MAßBURGER ZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES SdtfinMIw« Mu^oif •. C DfM« Nr. t. tamft Nr. M-fV, 18-M, IMi. Ak It Ute (tiglld- auB«! alwnctag) ist dl« Schriftlsltung wu auf Fanini« Nr. »47 «rslcbbw. Unvarlugta ZufchriRw waidM ■Icht t«ckgM«o4i. Bat atetUchaa Aaltag« M dai Mck^ort «^selef*. roato'-lMckkoBlo Wlaa Nt. M.MM. OaMklftaatolk" m QIIL Maiktptati Nr. IX Wanuwl Nr. f, umi !■ N«»m, UafUtorfUM Nr. 1 PMatvf Nr. M STEIR ISCHEN HEIMATBUNDES 19J Mi Alintck 4un^ fm 1—<»>"«■ votma aakikm) mmtueft im a,M «aackuamick Uafarvaf ta Itratfba a4 luaflgllcb Portoi b«l Abaolca la dar OafcUftaal«!)« ■tUck U4 1,10 mm ack' i|.f Kp( PeaUaHoaMaabOhn aad » Rfl ZaatalV r Vafaa Varafanaad «an daa PlBMlprataaa aaa dar Pofteanatafaa Nr« 141 — 83. Jahrgang Marburg'-Dratit Freitag 21« Mal 1945 Einzelpreis 10 Rpf Der Dank de« Reichsaufienminlstera LoyaUtiUbcwaii 4w Irusöilichra ■•r«lrMld*Dtea tob TumUb Bvlln, 20. Mai Wtttfcnd der Kimpf« in TunMian hat der französische GeneralrMident Admi-ral Esteva in korrekter und loyaler Weise mit den AchaenmSchteo lOMm-■i«ngaari>eitet. Aua diaaem Grunde hat der Reichsaußenminister ron Rlbben* trop an Admiral Bateva «in Schreiben gerichtet, in dem er den Baitrag dea Admiral« an der Verteidigung dea tunesischen Raumes gegen die engllach-nord-amerikanischen Eindringlinge und die abtrünnigen französischen Genarile hervorhebt. Durch die Mitwirkung AdmiraJ Bstevaa bei dar Aufstellung dea franxö-aisohan Fraiwilligenverbandaa, das fran-Böaischen Arbeitsdienatea und durch den Einsatz des franzAsischan Verwaltungsapparates in Tunesien hat der Ad-mdral das reibungsiosa Zusammenwirken der verstfhiedenan Bevölkerungs-teile in Tunesien mit den deutschen und italienischen Varb&nden ermöglicht und damit dia Kriegführung der Achsenmächte erleichtert. Dar Reichsaußenminister spricht di^her am SchluB sainea Briefes Admiral Esteva den Dank und die Anerkennung der Reichsregierung aus. Admiral Esteva hat in einam Schreiben dem Reichsaußenminister von Rib-bentrop geantwortet und seinen Dank zum Ausdruck gebracht. Admiral Esteva hat ferner an den französischen Staatschef Marschall Potain und an den französischen Regierungschef Laval Briefe gerichtet, in denen er seine Loyalität und seine Treue zur Politik des Marschalls und der Regierung Laval erneut bekräftigt. Kompromißlose Besiegniig des Feindet die Voraussetzung ffir eine gerechte Nenordmmg Europas — Italien.ist nicht gewUlt« auf lefaie Ehre z« Terdchten — Staatssekretftr BasUanlnl Tor dam Senatsaasschai Rom, 20. Mal Staatssekretär Bastianihi gab vor dem Ausschuß des Senats einen umfassenden Bericht über das Budget das Aufien-ministeriums.Er erinnerte vor allem an die bedeutungsvollen Begegnungen zwischen dem Führer und dem Duce und erklärte, daß Italien und Deutschland bei der Gestaltung der zukünftigen Welt-Ordnung nicht die Unterdrückung dar Völker anstreben, sondern ihre freie Entwickhing und ihre Sicherheit durch dia Zusammenarbeit aiier herbaiführen würden. Italien hat — so führte Bastianini aus — als erstes seine Stimme in Europa aitioban gegen die territorialen Ungarechtigkeitan und gegen das R«-gima des Zwanges und der Unterdrük-kung, das durch die pazifistische Ideologie von Genf nur schlecht getarnt Mrurde. Der Duce hat in dieser Ungerechtigkeit bereits damals den schicksalhaften Keim des jetzigen Konflikts herausgefunden und aufgszeigt. Bastianini wandte sich dnnn gegen' die Unterdrückungspolitik der angelsächsischen Mächte, deren kompromißlose Besiegung dia Voraussetzung für eine gerechte Neuordnung Europas darstellt. Er sagte: »Die anqelsärnsisrhen M" 'iipn Zeit geworden, Wir trdgen im Kampf um umar Leben niuil deshalb die höchsten Opfar, daruit SH h dr>t eine oder ander« ein Schwatz-p ivileg, ein •Sonderrecht rum Traischen n mmt Wor daran noch glaubt, der mufl so schnell und so bald wie möglich auskuriert werden: mit freundlichem Zu-»pruch, mit gutem Rat und — wo es uötiq ist — mit entschiossenem Zu-puck^n. Die Fiüsteier und Gerüchte-ifdcjet sind gewiß nur cm einziges Häul-U-in ne")en den vielen Millionen Anstän- Die Zeit — Japans grosser Bundesgenosse Tschugking und AustraHMi melden DHijdichkeit des OtUisieakrie|(M an — »Japan kann {edMiceit mit eiaem Ub«jTaack«sgiantfrifi itartaa« B«m, 30. Mal itag und Smnstaq a^ne Konferani in Dia japanischan Erfolg« im Kampf ga- j kißfl ^abhMten. Dl« Provinzgouverneur« gen die Tichungking-Truppen und dar '' vollständige Zusammenbruch des briti-ichen Vorstofies in Burma werden von rachungking den USA gegenüber al« »höchst bedenkliche Anzeichen« prAsen-.:ert. In dem Augenblicke, da die brU tisrhen MiHtÄrchefs In Washington Rede und Antwort für ihre Miederlage in Weslburma stehen müssen, unterläßt ü.qer und Disziplinierter, aber ile können | Tichungking nicht«, um Washington an-ui . M «'ne Menge Unfrieden und i j-ugi^cheln, durch vermehrten truppen- um sich verbreiten. | ^^ateiialeinsatz im ostasiatischen .Nicht drtfür setzt der deutsche Soldat, Kampfraum dl« laitlativ« zu überneh-♦iiijlich tapfer *ein Leben ein, nicht dafür men Tschiangkaiscbek hofft offenbar, Tldbcn wir dUe Kräfte mobilisiert, um »le von jedem Querkopf »beraten« und verwirren zu lassen Wer in diesen Zeiten noch nicht heiß oder kalt ist, wer immer noch im Lauwarmen umher-pldtsrhern möchte, der hat jede Rücksicht gründlich verwirkt. War in unserem Schifl fährt, der soll auch mit anpacken und der soll das erhabene Geschehen unserer Tage nicht zerreden. die zahlreichen Bedenken, dl« vor allem KongreSmltglleder aus dem Westen der Vereinigten Staaten über die letzte Entwicklung im Kampf gegen Japan iuDern, für sich ausnutzen zu können. Die Pressestimmen aus Tschungking, aber auch aus Australien, lassen erken* nen, daS beide Staaten entschlossen sind sich nicht mehr länger In den Hintergrund der anglo-amerikani.^chen Stra-Dds eine Wort »Stalingrad« macht uns j tegie schieben zu lassen. So schreiben erst klar, wie dumm und töricht et ist, | jetzt das Organ der australisrhen Re- und die Oberbürgermeister 4er großen Stddlc weiden an der Konferenz teilnehmen. 0er enttämchte Preiiii«nii!iilster Gedämpfte Beda ChurcktUa vor d«M USA-Koagr«! üeilin, 20. Mai Vor dem amerikanischen Kongreß hielt Churchill eine lang angeJtündigte Rede, von d«r die britisch« Propaganda vorausgesagt hatte, daß dies« R«d« wahrscheinlich die wichtigst« sein würda, die Churchill je gehalten hat Umso größer ist die allgemeine Enttäuschung über die Propaganrlarede Churchills, die äußerlich zwar behr boovbastisch klang, inhaltlich aber nichts neues brachte und alle schwebenden Fragen unbeantwortet ließ. Churchill gestand ein, daß Japan mit seinem erfolgreichen Vordringen bis nach Burma England und Amerika die schwersten Schläge zugefügt bat. Di# ^ea.« Mit diesem Eingestlndnla ftbt Churchill XU, daß der General »Zeit« auf der Seite der Achsenmlcht« steht. mit jedem kleinen Schmarzchen ein gierung, »Central Daily News«, und das I H, im* sroo« Auteben lu «nd .m | d« Arn,.. T,ehl«i.!,kal. I «"3»«'» £inde gar dem wohlerprobten kcimpfer in den Ohren zu liegen. Der Gott, der uns Sprach« und Schrift gab als ewiges Zeichen unseres Volkstums und unserer Persönlichkeit, der gab uns auch die Verantwortung, sie sorglich bnd verständig lu nutzen. Der Eckentratsch und der lieblos hingeschriebene, von verstecktem Egoismus triefende Klagebrlef sowie der anonyme Hetzbrief prisbou nicht in unsere Zeit. Was du in Rede und Schrift mit deinem Namen vertrittst, das muß so sein, daß du es noch mit Ehren vor kommenden, glücklichen Geschlechtem verantwortlich vertreten kannst. Wer zu seinen Schreibereien gar noch seinen Namen verbirgt, hat sich bei jedem anständigen Menschen schon selbst gerichtet. Was du in deinem Amte wissen mußt, das ward dir nicht lum Ratschen und Weitertragan anvertraut. Em politisches Volk muß nicht nur reden, sondern auch schweigen können, wenn es an der Zeit ist. Und wer noch nicht um das Gotteswunder deutscher Sprache weiß, der mag einmal hingehen und voll Ergriffenheit sehen, wie auch der Schwerverletzt« mit künstlicher Schreibhilfe wieder sein« ureigene Handschrift erlernt und wie «r das «wig« schlichte deutsche Wort gani nach seiner Persönlichkeit prägt. Wer da noch dieses Kleinod verschleißen und mißbrauchen will, der ist schlimmer als «in Verräter und als aln Saboteur. Pr«ih«lt bedeutet Verpflichtung, und so meint es auch ein Arndt, wenn er vom herrlichen »Mut der freien Rede« spricht, den der niemals empfinden kann, der nicht einmal frei von seinen eigenen Schwächen E Kaper Front- »chftks. »Ta Kung Pao«, In auffallender Ubereinstimmun,g, die über Australien liegende Gefahr sei so fjroB wie noch nie. »Ta Kung Pao« fügt hinzu, Japan sei enttäuscht darüber, daß Churchill nichts darüber sagen konnte, wie er sich die Fortführung des Kampfes gegen Japan und Europa praktisch vorstellt. Churchill mußte im Gegenteil zugeben, daß heute stark genug, um - jeder ^ einen neuen überrasrhungsangriff^^^ einigten SUiaten und auch Großbritan- gendeiner Ste"a «t^en lu nlen gegenübersehen, in dar SchwlMig- KriM keit^iege, herauszufinden, wie der Feind für die Alliierten Immer drohender Man ^ dürfe dabei vor allem nicht übersehen, daß Japan dank der von Ihm eroberten Rohstoffquellen immer mächtiger ^rde. Dl« lapaolsch« Luftwaffe weiter aktiv Die Japanisch« Luftwaffe bombardierte auce einen Bericht über den Einsatz der faschistischen Schwdrzhemden'-Verbände an dar Balkan-Front, Die Schwarzhemden-Bataillone Milani» T«ver«, Toscana, V«sprl, Emillano und« Nizsa, die jetzt ein« neue Verwendung finden, waren, wi« aus dem BerichV das Generals Gal-biati hervorgeht, bishar in den Küsten-: gebieten sowie in dem Hinterland Dal-matiea zur Unterdrückung des Banden-aufstand«« «ing«s«tzt. Mhlr«ichen KhnlplBix hätten- die* Schwanhemden-Verbinde einzig dastehende Leistungen vollbracht. Die fortschreitende Normalisierung der politischen Lage in Dalma-tien s«l lum großen Teil auf den unmittelbar entschlossenen Einaats der Schwar:ihemden-Bataillone lurflckzufüh-ren. In all den Kämpfen auf dem Balkan hätten die Schwarzhemden sich ala würdige Träger der faschistischen Revolution und treue Gefolgsmlnner des Duce erwiesen. Das italienische Volk könne mit Stolz euf die heldenhaften Taten der Schwerzhemden-Verbände an def Belkanfront blicken. telchsachule Sfld fftr ehrenamUlche Bauernfübrer erAffnet. Mit einer schlichten Feleretunde wurde em Mltt' woch in Walding in Oberdonau die Reichsscbule Süd für ehrenamtlicbe Bauemführer durch den Vertreter * des Oberbefehlsliiters Herbert Backe, Stabsleiter Ton Rheden, eröffnet. Die Silberlinge des Judas »Wie lan|{e werden die (finf neutralen Staaten noch abtelta des Krieges atehen?