^56._____________Donucrstllg, 11. Juli 1901. Jahrgang 120. Oaillllcher Mmg. N"«"."N^ ?°n»Mr«, °° »f. h°'b<«hr<« l° «. Im lun,eu pel gelle , b. Die «U»!b»ch»r Z,!tun,» eschew» ««gllch. m<> «»«nähme der Sonn. und Feiert»« Die >b»<»'»«Ne »tr S. SprechNunben b« «evactton »,n » b« l» Uh« vormittag». NnsranNrite Vrlele l»erb»n nlchl angenommen, Vtanulcrlpte nlchl zurückzestell« Amtlicher Theil. Seme k. und t. Apostolische Majestät haben mit M rhochstcr Entschließung von, 4. Juli d. I. dem T^nnwoctor i,n Departe.nent sin- Privat °Ver< M"nnn im Ministerium des Innern Dr. Er.ist all.r. ^-^"" ^itterkrel.z 005 Franz Ioses-Ordens "lergnadigst zu verleihen geruht. M-,.?^ ^' ""^ k- Apostolische Majestät haben mit ^ "höchster Cntschließlmg vom 4. Juli d. I. deut ^mathe nu Ministerium des Innern Theodor 3'^mansty da; Ritterkreuz des Franz Josef-Orden, allergnädigst zu verleihe» geruht " " ' Koerber m. zi. Der Ministerpräsident als Leiter des Mini« termms des Innen: hat den Inspector im Departement fiir Arbeiter-Versicherung im Ministerium ^ ""'"" ^l Mayer zum Oberinspektor in "losem Munsterium ernannt. l"t ^Forst^'^^^"^ ü" Hmogthunlc .^rain s'l"n ^och ,m? ^ "',^""V"' " lan ,U".i provisos dr«cker?i?»^v?i"u/dxvi^ '/.Hof- und Staats- ^ei kroatischen, das XXIV Z 3^"//""'^^'', "«s XXII. Stück der böhmische.. das XXXIU Sm^^^chon, d<" "^. S.ücl «''d slovenischen und das Xx?v?,i ^. ^^^"'' rucheuischen iloveniichenA.isl,«s^°,«, >^ "lStücl der troatischen und sendet.'^« "usgabe des NeichsgeseMattes ausgegeben und ver- "" Mr^n^ glatte zur .Wiener Zeitung, vom «. Juli "zeugnlsse vecboten: Weiterverbreit«.,» folgender Pres«. ^r'.^,^"'Zrancisco lagblatt. vom 2. Mai 1901. Nr. 2? .^^ ^^ ' vom 2. Juli 1901. 'Uomtur. vom 30. Juni 1901. Nichtamtlicher Theil. Die Gibraltar-Frage. Man schreibt an5 Lissabon: Ein Theil der spanischen Presse hat anch Portugal in den 5!rei5 der die Gibraltar ^ragl' betreffenden Erörterung gezogen. Man suchte hiedei durch ^^iltheilungen, die au5 dein aenannten ^ande datiert wurdeu, den Sä)ein her« vorzurufen, als ob die politischen Kreise in Lissabon die Entwickelung der Angelegenheit mit einer fast un» ruhigen Spannung verfolgten, und ^ wurde behaup-te<, dass der portugiesische Oesaudte in Madrid sich hauptsächlich zur Berichterstattung über die erwähnte Frage uach ^issabou begebe,: habe. Diesen Dar^ stellungen gegeniiber ist zu constatieren, daso weder m der öffentlichen Meinung Porlllgals noch in den politischen kreisen ein besonderes lebhaftes Interesse für die jetzige Discussion der Gibraltar-Angelegenheit wahrzunehmen ist. Dass diese Frage den Por« tllgiesen nicht ganz indifferent sein kann, ist im Hin» blicke auf die Nachbarschaft zu Spanien sowie auf die' engen Beziehungen des Königreiches zu England eine Selbstverständlichkeit. Zu einer Stellungnahme in dieser Zwischen den genannten Mächten zu regelnden Angelegenheit hat jedoch Portugal keinen Anlass. Es sind daher die in spanischen, sowie in französi-schen Blättern entwickelten Muthmakungen über die Absichten Portugals im Falle eines Conflictes zwi-fchen Spanien uud Englaud, sowie die tendenziösen Hinweise anf das angebliche Abhängigkeitsverhältnis, in den« Portugal zu England stehe, «nissige und für das Wesen der Gibraltar > Frage belanglose Ve» trachtungen. Marollo. Die Anlüudiguug, dass zwischen England und Marotlo ein Handelsübereinkoninum abgeschlossen wurde, hat in Paris in Anbetracht des Nmstandes, dass die Convention leine politische Clause! in sich schliesjt und auch leine Begünstigung fiir England enthält, keinerlei (hefülil der Beunruhigung oder des Missverguügens geweckt. Mau weisl vielmehr darauf hin, dass die Entwickelung der Hanoelsbeziehuugen mit Marotlo, welche sich aus diesem Uebereintommen ergeben wird, auch für Fraulreich nur günstige Folgen haben kann, da es sich dant den Verbindungen zu Wasser und zn ^ande, die aus seinem Gebiete nach Marokto führen, in einer bevorzugten Stellung be-findet. Frankreich hätte schon seit langer Zeit ein Interesse daran gehabt, die Initiative zum Abschlüsse eines Handelsvertrages mit Marotlo zu ergreifen. Es ist dies auch jchon ;u wiederholtenmolen in Betracht gezogen, die französische Diplomatie glaubte jedoch der Verwirklichung dieses Planes ane dein Weg? gehen zu sollen, um leinen neuen Vorwand zu falschen Deutungen der Absichten Frankreichs Marokko gegen« über zu bieten. Helanntlich ist Frankreich, insbesondere feit den Operationen, welche zur Pacisicierung der unruliigcn Stämme in Süd-Oran nöthig waren, wiederholt verdächtigt worden, dass « die Annerion des Sultanates oder wenigstens die Erlangung des Protectorates iiber Marollo vorbereite. Der Abschluss eines Handelsvertrages zwischen den beiden Staaten hätte diesen Gerüchten einen neuen und stärkeren Nährboden verschafft. Man kann es daher in Frant» reich nur ftchr willkommen heiszen, dass es England geglückt ist, die Märtte Mnrollos dem Handel zu öffnen. Frankreich wird daraus einen legitimen Vor» theil ziehen, ohne dass es sich dabei der Gefahr un» gerechter Vorwürfe und Verdächtigungen aussehen würde. Politische Ueberficht. Laib « ch, 10. Juli. Der Au 5t ritt der Ruthenen aus dem galizischen Landtage bildet für sämmtliche andere Parteien des Landtages eine große Neberraschuna., da niemand von den Absichten der Ruthenen vorher in Xenntuis geseht wurde und auf einen derartigen Schrill vorbereitet war. In den Wandelgängen n> klärten die Führer der Ruthenen, sie tintlen auf die Stimmung der ruthenifchen Bevölkerung Bedacht nehmen müssen, welche schon längst darüber klage, dass die ruthenischen Abgeordneten im Landtage nichts ausrichten: anläfslich der bevorstehenden Neu« wählen in den Landtag wäre es den ruUienischen Führern schwer gewesen, der ruthenischrn Wähler' schaft ihr pafsives Verhalten im Landtage angesichts ihrer Misserfolge irgendwie plausibel zu machen. Der Landtag wurde am l). d. M. geschlossen. Sowohl der Lundmarschall als auch der Statthalter bedauerten die Secession der Muthenen. Letzterer fügte hinzu, er werde sich auch künftighin einzig und allein vom Principe der Gerechtigkeit leiten lassen. Wie mau aus Belgrad schreibt, soll es dem unter der Führung des .Herrn Avalumovi5 stehenden Flügel der Liberalen gelnngen sein, Herrn Nibarac, emcn der thätigsten Agitatoren der Partei, aus seine Seite zu bringen, so daso die Gefahr einer wetteren Feuilleton. Die Mütze. Eine Kinbergeschichte von Karl Elvald. dn?' Mlm-n'^/'''''!""" Schularbeiten nicht mehr als ^"p« e n "! ""^'"ste, und es half nicht., dass sein M'^1, "7 Preis von zwei Oere fiir jeden .Einser" 7 S"""tags in seinem Zeugnisbuche d'' V rl""?^'.^" ^"b eben kein Vergnügen an wurde "' 7 '" d^".le in ihn ^eingepfropft nn ko' .'^?^."' l'abe '"'" Verwe»dm!g das. , S ^ ^"'""' ""I' dm auf richte./ W).n n ^ "" ^"' ,''^l brav. Er hatte Augen, zu "°ch uw^7' ?" ^'7' "nd er dachte über manches ^ionen^" " ^""" " l° "es in seine Medita-"oi akei ' ...Ä """^'ihlich gleichgiltig gegen die 2N "^ b""" " sich in, Augenblicke s"at ^ "'""bung war, kurz ge- W"e nächst n^'^""beile oft zu hären, dass ^"tunft hegwi^""^" '"'lte Sorgen für seine ^N^a^ Unglück mit seincr ^M'w.