Amtlicher Theil. AUer^«-!' ""b k. Apostolische Majestät haben mit ^l, N , » E'Uschlttßu.'ss vom 27. September d. I. ^Ndsea« ^ "" ^" Slaalsrealschule zu Laibach silllnz j« V ^ ^ ^ ^ ^ ^"^ Director des StaatSgyuma- « tttudolfswer« allergnädigst zu ernennen geruht. Cpnrad'Eybes feld m. p. hat ^l^'"'^^ ""^ ^'^" ^ Justizministeriums ^l, Nottenmann nach Kmttelselo versetzt bedeutsame Gnunciationen, ^ffcne^!! ^^ ^"^lh die bulgarische Bewegung ge-lvit n,fvc>r^ °Uch Hz, Veranlassungen zu beiden Eltlärungen sie ^H "lln so durchaus verschiedenen Standpunkten >r ^..?u«gehen. so tragen doch beide wesentlich zu °e!, F' >eren Auffassung der momentanen Situation fllr ^^'« Vtilans Thronrede lonnte selbstverständlich >l«>it> l>.^°«e und die Aufgaben Serbien? zum Gegen-"l>< ^^kn. Tiszas Rede beschäftigt sich naturgemäß ?tt Pi^, kll^,^ unserer Monarchie, welche mlt jener » '!e ^^bereinstimmt, und macht uns in osficieller ^n» >,/ ben Anschauungen der Signatarmächle be-^lei, ^ ^°hl filr niemanden mehr ein Geheimnis ^cise'k ^ "unmehr in ebenso klarer als entschiedener ^""gelegt wurden. König Milans Thronrede konnte naturgemäß nur dem Rückschlag der bulgarischen Ereig!rfse auf Ser. bien Ausdruck leihen. Sie consiatirit vor allem di»' Erschütterung des Berliner Vertrages und dadurch auch jene« Verhältnisses, welches zwischen den einzelnen VöltVrn der Balkan Halbinsel mühsam errichtet wurde. Es kann nicht wundernehme», wenn Serbien eine Gefähruna. seiner politischen Stellung abwenden möchte. Die Thronrede a/ht sogar so weit, zu er-klären, dasö der Versuch, den Berliner Vertrag umzustoßen, auch ulle j^ie Garantien zu zerstören droht, welche fiir die politische Existenz Serbiens gewonnen und mit so zahlreichen Opfern ez kauft wurden. Einen mächtigeren Ausdruck konnte wohl die Beängstigung nicht finden, von welcher Serbien durch die drohende, sehr ansehnlich? Kräfteverschiebang in seiner unmiltel» baren Nähe erfasst wirb. Sicherlich sind di? Worte des Königs Milan nur das treue Echo j ner nationalen Stimmuüg, welche ihm selbst schwere Pachten auferlegt. Die Thronrede verkündet, es sei alles geschehen', was die Sicherung der Interessen des König-reiches erheischt, aber sie verschließt sich selbst in diesem kritischen Augenblicke der E>wmlnis nicht, dass dem Lande ein daue,hasler Fiiede „olh thue. Sie el« klärt sodann, Serbien verfolg/ entweder die Wieder. Herstellung des 8WW5 Wo »nw auf der B-llüN-HMinsel oder die Etablielung jenes nothwendigen Gleichgewichtes, durch welches die Interessen der ve» schiedenen Völker daselbst gesichert werden. Diese Worte des Königs Milan können uns nur in der in seine Weisheit und in die Klugheit seiner Regierung ausgesprochenen Zuversicht brstcnlen, dass Serbien vor allem aus die Einsicht und das Wohl« wollen der Mächte baue und ln die friedliche Thätige keit nicht störend eingreifen werde. Ohne Zweifel steht König Milan, steht» auch dessen Minister vor der schwieriaen Mission, die hochgchenden Wogen der Volksleidenschaft zu zähmen und jede Uederstiirzung hintanzuhalten, aber sowie ihuen solches biiher ge° lungen ist und sie das Verliauen des Voltes in die vermittelnde Action der Mächte zu eihallen wnssten, so wird wohl auch fernehin dieses Streben von Er» folg begleitet sein. Gerade die Mäßigung, wl-lch? aus der Thronrede König Milans spricht, jene würdig?, unter schwierigen Verhältnissen behauptete Zll'iick« Haltung, welche die friedliche Anfgabe der Mächte wesentlich erleichtert, können hei diesen Mlr den besten Eindruck erzielen. Sie werden Serbien sicherlich ein weiteres Anrecht auf eine sorgsame Beachtung seiner Interessen leihen, deren Wichtigkeit, wie auch die Be- rechtigung des Slrebens, seine politische Stellung gegen eine drohende Beeinträchtigung zu wahren, ihnen auch bisher nicht entgangen sind. Das von Serbien angestrebte Ziel, das Gleichqrwicht der Kräfte auf der Balkan Halbinsel nicht verfchirben zu lassen, muss bei den Mächten ein umso bereitwilligeres Echo finden, als ja Nllr dieses allein die Rnhe in diesem Theile Europas sichern und eine solche Stabilität, welche das allseitige Ziel aller Staaten bildet, verbürgen kann. In dieser Weise wird auch die Aufgabe der Mäch'e von dem Ministerpräsidenten Tisza definiert. Er sah sich Samstag veranlasst, auf die vielen Fragen Dcsider Szilagyis zu antworten, und konnte dabei mit Befriedigung hervorheben, dass er hinsichtlich keiner sowohl die Offenheit als die Oeffentlichkeit zu scheuen habe. Ohne Zögern ertheilte drr Minister die Antwort, auf den ganzen Complex von Fragen, welche, von Skier« niewice ausgehend, über Kremsier bis zur bulgarischen Un onsbeweguua führten. Wir werden hier nicht allen Einzelnheiten dieser wichtigen Erklärung folgen. Sie zerstören cndgiltig die übrigens nur von wenigen noch genährte Mythe, als wmden die bulgarischen Vorfälle mit den Monarchenbegegnungen von Kremsier oder Stierniewice in irgend miem Zusammenhange stehen. Sie beweisen die loyale Haltung der Mächte der Pforte gegenüber, deren Recht, mit bewaffneter Hand in Rumelien einzuschreiten, von keiner Seite bestrilten wurde. Sie haben es vollständig ihrer eigenen und durchaus freien Erwägung überlassen, ihr Interesse und ihre Rechte bestens im Schutz zu nehmen. Der einmal geschaffenen Situation gegenüber kann die Aufgabe der Mächte keine andere sein, als dahin zu wirken, dass die Verhältnisse nach Möglichkeit dem Vertrage entsprechend geregelt und eine allgemeine Conflagration vermieden werde. Sie werden bemüht sein, die vertragswidrige Situation in Bulgarien wieder NeHeil l.' Personen auf uns machen, bleibt für ? l'!,e„ ""'""s bestimmend für uns und unser Verhal- > Ialz^Wlüber; ja. wir nid>n in einer »leihe ! ^euan b"läj eine Kette von Begebenheiten dir n^' be« '^. aewonnen haben, dass der erste Ein-»n^ct .. c ausnenommen haben, durchaus nur das h ' dennnl"" e'9"'en augenblicklichen Disposition I.^i'en ^ bleiben als unaustilgbare Reste im ver- ez nu» ä^swinkel Spuren jenes ersten Urlheils, kalten ut?" Gunsten oder zu Ungunsten des Ve-,5 »l»z ' "ile ist das zu nklärcn? Wohl nur aus x l ^», N""nen L'cbe zum Leben, aus der na-h" «r Leh^,. Mlebe. ^ alles annähern möHte. was "" ruin ""b Wohlsein fördert, und alles s^rn->„> t)k>n «>2 dieselben gefährdet. 1,5? die tt"euen geaenüber stellt also das H?rz kurz. t»?