Nr. 3W. Plänumclationspie!«: Im Comptoir uanzj. ft. 11, hlllvj. si. s>.s>". Yllr die ^uftlll»»,) in« Hau« halbj.50ll. Mit bcr Post «aiizj. fi. ll>, hnlbj. fi. 7.60. Montag, i). September Insert« «»»gebühr bi« w Zellen: lmal «o ll., »m.8t Rücksicht auf die bevorstehende erste Bernfnng der " errichteten Provinzialständc von Hannover, so wie .'! .die weiteren Schritte ,;ur Ncgclnng der Vcrwaltnngs- ^Mchtnngcn der Provinz erscheint cs erforderlich, daß ^ obere Eivilvcrwallnng derselben nuninchr cincm bc- > "deren Beamten anvertraut werde. Die Ernennung «cs Oberpräsidcntcn ist demgemäß in nnmittclbarcAns- ^ licnomincn und das Augcumcrt anf einen Hiann pichtet, welcher durch sciuc hervorragende unabhängige ciw 6' dnrch anerkannte Tüchtigkeit nnd dnrch scinc «cn Persönlichen Beziehungen zu dem bisherigen hanno- Ichcn ^nn^ c^lls^ wie zur preußischen Monarchic "gnct scheint, allseitig Bcrtranen zn erwecken." scln>', dasFröbcl' schc ZcitungSftrogra m in der ? ^" officiöscr Correspondent von München in licl'w ^' ^3-": "Ucbcr daö Verhältniß des Frö- schci/^ >3cllnugsprogrammcs zur baicrischcu Regierung Äieii,^ ^"-schicdcnc irrige Meinungen zn herrschen. <5röl' s Bissens hat die reale Politik nnr daö mit Herrn eines?- ^"sul)tcn gemein, daß einerseits die Grnndnug s^^^/llddcutschcu Bundes nicht durchführbar, der Au- i>n ^' ^' ?"^ norddcntfchcn Annd andererseits aber nicht c>u h ."'kssc Baicrns gelegen erachtet wird. Daß Baicrn «i„c .^^tzc der süddeutschen Staatcngrupvc steht, ist llchc A ^'" Äcachtucrhältuiß beruhende sclbstvcrstäud- ^ d i . !"^- Alle anderen politischen Erwägungen kdi^s ^lstischcn Combinationen des Programms sind l'cnic ^? .^'gcnthnm des Herrn Fröbcl, der anch ferner stnndi. ^^"uungcn ul der ..Süddeutschen Presse" selbst- ^Und unabhängig vertreten wird." tire», '^' 'Ibcnd-Monitcur" glaubt ncucrdiugs consta-Stclllt ^'"l' b"b die Ruhe iu dcu päpstlichen ""acstu'i^? ^^^ ^^"' Bemühungen der Actionspartci! ^lc >y:^lbcn werde. Er schreibt: „Die Hoffnungen, ^chcit zu wiederholten malen wegen de/ gänzlichen lich^ ^ icdes Vcrslichcs, die Ordnung in den ftäpst-fiillcn ^ ^5^n zn stören, anssprachcn, scheinen sich er-^stai^ ' t i g t c i t d c s E h a r a k t c r s, d i c E r w c r b s f ä h i g' tcit und sonstige Solvenz bedingt nnd aus dcr Nachwcisnng der prototollirtcn Firmen, wcnn sic auch sonst willlommcu ist, kein wesentliches Erfordern iß macht. Anch cöcomptirt dic stcicrmärlischc Escomptcbank Wcchscl anf 0 Monate. Wcnn man iu Erwägung zieht, daß in den meisten anderen öffentlichen Anstalten nur Wcchscl längstens auf 3 Monate nnd dann nur Annahme findcn, wcnn sclbc von drcisolvcn -ten nnd mindestens zwei pr otokol l irt en Firmen unterzeichnet sind, während dcr steicr-märkischcn Escomptcbant nnr zwci Wcchsclvcrpflichtctc, wovon nur einer Ercditinhobc r scin muß, und ohncErfordcrniß dcr Protokolliruug gcuügcu, so bietet letztere ganz gewiß eine große nnd schr wcrthvollc Erlcichtcrnng für dcu Capi' talsbczug, abgesehen von dcm Vortheil, daß bci ihr anch Wechsel unterbracht wcrdcu können, welche außerhalb ^aibach, uud zwar in Tricst, Wicn, Graz, Pcst, Brunn, Prag, ^cuibcrg zahlbar sind. Wenn z. B. cin Geschäjtsmaun in dcr Stadt oder am ^andc, ob proto« kollirt oder uicht, für cin abgcschlofscncs Geschäft einen Wcchscl crhält, so kann er ocnsclucn, wcnn cr fonft Crcditinhabcr ist, ohne jcdc wcitcrc Unterschrift in die Escomptcbauk ciurcichcn. Die stcicrmärtischc Escomptcbauk verschafft souach dcm.ftandcl, dcr Indnstric und dcm Gewerbe dircct dic Geldmittel und fordert keine .dritte pro-tokollirte Firma, dic zwischen dcm Gcld-aclicr uud dcm Gcldnchmcr noch cinc sepa-rate Fuuctiou ansznübcn hätte. DaS ganze Snstcni ist wie wir mit uächstein klar darstellen werden, auf Selb thilfc basirt, denn wcnn cinc driltt protokollirtc Firma einem Ercdit gibt, fo lann die Bank, respective dcr Ercditvcrcin ja auch dircct das,elbc thun uud braucht hauptsächlich dicscm Umstände zu ^olgc crf reute sich dic Anstalt nnd mlt ihr dcr Ercdit-verein gleich von Anfang an dcr allgemci -ucn ^ustimmnng und fcitdcm cincr fortwährend immcr wachsenden Theilnahme. Insbesondere zeigten sick dic Vortheile ciricr stets und sicher fließenden Gcloqncllc während dcr vorjährigen Kriegsepochc, denn es ist Thatsache, daß vom Credit^ verein im ganzen Jahre nnch uicht ein Wechsel zurück» gewicscu wurde, welcher dcn Statuten entsprochen hat, während allcrwnrts dic weitgehendsten, den öffentlichen Credit schwer beeinträchtigenden Rcstringirnngcn durch-geführt nnd cinc Acngstlichteit beobachtet wurde, welche dcr stcicrmürkischcn Escomptcbanl ferne blieben. Der Crcditvcrcin zählt dermalen in Steicrmark allein an 600 Thcilnchmcrn mit cincm Gr sammt credit von weit übcr zwei Millionen Gulden. Im verflossenen Jahre wurden von dcn Credit thcilnchmcrn znr Escomptirnng überreichte Wcchscl im Betrage von 4'/^ Millionen Gulden angenommen, ftr ncr wnrdcn durch anderweitige statntcn:nnßigc Escumptc Wechsel im Bctragc von 2'/» Millionen in die Anstalt überreicht, somit über 6'^ Millionen, welche gcsammte Snmmc ungefähr cincm neunfachen Umschlage des Acticncapitals gleich kommt. Dic Gelder in lau fender Rechnung liefern übrigens dcn klarsten Beweis, welch' großes Vertrauen dieses Institut jetzt fchou genießt, denn cs wnrdc im ^anfe des verflossenen Jahres gegen Eassenschci nc und Easscnbr i cfe b i c Snmmc von Z,318.7 0 0 fl. eingelegt. Wcnn man bedenkt, daß die Escomftlcbant zu Graz noch uicht cinmal drei Jahre besteht nnd bisher dcr Wirkungskreis blos anf Stcicrmark beschränkt war, nnd bereits schon solche Resultate erreichte, so kann man sich wohl leicht denken, daß, wcnn