A. 285. Mittwoch, 11. December 1W^______ IahtMN» 120. kaibacher H ^eitnng. ^M!?.TNN N-V^^U^ ««, .^li«»« Zelt»«» «^"en Ve.rständigungsversuch zwischen Deutschen ^eclx^l ein. Die Sprache der Ztaatouottiwenduv ii?.'^"ne s^ lmlte und eindringliche, dasö inan »u>r ^'^' Nlüs,V', es »nöge die «Horn, gefunden werden, ->, °^ Parlament zu geordneter Thätigteit zu bnn '"cht blos; in, Interesse einer Neuerung und des .«/^ sondern in, Interesse der Volksvertretung H« "" es, wenn ei,le zum AusgleiÄx' tX'r beiden ?."' führende Formel gefunden lmirde. ^,^ "Deulschc >leituna" befiirwoNet ebenfalls ,"^Ueich. Die Verständigung müsse gelmgen. /"h w^rde die Böller säilieszlich zwingen, s'ch zu ^"'- ^s »nüsse aber auch unerschrocken gciagt ,' dnsü j^^ Vergleich gegenseitige Zugestand. ,^ngo. Die Deutschen luiissn, endlich d«, ,., ^^N. die Rechte andere anzu^ttenurn, wie ^, "?euen nntioimlrn R nichio oerssei'l-n ^^..Ostdeutsche Rundscl,au" fteyt den EonfereN' '^ ^'ich gegenüber und erllärt, die alldeutsche >'^. beharre aus der deutschen Staatssprache ohne , ^schräntung. ^s'H di^. „NeichHtt'eln" ällftert Zweifel an den ^ der Eonfereuz. Dm'elben linste sich erst dann .^s,tigr5 Horostop stellen, wenn die Verlumd l. jsU^' darauf beschränken würden, ob die Deut-„7"' Widerstand gegen die Wiedereinführung ^^"' czechischen ^lultosprache aufgeben sollen. ^>n° ^^1"l gewillt sind, fiir diesem Zllgestand ^^nationaleu Wasfenslilistand bi<' iiber die Erledigung de^ Auc.gleic1>ec' und der Handelsverträge l)inau5 zu aewährleistei,. .,. . ^ Die „Oesterr. Voltszeitllng" hält d,e klienbcchn-Verstaatlichung nicht fiir ein geeignetes Mittel, dieVer jtändigung ,,u erleichtern, weil dadurch nur der Cze-chifierung Vorschub geleistet »oiirde. Es gäbe nur ein Mittel und das wäre: Besct>eideilere5 Sluftreteu der C.,ecl>en, ernstes Streben ihrerseits nach einer natio nalen Verständigung init dm DeutsäM, Zurück-stellung von Wünschen und ssardenmgen, die mit den gesannntstaatlillM Interessen unvereinbar sind. Die Vorgänge in Wreschen. V«>rliu, 9. December. Die „Norddeutsche Mgenu'ine Mwn«" gwt gegeniiber den entstellten Angaben ausländischer Walter über die Vorgänge in Wresclxm eine authen-lische Darstellung der thatsächlichen Verhältnisse, wie oe5 für derm Beurtheilung entscheide,rden rechtlichen 'justandeo. Nach Aufzählung der verschiedenen Insrrucnoneu j,,r die Vorschulen der Provinz Posen nnt Rücksicht lins die llnterrictitssprache seil dem Jahre W4« be-spricht da» Blatt dic,» Vorgänge in der Wreschenec Voltoschnle nach Einführung des deiltsäml Religions' uitterrichte^ und führt ausi Der .Ureioschuliuspoctor ei ln>.'lt nn Mai auf eine Anfrage uon der Negierilna. dir Weisung, Um der, n>elchc ihre Aufgaben nich: lernten, nachsitzen zu lassen und, soweit sie trotz und Wioersp"'stialeit z^ateu, auch lörporlichc Strafen cn,' znwcilden. Als dor.ureisschulins^clos, del' den Schul-betrieb selbst fortdauernd iiberwlichte, a,n ^<). Mai in der Schule erschien, fand er, daw von den in der Ne-ligion deutsch unterrichteten >lindern 2<> zurückbehalten norden Niaren, weil sicl, welche gelveigert hattl'n. tm.' l'oin Lehrer vorgeschriebem' Wort Maria nachzuschrei» ben und einen Sah in den, deutschen biblischen Ge-schichtsbuche, ,'.n lesen. Der Kreisschnlinspector er mahnte die linder frenndlich und entlich nach einige, ^'it diejenigen, die sich nicht besonders widerspenstig zeigtm. C? blieben 1 l .<»lind<'r zurück, die nach Mah gäbe des betundeten IrotzeS ganz mähige tärperlia>' Slrafen erhielten. Mit einen, dünnen Nolnstocke er hielten drei Mädchen je vier Schläge auf jede Hand, drei Mädchen und ein Knabe je drei Schläge, ein Knabe und fünf Mädä)en je zwei Schläge auf jede Hand und ein Knabe zwei Schläge aufs lHesäh. An diesen Vorgang schloss sich ein Tuniult a», der zum Urtheile des Gnesener Landgerichtes geführt hat. Die „Norddeutsche Allgemeine Heitnng" liebt her< vor. dass untrr den wegen widerspenstigen Verhaltens in» Neligionsunterrichte vor oder am A). Mai förper lich gestraften Kindern fein Kind der in (^nefni ver^ urtheilten Personen sich bl'sand. Wa? die Negierung den, ^lr^c.schu l in sector a,u 4. Mai imlndliäi alc> Weisung gegeben hatte, ist in einer schrntlick>en Verfügung ain ^">. Juni folgender mähen ausgedrückt: >lind^r sollen mcht deshalb, weil sie in, deutschen AeligionSnnterrichte nicht lNltwortl»n, lörperllch gezüclüigt werden. Diese Strafe tritt nur ein, wenn sich mit ;Uissivem Ungehorsam offene Aus. lehnung gegen die Schulordnung verbindet. Die Me» gieriing sieht andere Mittel der Schnldis^iplin vor, »:m ullmäblich in rulnac!!! ^estlialteu an dein richtig ert'annten Wege wieder geordnete Vl»rhältilisse in Wreschl^l herbeizufiihren. Daic- dies bisher noch nicht gelungen ist, darf bei der Art, wie der Wreichner ^all ausaebeutet worden ist. nickt bein'mden, Da> Blatt schliehl, es läge nahe zu erörtern, wen die uwraliicl)e Verantwortung dafür trifst, d«s«5 l>ie >linde,r und Bevollerimg gegou Bchule u> ! so lnahloe verlöt lvorden nnd, abli di^'e > - r gerichtlichen Enljclieiduna, vorqreüeii, Tne oknehiu mündlich oertündetm Gründe ln>rüb<^ »m»r^..... ^l uollt^l Anffchlliso geben. Aus Ornnd ix»r B^ acn l'on, ^abre l^7^ und 1«?:: wirt» in l^l, , sowie Ost- und Westprexfzen der Neligion ^ den bindern polnischer Sprachi» nur in dm unk"ren Stnfen in polnischer, dagegen in den mittlern und oberen Stnfen ini allgemeinen deutsch ertheilt, znn! GeN'inne sür den dentfchen Eharakte« der Schnle >,nd oline dass die religiöse Cr.üelmng der Schuljugend Schaden erlitten hätte. Dil' nlitgetln'ilten Bestiinmun. gen iür die Provi,^ Posen bilden eine Ausnahme. Wenn somit in einein ivalle wie in Wreschen fiir da^> lehte Iatir deutscher Religionsunterricht vurgeschr!« > ist so liegt darin gewis» leine Rechtfertigung fü, ' ! schreitnngen, »vie sic in Wreschen vorycsommeil jind. Feuilleton. j ^ ^" ^"iser Heirat. >ch^ "^ lilich NIN, i^'lie einen mächtigen Korper ^,u ^'"sterchl'n einer Droschke durchzwängen ^ttu^ ^^"" "leinen ausgezeichneten freund, luiih^. "'". ^r gibt mir ein >5eich"' einzusteigen, !^? ..'^ lch s^„^„ li^'n^würdigen Drängen ' ii'^ "" ^ „»ich, ilm, bei den Besorgilngen. ^ Hu^^' ^^e, für seine deninächst statt- ' 1>o.,, ^ '" »nachen. Gesellschaft zn leisten. ß ^tz ^ ^"' l^ahrt schüttele nur mein freund 3 H' ^^ /"n»l! glauben, dass ich. mcher den, W >!^.d^k?/"' b"5 ich dir, den, grohmiithigen U !^^Nt^ . ^'ch protestiere), nnr folgende Hoch- D «^ "l!alt<.,, l,abe: l.) Eine Hanlinelolenll'. 8 ?^> dü "X »necht natiirlich. :.l.) Ein Am- U '!^ >!t > ^ '.^' "'lativem Werte." W ^!«> n»r "ich '"enig", niarf ich ein. 3 Vl ^»utti ^' "lein lieber, sondern ich bin « ^ ° ^.^.j""^' wenn ich als Arzt bei dem schau,. « ^^'^n >' '^"''' aenannt .Aufstelltlng der W ^?"lsi^ .' '"einen Gästen nur diese erbarm- D lnnn. Du verstehst "nch^" ^f^t !^^' '^ "ber Pario, das Viewerlennl- "^N ,i 7 ''^ l''"' "lleö Hilfe findet." ^M v'elt ^.^ ^^^. ^.^^^ ^^^^ ^^j del Trinitt'-Kiräic, und ein Allfzilg beförderte uns in den dritten Stock. Ein Diener öffnete auf unfer käuten und führ-te uus in die Wolinung. Diese bestand a»5 inehreien ^iininern, die mil den verschiedenartigsten «cgenftändeu allgcfiillt waren. Bald war ich iiber- deu iweck nn seres Bcsnches i,n llaren. Ein tleines Männchen mit elnen, bartlosen Eulen-gesichtc trat auf u„5 zu. und bevor noch der Doctor Zeit hatte, den Mund zu öffnen, fagte er! Schon gut, sehr gut ... S,c t'ommen wegen der Hochzeitsgeschenle, wälilen Sie, suchen S,e aus, ineine Herren, kennen Slc die nnvergleichlich vor-'leilhaften Bedingungen lneineS Hauses V Nein? Nun. die wenig nmfangreichen Gegenstände wie SUber. sachen, Bibelots nsw. . . . often Swck fnr Stuck ^ranc Miete pro Tag. Zusenden .mdAbholei, V, ^'nti.neo pro Stück extra, ^ur große Möbel, Po,. ,^llau usw.zahlei, Sie da.Drenache^ >ch war starr. Mein ^mmd wählte eine >ia»u». ^,„!t..r i», Insten Xonis XVI.