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In diesem leiste geht Frankreich in Loearno an den tiihnste« Versmh, einen wirklichen Frieden t» schafft«." Bon diesen beiden vielverheißenden Aussprüchen eines führenden deutschen und eines leitenden franzöIschen Staatsnlnnnes wird die nach llcbcrwindung großer Schwierigkeiten zustandegekomniene und soeben erst eröffnete sogenannte „F r i e d e n s p a l t-k o n s e r e n z" im lieblichen schlveizerischen Städtchen Locmno eingeleitet. Nach den vielen niif^limgenen Bersnchen, in Europa endlich den Frieden und die Ordnung wiederherzustellen, ist es uiohl begreiflich, daß die breite Oeffentlichkeit dieser gestern eröffneten Zuisainmenkunft stellenweise mit großem Mißtrauen und Pessimismus ge-geniiversteht. Allzu bitter sind fürwahr die Erlfahrungen, die man im Laufe der Nachkriegsjahre mi't den diversen „wohlgeineinten und ehrlichen" Bestrebungen znm Zwecke der Erlangung eines dauerl)a'ften Frieden? zu machen gezwungen war. Doch heute stehen die Dinge bereits weisent lich anders. Die enormen Schäden jeglicher Art, die die Verlängerung des „ unblutigen" Krieges ^r Nachkriegszeit fast i-n sämtlichen Staaten deS ellropäifchen Kontinents mit sich brivfft, öffnet allinählich inl-mer weiter den Blick in i>ie diistere Wirklichkeit. Die Vernunft, der man bisher vor dem Gefühl den Borrmlg einzuräumen nicht willens war, bahnt sich unentivegt den Weg iils Freie, um schließlich die Völker der Erde von der wahren Sachlage zu überzennen. Zum ersten Male seit Beendigung des unheilvollen Krieges soll daS besiegte Deutschland als gleichberechtigter und vollwertiger Kmnpasziszent am Verhandlungstische Platz nehmen. Deutischland ist bereit, zügelnsten des Friedens auf Elsaß, Malmedti nnd Eupen noch einmal freiwillig zu verzichten, um auf diese Weilse alle Hindernisse zu beseitigen, die einem fruchtbaren verlaufe der „Friedenskonferenz" im Wege stehen wiirden. Der gute und ehrliche Wille, von dem nun alle einflußreichen Männer des Kontinents bes^'elt zu sein scheinen, lW vermuten, daß mi't der Eröffnung der Konferenz von Lo-carny ein neuer Mschnitt in der Geschichte Europas begonnen wurde. Hoffentlich triigt der ^ein nicht. SNorlbor, Mittwoch, den ?. Oktober ts2s. Btlaaerungszuftand über SrltAmland! Dechaftung eines früheren MinlsterprSstdenten. Athen, 6. Oktober. Die Regierung Panga-los hat gestern über ganz Griechenland den Belagerungszustand verhi»' Die «^ri hi-sche Presse ist unter Präventwzensur gestellt werben. Der frühere MinisterprÄsidmt Pa. panastasiu, der die Regierung der UnslSsnng des Parlamentes in einem Mani. feste sehr scharf verurteilte und kritisierte, ist vor das KrtegSgerich» gestellt worden, «eire Verhaftung hat liberall großes Aufsehen erregt. Das jetzige Kabinett des Ministerpräsidenten Pengalos ^ findet sich in einer schwe ren Krise. Mehrere Minister drohen mit der De,-:'7ian. Auch der Pr 7^ -' der Nepu^ ik, Admiral Conduriötis, ist mit der Politik Pangalos' nich.^ zufrieden. —lIZ— GrSffnuna dei^ Vaktkonferenz. Loearno, 5. Oktober. Um 11 Wr wurde idurch Bür.^ermeister R u s c o, der ue'ben dent Außeniiuni'ster C-ha-u^ibeoloin Pleltz ge-nott?>men hatte, die Pa^ktkouferenz luit einer Ansprache eröffnet, worin er die Delegierten nainiens ^er Ztadt Locarno begrüßte. Au-ßeirininiister C h a iu b e r l a i u dankte für den herzlichen Empfang und sagte, es würöe allen Delegierten zur Freude gereichen, ivenn sie auf dem gastlichen Boden der Schweiz den endgültigen Frieden herstellen ki^nnten. Kurz nach halb 1- Uhr war di«? erste Cit-Midg der Konferenz beewdvt. Die Delegierten der vei-schiedenen Mjionen einigten sich dichin, sofort in ^die Diskussion des abzuschließenden Rheinpaiktes einzutreten. Die näz in die Regierung ein Staatsbedürfnis sei und dah nur durch das Zusammenwirken mit Radi^ eine erfolgreiche Arbeit im Purl»m,ente möglich fei. Ein Komplott gegen Strefemann? Berlin, 5. Oktober. Nach oineln Funkspruch des „Berliner Tageblatt" aus Ne:vyor! sind dort Meldungen aus Locarno eingelangt, wonach tn Locarno große Aufregung verursacht wurde durck) beglaubigte G'riicht-^, daß ein Koulplott zur Ermordung Ttresemanns bestehe, den man eher ermorden wolle, als daß Ulan ihm erlaube, mit den Alliierten einen Pakt zur Sicherheit Enropas abznschlie-ße^i. Das ^ionlplott sei durch die Berliner Geheiulpolizei aufgedeckt worden. Im sanlUK'nhaNg damit wird daran erinnert, daß Etresenlann nnd Dr. Luther in Bellin-zona den Sonderzug der deutschen Dele^ia-tion verließen und erst na6) Einbrilch der Dunkelheit im Auto nach Locarno weiterfuhren. nem Abkommen zustimmen^ das durch freie Verhandlungen zwifchen den beteiligten Nationen erzielt fei und die Sicherung deS Friedens gewährleiste. « WKÄ. Loearno, 5 .Oktober. (Wolfs.) Die morgige Sitzung der 5^onferenz ist wegen einer leichten Indisposition des Ministers des Aeußeren Dr. Stresemann, die ans die Wirkung des Klimawechsels zurückzufichren ist und voraussichtlich morgen behoben sein wird, von vormittags aulf nachmittags ver-schrben worden. » WltB. Verlin, 5. Oktober. Wie die „Vossische Zeituug" aus Locarno meldet, erklärte Reichsaußenminister Dr. «Iresemann bei si-nem Presseempfang u. a.: „Was wir wollen, ist Friede, Friede einer Welt, in der es keine Invasion nnd keine Sanktionen mehr gibt, mit einem Wort, Wiedergntmachnng alles dessen, was der Krieg die Welt an Verlusten wirtschaftlicher, moralischer und kultureller Art gekostet hat." Zürich (Avala), 6. Oktober. (Lchlußkurse). Paris Beograd 9.18X, London S5.I0^, Berlin 1?3.50, Prag lü.?'), Mmlan'k» 20.85, Neivyork 518.75, Wien 7.?.15, Bnissel Vudapch 0.007S«, 'Mrschau 87, Sofia 3.79, Bukarest ?.50, M>adrid 74.75, Amsterdam 208.4c>, Achen 7.M. Zagreb (Aval«), K. Okto^ber. Devisen: P<,ris 2W.50—Zürich 108tt.50 bis 1094.50, London 372.70^—274.70, Berlin 1352, Wien 7.928—8.028, Prag 160.5«—1W.56, Madrid 22_2?9.05, Newyovk 56.17>^—56.77^. -Valuten: Dollar: 5k).4H—5«.V5. Holzbörse. Ljubljana, fl. O-kWber. Buchvnhol^, S5 cm Durchttlesser, Verladestation, Geld und Ware 225. Girkenklötze, 10—Z0 cm Durchanesser, <^)reuBation, Mire 400. (^rltbenholz, nach Nsaincen der B>örse in Ljut^jana, Geld 170. Eichelvklötze, 30 em Durchmesser, Verlade stalion, Ware 480. Produktenbörse. Ljubljana, 6. Okwber. .