Nl. 258. Slimstan, 9. Nmmbcl 1901.________________Jahrgang 120. Mbacher W Zeituna '?^> .<>»ll>Mr<, n «. «Ür b»» «uftellung In« Hau, «»«jilhlig 9 K, - I«,«tto»»,t»»rl »«l tlein» D<, «8»!bach« Zeitung» erschein« «lgllch, «It «««nähme bei Sonn. und Feiert«« V!t «l»»<«lß»»N»> b^ stch »«ngrellpllltz str. », dl» «tb»ttt»» Dnlmatin.VaNt Vii, S, Gprechttunbln dei «eb»ction v°n » b!» 1' »or«ltta<<. Un^l»nNUMt Josef H liiiiisch in Trieft in Anerkennung ^ "^ aenieinniitzigen Wirleils den Titel eines Re «rrungsrathes taxfrei allergnädigst zn verleihen Muht. vtn,b»?^?lm AmtSbllllte zur «Wien« Zeitung, vom 7. No. ^,. l", (ohne Datum). "l «0 ,n»ao x^m).» vom I.November I90l. "r. 44 «^nvl! i^i«^, vom 2. November 1901. 2014 ,,^ . 'Unverfälschte deutsche Worte» vom 1. Nebelungs Ar. 90 «Nu^lvo^. vom L.November 1901. "r. »1 «U^t«Mly». vom 18./31. October 190l. Killi,,^"" "urde das XXI. Slllck des Lande?ge "lgullg des l. l. Nclerbaulnimsteriums vom 2. Juli 1W1, v««!,^^> bas in WemNhheit des 8 4 des Landesssksehrs v« c ^ ^lpril 1WI. L. W, Vl. Nr. 15, betreffend die Wasser« der?""ll der Stadt Nudolföwert uud Umssebuna zwischen W?» ,"'"""«' denl lrainischen Lattdeijauöichusje und der gemm! ^udvlfswert abgeschlossene Ueberelnlomme» lunt». "u ber Redaction des UandeSacschblattes flir Kraiu. »!^^^ iiaibach au» 9. November 1901. Nichtamtlicher Theil. Li-Hmig-Tschang. L"ö Wemdenblcilt" sch^ibj-sten ^""'H'm^Tschmin hat China seinen bernhnlte-H"»n > ""flnssieichsten Staatsninnn verloren. Ll^ dlis "'^mna lnm- der einsäe Chinese nnserer ^eit, ^Ntrn'^"'^ U'wrnatimuilen Nllf lialte nnd ^ovredner bei, ^ ',"'" l>"5 Prädikat einei' chinesischen Visinarck ^lbslh^" ^'ll' '»it Vehaaen acsallen lies;. - Ci' lst ^llii,,', ",'^lich uicht lnö!ilich, aenan die geistiqe Ve-^^tniss "'^'^ ^'"nnes al'znschützen. der nnter Ver-^»^^"'„siewirlt hat, die s^ a''>lndr>erschieden von ^''ttnl^'"^^" 5'"^ '"^ ^'ssen Cr,nelnlnnöaan^ nild '^^^^iufren,dartin sind, genan zn bestinnnen, wieviel von seinen Hehlern nnd wieviel von seinen Vorzügen, wieviel von seineil Missmolgen nnd wie-viel von seinen Crfolqen ans die Nechnunss der Nation nnd der Umstände, in denen er sselebt hat und anf die Nechnnna. seiner persönlichen Anlage zu setzen ist. Sicher ist soviel, dass er ein Mann von ungewöhn-licher Willenskraft und ungewöhnlichem Verstande war. Li-Hnng-Tschang, geboren 182?.. war der jüngere Sohn eineö Arbeiters und hat sich, gleich wnem älteren Bruder, durch eisernen ^leif; nnd Thatkraft in die Höhe geschwungen. Im Taiving-Aufstande be-währte er seinen Muth, in seinen verschiedenen Stel-lungen nnd auch in seinen Privatgeschäften seine Gewandtheit. Cr galt fnr den reichsten MannChinas und besass Leihhäuser und indnstrielle Etablissemnlts, die er nach modernem Muster b^reiben ließ. Im Kriege gegen Japan erwiesen sich die in seiner Provinz aus» gebildeten Truppen als die einzigen brauchbaren. Die Wirren des vorigen Jahres stellten ihm ungemein schwierige Änfgaben, da er zwischen dein Hofe, wo stündlich die Eiuflüsse wechselten, und den Mächten zu balancieren hatte, und als er von Kanton, wohin er versetzt worden war, nach Peting berufen wnrde, tauchte fogar die bestimmte Nachricht auf, er habe einen Selbstmord begangen. Im Vereine, mit dem Prinzen Tsching wurde er mit den Friedensunter. Handlungen betraut und er führte sie mit den in China nbliäM ^>ögerungen zu Cnde, worauf er noch den Mnndschnrei - Vertrag zu verhandeln hatte, der ihm heftige Angriffe wegen russophiler Gesinnung zuzog. Er war schwer ertrankt, litt zuletzt an kungenblutung, und vielleicht haben die Aufregungen sein Cnde be fchleunigt. Die geistlichen Orden in Fraukreich. Ciner Meldnng aus Paris zufolge find die von, Ministerium des Innern angeordneten Crhebungen in den Departements, in welchen sich die Anstalten der gastlichen Orden, die nm die Crmächtignng eiu> glschritten sind, befinden, noch nicht abgeschlossen. Von einer groszen ^ahl von Gemeinderäthen sind die Gut achten über die Gesnche der Congregationen noch aus° ständig. Demnach lölmen die Acten nicht vor Ablauf einiger Wochen der Kammer vorgelegt werden. Auf Vorschlag der Negiernng wird die Kammer zur Ver-jassung eines Actenauszuges und znr Prüsnng der Gesuche eine Commission von dreiunddreißig Mit gliedern einsetzen, nnd die Cntscheidnng über den Ve-licht nnd die Antrage dieser Commission wird in öffentlicher Kammersitzung erfolgen. Im Senate >. man wahrscheinlich das gleiche Vorgehen beobcn Man glaubt, dafs der Nuntius, Msgr. Lorenzelli, bezüglich entgegentommende Instructionen uns erhalten habe. Wie es scheint, besorgt der Heilige Stuhl, om ^rage der Trennung der Kirche vom Staate be, nächsten, Wahlen vor die Wählerschaft gebracht rm nnd einen Programmpuntl des Cabinettes, dn< das jetzige etwa folgen werde, bilden könnte. ^ i>all wird jedoch in den Politischen /»ireisen nich> wahrscheinlich erachtet: man hält auch die Hruge > für reif genug, um schon im Laufe der nächsten G gebungsperiode zur Lösung zu gelangen. Spanien nnd Marokko Wie man aus Madrid berichtet, glaubt man auf einen baldigen Crfolg der von der marollani Regierung zur Befreiung der zwei spnnisäM fangenen unternommenen mililärifchen Action l> zu dürfen. Die gegen die räuberischen Kabylei, sandte Expedition soll aus dreitausend Mann Tru bestehen, welcher sich ungefähr zweitausend Man,-den Reihen der dem Sultan treat ergebenen anschlichen werden. Es heißt, dass der ^>, Sultans, Muley Arami, diese Streitmacht befrl> wird. Der Chef der spanischen MlitärcommW, Tanger. Oberst Alvarez Ardamey, wird an oe peditiun theilnehmen. Der Dragon,an der span Gesandtschaft in Tanger, Herr Taavedra, ^ Marratefch init dem Sultan über diese Hrage w delte, brachte nicht bloß beruhigende ^usicher, bezüglich der letztereu mit, sondern erhielt üb uonr murotfaiiischli, Herrfcher das schriftlicl^ spreclx'u, dass in der nächsten Zukunft auch d, deren zwijslx'n den beiden Staaten schwebende,, gelegenheiten ihre Regelung erfahren werden. ^, Befriedigung, die man in Madrid über diesen 3 dei Dinge empfinde, gefelle sich die (^nugthü, iiber die Anerkennung, welche das maßvolle uud > vorsichtige Verhalten der spaniscl>eu Regicrllng sc der an den marokkanischen Angelegenhriteu betl, ten Staaten gefunden hat. Es wur>e bou deit b> fmden Cabinetten in vollem Maße gewürdigt, die fpanifche Diplomatie durch ihr loyales Vor^ eine .^ufpitzung der Differenzen mit Marokko, > welche die gesammtc Sitnntion daselbst eineii br lichen Charakter hätte annehmen können, zu verl wusste. Die bezeichneten Regierungen hablii sich auch verpflichtet gefühlt, dem Madrider Cabin Feuilleton. * Philharmonische Gesellschaft. ^ Trauerfeier am 3. November 190l. ^"n>f"« .^"uel, des lichtfreundlichen Geistes-"N ^.',, l'm'" gedantentiefeli Worten die Mitglieder v'^ln^, ^"' Philharinonifchen Gefellfchaft so oft ^ 'hm , 's«''l"'!cht. dessen Treue denen gegenüber, ^lki, ^, ^^'^'stnnden, so fest gewefen ist wie die ^' ^Ilp^.s/"" ^'"lüth so klar und durchsichtig wie glitte a„5 !. '"'U'v Geburtslandes, der von der , ^lo^' ^ 'bn> ihr Entstehen verdankt, manch 3"^li^.