Nr. 195. Freitag, 27. August 1909. 128. Icchrgaug. Mbllcher Zeitung "> ynivialiris, n li, ^iir die ^nstellunn i»« Hau« naüMiri«, li «, - Insertlont>gcbühr: ssNr llri„r Iüsriate ' Tis »i/c>ibnchcr 5>ciN!»s!' rviclilutt lässÜM. mil '.'lü^unlnül' di>r Eo»»- und ^rilüllgl, ?ir Äbministlation brfinbst sich Vlilluziöstlaftr Nr LN: dir Medallion ViNlotii'slianr i>/>, 20, 3prrckst>,!!be» der Medaltioi, Ul,» « die !0 Uhr «mwiünsst, Il!!!rnnli<-r!<' Krisis werden nicw a»gsnon,msn, Ältllüüjlripls nick! zuriiilnsslsll!. Telephon°Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Heil. ^eine t. uud l. Apostolische Viajestät geruhlell "Ucrsmädigst das nachstehende Allerhöchste Halld-Imreibeu zu erlassen: lieber Freiherr von Aehren thau Als dauernde Anerkennung für Ihre Mir und "' Monarchie geleisteten ausgezeichneteil Dienste ,, /^ls seichen Meines besonderen Wohlwollens Sie in den österreichischen Grafenstand "','t Nachsicht der Taren. Vad Ischl, ain 17. August 1W9. ^ranz Joseph m.,». f.,.,. .^"' 25. Aussust 1909 wurde in der l. l. Hof» lind Staats» unicierel das XI.VI. Stück der slovenischcn nnd das I.II. Stück ic,s."°"tlschett Nusqabc des Neichögeschblattes des Jahrganges ^ ausgegeben und versendet. null ?<^! ^"" Aintsblatte zur «Wiener Zeitung» vom 25. ?lu-Hr^ ^ (^lr. 194) wurde die Weiterverbreitung folgender ^"Erzeugnisse verboten: Nr. ^3 «Kitzbühcler Vote, vom Ib. August 1909. "r. .^4 .pjkm.tni 8vl!t» vom 21. August 1909. 1Ü0H "'^ ^ «^oüdrav /« 8tÄl6 vlu,8t,i» vom 15. August ^r. 19 «klatü-o «vodn<^. voni 18. August 1909. "r. 12/13 .lo^umavi') vom 18. August 1909. "r. 16 .Wa.16 ?l-o„^>. vom 20. August 1909. NoöM M"^' «liulvitt^l- öo8k(,xillov8k^ 1909 bis 1910.. Ar. 50 «XMruim. vom 21. August 1909. ^ «8trä5 I.illli» vom 20. August 1909. ni ki/'^^'°b'sche Flugschrift: .Autwort auf die Czechcnfahrt m ^^ll)au». ^nv^« ^ "lrvni no0llvi8l^ 1i »t nr»,z»l^<:n l,loclmtz8ti ,Vo1u6 ^°M 1«. August 1909. Czecl,/..'^""bische Druckschrift: «Freche Demoustratiouen der u "»l!i ln Gllblonz.» "r. 4b .Ni8c>^imeuw» vom 19. August 1909. Nichtamtlicher Geil. Die Armccmaniiver in Frankreich. (5in auslandischer Berichterstalter schrcilu der „Pol. .^torr.": Mer die zloischen dein 1Z. und 14ten französischen 'Anneelorps iin Teplember d. I. stattfindenden ''lrmeeinanöoer sind einige nähere ^'ln-qaben betannl cieioorden. Tanacl, >oerden diese llliunqen nicl)!, N'ie es früher hies;, in der l^eo.end oon ^ioailne, sondern in dem Departement der silier abgehalten werden. Die gros',e Tchlustrevue vor dem Präsidenten der Htepublil. die ans Rücksicht aus den flieäs;i^e!> Verlauf der Manöver ursprünglich ausfallen sollle, ist jehl für den letzten Manöver lag in der ^<ähe von LaPalisse angesetzt, ^lus den vom >iriegsniinisterium veröffentlichten Manöver l'estimlnlingen geht hervor, das; in der (Gliederung l,nd ''lusrüstnng der Truppen nach Möglickkeil die lriegSgennMN Verhältnisse erreiclit Iverden sollen. To werden die Hauptquartiere der Oberleitung, wie der beiden Parteiführer genau so wie im Mobile machnngsfalle organisiert sein. Die dazu erforderlichen Reitpferde sind seitens der Kavallerie, die ^iugpserde von der Artillerie zu stellen. ^!ns'.erdem sind von den >torpslava'lleriebrigaden die erforder-licheil Estorieil, ^-laggenträger llnd Meldereiter abzugeben. Bei der Infanterie rücken die Regimenler zu drei Bataillonen alls, nnr die Kolonialregimenier erscheinen mit zlvei oder drei Bataillonen, die ^'ll-penjägerbaiaillone zu vier Kompanien, ^'llle Einheiten silld durch Einziehen von Reservisten vom Einser-Appell so stark als irgend möglich zu macheil. Hier sind also im Gegensatz zu früher i'eiue bestimm ten Kiffern gegeben, es bleibl vielmelir jedem einzelnen Truppenteil die Entscheidung überlassen, inwieweit er in >lriegsstärle erscheinen sann. 3o weil Maschinengewehre vorhanden sind, sind sie mitzunehmen. Vermutlich werden bis zum Teptember auch das N'. und 14. Korps schon mit einigen Maschinengewehren vom neuen Puleanr-Modell beteilt sein. ^!uch mil dell jetzt reglemenlarisch vorgesehenen berittenen 'Aufklärern wird die Infanterie ausrücken- jedes Regiment erhält deren acht, und zwar Reservisten der Kavallerie, die alls gemieteten Pferden beriilen zn machen find. Diese Einrichtung, die zur Erleichterung der Kavallerie bestimmt ist und zur Aufflärung unmittelbar vor der ^yront des eigenen Truppenteils dienen soll, hat sich in den ^'lrmee-manövern der beiden letzlen Jahre bewährt. :'ln Artillerie erhall jedes Armeekorps und jede Infanteriedivision zwei Abteilungen zu je drei Batterien, die Kolonialdivision nnr zu je zwei Batterien mit vier sechsspännigen (beschützen lind vier vierspännigen Munilionswagen; jede Abieilnng rückt mit wenigstens 225» Pferden aus. Diejenigen Armeetorps, die Abgaben für die Armeemanöver zu leisten haben, brauchen, sofern ihr Pferdematerial nichl ausreicht, an den Divisions- und Vrigade-manövern nur mit je zwei Batterien teilzunehmen. Bemerkenswert an diesen Anordnungen ist, das; gellau wie im Kriegsfalle Korpsartillerie gebildet wird. die bei der gegenwärtigen ^riedensorganisa-lioil der französischen Feldartilleric nicht besteht und nach dem neuerdings gefaßten Beschluß der Armee-tommission des Tenats auch nicht wieder ins ^eben gerufen werden soll. Tämtliche Kavallerieregimenler rücken zu vier Tchwadronen aus: die Tchwadronen der Divisions« kavallerie, in Frankreich pro Division eine, werden von den respeltiven Korpskavalleriebrigaden abgegeben. Jedes Armeekorps und jede Division erhallen eine GeniesomPanie, jedes Armeekorps und die K<^ valleriedivisioiien eine Abteilung Telegraphisten' Feuilleton. Ihr Dank. Novellcttc vo» Friedrich 'ZVel'cv. .^ (Nachdruck »«'rboteil,) ^Ul ^. ^" l'i^Augeublick jeder Besinnung barer der^'u/.o^' Tlras'.e kam es zu einem Tumult; ^^ooel ,chric, Polizisteil fluchlen, Schüsse knallten neusten lmuen Kosaken. Gerade unter meinem !»na." .v> """g, einer von ihnen die Knute über ein und d>, ^<^' ^"sselbe war schön wie ein Engel, Aiveitel> ' ^''"^ >""ften. ill Angst nnd Schmerz ^ oln ^^^^'!^ s'^ gerade alif lnich. Dann geschah inken >, r 1' '^ '"'ls'.te loie: das Gehirn des Ko-schnell Ä^'l'tc auf dem Pflaster, ich hörte schwere, Tür n.?^t> "uf der Treppe, Kolbenstoße an der ^cis,^. .. """ schlvand nnr uuter deil Diebel, der ' !'l b,e Besinnung. die ,^ .^ '^ Mvachle, befaild ich inich in einer ^elle, >>vei ^)i' /'"?"' Hblile glich und ich, trotzdem sie nur ^re/'^' " '"' ^">iert hielt, mit einem Dutzend au-^ano > "'x'Muer teilen inußte. Schon am vierten ^ibil,>, " '"'^' '"'^ "'^ Horde Schlachttiere nach sam ., liermden, inld um inein Elend recht wirl den w^si " l!'^'"' verschliinnlerten sich meine Nun-die am ''? ^''' ^wnsportes derart, daß ich fast '"' Tl^l'l phantasierend anf deln halbverfaul L,^/"^/uußte von Leuteil, die eininal in gleicher sich auf ?"'^"'' ^'l' c'""'^' Gelegellheit zl,r Flucht >ll den ^/'-c '^ ^^"' "uisse, denn erst einmal ""^'l.mnV! - - ''^'^^""'"' >"U'r eisigen Regionen schloss.,, , '^' '^oes Entlveichen unmöglich. Fest ellt-''"' schl.> n! "'"'^ "sl b's zur Greilze der Zivilisa-»ich, /n /'s',^u lassen, jenseits der ein einzelner "''ch, bp,^'' ."'"' vermag, schaule ich scharf llm l'"'strei^" ^'"'"l M'n'stigen Moinent unbenützl "" N' lasse» vergeblich. Erst später erkannte ich, daß das mein Glück war, denn selbst wenn meine Flucht gelungen, hätte mein geschwächler >törper die Anstrengungen nichl zu ertragen vermocht und ich wäre ein Opfer der Kälte geworden. Als eines Morgens die Tonne als große gelblichblasse Scheibe anftauchte, trafeil ihre kraftlosen Strahlen einen Haufen geängsteter, hungernder Menschen, die sich mit scheuen Blicken vor den Knu lenhieben der Wächler ducklen nnd von diesen zu einer Anzahl kläglicher mit noch unendlich kläglicheren Tieren bespannter Schlitten getrieben wurden. Aber nicht alle fanden darin Platz i wer nicht schnell genug beim Einsteigen war. mußte sich zu Fuß auf deu Weg machen, und die Knuten der Kosaken sorg ten dafür, daß er mit den Tieren Schritt hielt. Die Hütte, die ich angewiesen erhielt, mußte ich mit einem Leidensgenossen teilen. Sie schien lange nichl bewohnt gewesen zu sein, denn das Dach zeigte eine große Öffnung, und in jeder Ecke des Innern lag ein großer Berg Schnee. Anstatt der Fenster füllten große Bündel Moos die Öffnun^ geil. und durch alle Ritzen fuhr der Wind. Das Stroh der Pritschen, die lins zum Lager dienen sollten, war verfault und zusammengefroren. und als wir Holz herbeischleppten und es austmueu. zer^ fiel es zu Asche, ^u essen gab es verschimmeltes Brot. und auch das bekamen loir nicht immer, denn wenn sich ein Verbannter fand, der es entsprechend bezahlte, brachten ihn' die Aufseher die Rationell einer ganzeil Kolonie. Es gab Leidensgesährlen unter uns. die, weil es ihnen völlig an Geld zum Be stechen der Aufseher fehlte, vor Hunger die enlsew lichsten Dinge verschlangen. In der ganzen Ansiedlnng war wohl niemand, der nichl vom ersteil Augenblick seines Hierseins ab an Flucht dachte. Aber rings um uns lageil Hundertc von Werst eisiger, wegeloser, unbewohnter Wildnis, in der die Wölfe fast barmherziger waren als die in ihr wohnenden Menschen. Wohl vermißte mail dann und wann einen oder auch mehrere, aber fast immer brachte man sie zurück, und wenn nicht, so erzählle doch ein- nichl allzu enlfernt gefundenes Häufchen Kilochen ihre Geschichte. Die Wiederein-gefangenen kamen in ein graues, steinernes Gebäude, inmitten der Ansiedlung. dessen dicke Mauern seinen Schrei hinausdringen ließen, und keiner meiner Leidensgefährten, die schon viele Jahre in der Verbannung zugebrachl. konnte sich entsinnen, jemals einen der in jenem Hanse Untergebrachten wiedergesehen zu habeil. Nnd doch wollte ich fliehen! Was foll ich erst von den tausend Plänen erzählen, die ich machte und wieder verwarf, von deil Mitteln und Mittelchen, mit denen ich die Wächler zu läuschen, ihre Anfmertsamteit von mir abzulenken versuchte. Alles scheiterte an dem Mangel von Waffen lind eines Schlittens, der es allein er-möglichle. die Wildnis einigermaßen sicher zu durchqueren. Ich war bereits der Verzweiflung nahe, als etwas gefchah, das mich mil neuer Hoffnung erfüllte. Einmal oder auch zweimal in der Woche kamen in unserer Kolonie ans der Niederlassung, in der sich die staatlichen Mapaz l befanden eine Anzahl Schlitten, d,e o,e Ra omm und vor allen Dingen die Vodka l"r d,e ,eh r brachten. An solchen Tagen waren dnic Hnnn dei-artig ,ni, sich. resp. daß loir Gelegenheil fanden, von den d,e Schlitten leitenden Vanern einige Brote oder dergleichen zu erflehen. Als ich nun einmal mit einem Mu5ik ^n dein gleichen Zwecke Verhandelle, reichte mir eine neben'ihm im Schlitten sitzende junge Bäuerin einen Laib Brot mit den nach einem schnellen Rundblick geflüsterten Worten: .Zerschneiden Sie es vorsichtig!" l3chlim wlli!,) Laibacher Hettung Nr. 19,'^. 