fr ? ®jnt wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung a * ^^0)' Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva * Manuskripte werden nicht retumiert. — Anfragen Rückporto beilegen. ■VWnXWW". > .vA. <\\,X\\\\X X'vXX .' E. MZMlä f ttitil HhA DO ssö Inseraten- n, Abonnements-Arm ahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung), Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Om TSO Mariborer fteitttttn Triumphaler Empfang der italienischen Souveräne in Ungarn Das italienische Königspaar ist heute nachts durch Lugoflawien gereift Budapest im Festrausch des Empfanges -Amorebreta besetzt ® a r i s, 19. Mai. Wie dis Agence Ha» aus Durango an der baskischen Front sichtet, haben die Truppen des ^Generals ‘ Co^ß Amor-ebieta eingenommen. Dl? Zusammenarbeit im Donauraum 0 n d o n, 18. Mai. Im »Daily p a.i 1« veröffentlicht heute Word «pt * c c e’nc Unterredung mit Staats-Se,Ietär Dr. Schmidt. Der Staats-,e^är tritt dort der Auffassung entgegen da^ er auc^ deshalb nach London pe 0rr,men sei, um von der britischen Ve5tleruns e*ne formelle Garantie für die ^‘eidigung der österreichischen Unab-bedgig^eit zu verlangen, soferne diese (jjj r.°hf werden sollte. »Für uns ist die §e]l Gängigkeit unseres Landes eine r0 .^Verständlichkeit, die von jeder eu fiahtISc*len ^aoht anerkannt wird. Wir ihr p" U,icllt die Absicht, zuzugeben, daß den ,Ortbestand in Zweifel gezogen wer crkl; tschechoslowakischen Verhand-der)"en wirtschaftlicher Natur sein wer-l)r ' Anschließend sprach Staatssekretär ^chnüdt die Hoffnung aus, daß durch sohc-S° he Zusammenarbeit zwi-de$ !I den am Wohlergehen der Völker tgfi °naubeckens interessierten Staa- v0 ’ wie sie im Römischen Protokoll ^ könnte.« Staatssekretär Dr. Schmidt aHe dann noch, daß die österrei- Jahre 1934 eingeleitet worden sei, ^'niiten ^/e,dläitn’sse geschaffen werden Sei, Jäh y, bato Liber Äayans Lage eichen der Unklarheit. — Für die Re-£ der Beziehungen mit China und Sowjetrußland. dicA 1 °’ I9‘ Mai‘ Im ^alime|l der all-verne Gattfindenden Konferenz der Gou Aqß le der japanischen Provinzen hielt %er jO'oister S a t o ein großes Exposee Pie , le internationale Situation Japans, ’st seifge '— sagte der Außenminister — ?ahu,er Unklar, daher ist größte Vorsicht-un'd .Idolen. Japan muß seine engen Jdi y Schaftsbeziehungen zur Mandschu-ianij ^‘i'alten, da die Mandschurei das 9s*atis i '1" japanischen Sicherheit auf dem Hcj , en Kontinent darstellt. Ebenso ^ zu oan se'ne Beziehungen zu China ster ^ . °wjetrußland in freundschaftlich p 0 .e_1Se regeln müssen. !erre(j ' 1 °. 19. Mai. Anläßlich einer Un-i5schi zwischen Ministerpräsident Ha- ^tljQ^Od Außenminister Sato wurden ^ AllOrloi,4««M/.rtM 11 ix O *• rlict AtlßnM kn Mosi. l’aben, die die militärischen Pläne a§e | e Ausdeutungen über die Außen-s'tlenjaJ?ans gemacht. So soll Ministerprä %n ^ajaschi von den Gefahren gespro- S va , 6jii erstemal in der Weltgeschichte. daß cltz6!1 Herrscher nach der Krönung " ge>' zu einer nach vielen Millionen Bevölkerung sprach. (Scherl-D dienst-M.) b. „Das Innere Reich", Dichtung, Kunst und deutsches 200C1‘' ausgeber: Paul Mverdcs und K- $■ ' f{-choto. 4. Jahrgang. Heft 2 (Mai) ^ des Heftes 1.80 Mk, vierteljährlich Verlag Wbert Langen/Gcorp Müll0''- ' chen. Llaiiens Herrscherpaar in Ungarn Drei Tage Aufenthalt in Budapest . R o m, 18. Mai. Heute um 10.30 Uhr 5jnei. Der Arzt habe erklärt, sie dürfe kein Kind mehr bekommen, ihr Mann aber habe daraus erwidert: „Der Arzt versteht nichts." Schließlich! sei ihr nichts anderes übriggeblie-ben, als zu ihren Eltern zu flüchten. Ein Mann, der sich derart verliebt gebärde, sei womöglich noch ärger als einer, der dauernd schimpfe. Das Kreisgericht Korneuburg als Erstinstanz hat die Ehe aus beiderseitigem Verschulden geschieden, doch sei die Schuld des Mannes größer. Auch das Berufungsgericht fand, daß allzu viele und allzu stürmische Siebes beweise unter Umständen einen Ehescheidungsgrund abgeben können. Fangzett und Schomett für Fische und Krebse Eine Ministerialverordnung des Ackerbauminifters C ch? neue Regierung, in der L argo h e j a 1 1 e r o und Außenminister schj * y a y o nicht mehr vertreten Echsi ^vird angeblich energisch mit den reChnextremisten und Anarchisten ab- B e - g r a d, 18. Mai. (Avala.) Der Ackerbauminister hat gemeinsam mit dem Innenminister eine Ministerialverordnung mu Gesetzeskraft erlassen, betreffend die Fangzeit und Schonzeit der Fische und Krebse. Neben den Schonzeitbestimmungen erhält die Verordnung auch die Bestimmung über das Verbot des Fischfanges, wenn der betreffende Fisch nicht die vorgeschriebene Länge (vom Kopfe bis zur Schwanzflosse) besitzt. Solche Fische si-—* ins. Wasser zurückzüwerfen. Verboten ist der Fischfang mit Betäubungsmitteln und Explosivstoffen. Die Verordnung bestimmt auch die Angeln für die verschie denen Fische und Gegenden, in denen Fischfang betrieben wird. Der zweite Teil der Verordnung regelt (' iKrebsenfang. Verboten ist das F en des Ibar-Krebses unter 9 Zentimeter Länge, gemessen vom Auge bis zum ausgestreckten Schwanzende. Eben- Mutige Jamilientragödie ^ Gattin erschössen, den Schwager tödlich verletzt und dann Selbstmord verübt , M c n %igev .§ e s, 18. Mai. In Topola, unweit a^ertdsS 1V- Oberkrain spielte sich Dienstag 3b, jjj eine furchtbare Familientragödie st, \v«, bisher zwei Menschenleben forder sie rinrÜ61^ '*lr drittes Opfer mit dem To-beiter Peter Zarnik seiner Frau schon längere Zeit mit r'arriilic Cdcn Und vernachlässigte stark die S diJ ®°daß das Gericht eingreifen u. Kip: ZU Verhau,- ox. c.-.„ „mi Verhalten mußte, für seine zwei rtacbmltt lncier besser zU sorgen. Dienstag 11 dipcugs erhielt Zarnik vom Gericht St, ihn bezüglichen Beschluß. Dies brach feit =,° ^ehr >n Erregung, daß er sich im .Sech " r Gattin ergriff-f o 1 C 11 w a g e f, der Maurer Franz c> suchte Zarnik zu beruhigen, doch dieser richtete jetzt seine Wut gegen ihn. Er zog eine Pistole aus der Tasche u. gab auf den Schwager drei Schüsse ab. In Brust und Unterleib getroffen, sankt Drolc in einer Blutlache zusammen. Die Gattin bat den Mann, vom Bruder abzulassen, aber der Rasende richtete den Revolver auch gegen die Frau, die, ins Herz getroffen, auf der Stelle tot zu Boden sank. Alz Zarnik zur Besinnung kam, jagte er sich eine Kugel in den Kopf und verschied in wenigen Augenblicken. Der schwerverletzte Schwager Drolc wurde ins Krankenhaus nach Ljubljana überführt, doch dürfte er kaum mit dem Leben davonkommen. so ist das Fangen von Steinkrebsen unter 7 Zentimeter Länge verboten. Tiere unter der vorgeschriebenen Länge sind ins Wasser zurückzugeben, während der Mutterkrebs mit dem Laich auch in der Fangzeit lebend ins Wasser zurück zugeben ist. Zu wissenschaftlichen Zwecken oder zwecks Erforschungen der Vermehrungsbedingungen kann qualifizierten Personen der Fang und die Uebertragung von Krebsen auch in der Schonzeit gestattet werden. Der Banns kann den Fang von Mutterkrebsen in bestimmten Gewässern das ganze Jahr hindurch verbieten. Süßwasserkrebse dürfen nur von Gewerbetreiben den exportiert werden, die hiefür die gewerbegesetzliche Bewilligung haben. Exportieren dürfen auch Personen und Unternehmungen, die Pächter oder Besitzer von Krebsengewässern sind, jedoch nur die darin eingefangenen Krebse. Die Exporteure müssen alljährlich bis 15. Januar der zuständigen Banats,Verwaltung mitteilen, in welchen Gewässern die Krebse gefangen .werden. Es sind auch die mit der Einsammlung und Abfertigung der Krebse betrauten Vertrauensleute nominell anzugeben. Die Verordnung enthält schließlich die Strafsanktionen für die gegen diese Verordnung Zuwiderhandelnden. Sie tritt - mit dem Tage der Veröffentlichung in den »Službene Novine« in Kraft. Aus MuMum geworden. Um diesem Uebelstand etwas abzuhelfen, hat sich die Bahnverwaltung entschlossen, den Perron um etwa 50 Meter zu verlängern. Die Arbeiten werden demnächst einsetzen. lu. Trauung. Der bekannte Industrielle August Praprotnik, Präses des Industriellenverbandes, wurde in Sv. Križ oberhalb Tržič mit der Opernsängerin Frl. Therese Thaler getraut. Trauzeugen waren der Industrielle August Westen aus Celje und der frühere Generalsekretär der Handelskammer Dr. Franz W i n-d i s c h e r. lu. 50jährige Maturafeier. Die Absolventen der Gymnasien in Ljubljana und Novo mesto, die diese Anstalten im Jahre 188*7 verlassen