as H4« Mittwoch den S4. Yovemver 1875. XIV. Jahrgang. Klosttrutsburg «id die ZolertAt« dts Weinbaues. Wenn die Weinbauschule zu Klosterneubltrg, nach ihrem in der .Weinlaube" veröffentlichen Lehrplane, in demselben den theoretischen und praktischen Unterricht in der Bereitung aller Arten Weine aufgenommen hat, somit auch jener, welche man im Gegensatze von Natur-Weinen gewöhnlich als Surrogat- und Kunsi-weine bezeichnet» so wird man dagegen kaum eine gegründete Einwendung erheben können, weil dem Unterrichte die volle Kenntniß de« Bestehenden, da» Selbsturtheil, die freie Bestimmung gewahrt bleiben muß. Ganz ander» wird jedoch über die unter einer gewissen Autorität in der „Weinlaube" von dem Herauageber derselben veröffentlichten Lehren geurtheilt werden müssen, denen man nach den bisherigen Erfahrungen weder Gründlichkeit, noch hinreichende Genauigkeit nachsagen kann und^ die nur die Ueberstürzung oder unrichtige Anwendung derselben hervorrufen, und die zu vermeidm getrachtet werden soll. Dazu wird man um so mehr sich bestimmt kühl««» wenn man kch zum Beweise des Gestüten der Wandlungen erinnert, welche die „Weinlaube" in ihren Lehren z. B. über den Kartoffelzucker durchgemacht hat und welchen noch manche, wie namentlich über die Verwendung des GlycerinS nachfolgel» dürften — und wenn man die Oberflächlichkeit betrachtet, mit der Rezepte zur Weinverbefferung in demFa ch-blatte aufgetischt werden. Wehe aber allen Jenen, die des Freiherrn v. Babo geblerischem Hute nicht die volle Re- verenz bezeugen! Der Freiherr scheint es ganz zu ignoriren, daß zwischen seinem Standpunkte auf dem Katheder und jenem von uns Weinproduzenten, wie er im wesentlichen zu Marburg und in der Petition an das Abgeordnetenhaus zum Ausdrucke kam, selbst wenn das beabsichtigte Gesetz an seinen Schwierigkeiten der Ausführung scheitern müßte, ein gewaltiger Unterschied besteht, weil der Mißkredit aus der üblen Anwendung solcher Lehren nicht bloß den Einzelnen, sondern alle Interessenten in einer Weingegend bei ihren Weinen trifft und zu Schaden bringt. Wir Weinproduzenten, mögen wir nun unbedingte oder bedingte Gegner des Freiherrn sein, haben mit gegebenen Faktoren zu rechnen und wären es selbst zu schonende Vorurtheile, und schon darum können wir es nur als einen hohen Grad von Ueberhebung ansehen, wenn der Herr Redakteur der „Weinlaube" bei solchen Anlässen jede Rücksicht vergißt. Wir haben dabei diesmal den Anlaß im Auge, als im Deutschen Weinbaukongreß am 26. September zu Colmar die von einem ebner vorgebrachte Behauptung, Oesterreichs Weinbau folge den Le^en Alosterneuburgs leider schon allgemein, diese entschieden irrige Voraussetzung im Interesse unseres Weinbaues von mir mit Hinweisung auf Marburg und das dem Abgeordnetenhaus vorliegende Projekt eines Gesetzes berichtigt wurde, obwohl dem letzteren Gesetze sachliche Schwierigkeiten entgegenstehen, die leider sei»» Zllstandekommen nahe unausführbar zu machen scheinen. Wer Lust hat zu erfahren, wie diese Berichtigung von der Redaktion der „Weinlaube" mit 2 fl. JnsertionSgebnhr 8 k. pr. Zeile. Persönlichkeiten, die unzweifelhaft mich treffen sollen, abgefertigt wird, fast möchte ich sagen mit ebenso großer Selbstüberhebung als mit weniger Urbanität, dem empfehlen wir, das Blatt Nr. 21 d. M. (sehe redaktionelle Anmerkung) zu lesen. Graz, im November 1375. Gottlieb Beyer, Obmann des Weinbauvereines Wind.-Feistritz. Maschine and ^aaeniadaflrie. IV. Ich höre die Damenweit klagen, die Maschine hat vielleicht der Berufsarbeiterin genützt, vielleicht auch der Industrie Dienste geleistet und der Mehrzahl der Menschen die leichtere Befriedigung mancher Bedürfnisse vernnttelt, uns Frauen aber, die wir die Arbeit geliebt um ihrer selbst willen, die wir gewohnt gewesen, zu schaffen der Befriedigung wegen, wir mußten aufhören, ohne Ende die steißigen Hände zu regen, um die schnurrende Spindel den Faden zu drehen, seit es Spinnmaschinen gibt, wir könllen nicht mehr wie es iin alten Liede heißt: „nähen, stricken, spinnen, sticken", seit die Näh- und Strickmaschinen, die Tmnbourir-und Stickmaschinen uns unsere liebgewordene Beschäftigung geraubt. Allerdings haben sie das gethan; aber daß es leblosen Maschinen nwglich gewesen, die Thätigkeit der intelligenten Frauenwelt sofort zu ersetzen, daß die Arbeitsleistung von Maschinen nicht blos quantitativ, nein, auch qua. Zleuilleton. Die Wolfögrubr am S«perior-See. Von A. Aenneberg. „Schneid' das Canoe los, wenn Dir Dein Leben lieb ist! Hinein und fort!" Es war gut, daß die Weisung schnell vollzogen wurde, denn der Sprecher und sein Gefährte waren kaum im Canoe und hatten dasselbe vom Lande abgeschoben, als nahe an hun» dert mit den Kriegsfarben beinalte und bewaffnete Indianer auf die Stelle kamen, wo das Canoe lag, und einen Hagel von Pfeilen auf die Fliehenden abschössen. Deren Schnelligkeit hatte sie indeß von Folterqual und Tod, die sie sicher erwarteten, gerettet, und sobald das leichte, aus Birkenholz gebaute Schiffchen sich von der Küste entfernt hatte, und auf den klaren, kalten Fluthen des Superior-Sees tanzte, sodaß die eilbeschwinaten Pfeile sie nicht niehr erreichen konnten, erhoben sich die Beiden von ihrer liegenden Stellung und handhabten die leichten Ruder kräftig, um sich so schnell wie möglich jeder Gefahr zu entziehen. Laute der Entrüstung und Wuth über getäuschte Hoffnungen erreichten ihr Ohr, unbe- achtet oder nur mit einem schweigenden Lächeln erwidert, und dann ruhte