iDliuburgtt gtit nNZELPBCIS: wochentagf 10 Spl SamsUg-SonnUg 15 Kpl Amtliches Organ des ▼•iteff od SohitftftltBif: MaHmrf «.d. Dran. Badgasu Nr. 6, fcrnruf: 25-67 flB-tt, 35-60. Ak lUO lAr M Sehflftltttmic «nr auf Nrnruf Nr. 28-6< trrtlehber. — llngiitnHi ZenMItee vtr4M nick Hiokc^n^t — Bei Aolräiti M 4u Mllltiilu lieMMfM. — F«tts«Mdtoa4« ™en Nr. 54.I0S Stelrischr« .irschciDt wöchentlich sechsmal h'eiertaee). Bezugspreis (im vora bahr; kei Lieierunc im Streifband RM 2.—. Altreich durch Post mon? tbundes (mit Ausnahme der Sonn- und monatlich RM 2.10 einschl. Postge-"Porto; bei Abholen in der Geschäftsstelle RM 2.10 zuzüffl. 36 Rpf. ZusteilRebühr 9tr. 33/14 Otorfruro-Prou, gontftap/eonntoo, 23./24. aanuor 1943 83.3a{)rgan0 Erbitterte Kämpfe dauern an ltold«ninUtigM Ausbairwi der StaHngradkümpfor — luftwaffe varaenkt« vor Nord-•Mka MItfl brt und batchMigta watlare 12 Trantpartar schwer nhrMluMipHuJurtter, M. Juniar Dm OTwiliiiiniiiinli 4ar WehnnacHt irlK die twtaclwn Tiuffiu den Mi taiiMtiff Fnat zan Dnroh-broäl eoMtModai F^ini oatw hofcea Ver-laiitai fttr dte fitowjeti «k aM warfen den CtgBtK an tMob SteHenu vom Gogenuifrtff Mitntindy mttck. XUae PemevdMelee ler-■iMuf U«M k» «HBoklMseM Tentet el-mtm liiiiln« frtwdlldw liilniitwttuwei'VMud. Im OfttGMdEMiH cetstea aidb die'deirtadi« Tn^fm tm Wtmkmm der twwefUokea Htm^fflliraif plani*ßlg varn Feind ftk IIU vom Ctaigner anf onMcUeaaene and im •iailitai leinAlohin ikvek hertetdclgen Wlderttead bietende deolBoke KiUftefruppe ba StBÜngred hfttte madk ftetern achwere KEmpffe ff«g«B die nalt weit überlefenen Kittftan enreimendan Sewjeti an beaä«Aen.' IMa fceidenmttttger Abwehr kennten dte VarteMlger van Stalins^md einen EHnbrncli Weaten her nicht verhindern, wa« su «laar Zurttoknahne der ati^Man Stellungen —I tirfife KUometer cwanf. Ina NahkaiMpf werde «me ffrUßeva Zahl ven Panzerkampf, wafe« der Sewjela vwmiohtet. äa freien D«n-Bof«n und am mittleren Don-Lauf halten die echweren wechselvollen Kftmpfe an. OrtUohe Untemahmtuifen das Feindes Im mittleren Frontaheahnltt und südtetliah des Ihnen-Seea scheiterten. Bei Wellklje Lukl wurden 18 Panzerkampfwafen ahgeschessen. ßüdllflli dea Ladofm-Beea hrachen heftlfe An-frrlffe der Sowjet« aa der antechlofiaenen Ab' wehr unaerer Truppen susammeji. Der Feüid verlor hier 14 Panaarkampfwairen, Xn Nordafrlka wurden Mlaurata und Homa naoh Benftörunir der krierawtchtlsren Anla-fran yerAumt. Nachhuten achlufren In ha.rt-nttoklyen Kämpfen d4e Anierriffe nachdrän-irander feindlicher Kräfte ah. Xb THmealan wurden die erfolfreichen al* ircnan Ancriffauntemehmen fort^esetst, nhlrelehe feindliche SKUtapunkte fenemmen und fainilicha Kräftefnippen aufHferlehen. Deutsche Jagxlfliefer griffen Eiaenbahnziele mit Erfoli^ aji und ocheeaen drei hritlache Ja£dfluirzeuire ah. 1^ Büakämpfung dea feindlichen GroD«re' Mti vor dar nerdafrikaniachen Küste hraohte weltare Erfeige. Die deutsch-ItaUe-nlaohe Luftwaffe veraotikte fUnf Frucht-aehlffe mit siiaanunen 8610# hrt und he-aohttdlgte vwttlf Transporter zum Teil so schwer, daß mit dem Verinst ven fUnf dieser ScWfe zu rechnen lat. Schwache Kräfte der britischen Luftwaffe OlB Garantie des Endsiepes Genf, 22, Januar »Di« fTofle und unendliche Gefahr für die Kriegführung 194S ist daa deutsche U-Bootc Mhreiht >Evenliig Newsc vom 11. Januar \m LeitartikeL Seibat wenn man auch hier und da bei den Achsengegnem glaube, einen Ueinen Schritt vorangekommen zu aein, 00 vergehe doch kain Tag, an dem daa britische Vol* nioht daran erinnert werde, daß die SohlACht auf Leben und Tod — die U'Boot-flchlaoht — am Mark Englands und auch der übrigen Verbiindeten aehre. Was aei dte erschreckende Erkenntnis bei dem letzten Angriff auf einen englischen Konvoi gewesen? Neben der fast unheim-iichto Anzahl der U-Boot«, die «uglolch vier Tage und vier Nächte hindurch weder im Angriff iKHsh In der Verfolgung des Gelelt-mge« nachgelassen hätten, seien ea ganze U-Boot-Söhwärme, die Tag für Tag und Nacht für Nacht auf Beiite aiisglnpen und nie fänden, Fllr Deutschland werde 1#43 beatimmt flfts Jahr sein, m dem es mehr und mehr IT-Boote auf die sieben Weltmeere hinaun-Bchicke, die für sie die Garantie den End-Bleare» seien. Denn wenn auch auRenbUckllch die deutschen BoliJaten an der Ostfront schwerste Kttmpfe zu führen hätten, ,so werde das Ifornmendf Frühiahr ihnon nher die Chance h'eten, die Bowjetlschen Armeen vernichtend zu ."»rhlBR'en. Zu Lande, in der Taift und ■-Mir fee wurden die Ach.spnf*p?irner dann b's-h/>r norh n'rht <»'"*ewe='ere SJchtnrhtpn rfnpTi rriifht'aen Feind dm-chjmfUhren haben, dor weiter zlelnicher plana. hanihardlMten In dan gestrigen Abendstunden planlos waetdeutscha« Gebiet, die Bevölkerung hatte Verluste. In Wohnvierteln entstanden CJebludeschäden. Durch Jagd-und Flakabwehr verler der Feind neun Flugzeug«. lelliie PiDurhinpfe in Nsrdalrllia Rem, 22. Januar Der Italieniache Wehrmachtbericht gibt bekannt: Gestern fanden zwischen unseren und den feindlichen Panzeratreitkräften aUdöatlich und südwestlich von Tripolis auf der Linie Garlan-Taruna-Küste heftige Kämpfe statt. ItaUenisohe Jäger fingen einen zahlreichen feindlichen Jagdverband ab imd vernichteten zwei feindliche Flugzeuge. Feindliche motorisierte Kekxuien wurden ebenfalls bombardiert und mit MG-Feuer belegt In Tunis führte die Fortsetzung der Operationen der vergaj\genen Tage zur Eroberung weiterer wichtiger Stellungen. Die Zahl der Gefangenen stieg auf 2500. Ein zweimotoriger Bomber wurde bei Ga-bea von einer Abteilung motorisierter MG abgeschossen. Drei Mann der Besatzung Die Hafenanlagen von Algler und ein Gele Itzug längs der algerischen Küsten wurden von unseren Bombern angegriffen. Ein Dampfer des Geleltzugea vtrurde getroffen. Einflüge axif Llcata, Porto Empedocle, Gela und Caatelvetrano verursachten keine Schäden. Vier Flugzeuge — Jeweils eins über einer der Ortschaften — wurden abgeschossen. Unsere zur Abwehr aufgestiegenen Jäger fingen Bomberverbände, die von Jagdflugzeugen begleitet waren, ab imd vernichteten einen Bomber und ein Jagdflugzeug. Die Flakgeschütze kleiner Einheiten der Marine brachten ein weiteres feindliches Flugzeug bei Pantelleria brennend zum Absturz. Bidienlanh lOr Major Bonzel Berlin, 22. Januar Der Führer verlieh dem Major Reinhard Günzel, Gruppenkonimandeur in einem Kampfgeachwader, als 184. Soldaten der deutschen Wehrmacht, das Elchenlaub zum Ritterkreuz dea Eisemen Kreuzea und übermittelte Ihm ein in herzlichen Worten gehaJ-wurden gefangengenemmen. tenes Schreiben. iiiiitiiiiuiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiitiitiiiitiniiiiiininiiiiiniittiiiiiiiiiutniiiiiiiiiiiuitiiiiiHiiuiiiiiiiiniMuniiiiii Steirer! Im verganjfcnen Jahr hat die Steiermark anläßlich der QaustraOen-Sammlung ein bis dahin noch nie dagewesenes Ergebnis erzielt. Es war ein Treuebekenntnis zum Führer in der harten Zeit der Winterschlachten. Heuer darf es nicht anders sein, je härter das Ringen wird, desto enger scharen wir uns alle um den Führer. Steirer, denkt daran, daß jede SteijjerunK des Ergebnisses dem Führer Freude bereitet — das feindliche Ausland aber in Wut bringt. Uib«rr«ith«r Oaiilefter Mi Belohsstatthalter hi d«r StelenMrfc Zäher Nahkampf mit Paiizern Höchste Leistung jedes einzelnen Kämpfers zugleich den Bunkeretngang. Der Panzer 1 Berlin, 22. Januar Im Süden der Ostfront standen unsere Truppen am 21. Januar weiter in harten Abwehrkämpfen. Ohne daß die Bolachewl-aten es hindern konnten, setzten sich unsere im Oatkaukasus atehenden Verbände vom Feinde ab. Sie gingen an anderen Frontabschnitten zu Gegenangriffen über und nahmen mit ihren schnellen Bewegungen den Angriffen der Sowjets die Kraft In schweren Kämpfen brachten unsere Einheiten atarke, zum Durchbruch angesetzte Kräfte unter achweren Verlusten des Felndea zum Stehen imd warfen im Gegenanprlff die vorgedrungenen Sowjets zurück. Dabei schnürten deutsche Panzer einen atarkeoi feindlichen Stoßkell ab und rieben Ihn auf. Die Panzerfriedhöfe von Sialingrad Im Raum von Stalüigrad lag dagegen die Hauptlast dea heroischen Ringens auf den Schultern der Heereaverbände, denen sich Flakartillerie und andere Einheiten der Luftwaffe angeachloasen hatten. Sie standen ohne Pause Im hin- und herwogenden Kampf mit den Bolschewlsten, die immer wieder in dichten Wellen mit starken Infanterie- und Panzerkräften vorhrachen. An den waffen-atarrenden Igelstellungen verbluteten aich ganze sowjetische Regimenter, und manche Frontabachnltte sind zu wahren Panzerfriedhöfen geworden. 40 bis 50 zerschlagene Pan-|zer auf vier Kilometer Frontbreite sind j keine Seltenheit mehr und jeden Tag kom-!men neue hinzu, iMetisrhen gegen BtahlkolosÄe Auch am 21. Januar vernichteten unsere Soldaten zahlreiche Parzer, viele davon im NahUampf. Einer dieser 34.Tonner kletterte gerade eine kleine Anhöhe hinauf, als er mit der linken Gleiskette plötzlich im tiefen Schnee einsank; er war In das Dach eines Bunkers elnprchroch^'n. In dem ein Panzer-vemichtungatrupp saß, und aperrte damit ruckte hin und her, brach aber nur noch tiefer ein. Die Luke öffnete sich, wurde aber unter den peitschenden Garben der wachsamen Grenadiere sofort wieder zugeschlagen. Noch einmal mahlten die Gleisketten, langsam drehte sich der Koloß nach rückwärts und gab dadurch den Bunkereingang frei. Da sprangen die beiden Ptoniere heraus und ohne sich zu besinnen, warfen sie zwei geballte Ijadungen imter den Panzer. Kaum waren sie in Deckung, da krachten schon die Explo.'i''onen und wieder war ein Sowjetpanzer vernichtet An anderer Stelle hatten sieben Panzer die Hauptkampflinie durchbrochen. Einer von Ihnen rollte an einem Loch vorbei, in dem zwei Unteroffiziere mit Minen und geballten Ladimgen hockten. Der Panzer führ sehr schnell, und die beiden Unteroffiziere stürzten ihm nach. Der Wettlauf achten aus- Die Ergebnisse des Seehrieges Von Konteradmiral Gadüw Die von deutscher und japanischer Seite veröffentlichten amtlichen Zalilen über das Jahrcsergebnis 1942 im Seejirieg waren wohl teeijtnet, selbst den Marineminister Knox, der Japan in 90 Tagen erobern wollte. Tagen« warnen zu lassen. Die Ziffern sind geradezu erschütternd und beweisen aufs dringlichste die Notlage unserer Gegner und die tödliche Gefährdung ihrer Kriegspläne. In den USA mußten schlagartig 7 Mill. Pri-vatautos und Omnibusse stillgelegt werden, die Olknapplicit für Hausbrand und Industrie ist unbchohen, die Divisionen in Nordafrikii und den übrigen »50 Einsatzstellcn« der amerikanischen Wehrmacht rufen nach Nachschub, der für die fiOOOOO Mann der vcrscliic-denen Expeditionskorps auf über 1 Mill, hrt ständigen Verkehr auf kurzer Atiantik^treckc, auf über das Doppelte für entlegene Fronten geschätzt wird. Von England, das selbst mit Kohlen knapp versorgt ist. wurden 100 ooe Tonnen für Nordafrika angefordert und wahrscheinlich zum großen Teil mit dem Qeleitzug bei den Azoren am 29. Dezember versenkt. Der erneute Versuch, über das Nördliche Eismeer Sowjetrußland Hilfe zu bringen, traf auf den Qegcnschlag unserer Kreuzer und Zerstörer bei der Bären-Insel am 30. und 31. Dezember. Überwasscrkriegs.sclilffe versenkten in monatelanger Jagd 187 000 brt. Das Jahresergebnis der Kriegsmarine und Luftwaffe lautete auf 1350 Schiffe mit 8,94 Mill. brt, dazu die ven japanischer Seite versenkten 2,25 Mill. und erbeuteten 200 000 brt und weiter noch der italienische Anteil. Das sind zusammen über 11,5 Mill. brt, bei einer feindlichen Jahresbauleistung. die auf etwas über i Mill. brt geschätzt wird. In den USA wurden vom 1. Oktober 1941 bis 1. Oktober 1942 nur 403 Schiffe abgeliefert, wie amtlicfi gemeldet, seitdem angeblich mehr. Die Lücke wächst als« unaufhaltsam. Die britische Kriegsflotte verlor bisher nach' eigenen Angaben: 5 Schlachtschiffe, 5 Flugzeugträger, 2Ä^Kreuzer, 98 Zerstörer, 50 U-Boote und 32.1 sonstige Kriegsschiffe, Das sind in Schlachtschiffen und Kreuzern 33 v. H„ in Zerstörern fast 50 v. H. und in U-Booten 100 v. H. ihres Anfangsbestande.s, der nur teilweise ersetzt werden konnte. Für die USA-Fiottc beträgt 4er Abgang nacli eigenen Angaben, deren zweifelhaften Wert man ja nach Pearl Harbour schätzen gelernt hat: 5 Schlachtschiff^ 4 Flugzeugträger, 4 Schwere Kreuzer, 25 Zerstörer, 6 U-Boote und 40 sonstige Kriegs-^chiffe. w^lirend nicht viel weniger als die Hälfte der Flotte beschädigt wurde. Der anteilmäßige Verlust der nordamerikanischen Flotte ist daher nocii l'öhcr als der der englisclien. Wie diese Zahlen und Wirkungen zustande kommen, hat mancher amtliche und persönliche Bericht gezeigt. Was dabei nur bruchstückweise bekannt wurde, betrifft vor allem die Tätigkeit der Hilfskreuzer. Von ihnen hörte man schon im zweiten Kriegsjahr, als »Pinguine und »Cornioran« im Indischen Ozean operierten und schon damals die Schiffahrt Südafrika—Australien—Indien— Chinakfiste scJiwer schädigten. Von vielen anderen, ihren Erfolgen und auch Verlusten, wird erst später zu berichten sein. Der Hilfskreuzer, als Handelsschiff getarnt, wird bei eigener zahlenmäßiger Unter- slcht.slos, aber plötzlich stoppte der Panzer. I in kampfkräftigen Kreuzern * 'als Handesstiirer Im weiten Ozean zu schät- Dle beiden stolperten mit letzter Kraft durch den tiefen Schnee weiter und waren schon ' Einsatz bewirkt neben den ganz dicht heran, als der Koloß wieder anfuhr. Aber es hatte gerade gereicht. Mine und geballte Ladung lagen richtig. Zwei dumpfe Schläge — der Panzer stand und qualmte. Die Luke öffnete sich, aber P'sto-lenschlisse trieben die Be^iatzung z\irück, die mitsamt dem Panzer verbrannte. Unsere Soldaten rangen heldenmütig um jeden Fußbreit Boden und mit Jedem eln-gebroöhenen Panzerkamnfwagen, Aber immer norh wuchs die Zahl der fe'ndl oben Panzer und SehlUzen, denen es sf"nl'eß"eh imter schweren Verlusten gfelang. Im We-sten des VerteldlB-imTsrlntres unsere L'nien mrücknidrllcken Als s'ch der felndrch? Angr'ff e'nem Flnfn)'afz n^O^^rte, vernichtete da.*» nodenprreonfll des FH»»«»•?»•hörntes die RpparpturfIii'»'7PHR'e, baute sber vorher die Maarh'nengewebre ans imd k^mnfte mit diesen Wsffpn und m't l>^r'^n Ka'-ib'Tipm welter. praktischen Erfolgen, d, h. Versenkungen oder Aufbringen von Beuteschiffen, den Gegeneinsatz einer unverhältnismäßig stärkeren Zahl von Kriegsschiffen, bindet also starke Gegenkräfte, die Ihrerseits wieder ihre Ansprüche an Nachschub und Versorgung zu stellen haben und diesen Schiffsraum notwendigen anderen Bedürfnissen entziehen. Per Erfolg dieser Art von Kriegführung muß daher nicht nur nach ihrer Versenkungsziffer — die letzte Sondermeldung allein sprach von 187 000 brt sondern nach Ihrer Emwirkung auf die Gesamtkriegfülirung bemessen werden, nie Aufgaben des Hilfskreuzers sind nicht 'eichl: unbemerkter Durchbruch durch be-waclite Seegebiete, geschickte Tarnung, 'ChneUer Entschluß in Gefeclit'^lagen und nfiffigc Erwägung aller Erfolgsmögliclikeiten bei langdauernder Ikansprucliunc von Schiff und Hesat7nng. ferner für den Kommandanten eine hohe Befähigung besonderer Art, für Seite 2 iMarburger Zettung« 23.,^24. Januar 1943 Ntunmer 38/24 die Besatzung beste soldatische Cigenschaf-len. Die Unterseeboote habei^ den hohen Durchschnitt ihrer Versenkungen durchhalten können, obgleich der enorme Abgang an Tonnage in mehr als drei Krlegsjahren ihre Angriffs-Objekte zahlenmäßig stark verringert hat und die Abwehrmaßnahmen gewiß einen Höchststand erreicht haben. Was den Feind längere Zeit am stärksten irritierte, war ihre rähijikeit. seihst auf den entlegensten Jagd-Kebieten. wie am St.-I.orenz-Strom, vor VVest-und Südafrika und im Indischen Ozean, frei zu operieren, offenbar mit Nachschub an Treib««toff, .Munition und NaluTing sowie Wasser laufend versorgt. Der große Fahrhereich selbst unserer verhältnismäßig kleinen U-Boote stellt an die Abwehr, den Such-und Sicherunger die USA, über den Stillstand in Nordüfrika und überhaupt überall, geht iti gerader Richtung auf die Schlacht aller Schlachten zurück, die im Atlantik geschlagen wird. Erfolge der iapanisdiim Loltwane Tokio, 22. Januar Der Bericht des Großen Hauptquartiers vom 22. Januar aus den Salomon-Inseln und vom Gebiet von Neupuinea lautet wie folcft; Am 15, Januar schössen japanische Ma-nneluftsfreltkräfte insgesamt 16 feindliche Flugzeuge in Luftkämpfen über der Solomon-Gruppe ab. Drei unserer Flugzeuge sind noch nicht zum Stützpunkt zurückgekehrt. Am 17, Januar griffen japanische Marine-luftstroitkräfte den Flugplatz Rabi auf Neuguinea an und erzielten dabei die folgenden Ergebnisse; 12 feindliclie Flugzeuge, darunter t) große, wurden z«f%tört, ein feindliches Flugzeug wurde abgeschossen. In mehr als sechs militärischen Gebäuden, die in Brand gesetzt wurden, erfolgten Explosionen. Alle japanischen Flugzeuge sind unbeschädigt zurückgekehrt. 90 versenkte Zerstörer ngegeben Stockhiom, 22. Januar hn Anschluß an die Bekanntmachung der britischen Admiralität über den Verlust des Zerstörers »Waxtridge« beschäftigt sich der Londoner »News Chronicle« mit den zugegebenen britischen Zerstörerverlusten seit Ausbruch des Krieges. InsjTL.'^amt habe England danach OR Schiffe seiner Zerstörerflofte verloren. die im Dezember 1939 173 Einheiten umfaßte. Dieser Vergleich zeige das Ausmaß der Verluste, so schreibt das Blatt, wie auch die gefährliche Aufgabe, die die Zerstörer auf den Weltmeeren zu bewältigen hätten. Sdiweden jrerlor 200 Sdiiffe Stockholm, 22, Januar 200 schwedische Handelsfahrzeuge mit einer Gesamttonnage von 800000 brt, ein Sechstel der pesamten schwedischen Handels-hotte, sind nach einer Meldung von >Nya Dagligt Allehanda* bisher dem Krieg zum Opfer gefallen. Hierbei sind die seit dem Kriegsausbruch von Stapel gelaufenen und in Dienst gestellten neuen Schiffe bereits berücksichtigt, Ein beträchtlicher Teil der verlorenen Fahrzeuge fuhr für Rechnung Englands oder seiner Verbündeten. iBdisdie Trapiien meutern In Irak Saloniki, 22. Januar Dn Bataüloii indischer Truppen aus dem Pundschab, das in einer Kaserne bei Kut im Irak untergebracht ist, hat sich, nach Meldungen aus Bagdad, pewciTert, den Befehlen englischer Ingenieure zu gehorchen und mili-tSnsche Arbeiten auszuführen. Die Inder verbarrikadierten sich, zerstörten den Wagen eines englischen C)hersten und verletzten den Obersten so schwer, drß er im Krankenhaus starb. Das Bataillon wurde h'eraiif umzingelt und nachher die Soldaten in Ketten gelegt. Zwei Soldaten cU's vtir'^'^n als für die Revolte verantwortlich von einem Militärgericht zum Tode verurteilt. Unter Stalins Knute Wo bleiben die 1,4 Millionen vejschwundcner Polen?