Deutsche Macht •iMcfat irtni **aner#oj »»> CoaatQg »orgeal nt Uflrt fit ClOi «>t Aalellaa» in'» H°»> moaatlich fl. —JA, tntrtfl|ätrig S. UM, i)Oll>|ilf|ri| fl. ».—> giajjllrit f. C.—. Mit V»ftrcrsen»nn, eicrttilSQrlg IM. d«l»jldrt, fL V», gaazitlzng fl. «.««. Die einzelne Kvmntr T fr. Sllitut nach Xarif; bei Sftrtrn fflit»ni>o(i«ao«n»h»e der €onn* im« ftriftlage, ooa U—UU»t Bot- «st i—t Odt — >tccI«iMtii)ii(n — WantncriM« werde« nicht |arü» von der Staatsanwaltschaft mit Beschlag telegt. Al» Grund dieser Maßregel wird unS eine Lorrespondei-j aus Wien : „Der Löwe von Eisen-ft«n" und eine solche aus St. Lvrenzen an > dnKärntenerbahn. „eine windische Lesevereins» llatnhaltung mit Gendarmerieassistenz." genannt. Wir veranstalten eine zweite Auslage mit Hm weglassung der beanständeten Artikel. Gült, 24. Februar 1887. Die Pedactiou. Die Kersammtung der deutschen Abgeordneten SteiermnrKs. Sonntag, den 2V. d. M. tante in Graz . tue Versammlung, deren Beschlüsse zur Aus» klärung der Sachlage in den Parteioerhältnissen. jit Beruhigung des ganzen Lande» über daS t Verhalten der steirischen Abgeordneten in der l Krisis des deutschen KlubS und zur Festigung 6er nationalen Sache viel beitragen werden. Wir tonnen wohl sagen, daß die einmüihige Eauuciation dieser Versammlung mit einem schlage alle Verwirrung beseitigt hat und daß fcfi uns in Steiermark die nationale Bewegung wieder in ruhige, sichere Bahnen einlenkt. Die Aenrauens»iäuner des Landeswahl - Comite'S baiun die sämmtlichen Aogeordn.ten. welche dem deutschen Club angehört hallen, und auch ceii darin verbliebenen Dr. Heilsberg zu einer Besprechung eingeladen, um von denselben zu vernehmen, wie sie sich die Gestaltung der Dinge in der nächsten Zrit vorstell».» und um mit - Kurturbild aus ßitti. Die Bäckerinnung (1701.) (Nachdruck verboten > Ein eiaentthümlicher Zug im L> den der Mensch-teil ist das Streben nach Geselligkeit. daS Be-strebe« einzelner Individuen, zur Erfüllung gewisser Zwecke sich miteinander zu verbinden, Gruppen, Vereine, Genossenschafle», Zünfte zu bilden, um Das durch die Mehrheit zu erreichen, roa® . er Einzelne aus eipener Krast nicht zu «reichen vermag, und um feindliche Gegenbe» slredungen leichter abwehren zu könne». Diese Ercheiuung ist eine sehr alte, hat in unserem Jahrhunderte eine ausgedehnte Bedeutung ge» roonren, und ist eine zu allbekannte Sache, um sich darüber naher auszulasten. Die Gründung d>r Städte und die Ent» «ickluvg des BürgerftandeS, welcher Haupt-sächlich dem Handel und den Gewerben seinen Bestand und sein Aufblühen verdankt, führten nothwendig zur Einrichtung vonGenoffenschasten. Zünften. Das Zunstwesen ist eine sehr alte Änrichtung und hat sich im Großen und Sarizen in allen europäischen Städten, ja selbst unter den Arabern deS Orientes und Spaniens «itwickelt. Daß in unserer Stadt schon seit Jahr-Hunderten Zünfte bestanden, ist eine zweifellose ihnen gemeinsam zu berathen, welche Maßregeln am zweckmäßigsten zu ergreifen seien, um jeder Schädigung der Interessen deS deutschen Volkes, insbesondere jeder Ausnutzung d.r momentanen Situation durch unsere politischen Gegner vor-zudeugen. Der Emladung hatten die Abgeordneten Äußerer, Derschatta. Heilslerg. Kraus. Posch und Reich-r Folge geleistet; auch Foregger erschien, um der Solidarität mit seinen fteiri-schen College Ausdruck z» geben. Die Erschienenen berichteten über den Her-qang der Sache und sprachen sich deutlich über ihre Ziele und über ihr Verhalten zu dem gegen-wältigen deutschen Club aus. DaS Ergebniß der Verhandlung, welche würdevoll und ruhig verlief, wurde in «inerEiklärungzusammengefaßt. Aus derselben eninehmen wir Folgendes: Die Abgeordneten halten nach wie vor an dem von ihnen unterfertigten deutschnaiionalen Programme fest, woran eigentlich wohl Nie-maud zweifelte und was sie ja auch in ihrer vor 3 Tag-n veröffentlichten Erklärung ausdrücklich ausgesprochen hatten. Aber nachdem die Gegner immer uip immer wieder behaupten, sie hätte» dieses Programm, wenn auch nur in einzelnen Punkten verlassen, so war ?s gut, dem ganzen Lande nochmals die Versi-cherung der Programmirene zu geben und darum war kS gut, ausdrücklich zu erkläre», daß die Abgeordneten weder beabsichtigen, einen antisemiiischen Verband zu bilden, mich auch einer bestehenden antisemitischen Partei '^«treten wollen. Hie-mit ist die salsche Deutung, welche dem Schritte unserer Abgeordneten durch die durchweg» höchst feindselige Wiener Presse gegeben wurde, vollständig beseitigt. Aus dem ireuen Festhalien an dem Pro-gramme ergiebt sich van xlvst, daß die auS-getretenen Abgeordneten gegen den deutschen Thatsache. E» existiren auch schrifiliche Urkunden, welche dieß bestätigen, sich aus frühere Gewöhn-heilSrechte beziehen, diese mit Bewilligung der maßgebenden höheren Behörden in eine schrift-liche bindende Form dringe», die Rechte und Verpflichtungen des Gewerbes, der Zunft, der Obrigkeit und dem Pudlicum gegenüber fowie der Mitglieder untereinander feststellen. Alle unsere größe en Gewerbe in Cilli besitzen solche Urkunden, die im Ganzen zwei Jahrhunderte und auch darüber von heute zurückreichen. Es ist auch eine erfreuliche Thatsache, daß dieselben, obwohl sie bei der in neuester Zeit in Wirk-samkeit getretenen Gewerbesreiheit ihre rechtliche Wirksamkeit verloren haben, doch von den Herren Obmännern der verschiedenen Genossen» schasten sorgfällig aufbewahrt werden. Gegenwärtig, wo die neuen GewerbS-genossenschasten ins Leben treten, »st es gewiß von großem Interesse, zu wissen, wie unsere Vorfahren vor zwei Jahrhunderten sich ihre Gewerbevereine, ihre Zünste einrichteten. Der Gefälligkeit deS Herr» Karl Regula, Obmann der Bäckergenossenschast, verdanken wir die Einsichtnahme u»d Benützung verschiedener Urkunden, welche ein klares Bild deS Zunft-wesenS geben. Die älteste Urkunde, in der Form eines Privilegiums ausgestellt, trägt daS Datum Gcaz 16. Juli 1701 mit der Unierschrist des Club teil.« feindliche Haltung ,i»nehme». fon-dern selbstverständlich mit demselben Schulter an Schulter kämpfen werden, wenn sich um nationale Interessen handeu. Die Abgeordneten gäbe« auch nahezu mit denselben Worten der von unS in den letzten Tagen wiederholt ver-sochtenen Idee Ausdruck, baß sie ein Zusam-menschließen aller nationalen Abgeordneien in einem Verbände wünschenswert erachten, wobei jedoch als selbstverständlich vorausgesetzt wer» den müsse, daß die Garantien sür ein Festbal-ten am nationalen Programm durch die Per» sönlichkeiten, we'che diesem Verbände deilreten, geboten sein müssen. Hiedurch ist wieder die Annahme beseitigt, daß en zur Zuchthausstrafe, Verlust der Ehrenrechte und Unfähigkeit zue Bekleidung öffentlicher Aemter haben nicht von rechtSwegen die Erledigung ver Stelle zur Folge. Die Verpflichtung der geist-lichen Od.ren zur Mittheilung kirchlicher Dis-ciplinarentscheidungen an len Oberpräsidenten. son'ie das Gesetz über die Grenzen de» Rechtes zum Gebrauche kirchlicher Straszuchtmittel wird aufgehoben. Nur 8 1 »e5 letzteren Gesetzes, welcher die Zuchtmittel auf das rein religiöse Gebiet beschränkt und solche gegen Leib. Ver-mögen. Fltiheit und bürgerliche Ehr« unzuläs-sig erklärt, bleibt in Kras». DaS Gesetz, be« treffend die geistlichen Orden und Eongregatio-nen wird dahin abgeändert und ergänzt, daß durch Beschluß de« StaatSministeriumS Dieje» nigen wieder zugelassen werden können, welche „pattsche zv«uyt." sich drr Aushilfe in der Seelsorge oder der Uebung der christlichen Nächstenliebe widmen oder deren Mitglieder «in beschauliches Leben führen. Korrespondenzen. Marburg, 20. Februar. (Orig. - Bericht.) sV o n K i e » z l>C o n c e r t.] Den Bemühungen unseres philharmonischen Vereines ist «S vor mehr als drei Wochen gelungen, den weit über die Grenzen Steiermarks hinaus bekannten Musiker, Herrn Dr. Wilhelm Kienzl, sowie dessen Gemahlin, Frau Lili Kienzl, bekanntlich seiner-zeit eine hervorragende Kraft im Theater in Bayreuth, und Herr» Max Niederderger zu einem Concerte zu gewinnen. wclcheS vergan-genen Freitag hier stattgefunden hat. Der Ver-ein wollte damit dem kunstsinnigen Theile un-serer Bevölkerung einen Genuß bereiten, wie er nur selten geboten werden kann, und in der berechtigten