«( — Die Arbeit dei »Verbandet der kämpfenden ' Demokratie« in Schweden Berlin, 20. Mal In Schweden gibt es einen »Verband der kämpfenden Demokratie«. Seine Bestrebungen haben, — wie schon der Name andeutet — recht wenig mit der Neutralität des Landes zu tun, auf dessen Boden er seine Agitation entfaltet. Die Ziele, für die er kämpft, sind nämlich nicht etwa die Verteidigung des Zufall In daa < kritische Licht der Öffentlichkeit gestellt, denn seine Sekretirin in Göteborg — wo eine gewisse Handels- und Schiffahrtszeitung schon seit langem die Geschäfte der Briten besorgt — wurde in recht aufschlußreicher Weise kompromittiert, Ihr konnte nämlich nachgewiesen werden, daß gle von englischen Stellen zur Errichtung einer Als Kreta fiel Die Bezwingung der »oneinnehmbaren Insel« Am 20. Mal sind zwei Jahre seit jenem Tag vergangen, an dem sich Tausonde deutscher Fallschirmjäger auf die Insel Kreta stürzten, um sie aus der Varsklavungskette Großbritanniens gegen Europa herauszureißen. Damit begann auf Befehl des Führers eis Abschluß des Balkanfeldzugis ein Unternehmen, das in der Geschichte der Völker kein Beispiel hatte. Zum ersten Male wurde eine befestigte Insel Im Ansturm aus der Luft angegriffen und in zehn Tagen heißen Ringens genommen Dieser Erfolg war um so höher tu veriinschlagen, al« Großbritannien nach den wiederholten Niederlagen auf allen Kriegsschauplätzen Europas und Nord-nfrfkas und der neuen Schlappe auf dem Balkan «ntsrhlossen war, mit der Verteidigung Kretas ein Beiapiel daffir zu geben, daß die »deutsche Wehrmacht wohl auf Peldschlachten geschult, je-drich nicht in der Lege sei, angesichts dar britischen Flottenmacht eine Insel lu erobern«. Dia Vorbereitungen 4ur Verteidigung Kretas waren dementsprechend gewesen. Die Engländer hatten dabei alleEr-fahningen ausgewertet, die sie oder Ihre Verbündeten In den vorangegangenen Kämpfen gegen Truppen sammeln mußten, die aus der Luft gegen ihre Stellungen vorgegangen waren — sei es in Norwegen, Holland oder Griechenland. Alle Plätze Kretas, die für die Engländer militärische Bedeutung hatten, waren gewissermaßen zu Antl-Pall-schirmjäger-Festungen ausgebaut worden. Die Umgebung der Flugplätze war — weit In Breite und Tiefe gestaffelt — ein einziges System von MG.-, Artillerie-, Flak- und SchOtzenstellungen, ein geschlossener Ring von Drahtverhau, Sandsackbarrikaden und Höhlen-Stellungen, die in die steiq|pen Abhänge hineinqesprengt worden iMren, Unter jedem Baum fast ein Schützenloch, jede StraOenbiegung, jeder Felsbrocken eine Deckung für leichte, schwere oder schwerste Panzerwagen. Wie «In Spinngewebe lag das Nachrichtennetz über allen gesicherten Be-ziiken der Insel, deren natürlich« Beschaffenheit den Verteidiger schon des halb weit in Vorteil setzte, well sie wie kaum eine andere Gegend Europas reich an felsigen Abhängen und Deckung bietenden Felsbrocken, Steinhaufen, Schatten und Schluchten ist. Denn der Schatten ist ein starker Bundesgenosse det Verteidigers in einem Land, in dem die Sonrta selbst im gewöhnlichen Leben oft der Foind de» Menschen ist. Wenn der englische Befehlshaber In Kreta, General Freyberg, nach London mnldete, daß die Insel uneinnehmbar fipl — so nirig er wirklich geglaubt hfl-gegen diese Befestigungen aus der Luft anrennen, heißt den Teufel in der Hölle aufsuchen. Tatsächlich hatten die englischen Soldaten auf Kreta alles getan, was getan werden konnte, um das Wort von der »Verteidigung bis zum Tode« wahrzumachen, Dieken großen Worten stand Jedoch ein Satz gegenüber, den der Führer über seine Kämpfer prägte; «Dem deutschen Soldnfeii ist nichts unmöglich!« Dafür wurde dei Kampf um Kreta ein leuchtendes Beispiel. Kotten In die feindlichen Stellungen hinein sprangen die Männer am Fallschirm) mit HflndtTran»iten ginnen sie gegen die englischen Panzer von d is mörderische Flak-, Artillerie-, MG - und Schützen'euer konnte sie nicht an der Ausführung ihrer Auftrage hindern. Wo sie sich aber einer überwältigenden Ubermacht an Waffen und Kämpfern gegenQbersahen, hielten sie ihr<*n Platz bis zum letzten Schuß und zum letzten Atemzuge. Durch diesen Todesmut des Einzelkämpfers gelang es bereits am zweiten Kampftage, die Übermacht der Engländer, Neuseeländer, Australier und Griechen, die Seite an Seife mit Hecken-schüt^en und bewaffneten Zuchthäuslern kämpften, so weit von den imV»'e-sten der Insel gelegenen Flugplatz Ma-lemes abzudrängen, daß die Lufttransporteinheiten mit den Gebirgsjägern landen konnten. Damit war die Krise in der Schlacht um Kreta übervninden. In planmäßigem Angriff wurde an den darauffolgenden Tagen das gesamte Verteldigimgssystem in ständigem Zusammenwirken zwischen den Fall- Internationalen Status Schwedens und Propagandazentrale eine Jahresgarantie die Unterstützung der von seiner Regie-1 von 22 000 Schwedenkronen engefordert rung betriebenen Außenpolitik, sondern i Sie verband hiermit, um ihre Jüdewein aktiver Einsatz für jenen Kampf, den i dienste noch verlockender " erscheinen die Plutokratien .»nlt demokratischerUw Iftieen, Vorfchl^e. fiir ajne. AgM»Uou Verbrämung führen. Die Absichten ^ie-! gegen die schwecysche. Regieriing: Werses Verbandes wurden jeUt durch einen , nei stellte sich heraus, daß diese Dame, eine gewisse Frau Sysdow, vom britischen Generalkonsulat schon sehr häufig Propagandaiaaterial empfing, für dessen Verteilung sie zu sorgen hatte. Erst dieser Tage warf die »Daily Mail« die provokatorische Frage auf: Wie lange werden die fünf neutralen Staaten noch neutral bleiben? Sie meinte, daß ein Vorgehen der Achse gegen tle wahrscheinlicher geworden sei, seit sie — Schweden, die Schweiz, Spanien, Portugal und die Türkei — von einer »Invasion der Alliiertfui auf dem eyropä-ischen Kontinent bedroht« würden.. — Wir haben uns hier nicht g(^gen den gegenstandlosen Vorwurf zu verleidigen, die Achse planp irgendwelche Aktionen gegen die neutralen Staateni wesentlich ist an den Ausführungen der »Daily Mail? vielmehr das Eingeständnis, daß man in London mit dem Gedanken umgeht, deren Territorium in Invasionspläne einzubeziehen. Wer die Neutralen also In Wirklichkeit bedroht, steht schwarz rfuf weiß in dem führenden Londoner Blatt. Und diesen Verbre- dern in die Gefangenschaft, 5000 blieben tot auf dem Schlachtfeld — abgesehen von den Tausenden, die mit Kriegs- imd Handelsschiffen im Seegebiet um Kreta In die Tiefe sanken. Denn der Kampf um die Insel hat Großbritannien 23 Kriegsschiffe, darunter zahlrel-rhfi Kreu''.er, gekostet. Andere — auch •^rh'rchtsrhiffe und' Flugreugtrfiger — fie'en. schwer angflschlagen, auf Mo-nntc hinaus für die britische Kriegfüh* -ung aus So war es ein wahrhaft beispielloser Sieg, d^ Generaloberst Lohr, der den Oberbefehl iiber Idas Kretaunterneh-fn^n innehatte, dem Reichsmarschall mpldon konnte — beispiellos in der Ki*nheit der Planung und der strategischen Bedeutung des Erfolges, dl« vrir gerade heute ganz begreifen, und Im heldischen Einsatz der kühnen Springer, die aus einer aussichtslosen Lage heraus die Voraussetzungen für den Sieg erzwangen. Kriegsberichter H. O. Schnitzer, SK Vertröstungen auf „goldene z.eiten" Hungernde Ägypter zum Besten gehalten Ankara, den 211. Mal bnmer, wenn die britische Agitajiion der Bevölkerung in ccn nahÖ!>t!icIien Ländern die Hoiliiung aul die kominende Ernte vorhält, sind die Emährungs-schwierlgkeiten in ein äußerst kritisches Stadium getreten. Gegenwärtig steht der britische Agitationsapparat iu Ägypten im^ Zeichen dieser Aufgabe. Der Bevölkerung wird eingeredet, sie dürfe ^ich im Hinblick auf die guten Emteaussirh-ten auf »goldene Zeiten« freuen. Für den Augenblick gelte es aber noch, sich in der Härte der Zeit zu bewähren und lurchzuhalten. Um . den hungernden Mds«en dies« Gelegenheit zur Bewäiirung zu gcboo, ist die Zahl der fleischlosen Tage auf vier erhöht worden. Mit großer Gests ist ein Ukas erlassen worden, der. besagt, für die Dauer eincvs Monats werde aller nlchtmilitär Ische Transportraum der Bahnen ausschließlich für die Lebensmittelverteilung vorbehalten, um ) Ernährungslage zu verbessern. Der Sorge, wher die Lebensmittel nelimen, die rär Verteilung kommen sollen, wurde vorgebeugt, indem man gleichzeitig die Eisenbahnverwaltung vorschickte, mit dem Erlaß, infolge Mangels an Heizmaterial werde der nicht-militirlsche Bahnverkehr aul allen ägyptischem ^•inien bl« auf weiteres um 30 ble 30 V. H. elngeaciiränkt. Die Anstrengungen, der ägyptischen Bevölkerung zu »helfen«, bleiben nach diesem hinterhältigeB Manöver auf die Erhöhung- der felschloaen Tag« beschränkt chem, die — wenn sie dazu In der Lage wären — die neutralen Staaten vergewaltigen und zum Kriegsschauplatz machen möchten, leistet ein schwedischer »Verband der kämpfenden Demokratie« Vorschub! Aul Befehl des britlschcii Admlralt ' Ple fa Alenadriea' laternlerten frenzft-tüchea Seelente ■flsseu hungern Medrld, 21.,Mei Auf Befehl des Oberbefehlshabers des britischen Geschwaders im östlichen Mittelmeer weigern eich die Engländer, wie aus Tanger gemeldet wird, dl« in Alejcandriea iatemlerten fre^ösiachea Seeleute mit Lebentmitteln zu versorgen, Der Befehl eei erlesaen worden im Hinblick auf die Haltung der franxösl-achea Offiziere und Seelaute dea Ge-achwadera Godefroy. Ih 4mi letzten Te-gea hittan die britischen Behörden ein letztes Mal versucht, die Franzosen zum Abfall zu bewegen, eher eile hätten den Verrat an Marschall Petain abgelehnt. »Kinderparadies« USA Schamlose Kinderausbeutung — Nachtarbelt von Acht» und Zwölfllhrigen ' Genf, 20, Mai An Bericht de« staetllchen Klnderba-rps^dk'VÖA für tfaii /ihr 1942 enthimt 7usf*rtde, die für iüropÄlsche Bt?gf?lffe einfach unfaßbar sind. Im Zeichen dieser Ausb^utungskonjunktur stieg die Zahl der beschäftigten Kinder, soweit sie von dem Büro festgostollt werden konnte, um 132 v, H. Inspektoren des Büros stellten z, B. fest, daß In dem Kühlhaus einer Firma, die Früchte verarbeitet, 24 Kinder zwischen acht und zwölf Jahren von drei Uhr nachts bis sieben Uhr morgens arbeiten. In der Einmächezelt wurden von einer Konservenfabrik flber hundert Kinder in der Zeit von nachts drei Uhr bis nachmittags fünfzehn Uhr beschäftigt. Die Zfhl "Icr Arbeitsunfälle bei Kindern unte^ 14 lahreti geht in die Zehntausende, die der "Unfälle mit tödlichem Ausgang 'ilierstelgt 3000. Im Staate Jowa wurde festgestellt, daß die Zahl der vollarbeltendon minderjährigen Kinder heute fünfmal g ö-W ist, als in normalen Zeiten. Darunter befinden sich sehr viele Mädchen bis zu 14 Jahren. Restaurants, Bnrs, Kneipen und Varietees, von denen einige auch Bordelle unterhalten, stellen mit Vorliebe solche Mädchen ein, um dl« Kunden zu animieren. Da« Kindar-büro verlangt, daß wenigstens die Nachtarbeit für Kinder unter 1< J«b"'n einheitlich in ganz USA verboten werden sollte, ein Verbot. Regiment Afrika meldet sich ab... Der Äther war die letzte Brficke nach Ttuetien Im Mai 1943 die Brück« über den Äther, und auch die Männliche Art und Haltung beweisen sich im Auf^enbliek dea Abschiads, da alles Vertraut« von einem akfillt, da dar Weg in ein« n«u« Zukunft angatreten werden muB oder man angcsichts des Endes für einen Augenblick verhllt. In den letz- schirm- und Luftlandetruppen des Ge- i Tagen konnte Europa den Kampf der nerals der Flieger Student, den Gebirgs einheilen des Generalmajors RIngl und dem I^ieqerkorps des Generals der Flieger Freiherr von Richthofen von Westen nach Osten aufgerollt, während die Fallschirmjäger in den Kampfräumen Rethymnon und Heraklion zum Teil durch weitere springende Einheiten verstärkt, starke Felndkräfte banden. Von allen Selten von Fallschirm- und Gebirgsjägern bedrängt, pausenlos unter dem Bombenhagel von Stukas und Kampfflugzeugen in mörderischer Hitze, bei quälendem Durst — das war für die Soldaten, die Kreta auf Befehl Churchills »bis zum Tode verteidigen« sollten, zu viel. Und so folgten sie dem Beispiel ihres Befehlshabers General Freyberg, der bereits am vierten Kampftag das Weite gesucht hatte, und zeigten nach erbitterten Kämpfen den Rük-ken. Mit den raucb<'nden Trümmern der Städte Chanea, Rethymnon und Heraklion, dem zum Schiffsfrledhof geschlagenen Flottenstützpunkt Sudabucht arrt Rande, ersf.ind den fliehenden Briten eine einzige Straße der Vernichtung, 12 245 Briten und 5255 Griechen wan- Männer in Tunesien nicht »ahr unterstützen. Als Brflcke wer lediglich dar Äther übri^ geblieben. Was hier übermittelt wurde, s^ lange Funkstationen drüben noch in Betrieb waren, zeugt von wahrhafter GröB«. De gibt es Sprflcn« das Generalobersten, der die letzten Operationen leitete, oder Sprfiche von Einheiten, di« ihr Schicksei slob erfflllan sahen. Ein jeder fand zum Abschied das rechte Wort, Es Ist natOrlich, daS «in Teil dieser Männer zngüterlctzt di« Heimatadresse mit der Bitte flbermittelte, einen Gruß weiterzugeben. Aua allen ^rflchen nehmen wir aber wieder die Wahrheit Ober Tunesien zur Kenntnis; daß der Feind nicht etwa einer demoralisierten Schar gegenüberstand, sondern einer Truppe von zu allem entichlossenen Mlnnem, die sohlieBlich durch nichts anderes besiegt wurden als durch den Mangel an Munition. Erst als die letzte Patrone verschos-sen war, wurde auch der, Kampf aufgegeben, Aus Schützenlöchern heraus verteidigten sich die Männer mit Karabinern geilen anrollende Panzer, Mehr und mehr löste sich die Front in einzelne Widerstandsnester auf. Mit der Heimat, mit Europa verband allein noch ser Brückenschlag mit der Morsetasta war nur möglich, wenn eine Kraftquelle Strom hergab nnd der Feind noch nicht da war. Europa aber konnte diesen Zeugnissen gegenüber sich nicht anders verhallen als zuzuhören und gebannt auf die einzigartigen Stimmen zu lauschen, die sich drüben von d«r .H«ifflat vereWohiedeten. So standen wir ia diesen Stunden vor, der Karte Tunesiens, in die dl« letzten Stellungen der VerMnd« «Ingszeichnst war«n, Kot« und bUua Linien li«0«n Fort» gang und Ziel d«r Oparetionen «rkennen. Mitten in di« tib«fl«gung«n nach d«n Stunden des noeh> aißgllchen Widerstandes legte der Funkar «inen Spruch auf d«n Tisch. d«r waniga Stunden alt war: >In «ins«in«n nur noch durch Funk v«r-bund«n«n Kampfgruppen, deutsche tmd italienisch« Kansaradan SchnIter an Schulter, geht das letzte Ringen in erbitterten Kämpfen seinem Ende zu. In soldatischer Treue mit heißen Wünschen für den Endsieg gri^ßen die leUten Kämpfer in Afrika die verbündeten Völker Dentsehlanda und Italiens, Heeresgrui^e Afrika, General-oberat von Arnim, Oberbefehlshaber.« Denn hörten wir weiter an der letzten noch bestehenden Funkverbindung: »NL-Kompanie,.. meldet sich ab und grüßt General M.I.,, seine AngehBriden der Feldpostnummer .,, Reste der Luftwaffensanitätsabteilung ... grüßen Luftflot-tenarzt, M Hauptmann.« »Befinde mich mit sechs Mann bei Vermittlungsstelle . , erwarte Gefangenschaft. Wir grüßen die Kompanie und alle Kameraden. Es lebe Deutschland. R..., Unteroffizier.« — »Letzte Grüße aus Afrika. Wir sind noch gesund, bitten um Benachrichtigung der Angehörigen. Der Sieg wird unser sein. Auf Wiedersehen in der schönen Heimat! Ende* — »Hier feindlicher Panzerspähwagen gemeldet... trifft ein , greiit an...« — »Die Soldaten des alten ...Regiments Afrika grüßen während dei letzten Stunden im Gedenken an Vor- und Rückmarsch die Heimat und alle Kameraden. Wir rufen allen Kameraden ein herzhaftes Kopf hoch zu . .1 Regiment Afrika.« Wir legten den Hörer hin und schauten »uns noch einmal die Karte an, aul der sich der 'Endkampf in der weiten Ferne abzeichnete, Blaue und rote Striche zeigten Feind und Freund an, zum letztenmal. Dann nahmen wir die Karte still ab ung legten sie mit letzten Einzelchnungen ins Fach, Kameraden, ihr bleibt unvergessen! Trotz allem, der Endsieg muß und wird unser seini Krtfgib*richt§r Htrmann Kindt, PK '>nick «. VnrUg Mtrburqar Varlacit- u. Drurkflrel-3m. m b. H—- VarMgiI*ltung Egon n^iimanrlnor (rarratlt), 1. V« V8rl«g*lelt»r Fritz Braun. H/iiipt-ichrKtlaltung Anton G«r»rhAcli, i. Zt. In Urlnub, italtv. HaupUchrlftlntler Rob'.irt Kratzrrt, alle in M^rb^irq a. Ii. Dfmi, BsilflaM» # Zui ZaII für Anzeigen die PreUlltte Nr S vom 10 Apnl qdltlg Auslnll rti-f l.ieleninq rtri Blalfe be hflhrfor Gewalt odni Helrt»-h. gibt kutnan Antpruch auf Rüilizahluny dtts Buzugi-guldoi. MARBU8GER ZEITUnC IMmatlicHt Rundxchau Woher weht der Wind? Prflblingswiiul« Bind il«t Schönst#, ira« M gibt. Untar ihrem w*ichen HAuch •rwwchcti tAglich Millionen neue Blüten lum L«b«n. ^ gibt Menschen, die den Wind gani bMonder« lieben, di« sich fraoM, WMa Bi« beim Wandara geqon ttin •nkSinpfen und mit ihm dia Kräfte mesMn können, und andere, die ihn nur •Is listig «mpfinden iind ihn garnicht •chltna. D*b*i spielt der Wind ia unBerem Leben eine lo vieUäUig« Rolle. Wenn mm BeiipAel dai dreij^hriqe PritzHien plötz-Uok ee unglaublich tanft und atUg ist, 4mui weiB Mutti inmer gleich, »woher 4eT Wind'weht«; dann bat Pritichen bestaunt irgend etwa« angevtellt. Viel-Wicht hat tn^ar irhon von Beinem ■evwtcn Streich »Wind bekommen« und weil genau, daB er den großen Topf aall 4w eingepflanzten Blumensamen mgiktppt hat, um aua dem Sand Ku-«kw m beckBB. Daf (tor Win4 auch ein Lied arzfthlen kaoa« wiBBen wir alle, eine Zeit lang kat «fallan Praven ein« erzählt und aie •nantan ea mit atiller BrqeiBtening vor iidi kln, fast bo tirf und aehntuchtavoll vi« di« große Zarah. Dar Prühling iat di« Zeit dar Unter-MhaangaluBt und der guten VenAtze. Ab«r werdea aie alle später zur Tat? Leider nicht. Die meiaten von ihnen wt«d«r »in den Wind geichla-i«Mo wie di« guten, waiaan tfi« «ne vleletfahren« Men-tdtm Mben. Irat vi«! später merken vk, 4u Ble fut und nützlich waren. laMI«IHch gftt «a sogar M«nach«n, 41« alt d«M wind vi«l«B gBnalB««!» fcabia. ft« dreliaa «ich so raech wl« d«T WlBd, Ii« hing«« ihr Mtnt«lcb«B nach 4mm Wted«, md allat was «l« mmd md m. M Bickl raoht ftavbwtr^. toM wd IWtterteft, das sfakd dl* »wüi-dl9«nc Manschan. Man braucht Bich kein B^«p1«l an tlmcn lu aehmen . .. m, OtwiBB« TO« 10.(NM Reichsmark tai 4m lelchelotlerle. In der letzten Ziehung dar Raichslotterie fielen auf die Num-mmm tO.SOl und 103.236 Je drei Gewinne wmm M.OOO Reichsmark. m 11ieatara«tflhr«iif Ia MahranbM^g. Dt« UabhabarbOhn« Windischgrat gibt gtiMtai d«a 32. Mal In Mahranberg «in Oaalipl«!. Zar Auffflhrung gelangt das YaHualOok >•' Niin«rl«. 