haben, veranstalten am 9. September während der Herbstmesse in Ljubljana ihre 50jährige Maturafeier. Anmeldungen sind an Dr. Franz K r o p i v-n ’ k, Ljubljana, Vošnjakova ulica 7, zu richten. lu. Die Richteramtsprüfung legten beim Appellationsgerichtshof in Ljubljana die Auskultanten Gojmir K i t e k und Franz L a z a r ab. 6 mmm lu. Die Pfingstreisen hatten heuer wegen des Prachtwetters Rekordziffern auszuweisen. An den beiden Tagen beförderten die Züge von u. nach Ljubljana 50.835 Personen, Nach Italien, Adelsberg und Triest, reisten 1748 Personen, darunter 500 aus Maribor. lu. Verlängerung des Bahnhofes. Der Hauptbahnhof in Ljubljana ist infolge des wachsenden Verkehrs schon viel zu klein i, Ministerialverordnung über das Hilfspersonal im Gaststättengewerbe. Beograd, 18. Mai. Der Handels- und Industrieminister hat im Einvernehmen mit dem Außenminister und dem Minister für Sozialpolitik und Volksgesundheit eine Ministerialverordnung über das Hilfspersonal im Gaststättengewerbe erlassen. Die Verordnung bestimmt die Qualifikation der in Frage kommenden Gehilfenkathc-gorien, deren Honorierung bzw. Entlohnung. Die Durchführungsbestimmungen sind den Banatsverwaltungen überlassen. i. Hohe päpstliche Ehrung. Der Stadtpfarrer und Domherr des erzbischöflichen Kapitels in Sarajevo, Matthias Beka-v a c, ist vom Papst zum infulierten Apostolischen Protonotar ernannt worden. Stadtpfarrer Bekavac erfreut sich in weiten Kreisen des öffentlichen Lebens der größten Sympathien. i. Zum interimistischen Leiter des Verkehrsportefeuilles ist für die Zeit der Abwesenheit des Verkehrsministers Dr. Meh-med Spaho Innenminister Dr. Anton K o-r o š e c ernannt worden. i. Die Firmung in Zagreb. Erzbischof-Koadjutor Dr. S t e p i n a c, der ehemalige Beograder Erzbischof Dr. R o d i č und Weihbischof Dr. Sali s-S e e w e i s spendeten an beiden Pfingstfeiertagen in der Zagreber Kathedrale 4500 Kindern das Sakrament der Firmung. i. Tagung der serbischen erzbischöflichen Synode in Beograd. In Beograd hat soeben die erste serbisch-prawöslawische erzbischöfliche Synode unter dem Vorsitz des Patriarchen V a r n a v a ihre Tagung begonnen. Bis jetzt wurden diese Tagungen ausschließlich in Sremski Karlovci ah gehalten. i. Der neue jugoslawische Dampfer »Lovcen«, Eigentum der Zetska Plovidba, wird am 21. d. M. seinen regelmäßigen Verkehr auf der Linie Kotor—Venedig aufnehmen. Der Dampfer besitzt ein Deplacement von 3500 Tohrteil und entwik-kelt eine mittlere Geschwindigkeit von 12 Knoten. Der luxuriös ausgestaltete Dampfer besitzt 80 Kabinen erster Klasse, zwei m o'N>- i«'° laeonce cegistr. S Nr. 1675 toro 47. Xlj, 193b Promenadedecks, einen großen Rauchsa-lon mit Bar und einen herrlichen Speisesaal. i. Direkte Dampferverbindung mit Palästina und Aegypten. Die jugoslawische Handelsagentur in Haifa bemüht sich darum, die direkte Dampferverbindung zwischen Split und der Levante herzustellen. Am 19. d. M. ist als erste Partie des Viehtransports ein Dampfer mit 750 Stück Vieh verladen worden. i. Ein Wilddieb und sein Ende. Der Landwirtssohn Dragutin S t o r j a k in Pavlovci (Bezirk Pregrada) befaßte sich leidenschaftlich mit dem Wildern. Um seine Flinte dem Zugriff der behördlichen Organe zu entziehen, verbarg er sie in einem. Weidengestrüpp. Als er dieser Tage die Flinte holen ging, bzw. dieselbe au; dem Geäst ziehen wollte, ging ein Schuß los und die Schrotladung drang ihm in den Bauch, so .daß er bald nach der Einbringung ins Zagreber Krankenhaus verschied. Aus Stadt Mud Die Einbrecher gefaßt! Der Einbruch in das Manufakturwarengeschäft Trpin / Die Handkaffe mit 36-000 Dinar sowie der gesamte Schmuck wieder Zustandegebracht / Die Tat zweier Jugendlicher Dänemark feiert Königsjubiläum it o p c 11 h a g € n, 17- Mai. Noch war oie Nacht nicht gewichen, als sich Kopenhagen Samstag schon erhob, um den Tage der 25-jährigen Regierung des Königs Christian des Zehnten in aufrichtiger Zuneigung fröhlich zu begehen. Diesem König zu begegnen, als er yente wie alle Tage einen Ritt durch die Stadt machte, überall jubelnd begrüßt, das war wohl die erste große Ueberraschung für die hergekommenen Fremden. Zusammen mit vielen Tausenden Kopeichagenern hatten sie sich in aller Frühe auf den Weg gemacht, um sich an der int Schmuck der weiß-roten Fahnen, grüner Laubgewinde und bunter Frühlingsblumen lachenden Straßen gute Plätze zu sichern und den weiten Platz vor der Amalienburg einzunehmen. Kaum ist der König wieder im Schloß, als von fern her die Musik der Leibgarde erklingt. Die Wachtparadc zieht auf. In d’e klingende Musik der Königshymne erdröhnt das Salutschießen der Fisttcustatimt und der Marineforts. Das Läuten der Kirchenglocken setzt ein. Die Kopenhagener Sängerbünde sind angetreten. Ihre 500 Stimmen vereinigen sich zu einem Festlied für den Kö mg, der alsbald mit der Königin auf dem Balkon des Schlosses erscheint, dann mit seiner Enkelin auf dem Arm und nochmals, mit den Königen von Norwegen und Schweden zur Seite, wiederkommt, während die Fugend ihm mit Tausenden von Flaggen huldigt. Hm 10 Uhr fuhr das önigspaar in einer Galakutsche, eskortiert von Husaren, durch die Hauptstraßen der Innenstadt nach derKo penhagener Domkirche, um einem Festgottes dienst beizuwohnen. Um 13.30 Uhr erschien der König auf Einladung im 'dänischen Reichstag, wo der Präsident des Folketiug eine Huldigungsanfprache hielt, die vom Kö mg beantwortet wurde. Um 20 Uhr fand im Schloß Christians-borg eine Galatafel statt, an der alle fürstlichen Gäste und die Mitglieder der dänischen Königsfamilie sowie zahlreiche Vertreter der dänischen Behörden und des dänischen Erwerbslebens teiln ahnten. Nach der Tafel veranstalteten 5000 Studenten einen Fackelzug zum Schloß. Die studentischen Gesangvereine trugen Lieder vor und der Leiter der Studentenverbände hielt eine Huldigungsansprache an den König. Dieser wohnte vom Balkon des Schlosses dem Fackelzug bei und sprach den Studenten feinen Dank aus. Der König fuhr darauf durch die festlich beleuchtete Stadt zum Schloß Amalienborg zurück. Aus allen Teilen des Landes sind dem König prächtige Geschenke zugegangen und von Dänen im In- und Ausland zahllose Glückwünchc cingelaufcn. Die .wichtigsten Begebenheiten des Tages wurden durch den da ui sähe it Rundfunk verbreitet. Eine große Anzahl ausländischer Rundfunksender haben UebertmgvN'gen der Festlichkeiten durchgeführt. Der dreiste Einbruch in die Wohnung und das Geschäft des Kaufmannes T r -p i n, über den wir bereits gestern berichteten, hat eine rasche Klärung gefunden. Dank dem energischen Zugreifen der Kriminalpolizei konnten die gesamten gestohlenen Wertgegenstände äowie auch der gestohlene große Geldbetrag wiederum zustandegebracht werden, sodaß Herr Trpin nur einen unbedeutenden Schaden zu beklagen hat. Ueber die Klärung des Falles selbst konnten wir noch Folgendes in Erfahrung bringen: Kaufmann Trpin hatte sich am Pfingstsonntag mit seiner Familie nach Ljubljana begeben und die Wohnungsschlüssel der Hausgehilfin Mathilda Res-n i k überlassen. Diese wiederum fuhr Sonntag nach Ruše und ließ die Schlüssel bei einer bekannten Familie, wo sie sie am Abend nach ihrer Rückkehr wieder abholte. Nach Hause gekommen, fand sie in der Wohnung alles drunter und drüber vor, auch waren mehrere 'Kasten gewaltsam geöffnet worden. Um 23 Uhr (Sonntag abends) benachrichtigte sie hievon den Wachmann, dem aber die Angaben des Mädchens derart verworren schienen, daß er es gleich mit zur Poli- zei nahm. Am Montag setzte dann der ganze Polizeiapparat ein und schon wenige Stunden später, konnten zwei Jugendliche und zwar der 19jährige Webereipraktikant E. L. und der 20jährige Handelsakademiker I. M. als Täter dingfest gemacht werden. Beide legten auch kurz darauf ein umfassendes Geständnis ab u. zeigten der Polizei auch die Stelle im Keller ihres Wohnhauses, wo sie die gestohlenen Schmuckgegenstände sowie die Eisenkasse vergraben hatten. Die beiden Täter, die offensichtlich genau über die Abwesenheit des Kaufmannes Trpin informiert waren, hatten sich selbst die Nachschlüssel angefertigt. Zunächst waren sie in die Wohnung eingedrungen, wo sie außer dem erwähnten Schmuck noch zwei Photoapparate u. eine Pistole entwendeten, worauf sie in die Geschäftskanzlei gelangten und von dort noch die eiserne Handkasse mit 36.000 Dinar und mehreren Sparbüchern mit sich gehen