Nr. 48. Sonntag am 1«. Juni 1878. IH. Jahrgang. Cillier Zeitung. prSnumerstions-keisinkjungen. ^«r(?iUi: Mi» Voft. Versendung: ÄonolUcd —J» f H«r-Nr. « »»ruckn« von Ioh»», IMM)> ■utaartl lutnien Onftrit« Ut die änttiag" an: «. in fti-u. un» aUtn brttnltm»™ euMrn d> , €»«tttm'. Jof. ? ?» ""*■» ®t«j. «. CWKJiJ n»d Statte. & iotuti. tu ©int. g. SiiiBti. Heilung«. «!,«,i»r in Üa ivach. angegeben, au« Rußland« Vorgehen in Rumänien und au« dem Willen zu zeigen, daß seine Stimme am Congresse eine sehr gewichtige sei, seine Wünsche also, wenn man den Frieden erhalten will, nicht ignorict werden dürsen, selbst von Preußen nicht, obwol da«, selbe sich schon im Krimkriege und auch im letzten Kriege al« der gute Freund Rußland« bewährt hat. Wenn die Interessen der für die fernere Ge-staltung der Türkei da« entscheidende Wort führen-den Mächte richtig aufgefaßt werden, so ist wol ersichtlich, daß die Türkei im Vorhinein verurtheilt erscheint, woran eigentlich wenig gelegen »äre. so-bald der Congreß nur den Frieden und zwar eine» dauernden zu Stande bringt. Ob diese« wol ge-lingen wird? Rußland will die Erfolge feiner Siege einheimsen, England aber Rußland die Herrschast über den Orient nicht allein überlassen, Oesterreich feine Interessen gewahrt wissen, Italien einen Hafen an der Küste Albanien« erlangen, Montenegro sich ebenso gut wie Serbien ver» größern. Griechenland auch nicht leer au«gehen und Rumänien sein gute« Recht vertheidigen, daher traten alle die Genannten unter Waffen und die Welt erhielt da« Schauspiel eine« bewaffneten Congresse«, welcher gegenüber einem bewaffneten Frieden nur dann von Vortheil ist. wenn er nicht so lange dauert, wie ver letztere, und wenn er zum wirklichen, entwaffneten Frieden führt. Möge also die Hoffnung nicht ausgeschlossen werden, daß e« dazu komme; denn schon da« Zustandekommen, eigentlich die wirkliche Eröffnung de« Congresse« trotz de« neuerlichen Waffengetöse«, deutet auf da« Wollen de« Frieden«. Als Leiche warf den Zweiten Der wilde Strom an « Land, Wie der, noch mancher and're Ein schrecklich Ende fand. So mühen sich die Menschen Bis an ihr ft'lles Grab, Der Weisen Stein zu finden, Wol itetS vergeblich ab. Sie werden ihn nicht heben, So lang die Welt besteht, Weil eines" Jeden Auge Nur nach dem Glänze sväht. Mutterliebe. Original-Novelle von tjarriet. (Schluß.) Ernst und schweigend standen sich die beiden gegenüber, er in dem schwarzen Anzug — sie in den dunklen Trauergewändern. „Ich wollte Sie soeben in Ihrer Wohnung aussuchen." „Ich kehre jetzt nach derselben zurück." „Darf ich Sie begleiten?* Sie sah ihn fragend an: „Wozu?" ^Weil ich Ihnen etwa« zu sagen habe." Schweigend schritten die hohen Gestalten neben einander hin — heute wogte nicht da« duftige > Frühling«erwachen um sie her, e« war ja längst verweht und auf den beiden Gesichtern prägte sich der Ernst de« Leben« au«. — Elisabeth ließ Urban in die kleine Wohnung treten, in derselben sah e« bunt genug au«. „In wenigen Tagen verlasse ich Polen um nach Köln zurückzukehren. * „Da reisen wir zusammen in Wanda« Ge-fellfchaft, die ich zu einer entfernten Freundin he-gleiten muß." „Also, Sie verlassen WorlofS?" — »Ja. — Um dem letzten Wunsche «einer Mutter nicht entgegenzuhandeln bleibt da« Schloß mein Eigenthum, dessen Verwaltung ich einem mittellosen Verwandten übertragen werde." Urban trat dicht vor da« Mädchen: „Wann, ob ich über-Haupt je hieher zurückkehren werde, weiß ich nichts E« folgte eine lange Pause, Elisabeth hatte den Kops an die Fensterscheibe gelehnt und ihr Blick streifte in die Ferne. „Ich habe einen Wunsch auf der Seele; vielleicht werden Sie e« nicht für passend finden, daß ich ihn jetzt au«fpreche, wo Ihr Herz schmerz-lich bewegt ist von dem Unglücke, da« Sie ge-troffen und auch ich kaum die