Annahme, daß die Betheiligung an diesem Concerte eine außerordentlich große sein werde, hatte er hiezu nicht sein gewöhnliches Locale, nämlich den Burgsaal, auSersehen, son-der» den großen Casinosaal. In letzter Stunde jedoch mußte man davon wieder abkommen, da der Voiverkaus ein so geringer war, daß die Theilnehmer auch im kleinen Burgsaale mehr als hinreichend Platz sind»» konnten. Wir können es nicht unterlassen, unser Staunen darüber auszudrücken, daß von den 18.000 Einwohnern Marburgs sich kaum Hunden Personen beim Concerte eingesunken haben. Daß der Männer-Gesangverein sern blieb, finden wir angesichts der zwischen den beiden Vereinen obwaltenden Verhältnisse begreiflich; daß aber auch jene Notabilitäten, die sich sonst an den Casine« Unterhaltungen sehr zahlreich zu betheiltgen pflegen, zumeist nicht erschienen waren, scheint fast unglaublich. ES ist zwar bekannt, daß unsere Stadt den FaschingSscherzen mehr Verständnis enlgegenbringt als der schönen Kunst, aber dem heimatlichen Künstler, welcher uns einen so genuß reichen Abend bereitet«, (int dankbar« Anerkennung durch eine reae B-theiligung an seinem Concerte zu zollen, wäre geradezu eine Pflicht unserer feineren Gesellschaft gewesen. Wir sind zwar nicht Kunstkenner genug, um über alle einzelnen Momente der musikalischen Vortrage, die uns zu Gehör gebracht wurden, ein maß-gebendes Urtheil geben zu können; allein der Eindruck, den auch der Laie vo» denselben be-kam, ist ein solcher, daß man in Herrn Dr. Kienzl »inen sowohl durch Spiel und technische Fertigkeit, als auch durch eigenes Schaffen voll-endeten, ausgezeichneten Künstler kennen lernt. Daß die meisterhaften Leistungen des Heirn Dr. Kienzl am Clavier, sowie deS Herrn Max 1887 Niederberger am Cello durch ten Gesang der Frau Lili Kienzl, die in allen Tonlagen »der eirt geschmeidige, sehr modulatioaSsähige Stimm« verfügt, auf daS vortrefflichste ergänzt wurden, ist selbstredend. Der gediegen? Cellovortraz d«z Herrn Niederderger kennzeichnet einen Virtuosen, wie ihn unser« Stadt noch selten gehört hat. Wir bedauern nur. daß die drei Künstler l>« uns ein so geringes Verständnis gefunden und wir glauben, daß der Eindruck, den sie von de« Kunstsinne unserer Stadt mitgenommen habe», nicht der beste sein »ürfle. Jent scher Schutverein. Wir«, 13. Februar. Der Ausschuß beschloß ii seiner ltzten Sitzung anläßlich der Veranstaltung rnrägnisr, icher Festlichkeiten den Dank schriftlich auszudrücken: D ein Pfund Wachs für die Florianbruder-ihast. So oft aber ein Meister. Geselle oder )iuigi das Handwerk „zusammenfordert", ». >. eine Versammlung der Mitglieder verlangt, f» soll er 30 kr. (52 kr. ö. W.) und eine Kanne Wein zahlen. 4. Jährlich einmal, alle Vierteljahr, und »um es der Zechmeister sonst nothwendig sin-fcrt, sollen alle Meister, Knechte» (Gesellen) und Finger. (Lehrbuben) sich versammeln bei Strafe tun einem Psund Wachs. 5. Die Meister dürfen nur Lehrknaben von ehrlichen Eltern geboren (d. i. keine Zigeuner-, Wasenmeist r- oder Scharsrichtersöhne, und keine anehelichen Kinder) aufnehmen, sie der Lade Miste flen und auf 3 oder 4 Jahre je nach Uedereinkommen aufdingen. Der aufgenommene *ehrfnabe mußte 2 Pfund Wachs erlegen, und den Meistern und Geselle» eine leidliche Jause bezahlen. Noch Beendigung der Lehrzeit fand »ieder eine solche Jause statt. artige schwimmende Wohnungen, die sich auch vom hygienischen Standpunkt auS bewährt haben sollen. fNach berühmtem M u st e r.j Der alte Millionär Junot, ein Pariser Wucherer, dem die geldbedürstige Juzend oen Spitznamen „Papa Shylock" gegeben, ist Vater einer acht-zehnjährigen Tochter, Namens Esther, deren Schönheit das Entzücken aller französischen Maler hervorruft. Ju ot hitU das reizende Mädchen jehr strenge, ji, er hielt sie förmlich in der Gefangeuschaft. als er erfuhr, daß sie eine intensive Neigung zu dem Eoncertsänger Bamterger gefaßt habe. Trotzdem gelang es den Liebenden, feine Wachiamkeit zu täuschen, und am 13. Februar entfloh LhylockS Tochter aus dem väterlichen Hause, nachdem sie nahezu eine dalde Million in Werthpapieren. Baargeld und Juwelen mit sich genommen. Der Millio-när hat die G richte verständigt und erklärt, l«llS seine Tochter ausgefunden würde, werde ihn nichts abhalten, sie wegen Diebstahls ge-richtlich belangen zu lassen. sP r o b a t e s M i t t e I.] Im Theatre de la Monnaie in Brüssel, in welchem sich in letzter Zeit, namentlich im Paiquel, die Damen-well durch hohe Kopfbedeckungen sehr mißlie-big gemacht hatte, hat die Direktion folgenden Anschlag vor den Eingängen andringen lassen: „Nur den älteren Damen ist gestattet, die Hüte im Parquet aufzubehalten." Hiedurch ist. was besichtigt war, denn auch vollkommen er-reicht worden. Selbst die ältesten Damen legen vor dem Betreten des Theaters ihre Hüte in der Garderobe ab. Zur Nachahmung em-pfohle» ! [@ i n schwimmendes Monaco) wird demnächst von einer Londoner Capitalisten-Gesellschaft errichtet werden. Dieselbe hat näm-lich den Plan gefaßt, den „Great Eastern", jene« Riesenschiff, welches das transantlantische Kabel gelegt, anzukaufen und darauf eine Spielbank zu errichien. Da die englischen Gesetze die Roulette verbieten, wird das Schiff erst 5 Kilometer von Brighton entfernt Anker wer» fen und sich daher weder aus englischem Terri-torium. noch in englischen Gewässern befinde». Ein eigener Sch ffSdienst wird zwischen der schwimmenden Spielbank und dem Ufer einge-führt werden und der Preis der Fahrt, um recht viele Besucher anzulocken, ein geringer sein. sS t a t t 1 i ch e Familie.) Ein in Per-naml.uco erscheinendes Blatt erzählt, daß ein in CabarniraS (Provinz Pernamvuco). lebender Mann, Namens Joaquim Mareiro, 79 Jahre verheirathet gewesen ist. Er zählt 103 und seine Gattin 97 Jahre. Das Ehepaar hatte 23 Kinder, vo, denen 9 Söhne und 5 Töchter noch am Leben sind u»d durch welche sie die 6. Nach gut beendeter Lehrzeit mußte jeder Lehrknabe freigesprochen werden. 7. Soll kein Geselle od r Lehrknabe sich weigern, in die Mühle zu gehen ; er mußt: dem Müller bei ter Arbeit mithelfen. Bei einer Weigerung wurde er in Geld zu Gunsten der Zunstcasse gestraft. 8. Will ein Bäckerjungt Geselle werden, so soll er über Beschluß der Zunft als solcher bestätiget und ausgeno »men werden. 9. Kein Geselle oder Junge konnte Meister werden, wenn er nicht ein Jahr bei ein m hie-sigen Meister gedient, und ein Jahr einen Meister hier vertreten und sich ordentlich, treu und gerecht benommen hatte. 10. Eine deutsche Meile im Umkreise außer den Mauern der Stadt durfte sich kein Meister ansiedeln. Bauern durften in der Woche kein Brot nach Cilli bringen. 11. Die Innung mußte stet« für »echS bis sieben Meister sorgen, damit kein Mangel in der Production eintrete. Dagegen durste die Sta^tobrigkeit keinem fremde Meister das Bürgerrecht verleihen; nur die inneröstereichi-schen Regierung (Statthalterei in Graz) und die Hofkammer in Wien konnten dieß thun. Ein solcher fremder Meister mußte 10 fl. an die Zunstcasse und sechs Pfund Wachs der Floriani-Brüderschaft erlegen und allen Mei- Ahnen einer großen F-milie geworden, die bereits 126 Enkel und 91 Urenkel zählt. Die ganze Familie bzsteht nunmehr aus 233 Per-foaen. fJ a g d re s u l t a t.j „ . . . . Wa», Ihr Genial ist Jäger? Seit wann denn? — „O, feit acht Monaten!" — „Nun. und was har er schon erlegt?" — „Bis jetzt nichts, als die 15 Mark für seine Jagdkarle." Locates und Irovinciates. - Cilli. 