fic ihre höchst solide Ove^ ration anch auf Kraiu nnd Kärntcn, sonnt auf ganz Inncrösterrcich ansdchncu wird, daß dieses höchst wichtige Geldinstitut in it gegenseitig ehr^ lich mcincndcr Untcrstütznng in der kür ; estcnZcit zu cinerGrößc und mit vcrciu ten Kräften zn cincr riesigen Stärke ge^ langen mnß, wclchc anf Handel, Gewerbe, Industrie nnd Ag ricnltur Inncröstcre i chs gclviß cincn schr w ohlthätigcn, rcichli chc n Segen ausbreiten wird. Wir erklären, ohne unbescheiden zu scin, daß wir fast von allen Escomplc-Bauken, dic in unscrcr Monarchic anf dcm Grnndftrincipc dcr fogcnanutcn Selbsthilfe bcstchcn, von dcn bctrcffcndcn Statutcu :c. Kenntniß habcn, nnd allc prospcrircn vortrefflich, und um so mchr, wenn 3 Nachbartronländcr verbun-dcn, die sonst auch solidarische Interessen habcn, müßte cine gemeinsame i nncröstcrr. EScompte - Bank zn Graz* für Stcicrmark, Krain und Kärntcn von unberechenbar folgenreicher Tragweite scin. Fleißige Studicn am volkswirthschaftlichcn Gcbictc und oftmalige Rciscn in dcn industriellen Bändern habcn uns zu der nncr-schüttcrlichcn Ucbcrzcngung gebracht, daß der Association S-Geist cin Strom ist, dcr heutzutage alles mit sich reißt. Krain und Kärn-tcu werden gcwißdie frcundlichc H and, die uns Stcicrmart als w ohlmeiucndcr Nachbar angeboten, vertrauensvoll mit männlichem M'.:th ergreifen, und vcrcint und ehrlich wollen wir zu sam men wirken , auf daß sich Inncröstcrrcich materiell nnd geistig wohl befinden werde. Mit nächstem werden wir daS Verhältniß zwischen dcr Escomfttc-Bank und dcm Ercdit.Vcrcin rücksichtlich dcr gegenseitigen Haftung nnd dem gegenseitigen Schutz des uähcrn ausführen. ** Erster österreichischer Lehrertag. Die erste Hanfttversammlung wurde Donnerstag von dcm Präsidenten Herrn Franz Bobicö mit cincr kurzcn Ansprache eröffnet. Hierauf crfolglc dic definitive Zusammcnsctznng dcs Bnrcan. Die zn Viccprüsidcntcn in Vorschlag gebrachten Hcrrcn Friedrich Körner und Johann Herrmann nnd die zu Schriftführern cmpfol,lcncu Hcrrcu St^eincr und Ernst wnrdcn mit Acclamation l^ stät.gt. Sodann begrüßte der ^crr Büra rmcis, ^ Reichshaupt- nnd Rcsidenzstadt Wien Dr L / d anwc.enoe Versammlung mit warmen Wmtcn md b tontc lnsbe,oudcrc, das, dic ^d^ >>.,- .. .'^" "")> uc^ l'it Oesterreichs d c g m n'am n ^,^!'U""nengehor,g. sllmmclten s^l^v .,"""^N!nmcn Be lrcbungcn dcr ver-jamnMtcn ^chnl leltcn mögc und daß cr jcdcn ohne s°w°h" A^KrM ^.7<»5"'°"^ "'^ "e Grsch!,s.^'nbindu„g iir iclu ni>> n<.^ ' "anitt,, direct nut Gra; sli». >u°5 >mr .. . ., ,""'! Präsidium drr Handels- »ud Gewsll»etammcr «n-l g.ni^n dml!, jcdc rrwiwschtc 3lilftl«ru,'ü dicsbezttglich zn erchrillll. 1386 Rücksicht auf Nationalität gleich freundlich willkommen heiße. (Beifall.) Hieran knüpfte der Vorsitzende Herr Bodies die bedeutungsvolle Mahnung, daß die zu berathenden Fragen, welche weit hinaus in daS Land dringen werden, mit geradem Vinnc, aber auch, mit richtigem Tacte vcntilirt sein wollen und daß das Streben und Ringen nach politischer, wahrhaft sittlicher und religiöser Freiheit nnd natürlichem Fortschritte den Aus' gangspuntt bilden müsse. (Bravo.) Das erste zur Discussion gelangende Vcrhandluugs-thcma lautet : Ist die österreichische Volksschule das, was sie sein soll, und wenn nicht, wie kann sie zweckentsprechend gestaltet werden? Als erster Redner äußert sich hierüber, nnd zwar nur über den ersten Theil der Frage, Herr Gallistl ans Wien. Seine Antwort fällt negativ aus. In sehr scharfen Ausdrücken tadelt er die gegenwärtige Unter-richtövcrfassung an Volksschulen. Sie seien Vorzugs-weise den Zwcckcn eines im Staate bevorzugten Standes untergeordnet, meint der Redner, und hieraus resultircn eine Anzahl von Mißverhältnissen. Derselben Ansicht ist Herr Director severer aus Pest. Man soll keine Trivial und Elementarschule, sondern nur eine echte Volksschule wollen, die nicht nur bildet, sondern auch erzieht. (Lebhafter Beifall.) Nachdem noch Lehrer Leidcsdorf ans Wien sich gcgcn den jetzigen Stand der Volksschule erklärt, wird die Resolution: „die Schule leistet gegenwärtig nicht das, was sie leisten soll," einstimmig angenommen. Unter den Rednern, welche sich über die zweckcnt» sprechende Rcorganisirnng der Volksschule äußerten, wurde die Rede des Lehrers BündSdorfcr ans Wien am beifälligsten aufgenommen. Redner protcstirte gegen jede confcssionellc Bevormundung. Nicht Katholiken, Protestanten odcr Indcn, sondern religiös sittliche Menschen sollen in der Schule erzogen werden. Er ncgirte, daß dem Elcrus irgend ein logisches Recht zur Beaufsichtigung der Schule zustehe, uuterzog die Lehrerbildungsanstalten einer herben Kritik, die kurze Präscnzzeit, während welcher die Kinder die Schnle bcsnchcn, und präci-sirtc seine Anschannngcn über den Stand der Sache schließlich nach folgendem Programme: 1. Beaufsichtigung und Leitung der Schule durch intelligente Volksschulmänncr. 2. Rechtlicher Schutz der Lehrer durch gesetzliche Bcstimmnugcn über Anstcllnng, Entlassuug nnd Tis-ciplinarbehandlnng. 3. Verbesserung ihrer materiellen Lage durch ssixi-rung von Minimalgchaltcn und Bestimmung ciucs Vorrückungs- nnd Pcnsionsgcsctzcs. 4. Berufung der Lehrer zu deu officiellen Lehrer-confcrcnzeu. 5. Fleigcblllig der Wahl der Unterrichtsmethode. 