99 deutsche Frau handelt'' A«fr«l 6mr R«ichtfr«i«aliUinuig xw SplnatloH- «iid SchuhMatnlvnjt 1943 Zur Stinn%lolf- wid SehahBUBmlaug 1943 erlädt dt« R«ichtfraa«nifihrun| fol- erden Aurruf: Trott Rohstoffkaapphait und kritiabe-dinjitar Ertchw«raa|ea bei Produktioa und Verteilung iat es Ueutachlaad gelva-ifrn, dem wachstndea Taxtilbcdarf su ge> nüfjan. Millionan voa Soldaten erkieltea eine dem Ktima ibrea Kampfgabkiiaa aa-femeaaeae Aiiaatattan|, Millionen voa ^haffendea in der Kri«|(sinduatrie die für ihren Arbeitsplala iw«ckmlOi|e Klei» dun|, riele an Hab «ad Gut Geeehldigte den aotw««di|ea Bedarf an WlacWe imd Kleidung «riatit. Gleichseitig bat die durch die Kleiderkarte faatgeaetat« Rationierung dafür gaaorgt, daB dici« notwes' diifra Forderungea aoch in Zukunft erfüllt werden könaea. Ein« solche Letataag ist nicht mftglieh ohna di« gewisaeaban« Bewirtachaftung alles in Frage konmeaden Robauttariala. Hierzu gehdrt aack di« Verwertung un-brnuchbnr gewordener Spinnstoffe. Noch haben die Ergebnisse der bisherigen Sammlungen stets die Erwartungen öb^-troffen und der Teatilwirtsehaft ein«n beträchtlichen Teil aa Rohstoffen suge-(ührt, Die dieafAki^ Sammlung wird wiederum leigea« dal die deatacbe Fraa nicht nur weiS, wie wtohtig ihr Samn-lungabeitrag fflr die Wirtschaft iet, sondern auch daaaoh haadelt Sie wird grflndliek Nachaoha« kaltea, am auch bereite vergeaeeae Raaervea aal«aapliea und wieder eiaer aifBlich«a yerweadtmg sutuleitea. Sie m«fl aatdrlioli heute dea Inhalt ihrea Flickenkorbea daraufbla prfl-fea, ob nicht der eiae «der «adara Reel fir die Aasbeaaeraag dar etgeaaa Klei-düBg gebraucht wir£ Gerade bei diesea Überlegungen wird sie fliaaches Stftekehea Stoff mdea, da« ftr Ihre« Haaakalt ▼dl-Bg aatslaa Iat. Aach bei der VeratbcHaatf aaagedieater WisdiestMie aa Sfaab- aao Wlsehtflchern ist manche sehadhaft« Stelle für den Lampenbeutel abgefallea und den Sammlera «aa willkemaaea. Dar Erfolg der bisberlM Samadaafva Isft gerade darauR zu erallrea, daS ha Haaahafi immer wieder ginilioh aufgebraachte und Veinem weiteren Zweck mehr diealiclw Spinnstoff« anfallea. Wer aleb elae Ver> Stellung davon maeki was aaeh mm d«« unscheinbarsten Lamoea aad Fefaebea durch gincliche AnflAsuag and Nea^ winnung der Faaer werdea kaaa, wird mveifello« gern all« Kisten aad Sekflbe nach solchen Werten a^uchea. Aber wir sammeb dieamal nicht nar Rohstoffe fär neu« Geweb«, sondern «b«n' falls gebrauchte Kleidun gsstflcke «nd Schuh«. Soviel wir nach Möglichkeit auch fir die Erhaltung des «itonea Beetande« auswerten, so stoUcn wir doch immer wieder auf einen unvcrwendbaren Restbe-atand. Einnsal iat-«s Wktoh«, wie ti« heut« alcht asehr getragen wird und die ao au-geaehnitten ist, daB anderweitige Verwendung des Stoffes mehr Verlust ala Gewinn bringen würde. Ein andermal iat es ein in allen Nihtaa tu eng geword«n«a Kleid, dessen grAflt« Stoff-Fllcnen b«r«its abgetragen und daher nicht mehr mit anderem Stoff zu verarbeiten sind. Sogar unter unserem zunammengeschmolzenen Schuhbettand findet sich oft noch ein Paar, das durch tu lang«a Traisen oder «in«n anderen Fehler unseren Füßen aur Quel Iat. Alle dies« Ding« mflaacn dia Lfickea schließen, die hei sahlraichen Arbeitskräften, di« liinzlich unzureichend bekleidet nach Deutschland kamen, nicht durch tt«ue Ware auf{{efüllt werden kfin- Die deutsch« Frau« die d«a W«rt all«r in der Rüstung geleisteten Arbeit kennt, wird aich auch dieser Forderung gegenüber verttindnisvoll a«ig«a. Schon ein Kleidungs-, ein W&schestflck, «in Paar Schuh« aus jedem größeren Haushalt schafft eine neue einzusetzende Reserve von vielen Millionen Stflck. Sie tragen dazu bei, die Gesundheit und die Arbeitsfreude der fflr Deutichlands Rüstung tätigen M«n»chen tu erhalten. Gebirgsjäger spendeten lln« Kompanl« eines stelrischen Ge-birgsjägerregiments, dem auch Gauleiter und Reicbaatatthalter Dr. Ulberreither angehörte, sandte dieser Tage den Sain-melbetrag von 6300 RM an seine Anschrift mit der Bitte, dienen Betrag soweit als mögUch den Angehörigen der Gefallenst der Kompanie zu widmen. Diese großartige Sptvnde — auf den Mann entfallen über 50 RM — vrurdo neben den monatlichen Sammlungen erzielt, die jedesmal mit sehr ansehnlichen Summen abschlössen. KRiEGSHlLFSWERK 1943 DER DANK DER HEtANAT soll DEM OPFER DER FRONT EBENBÜRTIG SEIN Haussammlung am 23. Mai Treue Gefolgschaffsmifglieder Ehrung von Glaiarbeitam In Rohitsch-Saucrbrunn Im Saale dee Ortigruppenheimes in RohitBch*Sau«rbrunn fand am 15. Mai eiae acbliebte Jubilarfsier der Gefolg-sebalt der Glaafabrik Tersisehe statt Dü Betriebs fflbrer Im. Richard Abel begrüßte die Arbeitcrjubilare, die 20, 25, 30, ja sogar 42 Jahre lang bei der Firaia ihre Pflicht erfülltea und hob beaoaders ker-v«r, daß gerade aas dem Betrieb ia Sauerbrana Gla«stflcks ia die Welt bia-aaa gewaadert «iad, di« der Firma eiaaa iatea NaaMa «lahraebtasi. er daakto da« Jabilarea fir die treae Mitarbeit «efbet Ia schweren Tagea. Jader Arbeiter kann seinem Vaterlande helfen uad daaiit aum Siege beitragesL Hierauf verteilte Direk-l«r Welaliett aa die M Jabilar« dl« Prt-BBie« der Fabrik. AaBchliefiend zeigt« der Ortsgruppe«-fflbrer auf, wie die Arbeit im national-aa«1aUa(Uebe« Daatadilaad geekrt wird «ad wie da« D«et«ebe Reieh fir setee Ar* beiter a«rgt Gefwaltige Pline slad letBt Bcboa fir die Friedeosaeit aaagearbeitet «ad barrea ibrer Ertfl11aa|, Partelgeaoeee Koletafk vo« der Krcisfubrang Orderte alle aaf, jetBt aicht die Hlnde in dea 107 000 Unfersteirer bei den Sprachkursen Abidilifl der SprachlnirN dM 8t «IriichMi H«faMtb«ndti — Erwcltenuig d«r Spr^chabend« fXht dl« Hahaatkaada«, dia ia atla« Orla* aki«fcaH«« ward««, «rfreawi ci«k aateratairiaafca« Bevilkacaal eiaaa ragaa lalaraaaea «ad Tatprasha Fb«I alk Caraa waraa v«ll kaaetal, vl«k dar Volkageaaaaa« ««d V«lka|B«BSBl«aa« «MiBt«« Biek M« «or irAffaaatf eia«a aeaea Korse« geduldea. da t|« aieat mekr «ufdaMmme« ward«« koaataa. Miaaar «B« Fr«aea au« alte« Schickte« der Be-«ilkaraag saßen viele Stunde« ihrer Frei-«ait wieder auf der »Schulbank« und wäre« mit alle« Krifte« bemdht, die deut-aak« Sprache, als die Sprache ibrer Ge* fiaiaaaMft, möglichst ictincll «ad grflad-keh «a erleraen. MH viel gutem Will«n und feiern Ver-atiaÄria fiadea sie aa ibre Aufgabe aad mil fltala aeken sie heute b«r«its dia er-8l«a Friefate ihrer B«inühung«a. Viele, di« v«r w«aige« Monaten noch k«ia deut-eakaa Wort verstanden oder sprach«« kB««la«. sind k««te bereits i« der Lage, lire «eu erworbene« Sprachkanntniaa« yraktiach an zuwenden und aich dadurch da« Leben im tlglichen Verkehr waaant-Mck au «rUichtar«. St« alle wissen, daß die Kenntnis der deutschen Sprache Pflicht und Notwendigkeit ist, dia aie eana in die deutach« Volkagemeiaschaft ineinfihrt. Mit dem8«lh«n Eifer, mit d«m die an-tersteirische Bevölkerung an die Erler-aaag der Sprache ging, ist sie auch be-atraM, Ihre KenatalBea weiteraubilde« «ad aaaMnPsiten. So vor aHem bietea die vle-laa Volksbflchereien des Unterlandes raiakllBk Oelageakait, dareb eia leiaklaa, gataa Bi^ d«« erworbeaea Sfraehaekal« >« b«re1raer«. Und mit Freade aad Stols ka«a dabei dar eiae oder andere featatel-l««, d«a ikm aadi sckoa das Lee«« eiaea d««tBehe« BaekBa v«« der Haad gebt «ad bald wird er auck ia der Lage a«i«, de« grofte« ««eraakipfliekea Schati dar de«t-Bobe« Literatar aiher keanenaaleraea. Mit Begiaa der «cbiaea Jabreeaeit, die vor allem von' dar Laadbevölkentag erhöhte Arbeit fordert, wukl*n die Sprachkur»« abgeschloaa««, am sie dann hei Beginn de« Winters wieder in ihrem vollen umfang aufaunchmea. Die in der abgelaufenen Arbeitaperiode 1942/43 durchgeführten 2400 Spracbkurae wurden von 107 000 Uaterateirern besucht. Di« Bc-tri«hs- und Jafeadkurs« lauf«a jedoch auch Ober dea Masmer weiter, soweit diea di« drintfliebe« laadwlrtschaftliche« Arbeiten erlaubea. Um jedoch der unterstei-rischen BevAlkeraag aach über die Sommermonate Gelegenheit «a geben, di« im Wint«r «rworbenea Sprachkenntniss« nicht tu v«rg«ss*n' und lu vervollkommnen, werden die Sprachkurse lusammen-gezogen und ia sdtlich gekflratcr Form an ^mstagea und Sonntagen durchge-fShrt. Außerdem hat die Einrichtung der Sprechabeade ed«r Haimgaatatundcn tib«r den Sommer eiae kedeatende Erweiterung erfahren, se daB d«mlt dea Sprachteilnehmern Gelegenheit geboten Iat, aach ia diesea Moaatea bei aa|e«waagesMm Bei-eamaMnsei« dl« dealseke SpraA« «« tt«a «nd n«u« Keaalaiaee a« mimkaa. So wird anek Aer die 8«aaMrmoa«te ir K««t«ki «iM de« lesaeilitgea Yolk«> g«Bo«a«a «nd Volksnaoaslnn«« alcht tMV> terbrochea. Sie weroM die Zeit dar« aat-«««, um frische Krifte fflr dea Wiater bu aaaimeb u«d daaa «dt neae«i Ellar «ad erhöhtem Fleiß wlsd«r aa« Lemea a« ge-bea. Schoß tu legen, sondern erst rccht d«a amderen als Vorbild vorantugeb«n. Am Abend vereinte eia gemitliolier Ka« nseradachaftsabead Betriebafihrer «ad Gefolgschaft, Der 73jIhrige Glasgraveur und Jubilar 11g, der 65 Jahr« in d«r Glaalndustri« arbeitet, trug in aeiner un-verwflatlicbea Heiterkeit mit muaikali-eohea und erigiaellea Vorträgea viel sur guten Stimmung bei. Rann dankt dea Mitten Die Ortagruppe Rana veranstaltet« tm großen Saal das Kraishauaes einen Mut-tartaf, der aaia besonder«« G«prig« durch die groB« Aax«kl d«r gold«nea Bhrankreuz« «>kl«lt, dl« an deatscbe Frau«n verliehen wurden, die damit erstmalig ein« solche Ana/kenaung Ihres «IIU«B Itoldentam faodea.. Die vitale Kraft, dia I« das Volkadvotachaa aoa dar Oottacha« wobat, dl« ki«r In ffld-ostao «ngaaledelt w«rd«n, kommt an b«ct«a 1« dar groian Aaaahl d«r Mflttar ■üt i«hn nd m«hr Kiadcia B«m A««-drack. Dae Ranner Oreli««t«r UDi«rmaHe die Varanataltang mit ainigaa MuBlkstQckan. Di« SingBchar dar Jungmld«! d«« Ban-n«i Rana d«r D«at8ch«a Jugand leigte, daß al« tax d«r Lage Ist, das Brbe der bakannton Mödelsingachar Ran^ früher oder ^t«r «na«tr«t«a. Ort^gmppaa-fShrar Kreaae apra«k •b«di)leßend la d«a MOtt«m der ar«nast«dt Der Ana-druck auf den von einem tapfer durch-kimpften