23. Februar. ^Personalnachrichte n.] In Krain wurde der RegierungS-S crelär Ludwig Mar-quis G o z a n i zum BezirkShauptmana und der Bezirks-Commissär Gottfried Friedrich zum Regierungs'Secretär ernannt. —Der Lan-deSausfchuß von Kämen hat die Stelle deS landschaftlichen Dlstrit.tSarzteS für Bleiberg dem dortige» Werksarzie Dr. Josef Köfler ver-liehen. — Am 19. d. starb zu Klagenfurt im Alter von 63 Jahren Herrn Max vou Rost-Horn, der letzte kärntnerische Sp.osse der einst für die Eisen-Jirdustrie de« Landes so ver-dienstvollen Familie Rosthorn. sW ä h l e r v er s a m m l u n g.s Sonntag den 27. d. M. zwei Uhr Nachmittags, findet im Casino Saale in Cilli eine Versammlung der Wähler des Wahlbezirkes Cilli Rann, Städte und Märkte, statt. Der Versammlung wird auch der ehemalige Abgeordnete. Herr Dr. Foregger. beiwohnen. sC h r i st e n h e tz e.j Mit seinen Preßan-trägen hat Dr. Foregger die ganze Meute der corrupten Presse auf sich gehetzt. Die schönsten Blüthen gehässiger Verleumdung kann man täglich in den Wiener Blättern lesen. A!S nun die steirischen Abgeordneten den Deutschen Club verließen, da wurde die ganze Krisis ff Ischlich als eine Antisemiten-Revolution dargestellt und jetzt geht der H?xensabbath erst rech« loS. Am tcllsten treibt eö daS Leibdlatt deS Rabbi Bioch, welches Dr. Foregger bald nachsagen wird, daß er silberre Löffel gestohlen habe. Freilich, wer den Schmutz berührt, wird beschmutzt. Soll man es deshalb vorziehen, jede Reinigung zu unterlassen und im Schmutz zu ersticken? sDer neue Bischof von Gurkj' wird uns von einem Jugendfreunde desselben in einer Art charakleri'irl, daß wir dem Wir-ke» deS neuen Kirchenfürsten mit Beruhigung entgegensehen. Nach unserem Gewährsmanne soll Dr. Kahn ei» hochgebildeter Mann sein — er ist nicht nur Dr. der Theologie, sondern auch Dr. der Rechte — dabei von schlichtem, anspruchslosem W.'sen und von gut d»uischer Gesinnung. Was uns an der Schilderung des stern eine Mahlzeit, wie eS sich gebührt, geben. 12. Wollte eineS hiesigen Meisters Sohn Meister werden, oder ein Bäcker eine Meisters-locht« oder Wittwe heirathen. so sollte derselbe deS Meistergeldes nach Ermessen der Zunft ganz oder theilweist enthoben werden, doch mußte er die 6 Psund Wachs und auch eine Mahlzeit unbedingt den Meistern geben. EineS MeisterS Sohn war von dem a.4 9 erwähnten Probejahre befreit. 13. Ein Lehrjunge, der bei einem bäcker", d. i. nicht befugten Bäcker gelerm hatte, dürfte nicht als solcher in die Innung aufge-nommen werden, sondern mußte bei einem or-deutlichen Meister neu ausgenommen werden, die volle Lehrzeit zur Zufriedenheit bestehen und konnte dann erst freigesprochen, d. i. der Lehrzeit entbunden werden. Sollte ein Meister dawider handeln, so mußte er nach Er-kennlniß der Innung gestraft werden. 14. Wenn ein Meister deS anderen Ge» sellen. Lehrjungen oder andere Dienstboten dem-selben abwendig oder wiederspenstig machte, so wurde er von der Innung nrtt 5 fl. zu Gunsten der Cassa gestraft. 15. So ein Meister, Knecht oder Lehr-junge einen anderen einen Schelm (Dieb) nennt 4 Bischofs von Gurk fast am meisten erfreut, ist aber die Hervorhebung der ibn, eigenthümlichen Energie, denn es steht ja außer Zweifel, daß es einer s dr bedeutenden Thalkrafl bedarf, wenn der systematisch betriebene» Sla»isirung deS kärntisch n ^lenisEinhalt aethan werden ioll. sDerCillierCasinoverci») ka»n sich Ul dem gelungenen Balls, sie, welch,s gestern ftaiifanD, gratuliern. Es war. als ob ein Zauberjchlu» da mitgewirkt Hütte, »m all' die Lust und Freude, wie sie sich boien. zu ent-fesseln. Wir zählten gegen 70 Paare, welche, in theilwei'e brillai ten Coflümen, in prachtvollen und geschmackvolle» Ballroben und Uniformen, ein farbenprächtiges Bild boten. Die jeunesse dor&- gab sich dem Vergnüge» mit großer Leb« hafligkeit hin. und vie heitere Stimmung, welche tu der Raststunde herrschte, gad das beste Zeug-niß von d->r allgemein empfunden,« hohen Be> friediguug der Td-'ilnehmer. Der Ball endete nach funs Uhr Morgens. n st i t u t H a u s j f n b ii ch 1.] Das in dem Institute Haussenbüchl am 21. d. M. statt-gefundene Pique - nique gestaltete sich zu einem höchst gelungenen Feste. In den f stlich ge-fchniückien und erleucht«ten Räumen versammelten sich die groß ren Schülerinnen der Anstalt, ie alle in Begleitung ihrer Eltern in den reizend-sten Costume« erschienen waren. Es nur ein herzerfreuender Anblick, wie die jugendlichen Ge» stalte» mit Lust und Frohsinn dem Tanze hui-digten. Fräulein Haussenbüchl war die liebens-würdigste Wirthin unv verdient für die vielen Opfer, di, sie sich durch das Arrangement des Festes, das in jeder Hinsicht gelange» war, auferlegte, die größte Anerkennung. Nebenbei gesagt, galt die von der Vorsteherin ter An-stalt arrangierte Unterhaltung als B lohnung für die fast durchgehe»? s vorzüglich cl«ssificliten Prüfungen der Schülerinnen bei Gelegenheit des am 19. d. M. stattgehabten Semestral-AbschlußeS. jFaschi » gS E » d e.j Prinz Carneval ist, wie männiglich bekannt, ein grundgütiger Herr, denn nachdem er wochenlang seine Gabe» gespendet hat, schüttet er bei seinem Abschiede noch ein ganzes Füllhorn von Tollheiten aus seine Verehrer auS. Gestern Nachmittag halle er die Bevölkerung auf die Straße geladen, und man war feiner Einladung um so lieber gefolgt, als sich laue Lenzlüfte zusaaimengelhan hatten, unS den Unwillen über die grimmige Kalie der letzten Tage hinwegzuschmeich«ln. Ein Maskenzug war's, der di« Bewohner unserer Stadt, deren Zahl durch Zuzügler von auswärts um ein Bemerkenswertes vermehrt worden war. durch einige Stunden in Anspruch nahm und in Bewegung erhielt. Man verlange und erwaite vo» uns keine Schilderung l ie es Maskenzuge?, denn eS fehlt uns — wir ge» • stehe» es aufrichtig — die solchen Scherzen entsprechende Leichtigkeit der Darstellun^sweise. und dieß nicht etu>ei)en kau», der soll der Innung einen Gulden Strafe zahle». 16. So einer dcr andere vor offener Lade-(Versammlung) oder iui Beisein anderer ehrlicher Meister. Gesellen, Lehrjunge« freventlich einen Lüaner he>ßl, soll für jedes solche Wort 15 kr. (25', o. W.) an die Jnnungscassa zahlen. 17. So eimr dem Anderen mit feind-fchaitlichen Handlungen entgegentreten oder ihn an seiner Ehre verletzen würde, so hat. falls die Innung dies nicht beilegen konnte, die Stadt- oder Landgerichts-Obrigkeit darüber zu entscheiden. 18. Wen« ein Meister, Geselle oder Lehr-junge b.i ein r unzüchtigen oder unehrdaren Handlung betreten wurde, so mußte er an die Brüderschaft sechs Pfund Wachs nud an die Innung einen Guide» Strafe zahlen. 19. Das Würfelspiel wird allen Meistern, Gef.lleu und Lehrjungen bei Strafe von fünf Pfund Wachs verboten, weil daraus Uebervor-theilung.n »i Geld. Raufen, Schlägereien ent-stehen, und die Einigkeit gestört wird. 2V. Sollte sich Jemand wider Gott und diesem nützlichen Artikel vergreifen, oder bei einem Tiedstahle, Ehebrüche, unehrbaren Wandel und Laster betreten werden, dem wir das Handwerk eingestellt; derselbe soll als kein ehr- „Deutsche Wacht." Wir wollen nur in knappster Ferne die ein» zeln,n Gruppen aufzählen, aus welchen der Zug zusammengefetzt war, müssen aber von vorneherein um Entschuldigung bitten, wenn wir von unserem Gedächtnis vielleicht im Stiche gelassen werden. An der Spitze des Zuges litt der „Trompeter von Säkkmgen," wre wir ihn vor kurzer Zeit auf der Bütne unseres SiadtN eaterS kennen gelernt haben. Ihm folgt' zu Wage» die Mufikcapelle, welche während des Marsches aufspielte, behütet von Rothhäuttn, die mit ihren flii kdeinigen Rossen wohl directe aus den Prärien Amerikas verschrieben sein mochten. Dann kam, wenn wir nicht irren, das überaus verliebte und beträchtlich ungenirle Brautpaar, welchem daS Ochsengespann König GamblinuS' aus demFuße folgte, der ausgestattet mit Krone, Scepter und Becher, natürlich auf einen» Fasse thronte. Großen Beifalles erfreuten sich die Landsturm - Gruppe, ei» schauerlich farbenreiches Bild, und das Dampsboot, dessen Bema»n,ing, trotz der angeilrenglen Thätigkeit des KesselheizenS, Sternguckens :c., »och das Bedürfniß halte, die Langweile einer Seefahrt mit fröhlichem Gesang zu verscheuchen, in welchen die mitreisenden Engländer wohlgemuih einstimmten. Viel belach« wurden auch die rastlos klappernde Alt» Weiber» Mühle, das Bänkel-sä»ger » Paar n d die Dame mit dem streck-bare» Giraffenhals, während sich die Gruppe walachijcher, mit Dudelsack, Geige und Zimbal ausgestalteter Bärenführer durch große Natur treue auszeichnete. Nicht g'ruigeS Interesse erregte ferner der CircuS Fumagali, der in zwei großen Käsigen die sehenswertesten Thiere zeigte, und dessen Besitzer unter den Löwen und Tigern die schauoerhasiesten Pioductione» wa^le; während der Elephant zwischen d,n Käfigen für daß einHerzog, lollie» auf Denselben Assen umher, und während die Hyänen und Schakale jämmerlich heulten, würd, in der Gtflügelabtheilung ein mißliebiger Rabe von rechthaberischen Perlhühnern förmlich zerhackt. Einer gewissen Einsamkeit erfnute sich eine Dame im Reitcostüme, selbstverständlich auf hocheleganle n Zelter, und ei» Rosadomino, wogegen der über und über mit Köpfen der verschiedensten Journale überklebte Colporteur der puvUcistischen Eintagsfliege „Crrnevals-Courier" seitens tue wißbegierigen Publtcum* ziemlich stark in Anspruch genomm.n wurde. DaS cnfant terrible des Maske nzug>S war ei» Gelpan» von Böcken, das j tzt mit teach» tenSweriyer Geläufigkeit trabbte, im nächsten Augenblicke ader nicht einmal mit culinarischesten Reizmitteln vo» der Stelle zu bewegen war. Den Schluß bildete eine Jagdgruppe. Der Anführer des ZugeS war ein stattlicher R.iler, der mil seinem milchweißen Schimmel auf ziemlich vertrautem Fuße stand, was wohl nicht vo» Allen gesagt werden kann, welche ho^ z» Roß einherstolzirten. Der Zug bewegte sich licher Meister oder Geselle gehalten werden, bis er sich, wie es auch in anderen Landern der Gebrauch ist, ordentlich davon reinige. 