Mutter begrabt« — aber un« hat ein gleiche« Schicksal ereilt, ich — ja ich fühle e«, wir gehören zusammen ftir da« Leben." Sie sah ihn groß an. politische Rundschau. GiUi, 15. Juni. Der Ausgleich«.Ausschuß de» österreichischen Abgeordnetenhauses hat in der Sitzung vom 13. d. räch längerer Debatte die vom Herrenhause be-schlössen? Fassung de» Artikel« 40 de« Bank-statut« mit 21 gegen 13 Stimmen abgelehnt. Scharschrmdt meldete ein Minoritätsvotum an. Die „Polit. Corresp." erführt au« Bukarest : In Folge des letzten energischen Proteste« Ruma« nien« gegen den russischen Bormarsch auf die Linien von Pitesti ordnete General Drentelen den Rückzug der Russen auf zehn Kilometer Entfernung von den rumänischen Linien an, dagegen ließ Drenttlen die russischen Vorposten von Plojesti nach Filipesti bi« zum Prabowaflusse vorrücken, sicherte jedoch zu. daß die Russen den Fluß gegen Kimpina nicht überschreiten werden. Berliner Berichte vom 13. d. M. lauten: Graf A n d r a f f y halte im Laufe de« Vormittag« wiederholte Besprechungen mit Beacon«field, der in seiner Wohnung skaiserhof) mit Sali«bury zusammen arbeitete. Mittaa« hatte auch Schuwa-loff mit Sali«burh und Andrassy eine längere Unterredung im ttaiserhose. Karalthe«dori Pascha soll nicht al« Congreßdelegirter fungiren sondern nur mit den türkischen Delegirten conferiren. Die Ein« ladungen zur heutigen Eröffnungssitzung de« Congresse« um 2 Uhr sind gestern Ab«os ergangen. Die heutige Sitzung dürfte der Bestätigung de« Präsidium«, der Prüfung der Voll-machten der Delegirten und der Erledigung sonstiger Formalitäten gewidmet sei». Bald nach 1 Uhr fand die Auffahrt der Delegirten in den BotschaftSwägen und in den Uniformen des HeimatSlande« statt. Um 2 Uhr 20 Minuten verkündete die auf dem Palais de« Reichskanzler« aufgehißte Reich«flagge die Eröffnung de« Congresse«. Für die Mitglieder und Arbeiten de« Congresse« ist ein besonderer Post-und Telegraphendienst eingerichtet. Der „ReichSanzeiger" veröffentlicht einen Erlaß de« Kronprinzen an Fürst BiSmarck, i» welchem im Namen de« Kaiser« Allen von Nah und Fern, welche ihm da» Vertrauen in die treue und hin-gebende Gesinnung de» Volke» wiedergewährten, sowie Allen, welche durch sympatische Kundgebungen auf dem schmerzenslager sein Herz mit wol-thuender Freude erfüllten, der innigste Dank au»gedrückt wird. Bei den Parlamentt-Wahlen in Belgien hat nun die liberale Partei gesiegt. Da« konservative Ministerium ist zurückgetreten. Der König hat den Führer der Liberalen, Frere-Orban mit der Bildung eine« neuen CabinetS beauftragt. „Jene dämonenhafte Gewalt, die die Menschen Leidenschaft oder unbezwingbare, verzehrende Liebe nennen, kenne ich nicht, habe sie nie gekannt, aber eine reine, innige Zuneigung erfüllt mein Herz, zu dem feste«, starken, willen«kräftigca Mädchen. Elisabeth, wollen Sie mein Weib werden? denn nur so kann ich mich unlösbar mit meinen Bunde«-genossen, meinen treuen Kameraden verbinden." E« war eine gar seltsame Werbung ohne leiden-schaftliche Schwärmerei, ohne heiße Liebe«bc» theuerungen—und doch voll tiefer, ruhiger Innigkeit. „Ihr Bundesgenosse, Ihr treuer Kamerad will ich stets sein," sie streckte ihm die Hand ent-gegen, „aber Ihr Weib, Fürst, kann ich nicht werden." „Warum nicht?" „Wären Sie ein Bürgerlicher, dann könnte ich „Ja" sagen — so aber liegt zwischen mir und Ihnen eine weite — unauSsüllbare Kluft." — „Elisabeth, lieben Sie mich?" Bei dieser Frage neigte sich ihr auSdruck». voller Kopf auf die Brust herab. „O sprechen Sie!" er hatte ihre Hände gefaßt. Da warf da« letzte Abendrot!» einen Glut» schein über da» jugendliche Haupt. Erglühte es in dem Widerschein so tief und heiß ? — Oder hatte die unerwartete Frage der Mädchenseele ein Geheimniß erschlossen, an dessen süße Gewalt, sie