Lebenskampf aeagendea Bau-emgealchtem ge.b Kunda, daß hi«r eine Feier tiefstes persönltches Erlebnis ga> worden war. Vater Soktot — Mutter als Brl«ftrig«drin im Krlegaatoeati Verwundete «lg G&sie in Friedau Zwei schö«e Erholungstafia tttr «ascre Solddttin Am Muttertag hütte Friedau vierxig verwundete Soldaten aus Neu-CllÜ zu einem zweiUgigeo Besuch geladen. Unter den flotter Marsche, gespielt vom Musikzug dar Wehimana-scbatt, rollte d^r Zug Im Batmhof ein« wo tum herzlichen Empfang JuagmAdel den Soldatan dultande biumeDstrüuße überreichten. Nach herzlichen Begrüp flungsworten det BürgariDatsters im Kulturheim wurdoo dl« Patan Ihren Schütziingan vorgestellt und glückstrahlend ging es heimwärts. Am Nachmittag erfoigt« ein« Bealchtlgung der Weinberge Ia der Umgebung von Frieda«, wo^i dl« Verwundeten nette Sttudea erlebten. Bin gemütliches DelEAmmen-sein bildete den Abschluß des ersten Tay es. Am MooUf wvrdea tpaalergisQa die nichste Umgebung untemoruinen. Zu schnell schlug die Stunde der Rückreise. Reich beschenkt nahmen die ver wundetea Soldaten Abschied von jene« schönen Tagen, die ihnen durch die Gestfreundlichkeit der Friedauer Bevölkerung zuteil wurden. Für dia scbweiw verwundeten Kam«radea, die nicht miW kommea konnten, Oberreichtea dl« Frl» dauer den Q&atea ein« Spende von 75 Liter Wein, zwei Kisten Plaschenwela und Qep&ck. Ferner erhielt jeder B«so* ehar «In Bild suna Andenke« an dea Be> auch d«r Stadt Frieda«. Den Verwundeten aber werdea dt« beiden schönen Taioe mit der herzlichen Gastfreundschaft der Friedauer ia bester Rrlaneruag klalbea. EIumIe der Heusgehllfinnen Prtlaaf dar HaaahaHangea Dar GaoarelbovoilmAGhtlgte für da« Aff> b«ltB«lnsat« hat dia Dieoststellan der Arb«ltseln#atsverwaltuag mit Weisung für den Einaats dar HauBgnhilfktnaa versehe«. Danach ist ia Kflne «üt d«m Aufruf d«r Haushaltungen i« rechnea, die hauawirtschaftliche Krfifte besch&ftlgea tind darüber dem Arbeltsamt zum Zweck dar Überprüfung Anaelge a« arstattaa habea. Di« Aufrufe der Afbeltsimter werden Ia dea Tagersettusigea bekanntgegeben werden. Der BrlaJ des OeoeralbeToihnichtlf-ten fflr dee Art>altBelnB«ts stallt heraus, d(^ ta d«r gegenwtrtlgea beeonderea Lage dia BeachA/tlgung hanswülschaft-lieber Hilf skr tfte nur insofera gerechV fertigt ist, als die Hausfrau die Für^ aorgepfllchten gogenUber ihrer Pemllle bei zeitgemAfier HauahaltfOhrung alleia nicht erfüllen kann. Hauswlrtschaftliche Krifte, deren Beschäftigung nach Anlegung dieses Maftatabes nicht mehr notwendig Ist, werdaa von dea ArbeltsAii^ tem zur Deckung das dringenden Ba> daiffs kinderreicher und anderer auf Hilfe unbedingt angewiesener HaushaW tungen umgesetzt Die ArbedtsAmter werden die arbeit»-einaatzmifilg notwendigen Umsetzungen nach sorgfAltlger Prüfung das Einrelfal-lea vornehmen. m. Clllter ataadeeamtllche Nactirlcl^ tea. Vor dem Standesamt schlössen dea Bund fürs Leben: Josaf Pirlch und Maria Prewolnik, beide aus Cilllt Karl Schnudarl, Gras, und Albina Hadner, Unterköttlngi Richard Ulaga, Stocken-hanuner, und Anna Schager, ClIU. Oestorben sind: Johann Rasmana, Frieda Roitz, Maria Bresnik, Gertrud Knes, alle aua Cllll, femer Frans Laachok. Pro-Bchlndorf bai TUchem, Peter Romich. PonJgl, Alois Oeischek, Tschret bei Tüchern. Uftfli Das Gekeimnis um Dina Rauch Cerfi#* fcf Alkwt LAHM - MMw-VarUi IT. Fortsetauag fl« Blockte errötend und apialta v«r> togaa mit ihrem Obstmess«r. »Ab«r das G«arh&ftliche g«ht aatOr-■di Tor«, kam ihr der Sanititarat zu Hilf«. Ir hob mit «änar kleinen Verbau-fonf di« Tafel auf. Man ging in das «netoS«Bde Rauchzimmer, wo schon der Mokk« B*rvl«rt war. Hell« versaak mit B«li«f«B tan einen weichgepolBtarten CkippasMla le-Sessel. hätte so gern sinmat bei Korunth vorfl««prochen«, sagte sis, »aber man kovamt Ja nicht an ihn heran. Schreiben l«t gaat umsonst, und wonn man hin-ffabt, wird man im Sekretariat höflich ab^awtmnelt. Ohne irqendeina beson-d«ra Empfehlung ist gdrnichts lu ma-eilen.« »Uad seihst dann lAAt man Sie bis aum nirhüten Vorsprschtaq warten, wo üa mit soundsoviel anderen »jun^t'n Talenten« am laufenden Band Ihren Raulaadelein-Moaolog heninterschroirren dilrfaa. Am Nachmittag, auf «inar knh-kai, atimmtmgslosen Biihne. Und dann Bltst aicht mal Herr Michael Korunth salber im Parkett., sondern irgendein Ragiefstzke, der Thnen am ^chhiS bewagt die Hand drückt: »Sehr interessant, gnMiyas FriuIaiAi wir werden Ihn— schraikaa.« Daa kaaat Ma« |« Bur G«aÜg«k i«rt lacM« IrackUi ««f. i«4« Vat«r «ahflttelt« mlibilllMnd d«a Kopf. »Lasaasi M« m voa dl«a«ai alt«B Skaplik« aickt antaaitlgaa, Kiadcli«n. Bb muß «««k «och «Inaa aad«r«n W«0 geben. Wartaa Si« mal, laaaaa Si« aick nachdenke« , , . Da iat dock mä Oat«r-montaf), glasA' kk, di«««« WoMtitti-keitsfeat Im sAdtoa« — dia Malsdnag muß irgendwo «al meia««« Schraibtiack liegen. — Da 'koanat aatOrlick alla« hin, was fat «ad taaer lat, simtkoiM Prominanlaa.« Der 9aBilil««Bl Mkr i«rk sAack Xa-runth, nehm« lek aa, trird nicht fehlaa. Vielleicht trtfTt maa dort d«a «tn«a oder ander«« aialkiir«lch«a B«kannt«n, der Sie ihm TailallaB ktanta. Das «r-schaint mir J«d«afallB wlrksasner ak eine schriftUcka Baqrfahlung. Was maehmt du für eia grimlichaa Gesicht, Bart?« wandte er aidk aa daa Sohn. Bert zuckla varfiaatart (ka Adhaehs. ■Icli verabackaaa diaa« Art P«at«. Wo man hinscha«t, aickts ak Bchmink«. Und wie ick arir Micheal Korunth vorstalle, wird ar aa so «IneBs Abend «rst recht keine Zeit fflr eine kledna Provinzschauspieleria haben.« »Aber viellaicht umsoasahr Mr «in hübsches Midciien«, scherzte Lossen. »Na, wir werden j« sehen. Pro«t kleines FrÄuIein!« Br trank Neda «rtt seinem Cognac-glns munter lu. Eh wird« noch viel gelacht anediesera Abend. H«tll« s«h mit Bedauern den Zeiger der schönen Empireuhr auf dem Kamm immer welter vorrücken. Um halb Elf verabschiedete si« sich. »Kommao Sla r«ckt bald wl«dai, Kind-«h«a, Si« sind kl«r knmar wiHkommea«, aayt« d«r alt« H«rr. »Jugend kann man ai« genug um aick kaban. Das ist das b«8ta Raaept gagea daa Altwardea.« ir kalf ikr galaat k dee M«atal. Bart griff gleichzeitig aach dem seinen. »Ich bringe Sie aock bk lur Trambahn. Gute Nackt, Papa, vlallaioht sah' ich dick noch.« Durch die Straßen f«gte «in wanne«, übermütiger Frühlingswind, dar Hella« Hut entführt« and 1ha waät Aber dea Fahidaoua rollte. Dk kaidaa jagtaa lachaskd hintar ihm har, kk «a ihnea ,aBdIich gelang, den AuereißeV su «tal-len, gerade noch elia er sich k unver-kaonbar selbstmördariechar Absicht Übar da« Kaigeliodar sohwingea konnte. Bart siubert« Iba mit dem Rockitmal und hAndigte ihn seiner fiaeitiarln aus. »Da haben Sie ihn wiader. Aber aicht aafsatzen biltal Oha« Hat sind Sie sehn-mel hübscher.« Br betrachtete sie llchelnd von der Seit«. Reizend, wenn ihr Haar so im Winde flatterte wie ein heller, seidiger Schleier, der ihm Ihr sarte« Profil abwechselnd snlhüllt« und wieder verbarg. Ganz leicht schob «r seinen Arm in den ihren, der unter der Rerühning leise zuckte. SrhwHgend gingen sie so im Gleichschritt das stille Lützow-Ufer entlang, immer dem Wind entgegen, der die kleinen Deckblittrhen der ICnos-pen von den AlleebAumen rlB und sie den beiden einsamen Fußgängern ins Gesicht streute. Bert Rainer atmete mit offenem Munde diesen Prühlinoswlnd «in, er verspürte dabei «in unbestimmteÄ, fast körperli- ckaa GlflcksgafOhl. wie kny« «ickl mahr. UnwiUkflrlloh zog er dan Arm sei-nar Begleikrk enger aa aich. Wena iok Jetzt atahasibloibe und sie küase — ging aa ihm plötsilch durch d«Bi Kopf. Aber schon in der nichstan Sekunde kam ihm dar Biniall kindisch und frivol vor. Ich habe seit einen Jahr keine Frau malu g«kflBt, sagk «r aich — da koBuat man aaf so dumsae Gedanken. Bta blßchaa Frühjahrskollar — nichts wadter. Nein, kleine Hella — dafür bist da su schade . , .1 Br Ueß sainen Arm aa« dan ihren gialtaa aad gmg mit aüugem Abstand nflban ikr iiar. Hella streifte Ihn mit «dnesn erschrockenen Seitenblick. Was hette er nur auf einmal, im Schein der Laterne «ah «k sein Proiii, verfinstert und hart, mit Janam* unzugingllchen Zug um die Mruidwlnkel, den sie so gut an ihm kannte. Traurig blickt« sie nach der andersn Seite, wo tief unten das schwarz« Band der Spree trige dahin-rollte. Ein kleiner Kohlenschlepper sog, ein schwarzer, lautloser Schatten, eine dünne, viellach gebrochene Lichtspur hinter sich bar. So oft der Mond a\is einer Wolke hervortrat, fielen große Flecken von Helligkeit auf das Wasser, wie leuchtende Inselchen, die durch magischmi Kontakt aiiftatichten und wieder erloschen. Auf einmal war man am Lfltzow-Platx, mitten im dicksten Großstadtverkehr. Zuckende Lichtreklamen blendeten den an das sanJle DunkH gewöhnten Blick. Hella blieb ein« Sokunde ganz benommen stehen. Bert faßte sie wieder unter und «nd lotste sie vorsichtig zwischen grell hupenden Autos und vor-überbrauscnden Trambahnen hmduich bis su Huer Haltastalk. Balne ftastare Laune schäan wieder verflogsa. »Wolkn wir morgen einen kieinaa Auaflug machan, wenn es schön ist?« fragte er die Fraundia. »Vielleicht aaok Glienick« liinaua, aa dk Haveiseen — k? Die Agenten laufen Ihnen nicht d*-voo und die WaretthAuser erat recht aicht« »AJber kk itabe für morgaa Abend Ins »Shakaspearethaatar« eingereicht Ich nköchte mir so gern dk Arden als Porxk aneehen, and es ist dar letzte Abend in dar Karwo<±e, an dem gespielt wird. Ich woUta Sie sogar fragen, ob Sie mltkommec«, fügte sie mit «inem schüchtern bitteuden LAciiein hinzu. Bert zuckte dia Achsein. »Vielleicht — wann Ich gerade k Stimmung bin. Ich war lange nicht mehr im Theater. Aber wir können Ja euf alle FAlle schon am Vormittag fahren, dann sind wir bis zum Abend lÄngst wieder zurück. Also abgemacht?