6. Schulpräscnz der Schüler vom >. aus, dessen Lehren jetzt erst Geltung sich verschaffen. Die Versammlung stimmt in die Hochrufe ein. Herr Dein hart beantragt die Abschaffung des Schnlbücherzwauges nnd die Schulpflichtigkcit vom 7tcn bis l4. Lebensjahre. Die bedeutendste Rede, welche das Verhandlnngö-thcma am schärfsten acccntuirtc, ist jene des Lehrers Paftc. Wir wünschen, ruft dieser Redner mit Emphase, daß die Schnlc in Oesterreich principiell das nicht ist, was sie gegenwärtig ist. Der Lehrer kann uutcr solchen Verhältnissen wenig leisten, weil er in Priuatlcctioncn seine beste Kraft vcrgcndct, er kann fich nicht am Vcr-cinslcbcn bcthciligcn, weil ihm das Geld fehlt, die paar Meilen nach der Hauptstadt zu reisen, er kann nicht an seiner Bildung arbeiten, weil er mit Banden des cras-scstcn Materialismus an der Scholle haftet, uud selbst nach außen hin spielt er eine klägliche Rolle, denn mancher taxirt den Mann nach dem schäbigen Rocke, den er trägt. Redner spricht sich gegen die Absicht aus. den Lehrer zum Staatsbeamten zn stempeln. In Prcußcu scicu auf solche Art aus den Schulmännern Schulgendarmcn geworden, welche die Wahlen bcinflußtcn. Auch nicht nn-tcr den Gcmcindcbcdicnstctcn ist für den Lehrer der rechte Platz, denn die Eommnncn geizen nur allzu oft dort, wo sie es nicht sollen. Eine dritte Allianz ist jene der Schule mit der Kirche. Die Kirche habe ein Recht, Antheil an den Interessen der Schnle zn nehmen, aber warnen müsse man vor den orthodoxen Anhängern des Protestantismus nicht minder wie vor den Verfechtern der Encyklica nnd des Syllabns. „Sagen Sie diesen Herren", rnft der Redner aus, „daß die Theologie nicht mehr an der Spitze der Bil-dung steht feit Erfindung der Buchdruckerkunst; sagen Sie ihnen, duß Sie keine Unterstützung wollen, die Sie zurückführt zu den Fleischtöpfen Acgyptcns, aber anch zur alten Knechtschaft, daß Sie lieber vierzig Jahre in der Wüste wandern. Rufen Sie die Presse zu Hülfe, sie wird ihr Wort ciulöscn. Sagen Sie den Staatsbehörden, daß das Blut der Landcstinder fruchtlos auf den Schlachtfeldern verspritzt werden wird, wenn man nicht als General die Volksschnlc an die Spitze stellt! (Tn-mnltuarischer Lärm.) Viag es auch von einer Seite heißen: „gerichtet", der Erfolg wird sagen: „gerettet". Gerettet die Freiheit, die Würde, die Zukunft!" Director Singer aus Prag, der letzte Rcducr, variirt das alte Thema von der dürftigen Stellung der Lehrer. Hicmit ist die erste Hauptversammlung geschlossen. Der Herr Statthalter wohnte der Sitzung bis znm Schlüsse bei. MnMrtrag Mischen Oesterreich und Frankreich. (Schlusj.) „Niewohl in Betreff der Silbcrmünzen zwischen Oesterreich und Frankreich vorderhand eine Gemeinsamkeit nicht beschlossen, sondern einer künftigen Vercin-barnng vorbehalten worden ist, so sind beide Staaten doch schon jetzt übereingekommen, daß die in dem Münz-vertrage vom 23. December 1865 anfgcstclltcn Grund« sätze: daß diese Münzen ^°/,<,oo 5"", in keiner grö-ßcren Menge als 0 Fr. für den Kopf der Bevölkerung ausgegeben werden und niemand zn ihrer Annahme in größeren Beträgen als 50 Fr. gesetzlich verpflichtet werden solle, auch für Oesterreich gelten wcrdcn. Auch erklärte Oesterreich: so lange Frankreich sein conrantes Fünffrancsstück beibehalte, nicht ein Zweiguldenstück als Scheidemünze prägen zu lafsc». Zur Sicherung der Integrität des gemeinsamen Münzsystems versprechen beide Rcgicrnngcn fortan die Nachahmnng, Verfälschung oder Aenderung (»xml^'l^o», !!ll«,'l'!,lj,»n (.'t 0c)i<» 7 auögc-schieden ist. . ." „Unter den im Vertrage vom 24. Jänner 1857 enthaltenen Eontrolcmaßrcgcln ist jedoch eine, die man im Präliminaruertragc vermißt, nämlich die Vcrpflich-tung jedes Staates, die von ihm ausgegebenen, bei seine» Casscn cinflicßcndcn gemeinsamen Münze», die unter der TolcranMenze befunden würden, nicht wieder ausznge bcn, sondern umzuprägen. Jeder Staat, der in die Münzcinigung mit Frankreich eintritt, hat Ursache alls eine Bestimmung solcher Art besonderes Gewicht zn lege», denn einige Münzen Frankreichs circnlircn bereits mehr als W Jahre, ohne einer Umprägung unterzogen worden zu sein, und der Bestaub der Doppelwährung hat b«,^ wirkt, daß die meisten vollwichtigen Münzen Frankreichs in den Schmclzlicgcl gewandert sind. daher die Zahl der nnvollwichtigcn Münzen eine unverhältnißmäßig größere als in anderen Staaten ist. Eine andere Frage wäre: ob der Vcrlnst, welcher durch die Einziehung der nicht vollwichtigen Münzen besteht, von dem Staate selbst getragen odcr ihm gestattet werden solle, dem Ucbcrbringcr der Münzen einen cnt> sprechenden Abzug zu machen, und ebenso verdient Er-wägnng, ob nicht die ganze Maßregel durch die Anordnung ersetzt werden könnte, daß nach Ablauf einer bestimmten Periode allc vor Beginn derselben geprägten Münzen einberufen werden. Der österreichische Bcvoll> mächtigtc hat uorbchalccn, daß diese Verhältnisse bei Ab schlnß des definitiven Vertrages geregelt werden. Der Präliminarucrtrag schließt mit der gegenseitigen Zusage: mit jedem Staat über dessen Beitritt zur Münzcinignng in Verhandlung treten zn wollen, der die Goldwährung mit Münzen von 5 Francs odcr Viel' fachem derselben als Grundlage und die oben dargcstcll' ten Maßregeln zur Sicherheit der Integrität des Münz-systems annimmt, und mit der Erklärung, daß der Voll-zug der übernommenen Verpflichtungen von der Znstiil!" mung der berechtigten gesetzgebenden Körper beider Staaten abhängig sei. Auch die Ratification des Prälinck narvcrtrags durch die beiden Kaiser ist bedungen: jedoch wurde in dem letzten der VcrhandlungSprotokollc ausa^ sprochen, daß die Ratification nur für den Fall vorbe» halten sei, daß der Abschluß des dcfiuitivcn Vertrags M längere Zeit hinausziehen sollte." Wie der Verfasser jedoch vermuthe, werden die Ver-handlnngen über den letztem bereits Ende Octobers odcr Anfang Novembers b. I. erfolgen. Oesterreich. Wien. (Uebcr das Bcfindcn dcr Kaiscri >' Charlotte) ift eine Wiener Correspondenz in der crfrc"' lichen Lage, besonders gntc