-Stil ein Dutzend Etuio mit Silbenoaren, eimge hübsche Tnchcl^n «aanz unerläsolich). "nen Prackt,gen goldenen El.ronometer. einen glänzenden Kronleuchter, einen vollständig anSgestatteten Opttatw^kasten, dnrchaud geeignet, die Eisersucht der l,ew, Collegen wach-znrufei,. und andere Sachen. llnser Enlenmännchen imch s,ch enngenmle über ,>in t'alile.'' Haupt, theilte die ausgewnhltx'n wegen^ tände in verschiedene Elassen. .nachte rasch ,,ine Rech-m.ng nnd erklärte. da,V> d.'r Betrag nch auf ^ ^ramc. belaufe Der Doctor wollte eben zahlen, als ihm da.5 MännclM mit Necht entgegenhielt, dnso «n- auch den Preis der Pisilsntmtcn ^'lUnchw, müsse, dic jrdrm Gegenstände beizulegen wären, und zwar Al) Cei,times fiil einen gewöhnlichen bürgerlichen ^imuen und 1l> Eentinil'S niehr, >oenn den» Kunden ein Titel oder Adelkprädicat lieber lväre. Man sraqte mich um meinc Meinnng. und ich stimmte dafür, dafS die Hälfte der Karten Namen der höchsten Aristotratie tragen sollte. Dieser Antrag nmrdl' angenommen und die Rechnung lcglichen. Genaue ^nstructionen wurden gegeben, nnd mir nahmen unst're Wanderung wieder aus. „Das ist noch nicht alles", sagte unterwego mein alter Schulfreund. „Der erste Punlt ist glücklich er« ledigt. aber ich darf nicht vergessen, dass meine zu» tünftigen Schwiegereltern am Hochzeitstage ein grohes Diner geben," Gerade alc> ick» mich anschickte, in Vezug auf diese elwao duutle Mittheilung eine ^rage an ihn zu stcllcii. hielten mir vor einen, Hause in jenem Theile der hässlichen Rue Galnnde, der schon langst hätte demoliert werden sollen. Dismal mnsSten wir all nn'eren Muth nnd unsere ,Urast zusnmmenmchmen, nm die fünf finsteren und wurmstichigen Treppen zu ertlimmen. Endlich oben angekommei,, leuchten wir wir Seehunde, und zwar dermaßm, daft' sich die Thüre össnete, bevor wir noch die Schellenschnur ao >'gen hatten. Ein sanflmüthiaer Greis nnpfieng uns. leinl^-ivlg^ überreicht dnrch unseren Besuch, dessen Zweck l"- »misste, olme dass lvir erst nöthig gehabt hätten, ihn ausemanderzuseven. Er lich uns nicht einnial <»eit. zn verschnaufen, sondern begann ohne lim schweife: ..Tie Depeschen au» ssrsiusr^ch und den Zaudern dsv Wl^tposlfters>»,s< >no.^,> ,^.^ j^,, offisislleu Laibacher Zeltung N,. 285. 2382 11. December^M^. Die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland. Das St. Petersburger Blatt „Westnit Fman» soff", das angeblich mit dem russischen Finanzministerium in Fühlung steht, veröffentlicht in seiner letzten Nummer einen bemerkenswerten Artikel über die Stellungnahme des Finanzministers Witte zum deut' schen Zolltarifentwurfe. Jede Regierung, führt das Blatt aus, könne in der Fürsorge für die wirtschaft lichen Bedürfnifse ihrer Staatsangehörigen un-abhängig vorgehen, ohne dass jemand darin eine Feindseligkeit gegen fremde Länder erblicken könnte, aber internationale Handels - Vereinbarungen seien derart vortheilhaft, dass die Regierungen bestrebt sein müssen, zu einem lnuduu viv^ucli zu gelangen, wobei die Interessen der verschiedenen Länder ausgeglichen werden müssen und ein wirtsckMtl icher Krieg uer-mieden wird. „Was die Handelsbeziehungen zwischen Deutsch-land und Russland betrifft", sagt das Alatt, „so sind zwei Wege möglich: Beibehaltung der jetzt bestehenden Tarife, also Verlängerung des jetzigen Handels» Vertrages auf eine im voraus festgesetzte Zeit, oder Uebergang zu anderen Zolltarifen, deren Sätze un-abhängig von den gegenseitigen Interessen der Staaten, welche den Vertrag geschlossen haben, festgesetzt und nur das heimische Bedürfnis zur Grund« läge haben würden, die verschiedenen Industrie» branchen jedes Landes gegen die ausloärtige Con< currenz gesondert zu schützen. Diesen Weg wird Russ--land nothwendigerweise betreten müssen, wenn der deutsche Zolltarif, welä)er auf dem Prestige des natio-nalen Egoismus beruht, angenommen wird. Im Jahre 1894 hat sich die russische Regierung dazu ver> standen, seinen Zolltarif zu Gunsten Deutschlands herabzusetzen, einzig und allein, weil Deutschland unseren Ackerbau-Producenten gleiclie Vortheile ein« räumte. Die russische Regierung hielt es damals für nöthig, der russischen Industrie geringeren Schutz zu gewähren zu Gunsten des vom deutschn Markte ab' hängigen Ackerbaues. Wenn die deutsche Regierung es heilte für nöthig hält, in Anbetracht der wirtschaft' lichen Bedürfnisse ihres Landes die russiscl>e Einfuhr der ihr bis jetzt eingeräumten Vortheile zu berauben, und die Zölle erhöyt, sa wird die russisa> Regierung ebenfalls im national - wirtschaftlichen Interesse diese Nachtheile ausgleichen müssen. Dies lässt sich dadurch erreichen, dass unser Taris den jetzigen Bedürfnissen der russischen Industrie besser angepasst wird. Es warden in diesem Falle die Zölle wieder auf die Sätze des Tarifes vom Jahre 1801 gebracht und sogar für gewifse Gegenstände, welche eine compliciertere Arbeit verlangen, noch mehr erhöht werden. Das würde zu einer ganz wesentlichen Abänderung eitler ganzen Reihe von Artikeln unseres Tarifes führen." Bei dieser Sachlage — so schlicht das Blatt seine Darlegung — würden Deutschland und Russland Zolltarife haben, welä)e den Bedürfnissen eines jeden Landes gesondert entsprächen, und zwischen beiden Ländern könnte ein Handelsvertrag geschlossen werden, welcl>er keinc wechselseitige Herabsetzung irgendwelcher Zölle festsetzen, sondern beiden Ländern das Meistbegünstigungs'Recht sichern würde." Politische Uederftcht. Laibach, 10. December. Zum S ta t th a l te rw ech s el in Tirol b> merkt das „Fremdenblatt", der Rücktritt des Grafen Merveldt werde sicherlich nichts an den Grundzügen ändern, die von der Central regiern na. für die Aehand-lung der Süd-Tiroler Frage entworfen wurden. — Die „Montags-Revne" erblickt in dem Statthalter Wechsel ein Zeichen dafür, dass die Regierung ihre Beruhigungs-Action in Tirol nicht im Sticks lässt, zumal da der Gedante einer Verständigung über die Autonomie - Frage offenbar die große Mehrheit der Bevölkerung für sich habe. Allein die Autonomie-Action dürfe nach den Intentionen der Regierung nnr ölonomisch>culturelle Bedeutung haben, es müsse ilir jede politische Pointe fehlen, und je bereitwilliger der Ministerpräsident das materielle und geistige Wohl von Süd-Tirol fördern will, umso fester werde er die .Mamlnern einschlagen, welche dieses Gebiet mit Tirol und Oesterreich verbinden. — Auch die „Neue Frei? Presse" erwartet nunmehr die Aufnahme neuer Verhandlungen in der Autonomie-Frage. In den Pourparlers der Rcgi e r u n g mit den Czechenführern handelt es sich der „Politik" zufolge vor allem um die Erledigung von zwei Vor-fragen, nämlich, ob die an den Ausgleichsverhand' lungen theilnehmenden Vertreter des deutschen Volkes im Namen aller deutschen Parteien zu sprecl)en und zu beschließen legitimiert sind, und ferner, welche Programmpunkte zur Discussion gelangen. Das CzectMblatt macht schon von vornherein die Negl> rung sür die Hallung der Alldeutschen verantwortlich und meint, wenn es der Regierung nicht gelingeil sollte, die Alldeutschen zu irgendwelchen Opfern zu veranlassen, dann habe die Politik des Herrn von >loerber Schisfbruch gelitteil. Wie der „Ostd. R." aus Trautenau gemeldet wird, fand dortselbst am Samstag eine Versammlung der Vertrauensmänner der alldeutsche n Par» t e i aus dein Wahlbezirke des ehemaligen Reichsrachs-Abgeordneten Wolf