F 84 Artitütt den IS. Auli 1881. XX. Jahrqan,,. Olk „Markurger Zeitimst" krscheint jeden Miilwuch und ji^reilng. Preise — für Marbur^^ flanzjährig K fl., hlill'jähritt 3 fi.. vierteljlchrit^ I ft. .^,0 kr.', für Ailstelliing ins „loilutltch It> kr. — ittit Pvsi»'ersetti>tti>>,: „ttiiziiiliri,, 3 si.. lmll'jährig ^ N., viertcljiihrisi 2 fl. Jnsertions^^ebiilir » kr. per Zeile. Anjert LavdtS-Objt- M Wtinbittl-Schult. lX. Aus Allem, was ober bis jejjl über die öinjtthruttg des Tabakdaue» in Steiermark geschrieben und mitndlich verhandelt wurde, ist zu entnehmen, dab dieser EmsUhrung wegen oes Tabatmonopol» grobe Hlnveruisss im Wege stehen, weiche nur das Aerar selbst bejeitlgen könnte. Dem Hopsenbau steht dagegen vom Finanzärar gar nichts im Wege und es dtirfte auch diese Kulturpflanze zuuächsi hauptsächlich berufen sein, im linglucksjall einen Ersatz für die Nebe zu bilden. — Es kann die weitere Lcrbreitung des Hopfen-!!!)aues umsoweniger Schwierigkelten machen, als detselbe iu Bezug aus Äulage und Vchandluug der Pslanze sehr groß- Aehniichteit mit oem Weinbau hat. Daß in vielen Gegenden Untersteiermarks ein günftlger Boden sUr Hopje»»bau vorhanden ist, beweisen die gelungenen Versuche im Sann-thale und an anderen Orlen und es wäre sehr zu wünschek', wenn der Cuilral-Auvschutz der iandwilthschaftlichen Gesellschaft dlese Angelegen, heit im Auge behalten und nölhigenfalls den vom Ungliiä getroffenen Besitzern Bslehrungen erlheiien würde. Auch »n der Marburger Ol)st« und Wein-bauschule war ein kleines Feld mit Hopsen angebaut, und hat, so viel wir wessen, e»n ganz annehmbares Prodult zur Erzeugung leichterer Atere geliesert. Es konnte sich hler Übrigens nlcht darum handeln, eln vvrzüj^liches, vem böhmischen Hopsen gleichkommendes Produkt zu erzielen, sondern es handelte sich blos darum, den Schülern Uberhaupt den Hopsenbau zu lehren. Ganz unbegrtislicher Weise ließ die Direktion der Anstalt dlese« nützliche Lehrobjekt, nachdenr kurz zuvor auch «och eine neue Dcahlerziehungs-ul'.lage elngertchtet wurde, wieder ganz her- aushauen, NM kinem dringenderen Aek^Ürsnisi Nechltun^^ zu t'.l'.,jei!. uiurde nämllch diesce. IN der Eigene liegende Feld mit blieben besetzt. Wenn dieses Fcld nun zur Vergrößerung des Versuchsseldeü s.tt Nelier.v^red^ttng und sür di? Vermehrung der wldelstandesähigen Neben verwendet morden wätl», so hätte dies noch einen Sinn, aber ein hiil»schev Lchrobjekt sür Hopsenbau zu zerstören, um einer gewöhnlichen Rethen» gattung, wie die Gutedel, welche ohnedem genügend vertreten sind, Plntz zu machen, das lst geradezu tannenhast und in Anbetracht, daß man bei Anwendung von widerstanbssähigen Sieben gegen die Neblaus ungeheure Mengen dieser Neben brauchen wird, gleichzeitig sehr kurzsichtig. Wenn man etwa einwenden wollte, daß der Hopsenbau nicht in die Obst- und Weln-bauschule gehört, so erwideul wir, daß dann die Niblsel« nno Stachelbceren-Kultur uuv noch andere unwichtige Kultureu auch mcht dorthin gehören. . Da wir gerade am Muttergalten sind, so können wir nicht umhin, auch anderer Lchrobjekte zu erwähnen, welche, wenn auch nicht absichtlich zerstört, so doch vernachlässigt werden. Wtr meinen die meteorologischen Apparate, welche bort stehen. Di,-!