Nachrichten zn melden. DcrZ"' stand der hohen Frau hat sich seit der Anwesenheit in ihrel Heimat zusehends und in einer alle Hoffunngen weit übcrstii' gclndcn Weise gebessert; bis jetzt ist auch lein cinMl Fall einer Gcistcöstörnng eingetreten nnd anch das körp"'' lichc Befinden der Kaiserin bessert sich in erfreulich^ Weise. Sie nimmt bereits ihre regelmäßigen täglich^ Mahlzeiten ein nnd verlangt sogar anßcr der gewöhn lichen Zeit wiederholt Erfrischungen. Man gibt sich !" ärztlichen Kreisen der Hoffnung hiu — und wenn tcw Rückfall eintritt, dürfte dieselbe gegründet sein -^ dcH die Kaiserin in nicht sehr langer Zeit vollkommen ^ heilt werden dürfte. — (Cholera.) Wie die ,.Wr. Abdpst." vcrnim'w' ist die Statthaltcrci in Zara in der Lage, der Wien" Statthaltcrei beruhigendere Nachrichten über den Sta" der Cholera zn geben. Im Kreise Ragnsa ist >e> dem 24. August kciu ucucr Cholcrafall mehr vow kommen; seit dem 28. August ist überhaupt dort tt' Cholcrakrankcr mehr. Im Kreise Cattaro hat sich "° . 20. v. M. bis 4. d. M. keine neue Erlrankung crgc""' vom 2. bis 5. wnrdcn in Pcrzagno 5 Fälle gcmtt^ wovou 2 eiucu lödtlichcn AnSgang nahmen; in Mi" kamen 4. in Criuosnicc !» Fälle vor, wovon jc ^ '' dem Tode endigten. Im ganzen Kreise sind nntcr o». Civile 30, uutcr dein Militär nur mehr 3 Cholera^' in Vchandlnng. In Montenegro geht die Ep'dc» ihrem Ende zu. Ausland. Verlin, ." ^ inclusive der Doppclwahlcn bekannt. Das Parte" "^ niß ist folgendes: Conservative 105. Mllwa" ^ Nationallibcrale 74, Fortschrittsmäuncr 42, pcn ^. ristcu 13, Clcricalc 5. Pulen 10 und cm ^ ^i"« Die „Zcidlcr'schc Correspondcuz" vernimmt, onp 1387 Vcgcgnuug dcr Königin-Witwe mit Ihrer kaiserlichen Hoheit dcr Frau Erzherzogin Sophie in Stolzenfcls wahrscheinlich sei. Florenz, 2. Tcpt. (Garibaldi und Rom.) Im Widersprüche zu den telegraphischen und sonstigen Meldungen, die Garibaldi zum Fricdcnscongrcsse nach <9cnf abgereist sein lassen, behauptet ein Correspondent des ..I. dcsDebats," daß er noch immer an dcr römischen Grenze weile und dort von Dorf zu Dorf gehe, wäh' rend seine in dcr Umgebung befindlichen Leute nur des Signals zmn Losschlagen harren. Trotzdem hält dcr Correspondent den Ansbruch einer Bewegung fnr sehr unwahrscheinlich. Er schreibt: ..Thatsächlich findet Gart-baldi nnr sehr wenig Unterstützung. Die römische Bevölkerung scheint nicht die allergeringste Lust zu haben, aufzustehen, und in Italien sind ihm die gemäßigte Partei "nd sogar derjenige Theil dcr Linken, dcr eine Rcgie-"mgspartci sein will, dnrchans feindlich und tadeln laut sein Auftreten. Es ist gewiß, daß dcr Bcrsnch, den cr machen will, wenig Aussichten nnf Erfolg hat nnd große Verlegenheiten bereiten lauu. Aber Garibaldi und dic j Partei, deren Anführer cr ist, haben eine ganz bcson^ bm Weise, die Dinge zu betrachten. Sie bcunrnhigen sich nicht nbcr die unmittelbaren Folgen ihrer Handlungen. Sie gehen vorwärts mit dcm Gedanken, daß sie, °l> Sieger oder Besiegte, den Sieg ihrer Sache sichern. >^n Ermangelung des Erfolges haben sie daö Märtyrcr-thnm. Die gewöhnlichen Details der Politik beunruhigen si.c wenig n'nd wenn man ihnen sagt, daß sie den Erfolg c'ner Finanzoperation in Frage stellen, so znckcn sie Mitleidig die Achseln. Garibaldi selbst ist von einem "hnlichen Gedanken beseelt. Er will nnter den Manern Noms sterben. Er glanbt, daß, wenn cr von dcr Kugel ciucs Zuar.cn getroffen hinsinkt, der Schuß, dcr ihn todt hinstreckt, dcr weltlichen Macht den Todesstoß beibringt und die Vollendung dcr italienischen Einheit sichert. ?luf diesen Gesichtspunkt muß mau sich stellen, nm das Wgc Auftreten Garibaldi's und den Eigensinn zn bc-Leistn, mit dcm cr eine Unternehmung verfolgt, deren Erfolg mit dcr geringen Unterstützung, die er in Rom ""d Italien findet, nnmöglich fchcint. London, l;. September. (Die avyss inisch cn ^.c fangcnc n.) Dcr englische Gcncralconsul in Alcran-°ria telcgraphirt dein auswärtigen Amte hier, daß über ",e Freilassung dcr abyssinischcn Gefangenen dort gestern "'chts bekannt war. Kopenhassen. !">. September. (Dcr Landgraf "! ilhclm von Hcfsen. Kafsc l), geboren iln Jahre ^87. Vater der Königin von Dänemark, ist heute Nach-nnttags um 4'/.. Uhr gestorben. Landgraf Friedrich Wilhelm, Sohn' des Landgrafen Friedrich von Hessen» ^ulmpcnhcim (Vrndcrs des Kurfürsten Wilhelm l, von Hessen. Kassel) war den 24. December 1787 geboren, .rat früh in prcnßische Dienste, machte die Fcldzüge von '^l), iftlZ nnd 1^14 mit, war eine Zeitlang Gou« dcrueur der Festung Luxemburg, kurfürstlich hessischer General dcr Infanterie, Ehcf dcs lnrhcss. 2. Infantcric-^gimcnts, General <>» >uW hinzn, die Ncgicrnng dcs Snltans ziche ^ollr ^" ^'^ gegenseitiges fortdauerndes Wohl« wis^ ^'gründete Bczichnngcn vor, wie sic gegenwärtig Ai«?' ^ Pforte und Nußlaud, sowie den anderen daß ^u bestehen. — Dcr ..Levant - Herald meldet, Alcrm,^ .^uipagc ^ Bicckönigs von°Egyptcn nach 20. S l'"l abgegangen ist. daß cr sclbst abcr bis znm Denies "lbcr ^' Eonstantinopcl verbleiben werde. — ^ikol,' ^^"^ z^^Ne werde dcr Großfürst Michael des S^^ltsch, Statthalter im Kankasus, znm Gesuche 'Utans nach Eonstantinopcl kommen, des ft .^v- (Khcvcnhüllcr. Der Leichnam u»tcrm i^.!"^) ^ Picayune von Ncwmlcanö schreibt Khcv ^-Angnst: ..Der österreichische Oberst Graf ^'scrli^ ^'^^' b"' cin Ncgimcnt Hußarcn in dcr '^'islll^s'^"""'lchcn Armee befehligt hat, ist auf dcr baten l,. «/" Begleitung von 200 Mann seiner Sol-bcr .s)a>> !^ ."^"'' eingetroffen. Er befand sich in ^lub'd.N^.^'^ Z"t dcr Ucbcrgabc derselben und sein nur' ä.l" Anknnft Inarcz'. Da er bei die-^chkcitsc,«sin,"""'lättlichcs, von keinem anderen Mensch-sannneltc !