21. Kein Bäcker oder Meister dürfte dem Anderen da» Getreide vorkaufen oder veriheuern, weder in der Stadt noch außer derselben, sei eS beim Adel, Bürger oder Bauern, und ,;w«~ so lange. t>S nicht der erste Käufer feine Sache abgemacht hatte. Ebenso war eS verboten, die Müller zu bestechen oder zu veranlassen, daß sie einen Backer vor dem Anderen bevorzugen, son-der» die Benützung der Mühle solle nach der Reihenfolge ihres Anlangeus in derselben erfolgen. Nur beim Einfrieren deS Mühlwassers oder bei großer Sommerdürre war eine Ausnahme, nämlich bas Uebereiitkommen des Müllels mi> dem Bäcker gestaltet. Gegen diese Bestimmungen dawiderhandelnden Bäckern war eine S>ruse von 9 Pfund Wachs für die Flor riam.Bruderschast bestimmt. 22. Am Montage durften bie Bäcker vor 9 Uhr Vormittags kein frischgebackenes Brot in die Brodkammer, d. i. ins Verkaufsgewölbe abgebe», bevor nicht das aligebackene verläuft war. Ebenso durfte am Sonntage kein Brod verkauft werden, wenn es nicht am Samstage nach 3 Uhr früh gebacken 1887 von der „Krone" aus durch die Post- ur& Grazergafse, kam dann auf den Hauplplaz, wo behusS einer photographische» Aufnahme angehalten und aufmarschirt wurde, rückte dan» durch die Herrengasse und über den Iojespia; weiter und gelang» »ach längerer Wanderinn zur „grünen Wiese," wo dem Prinzen Carn-oal ziemlich geräuschvoll die letzten Huloignngei dargebracht wurden. — Die durch den Ausjuz am Nachmittage hervorgerufene Bewegung hat» sich längst wieder gelegt, als die B oolferuug, spät am Abend noch einmal aufgescheucht wurtt. Em seltsames Heulen und I mmern. beginn von den Klänge» einer Glocke ging leichenzug. artig durch die Straßen. E» war auch in der Tdu ein Leichenzug : zwölf in alte Klageweiber vn-wandelte junge Männer des Ha idelSstandit trugen unter entsprechendem Pomp den Faschui; zu Grabe. Friede seiner Asche! sDer Ausschuß des Gras Meni> d o r f-P o u i II y-M i l i t a r-V e t e r a n e &• Berein in C I l 1 ij hat in seiner Sitzung am 19. d.M. z> Vereins - Fuuctionären nach- stehende H rjhlt un) zwar: Jose' Z w etk ' C n istellvertreler, Heinrich Leiter ij Schr.fiführer, Fra»i Fried a i S • ührerstelloerirein, Joh > 6» o Blasius Krall « Ö 'n Zochliiiz » ^ . M u r k o j» o i H rren Wenzil F. »< steilvertrel-r). I. i et Mali heut R :» *1 -it r und Johaia Ta ' > f zugefallene W. 'i l)tet. [y , ich uns aus de» Scha i' Herr Berg- ing i- So l ein größere» Schu beabsichtigt er d4» ffloft t.i t äch 3 - chufardeite« in A» griff zu nehm ^ < • ;e|e Schürfarbeiten von Erfolg f> >vu< >>mn> läßt, so dürste dadurch dem nachbarlichen Bcrz> bau Unternehmer Herrn Daniel von Lapp t» Folge der großen Qualitäts-Berschiedenhe» D« Kohle, eine sehr empfindliche Concurrenz geschas-fen werden. Daß das in Rec e stehende schürf-t rrain deS Herrn Viertl sehr hoffnungsreich sein muß. beweist schon der Umstand, daß ti bereits schon seit 20 Jahren mit Freilchürsa occupirt war und nur wegen der Verzögeruij deS Bahnbaues Cilli-Unterdraudurg nicht ernstlich bearbeitet wurde. Nachdem heute diese Ba!»» frage durch den von Herrn v. Lapp beabsichttitu Bau u«r Theilstrecke Cilli-Wöllan. ihrer Lösii-z entgegensieht, so dürsie auch der Zeitpunkt ge« kommen sein, dieses hossnungsvolle Kohlen-Zor-kommen eingehender zu untersuchen und aufji-schließ'». war. Für Dawiderhandelnde war für jed» Fall ein Pfund Wachs Strafe. 23. Hinsichtlich des Wochenlohnes der G<-sellen oder Lehrjungen war der Handiverki-brauch wie allgemein von Allers her üdlich-maßgebend. Ob denselben ein Getränke zu »er-adreichen sei, stand im Belieben deS Meister?, die Dienstleute mußten sich ohne Wieder»}! mit dem verabreichten Trunke zufriedengebe». 24. Im Falle des TodeS eineS Meiftni dürfte die hinterlassene Wittwe, mo liie |it Kinder haben oder nicht, fo lange sie nicht »ie-der heirathete, das Gewerbe mit ehrlichen >«-sellen und Lehrjungen wie ein anderer Mistn betreiben. Die Innung mußte ihr in ÄUi« an die Hand gehen und sie in Zchq nehmen. 25. Es sollen alle Meister, Gesellen aid Lehrjungen die hergebrachten Zusammenkiiiftt halten und laut des 4. Artikels um 12 Uhr vo: fern vorgesetzten Zechmeister erscheinen und fchön ehrbar, nüchtern und bescheiden, nicht vc!I und toll, die Lehrjungen und Gesellen solle» ihren Sonntagspfennig hieb« mit gebühnnDer Referenz erlegen. Wenn einer von diesem?lof-legx,elde entträgt, so soll er nach Ermesse» d» Innung gestraft und auf gewisse Zeit durch ein, zwei auch drei Jahre ihm die Arbeit hml 18&7 [P etein deutscher Stei«rmär-leitn © i e n.) Wie uns aus der ReichSbaupl-stadl geschrieb?,. wird, ist dort «in »euer B-rein » Bildung begriffen, der geeignet sei» wird, einem langst gefühllep Bedüisnisse abzuhelfen, em Pkrein deulscher Sleiermar ter. Man wird doch künslig wissen, woh n sich wende», wenn man sich iu der Million»,istalt einsam 'ichlt. 2a« „vorbereitende Comilö" erlaßt in Wiener Pla»>rn einen Aufruf zum Beilritte und be> zeichn,t als seinen Zweck die Schaffung eines .,ejtUig'huma».iären Vereinigungspunkles und die Auffindung von Mnieln und Wege» zur Unleistutziing t/ilfsbedürfiiger Landsleule. Wir wilden unser« L ser über die Envlge des Comites auf dem Lausende» erhallen. [Der „B a u e r u d a l l" i » L a i d a ch,j wklcher letzien Samstag in glänzender W leo. und zwar, weil die „Slovenenparlei" die größte» Anstrengungen gemacht hatte, um i das deutsche Fest zu vereiteln. Das ift ihr nun mchl geluiig-n. sonder» die Herren vom „Slov. Narov" haben eine ungeheuer« Blamage zu : v dalleS" cho» feit ungefähr drei Woche» mit ner.vser Unruhe verfaßte Notiz n im „Slov. ' Nacoo" te>eu, die alle darauf ab.ielten, die i it'-lheiligung hinlanzuhalle». Kurz vor de n Ballabend ruckte „Narod" mit dem ollerfchwer» sten Geschütz an, inv m er vinen Appell an die > .Llovk».»" richtete, aus natioucilen Gründen 1 der Schi'ßstäil« fern zu bleibe» und vie Cnal- mca zu besuchen, in welcher am felben Adcnde em Concurrenzdall stattfand. I» Laibach giebt a jo viel« Gefälligkeit«- und Muß Slovenen l> »licher Natio alität, die sich bisher von dem .Narod" ein'chüchtern hetzen, daß wir hier erivarle.en, es würbe durch dieses fortwährende G^Naff« «in gewisser Effect bemerkbar werde». Wir habe» uns jedoch sehr angenehm enläuschl I Aesehen und wünschen de» Laibacher Deutsche» I Glück zu dem Erfolge. Während die Cilaluica em ev.nfowenig zahlreiches als gewähltes Pu» I dlicum sich langwkilen sah. sind auf dem „Bau-l ctnboll" 700 Personen erschienen! „Narod" verzeichnet diese so erfreuliche Angelegenheit in sol^envl» Notizen: sDas Samstagkränzchenl in »er Citalnica war recht gul besucht, lrotzvem daß sogar einige „nationale Damen" für den . «emschkuterschen „Bauerntall" heftig ageli ten." — >„Bauernball"j war flut besucht, er vereinigte das ga»i« öffentliche und geheime Rem chtuler-tSum und einige Mitglied r der Nalio»alparlei. Tie Gestllschrfl war sel^r gemischt, was Manchem nicht recht war. UedrigenS sagen sie e» war eine große „Hetz" und daß ist auch «was." Drei Tage fpät r halte sich „Narod" »och immer nicht beruhigt und brachte folgende Notiz: — sDer „Bauernball-j hatte seine vet^oien und eingestellt werden. Ebenso soll am ge-Mnlichen Jahrestag« jeder hiesig« oder «in-flelcufte Meist«! seinen Jahresfchilling auflege» (einjahlen). Diese Auflagen od.r zusammen-tänfte hatten den Zweck, die Ausladen der Innung zu bestreiken, als die h. Messen, t»ie Versorgung sür verarmte oder verunglückte Meister. Gesellen und Lehrjunae». die Krank-Heils-. UnlerstützungS- und Beerdigungskosten fiir arme Gesellen und Lehrjunpe». Sollte» Letztere mit Gottes Hilfe zu einem neuem Eriverve kommen, so hab«» dieselben den Er-sah an die Brüderschaft zu leisten. 