>.. «!"' leisten Auffassung über den uw ^k'n dc», ^"'^ ^'l Pflege ernster Kunst in die "'»lc„ >.,,.'"'z^'nd gesenkt, der in vielen Herzen den !'">' ,^""' Vegeist.rung für die Tonkunst ent-n.?^schm/ .'"^ erste Concert der Philharmonisch"' wveiht " Gestalt einer wiirdigen Trauerfeier ^'N''nd/^"'.^ehnn,th blickte die zahlreiche Kunst' ei., '^'chnstü!,! "' ^U' ^ln-ling des Angedenkens ihres Dr. Friedrich Keesbacher, h,. ^Nos'.. " .^''nus das von Trauerflor umrahmte ^ 'N lut.'' "^' ^^ Verblichenen, dessen mildes ""W d""' ""? bösen Zeiten «ctreu über das ^ u)»n ^o thouron Voroinrb ssolvacht; dad Ansehen desselben verstand er weit über die Grenzen unserer engeren Heimat zu heben, seine Interessen in nimmermüder Thätigkeit zu wahren. Iu allem, was er that, schrieb und dichtete, gab sich die Eigenart einer in unserer abschleifenden und verflachenden ^eit seltenen liebenswürdigen, starken nnd schm'f nmgrenzten Individualität kund, deren sauber nicht leicht zu widerstehen war. Seine Cha-raltereigenschMten machten ihn allen, die mit ihm in nähere Berührung kamen, lieb und wert: sie gaben seiner Thätigkeit jene schöne Wärme und-Eindring' lichkeit, welche ihm die Herzen seiner Mitbürger zu eigen machte. Sein großes Wmen, das ihn befähigte, an alle Erscheinungen des hentigen öffentlichen Bebens, welclje er in den .Kreis s^mer Betrachtungen zog, einen vergleichenden Maßstab zu legen, erstreckte sich auch auf das Gebü't der schönen Künste, insbesondere mis jenes der Tonkunst, in deren Inneres sein gereifter Verstand, seine hohe Begabung, eindrang. Die Begeisterung für abgeklärte ^ormschönheit. die in seinen Dlchtungeu so gewinnend zu-tage trat, lam anch m glühender Begeisterung für dn> nnfterblichen Mrke der Tondichter zum Ausdrucke. Und zuletzt, "ber nicht als geringster Theil feines Wesens, fei sein kostlicher, von allen gesnnden Geistern cmcö müesnnden Gemüthes getragener und arscn-nftor Humor nep^"', on- innnor trefflich die Wunde», zu heileil wusste, die im Verlause wechselnder .> widrige Verhältnisse seinen, geliebten Philharrw schen Vereine schlugeu. DieSpur von seinen Erdentagen, die, wie es ehrlich und ernst Strebenden Los ist, oft mühselig i beladen waren, ist nicht mit der Stunde vrrlosä in der sein sterblicher Theil in Staub zerfällt — singt der Dichter zum Schlüsse seines Epilogs, > in der That, die unsterblichen Verdienste, du Dr. keesbacher um die Hebung und Förderung Tonkunst im Lande überhaupt, besonders aber um Philharmonische Gesellschaft erworben, fichern ihm ehrendesAngedenken für alle Zeiten.Eindringlichr, ein Monument in Erz und Stein wird uns sein. schichte der Gesellschaft, ein epochemaalendes Wer' anläfslich des 2Mjährigcn Jubiläums der Gesel! erscheinen soll. an ihn und sein Wirken erinneri uns stets vor Augen führen, wie viel ihm die harmonikcr zu verdanken haben. In sinnig.pietätvoller Würdigung der Vr rung, die der Verblichene jederzeit den Nerl^,, unsterblichen Ehrenmitgliedes der Gesellschaft , gegengebrmhl, eröffnete der Trauermarsch aus H hlovens „Croica" die Heier. Die tiese Trauer in ^ Accorden, mit denen der Genius zu Grabe getra« wird, der tief gedrückte Ton edler fchlnei"'-'..... signntion — ein Hinweik auf die letzten ^ d«^ Verblicht'»»?»» »ibten auf t»»> .lnl)»»»«'» , >" > Laibacher Zeitung Nr. 258. 2132 9. November lM^. ,'ederholtenmalen ihre Befriedignlig über die corrects altulig desselben ausdrücken, und der Action Spa-ens beinl Sultan von Marokko Praktische Unter« utzung angedeihen zu lassen. Politische Ueberficht. Laib ach, 8. November. Mit den von der Regierung im Abgeord -etenhause eingebrachten Gesetzentwürfen ird an Stelle der bisher in jedem einzelnen Falle »thwendig gewordenen legislativeil Action die Er^ ^ eilung einer generellen Ermächtigung an die Nehrung zur Gewährung von Gebürenerleichterungen ld Gebüreubefreiungen für Anlehen voll Gemeiliden id anderen antononien Verbänden zu ^nvestitions-id Eonvertiernngszweckeii, soivie eiire neuerliche Ver> ngerung der Wirksamkeit der Bestimmungen über tenchel- und Gebürenbefreinngen für cillturfähige !meindegründe in Talmatien beantragt. Der f l o v en i sch ° k ro a ti sch e (5 lu b hat mit n slavischen Verbänden behufs Vereinigung Ver- ndlungen eingeleitet. Tollten die Ruthenen einen lenen Club bilden, dann werden die südslavischen irteien mit dein Ruthenenclub in engerer parla- mtarischer Verbindung bleiben, Nachmittags fand (-eits die erste gemeinsame Versammlung aller Süd» lven statt, in der beschlossen wurde, am Dienstag len Dringlichkeitsantrag einzubringen, worin die >gierung aufgefordert wird, die Ernchtung einer dsl avischen Universität in ernste Er° igung zu ziehen. Der Antrag soll sämmtlichen Par« en der Rechten zur Mitfertigung vorgelegt werden. Die Wahlbeweguug unter den Slovenen (Hörzischen ist diesmal besonders lebhaft. ,ngst veröffentlichte die „Soi-a" den Wahlaufruf d die Eandioatenliste der Slouenifch liberalen. Es irden aufgestellt: im ^andgemeinoeubezirke Tol^ in Oskar Gabr«c:ek und Andreas Vrtovec' int ndgeineindenbezirke Görz Anton ^okar und Hlichael ,^a; i»n Landgemeindenbezirle von Sefana Alois ekelj und Dr. klarl Treo' für den Städtebezirt lmein, Flitsch, ttarfreit, Eanale. Haideiischaft . Heinrich Tunia. Das bulgarische So bran je hat die De> ssion des Präsidenten Ge«ov zur Kenntnis ge-innen und den von der Majorität candidierten uesenen Minister V alabauov zun, Präsidenten "5lUt. ^n Berlin wird aus wohlinformierter Quelle getheilt, dafs die Pforte alle Fordernngen ankreichs acceptiert hat. Man glaubt, dass nit die Angelegenheit gänzlich beigelegt fei, obwohl französifche Antwort auf die letzte türkische Note h aussteht. Das „Wiener Tagblait" veröffentlicht Aeußerun-' des r unlän i sch e n 9.>l i n i st er p r ä s i d e n » >, ^eineter Sturdza, in welche», er darauf hinwies, s er durch Ersparungen und Vereinfachnngen des 'nstes in mehreren Nessorts ansehnliche Ersvarun-l erzielt und das Budget um fünfundzwanzig Milieu ^ei entlastet habe. Ueberdies habe er es über-nmen, die schwebenden Schulden zu decken oder konsolidieren. Nunmehr sei das Ausgabenbudget vier 5>ahre auf 218-5 Millionen Lei festgelegt. Es den keine nenen Anlehen controlliert und das . latsvermogen nicht verkauft lverden. Das fremde Capital soll wohl ins ^and gezogen werdeii, aber das Eigenthum an Bodenschätzen müsse der Staat für sich behalten. Dem fremden Capital werde aber alle Sicherheit einer geordneteil Rechtspflege, Schutz seiner Interessen und angemessener Antheil am Unternehmergewinn geboten sein. Er strebe Reform der Justiz und strenge Regelung der Gerichtspflege an. ^.n Bezug auf die Stellung der nationalliberalen Partei äußerte fich der Ministerpräsident, sie sei eine köuigstreue, durch und durch loyale. Sie wünsche, dass die Dynastie 5lönig Carols für alle Zeiten im ^anoe, festfitze. An der macedonischen Frage habe Ru« mänien ein ledhaftes Interesse. Es wünsche, dass die nationale Eigenart und Existenz seiner dortigen Volksgenossen keine Tchmäleruug erleide. Rumänien treibe keine illoyale Propaganda in Macedonien, jeder Schritt der rumänischen Regierung für die Stammesbrüder in Macedonien geschehe mit Einwilligung der Pforte und ^listinunung des Sultans. Tagesneuigleitcn. — (M a s e r n i n f e c t i o n