«t. 316. Freitag, 20. September 1889. 108. IllhlMNl, Zeitung. ""», Iu,«,t^ « .' ? N.»,«l». ya» tz,, Zustellun» ln« Han» ,a»,l»hr!« fl, i, - Insert«»«««?»«? l ft«. Dll laldach« ^«it«nz" «rsch«<»t »«glich «play »> ble «e»»ctlon Vahnhofgasse »«. Sprechstunden b« «ebaclion täalich von Amtlicher Hheil. ^"höchst!. ^?. Apostolische Majestät haben mit !ü ber Vs.s,s !?^ßung vom 15. September d. I. den ^lonib ',, w'' b" Firma Wolf Fürlh K Cie. in "°Nin un^^"^"^ stehenden Arbitern Josef "ehr als ?.l - "^" ^^ka in Anerkennung ihr.r !!"b!lllntern?^^"^"' einem und demselben Ge-^"fsthätias??^ zugewendeten treuen und belobten '" ^"lcihen ' r kt "^ Verdienstkreuz allergnädigst ?"!pecto! ^""Minister hat den Er.idsnzhalt.maS. '"W,gs(N!! ^^°k in Laibach zum Evidenz. «ermspector zweiter Classe in Trieft ernannt. iL!" b°s S^7^r!889 "urde in der l. l. Hof. und Staats-^?°"Wgtbcn und v ^ ""'^" Ausgabe des Reichsgesetz- Nichtamtlicher Weil. Unter n Bulgarien. l?tl dies« ^?^lern des Balkans, welche seit Ve-/ '^k Una2"'^"2 mit stets wechselndem Erfolg I" st'ts VV" k"n.pfen. ^ben "ch die Vul-N /l etfre ,,. "^'! Sympathien des übrigen Eu-V' h°be 'dF"bt. Das mag theils darin seine ?"' ll!°l ' wa 5. ^ ?uch das am intensivsten ge-3"" in Cons^.."' ""l es den türkischen Macht. 2 lh'ils 2^"°^l stets am nächsten zur Hand 2 ""urge2 ^""/ bass der starke Druck dort 3 3 dem N "'. ^"ksten Gegeudruck hervorrief " seinen Führern eine Reife in«° der k.l5 Ult' dle geradezu an d>e antlke '«"ttt Heldengestalten Roms und Athens er- 3^""'ge"'b^ ^ "'cht noch der Gladstone'schen tec>< "ls zchn var " UngeM... V^" General Kaulbars leistete. ^^bie v^ nach Sofia qclmnmcn ^^ lurk.schen .^uck.. endlich ' befreiten Vulgären nun mit der russischen Knute zu befreunden. Die Bulgaren haben das eine wie das andere von sich gewiesen, und dass es so gekommen, daran hatte eiu eiufacher Mann aus dem Volle, daran hatte Zacharije Stojanov, der vor wenigen Tagen in Paris plötzlich gestorben ist, vielleicht den größten Antheil. Zacharije Stojanov ist dadurch eiue Persönlichkeit von historischem Charakter geworden, und er verdient es, dass sein Andenken in der Erinnerung festgehalten werde. Der Lebenslauf Zachcnije Stojanovs erinnert nur an wenige Gestalten unserer Zeit. Wohl ist auch uuser Jahrhundert nicht eben arm an Männern, die. aus den untersten Volksschichten hervorgegangen, sich zu machtvollen Stellungen, zu Ruhm und Ansehen empor, geruugeu, die ihre Namen und ihr Wirken in den Geschichtsbüchern ihres Volkes verewigt; allein diese Männer hatten für ihr zukünftiges Wirken doch gewisse unerlässliche Vorbedingungen mitgebracht, sie hat« ten Gelegenheit, den in ihnen schlummernden Geist au den Hochschulen ihres Landes zu bilden und großzuziehen. Bei deu gebildeten Völkern des Westens trägt nicht nur jeder Soldat den Marschallstab im Tor-nister; es kann auch jeder Nicdrigqeborene sich zum Ministerpräsidenten oder Volksvertreter emporringen, denn die Vorbedingungen hiezu sind jedermann, ohne Unterschied, zugänglich'. Am Balkan ist es heute wohl auch schon viel besser, als es vor etlichen dreißig Jahren war; zur Zeit aber. da Zacharije Stojanov seine Kindheit verlebte, mag es in ganz Bulgarien kaum so viele Schulen gegeben haben, als deren heute in jeder Stadt von einiger Bedeutung existieren. Zacharije Slojanov hatte denn auch nur wenig Schul-bilduug genossen; was er wrsste. hatte er sich durch Selbstbildung angeeignet. Selbstverständlich litt es seinen Feuergeist nicht lange im heimatlichen Dorfe; er zog hinaus in die Welt, von dem einzigen Dränge erfüllt, seinem Vaterlande die Freiheit zu erringe». Was Zacharije Stojanov von dem Momente an, da er selbständig zu denken vermochte, alles gethan, um das grausame Joch abzuschütteln, welches gerade zu jener Zeit am schwer-sten alls Bulgarien lastete, soll hier nicht ausführlich aufgezählt werden; was immer er aber that. vom ersten Tage seiner politischen Wirksamkeit bis zur Stunde, da er die Augen schloss, blieb er. ungleich so vicleu seiner Genossen im Kampfe, der natioualen Sache treu ergeben. Von glühender Vaterlandsliebe erfüllt, entwickelte er in allen revolutionären Comitös, die in jener Epoche auf die Befreiung der Bulgaren von der türkischen Herrschaft hinarbeiteten, die eifrigste Thätigkeit, so dass er bald, wenn auch nicht das her. vorragendste, so doch das rührigste und hingehendste Mitglied jener Comite's wurde. Nachdem die Bulgaren das heißersehnte Ziel erreicht hatten, schloss sich Stojanov der liberalen Partei an. an deren Spitze damals Canlov und Karaveloo standen. Mit der gleichen Unermüdlichkeit, wie früher iu den geheimen Comites, trat er nun für die politischen Grundsätze dieser beiden Politiker in Wort und Schrift ein nnd wirkte insbesondere bei den Wahlen mit regem Eifer fur die Sache der genannten Führer. Als so wertvolle Kraft er sich bis dahin schon erwiesen hatte, war es ihm doch noch nicht gelungen, im politischen Parteileben eine markante, einflussreiche Stellung zu erringen. Crst der Staatsstreich von Philippopel brachte ihn in den Vordergrund der politischen Bühne, auf welcher er seit jenem Äugenblicke eiue hervorragende Rolle spielte. War er es doch in erster Linie, der für die Vereinigung Ostrumeliens mit dem Fürstenthum Bulgarieu rastlos Propaganda gemacht und die Durchführung dieser Umwälzung vorbereitet hatte. Dieses Ereignis bildete auch insofern einen neuen Abschnitt in seiner politischen Laufbahn, als von jcuem Augenblicke an seine Bahnen sich von denjenigen Cankovs trennten. Er wurde aus dem bisherigen Parteigenossen Cankovs ein entschiedener Gegner desselben uud bekämpfte die antinationale Politik Cankons, der die Ansprüche Russlands über die Interess.n der Bulgare» stellte, mit jener Leidenschaftlichkeit, die sein politisches Wirken allezeit kennzeichnete. Auch von Karaoelov sagte sich Stojanov bald hernach los, und er wurde der erbittertste Feind dieses Mannes, seitdem er wahrnahm, das Kcirauelou mit dem Fürsten Alexander eiu unehrliches Spiel trieb, und insbesondere seit dein Ta^e, wo es offenkundig wurde, dass Karaveloo die gewaltsame Entthronung des Fürsten Alexander gefördert hatt/. Nichts ist bezeichnender für Stojanovs politischen Charakter, als scin Bruch mit Cankoo und Karavelov. mit dcueu er fast seit deu Anfängen seiner politischeu Thätigkeit eng velkmipft war. Er trennte sich von diesen Männern in dem Augenblicke, wo sie der Sache Bulgariens untreu wurden. Nach dem Scheiden des Fürsten Alexander aus dem Lande wurde er eine Hauptstütze der Regent« Jeuileton. si>5 Nicht die ^" """" ^"""'- die Segler der Lüfte. ^H ^lche s ch k,).'" d.e Rede ist. souderu die-M 2,'der des son^ ?b dem edlen Kraute der Ha-^ ?°? ""d ^i.m "".