^ Ireitag den 25. August 1876. xv. Jahrg-ng. MdM MU Die „Marburger Zeitung" erscheint jeden Sonntag. Mittwoch und Kreitag. Preise — für Marburg: ganzjährig 6 fl., halbjährig 3 fl., vierteljährig 1 fl. 50 kr; für gustelluna _in» Hau» monatlich 10 kr. — mit Postversendung: ganzjährig S fl., halbjährig 4 fl.. vierteljährig 2 fl. Jnsertion»gebühr 8 kr. pr. Zeile. Ntbrr de« Aerilf der Laadvirthiil. II Die veränderten Zeitverhältnisse haben andere Zustände gebracht. Durch Mehrbevölkerung der Städte und die dadurch herbeigeführten veränderten Wohnungsverhältniffe sowohl, wie durch die Hebung der Industrie hat die kleine Wirthschast in den Städten ihre frühere Wichtigkeit verloren, da sie nicht mehr wesentlich zu produziren vermag, wohl aber täglich konsumirt. Diese so gänzlich veränderten städtischen Verhältnisse, der bedeutend gesteigerte Konsum sollte der Landwirthschast, und gerade der inneren, eine viel gröbere Bedeutung geben! Wir fragen deshalb: Wie kommt e«, daß trotz gesteigerter Nachfrage nach den Erzeugnissen der Landwirthschast. trotz der erleichterten Verkehrsmittel und Wege, selbst viele der größeren Wirthschaften mehr kousumirell als produziren. So kenne ich z. B. große Güter tnit bedeutendem Viehstand, aus denen das Brod vom Bäcker gekaust, sämmtlicheS Fleisch, Schinkel!, Speck, Wurst u. s. w. ebensaUs aus der Stadt vom Fleischer bezogen wird. Aus meine darüber ausgesprochene Ner^ wunderung wurde inir die Antwort zu Theil, daß bei dem häufigen Nichtgeratben der Gebäcks und dem ebenso häufigen Verderben der Fleischwaaren, dies der liilligerc und bequemere Weg sei Nun ließen aber sowohl k'as gekaufte Brod, wie die Fleischwaaren oft auch recht viel »u wünschen übrig, und ich erblickte in den AuSgabebüchern Summen, welche mich schnell genug über die bedeutend größeren Kosten als vei der Seibstbereitung aufklärten. A e u i r r e t o n. Hosdamr und Srourr. Von A. Pichler. Noch hatte sich im bekannten WirthShauS der Benedikta am Achensee in Tirol kein Gast eingefunden, die Bauern des Thales. wenn sich ja viner Sonntags in die Schenke wagte, waren schon beim Ailbruch der Dämmerung nach Hause gekehrl. Ich saß daher am obern Ende der langen Tasel im Stübchen ganz alleitt, das Abendmahl ivar verzehrt, behaglich schlurfte ich die letzten Tropfen des edlei» Leiteniveines, als Benedikta tnit einem Zinnteller, ein Gläschen Enzeler ul;d etliche überzuckerte Mandeln darauf eintrat. „Sie nnlssen doch", begann sie, „wie frii-her, anch jetzt Ihr Schlaftränklein einnehineil." „Liebe Benedikta", erwiederte ich, „damals waren andere Zeiten; der Tod hat Einen um den Andern von der langen Tafel .hinweggeholt uud, wie Sie wissen, auch bei,nir ini vorige»» Herbst gar deutlich mit der Sense angeklopft. Lassen wir aber die Freltnde in den Gräbern Der Besitzer gestand allerdings seufzend ein, daß seine Mutter, welche als tüchtig geschätzte Landwirthin viel geschafft hahe, außer sich über die jetzige Art zu wirthschasten sei. Doch — es seien andere Zeitverhältnisse und — seine Frau sei eine Städterin aus reicher Fatnilie, ohne jede Kenntniß oder Jntrresse für die Landwirthschast! Eine tüchtige, die ländlichen Zustände richtig auffassende Hilfe in einer Wirthschasterin zu finden, halte er aber für eine Unmöglichkeit, und dies sei ein fühlbarer Viangel. Dieser Ausspruch war tnir der beste Kommentar zu den Mißständen, welchen ich oft begegnete. Ich erkannte auf's Neue, daß gerade der Schwerpunkt der ländlichen Dienstbotenfrage in den meist ganz unpraktisch, nur in den höheren Töchterschulen und Pensionaten ausgebildeten Frauen liege, welche ohne jede gediegene Vorkenntniß von Wirthschast und ländlichett Zuständen leider nie eine „Hausfrau", sondern nur die „Frau vom Hause" repräsen-tiren können; und die leider noch nicht logisch gelmg denken können, die Erwerbung wirklich tüchtiger, gebildeter wciblicher Kräfte als das Wichtigste für die Förderung t)eü Wohles des Hauses sowohl, wie der Hebnug der Wirthschast anzuseheit. Allerdings haben wir, wie schon oben