durch einen A n ^ z u g.) Von einer merkwürdigen Infection berichten iüriinn«"-Blätter. Der belannle mährische Industrielle Edmund von Nochner ist auf seinem Schlosse zu Strazislo plötzlich an Masern ertianlt, und die Infection ist, »vie constatiert wurde, durch einen für Hercn von Vochner in Przemyslowitz angefertigten Lodenjagdanzug erfolgt. In der genannten Ge-ineinde grassiert die Masernepidemie, und speciell in der Familie des betreffenden Schneiders, wo der Anzug hergestellt wurde, sind sämmtliche linder an Masern erlranlt. Als der Anzug abgeliefert wurde, begab sich Herr v. Bochw-r in demselben zur Jagd. Abends heimgetehrt, musste er sich sofort zu Bette begeben, und noch im Laufe der Nachl con-statierte der herbeigeholte Arzt den Ausbruch der Masern in der heftigsten Form, »vie sie bei Erwachsenen vorlommt. — (Hart bestrafte Naschhaftigleit.) Uebe»' einen eigenthümlichen Vorfall wird der „Lodz. Ztg." aus italisch geschrieben: Ein IHähriger Knabe, den die Nüsse in den Nachbarsgarten lockten, wnrde von dem Besitzer des (Gartens ertappt, als er sich die Taschen voller Nüsse gestopft hatte. Als Strafe für den verübten Diebstahl zog der hart^ herzige Gartenbesitzer den .Nnaben aus, besudelte ihn am ganzen Körper mit Pech und warf ihn über den Zaun. Drr Knabe fürchtete in diesem Zustande nach Hause zu lommen und setzte sich in einen Graben, wo er bitterlich zu weinen anfieng. Plötzlich erblickten einige Leute den Kleinen, ergriffen aber in der Meinung, sie Hütten einen lleinen Teufel zu sehen bekommen, die Flucht. Erst einigen Soldaten, die die Klagelaute des Bedauernswerten vernahmen, giengen näher an ihn heran und erfuhren von dem Kleinen den wahren Sachverhalt, wie sich die Episode seiner Metamorphose zugetragen hat; sie erbarmten sich des Armen, nahinen ihn mit und brachten ihn zu seinem Großvater. Hier wurde der Kleine gesäubert und wiederum eingekleidet; er musste sofort in ärztliche Behandlung genommen werden, weil er sich während der Zeit, in welcher er in seinem Adamscostüm .verharren musste, start erkältet hatte. Der Großvater Hot gegen den menschenfreundlichen Mann, der einiger Nüsse wegen den Knaben >n so unmenschlicher Art und Weise bestraft hatte, eine Eriminalllage angestrengt. — (Der Ballon des Sultans von Ma -rolk o.) Nicht nur Erfinder in aller Welt beschäftigen sich mit dem Problem des lenkbaren Luftschiffes, auch ein orien talischer Herrscher ist unter die Ml'onautcn gegangen. Der Sultan von Marokko hat sich ein Luftballon bauen lassen, freilich nur einen Captiu^Vallon, der wohl weniger wissenschaftlichen Zwecien dienen wird, als dem Herrscher Gelegenheit bieten soll, über seinen Böllern in den Lüften zu träumen. Der Ballon soll ein Luftschloß im wahrsten Sinne des Wortes sein. Die Gondel ist mit allem modernen Com- fort eingerichtet. Was zur Bequemlichkeit des 3"rstn' "°^ isi, ist vorhanden, selbst das — Telephon scylt "H^ <^ Fernsprecher ist die einzige Verbindung, welche den ^. ,^ mit seinem irdischen bleich verbindet, wenn er in dem > der Lüfte schwebt. -f^on,) — (Eine sachverständige E o in m M ' Bei Gelegenheil der Berathung des Fischereigesehes 'M p hischen Hcrrenhause wurden in die betreffende ^"'"'s / gewählt: Prinz Salm, Professor .Hering. Herr v. ^p (eine Art Karpfen). Herr v. Zander. Bessere Sach»"!'«" konnten sich die Fische gewiss nicht wünschen. ^ — (Ei n ruhel'iebe » der ,.Gei st.") Wer von ^ Kreisstadt Ellwangen mit der Bahn nach Ia^", ^jtes gewahrt unweit des zu Ellwangen ^hörenden ^, Maus gerade gegenüber dem einzelstehenden Eich'^M 1 ,^ etwa 50 Meter von der Bahnlinie entfernt, auf f"'"' "^, ein Bett. Das Bett befindet sich bereits mehrere Woche" ^ und ist tadellos hergerichtet. Wie kommt nun die^s ^ aufs freie Feld hinaus? fragt der Leser. Die Sache '1 der „Franlfurtcr Zeitung" sehr einfach. Auf dem 3"" ^„ Feldtheile spult nämlich ein Geist, der leine M'ye l'^.^ lann, und damit er nicht in die umliegenden Häusel ) ^ gerathe, um dort einen Unterschlupf zu finden "'^, , ^wn, Wesen zu treiben, ist ihm das Bett aufs Feld gesteM w dass er darin bei Nacht seine Nuhe finden kann. ^ ^tes die Leute, wenn man sich nach der Bestimmung t"» ^ erlunbigt. Seit einiger Zeit ist das Unterbett ge>l"! ' ',^0 türlich hat es der ..Geist" fortgetragen, weil er ng ' anders bequemer wohnt. . <,,nilich — (Ein Wib über die Vörse). ^6"««'^ der Berathungen über den Terminhandel besonders ^ ist. erregt in^der Specialitätengesellschaft ^a'Msse „^ abendlich stürmische Heiterkeit. Die Besucher ?" ^ alle", Scholtenring bemerkten seit längerer Zeit nut ^ ' ^,, das5 jede vorübcrmarschierende Musikkapelle N^', .^ ^le» V5rse zu spielen aufhöre. Einiac Börsenbesucher be,a^ ^ j?ch darüber bei einem hohen Qfficicr. Dieser en " ^„ dciL Aufhören des Spiclens vor der Börfe mn > -> ^, Worten: „Meine Herren! Dieser Vorgang e"''^'A,,,lich: lommen dem Dienstreglement. In diesem heifjl es ^^, Nenn eine Musitbande, die spielt, bei einer ""deren ^ die auch spielt, vorüberzieht, so muss die voniverz Bande das Spiel einstellen." . Anies" — (Die tapferen Engländer.) D>e " ^ veröffentlichen eine Zuschrift eines Eivilisten, der m u ^ die Thätigkeit der englischen Truppen in Sudasr' ^^ achtet hat. Unter anderem erzählt derselbe, dass die ^^ ^ ihre Patronen, von denen man jedem einzelnen ^"" ^ Ae geben habe, wegwerfen, wenn sie ihnen zu schwer >v ^^i> Kaffcrn und die Buren hätten dann die Patrone,, '' ^e" aufgelesen. Fast alle Buren seien mit englische" ^.^,^n> ausgerüstet und ritten auf Pferden, welche den ^^„vic-abgenommen seien. An einem Orte habe der ^ ^ hci rcnde englische Officier, sobald er von der An"me .^, Buren hörte, die Räumung des Platzes """^"^) Pstü'd 1000 Soldatenanzüge und Waren im Werte """ ^^ ;„ die Sterling zurückgelassen wurden, welche de" ""^^ a.c-Hände fielen. Ein anderer Platz sei in derselben ^„cn räumt worden, und die Auren hatten dort ^."" ^ ^ffi-rnd Waren erbeutet. Trotzdem sei der dort bcfe!M ^^ ci.r nicht abgesetzt, sondern auf einen hohen M. .^ ^ wo versetzt worden. Im letzten Monate h""" ' ^re» ^ Ecpcolonie von einem i/iegimente 70, von emcm " ^.^lnt und von einem dritten W Mann zusammen "^^ '^^ d>e thäten das zu Hunderten. Davon aber erfahre " ^sta»^ Blätter nichts, weil denselben unter dem Belagen ^ verboten sei, Kriegsnachrichten zu bringen. ,jst) 3^ — (Ein cousequenter Natura >^^ Paris hat man sich in diesen Tagen wieder mel ^ ^„e Maupassant beschäftigt, anlässlich des ^'Mc , ^ ^l dramatisierte ..Yvette" im Vaudeville ss^"^ '^'eine Ä''^' Jugend des Dichters wird bei dieser Gelegenye ^^al!s' dote erzählt, die bei allen strengen Anhängern ^^.^ se'"" mus Beachtung zu finden verdient: sslaubcrt I ^hcile^ Schüler unaufhörlich auf. nur mnHdcrN^m^^^^ erschütternden Eindruck. Von Meister Hohrer l '.inniger Vertiefung in echt classischein Geiste inter- tiert, vom Orchester mit aller Hingebung znin Vor« ge gebracht, zählte die Wiedergabe ,zu den besten iidgebungen der Philharmoniter. . Ein Epilog, gedichtet vom Dr. Victor P e s s i a ck, 'cakterifiert in gros;en Zügen, von tiefer Verehrung den Dahingeschiedenen getragen, die Perdienste 1 das Wirten desselben. Das Mitglied der deutschen line, Herr ^ iebe 5 ny , brachte, nachdem sich die men uud Herren des Ehores der Gesellschaft im ^uergewande auf der Bühne versammelt hatten, warmemvfundene Tichtung mit schouemAusdrucke Wirkung. Tas Nequiem vo,l L. Eherubini für gemischten n- ilud Orchester bildete den gewaltige!, Schluss-" dci.