'JZoriücgcn^ /ODllan^ u. ^Bolen inunben in bcn üScltücrbnnb ciiifcic-nommcn. ^: Sd^ben fiegt gcgien 9Iomcflfn. ^n nnunbcn fJiir bcibcn legten £|moIc imJBemerb um .bcn 'y>h\ 0>.=''^?DfaI in Vln= n^enl^it b-e^ fiönig^ nuägetrogen. 3d>ri>bcr (^^rfjttuciben) iicgtic gegen .?icnncc> (5^om>f-gen) 6:0, 6:3, 6:4 itnib ^enfcn (Uhmncflfcn) f<^% JÄtrlfon fScfumQ^cn) 4:6, «:1. 7:5, 6:4. ©djnwctben ficgtc ibcmnac^ g^T^'u *iRorn)cacn mit .1:2. : IM bcutj^cn et^fuitfllnufs»lci|tetf<^f. tftt mürben S(im1013 10. 11,:i II. Wrnl3P'^^ciH ('Berlin) I7, IO..H tc. bcni 3nmötag iburrf)gcM'if)vtcn iwvb bor T-ninp |]eu>an'ii (IViiiirl'frii) mit t'tnhV'ft'i" <. 'l^nrftc inn- Wai;i NXrbci; (itlJi'mrfKn) ''iMat? 8, .'i.S7,7 unb SffimlM ('O(tiurf)cn) !■">. .'Ml ^i^unfto. : A3crf( (iuubertiii^ nod} Oirnf TmiffC' S?aUMJi'^ bor ^l>rnii':icn|- bcc> ^s"-tfriialionnfcn Oflrm^rifdiou fiomilcc!?, (int bofonTitfid-» iu'>rgwd>Ingen, bay ."ocViV r.p (Joiiriertin'3. br^ iöpfliini^icvci öci* mribcr^ ni.-n Spiele, in Dttim^iin fici^u- Tiacfi bei- Togun^ ö. Sl. in flaiTf "iiom I.S. bi-j 22. 'TRär;^ morbon i'irti t>.e '')T?iter <9eOeimco6t öer amrrilanifcDra ftrieo^marine in iopQnif(^e ^än&e gefallen? yotkswkhtk4^ ^ • 'U» JW V wWWW^W i ; Soeben trafen die ersten Origtnalbilder von der Versenkung des amerikanischen Kanonenbootes »Panay« bei Nanking in Europa ein. Gleichzeitig befaßt sich auch die internationale Presse mit einer Nachricht, wonach bei dem Untergang der »Pa-nay« der Oeheimcode der amerikanischen Kriegsmarine in japanische Hände gefallen sei. In der Meldung heißt es, daß bei der Durchsuchung des sinkenden Falir Zeuges durch Japaner der Code auf dem Schiff gefunden worden sei. Demgegen-ütier hatten die Japaner jedoch t>ereits mehrfach festgestellt, daß keiner ihrer Leute das sinkende Schiff twtreten hätte. Unser Bild zeigt die »Panay« während de.s Sinkens. (Scherl-Bilderdienst. fät Ibuis üiMil Hd Sreuöe mit Slumen Tic SBod^bfume. gibt niffy niel bie ieitenj? 'bev liHiumcnfreuniic io melo Silo-gen Icrut morbon^ wie 'bie Sacf>5blump carni>fa). Itabei ift bie 'JSadi^blnmp cino MIo^Mtcl^fff „3BarfDlte" naib dem Ottlttelmeer outfoelaufen m Soebc ■ verließ das 31.100 Tonnen große britische Schlachtschiff »Warspite« den Hafen von Portsmouth, um sich nach dem Mittelmeer zu begeben, wo es das Flaggschiff d«8 Admirals Dudley Pound, die »Barham«, ablöst. Das Schiff wurde seit dem Jahre 1934 mit einem Kostenaufwand von rund 2,350.000 Pfund umgebaut und mit 38-Zentlm.-Oc»chützen bestückt (Scherl-Bilderdienst-M). 'l'ff.an^o, bie i'chv Ir-idu ,\u fict/onbrli' uiu"i ,\um ,>ii bil'un^tcu iü. monu man ci- iiii^o fleino 'i'^^infc bofnl.iicu Hitff. ort iK.i't man^ bic ^i>ad)v>blumo miMU' öovi gf^ii-Sc ,'^aT)r über voidifid> hegoticn merbcn! tiniifi-g man »^nci l^cgoutiMl! iü fnLld). Unb mnn bnrf )idi nidv inunbcvu, monn 'bie irfinnitpn 3tüffc nur allo iviav ,"va') i'o einmnf ved)t befd;cif)cn ober übcrbmuit nidit bliilicn. S&intcr fi>n bic "^l^adi^^blnmc oinon 1/cflcn. ,iu.;:iluft= freien Stanib im jclien ober gav iiidit \\c-ljci,}ton 2Bpil>n,^immcv haben. 