. Wt. 27». Dienstag, 6. Dcccmbcr 1832. 111. Jahrgang. Albacher Zeitmg. i^------------------------------- ^'» !"°l"UA. ^" P ° ftdtrlenb,1 n « : gan,i«hr!g fi, ^, halbjilhll« fi. 7 b", I», « ° m p t ° < l : ""''^"lerat^ «^'1"» ft b s.n. Mr bi, Z,>st"ll,m<, l« der Vonn« und ffetert»«. Die »bm<«l«»«t^ ^ Lr, ^""" haben hier Clnbsitzung, sie sollen ?'icher Z^uge gehen, da würden sie sich auch V»lv^.lUl)len. Redner bemerkte, die Linke wolle den «tt>83 Augenblick zu einer Pression auf den c»,ft^ra,d,,t^ ^..^ ^ ^^^ ^^ll zwei bti. «Nd « ^ "'cht ganz angenehm sind, zu expe-°i, "- E ""e ihres Calibers in das Cabinet zu ö "llht k, ^ ^ür den Dispositionsfond stimmen, ^, slilnsn"^ f.Grafen Taaffe das Vertrauen votieren, ^»en ^ ^^" Dispositionsfond, sagte er, Pi" ^, «lbg I."k Iudenpartei. «sitlo^ P"^al- Wenn wir diesmal für den >Vet,i„a . ^'"lM", so geschieht es nicht, um zu ertheilen, wozu wir keine Veranlassung finden, es geschieht vielmehr, trotz der durchaus nicht behobenen Bedenken über die Verwendung dieses Fondes, lediglich deshalb, um so klar als es das parlamentarische Sieb überhaupt zulässt, auszudrücken, dass die von uns vertretenen breiten Wahlermassen auf das entschiedenste alle jene Bestrebungen abweisen, die darauf Hinanslaufen, den Staat eines weiteren seines christlichen Grundcharakters zu eutkleiden und eine Partei zu stärken, die wir als wirtschaftlich schädlich nnd national nicht nützlich halten. Diese politische Erwägung erschien uns maßgebender als jede andere Rücksicht. Abg. Dr. von Plener polemisierte gegen die Aeußerungen des Abgeordneten von Iaworski über die Majoritätsbildnng nnd sagte: Seien wir ganz offen; es handelt sich darum, was man unter dieser künstigen Majorität verstehen wollte, welche Parteien man in dieselbe sich einbezogen denkt und welche Parteien nicht durch das Dictat einer Partei ausgeschlossen werden sollen, sondern welche durch die Natur der Dinge und die Stärke der Ueberzeugungen aller dabei Betheiligten von selbst keinen Platz darin finden können; denn eine Coalitiou wie diese ist nicht bloß zu rein gesetzgeberischen Zwecken aufzufassen, um einige Steucrvorlagen oder andere wünschenswerte Gesetze zu votieren; so dringend derartige Aufgaben sind, so genügt es für das politische Leben eines Landes nicht. Eine Coalition von Parteien muss, wenn sich auch die Parteien untereinander eine gewisse Selbstverleugnung und Mäßigung auferlegen, dennoch einen gewissen politischen Inhalt haben. Ich stimme vollständig mit dem Abgeordneten Iaworski überein, dafH dies nnr aus freier Entschließung und vermöge der von jeder anderen Seite zu achtenden persönlichen Ueberzeugung der einzelnen sich coalien'nden Parteien möglich ist. Er selbst hat heute als eine derartige grundlegende Voraussetzung einer solchen Partei - Coalition die Uebereinstimmung mit den Zielen der auswärtigeu Politik bezeichnet, und er hat vollkommen recht, diesen Gedanken voranzustellen. Auch wir sind der Meinuug, dass das System der auswärtigen Politik, wie es durch den Dreibund geschaffen wurde, ein unverrückbares Ziel für die Politik der Monarchie ist dass es aber auch nicht losgelöst werden kann von der inneren Politik des Reiches. Die Elemente sind von selbst gegeben, die sich an der Hand der Unter-stützung der auswärtigen Politik zusammenfinden, und jene Elemente, welche diese auswärtige Politik auf das äußerste bekämpfen und ihr principiell gegenüberstehen, werden nicht durch einzelne Parteien, die in die Ma- jorität eintreten wollen, ausgestoßen, sondern sie können vermöge ihrer eigenen, von uns jederzeit respectierten Ueberzeugung an einer solchen Coalition nicht theilhaben. Diejenigen, die überzengungstreue Anhänger des böhmischen Staatsrechtes sind, die dasselbe als das einzig richtige Ziel der Politik betrachten und es nur aus Gründen der praktischen Durchführbarkeit momentan nicht forcieren können, welche die Herstellung des böhmischen Staates, mit den Attributen eines selbständigen Staates ausgerüstet, zum mindesten mit den Machtbefugnissen und staatlichen Requisiten der ungarischen Krone anstreben, können nicht mit anderen in einer politischen Partei ^ Coalition stehen, die vom Beginne des öffenllichen Lebens in Oesterreich der entgegengesetzten Meinung waren und die überzeugt sind, dass die Errichtuug eines böhmischen Staates im Sinne jener Tendenzen ein Schaden, ein Verderben, eine Lebensgefahr für die Monarchie ist. Graf Hohenwart ist ein grundsätzlich überzeugter Föderalist, wie seine ganze politische Vergangenheit eigentlich nur darauf beruht, dass er einmal jenen Versuch in der aller-concretesten, der Verwirklichung nicht fernestehenden Weise gemacht hat. Er, dessen ganze politische Figur auf jener Action des Jahres 1871 beruht, ist durch seine eigene Vergangenheit kein Element, mit dem sich eine Partei politisch coalieren kann, deren Ueberzeugung dahin geht, dass jener Versuch einer der gefährlichsten Pläne war, die je gegen den österreichischen Staat und dessen Verfassung gemacht wurden. Der Herr Ministerpräsident hat eine Reihe von Sähen ausgesprochen, um seinen und den Standpunkt der Regierung in dem gegenwärtigen Momente in einer möglichst solennen Form zur Kenntnis des Hauses zu bringen. Ich nehme sehr gerne und mit einer gewissen Befriedigung Act davon, dass Se. Excellenz eine Art feierliche Erklärung abgegeben hat, dass er auf dem Boden der Verfassung, auf dem Boden des Dualismus mit Ungarn steht und allen Bestrebungen auf deren Aenderung gegenüber sich ablehnend verhalte. Allein ich hätte es lieber gesehen, wenn der Ministerpräsident diese Erklärung in seiner unmittelbar auf die Rede des Fürsten Schwarzenberg gefolgten Rede abgegeben hätte. Graf Taaffe hat weiter gesagt, dass die Regierung an dem Programm der Thronrede festhalte und alle gemäßigten Parteien zu gemeinsamer Arbeit aufrufe u. s. f. Das ist historisch ganz richtig; allein die Situation, in der wir uns jetzt befinden, und die Erfahrungen der letzten sieben Vierteljahre sind solche, dass wir über den Wert der bloßen Worte heute eine geringere Mei- Jeuisseton. ^iir^l ho, " ^'Mauf rinrtz Milliardärs. V^lir A"le amerikanische Eisenbahnkönig und ^°" nH ^°"ld 'lt. wie eine Depesche ans U " gchy?' Samstag daselbst im Alter von 52 Hteste7'ben. z^it Jay Gould ist einer der be-^^Mretp^ """ darf gleich hinznfügen, unhcil-^ Nelt « des amerikanischen Millionenjägerthums <"? Goul^'kden. °lnl la's. „I ^ "" einer der verhasstesten Bürger U >de > d" Hass, mit dem er so vielseitig ver-Me», nnte ^ ""r zu wohl begründet, denn der ^X'°ls ien,^ luhmen, mehr Unheil angerichtet zu ^ i^ Aer" ^ mi Börseuspeculant vor ihm. Nicht i<>r Wan "6 semrs Vermögens der Endzweck 5>>e« ^tvllrfe '^^ationen gewesen ist, wurde ihm ^zd^ichih «"nacht, wohl'aber, dass das Gebände . An ai/^7 leine andere Grundlage hatte, als ^ls^r ^^le Anierikaner, die es zu etwas ge° ^z " sehr l,7s^°"ld «n ««Is.mulionmu. Als Sohn ^ z^Z°kbun?