M, 42. Montag am ^2. Mruar 186ä. Die ^Laibach« Zeitung" erscheint, mit Au«uah»e ds» Solm- und Feiertage, täglich, und lostet sammt btu VeUagen im Gmnptorr ganzjöhrlg li fl., halb. lshrlg » st. eo lr., mit Kreuzband im Coinptoir ganzj. 12 st., halöj. 0 fl. Fii« die ZusteMmg in's Haus sind halbj. 50 fr. melji zu entrichten. Mil der Post portofrei ganzj., unter Kreuzbnnd und ge< druckt« Adresse 1', fl., halbj. ? ss. 00 lr. ZllstrtwVSgebHhr sllr eine Garmond - SpaltenzeNe oder den Raum derselben, ist jnr Imalige Einschaltung s kr., filr 2malige»lr., für Zmalige 10 lr. u. f. w. In diesen Gebühren ist noch der Insertion«-Stemfttl per 30 lr. für eine jedesmalige Einschaltung hinzu zu rechnen. Inserate bis 10 Zeilen kosten 1 st. 90 lr. filr 3 Mal, 1 fl. 40 lr. ftlr 2 Mal und 90 kr. für ! Wal und Staatsdruckcrci in Nicn das V. Stück dcs Reichsgeschblattes aufgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr, 8 den Erlaß des Finanzministeriums vom 2. Februar 18H4, über cie Anwendung deS Ansage-scheinvcrfabrcns im Eisenbahnverkehre auf dic im inländischen Verkehre die Zolllinic berührenden Waaren (sogenannte Strecke nzugsgüttr) und auf diejenigen ausländischen unverzollten Waaren, welche im Ausageschemvlrfablcn einen Tdeil des Wears auf ausländischen Elscnbadncu zurücklegen; — giltig für alle Kronländer des allgemeinen Zollgebietes; Nr. 9 die Kundmachung dcs Finanyninistcmlms vom 14, Februar 1864, über die Aufhebung des Nc« beuzollamtcs zweiter Klasse zu Böhmisch-Röhren; Nr. 1() den Erlaß dcs FinaüzministtriumZ vom 16. Februar 1864. in Betreff einiger Ergänzungen drr Vorschrift über dic Vollziehung des neuen Vrannt-weinstenergcsctzes; — gillig für alle Länder und LandeSthcilc. in welchen dic Vranntwcinbestcucrung nach der Erzeugung stattfindet. Vom k. k. Ncdaktions'Vurcau dcs Rcichsgcschblattes. Uichwntlicher ThetI Nachricht! Dic bis 19. d. M. für die Verwundeten dcs l. k. 6. Armeekorps in Schleswig eingegangenen Gelt" betrage und Effekten sind dem hochlöblichen k. k. Armee. Korpokommando übergeben worten. dcm zn Folge Tc. k. k. Hchtit der durchlauchtigste Herr Erzbrrzog Ernst, als Armee-Korpökommandant. mittelst Schrei, bcns vom heutigen Tage angeordnet babcn. vorläufig im Namen der Verwundeten dcn verbindlichsten Dank allen Dencn bekannt zu geben, welche sich durch Gaben au der Sammlung betheiligt yabcn. Indem ich hicmit diescr l'ohcn Verfügung nachkomme, bietet uuter Einem der bevorstehende Jahres, tag der allergnädigstcn Verleihung der Verfassung (26, Februar) ucuc Gclcgcubcit zur Fortsetzung der Kundgebungen patriotischer Gesinnungen durch frei« willige Spenden oder Feststellungen. entweder für die oben bezeichneten Verwundeten oder für die Noth. leidenden in Ungarn. Diese wiederholte Einladung dürfte sich der Sym. pathien der verehrlichcn Vcwohncr dieser Landeshauptstadt um so mehr erfreuen, als in Gcmäßhcit cincr hohen Mittheilung für angemessener angcschcu wird, diesen bedeutungsvollen Tag auf dic besagte Weise zu feiern, als durch audcrc mit Kosten verbundene festliche Begehungen. Aus diesem Anlasse wird hiemit die höstichc Vitte gestellt, bci der Abgabe dcr Spenden gefälligst erklären zu wollcu, fm welchen Zweck dieselben gclei« stet werden. Laibach, am 20 Februar 1864. A Nl b r c» s ch, Oilrgrlmeistn'. ^aibach, 21. Februar. Die Nachricht von dem Einmarsch dcr alliirtcn Truppen in Iülland ist geeignet, ernste Besorgnisse wachzurufen. Lord Palmcrstou bezeichnete cincn An-griff auf Jutland als ein folgenreiches Ercigniß. Auch das offiziöse Organ drr Tuiicricu. die «France", welche bisher bezüglich der deutsch, dänischen Frage das möglichst dcstc Einvernehmen mit dcn deutschen Großmächten zu erhalten snchtc, bezeichnet cincn Angriff auf Iülland als cincn Wendepunkt in dcr Hal« lung Frankreichs. Vcim Eintritt ciucr solchen Eventualität würoe Frankreich den Wünschen Englands, gemeinsame Reklamationen zu erlassen, sich geneigter zeigen. Es beißt, die Nachricht habe das österreichische wie das Berliner Kabinet sclbst überrascht, der Eiu° marsch sei auf scldslstand^cu Befehl deö kommandi-renrcn i>crgcncralö s«ihcrru v. Wrangcl geschehen. Gewiß ist es, oer Elumarich nach Iüllano wicerstrcdt oer mit Preußen abgeschlossenen Ftonucntion. welche ein einseitiges Vorgehen ausschließt uno jcdcnf^Us streng auf ocn Zweck der Inpfanonabmc Schleswigs beschränkt ist. Es sollen drßh^lb auch die dcioen Großmächte auf telegraphischem Wcge Erklärungen nach Paris haben gehen lassen, ^l ^,^^,, ^,^ ,yei> tcre Haltung dcc franzöllschcu Regierung abhängt. Wenn übrigens auS dem bis jeyt lokalisirlen Kriege ein allgemeiner werden sollte, so trifft die Schuld zunächst Dänemark, das gcgen den dcntschen Vuno den Seekrieg eröffnet hat und mit Wegnahme aller deutschen Halwclsschlffe droht. Dcr dänische Urbcrmuth beschränkt sjch aber nicht darauf, gegen ganz Dcnt'chland dcn Seekrieg zu pro-klamircn. Aulhcntischc Nachrichten melocn noch ganz andere Dinge. Es war ,m königlichen Schlosse zu Kopenhagen unter dem Vorsitze Cdristian's IX. eine Kl'llscilösißling al'gchaücn worden, wclchcr außcr dcn Ministern' die hervorragendsten politischcn Männer, wie Vluhmc. Tschcrnii'g. Vlircu> Fincckc und mehrere Andere beiwohnten, unc» in wc'.cher beschlossen ivuroc -Erstens in keine Vcrl'andlungcu auf 5cr Basis der freiwillige» Räumung dir Im'cl Alscn u»i) der die» selbe deckenden Düppelic europäischen Großmächte zur Einmischung zu nöthigen; drittens