3K/Y7. Mittwoch am 22. März 1863. Die „kaibachn Zeitung" erscheint, mit Ausnahme der llnftrtionsgebühr fttr eine Garmond - Spaltenzeik Sonn- und Feiertage, täglich, und lostet sammt den oder den Naum derselben, ist filr Imalige Ewschal- VeUllgen tm Comptotl ganzjoyrtg 11 fi., halb- Nmgslr., für »malige 8 fr., fUr «maligri0lr.ns, w. jührlg 5 fi. 50 kr., mit Kreuzband lm «lomptoir HWM^^«W3^W^^ ^° ^^" Gebühren ist noch der Insertion«-Stempel z«Yj. 12 si., halbj. 6 fl. Fllr die Zustellung in'« H«W^H»WW»^^MP p« »0 fr. fllr eine jedesmalige Vinschaltung hinzn zu Hans find yalbj. 50 kr. mehr zn enrrichtm. Mit rechnen. Inserate bi« 10 Zeilen losten 1 fi. 90 kr. der Post Portos«! ganz)., unter Kreuzband und gt« i2r 3 Mal, 1 sl. 40 fr. fllr « vllll und 30 kr. für drnckter »dress« 10 fi., hlllbj. 7 st. 00 kr. ^ ^°^ ^^ Inbegriff bo« Insertionsftcmpcls). ^laibacher Mtuna. ^—^ _ __^ , ^^__ ^ Ämtlicher Theil. Das l. k. Polizeiministerium hat eine bei der Vene-digcr Polizeidircktion in Erledigung gelonlincnc 5tan-zleivorstchersstcllc dem dortigen Kanzlistcn Fclir F a l-sary verliehen. Da« Ministerium für Handel und VolkSwirth-schaft hat die Wahl des Vnigi U soni zum Präsiden-ten und des Giovanni Brunello znm Vizepräsi-dcnten der Handels, und Gewerbelammer in Trcviso bestätigt. Nichtamtlicher Theil. ZNl Du>gtlst«gt. (Forschung.) Was daS AdministrationS'Personale betrifft, so beträgt eS gegenwärtig ohnc Offizicrödicncr 8^1 Hiöpfc; vor dem Iahrc 1857, in welchem die Verwaltung sämmtlicher Militär-Gebäude au das Genie-Korps überging, betrug es 840 Individuell; zu dieser Zahl wußte aber noch die Zahl von Administrations-Indi-l>ioucil gerechnet werden, denen die Verwaltung der zu den Armee»Anstalten (Artillerie - Zeugs. Kommanden, Vcrftflcns.Ältagazine, Montu,ö-ztolulnissio„!,,l, Beschall^ (itablisscmcnt<<) gehörigen Gcliäudc oblag. Dic ziffer» Mäßige Ermittlung dieser ist jcduch nicht möglich, wcil dieselben iinuicr ill dcil allgemeinen Status dieser Anstalten aufgenommen worden waren. Sie wird aber in Anbetracht, daß die Zahl solcher Gebäude sich iiber 2000 belief, mit 200 nicht zn hoch gegriffen sein. Nuf diese Weise erhöht sich die Zahl der Administra-tions-Individucn in den Fünfziger-Jahren auf 1040! Wir sehen also bei dem Administrations-Personale im Laufe der Iahrc lein Zunehmen, fondcrn ein Abnehmen um 21!) Köpfe. Gehen wir zu den Admmistratious-Olijcktcn über. Die Zahl derselben erhöhte sich durch den Ueber-aana sämmtlicher Militär-Gebändc au das Genie-Korps, für dieses von circa ^9nspckti0lls>O^fizicrc iculplazirt; alleiu für den Zuwachs an Objekten von Seiten der ArmcoAnstalten, fand lein Znwachö an Administrationsträftcn Statt. Außerdem ist nicht zu vergessen, daß mall den Anforderungen der Zeit in Äczng auf die Sicherung des Reiches in fortifilatorischcr Richtung gegenüber nicht unthätig bleiben durfte. Ueber 300 fortifika-torische Punlte, theils selbstständig, theils als Werke größerer Platze, wurden seit anderthalb Dezennien gc-schaffen; Pola, Krakau entstanden ganz neu; Olmütz "hielt seinen Lagergürtel lc. :c. Alles dieses erhöht doch auch die Administrations-Agenda, und sie wurden "^^'üt dem gegen das Jahr 1857, ja selbst ^ Köpfe restrmgirtcu Ad,ninistra- Was das Gelderforderuiß für Neubauten, Map. tllUllgeu >fnstaudl,al Der Gesetzentwurf wird in zweiter nnd drittcr ! Lesung ohne Debatte angenommen. Dritter Gegenstand dcr Tagesordnung ist dic dritte Lesung der NuSspriiche und Beschlüsse nbcr die Anträge der EtaatSschnlden.Kontrols.Nommissio!!. Sie werden fast einstimmig angenommen. Vierler Gegenstand drr Tagesordnung ist der Bericht der Kommission in Betreff der Bcstcneruna gebrannter geistiger Flüssigkeiten. Berichterstatter ist Graf Larisch. Die Kommission legt einen Gcsctzcnlwnrs vor, nach welchem der Steuersatz per Grad von 6 anf 5 kr. herabgesetzt nnd bci der Ausfuhr die Stcucr mit Hinzurechnung von 6°/<, für Schwenkung rück« vergütet werden foll. Als Redner gcgen dcnsrlbcn smd für die Gene» raldebaltc eingeschrieben: Freiherr v. Nomaßkan nnb Füist Jablouowski. Dcr Berichterstatter fügt am Schlnssc bci, daß die Beschlüsse einstimmig gefaßt wurden, nnd daß der Herr Finanzmimstcr dic Erklärung in der Kom. 268 mission abgegeben hat, daß die kaiserliche Regierung nicht in der Lage sei, cincn auf diesen Industriezweig bezüglichen Gesetzentwurf in dieser Session einzn» bringen. Freiherr v. Romaßkan kann nicht nmhin, sich darüber aufzusprechen, daß er mit der Produktcnstcucr nicht einverstanden sei. Er zeigt an der Hand einer dreijährigen Erfahrung, daß die Produltenstcucr nicht haltbar sei. Die Finanzorgane müßten die schon auf« gestellten Apparate abschrauben und zur Abfindung schreiten. Jetzt sei der sogenannte verbesserte Apparat in Verwendung, aber er glaube, daß auch dieser der Fiuanzvcrwaltuug auö der Branntweinsteuer nicht jene Mittel zuführen