26. Beim Einkaufe von Getreide in der Stadt hatien die Backer das Vorkaufsrecht, damit sie in der Lage waren, fiets Brod zum Verkaufe in Bermichafl zu halten, so daß ei» Mangel nicht eintreten durste. Ebenso mußten die hiesigen Müller sowohl in der größte» Winterszeit als auch in der Sommerdürr« das Vorrecht vor an-deren Kunden den Bäckern zugestehen. 27. Wenn ein Meister den Gesellen oder Ledrsuiigen eines anderen sich ausborgte und dafür nicht bezahlen wollt«, so hatte die In-mmg das Recht, ihn an seinem Betriebe zu hin-dern. ihm das Personal« zu nehmen, das Aus-nehmen vo» Lehrlingen zu verbietet, alles dies «ach HandwerksgewoHnHeit und altem Brauch. „Deutsche Wacht." Eigenthümlichkeit auch darin, daß er im Schat-ten der Bajonnete stattfand wie vie Grünfeier. Von Nah und Fern wurden Gendarmen zur Bewachung der alten Schießstütie und z»r Bewachung der tanzende» Bauern herbeigerufen. Leute, die am Bahnhöfe so viel bewaffn«»? Macht sahen, dachten lang« hin und her, waS dieS wohl bedeule. Wir wiffen nicht, sollen mir dies Aufgebot auf Rechnung des schlechten Ge-Wissens oder auf solche von ungerechtfertigter Angst fetzen, jedenfalls ist dies für den Bauer»-voll die aUerschärsst« Kritik (O je!) Und nun muß sich schließlich der arme alte „Narod" auch »och über ein«» Witz vom Ba»er»"all ärger» ! Ei» lustiger „Bauer" setzt nämlich in di« „Laibacher Zeitung" folgendes Inserat: „I ho am Sowsta mei Waib valorn. da ehr-liche Finda soll« am Gmahau« obgem. er griekt a Moß Wai». Seppel." „Armer Seppel" sagt der arine alte griesgrämige „Nare>">" dazu, uns scheint. Du Host nicht nur dein Weib verloren, sondern auch sonst noch Etwas !" OlMlu^mo! }M i t der s l o v e » i s ch « n Universität in Laidachs ist es also Nichts. „Slov. Nar." dementirt die in den verschiede-uen Zeitungen darüber verbreiteten Gerüchte in dem er sie Enten (inca) nennt, welche richtiggestellt werde., müssen, damit sich Niemand »> fchöniii Träumen wieg«. Das „radikale" Organ dcS Herrn Dr. Ivan Tavcar-Akfakow er» klärt bei diesem Anlasse vie „slovenisch? Del«-galion" im R-ichSraihc jetzt einig di» auf „Einen, der dagegen arbeitet — er weiß e S schon weßhalb, wir aber auch, und eS wird die Zeit kommen, wo wir deutli-cher spreche» weroen." >U u s e r B e r i ch l a u S S t. M a r «i »s in der Nr. 13 vom 13. d. M. hat auf Seite un'erer Gegner nicht allgemeine» Beifall (efun-de». Der Herr Postmeister Fz. Skaza ersucht uns mit Bezug auf di« in b«sagtem Berichte, der. wie wir ausdrücklich festgestellt haben, nicht von unserem gewöhnlichen Correspondenten stammte, gebrachten Nachrichten über die Vor-gänge bei der Kündigung des Dr. Marik um Aufnahme des Folgenden: „Es ist uuwabr, dag ich jemals mit Herrn Jurkovik oder Be» zirk-vertretungsmitgliedern ein Wort über die Kündigung des Herrn Be;irk»arztes Dr. Marik gesprochen habe; unwahr ist es, daß i t jemals im Geheimen gegen ihn agitirt habe; unwahr ist eS, daß B-ji»k»vertret»»gSmilglieder bei mir bewirthet wurde», um gegen Herrn Dr. Marik die KündigungSfchrift zu verfassen, oder dafür zu stimm-n, unwahr ist «S auch, daß ich unter den Mareincrn absichtlich dagegen stimmte, um glauben zu machen, ich wäre nicht für den An-trag. Ich war eben nicht bei der B zirks-Vertretung« - Sitzung am 24. Jänner 1887 und konnte somit weder pro noch contra stiM' men." Eine ähnliche Richligstellung wünscht 28. Jede Gewerbestörung von Seit« an-derer Bürger, Handwerkerweiber, Wirth?, Mül-ler. in der Stadt und im ganzen Burgfrieden. inSbesonderS Brot zu verlausen, war verbothen, weil blos die Bäcker las ausschließliche Recht halten, die Sladt mit allerlei Brot zu versor-gen. BloS für den eigenen Hausbedarf war an-der n das Brotbacken gestatte». Bei einer Ueber-schreitung würd« daS Brot confiscirt und d«n Arm«» im Bürgerfpitale gegeben. B i n ieder-holten Ueberfchreilungen wurde die Strafe ver-schärft. 29. Wenn ein Meister, sei er jung oder alt, dem ehrsamen Handwerke (Junung) in einem oder dem anderen Punkt« nicht gebor-che» und wiederipensti^ wäre, oder sein Hand« werk nachlässig betreiben sollt«, so ist er mit 10 fl. in die Lade zu strafen. Jener (Meister) der dies nicht anzeigt, der müsse auch diese Strafe selbst erlegen. Alle (Meister) die in der Brü-derschaft sind oder sich einkaufen, sind bei Ver-fall obiger Strafe gehalten, alle obigen Punkte zu befolgen und bei der weitere» Strafe von fünf Pfund Wachs für die Brüderfchaft Flo< riani, doch soll an drr in den Ar»ik«ln 18 und 20 der höheren Lbrigkeit vorbehalten?» Ab-strasungen dadurch nichts geändert werd n. (Schluß folgt.) auch Herr Iurkovic. welcher in seiner Zu-schrisl hervorhebt, daß er. bis der betref« senve Antrag gestellt war, von der bevorstehen-den Kündigung des Dr. Marik nichts geroußt habe. — Wir haben hiemit den Wunsch d«r beide» Herren eriüllt und sehe» nun der Gegen» äußerung dcS VersasserS jener Eorrespondenz entgegen. [Während der letzten Nachts ist — eine gewiß bemerkenswerth? Thaisach? — im W«ichbild« der Stadt Cilli keine einzige Ausschreitung vorgekommen, welche die Sicher-heitSwache zum Einfchreil?» veranlaßt hätte. Der Gemeindearrest war vollständig verwaist. sErsroren.s Der Grundbesitzer L. P r e« padnik von Lrtusch hntte sich vor einig n Tage» nach O?erdurg begeben. Bei dieser Ge-legenhei« trank er etwas zu viel, und als er heimwärts ging, stürzte er unterwegs zusammen, und tagS daraus fand man ihn erfroren. ^Falsches Geld. | Am 14. d. nahm Kaufmann Schirzr in Sachsenfeld einen fal» schen, au« Zink hergestellten Gulden ei». Auch in Schoi stein ist falsches Geld in Umlauf. Die bezüglichen Anzeigen erliegen bereits beim Kreisgerichte. [T ö d t l i ch e r S t u r z.j Am 18. Feb. Nachis nürzie der Besitzer I. Kmetez in Dor-nau vom Dachboden in die Dreschtenne und wurde in der Früh mit zerschmettertem Kopf aufge» funden. [Erstes Berz e i ch"n i ßs der dem Zweig-verein des rolhen Kreuzes der Sladt Cilli bei-getretenen Mitglieder. Tie Frauen: Fehle,fen Adele, Huih Anna. Hummer Anna, Kupfer-schmid Fanny. Koscher Albine, Matt,es Anna. 'Zkeckermann Mari«, Netolicjka, Puschenjak Justin«, Rakufch Leopoldine, Riedel Anna, Schneditz Amoni,. Schmidt Anna, Stepischnegz Emilie, Sliger Minna, Tax Angela, Tr^un Josefine, Walland Wilhelmine, Wambrecht-sammer Anna, Wocg Anna, Wallher Rosa, .^angger Marie; ferner das Fräulein Wallher Nelli, sowie die Herren: Bobisut, Direcior; Ehrlich Albin, Redacteur; Kreuzberger Johann, Kausiuan»; Kupferschmia Jo»ef. Apocheker; Kofcher Raimund, Hotelier; Lasman» Franz; Mareck Adolf. Apotheker; Neckermann J?fek. Dr., Bürgermeister; Netolic.zka Eugen. Dr. k. k. Bezirkshauptmann; Radakovicz Johann, Kausmann; Rakusch Julius. Kausmann; Riedl Emanuel. k^ k. Bergrath; Rüpichl Ernst; Sajo-vitz Moritz, k. k. Notar; Sajovitz Hans, Dr.; Sima Joief, Bäcker; Skoberne Georg, Fleischer; Schneditz August, Doctor; Schmidl Gustav, Kaufmann: Slepischnegg Johann, Dr.; Sliger Gustav. Kaufmann; Tax Fritz, k. k. Bezirkscom» miffär; Tisch August. Professor; Trau» Carl. Kaufmann; Vrecer Johann; Walland Alois, Kaufmann; Wretschko AloiS; Wrelschko Anton, Abt; Zangger Franz. Kaufmann. (Fortsetzung folgt.) Kerichtssaat. Cilli, 21. Februar. („Z »erst tranken s i e, dann schlugen sie sich tod t."s Am 17. December 1836 ging der Besitzerssohn Franz Majko von der Alpe, wo er Holz bereitet hatte, mit zwei Beißhacken unter dem Arme am Hause deS Anion Goricar in Steingruben bei Oberburg vorbei. Anton Goricar ließ ihn durch seinen Sohn hereinrusen, und sie begannen Schnaps zu trinken. Als sie angeheitert waren, finge» sie an. sich zu balgen, zu ^exer-ciere», und andern Possen zu treiben. Franz Majko ging dann hinaus, erwürgte draußen eine Katz? und brachl« den Cadaver in das Zimmer. Das erbittert? den Anlon Goricar derart, daß er einen Ochsenziemer zur Hand nahm, mil demselben aus Franz Majko einHieb und ihn bei der Thüre hinausschob. Draußen ergriff nun Majko seine Hack? und schlug gegen Anlon Gorikar. Dieser wurde in di« Brust und Brusthöhle getroffen und starb am 2. Februar 1887 an eiteriger Bauchfellentzündung. Heute hatte sich nun der Angeklagte Franz Majko vor dem Schwurgerichte ob Verbrechens des Tod- 6 schlage« zu verantworten. Vorsitzender Hosrath H e i n r i ch e r, Vertr»ter der Anklag« St.