den deutschcu Vund als kricg« führenden Theil zu bclrachtcu lind danach zu behau-dcl». Wie zur Erläuterung dieser Vcschlüssc aus Kopcnbagcn berichtet wird. ist dcr Veschlnß. dcn Krieg möglichst auszudchneu, mit Rücksicht auf Schweden gefaßt worden, welches erklärt hätte, so lange dcr Krieg lokalisirt bleibe, sich gleich England und Frank« reich enthalten zu müsscu. während es im Falle dcs großcu Krieges nicht in dcr Reserve bleiben, sondern scincn Plah an dcr Seite Dänemarks einnehmen würde. Was endlich dic feindselige Vcliandlung des deutschen Vundcs betrifft, so ist die Vlokadc der deut« scben Küsten lind die Wegnahme dcr Schisse am Kriege bis jeht uoch nicht bcthciligtcr Vundcöstaatcu darauf berechnet, dcn deutschen Bund zur offenen Kriegserklärung zu zwingeu. Dänemark erwartet dievon keine Verschlimmernng seiner Lage. sondern vielmehr das Eintrctcn ncucr Komplikationen in den Verhältnissen zwischen den deutschen Großmächten uno dcu übrigcn Vundcsglicdcrn. Sollten die fortgesetzten dänischen Herausforderungen znr Folge habcn. dcn Riß verschwinden zu machen, dcr Deutschland hcnlc noch trennt, sollte dcr proklamirte Vunt'cökricg die deutschen Großmächte und das übrige Dcntschland wieder zusammcnführcn, dann vcrändcrt sich die ganze Lage und würden natürlich auch audcze Gesichtspunkte für die anzustrebende Lösung der schlcswig - holstcin'scheil Frage maßgebend werden. Vom Kriegsschauplatze. Die «Neue Pr. Ztg." gibt cincn Vericht über das kurze, abcr interessante Artillcricgcfrcht, welches cine bci Hollnis zu crbaucndc preußische Batterie am 11. d. M. mit einem feindlichen Kriegsschiffe fl'ilmc. Das letztere — angeblich dcr Panzerschooncr ..Esbcrn.Lnarc" — wollte um die Halbinsel Hollnis hcrnm in den Flcnsburgcr Vuscn steuern. Dieß gc< wahrte dcr Artillerieoffizier, Prcmierlicutcnant Mcntc dcr Magdeburger Artillcricbrigade Nr. 4. dcr sich bci dcr unter dcm Ingcnicurhauptmanu Dann in Vau bcgriffcncn Batterie befand. Die Gcschüßc stanrcn etwas uicdcrwärls im Park zusammc»gcfahrcn, die Artillcristcn warcn in ihren noch 10(X) Schritte weiter entfernten Quartiertn, und nur einige Mannschaften oer 4, Kompagnie dcs VranDenbnrg'schcu Pionnicr-bataillonS warcn in den Schanzen. Mit Hilfe dcr-sl'llien brachie Lieutenant Mcilte zwci dcr anf scbr schweren Laffttlcn rubenden Grschüye so hcrunl. daß sie die Mündung dem Feinde zulehncu. lud und richtete selbst und ließ zwei Schüsse anf das Schiff abfeuern. Nach dcm zweiten Schusse, der sichtlich gc-lroffcn hatte, wcndcle das Schiff und stcucrtc der bohen Sce zu. das Fcucr noch eine Weile, jcdoch ohne jede Wirkung, fortsetzend. Die preußischen Ge-schütze warcu gczogcnc Zwölfpfünder. Ein Bricf aus Oldenburg in Holstein (2 Meilen von dcr Insel Fehmarn. die zum Hcrzogtbum Schleswig gehört) bringt folgende Notiz: Gestern (den 11. o. M.) erschienen hier zwei Soldaten aus dcr dänischen Armee, gcborue Fchmarancr, die bei Hlcnsburg (cigcotlich wohl Ocversec) in dcm blutigen Gcfcchtc von dcn Ocsterreichern gefangen aenomiucn und entlassen waren. Sie erzählen, in ihrem Ba-laillon seien 65 Schlc<'wigcr gewesen, ric sich l>"" Wort gegeben. nicht aus ihre deutschen Vrnocr zu schießen. So habcn sie mehrere Male im ^'"acu gcstanden und kclncn Schuß gctban. 3" 6>"7^g auf dem Sudcrmarklc sind sic angestellt. "'?d si /e da alle 65 sind da; kciner fehlt. Dort en laßt s,e G' ncral Oabicnz m-t dc» Worlc» m ldrc Ycimal'. R66 „Euren Handschlag verlange ich nicht; denn ich kenne euer» Hcrzschlag." So erzählen die beiden Leute selbst. Nie der „G. C," auS gut unterrichlcter Quelle berichtet wird. wären sofort nach dem Ausbruch der Feindseligkeiten in Schleswig-Holstein drei sardinischc Generalstabsoffizicrc nach den» dänischen Kricqsschan« plap geschickt ivordcn, um sich dort über die Organi< salion, Taktik nnd Schlagfäbigkcit der österreichisch-preußische» Armee zu unterrichte!!, deren Namen fthr geheim gebaltcn iverden. Im Angesichte der sehr glänzende» Erfolge der östclreichischc» Waffen in Schleswig.Holsteill iucrdc» sich jene Offiziere wohl überzeugt haben. daß man jenseits des Mincio ans die Prahlereien dcr Iialianissimi kein Gewicht legen lind bei etwaigen Gelüsten die schlagende Antwort nicht schnl' dig bleiben dürfte. Die, Answeisung des Schriftstellers Dr. G. Nasch ans Flenüburg soll in Folgc uiichrcrbictigcr Aeußerungen über die österreichischen nnd preußischen - Trnppcn, die derselbe öffentlich machte, erfolgt sein. Anknüpfend au diese Äcitthciluug schreibt die Berliner „National-Zcitnng": „Wie cö scheint, steht cine, allgemeine Razzia gegen Heitungscorrespondenten bcuor, ganz im Gegensatz zu dem österreichischen Haupte quartier, in welchem Referenten aller Partcifarben nicht nnr gastlich ailfgcnommcn, sondern beritten gemacht nnd iil Officicrverpflcgnng genommen werden. Oesterreich hat viel gelernt seit dem letzten Kriege? Und diesem Verhalten ist cs mich zuzuschreiben, daß das Lob dcr österreichischen Tapferkeit nnd Waffen-chrc in allen Zeitungen wiedcrtöitt, über dic preußischen Actioueu jedoch nur Spärlicheres verlautet!" Oesterreich. N3ieu. Ihre Majestäten der Kaiser Ferdinand nnd die Kaiseriü M a r i a A u n a haben zur Vergrößc« rling der Pfarrkirche zu Foutaniva im Venetiauischeu 5»00 fi. zil spenden geruht, IVien. Gutem Vernehinen nach ist zum Schütze der von dänischen Kreuzern bedrohten Handelsmarine in den adriatischen, lcvanlinische» lind mittelländischen Gewässern, wie