/ ^?""^^"^ Verlangen nach Rache fand, flirte f,:,, ,^. "°" seinen Leuten um sich und mar< ^"gt/ ii sn'^'^"^ beachtend, dcr Küste zn. Er gc< ^ schnellten M^"1 "^ ^"«^ruz und vollführte so ?^ic° c ^??^ bcr zwischen diesem Hafen nnd! ^ Leiche M«. > ^ ^'"^^ ""^^ Er versichert, daß ^ Ma;.mlllans sich noch immer in der Kirche von Queretaro, wo sie nach dcr Execution beigesetzt worden ist, befindet. Dcr Körper ruht in einem dop' pcltcn Sarge aus Hink, ist jedoch, weil schlecht cinbal samirt, in Zersetzung begriffen. Die Reste dcS Kaiser» sind niemals dem preußischen Gesandten übergeben wor-den und es hat sich die Regierung anch Niemandem gegenüber zu einer Auslieferung verpflichtet. Man glaubt allgemein, daß dic mcrieanischc Regierung nnr abwartet, bis sich die durch die Execution vmn 19. Juni im AuS-lande hervorgerufene Aufregung lege nnd somit jede Gefahr für sie verschwinde, um ein ^öfegeld für die Auslieferung dcr Leiche ihres Opfers zu begehren." («evantcpost.) Der Lloyddampfcr „Erzherzogin Charlotte" brachte dcr „Tr. Htg." die Levantepost mit Nachrichten bis zum 30.V M. In Athen ist cin Telegramm aus Eonstantinopcl eingetroffen, welches meldet, daß dcr französische und der italienische Gesandte Befehl erhielten, von dcr Pforte die nmittelbare Abserv dnng dcr internationalen Commission nnd die Einstellung dcr Feindseligkeiten mit Entschiedenheit zn verlangen. (Ein Telegramm dcs griechischen Gesandten in Florenz vom 2lchen die zu solchem Zwecke constituirte internationale Gesellschaft im Laufe der vorigen Woche in Paris abhielt, war von Delcgirten der meisten europäischen Staaten besucht. Den Voisik f'ihtte abwecksellid Graf Saurier und Hcrr Moynier, der letztere nächst Henrn Dunant der reiwmmirteste Mitbegründer der Genier Con« vention. Frankreich halle nicht weniger als ein ganzes Dutzend Vertreter, Italien balle deren acht, die Tütlei einen, Preußen zwei, Oesterreich war durch Baron Dr. Mundy und Dr. W. Schksinger aus Wien vertreten. Die Konferenzen nahmen volle slchs Tage in Anspruch und brachten ein auherordentlicb reiches Material von ärztlichen, statistischen, militärischen Be« obachlungen und Erfahrungen. Zunächst wurden die neuen Umarbeitungen und Abänderungen der Genfer Convention discutirt und fast alle Fragen im Sinne deö Fortschrittes und der Humanität erledigt. ?lls Ort für die nächstjährige internationale Conferenz wurde Berlin angenommen. Der Hauvtsitz dcs internationalen Comites bleibt auch selner in Genf. Ihm soll jedoch in Paris cm Subcomit«' zur Seite ^ stehen. Am letzten Tage wurden die Preise proclamirt: Preise für die Aussteller und moralische Auszeichnungen für Personen, die sich um die Sache der Gesellschaft verdient gemacht haben. Die Kaiserinnen von Frankreich und Oesterreich, die Königin von Preußen, die Grofcherzogin von Baden und mehrere andere gekrönte Frauen erhielten die goldene Medaille, welche auch in Preußen ,i. a. dem Geheimrath Langende«!, in der Schweiz dem Herrn Henry Dunant, in Oesterreich dem Erzherzog Albrecht, der Fürstin Metternich, den Freiherren v. Tinli und v. Mundy zu Theil wurde. Die silberne Medaille erhielten u. a. Generalarzt Loefsler und V. de Luel in Preußen, die Doctoren Schlesinger und Ceßner in Oesterreich und Dr. Appia iu Genf, die bronzene Abdulah-Bev für einen von ihm producirten Kümmelsuppen, extract. — (Natürliche Seide.) Ein Herr Hellier au« Grahamstown hat in der Nähe dieser Stadt eine natürliche Seide entdeckt. Es ist nach seiner Angabe das Erzeuamß von eincm Wurme, welcker sich von drm Mimosa-Dorn da. selbst ernährt und der dort ganz gewöhnlich und allgemein überall da ist, wo diese Mimosa vorkommt. Die Cocons sind ungefähr dreimal so groß und schwer, wie die des ge< wohnlichen Seidenwurmes. Zwar hat der Faden daraus nicht jenen besonderen Glanz des letzteren, dagegen ist er ganz eben so stark und fein, wie der von der Mauldeer» jeide. Herr Hellier hat bereits Garn daraus gesponnen, und er findet, dah dasselbe ungemein siarl ist. Er hüll' jene Seide für einen höchst werlhvollen Artikel, der noch dazu im Caplanbe massenhaft anzutreffen ist. Locales. — (Unfall.) Samstag Mittag suhr durch die Po-lona zur Stadt ein einspänniges Wagerl mit drei Insassen Das Pferd wurde plötzlich in der Nähe dcs Schulgcbäubes scheu und raste durch die schmale Passage zwischen der Häuselreche und den aufgestellten Verlausssländen aus dem Trot» ton gegen das Nathhaus dahin, glücklicherweise ohne beson» dercs Unheil anzurichten. Während der Fahrt spranaen die zwcl fahrenden Herren vom Wagen, wobei der eine einen ziemlich unfanftcn Fall machte. Beim Nathhause stürzte das Pferd zusammen und der Wagen um, wobei der Fuhrmann unter letzteren gerietb und einige nicht unbedeutende Ver. letzungcn erlitt. ^.^ ^"^5^"" l'°b 7 Uhr signalisirten zwei Schüsse vom Echloßberge ein Schadenfeuer. Es brannte '"°^"^."7 '°" ?"" pulsen nach zu erwarten, in cmer Vorstadt fondern .n dem eine halbe Stunde entfernten Dorfe Selo. Das Wirtschaftsgebäude des Nealitülenbesihers Ahcin, unmittelbar neben dcm Hengstendepot, mit allen darin enthaltenen Vorrälhen brannte bis auf den Grund nieder-auch das Wohngebäude drohte bereits ein Opfer der Flammen zu werben, als die herbeigecilten städtischen Spritzen noch rechtzciligc Hilfe brachten. — Abends bald nach 8 Uhr wurde nochmals Feuer signalisirt. Ein nicht im besten Gerüche ge, standenes Wirthhauö iu Udmath brannte nebst Nebengebäude nieder. Einen prächtigen Anblick gewährte auf kurze Zeit der durch die lodernden Flammen taghell beleuchtete Schloh-berg. Wir wollen zugleich noch bemerken, daß der Signal» schuh erst fiel, nachdem bereits seit längerer Zeit von St Pcter aus Feuer geläulet war. — (Brand.) Am 29. August l. I. brach um 7 Ul»r beim Grundbesitzer Ioscf Polajner in Potoce Nr. 15 Beult Krainburg, Feuer aus. wobei das WohnaMude nebst den Gclreidevorrälhcn verbrannte. Ein weiterer Sch^e bat ^ "^u^^ Ztg." geschrieben: Freiherr v. W7^ Frau Gcmalin uno Fraulein Nichte v°n 3 ^ ^"" nut men und fehle heute seine Neise ^ W' " ""^om- Er benutzte den lurzen Auf tbalt . " "" V°b.n ,««. n°ch dem reizend gclegen^M ^ GaN ^" ^" "^ug lron zu machen, besMiate.! . . ^ *""" nach Lands, bei St. Nuprech '2 < .