^«lühten Orient« entringen Khöit> Welt m". lenigen. ^ ^" ^n' großen, ^lenl'«^ die ^'"'^"""'den Buude der Raucher 'N. "nnen träumerischer Beschaulichkeit Most? hat unz all ^las« b's wir in ",. ^were und peinliche Kämpfe >r, Woe.,. ;'" d" Mysterium dieler Freudeu ^ unseres Angesichts, > h ^ den h«s"^""«. "nserer iunersleu Natur > zum ^r uns l >s Allerheiligen eingedrungen '"''.3n^teri ch^"n Acnuss 'errungen, der uu« den, der Dich? l"'ö gewordeu, einen Ge. <^l der. si« nock, n'^'"^'NegaliasSuperiorcö. ^z^ mögen, die Sorte.. " "U«>d. als"/M,cke es den. Raucher warm "° er da« holde Bild der Gelieb- Und unsere Geliebte ist sie auch, die Clgarre. und wir tragen ihre Fesseln mit Freude, oft aber auch mit Unmuth. ja mit Empörung. Ich bilde nur ein. ein Mann zu sein. ein Mann von Willensstärke »nd Charakter, uud in meiner Jugend dachte ich oft daran, dass ich es gegebenen Falles Macius Scavola, Aruold Wiukelried und Gott weih, welchen historischen Helden uoch gleichthun köuute, die selbst um den Preis ihres Lebens die Unbeugsamst ihres Willens dar-thaten. .. . Da kam aber der Tag. an welchem ,ch nur zum ersteumale die Cigarre abgewöhnen wollte. Der Arzt hatte mir es verordnet, und meine gut.' Mutter ve-schwor mich mit Thräuen darum. Ich hlelt cs nchUg uiernndzwanzig Stunden aus. und so oft ich auch deu Versuch eruente. es gelang mir nicht, das ^ocy av> zuschüttelu. Nur ein einzigesmal schien csern»t zu werdeu. Das war damals, als eine junge Vamc. ^ ich anbetete und deren feines Naschen de" Tabalrmich auf zehn Schritte von deu Kleidern emes Rauchers witterte, mir unter Strafe der allerhöchst"' Uugnade die «barbarische Glwohuheit» verbot. Ich kämpfte wi, ein Held drei Tage ang l dann aber unterlag ich und aebrauchie die Kriegslist, ste nur in einem speciellen Rocke zu besuchen., der AH mc raucheu gesehen hatte. Heute ist meine emstlge Flamme nicht bloß verheiratet und Mutter von drel «mocrn. sondern selbst eine virtuose — C'gaw'tten.Raucherm, und ich. dem heute das schwere Amt obliegt, dem ver< fichrerischeu Gifllraute deu Process z" machen, M) befinde mich in der Lage jenes Geistliche", der Wal er predigte und Wein trank. Es gibt im Leben yauslg genug derartige Widersprüche. Der Tabak ist unstreitig ein Bösewicht, und mau hat rechi, dass man ihm in letzterer Zeit auf wisseu-schaftlichc und unwissenschaftliche Weise das Lebenslicht auiblasen will; allein wenn ich ihn auch heute aus Gewisseu und Ueberzeugung anzuklagcu genöthigt bin, so muss ich ihn doch, wie jeder ordentliche Staals-anwalt, da in Schuh nehmen, w^ mau ihm unrecht thut. Er ist ein Giftmischer, darin haben seine Gegmr recht; aber uuwahr ist es, dass er. wie sie ihm vorwerfen, jemals den Verstand verwirrt, den Willen vernichtet oder die Sinne eines Menschen abgestumpft hat. Leute, die das behaupten, schießen über das Ziel hinaus und schaden durch diese Uebertreibungen ihrer sonst guten Sache. Es ist hier nicht meine Aufgabe, eine Geschichte des Tabaks zu gebm und auf das 16. Jahrhundert zulückzugreifcn, wa das Rauchen bekanntlich bei Todesstrafe, verboten war. Die Wirkung dieses Verbotes erstreckte sich durch die Gewohnheit bis vor fünfzig Jahren, wo verhältnismäßig noch wenig geraucht, dafür aber fo ziemlich allgemein geschnupft wurde. Das war eine Gepflogenheit der vornehmen Gesell« schaft. welche das Bürgerthum dann von drr Aristokratie entlehnte. Unfere Großmütter fchunpften noch, dass es nur so eine Art hatte; die Tabatiere war durch die Sitte sanclioniert und zählte unter die vur-uehmsteu Gescheute eines Souveräus. geuau so, wie es heute mit deu Ordeu der Fall ist. Allmählich verlor diese Gewohuhe.t an Terrain; die eleganten Damen hörten zu schnupfen auf, uud die Taliakdose wird heute nur noch hie und da bei einem alten Pensionisten oder in der Wertstätte gesunden. Dasür hat aber die Gewohnheit drö Nüllch>'Us uu- Laibachc: Zeitung Nr. 216. 1840 20. Septembers schaft, und seit der Thronbesteigung des Fürsten Ferdinand gehörte er ,;u dessen treursten und ergebensten Anhängern. So stellt sich das Leben Stojanov» als «'in unablässiger Dienst für die Sache des bulgarischen Volkes dar, in dessen Geschichte sein Name fnr immer verzeichnet bleiben wird. Jung an Jahren ist Zacharije Stojanov dahingegangen. Der Tod entriss ihn seinem Volke zu einer Zeit. da es seiner Dienste und seines reinen Patriotismus noch viele Jahre hindurch bedurft hätte. Aber die eine beruhigende Gewissheit konnte er dennoch mit >u den Tod mhmen, dass sein Volk discipliniert genug ist, um sich nicht als Schemel für die Auöbreitungs-sucht seines Befreiers zu erniedrigen. Der Sah, den Stojauov stets gepredigt: dass sein Voll nicht darnach lechzt, das türkische mit dem russischen Joch zu vertauschen, ist zum Gemeingllte des bulgarischen Volkes geworden. So lange es dieses Vermächtnis Stojanovs hochhält, wird sich sein Schicksal in stets aufsteigender Richluna, bewegen. Wilhelm Herzog von Württemberg. Der neuernannte Commandant des 3. Corps und commandierende General in Graz Herr Wilhelm Nikolaus Herzog voi, Württemberg wurde am 20. Juli 1828 geboren, ist also gegenwärtig 61 Jahre alt. Er ist der Sohn des 1857 verstorbenen Herzogs Eugen von Württemberg, kais. russischen Generals der Infanterie. Er wurde in Vreslau und Genf erzogen und trat am 18. October 1848 als Oberlieutenant in das österreichische Infanterie-Regiment «Kaiser» Nr. 1. Er kämpfte bei Mortara mit Auszeichnung, wurde dabei schwer verwuudet und erhielt hierauf das Ritterkreuz des Leopoldordens. Am 17. Mai 1849 wurde er Hauptmann zweiter Classe im Infanterie-Regimente Erzherzog Sigismund Nr. 45, am 1. December 1850 avancierte er zum Hauptmann erster Classe und am 23. November 1853 zum Major beim Infanterie-Rrgimcnte Varon Reischach Nr. 21. Als Oberstlieutenant wurde er wieber zum Regiment «Kaiser» transferiert, und am 28. April 1859 wurde er zum Oberst des Infanterie » Regiments «König der Velgier» Nr. 27 ernannt. Herzog von Württemberg übernahm das Regiments-commando am 11. Mai im Bivouac bei Castel d'Ngnona in der Nähe von Pavia und nahm sofort an der Schlacht von Magenta, in welcher sein Adjutant Oberlieutenant Skrowat an seiner Seite fiel, heldenmüthigen Antheil, Als der Fahnenführer Mayer des ersten Bataillons, durch die Brust geschossen, niedersank, ergriff Oberst Herzog Württemberg die weihe Fahne des Regiments und sprengte mit dem Rufe: «Soldaten, verlasst Eure Fahne, Euren Obersten nicht!» gegen den Feind. Sein Pftrd siel uon der feindlichen Kugel getroffen, Oberst Württemberg gerieth mit den Zuaven ins Handgemenge und wurde durch Leute seines Regiments herausgehauen. Die Regimentsfahne, welche Württemberg rettete, wurde 1861 durch eine neue ersetzt und ist jetzt im steirischen Landes« zeughause aufbewahrt. Auch in der Schlacht von Sol> ferino hat sich Oberst Württemberg bei den Stürmen aus Casanova ausgezeichnet, und nach Beendigung des Feld» zuges erhielt er den Maria Theresien Orden und den Orden der eisernen Krone zweiter Classe. Der hervorragende Antheil, welchen Oberst Württemberg mit seinem Regiment an dcm Treffen bei Oeversee im Jahre 1864 nahm, wurde erst kürzlich geschildert. Der Oberst fank in dirsem Treffen schwer vcrwimdet in die Arme seines Adjutanten, Oberlieutenant Guggenbergrr. Nach dem Feldzug zum Generalmajor befördert, nahm er von den «Belgiern», als deren Führer er seine glänzendsten militärischen