^'iuüsck)er ':!^'i^en, LjiMiana, Geild 255. Neuer Mais, syrmi-scbe Station, Geld und Ware liB.üO. Mais, Cinquantin, Station Varanja, Geld und Ware 215. iskener Mns, slmvonische Sta tion, für Navemver nnd Dezeniber, gegen 100?6 beim Schluß, Ware 122.5>0. Reifnii.zer Bohnen, Ljli^liana, Geld W. Bohnen Dkandalon, fraivko Ljubljana, Geld JlX). Weiße Bohnen, Ljubijana, Geld 350, «r. 227 — S5. Jahrg. Die innere Entwicklung in England. Von Graf E. v. Zedtw^tz (München). Alljährlich tritt im Herbst der 5!ongreß de? britischen Gewerkschaften zusannnen', um die Politische und wirtschaftliche Lage zu besprechen und die Richtlinieu auszuarlieiten, die der Ausschuß, der bei dieser Gelcgenh'.'it für die Dauer eines Jahres neu gewähl!^ wird, einzuhalten hat. Ter Gewerkschaftskollgres; besti-unute letalen Endes auch die Politik der Labour Party im Parlainente, wenigstens solange, als diese die parlamentarische ^^.crtre^ tnng d"" Gewerkschaften und damit, da für deren Mitglieder lediglich die Zugehörigkeit zunl arbeitenden Stande, nicht c'b^r zu einer bestinimteu Partei maßgebend ii't, des gesamten arbeitenden Volkes. Dies wurde erst anders, als die geistigen Arb.'iter nnd dannt die Politiker in der Labour die (^^werkschaft» ler in den .Hintergrund drängten nnd Männer N'ie Macdonald, .^ienderson, Snon^den u. a. in der Arbeiterpartei u n d in den Ge-werv>cs;aft.?n die Fi'ihrung ülvrnnhnien und dort Staats- und Weltpolitik zu betreiben begannen. Danmis, insbesondere in der ersten Zeit nach dem Krieqe, traten in den Gewerkschalsten unter deni Cinflnf; radikaler s^i'threr znm ersten Male offen sozialistische Tendenzen zntage, als Tmn Mann und Wil-liauls der englischen Arbeiterschaft einredeten, daß die schwächliche !^'^altung der La-bonr Party die englische Arbeiterschaft nm die Früchte der rnssisch.'n und dentschen Ne-volntion bringe nnd die englischen Arbeiter die Wahrnng ihrer Interessen nun selbst in die Hand nehmen müs^ten. Gleichwohl gelang es Macdonald, die Führung der Partei wie der Gewerkschaften fest in der .Hand zu behalten, freilich nur um den Preis einer gewissen Betonung sozialistischer Ideen, die von da ab m der osfiziellen Politik der Arbeiterpartei deutlich zlnn Ausdrnck kanien« C'ben znr Unzeit errang diese ihren grossen Wahlsieg, der die Labour Party zur kierr-schenden Partei und ihren Führer Macdonald zum Premierminister niachte. Mit ihitt traten die allen, l>^nvät)rten Arbeiterführer irr die Negierung ein nnd mußten in den Ge-»verkschaften durch neue Männer erset^'^t wer^ den, die der sckMieric^n Lage nicht ganz gewachsen waren. Die nächste Folge war eins fortschreitende Cntfremdnng zwischen der Labour Party, die als Regierungspartei notwendig etwas nach rechts, nnd den Ge-lverkschaiten, die nnter den? Einfluß der Sozialisten immer mehr nach links abrückten, wäbrend Macdonald als Regierungschef sern altes Alrsehen bei beiden Teilen einbüßte und, als er nach seinem Stnrze die Fübrung der Gewerkscs^aftSbewegnng wieder übernahm, sich dort nicht mebr ganz durchseßen^ konnte. Leither ist die „National Minority Movenrent", in der sich alle Malkontenten vom Sozialisten bis zum überzeugten Bol-schewisten gesammelt halxm, in England eine Macht, die ihren Wünschen und ihrer Stinr-nte im öffentlichen Lel>en des Landes Ausdruck zu gelben iveiß. Diese „Nationale Minoritätslxmvgung", die ihre Haaptaufgabe darin sieht, die Gewerk schasten nnd ihre Parlamentspartei, die La« bonr Party, von innen heraus zu zersetzen und für den KommuniSnnis reis zu machen, hat ittl Lande alsbald eiiu? Gegenbewegung ausgelöst; die englischen Fcrscisten, die nicht niüde werden, das Land vor der roten Ge-sabr zu warnen und diese droliend' und riesengroß an die Wand zu malen, ohne zu bc« l denken, daß sie damit den Kommunisten di- »elt m die HSnde arbeiten. Tatsächlich ist die konimlmistüsche Partei i« England verschwin-bciG kloin nnd der enylffche Arbeiter, der noch vor wcilHyen Iahren von l^i'zialismuS ^nd Trvch viol weniger von Kommun'smu» etwas wuhte un^ von beiden heute noch pa,z unklare Bcgri^e hat, würde sich nicnmlS ssrr d« nenc Bcwcffung interessieren, wenn deren rege PropaMvda durch die Ucbertrei-bmlgen der Leisten nicht so kräftig gefördert würde. Ihrem Geschrei u!nd ihren mtf-sMmden militärischen Vorbereitungen ist eS zu da»ken, derkschaif-hnt ihren hcnrtigen Einfluß sichern. So stand ^chou der vorjähr^e Gewerkschaftskongreß w Hull unter dem Druck der Lin^n, der es nach stürnrischen Verhandlungen Aelang, die Wahl des radialen ^reell zum Präsidenten für das kommende ^hr durchzusetzen und die seit langer Zeit angestrebte Ginheitsfront der Ar-beitersc!^ft herzusteNen, alles auf Kosten der »esMnenen Elemente. Bezeichnend fitr den Geist, der auf dem HlÄler Kongreß herrschte, ist dos Wort eknes der Geive^cha^sführer zu dem Labourminister Thomas: „Speist ihr mit dem König, so wollen wir mit den Bol-jKewissen cssen." (Schluß foligt.) Vo«»«-«vMe». Eine otbanische Betchwerde bei Sönig Alexander. Während der Anwesenheit des Kvnigs in Cetiinje wandte sich der Etamm ttn iihn mit der Bitte mn Schutz auS Anlaß ungerechter GrenKrichtung zwischen ISlMMien und Jugoslawien. Die Bittsteller .^lärven, Montenegriner hätten die von der iiuternMonoilen GrenzSamtmission festgestellte Linie durch Auseiiniandevwerfen der Grenz '^ylrmmdeTt aus eigene Fmist veribessert. as. — Bl«tige ZwifchenfSIe in Italien. In ^Her Nacht vsn Samstag auf Sonntag kam ^es in JtMen, und M« diesimal in Florenz, »wieder eimmck izu Mutigen Exzessen zwischen Mscijstrn und Freimaurern, die mehrere Monlschenopfer forderten. Der ViAeisökretär des Fiascio von Florenz, Luporini, ^ANrde «vant Freimaurer Baniiinelli, ^'visiom hohttl StmrtÄvanlton, niodergeschos-l^on. Ms die Fascilsten dcwoin Kunde erhiel-!iten, umzingelten sie das Haus LaporiniS, ^ der Mivsd geschah, unt» wvVten des Mör-^rs ihoibihaf-v werden. BanidineN entillam se-l^doch üiber die Dächer. Die Faseistcn dvangen Hievauf m seine Wohnung ein, tvarfen die MZbeNstücke aus die Straße stechen sie ^in Bvand. Als Represßatie gerstörtien Fasci-stztvn auch noch andere Wohnungen von Per-sönlichikerten, die der Oppofttion anlgchSren. diesen Unruhen wurde der Aidivolat Eon-solo lnÄ der ohenNÜiige Abgeordnete Fillatl iwon Faiseipen niedergsftiochen. Die Unruhen ^-dauerten die ganze NaiP «an. Nur mit Mühe ^lmdg es der Regierung, die Olümung wie-Ider herzustellen. ! —as.