Nr. 216. Donnerstag, 20. September 1888. 1U7. Jahrgang. Macher Mmg. «»»,?äA??."°"V"»s: Mit PoNvelltndunn: „anzjlihlig ft. lb. haldlühll« sl.?,»o. Im «iomvtoli: ^I'ine ^«! '' Halbjahr,» .»o, ffllr die Zustellung in« Hau« gan,l«hri« fl. ,. — Inlt»«lo»»,l»»l: ssüi ..^ ^n!«at« b!« ,u 4 Zeilen «si lr., qröhcre per .^eil» ,^ ?, - !,,?, i>!!<>r<-n llli^dcrbolunztn Vv .>l«tlte>t»r>t<» wtlbtn n»cht an^snommen und Vianusclipte nichtznrssglfillll. Umtl'icher Hheil. Grun^'. l' und k. Apostolische Majestät haben auf Aeusüw ^ """ Minister des kais. Hanfes und des Alleys, 'steten allcrunterthänigsten Vortragcs mit ^stalln i^lchließnng vom 10. September d.I. dem '" ttinm^'plv'ne des zum königlich spanischen Consul No "^"nannten Don Inan San Martino de z«er^ll ° bas Allerhöchste Exequatur huldreichst '"lallen geruht. ^n//sMmster ^^ ^^^^^ ^^^ Unterricht hat den HllHchullehrer an der Lehrerbildungsanstalt in dieses ^ ^uhann Koprivnik zum Hanpllehrer an ^^nstalt ernannt. Nichtamtlicher Mil. ^e deutsche Kaiscrfahrt nach Süden. Kaiser Nis^^^ ^'^ glanzvolle nordische Meeresfahrt ?c»hert sich? ^ ^' '" der Erinnerung nach, und schon !V°ndlick?.. ^ ^itpunlt der zweiten großen Reise des AK H /Zechen Herrschers, welche der staunenden AtMqleilk 7 "^ glänzendere Bilder entrollen wird. shelly a s Programm für die Reise des Kaisers feiten f.//' ^^^"' "och nicht in allen seinen Ein deinen U.«"« '^' l° l^ht es doch in seinen all-«^bene ^''r" längst fest. und besucht hiernach der '"""lien w„ c ^nächst die süddeutschen Regenten-"«l sich'd"" ""I. er am österreichischen Hofe vorspricht, senden ^ " ^'k Alpen dem sonnigen Italirn l'enischen Q? ^" seine Reise mit dem Besuche des . Nebe., >?l "^bauses '« Rom zu krönen. ?.°ch de»n K'^" ^ulndzilqen der deutschen Kaiserfahrt ! " hinsiX" .^bell jedoch die letzten Tage auch V^riU^ von Einzelheiten endgil- ,7helln s^7 ^bracht, uud denen zufolge wird Kaiser >r antr ^"^ Herbstreise-Tourne'e am 2«. Sep< l??lN"vilI^- .""b sich zunächst nach Mainau. der K^. bH""' d" großherzoglich badischen Herr-V' welch. ' b'"' °"s der lieblichen Vodensee l?" "ach «en b" ^Klanglicher Sinn für die Erscheinun-">' die nH"l'ae Veränderungen und Um-> ei)!" lcha end ? "^ "«sichtbaren Kräfte der ll<^ halben ^rt zerstörend, s^" im Ver- ^Nnd. vfaljrhundertes hervorzubringen im- 3^ «ül recht lebhaft auf- i "ttlaI°W , '" n Twicma. Die hentige Schildc- d''''dli>- A V ".""""' Theil unse"es schö-.en ^l»ch sFt lieb ichem^ keilen langes Thal, bald ^> f,.^ verend" A^lick. bald znr grotesken >N " ^gesN k^« ^l kurze Schilderung dürfte >h^ "wecken, dennoch ^"> wenn ^." Veser dem greisen Scribeutcn . "°" «^ ist ih,/s„^ "" einer solchen Kleinigkeit >^,er ^°"M f?V ' ^"""ig zl.ml.the. wenn ^^^5^'s 7'lche u, das anmuthige Thal ''^ hat. E^, " ?ft ^u Fuß uud zu Wagen "vt «n se.nen Iugenderinnerun» gen, welche bald in Gestalt von Schäfchenwolken, von der Abendsonne vergoldet, bald als düsteres Haufen« gi'wölk an seinem Lrbenshorizont vorüberziehen. Es war vor 05 Jahren, als ich unterhalb Sagor, dnrch eine wilde Felsschlucht fahrend, die schöne, bläulich« grüne Saue das erstemal erblickte, auf welcher sich zwei wuchtige Schiffe, mit Weinfässern beladen, schauckelten. Eiu unnenubares, freudiges und zugleich erschütterndes Gefühl durchbcbte die Brust des dazumal siebenjährigen Knaben beim Anblicke dieser wunderbaren Erscheinung. Da, wo jetzt der Stationsbahnhof steht — berüchtigt durch seinen sengend heißen Perron in warmen Sommerlagen — stand das mit Schiefer gedeckte hübsche Hmis des unteren, etwas höher das des oberen Besitzers. Beide hießen Savärk und unterschieden sich nur durch ihre Tmifnamen; beide besorgten abwechselnd die Ueberfuhr über den Fluss, und jcdrr von ihnen brsaß ein Ganz- und ein Halbschiff*, mit welchen sie zwischen Salloch bei Laibach nnd Sissek frachteten. In der Nähe des Bahnhofes stürzt sich der mäch-tig,', mit drr Orehovica uud Kotredesica vereinigte Mudija-Aach durch eine enge Schlucht, über riesige Kallfelseu brausend und schäumend, in die Save. Dazumal und noch mehrere Jahre später war hier eine Mahlmühle, aus den Felsen ruhcud. Iu den vierziger Jahren halte die Gewerkschaft in Sagor den Bau eines Walzwerkes * Die Gcmzschiffe hießen la^o, die Halbschiffe öolni; erstere waren zn jener Z^it gegen l<1<> ssus, lang und 15 Fusi Iirvit llild trugen eine Last vo» KXX) Ci'lilnern und dariiber. Docwr Hrinrich Costa scniur nrnni in seinen Ncisr Eriunernnssrn dir (Y,iuzschisfe «Tonilmsse», ein Name, welchen ich sonst nirgends gesunden, — Tombasi ist das verunstaltete deutsche Tonnensluß. in Angriff genommen; allein das halbaufgeführte Mauer-werk wurde