Mawurser SchrlMettung, Verwaltung, SuchSruLiM, Pettau, lieibnig, lliadlersburg, Pragerhos, Mureck, Wiloon, SS.-Feistriy, lltann, llioliit>:> Sauerbruun, Windisch-Braz, Spielfeld, Ehren-hauscn, Stras, ilnter-Drauburg, Blciburg, llülkerlnartt, Pijltschach, Ariedau, ilutten-berg, D.mtsch-LandLberg, EjbiSwald. c^rainz, öholteia, chilluir. Mahreubsra, ilrjet, «onooig. MKrfmra,. Donnerstag den 2g. Mal ima Zg. ÄEra. BroSSdorff über die Unterzeichnung. Berlin, 27. Mai. Der Berichterstatter des „Vorwärts" in Versailles wurde vom Grasen Brocksdorff-Rantzau empfangen. Auf die spraye des Berichterstatters, wie Gras Drocksdmff die letzten Kundgebungen der Unabhängigen zuaunsten der Nn'erzeichnnng »m jeden Preis beurteile, antwortete der Minister: „Ich kann die tics? Sehnsucht der arbeitenden Massen, die während dieser süuf Fahre entsttzlich gelitten buben, nach der, Endlichen Wiederkehr des Frieden? nur zu, oller Sachverständigen Neberz-ugnng einer Vernichtung des Volkes aleich käme. Ans die Frage, was der Minister von der Aeußerung Haases halte der Friede wüsse unterzeichnet werden, die kommende Weltrevolution werde ihn M einem .setzen Papier machen, antwortete der Minister: Ueberhaupt hört man jetzt oft hüben un drüben d>e!es letzte Wort. Als ich nach Versailles kam, hatte ich die beste Hoffnung, daß die Zeit der Pap rer setzen endlich abgeschlossen sei und daß ein neues Zeitalter begonnen wurde, in dem man nur Unterschriften vollzieht, die von beiden Seiten geachtet sein werden. H'ese Hoffnung auf E'ne Gesundung der internationalen Moral habe ich nicht ausgegeben und werde «uch darnach handeln. Der Friede für Deutschland. (Drahtvericht der „Marburger Zeitung'.) Berlin, 28. Mai. DaS .Berliner Tageblatt' meldet auS dem Haag: Die wische Delegation hgt die Gegenseüc wissen ^sskn, daß sie nach den bisherigen Resul-'°stn unter keinen Umständen dcn FriedenS-^ttrag unterzeichnen werde. Der päpstliche Siuvl und der Friede. lTrahibericht der „Marburger Zeitung".) Verl in, 23. Mai. Nach einer Presse, ^idung reist der vatikanische Generalaußen, ttretär Laretti nach Paris ab, um die ^rch Friedensbedingungen bedrohten ^landsmissionen zu schützen. Die Frage der Iwrdgrenzen. (Drahtbericht der „M arburger Zettun g".) Klaqensurk, 28. Mai. Der Presfedken?; des Lricrnktter Lan-osausschusies ersährlk «us guiurrker richteker ttalieNischer Quelle» Satz die Meldung des „Journal des Debaks"» wonach Italien die Täler der oberen Drau m!k Villach beanspruche» eine leere Kombination sel. Lyon» 27. Mal. (Frmkspruch.) Die Südgrenzen Dsulsch-öslerrelchs sind noch «ich! beftimml» Weil bezüglich Kärntens neue Schrvieriqkeilen aufgskauchl sind. , Der Deutsche Gegenvorschlag. Berlin. 27. Mar. Der Wortlaut der allgemeinen Note, welche die deutsche Delegation als Antwort aus den Friedcnsveriraq ausgcarbcttct hat, wuide gestern von Berlin nach Versailles geschickt. Der wichtigste Punkt ihres Inhaltes besagt daß Deutschland bereit sei, 100 Milliarden Mark Kriegsentschädigung zu zahlen. Damit d-e Zahlung dieses Betrages möglich sei, schlägt Deutschland vor. man möge ihm die Kolonien uns Ostmarken, deren Abtretung der Friedens-Vertrag verlange, belassen. Der bairische sozialdemokratische Vartektag und die Bfaiz. Berlin, 27. Mai. Das. „Berliner Tageblatt" meldet: Auf dem außerordentlichen Parteitag der bairischen Sozialdemokratie in Nürnberg erklärte der Vertreter von Kaiserslautern, Ackermann, die Pfälzer Sozialdemokraten würden den Kampf um die Erhaltung der Pfalz gegen die Raubpläne der Franzosen anfnehmen und nicht eher ruhen, als bis ihre Selbständigkeit als deutsches Volk zurückgewonnen sei. Keine Lockung und keine Drohung der Franzosen könne die Pfälzer Arbeiterschaft davon nb-bringen, sic in ihrer Treue zu den deutschen Arbeitern wankend zu machen. , Das Schicksal ber Türkei. (Drahtbericht der „Marburger Zeitung".) Versailles, 28. April. Nach einer Plättermeldung wu>de im Verlaute einer Besprechung im Vtererrate ein Kompromiß vorgclchlagen, wonach die Türkei Konston- tinopel und einen schmalen Gebietsstreiscn in Europa sowie eine beschränkte Zone Kleinasiens behält. Die Unabhängigkeit der Türkei wurde anerkannt. » Amsterdam. 