^'?'" Verhältnissen lebenden Far- ?3>hri^ Staat Newyork, geboren, verließ er M, "5dors b" gegen den Willen der Eltern «^" brs.'rZw '" ""em benachbarten Flecken die ^dz «,U'Nn3.?' Das Geld für Unterricht und "r den verschaffte er sich, indem er des "orfschmird Rechnungen ausschrieb und die Bücher führte. Nachdem er fo mehrere Jahre abwechselnd in Schnle uud Schmiede zugebracht, kehrte er in sein Heimatsdorf zurück uud trat dort als Gehilfe in einen Eisenwarenladen ein. Im Geschäfte gab es wenig zn thun, und der junge Mann benutzte seine sreie ^eit, Feldmessungen in der Umgebung vorzunehmen. Er fand an dieser Beschäftigung so viel Gefallen, dafs er die erste Gelegenheit benutzte, um bei einem Geometer in Ulster County eine Stelle als Assistent mit dem splendiden Monatsgehalt von 20 Dollars an-zunehmen. Im Auftrage des Geometers begab er sich mitten im strengsten Winter auf dle Vermessung^ Expedition. Zum erstenmale empfand er jetzt was kunaer und Kälte zu bedeuten haben. Denn da sein a^n?s Varvermöge,' in 50 Cents bestand, hatte er Entbehrungen der schlimmsten Art durchzumachen. Seinen Nirtunaskreis erweiternd, nahm er Vermessungen m Ohio und Michigan vor; sür die stets sorgfältig ausaefi'chrten Karten and er emen Verleger in Phlla-d lvlw und ehe er das achtzehnte Jahr erreicht, hatte Weise 20.000 Dollars erworben. Mit diesem Vermögen warf er stch zctzt auf einen anderen Geschäftszweig, Er trat als Associe in eine ^n'Mvanische Gerberc,, wclche spater durch seine Ver-2K7 w die Hände der Newyorker Firma Loup und L e ü eraienq Unter Goulds energischer Leitung «^m das Geschäft bald eine so riesige Ausdehnung «n dass seine Associe's, welche conservative» Principien buldwn die waghalsigen Unternchmnngeu ihres M-yulmgi n, "l !" gutheißen mochten. E»ne venz der Firma infolge der Gould'schen Speculationen gefährdet war. Als Herr Loup von diesem Stande der Angelegenheiten Einsicht erhielt, gerieth der rechtschaffene Kaufmann außer sich; Gould dagegen blieb ruhig und zeigte keine Spur von Verlegenheit, trotzdem er den wilden Ausbruch gerechten Zornes über sich ergehen lassen musste. Am Abende jenes Tages begieng Herr Charles Loup einen Selbstmord! Durch Loups Tod war Jay Gould momentan zugrunde gerichtet. Jetzt warf er sich auf das Eisenbahnwesen. Einen Namen auf diesem Felde erwarb er sich zuerst dadurch, dass er verschiedene kleine Localbahnen im Staate Newyork, welche sich im bankerotten Znstande befanden, an sich brachte, dieselben unter dein Namen der Nensselaer und Saratoga-Linie reorganisierte und sie mit großem Vortheil für sich an die Delaware- und Hudson-Canal-Compagnie verpachtete. Die Consolidierung dieser Bahnen wurde von den Eisenbahnmagnaten jener Zeit als ein Meisterwerk gepriesen, und als Jay Gould bald darauf nach Newyork übersiedelte, war sein Ruf als geschickter Financier wohl begründet. Der im Jahre 1861 ausgebrochene Bürgerkrieg gab das Signal zu einer Periode des wildestcu Börsen-piels, und Jay Gould, der ganz der Mann dazu war, die Zeichen der Zeit zu verstehen, faud es vortheilhafter, den legitimen Eisenbahninteressenten den Rücken zu wenden, um sich fortab mit Leib und Seele in den Strudel der Speculation zu stürzen. Es war die Zeit der Tweeds, des Tammany-Ringes, der käuflichen Richter; es herrschte eine sumpfige, ungchmdc Äimo- Laidllchlr Zeitung Nr. 279 2440 6 December!^. nung haben müssen, als vor anderthalb Jahren. Gerade deswegen ist ja die Situation immer unhaltbarer geworden, weil wir allmählich die Ueberzeugung gewinnen, dass man mit solchen, vielleicht gut gemeinten, aber innerlich der politischen Wahrheit entbehrenden Sätzen thatsächlich nicht weiter kommt und die politischen Verhältnisse in Oesterreich keine wirkliche Besserung erfahren haben. Darum muss ich im Namen meiner Partei wiederholen, dass uns die Erklärungen des Ministerpräsidenten nicht von der Haltung abzulenken vermögen, die ich gestern hier zu kennzeichnen mir erlaubte, nämlich unser Votum gegen den Dispositionsfond abgeben zu müssen. (Lebhafter Beifall links.) Abg. H a uck erklärte, gegen den Dispositionsfoud stimmen zu wollen. Abg. Prinz Karl Schwarzenberg bemerkte in einer thatsächlichen Berichtigung gegenüber dem Abg. Plener, er habe nicht gegen den Dualismus Front gemacht, sondern habe bloß unter anderem gesagt, dass die Ansichten über die Vortheile und Nachtheile des Dualismus noch eine Klärung erfahren müssten. Seine Worte seien gegen jene Strömungen und Parteien gerichtet gewesen, welche auf die Lostrennung der anderen Reichshälfte von der Monarchie abzielen nnd das ganze Reich direct in Gefahr bringen. Die Partei des Redners habe den Dualismus in derfelben Weise respectiert wie jede andere Partei und wie die Linke. Eine Unterstützung Ungarns habe seine Partei nie gesucht, aber auch jene Parteien in Ungarn, die eine Gefahr für den Dualismus bilden und die sich nicht an den Ausgleich halten, nicht gefürchtet. Der österreichische Patriotismus und die Kaisertreue haben nicht an der Leitha ihre Grenze zu finden. (Beifall rechts.) Berichterstatter Dr. R. v. Meznik sprach sein Bedauern darüber aus, dass eine solche Spaltung in dem böhmischen Volke eingetreten sei, dass die meisten Vertreter desselben gegen den Dispositionsfond stim» men, wählend er für denselben spreche. Es sei ihm unerfindlich, wieso die deutsche Partei sich darüber beunruhigen könne, dass ein Vertrauensmann des böhmischen Volkes wieder sobald als möglich in den Rath der Krone berufen werden soll, was doch geschehen müsse, wenn die Zerfahrenheit der Zustände in Böhmen nicht weiterschreiten soll. Das Vorgehen des Grafen Taaffe entspreche vollkommen seinem Grundsatze von der Regierung über den Parteien. Abg. Dr. Heilsberg beantragte die Vornahme der namentlichen Abstimmung. In derselben wurde der Dispositionsfond mit 167 gegen 146 Stimmen abgelehnt. (Lebhafter Beifall und Händeklatschen links und auf den Gallericn.) Die Verhandlung wurde hierauf abgebrochen. Die Abgeordneten Biankini und Genossen richteten eine Interpellation an der Ministerpräsidenten wegen des Ueberfalles des Dr. Zlatarovic in der Stadt Sebenico durch unbekannte