bei einem Gewitter von der Mudija in einer Nacht weggeschwemmt nnd nicht mehr aufgeführt. Hier muss ich erwähnen, wie dürftig, ja erbärmlich es znr selben Zeit mit den Verkehrsmitteln ausgesehen hat. Die Pfarren Sagor. St. Lamprecht, Ccmsenil, Kolovrat bezogen den Wein ganz, St. Gotthardt zum größeren Theile aus dem Hafen von Sagor. Vom Hafen passierte man zuerst die Mudija — gieng sie hoch. musste man mit dem Wcgführer oft mehrere Tage warten; dann fuhr man auf einem holprigen Wege eine halbe Stunde weit, bis man in das niedliche, ungemein fruchtbare Keffelthal von Sagor gelangte. Sagor, damals ein unbedeutendes Dorf, hat eine reizende Lage. Die meist mit Stroh gedeckten Häuser waren rings um die kleine Pfarrkirche auf einem freundlichen Hügel erbaut. Heute sieht es ganz anders aus. Die kleine Kirche musste einem Prachtbau mit zwei Thürmen weichen, der im Bewusstsein seiner Würde stolz und imponierend auf die beiden Thäler hinabblickt. An der Stelle der alten, dürftigen Häuser stehen schöne, moderne Gebäude, wie der Pfa'rrhof. die Schule. Hotel Medvcd, das an-muthigc Gebäude mit dem schönen Garten des Werks-arztes und dermaligen Bürgermeisters und noch mehrere andere recht nette Häufer. Bald erreichte man die Clasfabrit in Toplice. Vor fünfzig Jahren stand hier über den mächtigen Vraunkohlenflötzen ein großes, düsteres Vebäude, an» geschwärzt vom Braunkohlenrauche, welcher die Gegend erfüllte und den daran Ungewöhnten den Athem beklemmte. Diese auf der Verwertung der hier mächtia. vorkommenden Braunkohle basierte Fabrik ist Ende des Laibachcl Zeitung Nr. 216. 1834 2«. September 1888. Laibach (12. September 1799) bezahlten die dem Han-delsstande einverleibten Krämer geringere Incorpora-tionsgebüren. sie waren vom Ausweise der Lehre und des Fondes befreit, und der 11. Artikel setzte den Unterschied zwischen ihnen und den Kaufleuten dahin fest, dass die Handelsleute, jeder in seiner Art, die zu ihrer Handlung gehörigen Waren nach Ballen, Stücken und Centnern in unbeschränkter Quantität nicht nur zum Verschleiße ä la mirmta, sondern auch zum Ab» zuge all' mßr-0880 sich beizulegen berechtigt, die Krämer aber damit begnügt sein sollen, ihre Vorräthe bloß nach dem Bedürfnisse des Kleinhandels anzuschaffen und bloß im kleinen zu verkaufen. Außerdem waren den Kaufleuten daselbst nur einige wenige Gattungen feinerer und kostbarer Waren, z. B. den Spezereihänd-lern Kaffee, Zucker, Baumöl, feines Gewürz, Farbwaren u. s. w., nebst der Factorei oder Spedition aus« schließend vorbehalten. Von allen Warengattungen, welche in den Privilegien des Handelsstandes nicht ausdrücklich den Kaufleuten vorbehalten waren, war der kleinere Kauf beiden Theilen gestattet. Da nun das Hofdecret vom 20. Februar 1822 den Krämern dort, wo sie sich mit den gesetzlichen Befugnissen zur Führung noch mehrerer Artikel aus» weisen könnten, als ihnen durch die niederösterreichische Verordnung vom 12. Juni 1789 eingeräumt worden sind, den fortwährenden Handel mit denselben gestattet, so ergibt sich hieraus, dass sich die Handelsrechte der Krämer in Kram viel weiter erstreckten, als in vielen anderen Provinzen. Jeder Krämer erhielt endlich das Recht zum kaufmännischen Handeln nach seinem ganzen Umfange, sobald er sich auswies, die Handlung ordentlich erlernt zu haben und den für einen Handelsmann größerer Classe erforderlichen Fond zu besitzen, obschon er dem Handelsstande nur als Krämer incorporiert blieb. (Privilegium der Grazer und Laibacher Handels» gesellschaft.) Nach Ansicht der Section hat dieser Umstand vor» züglich dazu beigetragen, dass sich die Krämerei in Kram noch gegenwärtig auf die verschiedensten Artikel erstreckt. Selbstverständlich gilt dies vorzüglich von den kleineren Orten auf dem Lande. Man findet Krämereien mit gemischten Waren, Krämereien mit Schnittwaren, Kramereien mit Schnitt-, Weiß- und Galanteriewaren, Krämereien mit Spezerei- und Colouialwaren, Oelen, Fetten, Kerzen, Seifen; man findet weiters Krämereien, die nur Belleidungsartlkel, Krämer, die nur Galanterie-und NürbergerWaren und geringere Artikel des Schnitt« Warenhandels führen; Krämereien hingegen, die nur im obigen Verzeichnisse bezeichneten Artikel führen wür« den, findet man nicht. Es ist selbstverständlich, dass der Crwerbstener-schein bei Krämern, die auch andere als im obigen Hofdecrete angeführten Waren führen wollen, auch diese Berechtigung enthalten muss. Ist im vorliegenden Falle dies nicht der Fall, so darf der betreffende Krämer nach Ansicht der Section Stosse. Schnittwaren, fettige Kleider, Zucker, Kaffee, Kaffee-Surrogate und Reis nicht führen. Netreffend die vierte