^ AbsN' Nahst du in feindlicher oder freund-l>I^""n»2^l ^ nach den Erfahrungen des In-«i 7Zech<...l^/"'lche es sich aber kaum im Augen. II ^"lch?»>?"'l zu geben vermag oder auch nur h'm l dez 7 ""at. bildet sich das sö s.hr maßgebende ^ blch, ^'w, Eindruckes, welche aber ,'icht immer Arr.,'s^"' die Erfah.ung spricht, von Verstand ""l^t er ,^'"'°"'klt wird. ^ ""srr ll. ^''ck ist gleichsam die tastende Sonde. "kg,„über auf seine Verlrauenswilrdigkeit prüft, und wir stellen diese Prüfung instinctiv an,! Weil wir das Vertrauen als eine Bedingung jeder ^ Lebensgelminschaft empfinden. Der Kaufmann, der, Feldherr, der Arzt, der Lehrer ;c. können ihre Wirk-! samleit nur dann ganz entfalten, wenn ihnen Ver-trauen, volles und unzweideutiges, entgegengebracht wird, während sein Gegensatz, das Misslrauen, nicht nur die Kräfte lahmlegt, sondern sogar die Keime jener bösen Zumuthungen, die das misstrauende Herz brü!el, ins Dasein zu rufen imstande ist; ja, offenkundiges Misstrauen ist einer jener bösen Dämone, welche „die Milch der srommeu Denkart in gährcnd Drachenblut" verwandeln können. Misttrauen und Argwohn, von oben oder unten gehegt, stören des Feldherrn kühne oder weise überlegte Pläne; Mlss-trauen raubt dem Arzte, der den kühnen, aber vom Augenblicke gebotenen Schnitt thun will, d!e Unbefangenheit, die Hand wird unsicher, der Erfolg zwei» felhafl; im Weltverkehr legt sich das Mlsslrauen als ein niederdrückendes, jeden freien Unfschwung hemmendes Bleigewicht an die schwunglräftigen und schwungberei-len Fittige. Und wie es im großen ist, su ist es auch im kleinen und im engeren Kreise. Wenn in drr Kindererziehung von vornherein festgestellt ist: der Mensch ist schlecht von Natur, und ok Erziehung muss mit der Eilödtung des Bösen beginnen, so wird sich der Erzieher ganz anders zum Kinde stellen müssen, als wenn wir von der Voraus-sehung geleitet werden, das Kind ist empfänglich für das Gute wie für das Böse, es ersährl von beiden, vorerst so viel, als es durch unser Hinzuthun, durch unser Beispiel, durch unsere Lehre, und durch unsere Behandlung erfahren taun. «uch in dem Kinde wird l das, dessen wir es fähig halten, allmählich eine trei« bende Macht; auch bei ihm wird Verlrauen das Gemüth und den Willen aufrichten, aber Misstrauen. Voreingenommenheit und Argwohn drücken und herab« stimmen. Am schwersten zu entbehren, weil geradezu ein Postulat des gedeihlichen Fortbestandes der Lebens, gemeinschaft, ist das gegenseitige Vertrauen zwischen Eheleuten. Warum sind wohl die Ehen, die aus Liebe geschlossen werden, nicht immer auch, wie man erwarten möchte, die glücklicheren? Erschöpfend lässt sich hier diese Frage nicht beantworten, aber eine Seite derselben soll beleuchtet werden. Die ersten Eindrücke, die eins auf das andere gemacht hat, waren derartige, dass jedes in dem an> deren eine Ergänzung des eigenen Seins und Wefens erwartet. Je stürmischer diese Empfindung auftritt, dtsto höher gespannt sind die Erwartungen, welche aber die Wirklichkeit oft sehr bedeutend herabstimmt. So gut man sich anfangs zu verstchen glaubte, lb.'„ so schwer sällt dann die Verständigung, weil anf dlM Wege von dem ersten Aufflammen der Liebe zu t'e, seine Rechte geltend machenden Prosa b?s Lebens die Uebergänge aus überspannten Erwartungen zu '"l»'l! erwägendem Vertraun, nicht gefunden würd",. Mlsü« Verständnis, Argwohn. Miselrauen, Eifersucht—,eme schauderhafte Climax, wer sie erlebt hat, hat Hülle und ssegefeucr auf Erden gehabt; eme Farml,e, welche diesen bösen Güstern ein Plätzchen eingeräumt hat. kann sich nur bald als depossedlert ansehen; da glbl es kein stillvergnügliches, trautes Heim mehr. Das Uebel schleicht langsam und kaum beachtet euch an und beherrscht euch und eure Verhältnisse sodann ans 'wahrhaft tyrannische Weise mit blindem Wüthen. Laibacher Zeitung Nr. 227 1842 6. Oktober 1885. sind, die plötzlich enlstandenen Schwierigkeiten nur durch friedlichen Rath und in friedlichen Einvernehmen mit einander zu bewältigen. Liegt doch darin jenes Moment, welche« für uns und für das übrige Europa von höchstem Werte ist und bleiben muss, die Sicherheit für die Fortdauer des Friedens Europas, der durch die Wirren im Oriente keine Verdunkelung er« leiden kann. Gegenwärtig bereits genau anzugeben, in welcher Weise die Mächte auch diese auf den Weg des friedlichen Ausgleiches zu bringen entschlossen sind, wäre ein gewagtes Beginnen, aber als zweifellos wird es von jedermann angenommen werden, dass sie einig in dem Eifer sind, ihn zu finden und ihn hoffentlich auch finden werden, wenn die uon den Ereignissen zunächst betroffenen Staaten der Balkan-Hilbinsel auch fernerhin von jener Politik der Mäßigung geleitet werden, welche sie bisher der heftigen V wegung ungeachtet zu behaupten vermochten. Ministerpräsident Tisza hat auch die neuerdings aufgetauchte Insinuation, als wülde unsere Monarchie an eine Aenderung unseres Verhältnisses zu Vosnicn und der Herzegowina denken, mit aller Enischiedenheit zurückgewiesen, und hoffentlich hat diese Supposition nunmehr ausgelebt. Wir können gegenwärtig nur ein Ziel verfolgen, und dieses ausschließlich in der Rich« lung, im Einvernehmen mit den Mächten, den Frieden zu wahren und im Oriente wieder Verhältnisse an« zubahnen, welche einen allgemein anerkannten Rechts» zustand zu begründen und die Bürgschaften der ferneren Ruhe zu Vermehren vermöchten, mit einem Worte jenes Ziel, welches zu verwirtlichen der Beiliner Friedensvertrag nach den Intentionen aller belheiligten Mächte berufen war. Reichsrath. 