auch jenseits Gibraltar eine Eskadre von 12, meistens schwer armirtcn österreichischen Kriegs« schiffen znr Krruzllug bestimmt uud größtentheils schon ausgelaufen. Die „G. C." bemerkt dazu: Wie wir verneh^ men, ist die von Sr. Majestät »cm Kaiser angeordnete Vcstimm»»g von dreizehn fast durchgängig schwer armirten Kriegsschiffen zum Schuyc dcr Hanoclöma. rine dadurch motivirt. daß ohne diesen Schul) ein Paar Tausend österreichische Handelsschiffe der Gc< fahr dcr Wegnahme durch einzelne dänische Kreuzer ausgesetzt sein würden. Während die österreichischen Segel 'dicßseils der Meerenge von Gibraltar stets nach Tausenden zählen, befinden sich in diesem Augenblicke 103 österreichische Hochbordschiffe auf dem Ocean und in den nördlichen Meeren, es sind daher sehr große Werthe zu sichern, wclchc den Aufwand einer so ansehnlichen Kriegsmacht wohl rechtfertigen. Von unserem Geschwader sollen fünf Schiffe im oberen und unteren adri.-l tische» Golfe, sechs Schiffe in den lruantinischrn nnd mittelländischen Gewässern, zwei Schiffe, uämlich ein Linienschiff und cine Fro gatte jenseits Gibraltar kreuzen, Oils Schisse sind bereits iu Thätigkeit, Os ist selbstverständlich. daß das österreichische Geschwader angewiesen wurde, seinen Schuh nicht nur österreichischen, sondern in gleichem Maße allen deutschen Flaggen angedeihcu zu lassen, Wien. Wie wir vernehmen, ist von hier dcr telegraphische Auftrag nach Pola abgegangen, das t. t. Linienschiff „Kaiser" (91 Kanonen, WO Pfcrdckraft, 900 Mann) nnd die gedeckte Propeller-Corvette „Friedrich" (22 Kanonen, 25)0Pfcrdctraft, 250 Mann) auszurüsten. Aeidc Schiffe werden in dic Nordsee gehen, nud haben dic Bestimmung, österreichische nnd deutsche Kanffahrcr dort gegen dänische Kreuzer in Schntz zn nehmen. (Ocst. Ztg.) Hvieu, 20. Febr. Die «Geucral-Korrespoudcuz" schreibt: Da von allen Landtage» der im engeren Reichs« rathe vertretene» Königreiche uud Bänder nur der galizischl? nicht einberufen wurde. so ergibt sich hier« aus wohl von selbst, daß die Gründe, welche im vorige» Jahre dic Vertagung seiner Verhandlungen veranlaßten, auch heuer noch bestehe», Gewiß liegt der Rcgicruug nichts mehr am Herzen, als daß die friedlichen und gemeinnützigen Angelegenheiten der Kronlä'nder von ihren Vertretern mit Eifer lind Hin-gebling behandelt werden, damit die Verfassung in all' ihreu Gliederungen sich lebensvoll verwirkliche lind „amcntlich dcr praktische Beweis geliefert werde, daß sie weit entfernt ist. dem gesunden autonomen Leben dcr cinzcllicn Vcstandlhcilc des Reiches beengende Fesseln anzulegen, Aber damit dieses Ziel in Ruhe nud Eintracht erreicht werde, ist unseres Erachteiis die Bedingung unerläßlich, daß Alles, was die Thä< tisskeit dcr Landesverttetung innerhalb des ihr gesch« 1,'ch zustehenden Wirkungskreises zu stören geeignet ist. daoon fern gehalten lvcrm'. Die merkliche Erreguug der Gemüther iu Galizieu, gesteigert durch Schrecken und Drohungen bedenklicher Art. läßt leider cincn ruhigen Verlauf uud gedeihlichen Erfolg der Landtags-Session kaum vorhersehrn uud erklärt zur Geuüge, daß die Regierung, gewiß zu ihrem tiefen Bedauern, Bedculeu trug, den galizischcu Landtag jcßt ciuzu' berllfen. , Auölaud. München, 18. Februar. Die Konferenz in Würzburg gibt allc» Porleie» Gelegenheit zu lebhafter Agitation. Dem Natioimluerciu. si) wie dcu Rcgic< ruugcn vou Baoen nnd Kobnrg ist die liaicrische Regierung viel zu wenig national, viel zu wenig euer« gisch, und mau sucht Durch Adressen nud Dep»lati0' »eu auf sie zu drücken. Herr v. d. Pfordten. der früher vicl Verschriec„e, wird jetzt voll ihnen gelra< gen nuo rs scheint del» klugeu Manne die Gelegen» heit gar nicht unwillkommen, um vielleicht Hrrrn v. Schrcuk aus deill Sattel zu hcbcu. Hirr und im größten Theile vou Ältbaieru hat man bisher die Bürgerschaft nicht aus dem Gleichgewichte zu bringe» unmocht, und es wird deßhalb gegen unser Bürger« thum auch wacker geschimpft uud geschrieen. In unserem Lande ist die Strömuug eiuc zweifache uud eö ist sehr bedeutsam, welche die Oberhand behalten wird. Sachsen ist hingegen ganz in der badischeu Strö< mung und Herr v. Veust arbeitrt uuerinüdlich au Plänen uud Verbindungen, die bisher noch uubc» kamit sind. Württemberg ist viel vorsichtiger nnd dcr greise König hat Herrn v. Hügel vor seiner Abreise wieder holt eingeschärft, nicht zu weit zu gehen. Er will den Frieden im Lande erhalten, aber anch den Frieden Deutschlands nicht störe». Dic Anwesenheit Weimar's bei den Konferenzen hat bei den Beziehungen dieses Landes zu Prcuöen eine eigenthümliche Bedeutung und es ist nicht »»« wahrscheinlich, daß die Anwesenheit einiger llciucreu Staaten in Würzburg dieselbe Bedeutung haben wird. wie in Frankfurt zur Zeit des Fürstenkougrrsses, Hannover's uud Kurhessen's Ausbleiben wird mit den Vorjtellnngcn in Beziehung gebracht, welche die österreichische!! und preußischen Agcuteu wieder« boleullich bei deu verschiedenen deutscheu Regierungen machten. Die beiocn Großmächte zeigen sich bisher vollkommen cinig in ihvcn Gesichtspunkten. und wer« Den sich einer Anerkennung dcö Herzogs um, Augusten« bürg vor dcr Hand auö formelle» Nechlögvnnocn widcrschcn; da cs nach ihrer Ansicht noch überhaupt zweifelhaft ist. ob dic Frage dcr Anerkennung. i.ioi-mnjoi'l, cntschicdcn werden kau». Sollte abcr eine weitere Heranziehung dcr Reserven verlangt werden, so wollenste darauf dringen, daß gemäß dem bereits