28. Mai. Nach einer drahtlosen Meldung des Reuterbüros lehnt Amerika die Ucbernahme des Mandates über Konstantinopel oder eines anderen Teiles der Türkei ab und schlägt die Unterstellung Konstanttnopels unter eine internationale Kommission, oder die Verwaltung durch Griechenland vor. Sine Besetzung Deutschöfterreichs? Frankfurt, an, Alain, 27. Akai. Der wiener Korrespondent der „Frankfurter Zeitung" erfährt aus verläßlicher Ouelle, daß im Laufe dieser Woche Ententekommis-sionen alle Grenzorte in Deutschösterreich besetzen werden und daß sie bezüglich der Personen und waren eine sehr strenge Kontrolle ausüben werden. Zn Bruck a. L. besteht bereits eine solche Kommission. Angeblich bezweckt diese Ueberrvachung, zu verhindern, daß Lebensmittel, welche von der Lniente Deutschösterreich geliefert werden, über die Grenze gebracht würden. Wichtige Vorgänge in Varis. Berlin, 27. Mai. Zn einem Haager Berichie des „Berliner Tageblattes" über die Stsinmung i» Paris heißt es: Die merkwürdigste Erscheinung der letzten Tage ist, die kräftige selbst in Fiume zuröckdrän-gende Auseinandersetzung Italiens mit England und Amerika über die deutsch-österreichische Frage. Italien nimmt scharf gegen die bereits ziemlich weit gediehenen Zollverein-plane Stellung und sieht darin eine verdeckte Rekonstruktion der Doppel-adlermonarchie, der es sich mit noch Energie entgegensetzen werde, als der Unterstützung der Jugoslawen in der dalmatinischen Frage durch England und Amerika. Italiens ausdrücklicher wuittch ist.der Anschluß Deutsch-Österreichs an Deutschland, der doch unver-weidlich sei und verhindern werde, daß Deutschland sich den kleinen slawischen Staate» verschreibt. Eine slaoophile Politik Deutschlands sei aber zu erwarten, wenn (Oesterreich und Ungarn in einein Zollverein auf'ugehen gezwungen würden, aber dann natürlich auch eine Brücke für Deutschland nach dem Balkan bildeten. Amerika und England scheinen tatsächlich den Zollvereinsplan in diesem Augenblicke verlassen zu haben, womit dann Frankreich isoliert wäre, das den Kräftezuwachs, den Deutschland dttrch den Beitritt Deutschösterreichs erfahren würde, fürchtet, wenn tatsächlich die Italiener mit ihrer von den Amerikanern undEngländern anerkannten überlegenen Einsicht in Balkanfragen die Engländer gewonnen haben, dann spielen sich jetzt in Paris und St. Germaiu Vorgänge ab, die für Deutschösterreich von höchster Wichtigkeit sind. Jedenfalls ist es interessant bei dieser Gelegenheit den Standpunkt Italiens zu erfahren, wenn es auch zweifelhaft ist, ob er durchdringen werde. Trauer der deutschen Studentenschaft. Wien, 27. Mcii. Nach einer Meldung der Korrespondenz Herzoa beschloß die Orts, qrvppe Wsin des deutschen Burschenbundes, die neue umfassende Oraanisciiivn der deutschen Studentenschaft aller Hochschulen, von heute anaefangen durch 14 Tage eine all-gemeine Studrntentrauer wegen der den Deutschen auszuerleaenden Friedensbedin-cpIigen. Die deutsche Studentenschaft wird sich mährend dieser'Zeit von allen festlichen Veranstaltungen fcrnhalten. Die Schweiz gegen den Anschluß Vorarlbergs. Berlin, 27. Mai. DaS „Berliner Tageblatt" meldet aus dem Haag: Der ; Widerstand der Neutralen gegen gewisse.-ihnen vom Völkerbund zugedachte Danaer, geschenkt wächst. Die Schweiz hat in Paris Bedenken geäußert, gegen die liebe, nähme Vorarlbergs. Sie fürchtet, daß dieser lieber. tritt mcuicer allgemeinen nationalen Bedürfnissen, als augenblicklichen finanziellen Befürchtungen der Bevölkerung oder eines gewissen Teiles derselben entfprinae. also einer nationalen Steuerflucht. Dieselben Be-denken hat in den letzten Taaen Dänemark m Paris gegen die aus die Dauer schädlichen Erweiterungen seines Gebietes geltend gemacht. Kein Donaudunö? Nom, 27. Alsi. Der Berichterstatter-es „Giornale d'Italia" meldet aus Paris, daß der Protest der italienischen Delegation gegen eine Zollföderation zwischen den Staaten der ehemaligen Donaumonarchie eine günstige Wendung' erfahren hat? Der italienische Gegenvorschlag, nur eine Zollherabsetzung für Deutschösterreich und Tschechoslowakien festzusetzen, wurde von der ökonomischen Kommission der interessierten Alacht und vom Viererrate angenommen. Der Vorschlag Italiens ist nunmehr als ein Teil des Lrie-densvert'rages den Deutschösterreichern in St. Germain übergeben worden. Bezüglich des Triester Hafens ist im vertrage eine dreijährige Zollermäßiqung für Kolonialwaren, die über Triest eingeführt werden, vorgesehen. Dre öeMchMrre!chffche Friedensadorönrmg. Wien, 27. Mai. Die Vollmachten der dentschösterreichischen Delegierten wurden gestern von der interalliierten Kommission als in Ordnung befunden. Die Kommission hat festgestellt, daß Dr.