>l)t nmrde .^ ^? ^."'^ """ Segelfahrt " '"w n,cht mehr wisdfssmn. Natü,- tM) vetam er eine neue. Aber d,e verlor er doch eine Woche darauf bei einer Nauferei. Er war völlig un-schuldig an dem Streitfälle, aber selbftverftändlich concentrierte sich die allgemeine Aufmerksamkeit auf die verlorene Mütze. „Per," sagte der Vater, „ich fange an, mich ernst-llch um dich zu sorgen. Wenn ein kleiner Innge auf seine Mütze nicht aufpassen lann, so lann er auf nichts aufpassen. Außerdem gibt es eiue Grenze für die IalU der Mützen, die ein nicht iibermäftig bemittelter Vater fur jeden seiner Söhne bezahlen tmm. Du bekommst ietzt eine nene. Verlierst du auch diese, so__" Per sagte nichts. Er discutierte überhaupt nie mit seinen Eltern. Seine Erfahrung hatte ihn gelehrt dass es nichts half. Aber er versank in Nachdenken' Den Tag darauf war er bei einem Schulau'-fluge mit feiner neuen Mütze dabei. Als der ^ng auf dem Heimwege sich ungefähr mitten zwischen Hellerup und i'lV.rrebro befand, streckte Per seinen Kopf znm Fenster hmaus, um nach irgend etwas zu sehen, das seine Aufmerksamkeit erregt hatte. Das kostete ihn seine Mütze. Er gieng von der Station direct zum Hutmacher und erklärte ihm die ganze Sache i so nnd so sei e5 zugegangen. Er wollte nicht ohne Mütze nach Hause kommen. Er selbst wolle sich eine neue laufen und sie mit zehn Oere wöchentlich abbezahlen. Der Gut-machor srayjs. wohn or da5 Held zn nehmen ho absichtige, und der 5!nabe erklärte, das könne mit fünf „Einsern" in der Woche gemacht werden. Der Mann bat, ihm das Heuanisbuch zu zeigest, damit er sich auf Grund desselben ein Urtheil über Pers Aussichten fiir die Zuluuft bilden könne, aber Per lehnte diefen Vorschlag anf das bestimmteste ab. Erstens hätte er das Buch nicht bei sich, und zweitens habe er bisher nie einen „Einser" bekommen. Doch das sollte den Hutmacher uicht beunruhigen. Er habe die größten Idioten in der Classe „Einser" bekommen sehen und der gute Mann könne seines Geldes ganz sicher sein. Der Hniincicher hatte seilten Spass cm den» Inngen und gal> ihm die Mütze. Nnd Per hielt Wort. Seiu Zeugnisbuch strahlte von „Einsern" und Schule und Haul- begegneten sich in der Freude über sein endlich erwachtes Interesse an den Wissenschaften. Nnd jeden Samstag erhielt der Hutmacher seine zehn Oere. Samstag bezahlte Per die letzten. Heute wird er in die Zeitung kommen. Der Versasser hat die Ge< schichte durch eine Indiscretion des Hutmacljers erfahren. Nnd es ist sein fester Glaube, dass sie einst nach vielen Jahren, wenn das meiste von dein, was er sonst geschrieben, vergessen ist, unter großen' falle bei jenem Iubiläumsbantette vorgelesen w ..-. wird, durch dai> man Per, der bi» dahin ohne Fraae rin großer Mann geworden ist. feiern wird Laibacher Zeitung Nr. 156. 1304 11. Juli 1901. Spaltung dieser Partei als beseitigt betrachtet wird. Die Aussichten der Liberalen, in der nächsten Skup-schtina eine Rolle zu spielen, haben sich indessen da» durch nicht gebessert, da man den aus dem Innern eingetroffenen Berichten zufolge die Liberalen als eine Partei der Vergangenheit ansieht, deren Aufgabe mit der Thätigkeit des verstorbenen Ristiö, der sie eigentlich begründet und bis zu seinem Tode geleitet hatte, als abgeschlossen erscheine. Dagegen liegen An> zeichen vor, dass die von den verbimdeten Parteien: den Radicalen und Fortschrittlichen, aufgestellten Candidate» fast überall mit ansehnlichen Mehrheiten durchdringen dürften. Eine Meldung der „Times" aus Gerloguby in Ogaden besagt: Die Abessini er vermochten den Aufenthalt des Mullah nicht ausfindig zu machen. Sie griffen jedoch auf ihrem Zuge einen dem Mullah ergebenen mächtigen Stamm an, den sie drei Tage lang verfolgten, und tödteten 20(1 Mann, mussten sich aber infolge ihres mangelhaften Ver« Pflegsdienstes zurückziehen, wobei sie ihre Lastthiere schlachteten. Den Nord'Amerikanern wurde am National»Feiertage seitens der Marine»Behörden die erfreuliche Mittheilung gemacht, dass auf allen philippinischen Inseln mit Ausnahme Eebus der Kampf erloschen sei: den Philippinern brachte derselb« Tag zwar nicht die ersehnte Unabhängigkeit, aber doch die Ersetzung der Militär-Verwaltung durch eine civile, deren nächste Aufgabe es fein wird, die in einzelnen Theilen der Insel bereits vorhandene örtliche Verwaltung durch die Eingeborenen weiter ausgestalten zu lassen. Das staatsrechtliche Verhältnis der Inselgruppe zu den Vereinigten Staaten bleibt aber nach wie vor ein unbestimmtes. Der Präsident hat vom Congress auf unbeschränkte Zeit das Necht elhalten, eine Civilverwaltung einzusetzen, das Wahlrecht zu ordnen und Bergwerks-Gerechtsamo zu vergeben. Dabei wurde indes nicht ausgesprochen, auf welcher Grundlage der Präsident diese Rechte ausübt. Nach allem, was in Nord'Amerita oerlautet, werden die Philippinen ein Schutzgebiet der Vereinigten «Staaten werden. Der Oberste Gerichtshof hat verkündigt, dass die Vereinigten Staaten Gebiete besitzen dürfen, die keinen Bestandtheil der Union bilden, insoferne die von der Verfassung aufgestellten Rechte und Pflichten in Betracht kommen. Portorico und die Philippinen erscheinen demnach als „Besitzung", die auherhalb des Bereiches der Verfassung liegen, so° lange der Congress letztere nicht auf sie ausdehnt. Die gegenwärtigen Berathungen der Vertreter der Mächte in Peting haben die Auffindung der geeignetsten Mittel zum Gegenstande, durch welche die für die Zahlung derKriegsentschä d ig ung bestimmten Unterpfänder sichergestellt werden sollen. Von den drei, dem Dienste der Bonds zugewiesenen Einnahmequellen kann nur die Art der EinHebung der Salzstcuer Schwierigkeiten darbieten. Man muss in dieser ganzen Frage insbesondere das Augenmerk darauf richten, dass keinerleiVorwand zurEinMischung irgend einer Macht in die inneren Angelegenheiten Chinas geboten werde. In dieser Beziehung sind wirk-same Vorkehrungen unerlässlich. Es ist übrigens auf die baldige Verständigung auch bezüglich dieses noch erübrigenden Punktes des Fragencomplexes, den die Piplomatie zu lösen hatte, mit Zuverficht zu hoffen. Tagesneuigleiten. — (Im Eisenbahnzuge verbrannt.) Aus Berlin, 8. b. M>, wird gemeldet: Ein giässliches Unglück, dessen Ursache ganz ungewöhnlich ist. ereignete sich gestern nachts im Personenzuge Berlin-Stettin. Durch Funlen aus der Locomotive, die durch das offene Fenster hereinflogen, geriethen die Kleider einer 18jährigen Dame in Brand. Das junge Mädchen sprang, von Schmerzen gefoltert, aus dem Wagen und blieb mit zerschmetterten Gliedern liegen. Die Passagiere gaben das Nothsignal, worauf der Zug zurück fuhr und die Unglückliche aufnahm. Im ttranlenhause Eberswalde starb sie heute früh. — (Ein „E h ren schir m".) Dem jetzt im dritten ostasiatischen Infanterie - Regimente dienenden preußischen Qberlieutenant Narlach ist in China eine ganz eigenartige Auszeichnung zutheil geworden. Nach Landessitte verlieh ihm nämlich eine Gemeinde für die Rettung eines Chinesen vom Tode des Ertrinkens einen Ehrenschirm aus prachtvoller Seide. Der Officier hat diese Auszeichnung seinem