MbacherGMmg. Nr. 294 «nn»«l«lll»n«ylel»! Dm Comptoir gan»i. ft. ll. h«lbj fi. »'»<> yür die .n» Hau« h«Ibj, ».<> lr. »«t der Post »a»,,, fl. l,'., hil»>i. N 7 .»,,», Montag, 24. Dezember. 4 ö«il«n » t»., ««In« pl, Zl!<» « li.; »ll »ft^f« V!«b«tzol»nge» Pl. »ieilt > ll. »877. WU- Per h. Fstiertage wegen erscheint die nächste Nummer am DonnerStaz den 27. Dezember. Mit I. Jänner beginnt ein neue« Abonnement auf die „Anibncüee Zeitung". Die Prä numeration «-Bedingungen bleiben unverändert und betragen: Ganzjährig: Mit Post unter Schleifen..... 15 fl. — tr. Für Laibach ins Haus zugestellt . . . 12 .. — .. Im Lomptoir abgeholt...... 11 .. — „ Halbjährig: Mit Post unter Schleifen.....7 fl. 50 kr. Für Vaibach in« Haus zugestellt . . . 6 .. — .. Im (iomptoir abgeholt......5 .. 50 .. ,^^ Lie Prilnumeratlsns-Vetrilge wollen portofrei zuaesendct werden. Laibach im Dezember 1877. Ignaz v. Kleinmayr sc Jedor Damberg. Amtlicher Theil. 3e. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 21. Dezember d. I. dem Fürstbischöfe von Laibach Dr. Johann Chrysostomus Poaaöar ln Anerkennung seines berufseifrigrn und ver diensloollen Wirkens das Commanocurlreu; des Leopold» Ordens taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Se. l. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchsten Handschreiben vom 19. d. M. in Anwen-dung des Orundaesetzes über dle Relchsverlreluna vom 21. Dezember 1870. s 5, den geheimen Rath und Obcrststallmeister, O. d. E. Emerich Prinzen v. Thurn uno Taxis. den geheimen Rath und Obeilandesgerichts'Präsidenlen Dr. Joseph Ritter v. Wafer, den geheimen Rath und Landmurschall in Galizien Ludwig Orafen Wodzicli, ^, ... « den Kämmerer und Gutsbesitzer Joseph Grafen Kot- "de'n Kümmerer und Rittmeister a. D. sadislau« Ora-sen v. Thu n.Ho hen stein. den Abt des Benedicliner.Stiftes »n Kremsmünster « fanlen mich erblickte, unterbrach er augenbllcklich feine Urbelt und eilte zu mir. Er reichte mir feinen Rüssel, gleichsam, al« erwarle er, einige Leckerbissen von mir zu empfangen. Ich rief meinen Diener, welcher immer Le-ben«millel bei sich trug. und reichte dem Elefanten ein Neine« «el«broo. Da« Thier verschmähte aber meine Gabe und hörte nicht auf. mir den Rüssel hinzuhalten und dadurch mich anzuflehen, Es fiel »ir endlich ein, den Rüssel selbst zu betrachten, welchen da« Thier »ir entgegenstreckte, und ich nahm ihn zur großen Vefriedl-gung des Thieres in meine Hand. Der Elefant bewegte seine zwei yroßen Ohren unaufhörlich. Ich erblick e l« Rüssel selbst eine geschwollene, entzündete Stelle, berührte sie mit dem Finger, und der Elefant stieß einen Schmer» zcnsschrei au«. Die nervöse Empfindlichkeit be« großen Thiere« ist nämlich ganz außerordentlich. Ich nahm elne Lanzette und öffnete die Geschwulst. Mit der Eilermalerie, welche ich nun au« derselben entfernte, ging ein außer» ordentlich großer Dorn einer grünen Klan» ab. welcher Schuld an dem Leiden de« Thiere« trug und dessen ftch dasselbe nicht hatte entledigen können. Al«ich die Wand« gut gereinigt halle, wusch ich fie mlt frischem Nasser, berührte sie leicht mit Höllenstein und bestreute fie »it Calomel. Wahrend der qanzen Operation hatte da« Thier sich nicht bewegt. Es hielt nach einander den Rüssel ln all denLagen, welche ich ihm gab, und unterstützte durch seine Ruhe und Hallung so viel als möglich die Oper», tion. Mittlerweile waren die Aufseher de« Thiere« herbeigekommen. Ich empfahl ihnen, den Elefanten zwei bi« drei Taae lang zu schonen und nicht zur Arbeit anzuhal-ten, tllmit die Genesung rafcher vor ftch schreite, und setzte meinen Ausflug fort. Er währte zwei Monate. Um Tage meiner Rück-lehr. al« ich eben spazieren ging, und zwar zur Stunde, als die Wärter die Elefanten mit einer Trompete zurück nach Hause riefen, stürzte eine« dieser Thiere auf mich los und überhäufte mich mit Liebkosungen. Ich wußte nicht, was da« bedeuten sollte, al« «ich der Diener «uf» merlsam mach'e, daß es derselbe Elefant fei, denn ich vor zwei Monaten geheilt halte, Ich wußte, daß die Elefanten nicht« ohne ein bestimmte« Motiv thun. und zwei» felte leinen Augenblick daran, daß mein Diener recht den Präsidenten der n. ö. Handels- und Gewerbe, lammer Johann Gögl als Mitglieder auf Lebensdauer in das Herrenhaus des Neichsrathcs allcrgnüdigst zu berufen geruht. NuerSperg m. p. Be. t. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 18. Dezember d. I. dem Statlhallereisrkretär Ferdinand Grafen Thurn und Taxis in Graz aus Anlaß der von ihm erbetenen Versrtzuna. in den blribrnden Rlchestand, in Anerkennung seiner vieljährinen treuen und ersprießlichen Dienstleistuna den Titel und Eharaller eines Stallhaltereiralhes taxfrei alleranadlgst zu verleihen geruht. Lasser m. p. Kundmachung. Es wird hicmit bekannt gemacht, daß das l. l. Reichsgericht (I. Vezlrl am Schillerplatzc Nr. 4) im Jahre 18 78 seine regelmäßigen Quartalfttzungen am 23. Jänner. 