erwähnt, weniger tüchtige, gebildete weibliche Kräfte sür die höheren Stellunget» im läitdli-chen Betriebe als männliche. Wenn eines Thei« les auch angetlonnnen werden muß. daß der Beruf einer Laitdwirthin wit vielen und großen Mühen verbunden ist, so hat uns Frauen sowohl, wie den Landwirthett, der Fortschritt der Kultur so erhebliche Erleichterungen ver» schafft, daß nur einigermaßen gebildete Frauei». ruhen und erzählen Äie mir lieber, was tnittler-weile im Achenthal geschehen. Da fällt mir unter Anderm gerade der schwarze Hans ein, wo ist denn der untergekrochen? Seit wenigstens zwei Jahren Hab' ich nichts mehr von ihm gehört?" „Der hat geheiratet und zwar eine Baronesse aus Hannover!" „Teufel", rief ich erst^utnt, „wie ist denn das zugegangen?" Maldele war eingetreten und begann die Teller abzuräumen. Bis sie fertig ist, will ich dem Leser, was ich vom schwarzen Hans weiß, erzählen. Er nnd ich, wir waren eigentlich gnte Bekannte seit Langen». Zu Pfingstei» eröffnete er mit seinen Ziegen und Ki»he»» die Saison auf der Geiüaliti, ich bei der Benedikta. ?a ist es iln Achenthal l»och einsam und leer, auf der Straße drängen sich keine lLgtlipagen, die Steinlilöcke sind »»icht von englischen Ladies, »velche dltrch den grünen oder blauen Schleier die Gegend abzeichnen, besetzt, man kai»n sich in der Ktiche Abends geinüthlich an den Heerd lehnetl, ohne von den schwitzenden. la»»fenden, keuchenden Trabanten der Wirtliin mit der Bratenbrithe begossen oder uiugestoßen zn »Verden. Da» ist eine herrliche Zeit! Noch sind die Gebirge bis z»tr winkten Waldgrenze tnit Schnee bedeckt, zwischen de»» Föhrei» tragen jedoch die wenn sie sich solche zu eigen zu machen verstehen, und in die rein mechanische körperliche Arbeit das Denken und überhaupt eine geistige Thätigkeit einsilhren, mancher großen, zeitrau-bel»den Last überhoben sind. Allerdings wird man von vielen Seiten sagen: „Was helfen uns solche Fortschritte der Kultur, wenn uns Frauen keine Gelegenheit geboten wird, mrs Kenntnisse u»»d Wissen davon zu erwerben? Wir Alle wissen, daß heute nur der intelligente, theoretisch ultd praktisch gebildete, denkende Landwirth noch i»n Stmlde ist, Vortheile und größere Erträge aus seiner Wirthschast zu erzielen Jhin aber die nöthige Vorbildung sür seinen Berus zu geben, hat man seit langen Jahren schon landwirthschastliche Schulen und Akadeinien errichtet. Ernstdenkende»! Frauen liegt jedoch der Wunsch nach tüchtiger, theoretischer wie praktischer Ausbildung ebenso nahe; auch wir fühle»» es, daß mn reichere lohnende Erträge bei den gesteigerten Löhl»en und A»»forderungett zu erzielen und „Soll und Haben" parallelisch zu stellen, ein ernsteres Kmmen und Verstehen der tägliche!» Arbeiten und Verrichtungen nöthig ist. Die Ausdehnung des Wirkungskreises einer tüchtigen Hausfrau oder Haushälterin ist oft ei»»e recht bedeutende auf dem Lande, und es gehören sehr solide, tüchtige Ken»ttnisse dazu, eine»» so »vichtigen Platz wiirdig auszufüllen. Nun aber ist u»»s außer eilngen guten Fachbüchern keine Gelege»»lieit zu solcher tüchtigen Ausbildung geboten, de»»»», so viele Schulen sür Landtvirthe auch bestehe»», sür Land-»virthinl»en gibt es keine! Unsere ländlichen u»td städtischen Verhält-ilisse stnd eng verb»inden. Was auch gesprochen Buchen bereits ihre grünen Siegesfahnen, blau ist der See, über welchen die Maisonne den 5trom ihrer Strahlen gießt; Alles glitzert, funkelt und leuchtet, sind doch die Alpen und das Meer so schött, »vaS läßt sich damit vergleichen ! Zur GeiSalln denn! Das ist ein kleines Paradies! Nach rückwärts schließt es ein unübersteiglicher Schrosen ab, vorwärts der See, n»»r zu Schiff kann »nan es erreichen. Dieses Paradies beivohitte als Ada»n der schwarze Hans. Dort stand er aus der Spitze des Vorgebirges, die Hände in der schivarzen Hose, welche das Knie nicht mehr deckt »»nd »nit hochrothen Zwickeln ge-schlnückt ist. Ueber das Hemd — denn eine Joppe wäre Ueberstuß — kreuzt sich der grül»e Hosenträger, auf dein linken Ohr sitzt trotzig