4. Sitzung des Abgeordnetenhauses. Wien. A. Oll ober, Se. Excellenz der Herr Präsident Dr. Smolk a eröffnet um 11 Uhr 35 Minuten die Sitzung. Auf der Ministerbant befinden sich : Se. Excellenz der Herr Ministerpräsident und Leiter des Ministe-rium« des Innern Graf Taaffe, Ihre Excellenzen die Herren Minister Dr. Freiherr v. Ziemial-kowski, Graf Falkenhayn, Dr. Freiherr von Pra^äl, Dr. Freiherr v. Conrad -Eybesfeld und Dr. Ritler von Dunajewski. Abg. Graf Heinrich Clam-Martinih ersucht aus Gesundhntslücksichten um einen vierwöcheutlichen Urlaub. (Wird ertheilt.) Das Wiener Landesgericht ersucht um Zustimmung zur Verfolgung der Abgeordneten Pern erst orfer und Vloch wegen Ehren< beleidigung. Abg. Keil und Genoffen beantragen die Ver« längerung der Wirksamkeit des Gesetzes über Gebüren. und Stemprlfreiheit bei Arrondierung von Grundstücken bis Ende 1891. — Die Abgeordneten Türk. Prade und Fiegl beantragen die Wahl eines Aus» fchusfes von 24 Mitgliedern für landwirtschaftliche Angelegenheiten, namentlich in Bezug auf Richtig, stellung und Ermäßigung derGrundfteuer-Einschätzungs« Resultate. — Die Abgeordneten Dr. Lueger und Genossen interpellieren den Handelsminister, weshalb das Urtheil des Verwaltung»-Gerichlshofes in der Tramway-Frage noch nicht durchgeführt ist. — Die Abgeordneten Graf Coronini und Genossen bringen einen Antrag ein auf Errichtung eines Gerichtshofes zur Prüfung angefochtener Wahlen und legen einen diesbezüglichen Gesetzentwurf vor. Es wild zur Tagesordnung übergegangen. Die Regierungsvorlage über das Rekruten Contingent pro 1880 wird auf Antrag des Abg. Zeit-Hammer dcm Mhrausschusse zugewiesen, dessen Wahl von 24 Mitgliedern auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung gestellt wird. Abg. Zrit Hammer beantragt die Wahl eines Immunität«.Ausschusses von 18 Mitgliedern. (An-genommen.) — In den Adress«Ausschuss wurden ge< wählt die Abgeordneten: Grocholsli, Iaworsti, CM. lawsli, Fürst Czarloryski, Mandiszewsli, Rieger, Richard Clam, Zeithammer, Meznik, Trojan, Alfred Liechtenstein, Lienbacher, Ho hen wart, Giovanell», Kla Stellvertrel?r und den Abgeordneten Vidulich zum Schriftführer. Der Club besteht derzeit aus zehn Abgeordneten, da-runter die Herren Graf Adolf Dubsky und Socher. (Zu den Delegationswahlen.) Wie im Vorjahre beabsichtigen die Czechen. welche bei der Wahl der Delegierten aus Böhmen die Majorität hauen, den Deutschen ein Compromiss anzubieten, welches ihnen vier Mandate unter der Bedingung ga-rantiert, wenn die Deutschen aus Mähren den Czechen zwei Mandate concedieren. (Aus dem kroatischen Landtage.) Auf der Tagrsoidnung der Samstag.Sitzung des kroatifchen Landtages stand der Antrag Tuskans und Genossen, nach welchem der Banus wegen Auslieferung der Cameralatten an das Centralarchiv in Pest in die Anklage versetzt werden soll. Tuökan begründete seinen Antrag. Er findet, dass die alten Bane wie Zrinyi, Frangipane und andere würdige Vertreter waren. Diese besaßen die Liebe des Volles. Der gegenwärtige Banus habe sich diese Liebe nicht erworben, was auch der ge-genwärtige Antrag beweise. Der Vanu« sei auch nicht durch den Willen des Volkes zu dieser Würde gelangt, darum sei auch sein Verhalten begreiflich. Ungarn will im Vanus einen Beamten des Ministerpräsidenten. Die Kühnheit, die Acten, das Eigenthum des Landes, nach Pest zu senden, liege in dem Umstände, dass der Banus sich als Vollstrecker des ungarischen Willens betrachte und ungarische Staatsideen verbreite, wie die ungarische Presse es vorschrieb. Tuslan fordert die Majorität auf, den Banus in Anklagestand zu versetzen und damit zu zeigen, dass sie entschlossen sei, Ungarn zuzurufen: Bis hierher und nicht weiter! -^ A^l begründet Vukotinovi«! feinen Gegenlrag. ""^ erwähnt, er bedaure, dass, wie der Vorredner M ' in Kroatien in jedem Hause Politik getrieben w"^ waS freilich das Volk in seinen Arbeiten hindert. Hierauf ergreift der Vanus Graf Khuen unter "' ruht der Opposition das Wort. Derselbe erklärt, na« dem der Landtag eigentlich keine dienstliche Ken'U von der Absendung der Acten habe, constatiere er M > dieses Factum. Der Vanu« constatiert aber auch. °"! alle früheren Regierungen die Frage der I"lllck! lung der Acten als eine Angelegenheit der N""" und nicht der Legislat've betrachteten. Er könne ev falls keimn andern Standpunkt einnehmen und Y"^ so geHandel», wie er es für recht gehalten h"^' Hierauf begründet Mazzura in langer Rede die Schriften unzweifelhaft Eigenthum Kroatiens !«>«' und stimmt für die Anklage des Banus. — Die Sly"'" wurde um 1 Uhr geschlossen. ,,H (ImKarlowiherCongresse)schemteno^ die gemäßigtere Anschauung, das heißt jene, d«e ^ nigsten« nicht mit dem Kopf durch die Wand "»"' will, definitiv die Oberhand erlangt zu haben. 3" , jüngsten Sitzung beschloss der Congress, wennal" nur unter Verwahrung, über deren Sinn und O^ bislang nur mangelhafte Andeutungen vorliegen, die Albeit zu gehen; auch wurde ein Congress'"" schuss bereits gewählt und die Wahl eines ande" ' der sich mit dem Statut für die PatriarcheuwaYl " beschäftigen haben wird, beschlossen. Ausland. (Zur ostrumelischen Frage.) A"s sH wird berichtet, dass der Zar in Beantwortung Telegramms des Sobranje dem Präsidenten dessk ', Slambulov, mittheilen ließ. dass ihm die vulgar'!" Interessen stets am Herzen liegen, er aber die "^ sein Wissen vollzogene Union nicht gutheißen l0l> — Die russischen Officiere in bulgarischen und rum^ schen Diensten bleiben, nachdem ihre Demission ^ genommen wurde, in einer abwartenden Stellung läufig im Lande. — Der gewesene General^» ^ neur von Ostrumelicn. Gavril Pascha, ist, """^st, Constantinopel abgereist. Mch (Serbien.) Nach einer Meldung au» ^ beschloss die Slupschtina, die Adresse an den "" ^, über dessen Wunsch erst nach Erledigung ihrer s^> gen Arbeiten zu richten. — Der österreichisch"'^ rische Gesandte, Graf Khevenhüller, und der M>"' Attache, Oberstlieutenant Pinter, sind in N>li' Opfern bereit erklären. — Der griechische Al'7 si>z träger in Belgrad ist im Auftrage feiner Reg>" nach Nisch abgereist. ^„t< (Flankreich.) Sehr zu rechter Z"t """>'z>,< licht die „Agence Havas" eine ihr aus ^ ^^g gekommene Mittheilung, durch welche die Vehaur ^> des «Petit Marseilles", dass Herr Grcvy Wo"' ^, und daher eine Wiederwahl zum Präsidenten ver ^. Publik nicht mehr annehmen werde, entschieden Da gilt darum der alte Erfahrungsspruch: „Den Anfängen widerstehe!" Offenes Aussprrchen etwa entstehender Zweifel, ein beherztes An den.Leih.geheu gegen das Gespenst, das man in selbstquälerischer Weise sonst eine Zeit lang verborgen in sich nähren möchte, ist wohl geeignet, das Uebel im Keime zu ertödlen; ja, auch hier mag einem faulen Frieden, der aus falscher Scham, unzeitgemäßer Zuiückhallung, Rücksichten für die Welt :c. sich constltuiert — ein rechtschaffener Krieg vorzuziehen sein. weil der lrtztere nicht selten die Wirkung eines heftigen Gewitters zeigt, das die Lust reinigt. Es muss beiden Theilen daran gelegen sein, dass die drohende Spalte nicht zum klaffenden Risse werde, dass Missverständnisse, falsche Voraussetzungen, un« richtige Schlüsse die