--- ^ Sin ne«» AnnMeti» nnf Jen Amen-che««? Me Mosksuer SontfttMtter berichten, ist in den letzten Ta^n in London neuerd^gS ein Russe mit der Behauptung aufgetreten, er habe ein Anrecht auf den russische« garenthron. Dabei behaup tet er aber keineswegs, mit dem Kaiserhause Romanow verwandt zu sein, sondern knüpft an die durch Dichtung und Sage berühmte Persönlichkeit des sogenannten falschen De-meti^uS an, von dem er abzustammen behauptet. (Geschichtlich ist es bekanntlich so gut wie bewiesen, jener Demetrius ein Betrüger war und daß der echte Prinz Demetrius (ein Sohn des garen Iwan Grosny) schon als Kind ums Loben kam. Der sonderbare Thronprätendent hat sich oiber, wie die SowsetblStter ironisch bemerken, einstweilen herabgelassen, eine ganz gewöhnliche Fabrikantenstochter zu heirili^ und auf den Ehebund mit einer Prinzessin zu verzichten. —aS— — Die Ofienfive gDMN die Drnse«. Nach einer MeVkmny des „Daily Telegraph" auS Mnssifreh hat die Kolonne deS Gener'als Ga-melin die Offen^be gtigen die Dmsen wieder aufgenommen. Der B<'rlauf der Opera-timten wird sedoch von der Menge des verfügbaren Wassers avhängen. Gestern nnchten ftc>0 Kamele und lS Lastautos 200.0(V Liter Wasser zu den Truppen schlaffen. Die Kolonne W MV Man stark und verfügt Über Tan^S, PanWvkmtSs und Artillerie. Mehrere Scheichs sollen pch untettvvrfen haben. t. Uebergade des M>eßOD«O««skriPieD a« de« Kiinig. Wie aus Beograd berichtet wird, lülberreichte Außenmi^lister Dr. NinLiü während sei?!«? Audienz am Samstag dem König das Manuskript des „Gorski vijenae" von NjegoS, dias sich bekanntlich ^s in die füng-iste Zeit iu> Wien befand nnd von der österreichischen Regiertmg anläßlich der RiegoS-feier der sugoskliawischen Rrglevung Werlassen worden war. ^s.— t. Va« von LetzrerMchnnnM«. Das lln-terrichtsmimsterium versügte, daß Schulgemeinden UnDg außer den Schulgebäuden auÄ) Lehrerwohnuvgen zu bauen haben. aS. t. 75 Jahre SriegSa?ade«ie. Am 12. Vk-wber Hegcht die Beograder KriogSavadontie, aus der bisher zit?a 4lX)0 Offiziere hevvor-geganigen sind, ?Ssälhriges IuibilSum. An ^ver Feierlichkeit wird der Kö^g persönlich teilnehmen. —aS.-— t. GeVlWtfchttldigmtg deS «nde<«ordes. Freitag vibends erschien ein junges Mädchen mit Anzeichen dn höchsten Aufregung im Wach^pnnner ,Mm Peter" in Wien u,^ gab an, Hr Mrd evmor^t zu haben. Sie iist die VttusgeWfin Iosefine Schleiß, Dochter eines Masctuuttle»: ise« odiu «. t. Der VeMee «it eigene« Auto. Auch die Bettler moiderntsieren stch. In der schwedischen StM BengtsforS wurde ti« Leierka-steninann anschalten, der in der GHadt umherzog, spielte und bettelte. Bei näherer Untersuchung evwies sich, daß der Bettler ein eigenes Auto mit eigenbm (Chauffeur besaß. So kutschierte er auf den Dörfern umher und spielte Leiel^ten, wobei er erzählte, er leide an Reißen und könne daher nicht gehen. In: Durchschnitt hatte er mindestens 40 Kronen «ain Äige verdient. Das Auto hatte er für 1900 Kronen gekauft mio bar bezahtt und der Chauffeur erhielt außer der Verpflegung S0 Kronen die Woche. Als man ihn fe^ahm, hatte er mehr als 300 Kronen bar un'd ein Sparkassenbuch über 2000 Kronen in der Ta-sar außer de«, Chaufifeur vou vier .Herren besetzt, die auf ein .Haar den berühmten Gentlenran-Berbrechern aus dein Staate Minnesota glichen. Der „Coup" war auscheineud für den Moment verfehlt, da ohne Zweifel ^avsich-tigt war, den verfolgten Wagen zu streifen und ihn so zum Halten zu zwingen. Sie verlangsamten denn auch ihre Fahrt, so daß der reiche Direktor wohl »der kbel erneut an ih« nen vorbei mußte. Nun aber sprang der Mo tor an, mit einem einzigen Satz war das Auto in gleicher. Spur, die Schutzbleche knackten — das Ziel war erreicht. Atemlos war das zahlr.'ich angesammelte Publikum dem aufregenden Sc^uspiel gefolgt, und der Herr Polizeikomnnssär von Choisy-le-Roi bemühte Igs Mtite SU Roman Dan Hk^ilde und fügte hinzu: „Ich seW kann vor einer Stunde ni^ aibü^mimen, Lohn-^ imic^Mlunigen und die verschiedenen Beschwerden imd Schtichtungen ^r Arbeiter-«mlgelegenjheiten boausisichtkige ich immer jl Sie war schon wieder iim Kontor ver-Piwuirdon, und Almuth s-alh sich nu,i ein we--nig verlegen de'M hier immerhin seltenen «öesllch eines jungen Herrn gegenüber. „Sie sind nicht i>m Geschäft, gnä'diges ^jFväulein?" fmigte .Herbert Plaßneck, und seine Augen gr»,ben sich klar und fest in die ihren. ' „Noch' nicl)t, Mutter »M es nicht," erWider-'lte fie. .Dann hoben Sie die jHia^uSvWvobtung?/' Sie nickte. „Ich möchte gern im Kvntvr helifen, aber'Mutter zu ersetzen, vermag ich nicht!" Sie duÄte oim wenig ihre schnialen Schultern. ,Mre Frau Mutter wüvdie gewiß gern einmal die Zügel in die Hand ihrer Kinder legen." Alimuth lachte. „Mutter? O, die ist noch nicht avbeits-müde, ich kSmtte mir gar n^ denken, wie eS sein würde, wenn sie einmal nicht mehr bei uns wäre." Hin Zitllern homlmte dte letzten Worte des Mäkochens. „Aber, MMges FrÄulein, daran ist dioch noch g«r nicht z,! denken," tröstete .