.M 2?7. Donnerstag am 2. Dezember t858. Die „^il'.icher Ziitun^" erschein, mil Äusnali»,,' fter soon- unl' ,fc>crNi>il, 'liglich, unl' fo>lcl ,amn,l „Alätter aus Krain" und den Beilag,« im Comptoir ganzjährig l st., h a > d-j ä h r i .j 5 ft. W fr,, mii ,l.icll»»g !>>'S Haus siuo l, albjählig »0 tr. inelir zu entrichten. M, t der Post portofrei ^ a » ;j >i l» r!.,, »ntc» .ssrniz^ino »»d ^cdriickt.r Adresse l.) si., balb'äli.iq 7 ff. 3N kr. C. M. — Inse r : io n sg ebü hr jür »ine Svallenzeile oder den Nauiu ^iftlbcn, ist für ci»»l.!>l.,t i5i»sch.ilt»»g >". l^., siir zweimalig' « fr., ,'iir drcii^ili.ie lN lr. östnr. Währung ». s. w. Zu diesen Gebühren ist noch der I',,,erNonsstä!M',l pr. 30 lr. sin' cliü' jl'dssmaüge Einschalt»!!^ hin^» zu rcchucu. Inscratt diS >tt Zeile» lvjtcn ! st. !)0 s". für 3 Mal, ! ft. 4l) kr. für 3 Mal und !»0 kr. für l Ma! (nut Inbegriff b,« In srrtil'ü,,'st^!>lp, ls j. . Amtlicher Theil. ^Ve. k. k. Apostolische Majestät l'abcn die Gräsin Thcrese ^azansky zur Ehrcndaiuc des adligen frciweltliche» Damenstiftes zu Maria «Schnl in Vrünn aUergnädigst zu sruennen geruht. Der Minister dcs Innern hat ten Ministerial» Konzipisten Leopold Swoboda zum Statthalterci» Sekrelar in Schlesien ernannt. Der Minister fur Handel, Gewerbe und offenl» liche Vaulcn hat die von dcm PostamlskonlroUor in Laibach. Friedrich Tonner. angesnchle Ucbersehnng uach Graz qenebmigt. uud den Postoffizialeil crstcr Klasse. Gnstav Niitcr v. Piccari in Ischl. zum Postamlslontrollor in Laidach ernannt. Heule wi'd ausgegeben und versendet: das Landes« Ncqicrungslilatt für das Hcrzogthum Kraiu. Elfter Theil, XXXVII. Stück, X. Jahrgang 18U8. Inhalts' Uebersicht: ^. Nr. 182. Verordnung deö k. k. Ministeriillus für Kul-Ms und Uulerricht uuo dcs l. k. Armee» Oder» Kommando vom lillen August l«l^8, womit die Anwendung einiger Vo'-schrislcn dcs mit dcm kaiserlichen Patente vom 8, Oktober i8!!6 (N. G. V. Nr. 18!>) kundgemachten Elicgesct/cs. auf ein. zrlnr zNasscn drr znr ^lilüll! v.!g« gehörigen Per-soueu näl^r bestimmt wird. Nr. 18!l. Erlaß des s. k. Finanzministeriums vom 3l. August 18.')8, belreffcud das Vcrsayrcn bei dem Erläge der zn M'litar'HeiralS.KalNionc» gewit'metcn öffentliche» FonoS> Obligationen, dann dei Erhebung ler Zinsen und bei Elsolglassllng vl)l, solchen Obligalionen. Nr. !84. (illaß des f. f. Mlustermms für KultuS und Unterricht uom tt. September l868, womit die. auf die Anftösnng der .ili^cmciuen uuo armtni-stralivcn Alilheilung der lyeorelischtU Staatöprü« fnngS.Komnnssiouen bezüglichen Verfuguugcn kuno. gemacht werden. Nr. i8il. Erlaß des k. k. Iiüanzmiiiliterluiliö vom 1l. Scplcmbcr 18:^, bclrrffc-nd die Uniicßling der in Konuciilions» Münze bciteyenden Golo» llno Si!l'cr>Puuzir>mgö-, Drahlzng^» uno Probir-Ge» bührcn in die neue öfllrrcichischc Wahrung, Nr. Mi. Verordnung der k. l. Miuisttrien ocö Innern und dcö Haiwcls uom llj. Srptcmbl'r^868, über die Einhcbung oer von verschiedenen ^mper» schaftln, Oemein^en oder Privaten rcchtmäüig be> zogcncn. nicht a'rarischcn ^inienlilnngsgebulnrn, Standgelder, Marltgclder '.:. dgl., dann Privat», Weg«. Vrücken», Pftastnmantl'. > und Ueberfliyrs« gebühren vom 1. November 18Ü8 an. Nr. l87—188. Inhallsanzcigc dcr unter den Nun,-. mcrn N4 und I4li drö Reich^gsseßblatteö vom Iahrc l8.'l8 cnlhallsnen Erlasse. ^ ^aibach den 2. Dczemblr l8l)8. "0M k. k. Rcdaklions-Vnreau dcs z'a::des>Negicr»ng«ß diess» Angriffen eine bcruyigeuc's Erlläinng ' der Seile h^ f^I^eu möge, von welcher allein lu,,a"^^" l^. Wi^ sinren diese gerechte' Hoff. h"lmt ^'^' ""^ l'^l elfültt. und jene Waller be> ^"" ihre fcint'sellge Haltung gegen Oesterreich. Vor mebrereu Wochen sel'on hall»"' wir ähnlichen, wenn mich schwächeren Angriffen zu begegnen, und wir lhalen es. indem wir mit aUcr Offenheit die Politik Oesterreichs in Italien schildertln. Wie jetzt, war auch oamalS die „Herrschaft Oesterreich? auf der Halbinsel" das Schlagwort, mit dem man zün« den wollle. Unsere Erwiederung halle die größle Oeffcnllichkeit gefunden. llnt> die belgische Presse schlug sie an die Thore Frankreichs an. Vo» keiner Seite her wnide auch nnr der leiseste Versuch gemacht, uns dcr Unwahrheit zu zeiben. Würde man es unlerlas-scn daben, weuu es möglich gewesen wäre? Heule wollen wir nicht auf unsere eigene Erklärung zurück» kommeu. Wir wollen uns gegen die Ausbrüchc der fran» zöslschcn Presse über die „österreichische Herrschaft in Italien" anf ein Zeugnis berufen, deiu man ric Un> parlcilichkeit »ichl wird absprechen wollen, anf daS Zelianiü. das uns am Vorabend des 24. Februar von l»er parlamentarischen Tribüne derab aus dem Mnnde eines edlen Pairs von Frankreich in beredten Worten gegeben wurde. Es bezog sich auf die Ver» Hältnisse Oesteireichs zn den Regierungen rcr Halb' inset uuo anf die Frage der Verbesscruugeu. welche in die Verwaltnuge» ibrer verschiedenen Staaten cin> zufüdren waren. Möge man dieses Zeugniü i.'ügcn stiafen. wenn man es kann, — aber'wcr könnte eü? Fügen wir noch cine kleine Vetrachlung bei „no for. l'ern wir Ieven, der ein Veistandnlß für die Ange. legenheite» Enropa's hat, anf, sich die Geschicke Ita-liens vorzustellen, wenn eme tl««llige Fugling Ocslcl-reich gezwungen hätte, den Tbeil ssincö Glb,ctls. der zwischen len Alpen und den, Po liegt, mifzugsben. Man vergleiche im Gedanke» die Naiur nnd die Wirkung tes fremden Einflusses, der sich da,-., anf dem Poren Italiens unfel'lbar und a n ö sch l i t ßl i ch gellend machen würde, mit rein Einfiusse, reu Oester» reich, indem es ihn mit den anderen Mächten theil», jehl dort ausübt. Gewiß, nie noch sint' Eroberungs' gsdanlen klarer zn Tage gelrcten, als in oen loben» den Aeußerungen der Pariser Presse, die heute die ganze friedliebende Well in Unruhe sehen. Nie haben sich diese Geoanlcn. um ihren Auödruck zu finde», verwciflichercr Mittel bedient! 