HeKerreichischer ReicKsratö. Herrenhaus. Sitzung vom 8. Juni. Da» Präsidium des Abgeordnetenhauses theilte die in der letzten Sitzung gefaßten Beschlüsse mit. Hierauf wurde zur Tagesordnung geschritten, deren erster Gegenstand war der Bericht der Au»-gleich«-Commission über den Gesetzentwurf, wodurch die Regierung der im ReichSralhe vertretenen Königreiche und Länder ermächtiget wird, mit der ungarischen Regierung in Betreff der schuld von 80 Millionen Gulden an die priviligirte öfter-reichische Nationalbank ein Übereinkommen abzuschließen. Baron von H y e erstattete den Bericht und stellte den Antrag auf Beitritt zu dem Gesetzent-würfe in der Fassung de« Abgeordnetenhause», welcher Antrag angenommen und damit in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zum Beschlusse er-hoben, ebenso die Ermächtigung für den Finanz-minister bezüglich des Abschlusses eine« Ueberein-kommen« mit der priv. österr. Nationalbank betreff dieser Schuld. Bei dem Gegenstände betreffend die Be-schlüsse de« Abgeordnetenhauses über die Artikel 40 und 53 der Statuten der österreichisch-ungarischen Bank, dann über den § 35 de» Statuten für den Hypothekarcredit würben diese Beschlüsse über Antrag de« Geheimrathe« M o s e r mit dem Zusätze im Art. 43 ,,al« Cassation«hof" nach den Worten „der köngl. ung. Curie," dann der stylistischen Aenderung im H 35 in zweiter unv dritter Lesung angenommen. Der nächste Gegenstand betraf den Bericht der AuSgltichScommission über die an dem Brannt-weinsteuergesetze in der letzten Regierungsvorlage beantragten Aenderungen. Graf B e l r u p t be-richtete hierüber, wornach die Anträge der Commission bei den §§ 1, 3, 36, 44, 50, 66, 72, 91, 101 in zweiter und dritter Lesung an-genommen worden sind. Nach diesen erstattete Baron Winter-stein über den bewilligten Credit von 60 Millionen Gulden für unvorhergesehene Aus-lagen den Bericht, und wurde der Gesetzentwurf hierüber in zweiter und in dritter Lesung ohne Debatte nach dem Antrage der Commission ange-nommen. Bezüglich de« LesetzentwurseS, wodurch das Ministerium zu Vereinbarungen eines Zoll- und HandelSbündnisse» mit dem Ministerium der Länder der ungarischen Krone ermächtiget wird, wurde über Antrag des Berichterstatters Baron v. W i n t e r st e i n den Beschlüssen re« Abge-1 ordnetenhause» bei den Art. VIII. »nd XXII. in zweiter und dritter Lesung beigetreten. Abgeordnetenhau«. Sitzung vom 12. Iu»i. Auf der Tagesordnung stand die Gründ« steuerregulirung. Der Obmann tes Au«schusses, Abg. Baron D o b b l h o ff beantragte wegen der in der Eigenartigkeil ihrer Characteranlage bisher nicht glauben konnte? „Sie sind mir gut, vom Herzen gut, tu« kündet mir der offene Blick Ihre» lieben braunen Auges — und so sage ich Ihnen denn, daß ich Ihre Aeußerung nimmer gelten laßen kann. Wir beide sind frei und unabhängig, haben keine StandeSvorurtheile thörichter Menschen zu besiegen, die in ihrem eingebildeten Wahn zwischen dem Aristokraten und dem Bürgerlichen eine unüber-steigbare Klust setzen wollen. Elisabeth, nicht der Fürst steht vor Ihnen, einzig und allein der Mann der in Ihnen die Lebensgefährtin begehrt — der vertrauungsvoll da» Glück künftiger Tage in Ihre Hände legt!" er hatte mit überzeuge»-der Wahrheit gesprochen und sie ließ ihm willig ihre Hand. Draußen verglomm der blutrothe Abend-schein, er nahm da» letzte freundliche vichl mit sich. — Ein düsterer Schatten zog über die Wände de» Gemache» in dem die Beiden standen — aber in ihren Herzen dämmerte die Aiinung einer hellen Zukunft, an dem fernen blauen Rhein herauf — so wollte Gott, daß sie silr Urban und Elisabeth in Erfüllung ginge. Ende. nöthigen Fristveränderung die Zurückweisung de» Entwürfe» an den Ausschuß. Nach längerer De-batte und nachdem der Finanzminister und der Regierung«Vertreter