« nicht gerade billigen Apparate wurden doch wohl angeschafft, nln Bcobachtungen damlt zu macheil nnv letztere mit den Veovach-tnngen an anderen Orten zu vergleichen und zu veröffentlichen, nicht aber die Apparate nn-bcnützt in Wetter nktd Wind vsroerbcn zu lassen. Das zweite Lchrcibjekt ist die Bienenhütte, welche sruher iin Mutlergarten stand. Diese wurde nach dcm Bericht von 1860 ln den Burg-walo versetzt, well den ittienen der Stanooct (in der Nähe grober Wiesen und ansgedehnter Haldenselder) nlcht znsagte? . . . D^inlt sich nuu die aus der Nähe der Ansialt verbclnnten sechs Völker im Burgwald behaglicher fühlen, wurde ihre Behausuug mit wohlriechendem Theer angestrichen. Die nrmen Verbannten scheinen sich aber nlu den Ukas „Der Bien mnß" nicht geküminert zu haben, oder sagte ihnen der schinarze, lieblich dilstende Anstrich ihrer Hlitte nicht zn; klirji, sie wanderten, bis auf eines, in lichtere lÄtfilve ans nnd dil? Schüler müssen sich nnn begnügen, statt an den verhofsten 20 Bienenstöcken, ihre Studien an dem einen übriggebllebenen Stock zu machen. Zur ^jjeschichte des Tages. Die A bstinenz Politik wirbt täglich mehr Anhänger. Auch der Neichsraths-Abgeord-nete des Bezirkes Nenbau hat in der Wählerversammlung seine lleberzeugung dahin ausgesprochen: es werde noch so »veil kommen, daß er und seine Parteigenossen das Haus sür rinnler verlassen. Uiid säinmtllche Wähler erklärten, daß sie mit jeveln, auch dem ünhersten Mittel der parlalnentarischen Taktik einvei^staliden seien. Der Uebertritt von tschechischen Volksschulen an deutsche hat sich in der Hauptstadt Böhmens so vermehrt, daß er die Herzen der Gelneinderäthe mit Zorn erfüllt. Nun gilt es, diesen Uebertritt zu verhindern und da jedes „Warum?" auch iin goldenen Prag sein „Darum!" hat, erklären die weisen Väter, daß die tschechischen Kinder an deutschen Volksschulen geistig verkümmern. Unter den Vorschlägen, welche der Fürst von Bulgarien der Natlonaloersalninlung gemacht, finden wir auch Elnei,, der alle Freunde zweijährigerBudgetperioden entzücken lnuh. Der Vattenberger beantragt nämlrch: „Das für das taufende Jahr ootirte Budget erhält GesetzeSkrast sül.' das solgende Budget-jahrl" Und diesem Vorschlafe soll nnd wird die „sreigewä^lte" Natlottalv^rsanunlung zu« sillnmen — ohne Debatte. Man denke in Wlen und Berlin doch nur: Ohne . . .! Die Selbstherrschaft in Rußland erntet, was sie durch Verthler ung des Volke» Feuilleton. Lchlt Aowllidllvg dcr Mlcr >» Kklltjchlaiii». (Schluß.) Der Jllquisit erlläcle, er habe nichts ge« than, er tonuv nicht» vekennen. Von den Be-auiten ward er aufgefordert, sich dtt Marter zu ersparen. Ji^qulsit schien vle Schmerze» zu verachten, der jurchtbare Angriff tmponirte gar nlchl, er sagte ganz ruhig: „W»e kann tch was bekenne»,. waS rch nlcht getvan'i* Zwölf Uyr sechsunliflittfzi^ Minuten befand sich Jnquisil aus deul Marlerslu^l. alls den er vor elnlgen Angenlllcken «tnsaiifl niedergesetzt war; der vtnhl waro elwas zulüctgetchiit, dainit In-qnislt das Marteiklssen (mtt den Stacheln) tivjlo mehr suhlen »nöchte. !»t)erselbe behielt felne ganze ^assui'v, antwortete ohne Senszer und '^iiene zu verzucktin: „Ich bln unschuldig." ^nöls lt^r slel-ettunvsui'szlg Mlnutei» waren l)nn Zi qulsttelt dle Häiide an dle Stuhllehne gebulil'elt, vre Augen waren thin gleichfalls verbunveii. Derselbe ließ altes gebulvig nut srch machen, antivortLie jedem Beaiuten bel seinein C^arutler uut Höstlchteit und langsain, „daß er ntchts tjethan hat^e''. Zivölf Uhr achtundfünfzig Minuten waren ihm dle Hände wuder losgebunden, er ward aufgerichtet, ermahnt zur Wahrheit, iudeln er jetzt Ernst fehe und sich überzeugell müsse, daß dl^S kein Blendwerk sel. Jnqursit in ruhiger Gelassenheit sagte: „Wenu lnan lnich todt martert, ich habe nichts gethan, lnachen Sie, was Sie wollen." Vor zwölf llhr neunundfünfzig Minuten wurde der Stuhl zurückgelehnt, einlge Sekuliden daraus waren die Danlnstöcke angelegt. I q»usit sagte llichts, hlett geduldig die Hände her. Alntiicrlnahnungen halfen nichts. Vor ein lll)r schrob man etwas, ein Uhr waren solche zugeschioben, je-^och angebllch gelinde. Ji!qttisil schwieg; töilintihnungeil frnchllos. Scharf-richler Fuilke llev ihm einen Peitschenhieb geben. Ziq^lisit zuckte, weit solcher bei verbundelien Angelt unvermuthet kaln. Li':in Laut, keiu Seus^ zer, Eluiahnnngen vergeblich. Eln ll'.