24. April, 17. Juli und 23. Oktober beginnen wird. Wien am 15. Dezember 1877. Vom k. k. Reichsgerichte. Aichtamtlichel Nell. Der neue Zolltarif im Ausglcichs-Auslchusjc. Die Verhandlungen deSAusgleichsausschusses des österreichifchrn Abgeordnetenhauses über den Zoll» tarif sind, nachdem zahlreiche «Sitzungen zur Durch-beralhung desselben abgehalten werden mußten, endlich am 2«>. d. M. zum Abschlüsse gelangt. Da sowol für das Einführungegesetz als auch für den Tarif selbst die Referenten bereits bestellt sind. dürste der Bericht des Ausschusses noch während der Wechnachlsferien zur Ber« sendung gfla!,a,n. Nachstehend nferieren »ir in Kürze über dle lstzle öitzuna.' Nachdem zunächst das vom Herrenhause zurückgelangte Vranntiveinstcuergfsetz dem Referenten Dr. Eft. Sueß zugewlese,, worden war, gelangt die Tarifpost 37 „deinen waren" z»,r Verathung. Der Ab^. Oomperz und der Hofrath Bajant befürworten die Annahme der Regierungsvorlage. Ab. geordneter Menger weist darauf hin, daß di^ Leinen industrie durch das Hervortreten der Baumwolle sehr gedrückt werde. Abg. Dr. Veer: Die Zukunft der Leinenindustrie verlangt nichts als den »Ulkis quo und würde sogar Ermäßigungen vorziehen, u« nicht Deutschland und Italien zu provocieren. Redner fürchtet, d«ß das Echluh-ergebnis lein befriedigendes sein wird, und dann »ird die Leinrnmdustric vielleicht die Zeche für die oerilnderte Handelspolitik zu zahlen haben. Die Leinen Industrie ift vollständig concurrenzfühig und würde sich sogar mit einer nicht unbeträchtlichen Herabsetzung der Zölle be» freunden. Sie fürchtet nur. daß infolge der veränderten Handrlssolitit die bisherigen Abzugsquellen noch mehr unterbunden werden. Abg. Neu wirth findet, daß die Veforgnis der Retorsion übersehen werde, daß der Vortheil im Leinen-flrlnzverlehre ein gegenseitiger ist, und daß Deutschland vielleicht noch mehr nach Oesterreich schickt, als wir hinaus. Deutschland hat in Amerika ein großes Absatz« gebiet und großes Interesse, für feine Bleicherei Halbfabrikate zu bekommen. Ich glaube alfo nicht, daß Deutschland uns angreifen wird. Abg. Glene: Es fei lein Unglück für die Mensch-heit, daß die Jute auskam, und wenn wir durch Deutsch, land verhindert werden, rohe Leinwand zu exportieren, so könne uns nichts abHallen, die Appretur zu Hause vorzunehmen. Bei der nach einer längeren Debatte, ln welcher Herabsetzungen des Zolles angeregt wurden, folgenden Abstimmung werden die Ansähe der Regierung «n» genommen, die vorgeschlagenen Herabsetzungen also abgelehnt. Die vom Abg. Teuschl beantragte Einsetzung einer Eeparatpofttion für Spagat füllt ebenfalls. — Den nächsten Gegenstand der Berathung bilden die Positionen 33 „Wolle" und 34 „Wollgarne." — Werden nach der Regierungsvorlage angenommen. — Die Tarifpost „Woll en ware n" wird ebenfalls nach der Regierungsvorlage unter Ablehnung der gestellten Abänderungsanträge acceptiert. Desgleichen die Hollposition „Seide." Zur Pofttwn „Seidtnwaren" macht Referent Gomperz folnende Bemerkung: Bei Geidenwar» sind wesentliche Erhöhungen o,n lw) »«f 300 fi. nntz von 120 auf 200 ft. Erstere Pofmon bcirissl Ware« im Weiche von 50(X) fi. und b«rüoer; letzlere Varen im Werthe von 2500 sl. und darüber. Der Wtr»h,,U ist daher noch immer ll»n bedeutender, und ich glaube, daß die Nl,trä«e der Regierung um so empfehlen«wer-lher sind, al« fich ohnehin d»e Gelegenheit dielen wird, wo vltUcicht eine mäßige Herabsetzung darin erfolge« wird. Abg. Dr. Kopp beantragt, daß die sammt- und sammlarligen Gewebe au« ber Abtheilung 2 au«z»sch«l» den und ln die Abihellung 1 einzustellen seien. Ueoner bemerkt, die billigste T«r,fterung unter 2 sei ein« Forderung Deutschland« gewesen zugunsten der Grefelder stabrltanlen, die »ir zu beliünftlgen doch leinen Uülaß 2464 haben. Der Antrag Kopp »ird abgelehnt und die Re-gierungSanlrÜge bezüglich der Position 39 », b, 1 und 2 sammt den Alimertungtn angenommen. Die Tarifpost „Kleidungen und Putzwaren" »ird angenommen. — Damit ist die Verathung über den Holltarif erledigt. Obmann Freiherr v- Hopfen macht zum Gchlusse der Sitzung noch darauf aufmerksam, daß, nachdem blos für das Gesetz über die Acliengeselljchaflcn ilbg. Freiherr v. Scharschm'd und über Petroleum Abg. Ld. Sueß al« Referenten für das Haus gewühlt worden seien, noch die Wahl von Referemen über den Tarif und über das Oinführungsgesetz erübrige. Es wird sohin über Antrag des Abg. Dr. Herbst Abg. Dr. Veer zum Referenten für da« Hinführungsgesetz und Abg. Gom» perz zum Referenten für den Zolltarif gewühlt. <3s wurden folgend« Mlnorltütsooten zum Zolltarif angemeldet: Vei Kaffee oom Abg. Freiherr«, o. Scharschmid (für Zollerhöhung); bei Reis vom Abg. Freiherrn v. Eoronini; bei Wein oom Abgeoro» nlten Dr. Dinftl; bei Petroleum oom Abg. Dr. Men» g« (für den 8tlltu8 abends, zum Ministerpräsidenten Depreti«, um demselben sein De«ifs!on«aesuch zu übergeben. „Der Ministerpräsident weigerte sich zwar anfangs, dasselbe anzunehmen, und erlürte, daß er und das ganze' Kabmelt sich ,n»t Nicotera für solidarisch ertlüren und daß daher, wenn letzterer auf seiner Demission