Thäter und wegen der Einleitung einer Uutersuchuug. Die Abgeordneten Dr. Geßmann und Genossen interpellierten den Handelsminister wegen der Unterlassung des angeordneten Baues einer Gitterbrücke bei Leoben seitens der Südbahn. Nächste Sitzung Montag. Aus dem Budgetausschusje. Wien, 3. December. In der heutigen Sitzung des Vudgetausschusfes, welcher auch Finanzminister Dr. Tteinbach beiwohnte, wurde über das Capitel «Tabak» verhandelt. Abgeord- neter «Zu kl je erstattete das Referat über das «Tabak-gefälle». Bezüglich der einzelnen Cigarrensorten verweist Redner darauf, dass einzelne Cigarrenforten, besonders die «Fünfer»- und «Sechser»-Cuba, seit der Preiserhöhung einen enormen Rückgang zu verzeichnen haben; so sei der Consum der «Fünfer»-Cuba um 89'/^ Millionen Stück zurückgegangen, was einen Ertragsausfall von 1.8 Millionen Gulden bedeute. Dagegen sind die Porwrico und die sogenannten «Kurzen» in entschiedener Zunahme begriffen. Auch bei den Vritannica und Trabucco lasse sich ein Mehrverbrauch constatieren. Der Gesammlverbrauch aller verschiedenen Cigarrensortcn sei im Jahre 1891 gegenüber dem Jahre 1887 um 227 Millionen Stück zurückgegangen, während der Minderertrag an Einnahmen hiefür nur 313.466 st. betrage. Dagegen verweilt Redner auf den kolossalen Mehrverbrauch von Cigarrctten. Seit 1887 ist der Consum an Cigarrctten von 532 Millionen auf 1214 Millionen Stück gestiegen, was einer Steigerung an Einnahmen von 48 Millionen auf 10 2 Millionen Gulden entspreche. Der Geschmack des Publicums neige sich mehr den Cigarretten und dem ausländischen Tabak zu. Bezüglich des finanziellen Erfolges meint Referent, dass derselbe nicht als unbefriedigend bezeichnet werden könne. Denn im Vergleiche der finanziellen Iahreserfolge pro 1887 und 1891 zeige sich doch eine Steigerung der Einnahmen aus den verschiedenen Cigarren- und Cigar-rettensorten von 5 Millionen Gulden. Dabei sei besonders zu berücksichtigen, dass ohne die Preiserhöhung vom Jahre 1883 die Vermehrung des Erfordernisses unavweislich gewesen wäre, dass somit der größere Erfolg gewonnen wurde durch eine geringere Leistung. Abg. Heils berg constatierte, dass seit der Zeit, dass er die begründete Ansicht aussprach, dass mehrere Cigarrensorten, so die «Fünfer»- und «Sechser»-Cuba und besonders die Trabucco kein Genussmittel wären, sondern vielfach den Leuten Anlass geben, sich das Rauchen abzugewöhnen, eine kolossale Besserung eingetreten sei, doch nur insoweit, was die «Fünfer»- und «Sechser»-Cuba betrifft. Wenn aber die Absicht bestehe, diese zwei Gattungen zu verbessern, wie aus den vorliegenden Berichten ersichtlich sei, so sei dies nur mit Freuden zu begrüßen; bezüglich der Trabucco bleibe auch noch manches zu wünschen übrig. Abg. Dr. Menger polemisierte gegen die Ausführungen des Referenten über den Einfluss der Preiserhöhung im Jahre 1888 und behauptet, dass das Aerar jetzt die gleichen Einnahmen gehabt habe w« vor der Preiserhöhung. Abg. Dr. von Plener besprach die Einschränkung von türkischem Tabalverkauf durch eine einzige Firma als Generalunternehmerin, Andere Regierungen hätten dieses System schon längst aufgegeben und damit den Weg der freien Concurrenz betreten; damit seien bedeutende Fortschritte, sowohl was Preis als Qualität anbelange, erzielt worden. Abg. Lupul sprach den Wunsch aus, dass die Regierung dem Tabakbaue in der Butovina die thunlichste Fürsorge zutheil werden lasse. Abg. Neuwirth verweist auf den ungleich größeren Ertrag des Tabatgefälles in den anderen Monopolstaaten als in Oesterreich und kommt auf die von ihm wiederholt angeregte Frage zurück, ob der ungleich höhere Ertrag namentlich in Frankreich und Italien nicht mit dem Umsta.cde zusammenhänge, dass dort höchstens 6 bis 8 Sorten zur Erzeugung gelana/n, während bei uns 50 Sorten produciert werden. Finanzminister Dr. Stein bach gab auf alle die in der Debatte gestellten Anfragen Aufklärungen. Was die weiter angeregte Frage über die Ausdehnung des Tabakbaues betreffe, verweist der Minister darauf, dass in der Debatte constatiert wurde, dass der Bedarf nach ^ dischem Tabak in Abnahme begriffen sci «nv °> ^ gemein der Wunsch hervortrete, ausländischen .^ liefern. Darin liege aber ein Widerspruch. MH ^ ^ herigen Erfahrungen könne nur der ^"lba" M, matien als eines Aufschwunges befähigt beze'cyn ^ da die Qualität des in Dalmatian erzeugten ^a° ^ artig sei. dass mit demselben ein Theil des ^lsi ^ setzt werde. Abgesehen von Dalmatien "ege ^ ^ Monopoluerwaltung vorläufig kein Bedarf nacy ^ neuer Anbaugcbiete im Inlandc vor. , slilll Der Gencraldirector der Tabakregie Dr. u . ^ ^ antwortete auf die von mehreren Seiten ge< ^ fragen über die Qualität der «Fünfer»-Cuba, _.^ Qualitätsnivcau unmittelbar nach Erhöhung o. ^ preise durch auf diesen Zweck hinzielende A^,,g dcs deutend gehoben worden sei. Eine weitere "^ ^M'g Qualitätslliveans sei infolge einer erslossenen ^ des Finanzministeriums angebahnt worden. W ^ möglichen Wünschen des Publicums Rechnung s werde. ^-" Politische Uebersicht. ^ (Der Reichsrath.) Wie verlautet, wtt^ ^ Reichsrath bloß bis zum 17. d. M. tagen, w" .^ Weihnachtsferien eintreten. Da es uninögUll? > ^ Berathung des Budgets bis zu diesem T"M'^^,, endigen, wird die Regierung schon m oe Tagen ein Budgetprovisorium eiubringen. ^ (Das ungarische Oberhaus) «,^ Indemnitätsvorlage an. Bischof Schlauch vcy"lss. Kennzeichnung des Standpunktes des EvtswP" über der kirchenpolitischen Vorlage vor. ^ (Einberufung der Landtage) " ^ österreichische Landesausschuss hat beschiß "^ Landesausschusse des Königreiches Mhinen "v ^ ^ Anfrage mitzutheilen, dafs er bereit fei, '^ n-DB meinsamen Schritte wegen Feststellung "nes v" ^ Zeitpunktes für die Einberufung dcr "^« gess^ zufchließen, sich aber gegen eine Aenderung " M-wärtigen, mit dem Solarjahre zusaminensa^ waltungtjalires auszusprechen. ^merOl^k, (Fürsterzbischof Dr.Kohn^m^.^ Meldung zufolge langte vorgestern aus ^ ^Dl stätigung für die Wahl des Fürsterzbifchofs "^ „B Kohn in der Nuntiatnr in Wien ein und ' ^ B Nuntius dem neuerwähltrn Fürsterzblschose ''^! Olmütz telegraphiert. Die Investitur fa"^, /AlB" der Nuntiatur statt. Als Zeugen fungierten o" Domherren Klug und Weinlich. . gardi^ (Polnischer Dunajewski hat den Plan eines inKrakau "^ y den polnischen Katholikentages gebilligt "'^hF^' Vorberathungen den Abgeordneten P"!" ""bM "". delegiert. Das Localcomitö wurde berelts « ^W ^ Graf Andreas Potocki zum Vorsitzenden ^ , wählt. . . «M^ vor. Das Demissionsgrsuch des Grafen ^ .