bestehenden Vuudesbcschlusse ihrc Truppen zu dieser Reserve hcraugczogcn werden. (Ocst. Z,) Wiirzburg, ^9 ^^^,^^ Die Ministcrkonfe. renzen si»d heute grschl^ffcu worden. Ans Mitteldeutschland, 17. Februar. Das preußische Kabinet hat wegeu der bekannten Alto-Hier Vorgänge au die deutschen Vundcahöfc eiuc Dellaratiou erlassen. welche hoffentlich allenthalben frenlldlichc Anfnabme fiüdet. Dieselbe motioirt ans« führlich die vom Felomarschall Wrangcl nöthig bc-fundcuelt Anordnungen. ohne jedoch die Form ihrrr Ausführung speziell in Schnt) zn nehmen; implizite gesteht sic also ciuc FormvcrlcNliug zu, Jedenfalls unterscheidet sie sich von den hochmütbigen uud verbitternden Ausführungen, womit die Berliner offiziö» sen Stimmen diese fatale Angelegenheit besprechen, auf das Vorlheilhaftcstc, — In Berlin hat sich ein (5omitö für den Empfang, die Aufnahme nud Vcrpsicguug der „bei Schleswig, Ocvcrscc und Bilschan im hcldenmüthigeii Kampfe gegen die Dänen verwundeten österreichischen Soldaten" gebildet. „Lassen Sie lins", sagt das» selbc in einem Aufrufe an die Berliner, „die. wie vor 50 Jahren in einem glorreichen Kampfe für deutsche Befreiung, so auch jcht in ähnlichem Kriege bewährte Eiuigkcit und Landsmannschaft dadurch bekunden . daß wir das Möglichste thun. die braven leidenden Waffengenossen unserer Armee auf ihrer Durchreise nach rcr fernen Heimat bestens zu vcrpflc-geu." Freunde uud Mitbürger werden ersucht, cut-weder solche Verwundete bei sich aufznuehmen oder für die Verpflegung dcr nicht privatim Untcrgcbrach. tcu, oder Geld, ErfrischuugSmittcl, Verbandzeug l,. s. w. beizutrageu. Berlin, iu. Fcbruar. Ein dänisches Panzer, schiff erschien vor Eckeusundc. um die dortige Brücke zu zerstören, wurde jedoch vou den prenß,scheu Vat< terieu bei Hollnis und Rinkeniö in's Feuer gcnommeu uud ist durch einige Schüsse getroffen nach ciustün-digcm Gcschüpkampfc zurückgegaugcu, ohne den Zweck erreicht zu haben. Vor Düppel nahm das 64. Infanterieregiment von der Brigade Rödcr das vou deu Dänen besetzte Büffclkoppel im ersten Anlaufe uud machte eiucn Offi< zier nnd 60 Mann Dänen zu Gefangenen lind trieb dcu Feind iu dic Schanzeu zurück. Auf preußischer Seite bücbeu A Manu todt. 10 wurdeu verwundet. Bei der Avantgarde fand in der Nabe der jütischen Grenze ein glückliches Gefecht preußischer Garbehußaren gegen dänische Dragoner statt. Berlin, 19. Februar, Vou der polnischen Grenze wird nuter dem IN. Nachts geimloet: Die Iusurgenteu haben eine» Gütcrzug bei Plodawek iu die Luft ge, sprengl. wobei 16 Wagen zcvlrümmer! wnldcu. Heute ist bci Lazi ein Personenzug durch Hcrausüahme dcr Schiene» verunglückt. — I» Czrrsk habe» die Insur« gcnlcn dic Stadlkassc weggenommen. Hamburg, 19. Fcbruar. Frostwclter, Des Nachts 5 Grad Kä,te. Auf dcr Elbe bilrcl sich fri^ schcö Eis, Altuna, 18. F.bruar. Hamburger Kalifirute, habeu eiu euglischss Dampsschiff gechartert. im Kanal ;» kieuzcu u»d die dr»lschrn Schiffe vor dem Einlaufe» i» dänische Häf,n z» warne». Fleuoburss, 18. Februar, Eine Proklamation des Fcldmarschalls Freibcrril v. Wränge! dankt dc» Bclvohueru Schlesivigs für ibr freundliches Entgegeil-koiumru uud für dic Willigkeit zur Tragnng dcr Kriegslastc». Das Oberkoiulnando hat mit dcr Eisen-bahndircktiou dcu regelmäßigen Eisenbahnbetrieb zwischen Allona nnd Flenöbnrg vereinbart. Das Eingreifen dcr Behörden unterbleibt. Die Schleifung des Danuewerkes steht bevor. Die Zwilkommissärc solle» ciucr Dcpulatiou aus Angel» erklärt habe», die Sprachrcskriptc würden in kurzen, aufgehoben. Mittwoch wurdeu versteckte dänische Magazine eittdcckt. ^eldmarschall v. Wränge! bat 20.000 Brode auS däuischeu Magazinen untcr die Ariuen in Flensburg vertheilt. Paris, 19. Februar, Dcr «Mouiteur« meldet: Der Dcputirte Goria hat sich. >nit einer Mission betraut, »ach Mesiko eingeschifft. Er wird die Ober. aussieht über die Funktionäre uud Agcuteu dcü Finanz« millisteriums haben. PariS, 19. Februar. Dic „France" sagt in riucm Artikel, daß die dänische Frage durch die Belagerung vou Düppel und Fridcricia, nud durch drn Plan. wclchcn man Oesterreich uud Preuße» zuschreibt, i» die europäische Phase getreten sei. Die „France" verlangt, daß die beiden Mächte deutliche Erklärungen geben. Wenn die Erklärungen nicht befriedigend sind. wird in Hinkunft nichts entgegen-stshen. daß Frankreich, dem von England so oft ausacdrnektcn Vcllsmgcn nachgehend, seine Reklama» tioncn mil jenen Englands vcvcinlgt, nn» Dnnrmnri gcgcu ciuc ungerechte Beraubung (^'olinli,.»» mMl<>) nut» das europäische Gleichgewicht sicherzustellen. London, 19. Februar. E0(D0 Mann. Sie glaubt, daß diese Truppcuzahl iu Verbindung mit den Truppenlorps. welche sich in Anatolieu. Al« banicu n»o i» Türkisch.Dalmatieil besiudcn, genügen werde. Ueberdirß wird das Gouvernement an alle großen Mächic eine Note entsende», in welcher ,ine Lösung der Schwierigkeiten, welche dnrch den Fürsten Eonsa bereitet werden, nrgirt wird. Es wird iu der Note angekündigt, daß sich die Pforte, um ihrc» Fein» deu zuvorzukomme», sonst genöthigt sehen würde, ibrcu cigcucu Eingebungen zn folgen und Bnkarest zu besetzen. Dic orientalische Frage, welche dcr Pa« riser Kongreß zn ersticken suchte, droht mit jedem Augenblicke, in ihrer vollen Gefährlichkeit hervorzutreten. Ich weiß nicht, ob dic türkische Note dcu Großmächten schon übergebe» worden ist. Wcuu dieß nicht der Fall ist. so ist dcr Verzug durch den fran« zösischcn