^rbert Plaßneck in der Bermu-tüng, daß Almnth aus MaitihrldenH angespielt hätte. Sie schüttelte den Kops. „N—ein — das nicht, dtas — nicht," erwiderte sie. Als sie sich umsoih, stand Ernst August hinter ihr. Die bi^'iden jungen Männer musterten sich — mißtrauisch, kM. Schließlich brach Er^t Aiifiust das Echtveigen. „Ernst August Feddersen," erklärte er gemessen und sc^nte fragend von seiner Schwester zurück auf den Fremden. „Der Sohn der Firma?" sagte dieser höflich und ein leiser Fragewn ttanig aus seinen Worten. „Mein Bruder," Mm?th Fettiersen mach-te eine leise Bewegmig iGt >ex Kmd, buldem sie den beiden ins yraße Eßzimmer voranging. Der Abendbrattifch war bereits gedeckt, ein Bssteck ««hr eTS gewöhnlich ausgelegt. Es war heute der Abend, an dem Moritz Birk Gast der Familie war und nach dem Abendbrot mit Ernst August Spanisch trieb. Die drei setzte« sich in den geräuimigen Erker, wo einige Korß^essel einen runden Tisch unlrahmten, und e^ Stehlampe verriet, wie beglich es hier fein konnte, wenn ihre elsktris^n Strahlen dmch den roten Schirm hindurMeuchteten. Es dauerte nicht lange, so waren sie in ein eifriges Gcispräch vertieft. Die ^den sungen Leute sprachen vam Geschäft, und Alimuth bennMe nM Wohlgefallen, wie beschlagen sich der junge Mann in allem, was sein Gebiet berührte, erwies, wie aber auch Emst August bereits in den Betrieb hineingewachsen und seine Anteilnahme an allem, was Geschläft hieß, stetig wuchs. Sie eshob sich, holte Rau^ug, und bald saßen die lorei in einer Wolke flauen ZigavettendunsteD, als wSren fie alte, gute Freunde. „MMer wird nun oiuch bald Vonnnen, sagte Plötzllich Ernst August, die Uhr zichend, „fie macht fich'S viel zu schwer, wie alle Frauen, wenn sie in den Beruf wmimen, nnd meint, es ginge nicht ohne sie." „.Mew Bater arbeitet auch' bis in die Nlxht, der Herr oder — die Herrin der Ur-ma Hag keine Zei-t nOde Ernst August biß sich auf ^t»ie Lippen. Er fühlte eine ganz kleine Zurochtweisu-ny anS den Worten des jungen Gastes. ElMch kam Mathilde. Sie sah etwas müde und abgespannt aus, ocher ihre Bewegungen waren s^sch und rasch wie immer. „Ich muß vielmals mil Entschuldigung bitten," sagte sie, „aber ich bin nun -n«>l ein närrischer Kerl, erst wenn alles erledigt unb ^frieden ist, lege ich die Hände in den Schoß. Al!lnuth, möllj^est du nicht deines Amtes ivalten?" Das junge Mädchen stand erroteiio auf. „Verzeih, ich vergaß!" sagte fie verlege« und verschwantd hinter der Tür, um w der Küche das Nötige anzuweisen. „Du bist dir wohl bewußt, liebe Mnna," mchm Ernlst August doS Wort, „daß heute obend Herr Birk unser Gast ist." Ein Schatten huschte sekundenlang Wer Mathildes Antkitz. „>Ach," ettviberte fie leicht, „da — sagva wir ab, er soll — ein andermal — Hommen!^ „Das geht nicht, er lhat mir hente ver-spwchen, die Bilmiz des letzten Mertzetiah-res mihKubringen, wir wollen sie durchsprechen, und der spanische Lehver ist a«ch bestellt" „Verzeih, die BAanz M erfohre« Zft «r unebne Sache," smgte sie .?in wenig sch»I^ doch beherrs^. „Papa wünschte inn/iner. dvG ich iür imvreWmM jM."' GoMG««» A»? »M 7. VktsV« 1« »N « U ßch w e>gD»»r PetslM darum, d<« alyu Neu-ßtirtgen t« Schranken zu halten. Wer auch d deutung weit übertrifft: dast die wirklichen Verbreä^r durch einen leicht herzustellenden Kus^ren Schein bet hellichtem Tage in aller Nuhe und polizeilich geschützter Sicherbeit ihrem Gewer^ Miegen können. Sie müssen nur ihre Tat surchtbar genug gestalten, damit sie für ein K^no. gec'ignet erscheint . . . RachrlMen au« Maribor. iRichtNnlen zu Hebung unwes FremdenveNehres 4» «eise-UndenkSN. Macht jemand eine Reise, so ist er meist auch bl^tvebt, die Erinnerung daran in Bildern oder ortSzuständigcn Andenken weiter festzuhalten. Desgleichen bringt sr seinen Angehörigen gerne eine Art profaner Devottonalien mit, die oft auch mit dem Spruche: „In . « . . . habe ich an dich gedacht, drum Hab' ich dir auch dieses mitgebracht" versehen sind. Manche Orte haben in dkser Äichtung ganze Industrien auskommen lassen — kei uns hingegen erh/ilt man nichts Derartiges und muß sich bestenfalls mit ein paar bescheidenen Ansichtskarten begnügen. Aus Karlsbad geht z, B. niemand, ohne einen irgendwie verarbeiteten Sprudel- oder Erbsenstein mitzunehmen. Etwas Aehnlichcs wäre auch bei uns einftthvöar, wenn die nötige Findigkeit und Unternehmungslust vorhanden wäre. Das Bachergebirge Argt z. B. den prächtig grünrot gefärbten Cklogit, auS dem tzian. wenl» o» 0d <'einlr Härte ai'ch ?.'.wer zu bearbeiten ist, geradezu unzerbrechliche Brief-bcschlverer, Postamente, Tintenzeuge, Vasen, Schalen. Schirmgriffe u. dgl. erzeugen konnte. Das Malen unserer schönsten LandschaftSpunk te auf solche Objekte, dann auf verschiedenartiges Holz könnten leicht einen Maler ernäh* ren. Verschiedene auS Holz wie Stein erzeugte, unsere Lokalverhältnisse ausux!rtende Plastiken würden gewiß auch Anklang und Absatz finden. Je nielzr Ä. eival^l in 0'.'rlci '.i^^'lie-andenken vorhanden ist. um desto sicherer wird jedermann etivaS finden, was seinem Geschmack« entspricht. Auf jedem Bahnhofe wie auf den wichtigsten Verkehrspunkten sollten geschmackvoll erbaute KioSke steh^.'«, wo Dle deiNgt SrabesNrche In Äenisalem In Sefohr Die heilige Grabeskirche in Jerusalem ist durch Einstlirzgefahr bedroht. Das Gewölbe, unter dem sich das Heilige Grab befindet, ist durch das Geuncht der Opfergaben so tiber tastet worden, daß es bereits zahlreiche Sprünge auftveist. Englische Architekten und Ingen^ure haben aber bereits Messungen und Prüfungen vorgenommen, um die Ge-lajr ei«t«s Eins^^es zu verhitten, derlei ausgestellt und jederzeit käuflich ist. alle diese T »!>^l'ken-Objekte n in slowenischer, aber ebenso auch in deutscher Sprache erhalten müßten, ist selbstredend, zu mal in ttniere? ?!ad» als Fremde n t-r Hauptsache doch Deutsche kommen, sei nur vorübergehend erwähnt. Wir Halen im Vorstehenden kurz auf di> wichtigsten Mängel in unserer Fremdenver kehrs-j^ürsorge aufmerksam gemacht und zu gleich die nötigen Winke gegeben, wo da der Heb'l zur Besserung ter Verhältniii: n.it (sr folg einzusehen wäre. Für diese Arbeiten ist nun der Winter da, um im Frühjabre bereits mit allem Nötigen ausgerüstet zu sein. In al len Belangen bildet aber obendrauf die allge meine Solidarität, Billigkeit, Anpassungssä bigkeit, Reinlichkeit sowie ein weltmännil'ches Entgegenkommen die beste und billigste Reklame für den reichen Zuzug der Fremden für alle weiteren Jahre.Mögen daher die hier gebotenen Richtlinien nicht unbeachtet bleiben. w'nn 'vir ec"'n allen Ern^^eZ nill-organisierten Fremdenverkehre eine Volkswirt