43 e st e r r e i ch. Wien. 30. Nov. Ans Anlaß der Allerhöchst geuehm'gten Erwcitening und Negulirnng der kaiser-lichen Residenz, und Neichshaupistadt Wien ist von Seite des Ministtrium.i des Inneren nnttr viele» an> deren wichtigen und ticfcingreifcnden Fragen auch der Versorgung der Bevölkerung mit ccm crw'derlichs 1 Wasservoiralhc und dcm derzeit bestehenden Unralh«. kanal« Systeme ein besonderes Aliyenmerk zugcwen. dcl und eine eigene Koinmission Mldcrgcscht .o^rden. welche die Vcschaffe.,heil deS Wassers in Wien und in der Umgebung, dann die Beschaffenheit des be-, stehenden Nanaljyslcmö einer gründlichen Untersuchung zu nnte"ziehs,i. alle hiezu erforderlichen Arbeitt» zu veranlassen und nach reiflicher Prüsni'g die lhr geeigne' scheinenden Verbcss'run^^anlräge zu erstaltcn hcit. Die Komm.iüo» hat ibrc Tlmiigleit bereits be> gönnen, sich nach den drei Hanplrichtlingeu il'rcr Anfgabe vorläufig in eben,».' viele besondere (5oi<,i<^>s gelbeill. uno wird allwöchentlich zu regeliuäßigen Sipui'gen zuscimmentrete,», um d!e ihr übertragenen Erl'eblmgen so rasch, als dieß nur immer möglich ist. zn förrern. — Ihre k. Hoheiten der dlirchlanchliglie Heir Erzlierzog > Gencralgouvcrnenr Feidmano Mar uud die dnrchianchtigste Frau Erzherzogin Cl'.nlolte sind am 2i>. Nov. in Mallauo eingetroffen. Vczü^ich der großms' me zugeweildit wurde. — Der „Vote für Tirol und Vorarlberg" bringt tineu auöführlicheu Vericht über die Eröffnung der Nordliroler Eiscnbab». welche, wie wir bereits ge« meldet l)aben. am 24. Nov. stattfand, uno schildert die freudige Theilnahme, mit der dieses für das i!and Epoche machende Ereigr.iß von der gesammten Bevöl« lerimg begrüßt wuide. Von aUcn Seiten war sie zasammengeströmt uno empfing den Zug bei den mit Fahnen. Flaggenstöcken uuo Tannengewindc geschmück» teil Staliollsgcbäuden von HaU, Schwaz. Innbach, Vrirlegg, Wörgl uud Knfstcii, mit Vivatrufen. Musik uud den Klangen der Vollshymne. wozu von den Höhcll herab die Pöller donnerten. Auch Schühell« Kompagnien mit klingendem Spiel und die Schnliu» gend l»it weißrothen Schärpen uno Fahnen war an mehreren Slalionöpla'pen aufgestellt. «Uno so ist den» Innsbruck — Mit diesen Worten schließt der Artikel — und ein bedeutender Theil Nordtirols dem europäischen Eisenbalülliehe und somit dem großen Völker» und Handelovertrhre förmlich angeschlossen. Mögen die eiserne» Schienen dcm Lanoe zum Segen gereiche»! Möge die Kraft kirchlicher Meihe jene schweren UuglücksfäUc fcrne hallen, von welchen wir »i so manchem ^'ande mit Enlsche» gehört und gele» sen babcu! Möge sich in den Thälern unseres jchö» neu Vaterlandes, welche der Dampfwagen durch» braust, Wohlfahrt lind Gedeihen aUcnlhallien entfal» len, was wir stlmlichst wünschen uno hoffen." Trie st, 27. November. Der Küsten. Pilote Georg Nasso hat eine» Schrauben»NettuugSapparat cifllndell und auf eigene Unkosten ucrftrtigcn lassen, wllchcn er der Zculral^Sccbchördc zur Prüfung vor-gclcgt hat. Der Vmuch mit demselben !'^urde hier in Tricst im Vciscin einer technischen Kommission ge» »nacht uud ficl zu dcrcn vollkommener Befriedigung ans. Der Apparat, dcr 80 Pfund wiegt, wird mit großer Leichtigkeit gehanohabl. Eine einzige Person, welche die Schraube bewegt, verleiht dem lsolirlcn RetlnngS'Apparal eine Geschwindigkeit von drei See« mellen in dcr Stunde uno remorquirt eine Barke mit l8 Personen gegen den Wind. Schwimmende Taue (Seile), die sich ringsherum verzweigen, bieten meh. reren Schiffbrüchigsn AnlMspnnktc, die alic von einer einzigen Person geschleppt werden können. Der Appl.rat hat auch Raum für einen Vorralh an ^e» l'c!'.sm,ttlln. Dicse Erfindung hat den Vorzug vor den andern bekannten, daß, während bei diesen die zu Ncttcuden auf ihre Kraft und Geschictlichkcit nuge^ lvic,'en sind. dcr neue Apparat einen mulyigcn und lräsligcn Mann tragcn und ihn an den Ort bringen kann. wo oft unbehilftlche Schiffbrüchige die Rettung erwarten. Der Erfinder ist dnrch den Umstand a„s den Gedanken seiner Erfindung gekommen, daß er läinul llod an de» Pascha lw» Skutari übergebe» ivelde» soUen, wurde l»cr eril abule Soiotor sofort »ach Koilstaniinopel gesendet, lim diese Absicht wo mögl,ch z>l uerl,lc!n. Die Nalu'a Kuci. welche i» kirchlicher Be» ziebllng seit 8s) Jahren znn» Vladikat von Montenegro, in staallicher aber z» der Türkei gehörle. hatte sich im Iabrc 18/^!i nach dem Absterben les leyte» Vladika Peter von dcr bischösiichsn Kirche von Eei'mje gelrennt. Znr Zeit des Feldzuges Oiner Pascha's gegen Monllliegro machle» die Külier mit den Türke» g?