ließen. Von ihrer Beute hatten sie nur 50 Dinar verausgabt. Wie ferner festgestellt werden konnte, befanden sich die Täter Sonntag abends in Gesellschaft der Hausgehilfin Resnik. GemäkdeauSßellung ©frf Im Kasinosaal wurde zu Pfingsten eine interessante Gemäldeausstellung eröffnet, die durchwegs Motive von unserer Adria vorführt. Es handelt sich um die besten Werke des heimischen Malers Professor Albert S i t k, des einzigen Künstlers Sloweniens, der sich mit der Schöpfung von Marinen befaßt. Zur Eröffnung waren zahlreiche Per sönlichkeiten, vor allem aus, Künstlerkreisen und des öffentlichen Lebens, erschienen. Die Eröffnung der Ausstellung nahm Fachlehrer Pirc im Namen der „Jadranska straža", die das Protektorat über die Veranstaltung übernommen hatte, mit einer Ansprache vor, in der er das Bestreben dieser Organisation hervorhob, jeden Anlaß zu benützen, um für unsere Abv.a Propaganda zu betreiben und dadurch das Interesse der Oesfcntlichkeit auf unser Meer zu lenken. Für den Künstlerklub ergriff Schriftleiter R c h a r das Wort und hob die Bedeutung i Professor Sirks für die darstellende Kunst I der Slowenen hervor. Redner schilderte den ? Lebensgang des Künstlers und unterstrich I seine schöpferische Tätigkeit, die sich vor allem im Festhalten seiner Eindrücke beim Be trachten der ewig wogenden Adria auslebt. Die Aufstellung umfaßt 40 Werke des Künstlers un'o bleibt bis 27. d. geöffnet. Die ausgestellten Gemälde erwecken bei den Besuchern allseitiges Interesse. Lebenserfahrung. »Kannst du mir sagen, was für ein Unterschied besteht zwischen der ersten Liebe und der letzten?« — »???« »Ja, siehst du, man glaubt immer, dali "ste erste Liebe die letzte wäre, und die letzte die erste!« Auslanö'ob für imfest ??eine^ HarniomfeWfer Wie bereits berichtet, absolvierten die unter Leitung des Fachlehrers gitš t e r-'g i č stehenden kleinen Harmonikaspieler aus Maribor kürzlich in Wien ein Konzert, das einen vollen Erfolg brachtet Das Wiener ,,Neuiglcits-Wcltblatt" berichtet darüber wie folgt: „Zwei Dutzend Mädel und Buben bis zur „höchsten" Altersstufe von zehn Jahren find mit ihrem Chorleiter Bilko SuMetsw aus Maribor nach Wien gefahren. imt_ sich hier als frische Sänger und Harmonikapie-ler — Ziehharmonika, bitte! — zu produzieren. Es war ein hübscher Anblick, die K’n der in den bunten Nationaltrachten ihrer Heimat auf der Bühne der Urania singen, tanzen und spielen zu sehen, wobei sie ein reichhaltiges Programm zum Bortrag brach ton. Aus dem reichen Liederborn ihrer südslawischen Heimat boten sie eine entzückende Auswahl von imr'gcn. schwermütigen, bann wieder heiteren und tänzerisch scharf rhylh- Der Oesterreichische Kajak-Verband, der seine olympischen Kämpfer aufgestellt hat, bestätigt, daß Tschambä Eli ein ausgezeichnetes Mittel gegen Sonnenbrand' ist.- Hauptvertretung Drogerie Gregorič, Ljubljana, Prešernova ul. 5. misierten .Heimatliedern, die dem . Wiener Publikum außerordentlich gefallen haben. Man staunte auch über das enorme Gedacht nis der kleinen Musizi. die ihr Programm auswendig vortrugen. Ihr Chorleiter, Herr Šušteršič" verdient für feine gewiß nicht leichte Arbeit vollstes Lob und Anerkennung,. die sich, ja auch in dem begeisterten Beifall der Zuhörer offen kundtat." m. Pfarrer Franz Božiček aus Kamnica gestorben. In Kamnica verschied Dienstag früh der dortige Pfarrer Franz B o ž r-č' c k im Alter von 57,Jachen. Der Verstorbene stammte aus. Buße bei Konjice und betätigte sich in verschiedenen Orten in der Seelsorge. Zum Pfarrer in Kamnica wurde er im Jahre 19Ä> bestellt. Pfarrer Boz'äek spielte auch im öffentlichen Leben eine Rolle und war längere Zeit Mitglied des Gene’n dcrates. Für den Anschluß der Nachbarge-meinde Kamnica an das städtische Leitungsnetz erwarb sich der Dahiwge’schiedene große Verdienste. Er wird Donnerstag vormittags um 9 Uhr nach der Totenmesse am Friedhof am Urbaniberg beigesetzt werden. Friede seiner Asche! m. Ihr 80. Wiegenfest feierte Mittwoch die in Vransko im Ruhestände lebende Lehrerin Frl. Anna Š n i d c r 8 i e, die dort mehr als 30 Jahre im Schuldienst tätig war. Wir gratulieren! m. An der Volksunwersität spricht am Freitag, den 21. ib. Pros. Jan Ö e d i v Y über Polen; er wird auch eine größere Auswahl erlesener skioptischcr Bilder zeigen. m. Jugendausführung im Mariborer Thea tot. Am S o n n t a g, den 23. d. wird im hiesigen Theater das Jugendensemble der Schriftstellerin Blanka C h u d v 6 a gastieren und deren erfolgreiches Bühnenstück „Die Gangsterkönigin" zur Aufführung brin gen. Die Verfasserin verfolgt darin zwei Ziele: sie will einmal die Jugend unterhalten, gleichzeitig aber auch belehren. Vor allem soll die Schundlektüre gebrandmarkt werden. Der Gang der Handlung wird von vielen Gesang- und Tanzeinlagen unter- Mittwoch, dm 19. Mai brachen, die zahlreichen • Kindern und G’ gendlichen Gelegenheit geben, ihre Gcsausw und Tanzkünste zu zeigen. Von den jugond ' chen Darstellern sollen namentlich ch Z Kerhin, Mladen Chudoba und Boris kovio' genannt sein, da sie unverkennbar- schauspielerisches Talent besitzen lutb.jsist Sache wirklich vorzüglich machen. Tie «Pp lcitung hat die Verfasserin innc und hoffen, daß sie mit ihrer sympathrchcn w gendlichen Truppe bei uns ebensovielW-1' folg ernten wird wie eZ in Zagreb der M war. Die Karten sind im Geschäfte der b1 ma Adalbert G u s e l in der Aleksandrov" c. 39 sowie an der Theaterkasse bereits "li Vorverkauf erhältlich. Gegen Verstopfung und HSmorrhoiDal' befchwerden haben sich Leopillen durch ihre mm lichc, pünktliche und schmerzlose Wirkung, ihre voMw mene Unschädlichkeit und durch die auch nach langes, Gebrauch stets gleichbleiben Wirkung seit Jahren oorzug bewährt. In allen Apotyew erhältlich. (Unnortcc rcg-„ Nr. 3236 vom 19. II. 18 m. Der Verein der pensionierten , und MMärbramtcn in Beograd bittet >ch' erdings die . pensionierten Offiziere und--' litärbeamten sowie die Witwen, deren p'--^ sionen nach den Gesetzen vom Jahre ^^ und 19.23 bemessen sind, daß sie sich mit y^ Einsendung der Abschriften ihrer Peirjio-’y dekrete beeilen mögen. Diese Abschriften I1' nicht zu beglaubigen. Der Verein. übcrni'U eine sehr mühevolle Arbeit im Interesse vorher angeführten Pensionisten. Die -y schriften wollen geschickt werden an '-V Adresse: „Uprava Udruženja penz. osicinU vojn. Linovnika kraljevine Jugo'slav'je ' Beograd, Prestolonaslednikov trg Br. ' oder an die hiesige Ortsgruppe dieses -eines: Vrbanova ul. 55. nt. Zum Streik in Konjice. Wie der W!'. iro" vom 19. ü>. berichtet, wurde das -l”^ Weisungsdekret betreffend den Direktor u's Gesellschafter der Firma Laurich in Kc1lj‘ Herrn Nikolaus Tatsche r wiederrul Das Ausweisungsverfahren gegen die l-’to lich ausgewiesenen und in den Bctris ‘ der Lederfabrik Laurich - beschäftigten Iws Ausländer befinde sich, wie das Blatt 111 ,'ter meldet, im Zustande der Revision. m. Blutiges Finale einer Schnapselpa^', In Zt. Jlj kam cs gestern abends zu e»' . blutigen Zwischenfall. Während ^ Schnapselpartie ertappte der Schlosser & seinen Nachbar dabei, als dieser gerade . Begriffe war, sich sein Kartenblatt fern. Dem Wortwechsel folgte eine tat n Abrechnung, wobei B. mehrere Brüche erlitt. Der Zwischenfall wird flc noch ein grichtliches Nachspiel haben. m. Wohin am Sonntag? Ter ,PU tit‘ afl’ erleichtert die Wahl des AcaiausflugeS nächsten Sonntag mit zwei wunderva' Rundfahrten. Die eine führt wieder^, durch das blühende Hügelland der 'Slow ■ ischcn Büheln und kostet samt dem Mh mahl auf der hohen Kapela nur ®l! ,jt Die Route der zweiten Fahrt geht j’11111 ,,ti durch das Drautal nach Klagenfurt ^ Velden am Wörthersee und dann übcf T neue Packstraße nach Graz und M«'» Fahrpreis samt Visum 200 Dinar. Am ^ düngen im „Putn:k"-Büro Mariüor-by ^ m. Nach Mariazell fährt der „P1'111',;;. Autocar am 26. und 27. Mai. F"B'S^,, samt Visum 200 Dinar. Anmeldungen das „Pu'tnik"Reisebüro Maribor-Celje- m. Offene Stellen. Beim DivisioU'^' (l mando in Ljubljana wird ein Bau’ 11 -Lc item als Praktikant der 8. Rangsg"r f. ausgenommen. Die Gesuche sind bis einzubringen. Einzelheiten können ^ städtischen Militäramt sowie bei de”. ^ darmerieposten in Erfahrung gebracht den. — In d as G e nd a r me ri e ol si z c ’ -' werden zehn Referveunterleutnaks 5u,*Lw tiven Dienst ausgenommen. Die RefH I.