werde, welche daS Hans bei der Votirung der Produktcnstcuer im Auge gehabt, denn die Finanzorgauc seien zn schr dem Verdachte nnd der Versuchung ausgesetzt. Es ist wahr, die Maisch, raumstcucr war auch drückend. Aber durch die Pro» dukleiistcuer sci der Brenner nicht vom Regen unter die Traufe, nein, in ein Sturzbad gelangt. Die Erfahrungen haben, bezüglich der erwarteten Ersparnisse , der einfacheren Kontrolc n. s. w., das Gegen-theil von dem gezeigt, was man damals erwartet. Redner zitirt auch amtliche Ziffern, welche die Vcr» minderuug deS Exportes zcigcn sollten. Redner kommt auf die Dcfrandationcn zu sprechen, die allein es möglich machen, daß der Preis des Spiritus zeit« weise beispielsweise 9 fl. per Eimer betragen konnte, wovon 5 fl. 60 kr. anf die Steuer entfallen sollen. Die Prodnltenstcncr sci schlecht, weil sie dcmorali« sirend ist. Redner spricht von den Apparaten, die früher als tadellos und vollkommen geschildert wur« den. Er müsse den Muth der Finanzvcrwaltung be-wnndcrn, daß sie einem Apparate, den sie jetzt selbst nicht mchr als macklllos anerkennt, eine Einnahme von Ki Millionen anvertrauen könne. Selbst wenn aber der Apparat ein vollendetes iwU mv wn^re ware, gibt es leinen Weg, den Spiritus zu besciti« gen, bevor er in jcne« noli mo tailors gelangt. Redner sucht weiter zu zcigcn, daß die Einnahmen aus der Branntwcinstcner, seit Einführung der Pro» dultcnsteucr, geringer geworden seien. Redner bean» tragt am Schlüsse seiner Rede: das h. Haus wolle beschließen.- die Finanzuerwaltnng wird dr'ingcnd auf« gefordert, im ucrfassnugsmäßigen Wege eine Acndo rung der gegenwärtigen AcstcuerungSart einzuführen, damit die Interessen dieser Industrie und der Finanz« Verwaltung bcsscr gewahrt werden. Graf Nickenburg spricht für die Komnns-sionsanträge, die nach seiner Ansicht alle Anerkennung verdienen. Er hält es nicht für angezeigt, jetzt schon von der Proouktenstcner abzugchcu. Fürst Iablonowsli hält die Ansicht für nicht ganz ohne Berechtigung, daß man die Kontrolineß« aftparate noch einige Zeit versuchen müsse. Er will gegen daS Gesetz selbst sprechen. Er sci zwar gegen die erhöhte Exportbonifikation, da sie jedoch die In« dustric nicht schädige, so »rolle er dieselbe nicht be« kämpfen. Allein die Steuerermäßigung, wie sie die Kommission beantragt, erscheint nicht ausreichend. Er findet darin einen Widerspruch. Es wird nämlich keine Abfindnng mit Brennereien nach dem ermäßig« ten, sondern nach dem bestchcuden Tarife möglich sein. Redner behält sich vor, in der Spezialdebatte seine Anträge zu stellen. Fürst Salm will den Standpunkt der Kom^ Mission rechtfertigen, welche ohnedieß bekannt habe, daß ihre Arbeit dieser Industrie einen wesentlichen Vortheil kaum bringen wird. Finanzminister v. Plener: Die Defraudationcn waren zur Zeit der Maischranmstener noch schlimmer als jetzt, das könne er aktenmäßig nachweisen. Wenn von der schlechten Lage der kleinen Brennereien die Rede sci, so bemerke er nur, daß diese noch nach dem Maischranm und nach dem alten mäßigen Steuersatz die Steuer zahlen. Die großen Brennereien sind es, welche durch die hohe Steuer gedrückt werden. Die Apparate werden dann sehr werthooll sein, wenn sie einen eingetretenen Stillstand zeigen. Die vom Ba-ron Romaßtan angeführten Ziffern werden von dem Minister in daS gehörige Licht gesetzt und namentlich angeführt, duß daS Minderertrügniß des Jahres 1803 von dem Nothstande in Ungarn herrührt. Ueber den empfohlenen Gesetzentwurf sagt der Redner, daß die laiscrl. Regierung sich demselben nicht entgegensetze, wenn die dazn beantragten Kontrolemaßrcgeln ange« nommcn werden. Der Berichterstatter bekämpft den Antrag deS Baron Romaßkan. Er sci prinzipiell gegen Wünsche und Erwartungen. Sie betreffen Uebelstünde entweder in der Legislative oder Exekutive. Iu der ersteren Richtung habe daS Haus da« kostbare Recht der Ini' tiatiuc. Betrifft der Gegenstand die Exekutive, so finde er zur Abhilfe in der Verfassung daS bessere Rtcht der Interpellation. Wünsche bieten nur eiu schätzbares Materials., Interpellationen provociren eine Antwort. Es wird zur Svezialdebattc geschritten. ^ . cs Abgeordnetenhauses vom 20. März. Auf dcrMinistcrbank: Schmerling, Plcncr, Bnr< gcr, Frank, später Hein. Nach Vorlesung deS Protokolls und Mitthci« lung einiger unwesentlicher Einlaufe, kommt ein vom Abg. Riese-Stallburg und !)