Waffenthaten vollbrachte, in jenem denkwürdigen Regimentsbefehl Abschied, in welchen» er der «Tagespost» zufolge die Haltung des Nrgiments mit den Worten anerkannte: «Allen Soldaten des Regiments rufe ich begeistert zu, dass es auf der Welt leine bessere» Soldaten gibt, als die edlen und braven Steirer!» Im Feldzuge 1866 kämpfte Herzog von Württrm» berg als Brigadier mit gewohnter Bravour bei König» grätz und Blumenau. Im Jahre 1869 wurde er Feld« marschall Lieutenant und Commandant der 7. Truppen« Division in Trieft. Mit dieser rückte er unter dem Ober» beseht des FZM. Mlippovich am 29. Juli 1878 m Bosnien ein, schlug die Ausständischen liei Iajce und unterwarf das westliche Bosnien. Nach Abberufung Phi-lippovichs wurde Herzog von Württemberg Feldzeugmeister und commandierender General der bosnischen Besatzungstruppen und Chef der Landesregierung iu Sarajevo. Im Jahre 1881 wurde er zum commandierenden General in Lemberg ernannt. Seit 1865 ist Herzog vo» Württemberg Inhaber des 73. Infanterie«Regiments. Politische «elwrkcht. (Parlamentarisches.) Es steht nunmehr außer Zweifel, dass die Landtage anfangs October ihre Thätigkeit aufnehmen und dieselbe durch mehrere Wochen fortsehen werden. Einzelne Landtage werden sich mit Ausführungsliestimmungen zum Commassationsgesche zu beschäftigen haben; speciell wird dem Landlage von Kärnten eine Vorlage unterbreitet werden bezüglich der Zusammensetzung der Landescommission für die Au» gelegenheitcn der Reinigung des Waldlandes von fremden Enclaven und Arroudieruug drr Waldgrenzen. (Aus dem Ministerium des Aeußern.) Der Minister des Aeußern Graf Kälnoky hat sich vorgestern abends für einige Taa/ nach Budapest begeben. Der erste Sectionschef im Ministerium des Aeußern, Herr von Szögyenyi, ist von seinem Urlaube nach Wien zurückgekehrt und hat seine Amtsgeschäfte übernommen. (Das Armee-Verordnungsblatt) publi-ciert die Ernennung der neuen Corpscommandanten. Gleichzeitig veröffentlicht das Armee-Verordnungsblatt eine kaiserliche Entschließung, durch welche alle Corps» commcmdanlen einander gleichgestellt werden, so dass künftig jeder Corpscommandant den Titel «Corpscom mandant und commandierender General» zu führen hat. (Die steiermärlifche Statthalterei) hat folgende Kundmachung erlassen: «Der literarisch« wissenschaftlich? Verein «Slavia» in Graz wmde mit Erkenntnis der k. k. steiermärkischen Statthalterei vom 4. Juli 1889 auf Grund des § 24 des Gesetzes vom 15. November 1867, R. G. Bl. Nr. 134, aufgelöst. Dies wird gemäß § 27 dcs citierten Gesetzes mit dem Beifügen bekannt gemacht, dass das obige Erkenntnis in Rechtskraft erwachsen ist.» (Aus Brunn) wird uns telegraphiert: Als Caxdidat für die Reichsraths-Ergänzungswahl aus dem mährifchen Großgrundbesitze an Stelle des verstorbenen Landgrafen von Fürstenberg wird der der Mittelparte, des mährifchen Landtages angehörige Freiherr von Vadlnfeld genannt. (Vulovina.) Se. Majestät der Kaiser h°< ^ Allerhöchster Enlschließuug vom 19. Augus ,^° ^. Syswuisicrung von zwei neuen landeMrltllH ,^ zirls-Arztesste'llen. und zwar für die pol'tWn ',« Kotzman und S.relh. im Jahre 1890 für die ^> zu geuchmigen geruht. . in.l) ^ (Der ungarische beschlossen, die mat.rielle Lage der Nechtspl" ,^, zu verbessern. Es ist bekannt, dass zahlreich«! m .^ aber vermögenslose juuge Leute, die ihre 1 ^ Studien mit vorzüglichem Orfolg absolviert y '^, nur deshalb nicht'der richterlichen Carriere , weil das zu Beginn ihr.r Laufbahn vo>« o" ^ währte Adjutuul von 360 fl. nicht h""^' ^D die bescheidensten Bedürfnisse zu decken. "". ^, minister will nun diesen, Uebelstande abhelsc". ^ das Adjutum vou 360 fl. auf 500 st. "M ' ,„„) (Die kroatische Regnicolar-Dcpln^.. hält am 25. d. M. eine Sitzung, in welcher " ^„ renteu dcu Schlussbericht über die ThalM ' ^,„ Deputationen vorlegen werden, welcher """ ^Mik'l dem Landtage in der nächsten Session "" werden wird. ^ mMerspll' (Zur Situatio n.) Die russischen -Ulm ^,. chen vom Zarenbesuch in Berlin als "°" .^ >B mittelbar bevorstehenden Ereignis. ^^^I.K'lB nunmchr für den 27. September erwartet. ^ ^ Vremja. schreibt: Der deutsche Kaiser we'H ' ^ lich sehr gut. dass w der die Reise des ^"A^A Thronfolgers nach Hannover noch ein anden»,^ ^ das noch wichtiger ist und dessen E'"w" le W' Zukunft erwartet wird, auf die internals „„. wie sie das von Russland in den letzten ^"^M entwegt befolgte Programm geschaffen, "n.^ st,e ausüben wird'. Auch nach diesen EreigN'M ^ früher, alles beim alten bleiben. Die ">'Hei,"" rung wird sich ihre volle Actionsfrelhelt e" ^^s fest beim Eutfchlusse verharren, zu einer "^^ ^ europäischen Friedens nicht den g"'"^"" ^M''" geben, undersells aber nicht znlassen. dais^ ^h ihr sie für geneigt halten lönnte. ihre M"» ^B nationalen Interessen zu opfern, um ^1^ ^li. ^ europäischen Macht sich gefällig zeigen s"/„« lr^ (Die Wahlbewegung in 3,s"jeli? nimmt einen für die Regierung nicht 9"^ v^en lauf. Die Wiederwahl sämmtlicher Füller, ^ sü sowie Voulangcrs und Rocheforts g»lt !^'^its s < gesichert. Inzwischen hat, wie telcgrapM ^ M" meldet. Voulanger ein neues Manifest"' ^ ^l U erlassen, in welchem es heißt: «Dle ^"' j./1 freiung hat geschlagen, das Volt h°t d"s ^,.^ habe mein Programm nicht zu wiedery""',. ^,M vou Tours. Unabhängige, freie ^"s" ^ M schreiten wir an die Urne und entmße» ' ^ le walt den Unwürdigen. Keine Stimmcncnt ' ^ ^l > Zersplitterung! Möge außerhalb der H/ ft > dissemeüts. wo ich candidiere. kelne Vt'»' ^, ^ meinen Namcn verlieren. Vorwärts aM' ^ Fl« samell Feind, den Opportunismus. ^" >, reich! Es lebe die Republik!» , :,,,n,er ^l (In Italien) erfolgen noch w ^h ° gcbullgen der Entrüstung über das A5" Telegne Freude über die Errettung Cuspi's. V>e ^ ^a die Crispi aus dem Inlande wie ans g„ch n^> erhielt, gehen hoch in die Tausende. geh.wr zugenommen. Das kann man am besten in den Ländern erkennen, wo der Tabak ein Gegenstand des Monopols ist und wo sein Preis unablässig erhöht wird. So oft eine solche Preissteigerung eintritt, sinkt das Einkommen des Monopols für eine Zeit lang, da es dann stets eine Anzahl von Leuten gibt. die, elltrüstet über die Vertheuerung, dem Rauchen ganz entsagen wollen; nach einigen Wochen endet dieser Kampf aber mit einer totalen Niederlage der Streikenden, und der Ertrag des Monopols steigt wieder in riesigem Maße. Noch in meiner Jugend beherrschte die Pfeife das Terrain; die Cigarre war wohl schon vorhanden, wurde aber als ein Luxukgegenstand betrachtet. Ueber« Haupt wurde das Rauchen noch für eine unfeine Gewohnheit angesehen; so durfte es niemand wagen, vor Damen zu rauchen. Heute thun sie nicht mehr so zimp rlich. verschmähen hie und da selbst eine Cigar« rettc nicht, uud selbst Kinder sind bereits duser leidige,, Gwohilhelt verfallen. Der Tabak verdankt seine Eigenschaften einem Alkaloid von öliger Substanz, das farblos und im höchsten Grade giftig ist. Es ist dies das Nicotin. von seinem Eutd.ck.'r. dem französischen Chemiker Iian Nicot, so genannt. Dasselbe bcträgt 4 bis 9 Proceiü des Tabaks. Es ist im Wasser