MARBURGERZEITÜNG AMTLICHES ORGAN DES ■chriftUltBBf Marburtr *. 4. Dr«. Badgam Nr. 1. Farnmfi Nr M-« Ak II Okt (IMa a»B«t f(iaita0) Itt dl« Schilftlcltung nur auf Peru ruf Nr. SB-fl? arrclchbu Unvarlaogt« Zuichrirtra ward«« S i. •Imtlichan Anfragan Ift dai Rflrkporto baiiulcgan Poittchackkonlo Wlfw Nx 54.60« QaaehlftMtallM !■ QIU. Marktplati Nr t>, Pamrvf Nr T, nnd In Patlaii. Ungartotgaaa« Nr 1, Paranif Nr. W STEIRISCHEN HEIMATBUNDES *i* Morgaaa^H*®! BaeefspreU (la fwaw nklWrl ■oBatlleti RM I.IP aiB*cUtaBII.'• (alMclil la.l Kp> TottsdtungtgabQhrl and M Rpf Zustali- fabWir. Iliiiauttuiani mdan Mr gagaa VcratBacDdaaf da* llnialpra.w aad dar PortoAttilagao lugatandat Nr. 3 — 84. Jahrgang Marbnrg-Draii, Montag, 3 Januar 1944 Einzelpreis 10 Rpf DES FÜHRERS DANK Volksgenossen und Volksgenossinnen der Untersteiermark I Mit Freude und Stolz stelle ich am Beginn des neuen Jahres fest, daß die Männer und Frauen der Untersteiermark ihr zu Führer und Reich abgelegtes Bekenntnis im abgelaufenen Jahr — trotz aller Störungsversuche der Feinde — durch Arbeit und Einsatz erhärtet haben. Entsprechend der alten. Grenzlandtradition unserer Mark wurde neben hingebungsvoller Arbeit gekämpft, wenn es die Lage erforderte. Der Führer hat mich ermächtigt, allen Volksgenossen und Volksgenossinnen, die auch unter schwierigsten Umständen den geraden Weg ihrer Pflicht gingen, seinen Dank zum Ausdruck zu bringen. Insbesondere gilt dieser Dank den Männern, die — aufgeboten — zur Waffe griffen, um ihre Heimat vor bolschewistischen Eindringlingen zu bewahren, den Hinterbliebenen, die in diesem Kampf Opfer zu beklagen haben, und nicht zuletzt den deutschen Ansiedlern, die Grund und Boden unter ihren Pflug zwangen und mit ihrer Standfestigkeit und Beharrlichkeit kundgaben, daß sie wissen« daß die Grenze ihre eigenen Gesetze hat. Die Organisation des Steirischen Heimatbundes hat im Jahr 1943 aufs n^ue eine überzeugende Bewährungsprobe abgelegt. Männer und Frauen der Untersteiermark I Indem ich Euch den Dank des Führers verkünde, hoffe ich, daß Ihr ihn auch in diesem Jahr durch Eure Haltung und Leistung erringt. Auch im Jahr 1944 muß das steirische Unterland trotzig den Feinden beweisen, daß blutsmäßige Verbundenheit und jahrhundertelange Schicksalsgemeinschaft stärker sind alf eine vorübergehende dreiundzwan-zigjährige Fremdherrschaft, aufgebaut auf dem Schanddiktat von. Saint Germain. Die ganze Steiermark ist im Großdeutschen Reich Adolf Hitlers wieder das geworden, was sie war, als sie ein Großer unserer Geschichte schuf, nämlich Mark des Reiches im vollen Umfang des Wortes. Wir kennen die Aufgaben, die uns daraus erwachsen und wollen darnach handeini Heil dam Führer! Gauleiter und Reichsstatthalter Dr. Sigfried Uiberreither Chef der Zivilverwaltting In der Utitenteicrmark len «echt viermotorige Bomber, m«iit vom Musler Lancaiter, zum Teil ichon beim Anflug auf die Reicbsiiauptstadt, ab. Prmz zu Sayn-Wittgenstein errang damit «tlnen 72. Nachtjagdeieg. Der Führer hatte ihm bereits am 31. August da« Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisemen Kreuzet verliehen. Veriusf Verhältnis 1:10 In Süditalien im Dezember 201 Feindflu^zeu^e ab|{escho8sen In einer Stunde sechs Viermotorige Prinz zu Sayn-Wittgesteins 72. Nachtjagdsieg — Der jüngste Terrorangriff auf Berlin dnb Berlin, 2. Januar In der Annahme, dafi die deutschen Nachtjäger durch Nebel, Regen und dichte Wolken ausgeschaltet seien, unternahmen die Briten in den ersten Morgenstunden des 2. Januar einen erneuten Terrorangriff auf einige Stadtgebiete, ba))pttfichllch Wohnviertel Berlins, Die britischen Terrorflieger warfen hierbei Ihr® Bomben ohne Erdeicht durch die geschlossen« Wolkendecke. Trotz der Behinderung durch das Wetter schössen dis deutschen Luftverteidigungskiäfte nach ersten, noch unvollständigen Meldungen dreißig viermotorige Bomber ab. Dl» tatsAchlichen Verluste des Feindes liegen aber wesentlich höher, da außerdem zahlreiche Abstürze festgestellt werden konnten, die durch Vereisung beim Rückflug über See eintraten und in diesen Zahlen nicht inbegriffen sind. Bei der Bek&mpfung feindlicher Terrorbomber schoß der Kommandeur in einem Nachtjagdqeschwader Major Prlnr zu Sayn-Wittgenstein innerhalb einer Stunde aus den feindlichen Bomberwel- dnb Berlin, 2. Januar Tm Dezember 1943 verloren die Briten und Nordamerikaner im Italienischen Kampfraum, hauptsAchllch In frontnahen Gebieten, soweit von deutscher Seile festgestellt werden konnte, 201 Flugzeuge In Luftkämpfen und durch Flak-abwehr. Unter ihnen befanden sich 29 viermotorige Bomber, sonstig« Kampfund Spezialflugzeuge sowie zahlreiche Jäger, davon allein 21 zweimotorige Jagdflugzeuge. Die tatsichlichen Verluste des Feindes liegen erfahrungsgemäß viel höher Eine große Anzahl feindliche! Maschinen wurde durch Treffer so schwer bpschSdiqt, daß aurh mit ihrem Absturz hinter den feindlichen Linien gerechnet werden kann Unter den abgeschossenen Flugzeugen befinden sich auch neun nordamehkanischs Artillerieflieger, durch deren Vernichtung die feindliche Feuerlenkung erheblich gestört wiirde, EMs Personenverluste an fliegenden Besatzungen des Feindes belaufen sich auf fast 600 Mann. Im gleichen Zeitraum verlor die deutsche Luftwaffe im Italienischen Kampfgebiet kaum ein Zehntel dieser Zahl an biegendem Personal Insgesamt fielen 31 deutsche Flieger im Luftkampf oder kehrten vom Feindflug nicht zurück Die Im Italienischen Raum stehende Flakartillerie der deutschen Luftwaffe ist an den Absrhußerfolgen des Monats Dezember besonders hoch beteiligt. Sie vernichtete allein 115 Plugzeuge. Ostfront weiter im schweren Abwehrkampf Das harte Ringen im Kampfraum Schitomir, bei Nikopol und Witebsk — Adriainscl Mljet von Banden gesäubert — Dreißig Bomber abgeschossen dnb Ftihrerhautqiiarfier, 2. Januar Da« Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Am Brückenkopf von Nlkopnl t)rachen wiederholte sowjetische Angrilfe unter schweren Verlusten für den Feind vor unseren Stellungen zusammen. Südwestlich Dnjepropetrowsk wiederholten die Bolschewisten ihre Angriffe mit mehreren Divisionen. Erbitterte Kämpfe sind an einigen Einbruchsstellen im Gange. Im Kampfraum von Schitomir dauert das harte Ringen an. Besonders südöstlich Berditschew kam es zu schweren Kämpfen mit dem weiterhin stark angreifenden Feind. Bei Witebsk scheiterten die gestern mit schwächeren Kräften geführten feindlichen Diirchbruchsvers\i-che. Die durch eigene CJegenangriffe zurückeroberten GeländeabarbnlUe wurden v(Ä versprengten feindlichen Ab-teilung Zeit vorbei gsi-»tlg und mAtttrlell .Jeu Krieg grqan Deutschland vorbei eitel hatten, endlich ihre KrlegserklÄrunq überreichen konnten Als «m 3 September 1939 England und Prankreich die Beziehiinnen zu Deutschland abbrachen und diimit den langersehnten Krieg provozierten, handelten sie Im Geiste einei )ahrhunder:e-langen Tradition Besonders Enqland lebte In diesem Augenblick Im Wahne, ■ein« mehr als drelhundfirtj.'ihrige Pratls evropAtscher Krieqsanzettelung mit die-■esmal besonders blllluem eigenem Ein •atz erfolgreich weiterführen zu kftnnen Diese klugen MSner der Tradltlonspoll-tlk des britischen rmpertallsmus hatten •Ilerdlngs einige wichtige Tatsachen flbersehen; Britische Fehlrechnuni;? 1. DaA hei die«»m Krieg ains vAIIlg« Vertnderung der Lag« dadurch eUigetre-tan war, nicht oufthr Bngland der Nutxniefler dan Wtoderh«>r*te)lunq «Inea •theoretlachen Qlel<*hgewlcht*4 4«r KrifU als BrgetmU dies*« Krieges ttflsi ktent*. aoadem uui der ftoltrhewlatnu« t>a£ M dahei aln sogenannte) »Gleich- Jewicht der •uropAls<'hAn KrAfte« aui le Datier (Iberhaiipt nicht mehr gibt, ■ondem daß die Notwendigkeit der Erhaltung Buropa* g^>genflber der bolsche-trlatlachen Gefahr nusjirhlleßllrh eine Frage des Vorhandenseins einer dominierenden Kontlnenlalmat hl ist Die britische Meinung durch geschicktes Jon-oUereo und Vots« hieben rerbOndeter KrAfte roo Fall et» Fall «In# VerInge ning dea miropAtschen Schwergewichts narn Bedarf und In jeder Rlchfunn vor-aehmen m kAnnen Ist Qberleht nnd durch dl« Tatsachen der harten Wirklichkeit unmöglich aeworden Denn Im Kampf der großen Natlf.nen kann England als Mach» eine eigene atissrh'ag yebende Rolle selbst nicht mehr lole l«o Bei einem BOndnis Englands mit dem Bolschewismus odei mit der amerlkanl-•chen Union benfttlnen diese Hnoland alcht tbe? England Isl ohne den Rel-ftand (tiesei Staaten hM^og anfl unffthla Mine hlsher'qe traditionelle Politik weiter fortrusetzen Da- satanisch»; Bflndni» 1 Der Krieg de- Rnalnnd in der Meinung einer Portfflhrung seine' alten »ra dltlonellen Politik vom ^urop^'^isch'.'Ti Gleichqewich' b»>n^nn wiirdo vom Inter nationalen Judentum unterstüty.t und propaqardistlsrh vorhtirpjtei wird aber heute agitntorisfh nirh' meh- /um Nutzen der englisf'heri lntf>ip'' imi neführt. sondern ftU den Sfi der )üdi«!rhan Welldiktatiir Enn'-'intl d i«; so iff die Völker als Instrument se nei skrupello sen europäis' hf^n Z'elsGl"iinn verwendete, Ist heute selhs» nur 7i!m Instrn-ment norh «Iv ^ iinrlios(>rpr Mächte geworden n^n/ ole rh wio dieopr Ki-ieg attsgehen würde d'e briticf hn Vlarhts'f^l lung muf^ auf |prle' Pal' bei se'fem Ende srhv/S''her *o'p als sie es bei (Einern Anfdnn wnr Wenn nii': rl'oepr f-r-kenntnis hr^nu« d'e 'irif sehen ilsrnltv ner nunrneh" nlruihen .in besten mit den Wölfen w«ltnr7uh'^ii'*>n dann werden sie dadurch rine i^^nilpruno fliespr naturneneiinnen Cnt^'-icklunn erst rerht nicht herbe'Tfh'-en können De- in»ernrt-tlonnle Jurlo b- t'* zu diesem Knninf nicht, dami' Emrl^nd «Is WeltmfKht übririhlelbi odof .^nrh aur seine Welt machtsteliunrt be'iHlt er fi'ihrt ihn dafl \v*rfl und 7war e.i"«rhMp'Mifh PnrTl.inH Tins Bflndnis das ''nalanH mi' ,'leT unn ah-geschlosspn h-it wi H so •^usneben wie solche Seelerve'-i'cbre'bfinao" Iii bor Im mer noch ausfrorfTnoei sind bHtannien h'I'H r!p" bnjsrhpw-st'sr b^n Teufel he'^ehmen eonfi'.m r'-is holsrhe wlstischo nif» v'rd Fn^'and seihst immer meb' apff-osien und endlich rnm Verfall führen 3. W unser Deiirsrhland meine VolVsfTen"^sen hef'"" «o w'ssen %vlr daf< seine F*'«1enT /»i'oln das n^«elp pa« verbft'nt Dis hp"^t- T^der 7.11«,-i^n-menbiTich Df^utsrhlands wfl'd» den Kontinent einer ? I^hre ^urftrV reichenden kultiirel'en Tradition bese'M-gen ond an sein^ eine Barbarei ••tren die sich nur d^rlen'ne vorrusl^l-len verman der den bolsrhewi^tischen Osten kennt. Um Sein oder Nichtsein Daß e*! sich in dio^cm Kampf nicht um Sle<7er und Besiegte hcindelt, wie m früheren Kriegen, h^be ich schnn oft ei-wÄhnt. Ich hatte mich aber vor meinem Gewissen verplllchtet, gerade bei diesem Aufruf zum neuen J'ihr noch einmal In besonderer Eindringlichkeit auszusprechen. Mich herindrucki'n diibei nir h' die haßerfüllten Wünsche der offiziellen englischen Politik Wenn die meni en britischen Politiker verlangen, dtiß der größte Teil des deutschen Volkes ausgerottet werden solle, daß m^n unserem Volk wie dem polnisc hen die Kinder nehmen müsse, um «ie nach Rußland zur Et-liehung zu geben, das heißt um sie um-zubringen, daß man em odei zwei Dul zend Millionen deutsche Arbeiter ntich Sibirien ahtransportie: en sollte, wenn britische Bischöfe dafür bet<'n, daß die BesUalung des deutschen VolUss für die j DAch:»ieu JaJir-.:ehnla dein Solschewlamus anvertraut werden möge, wenn man In engil«cheii ZeUua^eu »cJiieibt, ddü man dje«e« Mal, hoffentlich durch keinerlei HuiuanitÄtsanwandlungen me.hr anye-kiaukelt, der üexwcbUgk.