2ic ift mit ci^ nor ?xjm|>eratur i>t>n ,s bioi 10 Wrab CTelfiit'? iufvicben. llntei: ^iefe C^roni^o tLM[ bio ^ont'' licratuv niffit faffcn \Hi.? ,^um ^vviihiabro« anfctnct ift bic ^^pn^^ iehv fiiariam ,vi bogic Ren. (I'rft menn iidi bii'? ncuo L'obci! in iOv ',u regen beginnt, ttrnu man bic 'JiVinoiiu fiiTn- ftcigevn nn!^ fiicftt reic^Iid) biö in i)LMi Sommer 1)1 nein, "iijciljicrib bor ^lÜitp ift feie "i^pmnffcrnng im iilciri'ioii moü lort^ufel^en. 'ülbgcblii^tc '-JMülcuitnnbi' lin'b iofort nonftditig ab,vnbtedHMi. '3iHn tnmmt ettnai? '2"Öirf)'tigoö: 3oinic bio Icljle nermclft ijt. muf^ bie rrid>li(m' i^c= mäifcrung eingoftellt UHTben. "Sio ^iMidv^blu mc miff und) bor ^^liilc tuIkmi. Wnu bciiioiV iic nur \o üiol, ibnfi ber Snr,\clbnr(cn nidil (rudeii mirb. Tcrbei bWbt nmn biy ,vinT uärb-ftcn JT'i'üOiiiln' 'inin bn nn [tin fic i\u treiben nu|f)inM. foU üi' iiberbrauft W'Otihou. 3l>äter nirfn nu'br! Sommer ftellt mnn fio ^ur "Ji'triimolijieruu;.! oru bnlbfrfiattig, (pntcr fnnu man fic o()m' cor» llc feor iniflon Sonne nnc-icluMi. 'XMir nn fel)r rioif?en 'OTitingen lorjfe mrrn h'iv otu>n>5 \iaUi (("s'tvrilelMin.p Soilo 8) »örlen&eriOcS..S7. I'aris I4n.77-147.211. Prasj: 15L03- 1.^2.(i4, Tricsi 22?.'i4 —22S.7.1: ösicrr. Scliiilink' (Pri\aiclea-rinfi) '"^.fiO. cnu;l. Pfund 23^. dcutsclic ClcariiiKschecks 11. X Mariborer Rindermarkl vom 11. ti»"- zeniiuT. AMl'}.!:e(rii'liL'n v. urdcn S Stiert', |f)H Ochi-cn, 300 Kiihc, IK Kälhrr und '? l^lcrde, /usamnu'n 444 StCuk, uovon verkauft wurck'ii. r'rcisi': Sili!arlitnia.4-iK'liSfn 5 bis .1.50, ! Ialbina>i flri>i'li 10 bis I I l)iiiar [iir O.i'- Kilo-Kramni. ■ Der 'rarit;njsschuH n.itnii Wiitwdch Ucratunucn in Zaurub auf. I'N han-eicll sich /:\inäch-'i um die Liilihiii'.;nahniL mit den VcrtrctcM-u der t toUiüdnstric. die sich iiiicr die bcab'-'chti'jie 'lariter-höliuny: sctir l)eklauci!. lii^-her he'asicle der Bahniransport die f'r/euv:nisse der Pnr.stwirt.scliaft mit etwa 25"'", fort in soll diu KonknrrL'ii/fäir'iikeii nusercN Ho' /,es inicJi niciir becinirächtieit werden. >' Neue Auszahfuntren der l.jiibljanaer Kreditbank, Die Linbliaiiaer Kreditbank faßte den HesehlnK. ab 1. Feber d. |. alle alten Kontokorrent- nmi Sparr-inla-neu bis y.u 1(1.000 |)inar tUi'^si'^/uin.'iehi^n. Allen alten Linlej.iern werden liic Xinsrn für das zweite Halbj.ihr 10.^7 /.nr \>r-fiigunj^ j^estelh werden, I)ie bi - .'{1. Mar; cl. J. nicht behobenen Zinsen und Imiauen bis /u 10.00(1 Dinar \\er' Heuer /nckereiitfiifn' erf<»rderlich! Itn'oljLce der ResiriiiktionsniaBnahmen der L'ahriken wurde heuer in Jn.uoslawien be deutend weniu'er Zucker iiroduziert als in den früheren .fahren. Die Produktion beliinft sich auf kaum .l\^o \\'a.i;,iions. Da sich die alten N'orriiie auf rund 40no VVaj^jjoiis belaufen, wird das Land immerhin mindestens .