wenig löslich; jedoch ist es begreiflich, dass der Raucher, der die üble G>-wohnheit hat, das Ende seiner Cigarre zu kauen oder an seiner Cigarrette zu kaue», sich schwere Folgen zuziehen kann. da dieses Gift das Rückenmark und das Nervensystem angreist. Das Rauchen verursacht in jedem Falle einen gcn^.'n Grad von Vergiftung, wenn dieselbe auch nicht so gefährlich ist, wie die durch Opium oder Alkohol. Man hat den Tabak angeklagt. s»iue Adepten zu verdummen, sie zur Trunksucht zu verlfiteu und die Vermehrung der Bevölkerung zu hindern. Allein all das ist nlir in sehr beschränktem Maße der Fall. und diejenigen, die so sprechen, haben nur Einzelne im Auge, welche unter dem Missbrauch des Tabaks zn leiden hatten. Es gibt rine große Anzahl von Raucher» unt»r sehr ernsten, sittellstrengen Männern, welche ihre Nächte geistiger Arbeit widme». Für viele von ihmn ist der Tabak der Frennd in einsamen Stunden, dcr Anreger der Gedanken, der freundliche Genius, der die Leidenschaften fänftigt und Zorn, Kränkung uud ge» täuschte Hoffnung'N mildert. Der Tabak richtet so viel wirkliches Unheil an, dass man ihm solches nicht noch anzudichten braucht. Wenn er hie uud da auch m»ige kleine Dienste leistet, so lässt er sich dieselben theuer genug von denjenigen bezahlen, die nicht strenges Maß zu halten wissen. Er schwächt den Appetit, ruft ein Angstgefühl hervor, ver» ursacht ein ganz eigenthümliches Zittern, welches nicht das der Greise und auch nicht d»r Alkoholiker ist und das bei Arbeiten, welche eine große Sicherheit der Hand erfordern, wie z. V. die Chirurgie, sehr nach-theilig ist. U'bermäßiges Rauch n schwächt anch das Gedacht-llis, schädigt das Sehvermögen, liriugt hie und da selbst eine nilotisch«' Gehirnlähmuuq hervor. Älsmiders verderblich aber taun sein Missdrauch aus die Functionen des Herzens wirl>n. Herzklopfen, intermittierender Puls und die Brust Angina sind zuweilen seine Folgen. Viele Raucher haben zuweilen diesen Schmerz a/fühlt, der so rasch kommt und geht wie der Blitz M'd ^. ^l stets au diese furchtbare Krankheit ^n"^ bel^^ Die Cigarrettenraucher sind es, '" ^il >'^c diesen letzteren Krankheiten ausgesetzt >'" /chsr ^ ^ Rauch schlucken, während die Pf"''"'^lich"'"W' von Herzleiden, dafür aber von den cmi ^.^B ^^ lrankheiten der Zunge und der 2>pp"' hie " Die Furcht vor diesen Krankheiten y ^, Bekehrungen zuwege gebracht. ,.„ ei>tt ^ ^ Das Rauchen ist also für lichc Gewohnheit, gefährlich cms dem " ^ O'"^ Maßhalten so schwer uud die G""^ ^ Ta^ kaum kenntlich ist. Aber gerade lm" ^t W O-großer Verbrecher ist. muss n.an ')" n'""..^ ^ malen, als er in der That ist. W " ^. ,i,M^ fahren übertreibt, w.rden junge N" ,/^nt»'" ^F große Anzahl von gesunden und '!'""'.'„ sie ' ^„ sehen, zu dem Glanbeu verleih das "^ ,,. ,,^ iudcul mau ihnen leere Schreckbllolr s . ycl ,,. werden sie auch au die wirtliche" ^" ,lcher" Gewohnheit nicht glauben wollen, vor ^ bewahren will. .^ . .^l de" l< Ich bin ein Raucher, w,^ verfallen bin und mich von 'h'" '"" ijhtt"^M aber meinem Sohne habe ich ^ .>l'ä)e"Ä Ä, genommen, dass er sich von der verde < ^ ,^ ^ heit fernhalten werde, und "H ^"^'chhe't ft,,'^ Zeit kommen, wo die europäische ^'^^t ^ ,H den Amerika's, wu welchen wir den sM ^,l l).beu. ihr Taumeltra.it selbst "'^ "K^ vorausgesetzt, dass ,-s zu jener 6" I. 3t"" gebeil wird. jacher Zeitung Nr. 2l6. 1841 20. September !88!i. ^ t l 1^5 ^'^"^n Linken, soqar Imbriani. sen« bleibt d?^^ ^re Glückwünsche. Der Attentäter nicht verl^.'I^ ^" Nepublikaner und wollte den ihm Stilen ^ "°^ "b" politisch verhassten Crispi Leopold'^^'c "^ Das Gerücht, demzufolge König luch,,, b "f.V"« Jahre noch das Congo Reich ;u be-durch Us" ''^l?t. wird von Pari« aus. und zwar lchren will ^Miat. ^^^^. ^^^ ^ ^^^^ ^^..^ Cküiic,, Zrf'.,^' ^n Monarchen im französische,, Theile lM n n.° ö" empfangen. bien, ^^"egrinischr Ansiedler in Ser. tullnd^ """knegro hat Serbien ersucht, die Ein-satten » f"len,gs» montenegrinischen Familien zn l>ckuff.,,'sj5°)e am stärksten von der Hungelsuoth >"f,: worden Ersuchen ist freundlich ailfgeuom. Tagesneuigleiten. ^'^is'^^ der Kaiser haben den Armen 200 st ^ '" Ungarn 500 fl., dem Gewerbevereine ^ °" Feuerwehr 100 fl. zu spenden geruht. 'salzb^"lestät der Kaiser haben, wie die ^"Aaue k^""6' meldet, der Gemeinde Elsbethcn oes Schulhauses 200 fl. zu spenden geruht. ?""sbur3°^> Hirten verbannt.) In dem ^n wir" 3> "^°le Vremja. vom 14. diese« Monats Ü^inde '^, ^"^ch' katholische VicariuS der Psarr» ^le«. Put/r m^ '"' Gouvernement Kalisch in Russisch. ^°n Nuf^"^ Uscinsli, wurde zum leben«. m°l<° im «m c ^ "" Kloster des Städtchens Nowe-^le" N n^-"!^"uer Gouvernement verurtheilt. Da b" sreiwm- ^ weigerte, sich i„ das bezeichnete 5"°"nten <»' 6. zu begeben, wurde der Vorsteher der ? ^äbtHen K < ""gefordert, den Verurtheilten nach ?."l'esern V ^" bringen und ihn an das Kloster "ller einen? ^"^ der Gemeindevorsteher mit dem >ten Ttä^..^^" bestiegen, um sich nach dem ge. . > die N«, " ^" begeben, als sich um den Wagen " und bi, W ^^ bie Bäuerinnen des Dorfes rot-^'"derten ^"^'"^"ng des Geistliche,, mit Gewalt s, ^nili un^ - d'eses Vorfalles wurden Pater „'2"ichtiiÄ,".° vierzig ^"rn und Bäuerinnen zur 2 '°^ neu ich "'""ortung gezogen. Die Verhand-2^ ben Pa?r N n'" Kreisgerichte in Kalisch statt. wegen Auflehnung gegen n?'N erllär» ^'"" Würden. Aemter und Rechte k^ bem O^w "'^ i«r lebenslänglichen Verbannung « berurl^^^" ^'"«l in Sibirien verurtheilte. ^Micben w. dasselbe Gericht die Haushälterin > 3?'^ in 2'/, Jahren Kerler °'°l< 'lrrest """ «nd Bäuerinnen zu 2 bis 16 Mo- Nach dem E> festgesetzten Pro- l«e>, b" im ^..s/'"'^ Preisvcttheilung am 29sten ? ^" srcmde. s/ """aste ^'t. "obei die sranzösi-lllo^en. D.H «^'""^ b°r H^rn Car not desilie- minen und Liegenschaften und lebte, wie nur ein Millionär zu leben vermag. Eine ganze Gasse in San Francisco war sein Eigenthum und soll noch jetzt die Lcitcs-dorfgasse heißen. Doch gegen den Tod ist kein Kraut gewachsen, und auch dieser Millionär segnete das Zeitliche. Er starb, ohne eine andere Familie als die europäische zurückgelassen zu haben. Sein Vermögen wurde von Staatswcgen mit Beschlag belegt, bis sich die rechtmäßigen Erben finden werden. Auf welche Weise man alle diese Dinge erfuhr? «Sehr einfach.» sagen die ältesten Leute der Familie. «In den Fünfzigerjahrcn kam ein Brief aus Amerika nach Allosen, in welchem die dort ansässigen Verwandten aufgefordert wurden, jemanden zu entsenden, drr die Erb' schaftsrechte der Familie bezüglich der von Lcitesdorfer hinterlassenen Millionen gellend machen solle.» Wie eine Bombe fiel diese Nachricht in das friedliche Altofcn. Die Leitesdorfer'schen Angehörigen wuchsen förmlich aus dem Boden. Ein jeder wollte dem «Seligen» den letzten Dienst erweisen und ihm einige Milliönchen abnehmen, aber keiner wagte es, die große Reise zu unternehmen. Man sprach Jahre lang von dieser Erbschaft, bis sie endlich in Vergessenheit gerieth. Da tauchte sie vor einigen Jahren plötzlich wieder auf und nahm so bestimmte Dimensionen an, dass sich