— Fußtritt für die Scheinregierung Sikorskis Berlin, 22. Januar Der Chef der polnischen Exilregierung in London plante seit längerer Zeit einen Besuch in Moskau. Diese Reise ist jetzt abgesagt worden, woran ausländische Blätter, die sich für das Tun und Lassen von Sikorski interessieren, Kommentare knüpfen. Die „Basler Nachrichten" wollen wissen, dafl Roosevelt Sikorski bei seinem kürzlichen Aufenthalt in Washington den Rat gab, den Besuch in Moskau ru verschieben. Die „Basler Nationalzeitung" berichtet, daß Sikorski allmählich erkenne, daß er sich in Bezug auf die Gefühle Stalins gegenüber einer polnischen Restauration Illusionen hingegeben habe. Das Blatt schreibt, es sei mehr als unwahrscheinlich, dnß die Sowjets bereit wären, im Falle ihres Sieges zwischen sich und Mitteleuropa ein Großpolen bestehen zu lassen. Es ist schwer zu beurteilen, inwieweit diese Erkenntnisse eines Schweizer - Blattes von der polnischen Emigration ■ geteilt werden, Gewisse Zeichen scheinen dafür zu sprechen, daß auch Sikorski an einen Ausgleich zwischen Polen und Russen nicht mehr glaubt. So führte er kürzlich mit der mexikanischen Regierung Verhandlungen über die dauernde Ansiedlung von polnischen Flüchtlingen. Das seinerzeit zwischen Sikorski und Stalin getroffene Abkommen, in dem dt« Sowjetregierung sich verpflichtete, die von ihr nach Sibirien deportierten Polen freizulassen, ja sogar die Aufstellung polnischer Divisionen in Rußland zu gestatten, hat kaum zu einem praktischen Ergebnis geführt. Nach einem Bericht der „Neuen Züricher Zeitung" hat die mit der Ermittlung der in der Sowjetunion in Gefangenenlagern verstreut lebenden Polen beauftragte Kommission feststellen müssen, daß von 1.8 Millionen Menschen, die von den Bolschewisten im Herbst 1939 auü Polen verschleppt wurden, 1,4 Millionen spurlos verschwunden sind. Bisher ist es nur gelungen, 320 000 Deportierte festzustellen. Von fliesen wiederum sind nur 60 000 als wehrfähig befunden worden. Aus ihnen werden die im Nahen Osten unter britischem Befehl stehenden Pplen rekrutiert. Die übrigen 260 000 ermittelten Deportierten will die Sovrjetregierung nur unter der Bedingung freilassen, daß sie nach Latein-Amerika auswandern. Wie dies im Kriege bewerkstelligt werden soll, bleibt ein Geheimnlf. In jedem Fall besteht kein Zweifel darüber, daß die Sowjetregierung ohne Rücksicht auf die mit Sikorski getroffenen Abkommen eine systematische Ausrettung des Polentums In ihren Gebieten betreibt. Während die polnische Braigrantenregierung hi London sich den Anschein tn geben sacht, als arbeite sie für die Restatiration Polens, ist sie in Wirklichkeit noch nicht einmal imstande, ihre Landsleute Tor dem holschewi-stischen Henker lu retten. Der einzige Ort der Welt, wo das Polen-tum heute ruhig und in Frieden leben kann, ist das Generalgouvernement. Dort sind ihm nicht nur die Grundlagen etaer wirtschaftlichen Existenz mid eines knlturellen Fortlebens, sondern auch die Vorteile einer nadi dem westeuropäischen Vorbild im Aufban befindlichen Verwaltung gegeben. Im Reiche selbst finden potaische Arbeiter imter den gleichen Bedingungen Brot wie die Angehörigen aller übrigen europäischen Nationen. In der 'Sowjetunion leben die Polen hinter Stacheldraht, In Großbritannien nnd fai den USA werben sie von einem Vorzimmer ins andere geschickt, ohne etwas zu erreichen. Nur als Kaivonenfutter sind ihre Dienste noch willkommen. Im nenen größeren Europa haben dagegen die Polen einen Lebensraum. Telegrammwechsel Tani-Ciano Aus Anlafi der Unterzeichnung eines italienisch-japanischen Wirtschaftevertrs ges Rom, 22. Januar Der Japanlache AußenminiBter hat an den italieniachen Außeiuninlster folgendes Telegramm gesandt: Die heutige Unterzeichnung des Wirt-ßchaftavertragoa zwischen Japan und Italien ist ein besonders glücklichea Vorzeichen für unsere beiden Nationen. Mit diesem Vertrag werden *dle WlrtJSchaftabezL^ungen der beiden Länder noch weiter verstärkt, und alle wirtschaftlichen Kräfte der beiden großen Räume Großostasien und Europa werden für die Weiterführung des gemeinsamen Krieges vereinigt. Hierdurch wird je€er Zweifel an der Tatsache beseitigt, daß der Endsieg auf Seiten der Achsenmächte sein wird. Aus Anlaß der Unterzeichnimg des gegenwärtigen Vertrages möchte ich Ihnen, Exzellenz, meine lebhaftesten Glückwünsche übern^lt-teln, imd ich erneuere meinen EntachluB, unter dem Zeichen einer immer engeren Zusammenarbeit geschlossen auf das gemeinsame Ziel zu marschieren. Marayuki Tani I Der italienische Außeomintster sandte aa den Japanischen AuBenmhiister folgendes Telegramm: Der Wirtfichaftsvertrag zwischen Italien und Japan, welchen wir heute in Rom unterzeichnet haben, eröffnet neue Wege und neue Möglichkeiten für eine immer engere Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Völkern. Dieser Vertrag bikiet eine feste und dauerhafte Grundlage für die Tätigkeit, den Austausch und die Arbeit Italiens tmd Japana für die Gegenwart und für die Zu-kunft sowie ftlr die Zeit, In welcher gemeinsam mit dem verbündeten Deutschland das große Werk des Wiederaufbaues Buropaa imd Großostaalens in Angriff genommen werden wird. Die faschiatische Regierung Übermittelt durch mich bei dieser Gelegenheit Ihrer Regierung und Ihnen EJxzellenz, ihren Gruß und ihre Glückwünsdte. Ciano lebensmilfelimaoei In Bibianar Lissabon, 22. Januar Kürzlich notlandeten bei Lissabon elf anglo-amerikanischen Jagdflugzeuge, die bis an die Grenze ihrer Tragfähigkeit mit Nahrungsmitteln beladen und für Gibraltar bestimmt waren. Die internierten Flieger erklärten, daß sämtliche für Nordafrika bestimmten - Flugzeuge bei ihrer Zwischenlandung in Gibraltar dort Nahrungsmittelkonser-ven ausladen, wodurch die bedenkliche Er-nährungslafe der britischen Festung erleichtert werden soll. In portugiesischen Luftfahrtskreisen betont man, daß die Landung der Jagdflugzeuge In Portugal wegen Benzinmangel nicht erforderlich gewesen wäre, wenn die Jäger anstatt der Lebensmittelladung zusätzlich Benzintanks mit sich geführt hätten. Auch In Nordafrika Aach die Emähningslage in NordafrlKa tet weiterhin katastrophal. Sowohl In Algler wie in Französisch-Marokko bemächtigten sich die Amerikaner zu Ihrer Versorgung aller Vorräte einschließlich der Ernte. In Oran. wo die Elererzeugtmg eine der größten der Welt ist, hat sich beispielsweise der sonderbare Fall ergeben, daß die Zivilbevölkerung Eierpulver in kleinen Mengen erhält, während die Eier vom amerikanischen Heer beschlagnahmt werden. „Frelheil" der Meinen Vfllker Rom, 22. Januar Wie die römischen Blätter erfahren, mußte England selbst gegenüber der ihm hörigen Scheinregierung Nuri Es Said geradezu Zwang anwenden, um die „Kriegserklärung" gegen die Achsenmächte zu erpressen, Nuri Es Said wurde nach Kairo befohlen und dort durch Lord Moyne, den stellvertretenden britischen Staatsminister für den Nahen Osten, unter Druck gesetzt. Lord Moyne wies darauf hin, daß England sich aller Mittel bedienen werde, falls sich die Regierung Nuri Es Said weigere, den Achsenmächten den Krieg zu erklären. Die Regierung würde In diesem Falle nicht nur aufgelöst, sondern alle politischen und Verwaltungsbefugnisse würden im Irak durch die britische Besatzung ausgeübt Unter diesen Umständen erklärte «ich Nuri Es Said bereit, die Kriegserklärung durchzusetzen. Nach weiteren Meldungen, die aus Irak einlaufen, herrschte dort am Tage der Kriegserklärung des Irak allgemeine Nervosität bei den Beamten, wie bei den Reisenden, die nicht wußten, was sich ereignete. Die StraBen waren voll von Tanks und Militärwagen, die die aufgebrachte Bevölkerung Im Schach hielten. Die Studenten veranstalteten Kundgebungen, die vom Militär brutal luedergeknüppelt wurden. In der letzten Woche war man in Bagdad 4u neuen Verhaftungen geschritten, und zwar von politischen Führern. Ein hoher Polizeibeamter, der als Gegner der Engländer bekannt war, wurde tot aufgefunden. Die Vahren Mniditen der HSI Berlin, 22. Januar Wie nicht and^s n erwarten war, ist die nordainerikanische Presse nach Abbruch der Beziehungen Chiles zu den Achsenmächten in ein Triumphgeschrei ausgebrochen. Die Genugtuung, daß es gelungen Ist, Chile durch politischen und wirtschaftlichen Zwang zu diesem Schritt zu bewegen, ist so groß, daß man, alle Vorsicht und CMplomatie außeracht lassend, auch schon die mit diesem Schritt verbundenen wahren Absichten enthüllt. Chile sei so von Japan bedroht, lauten einige Pressekommentare, daß ihm nunmehr »der ausreich^de Schutz der Vereinigten Staaten gewährt« werden müsse. Auch müßten natürlich die chilenischen Rohstoffquellen, haui>tsächlich Salpeter und Kupfer, für die Vereinigten Staaten militärisch gesichert werden. Wie sich Roosevelt diesen Schutz denkt, haben andere Ibero-amerikanlsche Nationen erfahren. Man wird als nächsten Schritt die Errichtung von nordamerikanischen Stützpunkten an der chilenischen Küste und nord-amerikanl.schen Militärflugplätzen im Innern Chiles erwarten dürfen. Auf dem Klug nach Afrika den Tod g[efun-^*en. Der Beauftragte Washingtons für die Ernährunjpsprobleme in Mfurrkko und Algerien, wnliam Johnson, hat auf dem Flug nach Afrika in Paramaribo (Holländlsch-Ouayana) den Tod gefunden. Freitag, 15. Januar: Schwer« Abwehrkämpfe im Daten halten an. 76 Bowjetpan-zer wurden vernichtet- — In Libyen verlor der Feind 28 Flugzeuge. Samstag, 16. Januar: Erbittertes Riagen an der Südfront gegen die Sowjets. Bolschewisten verloren 77 Flugzeuge gegen drei eigene Verluste. — UmfaMFungsverauche der Briten In Labjren wurden abgewiesen und dabei 35 feindliche Panzer vernichtet. Ein deutsches U-Boot versenkte nordöstlich Benghasl vier Schiffe mit 19 000 brt «nd einen britiachen Minensucher. Sonntag, 17. Januar: Massenangriffe bei Stalingrad gescheitert. Der Feind verlor 133 Panzer und 41 Flugacuge. — In Nordafrllta verlor der Feind zehn Panzer. Heftige Luftangriffe auf den Hafen von Bone. — Der apaniache Partelmlnlater Arrete traf in Berlin ein. Montag, 18. Januar: Schwere Abwehrkämpfe dauern an, Südlldi de« Udoga^-See« wurden aelt dem 12. Januar 229 Bon^tpan-zer unschädlloh gemadit. — In Kordafrika wurden 20 feindliche Panaer abgeaehossen. Die liuftwaffe traf sieben Transportachiffe mit 25 000 brt schwer. — Bei BinflÜgen verloren die Briten 82 Benbor. UmfangrakAe Zerstörungen bei einem Angriff auf IxMidom, Dlenatag, 1«. Januar: Sowjetangriffe wur-den blutig abfewieeen. In Nordkaukaalen imd ün tkmgebiet verloren die floiwjeta am 17. und 18, Januar 62 Paxiaer. la anderen Abachnltten wurden 32 Panser vemlehtet — Kampfflieger veraenkten Bona «wei Transporter mit 12 000 brt. 18 Brltenflo^ xeuge wurden vernichtet. — Dover wurda heftig angegriffen. — 40 060 Chlneaeo haben aldi ergeben. _ Mlttwodh, 20. Jfanuar: Im Dongebiet wurden im harten Kampfe sowjetiaehe Anfriffe zum Stehen gebracht. Heldenhafter wider-atand der Stalingradkämpfer. — Angriff In Tunealen wurde erfolgreich fortgeaetat und über 1006 Gefangene gemacht awel rw Bone b^diädlgte SChlffe alnd geMtnken, wodurch aldi die Peüidverluat« der geatrlgen Nacht auf vier Schiffe mit 26006 brt «r-hOhten. Westlich Oran veraenkt« ein daut-sches U-Boot einen 4000-Tonner. — Die Italiener versenkten ein felndllchea U-Boot. Donnei«tag, 21. Januars Zwiachen Deutschland und Japan wurde ein tnnfang-relchea Wlrtachaftaabkommen für die Dawar dea Drelmächtepaktea Im FührerttauptquAr-tler abgeochloasen. — Äußerster Wldewtand bei Stalingrad. Sowjets verloren in «ehn Tagen 800 Panzer. — Luftwaffe veraenkte a«s ehiem Groögelelt vor Algler Bwel Traiwpor-ter mit 18000 brt und beachldlgte neu« weitere. Westlich Algler versenkte ein T*' Boot einen Frachter von 6060 brt. — Schwerer Tagesangriff auf London. Fredie Zom'nm m Spanlei ondPonopl Stockhohn, 22, Jannar Der stenvertrctende britische MitilsterprS-sident Attlee hat sich vor dem Unterhaus zur Judenfrage geäußert Nach »Manchester Guardian« hat Attlee erklärt, mau solle die anderen Länder ermutigen, den iüdisciien Emigranten für die Krlegsaelt oder für dauernd ein Asyl zu bieten, und habe Spalten und Portugal genannt, die den indischen Flüchtlingen vorübergehend einen Ruheplatz bis zur endgültigen Bereitstellung einer Heimstätte gewähren könnten, Madrid und Lissabon dürften sich aber bei London bestens dafür bedanken, daß ihnen England, wenn auch vorübergehend, politische Bazillenträger zumutet, mit denen kanntlich die meisten Völker Europas schon so bittere Erfahrungen gemacht haben. tUuM tlöiUMik Der kroatische Finanzminlster wieder hi Agram. Donnerstagabend traf der kroatische Finanzminlster Dr. Wladimir Koschak an der Spitze der mit ihm nach Berlin gereisten Delegation wieder in Agram ein. i>er frühere finnlMäie Ministerprialdent Ca-jander gesiofben. Mitten in seiner Arbeit starb im Reichstagsgebäude in Helsinki Professor A. K. Cajander infolge Herzschlags in* Alter von 63 Jahren. Professor Cajander war einer der markantesten finnischen Staatsmänner und ein weit über die Grenzen hinaus bekannter Volkswirtschaftler . 30 Juden in Bukarest als Schieber vcfliaf-tet. Im Bukarester Caf6 »Elitec wurden gelegentlich einer Razzia mehr als 30 Schieber und Spekulanten, zumeist Juden, verhaftet, die hier eine schwarze Börse aufgemacht hatten. UberaD; l>ie Juden! Wegen Nichtzahlung der kürzlich festgesetzten Vermögensabgabe ia der Türkei sind bisher 41 Personen festgenommen worden. Die große Mehrzahl von diesen sind Juden. I5etgrad verzeichnet starkes Brdbeben. Dss Selsmologische Institut in Belgrad verzeichnete am Mittwoch um 13 Uhr 38 Minuten den Beginn eines starken Erdbebens, dessen Herd 350 km von Belgrad entfernt wahrscheinlich am Ad riatischen Meer lag. Dmek and Vertact Martjurufr Verlars- und Drackerel-Qes m. b. H. - Verlassleltone: Ckod Baumsartner! Hanptschrfffleltcr Anton Qerschack (z Z. in Urlaub) - StefKertroiender Hnnptschrlfltclter Rober! Kralzerf Alle in •• d. Dran. Begaste 6 Zur Zell für Anteluen die Preisihfe Nr 2 vom I Juli «OJtl«. Aosfall Jer Lleferans des Blatte» bei lifllierer Gewalt oder Be'rlebsatftruTi« ribt keinen Aii«t*r«clt a«' BBckzahlaat d«i Mvmmer 23^4 »Mart>urger Zeitung« 23 /24 Januar 1043 Sdte 3 äüttU Matld Mti Sttutee VI«! Mann g#f#n • • • — Tag für Tag melden unsare Wehrmachtberichte von heMenhaltem Einsatz tappst dann unbekümmert in so ein rol«s Wespennest hinein- Dicht vor der Pak hören wir plölzlicli wied«r Stimmen. „Das muß ein ganzer Haufen sein", sagt iiastig der Grupi^nführtT. Fünf, — sechs, — sieliCB Crcstallon sind durch eii wir stehen und lauschen gegen' Streitkräfte vor Newyork ertönte, da glaubte st^ien hat, war immer so übcrwältißt, dali er nur den Kopi schüttelte, weil er für seine Gedanken Ueitia passende Worte finden konnte. Hau technisch ^sehen, ist die Che<")ps-I'yramide kein Welträlsel mehr. „Max" ist „unU-n'-chenbar": bei ihm vorsai^en sänilliche vier Grundreclimingsarten, Zirkel, Winkelmesser und Bandmaß. „Max" ist länger als hreilcr, liflher als tiekr. Emil, in Zivil Hanlachniann, hat 317 Ecken an ilun fi's!}ersünUch, kam, sah und ging — und war drei Tage bei guter Laune. Nun weiß jeder, wie unser ,,Max" ausgesehen hat. Vor 20(X) Jahren wäre er zutn 8. Weltwunder erklärt worden. Sein genialer Baumeister ist der San-Oher^ofreite Max A... Ihm zu Ehivn, sein<'ii Kindern und Kindeskindern zum .\nsporn laufte ich den Wunderbau „Max". Ich hin der Handlanger gewesen, kenne also ot Max einen echten Schweizer „.\pollo-Riei»en-SluniiK'n" an. Seitdem sind es wieder nur der Sanitril.v)lK'rgefreite Ma\ und ich. ^lie in unsei'er Stube rauchen und qualmen. San.-L'ff/-. Leo Hinke V e r i c n Ic K' versenkt / versenkf/ vcrsenW/ Karlkalir: Hicks/DehncB-DleHi Der Tonnage-Optiker „Was können Sie durch diese Brille lesen, Mr. Englishman?" „Durchgekämpft . . durchgekämpft . . . lurchgekämpft . . .1" „Großartig, das Ist die Brille» die Sie brauch enll" Seite 4 »MAftnuiger ZeltDiifc 237M. Jaimar 904S Nvinmer 39/24 Aas Stadt und £xuid Wir könnM IhiiM h«lfm... Bei all un«erem Tun, zwlMüien allen? Af-beiten und Mühen w&ndem unsere Gedanken immer wieder hinau« zu den Soldaten an der Front, Wir denken in Dankbarkeit Bewunderung an ihren heldenhaften Blnaatz in der bitteren Külte des Ostena und Norden«, in der Gluthitze Afrikas^ in den Stürmen der Ozeane. Wir denJcen an ihre Siege und mit sorgender Teilnahme an ihre Strapazen, die «ie durchmachen, an alle Opfer an Gesundheit und Leben, die aie Tag um Tag brlng^en. Oft denken wir dann wohl auch; »Wenn wir ihnen doch helfen könnten! Wenn wir doch neben ihnen stehen könnten als gute Kameraden, ihnen zeigen, wie wir alle vom gleichen Geiat beseelt und vom gleichen Willen erfüllt sind!