der, der zilerst gesprochen, von seiner Arbeit aus und füllte feine Pfeife mit einer Mischung von Tabak und gut getrocknetem Kin-ne-ken^ic nild sagte lachend zu seinem Gefährten: „Unfere Skalpe sind jetzt sicher, und diese blutdürstigen Teufel lnlissen sich nun eine andere Belustigung suchen, als die, zu sehen, wie lange es dauert, nns bei langsamem Feuer zu rösten." „Der gute Manitou vergißt seine Kinder nicht." „Manitou oder nicht Manitou, wir würden eben jetzt an einen Pfahl gebunden, voll von hervorstehenden feinen Splittern, mit einigen hundert Btesserfchlitzen am Leib, ein Haufen Holz würde um uns herum brellnen, und wir schnell der kilnftigen Welt entgegeneilen nach der beliebtesten Mode der Indianer, ihre Feinde zu rösten, wenn nicht glücklicher Weise unser Canoe nahe für uns versteckt gewesen wäre. Wie hätte Dir das gefallen, alter Junge ?" „Ching:wau-konoe würde, den Todesgesang auf seinen Lippen, gestorben sein." „Ich weiß das, „Weiße Fichte", aber ich liebe es eben nicht, zu solcher Musik zu tanzen." „Der rothe Mann fürchtet den Tod nicht!" „Auch ich nicht, aber ich möchte doch lieber einen anderen Weg einschlagen, als diesen. Und dann, wer weiß wohin wir ko»nmen, wenn der Tod uns überfällt?" „Nach dem Lande der glilcklichen Jagd« gründe, wo die Blumen nie welken il,ld der Matcha Manitou (böser Geist) keine Macht hat!" „Indianer-Religion und des weißen Mail-nes Bibel — glücklicher Jagdgrund und Himmel sind das Gleiche, wie ich denke, und was mich anbelangt — doch sieh dort!" Der Redner deutete nach deni Norden, wo der HinnncI und das Wasser sich zu begegneil schieneil, mät,-rend die Wolken, dunkel nild von nilbeschrcib-barer Gestalt, dahin eilten und ein dunipfer, tiefer Klan^ gleich fernen: Donner zu hören lvar. „Die Möve fliegt hoch und laildwärts. Der Geist der Gewässer ist erzürnt ül'er seiile Kinder, uild sein dunkler Flügel breitet sich rasch von seiner nördlichen Heimat aus," ivar die Antwort des Indianers, währeild seiil Ruder tief Uild kräftig durch das noch ruhige Wasser schnitt. „Lieber denl Stllnn als der Folter troheil!" sagte sein Gesährte und griff wieder nach seinem Ruder. Getrieben voil ihreil kräftigen Ar-meil flog das kleine Boot, gleich eiilein Strauß der Wüste, seinein Ziele zu. Die Freundschaft zwischen dem weißen Manne und seinem rothen Brllder war nicht litativ die Leistungen der Frauenhand erreichte, ja überbot, da» allein genügt uns, zu beweisen, wie tief diese Leistung^en gestanden, wie werth-, wie bedeutungslos ste gewesen, wie wir in träger Stagnation auf dem ererbten Gebiete unserer Handarbeit immer mehr von der Kunstleistung eingebüßt hatten, die dereinst in guter alter Zeit die Frauen mittelst der Nadel zu i'lben verstanden. Die Reste jeder Schöpfungen der Nadel aus den Zeiten des Mittelaltes, der Renaissance, die uns in Kirchen, Klöstern und Museen erhalten geblieben, beweisen zur Genüge, daß jene Arbeit welche, dereinst von Frauenhand mittelst der Nähnadel geübt ward, eine weitaus andere gewesen, als die, welche wir von unfern Müttern ererbt und die so rasch von den Leistungen der Nähmaschine überboten, entbehrlich gemacht, verdrängt ward. Ehemals schufen die Frauen mit Hilfe der Nadel wahre und echte Kunstwerke. Ihre Arbeiten, für welche der heutigen Zeit sogar der Maßstab der Beurtheilung fehlt, wurden beeinflußt von der großen Kunst, von Künstlern ersten Ranges gefördert, und sind mit so viel Fleiß, mit so viel technischer Fertigkeit ausgeführt, daß deren Studium uns heute die größte Bewunderung abringt. Ich erinnere nur an die Meßgewänder nnd Krönungsornate mit eingestickten Bildwerk aus den Zeiteli des Mittelalters und der Renaissance, an die gestickten Wandtapeten der Niederländer, die kostbaren Arazzi, an die Spitzenarbeiten Venedig», Genuas, Frankreichs, zur Zeit als die Ludwige dort die kleinen Künste unter ihren Schutz genommen. Jedoch mit dem Verfall der großen Kunst, mit der Entartung aller Kunstgewerbe im'XVIII. Jahrhundert schwand auch der künstlerische Werth der Nadelarbeit der Frauen, die guten Muster wichen steifen, anspruchsvollen; färben-schillernder Prunk trat an die Stelle der maßhaltenden Einfachheit, und als zu Ausgang des Jahrhunderts die französische Revolution puritanische Einfachheit der Kleidung im Gegensatz zum üppigen Luxus französischer Höfe einführte, verloren sich die letzten Reste der im aussterben begriffenen Kunst der Nadel. Was wir im XIX. Jahrhundert als Nähoder Strickarbeit von unseren Müttern erlernt, stand und steht in keinerlei Zusammenhang mit der Kunst, war rohe» Handwerk, das mit Fllg und Recht nunmehr dem eisernen Arme der Maschine anheimfiel Wie die Dtaschine die Berufsarbeiterin ge- so sonderbar, als man vielleicht zu glauben geneigt ist, denn selbst heut zu Tage sind solche Verhältnisse nichts weniger als ungewöhnlich, wenn wir fern von dem schrillen Lallte, der aus den lnächtigen Lungen des eisernen Pferdes ertönt, unsere Fußstapfen auf dem felsigen Pfade gegen Sonnenuntergang richten, wenn wir es wagen, in beinahe unbekannte Regionen zu dringen, in denen das wilde Pferd unge-fesselt durch Zaum und Zügel mnherschweift llnd nie durch Sattel oder Sporn belästigt wllrde, ulld wo der Tritt der Büffelheerden gleich dem zornigen Brüllen des OceanS zu dem Ohre des Wanderers dringt, wo der graue Bär seine Höhlen wühlt, und der Adler inmitten ewigen Schnees sein Nest baut llnd sich hoch in die Lüfte sonnenlvärts erhebt, das Sinnbild voll Macht und Freiheit! Erzogen