«it f[«ilea Laui und dat von England und Prankreich Klbst dngegriflane DeuUkchland so zerreißen und züchtigen sollte, daß es I sich lO JahrbuAderi|*n aicht mehr erhe-beji kann ditnn Ist i.as «Icherlich aufrichtig gemeint, aber an sich nicht «titscheidend Denn: auch winn wir nicht diese , unverblümten Äußerungen einer wahr-I hfltt satanischen britischen Gewinnung I vernehmen wiirderi, «o haben wir genoi-I gend Einsicht, um zu wissen, was unser j und Europas Schicksal sein müßte, wenn uns dic*ier Kcimpf ungeiüsiet überrascht \ liiile und wir ihn deshalb nicht xu gewinnen in der Ltige wäien. übrigens tet olles, was in dem Gehirn dieser englischen Sadisten al« thecneti-sche Absicht produziert wird, vom Hol-«chewlsmue in der praktischen Wirklichkeit lUngat durchexerz'.ert worden Wir sind utui datilbei im klaren, daß dieser Kampf deühaib auch alle ftdheren Hem-I mungen, die einer rein laeaschlicheo Hu-mttiiitat entspringen, außer acht lAflt, well e« an leinein Bnde nicht Sieger und B'-<«ieigte aondeio ohnehin nur Uberle-! btmd« und V'3m..chtel« geben wird. Wenn ' «4 außerdem in einem Krieg« möglich Ist, d&D laan tirh — «iganülch in di«s«t Bru-talllAt (uja erstimmAi ^ der Qeech.cht« — Ml' dtn Krlevj Flaue« ocd Kin- der förmlich ip»r;Ali«i«rt cnd «ich «elbtt den Hhimnameti »Mördert beilegt, dann mag daraua allem ichon srmeMeu werden, welchc« das Schicksal de« unterliegenden Tellee laln wird. j Denn man sage nicht, daß die« nur *0 und so vielen zehntausend Kindern odor . «o und so vieler zehntauesnd Frauen und j Mädchen tugi-dacht tei Meinl Divnn die« Ist )a da« In deti \ugen der heutigen BnglAruler und 'h/ei Hlnterm&iiner das ; einzig ßekidgenn Krieg un-tttr allen Umständen und mit allen Mit-loln zu einem sieTreirhen zu gestalten. Jftfler Kr PO auf diPfier Welt hat ein-rnci! <;eln Ende geiunden, es wird dahar auch diefici Kr'eq nicht ewig dauern. D?iß da# deutsche Volk im Jnhre 1918, veriiihrt von den verlogenen Phrasen eine« amerikanischen Präsidr»nten, 'llaribte, durch sein« freiwilüne Waffen-etrerkung da* Ende beschleunigen zu XU können hat nicht nur Deutschland in Hhs schwerste Mmlürk netr eben, sondern ■tnrh drn heiit-nen Krien mitversrhul-rlet Denn duch ohne die dfltnaliqe deutsche KapilulaMon hüte der erste Welt-krier) se'n Purin oefiinden, aber dann si-' heflich nich' 'um tlnrj'fick. sondern zu-fjuneten de« Reiches Wir sind diese« Mal glOckllcherwalaa dar OeaB das Jüdische Zial dar VanUchtong Bnropaa tm Bnda dla dchara Auarottung das Jndantums ta Burop« brtngan wlriC tat dahai soBar Jadam Zwalfal, and daft dar Versuch dar HnglAndar and Amart-kanar, Buropa und Dauischland durch dan Bolscbawisnrua ra ramlcbtan and das davtsche Volk dnrch die moskowl-tlachan Würger tu tüchtigen, d h. aua-rottan zu lasaan, nur das Gegantall ar^ raloht, d. h dla Bolschewlslarung dar sngelsAchslschen Welt selbst, ist ebenso dchar. Allerdings kann dieser weltgeschichtlich gewaltigste Kampf aller Zelten nicht wie ein schönes Toumier verlaufen. Trotzdem dürfen wir eine Faststellung treffen: Als der Krieg begann, hatte man besonders In England die Überzeugung, daß eine Innere Revolte Deutschland sofort zum Zusammenbruch bringen müßte Man rodete damals vom »General Winter«, vom »General Schlamm«, vom »General Hiujgert usw. und hoffte immer auf das Wunder des deutschen Einsturzes. TatsAchllch haben weder »General Winter«, noch der »General Schlamm« noch der »General Hunger« das deutsche Volk und seinen heutigen Volksstaat zu besiegen vermocht Die Kapitalisten dieser' Länder glaubten, daß unser» sozialistische Wirtschaftsauffassung Im Kriege sofort Schiffbruch erleiden würde: Sie hat sich aber gerade in dieser Zeit der schwersten Belastung als richtig und stärker erwiesen, als die Wirtschaft unserer plutokratischen Gegner. Von einer bolschewistischen Wirtschaft kann ohnehin nur gesprochen werden Im Sinne einer organisierten Sklavenarbeit für das jüdische Generaldlrektorlum In Moskau. Folgendes kann heute festgestellt werden: Nach über vier Jahren Krieg 1. Nach über vier Jahren K-^ley hat das Deulsche Reich nicht einen Quadrat-k l'miPlcr sfiines Bodens verloren Allein iinserc Gwiwer nennon heute große Teile ihres ehfmaHqnn Besitr.es nicht mehr ihr eigen telbsl wenn sie sich dies« auf dem Umwetje von Leih und PnfhtvertrSgen als »Inselstiltzpunkto» usw gegensaitlg abnejobbert haben D.18 Deutsche Rnlch lat in diesem ge-waltKien Kampl nicht nur nach allen Seiten zum Schulze dißsos Kontinents \ve t vorgestullon, sondern es hat ddbei bisher noch jeden einzelnen Rückschlag Ininier wieadlngt arfordarUchan aauao dautschatn Amaan durchzuführan, sondern um auch jana Mafinahman vorzubareitan, die dem nicht mehr zu übersehenden drohenden Abfall des Königs von Italien entgegengesetzt werden konnte. Die spätere Kriegsgeschichte wird einmal feststellen, wer nun in dlasar Zelt gut geführt hat: Unser Gegner oder wir. Ich glaube nicht, daß — wenn uns das Schicksal jemals solche Möglichkeiten geboten haben wüide — wir Sil dann so schlecht ausgewertet hätten, wla dies auf der Seite unserer Feinde geschah. Wir dürfen nyr der Vorsahung danken, daß sie uns trotz dieser harten Prüfungen immer wieder die Möglichkeit offen ließ, durch schnelles Handeln schwere Krisen zu meistern, scheinbar verlorene Situationen wieder in Ordnung zu bringen imd dabei den Auabau unserer militärischen Kräfte planmäßig durchzuführen, Der schmachvolle Vertat am Düpe, dem Italien alles verdankt, hat mit einem Schlag das Deutsche Reich und seine Führimg vor schwerste Entschlüsse gestallt. Daß die sluh daraus argebrnden Kons^^enzen auf das fsaamta Kiiagegaadhahea tdnan Binfluß ausübten, Ist salbetvarstAndllch. Dla deutsche Führung wai gezwungen, untar rückdchtslosar Ö1>erprüfimg daa Notwendigen gaganübar dem nicht unt>^ dingt Brfordar lichaii sahi harte Bntachat-(KtngaD zu treffen., dl« baeondars für dao auizalnen Soldatao, dar, ohiv« angegriffen wortlan su sain, oft Hundert« ton Kllo-BMtarB surflckmarschlaran mußte, »ahr •chwar wt. varstahan waren Trotadaa kann Jadar Deutsch« (Ibarzaugt saini Sa lat and as wird nicht mahi gaschahan, ala was unbedingt notwaadlg ist, um dan nauen großen und gewaltigen Aufgaben gerecht su werden. Diese Aufgabe aber heißt nun Auf Jeden Fall dun Krieg zu gewinnen. Der Aufbau neuer gewaltiger Etappen-llnien, die Inbeaitznaiune großer Eiaen-bahnstreckeo, ihre Sicherung und Be-triebttführung zwangen zur Beschränkung an ajidaran Fronten. Dieser Ausgleich der Kräfte, den wUr anstrebten, kann schon beute als gelungen angeschen werden. Wann daher durch Reisen, Kon-faranzan, Neubestellung von Obatkonk-mandierandan and durch slla sonatigaa Manöver zur Zelt varaucht werden aoU — mangels alnar anderen Unteratützung dar russischen OffanaJva — Deutschland, daa ^dung rorlrniahmaB. aa auf den meisten dleaar Plätze schon einmal gewesen dnd- Dal da weiter diese Landungen mit allen Mitteln, die sie beaitzan, durchführen wollen, lat wohl eelbatvaiatAodllcii Dal da dabal sack baeondara Obarbaalchten von romahereln la Rechnung stellten und un« vorbereitete^ and rwar nicht nur parsonall oder tanell, sondam anch durch einea An»^ bau fener Punkte, die ob« ais sntsrihai dend oder wichtig für eine eolche Lasy dung erschelnan, ki einem AuvomB, dai unaare Gegner wohrachetnJick aiehr übarrasrhaji wird, «1« ihre LamfoDa aa ona könnte. Dlt Invaslonsankündigtmg Wenn man rerdchert, daß dl« nena Invasion nicht mehr rargllchen werden kann mit dem Landeverauch von Dieppa, dann erwarten wir auch nichts andarea. Denn auch unaere Abwehr Ist selbstver-atändlich seitdem anders gewordeni und vor allem: die Engländer, die Ln Dieppa landeten, haben je mit der damaligen deutschen Abwehr überhaupt noch gar keine Bekannterhaft gemacht. Ich spreche vor dem deutschen Volk in voller Zuversicht, daß, wo immer auch die Alliierten ihre Landung durchführen, der Empfang ein gebührender sein wird. Der deutsche Soldat wird auch hier In Hr-k^nntnis der «chicksalhaften Bedeoitung dioees Kampfes seine Pflicht erfüllen. Eft ist bei eiinetn so weltweiten gewaltigen und entsetzlichen Kampf nicht zu vermeiden, daß die physischen Belastungen der einzelnen Männer oft bis zur Grenze de« ErtrSgllchon gehen. Ja, daß sie diese manchesmal auch überschreiten. Trotzdem Ist Im großen gesehen jeder deutsche Verband In kurzer Zeit nach der notwendigsten Erholung immer wieder seinen Pflichten gerecht geworden. Das Heldentum uneer^r Soldaten de« Heere«, der Marine, der Luftwaffe und der Waffen-#^ iat ein geschichtlich einmallaesl Heidentum der Heimat Wenn aber frühst diese Front immet der Heimat al« das strahlende Vorbild des Opfers vorgehalten wurde, dann darf heule die Heimat dia Front als Beispiel eines nicht minder großen Heldentums und Opfersinn« gezeigt werden. Der Bombenkrieg gegen deutsch« Städte greift uns alle tief in« Herz. Es sind weniger die Städte selbst, ihre Häuser und öffentlichen Bauten. Dann dchar, wir ba-klagen anaara endgültig rarloraoaa KunstdankmAlar, sbar wir vardan OA' sera Städte schöner arrlchtan als da vorher waren. Der organisierte natlonalao-zlalletische Volksstaat vnrd in wenigen Jahren die Spuren dieeea Krieges beseitigt haben. Aus den Ruinen wird eine neue deutsche Städteherrlichkeit erblühen, Berlin und Hamburg, München und Köln, Kafisel und alle die anderen großen und kleinen beschädigten Städte wird man wenige Jahre nach Kriegsende kaum mehr wieder erkennen. Dort, wo die hlstorlechen Werte wieder ersetzt werden können, werden wir de getreu wieder herateilen Wenn es una gelungen ist, im Frieden im nationalsozia^tischen Staat Im Jahre über 380 000 w|piiungen zu bauen, dann wird es für unsere Gemeinschaftsarbeit überhaupt kein Problem sein, nach dem Krieg zwei bis drei Millionen Wohnungen pro Jahr herzustellen. Was uns allen und mir besonders achm(>rzllch ist, daa alnd deshalb nur die Opfer, an Manschen und hier wieder die an Frauen und Kinder und dann der Verlust von so vielem persönlichen Hab und Gut und kleinen Erlnne- MARRURGER ZEITUNG Muiilag, 3 Januar 1944 ♦ Nr, 3 ♦ Seit« 3 runBUi, dl« in ihrei oft tuieuib«! «u m<« teriellen Wertlosigkeit doch viel für das Leben desjeniqen bedeuton, der sie entweder von seinen Vätern übernio"!sen ;n urhwftTsten und bittersten Slunden. Der KrJeq hat d'e natlnnalsorv-^lisf'sche B»-wequnq elTist qesrhaffen, Im Krieq muß und wird sie «ich aernde deshalb heute •rst r#rht bewähren Brot und Waffen Wm der kAmpfende Soldat an der Front und der kämpfend« Deutsche in dar Heimat l«4«iten, wird «rqänzt durch di« Arbeit unserer Volksqenonsen und Ton denjeniqen Europäern, die in unseren Reihen stehen. Der deutsche Bauer, diis heißt in erster Linie die deutsche Bauersfrau, «ie statten ihren Beitraq durch die Emährunq unsere« Volkes ab. Auch sie wiüsen. idaR ein Zusammenbruch des Deutschen Reiches das Ende de« deut-•chen Bauerntums sein würde Es kann daher auch für sie nur ein einziges Ziel qeben: Unserem Volk das an Nahrunq«-mitteln sicherzustellen, was unbedinqt erforderlich ist, um diesen schwersten Kampf erfolgreich durchstehen 7U können. Die Lelstunqen der deutschen Landwirtschaft sind denn auch dementsprechend einmalige. Sie finden ihre Erqjln-lunfl durch da« Schaffen der Millionen unterer Arbeiter, die vor allem dem Soldaten Waffen und Munition liefern. Zum Unterschied des Weltkrieges, da wir 1918 gegenüber einer Zahl von 3H tausend feindlichen Panzern kaum ein Dutzend eigene und dabei überhaupt keine Panzer-abweihr besaßen, steigerte tich in diesem Krieg die Produktion unserer elqenen Panzer In QualitAt und Zahl ununterbrochen genau so wie die der Waffen der Abwehr. Deutschland ist wohl der ein-riqe Staat der Welt, der seine Kohlenför-deiunq nicht gesenkt, sondern erhöht hat, und der dabei unter stärkster Drosselung des Privatbedarfs alles der Führung des Krieges unterordnet. Dank des gewaltigen Lebensraume« und der großen Men-•chenzahl, die in Europa für unsere Kriegfühnmq eingesetzt werden können, sowie dank unsere glorreichen Verbündeten in Ost.i-iien und der mit uns in Europa kämpfenden Nationen, die ebenfalls Ihre Heimat und damit den europaischen Kontinent verteidigen, stellen wir auch menschenmäBlq einen Zahlenfaktoi dar, der nicht gerinqer ist als der unserer Gegner, besonders wenn man nicht nur Ziffern, sondern die produktiv ansetzba-ren Arbeitskräfte als wirkliche Werte in Betracht zieht Dieses gewaltige Geschehen wird ermöglicht durch die Leistungen unsere« Verkehrs, durch unsere allqemoine Verwaltung und durch die Arbeit von Millionen ehrenamtlich tätigen Menschen, die jede freie Stunde der Pflege anderer und der Hilfe widmen Der Einsatz dieses Volkes findet seine Abrundunq durch die einmaliqe Leistung der deutschi^n Frau, des Mädchens und heute bereits auch durch den einer tapferen deutschen Jugend Eis Ist der qewaltlqste Lebensrhythmus des ndtionalsozlalistisrhen Volksstaates, der uns die Führung dieses Kampfes überhatipt erst ermöglicht Gr schalt die inatpriellen und Idealistischen Voraussetzungen für diesen Kampf der Lo-bensbehauptung nicht nur des Deutschen Reiches, sondern des ganzen Kontinents Dieser sozialistische Voiksstaat allerding« lit auch das Ziel des Hasses der bolsche-wlstlsch-phitok rat iscben Weltversrhwö-rer und ihrer jüdischen Drahtzieher Er wird aber die Ursache des Unterganges dieser Koalition sein! Unser einziges Gebet Das Jahr 1944 wird harte und schwere Forderungen an alle Deutschen stellen. Das ungeheure Kriegsgeschehen wird sich in diesem Jahre dei Krise nähern. Wir haben das volle Vertrauen, dafl wir ■ie erfolgreich überstehen. Unser einzige« Gebet an den Herrgott soll nicht sein, daß er uns den Sieg schenkt, sondern daß er uns gerecht abwägen möge in unserem Mut, In unserer Tapferkeit, 'n unserem Fleiß und nach unseren Opfern Das Ziel unseres Kampfes ist ihm h?