!) Genossen gezeichneter Autrag zur Verlesung, dahin gehend: „Die Befrei« nng von der Hauszinöstcner sci die Jahre 1805) und 18(il> in den Hauptstädten neu zu erbauenden Häuser auSuahmsweisc auf 20 Jahre auszudehnen und dieser Autrag einem aus den Abtheilungen zu wählenden Ausschuß von 9 Mitgliedern zuzuweisen." Der Antrag» stellcr wird seinen Antrag in der nächsten Sitzuug begründen. Auf der Tagesordnung steht die Spezialdebattc über die Regierungsvorlage, betreffend die Bemessung, Vorschrcibung nnd Einhebuug der Erwerb« und Einkommensteuer von Eiscnbahnnutcrnchmungcn. Berichterstatter Abg. Herbst bespricht zuerst die in der letzten Sitzung von der Kommune Wien überreichte Petition nnd sucht in ausführlicher Wcisc die in derselben angeführten Gründe zu cntlräftcn. Er ertlärt NamcnS des Ausschusses, daß dicsc Pctiliun leine Berücksichtigung finden möge. ^ Es wird sodann zur eigen!lichcn Spczialdcbattc geschritten. Der Titel und Z 1 (die Vorschreibung der Steuer findet am Sitze der obersten Geschäfts, lcitung Statt) werden ohne Debatte angenommen. §. 2 bestimmt, die Gcsammtsummc der Stcner sci mit einem Viertel auf die Gemeinde, in welcher die oberste Geschäftslcitung ihren Sitz hat nnd mit drei Viertel auf alle Gemeinden ohne Unterschied, welche die Bahn durchzieht nach dem Verhältnisse der Real« steucr ohne Zuschläge zn vertheilen nnd bei den be« treffenden Etcucrämtcrn uorzufchreibeu. — Der Be« richterstattcr molivirt den Antrag des Ansschnsscs. Abg. Waidclc ergreift das Wort gcgcn den Ausschußantrag. Er findet, das Haus stehe im Ac-griffe, mit diesem Parapraph ein großes Unrecht gcgcn die Kapitalsassoziationcn zn begehen. Das Ttcucrvcrhältniß zwischen den Gesellschaften nnd dem Staate müsse zncrst geregelt werden, ehe man an die Bestimmung über die EinHebung der Zuschläge gchc, diese liege aber in einer ganz anderen Kompetenz, welche er gewahrt wissen wolle. Von Eisenbahn» nntcrnchinungcn gilt der bei allen Erwcrbögesell» schaftcn dieser Art geltende Grundsatz, daß, weil eS nicht möglich ist, die Einkommensteuer solcher Gesell-schaften dort zu bemessen, wo das Unternehmen aus» geübt wird, sie bemessen werde, wo die Fäden der Unternehmung zusammenlaufen, wo die Leitung ihrcu Sitz hat. Diesen Grundsatz habe das Hans auch soeben im tz. 1 angenommen und nun soll die am Standorte der obersten Leitung bemessene Snmme an anderen Orten vorgeschrieben und cingehoben werden. Der Staat habe nicht das Rccht, dem Steuerträger ciue beliebige Erhöhung der Zuschläge zu oltroyircn durch eine Aenderung in der Vorschrcibnng der gc. sctzlich zu zahlenden Stener, und darin liege der Schwerpunkt der Frage, da die Zuschläge in einzelnen Gemeinden oft 200 pEt. betragen. Die Bestimmungen deS §. 2 wären daher ein Alt der Willlühr. Redner bekämpft das Prinzip der Vcrthcilung nach Maßgabe der Rcalstcncr als ein total verfehltes und zeigt, daß aus der gauzcn Art und Wcisc der bcab< sichtigtcn Vcrthcilnng für die Unternehmungen cinc Vervielfältigung der Geschäfte zur Folge hätte, die ihnen aufzubürdcu man nicht das Rccht hätte. Er wisse zwar, daß er heute ganz umsonst spreche (großc Heiterkeit), aber er wolle sciuc Stimme erheben, um zu zcigcn, wic unglücklich mau dic Steuerreform in« augurire, nämlich durch einen Akt der Willkühr gegen das Kapital nnd die Assoziationcu. — Redner schließt untcr dcm Beifall des Hauses. Abg. Groß: Es könne nicht Sache der Legislative sein, zu bestimmen, wo cinc Steuer cinzuhebcn und vorznschrcibcn sei, dics sci nur Sache der Finanzverwaltung. Dcßhald halte er das vorliegende Gesetz nicht nur überflüssig, sondern anch für unzureichend, weil er nur von Eiscnbahucu spreche und nicht von allen Unternehmungen, welche an einem anderen Orte als dcm ihres Sitzes ihren Betrieb haben. Trotzdem müsse er für oaö Gcsctz sprechen, weil die Finanzvcrwaltung nichts znr Ncgclnng dieser Angelegenheit unternahm, man daher wenigstens cincil Theil retten müsse, wenn man nicht das Ganze haben könne. Der Finanzministcr habe in dem Molivcn-bcrichtc znr Steuerreform anch anerkannt, daß dic in Rede stchcndcn Verhältnisse einer Rcgcluug bedürfen uud daß es im Wcgc dcr Exekutive geschehen werde. Er gestehe zn, daß es sich eben um nichts anderes handle, als nm die Zuschläge, aber mit dem« selben Rechte, mit welchem die Abgeordneten von Wien anf dieselben nicht verzichten wollen, mit demselben Rechte konnten die übrigen Abgeordneten dieselben für sich in Anspruch nchmen. Es handle sich hauptsächlich um dic Frage, ob die Stadt Wien :in Präcipnum genießen solle nnd in welcher Höhe. Die für das Präcipnnm angeführten Billigkeit?« zründc können ihn nicht bewegen, sich mit dem AuS-ichußantragc zn befreunden. Er stellt schließlich den Antrag, daß jcdcö Präcipnnm wegfalle und die Gc-lammtsnminc dcr Erwcrbstcncr auf alle Gemeinden zlcichmäßig vertheilt werde. (Wird unterstützt.) Abg. Schindler: Er wisse wohl, daß cr mit leiucr Ansicht dicßmal in der Minorität sci, aber das 'önnc ihn nicht abhalten, seine Gründe siegen das Hcsctz gcltcnd zu machcn. Er betrachte dic Eisenbahn« mtcrnchmuugcn als Transporlnntcrnchmnngen, als Vroßfuhrlcutc, nnd man könne nicht sagcn, daß, vcnn ein Großfnhrmann ans Salzburg in Bozcn Waare zur Verfrachtung nach Verona übernehme, )icscr in Bozcn odcr Vcrona scin Geschäft bctrcibc. Dcr Gcschäflsbctricl) fci dort, wo das Kapital