für Dobblhoff« Antrag ge-sprachen hatten, wurde die Vertagung mit allen gegen 50 Stimmen beschlossen. Bei der Debatte über den Ankauf der Bahn Lober«dorf Pölten bekämpften die Abg. Jawo, « kq und Kronawetter in heftiger Weise die Vor-läge. Nach einer Replik de« Hi»pel«minifter« wurde die Specialdebatte mit 97 gegen 83 Stimmen beschlossen. Kleine Chronik. Cilli, 15. Juni. Die ersten Mitglieder de« Con gresseS.) Deutschland : Fürst Bi « m, rck. von Bülow; Oesterreich-Ungarn: Graf Andrafsy, Graf K a r o l y »no Baroi H a >> m e r l e; Frankreich: Minister Waddington. Graf v. St. Vallier; Großbritannien: Earl of Bean-con « fi«ld. Marqui« of Sali« durh und Lord Odo Rüssel; Italien: Graf C o r t i, Graf de Lunay; Rußland : Fürst Gort» schakosf, Graf Schuwa loff und Bai on d'O ubril; Türkei: Alexander K a r a t h e o -d o r y Pascha. Sadoullah-Bey und M e-hemet Ali Pascha. Mobilisirung ) Die partielle Mobil-machung. d. h. die Stanveserhöhungen der Truvpen in Siebenbürgen, in Mittel« und Süddalmatien, sowie im Sprengel de« Temesvarer Milüärcom-inando» sind angeordnet worden und nebmen nun auch ihren raschen, ungehinderten Fortgang. lTodesfall.) Am 12. Juni Morgen» ist in Pari« König Georg von Hannover gestorben. Derselbe regierte von 1851 di« 1866, in welch letzterem Jahre er durch den an Seite Oesterreich« gegen Preußen geführten Krieg Krone und Land verlor. Er lebte hierauf dei Wien übersiedelte aber wegen Oesterreich« Aussöhnung mit Deutschland nach Pari«. König Georg V. war Inhaber de« k. k. Infanterie-Regiment?« Nr. 42, dessen jetziger Commandant der in hiesigen Kreisen in bester Erinnerung stehende Oberst, Herr Anton Freiherr v. L e m p r u ch ist, da der-selbe ehedem al« Oberstlieutenant und Commandant de« 19. IägervataiUon« hier domizilirt und sich die allgemeine Achtung erworben hatte. (Sachverständige.) Unter den vom k. k. OberlandeSgerichte Graz bekannt gegebenen Sach-verständigen, welche von den Bezirksgerichten zu dem im Laufe des Jahres 1878 vorkommenden Entlchädigungsverhandlungcn an« Anlaß der au«-gesprochenen Enteignung zum Zw:cke der Herstel-lung und des Betriebes von Eisenbahnen zuge-zogen werden können, vesinoen sich für Unter-steiermark folgende Herren: Ludwig Baltzer. Ar-chitekt und Re«litätenbesitzcr, Franz Grobmann, Realitätenbesitzer in Marburg; E»uard Herzt, Oberförster und Gutsvcrwalter in Obrohitsch; Ladi«lau» Poseg, Gutsbesitzer und Obmann der BezirkSvertretung inPogleth; MaxS tepischnegg, Baumeister. Juliu» P o g a t s ch n i g, Berg-Di-rector. Johann Petrieek, Forstmann unv Privat in Cilli; Ignatz Seiderfi^. Apotheker und Rea-litätenbesitzer in Rann; Anton Smereker, Civil-Ingenieur und Realitätendesitzer in Lichtenwald und Fercinand Spirk, Postmeister und Grunvve-litzer in Negau. (Schulangelegenheiten.) Der Lande»-schulrath genehmigte in seiner Sitzung den Comitä-entwurf für die Anlage von Schutchroniken und beschloß über die von der letzten Lehrer-Con-serenz angeregten Fragen, Belehrungen und Weisungen an die Bezirk»schulräthe zu erlassen; genehmigte die Erweiterung der schule in Kostr ei ni tz zu einer dreiclassigen und verfügte di e Übersetzung de« Lehrer« Herrn Valentin Stolzer in St. Ge-orgen am Tabor an die vorgenannte Schule, de»-gleichen die Anstellung dc« Herrn Blasiu« K r o-p e j al« Oberlehrer in Steindruck uns de-willigte dem Lehrer, Herrn Paul U n g e r in Leitersberg eine Remuneration unv dem Lehrer Herr» Matthäu« Kre« nik in Cilli die DienstalterSzulage. Außerdem wurden Gut-achten abgestattet, GetdauShilfen bewilliget, Rekurse erledigt und Jnspection«derichte über den Zustand von Volksschulen entgegengenommen. iTtiftUNgSplätzt > Gesuche um land-schaftliche Sliftu^gsplütze für die k. k. Militär-Akademie oder deren Borbereitunglclassen pro 1878/9 sind dis 