beharre, > das ganze Kabinett sei»e Demission geben müsse; aber infolge der Borstellungen Nicotero/s, daß Depretis schon der Partei wegen an der Spitze der Geschäfte verbleiben habe. Trotzdem wollte ich aber vollkommene Oewihhell erlangen und folgte dem Thiere, welches mich ganz freund» lich nach der Wohnung feine« Herrn be^leiiele. Dieser w« ein reicher malabarischer Kaufmann, welcher sich Mlllen im Vanoe angesiedelt halte, um einen ausgewühl« ten Verkehr mit den Produlten der Gegend zu gründen. In der Thal fand ich in dem Hause de«ielben den Wär« ter, welchem ich empfohlen halle, dem Elefanten einige Ruhe zu lassen. Ich verblieb zwei Tage in dieser Gegend, und wühlend der ganzen Zelt vermochte ich nicht, den El«, fanlen dazu zu bewegen, mich zu verlassen. Al« er sah, daß ich da« Zeichen zur Abreise gab, stieß er die klagendsten Tone au«. Aehnlich« Hüge find in Indien sehr hüufiz wahr« zunehmen. Nie hat «in Elefant, so viel ich wahrnehmen konnte, eine Wohlthat vergessen. Indessen muh ich auch hinzufügen, daß er schwer schlechte Vehandlung vergißt, und wenn er fich nicht öfter rüchl, so ist dies seiner gro» ßen Eanftmulh und Outmüihigleil zuzuschreiben. E« be« stndet sich in seiner Umgebung, im Hause, dem er an« gehör«, immer eine Frau oder «in Kind, welchen er be« sonder« ergeben ist und die selbst in den Augenblicken seines größten Unmuthe« im stände sind, ihn zu beruhi« gen. Eehr hüufig äußert sich sein Haß. seine Rache nur in komischen Formen, die indessen »mmerhin von jenen, welche da« Opfer derselben find. nicht eben mit großer Freude in Empfang genommen werden. Die Fülle, in welchen ein Elefant Veweise von a»ßerord«ntlich,m Oe« düchtnisie und von Aeußerungen de« Willen« gibt. denen da« Wallen von Oeifte«lh2ligl«it vorangeht, find so zahl« reich, daß «« gar nichl schwer füllt, zehr interessante Züge mitzutheilen. Entsetzung folzl.) müsse, und auf dessen Versicherung, daß er — Nicotera — einem aus den Reihen der eigenen Partei entnommenen, alle radicalen oder abtrünnig gewordenen Ele« mente ansschliehenden Kabinette seine vollste Unterstützung zuwenden wird, entschloß sich Depretis mit Zustimmung sümmtlicher Ministerkollegen, dem Könige auch die De« Missionsgesuche der übrigen Minister zu übergeben, was auch gleich am folgenden Tage, nämlich gestern früh, geschah. Der König nahm die Demissionsgesuche an und betraute Depretis mit der Nildung des neuen Kabinetts, was dieser auch sofort briden Kammern mit dem gewöhnlichen Zusätze mittheilte, daß die Minister bis zur Ernennung ihrer Nachfolger die Geschäfte in» terimistifch fortführen werden. Zugleich bat er die Kammer, die noch zu erledigenden Vudgcltitel sofort in Veralhung zu ziehen und die Votierung derselben als eine nur administrative Frage zu betrachten. „Der Ministerpräsident Deprelis hat sich bereits an die Arbeit gemacht, um, vom Kammerpräsidenten Crispi unterstützt, aus den Reihen der der Regierung treu gebliebene» Majorität ein neues Ministerium zu bilden. Natürlich sind alle über die Zusammenfehuna des neuen Kabinettes «irculierenden Nachrichten verfrüht. Bisher scheint blos festzustehen, daß Cnspl. sei es als Minister des Innern oder als Minister des Neußern, in das neue Kabinett eintritt und nebst dem Minister» Präsidenten und Finanzminister Depretis noch die Mi« nister des Krieges, der Marine und des öffentlichen Unterrichtes, die Herren Mezza capo, Brin und Loppino, in das neue Kabinett übernommen werden, so daß noch vier Ministerporlefeuilles, nämlich jenes des Neußern, eventuell deS Innern, der öffentlichen Nagten, der Justiz und des Handels, und sechS Generalsekretärs-Stellen zu besetzen wären, da einer allen Gepflogenheit gemäß in Ilalien mit den betreffenden Ministern auch stets deren Generalsekretäre austreten." Die serbische Armee. Anläßlich de« jungst erfolgten Wiedereintrittes Ser« biens in die kriegerische Action werden die Vl'cke der politischen Welt von neuem auf jenen Fleck Erde ge« richtet, der sich unter anderen Umständen wol nictt schmeicheln darf, irgend welche Aufmerksamkeit erregt zu habe»,. Insbesondere ist es die Wehrkraft diese« tür« tischen Vasallenstaa'es, der den Fall Plewna's Vorsicht«, halber abwarten zu müssen glaubte, bis auch er es wagen durfte, sich dem großen slavischen Kreuzzuge g'gen den Halbmond unter der Obhut Rußland« anzuschließen, die eine eingehendere Erörterung hervorruft. Dilsvezüg» llch theilt nun die ,.N «. Z'a." folgende« mll: „Nach dem oorjahrialn serbisch « türkischen Krieg« wurde die seibische »rmee rtorganisicrt. Es wurde eine Emlheilung in vier Territorialcorps vor« genommen. Aus den Wehrleu en dieser Vezirle sollen im Kriege vier active und vier Reseroecorps formiert werden. Die Eintheiluog in etstes und zweite« Aufgebot wurde damit abgeschafft und in active und Reserve» lruppen angenommen. Auf diese Weise verblieben bei der Fah»e nur Infanterie» und Kaoallerit-Truppenlheile. Für die andern Waffen sind nur Eadre« vorhanden. Daher gibt es jetzt: stehende« Heer und Millz. welche