- Trauerfeier. Das Werk weist manche vel> 'te Ebernbinische Eigenheiten, vor allein in der eren modernen Anfmderungell nicht mehr ent-'"».'ndeli .»l,truu,e,itatim,. auf, erhebt sich aber in '»<^ >.^> zn uiächtiger. llngesilchter Steiger.liig ^rend die harmoni,che u.io co,ttrapunllliche,^lilnst Meisters nn Onertorinn, ihre.r Höhepunkt erreich Ausdruck rengnierc-nder Trauer, niit dem der ^ us das Nequienl einleitet, verfehlte ebousuweina Wirkung wie das nach rührendem Ausdrucke l'endc I'ie '7««n. Nach den gewaltigen Steigerung. des Offeriormms ermattet freilich das Requiem en dlio Ende zil, cinl'll lvcüiqer crlöft'ndoil als ab-l'.icht'N»>'N illl'schjüj'o hjldf»»^ ?l^' Hnnst ist aus ^e' sen, Wege inzwischen eigene und anders geartete Wege gewandelt, und die Schrecken des Todes und der Ver> wesung sind von vieleii Nachfolgern des Meisters in grelleren, mächtigeren und vielleicht auch packenderen Farben gemalt worden. Obgleich nuu das Requiem von Eherubini weder ill erstannlichem polyphonen Aufbau, noch in dramatischer Malerei und neuen .Ulangeffecten seine Ttärt'e sncht. sichern ihm doch der el^Ie Erlist und die überzeugende Nrast, die nns aus eiuzelnen Theilen des Requiems entgegentreten, auch heilte noch die Wertschätzung aller Musikkenner. TaS ernste, anstrengende Werk stellt an den Ehor grosze Anfordernngen, deiieii er. geschnlt in der consequent ernsten Richtung der Philharmonischen Gesell-schaft. auch in würdiger Weise gerecht ward. Das schöne Ttimmaterial, verbnnocn mit Reinheit der In« tcnation und verständnisvollem Erfassen des Charakters der Eomposition, die rhythmische Präcision mit richtiger Vertheilung von ^icht nno Schatten bei den grchen dynamischen Steigerungen, ließen den Aufbau der einzelnen Theile des Requiems in plastischen, Prägnanten i^ornien erscheinen, weshalb auch das ^w teresse der Zuhörerschaft in hohem Maße festgehalten wurde und die Wirkung bedeutend war. Eine Verstär-tung der Bässe gegenüber den dominierenden Tenoren Mchiene bein, Männerchor schon mit Rücksicht auf be. bei fugierten Ehören erwünscht. ^öhrcr hatte daü Wert olg altig vorbereüet und dirigible es un.rdig der iwecht' der Tranersl^'r, ., Die alte Tante. Erzählung von Oufwv Seyf" - (4. Fortsetzung.) Oal""'"' „Ach, du himmlischer Vater!" rief ^ ^^>v0'' unwillkürlich aufspringend, voll/^nM ,^, Ve' lung ans. „Das ist ja eine '"'tte A'M ^ '^ zwanzigsten Mai - das ist ja heute. '». ^.,-,M' uiimöglich - so schnell kann ich j" g" n ^^.^. ^.^ - es wäre auch uuschiclli'ch! Weshalv ' ^,,,^ ist denn der erste Brief nicht cl)"' u«. ^. ^„lci' Richtig, lvas frage ich noch - w^"^„tscl)<"'d ^ lichen Adresse — ist erst durch halb ^ . d"'"' ., einein so großen Neffen ""fm'g"'/" ^, So l'^,f liicht bemuttern! Wie hübsch er '"1 ,,"/ich do" ^ so energisch, so männlich! N'euan'r'g " ^^so',N'^, ihu! — Aber nein, nein," sic st"'^' jch wl'll,!^ nut deiil Füßchen ans, „es geht mcht ^ ^Z M^ ? Oder - lasse ich ihn lo.mnc", l " '^ ,bzl'^'!,,^ ständnis auf und ersuche ihn dann, w"- ^M >u , Das geht auch uicht, es U'äre nnnwgNcl)^ ^ ^ ^ maii aber aiiderseits nnter !^"N!" ^ge a'^" ^,^cht. ^c ist: Was thun, was thnn? D:e ^ ^. e . hc< lauge, und er erscheint auf der ou" ^^„chl» . Ncssc! Es hilft nichts, ich >"M'' "" ^aibllche^Munli Nr. 25«.__________________________________2i.^______________________________________ 9. November 19s)j Cine« ^ ^' ^"" '"'^ größter Consequcnz bemüht war. Eensa,^^ behaupletc der Meister, dass et' wenn man die l'ttvoi ? ""b Empfindungen, die buich einen Fußtritt t'ne m ? würden, kennen lernen wollle. das beste wäre. gelvoikl '»^ ^^" ^"^ ^p^r einer solchen Behandlung, sich b.^^'^'^ '"ein Herr!" — ..Nun. so drch' dich um. wehe n .^ """^ Fußtritt geben, aber ohne dir allzusehr du ^ """' alsdann wirst du mir genau beschreiben, was die 5)^7 ^Pfunden hast." Beide wurden handelseinig, und fliers l il°" "'"'6 vor sich. Aber der Vater des jungen eilte berl - ^'^ ^'^' '^^ ^'^ ^^"^ "^ angesehen, er Essend,, s!' '"'^ """ Heugabel bewaffnet und verfehle dem 9lNllts,^2 " jungen Dichter einige wohlgezielte Püffe, b" Dick. ^ väterlichen Iornesausbruchcs verzichtete ^r.ln u? darauf, die Impressionen des Sohnes lennen zu °"s<,eri?.^nr schleunigst Reißaus. ..Nun. hast dn etwas «Ja dn ^ ' ^"^te ihn Flaubert, als er ihn wiedersah, tmlr etÄ?."^ ^'"^'" ^lls Maupassant darauf sein Akn. kic H.sN7> musste Flaubert Thränen lachen und erzählte ^15'chtt aNen seinen freunden._______________^^ ^ocal- und Zur Friedhofsfrage in Laibach. <. ,. II. Cladf^s"'"'" Memorandum vom 7. Mai l. I. schildert h°f« b^i A^ Dr. Kopriva die Zustände aus d'nb e^,^ /."" der Luft Zutritt bis zu den tiefsten Schichten Es d r-" ^'" ^sche Verwesung der Leichen, "^priiiial? ^"^ "'^^ auheracht gelassen werden, dass der 120 Illb, ^> "^kbhof (der sogenannte alte Friedhof) schon sltns 14 s,.^'" Zwecke dient, dass der Äodcn schon wenig-^^sfen K ^""lU umgegraben wurde und mit organischen "li einem ? ^sättigt ist. dass er mehr einer Humusschichte ^Unaii? Sandboden gleicht und infolgedessen seine ur. > konnte l i; ^^ jama". welche zur Gewinnung von Sand !^',e, !m ^'"^' 6s waren über 100.000 Fuhren ver-^lldtis' "trials erforderlich, um die Grube wenigstens M ht L "szufiillen "'^ "^' ^"^ ^"" ^"" beobachien. ^ s^'^" hier nicht in den sogenannten ursprüngliche!! i " 'c ° s .!" '" '"sche. Kehricht, in zerfallenes Ziegel-^liih „^"^ werden. Die natürliche Folge davon blieb > °l donr. ?"^' ^e Verwesung der Leichen geht viel lang . "lim !"- "! dieselben zerfallen nicht, sondern erhalten l ^ ' '""kn sich. Auch das ist eine häusige Erscheinung , ^ ?7 Aliedhofe. !^schnit?!." ^^^ wurden die Gräber nach Verlauf von Ung d!«?. ^ fahren umgegraben und dieser Umstand s^'Nie !>- -.'^vmvaltung iur Erweiterung des Fned-Mtten ^ lungste Erweiterung waren zweifellos auch die i?"bt n..l,. '^"'"aen des Fricdhofes aus dem gleichen Z°"dor ^'"ndig geworden und wie der Stadtmagistra! ?""8 n, ?"" ^^n die ungesetzlick)< rasche Umgrabung !^„ dageac,, ^'"" ^zwungen war. fo musb er auch heute ^ber j,s" aussprechcn. dass wegen Naummangel d,e "^rden ""' ^'" "^ fahren geöffnet und nmge 'es, ^^ ^)>>s< ?^hre,7"'ch besteht diesbezüglich die Norm. welche ^ie^,^, wrzesten Termin für die Umgrabung festsetzt. ^!ü^^«ncye„ unaaris^,., Normen verlangen eine Frist '°^und i "rw' ^'^' ""f drn ^lnc'pf der rlMnschm „ ^or^'^' bl^'Ml'n Tl'ill'ttc ,;u machen?" ''^'^! Nnd?^ ^"Nc dir, ich l'l'lomml' Vosnct,. noch ^ "^' A,in""" ^' "then, wer ^ ist^" "^ kühl '""'5 ^"' ^"'l in den Nm-lo, und cv- ^i ^^^f -^ ^^ l^nädiaen ja aosayt — ein wich' ^7 "n i„ ""b drr Vosnch - wer wird's M? R!^ i'.n^'r Dffici.v! Tie Karw> l)al'c'n also ^"t^j."omn v^i> i^. x/achc,, und sa^tr möa. ^> <»>"< kos >, ^ ,^^'lbst ^, "' ^"l'ch^'ttc, du Imrtch recht, ich scln' ^s"» ^>ff(, ^w^i^st^'nc' tli^ilwcisc basl du n'chl "^'"cht, dm. .""