M 174 ft. >>, halbj. N. 5 5«, still ble Zustevun, ln« H»U» h«lij. 50 ll. Mi« ber Post «. ^ zugekommen. Durch verschiedene Angele, heut. V" ""lpruch genommen, statte ich Ihnen erst der bi"^ " """ verspäteten, darum aber nicht min. Nlltlm, ^" Da."' dafür ab. Nit Ixleresse und Theil. Ihre« „ ^ ^ Poesien, w^che Gle dem Andenken »uch ,j "egalen Vruber« wldnulen, ln gleicher Welse tzütn« zi" ^ b" Dichtunaen des letzteren gelesen. d<« Lln ^"^ "^^ ^°" absichtlich und grundsätzlich bahren ^'" ""l detaillierte lrltljche Erörterungen seil Übtrd,"/"^"llt. so ist mir diese Enthaltsamkeit hier Buch ,,^'°5. durch den Umstand auferlegt, daß ich da« brllchs. ^ "lcht in allen seinen Theilen, sondern nur lernte l«^'^ ^""' ^ber waS ich bisher davon kennen Taltn't sck ^ aufrichtig bedauern, daß ein so schone« hoff„un«?°'! '" frühzeitig seinem Heimatlande und einem "««reiche Wirken entrissen wurde. t< »nlek.» " sanz eigenthümliches Mißgeschick muß ich ' ^"' daß mein Zusammensein mit Herrn Strl. tar, der mir warme Sympalhle elnsoßie, auf so kurze und siüchlige Momente beschränkt btlel,. Obschon ich ihm, wie er gewünscht halle, meine jeweilige Anwesen, hlit in Wen gerne lm voraus angezeigt hätte, so wagte ich die« in Rücksicht darauf, daß „»ein verbleiben daselbst und dessen Dauer immer unbestimmt und von den Her» renhauS'Sitzungen abhängig war, schon seinelhalben nicht, um ihn nicht vielleicht in einem Augenblicke zu mir zu bemühm, in welchem ich die «tstoenz schon wieder ver-lassen haben könnte.; denn, wie gesa^, mew Kommen und Gehen war lmmer nur knapp nach den Relchsrath«. Sitzungen zugemessen, und jtden freiem Tag brachte ich lieber hier bei den Meinlgm zu. «echt schmerzlich hat e« mich beruhn, von dem neuerlilbti, Unfälle, der Sie betroffen und längere Zeit ans Vett gefesselt ha', au« Ihrem Schreiben zu er« fahren. Mi^e die eingetretene Besserung sich recht bald zur vollständigen Genefung gestallen l hochachtungsvoll Ihr ««ebener Ant. »uersperg. VII. Graz, 25.Mal 1874. Sehr geehrter Herr! Ihr freundllchl« Schreiben vom gestrigen Tage ist mir soeben zugekommen und gibt mir durch die guten Wünsche, mit welchen Sie sich meine« bevorstehenden Namenstages erinnern, abermal« Anlaß, Ihnen für so viele mir wiederholt bewiesene Gute und ehrende Theil« nähme meinen wärmsten Dank zu erneuern. Da diese Kundgebung IhreS mir so schätzbaren Wohlwollens dem Kalc>,dcrd2lum vorausgeeilt ist, so darf meine Danksagung für diese liebevolle Aufmerksamkeit sich um so weniger eines SäumnlsseS fchuldig machen. Mi! aufrichtigem Bedauern habe ich aus Ihren geehrten Heilen entnommen, daß Sie wieder leidend und sonar bettlägerig gewesen. Möchten die Wünsche und Hoffnungen, mit denen ich Ihre'Schmerzenspsabe be« gleite, sich recht bald durch Ihre Wiederherstellung oder doch Linderung Ihrer Leiden verwirklichen. Daß meine Gedichte „Au« Belde«" auch Ihnen einige« Interesse abgewonnen, ja daß sogar meine Wünsche für da« Heimatland nlcht Ihrer Zustimmung entbehren, freut mich ungemeln zu vernehmen. Die drei au« dem Jahrbuch „Dioskuren" in mehrere Glätter über» gegangenen Stücke sind nur Fragmente eine« größeren, damals noch nicht abgeschlossenen Eyklus, der mit einem Fernblicke au« den engeren Schranken der Heimat auf da« unendliche Gebiet des Großen und Allgemeinen, auf die ewigen Menschheilblose, austlingt. "Da Sie meinem Utbeiten freundlichen Ancheil schen» len, schließe ich Ibnen mel« jungfks Produkt bei, ein „Gedenlblalt".» welche« ich jungst an dem Jahrestage der Veftattung meine« «lesten Freunde« in der hiesigen „Tagespost" veröffentlicht habe. E« kschüfllgt sich mit dem " I^i n Vedenlbl ° ll, Ll. Mai 1874. Separatabzug °ne d» ..Tagespost" Nr. 114 °°m 2l. Mai enchllt eine diog«phi,cl>e Slizze I o le f F e l l n er «, deö täVcilltl, neuen Freundes A. «rtln«. die Resignation auf ein unter den gegenwärtigen Ver-Mnissen so belangloses Portefeuille. Sein Nachfolger ist, wie erwähnt, Aarifi Pascha. Dieser Staatsmann ist zu gut bekannt, nl« daß seine Biographie nothwendig wäre. Seine gegenwärtige Ve rufulig als Minister des Aeüßern gilt als neuerlicher Veweis, daß die Kriegspartei noch immer dle Oberhand hat u»d daß die Türkei entschlossen ist, den Kampf bis zum Aeußersten fortzusetzen. Iedenfall» hat Saofel Pascha die traurige Genugthuung, seine-dem Gullan gegebenen Rathschläge durch den Lauf der d. nachdem sie Munition und eine Anzahl Torpedo« auf» genommen, sich nach ihrem Bestimmungsorte begeben, welcher vorläufig die Besila-Bai ist, obgleich sie sich in Malta nach Befehlen anzufragen hat. Letzteres Schiff oürfle indessen Deoonport nicht vor Diensiag verlassen. Am 23. Juli clrculierten in Chatham Gerüchte, wonach zwei von den drei dort in Garnison befindlichen Infan« terit'Rcgimentern angesichts der gegenwärtigen Lage eben« falls nach dem Miltelmeer gesendet werden sollten. Auch eine Kompagnie der königlichen Ingenieure, welche bis« her in Syorncliffe stationiert waren, erhiellen die Weisung, sich nach Dover zu begeben und sich dort nach dem Miltelmeere einzuschiffen." Der Korrespondent des „Daily Telegraph" telegrafiert aus Malta vom 24. Juli: „Die gegenwärtige Starte unserer Garni,on beträgt über 5000 Mann Infanterie und Artillerie; die Nichtcombattonten sind hierin nicht eingerechnet. Die in den „Statistischen Ta» bellen" aufgenommenen Ausweise beziffern die Stärle dieser Station im Jahre 1371/72 auf 4950 Mann. so daß wir für gewöhnliche Zwecke genügend mit Mann» schaft versehen sind. Das hiesige Kommissariat hat mittlerweile Befehle erhalten, sogleich für Unterkunft von 1500 Mann vorzusehen und für eine gleiche Anzahl baldigst Nachfolgender ebenfalls ehethunlichst Vorbereitungen zur Aufnahme zu treffen. Die äußeren Forti« ficatlonen, welche erst kürzlich neu aufgeführt wurden, find mit schwerem Geschütz nach den neuesten Modellen armiert." Vom Kriegsschauplätze. (Vriginal - Korrespondenz der „vaibacher seitung.") Pi el> sch idieh, 18. Juli