Gesandten veranlaßt, welcher cincn Aufschub vou mehreren Tagen begehrt hat, um den Kaiser Napoleon prävcnireu zu können. Nachrichten ans Griechenland melden kaum weniger ernste Dinge. Es ist eine große Menge Ga-ribaldi'schcr Agenten in Athen angekommen, um die Bewegung vorzubereiten, welche in Epirus, Thessalien, Albanien nnd in Kleinasien ansbrcchen soll. Die Griechen wollen deu j»»gcu Köilig zu einer Aktion trcibc», um die griechische» Prouiuzrn des türkische» Reiches von dcr türkischen Botmäßigkeit zu befreien. Bekauutlich wurdc Köuig Otto gestürzt, weil er die Verträge rcspeltirtc. Die Griechen sorgen dafür, daß 1V7 dieses Ekcmpcl an dcm ncncn König nicht vcrlorcn ist. dessen Popularität schon sehr im Schwinden ist. und nur durch dessen Jugend und politische Unschuld noch einigermaßen anfrccht erbalten wird. Wild er dem nationalen Zuge widerstehen, so wird man auch ihn verjagen. Was sagt England zn dieser Entwicklung der Dinge?" Lokal- und ProvWal-Ullchnchlcn. Laibach, 22. Februar. Gestern war wieder starker Schnecfall und iil Folge dessen Vcrkebrstölnng ans der Karslbabn, Dcr Postzng von Tlilst traf gestern Mittag nicht sin- cs ging dabcr ei» »cnznsanimcngeftelllcr Z»g von lxer nach Wirn al). — In der vorgestern Abend staltgcfnn^rnen ge< sclli^en Zus.unmenlnnfl der Sanger. Tnrncr nnd Schützen »vnrde beschlossen. die projcklirle Soiree ans der Schießställc zum Äcstr» der G a b I e n z» S l i f« t n n g zn geben nnd wllroe ein Comity gcirählt. wel> chcs daS Arrangrnlent zn besorgen Hal. — Ueber dir Siyimg der LandwirthschaflsFiliale Mottling am 18, Jänner l. I, geht uns folgender Vcricht zn: Nachdem der Herr Filial'Vorstehcr die Verisici» rling dcs geglnirärligen Standes der Gesellschaft^ Mitglieder vorgenommen n»d die Zahl derselben richtig gestellt balle. gab derselbe die Preise der land« wirtschaftlichen Maschinen bekannt, deren Anschaffung im Interesse des fortschrittet der Landwirtschaft, be« sonders mit Rücksichtnahme anf die Ortsverhältuissc dieser Filiale, wünschenswerih nnd als schr zweckmäßig erscheint,, würde, Nach eingebender Debatie über diesen Gegenstand ist beschlossen worden, für Rechnung der Filiale Mottling nachsteh.-ndc Maschinen anzuschaffcu: l») cincn einfachen Maisdriller i>n Werthe von :5 fi.; l>) einen Anhänfelpsing mit si>»r»em Streichbrett im Werthe von 13 ft,; <:) einen doppelten neuartigen Vieilenstock in, Werthe von 6 ft,' l!) ein Kaste! znm Einfänge,, d>r Schwärme per 80 lr. Dicsc Maschinen lind bezüglich Gcrälhc werden ans den von der k. k. Landwirlhschafls» Gesellschaft in ihrer letzten allgemeinen Versammlung — No« vcmber 1863 — freigebigst bewilligten halben Jahres« beitragen der diesigen Filiale — bcstritten nnd als ein gemeinschaftliches Gut der diesigen Gesellschafts» mlts>!icdcr nugcschln. denen anch das Gebrauchsrecht derselben zustehe» soll. Ans dem gleichen Fondc nnd zn gleiche,n Zwecke sollen von Jahr zn Iabr zu Gnnsten der hiesigen Filiale landwirlhschaftlichc Maschinen nnd Gcrälbc angeschasst werden. wodurch diese Filiale immer mehr und mehr in den Stand gesepl wird. den mnesten Forlschriltcn in der Ackcrbanwissenschaft Nrämnng zn tragen nnd dnrch Einführung bewährter Maschinen anf die möglichste Herabmindcrnng des nnt den Er» zengnisscn nnd deren Vcrwerthnng alißer nllcm Vcr> bältuissc stehenden Kultnrkostcn . Aufwandes alif die Hebung der Vollöwohlfahlt direkt cinznwirkcn. Diese Bestimmung fand bei der ganzen Vcr< sammlnng lebhaftr» Anklang, weil sie eben zn den schönsten Hoffnungen berechtiget. Oin weitere? Moment einer eingehenden Erörte. ruug fand das Vcvbot der Abhaltung der Vichmärktr ,„ den an das benachbarte Kroatien angrenzenden Pezlrlcn. Ein harter Drnck lastet dießfalls anf der armen Bevölkerung, die nicht in der Lage ist. ans dem Viehhandel den gewohnten Nuhcn zu zieben. ans dcm sie die schweren Steuern und andere basten, wie auch die unentbehrlichen Hans' und ^cbcnsbcdnrfnissr bcstrciten könnte. Es wnrdc sofort eine hieranf be. züglichc Eingabe an die hohe Landcsrcgicrnng nnler< zeichnet, welche mittlerweile eine abweislichc Erlcdi« gnng rrfnhr. weil ans den angrenzenden Komitalcn Kroatiens noch innncr Berichte über den Fortbestand der Rinderpest tinlanfen. Nicht minder lebhaften Anklang fand die Anrc» s>nng einer Landes.Viehassekuranz. deren schleunigste Inslebenrnfnng in, Interesse aller Vichbeslhcr mit Ungeduld entgegengesehen wird. — Es wnrdc der Vcschlnß gcfaßl, den löblichen Zentralanöschuß der k. k. Landwirthfchaftö-Gesellschaft in Laibach sofort zn ersuchen, daß derselbe diesen Gegenstand in seine reiflichste Vcrathnng nehme und mit Veschlen-niglmg alle Schritte einschlage, die anf ein möglichst baldiges Inslcbcnlrelen der Anstalt förderlichst ein. wirken würden. Schließlich wurde der Ankauf von Sämereien zum Anban der Zuckerrübe, dcs äi!nnlln,5 ssllinckilo.