30. Juni d. I. beim steiermär-fischen LandeSauSschusse einzureichen. (Stipendien ) Für Zöglinge der steier-märkischen landschastlichen Hufbeschlag«-. Lehr- und Thierheilanstalt in Graz kommen für das Schul-jähr 1878/9 Stipendien zu verleihe«. Gesuche sind an den steierwürkische» Landesau»schuß bis Ende Juni 1878 zu richte«. tJournaliftentag.) Der Ausschuß de« deutschen Journalistentage» hat »ach einer Mel-dung au» Leipzig beschlossen, den nächsten I o u r n a l i st e n t a g auf den 25. August nach Ära; einzuberufen. Gegenstände der Tagesordnung für die Versammlung sind: Bildung eines Journalistenverbandes. Beitritt zur PensionScaffe für deutsche Schriftsteller und die Controle de« Nachsrucke«. > Krenzänderung Der steier«. Lande«. auSsckuß vat kle von den Gemeinren M a h r t n-b t x a und Oder fr ifing angcsucdle Trennung der Kaiastralgcmcinden St. Johann und U n i e, f e i s i n g von der O««gemeinde M a h r e n d e r g und Bereinigung der genannten Katastralgemeinden mit der O««gemeinde Ober-fe i f i ng bewilliget. Beanständigungen.) Gelegentlich eine« PalrouillengangeS in der stacht nom 14. auf den 15. d. M. hielt die städtische StcherheilSwach- in einer Harpfe nächst den Letererwerkstätten in der Grazervorftadt einen Burschen mit zwei Ziegen an. Der Bursche, welcher aus Schwarzenbach in Kärnten ist und Leonhard Merda heißt, leugnete anfänglich, gab aber dann zu, die Zieger an einem ihm unbekannten O«e des Sannthales gestohlen zu haben. — Heute Morgen« wurde ebenfalls von der städtischen Eil erheitSwache in einer Harpfe eine Gesellschaft von unterstankSlosen Burschen und Dirnen beanständet, welche dieselbe erbrochen und ihr Nachtlager darin aufgeschlagen hatten. ! Erhängt.) CaSpar Kacekinik. Schneider iu Pecounik wurde heute Morgens im Walde dort-selbst unweit de« Hause» Rr. 42 an einem Baume erhängt ausgesunden. Muthmaßlich liegt hier ein Selbstmord vor. jSelbstmord.) Am II. d. M. hat sich der beim Grundbesitzer Jakob Wolautz tn H u d i n a. GerichtSbezirk Gonobitz. als Knecht bedienst« gewesene Sanitätssoldat Lalentin Kin-derg aus bisher unbekannter Ursache mit Arsenik vergiftet. lUnglÜckssall.) Am 6. Juni verun-glückten im B l e i b e r g e r Bergbaue vier Ar-beiter. indem sie darin durch irrespirale Luft den Erstickungstod fanden. Sie halten trotz des Verbote« eine Stelle betreten, die bereits firr den Versatz-stürz bestimmt war. Die Leichen der Verunglückten wurden erst am 8. d. M. zu Tage gefördert. i Keimkehr ) Räch Meldungen au« Agram kehren in Folge der Verkündigung de« Stand-rechtes in Slavonien und der Militärgruije und in Folge der Entwaffnung der bosnischen Flücht» linge viele derselben in ihre Heimat zurück. ^Telegrafisten und der Militär-dienst.) Aus Pest wurde gemeldet: Für den Modilisirungssall hat das gemeinsame KriegSmi-nifterium von zweiundfünfzig Telegrafisten in Pest, welche Soldaten sind, dreißig vom Einrücken be-freit, währcud diejenigen, welche bereit» Officiere sind, vom Militärdienste nicht defreit werden konnten. Achring, am 12. Juni. (Ciig. Coir.) Es hatte sich im GenchlSbezirte Fehnng da« Gerücht verbreitet, daß es am Psingßfonnlage in Weinberg und am nächst folgenden Tage in Höflach brennen werde. Beide Ortschaften liegen nicht weit entfernt vom Markte und wurde diesem Gerüchte um so eher Glauben beigem eisen, als am 7. Juui, Nachts 10 Uhr, in dem ebenfalls kaum eine Stunde entfernten Hohenbnigg und gleich am 8. Juni darauf. Rächt» '/«II Uhr, in dem noch näher gelegenen Schieier Feuer ausgebrochen war. Tem raschen Erscheinen und kräftigen Eingreisen der freiwilligen Feuerwehr von Feh^ing ist e« aber gelungen das Feuer, welche» beidemal ziemlich große Bauerngehöfte ergriffen hatte, zu localifiren. In Folge dieser Brände und deS obigen Gerüchtes hielten an beiden