in einer wilden Schllle, in der halb civilisirten, halb wilden Weise, wie es an den äußersten Grenzen der Civilisation üblich, wäre es sollderbar gewesen, wenn der kräftige llnd furchtlose Bursche »licht frühe den Fesseln der Gesellschaft entflohen wäre und das wilde, herunlschweisende und oft gefährliche Leben eines Jägers und Trappers erwählt hätte. Richard Winters war fltr ein folches Le-beil geschaffen, deiln die gütige Mutter Natur hatte ihn mit MllSkeln von Eisen und einem zwungen hat, neue Bahnen zu gehen, so scheucht dieselbe Maschine die Dilettantin au» der be-haglichen Ruhe auf und zwingt Jene, die nicht gänzlich auf manuelle Thätigkeit verzichten will, deren Werth ja bekanntlich nicht blos ziffermä-ßig abzuschätzen ist, neue Bahnen zu gehen und höhere Ziele zu verfolgen. Hat die Mafchilie das gesammte Gebiet unserer Handarbeit an sich gerissen, so steht uns noch ilnmer ein weites Feld offell, das der Kunstindustrie. Jede Leistllllg, die sich in irgend einer Art voll der Akaschinenarbeit vortheilhaft unterscheidet, bei welcher der individuelle Geschmack zur Geltung komlnt, bei der originelle Zeichnung, Harmollie der Farben und Formen eine Hauptrolle spielt, an die ragt die Maschinenarbeit nicht hinall, llnd alle Maschinen der alten und neuel; Welt haben das Erträgniß, das solche Arbeit liefert, nicht zu verringeril vermocht. Ich erinllere nlir beispielsweise an die ganz alltäglich vorkomlnenden Preise, welche kunstreiche Wiodistillnen für ihre Nadelarbeit fordern und erlangell, Preise, denen so mancher Seufzer gilt und denen gegellüber es nicht ganz verächtlich scheint, daß manches jetzt müssige Händchen, namentlich jüngerer Damen, sich dazu bequeinen möge, in solcher Art schaffen zu lernen, nachdem die eillfache, leichtere Näharbeit durch die Maschine uns entrissen ward. Der Maschine, die als kühner Eindringling in da» Gebiet der Frauenindustrie eiiltrat, verdankell wir die Erkenntiliß, daß jener ererbte Boden, auf dein wir vordem unangefochten gehau»t, ein steriler, uilfruchtbarer, unkulti^ virter gewesen, ulld wie jene Jildianer, deren ich eillgangs Er»vät)nuttg gethml, verdanken wir Frauen deln Eilldringen der Maschine in unser Gebiet die zlvallgsweise Eröffnullg fortschrittlicher Bahnen, auf deneil wir nunlnehr vorwärts gehen lnüssen. Wir haben den Kampf gegen den Eindring-lillg bereits aufgegeben, wir haben da» Vor-urtheil fallen sehen, hinter da» wir u»lS verschanzt, und lvir haben die Thatsachen akzep-tirt und Frieden gemacht; nun sollten wir noch den letzten bezeichnenden Schritt thun, vor der anfallgs bekänlpsten Macht uns beugen uild huldigelld dell „großen Geist" verehren, der thatsächlich in der Maschine sich verkörpert, dell fortschrittlichen, erfinderischen Menschengeist! Zur Zeschichte des Tages. Der Gewerbetag in Reichenberg mit seinen zweitausend Theilnehmern hat sich in der Zoll- und Handelsbeweaung auf jene Seite gestellt, welche bemüht ist, die heimische Arbeit zu schützen. Die Erklärung der Reichen-berger Versammlung fällt schwer in die Wag-schale und kann die Regieruilg'so wenig, al» der Reichsrath sich jetzt noch verhehlen, waS die übergroße Mehrheit des Volkes ,vill. Dieser Wille aber soll im Rechtsstaate gesetzgebend sein. Die Verhalldlungen zwischen Oesterreich und der schweizerischen Eidge nosse lisch a f t, betreffend eiiien gegenseitigen Nieder-lassullgSvertrag, sind nun zun» Abschluß gebracht worden und soll nächstens die Unterzeichllung stattfillden. Das neue Gegenrecht, welches Oesterreich durch diesen Vertrag erworben, kommt nalnentlich den Geschäftsleuten a uS Vorarlberg, Tirol und Krain zu Gute. In Frankreich zanken jetzt die Republikaller, weil sie bei der Schaffung de» Wahlgesetze» unterlegen. Während diese Partei ihre Selbstschwächung fortbetreibt, stärken sich die Bonapartisten, und trifft die Regierutlg umsas-sende Vorbereitungen, um „die Freiheit" der Wähler zu schlitzen. Zllarburger Berichte. (Schulpfennig.) Jln Schulbezirk T üffer silld bisher für den Schulpfennig ^215 fl. ü7 kr. gelvidlnet worden. (Ein guter Fang.) Am 17. August l. I. lvurde beim Ke»lschler Anton Fleiß in Kapellen eiilgebrochen und ein Diebstahl iln Werthe von 52 fl. verübt. Am 9. September machte der Grundbesitzer Johann Müller in Stanetiilzen die gerichtliche Anzeige, daß in der Nacht bei ihm eingebrochen worden' und der Schaden sich auf 60 fl. belaufe. In der Nacht v0ln 11. auf den 12. November wurde versucht, in das Weingartenhaus des Grundbesitzer» Ant. Pototschnik in Marburg eillzlibrechen. Die Thä-ter wurdell aber durch den Willzer verscheucht. In derselben Nacht wurde dein Grllndbefitzer Franz Schitek zu Mllrberg-Neusatz der Keller erbrochen und betrug der Schaden an Wein, Brallntlvein und Gerüthen 45 fl. Dein Kom-lnandanten des GenSdarmerieposten» in Luttenberg — Opelko — den Gensdarmen Vok von Luttellberg und Laßnik von Negau gelallg e», die Thäter all' dieser Diebstähle zu entdecken Ulld zu verhaften; es waren: der berüchtigte Pulse geschaffell, der nie durch bleiche Fl»rcht getrieben schneller schlug. Schlallk und groß, an Elltbehrungell und harte Arbeit geivöhilt, lllit der Büchse nie sein Ziel verfehlend, in allen Geheimnissen der Waidlnannskunst erfahren, fchllellfüßig Ulld ullerlnüdbar auf der Fährte, wie lnit seinem Rllder auf Strölnen uild Seen, in den finstersten Stunden .der Nacht, lvie iln dichtestell Urwald sich heimisch sühlend, waren llur Wenige, wenil nicht Keine, die von den Frellden ulld