statt, in welclM eine Erklärung abgegeben wurde, dahingehend, die Versammlung sei dei Ansicht, Wols habe keine stichhältigen Gründe zur Mandatsniederlen.ung gehabt lind die Wählerschaft sprecl^ über seinen Schritt ihr aufrichtiges Bedauern aus. Die Erklärung, in welcher betont wird, dass die Vertrauensmänner „gleich den lampfesmuthigen, frei-heitsbegciftertenBuren unentwegt nnd treu zur Fahue <»>. H. Wolfs halten", gipfelt in der cm Wolf gerichte teil Aufforderung, er möge die Zusicl)erung geben, e.ne wieder auf seine Person fallende Wnhl in den Reichsrath anzunehmen. Es wird Wolf freigestellt, nach seiner Wiederwahl in oder außerhalb der alldeut scheu Vereinigung auf Grund des Linzer Programmes im Parlamente zu wirken. In der Note Deutschlands und Russlands an die Mächte bezüglich der A n archiste n ist eine gemein-same Action vorgesehen, die sich aber den localen Äc« dürfnisfen der einzelnen Länder anzupassen hat und durch Verhandlungen zwischen den Cabim'tte", "> auf einer Conferenz. zu regeln ist. , ^ Tagesncuigleiten. ^ - (Farbencinderung der H"°^"l5c-Auge n.) Von hohem Interesse ist olt "t"'^ ^^ scheinung der Farbenändecung der H""" " -^. ^M dai insbesondere oec ersteren. Damit ist jedoch m") ^g. Ergrauen gemeint, sondern eine anderweitige "' ^ die Dass die Haarfarbe nicht das gan^e ^", ",^, ändern gleiche olewt. sondern dass sie durch MchduiMUi !^^g tann. daö ift wohl allgemein lielannt. Aber die . l. ^ ^ tritt in einem wnt gröberen Matze auf. als ma ^ Wissenschaft!,^^ Fachtreisen bisher angenom'' ^, Nun hat Professor Pfitzner in Strahburg !)"">"> ^ gehende und umfassende Untersuchungen °"^'^/unt"' Evgeonissc soeben zur Veröffentlichung lommeü. ^^ ^ sllchungen führten, wie der genannte Forscher h,D, dem ihn selbst ausjerochentlich überraschende" ^v^ dass diese llmwandlnng in eine», solchen umial u ^ ,s geht und einen so groben Zeitraum umsaht. ^ ^ bi-her nicht für wahrscheinlich hielt. Bisher ycu ^^Ü genommen, dass die Umwandlung von Blond u ^ nur einen relativ geringen Perccntscch umfalle. ^ ^ glaubte man. dass diese Umwandlung sp"^"" g Individuen 70 in «n ° ^<> Lebensjahren blond, aber nach de,H lung, das hciht also der Nachduntelung der V« ^ ^, Blondhaar nimmt bis zum 40. ^ebensjah" . ^ff zwischen dem 40. und N. Jahre dnrchsch" ^ghtt Dk schwarze Haarfarbe tritt nach dem 0- ^„A^" und loeist eine gleichbleibende Häufigkeit bis zu ^B^ jähre auf, die braune Farbe nimmt bis zum Hgglll' ^ zu und von da an gleich wieder ab. Das gral ^ Ai ^ bemerkenswerter Menge bei Männern "^^l b'l^i Frauen nach dem 51. Lebensjahre auf. und j ^ F,> die grauen Haare verhältnismäßig am "'^,^^ ^ dei. braunen Nuancen. Nicht minder im" ^ «^ Wahrnehmungen hinsichtlich der Anssenfal ^^p'^> Männern nimmt Blau in den ersten zwe' " ^ °b, ,^ ^ lind in den ersten zwei Jahrzehnten "" ^' HcF ^ bleibt es constant. Vlaugran ninnnt edenfa> ,^M ^h! ist aber schon vom zweiien Lebensjahre a" ^,f il«° Ll > sttiqt bis zum. 15. Lebensjahre s ool> da an beständig. Dnntelbrann lll""" ^,vas!"«ch^ bcnsjahre starl ab. bis ä„m :^0. ^ebensiayl ,^^gt,'> ^, und bleib» von da an constant. Bei de» 3" ^„ »"' it' Vefond" ^gl" zweiten Lebensjahre, die braunen schon ^l»'"' Jahre beständiger sind nnd dass die du ,0 nach dem zehnten Jahre ftärler "bneh'"' zch< p', >>l - (Ein Schauspieler, ^..^r ^ ^ gra phiert sein will.) E", ''Fg^h^ zwischen der ^irs<-l>mi des Berliner ^c^^s^ Tarife berechnet. Air »neinc Miihc begnüge ich mio.» mit 1 Franc Connnission per Depesche. Das ist sehr wnlig. Urtheilen Sie selbst 1 15 Centimes Porto, um jrden Correspondetlten zu benachrichtigen, und ill) Cen-times Commission für ihn. Was die überseeischen Limder betrifft . . ." Cozet unterbrach ihn! „Dazu bleibt uns keine Zeit, meine Hochzeit findet schon in acht Tagen statt." Man tam übercin, dass 4t) Depeschen angeheftete ttartc- dell stamen eines der anwesenden Gäste der die Compliment« oine5 jodeil über das prächtige Ge-schenk, ohne auch nur mit einer Wimper zu zuclc-n. hinnahm. Ich hörte ihn sogar zu jemandem äußern, dass er da einen wahreil Gelegenheitskauf gemacht habe und sich nur daöurch zu dieser Thorheit hätte hin-reißen lassen. Ich bin nicht wcü entfernt zu glauben, dass er sich am Schlüsse deö Tages noch grotze Vor» würfe wegen seiner Verschwendung machte. Peim Tmer erregte die Füllo dm Detzoschen, die einliefen, großes Aufsehen. Aus ^non telegraphierte ein Gelehrter seine Gliläwünsche ulld drückte dem Doctor seine Dankbarkeit aus, dass er ihn don einer bl'5 dahin fiir uuheilbar erklärten Krankheit gerettet habe. Aus Marseille prophezeite ihm ein großer Nhe> der, er würde ein zweiter Pasteur lverden. Au) St. Etiennc, Genf, Bafel. Rotterdam. Ostende usw___Väter, Schwestern, Brüder, Onkel, Tanten, riefen auf das Haupt ihres Wohlthäters des Himmels Segen herab. Man sprach nur noch von den hervorragenden Verdiensten des Doctors. Jeder brachte feine kleine Anekdote vor. und die Damen „(ihm?,, ihm sämmtlich das Versprechen ab. sie in Behandlung zu nehmen — nmn riss und stritt sich um chn. Beim Nachtische, als eine fleine Stille eingetreten, lcnn die letzte Depesche. Sie lautete: „Trm Netter meines Bebens, der mich den Mei> nigen erhalten, dem großen Arzte Cozet, sende ich meine heißesten Wünsche für stnn Glück und Wohl-ergehen. ^mnpokofs. ttammerherr S. M. des Zaren." Der Saal hallte von tosenden, Bcifalle wieder. Das wahnsinnige Händeklatschen wollte gar lein Ende nehmen. Cozet, als guter Patriot, weinte vor Rührung . . . Als er sich gefasst hatte, hörte ich ihn murmeln: ssrancs fünfimo- zwanzig Centimes . . . via, wenigstens habe ich mir dc,für Patienten gesichert." (..Iranlfnrter gewmn.") Die alte Tante- Erzählung von Oust a" S" (2!).Forts.hu»8.) ,^ge0'^ „Muss ich nicht?" "widerte der j^^. in ^, schallhaft. „Ich will doch memo ^ geli^,,/ wahren Gestalt kennen lernen. „or'^ ,^ meine schöne junge Tm'te," '"^ ^^ d,c F lnie.,d, „siehe, da knie ich '".""' licln', "' K dre.?agen. ...ich^i.nnenlc. tc^ ^^ alsmein^eben^daknic^^ Willst du mein sein, mein >»""' ,,^> l" "'«^2^'strich sich mit der 5- , '"^Träun. ich, od. wache ^^ ickM'rathn.e.'d. „Dies - "^., ,..d Th""" Stunden, nach all dell Schnu'"'''. ^. ^ lencr Brief - - jenes Bild^ ^,l,,d, ^,^ ^ ^eirer Brief," m>rMc " ^ ^',^,^, Gina'nleine. Schwester, ^"l)tt'^^..^,t:N,^. ,i,'l ilj.c! Si. sollte n.ir ""M^ '„„ d^' ,,,,c l, Innern löse.l helfen, d" ' ' >;,' " ^ <<" scheinbar c.i.en Fron w.e '" '..^zch />'',, ^ h ^ b.. ^ ^^ genen Tagen abgöttisch 2 '^ die Andeutungen des Gras"' ^^^,, ossw ,„ lnnst jener tollen TruM' " ,^,,,!" M."^! Mystification durch,cham'' l ^^ dw<^ ,Ilso doch! I« a^^^,' l Geheimnis verrathen weror" Vnrnnin schmnsrstl'cheny. ^^« ^bHlZritung Nr. 285. 2363 ______________ 11. Tecember 1901. ! !^ ^'" Einlaufe. Dagegen blieb sie von Zeit zu ! V«s ^"' ästete den Schleier des Kindes und lüsste es. !>°hle ""em Inspector auf. dessen Aufgabe e6 ist. Dieb ^ '^ ^" Magazinen zu verhüten. Er näherte sich der ^blils! ^ ^' ^^ ^" " ein großer .Nindrrfreunb, und hob ^''«) den Schleier des Baby. als wolle er ee lüssen. Was ^d/ ^^"^ "^ Die Frau trug lein Kind, sondern eine ^"' und unter dem schützenden Tuche und dem dichte:. 3ü>7f "fanden sich Waren, welche die Frau mit groher l,!^"'"l'gleit gestohlen hatte. In ihrer Wohnung fand ^nen erheblichen Vorrath enttoendeter Gegenstände. '>sll ss^ -^ l' Ninellc Verzinsung.) In einem Pa jli^ ""l^ s"h man Abend für Abend einen Herrn auf dem-. »^ z>/ he sitzen. Der Fremde, der mit niemandem sprach ^llt? ^'"" tannte. erschien regelmäßig vor Beginn der !"lhli ^ ""^ wohnte ihr bi5 zum Schlüsse bei. Ein Be-^ "n der Stammgast interessierte, sehte sich eines ^>f<5, ^" ^'"' ^^ entspann sich nun folgendes GtsprälY ^ba„ ^..Aha, dann sind es die Parlerrealrobaten. welche ^endlich hieherziehen?" - „Na. wissen Sie, dc> hadr ^'„"thlttenvereine .Krüppel heil!' viel bessere Saä>en gc-^ ^ >.Hm. hm. so. Da habe» Sie wohl an den dich ^«. "Uirdcn d<» llugen Schweinen und ltcknendni ih,s." glohc»' Äeranüaen?" — „Ich bi» MUglieb des ^ ,!