> Renner allein mit einer gültigen Vollmacht versehen sei; die anderen Delegierten sind nur Beiräte. Dsie für heute abend festgesetzte Abreise der deutschösterreichischen finanziellen und industriellen Experten nach St. Germain unter-bleibt. Der Aufschub der Reise ist auf Weisungen auf St. Germain zurückzuführen. Gegen den GewaUftleden. Graz, 27. Mai. Montag abends veranstaltete die Grazer Arbeiterschaft in den Juliensälen eine imposante Kundgebung gegen den von den Ententeimperialisten diktierten Gewaltfrieden. Es sprachen die Abgeordneten Dr. Eisler und Resel. Ersterer führte ans, das; die Entente nichts anderes wolle, als daß die Deutschen jahrzehntelang für die Entente roboten. Dieser Friede sei geeignet, den .Haß zu verewigen. Um das deutsche Volk für immer in Knechtschaft zu erhalten, deswegen wolle -die Entente den Anschluß DeutschSsterreichs an Deutschland verhindern. Der polnlfch-ukralnifche Krieg. Schwere Riederlaae der Mrainer. (Drahlbericht der „Marburger Zeitung".) Berlin, 28.. wai. Nach der „Baseler Nationalzeitung" fand zwischen den polnischen und ukrainischen Truppen 40 Kilometer nördlich von Lemberg die Lntscheidungs-schlacht statt. Die Ukrainer wurden geschlagen und sind in voller Auflösung begriffen. Die Blockade Wer Ungarn. Paris, 27. Mai. (Funkspruch.) Der Oberste Wirtschaftsrat kündigt an. daß die verbündeten Regierungen beschlossen haben, die über Ungarn verhängte Blockade aufzuheben, sobald eine Negierung vorhanden sei, die eine Rückkehr zu eine,» geordneten Regime verbürge. > Der GHG-Staat und die feindlichen Vermögen. Laibach, 28. Mai. Eine Kundgebung der Laibacher Landesregieruna warnt vor dem Anlaute vvn Bermögeuschaftcu seind-licher Ausländer. Die Kümpfe m Irußlcmd. (Drahlberich! der „Marburgs, Zeilung".) Berlin/ 27. Mai. Der „Vorwärts" meldet aus Stockholm: Flüchtlinge, die aus Petersburg in Finnland eingetroffen find, teilen mit, daß die Bevölkerung der russischen Hauptstadt augenblicklich Schreckenstage er-lebt, die alles seit der Revolution Vorgefallene in Schatten stellen. Auf Anordnung S i n o rr» jews nahm das veiteidigungskomitee von Petersburg Massenerschisßnngen aller Persönlichkeiten vor, die gegenrevolutionärer Gesinnung verdächtig sind. Dis Gefängnisse der Stadt seien zur Zeit so überfüllt, wie noch nie zuvor. x- Berlin, 28. Mai. Der finnische General Mannerheim hat den letzten Londoner Rachrichten zufolge die rote Armee vor peters-, bürg vollständig geschlagen. Die Stadt steht, j unmittelbar vor dem Fall. Der Friede für DeutfchöfterreiH. (Drahtbericht der „Marburg er Z eitung".) Sr. Germain» 28. Mal. Renner erhielt vom Minislerprü-ki-enlen Clemenceau Sie Mitteilung» Satz Ser Friedensverlrag am 36. Mai mittags Ser öfkerreichischen FrieSensSelegalion überreich! werden wird. Die Fragen betreffs Stärke -er Mililärkräfke, Ser Schadengutmachung und Schulden bleiben jedoch wegen Zerfall -es öskerreichifch-uugarischen Reiches einer späteren Regelung Vorbehalten. Die GOaömerfaUrage. Der polnische Verfasfungs-entwurs. Warschau, 27. Mai. Die polnische Verfassung, die gegenwärtig von der polnischen Nationalversammlung verhandelt wird, umfaßt zwölf Artikel, deren wichtigste und: 1. Polen wird seine Unabhängigkeit und Unantastbarkeit verteidigen, aber es wünscht mit allen zivilisierten Völkern freundschaftliche Beziehungen zu unterhalten. 2. Jeder in Polen Gebürtige, und jedes Kind polnischer Eltern hat die Rechte des polnischen Staatsbürgers. Vor dem Ge°> setze sind alle Staatsbürger gleich. L. Die Volksvertretung wird alle vier Jahre nach dem allgemeinen, ^ gleichen und g e--Heimen Wahlrecht gewählt. Sie ist der gesetzgebende Körper. 4. Der aus sieben Jahre in unmittelbarer Wahl erwählte, und wieder wählbare Präsident übt daS Hoheitsrccht aus, und zwar unverantwortlich. Die dem Landtage verantwortlichen Minister werden durch den Präsidenten der Republik auf Vorschlag des Ministerpräsidenten ernannt. 