wieder in active Truppen und Reserve zerfallen. Vei den activen Milizen gibt e« alle Waffengattungen, bei der Reserve fehlt die Kavallerie und Artillerie. Die active Mil,z umfaßt die früheren Milizen de« ersten Aufgebote, die Reserve die de« zweiten und drillen. Die Infanterie der gefammten Armee wird eingetheilt in Va aillone zu 4 Kompagnien, die Ka« oallerie in Escadronen zu 4 Zügen, die Ar til. lerie besteht au« fchweren Vallerien zu 8, au« leichten und Vergbatlelien zu 4 Geschützen. Die zur Reserve gehörenden 12« nnd 4pfünden Verg« und 18 leichten 4pfündigen Valterien; bei der Reserve: drei 12pfündiae und fünf 4pfündige Verg. Moiserbatierlen; 4 P>onnierbalaillon», 6 Hrüctenlrain«. D^r Vtlaaeruna«train zählte K0 Geschütze. Die regu. lüren Valaillone bilden eine Vri^ade, die in adminl« stratloer Hinsicht umer dem Kriegsminister steht. Die Terriiorialiruppei, stehen unler besonderen Terrl'orial Vezirs«lommano:n. Der Vesland der serbischen Armee weicht faciisch von dem Sollbesta> de weil ab, da die Bcr luste de« Krieges hinzuzurechnen sin . Die Freiwilligen« Valalllone sind sümmllich nach dem letzten Frieden auf-gelöst worden. Die vorhandenen Truppen sind nicht ganz lrieasferlig, haben Mangel an Munition, die leich ten Vierpfünder tragen nicht weit. Die Peabodygewehr« sind nur iheilweife bei den activen Milizen vorhanden, sonst Green'sche, sehr mangelhafte Gewehre. Die Reserve hat Vorderlader. Die Vataillone wurden im Kriege häufig von völlig unerfahrenen Subalternoffizieren g«. führt. An Feldtruppen könnte Serbien jetzt aufstellen: 45.000 Mann Infantcrie, 2000 Mann Kavallerie und 200 Geschütze." ^ Hagesneuigkeiten. — n den nächsten Tugen d,e Wc,hnuchl«t>sche delehltn, »us den«« seine Vucher nicht fehlen tUtsen; d«ß er aber uuch «n der ltbt„d>utn Nedt ein Meister der R«oe >st, da« hat er un« heule uus eine wunderbare We«se be»,lsen. Ich forder, daher die geehrten AnwlseudlN auf, Illi d n Ma»n der freien und lld,nd«g machend,n Wissenschaft da» Glo« zu tlhebln m>d unferen oerehr» le» Äafl, Dr. Vühm, dreimal hoHl.bell zu lassen." Dem wil-lungsvollen Speech Vloldmann« folgte stürmischer Veifall. VrehM bf^aun seine Erwiderung: „Meine Herren l «us eine gute Redt geHort «ine gute llulwoll. Die wvchl' ,ch gelben, hüllen Sie tüchl an mir den wundestln Punlt belUhlt, nämlich den, welcher sich zogt. wenn »ch eiue Tifchilbe hallen soll. Verlangen Sie von mir noch einen Volllag ^llrm'scher veifoll; Ruse: »W,r b'lte« darum! ) — ich will lhn hallen; aber verlangen Sie l„ne Tifcl!» rede. Die« gehl Über mein Kvnnlll l" Orehm gedachle dann dec stltichftlebenden Oelehrlen und fuhr sort: «Wo« ich gelernt hode, danle ich meinem Voter, der ei» Melfter der Rede war, ein so'cher Meister, daß ich m>ch nicht halle vermesjen wögen, ihm die Schuh» riemen zu tiiitn. Wa« ich hinzugefügt hab,, ha« m>r da» Iah»» hundert geboleil. Ich schmeichle mir. em guter a — du brauchst „ichl. um sie zu begreifen, Fell«» gla« und Gucker zn schleifen." Und wenn ich mich nichl zu den schlechten Lopisten rechne, bewege ich m«ch bereit» an den Vrenz?n zwischen Sllbslbtwußtsem und Uubescheidenheil. 2« ist m>r ein Hochgefühl, die goloenen Frllchle der Wissenschaft ltdem »nzU» bitten, und diese» VesUhl habe ich heule Mll vollen Zllgen em-pfundtli, »l« »ch vor m«r eine begeisterte Menschenmenge sah und »in«n Vlisall HUilt, der last g»lignel wol, m>ch »u« dem li«N» cepl» z» bungen. Da s»>lt «ch m»l: Du hoN d«ch nich» u»»<»nft gelebt!" l^Vlifall.) Vrehm fchloß mit einem Hoch auf die «To», cordia", worauf der Obmann de« ^Concolt!ia"«ner witzigen Nusprache der vielen Gchwieiig« litten gedachte, d>e >hm, der den Namen Vrehm« zuetst z.'ieder, welche der zufällig an»«sende Opernsänger Mayer« ^oser sang. wurden dem vorireffnch dl«pon!ttleu Kunftler durch filll»>sch,n Veifall gelohnt. Da« lomifche Quarlelt be« Vtänner-gefangverein«, da« einer Einladung iu leyl,r Stunde noch lieben«» wurdlg F»lge gelelfiel halle, sorgt, in Hülle und Fülle fllr He,lel» leil de« improvisielten Vrehm-Nbend«. — (Jagden) Di« d»e«jährig,n Treibjagden au< der her« zogllch lloburg'fchen Herlschasl vac« (Pester somitat) haben vom 10. bi« lü. b. M. stattgefunden Erlegt wurden 1024 Hasen, 76 Fasanen, 5 Fllchse und 12 8le!,hlil>!ier. - Am 12, und l3. l». s»nden große Trelbjagben auf der Vedlddll Herrschaft de« Ora< fen Zichy statt. Der H»u«h«r, der «l» Vollchasl,!! in Konstan-til,opel weilt, wurde durch seinen Sohn Joses, den geweselllll Comm!lN!c»t!on«minlsttt, oeilielen. E< wurden im ganzen 977 StUck Has?n. 250 Fasanen. 