> mlinschailllche Sache. Der Senats» Präsident M-ilko sic! l8i)7 in die Nahia ein. brannte 17 Dörfer nie« «Ntt« der. schlug die welirbareu Manner im offeueu Felde' aufs Haupt uud olkupirte die Provinz. Die Nabia Wossojevic. voni Pascha von Skulari wegen Steuer» Neniien^ mil einer Miüiär > Erckulion be^robt. w,nf sich dcn Montenegrinern freiwillig in die Axne ui^ wurce bis zur Austragung dieser Angelegenheit im diplomatischen Wege. von »en kzlr,>agorzen militärisch beseht. Diese ^ivci N'al'it'i erlüeltcu ibre Kreishanptlclltc aus Montenegro, e^ wurde dort eer Köder des Fürsteu Dauilo v,röffenl>lckt nnd sie sind in, Senate dlirch uier Mitglieder veilretsn. — Der Beschluß dcr diplo» malischen Konferenz in Kouilantiuopel wegen Ablre> »ling licser zwei Kreise .1» die Tülkci machte daher in Eetinjc schlimmes Vlut. Die Ezerilagorzen seheu endlich ein, daß lie fran> zosischen Protektoren mebr versprochen baben, als sie dallcn können. In del an> 22. d. M. abgebaltenen Sipnng des Senats wurl-e beschlossen, eiile eigene Depulaiiou nach St. Petersburg abznssllden. llm sich für dl» der (5>ernagora wieder gewordenen Schui) zn beranken »»0 rnMchll'ch rev Abtretung von Kuci und Wasirjcoic an du Türkei Vorslcünngen zu machen; gll-ichzeltt'g l',',jil't sich al',r der Fürst Damlo mit ei« nem Gcfolge von !4 Personei: nach Paris, um in der finuzösifchen Hauplstal'l ähnliche Stritte pcrsöi!' lich zll mache». Kr a kau. 2!). Nov. Heule Vormittags 9 Uhr wurde» in der Domkirche die irdische» Ueberrestc deS polnischen Ko'ui^ Michael (Kori/but) der Gruft, in lvclchcr dicsclbeu bisbcr geruht, liuuommen und in den durch die a. I). Mnnifizenz Er. s. f. apostol. Majestät angefertigten lind in dcr größeren Königs» qrul't unter dem Eülgang dcr Kathedrale aufgestellten Sarkophag linier den dnrch das kirchliche Rituale vor« geschlichenen Gebete» imo Zeremonien in Gegenwart des Herrn ^andcspräsiDcntcn Grasen Clam-Martiniy I'inierl.gc. Znm Vchnf der Uebcrlragung war ei» neuer eichener Sarg angefertigt uuo dieser nl.ch vor» ansgcgangeuer Konstatirnng der Identität der Gel'line lind Vrrsiegclnng in das Stein >'Monninent versenkt werden, in welches anch eine auf den Akt dcr Ncder-tragnng Vlzng ncl)»!l»de Urknnc'c l'interlcgt wird. (Kr. 2 nige Tage nach dem Lehlinger F>.'rst anf die Jagd. linl sich von den angestrenglen Ail'ciien ker leMen Wl'che ;n erl^Ien. Der Prinz u. Wale^. dem es in Perlin sel'r >m'l'l sssfälN. wird dem V>ll>cl,'n,.,'n nach drei Wl'chen hier ueriueil'U. Seine Schwester, die Prinzessin Friedlich WiN'slm. dat zu ilircin Gelniris» feste vl.ni dem Hl'fschlächlcr ill Windsor ein sehr wiü-lommenes Geschenk erlialten. näü'lich eine Kiste m'll iu Zncker gspi'crrller Mar>schinlen. eiile nationale i!icd> ling^spcise der Prinzessin. Pari«. 26. Nov. Die Neiigeslallimg der al> qier>sch»'n Vcrwciltniig schreitet rüstig voian. Hente dringt ser «M^nitcur" eine Neil'e von Ornennnngen z» Friedensrichlern. Friedenölichier ' Slll'stlllüeil und Grcffiers für Algelieu. Nach den Iel)le» Verichlln an^ Dscheddad war dcr türkische Kommissär, der jedoch dercitc! Aleranrri!? verlasse» dlU. noch nicht in ries.r Stadt angckoinmen. Der französische und der englische Koinüiissär (Hsl)a> ticr und Pnlle,,) Dalten al'er l'ereits t-ic U,itels>iä>Ul'g begonnen, uno 10 oiionianischc Kaliftentl. die Heir Emerat designilt halte, wareu schon verhaftet worden. Der Prcßpr 0 zest gegen den GrafenM 0 n. t a l c m l) c 1 t. Heute wurde vor dem Znchtpolizei. Gcricht c>er Prozel) gegen leu Giafen Montlileiudert u„d dcn Gerautc» deö ^Eorresrondanl". Her,» Donniol. vcr» l'andllt. Da l>ci der all^meinen Thcilnudme. welche der P>oz>'ß findet, elü grol!cr Zusammenfluß uo» Schan> lustigeu in dcr Nahe und vor dem ^ulüz-Palaste u> erwarteu stand, so waren aüßsrordenliich.' Vorsicht»?' Maßlegelu gelroffei! worden. Eiue Holzdarlicre schl"ii)le die Eingangsidl'ir zur sechcieu ^alniuer, ll»c> an alle» Zugängen 5s>5 P^Iasl.s standen SichcrheliSpostcn. Dreiüig Pläpc waren lem Varreau reservirt worden, „nd il're Verilieilnng erfolgte dlllch'<> ^',os. Die Kar» ten, wllchl- I^urnalüllü eldallc» I'allrn. laulcieu duichanz persönlich, und es war Niemanden gestaltet. Notizcn ;n »uachen. Gegen <2 Udr wurden die Thu» ren des Gericklvs.mlei) geöffost. Die leiden Veschul. digicn faüdi» sich hcranf luit ilireil Vsltl'lidiger». d,n Herren Dlifanrc und Perruer. ein. Die (^lsteren liadmen in der Mitte ihrer Adookaien auf der Vank. die gewöhnlich den Veriheidigeru rlseroirt ü't. ihre» Play. Der Gerichtosaal war gekrängt voll. Uiücr deu Anweseuc'sn I'emerkle »lian nenn Mltglieeer lls diplomatisch«n Koips. den Herzog von Vroglic. Ori' lan Carrot. V!lleüiaiu nnd 'lindere. Die französischen Journale, die keine Vciichte i,i Preßsachen gclen dürfe», warcn nn> i,< geringer Anzahl verlicten. D>m Gelichtöhofe präsi^ille Hcrr Verly liu, Vizc Prasideul j Vcisiyer warn der Richter 'i-enoist lind der Ergän» ^lug^lichler Nacqnard. Den Sil) c>e^ öffcnilichen Anklaget nahm dcr l.'is. Profnrol>er ucröffenilichie lll«!) lcr die N'l'erschrifi lrug: „l^l» ll^Iiül l uno gegen das allgemeine Stimmrechl. und 4. Versuch, den öffenlli» chen Frieden z^ störe», durch Anr.gung vou Hai) ui.d Vcvachlnilg der Bürger gegen einander. Die Vcr» nlymun,^u dlr Hencu Graf uo» Montaleml'ert unl' Donniol wahrten lücht lange, ^.'