nachmittags. (Schluß,) Der russischen Division geht es übrigens auch nicht am besten, denn ich ging mit General Narbut überall herum, doch wenigstens Brod aufzutreiben. Er benöthigt täglich 6000 Brode und ist der Ansicht, daß er wenigstens noch 10 Tage hier verbleibt, dabei fürchtet man noch immer einen Ueberfall der Türken, wozu wol ein gestern stattgefundener Allarm während der Nacht viel beigetragen hat. Mein Kollege war als Augenzeuge gegenwärtig und erzählte mir ganz merkwürdige Geschichten davon. Die am Berge oberhalb der Stadt lagernde Division hatte ursprünglich die Stellung hinter dem Kamm der Hühenfront gegen Basardschit ein« genommen; man war seiner Sache vollkommen sicher, occupicrte die wenigen Gebäude der Stadt, die noch ein Dach hatten, und fing mit einem Worte an, sich häuslich einzurichten. Bei der massenhaften Vagage, die die Armee im allgemeinen und jeder einzelne Offizier mit sich führt, stand bald alles voll Koffer und Kisten, die dann auch sofort ausgepackt wurden. P'ötzlich in der Nacht vom 15. zum 16. Juli hörte man ganz in der Nähe der Stadt Gewehrfeuer, welches immer mehr an Heftigkeit zunahm. Von allen Seiten ertönten AUarmsignale, die durch den Ruf: „Wir sind überfallen!" sofort eine Be« wegung hervorriefen, die alles in panischen Schrecken versetzte, denn bei der Dunkelheit der Nacht war man nicht sicher, von welcher Seite eigentlich Gefahr droht. Die massenhaft in der Stadt aufgefahrenen Fuhrwerke machten die Verwirrung noch ärger, Munitionölarren, Ambulanzwagen, Proviantfuhrwerle fuhrcn planlos durcheinander, leiner wußte wohin, alles fluchte und stieß durcheinander; niemand tonute Auskunft geben, und so ging es im wilden Chaos der steinernen Brücke und dem Bahnhofe zu. Die jenseits des Sumpfes lagernde Re» feroebrigade mit der Artillerie half möglichst, die Ver- Manne, welchem ich in meinen Iugendtagen den „Letz-ten Ritter" gewidmet hatte. Ich lege auf den Auf« satz durchaus leinen schriftstellerischen Werth; er hat diesen und soll ihn nur haben als Wert der Pietät. Wenn ich gerade Ihnen eines der wenigen Exemplare des nur für die nächsten Freunde veranstalteten SeparatabdruckeS zugedacht habe, so geschah dies wesentlich auS dem Grunde, well ich in Ihnen eine Art von Leidensgenossen meine« verewigte« Freunde«, in Ihren Geschicken eine gewisse Aehnllchleit mit den seinlgen erblicke, und weil ich herzlichst wünsche, daß es auch Ihnen, ebenso wie ihm, gelingen möge, das anscheinend Unerträgliche durch die eigene innere und geistige Kraft zum Erträglichen, ja zum Schönen und Neidenswerthen zu gestalten. In die' sem Sinne wollen Sie diese Sendung freundlich auf» nehmen. Hochachtungsvoll Ihr ergebenster Ant. Auersperg. VIII. Thurn am Hart, 23. Iunl 1874. Sehr geehrter Herr! Ihre freundliche Sendung ist mir zwar noch in Oraz, aber wenige Stunden vor meiner Abreise zu einem kurzen Ausflüge Hieher zugekommen. Durch diesen Umstand veranlaßt, nahm ich das mir durch Ihre Güte mitgetheilte Büchlein Stritars mit auf die Fahrt, und so verdanke ich Ihnen unterwegs und hier die liebenswürdige Gesellschaft eines sehr angenehmen und inter« essanten Begleiters. Neben der echt poetischen Stimmung, welche in diesen Dichtungen vorwaltet, war ich aufs erfreulichste überrascht durch die fast Platen'sche Correct« heit, mit welcher (ein paar kleine Ausnahmen abgerechnet) Stritar sowol in sprachlicher wie in rhythmischer Beziehung seinen deutschen VerS behandelt. Persönlich interessant war mir nebenbei, daß der einsame Schwan auf dem Veldeser See auch Herrn Stritar zu einer dichterischen Illustration* veranlaßte, wie er auch mir das Motiv zu einem meiner Veldeser Gedichte darbot, allerdings in etwas anderer Richtung. ' DaS in dichtn Nriefe erwähnte sinnige Gedicht (Sonett) der handschriftlichen, «ir vom Herrn Stritar verehrten Sammlung, welches einige Jahre vor dem Vrlln'schen geschrieben wurde und das ich mit freundlicher Bewilligung deö Verfassers nut« theile, lautet, wie folgt: »n einen Schwan. VeldeS.See. Einsam auf grünem See. dem spiegelhellen. Den hals in weicher Nundung ftolz gebogen, «ls wie von Sehnsucht sanft dahingezogen, Schwimmst du, o Schwan, auf den lrystall'nen Wellen. Dich grüß' ich, Fremdling, meinen Schmerzgelellen! Wofern mein ahnend Herz mich nicht betrogen, Sie weilt dir ferne, der du holo gewogen, Dein ^eid und meines haben gleiche Quellen! Doch. was du leidest, lannst du nimmer fagen, Du armer Schwan, mit deinen stolzen Schwingen! Mein Schmerz strvmt aus in rührend süßes Klagen. Ein Lied lann ich aus meinen Leiden singen — Ich weiß, wird dieses hin zu ihr vertragen, Aus ihrem Aug' wird tine Thräne dringen l wirrung noch größer zu machen; erst nach zwei Stunden legte sich die allgemein cingrrlssene Paml, und man trachtete, um vor allem sich über die Ursachen der Allar» mierung genauer zu informieren, da doch schon 1V, Stunden verflossen waren und noch immer lein Feind sichtbar wurde. Nachdem die nach allen Richtungen ausgesandten Kaoalleriepatrouillen eingerückt waren, wurde man erst klar, daß der ganze Allarm durch die etwas zu erregte Phantasie einer Vedette herbeigeführt wurde, die möglicherweise im Dunkel der Nacht irgend etwas Verdächtiges bemerkt haben wollte, möglicherweise auch davon träumte, und Feuer gab. Ist einmal der erste Schuß gefallen, so folgen die anderen bald nach, nur war dies planlose Geplänkel verhängnisvoll, denn es kostete der Avantgardetruppe über 40 Schwer- und zahlreiche Leichtverwundete, da sich zwei Abtheilungen längere Heit anschössen, ohne davon auch nur eine Ahnung zu haben. Der anbrechende Morgen brachte erst wieder Ordnung und Rllhe in die verschiedenen Abtheilungen, die dann ihre verlassenen Stellungen wieder einnahmen, während die Opfer dieser unheilvollen Nacht mit dem nächsten Zuge nach Tschernawoda expediert wurden. Die russischen Offiziere sprechen nicht gerne von dem Vorfalle, der ein ganz eigenthümliches Streiflicht auf die Art und