schaftliche Stütze finden wollen! D. 2. M a r i b o r, 6. Oktober. m. Uu« de« Staatsdienst«. Versetzt wur-'«den: Der ZolVbttvmte Joses A m o n vom Hauptizylllalmte in Atariibor zum Zollamts in Beograd, der Zollbeamte Anton Pire vom Zoll^rmte in Maribor zum Zollaim^e in Tu-bvtica. ^ro. m. go«t»altftentlub in Maribor. Morqen Mitiwvch, den 7. d. M. um 17 Uhr in der Redaktion der „Marburger Zeitung" Klub-sttzung. Auf der Tagesordnung ist der Bericht des Delegierten iwer den Kongreß in Vkoplse. O. m. Aenderung im Gemeinderate. Herr Alois ZK i v o r t n i ?, Gemeinderat der Bolkspartei, hat sein Mausest aus l^und-hei'tsri'lck'sich^en zurückgelegt. An seine Stelle tritt im Gomeinderate .Herr Johann M a-her, Lokomotwfi'chrer der Strmtsbaihn. ro. m Die Gsneralversammlung de« Espe« rantoklubs in Martbor fand vergangenen samstag ins G'cvstlhnuse Emeriti?, bei fast vollzähliger Beteilligllng der Mtglieder statt. Zum Otbmnnne wurde Herr Ferdo Dobra-v e c, Finan^sekretär, gewäihl't. Der nächste iugvslmvis^e Efpevantistenkonigreß wird zu ^en Pfingstfeier^^agen itm konvmende^r Inihre in Mari b o r stattfinden. Die regelmäßi-?ien Zusammenkiwste «der Mittflleder finden k'den Mi<^woch im Goisss^ause EnierKiL swtt, iMrend univerbiiidl'iche MonversH'ti'onsai^n'te seden. DamStag kn Caf6 „Central" aS^Zehal-'.en werd?n. —ro. m. Große Manifestationen anläßlich der 5. Wiederkehr des Kärntner Plebiszites. Wie wir sloiwenischen Blättern entnc^hmen, , nen die slon^rn'ischen Vereine in Miariikivr für den lt^. Oktober anläßlich der ü. Wiederkehr des Kärntner Plebiszites große Manifesta-tiene,?, verbunden init einem U.n,zug durch die Stadt. Auch an den Schulen fint'en auS 'diesem Anlasse interne Vevanftaltullgen statt. ^ro. ni. Aus der Geschäftswelt. Das Spe.zerei-geschäft in den unteren Mittnen decl There» sienhoses hat vom, bicherigen Eigentünier Herrn Sni dariS Herr Ferdo Ussar löslich erworben. ^ro. m. Schwerer Unfall eines Knaben. Vergangenen Montag nachmitiasis ging der l?-Mrl-ge Franz Gleich ans P^o!brexsc' in einen 't4)rtigen Wi?ld, um .Htlz zu smirmeln. Aus Uebevlnttt kletterte der KTllVbe nnf eiiii^n Baum. Als l r jedoch auf einen morschen trat, brach dieser ent.y.vei und der stürzte zirka Meter tief cid. Beim -tnrzc i brach er sich das Mclgra? und beide . Auf seine .Hilferufe k>amen eiilige ^'eu.e f>er-' deigeeilt, welche sodann die Nettunqs7.l^tci- ^ lung anriefen. Die Nettunga^teilnnq leistete ihm die erste Hilfe und überfl'rhrte ihn ins Allgenleine .^tronkenh-au?. 7ro<^ der sofortigen, Operation zweifelt m(^^ricta ei'ne grössere Trei>bi>as!!.> ab. ^,1 .^xison und eill Neh — milt nur drei Läufen — wurden zur Strecke gebracht. - m. Verein der Offiziere und Militärlteam ten d. R.. deren Witwen und Waisen. Diejenigen Mitglieder, welche die Mitglieoerlar-ten bisher noch nicht ehalten l^cröen, wollen dieselben im Sekretariate abholen. Jene Mitglieder, welche die ^^arten b^'reits erhalten, den Mitgliedevbeitrag jehoch bis nun noch nicht erlegt Hachen, werden vom Ausschüsse hl.^s'lichst ersucht, die Einsendung bald-ulöglichst zu veranlassen. _l. m. Vom Hausbesijzerverein. Der Hausbe-siherverein für Marrbor und Umgebung ladet nochmals alle Hausibesitzer ein, dem Ver» eine als Mitglieder beizutreten, um gemeinschaftlich für die Rechte zu kämpfen und eine Milderung der unerträglichen Steuerlasten zu erzielen. .Mitgliedskarten werden täglich in der Vereinsßanzlei fGregor5ii!^er>a nlica Nr. 8) von lO bis 12 Uhr anssiegeben. —ro. m. Von der Appravifioaierungsgenosscn' schaft.- Jene Lehrlinge, welche die vorgeschriebene -Lehrzeit bereits absolviert haben und zur Prüfung zugelassen zu werden wün« fchen, Haiben diesbezügliche Gesuche bis 10. Oktober der Genossenschaft vorzulegen. Später einlangende Gesuche werden nicht berücksichtigt. —ro. m. Wetterbericht. Mari^or, 6. O?to-ber 8 Uhr früh. Luftdruck: 743.5; Btur: 15; Minimaltemveratnr: -s- 7; Duu'stdruck: 9 Millimeter: Windrichtung: 0; Bewölkung: ganz. Niederschlag: Nebel. —ro. m. Spende für die Rettungs?>btcilung. An Stelle eines Kran>zes für den verstorbenen Dr. Osenjak spenidete die Firnm Berndorf für die Rettung^Meilung SlX) Dinar. Herzlichsten Dank! _^ro. * Cafs „Suropa". Täglich spielt mit Gesang die bekannte ruffifche Kapelle jwmarev von 20^ bis 3 Uhr fr.h. * Cass Gtadtpark ist nicht gesperrt. Täglich spielt das Duo Schmidt-Herzer von bis? Uhr früh. ^1^92 * Spanferkel5chmauS sowie Rehrüclen nnd Schlögl inl Restauraitt Hilbwidl am Donnerstag, den 8. Oktober a'bends. (^leicb'eitig Konzert bei gewi>hnlichen Preisen. Wild'-hauser „Sylvaner". llr« metl. k^lska I^vkovet 6oipo5k» ulica 2 11 orckniert lvieäer von 9 bis ll unä l4 biz lh (ihr Nachrichten aus Vtul. ^ P. Vermählung. Herr Dr. chem. Leo S ch e i ch e n b a u e r, ein Sohn der hie. sigen Realitätenbesitzerin Frau M^irie 3chei-chenbaner, hat sich dieser Tage in ivlaribo: Nlit Frl. Helly P 0 k 0 r n y, der Tochtcr de'5 '^lpotbeker'^ Pokornt? in Zanorje ob Saui, ver mahlt. Dem jungen Paare auch unsere herzlichsten Glnckwiinsche! —as— P. vin imposantes Leichenbegängnis. Vergangenen Freitag um halb W Uhr wurde Herr Mi.'dizinalrat Dr. Franz M e z l e r v. Andelberg unter ansierordentlich zalilreicker Beteiligung 'sämtlicher BevölkeruttlV?schichten zu Grabe g.'tragen. Fast sauitliche l^iem^'inde^ rate niit Herrn Bürgermeister Dr. Mate S e n i; a r an der Spitze erwiesen dem edlen Menschensreülid die iehte Ehre. Schon laug.' Zeit sal) linsere Stadt leinen so imposante.i Leichenzug. D<'r stalle BeMch nud die vielen gespeudet'.'tt .