5. Lokale Autonomie,, allgemeine Wehrpflicht vom 20. bis 25. Jahre und direkte Steuern sind vorgesehen. Soziale Gesetze werden gesondert erlassen werden. Die Kirchen und die Religionen sind dem besonderen Schutze des Staates unterstellt. Glaubensfreiheit ist gewährleistet. Die Beziehungen zur katholischen Kirche werden durch ein Konkordat mit dem heiligen Stuhle geregelt werden. Die LLnruhen in Tschechien. Teplitz, 28. Mai In Teplitz fanden Plünderungen in großer Zahl statt. Line Beenge von Geschäften wurde ausgeraubt. Tschechische Truppen schaffte» Ruhe. In Thuru bei Teplitz fanden gleichfalls Itzlün-derungen statt. Das Militär gab 8 Salven ab. Die Antwortnote der Alliierten in der Frage der Schadenersatzleistung. Naue», 26. Mai. Die deutsche Friedens-jdelegaliou erhielt am 22. Mai abends fol-l gende Note: j „Herr Präsident! I. Die alliierten upd assoziierten Mächte haben den Bericht der dnrch^die deutsche Regierung zur Prüfung der wirtschaftlichen Bedingungen eingesetzten Kommission erhalten und sorgfältig geprüft. Dieser Bericht scheint ihnen eine sehr n n-z u r e i ch e n d e D a r st ellu n g der Tatsachen zu geben, an gewissen Stellen starke ilebertrcibnngen aufzuweisen und die grundlegenden Prinzipien zu verkennen, die sich ans den Ursachen des Krieges und aus seinem Ausgange ergeben und die die anfzu-erlegenden Bedingungen erklären und recht-fertigen. Deutschland wird 6 Millionen Aichtdeutscher verlieren. 2. Die deutsche Note erklärt einleitend, daß die industriellen Kraftquellen vor dem Kriege zur Deckung des Bedarfes einer Bevölkerung von 67 Millionen Einwohnern nicht genügten und stellt es so dar, als entspräche diese Ziffer der Bevölkerungszahl, für die Deutschland mit verminderten Kraftquellen auch in. Zukunft sorgen muß. Das ist nicht der Fall. Die gesamte Bevölkerung Deutschlands wird um etwa 6 Millionen Seelen verringert werden, die nicht zu den deutschen Gebieten gehören und die man zu dcSannektieren bc-a-hsichtigt. Es sind die Bedürfnisse dieser verminderten Bevölkerung, die wir berufen sind zu Prüfen. Deutschland ersetzt ein Drittel der 12 und drei Viertel Millionen Donnen versenkten Schiffsraums. -8. Die deutsche Note klagt darüber, daß mau von Deutschland eine Abtretung seiner vorhandenen oder im Bau befindlichen Han-belStounage, sowie seiner Prioritätsrechte auf seine Schiffsbauten während einer bestimmten Anzahl von Jahren verlangt. Die Note erwähnt jedoch nicht, daß mau Deutschland einen wichtigen Teil seiner kleinen H a nd c l s s ch i f fe unversehrt überläßt. Die Vertreter Deutschlands scheinen vollständig zu übersehen, daß die Opferung seiner großen Handelsschiffe die unvcrmeid' lich notwendige Sühne bildets die ihm auf erlegt wird, weil es in den letzten zwei Jahren des Krieges allem Brauch und allen Gesetzen zum Hohn einen erbarmungslosen Feldzug gegen die Handelsflotte der Welt führte. Als teilweisen Ersatz,/der 12,750.000 versenkten Tonnen beabsichtigt man, vier Millionen Tonnen deutscher Schiffe zu übertragen; mit anderen Worten, die Schliffe, die man Deutschland wegzn-uehmen beabsichtigt, stellen weniger als den dritten Teil der Tonnage dar, die auf diese nicht zu rechtfertigende Weise zerstört wurde. Ein Defizit an Handelstvnnage der ganzen Welt ist das Ergebnis nicht der Frredens-bedingungen, sondern der Haltung Deutschlands. Mau kann sich vernünftigerweise nicht wundern, daß man von Deutschland verlangt, seinen Teil — und dieser Teil ist sehr bescheiden — an Verlusten zu übernehmen, die es durch seine verbrecherische Handlungsweise verursachte. Gntentedrohungen. Berlin, 27. Mai. Der „vorwärts' meldet aus Versailles: „Daily Mail" be- richtet ans Koblenz, daß die englischen und amerikanischen Heerführer Maßnahmen für den Fall der Richtnnterzeichnung des Friedensvertrages durch Deutschland beraten hätten. Ls fei u. a. eine ständige Beschießung der großen deutschen Städte bei Tag und bei NaM durch Flugzeuge, namentlich Berlins und Münchens, vorbereitet. Lin« große Anzahl von Fliegeroffizieren seien bereits am Rhein eingetroffen. Hiezu bemerkt der „Vorwärts" : Da Deutschland im Falle der Nichtunterzeichnung keine kriegerischen Handlungen beabsichtige, wäre die Beschießung friedlicher deutscher Städte ein Verbrechen, dessen Begehung dis Welt nicht vertragen würde. Es wird in Deutschland nicht den beabsichtigten Lindruck machen, wenn sich ein so ordinäres Hetzblatt, wie Daily Mail" in bestialischen Drohungen überschlägt. Die Lage ln Kärnten. Laibach. 