>r uiid eille halbe MlilUte zweiler Peitschenhieb. (Funke versicherte, daß vor de,n festen Zuschrau^'en einige Hiebe ili dies Verjalzren gehörten.) J 'qnisit schien diesen zweiten Hieb nicht z,l achten. Es war ein Uhr eine Minute. Der Marterakt war vorbel, ein llhr ein u»id eii>e drittel Minute wurde Ji^ilttilt vor den Tisch gestilirt, gestand aber nichlS, er al»twortete, als wenn er Je-lnanden heftig etwas versicherte: „Wle kann ich etwas bekennen, was ich nicht gethan l- Der Jnquisit wurde uiiter dein Vorwande, daß ihm die weiteren Jnstrulneute nochlnats sollten umständlich gezeigt werdet', vn den Tisch des Scharfrichters geführt, hier wurde er :nit Salben bestrichen. Derselbe zeigte an: „Ich friere und kann es nicht besehen" Er achtete auch nicht ails die Drohungen nnd ward ein Uhr zwölf Minuteii geschloffen wieder in das Gesängniß abgesührt. AlN folgenden Ta^e zeigte der Gefangen-Wärter an: der Jtqulsit sei heule Morgeu außerordentlich traurig, lese in einem Gebet-bnche nnd glaube, daß dlesei» Abend die Sache von Neuem wieder losgehc?« werde. Er, Koni-parent, habe es silr seine Pflicht gehalten, den Inq.lisiten hierbei zu laffeii. Bald daraus habe ihm Wiegmann entdeckt, daß er lieber sterven wolle, als diesen Abend die ihm gestern Nacht gezeigten Martern anvhalten köiiiie. Amtsseltig hielt man sür zwectmäMg, die Wachen zn verdoppeln, um desto lnehr Geräusch zn machen, und wies den Gefangenwäiter an, den siten ln seinem Glanben, dali die Sache wieoer-htilt werden würde, zu bestärkeil. Der Scharfrichter Funke zeigte an, er habe den Wiegmann heute Mit Salben versehen, sinde solchen gesund und habe ihn ermahnt, heute Abend zu de-kennen, weil er sonst wider seineii Wunsch das an ihiu wirklich verrichtm werde, was er ver- gesät. In mehreren Orten de« Kreise» Nowgorod ist die Vtehpesl ausgebrochen und hat auch bereits Menschen angesteckt. Landschaft und Polizei traten ansang» dem Uebel nicht entaegen und die Maßregeln, die man jetzt ge« troffen, werden nicht beachtet. Die Russen Helsen sich lieber in der anerzogenen Weise; sie veran, stalten Bittgänge und schleppen Heiligenbilder mit sich im Schweiße ihres Angesicht». Veriiujchte Zkachrichteii. (Gesundheitspslege. Hutleder.) Wäh-rend der heißen Jahreszeit treten aus der Stirn von Personen, die eine leicht reizbare Haut besitzen, oft Entzündungserscheinungen hervor, die vom Schweißleder der Kopsbedeckung herrühren. Bisher nahm man allgemein an, daß gewtffe Farbengiste, namentlich Anilin, die veranlassende Ursache dieser Erscheinungen seien. Durch neuere Untersuchungen wurde jedoch sestgesiellt, daß die zu Hut« und Mljtzensutter verwendeten Le» dersorten in der Regel sähmischgare sind, d. h. solche, welche mit ranzigem Oele (Baumöl oder Thran) gegerbt, resp. gewalkl zu werden pflegen, und in welchen zur Erhaltung der ersorderlichen Weichheit und Geschmeidigkeit jederzeit ein osl bedeutendes Quantum Oel zurltckdleibt. Das Ranzigwerden dieses Oele» nun bewirkt die Ausscheidung von Fettsäuren, welche Haupt-stellen, die durch Ne»bung oder Druck der Kopf-bedeckung theilweiss entzündet wurden, ziemlich intensiv zu ätzen vermögen. Um diesen schädlichen Wirtungen entgegenzutreten, braucht man blos die Echweibseder der Kopsbedeckungen mit etwas gebrannter Magnesia zu überreiben und diesen Borgang in der ersten Zeit mehrfach zu wiederholen. Durch diese» Verfahren werden nämlich die ätzend wirkenden Fettsäuren abge-stumpft und wirkungslos gemacht. (Ein Dieb, welcher nur ^hineingelangt.") Thomas Lowdly stand wegen Einbruchs vor dem Schwurgerichte in Jacksonville (Florida). Die Anklage lautete dahin, daß L. eln Loch in ein Äummizelt geschnitten habe, gerade groß genug, um einen Theil seines Oberkörper» hindurchzuzwängen, und dann verschiedene Werthsachen daraus