einige Angehörige der Familie Leitesdorser bewogen fühlten, ernster in die Sache einzugreifen. Zunächst wurde der amerikanische Consul bestürmt, von dem man jedoch leine bestimmte Auskunft erlangen lonnte. Sodann nahm eine kleine De« putation bei dem damaligen Minister des Aeußcrn. Baron Haymcrle. Audienz, welcher versprach, dcr Sache nach» zusorschen. Nach einiger Zeit traf aus San Francisco ein amtliches Schreiben ein, in welchem erklärt wurde, dass der besagte Leilesdorfer ein Däne war, welcher in San Francisco verstarb und ein kleines Vrrmögen hinterließ, das von dcn rechtmäßigen Erben bereits in Besitz genommen wurde. Nichts war natürlicher, als die Enttäuschung der Erben, und der sehnlichste Wunsch, nun einmal von dieser Erbschaft Ruhe zu haben. Das Schicksal wollte es jedoch anders. Jüngst erst lam ein Mann Namen« Ulmer aus Amerika, welcher es für eine große Unterlassungssünde erklärte, wenn in der Leitesdorfct'schen Erbschaft nicht schleunigst etwas geschehe. Er erzählte, dass diese Mil-liouen-Erbschaft von einem Schwindler auf Gruud gefälschter Documenle in Besitz genommen wurde und dass es nur auf einen Process anläme, damit die rechtmäßi- w Ä5«»^l'_n « Nachbrus verbot«». Mschen von Hermine Kranlensteln. l^De verliebt ^bu"" ^t V"o zu L^l"!?,5'"el in seine Frau ist,» <^s ist A?. s°bald dcr Baronet sich entfernt liich^""n M n "^' das« es nichts über einen H.Macht.. ^ °W gar nicht, wie sehr er sich '^''^ "ehr rührend als ^lvl^ lachte '" U'onel in ernstem Tone. 'D^^achen °"l' °b" " war ein gewaltsam ein viel poetischerer d>'rch 77 Seite Hund die Dinge stets von der ro-r Ea"M)e nV?' während ich eine durch und Betonung in seinen ?l.5 d "5 war. V 2""". der ein großer Men->' vl?.> der I^"N'eng. ^ schaute ihn an. und > E^^'w r^l" ^ traf«? senkte Otto die ^chk? bl'hte U"? dunkle Nöthe ihm in die Wanqen >. ' °". aber w^ltlg «m und strich ein Zünd- n Was brachte Sie schaute Lionel erschrocken an ^ lH lnn..' °'"s; nur scheinen Sie etwas auf- »^'^7/^ ""d zündete mit ^. Aieu^schiedeu" sagte L onel. «sonst Er verneigte sich höflich, ohne jedoch Otto dabe, die Hand zu reichen, was dieser indes nicht zu bemerken schien, und dann gieng er rasch die Allee hinab, unfähig, sich einer gewissen Uuruhe zu erwchren, die seine letzte Unterredung mit Otto bezüglich Ndr,enne s hervorgerufen hatte. .Es war nicht recht von ihm. sie allein aufs Wasser gehen zu lassen, ein junges Wesen, das ke.uerlei Erfahrung im Rudern hat.» murmelte er für sich. 2U,e. wenn er nach dem Wehr hinabritt und sich überzeugte, dafs Adrienne keinerlei Gefahr bedrohte? Er war von Kings-Dene herübergeritten uud hatte sein Pferd, emen eurigeu Renner, in der Obhut eines Stallburschcu zurückgelassen. Hastig suchte er dasselbe nun wieder auf. fchwang sich leicht in dm Sattel und spreugte fast ,m Galoup davon. Der Landweg nach dem Wehr war von Lnnwood.Hall aus eigentlich ganz kurz. da mau die großen Biegungen und Krümmm'gen. die der ^Iu^ machte, querfeldein durchschneiden konnte. Es wäre vielleicht zu viel gesagt, wenn man behaupten wollte, dass er um Adrienne besorgt war; jedenfalls hatte Otto'S Benehmen einen fonderbaren Eindruck auf ihn gemacht, deffen er sich nicht zu ent. ledige« vermochte, und er saatc sich. dass ^ ja mcyts ausmachte, wenn er den Rückweg am Wehr vorve, nehme, anstatt direct nach Haue zu relten. Um die Wahrheit zu saaen. fa"d er den Auf nt-halt in Kiugs-Dcne nicht sehr erheiternd, denu stm Vater verrieth eine lebhafte Abneigung gegen zedmeor Gesellschaft, und mit Natalie war in der letzten ^«t eine solche Veränderung vorgegangen, dass sie laum wieder zu erkennen war. n Sie sah bleich nnd abqehär.ut aus -- ""greller Gegensatz zu drm Bilde blühender Gesundheit nnd Flische. das sie früher dargeboten hatte; aber sclt,amer- weise verrieth sie den größten Widerwillen dagegen, eine Bemerkung über ihr veräudertis Aussehen zu hören, uud wenn Lionel sie voller Unruhe bat. einen Arzt zn Rathe zu zieheu. so lachte sie ihm ins Gesicht und erklärte, dass sie sich vollkommen wohl fühle. Er war ihrethalben überhaupt sehr besorgt, nicht nur um ihre Gesundheit, sondern auch wegen ihrer Verlobung, die er sich nicht zu erklären vermochte. Sie war nicht zu bewegen, offen mit ihm darüber zu sprechen, und wenn er die Sache zur Sprache bringen wollte, so brach sie jedenfalls so schnrll als möglich wieder ab. Ihr Vater war ebenso verschlossen darüber. So halte Lionel endlich aufgehört. Fragen zu stellen, uud beschloss zu warten, bis er Farquhar persönlich kennen gelernt hatte, was ihm vielleicht eine Aufklärung bieten würde. Er wusste, dass dies bald geschehen musst?, da Natalie's Verlobter seinen Besuch in Kings-Dene für die nächste Zeit in Aussicht gestellt hatte; nnd Lionel sah demselben mit großer Neugierde, aber auch mit einigem Vorurtheil gegen seinen Schwager, dessen er sich seltsamerweise nicht erwehren konnt»', entgegen. Er hatte von der finanziellen B^dräl'gnlö. in der sich sein Vater brfano, und von dem Umstände, dass die Güter vollständig verpfändet waren, keine Ahnung, dem, Mr. Egerton hatte beschlossen, jetzt, da die Dinge eine solche Wendung geuommeu hatten, seinem Sohne nichts von dcu unglücklichen Svcculationcn zu sagrn. und Natalie fügte sich selbstverständlich seineu Wünschen lind beobachtete das strengste Stillschweigen. Es änderte ja in der That nichts an der Wirklichkeit, dass auch Lionel an der Last trug — an der alftschweren Last, welche nur zu oft Natalie's HerMaa. stocken und ihr fast die Smne vergehen lich. Horchtzuug solgt.) l'aüiachcr Fettun« Nr. 216. 1842 80. Septemw^ gen Erben zu den so allgemein gewünschten Millionen lämen. Wieder schlug den Millionen-Erben nach diesem neuen Hoffnungsanker das Herz höher. Sie hielten Berathungen über Berathungen ab, es fanden sich Advocaten, welche sich für die Sache interessierten, und das Facit war, dass einer derselben einen Brief an den Lordmayor in San Francisco schrieb und um dringende Antwort bat, wie es mit der Leitesdorfer'schen Erbschaft beschaffen sei. Nicht lange darauf kam ein Brief vom Lordmayor, welcher nichts geringeres besagte, als dass der erwähnte Erblasser nicht Leitesdorfer hieß, sondern Leidesdörfer, und nicht ein Ungar war, sondern ein Neger. Dass die Erbschaft schon längst den Negersprösslingen ausgefolgt sei und dass im übrigen der ehrenwerte Caftitän Fol' ston, der die Häuser, Minen und Millionen erbte, sich der besten Gesundheit erfreue. Was war dieser amtlichen Benachrichtigung gegenüber zu thun? Am liebsten hätten sich die Millionen-Erben in 8po schwarz färben lassen, um nur einigermaßen als Neger gelten zu können. Doch lag der Gedanke nahe, dass es sich hier um eine Usurpation handle, da derselbe Leitesdorfer vor einigen Jahren amtlich als Däne figurierte, während er jetzt plötzlich in einen Neger ver« wandelt wurde. Der neueste Beschluss der Erben ist folgender: Sie werden den Amerikaner Ulmer bevollmächtigen, in ihrer Erbschaftsangclegenheit vorzugehen, und dieser will sogar eine Actiengesellschaft zur möglichst vollkommenen Exploitation