27. Mai. < .... - - - . > durch Infanterie- und Artilleriefeuer «-gewiesen. Sonst rege beiderseitige U«fttäru«gStätigkeit. Lagebericht vom 27. Mai, 8 Uhr: AeindlichtzS Artitteriefener auf die Bahnhöfe von Unterdranburg und Rosenbach Beiderseitige Patrouillen, tätigkeit im Raume von Gutenstein. Gemeinderaiswahlen in Salzburg. Salzburg, 27. Mai. Die Gemeindewahlei, verliefen im ganzen Lande überall in vollster Ordnung. In Vadgastein erhielten von 24 Mandaten 12 Sozialdemokraten, 7 dir Christlichsozialen und 5 die Freiheitlichen; in Hofgastein von 12 Mandaten 2 die Sozialdemokraten, 6 Ehriftlichfozialen und vier die Deutschfreiheitlichen. Go sind sie alle! Man schreibt dem „Vorwärts": Einer )er radikalsten Schreier gegen die „Schand-regierllng" Ebert-Schcidemann ist der Braun-'chweiger Redakteur Richard Wagner. Schon vor dem Kriege spielte er als Chefredakteur in Braunschweig den Ueberradi-kalen. Zurzeit ist dieser Ehrenmann der Vorkämpfer d^r unabyängig-spartacisti-schen Kommunisten. Er ist einer der gewandtesten, Vielleicht dev gewandteste Stilist der linkcsten Linken. Was er aber im übrigen ist, geht aus einem Brief an den Reichskanzler v. Bethmann Holl weg hervor, den er am 10. August 1916 geschrieben hat. Hier einige Stellen daraus: „Ich wurde 1898 OberpostdirektionSsxkretür, später Oberpostpraktikant. 1903 wurde ich, nachdem ich mich zur Sozialdemokratie bekannt, im Disziplinarverfahren abgesetzt! Ich wurde sozialistischer Redakteur und war ein eifriger Sozialdemokrat. Mil Kriegs-beginn änderte ich meine Gesinnung. Ich sagte mich im September 1914 von der Sozialdemokratie los, die die extremsten Bahnen einschlug. Ich verlor damit jede Existenz und schlage mich als Schriftsteller mit knappester Not durch. Stolze Herzen. Roman von Fr. Lehne. Ws (Unberechtigter Nachdruck verboten.) ^ Jsabella erhob sich hastig und schritt zu "der jungen Sängerin, die wie cine Königin von einen? Kreise von Bewunderern umringt war; unter ihnen befand sich natürlich.auch James Lübbecke, der unaufhörlich auf sic ein-iprach. Ruth achtete nicht darauf, was er sagte, er war ihr so widerwärtig, daß sie taum die Grenzen der Höflichkeit wahren E'nutc. .Jetzt trat Jsabella zu ihr. „Sie haben mich überrasch!. Baronesse; ich beglückwünsche Sir zu dieser Vollkommenheit," sagte sie lie-bell- würdig. „Wie gern möchte ich Sie wieder Horen!" ..Vielleicht schenkt uns die Baronesse einmal das Vergnügen ihrer Gegenwart auf Birkeufelde!" bemerkte JameS 'eifrig. „Wir würden unendlich glücklich darüber sein!" ,-Jcb bedauere, meine Zeit ist äußerst kuavp!" entgegnete Ruth kühl. Jiabella fühlte sich durch die abweisende Haltung des jungen Mädchens verletzt, und James beim» einen roten Kopf. „Auch uns tut es leid, daß Ruth morgen schon wieder abreisen muß!" sagte Ellen vermittelnd. „Vielleicht paßt es ein andermal bester: sie hat uns versprochen, bald wieder zu kommen!" ^ Die Herren folgten jetzt der Einladung »es Landrates nach den Rauch- und Spiel-tztwmeri II. Kapitel. Der ungewohnte Festtrubel hatte Eklet, ein -venig angegriffen. Sie suchte int Wintergarten eine kurze Erholung, und Ruth begleitete sie. Unter einer Palmengruppe fanden sie ein lauschiges Plätzchen. Ein leise Plätschernder Springbrunnen verbreitete eine angenehme .Kühle. „Dort kommt Frau Lübbecke!" sagte Ruth. Jfabella hatte die beiden erblickt uud-schritt auf sie zu. „Darf ich mich Ihnen anschließen? Drüben ist's gar so heiß!" Sie nahm neben Ruch Platz. Ermüdet schloß sie die Augen, und das junge Mädckw'n sah, wie leidend der Ausdruck ihres Gesichtes war, nachdem sich die Spannung darin gelöst hatte. Die schöne Frau flößte ihr eine gewisse Teilnahme ein. Mit einem James Lübbecke konnte sie doch unmöglich glücklich sein. Und hatte Ruth, während sie fang, nicht gesehen. wie Jfabdlla und Klaus Blicke wechselten? Sie sann über das Verhältnis nach, in dem die beiden miteinander standen es war da, während Jsabella bei Herrn Wöhrmann zu Besuch war, etwas vor-gcfallcn. Jsabella unterhielt sich sehr liebens-würd-a mit Ellen, die beredt wurde, als sie von ihren, Kinde sprach. In den, Sciffvarm der Gäste hatte Klaus v. Wnllbrunu seine Damen vermißt, in lsich-ter tiurube suchte er sie, da er fürchtete, Ellen sei unpäßlich geworden. Da fand ei sie im Wintergarten — in GescllsckM! von Frau Lübbecke! Ellen harre ihn kommen sehen und lächelte ihm freudig entgegen. „Hast du mich vermißt, Klaus? Ich war ein wenig müde, und hier ist es herrlich zum Ausruhen! Willst du nicht bei uns bleiben?" „Nimm Platz, Klans!" bat auch Ruth. „Ich kann deine Gegenwart ohnehin nicht mehr lange genießen!" Jsabellas Herz klopfte, als er sich mit leichter Verbeugung gegen sie, setzte. Sein schönes, ernstes Gesicht war ihr zugewandt. „Leider, Ruth!" enrgegnete er auf der Schwester Bemerkung. „Wir behielten dich gern noch eine Weile." „Die Pflicht ruft, und du, als Soldat, weißt, daß Urlaubsülwrschreitungen streng bestraft werden!" scherzte sie. ,JWer hätte das- gedacht, Baronesse, als