^Kt>ereines lind »iefeö Mitleid befällt mich. >ot,m ^hi» ^, >°^ ^handelt werden." — ..Ja. bester .Herr. warum ^> Sie dann allabendlich hicher?" — ,Das will ich ^'" lagen. Ich habe an den Director eine Forderung. ! ^ Azahlung ich nichi erlangen lann. Nun dringe ich auf ^l'se »oenigstens die Zinsen herein." ^ ? ^ ji> nystc Nanzelred » e r.) Amer,ta ^?, übrigen Wett schon in so vielen andren Dingen iüh.^,^l. lann sich rühmen, auch den jüngsten Nanzelredner ^> lk. ^ heißt Jack Coole und ist 15 Jahre alt. Wel^ > 5"°gischen Richtung er zuneigt, ist schwer zu sagen. °>t7, " tin gtlvaltiger Dauerredner ist. steht fest. Wie j!°l ein ^' ha! er an sechs aufeinander folgenden Abenden !^," nach Tausenden zählenden Zuhörerschaft ge- ^z^b wahrend dieser Zeit zehn Predigten gehalten. ^lln^ ^""^' '"'^ ""chdoil er fort war, nach .«.iob- ^ ni^/.^ dott Erlulikilillngcn cm. was mir natür. l ^ ^l ,chly^. ^,„.^. <»,h^ „„„ ,„^no angobetctc. ' ^n? c'!'^ ^lse. sprich. wiNsi t», ineii, sein, !„mn süro ,^ !^'st du lnich, dciiirl, «loßell Nrffen?" . , ^, " 'ch ^ch lj^^ ^,,, ^^f^ Mn,sch!" nes die Vci- ' ^st ' l^ahll'ildl',,, ^cichc'lil. „Tu wrißt e5 ja iu,d ^r ,.H' Uebcr ^ll^> liebl' ich dich nud wiinschc >^ ^,,u^, nl,, ^.z„ H,^, ,„ s^„ ., t>^ss tm'5 ic ^'n vn"'^' ^"""' sir »ich m den An>,on, lachten llnd s'licht ,?"udl'. li"ztc>>, und li'lstzwn sich und wnr- ., ^liy^. lUldc». do>, ilnx'r ^icbl'. ihrt'm Gli'cke, ihrer ) ^ '"vin! "^"' b" Vösl'r, iibcrlicßcst du „nch «e-^" !iN, 's'^""""^' ""^ lx'sl'l'itl'st mich nicht m<5 ^ ^>!^^ ,^7'l'!. wl'M, dll doch UNls<'lt'st, NM' l,'H l>, ! ^hnll >"^^' ^'^' A"rol,iu scl,<'!,;l)ast drolu'nd. ^ !!,^'^tim, .^'' >um, du drrdicntt'st Strasl' jiir dir „l'l ^Xh Mn, , '"'UN' Else." vrrsovtc Lothar lächelnd. /' ^^ri^j!"^ ich nicht u,n dich fn'n-n, N'iil>r^,d / ^". sy , ^' !^" '"'l' du jrvl bist, so N'olltc ick /j^lcl,. Go<^^^ '^ "'n dich werben!" '' ">^'> olss,,.''""''"" "ilmrrst du mich!" ricj dil' ^,5«fo^, "'' "5cli bin ja noch im Mora."'- . N'l nulsQ ^anchette kommen und mich a„. ^ , ^°ttinr '"^ "' den vergangene», Taae»!" I^'"^^^.,^«'!" lächelte die Baronin. „Du ^ '") ,v^ '''^"i ,>i„! >)lt,or mm. bitte, vn-lm5 M^ ^""ch thmUichsl boeilsn!" Tas junge Wunder ist jetzt auf eine Gastspielreise gegangen, die in London begonnen hat und sich über ganz Groß-biitannien erstrecken soll. Jack Coole wird von einem geistlichen Vainum. dem Reverend I. Rüssel kouits, geführt. Er hat überhaupt die Bräuche der reisenden Nühnensterne angenommen und unter anderem sein Bild im „Daily Graphic" erscheinen lassen. Wie die englischen Blätter be-.nerlen. gilt indes auch für Jack Coole Ben Altivas Spruch „AUes schon dagewesen"' sie erinnnn daran, dass der be rühmte itanzelrcbnei Spurgeon schon in seinem zehnten IoHie zu predigen begann. — (Ein merkwürdiges P r c is a us sch r e i. b e n.) Alle Romanschreiber wissen, dass der Titel oft für den Erfolg eme5 Romanes sine sehr große Bedeutung Hal. ^ci! diefer Idee ausgeh-nd, veranstaltet tin großes Londoner Llalt jehl einen originellen Wettbewerb. Es veröffentlich» einen Romcm und zu diesem soll nach der Vollendung der drstc Titel gesucht werden. Autorenschrullen. Eine Studie über wunderliche Allgewohnheiten, denen die „Männer von Genie" unterliegen, veröffentlicht die „Revue Universelle"; sie redet natürlich meist von französischen Schriftstellern. „Ich tann nur mit violetter Tinte schreiben", sagte ein Dichter dem Berfasser. „Der Anblick schwär« zrr Tinte hemmt meine Gedanlen-Probuction sofort. Ich lann wohl mit den Fingern schreiben, das Gehirn aber hört ciuf zu arbeiten." Jules Lemaitre lann nur arbeiten, wenn er ftarl dabei raucht. Als der Arzt ihm das verboten hatte und er sich ohne Cigarette an den Schreibtisch sehte, tonnte er nicht einen eiilzigni Satz niederschreiben. Manche Schriftsteller können nur in einem bestimmten Kostüm schreiben. Balzac arbeitete lange Jahre hindurch in einer .ttuttc, Dumas' Sohn schrieb in Pantoffeln und im Flanellhembe, Theophile Gautier brauchte einen rothen Schlafrock und eine Zipfelmütze. Copp6e muss eine rothe Jacke haben und Sardou ein Käppchen von schwarzem Sammt. Catulle Mendös lann nur in Hemdärmeln schaffe!.. Unter den anregenden Mitteln ist besonders das Gehen zu nennen, dass das Gehirn reichlicher mit Blut füllt. Victor Hugo arbeitete gehend, schrieb stehend und warf die vollgeschriebenen Blätter aus die Erde. Auch Mistral hat alle seine Gedichte im Gehen angefertigt. Ampöre fand nicht den betreffenden Ausdruck, wenn er uichl dabei umhergieng, cr lannte nichls Schrecklicheres. al5 vor einem Tische sitzen und schreibell zn müssen. Richepin und Haraucourt arbeiten vvr ibren Schaffenöslunden auf dem Trapez oder mit Hanteln. Andere Schriftsteller dagegen werben durch derlei vorherige! Anstrengungen ermüdet, sie senlen liebn m behaglicher Ruhe dac Haupt, so weiland DescarteZ und Leibnitz. Cujas musbte platt aus dem Bauche, Thomas und Rossini mussten im Vctte liegen, »m mit Erfolg schaffen ,',u tönneu. Stärlere Aineglmg gebrauchte Chateaubriand, der. Kneipp vo^ahnend, auf den Fliesen seines Iimmerö lnnhcrfpazierend. seinem Schieidel dictierte. Im Gegensatze daz» ließ sich Rousseau die volle Mittagssonne aus den Schädel brennen, Bossuet hüllte seinen .^ops i» wanne Tücher und setzte sich in ein laltes Zimmer. Lord Derby tränt beim Arbeiten Kirsch» Wasser. Cooper tautt Honigpillen oder Süßholz, Byron, fi llte sich die Taschen mit Trüffeln, um immer ihren Duft' um sich zu haben, und Thöophile Gautier brannte Rancher. lcrze» an. Baudelaire liebte künstliche Nohlgerüche, andere müssen ltbende Blumen vor sich haben. Balzac und Alfred de Müsse! tonnten nur uei startem Kerzenlichte arbeiten Verlaine. Ponchon n. n. brauchten das lärmende Treiben dcs .Uaffeehauses, um Ideen zu btlommen. ebenso sind Saint-Eai'Nb und Cimnrosa ihre besten Motive im Strahenlärm eingefallen. Nieder andere müssen musikalisch angeregt werden Darwin pflegte dor der Arbeit auf eurer alten Violine zu „Ich gehe sogleich!" versetzte Lothar. .Iber erst muss ich ^anchette, die mich immer nut-lackte. meine Braut vorstellen!" ssanchcitl,' war, dnrch ein Glockenzeichen ilirer Herrin herbeigerufen, einssetrete». Als sie ^'otbar nc. wahrte, schlua. sie erstaunt die Hände zusammen. ,..5abc ich'c' nicht gesagt, Gnädigste, die Karten haben "immer recht?" rief sie, den Stand der Dinge sofort im volle» Umfange erfassend. „Die Karten? Wa5 bedeutet denn da?-?" sagte Lothar verblüfft. , , .^ Die Baronin brach m cm lieltere<' Gelächter ml^. Dad bedeutet," erwiderte sie, „ssanclMe hatte >nir an demselben Tage, (V^lsttzung solyt.) lratzeni von »euzeitl'chen Malern spielt Carolu« Duran auf dem Clavier und Aimü Morot auf der Orgel, bevor sie ben Pinsel in die Hand nehmen. Andere bedirrfen der Einsamreit. Montaigne Pflegte sich in einem alten Thurm einzuschließen, in den niemand ein» bringen tonnte. Wenn Rousseau sich mittags auf dem Felde btfonb, pflegte er auch wohl noch ben Klopf ins Heu zu stecken oder sich bie Ohren zu verstopfen, nur um nichts hören zu müssen. Gluck componisrte feine beiden „Iphigenien" in voller Sonnenglut auf einer gröhln Wiese, auf bie er ein Claviei hatte schaffen lassen. Auch Newton. Haydn und viele anbne mussten einsam sein. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (il l. A e i ch » ge r i ch l.) Das l. l. Hnchsgeiicht hat nach der am 15. October d. I. gepflogenen öffemlich?« Verhandlung über die .Nlage des Landes - Ausschusses der gefürfteten Grafschaft Görz und Grabisca gegen ben wundes-Äusschuss deö Herzogthums Ht r a i n wegen Ersatzes von Vtlpflegsloslen für Theresia Plent. nach Anhörung beö Ver ireters des iilägers Herrn ^andesaubschuss-Beisitzers und Neichsralhs Abgeordneien Dr. Hranz Verzegnajsi, dann d>'H Vertreters des Betlagten .Herrn Landesratl^eS Matthias Zamida, zu Recht ertannti „Das ^land .Nrain ist schuldig, dem Lande Görz - Gradisca ben Betrag von 1WI l< ale rückständigen .^ostenersatz für die Verpflegung der Theresil Plenl im ssrauenspilale zu Görz. sowie bie Gerichl5lostrll ini Betrage don 441 X, binnen 30 Tagen bei sonstiger Execution zu bezahlen." — (Die P e r s o n a l e i n l o m m e n st e u e c - Ä e « r u s u ng 2 c o m m isfiou für Xl r a i n) wird an< 1l d. M. zu einer voraussichtlich A bis A Tage bauerildei", Session zusammentreten, uio ube» die spruchreifen Berufungen gegen die Vorjchreioung der Perjlnialeintomllltli-fteuer pro I'.»M Bejchlüs>e zu fasien. — (D er N e i chör c> t h) foll big zum 1^. December ! versanlinelt b^ibe», ^is zu oieiem Zeitpunlte solle?i luich fünf Plenarsitzungen stattfinden. — (Kirchliche».) Als Iesuitenplior tommt nach Lcibach ^. ThomaL L e ni p l aus Tradnit; an dessen Stelle geht !'. Fr. Hajovic ad. — Gestein ist in Lipoglav der Pfarrer i. ^. Herr Franz M a r e 5 i >' gefrorben. — Die Laibacher Domrirche, welch« lietanntlich in den Iuhr?n 1791 bis 17W erbaut wurde, toird zur Fei« ihres zwei' hundertjährigen Heftanbes im Innern ganz renoviert werden^ — (Vo r l r a gsa b« ,ld.) Drc slovnüsch« Alpen» verein beroltftalt.et heute abenb« im Hte-stauiationzlocule oee „Narodni Dom" einen Aortraftsabend, an welchem Hell Dr. Fr. T o m i n 5 e t seinen am ^7, Nobemlx? d. I. be-" gonnnltii Vortrag „Ein Tag in bei Grinwvt^ruppe" fort' setzen wird. Anfang 8 Uhr. Zutritt haben illeleinsmiiglitder und eingeführte Oäste. — (Die Laibacher bürgerliche M u s i l «^ laprlle) veranstaltet heute obendb ein Concert in Hafner Bierhalle. Begim, 8 Uhr. Eintritt frei. — (Zur Erinnerung an die Occupation von Bosnien.) Non einnn Coniit«'. nn bessen Spche Htrr Anton Adai» it> Znaim steht, wurden für den 8. d. M. ine „Hotel österreichischer Hof" i?> Wien ulle ehenmliqen Soldaten, welche die Occupation in Bosnien und der Herce govina inl Jahre 1878 mitaemachl haben, zu einer Besprechung eingeladen, uni anlässlich der fünfuudzwnnzig. jährigen Gedächtnisfeier dieses Felbzuges im Jahre ^/i eine gtmcinsame Jährt zu den Schlachtfeldern lind Soldaten giäbern in den occupierteu Proviilzen zu arrangieren. Diesen, Aufruft haben vitle ehemalige Angehörige des Officierz, lind Mannschastsstanbee, die an dem Felbzuge theilgcnommen hatten. Folge geleistet. Die Meise soll um die Mitte beb August iftOA über Doboj, Maglaj nach Sarajevo stattfinden, so dass am 18. August ber Geburtstag Er. Majestät des 5laisers und der Gedentiag der Einnahn« der Haupt stadt Bosniens in Sarajevo gefeiert werden lönntt. Die Rtise soll auch Angehörige» der bosnischen Krieger gestattet sein. Die Gesammtlosten der Neise dürften sich höchstens auf 200 X per Pelsc», stellen. Der Betrag soll dadurch auf> gebracht werbt», bass die Meisetheilnehmtr ab 1. Jänner 1902 monatlich 10 1v als Spareinlage erlege». Herr Abam schloss mit einem Hoch auf Se. Majestät ben Kaiser die Versammlung. Dab Centralcomit«"' beschloss. Se. l. und l, Ho< heit den durchlauchtigsten .Herrn Erzherzog Franz Ferdinand von Oesterreich-Este um Uebernahme des Protectorates zu ersuchen. ^ ((5 i g a r r e n d i e b st a h l.) Wie man aus A'.<'' klg schreibt, wurbt lürzlich nachts in ber bortigen Bat)!,!):? reftauration ein EinbruchSbiebstahl verübt, bem Eigaritn im N.'erte von rund 50 5ironti> zum Opfer fitlen. Der Äerdach/. llnltt sich auf zwei Indiciduen. die sich lcigsvorher in zitmlich auffälliger Weise uin das Bahnhofgebäude herumgetritbtn Hütten; eine Spur war jedoch nicht zu finden. Doch das Un heii schreitet schnell. Die Beamten der Adelsberger Finanzwache, Slubic und Glinkel, fuhren an dem nächsten Tage, zufälligerweise nach St. Peter, woselbst sit erfuhren, dass em unbekannter Mann dem dortigen Eisenbahnportier. der zugleich Tiafilcmi ist, Cigarrtn zum Vtrlause angeboten hcbe. Auf die Fragt, wo ber Anbietende bitselben btlommen hatt«, gab er leine Antwort, sondern entfernte sich schleunigst in ben nächsten Wald. Den genannten Beamten gelang tli nun. bant ihrer geschickten Tattil, bes Ditbtb in türztster Zeit habhaft zu werben. Derselbe lieh sich wiberstanbsloil be. Gendarmerie ausliefern und harrt jeht hintei Schloss und Rilgtl seilub SchiclsaltL, Man fand bei ihm Eigar^en in< Werte von rund 4^ t5 vor. Er will Vatovec heihen und is, allem Anscheine nach ein schon mehlfach abgeftiafl»« )n dividuum. - »it^ Laibacher Zeltung Nr. 265. 2384 11. DecemberiM^ — (Landungs manöver an der istriani-fchen Küste.) Im nächsten Jahre soll ein Lanbungs-manöver in größerem Stile an der istrianischen Küste durchgeführt werden, bei welchem Theile der Landarmee und der itriegsmarine zusammenwirken werben. Seitens der Land< atm« werden zu diesem Landungsmanöver Truppentheile des III. Corps, dann d Componislen entwarf und sodann dessen Hauptwerke cm ^ führte. An den Vortrag schlössen sich in abwechslungsreickies. interessanter Folg« Liebervorträgt, eine Violinnummer und Clavierviobuclionen. um deren Wiedergabe sich die Fräulein Roman. Noiimi und ?t e d b a l sowie dic Herren Prochäzta. Vedral unb Va 5 i 5 el verdient machten. Dass all diese Nummern nicht auf ein und derselben Höhe standen, mag ja richtig sein, allein in seiner Totality hinterließ der Abend trotzdem «men sehr günstigen Einbruä unb erbrachte den Beweis des ernstesten, fleißigsten Streben«, das einc entsprechende Würdigung seitens des großen Pnbli-cums voll und ganz verdient hätte. — (D'Annunzios „I'ranco»«» 6 i 1i i > m i n i") ist bei sein« vorgestrigen Aufführung im Costanza« Theater kinahe burchgefallen. Der Tngödi« mangelt «l voll-Mdia . — (Das neue Buch von der W e l t p o st.) Geschichte, Organisation unb Technil bes Poslwesens von ben ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart. Von A. v. T ch w e i-ger - L e rchenfelb. Mit 29 Vollbildern. 4 Karten und 63? Text-Abbildungen; außerdem Zahlreiche Reproduktionen von Postwertzeichen und viele bisher unedierte Curiosa aus Museen und Privatsammlungen. In 30 Lieferungen u «0 k. vollständig, auch in Original-Prachtbanb für 21 X. — Mit ben vorliegenden letzten zehn Lieferungen (21 bis 30) ist dieses ebenso eigenartige wie inhaltreiche Werk zum Abschlüsse gelangt. Kein Gegenstand, der mit dein PostWesen, sei e» iü geschäftlicher, organisatorischer oder verkehrstechnischer Beziehung zusammenhängt, ist übersehen worden. Dies zeigt sich am deutlichsten in den unfangreichen Abteilungen, welche das Wert beschließen unb über bie „Neltpost" unb ben „Welthandel", beziehungsweise über die internationalen „Posteinrichtungen" handeln. Fast kein Land der Erde ist übergangen worden. In der Möglichkeit, sich über irgendeine postalische Einrichtung in irgendeinem Lande sofort zu orientieren, liegt der praktische Wert des Buckles. In seiner Gesammtheit aber bildet es vielfach eine ebenso belehrende als anregende Lecture. Eine wertvolle Bereicherung des Inhaltes liefern die vier großen farbigen Karten, welche eine gnabezu verblüffende Fülle von Einzelheiten ausweisen Auch die Illustrierung ist außerordentlich reich. — (Beamten-Zeitung). Wien. Die am 10 b. M. zur Ausgabt gelangte Nummer 34 enthält u. a.: „Die Neuregelung ber Dienstverhältnisse ber l. l. Amtsthierärzte". „Zur Lage ber Steueramtsbeamten". „Zur Lagr ber Steueramtspraltilanten in Böhmen"; Mittheilungen aus dem Neamtenvereine, bem Vereine ber Rechnungsbeamten bei l. l. n.