^lerer. der zncrst vcrnonunen wlirre, erklärte, dai! er. als dcr inkri' minirle Arlikel erschleiieii. von Pliriö abwesend ge:re> sen sei und sich auf d.,s ül'rigc Personal s »als verlassen hade. Graf Montalcmbert, dcr in Paris geboren nnd gegenwäriig ^8 Jahre all ist, er-kläile, er habe in seiuem Arlikel einfach gesagt, er liede die Freiheit uild die Prcözustände Englands in.hr alö die Frankreichs. Er halie dieses für kein Verge» den halten können. une» es sei ihm nicht im Gering« stcn in den Sinn gekommen. Frankreich beleidigen zu wollen. Nach dem Vcrhö'r hcgc.nn der kais. Prokurator mit scincm Äiequisilorilim. Er ivar ziemlich gemäßigt. „Sie haben" — so rief er Helrn von Mon> lalemberl zu — „Frankreich vor England erniedrigt uno ihin auf unwürdige, auf höchst unwürdige Weise in's Anglsicht geschlagen." Nach dem taiscrl. Prokurator ergriff Hr. Vcrryer für Herrn v. Montalemliert das Wort. Er begann mit den Aulczeoenlie» des Grafen v. Montalcmbcr^ und suchte ans dessen gan^m i^cbcn zu beweisen, daß er Franzose mit Leid uno Seele sei. was mau heule bcstteitcn wolle. Dann. auf dic Anklage selbst übcr» gehend, sagte cr: „Dieselbe ist ungerecht, schlecht!»»' tivirt. schlecht berathen. ich halte beinahe gesagt: ver> lvegcn. V'Vrycr geht alif dcn Vortrag oes kaiscil. Proluraior^ cin. der a/sagl hat. o^>3 der Artikel be> sonders in seiner ganzen Hallung vnoammuug^lvürolg jci. nnd mcinl, gerade in dieser Vczicbung könne man oem Aiifsape nicht beikommen. dcr höchstens in eini' gei, Phxy.u. die der Feder des Hern» u. Montalem^ bcrt entfallen seien. Stoff zn eincr Aofl.'gc geben könne. Dieser habe seinen Aussay nnler eem Ein» filisse der großartigen Debatten geschrieben, die im englische» Pmlamcntc stallgefliuden hallen, und eü sei daher natürlich, daß er seiii Vcoaucrn ausgedrückt habe. daß Frankreich derartige Instilutionci! nichl medr bcsißc. Er trug hierauf mehrere Schriften Mo», tlileml'ert's vor. lim zu beweislN, daß der Angeklagte früher hänfig dasselbe gesagl habc. weßhalb man ihn heute verfolge. Wäln cno der Vei thcidigun^sredc ei klart der Gc> !U'ral>Prolura!or, d^'ö cr die Anklage dcZ Angriffs gegen die Ackluug. Die man vor den Gesepen haben müsse, fallen lassr. Di,sc Erklärung wliroc darurch hervorgerufen, daß Verry.r llllärte, es >ei selisani. da') mau eine solche Ankl.'gc auf eiu Gesei) begründe, welches z» einer Zeit kllassen worden s.i. wo die Instillüioncn bestanden hallen, dic Hcrr v. Monla> lemb.rl so lief deoaneie. Das H.Nipt.N'gllNünt Ver^ ryer'ö l^,r. daß es ungerecht sei. alls lus jetzige Regime eiu politisches Geseß anzuircuecu. dc>s für die R'pnblik gemacht ivorDen sei. Es handelt sich biebci um das Gesiß, welches ^8^9 die Gewalten f.slseyte. oie oc»> Präsidenten d^r R'cpllblik von der Verfassung eingeräunn woiden waren. Die Replik dls kaiserlichen Prokurators ivar sehr kuiz. Er lobte die Zustiliüioue» Frankreichs, die bes> scr seien, al,? oic cngüschül lino ineinte. wer, dic Monialcmbcrt, dieses »ich! glaude, s.i kein wahrer Francs!'. Er beschuldigte außerdem M.. En^Iano zum Kriege gsg'» Frailkreich hingetrieben zu babl,^ weil er (M ) gesagt, daß bicse Macht sich zu,u Kriege gegen den Despoiiömus rüsten müsse, worunter »ach ihm natürlich Hcrr v. M. Fran'rcich v.rstaudcu bat. Hcrr Dufaure rig'.iff hicrallf das Wort. Vcrryer wandte sich au'S Herz. Dufaurc an dcu Verstand. Er warf dem kaiserliche» Prokurator vor. seine An» klage nicht gl»au begründe! zu Habs»; cr h.ibe die Anwenduug d.r Gestye nicht legrüncet. sol,dern sich in Allgemcinbeiten geb^Iien. di, nicht hinr,ich!»-». Ie> manden zn v.rurlblil,!,. Er slichic zn blwcise». dag l^er Hauptgedanke M's. gew.sen sei. das „Umvcrs" zu hckämpscn. E> hal'e .insach die jeyige Polüik l'tS Kaisers unlerslü^u wollen, in so fern es die engli sche A!',anz betreffe, die tagiäglich von den Iegi!i'ni> stisch»-» Io.lrliallN angegriffeu iverde. Es sei kci» Angriff gegen Frankreich, wenn mau deh.inple. ts fönne die Inslitlitiouru vertrag.'» . die cs früber ge> babt. Dieses hciüe mit Achlu,ig und ^iebe von seinem Vaf-rlande sprechen. Die ganzc Ankluge. s.igie er scklieLIich. passe so wcnig auf dcn iükriminitte» Arli' kel, rap man. lim zu bestrafcu, dem Gcsel) Gewalt anthun müsse. Mit Dufanrc's Ret^e schloss',, dic Verbandlllnge». Der Hof zog sich um l> Uhr zur Veratbung znrücl. Uin 7^2 llhr «uurdc t'a^ lirihcil gesprochen. (Zst be> reüö mitgclbeilt) Ein ollerer Kolrespon?cnt schrcil't übcr dic Ver> haudlungen: Dic Ai'liuortcn des Grafen Montalembcrt bei seiner Vernehmung waren sehr ruhig, bestimmt und mäßig gehalicu. Er babe uicht die Absicht gchabt. den Aufdruck „verpestete Zlusoünstuugeu. Korruption :c." auf dtc französische Regierung zu deuten. cr habc uur gesagt, und sngen «vollen, daß sie ebc» in Frank« reich vochaudc» seicu. Er ziebc die Iustlilltionen Englands den jeßige» Frankreichs vor. l)al>c aber nickt gcdacht, daß, wenn m.in die Engiands /ol^üv hcrvorbcbe. dieü alö cin Angriff gegen dic Frank' rcichs gelten müsse. Er erklärte ferner auf befragen, daß er für sich und seine Freunde das Prädikat ehr> liche ^eute nicht ausschließlich in Auspruch genom,ne». so wcnig< als er die 8 Millionen Wähler dcö Kai> scireichs als solche für Feiglinge eiklätt hal>e. Os gebe Feiglinge überall, folglich auch in Frankreich. Paß er die französische Regierung als eine Anlicham» bre'Negierung hingestellt habe. sei nicht der Fall; er habe unter diesem mil-inkriminirlem Ausornckc verstau» den, daß gewisse keilte, Schmeichler uno fcllc Iour-»alc diesclbe dazu machten. Daß cr gcläugncl habe, daß gegenwärtig Freiheit in Frankreich sei. gesteht er zu; dieß set rinc 3!,'aisache. die um so unlä'ugbarcr sei. als von Seilen der Regicrnug stldst gar häusig dieser Mangel an Freiheit als eine Wohlthat für Frankicich Inngestelll werde. Herr Vcrrycr begann mit dcr Erklärung, daß wohl Niemand geneigter lind befähigter gewesen sei, diese Verlbeioigung zu führen, alö Graf Monlalem« bcrt. rerftlbc habe sich jedoch, um alles Scharfe nnd Angreifende dabei zu vermeiden, entschlossen, il>m. Verrucr und Dufaure, die Vertheidigung zu übcrllisseu. Zuuächst gebt der Vertheidiger darauf cin. daß oie Anklage imnler nnr die