Früchten eiiles solchen Nomadenlebens einen so reichen Ailtheil lvie er zogen. Ohne einen Anstrich der moderneil Verfeinerung von Sitten und Manieren befaß er ein edles, lnannhaftes Herz, das nur dllrch das Recht regiert wllrde, das alle lnenschlichen Geschlechter als Bruder erkennt. Seine schwarzell Augen waren stets wachsam, seine Züge hatten nur wenig Schöllheitslinien aufzuweisen, trugen aber den Stempel unerschütterlicher Entschlossenheit, und wie er in seinem birkenen Canoe saß, liach echter Jägerweise phantastisch gekleidet, konnte lnall in ihln das lneisterhafte Musterbild des fllrchtlosen Pioniers der Civilisation sehen. Sein Gefährte Ching-lvau-konoe, die „Weiße Fichte" gellannt, ein vollblütiger Indianer, war ihm an Größe überlegeil, aber llicht all Stärke Ulld Muth. Stolz auf seine Federn, seillell Wainpuln und seinen Ruf als tapferer Krieger, eil? echtes Kind des Walde», vergaß er llie einen ihln erwieseilell Dienst oder eine ihln zugefügte Beleidiguilg. In einer Stunde furchtbarer Gefahr, zu der Zeit, lvenn der Bär aus jfeilleln langen Winterschlafe erwacht und die Gegen,vart des weißen Manne» nicht fürchtet, hatte Willters ihn gerettet. Er hatte ihn gerettet, iln Augenblicke, wo der Tollmhawk au» des rothen Kriegers Halld gefchleltdert, fein Messer gebrochen war, er aus vielell schweren Wundell bllltete und die Klauen des Bären in seinem Körper begraben, seine scharsell Zähne nahe seinem Herfen waren! Er hatte ihn ge> rettet llnt Gefahr seilles Leben», wie tiefe Narbell beiveisell, von sicherem.Tode durch den wüthellden hungrigeil Bären des Nordlande», ihn, der sür Richard dazulllal ein Fremder und dazu noch ein Jlldianer war. — Freundschaft, allf folchein Webstuhl gewoben, ist nicht jenes dünne, fommerfadenartige Gewebe, das in der Gesellschaft der Aieichen ulld der Mode-herrell unter diesem Namen bekanllt ist, sondern sie war stark und tief und dauerte so lange als ihr Leben selbst. (Fortse^uttg folgt) und oft bestrafte Keuschler Lorenz Kl. von Sla-botinzen und sein Genosse Anton Sch., Keusch» ler in Jeluschen. Beide Gauner wurden unmittelbar nach VerÜbung des zuletzt erwähnten Verbrechens festgenommen und sammt einem Theile der entwendeten Gegenstände dem Be» zirksgerichte Luttenberg eingeliefert. tSchadenfeuer.) Der Gastwirth Joses Kohl in Entschendorf bei RadkerSburg hat durch Feuer einen Schaden von 1200 fl. erlitten und ist n^r mit 2ö0 sl. versichert. Da dieser Brand aegen elf Uhr Nacht« im Schweinstalle ausgebrochen, so wird vermuthet, daß derselbe gelegt worden. (Straßenraub.) Der Grundbesitzer M. Mermal aus Wotschna, GerichtsbezirkOber-burg, wurde neulich bei Sachsenseld von drei Strolchen überfallen und seiner Baarschast — 1b fl. — beraubt. Die steckbriefliche Verfolgung der Thäter ist eingeleitet morde!». iEinbruch.) Bei der Grundbesitzerin Theresia Gregl in St. Lorenzen haben «»ehrere Strolche das Gitter eines Fensters ausgebrochen und Kleider, Wäsche, HallSgeräth im Werthe von S00 fl. gestohlen. (Schadenfeuer.) Beim Grundbesitzer Anton Off zu Remschnik entstand dieser Tage Feuer und wurden das Wohnhaus, das Wirth-fchaftsgebäude und ein Theil der Fahrhabe eingeäschert. Der Schaden beträgt 600 fl. Der mgenthümer war nicht versichert. (Gemeindewahlen.) Die Ergänzungswahlen für den Gemeinderath nahmen am 22. d. M. ihren Anfang. Von ö02 Stimmberechtigten des dritten Wahlkörpers betheiligten fich nur sechundzwanzig »lnd wurden die ausgeschiedenen Mitglieder neuerdings gewählt — nämlich die Herren: Johann Girstmayr, 26 Stimmen, Dr. Ferdinand Duchatsch, 25 — Michael Marco, 25 — Dr. Matthäus Reiser, 25 — Simon Wolf, 24 Stimmen. (Verpachtung der Verzehrungssteuer.) Am 4. Dezember gelangt die Verpachtung der Verzehrungssteuer in den nachbenannten Sektionen und Gruppei» zur öffentlichen Versteigerung: Cilli, Ausrufspreis: 26,00l^ fl. — Sachsenfeld, N,135 fl. -Hohenegg 3500 fl. — St. Georgen, 8650 fl. — Gt. Paul, 4500 fl. — Drachenburg-Koprei-nitz, 5500 fl. - St. Peter bei Königsberg, 1700 fl. — MontpreiS, 2200 sl. — Windifch-Landsberg, 2900 fl. — Lichtenwald. 5200 fl. — Reichenburg, 30V0 fl. St. Mareln, 7400 fl. -- St. Bartholomä, 2400 fl. —Rann 6800 fl. -- Videm-Sufchitz, 7000 fl. — Rohitsch-Sauer-brunn, ! 2,000 fl. — Pöltschach, 6800 fl. Die Verhandlung wird bei der Finanzbezirks-Direk-tion zu Marburg gepflogen. (Wahlen für die Handelskammer.) Dem Gesetze gemäß treten am 31. Dezember sechs Kammerräthe aus, darunter auch die Herren: Franz Bindloch»»er und Ed. Ianschitz. Die Ausgeschiedenen sind aber nelterdings wählbar und wird die Wahl am 23. Dezember stattfinden. (Tanzschule. — Neue Quadrille.) Herr Eichler jun., welcher sich diesmal ftüher und zwar sosort nach Beendigung der Grazer Tanzkurse in Marburg einfinden wird, gedenkt die in Wien und in allen größeren Städten mit außerordentlichem. Erfolg aufgenonmlene Lluadrille: „I^es 1anoier8 vu calouue" (Verfasser Herr Eduard Eichler ält.) auch hier einzuführen. Theater Freitag den 19. Novenlber wurde das Lustspiel „Ultimo" von G. von Moser wiederholt. Uber den Werth des Stückes brauchen wir uns nicht weiter auszulassen und beschränken uns auf einige Worte über die Darstellung. Diese war seitens der Danien Durinont lind W^e^i, der Herren Dietz, Kainz, Holdig l»nd' Jchyetsßr eine so vortreffliche, daß sich unser nüchternes Urtheil gefangen gibt und wir den lauten Beifall, welchen das Publiknnr gespendet hat, mit einem kräftigen Ja! unterschreiben. Das Haus zeigte in allen Räumen eine