^s fa vorläufig noch nicht erledigt. Samstag nacy" j M im Empfangszimmer des Vice-Präsidcnten " .^' °. mecky eine längere Besprechung von ^McheH ^H deutsch-liberalen Partei statt, die der p° . ^Bg ° galt. Um 7 Uhr abends wurde eine 6»"' ^, Vereinigten deutschen Linken abgehalten. ^. sphäre, in welcher Parasitpflanzen, wie James Fisk, zur vollen Blüte gelangen konnten; eine Zeit, wie geschaffen für die eigenthümliche Begabung eines Gould, was Jay Gould in diefer Zeit geleistet und vollbracht, kann hier nur in ganz allgemeinen Zügen geschildert werden, denn eine eingehende Darstellung würde ganze Bände füllen. Vor allem war es die Erie-Bahn, an welcher er sich in Gemeinschaft mit einer von ihm geleiteten Bande jahrelang mästete. Das Aussauguugssystem, das hier zur Anwendung kam, steht wohl beispiellos da unter den wahrlich nicht seltenen Fällen von Missverwaltung. Gould halte der fortwährend in Verlegenheit befindlichen Compagnie schon seit einer Reihe von Jahren bedeutende Vorschüsse gemacht, aber erst im Jahre 1868 gelang es ihm infolge des Krieges, den Daniel Drew und Commodore Vanderbilt um die Con-tiole der Bahn führten, das Eigenthum ganz nnd gar in feine Hände zu bekommen. Gould wurde Präsident, sein Cumpan Fisk Schatzmeister der Compagnie. Im Dircctorium saßen Ehrenmänner, wie William Tweed und Nichtcr Barnard, der einige Jahre später wegen Bestechlichkeit schimpflich aus dem Richterstande gestoßen wurde. Gould und Fisk erhöhten mit Hilfe ihrer Genossen das Actiencapital im Laufe weniger Jahre von 40 Millionen auf 78 Millionen Dollars. Um ihre Zwecke zu erreichen, fcheute die Bande weder vor Fälschungen noch offenem Dicbstahl, ja nicht einmal vor Mordanfällen zurück, und diese nur dünn verschleierten Verbrechen konnten ungestraft begangen werden, denn der Staatsfecretär Tammany und die von ihm ein» gesetzten Richter beherrschten damals Newyork. Fast musste man daran verzweifeln, dass die Erie-Infamie jemals ein Ende erreichen würde. Es bedürfte der Kugel eines Mörders, welche der verbrecherische» Laufbahn von James Fisk ein Ziel fetzte, um der Herrschaft Jay Goulds über die Erie-Eisenbahnen den Todesstoß zu geben. Im Monat März 1872. zwei Monate nach der Ermordung James Fisks durch Charles Stockes, wurde Jay Gould durch die Vertreter der cnglifchen Actionäre gewaltsam aus dem Directorium gestoßen und die Erie-Episode fand in ebenso brutaler Weise, wie sie be» gönnen hatte, ihren Abschluss. Als die Erie-Eisenbahn-Compagnie im December 1872 einen Criminalftrocess gegen Gould anhängig gemacht, verstand sich dieser frei« willig zur Nestituierung von 9 Millionen Dollars, worauf der Process niedergeschlagen wurde. Seme berüchtigteste That aber war die große Gold-Hausse, welche im September 18KN in dem unvergesslichen »Black Friday» culminierte. Diese Verschwörung versetzte das ganze Land in Convulsionen und besiegelte das Verderben von Tausenden, welche der Speculation gänzlich ferne gestanden. Und während die meisten seiner Mit« verschworenen in den Ruin. der dem Zusammenbruche des Comftlots folgte, mitverwickelt wurden, gelaug es Jay Gould, dem Urheber dcs Unheils, reiche Beute einzuheimfen und alle Verfuche, ihm auf gerichtlichem Wege einen Theil derselben wieder zu entreißen, blieben vergeblich. Im Frühlinge 1871 bemächtigte sich Jay Gould ___________ ^M^ der Direction der Hannibal- und St. ^^ealNte/1i Compagnie und fetzte fcine Creaturen als yM Das Actiencapital wurde um 5 Mliwu .^a^ «gewässert, und die Actionäre mussten ^^hre^. losesten Räubereien gefallen lassen. Dw ^ M > dem «Black Friday.' folgte der '^"^ett ^ westernactien. Daniel Drew und viele i ^n ^ der Börfe verloren dabei enorme Summe ' ^' tale sich auf Millionen bezifferte und w"^ .^iL" in die Taschen Jay Goulds und seiner wanderten. „ ig73 ^^ Kurz nach Ausbruch der Krisis «"" ^M^ er die Actien der Union Pacific E. «?- ^^ O,^ 14 gefallen waren, anzukaufen und "" I^sZ er ' g„ lichkeit führte er seine Manöver durch, ° ' M>e" ^ halb eines Jahres den grüßten Th"l " DilM^ sich gebracht, und zwar zu Coursen. "" PaF/ ^ .W nicht überschritt. Nachdem er die u> > ^M ^, gänzlich unter seine Controle gebrach,> ^ ,e" h. Cours der Acticn bis über 80 Hinalls " 62 " ^ selbst in den unruhigsten Zeiten, mcht " .^ . gesunken. Freilich hat die Speculation ^,, vol ^ Pieren seit Jahren gänzlich aufgehört, ^y ^< Augenblicke an, da es bekannt war. "", gcoßl ^l die Bahn fast allein besaß, scheute st") " hat ^j blicum. die Actien zu berühren. Troy«" ^hren ^ wirkliche Wert derseben seit dcn lehle' ^^n A, enorm gehoben, und Jay haften, auf Millionen Dollars sich A4 le"! F» winn aus feinen Anlagen vom Jahre ^ Jay Gould blieb seitdem rastlos «' ^i^r Z.'iluig N: 279 2441 6 Decrmbrr 1892. ^parlamentarisches.) Die Presse ist ein-ssr? 3 b" Constatierung der Thatsache, dass die deunn« b°"e des Abgeordnetenhauses eine der be-h "Mallsten war, die überhaupt in unserer Volks-Tranw? ^"»ckommen sind. In der Abschätzung der Wl.n ""^ ber voraussichtlichen Wirkungen der ^umcntarischkn Ereignisse gehen jedoch die Ansichten dm N?> "^einander. Während manche Stimmen in 3)iel>!v. ' ber Parteiführer den Ansatz zu einer neuen dchMM^Wig ^.^ ^^uben andere Blätter, ^ius'i" ^"gl'chkeit der Herstellung einer neuen N s s? ^^ "^l abzusehen sei. Das .Fremdenblatt, lich '^' '^"ss die Erklärung des Grafen Taaffe wesent-lllla,.. .5'"^gnng der augenblicklichen Situation bei« U"> NNlsss. e>»ei/?s^ Ministerkrisis in Paris) nimmt N'ssi/ ^"^amen Verlanf. Nachdem Brisson die ^t!n ^^' 6"bi"etsbild,mg in die Hände des Präsi-»lilit . s" Ncpul'lik zurückgelegt hatte, weil es ihm >>°>,sm '^'" '"^le. eine Art republikanischen Coali-^»b f '!'"'""^' "u Cabinet, in welchem alle größeren >chcn "lsch"l Gruppen des Parlaments vertreten ^n>m ^" ^b''"' übernahm der Viee-Präsident der ^hiät ^'"' ^^' Mission. Anch er sieht sich ge-da die Radiealen il,u nicht nnter-^dical '' ^'^l heißt es. die Reihe komme an die ^inis^ !!' ^ '"ud insbesondere Frcycinet als künftiger ^"Präsident ge.mnnt. ^>M^°^'ls Zappa.) Im Processe Zappa fand Vttich"? '" Bukarest die erste Verhandlung statt. Drr leiei, l ^' batte schon vorher deu ausländischen Par-^tleter ^ "6 einer Processcantion aufgetragen. Die Ella« ^ ."'^ griechifchen Regierung verweigerten den ^echisH ' V Kaution mit der Begründung, dass die ^ltte u k ^ierung ^gen die Erben Zappa's pro-heit „» .