Pfingstfeiertagen vor und nach Mitternacht je drei Mann der Feuerwehr Wache, die zwar kein Feuer bemerkt, dafür aber zwei JohnSdorfer Knechte festgenommen haben, welche sacke mit gestohlener Frucht trugen. Der eine der Knechte entschuldigte sich mit der Ausflucht, daß er nicht stehlen sondern seinem Kameraden nur tragen helfen wollte. Beide wurden sofort dem Gerichte überliefert. * ck • Illustrirte Frauen-Zeitung.» ($retS viertel-jährlich fl. 1. >iO De: W. Die neueste Moden-Nummer, «21> enthält' Promenaden-, GesellfchaftS-, Strand- oder ReiseÄnzüge, Sommerkleider mit Ueberkleideni, Blusen, Mantillen und FichüS; Rock mit Zugeinrichtung. fuß-freie Unterröcke, Hütte. Handschuhe. Cravaten. Cravaten-schleifen. FichüS, breite Kragen und Ucbermanfchetten, Bade- nnd Schwimm - Anzüge nebst Tasche, Maniel. Pantoffel, Kappe, Frottirer, Seifenlappen :c. Anzüge für Knaben und Madchen, auch Turnanrü,,e und Hüte. Taufan'ug . Tiagmantel mit Pe lerine Ofenschirm (Bannerform». Arbe>ts!»rbchen, Pin-seltasche. Staubluch. Decke mit Guipüre-Durchbruch und dovpelfeitigem Stickstich aus Leinen - EanevaS mit ver-ichiedenen nnzelnen Figuren, qestrickte und gehäkelte Grundmuster, Borten auf Stoff und Java Eanevas, Bordünn i» leichter und Plattstichstickeret, schmale und breite Spitzen und Einsätze in Tülldurchzug :c. ic., mit Mi Abbildungen, einer Beilage mit >7 Schnittmustern. Muster-Vorzeichn»ngen und Namens Chiffren in Kreuz-stich- und Weißstickerei: ferner ein colorirleS Moden-tupf«. - - Die neueste Unterbaltungs Nummer (22) enl-hält: Heimathlos. Novelle von Adelheid von Auer Schluß, - Des deutschen Volkes Schaykästlein und fein Schatzmeister Bon W. Lakowitz. — Wernher. Ein Al mengang vor 700 Jahren. Von Karl ^tieler — Aus der Frauenwelt — Verschiedenes: Literarisches ic — Wirtdfchaftliches: Mittagsefjen für Juni nach neuer Anordnung. — Briefmappe. — Frauen-Gedenktage. — Ferner folgende Illustrationen: Ludwig Eck. Von E Kolb. Wernher Vier Zeichnungen von E. Fi'cher-Cörlin. — Drei Römer Gläser aus dem 17. Jahrlmndert. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen und Postämter. Aus dem Gcrichtssaalc. (Schwurgericht. Die nächste Schvur-gerichlSskffion in Eilli beginnt am 8. Juli. Zum Vorsitzenden ist der k.eiSgcricht» Präsident Herr Johann H e i n r i ch e r und zu dessen SleUoer-treter sind die Herren tfandtfgerid)tsrätl)f Pet.r \i t p i c n i k und Evmund vonSckrey designirt. Hauptverhandlunzen vom 17. bi« 22. Juni 1878. Montag 17. Vrecrc Franz, Diebstahl; Kuketz Stefan, Betrug; Osimic Franz uud Ge-nosfen, Diebstahl; t.'ernec Franz und Genossen. Betrug und Diebstahl. Mittwoch 19. Go»siv Johann, Diebstahl, Gregl Franz und Genossen, Diebstahl: Horvath Markus. Diebstabl; Jaku?« Bartolomäu«. öffentliche Gewaltthätigkeit: Koren BartolomäuS. schwere körperliche Beschädigung; Rozmann Georg, schwere körperliche Beschädigung. Samstag 22. Drrijkoviö Agne«, Betrug. Ee> »ica Joseka. Betrug; Kmetie Karl. Diebstahl; Krenöiö Gregor. Veruntreung; ^eskovar Mathias, Diebstahl; Reck Paul, öffentliche Gewaltthätigkeit. Landwirtschaft, Handel, Industrie. < Wiener Frucht» und Mehldörse vom Yi. (Orig -Telg.» Man notirte per 10'Kilo- gramm: Weizen Banaler von fl. —.------ Theiß von fl. —.--.—, Theiß schweren von fl. 11 :-0— 11.45, Slovakischer von fl. 12.55----- dto. fchw. von fl. 10.65—11.50. Marchfelder von fl. 11.55—12.20, Wala chischer von fl. >0.--10.85, Usance pro Herbst von fl. 10.70—10.75. Roggen Nyirer- und Pesterboden von fl. 7.80—8.—. Slovakischer von fl. 8. IS—8.30, Anderer ungarischer von st. 7.80—7.90, Lesterreichiicher von fl. 8.1b—.". Gersl e Slovakische von st. 8.50— , Lberungarische von fl. 7.80—8.30. Oestereichischer von fl. 8.-8L0, Futtergerste von fl. 6.50—7—. Ma i S Banaler oder Theiß von fl. —.