-ö. Finanz-Lanbesbirection. dem Centralberbanb ber österreichischen Staatsbeamten - Vereine, dem Staats-beamten-Casinovereint in Wien, dem Club österreichischer Eisenbahubeamten, dem Vereine der pensionierten unb quit-stierten Staatsbeamten Oesterreichs, bem Vereine oberöster-reichischer Gemeinbebeamten in Wels; Bekanntgabe offener Stellen. Alle in dieser Rubrit besprochenen literarischen Erscheinungen sind durch die Buchhandlung I g. v. Klein-mayr H Fed. Namberg in Üaibach zu beziehen. Heschäftszeitung. — (Ein „Courü-Auch für die Beförderung von Vleh und Fleisch auf den österreichischen Eisenbahnen") für die Winterfahr-ordnung 1901/1902. zusammengestellt im t. l. Eisenbahn-nnnisterium, ist im Verlage der Firma Otto Maaß' Söhne i.'. Wien soeben erschienen. Dieses Cours-Buch enthält in scinem eisten Theile die »oesentlichen auf den Vieh- und Fleischtcansport bezugl)abenben allgemeinen reglementari schen. iarifarischen und vetcrinärpolizcilichen Bestimmungen nebst einem Verzeichnis der Ein- und Ausladestationen für Viehtransporte. Der zweite Theil des Cours-Buches umfasst die F a h r o r d n u n g e n ber bei den österreichischen Staats- und Privatbahnen nach Maßgabe der Winter ahrorbnung 1901/1902 für die Beförderung von Vieh und Fleisch vorzugsweise bestimmten Züge. In den Fahrorbnun-gen sind auch jene Stationen ersichtlich gemacht, welche mit fixen Viehverladeiam^ü ausgerüstet sind. ferner die Sta^ tn-nen, »velche als Desinfections-. Fleischwagenbepnl.. Eisfüll-. Fütterungs- und Tränlestationen dienen, sowie jene. il< welchen Norstenviehtransporte auf Verlangen der Absender bespritzt werden. Das V i« h ° C ou r s - B u ch . welches fortab im M a i und October jeden Jahres erscheinen wird. dürfte mit Rücksicht auf Inhalt und Anordnung ein iwherst willkommenes Nachschlagebuch für den Gebrauch der Viehverfrächter unb sonstiger Interessenten bilden. Das Vieh-Cours-Buch liegt in den größeren Stationen ber l. t. österreichischen Staatsbahnen zur Einsichtnahme und Auslunfterlheilung auf und lann durch die Firma Otto Maaß' Söhne in Wien. I., Walfischgasse 10. zum Preise von 1 X. bei Postversenbuna, zum Preise von 1 1( 20 I» be-zogen weiden. — (Üieferungzausschr eibung.) Di« Intendanz d«2 t. unb l. III. Corp« theilt der hiesigen Handels, und Gewerbtlammtl mit. das» die Heeresverwaltung 650 s, Nystytn und 132Y q Haf,r nach lemfmänn, Usance imMonale Dccember 1901 anzulaufen beabsichtigt. Als Abste«" ^ orte sind Graz, Marburg unb .Magenfurt bestnnmt. «>> ^ angekauften Mengen nxrben im Monate Jänner ^ ^ zustellen sein. Verlaufsanträge sind. in Briefform au^ , tigt. mit einer 1 X - Stempelmarte versehen. ^> "^ und am Couverte als solche speciell bezeichnet, lns U'- ^^ 10 Ut>r vormittags, bei der l. u. t. Intendanz des Nl. ,^ iü Graz zu überreichen, beziehungsweise bis zum ob'g ^ punkte dahin einzusenden. Die näheren VtbinsMe ' . ^ deüi bei der Corps - Intendanz erliegenden UM« ^ «läio. Graz. den 7. December I'AN, entHallen. ^^^ Telegramme Reichsrath. Tihun« des Abgeordnetenhauses. . Wien. 10. December. Das Abgeorbutltuhaus setz^ zweite Lesung d«b Äubgetpiouisoriumö fort. ^'Hv ,.^ Abg. Choc gesprochen.'würbe bie Debatte ges^/^.et. Generalrebner contra würbe ber Abgeordnete ^ ' Hhg. prc Abg. Dr. Abalbert Dziebuszycli gewayl'-PIaöcl spricht. Im Einlaufe befindet sich "'" ^ ^ pillation bes Abg. Steiner, welche Aelsilgungt" ^^ gitrung zu treffen gedenke, um die Gefährdung «r ^ liä>en Sia>rhtit der Bevölkerung bei ber Abhaltung planten Automobilwettfahrt Paris Wohl Oesterreichs im Auge. worin sie GerechtM" ^ stitutionellem Wege suchen. Er appelliert an das ganz ^ ernst unb ruhig zum Wohle des Staates zu "" l,^ ge Ministerpräsibent wies einzelne gegen, ^"^s zu. richtete AeußerungenDziebuszyctis unter Hiüwe's ° ^jn rück. dass auch wir uns eine Einmischung fremder innere Angelegenheiten nicht gefallen ließen. , Aeslß' Das Haus begann sodann bie Berathung ". Ii" el.twurfes ..Landwirtschaftliche Nerufsgenossenschai s^c Laufe ber Debatte drückte der A ck e r b a u m ' ".'^M' Freude aus. dafs die für die Landwirtschaft so w'"H ^ läge enblich in Verhandlung gelange. l«tonl. fF ciilgeftrebte Ziel nur durch die geplante Orgamsa"^ ^sey erreichbar sei. und spricht die Hoffnung aus. da!» ^,B die leider Vorhandene Nothlage der LailblvnlsH" helfen wtrbe. — Nächste Sitzung Donnerstag- Laudtagswahlen. ^0^"" Graz. w. Decenlber. Zum Landlag^^ 5^" fiir die innere Slabt Graz würbe Professor I" ^ (deutsche Voltspartei) gewählt. c,«^ «l Zara. :0. December. Bei der lMigtN ^^ <^ wi.rben gewählt: « Kroatisch-Nationale. ^ schM'^ kroatischen Nechtspartei. (i Serben. 2 ^", 7^ ll" Gegenüber ben letzten Wahlen im Jahre 1s." " ^ lic-atische Rechtspartei .'). bie .Nroatisch-Nationa 4. bie Serben 1 Manbat. Der Krieg iu Südafrika. ^^ L 0 nd 0 n . 9. December. Wie die Älätr" a^ ^B melben. hat Delvtt in ber Näh, von H"lb"^ ^sstN '^^ zusammengezogen unb ben Oberst W>l!^n ,,^„„g ^ .^1 chener-Schützen. die tagelang mit Dewet ^ ^ch ft" eingeschlossen. Dem Oberst 'Remington s" < 2^^, Ncchtmarsche gelungen, die bedrohte» "^,sten "^" thcile zu befreien, die dann mit geringen ^e ^^ brcmn zurücklehrten. . ^cpras" ^p" Brüssel. 10. December. I" ^iM" °tl lc>n!mer wurde die Interpellation des '", v"' ^ ge"""'^,e würbe, »oenn die anderen ^egieruiigen ^ e^e c^c Schritt unttlnehmen würben, um "0" ^ - i.i S" ^, Vchandluna. der in be„ Concentrationv'"^,^,^, b. ,,v befindlichen Flüchtlinge zu erlange". ^ ^erv"" ^,^ hlrn erlviberte. bie Negierung lo"»e ' ^ vie ,^ ^ c, nicht die Initiative "greifen, da E.M ^^ !^ nicht annehme; er lönue auch n:ck)l "» ,.^. ^c ^st einem gemeinsamen Schritte beA^ seicn bedauerlich, beren Folge" N"^'^' ,^„e„ -' seine Sympathien für England. 1" nicht vergessen. Aus China- ^ ^„l-Z London. 10. December, ^"^.^hender >^>^ 2icn-Tsin vom gestrigen: Ei" aus ^ . ,,>oe'^ ,s " Soldat töbtett in ti mmAnfalle ""'^'narsch^ ^ , sä. Eine Compagnit P<"°sch"b I'^ ^ den Irrsinnigen festzunehme". M»^.^ „ ^^ ^ deutsche Mannschaften den I"^''..^it. ""/" . ,i» ^, das Feuer auf die ""uäendt )n vn'°u ^„hier ". der Deutschen drei Mann aetodtel > ^^.^ d. ^ ^" cier tödlich verwundet wurde u.,b '^ „,,rde"^ ss,"-Mann getöbtet unb mehrere " "" ^ „cht schen dürfen bis auf wnleres^e^' ^aibacher Zeitung Nr. 265. 2385 _____________________ " 11. December 1901. Neuigkeiten „om Büchermärkte. lÄ»^!»^ l^erb.. Lehrbuch der Erziehung und des Unter» 2,"'-. lv .^L<>. ,1,. li 6, I.. li 3. - Holz löhn er O., «»Much für Präparandenanstalten, li 1 44. — Walter, v. ^Men. Crlibris. li 4 80. - Säger «lb.. Der mensch. °W^.!."' li l 4<. - Bläh Fr., ltinsuhlung in die „'^«/ammatil. li 2 88. - Fr ick P. und Schneider. lz.^°"'' Nehandlung der Geschichte in der Volksschule, «ül>?' ^ ^rick P. und Schneiderhan Ioh.. Vch«nd. ^ ^°" Nalurlchl« und Naturgeschichte in brr «ollsfchule, lltbun/' ^ Mackenroth V., Mündliche und schriftliche z-pU" zu «uhns französischen Lehrbüchern, li -60. -l'll» »s ' Anleitung zum französischen und englischen Unter-^«^"^' ^ Petzendorfer L., Schriftenatlas, li 2b 20. ll««... ?ld Fr., Der Volstehhunb, dessen neueste Parsorce-Ü/!^ °W Schläge, «6. - Perfall, «l,o., Die Malschule, ^I^' ^ Hamsun Knut., Die Stimme des Lebens, "ov^ .