erschreckende Leere. Samstag den 20. November „Der Loder", Schauspiel, nach einer Novelle des Dr. M. Schlnidt bearbeitet von Wilhelm Ewers. — Auch an diesem Abende war das große Publi' kum dem Theater fern geblieben. Die Wenigen, welche anwesend gewesen, zählen einige Stunden werthvollen Vergnügens mehr, es dürfte Niemand unbefriedigt nach Hause gegangen sein. Die treffliche Wirkung, die wir voil dem Stücke erwartet haben, blieb nicht aus, und ist für den Dichter, wie für die Darsteller gleich ehrenvoll. Diese und jener haben eine ungemeine Kunstfertigkeit in der Darstellung eiilfa-cher Bauernnaturen gezeigt. Es ist eil» mühsames Werk, Leuten ohne Heldenthaten auf der Bühne Theilnahme zu verschaffen. Durch eines alten Bauern stilles Thun und noch stilleres Leiden entlockt nlan nicht die alltäglichen Theater-thränen, aber wenn, wie hier, das Bestreben des Dichters gelang, edlere wie diese. Dir. Dietz hat den alten Bauer „Lindham" äußerst lobens» Werth dargestellt, zeigte überall den einsichtsvollen Künstler und machte ihn doch vergessen. Ihm zunächst stand Herr Kainz als „Loder". Dieser jugendliche Anfänger verfügt über Ac-cente, mit denen er, je nach Gebrauch, die Zuhörer zur fröhlichsten Heiterkeit hinreißen, oder Thränen der Nühruug in ihre Augen zaubern kann. Wir sprechen wiederholt die Ueberzeugung aus, daß er einer glänzenden Zukunft entgegengeht. Wenn wir endlich alle nennen wollten, die sonst noch gut waren, so niüßte der gailze Theaterzettel abgeschrieben sein. Wir erinnern an die heute stattfindende Benefize-Vorstellung der Lokal- und Operetten^ sängerin Frl Berg er und wünschen in il)rem Interesse, das Pllblikum «löge seine in jilngster Zeit so oft gezeigte Abneigung gegeil den Theater-befuch besiegen, was ihm nicht schwer fallen dürfte, da die stets guten Leistungen der Bene-fiziantin und das annerkennllngswerthe Streben der Direktion überhaupt die regste Theilnahme verdient erscheinen lassen. Die Gesantttttproben von Offenbachs „Schönröschen" sind so weit vorgeschrittei», daß die Operette schon in den nächsteil Tagen ausge-sührt wird. Die Titelrolle ist in den Händen des Frl. Kraft, Herr Jchheiser als Sänger, Herr Lignory in einer komischen Parthie sind vorzüglich beschäftiget. — Wie wir vernehlnen, ist Herr Direktor Dietz gestern nach Graz gefahren, unl sich die Operette „Schönröschen" anzusehen, damit selbe auch hier gerundet und präzis in Szene geht; und somit könneil wir einem sehr genußreicheu Abeitd entgegensehen Letzte ?>ost. Fünfzig Mitgliever Wiener Ge- meinderatheS beantrage» »inc Z>etitivn an vrn Ret«t»Srath, er möge nvct» rrchtz» oahin wirt^e», daß eine Äermiiivfrnng VeS ft' ht nden HrereH fchtcuuigst durchgeführt wervc. Di, Laibacbrr Polizei hat Waff,-» nnd Munition in Beschlag genommen, die einem Nüssen gehörten und fite die He»zego»viua destimmt »varen. Die franzi^ftsche Regierung will den Be lagerungSzustaud aufrecht erhalten, um die Freiheit der Wahlen zu schittzen. Auf das inl heutigen Blatte enthaltene Inserat der Vankfirnla A. Goldfarb in Ha nl-burg wird besonders ausmerksam gemacht. Mittelst Inserat im heatigeu Blatte empfehlen die staatlich concessionirten Debiteure ^ ui ttamdur^ die Betheiligung an der Hambur^^er Geld-Lotterie. Abt^esel)en von der Firma selbst, die dei nnS in Oesterreich bestens eiiigcfill)rt ist. kann die vtitterie al» äußert solide in jeder Hinficht empfohlen werden. Eingesandt Wir machen hierdurch auf die im heutigen Blatte stehende Annonce der Herren Kaufmann Simon in Hainburg besonders aufmerksam. Es handelt sich hier um Original Loose zu einer so reichlich mit Haupt-Gewinnen ausgestatteten Verloosltng, daß sich auch in unserer Gegend eine sehr lebhafte Betheiligung voraussetzen läßt. Dieses Unternehmen verdient das volle Vertrauen, indem die besten Staatsgarantien geboten sind und allch vorbenanntes Haus dnrch ein stets streng reelles Handelit und Auszahlung zahlreicher Gewinne allseits bekannt ist. Atbtr Spitlwtrkr. In dieser Zeit, wo der Handel stockt, Verluste und Unannehmlichkeiten jeder Art das Leben verbittern, man an seinen Freunden die traurigsten Erfahrun^^en macht, wo die hingehendste Liebe nicht erwiedert, oft mit Untreue vergolten wird, daß man über all' dem seine Ruhe und seinen Frieden verliert, in dieser Zeit der Enttiiu. schnngen sehnt sich Jeder nach EtwaS, daS ihnl dafür Er-saj» bieten könnte, dieses EtwaS wird Euch geboten, sej»t Tnch in den Besitz eines Musikwerkes. Dieselben werden von I. H. Heller in Bern in einer Vollkommenheit geliefert, dap sie Jedem, der einigermaßen Freude an Musik hat, für oben Gesagtes Ersatz bieten, da selbigen ein zauberhaftes Leben »nne wohnt. Auf i^er Weltausstellung in Wien erregten seine in seinem von ihm erbauten Pavillon aufgestellten Spielwirke dnrch ihre Tonfülle, Reichhaltigkeit und harmonische Vollendung ihrer abwechselnd ernsten und heitern Melodien das größte Aufsehen nnd lenkten fortgesetzt die allgemeine Anfmerksamkeit de» musikliebenden PubliknmS auf sich, und wurde Herr Heller für seine Leistungen auch mil der NerdienftmedaiU" ausgezeichnet. Kein Gegenstand, noch so kostbar, ersetzt ein solche» Werk, liebt jemand, so schenkt der Wahl Eures Herzens ein solches, »vaS Worte nicht vermögen, vermag daS!elle ganz gewiß. Dem Leidenden, dem Kranken gewähren sie Zerstreuung, unterhalten, machen vergessen, und vergegenwärtigen die Erinnerung an glückliche Zeiten. Auch eine löbliche Idee ist eS von viele» der Herren Wirthe, daß sie