^.ten °n der Nudolfsbahn Bürgermeister und ^n '^ " """ ^" dem Herrn und'zweie Herren ^^"" "° Auswartung desselben der Devul«.! ^nnmoeralhe. die ihm als Mitglieder r ^ ^°" '" "" Angelegenheit der 3iud°lf«b°hn be. tk'io von Wicn auz bekannt waren. Herr v. Wüll«Siorff war ,lchtllch erfreut über die Ausmerlsamllit dieser Hellen, conversirte sehr lange mit ihnen, und betonte im Lause des 1389 Gespräches wiederholt dic große Zukunft der lHtadt, wie sie wenige Städte der Monarchic zu gewärtigen hätten, nach seiner Ansicht ist die Bahn ViNach-Udine nicht zweifelhaft, jene über den Predil nur eine Frage der Zeit oder viel» mehr cine Geldfrage, und selbst für das neueste Project Villach^Laidach — welchem er eine große Wichtigkeit beilegt -- hat cr die dcsten Hoffnungen. ______ Neueste Post. Wien, 7. Sept. (Dcb.) Heute Mittags hat die Neichsrathsdeplttation Sitzung gehalten nnd ans den Händen ihres Präsidenten Cardinal Rauscher die Rück« antwort entgegengenommen, welche die ungarische Deputation anf die diesseitigen Gegenbemerkungen zu ihrem ersten Vorschlage erlassen hat. Diese Rückantwort ist ein sehr umfangreiches Aktenstück; sie widerlegt in ausführlicher Weise und Sal; für Satz die Argumentation, mit welcher man von Seite der Ncichsrathsdcpntation dem nngarischcn Vorschlage entgegengetreten ist. Wie wir hören, spricht sie sich auch dahin aus, daß nicht dic dircctcn Stcucru, wie dies die Ncichsrathödeputation 5 formnlirte, sondern die Brutto-Einnahmen aus den dircctcn und invirecten Steuern einen Maßstab für die Leistungsfähigkeit nnd für die Berechnung der Beitrags» quotcn der beiden Rcichshälftcn bieten können. Der größte Theil der Sitzung wurde mit der Verlesung der ungarischen Rückantwort ausgefüllt. Letztere wurde hierauf gcschäftsordnnngsmäßig dem fchon früher eingesetzten Snbcomit«'' zur Bcrichterstattnng überwiesen. Reichskanzler Baron Bcnst wohnte dieser Sitznng der Reichs« rathsdepntation bei nud soll, wie wir hören, interessante Mittheilungen über die zwischen den beiderseitigen Ministerien obschwcbcndcn Verhandlungen gemacht haben. (5m Wiener Correspondent schreibt der „Debatte": „Ein angebliches Pariser Telegramm meldete dieser Tage, die, Pforte habe dic in der letzten identischen Note der Mächte in Betreff Kreta's ertheilten Rathschläge definitiv abgelehnt. DaS ist keineswegs geschehen. Vielmehr hat sich die Pforte bereit erklärt, nun, wo der Kampf anf Kreta beendet ist, die Vorschläge der Mächte, soweit dies möglrch, ohne auf unzweifelhafte Souucrünetätsrechtc des Sultans zn verzichten, zu berücksichtigen. Ebenso unbegründet ist die anderweitige Nachricht, der Czar habe an den Sultan brieflich die Forderung der Suspension der Feindseligkeiten auf Kreta gerichtet. Abgesehen von allem Uebrigcn wäre eine solche Forderung im Augenblicke schon gegenstandslos geworden." Telegramme. Pest, 7. September. „Magyarorözag" meldet: Die Modificationscommission des ungarischen Landtages nimmt ihrc Arbeiten am 16. September auf. Verlin, 6. September. Am t. Hofe werden lie« schleuuigtc und großartige Vorbereitungen zum Empfange des Kaisers Napoleon getroffen, dessen Anluuft hier sehr bald erwartet wird. Verlin, 7. September. Die Morgcublättcr melden, dem Reichstage wird eine Vorlage behufs Rcgcluug des Kriegsdienstes der seefahrenden Bevölkerung auf der Bundceflotte gemacht werden. — Prinz Friedrich Karl geht demnächst nach dem Königreiche Sachfcn, um das sächsische (zwölfte) norddeutsche Bundes - Armcecorpö zn inspicircn. Verlin, 7. September. Dic Nachricht, daß Preußen in Anschlnß an die Circularnotcu Oesterreichs uud Frauk-reichs ein eminent friedliches Rundschreiben an seine auswärtigen Vertreter erlassen habe, wnrde an der heutigen Vörsc vielfach besprochen nnd als glandwürdig bezeichnet. Diese Nachricht nahm auf die Geschäfte einen günstigen Einfluß, — Die augcblichc Erueunuug des Hcrru u. Qnaadc znm dänischen Eonfcrcnzbcvollmächtigtcn wird von Kopenhagen aus dcmcutirt. — Die „Krcuzzcitung" schreibt: Preußen soll seinen auswärtigen Vertretern durch eine Depesche vom 2. September von den Erklärungen Frankreichs und Oesterreichs über die Salzbu» gcr Zusammenkunft Kenntniß gegeben haben. — Salih Bey, Adjutant des Snltanö, ist mit fünf arabischen Pferden, einem Geschenke des Sultans für den König, eingetroffen. Verlin, 7. September. (Pr.) Der Vunocsrath beabsichtigt die Einbringung einer Anleihe-Vorlage beim Reichstage zur Deckung der Militär- und Marine-Be-dürfmsse Norddeutschlands. Paris, 6. September, Abends. Staatsministcr Rouhcr wird heute hier ciutrcffcu. — Der Kaiser und die Kaiserin werden morgen nach Biarritz abreisen. - -Das Ionrnal „Situation" veröffentlicht den Auszug aus einem Allianzvertragc zwischen Preußen nnd Oesterreich, welcher l,2 Artikel umfaßt. Der Hauptgedanke besteht in einem gegenseitigenEompromiß, wodnrch Prcnßen die ganze Freiheit dcr Action im Oriente Oesterreich zu überlassen verspricht und Oesterreich seinerseits dcr Ent-wickclnng PrcnßcnS in Dcutschlaud lein Hinderniß zn bereiten zustimmcu würde. — Oesterreich verlangte, daß Prcnßcn