25 Ntllel ,u wll>,fchen U»tlg. E« lft >Hm Zimmer Vewegung zu machn,, sr>b^ wenn ihn bi» Hau«gen»ss,n von be«den Se«len stUht:», sondern er fällt sogar in Ohnmacht, sobald man ihn »u« l^m V>l« würde fllr den hohen ltionlea k'n Ruhebeil bestell', von der Art, wie e« kubnng XlH» P>u« VII. schickte, aber von volllommenerer und b,quell,erel tonsteuc«i«n. Der Papst hat ein« Noeefion g^gen «lle fest^ Speisen und nährt sich nur von Bouillon und Wein oder von einem HlM'sch von Kaff,e und Chocolabe. Die Heilcrleil de« <3lmul!»e« und tle geistige llras« haben leine d,sl>n»»r< fühlbare H'rabftimmung «fahren. Vr empfängt jeden Tag den ll«ldli>al simeoni und besp'ichl die laufenden Angelegenheiten mit der gl» wohnlichen Klarheit der Auffassung." — (llnglucksfall he, einer Operation.) «" einigen Tagen sollle fich — »il kyoner Vlätter melden — die junge und sehr hübsch» Tochter eine« der rtichsten «»ufieule vo» lhon einer Operotion nnlerzitben. Zur Vornahme d«stlb«n n«l» 2465 lniisiflte de> nitritltnds Ur,t da« Wödchen. In dem »ugenbiicil ^lxr. al« stch f'eisclb» der Pu<,,t,n mil e,nem glühend«, E>I«n nllhtlle, enlzUndelen sich die Nelheidilmpse. der Vl°nb ergriff rasch dm in der N»tlol,fisinnz«blase enlhaltelien «ether, unb in einem »ugenblxle war da» Vesicht der Kraulen in Flammen yehnllt, welche bei «r,l wol bald unterdrilcklt, sich aber h,ebei s,lbft er« heblich verbillnxle. Die Verlstzungen de« unglücklichen Mlldchen» find wot N'cht ltden«i,lfill,rl!ch, ba»se!bt wild aber zeitllben« surcbt« bar entstellt bleiben. Die Nase de« Mädchen« ift fast völlig zer-filrl der ob«e Hinnballrulnochsn d»rch den Viand blosgelegt wl>lbe»'. Der unlrtlnoll'ge Urbeber dieses Unfälle« befindet sich in emem Zustande der Verzwe'fiung unb weicht nicht emen «ugen« blick o»n dem kager der Kranlen, obwol er sell»ft an den Händen nicht nnbedeutenbe Vranbwunden eil,tl«n hat, fokales. Ant dem Gemeinderathe. Laib ach, 21. Dezember. (Schluh.) lll. Verlchle der Pollzelsection. 1.) GN. Dr. Kecsb acher referiert über die Vermehrung der Vcleuchtung m einign Stadt, thtllln. Demnach sollen in der VcyltßMtgasse. in der Orubergasse und in der Polanastiaße jt zwei dampen unc» im Gt!ler«ang eme^amp: mehr angebrach: werden. Die Kosten hlefür werden stch per Jahr auf 174 fl. belaufen. ^ ^ . OR. Goriii: Ich würde wol wünschen, baß man auch in der Gauner., Neitschul- und Sladlwalbgasse je eine Lampe anbringen wurde, da in diesen Gassen, ot" wol fie abend« frequentiert werden, lotale Finsternis herrscht. G«. Regali: Die Fmsternl« auf der Peters-sttaße lsnnle man al« eine erotische bezeichnen. Von der Statue bis zur Peler«lircht brennen nur drei Lampen. Auch fur die Hradehlyoorsllldl muh ich neucrdmg« eintreten und den löblichen Oemeinderalh bitten, doch elniae Lampen dort zu bewilligen. Die Vewohner dieser Vorstadt sind zumelft Urbeiler. die de« Morgen« noch in der Dunkelheit in d'e Stadt an die Arbeit gehen und ulelchsalle erst in der Dunkelheit von der Arbeit au« der Stadt rücklehren. Der iiinwurf. daß. sobald man in der bradevtyvorsladl hie Ocleuchlun« bewillige, »iestlbe auch am Moorgrunde oerlangl werden durste, ist nicht stich, dallls. Die Hüuser am Moorgrunde sind Viertelstunden wlit von einander entfernt, b»e Hradehlyoorstadl bildet, jedoch durch die vielen Neubaulen eine ordentliche Gasse. Ich beantragt daher, vier Lampen in der hradehty-vorstadt aufzustellen. GR. Petriiii: Ich beantrage die Wahl eine« llemlschltn Eomilö«, welches stch persvnüch iiberzeunen sollte, wo eine Vermehrung der Veleuchluna nothnien. bla lft. Referent Dr. lkee«b»cher: Vei dem dermaligm Stande der Sladlbeleuchlung nlrd e« immer noch ltlchl sein dunkle Punlte aufzufinden. DaB. was die Section heute beantragt, ift eben al« da« Dringendste bezeichnet und durch den Magistrat erhoben worden. Ich glaube daher dah man von der Wahl eine« eigenen yomit'ö« ablassen und bezüglich der im Verlaufe der Debatte gestellten Nn:rüge die Untersuchung gelro,l dem Maaistrate überlassen ttnne. da die« ledial.ch eine adm i. nislralioe Maßregel ift. «uf eine «eleuchtung der Vor. or«« »ochte ich nicht einrathen, da wir dadurch dem Audi«t neue bedeutende Auslagen aufbürden würden. «ei der »bssmmung wird der Sectlonsantrag angenommen, »odurch die übrigen »nlrüge enl. ' "2 )VR v Zhuber referiert über die Verufung der Hausbesitzerin Maria Goriiel gegen die wegen Ueber-trelung der Slrahmpolizelooischriften vom Magistrale wider sie oerhünglc Slrase von 2 fl.. und beantragt die Abweisung derselben. . « . . ^.. <3R Horal: Ich würde beantragen, in Anbetracht der ärmlichen Vechal'nisse der Recurrenlin, ihr die Strafe zu erlassen Ueberhaupt wird viel Dünger in der Mille der Stadt au«geführt zur unrechten Zelt, so daß die Btrahln verunreinigt werben, ohne daß die Vetrefsenben bestraft werden. . ^ . GR Dr. Vuppan: Ich milchte die Herren auf« merksam machen, in solchen Fallen sehr vorsichtig vorzu» gehen Wenn wir eS aus!prechen, daß die Armen gleichsam das Recht haben, alle Gesetze zu umgehen, n„n, dann wird es mit der Reinlichlclt und Ordnung der Stadt bald zu Ende sein und jeder wird den Dünger vor seinem Hause ablagern. Auch der Magistrat müßt« in seiner Thätigkeit erlahmen, wenn er sieht, daß der Gtmelndtralh die von ihm verhängten Strafen cmfach wieder aufhebt. Ich bin daher für die Abweisung. Vel der Abstimmung wird der Section santrag Angenommen. , . . ^ ».<«.