früheren Regimente, dem Regimente «Königin" in Flens-burg, geschenkt. — (FiinfzehnIahreanderKette!) Russische Blätter berichten aus Moskau: Schon längst gieng das Gerücht, dass beim Wächter des Rogoshli Altgläubigen-Kirch-hofes, Slesiare. ein Idiot an der Kette gehalten werde. Schließlich wurde eine Untersuchung eingeleitet, welche thatsächlich ergab, dass ein gewisser Ivan Dublin über 15 Jahre lang an eine Wand gefesselt gehalten wurde. Sein wachsbleiches, fast durchsichtiges Gesicht ist start mit Haaren bewachsen. Er ist überaus mager und entkräftet. Seine Bewegungen, wohl eine Folge der langen Fesselung, sind sonderbare. Man glaubt es mit den Machenschaften der Frau (wplins zu thun zu haben. Als dieser vermisst worden war, raffte sie alles Hab und Gut zusammen und verschwand wahrscheinlich mit ihrem Liebhaber. — (Luftschiffer und Radfahrer.) Ein interessanter Wettstreit halb militärischer, halb sportlicher Natu, hat biesertage bei Paris stattgefunden. Etwa 20 Radfahrer waren von einem Punkte innerhalb der Pariser Enceinte aus zwei Stunden vor dem Aufstiege eines von Baron de Vaulx geführten großen Ballons, in dessen Gondel ein Radfahrer mit seiner Bicyclette sich befand, in der durch kurz vorher aufgelassene kleine Versuchsballons ungefähr festgestellten Windrichtung aufgebrochen, um eine ihnen gestellte ttriegsaufgabe zu lösen. Es war nämlich angenommen, dass Paris von einer starken feindlichen Armee eingeschlossen sei, die zugleich das ganze umliegende Gebiet auf 50 Kilometer Entfernung beherrsche. Den Radfahrer war nun die Weisung zugegangen, ihren vom Baron be Vaulx in seinem Ballon mitgeführten Genossen, der etwa 50 Kilometer von Paris ausgeschifft weiden solltn, um dem nächsten Postamte eine Botschaft aus der belagerten Stadt zu überbringen, vor Ausführung dieses Auftrages abzufangen. Der um 4 Uhr aufgestiegene Ballon landete um halb 6 Uhr in der Nähe von Estr6es-St.-Denis im Oise-Departement, und d" ihres Gatten zum Ausdrucke gebrachte Beileid des Gemein^ rathes den Dank ausgesprochen und zugleich den Betrag ^ 300 X für die städtischen Armen gespendet habe. Äußert^ seien dem Herrn Bürgermeister von einem ungenannt s^ wollenden Wohlthäter für die städtischen Armen 50 K i"' gekommen. Gemeinberath Prosenc brachte den Dringlichkeit? antrag ein, anstelle des mit Tob abgegangenen Verwaltung rathes ber städtischen Sparcasse Johann Gogola ein andtl<> Mitglied des Gemeinderathes in den Verwaltungsrath tX> Sparcasse zu entsenden. Ueber Antrag des Antragsteller wurde einstimmig Gemeinberath Plantan zum Verwaltung» rathe der städtischen Sparcasse gewählt. Nach Uebergang zur Tagesordnung berichtete Gemeinde' rath 6 u 2 el namens der Bausection über das Gesuch ^ Baumeisters Franz Faleschini in Angelegenheit ber Parct'' lierung seines vom Iesuitenconvente käuflich erworbenen »^ sitzes an der Elisabethstraße. Der ganze Complex wurde ^ sieben Bauplätze eingetheilt und für die Verbauung das A schlossene Nausystem mit zweistöckigen Häuser«» festgese" Die angesuchte Parcellierung wurde unter der in ber V<^' orbnung begründeten Bedingung bewilligt, dass der !^ Strahenzwecke erforderliche Grund unentgeltlich der Sla^ gemeinde abgetreten werde. Gemeinderath Plantan referierte namens ^ Rechtsseclion über das Erkenntnis des l. t. Verwaltung gerichtshofes inbetreff der einsprachigen slovenischen Gass^ bezeichnungen sowie über die nun durchgeführte Anbringt ber zweisprachigen Straßentafeln. Laut des erwähnten A lenntnisses des Verwaltungsgerichtshofes vom 8. März lA wurden die seitens der Gemeinde Laibach eingebrachten »^ schwerden gegen die Entscheidungen des l. l. Ministerin^ des Innern vom 17. Jänner UM) und vom 22. Mai 1^ betreffs der Anbringung einsprachiger slovenischer GafiH bezeichnungen als unbegründet abgewiesen. Mit ZuschA vom 7. Juni 1W1 beauftragte nun das t. l. LanbesprA bium den Bürgermeister, die Anbringung ber boppelspraA gen Straßentafeln, beziehungsweise die Beseitigung so^ mit bloß einsprachiger Legende, sofort zu veranlassen U" bieseMaßnahmen binnen längstens 8Tagen im ganzenSta' gebiete durchzuführen. Infolgedessen wurden die bisheM Straßentafeln mit bloß slovenischer Legende durch bop<^. sprachige Straßenbezeichnungen erseht. Hiemit sei. wie ^ Referent erklärte, derKreuzgang um die slovenischenStraßH 3> ^ aus dem Hause gegeben, aber alle andere Arbeit,'^. es war derselben nicht wenig, lag allein auf ^ j„, Frau von Langfeld selber rührte keinen Finael! ^ Gegentheile beanspruchte sie für ihre Person ""^„i lmiständliche Bedienung, die natürlich auch "'" jungen Mädchen" oblag. ^ In Wirtlichkl'it war Näthe lm vollen Sw"e ,< Wortes „Mädchen für alles". Nur der Umstand, "s. sie mit ihrer Herrin an einem Tische speiste, "^ schied iln'o Stellung von der omm' gewöhnlich?" ^ odor m,rv brisoron DwchwiMM5. "" 1 Laibacher Zeitung Nr. 156.____________ 1305 ^ ^ 1M tafeln vorläufig beende!, doch dürfe die Hoffnung nicht anf> gegeben werden, dass es kr Stadtgemeinbe in absehbarer Z?,t gelingen werde, die Frage betreffs slovenischer Straßen- Mise zur Lösung zu bringen. ^er bericht des Referenten wurde ohne Debatte zur Kennt, ms genommen. >, 2 ^emeinderath Dr. Hudnil berichtete über den Recurs b s^ ^^ I. Klemenc gegen den Gemeinberaths-s -3Ä ?' ^'' D"°ber 1900. Vetanntlich wurde ein ^adnscher Grund am Krakauer Damm dem Besitzer Jakob K em.n ü ? c'I Bedingung verlauft, dass dem Nachbar 3' '7" ble Zufahrt zu seinem Hause als Servitut gewahrt b sr! ,.ss '^' 2°o sich jedoch mit diesem Gemeinberaths-Reck?w?. ^"^"' ""b erlangt, dass ihm auch das b/n?n « ^c3"be< °uf dem von Vergant käuflich erworbenen Grunde Wäsche trocknen zu dürfen. Der Recurs wurde uls unbegründet abgewiesen. Gemeinderath Dr. Star« berichtete über die Ent-i3n "U«, /"'"'schen Lanbesausschusses vom 11. Mai a^n?' ^"egenheit des Recurses der Zeschlo'schen Erben ?,3 d,e Gemelnderathsbeschlüsse vom 3. Juli und 9. De-i^. » '^" Landesausschuss gab dem Recurse in ,e ntm vollen Umfangt Folge und hob namentlich die Forde-Erl,?n . ,-^^^"'^be auf. wornach die Zeschlo'fchen Erb n ar.lassl.ch der ParceNierung ihres zwischen der Dal-mann- und Spmnergasse sowie der Vahnhofgasse und der eh mal,gen Spitalsrealität gelegenen Grundes verpflichtet wuroen. zu Straßengweclen den erforderlichen Grund auch N^""^?^ abzutreten, wenn auf demselben sich noch Der Gemeinderath beschloss, in dem s^V« ?. Punkte gegen die Entscheidung des Landesaus-ergr^n ^^^""de an den Verwaltungsgerichtshof zu Gemeinderath Dr. S t a r ö berichtete weileis namens An^l ^?^"^ber die Zuschrift des Bürgermeisters in AbN7n l,^ Eintausches des für den Zubau zur Land- des 5"l^2 drei Situationsslizzen hat und ,w«r ^n / <.r" ^andwehrtaserne ausgearbeitet bereits erworl'/m" ^sniitzung des zu diesem Behufe Alterna i^n^'^ °" Grubercanale und zwei Mte natwen bei Ausnützung des von der Stadtaemeinbe " ""rag gebrachten. ^ Norden der bestehenden Kaserne »rlegenen Bauplatzes, welcher von Frau Nubelta und Per-vans Erben erst erworben werden müsste. Diese letztere vom Standpunkte des äußeren Eindruckes nicht ungünstige Losung der Kaseinbaufrage sei jedoch im Hinblicke auf den Kostenpunkt für das Land nicht empfehlenswert. Um nun vem Landesausschusse entgegenzukommen und ihn für den Mm«,'" ^ ^°"l b" bestehenden Landwehrlaserne zu be-NchrM l^"«^^ "' Finanzsection. dass im Sinne der Mchlu a d^r s"??"'lters, das Land Krain von der Ver-b im " ?n « ?"