solche Werke zur llnterhaltung ihrer Gäste sich anschafften, und erweist sich auch deren praktischer Nutzen anf'S Evidenteste, da natiirlicherweise diese stets dahin wiederkehren, wo sie Gelegenheit haben, solche Werke zu hören, — ein Wink fiir diejenigen, die eS lii» dahin unterließen —. Nnd nnn für Weihnachtsgeschenke, die Euch oft so viel Kopfzerbrechen» machen, — waS kann der Gatte der Gattln, der Bräutigam der Braut, der Frennd dem Frennde willkommeneres schenken? Diese Helsen Euch aus alle,» Verlegenheilen ; es sind Gegenstände, die stets an den Geber erinnern und ihn lieb und nnvergeblich machen. Um überzeugt zu sein, ein Werk von Heller zu erhalten, ist e» am rathsamsten, fich direkt an das HanS jelbst zu wenden, jede» seiner Werke tragt seinen Namen. Illnstrirte PreiS-Courante werden Iedernmnn zugesandt, nnd jeder Anftrag auch auf das kleinste Werk sofort ausgeführt. Zur Aöweyr. Der Lehrkörper der k. s. Lkl)rerbildungs-anstall in Marburg hat den in Nr. 264 des „LlovenLici ^aroä" enthaltenen Aiitviff gegen den Dirlktor Dr. Eischnig und ein Mitzllied des LehrtövperS in der Konfrreliz am 2.Z. d.M. als Völlig unbegründet elnftimmig mil Ent» rüstunq zurückgtwirsen. Marburg am 23. November 1875. Die Direktion 1382_der k. k. Ltt»rtrt>ildlingsauftlllt. l«!»' vi'lijtielluii'Ätllv unV. Meinen verehrten freunden und Bekannten zur gefälligen Nachricht, daß ich auf acht Tage zu meiner Braut reise. l374) Josef Argolitsch. Drockfthlrr. Im Epigramm „Des Jüngling» Klage" soll eS anstatt hösticher, richtig höchlich er Entrüstung heißen. Kundmachung. Bei dem heute den 22. November 1875 in Gemäßheit der Wahl-Au^chreibung vom S8. Oktober 1875 Z. 7718 zur Wahl der Mitalieder des GemeinderatheS stattgefundeaen Wahlgange des INI. Wahlkörpers sind mit relativer Stimmenmehrheit gewählt worden: Herr Dr. Matthäus Reiser. „ Dr. Ferdinand Duchatsch. „ Johann Girstmäyr sen. „ Simon Wolf. „ Michael Marco. WaS hiemit im Sinne der Wahl-Ordnung vom S3. Dezembtr 1871 Z. 17 zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird, Mit dem Bedeuten, daß Einwendungen gegen die Giltigkeit der Wahl beim Gemeindercithc längstens biS 2. Dezember 1875 anzubringen sind. (1375 Marburg, am 22. November 1875. « Der Bürgermeister; Vr. M. Ntistr. Ein Haus in Oberpoberfch Nr. 98, bestehend auS 2 Zimmern, 2 Küchen, 1 Keller, nebst einem Felde im Flechenmaße von 880 Qkl. ist auS freier Hand zu verkaufen. Auskunft beim Eigenthümer dort-jtlbst. (1S70 Berkäustich: 1000 MeKen schöne KirSSpt'vI, 200 MeKen UslÄeii, « rLsrÄv — 16j u. 17j Faust hoch — 1383) bei Franz Perko in Marburg. Acker aus der Thesen, knapp an.der Pettauerstraße — zu Bauplänen geeignet — mit 2 Joch 585 Qkl. — ein eigenes Urb. Nr. bildend und unbelastet — ist billig zu verkaufen. Anfrage beim Gastwirthe in der Kärntnervorstadt H. Nr. 14. (1386 Ein ebenerdigesEckhauS in der Herrengaffe auf gutem Posten, ist aus freier Hand zu verkaufen. (1362 Anzufragen Nr. lt6 in Marburg._ Jene Herren Ganner, welche meinen Auslagekasten erbrochen und die darin befindlichen Hemden gestohlen, wollen selbe gegen Vergütung retourniren. 1389 Wlischtgtschiist Küri»t«traa>st Ar. 212. oräIQirt V0U 8—9 Hldr VormittsM uaä 2—3 Ddr liauptplstz, KriII«itzeoi''»oli«» '_1. Ltovir._ (Frö88te ^us^akl! lowie stlbst »ncugt- von s.^. L. k »n; SorrsillllsUor naok Zem neuesten Leknitt, svlick Ko-»rdeitet, Kut K^enäkt, aus Lrüoner, kr»llL0sisokvQ uuä enKklisvdvv Lto^eu: . V0ll L. RA aukvvärts, Ilei^dst-llederzkieker „ RV . «Iszck Saeeos . . . „ 8 „ mollerne IlerdstHosev „ n keise Iliiltel. . . „ RS „ ömxüödit (1248 8e!ieilil i« »Mliirz. I^ärntnerKSSse ^r. 212. (I3l5 Ä « C» M iZV a d« Z s «iir »II? Außerordentlich billiger Ausverkauf der Ersten Wiener Leinen- vnd Wüsche-Mrik v°n aus Nevertrifft an AuswaHk, Solidität und Mltigkeit alles bisHer Dagewesene. Die nachstehend verzeichneten festen Preise werden daS?. Publikum von der staunenSwerthen Billigkeit meiner Waaren überzeugen, und gebe mich der angenehmen Hoffnung hin, daß ein geehrtes ?. ?. Publikum dies anerkennend, sich beeilen wird, Einkäufe, selbst ohne etwaigen Bedarf zn machen, da der Ausverkauf iRvi.r' dauert, und eine solche Gelegenheit niemals wiederkehren wird. Hochachtungsvoll v Lei«»»- IM» «Wcht- Diverse. Vs Dtzd. echt Leinen-Taschentücher.....sl. 1. 2.50 2.50 Vg „ Handtücher rein Leinen Va „ Äschservietten rein Leinen . . . Va „ engl. Battisttücher, gesällmt mit echt- färbigem Rand.......„1.25 1 Stück echtfärbigeü Leinen-Caffeetuch . . . „ —.80 1 „ rein Leinen-Tischtuch °/4.....„ 1.35 Leinwände. 1 Stück echte Hausleinwand, 30 Ellen . . . sl. 6.50 1 „ Rumb. Hausleinwand, 30 Ellen . „ 11.— 1 „ feine Holländer-Leinwand, 38 Ellen . „ 14.— 1 „ Bielefelder Webe, 50 Elleil . . . . „ 18.— 1 „ Jrländer Webe, 50 Ellen . . . . „ 22.— 1 „ Rumb. Betttücher-Leinwand breit . „ 19.— Damenwäsche. 1 Stück Chiffon-Damenhemd glatt.....fl. 1.— 1 „ „ „ mit Schnürt 1 ,, ,, ,, gesteckt .... 1 „ „ „ reich gestickt . . 1 „ Leinen-Damenhemd glatt..... 1 „ „ „ mit Schnürl . . 1 „ „ „ mit Säumchen-Aufputz 1 „ „ „ „ Handstickerei . . 1 „ „ „ „ fein gestickt. Einsatz Reich gestickte Morgenkleider ...... 1.40 1.45 1.80 1.60 2.— 2.25 2.65 3.— 15.— 1 Stück Unterrock mit Aufputz......fl. 1.45 . . ,, 2. . . . . „ 2.80 . . . . „ 2.75 . . . . „ 3.50 . . . . „ 1.10 . . . . „ 1.75 . . . . „ 1.15 1.55 reich „ Halb-Schlepp .... „ Costüme gestickt . . . Schlepp „ ... Damenhosen mit Plisso .... „ reich gestickt .... Nachtkorsett mit Aufputz .... „ gestickt...... 