Weise wirft, wie mitunter der Vorposten« und Patrouillendiensl gehandhabt wird. Da sich mir die Ge» legenheit darbot, endlich den äußersten linken Flügel zu bereisen, so benutzte ich die Gelegenheit, um mit dem nächsten Zuge nach Küstendsche abzugehen. Dort dürfte man so manches Interessante über die letzten Tage erfahren, den Küstendsche ist erst seit zwei Tagen von Ko< salen besetzt. Da der Zug um 12 Uhr mittags abgeht, so beeile ich mich, Ihnen diese Zeilen vorläufig zu-kommen zu lassen, die ich, wenn nicht heute, so doch morgen in möglichster Ausführlichkeit an Ste gelangen lasse. Bon Medschidieh nahm ich eine werthvolle Sammlung tartarischer Bücher mit, wovon ich Ihnen seinerzeit einiges zukommen lassen werde. Auf Wiedersehen also an den Ufern deS Schwarzen MeereS. KUsteno sche. 19. Juli. Um 12 Uhr mittags verließ ich Medschldieh, um mich mit dem eben abgehenden Zuge nach Küsten-dsche zu begeben. Da an einen geregelten Verkehr unter gegenwärtigen Verhältnissen nicht zu denken ist, so war auch unsere Abfahrt nicht so präcise, zudem nmßlen wir mil dem von Tschernawoda kommenden Z»ge treu. zen, der aber noch nicht signalisiert war. Nach einer Stunde, während welcher ich mich auf dem glühendheißen Schotler auf dem Perron de« Bahnhofes herumtrieb, er» schien der erwartete Train, der mich an den äußersten linken Flügel der russischen Stellung, an die Ufer des Schwarzen Meeres nach Küstendsche bringen sollte. Das reisende Publikum besteht hier nicht wie anderwärts aus anständig aussehenden Passagieren, denn ein Blick in die Waggons zeigt Gesichter, wie sie zur Illustration einer modernen Raubgeschichte am besten passen würden. Nach unzähligem Hin- und Herschieben des Trains verließen wir um 1 Uhr dle Station. Die Gegend zu beiden Seiten der Bahn ist öde und kahles Hügelland. So weit das Auge reicht, lein Baum, lein frisches Grün, mit Ausnahme des fußhohen Grases, welches auf dem Bahnkörper wuchert und den Schienenweg vollkommen verdeckt. Die Fahrgeschwindigkeit ist eine sehr geringe, denn wir benöthigten zwei Stunden bis Küstendsche. Die einzige Abwechslung in der Szenerie bilden die an der Bahn liegenden geplünderten und abgebrannten Dörfer. Nahe an Küstcndsche sehen wir schon aus ziemlicher Entfernung vier große Rcdouten, hinter welchen ein dunkelblauer Streif am Horizont das Schwarze Meer durchblicken läßt. Alle diese Fortificationen wurden, ohne ihren Zweck erfüllt zu haben, verlassen. Die Leitung des Bahntelegrafen besteht nur vo» Medschidieh bis Küstendsche, die andere Hälfte ist zerstört. Die Drähte hängen mitunter ganz zur Erde, Telegrafenstangen sind einige in der normalen Hohe, andere nur halb so hoch, stellenweise fehlen sie ganz und sind durch Pfähle ersetzt. Um 3 Uhr fuhren wir in die Halle ein. Ein bunt durcheinander gemengtes Publikum erwartet uns, da jetzt ein ankommender Train ein Er« eignis ist. Im Hotel „Bysanz" eingelehrt, finde ich meine beiden Freunde. Die Stadt liegt auf einer !)0 Fuß hohen, steilen Wand, die in eüier Landzunge endet, deren äußerste Spitze ein aus Quadern gebauter Molo bildet und durch die Uferbahn mit den Hauplmagazinen und dein Bahn» Hofe verbunden ist. Die Stadt ist ziemlich ausgedehnt und besteht aus dem kosmopolitischen, bulgarischen, griechischen, türkischen, jüdischen und Tarlarenoierlel. Die eng' lische Kolonie ist ganz abgesondert und hat einc eigene eiserne Kirche. In gewöhnlichen Zeiten zählt die Stadt 8(XX1 Einwohner und ist im Sommer der Seebäder halber von Rumänen start besucht. Von allen Konsuln wird das äußerst taktvolle Benehmen der türkischen Truppen gerühmt, und nur der Energie des Kommandanten Tefll Bey >st es zu danken, daß die zahlreich vor der Sladt streifen' den Tschcrlessen leinen Angriff machten. Zwei Tage vor dem Eintreffen der ersten Russen verließen die türkischen Truppen, tt(X) Mann start, mit allen türkischen und Tarlarenfamilien nachts 1 Uhr auf den Kricgsdampscrn „Izzedin", „Ismail" und „Izvandidd" die Stadt. (Muh darauf traten alle Konsuln zur Berathung zusammen, formierten sofort einc bewaffnete Bürgergardc, wozu das im Hafen ankernde englische Kriegsschiff „Rapid" 45 Mann Marine. Artillerie beistellte, uild übergaben das Kommando über dieselbe dem energischen Schiffs lapitän Macri, dem es zu danken ist, daß ttüstcndsche nicht das Schicksal anderer türkischer Städte theilte u"0 verschont blieb. Die später vom russischen Gouverneur bestätigte provisorische Regierung besteht aus je cinew Griechen, Bulgaren und Armenier, deren Präses ein Israelite ist. Bis zum Eintreffen der Russen wurde die Ruhe nicht gestört, obwol noch Tartarcu zurück' blieben. Hier hörte ich die Abreise des Sultans nach Schumla und das erfolgte Vordringen der Russen bis Iamboli jenseits des Balkans. Diese Nuchrlchl brachte der eben von Konslanti««' pel eingelaufene englische Packetdampfer „Elolllde", der auch viele früher von hier geftüchtete Fam>lien wieder zurüclbrachlc. Das Schiff verließ den Hafen noch abends unter dem Schuye de« „Rapid", vorher aber erging von der russischen Militärbehörde da« Verbot, lelnerlet andere ttebenömltltl mil an Bord zu nehmen, als die jür die Eqmpagc bestimmten. Eommodorc Drummond lud uns an Bord zum Diner ein und llchlete gleich nach aufgehobener Tafel die Anker. Mit dem Schlffe verließ auch der englische Konsul von hier sowie der Dlrellor aer Eisenbahn, der in Tschernawoda von den Russen vier Stunden lang arretiert, aber dann frelgelassen wuroe, die Stadt und begaben sich nach ikonstanlinopel. tteider erfolgte die Abfahrt zu schnell und unerwanet, denn der Kavilän erbot sich freundlichst, uns unsere Briefe M«t< zunehmen, die Sie dann über Konstanlinopel erhallen hüllen. So müssen wir wol die Korrespondenz selbst, und zwar erst bei Anlunft in Tschernawooa aufgebe"» es dürften daher einige Tage vergehen, bis Sie selbe erhalten. Heule morgens fand bei Tusla ein unbedeutendes Gefecht zwischen Kosaken und Tscherlessen statt. Achtelt