zusam« ,ncntrctc, nm das Geschäft zu unternehmen. Dcr Hehler liege darin, daß man eben in dcn Konzcssions« lllnndcn dcn Sitz dcr obersten Leitung nach Wicn erlegte, wäre das nicht geschehen, so hätten Prcin, ^cmbcrg, Smichow uud Graz jctzt nicht Grnud zn llagcn nnd Wicn hätte nicht einen Vcrlnst zu betrauern. Er gcbc dcr Finanzvcrwallnng zn bcdcnkcn, ob nicht uns dcn uorlicacndcn Gesetzen eine ncnc Last fur dcn Staatsschatz erwachse. Cs gcdc sntwcntionirte Äahncn, wclchcn dcr Staat jährlich nicht nnbcdcutciidc Snmmcn zuschießen müsse. Dicsc mnßlcn größer werden, wcnn die Untmlehmunge» jctzt in dcn verschiedenen Gemeinden doppelt so hohe Zuschläge zn zahlen haben werden nnd dcr Staat sei es, dcr dann diese Höhcrc Lcistnng zn tragen haben wild Er befürwortet das Zurückgehen auf die RcgicrnngSvorlagc, wclchc dcr Stadt Wicn das Präsidium dcr Hälfte zugestand und ersucht die Regierung, an ihrer Vorlage festzuhalten. Abg. Pan kratz ist anch der Mcinnng, daß die Exekutive dcu VorschrcibnngSmodus hätte regeln können. Wenn das nicht geschah nnd man dcn Weg der Legislation betrat, scheine ihm dcr Grnud darin zn liegen, daß man dcn Modus, nach welchem dic Vcrthcilnnc, gcschchcn solle, im Wcgc dcs Gesetzes regeln wollte. Redner findet in jedem Präzipuum, das man dcr Stadt Wicu von jenen Bahnen zugc-stchc, welche Wicn gar nicht berühren, ein Unrecht, das man dcn betreffenden Kronländcrn nnd Gcmcin-dcn znsüge. Dem Vergleiche Schindler's mit dem Großfnhrmannc cnlgcgnct er, dem Fuhrmanne gch0rc nicht die Straße, anf welcher cr fahre, bicS sci abcr bei einer Eisenbahn der Fall. Dicsc sci mit dcn Kronländern, welche sie durchzieht, verwachsen, die Schienen sind an die Kronländer angenagelt, in wclchcn sie sich befinden, sagt der Redner, nnd dcdnzirt daraus, daß sie mit ihrcn Rechten und Pflichten von dcn Kronländcrn untrennbar sind. In dcm Präci-puum liege thcilweisc cin Ansschciden dcr Bahnen aus dcm Gcmcindeverbande nnd eine Verletzung der Gcmcindcgcsctzc jener Länder, in welchen die Ausscheidung dcs größcreu Steuerzahlers auS dem Gc-mciudcverbandc nicht beschlossen wurde. Er erklärt sich für dcn Antrag dcS Abg. Groß. (Schluß folgt.) Oesterreich. Innsbruck, 16. März. Beinahe kein Taq vergeht ohne einen Unglücksfall beim Van dcr Vrcnncr-bahn. Die vorige Woche kamcn allcin anf der Strecke zwischen Blnman nnd Brixcn 7 Arbeiter nm. Bei Kollmnnn zerschmetterte das hcrabrollende Gestein Vater nnd Sohn znglcich. Vorarlberg, 1l. März. In HohencmS fand am 11. März die hnndcrljährigc Jubelfeier dcr Vcr-einignnss dicscr früher unmittelbaren Rcichsgrafschast mit Oesterreich Statt. Der Tag wurde mit Musik 269 und Pöllcrschüsscn begrüßt, um 9 Uhr feierlicher Gottesdienst in der katholischen Kirche und in der Synagoge asiqchaltcn, woranf der Fcstzug mit Fahnen und klingendem Spiele nach dem Fcsllokale sich bc< gnb, um dort dcm Vcrlretcr der vtcgicruug Danl und Huldigung darzudringc». Abends wurde ein prachtvolles Feuerwerk nntcr Ulusil und Pöllcrschüsscn abgcfcnert uud die Berge beleuchtet. Im Fcstlolalc wurde sodann der Tag mit patriotischen Reden nnd Triutsprüchcu beschlossen. Prass, 17. März. In mehreren Blättern war dieser Tage von einem heftigen Auftritte im böhmi-schcn Landcsausschussc die Rede, da Dr. Ricgcr einer Gemeinde wcgcu einer dcntschcn Eingabe eine Nüge ertheilen wolllc. Von czcchischcr Seite wnrdc diese Nachricht dcmcntirt. Wie ich nnn erfahre, ist das Wahre an der Sache Folgendes: Herr Dr. Nicgcr trug im LaudcsauSschussc ein in sein Ressort gchöri' ßes Referat über eine Gcmcindcangclcgcnhcit vor und beantragte, daß der betreffenden Gemeinde wegen mch« rcrer Mängel in der Verwaltung eine Rüge ansgc» sprochcn werde, zugleich wurde aber anch in formeller Beziehung gerügt, daß die Gcmciude'Eingabc in dent« scher Sprache abgefaßt war. Darüber entspann sich mm eine längere Debatte, in deren Verlaufe Herr Dr. Nicger anch die Aeußerung that, er werde, falls sein Antrag uicht angenommen würde, znr Revanche im Landcöansschussc nur czcchisch sprechen. Die Er< lcdlgnng wnrdc hicranf, als nicht anf dcm Programme stehend, verschoben. Bisher werden, dieß sei gclc< gcntllch bemerkt, die Vcrhandlnngcn im Vandesan«. schnise nur iu deutscher Sprache geführt und zwar 55.!^ ^ fch°n aus iltücksicht für den Präsidenten, dcu Odcrst.^m,dmarschall, nothwendig ;p,^ ^ ?/""'. "'-^^"' der jcht nntcr der N dakt.ou Sla lowsly's erschicu, geht in vier Wochen ein. Den Schern dcS Blattes ist bereits gekündigt, .ln «emberss ist folgende Kundmachuug iu pol. mjcher und deutscher Spiachc pubUzirt worden: In Gcmnjzhcit der Allerhöchsten Entschließung vom 0. März d. I. wird verordnet: 1. Vom I«. April I^l)5 augcfaugcu ist derBc. lagcrungszustaud im Königreiche Galizicu mit Kralau anfgehoben uud es trctcu mit diesem Tage die in Ausführung nnd Handhabung des BclagcruugSzustau-dcS getroffenen Alisuahulsmaßrcgclu außer Kraft. 