ei»» braunes Hütche»» »nit einer Hahnenfeder, der größte»», die nur zu finde» war. Ein schöner Bursch! Schlvarz t)in ich, aber lieblich, mag er wie Sulalnith im hohen Lied singen. — Schlvarz das Haar in »lppige»» Locken, schwarz der Bart, ja das ist der schwarze Hans! Als ich vor z»vei Jahren die GeiSalm besuchte, hatte dieser Adain »loch kei»»e Eva. Allerdings fehlte es ihn» den Sominer l)ittdurch nicht a»» MefeUschast. Fast jeden Tag kamen Gäste aus der Pertisau ul»d vo»» der Schola- und geschrieben werden mag über die Noth-wendigkeit der Errichtung von Instituten zur Ausbildung von Dienstboten — meiner Ansicht nach läge die Ausbildung tüchtiger Hausfrauen und Wirthschafterinnen viel näher, denn keinem Landwirth fällt es ein, Institute zur Ausbildung von Knechten zu errichten, aber er weiß, daß er zu seinem Vertreter einen tüchtigen geschulten Mann wählen muß, wenn er in seiner Zvirthschaft Fortgang und Ordnung haben will. Darin liegt das logisch Richtige mühen wir Frauen uns, solchem logischen Denken und Handeln nachzukommen! Vrgt» dt» Amgltich stimmt«! Der ReichSrathS'Aligeordnete I. Schöffe! hat seinen Wählern in Penzing Bericht erstattet und sich über die Fragen der österreichischmn-garischen Tagesordnung erklärt; bezüglich der letzteren sagt der Redner: „Zweifel in die Beständigkeit der Verfassung. Furcht vor Staats« streichen haben den Reichsraih im Jahre 1867 bestimmt, seine Zustimmung zu geben, daß das Reich in zwei Hälften zerrissen und uns 70 der Lasten und nur 30 der Rechte zugespro^ chen wurden. Man appellirte damals an den Patriotismus des österreichischen Volkes, dieses Opfer für die Erhaltung des Staates zu brin-aen. Wir brachten das Opfer, wir trugen die schwere Last zehn Jahre lang, wir beugten uns willig der Diktatur einer unl'edeutenden Race, wir thaten alles diese» um Oesterreichs willen — und heute sehen wir, daß Älles vergebens war. Heute stehen wir dort, wo wir vor zehn Iahren standen. Ungarn hat den Vertrag gekündet, es begnügt sich nicht mit den Vortheilen, welche ihm der !tt67er Ausgleich eingetragen, es will noch mehr erpressen und uns noch mehr Lasten auferlegen. Warum schlägt aber Ungarn die im Jahre 1867 errungenen Vortheile in die Schanzen und schaut nach neuer Beute aus? Nach dem 1667er Ausgleiche hatte Ungarn keine Schuldenlast, die ganze Schuldenlast wurde uns aufgehalst; es hatte keine Defizite, es hatte eine geordnete Verwaltung und einen Bodenreichthum, der zu den fchönsten Hoffnungen berechtigte. Was aber haben die Herren Magyaren aus Ungarn gemacht? Statt ihren Herd zu bestellen, haben sie große Politik mit möglichster Ostentation getrieben, sie haben sich auf eine Großmacht hinausgespielt, und die Folge dieser Spielerei war, dab Ungarn in der Zeit von neun Jahren, das ist vom Jahre 1867—1876 452,749.300 st. Schulden kontrahirte. Nun sragen sich die Magyaren: Was jetzt? Im künftigen Jahre droht ihneil ein Defizit von 100 Millionen; Eisenbahnen, Domänen, Bergwerke, ja ein Theil der Einkommensteuer sind sür die 400 Millionen Schulden verpfändet, die Kurse der ungarischen Effekten rangiren nach den türkischen, borgen will nach dem türkischen und egyptischen Bankerott Niemand mehr etwas, ein ZwangSanlehen im eigenen Lande würde keinen Erfolg haben, denn es sind in Ungarn mehr als 50 Per^ent Steuern rückständig was bleibt also übrig, als die im Jahre 1867 erprobte Gutmüthigkeit der Oesterreicher noch einmal anzuzapfen? Nun entsteht aber die Frage: Welches Interesse kann Oesterreich haben, einen neuen Ausgleich zu schließen und Ungarn die Mittel zu bieten, noch ein Jahr vielleicht sein gegenwärtiges Dasein fortsristen zu können? — und wenn Ungarn ehrlich sein will, zu antworten: Was hat es von einem Ausgleich, bei welchem es sich bewußt ist. daß es die durch denselben übernommenen Verpflichtungen binnen Jahr und Tag nicht wird erfüllen können. Daß Ungarn jedoch einen Ausgleich um jeden Preis wünscht und namentlich in der Banksrage eine Theilung des Metallschatzes der Nationalbunk anstrebt, zwingt uns, auf