^ 0bn«t 0.. I.e csüpu8cule. li 420. -^""Nzlo. «abr. ^, ^^ li 6. — Unnunzio, Gabr. d', ^ "lumph des Todes, li tt. — «nnunzio, Gabr. d', H^Mrauen vom Felsen. K 4 20. — Fürstin 3chahowsl> c:,/'^tlcchneff. d^i russische Frauengestalten. li 2 40. -ilebV"' M, v.. Auf der grüne» Gotteeerde, li 3 «0, — ^3" «impllci^simu«. 9leue Folge, 100 Anekdoten, li l 20. !!°>°^2^< Pros. Dr. I. W.. Verhandlungen der deutschen "n V" ^Uschast. li - 72. - Kaher, Dr. F.. Geologie »,i?^' "ef- l. li 1-«0. - Mauthuer Fr., »eiträge lf ^I ",til der Sprache, II.. li 16 80. — Wunderlich, l'tlz ?' Der deutsche Satzbau. II.. li 10 80. - lin?-^ Nnf>, ^^"6^ cl«» po8 moäernez, li 2 70. Üxlll!. "Vhat, Dr. «., Die classi chen Schulbramrn nach ^ und Aufbau, li 2-40. - Steuerwald. Dr. W.. ^»°!^ ^" «bsolutorialaufgaben. li 2 40. - Sendler R. ^lt»« > ^'' Uebersichtliche Darstellung des Vollserziehungs« ^sle'n >.' ^ ^ 2l) >l- li 13-80. — Lamp recht K.. Zur ll», V"utschn, Vsrssangenheit, I.. li 7 20. - Weiler. !'tb^ Phhiilbllch mit in den Text eingedlUlllen "u Abbildung««, li b 40. ^4'4<^°b' Dr. C. H,. Die Rasfenschünheit de^ Weibes, ^"ln »,^ Prrm, Dr. L. M.. Goeths. li 6. — NaehL ^I ^' "' W°lt und Vrb.u>ung in lsoelhes Sprache. ,'»i -"iollle in seinen Briefen, li li. — Ram pen da hl, HtXftMlch-Englisch, sin Hilf.bnch für Temsche zur ^.^."Nung und vrallischen Anwendung der englischen ! H'^2 16. - Werthaupt O.. Russische Chrestomathie. !^' ^ Ludeckiug. Dr. H.. Französisches Lesebuch, ll '^"' PiehlerF.. Einführung in die Chenne und ^logle. li — ^ — Pichler F., Elemente der mathe» H" ?rblunde. li'- 72. - Erüger. Dr. Ioh.. Lehr- ,'VkMie slir höhere Schulen, li 5 40. - Lültge E.. t^'n^ur den ersten AuMuntcrricht, li -4». - 7"^ ^' Z»r lilziehun« der Ilinalinge aus dem «olle, !^^ ^ Hermann P. T h.> D.ctotswffe zur Einübung Ogling d,r deutsche« Savlchre. li l'»2. «^''bfnlechnei. Dr. M. M.. Dcr Vaucrnlrieg iu ^ >l(l5)2b). li 1 20. - Willmann, Prof. Dr. 0. ^>»d !>er pädagogische Univcrsitätsseminar. li —-60. — M,!^' Pr. Fr., Alexander der Orohe und die Idee deö t°, ^riums in Prophetic und Sage. li3 60, - Marshall. Hl'"'' Iuoloaische Plaudereien, li 4 »0. — Reple I., ^,<"nd der Patriotismus, li -'96. - Liebe G., Sociale >z.°uz deutscher Vergangenheit, li 2'40. - Malet, ^°.^'DiPlom°tenlebcn. ll ?20. - Zacher Nlli., ^, ^an und Quirinal, Bilder vom Nebeneinanderleben der s^Iib >' li 4 80. - Schippe! M. Grundzüge der '--.H'lll z»n- Orientierung in den wirtschaftlichen Kämpfen, l^^Ahert I,. Turuspiele und Liederreigcn, l.. li - W, ^ l( ^?- — Frühlich. Dr. I., Deutschthum und Mensch. iVl de« ^ ^ Steiner, Dr. N-. Die Mystil im Aus. !^»en »u"lWMichen Geisteslebens und ihr Verhältnis zu ^, ^-wtltanschauungen, li 2 40. — Wie ich mich selbst ^til.. und innere Erlebnisse einer Occultiftin. li 4 80. «»Nll," Ameisen und einiger anderen Insecten. li 1 80. b'Nb"t'W'°„ Die zunehmende Unsähiglei« der Frauen '^°t/" l'llen. ,i —96. ^V«hs 3°^ ltonr.. Geschichie der Dampfmaschine, li 12. ^'^. w l- Dr. I., Lehrbuch der projeclwen Geometrie, >>ttchnil,r 5^"l^ln«. Plof. I,. Statit sü« hoch- und <>«."4'U0- - P rasch«.. Die eleltrische Ve> «Ntarm,^bahnzüge, li 2 88. - Varthold K.. Die ^?MuW ^ li --z,6. - gajicel I. F.. Lehrbuch der <> 'H/ ^20. ^ Treadwell, Dr. F. P., Lehr- ' °!". iie^ ^" Chemie. II., li 13-20. - Georgievics, V' Ueb?,., !? b" Farbenchemie, li 12. - Aortmann. V.^Ulch »^^"laaben aus der quantitativen chemischen ^ der 7/°banalysf. li 1 50. - Ninller. Dr. «.. V^^^ "cynischen Gasanlllyse, li 9 40. — Cranz, Pros. Dr. C.. Anwendung der elektrischen Momentphotographie auf die Untersuchung von Schusswasfen, ll 4 80. — ltder. Dr. I. M>. Ausführliches Handbuch der Photographie, L,ef. I, li 1 20. — Baucr h.. L. Vrades illuftr. Vuchbinderbuch, Lief. 1. li — 60. — Hübl, «. v., Dir Entwickelung der photographischen Bromsilber.GelalinepIlltte bei zweifelhaft richtiger ltN'osltion, li 2 88. - Thompson T. P., Mehrphasige clclirische Ströme und Wechselstrommotoren, Heft 1, li 2 40. — Mittelmann L., Elektrische Luft. und Kraftanlagen »m An» schlujs an Eleltricitälswerle. li 1 44. — Marcher TH,, GeleiSlose elektrische Nahn mit Oberleitung, li 2 16. Forel, Dr. «.. Ueber die Zurechnungssähiglett deS normalen Menschen, li — 96. — Heinrichsen C-, Ent-und Bewässerung, Urbarmachung von Oedländereien, li 1 20. — Valster H.. Steigerung der Erträge des Ackerbaues uno der Viehzucht, li 120. - Weber F. E>, Ländliche Leich. wirtschaft, li 1 20. — Vögel in der Gefangenschaft, I., Bade, Dr. C., Heimische Käfigvögel, Lief. 1, li — 60. — Atlas für Bienenzucht, li 10 80. — Willkomm. Dr. M, Bilderatlas des Pflanzenreiches, ll 9 60. — Lamp ert, Prof. Dr. K.. Bilderatlas des ThierreicheS, I., Säugethiere, li 4 80, II., Vögel, li 4 80. — Kappler H.. Pläparatlonen für den Zeichen, unterricht, li 2 40. — Lorenz, Pros. Dr. H., Technische Handbibliothek: I., Lorenz, Prof. Dr. H-, Neuere ttühl» masch'nen, ihre Construction, Wirkungsweise und industrielle Verwendung, li 12; II.. Schiffer er, Dr. A.. Praktische Betriebscontrole eines Mälzerei» und Braurreibetriebes, li 10 80. — Hoff, Prof. Dr. I. H. van't. ginn. Gips und Stuhl vom pW'ilallsch'chemischen Standpunkte, li 2 40. — Oeh-in ele lh., Mittheilungen über die Luft im Velsainmlungs« sälen, Schulen und in Räumen für öffentliche E»holung und Velihrung, li 3. — Marr O., Nosten der Betiiebbliafte bei ein» bis vierutidzwanzigstündiger Arbeitszeit täglich und unter Berücksichtigung des Aufwandes slir die Heizung, li 3. — Lieclseld G-, Die Petrolrun,- und Benzinmotoren, li 10 80. — Festenoerg.Packisch. H. v., Bausteine zur Geschichte drs drulschcil Bergbaues, li 1 ^2. — Weiß F. I,, Condensation, li 12. Aorrathig in der Buchhandlullg Jg. V. Kleinmayr H Fed. Va »berg in Laibach. Tongrc>övl»tz 2. Augelommcue Fremde. Hotel Glefam. Am 8. December. Cvjetic-anin, l. u. k. Gen cralmajor, Sa» rajevo. ^- Kinzl, l. u. l, Militär-Ingenieur; hackel. Mayer, Ing.; Wolf. Singer, Veck, Polak, Klovda. »site., Graz. — Mallner, Hotelbesitzerin, Neides. — Masceranti, Comolinin, Professoren. Bologna. — Domladisch, s. Tochter, Private, Ill.-Feistrlft. — Groß, Äeneschowslu. Lcrchuer, Weiß, «site., Budapest. — Kobliß, Kfm.. Prag. — Martiner, llolletti, »site., Trieft. — Vrsjel, Ksm,, Tissct. — Quenet, Kfm.. Elberseld. — Polauher, Fran-eislovif, Nflte.. Fiume. — Bett, Privat, Rann. — Mütlinghaue. il>lu,, Mannheim. — Maulwurf, Nfm., Barcötclep. - Hofmann, Hlsselberger, ttollmann, Massa, Basch, Böhm, Tpielman», Herling, Rosenblatt, Lunzer, Mittler. Winter. Hochstälter, Schönmann, Braun, Fuchs, Polftrauer, Weihen, Hölzl, Palem, Engel, Rosen, strauh, Reih. Striker, Elster. Löwu, Welller. Rothstern. Mayer, Baar, Neugeberger, Smetana. Pisly, telsch, Ornstein, Käufer, Kflte.. Wien. Hotel stadl Wien. «m 8. December. Nulian, Vcamteri Wilhelm, Reis., «inz. - sieuböck, Singer, ltsite,; »retschwer, Privat; Hilodorf, Beamter, Wels. — Urbanöie. j. Familie, Privat, ViNichgraz. — Stroheim, Kfm.: Hausner, Privat, Dornb,rn. — Rittcnbclg. KronitS, Weill, Puzslailer, Schweiger, Ärcnh, Kslte. i Baron Moscon, ReichsrathSabgeordneter, Wien. — Vernthaler, Architekt, Vssling. — v. Kölbl, John, lkostohia, Kflte., Prag. — Schni. darschih, Apotheker, Rann. — Frankfurter, Eruiher, ttflle.; Exncr, Spediteur; Fabiaui, Architect; Bernstein, Pafch, Kende, Reisende, Brunn. — Urban, Blau, Kflle., Trübau. - Hoch, Schuster. Kflte.. Iägernbors. — Devcscov,, Grohgruudbefibcr, Rovigno. — Neubauer. Plieser, irsile., Wr..Neustabt. — Schenlelnberg, Kfm., Wiesbaden. — Dillmann, Fabrilant, Nachen. — Weckner, Kfm., Dresden. - Albrecht, Nesiher, Franzensbad. — Filippi, Fabrikant, Budapest. — »lein., Reis., Nudweis._____________________________ Verstorbene. Am 8. December. Johann S»star, Hausbesitzer, 49 I.. Feldstrahe 4, Lungenluberculose. — Narthlnw Klemeniie, Würstler, 46 I.. SchichMtgasse 6, l^yreko-zl» liep^tii,. — Agnr« Zupan. Wäscherin, 52 I., Chrongasse b, chron. Tuber» culose. Am 9. December. Ludovila Amalia Giberli. Private, 63 I., Wolfgasse 1, Noor»l»5ln». — Anton Siarb, Zwangs« arbeitehaus.