-kaant. Es ist kein anderes »als unserem Volke, das er selbst geschaffen hat, di\s Dasein zu erhalten.« Unsere Opferwillig kelt, unspr Fleiß werden ihm nicht verborgen bleiben. Wir sind bereit — alles ru geben und alles zu tun, um dem ru dienen Sp'ne Gerechtigkeit wird uns so lange prüfen, bis er sein Urteil sprechen kann Unsere Pflicht ist es, dfifür zu sorgen, r'aR wir vor seinen Augen als nicht zu leicht erscheinen, sondern ienpn gnädigen Richtersp-'uch erfahren, der "Sl^gt heißt und damit das Leben bedeuten laqe ei t i f ( s Führers zum Jahresv/echsel An die Soldaten der Wehrmacht und des Heeres dnb FQhieihnuptqunrtier, 1. Januar Dei Führer hat zum Jaheswechsei folgenden Tagesbefehl an die Solddten der Wehlmacht und des Heeres erlasse n; Soiddtc-nt Als am 3. September 1939, nachdem es der britischen Politik erst gelungen war, Polen gegen Deutschland aufzuhetzen, die englisch-fran/ösistihen Kriegserklärungen überreicht wurden, bewegtou un-»L're plütokratlschen Gegner zwei Hoff-nuiiyeri- 1. Ein Zusammenibruch, der das Deutsche Reich einer neuen sozialistischen Idee endgültig zerschlagen und unser Volk in die alt« Sklaverei lurückführeti •ollt«, und X 2. ein möglichst langer Krieg, um dl« kapilalistisclien Investierungen der Kriegshetzer verzinsen imd amortisieren üu können. Für dir dcii'srhe Krieqlührunq konnte es dFmg<'(jeiiruntums das pluto-krntisch-holsrhewiBtische BündniS perfekt und damit der Krieg g^gen Deutschland praktisch zum Krieg gegen ganz Europa wurde. Am Tage der britisch-französischen Kriegserklärung gent^n Deutschland stand das Reich allein. Irotzdem gelang es in kurzer Frist, die berirohlichste Gefahr im Osten, im Norden und im Westen zu beseitigen Dies war der Erfolg der Führung de» Krieges und der Tapferkeit de« deutschen Soldaten Nach dem Eintritt Italiens in den Kampf begann sich in der Folgezeit eine ganze Anzahl europäischer und auflereuropäisfher Staaten mit dem Reich zu verbimden. Die bolsch wisiische Gefahr gegenüber Europa zwang airch andere Völker, den Kampf für die Rettung ihrer LHnder und des übrigen Kontinents aufzunehmen. Tatsächlich ist es gelungen, weit abgesetzt von den Gren/.en der Heimat, Fronten zu errichten, die manchesmal vorwärts. m-inrhesrnal sich auch rückwärts bewegend, den Gegnpr immer weH vm dirm Grenzen des Reiches abwehrten. Was dieser Kampt an Opfern und Entbehrungen von unserem Volk gefordert hat, ist Euch meine Soldaten, am besten bekannt. Allein, wenn früher die Heimat empor-gerl«sen werden konnte, in den Tagen ihrer Nöte d\iTch den Blick auf die kämpfende Front, dann kann jetzt der Soldat der Front durch den Blick auf di»' Heimat die Kraft zur Erfüllung seiner Pflicht empfangen. Früher konnten wir verlangen, daR die Heimat ihrer Soldaten würdig sein solle, heute kann man m't dem gleichen Recht feststellen, daß sie den Dank der besten Frontsoldaten für ihre eigene Haltung verdient Di,p Jahre 1939. 1941 und 1942 haben, abgesehen von Rückschlägen in Nord-afrika, nur eine einzige schwere Krise gekannt, nämlich die Wintermonate vom Dezember t941 bis zum März 1042. Unter der Einwirkung einet wahren Naturkatastrophe smd Mensch, Tier und Material oft bis weit über die Grenze des Leistungsmöqlicben heans.prucht worden. Die LeiHor erstarrten Tiere verendeten. Maschinen und Waffen versagten Ihre Dienste,. Eisenbahnen fielen aus — ein napoleonisclies Schicksal schien der deutschen Front bevorzustehen, TrotZ' dem ist es. der übermenschlichen An-5-pannung aller gelungen, diese furchtbarste Krise zu meistern und die Front WIK der in Ordnung zu bringen. Das Jahr 1943 wird in der Geschichte als das zweite Jahr einer großen Krise verzeichnet werden müssen. Die langjährige Sabotage, di« durch da« italienische Königshaus und di« e« umgebende militärische Kamarilla, sowi« durch politisrh-kapitnlislische Cliquen betrieben worden war, endlich der Verrat französischer Admiral«, Gi nerale und Offiziere in Nordafrika hatten zum Br^ lahmen der Widerstandsmöglichkeit in diesem Itfium geführt Durch eine systematisch betriebene passive Resistenz der verantwortlichen italienischen Stellen wurde de-^ Verkehr nach Nordfitrfka so weit lahmgelegt, daß unsere Verbände infolge des Fehlens ninteripllor Kampfmittel, Ja dar bloßen Verpflegung, den nordafnkanischen Raum endlich nicht mehr halten konnten. Der völlige .Ausfall des italienischen Verbündeten im Osten leitete eine weitere Krise ein, die mit dem Held nkampf von Stalingrad ihren Abschluli fand. Endlich begann die unterirdische Wühlfirbeit dieser schon dfinials von England besf)ldpten Verräter, den Balkan zu unterminieren, und drohte auch dort den deutschen Soldaten um die Frucht seines 13Iuteinsat.:es zu bringen. Die Verhaftung des Duce führte dann zum schamlosen oflen.'n Verrat, der in der Geschichte ob seiner Verworfenheit wohl einmalig ist. Die Folgen aber waren für uns »ehr •chw«r«. [n wenigen Wochen mußte Deutschland zun&ch.st die Truppen der Verräter niederschlagen und entwaffnen. Mehr als eine Million Mann, die zum Toll alle rürkwÄrtigen Verbindungen der In Italien und auf dem Balkan stehenden deutschen Truppen abzuschneiden drohten, sind diesem Srhiclfscil verfallen. Zafilreiche Inseln wurden besetzt oder mußten zum Teil nach blutigem Kampf gegen die Truppen des italienisrhen Königs erobert werden, andere wartrn wir angesichts der Unmöglichkeit, die Verbindungen sicher auirecht zu e'-halton. gezwungen, zu räumen. In Süd L'iiien wurde es notwendig, sofort imnroviSicrt eine neue Front aui/urirbten und sie zu konsolidieren, Auf dein Balkan mußten Italiener und Banditen aller Richtungen nirt dergekämplt und entwaffnet weiden. Z.ihlreiche Divisionen %7aren zu dem Zweck In diese Räume zu ubert'ihreu, neue Armeen aufzustellen. Der Ausbau utiserer Befestigungen, die weitere Ausbildung ihrer Besatzungen im Westen und Norden durften dabei nicht vernachlässigt werden. Im selben Zeltraum aber war es zugleich notwendig, unter allen Umstfindon die drohende russischp Olfens.ve noch im Sommer auszulösen um ihre Kraft vor dem Eintritt dei Winters so woit als möglich zu verbrauchen In der Heimat selbst mußten die Ma^^nahmon ■'ur Abwehr feindlicher Bonbon mgri'fr^ überprüft und vprf>essert werden Nene .Angriffs- und Ahwehrwaffen waren zu entwickeln die Methoden hrer Anwpn-dunq zu studieren und endlich prakt'srh zu erproben In diesem Jahr, meine Kameraden lastete auf dpf deutschen Führung die größte Aufgabe, die wohi je gestellt werden kann. Dank der Tapferkeit, der Hingabe und dem Opfermut der Front und der Heimat, dank dem Fleiß unserer Arbeiter ist es gelungen, unterstützt durch unsere Verbündeten In Ostasien und unsere Mitkämpfer in Europa diese gewaltigen Fragen zu lösen. Die Hauptlast tragen aber in Europa —■ wie von Anfang an — das deutsche Volk und die deutschen Soldaten. Alle die uns durch den Verrat .des italienischen Königs gestellten Aufgaben sind nun im wesentlichen gelöst Die Front steht südlich von Rom und wird dauernd verstärkt zur Abwehr der nn-gelsAchslschen Verbünde Aus dem Sturm zum Brenner l«l eine Schnecken-offensive geworden, die die alliierten Feldherrn glücklich macht, in der Worl.« d'e Ruinen von ein oder zv.'ei Raiiorn-dörfern als »erobert« melden zu könn<^n. Der Ballon ist in unserer Hrnd In sein siitW von deutschen Trutiprn besetzt. Die Anlandvng von alHiertyn Verbänden, ganz gleich wo sie auch bpab-^Ichtiqt sein mag, wird auf «Iren dpiit-schen Widorstand stoßen, der anders aussieht als die Begrüßung der .Amerl kfiner und Engländer durch vpT-ratcrIschp französisr he Generfilp in Nordafrikn n-ipr rharakterlose Badnglio-Kreaturen in Sizilien, Diesen positiven Spitpn stehen au'*h negative gegen übe'- Die gewaltiae'* neuen Aufgaben konnten nur d'iTh Verzichte an anderen Stellen erfüllt werden. Dip Besetzung der für die Verteidigung Europas unumgänglich notwerdi-gpn Positionen Im Süden erfordert d^n Ausgleich der rflckw^rtigen Dienste und der Verkehrselnrirhtungen lu Ungunsten den Ostens Zahlreiche für den Osten Yorqesehene ■ Neu^ufstellunnen sind nun gebunden und m^lssen mithelfen den übrigen europ^fsrhen Tebe^s-raiim zu besrhü^zen DiPs Ist der Grund für vie'e Soroen und Nöte von Eurh. meine K d'e«'"-' V'-inq tr r'ör TToff. nung auf einen unbedingt sicheren Sieg Ifi unserem c^cfunerf nJIcin lipgi unser 'Heil Unerschrocken und mutig vorv/ärfs Aufruf de^ Reichsmarsc'nalls an das deutsche Volk Der Neujahrsaufrut des Reichsmar-schalls an das deutsche Volk lautet' Deutsche Volkgenossenl Im vergangenen Jahre sind die Anforderungen des Krieges erneut gewachsen. Schwerste Materinlschiachteii smd geschlagen und die erbittertsten Abwehr kämpfe bestanden worden In entsa gungsvoller Pllichterfülliing hat der deutsche Soldat zu Lande, zu VVasser und in der Luft an allen Fronten wieder höchstes Heldentum bewährt und die feind liehen Masse^i auch in diesem Kriegs-jahi den dcitsi^hen Grenzen und den Kernqebieten (Ips europäischen Festlandes ferngehalten Auch die He mat hat höchste Belastungen ertragen und sich der kämpfenden Front und dein selbstlosen Opier dei Gefallenen würdig "»rwieson Mit al len ihren Kräften arbeitet sie In äußerster Konzentiation und unter schwierinen Bedingunnen für dir Sicherung der Landesverteidigung > hindert lausende früher nicht b«ntfslätigp Frauen h-ihen neben ihren im Kr'eqe ohnehin erschwerten häuslichen Au*gaben noch zusätzliche IMlichten im Daseinskampf unseres Volkes übernommen Tag und Nicht braust die Arbeit in den gevaUiqen Rü-stungswerV-pni und das Landvolk hat wieder mit Mühe und Fleiß für das tägliche Brot gesorgt Diese starke Arbeitskraft der im Kriegseinsatz Schaffenden ist auch un ter dem Luftterror der Feinde nicht zerbrochen. Auf meinen Beslr htiqungsrel-sen habe ich in den letzten Monaten die Städte aufgesucht die von den brutalen Angriffen britische und amerikanischer Flieger am schwerslen betroffen sind Dort habe ich mit Werktätigen aller Bnrufe und namentlich auch mit Frauen gesprochen Niemals bin ich stolze* gewesen ein Dputscher zu sein, nie zuvor qlür-klicher, meine qan^e Kraft d'psem Volke widmen zu dürfen Mit tapferem f-'przen erträg' es d'e giausam srhwe-h'5ge einer so barbarischen Krieg- führung gegen Frauen und Kinder ge gen Heim und Hof, gegen Kuliur und Gestttung! Mutig und züh geht es immer wieder unbeirrt an die Arbeit und an die ^ Beseitigung de! Schäden! Iiier zeigt sich, j daß de.'