unserer Huth zu scin. Wenn es zum Beispiel Ungarn gelänge, einen Theil des Metallschatzes in eigene Verwahrung nach Pest zu bringen, wer bürgt dafür, dab es in seiner Nothlage diesen Schatz nicht angreift und die Gläubiger der Bank an die leeren ungarischen Staatskassen verweist? Was würde dann darallS entstehen? Allein selbst wenn die Verhältnisse nicht so traurige wären wie ich sie beschrieben, selbst wenn die Magyaren keine weitern Opfer von uns verlangen würden, so könnte kein guter Oesterreicher einem Ausgleiche zustimmen, der aus zehn Jahre abgeschlossen werben soll und der also Oesterreich in jedem Decciulium einmal in seinen Grundfesten erschüttert und Konvulsionen aussetzt, die selbst das stärkste LtaatS-gesüge nicht ertragen kann. Ich werde daher als guter Oesterreicher im Interesse des Gesammt-Vaterlaildes gegen den Ausgleich stimmen." Zur Geschichte des Tages. Das Handelömillisterium sieht die Bethei-ligung der Industriellen Oesterreichs an der Pariser Weltausstellung voraus. Diesem moralischen Druck werden aber hoffentlich die Handelskammern widerstreben und wird der Reichsrath, gestützt auf das ablehnende Gutachten derselben, den beantragten Kredit versagen. Die Industrie und die Staatskasse Oesterreichs haben wahrlich kein Geld und keine Lust, zur Verherrlichung Frankreich» mitzuhelfen. Da» Kriegsglück hat sich wieder den Serben zugewandt und follen keine Türken mehr auf dem Gebiete derselben stehen. Die Montenegriner und Herzegowiner halten sich tapfer und mit gutem Erfolge. Die Bosnier wollen sich aber noch immer nicht organisiren lassen und ziehen es vor, in vielen kleinen Schaaren und jede auf eigene Faust zu kämpfen. Organisation ist Macht, und diese allein verbürgt den Sieg auch im Waffenkriege. Nach Beendigung des jetzigen Kampfes zwischen Alexinatz und Nisch muß Frieden gemacht werden ohne Rücksicht darauf, wer gesiegt! Mit diesen Worten bezeichnet der österreichisch-ungarische General«Konsul Fürst Wrede in Belgrad die Pläne der Diplomatie. Gesetzt auch, die Herren am grünen Tische wären diesmal in Hauptsache und Form einig: wird der Friede von Dauer sein und die Ä-sung der orientalischen Wirren bringen bei Zielen, welche die jetzigen Vormächte England und Rußland verfolgen? Verinischte.lkachrichle». (Hitze in Spanie n.) Spanien erlebt jetzt den heißesten Sommer seit 1806. Seit dreißig Tagen - meldet aus Cadix ein Berichterstatter der „Times" — weht ein ausdörrender Wind und läßt die noch vor einem Monat so viel versprechenden Tiauben vertrocknen. Die Hitze ist einfach surchtbar; Mensch und Vieh sällt todt nieder. Die Arbeiter wollen nicht mehr auf dem Feld arbeiten, das Reisen geschieht Nachts, militärische Uebungen werden eingestellt, Cholera wird gesürchtet und würde furchtbar wltthen. Bor mir liegen zwei Telegramme; das eine ans Valencia, besagt, daß drei Feldarbeiter während der Arbeit todt hinfielen; das andere aus Madrid, meldet Todesfälle und Anfälle von Wahnsinn in Folge der stika gerudert, sie lagerten sich im weichen Ra-sen, machten Kaffee und luden auch Hans, welcher bereitwillig eine Schüssel Milch lieferte, dazu ein. „Haben Dir die herrischen Diendlen nit gefallen?" sragte ich ihn oft. „Ob!" erwiederte er, „hat nmnche ein G'sris'l g'habt, daß ein Bußl g'wiß g'schmackig g'wkftn war, aber weiß wohl, solche Madeln wollen kein' Bauernlotter!" Hans irrte. Gar manche Dame bewunderte inl Stillen die breiten Schultern, die kräftigen Lenden und strammen Waden, gar manche seufzte: „Ach, wäre er ein Junker oder gar Gardelieutenant!" Hans nxu? Hans und jodelte: Der Sp'e!