« 3.) GR Dr. Kees bach er referiert über die Au«. fi"oi8machuna eines verschütteten Brunnens ,n der Holest ratze Derselbe liegt im Slraßenlörper. lann d°her nicht erdssnet werden. (Wird zur Kenntn.« «e-"ommen.) IV. Bericht der Yin »nzsecllon. TR Lesloolc beantragt namens der Finanz-section, der Direction des ällsabeth. Kinder, lpital, die jährliche Subvention per 300 fl. 5u bewilligen. ^»m. »seaal<: Oa« lfinderivital 1st wol eme der humansten Einrichtungen, die unsere Stadt besitzt. Da die Anforderungen, die seitenb der armen Vevöllcrung an dieses Institut gestellt werden, sehr groß sind, so beantrag« ich. statt 300 fi. 400 fl. zu bewilligen. GR. Dr. Suppan: Als Obmann deS Verwal» lungöralhes des Kiiioerspilals spreche ich dem Herrn Regali für die wohlmeinende Absicht den Daul au«. Vorläufig genügt jedoch die Summe per 300 fi. Wenn au« dem Grlüse der Staalswohlthätigleitstotterte gegen 7000 ft. heranwachsen werden und wir zur Vollendung des Baues schrcllen tonnen, werden wir ohnehin in die Lage kommen, aus eine größere Unterstützung seitens der Gemeinde zu reflccticren. Referent GR. Lesl 0 0 ic: Als Mitglied des Ver-waltungsralhes des Llisabeth.Kinderspltals weiß ich wohl, ^wie sehr uns bei den bedrängten finanziellen Verhält« nissen des Instituts 100 fi. zu statten kommen würden, allein es gilt, eben auch den Säckel der Gemeinde zu schonen. GR. Regali zieht seinen Antrag zurück, worauf der Sectionsantrag angenommen wird. Nach Erledigung der Tagesordnung beantwortet der Vürgermeistcr zunächst die In terpe II a ti on deS GR. Regali bezüglich dcS Vorgehens eine« magistratlichtn Organes bei executiven Pfändungen. Es sind allerdings einige Irrungen dadurch vorgelom-men, daß man einzelnen Parteien bei Transferierungen die Trügrrgebür pr. 10 lr. abgenommen habe. Jedoch habe er sofort die Rückvergütung an alle Parteien angeordnet und Sorge getragen, daß sich solche Fülle nicht mehr wiederholen. Der Bürgermeister beantwortet sohin die Interpellation des GR. Negali bezüglich de« in der Stadt sich herumtreibenden Vagabundenvolle«. Dasselbe gehvrt zumeist der Umgebung der Stadt an, und es ist der großen Armuth des Landvolks zuzuschreiben, daß allls nach der Stavt drängt. Die Polizei thue zwar ihr Möglichste«, bei einem Stande von 20 Mann habe man vom 1. Juli bis 21. Dezember 667 Indi> vldlicn angehalten, 221 wurden den competenten Ge« richten abgegeben, 273 wurden abgeschoben oder mit Zwangspuß entfernt und 173 wurden von der Polizei selbst abgestraft. Bei einer kürzlich vorgenommenen Hauptslrcifimg wurden 42 Vaganten aufgegriffen. Man sieht hieraus, daß die Polizei ihr Möglichstes im Vcr-hältms zu der kleinen Anzahl der ihr zugebote stehen-den llräfte leistet. Der Bürgermeister beantwortet ferner die Interpellation be« GR. Dr. Ahazhizh bezüglich de« Abstutzen« der vor dem Schweizerhause stehenden großen Baume. Da« Tloolicomii6 hat fi y dagenrn au«aesprochen, well die Vüume cine Zierde find unb am Morgen Schallen spenden. Der Bürgermeister beantwortet schließlich noch die Interpellation des GR. Ahazhizh bezüglich des Schnellfahrcn« in der Stadl. Hine spezielle Fahrord-nung für Fiaker und Omnibusse bestehe vom 11. No» oember 1865. In der Vahnhofgasse seien bezüglich lang. samen Fahren« schon die Warnungstafeln angebracht, ein Gleiches werde in der Spllalgasse geschehen. Bezüglich der Echustergasse, wo geringe Frequenz sei. halle er e« nicht für nblhtg, Warnungstafeln anzubringen. VN. Le«looic: Auch in der Schustergasse wäre die« meiner »nficht nach sehr nölhig. da dieselbe sehr frequent ift. E« passieren die Kinder de« «ehn'schen Institute« und der Müdchenübunaeschule täglich wieder, holt die Gasse, e« ttnnte daher leicht ein Unglück ge< schehen. Der Bürgermeister sagt zu, auch bezüglich der Schustergasse de« Nöthige zu verfügen. GR. P 0 l 0 inil: Der lehle Brand im Hause der Frau Materne ist durch das sogenannte Rauchfang, ausbrennen entstanden. Ich möchte nun den Herrn Bürgermeister fragen, ob diese« Ausbrennen überhaupt noth-wendig ist, und wer, ob die Rauchfanglehrermeister ihre Gesellen und Lehsjungen und der Magistrat andererseits die Meister in gehöriger Weise kontrolliert? Der Bürgermeister sagt die Beantwortung dieser Inleipellatlon in der nächsten Sitzung zu. Hierauf wird dle öffentliche Sitzung geschlossen und folgt die geheime. ________ Aus der Handels» und Gewerbelammer für Krain. lffort,,) 12.) In der „Laibachcr Zeitung" wurde bereits im Monate September der h. Handclsmimsterialerlaß vom 17. August 1877. Z. 24.429, betreffend den neuen spanischen Zolltarif vom 17. Juli 1877 ver-öffeMlicht. Das spanische Konsulat in Wien s!.. Heß gasjc 1) theilt mia/sahi dasselbe mit und erklärt sich M Elthcilung von Auskünften beieit. Das h. l, l. Haildelsmmistermm theilt writers mit dem Erlasse vom 19. September 1877. Z. 26,840. die thatsächlich emssettetenen Arndcrmla.cn im Zoll Wesen in der Wesenheit mit, die im allgemeinen darin bestehen, daß eine Neihr von fixen Einfuhrzöllen er-höht und zugleich einc Umwandlung der bisherigen Wcrthzölle m specifische Zölle vorgenommen