- GeisI der Front auch in d^i Hei- \ mat lebt Ein solches Volk kann niemals untergehen Es wird das ist meine heilige TTherzeugunq auch allen kommen- i den Gefahren trotzen und sich in den ' Stürmen diese*^ Ze.it behaupten. Durch das Srh'cksa! gehärtet und 'n jnserer Gemeinschaft innerlich oefp-'igt, gehen wir in das vor uns Hegend-' .I.ihr, in ein neuen Jahr schwerster Kamrfe und größte' Anstrengungen Wir hängen keinen Iliusionpn nach und tauschen uns nich* darüber daß noch viel, sehr viel von uns verlang' wird Jeder ein zeln» von uns Is! bereit das Äußerste einzusetzen um unsere Fre'heit zu wahren und die PlSne unserer Feinde zu j zersrhinqen die unser Vaterland ver- I nichten und ims alle in den Abgrund endloser Not und bittersten Elends stürzen woHf-n In unserem Schwert allein liegt unser Heill Wii legen es erst aus der Hand, wenn Volk und Reich für dllp Zukunft gesichert sind R'chten wir in dieser Stunde unseren Blick unerschrocken und mutig vorwä'ts. Vor uns liegt die uns vom Sv-hicksal gestellte orolSe Aufgabe Wir können ihr nicht ausweichen Wir müscen und werden sie lösen Beharrl'ch imd sienesge-wiß werden wir wei^erklmpfepi und ir-bc ten und den Terror f'er Feinde mit härtesten Schlägen brechen In Treue iinri Gehorsam zu unserem geliebten Führer der unerschrncken als leuchtendes Beispiel vor uns steht werden wir unsere Pflicht erfüllen bis das Ziel erreicht und der ersehnte Frieden errungen Ist Dip Losung für das neue .fahr lantpt; Alle Kräfte und iedes Opfer für d'e Frpi-heit und den Sieg' Hermann Görlng, Göring an die Luftwaffe Unser Leben gilt nur einem Gedanken: Deutschland Kameraden der Luftwaffel Wieder ist ein Jahr schweren Ringen« um Deutschlands Freiheit, Größe und Ehre abgelaufen In diesem harten Kriegsjahr hat unser ganzes Volk Beispiele bewundernswei ter Tapferkeit, Treue und Bewährung gegeben. Front und Heimat sind wahrhaft über sich selbst hinausgewachsen. Sie hielten ungeachtet bitterer Opfer, vieler Sorgen und Nöte im gläubigen Blick zum Führer und in helliqer Liebe zum Vaterland allen Prüfungen des Schicksals mit starkem Herzen stand Ihr, meine Kameraden, habt in diesen Kämpfen zu jeder Stunde die stolze, ruhmbedeckte Fahne der Luftwaffe hochqe-halten. Nehmt hierfür meinen Dank u"d meine volle Ane'kennung, Ihr tapferen Frontsoldaten und Ihr braven Ausbilder in der Heimat, aber auch Ihr junnen Luftwaffenhelfer und Ihi Fiauoa auf Eurem veranlwurtungsvollen Posten. Ich weiß, Ihr werdet mein Vertrauen in Euren Mut und Euren fanatischen Pflichteifer niemals enttäuschen Denn unser Leben gilt als heilun»« Vermcirhinis der gefalleni'n Helden nur einem Gedanken: Deutschland. So schreiten wir im Bewußtsem der gewaltigen K aft des Reiches, erfüllt von unerschütterlicher Zuversicht und get'a-gen von hoher Verantwortung für die Kulturwelt eines ginzen Hrdleils in das neue ,lahr Der Weg liegt k'ar vor uns. Es cieht um Sirg ode' Unfera.>ng Möge der Herrgott unspre VVaffpn sponpn w'e bisher Fs lebp .Ad"!! II tipsl Gez Göring, Reichfimar^chdll des G'oß-deutschen RpiehL"^ und Obeibt'fchlshaber der Luftwaffe. vom Zaune brarhen. bisher überall zu-rückqefr.ebfjn worden sind und daß nach über vier Jahren Kampf Deutschland, das am Beg nn dieses Hingen» 634 ÜOO Quadratkilometiir Lebensraum besaß, hf-ute in Europfi 2 6.50 Of)0 Quadratkilometer besetz' hält. Und TatSriche ist daß auch Im vierten Jfih' die Zertrünimerung des Deutschen Rei''hes miriungen ist. daß es ihnen nicht gelang, unser Volk nuszurnde- Die Männer und Praueo des Roter Kreuzes, des Reichharbeit«-dions'ps, des .N'SKK und der OT. l>e Leistungen der dPutschen Elsao-b?hner sind ebpnlails einranllg« Dae Jahr 194.3 ist nun zu Ende! H» hat den Gegnern nicht nur vprweicert. wa« s'e sich erhofften, sondern im Geoentell 7.U ih'er vellp.cht »rhwerslen EnttÄu-schun'i geführt. Jahr 1944 wird ein sehr harte» SF n nrifip'n geneiiihame Aufgaiie ist e» aber, in .lini die Periode der reinf'n Ver-(p.d nunq wieder zu übe* winden und dem Gegner mit schweren Srhläqon solang« zu.".i';c*7-n. Ms pr.dlich die S'unde kommt, da die Vorsehung dem Volke den Si«g geben Innn, das ihn am meisten verdient. VVpnn ich aber den Bi! k auf Euch, rTio 'ip deutschen Soldaten werfe. Buer H-IdPii'.um Eure Tapferkeit und Euren Mut bedcT.ke und d" Opfer und Lelstunqen der Heimat nbwage, dann wird mel-.ip /?uversi( ht zur uneidchüMerlichen Ge-wibhe t: M-hi. kann kern Volk leisten, e'-du;den und ertragen. Wenn daher die Vorseh'ing das Leben als Preis deinieni* n« n schenkt, der es am tapfersten «r-kanipft und verteidigt, dann wird unser Volk die tinade vor dem-enigen finden, der als ge.echter R.chter zu allen Zeiten imrn"! nof h ienem den Sie^i gab. der sei-rer am m» sipti wurd.g war. In d'esem K rtiiipf" um Sc- n od'"'r Nichtsein wird am Ende Deutschland s egenl An die !(ri^?gsmc?rine Dönitr zum Jahreswechsel Der C>be befehlshabe' der Krieg»-ni.if.ne, Großi.im'idl Dunitz, erließ zum Ifihrf swp> h.t ^1 folgenden Tagesbefehl an die Kregsm.Hr'ne-Ar li'e K ieqsinarinel Ein e sp-npc l..hr lier-t hinter uns. Es hat uns Deutsche hart gemacht wie noch keine Generntion vor uns. Was dai Schicksal Im kommenden Jah; auch von unR fordern mag, wir wenden es bestellen, einig Im \Vi len, uiierichiltterllch In d«r Treue, fanatiscii im Glauben an unseren S; eq D-^r Kampf um Freiheit und Recht fOr unser Volk neht weiter Fr soll uni un-eil'ittliih i-elien gegen iinsenen Feind, Der Fiiluei zeuit uns Weg und Ziel. Wir folnen ihm rnii Leib und Lobon in eiiip große dciitschp Zukunft. Meil uneprem Fuhre:' (je? Dön't? Tagesbefehl Himmlers An die äffen ff und Polizei Der Reich^liihrer-ff Reichsminister des Innern H-"'iiirich llimmiei, er'ieß zum Jdhr >swefhsf'| frilgoiiden Tagesbefehl; Miirinp' di i Wiitfpn und Polizeil V^'J^hrpp'l dp^ cipbenjährigen Krieges schripb Fripclrjch der Große folgende Worto nicdpr «W'' wpidpn uns so lange herum-schlaqHn bis unsorp vrrfliirhten Feinde sirli 7i'm Triedon heguem^n.« D'o».r' '^.itz 'st unsere Parole für da« .Tebr 1^44 rpliiki'TnmandocipIle .11 Dez 1943, Heil M'tlin' H Himmler, Ot 1'k II MTrhiirflfi VHtliijfc u r>rtirkf>rf>l< r,HH ai » M V««rlnqsipititnci Pqop 'Ii ipt' u k heirie In MobuTg 4 d Oiau Bdclusbüe tt. Seite 4 * Nr. 3 H Montaj^, 3. Januar 1944 Marburger zeitung Im Kampf um Deutschlands Zukunft Das Schicksal gehenkt sie uns nicht, wir müssen sie erkämpfen Wir brtngtn Im folgenden einigt Keinaätze aus der Ansprache, die Relchamirtlster Dr. Goebbels am AH-fahrtabend an da» deutsche Volk hielt. Dil Jahr 194.3 wird ua», die wir es kimpfend und arbeitend durchlebten, niemalt mehr äu* dem Gedachtius ent-•chwinden. Es war das bisher ichweiste Jahr die«es Kriege^) denn in ihm mußten wk unsere groöe materielle und mura-lische Bewährungsprobe ablegen. Ei itallt« uns vor die Autgabe, die in den vorangegangenen Krje<(sjahren in glor-T#ichftn Oliens.ven eroberten Voraus-letzungen zu unserem Endsieg (est in der Hand *u behalten und sie gegen den wütenden Ansturm des Feindes mutig und ohne Schwdnken zu verteidigen. Das Ut un« zum größten Teil gelungen. Wir haben dabei zwar Einbußen und Rück-llufiykeriten hüinetuneD müiien, abex (tteM könnin In keiner WalM ak krl«ya-«nUcbeidcnd angesabvn w«rden, und ihr* Unachen sind nicht darin xu luchen, daß wir gegenüber den Belastungen der längeren Kriegsdauer mojalisch oder materiell versagt hätten. Dia große Probe Uber den Ausgang eines Krieges ent-icheidien nicht Wünsche und Absichten, •oxidern nur Tatsachen. E« ist dem Feind •uch im vergangenen Jahr nicht gelungen, solche in e.;nem Umfange zu schaffen, daß sie unseie Kriegfühiung in einer lebenswichtigen Funktion treffen konnte. Wenn die große Wobe eines Krieges darin besieht, daß sie Belastungen mit •ich bringt, die nur unter Aufbietung aller moralischen und materiellen Kräfte zu meistern sind, dann hat das deutsche Volk sie tm vorgangenen Jahr bestanden. Es wird zweifellos als das riihm-relchsle rlipses gewaltigen Ringens um unser Leben in die Geschichte eingehen. Das Jahr 1943 ist für uns zwar ein hartes, aber auch ein stolzes Jahr ge-vresen. Es verdient in unserer Würdigung •in gerechtes Urteil. Wir haben es be-itanden. Der Feind hat sich an unserem militärischen und moralischen Wider-■tand die Zähne aasgebissen. Was das für den weiteren Verlauf des Krieges bedeutet, ist vorläufig noch nicht abzusehen. E# wird rwlg als die größte Schande dieses Jahrhunderts angesehen werden, daß England und die Vereinigten Staaten •Ich mit dem BoIscheAvismus verbanden, um ihren haßerfüllten Kampf gegen den «hrwiirdigsten Kontinent zu einem mili-Wriichen Erfolg zu führen. Sie werden auch damit nicht zum Siege kommen, im Gegenteil, höchstens die Lebensgrundlagen Ihrer eigenen Völker unterhöhleni nur dit Schande wird bleiben. Die wirtichaftllchs und mllltSrierh« Kiaft dei Ridchcs iit dem Kriegsanfang l/egenüber, wo wir einer ungleich viel größeren Gefahr gegenüberstanden, enorm gewachsen, was auch die Feindseite zugeben muß. Europa befindet sich zum größten Teil in unserer Hand. Dor Feind .wird zwar kein Mittel unversucht lassen, tiD£ im kommenden Jahr die lebenswichtigen Posltionrn aus der Hand zu rtißen Aber ddzu muß er nach Lage der Dinge den gefährlichen Gang im Westen wagen, an dem er sich bisher immer mit Erfolg vorbeizudrücken verstanden hot. Er sucht Ihn vorläufig durch eine Luft-offen&ive zu ersetzen, die, wie jedermann weiß, und wie auch die Feindseite ganz offen eingesteht, mehr gegen unsere Kriegsmoral als gogen unser Kriegspotential gerichtet Ist. Dir Kitt d«i Luftterrors Wai dem Feind im irsten Weltkrieg gelang, da> wird ihm im zweiten Weltkrieg mißlingen. Es Ist müßig, darüber noch Worte zu verlieren. Unser Volk hat Im Jahre 1941 die Bewährungsprobe des feindlichen Luftterrors so glänzend be-•tanden, daß der Feind seine daran geknüpften Hoffnungen endgültig zu Grtibe tragen kann. Wir sind in den Bomben-nAchten zwar Srmer geworden, aber auch härter, Das Leid des Luftterrors Ist gewissermaßen der Kitt, der um alt Nation fai allen Gefahren zusammenhält. Der Lu/tknrleg bereitet dem Feind nur Vergnügen, solange er einseitig ist. Wird er wieder zweiseitig, dann werden die Freudenausbrüclie darüber in der Londoner Presse bald zum Verstummen kom-meni die britischen und amerikanischen Piloten aber werden in Kürze im ganzen Radchsgeblet einer Verteidigungskraft gegenüberstehen, die Ihnen ihre gemei-Dm Uberfälle auf deutsche Städte und ihre Zivilbevölkerung mehr und mehr verleiden könnte Es gibt keine Waffe des Krieges, die nicht in gewisser Zeit eine Gegenwnffe auf don Plan riefe. So wird das auch hier der Fdenkt der Kameradschaft mit der nermanischen, europäischen und jananischf^n Jugend fiie auch die Zukunft wieder pn rler Seite der deutschon Jnrjond im enlpchlossenon Kampf gegen dio gern- insm \'er-snrechen zu^nodenken nicht müd" zu worden, Ronde^n Ihren Gt^lst In unseren Tüten weiterleben zu lassen. Auf jeden einzelnen kommt es an Reichsminister Speer an die Schaffenden der deutschen Rüstunj^ Reichsnünister Speer erließ folgenden Neujahrsaufruf an die Schaffenden der deutschen Rüstung: Dds Jahr 1D44 verlangt von der Kriegsproduktion ungeheure Leistungen. Tro*z niler Schwierigkeiten muß die Höchstleistung der Kriegsferliqung, die im vergangenen Jahre erreicht wurde, noch überboten werden, und zwar bi« zur Äußersten Grenze de« Möglichen. Der Geist der deutschen Arbeiter und der deutschen Betriebsführer ist im Jahre 194.1 hervorragend und beispielhaft gewesen Ohne jef\' Einschränk«ng ksnn festqe-6tellt werden, daß es fast ausschließlich dem Arbeiter und dem Betriebsführer 7ti verrlanken ist., wenn die Produkt'on des Jahres 104.1 die des Jahres lf)42 wesentlich überschritt. Ein besonderer Dank ist denjenigen abzustaiien. die unter immer wiederholter Einwirkung feindlicher Fliegerangriffe ihre Leistungen trotzdem gehalten haben. n er .in - ähem und verbissenem Festhalten an den vorgesehenen Programmen von Betriebsiührern und Arbeilern geleistet wuide, ist unvergleichlich. Dieses umsomehr, wonn man die für den einzelnen so schwerwiegenden Folgen bedenkt- den Verlust von Wohnung und Eigentum, die Trennung von der F-imilie und die in den heimgesu.