^r rumänische Staat an dieser Angelegen ^'tt w ^" gauz geringes Interesse habe. Infolge !chen ^/'^'Ulug beschloss der Gerichtshof, den griechi-^ ^?at nicht als Processpartei anzusehen. Die «»beraun f ^"^"ng "'"^ für den 27. Jänner 1693 ? "sier ^ ^' utsche Reichstag) berieth Samstag 'e Abu, ^'""9 bie sogenannte I^x Heinze. betreffend ^ü k ?'"L "ud Verschärfung der auf die Bekäm-^W^ "'s'ttlichkeit bezüglichen Bestimmungen des ^lihe/ves. Nach einer längeren Debatte, während ^ltinw, oppositionellen Rednern insbesondere die "e Cch "g"l über den Begriff der Unsittlichkeit und R russische Armee fabric'icrten Gewchre; eine !t^t Me Million wird im nächsten Jahre ge-?> H Zwei Jahre verstrichen sind. wird die ^ s^'Ne Armee mit dem neuen Gewehre ver- !'"<^ Spanien) wird der Wechsel im Mini-? ^or?. ^""rrn "on der oppositionellen Presse als ^ t> "e der allgemeinen Krisis betrachtet. Sie ?! ^^^ von den mannigfachen Missbräuchcn in Nt>en,» " Stadtverwaltung ihren Ausgaugspunkt ^---.^wollen. ____ Ee ^ üntung. meldet, d^n Gemeinden Chirlitz. Iersein und Vysehol-, dann den Fenerwehren in Braunöl« Hütten, Mesko. Mautnih, Tnpes und Zechitz zur Anschaffung von Feuerlöschgerä'then je 50 fl. zu spenden geruht. __________ — (Neue Hüte fiir die Iägertrupp e.) Der Hut mit Fedcrbusch für die Mannschaft der Iägcr-trupfte wird laut einer Verordnung des Reichs - Kriegs« Ministeriums in Hinkunft nach einem neuen Muster in sechs Größcngattungen erzeugt, welches im allgemeinen dem bisher vorgeschriebenen Hute mit Fedcrbusch gleicht, jedoch eine gefälligere, kleidsamere Form hat. Das Sturm» band, gleich jenem des Infanterieczakos, ist wie bei diesem auf Rollschnallen ohne Dorn beweglich eingerichtet. Eine Umgestaltung der gegenwärtig vorgeschriebenen Hüte hat nicht stattzufinden. — (Mädchenhandel.) Der berüchtigte Mädchen-Händler Leib Grün berger wurde vorgestern abends über die Meldung der Lemberger Behörde, dass derselbe sich mit mehreren Oftfern von Trieft nach Bombay einschiffen wolle, in Trieft ausgeforscht und verhaftet, ebenso zwei in seiner Gesellschaft befindliche Mädchen von außer, ordentlicher Schönheit, die Näherin Sali Keller und die Friscurin Regina Delfiner aus Galizien. Im Besitze Orüllbergers sowie der zwei Mädchen befanden sich bedeutende Geldsummen sowie Juwelen von beträchtlichem Werte. — (Vergiftete Affencolonie.) Eine Nachricht, die in Wien vielfaches Bedauern hervorrufen wird, kommt aus dem Schönbrunner Thiergarten. Die ganze dort befindlich gewesene Affencolonie, welcher die Besucher der kaiserlichen Menagerie so manche heitere Minute dankten, ist ausgestorben. Die Thiere erkrankten nämlich ohne Ausnahme an Lungentuberculose und mussten zur Abkürzung ihrer Qualen mit Cyankali vergiftet werden. — (Reise st ipendien für Mittelschullehrer.) Von den kaiserlich genehmigten Reisestipendien für Mittelschullehrer zu Studienreisen nach Italien und Griechenland werden für das Sommersemester 1893 unter anderen Stipendien dem Professor am zweiten Staats-gymnasium in Graz Franz Lang, dem Professor in Laibach Simon Rutar und dem Professor in Klagenfurt Dr. Franz Hann verliehen. — (Ein falfcher Mönch.) Der 42jährige Franz Kolaczyl aus Andrychow in Galizien, wegen Betruges schon mehrmals zu schweren Strafen verurtheilt, hat sich lange Zeit in den österreichischen Kronländern, namentlich in Görz, Kram und Kärnten, ferner in Ungarn im Mönchshabit herumgetrieben und vielen Personen Geld und Geldeswert entlockt. Das Bezirksgericht Niepolomice in Galizien forscht nach Beschädigten. — (Steckbrief.) Das Bezirksgericht Königsberg in Schlesien hat unterm 26. November einen Steckbrief gegen den gewefenen Abgeordneten und Bezirtsrichter Johann Nedella wegen eines Sittlichleitsverbrechens erlassen. Wie die Blätter übrigens mittheilen, zeigte Ne« della dem Landesgerichte in Tropvau aus Genua an, dass er sich, sobald er wieder gesund sein wird, selbst stellen wolle. — (Die Influenza.) Man telegraphiert aus Mailand: Nach dem hiesigen «Pungolo» ist die Influenza hier wieder aufgetreten, und zwar fogleich mit epidemischem Charakter. Todesfälle find jedoch noch nicht vorgekommen. — (Wieder ein Gymnasiast als Selbstmörder.) Wie jiingst mitgetheilt wurde, hat sich kürz-lich in Obertrain ein Gymnasiast erschossen. Vorgestern nun erschoss sich in Prag der Sohn eines Stabsarztes, Schüler der fünften Gymnasialcasse, weil er wegen schlechten Fortganges in der griechischen Sprache getadelt und von den Eltern ermahnt worden war. — (Die neue Bibliothek des Vatican«), welche von Papst Leo XIII. errichtet worden ist. wurde am 24. November von dem Bibliothekar Cardinal Cape-celatro eröffnet und dem allgemeinen Gebrauche übergeben. Die Bibliothek enthält größtentheils die dem Papste geschenkten Werke und Handschriften, sie ist nach dem Stifter «Leonische Bibliothek» benannt. — (Waid werk in Japan.) Die japanesische Regierung hat soeben neue Jagdgesetze erlassen. Diesen zufolge ist es unter anderem nicht gestattet, zwischen dem 15. März und 14. October Frösche zu schießen. — (Fang eines Del fthins) Auf der Rhede von Fiumc wurde ein anderthalb Meter langer und 70 Kilogramm schwerer Delphin gefangen und zum Verkaufe auf den dortigen Fischmarkt gebracht. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Empfang.) Beim Herrn Hofrath und Leiter der l. k. Landesregierung Freiherrn von Hein ist vorgestern eine Deputation des Laibacher Bicycle-Clubs unter Führung des Herrn Dr. Grayy zur Aufwartung erschienen — (Aus dem Reichs rat he) Wie uns telegraphisch gemeldet wird. beantwortete in der gestrigen Sitzung des Abgeordnetenhauses Ministerpräsident Graf Taaffe die Interpellation des Abg, Dr. von Plener, betreffend die Auflösung des Reichenberger Stadtverordneten-Collegiums. Se. Excellenz erklärte, wegen Unterbleibens des Recurses könne sich der Minister des Innern nicht instanzmäßig über diese Angelegenheit äußern, allein er stehe nicht an zu erklären, dass er die Auflösungs-verfügung des Statthalters billigt und in den Verhältnissen für begründet erachtet. Der Ministerpräsident führte eine lange Reihe von Uebergriffen und Ungehörigkeiten der aufgelösten Gemeindevertretung an, darunter die beleidigende Kritik von Mmisterialerlässen, der Thätigkeit des böhmischen Landtages sowie die Veranstaltung der Sedanfeier mit Reden, deren Wiedergabe die Confiscation der betreffenden Journale herbeiführte. Dis Auflösung sollte die Launen eines nahezu terroristischen Parteigeistes beenden, welcher ein friedliches Nebeneinanderleben in der Gemeinde unmöglich machte und dessen einseitiger Bethätigung keine Staatsadmimstration länger unthätig zusehen konnte. (Beifall rechts.) Dr. von Plener beantragte, über diese