wi> uns vor beinahe zwei Jahren kennen lernten, das; Sie heute eine berühmte Sängerin sein werden!" bemerkte Jsabella. „Berühmt ist des Guten zu viel!" „Weshalb so bescheiden, Baronesse? Sagen wir also: eine angehende Berühmtheit, ivenn Sie durcl>aus cune Einschränkung wünschen! Ich solle Sie noch in Kämmers Restaurant, im weißen Kleide, mit schwarzer Schärpe.'Der Tag ist mir so deutlich im Gedächtnis . . ." „Auch ich werde diesen Sonntag me vergessen!" fjel Ellen ein. „Er bildetv einen Wendepunkt in meinen, Leben!" Jnteiwssiert horchte Jsabella auf. „Meso, Frau Baronin?" Klaus erbleichte. Er versuchte, das Ge-svrä.b in niedere Bahne» zu lenken, doch Jsabella die Kine Unruhe merkte, wagte von neuem: „Weshalb wird gerade jener Tag in Ihrer Erinnerung hafte-n bleiben, Frau Baronin?" „O, das sind Mädchengeheimnisse; meine Frau ist .sehr schwärmerisch veranlagt!" sagte Klaus mit rauher Stimme; er war beinahe verzweifelt, als sich Ellen jetzt mit sauste!,, Borwurf zu ihm wandte. „Aber Klaus, das nennst du Schwärmerei? Weißt du denn nicht nrehr, daß wir uns an diesen, schönen Sonntaqmorgen verlobt haben?" lieber ihren. Gesichte lag der Schein einer holden, verschämten Freude, sie sah nicht, wie erschreckend bleich ihr Gatte geworden war, sie sah quch nicht den hohnlächelnden Triumph, der in Jsabellas Antlitz aufzuckE und cs jäh veränderte. Dabei blickte sie dem Baron fest in die Augen; der aber sah an ihr vorüber, ,»it einem Ausdruck voller Ingrimm und voll verhaltener Wut. „Ja, gnädige Frau, der Sonntag war mein Berlobungstag!" antwortete Ellen harmlos. „Es war für meinen Cousin/ine großartige Ueberraschung, und ich p'lbst wagte kaum, an das Glsick z» glauben, dag er mich wählte." ^ Ruth beobachtete den Bruder und Lübbecke, deren Benehmen ihr aufsale>-mußte. Sie machte den Eindruck eine,, Katze-die zum Sprunge auf ihr armeS Opfer bw ' ist. Sie erhob.sich halb im Stuhle, d,e auf die Sessellcbnen gestützt, und sah bww'E zu Klaus, mit einem höhnischen Lächeln dem jungen Mädchen das Blut in de» ' stockte. «Fo> liepuug'-fuhU - Wenn ich auch 1903 schwer gefehlt habe, habe ich doch feit ^kriegsbeginn alle Verschlungen wieder gutzumachen versucht. So habe ich für die nationale Presse Braunschweiqs viele nationale Artikel und G edichte seit Krieasbeginn geschrieben, die in nationalen Kreisen viel Beifall gesunden haben. Da ich als Sozialdemokrat >u bekannt geworden war, schrieb ich allerdings unter dem Pseudonym Karl Nordeck oder dem Zeichen K. N. Einige Gedichte lege ich bei. Da Ew. Erzellenz den Parteisündern verziehen hat, dürste vielleicht auch ich, nachdem ich setzt zwei Jahre lang meine Feder in den Dienst der Reichstreuheit gestellt habe, aus Verzeihung lwffcn. Ick bitte deshalb Ew. Exzellenz, bei Sr. Majestät dahin zu wirken, das, ich wieder in den Posrdienst eingestellt werde.* Dieses auf dem Bauche kriechende, schweifwedelnde, winselnde und untertänigst ersterbende Reptil als unabhängig. m m u n i st i s ch - s p a r t a c i st i s ch c n Haupt führ er — man mochte Tränen -lachen, wenn es nicht zum Heulen wäre, von welcher Sorte Menschen sich die Ar-heiter scha st jetzt auf den Leim locken läßt. Kurze Nachrichten. Ci« Brand in Ludwigshafen lll a anheim, 27. Mai. Zn der Nacht di'ach in tudwigshafen in Lagerhaus der 'städtischen Bahnen, daß mit französischen Gruppen belegt war, ein Feuer aus. Der 8rand griff so rasch um sich, daß viele Soldaten sich nicht mehr retten konnten. Man sprich: von 30 Toten und 100 verletzten. Das Gebäude ist vollständig niedergebrannt. Die Ursache ist die Explosion eines Spiritus-hochapxarates. Die ArtSfchaltimg Deutschland» vom Welthandel Essen, 27. Mai. Trupp gibt bekannt, daß die holländische Negierung große Aufträge nach England, die norwegische solche »ach Amerika vergeben hat, trotz billigerer Offerte durch die Firma Trupp. Der Haudrl mit Deutschland. L o n d o n, Mai. (Router.) Auf Grund 'der jüngsten Milderungen der Blockndebestiniurnngen ist jetzt beschlossem worden, Firmen in Groß-^itanu-ieu zu ermächtigen, innerhalb der »louatticheu R-afioii, . die Deutschland nach oen, Brüsseler Abkommen zngestanden wor-lor> rsi, durch neutrale und alliierte Länder ^obenÄmLtcl nach Deutschland aaSznfnhren. Nwrdurger- und Tages-NaOrichten. Spende. Herr Direktor Gustav Siege hat als Teil des Reinertrages einer Kinder-Vorstellung den Betrag von 100 Kronen dem Fond zur Errichtung eines Mädchen-Horte» gespendet, wofür bestens