-A. Dr. Gerl scher. Vertheidiger Dr. Schur di. Die Geschwornen (Obmann Joses K a r t i n) bejahten einstimmig die einzige o» sie gestellt« Frage, worauf d«r GerichiShof über den Ang«-kla len eine dreijährige schwere Kerkerftrafe ver-hängte. Cilli, 22. Februar, fl n d t s ch l a g.] Vorsitzender k. k. L.-G.-R. Pesaric, öss«>itlicher Ankläger t. k. St.°A. Genf ch e r. Verthei-diger Dr. S a j o v i tz. Am 14. November v. I. AbendS begegneten die Eheleute Johann und Josefa S p i n d l e r und Johann A s o v i ö aus dem Heimwege von Sl. Kunigund aus der ReichSstraß« zu Leitersberg eine etwa« ang--heiterte Gesellschaft, in welcher sich auch der 26jährige Bahnarbeittr Karl S i r e c von Pösnitzhvfrn befand. Beim Vorübergehen stieß Karl Sirec an Johann Asovic an. und di.-S gab die Veranlassung zu einem Wortstreite, in welchen sich auch Johann Spindler mengie und im Verlaus« dessen der Letztere von Kart Sirec verfolgt, zu Bodcn geworfen und mit Messerstichen derart zugerichtet wurde, daß er an den erlittenen Verletzungen fofort starb. Mit dieser That noch nicht zufrieden, wandte sich, Karl Sirec wieder gegen Asoviö und brachte auch diefem mit einem Messer mehrere Verle-tzungen bei. Der Angeklagte Karl Sirec giebt zu, bei dem im Rede stehend-n Anlasse den Johann Spindler mit «inem Messer beschädigt zu haben, will sich jedoch nicht erinnern. daS gleiche auch mit Johann Asooik gethan zu hab«n ; doch «rscheint durch eine Reihe von Zeugen-aussagen die Schuld des Angeklagten auch nach dieser Richtung hin unzweifelhaft. Die Gtschworentn bejahten auch die beiden Schuldfragen und wurde sohin Karl Sirec wegen des Verbrechens dcS TodfchlageS und der schweren körperlichen Beschädigung zu jiins Jahren schweren Kerkers verurtheilt. sA u S Räch e.j Vorsitzender l. k. Hofraih H e i n r i ch e r. öffentlicher Ankläger k. k. St.-A. G « r t s ch e r. Vertheidiger Dr. Sajovitz. In der Nacht zum 13. December v. I. gerikid die Doppelharpse d»s Pfarrers Jofef Seunik von St. Peter bei Königsberg in Brand, durch welchen, da daS F-uer spät in der Nacht zum Autbruch? gekommen war. Löfchgeräthe aber nicht zur Hand waren, sowohl die Harpfe, als auch alle darin befindliche» Futteivorräthe und Fährnisse im Gesammtwerihe von 548 fl. ver-nichte! wurden. Der aus St. Peter bei KönigS-berg gebürtige 43 Jahre alte Schuhmacher Franz K o z j e k ist geständig, diesen Brand gelegt zu haben und zwar aus „Rache", welche er gegen-über der Geistlichkeit überhaupt, insbesondere aber gegen den Pfarrer Martin Seunik hege, weil ihm Letzterer vor einigen Jahren ein schlechte« Sittrnzeugniß ausgestellt, im ver-gangenen Jahre aber wegen »xceßiven Benehmens am Pfarrhofe durch zwei Knechte hab« binden und im Keller einsperren lassen. Da die Geschworenen die Schulosrage bejahten, wurde Franz Kozjek wegen des Verbrechen« der Brandlegung zu sieben Jahren schweren Kerkers verurtheilt. Theater, Kunst. Literatur. Killier Stadttheater. Man kann der Versuchung nur schwer widerstehen, den Entwicklungsgang der dichte» rischen Begabung Wilbranbt'S mit t «in L«b«n einer Blume zu vergleichen. Sein erstes Lust-spiel „Jugendliebe" war di« kaum erschlossene KnoSpe, di« sich im „Kampf um's Dasein" und in den „Malern" mehr und mehr öffnete und in den „beiden Grachen" zur vollen, tadellos schönen Blume erblühte; von da an ging es mit der Schönheit und Reinheit der Blüte ab-wärt», die Blumenblätter singen an zu welken, sie zeigten Jnsectenftiche, waren angefault und fielen nach und nach ad ... . „Aria und Meffalina" und „Nero". — Wir hätten die vorgestrige Aufführung des einactigen Lustspieles „Jugendliebe" nur höchst ungern versäumt, denn es ist eine der zartesten, duftigsten Schöpfungen „Z>,ulsche Macht" Wilbrandt's. „Weißt Du den Abend noch, als wir Beide uns zum ersten Male Freundschaft geschworen hatien und Du so gerührt warst, und wie ich dann mit Heinrich dort in der Laub« saß, und der Mond über den Wald herausstieg. und aus einmal uns.re Lieb« anfing?" Sind diese Worte, welche die sechzehnjährige Adelheid zu Beliy spricht, nicht ganz reizend? Einige Augenblicke spä:er ruft der Backfisch: „Aber was ist Dir? Warum sitzest Du so schwermüthig du. wie ein Gedicht von Lord Byron?" lind Ferdinand von Brück haranguirt dann die junge Dame: „Mein Fräalein, kiese Antwort verzeihe ich Ihnen um Ihrer sechzehn Jahre willen; denn älter als sechzehn Jahre kann diese Antwort nicht sein. Werden Sie älter — ES ist gemülhvoller, echt deutscher Humor, der daS Lustspiel durchweht, und Wilbrandt hat es nur seinem Geschicke, die heilere Lebens-anfchauung des deutschen Volkes so getreu wieder-zugaben, zu verdanken, daß seinen Werken so bald und so reiche Anerkennung zu Theil ge-woiden ist. Wäre er doch auch lieber bei den Drutschen g blieben, statt sich durch seine Be-g'isterung für Italien zur dichterisch'« Bear» deitung römischer Gestalten verführen zu lassen! — Das Lustspielchen wurde befriedigend dar-gestellt, und wen» uns auch Frau Donat trotz all' ihrer äußeren Vorzüge für die Roll« eines sechzehnjährigen Mädchens denn doch nicht ge-eignet scheint, so müssen wir anderseits aner-kennen, daß sie mit gewinnender Frisch« und mit Geist gespielt hat. Die übrigen Mitwirken-den, die Herren Donat, Schikaneder und Lind« und die Fräulein Vanini und Arthur unter-stützten die Trägerin der Hauptrolle aus da« Beste. Der Regie aber hätten wir allerdings wieder ei >ige Ausstellungen zu mache», denn es ist zum Beispiele doch ein arger Verstoß, wenn sich die beiden Mädchen, während Adel-heid die Worte spricht: „und wie ich dann mit Heinrich dort in der Lauve saß", nicht außer-halb, sondern i n der Laube aufhalten, oder wenn der Name Byron in einer Weife auSge-sprachen wird, daß sich der Dichter nicht einmal umgesehen haben würde, wenn man ihm seinen so entstellten N >men nachg«rui«n hätt«, u. f. w. DaS Aussprech«» von sremoen Namen ist über-Haupt e«ne schwache Seite uujerer Trupp«: vor mehreren Wochen wurde «in sranzösischer Name in dreifacher Gestalt ausgetisch». Frau Donat spielte auch in dem altbekannten Luftfpiel „Das Gänschen von Buche»-a u," am Samstag vie weibliche Hauptrolle recht vertienstvoll. Das Stück stammt, wie man weiß, aus dem Französisch»» und reich» in Be-zug auf Feinheit und Humor an die „Jugend-li«be" nicht heran. Beide Abende wurden mit der Operette „M annfchaft a »Bor d" ausgefüllt, deren Vorführung abermals von großem Fleiß«, na-mentlich auf Seite des Dirigenten, Herrn Mayer, zeugte. Beifall fand.n insbesondere das Duett Huemek'Körber und daS folgende Terzett dieser beiden Damen mit H«rrn D^nat. der den Man» Stel an Stimme durch drastisches Spiel zu er-etzen wußt«. Fräulein Körber sang diesmal freier als bei ihrem ersten Auftreten und auch ihre Stimme ist doch nicht ganz so klein, als sie das erstemal schien. Nur im Spiel wird sich da« Fräulein noch Einiges abgewöhnen müssen, denn das Taktire» während des SingenS, das Zucken mit den Händen und daS häufig« Ni-cken stören. Fräulein Hummer war. wie gewöhn- lich, be» bester Laune. • • * * Morgen, Donnerstag, gelangt im Cillier Stadttheater zu Gunsten des Schauspielers Otto Teller das von der Wiener Presse so viel-gerühmte vleractige Lustspiel „Der Probe-p s e i I" von Oskar Blumenthal zur Auf-führung. * Engelhorns Allgemeine Ro-m a n-B i b l i o l h e k in Stuttgart. Von dem beliebten Verfasser des „Hüllenbesitzer", dem Franzosen Georges Ohne», der deni oben genannten Unternehme» bereits eine Reihe sensationeller Romane gewidmet Hai, wie „Gräfin Sarah", „Lise Fleuron", „Der Steinbruch", er- 1887 schien soeben wieder eine werthvoll« Gabe: „Die Dame von Croi x M o n t" (2 Bände, Preis per Band 50 Pf. gebunden 7s Pf.), welche vorzüglich g«t«>gnet i t. ver Allge-meinen Raman-Bivliothek neue Freunde zuzu-führen. Der