KamstaI Vrn 9. Jänner. D I I V r i c n. <^)as k. k. illyrische Gubernium hat mit Entschließung vom ll. December Jänner 18^1. Großbritannien. London, 22. December, Die amtliche Gazette »nthalt jetzt das Decret der Admiralität, vcrmoge d>ssen alle Schiffsbefchlshabcr und Lieutenants, die an der syrischen Expedition Theil genommen, dcß-yleichen hi von den ältern Schiffscadetten, um einen Grab befördert werden; die bei dem Bombardement v°n Acs, anwesend waren, haben dabei den Vorgang. Die Admiralität hat ^den Bau eines Kriegs, >6)Us mit der archimedischen Schraube, zu zwei Maschinen von je 2U0fücher Pferdekraft, befohlen. In Irland sind starke Werbungen für dieLando "mee im Gange. Dlm einzigen englischen Officier, der bei dem Angriff «us St. Jean d'Acre gefallen ist, dem Licu. tenant Le Mesurier, an Bord deS Talbot, hat der Capitan dieses Schiffes, H. C. Codringlon, in einem Schreiben an einen Verwandten des Gebliebenen, das die Journale mittheilen, ein schönes Zcugniß der Achtung und Liebe ertheilt. Die Schiffmannschaft begrub ihn mit krilgei'ischcn Ehren auf der Südseite der vor der Festung befindlichen »Schanze des Richard Löwenherz" — „ein schöner Ruheplatz, sagt dcr Standard, für einen tapfern di'ttischen Officier." (Allg Z.) Portugal. Lissabon, 19. December. Espartero's Zorn wlll sich über Portugal ergießen. Ein Gerücht davon war längst schon vorausgegangen in Hiessgen Oppositionsblättern. Endlich am 20. d. überreichte der hiesige spanische Geschäftsträger sein junger exaltir? ler Fceiheilsmann) eine Note Esparlero'S, worin ,5 heißt, daß wenn binnen 25 Tagen der Traccat wegen freier Beschiffung des Rio Douro nicht in Vollzug gesetzt werde, einespanische Armee von 50,000Mann auf Porto marschiren solle. Eine solche Sprache hat hier unter allen Ständen eine außerordentliche Sensation gemacht. Der alle Haß gegen die Spanier läßt sich laut vernehmen, die ganze Nation ist kämpf» lustig. Bei dem schwachen Zustande, worin sich das portugiesische Heer gegenwärtig befindet, würde es wohl ein Leichtes für eine spanische Armee s?yn, die portugiesische Gränze zu überschreiten, allein bei der Scimmung, die im Volke gegen die Spanier herrscht, würde sich bald eine Macht erheben, hinreichend, die Spanier aus dem Feld zu schlagen. Daß Portugal dicßmal die Hilfe Englands ansprechen werbe, ist wohl zu bezweifeln, da man keine neue Verbindlichkeiten gegen England eingehen mochte. Die Gründe» di« Esparlcro vermocht haben sollen, Portugal in diesem Augenblick wegen einer so unbedeutenden Angelegenheit mit Krieg zu bcdrohen, 14 sollen besonders m seiner gegenwärtigen Lage zu suchen seyn. Der NimbuS, der ihn umgab, verschwindet nach und nach, der Neid gegen ihn erhebt sich immer mehr, es verträgt sich nicht mit dem Scolze des Spaniers, daß ein Mann seines Gleichen sich ein königliches Ansehen gibt; Espartero sucht also durch eine so ganz unerwartet« Maßregel, die wie aus den Wolken fällt, sich populär zu machen und zugleich der stets unruhigen Armee «ine Ve, schäfligung zu geben, wenn eS auch nur durch v,r. g.bliche Märsche wäre. — Dr. Keßler hat von der