rechte Beleuchtung erhallen, es muss unverzüglich alles geschehen, wodurch das be» drohte Vertrauen in ungetrübter Klarheit wieder her« gestellt ist. Durchaus falsch ist die Behauptung, dass Eifersucht ein Maßstab oder Pendant der Liebe sei. Der Welt gegenüber, in welcher die Meinung, dass sie aetäuscht und betrogen werden will, Herrschaft hat, wird die Lebensllugheit gebieten, vorsichtig mit dem Vertrauen zu sein, in der falschen Welt kann Z" große Vertrauensseligkeit eine Thorheit, weil eme Gefahr für uns, sein; im eigenen Heim muss rückhaltlose Hin. gäbe, Vertrauen um Vertrauen herrschen; h'er nnlssen, wie Guhlow sagt, die Herzen leben, «welche dle Tlchn unsere« Wesen« kennen und auf uns schwören, selbst wenn die ganze Welt uns verläfst." PH. Brünner. (VlachblUs Verboten.) Manuela. Noman von Max von Weihenthurn. (49. Fortsetzung.) Todt oder lebendig! Die Beerdigung des Herrn von Schloss Rosegg war vorüber. Eine lange Wagenreihe war dem Sarge bis nach dem Friedhofe gefolgt, denn der Verewigte hatte es stet« verstanden, sich viele Freunde zu erwerben. Alle Glocken läuteten; von weit und breit kamen die Truuergäste herbei nach dem sonst so stillen Schlosse, von drssen Thürmen Trauerstaggen ernst ins Land hineinblickten. Nun war das Begräbnis vorüber; die Beisetzung in der «hnengruft war gefchehen. Nach allen Rich, tungen fuhr das Trauergefolge auseinander und eine noch unheimlichere Stille als vorher kehrte ein auf Zwischen dem neuen Besitzer von Schloss und Titel und der von ihrem Piedestal herabgestürzten vermeintlichen jungen Erbin des verstorbenen Lords war noch kein Wort wieder gewechselt wurden. Wieder-holt hatte Sir Emil zwar eine Annäherung versucht aber die unnatürliche, starre Ruhe Manuela« hatte ihn stets zurilckbeben lassen. Thränenlos hatte sie dag-standen neben dem Sarge, der das lreueste Herz, das für sie auf Erden geschlagen, in sich schloss; thränenlos halte sie ihn hinwegtragen gesehen in die dunkle Gruft zur letzten ewigen Nuhe. ----- ------------------------ ^ Es hatte etwas gewaltig Erfchütterndes. den ^, in solcher Weise äußernden Schmerz des l.U"U' , dls chens anzusehen, und keiner wagte es, ein^" sgl< Trostes gegen sie zu äußern. Was waren »"» chem Weh gegenüber? <5 altt^ Düster, wie er angebrochen, gieng der Tr ^ zu Ende. Es ließ sich nichts Trostlosere« deM^e diese bleierne Schwere, welche auf allem lag ^ „gH jeden helleren Ton auS dem vor wenigen ^an t z>> fo freudeersüllten Räumen für immer verl""' haben fchien. .^te" Die Candelaber in dem noch schwarz "" he«" Salon waren bereits angezündet, als der ^' g,^ neuen H?rrn auf RoSegg meldete, das« der ^c anwalt des Verstorbenen, Dr. May, dem ^" Aufwartung zu machen wünsche. ^ „ach Der würdige, alte Mann war von ^"Azche"^ Rosegg gekommen, um im Sinne des "". ,^e »>" wie er überzeugt war. für da« nicht unterzel«' ,<» daher legal ungillige Testament des Todten ews ^s «Entschuldigen Sie die Freiheit, welche ^ nehme. Mylord." begann der Rechlsanwall ^,,g, Begrüßung und der ersten erklärenden ^' heft" «Ihr verewigter Oheim war seit melncr ' ^ e-Jugend mein Freund; ich weiß «nd Sle ' M desgleichen, wie er seine Adoplivtochter ^' A,M0' nuela, geliebt hat. Ich glaube und yoss" ^Hc' dass Sie sich großmüthig gegen da« l«nge benehmen werden." ^ ,»e^ Das Lächeln, welches auf den Lippe" " ^ Majoratsherrn schwebte, würde, wenn " jchn"" genommen, jede Hoffnung des RechtsannM" ^bncher Zeitung Nr. 227 1843 «. Oktober 1885. httiUl^ wild. Die «Ngence Hadas" eillärt. dass 3rilcll7 ? ''^ vollkommener geistiger und körperlicher da« Qr"^" und „dass. so lange Frankreich durch ^iens^ !°« ^'"" konstituierten Kö, Petschaften die bttlana», ^^"'" ^^ "^ Präsident der Republik wird.- ^'^ ^ ^ seinem Verbiete unterziehen ^ia^ " " ° hlen inPreuhe „.) Per ..Staats-^«ierl-n ^^ffenllicht nunmehr den vom 1. Oktober «htm M wtlas« des Minister« v. Pultkamer, mit wel-^enbaul» ^ ^"wählen des preußischen Abgeord-ber^c, c>,? ^ Termine bestimmt werden, und Mn ü, Nmi "°ber für die Wühl der Wahlmänuer u^.d der " vember für die Wahl der Aba.eordr.elen. inil ^.Iv^cheuland.) Die köi,ia.liche Ordonnanz, einbe?" ^'^ griechische Kammer auf den 23. d. M. Zwecke !.' "^' ^^l,t. die Einberufung erfolge zum lrefs«^ .V Aotlerung dringender Vesetzenlwürse, be» ^lin^l^ «"hen Interessen des Königreiches. Die „ H "."bank leiht der Regierung nur 12 Millionen i^o<5 und 12 Millionen in Papier; man glaubt lMp'n ^ bie Regierung alle nöthigen Vorschüsse 'eich.N? ^"^' ^ Die Vertreter Englands. Oester-!i>>^ ""s>^ns und Russlands hatten mit dem Könige ^ubt Konferenzen "^^ ^'^ ^"6e im Orient. Man ^^/dass sie Mäßigung angerathen haben. Tagesneuigkeiten. Äch^' Majrstät der Kaiser haben der Gemeinde ^Ue.V^ ^l' Bezirke Zwetll zul Nnfchaffunl, einer ^hkll!.. ' ""^ ^"' lreiwilligen sseunwehren in Unter-»» voN'N politischen Bezirke M'sielbach und Wagram lX) ^ ""icyen Bezirk« Krems eine Unterstützung von je zu h.^"s der Allerhöchsten Privatcasse allergnädigst ^wlgen geruht. obe^/Der Prinz von WaleS) ist Samstag ^ltreicf,'!!, "Pest eingetroffen und im Palais deS ^llo!z t?''^'ungarischen Botschafters in London. Grafen ^tn W s ^' abgestiegen. Graf Karolyi erwartete seinen !c,iz ^«st auf dem Bahnhofe und geleitete ihn ins Pa< s'nbty f. ber Gegleitung des Prinzen von Wales be-^clnl ^'? ^ord Sheffield und Oberst Teesdale. Der " "chte vorgestern die Ausstellung. ^ ll^/^"e Brücke in die Luft gesprengt.) ^lto^ .Innsbruck gemeldet wird. wurde am 2ten ^"sltri.i. ^lzerne Brücke über den Sillfluss. d!e zur 'ptlngt !^"s führt, durch Dynamit in die Luft ge-'llllug .^ brücke ist zum größten Theil, die Wasser« "^tdlsl a zerstört. Die Verbrecher blieben bisher ">'d di« ln^" Hrer Ausforschung haben die Behörden "»ztlch^ hndir«ction die entsprechenden Maßregeln ^lsHf^^ atzzewsli.) Das Befinden des gefangenen M ivi Deters in Magdeburg hat sich in letzterer l ütter v erheblich verschlimmert. Die polnischen tt, ln.