Antwort in der heutigen Sitzung die Debatte zu eröffnen, was auch angenommen wurde. Die Majorität bestand aus den Deutsch-Liberalen, den Deutsch-Nationalen, den Iungczechen, den Antisemiten und einem Theil des Coronini-Clubs. Sodann gelangte der Titel «Centralleitung» des Voranschlages des Ministeriums des Innern zur Verhandlung. Nachdem vier Redner gesprochen hatten, wurde die Debatte abgebrochen. Die nächste Sitzung findet heute statt. — (Handelslammertag.) Der vierte österreichische Handelskammertllg, dessen Eröffnung am 9. d. M. um 10 Uhr vormittags in den Localitäten des nieder-österreichischen Gewerbevereines stattfindet, bürste zu den bestbesuchten der bisherigen Kammertage gehören. Demselben sind bisher 24 Kammern beigetreten und haben fast alle ihre Delegierten namhaft gemacht. Die Laibacher Handelskammer wird durch die Kammerräthe Johann Baumgartner und Josef Kusar vertreten sein. 5ff^ ________________________ ^ten "werbcs von Millionen. Noch vor zwei 5 ^lu.5 ',M er wieder eine fürchterliche Panik an p'ses ^'ker Biirse, da er von den Verlegenheiten des > "«rn.g früher Kenntnis erhalten hatte. In >. we l^le ihn das Volk stets den «kleinen Dä-^ lül^s?lld "«ansehnlich von Gestalt war und >ew auf viele huudert Mil-üc»,' ^t c?^ geschätzt. V^ 6nt2^°"ld ö"" erstenmale sah, konnte eine Io>. un<,nlV""6 nicht unterdrücke». Gould war ein hagerer Mann mit langem, ^' >d k, "' K"m- und Backenbart nnd nnruhig Angen. Mit cincr gewissen! V^'- C^,""ed er es. 'die Anfmei ksamkeit anf sich V'^rn " lebte nur seiuen Geschäften und Com- ichi^iÜiM "„gleich seinen Genossen auf dem Ge- ?'5 sind ihm noble Passionen ^^hät f blieben. lei» Datier s„ ^" "lle Art von Sport, den die reichen ^z,^rständ>,^?,"'^ betreiben, keinen Geschmack und ^ ^l H ''s- Seine Neigungen waren durchaus ?lt»,c!> er ^ N"H Schluss 'der Geschäftsstunden, V, saß er ^'"o im Kreise seiner Familie und ^ '" srine' "' "" V"ch artiest, bis in die späte! wohlausgeslattrteu Bibliothek. 6. N. Füftchen «nö Aosenblatt. Von Venitzly-Vajza. (Fortsetzung.) «Mein Herr.» rief Moses erregt, «dieses Einzige hier in meinem Gewölbe ist unverkäuflich. Lassen Sie sie in Ruhe!» «Wie ist dein Name?» fragte überwältigt der Künstler, des Alten Einsprache übergehend, und blickte ihr tief in das Auge. «Sarah » hauchte das Madchen, indem es dle Augen niederschlug und den Körper ein Zucken durch- "^Mein Herr.» wiederholte zürnend der graue Nater «Das ist kein Helm. Lassen Sie sie in Ruhe. Geb' in dein Zimmer.'» gebot er der Tochter. Diese erhob sich, entzog dem jungen Manne ihre Hand indes ibr Anaew dem F^ner des seimgen stch verzehrte. Lang-sam verließ sie das Gewölbe. Anderen Tages erhielten Moses und seine Tochter Sarah von Hcrmia's zwei Freikarten für das Apollo- "^Lais' nns hingehen.» flehte Sarah, die noch niemals ein Theater besucht, noch nirmals an einer Unter-laltuna tlieilaenommen halte. Ihr Vater, geleitet von E?Hung, dass es mit Kosten nicht verbunden ?" md dass Hernms dr> Karten als Zugabe fur l.cu gekauften Flm geschickt, gab deu Bitten fe.ner Tochter nach. Beim Betreten des Theaters glaubte Sarah zu träumen. Alles, was die glühende Phantasie während der düsteren Einsamkeit ihr vorgezaubert, erstrahlte hier in lichterloher Wirklichkeit. Das goldene und silberne Geschmeide, die falschen Diamanten und der wundervolle Sang, der den Lippen Hermias' entströmte, blendeten ihre Augen und machten ihr Herzinnerstes erzittern. Betäubt schwankte sie am Arme ihres Vaters heim, der wiederholt murmelte: «Die übergroße Hitze, das Lampenlicht, die laute Musik haben dich schwindelig gemacht.» Sarah sehte jedesmal im Gedanken die Woite hinzu: «Der göttliche Hermias!» Ihm galt von nun ab ihr Denken, ihm ihr Träumen in dem finsteren Gewölbe und in der Mondscheinnacht, bis er schließlich eines Tages vor ihr stand und zu ihr sprach, wie das Lüftchen zum Rosenblatte: «Komm' mit mir, welche Zukunft blüht dir hier in diefer Stadt, in diesem rauchigen Gewölbe, inmitten verwitterter Schwerter und Helme? Deine Schönheit verdient ein besseres Los; du wirst glücklich und vielbewundert sein, wir durchkreuzen gemeinschaftlich die Welt; des RnhmcK Schwingen führen meinen Namen von Süd uach Ost, von Nord nach Mst. Ich wandle zwischen Blumen, ich bade in Liedern, und all' diese Wonne theile ich mit dir und überdies eines noch, was süßer als alles andere — meine Liebe. Komm' mit mir!» (Forrschunn solgt.) Laibn;er Zeitung «r. 279 2442 8 Delcmbcrlzs^ — (Theater in Gottschee.) Man berichtet uns aus Gottschee: Die Eröffnungsvorstellung der neuen Dilettantenbühne im neuen Salon des Herrn A. Loy fand am 4. December statt. Die Vorbereitungen waren ganz danach angethan, die Neugier wachzuhalten. Man versprach sich manche Ueberraschung und wurde nicht getäuscht. Gleich beim Eintritt nahm der kunstvoll gemalte Vorhang das Interesse gefangen, der mit seiner lieblichen Geniengruftve, dem Werke hiesiger Kunstliebhaber, un-getheilte Anerkennung verdient. Zur Aufführung gelangten die beiden Lustspiele «Papa hat's erlaubt» und «Er muss taub sein!» Die Darstellung durch die Fräulein Egger, Hildebrandt, Hopfgartner, Leimer undVanderbrück, die Herren Auffinger, Mo ser, Schlesinger, Sommer, Queller und Wei-dinger war eine frische, lebensvolle, von jeder Befangenheit freie. Es wäre Vermesscnheit zu entscheiden, wem unter der Schar jugendlicher Künstlerinnen und munterer Künstler der Preis gebürt; man verfolgte mit Spannung das anmuthige Spiel und erfreute sich an den frischen, theilweife vorzüglichen Leistungen. Ohne dem Urtheil anderer vorgreifen zu wollen, möchten wir doch die Fräulein Hildebrandt und Leimer, die Herren Sommer und Weidinger hervorheben, die ihre ergötzlichen Rollen zur vollen Geltung brachten. Die Paufe im Zwischenacte füllte Frau 5*5 durch Gesangsvorträge aus, die von feiner, künstlerischer Empfindung wie tüchtiger Schule ein schönes Zeugnis ablegten. und so lebhaft applaudiert wurden, dass die freundliche Sängerin ein Lied wieder« holte. Ueberhaupt war das Publicum, das den großen Zuschauerraum bis zum letzten Plätzchen einnahm, sehr beifallslustig und dankbar für den vergnügten, wohlgelungenen Abend. Die nächste Vorstellung, wozu die Rollen bereits vertheilt sind, soll am 11. December stattfinden. * (Deutsches Theater.) Die «Pension Schöller» gehört zu jenen urheiteren Harlelinaden, bei denen die erzielte Wirkung das Urtheil über die gewählten Mittel mildert; mag immerhin die Grundidee mancherlei Bedenken erregen, das tolle Durcheinander lässt den Zuhörer nicht zu