-htcn Städten erschwerten Lebensblndiuigen überhaupt. Keineswegs war hier unsere Orginisa-tionsaufgabe, die sonst vielleicht im Vordergründe manciier Leistung stehen kann, ausschlaggebend für dieses überraschende Ergebnis. Mit organisatorischer Arbeit allein waren die Einbrüche durch Fliegerschäden nicht zu beseitigen. E« war die Liebe des deutschen Arbeiters zu H^niat und Werkplatz und die Verpflichtung. die er darin fühlt, daß nur seine Leistung dem deutschen Soldaten hilft, den Feind von seiner Heimat fernzuhalten und endgültig niederzuringen. Das Jahr 1944 verlangt von un«, daß wir alle Reserven, cMe noch in den deutschen Betrieben stecken, bis zum letzten ausschöpfen. Hier kommt es auf den äußersten persönlichen Einsatz jedes ein zelnen an. Die Betriebsführer müssen ihren Ehrgeiz darin sehen, daß in ihren Betrieben Haltung und Leistung der Vorarbeiter und Meister und der übrigen Unterführer in jeder Beziehung vnrhild-lieh sind. Von deren Einsatz hängen Ein-ferbefehlBl»*iter und Rcichsbauerniühier. Der Aufruf des Staatssekretärs Dt Ccnti lautet: Das lahr 1943 zeigt nach drn blshei möglichen Feststellungen eine höhere FheschlieBungsziffer und, was noch be-deutsomer ist, eine höhere Geburtenzahl als das Jahr 1942. Auch die Sterbeziffer ist wesentlich günstiger Der Arbeitsausfall der Schaffenden durch Krankheit ist geringer als 1942 Die Leistungskraft des d'~i]tschen Volkes steht auch im fünft(in Kriegsjahr auf festen Füßen Alle Gesundheitsberufe haben Anteil an diesem Erfolg, der ihr schönster Lohn ist. Pflichterfüllung und Härte sind die Parole auch für das Jahr 1944. Komme, was kommen mag! Das de\itsche Volk steht unerschütterlich hinter dom Führer und wird allem gewachsen sein Kap'tänlcutnant Mohr Tagesbefehl des Großadmirals Dönltz dnb Berlin, 1 Januar Großadmiral und Oberbefeh.shaber dei Krin^gsmarlne Dönilz erließ folgenden i'agfisbelehl: Nach erfolgreichem Kampl au einem feindlichen Geleitziig blieb mit seinem tapferen Boot dev Trät;er des» E'chcnlt^u-bfcs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Kapitcinleutnant .Iohr>nnos Mohr. Er war Bin hervorragender U-iViotkomraandant. Von wagenuitigam Diaufgängi rtum beseelt. war er v(jrbildlii:h im Erfassen der taktischen Lcige, kaltb.ülig im Kampf und von hartnäckigei Zähigkeit bei der Verfolgung des Gegners. Er war ein Ce-leitzugkampfei von höchstem Können. JU Schiffe mit über 200 000 brt, der en.g-lische Kiou<;ei »Dunedin^i und ein ZiT-störet sind das stol/e Ergebnis sein .t iinrtcn Kriegführung Ein echter Krieger, der geliebte Fühinr seiner Soldaten, ein Mann von übrr-schäuirender Lebenskraft, ein treuöT Kamerad und Freuiid ist nicht zurüt k-gekehrt. Der Kampf, den er geführt h it, geht welter Unausgespieite Trümpfe Spanische Zoltung über 1943 dub Madrid, 2. Januar Der Berliner Korrespondent des »ABC« behandelt die Ereignisse des Jahres 1913 und nennt es dd6 schwerste des Kricgts. E« habe die Gegner Deutschlands enttäuscht, die weder eine Entscheidung er-lungen hätten noch übersehen könnten, daß Deutschland künltigo Faktoren für sich hnbe und über noch unnusq p eile Trümpfe verfüge. Wenn man hi u.u die unglaubliche Menge sowjetischen Materials in Betracht ziehe, könne man erst rückwirkend den großen taktischen Wert des heldenhatten Kamplas Deutschlands ermeen Isl und daß diese Arbeit gewisson-laft und Im Blick auf das eine große ■''pt, auf den Sieg, getan werden muß. Empianf! des Parteiftihrerkorps Det Gauleitei empfing am Jahresende ir der Burg in Graz die Mitgiieder des Ge^ustabes und die Kreis'eitei der NSDAP, lie Pf'hret der Gliederungen und anga-i! hlossenen Verbände, sowie die fühieti-ien Männer de« Steirischen Heimatbundes In einer herzlichen Ansprache brachte ihnen dei G«ul«iter seinen Dank und seine Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit im abgelaufenen Jahr mm Ausdruck Dag Schmidtner-Quartett gastiert in Marburg „Willst du immer weiter schwellen? Sieh, das Gute liegt so nahl Dieser Goethe'schen Wahrheit hat sich das Amt Volkblldung entsonnen, da es als Er&aiz für das seit langem angekündigte aus Gründen höherer Gewalt jedoch derzeit unabkömmliche Römische Stieich-quartett das Schmidtner-Quartett vom Klagenfurter Grenzlandkuiiservatorium zu einem Gastspiel in Marburg einlud. Das Quartett wird Freitag, den 7, Januar im Saale des Steirischen Helmatbundes spielen Prani ^»chinidtnei, der Pnmanua der Hervorragenden Kammer inuftik vereint-l/ung, ist sin Geig«i großen Pormot» Die tonangebende deutsche Presse «Berlin. München, Drtisdeii) stellt ihn m die vorderste Reihe der zeitgenössischen Violinisten und spricht u. a von einem „Gel-gonsplel, dessen dämonischem Zauber sich niemand entziehen kann. Deu vier Streichern, die Im ersten Teil des Programms Beethoven und Schubert bringen, wird sich nach der Pause zur Interpretation des herrlicher Kla-Tierquintetta op. 44 von Robert Schumann die ausgezeichnete Pianistin Grete Lorweg hinzugesellen, die von bedeutenden deutschen Dirigenten Immer wieder zu Gastspielen Im Rahmen großstädtischer Symphonlekonzerte herangezogen wird Der bevorstehende Kammer-musikabend verdient also gewiß das In- leretse weitester musikalischer Kreise * Murech In den Peftttagen. An der Schwelle det neuen Jahres stehend, verlohnt es »Ich. einen Rflckbllck auf Welh-tiachlen und die mit dem Fest verbun-Iftnen Betreuungs- und Gestaltungsar-leiten zu halten Auch Im Kreise Mureck ■var et die NS-Prauenschaft die mit i'lelß und Einsatzbereitschaft ihre Auf-(dbeu lAste Die Ortsgruppen wetteifer-on mit der Fülle Ihrei Spenden, durch lle es möglich wurde, außer den Weih-lachtsgdben an die Front, auch den La-raretten In Graz und Radketsburg 700 Pakete mit Kuchen, Backwerk und Zigaretten zu übersenden Gleiche Weih-nnchtsfreuden wie den Soldaten wurden luch den Frauen und Kindern aus den luftgefährdeten Gebieten bereitet. Freu-dlnqst ergriffen dankte groß und klein für das Gedenken, das ihnen neuerlich bewelit. wie sehr man um sie besorgt ^1 und sich bemühe, Ihnen die Heimat tu ersetzen Daß dei Weihnachtsmann iuch die Kleinsten Im Kindergarten In freudige Aufregung brachte, soll nicht verschwiegen werden Es gab auch hier, ils der Gabensack geleert und jedes Kind mit einem G^-schenk überrascht wurde, freudestrahlende Augen. Eine kleine Jause tat noch das ihre und das "ilftrk der Kleinen kannte keine Grenzen. Ein reicher Veran.slaltunj^.splan erwartet um Dei Artkeltsplan dvi Mexburger Volk»-blldungMtitte für Januar 1944 bringt wieder ein« Reihe interessante! Vorträge und Arbeitsgemeinschaften, die jeder Volksgenosse hören soll. So spricht am 6. Januar Dr Rudolf Tomaschek, Professor an der technischen Hochschule in München, über Kraft und Stoff in heutiger Erkenntnis Der Fachmann zeigt in diesem großangelegten Vortrag uns^ir heutiges, harmonisches Weitbild nach den neuesten Forschungen und Erkenntnissen. Eine wertvolle Arbeitsgemeinschaft leitet Oberschullohrerin Maieritsch aus Graz am 10. und 17 Januar unter dem* Titel; Stelrische Frauentracht. Die Teilnehmerinnen sollen an Hand von Dildcrn, Zeichnungen, fertigen Gewändern genaue Kenntnis von den Grundformen der steirischen Frauentracht erhalten und Falsches und Kitsch erkennen lernen. Die Leiterin entwickelt dabei die Grundsätze für dl« Wahl der Form, Farbe und det Stoffes Sonst unerhäitMche Schnitte »ollen autge'^ceichnet werden Da dl« Zahl d«i Teilnehmet begreiut Itt. empfiehlt sich baldige Anmeldung. • Zu Lichtbildern spricht am 12. Januar der Verfasser der Bücher »Der Frauen-spiwfel«, »Elixier des Lebens«, »Hormone« Dr Heinz Graupner aus München »Vom Wesen der Hormone«. Hormone sind geht imnlsvolle Reizstoffe die in verschiedenen Drüsen erzeugt werden und das normale Lebensgeschehen reqoln. Wenn sie ausfallen, treten schwere körperliche und auch seelische Störungen ein. Der Vortrag zeigt das wirkliche B1ld vom scheinbar geheimnisvollen Wirken diifser Stoffe. Et Itt jetzt »chwei bUcb«i tu erhalten, auch fehlt die Zeil, größere Werke zu lesen Doch itt ei allen BedürtniwS, trotzdem teilzuhaben am geistig-dichterischen Lehen untejes Volkes In Dichtervorlesungen werden uns die Dichter unseres Volkes in Vorträgen an Hand gut g.u-wählter Leseproben nahegbracht. Am 13. Januar best Prof. Dr. Endres aus Werken von Hans Carossa. Es gelang auch Dozent Dr. Walter Schneefuß von dei Gra-zer Universität tüi einen geschichtlich-politischen Vortrag zu verpflichten. Er spricht am 19. Janiiai übei das Thema >»Der erste und dei zweite Weltkrieg«. Der jetzige Wit'llkiieg isl nur eine Fortsetzung des Weltkrieges 1914/181 Der Autmarsch der Kriegfühienden, Krieqs-pläne und ihre Durchführung, der Wech- Mi d»i HaiiptkrlegstchAupiau.« Poll-tiiche, mllitärjsche und wirtst h.iltllrtie Bündnisse, Die Sprache dei Zahleu'.at-sachen. Jeder politisch inU rcsb.erte Volksgenosse muß diesen Vortray tiorenl Sonntag, den 23 Januar tin-iel wieder der beliebte Märchennaclimittag mit Lichtbildern von Elfi Scherr statt. Ein lehr- und genußreicher Abend versprü ht der Vortragsabend über Richard Wiigner von Felix Skurplk zu werden. Wir hou-n von Richard Wagner als Mi^nsch und Künstlei und von Bayreuth, d r S'^idt der Wagnor-Festsp'ol«, als auch Beispiele von Wagners Musik am Kkvier, Jeurchführunri von Kontrollen größeren Umfanae* empfleh" sich d'e Verwendung e1n«>r roten HaMeflaane oder einer rotpn Flnfrne mit tem weißen Rechteck Vom Kr^ftwaften ans ist da« Hattereirhen rv Ve^'w'dting d«»T Verwechslunn mit Hom 7eVhan TTtiTTi Anrelnen elne»^ heahR'''h*'rr'en P^^rt richMtnnsändentnn stets mittel« Anh»! te^tahp-! oder einer Flan^ie 7ti nphen Bai Ditnkelhf>ft ist 7iim Anhn'tp»> rntes T.lcht flatern»» .»der Tasch^niamnel tu ver-wenden da«; hin auf 1.