2. Die an, 1«. April 1«l'>'5 bei dcu Mililärgc. richten gegcu Zivilpcrsoucu noch anhängigen Untcrsn» chttngc,, ^„h ^^^ be,, tolnpctcntcu Zivilgcrichlcn zn ubcriichiucu; dagegen bleiben Vcrnfungcn gegen die lwl- oicftm Tage von den Militärgerichte gcgcu Zi-Mpcrsoncn ctwa schon geschöpften Erkenntnisse "der «omftctcliz der odcien Mililäralüichtc uoidcyaltcn ^cmlnra, dcu ^<). Hiärz l«6.V Der l. l. Statthalter und kommcmdirciidc General.-Franz Freiherr u. Paumgarttcu iu. x. Ausland. AuS Paris schreibt man der „N. Fr. Pr.": Unter dcm Titcl: „Die Rcden dcS ^abicuus" (iL« M>^)08 äu I^diäun«) ist hicr ciu kleines Pamphlet erschieucn, welches die Apotheose der Staatsstreiche im „ttcbcn Cäsar's" mit ungewöhnlichem Geiste und unter den jetzigen Prcßvcrhältnissen mit fast heroischer Kühnheit kritisch vernichte!. Das Pamphlet fand nnr ans Versehen cincu Verleger. Dcr Buchhändler glanbtc es mit cincr rciu misscuschaftlichcn Arbeit zu thun zu haben, niid druckte dicsc Schrift, von ocrcn harmloscm Titcl er auf cincu cbcuso l)armloscn Iu-halt geschlossen hattc. Nachdem cr einige Exemplare verlauft, begann dcr Zudrang ein außcrordenllicher zu werden. Dcr Buchhändler wnrdc stutzig, und als der Antor, ein Hcrr Rogcard, beim Drucker eine weitere Auflage uou 6000 Exemplaren bestellte, rannte der um sein Äuchhändler-Aefugniß besorgte Verleger zur Behörde nnd erklärte, daß cr ciu Opfer seiner Nachlässigkeit sei, und bat um polizeiliche Assistenz yegeu Herru Rogccnd, dcr ihn zur Herausgabc der "men Auflage durch Huissier zwingen wolle. Die ^tl^cndc nahm den renigen Verleger in Schutz, lon-flirte die gnuze Auslage und verhaftete den Antor, «s,,fs^.nl"ch ,^o^ freigelassen, aber unter dcr s^ ?', "/^aicstätS.Beleidi ung vor den Unter-N^uchtcr gcladcu wurde." Das wiuzige Pam. p^dsHeruNogcard, ciucS ehemalig n Profes. sorS del klassychcu Literatur am ^Mcum von Vau welcher nach dem Staatsstreiche seiu^E lass g e< nommcn und scltdcm Privatlchrcr ist .. " klc.uc Schnft yt nnn cin grobes politisches Ercigniß, uud ti n.k ^.'^ '"^>' "1"M Erscheincn 50 Ecu. , ^clo,ct w.rd jctzl buchstäblich mit Gold auf-gcwogcn- dc.lauslg bemerkt wieder eine Widerlegung n... ,7 ^/" ^'°'"^ "" be" llcincn Ursachen' die cmals große Wirkungen habcn. Dcr Fall ist noch /"^cr Bcz.ch.mg iittcrcssant, dcuu cr zeigt, daß cm a''dcreA,sf,ss,,,^^^^^,^^^ ^s die in.V^bcu '" ° "' Hrm.l.cicl, nicht gcduldct wird, uud daß dcr hohe Verfasser eine freimüthige Kritik seiner Geschichtsauffassung nicht gestattet. Stockholm, 10. März. Am Sonnabend ist hicr ein Aufsehen crrcgcndcr Mord ausgeführt wor» den. Dcr Graf O. A. Erontjelm lodtetc durch einen Pistolenschuß sciue Großmutter von mütterlicher Seite, die Witwe Berg. Die alte Frau hatte dem Grafcu, welcher im vorigcu Jahre in dcr dümscheu Armcc als Freiwilliger dicnlc und sehr vcrschnldct war, die Be-willigung einer Summe Gcldcs abgeschlagen. Nach vollbrachtem Vcrbrcchcu rcisle Graf Eroutjclm, nach Entwendung verschiedener Wcithsachcn, nach Södcr« tclgc; cr wurde jedoch von ciiicm Polizcibcamlcn cin» geholt uud zurückgebracht. St. Petersburg, 20. Viärz. In Bc^utwor-tnng eines Artikels dcr „Moslancr Zcitnng", wclchcr sagt, Rußland müsse statt in Asien in den Südwcst. Provinzen seine zivilisatorische Mission verfolgen, cr> klärt das henlige „Journal de St. Pclcrsbonrg": Die jüngsten Erciguissc in Zcutral. Asrru bezweckten uicht ciuc Auödchuuug dcr russischen Greuzcn, sondern eine Firiruug derselben durch Erwerbung cincr ununterbrochenen Grenzlinie und eine Vcrbindnna. mit Völkerschaften, welche die Wohlthaten des Friedens und des Handels verstehen, uicht aber das Plündern. Warschau, 14. März. DaS 39. Kosaken-Rcgimcut, uuter dem Kommando des Obersten Kul. gaczcff, welches seit vier Jahren hier garnifonirt uud sich untcr allcn hicr gewesenen Regimentern am mci> stcn "durch sciue Barbareien ausgezeichnet halte, hat heute Warschau verlassen, mu sich nach seiner Heimat am Don zurückzubegeben. Dcn Soldaten dieses Rc« giments, welches aus dcn wildesten donischcn Stäm» inen rckrutirt ist, war cs während dcs AufstandcS frei» gestellt, nach Bclicbcu gcgcu die wchrloscn Bürger cinzuschrcilcu; sie warcu es, wclchc dic berüchtigte Demoliruug dcs Zamoisly'schcn Palais uach dcm Altculalc auf dcu Grafcu Bcrg cfclutirtcu. Nachdciu nnn wieder änßerlich Ruhe uud Friede eingetreten ist und die Zlvilftolizci eiuc derartige militärische Unter, stützuug uicht mehr bcnölhigt, so begannen in dcr letz-ten Zeit die „Kinder des Don" zn mnrrcn und den Wnnsch an den Tag zu legen, mit dcn während der Ncuolntwn erbeuteten Schätzen in ihrer Heimat bessere Tage zu ucrlcbcu. Ihre Wünsche wurdcu, da sie kclu Gehör fanden, immer lauter uud arteleu iu Er< zesse au«, dcncu ciu Offizier zn::? Opfcr ficl, wäh. rcud der Kommaudircnoc, Oberst Kulgaczcff, mit ei« ncm blancn Rückcu