^^entlichen aus einem vor kurzem geschrie-^ s«? Abriefe KraszewSki's folgende Stelle: ,Ich l^fstn ^^^lich krank, indem Herz und Lunge an» ^brob ^"" ""b heute noch leide ich an einer ge« "°'t ^""»' nervösen Schwäche. Ich arbeite wenig lstn v^^"'cht und bin so schwach, dass ich kaum zu h lnit d ""^ ""^ ^'^ ""^ l" der Weise, dass ,^^^ e" Büchern und dem Gegenstand der Lecture abwechsle. Ich fühle mich gebrochen und in einem wahr« haft beklagenswerten Zustande." — (Sechsunddrelßig Millionen — ver. raucht.) Diese Ziffer, die gewiss eine stattliche Summe Geldes repräsentiert, ist in Rauch aufgegangen, und zwar nicht etwa im Laufe einiger Jahre, sondern nur während der kurzeu Spanne Zeit von sechs Monaten. Nicht ganz 36 Millionen, aber sehr nahe daran, nämlich 35 779636 si,. hat das österreichische Aerar im ersten Semester dieses Jahres (Januar bis Juli) aus dem Verschleiße von in- und ausländischen Tabak-Fabrikaten und Cigarre» vereinnahmt. Erwägt man nun, dass diese Zeitperiode gleich 182 Tagen ist. so ergibt sich. dass zu Gunsten des österreichischen Staatsschatzes im heurigen ersten Halbjahre täglich nicht weniger als 196 591 si 40Vz kr, in die Luft geblasen wurden. — (Wieder ein Duell.) Aus Budapest Wird telegraphisch gemeldet: Zwischen dem Honved-Lieutenant Michalovi«! und dem Reservisten Koloman Helner fand Samstag nachmittags um 5 Uhr eines Kaffeehauszwistes wegen ein Pistolenduell statt. Im dritten Gange erhielt Michalovic' eine Kugel in die Seite und erlitt eine so schwere Verwundung, dass er wenige Stunden darauf starb. — (Die Cholera in Spanien) Die sfta-nische Amtszeitung veröffentlicht kein Cholera.Vulletin mehr. nachdem die Epidemie in Madrid erloschen und in den Provinzen in bedeutender Abnahme begriffen ist. — (Eine moderne Todte nerweckun g) in Nazareth erzählt das katholische Blatt „Der Pilger" nach einer Mittheilung aus Palästina. Bei einem Streite zwischen drei Moslemim und einem Ka> tholilen in Nazareth gab der Christ dem einen Bekenner Allahs eine kräftige Ohrfeige und der Geschlagene stellte sich todt. um die Wuth der Gläubigen gegen seinen Angreifer zu entfesseln. Schon schickten sich die Türken an. das Haus deS Christen zu demolieren und ihn zum Richter zu schleppen, da kam der Franciscaner-Pater Bonaventura. der Pfarrer von Nazareth, herbei und besichtigte den angeblich Todten mit scharfem Blicke, Er erkannte sofort, dass der Tod simuliert sei. und versprach, den Schcintodten schleunigst inS Leben zu rufen. Einige aus der Apotheke herbeigeholte große Senspflaster, die er dem Todten auf die Füße legte, vermochten den Simulanten nicht zum Aufstehen zu bewegen, wenn ihm auch die Thränen auS den Augen rannen. Als ihm aber Pater Bonaventura aus einem Fläschchen Salmiak» geist unter die Nase rieb, wurde das dem biedern Türken doch zu stark, und er zog es vor, wieder lebendig zu werden. Wie ein durch einen Schuss erschreckter Hase schnellte der Erschlagene in die Höhe, Alles lachte, selbst der vom Tode Erweckte. Der Mörder wurde frei« gelassen, der Nichter blieb verschont und ganz Nazareth lachte über den köstlichen Spaß. — (Die kleinste Locomotive der Welt) hat kürzlich Herr Henry Case in London fertiggestellt. Dieselbe ist 8 Zoll lang, wiegt 1'/, Pfund und ist aus Messing, Silber, Stahl und Gold gefertigt. Der Con-structeur stellte sie in 3 Jahren her. Die Pumpe des kleinen Dinges kann jedesmal nur einen Tropfen Wasser heben; der nöthige Dampf wird durch einen kleinen Spiritusapparat erzeugt; die Geleisebreite beträgt 1"/« Zoll. der Schornstein ist 1'/^ Zoll hoch. und trotzdem sind nicht weniger als 585 Schräubchen an der kleinen Locomotive. Gewiss eine seltene Ausdauer für die Herstellung eines Sftielwerles. ""r die al"r.^ben; so aber sah er es nicht und hörte ., .Nw . "'sHe Stimme, welche fragte: "oclor?. l"ll ich Ihre Worte verstehen. Herr ^lNttle^ hoffe ""d erwarte, dass Sie Manuela die /' leine«, ^Men werden, welche mein Freund ihr ' ' Zlveis»^ unterzeichneten Testamente bestimmt ^ldiglll Klos h"t einzig die Furcht vor jener frag. H''nz>e5t , ame von Waldau meinen Freund daran ?"^tt, !,', ""list früher ein Testament zu Manuelas a. '" dem "!"Hen. Un der Summe aber, welche er ?" der ^ "'Ht unterzeichneten Schriftstücke bestimmt. 3«n P^""lne, welche ausschließlich des Verstor« V"ten °' genthum war, haben Sie nicht den Ä'" -^ "^ Rechtes. Legal gehört natürlich alles Mi« "er das Legale ist nicht immer das Ge. 3>1'b und°3.' Herr Doctor, in diesem Falle gehen ^"tt '° «erechtigleit Hand in Hand. Mein ver-Ti. ^in a".' ^t sei«, Möglichstes gethan, um mich NW i. «? blecht zu betrügen, das können selbst "il -Rr.l^bnt'e stellen!" ^ M>5 ' 5Hl Ontel ist todt. Man redet Todten H. >r« nach!« Mproch"b'1 Wahrheil h^ ^. s, „.„sz sie eben ^ «r ly^n werden, mag der Todte gewesen sein. »lMchez'w^ behaupte, dass ich ein legales, nne le? ^ohl ^ auf alles besitze, — verstehen Sie ^' Welz'^. auf "lies. auch auf dle Summe Gel. '?. ^"le d„«^?«anuela zuzuwenden sich bestreben. <>b > d "^ Mädchen hat alle Ursache, bankbar zu t li,..^"eme. luxuriöse Leben, welches sie ge. "b!.. wahm.o sie vielleicht als Bettlerin geboren Des alten RechtsanwalteS Stirn legte sich in finstere Falten. ..So soll ich also aus Ihren Worten entnehmen, Mylord. dass Sie sich weigern, den einfachen, natur« gemäßen Act der Gerechtigkeit zu vollziehen, welcher so sehr nahe liegen würde? Dass Sie das Mädchen mittellos in die Welt hinausstoßen wollen, damit sie sich selbst ihren Weg mache, so gut oder so schlecht dies eben geht? Ist es das. was ich verstehen soll?" «Nein, mein bester Herr Doctor," sprach der neue Majoratsherr m,t geradezu impertinentem Tonfall, „nichts Derartiges. Ich denke nicht im entfern« testen daran, meine gewesene schöne Verwandte nuf die Straße zu weisen. Sie soll Roscgg durch ihre liebenswürdige Anwesenheit erhellen, so lange es ihr immerhin zusagt, aber Sie werden mir gestatten, dass ich persönlich mit ihr zu einer Verständigung gelange und mich auf meine Weise großmüthig erzeige. Im übrigen, Sir, wollen Sie beachten, ich bin allerdings einmal in Ihrem Bureau bedienstet gewesen. Ich war ein aimer Rrchlsanwalt, während Sie ein reicher Ndvocat waren, und damals mag es Ihnen zua/stan° den seiu, in überlegener Weise zu mir zu sprechen. Nun aber haben sich unsere Beziehungen geändert, und ich streite Ihnen entschieden das Necht ab, so mit mir zu reden, wie Sie es thun. Selen Sie so freundlich, Ihre guten Rathschläge für sich zu behalten und mir gegenüber in keinerlei Unzukömmlichkeiten zu verfallen." Und er faltete die Arme über die Brust und blickte mit spöttischer Belustigung auf den Rechts anwalt, der seiner Empörung nicht H?rr zu werden vermochte. (Fortsetzung