fasclnir«nde Reiz der Ohnei'jche» Muse tritt auch in dieser neuesten Schöosuag deS geistreiche» Dichters sosort in die Augen, sobald mau di- ersten Capitel gelesen, und diese Eigenschaft ist es haupt,ächlich. der Die sranzösiscyen Romandichter ihre beispiellose Beliebtheit v rd«»nken. daß sie es v-ist.hen, die Leser bcreitS in den Anfängen ihrer Schöpsua-gen für ditsklden zu interrffixen. Daudet, Ohne» und wie sie all« heißen, führen den Lejer gleih milt«» auf die Scene, und kennen kein« lang« aihmioen Einleitungen, die nicht jedermanns Suche sind. Die fremde» Romaue. nelch« die Engelhorn'sch« Unternehmung dringt, sin» durchgängig trefflich übersetzt, und lesen »ch leicht und fließen wie im Original. Die letzte» Bände des dritten Jahrganges brachten vor Kurzem „E i n « T o ch t c r d e r P h i l i st e r' aus dem Englischen deS Hjalmar Hjorth Boye» fen, welcher spannende Roman neb«n hohe» künstlerische» Vorzügen besonders durch den iiitcr«tf rnteu Stoff fesselt. Der Verfasser enlrolll ein treues Bild deS Lebens uno TreidenS der raffinirten Geld-Ariflokrati« New-DorkS, feiner Adopliv-Vaierstadt, und dämpft aber auch de» Eindruck desjeldea durch einig« edler angelegte Naturen, welch« «r den gewinnsüchtigen Charak-lere» g« tr»lüd«rgestcllt. — Einzelne Bänv« sin» verkäuflich. All« 14 Tag« erscheint »i» Band. Man atonnirl in allen Buchhandl >ng». Die Ausstattung ist sehr nett. • „A n einem Haar hing daj Liebe- und Eheglück der r.ichen russischen Fa-milie Asanejew, welch« doch noch bis vor Kurzem in so ungetrübtem Frieden dahinlebte. Da war die schön« Wera, ein leidenschaftlich« himmlisches, genußsüchtiges Mädchen in den Rahmen getreten, der daS Gemälde des Hauses umfaß»« und nun muthete Asanejew seiner früh» über alles geliebten Helene, der Ämter feimt Kinder, das Aergst« zu. das man «iner Frau überhaupt zumuthen kann. Er hau« dem Worte Helenens geglaub». „daß sie glücklich sei i» s.i tem Glück«", uud war gegangen, jene in sei» Haus zu dringen, die ihm jetzt daS Theuerste aus Erden schien! Er dachte «S sich als ji schön und leicht ausführbar, dieses künmge Leben zu Dreien! Die G«lieote und di« Gattin- ! Freundin in di-m wohl>ing«richteten Heim, und ! taumeln von Genuß zu Genuß. ES ging ad» doch über ihr« Kräfte, sie fühlte eS. di« stolze Hel«ne Nikolajewna. und so «nfloh sie. dens-l-b«n Avend. der ihr di« Nebenbuhlerin bringen sollte! Wie sich nun diese extravagante i&« schichte, ein ergreifend s russisches Sitlenbil» aus der vornehmen Gesellichast, mit ihr« i Ueberraschungen unb unglaublichen Situation« weiter entwickelt, bildet den spannenden Inhalt des Romanes „A » e i n e m H a a r" von P. L e t n e w, der soeben im Verlag« von Otto Heinrichs, Leipzig und München, «rschi-ii» ist, und aus welchen wir alle Freunde russischer Autoren ausmerksam machen. Der Stoss ist f« originell, daß er an sich schon Interesse er-weckt; hiezu kommt die seine Beardkilung tu» treffliche Schildkrung von Laid und Leuten die das Buch doppelt anziehend aestalten. Wcr bemerken noch, daß sich „An eine» Haar" zur Lectür« nur für die Denf^nö« Frauenwelt, keinesfalls aber für junge Madche» eignet. L. Kaus- uud LandwirtkschaMiches. sV ortheil beim Heizen mit Kohl e.s ES ist unpraktisch, beim Einlegen vie frifchen Kohlen auf die bereits im Ofen befindlichen zu w«rf«n, wie dies allgemein gebräuchlich ist. Man soll die Kohlen, wenn sie ordentlich durchgi>bra»nt sind, nach dem Hinteren Theile des Ofens schieben und die srischen dann von-gegen die glühende Schicht legen, so daß sie nur aus einer Seite mit derselben in Berührung kommen. Dadurch erreicht man, daß die den srischen Kohlen entsteigenden Gase über die r 1887 glühenden Kohlen hinstreichen und bereits auf Diesem Wege verbrannt und nutzbar gemacht ivkroen, während sie bei dem erstgenannten Verfahren unbenutzt zum Schornstein hinausfliegen. Korrespondenz der Schriftteitnng. Herrn B. 2. in Graz: Perva ken sind win-tische Volksoerhever. die sich uubefugl zu Volkssührern aum-f jfii uud di« Bevölkerung durch die verwerflichsten SRutfl ierrorisiren. Kourse der Miener Aörle vom 23. Februar lL.7 Emh-itliche Staatsschuld in Note» . 70.— „ „in Silber . 80.15 Otslerr. Goldrente........ 109 85 Kürzrente 5°/.........96.85 8anf.ictiert........... 8.49 Creditactien.......... 278.— London . . wifta........128.10 Napoleond'or..........10.10 l. t. Münzsucaien........ 6.01 10O Reichsmark.........62.70 Eingesendet. Partie ni sciivarzseiieie (Minen SVi> UPI" Mpfpi' 'u's ^ ® (®n verschie-&!• |Jul illulvl denen Qualitäten) *e senuet in cinxcliK-n Huben un>i Stücken ~ollfiei in'« Haus da» Seidenfrbiik-Depot 6. Henneberg (it. u. k. Hoflieferant). Zürich. Master umgehend. Briefe kosten 10 kr. Poitu. Äeffct'fdie Spielwerke. Wir halten schon d-ter Gelegenheit, an dieser Stelle nn Won ve» LobcS über die vorzüglichen Eiqcnschauen dn Epielwcrke aus der Fabrik des He rn I. H. Heller iil Bern «Schweiz» zu sprechen. Nicht der Grund allein, daß den Heller schen Lviclrveiketi an fast allen AuSitel-l«-flen, wie zuleyl in Melbourne, Zürich Nizza. Kr.m», IiNverpen, erste Au^jeichnungen zuerkannt wurden, f,b: un* einem Leranlaffung, die Aasmertiamkeit unserer S^eier auf die genannle Fabrik zu richten, sondern bau? -Mich die Ueberzeuaunq. daß sich aus das bevorstehend« Weihnacht»- und Neujahrsfest kaum ein Gegenstand smden ladt, der at» nnniges und pasiendstes Geichent so I» empleblen sein dürfte, al» ein Heller'jche» Spielwerk, toin moWeilbgegensianbe und Nutzobjecte oft bie Empfind, lichki: verletzen, da eignet sich gerade da» Spiel wert in «rMlichster Weise. 5a ei darf wohl mit Recht bedaup->el werden, daß ti Riemandr» gibt, dem ein saldier Segentland nicht die innigste Freude bereitet! Kann es (tm desie,e Iiöilftin in den ichweren Stunden des LcbenS, wo «an sich vereinsamt oder verbitte« fühlt, geben, als Ü< SRufit ? Gib« es nicht leider so unendlich viele Menschen, tot diirch >tranthe» an das Zimmer gefesselt sind und diese lUimimlij)räche aller Heizen entbehren müssen? Hiezu tarnen noch alle diejenigen, welche nicht selbst ein Jnstru-»ent spielen und durch ihren Beruf oder durch zu große kli'.jnnung von der Sladt verhinderl sind, Concerte und 6o r«i zu betuchen und sich aus diesem Grunde den so »st ersehnten Genuß einer guten Muni versagen müssen. - Allen diesen, sowie auch namentlich den Herren Geist-licheii. kann deßlall nicht genug empfohlen werden, sich r.n Heller'sches Spielwerk anzuschaffen, um fo mehr, als Fabrikant es verlieht, das Repertoir jedes, auch des Ile>»sltil Wertes, mit seltenem Geschmack zu arrangiren t'.d aus diese Weife seine Abnehmer stets mit den neue-ftm Ericheinungen der Musilliteratur aus den Gebieten fci Crer, Operette und Tanzmusik, sowie Bolkslieder der «Pillarsten Tondichter betannl macht. hierbei möchten wir schließlich nicht vergessen, zu he-daß die große Zahl von Anerkennungsschreiben »Mi privaten, Hoteliers, Restaurateur» :c. gerade den Sicht (genannten ein guter Wink sein sollte, mit der Heilung eines Heller schen Musikwerkes in ihrem Eta. Kiftnem« nichl langer zu zögern, denn die Erfahrung lc: ,« den meisten Fällen gezeigt, daß sich die Frequenz (okhtr Weidwnc lediglich in Folge Ausslellung jolcher Vttchli^ti Werte geradezu verdoppelt, ja verdreifacht hat «U dle ?lnlchaffungskoiten — ZahwngSirlejchterungen «rdt» bewilligt in kurzer Zeit ausglichen wurden. MC* In Aolge bedeiilende» Rückganges der Roh-«unialvreife bewilligt die Firma auf ihre bisherigen Preis« Rivait. und zwar selbst bei dem tleinst-n ÄiLsttai;c. Tadurch ist nun auch dem weniger Bemittel im die Möglichleit geboten, in de» Besitz einer Spiel-io« zu gelangen. — Reichhaltige, illustrirte Preislisten «erde» auf Verlangen franco zugesandt. Wir rathen s«l>»ch, jede Bestellung direct an die Fabrik in Bern zu richten, da die|elbe, außer in Nizza, nirgends Niedere lugn, dali und vieliach jrcmde Fabrikate als echt Heller'sch-vigevneien werden. Wohl zu beachten ist serner. daß ' (Are Wert den Namen des Fabrikamei, M «lütter i1111li»I; «■ Is t» t»Ftt(ch 1t»t« He t er-_I ( «»»»<» t n £10 il I | r « m »e u 6 »richt». DI« Modenwelt. 