--. , Internationaler von fl. 7.30—7.10, Einquantin von st. —.— -, aus Lieferung pro Frühjahr von fl. 8.16— 8.30. Hafer ungarischer Mercantil von fl. 6.10-S.b0, dlo. gereutert von fl. 6.80—7.10 Böhmische, «der Mährischer von fl. Usance pro Frühjahr von fl. —.--.—. Reps Rübier Juli August von fl. 14.»0—15.—, Kohl Auguli September von fl. 15.25 —15.50. Hülfenfrüchte: Haidckornvon fl.6.-8.75. Linsen von fl. 10.-18.—. Erbsen von fl 9.50—14.—. Bohnen von fl. 10.50—13.50. RübSbl: Raffimrt prompt von fl 41.50—42.— Pro Jänner, April von fl —.-.—. Pro September, December von st. -,--.—. S^irituS: Roher prompt von fl. 33.— —83.25. Jänner, April von fl. —.--. Mai, August von st. ------.—. Weizenmehl per 100 Kilogramm: Rummer» 0 von fl. 2"--24.—. Nummero 1 von fl. 21.--22.40, Nummer» 2 von st. Ho.-21.—, Nummero 3 von fl. 17.40—18.40. Rog- genmehl pr. 100 Kilogramm: Nummei o 1 von fl. 15.20—16.70, Nummer» 2 von fl. 12.20—13-74». Course der Wiener Börse vom I». Auni 1878. Goldrente.......... 74 60 Einheitliche Staatsschuld in Noten . . 64.3» „ „ in Silber . 66.20 1860er Staats-Anlehenslose .... 113.75 Bankactien........... 854.— Creditactien........... 235.50 London............117.40 Silber ............102.70 Napoleond'or.......... 9.391/» k. k. Münzdu?aten........ 5.60 1(K) Reichsmark.........57.35 Fremden»Perzeichuiß. Vom 12. bis 15. Juni. Hotel Erzherzog Johann Die Herren: Alois Breisel, Ingenieur, Johann Schmid, Privat, beide aus Graz. Ruootf Blatfchka. Rei iendcr, Suzmund Äöber, Itaufmann, Alois Pokorny Edler von Fürstcnfeld, k. k. Lieutenant, sämmtlich auS Wien. G. Hallmann von Jalau Frau Theresia Pofch, Gutsbesitzerin aus Oberkraii». Hotel Elephant. Die Herren: Karl von Kastenholz, k. k. Oberstlieu-lenant d. R. aus Graz! Dr. Ludwig Mautaner Ritter v Markhof, Proprielair. Franz Hummel, Agent beide au? Wien. Johann Krenn, Hausbesitzer aus Judendorf. Jofes.»tiefe, Hausbesitzer sammt Fräulein Tochter auS Radmannsdorf. Ludwig Leyre.'. Realitätenben^er und Buchhändler. Johann Ferschnig, Privat fammt graule in Tochter sämmtlich auS Marburg.— Die Frauen: Jofesine Seybold, Privat sammt Frl. Tochter aus NeuhauS. Jofesine Krumann. BeamlenS-aaltin sammt Stubenmädchen aus Bad Trister. Therese Mahalka, Hausbesitzerin sammt Fräulein Tochter auS Pettau. Hotel O ch i e n. Die Herren: Julius Hruby, k k. BermesiungS-Lberinfpeclor aus Äraj. Theodor Winter, Kaufmann. Heinrich Renker, Kaufmann. Pietto Äaniarelli, Fabri-kanl, I. SchiUinver, sämmtlich auS Wie.i. Heinrich 3ig-mund. Kaufn ann aus Friedland in Böhmen: LScar Kürl, Reisender aus Laibach G a st ho f Engel. Die Herr:n: Jakob Schivkooi«!, Musiker sammt Gesellschaft aus Vukovar. Anton Kova^ii, Finanzivach-mann aus Eavo d'Jf'tm. Gasthof Stadt Wien. Die Herren: Hauplmait» Nero aus Gör;. Mathiao l'ede, Bäcker aus St Peter. Michael Guschek. Landwirth sammt Gattin aus MontpreiS. Eingesendet. Zur Erhaltung der Gesundheit! Die Nothwendigkeit und Woltbätigkeit einer rationellen „Blutreinigungs Cur im Frühjahre' für den mensch-lichen LrganiSmus ist von den größm Aerzten aller Zeilen anerkannt worden. Und doch beachten so viele diese Nothwendigkeit nicht. Jeder Menlch sühlt den. Einfluß des Frühjahres in feinem Körper: man wird abgespannt oder aufgeregt, das Blut pulsirl heftiger, Biele, die das übrige Jahr hindurch gefund sind, fühlen sich im Früb'ahre unwohl. Es stellen sich häufig Blut-wallun^en, Ohrensausen, Hämorrhoiden ein; Gichtkranke, die die ganze übrige Zeit ohne Schmerzen sind, im Frühjahre bekommen sie heftige Anfälle, kurz all« Leiden verschlimmern sich. Die Ursache davon liegt in der schlechten Beschaffenheit de» Blutes, theils ist dasselbe zu dick, enthalt zu viel Faserstoff uud Harnsäure (IIr-lache der Gicht) oder eS enthält andere scharfe Stoffe, d>e sich als HautauSfchläge und Flechten