davon kam. Die Strafen gegen die muthmaßlichcn Rädelsführer sind in aller Stille vollzogen worden; um das Umsichgreifen dcr gclockcr» ten Disziplin zn verlimdcru, hat dcr Obcrticfchlshabcr Graf Bcr„ dic «ontfcnnmn dcs Rcgimciile anbcfol). lcn nnd so die Wii„schc dcssclw, licflicdiat. Trob d.cscr Aulcccdcnticil licß dcr Statthalter sich a-sicru bc.m Ansn.arsch dcS Regiments bassclbc auf dcm Schloßplätze vorstellen und dankte öffentlich dcu w-Pfcrcu Doubcwohucru", namentlich abcr dcm nnsgc. zcichuclcu Atamau, welcher cs so gut vcrstchl, „scin Rcgimcnt in lunstcrhaflcr Ordnung zu erhallen",' flir die gegcu dcn Aufstand dcm Kaiser gclcistctcu Dicustc. Mal- nnd Promnual-Nllchrichlen. Laibach, 22. März. Morgeu Nachmittag um 5 Uhr siudct ciuc Sitzung dcs Gcmcindcrathcs Statt. Auf der Tagesordnung stchcu: Vortrag dcr Bauscltion, dic Auschaffung von Haudspritzcn betreffend; Vortrage der Fiuanücllion > il) betreffend die Stadtrcinigung, d) das Präliminarc für 1^65> — Dem Briefe eines mexikanischen ssrciwilliaeu aus St. Nazairc entnin.mt die ,N Fr ? U in Paris, wo die chenbeMgniß Morny's war, 5 M u deie ^ "/ Nachrichten vou einem m.stro . n.exiklsch "of . zler aus Onzaba zu Folge .st die Sti.um'mg, welche das ganze ölterrelchlschc Korps bcseelt, eine befriedi-gende. D.c Theurung so l uicht so empfindlich sein, alS man ste m Enropa sch.ldcrt. Die Eingeboren enl-halten sich lcder Art von Demonstration Uebcr den unter Kodolich crruugcucu Erfolg liegen uoch leine näheren Nachrichten vor, wahrscheinlich ist eS cin Kampf auf dcm Marsche nut Guerilla« acwesen , " Die 'Tr.Z/< vom Montag sch^ liegt, «n diesem Winter zum crstcu Mal Schnee in den Straßen, die ciuc eisige Bora dnrchtobl. (Thcatcr.) Die bcidcu vorgrstcru und gestern Abend gcgcbcucn Volls-^pcklakclstückc ..Die Kiudcr dcs Pslauzcrs" und „Das Drama in, EircuS" untcr Milwirluug dcS Gynmastilcrs Meer gart« und sciucr drci drcssntcn Hunde, gchörcu ciucm Genre an, das sich jeder eingehenden Kritik entzieht. Sie ent< sprechen ihrcm Zwcckc: Dic Lcistuugcn dcs Herrn Mccrgartü uud scincr Hunde zu illustrircn. Das Pu-blikum, wclchcs sich zicinlich zahlreich cingrstcllt halle, faßte sie auch so auf; doch läßt eS sich nicht längncn, daß dcr Beifall etwas spärlicher wird. — Die heute Abend stattfindende Vorstcllnng ist Benefiz des Herrn Mccrgartc, der sich bestreben wird, durch ciucn R i c-scnsprung, sowie durch ucuc gymnastische Künste die Theaterbesucher zu uutcrhaltcn, und dürfte daher in Voraussicht dieses ciu zahlreicher Besuch erwartet werden. Wiener Nachrichten. Wien, 21. März. Ihre Majestät die Kaiserin Maria Anna habcn dem Präger St.-Lndmilla-Frauenvercine 200 Gulden zu spcudeu geruht. — Mit diesem Iah'.c geht die Frist von 20 Iahrcu zu Ende, uach welcher erst die bis jetzt versiegelten Memoiren des Fürsten Talleyrand ociöffeut, licht werden dürfen. Neueste Nachrichten und Telegramme. Berlin, 20. März. (Sitzung des Abgeordneten-Hauses: Gencral.Budgelbericht. Gegenstand dcr Debatte: Mililür>(5tllt.) Der Kriegsminister hält in seiner Ncdc au der Nothwendigkeit dcr Reform fest uud bemerkt - Die ssliegs- uud FriedcuSstärte dcs Hccrcs sci im hiu-blick auf Frankreich, Nußlaud und Oesterreich unre-duzirbar, die dreijährige Dienstzeit nothwendig. Das Vaudlvchr-Rclrulensystem sci unzuläu^ich, dirß habe er bei einem Besuche im Nachbarlandc erkannt Die Regierung wolle die Erhaltung dcr Vaudwchr als Hccrcsuulcrstutzuna.. Dic Regierung anerkenne theo-rclisch das Bndgetrccht und fordere cin Minimum-wenn das Hans vcrwcigcrc, dann sei Prcußcn nicht mchr Deutschlands Schirm, dauu sci Aufsicht auf Prcußcus <5idc Die Fordcrungcu dcr Regiernug liegen im Interesse des Maudes Verlin, 20. März. Die Zollverciusreaieruuqcn stud zu clncr Zolllonfercnz in Berlin fiir den 2<.i ^liärz eingeladen. Hamburg, 20. März. (Pr.) Die ..Hambnrqer Nachrichten" ucruehmeu, daß das (österrcichischc) Rc-gimcnt Khcoenhüller demuächst nach Rastatt abmar. schilt. 7(X) perinittirle Ocslcrreichcr wurden hculc in dic Hcimat befördert. Turin. 21. März. Die Majorilüt des Sc-uatcs wldcrsctzlc sich dcr Abschaffung dcs Todesstrafe Paris, 20. Vtärz. (R. Fr. Pr.) Die Rcdc Rouhcr'S hat m den italicnfrcundlichen Krciscn Miß-slünmuug crrcgt. Prinz Napoleon hat sich vorgcsllNl °3ne ^rsol«"' "^" """^ ""^ "le es sch'iut, c.ngo wnrdcn sie geschlagen. ' " ^' ^"la. Vennri.h.gung. 21ian wnrdi sagen, dßdVrsÄ denhe.ten der Ansichten jcdcs emeinsame Eiuv ucl meu verhindern müssen. Aber bald wird d W e.t klar; das Gewölle zerstreut sich, die GcnM beruhigen sich und die beinahe ciustimmiae V ! der Adresse offenbart soeben die t U bcn numg, welche zwischen der Ncgieruug' und de7 "a' ^^ ^""""""^" l)"rscht, wie Moutcsquicn sagt. Beklage» w.r uns uicht über Mißklänge so lange sie uns gestatten, uuS zu der Harmouie zu be^ gwckwunsche.i weiche iu dem einen Gcdanl u d r Stabilität, der Ordnung und des Nor«,'^«^ ^ Mitglieder der Versammlungen eiuig7, '3 ch' ^ persönliches Verdienst und ihre frühern De,s. ^ es der Wahl dc« Volles, sci cs de Wal^d s So vcräus, bezeichuet haben. Gind S? d i,n ^,„ Dolmctsch meiner Gesinnungen nnd mcinc '"^ a cns in sc.ue Erleuchtung und in seine.i Patriotismus. Cheater. Heute Mittwoch: ^tzle Gastvorstclluug uud Vcncfi; dcs Hcrru 0. Mecrgart^ mit dcm hier uoch nic gc,chcucu Niesensprunf, übcr dic Bühnc. Hicr;u: Glückliche ^litterwochen. Lustspiel in 1 All, von G. Horn. Uud dann zum lctztcu Male in dirser Sailn,, > Mannschaft an Vord Komische Operette iu 1 Alt. Musil'vou ^ar,.. ---^»VW»»^,^__________^_______I^^.