^0 Mo^er Hnt-fernung gut »trhthnr muß Ttm nicht tnit einem *?rhMißMrht verwprh^ph tu werden, Ist das Licht von oben nach der Sf»lte TO schwenkon Das HalfeTeirhen nmß In neeignete' Fntfemuna hinter der roten Lampp wiederholt werden und rwar entweder vftn einem durch ein Licht angeleuchtpten Beamten in Uniform fHochheben ertnes Armes oder Schwenken roten Lichtesl oder von einem Helfer der Pnll/el der den vorgeschriebenen Anhaltestab durch Licht erkennbar macht Einer Wiederholung bedarf es nicht, wenn das Zeichen durch einen Polizeibefiinton In Uniform gegeben wird, der ala solcher durch Licht vorhandener Beleuchtungsanlagen (r B Straßenbeleuchtung) rechtzeitig erkannt werden kann. Wann wird durclg.heizt? Ndtn dei bewuhiien i'dujLieyei liei He>zungälachittute soLen ZenUdinui zuny&duiäyeu eist ddiin in G Ö Gidli ^UibiUa I Abel zum Unterschied vom kditen Wiii-lei beiieiböii wii in deu Übery.ingsmo-• naien und auch spater bei milderen Außenterriperaluren die ZenUdihei/uiig nichl uniinLeibiULheu. Hiei gnl utb Fdu..t regel, daß Wärmwabberhei/ungen iiiil eingeschräiiklem Betrieb dU'li * h.cnd dei Nachi betriebe:i werc tien, wenn die Aufjentemperatui i u i un-tei plus 5 Grad Lelsiub liecji i ,on werden Niedeidi utk-Dampili'-'i. njen (die in Wohngebäuden seltenei vorkommen) erst dann auch nachts betrieben wenn die Außentenipct atur dau eind unter minu» 5 Grad Ceisiui bleibt Dion« Heizregeln gelten .sbei nicht lüi Baracken und andere leicht gt^baute Gebäude Diese verlleren nämlich wegen ihrei leichten Bauwel&e während der Nachi viel an ihrer Raumwärme sind aber morgens mit verhältnisTiiäßig wenig BrennstofI schnell wieder hochqe hoizt In diesen Fällen sparl man also erhobllchf Brennstoffmengen wenn man die Zentralheizungsanlage nachts still legt — Dagegen 5f)l!en dickwandige Ge binde sobald die Außentemperatur t'ef genug Hegt, mftglichst gleichmäßig durchgeheizt werden Denn solche Ge htlude sind gewaltige Wärmespei-her Würden sie nachts viel an Temperatur verl'eren so wäre d eser Verlust nur m!t viel Brpnnstoffanfwand wieder ein-ziiholen Natilrllch wird auch Iii solchen Fillen dip 7'^nlralhpi/ung nachts nur e'nnesrhränkt berleben W'ii hören im «undtunk Mr>nt*|, 1. Jsnuari Kaichiproirnmmi 8 8.13 Zum HArao and 6« h«ll*n Von 7aubertpd]chu»^nwuken der matkiebenden Sl«^ loii. u n Reiciisprupagarulaleltuag dar NSDAP und ReichsuineDmlniilerlum, jetzt in größerer Auflage er«chelnead«B LüchleiHb u: Eintrag an<) der beweqll-chtn Hnbe Es ist praktisch Im Format und enth'ilt reichlich Raum für Eintra-gungeii in übersichtlicher und zweck-piitsp. echfndet Aulteilung, so daß Im Sth.irlentalie das behördliche Elnt«ch«l-duncfhvnri,ihren w.rksam unterstützt und brsihleuniat wi'Tden kann Weiterei K'.im !;it Einlrrtguncien vorgesehen, die innt^.halb dnr Familie von besond«-r m Werte sind Außerdem ^enthält da« Bürhlein die wichtigsten Bestimmungen des Kr GCTssachst hadengesetzes, wert-volir:^ Anroniingcn für die Aufstellung iloe Vf'r7Pi'~hnisi^es und seine Autliewah-ninq sow.e Hinwe'sc auf die Im Scha-d r.sfrillp einzulp.lpr^rlen Schritte. D'-r Vnrilnick '>Mein Hab und Gute erp' h»>ln* nicht mehr E« kann jedem Vo'kM!'>nffsson in 'hinein etrtpnen Interesse nur rl!!ngraTnm (20 v H.| aufmacht, dag«-• gen sind lür Frauen- und Kinderschuhe kleinere Mengen erforderlich Die Zutel-' lunn erfnlgt nur für Verwendungszweck« : Inrierh.nlb der Parnthe ohne daß der B«-' d,«rf geprüft wird also ohne Anrechnung 1 auf ''pn be/uaschemptllchtigen Schuhb«-' 7uq l-s steht zu erwarten, daß zahlreich« Splbs'verso qpT auf dem Lande von die-, S M Mö()lichkeil Gebrauch machen wer-i den Warum runde, warum eckige Medizinflascher ? Entschleierte Cclieininisse der Apotheke Wohl die wenigsten haben bisher darüber nachgedacht, warum die Medikamente zum Einnehmen in runden Fla fichen mit weißen Etiketten, solche für den äußerlichen Gebrduch «her in sechseckigen Flaschen mit rotem Etikett ent-hdllen sind. Das hat seanen guten Grund, dann auch der Ldie soll auf diwse Weise den Inhalt der Medizinflasche erkennen und wi««en, welche Mittel er einnehmen kann und welche lediglich rum Binie4ben und dergleichen zu gebrauchen sind. Es gibt wohl kaum einen Beiufsst.ind, der mit so viel gesetzlichen Vorschriften überwacht wird wie gerade der Beriil des Apothekers Und das ist notwendig^donn gerade hier kann die geringste Unordnung, Verwechselung an Maß, Gewicht und Zahl tödliche Folgen haben Schon die Betriebsräume müssen behördlich ge nehmigt sein und es wird verlangt d'il^ eine Apotheke mindestens über fünf Räume verfügt Neben dem Verkaut^iaum wird das Laboratorium die Malerialkitm-mer, der Arzneikeller und die Sto'^kÄm-mer gefordert. Hier setzen die rncrelma ßlgen Kontrollen ein Da wiid geprüft, oh belsp'plsweise dei Äther rein Ist und nS der Phosphor in einem Tremor unter Wa« sei aufbewahrt wird AiKh die Gewirhle müssen crenaue^lens st-mmeni s^e wer den In renelmäBIgen 7eitabst4ndew n-u «geeicht. Beifipielswe'se henötigi m'in für die Mischung von Mdikamerilen In denen Giflstolfe enthalten sind. Tausendstel von Giamm Gewichten Auch die Prazision«-waaen ^n^^sell sich zum Abwiegen dieeei kloin^len M.'.gen eignen. Irgend ein Mittel, in :ni st,,.ker Dosjs einer Modizin bei-gemiin ht, ktinn zum Vertlerb führen. — Heute nibei et der ,\potheker «clbst wieder mehr in «so neni Laboratorium, da er v.elo A:7neimittol lelzt wiedai in eigene] .Aiifertigiing stellt. .Au( h dr Pre.^e ».-nd gesetzlich geregelt und der Apotheker kann beileibe nii ht toi dem w.is ei will, sondern muß sich ."»nau an d e vorqe^t hriebenen Preise h.ilt.^n Im Weltkrieg 19M'18 war die Versorgung der Bi'VöJkeruny mit Arznel-niiltpln nicht ausieirhend .Auch auf diesem Gt b r'e ist heute bessei vorgesorgl und qeb ciui hilf hsten und notwendiq-stt^n M: k iinenle s'nd In ausreichenden Mcugrn vo'banden E-> dürfte wohl aufli hmilp norh nind 15(100 Arzneispezialltä-l«n q.^ben D in> hen gibt es aber auch noch viele Mittel nu Kftrpripflege, dit e*M^n'alls in der Anotheke fellgehalten \vr den Div Apotheker hat es hut« n ehr 1 i ht ■ en er Ist mit vernntwortTlrh Iii rlip Vi'-ksn »iindheit, ('1e ei durch se ru' Ar»^eit fö dem hilft Aber er tut ur<»'p' i(1U"h se.p- Pf! cht Wenn man b'-.ienkt, dnß im Kriege der Verbrauch am Ar-ne-mitfe'n immer höher Ist .so H'i'fen w't stob se^n. daß es auch auf d'e-xfm (lebiete votlaul kl 'ppt. 8«iU 6 Nr. 3 Monta{{, 3. Januar 1944 MARBURGER ZEITUNO Wiens neuer Bürgermeister D«r Relchsfüluer una Reichsminister dei Innern, Hcinnch MininikT, lidt duf Antrag des Reichsstatthalturs in Wien, Reichsleiter Bdldur von Srhirach. den Stadtrat In Wim, Dipi.-Inq lli'.nni Blaachke, zum Kuminissdiisrljen Burger-meifler der Stadt Wien tTiidiiiit. Rt'iclis-leiter von SrUiracli ndhni diy Einlührung U des neuen BürgermPiilers am Donntrs-im Gauhaus In einpr schlichten || Falarstunda vor den führen len M^nnum ' der Partei, des Staates und der G» melnde des Reichsgaues Wien vor. Bürgermeister Hflniis Blasrhko wurde •m 1. April lH9o in \Vi(»n qpDnren, studierte an der 1 erhnlschiüi Hochschule In Wien, rückte im Auiijst 1915 iiüch Wolhynlen ins Feld und kämpfte an den I Tcrschledenen Front«»n mir Ausieich-nung. Schon früh?eltlq knm Blnsrhke mit der Bewegung und der Gedankenwelt Schönerert in Bi-rthrung und wirkte ' seit IMl für den Ansihluß Österreichs ( an das Reich. S^it 10,11 Mi;gllpd der NSDAP, wurde er w 'ihrend der K iinpf-Zelt v»»rfolnf, vcrh-if*"? und im .l.ilue 1935 vom Nfili'iirqt rirlit /m lehünsldnrjli-chem schwcr'-m Kcikot vi'nirt*»iU Am 15 TZ 19''^ wvr lo 11 ums RlcisrVke SPORT UtJD TURNEN Das Sportiahr 1943 Der Wille zur Leistung gab ihm deri Sinn Wenn ein Jahr zu Ende grhf, dann blickt mau gern rückwärts und zieht bilani. Da fragt man sich, ob all das, was man tat, richtig war, ob es vorwärt« führt« und sucht daraus gleichzeitig die Lehren, wie man es im neuen .lahr noch besser machen kann. So ist es auch im Sport allgemein üblich, und von diesem sinnvollen Brauch soll auch für das nun *u Ende gegangene Jahr nicht abgegangen werden. In normalen Zeiten waren •• die Zahlen, die man über durchgeführt« Veran« staltungen, den internationalen Verkehr, di« Ergebnits« der Meisterschaften und gaox allgemein Uber den erreichten Stand der Lelstunqen aafmarschleren Heß und aus Ihnen das Ergebnis zog Die Aufgaben der Lelbe'ierzl.-hung 7.ur jr'ri-(jen Kriegszeit sind andere geworden. Jetzt hat sich der Sport wietler auf sei- nen Ursprung zurückqezoncn Her Inhal' ▼om damaligen Bünjor.-nois'or Di. Mrr- | Wert der Erziehnng vom Leibe I mann Neubncher zum VL'iihilrqermi'ls'or der Stadt Wien henifi n in welcher Stellung er auf Grund der OKianisn'orlschen Änderungen In rinr Sladtv^iwnltunn dem 1. .MSrz l^i-II mit der Ti'e'änderung „Belneordtieter" t.'itig v.'or. R'irqerm'.Mstpr Blasrhke Ist Srhfjpfor de«; KultnunUes der Stadt Wien, dis kürzlich auf sein fünfj.lhriges Bestehen ziiriifklihckcn konnte und frnrhthiire .\rheit goleistet hat. Dlpl.-Inq Muins B'a'^rlilte Ist Mit-glled des Grofliteiitschen lieichstacjes und jr/-Oberführer. * In WQrttemberg bebte dl,» Erde. Am Montagabend wurden m Württemberg mehret« Erdstöße von verschif<1ener Heftigkeit und Dnuar wahrgcHornmen. , Dem erstec B«ben das slrh kurz vor 20 I Uhr araignete, folgte etwa zehn Minuten ■pSter «in heftlq^r Stol), der im ganzen Lande, vor allem auf der Schwabisrhen Alb, zu verspüren war Die Erd^tiv'ie gingen wieder «uf den alten Herd im Dreieck Otistmetl)ngen-Tdilflnq°'n-Pfeffingen zurück. Insiies.imt wurden sieben ErdslflDe festgestellt. Das Tal dcni Jahre j der Rerqmvinnor zusamme.'ipetzt, ein herz- trad'tionellen Abfahrtslauf durch die j j<,43 m dpr L ateisLui^ i inaik ou giüÜe Hiibf^rtiis-Schneise bei Rcirheiibach im j Erfolge auf dem (|iünen k.isen eriaiig, Eulengebirge, In der Name wojt über die Grenzen de® Ein herzliches Glückauf 1944 VnrSilclHche Kameradschaft der Trifailer Sportler siegte Waiter (Rosenborn), der die 500 Meter Höhenunterschied aufweisenilo Strecke in 2-41 durchfuhr. Zweiter wurde Franz (Luftwaffe Breslau) in 2-44. Aßlinger TIsrhIennlsspleler sollen am 16. Januar In Wien mit der R-lch''ibHhn sc; ein Vergleichstreffen aiwlragen. Reffet uns vor den luden Schon vor über 160 Jahren wurJon jüdischo Vcrnrccher slt'cUbricflich gesucht Uns Hegt ein im Druck erst hieneiifi Original-Steckbriol diis diMn J tire 17i<0 vor, in dem eine von Die'ifti na- türlich Juden, dls »h.i'hsi (loi.ihrlu h" bezeichnet und um ihie Festnihme ersucht wird, da dies^ aul Rdiib und Mnrd ausgehenden üdiidc^n eint qr if'e Gof.iht des deutschen Vaterl.indes 'lilfleten In der Beschreibunq der Krrlr hof^t e.i- 1. Der Jude Mever Baß, e ii 'ler: von etwa 53 Jahren von oi.j nftfer N itur, hat einen starV en Vorkopf. e ne knr-e stumpfe Nase, di'in'<'lbt:r.•':''qen di»'' Au gen ganz Lief in dea Kopf S'^d.iP or aussieht wie eine E'ule. hat sl-irke schwarze Haarei der clbe f'ihrt au-b Brecheisen, Bohrers C.ilmnniprs und Vorlegers bev sich dr>ssen Frau wlclic kurz tjnd uniersetziq ist, ■Icssr'n Tot h er, ohngefdhr 16 Jahre alt und sehr slark ichielet. 2, Der Jnde l.evy, ein Ki'r' \*»'n a'i •ehnllcher Natur ein sthie'e'^ Gfsicht und schwarze Iliare h.it ,turVi Bret hei ■en usw bei sirh nicht starker Kerl hnt eii> schiejes (le-sitht. qt^h» immer sehr trot;'in, ^raqt «iiich fliecheisens u dergl, hei sich 4 Dei .lüde Jtisenh en Knecht des Levy, ein nroßer starker Kerl 5." Der I'ide Mack, e ;i länglichter s''hmrilof Kerl, wohl 40 Jiuirp und etwa» al'er, q bt i;irh für ein(:n Ht t'f l-Jiiden •uis und kleidet sich zuweilen als iJett 1er. 6. n.'>r Jui'e Srhlnmpelt !ie iiuter«?! zi'.iet Kerl, i^t "'t)hl 50 .I-dve alt. trau e n tpdulicJir's Kleid, aber k'.n'^'i Bait f Pei Jr le M-*rho'e ein Knl vui ohnoetiihr 10 l.,lren r! -soti Fiau s lvt ir Hoünnd im Zu''hthuiS" a Der .liule Jertz von Pnstliir nirb' tjroPi, hat ein sclreres Gesicht, bri.iin- fcigenen Kreises getragen wuide, zu si-nem fröhlichen Beisammensein. Betrlebi>,portlelter Ullrich dankte bei der Eröffnung der kleinen Feier d-^n Sportlern für ihre vorbildliche und kameradschaftliche Arbeit, die den Trifailer Sport zum Doppelraeister des Jahr^ 1043 verlialt. Er würdigte die Zusam-mi narbeit mit dor Kreisluhruno d<»s Stel-rieihen IleiTnatbiindeh, und den Behörden, die durch ihre Untersiütziinq aui h ihren Anteil zum L.folq huch'^n können. C5anz bcsond'^is dber hob er dm Tätiq-keit des Iir-rqdiiektors Dipl,-lng Koller hervor, der der Betriebssporlijemein-sthatt stets mit Rat nud Tat zur Seile stand. Mit Worten des Dankes Überreichte sodann der Btiti teb-.eportleiter an Inq. Koller eine zierlich aiifigearbeltete Sportistatue als Zolchen der wiird;qen .