^ und der Maulb'cerpftanzcu dem Filial. Vorstande u> dem Ende an das Herz gelegt, damit die Gesell, schaftsmitgliedcr dieser Filiale zcitgcrccht mit denselben betheilt werden können. Nachdem noch von mebrercn Seiten der Wnnsch angeregt wurde, im Interesse der Landwirthschaft nud ihres Aufschwunges recht oft solche Versammln«, gen abzuhalten, krönte ei,: frugales Mahl den Schluß ocr Sitzung, gleichsam nm anzndenlcn, welches die Ausbeute ist. die die Landwirlhschast in ihrem Endresultate den fleißigen und eifrigen Landwirthcu bietet. — l^ni» cm'unltt omix. ^— Oclcgcnhcitlich der bei dcrEröffnnng der Kärnt^ ucrbahn am 2^. Juni u. I. von Marbnrg nach Kärutcn untcrnonnncncn Vcrgniignngofahrt hat cine Gesellschaft Marburgcr in heiterer Stinlinung nnwcit Vollcrmarlt in eine auf das Wohl dcs Nachbarlandes gclccrtc Flasche eiueu Zcttcl mit cincm Grußc gethan, nnd dicsclbc uon der Brnäc auo dcn Wcllcn dcs Drau-stromcs znr Ucbcrbringnng iil nnbelauulc Fcruc cm-pertrant. — Vorgestern erhielt unu ein wiarlinrgcr Oeschaftsmnnn von cincm Gcschüftöfrcnndc in Esscg nachfolgendes Schreiben: „Esscg dcn 12. Fcbrnar 1«(i4. Werther Frcuud! Dicscr Tage war bei nno cin großer Fisch gcsangcu. Äciin Ocffucn dcssclbcn fand sich cinc ucrsicgcltc Flasche in dcmscllxn. Dcntcn Sie sich uuscr Erstaunen, als wir iu dicscr Flnschc ciucn Zcttcl von „Marlmrgö Bcrgcu" fandcu. Milcht zweifelnd, daß Sic dic ^achc iutcrcssircu wird, liecilc ich uiich Ihncu cmc Abschrift dauou einzusenden. Ihr Frcuud St. B. ..."-_ Abschrift.) „Von Marburgs Bcra.cn, 28. Juni 1«03. Wer dich Flasche finoct, dcm sci unser Gruß; was die Gähn ocr- biudct, sich cnclchcn muß, dcnu die.....glcisc tiirzcu jcdc Rcisc. Hilarius." Folgcn noch uichrcrc, jcdoch durch (5indrmgcu dcs Wassers iu dic mchl gauz gut ucrtortt gewesene Flasche uulcscrlich gcwordcuc Untcr^ schriftcu. — Dcm Vcruchmcu nach soll uou cincm Hlitglicde dcr Gescllschaft, wclchc obigc Vergnügungsfahrt uutcruahm nnd wclchcs scincu 0tamcn auch auf dcm crwähutm Papiere untcrzcichuclc, ciuc nicht uubc^ dcutcndc Summe zur Erlangung dicscr so räthsclhaft uorgcfuudcncu Flasche samint Original-Zcttcl geboten wordcu scin. Mnndermlgrli im Clcnis dcr Kuivachcr Diölrl'r.) Herrn Ioscf Alijan^i,:. Kaplan in Zirllach >st die Pfarre Döbcrnik verliehen worden. )!n, 14. d. M. ist Herr Math. Naunilar, Pfarrer in Prädaßl, gcstorbcil. Die Stelle wurde am 17. d. M. ausgeschrieben. lMltlN'pejt.) Nach Mittheilung aus Zivilkroaticn sind lu den Icylcu 14 Tagcu uelic Erlranlllngcu des Großhortwiehcs an dcr herrschenden Rinderpest im Agramcr Komitatc in drei Orten, im Kreuzn- Ko-mitate iu zwci Orten und im Po^cganer und Viro-viliccr Komitalc uur in je cincm Orte vorgekommen. Wiener Nachrichten. ÄVicn, 20, Februar. Erzherzog Wilhelm wnrdc gestern Vormittags von Sr. Majestät dcm Kaiser in ciner besonderen Andienz empfangen. Dem Vernehmen nach wnrdc Sc. lais. Hoheit von sriucul Posten als k. e. Felo-arllllenc.Direktor lu Italien enthoben und zum Gc-ucral'Inspcltor dcr Artillerie crnanut. — Am 16. d. M. hat der Graf'Karl Ehoriuöly, cin Sohu des Herrn Statihaltcri;. nach Ablcguug der Nigoroscil an ocr hiesigen Universität oic feierliche Disputation znr Erlanguug der jurldischen Doktors-würde öffentlich bestanden. Der Feierlichkeit wohnten der Herr Staatslnnullcr Rlttcr v. Schmerling llnd dcr Herr Statthalter Graf Ehormsfy bei. Der Herr StaatSministcr hielt cinc gediegene Ausprachc und überreichte dem jnngcn Doktor einen mit der kaiser-lichen Namcnschissre gezierten wcrthvolleu VriUailt. ring im allerhöchsten Anftragc. — Wic die «GcncralEorrcsp." vernimmt, hat das jüngst in dcu bciecu Häusern des Rcichsrathcs ucrciubarle Gescß ül>cr die Vcrpftcg^^ri.,si^sn in dcn öffentlichen Findcl- nnd Inenheilanstalten bereits die a. h. Slinlliou erhalten. — Lant einer uom Kricgsmiuisterinm erlassenen Verordnung müssen für die k. k. Armcc bis Ende März dieses Jahres lOO.OlX) Stück der ucuartlgcn Kochgeschirre vollendet sein. — Die vom Kriegsschauplätze eingctroffcneu Sie« gcötrophäen wurdcu heute Morgens iu dic k. k. Hof-stallungeu unlcr dcm Geleite einer unabsehbaren Menschenmenge gebracht. — Der bekannte Komponist Veit ist in Leitmo rip gestorben. Die vaterländische Tonkunst hat durch scincu Tod cin schwerer Verlust getroffen; dcr bc« deulcndstc seit Tomaschck. Monats-Versammlung des historischen Vereins für Krain am ii>. Februar 1864. Ein Vorlrag des Herrn Direktors Dr. Costa über Prof. Dr. F. X, KroncS' «Umrisse des Geschichts. leben« der denlsch - österreichischen Ländcrgruppc in seinen staatlichen Grundlagen vom 10. bis 10. Jahrh,, Innsbrnck 1863. 5>N1. S." wurde verlesen. Archiva-llschc Stndicn yat dcr Herr Verfasser für dieses Werk. wclchcs er bescheiden einen «Versnch" nennt, zwar nicht gemacht, wohl aber dasselbe auf einen nberans reichhaltigen Qnellenapvarat gebaut, welchen man nicht leicht irgendwo so vollständig beisammen findet nnd anf welchen man. wic anf das schätzbare Wert selbst, noch oft zurückkommen wird. Ein vortreffliches alphabetisches Register erleichtert den Gebrauch. A. Dimip gab als Veitrag znr ..Rechtste, schichte Krains im Mittelaller" cinc ans bisher noch nicht benühten archiualischcn Quellen geschöpfte Ab« Handlung über die ^Edlingcr im Sagor," Es waren oicst Vancrngnlbcsiper in den Ollschaflen St, Peter. Dcdicherperg. St. Margarelben. Ober- nnd ttnler-weinlhal, Heil HNrn;. Heil, Geist. Prepotisch, St, Ulrich nnd Las, Im ). 