^ Änd die Almros Die blüh'n bei der Wand, Und 'S Dienel das brockt sie Mit g'schaftiger Hand. Es bind't a scheans Sträußl --Wem g'heart's aus'n Huat? Daß'S gar nit an mi denkt. Dös g'fallt mir nit guat! Es sollte aber nicht immer so bleiben. Einige Monate später lag ich im Schifflein, daß ich dem Spiel der Wellen und des Windes »lberlassen, da hörte ich, begleitet vom Takt der Nuderschläge, eineil tiesen Baß: Aus'm Eee bin i g'fahren Aus'm See hon i g'fischt, Und da hon i a schwarzaugig's Dienel derwischt. Langsam erhob ich mich vom Boden des Kahnes und spähte über den Rand hinans. In einiger Entfernung von mir fuhr HanS vor über. Am Steuer faß eine Dame, einen breiten Strohut, mit Almrosen und Aurikeln geschmückt, auf dem Kopfe ; über Bord hing ein rother Shawl. so daß seine Fransen in den Wellen nachschleiften. Sie war beschäftigt, aus schlanken Tannenzweigen und Steinmispeln, denen sie allerlei Blumen einflocht, einen Kranz zu bin^ den. Prüfend hielt sie ihn empor und wars ihn Hans zu, der ihn wie eine Trophäe auf dem Schnabel des Lchiffes befestigte. Eh' er sich wieder niedersetzte, schwang er den Hut und jauchzte so laut, daß einige Fremde vom Wirths-haus neugierig aus den Söller stürzten. Ich selbst, obwohl an die Ausbrüche älplerijcher Lustigkeit längst gewöhnt, war doch ein wenig über die laute Freude des schwarzen Hans erstaunt und ergriff das Ruder. Scheinbar gleich, giltig auf dem See hin und her lavirend, gelangte ich endlich in die Nähe des Schiffes und konilte mir die Dame genau betrachten. Sie mochte das dreißigste Jahr bereits überschritten haben, doch war ihr frenndliches Gesicht, aus welchem ein Paar dunkle Augen blitzten, noch immer schön, obgleich es den Blüthenhauch der ersten Jugend nicht mehr besaß, der selbst häßlichen Mädchen noch einen großen Zauber verleiht. In den Jahren war sie zwar vorge^ rückt, in der Mode jedoch zurückgeblieben. Ihre Kleidung zeigte nichts Auffälliges, doch erschien sie dem Städter, der an steten Wechsel gewöhnt ist, trotz einer großen Zierlichkeit veraltet. Das galt freilich nicht von den Stoffen, die, mit Geschmack ausgewählt, durchaus nicht auf eine Trödelbude deuteten, sondern erst vor Kurzem frisch aus dem Laden gekommen und verarbeitet sein mußten. Ich schloß aus dieser Eigenthüm. lichkeit, daß die Dame nicht vermählt, sondern noch ledig sei; denn bei alten Jungfrauen fi«»-det man derlei Augewöhlnlngen ziemlich häilfig. Hätte sie einen garstigen Mops bei sich gehabt, so wäre wohl kein Zweifel gewesen. (Fortsetzung folgt.) Sonnengluth. In Sevilltl und Nachbarschaft sollen 40 Arbeiter durch die Hitze getödtet worden sein." (Wölfe in Nußland.) In den Jahren ^849, Ik5l) und 1V51 betrug die Zahl der Menscheil, welche in Rußland von Wölfen zerrissen worden, durchschnittlich nur 75; im verflossenen Jahre stieg dieselbe aus 200. Diese Thatsachen beweisen, daß die Menge der Wölfe dort nicht im Abnehmen, sondern im Zunehmen begriffen ist. Nur iil einem einzigen Gu-bernium, und zwar iu dem an Preußen gren-zenden Kalischer, sind die Wölfe gänzlich ausgerottet, und nur in dem polnischen Gubernium Radomsk wird die Ausrottung mit Systein betrieben. Annähernd schätzt man die Zahl der Wölfe auf mindestens 200.000 Stück. (P rebfreih eit in der Türkei.) Die türkische Regierung hat die Herausgabe neuer Zeitungen bis auf Weiteres gänzlich untersagt. (Darstellende Kunst. Sittliche Aufgabe der Bühne.) Die Wiener Hof-Schauspieler Baumeister und Krastel ulld die Hof-Schauspielerinnen Stein und Hohensels befinden sich jetzt als Gäste in Ztirich. „Ein Rückblick" — schreibt die „Neue Zürcher Zeitung" — aus das Repertoire des gesammten Gastspiel» zeigt uns, daß von den elf aufgeführten Lustspielen eigentlich nur drei auf das Prädikat ^gut" Anspruch machen dürfen, daß im Fernern fünf Stücke französischen Ursprungs sind, von denen das ersie: „Der Damenkrieg" das schönste des ganzen RepertoirS war, die vier andern aber an sich so werthlos und so innerlich faul sich erwiesen, daß mal, von selbst aus die Frage kommt: Was kann denn die Darsteller der erste»» deutschen Bühne dazu veranlassen, bei der Btenge der vorhandenen deutschen Stücke ihr Talent an werthlose freinde Waare zu verschleudern? Be» rücksichtigt man, daß acht derselben in der Te!»