\T;erkenviunq aller Spo'-'karrieraden und gab gleichzeitig fie'n#: E nennunq zu^ .Spottrhre'nwa rt bckannl Nach d-sn Dankesworten des Gi'f'ir'ep wutde der r*ff'zielle Teil des .fboTids mit einem Hn^h auf di« sporMirhe Kameradschaft und iiit weitere rrto'MP hrv^ndf»!. Die TrifaMt^r Spo-'ler Itft^nen «o mit S'o'z auf da« verqinq'^ne Iihr z-i'^ück-bl'cVnn f')er 'irfcl^ der f unr' II M.'nn-scb.ift. die sich den Titel d-^s He-bstme1- lichofi Glückauf ijn Jalire 1944 zul W. S. Die nene SchiUniwertonjl Der einzig« Fehler, den unser schöner Schisport ljiun«r aufwies, den des langen Wartens auf die Korabinatlons-Er-gebnls«e, ist Jetxt auch beseitigt worden fwlaßqobend für die Feststellung aller Langlaufpunkte ist bekanntlich die Laufzeit des besten Kombinationsläufers. Div Zeitunterechiede aller Kombinatlonsläu-fer werden nunmehr einfach durch Ah ziehen «rrechnet, wobei Jede Langlauf Sekunde ql«ich einem Zelmtelpunkt kt zehn Sekunden b1«o «Inen ganzen Punkt bedeuten. Voraussetzung für diese Wer tung ist allerdings, daß beim anschließenden Sprunglauf drei Richter werten und zwei Durchgänge stattfinden Dt« Sprün ge werden nach Haltung und Welte ge wertet, wodurch aucJi hier das Geuimt «rgebni« in Punkten zum Ausdruck ge langt. Jeder Richter gibt für jeden Spmnp bis zu 20 Pun.kt« für dl« Haltung. Dif hAcheten uad nlftdrlgsten Wertungen scheiden au«, und dl« mittler« Wertung wird mit drei multipliziert. DeroqeraiP werden für jeden Sprung auch die drei fachen Weltenpiinkte vergeben, also dei jeweils weiteste Spuing mit 60 P. br wertet und für jedes Meter darunter 1,5 P. in Abzug gebracht. Die auf dies« Weise festgestellten Weitenpunkte wer den mit den HaltungspiinJcten zusammen gezählt und co das Sprungergfvbnls fest gestellt. Langlaufpunkte plus Sprunglauf punkte ergeben dann das Kombination.«, rfrsultat. Da« sieht schwieriger aus, als es >t Wirklichkeit ist. Dar. Verfahren bedeutei eine wesentliche Beschleunigung gegen über dem umMändlichen und zeitrauben den internationalen System. Daher sind auch entsprechende deutsche Vorsrhlägf dem Inlematlonalen .Skiverband unterbreitet worden. Es wäre wünschenswert daß eines Tages auch die Wertungen bn International durchgeführten Scfii Wettbewerben in diesem Sinne vereinfacht werden. Berlins PuAballer bMl«g«n das G«ne ralgouy«rn«ment mit 4:3. Im Mittelpunkt d«a Neujahrs-Fußballs In d«r Reichs hauptstadt stand am Sonntag die Begeg nung der Auswahlmannschaften des Bo reiches Berlin-Mark Brandenburg und des Generalgouvernements. Die rund 5ü00 Zuschauer wurden auf dem Hertha-Platz am Gesundbrunnen durch ein schnelles und schönes Spiel vortrefflich unterhalten. Der Sieg der Berliner mit 4:3 (2:2)-Toren fiel ziffernmäßig zwar nur knapp aus, aber er wäre auch mit einer höheren Torausbeute durchaus gerechtfertigt gewesen Für Berlin erzielte der Halbrechte Lindemann allein drei Treffer, einen weiteren brachte Wilde an. Die erfolgreichen Torschützen der Gäste waren der Mittelstürmer Schmidt (2) und Janauschek li'he Ha.^re. tT nt einen grau nn 1 ro'h^n j ftr«-? l'^43 holten, f^l! T.»r ein A'isnmi t^'^nfTork banricU etwas m t Tl.ind tT?ibl j /m- weiteren Arbeit Kein und W'r wi'in- t» :loch "n cgent'ir^op T' nc'e] i fipp fCrne'-^'-lon im I^ih'e 1^-14 7u"i Sfhliiil di»s Sfckbrir^es vlr^l t o- ,i\irh wf»iter viel Lhl'"k auf rfrüpfp t' Mcn ' V'Griöqlich -jolches (ie-:ii>rIol .Mir ' P ;)ti; mifb ^iiFd.-iir«- upd Fl'^'iß w*- Hfilf 7'i bringen, bcme'dn'e- .Tilden auf m't n'ir brv.'ei^T ri"ß sie s'ch für d'is nenaii^te und mit möqli'"h!-ten Meiß Pr»t)*sfh1and und d 11 JL \^iN ROMAN VON RESI FIICRI Ich hätt« fast geantwortet Ja, leider all««l, aber es war nuht nötig Denn «ein G«sichtsausdru<-k änderte sich, er •ah mich »trahlend an und versicherte, SO froh zu »elnl Und dabei legte er beide Hände auf meine Schuitern. Ich nahm seine tidncif lort, weil sie nicht auf meine Srhullorr» gehörten, nnd tagte. Ich müsse gehen. Er könne mich höchstens bis zur nathslen Slraßenliahn begleiten. Carol ging also mit, aber los winde Ich ihn nicht. Zu meiner eigenen tjber-raschimg erlag ich dem Redest hwill nnd saß ihm dann in einam C«f4 qeqen-Ober, bewundernden Blickten ausqest?lzt, die J« nach dem G'^srhlerht Ihm oder mir galten, und dachte verzweifelt da-rtlber nach, daß Tante Nolten nun un-gehdndert bei Monika Durran einbrechen könnt«. Arme Monika Durrnn' Nachdem •1« sich eben mit uns und diesem Anton geplagt hatte, wurde sie nun noch Tsnte Nolten« Trommelfeuer «usqp«etzl — Ich wußte, daß ich das alles n'f ht aiisgehnl-ten, sondern schon mit erhobenen Hän-d#h um Gnade qeflrht h-ltte .Aber viel-ledcht war die Durran kräftioer. Währenddessen redete Carol, und Ich bOrte freundlich zu, vernnhm, daß er bereit« einen guten Narrien habe — merkwürdig, daß Ich nichts davon wis«el Ich habe mfrh sonst doch für alles In-teres&iertl Ob ich denn so sehr voq ihm enttäus.^hl gewesen sei, damals —? Ich schüttelte dr'n Kcpf. »Nein diirch-diis pif.ht' erwiderte ich, »wii hal'fn ehrn einlnth nicli' zueinandG* gepal'» d-'s wai allos. l'nil ie'zi muß ich w ik lieh i'uf f aiol Ls wir nett, dich weder einniril 'u soben.« »Ifh hoffe. Alexandra, wir sehen uns von nun ab recht ofth sagte er mit sehnsüchtigem Unterinn Er hatte wirklich viel gelwrnt, seit er Filmstar war, es war anzufikennen. Ich sprach es auch aus »Du verspottest michl» Nein daß lemand ein so ausdrucksvolles Mienenspiel habep k.3nn! Ich sab ein. daß aus mir doch niemals eine gute Schauspielerin neworden wäre, denn ich konnte um keinen Preis abwerhselnd Sehnsucht Entzücken und Verzweiflung darstellen noch dazu in d'esem Tempo »Ich verspotte dich gar nicht«, sagte ich ernsthaft '»ich entdecke wirklich erst jetzt, daß du begabt bist. Vorher, war Ja pucl» deine Stimme immer wichtiger, nicht wahrl« »Findest du sie nicht mehr gut?« »Ich habe dich lange nicht gehört«, entnegnete Ich. »Ich schicke dir ein paar Platten«, versprach er, »die neuesten Sachen, und dann — du bist hoffentlich nicht böse darüber — ich habe ein paar Noten zusammengebracht zu den paar Zellen, die du mal neschrleben hast, weißt du noch, du hast sie mir damals spöttisch offeriert. Ich solle das singen ...« Ich wußte durchaus nicht mehr, Es war großartig, wie sehr Ifh alles mit ihm vergessen hatte, bis auf den Schluß So sehr war Maximilian mein Leben, Es war Glück, das zu spüren. ' Ganz, einfach«, sagin Cört)l. »Ich halle nichl, das ist nichl mein Ehrgeiz. * Ich dir f inma] vorgeworfen daß du mich ; gönne dir den Erfolg auch als Textdich- nich: mehi liebst >:.\ch so.« »Ich liebe dich ' so sehr so sehr — / doch du liebst mich / nicht mehr, nich' mehr —.« Er sang es mir leise vor es war geradezu peinlich \ »Das klingt etwas nach Delirium«, meinte Ich und lat hie. »Soll das wlrk-llcJi von mir stammen?« »Aber .Alexandra — es ist doch sehr hübsch, und e« kommt doch bei allem aul den Zusnmm.enhang an. Ich habe (lies Liedchen zum Beispiel bei dem neuen Film zu singen an die Durran, sie spielt da eine sehr sfiröde Frau — du kannst dich darituf verlassen, es wird febelhrtlt wirken' Du mußt es dir mit Musik vorstellen, und natürlich Großaufnahme, und dann leidvoll gesungen .. .« »Eben, leU'voIll» sagte Ich und blickte gen Himmel, der mir leider durch die I^ecke des Cnl^i verborgen war »Fs wird bestimmt wirken. Und die Melodie dazu stammt von dir?« »Ja, sie fiel mir so ein — wie findest du sie?« »Oh, wenn sie leMvoll gesungen wird, mit Musik, mit Großaufnahme —« »Nicht wahr?« meinte Carol begeistert. »Ich stellte es mir reizend vor, wenn man es dann dauemd Im Radio hört,« »Es wird eVi Schlager», erklärte er Oherzeugt »Natürlich , . . Ih ... du als Textverfasser — dein Name —« »Untersteh dich!« rief Ich. »Ich schreibe Märchen und man sagt, sie seien lesbar, Schlagertexter bin Ich ter.« »Du bist wundervoll, Alexandra! Weißt du, daß deine Augen noch viel buchtender sind als damals? Du kommst mir viel verinaerlichter vorl Alexandra — ich will das Lied für dich singen Es »oll unser Geheimnis sein.« »Wie du meinst. Recht viel Glück damit. Und nun muß Ich fort. Ich werde erwartet. Nein, du kannst mich nicht begleiten.« »Wann sehen wir uns wieder. Alexandra?« »Wozu?« fragte Ich erstaunt »Ich liebe dich so sehr so sehrl« summte er wunderschön »Schau«, saqte Ich geduldig, »hier Ist keine Großaufnahme, es lohnt die .An-strenqung nicht — wir werden uns schon Irgendwann einmal wiedersehen.« »Alexandra, wenn du mir nicht sofort antwortest, wann Ich dich wiedersehe, nenne Ich dich als Textverfnsserin Ich schreibe es deinem Bruder Oder deiner Tante, diesem Drachen.« »Daß mich die Menschen für verrückt halten! Nein, mein Bester, du behältst den Ruhm für dich. Ich habe keine Lust, mit dir ins Gerede zu kommen.« »»Es müßte ein Gemuß »e'n. Alexandra, mit dir Im Gerede zu sein!« »Für dich vielleicht.« »Sei nicht so grausam.« »Auf Wiedersehen, Carol.« »Ja — wann?« »O Gott!« sagte Ich und zog meirie Hand fort, »Ich ruf dich ma' an!« Ich ruf dich mal anl Etwas Dehnbareres gibt es nicht »Wenn du innerhalb von acht Tager nichl angerufen hast —« »Das ist Erpressung, Carol, Innerhall von vier Wochen, wenn ich Zeil habe Voraussichtlich habe ich keine. Und bitte, erspare dir künttlghin die Bemer kung, ich sei einmal deine Verlobte gewesen Es ist überflüssig Also — addio.« »Addlo«, sagte mein Tenor, und et fügte eine Italienische Huldigung hinzu die ich nur halb verstand, erstens, weil ich auf italienisch höchstens stottern kann, zweitens, weil Ich schon davonlief Erst draußen stellte Ich fest, daß ich rote Wangen hatte Es war eine seh mißbilligende Feststellung Wenn man Maximilians Frau war brauchten die tö rich'en Komn'irrente e'nes anderen Mannes schlleß'ich nicht heiße Wangen hetvorzuzaubern! Ich war also auch so dumm an Irgendwelchen Bewundenm-gen Gefallen zu finden, und da« noch dazu in einer Situation, In der Ich alle Kraft nnd Aufmersamkelt fflr snHere Dinge brauchte. Zu Hanse war schon Tante Nolten und es war ihrer Miene nicht anzumerken, ob sie die Durran erreicht hatte. Ich tuschelte m^t Apollonia an«chelnend so auffällig, daß Tante Nolten mißtrauisch wu'de »Was gibt es denn?- Apollonia wurde rot wie eine Tomate, Ich geriet in Verlegenheit und miirme'te etwas, und es war ein Glück, daß Tante Nolten mit anderen Dinnen beschäftigt war. »Maximilian hat angerufen Er kann heut abend nicht mit ins "^heater gehen. Vielleicht kommt er nacb.i ) / MARBURGER ZEITUNO Montag, S. JactiAr 194^ t Nr 3 • SdU T STADTTHEATER MARBURG-D rau Montag, 3. Januar; Geschlo«sene Vorstellung, Ami Volkbildunq, Rlnq I. MASKEN-Oper in 1 Vorspiel und 3 Akten von Giuseppe Verdi Gastspiel Margar«-th»> Pilzart-Hertes, Kammersänger Haat Depser, — Kein Kirtenverkau/I Beglnni 10.30 Uhr. Hnde: 22 30 Uhr Dienstag, 4. Januar- Geschlossene Vorstel-lunq fMarburqer Betrieb) MILLIONEN-HOCHZEIT. Operette In 3 Akten von Walter Hauttmann, Muatk von Erik Jakach Kein Kartenverkauf! Bf^inn; 19.30 Uhi Ende. 22.30 Uhr. Kartanvoiverkauf außer Montag tigllch von 9 bis i3 Uhr und von 15 bis 17.30 IThr An der Theaterknsse, Theaterqnaaa S, (Einqang Domplatx 17). UNTERSTEIRISCHE LICHTSPIELTHEATER MAKaUi'tj-13 Au1 BURG-LICHTSPIELE Htute Ii. 17 30 19 « Uhi Pernnit 22m TONELU wlt Pwrtftmnd Marian, Wlnnla Mark««, Mtdy Kahl. Aibart H^bn, Nicolai Kollo und Joiaf älabar, — Bin Artlitanfllm voll atamraubandar Spannung mid maniichllrh ll»f h#wno»>nrll<> Stadttheater P e 11 a u Montag, 1. Jinuar — Holl Plnknnirllor, Plla Bonk-holt Marie Hurrel!, Hans Moser, Paul HArbIger, Will Dohm und Th«o Llngen In dem Film Der Opernbail narh der Opor«t|p ..Der Oppinhall" von Rirhard Heuborqer, — Tür Jugpndllrhe nicht lugetaispnl Lichtsp'eltbratcr Trifail Heute, Mnnidg. den 3. Januar Ich vertraue dir meine Frau an mit Heinz Rilhnindkasse. Dt* aMr4iand«n Verschiedenes Magen- und Verdauungstropfen „Ledaufüsar" wieüai erliJJUHcli ,Schubert"-Apotheke Wien, XII, Oierster gass« 5 Tatiache Bett m. Einsatz, Hartholz, qeq. Klei-iderschrank. — Wrahitsch, Mel-llnqerstrafie 57. 