folgt.) — (Schlagfertig.) Cin Arzt unterhielt sich mit einigen Malern, deren Kunst er als leicht in der Ausübung schildert,, und machte sich darüber lustig, indem er sagte: „Wenn euch z. B. ein Vild missräth, bann kratzt ihr es einfach wieder ab." — „Mit euch Aerzten." wurde ihm zur Antwort gegeben, „geht es ebenfo. nur mit dem Unterfchied, dass dann der Patient abkratzt." Vocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Die Reise I h re r M aj estci t der Kat-serin) Ihre Majestät die Kaiserin hat vorgestern mit. tags mit kleinem Gefolge von Güdöllö die bereits an« gekündigte Reise angetreten, indem sie sich mittelst Se» parat'Hofzuges direct nach Mlramar begab, wo sie ge« stern morgrns 9 Uhr 15 Minuten eingetroffen ist. In Begleitung Ihrer Majestät befindet sich der Obersthof« meister Baron Nopsca. Auf dem Bahnhöfe wurde die hohe Frau, da jeder officielle Empfang abgesagt war, nur vom Schlossverwalter Orel erwartet. Ihre Majestät begab sich vom Bahnhose direct auf den Dampfer „Mi« ramar", welcher um halb 11 Uhr in See stach und seinen Curs direct nach Corfu nahm, wo die Ankunft am 7ten Oktober erfolgt. In Corfu gedenkt die Kaiserin ein bi» zwei Tage zn bleiben, doch wird dieselbe nach Besichtigung der Sehenswürdigkeiten wieder an Bord der kaiserlichen Jacht zurückkehren und auf derselben übernachten. Auf diese Weise wird es auf der ganzen Reise gehalten werden. Am 8. oder 9. d. lichtet die „Miramar" ihre Anker und steuert nach dem Pirä'us. Vorausgesetzt immer, dass Wind und Wetter günstig sind, wird der genannte Hafen am 12. d. angelaufen. Mittelst in Bereitschaft stehenden Separatzuges begibt sich die Kaiserin, welche im strengsten Incognito reist — daher auch auf Wunsch derselben jeder officielle Empfang entfällt — nach Athen. Dort ist ein drei« tägiger Allfenthalt in Aussicht genommen, während dessen die Kaiserin auch Ausflüge in der Umgebung der Haupt, stadt zu machen gedenkt. Am 15, Oktober erfolgt die Abfahrt von Athen. Nun wird die Seefahrt nach Vey< rnth fortgesetzt, wo jedoch nur kurzer Aufenthalt ge-nommen wird. Am 17. d. M sticht die „Miramar-schon wieder in See. ohne dass weitere Ausflüge von dort aus unternommen werden, und nimmt die Richtung nach Nhodus. von wo aus nach eintägigem Auf« enthalte die Rückfahrt in der Weise angetreten wird. dass die Kaiserin am 25. oder 26. d. M. wieber in Miramar eintrifft. Nach kurzem Aufenthalte lehrt die Kaiserin von dort nach Güdüllö zurück, — (Schulnachricht.) Infolge ministerieller Verfügung werden die Sftecialcurfe für Nrbeitslehrerlnnen und Kindergärtnerinnen sowie der Kindergarten an der Laibacher Lehrerinnen-Bildungsanstalt erst mit Beginn des Schuljahres 1886/87 eröffnet werden. — (Peagevertrag für die Strecke 2ai« bach-Divaöa.) Wie verlautet, ist die Südbahn jüngst von der Generaldirectlon der Staatsbahnen ein« geladen worden, einen Vertreter zur Fortsetzung der Pourparlers in Angelegenheit des Peagevertrages für die Strecke Laibach-Divaöa zu designieren. Die in Aussicht genommene Besprechung wirb schon in nächster Zeit zwischen dem Hofrathe Ritter v. Steingraber als Vertreter der Generalblrection der Staatsbahneu und dem commerciellen Director der Südbahn. Herrn Packeny, stattfinden und voraussichtlich die seit liw« gerem ins Stocken gerathenen Verhandlungen wieder in Fluss bringen. — (Trieft als balneare Station.) Cin seit Jahren ventiliertes Project von unberechenbaren, Vortheile für Trieft wird in nächster gelt verwirklicht werben. Trieft soll durch die Errichtung einer groß» artigen Bade-Anstalt eine balneare Station ersten Ranges werden Wie das dortige Amtsblatt, der „Osser-vatore Triestino" meldet, werden zur Deckung der auf 70000 fl veranschlagten Baulosten Actien 5 500 fi. emittiert, von denen der grüßte Theil bereits gezeichnet ist. Die Verwirklichung dieseS Projecte» hilft einem dringenden Bedürfnisse ab. da die zahlreichen V«der im Hafen durch die Verunreinigung des Wassers viel zu leiden haben, während das einzige Strandbad Trlests am Ufer von San Andrea wegen des demnächst erfolgenden Ausbaues der Bahnstrecke Trieft-Herpelje. Welche bort vorüberführm wird. aufgelassen werden musste. Die neue Vade-Nnstalt wird bei dem mittewegs zwischen Trieft und Miramar gelegenen Fischerdorfe Barcola (Sa>, Bartolo) errichtet werden. Die Eröffnung dieser großartigen Anstalt, die den Namen „ÜHguo äollo uimio a, Lareola" führen wird, soll am 1. Iuul 1886 erfolgen. — (Versuchter Selbstmord.) Der kiirz. lich eingebrachte Deserteur des 17. Infanterie - Regi. mentes Victor Kotar ist lebensüberdrüssig geworben und machte vorgestern im Garnisonsarreste zweimal den Versuch, sich zu erhängen. Der Selbstmord mlsslang. da der Profoß jedesmal rechtzeitig z»r Stelle war. — (In Fiume) fand vorgestern die feierliche Schlusssieinleauna des statt Büracrmeister C«°tta "erlas die Oesch.chte des Fiumaner Theaters sowie die auf die Erbauung des« selben bezl'iüllche Urkunde, welch letztere in eine reich verzierte Büchse verschlossen und in den Schlussstein eillgeleat wurde, Die feierliche Eröffnung des Theaters Lalbacher Zeitung Nr. 227 1844 6. Oktober l885. Wurde aus gestern verschoben, da die elektrische Ve-leuchtungsvorrichtung noch nicht gehörig funktionierte, — (Gemelndewahl.) Bei der jüngst vorgenom» menen Neuwahl desGemeindevorftandes der Ortsgemeinde Tiefen bach wurde Johann Hutter von Prvse zum Gemeindevorsteher, Paul Peitler von Niedertiefenbach und Peter Malner von Obertiefenbach zu Gemeinde-rathen gewählt. — (Postsparcassen.) Im September l I wurden 25 689.674 fl. 12 kr. in die Staatssftarcasse eingelegt, im gleichen Monate de» Vorjahres 6 109.616 fl 63 kr. Der im letzten Monate eingegangene Betrag wurde in 201984 Einlagen eingezahlt, wovon 14 599 auf Steiermark, Kärnten und Kr a in entfallen. Die Zahl der Nuckzahlungen betrug 77 625. wovon 3587 auf Steiermarl, Kärnten und Krain entfalle». Der Ge sammtbetrag der Einlazen in dieser Gruppe betrug 1 676.324 st. 26 kr,, der Gefammtbetrag der Rück« zahlungen 761 583 fl. 63 kr. — (Von der Hebammen'Lehranftalt) An der hiesigen k. k. Hebammen-Lehranstalt hat der slovenische Lehrcurs am 1. d. M. begounen. Ein wahrer Fortschritt muss heuer mit Befriedigung constatiert wer< den, nämlich die Thatsache, dass von den 18 Candi' batlnnen, welche sich bis nun zum Schulbesuche gemeldet hatten, nur zwei als schreibenSunlund!