« Bs wurde vernbreen der Großbuchstaben und dar Satzzeichen, da hierbei während det Anschlags die Umsch^alttasta niederzudrücken ist, also bftid« Hind« gebraucht werden. Dafür wurd« «in« außerordent-lieh piaktische Lösung gefunden. An beiden Seiten der Maschine wurde eine viereckige Taste für die »Haftumschal-tung« angebracht. Neben der Umschalt-hilfe bedarf der Einarmer •in«r Erleichterung beim Einlegen des Papiers. Daher sind diese n«u«n Maschinen mit einem Blatthalter versehen, auf den man Briefbogen, Kohl«- oder Durchschlagpapier zum Einführen be^em nacheinander auflegen kann. Ein weiterer Hebel an der lachten Seit« der Matchin« sorgt dafOr, (faß die Papl«rlvalt«scbl«n« nach Belieben benutzt werdeo kann. Diese Hilfseinrichtungen der Schreibmaschine setzen den Einarmer in die Lage, schnell, sicher und wirtschaftlich zu arbeiten. Alle Hilfseinrichtungen sind erprobt und so praktisch, daß sich dar V«r8ehrt« schnell daran gewöhnt. Um die Anschaf-fung einer eigenen Maschine zu erleichtem, Ist auch «ine Kleinschreibmaschine mit Haftiunschaltung und Blatthaltcr für Einarmer ausgestattet worden. lu «vurdsn eut den Spanovn der fruhtr*i SoT^nw lungen nii K•l(^wone g#füw«»rt. Untere Soldo*en b'awc^en noch mehr Umtcmen, öarutri olle» Entbehrlich« rur Sninnt*cfV-und Schuhiemmlwng 19431 B/tc/: nach Südosten m. Zttschlagkartea ra Zaltkartan aar an Ralsetag« lösen. Fahrausweis« gelten im allgemeinen vier Tage, den Lösungstag einger«chn«t. Innerhalb der viertägigen G«ltungBdau«r d«r Fahrausweis« kann die Reis« an jedem beliebigen Tage angetreten werden. Anders ist dies bei Zuschlagkarten, die in Verbindung mit Zeitkarten (z. B. Monatskarten) benutzt werden. Sie gelten nur zu einer Fahrt. Die Reise muß schon am Lösungstag« angetreten werden. Fahrtunterbrechung ist nur am Lösungstaga gestattet, wenn die Reise noch am gleichen Tage fortgesetzt wird. Inhaber von Zeitkarten lösen daher Zuschlagkarten nur am Reisetage. m. GatteiunArdcr zun Tode verurteilt. Der 29 Jahre alt« Bernhard Daug aus Graz, der in der Nacht zum 2. März seine Ehefrau Melanie durch mehrere Hammerschläge auf den Kopf ermordete, wurde vom Sondcrgerlcht Graz zum Tode verurteilt. Wie aus der Verhandlung hervorging, bestanden bereits im vergangenen Jahre ernstliche Zerwürfnisse zwischen den Ehegatten, die in Tätlichkeiten ausarteten, da sich die Frau weigerte, ihren Mann an seinen neuen Abschied von einem Ritterkreuztr£ger Der rumänische Ritterkr«uztrig«r Jon Palaghita wurde in seiner Heimatstadt Jassy bestattet. Am Sarge nahm« Abschied: der Landesverteidigungsministar General Pantazy, der Staatssekretir für Luftfahrt und Marina, der Adjutant des Staatsführers, der deutsche Militäratta-sehe sowie deuttch« und italienische Offiziertabordnungeo. Den Katafalk schmückten Kränze det Staatsführers, des Infanterieregimentes des Gefallenen und viele andere. Der Weg von dar Kathedrale zum Heldenfrledhpf war von einer großen Volksmeng« umsäumt und von den Fahnen aller Schulen und Kulturvereinigungen der Stadt Oberweht. Der Landesverteldigungsminlster würdigte die Verdienste des Obersten Palaghita. o. Rumlnea üb serbisch«« Banat Mit der Lag« (l«r im s«rbisch«n Banal sle-delndeD Rumänan beschäftigt sich die in Temeschburg «rscheinend« nunAnlsch« Zeitung und stellt fest, daß die deutsche« Besatzungsbehörden sofort nach der Übernahme der Verwaltung la den dortigen rumänischen Schulen di« nuninl-sehe Sprache als Unterrichtssprache einführten. o. Genera] Lakasch aach Budapest Der Generalstabschaf der biilgarischeB Armee, Generalleutnant Lukasch, begab sich zu einem offiziellen Besuch nach Budapest, um den Besuch des tmgarl-schen Generalstabschefs zu erwidern. o. Athener Sonderkriegsgericht. Die griechische Regierung hat dl« endgültige Zusammensetzung des Athener Sonderkriegsgerichts bekanntgegeben, das sich In der Hauptsache mit solchen Fällen befassen soll, die sich gegen die bestehende Ordnung und Staatsform richten. Das Sondergericht Ist ermächtigt, in vielen dieser Fälle Todesurteile auszusprechen. Arbeitsplatz Im Schwarzwald lu folgen. In der Nacht zum 2. Mint kam es zwischen den Eheleuten von neuem lu einer erregten Aussprache. Melanie Daug erklärte dabei Ihrem Manne, daß sie nichts mehr von ihm wissen wolle und daß sie einen anderen Hebe. Darauf führte Daug die Mordtat aus. Wirtschaft Die Kraffreserven der deutschen Kriegswirtschaff Reichtwirtschaftnainister Funk über die Nenausrichtiiii^ der Wir tichaitsfaktorea Auf Einladung des Gauschulungsamtes des Gaues Berlin tprach Reichswirt-tchaftsminister Walter Funk vor fatt 2000 Amtsträgem der Partei und ihrer tämllicher Gliederungen, also vor dem gesamten Führerkbrps des Gaues Berlin, über Lenkung, Organisation, Leistungen und Kraftreserven der deutschen Kriegs-wirtschall im europäischen Lebensraum. Der Minister gab einen Überblick üb«i die kriegswirtschaftlichen Aufgaben und die Leistungen der Kriegswirtschaft und erläuterte die Maßnahmen, di« im letzten Jahr zu einer grundlegenden Neugestaltung und Vereinfachung der Organisation der deutschen Wirtschaft und der Bewirtschaftung selbst durchgeführt worden sind. Von 209 selbständigen Körperschaften der regionalen Wirtschaftsorganisationen seien nur noch 59 verblieben, und an die Stelle von 441 BewirUchal-tungsanordnungen seien 59 Grundan-und 34 Durchführungsver- tigon Lt'itung ihres Trainers zum Angriff auf Hanni Hölzners Weltrekord ort nungen vor, der mil 1:20,2 seit 1936 auf Welt-; Ordnungen getreten. Nicht mehr zeitge-hestliste stand Viermal in der Woche mäße Lebensformen in der Wirtschaft sprang sie vom Block, legte meist 1200 wurden beseitigt und die Wirtschaft in bis 2ÖOO m zurück, wobei die Arm- und ' einem stärkeren Maße mit Lenkungsaufgaben in eigener Verantwortung betraut. Dieser Krieg werde nicht nur an den Fronten und in den luftbedrohten Gebieten, sondern in Jedem Hause, auf dem Acker des Bauern ebenso wi« in den Fabrikräumen, im Dasein des Einzelnen wi« in der Gemeinschaft von Famiii« und Volk geführt. Aber es komme darauf an, daß das, was notwendig ist, auch vernünftig gemacht werde und so, daß es zum Erfolg luid angestrebten Ziel führe. Jede Arbeitskraft müsse für dl« kriegsnotwendige Beschäftlgunig eingesetzt werden. Jede Arbeitskraft sei — wenn auch nicht sogleich und voll — brauchbar. Die Anwendung bolschewistischer Methoden aber sei für uns ebenso unmöglich wiA der Rückfall in ein Lebenssystem liberallstisch-kapitall-sUscher Art, das der Nationalsozialismus in einem revolutionären Akt tiefster Umwälzungen und erfolgreichsten Aufbaues überwunden habe. Der deutsche Mensch könne nieht In dem alle durch Rasse und Kultur erworbenen Beintempi wechselweise geübt wurden, srhdurnte wie eine Selterflasche, wenn ihr Trainer mitleidlos den Stil korrigierte, aber als die Uhren endlich 1:19,8 gestoppt hdtten schloß sie ihn lachend in ihre patschnassen Arme. Wir sagten es s( hnn- Gisela Graß ist ein frisches, s])iude1ndes BdM-Mädel ohne die geringsten Starallüren, nicht nur fleißig im Bassin, sondern auch tüchtig hinler dem Zoichenbrelt, Sie will Bühnenbildnerin werden. Kampf gegen den Geblss-Verfall Karies — eine Zivilisationskrankheit Das Frauendoppel der Budapester Tennis-Stddtmeisterschaften holten sich Galner-Peterdy durch einen glatten Sieg über Hentsch-Hidassy. ; Gruppenelnlellung für Schwimmen. Im Schwimmen wurde für HJ und BDM eine Gruppeneinteilung vorgenommen. Wien, Niederdonau, Oberdonau und Böhmen-Mahren sowie Tirol, Steiermark, 1 die Zahnkranken Kärnten und Salzburg bilden zwei Grup-' müssen. Fünfzig In gleicher Weis« wie di« Tuberkulose und der Krebs ist die Zahnfäule eine Voikskrankheit geworden, Sie hat nicht nur volksgesundheitlich, sondern auch wehrpolitisch und volkswirtschaftlich größte Bedeutung. Eine Untersuchung der Schulkinder hat ergeben, daß fast 95 vom Hundert der heutigen Jugend an Zahnfäule leiden — bei den Erwachsenen ist der Hundertsatz noch größer, piese Krankheit hat die gefährliche Eigenschaft, eine große Anfälligkeit für andere Erkrankungen zu schaffen. Volkswirtschaftlich liegt das Problem so, daß ungezählte Arbeitsstunden dadurch verloren gehen, daß den Arzt aufsuchen von Hundert aller 50 ferinnen Sehr stark sind die Frauen und Heusca mit 5;.52 Stunden für eine pen 1 Schaffenden, die mit etwa 40 bis : Ungarischer Degenmeister wurde wie ! Jähren aus dom Arbeitsprozeß infolge im Vorjahr Dr Göcy (HTVK), der sich von Leistungsschwäche ausscheiden, Rerrich (BEAC| und Balacs, die den 2, ' oder nur mehr beschränkt beschäftigt und 3. Platz belegten, überlegen zeigte. I werden können, leiden an den Folgen : Französischer Handballmelsler wurde i det Zahnfäule. Hinsichtlich des Vojks-Stade Niorlais durch einen 6:4-Sieg ■ Vermögens ist zu sagen, daß weit über über AS Montferrand. | hundert Millionen Reichsmark jährlich ■ Einen Segelfliigrekord hat Spanien für die an der Zahnfäule Erkrankten an ver/eif hiien. Julian Sevillano stellte ausgegeben werden Jugend vertreten. : Ein Lehrstab wurde von Käthe Kraus, der Reichsfar hwartin für Leichtathletik, begründet. Ihm gehören mit den Welt-rekorderinnen Gisela Mauermayer, Anneliese Steinheuer und Christel Schulz noch weitere 13 Spitzenkönnerinnen an. 221 km lange Strecke einen Landesrekord auf. ; Espannl Barcelona wurde im Wiederholungsspiel uin den Pokal des Gene-rnlissimus vom FC Madrid 2:0 besiegt und ist damit aus der Konkurrenz ausgeschieden. Aus Gräberfunden konnte festgestellt werden, daß von unseren Vorfahren vor zwei bis drei Jahrtausenden höchstens 10 von Hundert an Zahnfäule litten. Erst mit zunehmender Zivilisation hat die Seuche im Laufe der letzten zwei Jahrhundorte rapid zugenommen. Die Hauptschuld daran trtlgt die Verfei- nerung der Speisen. Weißbrot und Kuchen fördern die Karies besonders, und man kann sagen, {« feiner der Mensch