^ lN'lllc' nachinittal^', ^ch iU""^' ^k,H'Kc»s^ ^ "' "fficu'r ist- chcr niöchtc ich an 'N hat. "'e ^andN'irtschasl zu somcm Voruf.' '"l^!!" >Ä)U^^? "l"e" ^ofson^ 'Aber das wusste t ^"'^' sM.> '^ '""ch"tc erstaunt. „Und Land->^ do/n,1 l^' """"it hinzu. ! °» ^7 Nur,„ "s ^ Nllr. Aber, ssanchotte, was ^n'^^'ub^'^ lcliMt, di, boidou Briefe dadcn l !>. "T."' '"in r 5 "' Er ist 28 ^ahr. alt. Wird l 3'N^s^^N^thal'en^ ^ ^'"'K'n^nwz.^'' "'"Nie die Kloine bedenk- ' "«'« Ylahro l Ho alt! Ist er denn v^ von 'w Jahren und einige deutsche Nundesftaaten sogar eine solche von 'A) Jahren. Obwohl diese Ziffern bedeutend diffe-ril'ren, weisen doch alle unzweifelhaft auf das Bestreben hin. eine irrationelle Ausnützung der Friedhöfe zu verhindern. Iedc Friedhofverwaltung lann jedoch nur dann als eine rationelle bezeichnet weiden, wenn sie der Erde genügend Zeit lässt, alle organischen Stoffe aufzulösen, wenn daher auch die chemisch« Untersuchung in der Erbe leine organischen Verbindungen mehr constaticren lann, als dies vor der Bestattung der eisten Leiche der Fall war, denn jedes andere Vergehen würbe eine progressive Anhäufung der organischen Stoffe zur Folge haben. Um die Zustände auf unserem Friebhofe aus eigener Anschauung lennen zu lernen, hat der Stadtphysicus einer 35. AW sie bemerlte, oas5 ihre Gebieterin sie misc-dilligend ansah, wurde sie mit Mühe wieder ernst nnd sagte, sich die Tliranen mi5 den Äugen wischend: „Verzeihen, Gnädigste, aber das -- da» ist wirt^ lich zu komisch!" . . ., , „Mir das zu lalM, habe ,ch i),ch n,cht gerujen!" sprach die Varonin misomulhig, „Hilf nur lieber nach-dent'eil. wie ich ">n besten drin unliebsamen Besuche entgehe. Wa5 meinst du, wen,, wir ^rau ^'emiy an meine Stelle setzten? ^' weihe sie eiu. sie mag den Nl'fseil empfangen und mich einige Tage. ln'5 er wieder abreist, vertreten. Zch halte mich WzwisckM verborgen!" , „Tie alte Nennt)< ^a, dac- wäre ein schöner lir-sau für die Gnädige!" verzog ^anchette geringschätzig 5l'n rothen Mund. ,.Und wenn'5 dann derauklommt! Tie Wirtschafterin fällt bald aus der Rolle, das weiß ich in, voraus!" „Ia, dann rathe du! „Mir fällt etwad em." lachte ^nnchette wie ein Nobold. „Gnädigste - wech rr. wie alt Gnädigste ^"" '..Nein, er hält mich für steinalt!" lachte jetzt auch dic Aaronin wieder hell auf. „T^- ist jn eben daö No-mische: er weis; nicht, dcn,s ich die zweite Hrau meines ' leimen Gatten bin. er halt m,ch für kie erste l" i H,lN"ny so,yt.) der Boden auf dem neuen Friedhöfe zu diesem Zwecke übe hc.upt nicht geeignet ist, denn trotz der bedeutende- " " menge ist derselbe schon jetzt — nach dreimaliger Um — vollkommen gesättigt mit organischen Stoffen. Dr' diirfie nach der Annahme des Stadtphysicus in dem dcnsein von verschiedenen Säuren u»d Salzen <;> sein, welche in der Asche sich vorfinden und die A<, von Lebewesen vcrhindern; diesen aber fällt bei dec Äl>> losung von organischen Stoffen zweifellos die Hauplaufga!" jl:. — Aus all dem ist ersichtlich, dass die Gräber auf den gcmzen Friedhofe umgegraben werden, bevor noch die Leich» velwest sind. und die Folge davon ist, dass Leichenreste cw die Oberfläche gelangen, dass die Auflösung von organise«: Stoffen, welche in dn Tiefe des Grabes vor sich gehe! wusste, zum Theile auch auf der Oberfläche des Friedhöfe glschieht und hier die Luft verpestet- diese Zustände bevingr,' eine ganze Reihe von sanitären Ncdenlen, abgesehn vrm d> > barbarischen Verletzung des Humanitäts- und äst! Gefühles, wenn vor den Augen des Publicnms dir geöffnet und bei dieser Gelegenheit die Särge mit !jj>rtt, zuschlagen und Kleider, Knochen und andere Leichenies!» auf die Oberfläche geschleudert werden, um auf diese Wei'»-Naum für eine neue Leiche zu gewinnen. Was die gemauerten Grüfte anbelangt, constatiert d,> Stabtphysicus in seinem Berichte, dass dieselben gröhln' tlieils überfüllt sind und dass in einigen Sarg auf Sai^ gehäuft wird' dass writers die Gruftmauern wohl mit <5r ment verputzt sind, dass aber die Deckel fast ausnahmslo« in der Richtung mangelhaft sind, dass sie Gasrn den Auö tritt auf die Oberfläche gestatten, was natürlich in erftec Linie verhindert werden sollte. — (Entscheidung in Iagbsachen) Ueb, eine Nichtigkeitsbeschwerde hat der Oberste Gerichts ui>'> (5ass^,i>^. wonach Iagdnachbaln einander in solchen Fällen das Wild ausfolgen oder seine Zurücknahme gestatten, nach H , — (Von der S ü d b a h n.) Ueber das Project zur Herstellung eines Ausweichgeleises in der Station Salloch, Vezirl Laibach Umgebung, wird die commisfionelle politische Begehung am 2li. d. M. an Ort und Stelle stattfinden. —«, — (Fünfunbzwanzigjahriges Lehrer Jubiläum.) Am ti. d. M. sind 25 Iayre verflossen, fei» Herr Johann Slerbinc als Oberlehrer an der dermale, «us drei Classen bestehenden Volksschule in Weichfelbulli thätig ist. Diesen Anlass benutzte die Gemeinoeveltretum! von Weichselburg im Vereine mit dem Ortsschulrathe bi sllbsl, um den» verdienten Schulmanne eine recht l) Ovation darzubringen. Nach der um 8 Uhr früh abgehaltenen Festmesst, welcher außer der Schuljugend die Gemeinde Vertretung und der Ortsschulrath corporativ anwohnten sand in den festlich geschmückten Schullocalitäten die eigent liche Feier statt, zu welcher sich außer den vorbenannten Cor porationcn mehrere Beamten einfanden. Hier wurde voreli! der Jubilar vom Gemeindevorstande beglüht, worauf nu mens des Qrtsschulrathes dessen Obmann, Herr M. 5> Handelsmann inDebenbol, basWort ergriff.um die » volle Thätigkeit des Jubilars auf dem Gebiete des Schi! Wesens hervorzuheben' schließlich überreichte er demselben nlc-Zlichen d«r Dankbarkeit ein aus getriebenem Silber l > ' des Tintenfass zum Geschenke. Sodann wurden dem noch Beglückwünschungen seitens del anwefenden jugend zutheil' auch wurden ihm ein Bouquet aus !> ,-, Blumen sowie eine Erinnerungstafel überreicht. Der In bilar brachte in schlichten Worten den Versammelten seine", Dank zum Ausdrucke, worauf mit der Äbsingung der Voll? linmne die Feier ihren Abschluss fand. Herrn Oberlehrer Sterbinc sind zur Feier des Tages zahlreiche telepiaphischc i'üd schriftliche Gratulationen von nah und fern zu qctommen. '^- __ s(5 re ditpa vier fä l schu ng.) Die Behörden in Steiermart sind einer Gesellschaft von Creditpapierfn! schern auf ver Spur, welche bis nach Unterlrain reicht. T0 wurde vor turzem in der Stadt Mann von einer Fraueni' person. Namene Josefa Cerbalet aus Brückl. ein Zwanzig' ürnrn .-Falsificat. hergestellt auf photographischtm Wesst mittelst Platlendruckks. leicht erkenntlich an der lichtere,,, rotben Farbe und an den miselungenen Bildern ber,.Austna" ind „Hungaria". ausgegeben. Dieselbe hatte bc»b Fulsisilat angeblich von einem Schweinehändlrr mittleren Älitis. b« slovenisch im Unterlrainer Dialecte sprach, erhalten. Dringend verdächtig, mit den Ciebitvapiersälschein Hand in Hand geaibeitet zu haben, ist u. a. der im Jahre 1^78 zu Forst, Gemeinde Cirtle in Unterlrain. geborene Besitzerssohn Johann Nrlovi''. siegen welchen auch feiten«» del Beholden die steckbrieflich^ Verfolgung eingeleitet wuive. —il<. — (Durch einen Baumast getödtet.) Vl»i "' " "' ' "' aus Ainödt. Welicht2b«zill Rudolf«». "' toi»i l»tg»n. Laibacher Zeitung Nr. 258. 