-denz irgend einen sittlichen Gedanken nicht auf zuweisen haben, so müssen wir unwillkürlich die Frage auswerseu, was denn eigentlich diese Herrschaften vom Publikum Zürichs halten ? Möglich, daß man in Wien ütier die sittlichen Ausgaben einer guten Bühne, wie sie unsere klassischen Dichter sür alle Zeiten aufgestellt haben, mit spöttischem Lächeln weggeht, wir in Zürich halten diese Grundsätze in Ehren; denn wir wissen, daß eine Republik nur auf Grunde läge eines sittlich kräftigen Volkslebens gedeihen kann, und müssen daher energisch dagegen pro-testiren, daß die Bithne als Kanzel benützt werde, um Leichtfertitlkeit, Frivolität und Charakterlosigkeit zu predigen. Wir zollen also dem Talente, der Dnrstellnngsknnst der Wiener Hos^ Schauspieler die wännste Anerkelnlnilg und Bewunderung — für ihr Repertoire aber wis sen wir ihnen wenig Dank!" (Volksschule. Zeitgenläbe Fra-gen.) Unter jenen Fragen, welche aus dem fünsten schlesischen Lehrertage in Bielitz (28., 29., :j0. August) zur Verhaiidlnng koinmen, sind nachstehende von allgemeinen» Interesse: Lateinschrist — Alleinschrift? Schlile und Fabrik ? Wird der Erziehung der Jugend damit gedient, wenn man alle körperliche Züchtigung in der Volksschnle verbietet? Allgemeines Wat)lrecht der Lehrer. Was hat der Lehrer bei Beurthei-lung von Jugendschristen z»» beachten? Die einmal vom Lehrer gezahlte AnstellungSgebühr l)at sür alle Kronländer zu gelten. Die Volksschule werde nicht in „Volks-" und „Bürgerschule" gegliedert, sondern je nach der Anzahl der aufsteigenden Klassen an einer Anstalt in eiil-, zwei-, drei-, vier--, fünf-, sechs-, sieben-und achtklassige Volksschule getheilt. Was wäre zu thun, NM dem landwirthschastlichen Unterrichte in der Volksschule gehörige Berücksichtigung zu sichern? Die Aufnahme von Kindern in die Lehre oder in den Dienst geschehe nur mit Entlassungs^Zeugniß. Entsprechen die Fort-bildungs Kurse der Lehrer der Gegenwart? ZNarburger Berichte. (Auf dem Lande fängt der Mensch beim Keuschler an.) Am 15. August nach Sonnenuntergang schwärmten aus der Ztraße zwischen Kitzenberg und Garn, dorf, Gerichtsbezirk Pettau, fünf Burschen herum. Franz Arnusch, Sohn eines Keuschlers, wollte den Franz R. nicht in der Gesellschaft dulden, .weil dieser ein Winzerssohn und erklärte ihm, daß er fortgehen müsse. N zog hierauf eine Pistole und schoß auf seinen Gegner ab; dieser wurde in den Unterleib getroffen und liegt nun todtkrank danieder. (Zun^ Theaterbrand inSauer-brun n) Das Theater zu Sauerbrunn, über dessen Brand wir in der letzten Nummer berichtet, ward vom Direktor Rosenseld, dem bekannten Pächter der „Komischen Oper", im Jahre 1872 mit einem Koslenaufwande von 12.000 fl. erbaut. Die steirische Landschaft un-terstützte den Bau und warf dem Unternehmer eine jährliche Betriebs-Subvention aus, wofür das Theater in den Besitz der Landschaft übergehen sollte. Da das Gebäude unbegreiflicher Weise nicht versichert war. so erleidet die steirische Landschast einen bedeutenden Schaden Der Verlust an Fahrnissen, Garderobe, Bibliothek ist ebenfalls ein bedeutender, trifft aber nicht den Direktor, sondern die zahlreiche,» Glau-biger desselben, welche Pfandrechte daraus hatte»». — Ueber die Entstehungsursachen des Brandes ist noch nichts Bestiinmtes bekannt ge-lvorden; das Feuer soll nach Angabe der Eil»en aus der Bül)ne, nach der Behauptung Anderer in der Wohnung des Direktors auSgelnochen seil». Tags vorher fand die Lchlußvorstellnl»g dieses » Sauerbrunn bei Nol)itjch sind bisher 1433 Parteien »nit 21 l3 Pcrsoilen zuin Äurgebrauch angekom»ne»l. (Fall B ra n d st e t t e r.) Wie a»is verläßlicher Quelle mitgetheilt wird, ko»n»nt der Fall Brandstetter am Schluße der September-sttzung vor die Geschwornen und hat man vor-dethand eine siebentägige Dauer der Verharid-lung in Aussicht genommen. Letzte Post D?r ungarische HandelSmintster Timont hat sein- »aus SewiffenHgründen" niedergelegt. Die Schlacht zwischen Nisch «nd Ale-xinatz wurde am fünfte« Tage im grSKteu Maßstabe crueuert. Die hohe Pforte braucht »N,00« Manu, um den Montenegriner» wirksam eutgegeu zu treten. Der türkische Mtntsterrath beschäftigt stch mit der Einsetzung einer Regentschaft. Gegen-Eingesandt An Herrn Urban Martinz, k. k. Postmeister