-ten, die das 28; Lebensjahr nicht überi^j ten dürfen, haben die Gesuche bis Iv- v)’ Diese Rohlinge ;— machen "nur die Tischlücher schmutzig* Und wundern sich, wenn das die Wäsche nicht lange oushältl Sind deiw alle Eherrtän-nerso schwierig? Mein Stjepo flüchtet heute noch am Waschtag! Ha I Wenn die .Männer waschen müßteni Ja, bei dem vielen Rumpeln und Reiben! 5 Uhr-Tee bei der klugen Tante Und sehen zu, wie wir uns plagen. „Alle solche Klagen fallen weg, wenn man . . . Schicht Hirschseife verwendet. Denn wer Schicht Hirschseife hat, hot weni-gerMüheunä limmer weiße IWösche!" fitl das Gendarmeriekommando in Beograd 5u richten. nt Von einem Radfahrer überfahren lc'lubc gestern in der Ptujska cesta in Tezno Ü J fech P r Nhrige Arbeiterstochter Johanna e _a n i n c, wobei sie Verletzungen am 0jJie sowie an beiden Füßen erlitt, m. Wetterbericht. Maribor, 19. Mai, 8 Temperatur 24, Barometerstand 768, Ablichtung 0, Niederschlag 0. Zeit ist Geld! Im Haushalt, besonders ‘ ev. noch beim Waschen der Wäsche, bedcu-heute das Reiben der Wäsche Verlust an i>Ett und Energie. Heute kann sich jede Haus > das Waschen der Wäsche e Wäsche erleichtern 'nb sie braucht von dieser Arbeit keine Angst Jchv: zu haben. Sie muß bedenken, wieviel V sich lBbb an Zeit, Mühe und Geld ersparen , loenn sie für das Waschen ihrer Wäsche >chicht's Radioit verwendet. ^Utocarausflüge des „Vutnik 0mas Reisebüro »P u t n i k« _..Ce) veranstaltet in der eine Reihe von aHe mit modernst ausgestatteten Lu-r ocars unternommen werden. Das r°Rranim sieht folgende Fahrten vor: Nach Klagenfurt, Velden und und Graz. £r,t die nUs"Autocars r°gr, 23. Mai; Afiick (Tourist in der nächsten Gesellschaftsfahrten, Das Martyrium einer Greisin Vom eigenen Sohn zu Tode gefoltert den erlittenen inneren Verletzun- p über die Packstraße Apreis 200 Dinar. 23. Mai: Rundfahrt durch die Sloweni-r hen Büheln. Fahrpreis samt Mittagessen Kapela 75 Dinar, p 26. und 27. Mai: Nach Maria Zell, ^preis 200 Dinar. 27. Mai: Rundfahrt durch die Sloweni-■ 'sch Büheln. Fahrpreis samt Mittagessen Kapela 75 Dinar. \\, Mai: Nach Klagenfurt und zum Qrthersee. Fahrpreis 150 Dinar. -r j°- und 31. Mai: Nach Adelsberg und *est. Gesamtarrangement 470 Dinar. I(.2" Juni: Nach Graz. Fahrpreis 100 Di- iNt4TT.TiT............................. m Vor dem Dreiersenat des Kreisgerich-tes in Maribor hatte sich Dienstag der 38jährige Besitzer Johann Kukovec aus Rakovci wegen tödlicher Mißhandlung der eigenen Mutter zu verantworten. Ueber die Angelegenheit wurde schon seinerzeit ausführlich berichtet. Kukovec ist als gewalttätiger Mensch und auch als Trunkenbold bekannt, der im Rausch seine Familie bedrohte und sich sowohl an der Frau und den Kindern, als auch an der 73jährigen kränklichen Mutter Maria wiederholt vergriff. Am 3. März abends geriet er wieder derart in Wut, daß er die Frau zu schlagen begann und diese mit dem kleinsten Kind zu Nachbarn flüchten mußte. Sodann zerrte Kukovec die kranke Mutter aus dem Bett und schlug sie. Später schleppte er sie ins Freie und setzte die Mißhandlungen fort, wobei er ihr wiederholt Fußtritte in den Unterleib versetzte. Als ein Nachbar herbeikam, trug der Angeklagte die Mutter ins Haus zurück, wo er die alte Frau abermals schlug. Die Mißhandlungen dauerten mehrere Stunden. Tagsdarauf erlag die Frau gen. Kukovec wurde zu vier Jahren schwe ren Kerker verurteilt, er meldete jedoch gegen das Urteil die Revision und Beru- Zahnbelag begünstigt die Entstehung des Zahnsteines und der Caries - deshalb filmfreie Zähnet 1 ms p. Sechs Opfer roher Ilobcrfällc. Zu Pfingsten waren am Draufeld und in den angrenzenden Gegenden wieder mehrere Fäl le von Rohhcitsakten und NeberMlen zu verzeichnen. In Sp uhlje wurde der 27jähri-gc Besitzerssohn Thomas Strelec auf der Straße von einem Burschen überfallen, wobei er einen Beinbruch erlitt. — In Brstje provozierte einer Gruppe von angeheiterten Burschen eine Schlägerei, wöbe'. E OTOAMATEURE ,Uei" Film und Plattenmatcrial wird schnell und fachmännisch in Tank- und Feinkornentwickler entwickelt. Preise in der Ausarbeitung bedeutend herabgesetzt. van Peiar, Gosposka ulica 11 I ^reril, Leset und verbreit et die laiiMlil (D3)(D2> ZAH N PASTA fung au. Den Vorsitz führte Kreisgerichtsrichter Lenart, Beisitzer waren die Kreisgerichtsrichter Kolšek und Lečnik, die Anklage vertrat Erster Staatsanwalt Dr. Z o r j a n. Als Verteidiger fungierte Rechtsanwalt Dr. Danilo Stefanovič. __________________________ der 20jährige Knecht Vinzenz S t oln rk aus Rogoznica einen so schweren Schlag auf den Kopf erhielt, daß er e'nen Schädelbruch davontrug. — In Gruskovnjäk in der Kol- los wurde der 4.2jährige Konrad Terbuc überfallen und trug einen Messerstich in den Unterleib davon. — In Trnovski »rh bei Sv. Bolfeuk in den Büheln erhielt der 20-jährige Besitzerssohn Johanu Brezni k bei einem Neberfall mehrere Aiesserstiche jn den Rücken. — Bei Bürberg überfielen zwei Burschen zunächst den im dortigen Sanatorium beschäftigten Knecht Ambrosius S ch wa rz und fügten ihnt arge Verletzun gen zu, worauf sie den daherkommenden Tadkühner Vinzenz J a r m a n aus Selce attackierten und ihm nebst anberat Verletzungen auch einen Armbruch zufügcn. Alle sechs mußten im Krankenhause nntcrgebracht werden. p. Im Sto-dtkino wird am 10. und 20. d. der spannende Kriminalfilm „Die Leuchter des Zaren" mit Sybille Schmitz und Karl Ludwig Dichl vorgeführt. tkmkm REPERTOIRE: Mittwoch, 19. Mai: Geschlossen. Donnerstag, 20. Mai um 20 Uhr: »Die Muschel«. Ab. C. Freitag, 21. Mai: Geschlossen. Samstag, 22 Mai um 20 Uhr: »Die weiße Pest«. Premiere. Sonntag, 23. Mai um 15 Uhr: »Die Gangsterkönigin«. Gastspiel der Zagreber Ju gendbühne. Außer Ab. Hurra, wir baden Sonne! Die Bleichgesichter jetzt auf dem Aussterbeetat USg. E?l-d die ersten schönen Frühlingstage chm, Welt ziehen, werden wir alle von Wn" ^Awid-erstehlichen Luft- und Sonnen-wr1" bepackt. Wer wollte sich darüber katei ^t mau nicht Wochen- und mo-bicg .'9 8u Hause gesessen? Und selbst wenn Bnt qn^t der Fall war, wenn man wirklich dst. Wochenende im Freien war — was war Stfid- * Ageu das Erlebnis des neuen f.ohngs? bief Ub darum stürzen sich die Menschen in l Zeit gleichsam mit Begeisterung in. fce„ Frühling, -on warmen Mittagsstun in alle sonnigen Bänke im Park und 7 Zulagen belagert, und wer ein sol-Sutin rrUVt9eS Plätzchen erobert hat, gibt es (Wfl) sobald nicht wieder her. Auch die L g-'P'irr und Cafes sorgen dafür, daß ih-Frühling genießen können. — W„ Stühle werden schon wieder ins %'cu '^stellt, und man kann mitten in der ’n dem kleinen Gärtchen ans ein paar icAcn o -äuntcn behaglich in der Sonne %th'Ö^e tritrten-i>c tlu "Würdig i{t 6ei dieser Frühlingchrcu- v das eine: überall gibt es Erkäldungs krankheiten! Warum nur? Wo es doch so warm draußen ist? Biele sind eben doch ein bißchen leichtsinnig. Wer kennt sie nicht, die lieben Freunde, die schon beim ersten molligen Sonnenstrahl behaupten, daß es „un erträglich heiß" wäre? Und diese Menschen, die den jähen Witterungsumschwung so unerträglich finden, denen cs so schwer wird, sich umzustellen — die sind es auch, die dann leicht P Uebertreibungeu neigen. Viel leicht begnügen sie sich nicht damit, irgendwo schon draußen in der Sonne zu sitzen, sondern sie müssen unbedingt auch noch den Mantel ablcgcn, ohne daran zu denken, daß zwar die Sonne schon behaglich wärmt, daß aber die Luft an und für sich noch immer kühl ist. Daher kommt es auch, daß man oftmals auf einer Seite in der Sonne schmort, während die „Schattenseite" — friert. Vorsichtig ist auch ganz besonders bei etwaigem Lagern auf dem Erdboden geboten. Damit sollte man noch eine gute Weile warten. Denn der Boden trägt noch immer die winterliche Kälte in sich und strömt sie aus, und viele Sonnentage sind notwendig, ehe die Erdschichten wirklich durchwärmt sind, und man sich ohne Gefahr auf den Boden setzen kann. Wer es jetzt schon tut, wird dies u. U. mit schweren Erkältungen, manchmal sogar mit gefährlichen Nierenerkrankungen büßen müssen. Beschränken wir uns also für die ersten Frühlingsstage ruhig auf das Sitzen auf richtigen Stühlen! Es sieht zwar beneidenswert aus, wenn irgendwo ein Mensch am sonnigen Abhang eines Hügels, auf dem Boden liegend, sich in der Sonne braten läßt, aber man sollte doch lieber nicht die Probe aufs Exempel wagen — wissen wir, welchen maßlosen Schnupfen der Wagemutige schon morgen pflegen wird? Also ist es noch nichts mit