2134 9. November iM^. — (Deutsche Schulorthographie.) Gestern and im Unterrichtsministerium die abschließende Conferenz n Angelegenheit der Neuregelung der deutscheu Schulortho-zraphie statt. Minister v. Hartel constatierte. dass die von Oesterreich geltend gemachten Anträge und Wünsche in Ber-in bei den gemeinsamen Conferenzen der Delegierten Oester-eichs und der verbündeten Regierung volle Würdigung anden. > — (S t u d e n t e n de m 0 n st r a t io n e n.) Gestern »ormittags lam es, wie uns aus Wien gemeldet wird, auf der Üiiener Universität zwischen slodenischen Studenten, welche ür die slovenische Universität in Laibach demonstrierten, ,nd deutschnationalen Studenten zu einem Zusammenstoße, vobei die slovenischen Studenten aus der Universität ge-irängt wurden. Das Einschreiten der Polizei machte auf ^er Straße den fortgesetzten Reibungen ein Ende. Ein slowenischer Student wurde wegen Widersetzlichkeit verhaftet. ! — sC h rysan t he me n - Fest.) Unter den Herren bes Festausschusses, der die Veranstaltung thatkräftig unter, tüht. ist auch das verdienstvolle Mitglied Herr Heinrich ))i a u 1 e 1 zu nennen. — (V e r e i n 2 u n t e r h a l t u ng e n.) Wie bereits nitgetheilt, findet morgen im Gasthaussalon des Herrn Ioh. Malonigg in St. Martin bei Littai ein Concert statt, wel-hee der Gesangverein daselbst unter Mitwirkung des Littaier Zesangschores veranstaltet. Auf dem Programme find Com-^.ositionen von 1'. H. Eattner. Stanlo Pirnat, Dr. G. Ipa. ^cc, Vazin und Vendl. Im Anschlüsse an das Concert findet cine Tanzunterhaltung statt. Veginn des Concertes um 5 Mir nachmittags. Der Reinertrag ist zur Anschaffui'.g eines Harmoniums bestimmt. — Am nämlichen Tage veranstaltet d?r lAcsang- und Tamburaschenchor „Zvon" in Trifail in den Moralitäten des „Narodni Dom" zu Ratschach bei Steinbrück :ine Unterhaltung mit reichem Programme. Beginn derselben um ^ Uhr nachmittags. —ill. — (G e m e i n d e v 0 r st a n bs w a h l.) Bei der am 1,0. October vorgenommenen Neuwahl des Gemeinde-vcisiandes der Ortsgemeinde Bründl wurden Franz ^nidar-5i(- aus Bründl zum Gemeindevorsteher. Josef Gospodoviö aus Auen, Anton Hoöevar aus Vründl. Matthias Koraöin aus Nadna. Iofef Selal aus St. Primus. Martin Libert aus Brezovo. Johann Lipar aus Vründl. Matthias Vizjal «us Zavratec und Franz Vizjat aus Arto zu Gemeinde-Käthen gewählt. — (Trifailer Kohlenwerlsgesellschaft.) Sichcrem Vernehmen nach hat sich die Trifailer ttohlenwerls^ Gesellschaft infolge des derzeitigen geringeren Absatzes veranlasst gesehen, ihre normale Produltion nickt aufreckt z.i ehalten.'Dk — (Ernteergebnisse.) Ueber den Ausfall der hlUligen Ernt,» >m politischen Vezirle Stein wird uns mitgetheilt, das derselbe infolge der übermäßig vorherrschend ,s.ewestnen nassen Witterung nur als ein minder gutcr und mittelmäßiger bezeichnet werden kann. Namentlich gilt dies von den Brotfrüchten und theilweise auch von den Erdäpfeln. Hinsichtlick der letzteren wird insbesondere im Tu^ chciner-Thale über große Fäulnis geklagt, was darauf zu-'rültzufiihren ist, dass nur alte, gegen die Nässe nicht widerstandsfähige Sorten zum Anbau gelangen. In dieser Hinsicht wurde an den Centralausschuss der l. l. Landwirt, schafts - Gesellschaft das Ersuchen gestellt, der betreffende,. Bevölkerung mit Beschaffung neuen, widerstandsfähigen Saatgutes an die Hand zu gehen. Die Obsternte lieferte eben^ falls ein geringes Ergebnis, während die Ernte an Fisolen, Kraut und Rüben ziemlich gut ausfiel. In der Gemeinde Bresowitz haben die Wesen unier Ueberschwemmungen arg gelitten, su dass dortselbst ein Futtermangel eintreten diiifte. —o. — (Naufhändel.) Am 2. d. M. nachmittags ent. stand zwischen den Burschen Alois Rihar und Andreas Htrelelj in Gaberje eine Schlägerei, weil ersterer dem letzteren eine Schneidfeder vom Hute' zerrissen hatte. Der Bursche , Lutas ilovac'- aus Hruöuje kam dem Rihar zu Hilfe und brachte dem sltrelelj mit einem Tafchenmesser eine etwa l> <>m lange Schnittwunde am Halse bei. ktrelelj versehie dem Nihar hierauf mit einem Holzscheite mehrere Schläge uns den Kopf. so dass Rihar zwei bedeutende Wunden erlitt. Htretelj hat sich ins Landesspital nach Laiback beqeben. — Am 3. d. M. nachts versetzte der Bursche Jakob Iapelj aus Tomikelj dem Burschen Josef Lenar<'i<' aus Brest auf der Straße daselbst mit einem eisernen Misthalen zwei Schläge auf dcn Kopf und brachte ihm eine Stichwunde an der linken Hand bei. Der Grund des Streites lag darin, dass Iaftelj, um in der Nacht frei herumgehen zu dürfen, noch leine Be' wlMaungszeche (santovzc-iinl) gezahlt hatte. —I. l>.,".^ .(3 ur Erllärung des Laubfalles.) Die Datier fallen, es ist ein ganz alltäglicher Vorgang, und doch rnssen nur d,e allerwenigsten, wi« er eigentlich zustande kommt. D.e Blatter sind die Verdauungsorgane des Ba nms s.e sche.den w Tage unter dem Einflüsse des Lichtes den Sauerstoff aus und athmen dafür den Kohlenstoff ein sie l bringen m der Nacht den umgekehrten Stoffwechsel ber'vor Das erste Nahrungsmittel der Pflanze ist das Wasser es lv«rd von den Wurzeln aufgesogen und von diesen 'den Blättern zugeführt, die es in der oben geschilderten Weise , verdunsten. In den warmen Tagen des Sommers entwickeln die Wurzeln eine rege Thätigkeit; im Herbst, wenn die Bodentemperatur lühler wirb, geht dieselbe zurüct. sie lönnen den Blättern nicht mehr genügendes Wasser zuführen, und die W.Ml,1ufllhs vermindert sich immer mehr. je tälter der Pfbfn lvild. Ist sie bis nuf ein bestimmtes Mindestmaß zurückgegangen, so bildet sich am Blattstiel, da, wo er dem Zweige entspringt, eine Wulst, die sogenannte Trennungsschicht, die immer dicker wird, je mehr die Wasserzufuhr sinkt und die Gefäße, welche Blatt und Baum verbinden, vollständig zerstört. Dadurch werden die Blätter lose, der geringste Lufthauch nimmt sie mit fort. Uebrigens verlieren nicht alle Bäume ihre Blätter in gleicher Weise. Die Linde schüttelt zuerst die unteren ab, die Eiche die Spitzenblätter. Kastanien und Linde entblättern früh. die Eiche behält ihr welkes Laub bis in das nächste Frühjahr. Lederartige Blätter fallen erst spät oder überhaupt nicht ab, da sie weniger Wasser ausdunsten, als die weichen und zarten, und daher auch weniger Wasserzufuhr gebrauchen. — (Ein Zigeuner-Concert) wird neuerlich heute abends im „Narodni Dom" stattfinden. — (Laibacher freiwillige Feuerwehr.) Seitens des Vorstandes der Laibacher freiwilligen Feuerwehr erhalten wir folgende Zuschrift: Die Laibacher freiwillige Feuerwehr wird ihr alljährliches Christbaum« fest am 26. December abhalten. Damit dieses für die-selbe iu jeder Hinsicht bedeutungsvolle Fest würdig ucr« laufe, werden die geehrten Mitbürger gebeten, freiwillige Beiträge den zu diesem Zwecke bestimmten Feuerwehr« männern, welche sich mit einem gedruckten, vom Hanpt-manne unterschriebenen Sammelbogen ausweisen, gütigst auszufolgen. Jede, noch so geringe Gabe wird mit herzlichem «Vergelt's Gott!» quittiert. — Das Sammeln der Gaben und Beiträge beginnt mit 1. December. — (Martini » Abend.) Der Gesangverein «Ljubljana» veranstaltet morgen abends im Sokolsaale des «Narodni Dom einen Martini°Abend, an welchem die bürgerliche Musikkapelle mitwirkt. Anf dem