Gesamlnlhdltnng des Artikels, nicht die einzelnen angcschuloigteu Stellen ins Ange fasse, und, wcn» er. Vcrryer, sich auf diese» Stand' punkt stelle, sc, könne Montalcmbert nichts znr ^'ast gelebt werden. Was ael,? nus oem G«»,^,, ces Ps' tilcls hervor? Eine aufrichtige und unverhohlene H>t> wunderunsi, für Eiiglano und seine IiisNtulioitt!!. die um so lebhafter hervorgelreien sci. als Monialcmbcrt nnlcr tcm Eindruck ei,ür dcr großartigsten parlamen« tarischeu Verhandlungen gcschriebci» h>«be. die über» Haupt in einem große» Lande wie England nur vor« kommen können. Das. was cr g»sehen und gehört habc, müsse ib» um so mehr fortgerissen hallen, als er. Montalembeit selbst, seine schönsten Iabre und seine edelsten Kräfte den parlamentarischen Kämpfe» für politische und religiöse Freiheit gewidmtt habc und um so mehr das Vergangene schmerzlich möge vermißt haben. Er habc sich keinen Angriff gegen die fran« ^ösische Regierung zu Schulleu kommen lassen;" d,s ^'ob der englischen Institutionen mache ihn zu keiucm scklcchlen Vürger Frankreichs. Und menu er gesagt dabe. daß ric Fleihcil in Frankreich nicht bestehe, so sei dieß k.iu Vergehen, sondern eine Thalsache. Herr Verrycr findet nirgends ein Vergehen. Das allge» meine Slimmrecht habc Montoleiubert uicht angegriss'eil cr babe sich gegcn einzclne Resultate. nicht gegen las Prinzip desselben erhoben, uno wenn er oi,fc Resul» täte angegriffen hahe, so sei dadurch cas Prinzip, wie späicr bessere R.sultlUc nicht angefochten. Und warn»» sollte man uicht ungestraft dieß thun dürfen. wenn »lau s>hc. daß das nämliche allgemein? Slimmrecht !K4ll eine souverainc Versammlung, danu eine vier« jädrigc. dann eine zehnjährige Präsi'cnlschaft u»o z»' leNt eiu Kaiserreich geschaffen habe! Aber. uud dieß ist das Haupt - Argument der Vertheidigung, gesepl anch. er habe c>ic Autorität der Regierung »no dett" Grnntlage. eas lillgcmeinc Slimmrecht aügl-alis!'^' >uie kann ib» das Gericht verdammen? Es ist lcU' Gescl) dafüv da. Wer hat 184« daran gedacht> ^ auf oie Ehartc ^ouis Philippe's zu beziehen u»d ^ auf das Znstanrekommen ^r Republik auzuwenden > 184!) h.ll ma., oaS Grscl). auf welches man sich l'cu>e beruft, ziün Schuhe der Natioualvcrsammlung ^,^' mackt. ohne auch »>lr vorail^zusel?tn < daß es aus ^ Präsii'enlschaf! aniueuobar sei. und nn» wcnde he" d.,s K.iis.rreich das repulXikaiusche Gesep "l)"., . -. auf Montalembcrt an. Das Kaiserreich habe snr >e' neu G,br>!uch kein G^sey. es babe keius gemacht, m dcßhalb kö„uc u,an. wo kein Ges.y sei. auch Niema' ^en verurlbcilen. rer einfach mißliebig sei. Herr Dufaure b.gc.nu oamit. rcr Stmusbeum ihr oberflächliches Eingeben auf eine so w,ch"s.t ^''^ uor^nl)alien. Er legt überbaupt. wie '^rny^. ' Hauplge.'.'icht darauf, daß das Ges.^ der Repul» «««» von lL49 „ich^ von dem Kaiserreiche angezogen werden könne. I>, Vczng a:'.f die Gesammtrichtung dcs Ar> titeis führt cr an. daß bereits Moulesqliieu von sich selber gesagt babe, cr nehme als Gast i» fremden Ländern sehr gcru die Gcfühlc. die dort herrschten, an und gewinne dieselben lieb für die Gastsreund« schaft, dle cr dort finde, und daS Gefühl, welches Montesquieu so offen an den Tag lege, mache man Moutalcmbcrt znm Vergehen. Die Oberftächlichkeit dcr Staatsbehörde weist er namentlich in der Anklage wegen der Aniichambrcregierung nach, dieser Ausdruck könne sich unmöglich ans den Kaiser beziehen, denn noch niemals habe es einen Herrscher gegeben, der selbststäodiger »nd vereinzelter dagestanden habe, eine Sache, die gewiß alle seine frühern Minister bezeugen konnten. Die eigentliche Tendenz rcs 'Artikels sei ci> gentlich, ünd dieß habe oic SiaalSbehördc vollständig unbeachtet gelassen, gegeu das „Uuivers" und dcsseu Partei gerichtet. Das Geseh. so streng es sei, bleibe doch immer Gcsey uno, uin cö i» seiner Scharfe an-zuwenden, genüge es nicht, daß man bei einem Men» scheu Ocsiiylc des Hasses mid 0fr Vil'achlnug vor» aussehe, sonder» man müsse ilp der Aufreizung znm H.'sse „no zur Verachtung bczichligcu können; z>vi> schen diesem und jenem sei ein großer Unterschied. Die cigeniliche Aufreizung sei iu dem Artilll uichl vorbanden. Als dcr Rcoucr in Vezng auf den ^Eor> respoudant" die Vermuchung ausspricht, daß die uächstc Folge eines Urtheils wohl die Uuttrdrnckuug dieses Vlattes scin dürste, glaubt sich der Staalsprolnralor zu der Erklärung ermächtigt, daß diese Unterdrückung uicht statifiuden werde. Dufaure glaubt jedoch, trotz aller Achlung vor der Staatsbehörde, daß diese Ver> stchcrung kcine großen Garanlicu darbiete, und kann selbst auf wiederholte, stärkere Vcthcucrung der Staats« bchörde nicht iu dem Zweifel au deren Kompetenz nschültcrl werden. Gr,if Moittalembert uud Herr Douniol haben übrigens bereits gegeu das Nrthe,l des Zuchtpolizci» Gerichtes Berufung eingelegt. In der „Mg. Ztg." findcn wir uoch folgende Ve,n er kungln : „In dcm Prozeß Montalemberts waren 3 Punkte vorzüglich bemeikenswerlh. Als der StaatslNlwalt Montalcmberls Achtung uor En.'.lmld als einen Ma:,> gcl a„ PlUriotismuc' verdächtigen wollte, protestirte der Angellagie mit lebhafter Entrüstu,>g gegen eine solche Äuu grob» ttni,^lss Muster von Beredsamkeit, eine vcriich'cu. deve. uon l)r,n verjüngten Gvcis im OrakcltIU g:spro> chc»c Kriük der Zustände wollcu die französtscheu Advok.