Sonneirbä-dcrn? O, dock), und wir sollten sic gerade jetzt gründlich genießen. Unser Körper braucht jetzt Sonne wie das liebe Brot. Er leidet, als Folge der langen Wintermonate an ausgesprochenem Vitaminmangel. Vitamine aber werden dem Körper nicht nur in bestimmten Nahrungsmitteln, hauptsächlich in Frischgemüsen, Apfelsinen und Zitronen, zugeführt, sondern auch durch Sonneneinwirkung erzielt. Direkte Sonnen strahlung hilft im Körper Vitamine aufbauen. Wenn wir jetzt in diesen ersten Frühlingstagen oftmals von - der berühmten „Frühlingsmüdigkeit" befallen werden, — wenn uns die Füße schwer wie Blei sind, und wir, selbst behaglich im Lehrstuhl fit- Volksumversität Freitag, 21. Mai: Prof. I. š e d i v v Spricht über Polen. Skioptische Bilder. Ioh-Hma Union-Tonkino. Heute, Mittwoch, zum letzten Mal der Wiener Großfilm »Silhouetten«. Ein Film im Wiener Milieu. Walzermelodien und klassisches Ballett. Am Donnerstag der größte Welterfolg des Jahres »Romeo und Julia« mit Norma Shearer und John Barrymore. Ein Film, der ob seiner Popularität, meisterhafter Regie und Darstellung überall einen Rekorderfolg erreicht hat. Burg-Tonkino. Nur bis einschließlich Mittwoch wird der mitreissende Lustspiel Schlager »Kontoschowska« gezeigt. Eine lustige Geschichte von einer lebensklugen Mutter, die ihre Tochter gut verheiraten will. Jedes Mittel ist ihr recht und kein Opfer zu groß. Und da die Tochter weiß, was sie will, muß die Mutter sich fügen, um schließlich doch ans Ziel ihrer Wünsche zu gelangen. Ida Wüst ist die Mutter. Inge List ihre Tochter, Theo längen, der Mann, den Mutter zum Schwiegersohn, und Ferdinand und Marian, den die Tochter zum Manne haben will. In weiteren Hauptrollen erscheinen Heinz Salf-ner, Hans Leibelt und Hans Junkermann. Die Musik des Films komponierte Peter Kreuder. Die Außenaufnahmen wurden an der italienischen Riviera gedreht. -— Ab Donnerstag »Die schamlose Frau« (Man spricht über Jacqueline) mit Albrecht Schönhals und Vera Engel. zcnd, vor Müdigkeit die Augen schließen möchten — so gibt es gegen alle diese Symv tarne eines ausgesprochenen Vitaminmangels nichts Besseres als eben die Zufuhr neu er Vitamine und — als Ergänzung dazu -reichliche Sonnenbestrahlung! Wer sich in diesen Frühlingstagen des öfteren lange und ergiebig von der Sonne bescheinen läßt, wird auch die Frühlingsmüdigkeit am ersten überwinden. Dabei ist es wie gesagt, durchaus nicht nötig, gleich auf dem Erdboden zu lagern. Liegestühle und Lehnstühle, in denen wir gemütlich ein paar Stunden, und möglichst noch warm ungezogen, in der Sonne sitzen, erfüllen denselben Zweck und bewahren uns vor -Erkältungskrankheiten. Man sollte auch mit der Kleidung im Frühling nicht zu leichtsinnig sein. Viele las fett sich durch die erste Sonnenwärme verleiten, nun auch gleich sommerlich gekleidet zu gehen. Sie vergessen aber dabei, daß noch immer die Abende recht kühl sind und daß die Kleidung, die vielleicht den warmen Mittagsstunden angepaßt war, für die empfindliche Kühle des Abends noch längst nicht ausreicht. Zum mindesten sollte niemand einen längeren Ausflug, der sich bis in die Abendstunden erstreckt, unternehmen, ohne eine wärmere Hülle für den Abend mitzunehmen. MwkntUitto /ms Ceüi 3um Tode unseres lieben Freundes Oswalitfch! „Rasch tritt der Tod den Menschen an; es ist ihm keine Frist gegeben", so heißt es in Schillers „Wilhelm Tell", so müssen wir heute sagen, int Hinblick daraus, daß unser lieber guter Freund und Volksgenosse Max Oswa t i tf ch sen. so unerwartet schnell aus seinem tatenreichen Leben «©berufen wurde. Wenn wir von irgendeinem sagen können-: „Ich hatte einen Kameraden, einen bess'ren find'ft du nicht", so dürfen wir es von unserem aufrichtig deutschen Freunde Qswatitsch sagen. So stehen wir denn alle in der Erinnerung an -den teuren Verblichenen, der bei Lebzeiten eine der schönsten Zierden seines Berufes war und dessen Pflichttreue,, biederer (Bittn und seine Heiterkeit uns allen unvergeßlich geworden, und nun ist er aus der Mitte unserer Mitbürger für immer geschieden. Wir betrauern in ihm nicht nur allein den Mmrtt, der mit allen seinen verfügbaren Kräften sich den schölten Zielen seiner Unternehmungen, im Ausbau seines jungen Bergwerkes in Motnik hingab, eines tüchtigen Fachmannes, des Schöpfers dieser Gewerkschaft, sondern wir betrauern in ihm auch einen anhänglichen offenen Charakter gegenüber seinen Untergebenen. In aufrichtiger Trauer gedenken nun alle jener Liebe, die er ihnen hat zuteil werden lassen. Im innigen Mitgefühl sprechen wir auch den Hinterbliebenen, der trauernden Gattin, Kindern und Enkeln unsere Teilnahme aus. Ihnen und auch uns allen ist der so früh Verstorbene, der so viele Herr liche Eigenschaften besaß, unersetzlich. Aber über dem Schmerz wollet! und dürfen wir nicht vergessen, daß wir dem Heimgegangenen Dankbarkeit schulden für alles, was er im stillen für feine Volksgenossen getan und geopfert hat. E. H o p p e. c. Frühlingsliedertafel des Männergesangvereines Celje. Neuerlich machen wir aus die Frühlingsliedertafel des Männergesangvereines in Gelse aufmerksam, welche am Sams t a g. den 22. d. um halb 21 Uhr im Kinofaale des Hotels Skoberne stattfindet. Der Verein hat alle seine Getreuen, insbesondere auch den Damenchor, mobilisiert, um seine Zuhörer nach langem mit den Herr lichen Weisen echter Volkskunst zu erfreuen. Die Vortragsordnung besteht diesmal ausschließlich aus steirischen, kärntnerifchen und schwäbischen Volksliedern. In diesen! Rahmen wird auch eine lustige Weingartenszene mit musikalischen Einlagen und echten iStei-rertänzen zur Aufführung kommen. Fräulein Herta Spitt« u. die schon längst auch ein Liebling unseres Publikums geworden ist, wird Jodler in ihrer unübertrefflichen Art singen. Harmonikameister P i l l i ch wird uns durch, fein herrliches Spiel erfreuen. Insbesondere hat er auch die Begleitung der Steirertänze übernommen. Der Verein hofft, daß seine treue Arbeit durch einen bombenvollen Saal belohnt werden wird. Die Aufführung findet vor T''chen statt. Kartenvorverkauf findet keiner statt. c. Uns wird geschrieben. Die meisten Briefe, die unsere Leser in Celje an Ihren Berichterstatter in Celje schreiben, beschäftigen sich mit den schlechten Straßen, der Staubplage und mit Fragen des Verkehrs. Ein Kraftwagenführer tn Celje beklagt sich, daß die Fußgänger vielfach immer noch nicht die einfachste und erste Regel des Verkehrs beach ten, „Augen auf!". Da gibt es welche, die, ohne auch nur nach rechts oder links zu blin zeltt, die Fahrbahn -betreten und schnell überteueren, entweder weil sie drüben etwas Anziehendes erblicken oder weil sie in Gedanken versunken sind oder aus sonst einem Grunde. Und wenn dann ein Kraftwagen ein Warnungszeich^n ertönen läßt, sind die Traumverlorenen entsetzt, gekränkt, und beginnen zu schimpfen . . . c. Aus der Umgebung. Aus Mozirje meldet man uns: Kürzlich fand im Saale des Sokolheimes ein überaus gut besuchter und von der Banatsbehörde vorbereiteter Fremdenverkehrslehrgang statt, der von 109 Teilnehmern beisucht war. Man sieht daraus, wie sehr der Fremdenverkehrsgedanke hier in Mozirje Platz gegriffen hat. Die Vorträge beschäftigten sich mit folgenden Fragen: Tourismus, Richtlinien der Frent-denverkehrspropaganda, Weinbehandlung, Umgang mit Wein und Getränken, Seilerei* wesen, Bauer und Fremdenverkehr. Bedienung des Gastes. Um das Zustandekommen dieses Kurses hat sich besonders Herr Schul-verwalter Predan verdient gemacht. Herr Predan ist auch Obmann des hiesigen Ber-schönerungsvereines. — Aus Gornji grad wird uns geschrieben: Die Straßen hier sind in einem elenden Zustand wie noch nie, „Granattrichter" erinnern an die Kamp fe in Spanien. Gibt es denn keinen Schotter, keinen Kies? Die ersten schüchternen „Fremden" haben schon wieder die Flucht ergriffen, um nicht im Staub zu ersticken. --Aus 0.0-8 t a n j schreibt man uns: Die Florian-Feier nahm einen schönen Verlauf. Nach dem Festgottesdienst zogen unter Führung einer Musikkapelle die Feuerwehren von kvßtanj, Velenje,. Topolšica, DruLmirje, St. Jlj, St. JanL und tzalek: durch die Stadt. Bei dieser Gelegenheit wurden den Frauen Maria Cerö'vsek und Johanna Seche in Anerkennung ihrer Verdienste um das Feuerwchrwesen Diplome überreicht, die sic. zu Ehrenmitgliedern der Feuerwehr m Šoštanj ernennen. — Aus Vojnik meldet man uns: Kürzlich hielt der