der Erbschaft gründen. Das ist wohl sehr amen» kanisch, aber da es sich um Goldminen handelt, dürften sich entsprechende Nctionäre finden, freilich nur in Amerika. In Curopa aber wird man sich damit begnügen müssen, von den Millionen zu träumen, und das ganze Bestreben der Millionen-Erben wird zunächst darauf gerichtet sein, den Mohren Leitesdorser wieder weiß zu waschen. Vocal- und Provinzial-Nachrichten. — (Neue Volksschule in Möttlin g.) Wie man uns berichtet, wurde am 16. d. M. die mit einem Kostenaufwande von 25 000 fl. hergestellte neue vier» classige Volksschule feierlich eingesegnet und eröffnet. Aus diesem Anlasse las um halb 9 Uhr früh der hochw. Herr Probst Franz Povgan unter Assistenz zweier Kapläne in der Deutschen-Rilterordens-Pfarrkirche ein Hochamt, welchem die Schuljugend mit der Fahne, die Lehrerschaft, die Beamten und sonstigen Honoratioren der Stadt beiwohnten. Nach dem Fest-Gottesdienste begaben sich sämmtliche Theilnehmer des Festes unter dem Geläute der Mrchcnglocken in festlicher Procession zu dem neuen Schulgcbäude, welches, sehr schön gelegen, eine wahre Zierde der Stadt bildet, vom Baumeister Jakob Franz sehr solid ausgeführt ist und mit den österreichischen und den Landesstaggen sowie mit Blumen und Reisig festlich geschmückt war. Hier benedicierte Probst Dovgan das neue Gebäude in allen Theilen, wonach sich die Schuljugend und sämmtliche Festgäste in dem geräumigsten Lehrzimmer versammelten. Auch dieses Zimmer war ent« sprechend decoriert, insbesondere zierte dasselbe an der Stirnseite das recht geschmackvoll mit Blumen und Reifig« gewinden umgebene Kaiserbild. Der Vorsitzende des Orts» schulrathes, Gemeinderath Franz Gustin, begrüßte hier die Festgäste, darunter namentlich den Herrn Bezirks« hauptmann als Vertreter der Regierung, und übergab sonach das Gebäude unter Ueberreichung der Schlüssel an den Schulleiter seiner Bestimmung, Der Schulleiter, Oberlehrer Andreas <2est, gedachte sonach in längerer schwungvoller Rede der Opferwilligleit der Schulgemeinde und der Wohlthäter, welche die Schulgemcinde in ihrem Unternehmen materiell förderten, insbesondere der Allerhöchsten Spende Sr. Majestät des Kaisers, ermähnte die Schuljugend, sich der erhaltenen Wohlthaten durch Fleiß, Gottesfurcht und patriotische Haltung stets würdig zu er» weisen, und schloss mit einem dreifachen Hoch auf das Wohl Sr. Majestät, in welches alle Anwesenden begeistert einstimmten. Einen würdigen Abschluss fand die Festfeier durch Absingen der Volkshymne seitens der Schuljugend. Erwähnt zu werden verdient schließlich, dass die Stadtgemeinde Mottling kürzlich der Schulgemeinde zu Schulgartenzwecken ein sehr gut situiertes Grundstück ge« schenkt hat. — (Rauchloses Pulver.) Im «Armeeblatt» theilt der Herausgeber Herr Oberstlieutenant DembSher mit, dass die Versuche zur Herstellung eines rauch» losen Pulvers in Oesterreich als fast beendet angesehen werden können und das Resultat ein allen Anforderungen vollkommen entsprechendes ist. Dieses Pulver wurde ohne Zuhilfenahme fremdländischer Präparate nur nach dem Nerrpte des Commandanten der Pulverfabrik zu Stein, Major Johann Schwab, hergestellt. Die schon im Laufe dieses Sommers im Prucker Lager vor dem durchlauchtigsten Herrn Feldmarschall Erzherzog Albrecht im Beisein vieler höherer Offiziere angestellten größeren Versuche waren in jeder Beziehung vollkommen zufrieden» stellend. Es ist die« umso erfreulicher, als das österrei« chi^che Pulver em eminent kriegstaugliches ist, während andere Präparate, die gezeigt wurden, diese Eigenschaft absolut noch nicht besitzen, da ihnen leine genügende Triebkraft und Beständigkeit innewohnt. Die Rauchentwicklung ist kaum wahrnehmbar. Es ist daher, von Ab' theilungen im Schnellfeuer angewendet, nicht absolut rauchfrei, aber der Rauch fo wenig bemerkbar, dass die Ziele durch denselben immer sichtbar bleiben. Per Geruch desselben ist kaum wahrzunehmen. Bei den ersten Versuchen in Stein mit einem absolut rauchfreien Pulver entwickelten sich gewisse Dampfe, welche schädlich aus die in der Schießhüttc Anwesenden einwirkten. Durch g»-setzung eines anderen Präparates wurde der Uebelstand gänzlich behoben, wobei freilich der nunmehr sich ent» wickelnde, oben beschriebene leichte Rauch in Kauf genommen werden muss. — (Zur Theatersaison.) Der bramalische Verein in Laibach versendet ein Circulare, mit welchem bekanntgegeben wird, dass die slovenischen Theatervorstellungen im Citalnica-Saale am 3. October beginnen. Fiir die kommende Saison werden auch Abonnements für zehn Vorstellungen eingeführt. Die Abonnenten erhalten den Theaterzettel gratis. Die Saifon wird 30 Vorstellungen umfassen. — (Theologische Lehranstalt.) In die theologische Lehranstalt wurden heuer neu aufgenommen: Gregor Pecjal aus Hinach, Franz Pretnar aus Dobrava, Alois Slroj aus Dobrova: Matthäus Rihar aus Billich-graz, Josef Plantaric aus Hl. Dreifaltigkeit, Johann Mersolj aus Radmannsdorf, Anton Medved aus Sanct Veit bei Sittich, Paul Hudovernik aus Nadmannsdorf, Franz Krevs aus Hönigstein, Johann Terpin aus Eisnern, Josef Urankar aus Sftitalitsch, Franz Dimnik aus Iarsche bei Laibach, Josef Knific aus Flödnig, Karl Iaklic aus Weixelburg, Franz Bozic aus Laserbach, Anton Kocijancic aus Neumarltl, Alois Rovan aus Planina, Anton üavrencic aus Oberfeld, Johann Cvar aus Reifnitz, Thomas Roznik aus Horjul — sämmtliche in den ersten Jahrgang; dann Felix Oarec aus Laibach und Karl Cil aus Laibach — beide in den zweiten Jahrgang. — (Großer Brand.) Am 14. b. M., mittags 12 Uhr, kam im Dorse Unterlag durch die Unvorsichtig-keit der beiden Schwestern Marie und Katharina Rupfte Feuer aus, welches sich schnell über das ganze Dorf verbreitete und in kurzer Zeit 24 Häuser, 17 Dreschtennen »ebst vielen anderen Nebengebäuden einäscherte. Die beiden Schwestern erlagen tagsdarauf ihren Vrandmunden. — (Schlangen-Adler.) Anfangs September wurde bei Windischgraz im Mihlingthale, unweit der Grenze Kärntens, ein Schlangen Adler geschossen, einer der seltensten Irrgäste in unseren Alpcnländern, welche er auf feinem Zuge nach Süden im Herbst berührt. Das schöne Exemplar hat eine Flugweite von 170 Centimeter. Schlangen sind sein Lieblingswild, und seine Kunst bei der Jagd ist unglaublich. Er stürzt sich blitzschnell auf die Schlange, packt sie mit einem Fuße dicht hiutcr dem Kopfe und beißt ihr am Halse die Bänder und Sehnen durch. Dcr Horst des Schlangenbussards ist auf Felsen. — (Römischer Sarg,) Vci den Wasserleitungs« grabungen wurde gestern an der Maria-Theresienstraße neuerlich ein, wie es scheint, gut erhaltener massiver römischer Sarg bloßgelegt. Die Aushebung desselben bürste heute erfolgen. — (Schulnachrichten.) Die hiesige Realschule zählt im laufenden Schuljahre 351 Schüler, und zwar in der ersten Classe 110, in der zweiten 97, in der dritten 54, in der vierten 37, in der fünften 17, in der sechsten 22 und in der siebenten 14 Schüler. — In die erste Classe der hiesigen Lehrerbildungsanstalt wurden 40 Schüler, in die erste Classe der Lehrerinnen-Bildungsanstalt 49 Schülerinnen aufgenommen. Der Kindergartencurs zählt 5 Besucherinnen. — (Wasserhose.) Vorgestern gegen 4 Uhr nachmittags wurde mitten im Golfe von Fiume eine mächtige Wasserhose beobachtet, welche jedoch, ohne irgend einen Schaden angerichtet zu haben, wieder verschwand. — (Slapellauf eines Kriegsschiffes.) Aus Trieft berichtet man uns: Das auf der hiesigen Werfte S. Rocco erbaute, für die Kriegsmarine bestimmte Pumpenschiff ist vorgestern den 18. d. M. vom Stapel gelaufen. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Graz, 19. September. Bei der heutigen Ergän» zimgswahl eines Reichsraths ° Abgeordneten aus der Wahlerclasse des steiermärkischcn' Grohgrundbesitz.s wurde Adalbert Or,f Kottulinsky mit 63 von «4 abgegebenen Stimmen gewählt. Die conservative Partei bcthciligtc sich nicht an der Wahl. Toth, 19. September. Das heutige Manöv r des vierten Corps begann um 9 Uhr vormittags. Der Kaiser traf in Vegleiwng der Erzherzoge Albrecht mit» Wilhelm, der Minister Kälnoly und' Fejervary ein. Den Manövern wohnten auch der deutsche und der italienische Militär-Attache' bei. Auch ' reich, gestützt auf seine Armee, die wieder '!>"«,. einnimmt, fürchtet nichts und niemanden.^. Freycinct beglückwünschte die Trupp?« lind c^ ^, dass Frankreich mit einer solche» Armee lN ^n» nnd in der Lage sei. Achtung einzuflößen. ^ Kopenhagen, 19. September. Die Kalsem " ^ rich mit ihren Töchtern, welchen der Krol'p" ^, Griechenland entgegengefahren war, ^ "^beMls znges hier eingetruffe» und alsbald nach u^ weitergefahren. . M>e Sofia, 19. September, Prinz 3"^""'°^' anlässlich des Todes Stujanovs an den il"," > ^. sidcnten Stambulov ein Condolenztelegramm. «^st chem er constatiert. dass da« Vaterland oen ^ eines warmen Patrioten, eines treuen ÄeaM« > ^. berühmten Schriftstellers und des G"l"d"s ". ^,. garischen Literatur erlitten habe. Dcr P"M ^ ^ Schmerz der betrübten Familie und den K""' bulgarischen Volkes. ... ._, ssjul^ Athen, 19. September. Vorgestern lst eMH „„ mühle in Salamis in die Luft geflogen. Menschenleben ist nicht zn Angekommene Fremde. Am 1«. September. A>P" Hotel Stadt Wien. Kohnberger, Rammn": ^»Me^M Wien. - Vatter. Kaufin., Salzburg - O°'". , , l,^ ttrainbura. - Anna Talzer, Gottschee. - K"A"^ '»,«! mann. Groszwardein. — Iombard. Klingenlels. < ltt<,! Hotel ss-lefllllt. Kittel. Pollitzer. Schwänzer: ^^«nsscr, ^ der Südbahn, und Beck. Aduvcat. Wien. ^ L ^^ brilant; Ritter von Rainer und Ienhsch, ^"Aoraloch ^ Baron Lazarini und Schindelar. Gmz. 77 ,,„f Slci",^, amtens-Gattin, s. Sohn. Villach. - PraW'Al. "l"""' Steminger, Privatirr, s, Frau, Waidhofen. ^ Dr.Roje. Nelovar. «vttau-^^ Gasthof Kaiser von Oesterreich. Dr. Prevec, P«"" Lehrer, Vieznic. HeiM ^ Hotel Siiobahnhof. Leder. Buchhändler, Wien. ," OB, aieruugg'Assessor, Nayreuth. — Blau. Sch"l>'l^ie ^ Valcher, «erwaltcr, s. Famlic, Eapodistria. ^ s. Nichte imd Ohjenil s. Frau. Maria-Wdrth^.------ Verstorbene. ,^ M^"' Den 18. September. Francisca H?'' 73 I., Kallstädterstrahe 14, l^reinom» venlr»«" ^ Im Spitale- ^M. ^" Den 18. Septembcr. Michael Moro. »-Rothlaus._________________________——-""^— XottoziclMl!, vom l 8. September. ^ Brunn: 10 57 ^^^^^^ 'Mttrölo^i^ s^l.M^^Z?« l 4 windstill ,,h HM 1i) ^ . «, 735-3 15 2 W. schwach ""^ter ,^j U.M.. 735-7 7-4 NW. ich"«« ,.,,.. BEnip<' Reif, Moraennebcl. bann wechselnd v""" ^ del Aufheiterung; sternenhelle Nacht. Das ^°N"" ^ ratur 8 0", um 58" unter dem Normale. ^ zUerauNm.rMcher Nekncteur: ^^-«--l^^^M Danksagung. ^r Für die so überaus Theilnahme anlässlich des s","'" ^ ln'zi«. unserer uuu in Gott ruhenden 61""".^ SA' weise Mutter. Schwester. Schwieg",»" gcrin und Tante, der wohlgcbornen u Glise Joppitsch die uns von allen Seitcn entgestel'g^^ Da»l H sprechen wir hiemit unseren l'^gw'"^,«^ ^.M Ebenso dantcn wir den Spendern d" '" ^1', " .»l sowie allen werten Freunden u»d "^leit""" ' der Dakinsseschirdenen die Eh« der v letzten Ruhestätte erwiesen. ,>lic»^' Tie ,, «lemma!,! H M. «»mi««« in FaiOalH ^!^scitung Nl. 21«. 1843 20. September 1889. Eourse an ller Wiener Börse vom 19. September 1889. N°« ^m offcenen C°ursbwtte zMch'Nmo w^en »«.,5 ««-7b ^' . °" ' - 'W fl, «74 50 175... ''^»'Mbr, 5,n> ^ll. «74 -174 5ft ^ » .. — ^"^ ^ 94 l>n 95 «z l>»° ii,^"rl»,e f.«/' ' ' - 99-80,00-- "Mul N>^ S. ««470, ,5 20 ^^^°^<> N- «88 2l> 128 7b «eld Ware Grundtntl.-Oblinatloneu (für 10« si, CM.). b°/„ «alizische...... 104-60 105 - b°/„ mährische...... 110 25 iiu 75 b°/o «rain u»d Nüstenland . . — —-------- 5°/„ nieber0s"/„ Tl'meser Äanat .... 104 70 10H »0 !>"/„ unnarischc...... «04 70 «05-20 Andere össentl. Anlehen. Donau-Neg.Uos, 5"/« '"« st- . >22 75 123 2b b»°. «».leiht 1«?« . . 107 75, 108 50 «nlebe» der Stadt «Urz , . l«0 —'- «nlehen b. Elablgemeinde Wlen »«5» 5>»> »06'— Präm.'Änl. d, Stadtann. Wie» «45 ?l. Kk 5< Vvrsenbau'slnlrhen vcrlo«, 5"/„ 9575 9» 50 Pfandbriefe (für «00 fi.). Uobenrr. all«, «st. 4"/„ «. . , 120 — 121 is. bto. . 4>/,"/n , , . 100 40 101 20 bto. » 4"/„ , , . 9«'«0 99 «0 blo. Prilm.SchuIbverschl, 8°/» lu« ?5 109 2b vest. Hypothelenbanl «0j, 5«"/, 1«,-.-iul'- Orst.ung. «an! verl 4'/,"/, . I0l 90 10« 4» betto » 4"/„ , . 100 - 100 5.« bettn 50jabl » 4"/„ . . 100'.. «0» 50 Prioritiits-Ol'ligationen (für >0»> sl.). sserdinand« Norbbahn Em, I«»« >00 .- 10» 00 «alizische Karl > Ludwig»Bahn «M 188« 300 ft. L, 4'/»°/» , 9» 9« «00 40 «lib Ware Oesterr, Nordweslbahn . . . l07'80 IN? 80 Tlaatsbahn.......l9b'- 19» 5« Vüdbahn k 3°/„.....l48— I«— » 5 5"/„.....119 40 — — Uüg.^galiz. Bahn.....1lH - 100 l,0 Diverse Lose (per Stillt), llreditlofe 100 st...... «82 2b 183 - LIarl, Lose 4« st...... 59-50 «0 - 4°/„ Donan-Dampssch. 100 st. . i«n — lü« — Laibacher Präm.AnIeh. 20 st. ,4-- 25- Ofenrr Lofe 40 st..... l>s,>5l> «l - Palssy-Luse 40 fi...... 5«.,.-------- Rothen Kreuz, üst. «es. v., lN st. ,9 - >» 30 »tubolPh'Los, 10 st..... ,„zb L»7ü Ealm-llosc 4« st...... gz._ ^»D0 El.'Venui» Lose 40 st, . . . gz-zk »4 »5» Wllldstein.Lose 20 fi..... 4,,z 4«L5 Wlnbisch Vräh Lose l!0 fl. . . 542z 55 ü5 Vew.-Sch. d. »"/„ Priim.-Schuld- versch d. Vobenrreditanstal« . ,?>— 18 — Van!. Nctlen (per Stück). Anglo 0esl. «anl 20« st. SO"/« i,p5 — 195-50 llemb.' llzernow. ° Iassy ° Visen« bah» «esellsch. 200 fi. E. . . »SV 75 288 25 Llol,d,«sl..li»«..Tr«25ii«75 Süb.Nordd.«srb.'Ä,2NUfI.7 50 is.8 50 Iram»vllt,'Ves.,Wr.,17ast.0.W. 282 50 23li5« » neue wi„ Priorität«» «ctirn 100 fl...... 99-bv N.0-50 Una.'galiz, «isenb. 200 fl. Silber 89 75 190 00 »e>» W,r, U»g. Noroostbahn 200 fl. Silber lW-25 18« ?b Ung.Westb.(Uaab°!l!raz)200fi.T. l»7- - 1«8 — Industrie Acticn (per Vtllcl). «auges., «llg. Oest. «00 fl. . 8« l>0 »'/-— Egybier ^— «Llbrmnhl», Pllpirrf, 11. V.-V. bz — 55 5«, Liesinzer Äraui'rei 100 st. . . 104 — t<»5, .. Montan Vesell, üstcrr.-alpine 93 75 «4 25 Präger Vlsen-Inb-Ves. 200 fl. »?«-.. 877 — Lalgu larj. Etrinluhlrn »« st. 338 — 344 — «Lchlöalmiihl», Papiers. 200 fl. »US'— 210 — «Eteylermühl'.Papiers.u.ilj.-«. 134»— 185 — Trlfailei ll'ohlenw.-Vl's. 7» fl. . N8 50 11« ^,» Wnffens.