Königinn, als eine besondere Auszeichnung seiner Verdienste, das Commandcurkreuz des Eonccpcions, Ordens eigenhändig überreicht bekommen, denn in Portugal pflegt man nur das Diplom für den Or» den zu erhallen (wie in Pelsien), wofür man über-dieß schweres Geld bezahlen muß, und die Decoration muß man sich selbst kaufen. — Der Nejamao vor einigen Tagen, wegen der glücklichen Wiederherstellung der Königinn, war ungewöhnlich zahlreich, Menschen kamen an Hof, die seit Jahren dort nicht erschienen. (AllH. Z.) AegvPten. Alexandria, l«. Dec. (Ueber Marseille.) Mit meinem Schreiben vom 28. Nov. unterrichtete ich Sie von der zwischen der ägyptischen Negierung und Commodore Napier am Tage zuvor abgeschlossenen Uebereinkunft. Nun scheint es, daß letzterer nur aus eigenem Willen, ohne bevollmächtigt zu seyn, Utdandelt hat, indem Admiral Stopford in einem Schreiben vom 2. d. an den Vicekönig erklärt, j»-nen Vertrag nicht anerkennen zu können. Am 8. d. langt« am Bord des DampfbootS Megära ein hoher Offizier der englischen Flotte mit einem zweiten Schreiben des Admirals an Mehemed Ali vom 6. b. an, in welchem er chn auffordert, die osmanische Flotte gleich zur Verfügung des Sultans zu stellen und demselben seine unbedingte Unterwerfung zu erklären. Der Vicckömg, von fremder Einflüsterung befreit (Graf v. WalewSki ist nicht mehr hier), der Ver.-nunft Gehör gebend und wohl einsehend, baß ihm nichts anders zu thun übrig bleibt, hat sich bereit erklärt, die Flotte alsbald zu übergeben und sich unbedingt dem Sultan zu unterwerfen. Das genann-le englische Dampfboot ist so eben M!t einem Schreiben deö Pascha's an den Admiral und einem andern an den Sultan, in welchem er sich zur Annahme obiger Bedingungen erklärt und seine Unterwerfung ankündigt, abgegangen. — Admiral Stopsold stellt dem Vicekönig in feinem Schreiben vom 6. seine Wiedererneimung als Pascha von Aegypten in Aus? sicht, wenn er die ihm vorgeschriebenen Bedingungen eingehe, erwähnt aber nichtS von ErblichkeitdeS Besitzes; dieser wichtige Punkt soll auch in der Aucorisation der englischen Regierung in Namen der vier hohen Mächte nicht berührt seyn; sollte man ihm diese nun nicht mehr zugestehen wollen? Es ist doch kaum zu erwarten. — Wir wollen nur hoffen, daß der Beendigung der orientalischen Wirren kein neues Hinderniß in W,g trete, so daß der Fried, im Orient hergestellt und dessen Erhaltung in Europa gesichert sey. — Am 7. lras daS französische Dampsboot Phaethon von Toulon ein,- es bracht« dem französischen Consul Hrn. Cochelet von seiner Regierung die Weisung > sich bei den Unterhandlungen zwischen dem englischen Weucllmachtigtcn und der ägyptisch«» Regierung ganz neutral zu verhalten. — Von Ibrahim Pascha ist man noch immer ohne di' recte Nachrichten i nach dem Schreiben des Admiral Stopford hat er mit dem Nest feiner Armee schon vor geraumer Zeit Syrien verlaffen und seinen Rückzug durch di« Wüste angetreten; Mehemed Ali erwartet von einem Tag zum andern die Nachricht von dessen Ankunft in Gaza. Alexandria, 11. Dec. Admiral Stopford ließ dem Pascha unterm 8. d. anzeigen, daß er die vom