offenbaren. Schleimmasien, überflüssige Galle «Ursache der Gelb-sucht» und andere Produne krankhafter Prozesse sind im Körper angehäuft und im Frühjahre fuchl die Natur alle diese fremden Stoffe, die oft lange unbemerkt im Innern fchlummern. auszuftoßen. Pflicht eines jeden ist es, ob er gesund oder krank ist, dieses heilsame Bestreben der Natur rechtzeitig durch eine rationelle Blul-reinigungS Cur zu unterstützen, sollen nicht diese Stoffe im Körper zurückbleiben und die Ursache schwerer Er-krankungen werden. Das kräftigste und bewährteste Mittel hieut bleibt die von allen Aerzten der Welt ats das beste Blutreinigungsmil el anerkannte „Sarfaparilla" und die bequemste und wirksamste Form, dieselbe zu nehmen, der verstärkte zufammenaesetzte Sarsaparilla-Syrup von I. 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Mit der Versicherung, dass ich alles aufbieten werde, um die werthen Kunden in jeder Beziehung zulrieden zu stellen, zeichne Hochachtungsvoll 260— Ifftifis 7ut-A. Friseur. kauft in grösseren Posten und ersucht um bemusterte Preise die Samenhandlung zur blauen Kugel 489 II. KmIIIiim. Agrum. Cinn ppnnnnmit etwas Vermögen wird in Jjiüu rGlullJleinem anständigen Hause in Cilli in ganze Verpflegung genommen äuch wird gute Behandlung zugesichert und das Kapital auf dem Hause gesichert. Auskunft in der Redaction. 277 I I Gut Heil! Der Cillier Turn-Verein unternimmt am Frohnleiehnamstage einen Ausflug per Bahn nach Trifail, wozu sämmtliche unterstützende Mitglieder und Turn-Freunde biemit höflich eingeladen sind. Nähere Auskünfte werden bei den Herren C. Almos-lechner und W. Metz & Comp. bereitwilligst ertheilt und liegen daselbst auch Bögen zur Betheiligungs-Einzeichnung bis längstens Dienstag auf. 276 Der Torn-Rath. I I Beehre mich die höfliche Anzeige zu machen, dass ich das am hiesigen Platze bestehende Specerei,- Colonial- und Farbwaren-Geschäft des Herrn A. Halm gekauft habe und selbes unter meiner Firma fortführen werde. Indem ich bei diesem Anlasse das geehrte P. T. Publikum um gütigen Zuspruch bitte, rmplehle mich unter Zusieherung reelster und sorgfältigster Bedienung. Hochachtungsvoll •Tosof Matid. Oeffentlicher Dank. 276 De> gehorsamst gefertigte, welcher seit 28 Jahren am linke» Fußt an !Pra»dadern und scch« gichlifchen Geschwüren die schrecklichsten Schmerzen erleiden unv seit langer Zeit oft im Bette liegen mußte, jetzt aber durch den Gebrauch von 2 Flaschen BRESLAUER UNIVERSUM gänzlich gchcill und ganz gesund geworden ist, fühlt sich verpflichtet, dem Erfinder diese» !pres' lauer IlniversiimS, Herrn Oskar Silberstein in BreSlau, seinen unterthänigsten Dank au«;u» sprechen und allen Leidenden diese« kostbare Wundermittel angelegentlichst zu empfehlen. Möge Gott, der Allmächtige, dem genannten Herrn die Wohlthat lohnen, die er mir erwiesen, ond möchten nur alle Kranken sich von der Wohlthat diese< kostbaren Mittel« überzeugen. Ttathia* HcheU-hmefjer. _____ Gemeindediener in Gleütk bei Gteyr. Anmerkung^. Langwierige, veraltete, tief im Organismus eingewurzelte Krankheiten aller Art, insbesondere Gicht und Rheumatismus. Lthmungen, Brust-, Lungen- und Magonlelden, Hämorrhoiden. Krebsschäden, Knoohenfrass, Fleohten und sonstige Hautausschlägc, Frauenkrankheiten u. s. w , bei welchen bisher jede ärztliche Behandlung ohne Eriola geblichen ist, werden durch den Gebrauch des Blut- und S&ftereinigungsmittels BRESLAUER UNIVERSUM für immer beseitigt. — Bei veralteten Uebeln sind zwei, sonst nur eine Alasche zur vollständigen Rettung ausreichend Da« Nreslaukr Universum ist per Flasche zu 2 fl., zum Gebrauche auf 6 Wochen ausreichend, zu haben: in <'1111 bei J. Uiiplemliniid. Apotheker. Verantwortlicher Redacteur Franz Tiefenbncher. Eigenthum, Druck und Verlag von Johann Kakusch in Cilli.