1431 besaßen dieselben bereits ihre Rechte und Freiheiten, ivclche ibnen Niklas v. Stegberg verlieben halte und wclchc sich nicht allein anf die freic Verfngnng mit ihren Grundstücke», sondern anch anf eigene Gelichlsbarleit bezogen. Sie ballen nämlich iu ihren Streiligleilen dnrch Vicrnndzwanzi^ ans ibrcr Mitte zu entscheide», nnler dcm Vorsitze des Pficgers von Gallenbcrg. nno stelllcii anch ihre Veisit)er zn dem «Malcfizrcchtr." Selbst über Beschwerden gea.cn ihre Grnndhcrrschaft hatten sie zncrst zn entscheiden, worüber dcr weitere Instanzenzng an den Viccdom und die n. o, N'cgiernng ging. Diese Rechte und Frei< htitcn wnrden (1574) von Erzberzog Carl. (1597) von Kaiser Ferdinand II.. (1647) von Ferdinand IN., (1707) von Kaiser Josef I. bestätigt, Edlingcr finden sich übrigens zerstreut auch iu Ortschaften in dcr Gegend zwischen Krainbnrg und Lack urkundlich bereits im 15. Jahrb. In einem, ein Edllngsgnt von «Goz« zcnlaza" betreffenden GcrichtSbricfe des Viccdoms Mert Tschcrnembl (Laib, am Samst. nach S. Jakobs» tag 1437) findet sich übrigens anch eine Darstellung des damaligen gerichtlichen Verfahrens in Civilsachen. Dic Aürgcr von Laibach entscheiden nach vorheriger mündlicher Verhandlung unter Vorfih dcs Viceboms lind das Urtheil gibt in Kürze die ganze Verhandlung wieder. Schließlich legte der Vortragende das von den Herren Professoren Dr. Voni'ina. Märn. Lesar, (.'ebaäck uud Herrn L. Icran beransgegcbenc. vom Herrn Dr. Voixnna dcm Vereine verebrlc Werk: „^iuti vperationslinie sei anS strategischen Gründen geschehen, dahin zielende (Erklärungen seien an (England nnd Frankreich abgegangen. Altona, 20. Febrnar. Anf Vefchl dcr Vun< dcskommissärc wnrdcn sämmtliche iu holstcin'schcn Häfen liegende dänischc Schiffe mit Vcschlag belegt. Hadersleben, 18, Februar. Heute ist Na'st. tag. Dic Sistirung dcs Vormarsches und Nichtüber« schrcitnng dcr Grcnzc Jütlands wird immcr wahr-schcilllichcr. Dcr Hadcrslcbencr Bürgermeister wurde voin preußischen Statiooskommandanten verhaftet. Zahlreiche Absehungcu dänischer Vcamtcn stcbcn bevor. Haderöleben, 19. Febrnar (Nachts) Die preußische Garde steht »och iu Kolding. Es wird stündlich die Entschcidnng betreffs der Ordre zum Rückmärsche oder znm allgemeinen Vormärsche ans Verlin erwartet. (Zuverlässigem Vernehmen nach, werden sowob! in Verlin als in Wien über das Vor« gchcu nach Kolding noch Aufklärungen erwartet.) Kopenhagen, 19. Febrnar. Die deutschcu Truppeu rückten in bedeutender Slärkc bti Paaby uud Eislrnp (wahrscheinlich Dalby in Schleswig und Aitrup. ebenfalls iu Schleswig oder Eislrup in Jutland — bcidc Orte auf dem Wege nach Koldina. uud Frioericia) in Jutland cin. Kopenhagen, 19. Febrnar. Die Dänen ha< bcn Kolding geräumt, da ihrc Stellung durch eine umgehende Äcwegnng dcS Feindes bedroht war. Vel Gndfoe zwischen Kolding und Fridcricm hat ein rcsul-talloses Kavallcricgefccht staltgrfnndcn. Paris, 20. Fcbrnar. Das «Mmorial dlpl." luatiqnc meldet, daß Herr Erzbcrzog gerdiliano Mafl-«ülian und Frau Erzherzogin Charlotte nächste» ^on' nerstag in Paris eintreffen, daselbst !»coi,"'lo c" g« Zeit verweilen und sich bieranf nach W"'d,or "'g b werden. Die mexikanische Deputation wird nächsten Monat in Mien cmpsal'a.cn werden. R68 Konstantinvpel, 13. Februar. ^Levant He. raid" und «Courricr d'Oricnt" haben Verwarnungen erhalten. Deni serbischen Obersten Milscha wurde das Mo> nopol für den Salzhandcl in den Donanfürstentdü-mcrn villieben. Die Pforte bat sich geweigert, die Quarantaine an der tschertessischell uno georgischen Grenze aufzuheben. Athen, 13, Febrnar. In Folge einer Mißband« lung cwrö ZciluugSredakteurs durch den Sobn des Hofmarschalls Sonyo haben Ruhestörungen und Pö. bclaustäilfc staitgcfunden. Die Minister nabmen iu der Nationalversammlung die Tnmultnantcu in Schutz. Der Hofmarschall, als Milschuldigcr vor Gericht ge« laden, gab seine Entlassung. Der griechische Gesandte in London ist beauftragt worden, noch einige Modifikationen des Vertrages betreffs Abtretung der jouischcn Inseln zu erwirken. Durch Beschlüsse der Nationalversammlung wer« gen die wahrend der Revolution theilwcisc verminderten Bcamtengrhalte wieder erhöht, wird die Nc< gicrung zur Ausgabe von Schuldscheinen zum Vc-trage von 3 Millionen Drachmcu mit Zwangskurs ermächtigt und der Nationalgardcdienst für Athen obligatorisch gemacht. New'Aork, 10. Februar. Zu Richmond ist ein Deutscher als Chef einer Verschwörung zur Ermordung Davis' verhaftet wordcu. An dem Süduscr des Napioan'slusscs kämpften die Truppen der Ge< nerale Meade und Lee. Die Nnlonisten verloren 2« bis 300 Mann. Veracruz, 2l. Jänner, Mehrere Generale, der Fmanzmimster Juarez' und viele Beamte haben sich für die Franzosen erklärt. Für die verwundeten Oefterreicher in der schleswig-holsteinischen Armee sind im ssomptoir der »Laibacher Zeitung" bis jeht folgende Beträge eingegangen: Ucbcrlrag . . 365 fl. Von Herrn Steher, Notar in Krainburg 5 « ., Josef Nichter..... 2 « ^ , Mathias Seemann ... 10 « ^ « Grafen Richard v. Anersprrg 15 « « « Grafen Josef v. Auersperg «n Sonnegg ....... 30 » ,. FrauGräfii'v.AucrSperg in Sonnegg 30 ^ , mehreren Kindern ant« ihrer Spar« kasse in Silber .... 10 „ ^ N. N. 1 Packet Linnen. Summa . . 467 st. Markt- un> Geschäftsbericht. Laibach, 20, Februar. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 10 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit Heu und Stroh, 60 Wagen uud 6 Schiffe mit Holz. (Wochcnmarkt - Preisc.) Weizen pr. MetM fl. 5.31 (Magazins. Preis fi. 5.70); Korn fl. 3.10 (Mg;. Pr. fi. 3.55) - Gerste fi. 2 66 (Mgz. Pr. st. 3.6); Hafer fi. 2 20 (Mgz. Pr. fl. 2.42)' Haü'frncht fi. — -. (Mgz.Pr. fl.3,97); Heiden ss. 2.60(Mg;.Pr. ss. 2 67)- Hirse ft. 3.- (Mgz. Pr. st. 3.2); Kukuruh ss.-------- (Mgz. Pr. st. 3.64); Erdäpfel fi. —.— (Maz. Pr st.-.—); Linsen st, 4,20 (Mgz. Pr. fi! -..—); Erbsen fi. 4.50 (Mgz. Pr. ft. —.—)- Fisolen fl. 4.50 (Mgz. Pr. fi. —.