Commodore Napier mit Meh«med Ali geschlossen-e Convention gänzlich desavouire unl) vom Pascha ausdrücklich verlange, daß r° nach Suez ausgeplündert worden seyn; ein -5ewe,s, daß auch in Aegypcen die Autorität Mehemed Alis im Sinken ist. Das nach Syrien mit Depeschen an Ibrahim Pascha abgeschickte Dampf, sch'ff kam am ?. mit d.r Nachricht zurück, daß Ibrahim mit seiner Armee nicht m.hr zu fmdcn sey An demselben Tag. kam ein Courier von Ibrahim an durch welchen er seinem Vater seineu Rückzug mil seiner ganzen Armee, deren Stärke er auf 45,000 Mann angibt, anzeigt. Er hat auf 1/l Tage Lebens-miltel mitgenommen u»d, um auf kemen Feind zu stoßen, die Straße von Damaskus nach Mekka ein-Leschlagen (die über Schemskein. Aman durch eine fast ganz entvölkerte Gegend führt), bei Karat das «" ^""' ^ Idrabim Pascha Damaskus ros n, ^ b'"'"'" ö"ßer Theil seines Hee- "Uf di7^^ ^''^"^"^"slen «üb sich °" Stla^e nach Mekka gezogen halle), konnte l er dem Abgeordneten Ew. Hoh. nicht weiter als b?s Damaskus sicheres Geleit geben. Er kehrt daher nach l Alexandria zurück, da er Alles gethan hat, was er . komue, die Veschle Ew. Hoh. zu vollführen. Ich hoffe dieser Brief wird Ew. Hrh. zeitig genug zu« kommen, um die Transportschiffe in Alexandria zurückzuhalten, die, wie mir Commodore Napier schreibt, an der Küste Syriens einn, Theil der ägyptischen Armee einschiffen sollten. Wcnn irgend eines hierher kommt, werde ich ihm die Rückkehr nach Alexandria befehlen. Ich hoffe, diele ohne Vollmacht eingegangene Convention wird Ew. Hoh. keine Verlegenheit bereiten. Ich zweifle kcineswegs, daß diese Convention in guter Absicht, wenn auch ohne gehörige Kenntniß des Standes der Dinge in Syrien, abgeschlossen wurde. Auch mindert sie in mir nicht den lebhaften Wunsch, so schnell alS möglich die geeigneten Maßregeln zu ergreifen, um jene freundlichen Beziehun: sen zu erneuern, die, wie ich mir schmeichle, sich in Bälde zwischen England und Ew Hoh. wiederherstellen werden «." II. Schreiben Sir 3iob. StopfordS «n Se. Hoheit Mehemed Ali Pascha. — Prinzeß Charlotte, vor Cypern den 6. December I8«o. Hoheit! Ich habe die Ehre, Ew. H. jetzt durch den Capita« Fanshawe, Flaggencapitän meines Schisses, die officiell» Vollwacht der brittischen Regierung im Namen der vier Machte zu überschicken, Ew. H. in dem Paschalik Aegpplen mit der Bedingung, zu erhalten, wenn Sie in innerhalb drei Tagen, von der Zeit an, woIhnen die Mittheilung gemacht wird, die Flotte des Sultans zurückstellen und disinitiv Syrien räumen. Erlauben Ew. H. mir, Sie zu bitten, diese Bedingungen wohl zu erwägen, Ich bete zum Allmächtigen, Ihren Geist zu leiten, deesen zerrütteten Gegenden zu Hilfe zu kommen, indem Sie der Entscheidung der vier verbündeten Mächt» sich unterwürfig zeigen. Der Capilän Fanshcwe hat völlige Ermächtigung, von C. H. die endlich« Entschließung in Empfang zu nehmen. Ich habe die Ehre ^c. Schreiben Mehemed Ali's a-n Sir R. Stop ford: Sehr geehrter Admiral! Ich habe die zwei von Ihnen an mich gerichteten Briefe, den ersten dmch Hamih'Bep, der mit einer Depesche für meinen Sohn Ibrahim