die Unabhängigkeit und Souueraiuctät dcr deutschen Fürsten rcspcctirc nnd die anncctirtcn Gebiete, mit Ausnahme von Schleswig-Holstein, zurückgebe. Preußen soll blos die Diplomatic nnd die Streitmacht aller deutschen Staaten mit dein Rechte, Deutschland nach außen zn vertreten, behalten. Unter diesen Bedingungen würden alle süddeutschen Staaten dem Äuudc bcitrctcn uud König Wilhelm als Kaiser von Dentschland anerkennen. Dic „Situation" fügt hinzn, daß dcr betreffende Vertragsentwurf kurzc Zeit vor dcr Mission dcs Grafen Tmlfftircheu vou dem Grafen Reck in Wien vorgelegt wurde. Paris, 7. September. (Pr.) Der Kaifcr reist heute Abends 5 Uhr nach Biarritz. Rußland hat auf die Abhaltung einer förmlichen Enquete auf dcr Insel Kreta verzichtet, nachdem die Pforte die Gewährung einer beschränkten Autouomie an die Eandiotcn zugesagt. Madrid, C. September. Ein töniglichcr Befehl fordert alle benrlanbtcn und pensionirtcn Officierc auf, sich vor dem 14. d. M. bei dem betreffenden Militär-gouvcrncur zn melden. London, 7. September. Ein Telegramm dcr „Times" von ihrem Pariser Eorrcspondcntcn meldet, daß General Prim, der sich noch unlängst in Valencia befand, Spanien verlassen habe und sich jetzt in Genf befinde. Telegraphische Wechselcourse vom 7. September. 5perc. Metalliques 57.90. — f.perc. MctalliqucSmit Mai- un> Novcmber-Ziuseu 59.40. —bvcrc. Yiatioual-Anlehen 66.50. — Vanl, octien 690. — Hrebnaclicn 183.50. — 1860er slaalSaiiliyel! 84.90. — Silbcc 121. — London 123,65. — K. t. Ducateu 5.90. Geschäfts-Zeitung. Vesterreichisch -preußische Zollv^rhaudlungen. Mit Rücksicht auf dic von mchrcreu Wicuer Vlätleru gebrachte Notiz, daß dcr preußische Fiuauzminister Herr u. d. Heydt den Baruu Hock mit der Eröffnung überrascht hade: Preußen wolle den österreichischen Weinen den Zollsatz uou 2'/, Thalern gewähren, N'ird dcr „B. n. H. Z." au« Wien Folgende« geschrieben: Durch alle Blätter läuft die M ttheiluug, die österreichische Regierung sei von einer amtlichen Eröffnung aus Berlin „überrascht" worden, das; Prcnßcn nunmehr bereit sei, auf Grundlage eiucS Zollsatzes von 2'/, Thalern fiir die österreichischen Wciue dic seinerzeit unterbrochene» Zollucrhaudliingen wieder aufzunehmen. Datt Beifügen einzelner Blatter, daß Baron Hock, um dicöseitS diese Vcrhaudlungeu zu führen, sofort telegraphisch auö Berlin zurückgerufen worden, bedarf wohl keiner Widerlegung, nachdem Baron Hock unausgesetzt den Veralhuligcu der cislcithanischcu Ausgleich-deputation, dcreu Mitglied er ist, angewohnt hat; aber auch jene erste Meldung wird, mir an competeulester Stelle als gänzlich unbegründet bezeichnet. Allerdings glaubt man cö alü ein günstiges Omcu betrachten zn müssen, daß Preußen seine Abficht, oie eventuelle Biiederausnahme derBerhaudluugcil im uor0dcuischen Biül-dcorathe zur Sprache zu bringen, in vorweg ösjelillich angekündigt ha:; aber schon das schließt wohl ans , daß eö vor einer Entscheidung im Bnndcörathe in dcr «ache einseitig vorgehen werde, ganz abgesehen davon, daß die frühere Schwicngleit nach Maßgabe der BcgünstiguuaMauscl im preußisch-französischen Zoll-ucrtrage, diejenigen Concessionen ohne Gegenleistung auch aiiFrant-rcich gewähren zu müssen, gegen welche cS von Oesterreich cmdcrc Cunclssionen einhandcll, nach wic vor, da Frankreich beharrlich jede Gegenleistung abweist, aufrecht steht, Oesterreich übrigens — das weiß man in Berlin — war bl'8 zn dem Tage, wo seine Zollunlerhäudler nach Florenz abgingen, und ist seil dem Tage, wo dieselben zurücklehnen, jederzeit bereit, in die Verhandlungen wieder cinzntrctcn, >obald Preußen ihnen diejenige Grundlage zu geben im Stande ist, welche mau in Wien aller» dingS alo unerläßlich bezeichnen zu müssen geglaubt Hal. Zur Sache erfährt das genannte Blatt au« bundcöräihllchcu jlrcifen: Dic in Artikel 13 ocö Präger Friedcnö vorbchaltenc Revision deS Handels- und Zollucrlragc« vom 11. April 1865 war bclanntlicl! schon im vorigen Winter angebahnt worden-, sie war aber schließ lich ins Stocken gerathen, weil Oesterreich eine sehr bedeutende (irmäßignilss derWeinMlr verlangte, welche Preußen damal« uichl glaubte zugestehen zu können. Sobald jetzt Preußen die C'rmächti-gnng erhalten haben wird, unlcr Mitbctheilignng 2achsrni< und BaieriiS die llntrrhandluugeu >»it Oesterreich wieder aufzunehmen, werden jene Wcinzollc uoran^sichllich wieder den Stein de>< ÄN' stoße« bilden. Um nnn einen Anhaltepunkt für dai« Maß mögli-chcrwcisc an Oesterreich zn machender Zugeständnisse in Belrefj dieses Slreitpunlleö zn haben, hat Preußen an alle Zollvereins' regicrnngen da<3 Lrsnchcn gerichtet, sich hierüber gulachllich zn äußern. Was Preußen alleiu nicht gewähren könnte, dürfte vielleicht dcr norddeutsche Bund zugestehen. — Die Tricstcr Versicherungsgesellschaft „^»^l^l, .V^i,>,,>','-l>!<',i" liqnidirt. Die ungarische (^isenbahnanleihe ist laut einer Mitthci' lung der „Dcb " als gesichert zn betrachten. Die H<«'.i<^ ^o>!«!">!'> habe bereits eine Kaution von 2 Millioneil Fr erlegt und Herr von Loiiyay bereits nn dic nngarischc Hnnptcassc die Weisung er-gcheu lassen, diesen Vetrag rnlgegenzunehmcn nnd zu qnitliren, (3i« hat sich anch ein Beamter deö genaitiileu Pariser Institute« nach Pest begeben, um diese Angelegenheit vollständig in Ordnung zn bringen. (55rl»te.rgebllisse. Ter lnndwirlhschaflliche Correspondent dcr „Indep. beige" glaubt versichern zn lonucu, daß in diesem Jahre nur Ungarn und Canada sich »iuer ganz ausnahmsweise ergiebigen Ernte zn erfreuen hallen, während viele andere wunder, naincntlich die Doiiaufürstrnlhünm-, Pulen, Bessarabicn, Sild-Rußland nnd Algerien durchans keinen Anlaß zn besonderer Vc-sricdignng hätten. In mehreren sonst uorzngöwcise prodncirenden Gegenden mache sich sugar die Nothwendigkeit eine« Impu,»« geltend. Laibacl», 7. September, Aus dem hculigeu Marllr s!»o erschienen: 20 ^LcMn mit Getreide, 15> Wngen und .'