« abgewiesen wer-» den mussten. — (Aus Trieft) wird berichtet, dass Samstag abends gegen 9 Uhr am Eingänge der Buch-druckerei der „Edinost" eine Petarde und vorgestern abends 7 Uhr eine solche im Garten auf dem Großen Platze, beide ohne irgend einen Schaden anzurichten, explodierten. Die Thäter sind bisher noch unbekannt. — (Diphtherltis in Steiermarl.) Nach einer Mittheilung aus Graz hat sich seit letzterer Zeit in der Pfarre St. Barbara und in Sauritsch. Gerichts-bezirk Pettau, die Diphtheritis unter den Kindern im Alter von 1 bis 14 Jahren ausgebreitet; es sind am 22, v M. in der Gemeinde Gorizenberg vier Kinder erkrankt und drei gestorben. Ferner sind in der Zeit vom 30. August bis 10. September vier Kinder beim Besitzer Andreas Veit in Brezovec erkrankt und alle gestorben, fowie seit 20 Tagen in den Gemeinden Grad>Z. Gruölovec und Okic einzelne Erkrankungen und Todes« fälle vorgekommen, so dass im ganzen seit einem Monat bei 36 Kinder an Diphtheritls gestorben sind. — (Unbestellbare Brief Postsendungen.) Seit 28. September 1885 erliegen bei dem hiesige» k, k, Post amte nachstehende unbestellbare Brlespostsendungen, über welche die Aufgeber verfügen wollen, und zwar an: Ludwig Ienter in Graz; Agnes Iaucar in Laibach; Johann Gostinkar in Graz; Ianez Gregoric in Retje; Josef Eesnovar in Laibach; William Bellfort in Sidney; Marie Bracke in Wien; Marie Vogataj in Vischoflack; Giuseppe Nianchi in Medolino; Francisca Alberto in Trieft; Gabriele Vegauf in Laibach; E, K, Albrecht in Llllbach; Lorenzo Seriau in Basovizza; ssarolinr Schu bert in Graz; Peter Rovers« in Trieft; Josef Piager in Niederdorf; Johann Petal in Vudweis; P. I,. Pon< terosso. Anna Platt, beide in Trieft; und Martin Murn in Bresowiz. — (D ruckfehler » Nerich ti gung.) Der Kobold des Seherkastens hat in der gestrige» Thcatcrreccnsion aus einer „lästigen Moralpauke" eine „luftige Moral» pause", aus „Frauenemancipation" „Frauenemcmcipatron" gemacht. Wir bringen diese Errata Hienut zur Berichtigung. Aunst und Fitevatuv. — (Landschaftliches Theater.) Der Wahnsinn der verzweifelten Menschheit, welche gebeugt, ja erdrückt von dem Despotismus der „Lilien", an den Institutionen de« faulen und morschen Regimes, der allgehassten Weibcrwirlschaft Lud-wigs XV. zu rütteln anfieng. der Schrei, der sich den Lippen des für närrisch und blöde klassificierten Voltes entringt: „I^ilu rMibus üö«tllw" — das ist beiläufig „Narcifs" vonA. C.Vrach ° vogel. Der Ort der Handlung ist abwechselnd Versailles und Paris de« Jahres 1764, in welchem Jahre Pompadour nach der Annahme des Dichters von dem Minister Herzog von Choiseul gestürzt wurde, um einer neuen Favoritin Platz zu machen. Narciss Rameau. der wahnsichcrc Musiklehrer und Philosoph der Straße, wird zu einer an sich betrachtet unwürdigen In» trigue benutzt, um srinr eigene Gattin, die ihm aus ehrgeizigen Motiven davongelaufen war, die allmächtige Pompadour, welcher alle Mouarchen des damaligen Zeitalters huldigten, zn stürzen. Durch ein Ehcbruchsorama „Athalin". auf offener Scene wie in Shakespeares „Hamlet" abgespielt, soll die Verhasste. welche der geliebt geglaubte Choiscul zugunsten der legitimen Königin Maria Lcseinsla aus Rache aus dem Wege räumt, graufam an ihre Jugend, an das Unrecht, das sie Narciss gethan, er< innert werden. Die Folge hievon ist der ästhetisch aufgrsasöte, für uns seit je widerliche Tod der Pompadour, uud der aller, dittgs achtunggebietende Selbstmord des Narciss, der «och im letzten Momente der grinsenden „Vernunft" der französischen Revolution ihre Zukunft gcwcissagt hatte. Die Titelrolle hat Herr Saal born mit wahrem kunst» lerischen Eifer zu Ende geführt; sie wird unstreitig zn seinen besten Leistungen gehören. Eine wurd.gc Partner», war Fraulein Frieda U a n i u s in der einen großen Aufwand von schau-spielerischen Mitteln erheischenden Vorleserin der Kömgm Qm-nault". Eine vorzügliche Pompadour war Frauleln H a n n a u eine gute „Epinay". Vertraute der letzteren, Fräulein Lehn er, eine würdige Königin-Mutter Frau Marie Charles. -« — ( Was Ihr wollt!") Der mm complct vorliegende I. Vanb des von Ernst Otto hopp begründeten Famillcn-blattes „Mas Ihr wollt!" zeigt eine so außerordentliche Viel-s«iliykelt semes Inhaltes, dass es fast wundernimmt, wie da« nlles aus 41ll Leiten stehe» laun, selbst wenn sie größten ^nde ,wch einstimmiger Volierung eiurr Anleihe von 25 Millionen und Vergebung des Tabatmmwpols gestern ge« schlössen. Athen, 5. Oktober. Der Ministerrath be. schloss die Mobilisierung der Seestreit-lrä'fte und die Einberufung zweier Alt ers-classen der Marinereserve. Delyannis dementierte das Resumö des „Dinlto" über das Circular der griechischen Regierung. Die militärischen Vorbereitungen werden eifrig fortgesetzt. Kopenhagen, 5. Oktober. Kaiser Alexander von Nujslano rmpfieng die bulgarische Deputation Samstag mittags und verständigte dieselbe gutem Vernehmen nach, dass er versuchen werde, einvernehmlich mit den anderen Berliner Ver« tragömächteu rine friedliche Lösung der bulgarischen Franc herbeizuführen. Die De< putatiun verlässt demnächst Kopenhagen. Constantinopel, 5. Oktober. In der gestrigen ersten Zlisammenkmift der Botschafter einigte», sich dieselben über die Grundzüa.e eineö Memorandums, welches, bevor es officiell beiden Parteien mitgetheilt wird, der Genehmigung der Mächte unterbreitet werden foll. Landschaftliches Theater. Heute (gerader Tag): G i r of l 6 G i r o s l ü,. Komische Oper in >'t Acten von Albert Vanloo und Engen L^terrier. — Musik von Charles Lecocq. Angekommene Fremde. Am 4. Oktober. . ^ Hotel Stadt Wien. Printz. Lederer, Löwy nnb Manbl. N leute. Wien. - Angcli. Techniker. Mitwaidci. - 3"')"" Reis., Graz. — Gräfin Frank. Private, Stein. ^B, Hotel Elefant. Halversen. Kanfmann. Paris. -^/,,,M. Privatier, sammt Frau, Venedig. — Nonzoni. P"^ nnd v. Gregorin, Reisender, Wien. ,, ^jl, Hotel Europa. Wadesmann. Kaufmann, Trieft. — ^„„.l, Vllunnternehmer. sammt Familie, und Antik. Bammten'"/ sammt Fra». Selzach. „ ^ si„l' Bairischer Hof. Horak. Ingenieur. Villach. — Kollar, » ^ machcr, sammt Frau. Wind.'Landsberg. — KodrM -" Private, sammt Tochter. Veldcs. ,:F, Gasthof Südbahnhof. Dieterich. Techniker; Gebauer, IU^l und Speiser. Reisender. Wien, — Sirk, Reisender. ^" und Sumlch, Zithermeistcr. Graz <„,„„ ^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Bauer, Zeichner, 2»"^ Leinweber. Jurist, ^ara. — Margolius, Reis, Arn°^> Verstorbene. ^ ,^ Den 2. Oktober. Marlanna Slovnit, «1!