Frage, ob Schuhmacher und Lederhändler zum Verschleiße von Speck und Schweinfett berechtigt sind, bemerkt die Section, dass der Verschleiß dieser Artikel nicht zu den Befugnissen obiger Geschäftsleute gehört. Der Berichterstatter stellt sodann im Namen der Section den Antrag: Die Kammer wolle im Sinne dieses Berichtes ihr Gutachten abgeben. - Der Antrag wurde angenommen. Politische Ueberlicht. (Vom st eiermärkischen Landtage.) Vorgestern ist im steiermärlischen Landtage ein Vorkommnis eingetreten, wie es, so lange der verfassungsmäßige Landtag besteht, nicht der Fall war, der Landtag ist nämlich während der Berathung über den vom Landes« ausschllsse vorgelegten und vom Unterrichtsausschusse befürworteten Gesetzentwurf bezüglich der Errichumg einer öffentlichen Knaben«Bürgerschule in Marburg, be« schlussunfähig geworden. Der Unterrichtsausschuss befürwortete die Errichtung dieser Bürgerschule, beziehungsweise die Annahme des diesfälligen Gesetzentwurfes. Abg. Dr. Radej sprach sich gegen die Errichtung einer Bürgerschule in Marburg aus und stellte den Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung; Redner begründete seine Motion damit, dass er meinte, es werde durch die Schassung einer öffentlichen Bürgerschule iu Marburg der Bestand der dortigen vorzüglich geleiteten Staatsrealschule gefährdet, die Volksbildung aber nicht gewinnen. Zu dem Antrage Dr. Radej meldeten sich mehrere Abgeordnete zum Worte, es machte jedoch Abgeordneter Freiherr von Gödel-Lannoy den Landeshauptmann darauf aufmerksam, dass das Haus nicht mehr beschlussfähig sein dürfte. Se. Excellenz zählte die Anzahl der Abgeordneten und musste, nachdem auch ein kurzes Zuwarten die Veschlussfähigkeit nicht ergab, die Sitzung schließen. (Das Reichsgesetzblatt) veröffentlicht den Postvertrag mit dem Lloyd und die Ernennung des Versicherungsbeirathes. (Die Antisemiten und die Schulfrage.) Wie das «Vaterland» meldet, erklärte der Abgeordnete Ursin Sonntag in einer Wählerversammlung in König-stetten auf eine Interpellation des dortigen Pfarr« Administrators, dass seine Partei gegen den Antrag Liechtenstein stimmen werde, doch stehe zu erwarten, dass das Schulgesetz, welches die Regierung vorlegen werde, beiden Theilen — den Antisemiten und den Clericalen — entsprechen werde. (Vom altczechischen Parteitage.) Die altczechischen Organe besprechen mit grußer Befriedigung den altczechischen Congress. Die «Politik» findet, dass sich die allczechische Partei, nach dem Ergebnis der Versammlung zu schließen, in letzter Zeit unterschätzt habe. Der Congress sei ein Beweis, dass sie trotz aller Verdächtigungen und Verleumdungen die wahre und unverfälschte Repräsentanz des czechischen Volles sei; sie habe sich wiedergefunden und gesammelt. In ähnlichem Sinne äußert sich «Hlas Naroda». Dagegen sagen «Narodni Listy»: Wenn es Rieqer lind Genossen darum zu thun war, schließlich einmal vor einem dankbaren Publicum aufzutreten, so können sie völlig zu» frieden sein. Anders freilich sei es, wenn sie aus der Versammlung wenigstens irgend eine, wenn auch nur scheinbare Stärkung für ein weiteres Furtschreiten auf der bisherigen Bahn schöpfen wollen. (Landtagswahl in Krems.) Etwa zweihundert Bürger von Krems empfehlen in einem Aufrufe den Bürgermeister Gögl als Candidaten für die Landtagswcchl am 24. d. M. Die Antisemiten candi- dieren den Hausbesitzer Mitterbauer, der Sonntag >« Stein und Mautern Wählerversammlungen abgeM' ten hat. . (Ungarn.) Vorgestern hat sich in Budapest w ungarische Verband der Landwirte zur Verpflegung ^ Armee constituiert. Der Verband, dessen Dauer vomM auf zehn Jahre festgesetzt wurde, strebt das Z'" "' den Bedarf des Heeres an landwirtschaftlichen P^ ducten und durch die landwirtschaftliche I"b"tt"e?' ducierbaren Gegenständen direct durch die unaMH Producenten zu decken. , (Die kroatische Requicolar - DeP"^ tion) beschloss vorgestern auf Antrag Arlic'. im V»'' des Reichstagsbeschlnsses vom 2«. Februar 188-j ^ Regierung aufzufordern, Daten über die Natur gemeinsamen Abrechnungen, sowohl hinsichtlich der w/ uahm'U als Ausgaben, vorzulegen. Die ungarische ^ gnicolln-Deputatiou wird durch den Präsidenten -u" tiliovic ersucht werden, die gleiche Aufforderung an ungarische Regierung zu richten. Nevor die Daten n ^ vorgelegt sind, wird die Regnicolar-Deputation le weitcre Sitzung halten. ..... (Deutschland.) Die deutschen Blätter M die Besprechung der Reform der ReichsvcrfasslMg > ' wobei theilweise weitgehende Schlüsse gezogen w" ' Der «Vörsencourier. schreibt, dass es sich "°^ ' ^g «zuverlässigen Informationen» um einen ^^^i zum Rücktritte des Reichskanzlers handle. -^ 6"pl soll Chef des Gardecorps werden und dessen b'MM Commandeur Pape den Rang eines Oeneralovell erhalten. .s^ (In Frankreich) dürfte der Parlaments Kampf bald aufs neue entbrennen, da die """"^ schon in der ersten Woche des October zusammen" sollen. Je näher der Tag der Eröffnung der """" session heranrückt, desto größer wird die Verwl" im Lager der Republikaner. Obenan steht die l> ^ ob es zwischen den Opportunisten und den "^ ^A zu einer endgiltigen Scheidung gekommen ist, das ^ > ob die Gemäßigten im Bunde mit den Mona"^ sofort beim Beginne der Session das M""!'