1742 27. August IWU. feriler werdeu noch Radiotelegraphisten zil den Ar-meeulanöveril herangezogen. Kreta. Aus.^allea eillgeheilde BericMe besläligeil, dar, sich die Fällung des Flaggcilmastes auf deil, Fort von Kanea ohne die geringste Widersetzlichkeit der dortigen Bevölkerung vollzog. Der englische Ober-koluuiandant der allSgeschifften internationalen '.vlannjchaflen hatte erklärt, daß er den Auftrag habe, die Hissung der griechischeil flagge, die nicht mehr aufgezogen werden dürfe, zu verhindern, worauf ein Offizier der kretischen Gendarmerie das ^laggentuch an sich nahm und im Gendarineriekommando hinterlegte. Tie kretische Miliz hatte den Auftrag, jeder eiwaigen Demonstration der Bevölkerung gegen die internationalen Mannschaften vorzubeugen, doch war ihr Einschreiten nirgends erforderlich. Nach Fällung des Flaggenmastes verlangten die Generalkonsuln der Tchlltzinächte voll der kretischen Regie-rung die schriftliche Zusage, daft die griechische Flagge auf dem Fort nicht mehr gehisst werde, welches Versprechen erteilt wurde. Vor der Landung der internationalen Mannschaften hatte in der kretischen Kammer der Deputierte Lekanidis beantragt, gegen die Entschließung der Tcbutzmächte zu protestieren, und gegen die Erklärung Sir Edward Greys, daß Kreta als Depot in den Händen der Schutz-lnächte bleibe, nut dem Bemerken polemisiert, es lasse sich diese Hußeruug als ein Versprechen der Rückgabe Kretas an die Türkei deuten. Der frühere Minister des Lüftern, Venselos, trat dem Redner sofort entgegen und betonte, man müsse sich den Schutzmächten fügen. Es sei richtig, das; sich die Mächte in die inneren Angelegenheiten kleinerer Staaten und schwächerer Völker einmischen, aber man dürfe sagen, das; dies vornehmlich zum Besten ganz Europas geschehe. Der Hellenismus werde sicherlich niemals Navarin, die Ionischen Inseln, Thessalien und Kreta vergessen: man müsse sich vor Augen halten, daß Griechenland ohne das Eingreifen der Schutzmächte in die grösste Gefahr geraten würde. Alle Schritte der Sckutzmächte gegenüber der Türkei erfolgten um des Hellenismus nullen. Tie Schutzmächte werden auch künstig für die Kreter sein und man dürfe ihre Haltung in der Flaggensragc nicht als das Aufhören ihres Wohlwollens für die Kreter auslegen. Greys Rede habe ein Verbot für die türkische Flotte enthalten, sich der kretischen Küste zu nähern. Man müsse den sehr schwierigen Stand der kretischen Frage in Betracht ziehen und bedenken, das; man künftigen Gefahren nur entgehen könne, wenn man sich das Wohlwollen der Schutzmächte erhält. Man müsse sich also, wenn auch schweren Herzens, dein Willen der Schutzmächte beugen. Tiefe Ausführungen fanden allseitige Zustimmung, der sich auch Lekanidis anschloß. Politische Uelierftcht. Laibach, 2>i. August. Tozent Tr. Ludo Harimann erklärt in der „Neuen Freien Presse", gegen den gestrigen „Frem-deublatt"-Artikel polemisierend, es sei nicht richtig, daß der Verein „Freie Tchule" den konfessionellen Religionsunterricht von seinen Schulen ausschalteil wolle. Der Verein habe die Kinder stets in der Religion, der sie angehören, unlerrichten lassen, und zwar in it ausgezeichnetem Erfolge. Das Unterrichtsministerium bequeme sich aber in diesem Erlasse ganz dem klerikalen Gedankengange an und erkläre jede Schule für eine Freidenkerschule, in welcher der klerikale Einsluß nicht dominiert. — Auch das „Neue Wiener Tagblatt" wendet sich sehr entschieden gegelt die Auslassungen des „Frcmdcnblan". Nationale ^wistigkeiten, Straßenunruhen, Obstruktion, Streit mit Ungarn, finanzielle Schwierigleiten — das scheint alles noch nicht zu genügen: es müssen kulturkämpfcrische ^wistigkeiten noch hinzulreten. ^ Tie „Reichspost" erklärt dagegen, der Kommeu-lar des „Fremdenblatt" zu der Entscheidung des Unterrichtsministeriums spreche ebenso verständig als verständlich. Tenlwürdig bleibe es, wie der Wiener Freisinn im Namen von Bildung und Fortschritt sein Recht auf die Winkelschnle reklamierte uiid im zwanzigsten Jahrhundert, um mit seiner eigenen Sprache zu reden, „das Bildungsniveau zurückschrauben" wollte. — Das „Vaterland" weist darauf hin, daß die Liberalen im Jahre 16iie! wird gc> meldet: Ter Stockholmer Korrespondent der „^oll^" zeitnng" schreibt, daß das cmhcillende Verbot des AlO holrierscinfes schon mehrere Fälle mm Delirium uernr» sacht hcibel ärztliches ^engnis bei, das; es für ihn gefährlich sl'>, mich noch diese kleine Menge enloehren zn müssen. Ter Medizincilrclt stellte jedoch in einem (Anlachten fesi, da!) er Pilsener Vier als Medizin nichl betrachten lönnc, und verbot auch den Apotheken den Alluholverkcinf. Ei>n' Anzahl reicher Lenle, Adelige und (Großhändler sc'il'" bereits ans dem cilkohollosen Lande über die »ahe (Grenze gegangen. Einige schwedische (hrcisen und Stock« holmer Oroßfcmflente wohnen zum Beispiel in Marien' lnfl bei Helsingör, das schon in Tänemcnt' lieg!, »m si^i vor Nestrcisnng wegen des Alloholgennsses zn sichern. — Tie Volschcisl hören wir wohl... — Wn Aerlincr „Zeppclintnq" in Jahre l?^-! Mil ebenso begeisterter Erwartung wie jetzt die deutsch^ 5ileichshc>nptstadl dem Eintreffen des ^eppelinballons am ^8. Anqnsl entgegensieht, erwarteten vor >2l Jahre» die Einwohner Verlins den Lnslballoncmsstieg, oen dei „,^ünig" der damaligen Lüftschiffer, Vlanchard, MV'" wollle, denn es handelte sich nm einen der ersten Äm-loncmsstiege in Verlin, wenn nichl überhanpl >m» den eisten. Am ^?. September 1788 stie^ Vlanchard r,or den Augen einer riesigen Menschenmcisje von dem großc-ü Exerzierplatz auf, der sich dcnmils r,or dem VmndeN' bnrger Tor an der Stelle des heutigen Reichs» agsgebli!!' des befand. Mitten ans diesem Platze, so ziliert Linkc Aus Eifersucht. Roman von Vlax Hoffmann. (50. Fortsetzung.) lNachdruck verboten.) Fritz von Marleben ging langsam hinaus, nicht ohne vorher einen giftigen, höhnischen Blick von feiten des Assessors empfangen zu haben, was ihn aber sehr kalt ließ. .vier hatte man nach seiner Meinung endlich den Mörder, den die wohlverdiente Strafe treffen würde, und er selber wäre dann aller weiteren Scherereien enthoben. Dieser bedanke gewährte ihm bei aller Aufregung, ill die ihn der Anblick dieses Menschen versetzt hatte, eine gewisse Befriedigung. Herr von Tcharffenstein setzte das Verhör des Verhafteten fork. „Um welche ^eit führten Sie den Einbruch aus?" „Es war kurz nach zwölf." „Und Tie stiegen durchs Fenster?" „Ja. Über den Korridor wollte ich nicht gehen, weil ich da erst über die Treppe gemußt hätte, und da fürchtete ich, von dem Dienstmädchen gehört zu werden." „Ihre sogenannte Freundin hatte das Fenster angelehnt gelassen?" „Jawohl, und dann holte ich nur aus dem Holzstall die Leiter, von der sie mir schon vorher erzählt hatte, und stieg hinein. Dicht am Fensterbrett blieb ich wohl zehn Minuten zusammengekauert sitzen und lauschte. Wie mir meine Frcun-dui gesagt hatte, schien der Alte in tiefem Mor-Phlumschlaf zu liegeil, denn ich hörte nicht einen '^"uzug. ^.a wurde ich ganz dreist, zündete ein Wachsjtockchen an und nahm den Schlüssel, den ich genau nach Allgabe in einer kleinen Bronzeschale fand, und onncte den Schrank. Im Nu hatte ich das Pakek Geldickeme eingesteckt, als au> den, Nebenzimmer ein verdächtiges Geräusch kam. Das Blut in den Adern schien mir vor Schreck zu gerinnen, ich hatte kaum so viel Kraft, um nach dem Fenster zu schleichen, kletterte wieder hinunter, ergriff die Leiter und wollte sie wieder nach dem Holzstall zurückbringen. Aber ich war fast sinnlos vor Angst, eilte mit der Leiter ill der Hand nach dem Gitter, legte sie dort behutsam nieder, so daß sie nicht gleich zu schell war, schwang mich über die Eisenstäbe und stürmte wie von Furien gehetzt nach Hause. Es war sehr weit. Ich kam in Schweiß gebadet dort an und legte mich gleich zu Bett. Weiter weiß ich nichts, so wahr mir Gott helfe!" Herr von Scharffenstcin schüttelte den Kopf. „Machen Sie mir doch nichts weis! Warum hat Ihnen denn Ihre sogenannte Freundin »licht geholfen?" „Muß ich's immer wieder sagen? Tie hätte alles voll vorncherein verdorben. Sie hat gar keinen Mut zu so etwas und hätte bei der geringsten Störung laut aufgeschrien. Nein, sie war nicht dazu zu gebrauchen." „Wo ist denn nun eigentlich das Mädchen?" Majcwsti biß sich auf die Lippen und schwieg. „Ach so. Sie wollen den Gentleman spielen und sie nicht verraten! Das ist doch aber töricht.. Sie allein könnte vielleicht den schweren Verdacht des Mordes von Ihnen nehmen." Majewski wiegte sein Haupt und atmete schwer. Aber er sagte nichts. Der alte Herr nahm eine milde, fast väterliche Redeweise an: „Majcwski", sagte er, als wenn er zu einem Kinde spräche, „ich muß Sic ill der Tat achten wegen Ihres rücksichtsvollen Verhaltens. Und das um so mehr, da Sie von jenen: Mädchen verraten worden sind. Die Eifersucht, die sie dazu veranlaßt hat, ist ganz haltlos, nicht wahr?" „Gott, Herr Untersuchungsrichter, uu'n macht ja hiil und wieder seine kleinen Sciteusprüngc. Aber im großen nnd ganzeil bin ich ihr doch stets treu gewesen." „Schön. Und Sie habe» sie auch unterstützt, uicht wahr?" „Dazu war ich verpflichtet." ^. „Und nun ist sie so undankbar gegen Sie! ^«c verdient Ihre zarte Schonung gar nicht." „Aber ich — ich liebe sie doch immer noch!" „So? Sie sind ein ladelloser GeinütSiucn!