^"""s des Trottoirs beim neuen wie auch meinde das Ä7/.'^ ""«"den werde und dass die Ge und dass weit^ ^'^"^"^" "^ "gt"e ^"^" herstelle nothig? Na " ^"^^ I°W das für die Kaserne beSelbst ostenvr, .°"^ ! ^"'lchen Wasserleitung zum jedoch 7u'^n N" - ^^' Diese Begünstigung sei berett er«/,.? ! ^ ^ emzuraumen. wenn das Land sich gelegenen Baugrund Nlla nni. ^"i^ ^""' ^" Stadtqemeinde von Frau an de 9"^/^^°'^ ^'ben zu erwerbenden Baugrundes ^ ^""u.de abzutreten. Die Er-Stad aem. . ^"ugrundes am Grubercanal wäre für die richluna d" '^ '?°.'"^ ^ empfehlen, als sonst die Er-müalick « " "ngestrebten Niehverlabcrampe. wenn nicht un-Die Err?^"^'^ ^ wesentlich erschwert werden würde. Provision?'"^ ?" Viehverladerampe aber sei für die Ap- ^ """3 der Stadt unentbehrlich, anlräae-n!s. v°"e' ^che sich inbetreff der Sections-^ u" entwann begrüßte Gemeinderath K 0 zal mit Ge- nugthuung die Bestrebungen bezüglich der Errichtung einer Viehverladerampe und legte in ausführlicher Weise deren Nothwendigkeit dar. Auch Gemeinderath P 1 ed 0 0 iii trat lebhaft für die Anträge der Section ein, welche bei der Abstimmung einhellig angenommen wurden. Bürgermeister Hribar dankte dem Referenten für die gründliche Darlegung der Sachlage und gab dem Wunsche Ausdruck, dass der vom Gemeinderathe gefafite Beschluss beim Landesausschusse einen freundlichen Wieberhall finden möge. Gemeinberalh Svetel berichtete über die Zuschrift des Bürgermeisters, worin für die Anschaffung einiger Straßentafeln mit boppelsprachiger Legende ein Credit von 800 X angesprochen wirb. Für Udmat wurden seinerzeit nur slovenische Straßenbezeichnungen und infolgedessen auch bloß slovenische Aufschriften festgesteUt.-Für die Beschaffung doppelsprachiger Siraßentafeln für diesen Stabttheil ist ein Aufwand von 800 X präliminiert. Hiemit im Zusammenhange wird der Polizeisection demnächst auch ein Antrag inbetreff deutscher Strahenbezeichnungen für Ubmat zugehen. Der angesprochene Credit von 800 X wurde ohne Widerrede bewilligt. Gemeinberath Dr. Hudnil referiert über das Gesuch des slooenischeu dramatischen Vereines in Laibach um ein unverzinsliches Darlehen von 6000 X zur Tilgung einiger aus früheren Jahren stammender dringender Schulden und stellte den Antrag, dass in Würdigung der culturellen Bedeutung des slovenischen Theaters das angcsuchte Darlehen bewilligt und die Schuld durch jährliche Abzüge per 600 X von der ordentlichen Subvention in zehn Jahren amortisiert werde. Bei diesem Anlasse gedachte Gcmeinberath Svetel einer anderen, ebenfalls mit finanziellen Calamitäten lämpfenden nationalen Institution — der Laibacher bürgerlichen Musikkapelle, welche in künstlerischer Beziehung zu den schönsten Hoffnungen berechtigt. Es wäre daher der dramatische Verein bei Gewährung des cmgefuchten Dar^ lchens aufzufordern, der Frage näher zu treten, ob die bürgerliche Musikkapelle nicht schon in der kommenden Saison im slovenischen Theater Verwendung finden könnte. Nei der Abstimmung wurde der Antrag des Referenten Dr. Hub-nil mit dem Zusatzantrage des Gemeinberathes Svetet angenommen. Derselbe Referent berichtete welters iiber die Newilli-gung eines Nachtragscredites per 2032 X 68 n für den bereits beschlossenen Anlauf des Bauplatzes für die pro-jectierte Staatsgewerbeschule an der Ärühl. Die vorgenommene Vermessung des in Aussicht genommenen Bauplatzes ergab, dass das Flächenausmah des Bauplatzes um 1026 Quadratmeter größer ist. als ursprünglich angenommen und bei Berechnung des Kaufschillings als Basis festgehalten wurde. Der angesprochene Nachtragscredit wurde ohne Debatte bewilligt, desgleichen die in Antrag gebrachte Anschaffung von 8 Exemplaren des vaterländischen Werkes „Alt-Krain", von denen 1 Exemplar im städtischen Archiv aufbewahrt. 7 Exemplare aber an die städtischen Schulen vertheilt werden sollen. Der Recurs der lrainischen Industrie-Gesellschaft gegen die Vorschreibung der 20 ^ Gemeindeumlage von der für den Betrieb in Servola bei Trieft vorgeschriebenen Erwerb-steuer wurde über Antrag des Referenten Dr. Hudnil abgewiesen, jedoch gleichzeitig ausgesprochen, dass die erwähnte Gemeindeumlage abgeschrieben weiden soll, sobald die Gesellschaft den Beweis erbracht haben wird. dass ihr dic direcle Steuer in Abschreibung gebracht wurde. Gemeinderath Dr. Star« berichtete namens der Fi-nanzsection über das Gesuch des Rohstoffvereines der Schuhmachergenossenschafl in Laibach um Bewilligung einer Subvention. Der Referent erklärte sich im Principe für die angesuchte Subvention, doch müsse die Vorlage des ersten Rechnungsabschlusses abgewartet weiden, um auf Grund desselben beurtheilen zu könne», ob und in welcher höhe die Subvention zu ertheilen wäre. Der Gemeinberalh stimmte der Anschauung des Referenten bei. sick »?«s .? /6 ^ 'bll.' untergeordnete Stellnng, Kir u wo entlich von der ihr zugesagten P,s^„ „„^. l/r ^l.f 5.^^ "ll cM'nclende ^nlle von Arbeit, die traa^ > '"^ '""'^' ^ hätte Käthe aber geru cr° hand^ ??" ^"" Hew" sie nur etwas besser be- aut „5 ^'" '""^'' "'" "uferst selten war diese Nntp.. /'' U"""' "'" "" ^rundliches Wort an ihre m fn ."/' <>" "Hl"!. Meisten- sprach sie in schar- ^'./" ^^'l'hl^tone-. nicht selten aber aerieth n Nn^?? c""' «"'"Nfi'aige Memialeit dermaßen V^c2 ^l" das bestürzte ""d fass.maslose jnnae Sckinn>. / """ ^lnt von Schmähnnaen nnd k«^^"^^^chüttete. Mtl,e fragte sich oft ,7,^ ""nd, ob ihre jemine Herrin wirtlich mit en r wohlwollenden Dame, als welche sie 3is^^"'^"d m Dresden kennen gelernt hatte, h m k nd,'. ^"" ^-«rtige Perstellnna.knnst war lich " l 3 ^"'' l^"""' Sinne einfach mwerständ- ^ " 'b' nar nicht in den Sinn, Mädi^.7 ^'"c'" ^" ""er so nnwiirdia«i Ko- unter ^."^ """" " W: ^"nen. Warn,n hatte sie sie Hmnbn^^""s ^!'^' ^^pieaelnnaen mit sich nach "«"" in allem St?llnna m' v''"'^'^' ^' ^' ^« Wen, dass sie eine W Dr^ welche sie jetzt bekleidete, auch ^rm ^'' ^'" ^^'"^ «funden hätte, "icht err"tkm^^^^"l'che Motive konnte sie freilich pert ^Mttt^ '"^"7' 'li"'" ^'"ud' Wei! nehmen, niachte, stand sie mit ihm in reqem Vrief» »vechsel. Durch die „liebreiche Fürsorge", welche sie seinem Schiivlinge erwiesen, fühlte er sich ihr m,f° richtig, z" Dant verpflichtet. Die kluc,e Daine hatte richtig combiniert: — das geineinsame Interesse an ttäthe bildete ein ul'wissec' Ännd der Zusamnu'N' gehörissleit zlm'schm ihnen, durch welches sie Weipert eines Taa.es aanz an sich zu fesseln hoffte. Nur ein Puntt verursachte ihr Unbehagen: die von Taa. zu Tag lieblicher erblühende Schönheit des Mädchens. Schon jetzt Passierte es öfters, dass die Blicke der ihnen ans gemeinsamen Spaziera.ana.en Ve> 'gegneuden iiber die wohlproportionierte Erscheinung der hübschen Witwe himvegglilten lind auf dem zar-ten, schönen Gesichte des jungen Mädchen» haften blieben. Das genierte und ärgerte ?5rau