^ Floquet stürzen werden. Diese Gefahr 5^'" ;„ sehr nahe zu liegen. Man sieht dies unter and/" ^ einer Polemik, die sich jetzt zwischen dem '^".^', Organe der Opportunisten, der «Mpublique FraN^^ und dem Hauptorgane der Gemäßigten, dem «" des Mbats». entsponnen hat. Die (England.) Man meldet aus London>^„ Commission zur Untersuchung der gegen die Pal ^ vorgebrachten Anschuldigungen hielt vorgeste ^. vorläufige Sitzung ab. Der Vertreter der H ^ liten Rüssel beantragte, alle Parnell fä'lM" ^e geschriebenen Briefe der Commission vorzuleg - hft Commission gab dem Antrage statt, lehnte a ^, weiteren Anträge Rüssels. Dillon während oe ^ missionssitzlmgen aus der Haft zu entlassen ^h, Vernehmung Egans und anderer Personen e" ^. commission nach Amerika zu senden, als verfl ^^ Die Commission vertagte sich sodann bis i" October. ,Oo°' (Griechenland.) Wie die Athens , i>" meldet, wird Kaiserin Friedrich mit ihren ^"" Herbste Athen besuchen. vorigen Iahrhundertes vom Nerar errichtet worden, gienq aber schon anfangs dieses Iahrhundertes in den Vesitz eines Privaten über, welcher sie über 30 Jahre im Betriebe erhielt. In den dreißiger Jahren wurde die ganze Gewerkschaft sammt der Herrschaft Gallen« berg mit ihrem schönen Ielovca-Wald von einem Ti« ruler Consortium getaust. Bald begann für die ganze Gegend eine neue Aera, besonders als der Schienen-sträng bis Laibach und dann bis Trieft vollendet war uud die Gesellschaft das reiche Kohlenlager in Kisovec, fiuher der Laibacher Zuckerfabrik gehörig, käuflich an sich gebracht hatte. Es entstanden großartige Fabriks» und Wohngebäude, geräumige Häuser für die Arbeiter, welche nach vielen Hunderten zählten, und eine imposante Restauration und zuletzt eine Eisenbahn von dem äußersten erschlossenen Flötz in Kisovec bis zum Bahnhof iil Sagor, nahezu eine Meile weit. So ist es jetzt. Wie war es denn einst? Gehen wir um 5t) Jahre zurück. Die Communicationsmiltel waren damals erbärmlich, ja geradezu haarsträubend. Von der Save bis zum Schlosse Oallenegg, es ist der halbe Weg zur Commercialstraße, musste der Wagen fünfmal durch das Flussbett und zweimal viele Klafter lange Strecken sogar im Flussbette der Mudija fahren. Für die Fußgänger gab es wackelnde Stege; Brücken waren leme vorhanden. Wer das miterlebt hat, muss noch heute über die damalige Indolenz in Harnisch gerathen, zumal wenn er daran denkt, dass jährlich viele hundert Eimer Wein, Tausende von Centnern Glas aus Sagor und Trifail. später auch Steinkohlen für die Zucker» ^brlt in Laidach diesen Weg — Straße konnte man ^'!^ """/" ^ bur Kaiserstiahe nach Trojana zu-rücken mu^en. L« Rückfracht bestand m Quarz von Brezje bei Hem^enik, für die Glasfabriken in Sagor und mancherlei Waren von Laibach. Trieft u. s. w. Einen andern Fahrweg nach Sagor gab es nicht. Je mehr die Gewerkschaft an der Save ihren Wirkungskreis erweiterte, desto größer wurde auch die Ver-kehrs-Calamitä't. Endlich kam denn doch Hilfe. Die Leitung des Bezirkes Egg ob Podpec zu Wartenberq im Moräutscher Thale kam iu die Hände eines der tüchtigsten Bezirlscommissäre. Dieser Mann war der Herr Waschnitius. Gleich bei Beginn seiner Amtsthätigkeit richtete er seine volle Aufmerksamkeit auf die ganz unzureichenden Verkehrsmittel im Bezirke, in welchem zur selben Zeit auch nicht eine halbwegs prakticable Vezirksstrahe existierte. Herr Waschnitius ließ mehrere Straßen bauen. Angesichts des Umstandes, dass der Verkehr zwischen Sagor und Trojaua im Bezirke der wichtigste sei, wurde diese Straße zuerst in Augriff genommen. Trotz des Murrens der Straßenconcurrenten und mancherlei Nergeleien, welche noch in den Acten ruhen oder bereits zerstampft sind. brachte es die ziel-bewusste Energie dieses Mannes dahin, dass die Straße in zwei Jahren vollendet wurde. Felsen wurden ge-sprengt, die alten Wege erweitert, über die Mudija fünf. über die Orehovica drei Brücken gebaut, der steile Weg vom Bregar über Islak zum Ucakar wurde auf» gelassen und der alte, verlassene, viel kürzere Weg durch das sogenannte Pyramidenthal (Zelenec) fahrbar