^ das muß mail sagen. Das wird Ihnen jedoch nichts helfen. Sie können sich nicht von dem Verdacht d^r vollen Täterschaft reinwaschen. Hat jenes M'iidMN vielleicht das fehlende Geld?" „Welches fehlende Geld?" „Nun, es sind doch dreißigtauseud Mark si^ stöhlen oder vielmehr achtundzwanzigtansend. ^ haben Sie nun die übrigen zwanzigtansend .'-'"N gelassen?" Der Gefragte starrte vor sich hin. „Haben Sie das Geld etwa vergraben?" Majewski stieß jetzt unartikulierte Laute auv- „Oder einem Freunde in Verwahrung ^-lieben?" s . Die unartikulierten Laute des Verbrechers 1^ gerten sich rasch zu einem unheimlichen Geschrei ^ ' Plötzlich zu gräßlichem Brüllen anwuchs, als wei ein wildes Tier im Käfig sich gegen seinen ^ / digcr auflehnt. Dabei gewährte er einen -'lu^.'^ der auch starknervigen Männern Furcht einzuslo!'^ imstande war. Nur ,licht dem an derartige ^'" , schon gewöhnten Herrn von Tcharffenslein. El' "" rasch auf einen elektrischen Knopf seines ^'^^'sj-drückt, und sofort sprangen vier herkulische 4" . zistcn herein, denen die Kommissäre Weide "' Vardekow auf dem Fuße folgten. (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung )ir. 195, 1743 27. August 1WU, !>ach einem ältere» Berichte, erhob sic!) ('in Rieseiifaal, m don sich der Ballon besa»d; ringsnmher ivare» Plätze l>lr 4000 Zuschauer abgegrenzt, nnd für dei, Hof »oar "ue eigene Loge errichtel »vordeii. Tic Tchanbnhne >var von nngehener große» Iagd»elze» nlnspannt, die von c>nem großen Aufgebot voii Soldaten Tag »nd N'acljt l'eioachl »vnrde». Die Polizei Halle ganz besondere Vor. pchlsmcch.'egeln gelrofsen. Die Zeil des Ballonansslieges w"r ans 3 Uhr 4" Minilte» nachinillags festgesetzt, aber M'n ,!,„ i2 ^ihr »onrde das Brandenburger Tor für ^'age» »nd Neiter gesperrt. „Jederinänniglich" »vnrde "nsMli) venvarnl, .^sich bei der härteste» Strafe alles v)»0ri,i^ns z» enthalten". Schon nni ein Vierlei nach M> erschien der Kö»ig ans dein Platte nnd bald dar- M tamen anch die Königin, die Prinzen »nd der ganze 'Vosstaal. Der König niid sein Gefolge traten in den ^aal, wo der Luftballon znr T^ahrt bereit stand, »nd uchl"! sich «lie Einzelheilen des Mechanismns zeigen. Stunde lnachle NIanchard miltelst einer "lMchim- cin der einen Teile des Saales eine Tfsnnng »>w der Ballon schwebte ins ^reie, bejubelt vo» der ^"^inse»diöpsigen Menschenmeilge. Gleich darans snhr ^'^ Lnslschisser wohlgemut in die Lüsle empor. Ans ""er Hi,ihe oon 3000 7^»ß lies; er einen Fallschirm her- »lUcr, an dein ein Korb mil zwei kleinen Hnnden hing. Kiefer senkte sich langsain »nd lam, ohne daß die ,H»»oe l'me Aeschädignng erlitten halten, in der Gegend des >"1>»ldbrn»nens znr Erde. Vlanchard erreichte, >vie er !l,'l'st in der „Gazette Lill.'raire de Berlin" schilderte, !>»l' Höhe oon 57ll4 ^nß »nd lam in der Gegend des d nach dcv Landung erschien eine mil sechs Pferden ^IPMlnle königliche Chaise, die de» siihnen Lnslschisfer ' m>en, wahren Trinmphzlige nach dem Rational- !"Ner f»hv, wo anf Befehl des Bönigs dichl neben der ^ulgllchc, Loge eine Loge für Nlancliärd reserviert wor» ^" war. Nei'seinem Erscheinen »onrde Älanchard vom ^»l'I,f>,,i, ,„^ >^,^e>» Inbel begriis;!' dann erslallele t>l'!>, köni^ »no der Königin Bericht iiber deil Ans» ^"g jein^r ^ahrl. Es versteht sich lvohl oon selbst, das; ^lanchard der Held des Tages war, nnd natürlich ''"'be er nicht n»r mit Ehren, sondern anch mit lost- "Ml Gcs^>,^.„ liberhänsl. Der König schenlle ihn, ,,, !' Mldene Tabali.re mil einem Medaillon nnd mil "l'llcmlen reich geziert nebst 400 Dnlalen, nnd die Kö» ^W>> ,uwie die übrigen Mitglieder des königlichen ''"",es beschcille» Vla»(l,aro ebenso reich. dem ^ ^"^^ ^'' ^edichi und dauu dic Blumen."» Bei h ' ^'!»che des denlfchen ,^iaiseroaares in Eleve hatte wr ^'"^"'chen ^lse oes Nnrgermeisters Dr. W»!ff Äl>. 'l ^"'jl'nn ei» Gedicht dorz»lrage» »nd einen (^'"»si zn iiberreichen. AIs die Kleine mil ihrem »acli'?> beginnen wollle, streckte die Kaiserin die Hand Di<' ^<" ^^'ul>g "bioicteln ioollle, nnd saglei „Ersl >che»s >< ^ ""^ ^""" die Älnmen". Dieser kleine -;,oi. »n< !?^ "'"'gte be, der Kaiserin nnd der Umgebnng """U.ch ^,^> H.i.erke.t. l'rr,i " ^'>^' ^chül'c Deutschlands.) Wie ans Nnrn. i„ ^ !^»'elde! N'ird, hat Gewehrsabrikanl Hans ^ec!,ner i„ ^'.'"""'!1 die beim III. De»ls(l,e» V»ndesschies;en ''N»,!''" '"^ "iisgeset'.l ge>oe>e»e Hansa-Meisterschasl bMc! !^'' ^^'»gui'g >oar, oas; der Gewinner ans sieben >»eisj v "^ Scheibeiigallnnge», n»d zivar: Stand-^!l!!!' ^l'ldmeisler-, Pistolenineisler., ^agdmeisler-, l(N,, ^?^U»,eister., ^agdserienkarle, Pistolenserien. Ter ^''''"""""»gerechnet, die höchste ^iingzahl erreichte. Etaai«-"^ "l)iell siir diese ^eisllmge» die grof;e goldene ^M,s '!!'<"'^^' ""b ^'" ^l'lrag voii 2<»o<^ Mark in Bar. Echil'j""! /" '^ '" ^l'r deiilsche» nnd ansländischen den ^.', '. ^''" l^'siirchteler Konkurrent. Er beherrscht "der^j. u?W"^'" ^'"'>" l^'l '"" l>"s Armeegeivehr 1893 , ,.^U!llil"ichse. ^"l»ner schiesU seil dem ^ahre l'^„ w .". l)"l sich »Ehrend dieser ^eil ei»e Nnsnmmr ^' ae!->>."' »amenilich »oerluolle Ehrenpreise geholl. ,„^' "ngte I» de„ Besil', vieler iverlvoller ^iirslenpreise Äieis<.',s,?^ ^'l'grrlrophäen. Bis jetU Hal !^ecl)»er :12 ^schoss.., <^"' "^'ngeii. ^iir die deutsche Mtio» hat er "»zer ,c> "" ^"lernalio»alen Wetlschießen !<»,! ln l'iirq l'<-, . '" ->^"», Ilj<>« in Wien, liioli i» Hain-l^eiis'li,^'""" beieiligle er sicl) bei oem Armeegewehr. >"hre q!'!'i "' D"l>!'chen gegen die Österreicher im Tcnls^"". "^W>"l. Vei diesen, Schießen ginge» die Pus«,. ^ '^ Sieger hervor nnd erränge» den goldenen 3,>s(>s ^' ^l'gerpreis siir den Denlsll,e» Sch>'lNe»b»nd. ^c m,»^'""!^''" 'sl '"' Denlschen Mnsenni in ^!>rn° mich ^. . ""l)rl. Bl>i diesem Wetlscl)ies;en uuirde ^e„ !^",.^'ft im alten Nom.» Der ^ifl, der ersl vor 'N'te» is< s^''^ '"^''" >')"' u,s moderiie ^ebe» einge-^'N'lkn d> ''^' ^l'»di>„g des l9. Jahrhunderts. Der "' l)nl^ /"^lUlibnngen am ^orn», ^'omannm Pros. - ^'Us dac<^'l ^"' ^'oeis erbringen können, das; ^""wimn>"I ^'"' '^'u ^"l Iiilins Eäsars de» Per-^»e ^'eil,' . ^' ""^ beniitUe. Im ^ornm Hal man (^''ber lis, "' ^''^>'"' gesnnde», die keinen ^,veisel , s's »»<,,">'' ."^ '" 'd'U'» zli jener ^eit regelre(l,le v'^'" lo»n . ^ N'aren, die sogar sehr slarke basten ^' >uildl>» ^'' b,e»le» daz», die Gladialore» »nd ^ brrsl^^ <^'^l' ""s den nnlerirdischel, Gängen znr ^"">rdis,^.,'^'""""s z» besörder». A» eine» großen Miedet . ""li sind vie^ kleinere Qnergänge an-! "'",i,c^/ s. " N'der dieser Qnergänge enthält drei ?'^' u, d'. ^"^, Vebeioerk nnd drei Schächte fnr die '""et, sieu '^'"" ' ^"'„niern. so wird in ,.!^a Easa" ^ "' »uin „öd, h(>!,ll> die großen, schweren Wiirselblöcle ans Tnffstei», die znm Hebewert gehörie», nnd ans der Abnntznng kann inai, genan erkennen, ivie hoch die Lifts liefe» nnd wie stark sie beniitzl wurden. Jeder A»sz»g war imstande, siinf bis sechs Personei, z» befördern, so daß z» gleicher Zeit mehr als 6o Men-schen znr Oberfläche des ^ornms gehoben lverden könn» ten. Allen, Anscheine nach isl die Erfindung der Ans» ziige, die der republikanischen Aera angehören, in der Kaiserzeil wieder verloren gegangen. — l^tynchjusti^ an eincm Neqer.> Depeschen aus ?le»o ?)ork znsolge spielte sicl, in Monroe im Staate Louisiana zwischen ei»em ^eger namens Alfred Thoinas, der verhaftet werden sollte, n»d den Polizisten ein rege!» rechter Straßen lamps ab. Thomas verbarrikadierte sich in hinein Hanse, vor dem sich eine tansendlöpsige Me»-sche»menge ansammelte. Der Neger erschoß orei Per» soiien »nd ver>v»»dete ein»ndz>oa»zig. Schließlich wnrde das Hans von der Menge in Brand geslecll nnd der Neger bei lebendigein Leibe verbrannt. LolaI- und Proliinzial-Nachrichten. Aus Alt Laibach. Von Dr, Phil. Walter S m i d. (Schluß.) Nenen Aüficliivnng brachle die Taiso» 18^6/^7, als /ierd. ^nnk, Direktor des Thealers in Klagensnrl, die Leilnng der Laibaclier Blihne iibernahm lind sie bis zum Jahre !8!i9 fnlirle. Nene Kosliime w»rde» aoge» schasfl, nene Knlissei, von ^ranz Kurz )1i. v. Thür» nnd Goldenslein »»d Mallhä»s La»g»s gemall. ^ra»z be» schreibt ei»e festliche Eröffnung der Saison. Unter trompeten, nnt, Panlenschall erschien das Personal, Damen in weißer, Herren i» schwarzer Kleidung, der Unternehmer ^-»»l warb im Prolog »», das Wohlwolle» des Publikums, unler Trompeten, nnd Pansenschall siel der Vorhang, der »nter Applaus nnd Klüsen ^ora! ^ora! alsbald wieder hochging. Abermals tiefe Verben» gnng des Personals »nd Bravorufe im Publikum. An Slelle der Demoiselle Hanal wnrde die k. k. Hofopern, sängerin Deinoiseile Marie Ehnes engagierl, die rasch die Gnnsl der Laibaclier erlvarb nnd in die vornehmsten Familien Einladungen erhielt. Anßer dei, bekannlen ^pern „Norma", „Nacht» loandlerin", „Monleechi nnd Eapnlelti" »vnrden nene einslndierl, so Meljerbeers „^iobert der Tensel" »»o Axbers ,,^ra Tiavolo". Die Ei»!,ahmen des Thealers fliege«,, so daß am !5. November !836 die Oper „No> berl der Tensel" nnler Leiln>,g dcs Kapellmeislers Teller nnd des Orchesterdirellors V. Till eine Brnilo-einnahine von 120 fl. K. M. einbrachte. An Opern» abenden war der Preis eines Sperr. >,»d Parterresitzes mil 20 Krenzern, a» Schanspielabeode» oer eines Sperrsitzes mit lo Krenzern, des Parterres nnd der Logen mit ebenfalls 20 krenzern und eines Galerie» plat.'.es mit 7 Krenzern feslgeseM. Bei Benefizen der ei»° zellien Säligeriüne» liberzahlle das galante Pnbliknm die Billetlpreise, so daß an, I5i. November !