^irünzc niit deutscheil nnd jlo-ivenischell ?lbs^1iiedvioo> leii leuneseu neuerdings die gros'.en ^yinpatlnen, deren sitl) der Vers.tvri.cue allseits erfreute, —as— Zum 700. Todeslag Fron» von AtflsK. Nach einem Gemälde. Am 4. Oktober jährte sich der Todestag Franz von Assisis, des Begründers deS Franzissnnierordens, zum 7t)0. Male. Franz von Ass.si ist einer der bedeutendsten Heiligen der ktatholischeu Kirche und von allen Menschen deni Ehristenideal wohl am nächsten s.ekonnnen. p. Aus denk Staatsdienste. Herr Professor I. S i l 0, bisher an der staatlichen Re^- schnle in Ljnbljana. wurde an daS Staats-r^alaymriasiunl in Plus und der Supplent .s^err C a j n k 0, bisbc'r in Ptuj, an die staatliche Realschule in Ljubljana versetzt. —aS"»^ p. Sensationeller Gelbstmord. Unter diesem Titel brachten wir in unserer Sonntag-nnmnler die Meldung, das; sich der hiesige 5;osthosbesiherssobn Herr Otto salso nicht Einil, wie irrtsintlich berichtet war) B 0 nk n?it Beronal das Leben genommen hat. Wie wir nun weiter enahr^m, soll der junge Mann schon längere Zeit schwer nervenleidend gewe'en sein. Man vermutet alio, daß er die Tat ini Augenblicke einer plötzlichen ^innesverivirrung begangen hat. —as— p. Tombola. Ain Sonntag nachmdttagS t'and alu Florjairiki lrg eine Tombola zugun sten des Cyrill- nnd Method-BereineS statt, '^bwobl zu gleicher ,^eit ans dem Sportplatze b'nt^'r der (^ioöanstalt reges Leben heri^chte, nnls^ auch der Beluch der Tombola als au-s',erordentlich mit bezeichnet NK'rden. —as— v. Mewlesesest im Veremshause. Vergangenen Samstag veranstalteten die Offiziere der l^iesigen Garnison im Vereine mit den Uilteremzieren in sämtlichen Lokalitäten des Verein'^kiauses e!n tiros^es Veinle'efest, welches gut besucht war uud bis in die frnh^'sten Morgeul'tund-.'n in recht animierter Skim-uinng verlief. De!N F^^^st wohnte auch eine ii'.V lle Aliordnung der hiesigeti Fi'ei.villi->^>^n Feuer':-.^br bei. -as-.- -lü- R iKrichten aus Dravo» arod g. ^Lcs'jzMcchsel. Tie Besitzung „Burgstcls !.er" des .(X'rrn W astle hat der Tchubam-ch.'rme!ster .Herr Ioliann M i t ak läuflich rn'orben. — Da-? Anweien des L'errn s ch u le r ging in den Besitz des Herrn t a uö iö ü lx'r. —s. g. Wiedereröffnung eines Gasthauses. DaS .'0r?nals (^önitzer'sclie l^asthans wurde nach enl .^trieqe in ein >iaifeel>aus ntngewandelt. .'lun hat Frau P u -< n i k. die bisherige Päch l.riu des Ho!e!o „.Uorotau", das ttafteehauS 'tt'^ielaiift nnd eo jn ündlich renovieren laff i-. t'ach '^^een?>'anng der NenovierungZarbcltm .vird das (^astl)ans, bereits das ach^e Travolirad, wieder eri)fsnet werden. —S. -O- Nachsichten av« Sethe. e. Silberne .siochzeit. Der Magazineur deS l^lengen Frael)tenbahnhl>ses Herr Josef S ter n feierte ain 4. d. auf seinem Besitze in (^^ornja Polskava l'ei Pragersko im Kreise inner Fanlilie sowie der Vern>andten ynd (Vreunde da^ F.'st der silbernen Hochzeit. — l'n'ere s^littln''!"insche! —S. c. Die Plenarsitzung des GemeiuderateS der Stadt Ücljc fand ani d. d. um halb 7 Uhr statt. Au der Tagesordnung stand die .Bt'! UuNNtt «7 «U 7. VNVV« c der einzelnen AusschSffe. Ne-b« Verlauf dtt Sitzung werden wir demnächst ausführlicher k«richten. —s. r. Preise für vedSck. Am 5. d. haben auf Erwld der Verlautbarung der Kreishaupt-mmmschast w Cclie folgende Preise für Brot za gelten: 1 Kg. Schwarz- oder Kornbrot 4.QC Dinar, ? Kg. Ä^ißbrot 5.50 Dinar, l Sevmel, gucken, 7—7)4 dkg. schwer, 0^ lNnar. — e. :.*tl^rfiedl«ng der Slldftetrtiche« Spar. Faße. Tie Adaptierungsarbeiten im eizenl'n G^ude der genannten Sparkasse wurden VSeser Tage beendet «nd beginnt nun die Kedersieitlung aus dem „Narodm vom'' inS DparkafsengÄiaude. - 5. e. Der G»»emdevor«wschlag für das nach« pe Verwalwngs'lahr liegt noch bis einschlief-vch 9. d. für die Oeffentlichkeit zur Einsicht v»f. Eventuelle Bedenken und Beschwerden ßud bis zu diesem Termine dem Magistrate vorzulegen. ^S. e. ««» der Sitzmig de» «emeiaderates der tzwWebmlgSgemeinde. Am d. hielt ^ Gemetnderat der Umgebungsgemeinde seine Plenarsitzung ab, über deren Verlauf wir folgendes erfahren: Den Herren Aloi's öre-H i « ? o aus Ag. Hudinja und Friedrich 2 nidar aus Gaberje wird die BaubAvil-ligung erteilt. Ziur Ausbesserung der Ge-«»omdestvahen in Zagrad und Lokrovec wurde ein Gemeindeibeitrag von 1617 Dinar bewilligt. Hierauf wurde die Schulhausfrage erörtert, worüber wir bereits berichteten. Die Angelegenheit der Sann- und Neben-stuHregulierung wird als dringend erachtet; eS wurde beschlossen, jede diesbezügviche Aktiv« zu unterstützen. Der Feuerwehr vcn Gerje wurde ausnahmsweise ein Unter-ftStzun^beitrag zugesprochen. In der Folge entspann fich eine lebhafte Deba?ttle über die Glektrifrzi^ngsangelegenheit der Umze-bmigiSgemeiinde und wurde dem Unwillen Wer das Borgehen der Stvdtgemeinde, die Vte ganze . Sache verzögert, Ausdruck verliehen. Schließlich wvrde beschlossen, die dieS-bezägl!il^ Verhandlungen mit dem Fdla-Werte direkt anMnüpfen. Auch wurde dcr gef-aHt, bck der tztadtgemeinde ,md der chemilfchm FabrN zu intervenieren, ,m, d«t !AMl,ch des Brunnens auf dem seilier. zeit d«l Bor^chntzvereine „Lastnii dom- gc-HSvige« Grundstück an die städtische Wass,>r-Ukmy zu evmögkchen, worauf Sitzunq geschllHen wurde. —s. «e «me omwe-Regel. iMre Vsr-mib Nitchteike). ^ langen Versuchen bÄ Prvbespielen Hat Kch die „Fisv" (Fedevatton internationale de Football Wociativn) entschlossen, die «Sie OMde-Regel mnizuündern. Nunmehr hiOen «bereits Mtliche der angcihö- rige FuHbÄlverbände diesen Beschluß im die Pr«r;is umgesetzt. Die Aenderung bestehlt nur Varim, daß nicht wie bisher Awei Verteidiger mrd lder jSocckmarlN vor den Stürmern stehen mußten, sondern es genügt jetzt, wß der vordre-chen!