ge» macht; die große, eine halbe Stunde währende Steigung beim Betreten der Nezirkshauptmannschaft Stein wurde durch drei gut angebrachte Serpentinen überwunden. Die Bezirksstraße war fertig; ein reger Verkehr pulsierte durch das Thal. Die Gewerkschaft gelangte zur Blüte, und Sagor belebte sich ^sehe" ,'^i»^ besondere hat sich die Wichtigkeit dieses ComM" ^M' mittels schon damals gezeigt, als die Eisens ^, wurde. Während dieses ungemein sHw'/Äjat ^ sz bei dem mehrere tausend Menschen beschäl""^ ^ mussten hundert und hundert Artikel dnrcy ^he -zwei Jahre hindurch über Trujaua b^^' ^M, Uud als endlich die Locomotive durch die".,, M keuchte und brauste, da entwickelte stch. en M ^H aus reges Leben in Saqor. — Die dr" -" ^ z" j„, Bezirksstraße ist ziemlich gut erhalten; " ^^s '^ Viertel im Littaier und zu ein Viertel ^r v Steiner politischen Veziike. Mehrere 3^ ^ f7, Littaier Strecke iu schlechterem Zustande " ^ e« ner Strecke. Allein in der letzten Ze't A ^ A" , reiche Thätigkeit des Littaier StrahencoM^ n M bedeutend überflügelt, zumal nachdem »n i" ^ MA ein großer Uebelstand beseitigt werden ' ^r, ",^„, am Gasthause des Herrn Iesensek vulgo " ^, ^M , Nähe des Badeortes Gallenegg. musste ^syl^, w^ loses Vächlein übersetzt werden. DFS " ^Z ^. die Gewässer von der 6emöenit-Nlpe ^reh^ herab und mündet im rechten Winkel'N"^. „or"! t Bach. So unbedeutend dieses Vächl"n ^„ ^> ,„ Witterung aussieht, so gewaltige Dlme ^e es bei Hochwasser an, so dass vor e.n^^^is durchsahrendes Pserdegespann dann Uriehrsh^B'' Wie kommt es. dass dieses qrohe^ ^e U i>" erst heuer beseitigt wird? Die Sache Y^ „"dHe" rigteiten. Der Bach hat ganz stäche M'^ stM ^ Niveau des fast daranstoßenden ger^Hes ""^e" Gasthofes. Bei einer Einengung vc» ^ha" nothwendigen Aufdämmung für den ^ .___^aidachll Zeitung Nr. 2l6. 1835 iiU. September 1888. Tagesneuigleiten. ,„ Se. Majestät der Kaiser haben, wie der «Vote ur ^lrol und Vorarlberg» meldet, aus Anlass der '""Nstm Katastrophen in Tirol nnd Vorarlberg für die ""a, hochtrassrr Geschädigten nnd einer Hilfe brdürf' ^r. Anvohner diefer beiden Länder 20.000 fl. zn Nndw geruht. ,.. -" (DasScehospiz inTricst.) Aus Trieft lo u„s ^richtet: Sonntag nachmittags fand nach einer "Mdauer von 108 Tagen im hiesigen Seehosftiz die t»/^Wrlichkeil statt. Derselben wohnten der Statthal- -Unron Pretis mit Gemahlin, der Podest Baz - ^ ' N"t Gemahlin, der Präsident des Vereines der """'"»mde, Baron Iostf Morpurgo, viele Palro- in , ^"^ °"^"e Persönlichkeiten sowie eine große Volts- "Uk be«. Der Präsident dcs Hospizes, Dr. Casti-schritt v'' ^" die Festrede. Er betonte den großen Fort-siinii^ '^^ humanitären Heilanstalt, in welcher seit ihrem ^ Mr,gcn Bestände 455 Kinder mit äußerst günstigem Erri^ ^!^3t wurden, wies die Nothwendigkeit der 20l) li""? ^"^ eigenen neuen stabilen Sechospizcs für Unters '^^ ""^ ^^"^ ^'^ Hoffnung aus. mit Tries, 6 ^^ Regierung, der Gemeinde und der g'nn n ^völlerung den Van im nächsten Jahre bc-M ""d im Jahre 1890 vollenden zn können. Er TriM c " ^'^ ^ctc der Oftfcrwilliglcit der Bevölkerung die «s,'" dich A„stalt ans und erstattete Bericht über ivelch^^ndcn Resultate der abgelaufenen Saison, an H^ H 'wohl Triester als Wiener Kinder theilnahmen. b^^""Mter überzeugte sich durch den Augenschein dtM, " ?^lhcnden Ausseheu der verpflegten Kinder und Result/""^erholt ^"'" Zufriedenheit über die erzielten halb 9 ,^"ö' Die Wiener Kinder reisten Montag um ^Uhr abends mit dem Courierzuge nach Wicu ab. Aschen ^//"'"le für Zeitungsleser.) Die fran-^chern ^^""9en mit ihren Prämien, bestehend in lich durH . ^^^en, Uh"" und Statuetten, sind kürz ^lden , V^ben dem Gangfenster steht, wollte er, wie ? jedoch?^^ Fenster in sein Bett steigen. Er befand , H das m"'^ '"' Zimmer und statt, wie er meinte. !^>nen f.. ""gsenster zu steigen, um fo in sein Bett zu w ö'''n»,? ">'ch das Gasscnfenster und stürzte ans Mler der ^ " ^^ '"' ^"ten Stocke liegt, auf das "" keine ^?^ ^""b- Wllndcrbarcrweise zog sich der ^ ^Beschädigung zu. "^!ne>, ^^.Uose Verwandte.) Infolge eines ^lt in^'^ "«hm kürzlich der königliche Staals- sowie das Amtsgericht von Saar- ^ hyH ^"^^!?WW??!?»?«>^___________ ^tt gHr die Haus- und Wirtschaftsgebäude iu satten ^°/ gmessn. Es gab natürlich Proteste „nd l> lv"^n un?m"'^«""ngen. Dcn wiederholten Vor-^'bers in ^ühuugnl des Herrschaft«- nud Äade. 3^chherz^^uegq. H,„„ Praschniker, und d^s l^ lostlelo^ I"dllstr,elltn in Sagor. Herrn Med. ^^" dez ^u °ber dem freundlichen Enta.eP>n-ez'"' Gasj^l °"'^s des Slraßeuco.nitös. Helr» . i" dcl„l',^,'' und Nealitäteubefitzer in Littai. ist i>,^'"?"fg'führt, auf denen eiserne k ' Deu m ^"slagsq.iadern und einem eisernen '""" ,7' "M batt!!...