Helene, und sie zog es deshalb meisteno vor, allein zu gehen. Als sie zu Anfang Mai einen Vrief ihreo ^reun-des aus Newnork erhielt, in welchem er seinen Besuch im Hochsommer in sichere Aussicht stellte, kam sie nach längeren» Ueberlegen zu dem Entschlüsse, Käthe bis dahin zn entlassen. Auf jeden Fall schien es ihr ge-fährlich, ihn mit dem wirklich unmuthigen und schönen Mädchen zusammenzubringen. Man konnte doch nicht wissen! Käthe musste bis zu der Zeit auf jeden Fall „kalt gestellt," das heißt in irgendeiner Weise unschädlich gemacht werden. Sie musste irgend» etwas anstellen, was imstande war, sie als eine semer Theilnahme Unwürdige erscheinen zu lassen. Gn-cchschlüsse wurden genehmigend zur Kenntnis genommen. Sodann benchtete Gemeinderalh 2 uiel über das Gesuch des Besitzers Anton Desman um Auflassung der projectierlen Cyrill- und Methodstrahe. welche von der Pltersbrücle am Ämbroiplatze zur ttuhnftraße führen soll. Der Dtc-man'sche Besitz wurde im Jahre 1894 parcelliert. u«b auf Grund dieser Parcellierung habet, der Jesuiten-convent und Franz Faleschini dortselbst je einen Baublocl läuflich erworben. Diese beiden protestieren nun gegen die angesucht« Auflassung der Cyrill- und Methobftraße. indem sie angeben, dass ihre Bauplätze infolgedessen entwertet würben. Da sich auch das städtische Bauamt gegen die Auf« lassung der Straße ausgesprochen, beantragte der Referent die Abweisung des Gesuches. In der Debatte, welche sich über den Antrag des 3te. ferenten entspann, ergriff zunächst Gemeindeiath Dr. K u, 5 a r das Wort. welcher in seinen Darlegungen betonte, das» der Iesuitenconvent durch den Anlauf des Baublockes nicht auch das Recht auf Herstellung der erwähnten Straße erworben habe; und hätte ei dieses Necht uuch erworben, so hätte er dasselbe in dem Momente wieder eingebüßt, als die Frist der Baubewilligung für die projectierle Kirche ab< gelaufen war, ohne dass der Bau in Angriff genommen worden wäre. Es sei dies eine verwickelte Rtchtscmgelegen« heit und deshalb stelle Äedner den Antrag, dass dieselbe der Rechtssection zur Berichterstattung zugewiesen werde. Gemeindeiath Prosenc stimmt mit dem Vorredner nicht überein. Der Gemeinberath müsse die Interessen der Gesammtheit vertreten und dürfen daher die Interessen einzelner Individuen nicht maßgebend sein. Die Strahe müsse ausgebaut werben, sobald die öffentlichen Interessen, dies er» heischen und die Gemeinde dürfe sich das in der Bauordnung begrünbete Recht auf unentgeltliche Abtretung des zu Straßenzweclen erforderlichen Grundes nicht aus der Hand nehmen lassen. Gemeindeiath Prosenc sprach sich schlichlich für die Abweisung des De(man'schen Gesuches aus. Gemeinderalh Dr. H u b n i k gab der Ansicht Ausdruck, dass die fragliche Straße allerdings als Berlehrsstrahe nicht von Wichtigkeit sei. allein die Käufer der anliegenden Par-cellen hätten mit dem Besitze auch das Recht auf den seiner» zeitigen Ausbau der im Regulierungsplane vorgesehenen Straße erworben. Da in diesem Falle somit die Rechtsfrage rine bedeutende Rolle spiele, werde Redner für die Zuweisung dcr Angelegenheit an die Rechlssection stimmen. Gemeinderath Dr. S l a r ö betonte, dass der Jesuiten-convent den Baugrund für das Orbenshaui und für die projectierte Kirche «heuer bezahlt habe. weil sich der Besitzer zweifellos auch den zu Strahenzweclen abzutretenden Grund habe bezahlen lassen. Das Ordenshaus sei bereits auf« geführt und die Einheitlichkeit des Baues würbe arg leiben, wenn die projektierte Straße aufgelassen würde, von welcher aus der Zugang zur Kirche in Aussicht genommen ist. Wem die Kirche nicht condtniere, der soll halt nicht hineingehen, es wäre aber zu bedauern, wenn ein solch imposanter Vau wie die projectierte Kirche unterbliebe. Im übrigen mache Rebner darauf aufmerksam, dass erst in der gestrigen Sitzung die Parcellierung des Faleschini'schen Baublockes bewilligt und dem Parcellierungswerber somit das Recht er» theilt wurde, an der projectierten Cyrill- und Methodftrahe zwei Häuser zu erbauen i und heute solle die Auflassung dieser Straße bewilligt werden. Wie reime sich das? Nachdem Gemeinberath Dr. Kußar nochmals für seinen Antrag eingetreten und Referent 6 u i e l den Antrag dcr Section auf Abweisung des Gesuches zur Annahme empfohlen hatte, wurde zur Abstimmung geschritten. Der An. trag des Gemcinberathes Dr. Kukar wurde mit geringer Majorität angenommen, und die Angelegenheit wird somit der Rechtssection zur Berichterstattung zugewiesen werden. Dem weiteren Gesuche des Besitzers Desman in An» gelegenheit der Parcellierung des südlichen Theiles seines Besitzes an der Elisabeth- und der Kuhnstrahe wurde Folge gegeben und hinsichtlich der Verdauung bas offene Bcmsystcm mit einstöckigen Häusern genehmigt. Von der in Aussicht genommenen Pflasterung des Gradißöe zwischen dem l5on< gressplatze und ber Erjavecftrahe wurde vorläufig Abstand genommen; seinerzeit soll das Grabiköe in seiner ganzen Ausdehnung bis zur Römerftraße zur Pflasterung gelangen, Gemeinberath 2ui«l referierte weiters über die Zu< lchsift bt» Vil58t?lNt.ift«r» in Angelegenheit bei vorgebrachten Laibacher Zeitung Nr. 156. _________________!306__________________________________11.Juli 1901. Beschwerden betreffen den schlechten Zustand des Trottoirs am Alten Markte und in der Florianigasse, die Beleuchtung der Karlstädterstrahe und deren Reinhaltung, die Beseitigung der Steinstufen bei den Hauseingängen an der Karl-städterstrahe und in der Florianigafse, die Beseitigung der Säulen und des Gitters bei der Florianitirche lc. Nachdem Oemeinberath T o st i für die Beseitigung der in der Beschwerde angeführten Uelxlstänoe wärmstens eingetreten, wurde der diesbezügliche Bericht des Bürgermeisters zur Kenntnis genommen und beschlossen, in der Florianigasse noch ein elektrisches Glühlicht aufstellen zu lassen, mit den Hausbesitzern inbetreff der Beseitigung d« Steinstufen bei den Hauseingängen in Unterhandlungen zu treten und die übrigen Uebelstände nach Thunlichleit zu beseitigen. Schließlich referierte Gemeinberath Huiel über den Recurs des t. t. Ingenieurs Iaromir Hanug gegen die ma-giftratliche Entscheidung in Angelegenheit des Umbaues des Wirtschaftsgebäudes neben seinem an der Kuhnstraße gelegenen Hause. Dem Recurse wurde Folge gegeben und die öffentliche Sitzung sodann um halb 9 Uhr abends geschlossen. In der hierauf folgenden geheimen Sitzung wurde der städtische Oberwachmann Lorenz Nreznil zum Nachcommandanten ernannt; auch wurden mehrere Personal-angelegenheiten der Erledigung zugeführt. — (Militärisches.) Seine Majestät der Ka iser hat die Einführung von Schwimmsäclen in die Feldausrüstung der Cavallerie zu genehmigen geruht. — (Poftbienst.) Das t. t. Handelsministerium hat die angesuchte Einführung einer zweiten täglichen einspännigen Postbotenfahrt zwischen Tschernembl und Mottling unter gleichzeitiger entsprechender Abänderung der Coursordnung d lrainifchen Sparcaffe Heirn Josef Roeger, und heuer soll diesem Curse, der bisher die obligaten Hanbelsfächer umfasste, ein Unterrichtscurs für Stenographie und Schreib-maschinenschreiben