«3li bei der „Nachtwandlerin" der Demoiselle A. Fischer von 1^0 sl. der Einnahnie tio sl. llberschüß als Ehrengabe überreicht werde» komilen. Wahre Triumphe feierte jedoch Demoiselle Eh»es bei dem Be»esiz der ,,Nachlwa»dleri»" am 20. Dezember 1836. Der Sängeri», die nicht allein mit dem Wohl-Ia»l ihrer herrliche» Stimme, sondern anch mit dem Liebreiz ihrer Erscheinung sich die Herze» der Laibacher erobert halle, wnrde» neben 2li<> sl. mehrere Elnis mil Ninge», Ohrgehänge», Busennadel», Armreisen »»d goldenen Ketten als Geschenk verehr». Der a»s dem Ka-stell inhaslierle Markgraf PaMwieini, dem an, !<». No. vember !83li oer Besuch der 5. per „)1iober< der Teufel" erlaubl >v»rde, >var iiber das Spiel der Demoiselle so begeislerl, daß er ihr Ohrgehänge mit Brillanten schenkte. Als sie am l4. September 1837 in der „Nor-ma" anstral, drängten die Lente scho» »m 4 Uhr ins Theater. Noch begeisterter iiber ihre Knnsl waren die Klagensnrter,' einige Herren reisten ihr entgegen, als sie znm Gastspiel nach Klageosnrl fnhr »nd Demoiselle Ehnes war mil ihrem Ansenlhall in der Hanptsladl Kärnlens so zufrieden, daß sie einem Laibacher Ver. ehrer schrieb, daß die Klagensnrler weit mehr als die Laibacher die Knnst zn schätzen wissen. Anßer den kiinstlerischen Darbietungen des ?hea-lers boten die K o » z e r < e d e r Phil l) a r m oni . s ch e n G e seil s ch a s l erlesene musikalische Gennsse. Die Veranstaltungen fanden in, großen Saale des denlschen Ordenshanfes slall, in de», auch andere Kou» zerle gegeben wnrden, so jenes des vaterländischen Ton-dichters Michenz n»d der Priinadonna Ehnes. In den Nedonlensälen fano am 25,. April 1835, eine von der adeliae» Gesellschaft i» Laibach z»g»»sle» der Abge-brannte» i» Nadmannsdorf veranstaltete innsikaliscl,e Akademie stall. Komlesse Pepi von Welsershein,, die Baronessen Daria nnd Malhilde von Schmidburg spiel» ten ein echshändiges Polponrri von Ezerny, die beiden Baroneste» von Zois sangen ein Dnetl aus der „Norma" nnd ernlelen ranschende» Beifall »nd lN T^ränlei» trngen den T^ranenchor „Uinsonsl »,ein Hosse»" ans „^»'oberl der Tensel" vor. Das Konzerl u>ar brillanl be-snchl »nd die Einnahme belrng nngefähr 250 sl. Aber anch mil einfacherer Knnst wurde» die Lai» bacher begliicll. Am >4- Angnst l834 spielle die mnsi» kalisclie swnernfamilie Grassel ans Schöna» i» Bercl,-lesgade» in, Theater Spiele »ach Art der Tchlierseer »nd halte viel Beifall, vor allem in den Stücken mit Blech,nslrnmenlen. A r < i sl e » n n d G a n l l e r zeig» ,li, ,I,re kiiüsle dem gaffenden Pnblilo. Am 28. Mai l836 prooozierie sich eine Seülänzergesellschas» in Tivoli ni,d halle besonders von Handwerlern großen Zuspruch. Im November desselben Jahres hiell sich in Laibach eine knnslreiler» und Herlulesgesellschast auf nnd im folgenden Jahre wurden magische Vorstellungen im Thealer gebolen »nd ei» K a s p e r l l h e a < c r an, K o » g r e ß Platz ergötzlc die I u g e u d. Johann Gnoli aus Verona kündigte im September l834 im Hofe des allgemeinen Krankenhauses eine peristero^ndi» sche Uulerhallnng aii, bei der dresperle Taubeu ver^chie» dene Knnslstücte anssührlen, über den Reif sprangen, Pistolen nnd Kanonen abschösse». Am 17. Juni 1836 kam der Professor oer Geschwindinalerei Pochobraczfy an nnd halle bald so großen Znjpr.nch, daß selbst Eroerg sich für seine Arbeilen interessierle. So >vei< die Briefe des Hanplmannes. Ein beschei» deiies, liebenswürdiges Bild bielen sie ans der Zeil, da der Eilivage» »och verlehrle n»d der Postillon heitere Weisen blies. Wie zarler Lavendelcmsl ans de» Tehran» ke» der Großmüller liegl ei» Hanch der Herzlichkeit iiber diesen Blättern nnd das Leben damaliger Zeit hebl sich wie eine seine Silhouette ab gegen das Dran» gen nnd .Hasten von heule. Es war eine lraulich-behag» liche Zeil nnd die allen Damen der henligen Laibacher Gesellschaft haben uns noch eine» Schimmer jenes har» monischen Lebens bewahrt, das unwiederbringlich in die Ewigkeit verronnen ist »nd nichl mehr wiederkehrt. Vom Illnrrkraincr klarste. Von l,Y. Aud. Perl», Giottt'iisellrtlir in Abelsbcrg. Der Innerkraincr Karsl mil seinen belannlen To» linen is< eine der inleressantestc» Parlien senes ans» gedehnlen Hochplateaus, ivelches einen großei, Teil von Krai» und fast ganz Islrien ninfaßt nnd sich noch »veil» hin mit geringen Unlerbrechnnge» längs der Westküste des Adrialischen Meeres hinziehl. Anßer den Dolinen frappieren noch die Schacht, höhlen, die die Schichten dl's arg zerklüfteten Karstlalkes »»eist senlrechl dnrchsetze» »nd bis ans derei, ivasser» undurchlässige Unterlage hinabreichen. Man kennt solche bis über 30<< Meler Ti'efe. ^flers lrifft man am Grunde aus sließe»des Wasser, loährend die Oberfläche daran sehr arm ist. N»r wenige Doline» oder größere Kfssel-läler eiilhalleii fließendes Wasser, welches zumeist schon als mächtiger Nach entquillt, »m nach kurzem Lause wieder zn verschwinde», eine Slrecte »veil unterirdisch fortzulaufen »nd in einem »ächste» Kessel wieder z» erscheine». Ma»chmal genügen bei anhallenden Nieder, schlage» die engen Abslußlanäle nichl »nd dann stanen sich die Gewässer und erfüllen weilhi» die Talfohle, die milnnler Monate hindnrch vo» dem so entstandenen See bedecll bleibt. Diese Überschwemmnngen iviederholen sich ost mehr» mals in» Jahre, Das bekannlesle Phänomen dieser Art ist der Zirknitzer Tee, »velcher nichls anderes ist als eine solche Äusstannng- sein Pyänome» slehl aber durchaus »ichl vereinzelt da. Die Überschwemmungen dauern in einzelnen Gegenden Monate hindnrch n»d stellen sich znlneisl im ^riihjahre niid im Herbste, also zur Anbau» nnd Ernlezeil ein, so daß der sonst frnchlbare Lehmboden nichl znr Knllnr von T^eldfrüchlen vcrloendel lverden kann. Telbsl das spärlich ivachsende He» lau» osl »ichl eiügebrachl werde»' oder es erhall eine schmntziggrane 75sirbe vom anhaslenden Schlam»!, der es als Viehsnller ohne mühevolle Neixignng iinverlvendbar »>achl', znmeisl dient es als Streu. Zu diesen unglücklichen Tälern gehört besonders das Planinatal, während man in Zirlnih anf ein voll» ständiges Austrocknen des Sees gar nichl rechnet »no i» der Fischerei eine» Ersatz snr die ^cmdwirlschast erblickt. Am giinsligslen siehl es im Adelsberger Tale ails, wo die Gewässer vo» zwei, »»»veil voneinander lie» genden Höhlen, der wellberühmlen Adelsberger Grolle und der Cchwarzbachhöhle bei Groß.Otol verschlungen wlrdeu, den'ii Onerschüitt so bedeutend ist, daß die groß» ten Hochwässer i» we»ige» Tagen abfließen. Ein Übe!» stand herrsch« aber überall in gleiche»! Maße, nnd dieser besteht darin, daß die Abslnßkanäle »ichl dnrchans zu. gänglich sind, weshalb man Verändernngen ihres Quer» schiiiltes dnrch Declenbrüche oder Einschwemmungen weder z» kontrollieren noch zn beseiligen vermag. Das Gebiel Innerlrains ist nämlich noch nicht ganz erforscht lind es fehlt »och immer an ei nein liaren Bilde des »»lerirdische» Wasseriietzes. Es gibt daher sei» Kessellal, i» den, nicht soriwäh» rend die Gefahr drohte, es könnte eine Verstopfung der unterirdischen Abflußknnäle eine andanernde Übersln-lung des Tales hervorrufen' wenn man den Überliefe» rniige» glauben darf, soll lalsächlich dnrch ein solches Ereigiiis der heiilige <>pi.'.Tee i» Islrieli entstände" sein. Anch Iezero Blalo in Bosnien bietel - erar...ie ^'stände cho»!r men s eneraische H lssaklio» i» Szene z» setzen, ^ndl.ch , h ,»l de N>,n da z» sei», wo die Erforlchnng der Un er» we l "^ Es solleii ',» allererst i" e.i.er dnrch d'e htidroqraphisthen Verhällni^se gebolene» ^>e>hensolge ,e»e Hohlenslisteme l-rschlössen »oerde», welche die e,»zel»e» Täler verbi»den, so zioar, daß mil den am tiesslen gelegenen begonnen nnd z» de» höher gelegenen erst später vorgedrungen wird, ii'soweil dies das Gebiet des Po,!., Unz» uud Laibachflnsses mit seinem belannle» Lause betrifft, der ans seiner unterirdische» Wandernng eine weihe von Teilenzuslüssen aus den Täler» von Kaltenseld, Loitsch, Z,irknil'„ Laas nnd anderen erhält. Laibacher Zeitung Nr. 195. 1744 27. August 1909. Einzelne dieser unleriroischen Flußläufe sind uns volltoiilmen klar, wie beispielsweise jener zlvischen dem Zirknitzer und Planinatale, denn durch cine ge»a» verfolgbare Reihe vo» Einstürzn kaill, man »vie durch riesige Fenster zlim Flußlaufe hiuabblicken; eine zie»l° liche'Strecke läuft or fogar offen ill einer Schlucht, über welche als letzte Reste der ehemaligen Höhleudecke uoch ztvei Naturbrücken ihre lveiten Bogen spannen. Tiefe Schlucht, Ralbachtal genannt, ist von hoher landschaft-licher Schönheit, wird aber leider nur wenig besticht. Ihre Umgebung bildet ein gutbcstandener Hochwald, der am besten das Vorurteil widerlegt, oaf; der Karst, boden nicht tullivierbar sei. Eine Strecke dieses unter-irdischen Laufes hat man auch in der großen Mein» Häusler Höhle bei Planina verfolgen können. Anch der Lauf der Poit ist auf der Oberfläche ziemlich deutlich markiert, trotzdem er ein sehr unregelmäßiger und stark gekrümmter ist. Mehrere Wasserschlimdhöhlen find auf dem Plateau oberhalb der unterirdischen Poik bereits genau erforscht worden. Am schwierigsten aber dürfte sich die Klarlegung jener Strecke gestalten, die zwischen dem Punkte liegt, wo die Unz verschwindet, um bei Oberlaibach als Laibachfluß wieder zutage zu treten: denn hier versickert der Fluß einerseits nud tritt ander-seits als Eteigqnelle wieder hervor. Auch die große Zahl der Sauglöcher lind der große Flächenraum, »vor-über dieselben'im Planinatale verstreut sind, wirkt ver-wirrend und deutet auf zahlreiche Parallelklüfte hin, für welche Annahme auch die vielen Quellen sprechen, die am Rande des Laibacher Moores entspringen. Trotzdem müßte der Durchbruch hier zuerst durchgeführt werden, damit nicht ein vermehrter Zufluß geschaffen werde, ehe für einen genügenden Abfluß gesorgt fein würde. Ist die ganze Linie Adelsberg—Oberlaibach einmal eröffnet, so ist die Entwässerung des Zirkniner und des danach folgenden höher gelegenen Laaser Beckens nu^ noch eine ^rage der Zeit. Denn der Lauf der unter-irdischen Gewässer, die von Zirknitz nach Planina fließen und dort einen Seitenzufluß der Poit bilde», ift durch deutliche Kennzeichen erklärt, und ebenso klar isl die Verbindung zwischen Laas und Zirknitz. Es fönueu so» mit in wenigen