3D*fhirie ü*itui«n fii« isi'ctt« mi» f«tioib»hrlich Vt. i-"5 76 »r. .tildrtich «rschei»«»: *4 N«mm«r» ibU l-ileilc» ant i-asOarbrtirtt. «il»»ll<«d »fjrn «Mio UbbilMingcii mit Brich.nt-ung. iw.dic »of «onjr Grdüi »«t i^arbciOle »n» ttiMsalAr fit Dame», Mild-chrn niiniia. Wir für d»« jaritrt *ini<4-«Itrr »m,'»fir». «beulo »i« kridw-ich« fS« fittvtti un» »>< Bill- und ^>!chw»ick« roi« dir Honda, britt» in thrrm floujer. Umiait«:. 11 «nligm mit (tita »0 echniinmiNrr« fili ■Ot WejrnfKiad« der «otötrdüt u»d et»« «00 Muftrr- v«,eich»i«i>gr» t»r wnt- und »iiaifti«er«i. R«mri>»-Ehiffrr« ic. >d»iinrniri«« werdrn jederlei! oiwnOTiinrn bei oflen e>»chd»»dlu»l>e» und i'oftonflalKn. — Pr«d--Nu«n»r» gr»tl« in» franco durch di« «,»edi.l»». «eil» Ys, futWoaet Str. SS; Wien. I. ». Küssen frische, beste Marke, liefert da* 5 Kilo -Faasl gegen Nachnahme ohne weitere Spesen um 2 fl. 25 kr. II. Kaaparek in Fulnek. M&hieo. »d»t mit brr Btnrhe „Jlnkerr* Sicht- und «heiimatl»»!»« LeiÄraden sei hiermii der echte pain-€xpcücr Vr» mit .Ailier" als (clir wirksame Hausmittel empsohlen l-. '«rrithl, i» den ««!»«» Apotdrlien: L/ Knndmachung. Nachdem in den Kalendern pro 1887 be» züglich die Adh iltung der Jahr» und Viehmärkte in Dobova. Bezirk Rann in Steiecmark irrige Daten eingesetzt sind, wird zur allgemeinen Kennt» niß gebracht, daß in Dobova an nachbenannten Tagen Jahr» und Viehmarkte abgehalten werden: Am 31. Jänner jeden Jahre« „ 26. März „ .. 23. April „ " 3"^ »» „ 13. September „ „ 9. December „ Sollte einer dieser Märkte auf einen Sonn» oder Feiertag fallen, wird der Markt am nächst-solgenden Wochentage abgehalten werden. Gemeindeamt Hrostovresch, 3. Febr. 1887. Der Gemeindevorsteher: Andreas Kreaöiö. Kundmachung. BehusS Reparatur der Wogleinabrücke in Tüchern werden 4 Stück 9-8 Meter lange und 2 Stück 9'l Meter lange eichene Trambäume 27/32 Ctm. stark benöthiget. Offerte bis Ende März 1887 in diese Ka.izlei. Rezirks-Ansschuß Kilki, 23. Febr. 1887. Der Obmann: 130—2 Gustav Ttiger m. p. JnternattsnaleO XL Ja >iarfr 7». lltn }«niAnn's Journalv«rIaf In Wies, In >o»i lntkrti»orKa»i-il 5. ni^rinrn «nd Idonfn aegen Etosendvmg ^rl :r««l. C^k{(rtUf( fit: rtoeft • und ibettweien. iluikigrl 1«riUlchet wo-^-otlflU. ®rijr. T>rrt 1S83. Srfchewt jrtot Kr«ii-g Ln ®r.»goK». viertelt, fl. ». Mflemeinc Wcln-Zeitimst. 3n»ftrirtr8fitnng für Sveindau utu ftOelnbereitiiRa. Intern WeinhandelSblatt. Journal für 'tUeincsnlunteut» HSiel- »nd »atthof-Zeltui,,, Melncienr, Prof. Dr. .io.ef ll«rscli. •rlfte Seitttng für We^Ii i» ut» »ell I««. Srichew» i'de» lonnerfl-g n »r..s,°uo. Birrtelj. fl. 1. VrobrnnBimfrn gber iBttUnie» grati* ■«> ftuta. EUSTEIN ß ß DER HEIL.ELISABETH Allen ihnliehen Präparaten in jei^»e Pillen sind dnreh ein sehr ehrendes Zengniss de» Eof- rathes Profeaaora Pitha ansgeieichnet. Wl^ lne Schachtel. 15 Pillen enthal'md, kostet 1& kr.; eine Rolle, die 8 Schachteln, demnach 120 Pillen enth<, kostet nur 1 fl. G. W. Jede Schachte!, ans der die Firma: Apotheke „Zum holllg-en Leopold" nicht steht, and auf der Rückseite unsere Schutzmarko nicht trägt, ist ein F&l-alfleat, v-.r dessen At-knnf d;«* Publicuai uewarnt »ird. E3 Ist g-enan zn beachten, daaa man nicht ein achlechtea. g-.r keinen Erfolg habendes, ja gera ezu sohüdllchcs Pripa-■ t erhalte. Man »,-ilatiic^ su-drflckJith : Nouatoin'a Eliaabeth-Ptllen; di »ind uns dem Unischlage and der Gebiaaehssnweiaung mit nebenatc-uensier Unterschrift versehen. Iiu».|)i-IJr|iöt In ttleiii Apotheke ..Kurta hrllicen >.<«»>,«»>«!" des Pli. .\>iih(*Iii, Stadt, Ecke der Planken- und Spiegelgasse. OC5* Zu haben in €'1111 bei dem Herrn Apotheker .TZiircrk. ©»8-2t Warnung! 8 „v-ut»che zsacht." 18S< Ein Conti: in gesetzterem Alter, mit guten Zeugnissen, findet Aufnahme in der GemUentwaren - Handlung des Adnlbert A' Alolx tlalland In Oplotnltz und Gonobitz. 128 3 Kleines nett möblirtes Zimmer wird an einen Herrn »ergeben und ist »»fort zu beziehen. Auskunft in der Ksp. d. Bl. 126 Im antoris. Lehr- ud Erriekuts-Mitiile „Haussenbüchl" beginnt das II Semester mit 24. Februar. Näheres dawlbst. 114 3 Auf dem Gnte Mariagraz bei Tüffer werden aufgenommen: Eine 2v£a,grd. verlässlich bei Sehweinen, welche auch gut. waachen kann, in der Küche und im Garten hilft. Aeltere Personen haben den Vorzug d ist vollkommene Kenntnis der deutschen Sprache unerlia-Heb.Eintritt 15. Märe. Ein. I£"aJbJcneclit praetisch lind verlässlieli beim Rindvieh, muss eut melken können. Aeltere militärfreie Leute, welche vollkommen deutsch kttnncn, sind bevorzugt, Eintritt 1. März. NS 3 In der ist. solange der Vorrath reicht, im Hotel „Erzherzog Johann' und in der Papierhandlung von Joh Rakusch um den Preis von 10 kr. zu haben. I2S> Durch 10 Jahre erprobt all na» »»» ri)l4iBirf jebcT Art. sllge». HnskeUeliwiehe, Zittern, Steifheit der filierter, Sehmerzeu in ver-hellten Wunden. Lähmungen ist Herbabny's Alpenpflanzen-Extract: Atteste »*n Civil- and Milltttr-Spltiller«. sowie zahlreiche Dnnksehreiben bttcagra he »»» Irin«» anbrttn flhlttl rrtriditt. «rrltttilt« ffiittuna Wekt al« Einreibung dienenden »elimet-MtllleadcD (Sficoj. PrriS: 1 Flacon fgrü» embaUirt) 1 fl.; 1 Flacon ftürftrtr Serie (rosa em-batlirt) f Gichl,RI»ruma, Lahmniiflkn 1 st. !0 kr., per Post für I—iFIaconS 2« kr mehr f. Gmballafle. im~ Rur echt mit nebenstehender Schutzmarke! renlralveraenduiiRt 748 IV Apotheke „zur Banrtemü®" lies Jol. Herbalray Wien, VII. KaiMratrasse 90. Depot» ferner bei den Herren Apothekern (?illi: I. .Ikupferschmid, Baumbach'« Erbe«. Deutsch-?aiidsberg: H Malier, Aeldbach: I «önig. Monobitz: I. Po»piichil. vira;: flnton Nedwed. Lcibnitz i L Rußheiin. Marburg: W. Bancalari. Vcttau: E. BebrbaU. V. Rolitor Rad kersbura: E Äudrieu. Windisch-^eistritz: F lk. Windisch-Kraz: G. Kordik. Wolfsberg Ä. Hulb _ tMüMm Ojeralions-Anstalt | Cilli, Cafe Hausbaum, I. Stock werden während dieser Saison nur noch blai Ende Bära Zahnoperatisnen u. Zahnpwmben nllrr Art vorgenommen, sowie kAnMlIrlie Cirblniie jeder Gattung nach nNierlkunl«cli<-m M;atem ausgeführt. "3 17 Um Zeitverlust hintanzuhalten, ist es, des gegenwärtig grösseren Andranges w-gen, für ausser Cilli wohnende Parteien angezeigt, die Inanspruchnahme zahnärztlicher Hilfe zuvor brieflich anzumelden. Ostind.Thee aus den Plantagen von illorij Ritter». Männer bei 66 10 Carl Petricek, Cilli. H. Kasparek in Fulnek, Mähren lielert gegen Nachnahme 5 Kilo KaflVe: Domingo, elegirt. hochfeinst ...... fl. 6.— Cuba, hochedelst, Ila. ........„ 6.25 Cnba, „ Ia. » ...... 6.5» Portoriceo, hochedelst, Ila. , ......> 6.25 Portoricco, » Ia. , ....... 0.50 Java, goldgelb, Ia. , ....... 6.75 Menadp, Ia. » ....... 7.50 Ceylon, Ila. » ....... 7.— Ceylon, la. » .......7.50 Kaiser-Thee per s Kilo Nr. I. fl. 3.50, Nr. 2. fl. 4.—. Nr. 3. fl. 4.50, Nr. 4, fl. 5.—, Nr. 5. fl. 5 bO. Nr. In Ko- nobitz ist mit 15. März 1. J. ein Diumistenpo-tea mit 1 fl. per Tag zu besetzen. Erfordernisse ; schins geläufige Handschrift. Kenntnis« der deutschen «4 «loveni-chen Sprache und Praxis im Manipulation»] fache. Gesuche an den Bezirksrichter. 120 f Zuaitiier Gurken von bester Qualität liefert das 5 Kilo - Fassl gegen Nachnahme ohne weitere Spesen um fl. 1.80 H. Kasparek in Fulnek. Mähren. I zu vergeben. Anzufragen bei Dr. Cypl. 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Lebensjahre feiig im Herrn entschlummert ist. Das Leichenbegängnis« findet am Donnerstag, den 24. d. M., Nachmittags 3 Uhr statt. Die heiligen Seelenmessen werden Freitag, den 25. d. M., in der hiesigen Pfarrkirche gelesen. W e i t e n s t e i n, den 22. Februar 1887. Karl, Ernest Jaklin Amalie, Marie, tda iak in Marie iaklin. geb. Teppei ala SOhne. als Töchter. ala Gattin. Die Möbel-Niederlage Graz, Franzensplatz Nr.1 und 2 __vIm-&-v1m dem landMtbeater, empfiehlt Ihr grosses Laxer Ton oompletea Nehlas- nnd Kpelsealnuner-ttarnlturen aus Nasa- nnd Kiehenbol«. Salon-KKaten. Oi-edenzen '"H ind ohne MarmorpUtten. Spiegeln, Kirniaman. Reiche Auswahl von SÄlon-Garnitnren von 90 il. mfw&rti, Schlnf-DiTan®, Ot-tomnnen nnd ItiiMK betten. Debenuhme aller Tapeaio^Arboit«* eigeaer Kncu^un« billig««. Ausstattungen und Möbllrungen von Land- and BadehAnsera wrnl« prompt ud hilKg-* atuigefilhz-L HoehachtungsvoU Eigenthum Druck und Verlag von Johann Rskusch in Cilli. Verantwortlicher Redacteur A Ehrlich.