unentgeltlich angegliedert werben. Die Anmeldungen für den nächstjährigen, vom 1. October 1901 bis Ende Juni 1902 dauernden Vorbereitungscurs »erden bei der Hanbelslehranstalt selbst ober bei Herrn Roeger entgegengenommen. — (Vezirlslehrerconferenz in Rakel.) Am 8. b. M. fand im Schulgebäude in Rakel die diesjährige ordentliche Nezirlslehrerconferenz des Schulbezirles Loitsch statt. Der Vorsitzende, Nezirlsschulinspector Herr 2 huma , eröffnet die Conferenz mit einer herzlichen Ansprache an die Versammelten und ernannte zu seinem Stellvertreter den Oberlehrer Herrn Kest aus Zirlnitz. Zu Vchriftfiihrern wurden per acclamationem die Herren Lehrer I. Vogelnil und A. 8 abec aus Idria gewählt. Der Vorsitzende theilte sodann die an den inspirierten Schulen gemachten Wahrnehmungen mit und eiferte die Lehrer an. mit allen Kräften auf eine gute Vollsschulbildung hinzuwirken. Ferner wurden Anträge zur Revision der Lehrpläne vom Jahre 1886 gestellt; es referierten: Herr Oberlehrer Iegliö für ungetheilte zweiclassige Volksschulen, Herr Oberlehrer Kabaj für getheilte zweiclafsige Volksschulen, Herr Oberlehrer Benedel für ungetheilte breiclassige Volksschulen, Herr Oberlehrer Lilarfür dreiclassige Volksschulen mit theils ganz», theils halbtägigem Unterrichte in der 1. und 2. Classe und Fräulein Industrielehrerin G o -ftiia über die weiblichen Handarbeiten für sämmtliche Schultategorien. Mit den Lehrplänen der übrigen Schul» lategorien hatte stch die Nezirlslehrerconferenz in Adelsberg befasst, Nti bi«s«m Punlte d«r Tagesordnung entspann sich »in< länge« Ptballt. an w«lch«r viele Lehrer lhtilnahmtn. commission und die Ueberprüfung der Rechnungen durch Herrn Lehrer Noval und Frl. Lehrerin Iannochna aus Ibria. — In die Bibliothels-Verwaltungscommission und in den ständigen Ausschuss wurden die gewesenen Functionäre wieder gewählt. Nach Erschöpfung der Tages- ' ordnung wurde die Conferenz durch den Vorsitzenden mit' einem Slava auf Seine Majestät den Kaiser und durch ^ Absingen der Vollshymne geschlossen. — Der neu ernannte > Bezirlshauptmann, Herr T e l a v ü i <;, begrüßte telegraphisch die Conferenzmitglieder, welche ihm dann auch telegraphisch ihren Dank ausdrückten. Herr Oberlehrer K e st dankte dem Herrn Nezirtsschulinspector für die umsichtige Leitung! der Conferenz und für alle guten Rathschläge. — Im Gasthause des L. Hebenilar in Rakel fand ein gemeinschaftliches Mittagsmahl statt. Sodann wurde ein Concert veranstaltet, in welchem ausgewählte Gesangsstücke sowie musikalische Probuctionen des Avelsberger-Salonorchesters zu vollster Geltung kamen und vielen Beifall erhielten. V. — Enthüllung eines Grabdenkmales.) Man schreibt uns aus Unterloitsch: Am 8. b. M. vor der Lehrerconferenz für den politischen Bezirk Loitsch wurde in Rakel das Grabdenkmal des verstorbenen Oberlehrers I?h. Poienel enthüllt. Wie der unerbittliche Tod die Reihen unserer bewährten Schulmänner und Lehrer lichtet, beweist schon der Umstand, dass dem Vereine der Lehrer und Schulfreunde des Bezirkes Loitsch seit dessen zwölfjährigem Bestände die traurige Pflicht oblag, bereits das achte Grabdenkmal seinem Mitgliede und Nerufsgenossen aufzustellen und zu enthüllen. Um halb 9 Uhr früh celebrierte Herr Pfarrer Jak. Ferjanöiö aus Zavratz in der Dorflirchc zu Ralct ein Todtenamt für den Verblichenen, dein die ge-summte Lehrerschaft des Bezirkes, die Schuljugend von Rakel und fine Unzahl von Freunden und Verehrern des Verewigten beiwohnten. Unter oer bewährten Leitung dc5 Lehrers von Zirlnitz. Herrn Ferdinand I u v a n c, besorgt ein gemischtes Octett in vorzüglichster Weise den Kirchen -gesang. Nach Anhörung des Seelenamtes begab sich all?5 auf den nahen Ortsfriebhof. Hier brachte die Lehrerschaft das Grablied Lla^or mu zu Gehör und Herr Oberlehrer Josef Ben edel aus Planma als Obmaml des Vereinrs hielt dem Verewigten einen tiefempfundenen Nachruf. Nacq abermaligem Vortrage eines Grabliebes schloss die erhebende Feier und die Lehrerschaft verabschiedete sich mit eine,-, „Ruhe sanft" von ihrem in Gott ruhenden Collegen. ^. 1'. — (Ein Militär-Concert) wirb heute abends im Garten der Bahnhofrestauration stattfinden. Eintritt frei. — Das Programm umfasst folgende Musikstück»-: 1.) Marsch. 2.) „Morgenblätter". Walzer von Strauß. 5.) „Dichter und Bauer", Ouvertüre von Suppu. 4.) Dur.t aus der Oper „Mba" von Verbi. 5.) „Oveiettenfchau". Po:-pourri von Gretsch. 6.) „ttreuzlöpferl". Polka fran^. von Christoph. 7.) „Plaudereien", großes Potpourri von Komz5l. 8.) „Militärmarsch Nr. 1" von Schubert. 9.) Solbatench^r aus der Oper „Faust" von Gounod. 10.) „So leb'n wir alle Tage", Walzer von Ziehrer. 11. „Lustiges Marschpotpourcl von Komzäl. 12.) „Diana-Galopp" von Gleisner. — (Oeffentliche Schülerprobuction.) Wie bereits gemeldet, findet heute von V26 bis 8^/4 Uhr abends im großen Saale des „Mestni Dom" eine öffentliche Production der Zöglinge der „Glasbena Matica" statt. Das Programm lautet folgendermaßen: I. Abtheilung: 1.) W. A. Mozart: Menuett aus der Symphonie in ^»-) Braga: Serenade mit Violin- und Clavier begltitung, beides gesungen von Fräulein Ivanla Perßl (Schule Geibi,'). Violinbegleitung Herr Hugo Gerbii-. 9 St. Heller: Zwei Präludien aus 0p. XIV und XX, am Clavier vorgetragen von Fräulein Marie N 0 lli (Schule Prochäzla). 10. L. van Beethoven: Finale aus der Sonate in Lu-äui- 0p. 10. Nr. 1. am Clavier vorgetragen von Fräulein Viba Prelesnil (Schule Prochuzla). 11.) ») I. Brahms: Au pol^u «l>m »um, l,) I. Brahms !5e2vo3t» hutmv» Lieber, vorgetragen von Fräulein Minla Moos (Schule Hubad). 12.) I. Raff: I'our ö ekevul. aus 0p. 75. Nr. 8, am Elavier vorgetragen von Fräulein Ivanla Perßl (Schule Vedral). 13. A. Rubinstein: Melodie, am Clavier vorgetragen von Herrn Rudolf Reich (Schule Prochäzla). 14.) C. M. Weber: Romanze aus der Oper „Der Freischütz", gesungen von Fräulein Erna Povke (Schule hubad). — It. Abtheilung: 15.) V. Nlodel: Duett aus der Oper «Im Brunnen", gesungen von Fräulein Erna Povhe und Minla Moo» (Schule Hubad). 16.) F. Chopin: Tarantella für Elavier. 0p. 43. vorgetragen von Fräulein Auguste Nolli (Schule Pro-chäzla). 17.) 2) K. Benbl: I»«?iwvu prokn>. b) Iv. v. Zajc: voiuovini, Lieber, vorgetragen von A. Polakel (Schule Gerbii-). 18.) H. Sitt: Concertino für Violine, op. 65. vorgetragen von Herrn Milan Üenari- i 5 (Schule Nebral). 19.) Dr. A. Dvorak: Arie der Ivatava aus dem Oratorium «Die heil. Lubmilla". li) R. Schumann: Nilcnr wo il Hubad). 