Frauenverein hier eine Muttertagfeier ab, die einen sehr schönen Eindruck machte und auch an lieberraschungen reich war. Die Festrede hielt Frau Mite. Das neue Salonquartett fand stürmischen Beifall. Die Kinderauftr'-tte waren allerliebst. c. Die neue Gastwirtebrauerei in Lasko wird in Kürze die notwendigen Maschinen aus Brünn beziehen; die Kellereieinrichtung wird im Inland angeschaffen werden. Die neue Bierbrauerei wird voraussichtlich im Herbst den Betrieb aufnehmen. c. Die letzten Biehmärkte im Samttale hatten geringen Auftrieb, das, Anbot ist gefallen, die Viehpreise haben gut angezogen. Gutes Schlachtvieh wird schon mit 6 Dinar für das Mo Lebendgewicht bezahlt, eine gute Zuchtkuh ist Unter 2500 Dinar nicht erhältlich. Man erwartet noch ein weiteres Steigen der Preise. c. Baumblüte. Endlich wurde es Frühling! Leider stehen die Wintersaaten meist schütter, manche mußten umgepflügt werden. Die Kirschbäume hier im Sanntal sind bereits abgeblüht. Die Apfelbäume stehen zurzeit in voller Blütenpracht. Auch die Birnbäume erfreuen durch ihre Blütenfülle. Die Nußbäume Hängen voller'Kätzchen. c. Die alten Geschäftszeiten bleiben. In den. letzten Tagen ist hier viel von einer Abänderung der Geschäftszeiten die Rede gewesen, die Gemüter waren sehr erregt. Umsonst, da es ja doch wieder beim alten bleibt. Die Geschäfte im Bereich der Stadtgemeinde Gelie werden auch weiterhin sommers- und wintersüber von halb 8 bis halb 13 und von' 14 bis 18 Uhr, an Sonnabenden und Vorabenden von Feiertagen aber bis 19 Uhr geöffnet sein. c. Armenhilfe. Groß ist die Rot und das Elend in unserem Tale und segensreich, die Hilfe, die allenthalben geboten wird. So hat der evangelische Frauenverein in Celje im vergangenen Winter rund 10.000 Dinar und viele Naturalgaben gesammelt und in aller Stille, an die Armen verteilt. Noch viel größer aber war die winterliche Hilfsaktion, für die die evangelische Gemeinde Treuhän-derin war. 35 Familien mit 71 Kindern und 42 alleinstehende Personen, 'nsgest 183 Köpfe wurden fünf Monate hin°UUi mit Nahrung und Heizung, teilweise 6 mit Kleidern, Wäsche. Schuhen, Arzne> Wohnungsmiete it. dgl. versorgt. Außer _ chen Sachspenden wurden der evangeWw-Pfarrgemeinde 40.000 Dinar dafür 9e# det. Es sei dafür auch hier allen den Usst Helfern und Spendern herzlich gedankt. ten sie Einblick nur in einen Teil der - ' sie hätten ihre Gaben noch viel williger 9 geben. c.- Arme Urlauber! Wer sich am 22. gerade auf Urlaub befindet und es sich sten kann, denselben fern von Celje zu vjp bringen, ist diesmal ausnahmsweise zu dauern. Denn es entgeht ihm der oUZlt 'j sene Genuß am Sonnabend, dem 22. J1’ um halb 21 Uhr im Kinosaal des 9^ f Skoberne die Frühlingsliedertafel des nergesang Vereines zu besuchen. Wist det, steht diese Veranstaltung ganz im ist, chen des steirischen und, kärntnerifchen ^ liebes. Eine eigene Gruppe wird uns ^ 'üdsteirisches - Weingartenstück mit L^" und Jodlern. kredenzen. Kommet alle, ° . ten brauchen diesmal nicht im Vorvest-v besorgt zu werden, denn der Abend Ttn ' vor Tischen statt! c. Großes Feuerwehrfest. Wie bereits f meldet, ist für den 6. Juni in Geist c großes Feuerwehrfest angesagt. Das st° mando der Feuerwehr wie auch der schuß hoffen, recht viele Freunde und begrüßen zu können. Es wird ein Fest ^ an dem sich alt und jung erfreuen wird. Sinn für den ckdlen Gedanken hat, Nächsten in der Not zu helfen, der uta ^ am 6. Juni der Feuerwehr in Celje et Besuch. Der Ausflug wird sich reichl-ch iteit. c. Neuer Weg auf die Raduha. Wenn n# von Prevalje über črna nach Solčava Sanntal wandert, kommt inan auch a'st"-' ]jI Pfarrgehöft Sv. Jakob vorbei, wo, 197y hoch, Pfarrer Johann Hojnik haust, bei e irischem Sicht, Wasserleitung und Ra ----- "------* aus Dl Die Kirche, sein Heiligtum, stammt StilU Jahre 1400. Von Solčava sind es zwei den, von Cma drei Stunden bis dort: v. auf. Pfarre Hojnik ist nun tatkräftig auf die .2062 Meter hohe Raduha jst " leichten Steig zu führen, der in drei s . den von Sv. Jakob zum Gipfel führe»^ Die Arbeiten sind schon ein schönes st-, gediehen. Sogar Sitzbänke hat Pstarrest-»^ nik an ihm ausgestellt für die vielen den, meist Ausländer, die sommersüber^ ^ Solčava und zu ihm hinauf nach Sv. 0°^ kommen. Nun aber sind die Arbeiten Stocken geraten, da dem Pfarrer die Weil ist ilčtsllte® čudit lllllüllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Roman von Bernhard Lonzer Copyright by Gustav Neugebauer, Prag 1. 46 Aber Irene kannte keine Furcht vor den Geheimnissen der Natur. Wenn es die überhaupt wirklich gab! Sie war in der grenzenlosen Weite der Natur ausgewachsen, hatte ihren Atem tausendfach verspürt und kannte ihre Stimmen wie die eines vertrauten Menschen. Wenn sie einmal stehen blieb, dann iah es aus, als tränke sie die unendliche nächtliche Weite tief in sich hinein, wie etwas Durststillendes, Erlösendes. Oder sie sah zu dem langsam verblassenden Sternenhimmel auf. Dann verbarg Horst Dettmar sich jedesmal hinter einer Kiefer oder einem Wacholderbusch, Er wollte sie nicht beunruhigen, wollte nur in der Nähe sein. Einmal war er nahe daran, sich bemerkbar zu machen. Er sah, wiwe Irenes Schritt plötzlich langsamer und schwerer wurde. Sie schien zu schwanken und zu taumeln vor Mit digkeit und Erschöpfung. Schon war er ihr nahe, da raffte sie sich auf und ging weiter. Dunkel ragte der massige Hügel des Hünengrabes jetzt in dem nebelhaften Licht auf. Ein paar knorrige Kiefern standen wie nacht liche Wächter davor. Aus ihrem Schatten tauchte plötzlich, wie aus der Erde gewachsen, eine riesenhaft erscheinende Gestalt drohend vor Irene auf. Horst Dettmar sah, wie sie sich im gleichen Augenblick furchtlos und entschlossen zu einem Abwehrangriff an schickte, den sie schon in früher Jugend von Jose gelernt und |p manches Mal im ernst- haften Spiel geübt hatte. Mit ein paar Sätzen war er heran. Da strauchelte Irene plötzlich und knickte zusammen. Ex konnte sie gerade noch auffangen. Er erkannte den Mann, der sie wider Willen erschreckt hatte, sofort. „Ach, Sie sind es, Lüttig —!" „Sie brauchen vor dem Mann keine Angst zu haben", beruhigte er Irene. „Er tut keiner Fliege was zu Leide. Aber was ist Ihnen? War es der Schreck? Oder haben Sie sich einen Schaden getan?" Sie stöhnte leise auf. „Anscheinend habe ich mir den Fuß vertreten. Aber —- wie kommen Sie denn hierher . . .?" „Zufall. Reiner Zufall. Aber das ist ja eine schöne Bescherung. Schmerzt es denn sehr?" Sie richtete sich auf. „Es geht. Aber" — sie stützte sich plötzlich unwillkürlich wieder auf feine Schulter — „nein, ich (staube, ich kann wirklich nicht laufen —" „Das ist allerdings bös. Was machen wir da nur?" Er überlegte kurz. „Ja, Lüttig". wandte er sich an den alten, graubärtigen Mann, „da wird wohl weiter nichts übrig bleiben, als die Dame nach Ihrer Behausung zu schaffen. Einen anderen Rat weiß ich im Augenblick nicht." .Irene hörte es wie aus weiter Ferne. Für einen Augenblick ging es ihr durch den Sinn: „Daß es an ' gerade Rainers Bru-! der sein muß! Was muß er. nur denken?" Aber dieser Gedanke war. nur wie ein wallender Nebelstreifen, der flüchtig u, undeutlich an ihr vorüberglitt und im nächsten Augenblick schon wieder verschwunden war. Sie war auch viel zu sehr erschöpft und innerlich aus dem Gleichgewicht, um das Pein liche der Begegnung mit Horst Dettmar voll empfinden zu können. Ein Gefühl völliger Gleichgültigkeit gegen alles äußere Geschehen beherrschte sie. Es war ja alles nebensächlich, alles wirklich so grenzenlos gleichgültig. lind man konnte und mochte jetzt auch gar nicht mehr Nachdenken. Man hatte in dieser endlos langen Nacht, schon zuviel gedacht, viel zu viel gedacht! Dünkel hörte sie noch ein paar Worte zwischen Dettmar und dem Alten, ohne sich die Mühe zu geben und überhaupt imstande zu sein, es zu verstehen. Dann wurde sie aufgehoben. Sie schloß die Augen, ihr Kopf lag an Dettmars Brust. So trug man sie durch den blaß dämmernden Morgen nach dem kleinen, einsamen Haus des alten Lüttig. Horst Dettmar sah auf ihr farbloses, zerwühltes Gesicht herab, in dem die geschlossenen Augenlider leise zuckten. Jämmerlich, einfach jämmerlich sah das arme Ding aus! Jung, herzbeklemmend schön und reich' dazu — so mancher würde den Bruder um diese Frau, beneiden! — und nun . . .? Was mochte da nur vorgegangen sein? Die junge Frau war unerreichbar, war es schon gewesen, als sie Rainers Frau geworden war. Aber Horst Dettmar fühlte einen merkwürdigen, dumpfen Groll auf seinen Bruder, dem es zweifellos zuzuschreiben war, daß die junge Frau in solchem Zustand hier draußen herumlief. Den wirklichen Sachverhalt konnte er nicht «ihnen. Aus dem fahlen Morgendämmern te unweit des alten Hünengrabes das •* ,t des alten Lüttig auf. Es war eigentlich ' ^ eine Hütte und bestand nur aus zivei f Z ^ ziemlich engen Räumen, dem Wohnt der gleichzeitig als Küche diente, und Schlafraum, ^ n rtst Die beiden Männer betteten 3r£nic ,„tC das alte, wurmstichige, aber sehr ^'gir Sofa. Sie ließ es sich, mit einem matten cheln gefallen. f„n Horst Dettmar unterließ es nicht, nach ihrem Fußgelenk zu sehen. 