wurden in die Flucht gejagt. Die hiesige Garnison besteht aus einem Riglmente Kosaken unter Oberst Graf Oc- Da ich morgen wieder von hier abreise, so ent' schuldigen Sie die Kürze dieser Zeilen, welche nur den Zweck haben, das mir anvertraute Büchlein wieder >" Ihre Hände zurückzugeleiten und für desfen Mittheilung meinen wärmsten Dank abzustatten. Hochachtungsvoll Ihr ergebenster Nnt. Auersperg. IX. Graz, 12. Juli 18^' Sehr geehrter Herr! Sie werden mich zu großem Danke verpflichten, wenn Sie dem freundlichen „Englishman" * — d.sft" Schrelben vom 7. d. M. ich soeben nach einer mchrtag'' gen Abwesenheit vom Hause bei meiner Rückkehr h>" vorfinde — gefälligst mittheilen wollten, daß ich bez"ll' lich des bewußten Cyklus ** seinem Wunsche äuge»" bllcklich mcht zu entsprechen vermag, da ich selbst lci'"'' vollständigen Abdruck besitze und ihn diesfalls noch «'" emige Geduld ersuchen müsse. Hochachtungsvoll, in Elle, Ihr ergebenster __________ Ant. Auersperg- ' Nnsplelung aus meinen englilch geschriebenen «lies. ,-im Sin ^" °" Schreiber den Liederlranz „In Veldts (Fortsetzung folgt.) 1431 loss und elner Vatterle. letzterer gab gestern abend« den Konsuln und Notablen line Solrk im Lager, die aber einen fatalen Abschluß fand. denn man halte eine Illu« nnnation improvisiert, aber mehrere Häuser und Heu« lchob« dadurch in Vrand gesteckt. 20. Iul i. Soeben ladet man uns ein, einer Urtheilsvollst«« sung an einem Vulgären beizuwohnen. Derselbe hackte einem Tarlaren die Finger der rechten Hand ab und wurde zu 00 Kinitenhieben vcrurtheilt. Bevor diese im Interesse der Gerechtigkeit vorzunehmende Vollstreckung des Urtheiles stattfand, besah ich mir das gegenüber dem Konal gelegene Arrestlolale. Dasselbe war zu gleicher Zeit Sitz der türkischen Polizeibehörde und hat zwei »roße schmutzige, finstere, lellerartige Verließe als Gammelarreste. Vier kleine Zellen, die so eng sind. daß das Niedersetzen unmöglich ist, dienten zur Aufbewahrung der bereits ocrurthcilten Verbrecher. Oberhalb jeder ^hüre befindet sich ein Mauereinschnitt, ähnlich einer Schießscharte, der Verurtheilte wurde nun an Händen und Füßen gefesselt und betam eine lange Kette um den Hals, die von innen durch den Mauereinschnill lief und außen an der Thürschnallc befestigt wurde. Wollte nun der betreffende die Thüre öffnen, um durchzubrennen, so zog er sich damit selbst am Halse in die Höhe. Eine recht sinnige Einrichtung, die auch den stets schlafenden Schildwachen zustalten lam. Wir begaben uns nun in den Konal, wo bereits die provisorische Regierung ver« sammelt war; der Verurtheilte, eine ebensolche Galgen» Physiognomie wie die Tartaren, wurde vorgeführt und erhielt, ohne eine Miene zu verziehen, einen, wie ich ver< muthe, ungezählten Sechziger. Die Blutthat war gesühnt und er wurde in Freiheit gesetzt. Die Moscheen sind das Einzige, was hier, wie überall, zerstört wurde. Küstcndschc besitzt deren vier. Ich erwarb mir zahlreiche werlhvolle arabische Papiere und gemalte Bilder sowie alte und neuere türkische Hand. christen. Hier herrschen infolge der noch kursierenden türli. schen Münzen ungeheure Grldcalamitälen, da man russisches Geld nicht kennt und rumänische Münzen nicht nimmt. Infolge dessen herrscht, namentlich für Kolonialwaren, ungeheure Theuerung und Mangel. Eine Ola Zucker (2' , Pfund) lostet 8 France, eine Millilerzc 2 Francs. — Wir wollen den ersten abgehenden Train benutzen und nach Tschcrnawoda abfahren, um entweder nach Braila und von dort nach Kalafat, oder aber mit General Zimmermanns Corps tiefer in die Dobrudlcha vorzudringen. All Void der „Eveline", 29. Juli, nachmillag« Ich war eben bereit, mit meinen zwei Kollegen nach dem Vahnhofe zu gehen, um nach Tscherna-woda zu fahren, um vor allem meine Post zu erpe. bleren und über die Vewegnngen der letzten Taze Nach. r'chttn einzuholen, als eine Barke im Hafen einlief und il>0 Seelen aussetzte, die von Kopezi kamen und seit drei Tagen im Sumpfe versteckt waren, da Kabylcn'und Staren das Dorf zerstört, angezündet und fünf Pcr. lvnen ermordet hatten. Das Voot fuhr gestern morgens zu dem Zwccke au«, um nach Flüchtlingen zu suchen, nn Vorü war uuter andern auch der bulgarische Pope von Mangalia, welcher mir bestätigte, daß heute nachts neuerdings 5 Bulgaren von dem herumstreifenden Raul,. Ytstndel ermordet wurden. Nach Ausschiffung der Flüchl-llnge begab sich der Pope zum russischen Gouverneur und hat um die Entsendung eines Schiffe« in der Rich-lung gegen und über Mangalla, b» dort noch 140 Fa> Nullen in den Felsllüflen der Ufer und im Sumpfe versteckt sind und leine ttebenSmiltel haben. Dieselben tntslllmmen den Dörfern Taranzala. Karamanli und Anl-Müssa. In letzterem Orte wurden gestern noch A) Christen von Tscherlessen ermordet. Die ärgsten Greuel, wie uns der Pope alS Augenzeuge miltheille, verübten jedoch die von Küstendsche milglführtcn gefangenen "ilbrecher, die der Kaimalam, welcher sie an Bord de« .»Ismail" halte, in Kazunal, ans ^and sehte. Dieselben tüchten sich für die bis nun entbehrte Freiheit durch "w'b. Mord. Plünderung und Schändung ohne Rück« Ncht auf «ller und Religion, denn sie zerstörten eben so Nut tauarische Wohnungen als christliche Kirchen, und °le meisten der durch diese Bande massakrierten Inbivi« ouen waren Mohame>>aner, ihre eigenen Glauben«. Da noch der Propeller der enallschen Eisenbahn. ^eltUschast ^ Hafen lag, so beaab sich der Pope zum ruwschtli Zioiluouvcrmur Verozerlovii und erwirkte v°n demselben die Entsendung des Dampfers zur Ret» lung der bedrohten Familien. Da die Expedition, wie« w°l gefährlich, aber hllchst interessant zu werben ver. sprach, da wir in die feindlichen Gewässer segeln muß» st,"' "«? *"" 6""ü zu erreichen und dadurch die äußer. «^" ""Posten des vierzehnten Armeecorp« bedeutend Sck« "' l° l^M" wir sofort zum Kapitän de« "»'Nee, um anfragen, ob er nicht« einzuwenden hätte, nn die kleine Bemannung deS Schiffe« noch um drei s?