« Es wül uns manchmal schwer bedrücken, daß wir in der Heimat bei allen Anstrengungen »o wenig für un«ere Soltlaten an allen Fronten tun können. ^Können wir ihnen wirklich nicht helfen? tn>erlegen wir uns doch einmal, woher unsere Soldaten immer wieder die Kraft nehmen, wa« ihnen immer wieder Rückhalt und Zuversicht gibt. Es ist doch nur der Gedanke an die Heimat, der Gedanke, daß sie mit ihren Opfern der Heimat Sicherheit und Frieden erhalten jetzt und m aller Zukunft, daß es ihren Familien, ihren Kindern gut geht und wenn wirklich einmaJ Sorgen für ihre Lieben kommen sollten, daß dann Immer die helfende Volksgemeinachaft da iat und zum Rechten sieht. Mit brennendem Interesse verfolgen Me alles, was in der Heimat vorgeht Jede Ge-meüischaftsleistung, jede« gute Erg^ebnis einer Sammlung bedeutet für unsere Soldaten« viel, mehr, als es una seihst bedeuten kann. Es ist ihneoi immer wieder ein neuer Bevfeis für den kämpferischen Geist, für den SlegPvWillen, aber auch für den gegenseitigen HilfswUlen der Heimat. Es ist ihnen ein Quell der Kraft und des Vertrauens und hilft mit, daß sie immer wieder über Mch seihst hinauswachsen und die schwer-ften Kämpfe siegreich bestehen können. So können wii; ihnen helfen — indem wir Ihnen unseren guten Willen imd unseren Gemeinschaftsgeist Immer wieder beweisen, indem wir ihnen wirkliche Kameraden im Oeist und in der inneren Haltung sind. Wenn wir »GaustraOensammlung« sagen, dann wollen wir audi hsuts Samstag und motigen Sonntag wieder den tiefsten Sinn dieses Wortes erfassen, mtfanen uns klar machen, daß wir diesen Begriff einer großen Gemein-echaftÄleifltung für die Front, für unsere Mütter und unsere , Jtigend mit unserem Herzen erfüllen müssen. Wir, die Unterstei-rer, die wir schon VorbUdliches im Hinblick auf den DienM an der deutschen Volksgemeinschaft geleistet haben, werden heute Samstag und morgen Sonnta^r erneut den geballten Willen der Heimat xmter Beweis ■teilen, werden durch die Größe unserer Spende zeigen, daß wir audi daheim unser Möglichstes tun. Zimmer zu vermieten... Wohnungvlage and Volksgemeinschaft Von Michl Strobl, Kreisführer des Steirischen Heimatbundei Der wirtschaftliche und kulturelle Aufbau eines Landes erfordert den EKnsatz vieler Menschen. Marburg als Mlttelpimkt und Befehlszeile dieser Aufbaiuirbelten in der Untersteiermark hat eine große Anzahl von Dienststellen und Ämtern erhalten. Tausende von Menschen sind in diesen, an der Arbeit, der Ausbau der Wirtschaft und die Errichtung und Erweiterung von Betrieben erfordern einen ständigen Einsatz neuer Arbeitskräfte. Alle diese Menschen müssen auch Wohnstätten finden. Die Errichtung neuer Wohnungen Ist derzeit nicht möglich. Daher ist es notwendig, daß die vorhandenen Wohnungen restlos au^enützt werden, wir alle müssen zusammenrücken, um imseren Arbeitskameraden dadurch eine Wohnmöglichkeit zu schaffen. Dadurch helfen wir mit, die Voraussetzungen, für diese Aufbauarbeit zu schaffen imd helfen letzten Endes mit, den Krieg zu gewinnen. Flir dieses notwendige Zusammenrücken haben viele Volksgenossen, die das Glück haben, eine Wohnung eu l^itzen, das nötige Verständiiis aufgebracht und Teile ihrer Wohnung, die schlecht oder überhaupt nicht ausgenützt wurden, Wohnungsucfaenden zur Verfügung gestellt Sie haben damit Ihr Verständnis für die Zelt, in der wir leben, und für die Haltung, die wir In dieser Zeit einnehmen müssen, unter Beweis gestellt. Es gibt aber noch immer Wohnungsinhaber, die dieses Verständnis nicht aufbringen Unter allen möglichen Vorwänden wird hier eine Begründung gesucht, die die Abgabe von leeren oder möblierten Zimmeiti verhindern soll. Einmal heißt es, es sei kern Schrank vorhanden, das snderemal fehlt wieder das Bett und das Bettzeug, das drittemal wird in ein verwendbares Zimmer ein Klavier gestellt, der früher darin befind- Eil VDlferis Abieichen der BnistralieiisninilaiHi am 23. nnd 24. laniar Burg CHIi Nnn tat der Ttt gekommen, tn dem die schönen Abzeichen der wieder ins Reich heimgekehrten Untersteiermark ihren Weg zu den Volksgenossen angetreten haben. Nicht lange wird es dauern und die Sammelbüchsen , für das Kriegswinterhiifswerk anläßlich dieser einzigen Gaustraßensammlung im Jahreslauf haben sich gefüllt, einmal — zweimal — viele Male, denn der Untersteirer weiß, was er an diesem Tage der Volksgemeinschaft schuldig ist. Haben wir im Lauf im Jahre 1<331 mn den Prds Ton 290 Mark Silber an den Freien Friedrich von Sanne^ kam, der zehn Jahre später vom Kaiser Ludwig zum Qrarfen von ClUi erhoben wurde. Mit der Machtausbreitung seiner Nachfahren ging die immer prächtigere Ausgestaltung ihres Stammsitzes Hand in Hand. Es ist daher verständlich, daß nach dem im Jahre 1456 erfolgten Aussterben dieses Geschlechtes ein langer Kampf um das reiche Erbe entbrannte, aus dem schließlich Kaiser Fried- Die Rantoi des Bnndeslührers lein OH: Der Bunde&führer h< Montag, den 2.5, Jasuar 1943 von 6.30 bis 20 Uhr einen allgemeinen Sprechtag ab. Von Vorsprachen in Wohnungsangelegen-heiten ist Abstand zu nehmen. BIb heiterer SonotagMChmtltag in Bnuuidorf. Die Ortsgruppe Brunndorl bei Marburg bringt am 24. Januar zugunsten des Kriegswinterhilfswerkes einen heiteren Sohn-tagnachmlttag im Gemeinschaftshaus zur Durchführung, der einen vielseitig unterhaltenden Verlauf nimmt. Nachmittags um 4 Uhr beginnend vesrpricht diese Veranstaltung für älle Besucher genußreiche Stunden, für den ideellen Zweck aber einen vollen Erfolg. Mit diesem Nachmittag der Gemeinschaft fügt die Ortsgruppe Brunndorf des Steirischen Heimatbundes der großen Kette ihrer Veranstaltungen ein weiteres willkommenes Glied zu. SoMoB Neo-CHU OMh elew Aufnahme: Steflen-Licbtbitd, Qru illM Sdcii dieser Woche schon mit den schönen Ateei-clien, die uns angeboten werden, alle Volksgenossen vertraut gemacht, so sei heute die Lücke geschlossen, denn auch die schöbe Sannstadt Cnii mit ihrer Burg darf tn diesem Reigen nicht fehlen. In beherrschender Lage, hoch über dem fruchtbaren Sannbecken, dort wo die Sann nach Süden biegend sich ins lange Engtal zwängt, ragen aus dichtem Buchenwald die efeuunirankten Reste der berühmtesten und einst umfangreichsten Burg des steirischen Unterlandes auf: der Burg ClUi. Wer sie bauen ließ und wer sie erbaute, blieb imbekamit. Dagegen weiß man, daß Burg und Stadt Cllli rieb als Sieger snd Herr der ClHler Burg hervorging. Im Jahre 1756 verkaufte dann Maria Theresia die Burg samt »allen Hoheiten und Zu-gehöningenc an die Oralen von Qairach, nach deren Verarmung die inzwischen ver-faltene Feste um 30 Qulden zwangsweise veräußert wurde. Der neue Besitzer aber benützte sie als Steinbruch und riß die schönsten Stücke aus dem immer noch herrüchcn Bauwerke. Die »Steirische Landschaft« bewahrte sie schließlich doch noch vor der gänzlichen Auflösung und bemühte sich, durch sinngemäße Ausbesserungen die Überreste zu erhalten. Wem. I Roman von P. A. EUGEN OEISICR du TUJki (aUm Urheber-Rechtscbnüst Drei Oneneo-VerltCi KOnIctbrfick (24. Fortsetzung) Anna Mollenthal lehnt sich erschöpft zu-itick. Ihre Augen hdbea fieberhaften Glanz — in der kleinen, stillen Frau sind uralte, mütterliche Instinkte geweckt, die sie über sich selbst erheben, sie ist entschlossen, wie eine Löwin um ihr Junges zu kämpfen. Marie-Anne Droste schweigt erschüttert. Einmal kommt der Tag, denkt sie schmerzlich, an dem uns das Leben seine Rechnung präsentiert, und wir müssen bezahlen. Dieser Tag Ist da für dich, Marie-Anne Amberg. „Ich will nicht von mir sprechen", sagt sie bedrückt, „allf^s, was Sie sagen, ist die reine Wahrheit. Nur in einem irren Sie — Conny, mein Sohn, mdg seinem Bmder nicht günstig gesinnt sein aus einer Einstellimg heraus, iiber die wir nicht richten wollen, Frau Mollenthal. Sie sagten vorhin, wir sind alle Menschen und nicht ohne Fehler. Aber das eine weiß ich, ungerecht wird Conny ni« »ein, nicht seinem ärgsten Feind gegenüber! Er ist eine ehrenhafte Natur bei aller Enge »eines Denkens, die ich wohl empfinde. Er Ist strebsam, ehrgeizig, verläßlich. Er wird, wenn sich die Schuldlosigkeit Joachims beweisen läßt, der Richtige sein, der sie ermittelt. Denn Sie vergessen eines, mit Joachim» Schicksal ist auch seines verknöpft. Er redet sich ein, daß er nicht mehr über Menschen Recht sprechen kann, wenn er lelbst aus einer Famniengemeinschaft stammt, die einen Schuldigen in iiiren Reihen hat. Einen Makel auf unserer Familienehre könnte er nicht verwinden, ich kenne Conny, wie Sie Joachim. Conny hat, verzeihen Sie, Freu Mollenthal, wenn ich es aussprechen muß, schon unsäglich gelitten, als ich ihm sagen mußte, weshalb damals, als sie beide noch Kinder waren, Joachim wieder aus meinem Hehn — Anna Mbllenthal hebt abwehrend die Hand, in ihren sonst so guten Augen ist ein zorniger Ausdruck. „Ich sagte schon vorhin, daß ich Ihnen nicht vergessen und nicht verzeihen kann, daß Sie einen schimpflichen und unberechtigten Verdacht gegen Joachim hegten, als er noch ein Kind war . . . ein Dieb sollte er sein . . . und nun, als Mann, greift man wieder seine Ehre an — oh, ich weiß, mit welchem Vorurteil man ihm entgegenkommt, aber ich werde--" Anna Mollenthal lehnt sich erschöpft zurück und preßt die Hand gegen das Herz. „Ich will--ich darf mich nicht aufregen", sagt sie schwer atmend, „ich darf jetzt nicht schwach werden, er braucht mich, Joachim —" „Fnm Mollenthal", spricht Marie-Anne Arnberg erschüttert, „wir wollen ruhig bleiben, wellen die Vergangenheit lassen und an die Gegenwart denken, sie ist schwer genug. Denken Sie, ich bitte Sie herzlich, nicht ungerecht über Joachims Iruder, über Conny. Wenn Sie ihn Jetft abends sehen könnten, wie er ruhelos auf und ab läuft, wie er abgezehrt und verfallen aussieht, würden sie erkennen, wie er seelisch mit all den Problemen ehrlich rin«(t, die uns beschäftigen, und wie weit er davon entfernt ist, ungerecht und unsachlich an die Ermitthmg der Wahrheil heranzugehen — er leidet, Conny, aber er wird den rechten Weg finden, ich weiß es. Ich will und darf ihn darin nicht beirren, Frau Mollenthal, und — er würde es auch nicht dulden. Conny ist eine Natur, die grundverschieden von der seines Bruders Ist, aber ^ines haben sie beide gemeinsam sie können zerbrechen, aber sich nicht beugen. Ich bete Tag um Tag, daß die Wahrheit ans Licht kommt-- Marie-Anne Amberg streckt Joachims Pflegemutter bittend beide HÄnde entgegen. „Lassen Sie Conny noch kurze Zelt, «r wird den rechten Weg finden, der uns aus all dem führt, das uns Jetzt bedrückt Frau Mollenthal, bitte--I" Die kleme, schlichte Frau aus dem Volke erhebt sich müde. ,,Sie glauben an eines ihrer Kinder — ich an das andere. Ich ehre Ihre Gesinnung Uii* will warten . . . noch warten ... Ich muß es wohl, wie bisher rtet» in »einem Leben." Sie wendet sich und geht still aus dem Zimmer. Marie-Anne Amberg sieht ihr schweigend nach, dann birgt »i« dach Gesicht erschüttert in den H&nden. 10. Der üntersuchungsgefangene Joachim Droste steht neben dem diensthabenden Justizwachtmeister in dem kahlen, dftmmerlgen Sprechzimmer, wo die Angehörigen der Gefangenen für Minuten Gelegenheit haben, unter Aufsicht des Wachthabenden ein traurige« Wiedersehen mit den Menschen zu erleben, die ihnen nahe stehen. Droste lehnt gegen die Barriere, die den Raum in zwei Hälften teilt, er sieht mit unbewegter Miene auf die eisenbeschlagene Tür. die in die Freiheit führt. Er weiß nicht, wer ihn sprechen will, er hat nicht gefragt, er ist verschlossener und verbitterter als je. Der Wachthabende rAuspert sich kura. liehe Diwan wird entfernt imd das Zimmer niun als Musikzimmer, das zum Wohnen ungeeignet sei, erklÄrt. Vollkommene Ver-stfindnlalosigkeit für die gegebenen Notwendigkelten sind das einzige MoUv dieser Einstellung. Krasser Egoismus, der nur riaji eigene V^hl und die eigene Bequemlichkeit sieht, der keüi Verständnis für die Gemeinschaft aufkommen läßt, ist die Gnmdlage dieses Handelns. Das Bestreben des Menschen nach hoher Wohnkultur Ist verständlich und begrüßenswert, es wird in Jeder Weise gefördert werden, wenn der t^6g siegreich beendet ist. Wie in verschiedenen Belangen des Lebens, geht es Jetzt aber auäi hier darum, das Leben so einfach als nur möglich zu gestalten und dadurch einen Beitrag Sieg OT leisten. Da dürfen die Unanndun-üchkeiten, die der einzelne da^l gen hat, keine RoUe spielen. Es sfaid doch nur Unannehmlichkeiten und noch lange keine Opfer. Der Krieg aber fordert Einsatz und Opfer von allen deutschen Men^ sehen. Das gesamte deutsche Volk s^t in diesem Krieg Im Einsäte und Fro^ ist übeian. Wer al«> den Forderungen des Krieges nicht Rechnung trägt, der st^t außerhalb dieser Gemeinschaft Er wlid, wenn er im Kriege seinen Belt^ aiSfiK stet hat, auch nach dem Siege der Gemeinschaft st^en imd ketoe nmgen erheben können. Jeder Wohnungidn-haber überprüfe dedialb aodi elnnül seine Verhältnisse von diesem ^ aus Wir brauchen dringend mobilen« und leei^e Zhnmer. Jeder frage verantworten kann, daß bei ihm ausgenützt sind, während tätige Volksgenossen nicht die Unterkunft finden können, selbst, ob er auch In diew Pflicht gegenüber fimt und damit seinen Beitrag zur tung der deutschen Volksgemeinschaft lel- . 01« letite iMMrwMUe Im Harbininr SfMiniwfliar D» Martmrger Sl«dtlheatet wart« «ch In der letzten Januarwoche nüt einem viel seitig unterhaltenden Spielplan Oper, Schauspiel, Slngspief, ^as heite^ vTlksstück und den Reigen bunter ^ «ich schließt Am Sonntagnachmitag und abends steht die Vagabunden" oder „Robert und Bertram auf dem Spielplan, ihm abend die Wiederholung der ^er t-y^wa . Dienstag ist Kittel vTa Ä" .Äwoch'™ ÄfflilSn, kom-Sin rSnierttag »M Twa" wiedelholt. In rtner r Proaremra. I>®' Sansfag bringt ein« Wi^er-hotag «er „Lnstlgen Vagabunden • ™ fo""-tag nachmittag wetdm die Die Puppenfee" wieder Beifall rend in einer geschlossenen Festvorstellung der Kreisführung Marburg-Stadt am Sonntag rt»? S« S?.iri.ch. vor' J. Papesch auf dem Spielplan steht Di gesehen. Droste, Ich habe Sie darauf hinwweisen, daB es vei boten ist, über die iMen de. Sie hier .Ind, »T^piechen. Die Besuchszeit l»l tOn' Minu- wen hat er noch ta dieser wen, 1^'' ^n^Äd, 'S?'hoi». -« r-h» Mund leuchtet üb d«» ««»n«»- „Joachim", »i» Droste ist wie unter einem Schlag zusammengezuckt. Ja, es ist LÜo, die Pfau, die sich einmal zu schwach in der Stunde der Bewährung zeigte — und die nun den Weg dech zu Ihm findet. Sie stehen sich gegenüber, durch die Barriere getrennt, ihre Blicke lassen sich nicht los, Raum und Zeit versinken. In Drostes Zügen arbeitet es. „Lflo... was soll das..," spricht er heiß, „willst du mich beschämen?" „Ich will dich nicht beschämen,. Joachim , in ihrer Stimme ist mühsam erzwungene Festigkeit, „ich will mich zu dir bekennen, jetzt, wo es nötig Ist. Ich habe es einmal versäumt, und 'als ich bereute, hast du mich zurückgestoßen. Ein zweites Mal könnte ich es nicht ertragen. Ich glaube an dich, Joachim Bs ist Wahnsinn, was man dir vor-wixft ich ■«—" »^lartiuflger Ze!fuflg« 2S,/24. Januar 1§4S MIe 5 Aus Stämmen werden Fäßer Von der Kunst des Faßbinders — Besuch beim untersteirischen Innungsmc ster Franz Sulzer »Geht mir aufl der Sonne!« So sagte der wei£e Diogenes zu einem Mann, der ihn fragte, ob er einen Wunsch hätte, und der stand gerade vor dem Fasse, das ihm als Behausung diente und in dem der Philosoph lag. Schon aus diesem antiken geflügelten Wort läßt sich ersehen, daß das Faß eine uralte Elnrichtimg der Menschen :st, das zuTHiiidest schon so lange besteht, als es Weise und den Wein gibt, zwei Begriffe, die cl)enfalljs nahe verwandt sind! Das Fab ist ein treuer Begleiter dea^Men-»chen seit Jahrtausenden. Von allen Ge-tiauchsgegenßtänden dea täglichen Lebans wechsc.lte ps Form und Gestalt am allerwenigsten, we5 aus vielen alten Zeiciinungen und figuralen Darstellungen zu erkennen ist. Immer auch zog das Faß das Augeamerk der bildenden Künstler auf sich. Auf zahlreichen Gemälden, In Skulpturen, Schnitzereien und Reliefen finden wir, vielfach Äyml)oUsch gedeutet, die W^iedergabe eines Faases. Und fio alt das Faß ist, so ist auch, die Kunst des Faßbindens. Da wir nun in 0inem Lande leben, in dem besonders viele Groflf«flb6deii werden genau abgexirkelt Fässer stehen, well in ihm ja besonders viel Wein wächst, statten wir einmal einer Faßbinderei einen Besuch ab, um unset^n Lesern in Wort und Bild bu erzählen, wie ein Faß geboren wird. Unten am Drauufer steht Geschäft und Werkatätte des Meisters Franz Sulzer, der aus einer uralten, deut.icrten Handwerkerfamilie entstammt. Es ist die älteste Faßbinderei in der Uniersteiermartt; Urgroß\'ater, Großvater, Vater und S«>hn betrieben das edle Handwerk. Faßbin:lerlout' von echtem >Schrott und Kom!c Das stockt das Haus war intereasflnterweise in der Mitte des elften Jahrhunderts eine Schlacnthalle — läuft der Betrieb auf vollen Touren, Man sieht sofort, daß hier mit höchstem Einsatz gearbeitet wird und wir einen Muater-botricb vor uns haben, in dem restlose Betriebstreue herrscht. Ein Hämmern, Feilen, Sägen und Hobeln ist um uns, Späne schwirren durch die Luft und der gute Geruch von gesumlem Holz durchzieht die Räume. Auch in der Kanzlei i«t Hochbetrieb. »Fässer, Fässer!!« ist die Losung, vor allem ,..........JfCiS, - r, * *;-J Meister und Gesellen bei der Vollendung eines grollen Gebindes im Werkstättenhol den Sulzerischen im Blut und der kleine Franzerl Sulzer bastelte schon als Schulbub mit Leidenschaft kleine Schaffein, Fäßchen imd Bottiche, Heute ist er der Innung sme4-ster der Untersteiermark für Faßbinderei und Bottichhau und der Fachgnippenleiter des Weinküferhandwerkea, So k&nn Herr Sulzer natürlich restlos unseren Wissensdrang nach dem Entstehen eines Faßej befriedigen. 3a der Werluitatt, in der Kaaemengaese — »Was soll Jch worden?« Die Frage in letzten Schuihalbjalur Dcntschland führt heute einen Rigantischen Kampf um sein Lebensrecht. Die natioiial-sozialistische Volks- und Staatsführung sieht in der Mobilisierung aller vorhandenen Kr&fte das wesentlichste Kampfmittel. Jede einzelne Kraft hat durch ihre Möchslentfaltung diesem Kampf und damit dem deutschen Volk zu dienen. Vor der Rückkehr der Unterstei-erniark ins Reich war jeder einzelne in der Wahl seines Berufes auf sich selbst ange-Viesen und entschloß sich meistens, wenn er überhaupt einen Beruf erlernte, nach einstigen VorstellunRen, die keinesfalls mit einem planmäßigen Arbeitseinsatz zu vereinbaren waren. Heute sucht der einzelne seine natürlichen Anlagen und Fähigkeiten mit den volkswirtschaftlichen Begebenheiten unserer Zeit in Einklang zu bringen und auf dieser Basis eine berufliche Höchstleistung zu erreichen. Diesem Streben werden wir gerecht, wenn wir besonders den nachwachsenden Kräften eine nach politischen Notwendigkeiten ausgerichtete Aufklärung und Lenkung zukommen lassen, damit diese an den Arbeitsplatz geführt werden, an dem sie mit ihren Fähigkeiten den größten Dienst am Volke leisten. Die Wahl des Berufes Ist deslialb die erste wirklich schwerwiegende Entscheidung, vor die der junge Mensch gestellt wird. Richtig wird er sie nur treffen, wenn er sich vor Augen hält, daß sie nicht in erster Linie die Schaffung einer , auskömmlichen Existenz dient — diese garantiert der nationalsozialistische Staat jedem schaffenden Volksgenossen —; entscheidend ist vielmehr die Erzielung beruflicher Höchstleistungen im Interesse des Volksganzen. Den Blick auf dieses gerichtet, wird die Berufswahl nie nach Äußerlichkeiten erfolgen, sondern einzig und allein nach der Veranlagung des einzelnen. Der Beruf ist Dienst am Volk. Möge der junge, vor der Berufswahl stehende Mensch sich stets von dem Bewußtsein dieser Verantwortung gegenüber seinem Volke leiten lassen. Neben der planmäßigen Berufsberatung hat es sich in der Untersteiermark auch die Deutsche Jugend im Steirischen Heimatbund zur Aufgabe gestellt, ihre Jungen und Mädel so zu führen und zu erziehen, daß sie in voller Erkenntnis der großen Verantwortung ihre Berufswahl treffen. R. K. Deutschland braucht Kohle, die KoUe braucht dich! Von den vielen Berufen, die deutsche Jungens erwählen können, ist der Bergmannsberuf einer der wichtigsten, denn er hilft am Aufbau Deutschlands mit und bietet den jungen Bergmännern bei fachlicher Tüchtigkeit rffute Fortbildungsmöglichkeiten, jetzt, in der Zeit des Abfüllens des neuen VVeir.ef. Mit Hochdruck wird gearbeitet, um alle Wüjische zu befriedigen — voran aber gehen natürlich die wehrwichtigen Auftrüge. »Also, Herr Sulzer, zuerst interessiert ea uns, wie eigentlich dieee schön geschwungene Wölbung, die klassische Linie des Fassee, sozusagen, zustande kommt! Denn das Holz wächst ja nicht krumm eigens für die Faßbinder» nicht?« Herr Sulzer lächelt. »Itfein, für uim Faßbinder wachsen die Bäume im Wald nicht extra. Kommen Sie mit, so werden sie sehen, wie man die Dauben zur Form zwingt!