Jahren sämtliche zum Gebiete des Lai-bachflusses gehörige Kesseltäler durch geräumige Höhlen-gange ill Verbindung gebracht werden, deren Querschnitt bedeutend genug wäre, um die Hochwasser rasch abzu-leiten. folglich müßte nach Vollendung des Durchbruches Planilla-Oberlaibach die Strecke Kleinhäilsler Höhle-Adelsberg lind sodann Keinhäusler Höhle-Zi^rkiiitzer See in Angriff genommen werden, wodurch ein Höhlensystem in Verbindung gebracht würde, welches von meilenlanger Ausdehnung ist, und das an Schönheit, Großartigkeit und abwechslungsreicher Merkwürdigkeit Seinesgleichen in der ganzen Well nicht besiueu dürfte. Gelingt es, das ganze Programm mit der wün-scheuswerten Raschheit' zu realisieren, so verschwänden die Periodischen Seen, und ganze Quadratmcilen kulti» vierbaren Bodens würden der Landwirtschaft zurück-gegeben- der ganze Charakter des Landes müßte fich ändern und aus trostloseil Einöden entständen frucht» bare Gegenden, die außerdem das Reisevublikum der unterirdische» Wunder wegen gern besnchen würde. Ein solches Ziel isl wohl einiger Opfer wert, uud wir zwei» feln nicht, da<; es gelingen werde, die Mittel aufzuorin-qen, die zur Tnrchführung dieses wahrhaft grandiosen Projektes erforderlich sind, d c s s e n R e sultaled e r Wissenschaft »vie nicht minder dem Volkswohle und der Touristik zugute k o in m e n m ü sseu. — Erhebung in den Frcihcrrllstand.j Lallt tele- phonischer Meldui'lg aus Wien hat Seine Majestät dem Präsidenten des Obersten Gerichtshofes, Herrn Dr. von R u b e r, den Freiherr»sta»d zu verleihen geruht. — !.Aus dem Zinanzdienstc.j Das Prästdiuui der krmuischen Fillanzdirektioil hat den provisorischen Fi> nailzlouimissär Alois H u t h zum definitiven Finanz, kommisfär iil der IX. Rangsklasse, den Finallzkonzi-Pisten Emil Kandare zum provisorischen Finanz-kommissär für den hierortigeil Dienstbereich, und weiters den Rechiningsassistenlen Josef 5 ireelj zuni Rech-nlingsofsizial in der X. Rangsklasse erilannt. — gehling des Nischofsjubiläums des Papstes Pius X. wird am 16. November in sehr feierlicher Weise statt-finden. In der ganzen katholischen Welt gibt sich Teil-nähme für dieses Fest tuud uud es ist nach Mitleilnn-gen, die der Vatikan erhalten hat, eine überaus große Zahl von Festgästeu zu erwarten, die nach Rom kommen werden, um dem Papste zu huldigen. — lMaatsstipcndien g„ ^^ Tierärztlichen Hoch-schule in Wicn.j An der t. und k. Tierärztlichen Hoch-schule ill Wieu gelangen neun für Zivilhurer des vier-jährigen tierärztl. Hoschulstudiums bestimmte Staats-stipendien in. Betrage von je sechshundert <6<)>»j Kronen durch das k. k. Ministerium für Kultus uuo Uuterricht im Einvernehmen mit dem k. k. Ackerbauministerium zur Verleihullg, und zwar zwei derselben mit I. Oktober '909 uud sieben derselben mit 1. Jänner 191". Der Bezug diesre in Monatsraten oeknrsiv zur Auszahluug aelcmgl'nden Slipendie» ist voll ladellosem Wohlverhal-ten nnd von dem Nachlveise abhängig, daß der Studierende in jenen Semestern, in denen keine Teulauiina abgehalten werden, mindestens aus zwei Gegenständen Kolloquien nnt besriedi^eildeul Erfolge abgelegt hat; der Fortbezng dcr Tlipeudien kann nach Absoluieruug des vierten Jahrganges für weitere drei Monate behufs Ablegung der strengen Prüfungen verlängert werden. — Bewerber um diese Stipendieu haben ihre mit dem Tanf-!Geburls'j und Impfungsschein, dem Nachweise der österreichischen Staatsbürgerschaft, dem Mittellosig-kcits. und einem amtsärztlichen Zeugnisse über die Tauglichkeit zum Militärdienste, ferner mit dem Zeug» nisse der Reife zum Besuche von Hochschulen oder mit jenem über die vou ihnen mit gutem Erfolge schou zu-rückgelegten Jahrgänge der Tierärztlichen Hochschule ordnungsgemäß belegten Gesuche, längstens bis zum 30. Oktober d. I. beim Rektorate der k. und t. Tier-ärztlichen Hochschule in Wien einzureichen. —,-. " lAuö dem Volksschuldienste.) Der k. k. Bezirks-schulrat i>l Gurkfeld hat die bisherige provisorische Leh-rerin an der Volksschule in Großdor», Fräulein Vida Vrezee, in gleicher Eigenschaft an die Volksschule in Bründl versetzt. — Der k. k. Landesschulrat für Krain hat die absolvierte Lehramtstandidatin Fräulein Adel Chr ist of im Sinne des 5 13<» der definitiven Schul» und Nnlerrichtsordnnng zur »nenlgelttiche» Schulpraxis an der Volksschule in Planina zugelassen. — Der k. t. Bezirksschulrat in Gullschee hat den provi» sorischen Lehrer Herrn Mar T s ch i n l e l von Gott-Ichee nach Nesselthal, die provisorische Lehrerin Frau-lein Rosa E r in a e o r a von Gottschee nach Altlag, den provisorischen Lehrer Herrn Josef G r egorit sch von Altlag nach Gottschee, den provisorischen Lehrer Herrn Johann Stalzer von Reicheuau nach Gultschee, die provisorische Lehrerin Fräulein Valerie Kasch von Gotlschee nach Neicheuau und die provisorische Lehrerin Fräulein Sophie Tscherne von Nesselthal nach Rieg in gleicher Eigenschaft versetzt. —r. — ^Fortbildungskurse für Mittelschullehrer.j All der Universität in Graz finden in der Zeit voul 1. bis einschließlich I I. Teplemoer d. I. unter der Leitniig des Universilälsprofessors Dr. Adolf Baner lind des Lan-desschnlinspettors Dr. Karl Rosenberg Forlbildnllgs» lurse für Miltelschiillchrer ftatt. Das Prograul!» lautet: ^. Allgemeine Knrse: 1. Professor Dr. E. Marlinat: „Einige Ailtinomien aus dem Gebiete der Erziehung und des Unterrichtes". 2. Professor Dr. O. Eberstaller: „Schulhygiene", lI. senschaftliche Kurse: 3. Professor Dr. R. Danblebsky von Sterneck: „Konstruktioiieu mit Zirkel und Liueal". 4. Professor Dr. H. Beiludorf: „Neuere Ergebnisse der kosmischen Physik". 5. Professor Dr. R. Scholl: „Der Unterricht in der Chemie all Gymnasien <>!<>>'iu!-' vulküi-ix) — wirkte geradezu niederschmetternd auf die beiden Ratten. Mit einem einzigen Biß riß das Wiesel der einen Ratte, die zur Flucht keiue Zeit gefunden, die Schlagader am Hälfe auf, ließ das verendende Opser aus und eilte der zweiten Ratte »ach, die, vom Ufer ab-gesperrt, gegen die Mitte des Flußbettes lies uud in ihrer Todesfurcht verzweifelte Sprünge bald nach rechts, bald nach links machte. Auf einmal sah sie sich vor einem Tümpel, der Feind war ihr schon knapp a» den Fersen, da sprang sie rasch enlschlossen ills Wasser, um sich durch Schwimmen zn retten. Allein auch das Wiesel sprang ihr ins Wasser nach lind erreichte gar bald sein Opfer. Der Kampf, der fich nnn entspann, war bald entschieden. Nach einigeil Sekunden schon ermattete die Ratte »lid das Wiesel gab ihr den — Gnadenbiß. Der Sieger schüt-leite sein etwas i» Unord»»ng geratenes Fell und ver-schwand, von herannahenden Kindern aufgescheucht, im »ahen Ufergebüsch, ohne sich bei sei »eil toten Feinden die Siegestrophäen holen zn fönneu. Kc—. — sTchwurgcrilhtsvcrhandlnngen.j Bei der am Montag, den 3<».'d. M., vor dem hiesigen k. k. Landes-gerichte beginnenden dritten Schwurgerichtsperiode kom-men nachstehende Slraffälle zur Verhandllmg, »»d zwar: Am 3«». d. M. Theresia Kopa5-, verwitwete In-wohnen » aus St. Nikolaus bei Gola Pe<', Gerichts-bezirk Egg, wegen Verbrechens des versilchle» »»d voll-brachten Gatteilmordes' am 3l. d. M. Adolf Prcmk, lediger Schmiedgehilse aus Laibach, Wege» Verbrechens der Notzucht- Frauz Raker, lediger Arbeiter aus Hüf-leiu, zuletzt in Sagor bei Littai, wegen Verbrechens des Raubes; am I. September Alito» Gr»m, lediger Fleisch-haliergehilfe aus Dravlje, Wege» Verbrechens des Tut-schlages' am 3. September Georg Triller, lediger Knecht aus ^utua bei Altlack, zuletzt ein Safnitz, wegen Tot-schlages, und Johann Civha, lediger Satllergehilfe aus Kozarje, wegen des uämlicheu Verbrechens und der Übertretung gegen die körperliche Sicherheit,- at» 6le» September Amo» Apih, lediger Nesitzerssoh» aus Zc>» plixe bei Radmannsdorf, ob Totschlages. Am 2. und 4. September finden Preßverha»dl»nge» statt. —<»— -^ sKrcditverein der städtischen Tparkasse in Lai» liach.j Der bereits seil längerer Zeil projektierte Kredil» verein der städtischen Sparkasse in Laibach hielt gester» »achmittags im Sitzungssaale der Sparkasse seiue Grü». dungsversammlung ab und hat seiue Tätigkeit nunmehr anfgeiwmmen. Nachdem Sparkassrpräsidenl u. T r n -koczy die Versammlu»g eröffnet und Direktor Sve-l e k die Liste der bisher dem Vereine beigelretenen M>>' glieder verlesen halte, wurde zur Wahl des Vorsitzenden geschritten nnd i><'>' li(!s'Ilnnnfi'«>n>'in Handelsinal!» Viktor R o h r m a » n zum Präses der Versammlung gewählt. Der mittelst Stimmzetteln gewählte Ansschiiß des neue» Kreditvereines besteht a»s deii Herren: Viktor R o h r m a » lObmannj, Engelbert Fra n ch e < ti manli-Tlellvertreler), Johann Vona^-, Oroslav Do' I e n e e, Franz K rapex , Karl K r e gar, Alois K u n e, Alois Len 5 e l, Adolf Petri n , Ferdii'and P r i »i o x i," , Johann Solli <^ »nd Franz Star <>. Zn Rechuuugsrevisoren nnirden bestellt die Herrc»^ Anton Lentgeb, Friedrich Malovrh uiid Josef P o k l u k a r. Der Verein, welcher auf dem Prinzip der Wechselseitigkeil basiert, bezweckt die Unterstützung >'">' cher Personen, die sich in den österreichischen Alveola»/ dcrn, hauptsächlich aber in Laibach und in Krai» N>>> Handel oder mit einein Gewerbe beschäftigen. Zu diese»' Behufe wurde seitens der Sparkasse de», Vereine ein Kredit vo» 5<»!,.<»l)<» « eröffnet, welcher im Sinne der Nereinsstatnte» »ach Bedarf anf 15 <^, des Einlage lapilals erhöht »verdeil kann. Der einem Mitglied be« willigle Kredit darf »ichl !ve»iger als 2<»<» l< »nd iii der , Regel nicht mehr als 6l».