! Schiffe (1!l Klafter) mit Holz. Dnrchschnittö-Prcise._____________ Mlt.> M«z.. Vttt.. Hi«z., fl. tr. st. Ir. ft. lr. st. ll. Weizen pr. Metzeu 5 -10 5. 8? Butter pr. Pfund - 40------- Korn „ ., 10 :.!2<» Eier pr, Vtücl .... 1 ^ .. ,-, Gerste „ ii 0 3 7 Schweinefleisch,, .. 82 - — Hirse „ ^(!0 3 7 Schöpsensieisch „ - I!i------- Kulurutz „ ------3 l>0 Hähnbel pr. Stltcl — 30 — — Erdäpfel „ 1'l0------- Tanbcn „ —13------- Linsen „ 4-------— Heu pr. Zeutuer — l!0------- (5rbseu „ 4 »-------- — N'cißrr „ —^— 13^ — Allgekommeue Fremde. Am <». Septcnibcr. Stadt 2Uien. Die Herren: Sc. lais. Hoheit Erzherzog (irnst, t. l. FZM., v. 5lathy, l. l. Oberst, nnd Fünl, Fabrilsbcsil,',er, von Graz. — Dchin«, Kanfm, von Leipzig, - Desman, von Tries!. — Graf Kulnlliislli, von Commenda St. Peter. --Ziegler, Gymnasialprof,, voii Freising, - Nolhlans, Docent, von München. — liassano, Knufm., von Triest. — Prodnig, Fabricant, von Natschach. — Die Frauen : Macuvitz und Norder, Private, von Graz. Glevliaut. Die Harren: Ogriuz, t. l. Vezirtsvorsteher, von Vuitsch. — Calegari, l. l Polizcicommissär, vou Peüau, -Rotter, von Gran. — (5arnssc>. Priualier, vou Trieft. — Cassa« bins, vou Semgalia. Wilder Mann. Die Herren: Preyßl, von Mailand. — Wod-mann, von Rastalt. — Sachs, Schauspieler, vou Olmütz. ^-.Kroßel, Schauspieler, und Frl. Arthur, Schauspielerin, voü Wien. — Frl. Krast, Schauspielerin, voll Berlin. — Frau Garnsn, von Trieft. — Frau Schauer, t l. Vcamtcnswltive. von Tüffer. — Frau Prcinitz, von Graz, Baierischer Hof. Herr Nrzelopil, CommiS, vou Wien. Mohren. Herr Slreme, Privalicr, von Trieft. Lottoziehunss vom ^. September. Trieft: ^'> 44 'j2 57 :l5._____ s^U^Hig''^'^ 4-iii" windstill dünnerNebcl 7. 2 „ N. 328.U« --22.!, SW.schwach' halbheiter , l>,^ !10„ Nb. ^8.1.^-^10.2. windstill sternenhell «U. Mg. 328.38 -l-11.!i windstill Nebel ». 2 „ N. ! 327.^5. -!-2l.<, W. schwach heiter "."' !0„ Ab.! 327.4» l '14.5 > windstill ^ sterucuhcll N?rantwartlicher Redacteur: Inuaz u. Kleinmanr, VÜllkllvkllü)!. Wien, 6. September. Das Geschäft stagnnte. Die Course dcr Fouds und Actim fest und taum verändert. Devisen und Valuten billiger auSgebotcu. Geld ziemlich si'lf!'^ Veffentliche Schuld. ä. drö Etaatrö (für 100 fl) Gelb Waare In ä. W. zu 5pCl. filr 1^ fl. 52,30 52 40 In üsterr. Währung steuerfrei 58.50 5d>.<)0 ", Steueraul. ill ö. W. v. I. 1864 zu 5pEt. rückzahlbar . 8^.75 «».- Silber-Anlehcu vou 18»i4 . . 71.— 75.— Silbcraul.1865 (Frcs,) nick:ahlli. iu 37 Jahr. zu 5> pEt. 100 fl. «0,— 80.50 9lat.-Aul. mit Iän.-.Coup. zu 5"/« 66.50 66 '!<» „ « ,, Apr.-Coup. „ 5 „ 6ü.60 66.70 Metalliques . . . . ^ 5 ^ 57.90 58.— dctto mit Mai-Conp. „ 5 " 5ft'^5 59.40 detto.....„4, 4^25 4i<5>0 Mit Verlos, v. 1.1839 . . . ^9.50 140^50 „ „ „ „ 1854 . . . 7A.Ü0 74.— „ „ „ 18>;0zu500fl. f,4.80 8.'i-. „ „ „ 1860 „ 100 „ 89.25 89.75 „ „ „ „ 1864 „ 100 „ 7<;.70 7«.^0 HomolReutensch. zu 42 l.. 2U3l. 18 50 ic,... ß. der Kronländer (für 100 fl.) Gr.-Tntl.-Oblig. NiednMmich . . zu 5°/« ^7- 90.-, Oberösterreich . „ 5 „ tt^.5^ ^0.— Geld Waare Salzburg .... zu 5'/« 86.— 87.- Böhmeu . . . . „5„ 89.50 90.— Mähre» .... „ 5 „ f<6.— 87.-- Schlesien .... „ 5 „ 88.50 89.- Stelcrmart ... „ 5 „ 89.50 90.— Ungarn..... „ 5 „ »i9.50 70.- Temeser-Bllnat . . „ 5 „ 67. . 67.50 Lroatien und Slavonien „ 5 „ 68.-^ 69.— Galizien .... „ 5 „ 65.75 t>6.50 Siebenbürgen ... „ 5 „ «3.25 63.75 Bukoviua .... „ 5 „ 34.-. 65.— Uua. m. d. V.-L. 1867 „ 5 „ 66.25 66.50 Tcm.B.m.d.V.-L. 1867,, 5 „ 65.25 65.75 Actien (Pr. Stück). Natillnalbllut (ohne Dividende) 691.— «92.— K.Ferd.-Nordb.zu1000fl. T.M. 1710.-1?I5.— Krcdit-Austalt zu 200 ft. 0. W, 183.80 183.80 N.ü.Escom.-Gcs.zu500st.ü.W. 60?.- 610.— S.-E.-G,zu200st.EM,0.500Fr. 238,75 239.— Kais. Elis. Bahn zu 200 fl. EM. 140.5.0 1-»!.- > Slld,-nordd,Ver.-B,200 „ .. 124.75 125.- Sud.St.-,l.-ven.u.z.-!.E.200st. 18^.75 187.- Gal. Karl-Lud.-B. z. 200 st. LM. 210.75 217. - Geld Waare Bohm. Wcstbahn zn 200 fl. . 144,2s' I4<75 Oest.Dou.-Dllinpfsch.-Gcs. ^« 48!.- 482.— Oesterreich. i.'loyd in Triest Z tH 175.— 1X0.— Wicn.Dampfm.-Aclg.500fl.ü.W. 4<-0.— 430.— Pester Kettenbrücke .... 380.— 38?.— Anglo-Austria- Baut zu 20l) st. 104.75 105.-. i!emvcrgcr Ccrnowitzer Actim . 174.25 174.75 Pfandbriefe (fllr 100 si.) National- 1 bank anf ^verlosliar zu 5"/. N7.50 97.75 C. M. j Mlioualb.aufij.W.verlosb.5„ 92.70 92.80 Uug. Bod.-Ercd.-Aust. zu 5'/, „ 89.50 90.- -Mg. öst. Nodeu-Credit-Ylnstall verlo«bar zu 5°/, iu Silber 106.— 10?.— Domaiueu-, 5pcrc. in Silber . 108.7', 109 — Uose (pr. Stück.) Cred.-A.f.H.u.G.z.100fl.ü.W. 127.!'0 128.- Don.:Dmpfsch.-G.z.100fl.(lM 8',.75 86.75 Stlldtgem. Ofen „ 40 „ .-. 29 50 Pallfft) « 40 „ ,, . 24.75 25.25 , ' Geld Waa" 6lary zu 40 fl. CM. 24.-- ^ St.Geuoiö „ 40 „ „ . 23. - ii.^'" Windischgrcch „ 20 „ „ . 1?.— 1"^ Waldsteiu „ 20 „ „ . 18 50 ^1..i" Keglevich „10..... 12.- ^ Rudolf-Stiftuug 10 „ „ . 12.- ^.l>" Wechsel. (3 Monate,) Augsburg für 100 st südd. W. 102.75 M,^ Fraulfurta.M.100 fl. drtto 103.- U"'^. Hamburg, für 100 Mark Banlo 90.?-'' -"'^, London für 10 Pf. Sterling . 123.30 I"-- -^ Paris für 100 Franks . . . 48.80 "" (5ours der Geldsorten Geld Wa°«^ K. Miinz-Ducalcu 5 fl. 89 lr. 5 si- "' ' Napolcontzd'or . . 9 „ !"6 „ ^ " ß „ Nusf. Imperials . 10 „ 5 ,. 10 " ^^. „ Verciusthalcr . . ! ,. ^U " , " 25' " Silber . . 121 „ — «121 „ Kraiuifche GrundentlaNnngö - Obligation", vatn°l.rung:87 Oeld. 93 W«««,