« Draußen im Hof steht ein Faß im Werden. Es wird gerade »angefeuert«, wodurch es die »Feuerstarre« bekommt. Das gespaltene Holz, die »Faßdauben«, werden zunächst einmal »ausgebleicht«. Bas heißt, das Holz wird wie ein »Bauemleinen« behandelt, das wir im Sommer auf der Wiese liegen sehen. Es wird wiederholt mit Wasser begoßen und dann von der Sonne getrocknet, »ausgesogen«. Dadurch verliert es den Gehalt an Tannin, an der Gerbstoffsäure, die mehr oder minder In jeder Holzart steckt. Das ist eine Notwendigkeit, denn von einem Faß, dessen Holz nicht tanninfrei ist, würde die Flüssigkeit die Gerbstoffsäure annehmen und, besonders der Wein, verderben. Nach dem Ausbleichen lagern die Dauben ein t>is zwei Jahre, dann erst wird an die eigentii-che Faßart>eit gegangen. Die Dauben werden im Kreis schräg aufgestellt, im Wechsel gefeuchtet und innen geheizt und mit der Faßwinde mählich 2jugezogerL Nach der »Feuerstarre«, bei der das Faß seine endgültige Form hat, kommen die Faßreifen darüber. Dann aber beginnt est die Feinarbeit, das »Steumen«, »Garben«, das Faß wird »ge-kimmt« luid »gezirkelt«, bds es glatt und einladend vor uns steht. Das aUes können m- i Ein Meisterstück der FaBbinderkunst, ausgestellt auf der Handwerkerausstellung In Marburg wir in Meister Soilzers Werkstatt beobachten. Das M^-terial zum Faß bau kommt alles aus dem Heimatland. Vom Wald weg werden die Stämme gekauft. Für Weinfässer eignet sich vorzüglich die Eiche, die Lärche wird für Bottiche verwendet, die Fichte für Waschgesohirr (Schaffein). Nicht nur der Bedarf an Weinfässern ist im Unterland sehr groß, auch der an Bottichen für das Einlegen von Kraut, Aber noch andere Gebrauchflgegenstände wandern aus des Faßbinders Werkstätte, so zum Beispiel Badewannen aus Holz. Wenn sie solide gearbeitet sind, bleiben sie widerstandsfähiger als jene aus Metall! Früher waren Badewannen aus Holz allgemein in Gebrauch, sie werden aber heute noch für spezielle Zwecke verfertigt, wie für Heilbäder, deren mineralisches Thermowasser Metall zersetzen würde. Herr Sulzer erzählt uns auch von Erzeugnissen seines Betriebes, die er für industriellen Gebrauch gearbeitet hatte, ao von einem Bottich, der einen Faaöungsraum von 20 000 Liter hatte und von einem Faß für eine TextUfabrik — Inhalt 40 ODO Liter! Dazu wurden 2 Waggon Holz verarbeitet! Ein gutes Faß muß ungefähr 50 Jahre ohne Reparatur standhalten, die Lebensdauer eines Fasses beträgt ungefähr 200 Jahre. Doch gehört es nicht zu den Seltenheiten, in untersteirischen Weinkellern noch stramme »Fässergreise« von 300 Jahren anzutreffen. Wieviel gut« imd schlechte Jahrgänge mögen ihre bemosten Bäuche schon gefüllt haben! Viel erzählt uns Innungsmeister Sulzer, ein hervorragender Keimer und Könner seines Handwerkes, von Fäßchen und Fässern, von dem berühmten Heidelberger Faß und dem nicht mdhder berühmten Riesenfaß in Klostemeuburg, Über das alljährlich am »Leopolditag«, am 15. November, das lustige »Fasselnitschen« vor eich geht. Viele Legenden und Schwänke auch, und daß die untersteirischen Faßbinder auch einen Schutzpatron hätten: den St. Urban. Und dann zeigt uns Herr Sulzer noch einige besondere Stücke: es sind künstlerisch gearbeitete, geschnitzte Zierfäßchen, schöne, kunstgewerbliche Stücke, von Meisterhand gefertigt. Dieser schöne Zweig des Faßbinderhandwerkes muß nun allerdings in Zelten des Krieges mhen, aber in Zukunft werden aus der Werkstätte in der Kasemen-gasse wohl noch viele, schöne Schmuckstücke in die Welt wandean und von der alten Tradition, dem Fleiß und der Kunst Meister Sulzers künden! Hans Auer Schulung der Junguu iui Lebrstulluo Aiifnalinien: Privat Waschraum Im schönen Jugendheim Aiifnalimen: Steffen-Lichtbild, Qr«f Auch Faß-Veteraoen werden heute brauchbar verjUnnt Sme 0 »JWtfCuryi Zeffwtf« 7S./24, Jnmmr t94S Nummer 23/24 Heimische Komponisiei sielien sich vor Zui iwfliten SymplioiilekoiiiOTt d«« Marburger Stadtthesters Wl9 Wir bereili berichtet, wird bei dem •m kommenden Dienstag, den 26. Januar, im Heimatbundsaal stattfindenden, vod Opernkapellmeister Richard DietI geleiteten Symphoniekonzert neben der wundervollen, bei aller Tiefe und scheinbaren Herbheit doch unendlich klaren und liebenswerten, von klassichem Geiste angehauchten l. Symphonie von Joh. Brahms und der in allen Farben schillernden, hinreißend beschwingten symphonischen Dichtung „Till Eulenspiegel" von Richard Strauß auch ein größeres Werk unseres beimischen Komponisten Hermann Frisch: „Gesang der Freien" für gemlichten Chor, Soli und Orchester zur Aufführung gebracht werden. Das sehr schwierige, vor allem an den Chor größte Anforderungen stellende Werk ist ein nationaler Festgesang, entstanden anläßlich der Befreiung der Untersteiermark durch die Tat des Führers (die für Mai 1941 geplante Aufführung mußte aus technischen Schwierigkeiten entfallen) und stellt eine völlige Umarbeitung einer früheren Fassung dar, in der es bereits im Jahre 1936 zum 90. Jubiläum des Marburger Männergesangvereine» aus der Taufe gehoben wurde Es ist damals vom Publikum enthusiastisch aufgenommen worden und Prof. Hermann v. Schmeidel, der damalige Direktor des Grazer Konservatoriums, bezeichnete es i in öffentlicher Rede als ,,eines der schönsten, in der ernsten Würde seiner geistigen Grundhaltung und dem barocken Reichtum seiner glutvollen Tonsprache hervorragendsten Werke der deutschen Chorliteratur der letzten 25 Jahre." Es ist mit Sicherheit zu erwarten, daß dem Werke, dank einer ausgezeichneten Wiedergabe, auch diesmal wieder ein schöner Erfolg beschieden sein wird. Eintrittskarten für diesen interessanten Abend sind, wie ja bereits des öfteren mitgeteilt, In der Verkaufsdienststelle des Amtes Volkbildung (Ecke Tegett-hoffstrnRe—Gerichtshofgasse) zum Preise von RM 2..SO bis RM 4,."50 erhältlich. Mitglieder des Miisikringps der Marburger Muslk-qpmeinschaft zahlen die Hälfte. Auch Witwe Bülte gibt euch Kunde, Vergeßt nicht die Vcrdunklungsstnnde. Verdunkle von 18—6 Uhr Zweimal quer durch Afrika EbH Oraetz durchquert als erster Im Auto und Motorrad den Kootloent Was Ausdauer und Widerstandskraft, zähes Durchhalten und eiserner Wille zur Erreichung des einmal gesteckten Zieles zu leisten vermögen, das wurde in einem über Einladung des Steirischen Heimatbundes, Volkbildungsstätte, abgehaltenen Vortrag des einstigen Leutnants der Deutschen Schutztruppe Emil Qraetz aufgezeigt In kurzen, klaren Umrissen befaßte sich der Vortragende zunächst mit der Erschließung des »dunklen Erdteilsc; An die entscheidenden Entdeckungen des 15. Jahrhunderts knüpfen sich die Namen Heinrich, der Seefahrer, Bartholomeu Diaz, Vasco de Qama. Nach einer Pause von drei Jahrhunderten setzt die planmäßige Erforschung ein. Neben den Namen Livingstone und Stanley ragen aus der Reihe nahmhafter deutscher Afrikaforscher die unsterblichen Namen auf: Barth, Röhls, Nachtigal, Schweinfurt . . . Nach der wissenschaftlichen Erkundung wird der Kontinent zum Zankapfel Europas. An der Spitze der Kolonialmächte marschiert Frankreich mit 10 Millionen km^ England folgt mit 8 Millionen km'. Gegenüber steht Deutschland nur mit 2 Millionen km' — ebenso groß wie Belglsch-Kongo, das sein Mutterland um das SOfache Übertrifft . . . Früh faßt der deutsche Schutztruppen-Offizier Emil Qraetz den damals abenteuerlichen Plan, Afrika im Auto zu durchqueren, trifft seine sorgsamen Vorbereitungen, legt 24 Etappenstationen mit allen erforderlichen Reserven quer durch den Erdteil, läßt ein Spezialauto mit 45 PS und 4 Zylindern bauen. Der Aufenthalt in dem mit allem Luxus ausgestattetem Hotel »Kaiserhofe in Daressalam bedeutet das letzte Stück europäischer Zivilisation, dann startet er unter gewaltigem Aufsehen bei Weißen wie Schwarzen, schlägt die Karawanenstraße ein — ins Ungewifle, in Abenteuer und Gefahren . . . Farbig wie die zahlreichen Bilder ist auch die freie Rede des Vortragenden. Mannigfache Hindernisse stellen sich dem Unternehmen in den Weg; Flüße werden auf Bootsfähren, ja sogar Schilfbündeln überquert, schwankende Knüppelbrücken mit wahrer Todesverachtung passiert, Savannen, deren Termitenhügel eine Slalom-Geschicklichkeit des Fahrers fordern. Wege werden durch Dynamitsprengung erweitert, an einem Engpaß n1uß das Auto sogar zerlegt werden. An Kameraden unter sicli Geedrtlger Abend der Marburger Motorstandarte — 5500 RM für du WHW D«t Marburger Moimotbundsaal vprolntc am vergangenen Samstag alle Angehörigen der Motorsldndarte des Stcirischen Heimathundes bei einem wohlgelungenen Kamerad-schaflsabcnd, der erneut die große Beliebtheit, der sich die Männer der untersteirischen Motorstürme bei der Bevölkerung erfreuen, bewies. Der große Saal mit allen seinen Nebenräumen war dicht besetzt. Die Männer der Motorstiirme waren mit ihren Familien erschienen, die mit den zahlreichen Gästen aus allen Kreisen der Untersteiermark und mit den Angehörigen der Grazer Motorstandarte M/88 bald gute Freundschaft geschlossen hatten. Der Führer der Motorstandarte der Wehrmannschaft des Stcirischen Heimatbundes, NSKK-Obersturmführer Müller, begrüßte mit sinnvollen Worten die erschienenen Ehrengäste, unter denen sich auch NSKK-Gruppen-führer Dörfler, Kreisführer Strobl, der Führer der Wehrmannschaft im Steirischen Heimatbund SA-Oberführer Blasch, Polizeidirektor Dr. Wallner und der Vertreter des Standortältesten, Hauptmann Kienzer, befanden. Er dankte den übrigen Gästen aus allen Teilen des Unterlandes für ihr zahlreiches Erschei- nen und eröffnete anschließend den Kamerad-schaftsabend. Das gebotene Programm trug viel zur Stimmung des Abends bei, die bis zum Schluß des Kameradschaftsabends anhielt. Dabei zeichnete sich vor aTlem das schon bekannte Quartett des Marburger Männergesangvereines aus, das lustige Lieder zmn besten gab. Der Hauptschlager des Abends war das Auftreten des beliebten Marburger Komiker» Toni Oschlag, der mit seinen Liedern die begeisterten Hörer auf seiner Seite hatte. Außerdem wirkten noch Angehörige der Motorstürme mit, die mit Blumen und reichem Beifall überhäuft wTir-den. Der Musikzug der Grazer Motorstandarte M/88, die schon am Nachmittag am Sophienplatz ein Standkonzert gab, wartete mit lustigen Welsen und flotten Märschen auf und trug so wesentlich zur Verschönerung des Abends bei. Alles In allem war dieser Kameradschaftsabend der Marburger Motorstandarte, dessen Reingewinn die schöne Summe von 5500 RM für das WHW einbrachte, ein Treffen voll frohen Sinnes und kameradschaftlichen Geistes, der sich auch weiterhin für die Männer unserer Motorstandarte Dositiv auswirken wird. der großen Zambesibrücke der Kap-Kairo-Strecke wurde bescheinigt, daß die Stelle erstmalig mit einem Auto passiert wurde. Und so erreicht Qraetz trotz Krankheit, fünfmaligem unfreiwilligem Chaffeurwechsel und tausendfachen Schwierigkeiten das gesetzte Ziel: von Daressalam ausgehend erreichte er mit demselben Wagen Windhuk und bald darauf Swakopmund in der Walfischbai. Mit derselben unerschütterten Energie erzwang er, 1911/1912, in einem Motorboot die Fahrt vom Indischcn Ozean, den Zambesl aufwärts, durch den Bangweolo, Mweru und Tangan-jikasee, zum Quellstrom des Kongo, wobei das Boot 34 Tage über die Wasserscheide getragen werden mußte. Aber auch diesmal gelangte Qraetz ungeachtet der vielleicht noch größeren Gefahren —• so fiel sein Begleiter, der Pariser Kinooperateur einem krankgeschossenen wütenden Büffel zum Opfer und er selbst wurde schwer verwundet — an das erstrebte Endziel der abenteuerlichen Reise: die Kongomündung. Ein erstmaliger Kulturfilm über die Bantu-neger, letzt im Ufa-Archiv befindlich, erst-rrjallg gesammelte, im Völkermuseum In Berlin untergebrachte Gegenstände von expldi-tlonsfeindlichen im Sumpfrelch und Papyros-dickicht hausenden Stämmen, wertvolle Vermessungen, volkskundliche Studien und Aufnahmen und vor allem das stolze Bewußtsein, mit Mitteln, die weit entfernt von den heutigen Möglichkeiten sind, alle Hindernisse überwunden *u haben — das war die befriedigende Ausbeute dieser Fahrt. Herzlicher Beifall dankte Emil Graetz für seinen interessanten Vortrag, der wie ein abwechslungsvoller Bilderbogen vor uns abrollte. ^ Marianne von Vesteneck Der Führer bepificKwunscM Wilhelm Schaeier Der Führer übeisandte dem Dichter Wilhelm Schaefer zu seinem 75. Geburtstag eio in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm und gedachte seines stets vom deutschen GcImc getragenen schriftstellerischen Schaffens RMm Cknmik ». Mit iaa Eiaenieii Kreu L KImm ans-gttzelchneL Pg. Eduard Girstmayr, Leutnant an der Ostfront, Sohn des verstorbenen Haus- und Gutsbesitzers Girstmayr in Marburg, der im vorigen Winter im Osten bereits mit dem Eisemen Kreuz IL Klasse ausgezeichnet wurde, erhielt, nun wieder an der Ostfront stehend, für Tapferkeit vor dem Feind das Eiserne Kreuz L Klasse. m. Hochgebirgsjäger ans Rast erhielt das Eiserne Kreuz. Der aus Rast bei Marburg gebürtige Robert Jug, Soldat In einem Hoch-geblrgsjSger-Bataillon, erhielt für tapferes Verhalten bei den schweren Kämpfen Im Elbrus-Gebiet das EK IL Bald nach der Befreiung der Untersteiermark meldete sich Jug freiwillig zum NSKK und war vom Juli 1941 ungefähr ein Jahr in Holland, Belgien und Frankreich. Dann kam er zu einem Gebirgsjäger-Regiment, bei welchem er vor kurzem mit dem EK II ausgezeichnet wurde. Rast ist stolz auf diese Auszeichnung elnea seiner Söhne. m. Neuer Vorsitzender des WelnbaowlH-schaftsverbandes. Zum Vorsitzenden des Weinbauwirtschaftsverbandes Steiermark und Kärnten wurde von der Hauptvereinigung der deutschen Weinbauwirtschaft mit Zustimmung des Relchsbauernführers Landwirt Hans Straschlll aus Oberrann, Kreis Pettau, bestellt. m. Kameradschaltsabend der Anderburger Feuerwehren. Am 17. Januar veranstalteten die Feuerwehren des Marktes Anderburg einen Kameradschaftsabend. Mitwirkende waren die Anderburger Streichmusik und der Männerchor, die mit Ihren Darbietungen untereinander wetteiferten. Mit besonderer Genugtuung konnte festgestellt werden, daß das deutsche Lied schon in den weitesten Kreisen ^ Bevölkerung Eingang gefunden hat. NlcfPnur die Sänger ließen manches schöne deutsche Lied erklingen, sondern alle Gäste sangen oft mit. Die Veranstaltung war in jeder Beziehung ein voller Erfolg. | m. Pettau berichtet Die ehemals jugoslawischen Gendarmen, eingeteilt am Geadar-merie-Kreisposten Pettau, Heinrich Pototsch-nik, Franz Novinschek, Ferdinand Wicher, Jakob Irgl, Franz Owiatsch. Albia Golitsch und Franz Schober wurden zu Hauptwachtmeistern der Gendarmerie und Anten Gollob zum Bezirksoberwachtmeister der Gendarmerie befördert. m. Die Cllller Lalensplalliihne Ip Prafwald nnd Peteradorl. Heute, Samstagabend, gibt die Cilller Spielgemeinschaft ei« Gaetsplel in der Ortsgruppe Pragwald. Die Vorstellung wird am Sonntagnachmittig in Petersdorf wiederholt. An beiden Orten herrscht ^ für die Aufführungen großes Interesse. m. Laienspielbühne In Tüffer gegründet. Anläßlich dea letzten GasUpiels der Cilller Lalensplelbtlhne kam es auch ta Tüffer zur Gründung einer Splelgemeinechaft, Die junge Gruppe wird sich zum ersten Male am Samstagabend Im Rahmen eines Kameradschaftsabends mit einem Einekter vorstellen. In Vorbereitung steht der „G'wlssenswurm von Anzengruber. m. TodetlÄHe. In der Richard-Wagner-Gasse 10 in Marburg verschied der 60)ährige Oberst 1. R. Alois Conte Markovlch, dessen Leichnam zur Einäscherung nach Graz überführt wird. — In Neudorf bei Marburg, Kirschengasse 4, starb die Werkmelsterswitwo Maria Koehle, 77 Jahre alt. — In Marburg ist der in der Augasse 2 wohnhafte Hafnermeister Josef Meier Im Aller von 55 Jahren gestorben. Die Harle iler Sehnsaclit Von Gretel Stühler Die weißen Wolken wanderten weithin über das Land. Eine helle Vorfrühlingssonne strahlte vom Himmel und brachte Leuchten und Freude in die Herzen der Menschen. Nur einer wandelte traurig unter ihnen und \^'ußtc nichts mit sich und dem lachenden Tag anzufangen, denn inhaltslos gingen seine Tage dahin — ohne Wünsche, ohne Ziele. Er konnte das Lächeln der Menschen nicht mehr ertragen und floh in die Einsamkeit des Waldes. Und wie er so durch das Dunkel der Bäume schritt, erblickte er plötzlich tief in ein Polster von Moos gebettet eine wunderschöne goldene Harfe. Die hatte haarfeine schillernde Saiten aus reinem Platin. Und der Jüngling ergriff die Harfe und Heß seine Finger über ihre Saiten gleiten. Da erklang ein Lied, das war so sehnsuchtsvoll und süß, daß der Jüngling In einen tiefen Traum versank. Er träumte von einem fernen Strand an einem tiefblauen Meer. Palmen wiegten sich im warmen Wind, und allentlialben blühten grellbunte bizarre Blumen. Über allem lag ein warmes sattes Leuchten, das so ganz anders war als die zarten Pastelltöne dieses heimatlichen Vorfrühlingstages. Als der Jüngling erwachte, war eine unbändige Sehnsucht in seinem Herzen und er machte sich auf, das Land seiner Sehnsucht zu suchen. Er mußte lange über graue wilde Meere fahren und durch Wüsten und Einöden wandern. Aber was kümmerten ihn alle Gefahren, alle Strapazen! Er trug das Land seiner Sehnsucht Im Herzen, und wenn Qliiri® •• DAFÜR dein Beitrag zur GAU- STRASSENSAMMLUNG AM 2S. UND 24. JANUAR er einmal verzagen wollte, rührte er die Saiten seiner Harfe und sogleich hatte er wieder neuen Mut. Nach Tagen und Wochen gelangte tr schließlich an ein großes Wasser, das so blau war wie der Himmel seiner Heimat nur ganz selten in Hochsommermonaten. Und die Steine und Blumen an den Gestaden dieses Meeres waren von der gleichen warmen satten Farbe wie die wundersamen Vögel und Schmetterlinge. Der Jüngling hatte das Land seiner Sehnsucht erreicht. Doch als er einige Zeit dort gewellt hatte, mußte er sich gestehen, daß seine Tage wieder genauso inhaltslos und Öde wurden, wie sie Ihm zu Hause erschienen waren. In seinem Herzen war eine Leer« Die Sehnsucht hatte sich ganz leise hlnaui-geschllchen, als sein Traum in Erfüllung gegangen war. Als der JflngHng ement tu seiner Harfe greifen wollte, bemerkte er, daß einige Sal ten gesprungen waren. Er riß sie heraus und warf sie fort. Es waren Ihrer ja noch so vlelel Und wieder klang das Lied der Harfe aaf — nicht mehr ganz so welch und schön wie zuvor, aber Immer noch voll unwiderstehlicher Sehnsucht. »Ruhm muß Ich erwerben!