Pro° gramme stehen neben Gesangs» nnd Orchestralnnmmern ein Coriandoli-Corso nnd eine Tanzunterhaltung. Äe^ ginn 7 Uhr abends; Eintritt 60 l>, unterstützende Mit» glieder frei. — (Ein Wohlthätigkeitsact.) Vor einigen Tagen wurde mitgetheilt, dass der am 27. v. M. in Trieft verstorbene ehemalige Laibacher Handelsmann, Herr Anton Schußnig, zu Gunsten seiner Vaterstadt ein wohlthätiges Legat im Betrage von circa 10.000 K hinterlassen habe. Wir sind nnn in der Lage, die näheren Details dieser testamentarischen Bestimmung mitzutheilen. Nach dem Wortlaute des Testamentes vom 5. März 1900 hat der Erblasser Wertpapiere im Gesammtbetrage von ungefähr 16.500 X lbcstehend aus fünf Stück 42/2 pCt. Hypothekarschnldverschrciblmgen der österreichischen Alpinen Montangesellschaft ä 2500 Francs und vier Stück 4'/l„ pCt. österr. Papierrente«Obligationen K 1000 Gulden) der Krainischen Landessparcasse in Laibach mit dem Ersnchen legiert, den jährlichen, sich auf circa i)00 X pro Jahr belaufenden Zinsenertrag dieser Wertpapiere zn vier Armcnstiftnngen im Mindest-betrage von je 200 K zu verwenden nnd hiemit nach dem Ermessen der Direction der Krainischen Sparcasse vier arme, bedürftige, nach Laibach zuständige nnd dem Arbeiter- oder Gcwerbcstande angchörige Familienväter oder Witwen, die unversorgte Kinder zu ernähren haben, zu bcthcilen. Die Stiftung hat den Namen des Erblassers «Anton Schnftnia.» zu führen. — Alle diejenigen, denen sie im Laufe der Zeiten jeweilig zugute kommen wird, haben gewiss volle Veranlassung, des Gründers derselben, der hicdnrch einerseits seine warme Anhang/ lichleit an seine Vaterstadt Laibach nnd anderseits sein ehrendes Vertrauen anf die gewissenhafte Verwaltnng des ältesten krainischen Geldinstitutes docnmentierte, in steter Dankbarkeit zu gedenken. * (Von einem Hunde gebissen.) Gestern nachmittags wurde in der Lattcrmannsallee der Schul-knabc Jakob Vidmar, wohnhaft in Unter-Schischka, vom Hunde des Ringelspielbesitzers Robert Malli angefallen und in den rechten Arm gebissen. * (Dieb stähle.) Der Arbcitersgattin Anna Retina, Martinsstraße Nr. 14, wurden ans dem Hofe zwei blaue Frauenröcke, ein Miinner-Icigerhemd und drei blane Schürzen, weiters der ebendort wohnhaften Katha» rina Richter drei weiße Herrenhemden mit der Marke E. R., Mnderwäsche, zwei Schürzen, ein Frauenrock nnd zwei Paar Strümpfe entwendet. Theater, Kunst und Literatur. " (Deutsche Bühne,) Ein zartes, duftiges Vers-spiel, durchweht von löstlich., von dcr modernen Richtung entfernt wird. Den l"")'-" ^, stiner Lustspielverse anmutlng und doch lebensvoll zu ^ gen. wird daher nicht so leicht gelingen, und wir ^„ daher den braven Künstlern, die gestern in deu H" ."^ ^ beschäftigt waren, nicht verübeln, wenn sie häufig l ^ glatten Verse stolperten oder sic. was noch ""/"cher '' ^ fach verschluckten. Im ganzen und großen bot die ^'. ^r. viel Gutes. Fräulein W e r n i cl e' und Herr T r 1 m ^ der sich nur vor Uebertreibungen hüten und um e>i ^ lichere Aussprackc b'.miil>-n wolle, watz auch ^ '^pc,! Neißne 1 gilt. Herr S 0 d e l. der eincn flow" ^ ^ derb-lustig, flott spielte, verhalfen durch 'Hr.3""^' ^^ temperamentvolles Zusanunenspiel der Novität z ^ Wundlichen Erfolge. In den Nebenrollen w>lt"> >^„ Liebesny. die Damen Schütze nnd Nun, 1^ dienstvoll mit. .„nzlei.'» — (Aus der deutschen Theater! ° u' ^, Moraen ist die Premiere des Vaudevilles «^am" ^l tcuchc". Die Hauptrollen befinden sich in dcn -"" ^ ^d bewährten Soubrette Frau Adele Wolf-Seie? ^ ^ trs jugendlichen .Nomilers .Herrn Adalbert M»«^,'^ übrigen Hauptftartien werden durch Frl. ^^^si.m Das durch die Herren Lang und Thiemann dargc,i ^ .^ Weil wird durch Herrn Negisseur L a n c, '"sM"" ,^> im übrigen sorgfältigst vorbereitet. — Wehres ^ ^ Montag! ..Die rothe Robe". Mittwoch: „Des ^/"r » ,^ Liebe Wellen". Donnerstag: ..Alexandra" "^'' 'dic! Gastspiel Agathe N a r s e s c u). Samstag: ,, Wünsche". 5^ns M"' — (Anlauf von Gemälden H^'V^tus larts durch das Ministerium fur ^ ^ und Unterricht,) Einer unferer h"vori« ,^ Wicner Künstler, der einer ganzen Epoche '""^Bichcn aufgeprägt. Hans Matart, war bisher in unseren "'i^ ^, Gallerien nur mit »venigen und nicht gerade A" '^z bei» dcutcnbsten Schöpfungen vertreten. Seiner ^rtt ^ Hecrn Minister für Cultus und Unterricht Dr. -" ^»dt Cartel ist es nunmehr gelungen, für dte zu , ^ neue Gallerie fünf Malart-Bilder zu erwerben. " ^ besten Leistungen des früh verblichenen >"""'.s' V,^ leib" und sämmtlich — bei Malart'schen Bildern ''t ^ s^d. bekanntlich nicht immer der Fall — tadellos er^ ^j Es sind dies die „Fünf Sinne" und ein Declengc, ^ sich durch besondere Farbenpracht und 3°""'Hhe des zeichnet. Diese Gemälde lialxn sich bisher '"' ^,,Ml,' Kunsthändlers Miethle befunden. Sie entstamme' > ^ „,„ Malarts bester und glücklichster Zeit und 5"^^ ^,^ misten bewunderten Schöpfungen des """'."^se „cue<" eigens dafür geschaffenen Naume vereinigt. ">" '^„ de> dankenswerte Erwerbung eine der schönsten 0 neuen Gallerie bilden. . >, er ll" ^ — (Vierhundertjährige Fe'er ^ de tischen Literatur.) In Agram wird im ^^ji,ch^ kommenden Woche di? vi-rhundertjährige Feier ^^hei',° Literatur festlich begangen werden. An der ,5 ^'I. hicsige ..Slovensla Matica" sowie der sw^'^ ^r»"'^ sleller - Unterstühungsverein durcl. Abort»"'"« ^ sein. ,,.u^^"<'>' — (12 v « » t^ i. !^ u ^ <^ " l< " l? " " . l. -7 ^ 2.) V. Stesla: Dolni<">arö Laibacher ^ Ke"'p'',„t> Dr. Josef L ö s a r : Der Karthäuser ^l° ^^,^e,, >'^ Kleine Mittheilungen: 1.) A. K.: ^teratu^ ^^tiiar)-Glocken im Decanate Krainburg. von ^o, , 2.) A. «.: Einige Pfarrer von .Nrainburg. «n«io» «»or» S 0 nntag . den 10. N 0 vemb e ^ ^^.^ .., ü ^„ fest). t>ochamt um 10 Uhr: Messe 'I'"" ' ^fferior'"'" von IV Angelicus Hribar. Graduate uno Moriz Brosig. 5^. Sonntag, den '"- ^ "'^. oM.''«^ Hochamt: Messe ;u Ebren des he'lige" " sj<>"l'"l B in I-moil von Ios. Gr. Zangl. Grabu^ ^„ Fi v<:,.orubi1iu von Moriz Brosig. Offe"» von Ioh. B. Tresch. ^^^^--^"^ Geschäftszeituna. ^ — (Viehmartt in Laibach. ^n.^s!^ Monatsviehlnarlt wurden M« Pferde « ^.ebe"' ,,„l ^" und Kälber, zusammen «37 Stiicl, auw ^^,„bel leine fremdin Käufer einstellten, war ^1^ mittelguter. ^ »elbot-)/^,>lbc „ -(Schweine-Aus f u h r v« ^, e - ,^, schender Schweinepest im Vez.rle G ° „ ^,s ° ^ ^ Aus^ und Einfuhr von lebenden "«usftHÄ'. ^ politischen Bezirke Gottschee. ferner d "^ ^tt ^. nc.l aus den Gemeinden Großlupp «' Laibach Umgebung, verboten. -^Hnjtilung Mr, 258.____________________________2135 ___________________________________ 9. SRotxmfcr 1901. du l. l. 5. ^ell'gl amme «. n. Megraphen-Eorresp.- Bureaus. H. Parlamentarisches. ^ittaaz V^ Member. Der Vudgetausschuss begann ^Kram^ V""thung des Budgets. Ueber Antran ^°isen c", .^'^ ^c Abführung der Generaldebatte be-.^ Erpicss,, ^°, ^"""hrtc ^ Czechen gegen den Vorwurf ^N llu ss'?" Pusiulatenpolitil. Die Forderungen dcr ^Etlich ""'Uwmg ber böhmischen inneren Amtssprache "s"t lcm. U """ böhmischen Universität in Mähren wer-?