entwendet habe. Der Bertheidiger mochte geltend, daß ein ^Einbruch" im technischen Sinne des Worte» nicht stattgefunden, da eben der Angeklagte das Zelt gar nicht betreten, sondern nur (um einen guten deutschen Ausdruck zu gebrauchen) „hineingelangt" habe. Demnach sei der Gesetzparagraph gegen Einbruch auf denselben nicht anwendbar. Der Rlchter Kent erwähnt mit malitiöjem Lä-cheln diesen Einwand des Vertheidtgers und erklärt den Geschwornen, sie möchten nur immerhin davon Notiz nehmen. Nach kurzer Berathung kehrte die Jury in den Saal zurtlck und erklärte Thomas Lowdry für schuldig des Einbruches — soweit Kopf, Schulter und der rechte Arm in Betracht kämen. Lächelnd erhob sich hierauf Richter Kent und verurtheilte den Kops, die Schulter und den rechten Arm des Delinquenten z» zwei Jahren Zuchthau«, ausdrücklich hinzufügend, daß e« dem Angeklagten, dem Ausspruche der Jury gemäß, frei stünde, mit seinen übrigen Gliedmaßen zu thun, was ihm beliebe. (Schulwesen.) Oefterreich zählt 31,196 Lehrer und 3.722,860 schulpflichtige, aber nur 2.134,683 schulbesuchende Kinder. Nlarburger Berichte. (Ehrenbürger.) Anton Rakuscha. derzeit Oberlehrer zu St. Lambrecht, ist vom Gemeinde« ausschufse in Mahrenberg zum Ehrenbürger ernannt worden und zwar wegen der Verdienste, die er sich in den Jahren 1874 bis 1830 als Leiter der Volksschule, Obmann des Gesangvereins und der Musikkapelle, sowie als Mitglied der Gemeindevertretung erworben. (Pettauer Vorschubverein.) Der Gesammtverkehr dieses Vereines belief sich im ersten Halbjahr 1331 aus 285.704 fl. (Zu Tode gestürzt.) Die Grundbesitzerin Margaretha Jost zu Neukirchen, Bezirk Eilli, ist beim Kirschenpflücken vom Baume gestürzt und in Folge der Verletzung nach einigen Minuten gestorben. (Eibiswalder Bauernverein.) Am 25. Juli wird in Leibnitz eine Wanderversammlung des Eibiswalder Bauernvereins stattfinden. (Lieferung für den Heeres bedarf.) In der Kanzlei des hiesigen Berpflegsmagazins wird am 21. Juli eine Verhandlung gepflogen, betreffend die Lieferung des HeubedarfliS für die Militärstationen Marburg, Windisch-Feistritz, Straß, Radkersburg, Pettau und Älli. Diese Lieferung erstreckt sich auf die Zeit vom b. September 1831 bis 31. August 1382. lBauernkrach.) Auf Ansuchen des Steueramte« wird dem Grundbesttzer I. Toplak zu Robwein eine Liegenschast zwangsweise versteigert und kann dieselbe, die einen Werth von 1345 fl. hat, bei der letzten Feilbietung um 140 fl. veräußert werden. (Sauritscher Ueberfuhr.) Diese Ueber-fuhr, seit einigen Jahren unterbrochen, ist nun wieder hergestellt worden. (Sigismund Charles Brandnie), ein „Zauberer", dem em guter Ruf vorangehl, gibt heute wieder eine Vorstellung in der Götz-schen Bierhalle. Letzte Post. Die Handelskammer in Olmütz hat be- schlossen, der Prager Handelskammer wegen glücklicher Abwehr der bei den letzten Wahlen gegen dieselbe gerichteten Angriffe ihre Sym, pathie auszudrücken. Die Polen in Posen verlangen eine polt, tische Sonderstellung dieses Landes, besondere Verfassung und den Gebrauch der polnischen Sprache neben der deutschen. Bei der Ueberführung der Leiche Pius IX.' au« der Peterskirche nach San Lorenzo mußten die Klerikalen durch Polizei und Militär geschützt werden. In Nlzza wurden Maßregeln der Vorsicht getroffen, weil man anläßlich oes französischen Nationalfestes von den dort befindlichen Italienern feindliche Demonstrationen befürchtet. Die türkischen Soldaten in Tripolis neh-men den Franzosen gegenüber eme feindliche Haltung an. Gingesandt. Friedau am 23. Juni 1831. Der ..Siovenski Äospooar" brachte in einem Artikel unter Anderem auch eine Stelle, gespickt voll beißender Satyre, wenig Geist und lauter Unwahrheit, betreffend des Herrn Jo es Seyfried ärztliches Wirken. Den Bewohnern FriedauS und Umgebung gegenüber bedarf