-.len nie gchörl ').,ben. Das kleine, aber au5. gewählte Publikum war vom Anfaug biS zum Ende hingerissen, und es erwiederte während der ganzen Nede mit lauten Demons.ratioueu. Der dritte Punkt ist. daß der Präsident gegen diefe Crvmc der Elite zwölf Gendarmen befebligle, um von jeder Aeuße» rung wäyrcud der Verlesung des UrlheilS abzn. schrecken." ' ' " In der City uon London wiro eine Schilling. Geldsainmlui'g unanst^ltct. ,lm bic Hcrru v. Mon. lalembert auferlegte Geldbuüe z» bez.ihlen. An der Spiße der Subskribenten steht der Buchhändler E. Wtlsou. — Der Artikel des »Journal des D'^bats", wel» chen eine telegraphische Dtpcschc a,ls Paris anzeigle, liegt nun ror. Er Ül im Ganze,, genommen das, was das Tclsgramm von ihm s.'gie. U,>ler dem Vorbehalte ihrer Sympaihien für die Bestrebungen, welche gegen das lraklalinäßige Nechl Oesterreichs am Po. gegcn die Oülhl'!! u>,0 N,,lbei!t'a,keit nus.res Valerländls gerichlel sind, erwicoer» die ^D«bals" '» r»hig.r Uebcrlcgung cni,' den itriegürnf. den „la Prcssc" crbob, daß Fraukleich lci',e Beschwerde gcgen ^eNsllsich babe, der,» Abbilfc üür n>chr durch die ^»>r'c,ndu»g des äußerste» Mittels herbeigeführt luer> b'U könnte. — Mit dicstr lnr^u Andeutung über den ^"hlill des IourüallNtilels, von dem birr die Rede ^< glaiiben !l>ir aber auch der Pflicht g<»ügt zu ba> ^n, die lins an dieser Stelle obliegt, sag! oie „Nr. ^'ll-" Man wird nns gewiß bl'greifl'n. wenn wir "l> dem Anfrufc znm Kampfe gegen Österreich, der """ Paris aus zu uns herübcijchaMe. es verschmähen, '"'ü für daS Interesse, welches wir a» der Wahiung ks Friedens haben, ,n>f eine Stimme u> stüßen. c>ie "U dem Orle ,clbst. vo» weher der öriegsruf l"ln, '"'d in drr Weise stch llnob, die wir angedeutet hcl> ^"- Was wir von der hiiltung eines Theils der ^riser P^ssc denken. hc>?' " wir neul'ch gesagt. (5s !', "icl'ts. was diese Ha!».. ,g rechifsrüge» könin.', nnt> , "'.. wir anf die Slörnngen. welche sie mull'willig. ''Uküilich ui,d in u„veran,worl!icher Weise anf dem ^ tt'iclc dcr wichtigen Inlcrcssen, die nur im friede-', ^^^e„ z,„i, sj^ llitwlckcln lönnen, verursacht, so ^ ' ^gcn wir iu einem solä'l» Vorgcbcu nichts n». . ^ >V> erblicken, als Aneniait einer neue,! Barb^nei V^V^e Z!^>Il>i!l0lI. Großbritannien. Dcr «Levialhau" ooer. wic cr j,l)t aUgeulcii« genannt wird. oer «Great Hallcrn" . soll, so wcil bls jcyt bestimmt werden kann. im Mai vollendet sein und im Juni seine erste Probefahrt uach (^niaoa antreten. Bewährt er stch auf dieser, so wird cr wahrscheinlich zu Fahrten zwischcu England uno In> dien benutzt werden. Seine sechs Ma,len sind fettig; tt davon si.ld Hlscu l>r höchste 22i>^ hoch. mißt «' «" iln Durchmesser); der U. auS Holz. camit er die Magmluaoel im Kompaß nicht bmre. Die Altieu dcr ucueu Kompagnie finoeu, wie man hört, tlueu guteu Ab'aß. Amerika. Ncw.^ork. 13. Noo. In Neu.Mcriko >iben die 3iaolg0'Inoianer wiederum ei»e Niederlage erlit« ten. — ^iachiichtcn aus Washington zufolge wird der Fiuauzmilüster eine Thec> und Kaffeh>tellcr blsülwor» lcu. — Dcr Gouvcrucurposten sür Kansas ill Herrn Smmlel Ncdiiig augeboteu »vorde«. — Das Schsoruieu uno ."as Schiff «General Kuihion" im Hasen vo>, Sa» Fraucioco verbrannt. Zu Grcci.sburg in Kentucky ist ein Volkshmifc in das Gefängniß eingebrochen und hat zwei Mörder gehängt. Die Anklagc-Zouly uou New-Vorl hat am 3. d. lil Mil^lieoer des abgetretenen GcmeinderathS. den Ermayor Fernando Wood au der Spit)c, wegeu Pcrlehnng der Stadlverfassung durch Uebereinknnft zu einer Beeinträchtigung dcr Slaoilasse in Anklagc» zustand versept. Die Sklavenhalter au dcr Ostgrenze von Mary» land h.ibcn eine Bcsprcchnug in Cambridge gehalten, iu welcher Klage, darüber geführt wurde, daß die freien. >u Ma'ylalid sich aufhallenden Neger cin faules, un> nüßeci Gestüdel seicn, und in welcher mau zugleich z„ dcm Beschlusse kam, im Inni liächstlli Jahres einc größere Verhandlung iu Baltimore abzuhalten, in der Maßregel» erörtert werben sollen, die freien Neger mit Hilfe legislativer Bcstimmuugcn „ußliar zu mache», Vermischte Nachrichten. .> A»S Graz, 30. November, wird uns glschrie« ben: Samstag Abends um U Uhr wurde >m Vei» hanllnngssaale dcö hiesigen Strafgerichtes dem Möroer oer Fla.'. Alc.sia v. I. und ihrer Dleustuiago Maria B — Johann Nesch, duc au, !. Seplember d. I. geschöpfte. iu ll. :>!io 1 l. Instanz brstätigle Urihril — nachdem Se. Majestät dem Gesrße snueu ^ailf zu lasscu gntiht hc.Uru — dahin lnno gemacht, daß wegen meuchlcrischcn Naudluoroes die Tooesstrafe durch ocu Straug au ihm werde vollzogen weroeu, wozu ocr 2l). November bestimmt woroen. A-i dieser Pu> blizirung begann er zu Heuleu uuo zu weiueu, nud brach oanu in heftige Aeußerungen nno Goliesläste. rnngru aus. worauf iyl» der gclstnche Veü'aud ge> währt wurde, den er jedoch zulüclwics. sowie auch seil Verlündlgung dlS Urtheils Speise und T.lNlt! uerschmähic. Eül im Verlaufe des Houn.