23.) F. Chopin: Scherzo, op. 39, am Clavier 00l> getragen von Fräulein Hilda Schinzl (Schule ProchkM - - Zwischen der I. und II. Abtheilung eme Pause von zH Minuten. — Der Eintritt ist jedermann gestattet. — (Prekären-Concert in L i t t a i.) M' schreibt uns von dort: Etwa vierzig Jahre sind es her, se>> dem die Kunst des Gesanges und der Musik in unser Sa»< thal, in die in echt brüderlichem Verhältnisse zu einan^ stehenden Orte Littai und St. Martin Eingang gesund hat. Ein derzeit noch als Schulmann wirkender Mann g<>> den Impuls hiezu, und seine Nachfolger, zumeist in gleich Sphäre dienende Männer, suchten nach Kräften in dtssll Fuhstapfen zu treten und das Bestehende zu erhalten ui^ zu vervollkommnen. Das Werk gelang, und die Fieu^ sowohl zum Gesänge, als auch zur Musik lebt heute in d«> genannten Orten mächtiger denn je. Dies bewies am btft das vom Leseverein in Littai am verflossenen Sonntag? Gunsten des Pre^ren-Denkmalfondes veranstaltete Ft? Concert mit dem bereits gebrachten Programm. Gerauiü Zeit vor dem Beginne füllte ein gewähltes Publicum a" Littai und St. Martin sowie aus anderen Gegenden (a" Laibach zählte man etwa 20 Gäste) den geräumigen S^ ber Restauration „zur Post" bis aufs letzte Plätzchen. T' Leitung des Concertes lag in den Händen des hiesigen O< lichtsabjuncten, Herrn Friedrich Nerat; als Solisten ft" gierten Fräulein Fanny Ailina (Sopran) und Herr A hann Ditrich (Bariton). — Den Abend eröffn^ Reissigers Ouvertüre zur Oper ..Felsenmühle". Das dul^ einige bewährte Kräfte aus der Umgebung berstärlte ^' mische Streichorchester brachte das Stück mit Schwung »>! Exactheit zur Aufführung, so dass rauschender Beifall b> Musiler belohnte. — Der große gemischte Chor i(ri^^ nu mol-M von Nazin-Bendl wurde seitens eines Niafse" chores von Sängerinnen und Sängern aus den eingang erwähnten Orten in einer für die hiesigen VerhaltwÜ mustergiltigen Weise zum Vortrage gebracht. Die wucht'« Kraft des Männerchores, stellenweise verschmolzen mit lie» licher Zartheit des Frauenchores, manchmal in chaotisch Stimmengewirr übergehend, aus welchem Gewirre si wiederholt in flehend einsetzendem Tone der Hymnus < den Allmächtigen erhebt, um sodann einen gewaltig ertlil genden Schluss zu finden, übte mächtige Wirkung. ^- 3 be,' Solonummer aus der Oper 1'rc»6l»u» n«v^w braH Fräulein Bilina, eine gebürtige Laibacherin, das O pransolo zu tiefer Wirkung, wozu nicht wenig ihre a^ geglichene Vortragsweise, die deutliche Aussprache und b> sympathische Stimme beitrug. DieSängerin wurde durch "^ getheilten Beifall und durch ein Bouquet geehrt. — Fo«< sters I^uliicu ist eine Composition, welche eines bewäh^ Drillmeisters bedarf, damit sie in jener Form zum A^ druckt gebracht wirb. wie es in den Intentionen des C^ ponisten gelegen sein mag. Der Gesangschor bewies vul« die Aufführung der Ballade die vollkommene Beherrsch"" des Apparates, wofür ihm allgemeines Lob zutheil wuld Eine technisch vorzügliche Leistung bot Herr Paul Üoz» aus Laibach in ber Violoncell-Fantasie von Jules de Sst^ «p. 25; er brachte die Nummer mit Virtuosität zur GeltU>> und wurde ebenfalls durch warmen Beifall geehrt. — ^ Glanznummer aber bildete der achtstimmige gemischte 6^ I^omiltlinu roinnnck von Zdenlo Fibich. Das Tonstiict,' welchem sich Fräulein Vilina und Herr Ditrich ^ vorzügliche solistische Kräfte bewährten, errang, von H^ Nerat kunstsinnig dirigiert und von Fräulein Ol» Sterle aus Sagor am Clavier sowie von Herrn P^ Iereb aus Liltai am Harmonium begleitet, stllrnns^ Erfolg. Insbesondere mögen die reine Intonation, ^ schönen Stimmen und der zarte Vortrug lobend htlv«' gehoben werben. — Im Bariton - Solo Ifnzukoll" lnnti von Dr. Benjamin Ipavic bewies Herr Ditrich" Solist sein Können. Dessen, namentlich in der hohen 2aL wohlklingende Stimme ist gut geschult; sein Vortrug zeus von musikalischer Intelligenz. — Wagners weltbetan"'' Eingang zum dritten Act und Hochzeitschor aus ber ^ „Lohengrin", vom Orchester schwungvoll vorgetragen, ^ schloss den interessanten Abend, welcher sowohl dem Co»"' als auch dem Dirigenten, dem Orchester und dem Chort l, hoher Ehre gereicht. Nur reine Begeisterung für die K"", vermochte auf dem Lande ein so gewähltes Programs'« siegreichem Erfolge zu führen, da ja dasselbe bis zur M fühiung ungezählte Proben erheischt hatte. Den schist, Lohn dürfen wohl der Dirigent und die Mitwirkende" ' dem Bewusstsein gefunden haben, dass durch basConcert v" Publicum reine und ideale Kunstgenüsse vermittelt wol" sind! ^il^ " (Waffengeb rauch.) Am 2. b. M. wurb« Dornegg von ber l. l. Gendarmerie ein fremder M'^ welcher sich zuerst Karl Czontos. später Adnm D^^ nannte, wegen Landstreicherei und Ausweislosissleit velha Da derselbe hiebei Widerstand leistete, machte der P">'. führer Andreas Kriie von seiner Waffe Gebrauch u"b ^ sehte ihm einen Najonnettstich in den rechten Obelsch^. Der Leichtverletzte wurde dem l. t. Bezirksgerichte in ^ Feistritz eingeliefert. ^', "(In der Rinnsee ertrunken.) Aus ^ schee theilt man uns mit. dass am 9. d. M. nachmittag ,„ 11 Jahre alte. aus Zwischlern gebürtige Alois S<" Schüler ber dritten Vollsschulclasse in Gotisch". Baden ertrunken ist. ,, — (Entwichen.) Gestern nachmittags ist vo" g beim Baue der landschaftlichen Burg beschäftigten o^ ,l llnsssabtheilung der circa 50 Jahre alte Zwänglil'st l-^ bert Hübe? tntwichen. ' ^Laibacher Zeitung Nr. 156. ___________________ 1307 . 11 ^uli 1901. Telegranlme des k. k. Telegraphen.Eorresp..Kureaus. Die Landtage. ae°r^«^l"6 10. Juli. Die italienischen Ab. geordneten sehten die Obstruction fort, indem sie zahl. 9«?^^^"^ Interpellationen einbrachten. Der dal^^ die Sitzung mit dem Beifügen, werde "^ Sitzung schriftlich bekanntgeben Stimm/n^c ^' ^""- Der Landtag hat mit den U'A^ der Czechen und der Großgrundbesitzer gegen zwei? «I^^inlen den Antrag auf Errichtung Oberrealschulen angenommen. -Der rufen ans ^be unter begeisterten Hoch. und Slava. rufen auf Se. Mazestät den Kaiser geschlossen. Verunglückte Touristen. Sul»sU"^"^' ^Iuli. Beim Abstiege vom N^ i"' Landauerhülte sind vor- der Med.Dr^Paul Schwarz-Ner m.«^^. l°"ie Herr und F?au Pwfessor be d n ^ N°ldhem, abgestürzt. Ersterer ist todt die "rioen anderen ftnd verletzt. Die Pest. Nck ^^^^' ^- I"". Gestern abends ereignete neuer^ H^n des -Laos- ein st ein vortrefflicher ^ ''"6"" und der Bemannung ein eW^^^^ E« heißt, dass studio K, die Pest Neuigkeiten vom Büchermärkte. ^a"d^'bl'.2°'"°^ «!i20; Vd.'39. Tschechoff « z°beFraufnz,mmer. li 1 20. - Oeibel Em. Sophonisbe ^inda. ^ ^""llmann Ph., Vartel Turaser k 8-40 - ?tra^N ^.. ^. ?' 17,2'ndau P., Spitzen, li 4 60. - '' 4 w. >ü Ia!'v Ä ^' ^ senden N., Boris Siwanoff. ^. ^ - P?rsall U c? ^'""°s«astin «nd andere Novellen nnb die Schlauen Kun ^' " ^aPP «., Die Kluge« ^4-80. I_ ^ni.l^ ^m^'l»ed, O.«., Sidere corbis, 3°"i M., HHü UZ^?^' ^n. Weibe, X 2 40. -^ 2 40. ^ V«' ^"' " Gorli M.. Der Pilger, "d. ll. Perla« «l ^ m.« ^ ^seits der Liebe. K - 60: ^. "' «omockl « 'v "^ 5 ^ule der Ehe. « -60 «lim« Due Ki,^ °«^ ^slu'gu'ert, lv --60; Bd. IV 3da,Aei7e'Mkdch/^"^ Bd. V. Vattle Abr. l( ^ 60- Nb '^11 m ' ^' ^l- ««vbel U., Talmi-?' V'll. «ekne ' « ?""^ ^" Wie sie lieben, X —60; ^Nlof z."on ^^^^' ^e Unschuld, k -60. -^h''b.T>er'^^"de Paris, !?120. - Mackau ^ldoberst. K 2 4y " W.lbenbruch. E. v., Der General-^euntnisse, X 4"^ Elbe. U v. h., DeS lustigen Heinz "~" A.. P^^"'"wr0ibliotbek: Nr. 4». Pleih. f°l°n«esw°^ V^«'^. Nr. b "SchoelelH. ärauen. j( 1 20 ?!. ?ä ^ .