^^"^'" H'" Prafchniker. ^hl^"" und d r ^'"e fischen Sagor »nd Tro-btt // llro^., "' 'cl) nicht weiter schreiten, ohne dcr ^/^lch^,,"^''^ z" "wähnen, welche sich be», scales .>,„ " ^n s» sichtbaren Aufschwung h" Er hat das alte. einst ^seru/ ^chlyl^ '^'"^°Phen ssreiherrn von Vawasor NKu^t ^.,,^ll"UW z» einen, comfortable.. Ma?ch^ und die halbverfallme ^^^°s iwei Vrran^ ^'" ^°l)re durch einen (5ur-^chte ^ ansf^^en vergwßette. ^V "eses Bades 'fielen Berichte vorbehalten. Valentin Konscheqg. louis eine Untersuchung vor, die Folgendes ergab: In einem vollständig dunklen, schmutzigen Raume fand man ein 3l> Jahre al. November vertagt. Die bezügliche Vorladung wurde der Königin Natalie durch die fer-bische Gesandtschaft in Bukarest zugestellt. — (Tiefe Trauer.) A.: «Du trauerst wohl über den Tod deines reichen Onkels?» — B,: «Freilich — ich habe mir gleich eine schwarze Vanknolentasche gelauft!» Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Krainischer Landtag.) Die nächste Sitzung des llllinischcn Landtages findet morgen um 10 Uhr vormittags statt. Die Tagesordnung wurde wie folgt festgestellt: Lesung des Protokolles der dritten Landtags« sitzuug; Mittheilungen des Landtagsvräsidiums; Regie» ruugsvorlage eines Gesetzentwurfes, mit welchem auf Grund des Gefetzes vom 17. Juni 1888, R. G, Bl. Nr. 9!), Bestimmungen über die Entlohnung des Religionsunterrichtes an den öffentlichen Volksschule» getroffen werden; mündlicher Brricht des Finauzansschusfes: über den Rechnungs-adschlnss dee Zwangsarbeiishaussondes pro 1tt«7, über den Boranschlag des Zwangsarbeitshauses pro 1889, über das Snbvcntionsgcsuch der Feuerwehr iu Vcldes, über § 9 des Rechenschaftsberichtes, Marg.-Nr. 4, Holz-apscl'sche Taubstummen-Stiftung», über die Petition des Johann Pclc von Ncisnitz um Unterstützung für seine taubstumme Tochter Angela, über die Petition dcr Maria Johanna Oblak, Taubstummenkhrerin in Sanct Michael bn Rudolfswert, um eine Remuneration und über die Petition der Maria Ingonda Pavlin, Schul-schwestcr in St. Michael, um Remuneration für Handarbeitsunterricht ; dann Bericht des Verwaltungsausschusses über dcn selbständigen Antrag des Abgeordneten Dr. Pa-pez nnd Genossen, betreffend die Aenderung dcS 8 13 der Landes-Wahlordnung; mündlicher Bericht des Finanz» ausschusses: über den Voranschlag dcs Lehrcrpensious-fondes pro 1889, über die Petition der Oberlehrerswitwe Francisca Usenicnil um Bewilligung der Pension nnd Erzichungsbeiträgc, über die Petition der Lehrers-wilwe Katharina Lavric um Erhöhung der Pension, über das Gesuch der Lehrcrswitwe Kalin um Unterstützung, über tz 8 des Rechenschaftsberichtes, Marg.-Nr. 5. «Voltsschullehrer-Versicheruugen», über das Subventions-gesuch des Ausschusses für das Vodnik Denkmal, wegen Errichtung einer Fachschule für Spitzcnnäherei und Kunststickerei in Laibach, inbetreff der Kopacnica-Straße und fchließlich über die Verwendung dcs außerordentlichen Credites von 12.000 fl. für die Landes-Wein-, Obst- und Ackcrbauschule in Slauden im Jahre 1887. — (Das Kaisersest in Zirlnitz.) Vom herrlichsten Wetter begünstigt, feierte am 16. d. M. die Gemeinde Zirlnitz das vierzigjährige RegicrnngS-Iulnlänm Sr. Majestät dcs Kaisers. Dcr freundliche Markt Zirlnitz legte am Festtage festlichen Fahnenschmuck an; die meisten Häuser waren überdies mil Reisig und Blumen, mit Sinnsprüchen und Transparenten auf das hübscheste decoriert. Vor dem Hause dcs Bürgermeisters wurde eine Triumphpsorte errichtet, bei welcher das Fesl-comitc', den Obmann Bürgermeister Millautz an der Spitze, die einlangenden Fcstgäste empfieng. Gegen zehn Uhr srtzlc sich der Fcstzug. in welchem wir nntcr an» deren den l. l. Aezirlshauptmann Dr. Karl Ruß, den l. l. Nezillsrichter Wilhelm Martina! uud dcn Landtagsabgeordneten Dr. Joses Vosnjak bemerkten, unter Begleitung ciuer Musikkapelle, dann dec hcimischcn und srcmdcn Feuerwehren grgen die Pfarrkirche in Bcwcgnna.. Vor ocm Eintrittc in dic Kirche überreichten die reizendsten Mädchen Zirlnitz' — Obrcfa und Zavrsnik — dem Bczirkshauptmannc Dr. Ruß nnd dem Abgeordneten Dr Voönjal unter sinnigen Ansprachen Blumcnstränhc. Bei dem in der festlich beleuchteten und decorierteu Pfarrkirche stattgefundencn Gottesdienste besorgte das Quartett Gerbic, Paternoster, Pribil und Pucihar den Kirchengesang in wirklich meisterhafter Weife. Nach dem Gottesdienste nahm Herr Dechant Franz Kunstel uuter Assistenz die feierliche Einweihung der Geräthschaften der freiwilligen Feuerwehr von Zirknitz in Gegenwart aller Honoratioren und der fremden Feuerwehren