—); Rind^schmalz pr. Pfund kr. 55 Schweineschmalz kr. 38- Speck, frisch kr. 26, detto geräuchert kr. 37; Butter kr. 50; Eier pr. Stück kr. 2z; Milch (ordinär) pr. Maß kr. 10; Rindfleisch pr. Pfund kr. 18—22. Kalbfleisch kr. 21. Schweine-fleisch kr. 22. Schöpsenfleisch kr. —; Hahndel pr Stück kr, 30. Tauben kr. 16; 5eu pr. Ztr fl 110 bis ss. 1 50, Stroh kr. 70—90; Holz, harlcs 30". pr. Klafter fi. 8, dctto weiches fl. 6; Wein (Mgz Pr) rother und weißer, pr. Eimer ft. 11 l'iS 15. Theater. Heute Montag: Znm Vortheile deS Herrn L i il. brunuer: Die schöne Müllerin. Lustspiel in 2 Akten. Zehn Männer und eine Frau. sso- misch.parodistische Operette in 1 Akt, von ss. Bayer. Musik von Kapellmeister Karl Kleiber. Morgen Dinstag: Die Iitterthaler. Sing« spiel in 1 Akt, von Ncßmüllcr. Vom Inristcn-tage. Von A. Langer. Verantwortlicher Redakteur: Ignaz v. Kleinmayr. Druck und Verlag von Ignaz v. Kleinmayr N Fedor Vamberg in Laibach. R^ss«»«^«»?!«^ ^'^ '^"''' ""^^ ^"^' ^' »cilistci, Tcl»'qra»lmc ilan qcsiiüiült. Fremdc Valüteü. W^le und Silb.r wurdm »m 1"/« hölicr q.hilltcu. chnc b.iß sich Vldarssfiiuse aeliiqt F»Vt^UVÜ!U)l. h.ittt». Vlrzin,!>l!chc ^und^l'.N'icrl'. 1.M)cr-i.'osc mit iübt^rifft», zn^t.» sich ft,1. Kr.ditlose !iil,,si, wict'cl biS 127. Krcrit-Altln,. dam, Nordbahu - uud stMiObahn-Nllit» Wien, «icrllich «icdern-. Damp'schiff-'.'lfticil s'ohcr. Imilzc Vahücu ^u^cdotm. Gcld schr fillssi^. >»! Lcihgcschäi'te fchls» sogar d c P.ipien'. 3chluß etwaS I'csscr. Hrutc ist dcr dcn 20. Fcl'ruar. C'rschciin,ngst>,g der m».' ^räiuicnschcinf. veffe»ltlichc Schuld. ,<. dco Klilalcs (für ^<10 st.) In öftnr. Währung , zu 5"/, 67. - «7.20 5V. Nnlch. v, 1861 mit Nil.'rz.'/.W.— 96.20 ohne Äbschnilt 1801 '/, . , 94,^0 95.-National < Äulelicn mit Iän»cr.l5ou,w»s . ., 5 7« 70.tt5 79.75 National »'.'lnl.licn mit ApnI-(iouponS . . ., !, „ 79.65 79.75 Met.'lliqucS.....,5 „ 7ö,— 72,10 dctto mit Mai-Coup. „5., 72 10 72.20 dctto ,....„ 4i„ «3.25 6830 mit Vsrlrs.v.J. 1839.....1^9.2^» 139 50 1860 z« 500 fi. 91.10 91.20 " " " „ I860 . 100 ., 92..- 92 10 .'' I ^ I 1864 „ ., ., 94.30 94.50 Como'Rcntcnsch. jil 42 1^. ÄU5t,'. 18.— 18,50 li, l>tr Grönländer (sür Il10 st.) Gnmdnitlastli!ige-Ol'!ig!itilNl!!. Nicdcr-Ocslcrreich . . zu 5"/, 86 75. 87.25 Ob.-O«st ,»,d Salib. zu 57« 84 50 85. Völim,» . .... 5 „ 9150 9250 Gcld Waar, Sti'ltrni., Körnt. u. Kräin 57^ 87 5N «8 50 Mahrn,......5 „ 93 50 95. - Schlcsicn.....5 „ 88 50 89.50 llngrn .....5 „ 73.75 7450 Temescr Vanat . . . 5 , 72.— 7250 Kroüticn und Slavonic» 5 „ 74,50 75.— Onlizitn.....5 „ 71.75 72 — Sicbcubiirgcil .... 5 „ 7135 7170 Vufowma'.....5 „ 70.50 71. „ m. d. Verl.-Cl. 1867 '' „ 70.75 72,50 Vcnctiauischeö «nl, 1859 5 „ 92 — 92 50 Aktien (pr. Ttücl.) Nationcilbcml...... 771.— 772 — Krcdit-Ansialt zu 200 ü. »>. W, 177.60 177,70 R. ^. >HScom,-(^cs, z. 500 fl. ö. W. 655,— 656.— ,,l. ^rb.-N.'rdb. z 1000 ,.CM, 174,3.—1745. -Staatt-Eis.-Gcs. zu 200 fl, CM. odcr 500 Fr......193.— 193 50 Kais. Ms.-Vil,n z"200fi. CM. 13150 131.75 Slio -,irrtd,Vttb-Ä.200 ., ^ 125.75 126.— Eüd. Staats-, lrmb -vcn. n cenlr. ital. Eis 200 si ü W. 5W Fr. mit Äilib.'zahlung . . . 248—249.- Gcld Wacirc (5>,il,'i. Kall-l?udw,-Vahl> z.200fl. ssM........195.50 196.- O.'si.Dc!l,tDamvl'sch.-Ols. ^ D 429,— 430.- Oesterreich, i!lcyd >„ Tri.st s 220.— 222.— Win: Dampf»,,-?llt.-Ocs. '^ ^ 440,— 450.— P.,nr ftctttubrücke .... 386 — 388 - Äöhm. Wchbahn zu 200 fl. . 152,50 153.— rh.'!!!bal)!i-M>ru 200 fi. (5. M. l», 110 ss. (707,) (5lu^ahlmig. 147 — —,— Pfalldbrife (fiir 100 fl) Natil'ual-» lOjährigc v, I. bank auf 185?;» , 5 7^101,75 102.25 C. M. vcrll'<ül'<,l.' 5 „ 90,- W ^ Nationalb, auf ö W, uerl>.'sd. 5, .. 85 75 65 W Nnzi,nrischl Vl.'dcn-(0 Mark Vanko 89.75 90.25 ^l'ud n für 10 Pf, Sinliug . 119,10 119.50 Pcn-iö für l«<) F»>i„f>) . . . 47.il) 47.2) <5ours der Goldsorten. Gclv Waare K.Milnz-Dulatcn 5 fl, 72 fr. 5 fi, 73 Mr. Krone» .... 16 „ 55 ., 16 „ 58 „ NapolconSd'or. . 9 „ 56 „ 9 5ft Nu,s Iinperials. 9 ., 77 „ 9 5, 78 " Verei!i>;tl'aler . . 1 „ 78 ., I 78j " Silbcl.slgio . 118 ., 75 „ 119 „ 25 " Fremden - An.lcige. Deu 19. F.bvuar. Stadt Wien. Die Herren: Dr. Schlegel. l t. Vec>r^ MwlMe-Nilller.l Um auch die wenig bemittelten in den Stand zu setzen, sich dillige Portraite zu verschaffen, empfehle ich meine Pano» typie-Portraits auf feinster Wachs' leinwaud. Diese Bilder übertreffen alle biS jetzt erzeugten Portraits, was Schön > heit und Dalt.-rhaftilKit anbelangt, können, ohne daß selbc beschädigt, gewaschen werden und sind sehr billig. « Stück HO kr., 2 Stück 8«> kr. C>'tt«'i H.«klSll> Photograf, an! 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LandeögeriHt in Laibach hat oem Jakob Gioschkl, vulgc, Tomaschek. von St. Kanaan als Per» jfchwender erklärt. j Dieö wiro iu Fo!ge der Zuschrift b,s ^hocklöl'lichcli k. k. ^'anr>cögslily'?ö La::,.ich !oc>m 23. Dezemdcr 1863, Z. 6689, mil ken Velfügcn znr all.^msincli KeiüUi!,^ gebracht. d.i^ fnr 5ense!l'l:, Aincn Pirinn von Kcrlina als cr Ncchlösache 0cS Iol'dnn Tomschiisch von Fcislilß gegen Paul G^ilpcrschüsch von Zarciza auf oeu 15). c». M. uno Ial'rcö besüm.i'l gew.scne !.'S anorre mit cmem Kabinete, wie auch sogleich 2 MonatSzimmer zu vergeben, Näheres im 1. Stocke daselbst. (342-2) M vergeben. Im Hause Nr. 17 in der Vorstadt Tirnau ist für Georgi d. I. die große ebenerdige Wohnung mit 3 Zimmern, Küche, Keller 2c. zu vergeben. Die eine Stunde von Sitti ch und 2 '^ Stunde von Seisenbcrg ent° ferutcn, in dem betanutcn Wallfahrtsorte Obcrgurg (l