Herr Seysried keiner Rechtfertigung, da selbe wohl schon in den 30 3ah-rcn, während welcher Zeit er mit beijpiellojer Aufopferung und Lelbstlojigkeit so vielen «ranken durch sein gediegenes praktisches ärztliches Wiffen Genesung brachte, genügende Ueberzeugung schöpften — und ihm stet» die Genugthuung wiberjahren ließen, daß er ein thätiger, allgemein beliebter Arzt, wie Ehrenmann gewesen und ist, und die !o zahlreich ihm Wohlwollenden nur von dem Wunsche beseelt sind, ihn seinem Wirkungskreise noch lange erhalten zu sehen. Obwohl uns über Herrn Dr. ^iteg's Erfolge nichts Nennenswerthes bekannt ist, so wollen wir gegen selben doch nicht in einer Welse auftreten, die seinen Erwerb schübigen würde, wollen auch seiner Person nicht nahe-treten, das wäre gemein — nur den gutgemeinten Rath geben wir ihm, den Steg durch eigene Kraft zu erringen, nicht aber d»e Hülfe guter Freunde in Anspruch nehmen, die ihren sinnlosen Parteihab so weit treiden, daß ste, um ihn zu erhöhen, einen Andern, weil nicht ihren hirnverbrannten Ideen huldigend, w den Staub zerren. Nicht Herrn Josef Seyfried's Wunsch war es, daß wir dem Verfaffer erwähnter Verläumdungen die Stirne bieten; aber seiner Freunde und der hiesigen Bewohner Bestreben ist es, dort Sperre anzulegen, wo die Pest ihren Glsthauch auf einen in Ehren alt gewordenen Genoffen streut. Welcher Finten und Schliche sich doch die gangene Nacht ihm nur gezeigt habe. Später berichtete der Gefangenwärter weiter, daß Wieg-mann, wie ihm deuchte, mit sich selbst kämpse, ob er gestehen wolle oder nicht; er höre genau auf die Wachen, ob diese von demjenigen sprächen, was heule Nacht vor sich gehen würde. Er habe demselben mehrmalen gesogt, daß er bis diesen Abend noch Zeit habe, sich zu bedenken, daß er aber vor Abend bekennen müffe. Den neuen Wachen habe er gesagt, daß ste sich als eine Heimlichkeit untereinander, doch so, daß es zu WlegmannS Ohren komme, gegen Abend erzählen »nöchten, daß noch mehr Leute zu des Scharsrichters Truppe gekommen wären. Amts-seitig bedeutete man, daß man vor Abend den Jpquisiten nicht ängsiigen möge. Abends sieben Uhr zeigte der Gesangen-Wärter an: Wie es dunkel zu werden angefangen, habe der Jnquisit Wiegmann große Angst verrathen, und die Wachen hätten sich einander erzählt, daß ein neuer Wagen voll Schinderknechte eben angefahren sei, auch daß alle Leute vor dem Amte schon hin und her liesen. Jetzt habe er den Jrquisiten mit Hinweis auf die bevorstehenden Martern nochinals eindringlich zur Watirheit ermahnt. Wiegmann habe ihm jetzt erklärt, daß er sich vor Angst nicht zu retten wlffe, lieber bekennen als sich von Neuem martern laffen wolle und daß er daher um ein Verhör bitte. Der Gefangen-Wärter kehrte sofort zurück, mittlerweile dann der Beamte es übernahm, in aller Etle mündlich vom Jnquisiten da« sreie (!) Geständniß zu erhalten, woraus man denselben in einem Tempo auf die Amtsstube führen laffen wolle. Um Widerruf zu vermeiden, ließ inan vieles Licht auf die von spät beendigten Terminen noch ganz warme Amtsstube bringen, ließ ferner eine Menge Leute aus den Amthof zusammentreiben und Geräusch so viel wie möglich daraus verbreiten, wobei denn Leute mit Leuchten nach dem Torturgewölbe hin und her lausen mußten.