^S Nach> millag ^ak er c^lmälig c>eu eilldriuülichcn Ermahunu. gen des Bcichtvals'S G'hör und lcglc seiuc Veichlc ab. währei.b welcher Zeit er eine große Todesfurcht zeigte, welche sich aufs Höchste sttigerie, a!S cr deu Scharfrichlcr erblickte, reu tr zu wiedelholleu Maleu aiifichle, ihm d..s ^ebcu zu schenleu. Süue Kleidung wclgerte er slch zu wtchseln. Nachccm cr gcslcru um 6 Uhr im Sirafgerichlsziebäude die l)l. Messe gehört, wobei er sich gmiz ruhig verbleit, wurde er beuleud in dlu Wagcu gebracht, der von Husaren eSlorlitt. ssineu Weg vom Ioquisllionahll.ise über die obl,e Kettenbrücke auf deu Nichtplah in dcr F,,chlrau, welche hilücr dem Kalvcnlcnbergc gelegen, uahm. Während dcr ganzen Fulm böric scin Gl'schlli nicht auf. uud als er zum Galgeu gebracht wurde, stürzie ,r mn die Kniee lind fiebtc den Schaifrichier neuerdings um Scho nu»g seines Bebens an; als ilm «bcr dieser unter den Galgeu stellte, um sei» Amt z„ handeln. u„d dcr Dc-linqueut ini» sah. saß alle Hoffnung rerloseu. breich er neuerdings iu Schli>l"l'un^eü i<»d Verwünschungen aus. deueu aber der N.'chüch!er. der stch sei"" 'Auf' g.ibe mil proper Oew.nidtl'eii el,llev,gle. schuel' Olu« hull lhal. Eine Di^isiou Iüfauterie halte um die Nichtstälte ein Quarrt formirt unr in Vereine mit der Gendarmerie» und Polizeimannschaft, nebst ?en mit dem Wagen angelangten Husaren oen Andrang oer Mcuschtn abgewehrt, oersu slch eine zahllose Menge zu dem düsteren Schauspiele, mit dem der trübe, ucblige Morgen in uoUem Einklänge st nid. eiu^. funden halte. Zahlreiche Wagen ans der Staot uno Umgebung, welche als Schaulribuue dienteu. standen da. und alö der Akt der Oc.cchtiglei: vorüber war, drängte sich AUes hinzn, um die knabenhaft kleine und schwächliche Gestalt des Gcrichieten in Augen» schein zu nehmen, der bei seinem äußerlich gulmülhi» gen, ja schüchternem Wesen cine That vollbrachte, deren thierische Grausamkeit eine ganze Stadt in Schrecken und Angst versetzt hatte! — Abends um 4 wurde er von dem Galgen abgenommen und unter demselben eingescharrt. Auf cintl Villa bei Prag wohnln, im heu« rigcn Somnttr vier Generationen einer und derselben Familie. Die erste Generation. Urgroßvater und Ur» gioßmulter, hattell l'lr,i/S ihre goioeue, oce zweer llnd Schwiegersohn der Vorgeuannlen, die vierte Generation, die Kinder dcr Gehleren, nämlich ein Sohn und eine Tochter. Und so bestand deuu jede Ocneralion gerade iu einem Pärchen. Mäiinlein lind Wciblcin. (5s wird uicht häusig vorkomme,,, daß vur Geucralione» einer Familie, uno dabei jede Genera» lio» nur aus einem Paare bestehend nnd dennoch komplet, gleichzeitig u»ler linem uuo demjcll>ln Dache, au einem uno demselben Herde leben. Telegramme. Paris. 2l). November. Der ,,Co»stltutionneI" bringt einen Artikel von Nenüe, womit die KriegS» gerüchie dementirl lvcrden. Er erklärt, es liege der» zeit nichts so Erustcs (^l-uvo) vor. daß eiu Kouftilt zwischen England (!) uuo Frankreich zu besorgn, wäre. Neiv'Iork. N>, November. Die amerikanische F!otlt ist beordert, gegen die Wallcr'schen Freibeuter einzuschreiten. Die liberalen sind im Vesthe von ganz Mlliko. ausgenomme,, die Hanplstadt. Eorfu. 27. November. Die zehn Vertreter von Corfu haben gegen die Vehauptnug Aouug's, die Bewohner von (5orfu und PuroH wünschten d<"n bri« tischen Reiche eiüvrlleibt zu >ver0l>,. mit der Ertlä« ru«g proteslirt. ihr ?l!izla.cr Wui'sch bleibe die Verei» uiguug mi: Oricchenland. Dieser Proilst ist dem Ko< lonia!minister Bulwcr übeischuti worden. HalldclS' und Veschistsberichlc. Pesth. 25. Vioo. Das Getreldegeschaft begann iu dieser Woche infolge der ungünsiigeu l>§len Wiener Fruchtbörse incr sehr fiau für Weizen und lomuen namentlich geringe Sorten nur mit einem Nachlasse von 6—ll) Nculreuzcru aogcsiht werde», wahlcüd jedoch schwere Gallung'N fest blieben. Gest^ra und heute war eS etwas flster. ohne daß jedoch d>c Umsähe cine» bcmerkeu^wcrthlu Umfang trrcicht hältc'i, uuo nur für deu Erport nach Äöhmcu lvl.rocn cinige Postcil schöne gelbe Ware ucrhaudm. Ko^: und .'.^Wlrucht erhält sich andaurad beliebt und für odcrunMachen Bedarf gesucht; alter Vorralhc. übrige Gatllingcn unbeachtet. Notirl wiro per Mcßeu in östeir. Währun^: Weiden, lieuer banaler 3 ft, 78 kr.— 4 ft. Theiß» alter 3 ft. 5<1 -»85 kr,. neuer 3 ft. 30 _ 62 kr, bicsker alter 3 fi. 30 ?r.. neuer 3 si. 48-^4 kr," Weißendurger alicr 3 ft. 00 — 90 kr., neuer 3 ft. 67 — ftO z>r Halbfrucht und Korn. cilt uno nc„, 2 ft. 10 — 20 kr. Gerste, alte 1 ft, 7.'i fr. — 2 fi.. neue l ft. 00 kr.— 2 fl. l« kr.. Hase», "euer l ft. 36 — 60 kr. Kusui-uz!. alter 1 ft. 36 — «0 fr. 3cüböl, rohes, erhielt sich bei mäßia/m Umsnhe uiivcraudelt l)ei! für Nechnung eines Wiei.cr Fabrikanten u 6'«. f,,'(5M. g.'k.i,,ss. S'.'irüus üliveräüdert effektiv 28 kr., loco Pczsi^ u'Uldc per NooeuU'er — M>u jc4«<) (»,imcr per is.'^naf zu 22 kr. <5M. ver. Grad a/schloss<'n. P'r Nov.,»« ber —D^ilmber 26 kr. loco Pc!?!) bcwiU'gs. Mtcorllll.gischc Ittibachlnugen in Laib ach. n» .. .'ll''. :,^'^.52 -j- li , l ,. ll»80, »till l«,i»^, :l2!,!2 >-.^. 7 i^r, <»80. still n>;:,.>i,ch , ' ^ 2 „ '>.'.!)»', ^.I,45 -i-7.s> .. <^<'. 'ill r.qnli,ch z , .« (,,.?!!>?. l!2,!,?l j^»>.1 ., 080, schwach .^c.,.» ^ "DnIck'üU Verlag vo>,'I.,.°^ v' K^n,».»yr ^ 5- B«ml'erg iu ^.nbaä). - Vcramwortllche. Redakteur: ^. Vau.bcrtt. Börsenbericht ,ui dcn: Abc"dblattc der österr. lais. Wiener Zeitung Wien, 30. November, Mittags 1 M'r. Anfänglich ld wilder meh'.' flüssig. D^,l< Geschäft geri^, die Kurse der Affekte ü cht w,ftütl>ch ^'erschi>dtN s!<'igt>!i sich srhv bllill't lind wuidcn jn besseren Preisen li>tml,t, — Tlvisl» Vl'N allen S>it0 —.— «2.— Aus d Natiunal-.'lülel'cn zu .V'/„ fnr >0l» fl. 8<» 25, 8«,IN» Vo»l Jahre 1^5,'. Ger, !!, zu 5' , fiir X'0 fl. — .^- —.-^ Mcialliqnes zn.''» '/,f r ,<»» ss. «5 80 8N. - deitu I'll'///» ,. N»<> 7lN f !<> » st, 3 .»<) — ^^2.- .. ü^ii .. !<»<> .. i:5N, - '36,'»' ,. <^.'»^ >"<> „ l!5'5 <<5>:jl> CDuN'-Nentnischeiue zu 42 I.. ,'n,! lj<.— ?i der Kroilländer. Grundcntlastnnqs - Obligationen v. Ni.d, O.sterr, ,;. 5>°/, süc l00 fl, U,i,80 97.— „Ungarn. . ..5'/.. „ <<><1 ,. 85— 8.',..')<) „ Ten,. Ä.mat, Krv-lt, u, Slav, zu 5°/„ f, l00 ,1, 81 — 84 2.'» „ (i«» „ ^4,— ,»4/.'5 .. and, Kr^n!