gedankt wird. Edle Herzen! Bor einigen Tagen fand man am Bachesrande in Gams einen gesunden Kn-aben nnbelannter Eltern. Rasch verbreitete sich diese Nachricht in unserer Stadt und schon pilgerten edle Menschen nach Gams, nm den Findling an Kindesstatt aufzunehmeu. Der Bürgermeister in Gams, der das Kindlein bereits einige Tage in seiner Obhut hallte, wollte cs aber nicht dein Erstbesten geben, sondern wünschte dem armen Geschöpf, das hilflos schon dem Tode geweiht schien, ein besseres Schicksal, eine glücklichere Zukunft. Umsonst baten vornehme Damen nm das hübsche Kind, eine jede hätte es, trotzdom so manche schon mit Kindersegen beteilt war, gerne gehabt. Und nun erschien der brkannt^Kanfmann Disch ler, dessen Ehe bisnnn kinderlos geblieben war, und bat in Anbetracht der Saumseligkeit des Storches um das Knäblein, welches er -auch erhielt. Gestern feierte er im Kreise seiner Verwandten-''den feierlichen Einzug seines min schon acht Monate alten Sproß lings. D«K Ulkoholverbvt. taut Verordnung des Staats > Polizeikommissariats wird das verbot des Ausschankes von Alkoholgetränken (Mein, Bier, Gbstmost) bis auf weiteres für die Zeit von 11 bis 20 Uhr (8 Uhr abends) außer Kraft gesetzt. Der Ausschank von Branntwein wird für die Zeit von 11 bis 16 Uhr (4 Uhr nachmittags) gestattet. Maffenablieferung. Mir machen unsere teser auf die heute in unserem Blatt« im Ankündigungsteile enthaltene Verordnung über die waffenabliefsrung aufmerksam. Die Kinderrrie-»küche ve» «erei«» „Frauetthllfe" wurde nach dreieinhalb-jähriger segensreicher Tätigkeit ausgelassen. Wie die Ausweise besagen, wurden täglich IbO bis 800 Kinder mit einer ausgiebigen warmen Speise beteilt. Die Vorstekung deö Vereins erfüllt eine angenehme Pflicht, indem sie allen Wohltätern, die durch Spenden daS menschenfreundliche Werk ermöglicht und gefördert haben, den innigsten Dank auöspricht. Namentlich dem Gemeindernts Marburg für die ausgiebige Unterstützung, dem Hcrrn Ticheligi für die hochherzige, unentgeltliche Ueberlassung der Räume, den Schuldirektionen für die einwandfreie Orga- nisierung, besonders. Herrn Direktor Ccd katschek und Dorfmeister, ferner den Damen Fell, Hartnagel, Brandstetter und WreSnig für die selbstlose, unverdrossene und mühevolle Arbeitsleistung. Sämtlichen Kinderfreunden ein aufrichtiges „Vergelts Gott!" Die Vorstehuna des Vereins.Frauenhilfe". BorauSsichtkiche Einstellunk der Gasbeleuchtung. Wie uns mitgeteilt wird, sind alle Eingaben und Berichte der. Be. Hörden an die amtlichen KohlenversorgungS-stellen in Prna bisher ergebnislos geblieben und die pro Mai zugesagten Kohlenlieferün-gen für daS Städtische Gaswerk ausgrblieben. Die Betriebsleitung ist deshalb gezwungen, die Beleuchtung neuerdings einstellen zu müssen, wenn nicht in letzter Minute noch Kohlen cinireffen sollten. Bervot des Handel» «iit Kleingeld. Laut einer Verordnung vom 16. Mai wird das Verbot des Handels mit Kleingeld (Agiotage) auch aus Kleingeld aus Nickel und Eisen ausgedehnt. Die Ausfuhr von Kleingeld jeder Ars, also auch- von Kleingeld aus Nickel oder Eisen über die Grenze sowie der Handel mit Kleingeld im Jnlande wird als Gefällsübertretung bestraft. Im Reiseverkehr über die Grenze wird die Mitnahme von Kleingeld im Höchstbetrage von 1 Krone erstattet. Kaminfetter. Dienstag um 17-20 Uhr meldete der Türmer durch Glockenzeichen ein Stadtfeucr. Der sofort ausgerückte Autolöschzug unter Befehl des Hauptmannstell-Vertreters Dr. Hans Schmiderer fand im Hause Kartin, Kärntnerstraße, ein starkes Kaminfeuer vor. Die Sichernngsarbeiten wurden vorgenommcn, worauf um 18-45 Uhr wieder eiugerückt werden konnte. Bei Kam inserier wird sonst nicht durch die Turmglocke alarmiert. Diesmal war es auS dem Grunde der Fall, weil der Türmer infolge der allzugroßen-Rauchentwicklung einen größeren Brand angenommen hatte. Neue PastSeftimmttnqen Dem„Slo-Venski Narod" wird aus Belgrad berichtet: Der Minister des Inneren hat eine Ver-ordnung zwecks Erleichterung des Verkehrs mit dem AuSlande erlassen. In Zukunft werden die Provinzialregierungen Passierscheine für das Ausland ausstellen, und zwar im Wege der Bezirkshauptmannschaften. Für "die Repatriierung aus Deutschösterreich wird der Gesandte Jugoslawiens in Wien die Neisebewilligungen ausstellen. Für die Reise deutschösterreichischcr Staatsbürger in jugo-lawisches Gebiet wird die Wiener Gesandtschaft ihr Visum auf die Reisedokumente' geben, welche von der kompetenten