^_ ....." ,,,!»,»!,««»»»—'/ ^"»l,!lli! 'lull».,, ,,>.^,^>. ^'^lcnc II! I Vltt. 1>.!lusil Nm, ' ^"'"""°"lnchcr^cda1^^ 27« Telegraphische Effekten- und Wechsel-Kurse an der k. t. öffentlichen Börse in Wien. Den 21. März. 5'/. Metalliquls 71.40 1860-er Anleihe 93 55 b'/. Nat.-Anleh. 78 20 Silber . . . 109.75 Nankaltie,, . 802. . London . . 111 l!0 Kredltaktien . 1^,80 K. k. Dukaten 527 Fremden-HnMge vom 20. Mürj. Ttadt Wien. Die Herren: Maycr, slgcnt, »?on Mainz. — GlSlicr, l. l. Acamtt, uon Tieffc». Elephant. Die Herren: Morpurgo, Kaufmann, und C.illcgariS, Ailrhaucr. von Tciest. — Pollas, Kaufmann, und Fischmann, Hanblnngsreisendcr, von Wien. — Tuchta» und Marini, Nausteute; Bachich^ Bildhauer, von Finn,«. — Heintze von Tüffer, Baierischer Hof. Dit Herren: Sllilo. Ochsenhändler, von Wippach. — Smugia, Privat, von Krainburg Mohren. Die Herren: Winter, k, l, Postbeamte, von Fiume. — Pi'chof. Agciit, von G>aj, — Po-«jatschnia. Wn^-Verwaltcr, von Ssosie (560) Nr. l3sl5 morc. Firma- Protokollirungen. Bei dcm k. k. Landes - als Handelsgerichte Lalbach wurden am II März d. I. nachstehende Firma-Eintragungen bewilligt und veran» laßt: In die Register der Einzeln, firmen: Dr. Anton Fuchs zum Betriebe eines Eisenhammer» werkes und eines Forstproduktcn« Handels in Obergörtschach und in dcr Kanker. Firmainhaber: Dr. Anton Fuchs, Gutsbesitzer und Ge-werk in Obergörtschach. Albert Sajiz für eine Tuch -, Schnitt, und Leinen» waarcnhandlung in '<'aibach. Firma-iuhaber: Albert Sajiz, Kaufmann in Laidach. Zugleich ist die bisherige Gesellschaftsfirma: Trcun 6,- Sajiz über gemeinschaftliches Emverständ, niß in den Registern für Gesellschafts-firmen mit dem gelöscht worden, daß Albert Sajiz den 3lralzio üdernom« men habe. Laibach am 4 vi-cnavic »ub Perg-Nr. 407 u«l Out Oberradelstein und Ge> währanschreibuug au dieselbe «ub pru«^. 1l. Februar 1865. Z. 696, hilranus eingebracht, worüber j"r oloeutliche» mündlichen Verhandlung die Tagsaßung auf den 6. I u n i l. I.. früh 9 Uhr. mit dem Anhange des §. 29 a. G. 0. angeordnet, und den Ge< klagten wegen ihres unbekannten Auf« entHaltes Franz Golobiö uon Arch als lüui-ulor nll »clum auf ihre Gefahr und Kosten bestellt wurde. Tcsscn werden dieselben zudem Ende verständiget, daß sic aUenfaUs zu rechter Zeit selbst zu erscheinen, oder sich einen anderen Sachwalter zu bestellen und anher namhaft zu machen haben, widri» wohnlichen Amtsstundeu eingesehen wer« den, K. k. Bezirksamt Gotischer, als Ge-richt, am 2. März 1865. (524-3) Nr. 1549. Erekutive Feilbietung. Von 5cm k. k. Vezirksamte Goltschee, als Gericht, wirb biemit bekannt gemacht: Es sei übcr das Ansnchen des Fclil Ziganitsch uon Vrod. durch Herrn Dr. Wenediktlr von Gottschee. gegen i.'ukas Ärist» von Irsenouerth wegen, aus dem Vergleiche uoin 6. März 1856. Z. 1058. schuldiger 99 fi. 17 kr. ö. W- <:. l«. c. in die exekutive öffentliche Versteigerung dcr, dem Lcßiern qchorigen. im Grund« bnche nll Kost! lom. ll., Fol. 245 vorkommenden Hnlireaülät im ge> richtlich erhobenen Schaßnng^wcrlde von 375 ft. 3. W. gcwiMgel. uub zur Vor» „ahme derselben die e-rckntiucn Ieill'ic> tungstagsaßungen auf deu ^8. April, 18. Mai und 20. Juni l. I., jedesmal Vormittags um 9 Uhr. im Amtssitze mit dem Anhange bestimmt worden, daß die feilzubietende Viralität nur bei der lehien Feilbietung auch unter dem Schahuugswertbe an den Meist« bietenden hinlangegeben werde. Das SchäyliügsprototoU, der Grund. bnchSertrakl »illd die Lizitationsbeding» tiisse können bei diesem Gerichte i» den gewöhnlichen Amtöstnnden eingesehen wer« den. K. k. Vcziiksaml Gotlschee, als Gericht, an, 3. März 1865. (525—3) Nr. 1550. Exekutive Feilbietung. Von dem k. l. Vezilksamte Gottschec. alS Gericht, wird htemil bekannt gemacht: Es sei üb,r das Ansuchen der Lena Pirschilsch von Pröse. durch Herrn Dr. Weneolltervon Gottschee, gegen Johann Pirschilsch von Pröse wegen, aus dlm Urtheile vom 24. September 1864. Z. 6072, schuldiger 143 ft. 68'/» kr. öst. W-c. ». e. in die eketutioe öffentliche Ver. steigerung der. den» Letzteren gehörigen, im Grunvbnche uli Gollschee 'lom. 21. Fol. 2945 uno 2946 vorkommenden Hubrealilät im gerichtlich crDobenen SchätznugSwenhe uon 214 ft. öst. N. gcwllligct. und znr Vornahme derselbe» die drei elckutiveu FeilbiclungStagsatzui'gen auf ocn 18. April. 