-- So war denn da« Ziel erreicht! Die königliche Justiz-Kanzlei zu Celle aber reskribirte aus den Amtsbericht: „Wir haben aus den über die Vollstreckung der Euch demandirten Nealterrition eingesandten Protokollen ersehen, daß Ihr nicht nur bei der Vollstreckung derselben mit einer eigenmächtig geschärsten Strenge verfahren, durch welche der Jnq^tisit weit mehr gelitten hat, als es die allgemeinen Regeln des Kriminalprozeffes und der Praxis und das von uns ertheilte spezielle Jnsiruktorium vom 4. März dieses Jahres beabsichtigten und erlaubten, sondern auch außerdem noch eine überall nicht autorisirte. säst einen ganzen Tag fortgesetzte Verbalterrition hinzugefügt habt, wodurch Ihr die Angst des Jnqailtten bedeutend vergrögert und vielleicht blett>ende Nachtheile für dessen Gefundheit verurfacht habt. Wir sind vom königlichen Kabinets-Ministerio beauftragt, Euch wegen dieser Prozedur das Mißfallen desselben zur Belehrung für künftige Fälle (!) zu erkennen zu geben." - Gottlob kam es nicht zu „künftigen Fällen" l Eine Verordnung vom 17. April 1822 hob endlich die Tortur in dem Königreiche Han-iiover auf. Im Jahre 1840 wurde auch Karl's des Fünften pemliche Halsgerichtsordnung zu Grabe getrageii, wie in einem Bilde mit den Porträts aller Celler Richter (als Leidtragender) solches der Nachwelt erhalten worden ist. Uno der Jnquisit Wiegmann? Nachdein derselbe zwar die Folter, ohlie zu bekennen, überstanden hatte, jedoch alsdann vurch die Angst vor ferneren Qualen zur Ablegung eines voUkominenen Ge-Nändnisses gedrängt war, ist er zu einer vierjährigen Zuchthausstrase verurtheilt worden und noch vor deren Adlaus im Zuchthauje gestorben. national.klerikale Partei bedienen mub, um einen Neuling in ihren Zauberkrei« zu bannen! Dr. Omuletz hat noch lange nicht den ersten Erfolg seine» Aovokalenthum» hinler sich, und schon wird er von den Sogenannten mit Lobeserhebungen aller Art Uberschüttet. Ob diese Art de» Emsühren» ihm den Lorbeer sichert? . . . Männer von Geist beloben nur, was That-sache ist. Und mit versrlthtem Lob einen Freund zu kaufen, haben wir noch lange nicht nöthig. Wir sind eine starke, muthlge Partei — eine Handvoll national klenkaler Gegner wird unser „zrieb au" doch wohl nicht zur «»Hetzau" umwandeln ? Zltitthellungei» aus dem Publikum. Im Interesse de» Augengläser bedUrfllgen Publttums unserer Stadt töimen wir den hier befindlichen Optlter, Herrn Maximilian Rextnger au» Lalbach ganz desonver» empfehlen. Derselbe desttzt ungewöhnliche okulistische Kenntnisse, welche er mtt wirklich seltener Aufopferung oon Zeit und Geduld verwendet, um Jedem da» für sein Auge passende Gla» anzupassen. Wir haben Einsicht m da» vom erwähnten Herrn verfatzte Werkchen ^Die Brille" genommen und gefunden, daß hier alle» darin gesagte auch faktisch in Beritcksichtigung genommen wird. Herr Rtxinger ist ein wirklicher tüchtiger Okulist und verdunt daher volles Vertrauen, lo lvre ein Atzt es besitzen muß. Auher-dem ftnd die uns vorgelegten optischen lSegen-jlänoe de» Institut» oorzitglich gearbeitet und sehr billig berechnet. 3. 6423. (699 KuudmachutZg. Vom Stadtrathe Marburg werden im Smne des Gesetzes vom Jahre 1963, wornach für das Halten ver Hunde in Marburg eine jährliche Auflage von je 2 fl. ö. W. zu entrichten »st, die Besitzer von Hunden aufgefordert, den Besitz derselben vom 1. bis 31. 3uli 1881 bei der hiesigen Stadttasse anzumelden und die Auflage per 2 si. gegen Empfangnahme der Quittung und Marke um so gewisser zu berichtigen, als im tvidrigen Falle jeder Hund, welcher vom 1. August 1881 an mit einer für daS nächste^ vom 1. Juli 1881 bis Ende Juni 1882 laufende Steuerjahr giltigen Marke neuer Form nicht versehen ist, vom Abdecker eingefangen und nach Umständen sogleich vertilgt tverden lvird. — Für Hunde Fremder oder durchreisrnder Personen können Fremdenmarken bei der Stadtkasse behoben werden. Jede Umgehung der Steuerentrichlung, ins besondere die Berheimllchuvg eineS steuerbaren Hundes, oder die Benützung einer falschen oder erloschenen Marke wird, außer der zu entrichten den JahreStaxe per 2 fl., mit dem doppelten Erläge derselben per vier Giilden bestraft, wo von dem Anzeiger die Hälfte zufallt. Marbing am 22. Juni 1881. Der Bürgermeister: Dr. M. Reiser. Vöti'svil« Si»rll»llo. Heute Freitag der, 15. Juli: Repräsentation lies ^xpvrimvntvufs diiziijmullll