^oo \\'a:^'aon Zucker einführen nn'is.sen. um den Bedarf, der etwa 7000 \\ as,-.u:ons ausmacht, /.n dck-ken. Iis ist .iedocli damit zu rechnen, dal5 j^röllere Znckenncn.nen werden ein-seinlirt werden müssen, da die Kaufkr.u't der Bevölkeriuiy: steint und der Zucker ni .'j:r()l.lerem Matte verbrauclit wird. Die Haudclsvcrtrassvcrhandluiihen ml) Italien wurden ^^in\^och in l^eo-vjrad auf.iienomnien, nachdem dieser Ta-.Q:e in Rom das Rahmenabkonnneu über den ZaliluiiKsvcrkehr vereinbart WDrden war. Die Bcsprechun,c:en werden eini.ü:e Trage dauern, ^ Die Verhandiunseii mit ArRciltinlen zwecks Abselilusses eines besseren llati delsabkonnnens werden demnächst auf-cenommeii werden. Marihorer Zeitung^: Nuinoifr t- den 13. J^nnec 193€. frhaiu'ii, iiuiii ctiton l'rti cinott •^aiüt'ci* i>ci- aöer am iiiitlni], meuK bic 3omic iiicl^t melir fo ifl micbci ciitfcritl iwrbcit fi'lld) nc-'itu'oiu, foiibcnt nur alle 'Orti b'li üjci" ^"^5-if. T,1'3 .T.'iifi.it iiolirmiimcjt, Tili bcftc ii ^uici riiüL'l l'rtuljevi»;;, tili ^dttd tliajcii nö.'. mi! i'l'iiM-.-i 2aitb imb .K>PfAlO'l)Ic gc-niiitt!, beut '■i>rr}:flan^?n i)l ftavf 511 (■ticfu'ii. öcr '■iinllcii iibiu' feil itic^t gcitörl lifi-bcit. rNÜr >C TiiJTflUMfl MtviH'foiiätMc mit !\Iul)buu3, ift bic -iiotja u:it)! uiiL'iitpjfiniiJirf). ®:iv niiiffcu öfter ro» U'it, iiiLvft bind) i^ci' J Ml' "iöfii^milliflrcit jii cr^cir>cii. ' i\!iiii tnini man, jr.llt.c ibcr Crfoffl nid^t 311= r.iobnitlillcr.b iiiii^ einen 'Xiin^un.fi^ücriucf) ^'MdjciT. Ilm iormfrf)önc 'Ji^adf^görmmm iu er liüUni, cmp[cf)fn! mir bic ^fnid>a[fuvig iioii Il'aficrtÖpfcn, bic nn 'bcr 3(uftciif'eitc •"cit trQt]eu, in uifldjc ibn? '3)>nncrfferit'ft, nlic .vii'Ci r\'^Otc i^cr.f}ri,>iii:rt iwrfrcrt mUR, inu-jcücifi UTiöcu frtiin, o'ljirc faulen ober 411 l:rcift?it. Unterstützet die flntituberkulosenliga b. Skflfibeii in Oesterreich. Jahrbuch des Oesterr. Skiverbandes, Verlag Adolf Holzhausens Nachf. Wien 7. Auch der neue Jahresband des in SJciläuferkreiscn schon sehr bekannten »Sktleben in Oesterreich« ist geeignet, den gleich guten Eindruck zu erwecken wie seine Vorgänger. Eine Reihe anerkannter Wintersport-Icr niniint in (liesem Band */u wesentlichen Tagesfragen Stellung. b. Illustrierte Zeitung Leipzig. Am 17. Dezember wurde der zweitausendste Kilonieter Reichsautobahn dem Verkehr übergeben. Damit konnte für 1937 das gesteckte Ziel planmäßig erreiclit werden. So eröffnet Dr. Todt seinen Artikel »Reichsautobahnen« in der ersten Nummer des neuen Jahrganges der »Illustrier ten Zeitung Leipzig«. Wir haben gesiegt« überschreibt Generalmajor Hühnlcin einen Ueberblick über das Rennjahr 1937. 