«»l>> schießeii der diesjährige» Sommer.Eskader, das Mitte I»»i stattfand, beteiligten sich >»sgesaml !4 Schiffe. Die Resultate stellten sogar die gnten Ergebnisse des Vor« jahres in den Schatten, wozu wohl der Umstand beitrug, daß die Ausrüstungsperiode eine sehr lange war. Für die Zuerlennung der Preise ist die Trefserzah! »nd d>/ Zcil, in der diese erzielt wird, maßgebend. Die Schisse werde» für die Ve»rteil»ng ihrer Leistungen in zwe> Kategorien eingeleilt: in folche mit und in solche ohm' schwere Geschütze. Für jede Kategorie besteht ei» Wa»' derpreis in Gestalt einer silberne» Plaq»e, welcher je» »em Schiffe zlierkailiit wird, das die beste Schießleisl»usi in, betreffende» Jahre ailfzuweise» hat. Im Vori.al)N' »vie i» diesem Jahre erhielt de» Wanderpreis für die erste Kategorie S. M. S. „Erzherzog Friedrich", wäh' rend ill der zweiten im Vorjahre S. M. S. „Magnet, hliier „Pelikan" siegle. Auf iedem Schiffe iverden die bciden besten Geschiitzfilhrer der eiuzclllen Geschütz!'!^' lnnge» mit Geldpreisen bedacht; überdies wird der be>le Schlitze jeder Geschützgatlung durch ein sichtbares Ab' zeichen ausgezeichnet, das er während seiller Einsch'l' sling auf demselben Schisse zu tragen berechtigt ist- D>e höchsten Preise stellen schließlich die zwei Esladerprelie dar, welche bei jeder Geschützgattnng an diejenige» ^'' schützsührer verabfolgt werden, die »»ter alle» dei» ^-' taderverbaiide angehörenden Schiffen die besten Tres!» resnltate erreichte». Für die Schiffe der Eskader ergal' sich a»f Gruiid der Vergleichsresullate die nachstehe!'"' Reihenfolge: Schiffe mit schweren Geschütze»: >. ,,^>'' herzog Friedrich", 2. „Erzherzog Karl", 3. „Erzherz^ Ferdillalid Ma^", 4. „Kaiser Karl VI.", 5. „Arpad', l'. „Habsburg", 7. „Vabe»berg". — Schisse oh,<' sch»"'" Geschütze: I. „Pelikan", 2/ „Meteor", 3. „Ze»9 ^'"'. timetcr: erster Preis „Erzherzog Friedrich", M'^ Preis „Erzherzog Karl"; 15 Zentimeter: erster P"'-„Arpad", zweiter Preis „Babenberg"; 12 Zenliiüel.el-erster und zweiter Preis „Zenta"; 7 Zeutiiueter: er! >'' mcler: erster Preis „Erzherzog Friedrich", zw"". Preis „Erzherzog Ferdiualld Ma):"; 37 Milliuletn. erster Preis „Erzherzog Karl", zw'eiler Preis ,.^,, ' b»rg". Vo» erste» Esladerpreise» eillspracheil de> 24 Z)e»timelergeschütze 5 Tresser bei 8 Schü sen, l>e> ll) Zentimetergeschütz 7 Treffer bei 7 Schü sen, bem 15 Zeutimetergeschütz 7 Treffer bei 9 Schüfe», ^'! !2 Zentimelergeschütz L Treffer bei II) Schü se», be» 7 Zelttilnelergeschiitz 2l) Treffer bei 20 Schilsse», be>. ^^ 47 Millimeter-Schnellfenerkanonen 16 Treffer bei ^ Schüssen, bei den 37 Millimeter-Mitrailleilse» 28 Tn, fer bei 48 Schüsse». Zu berücksichtige» ist, daß du' , das Schießen bestimmte Zeit gegen früher wese»"'^ gekürzt wurde. Aus den Vergleichen mit den N'"^ ^ Jahre» geht hervor, vo» »vie großer Wichtigkeil ^ >' die Schisse möglichst lange nnd zahlreich >>'. ^lisrüp >^,^ z» halle», da »ach Iä»geren Ausrüstuugsperioden -^ ^^ dies im heurigen Frühjahr durch die politischen "V'UI^ nisse bedingt'war - stets eine wesentliche Steigen,^ der Trefsergebnisse und daluit auch der Kampftnnl ^^ tritt. Der ständige» Indiensthallnng großer ^^^?^.s;> leiliinge» siiid daher wohl a»ch die glänzelide» ^^^> resliltate der britischeli Flotte z»z»schreibe»; ^'"' s, beste theoretische Sch»l»ng der l>ichligfu!!l^,^. lailii ohlle slälidige ausgiebige Übuug i»> Schielle» z»m Ziele führe»'. w verletzte sich nichi »„erheblich. Irrsi»nfl)»»plo»ie tiattm j,ch bei ihm schoil früher gezeigt. So fnhr er lM ^,iii, ob>oohl er im Genufse der ^nhrlermäßignng l,l, nut duller Fahrkarte nach Pola und stieg nicht in oen betreffenden Personeillvageil ein, sunder» versteckte M) m eineui Paletwagen. Ancl) enlhiell er sich einmal ourch e,nic,e Tage oller Speisen, mil der Begründung, " Wune sie nicht bezahle». Erst über Anreden ge»,oß "' o,e >hm l.wm W^hnherrn angebotenen Speisen. Nnn» nn'!/r »vlirde er z>,r Neobachlnng seines GeisleSzl>sta»deS 'n das La.ldesspilal überführt. - <>- - ^ , °^ !^om Ttaatsqymnasium in Nudolfswcrt.j Aus '"lldols^werl schreibt man uns: Als z» linde des abge-lauscnen Tchllljahres der Andrang in die ersle Gynma-^a lla„e ein »ocl, größerer war als im Vorjahre, traten «"Iwierigleilen »oegen Unterbringnng der Parallel- >a!!«'n zutage. Tank dein frenndlichen Enlgegenko»,n»e» imens des ^ra»zisla»erorde»S »ourde» diese Schwierig. Mlen dadurch behuben, das; im hiesigen ^ra»zisla»er. nojter e^u Trakt z» Tc!,nlz»vecten modern adaptiert wird. ^U'ier Traft, »oelcher über dem Einfahrtstore gegen die ^UN In» gelegen ist, wurde gehoben und in demselben ">crichonTchnlzimmer hergerichtet. Auch erhalt er einen M',^ separaten Eingang. -- Iil Bälde wird aus ga»z untertrain Hieher eine Versammlung berufen und eine ^!m»iio» .',ur Förderung des Gli»»»asialba»es vorge» cy ogen »verden, U'elche eine speciell hiezn gelvählte De-putaiwr. den kompetenten Nehörden überreichen soll. ?«et »lircr Auwesenheit in Wien wird diese Deputation m dieser Angelegenheit anch eine Audienz bei Seinei -""lejlm dl>>,', Baiser erbitten. sz. ,^ lNauten in Gottschee.j Die Stadt Goltschee beab. VMt mit ihren, Wasserwerke eine Schotter, nnd Tand-senk '" "^'rbindnllg ,',» bringe», um deu hohen Prei» ^n, d,y gegenwärtig sür Schotter, namentlich aber für c»ld gefordert werden, wirlsam zu begegilen »nd hat > u) äu deu, Zwecke inil einer Wieiler ^irma ins Eiilver-n, . "' llch'bt- Wenn man erwägt, das; für einen Knbif. ">"l'r Vcösler Kalksand von fragwürdiger Beschaffenheit lMNe ^)l)„ i, ^ ,2 l< verlaugt und die Bankosten onourch auf eiue Höhe geschraubt' werden, welche selbst >e m Großstädten ilblichen »vesentlich überschreiten, luun man das Vorhaben nur billigen nnd ums; wiln^ MN, es sobald als möglich ills Werl gesetzt zu sehen. rrade jetzt ivachsen die kleine» ^amilieiihäuser in Gott-lm'!,^ '"'^P'l^ ans der Erde. habeil sich im Verlause H s^'r..^ahre gut um ein Drittel vermehrt, gauz neue ka.k ^'^ '"' Entstehen begriffen nnd geben den Bau-M owerleru Arbeit und Verdienst, fo daß dem Woh. ^ ^'u^ngel in kiirzester Zeit durch villeuartige Ge-hie > s'"'^ ^'UM'tei, «bgehulfe» sein >vird. Es wird /im, ''llig auch besserer und billigerer Sand zur Ver. hg','"N stl'hen, da sich reiche Kallstembrüche in unmittel. l" '.'cahe der Wasserleituug vorfinden, lckvi V^ ^lbschiedsfeier.) Ans Gollschec wird uns ge-!M,ebeu: Der Dislriltsarzt Herr Dr. E. Schreyer er,^ « ' ^' M- l^otlschee verlassen, lim sich zum dan-w'!s°" Aufenthalte "ach wraz zu begeben. Er hat sich dc>5 !> - ^'"es l 7jährigen humanen Wirkens überall ilim ^l^' Vertrauen erworben; mau achtete aber in auck k^ ^"^ ^"' '^'schickten, erfahrenen Arzt, sondern sch^^'" N'bens>oürd!gen ^rennd lind heiteren Gesell-d"r ^,, '" ^"rabende seiner Abreise versammelte sich "Clad. ^'^' ^^'"^ l"ner freunde im Rasthöfe zur Dv (?5^^"- uui herzlicheu Abschied z» nehme». Herr gcbr^su ^" ^'"^ ""!' ^"' ^nneiguug, die ihm entgegen^ Wm'^ '""rde, sichtlich gerührt und'dantte mit warmen erwl^ ^" ^"' Abreise selbst, die am 26. d. M. abends kmiim >^' ''"'! ^' Viirgerschafl »vie die ^andbevöl-l'Meu 'A!^ ^^"^' '^"" Bahnhöfe, lvo unsere Säuger Nm,s.,, ,!")"bschor anstiunuteu. Unsere herzlichsten freund '^''l"' den scheidende» Arzt nnd Menscheil. deuis^,!'^V"ic.1 Ein ^eil der Mnsittapelle der „Slo-'^ivo " ^Marmonie" lonzerlierl hente im Hotel D(r ,.. ' ^Usli»g >,i„ HM, <; 11h, abends. Eintritt frei. Nendi!''!-<' .?"' ^'^ "b'^'n Kapelle konzertiert bei der Hutel ' """ l"S Elektroradiographen „Ideal" in, ""l „Stadt Wien" von ^5 Uhr »veiter. wird ^.^"'"'^^'^""listcn.j Aus Klagenfurt, 25. d., eine f> ' "^r..Vl." gemeldet: Am Sonntag unternahm H"'r>, !'^' ^""rislengesellschast, bestehend aus einem l^i3<»l "!?'-/'"" Taine», eine Partie ans die ttoschulla dil> ^.^u)rend des Abstieges mußteu die ^^„visteu, ^e»vit>>^ ^'rgsteiger nnd weglnndig sind, infolge eines sie n.^ ,. ^"!^ >» den Wände» s»che». Seither si»d "«1 Nlchl zmüclgekehrl. ^illich >.^I ^rundstrin der ^cstnnq «öniqssräh.j An- stuuq ^v' . ^'"l'gulierllng »verden im Geb',e'le der Fe-Dits^,^""ggrätz Dlinaunlspreuguugen vorgenommen, 'uerfl'^ ?^ >^>lde nnn bei der Sprengung des Schanz, breit '„,//' Sle,»U'!ivsel, 82 ^e»timeter lang. hoch nnd die ilm I," ,/ dentlich sichtbare» Inschrifle» bloslgelegl. träqt ^'^^rnndslei» bezeichneten. Die Vorderseile ^('s'l V v^"'"' ^">l'pd >l. nnd Maria Theresia leiten im", ^ bie Rückseite den Namen des Bau-^^"»dsl,' ../'s ^" P"sönlichkeile». I,n Innern des "' ^aln' i^s- '^""^'" s'^ Silber- nnd Knpsermünzen scheu" M,sV ,^>s 1772. Der?snnd »vnrde den, städti-^'",u ,n ^töniggrätz iibergeben. mi"' "UM'N"^' V" "Schwarzen Hand" i« Wicn.» ^'l'»er ^ V ' Angelegenheit beschäftigt derzeit das "ablic^ N Wtsbnrea». Ein in der Inneren Stadt > " Posu,l)a '^" "' Poduioloeyska aufgegebeueu Vrief ^^>"oluai«s> ""U'lhalb eiuiger Tage an das Posta,nt ^lci po,t^> ^'s^„^> ^,^,„ Betrag vo» !<».l>"<> >No»e» um so eher einzusenden, als ihm sonst eine Un> bill widerfahren würde. Der Vrief, deffen Kopf die Auf» schrisl: „Von der Schwarzen Hand" trug, war mit „Page" unterschrieben. Der Empfänger, der dnrch dieses Schreibe» i» gros;e Anfreg»»g versetzt wnrde, begab sich sofort z»r Polizei, der er vo» dem seltsamen Schrei» be» Mitteilung »»achte. Sei»e Erregung wnchs aber noch inel)r, als er, »ach erstatteter A»zeige »ach Haiise zurück, gelehrt, ein Schreiben seiner gegenwärtig znm Kur. ansenthall in Ischl »oeilenden ^ra» vorfand, in welchem sie ihm einen an sie gerichteten Brief ans Podwolocljska einsandle, dessen InHall »lit demjenigen identisch war, den er selbst erhalten halle nnd in welchem seiner ^rau ebenfalls »»it einer ihr zuzusügeuden Unbill gedroht wnrde, falls sie nicht den Betrag von 1 <».<»<»«» Krone»» innerhalb der kürzeste»» ^rist erlegen würde. Die beiden Drohbriefe wnrden der Polizei übergebe»», die derzeit bestrebt ist, Klarheit in daS »»»isteriöse Duule! zu bringen. — sl5in 5liadfahrcr überfahren.j Dieserlage passierte einem Nadfahrer das Malhenr, das; er niller die Näder eines Gespannes kam und überfahre» wurde. AIs uäm» lich der Nadfahrer schnell nnd unvorsichtig über die Wiener 3»ler de» Wage» lind erlill an beiden Beinen mehrere Ha»labschürs»ngen. '"' sArbcitertranspor Dieferlage sind 92 Kroaleil n»»d Mazedonier nach Amerika, serner ls> Kroaten »ach Iüllsbrilck abgegange». " ne»alle»e Bries»vage, serner eine Herrenpelerine. — - !Dic Knrlistcj von K r a Pina . Töpli tz »veisl mit 21. Ailgnst iilsgesamt 48<><» zlim Knrgebrcillche er» scbiene»»e Personen ans. — l^oppclin «ach Berlin!