« dachte da der Jüngüns:. und er zog aus, um Taten zu vollbringen. Er schlug sich tapfer in den Kriegen vieler Länder und wurde allseits als Held gefeiert und geehrt. Doch der Rausch des Ruhmes war bald verflogea. Aufs neue nahm er seine Harfe zur Hand — und wiederum waren einige Saiten gerissen; doch Immer noch vereinte sich der Klang der übrigen Saiten zu einer zarten Schnsuchtsmelodie. Reichtum war jetzt das Ziel, dem er nachstrebte. Und er wurde so reich, daß ihm jeder Wunsch erfüllt wurde. Er wohnte in einem schimmernden Palast aus weißem Porzellan, ging über Brücken von zartgrünem Jade und saß an Tischen aus purem Golde. Sein ganzer Hofstaat und viele schöne Mädchen mit bräunlichen geschmeidigen Gliedern und glutheißen Augen waren bemüht, ihm die Langeweile zu vertreiben. Doch die Leere In seinem Herzen wich nicht. Schwermütig saß der Jüngling auf seinem Thron von Diamanten und Rubinen. Da fiel ihm seine goldene Harfe ein, die er so lange vergessen hatte. Aber als er sie wieder hervorholte, sah er, daß die Zahl der Saiten sich arg verringert hatt#. Noch einmal versuchte er es, Jene Sehnsuchtsmelodie hervorzuzaubern. Blaß und kalt tönte ein Lied, das nicht mehr gemein hatte mit dem Klang jener ersten Melodien. Und es sang davon, daß Klugheit das höchste Ziel sei. Der Jüngling erlangte nun auch die Klugheit, und er wurde so klug, daß er sich allen Menschen überlegen fühlte, aber zur Weisheit des Herzens konnte ihm selbst seine Harfe nicht verhelfen. Und da der Jüngling nun so klug geworden war, empfand er eine tiefe Verachtung für die Menschen und ihr Dasein. Nichts wollte ihm mehr gefallen, niemand konnte Ihm eine Freude bereiten. Als er nun wieder zu seiner Harfe greifen wollte, besaß sie nur noch eine einzige Saite. Da ergriff Ihn eine Kroße Angst vor dem hohlen leeren Klang dieser letzten Saite, und er wagte nicht, sie zu berühren. Er machte sich auf und zog In das Land seiner Kindheit, um die Harfe wieder auf ihren alten Platz Im Moos zurückzubringen. Nicht mehr beschwingt und froh wie einst zog er seines Wejies. Stumpf und kalt und ohne Sehnsucht mußte er wandern Wieder lachte eine helle Vorfrühlingssonne vom Himmel, und wieder schritt er einsam durcji den Wald. Da begegnete ihm ein Madchen, das hatte gute blaue Augen und einen lachenden roten Mund. Als es den einsamen Jüngling erblickte, ergriff es ein tiefes Mitleid, und es fragte ihn, weshalb er so traurige Augen habe. Da erzählte ihm der JüngUng von seinem Geschick. Und als er seine Geschichte beendet hatte, rief das Mädchen: »Aber du hast doch noch deine Harfel Sieh, wie in der Sonne glitzertU Und es ergriff das Instrument und führte seine feinen Finger Ober die eine Saite. Da erklang eine Melodie, wie sie zauberhafter alle Saiten zusami^n »ic hatten singen können. Eine schlichte einfache Melodie zwar, aber von märchennaii« Zauberkraft. Dem Jüngling wurde wundersarn und plötzlich jauchzte sein Herz auf, denn es hatte die Sehnsucht wiedergefunden. i nd es schien Ihm. daß des Mädchens Augen von elnetn wärmeren Blau waren als aas »eines einstigen Sehnsuchtsmeeres und daß sein Haar aus edlerem Golde gesponnen war aJa die vergangenen Schatze und daß der Kampi um des Mädchens Herz so viel schöner sjM als sein Landsknechtstum und daß ihn ein stärkeres Wissen als alle Klugheit der Welt ganz erfüllte . . . Und da die Liebe Immer Sehnsucht bleibt — auch in ihrer Erfüllung — klingt die eine Saite der Harfe wohl heute rwch. Aber nur wenn du einfachen Herzens geworden bist und alle die vielen anderen Sehnsüchte überwunden hast, wirst auch du ihr Lied an einem solchen strahlenden Vorfröhlingstag vornehmen , , . Nummw 23/24 »Mart>urgftr Ztiltmf« 23./24. Jtmtar 1M3 Sette 7 Wdff-lMmd Ml loiHmbero Sonntag, 34. Januar, veranataltet die Krals-führuog Luttenberg in der KreiMtadt Bin Konzert zugunsten des Winterhilfswerke«, bei dem otbwi den ortsansäßigen Kr&iten •ucli dl« Mitglieder de* MarJjurgec Stadt-lh«ater8, Pr^u Trude Probst, Frau Maria Raichelt sowie Herr Erwin Friese, mitwirken. Besondere Beachtung verdient das erstmalige Auftreten der Lutteoberger Laien-bühne. die sich mit rwel heiteren Einaktern vorstellao wird. Der gesamte Reinertrag der Veranstaltung, die im Heimatbundsaal durchgeführt wird, fließt dem Kr iegs-Winter hilf s-werk zu. Taroni der AmtbeberNlMlt Relchsapothekerfllhrer Schmierer In Gnu Zum erstenmal nq^h der Heimkehr der Donau- und Alpengaue ins Reick treffen sich am 24. Januar die Berufskameraden der deutschen Apothekerschaft Alpenland zu einer Tagung in Graz. Man rechnet mit 300 Teilnehmern aus allen Gauen vom Bodensee bis zum einstigen Burgenland. An dieser öffentlichen Tagung werden auch der Reichsapothekerführer Albert Schmierer und der GeschiiftsfiUirer Dr. Genicke teilnehmen. Der Kongreß wird Samstag und Sonntag stattfinden und den Teilnehmern neben beruflichen Weifungen und Anregungen auch angenehme Bindrücke der Stadt der Volks-er^bung vermitteln. BetrlebsIDhruns and fiefolgschaft ~ eine Familie m. Die Arheltsmaldeii tob Fraqerh»! tla-qen und spielen für das ^^nterhlllswerk. Heute, Samstag, den 23. Januar, traten die Arbeiteraalden von Pragerhof zun eratan Mal vor die Offeatlichkeit. Sie singen und spielen fär das Winterhilfswerk. Neben awei Bauern-schw&nken, die zur Au/führung gelangen, Ist das Programm mit Liedern vielseitig geatal-tet. Der Bunte Abend findet in Unter-Puligau (Mochorkosaal) um 17 Uhr statt. Um auch den Volksgenossen aus Ober-Pulsgau Gelegenheit au geben, an der Veranstaltung der Arbeitsmaiden teilzunehmen, wird diese am 24. Januaf um 16 Uhr tn Ziesel-Saal wiederholt. m. Beim Scblfahreo vemnglOckt Daa 22-fahrige HandclslehrmAdckan Hedwig Reininger aus Brunndorf, Dürergasse 3, stürzte beim Schifahren und verletzte sich das linke Bein. — Beim Schlittenfahren erlitt der 9j8hrige Schüler Josef Koroschetz aus Brunndorf, Dürerqasse 75, einen rechten Knöchelbruch. — wahrend der Ausübung ihres Dienstes Betreuung der antersteirlschen Arbeiterschaft — Das gute Beispiel eines CUlier Betriebes Es ist noch nicht lange her, da hat aich in der Untersteiermark außer einigen wenigen Ausnahmen niemand um das Wohl der Ge- folgschaften in den Betrieben geicümmert. Es mußte erst dar Steiriiche Heimatbund mit seinen Organisationen, dem Arbeitspolitischen Amt und dem Amt Volkbildung, eingreifen, um aus vielen Betrieben die Einflüsse einer traurigen Vergangenheit zu beseitigen. Mit nationalsozialistischer Gründlichkeit schritt man zur Hebung der sozialen Lage der Gefolgschaften, die Lebensbedingungen haben sich trotz des Krieges bereite grundlegend ge&ndert. Aus den Schlacken einer verworrenen politischen Vergangenheit der un-terstelrischen Arbeiterschaft ist allmählich eine einheitliche Führung geworden. Der Beauftragte des Arbeitspolitischen Amtes in den Betrieben ist als guter Arbeiter und ausgerichteter politischer Soldat des Führers der Garant für die Ordnung und Leistungssteigerung, die bereits auch in untersteiri-sehen Betrieben allm&hlich festzustellen ist. Für viele Betriebe sind auch Heirats- und Geburtsbeihilfen zur Selbstverst&ndlichkeit geworden. Gerade In der Hilfsbereitschaft der Gefolgschaft gegenüber steht der Betrieb Westen in Olli mit an der Spitze. Eine großartig angelegte, saubere Betriebsküche ist auch in diesem Betrieb um das leibliche Wohl der Gefolgschaft besorgt) zu angemessenen Preisen werden warme Speisen ausgegeben. Eine Reihe von sozialen Einrichtungen in den unteratelrischen größeren Betrieben hebt in immer mehr steigendem Maße den Ehrgeiz der Arbeiterschaft, aus ihrer Arbeitsstätte einen Musterbetrieb zu machen. Vor allem macht die Sauberkeit immer größere Fortschritte. So manche Betriebe sind gegen früher gar nicht mehr wieder vu erkennen i der Begriff Arbeit, to verhaBt er früher unter den llberalistischen Einflüseen geworden war„ ist wieder zum Inbegriff der Ehre geworden, die Arbeitsstitta aber bietet das Bild einer Kameradschaft, die sich auch in der arbeitsfreien Zeit bemerkbar macht. Von der anderen Seite beginnt sich die TStigkelt des Amtes Volkblldting auf die Lebensgestaltung der Gefolgschaften auszuwirken. Kulturelle Veranatalhingen sorgen für Zerstreuung. Hier ist et wieder der Be trieb Westen, der in dieser Beziehung tast beispielgebend zu nennen ist. Im Laufe des vergangenen Jahres veranstaltete er In Zusammenarbeit mit dem Amt Volkbildung mehrere Theateraufführungen, Kabarettabende und lustige Abende, die sich bei der Gefolgschaft eines Inuner größer werdenden Zuspruchs erfreuen. Auch Vorträge kultureller Art sind für die geistige Fortbildung der untersteirischen Arbeiter eingeführt. Nicht vergessen werden dürfen die zahlreichen Sprachkurse, die in den Betrieben ununterbrochen auf die Erlernung der deutschen Sprache ausgerichtet sind. Eine besonders hoch zu wertende Errungenschaft des letzten Jahres sind die zahlreichen Betriebssportgemeinschaften, die im Unterland bereits entstanden sind und zum Großteil auch schon das öffentliche Interesse auf sich gelenkt haben. So hat zum Beispiel der Betrieb Westen in Cilll für seine Gefolgschaft einen Sportplatz errichtet, der vorbildlich Ist und fast alle Sportarten zuläßt. Die Fußballmannschaft des Betriebes gehört schon zu den besten in der Untersteiermark, desgleichen die Handballmannschaft. Auch auf leichtathletischem Gebiet konnte schon nlit besten Leistuilgen aufgewartet werden. Das Hauptaugenmerk aber gilt dem Ziel der Betriebssportgemeinschaft; alle Gefolgschaftsmitglleder betreiben Sportl In der wärmeren Jahreszelt bot der Sportplatz Westen in den Arbeitspausen stets ein buntes, abwechslungsreiches Bild. Hier übte die Fußballmannschaft, dort die Handballmannschaft, auf der anderen Seite war gerade ein lustiges Tauziehen im Gange und am äußersten Ende stand bei einem Teil der weiblichen Gefolgschaft ein steirischer Volkstanz im Mittelpunkt des Interesses. Mit besten Kräften, frisch aufgefüllten Lungen und — das ist die Hauptsache — mit frohem Gemüt ging es nach der Arbeitspause wieder ans Schaffen. Schon kommt der Frühling immer näher und viele Herzen freuen sich darauf. So soll es im ganzen Unterland werden; Betriebsführung und Gefolgschaft — eine Familie, eine unlösbare Kameradschaft, die allen schlechten Einflüssen standhält. H. E. Aus altee Weii fiamer feffiim li;M ranhil BUrgem der Stadt auf, daß durch beat'mmte Viertel von Oporto bedeutend mehr PolUeei-streifen patrouillierten aJa sonst. Eine dieser Streifen stieß in den späten Abendstunden In einer Straße, die von den Bewohnern der In einer Deeembernaoht vergranjronen Jah- ^ .. i ,« res suchten vier Ebibrecher die größte Bank Umgebung gemieden glitt die 22Jährlge Zugschaffnerin Leopoldlne der portugiesischen Stadt Oporto heim Und I mende Grappe von vier streitenden Män-Draxler aus Peggau 52 bei Graz so Unglück-, raubten auf raffinierte Weise 46 000 Pesos. i lieh neben der Waggontreppe aus, dal sie Man müßte nun annehmen, daß die Krimt- trugen Ihren schwere Rückengratverletzungea davontrug, nalpolizei alle Hebel in l^wegung setzte mit Totschlägern, Messern und an- — In Skalilz bei Gonobltz Ist die 61 Jährige um der Täter so schneU wie möglich hab- Überzeugenden Gegenständen aus. Die Agnes Peweruik gefallen und erlitt dabei haft zu werden. Doch die Polizei unternahm hatte s'ch in zwei Partelen gespal- cinen rechten Unterschenkelbruch. — Sämt- zunächs-t — nichts. Oder dochl Sie teilte liehe Verunglückten wurden vom Deutechen den Zeitimgen von Oporto mit, daß den Ein-Roien Kreuz int Marburger Krankenhaut brechem IWOOO Pesos lo dta Hände gefal- überführt. m Einbrecher nnd Dieb lettgenemmen. Von der Gendarmerie St. Michael wurde ein gefährlicher Verbrecher namens Josef Gober, der in den letzten Monaten in Leoben und Umgebung zwölf Einbrüche ausgeführt iMtte, festgenommen. Ein groBer Teil des entwendeten Gutes konnte dem Einbrecher abgenommen werden. len seien. Erstaunt fragte die Bankleitung bei den Zeltungen an, wie diese daau kämen, eine viel höhere Summe ■nzus'eben, als gestohlen worden sei. Sie wurde an die PoHzel verwiesen und der untersuchungfUh-rende Insp^l^tor erklärte, daß er dafik- wln« GrUnde hätte. Aji dem Tagre, an dem die Notis von dem Etnbruoh erschien, fiel m «ufmerkaaioea Eine Frau besiegt Seeräuber... SOdseepiraten überfallen den »Tousan Jäwlac — Die rettenden TrinengMbofnbea Fast anderthalb Jahrzehnte war Martha | reren Motor1xx>ten tmbemerkt dem Schiff Swendson mit Ihrem Mann, dem Kapitän Axel Swcndson, auf dem Zweknastschoner >Tou6an Jäwla« kreuz und quer über die Oaeane gefahren und oft hatte er Ihr gesagt, daß sie an seine Stelle treten müsse, wen« der Tod ihn abberufen werde. Im Oktober 1913 legte er sich zum Sterben nieder und d4e Fünfzigjährige ergriff mit sicheren Händen das Steuer. Die kleine Besatzung brachte der mutigen Frau Achtimg und Verehrung entgegen. Gewissenhaft und pünktlich führte sie die Aufträge der CJe-selUchaften aus — man behandelte sie wie einen Mann ... Als der erste Weltkrieg zu Ende gegangen war, brach auf den englischen Besitzungen in der SUclaee eüie WirtschaftakrVM aus, unter der die eingeborene Bevölkerung schwer au leiden hatte; der Hunger ging um, die britischen Behörden UberUeflen die Insulaner ihrem Elend, und getrreben von Not und Veraweiflung, ergaben sich viele Eingebotene der Piraterle, die man bereits Uberwur>den glaubte. Die Seeräuber noachten hauptsächlich auf kleine Schiffe Jagd und Jahrelang war zwischen Engllech-Bomeo und den Neuen Hebrider keines dieser Fahrzeuge vor ihren Überfällen sicher. Auch Martha Swendson fürchtete die Gefiahren, die fhrom Schoner drohten. Ais sie das erste Mal die Straße von Makaasar pass'erte, aber sie vera^ih die Besatzung vorsorglich mk Schußwaffen und einem leichten Ma-sdilnei^ewehr, arißerdem nahm sie Trftnen-gasbomben mit. So auefei*tlBtet glaubte sie einen etwa'gen Angriff abwehren zu können. Unglücklicherweise erhob sich in der Straße ein schwerer Sturm, der den Steuermann zwar^, das Schiff In eine Inselbucht zu leiten und dort Anker zu werfen. Der Sturm heulte, der Rogen peitschte auf daa Deck, ale de» Steuermann den Schoner In-sp'elerte. Er wollte gerade zu der Beeat-zufif in die Kabinen hinuntergehen da ertönte ein Schuß und eine Kugel strecitte Ihn nieder. Flhe die Matrosen des »Tousan JMwiat sieh den Piraten, die sich In meh- genähert hatten, entgegenwerfen konnten, hatten die raublustigen Gesellen bersits das ten, von denen die eine die andere mit heftigen Schmähungen überschüttete und sie des Betruges beschuldigte. Die Polizisten griffen ein, beendeten die blutige Ause'n-andersetzung und brachten d'e Übel zugerichteten Kämpfer auf die Wache. Dort wurde der Stroit, wenn auch nur mit Worten, fortgesetzt und es ergab sich, daß die Männer sicft Über den Bankeinbruch »unterhielten«. Zwei MeflSftrhelden warfen den beiden anderen vor, daß sie den Raub der vergangenen Nacht nicht ehrUch geteilt hätten. Wie sei es sonst möglich, daß Jeder von Ihnen iwr 11 600 Pesos erhalten habe. Die anderen 150 000 Pesos seien Ihnen vorenthalten worden. Die Poüze^ hatte pinen guten tmd schnellen Fang gcmadit Sie hatte die Banikeinbreoher erwischt. a. Der neue Kodiet »Fedtke« In großer Crd- Deck erklommen. Die sechzig, mit Schwer- nähe. Wie bereits kurz gemeldet, wurde auf tem tmd Dolchen bewaffr>eten Räuber drängten die acht Männer zum Brückenauf-gang zurück und bemächtigten sich des Maschinengewehres. Was nutzte es, daß sechs Piraten durch Schüsse kampfunfähig gemacht wurden' Die Übermacht war zu groß und die Lage wurde hoffnungslos. In höchster Not erteilte FYau Swendiron dem Koch den Befehl, den Motor der Hllfama-schine anzuwerfen, damit der Schoner sich von den Piratenbooten lösen könne; während der Koch manchen Streich, Im Sommer 1931 Übergab sie den »Tousan Jlwla« Ihrem ältesten Sohn, mit dem sie bis zu Ihrem 73 Lebensjahr viele Fahrten machte. Heute, tie ist Jetzt 80 Jahre alt. kann sie nicht mehr »in See stechen«. Und das ist ttir größter Schmerz, der Sternwarte Königsberg am 11. Dezember v. J. an der Grenze der Sternbilder Zwillinge und Krebs ein mit bloßem Auge nicht wahrnehmbarer Komet entdeckt. Beobachtungen auf der börsten deutschen Sternwarte Sonneberg seit dem 14. Dezember zeigen den Kometen bereits etwas heller, dicht unter der SichtbarkeitSKrenze für das bloße Auge und bequem erreichbar für den Feldstecher. Er bewegt sich rasch am Fixsternhimmel und stand zu Beginn des neuen Jahres 77 Millionen Kilometer von der Erde entfernt, etwa 7 Orad nördlich des großen Sternhaufens Krippe im Krebs. Seine größte Annäherung an die Sonne erreicht der Komet am 6. Februar, doch bleibt er auch dann noch 200 Millionen Kilometer von Ihr entfernt, also welter als der Erdabstand von der Sonne. Es Ist nicht damit zu rechnen, daB er einen auffälligen Schweif entwickein wird. Dagegen dürfte seine Helligkeit auf etwa das Donnelte der gegenwärtigen zunehmen, sodaß er also gerade noch mit bloßem Auge zu sehen sein würde. Infolge giiiT?' Bahnrlchtnng nach Osten und etwas nördlich wird das Objekt voraussichtlich mehrere Monate lang bequem beobachtet werden können. Gegen Ende Januar nähert sich der Komet dem Sternbild des großen Bären. FremdwOrtsr sind Olttokssaoli« »In d«i Frsmdwörtem soll sich mal einer zureohtfInden! Jsder spricht sie anders ausf Msine Schwester sagt zum Beispiel .Antipa-thi«', mein Vetter, dei Buchhändler, sagt ,Antholog.'e'. Mein Neffe, der Mediziner, sagt .Anatomie', und metn Schwager, der Jurist, sagt ^Autonomie' — was ist nun das Richtige?« »Na hören Sie mal — zwischen all diesen Dingen besteht doch keine Analogie!« »Da haben wir'sl Sehen Sie — Sie sprechen es schon wieder anders ausl« Wir hören im Rundfunk SamUR. 2S. Jaonar RelclMproErammt 12.«—14: Mllitlrmuilk Mt KmmI. — 16—18: Bunter SaronagnachmiUai. — 18—18.15: m Hörnene, - 18.30—19: Der Zeitspicgel. — X'on'berlchte und politisch« Sendung. — W.I5—21; TInrcrische Unterhallunr. _ 21—21J0: Die luitlre halbt Stunde. - 21.30-22: Da» deutsche Tanz-und Unterltaltunesorcheiter. — 22.20—22.JO: Sportnachrichten. 11.30-12: Über Land and Meer. - Beethoven, Mozart Schumann. — 20.15 22. Mclodienreicen aus Oper und Konzert. i",' ®7: DesciiwInÄter Morfc-e« — 17.30 iBrDcke In Wort und Musik, — * lv.45: Klänge aus dem Kflrntner Nockjebict- Sonntag, 24. Januar ^Ichsprogramms 10.15-11; Polltische Sendung. -„«^e^tsche Volkskonzert, — H.30—!5; Märchensplel »Rotkäppchen.. Musik von A. Ecklebe ^indersendune). _ 15—15.30: »l'ilmmusik von Kestern«, Quiseppe üecce, — 15.30—16: »Opcrettenmusik von heute«. — 6-18: »Peldposl Rundfunk«. — 18—19: Casar Franck, Ma* RcEcr (Lellunu Wilhelm fort-wflnjtler) mit Oeza Anda, _ 19.30-20; Sport nnd n 1 — ^2; Tänzerische Unterhaltune. Deut«cbland«endef: 8—R.,10: Orgelkonzert (Walter Kraft, LDbeck). — 15.30—IS..^: Knmmermusik: Wolf, Schnmann, Wisand. — 20.15—21- Liedmusik von Otto Nicolai. — 21—22: Oedflchtniskoniert: Friedrich vod rIOtOW. 6.15—7: Beschwinirter Morten. — 17.30 —18.M: Die klinseode Brücke. Konzert zum Feier-abend* Enliellliciie Mittelinngen Aerztllcher Sonntagsdienst Dauer: Von Samstag mitlag 12 Uhr bis Montag früh 8 Uhr. — Diensthabende Arzte: Dr. Johann Fras, Kokoschineggstraße 24 (Tel. 27-74) für das linke Drauufer, Dr. Hermann Worintz, Friedrich-L.