wurde. Be, der Erhöhung der fixen Einfuhrzölle wurde als Regel , angenommen. Waren, deren Einfuhrzoll 3 bis 9 Per-zcnt des Werthes betrug, mit einem Zuschlage von 1 Prizent und ferner Waren, deren Einfuhrzoll 10 und mehr Perzent betrug, mit 4 Perzent Zuschlag zu belegen. Ausgenommen von dieser Erhöhung bleiben die Gespinste und jene Artikel. welche mit einer transi-torischen Eonsumsteuer belastet sind. Eine abgesonderte Tansienmg erfuhren die zum Eisenbahnbetriebe nöthigen Gegenstände, welche künftig gleichmäßig 10 Perzent des Werthes zu entrichten haben. Außerdem theilt das h. l. k. Handelsministerium mit, daß es den spanischen Zolltarif in deutscher Ueber« setzung zugänglich machen wird, und daß die königl. spanische Regierung eine neue Verordnung inbetrefs der Urspungscertificate für Warensendungen nach Spanien erlassen hat, welche anordnet: 1.) daß das Ursprungs-certificat. welches die Ware der meistbegünstigten Nationen zu begleiten hat. ein Zeugnis des Erzeugers oder Verkäufers dieser Waren sein muß in welchem deren Gattung. Fabrilsmarle und Erzeugungsort specificiert sein muß; 2.) die erwähnten Certificate werden von der Kolalbehörde des Domicils des Verkäufers oder Fadnlantrn und von dem spanischen Konsul an demselben Orte, ober für den Fall, daß es am Erzeugungs- oder Verlaufsorte tcin spanisches Konsulat gäbe. vom Konsul am Orte der Ausfuhr vioicrt; 3.) dir spanischen Konsuln sollen auf Grund der ihnen zu liefernden Angaben den Transit der Waren der meistbegünstigten Nationen durch das Gebiet der mcht meistbegünstigten bezeugen; 4) auch werden als Ursprungscertiftcate jene zugelassen, die von den Handels- und Schifsahrtslammern ausgefertigt und von den spanischen Konsuln visiert worden sind. doch immer nur, wenn der Handelsstünd nicht vorzieht, sich den ersten zwei der erwähnten Regeln zu unterwerfen. Die frühere Anordnung der spanischen Regierung, laut welcher die Zollämter des Ausfuhrlandes zur Beglaubigung der Ui-spriingscertificate competent sind, wurde durch obige Verordnung nicht oeroglert, sondern bleiben die t. t. Austrittszollälllter auch jetzt neben den Lotalbehöroen hiezu berechtigt. Da in Oesterreich spanische Konsulate nur in Wien und Trieft bestehen, so sind die vom Zollamte oder von einer Lolalbehörde oder von einer Hanoelblamlner beglaubigten UrsprungA-certificate einem dieser beiden spanischen Konsulate mit der schriftlichen Angabe vorzulegen, aus welchem Wege die betreffende Sendung nach Spanien expediert »irb. (Forljetzunz joigt.j lFalfiblsch«, Dr. P,««i»r.) Die ,tstri,< l. l. „VltNlr Ztllunz" blln,» »n l»,r Spitze ihr,» »»Mchen Ihtlle« t>»l o1che Reich«r«th«»bDeordntlt Herr Vlartm Holschlw « r wurde «» W. ». «. p,n «r. »t«> jeftill den, »»>ser in Audienz empl«ngen. — (Goulnrnl»,) Stilen« dt« r«b»cher T»rn»«ni»» wnrvt zu dem »» L7. b. ««. »n d« landjchafllxyeu I«»»tz»>e in Oraz «»tlfindenbln O«n>age der deul>chen Turuoernne »«« Südvsterre,ch lS<-lelm»il, plilultn »nb Kußinland) der turn-w»r» Vlnftn» lomz »l« Delegierler «bgeordnel. — lKroinischtl Vchulpsennig) Dem lr»w«1ch» Schulplennig find Nllchstfhende Spenden zugegangen, vo« b« Herrrn: Re!ch»lalh»abg'orl>neter Wartin Holschrwar in Vnrtfeld l>0 fi., Nelch«r«llhs<»bK,l>rbneltr itarl Deschmann b st., vandell»l-velelllnenottein in üaibach bssti»»«»t in seiner vorige Woche abgehauenen «»»schnhsitzung die Feen blr von den Mi!«l,sbelli alljuschcftenden Vlllnlsl unb beschloß, im r°nse be« nllchfifn Fasching» ein llrülizchen »bzuhatten. o.ffen Remernn Vtranecli unb vezirl»wund»rz« Nooal, außerdem die >n«lchuß« Mitglieder de« ilronpnnz Rudols»veleranenverein« in >gram : Voiftanb H°ndel«manu I. SuPxel. dessen Vlelloeltreler Me« llonroleul F, Hipo, hsi Kassier ßr. Debrovol»ly und da« ««»schuh. Mitglied «oramel. serner die «u»schußc«lhc des Viffeler »chl«fe,erl«gin eint größere »nzahl »rmer »n der hltsigen V°ll«> lüch« «,t eine» festtaglgen Mlll<,g««»hle zu bewlilhen. E« we» »«n im ganzen 200 DUrfuge btl»,elll »erden, und zwar: lebn j« »,t »in« Poruon Suppe, «uldstlischmitOemufe. «raten m» G«l«t, P«lize und «inem Settel Vier. Von letzleiem »uitze be, lmllUlich e«» l »le>duug«ltu»rd «me DarfteUung von lebenden, «»» der bivllscheu chlchle eulno««lNlu Bü»tl» voKmglhen. — («indergarlenfest.) Im hiesigen Madcheninftilule »« ßrilultlu Vl«»lln« und Oodlllle «eh« f«ud geUern van b b« 7 Uhr «den»« l« Vchullotale i« FUrftenhofe em Kmdtl» g«l«»l«ft stall. — <«», schöner « « lleri«,« » i» st.) Ve» der am 1». b. M. «n ^emberg stallgefundenen Ziehung de« llemm Zahlen« ku«« »»l»t, »le d»l «Ic. Ztg." umlhtllt, o«n eme» g»Ulll,cheu G«»uu»er »» Trieft aus die «u«»«rn 48, 66 und 34 e,n Terno ,«» 48,000 st. gewonnen l — (D,rellor «» und W»«u»^alleno«lfll siun, w«lch«r oeu Aut> «nschl«g begleitet, »st i«lgende» zu eululhn»««: Heftel de« Iahie« IU?U 4o7,Uili ft., zu üoerlrageude itltvlle >Uc vlgvuneu« »ill» dnle» ?U,uur Orhallung d» üfseul» Uchlu Olchtlhe»» 1^0,^» ft., schuld au d«« <öcyul>°no« ttti.ox) st.. Gchutd an oeu Fllllvlü>g«ui»ud« 1uchen an deu Heweludeiath, l»lgeuoe ^uull« zu ge» »ly»»g«n: l.) Oer lvoraajchlag pro 1U?U juc dl« nadllsch« lver-»»»tUU»ß »«d »ll I.4»<»,U4,i>UÄ ft., «lußeroldeulllche Husgaorn ^6^,tM» ft., autztl-,td.nmch« Hinnahmen ^500 ft.. H »ttienblatlt» ,Di« Hei mal" eulhilll: ilandolm oon steuler«-tz«l«n. «»»an von Verlhold «uctb«ch. (goiljcyung.) — »m «hrlfil'fte. »«dicht v«n «tefan MUow. — Hl«, «ameroben. N». ^lle »sn »glaia ,on «ndere«. (Forlsehnng.) — Illuftcatlou: .