-O..0cst.inWie»10«>fl. 4I7-— 42« -Waggon Leihansl.. Nllg. in Pest »0 fl......... 7I-Ü0 78 — Wr. Vaugesellschaft «00 ss. . . 79-- »0 — Wienrrberger Ziegel Äctien »es. ««0 ?.', l«l-?s. Devisen. Deutsche Plühe...... 5«-»» 58 7 0 London........ 119 90 120-L5 Pari»......... 47-i.u 4? 5b Valuten. Ducaten........ 5 «9 5 71 2».Frllncz Vtücle..... 9 50» 9-51, Deutsche «eichsbanlnoten , . 5 8 57. s>8 «z Papier «ub«l...... l »3^ ,-«4„ Ilalitüische Vanlnoten («00 U.) 4U 7i» «-8D eugebaulen Hause in der UTesselstrasse sind noch Wohnungen A^ufrLl°n. 160' 200> 350 und 400 fl. zu vergeben. "^^-^^J^J^ider Hausbesorgerin daselbst. (3956) 2-1 w^ Nr. 6708. X^ibach^brich Soh. Handelsmann . l!,)!>f^/«'"hum«°„erlw»,n, »'" «>°p§ ,°«k" d,„ «ers,»rbe,,en ^N,"'«> «'»r, ^'°?« «°rn!ch!°ft ^'»ü, °I °°« 2>? ^ ^ >""' «°n eben. s ^ st, »,ch « "'"^, I, 8023, ^'2 ^'« Wo!»?"""h°»««: "», ", »°M Ä"3 h«b!t von 0bei- >?'/Än^^ wn Pe. ^l^H»«-' ^ 1889. '^>„^' I 500? ^°" "l)m 13ten ^^dezc, '^NlLöschungs- ^N^I., vm, Tha. Schneller vom 28. Iillli 1889. Z, 5347. wegen Eiqenlhllms und 16.) des GtvrgRllpc von Untersuchor gegen Mathias Metez von Klein Narajc Nr. 16 vom 1. August 1889. Z. 6265, wegen 40 fl. — worüber für sämmtliche, und zwar »6 Post 1 zum mündlichen. n6 Post 2 bis inclusive 10. 12 bis in-elusive 15 im summarischen Versohlen, all 11 und 16 im Vagatell-Vklflchrcn die Tagsahung auf den 5. October 1889 vormittags 8 Uhr Hiergerichts angmrdnkt wurde, wird den theils verstorbenen, thrils unbekannt wo abwesenden Geklagten und deren unbekannten Rechtsnachfolgern »6 1 bis 11 Stefan Zuvancic von Tscher« mmbl. »6 12 und 13 Michael Pavl,z,c von Pcnidine Nr. 10, nä 14, 15 und 16 Peter Peröe von Tschernembl zum Curator »6 »clum bestellt und decretiert, und werden diksen die bezüglichen Klagen zugestellt. K. l. Bezirksgericht Tscherncmbl, am 21. August 1889. _________________ (3886) 3—2 St. 4625. I zvršilna dražba zemljišèa. Na prošnjo Marjete Bezek iz Ra-kitne dovoljuje se izvršilna dražba Martinu Bezku iz Rakitne lastnega, sodno na 1615 gold, cenjenega zem-ljišèa vložni št. 11 in 10 katastralne obèine Rakitna, tcr se doloèujeta roka na dan 5. ok to bra in na dan 9. novombra 1 889.1., vsakikrat ob 11. uri pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode to zemljisèe pri drugem röku ludi pod vrednostjo oddalo. Varšèine je položiti 10°/0. C. kr. okrajno sodišèe na Vrhniki dne 6. julija 1889._______________ (3887) 3—2 St. 5065. Izvršilna dražba zemljišèa. Na prošnjo Janeza Volèa iz Vrh-nike dovoljuje se izvršilna dražba Francelu Znidaršièu iz Vrhnike lastnega, sodno na 1539 gold, cenjenega zemljišèa vložni št. 151 in 335 katastralne obèine Nova Vrhnika, ter se doloèujela röka na dan 5. oktobra in na dan 9. no vein bra 1 8 89.1., vsakikrat ob 11. uri dopoludne pri tem sodisèi s pristavkom, da se bode to zemljišèe pri drugem röku tudi pod vrednostjo oddalo. Varšèine je polo- žiti 10°/0. C. kr. okrajno sodišèe na Vrhniki dne 26. julija 1889. (3900) 3-2 St. 16.835. Relicitacija. C. kr. za mesto deleg. okrajno so-disèe v Ljubljani naznanja: Na prošnjo Janeza Kneza iz Spod-nje Siške (po dr. Tavöarji) dovolila se je, ker Antonija Verbiè ni spolnila lukajsnjega razdelilnega odloka z dne 30. marca 1888, fit 6018, eksekutivna relicitacija posestva vložna štev. 118 katastralne obèine Stepanja Vas, cenjenega na 2200 gold., na podlagi prejsnjih dražbenih pogojev, ter se za taisto doloèuje jeden sam narök na dan 5. oktobra 1 8 8 9.1. dopoludne ob 9. uri pri tem sodišèi s pristavkom, da se bode zemljišèe tudi pod cenitveno vrednostjo oddalo. V ljubljani dne 7. avgusta 1889. ~(3833)~3^2 St. 5166. Oklie. C> kr. okrajno sodišèe v Ribnici naznanja, da se je na prošnjo gosp. Josipa Flescha iz Ribnice proti Jakobu Veselu iz Bele Vode stev. 85 v izter-janje terjatve 578 gold, s pr. dovolila izvršilna dražba na 905 gold, cenjenega nepremakljivega posestva vložna Stev. 118 zemljiške knjige katastralne obèine Travnik. Za to izvršitev odrejena sta dva röka' in sicer prvi na dan 1 5. novembra in drugi na dan 6. d e c e m b r a 18 8 9. 1., vsakikrat ob 11. uri dopoludne pri tem sodisèi s pristavkom, da se bode lo posestvo pri prvem roku le za ali nad cenilno vrednost, pri drugem pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiske knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodišèi vpogledati. C kr. okrajno sodišèe v Ribnici dne 3. septembra 1889. im&^^TT. ŠT6578T C kr. okrajno sodišèe v Kamniku naznanja, da se je na prošnjo Marije Gir'»r iz Kamnika (po dr. Pimatu) proti Lovrencu Planincuiz Vasenega v iz-terianie terjatve 300 gold, s pr. z od-lokom 7. dne 5. avgusia 1889. st. 6578, dovolila izvršilna dražba na 2637 gold, cenienih nepremakljivih posestev vložni št 107 in 136 zemljiške knjige katastralne obèine Lake. Za to izvršitev odrejena sta dva röka in sicer prvi na dan ' 5. oktobra in drugi na dan 2 novembra i o » ». i-, v«ikikrat ob 11. uri dopoludne pri ?e,n sodiflèi s pristavkom, da se bode to posestvo pri prvem röku le za all nad cenilom, pri drugem pa tudi pod to oddalo. Pogoji, cenilni zapisnik in izpisek iz zemljiške knjige se morejo v na-vadnih uradnih urah pri tem sodišèi vpogledati. C. kr. okrajno sodi.šèe v Kamniku dne 5. avgusta 1889. (3895) 3—2 St. 6910. Oklic. C. kr. okrajno sodisèe v Kamniku naznanja: Anton Ravnikar, posestnik iz Klanca, je proti Ani Kozhiash, rojeni Wenda, in njenim neznanim pravnim nasled-nikom tožbo de praes. 10. avgusta 1889, stev. 6910, zaradi priznanja zastaranja na zemljisèu vložna štev. 25 davène obèine Klane zavarovanih terjatev pri tem sodišèi vložil. Ker temu sodišèu ni znano, kje da biva in mu tudi njeni pravni nasledniki znani niso, se jim je na njihovo škodo in njihove t.roške za to pravdno reè Andrej Svetlin iz Pod-boršta skrbnikom postavil in se mu fožba, o kateri se je rök v skrajsano razpravo na dan 4. oktobra 1 8 8 9. 1. doloèil, vroèila. C. kr. okrajno sodiäce v Kamniku dne 20. avgusta 1889. (3864) 3—2 fit. 7893. Oklic izvrsilne zeml jišèine dražbe. C. kr. okrajno sodišèe na Krškem naznanja: Na prošnjo Neže Bizjak z Rake (po dr. Janezu Mencingerji) dovoljuje se izvršilna dražba Francetu Ribièu lastnega, sodno na 1956 gold, cenjenega zemljišèa vložna st. 555 davöne ob-èine Raka in tusodno na 233 gold, cenjene pritikline. Za to doloèujeta se dva dražbena dneva, prvi na dan 2. oktobra in drugi na dan 2. novembra 1889. I., vsakikrat od 11. do 12. ure dopoludne pri tem sodisèi s pristavkom, da se bode to zemljiäce pri prvem röku le za ali èez cenitveno vrednost, pri drugem röku pa tudi pod to vrednostjo oddalo. Dražbeni pogoji, vsled katerih je posebno vsak ponudnik dolžan, pred ponudbo 10% varšèine v roke draž-benega komisarja položiti, cenilveni zapisnik in zemljeknjižni izpisek Iež6 v regislraf.uri na vpogled. Ignaciju (Jloboèniku z Krskega, oziroma tega dedièem, vsi nepozna-nega bivališèa, postavil se je kurator v osebi gospoda dr. Jurija Puèko, c. kr. notarja tukaj, ter se mu vroèil tusodni dražbeni odlok z dne 18. avgusta 1889, št. 7893. C. kr. okrajno sodisco na Krškern dne 18. avgusta 1889.