6-glücklicherweise nicht geschwollen. . fll „Wir,wläumsfeierlich-j.7-n des Sportklubs „Sombor" wurden zu j,Vlt Pfingstfeiertageu in Sombor die jugo-"dvischeu Fechtmeisterschaften 1937 zum P’twg gebracht. Das größte Interesse wur-c bent Säbelfechten der Junioren entgegen« Fracht. Der Sieg fiel an Ladagny (Hakoah, gotica) während Tretinjak (Concordia, '^Srech zweiten und Orosz (Hakoah, JUöptica) den dritten Platz eroberten. Im \ Morenwefthewerb behielt int Säbelfechten Aus (Obilic, Petrovgrad) vor Ruzman ^"rija, Ljubljana) und Mažuranič (Fecht-'lv6 Zagreb) die Oberhand. Der DaviS-Lup , Zu den Pfingstfeiertag«! wurden die letz« ?' Spielc -er dritten'Runde des Tavis« Ap.beeichet. Die Tschechoslowakei feierte in o,'0richait einen haushohen 5:0-Sieg über t,:0'6». In Brüssel schlug Belgien dicjllcr« rc A der Schweiz mit 4:1 und in Stack« j51,11 behielt Schweden mit 3-2 die Ober« über Griechenland. Jugoslawien abiol-t CS stinen nächsten Davis-Gup-Kampf vom X oichll. Juni in Zagreb gegen Südafrika. j^jC Siidaftt-Ianci" haben für diesen Kamps Ettstde Mannschaft namhaft gemacht: Far-Kirby, Endes und Faitht. Das jji^’uing der jugoslawischen Davis-Cup« ^wwschaft hat der Wiener Tcnnislehrer 8 übernommen. s ' 8n der Unterverbanvsmcisterjchaft tref-^ (Sonntag „ž 'c I c j n i č a r" und t’ c 1 I( c" sowie „O l y m P" und „A m a-:sijj ,’1 x" aufeinander. Der zweite Kampf 'h,,, J ausfalleu, da „Amateur" kürzlich fit« A'ctt worden ist. ij.; Alpine Kombtnatlon am Krvavec. Am 4c^,ticc wurde zu den Pfingstfeicrtagen ein 9ct wuips jn -er alpinen Kombination aus 8|>ii a^lt- Abfahrt gewann R e i ch c ~ tJ Akademischen Skikub Ljubljana, wäh-Sic. _’!n Slalom A n t o n o v (Skala) als hervorging. In der Gefamtwcrtuug %n'Dci chcr Die Frauenkonkurrenz ge« Frl. stava K e r Z e v a n. Z*1 der Irationalliga spielen am nächsten ianjm,® HAZK—„Hajduk" in Zagreb. „Gra ii0- ' —-„Slavijn" in Sarajevo, „Concorin Ljubljana sowie t« -Jugoslavija" und BSK"—..Slavi-löst' ^feS'^lubljana" '^„Jugoslav, lftjcf) ju Beograd. detßV'n ®ušak trat zu Pfingsten die Unter« be„ ^Woaiwwahl von Zagreb- an und schlug wütigen Sportklub „Orient" mit 13:1. — Lejccstcr City 3:0. Der Meister teste®. r-!tcit ^uglischcn Professionalliga „Le: Ach, r li)" trug in Beograd bei künstlicher «it8 w/uug ein Gastspiel gegen den BSK. Ww Beogtabev siegten mit 3:0. bei ^ntoš,e, der ausgezeichnete Verteidiger ..^rlligoslawischen Nationalteams, ist vom • toU.$" »um BSK. übergetreten, chw-im Berliner Tennisturnier holten sich 6=3Ri'ttč im Doppel den dritten Ü6g3 ‘wchbent sie im Semifinale gegen das 4=0 «T englische Paar Hughes-Tutey mit bw unterlegen waren. Auch Frl. Könne «neu dritten Preis. In der Vor-tz.4 ürunde wurde sie von Frl. Ullstein 0:2, jCrž llqchtttgen. Sieger des Hcrtcnein \ j tu,9 der Dschechoslowake Cejnar hervor dcr BorMußrunde Henkel 3:6, 6:2, Auf den Weltwarenmärkten wollte das Geschäft angesichts der durch die Krönungsfeierlichkeiten in England bedingten Verkehrsunterbrechungen und der Pfingstfeiertage nicht recht in Schwung kommen. Die Umsätze hielten sich in engen Grenzen, die Preisentwick lung war im allgemeinen eher nach unten gerichtet, lieber den Verlauf der wichtigsten Märkte wäre kurz folgendes zu berichten: Baumwolle. Die Witterungsverhältnisse im amerikanischen Baumwollgürtel haben sich etwas gebessert, da in verschiedenen Gegenden die dringend erwünschten Nie derschläge gefallen sind. Die Kauflust war aus den oberwähnten Gründen gering, während sich der Druck von Sicherungsabgaben etwas verstärkt hatte. In Newyork gaben die Preise während der Berichtswoche um rund 40, in Liver pool um rund 25 Punkte nach. Auch ägyptische Flocke lag schwächer, während aus Bombay im allgemeinen gut behauptete Notierungen gemeldet wurden. Getreide. Die amtlichen Schätzungen über die zu erwartende Winterweizenernte entsprach ungefähr den Erwartungen. Man rechnet mit einem Ertrag von 654 Millionen Busheis gegen 656 vor einem Monat und einen tatsächlichen Ertrag von 519 Millionen im Vorjahre. Anhaltende Klagen über Mangel an Bodenfeuchtigkeit im Sommerweizengebiet der USA. und in Kanada boten den Preisen, die im ersten Teil der Woche zur Schwäche neigten, später eine gute Stütze. Am Freitag waren die Notierungen ungefähr so wie bei Wochenbeginn. Zucker. Die nach Abschluß der Weitzuckerkonferenz erzielten Preisbesserungen gingen in der abgelaufenen Woche wieder durchwegs verloren. Lichts zweite Schätzung über das europäische Rübenbauareal wich von seiner ersten nur unwesentlich ab. Kaffee. Nach einigen Ansätzen zu Preisbesser ringen kam es wieder zu einem stärkeren Preisrückgang, da man zu der gegenwärtigen Marktverfassung nur wenig Vertrauen hat. Die Anstrengungen Brasiliens, das Preisniveau zu halten, werden zwar mit Interesse verfolgt, doch glaubt man, daß jede Produktionsvergrößerung anderswo die Pläne Brasiliens zunichte machen könnte. In Fachkreisen Erwartet man für die nächste Zukunft stark schwankende Märkte und beschränkt Käufe auf ausgesprochen bil lige Tage, während stärkere Kurssteigerungen sofort zu Sicherungsabgaben ausgeniitzt werden. Metalle. Auf den Metallmärkten war die Preisentwicklung trotz Einlangen haussefreundlicher Verbrauchs- und Vorräteschätzungen leicht nach abwärts ge rieh tet. Auf dem Kupfer markt fand die Meldung, daß die sichtbaren Weltvorräte derzeit nur 283.000 Tonnen betragen (gegen 471.100 vor einem Jahr), Beachtung, doch verstimmte die schwache Verfassung der Effektenbörsen und der Rückgang der Kupferminenpapiere. Den Gerüchten über eine bevorstehende Reaktivierung des Kupferrestriktionsab-kommnes schenkt man wenig Glauben. — Auf dem Zinn markt hielten sich Umsätze und Preisschwankungen in engen Grenzen. Stärker rückläufig war Zink. Trotz einer Schätzung, nach der die Vorräte in den Vereinigten Staaten im April von 18.183 auf 13.911 Tonnen abgenommen haben, vermochte sich kei ne rechte Kauflust durchsetzen, da man mit einem Nachlassen der Nachfrage für die nächsten Wochen rechnet. . Bei Blei waren ähnliche Ueberlegungen maßgebend. Man nimmt an, daß die verarbeitende Industrie für die nächste Zeit versorgt ist und von dieser Seite keine Anregungen zu erwarten sind. — S i 1-b e r zog in Newyork von 45 auf 451/* Cent und in London von 20 drei Achtel auf 20 neun Sechszehntel Pence an. lieber die in den letzten Wochen erfolgten starken Preisverände r-ungen gibt nachstehende Uebersicht Aufschluß. Die Zusammenstellung enthält die Preise für einige wichtige Weltwaren, und zwar bei Jahresbeginn und bei Schluß der Märkte am 14. Mai, sowie die dazwischen gelegenen Höchstpreise. Die Notierungen verstehen sich für den jeweils erstnotierten aktiven Lieferungsmonat, bei Metallen London für Dreimonatslieferung, in den als bekannt vorausgesetzten Währungs- und Gewichtseinheiten: Jahres- Hochstp. Schlußk anfang i. .1. 1937 14. Mai Amerik. Baumwolle Newyork 12.36 14.72 12.68 Amerik. Baumwolle Liverpool 6.77 Sakcliaridis Alexand. 18,28 Oomra Bombay 209.25 Wolle Antwerpen 36.— Weizen Chicago 135.75 Weizen Winnipeg 129.18 Weizen Buenosaires 11-28 Weizen Liverpool 9/1% Mais Chicago 107.50 Roggen Winnipeg 112... Zucker London 5/834 Kakao Newyork 11.56 Riokaffee Newyork 7.19 Kautschuk London 9.75. Kautschuk Newyork 20,55 Kupfer London 50.