^ Sturm nur einen Verteidiger und d^ Goalmann vor fich hat^ Offside ist also der Etüriner. der nur den Goalmann vor sich pat,«lso hinter den beiden Verteidigern steht. Der Hmchtgrund zur Abänderung der Off-Pde-Regel waic das Bestreben, mehr Schwung tn ims Sdiel zu bringen, weil die frühere lOffside-Regel das Spiel stark beeinträchtigte, und durch die übertriebene Anwendung des Cm-Back-^Systsms das TSmpo des Spieles durch die AÄhtreichen Unterbrechungen wesien „offside" wesentlich litt. Die ^lende-«mz galt also in erster Linie 'oem Kampfe gegen das Tinverteidigersyistem.. . Das Spiel wird nun wesentlich geändert werden imiissen An die Verteidiger werden größere Anfordevungen gestellt ^s bicher. Eö?n'so werden die Unser auf die Berteidi-gimg nlehr bedacht sein müssen, «als auf den Nachschub für den Angriff. Viel leichter hat e? die Ctürmerrekhe. ^r Sturm braucht lnich^t mehr so ünMich bedacht zu fein, „off-Bt>e" AU stchen, da sich mindestens ein Ver-iteidiger gewohlilich vor ihm aufhält. Das Spiel ^d schärfer, mehr bedacht auf Durchbrüche !U?nd Sol-oilüufe; es wird niohr Tore igk^ben. Danken die GelchMtsaufsi^t verhäugt werden. Als besonders gefährdet gelten die Jndustriebank, die polnische Handelsbank und die Bank des Jndustriellenbundes in Warschau. Die Meldungen über die Einsüh-rung neuer Einifuhrverlbote werden nunmehr von der Regierung bestätigt. — Der Verband der polnischen Elektrizitätsindustri'Z hat die Erhöhung der Einfuhrzölle für elektrische Akaschlnen und Gebrauchsgegenstände um 40 bis 100 Prozent beantragt. — Der polnische Kohlenexport ist von 412.l^ Tonnen im Juli auf 484 000 Tonnen im August gestiegen. Italien. Die jüngste Besserung der Lire zeigt, daß die Regierung den Valutamarkt nun gut in der Hand hat. Die aus dcr Morgananleihe von 50 Millionen Dollar gebildete Rsserve wurde in letzter Zeit erheblich vermehrt und sl'll nun ein ausreichendes Verteidigungsmittel'gegen etwaige tveitere Angriffe aus die Lire bilden. — Nach dem nun erschienenzn Ausweis betrug die Ausfuhr im Juli 139! und die Einfuhr 1851 Mill. Lire. Damit ist der Einfuhrüberschuß, der in den letzten Mo-liiUen stets mehr als eine Milliarde Lire be- trug, auf 4S0 Millionen Lire zuriick^gangen. Die Besserung ist vor allem auf die gute Ernte in Italien zurückzuführen. — Der Goldzollzuschlag wurde am 2l. Septembi?r von 374 auf 372 Prozent heraHges^ Nach Berichten der italienischen Handelskammer ist die Nachfrage nach elektrischen Maschinen und Apparaten nach wie vor lehr groß, da die einheimiischs Industrie bei weitem nicht in der Lage ist, den Bedarf deS Landes zu decken. Oesterreich. Die in Ausficht genommene Herabsetzung des Diskontsatzes auf 8 Prozent dürfte trotz der fortschreitenden Besserung im Stande der Nationalbank in nächster Zeit noch nicht vorgenommen werden, da die Bank keinesfalls selbständig vorgeht, sondern die Maßnahmen der Bank von England abwarten will^ — Die in der vorigen Woche «^geschlossene Herbstmesse brachte einen vollen l^folg. Die Zahl der Besucher war größer als bei allen bisherigen Messen, d^ Zahl der auSlSndi. schen Einkäufer wird mit 27.000 angegeben. Der Umsatz war fehr bedeutend, insbesondere in der Galanteriewaren- und Lederbranche, sowie in der Damenkonfektion. — In Wien schweben zurzeit unter Führung einer engli. schen Großbant Verhandlnngen über die Gründung eines Kupfersyndikates, daS seinen Sitz in Wien und in England ^ne Zweigniederlassung erhalten soll. T s ch e ch < s l» » a? e ß. In den nächsten Tagen wird eine Delega« tion zur Ein^itung der Schuldenverhandlungen mit Amerika nach Washington abrek« sen. Hiebei wird auch daS Abkommen itber die 50-MWonen-Dollar-Anleihe unterzeichnet werden, deren Aufnahme bereits siche^ gestellt ist. — In Podbrezowa (Slowakei^ wird ein neues staatliches Walzwerk enich-tet, das seinen I^rieb anfangs 1927 «Sfs-nen soll. — Infolge der polnischen Anfuhr-beschrSnkungen hat der tschechische Eisen- u^ Maschinenexport nach Polen in letzter Zeit stark nachgelassen. ^ eine Erhöhung der Ewfuhrkontingente in Warschan nicht erreicht werden konnte, ist die tsch^sch« Schweriindustrie genötigt, sich nach andere« Absatzgebieten nmznfeh^ U « g a » ». Die ungarische Ausfuhr betrug nach dew jetzt veröffentlichten Daten im Juli 70.S und die Einfuhr 53,4 Millionen Goldkronen. Im ersten.^lbjahr 1925 ergibt sich damit gegen das erste Semester deS Vorjahres eine Steigerung der Einfuhr um 14 und der AuSfuhp um 13 Prozent. Die Zunahme der Ausfuhr ist wsbesondere auf den erhöhten Export von Landesprodukten zurückzuführen, während! die Ausfuhr von TeMfaibrilaten eine b^er» kenswerte Mfchwächmng aufweift. — Der neue ungarisch-polnische Handelsvertrag wur de nach Austausch der Rattfikationsurkunde« in Kraft gesetzt. R « « I « i O «. Die Regierung hat beschlossen, zur Förderung des Exports dis Ausfu^zSlle in allernächster Zeit bedeutend herabzusetzen. Ne mit der Ausarbeiwny der Vorlage betra-ute Kommission hat ihre Arbeiten bereits aufgenommen. — In Bukarest schweben zurzeit Ver-handlungm über den Verkauf zweiin runtS-n-ilscher Texilsabriken an einen tschechischen Konzern, der fich auch an einer ruMniilsl^n Maschinenfabrik mit 30 MM. Lei beteiligen will. Auckming dn Moste. Verlaui^ .....des ivbergespons von Marlbar. Infolge des andauernden Regennietters ist Heuer qualitativ ein schlechteres Weinprodukt zu erwarten. Damit aber das henvige Produkt trotzdem so gut als möglich ausfällt, emp fehle ich allen Weinbauern» die evezüllell angefaulten Trauben vorher abzulesen, mit der Hauptlese aber noch zuzuwarten, um so die wenigen soni^gen Tage, die uns der Oktober noch verspricht, voll auszunützen. Gleichzeitig bewillige ich alle» Weinproduzenten im Sinne deS g 5 des Wei« gefetzes vom 12. April 1W7 die frei« «nd allgemeine Zuckerung der he^igen Weinmoste im Kreise Maribor, «nd zwar mit 2— (— 2-^ Kg. Zucker auf 100 Liter Weimnost) von gewöhnlichen Rebensorten unter 14 Zuckergehalt und von edleren Rebensorte» unter 17 ?S Zuckergehalt. Belw U A« diese» z«ecke O«De»»ndter Zucker »atz vOUk^me» rew oh« jede Veimengimg sei«. DK U«We«du«g de» traimea (sogeumm te» amerlfanischen) Aucker» ist ftre«gfte«D verboten. Der Zucker darf «lcht i« Vasier, sondern « u r im Weinmofte ousgelSst »erde» und ist nach TnnlichikeU de» noch Körenden Moste zuzusetzen. Durch diese qenevelle BewUiyung entfallen im Kreise Mavtbor die Gesuchs um Be-will^igung der Mostzuckerung sowie auch die Anmeldungen der vollzogenen guckerung von seilen der einzelnen Weinproduzenten. Der Odergespan: Dr. P irk » ayerm. p. r Samen, LmrdwiTtschaftsmaschinen, wissen-schaiftU«^ Instrumente, Cchulgeräte u. dgl. ht^rabgesetzt werden. Um die Kolonisierung entfernter Gegenden zu fördern, werden besondere Vorzugstarife für die Einfuhr von AuSlandswaren nach diesen Gegenden f<'stge-sctzt werden. —as— X Eine neue Tabaktrafik. Tie staatliche Monopolverwaltuna bewilligte einen Kredit von Millionen?vinar für den Bau eilier «neuen Tabakfaibrik in MS. —as— X Reiche Kartoffelernte. Auf dem Drau-felde ist lieuer die Kartoffelernte «lsgezeich-net. Seil-bst die ältesten Leute erinnern sich -nicht an ein so gutes Martoffelsalhr. Daher jsiiid die Preis^'^ gesimken, so id«itz s^ch Arbeit und Versand nicht «NNOr lohnen. In Mvirtbor ß. B. werden den «Nmiern Kr ein KiliogvalNMl .