beauftragt gewesen, den zweittn durch den Commandanten Fanshawe, Capi-tan Ihres Admiralschiffs, erhallen. Ich bin üder die mir von Ihnen bezeigte Freundschaft sehr erfreut und deeile mich. in dem mir in Ihrer officiel-len Zuschrift angegebenen Sinne zu handeln. «Ich 16 lichte demnach ein offenes Schreiben an die hohezüglich Statt finden, so wie mir der Befehl meines Pforte, und damit der Inhalt auch zu Ihrer Kennt« Niß gelange, füge ich eine französische Uebersetzung bei. Ich hoffe, meine Nachgiebigkeit werde von den verbündeten Mächten gewürdigt werden, und indem ich Sie um die Forldauer Ihrer Freundschaft bitte, schmeichle ich mir, daß Ihre Verwendungen mir deren Wohlwollen sichern werden. (Unterz.) Mehemcd Ali." Freie Ueber setzung dts Schreibens des Pascha's an den Großwe ssier: „Der Commodore Napier, Commandant der brittischen Streitmacht vor Alexandria, hat mich durch ein Schreiben vom 22. November benachrichtigt, daß die großen verbündeten Mächte von der hohen Pforte verlangt hätten, sie möchte mir die erbliche Regierung AeZpptens unter der Bedingung gewähren, daß ich die osmanische Flotte zur Wiedererstattung be: reit halte und meine Trappen aus Syrien zurückziehe. Nach einer über diesen Gegenstand mit dem Commodore Napier angeknüpften Korrespondenz wur» Hen dies« Bedingungen angenommen und eine Convention geschloffen und unterzeichnet, mit der AuS-sicht für meinen Theil, oaß sich die Gunst Sr. Ho^ heit auf mich verbreiten würde. Ich hab« sonach meinem Sohne Ibrahim Pascha geschrieben, sich mit den Truppen, den Civilbeamten und dem zu Damaskus vereinigten Material nach Aegypten zurückzuziehen, und es ward zu diesem Zweck durch die Vermittlung deS Commodore Napier «in Erpresser nach Syrien auf einem englischen Dampfboot abgeschickt. Jetzt läßt mich Se. Crc. Sir R. Slopford, Ober-«ommandant der britcischen Streitmacht im Mittel-landischcn Meere, durch ein von der Rhede von Cy-pein datirtcs Schreiben vom 6 Dec. wissen, daß «r eine offieillle Depesche von Lord Palmerston mit Instruction«!, erhalten habe, in deren Gemäßheit er mlcb auffordert, mich der hohen Pforte zu unter: »erfen, die osmanische Flotte herauszugeben und Syrien, Adana, Canbia, Arabien und die heiligen Städte zu räumen. Immer geneigt, alles was ich besitz?, und selbst mein Leben zumOpfer zu bringen, um mir die Gnade Sr. Hoheit zu gewinnen, und dankbar dafür, daß mir durch Verwendung der ver. bündecen MciHte die Gunst memeS Souveräns wieder gegeben wirb, habe ich Vorkehrungen getroffen, daß die osmanische Flotte derjenigen Person und aus diejenige Art zurückgegeben werde, welche Se. Hoheit zu befehlen geruhen wird. Die in Candia, Arabien und «ben Heiligen Städten befindlichen Truppen sind zum Rückzug bereit, und die Räumung wird unver« Souveräns zugekommen seyn wird. WaS Syrien und Adana betrifft, so habe ich durch ein Schreiben Ibrahim Pascha's, von den letzten Tagen deg R«l-madanS datirt, das mir auf dem Landwege zuge« kommen ist, »rfahren, daß er am 2. oder 4. Chanal Damaskus mit der ganzen Armee verlassen und nach Aegypten abziehen werde. Syrien ist sonach gänzlich