Athem kommen, erzeugt die unbändigste Heiterkeit und erfüllt sohin den Zweck eines Schwankes. Die Handlung dreht sich um einen Provinzler, der eine Privatirrcnanstalt besichtigen will, von seinem Neffen in die Pensian Schöller gefühlt, verschiedene Sonderlinge für Irrsinnige hält und schließlich selbst in den Verdacht kommt, wahnsinnig zu sein. Die Wiedergabe war, bis auf diverse Gedächtnislücken einzelner Darsteller, die jedoch durch die rasche Reihenfolge von Novitäten und starke Inanfpruchnahme der Hauptkräfte Entschuldigung findet, befriedigend; das Stück hätte jedoch bei Einhaltung des richtigen Schwanktempos einen noch größeren Erfolg auf-zuweifen gehabt. Herr Hopp als Provinzler sowie Herr Schwarz als eingebildeter Schauspieler, der das L nicht aussprechen kann, hatten die Lacher auf ihrer Seite, und Frau Mi kola gab einen schriftstellernden Blaustrumpf mit gut nuancierter Komik. Die übrigen Personen des Stückes genügten. Es ist nun zum wieder» holtenmale, dass wir die auffallend jugendliche Maske des Fräuleins Stehle in Mütterrollen beanständen müssen und es wäre endlich an der Zeit, dass die Direction und Regie die entsprechenden Maßnahmen treffen, um diefe störende Unzukömmlichleit abzustellen. Das Theater war gut befucht. ^. — (Entgleisung.) Aus Fiume wird unterm Gestrigen gemeldet: Der heute nachts um 12 Uhr 15 Minuten fällige Triester Zug konnte nicht nach Fiume kommen, weil eine Maschine, die vor dem Zuge fuhr, zwischen Iurdani und Mattuglie im Tunnel entgleiste und zehn Meter weit aus den Schienen geworfen wurde. Es wurde von hier ein Hilfszug entgegengeschickt und mittels Umsteigen« kamen die Passagiere heute früh um 7 Uhr hier an. Der Frühzug wurde nicht abgelassen. Auch ist der hier um 10 Uhr vormittags fällig gewesene Eilzug nicht eingetroffen. Die Verkehrsstörung dürfte zwei Tage dauern. In St. Peter warten viele Passagiere, bis die Verkehrsstörung behoben fein wird. Der Monte Mag-giore ist mit frisch gefallenem Schnee überzogen, während hier und in Abbazia laues Wetter herrscht. — (Aus der Laibacher Diöcese.) Ueber«' setzt wurden die Herren: Michael Tercel, Kaplan und Schilling'scher Beneficial bei St. Peter in Laibach, als Administrator und Kaplan nach St. Martin unter dem Großgallenberge; an feine Stelle kommt Michael Bu-lovec, bisher Kaplan in Semitsch; weiters wurden übersetzt die Herren: Mathias Novak, Kaplan in Tschsrnembl, nach Semitsch; Johann Pelc. Kaplan in St. Ruprecht, nach St. Martin bei Littai; Michael Horvat, Kaplan in St. Martin bei Littai, nach Weinitz; Albin Ilovski, Kaplan in Neudegg, als Administrator nach Lozice; Anton Smid, Kaplan in Haselbach, nach Neudegg; Franz Krumpestar, Kaplan in Precna, als solcher nach Haselbach. — (Der slovenische Lehrerverein in Laibach) veranstaltet morgen um halb 8 Uhr abends in Hafners Bierhalle einen Vercinsabend mit nachstehender Tagesordnung: 1.) Vortrug des Herrn Professors Franz Levec über den Erlass des k. k. Landesschul-raches vom 27. April 1892, g. 788, nach welchem künftighin für Schulbauten in Krain nicht die Schulgemeinden, sondern die Ortsgemeinden aufzukommen haben. 2.) Vortrag des Lehrers Herrn Alois Kcel über «Die Liebe zum Berufe». 3.) «Die neuesten Lehrmittel für den Anschauungsunterricht von Karl Iansky», besprochen vom Oberlehrer und k. k. Vezirksschulinspector Herrn Andreas Zum er. Gäste willkommen. — (Eine Cigarrenprobe.) Den Mitgliedern des parlamentarischen Nudgetausschusses legte Samstag der Generaldirector der k. k. Tabakregie neue Fünfer- und Sechser - Cubacigarren und neue Regalitas vor, deren Qualität die bisher in den Handel gebrachten erheblich übertrifft. Dieses Urtheil gaben die Mitglieder des Ausschusses selbst ab, nachdem sie von den neuen Cigarren sofort verkostet hatten. Die Ankündigung, dafs die bisherigen Fünfkreuzer-, Sechslreuzer- und Neunlreuzersorten durch neue und bessere erseht werden sollen, wird von der gesammten Raucherwelt Oesterreichs mit Befriedigung aufgenommen werden, — (UnterkrainerBahnen.)Diek. k.General-Infpection der österreichischen Eisenbahnen hat der Vau-unternehmung des zehnten Loses der Unterlrainer Bahnen, G. v. Ceconi 5si4) Verstorbene. ^<^WM Den 4. Decembe r. Iosefa Illiasch, T'M"» 75 I., Barmherzigergasse 5'. Wassersucht. ,u.,.„naiiolMl' Den 5. Dccember. Paul Schcmerl, W»n<>!>" ^ 18 I., Wienerstraße 13, Lungenödem. ^^»! ^ ^ i ^2" ßä! M..b ! d„ HI«'«"" ! M 5.2 . N , 722 « . 10 5 W. schwach "w" 9 >?lb. ! 724-0 -5-1 ! mindstiN 5'^"' Vormittags bewöltt, nachmittag Aufheiterung ^ ^,M abnähme; abends neblig. — Das' Tagesmittcl der —16', um 2 5 unter den» Normals._______^..—^^ Venmlwortlicher "^s"»"" ^ Naali? ^- Von. tasten Schmerze gebeugt ssebe» ">>r ^°^,' richt von dem plötzlichen Ableben unseres ht'M' ! Sohnes, beziehimgswcise Bruders, des Herr» Paul Schemerl Schülers der VII! a lwMnasialclasse ! . Ml»?!- V»Ü welcher heute um « Uhr morgens nn ">" 1« Jahren selig im Herrn entschlafen ist. , ^e» Die irdische Hülle des theuren Dahinge!^ ^ wird Mittwoch deu ?. d. M. um halb ^"yr mittags nach feierlicher Eiusea.mma. im T"" " „ Wienerstraße Nr. 13 a.ehobcn, mif deu ^""^bc St. Christoph überführt und daselbst im cistM" beia.cscht werden. ....„Kirche» Die heil. Seelenmessen werden in mehreM," " gelesen. Laibach am 5. December 1892. Alexander Hchemel-l. l. l. Hofrath, VAf' Vlise Schemerl, Mutter. - P"". "'5 iNudols und Uisela Vchemerl, Mch'"!" ,'e rd-a,"'n«,>n«.,!! ^0 ! Danksagung. I Im tiefsten Schmerze über den so übe""? ^ > ben Verlust meiner iuuiMeliebten guleu > beziehungsweise Schwester, Tony > spreche ich im eissenen und im Namen ""^.»aMiM'' > allen lieben Verwandten, Frcuudcn und ^^,ei" s insbesondere den hochverehrten Frauen uno»',^ l Lrhrrriuuen uud deu Mitschülerinnen "ce ^ Hhrend > Huth für die so wohlthuende Thc'lual)"" „W s der Krankheit und bei dem Hmschndru, . h,c > minder für die prachtvollen ztranzspc'w"' -.h^ci> > zahlreiche ehrende Begleitn,!« der DahlNg, ^ ^,,,' > zur lchten Ruhestätte meinen herzlichste» "> st» D»,.l, ^ «A ! Lllibach, den 6. December 1892. Danksagung. ^ ^ > ! Die Unterfertigten sprechen hier"'" ^/stlo^ > gefühlten Danl aus für die ihnen wahre"° ^es^' > heit und bei dein Ableben ihres the"«'" ^,h in«' > lichen Vaters allseitig bewiesene Theiln"')""! ^. be'? > besondere danken sie für das ehrende ^ ^^ Begräbnisse: der hochwürdigen geistlich "^^t>'N..t'lk > freiwilligen Feuerwehr und alleu PeNi"" ^ > daran theilgenomnien haben, > K rainburg am 4. December 1»-> I Gottfried, Franz und Josefs"' DauksassUllg. ^bnisse Für die rege Velheiliguug c>" b"" meiner verstorbenen Frau Weber k. l. St^uereiunrhmers Galtl" ^^^^ fftechc ich den Herren Beamten des '^iill'a"" gerichtes, den Herreu Beamten des i- , Zch'^, .i"' und den' Herreu Beamteu des ^'^ ' u„d A ^ fowie auch allen Verwandten, F"uno»« .