^Kartoffeln 75 Para s«Hoten. Die Ausfuhr Hwn Mrtoffeln lolhirt M ebenf!o!kls nicht, da die SPosen zu hoch sind, iilbcrdies auch Oesterreich un^s Italien ein gu-tes Kartoffeljoihr ihaben. ' —aS.— X Ttognvtion im WehtranSport aus der lWojswodina. ?eit eini^n Vkonaten ruht der ^Biehexport aus der Woljwodina vollständig. Die Ursache ist in den allzu hohen Preisen des Inlandes zu füchen, welche, trotz de« ^eich lichen Angebots keine entisprechende Ermäßigung finden. Ählachtvieh lGroß-vüch) notiert Dinar per Kilogramm, während lebende Schweine zu 17 Dinar per Mogramm angeboten werden. Di^ Pr^fe yersteh?n sich a?_ ^ X Ve Obsternte LWS. Die heurige Obst-, ernte ist im all^eineinen als gut zu bezeichneni Wählend sie NN, Murgebiet einen guten Ertrag zeitigte, smd die Ernteqvfolg« in den Wind. Büheln und inn Pwj als mittel zu lbczeichnen. Der Ausfuhrhandel hat bereit» ßeinen Hi^hepunft erreicht. Größtenteils wird ^ ssttich Wien, Hciland und Wodeutschblnd «iS «m». V«rg-Kwo. Ab Montag bis einfchliehlich Mittwoch den 7. Oktober: „Der Demütige und die Sän gerin", herrliches Drama in 6 Akten. „Der Demütige u«d die Giingerin." Filmdrama in 3 Akten mit Lil D a g o w e r und H. M i e r e n d o r f in den Hauptrollen. Was die „Terra„-FilmgcseNschaft in diesem Werke herausgebracht hat, ist ein Meisterstück ersten Ranges. Abgesehen von der überans packen« den .Handlung, die unS das Schicksal eine» armen Rädels vor Augen führt, das von der Mutter an einen reichen Wüstling verkauft, von diesem seiner Begierde geopfert, schließlich aber geheiratet wird, um dann nach dem Tode des Mannes die goldene Stufenleiter des Ruhmes zu erklimmen, ist es der szenische Aufbau, der Bewunderung erregen muß. Alle Details geschickt ausnützend, von der unschuldic^en Bekanntschast des Mädchens mit dem armen Musiker, ihrer k^e-fangenhaltung durch den reichen Lie^gang, dessen Tod unter den Palmen, von der ersten Theaterprobe in der Provinz bis zur großen Staatsoper, schwingt sich die .Handlung bis zum effektvollen, tief tragis6)en und doch befrledigeniten Schluß, X Schlechter Absatz der.Vswm«k«n»ie^ Z?ie a-us Bosnien gemeldet wird, ist der Abverkauf der Pfiaiunenernte Heuer etwas sickili'PPend Bisher wurden iNsgesamt K)0 Waggons Dörrpflaumen nach Oesterreich u. ^utfchland exportiert. Die Ausfuhr ist indes ßwch Nkcht ab<7eschlvfsen. —aS— ^ X Berpachtttng der Staatsdomäne Be!^? Wie „Die Dran" -meldet, erwibgt man an »naßgetbender Stelle in Beograd wieder die Pcrpachdung der Staatsdomäne Belje, weil d!ie Verwaltung in Staatsr^flie fei!n ^frKt»O. Non Dienstag bis einschließlich Donnerstag den 8. Oktober: „Sein unerkanntes Frauerl", köstliche Tragikomödie in sechs Akten. ' ' i- „Sein unerkanntes Frauerl." Eine sechs-aktige Tragikomödie, deren .Handlung sowohl ernst wie auch überaus erheik:rnd wirkt, geht ab nlorgcn Dienstag bis einschließlich Donnerstag im hiesigen Apollo-K'ino üb« die Leinwand. Die besten Kinoschauspiel.:r, u. a. diL durch ihr herrliches Spiel Weltruf genießende Lil Dagover und andere find t^bci beschäftigt, die. im Verein mit einer hochmodernen, glänzenden Ausstattung dem Filmwerke gewiß zu einem vollen Ersolg verhelfen werden. « » e r i k a. Magar-'M«, «Nssil», »I«»«sche »»Iqae» « «iagara. ÄUM Besuch TfchNfcherliK w Berlin. WWW Der russische Volkskommissär Tschitsche-rin, ist beka?^lich in Berlin eingetroffen, um mit dem Reichsaußemninister Dr. Strefc-mann wegen des bevorstehenden Sicherheits- paktes und über den Abschluß eines Handels« vertragsprovisoriums zu verhandeln. Unser Bild zeigt Tfchitscherin mit dem ruf-filschen Botschafter iA Berlin, Kreftinsti. Lchte Rachrlchtm. Kritische Lage w vraechenland. Veagrad, 6. Oktober. Aus Athen gelang-n heute Rachrichten, die die Berichte üb'^r die krrt'iische Situation in Griechenland bestätigen. Bor allem betonen die Nachrichten, daß sich Griechenland wieder einer schu-eren inneren Krise nähere. Der gi'lvxsene Ministerpräsident und Mhrer der sogenannten revu die Regierung Pangalos unterstiitzt hatte, ist nach seiner Rückkehr nach Athen ener^ch gegen die Politik der Regierung ailfgetreten und hat solidarisch init anderen Führern der Oppo^ion ein Manifest an das gesamte grie chlsche Volk herausgegeben, in w::lchen^ besonders gegen die Tluflösung des Parlamentes und die Einsi'chrung d^'r militärischen Tiklatur seitens Pangalos Protest crbobcn wird. Dem Standpunkte deS Papanastifiu gesellte sich auch der Vater der Re^>otution blikanqchen Union Papanastasiu, der bis jcht > General CondiliS. Im Ein»crnchmcn mit dem Ministerräte hat der Ministerpräfid'ent di« Verhaftung des Papanastasiu, des ge«^» senen Mmrsterprüsidenten Cafandaris und de? Generals Eondilis angeordnet, papanastasiu und mehrere Journalisten der ovrosi-» dionellen Presse wurden verhaftet und vmls das Kriegsgericht gestellt. ^ ^ Die ««kehr Vatiffeß. Veagrad, g. Olktioiber. Die PlenaiZfitzung des Fwanzausschufses iist für den IS. d. M. um 1« Uihr nachnviiAigs mit einer stchr um-fanigrvichen Tagesordnung anibervlumt. VoU allem hat der Finanzausschuß der Regie-rung verschiedene KrMte zu votieren. Auch werden mchrere SeMonen gewählt, die diet ^lufgave hoiben »Verden, den Gefetzentlvms über den neuen ZoNarif zn bespr«^. Dee ' Fir.anzausfchich wird auch mehrere «e. schlüfle des Ministervntes beglich der Er» Mäßigung der Ew. n,^ Ausf^h^e genehmigen. ^ Ankunft und Abfadtt v« Äüoe w Morvor. «nbmft der Miss- i» Mnrßd» (VMffMch» hss) ausz Wien .4b. Fat« lSLS. Ptvis: 14Ä^. M»rslia <>>Vo>rn!p Nadgona—» Lsuwmer—Vvmo-t): Iy.02, I8.M, ZK.N. «dßchrt der AAß- »». «««» lHmWWH«. Wft nach: W: 4.VV, 4.M, 15 ,v, 15.«, 30.10, 9.4«. St. gtj: SM, 1S.d0,^16.20. 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