vor, An dem von der Frau Klancar sehr geschmackvoll arrangierten Bankette, an welchem über 70 Festgäste theilnahmen. sprach den ersten, mit begeisterten «Zivio»-Rufen aufgenommenen Toast der Bürgermeister Millautz auf Se, Majestät den Kaiser, auf welchen eine Trinlrede des Nezirkshauptmannes Dr. Ruß auf die Gemeinde Zirknih folgte; hieran reihten sich Toaste des Dechants Kunstel auf den Bezirlshauvt-mann Dr. Ruh, dcs Festcomite-Obmannstellvertrelers Gerbic aus das Ehrenmitglied der Gemeinde Zirlnitz Dr. Vosnjak. des Dr. Vosnjak aus die Zirlnitzer, des Pfarrers Schäfer auf den Nezirksrichter Martinas lc. Schon während des Bankettes fpielte die Musikkapelle auf dem eigentlichen Festplatze «I'o6 lipo» lustige Weisen, und eine festlich geputzte, nach Tausenden zählende Volksmenge durchwogte in gehobenster Stimmung die Straßen Zirlnih'. Nach beendetem Bankette bestieg Abgeordneter Dr. Vosnjak die Sängertribüne und hielt in Gegen» wart einer Volksmenge von über dreitausend Köpfen die Festrede, in welcher er im wärmsten, patriotischen Tone die Errungenschaften der Slovene» unter der Regierung Seiner Majestät des Kaisers Franz Josef, insbesondere seit dem letzten Decennium. aufzählte. An die allseits auf das lebhafteste acclamierte Festrede reihten sich Gesangsvorträgc des bestbelannten Laibacher Quartettes Paternoster, Pk-ibil, Pucihar und Atamcar, eine Lotterie, deren Erträgnis dcn Armen von Zirtnitz zukommt, eine Dilettanten «Theatervorstellung, bei welcher insbesondere die Darsteller der männlichen Rollen eine über dcn Dilettantismus hinausgehende Begabung bekundeten u. s. w. Mit dem Eintritte der Nacht erglühte ganz Zirknih in einem Feucrmeere; alle Häuser, selbst die kleinsten und ärmsten Hütten waren festlich beleuchtet; hervorheben müssen wir besonders die wirklich geschmackvoll decorierten und herrlich beleuchteten Häuser Millautz, an acht Hunden die Wuth constalicrt worden, und wu' den dieselben sofort vernichtet. Der Stad!magistral Hai nöthigen Weisungen behufs Verhülnnq von UnglücksM und Ausrottung kranker Hunde erlassen. — (In Zirknitz) wurdrn anlässlich der M des 40jährigen Negierungs-Iubiläums Sr. Majestät" der Verlosung folgende Nummern gczogen: 1685, ' 229, 2792, 2889, 961, 170, 1473, 6, 1282^^. Neueste Post. Original^Teleqramme der «LaibacherZtg Miillchen, 19. September. Karl Freiherr v^ Cotta. Vorstand der Colta'jchen VerlagshandllMg. »> gestern gestorben. ^ Belgrad, 19. September. Man erwartet die ^"" kchr des Königs Milan bereits für die nächste» ^u in An^legenh'eit der Scheiduugöflage. Ma» glanvi das Zustandekommen eines Ausgleiches. . :„« Belgrad, 19. September. Zu der morgen/^ nenden und für drei Tage anberaumten 3Al § hund>'rtjährigen Gedenktages drs serbischen D'^ Vuk Htefanovic Karadzic werden große Vorberelw"^ getroffn. Aus dem Innern des Landes sowie aus Auslande treffen bereits zahlreiche FesttheilnehnM Sofia, 19. September. Die in Constantino^ w^ nenden Vulgären richteten als Vertreter dtt -^ ^ rung Macedoniens an den Großoezier eine ^'^^ abgefasste Petition, welche auf der Dllrchfühn'U^ vom Berliner Vertrage garantierten Reformen >" , cedonien besteht. Der Exarch erhob bei den MM Vorstellungen derselben Art. Mc VlMl'a, 19. September. Der verhaftete "'! ,^ Kawasse wurde auf Reclamation des deutsche" ^', freigelassen. °^,M» Dcllc, 19. September. Der Leichnam ""»0"'' „, Gendarmen, den Hals von einer Kugel dnrcho ^ wurde gestern in Suarce auf französichem ^ . ^Ml-gefunden. Die Untersuchung wurde sofort emg ^ Man glaubt, dass der Gendarm einen Selbstmor" übt habe. . ^ jele- London, 19. September. Aus Snalim ""^M graphisch gemeldet: Seit gestern unterhalten die ^ ein heftiges Fener gegen die Alißenforts, ^ H^e» Krupp'schen Kanonen erwidern. Der Verlust der ^ ist sehr erheblich. Augelommeue Fremde. Am 18. September. ^ Ha"' Hotel Stadt Wien. Asbacher, Kfm., Tüffer. -- .^ 'Oif dclseleue, Noueredo. — Fernan. Maschinen-FA"« 5^ - Vcrnardis. Kfm,, Au. - Lenaml, See < VN« ' ' O,'"°' Gaberäet und Raunilar. Gurlfeld. — Dr. Slre»'. (Yrosikanischa. niet"""",!' Hotel lklefant. Crnruppi. .holzhändlcr, Trieft. ^"^„sl"f Eisler, Kmnc, Anholzer und Luqcr; Lruic"", ^ W>c"^ Wien. — Wuß, l. t. Oberlieutenant, AgraM-, .^,M'i»-^ lNi'memdewrstcmd, Eisncrn. — Voncelj, 6>", csistc»l, " Sliber. Bescher, Sclzach. — Slatner, ApoM"'" schoswck. ^ Wilder, ^' Gasthof .Miser von Oesterreich. Gorman. S"d>" ^ lirchen. — Knnslner, Gendarmerie Postcnsilhr", ^ '°,Höl, ^ ssun, Supftleut. Laibach. — Siusch. FabrNs"" bürg. — Kubin, Ingenieur, Wien. Verstorbene. Kanf'""""^ Den 1 7. September. Alexander O"schc' ., Sohn, 2 I.. Peteröstrafze 4«, Schariach-D'ph h"' Mus'""' Den 1 «. Septembcr. Amalia OroicY", ^ Tuchter. 