„ W, ten und den Sängern für deu crgn,^,^ ^cl, ,^ vor dem Hailfe wie auch am lw'"'' fühlte« die vielen Kranzspenden meinen nem Laas c„n ^. December 18^^^^^^^^^ ^^chcrZeltung w. 279. 2448 ß.Derrmdsr l«9^ Course an der Wiener Börse vom 5. December 1892. «»«dem oMenm «oursbate Veld war, llH'^che Ncntc in Noten 97 8, »8 <.' "°««<>«z°°"'°"^°lc. 250 fi, l5l - 14, W !««« /° ' aan« 50« fi. 144 1« 144 5' '^«Lt»»,»,'.'^"''" l00 si, 154 50 154 75 '/, l°w.^. - - 50 fi. I8l> — 188 /5 «N Mbl.^izlN fl ,52 7, ,53'- °^N°?^"'."'' lteucrsre! 11b.k 115« «H w «, steuerfrei , ,ls. 75 II« 75 ^ilN'^V, in Gilb« . !«,> ?!> -. - ^«Ä"2<><. ^,l „8^„4- - jronz^, " ^m l 4«,„ , . . 1,8 40 ,1» - ^ °"»«^N°hn «iniff. ln»4 VN Vf, 8>/8c "°'2""«^..... 113 «0 II» »0 H"""''l l«'st,»,W.S. 12.75 1», 7^ °' pith«,,., », /"Mill, Stücke 10« <>, 101 s>! ^,H°W'«bl,-0b,lWfl. 100 3s. 10135 dm"'""' 5 '""st' «. W, ! 143 50 144 z°^'-°!t4°/,i(x,fl.« W 139-18» 5" Veld Ware Glundtntl.'GbliglltiontN (sür 100 fi, CM.). ü"/s, gallzische...... 10b- - lOü-bO 5"/„ mährische...... —'— —-— 5°/„ Krai» und Küstenland . . —'— —-— 5"/„ nirderesterreichlsche . . . 1087L —-— -V/n steirische...... —'— —-— 5"/n trnatische >md slavonische . XS l»0 S7-Ü0 5"/„ siebinbülgische , . . .-------- —-— 5"/» Trn»!»>r Vaxat .... —-- —'— 5>'V„ »NHnrNchc...... »4 50 Ub-ü«) Hudelt Üffenll. Onlehen Di'nau.Nca.'Lvs, ü"/„ «00 st. . 1Ld«gem. Wien 184- l«< 4<> Vürlnibllil-Nulchl verlo« 5"/^ ,(,<<— ,.»uüO Psandbtitft (für loa fi.), Vobincr all«, «ft. 4«,° G. , ll« «e NU i,!. dtl». btl,. 4'/.°/„. . 100 <0 101^!, dto, bto. 4°/!, , . . W30 S7,l, dto. Prüm.^Ochulbverschr, 8°/» »18 5o li3 b' Oeft. Hypotbelenbanl 10j. 50°/, »8 80 9« 5l> Oest °un«. «jan» Verl. 4>/,°/<> . /,°/° . —'— — — Gelb War» Oesterr. Norbwcstbayn . . . 107 2< 10830 Staat»bllhn ......1«? 75 188 75 Südbahn b. 8"/a.....,50 - ib>/>'/o . k 5°/".....12» - <23»« Ung.-gas v Nahn.....108- lN8?<' Dlvtlft tos, (per Stück). Credite 100 fl...... "LA. «8 « Clart, 40 N...... b»M b4 i0 4"/„ Dona,, Dampfsch, wo fl. . !«>'- lL«- Uaibachcr Pv«m.'«,llch. 2« fi. - - ' ', osener «°se 40 fl..... W?!. °? ?!> Palffv-Lose 40 fi...... « - " " «oihen Kreuzest, »es. v,10fi. l'^?" '» NxdolphLosr 10 fi..... «» 5" " b!e 4<, fi...... K-.-7K ««'", Nt, «en°i« «use 40 fi. . . . «65« s» - Waldstc!>! Windisch Gräh-Lose 20 fl. . . b« - «i!" Vew.'Vch. d. 8°/, Pr«m,-Schuld» verschr. der »lldencrediwnfial» »l l»« ««< Sank'Actln» (pcr Still?). ?lnssl°est.!«Mll20<»fi,«<»",»l^. . ,5N'2, 150-7!, swiilve^in. Wisürr. 100 st. , 114 25. ,14 7k Vdcr. «»st. «st., 20!» fi. L. 40"/« 384- 35« > Vtdl.Änst.s. Hand. u.V. 160fi. 81<>l,0 3,6 — 3?cdllNl, «llg. UN«., »00 fi. . 3N2 l.0 »«6 - Dcposttenbanl, «llg., »00 ss. . »07 - »0i> - Oecompte-Ves.. Nbröst,, b<»0fl. »«!,— »»4 — Giro-u.«2ssenv., WltNtl»00fi. 224— »iii' Veld war» Hypothtltnl,., »st. 200 fi ^6°/^0 fi. «Vl i»?0 l08(, bto. (M. ».) »00»,. . 448 — 4« -Donau»DainvfschWanrt. Ves,, Lessen. s»<>0 fi. «Vl. . . . 813 - Ll5 — Dräu ^ D>ll-V°dc>lb..Gi!.-V. »00 fl. S. -- —'- sscrdlnanbl Nordb.ioonfi.TM. «8^,0 «80^ «lll. Varl'liubw, O, »Ollst. «W. »17— »1/uo ^ »hnHs'eMch. »00 fl. S, . . »4» . »4»- - ^b,0st.-UN«.,Trtrstb00fi.«M. «70 - 580 - . Oeftevr Nvrdwestb. A>0 fl. Vilb. »12 25 »1» »t> bt°. (Ut.«.) »00 fi. E. . . »e /5 Ltaatleisenbllhn »0V fl. Silb« 3»<> b>» 30! - Lübbahn »00 fl. Silber , . S»'25 »» ?« VUd-Noldb.Nerb.-V.200fi.IM, 18, «<. l»« «0 lram»ay-«ks..Wr.,l7Ufl.». W. »42-- »4!.. » neue wi.< Pliorität»» «ctltl, too fl...... 8l-b0 «! 50 Ung.°,»llz.!«stnb. wo fl.Vilber »08v/o ^ou — »eld ware Ung, Nordostbahn »oo fi. Silber 19S'?s> ,97 »5 Un«.wtftb.(N»ab-«r»z)»N«fl,T, l»l«lU 193 7^ Industrte-Aliien (p« Stück). Vauges,. «llg. vest., 100 fl. - "8-5" ^" -«gybier Eisen- und Vt»hl-Inb. in Wien 100 fi...... «»'- «»'— «tiwbahnw.-Leihg., erste, 80 fl. »0- - »') l»0 «Tlbemühl. Papiers, u. «..«. i0' - 61 — «irfinaer Vrauerei 100 st. . . »"» ' io» ?b Montan°«esell, »N«r..lllp!N — 40!i.. - Valao-Tarj. Vteinlohlen 80st. «'?- ei8 - «Schlögelmühl., Paflers. »OU st, l97'b>. ,99 .V, «Vtehrermühl..Papiers»,».^!. "»-- '"'" Trisailer «lohlenw.-Vt». 7l> st. . »"-70 ,l<« «0 Nnffens.« .Oeft.tn Mtntoofi, »10 - 315'. Naggon-Leihnnst,, «llg. ln Peft tt<, ss lOL'bl! 108 /5 Nr. «llu«e1ellsch°ft tön st. . '. »«'« 9d »i Wlenerbeiaergiegel-Nctlnl^fs. »" ^ «4 - D»»is»N. Deutscht Pl«tz«...... l»«0 z^. - Ülmbon . ...... ,1l»9bl»0,<. Pari,......... «-". 4? 77. Dalulen. Ducaten........ 5 8» b K/ »«-France-Stücke..... »l>S »57, Deutsche Rtllhlbllnrnotnl . . 58-vl» b« 9» Papier.Nubtl...... l'l?„ ,18.. Ilnlienische Vanliloten (100 U.) —-—-----^. MeäHheater in ßnibnch. °"n..Norst. (Nr. ^!).) NlMwder Tass : l!,,^ . , Tonna Vlana. M vier Acten von Morsto. (Nach dc'in panischen von C. ?l. West.) S,.^61110 gledisèe v Ljubljani. Dr. pr. 498. V sredo, 7. decembra V^. Starinarloa. & Yi]J^a v jednem dejanji. Èeški spisala van-Kun.-tickä. Freložil Iv. Gornik. ^oini^ Megeönioa. * °Pereta v jedntin dejanji. Uglasbi1 ^5'11*— Iv. pi. Zajc.__________^^^ Jjjter Stutzflügel, ^m»! l| w'rt* wegen »>ingetretenen \H% Bu't8els an eine honette Partei und }? Eüe Behandlung auasergewöhn- --"»ir.isji r- Verrnietet. Adresse in der |H r»ti_oti_ dieser Zeitung. (Ö662) 4-1 fschversandt. v» rt;offWohe« Rindflelsoh, Äde» 6ite» Kalbflolioh ^ahir m & Kilo-Körbchen franco per i *,"• 2"r>0- (5ßfl0) "^-L*Mscher in Alwernia. Äre Drehbänke ^inl8,2u verkaufen: Schellenburggasse flŽjjoT '^g^Jof rechts. j5568) 3-1 } 3^1 St 25.212. ,akr Oklic. ^e v j f'a meslo deleg. okrajno so- ?ed loiKUbl^ani ns»zn»nja, da se Je Jega K '7 Marijane Lovša iz (Jore-Nma*, Ja Pro1' Andreju Farkelnn, /a%jni. Je8°vitn nepoznanim pravnim J'^ke p , ? ^aradi pripo/nanja last-1 !i 6 Xp,a,v.loe potom pripoKedovanja Xr* vložek si. 319 kaia-Xa idS? KaSelJ de praes. 5. no-SlAn,72' št-25.212, slednjimpo- iktn ad J Ovfta iz »obrujn kura" ? s^raiö aclurn> 'er se doloöil ntir6k ^^J-sano razpravo o tej tožbi S.^Jecembra 1892. 1. ^yiiuhi°P0ldnc »)ri tem sodiftöi. (i^^^ijn^?. novembra 1892. j 3^X St. 6496. V^ » ü.W2.junijal892, M °^na Ha (Jan 9. seplernhra 1892 |>'nü Kaiu8^ eksekulivna draÄha k»Na . ZJanu iz Želebeja štev. 14 C^^lnen!1^ vIožna «ev. 179 \»'^ L0r'lno«o*jakovo invložna e^vi *al-«Rtrali«. obsiiiie »rassiifie d 23 H na dan Vein S,ii