«ufseher, 43 I., Polanastrahe 49. Im Siechenhause. Am 7. December. Anton Petavar. Inwohner. 7b I., U»r»8mui» »bnili». Im Elisabeth«Kinderspitale. Am 8. December. Amalia Prohinar. Gerichtsdienels» tochter, 2 I., tuberculose. , Im Civilspitale. ! Am 7. December. Joses Tomojevic, Inwohner, 80 I.. Netentia urin»«. ,^ c>^ ^. . Am 8. December. Leopold Msar. Schuhmachrr, 36 ^., ?neulnoni». — Johann Gabroviek, Nahnbeaml.r, ^ 23 I., 8uioiäium. ^ilandestheater in Bordeaux- u. IKIarsalawein Vorzügliche alte Weine, besonders Mr Kranke und HeconvalescenteD geeignet, welche stärkende uud kräftigende Mittel benöthigen. — Eine Dreiviertelliter-Flasche 4 K. (461«) Apotheke Piocoli, Laibach, Wienerstrassa. Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. Antikatarrhalische j Pastillen des Apothekers Piccoli in Laibach werden angewendet bei katarrhalischen Affectionen der Athmungsorgane, Husten und Heiserkeit. 1 Schachtel 50 h, 10 Schachteln 4 K. Auswärtige Aufträge werden prompt gegen Nachnahme des Betrages eflectuiert. (4013) fi n k 419/1 . %boaniudj--D'agotina Treo : fe?olbVrudna1901' c C1 "KUlnH- '» pH sP°daJ ozna- " S?JU Ute! v izbi *t6 draÄba i \\Mn ?.ber iz Orehka fit. 68 4 ^thek vesterr,Investltlon4' v«fjchreibl»n»e». Elllabethbllbn in G,. steuerf«,, ,u «0,000 KlontN . . 4«/» ilL-25 ii? zz Franz Josef (dw. El,) . . , , z>/,°/° 12»«rschreib«». gen »bgesttwp.Eisenb. «ctie«. Eliiabllhlial,!, 2», »t,, <»alzb,'Iir. 200 fl, «, , T. 5"/,.........440 — 442-— »al. Kllil'vu«».-». 200 fl. «Vl. h°/, »on »00 fl......4»1 — 433 - «,, 4°/<,..... 97 22 9» lib «alizlsch« ««I Lubwi» . «ahn (dtv. <3t.)SUb,4°/o . . . 90'35 97-U5 Vorarlberger Vahn, «m. >8»4 (bio, Tt.) Eilb. 4"/, . . . W-90 —- Staatsschuld der Zander der ungarlschen Krone. 4°/« uiH. Goldreute per Vass« . 118 90 li» w dtu. dt». her Ultimo , . . . 118 90 119 10 4°/, blo. Nente 1» Kronenwahr., steuerfrei, per Lass» , , . 9440 94 50 4°/, bto, dto, dto, per Ultimo . 94 40 94-6,» Ung.Nt.<.) v. I. 1870....... 119 —1l»?0 bto, Schantitgal.-Ablös.llblla. 100 10 10> — dt«, Präm..«I. K 10« fl, - 200 K 175-75 1?» 75 dto, dtll. K 5«sl.^l00li 175 75 17L75 lheihNea,-Lose 4»/<> .... 1,4« »5 147-25 4°/« ungar. «rundenll.-Oblig. 93— »4-— 4°, lroat. unb slcwon, delto 93 — 34 — Andere ossentl. Hnlehen. 5°/, Donau'Neg.»Anleihe 1878 . 105 75 l0» 75 «lnlehen der Stadt Vörz . . 9» 25 M 75 Nnlehen der Gt«dt Wien . , . ill« 5,0 104 4« bt«, bto. (Tllber od.Volb) 123 «0 l24 !!0 dto, bto, (1894). . . . 92-40 9» i0 dto. dlo. (189»). , , . 95— 9Ü — V«rsebau.«nlehtn, derlosb. 5"/, 100 — 100 90 4°/, Krain« Aanbe^slnlehen . j 94-50 »5 50 Veld War, Psandbriese ell. «odcr. ally. us», in 50I.veil. 4«/„ 94 «0 95 »0 N.'«sterr.l!anbe»°Hnp.'Unst,4°/, 97— 98 — vest'ung. Van! 4<)>/,lähr, veil, 4"/a......... 99— 100 — dto, dtll, «Mr. veil, 4»/« 99 —»00 — Sparcasse, i.üst.,ü0I.,verl.4°/u «8 25 »» U2 Gisenbahn'prioritätn« Gbligatiunen. iZerbinanbs'Nordbahn Em, <»»« 99 90 l00 15 Oesterr. Norbwcftbah» , , , io? 25 IU« 25 Etaatsbahn....... 424—! -^ ^! Vübbahn k 3"/s,verz,Iann,Iull 814 co I«..... 118 15 11» l5 Una... 1880 ,253-75 «:'>!»?5 2«/<> ,, ,, Em. 18«9 250- !«50 7l> 4"/o DonauDampfsch, l«X» fl, . 5°/, Donau'Negul.'i'ost . . . «K4-75 2«ü-?5 Nnverzlnslich« l.'ose. Vudap.Uasllica (Dombau) 5 sl. l? — 18 — «lredltlosc wo fl...... 40? — 410 — Clary Lose 40 si. «M, . . . 15» — 157 — Ofener Lose 40 sl..... 1K4 — 170 — Palffy Uose 4« fl. «M. . . . 1K4-— 174 — Rll'henkreuz, Oesl.G,s.,v. 10fl. 49 75 50-75 nng.....5fl. »4— 24 8« Uubo!s'L«se 10 sl...... »4-50 us 50 Ealm^ost 40 sl...... 2»2—,2»u - Gt.-Genol«'llole 4U fl, . . . 255 —«05-- Wiener . fül städ,, Ttrasitnb ili Wien ill, X , 2t'»4-— 2s>5 dto, bto. dto. !!l. 8 , 259 — 2U0 -Äöym, Nordbalin 150 fl. . . 380 — 3»t — Äuschliehrader !iis. 50« fl, CM, ^tt?«- 2«R) dto. bto, li 540 — 55»'.. ^erd!»antx!Äloldb,1'«Xifl,CU. ^55»«- 5550 U,mt>,' ,' Iass»,- Elseich.^ ^ Gesellschaft 200 sl, 2, ... !s,!il — 5»>i Lloyd, Vest., Trilst, 500 fl.EM. «30 - 83« -Oesterr. Nordwestbahn ll»N fl. I. ^4«!» — <«. «. . . !«->» 50 «L0 5<» Südbahü 800 fl. ö.....! 70 81» 7l-^i. 2übn°ldb.A>rd,'Ä. 200 sl.EM, »7» — 37« -Tramway Ves,, Neue Wr,,Prio> rität« Actien 1W fl, . . . 1«li— 1«?-Un»,-aal^, Eiienb, 200 sl. SMer 4z»i-— 422 50 Un,.Wtstb.(!«llad'<»rllz)200!!,T. 425- 42? — Wiener LücaIbahnen«lt.«G,s. —'— —-— Kanken. AngloOest. «Uanl »20 fl, . . >««4 — ««5-Aanlverei», Wiener. 200 si. . 449 5<» 450 50 Uobcr.-Nnsi,, 0esl., 200 fl.2, . 889 - »92 — llrbt.-Mst, s. Hand. u. G. 1ÜUsl. ! —— - - -dlu, blo, per Ultimo . ,^«54-75 655 75 a»l, Villa, »na,, 200 fl. , N, , 417' - 419 -ltscompteGr,,, Nbrsst,, 5sl.»«"/,«, >1»? — »89 — Landerbanl. 0cst., »«0 /l. . - s^. ^yi' 0esterr.»naar, «anf, «"" "- ' .z,..^- Unionbanl 200 ll, -./ ^li-iu»" Mrl^scl«,«», Mg, '" fl, '" Industrie. Unlel' nehmungtn. (fgydier Elle» »"b 2MYI,!""- ^.^ ,Zo-^ in Wle» ,<«> s>, - -.-,/ 2?»-^^^ „EldcmiU,,-'. Papicr,, n ^j, «- »l« --"^ Liesmner «rancrei »<»« !>- - , .o»b0^>" Mo,..a>. «eselljch.. 0est. u'P'" ^,- '"« Vinnrr liisen.,1l,'d, «c!, <<" - ^.7..^" Zal"° Tarj. L'einloM' >'" - ^^^'^ ..3!eyr«m.".Pa^,,u ^ "- ^,^4,^ 3ii!a!lcs Nuhlenw, M'tll, <>> - ^,._ üA!^ W°ffe»s, W,.l)sst,!"Wlcn,l""- - Wa««!)».t.'sil!«i'!t ,s!U.,,''" p'!'' ^„,^. M^ Wiener Baulztsellichaft l»l» i>, - !»A ^ ^ ^ Wienerbrraer Ziegel?!c»s>"»s!^ '"' Devise». »urze Sich»'", ^,»0.^ «mstevda,».....' ' il? 'VAzj Dfut,chs Plave. , - - ' n,-»»«U London..... ' ' j^zl» "^. Pari».......- ' ^--- " «t, Peter«burn - ' L,!«!,».....- ' ' 1?«?.;«. «» ^ranc«-2«ll Deutsche «tslch«tm"lnole!l . > ^, ^ !»^ I!aUr»iiche «antnl'tt« . ^ ' ,55",«" Nubel No!,» , . , - ' ^^ Privat-Depot« (Safo-lHpo*11*1 ,«#*- Anzeigeblatt zur Laibacher Zeitung Ur. 385. ________________Mttluoch ben 11. December 1801.___________________ (4519) 3-1 g. 10W. Voncurs-Ausschreibung. An ber breiclassigen VollSschule in Semiö wird infolge Ertranlung für die zweite Lehrstelle ein Supplent, eventuell eine Supplentin, vor-läufig auf die Dauer von drei Monaten mit der gesetzlichen Remuneration aufgenommen unb sind die Oefuche bis Ende December l. I. beim l. l. Bezirttfchulrathe in Ischernembl ein« zubringen. «. l. Vtzirlsschulrath Tschernembl am 7. December 1951. (4521) 3-1 g. 1949 V. Sch. R. Concursausschreibung. An der zweiclajfigen Volksschule zu Honig« stein mit einer Parallelabtheilung wird die Oberlehrerstelle mit den gesetzlichen Bezügen nebst Naturalwohnung zur definitiven, eventuell Provisorischen Vesehung ausgeschrieben und sind die Gesuche bi« Ende December 1931 b«im t. l. Nezirlsschulrathe «uoolfswert einzu« bringen. K. l. Vezirlsschulrath Rudolfswert am bten December 1901. (4396) 3—2 Ne. ll. 26/1 3. Edict. Von dem l. l. Overlllnbesgerichle Graz wer« den mit Vezug auf das Edict vom 11. Juni 1901, «c ll. 26/!/2. womit das Richtissftellungs« verfahren zur Ergänzung des Grundbuchs, betreffend die noch in leinem öffentlichen Buche vorkommende Liegenschaft T.M Advocat in L^idach, zum 6<^^ Dieser Cn-ator wild d^ ^ d^ den bezeichneten Rechlssachr" ^ü"l"' Gefahr und Kostn, so lm'«e Ael>^ bi« dieser entweder sich ?...B^ meldet oder einen O"B>" namhaft macht. . ^A''' K. l. Aezirleiericht LaibaH' am 9. December 1901. T riusoraves w^J - DRISCHC 0T01 die besten y \ Illustrirte Katars besondere* ^ ^