> 'ilcach einer »ms ans Wien zngeloinmencn le!eplioniscl)e» Nachricht ist das ^nftschisf „Zeppelin III" hente früh uu, halb süuf U h r zur Berliiler ^ahrl anfgestiege»» nnd in »lördlicher Nichtnug anf ^tavensbnrg z» geflogen. Theater, Kunst und Literatur. strain im ^oscjstädtcr Theater in Wicn.j Man schreibt nns ans Wien nnter dem 2^. d. M.' Die Krai» »er in Wie» find sehr erfreut darüber, das; hier ein Theaterstück ansgesührl werden soll, welches ihr Heimat-Ia»d glorifiziert: „Gestörte Eeeidylle, Brandschatznng z»r ^remzoseiizeit l^8l!9—l8l3j", lüld zwar im Joses, städler Theater zu eiuem eulilleul humaiiiläreil ^»oecte, nämlich zngnnslen des Vereines „^eopoldineu»»" für lrüppelhasle Kinder. Die Vorbereilnilgen sind in» ^nge lind es habeil sowohl Tiletlanlen als alich Nernfslünstler ihre Miln.,irfn!lg zugesagt. Der Prolelloriu, der dlirch. lanchligslei» Erzherzogin Maria I o s e s a, »vnrde ein 3e),1b!!ch nach Veldes geschickt, wo Höchstdieselbe znr Zeit »veilte. An der Spitze deS Vereines steheil ^ürsl nnd ^livsti» A n e r s p e r g. ^iir die Vorstellung gibt sich iil Wien das lebhafteste Interesse lnnd. — i«Der Tuben".j Die 5>. Numnler dieser „^llu. strierteu Zeitschrift der Südländer der österreichisch. Ungarischen Monarchie", die in Volosea monatlich er» scheinl, bietet in Wort und Bild schöne Schildernngen „»»seres" Südens, des noch so wenig erschlossenen nnd noch weniger gewürdigten herrliche» ^äodergebietes. Anlas; dazn bot die Neise des Wiener Gemeinderales dmch Dalmalien, Bosnien und die Hereegovina gestellt von N. Eigl>. Außerdem bringt das Heft die Fortsetzung der Artikel: „Ein Schiffbrnch in der ^e-vallte" »von Earl Graf ^ a l n s k i> ul»d „Die Heiiuat über alles" ranz Faßbinder. Breslan, das Heim der 5>li. Geueralversammlnng der Katholiken Deutschlands. Vo» Pros. Diltrich. - ^iiebe! Gedicht von Ang. Adain. — Von Amts wegeu. Von Pierre I'Ere» Aug. Adam. - Von Aints wegen. Von Pierre l'Er-»nile. Autorisierte Übersetzuug aus dem ^rauzösischeil von Hedwig Berger. — Die Tauerubahu. — Das söge-uailute „Vatizininm" des heiligen Malnchins über die römischen Päpste. Von ?. Tezelin Halnsa. Nelll). Skizze von Maria Norbert. — Sinnsprnch. Voil ^tlo Proinber. — Amerikauische Spitzname»,. Von ^ranz Ios. ^ridrich. — Himmelserscheinungen im September 1W9 nnd Neues vom Kometen nnd vom Weller. Von Dr. Warnatsch. — Komvaf; und Uhr. Von ^ranz Ios. ^ridrich. — sI„ >«cclams Universal'Vibliothetl si»»d sol-gende Bände nen ausgegeben »vorden: Nr. 5l l1. Ernst Niller von Dombrowsli, Grüne Brüche. Skizzen ans dein Iägerleben. Zweites Bnndchen. — Nr. 5112. E'nil P e s ch'k a n, Snzons Ende. Novelle. — Nr. 5l 13. 5114. Giordano N r u » o, Von der Uriache, dem Prin-zip und dem Einen. Ans den» Italienischen übersetzt und mit einer Einleilnng versehen von Pan! Seliger. — Nr 51 l5 glitte G n b a I k e, Zweierlei !^iebe. — I»> »aselgrund. Zwei Novellen. — Nr. 5116. Wilhelm Wollers, Sein Alibi. Schwant in drei Anszügcn. Einrichtung nach dem Soufflierbnche des ^ustspielhauses in Berlin. — Nr. 5117—5120. Edgar M u n t e i l, Das große Dorf. Noman. Alis dem französischen iiber. lrageil von Henrielle T^vid,'', Geschäfts^eitung. - i..Mcs.5ieser".j Unter diesem Titel hat sich in Wien ein llenes Unternehmen gebildet, das in seiner praktische»» Art als Neuheit gelten kann. Wie dem Pro-spelt zu eutnehmen ist, besaßt sich der „AUes.^eier" neben der Zusainmenslellung von Zeitnngsnachriaiten lAiiSschnitlenj insbesondere anch „lit der Evidenz de? gesamten Inseraten, nnd Nellamemarlles derart, daß auch die Anno»een der diverse» Tagesblälter, fach» u»d so»stige» Zeitschriften auf Bestellung nach den belrefsen» den Kategorien gefichtel loerden. Prospekte nnd Aus» küilste sind von» Bnrean Wie»», I., Postgasse 11 lTele» pho» I0.0I«j kostenlos erhältlich. Telegramme des l. l. Telegraphen-Korrespondenz-Buieaus. Wien, 27. Angnst. Die in mehreren Blättern ver-lneileten Mitteilnngeil iiber angebliche Äußerungen, welche der Kaiser anläßlich der letzten Audienz des Mi-uislerpräsidenlen Freiherr»» von Bienerth getan habe» soll, elilsprechei» » i ch t den Tatsachen. Dcr Kaiser iu der Schweiz. Bern, 2ll. Anglist. Die Schweizerische Depesche», agenlnr meldet: Infolge des vom Kaiser T^ranz Josef geänßerten W»lnsches, anläßlich seiner Rnnd-fahrt auf dem Bodensee anch den schweizerische»» Bundes' rat begrüßen zn können, hat dieser an Stelle des in einem Kurorte weilenden Bnndespräsidenlen Dr. Den» cher den Vizepräsidenten Eomtesse nnd die Bundesräte Brenner nnd Tchodiuger als Abordmmg bezeichnet. Die Zilsammenlniifl »vird i» Norschach ftallfinden, und zlvar ans dem Schiffe, das de» Kaiser »ach Nregeliz zu» rüctführe» wird. Bei der Zusammenlnnsl »oird wahr» scheinlich anch die Negiernng des Kanlons St. Galle» verlrelen sei». Österreichisch-ungarische Vauk. Wien, 2L. August. Die österreichisch.nngariiche Bai»k veröffentlicht folgendes Kouimuniq»^: Iu der heute uuter den» Vorsitze des Gouverllenrs Dr. Popovics abgehalle»»en Sitznilg des Generalrates erstattete Gene» lalsekrelär Hofrat von Pranger einen ausführlicheu Nericlit über die Lage der Bank nnd des Geld- uud Devisenmarktes. Ein Antrag auf Ändcrnng des Zins» fnßes »vnrde nicht gestellt. Im übrigen gelangte»» nur Gegenstände der lansenden Verwaltnng zur Erledigung. Der Ärztctougrctz uud die czcchischcu Ärzte. Prass, 26. Aligust. Das ezechische Ärzlelomilee für die Beschiclnilg des internalionalell Ärztelongresses in Budapest hat in der hente abgehaltenen Sitznng nach längerer Debatte beschlossen, den Hrzlekongreß n i ch t zn beschicken. Dafür u.'ird in französischer Sprache ein Memorandn»! hinansgegeben »oerden, das an alle Mitglieder der nmionalen ^irztesomitees sämtlicher im Bndapester Ärztelongreß vertretenen Nalionalitälei» ver» sendet »verden loird uud iu welchem die Ezeche» für die fehlende» Slave» deren Standpunkt verdolmetsche» ».'erden. Die serbische Miuistcrkrisc. Belgrad, 20. Angnst. Im i/anfe der Ministerkonfe. re»>z, die bis Mittag danerte, »oar Iustizminister Ni> barae »licht zn beloegen, seine Denlission zlirückzlinehnlen. Infolgedessen erklärte Ministerpräsideilt NovaloviV-, auch er lnüsse als Mitglied der Fortschrittspartei aus der Koalitiousregiernng austreteu und dem König seine Demission überreichen. Nach Schlnß der Konferenz wurde folgendes Kommunicin^ veröffentlicht: Mit der Demission des Instizministers, die hellte erfolgte, uud auch die Demisfion des Ministerpräsidenten hervorrief, ist eine Ministerkrise auSgebruchen. Da aber nicht alle Minister in Belgrad weilen, beschloß die Ministersonfe. renz, die Beschlußfassung über die eingereichten Demis-sionen bis zum Zusammentritte des vollzähligen Mini-sttrrales zn verschieben. Es verlanlet, der Konig werde die Demission dcs Instizniinisters nicht annehme» und mil allen Mitteln trachten, d,e Koalitwnsreqierung z» erhalte»». Belgrad, 26. Anglist. Miuister des Äußern M'lo-vauovn- »üld finanzmiuister Proti^ »ourden aussiefordcrl. ihren Urlaub zu unterbrechen. Es ist vollsoimm'ü.unt'l" stünmt, in welcher Richtlmg eine ^ös!'»g dc-r klise ll-folgen wird. Die Kretafrage. konsiantinopel, 2vert')eiche» oder »„< dem Ansdrucke „Hellios" oder mit griechische» Emblemen versehen sind, zu beschlag. »al)i»e». Der Aufstand in Albanien. Talonichi, 26. Anglist. Die Lage im Norden Kosfo->r>os hat stch ernster gestaltet. Dschasfid-Pascha wird zur Unterdrückung des Widerstandes zu den schärfsten Mit- Üalbachcr Zeitung Nr. 195. 1746 27. August 1909. llln M'ifVn. Til' R^iciliiig stclll dac' ^^uiuischl^ Trup-pcnllintiiil^'Nt zuv Vcrfüqünq lind lüfil ih», ql'wisscr. lüdßcn frcic Hand, dcn Herd der Vcwcqun^, der nich< voiklil)näron M^tioen ontsprinqt, im Sandschaf Ipck ailfzllliclx'!!. Äonstantinopcl, 26. August. In der Landschaft NucMw, luestlich t,il)N Ipck, brachen Unrnhon ans, w>.ibei ,^'hn Soldaten getötet wnrden. Ein Bataillon Infan» ttrie wnrde von Prizrend dorthin entsendet. Äonstantinopel, 26. August. Tas Amtsblatt meldet, daß die Albanesen im Pereiche Terikwie zerstreut wnrden. Pas Kriegsgericht iu Barcelona. Paris, 26. August. Der „Äilatin" meldet ans San Sebastian- Tas Kriegsgericht in Barcelona hat einen gewissen Anton Maletam, der beschnldiqt wird, die ans» ständische Bewegung im Stadtviertel Et. Andreas ge-leitet M haben, ^nm Tode vernrleilt. 2<> Angetlagle, darunter ein Artilleriekorporal, der zu den Anfstän>>i. schen iiberqegangen war, wnrden ,^u lebenslänglicher Zwangsarbeit, zahlreiche andere ,^n 15 bis 2<» Jahren oernrteilt. Marokko. Ncuon de Gouvera, 26. August. (Nestern abends u>ld heute hat ein heftiges Gewchrfener nnd dann ein Kanonenfener stattgefnndei'. Tie Spanier hatten feine Verluste. Explosion in einer Patroucnfabrik. Budapest, 26. August. In der Manfred Weißscheu Palronenfabrif auf der Lsepelinsel erfolgte heute eiue (5'1'plosion. Seileus der Leitung dieser Fabrik lvird hier» über folgendes mitgeteilt: In der Fabrik erfolgt neben anderen Arbeiten derzeit die Entleerung der alten Pa> trollen, ans denen das Schwarzpnluer entfernt wird. Tiese Arbeiten werden über Velrauuug seitens des ge° meinsauien ttriegsministeriums ausgeführt. Tie Vor» sicht^maßregeln wurden iu jeder Richtung eingehallen, so daß bei diesen Arbeiten, die schon seil Jahren wr> genommen werden, bisher noch lein Unglück sich ereig» nele. Die heute nachmittags erfolgte Explosion, deren Ursache noch nicht ermittelt werden tonnte, dürfte daraus zurückzuführen sein, daß die trockene ^.'nft mit Pulver» bestaudleileu gesättigt war. 17 Arbeiter erlitten Vrand. wunden. Luftschifiahrtökonkurrcuz. Vcthcny, 26. August. Latham fuhr heute vormittags eine Strecke von 70 5,NIometern in 1 Stnude 1 Minute 5V, Seluudeu Pctheny, 26. August. Lalham >r>llrde gezn.uingeu, !n-folge Aii5gehens seines Beilzins zil landen, nachdem er eine Snccke von I.'