^n Ucbr -s/^^'" Vereinfachung der Verwaltung sowie , ^llunc, w ^ "^ ^" Präger Universität erhoben. Ihre ächtet- «^ /°" ^" ^^echcn nicht als eine Concession ^en'w',? "l Eiellling der Regierung zu diesen For-> p°Iic N?,,.""gelehrt sei. hat in Wdiz und Pforte. >^Nq de. ^, ^"ug hervorgerufen. Man glaubt a» eine P^." Insel. ,3 l°lgend!'m'^°^'l'bcr. Die „Agencc Havas" veröffcnt- ?°>hab ^' "Die Pforte gibt belaunt. dass s,e be- s^-" Viin;^ ^rschiedenen Forderungen Frankreichs zu ^ 3rc»! " .^" ^^ Aeuhern. Delcass<< antwortete, dass. zM des S, ? ^" bein diesen Beschluss ratificierenden '^ Cchisf^,"'.^ 'n Kenntnis gefetzt sein werde, die fran- ^^°tis « 's"" Mytilene verlassen werde. üüi^elbet.'^' ^"°^'nber. Dem „Matin" wird aus Lon- dt? b'Ndei's ? englische Cabinet hat der Pforte, welche l°n'°" E,wi °Ä ben Vertrag vom Jahre 1878 die Inter. ^,"!chti,,.. .«»gerufen hat. geantwortet. England U, lei Hern """' ^" ^cr gegenwärtige Conflict von >F'"nd^f ^"ufcn sei. Sollte Frankreich jedoch weiter. "kl'sshc Besitzungen Hand legen, dann Aschen ^ ' b" Pf"ic seine guten Dienste bei der "Mrung anzubieten. ^^°nd China. ^>c!em!l'>>^ ^"^mber. Den, „Standard" wird aus Ven sc„ ,.' .H"lic soll eine geheime Depesche bcför- l ^sttichis verlautet, ist es eine an die Kaiserin, ^Xin!.' ^^k des chinesischen Gesandten in !, ^s P°." sugelonnncnen Depesche zufolge ist die >^° 3e,iy" ""York herald", wonach die Aufständischen ^^^' hatten, durchaus unrichtig. ^^°l"n^^"' """ Mchermarkle. ^'^1^^.^'c?''. Die Faulheiten der Nieren und l hö'll« ^^2, ^ w5'/lch' Dr. H.. Die Krnulheiten der E^.5w, P,,^"sl Ed.. Die AnliiWrafze. li 1 80. !< ^ ^r^ E°P c.^'? ber W.ltrn. K 3 ^.' Das Ge-»^ N. ,^"'5 der Voarlperspective. li --«(). -«osss, dis K^?/«ig Dr. L Graf, Indicate des 3> l '? E^che ^''^fN"icht^«s.'s und des obersten ^ ' i!s« fulluZ"/" Cnllus. des Unterrichtes und der ^ ! Ä' l. K 'ii.^ "' ^ ^''""" H" ^e" Michel. ^ l'itck ^urdiau,., ^' ^eonhardt. Dr. G.. gur ^ ^' «li"'risch7N ü'°?">e ""d sexuelle Anarchie, ö^<^lichc nm,^"^h"en. Nr. 3 nnd 4. X 9 60. ->H°^"'che N"l' Sculpture«. K 28-«0, - Kane N^ ^-60.- Failing H.'. >H bl^tun ' li 38 40 - GesundheitsbUchlein. «>2 UndTe^'"^ b" Hopfens «us dem Thier-Clamps""«, x l-92. « Noble ^°^H.520.4l) ^7- Schlesinger. Dr. H.. He ^ler ^le. dez ^ Schech. Dr. Ph, Die Kranl-'«^ L^^'V.. zn/H" und der Nase. X 10 80.-V^> a^ boss """ ^ur Mntg°slopie und Mntn°. >>z ^t ^"'b°rei . ^Z."/ Dr. Alb.. Die n.odcrne ^ll^" M)2 ^'^ - "ruche, Dr. A. ^ ^g . °°" be« obersten Gerichtshofes. XXXI V., ^' ^vngressplah 2. ^ Veistorbcue. , , ^lm 7. Nove m l> e l, S« 2 m. M»ll kusldrnck 7^« 0 '"m. _______^^"- «" «" « ^ u. Vl. <«,'? U^I N. jchwach"^ yrü« ^^ °- 9 . Äb. 73« 7 2 6 NW schwach heiter 91 7 , F j 34 2 j-1 b^NNÖT^näßil, , heuer i 0^ Das Tagesmiltel der gestrigen Temperatur 3 3", Nor« male: 5 4°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Restaurant Fantini Oradisoha Nr. 2. Soziaa-tagr, ±O. ITovember Concert der Zigeunerkapelle aus Zombor. Anfang 8 Uhr. Eintritt frei. Zu zahlreichem Besuche ladet höflichst ein (4077) hochachtungsvoll L. Faiitini, (Kein »ahltops mehr!) Unt.r der Marlc «Peiroli»' bringt das chemische Laboratorium in Salzburc, ein Präparat in den Handel, das sich auf daö aliinzrndstc bewährt und im Gegensatze zu manchem der an^rpriesenrn Mittel wider Schnp< penbildung. Haaraussall und llahllöpsigleit eine hlilende und wirllich haarer^eiinelidc Wirlung besipt. Schon nnch Wrdrauch von wenigen sslä'schchen zeigt sich das Neuwachsthnm der Haaie. die, uorcrst sein und zart. bei forlgischler «nwendung t.ci^ösci^iö jc'Mach^.Personen. ^ (8S7?) « Viaschenbier - au» de, Brauhause Perles. Eine Kiste mit 25 HaUli:erflascheD fl. 2'— Bestelluugen und Einz^lverkaus: (8286) 9 Prešerengasse 7 im Vorhause. .^^llein echter Somatose-Kraft-Wein enthält in 100 e medic, feinstem Malaga b g Somatose. 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November p, C, 4'»'/« - . . »»60 98 80 inN°t,Febr.-«ug.Pr,2.4-2«/« 98 50 98 7N .,T!lb.Iün,.IuIipr,2,4-2"/„ 9840 »8 80 ,., „ Apiil.Octpr,«^^"/» »8 4b 98 65 Mer Vtaattlose «50 fl. 3 2°/« 190 50 1925« I««'« ,, 500 ll. 4°/« 139 — 140 - <«Oer .. 100 > per Cassa.....4°/« 95'50 9ü'?0 to. dlo. dto, per Ultimo . 4"/» 95'4ü 95 65 2es!err,Investiti°n».Rentc,stfr„ per Cassa .... 8'/,"/« »4 25 84-45 , «isenbahn.EtaatSschnld. vcrschrelbunnen. Alsabclbdahn in G,. steuerfrei, zu 20,000 ltronen . . 4°/» NS 20 11?'— Zranz Iusef.Uahn in Silber > (dlv. St,) .... 5'/,"/» 119-75 120-75 Nudolfsbalm in ssronenwühr. steuerire, (biv. Et.) . . 4°/« 95'20 9« 20 .«orarlbergbahn in Kronenwähr. steuersr., 400 Kronen . 4"/« sb'SO 9« «0 In StaatSschuldverschreibun« gen abaeftemp.Eisenb.'Uctiei». ,l. /4°/°.....W- - 450-454- dto. Galzb.'Tlr. 200 fl. «. . «. 5°/».........440-442 - «al. Karl Lubw..U. 200 sl. «Vl. > 5°/« V°N 200 fl......42» 20 «0 L0 l «lbl«s 'Oblig. 99 «0 100 b» bto. Pram.««. K 100 fl. — X 94 50j 95 50 «eld Ware Pfandbrief« etc. Vobcr. lllla,0st,in50I,vcrl,4«/° 9450 gülio N..0sterr,l!llnbe«chup.'Anst.4"^ 97— 98-— Oest..ung. «anl 40>/^ahr. verl. 4°/,........, 99— 100 — dto. bto. 50jähr. veil, 4"/^ »9— ina — Epareassc, 1.öst,,U0I.,verl.4"/ 9825 9925 ßisenbahN'Vliorität«« Gbligalionen. sserbinaobs^Norbbahn (im, 1880 9930 100-80 Oesterr. Nordwestbahn . . . 10675107-75 Vtaatsbahn....... '429-50 — — Südbahn b 3"/^verz.I2nn.'Iuli 3lli'— 814 — dto. k 5"/.,..... 118 — 118'»« Ung.gallz, Nahn..... 105 35 106 35 4"/o Unterlrainer Vahnen . . —-— —-— Diverse L«se (per Elücl). Verzinsliche Lose. 3«/, Vodencrcbit.Losc 0<) fl. . 50(1 — 540 — 5°/o Donau.«e8Ul..L«le . . . 2L4— 265-50 Unverzinsliche Lose. V»dap,»«asilica (Dombau) 5 fl. 15'«0 12 60 Lrebltlose 100 sl...... 40» 50 403'— ltlary.Lose 40 fl. CM. . . . 154 — 15« — Osener Lose 40 sl..... 160 — 170 — Palffy Lchuldv. b. «odencredltanst,, «lm.1889 55— 5 Gejell. > Ocslcrr, l>00 fl CM, . . .755 — 703 — DupÄodc»bachrr k 5,'ö —5l5 — ffcr'dinaiibe N°rdb,t<,o<)fl,llM. 55l0- 5550-i.'emb.«Czer!!uw,< Iassi,.(ti!cnl,.' ! Vc-felllchaü 20» «- 0 fl, Silber 4,8 — 420 — Ung.Wes!b,(!itnab-Orazi2!!Nfl.S. 42l- 422'— Wiener Localbahnen'Act.» Ves. —— - — Danken. Anglo.Oest.Vanl 120 fl. . . 26l'->262'— «anlucrein. Wiener. 200 fl. , 4>7 50 41« — U°dl-r,»Anst,, Oest,, 200 fl,S. . »47>- »50-— (lrdt.'Nnst. f. Hand. n. Ä, 1UU fl. — - —'— dto dto per Ullimll . , «I5-25 SIN 75 (lrebilbanl, «llg »»«.. 200 fl. . N»o — s>ü2 - Dcpusilenbani, 'All,,,, 200 fl. . 414'—4tN'— (tscumvle Ges., Nbrüst.. 500 fl. 487'— 4U9 - Giru'U,llassenv, Wiener 200 fl. 455 — 470 — HyV°»helb,,Ocst.,200fl.30"/«E. I«7- 189'— Länderbanl. Orsl.. 200 fl- - - U°, jlUli' Orstcri.uüllar, Aanl. NUN sl. - ^"7^,^^, Unionbnnl 200 fl. . . - - °^.<«9«^ Berlehrsbanl, «llla., 140 sl, - 2"" Industrie »Ilnler« NthlNUNgtN. Bangef,, AN«. Us«., tOU sl. , - ^0" (tnydicr Ciis," und Slalll'I'w, ^._ i»»'- in Wien >0« fl. - - - ,.' «,;i-li«^" Cifcnlinliiiw. heilig,Erste. »Ml, ^" ,§, ^ „Elbemühl" Pnpin-f, ",«,><»- »,,. ^. «l?"! Lirsinger Vrai,el!'i ,<>0 ll- -, - °,L.z«3i3b0 W!),i!aN'Vcfellsch,, Ocsl. «'P»e -' , ,z,z- Präger (tüc» I„b, Gef, 00 - ^,_ zst," Ealgo Tarj, S!ei,!lul,le» loc, . "^.^. H4,)'^ ,,Tle»rer»,/'. Papiers, u-« ^- ^ ^ 4l°" Irifmier kol,Ic»w, M cll. <«' - .I^.^lö»^ W°jfe,,f,'W,Oest,inW'c»,1oa - "» ^ Wannml Lc!lianst„»lllll,.<»Pcsl' >^,^. M^ Wiener Äauarsellsch'al» l" ll- - j^,H b»ü"-Wienril'eral'rZ!egel>Äcche N>'eichöbllnl,>°