6 Seiten sind dem verstorbenen Ferdherrn V. Ludendorff ge>vidmet. Der zyvejte Teil des Heftes bringt reichbebilderte Aufsätze und Interessantes aus aller Welt. b. L« Tra<|ucteur, französisch-d^utschc Sprachlehr- und Unterhaltungsblatt kann für den Selbstunterricht wie für den SchÜ 1er warm empfohlen werden. Die Stoffaus wahi und die Uebersetzungen zeugen von großer Sorgfalt. Probeheft kostenlos durch den Verlag des Traduct^ur in Chaux-de-Fonds (Schweiz). b. )»Orobovi tuUjo«. Ein von der Invalidenvereinigung für Slowenien in Ljub-Uana und Maribor herausgegebenes Schriftchcn über das Unrecht, das den Op fern des Krieges zuteil worden Ist. Die bebildete BroscI^üre wirbt für eine gerech tere Fassung des Invalidengesetze» • in Jugoslawien. ■ ' b- »JugQflQvenska Reyija^c. Di^ 11/12. Nummer des Vdrjahr4cs < dieser überaus prächtigen Zeitschrift für Pflege und Förderung des Qästcverkehrs — herausgegeben von den touristischen Vereinigungen der Städte Su§ak, Ljubljana, Maribor mid Zagreb — bringt eine ganze Reihe rcjch bebilderter Aufsätze. So schreibt Viadj-mir R e g a 1 1 y über »Prpbleme des Ortes Kranjska gora«, Gjurp P a n y über »Winter in GorsHi I^otar«, Ing. Jauko J a n § a befaßt sich mit- dem The^^a »Bohinj unter der Schneedecke«, ^ivko V c k a r i c bringt ^Reflexionen aus Du-brovnik«, ferner schreibt Vladimir R n '-g a 1 I y über den schneebedeclcten Bachern usw. Diese Zeitschrift wird jeden Freund der jugoslawischen Landsc|taft, StUdtcarchltektur und Fa)|c|orlstik in^nicr wieder entzücken. (Verlag: SuSak, Stroß-mayerova 6/1 oder Lfubljana, Knafljeva ul. 5. b. Ce|ioiH>vai^ko-Jitgoflov«nski Privrr-dfii GodÜnJak. Eine Publikation der Ju-goslawisch-tsphechoslowakischen Wlrt-schaftskammer in Beograd i^jt aufscjil^ß retchen Aufsätzen Uber die Handelsbeziehungen zwjsphen den beiden Staaten, i. SteQQgriilili« heltll^e vJne Jugoslavije. Erschienen ist das z\vei-te Buch der stenographischen Protokolle des Senats, und zwar ^cr ordenilichen Session pro 1936/37. b. Mode und Heim. Allerlei neues aus (|eni Reich de^ h/\oäc. Int R?lb|att intqres-^äntcr Leseteil. Verlag Vo^b.ich c^r Co.. Berlin. b. Der Kurzberidit^rstatt^r für den rührigen Geschäftsmann. Herausgegeben von Verlag: Industricverlag Spaetli <& Linde, Berlin W 35. Bringt Neuigkeiten aus aller "S^I^elt. h. SardcUepkartoifielQ. K kg in dt^r Schale gekochter Kipferkartoffeln werden geschält, in feine Scheiben geschnitten, ebenso zwei hartgekochte Eier. In eine gut mit Butter ausgestrichene Gratinier-ßchUssel gibt man ein^ Schichte Kartof-fclscheiben, darauf Eierschciben, die man mit geputzten, fein geschnittenen Sardellen (im ganzen 2 bis 3 StUck) bestreut. Nun kommt wieder eine Schicht^ Kartof-felsc^eiben usw. Als letzte Schichte Kartoffelscheiben. Ueber das Ganze wird leicht gesalzener Rahm gegossen Mnd die Speise eine Stunde lang zugedeckt so stehen gelassen. Vor dem Backen werdet) Semmelbfösel darauf gestreiiti Butter dar Ubier getropft, das Gericht .