ä»d.r „5"/.. >. l<'U .. 90 50 9.50 m. der Verl.,, iings-Klau cl l8»>7, Kredit-Änslalt für Handel n. Gewerbe zu i.'00 !?. 5, W. pr. St........245,!><> 2Ul,— d, n.-ost. l5^',!,Pl.-lh.sellfchaft z» 500 ft. OM, nl' -Gesellschaft zu Ü00 f!. ^^'. l)der500F». v». St........2»,'rddeli!sch Verbindl,. Ü00 i1.(sM,p St. >l>«,50 187. d Theißl'abn zi! 200 ". CM. mit 100 ^. (,''0"/,1 <5i»za!,!nng pr. St........!05.— 1N5.X) d, lo»>l'. venet. ^iftnbah» z! 57ss l^st. kire l)der l!>2 fl liii'l. mit?»z >l,lu»g pr. St. r. St.........52l>,— 5!0 — d, österr. Lloy,' in Trieft zu .')00 fl. <5M. . . :!>">.- :i2".— d. Wiener Daiupsiu ?lft,-^)>s. zu 5V',la>baus !0jahri^ zu 5>'/, fiir »00 ff . z»5,,',<> i„l, — auf CM. vevlosl'ar zu .'.'/« f>n U»0sl, . 8'.»,25 K'.1..')0 der Nati>.'»a banks 1 ^n^uatlich ,»5"/« f»r l00ff 9'.».50 li'O. - aufist. Ääblnng0 fl. 85,25 ^.1.5,0 Uose der ,^r>d:t-Anstalt für Hand.l nnd Gcwclbc zu >00 ff. östen'. 79ahlung pr. st.. . 108.40 Eüerh-izy ,u 40 fi, l5M. pr. St. . . .80 8,', 8>.75 Salm . w ^ „ „ .... 4225 4^.75 Palffy . " „ ., . „ ... :w,- :z9.50 ttlary „ ^0 „ „ „ .. ... 3725 37.75 Et. ^fnois « «0 ., „ „ ., . . . :!».75 3!>25 33indischl,läj „ 20 .. „„„,.. 25.75 2N25 Waldstcin ^ 20 „ ., „ „ ... 2s>.7^ ^7.25 Keglcvich „ 10 „ „ .. „ ... 15.7N 1Y.— Effekten ' Kurse vom 1. Dezember 1338. l. Vesscntliche Schuld. ä. dcs Stnatcö. Ans dem Natiu»al-?l»!.he» zu 5'/« für 0 fl. 81,15 ö W Mltallique^ .... ,. ü'/<. dettu 8,, >0 ^ 3^ Metall iques -.-.,. 4«/, detto «8,25 ^ W' Ä' !t Verlesung: Vm» Jahre 18:li, dr!tu ^., 50 0.^ W' "» ^ '^^ ^^'' »l.',,l.'> ,>, M «. Dcr Kroulcinder. Vrundeiltlastunsss-Vbligationen. V.-N Ungarn . . . . „ 5,/, d.tto 8^ <)<> ö. W. „ der Vullv^iia . . ., 5'/, d.tto 8.'!.75 ö. W. „ Eiel'f»b!irgen . . „5"/« dctto 84 20 ö W. „ andern K'onlände li ., 5 . >c'tl) 9«>, d. W. s. Hlticn. D,r Nationalbanf.....P>'. Siück. 9ii7. ^. W „ Kredilat.>-Eiftuba »,-Wcftll. ,c. dctto 2l!>.<0 0. W. „ Ka strin Elis^l'clh'Wlslb,'!)!, zu 2<»0 f. mit 10» fl. (50'/») Einzahl. . ,.....detto 89, ö, W „ Kaiser Fr. Ios. Orientbahn l^. detto <;?. 5, W. „ öst. Dcnan-Damvfschifffahl tc!' Ocs.llschaft zn .-00 >!. . . detto 520.50 ö W, Des öslcrr. i!lo^)d in Trieft 500 ff. detto .'j>5 ö. W. 3. Psnudbriefc. D«r Nationall', l.'jähr. uerlesb. zu 5'/, fnr «0 > st. 8»5l) ö. W Der Natio»al'>a»f I^monatl. verlo b zu 5", fur 10 fl. üftcrr. Währung .... !^5.50 ö. W 4. Lose. Der .ssredit-Ansialt für Handel und Gewerbe ......pr. Stück. 101.50 ö. V. Wechsel-Kurse vom 1. Dezember 1858. 3 Monate. «uzsbulg . . für 100 st. südd. Währung . 86.20 Frankfurt a.M. „ »00 ff. südd. Währung . ?p».55 Hamburg . . „ 100 Mark Banco . '. . 7ss 55 London . . . „ ^'» Pfund Sterling . . 102 30 Paris ... „ 100 Franken .... 40.<>5 3l. Tagc. Vukarest für 100 Walachische Piaster . . . 14,<»3 Kurs der Gold-Sorten. Kaiserliche Münzdnfaten........ 4.85 vollwichtige Dnkateu...... 4.79 Kronen ............. 1^.2 K. K. Lottoziehttugen. In Trieft am l. Dezember 1858: 47. »9. «!). 24. 4«. Die nächste Ziehung wird am l l. Dezember l858 in Tl'iest gehalten werden. M r e m d 5 u - A n z e i g e. Te» i. Dezcmbsl- >858 H>-. Niedei', Telegiafeiib^aülte, von Tiiest. — Hr. ?^stow, und — Hr. Wilson, allleiikainsche Re»» t,cis, öl.'» Wi»'». — Hl', Hrooach, ul,d — Hl'. Pi'e» mosch, Piicste!. vo» Cioidale. — Hr. Spiinger, fi'cnij, Kallflnanli, voü Trieft. Z. 2,47. (3) Nr. 4408, Edikt. Von dem k, k. Bcziik5amte Großl^schizl) , als Gelicht, wild l)ttmi,t bekannt gsMl,cht: (5Z hove Ursula Lander vun Großl^sch!>>l), gege» B j>l-.'U'«. «5. Ottoder 185^, xi. 4^08, >»e Tag^ s.chllng aus den «7. März l859 iUorlnitlag 9 Uln yicrgctichls anderauint wulde. Dlejis t. k. Bcz!,ks,!Mt als Gericht hat dei den, Umstände d^ß der Alifenthaltso't dts Bctliigten llül.'et'N des Hcrsil Ilhann )va„z ans Großlaschizh cincn l>« »'«lor ahr und bestellt, mit w Nechl^'ehelfe a» t,ie H.,!,d gede, oder zur V!rl)andlu,,gt'lngsay»»q selbst clscheine,, oder aber einen a>'d, 4. lind 5. dieses Moiicits täglich zwei Vo> stelll,»gen stattfinden, nämlich uin 4 Nhl Nach-lniltaci nnd um 7 llhr ?ibendS Haurlvoistellung Am 5. Abc-lids 7 llhr leßlc o>ste-llun^, wobei der Kaspert allen Gönn.,'! >i ein Lebewohl zxi'llfen wird indem rlihm.-lichst bekannten Marionetten Theater am Marktplatz in der neuerbauten Bude, wcbl'i zur Aliffschrlma, konnnt: Sonn taa am 5. nm 7 Uhr Dcr Inubcrl'lNlM o'oer l!ie K'chreckensilacht im Wnl5e. Iodenl di>, Gesellschaft !ür den bi^h^rige» allgemeinen Beifall den innigstt'» D>u>k den edlen Bewohner» der Hanptstadt Laibach gehorsamst abstatiet, »vünscht der Kaspeil eioen taiisendfaltigen S>-gen fiir das künftige Jahre n»d b,ttet zugleich, diesen 4 Tageu Ihieil gütigen Zlispilich nicht entziehen zu »vollen.— Kaspe l, nicht wahr, alle meine Gönn.'r, Sie komme»? O l^'. Joseph Weißer, Marionetten - Spieler nnsi Büiger der Stadt Imiernia, in t. k. 'o'sterr. Schlesi.'», ,/In d>.'s Decembers Sonnenlicht. »Vergesien Sie den Kasteit nicht!" Preise der PIä p s: E> stcr V kr. ÜM. E'ehplal) tt kv. Cono ?^ünze. Kaff."Eröffnung l/^7 Uh> A^nds. Anfang 7 Uhr. ^aibach den i. Dezember 1858. Z. 2lü8. (2) Vei lMS^K-§^ V^^L'^lllQH' in ^iibach ist zn haben : Die Hchlacht bei Novara, cpischcft Heldengedicht von Z, 205'l. (5) MM, WllllM-ZM vl^N W>. .?. «l^oll^«'. Apoihckcr in Prcpblirg, gegen alle Alten katharrhalische nnd i?ungenleiden , sl»d zn beko,i>men in Laib'ch bei Herrn Ioh. Kraschovitz. 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