^ °^llürl« würde, dle enischlossen sind, auch die per. da/ ^ Sicherheit daran zu wagen und da« Möglichst ir.^. Granen, um das gewagte Unternehmen von zuseht«. Kapitän Macrl, welck ^ ""b sehr energischer und entschlossener Mann, "ler mit demselben Boote schon vor vierzehn Tagen 160 Familien au« Kargaljül (nördlich von Küstendsche) vor den mordenden Tartaren rettete uno sie insgesammt glücklich nach Kustendsche brachte, ließ un« sagen, e« srl ihm doppelt angenehm, wenn wir an der Expedition lheilnehmen würden, erstens, um mit eigenen Nugen die Greuel zu constalleren und gewissenhaft, ohne Entstellung der Thalsachen, den Sachverhalt zu berichten, zweiten«, wenn eine ernstliche Gefahr droht, er überzeugt ist, auf unsere Unterstützung rechnen zn ttnnen. — Auf dieses Anerbieten hin schifften wir un« um 1 Uhr mittags ein; bald darauf erschien auch der Ka» pltän, die Anker wurden gelichtet, und begleitet von den aufrichtigen Glückwünschen vonseile der bulgarischen Ve» oüllerung und des österreichischen und französischen Konsuls, verließen »ir den Hafen an Bord der „Eveline" unter englischer Flagge, während am Fockmast die weiße Parlamenlärsiagge gehißt wurde, um den hilfebedürftigen Bulgaren unfere Absicht erkennen zu geben. _________________(Schluß folgt.)______________ Hagesneuigkeiten. — (Ein Unfall des Prinzen Nmadeus.) Au« lurin wirb ein Unfall des Lrlünig« von Spanien gemeldet, der jenem öhnlich ifi, durch welchen im Jahre 1342 der älteste Sohn und präsumtive Thronerbe Loms Philipps, der Herzog Fer» dinand Philipp von Orleans, plvhlich das Leben verlor. Der» selbe sprang belanntllch, als bei einer Fahrt von Paris nach Neuilly am 12. Juli 1842 die Pferde seine« Wagen« durchgingen, au« demselben und zerschmetterte sich durch ven Sturz den Kopf, Dieselbe Unvorfichtigleit, an« dem Wagen, dessen Pferde scheu geworden waren, zu springen, beging Samstag in Turin Prinz Nmadens und zog sich gleichfalls eine schwere Verletzung am Kopfe zu, die aber glücklicherweise nicht lebensgefährlich ill, da da« Telegramm bereits eine Besserung im Zustande deS Verletzten meldet. Velanntlich starb auch König Friedrich «ugust II. von Sachsen, ter Ohelm des jetzt regierenden KönigS, 1854 bei einer sieise durch Tirol infolge eines Sturze« aus dem Nagen. — (Sturz vom StraßburgerMunster.)Nm27.Iuli, vormittags sprang der Wemagenl Gütig von der Plattform de« Hlraßburger MilnsterS herab. Vr ftllrzte sich von der slllcsjeite der Plattform gegen das Schloß zu über die Valuftrade hinunter, fiel auf das Dach des LangfaMeS (eine Höhe von 22 bis 25 Meter) und blieb, augenblicklich todt, in einer Dachspalte, »on unteu unsichtbar, liegen. Nach einer Stunde gelang es, die vielfach verstümmelte Leiche durch das Langdach mit Seilen in das Mockenhaus zu schaffen, von wo sie in daS Spital gebracht wurde. E« ist bestätigt, daß bei Verunglückte schon geraume Ieit deutliche Spuren geistiger Stvrung an sich bemerlen ließ. vian erinnert sich seit etwa zwanzig Jahren nur eines einzigen ühn-lichen Falles. Damals war »in Mann von der Westseite der Plattform auf da« Btrahenpflafter gesprungen, woselbjl dessen Sleste in ginzlich unkenntlichem Zustande aufgelesen wurden. —(Szene in einem Tircu «.) Die in Adelaide ln deutscher Sprache erscheinende „Australische Zeitung" erzählt fol. gende «lrcus. Szene: „Den Uiesencircu« der Herren loop« Vailey und Comp. hat in Newcastle ein großes Unglück gelroffen. «l« nämlich am »bend jenes Tages das «iesenzelt geöffnet war, das Publikum einströmte und etwa 1003 Personen darin sich befanden, wurde der Sturm so furchtbar, daß Herr Vailey sofort die Vefahr erlannte, die seinem Zelle wie den Zuschauern darin bevorstehen müsse. Er bat letztere daher, sogleich das Zelt zu ver» lassen und ihr Veld an der Kasse zurückzufordern. Diese indeß weigerten sich, dem viothe zu folgen. Da der Sturm sich vermehrte, ließ Herr Nailey ein ft«rle« Tau durch das Zelt spannen und damit die Zuschaun nach dem Eingänge drängen. Dies half; indeß »ar ihm loftbare Zeit verloren gegangen, und sowie seine Leute die das gelt festhaltenden Taue, um es niederzulassen, l0«ten, brauste der Orlan darUber her, zerriß alle« wie Spinn» gewebt in gehe» und führte es davon, so daß dadurch ein Schadtn angerichtet wmde, den man auf 3000 Pfund Sterling schützt. Jetzt entstand eine groß« Verwirrung. Der Sturm warf zuerst den großen Käfig um, in de« sich das prachtvolle Löwenpaar befand, und durch die dadurch entstandene Erschütterung sprang die starle Feder der Thürklinke auf. und die Löwen waren bereit, die Fluchl inS Freie zu nehmen. Schon war der männliche Löwe halb aus der Thür, als der Vüchter eine Brechstange er. griff, damit aus den i!vwen lossprang und ihm einen so lrliftigen Schlag vor den Kops gao, daß der König der Thiere es doch für gerathen hielt, kopfschüttelnd und brummend in den Käfig zurückzutreten. Der Wächter warf sich bann mit voller Kraft auf die Thür, und glücklicherweise gelang es ihm, sie einzudrücken und die Feder einspringen zu lassen. Unterdessen aber rächte sich der l!ö»e. denn als der Wächter sich gegen die Thür stemmt,, fuhr er mit einer Tatze durch die «isenftäbe herau« und zerriß ihm eitien «rm buchstäblich. Mer bei diesem furchtbaren Ernst deö Auftritts fehlte auch das Lächerliche nicht. Die umher» gepeitschten Fetzen der geltwand verwickelten sich um einen jungen Elephanten so fest. daß, als der Sturm seine volle »ewalt ent-wickelte und daS Gelrilmmer des Zelle« aufhob, um es in alle Welt zu schleudern, auch der Elephant mit aufgehoben und eine ganze Strecke weil fortgetragen wurde, ehe seine Fesseln rissen und er wieder auf den Voden siel. Hat ein Elephant auch manche Talente, so möchte doch das de« Fliegen« s,i« geringstes sein, und so lann man es ihm nicht verdenlen, daß er über diesen leinen Flugversuch in ein echt elephanlischrs Vrullen «»«brach, welches die unmittelbare Folge hatt,, dah sämmtliche übrigen Elephanlen in ein