18. Mai uno 20. Juni I.I.. jedesmal Vormittags um 9 Uhr, im Amtssitze mit dem Alihange be-stimmt worden, daß die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbielnng auch unter dem Schätzungswerthe au den Mcistbictlndeu hintaugegebcn werde. Das Schätzungsprotokoll, der Grund« buchSexlrakt und die Lizitationsbedingnisse können bei dusem Gerichte in den gewöhn« lichen Amtsstundcn eingesehen wert>en. K. k. Bezirksamt Goltschee. als Gc« richt, am 3. März 1865. (526-3) Nr7l647. Erekutive Feilbietung. Von dem k. k. VczirkSamte Gottschee. als Gericht, wirb hiemit bekannt gemacht: Es sei über daS Ansuchen des Ioscf König von Klelsch, gegen Mathias König uon Schalkendorf wegen, aus dem Vergleiche vom 12. Angnst 1862. Z. 4532. schuldiger 472 fi. öst. W. c. «. c. in die crckutivc öffcnlliche Versteigerung der, dem Letztern gehörigen, im Grundbuche :xl Gottschee 'lom. II., Fol. 286 uorkom-mendeu Hubrealität im gerichtlich er> hobeneu Schätzungswerthe von 675 fi, öst. W. gewilliget, und zur Vornahme derselben die exekutiven Feilbietungs' Tagsatzungcn auf den 19. April. 20. Mai und 20. Juni 1865, jedesmal Vormittags um 9 Uhr. im Amtssitze mit dem Anhange be-Nimmt worden, daß 'die feilzubietende Realität nur bei der letzten Feilbietung auch unter dem Schä'tzungswcrthe au den Meistbietenden hintangegeben werbe. Das Schatzungsprolokoll. der Grund« buchsMrakt nnl> lie Lizitationsbedingnissc können bei diesem Gerichte in den gewöhn-lichen Amtsstnnden eingesehen werden. K, k. Vczirksamt Gottschce, als Ge richt, am 7. März 1865. (527-3) Nrl 1521 lmd^15257' Grilmenmg an die unbekannt wo iu Croalicu bcsinb< lichen Tabnlargläul'iger Gertraud Ko« vazhizh, Josef Vau. Andreas Lorenz, Maria. Agnes und Margarclha V,llc von Uutersuhadol^. Dcn unbekannt ,vo in Croaticn bc> finblicbcn Taliulargläubigcrn Gcrlrauo Kovachizl», Josef Van. Andreas Loienz Marla. A^ueö und Mara,alclba Vcllc von Unlersnliadoll, wird hicmit elinnert, laß die für sie ausgefertigte Rubrik mil dcm Feill'ietinigsl'cschcidc' vom 27. De^ zcmber 1864, Nr. 10096 und 10098. dem ibncn zur Wahrnng ibrcr Rechte aufgesteUten Kurator Hrn. Dr. Johann Skcrl hier zugesleltt wurde. K. k, städt, delsss. Bezirksgericht Neu» stadl! am 24 Februar 1865. (528—3) Nr. 500. Zweite erekutive Feilbietung. Im Nachhange znm dicßgcrichllichcn Edikte vom 25. Jänner d. I.. Nr, 2494, in der Erckulionsfl'ihrung der k. k. Fi, nanzprokuratur für die Kirche und Pfarr> armen zu Johannlölhal, gra/n Johann Tcrkennig von Hinc Nl!l richt, am 6. März 1865^____________ (529—3) Nr. 1020. Erinnernng an die unbekannt wo befindliche Tabu- larglälibigerin Ursula Kersche uon Gora. Vom k. k. VezirkSamtc Nlifnitz. als Gcricht. wird der unbekannt wo befindlichen Tabularglänl'igcrin Ursula Kersche uon Gora bekannt gegeben, daß die für sie in der Erekutionssache dcs Hrn. An« ton Moschek von Planina, gegen Johann Kcrsche von Gora, bestimmten Feilbic-tungsrublik dem ihr ml lmno n^lum auf» gestellten Kurator Hrn. k. k. Notar Io« bann Arko in Ncifnih zugestellt wor-dcu sci. K. k. Vczirksamt Reifnitz, als Ge-richt, am 7. März 1865. (564—1) Nr. 551' Dritte Feilbietung. Vom k. k. VezirkSamle Nalschach, als Gericht, wird mit Vezug auf die Edikte vom 13. Dezember 1864 und 14. Februar 1865 bekannt gemacht, daß die pcls». 129 fl. in die Exekution grzo« gene behauste, auf 988 fi. geschätzte Nealilät deS Johann Kouazh in Cesenze auch bei der zweiten Feilbietnng am 15. d. M. nicht an Mann gebracht wurde, und es demnach bei der auf den 15. April d. I. angeordneten drillen Fcilbietung zu verbleiben habe. K. k. Bezirksamt Natschach. alS Gl» nchl, am 16, März 1865. "(565—1) ' " ' Nr."iM>7' Erekutive Feilbietung. Von dcm k. k. Vezirksamle Fcistritz, alS Gericht, wird hiemit bekannt gemacht: Es sci übcr das Ansuchen des Anton Tomschizb von sstistritz. grgcn Jakob Sedmak uon Jurschizh, wegcn schuldiger 10 ft. öst. W. l:. «. c. in die erckulwe öffcnllichc Versteigerung dcr. dem Lctztcrn grl'örigen, im Grundbnchr "ul» Urb.'Nr. 19 vorkcmmlnden Ncalität im stcrichtlich crdobencn Schähnngswcr» tl?c von >';:i2 fi. <')<) kr. öN. W, ssewilli-gtt, und z»r Vornahme dcrscll'cn dic Real'Feill'lctlings-Tagsaßungcli aus dc« 25. April. 26. Mai und 24. Juni 1865, jedesmal Vormittags um 9 Uhr. im l»ii llchicht. < Anfragen sind an das Postamt i!ippa int^l Kllsteulande zu richten. (55)sl—A) ^ ZwtlpolitilteBettjtiittcn werden zu sehr billigen Prciscn — auch einzeln — verkauft im Sparkassagcbändc crstcn Stock rcchtS X. (590) (254—ö) Süie feit lz Japren erproinc hup unuui/m t>v. Pattison's Gichtwatte lindert sofort und heilt schnell Gicht und Rheumatismen aller Art. als Gesichts«. Vrust«, Hals« und Zahnschmerzen. Kopf«. 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