— Zinn London 232.75 Blei London 27.18 Zink London 20.75 Silber London 21.18 Vergleichszeit des vergangenen Jahres einen Anstieg um 67 Para bedeutet. X Jugoslawische Saisonarbeiter für Deutschland. In Beograd halten sich zwei Vertreter des deutschen Amtes für Arbeits Vermittlung auf, die gegen 2000 Feldarbeiter für die Saisonarbeiten in Deutschland anzuwerben suchen. Mit dieser Frage befaßt sich auch das Ministerium für Sozialpolitik. Die starke Beschäftigung in der Industrie bringt es in Deutschland mit sich, daß die Bevölkerung zu den Industriezentren strömt, weshalb das Land bereits einen Mangel an Arbeitskräften aufzuweisen hat. X In der Frage der Luxussteuer auf Schuhwerk und Lederwaren erließ der Finanzminister auf Verlangen der Industriekreise eine Verfügung, wonach mit 1. Juni d. J. die Luxussteuer auf die erwähnten Waren nicht mehr eingehoben, dagegen die allgemeine Umsatzsteuer auf Leder entsprechend erhöht wird. Dadurch ändert sich im Effekt nichts, die Prozedur wird jedoch vereinfacht. X Neue Telephonapparate. Die Posi-verwaltung hat bei der Firma Siemens in Berlin die Lieferung von 5190 automatischen Telephonappäraten in Auftrag gegeben. X Wiener Schweinemarkt. Dienstag wurden 10.564 Schweine zugeführt, davon 66.24 aus dem Ausland. Nachfrage herrschte vor allem nach leichterer Wa re, weshalb die Preise hier um 2 bis 3 Groschen pro Kilo anzogen, wogegen die übrige Ware um 2. bis 3 Groschen nachließ. Es notierten: Prima Fettschwei ne 1.64, mittelschwere 1.54—1.58, alte 1.50—1.64, Bauernschweine 1.55—1.67. gekreuzte 1.63—1.70, Fleischschweine 1.50—1.70 Schilling pro Kilo Lebendgewicht. Börsenberichte 7.91 7,— 23.88 18.64 241.50 218.25 36.37 33.37 144.25 123.75 151.25 129.— 15.23 13.63 10/7% 9/5V2 134.75 129.25 120.12 113.75 6/9% 6/3V4 Ljubljana, 18. Mai. — Devisen '2-87 6.75 Berlin 1748.03—1761.91, Zürich 996.45— 13 62 10 25! 1003.52, London 215.10—217.16, Newyork 26.85 20.85 4326—4362.31, Paris 195.38—196.81, 75.— 57.25 305.— 242.75 36.50 22.75 37.7$ 22.25 21.50 20.56 Zu obiger Uebersicht wäre noch erläu ternd zu bemerken, daß die Höchstpreise in die Zeit um Ostern fielen. Der Preisrückgang begann mit der bekannten Rede Roosevelts, in der er die Notierungen für einzelne Waren als überhöht bezeich nete, und wurde durch die als Folge der Gerüchte über eine bevorstehende Aen-derung der amerikanischen Goldpolitik eingetretene Verdauung der führenden Effektenbörsen verschärft. Wie aus der Tabelle zu ersehen ist, ist das Preisniveau für die meisten Waren heute aber noch immer höher als bei Jahresbeginn. Von der statistischen Seite betrachtet, hat sich in den letzten Wochen nichts verschlechtert, so daß die Preisrückgänge tatsächlich nur eine natürliche Folge der durch spekulative Manöver überhöh teil Notierungen gewesen sein dürften. Es* wurde auch von verschiedenen Seiten wiederholt betont und bewiesen, daß sich an der unverkennbar besseren Lage der Weltwirtschaft trotz der Rückschläge auf den Waren und Effektenbörsen und der Unsicherheit auf den Devisenmärkten nichts geändert hat. 6:1 und im Finale Gramm 8:6, 0:6, 6:4, 6:4 zu schlagen vermochte. : Beim Motorradrennen hl Triest ging auch der Ljubljanacr Rennfahrer Ludwig S t a r i L an den Start und erzielte in zwei Rennen seiner Kategorie den ehrenvollen dritten und einen vierten Platz. X Der Arbeitsmarkt. Nach Mitteilungen des Kreisamtes für Arbeiterversicherung in Ljubljana belief sich die Zahl der bei dieser Anstalt und ihren Organen versicherten Personen im abgelaufenen Monat April auf insgesamt 89.625, um 2939 mehr als vor einem Monat und um 6254 mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im Vergleichjahr zum April 1933, dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise, ist die Versichertenzahl um 15.455 angewachsen, was einer Besserung von 21 % entspricht, gegenüber dem besten Konjunkturjahr 1930 steht jedoch die Versichertenziffer noch immer um 6950 oder 7.2% nach. Der durchschnittliche versicherte Taglohn erhöhte sich von März auf April um 44 Para auf 23.02 Dinar, was gegenüber der Prag 151.83—152.94, Triest 228.44-231.53; österr. Schilling (Privatclearing) 8.11, engl. Pfund 238, deutsche Clearingschecks 12.165. Zagreb, 18. Mai. — Staatswerte: 2%% Kriegsschaden 407—409, 4% Agrar 52.25—52.75, 4% Nordagrar 52—52.25, 6% Beglück 75.75—0, 6% dalmatinische Agrar 73.75—74, 7% Investitionsanleihe 87.50—88.50, 7% Blair 84.50—85.50, 8% Blair 92—94.25; Agrarbank 195.25—196. BiUki&sckšte b. Hans Klopfer: Joahrlaui. Gedichte in steirischer Mundart. Verlag der Alpen-land-Buchhandhmg Südmark, Graz-Wien-Leipzig. Der steirische Dichterarzt Klopfer hat seine feinsinnigen Gedichte in steirischer Mundart zusammengefaßt. Selten spricht er von sich selbst, viel öfter von anderen: von den Bauern, vom Wegmacher, von dem gefangenen Russen und nicht zuletzt von den Dienstleuten, denen er ein besonderes Eh reu-kränz lein windet. b. Kleintierställe. Anleitung und Pläne für den Selbstbau praktischer Ställe zu wirtschaftlicher Kleintierzucht für Siedler von E. A. Busth. Sammlung »Spier und Arbeit« des Otto Maier-Verlag Ta-vensburg. Preis RM 1.20. Ein gesunder Stall ist bekanntlich die Voraussetzung und neben dem Futter und der Pflege auch die beste Garantie für gutwachsende, gesundere Tiere. Dieses reich illustrierte Büchlein wird ihnen in jeder Beziehung behilflich sein. b. Dr. Fr. Ilešič: Svetosavski govor. Die Ansprache des Univ. Prof. Dr. Ilešič anläßlich der großen St. Sava-Feier der Mittelschuljugend im Zagreb ist nun auch im Druck erschienen und zeugt von tiefschürfenden Gedankengang des Vortragenden. b. Das Geld, Zeitschrift für Kapitalsanlagen.. Redaktion und Administration Wien I.. Regierungsgasse 1. Verleger u. Herausgeber Giuseppe Szekely. Einzelheit 1, Jahresabonnement 20 Schilling C IE DREI MUSKETIERE Yt r> f> ^ ^ • —i81 'Z- - / " kW* y, . - ■ ■ ■■ . ■ , •' v; ’ ; /■>’: Noch einmal bei Mazrin Oie Reise von Paris nach Saint-Qermain verlief ohne jeden Zwischenfall von Bedeutung. Als Königin Anna ihren Wagen verließ wurde sie zu ihrer großen Ueberra-schung vom Prinzen von Conde in Empfang genommen, der nach seinem Sieg über die Spanier meinte, daß man nun vielleicht seiner in Saint-Qermain bedürfe. Das Gesicht der Königin strahlte vor Freude. xUnsere lieben Pariser werden morgen wohl große Augen machen, wenn sic aufwa-chen und sehen, daß wir nicht mehr da sind.« Der Prinz verbeugte sich und erwiderte: Sie werden aber das Geschehene als nichts anderes als eine Kriegserklärung aufiassen!« »Nurt ja, wenn es sein soll, warum nicht?! Weder der König noch ich brauchen ja Furcht zu haben, wenn wir den Sieger von Lens bei uns wissen.« Inzwischen wurden die vielen Leute rings um einquartiert. Aber spät in der Nacht wurde d’Artagnan zum Kardinal beschiederi. »Sie haben immer noch Lust, Kapitän, zu werden? Mit diesen Worten empfing der Kardinal d’Artagnan, der die Frage nur bejahen konnte. »Und Ihr Freund Porthos, will er immer noch Baron werden?« D’Artagnan nickte, und der Kardinal fuhr fort: »Dann nehmen Sie diesen Brief. Er liegt in einem doppelten Umschlag und der äußerste ist unbeschrieben. Sie reisen zusammen mit Porthos nach Boulogne. wo Sie einen jungen Engländer mit Namen Mordaunt treffen wer den. Er wird Sie nach London begleiten, und erst in London dürfen Sie den äußersten Um schlag aufmachen. Begeben Sie sich dann zu den» Adressaten des inneren Umschlages, übergeben Sie ihm das Schreiben und stellen Sie sich dem Empfänger zur Verfügung.« »Gut, Eminenz,« entgegnete d’Artagnan, »und wenn wir zurückkommen, können wir dann mit dem Barontitel und dem Kapitänsposten rechnen?« »Bei meiner Ehre — das verspreche ich ihnen!« antwortete der Kardinal. D’Artagnan aber dachte: »Ich hätte nun vorgezogen, er hätte einen anderen Eid geleistet.« Verkauf oder Tausch gegen Zinshaus schöner Weingarten, 36 Joch. 8 Joch Sorten-weing- lßOO Obstbäume, gr. Herrenhaus, Winzereien — preiswert. — Naher Stadtbesitz, herrlicher Grund, Baulichkeiten 165.000, 85.000. — Villa, aller Komfort, selten schön. — Rttpidbüro, Gosposka ul. 28. 5302 k&te&Bte äßSUiM Für 14kar. Gold zahle Din. 29-— per Gramm, Brillanten und Silbermünzen Höchstpreise. Ankauf von Versatzscheinen. M. I l g e r jev sin, Maribor. Gosposka 15. £979 Btt vetküttfeH Ein fast neues Pianino, modern, preiswert zu verkaufen. Anzusehen bei Firma Brandl. Stroßmajerjeva 5. 5303 Neue Kartoffel 1 kg Dinar 4.90. Magazin. Kolodvorska ul. 1. 5286 Schöne Herrentoilettenwand mit. drei Spiegeln billig zu verkaufen. — Friseursaion Stojnšek, Orožnova 10. 5237 Verkaufe sofort Dauerwellen apparat (Außenheizer). Zuschriften unter »Dauerwellen« an die Verw. 5288 Btt ^mmer und Küche zu vergeben. Studenci. 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