vliÄi'tvij ttranÄlli^. Beginn 7Va Uhr. Entive 30 kr. (773 aawbrlllisIuUIo. Samstag den 16. Juli bei günstiger Witterung im Garte», bei ungünstiger Witterung im Salon: von der 774 Südkahnwerkflätten - Musikkapelle unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeister« Herrn Anfang 8 Uhr. _Entrec 20 kr. Bei günstiger Witterung Sonntag den 17. Juli ««IlMIÜ-iSlMl im Darir der Fmnz Io^ej-Ra^irnc Von der Südbahll-WtrkMitll-MMKaptlik unter persönlicher Leitung ihres Kapellmeisters Herrn 775 Zum zahlreichen Besuch ladet höflichst ein 8tcnla. Ansang 4 Uhr. — Entrve 15 kr. Kinder frel. Beehre Mich anzuzeigetl, oap ich liiegen Einheimsung der Feldflüchte vom 15. Juli an meinen Ctgenbau-WeinfchanL bis aus Weiteres schliefe. Achtungsvoll (772 Michael Ctichmrifler. Wohnungen! große und kleine, gössen- und hosseitige, auch möblirt, billig gleich oder mit I.August. Mühlgasse Nr. 7. 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Abfahrt 9 U. 1 M. Krüh. Graz - Pr ag er Hof: Ankunft 5 U. 49 M. Abfahrt 6 U. 10 M. AbendS. Gemischte Züge. Boa Mürzzuschlag nachTriest: Ankunft 1 U. 44 M. Abfahrt 2 U. 20 M. Nachm. Frankfurter Meräe- unä Fo^ken-Rar^t-^oiterie. ""HW Ziehung S8. September tSSI. Kominen folgende Gewinlie zur Verloosung: Mehrere elegante Equipagen zu 4 und 2 Pferden, zirka 80 Reit- und Wagenpferde, prachtvolle silberplattirte Geschirre nebst mehreren hulidert von merthvollen Gewinnen. Da versende ich ein Original-^oos zu 4 Mk., 7 ^oose zu L5 Mk. Äl^er^^oitene äer Aookogi^'c^en Garten-GeMcklllft Frail^fur! a- M. Ziehung Gnde September IGSI Hi)chster Geivinii Werth 6000 Mk. bis zu 25 Mk.; über 500 Geivintie iln Gesamnitwerthe von 60.000 Mk. Ich verseiide eili Original-^ooü zu 4 Mk. 7 ^oose zu Mk. Daten!- ullä Äu^ier^c^u^-ÄuLMnilgs-^otterie Frail^filri a. M. Ziehung Ende September RSGt Hauptgeivinn 30.000 Mk. 1 GeiviiiN zu 15.000 ^D!k., 3 Gewiline zu 5000 Mk. zc. 3500 Ge-iviillle im Gesaiiinitiverthe von 160.000 Mk. Dazu verseiide ich eiii iDriginal-Loos zil Mk. 1.50, 10 ^oose zu 13 Mk. gegen Eiitsendilng des Betrages oder per Postnachnahine. Ta die Abnahme der Loose rasch von sich gehen wird, so sieht baldiitiiglichster VesteUuiig L. A. Ycöitz. 747) Hrssse GscheuHeimerstrasse Ar. V«!, Frankfurt a. M. Größere Gelviiine werdeli telegraphisch gemeldet. Ziehungslisten franco geseildet. Für Fainillm und (^l'ccirkcl, ^ndliotl^ekcn, L)otels, ^afes uiid Restaurationen. X Probe-Nummern gratis und sranco. ZII>c»n>ements-Pr»I» ?>er>el>!llirlich « Mars. — A» deziehm dnrih oll» Suchhmidlxnztn »nd p<>ftanstal»»n Li-pi-dition der )lll>strivtcn Aeitnng in keipziz. >> «GM DGMIWlMMDIDWDcrGW P >i^i »Ulriche Hisse siir Zitai^kn- «nd Aiitei tkiliMkikiik»?! Die Erhaltung der Gesundheit l>cr»ht zum größten Theile in der Steinigunti und Reinhaltung der Säfte und deS BluteS nnd in der Beförderung einer guten Lerdauung. Dies zu erreichen ist dn« k'este nnd wirksamste Mittel: Vr. Ilosa's I^edeusbalsam. !>«'. R o s a'S Lebensbalsam entspricht allen diese» Korderungen auf daS Bollständigste; derselbe belebt ^ ^ die gestnnmtc Ti)üti'^seit der Verdauung, erzeugt ein gesundes nnd reineS Blut, und dem Körper w»rd seine ^ ^ frühere Kraft nnd Gesundheit wieder gegeben. Deiselbe ist siir alle BerdauungSbeschwerden, uamentlich Appet»t!llllg!