-Jahn-P)atz 9 (Tel. 27-90) für das rechte Drauufsr. — Für Zahnkranke: Dentist Schwab, Schlllerstraße 14. — Dienstdauer: Von Sarastagmittag bis Sonntagmittag. Diensthabende Apotheke: Heinrichapotheke Mag. Vidmar, Adolf-Hitler-Platz 20. lerzMiche lanslesaciie Durch die große Überlastung der Arzte und durch die kriegsbedingten Sparmaßnahmen im Treibstoff hat sich die Notwendigkeit ergeben, daß Hausbesuche, welche noch am selben Tage erfolgen sollen, bis spätestens 11 Uhr dem Arzte gemeldet werden. Dann können diese Besuche im Laufe des Nachmittags ausgeführt werden. Nach 11 Uhr bestellte fifztliche Hausbesuche können erst im Laufe des nächsten Tages gemacht werden. Ausgenommen sind hiebei Geburten und schwere Unfälle. Bei dieser Gelegenheit wird die Bevölkerung des Kreises Marburg-Stadt auch auf die in jeder Samstag/Sonntagnummer der „Marburger Zeitung" erscheinende Notiz Ober den Ärztlichen Sonntagsdienst aufmerksam gemacht und gebeten, diese Notiz jeweils durchzulesen und sich einzuprägen, welche Ärzte den Dienst zu versehen haben, sowie auch weichet der beiden dienstversehenden Ärzte für das linke und welcher für das rechte Drauufer bestimmt ist, damit sich feder Patient gleich an den für ihn zuständigen Arzt wenden kann. Der Leiter des Amtes Volksnesiindheit Kreisföhrung Marburg-Stadt gez. Dr. Walter Doleciek. Skooet und luaun Cilll im Zeichen dßr BanmcliiwctiltaDipte Am Samstag' und Sonntag, den 28. und 24. Jänner 1943, gelem^^en d!e Schlwett-kämpfe des Bannea Cilll mr Austragunjr Es werden im Verlauf aohr spannende Kämpfe zu erwarten sein. Die Eröffnung findet am Samflta.^, um 13 Uhr, durch den Bannfiihrer auf dem Kajser-Josef-Platz atatt, wobei auch gleichzeitig: die VereldiR:\uiff der Teilnelimer durchgeführt wird. Darauf erfolgt der Ab-rruirsch zum Gallenberg, wo die Teilnehmer Kum Langlauf starten. Am Sonnlag um 9 Uhr ist dann der Abfahrtslauf auf der Clllier Hütte. Nachmittag um 1S,30 Uhr folgt der Torlauf, ebenfall» auf der Cill'er Hiitta. Die Siegerehrung findet anschließend um 17 Uhr auf dem Kaiaer-Josef-Platz atatt, WiAtKie Sponiermine 'm Februar Der ReichssportffHircr hat für den Monat Februar folgende Termine bzw. deren Beschickung eenehmljtt: 6. und 7 Februar: Fisfport; Deutsche Meisterschaften im Kunstlaufen der Männer in Wien; ' 13. und 14. Februar: Eishockey: Deutsch-niederlflndische Spiele In Püsseldorf, Eissport: Internationale Wettkämpfe im Cisschnell-laufen in Oslo mit deutscher BeteilitrunK; 14. Februar: Eishockey: Endspiel um die Deutsche Meisterschaft Im Berliner Sportpalast Boxen: Städtekampf Wien—Budapest in Budapest; 16. Februar: Eissport: Internationale Wettkämpfe im Eisschnelläufen In Hamar mit deutscher Betelllffunjr; 20. Februar: Eishockey: I.Snderkampf Deutschland—SlowaJtei im Berliner ^ori-palast; 20. und 21. Februar: Eissport: Relchssie-ßrer-Wettbewerb im Eistanzen in Essen; 28. Februar: Basketball: Länderkampf Deutschland—Italien in Rom. : Kraltsport Volkstag 1943. Der hn verd^an- Rcnen jähr mit so Rroßcm Erfolg erstmals durchgeführte Krattsport-Volkstag wird im Programm der Schwerathleten künftighin ctne bleibende Stellung einnehmen. In diesem Jahr wird voraussichtlich im jiili in allen üaucn und Kreisen die große Werbeaktion für den deutschen Kraftsport durchgeführt. y piiMei 23./M. J»iiar 1MB IftmiffleT 23/24 !fJ£m du lOoche Ihr erstes RendeivoDS Seit langer Zeit aehen wir wieder einmal «inen französischen Film. In dem Contlnen-talfilm »Ihr eratea 'Rendezvous« 'zeigt alch uns ein Werk des französischen Filmschaffens, wie es französischer nicht gedacht werden kann, Henri Decoin führt die äußerst dezente und feinfühlige Spielleitung- der reizenden Cieschichte dos kleinen Mädchens Micheline, die sich aus der Einsamkeit des Waisenhauses herausflehnt und auf ein Zeitungslnse-rat antwortet. Dieses aus Träumerei und Sehnsucht begonnene Abenteuer führt sie schließlich zur Flucht aus dem Waisenhaus und zu ihrem ersten Rendezvous. Doch statt des jungen Mannes ihrer Träume, findet «le einen keineswegs gutaussehenden Herrn in mittleren Jahren, der sogleich Michelines Enttäuschung bemerkt und sich als Vertreter seines Lieblingsschülers Pierre ausgibt. Da Micheline aber nun einmal diesen entscheidenden Schritt getan hat, gibt es für sie schwer ein Zurück ins Waisenhaus. So nimmt sie Nicolaus, der Literaturprofessor eines vornehmen Internats mit In seine Wohnung und verbirgt sie dort vor Schülern und Lehrern. Alles geht gut, bis eines Tages Pierre auftaucht, Er, verliebt sich In Micheline und führt sie aus ihrer freiwilligen Abgeschiedenheit. Das ehemalige Walsenmädchen wird entdeckt, nach einem heftigen Konflikt zwischen Nicolas und Pierre wieder uis Waisenhaus zurückgebracht und srhlleRlich von den Schülern des Internats durch eine große Summe Geldes wieder zurückgeholt. Diese anmutige unschuldsvolle Micheline Ist Danielle Darrieux. Sie Ist sie in jeder Miene, in jeder Bewegung. Mit beseeltem Ausdruck gestaltet sie das Erwachen der ersten Liebe. Daneben Steht die reife Kunst des Fernand Ledoux. Mit großem psychologischen Feingefühl gibt er den Llteraturpro-föÄSor Nicolas, dessen Ijeben die Jugend Michelines für einige Zelt in neue Bahnen führt. Mit Jean Tiasier, als Lehrer Rollan, stellt sich uns einer von Frankreich« besten Komikern vor. Louis Jourdan verkörpert als Pierre einen VoHblutfranzosen. Die Musik Renö Sylvianos rundet das Bild eines bezaubernden Filmwerkes ' ab. (Marburg. Espla-nade-Kino.) * Gretel Stühler Die lieliesiiige Dieser Film der J C. J. Rom zeichnet sich durch viele Vorzüge aus: eine seelenvolle Handlung, getragen von den besten italienischen Darstellern, schöne Bilder aus der Stadt und aus dem Winterparadies Aosta, eine weich einschmiegsame Musik . . . Zunächst nimmt das Geschehen*einen heileren Verlauf: durch eine Paketverwechslung ta einem Warenhaus kommt die Bekanntschaft des Ingenieurs Alberto und den Töchtern Marina und Clara eines berühmten Arztes zustande. Bei einem Besuch der Schwestern am Wintersportplatz und in dem nahegelegenen Bergwerk, wo Alberto mit einem Fr^eunde arbeitet, vertieft sich die gegenseitige Sympathie, Doch immer mehr neigt Alberto der schönen Clara zu, die unterdessen mit ihrem Verlobten, einem Violinvirtuosen, gebrochen hat. Alberto, der sich mit Clara verlobt hat, Obemimmt ein verlotterte» Bergwerk in Kleinasien und büßt bei einer Explosion sein Augenlicht 'ein. Von seinem treuen Freunde Farelli heimgeleitet, wird er, an Claras Stelle, die mit ihrem früheren Verlobten das Vaterhaus verlassen hat, von Marina empfangen. Unterstützt durch eine zum Verwechseln ahnliche Stimme wird der fromme Betrug an dem Blinden aufrecht erhalten, bis eine gelungene Operation Ihm die Sehkraft wiedergibt. Alberto aber geht an der inzwischen heimgekehrten Clara vorbei, auf Marina zu: er hatte die seenlose Schönheit gellebt, dann Jedoch Liebe und Güte gesucht und auch gefunden , . . Wohlbekannt hi seiner sympathischen Männlichkeit ist uns Fosco Giachetti, der Träger der Hauptrolle. Marina wird durch die reizende Alida ValH, Clara dnrch die schöne Clara Calamai verkörpert. Sehr ansprechend Enzo Biliottl In seiner Vaterrolle, fröhlich und humorvoll Carlo Companini als Ingenieur Farelli. Ein besonders hübscher Vorfilm zeigt das Leben und Arbeiten der jungen Faschistinnen In einem Zeltlager am Meer. (Marburg, Burgkino). Maxianne yon Vesteneck CanätDlnscßap Das Spritzen der Obstbäume Im Obstgarten steht in eini^ren Wochen die erste Spritzung bevor. Es ist die aoge-nannte Winterspritzung oder, besser gesa^, VorfrühlingSBpritzung, die am zweckmäßigsten kurz vor oder während des Schwelens der Knospen zu erfolgen hat Kommt der Tag heran, dann müssen selbstverständlich die Spritzen in Ordnung sein. Es wird also unsere Aufgabe in diesen Tagen sein, die Spritzen auf Ihre Verwendbarkelt hin zu überprüfen, da es sehr leicht vorkommen kann, daß bei unsachgemäßer Behandlung während der letzten Spritzung sich Irgendein Schaden eingestellt hat, der schnellstens beseitigt werden muß. Auch über den Spritzentyp für den jeweiligen Fall muß man sich rechtzeitig klarwerden. Di« Spritzmlttel Für diese erste Spritzung kommen als Ätzmittel Obstbaumkarboltneum oder Dinitro-kresol-Wintei^pritzmittel In Frage. Werden sie sachgemäß angewendet, werden mit diesen Mitteln die an Stamm, Ästen und Zweigen überwinterten Eier von Blattläusen, Blattsaugern, Blattwanzen, Gespinstmotten, Frostapannern und das Grauen Knospenwicklers vernichtet. Auch die jungen überwinternden Räupchen des Roten Knospenwicklers und der Sackmotten sowie die Larven von gewöhnlichen Schlldläusen werden durch Ob8tba^umkarbollneum oder Dlnitro-kresolsprjtsmlttel abgetötet, und ebenso sind diese Mittel auch wirksam gegen Moos- und Flechtenpolster. Wirkungslos dagegen sind diese Mittel ge- gen KonunaMhlldiäuM, die Eier des Schwanunspinners, die Raupen des Goldaf* tera sowie gegen die Erreger von Schorf-und Pilzkranldieiten! Anwcndungftvorschrifton beachten Besonders wichtig Ist, daß die Anwendungsvorschriften streng beachtet werden. So darf beispielsweise Obstbaumkarbolineum der Schwer- und Mi ttelöltypen nur bis zum Begiim des Knospenschwellens angewendet werden, da bei einem späteren Termin leicht Verbrermungen auftreten. Am besten für die VorfrühjaJuflspritzung eignet sich emul-giertes Obstbaumkarbolineum. Bei der Anwendung von Obstbaumkarbolineum und DLnitrokresoLspritzmitteln, denen sogar eme nachhaltigere Wirkung' nachgesagt wird, Ist streng darauf zu achten, daß in der Nähe stehende Nadelhölzer, Immergrüne Gehölze, vor allem Stachel- und Johannisbeeren und Wintergemüse gut abgedeckt werden, da sie gegen diese Spritzmittel sehr empflndWoh süid. Ist eine Abdek-kimg nicht in vollem Umfange möglich, hilft man sich, indem man die Unterkulturen vor der Spritzung stark mit Wasser benetzt und nach der Spritzung abermals mit Wasser gut abspült Desgleichen hat auch derjenige, der die Spritzung durchführt, für entsprechenden persönlichen Schutz zu 0org«n, um Schädigungen (Hautentzündungen und dergleichen^ zu vermeiden. Schutzkleidung und Handschuhe sind unerläßlich bei solchen Spritzungen! Der Ortsbauernftthr«r — Stosstruppflihrer der Erzeugungstchlacht <10 000 elirenamtlicbe Ortobauemftt |irer leitton verantwortliche ArMt Es gibt in Großdeutschland zurzeit rund 60 000 ehrenamtlich tätigg Ortsbauemfüh-rer. Jeder von ihnen ist selber Bauer, Bauer von Beruf und Geblüt, und diese Tatsache ist wichtig genug, an den Anfang gestellt und deutlich herausgehoben zu werden. Denn der Bauer besitzt ein tief eüigewurzeltes Mißtrauen gegen alle Menschen, die »nur so daher reden«, aber das bäuerliche Leben in seiner Schwere und Naturgebundenheit nicht aus eigener Erfahrung kennen. Der »grüne Tisch« erfreut sich beim Bauern eines nur geringen Ansehens. Gerade deshalb ist es von großer Wichtigkeit, daß der Bauernführer zunächst einmal Bauer ist, genau wie jene, die er zu leiten und für die er zu sorgen hat. Eine Forderung, mag sie im Einzelfall auch eine harte 2Sumu-tung bedeuten, wirkt dann nicht aufreizend, wenn derjenige, der sie stellt, mindestens das gleiche von sich verlangt. Die Kriegszeit bringt es mit sich, daß der Ortsbauemführer seinen Berufsgenosscn weit mehr als ein Förderer, denn als «In Gebender gegenübertrltt. Wohl ist er Bauer, aber er trägt zugleich die Verantwortung für den Brotkorb des deutBch^ Volkes. So kann er die Dinge nicht vom bloßen Ressortstandpunkt ansehen, denn er ist ebenso gut der Sachwalter der Verbraucherachich-ten, Mittler zwischen Agrarpolitik und Br-nährungswirtschaft. Verantwortlich für die Durchführung des Erzeugungsplanes Im Rahmen der von Reichfiemährurtgsministerium und Reichsnährstand herausgegebenen Richtlinien hat er das Ablieferungssoll, die jedem Bauemhof auferlegte Marktlelstung zu überwachen. Denn unsere Städte müßten in Chaos und Elend versinken, fall» die notwendige Zufuhr vom Lande eliunal ins Stocken geriet«. Die Situation bringt es mit sich, daß sich der Ortsbauemführer im Umgang mit seinen Bauern vielfach zum Anwalt und Verfechter wenip »volkstümlichere Parolen machen muß. ^^rhält es sich doch keineswegs »o, daß die vom Bauern verlangt« größtmögliche Eraeugungsstelgerung immer hundertprozentig mit dessen privatwirtschaftlicher Iiiteressenrichtimg überein-stinmit Dächte der Bauer nur an sich, er würde bei extensiverer Bewirtschaftungsweise häufig besser fahren und mit höherem Betriebsgewinn abschneiden, als wenn er unter Einsatz aller Produktionsmittel die höchsten Ertragsmengen in Feld und Stall anstrebt. Viele Umstellvmgen in der Produktion, die heute vom Bauern gefordert we(rden müssen, bedeuten freiwilligen Ab- stieg üi eine niedere Rentierungszone. Und ■selbst wenn keine Interessenübeirschneidung vorliegt, gilt es inuner noch, eii^ewurzeltes VorurteU und trägen Beharrungswiderstand zu überwüiden. Nvir wer nichts von bäuerlichem Wesen. versteht, körmte auf den Gedanken verfallen, daß die notwendigen Maßnahmen und Leistungen sich eberuso gut auf dem Befehlswege durchsetzen lassen müßten. Wäre aber der Staat darauf angewiesen, auaschließllch mit Gendarmen imd Kommissaren im emährungswirtschaftlichen Bereich zu operieren, er köruite gleich den Bankrott anmelden. Dauerhafte Erfolg« in der Erzeugungsschlacht sind nur von freiwilliger Einsatzbereltschaft zu erwarten, Für die Frau - diese aber will durch eine unablässige Auf-klkrjngs- und Erziehungsarbeit gewormen werden. Gerade beim Reiclisnähratand hängt von der Leistungsfähigkeit des führunga-mäßigen Unterbaues Entscheidendes ab. Die obersten Fl^Jhrungsstellen können nur Richtlinien geben, diese aber an Ort und Stelle durchzuziehen und für die Praxis auszuwerten, die Sprache der amtlichen Erlasse in bäuerliche Rede- und Empfindungsweise unizutlojrnetschen, bleibt eine der wichtigsten Aufgaben des mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Ortsbauernführers. Freilich Ist dies nur die eine Seite seines Aufgabenbereiches. Denn der Ortsbauernfüh. rer fungiert nicht nur als Befehlsempfangsund Uivschaltungsstelle, Ihm fällt auch zu, die Anregungen, Wünsche und gegebenenfalls auch Beschwerden, die ihm in seinem Ortsbereich nahegebracht werden und deren Wert bzw. Berechtigung er anerkonnt, an die zustandigen Instanzen weiterzuhalten. Eine zusätzliche Aufgabe von besonderer Wichtigkeit ist den Ortsbauemführem auferlegt worden durch den bekannton Erlaß des Reichsmarschalls Göring, vom 7. März ir42, der eine restloie Mobilisierung allor im deutschen LAndvolk noch vornandeno.i Kräftereserven anordnete. Im Zusanmtnwir-ken mit den Ortsgruppen!eitern, den Bür-germelstem und den Arbeitsämtern Int eine llstenmäftige Erfassung sämtlicher Vclk.«;-geno«!en durchgeführt worden, die befähi^rt und in der Lage sind, namentlich in der Zeit des SpUzcnbedarfes an Arbeitskräften, landwirtschaftliche Arbelt zu übernehmen. Ausweislich einer Ende AprU aufgestellten Zwischenbilanz konnten auf diese Welse scnon damals in 18 000 ländlichen Gemeinden etwa 300 000 zusätzliche Arbeitskräfte gewonnen werden. Di« Ortsbauemführer finden bei dieser, zum Wohle der Volksgesamtheit durchgeführten Aktion sowohl bei der Partei, wie bei den Dienststellen des Reichsnährstände ; und der Arbeitseinsatzbehörden einen festen Rückhalt. Wenn die EmäJirungslage Deutschlands sich im dritten Jahre des Krieges imgleioli günstiger ausnimmt wie in der entsprechenden Verglefchszeit des Weltkrieges und wenn alle Blockadepläne unserer Gegner abgewehrt werden konnten, so ist dieser Erfolg nicht zuletzt der Tätigkeit der unbr-kannten, nach außen kaum hervortretenden 60 000 Ortsbauemführer zu danken, die — jeder in seinem Abschnitt — die wichtigsten Männer an der Front der Ersaii-gungsschlacht sind. In einer politisch wiq betriebswlrtechaftllch gleich wertvollen Auf* klärungaarbeit tot dem Landvolk von seinen OrtsbauernfUhrem die Erkenntnis eingehämmert worden, daß für den deutschen Bauern der eigen« Weg zur Freiheit zwangsläufig über die Nahrungsfreiheit des deutschen Volkes führt Milfer als Lelimeisferln lel dm SdnimgalKi Die kommenden Wochen und Monate bilden in der Schule die sogenannte „schwere Zeit", Tatsache ist, dafi in dieser Zeit die wichtigste und fruchtbarste Arbeit des ganzen Schuljahres geleistet werden muB. Darum ist es auch wichtig, den Kindern, soweit sie dafür schon Verständnis haben können, die Bejdeutung d«s Lernens gerade in der Gegenwart klarzumachen. Denn stärker als je ist gerade jetzt im Kriege die Notwendigkeit entstanden, daß für die ungeheuren Aufgaben der Nachkriegszeit ein tüchtiger und leistungsfähiger Nachwuchs erzogen wird. Das Wort Chamissos „Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir", das als Wandspruch so viele Schulhäuser schmückt, hat stärkere Bedeutung gewonnen als je. Und es ist notwendig, daß unser« Kinder sich diese Erkenntnis so zeitig wie möglich zu eigen machen. Es geht heute nicht mehr an, dafi ein Junge oder ein Mädel, das an sich gut begabt ist, aus reiner Lässigkeit in der Schule zurückbleibt und vielleicht das Klassenziel nicht erreicht. Hier muß aber unbedingt die Erziehimg des Elternhauses die der Schule ergänzen. Diese Aufgabe beginnt, sobald ein Kind überhaupt in die Schule gekommen ist. Denn in den eisten Schuljahren wird der Grundstein des Lernen« gelegt. Nicht allein der wissensmäßige Grundstein. Viel wichtiger ist etwas anderes: Das Lernen muß gelernt werdenl Und dazu kann insbesondere die Mutter viel beitragen, indem sie gerade in den ersten Schuljahren das Lernen ihrer Kinder bei den häuslichen Aufgaben über- wadit und das Klhd zu sYst^matischem« «r- iolgreichen Arbeiten erzieht, Es gibt viele Kinder, die gute Anlagen besitzen und durchaus intelligent sind, die jedoch verspielt sind, die G^anken spazieren führen und sich nicht konzentrieren können. So sitzen sie beispielsweise stundenlang über ihren Hausaufgaben, blättern ziellos in den Büchern, beschäftigen sich mit Dingen, die sie gar nicht aufhaben, malen Männchen und können ihre Aufgaben nach Stunden immer noch nicht. In solchen Fällen ist es dringend notwendig, daß eine Mutter von Anfang an die Schulaufgaben überwacht, dabei sitzt, vielleicht mit einer Näharbeit, und das Kind sofort zur Arbeit anhält, wenn es mit seinen Gedanken abschweifen will. Sie soll auch die Aufgaben überhören und dort, wo es nicht weitergeht, dem tCind« den Weg zeigen, ohne etwa die Aufgaben selbst zu lösen. Kinder, die in den ersten Jahren an zielbewußtes Lernen gewöhnt werden, haben es später in der Schule sehr viel leichter. Sie sind daran gewöhnt, hintereinander ihre Aufgaben ferügzumachen und haben dadurch mehr Freizeit zum Spielen im Freien. Zugleich