ißt, desto stärker sind seine Zähne vom Verfall bedroht. Eine Besserung ist nur dann möglich, wenn wir -wieder zu einer Nahrung zurückkehren, die vor allem, wie das Brot, sämtliche für uns nötigen Nährstoffe enthält (Vollkornbrot) und wenn wir bei den übrigen Speisen darauf achten, daß sie die entsprechenden Aufbaustoffe (Vitamine) enthalten. Die Frage, ob man dl« Widerstandsfähigkeit der Zähne erhöhen kann, Ist zu bejahen: dann nämlich, wenn man auf die Zähne schon während der Zelt ihrer Bildung Einfluß nimmt. Drei Hauptpunkte sind wichtig: 1 daß die werdende Mutter schon während der Schwangerschaft genügend Kalk 7U sich nimmt, damit das Kind für den Aufbau seiner Zähne die nötigen Salze erhält) 2. dem heranwachsenden Kinde milssen Aufbaustoffe zugeführt werden, die es zur guten Verkalkung des Gebisses und auch sonst für die Knochenblldunq nötig hat| 3. nach abgeschlossenem Wachstum müssen die Zähne durch gute Pflege zielbewußt erhalten werdon. Wenn wir wieder natürlich leben, dann Ist mit Sicherheit zu erwarte, daß etwa im Verlauf von zwei bis drei Generationen die Seurhe der Zahnfäule auf ein vernünftiges MaP herabgedrückt werden kann. Lebenswsrt« b«wuBt v«nuchteDd«o System jüdisch-boltchewisüschsr Barbar«! leben und schaffen, wenn «r nicht von vornherein i\ich lelbst aufgeben wolle. Auf rein zivilisatorische Wert« könne dabei, soweit diet notwendig tel, verzichtet werden. Unser« Rationalisierung in d«r Kriegswirtschaft habe ihr« gewaltigen Erfolg« erzielt, nicht weil tie auf Profit ausg«-richtet war und nicht weil si« in einer völligen Mechanisierung der menschlichen Arl)eitBkraft bestand, sondern well das Verantwortungsbewußtsein de« d«T Volksgemeinschaft verpflichteten Menschen und die Entfaltung aller Kräft«, Fähigkeiten und Energien unter staatlicher Lenkung, d. h. unter Ausrichtung auf das Eine, das letzt« Ziel, solch« Höchitleiitungen hervorgebracht habe. Wir brauchen unt auf keine Erörtenm-gen über ein zukünftiges »Weltgeld« einzulassen, denn eine Währung, di« nicht In den nationalen Wlrttchafts-kräften und Arbeitsleistungen und in der staatlichen Währungsautonomie wurzelt, sei ebenso wenig lebensfähig und brauchbar, wi« ein Volaptik oder ein Esperanto es als Weltsprache sein könnte. »Wir habeni«, to tchlofi der Minister seine Autführungen, »mit der Neuordnung unseres Wirtschaftslebens eine der wichtigsten Voraussetzungen geschaffen, um In den erbitterten schicksalhaften Ringen gegen unsere Feinde Sieger zu bleiben.« X Nordafrlka-Phosphate gehen nach England. Bekanntlich hat sich England bei der Aufteilung der nordafrikanischen Bodenschätze zwischen den Amerikanern und Briten die Ausbeutung der wertvollen Phosphat- und Eisenerzlager vorbehalten Wie jetzt auf Grund us-ame-rikanischer Angaben bekannt wird, sind erstmalig Verschiffungen von Phosphaten nach England getätigt worden. Diese Angaben dürften den Tatsachen entsprechen, denn die Alliierten fanden in Marokko große und sofort greifbare Superphosphatlager vor, deren Verschiffung also nur eine Frage der Zeit war. Gemessen an den früheren Phosphatausfuhren aus Französisch-Nordafrika nehmen sich die bisher verschifften Mengen. bescheiden aus. Man muß be-■ücksichtigen, daß es Englarjd nicht nur an Schiffsraum fehlt, sondern daß auch Tunesien, das der größte Phosphorproduzent in Afrika ist, Kampfgebiet ist. Es ist also mit größter Wahrscheinllrh-ke't flnzunphrn''n di'^ EiTl^ndMe- ferungen von Casablanca aus geschahen und fs sicli dabei iii eislei Linie um marokkanische Phosphate gehandelt haben dürfe. Marokko stand mit einer Jahreserzeiigung von rund 1,5 Millionen t Phosphaten au der zweiten Stelle MARBURGER ZEITUNG ______ Freitag, 21. Mai * Nummer 141 ♦ Seite 5 Welches Tier hat die schärfsten Zähne ? Hokwcipcn scmagtii Bl«iwlnd« Aus aller Welt Schwerster Schaden dttrdi Hochwasser * Aua Chicago wird barichtat: Binw dsf' ■chwaritao Hocliwa*Mr dar latztan seha Jahra bawagta »ich In Form alnar Plttt- walla durch Illineia vnd Indlaai »aA Südan und richteta SchAden an, di« ildi in dia Millionen belaufan. Dia Staatib*-hörden von Indiana arklAren, dal im Hochwastar dei Wabaah Rivar und da« Wbita Rivar das Schlimmste Mit 30 Jall> ran tel. Zahlreiche Fabrllcen dar Kriam-Industrie sind Yorübergehend auBar trieb geteilt und der Giienbahn- «nd LandstraBenverkehr ist durch UBtarw»* sehen der Brücken stark bahindart. a. Beweis der Helratsftliigkalt. Eina eigenartige Sitte besteht bei ainigan EingeborenenstAmmen Afrlkai, dia tn dar NAhe Ton Timbuktu laban. Bai ihnen gilt eine Frau erat dann als hai-ratsfAhig, wenn ala alnem Kinda das Laben geschenkt hat. ^ Ihr Ansahen staigt, euch als unverheiratete Frau, mit dar Zahl ihrer Kinder. Es gibt riala Mlaaar dieser EingeborenenstAmme, dia ttolz darauf sind, ain^ Frau ni heiraten, dia niAqlichst srhon mehrere Kinder hat. Ami 4i«M Fraga «ii wohl die ▼TSffciartaurtOT Aatwortaa «rhaltan. Par «Im diakt «a dia jfoia« laubtlaTa. Llw« md Tigar, Mit Ihrain forcMbar« ÖablB dia atlfkatMi Kno ckaa aarq^ltlam, d«r andara Ailt das QabÜ dar W01fa und HyliiM tOr das atlrkata, «nd wiadar andara «ardan den MaAfalsiluMB dar Nagatfar« dia grö-Aara Schirfa markawiaii. Auch manche Pla^ kabas aina gawaltiga Kraft in ihraa Klafam and ZUinan. Die Zllma allar diasar Tiara köonan gtnhß stark UAd scharf genannt werden, abar da halten in keiner Weise den Varglalch aus mit dan ZarstArungswark-BaMffMt dia im Maul manchar klaiaar InsMctao M .finden sind. Unter dlaaen mflsaao wir das GablB einas bal uns Yialfach Torkommendan Inaaktaa, dat Holzwaapa, als das schArfst« 1b m—rar Tierwelt ansehen. Mit. dan «nd Balkan wardan dia Larvas dar Holx-waspen aus dem Wald« In di« Hiuaer gebracht. UnbekOmmart nm dia Verarbeitung das Holzes graben sie ihre GAnge im Holl weiter, ve^uppen sich schlieSlich, und wenn dia TaH gekomman lat, eol-staigesi dmi Puppan die Holiwacpan, daran a^ Arb«lt «a tat, aidi aus dorn engen Gafingnia g« bafreian. Unarm Prallaf, laauU| «>4 aaBetaf EVA ■tt MaeOa lcka«ia«f, AMa toeOncfe, •an, Hast aas Mkakar sad Ha JeaMillcba iftlasasel Vaa MMta« Mi Mteff AUea für Vntmlka IBM, TkM Uatae. OseB Wala« oad WUly nckkar«M Par JafMOUfka eMM aetalaasaal licliiaplglg PraMaa, It. Mal, ■»■«lae, n. Mal aa tf e ■•astafl, ä. Mal, Maalaa, M. Mal Mi S«M«iylal eaa Oaa aaifaBi Vlolanta AHMitaaa lalahaM. taMi Prack Itr fngaaaUcka alOt aetaiasaaej_ Llcii<»ptel< RiBff-PIlai Bit Haaa Moaat «ai P« Schabernack VtatoUaaaaai Pnllaa M Ukf, ia»slsg II Uhr, iMafaf K, Ii nnd SOM Uht Nr Jagaafllcka lefalaaeael bm mn Burg-Ückfeplele CMl leckaealaiaersbale Voe II. Wa IV. Mal — 4aa Laslaylai Der Hochtourift ■M Ja« itickal, Tr«aa Hsstartat|, Jeesl POi Jagaudllrke nicht zugalaatanl Meifopot-Lichiiplele CiUi Vae n. Ma «. Mal Die Entlasaung iBill Jaaalaga, Warnar Kraal, TkaoOai leea, CatI Ladwlg DIahl, Waraar HIai, Otto Oral l'iir Ju;rendf*che anlar 14 lahraa alcM ■Bfaiaaaael Amtllclie BekanntmocHunoen CM 4ar ÜftvewelleH Dm Hartüiali Mr Ib das, UsIwileNmarlk Luiwirttckalt OraitUi lt. Mai 1043. Htkanntumchmi^ iMt VMtor«ltu»g d*r Aoagab« vea Zuckarwaraa für Kl»* aar «ad Jefeedlkba lat dar Abschnitt N 30 dar roaa Nfthrmit* lelkarte« dir S0.*Zatailiingsp9rloda fflr Kindar und Jugandlicha 0—It Jahrta ala Baatallabochnitt balm Klainvartallar odar bal Koadltoratan bia spitastana 5. Juni 1943 abtugeben. Dia Kl«lBTartallttr and Kondltoratan hdban dia Abscbnitta tu ja 100 Stflck gabfladalt bis ap&taetens 12. Juni 1943 baim zustin-IrUhmagaaat Abt B (Bazugschainstalla) tum Umtausch IB «Inaa laaugichalB A alnzureichen. 217-0 Im Auftraget gat. LnigaralMuaM. BcwM'biiiiten für die Ingenleiiroifizier«"^ Laolbalin in der Laftwafie Bawarbar fOr dia Inganiauroffltlar-Laufbahn In der Luftwaffe raicban ihr Qasuch nicht mehr an dia Ihrem Wohnort luattnd'ga Annahmaatalla für Offizierbewetber der Luftwaffe, lottdara an dia Annahmastalla 5 für Offizierbewerber der Lnftwaffa la BInnkenburg/Thür. ein. Dia bisher aingegenganen Gesuche werden dieser Annah-■aataila lugalaitat Angehdrlga das Geburt«]ahrganges 1926 reichen ihr Gesuch sofort, spätestens aber bis' 30. 6. 1943 ein» auch Ange-hArlga daa Gaburtsjafcrgangaa 102T können sich baraiti bewarben *0®"® Dar laldisailiilster der Luftfahrt und Oberbefahlshabar der Luftwalfa, Lultwalfenpersorfllamt. LicMapiete Edllii^c» Von Frallag }|. Mal bis Maalaf, M. Mal Blnaa dar antTflckAndttm Luatiplala 4ioaar tplatialti Hauptsache glücklich ■Bit Helai KShDianB FQr Jugendlli-ha Blckt tagataaaaal lickispieleEichtol Praltaf, II., Saautaf, U. aal taaBlag, M. Illusion IHa-Tourtaatky-Pllia mit Brirille Mafsaf, Hailara a. a. — Pli Jafanallcka alcM ■ataiaaaael fraitag. Snmitag und ioantafl MircfeaavaralaliOBfli ,,Tltcbl»lB deck dicb". Klebier Anzei<|er Wall kast*' fat Stallanfaaacda • lot daa taltoatfrackta Wort Ii Rpt. fii Gald- laalltltaavarkohr i' «fwacht«! und Hatrat U Rpl da« tettgedruckta 'Woit 40 ^nl, alle Obrlgn Wnrtauetgaa 10 Rpl 4ai fallgatfruckta Woft iO Rpf Da. Wortpratt gOt bl* n II Borb-•tabM Je Wort. Ka* avertvabflht b«i Abholuag dar Angabota 30 Rpl bat Zuiandung darcfe Po*t odat Botaa Tu Rpl Auiaunftagabühi fAi Antnl-gen mit daa Varniarji: .AaakuBtl ta da Verwaltung «mJw OrttrhVU-atatta" 10 Rpt ABsatgaa-AaaahinairhluB An Tagn *nr Brtrheinea an II Uhr fClataa Aaialgaa wardaa aar gagea VoralBiaDduag das Ba-tragaa laach gOlllg* Irtafmarkas) aulgenommen MtadaatqehQht (Oi aina Klatnt ABTvIga I RM Siellenigesvclie LangjAhrigar Raetaurant-Ba-triebsführer lucht passende Stelle in einer Kanslai, als Ma-gazinaur, Pförtner, Kaiaiar od. dargl. Antrig« untar »Ehrlich« an dia Varw. dar >M. Z.a, Mar bury-Drau 559-5 Suche Stelle als Flatuielater in einer Fabrik. Zuschriften an Pirz, Altanmarkt 11, Windisch-graz. 558-5 OHeM Sellen StromimteFbrechuns Die Energieversorgung Südsteiermark A. G. gibt bekannt, daß am Sonntag, den 23. Mai 1943 wegen Erhaltungsarbeiten der Strom für die Ortschaften: TUffer, Römerlsad, Steinbrück, Ratschach, Lichtenwald, Reichenburg, Wiedea-Gurkfeld, Rann, Brücke! und Umgebung von 8 bis 12 Uhr unterbrochen sein wird. Die Leitungen sind auch während der Abschaltungszeit als unter Spannung zu betrachten. 