^eit, Alühulitttli, Erbrcchkn, Magenkrampf, VerjchleiMllng. HÜmoirrhoide», Urberladuag de5 Ma- M gens mit ÄPkiltN Zt. ein sicheres und bewährtes Hausmittel, welches sich in kürzester Zeit wegen seiner^ ^ anSgezeichneten Wirksamkeit eine allgemeine Verbreitung verschafft hat. ^ ^ Eine große Flajche 1 fl.» eme halbe Flasche 50 kr. > ? ^ Hunderte von Anerkennnugsschrelbcn liegen zur Ansicht bereit. Derselbe wird aus fraukirte Zuschristkn gegen Nachuahme deS Betrages nach allen Rlchtungeu verschlrtt. ^ A tt e st. M Ich leide seit einigen Lv Iahreu an Hämorrhoidalbeschwerden und hartnäckigem Magenübel, Asthma ^ W und damlt verliundeucn Blasenverschlelmung. Verftopfuug und sonstigen Beschwerden. ^ ' In dieser großen Roth brauchte ich einige Zelt den „Dr. Rosa'S LebenSbolsam" des Herrn Apotheker ^ M Fragi'.er in Prag nnd hat m,r dieser Balsam euie außerordrnlliche Hilfe geschafft, so daß ich oenjelbeu nicht ^ genug der ltldenden Menschlieit empsthlen kann; schließlich bemerke noch, daß meine Tochter au Bleichsucht,^ ^ nberhaupt viel an Blut gelitten hat, und durch den Lebensbalsam sich vollständig kurrrt hat. Dieses beschet- ^ ^ „ige ich der Pflicht nud Walirheit gemäß. Z>r. von Swrtcwant. W Bad Glcblchcnstelii bei Halle a. S., Provinz Sachsen. Um nnliedsamen Mißverständnissen vorzubeugen, ersuche die I. Herren Abnehmer überall anS-drückt ich K^i . aus U Drnxr,«^'» ^p»U»«kv in zu M verlange», denn »ch halie die Wahrnehuiung gemacht, daß Abiielzmern au maucheu Orten, wtun selbe e i ii«^ f a ch Lel'tnSbalsain und nicht a u S d r ü ck l i ch 1)r. R o s a'ö LebenSbalsam verlangten, eine beliebige ^nichts wirkende Mischung verabreicht wurde. ^ W Echt l' vr. kiosa's l.vbvn8bal8am -»b-z-h» G M nur im Hanpt-Depot des Erzeugers U. M ^ Apotl.ere „zum schiuarzen Adler'^ in Prag, der Spvrnergasse Nr. 3. ^ In Marburg: D. I. Bancalar:, W. A. König, Jos. Motz, Apotheker, ^ ^danll in Apotl)etcn zu Graz, Admont, Cilli, Felddach, Leoden, W Mürzzilschlag, Pettau, Nadkersburg, Notteilmann, Stainz, Wildott,W D WiIIdisch - Graz. D ^ Säunntliche Apothekeil iii Oefterreich, sowie die meisteil Aiaterial-Handlluigen M ^ hadeil Depots dieses ^ebettsdalsams. ^ ^ eill sicheres llild erprobtes Mittel zur Heilung aller Eutzündungeu, Wundeil u. Geschwüre. W Selbe ivird mit sicherem Erfolge angewendet bei der «ü^lUzuudung, Mitchstvckungen und Verhärtung ^ der weiblichen Brust bei dem Eiitivöhnen des jiindes; bei Abscesen, Blutlchwüreu, Eiterpusteln, Karbunkeln, ^ bei Nagelschwiiren, beim sogenannten Wurm am KiNger oder an der Zehe i bei Verhärtungen, Ansch>vell»>ngen, O Driisengeschwülsten ; bei Hengewachsen, beim Ueverveiue; der rheumattlchen und gichtischeu Anlchivellungen , ^chronischen Geleuksentzündungen am Kuße, Knie, Hand und Husteu; bei Verstauchungen: beim Ausliegen ^ der Kranken, bei Schivelßfiißen und Hulinerangen; bei aufgesprungenen Händen nnd s^echtenarligen Schrun-den I bei Geschivülsteu voin Stich dei Insekten, bei alten Schaden, eiternden Wunden i Krebsgeschwnren, ^ oisenen Ftibeii, Entzüudungeli der Knochenhaut zc. ^ Etttzundlinge», lSejchwulste, Verhärtungen, Anschwellnngen werden in kürzester Zeit geheilt; wo ^ es aber schon znr Eiterbildung gekoinlnsii ist, ivlid daS Äelchivur in kürzester Zeit ohue Schinerz aufgezogeu ^ und geheilt. . J» Dvsen. » ÄS unv ^ ^ Das erprobteste und durch viele Versuche als das verläßlichste Mittel bekannt zur Heilung der Schiverhörigkeit ^ nlid zur Erlangiing deö gänzlich verlorenen Gchöres — 1 Iläfchchen 1 fl. ö. W. Annoncen-Expedition Gegründet 1^855 Aeltcstcs u. größtcs Geschäft dics^'r Branche in lDietl ltnd Prag ^^udapest, §inz, 2ln-zeigeil soivie in den l^anpt städten Deutsch/ l^rnds n. der ^chlveiz j»d»r Art. l'etrossend: Ae-schilt»- nnd N?aaren-E>npfrhliina^n. verfiZnfe und verstcigerunyrn. telzr- »«i> Erziehung»«, vlide» und t)eiI-ZInftaIItn-, Asso-clations-, Agentur-. Stellen- und Arbeits - Zln^e-iiote, KnufgeLnche. Lclviittenangclcgent^eitrn »c. werden in alle Zeitttlrgen und sonstigen Pnblications - (Organe der Welt zu denselben j^reisen, welche oon den Zettn.ngen dem ^nl'likiin« s»ll>st i'erkchnet werden, also ohne ,Zuschlag einer Provision promptest besorgt. Uel>crsepnn»zen in frrnidc Spr^ichen gratis. Sifferten-Annalsnie nnf Annoncen und Mkiterbeförderunq der einltnifendrn vr-iefe otzne