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Ziehllug der von der hohen Reaie-rnna o U»r»ateet«» veick- bestehend au« OriginaNoosea »nd 41 ?OO Sewinnen. «ämmtliche Gewinne »irdm »»««»«l» et»tg« »»rch ? Ii»« O«»>«» «dgülttg außgeloost und betragen ju-fammea 7 663, Dentfche Reichsmark. Yerner Gewinne von ReichSmarf: »»» 0»« l 40 »»0 I«»«« >»».0»« z« oa« g IS.««« s»««» 8 » »»,O0« 9 » «a» «o.OV» »« ««« tS lO.O«« »0.0O« I » »».00« etv «to. Seg« Einttndung de« Betrages von: O. w. P. A. aO. Kr ein ganje» OriginaNo»« « » » ^5» «» - b>ilte> M 'MU'' Qolclfai'b wttsmbui'K verschenm Original-Lovse und ertheilt »ach je« der Atetz»»> a» je»«» rHetlneh«er die ««t» die mit dem Wappen de« Staate« Itch« «ewinnliste Winne geschieht Hanse« an all»» s»» Die AnSbejahlung der eatt« beigelegt (1372 Werleibs-Drachleidendt finden in der durchaus UQsodAäUad wirkenden Lruok>»Ids von SottUod 8tur2vQoxxvr in Sorisau (Schweiz) ein überraschendes Heilmittel. Zahlrriche Zeugnisse und Dankschreiben sind der Gebrauchsanweisung beigsfügt. Zu beziehen in Töpfen zu Oe. W. fl. 3.20 sowohl durch G. Sturzenes^ger selbst, als durch /oio5 Vvi», Mohren-Apolheke, Vtsv, Tuchlauben Nr. 27. (l206 1371 41700 Geld-Gewinne. 5.IZQ. ^S^rs-Z-S vs». V »UttQikvi» enthält die zum SS9sten male neu beginnende vom Staate garantirte Hamburger Geld-Lotterie. Der Haupttreffer beträgt ev. Reichsmark; ferner Gewinne v sso «ov ISS «O0 80 ooo «oooo, SV0«V 4O0O0 3S,VVO, u. lc. Reichsmark. Der kleinste Gewinn beträgt RAI Mark. Alle Gewinne werden innerhalb einiger Monate in 7 Abtheilungen ausgeloost und sofort ausbezahlt. Gegen Itaarvinsentlnnfl oder Ikacknadmv versenden wir zur ersten Ziehung: EA«»»« OriginallooLo 0.W.i1.S.SO „ „ „ K.VS .8» Officielle AiehungSliften und Gewinngelder sofort nach Ziehung. — Bis zum ^ d.J. nehmen wir Bestellungen entae^en, indem dann noch vor Beginn der Ziehung erster Abtheilung die bestellten Loose in den Besitz der Austraggeber gelangen können. kentiisl Ko., VOUR»»ts »iixantoMo IlLvptOoUsetsur» ckvr kr»vn-aedMvItr» Zl»mdnrL?«r I^ottsrip. Vurok I«i!o Vuokksn«Ilung »u bsilskvn. K0>iVL»8/>^II0s^8 l.eXIK0s^ ^^/iKAS 'S» «« llvNaussskds: ^ S4S ^ AAP. öai»a»ugxadvt I.«»ntoan«Acknck«.. A > /.5 //t,!K/»-an«öcknt5e . A » /A » Lr8obieven sivä kunf Läväv —Lis» KaQ2) ullä äurob joäe IZuelidallluux 2u bs-2iebsl». (956 iZkSsstv L^eivinnKslvxonkvit, bei ^olokor 6vr klvinsto L!in-sat^ Z!Uil» ksokstvll kvsvitato kükron ksnn, u. ckakor ^eckvr-m«an auk s ^vLvIvKvatUodsto vmptokivo >virck! Es beginnt demnächst wiederum die neue große vom Hamburger Staate garantirte Geldverloofung (der schon so Mancher sein Glück verdankt) und welche in ihrer Gesammtheit (7 Abtheilungen) Haupttreffer von eventuell ««« R M speziell 2eo.000, 126.000, 80.000, 60.0»0 So.ooo, 40.000, Lk.ooo, 3 » 30.000. 24.000, 2ä20.W0, 18.000, 8 ü. 15 000, S » 12,000^ 12» 10.00», 34ü.6000. bt4800, 3!t3v00, 203 » 2400, 5 1800. 1b00 und aUri» 412 t l2V« R.-Mark enthält. Wir versenden zur obigen 1. Abtheilung '/i Originalloose s ö. W. fl. 3.30 kr. V» Originalloose ö. ö. W. fl. 1.65 kr. '^4 Oliginalloose ü. ö. W. sl. 0.63 kr. siegen Nachnahme, Postei»,zahlung oder Einsendung des Betrages nach allen Gegenden prompt, wie auch nach geschehener Ziehung unaufgefordert Gewinne und Te winnlisten. Bestellnngen werden sogleich, jedenfalls aber vor t^em ». Dezember d. I. erbeten, da voraussichtlich die planmäßige Loosezah eicht vergriffen sein wird. Unsere Devise: (IIl) 4986) 1351 Wo gewinnt man jedes Mal? Dti Minduö und Mariknttial! liat sich so glänzend bisher bewährt, daß »vir hoffen Dlilscii, auch »insercii neuen Äililden hiervon den Ve weis zu füliren, nnd bitten wir daher nochmals, Anf träge baldigst an nnS zu richten. HRinllli« ^ I^arivntkal, I^ank- ^VsekselKvseliätt, UainIZurßx. von Weinstein, Hadrrn, Messing, Kupfer, Zinn, Eisen, Blei, Kalb- u. Schaffellen, Roß-. Ochsen-u. Schtveiuhaaren, Schafwolle, allen Gattungen Rauhwaaren, Knochen. KlaukN nebst allen anderen Landesproduklen. von ungarischen Bettfedern, Flaumen und gesponnenem Roßhaar zu den billigsten Preisen. l^elllvijinxei', 149) Marburg, Burgplatz. Ii Gewinn I Gewinn Ii Gewinn Ii Gewinn II Gewinn Ii Gewinn Ii Gewinn 8 Gewinne 9 Gewinne Sil 12,000, i2 Gewinne ^10,000, 86 Gewinne U 60(10, 40 Gewinne Zil 4000, 204 Gewinne liil 2400, 412 Gewinne 1200 512 Gewinne Iii ßyy 697 Gewinne liL AOO^ 131 vto. amtlich bioto 6om kläoko cki« Ll>mck l 37S.000 «.Marl! A8.7U> (Zulüeo ^aupt-Gewinn im günstigen Kalle bietet die aUerutvtste große Geldverloosaug, »welche von der hohen Ate7 Verlosui^en 41,700 zur Isicheren Entscheidung kommen, darunter definden sich iHaupttrcffer von eventuell 37^,000 oder T18,'7'S0 3. speziell aber ^l-^50,000, ^125,000, ^ 60,000, ^ 60,000, ^ 50,000, 40,000, ^ 36,000, Gewinne öl 30,000, Ii Gewinn 24,000, >2 Gewinne v-l 20,000,! Gewinne ^ Ii Gewinn I>!l 18,000,! vto. Die Gewinnziehungen find planmäßig Ifestgestellt. ^iur näodstsa srstSQ Gewinnziehlmg dieser gro-' zen vom Staate xkrsvtirtvo Geldverloosung tostet i K»!i2sg Original'LooS nur Kl»rle 6 oder ü. S'/„ 1 ^»Ibvs „ » ^ ^ „ 1^/,, l viertel „ „ ^ IV, » S0 kr. Alle Aufträge werden »o5ort g^gen Lwgvväuvg, ?c>st«ivs»klullx o^sr Ii»odll»^lav 6s» Lotrexo« ttt der größten Sorgfalt aus^führt und erhält Zeder-lann von uns die mit dem «taatSwaphen versel»enen ^OrixillTi-l^ooss selbst in Händen. Den Bestellungen werden die erforderlichen amt« lichen Pläne gratis beij'.efügt und nach jeder Ziehung Isenden wir