^5 Minuten im Bohr gebacken, in der Backschüssel auf getragen. HieiMt Aiaeit» Klein» Anzei^n ko«t*n BOPara pro Wort, in Sendung von chllfr.Briafen Ist aine OabOhr von 10 Dinar #rlagan / Anfragan Ist eina6ebührvon3Dinar InPottmarkan ^alzufvhnMVan Möbel /AI verkauieii. Fraitr ciäkanska 21-11, täglicii von la- 16 Uhr. m Radfahrer! £urc PaUrräcler bedürfen einer Generalreparatur sowie einer neuen Lak-Kicrunt: sowie Emaillierunfi. Wenden Sic sich an die be-' I\aimtc mechanische Spezial-werkstatte Justin Gustliici«^, Maribor, Tattcnbachova uli-c.i H. Tel. 21-30, woselbst Si2 ihre 1-alirradcr auch über den Winter aufbewahren können. 12748_____ reithabcrin. Für Dame scliü-tie Existenz mit r>in 5tXf().— l-inlavic. ßetrüK wird siclicr-;;c'stel!t. Unter »Dauernd is«; .111 die Vciw. HioUtUtH Haus mit Ti abKeschl. \Vf>h-iiniiijeii '/II verkaufen od. für klcineros zu tauschen. A'nir. 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Seelenmesse wi|:d atu 15. .länncr 1938 um 7 Uhr in der Josefijiirche in Ötu-dcnci gelesen werden» Studenci, 12. Jämier 1938. 01c trauernden, Mutter. Brüder, Scliwtstcrn und Verwanatan. 357 Keine Lioie« keine Falte bei 45 Jahienl Die weiche, helle, unversehrte Hiut cinei Jungen Mädettensl Es sieht wie ein Wunder tut. aber es gibt einen wissenschaftUchcn Grund.' 8s ist die magische Wirlcung des »Bloeel« — dei-erstaunlichen Entdeckung Prof. Dr. SteJskals von der U^iveri^tät Wt«n, »BioceU ist der wfftyoUe, netiUriiche, jugendbringende Stell, den j^de weieb«. laitenlose Haut habeA musf. Si i^t Jetst in Jeder Tube Tokalon Creme, rosa, enthalten. Er niUhrt und verjüngt die Haut während des Schlafes. Beim Aufwachen sehen' Sie Jeci^n Morgen jünger aus. Linien und Falten sind' ausgeglichen. Benutzen Sie tagsüber fokalen Hautnabnwg, weiss, (nicht fettend), um Ihre Haut frisch und hell «u machen — zur Entfernung von Mitesseim und Hautllecken. Sehen Sie zehn Jahre Jünger sus — und bleiben Sie Jungl Machen Sie Jenen schlaffen Cresichtsmuskfln ein Itode. Werden Sie diesen gelblich-blassen Teint los. Urlfhgen Sie dlt helltrt, festen Wangen und die weicht gerundete Schönheit Ihrer Mädchentage zurüc^. Sie verdfn von der Igst maf(ischen Wirkung der beiden Tokalon ^eutnahrungs-Cremes entzückt sein. Wenn nietet, so vird Ihr Geld gerne zurückgcMhlt. OedenKet \}9\ Kraiii^ablösen, VerStleioh«ii und ähnlichen Anlässen der Ai|t(bb#rltulQ$enHva In MaHbor! Spenden üb|«i:ni'mmt auch die »Mari'hor^r Zeltiiiis«- Blnail|p«Mi Hotel Ig grttl«r«r OiticlMlt. mit lehbgtem Verkehr, mit 14 Zlm-ntrli. R^tiiirlitt. Wdnschank. Stglluiigen Q« rasn ttsw«* QW r«Mvlerl. Wasserleitung, elektrisch, Licht, mit v^tiHi^eni Motdllar« ab 1. März 1938 zu VEftMlETEN. NMr »K itpQ wollen sich gell, melden unter )« tpii 41« Verwitltiing. 340 Stf|i|cfvi|4kii u veletrgovino • fiapifjem V mestUi sposobnega In agilnega, z zna- n]em veijezikov i$öe vel'etrgovina 0apifja> Hastop slii^be In pli|öa po dogpvoru. — Ponuabe naj se poSl|e]o upravl IlGla pod Stev. ,238", Chefredakteur und fUr die Redaktion verantwortlich: UDO KASPER. — Druck der »Mariborska tiskarna« in MariboF«. — Für den Herausgeber und den Druck verantwortlich Direktor StANKO DETELA. ~ Beide wohnhaft In Maribor. /