gemeinschastliches Gebrüll ausbrachen, daß allen Nmvesenden nah und fern die H«are auf de« Kopfe zu Verge standen. U»d da« war denn auch die beste Hilfe, die dem Herrn Vailey wurde, denn jetzt erst belam der gedrängte Menschen» Haufe, der sich immer noch in der Näh« befand, die Veine und deren VebrauH wieder und lief davon in der Finsternis über Stock »nd Stein, als wären alle vestien der Wälder ihm aus den Fersen. — (Die vevlllternng der V r b e.) Nach verlaß, lichen Daten, wie fie die von vehm und Wagner «««gegebenen Hefte bringen, wird die Zahl der Einwohner auf der Erbe mit 1.428,917,000 ober ungefähr 28 Mensche» per Quabratneile be» rechnet. Europa zUhlt 309.178.300, «lfien 824.548.50y. «fril» 199.921.600. «ullralien 4.748.900, «merila 85.51 V.800 Ein. wohner. Die Vevllllernngkzahl von 1876 Überschreitet l»ie von 1875 mit ungefähr »7 Millionen. Die Einwohner der verschie. denen Staaten Europa'« vertheilen sich folgendermaßen: »us Deutschland lommen 42.723,2<9, ans Oesterreich'Ungarn 87 Mil» lionen 700,0s)0. »nf die Schweiz 2.569.147. Holland 3.809.527. Velgil» b.336.634. kurembnrg 205,153, «uhlonb 71,730.980, Schweben 4.383,891. Norwegen 1.802,882, Dllnemarl 1 903,000, Fronlreich 36.102.921, Großbritannien 35.4lX).0O0, Ssanien 16.551.647, Portugal 4.288.881. Italien 27.482,174, Monaco 5741, «cpnblil «lnborr» 12,000, eurepUische Ilirlei «500,000, Numänlen 5.073,000, Serbien 1H77.068, Montenegro 190,000, »riechenland 1.457.894. Die V,völlerung«,»hl der Ttlrlci in Europa, «sien und in Nfril» delllnsl sich auf 47.600,000 Seelen, von welchen 20 500,000 auf Egyplen, Tripoli« und Tmii« und 13000.000 auf «sien kommen. Die Vevl!llerung»z<,hl Nuhland« »ird auf 86.586.000 Seelen g^chätzt, welche Ziffer eme Ver-Mehrung mit 900,000 Seelen °/,en da« Jahr 1875 zeigt. Di? Bevöllelung von vlitifch.Indien zählt 289 Millionen G„l,n; die von Lhin» betrlla.» 405 Millionen, Japan zühlt 1 Veelen, Nuf London lommen 3.489,428, auf Pari« . , auf Newyorl und »roollyn 1.535,62?, ans verlin l.045,000, auf Nil« 1.001.999. fokales. Gin Wort an unsere Uandwirthe. Der seil ein paar Monalen auf Märkten uno bei den einzelnen Niehbcsihcrn in Sladt und Land von Kram überhand genommene, sehr umfangreiche und nachhaltige Einlauf von Ochsen, Kühen und Kälbern zum Export nach <«5 üddeutschland hat die lralnische Landwirthschaftsgesellschafl veranlaßt, von ihrem Centrale aus alle unterstehenden Filialen auf diese dem heimischen Rindviehstande aliUm, liche Erscheinung mit der Aufforderung aufmerljali, zu machen, in den Berührungen der Filialen mit dem Randvolle warnend und belehrend dahin zu wirken, daß es trotz der angebotenen hohen Preise sich der für den Vichstand von Kram offenbar zu weit gehenden Entäußerung an Rindern in dem Nnbetrachte enlhüUen möge, als die heurige reichliche Futterernte Gelegenheit zu erhohler Biehzüchlung, zu größerem Düngergewinne und zu einer rationellen Verwerthung des überschüssigen Vorralhes an Ochsen, Kühen und Kälbern bietet. Es ist lebhaft zu wünschen, daß der von der i!and» wirthschaftsgcsellschaft gethane Schrill von günstigem Erfolge begleitet werde; denn der momentan hohe, aber auch häufig rasch verrinnende Geldgewinn aus dem nicht selten ganz leichtsinnig und mit evidenter Venach, theiligung des aufrechten Wirlhschaftsstandes losgeschlagenen Rindvieh steht gewiß im ungünstigen Bergleiche zu den auf Jahre hinaus wirkenden Schäden, die eintreten müssen, wofern der Vlehbefitzcr nicht einhält mit der überhasteten Hinlangabe eines so wesentlichen Factors im Vetriebe der Landwirlhschaft. Mögen daher alle jene, welche in die Lage kommen, der auch sonst auf die Lebensmitlelpreise rückwirkenden und zunächst in den Rindfleischtarifen von Krain zum Ausdruck gelangenden unoerhällnismäßigen Verringerung des heimischen Rindoiehstandes durch Wort und Bchrift entgegenzutreten, dies nachdrücklichst thun. — (Varlenseste im Kasinogxrlen.) Im ?ause der nllchsten Wochen stehen im Kasinozarten mehrere grö-hslt Gartenfeste in >u«ficht. Da« schon erwähnte, zur Feier der 8tlbft»ndi°.ltil«»«rtlNr»ng Vr. l. nnb l. Hoheit de« Herrn Kronprinzen Erzherzog «udolf projektierte „ValteN'voll«sest", ,u defss» glänzendem Arrangement — «„«besondere in pyrolechmscher Hinsicht — Herr Ehlfeld grvhere Vorbereitungen triff!, findet im Falle günstiger Witlrrung Sonntag den b b. M. statt. — »l« nachfter ßellabenb ist S » m « t » g . der II. » ugust , in «lu»sichl genommen, an welchem die Philharmonller, vereint »il einem hiesigen Kunstjunger, der heu« seine Vesang«-studien in W>en vollendet und dem man eine ganz vorzügliche Stimme nachrühmt, eine zwlile Sommerliedertasel zu veranfinlle»! be-»bsichtigen. —Ihnen reihlN sich die kaibacher Turner an, die nn» am Ib. llugust mit einem glänzenden Turnfeste i« Kasinogarlen überraschen wollen, dessen Programm dem Verneh-men nach mehrere ganz originelle und intelsssanle Pielen zu bim» gen versprich!. — Den veschluß der grVßsien Varlenseftc büdet sodann dll I 8. A u g u st »>il einer von Herrn Ehrseld wie alljährlich zur Veburt»lag»le,tr Sr. Majestät veranstalteten glänzenden Feier mit Wusil, Illumination und Feuerwerl. — lOsi,, i, r«. S o ' rte.) Die nächste lDfs>ziel«-Seilöe im Kasinogallen findet S»m«l«g den 4 b. stall. — (H»ndel«lammtlw»hlen) v„ Gelegenheit der Vorbereitung für die letzt vorgenommenen Handelslammer» <3rgänzung«n»»hlen ist die Frage in Anregung gelommen, ob im Sinne be« Gesetze» vom »9. Juni 1858 Über die Orgnni-sterung der Handel«» und «As»erbel»mmein eine Wahlperiode den Zeitraum von o ober S I°hnn nmfahl. und ob daher der aus eine erledigt, Mitgilederstelle Einberufen, a!