und Kauflnan in Friedau. Al»s meiner Rückreise aus Laibach kam mir zusällig das Blatt Nr. 97 der „Marburgsr Zeitung" vo»n 16. August 1876 in die Hände, wo ich Ihr „Elngesalldt" gelesen habe. Obwohl in delnselben nicht eine einzige Thatsache behauptet, noch eine allensalls in den slovenischen Blättern beha»»ptetö Thatsache entkrästet wurde, so dürste sich doch eine hohe k. k. Regierung bewogen ftllden, Ihrer Bitte um Schutz Genüge zu leisten ui»d Erhebungen al^zuordnen. Zur Erleichterung solcher Erhebungen werden aber solgende Genchtsakten sehr dienlich sein: l. Ehrenbeleidigungsklage des Notariatsbeamten Herrn Franz Poje gegen Ihren Herrn Sohn Josef Martinz und Ferdi,lal»d Faber äs pl'Ns. 17. Juni l87i^ Nr. 6l5, welche die Verurtheilung der beiden Geklagte,» durch das löbliche k. k. Bezirksgericht Friedau zur Folge hatte. ?. Ehrenbeleidigul»gsklage des k. k. Notars i^errn Dr. Johann Gerschak nl»d seiner sämlnt-liche»» Bealllten gegen Herrl» Friedrich Geßner voll Hardegg bei Friedau äs prWs. 9. Juli Nr. 705. 3. Ehrenbeleidigungsklage des Herrn Dr. Johalln Gerschak gege»» den Gemeindediener Herr,» Michael Kukovetz von Friedau äs vrosg. 1. Allgust 1870 Nr. 779. Ueber die beiden letzten Klagen wllrde die Verl)andlung aus den '.^3 Allgust 1876 angeordnet; allein diese beiden Klagen wurden aln l 8. August 187«, also an dem Tage, wo jedem österreichischen Patrioten die Worte: „ViriduL »il»It»8- lnit Flmnmenschrift vor deln, durch die politischen u,»d wirthschastlichen Verhältznsse getrübten Auge schweben, »nittelst der Eingaben Nr. 833 und 834 zurückgezogen. Es geht nun aus Allem hervor: l. daß ,.die soziale Ruhe und Ordnung noch nicht gefährdet erscheint", wenn man sich gegen die, durch Ihren Herrn Sohn oder Ihre Freunde z»lgefügten Beleidigungen »vehrt; 2. daß es ,licht Ihre, sol»dern Sache des Betreffenden ist. die angebliche Unwalirheit der mißliebigel» Kor respondei»zell „gerichtlich" zu erweisen; 3. das „natioilale Umtriebe" Hierlands ein »lnbekannter Artikel sind, es müßtell denn höchstens Ihr Herr Sohn und Kollegen il» demselben arbeiten, wie a»»S ver Klage izud Nr. l hervorgeht; 4. daß die „Störensriede" so zieinlich demaskirt sein dürfte»»; 5. daß all' diese Klagen in den slovenischen Blätern noch gar nicht zilr Sprache knlne»», was sowohl den friedliebenden Sinn der Kläger, als auch deren Fernstehen von den bezüglichen Korrespondell^ei» bekuildet. Frieda»», 21. August 1676. Jval» Vertnik, Notariats Konzipieilt. Sonntag den 27. August I87S im Zarten der Kötz schen Rierhalle (bei ungünstiger Witterung im Salon) Mertafel 98g des Marburger Werkstätten-Hesangvereines und __ c? o der MRsiklipklle (Streichorchester) unter Leitung ihres Chor- und Kapellmeisters pfogl^mm: 1. I^arsok. Z. Ollvvrturs sur Opsr: „^ouv iol» ltövix värsl" vov ^äkm. L. I^ioässkrsitivit, Odor von I^»rsolillor. 4. A5it I^ust uuä ^al^sr voa Ltrodsl. k. ^»läanäkvdt, Odor von ^bt. 6. Llltrso-^riv»ll8äsr()pvr„8tr»ÄsII»" von k'lotov. 7. Lolo-l^usrttst. 3. I^isbssxjüolr, ?0llca kr»v^., (Zkor mit Oroksstsr- dsxlsituux von Lremssr. 9. Isx uoä xrossvs I^otpourri vou Lvdiurl. 10. ^bsv6, Okor mit ökss-3c>Io voa LuQt/s. 11. Ooläolsv, ?oll!» lilaeur vou Lvodloo!». 12. Solo (Zusrtett. IL. ^alä-^bsnäsoksil», (idor mit Lolo-l^uartstt vov Kodwölssr. 14. Vas Ltsiorlkluä, liisä (Oroksstsi') voll ^lissvßssr. 15. ^vi Oiavälv is vaudvr, von Xoscdst. 16. litlarsvli. Anfang halb 8 Uhr. Entree für NichtMitglieder 39 kr. 'Die uliterstüßendea Mitglieder wollen ihre Mit^lilderklute an der Kaste vorweisen. vis im naI^r'»oI»VS Han», VIKt?ß>>sI»vLUa»»e üdertraxeil unck ewpüed^t sied 2ur VersiekeruuK ävn billiggtsn pfämivn Keßsev Aodääev, ^eleke 6urek keuer UNll klit^seKlAz an lVoK»»- UnA Virlksekslls-zedSllllen, kinrieklunx, Ilodilivn, lileiövi', VSseke eto. vte. sov^ie »n keMüvkteli entsteken. — Die lt. k. priv. Kiukittne ^öristies