>-j >ii!oinelern und 375 Metern iu zwei Stunden, 18 Minnlen zurückgelegt halle und somit den Tlreckeuweltreford schlug. Mil seinem ^luge, den er heute vormittags ausführte, ist Latham im ganzen eine Strecke von 224 ^ilometern geflogen. Verantwortlicher Redakteur sin Vertretung): Tr. Josef T o m i n 3 e k. 3«l SDeißt des AngeWes sollst l»u M^^W "^ nur dein Brot essen, sondern auch gesund werden ^«M^ — so hieß es sonst, als man jede Erkältung, jede ^l^> Heiserleit und Vcrschleiniunss noch mit Schwitzkuren uud Tränlchen beseitigen mußte. Und im Bett schwitzen W2^ im Hochsummer ^ ich baute! T>a haben wir's doch ^VV^ besser: wir nehmen einfach Fays echte Sodcncr R^^D Mineral > Pastillen, sparcu mis damit alle Unbequem» V5^W llchteiteu Ulld wcrdeu unsere ttatarrhc los, ohue recht ^D^ zu wissen, wie's eigentlich geschieht. Mau lauft sie für l^D^ Iv 1-25 die Schachtel iu allen einschlägigen Geschäften, lasse sich aber unter leiueu Umstäudcu Nachahmuugcu >2>l^> aufschwatzen. — Geueralrepräsentauz für Österreich-ö»^ Ungarn: W. Th. Guutzert, Wien IV/l, wrofte Neu. >^^> gasse 17. l505y Angekommene Freinde. Grand Hotel Union. A m 2 5. ?l ugu st. Ritter Dr. Gelletich. Notar; Dr. Hollzabct. Arzt; Volaric, Prof., Fiume. — Iagoditsch, Pros,; Sattler, Maguer, Kflte,; Blau, Vlühweis, VsahuU, Weis, Tau-dor, Rsde,, Graz. — Ceruor, Jug.; Cerua, Lehrer, Prag. -Zcwar, Opernsänger; Lücler, Beamter; Pirk, Noth, Zcruecke, Kflte.; Rubel, Tcucs, stuftpel, Sufchuy, Rsdc,, Wieu. — Pod' boj, Pfarrer, Nudolfswert. — Gjukic, Beamter, Sarajevo. — Cilensel, Pfarrer, Pöltschach. — Trauen. Pfarrer, Sobrazicc, — Simctta, Kfm., Görz. — Radmauovit, Kfm,, Fiume. ^ Saucck, Kfm., Nürubcrg. — Deutsch. Kfm., Warasdin. — Ebcrz, Tchellander, Rsde,, Klagenfurt. — Kraus, Kfm.. Trieft. — Fischl. Nsd, Budapest. Hotel Elefant. Am 2 5. August. Stariha, Bischof, Amerika. -Reiner, Priv,, Budwcis. — Ianmil, Priu,, Tressen. — Ger° zaul, Priu,. Adclsbcrg. - Borstuar, Prio,. Littai, — Lesina, Religionslehrer, Prag, — Martin, Nfm,, Karlsbad. - Kollar, Pfarrer, Podrnga. — Dr. Kraljevic, Prof, Zemuu. — Zdis« laus, Bautommissär, Nudolftw^rt. — Iouanouitz, Rechuungs« loutrollor, Budapest. - Baronin Pahn, Prio,, s. Tochter, Agram. — Spitzer, Professorsgattiu; Miller. Jug.; Büttiugs» haus, Kf»',. Graz. — Dr. Allehaud, Arzt, Briiilu, - Burg-hard, ttsm,, Berliu. Tangliui, Kfm,, Aucona. — Veuutti, Nsm., Fiume. — Rizzola, Ksm., s. Frau, Vitlach. — Bauer, Kfm., s. Frau. München. — Scorlich, s. Frau, Reisler, Fischer, s. Frau, Glaser. Soffer, Klaus, Rothbaum, Kfltc.: Baroniu Geruerth, Oberlaudcsgcrichtsiatsgattiu, s. Familie, Wien. Verstorbene. Am 8 5. August. Vida Lapajue, Geudarmerie-Wacht-meist-rstochter, 2'/, Mou., Schießstättgassc 15, Durchfall. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehühe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. ^s"2 U. N. 7^2-li 24 0! S. schwach ' heiter ! . ^" 9U. Ab. 733 2 17-7, NW. schwach » ^.___ 27,>7U. F. 73^7 12 9 OSO. schwach Nebel »0 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 17'. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblattej vom 26. Angnst 1909. Die nlltierten «ui9 4N l»«uer Etaatslose 5<»o ft. 4°,, ^Sl» öu >«,; 50 l8U0er .. ,NU sl. 4"/,23, - 237'- l8«4«l ,. l0« st. . . 294 - 200— l«U i^st, Investition« Rente, stfr., Kr. per Kasse . . »>/,"/« 85,5 8t> 35 ßU»nb»hn'Kt»»l»schult> «tlschllibungtn. tlisabelh Bahn i, «., steueift.. zu l!»,0!X1 fl.....4°/„ —'— --- Hranz Iosepd-Vahn in Silber //>/„ «18 4»>< 19-40 >»aliz. Karl Ludwig-Vahn (dlv. Stücke) Kronen , . , 4°/° 9b »e »« i!5 ^»dolf-Val,» in Kronenwähr, steuerfr. ldiv, St.) . . 4"/„ 95 2« 9S-2U «vrarlberger Äahn. stfr,. 4<>« und 2000 Kronen . , 4°/, 9b Lb 96 2b Hu ztllat,lchnl«vtlschreibnngen »bgtslempelte zlsenlillhN'Aktie» t,isabcth-«, 8«U fI. «M, 5'/.«/» von -wo Kr.....4db - 4b« — dttto ', ," 2«, fl. « !!> , . , . 430—430 50 deltü ^_ ^ ^l 20« fl. °. W. L. 5>/„ , . , .422 —424'— piem»tal Vahn 20N u, 2000 Kr. ^" - -......l9l - 1!'!? - Geld Ware Dom Mal« zur Hahlnng übn» nommen« Eisenbahn »Priorität»' Gblig»ti»n«n. Völ,m. Wcstbahu. Lm, l«9b, 400. 2000 u. 10.000 Kr. 4°/n 96'Iö 97 1b Tlisabeth «ahn 600 u, 3000 M. 4 ab 10"/n......lie <»5!17-»d Elisabeth Vahn 40« u. 2000 M, 4"/n........,ib eolie b0 Ferdinanbs-Nordbahn s 92 10 detto Em, 19o:^ - 104'- d«'!to400 n. 500U Kr. 3'/,"/„ «? 4b ««4b «orarlberacr Nahn 13-70 !!3 so 4°/^ detto per Ultimo 113 7011 »-90 4"/o unqar. Rente in Kronen- währ, stfr. per Uasse . . 9^«c «280 4" „ detto per Ultimo 92 60 92 80 5'/i"/<> detto per Kasse 828.', «2-bl> Ungar, Prämlen,A»I. ii 100 fl. 20, bu20,>'5^ detto ^ 50 fl 20i du!l05ü^ Theiß-Rea. Lose 4"/„ , , . ,145 25 !4!»2b 4"/« ungar, Grundei'tl.-Vblia. 92'5<< 93bu 4"/„ lroat. u, slau, Vrdentl.-Obl, S4 - 9b - Nndere össentliche Nnlehen. Äosn, ^andrs-Änl. /,"/„ . , 99 75 100 7b 5"/„ Donau Reg.-Anlrche 1U7« 10L-7« 20 9? 2^ Änlehen der Stadt Wien , . 102- - 103 — detto (S. oder G) 1874 120-- >21 — detlo (1894).....y^- «4. betlo Russische Staatianl, v, I, 190« f. 100 Nr. p, «, . . 5«/„ — — - --dclto per Ultimo , . 5°/„ ,oo-2o l0ü-7« Bulg, Staats-Hypothekar Anl. ,892......6"/o I2il'50l24 b« Geld Ware Vula. Staat« - Goldanleihe l907 s. 100 Kl. , . 4>/,'/l, 93 2b 94 2b Pfandbriefe usw. Uodc»lr,.alla.öst, i, 5<»I.v!.4",„ 9i>- 9S>- Äöhm, Hypolhetenb, Verl. 4"/^ 97 zv g«-— Zenlral-«od.-Kred,-Äl., österr., l5 I, verl.....4>/,",s, lül bn wli bü detto l!5 I. verl. . . . 4«/„ «7- 98'--«rrd. I!!st.,östeir.,f,Veil.-U»t «, öffentl, «rb, Kat. ^, 4" „ ubäO 9«'40 Lanbesb, d. Nö», Galizien und Lodom. 57>/, I. lüclz. 4",» 94 bn »b'b» Mähr. Hnpothclenb. verl, 4«,„ 9b b<> 9« bo «.-osterr, Lande«-Hvp,-A»st.4"» 97-- 98-— delto inll. 2"/„ Pr. verl, 3>/i",', 87b0 8« b« detlo K,-Schuldsch. Verl. 8>,2"« 8?b,' 88-bO detto verl......4"/° 96 75 97-75 Ofterr, iiügar. Ban! bn Jahre veil. 4"/„ ö, W..... 97-7« 98'7? detto 4"/n Kl...... 98-20 99 20 Spart., Erste ösl,. !0 2b Eifenbllliu-Prioritäts-Obligationen. Lstcrr. Nordwcstb. 200 sl. L. , 103-4« i04-40 Ttaatsbahn b<»0 ssr..... 8l»!i - I»— - --- Südbahn ^ 5" „ »!00 fl. E. 0. G, 1 !8 7b 1Is'75 Diverse Lose. Ptlzw»lich« fas«. 3"/„ «udenlredit-Lose Em. 1880 27? - 283 - detto Em. I889 270-7b 276 75 5"/„ Dona» Neg.il,-Lose 100 fl. 2«b-?b 2?1-7.°> Serb. Pläm,-Anl, p, 100 Fr, 2"/„ 94'7b 10U-75 tln»tliln«llche Los». Vlwap.-Besilila lTombau) ü fl. 21 70 23-70 Kreditlose 10« fl...... 493-- bii3-- Llary-Loie 4« fl, KNi. . . . 175'- 1«5'- Ofoorr Lose 4«! fl...... - -- --'- Palfsy-Lose 4« fl. KM. . , . 230-- 24N Rotcn Kreuz, ost, Vcs, v. 1« fl. b3'- b?' - Roten Kreuz, una, Ves. u. 5 fl. 31-7b 35 ?b Rubolf-Lose 10 I!...... 67'- 73'- Salm Lose 40 fl, KM . , . 265- 27b'-Tür», E. B, Änl, Präm.Oblig, 400 ssr, per «osse , . . 18«— 1«»'- detto per Medio , . . 18N-b» I8U75 Geld Ware Wienei Nomm.-iiose v. I, 1874 b!7— b2?-^ Vew,'3ch. d. 3"/„ Piäm. Schuld d, Vobenll.-Vliist, ltm, i«8ü 9t-^- ü?^ Altien. ZlllNlpolt'llnttmehmnngen. Aussig Tepliyer ltisenb. 500 fl. 23lN-- 2320- Vöhmilchr Nordbahü 150 sl, , ->— . -_ «uschtlehrader Eisb 500 sl, KM, 2?bl> - ü?sn - detlo (lit, tt) 200 fl. pcr Ult. 9!»5'— 1000 — Douau - TllNlpfschiffahr^'Gcs., 1,. l, l, priv,, 500 sl, KVl, ,<,.)3-- 1N«8- Tuz-Uudenliachel E.-Ä, 400 Kr. b«8-— l»»2-— sserdinandü-Nordb, 1000 fl, KM, b30«-- b343--Kaschau - Oderbcrgrr Eisenbahn 20<>sI.S....... 360- 3«» — Lemb. - Czern,-Illsst, Eisenbahn, GeseNschllst, 200fl. C, , , bS7 - b«8 be >.'loyd, »st., Trieft, 500 fl., NM, b07 - - bii — Österr, iliordwestbahn 200 sl. L, — .- —-- betto (lit, Ii) 20« fl. S.p. Ult, —-- —-«. Pran-Dni.er Eiseuli, lOüfl.abäst, 22,-— 22?>-— Ztaatseisenl!, i!0v fl. S, per Ult, 74? xo 750 9« Lüdbahü 200 sl, Silber per Ult, l 15 75 1,5 75 Vüdnorbbeittsche Ucrbindungsb, 2U0« sl. llio - LLN-- Vanleu. «nglo - Österr, «anl, 120 !I, , 3i>3 35 334-»!> lttanlverein. wiener per Kasse — —'- detto per Ultimo b42 2b b43-2b «°dcnil,.VInst. öst,, 300 Kr, , <1b2- Nb«'- Aentr.-Vod.-Kredbc. usl,, 200fl. b79- b81>-Kreditanstal! für Handel und Gewerbe, 320 Kr, per Kasse —-— —-— detto per Ultimo 654'- »sib-- «reditblüil, »ng, allg., 20» fl. ?en-. 761- Irposilenlilliil, alla., 200 sl, , 4b7'bU 458 b0 E«°mptr > Gesellschaft, nieder- »steil., 40« Nr..... 620 - S24 - Wilu- ». Kasjenverrin, Wiener, 2«<> fl........ 4b6'- 460- Hypothcieubanl, üst. 2«U Kl.5"/„ 2«<>-b0 2«8 -Uänberbanl, österr., 20. . . . «',21-— S2b-- Osterl..ungar. Aanl I4nn »ir, 17NL-- i??<'<-- Velb Wa« Unionbanl 20<» sl...... b?»'2k> b7<'2b Unionbanl. böhmische lo« fl. , 248^5« 247'^ «rrlehrsbanl, allg, 140 sl,, , ,47'- ^48 b" Indufti!»Kl. , . ,07«'- ^«0" ^iesinaer Ärauerei 100 fl, , . L<»>'- ^^ .^1 MontauMes., üsl, alpine 100 f>. «S7 ^5 «^ " „Poldi-Hüttc", Tiegelgükstahl- .^,,,.. ss.-A.-G. 20« fl..... 474-- "" PragerEilcn-Industrie-Gesellsch, ^^. ^ 200 fl........ 277b'^ '^^ Nima- Muraut, - Salgo-Tarjan« ^„., ^ Eisenw. 100 sl..... en»-- «", . Salgo-Tarj. Sleinlohle» 10N fl. bt>8'— ,,«.^ „Schlüglmühl", Papier!,,200sl, 2al>-— "" „Schodniea", ^>l.G, f. Petrol.- .„,. ^ Inbustlie, 500 Kr, , . . 5,7'" A,^ ,.Nte»lelmühl".Pllpirrs,>!,A,G. 4»«' "" z,> Trifailer Nohlenw,.«, 70 fl, . »<»?'' ^"" Tüll, Tabalregie-Gcs, 20» ssr. ,^ vcr Kasse..... -' 1^.^. delto per Ultimo . . , 37«'-' '"50 Waffenf,-Ges., österr,. 10« fl, . 679'- «^«o, Wr. Vauaesellschafl, ,00 fl. . . <7t>-- 'lf Wienerberge ^iegelf,.Alt,-weI. 75"— " Devisen. Aut^ Sichten nnl> Kcheck». «mslerdnm....... ,98'w ^?.'^> Deutsche Vantplähe , . , , <"^','«vcb Italienische Banlplähe . , «">'" ic>luu^ London........ ü3«-«7' ^"««» Zt. Peieisbur«...... 254- "'»7' Zürich und Basel..... »k>-20 "" Valuten. ^ lulaten........ 11'-" ',,«9 20-ssranlen.Ntüclc..... l»^^ «,,52 2'>.Mall3!ücle...... 23'4'> s',^» Ie>,lslw- »isictManlnote,, , >^^? »b^ Italienisch.- Bnntuoten . , , " S.^ " ^ Rubol-Nule,,...... »'b' ^ Ein- und Verkauf *Vr*?.rertent Pfa"«*brlefen, Prioritäten, j Aktien, Loien etc., jOevlsen und Valuten. J- O. Mayer Bank- und "WeehsleM-fi^-^cfrÄft ^¦¦¦¦I^HÜHBHHHHHH Privat-Depots (Safe-Deposlts) unter eigenem VtrsohluB der Parti'1 Verzinsung nn Birglilifii |M (iili-Kirniit ni nf ¦»»->•¦*'• ^