°"" 23 I„ Froschplatz Nr. 5. Anszehrung. ., „^ Den 3. Oktober. Apollonia EiZen. Amts?" Gattin. 66 I.. Floriansgasse Nr. 36, Lungcntuberculoje ,^, Den 4. Oltober. Francisca Kozjel. Arbeitern',' Domplal) Nr. 14, Meningitis. Im Spitale: ^. Den 2 9. September. Lncas Justin. Inwohner, allgem. Wassersucht. nZ A Den 2. Oktober. Johann Suster, Inwohner. Polanastraße Nr. 22, Marasmus. 7 u. Mg, 736.94 7.4 O, schwach bewölkt .gst 5. 2 , N. 736 92 1? 8 windstill theilwheiter ' 9 ^ «b. 737.72 18.6 O. schwach theilw.heiter p Morgenroth, vormittags heiter, nachmittags zmtti ^, Bewölkung, gegen 6 Uhr abends schwarzes Gewölle "« ^ Das Tagcsmittcl der Warme 12.9°, um 0.1° unter dem male._________________________________^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Na» lil^^ Die Unterzeichneten geben tief belriibt all^ > Verwandten, Freunden und Bekannten die tram'« » Nachricht, dass ihr Sohn. beziehungsweise Vr»^ » Anton Jeras Beamter der österr.-ungar. Bank in Wien ain 4. d, M. nach langer, schmerzvoller ssrankhe« >'" 27, Lebensjahre sanft verschied. ... Die Beerdigung findet am 6. d. M. in Wien »'<" Laibach, den 5. Oktober 1685. Antonie Ieras, Magistratsraths-Witwe, Marie u„d Mathilde Icras, Schwestern. Man sei stets vorsichtig. F, wenn sich durch Magcndrüclcn. Herzklopfen. ^M ^clll Schwindelllnfiille. Verstopfung ?c, geslölle VerdauuM! zchl" macht, wende als bestes Mittel, wie nachfolgender "„>. weist. Apotheker N, Brandts SchwcizerMcn an, ^u ^^n° Wohlgcbolcn! Erfuche. ol> Sie mir nicht Apotheker ^'^^„i», Schwcizei Pillen schicken können; die man jcht in "' ' jr s" ^,, sind für nichts, die echten Schwcizerpillen hab" ',M v^ gethan, dass ich jcht unglücklich bin. keine zn haben ^ " achtnna. Louise Contamin. I. B. Wollzeile Nc. <>. „ Thiir Nr. 33, , ^,l M". >" Man versichere sich stets, dass jede Schämte' ^,s. , R. Brandts Schweizerpillen (erhältlich 5 SclMi'. ^^ den Apotheken) ein weißes Krenz in rothem ^ ' ^<3, Namenszug R, Brandts trägt und weise alle and"° ^^ »"rück. ______ __________________^^-^^^ \ V naSom založniStvu jo iziöel na ° j drugi, pomnoženi natis« i Poezije S. Greoori!» I Elegantno vezane In z zlatim obrezkoi" i nejo 2 gold., nevezane I gld. 20 *r- j Ig. v. Kleintnayr S Fed. Bamberg Mnsistab 1 : 75,.0O0, Preis per Blatt 5,0 lr.. in auf Urinwaud gespannt ^'"' s.,.Mllß 1845 Course an der Wiener sorse vom 4. Oktober l«85. N°« d« °w«.n.n C°ur,li°..° »»...„ ^ Gell» «vai» H^°^.«lo,e 250sl',^i^ >'«»/ ^?«Nz° 600,, 18« 25 189 50 "«le, il.uersre! , 98 80 »» — Ale»b,',,n, ,./° ' „' . 8375 89-90 " ,. .. '^ "Ing, Ofth.) ,25-------------- ^ "!°4 /°l0Ost, . . 1,1 — 12150 ',»^«"!zi!ch1......I07-5« —- ,>,/ ^ahtisch^......K.i l,0 102 — ,°° N'l^röN^.».'^.:. ' - > .IOb-25. -'— ^'^"Ner"Hch«. . . . l<,,50 108-25 '^ ^»'iicht"''^^ ' . . . 104 eo —-- ' ""enT^," slavonische . 1<,2- 104- Gelb Ware 5°/, Tcmesci «anat . . , . '^ <;o iO2-,!> 5 °/n ungarische......IU2K0 1U3-- Andere öffentl. Nulehen. Donail »leg,«Lose 5°/» 1«N fl, . 11525. 11K7L bto, «»Icibe I1?8, stcuevsrci . 10t — 1<»>'-Ittulchcn d,Eladlgcmüinde W!n> u>2 25 IU275 Nulehen b. Stadtgemcinde Wie» (Silb« und Gold) . , . , ^-— — — P>>imic»/,"/i>Gold. 125— 125,-75 d!o. in 50 „ ,, 4 >/, "/« »l> 7l> !»N 25 dlo, in 50 ,, „ 4'V» ' «5— »5-50 dlo, Prämie»»Schu>bvcrsch.»"/i> »8 2c. 9g-7b Ocst, Hypothclenbanl I0j. 5 '/, »/,> wi— — — Oestoing. Vanl vcrl. 5 "/<, . , lu2— 102 50 bto. „ 4 >/,"/« »01-2L 101-50 bt°, „ 4 °/i> . > «U 8l> ss'20 tliig, aNss. Vobencreb Obligationen (fl!l 100 fi.) «ilisabcth'Wcslbnh» l. Emission II«'— II« — ffttbinllnbl!»Noidl>ahn in Ellb, 108 — 107 — ssranz»Iosef«V>ihn.....»1-70 9L:<> Valizische Karl. Lubwi« < «ahn <3m. <88I »00 st, S. 4'/,»/« , 100 50 101 — Oesteil. Nolweftbahn .... 10» n» i«4 — Siübenbürger......»825 98 75 Gelb , Ware St^atsbahn i. Emission . . . I97-— 1!>?00 SUbbayn z »»/«......151-75 IL2-25 ., ,. .bb»/«......128 40!l2890 Ung,al,z, Nahn.....„g.go g»,,o Diverse Lose (per Stück) >5»c>itlos? 10ü ss...... I75 25'l?5. ?N WalbsleiN'Vose i!0 fi.....28'— 28-50 lUinbischgra^.^os? ^0 fi. , , , 38 >?5. 38-75 Nanl Ncticn (Per Stück) Nnglo'Oeflerr. Vanl llNo fi. , . 97— 97-5o Banlvcrcin, Wiener, loo fi. , . 99-75 100-üb Vdncr,^Nnft,, Oest.2N0fi,S, 40"/» ^^> no 222 — ürbt.'Anft, f, Hand. u. G. i«Ofi. 280.25. 2«u-50 ^l-bitbanl, «llg. Ung. 20U fi. . 281-25 281 75 Depositenb. Nllss. »00 fl. . . . 19U 50 191 — LscomPle.Ges., Nicderöft. 5W fi. 5N0 — 5»^-— Hypothelenb., öst. ^00 f«. H.^E. 5«-— 58 — Länderbans, oft.. Ü00fi. G,öN°/»E. 97— 97-25 Oest«!r.'Nng. Vanl..... 858 — ««9- Unionbans 100 fi...... 76 ?<5 7? 25 Nerlehrabanl Nllg, 140 fl. 145 — 145 52 Gelb Ware Actien uon Transport-Nnternehmunge«. (per Stiicl) Äll'icchtI>!olb^ssium,w st. . 185— 18«— Donau -DampslchiffabrtS'Ges, Oessevr. 500 fi. EM. . . , 452 — 454 - l>iau-Eis,(Val.-Db..Z.)llaofi,S,-------—- Dur»Äodcnl'ach,,'l, VM, «29l» ,LU0 ffi-aiu.IosefÄal)» 20« l>, Gilb. '.08 75 «09.50 »sllnftllchen.Äar^crlöis Ä0usi,S. — — ^ — Vcil,,jlarl i,'ubw!g»Ä.üO«!fi. EM. »23— »l8-50 Hia,,sso,lachcr V <Ä, 200ft,8.W. —>— — — Nahlenbera-Lisenb. 1UU st. . . .--— —'— ssalchau'lDrcrb. Eisenb. 20U fi.S. 145— 145 50 l.'cmoerg-C^ino>v,-Iassh Eiftn^ bahn'G^seN. 20« ö. W. . . 224>50 225— ^!lodb,ijst-ung,,Trieft50«fl.CM. 55?— bs>>» — Qeftcrr. Norbwestb, 200 fi. Gilb, isb xL i«5 ?5 bto. (M. I!) 200 st. Gilbel . 1s>»-50 153 — Pra^-Dufer «o izz^y Süd»Norbb,.!Uerl>..V.»!)aft,HM, 1»9 75 iliUbN Iheist.Äahn 200 fl, ö, W. , , «50»5 »5075 Lramlvav Vcs.. Wi,i7N fi, «. w. I«4 — 184 22 ,. Nr., neu lao fi. IU»—lU» Ü« Irausport'GeseNschast ic»«> fi. . ——____ llng.-Mii. Eisenb. i!ou fi, Silber 172 — 1?« «., Ung. Norbostbahn üoa fi. Silber I7»-25 i?2'?l Unss,Wcftb,(Maab. iuz< zz »««75 IndustrieActien tpcr Stllcl) Eaybl und Kintbera, Eisen» unb Stahl,-Inb, in Wien inn fl, . __.^ ^.^ Eisenbahnw,'?«'!»,, I,«01.4O°/« „«o ,«» .. ..Llbcmilhl". Papiers, u. V,-V, «4^5 '"^°" MontaN"OcselI ch. osterr,alpine ,5,80 ^.^ Prag« Eisene......S1-»5 «z«»«>(» Pari«.........49 »7^ bu u«. Pctcr.-lburg.......------^..— Valuten. Ducaten........b98 «_» XU'yrancß»Stü, Giiber......... —- ^,^ Deutsche Meichsbanlnoten > «l »» «z o«