  • VoIinuli8iivei'Anäkl'UliK. vri ftat AeA6At/)a>/tA m Ä67' ö^ase/'Aasse, ^ae^6 7'^se/ies _^ Bei Gefertigtem werden zwei (979 4ileidermache»i««e« aufgenommen. V. «lvlvl^. 990 landida Ajgltz lvffe«cS Wort an Herrn Peter KriegSeis, Fleischhauer in Marburg. Wir hören schon seit langsrrr Zeit, daß Sie Willens sind, hier eine Pserdeschlächterei zu errichten; die hohe Statthallcrei soll Ihnen auch berkitö die Bewilligung ertheilt haben. Warum eröffnen Sie also dieses Geschäft nicht? Pferdesieisch ist ein gesundes und kräftiges Nahrungsmittel und wohlfeil ist eS auch, waS wir in der jetzigen Geldnoth, in den Jahren der mageren Kühe und bei den hohen Preisen deS Rindfleisches ganz besonders hervorheben. Wir ersuchen Sie daher, unS so schnell als möglich die Gelegt nheit zu bieten, daß wir uns dieses gute und billige Nahrungsmittel verschaffen können und wir glauben auch, Ihnen die Versicherung geben zu dürfen, daß eS an zahlreicher Kundschaft nicht fehlen wird. Marburg. 24. Aut,ust 1876. 986)_(Folgen die Unterschriften.) Aus dir Kaocr dt» Wtiamarklrs in Marburg wird zum Berkauf von Weinen im Kleinen auf dem AuSstellungSpl'b ein anständiges und verläßliches MsdtytN, daS deutsch und slovenisch spricht, unter guten Bedingungen aufgenommen. (988 Näheres unter L. in der ELpedition dieses Blattes._ Binder, (985 der auch etwa» Tischlerei versteht, wird gegen Wohnung und wöchentliche Bezahlung aufge» nommen. Bedingungen: VorgerückleS Alter, ledit, und gute Zeugnisse; erwünscht wären Kenntnisse silr Garienpflege. Militärs haben Borzug. Anzufragen im Comptoir dieses Bl. Gisverschleiß sammt Zustellung zu jeder TageSzeit. Näheres im Comptoir dieses Blattes. _(987 HV » r n « a K für Jedermann, meiner Gattin Johanna Albrecht auf meinen Namen Geld oder Geldeswerth zu verabfolgen, da ich in keinem Kalle Zahler bin. 980) Franz Albrecht (Südbahnwerkst.) Otsskllttichrr Dank. Dem hiesigen Schwimmmeister Herrn Franz Bratuscha sage ich meinen verbindlichsten Dank für sein eifriges Bemühen und ausgezeichnetes Verfahren, mit welchem er mich in kürzester Zeit i'n Schwimmen bis zur befriedigendsten Vollkommenheit unterrichtet hat. Ich empfehle den genannten Herrn und die Anstalt in Ä. B'agdalena darum Allen, welche diese angenehme, sür Körperlzaltung und Gesundheit so ersprießliche Fertigkeit zu erlernen wünschen. Da bei der ungewöhnlich schönen und warmen Jahreszeit die Schwimmschule noch ziemlich lange geöffnet bleiben wird, so rathe ich ireundllchst, die günstige Gelegenheit bestens zu benützen. IRa«!» Marburg, 22. August 1876._^ Das »eu restaurirte Dampf'».Wallueubad io der Kürntlirr-Vorkadt st täglich von v,7 Uhr Früh bis '/A8 Uhr Abends zu benützen und sind besonders die weltberilhmten Aichtennadel-Bäder sür Nervenlcidende zu »mpfehlen. (967) A. Schmiderer. Ein GewSlb »o mit Sch mfenster und Glaslhüren, auf lebhaftem Posten, ist sogleich und billig zu vermiethen. Anfrage bei Marie Schraml, Domplatz. 'v V A . V V ov .S «v iL .L zeigt dem hochverehrten Publikum an, daß sie alle Arten Wäfchgegenstände,' besonders gut anschließende Herreuhemde», sowie ganze HeiratS-Ausftattungeu auf da« Schönste, Schnellste und Billigste verfertigt. Bürgerstraße Nr. 195, parterre linkS.^WW vlIN Weinstein, Hcidern, Messing, Kupser, Zinv, Eisen, Blei, Kalb- und Schaffellen, Roß-, Ochsen« u. Schweinhaaren, Schafwolle, allen Gattungen Ranhwaaren, Knochen, Klauen nebst allen anderen LandeSprodukten. voa ungarischen Vettfedern, Flaume« und gesponnenem Roßhaar zu den billigsten Preisen. Selllesioxei', 758)_Marburg, Burgplntz. ii Wlliskle» j> k miisl in xvviklter Sokrllt Ivo Slii» «.-»»»nt . . . . fl. l.40 100 „ . . „ 1.20 100 „ . . . . „ 1.— 100 ......„ —.80 100 „ »rtstvl....... —.60 emvfiehlt die Buchdrulkerei deS ^lluarä ^ansvkiti, i'ostgasgo 22. Slnkutttt 8 U Abfahrt S U Nerautwortlicht Redokttou, Dmck und B Triest-Wien. Ankunft 2 U. 8 M. Rach^. j Ankunft 2 U. 80 M. Naa»m. Abfahrt 2 ll. II M. Rachm. j Abfahrt 2U. 83 M. Nachm. Personenzüge. Von Trieft nach Wien: g U. »0 M. Krüh und 6 U. 61 M. AbendS. 3 N. 40 M. Ariih und 7 U. SM. Abend». Bon Wien nach Trieft: 46 M. Arah und 9 U. 49 M. Abends. — M. Arith und 10 U. IM. Abends. Ankunft Abfahrt Z.« .Kt».