aber ist es notwendig, gerade den heranwachsenden Schülern immer wieder klarzumachen, daß in den Schuljahren der Grundstein für alle spätere Berufsarbeit gelegt wird und daß alles, was man sich an Wissen in den Schuljahren erarbeitet, dem Menschen im späteren Leben beim Aufbau seines Berufes und bei . dem notwendigen Arbeitsmsatz, der die höchste Leistung braucht, zugute kommt Klingende Groschenschlacht fUr's KWHW...! (-* Se sammeln auoh diesmal wie Jahr für Jahr Die Frauen und Männer vom Reiohskommisaar -Mit Spitzenweinen - 2auherkasten und Humor Mit Sliwowitzproben - stellen sie sioh vor / Marburg, Tegetlhoffstrasse Nr. S, Haus der Ortsgruppe Samstag ab 15 Uhr Sonntag ab 9 Uhr Nommcf 23fH »M/^rtrurger Zeltafc 23V21 Jamtar IMS Stil« 9 JiMMiio von innen" Chn wissen wir all«: sj^ von innen tn irwirmen ist im Whitcr oft noch wichtlBPer als die Heizuiu; von außen. Das erleben alle dlojenisen, deren Benifsarb^t sich viel im Freien abspielt oder In ungeheizten Räumen. Im Winter schätzen wir es alle, wenn wir ■IS des öfteren von innen erwärmen können. Hausfrauen, deren Männer oder groBe Kinder viel im Freien zu tun haben und durchfroren von der Arbeit hcinikommen, tun gut, für diese Fälle vorzusorgen. Bei vielen steht den ganzen Tag der Kaffeetopf auf der warmen Herdplatte, und Jeder, der durchfroren von draußen hereinkommt, erhält einen heißen Schluck. Beneidenswert ist eine Ofenröhre, in der man den ganzen Tag über Getränke und Speisen warm halten kam. Es muß, zur inneren Erwärmung, nicht immer Kaifee sein. Sehr nützitch sind auch die verschiedenen deutschen Teee, die gerade in heißem Zustande ihr Aroma entwickeln. Man kann dabei entweder eine Teeart für sich aufbrühen oder verschiedene Mischungen approbieren. Insb^oiiSef« ffir Kinder sind diÄ iKJBed*" Tees ""zugtefCh gesund und be-kömmneh. Neben dem heiEen Trank spielt aber an kalten WIniertaffen besonders die beiOe I-Suppe eine wfcfrttge -Rofle. Solche Suppen gewinnt man am besten aus Resten. Abgegossenes Qomtisewasser zum Beispiel oder die zu einer Qemüsebrühe ausgekochten Qe-müseabfälle ergeben eine gute Grundlage. Dazu kommt ein Brühwürfel, das Ganze wird mit wenig Mehl angedickt, gut abgeschmeckt — und schon ist so eine Wintersuppe für alle Tagesreiten fertig. Wenn es mittags Kartoffelbrei gibt, sollte jede kluge Hausfrau die Menge etwas reichlicher bemessen. Ein paar Eßlöffel voll bleiben dann im Kochtopf zurück, werden später mit heißem Wasser verdünnt — und wieder haben wir eine leichte Kartoffelsuppe, die es am Abend geben kann. Soll die Suppe als sättigendes Gericht auf den Tisch kommen, muß sie natür-tich gehaltvoller sein. Sie wird dann dicker eingekocht, reichlicher Kartoffeln dazu gegeben oder Nudeln als Einlage verwendet. Außerdem gibt man dann einen Stich Fett daran. ' - Wasser lani anl - Leheiumittel. die Frost bekomioen taut man am besten in kaltem Wasser aui. kDas gilt für Fleisch, Eier, Obst, KaitoffdiW Man läßt die Dinge längere 2eH Im wa««er liegen, keinesfalls aber in warmem Wasser, auch darf die Schüssel nicht an den Ofen gestellt werden. Besser ist es, das Auftauen in einem ungeheizten, aber frostfreien Raum vorzunehmen. Nach ein paar Stunden werden sie wie gewöhnlich weiter behandelt und zubereitet. Zitronen sollen nicht zn kalt gelagert werden, zumindest nicht kurz ehe man sie verbraucht. Es ist zweckmäßig, die Zitrone, ehe sie ausgepreßt wird, kurze Zeit in heißes Wasser zu legen. Danach rollt man sie mehrfach unter Druck auf dem Tisch hin und her, wodurch sie dann restlos ihren Saft hergeben. Prahlische Winke In vielen Familien findet man die »Haus-apothekec angefüllt mit Flaschen, Schachteln, Töpfcjicn usw., in denen Reste einem »weiteren Bedarfsfall« entgegenschlummern. Leider In Küche. Flur. am stlllan Od hnmä man kein LichL wenn niwand doctl denkt keiner dieser sparsamen Verwahrer von Medizinresten an folgende Tatsachen; 1. Jede Arznei wird für einen bestimmten Krankheitsfall verordnet. Es ist niemals an-zunehmen, daß die gleiche Arznei bei einem anderen Kranken dieselbe Wirkung haben wird. 2. Viele Arzneien, vor allem Flüssigkeiten und Salben (aber auch Pillen und Pulver) verändern sich im Laufe einer gewissen Zeit und verderben. Die Wiederbenutzung alter, aufbewahrter Arzneien ist gefährlich und eine falsche Sparsamkeit. All oMere MbeiMNr! Wenn der Postbote zl Ihnen kommt und die Bezugsgebühr für die >Marburger Zeitung« eintielil, bitten wii Sie, dnant in der Zustellung keine Unterbrechung eintritt, die Zahlung nicht zu verweigern. Die iRezugsgebCt)! ist immer im voraus zu bezahlen. jk/Vitrbtirper Zeftungt. Vertrlebsabteilunj Wir suchen zun bahllgen Dienstantritt fflr die Zweigstelle Reichenburg/Sawe, Untersteiermark: einen KuUurIngenieur, mehrere landv^tuchaftliche HUfssachbearbei ter, mehrere Buchhalterianen, mehrere perfekte SIenotypUtlDneiif 30wle mehrere Bauleiter fttr Hochbaaten ud Wasierversorgungsanlagen im AuAendienst. Jewerbungen mit Bild und Zeugnisabschriften er* 'jeten an* 2l6-k Deutsche AniledlangsgeseUschalt, Zweigstelle Reichenburg/Sawe, Unteisteiemiark. aST"" Pasla PhnM Dr.lMiiKr leMrt ia Mm Hm». Pnia nmM Ov. IWatr tot iiisoweiidM bei 4m. b«l cü^bdiniia»: Lymphdrüsen-, Venen-. BrusWnraenentrfinaune, bei Insektenstichen, nel Crfrlerunsea und Verbrennungen, bei Eiterungen: runinkel. Karbunkel, Fingerwurm. UnterhautzellgewebscntzUndang. bei roBgeschwüren, RöntgensteschwOren. Geschwüren nach Wunden ■Sw. — Oebrauchianwelsunit bei Jedem Tlegfl, — SO QranynpatAung KM M4. — ErhÄltltch In den Apotheken. Wenn nicht, wenden Sie steh u die Fibr^ RIESWERKE. ORAZ. RIESSTRASSE 1. 37" Merte Ziminer ^ t . auch Leerzimmer, suchen wir ständig für unsere männfldien und weiblichen Angestellten. Besonders in gehobener Jf^sition. Etwaige Kosten für Adaptierung einschließhch sanitärer Anlagen werden übernommen. Auch Räume, bei denen kleine bauliche Veränderungen erforderlich sind, kommen In Betracht. Die Kosten werden hierfür ebenfalls übernommen. Angebote erbitten wir unter »Industrie« an die Verwaltung. fita Köbrchen mit 10 Idehicii Neofcrat in -Tablett ehe» (Neokratinetten) koelet 93 Rpi Bine Hilfe bei leidHeren Schmer-zea versehiedener Art Mar Ia Apathakeal Amtliche Bekanntmachungen Der Oberbürgermeiiter der Stadt Marburg a. d. Drau Cmähningsamt A. UetreKend: Kundenllste für SflHwaren . Bekmnnimathung Im Nachhange zu meiner Bekanntmachung vom 21. 1. IU43, teile ich mH daß auch Kinder unter 6 Jahren zum Bezug von Süßwaren In die Kundenliste eingetragen werden können. 249-k Im Auftrage: gez. Nieiasche. Der Bürgermeister in Kerechbach Ungiiitigk«iM«rklSrung Der Justine Polanetz geb. am 4. 1, 1894. Ist ihr vom Bürgermeister der Oemeinae Kerscijbach, Kreis Marburg-Drau, unter Listen-Nr. 177 am 9. 10. 1941 aiisgesteUter Personalausweis abhanden gekommen. Der Personalausweis wird hiermit für ungültig erklärt. 23W{ Kerschbach, am 20. Januar 1943. Der Amtsbürgermeister: KoiioUtsch. Der Chef der Ztvllverwaltung In der Untersteiermark Beauftragter für Ernährung und Landwirtschaft Bekanntmachung Zur Vorbereitung der Ausgabe von Zuckerwaren an Kinder und Jugendliche bis zu 18 Jahren werden die Inhaber der rosa Nährmittelkarten der 45. Zuteilungsperiode für Kinder bis zu 3 fahren und tler rosa Nährmittelkarten für Kinder und Jugendliche von 3 bis 18 Jahren hiemit aufgefordert, den Abschnitt N 32 bis spätestens 31. Januar 1943 bei den Klein-verteilern unter Abstempelung des Stammabschnittes der Nährmittelkarte der 45. Zuteilungsperiode abzugeben. Hiebe! sind wegen der reibungslosen Zulieferung insbesonders Zuk-kerwarenfachgeschäfte und Konditoreien zu berücksichtigen. LA.: Lungershausen. Der Chel der Zivilverwaltung In der Untersteiermark Der Beauftragte für die Zlvllrechtspflece — Dienststelle Marburg/Dran 9 Gen I 49 Eintragung «Iner G^nets^nschafft Ein]{etragen wurde in da< Genossenschaftsregister am 14. I. 1943: Sitz der GenoBsensohah: Leonhard L d. B. Wortlaut der Firma Raiffciienkasse Leonhard i. d, B. eia-letragene Genosseaschaft mit unbeschränkter Haltung, Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb einer Spar* und Darlehenskasse: 1. xur Förderung des Geld' «nd Kreditverkehn und xm Förderung des Sparsiniu; 2. tw Pflege des NCarenverlielirt P^eng landwirtschaftlicher Bedarfsartikel und Aheatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse); 3. zur Förderung der Maschineabentttznag. Genosseniohaltsvertrskg (Statut) vom 21. Septeaiber 1941. Die Haftaag jbt eiae anbeschr&kte. Die Ton d^ Genossenschaft ausgehenden öffeatUchea Bekanntmachungen erlolgen im Wochenblatt der Landes* bauernsohaft ^Wieraark. Der Vorstand bestekt aaa de« Obaaaaa, »eiaeai Stettver-treter und weiteren vier Mitgliedern. Vorstandemitglieder sind: Heinrich S&rnitz, Großgrundbesitzer, Leonhard i. d. B., Obmann; Dr. Oswald llaunig, Gerichtsrat 1 R. und Besitzer, Leoa-hard/B., Obmannstellvertreter; Franz Schigert, Bauer, Unter-Burgstal, Vorstaadsmitglied; Josef Senekowitsch, Bauer, Schiltern, Vorstandsmitglied; Franz Koroschetz, Bürgermeister und Bauer, Strahlek, Vorstandsmitglied; Otto Wergles, BOrgermeister and Besitzer, Mallenberg, Vorstandsmitglied. Vertretungsbefugnis und Firmazeichnung; Zwei Vorstandsmitglieder, darunter der Obmann oder sein Stellvertre* ter können rechtsverbindlich für die Genossenschaft zeichen und Erklärungen abgeben. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterschrift beifügen. 2M-k Der Chef der Zivilverwaltung in der Untersteiermark Der Beauftragte fflr die ZivllrechtsolleKe — Dienststelle Marburg/Dran 9 Gen I 50 M Eintragung ainar G«notsanschaft Eintragen wurde in das Genossenschaftsregister am 14. I, 194^; Sitz der Genossenschaft: Wölling, Post Wölling. Wortlaut der 'Firma: Raiffeisenkasse SüOenberg registrierte Genossenschalt mit unbeschränkter Haftung, Gegenstaad dea Uoternelnnens ist der Betrieb einer Spar-und Darlehenskasse: 1. zur Förderung des Geld* und Kreditverkehrs und zur Förderung det Sparsinas; 2. zur Pflege des Warenverkehrs (Bezug landwirtschaftlicher Bedarfsartikel und Absatz landwirtschaftlicher Erzeugnisse); 3. zur Förderung der Maschinenbenutzung. Genossensoha/tsvertrag (Statut) vom 30, XI. 1942. Die Haftung ist eine unbeschränkte. Die von der Genossenschaft ausgehenden öffentUcheo Bekanntmachungen erfolgen im Wochenblatt der Landes-baueresehaft Steiermark. Der Vorstand besteht aus dem Obmann, seinem Stellvertreter und weiteren 1—4 Mitgliedern. Vorstandsmitglieder sind: Rudolf Mayerhofer, Büri^ermeister, Siegcrsdorf, Qbmann; Josef Sohelf, Gastwirt, Süßenberg, Obmannstcllvcrtreter; Josef Kroll, O^tsbauernführer, Schönwarth, Vorstandsmitglied; Alois Nagler, Landwirt, Wölling, Vorstandsmitglied; Georg Standegger, Landwirt, Ploderberg, Vorstandsmitglied. Vertretungsbefugnis und Firmazeichnung: Zwei Vorstandsmitglieder, darunter'der Obmann oder sein Stellvertreter, können rechtsverbindlich für die Genossenschaft zeichnen und Erklärungen abgeben. Die Zeichnung geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der Firma der Genossenschaft ihre Namensunterscbrift beifügen. 223-k Der Oberbflrgeraieister der Stadt Marburg*Draa Stadtbetriebe — Autobusunternehmen 10.4t 10,5? FAHRPLAN dea Slidt Antobttsuateraeluaeaa Marburg-Draa Lhiie L Hans-Sachs*Gasse, Richtung Adolf-Hitler-Platz 6.15 6.45 7,15 7.45 8.15 8.45 9.15 9,45 10.15 11.15 11.45 1215 12,4.S 13.15 13.45 14.15 14,45 15.15 15.45 16,15 16,45 17.15 17.45 18.15 18,45 19,15 19.45 \dolf-Hitlcr-Platz, Richtung Hauptbahnhof 6.22 6.52 7.22 7.52 8,22 8,52 9,22 9.52 10.22 11.22 11,52 12.22 12.52 13.22 13,52 14.22 14.52 15.22 15.52 16,22 16.52 17.22 17..>2 18,22 18.52 19.22 19,52 Hauptbahnhof, Richtung Adolf-Hitler-Platr 6,30 7,00 7,30 8.00 8,30 9.00 9.30 10.00 10.30 ll.Ofl 11,30 12.00 12,30 13.00 13.30 14,00 14.30 15,00 ll30 16.00 16.30 17,00 17,30 18,00 18,30 19.00 19.30 20,00 Adolf-Hitler-Platz, Richtung Kadettenschule—Haas-Sachs-Cjflssc 6.37 7.07 7.37 8,07 8,37 ^.07 9.37 10,07 10.37 11.07 11.37 12.07 12,37 13,07 13,37 14.07 14.37 15.07 15,37 16.07 16.37 17,07 17,37 18,07 18,37 19.07 19.37 20.07 Lbie a Adolf-Hitler-Platc, Richtual Bnmadorf 6,22 6.53 7.22 7^2 11.22 11.52 12.22 12.52 13^ 13 J2 17.22 17.52 18,22 18.52 19,22 19.52 Brunndorf, Richtung Adolf-Hiiler-Platz 6.37 7,07 7.37 8.07 11.37 12.10 12,37 13.07 13.37 14.07 17.37 18.07 18,37 19.07 19.37 20.07 Uaie UL Adolf-Hitler-Plata, Richtang Drauweflor 6.22 6.52 7.22 7.52 8.22 8,52 9.22 9,92 H>J2 11,22 11.52 12.22 12.52 13.22 13.52 14.22 14.52 15.22 15,52 16.22 16.52 17.22 17.52 18.22 18.52 19,22 19,52 Drauweiler, Richtung AdoH-HitlerPlatz 6,37 7.«7 7,37 8.07 8,37 9,07 9,37 10.07 10,37 11.37 12.07 12.37 1307 13,37 14.07 14.37 15,07 15.37 16,07 16.37 17,07 17.37 18.07 18,37 19.07 19,37 20.07 Uaie IV. Adolf-Hitler-PlaU, 6.05 6.45 9. 17.45 18,45 19. Thesen, Richtung 6,25 7.20 9. 18.15 20,15 Lbie V. 10,52 11.07 Richtung Thesen .15 11,30 12.30 13,45 14.45 16.00 16,45 1.45 Adolf-Hitler-Platz ».35 12.10 12.50 14.10 15.10 16,20 17,15 AdoU-Hiller-Plati—TiabUag 6.15 12.15 18.45 6.23 12.23 18.53 6,30 12.30 19.00 6,35 12.35 19.05 6.37 1237 19.07 6.40 12,40 19;10 6.45 12,45 19.15 Adolf-Hitler-Platz A 7,30 13.45 19,50 Drauweiler 7.22 13,37 19.42 Unter Drauweiler 7,15 13,30 19.35 Fraustauden Gh. potokar [ 7,10 13.25 19.30 Fraustauden j Gh. Supanz 7.08 13.23 19,28 Lendorf Gh Mikl { 7.05 13.20 19.25 Taubling Gh. Löschnigg H 7.00 13,15 19.20 Lmie VL Kreialiaie AdoH-Hlfler-Flatz—Keiseraberg—Kötach—Adolf-Hitler-Plat« 6.45 9 Adolf-Hitler-Platz J L 13.20 19.20 7.10 Thesen 12.55 18.5.S 7.12 Gutendorf 12.53 18.53 7.20 Kei&ersberg Gh. Wrus 12,45 18.45 7.25 Rogeis 12.40 18 40 7,30 Kötsch 12,35 18 35 7,35 Wochau 12.30 18.30 7.40 Roßwein Abzw. 12.25 18 25 7.45 > ' Adolf-Hitler-Plalz | 1 12,15 18.15 Linie VH. Adolf-Hitler-Platz—Trestemitz Kreialiaie AdoH-Hlfler-Flatz—Keiseraberg—Kötach—Adolf-Hitler-Plat« 12.15 12.25 12.30 19,15 19.25 19.35 7,45 7.35 7,25 6,50 7.00 7,10 12.15 12.25 12.30 19,15 19.25 19.35 Adolf-Hitlcr-PlatiA Gams Treslemilz Trestemitz, Schoberhof ♦ findet 7,45 7.35 7,25 13,35 20.0i=i 13.25 19.55 13,15 19,45 *7.20'»13,10 *10.20 der Verkehr nur *7,15 *12.40 <■19.40 ^ •Nach Tresternitz-Schobcrhof Mittwoch und Samstag statt. Lbie VIII. Adoll-Hitler-Platz—Pickerndori 6.00 12.30 18.45 liAdolf-Hiller-Platz A6,45 14.10 20.00 6.05 12 38 18.53 Neudorf f 6.37 14.03 19.53 6,13 12.48 19.02 Rotwein | 6-30 13,55 19.45 6.20 12 .^>5 19.07 yPickerndorf «6.25 13.50 19.40 ■"Auf der Linie II. und III. findet der Verkehr bis auf weiteres auch sonntags statt. Der Oberbürgermeister der Stadt Marbwrg-Drsu I. A. gez. Alexander Lianinger Marburg, den 22, I, 1943. 23S-k Serte 10 »Martiürgrer Zfftimg« 23./?4. Jamiar 1943 Ntimmer 23/24 Dfl(kQra:verl{rliiiHnong I Eiasiirartife« System Vcrltng-en S e mein« überieugfndoB t> foljfsher.chte kostenlos auf acht Ta^c! F. Menzel, Berlin SW 11 60 188-Ilsponent sucht in Marburg, Pettau, Cilli oder Umgebung Stellung als kaufmännischer Abteihingsleiter oder dessen erste HÜfe, Zuschriften unter Kennwort »Eintritt kurzfristig 500« an die Verwaltung erbeten. 502-5 OUint Sktttit V«r Glaaullui voa ArMt»* kvifiM MflB S§ Zoftiiaoanaf Ali MMtladigEM AfbeitMMilc» •iageholt werde«. Zu kaufen gesucht: Altes schmiedeisernes Qltttr für Toreinfahrt, ca. 4 Meter breit. Zuschriften an Wokaun, Graz,! Glacisstraße 53/11. 429-4 Kaufe Winterrock (Stutzer), Hobelbank, auch klein, und Harmonium. Unter »Hobelbank« an die Verw. 414-4 Klavierharmonfloa mit 80 bis 120 Bässen zu kaufen ge^j sucht. 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Kersön-Itche Vorstellung erwünscht in der Direktion der Lehrerbildungsanstalt in Marburg, Landwehrkaserne, Eingang Landwehrgasse, Heimgebäu-de^__243-k^ Suclie Herrn (Frlufdn) in Cilli für stilistische Korn^u-reo in deutscher Korrespondenz zweimal wöchentlich ie u Stunde. Anträge unter »Perfekte an die Öeschäfts-»telle der »Marbuger Zeitung« in Cilli. 241-k-..ägewerk« an die Vf^valtung. 389-6 Buchhalter — Kartothekfüh-rer(-ln) mit allen Kanzleiar-beiten vertraut, wird ^um so-fortir'en ' " '''^oncl ge- sucht. J. Tscharre A Söhne, Techn d Radioc cchäft in Marburg, TegetthoffstraP" 7. 377-6 Banuntemehmung sucht tüchtigen und verläßlichen ersten Buchhalter, bilanzsicher und in allen Steuerfragen bestens unterrichtet, womöglich mit Praxis in Baubuchhaltung, zum sofortigen Eintritt. Anbote unter »Verirauensstel-lung-Steiermark« an die Verwaltung. 320-6 Lehrfunge, kräftig, mit ent-Sprech. Schulbildung, wird b. freier Station in der Eäsen-handlung W. Wilars Nachftg. In Liitfp'-berg aufgenommen. _37M Altere Fraa znr selbständigen Führung des Haushaltet mit Kind gesucht. Cilli, Caf4 Schloßber«*. 208-k-f Für die VIIl. Valkaachide ffh-Jungen Marburg-Theaen wird ein Schulwart ^[esucht. Anmeldungen beim dortigen liter, ~ Schulle se 20. Thesen, Lehrjnnge wird aufgenommen bei Waschinegf tmd Sehn in Marburg. KämtnerstraBe 19. 44Aixt< an die Verwaltung. _450-6 KOchta, die auch alle Hausarbeiten verrichten mul, gesucht Hutgeschäft Leyre^ Herrengasse 22, 44M Hilfsarbeiter. 15 his It Jahre alt wird aufgenammen. Ba-bakgasse 3#. 443-6 FMscherlahfttnf wiri tuif^ nommen bei Anten Stumpf w Pragerhof. Mit etwaa zeit bevorzugt. 469-6 Wäscherin für l->amal monatlich von SeMaton gisucht Zuschriften unt. »Saubere an die Verwaltung. 47M füuismeisterstette für nur 2 Leute zu vergeben. AuIrsMi in Marburg, Wiesengaase 2. 471-6 VeriäBliches, nettes, Idnder-liebendes Mädchen gesucht. Anschrift in der Verw. 472-6 NachtkrankenpRoferis für sofort gesucht. Dring, mttndli-che Angebote an Dr. Kieser, Marburg, Cameristraäe 11. Wala-eiakäirfor für das Gebiet der Untersteiermark für Finkauf von guten Oualitäten direkt beim Produzenten für größere Mengen gesucht Anträge unter »Gewissenhaft« an die Verwaltung. 506-1 Kinderfriulola zu 2 Kindern sucht Dr. Södel, Zahnarzt Marburg, Herrengasse 2. 463-6 Schuhmachergehlile wird sofort aufgenommen Rezek, Marburg, Viktringhofgasse 18. 473-6 Köchln, welche alle Arbeiten verrichtet, wird aufgenommen. Anfragen Im Geschäft Domgasse 6. Marburg. 468-6 Zur selbständigen Führung eines Haushaltes mit Kind wird ältere Frau gesucht. Cilli, Cafd Schloßberg. 208-4-6 Alterer Mitarbeiter in der Landwirtschaft, jedoch nicht über 60 Jahre alt, gesucht Anschrift in der Verw. 467-6 Verkäuferin oder Praktikantin u. Lehrmädchen werden aufgenommen. Schuhgeschäft Willi Blatnik, Marburg, Her-rengasse 1. 464-6 Wäscherin für halben Tag in der Woche gesucht Anfragen Herrengaise Nr. 8, Eingang Schwarzgasse 1._468-6 Haushälterin wird sofort aufgenommen. Anfragen Trafik, Marburg, Drauweiler, Frau-staudenerstraße 8. 466-6 Welcher lofonlour hätte Interesse, an einem Patent mitzuarbeiten. Zuschriften an die Verw. unter »Neuanmeldung«. 