unseren Interessenten unaufgefordert amt« ^iche Listen. ^ Die Auszahlung der Gewinne erfolgt stet» prompt luQtsr Ltaats-Kkravtio und kann dnrch direkte Zu« sendungen oder auf Verlangen der Interessenten durch lunsere Verbindungen an allen größeren Plätzen Oester-Ireich'S veranlaßt werden. I linsere Solleete war stet» vom Glücke begünstigt lund hatte fich dieselbe uutsr violsa auävrvQ bo-«sulvväsn SöviQllvQ ävr erstsn llsupt- Itretlsr zu erfreuen, die den betreffenden Interessenten Idirekk ouStiezahlt wurden. I VorauLsjoktUvIi Ickmn bei einem solchen ans der l8oKt«Z.sst«i» issstls ««xriiliäotvll Vntvr-mvdmsn überall auf eine rege Betheiligung mit Be' Istimmtheit gerechnet werden, und bitten wir daher, um lalle Austräge ausfuhr«» zu können, un» die Bestelllungen baldigst und jedenfalls vor dem 30. Iv^rrZHISi^ «K. zukommen zu lassen. ksllkman» öi Simon, Aauk- vud Wtchftlaeschäst i« Hamborg, ^Iv- Ullü Verkauf aUor Xrtsll Ltaat»obIiK»UoQSu, Lisvodakuun6 Xulstlöllilvovv. Wir danken hiedurch für daS unS seither geschenkte Vertrauen und indem wir bei Beginn der neuen Berloosung znr Betheiliguug einladen, werden wir uns auch fernerhin bestreben, durch stets prompte und reelle Bedienung die volle Zufriedenheit unserer geehrten Interessenten zu erlangen. v. v. Höchst rentabler Erwerbszweig für Jedermann! Wer die Fabrikation eineS neuen, sehr praktischen Gestenstaudes, »velcher für Kaufleute, Fabritanten, öffentliche Anstalten, Aemtkr zc., ein fast unentbehrlicher Bedarfsartikel ist, geizen mäßigcs Honorar erlernen will, wolle seine Adresse unter Chiffre M. N. 3334 an die Annoncen-Expedition von (1377 ^ >1» HUlC»« zur Wciterbeförderunq franco kiesenden. Die Erzeugung deS gedachten Artikels bildet einen angenehmenZeitvertrerb, bedarf keiner Vorkenntnisse, keines Betriebskapitales und ist außerordentlich lohnend. Dampf-u.Wa«uenbad in der Kürntitt-Vorfladt (2^^ täglich von 7 Uhr Früh biS 7 Uhr Abends. >l»tt Schmiederer A 11693- (12S9 Urogramm für den Hospitanten-CurS für KeleNvtrchschast a» der LaMS»Obst- »d BKembauschule vom lZ. bis 18. Dfzember 187S. 1. An der LandeS-Obst- und Weinbauschnle wird vom IS. bis 18- Dezember 1876 ein Hospitanten-CatS kAr Kellerwirthschaft abgehalten werden. 2. Die Anzahl der Theilnehmer an diesem Lurse darf diejZahl 20 niqt überschreiten » der Eintritt in diesen Cur» ist jedem Steiermärker, welcher über 18 Jahre alt ist, die nöthiqe Vorbtldung znm Verständniß der Vorträge hat und sich für den Gegenstand interessirt, gestattet. 5. Die Aufnahme in diesen Cur» geschieht über mündliche oder schriftliche Meldung beim Direktor der Weinbauschule. Die Aumeldungen müssen bis zum V. Dezember l. I. erfolge«. 4. Der linterricht, sowie die praktischen Demonstr«^-tionen werden vom Kachlehrer Heinrich Aalmann er-theilt, und nmfassen in Kiiize die Theorie und Praxis der Weinbereitung und Kellerwirthlchaft von der Traubenlese angefangen biS znr Behandlung deS fertigen WeineS im Keller; Weiterung — Keltergeräthe — Bestandtheile des Mostes — Gähruug — Bestandtheile deS Weines — Abziehen — Auffüllen — Kellereinrichtung — Kellerge-räthe — Krankheiten der Weine — Trcberwern — Per-werthnnt^ der Rückstände bei der Weinbereitnng — Beur« theilung der Weine — Weinhandel — Topographie deS Weines. ü. Der Unterricht findet täglich von 9 bis N Uhr Vormittag im Schulsaale der Weinbauschule statt. 6. Den Unterricht unterstü^en drei praktische Demonstrationen, von denen die eine Dienstag den 14. Dezember von Rachmittag 2 Uhr an stattfindet und die Vorzeigung der Traubenmühlen, Rebelvorrichtun-gen, Pressen, Pumpen und dgl., die zweite Donnerstag den 16. Rachmittag von 2 Uhr an die Besichtigung einiger größeren Kellereien Marbnrg» bezweckt. Bei der dritten Demonstration, welche Samstag Krüh 0 Uhr stattfinden soll, wird der Anstaltskeller befichtiget, wobei Charakter-und Sortenweine, sowie verschieden behandelte Weine znr Kost gelangen werden. 7. Die Theilnehmer erhalten auf Wunsch ein Are-quentationSzengniß. Marburg, im Oktober i87S. Die Direktion der Laudeß-Vbft- a. Wti«baalch»it. Maschanzger- ««d Atafetobft' Bäumche« offerirt der GutSvenvalter zu Joringhof (Stalion Pößnitzhosenj 1358 Erenbert Fettinger. s und »jährige schöne Mosler Wurzelreben find wieder zu haben: in Marburg. Mellin-erstraße Nr. 97, bei Frau Anna Prieger, auptmanns-Witwe. (13ö9 Nur in (1l4« roiiTil'» ältester und berühmtestcr HS»«. 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Endesgefertigter hat seine Realität Nr. 83 in der Michta^affe dem Herr« Josef Peichler auf mehrere Jahre verpachtet und so auch daö GasthausgeschSft übsrgrben. Indem ich mich gefchäftShalber nach Wraz hegche. so empfehle mich mit aller Hochachtung ,Zoha«li.AtnedlUer. Auf obiile Anzei^ berufend, gebe ich hiemit bekannt, daß ich daS Benedikter'sche Haus sammt Garten mit dem darauf betriebenen Gasthausgeschafie auf mehrere Jahre in Pacht genotnmen und das'Gastgeschäft nach den Bedürfnissen vergrößert unv eingerichtet habe. Ich'empfehle daher nunmehr mein ganz neu restaurirteS Hastyaus „zum weißen Kreuz" mit der Versicherung dem?. 1'. Publikum, daß ich keine Opfer noch Mühe scheuen werde, um die verehrten ?. I'. Besucher sowohl mit kalten als auch warmen Speisen, echten Tetränken (gute weiße und rothe Weine ; dann GöK'fcheS Mätzen-Bier) zufriedenzustellen. Um recht zahlreichen Besuch höflichst bittend, zeichne mit aller Hochachtung ^ostf Ptichler, 1868 Repaurateur. 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