221-5 Marburg—Grata Hutterblock-Wohnung, abgeschlossen, mit allem Komfort, Bad, sonmge Terrassa, Salkon, Zentralheizung, Kalt-Warmwasser, Elektroherd, gegen sonnige Zweizimmerwohnung in Graz. Anfr.; Marburg-Drau, Horat-Wessel-Straße 3/1, Tür 4. 562-9 Waiß-roter bosnischer Heua-scbub sowie ein weißes Sockerl wurde von der Bismarckstraße (Hutterblock) bis Goetbestraße Nr. 30 verloren. Abzugeben gegen Belohnung Goethestraße 30/III, rechts. 571-11 Funde - Verluste Va« IlBitallBat vaa lee «ml dt« ZaallBii •ISadlfBa Atballtaail ArMtakrM-iBBf daa Eine rote Perttckentaube mit weißem Kropf entflogen. Abzugeben gegen Belohnung Lend-gasse 3, Marburg-Drau. 566-13 Verschiedene» Tauscha elektr. 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Der ehrliche Findet wird gebeten, dieselbe gegen gute Belohnung abzugebao an Maria Widowitsch, b. Krainer, Emil-Gugbl-Straße 8-1. 564-13 Giwant gut*r Ar*n44^Prdptti at* - 1493 - Tüchtiqe Zahlkellnarfai gesucht. Anzufragen Gambrinushalle, Marburg-Drau, Schülerstraße 29| Mehl 7 70 ka 553-6i ----— Auf den Namen Göttlich Fran?, Drauweilerg. 1 sind folgende Bezugscheine abhanden gpkom men: Bezugschein A CCXLIII 601 Fleisch 12,80 kg, Bezugschein A CCXLIII 602 Rogqen-mehl 53 kg, Bezugsrhein l-ipher A CCXLIII 603 Brotnehl 17,50 bosr^mt kg, Bezugschein A CCXLIII 6^4 neiden .S65-13 CWai. Kr^tvel-l.tU'lfn B. fälm 8997 VVohiioJi- Uli.. Afischritliinde-ning müsset» unsere Poslbe- solort doni zuständigen (nj: ht d«m Vorlaq) »Mdrbtirgei Zeitung«, Vertriebsiibteilunq Zu m'e^en «esvcki Lick^fpieUheatfe» GurkleM Von II. bia 13. Mal Die Sache mit Styx mll Willi Dohn Hani Lelbell, Theodor le«a, ÜBraM Faalteo u a — Für JugeBdltcka Bichl ufBlaiBoal Am '22, Mll Ilm 16 30 Ubr, an 23. Mal lOB 9.10 Uhr Marchenvuratrllung; „HelualmanncbeB". Im verkaofen Faradelapflaiuaa hat ▼ormittagi abzugeben G&rtnerei Wallner Albart Marburg-Drau, KImt nerstrafia 75. 518-3 ¥on -lichispie^e Pe^fau Prellaa. II Ma.. Ramtlag. H. Mal, U^lch bb It «nd 20.30 Uhr Sonntay, 23. Mal, um |i IS uad 20.30 t^hr, Muntag, 24 Mdl um 18 und 20 30 Uhr Rembrandt Ein Harn Stelnhofl-Film dar „Terra" mit Iwald Bulüw, Gliela Uhltn, Hertha FaUer und Bllaabatb rilrkentchlld In den Hauptrollon. POr Jugendllrbt Bichl lugelaiieBl Kartenvorvarkflut ffli Sonntag «rhon am Freitag. PrelUg, II. Mal, Siiniilag, 22 Mal, tSgllch un IS inir, Sountaf) um 10 IJhr, Montag um IS Uhr MSrrhan-vnritellung: „TItrbleln deck dich' — „Mbb Bnd Morlli". Halbchromatischa Harmonika um 700 RM zu verkaufen Strmschnik Michael, Saldenhofen 86. 556-3 Zu Icmifen geiuclil Filmapparat, 6X9, zu kaufen; gesucht. Roschraann Resi, Drau- j weilqr, Damgasse 5._557-4j Möbliertes Zlawer' mit KQ-chenbenQtzung in Marburg od. 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Denn lockt aufs neue d«r Süden, das Weln1>erghaus Varea, und heute pendelt dien so zwischen Oldenburg und der Kolfot Un und her, wie der Meister gutgelaunt berichtet Et ist wohl notwen Die Bildhaaerin und Malerin Elsa Oeltjen-Kasimir Volk und Kultur .ger Seele, stark and frei und voll der Geheimnisse des Landes, dessen erregende Kontur nicht nur die Maler sondern auch die Dichter, allen voran Rudolf Hans Bartsch begeistert hat. Eine eige- dlg für Ihn. Oeltjen braucht diesen In- ne Welt der Sonnensehnsucht, der Hü-nerlichen Brückenschlag von Nord nach gelwunder und der Mysterien der Rebe, rum malerisch-graphischan Erlebnis des' Weg. Mar^e malte noch im SchlelB- 4. Apfelklaubcrinnen, KohUzeiehnung von Elsa Oeltjen-Kasimir Aufnihmen: Steifen-T-Iehlblld Die Wei'n^arlhauer, Ölgemälde von Jan Oeltjen Grat Süd und umgekehrt um ganz er selbst zu sein. Als begeisterter f-ußwanderer hat er seinerzeit einen großen Teil von Europa auf Schustert Rappen durchmessen, immer auf der Wanderschaft zu sich selbst. - ..........* Frau Bisa bat, während Meister Jan erzählt, ihre eigenen Blätter ausgebreitet, eine Serie von Weinbauernszenen, deren knappe, mit tiefem Instinkt und (elöstem künstlerischen Gefühl gefoimte Lineaturen als rttife Früchte unablässigep. ernsten Strebens sich präsentieren. Hier wird der Kollos ein graphisches Denkmal gesetzt, v''« •« bisl er noch keine Künstlerhand geschaffen hat. Daß diese Blätter bereits den Leiter der Neuen Galerie in Graz, Professor Riehl, zu Ankäufen reizten, soll nur am Rande erwähnt werden Frau Elsa aber legt auch entzückende Bilder ihrer oldenburgt-schen Plastiken vor, von eineÄ Kinder-hrunnen in einem Schulhof. ^m B^fin-hofseingang Brfemen-Neustadt Ein langer Weg, von diesen originell .empfundenen, eigenwürhsFgen Gnipp'^n bis zur graphisch vollendeten Notiz der letzten Kolloser Blätter. Jahre lang hat Frau Elsa nur die i-^utfrau und (lie Be-Wirtschafterin ihres Weinberges abgegeben, bis nun doch das Künstlertum euch in ihr wieder durchbrach. Jahre der Reife waren es, die jetzt seltene und gute Frücht bringen. Wir verabschieden uns. D^r V^eg \v eisglatt und das Wägelchen wartet bereits. Noch ein letzter starker Händedruck. Jan Oeltjen steht hier auf seinem Gni^d als Verkörperung des Nordenp und doch könnte er ohne Varea nimmer sein. So ist auch seine Kunst; eine deutsche Kunst aus gläubl- + Dar Sektor der Unlvenltlt Wie« hat den ordentlichen Professor der orientalischen Archäologie Dr. Viktor Christian zum Prorektor bestellt + Robert Hohlbau«, der in weit* deutschen Industriegebieten lebt«, er einer Berufung nach Weimar folgta^ hat aus den Erlebnittagen lelner Duisburger Zeit im Kriege eine Gegenwarte-erzÄhlung mit dem Titel »Front In dM Heimat« geformt, die im westdeutsche« Alarmgebiet spielt und Menschen m* serer Zeit darstellt. + Das Berliner Phllhamoalsch« 0»> ehester unter Knappertsbusch felart« la Barcelona im jedesmal bU suf den l«t»> ten Platz besetzten Opernhaus« »Hl Li-ceot wahr« Triumphe. Gleldi di« b«l* den ersten Konzerte brachten «in«a hier bisher noch nicht erlebten Brfolg. + Zwei Kvnstensstellungea te Ga« Bayreuth. Der Kunst- und GeweTb«T«r> ein Regensburg eröffnet «In 23. Mal seine 18. Jahresschau mit W«rk«B d«r Maierei, Grafik und Plestik tob Künst* lern aus dem Gau Bayreuth. — Am 20. Mai wird auf der Plassenburg ob Kall»-bach die Kunstausstellung des Bund«« fränkischer. Künstler «rAfhMt + Dem dentsch-ichwelsefftadlea Dichter Jakob Schallner ist vom R«lcha> Statthalter Robert Wegner d«r Staatl^ che Preis für Literatur des Jahree IMI (Johann-Peter-Hebel-Preis) ▼«rU«b«a worden. -f da Go«th«>Kal«Bd«r «vf das Jahr 1943, herausgegeben vom Fraakfurtar Goethe-Museum, erscheint ia der Diet» deren'göttlicher Saft auch Jan Oeltjen zu keltern weiß, ein echter Weinbauer, wenn der Preflbaum knarrt und die Win- _____ _____ _____ _ ler mit Butten und Jüße Lasten tragen. ■ rjch'schen Verlagsbuchhandhmg, Lalp-Kurt HUdthrand Matzak ^ ^ r -f Goethes »Stdla« !■ Brtfrai. Oo«' ches »Stella« wurde Ins Serbische Uber* setzt und wird Ende Mai im Balgradei Nationaltheater aufgeführt. 4- Der mmlnlsche Dichter Ltvt« 1^ breena, der Präsident des rumlnlschaa Schrlftsteljerverbandes und Generaldirektor der rumänischen Staatsbülm«, hat das Verdienstkreuz des Ordens vom Deutschen Adler mit Stern erhslten. + Der vom Borw«glscheB Depart«' meat für Kaltar «od Volasaalkllninf durchgeführte dramatische Wettbewerb konnte mit großem Erfolg abgeschlo^ sen werden. Insgesamt gingen 58 Manuskripte ein, von denen drei mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurden, -f Hans Friedrich Blunck las anlAB-lieh der Einweihung eines Lesesaales in der deutschen Bücherei der Kreishauptstadt Neumarkt am Dunajec am Fuße der Tatra im Rahmen einer Dichterstunde aus eigenen Werken. -f- Berliner MuslkstadenteB weilea zur Zeit auf Einladung des Reichskommissars Gauleiters Erich Koch In der Ukraine. In Rowno gaben die Studenten ihr erstes Konzert. + Der Münster Ische Mnslkprels für das Jahr 1942 fiel zu gleichen Teilen aa Rosemarie Köster (Dortmund) und Otto Lipport (Münster), + »An dl« Erde«, sinfonische Dichtung von Ludwig Eberhard Widmer, kommt in Mühlhausen während des Herbstes zur Uraufführung. 4- Die Werke des Kepernlkus. Im Auftrag der Deutsrhen Forschungsgemeinschaft, herausgegeben von Fr. Kubach, eischeint im.R Oldenbourg-Verlag, München, eine Gesamtausgabe der Werke des Nikolaus Kopemikus. Die Bearbeitung der Gesamtausgabe, die in erster Linie für Forscher und wissenschaftliche Institute gedacht ist, erfolgte unter der Mitwirkung aller Kopemikus-Forscher und unter Beratung durch Wissenschaftler aller für die Ko-pcrnikus-F<^rschung wichtigen Fachgebiete Zum 100. Todestag Hölderlins erscheint bei J. C. B. Mohr,. Tübingen, eine Gedenschrift, die Paul Kluckbohm Im Auftrag der Staat urul der Univei-iität Tübingen herausgibt -f Die SSmmlung des Deutschen Bi-rhendorff-Museiims in Neisse konnte in Jen verflossenen Jahren ansehnlich ver-.Tiehrt werden. Zu den Neuerwerbungen und Stiftungen kam jetzt eine hochherzig« St^henkung hinzu. Die Urenkelin der berühmten Madame Hahmann. die in Eichendorffs Jugend eine so bedeutende Rolle spielte, Frau Paula Hauer aus Stadt Olbersdnrf (Sudetengau), hat dem Deutschen Eichendorff-Museum das langgesuchte, In ihrem Besitz befindliche wertvolle Stammbuch der Jugendfreundin des Dichters geschenkt. -f pi« Woche des bulgarischeB Buches, die dieses Jahr tum ersten Male gefeiert wird, ist in Sofia eröffnet worden. Der Pinsel Von tidri tlLinncb wa^^gerl Mein dlJeierbtes duistelleasi-tiäs Erlebnis iidtt« icb aih i:e