441-6 FabrlktlacblOf findet lohiieode Beschäftigung bei Zwlrwrei Anton Pinter, Marburg-The-sen, Siegfriedgasse 11. 236.k-6 Zii Elegant möbliertes Zimmer dringend gesucht unt. »Stadt-mittec an die Verw. 385-8 Oaraga oder sonst geeigneter absferrbarer Ram sar'Einstellung dnes Autos gesucht Anträge anter »Oarage MO* ■it Prei8angal>e an die Var- waltung. 4W-« Staatsaagoitallto aaeht nett mflbL oder atieh leeres Zimmer. Inschriften unter »Mar-bnrgeris« aa die Verwaltung. 474-8 AtafclMMMflliNlMfe Haastausch Marburg--^l^ ^hänes einsiAcklges Wohn-bans ia achiner Umgebuagt nebst ertragreidiein Obstgarten, mit vier arweizlnunerlgea Wahmingea, wtvoo aj> foft bealehbar, gegaa thnli-cbea «der aadi kleineres in Qraa oder ■Aohstar Umge-bmg m tawchea gasacbt SchriftL Anträg« unter »Söd-mark« an die Verw, 402-1 Wohanafataasdi, aMdem vlerzimmerlge, Martwrg fw Wien. Anträge an die Ve^l* tung anter »Sonnig«. 386^ Sehdne Wahning im Im-trum van Wien, bestehfiid aus 4 Zimmer, 1 Küche, Bad und Nebenräumen wird geg. entspfechende Wohnung in Marbu: getauscht Evenhien wird auch ein Einfamilienhaus abemommen, letattres «ot-faäs auch käuflich erworben. Zusehrttten unter »Schöne Wohnung hn Zentrum von Wien« an die Verw. 196-k-9 Tausehe WaliiiitQC in Mar-bürg, Kflcha und Zimmer, gegen ein Sparheidsimmer in Oraa. Zuachriftan unt »Graz« an 4it Verwaltung. 401-0 Vlandwar-WefcieaE mit iadeaimmor i. 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Jamnr IM Seite 11 Heüot Helratl Smcke Bekamtsehaflt mit dner Witwe oder ffe> schtedenen Fraa über 40 Ja^ re alt; Kind kehi Hindemig» Mit einem HSnschen odtf Wohnung bevorzuft Zuselirtf-ten unter »Ma^hiiiist« aa dfe Verw. 421-U flüirff s Pftifligfi Alleinstehender Penekmist sucht Bekanntsclsafjt alleiil* stehender Pensionistin (Aker 40—50 Jahre) rwecks späterer Ehe. Zuschriften mH Anschriftangabe unter »200« an die Verwaltung. ^ 483-12 Anreg. Meinungsaustausch mit unabhängigem, reiferem Herrn sucht ebensolches Fräu-tein. Spätere EhemögHchkelt. Zuschriften unter »Kaminecke« an die Verw. 484-12 SchKlsseHMind am Wege Vtlta Kalan — Kraftpoetbalteslellt Bahnhof CUli verloren. Abea» geben bei der Polizei in Ringstraße 2. 246-k-!3 Im Schuhgeschäft Bata hit Kleiderkarte, lautend auf den Namen Maria Rath, geb. 12. 1. 1888, wohnhaft Marburg, Mühlgasse 11, und Bezugschein" für Hausschuhe, abhanden gekommen. Abzugeben beim Fundamt oder eW-ger Anschrift, 485-13 Intelligente, 40}ährl2e Witwe mit lierzensbilduns, ohne Anhang, mit schöner Wohnung, sucht Intelligenten. Lehenskameraden, womöglich Witwer, Kriegsinvalide bevorzugt. Unter »Charaktervoll« an die Verw. 38T-12 SympathiMhet, beruftitiges trättiein möchte intelTigenten Herrn kennenlernen. Bei Nei-pung Ehe möglich. Zuschriften unter »Zufall« an die Verwaltung. 482-12 VeriusttrAger, der am 21. Januar nach vergessenen Überrock angefragt hat, möge in demselben Amt neuei^inga vorsprechen. 486-13 Dienstag um 10 Uhr Ober die Reichsbrücke Sehtfissel verto-ren, bitte dieselben bei Jur-sehe, Poberscherstraße 6, gegen Belohnung abzugeben. 416-13 Drei Junge Barschen ans Untersteiermark wünschen mit drei hilbschen Fräuleins ehrenhaft zu korrespondieren. Möglichst Lichtbild einsenden. Anfrage -unter »hübsch« an die Verwaltung. 505-12 Donnerstag, den 21. Januar, wurde am Adolf-Hltler-Platz beim Brunndorfer Omnibus iim 18.12 Uhr, ein schwarzer Damen-Pelz verloren. Der ehrliche Finder wird gebeten, denselben gegen Belohnung bei Jartschitsch Maria, Brunndorf, Bärenreitergasse 25, abzugeben. 495-13 Ifeesdtieäek^ Gebe ein neues, wunderschön verdironites Damenfahrrad gegen einen neuwertigen schönen Herrenwinteftiiantel für 180 cm großen Herrn ab. Anträge unter »Wintemiantel« an die Verw. 432-14 Ich liebe das Steirerland, sn-che daher auf diesem Wege mleiligenten Angestellten mit Pensionsberechtigung von 55 bis 60 Jahre. Unter »Alleinstehende Witwe mit Eigenhelm« in dl« Verw. 428-12 Baronin Hilde Redwltf Wien IV., Prlnz-Euxeu-StraBe 4r. 34/23. Eheanbahnung ftir Stad- und Landkreise. Einheiraten. Tausende' Vormerkungen. 167-13-k Welcher seriöse Geschäftsmann, 42--55 Jahre alt, mit eigenem, gesundem Unternehmen, braucht eine geschäftstüchtige, intelligente Frau und AVtarl>eiterin. gutsituiert, schlank, gute Hausfrau, Vertrauliche Elfldanbote erbeten unter »Naturfreimd^^ an die Verwaltung. 479-12 Gebe guten schwarzen Win-terüberzieber, Größe 1,66 m, für guterhaltcneu Rundfunkempfänger oder Nähmaschine» mit Aufzahlung. Qrttz Alois, Lichtenwald. 423-14 Intelligentes, 19jähriges Fräulein wünscht mit einem Beamten oder Angestellten in Briefwechsel zu treten. Zu-RchriJten wenn möglich mit Bild unter »Altreich« an die Verwaltung erbeten. 480-12 Kanfe großen Handkoffer, ev. Reisekorb, oder gebe dafür schwere, echte Silber-Uhrket-te. Waupotitsch-Friedau-Har-degg, 435-14 Tausche fast neue Stiefel Nr. 43 für Fahrrad, Herrenwinter-mantel. bezw. Stoff, oder gegen Rundfunkempfänger, od. Klavierharmonika mit Auf-zahhidg. Anschrift in der Vv-waitung. 488-14 Privatangestellter, gut aussehend, sucht zwecks baldiger Ehe lustiges, hübsches, luUteicroßes Mädel bis 29 Jahren, kennen zu lernen. Intelligente Besitzerstochter bevorzugt, aber nicht Bedingung. Anträge, nur mit Llcht-l\ld, welches ehrenwörtlich retoumiert wird« unter »Flotter u. guter Lebenskamerad« ar die Verwaltung. 481-12 Großes Schwein, ev. Tausch mit lV«jährlgem Stier und 70 kg schwerem Schwein und ein guter wachsamer Wolfs-hiind wird zu kaufen gesocbt Grundpächter Cgidi 46. 4(]7-J4 Bat Qbm fOr einen Oanser n titasehen gesucht. Antrtse Verw. 406-14 Tausche Odserer-Schuhe I^r. 43 mit Aufzahlung geg. Stiefel Nr. 43. Anfragen in der Vtrwalhmg. 370-14 Konzertzither gegen Rundfunk- oder Photoapparat mit Aufzahlung zu tauschen gesucht. Adresse in der Verw. 404-14 Abschreiben? Abzeichnen? NeinI Photokopieren lassen! »Fotokopist«, Graz, Grieskat 60, Ruf 6795. 12837-14 Dankwgung Für die vielen Beweise inniger Anteilnahme an-ISßlich de» Todes unseres Iteoen Sohnes- Bruders und Schwagers. Herrn Ludwig Slrabtegg, sprechen wir allen unseren herzlichsten Dank aus. Insbesondere danken wir Herrn Dr. Schweiz für seine liebevolle Mühe, welche er für den Verstorbenen aufgebracht hat. Danken auch allen für die zahlreiche Beteiligung am Begräbnis. 453 Kappel, den 21. Januar 1943. Paoilüe Strablegg nai Wtäm. Unser lieber» guter Gatte, Vater, Schwie-genrater, Herr Josef Mefer Hafnemielster hat uns nach kurzem, schwerem Leiden, im 56. Lebensjahre, für immer verlasßen. Das Begräbnis findet Sonntag, den 24. Januar 1943, um 15.30 Uhr, in Drauweiler statt. Mart)iirg. Berlin, im Osten, 23. Januar 1Ö43. In riefer Trauer; josefine, geb.Malek, Gattin Walter, Hans und Siegfried, Söhne. Ludmilla, Schwiegertochter. 496 Bat Qbm fOr einen Oanser n titasehen gesucht. Antrtse Verw. 406-14 iiaAer »Qans« an die Altpapier, ' iciinilte. MMrile, re und le kauft lautend lede e Alois Ailwiter, Mar' biifg, Draugasse 5, rcWoii _7D8M4 PrMbfiMii jeder Art (Leder-, Leichtmetall-, Holx>), orthopädische Apparate, LelHstaden, BrNcUbänder erzeugt und liefert das fahrende Facbgeschfift P. Egger — Bandagen und OrthopScfie •— Lieferant samtficher Krankenhäuser, Kraakenanstaltefi und Sodalinstttnte. iMaftoff/Drau, MeHlnfferstrafie 3, GW, Marktplatz 13. 3316-14 In CUli sind zwei Kostplätze an bis !3j&hrige Schiller oder Sc^......'♦^nen im guten Hause sofort zu vergeben. Gute Verpflegung, Aufsicht, Kla-vierbenützung, eigener Garten. Zuschriften unter »Oute Kinderstube« an die >Marbur-ger Zeltung« in CiHv" ^-k-t4 Pelzmantel» QröBe 2, Cdelfell, bis RM 5000.— zu kaufen gesucht oder tausche 2 seidene Steppdecken u. eine Schreibmaschine und Aufzahlung. A'j-träge unter »163« an die »Marburger Zeltung«, Cilll. n4-K-14 Tausche Odserer-Schuhe I^r. 43 mit Aufzahlung geg. Stiefel Nr. 43. Anfragen in der Vtrwalhmg. 370-14 Konzertzither gegen Rundfunk- oder Photoapparat mit Aufzahlung zu tauschen gesucht. Adresse in der Verw. 404-14 Abschreiben? Abzeichnen? NeinI Photokopieren lassen! »Fotokopist«, Graz, Grieskat 60, Ruf 6795. 12837-14 Fflsenre — Arhtnnyt Erat-Massige Hatftcreme, Fettcreme, offen ausgewogen, Ge-fflBe mitbringen, zu haben ki der Parfümerie H. PetsctML Herrengasse 11. 405-14 Seiche einen mittCfgroSefi elektrischen Ofen geg. funkempfänger. Anträge unt »Rundfunk« an die Verwaltung. 4Sf-14 Schwarze Herrenstlefd Nr. 44 werden für Goiserer Nr. 45 zu tauschen gesacht. Kleine Aufzahlung. Marburg, Drau-weiler, Zeppelingasse 14. _489-14 Gebe zwei Janghühner Rou-deländer ftir einen Roudelän-der-Hahn zwecks Blutauffri-sdiung. A. Bernhard, Marburg, Tegetthoffstraße 51. 490-14 13504 Tausche sofort Elektromotor für PS. 1400 Touren, für einen gleichen 6 PS gegen Aufzahlung. Stefan Kmetetz in Windischfeistritz 80. 491-14 Tischlerarbeiten,' sehr dring., hat laufend zu vergeben Ant. Pinter, Zwirnerei, Marburg-Drau, Thesen. Siegfriedgasse. 237-14 Tausche neuen Kinderwagen Völker, Marburg, Tegetthoff-gegen Rundfunkempfänger. Straße 17, im Hof, 1. Stock. 501-14 1 Wintermantel und 2 Kleidchen für 8—lOjährige, sowie 1 Eisenbahnermantel gegen Damenfahrrad oder elekri-schen Herd mit 2 Platten zu tauschen gesucht. Anfragen in der Verwaltung. 500-14 Tausche fast neue Damenstiefel Nr. 36, gegen Damen-stoff oder Niederschuhe Nr. 36 u. Kinderschuhe oder Schneeschuhe für 2J4 Jahre. Anzufragen: Kautschitsch. Färbergasse Sil., zwischen 14 und 16 Uhr. 493-14 Leset and verbreitel die ..Marborger Zeitono"! ipj PS wirtschaffspigenes Hpchzucht* oder Handels* spatguf, kann Krankheitserreger aufweisen. Bpizung Ist daher ur»* bedingt prforderlichl Cerpsan Trocken- oder NaBbeize für alle Getreidearten ER] t. 0. PirbtnIfldiilM« PflanMnichutt'AbMIung • LBVfeW^tJSfeN Fdr die vielen Beweise inniger Anteilnahme sowie für die überaus zahlreiche Beteiligung am Leichenbegängnisse unseres lieben Gatten und Vaters, Herrn Veit Wertatschnik, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Cilli, am H5. Januar 1043. 230-k Maria Wertatschnik, Gattin, hn Namen der Kinder und Verwandten. Schmerzerfüllt ^ebe ich allen Verwandten und Freunden die traurige Nachricht, daß mich meine Tochter, Frau Stefanie Mikelitsch geb. Orovitsch Stadtbeamtin am Mittwoch, den 20. Januar 1943, unerwartet in Graz für immer verlassen hat. Die Hebe Tote wird am Montag, den 25. Januar 1943, um 16 Uhr, aus der Aufbah-rungshalle des Städtischen Friedhofes in Drauweiler in die Familiengruft beigesetzt. Marburg-Drau, den 20. Januar 1943. Maria Orovitsch im Namen der Geschwister und übrigen Verwandten. ■VÜ NiüMft Itohtenklw V»« •iMn Bueiespeiiei»" v*rrat«ni D» wtren OPdi der elekiiiidwi Traunil Q|u y crtiAei •Ogdiisca gi^radtt, um da " nial, isne nur rnnmen für ftls er das Heer die^. Aus der tum Beiipiel eto elek« and faic auf Weißglut idilein oder eine Bluse wartet Frau, ciaa|IMeatiMM(i nauKii Dugenr^Mfac"* vieles wird gmld-Bttsainncnhat Dietaq^findlidisten Stücke len zulem draa, weil dann dai BGgeteisen vorher sehen aiw|c^[m und die aufgupMcrte Wärme aus« .....den Wird mv zwisdien 9 und geiaugi^ weil ds Qodia und wissen» «äis m den Morgw- und Aboidsiajnlen der Strom der Rüstung und dem HeA/äa ftkHic^Uea bleiben mul. Sp madiea wir KoUeakuQ unidiSdudil Hier ist für ihn nichts mehr zu madien, • FeS fluf, ietxt sucht er ondre Sachenl LAGERHAUS A.G. CILLI (früher Javno skladiSie in prevozna druzba d. d. v Celju) ülnladuDg lar OHenflidieii Haoptversaniiiilniig welche am Mittwoch, den 10, Februar 1943, um 15 Uhr, in den .Büroräumen d«r Firma Franz Zanj^ifer, Cilli, Herrengasse 1, L Stock stattfinden wird. Tagesordnaags 1. Beschlußfassung über die AuflStaag der Geiellseheft; 2. Bestellung eines Abwicklers. Nach § 22 der Satzung können sich an dieser auOer-l ordentlichen Hauptversammlung jene Aktionäre beteiligen, welche bis spätestens 4. Februar 1943 bei der Filiale der Creditanstalt-Bankvereia in Cilli« Bahohofstraße, ihre Aktien mit den laufenden Kupons hinterlegt haben. Das Verzeichnis der Inhaber der erlegten Aktien erliegt ab 9. Februar 1943 zur allgemeinen Einsicht bei obiger Bankfiliale. Jede erlegte Aktie gibt das Recht auf eine Stinune. Das Stimmrecht in der Hauptversammlung übt jeder Aktionär entweder persönlich oder durch schriftliche Bevollmächtigung eines anderen Aktionärs aus. Für den Verwaltungsrat: Robert Zaaggcr Verwaltungsrat Unsere liebe, herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante, Frau Marie Köhle Werkmeisterswitwe ist Freitag, den 22. Januar 1943, um 3 Uhr. nach kurzem Leiden, im 78. Lebensjahre ruhig entschlafen. Das Begräbnis findet Sonntag, den 24. Januar 1943, um 15 Uhr, von der Aufbahrungs-halle am Friedhof in Drauweiler aus statt. Marburg, Breslau, Villach, Innsbruck. 455 L)ie trauernden Hhiterbliebenen. In tiefer Trauer gebe ich hiemit Nachricht vom Ableben meines geliebten Gatten. Herrn Alois Conte Marcovich Oberst a. D. welcher am 21. Januar 1943, im 61. Lebens* jähre, nach langem, schwerem Leiden, gestorben ist. Die Verabschiedung findet in der Feuerhalle in Graz in aller Stille statt. Um stilles Beileid wird gebeten! Marburg, den 22. Januar 1943. 456 Ottilie Contesse Marcovich, Gattin. SeiU 12 »Marburger ZHtung« 23./24. Januar IQ43 Nrnnmer 23/34 Stadttheater Marbarg an der Orao Samstas, den 23. Januar: (Erstaufführung) TOSCA, Mutfk drama in drei Akten von Giacomo Puccini. Preise I. ßeeinn 20 Uhr, Ende 23 Uhr. ^ 221-k Soattag, den 24 Januar: Nachmitt«|tTor«t«llnjigi LUSTIOB VAOABUNDEN (Robert und Bertram), Operetieoburletka in fünf Bildern von L. Bendtr, Preise 1. Beginn 15 Ukr, Ende« II Uhr. — AbendTortUlliintf; LUSTIGE VAGABUNDEN (Robert and Bertrua), OoferetlenbuHeskt in fünf Bildern von L Bender. Preise 2. Beginn 20 Uhr, Ende 23 Ubr. Feldwebel hms LUERNIGÖ ELFRIEDE bUERNIöö geb. SCHENK V • r » • a 1 « • w i« ■ Im Jasvar Itll Ihre Vermähhitijtf j;feben bekaoott Willy Bandeck* Kaufmann Anny Bandeck geb. Kraacboweti 243-K Cilli, den 23 Januar ^943 E Steirischer Heimatbund — Kreisführung Marburg« 3 Stadt — Amt VolMilklung i Varanstaltungtanielgar dat Amtat Volkbildung Samstag, den 23. Januar 1M3. Beginn 20 Uhr, Ortsgruppe Brunndorf. »Der Testamentsbauer« Montag, den 25. Januar 1943, Beginn 20 Uhr, Theaterring III, »Toscac Dienstag, den 26. Januar 1943, Beginn 20 Uhr. Heimatbundsaal, Musikr. II, Symphoniekoniart Donnerstag, den 28. Januar 1943, Beginn 20 Uhr, Ortsgruppe Brunndorf. »Wienerabara« Eintrittskarten zum Vorverkauf in dtr Oeschlfts-stelle des Amtes Volkbildung Tegetthoffstraße lOa. — Die leiinehtner des Tneater- und Musik, ringes werden gebeten, die Eintrittskarten recht-xeitig abiiUiolen. 248-k Ofloziere von moraeii •hb NIlMra AatkOnfla BURQ-LICHTSPIEU Heute IQ, 1B30, 21 Uhr hernrul 2210 Allda Valli, Fosco Qiachetti in dem Sieg einer aufopfernden Liebe: Die LiebesiOge Für Jugendliche unter 14 Jahren nicht zugelassenl KultnrfUm-SoiidCrvorstcUungen t Sonntag vormittags 10 Uhr, Montag, Dienstag und J Mittwech 13.45 Uhr: »Mtsel der UrwaldhAUe». — Fflr Jugendliche zugelassenl ESPLAMSiDE Heute 10.18.3ü.2t Uh remrut 25-20 Danielle Darieiix Ihr erstes Rendezvous Ein Centinental-Film in deutscher Sprache mit Fernand Ledoux, Jean Tissier, Luis Jourdan, Buch und Regle: Henri Decoin Wochenschaa Kulturfilm: Burgenland Jugend, Liebe und Heiterkeit aind die Elemente dieses amüsanten Films Für Jugendliche nicht zugelassenl 220-k PEHAUIt SINGGEMIINSCHAn Steirjscher Helmatbund Marburger Männergesangveraia e. V. Moaikgemeinscbaft Marburg hn Amta VolkbOdtmg Samstag, den 23. Januar, und Sonntag, den 24. Januar 1943, um 20 Uhr, im Heimatbundsaal iUHüttlt Mikä zugunsten des Kriegswinterhilfswerkes 1042-1943. Eintrittskarten im Vorverkauf in der Verkaufsdienststelle des Amtes Volkbildung (Tegetthoffstraße — Ecke Oerichtihofgasse) 208 k Steirischer Heimatbund — Afbeitspolltisches Amt Art)eitsgebiet Technik — AbtIg. fflr techn. Wissenschaftea l#kanntmachung über Veranlassung des Gauhauptamtes für Technflt, Al^-teilung für technische Wissenschaften, hat das Reichspatentamt ab 1. Januar 1943 die Auflegung der Patentschriften und der Patentklassen, die für die Untersteiermark in Frage kom* men. angeardnet. Die PatÄntschriftenauslegestelle befindet sich in der Dienststelle des Arbeitsgebietes Technik der Bundesfühning, Marburg, Tauriskerstraße 12, Zimmer 12, und ist von Diens« tag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und von 15 Ms 17 Uhr zur allgemeinen Benützung geßffnet. 33 Arbeitspolitisches Amt. — Arbeitsgebiet Technik. Gez. ing. Sclierabon. Steirischer Heimatliand-Ami Volkblldung »■ 8. S»iii1, SportiemlBSClull HIB_ Erstes Eishocltev-Wettspiel in «Iii abgetagt m-k Stairisebw HataMtboad — Amt VolkbUdvag VtlksbildummHH Pettau___ Am Donnerstag, den 28. Januar 1943 um 20 Uhr im Deutecben Hans, Pettau spricht 222-k primMiiu Dr. WES8ELY über die GRUNDLAGE DER VERERBUNG Sehr wichti| — jeder aoli ibn körenl Kartenvorverkauf in der Verkaufsstelle des Amtes Volkbildung, FärberjJasse 3 Gröbere Mengen von 2—3-jdhrigen, «rtifähtgen Wa.nuiibSumen (dünnsch-alige pfüchte), gibt ab das Gaugut Kaoellen (Win'zerscbule), Post Bad Radein, Unter-.teiermark. »53-K D^nn^rttof um 20 Uhr Männarchor-Proba Runder Turm, Stadtpark 301-k Das Verbandpflaster LEUKOPLAST J6t€6k/läftc^ t44^jOL AdjMciKf wie immer! /ny/btor «nt« ^Mtsdie KoAlQ-Orlilnei-Mathod« kl der ■vclifUhning fDr Hond und Mosdiin« Ituttgarf, WWltiHHliflwu 371 iclilSBlele Brainilirt OPERITTE Für Jugendliche nicht sugclasaen. WodMoacliaut Knitorfitei! Vorstellungen: Freitag um 20 l'^ir, Satnrtag; 18. 20.30 Uhr, Sonntagt 15, 18 und 20.30 Uhr, 04 Matropol ■llchtsplala CIIII Vom 22. bis 28. Jasear Andreas Schlüter Hetarieh Gaarga, Olga Taeheehawa, Dorotkaa Vtoik, MUa Kapp PQr Jufeadliche unter 14 Jabrea nicht zugelaaaeD. T OM'LICHTIPHLE MTTHU Freitaf bis Montag: Hochzeit auf Blrenhof Fflr Jugendliche nldit zugclassaii. Vorstellungen am Saantag um kalb 14, kalb 16f halb 19 uad 21 Ukxi an Wackeatagan zu normalen Zaitea. Jeden Sonntdg vormittag um 10 Ukr Wockaasrhae' Sondervorstellung. 205*k TAYIORIX-KUNOEN wenden sich jettt In allen Buchhallungs- Fragen en untere Besirksstelle Orez, Tummelplatz S« 2. Stock, Feiniprecher 67-49 ICITDliei WeiHHKiieNnrl Anmeldungen für Akazien (Welnbergsteckan) werden bia 31. Januar 1943 entgegengenommen. 454 KOHIINHOF. Maiburg-Orau. Nagytr.lS Zum sotorogen Eintritt wird eine Hauslehrerin gesucht. Verpflegung und Wohnung hn Hause. Anträge werden an die Verwaltung des Blattei er-328 beten unter »Hauslehrerint. UMTHSTIIEK mabk Kaffoehauskasslerin und KaHeahautkachln ab l. Mai bia 31. Oktober gesucht. Zuiekriftent Karaaitalt Bad Radala. 198-^ Zeitungsautträger werden sofort aufgenommen, Marburger Zeitung, Verwaltung l.nS Schneflere Gesundunp Uefarhv Aar«!«. SfL tai«t,laa