geräumt, und dadurch meine Unterwerfung vollendet. Wenn diese Thalsachen zur Kenntniß Ew. Hoheit gelangt seyn werden, so hoffe ich, daß Sie, wenn Sie sie unserm souveränen Gebieter auS einander setzen, sich bei Sr. Hoheit verwenden werden, um dtffcn Gunst auf den ältesten und g«lreuestcn seiner Diener zu lenken. (Unterz.) M e h e m r d A l i>"(Mg.Z.) S ii v a m e r i k a. Man hat in London Privatbriefe aus Montevideo vom 12. und HJ. October. Denen vom erstern Datum zufolge war Admiral Mackall am il. von Montevideo zu dem Blokadegeschwader vor Buenos - Ayres. abgegangen, muthmaßlich um mit Rosas üver endliche Ausgleichung dieser lange schwebender» Frage zu vertragen. Die Gajeta vom 22. enthält einen Bericht über die Niederlage, welche Lavalle der unter Lopez und Ocibe vereinigten Streitmacht beibrachte, über die Einnahme der Hauptstadt der Provinz Sant5 Fe und die Erbcutung mehrerer Kanonen und Kriegsvorräthe. Im Handel war völliger Stillstand, -die Häute, der dortige Hanplartikel, selten und theuer, und die Schiffsfracht stand unbändig hoch. (Times.) Vermischte Nachrichten. In Neapel, erzählt der Zuschauer, trat ein junger Fremder an den Tisch eines Limonadcnver-käu'fers, und nahm ein Glas Eis zu sich. Ein fthr gur gekleidetes Frauenzimmer kam zu gleicher Zeit, und forderte Limonade. Sie trank, und wollre bezahlen. Nun fand sich aber zu ihrem größttn Schre«-cken, daß sie kein Geld in der Tasche halte. Der Fremde erboth sich, diese Kleinigkeit für die schon« Frau zu bezahlen. Sie nahm es mit vielem AnstiN,-de an. Er wollte die glückliche Gelegenheit verfolgen, und both ihr seinen Arm, um sie nach Hause zu führen. Sie ließ es sich gern gefallen. Manche Straße durchwanderte er mit ihr. Sie gab chin cine Prise Tabak, er machce noch einige Schrille, und fiel wie todt zur Erde. Nun sing si> an z« jam? mern: „Ach mein Mann! mcin armer Mann! er >st todt! o ich Unglückliche!" Jedermann lief herbei, man sagte ihr, daß vielleicht noch Rettung ftp, siö solle nur einen Arzt holen. — „Ach ja," erwiedere sie, als ob sie sich bcsänne; aber so konnte sie ihn doch nicht unter fremden Leuten liegen lassen. Sie nahm ihm daher Geld, Uhr, Ning und was cr in den Taschen hatte, ab, und eilte davon. Jedermann fand das vernünftig. Nach einigen Minuten kam der Fremde wieder zu sich. Er wunderte sich, sichln dicftm Zustande zu erblicken. Man tröstete ihn, daß ftme Frau mit dem Aizre zurückkommen würde, — Da sah er ein, wie schlau er betrogen worden war. lil » ---------- ........ Verleger: Ignaz Alois Sdler v< Kleiumayr. Anyang ^ur HmöacljevIeituna. Sours vom 4. Manner 1841. Florenz m,d Gemia aufge- ) "2 r ^ ( ^ "ommene., liehen i^'^v'Z'^ °" der (,„„,, y^Nöl).1zu2il2v ö, ^ I_ Ce.ttr.,l- Ccisse. A„weis. jährlicher Di-contu ^l pCc. ^Njc«chniD vcr hier ^crstorbrnm^ Den 2l. December 18^0. gewesener Musikant und Haus» Aorst« N^ '"' "", ^0 Wochen, in der Polana- ^,hmachers.vittvl, «ll «2 Jahre, in ^^^radlscha-Vorstadt Nr, 55 , an der Vrugwasser- Den l. I5„n^ I8^l. St- Pettrs^^".?^""' "t 6« I,.w. in der "ensclnag ^"'^bt Nr. 53, am wiedecholcen Ner^ nas!a:^.f-^'"'H"^^l'«s Nebittch. k k. Gym« ^lon Kl.d^. c^ '..'