«hnstnacht." Oliginaljtichnun, ,«n «inst Petzler. — «ngllsche« «ludenlenleben. M. «ud«sp°rt. Von iieopoid «alratlerb,ldtl an« de» obtisftellnch'Ichen Dsrsleben. »on Franz Elelzh«»««. (»u« dem stachl»fsl. Folljltznng.) -«re,ß,g »t«!»»«chten. «ine Oeschlchte ,°n «udwig H«»efi. — II. l,ftr«li,n: «ach Gemälden he,m,lch« ««nstler: .Der Nascher." V«n Gnft«, Igler. »us Holz glze'chnel von WelflgiiNner. — Vandelsl'zzen »u« b«« V»h««r»«ld«. Von Vtociz W.lllomm. s»e,le «ll,e. I. gm Ur»alde. («chl»h.j — »u« aller Well. — ,D« ««scher." „,n Marlle sind «» schleueu: 4 Waaen mil Oetrelde, 3 Wogen nnt Heu und Stroh, 18 Wagen und 3 Schiffe mit Hol, (2U Kubilmeler). 2>uichschnltl«»Prel0 — — Helden , 6 34 6,30 «chwelnestelsch „ — 4ti Hlrse « 5 ?U 6 67 Schopftnftllsch „ 30 - - «uturuy » 6 «0 7 22 Hahuoel pr, Slua — 3b — «lcd»piel 100 «ilo 3 5-------Tuuben „ — 16------ ».'««sen Hellomer » Heu 100 «ilo. . z 5— . «rbseu . l0-----------Siro, « . . 178------- Fisolen „ 8 50 — — Holz, harl., pr. vie, St,u°«schmalz Kilo 9« - Q.'Mr.el 6 50 Hchwe,n,bl„oeime>stel, 65 I., Gloclengasse «r. 9. Äpoplefie. — Gtllraud Plepeluch, Inwoyneiln. 63 I., ZlNilspltal, Lähmung. Den 18. Dezember. O«lar «aiser, «üchsenmacher«-Witwen Sohn. 1'/, I, Ochellenbuiggasse Nr. 4, Dlphlheitt,«. --Hl«nz Hoffmann, Particulier. 74 !H., Quergasse ilir. 6, Gehir«' erweichllng. — Nulon Kern, 61 I., Llllwer, ^»oiljpital, Krebs-eyslrafte. Den 19. Dezember. Johanna Kvbler, Inwohxerin, 55 I.. ^»oiljpital. Gehiinüdem. — Johanna Zaonllar. Xaljchlei«-lochlti, 1 I , «Schlvarzoolf sir. 22, zraljeu. — Ulelandtl lHollasch, Iialleuissolzn, 1 Iahc, Peiersvamm 3il. 65, tollouisionen. ^ Ur>ula Goßintai, Inwohnerin, 63 I,, Zlvilspllal, Herzfehler. Den 2<). Dezember. Kranz Kump, ^chuhm>iHel, 36 I., Z,l,,lsp,ta>, i'dtluu, pulmou. — Josef Wldmar. Arbeiter, 35 I., ^iolljpllal, Vauchwasselsucht. Den 21. Dezember. Karolin, Under?, Schauspielers« linv. 4 Mon. U Tage, Polanaftrahe Ätr 2V, Olallern. — Johann «upani't, Maultlme,fter«sohn, 1 Jahr 10 Tage, Fabrltsaafse sir. 2, kungenlähmung. Theater. Vi» r g e n (nngeradel l«g) bti aufgehobenlm »»,,»»»««»», ,»« Vortheile dl» hlefigeu »rm,nf»nde»: «Hesvrengle Felsllu. Senslltlüneftllcl in ü Nclln »on !paul Vlumenrelch. Uebermorgen (gerader lag) be, aufgehobenem Abonnement: D, ««eis« um hie «roe in80T»geu. Nusstaüuuz«-ttUck in 5 «cten (13 lablloui) und e,nem lUorspiel oon ». o'On« neiy und Iule« Iverue. Deutsch »on Tltumann. Muftl v^« «»ptllmtister thiiftopy. Donnerstag (ungerader T»g1 be« «ulgehobenem Nbonnement: Zcveile und leyie Vorstellung de« «u«st»llung«ftUlle«: D > eVtels« um die Erde in 80 Tagen. Meteorolsgische Beobachtungen in Laibach.^ ! l! ß j! i ii V ^ ^T««. 74S«, — ?^ n«. sch»°ch btwöllt »z. « . n. 744„ — 4^ ««.schwach! bewollt 0.« 9 » »l,.j 744.« — 9., l«O. lch»«chl___hti^________. 7U.Mg. 741«, -ie« windstill Nebel 23 » ^ N. 738« - 7., NO schwach heil« 0„ 9 » »b.j 787« -l0« >NNN fch»! fast heiter Den 22. vormilt«,« bewollt, nachmittag« «nfheilerung: Nbenbroty, fternenhelle Nacht. Den 23. morgen« dichter Viebel, bls Millag anhaltend, daun heiter; Abenbrolh. Da» volgfftlig^ l 50 «r»»»»<..........!S» 15» bO «u»«U«.«.........I»b0 »4 - Pl»»ie»«lletz«« tz« «It«b« »i«n «Y»b0 «9-D,,»»N'««ß»li«ln»,^,sl . . 104 7si lOb — D»»»»n,'Pf»Hdbn,fl .... ,8950 140-0e»er«,chische ««»tzfchew« . . 100 — 100 10 U«,. Sperz. Goldrwt« .... »z — 91 50 U«». «,,,«>bs^n-ckltt.....»«l>0 99 — Untz. «ch«tzh«»« »«« 3 1»74 1UA - 102 50 »nlehe« ». «t«tzl«e«N2be »ie« i^V. V. ........«^ ««« GnmHe»tl«»«»G4«v»»i««N<»«». „tz,«..........103 »lf>lft»!l. nng«..... 188 7b lW H»lom»..e«Uaß»ll...... ^-------- «A,»n,ll,»ils....... 78»— 785 - Um«°b«nl ........ Ü8-- 5850 v«rlehr«b«»l ....... 9t>- »S «lener V«lt«erei«..... «« 6« 50 Nette» »«» tr«»»Pe». «»«» »«« »lf°ld.«»h»........IM75 iltzb D«»«u.»«n»schifi. « «tf«llfch«ft »36 - 33>< -«lU,bllh.«estb»h° .... 15« b0 ls»7 -^«din«nd«.^l«rdb»hn ,8l»z—1987 Gelb W«« Frau»' I'leph ' v«h» . . . . 127- l,7bO G«l,,ilche »»rl.^noVlz.VHhl, . »4« 50 343 «»fchau'Oderbelger Vahn . . 98 - 9850 kemb«»'t«,rnow«her Vahn . 119 l«9l>0 Ll»,d.«,ft. (,.V«lb) 104 «5 104 50 . . ^ (».«..«.) »<9Vb 89 5^, »lationaldanl .....97 90 98 — Ung. «odentredit.Iustilnt (V.»v.) 98 — 93 50 Prl,r,t«t»-Vhtt,«tl«»«». «lis«belh,V. I. «». ... 9»«0 9« 50 »erd.^tordb. in «ilbn . . I0b0<) »'»« F«»,.I»fe,b,««<,n 8b «b 8b 50 »«l. »«rl.end«»,.«.. 1. «». . 100 50 101 "^ Oestecr ««»„».««hn 8bl>0 8b?b «iebenburger «ah»..... ' 64 k« «»»al«bal,n !.««...... 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