923-M Tausche qut er-lallen. Damen-ahrrad m. neu-»r Bereifiinq qe-jen qui erhalt. Rimdfunkpmp-änqer. ■ Wolf-innq Gnsae 22, Sinkowitsrh 897-14 Lies Deine iZeKutng <üqllckl Familien Anzerqen rinden durch die *Marburqei X Amtliche Bekanntmachungen Der Chel der Zivilverwaltung In der Untersteiormark Der Beauftragte für Ernährung und Landwirtschaft (CdZ) LH L-4/498—1943 Graj, 29, Dezember 1943 Bekanntmachung In der 58. Zutellungsperlod« erhalten V*rtorgung*-berechtlgte Ober 14 Jahre anstelle von 90 Gramm Butterschmalz 250 Gramm Schweinefleisch (nirht Fleischwaren), In einem späteren Zeitpunkt wird dai jetzt eingesparte Fett anstelle von Fleisch ausgegeben werden. Auf den Bezugsabschnitt 58 der Relchsfe-ttkarten Ober 90 Gramm Butterschmalz ist daher kein Biitterschmali, sondern 250 Gramm Schw«lneflelsch abzugeben. Dl« Beiugsabsr-hnitt« Ober 90 Gramm Butterschmalz Bind wie Plerlschkartenaburhnltt« abrurechnvA. Dl« Bettellschein« 58 Ober 90 Gramm Butterschmalz find ungültig und dürfen nicht voti den Karten abgetrennt werden. Ständige Gnetstättenhetucher kAnnen den Beruqiabsrhnitt Aber 90 Gramm Butterschmalz In ^ Reise- und GasstÄttenmar-ken für Fleisch umtauschen, sofprn hlet^ür ein unabwolfibares Bedürfnis besteht Ven«tarler prhnltpn auf Antrag Bcrerhtl-qunqBsrheine über 90 Gramm Ruttprsrhmalz qeqen .Abtrpnnnnrj und Entwertung des Be7ugsahschnifte3 über HO Gramm Rnttrr-srhmalz. Die über 100 Gramm Biittersrhrnalz laufenden Bezuqs-absrhnltte und Bestellscheine der Fettkarten SV 1 und SV 5 sind mit Butterschmalz zu beliefern .103 • Im Auftrag: qe7. Dr. Artner. Der Chel der Zlvllverwaltung in der Untersteiermark Gewerbeaufslrhtsamt, Graz, Friedl-Seknnek-Rlng 2 Tel. 13-94 und 40-28 Verlawtbanmjl Am 5. Jantiar 1944 findet Im Arbeltsamt Marburq/Drnu, Schlllsritraße Nr. 37-1, Zimmer Nr, 100, der Amtstaq des Ge-w«r<)«auffichtSBmtet In der Zeit vom 9 bis 12 Uhr statt. 3 D«t L«lt«vt Ob.-R«g.'<3»w»rt>«rat Dr. Inq. Stisgor. D«t ClMf dOT ZivtlTarwaltung Im 4m Unterstaleruarik P r « 1 B B t • 1 I • Höchstpreise für ontersteirisches Gemüse Auf Grund des 9 2 de« Preisbildunqsqeaetzes vom 20. 10. 1936 (RGBl, I. S 922) und der mir erteilten Ermächliqung werden hiermit ab 3. Januar 1944 nachstehende Höchstpreise für unter«teirt«cheg Gemüse festgesetzt Die Höchst-prelBe Mithalten alle Unkoston der Erzeuqunqs^tufe und verstehen Bich fr«i Verlnde«tation d«« Erzeuqer« bzw dei B«^ £lrksabqabe»t«ll« wtqqonverladen Sl« qeite« bii *ur uäch-Bt«n Veröffentlichung Fflt nicht umnannte Waren gelten die Tiilptrt fpufnecpt/tpri HArh^tn'e'fle bri«UKti ifichnprelst i,iat^)ak).t A P 1 «.M 1 KM v'viUiaucliel' hAchslprrltF 'el Abü«he d t Ware aul einem Markt .nti'klAKsc A 1 h 1 CIM Karotten ohue Fatint t« kq 0.16 11.13 O.:JI .17 Knoblauch )e kg 'I.8U 0.«4 I.Ort 0 Kohl (Wirsing), Winterfürst, Kraus- kohl und Chmdkohl, |e kg ||.1^ 1 i; '.1»0 O.lh Kohlrabi mit gesundem Laub, je kg M.18 n.i-i o.iy Kraut (Weiß ), je nq ... O.I 1 O.I>!» '•.14 .Iii Kraut (Rot-), t« kq ..... 11.17 '1 U 0 'Jb 0 lit Kren (Meerrettirhl )e kq . * » 0 8(1 'i.rn^ l.n<; o,(:^ Mohrrüben (qelb), je kq . , . . O.l.t (i,i< .17 .. IH Pastinake ohne Griin |p kg i».vb ().'.^2 0.87 Pelersiliengrün )e Bund ?u 12 dkq Mindestgewicht tt.Sl 0.4 Petersilienwurzel mit ^gesund Laub, ie kq , . -.37 "'Sl' Porree, je kg ... 0,3» (t.'JT 0 Jf) 0.3f. ' Rettich ohne Grünes 1e kq •Mi7 O.liii O.Ol' u.|i8 Rote Rühen ohne Fahne le kg O.H > .11 t.l5) • .ir., Rüben, weiß, je kg i.lMi,''» (i.dfi l>.< 'S» 0.07 . Salat (Rapunzel-), je kq (i.rto O.fjn 1."») .Ks Säldt (Endivien-), qcbleicht, je kq < .7 0,^(l '.!» >1.70 SchnittIriurh |e Bund zu 12 dkq Mindestgewicht --- Sellerie Knollen mit Herzblatt, je kg u,'J7 O 44 0.34 Spinat (Wutzel 1 (e kq O.SJ it.'Jf't 0 1 .3 1 Spinal (BIÄtier-J, je kg , , . . '».4(1 O..SJ 0.fi4 0.4^ Schwarzwurzeln (je kg}..... O.lill 1) 4h- o.to o.lii Siippenqtünps le Riischel ru 4 Hkn 0.(13 0.04 Wrucken (Steckrüben) je kg O.dHft 0 Df) ».• 9 1 0.( 7 Zwiebel, elnschl Laqerkoätenzu- O.LM.'i 1.20 i schlag le kq '.3'J 0"J7| Fui W^ien dei GütekIdsse C düilen ho* hstens Mi'V, '^ei Pieise lüi Waren der GiKtklnsse A yetuuieit werdeii Aulsrhiäge auf den Eueugetpteis dütten nu hl hHieihin-i wetden wenn de? Erzeuget die Wtue unmiilelhat an (iei Er zeiiqunqsslälte in d.^n Verbrauchei itiqibl Das Wdscheii dei Ware ist unzulässig snwett dies nicht ausdrücklich in äen Reirhseinheitsvnrsrhrliten iüt Obst un« Gemüse vorgesehen ist Die Bruttohör hstgewinnspanne des Großhandels betragt bes Gemüs« und Beerentrürhten 10% hei Obs! 8% des Einslands Preises Die Bruttohochstgewinnspanne des Einzelhandels betragt bei Gemüse 33"s% bei Obst und Beerenlrürhten 2.S% des je weUioftn Rinstandspreises i Bs v«rlobt«ii Bloh am Sylv««t«r 1943 aul 1044 DABINKA HOINIQ Ohgefr, JOSEF KELDORFES _Marburg/Prau, den 1. Januar 1944. 13 Buchunqsanlagcn NeafdnfObmngan, Verelnfarhangen narti d«in Kontrn-rahrnen. BllanzabschiOaie, St»u«rerkllniDgen u»w Buch-Bachverstflndlger M. Kowalsch, Helfer In Steuersachen Marburg, Herrengasse 40. ig i \ V.4 p ■■ '• ■ . Ji ' Kleiner Anzeiger Woii auat' tt, Sialiau9*ancM I Ipt daa («ttciwlrvckla Won » tpj «h G«ld Kaail»tenv*rk*hd« ^••th^ft• »teile ir Rpi Anrnigen Annuhmei« hlufl Am Tag» »oi Ero heiner um Utii Kleine Anjplqer iwprf^en nur gegen Voreiniendung de* Be laiirh aOltin- HrMfm^ik^u) aiifqpnnmmen Mlnd^*tn'bnhr (fli eint An-jplq* 1 RM l ' : ' C,f ■* u ~ i -t u ! ■ •• , «1 y ^ .-j Zu verkaufen 100 Weinflaschen Ä 40 Pf zu verkaufen, Cillt, Sachsenfeldet-straöe fi-II, links. 1-3 Junger Jagdhund zu verkauf. Oberrotwein 46. 1-3 Zn kaf'fpT* gesucht Mantel and Fuchspelz zu kau-1 fen gesucht, Anschr, in der »M.' Z.«, Marburg/Drau. 2-4 Ktuf« Sf^laiTlmmermöbel In g'»t#te an d'e V»TW d«s Blatt««, ant*r •.KchlatrlmmennAbel«. 12-4 Stellengesuche Kanzleikraft, versiert in allen Büroarbeiten, m. 15j8hr, Praxis, sucht Stelle In einem Prlvatun ternehmen. Zuachr. erbeten un-tej »Sofort llSOf an die Verw __________ 875^5 Kaufm. Bürokraft, lanqlährlqe Praxi», nicht entsprech. Stelle, womöglich für Auflendlenete. -Zusrhr, unter »Korrespondent 1149« an die Verw de» B! ___87 4 hernehme Buclihaltungsarbel-t«n n. auch allerlai Korrespou-daniartvelten. falls Schr«lbran-Bchln« b«lg««t«!H wird. Ange bot« an di« V«rw. 4*« Bl. nnt »Helmarbeit«. 10-.^ r.kICF.MAH'' TN h SUrinlU'iO h' sarhpn »sw n ■- I\ I kirtrn mit M k ilp-r, Ar. ir i e:b,: Knrl SCHOLZ. I Hirt, K.irnl'^a. 2 '■•s, Gnnz-u. Pnst-■ M Snmm- ene S Im Dlunsta fOr Pflhrar, Volk und Vaterlnnd *er-ichl^d nm IR Dpifnibpr unerwnrtet an den Polcjen aincB traglsrhan Un<|l(lckslallm In einem Lazarett In 1' • Munchon im Alter von 32 Jiihren uniai lieber, aouniger, Jüngntei Bruder, Onkel und Schwager Hans Biller Ottergerrellec !■ einer Pani«r|lg«r-Ira.-AM. m« Belielxung diil ailUlBrlacbeB Ihren fand \m Paflilllmfrab In GAggingan bei Augiihurg «tatt, Vr'lt clar^ken lelni^n uHllUrlichen Vorgeietiten, d«B Kr«la-leller der NSHAP, dem Ortsgruppanleltar und dem Herrn Dirt-•loiiüpfarrer benllchtt fflr Ihre ehrenden Nachruf«, ebenao auch leinen KamArndnn rAi«T Minen Grabe wird d«r*lnit die tonn« daa deutachfKi Sieget erttra.'ileii. In unieien Herten lebt et weiter Petlae lUnteralalennarkl, MQarheB, Aatgbarg, Oagglngen. W'.ntcrtlngea, In Felda lOitaa, Watten. Ifldan), Deiember 1043 In ttolaer Traueti tst Ladwig tlrafl. Kialabaumeliter, Petta«, aBd Pra« AueNart«. alt Sipp«nlllteite Im Namen der Gaicbwliter and Anverwandteb k ■ wammßmma m i S*KJ .*■/ , In unfaßbarem Schmerz geben wir die trau-*'t rige Nachricht, daß unser lieber, guter Sohn, 1^* Bruder und Onkel Alois Krobafh Gefreiter am 8. De/embei 19-1,? im Alter von 21 Jahren an lier mittleren Ostfront den Heldentod fand. Er wurde am 11. Dezember beigesetzt. Unseren Schmerz kiinn nur der ermessen, der vom gleichen Schicksal qetrolfen wurde. Abstal, Fehrinq, Altneudorf, im Dezember 1943. In tiefer Trauer denken an sein fernes Grab: Leopold und Aloisia Krobjlh, Eltern; Anna, Mimml, Schwest(inj Leopold, Bruder; Ilansl, Neffe) Aiinetl, Nichte. 8bö Voi lluri(| von Arhijilir ifli>n | rauf. i.eZii*!;tnTii' '..j vnt iI nriig^n j ArüettiATHtefc werUt-a 1 EUrokrafi «ufht sofoit: Geflügelzucht- n:id Brutan-talt, CUM, G r rRlra 3« 19 294-6 Kanz.elkraft mit P'nx!» von Le^ hensmlt', ig'oC,irtndlunq In Marburg m^Vcjl »ofoit ifniicht — ZuBf'hi dl« *M Z«, unt«i »Zuv4.-.A.--ICJ, Ttichtiv« Utk ruft. p^rfikt la r>«i'.!t»c-n, !!h.« Mönhm h, »■ >n w"-d irtn-qvnJ jes'j. hl >1« Vor- »p:achf -in-F' ktrl- zltfthl';. \f rhurq DrBU, Tr-n« .ofn Ufil-ß Ehrliche nett« HuiiiqeMiJin vnrd .»(■■•f ;uif' .-Ti 'rr. = b. Mur-ko, Xiiys* aöO^ T'ri'l reui'tv. iV ht'T werden vom Sla«.'. Aral» h P- !*avj «».'ort an-qi**'.ö''t Bc* b<*i «ich b. Aiiitsb'iuje: Ttj mf.'dfia h-flh^n. pi Iii Ppftau w^^hn-hnft «.."..T, d» il<»ir,*. hr '^.; ;ach« in Wn't '• TTsrh. und h Vii»T* '•cn''* m ve'*,"h*'ri R'"'Vi T i'i' v-^rdfTi Rrht'\ndle'' Krien^e- «rh^ V»-* n"' y*' '*ri Allnro' JIf«r- mif M- ' ^Ir- flridnt • ,i iji .li-r »M. Z.« 3-7 "'zirn-*' Suche -ut t,-h.'-n Zui^'hr rw ■ >: »M Z « N: ^ - Surlit» i,|r .> ► m. h orht r - , lüb-T 1943 qetuiui>n .Mvuh.'l-n ""'l.i'sen, T-'t!.iUfr>«t; • f^e H 7-13 K'einer, wivfter Hund m brauner Ple -k-T. l»t Hl !-:«iifea. — Abruh. '.an bei Po.: .t-h Helen«, Wienetciaben 17, P, Marb. Dr. 8 13 Vcrsclrn' *nes ,\Uni.ilerlail Ruh .loii«! Eisen DanksagunjJ Für die vielen Beweise aufrichtiger Anteilnahme anläßlich des Hinetheldens unserer aller-liebsten Mutter, Großmutter und Schwiegermutter, Fr Tochter. M-iiie wotdrn '! 't'iri ■niTi^n; ri V '1 An- r."'! - M GinOo Luir.j-i"! Ftinir^i •/.u T i», A't."sr"*i if.frer — Aull 'VI V ".' Iiiini, M:*'^hurn T)r., Nag^ stralK* 14, Tel 21—."10 ____ '*^''■11 Tausiha Gllarrrithoi yegen qut eihdlti'iuTi V(tlkh."i,;iKiui|Gr. — Adr. in »M Z.» 9-14 LIrhIpriUMcn, Vr- VBII ^Itiiiuncon, avKli von Ni.:en, M.is( init'n-siiireibtirböitvn, l' l/inuien, helHfl !1. KdWrttsiti, MaTlnirq, 8ett« 8 * Nr. 3 * MontajJ, 3. Januar 1944 MARBURGER ZEITUNO Franz ScMti: Gibt es „ungemischte" Kunstwerke? W/f beachUeBen hier dl» Wiedergab* des Brit;te$ von Dr. Julius Pionx Schlitz; den ersten Teil haben wir am ^0 Dezember 1943 unter dem Titel „Vom Weaen der hunat" verOllentllcht. Wenn m »Ich abor mit den Elnrel-ph&nomenen einer abg«iiennten Sinnes* weit: Ton, Farbe, »o v«rhErx§hluD^eii In der Buchreihe »D«r Kranz« Ist Im Leykam-Verlaq, Graz, von dem «telrl-echen Dichter Paul Anton Keller herausgegeben, ein vierter Band »Im Heimgarten zur Rast« als Sammelband mit Erzählungen aus dem Schaffen Roseggers erschienen. Eine verdienstvolle Auswahl der schönAten Geschichten au« der Zeitschrift »Heimgarten«, die Rosegger durch Jahrzehnte herausgab, und einen wertvollen Teil der Lebensarbelt de« steiri-«chen Volksdichter« darstellt, wurde von dem Herausgeber In diesem Sammelband den Menschen der Landschaft der steiri-schen Waidheimat gewidmet und, alleo Rosegger-Freunden eine willkommene Festgabe, zu einem teuren Vermächtnis zuaammengefaßt. Wiener Bildnisse 1900—1943 Die von Reichslelter von Schirach fOr die Ausatellung »Wiener Bildniss« aus Kreisen der Kunst und Wissenschaft 1900 bis 1943« gestifteten Preise wurden an folgende Künstler verliehen: Ein Preis in Höhe von 3000 RM an den Bildhauer Professor Karl Stcmolak) forner fünf Preise in Höhe von ja 1000 RM an Bildhauer Artur Heck«, Medailleur Josef Tauten-hayn, Maler Professor Vinzenz Gorgon, Maler Profes«or Alfred Gerstenbrend und Maler Ekk« Ozlberger. Für das Selbst-bildnl« von Profer>«or Rudolf Hermann Eisenmenger stiftete der Reichslelter einen weiteren Preis im Betrag« von 1000 RM. * Alfred Rosenbergs-Schrlften und Reden. Im Zentralverlag der NSDAP erschienen In der Reihe der Schriften luid Reden Alfred Rosenbergs der 2. Band, Schriften und Reden aus den Jahren 1921 bis 1923, Max Melis jüngstes Werk, Max Meli arbeitet an einem neuen Bühnenstück »Der Nibelungen Not«. Der erste Teil des Werkes, den der Dichter «neben beendet hat, ist von Bayerischen Staatschnusplel anoenomnien worden. Eine Schwester von Hermann LOns gestorben. Im Alter von 75 Jahren starb in Ndssau/Lflhn Frau Elsbelh Büdel-Lön«. Die Verstorbenen war eine Schwester des Im ersten Weltkrieg gefallenen Heidedich- tpr» (In Tri.nr., ( ,