^'"" d'r Auszehrung ^, Wcht. ^.^^^ ""d" knotigen L«nge»sch,vi>'d-"oissa, a7t ' Z7" ^^^ Hubenbesitz.' fein Kind H^tz3n^ der Gr^'^^linn Katharina, alt ^ ^hre ?n b.Nsuch?."^^"t Nr, .«. an der kno.^Ln" ^ i)tm Franz Vrejelnig, TischlergeseU, f«,n Kind Johann, alt 8 Tage, in der Tlrnau. Vorstadt Nr 16, cm Schwäche, in Folge der Frühgeburt. — Dem Hin. Alexander Tschcrnack, Klcidermachcr-tneister, sein Kind Anlonia. alt 2 Jahre, in der Stadt Nr, 44 , an der Scrophelslicht. Den 7. Michael Widening Wcqmcister, alt 57 Jahre, in der K.,r!städt''r , Vorstadt Nr, 16, am wiederholten Schlaqssuß — Iacod Ianich'r, Inüi-tutsnrmer. alt 60 I^hre, im Vc^'orgungvb^use Nr. >'l, am Scklaqsiuß An me rkung. Im Monate Dcccmler lL'^0 smd ^l5 Personen gestorben, I m k. k. Millla r . Splt a l. Den öl December ^L^»0. Ioi'cph Bosti'N^chilsch, Gcmcine^ von Prinz Ho-benfoh,-,ö.in,qenbl,sa. Ins. Reg. Nr. 17, alt 2l Jahre, "M ?N'domi,ial - Typhus. Den i». Jänner H831. Sebastian Perz, Gcmeinervon Prinz Hohenlohe-Langenburg Inf. Reg. Nr. ^l7, an der Lungensucht. Z. »?56. (5) Ner Adler im Jahre 1841. Dieses !t niver salbla tt, zugleich allgemeine Weitchronik, Unterha lt un g s bla tl, Literatur- und Kunst-Zeit u n q, Herausgegeben und rcdiq^t iwn Dr. Groß-Hoffmger. erscheint vom neuen Jahre an mit durchaus neuen Lettern, auf einer englischen Schnellpresse in einer Auflage von 3SOO Gxemplaren, täglich, mi t A usual) me des Son li-tages, in der uneingeschränkten bisherigen Ausdehnung dcs literarisch.-po-litisä)en Textes, in dem größten Formate, und ist anerkannt als das größte, vollständigste und umfassendste Journal der österreichischen Monarchie. Zum Beweise geben wir den Inhalt einer MummeriU Tabelle. Nahmen der Feste des Tages. Tag lm^ahr. ZeU tis Sannen. Auf. und Unttrga^ t3 gez. Tageslänge nach Stunden und Minuten. MondeSvienel, Witterungsbeobachtungen nachun« wiltelbaren Mittheilungen der k. k. Sternwarte. (Barometer, und Thermametersiand) Wasserhöhe 2er Donau. Scenen am Himmel. — Weltchro. nik. Politische Nachrichten auü allen Theilen der Welt. Uebelsicht aller Welthändel. Verschiedene Tagsneuigkeiten. Oesterreichische Nationalchronik. Nachrichten aus allen Provinzen der österreichi. schen Monarchie, von allen Märkten, Geschichte der österreichischen Industrie und Landcscultur, Ernennungen und Auszeichnungen, Militärverän« derungen. Handels« und Industriezeltung. — Feuilleton. Novellen, Erzählungen. Gedichte von den berühmtesten Dichtern Europas. MisceNcn. Literatur-, Kunst, und Theater. Notizen. Anek« doten. Berichte über die fünf Theater Wiens. Neuigkeiten von Wien und seinen Umgebungen. Unterhaltungen auS der Naturkunde, Geographie, Ppysik. Wlsscnschaftliche Aufsahe. Literaturberichte. Gemeinnützige Nachrichten. Theateranzei-gen von allen an diesem Tage Statt findenden Vorstellungen in allen fünf Theatern Wiens. Un» terhaltungcn, welche an diesem Tage Statt fmtcn. Neueste Bürfcnnachrichten. Lottoziehungen. Ver» zeichniß der distinguirtcn Angekommenen und Ab° gereisten. 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