« 5°mmslmi,»lied blo« bi« zn den nächst," Mulilsn ober msolang« ,n fnngielea h»<, 1432 als d« Ausgetretene noch auf Vrund seines Mandates zu sun» gieren gehabt hätte. In Erwllgung, daß unter dem im Z 6 des Handelslammergesehes vorkommenden Ausdrucke „Wahlperiode" die Zeit zu verstehen ift, welch« zwischen den Wahlacten liegt, durch «elche die Kammern regelmäßig erneuert werden sollen, daß also die Wahlperiode mit der im z 6 des citierten Vesehes all» gemein aufgestellten sechsjährigen FunctionSdauer nicht zusammen» sällt und daß da« Gesetz ausdrücklich bestimmt, es haben die während einer Wahlperiode Einberufenen nur bis zur nach« fien Wahlperiode zu fungieren, entschied Seine Excellenz der Herr Handelsminifter die Frage dahin, daß die während der Dauer einer Wahlperiode im Falle der Erledigung von Mitglie« herstellen Einberufenen, ohne Rücksicht auf die Mandalsdauer der Mitglieder, an deren Stelle sie einberufen wurden, nur bis zur nächsten regelmäßigen, alle drei Iah« vorzunehmenden Ergän« zungswahl zu fungieren haben. Diese Entscheidung wird selbst, vetstllndlich auch sllr die nächste Nusschrelbung der Neuwahlen maßgebend sein. Wenn bemerlt wurde, baß die Nachmänner der durch MandalszurllcklegungtN offenen Stellen nicht fo viele Stim« men «halten hätten, u« einberufen zu werden, so findet sich im Handelslammergesehe leine in dieser Veziehung eine gewisse Stim« menzahl fixierende Vestimmung, vielmehr sagt § 6 des Gesetze« vom 29. Juni 1868 über die Organisierung der Handels« und Gewerbelammern: „Tollten während der Dauer einer Wahl« Periode eine oder mehrere Milgliederftellen in Erledigung lom-men, so beruft die Kammer jene als wirtliche Mitglieder ein, welche bei der letzten Wahl die meisten Stimmen nach den Erst« gewählten erhalten haben." — (Postverbindung Lees-Veldes.) Anläßlich der von einigen Kurgästen in Velde« lUrzlich in der „Tr. Z." erneuert erhobenen Beschwerden über die angeblich sehr mangel-haste Postverbindung und speziell Passogierodtsijiderung zwischen der Ruoolfabahnstlllion R»dmann«dolf»Lee« und dem Badeorte N e l d e s veliiffentlicht die löbliche lllstlnliindisch-lrai» Nische Pofldirection in Trieft in der gestrigen Nummer des öden genannten Blattes nachstehende Erwiderung-. „Es ist unwahr, daß zwischen dem Bahnhöfe in Lee« und d«m Badeorte Veldes nur eine Cariolpoft besteht; es verlthrt daselbst vielmehr eine täglich dreimalige Fahrbotenpost mit einem für vier Reisende bequemen, zweispännigen Wagen. Die Brief« und Fahrpostuerbin. dung läßt nicht« zu wllnschen übrig. — Es ist nicht die Aufgabe der l. l. Postanstalt, allen Reisenden Wagenplätze oder eigene Fahrgelegenheiten zu besorgen, denn der Staatsvorbehalt in Absicht auf den Pelsonentransport ift durch das Gesetz vom 31. März 1865 aufgehoben. — Abgesehen davon, daß der unternehmende Post» nmster nie wllßte, wie viele Wagen und Pferde er zu jeder Post beizustellen hätte, weil die Johl der Reisenden jeden Tag stall wechselt, würde sich sogleich ein anderer Schmerzeneschrei gegen die «loncurrenz der l. t. Poftanstalt vonseite der Equipagenbesitzer und Lohnlulscher erheben, die ihren hauptsächlichsten Sommer-«rwerb beeinlrllchtiget oder gar vernichtet sehen wurden. — echronil.) Im Kurorte Gleichenberg sind bis zum 25. Juli 2465 Kurgäste eingetroffen, — Auch aus den Bädern Römer b, d, Tllffer und Krapina-Töpliz wird durchwegs ein fehr reger Vlfuch gemeldet. — (Heimat.) Die soeben erschienene Nummer 44 des illustrierten Familienblattes „Die Heimat" enthält: „Das Haus Fragstein." Roman von Friedrich Uhl. (Fortsetzung) — „Die nur einmal lieben." Roman von Moriz Iülai. Autorisierte Ueoertragung aus dem Ungarischen von A. D (Fortsetzung.) — Nach Gemälden üsterr. Künstler: „Das Geheimnis." Von Joses oo» Molnär in Budapest. Gedicht dazu von Ferdinand von Gnar. — Stimme und Sprache. Van Dr. Ioh. Schnitzler. II (Mit Illustrationen.) — Da« Kriegsjahr 1809. Nach den „Erinnern,,« gen" de« Grafen Eugen von Cernin und Chudmiz. Auszugsweise mitgetheilt von Freiherr« non Helfert. VII. — Wandeislizze» au« dem VijhMtiwalde. Von Moriz Willkomm II. «uf der Wasserscheide zweier Meere. (Fortsetzung und Schluß.) Illustration: Baltanstadt Tabrowa. — Bilese an bi« „Heim»»." Unsere Tou« llsteusrage. Von L. P. — Nu« aller Welt. — Bildereillärung. — (Nord und Süd.) DaS soeben erschienene fiwfte Heft der von Paul Lindau herausgegebenen Monatsschrift „Nord und Süd", Verlag von Veorg Stille in Verlm, zeichnet sich wiederum durch eiuen sehr werlhvullcn Inhalt aus. An zwei novellistische Beiträge oo» L. Anzengruber und Nudolph Lindau („der gottüberlegene Jakob« und „der Seher") schließt sich ein Essay au« der Feder des berühmten Romanisten R. von Ibering: „Honorar und Lohn"; Eduard Hanslil, der gefeierte Musillritiler, widmet sodann «delina Patti ein interessantes Kapitel, dem sich eme Arbeit Georg Verlaub« in Straßburg: „DaS Oeletz der Vererbung in der Poesie" anieiht. Joses Rank in Wien ergänzt Anzengruberö Beitrag und Porträt durch eine warm geschriebene Charakteristik des genialen Vollsdramatilers. Paul Lmdau'S Essay: „Victor Hugo in und nach der Verba«, nung" bildet den Abschluß des Heftes. Neueste Pgst. (Original-Telegramm der „Laib. Zeitung.") Vulareft, 31. Juli. Ein fürstliches Dekret weist Kredite zur Vermehrung dcr ArmeecadreS und der Offi» ziere an. — Die Russen feuerten auf drei vor Olteniza kreuzende türkische Dampfer und brachten den einen derselben zum Sinken, die anderen beiden flüchteten hinter die Insel. __________ Wien, 30. Juli. Die „Pol. Korr." meldet au« Vularest vom heutigen Tage: Man versichert, der Kom- mandant der rumänischen Truppen in Nilopolis, Genl-ral Manu, erhielt aus dem russischen Hauptquartiere die Instruction, in gewissen nothwendigen Fällen mit der russischen Armee zu «operieren, eventuell an den Kämpfen activ thellzunehmen. — Dieselbe Korrespon-denz meldet aus Athen vom 30. Juli: Griechenland verständigte Frankreich, es könne wegen der politischen Situation die Weltausstellung nicht beschicken. Viele Flüchtlinge aus den griechischen Provinzen der Türkei sowie die einheimische griechische Jugend lassen sich massenhaft in die Frelwilligenbataillone einreihen.. London, 30. Juli. Aus Konstantinopel wird dem „Reuler'schen Bureau" gemeldet, daß