4 I.. Petersstraße 4«. Scharlach ^phH,,il, P^, Den l !>. Sep < e m b c r. sserdinand SM°^s, del ^ Steneramtscontrolor, 59 I,, iliosengasse ^, ^"" belsclule. /,,- ?"' S >"''-: . r 2tt I""' Deu 1 7. September. Karl Zope"' Nrl'M , Meteoroloqilche BcobachtMjM^ll^^-^ --------------------------------------------------------------------------------------------------' ^ ß " """3 6 _____--^sMiter ^ ?1l7Mss! 740 4" 9-^—N7schwaL them 1!) .1 . ?i. 7^9 17 8 O. schwach ^ter ..,^ !, .M. !?4l'1 10 6 O. schwach ^MI^F Morgens leicht bewijllt, dann hc"."''»,Mcl d" windig, kühl: mondhelle Nacht. Das 6i..c U'N ausmc'-ll""' l rch" .'^ Saucrwasscr c.tth^ ..F " das Wort ^^al's"" haben. Prosper « ,,. ^ von dcr Haucl" ,k. Course an der Wiener Korse vom 19. September 1888 N^ dm, oM^n Course Gelb Wo« vtaats.'Anlehcn. N^e'...... "00 «1-8° >»54tt 4»/ ^. ' .1. : ' ' ' bi'?5 «2 95 >»«<>« ?!> «l»llt«lole «bo l<> !337o >84 2^ "«lUcr^ ^?"M ^0° « 140-140»^, ^...M"ltel 10!» „ 14175 142 ?si '»«<»'"°"l°,e - 'U0 ^ 170 25. '70 ?s, - - 50 „ 170'- l?0'ü0 ^!>3r ^""^'""'"lrci . ,10 .5 N0M. "' "»tenlenle, steuerfrei 97 « »7 0» »! ^«m.Nn'l ^'".?^^' "2-50,18 50 l .,""'wo fl. -.. W^^enland' ! !^3'^ ^W"re.ch,che' ' ' « i^I ^^ "'Ulg'Ich«: . . . io4,<,l» 105-80 Gelb Ware 5"/„ Temescr Vanal .... ,04^0 10s, — 5"/„ ungarische...... i:><',,l, i0N'2n Andere öfsentl. Aulehen. Donau-Ncg.-Lose 5"/„ 100 sl. . H9 75>20 2s> dto. «lnlcihe 187«, ftcuerfrci loe — lo« ?o Änlehen d. Stab Nnlcbcn b, Sladtgemeinbe Wien (Silber »nd Gold) . , . . —'------- Plämicn Anlb.SlabtncmWien l<4 00 l4l — Pfandbriefe ifiil IU>< sl,) Votcncr, allg. österr, 4"/» Gold . ll»<-5» I25-5» bto, in kc» « « 4'/,°/» ino 60 101 - dto. in 50 „ „ 4!l 100 »0« fl. S. 4'/,°/« - »«'?» 10030 Ocsterr. Norbwcssbahn . . . ios-30 10« 80 Eiebenbürg« ...... ——I — — Gelb ^ Varc etaat«bahn i. Emission . . ,9» —>i!»N ?b Sildbahn k »n/^..... i>,e2s< 14« 75 >> , 5 5»"/n..... 12< 2', 1«4 7!> Una,^ssaliz, Vahn..... »g o Diverse Lofc lprr Gtücl), Crebillosc 10a sl..... ,8,'bO 184 - (ilarh ^oss <0 ji..... «i — «,.- 4"/n Doxau.Dampssch. ioo fl. lie.kN .— ^aibachcrPrämieN'Anlehlosl. 26— 2«<>l> Oscner l'osc 4« fl..... «i>— «2'— Palss» l'osc 4n sl..... _._. y, .. Rothen Kreuz, oft, Gcs.v, 10 sl. 1»'I0 i«bl» Mubolf°l.'osc iu sl, . . zz,— zz-— Salm-Lose 40 st..... g<.5„ «s,— St,.Oeno.«.e°se 4» fl. . . n,?« «7 25 Waldswn.Vofc 20 fl. . . . 4<-»u 45-- lwinblschssräh.i'osc 2o sl, , . 57.— 57 ?e Vanl-Acticn (per S1nsi., öft,l!0Ufl,S.40°/» ««0 — «no 2^> Lrbt,'Anf!, s, Hand,«.G.ISO fl. 814 lo »'4 <, Dcposlteiil'.inl, Ällss. 2uo fl. . ,«4—i»«-- E«comptc G,, Niedrrösi, s>uofl. «14'— 619— Hhp°thclcl!b..i>ft,2!>usl.25>7„b0»!»'— Vcrlcbrsbanl, »ll«., 1« sl. i«>>— l53— Veld Ware Actien von Transport-Unternehmungen. (per Stück>. «lbrecht.Bahn 20« fl, Silber . — - — - «llfö'ld,if i»2 K0 .. westbahn 200 fl. . . .81«—321 — «uschtichraber Eisb. K00 fl. LVt. «7b u»5 — „ flit. N> 200 fl. . 307 50 «!)8'»0 Donau > Dampfschiffahrt« - Ves. Oesterr. 5«o fl, LM. . . . 411 — 418 — Drau.E>s,l>— «lisabcth.Vahn 200 fl. LM. . — — — l.'in,.«udwei» 200 sl. . —'— — — „ Sl»l>,.Tir,IlI,E. i8732N0fl.G. —-- —-— sserdlnanb«.Morbb. 1000 fl. TM, «477 >48i ssranz.Ioscf.Vahn wo sl, Silber —-— —>— rckcn»VarcserEis,zoofl,G. —'- —'- Gali^,itarl^'udwig<«.i!(,0fl,LM, 207 7li 20«— Gra,.KöfIacher,20u sl, S. — — —> — ^cmdcrg.?,ernowih'Iafsu.Eisen- dahn.Gcscllschast i!0U fl. «.W. »2 — »»l'2l eloyt>, ö's!,.ung,.Trieft ölwfl.LM. 4b8 - 41,5— Ocftcrr. lNordweftb. «lw fl, Silb, »e» .. ie8 »0 dlo. llit, ii) 2no fl, Silber . 19^ 75 1»« »0 Praa.Dufcr Eiscnb, IbUfl.Vilb. 84-51 »550 Mubols.Vah» 200 fl. Silber . il»i-bO i»l— Siebcnbllrger Lisenb. 200 N. . —-— — — Vt»at«elfcnbahn 20« fl. ö. W. . >l»'0» lb>-75 »t!d ! wo», Sübbahn 200 fl. Silber . , . io? 2ü 107-bo Vild-«oldb..Vtlb..V,200fl.2Vl. 154 en ,55«» Tramwl,y,^Ves,. Wr, I?v fl, ö. W, 22« 25 2«» 75 wr., neu »00 fl. — — — — IranSport-Gelelllchaft 100 fl. . —»— —>— Ilng.'llal,,. Eisenb.2«»fl. Silbel 171 50 >7».— Ung. Norboftbahn «00 fl. Silb« l6i — l«2 — Ung.Neftb.s«»»b.Vr»z)«l>0fl.V. i«9 «> ,?«.«» Industrit-Actien (Per Stück), Egybi und Mnbbcra., Eisen» und Stahl-Ind, in Wien 100 fl, . — — -. — Eifenbahnw.'keibg, I, «o fl, 40''/« »»'— i»4,— „Elbemllhl", Papiers, u. V»V. »4 « 5l b(, Montan-Vcscllsch,, österr,»»lpin« 44 »5 44 75 Präger Eiscn.Ind,. Ves, »0« fl, »84 b0 »84 b0 Valno^Tari. E'scilloss. 100 fl. . — — —-— Waffenf'V.Oeftinwioosl. ,----- ..-— Devisen. Deutsche Plätze......59 55 59 ?c London.........l»l!« <« 10 V«i».........47«. 48 — Valuten. Duc»tln........ 5-77 »>?» l0.ssianc»»Slü