deutsch, österreichischen Behörde ausgestellt werden. Die Verordnung ist bereits in Kraft aetreteu. Fttirballwettspiel auf der Thesen Heute Donnerstag um halb 16 Uhr findet auf dem Spielplatze Thesen ein Fußballwettspiel zwischen den Reservemannschaften der hiesigen Vereinigungen .Rapid" und „Sturm" statt. Da sich voraussichtlich zwei ziemlich ebenbürtige Gegner messen werden, ist ein sehr interessantes Spiel zu erwarten. Um halb 15 Uhr findet ebendort ein Fußballwettspiel zwischen „Sturm l' und dem „M. F. V." statt. Walzerabknd. Tanzlehrer Manisch ver-anstaltet Sonntag den 1. Zum nachmittags in der Gambrinushalle auf vielseitiges ver-laugen einen Walzerabend. Näheres siehe die Ankündigung in der Sonntagnummer. Große» K-nzert im .Kre«,hof». Sonntag den 1. Zum findet im „Kreuzhof" bei jedem Wetter sin großes Konzert mit neuem Programm statt. ^k» Feiertage» weste« erscheint die näch,ste Nummer unseres Blattes Freitag abends zu gewohnter Stunde. Stellung unter Staatsanfstcht. Die Landesregierung für Slowenien hat die Besitzungen der -deutschen Grazer Steirischen Sparkasse unter Staatsaufsicht gestellt. Zum Aufseher wunde Josef Zupanc aus Pettaiu -bestellt. Die genannte Sparkasse hat in Untersteier, besonders in der Kollos, ausgedehnte Wolga rw nbesi tzungen. Der Junikpupon. W i e n, 27. Mai. -In den nächsten Tagen wird eine Vollzugsan Weisung des Staatsamtes der Finanzen erscheinen, -durch die die' Einlösung des Juni-konpons der Staatsschulden ähnlich wie die des Maikonpons geregelt werden wird. Die Fülligkeiten werden nicht einge-löst, sondern von den dsutschöfterreichischeu Interessenten und Besitzern angekamft werden. Mohrcn-Apothcke, Lwrrengasse Magda-lencn-Apothcke. Kaiser Wilhelms-Platz, und Schutzeugel-Apothe^e, Tegetthosfstraße, versehen diese Woche bis einschließlich Samstag d. Nachtdienst. Kino. Skadtkino. Keute wird das überaus spannende, handlungsreiche Ellen Richter-Eichberg-Drama „Für die Ehre des Vaters" zum letzten Male ausgesührt, mit diesem auch die gelungenen Schwänke „Wie du mir, so ich dir" und „Kümmels Leidenschaft". Freitag wird „Der Listjimge" zum ersten Mate vorgefübrk, ein Lustsptelschlager voll Witz und Scharm. Lisa Weise, die reizende Ver-linerin. entzückt durch ihre famose, graziöse Kunst. Feinster Speise- EM Mehrere 1000 Liter. 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Gerichtshof-. 28 Z O0rk0 Witdenrainerg. 8 Entwaffnung. 11229 Auf Grund der Verordnung der Landesregierung für Slowenien in Laibach vom 18. Mai 1919, Nr. 491, ver-fügt das polizeikommissariat in Marburg, daß alle im Besitze von Zivilpersonen sich befindlichen Waffen, für die sie keinen gültigen Waffenpaß besitzen, auf der Hauptwachstube genannten Kommissariats am Nathausplatz gegen Bestätigung abzuführen sind, wer die Waffen nicht abliefert, wird im Sinne der erwähnten Verordnung mit Arrest bis 10 Tagen und Geldstrafen bis 200 K. bestraft werden. Staats-Polizeikommissariat Marburg, 27. Mai 1919. Der Polizeioberkommissär: Dr. Senekovik m. p. für Garten-, Waldungen- und Wieken-Einzäuunnaen, '»wie fertig« Diebe jeder Art, auch Korbware» in großer Auswahl erhältlich. nnr bei Selbsterzeugcr 14081 8oö«npI»1r! 1, nvlrvn «Ivr «tüät. vrüeirsn Dortselbst bekommt man auch Email-Kochgeschirr in beliebige, Menge zu de» billigsten Tagespreisen. 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Die-gefertigte Vorstehung bringt zur allgemeinen Kenntnis, daß der Ausschank alkoholhältiger Getränke ab heute den 27. Mai 1919 von mittags bis 20 llhr (8 llhr abends) vom Polizei-Kommissariate in Marburg gestattet wurde. Die Sperrstunde bleibt einstweilen für die Gast" Häuser 20 Ähr (8 llhr abends) und Kaffeehäuser 22 llhr (10 llhr abends). Die Mitglieder werden in ihrem eigenen Interesse auf das Eindringlichste ersucht, diese Bestimmungen genau einzuhalten, da ansonsten wieder strengere Mab* regel erlassen werden. F. Roschans Vorsteher. ______ SV" OstrorSnss. "VN, Kundmachung. , _ Die H. ä, Verordnung, N -Nrl 76/5, vom 6. Ma> 1- betreffend das verbot des Ausschankes von Alkoholge r (wein, vier und Obstmost) wird bis auf weiteres für Tageszeit von 11 bis 20 Uhr außer Uraft gesetzt. Für den Ausschank des Branntweines S'ls ^ ^ ordnung, laut welcher der Ausschank in der (6 gestattet ist. -rr^i iSld- Staats-Polizeikommissanat Marburg, 27. Ma Der Polizeioberkommissär: Dr. Senek0*U^ bis Verantwortlicher Schriftleiter t. V.: Alois Vigl. — Druck und Verlag von 8«»v. «raltk» Erben.