in den Moscheen ein Erlaß des Scheit'ül-Islam verlesen wurde, welcher der Bevölkerung Ruhe und Ergebung empfiehlt und sie ermahnt, feindliche Acte gegen Christen zu vermeiden. Bukarest, 29. Juli. (N. fr. Pr.) Großfürst Nikolaus schiebt die Schuld an der Niederlage bei Plewna auf den General Manu, der schon am 24. Befehl er< halten hatte, Nilopolis zu besetzen, jedoch nicht gehorchte und dadurch den Russen unmöglich machte, zu rechter Zeit Nilopolis zu räumen und die Besahung von Nilo» poliS auf Plewua zu dirigieren. Manu's Verantwort-lichleit ist aber gedeckt, da der Fürst jede militärische Cooperation verweigert, bis die Frage der selbständigen Heeresführung des Fürsten gelöst sein werde. Vularest, 30. Juli. (N. Wr. Tgbl) Einem Telegramme ans Sistowo zufolge, von gestern datiert, soll vorgestern am ttomflusse in der Nähe von Rustschul eine Schlacht zwischen der Cernierungs.Armee des Großfürsten» Thronfolgers und den Türken unter Achmed Ejub Pafcha stattgefunden haben. Die Türlen sollen hiebel geschlagen worden sein und 30 Kanonen, 10 Fah< nen und 50d0 Gefangene verloren haben. Ein offizielles Bulletin hierüber fehlt aber noch. (Auch aus Petersburg ist eine offizielle Bestätigung nicht eingelaufen.) Telegrafischer Wechselkurs vom 3l. Juli Papier - «lute 61 25. — Tilber - slentc 65 90. — Vold» Nente 73-45 — 1860er Staats-Nnlehen — —. — Vanl-«c«en 794 —. - »reoil-Nctit» 153-25. — London 12370. — Silber 108 85. — 5. t. Miln,,Dul°len 5 91. - slap°leon«d'or 9 88'/,- - 100 Reichsmark 6080 Wien, 31. Juli. Zwei Uyr nachmittag«. (Gchluhlurl,.) Kredltactien 153 20. 1860er Vose 112 75, 1864er l'usc I32 50, österreichisch, Ntntr m Papier 61 25. Ktoolsbahn 239—, Nord» bahn 184 50, 20 . Franlenftücke 9 89, ungarilche «reditacliet, 142 50, österreichisch, stranclibanl — —, österreichische Unglobanl 69 50. Lombarden 69—. llnionbanl 49—, »uftro-orltlttalischt Oolll — —, ttl°t,o»ct,tll 832 -, »llstro-ottomanilchl «anl -—, türkische Los, 15—, Kammunol«Änleheu 9175 Vayp««» — —. Goldrenlt 73 50. Angekommene Fremde. Am 31. Juli. Hotel Stadt Wien. Dejal. Senosetsch. — Vo«, Franz. ^ Schwachhofer und Noseooich s. Familie, Trieft. — Vlumreich, Ksm.. Wien. — Pauer, itaufmannsqattin, Fraßlau. Hotel Elefant. Dr. Dolinier, l. t. Medizmalrath; Olanzmann, Ue»s. ; Piazza, und Derth sammt Frau, Trieft. — Schloß, Kfm., Heidelberg. — Laurit, Neudorf. — Rief. Innsbruck. Hotel Europa. Iovo Sola. Trieft. — vo» Wenlheim s. F" milie. Hofialh, und Gräfin Pary s. Familie, Wien. — Freiherr vou Iovanooic s. Familie. Neuhaus. Kaiser von vesterrelch. Taobro, Strigerl. — Mayrhofer, Uaiern. — Menzinger, Pfarrer, Oolo. Mohren. Lorgei, schier, Kopain. Meteorologijche Beobachtungen in Laibach. l. Zu- » « « 15,, windstill heit« ^ 31. 2 ,. N. 740.N, -j-26.9 NO. schwach heiter O.oo 9 « »b. 739l, -l-19.l windstill heiter Morgens schwacher Nebel, von kurzer Dauer, dann heiter, sehr warm; Abendroth. Da» Tagesmiltel der Wärme ->- 20 6', um 0 8* über dem Normale. Verantwortlicher Redacteur: Oltomar Vamber». H4li»'s/>N^5!'»<'^ lvlen, 30. Juli. (1 Uhr.) Die Epeculatioil war anfangs durch die heutigen Iournalnachrichten ziemlich stark irritiert, gab aber im Verlaufe der ruhigeren Auffassung <^vl.s^Nv^!l«/l. Raum. Die Kurse vermochten sich allerdings nur theilweise zu erholen, aber das mifängllche Angebot fand leine Fortsetzung. Papierrente........611b 6l 20 VUberrente........S5 80 66 - «oldrent«.........73 Kb 7869 Lose. 1889........832 - 834- , 1854........108 75 108 25 I860........114 25 1'450 _ I860 lFilnfltl) .... 122- 12225 , 18<^4........1»3 - 1U3 2.°> Uüll. PcämieU'Unl......78 ?b 747k» Krebl,»!..........160— 1KN75 ziuoul,«.L.........132^ 1350 PrümleÄ»nlehen der Stadt Wien 91»50 98 — D'llaU'Ue9ulierung»,L«st . . 108 75 104 — DomäntN'Pjaaodrllst .... 140 — 142 — Oefterreichische Schahschtine. . 99 9N 10010 Ung. Ei!tnbahn«»nl.....98H0 99 — Uug. Schatzbon« vo» I. 1874 101— 101 50 »ulehen d. Gtadtgemtinde Wlen w V. v.........9b 50 96 50 Grnndenll«ftun«s-Vlttg«tl«»n». «llhmen..........^os". --- «iedeiüsterreich.......10U-- -- Vatizien..........«» - «" ««ld «va« Siebenbürg«.......?»' 7350 Temeser Van»»......7850 74 — Ungarn..........7350 74 25 Actlen »on Vanlen. »«ld W«« »n,lo«llfttrr. Vant ... 7050 71 — ltlt0,t!>aN«ll........ 15! 75 152- Depositenbank....... 124 — 125 — Kcet'Uanftllll, llng«..... 139 -- 139 25 «slompte.Nnftolt...... 680— 690 — ««tlnnlllbant....... 792 — 794 — 0esterr. Vaulgesellschaft . . . — — -— Umonbant ........l)0— k»050 Veilehrsbank .......80 50 81 — Wiener Bankverein ..... 59— 80 — Nctien von Transport-Unternehmungen. »tld W«, «lfilld.Vahu........104 — 10b — D°n°nbllhn . . . 1650-1852 — «,u» ««« Franz - Joseph - »ahn .... 121- - 121 50 Ol»l,zische ltarl«Lndwl,.«»hn . 227 2b 22750 Kaschau-Oberberger Nahn . . 89— 90 -Lembera-tzernowiher Vahn . 114 50 N5 — Lloyd'Vestllsch. . ... 230 - 335 -Oefterr. «ordwestbahn .... 109 — 109 50 «udolf«-«°hn.......108 - ,08 50 Stalllsoahn........23750 2U850 Gildbahn.........«9 b0 70 Theiß-«ahn........179 17950 Ungar.'galiz. Verbindungsbahn 8150 82 50 Ungarische Aoroaftoahn ... 9750 98 ^ Wiener Tramway.Helellsch. . 96 — 9650 Pfandbriefe. «llg. Vst. Vodenlredilanft. (i.Gold) 10« 25 106 50 ,„ » (i.V.°V.) «8— 8825 «ationalbanl........97 60 97 80 Ung.«odenlrebil-Iufillut(V.«V.) 90 25 90 50 Priorltäts-Vbligatlonen. «lisabelh,«. l. ««.....93 K0 94 - ßerd.-Nordb. in Silber . . 109— 10959 Kram-Joseph««»«,« . . 89-- 89 2ü ««» w«" «al. «arl.Ludwig-V.. 1. «m. 102 - 1"2 ^ 0r«err. «ordwes.Vahn 88 25 «6 5" Giebenbllryer «ohn.....61 - «"2" Slaatsbahn 1. «lm...... 15725 157 b" Klldbah« k 3«/,...... 109 25 10«"' 5«,.......92l.0 9275 «lldbahn, Von«......—- ^— Vevise». »us deutscht Pliltze..... 6045 60»r au Vlmuien noneren: vaplerrenn V0 7H dt« «0 90. «llberrent« s'i bo l»l« 65 70. ««ldrentt 73— bi« 73«) «redit Ibi b) »i« 1517b. »ual« 7050 v" ?I -. «o»d«n 184 40 bi« 1X4 70. «apsleau, 9 94 bi« 9 95. «Ubn 109 10 bi« 109 liO.