^' ^°»l M.. Mein Herz den ^' «0. Kurz.Ll?l'- ^elmann K.. Visionen, X 1 20; "."' «Ichleitn! l? 3«." Me schöne Witfrau/X I-20 ---------------^""othek. IV. Serle. Vb. l. Eine feine «adl. belanntschaft, X --60- Bd. 2. Lilla und Lotte, « --60-, Bd. 3. Warum nicht? X — 60; Bd. 4. Die Vrethe aus Wil. merSdoif. X — 60; Bd. b. Die Schattenseiten, X — 60; Bd. 6. Das Foularblleid, X —60; Bd. ?. Ein Hochzeitsabend, X -60; Bd. 6. Ein schlechtes Mädchen, X - 60- Bd. 9. Ein Freundesrath, X — 60; Bd. 10. Der Busenfreund, X — 60. Vorräthig in der Vuchhandluna Jg. v. Kleinmayr ä Fed. Vamberg in Laibach, Tongressplatz 2. Angelommene Fremde. Hotel Elefant. Um 10. Juli. Graf 0. CSäly, Reichstagsabgeordneter; Cermas, Ingenieur; Groh, Kleinöic, Kflte,, Budapest. — Wilfort, Linienschiffslieutenant, Pola. — Vubal, Inspector; Baron Vretfeld, Capitän; Sattari, Familie Saoec, Kudany, Private; Tremissini, Mattinelli, Kflte., Trieft. — v. Tomanni, Privat, Gürz. — Felanciö, l. l. Vezirlshauptmanu, Loilsch. — Kreibisch, In» genieur, Pilsen. — Kinzl, Ingenieur; Weinberger, Kfm., Graz. — v. Hercov, Privat, s. Tochter, Agram. — Dr. Rüb, Glibner, Private, Berlin. — Weißlops. Taussig, llfite., Prag. — iNo» bitschel, Kfm., Karlitz. - Gelert, Kfm., München. — Gärtner, Ksm., Nürnberg. — Kreh, lifm., Wilhlen. — Fischer. Kfm., Linz. — v. Nott, Fabrikant; Schoh, Ingen,eur; Ripl, Privat; Noralel, Presöburger, Walter, Hirschseld, Magerilsch, Vernhart, Bellal, Neumann, Niihler. Berger, Blaschly, Mittler, Lelits, Erber. Hirsch, Grazzer, «fite., Wien. Verstorbene. Am 8. Juli. Maria Cordula Mercher, Ursulinenn, 74 I., Congressp'atz 17, ^poploxiz cervdri. Im Siechenhause. Am 8. Juli. Josef Geiger, pens. Postcsnbucteur. 86 I., Im Civilspitale. Am b. Juli. Josef Ievsevar, Taglöhner, 50 I., Iu- Dolkswirtschllftliches. Lalbach, 10. Juli. Die Durchschnittspreise aus dem heutigen Marlte stellten sich »oie folgt: li, d lib ll d X,b Weizen pr. <, . . — — 16 «0 Butter pr. llF. . . IM I5H worn ...------14 40 Eier pr. Stück . . — b____ Orlste » . .------13 60 Milch pr. Liter . . — 20____ Hafer ...------16 40 Rindfleisch I»pr. kß i!28____ öalbsrucht »..—------!—Kalbfleisch » i>20—,— Helden »..__- lg _ SchweineNeisch » 1 30____ Hirse, weiß » . .------16 80 Schöpsenfleisch » — 80____ «uluruz » . . — — 13!— HHHndel pr. Stück 1 —____ Erdäpfel »..__— 4— Tauben , — 30____ Linsen pr. Liter . — 20------Heu pr.«, . . . 4 60____ Erbsen » . — 60------Gtroh » » . . . . 4^—____ Fisolen . . — 24------Holz.hatt.,pr.«lbn«. 7,b0------ stinbsschmalzpr.llß 2 40-,— — welch., . h,b(,------ Schwelneschmalz » 1 40------Weln,roty.,pr.Hrtl.-------------- Speck, frisch . 120------__ weißer. »-------------- — geräuchert » I 30------ Lottoziehnng vo» 10. Juli. Brunn: 62 84 51 bb 18. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe »06-» m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm, - «Z ««^ !Z «.,„, «nfich« 33 H 5 i^ Is________ zz^ i^ ^ . N.' I :M^l 2i-7lSSO. zmi. st! bewvlN "-"' 3. Ab. 734 b 16 b OMwach »legen Ii.l 7 U.F. > 734 1 ,'14 7, S. schwäch j halb belvvllss^-^ Da« Tages«»««! der gestrigen Temperatur 16 6°, «vt» male: 19 6«. Verantworilicher Nebacteur: Anton Funtel. ! Depot der k.u.k. Generalstabs- Karten, Maßstab 1 : ?b 000. Preis per Vlatt 50 lr., in lajchensorma auf Leinwand gespannt 80 k. lg. v.Kleinmayr H Fed. Hamberg« ßuchhandlung in laibach. Schüler-Farben in groher Answahl bei Vrüder Vberl, Laibach, Kran» ciscanergasse. 3iach auswärts mit Nachnahme. (930) II—4 H o t e 1 Lloyd. Heute Donnerstag den 11. Juli Concert der städtischen Musikkapelle. Anfang 8 Uhr. Eintritt frei. Zu zahlreichem Besuche laden ergehenst ein (2551) Josefine and Zarl Poèivaunik. Heute Donnerstag den 11. Juli im Babnhofrestaurations-Garten Militär- Concert der vollständigen Musikkapelle des k. u. k. 27. Infanterie-Regiments unter persönlicher Leitung ihres Herrn Kapellmeisters. jffnfang 8 Uhr. Cintritt frei. Anstich von feinstem Münchner KP* VranclBcanerbrttn ~^% aus der Lelitbrauerel München sowie von Reining-hauler Marienbier. (25»») 2-2 Erlaube mir dem P. T. verehrten Publicum höflichst anzuzeigen, dass die ResUkuratlons-Looalltäten vollständig renovUrt wurden und ich dieselben zur Fuhrung übernommen habe. Durch Verabreichung feinster und eobter V Ohr« K UPI' PrI leJ 80dniJ - •tavljaObrambo. Prayic toženih se po- >'e sto^s? «rpoud Franc ltopa) tn* J Ta skrbn k bo /a-lokl^ se höprnost in stroske, •^iftM10411*-11, (2476) E.64/1 5. Dražbeni oklic. Po sahtevanju Ane Jebaöin v Ljubljani bo dne 31. julija 1901, dopoldne ob 9. uri, pri spodaj ozna-menjeni aodniji, v izbi ät. III, dražba zemljiAèa vložek ötevüka 35 kat. obö. Dolenjavas. Nepremiönini, ki jo je prodali na dražbi, je doloöena vredhost na 3548 K Najmanjsi ponudek znaäa 2366 K; pod tem zneskom se ne prodaje. Drazbene pogoje in listine, ki se tiöejo nepremiönine (zemljiäko-knjizni lzpisek, izpisek iz katastra, cenitvene zapisnike itd.), smejo tisti, ki žele kupiti, pregledati pri spodaj ozna-menjeni sodniji, v izbi St. I, med opravilnimi urami. Pravice, katere bi ne pripusöale aražbe, je oglasiü pri aodniji naj-po^neje v drafcbenem obroku pred «a- öetkom draibe, ker bi se s.cer ne Tnfsamr1^11 glede nepremiö" 0 nadaljnih dogodkih dražbenega postopanja se obvestijo osebe, katere lmajo sedaj na nepremiönini pravice ah bremena ali jih zadobe v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar niti ne st^nujejo v okoliäu spodaj ozname-njene sodnije, niti ne imenujejo tej vi za vrSb^™ 8tanuJ°èega Pooblaftöenca a ^okl.' okraina «>dnija Senožeèe, dne 22. junija 1901. Oklic. Knjižica prve dolenjske posojilnice v Methki st. 3758 v vrednosti 114 K se je zgubila. Tisti, ki je aedaj v posesti knji-?.ice, se naj oglasi v Aesüh tednjb in (1IMJ 17-W naj dokaže svoje pravice do nje, ker bi se gicer po prefeku omenjenega èasa niöno izrekla. C. kr. okrajno sodiäöe v Metliki, odd. I, dne 6. julija 1901. (2603) SÖ A. 189/T Oklic. V«i oni, ki imajo iz zapussiine dne 5. marca 1901 v Kropi At. 91 ne- joporoöno zamrle posesfnice in trgovke Neže Pirc kaj terjati, se pozivajo, da naj pri za dan 20. avgusta 1901, dopoldne ob 9. uri, tusodno, v sobi St. 1, dolocenem naroku svoje terjatve ustno ali pa do tja pismeno pri-glase, ker sicer bi jim do zapuSèine, ako bi se v plaèilo priglasenib dolgoV do cela porabila, pristojalo le toliko pravic, kolikor jim gre iz morebitoe zastavne pravice. C. kr. okraJDO sodidce v Radovljici, odd.!, dne 3. julija 1901. Laibacher Zeitung Nr. 156. 1306 11. Juli 190! Course an der Wiener Korse vom 10. Juli 1901. «««be««.Mlln3°««^ Die n»ti»rttn «»»ill vtlstehtn sUH in »rnntn»HhlUll«. Die Notltruna <«mmtllch« »ctien und b«l «Dlvtllen «ol«» »erstth» stch p« Vtll«. «whelU. «0cl.p,.».4»»/, «» ,,,o »«4« »t««t»l«l» »« si. » »«/, l»,-5U l», l0 l«0« .. «0 I. 4» » «, « »40 5< «SO« ,. »00 I. 4«/, l?0«)tt!»0 U«4<» ,. »00 l. . . ,0«»u«0«b<> dt«. ,. « !. . »a»»o»o«l« V«,..^au»»». «l l« <«'. . ,U. ««_ z»»«t,sch»ld z,r l« A,lch>« «lh, «rtr»t««n Kö«lß< «ich, «z t« 0«st»«l. G«lb«nt«. stfr.. l«l ll., P« »«ll».....«*/. ll» « ll« U »», «nlt« tn »l«,»»»Hhl., ßft., P«l «»11».....««/. 9» bb 9» ?ä dl«. dt». it,. p«l Ultt», 4«/. « « Oh 7z 0«st»n.3n>«stltt«nA.«en»«,«tft.. p»r ««fi, .... >'/,'/. « « »4 75 «lt<«»«h»a»» w ».. ßtunfni. »» »4.«» »r«N«» . 4'/, ,zz « lt« 4« F»»»«.Z^»<.»«»» l» «lli« lbw.Gt.).....»'/,'/. l«O«ü l»l U »l»b«l»«b«tz« w «««lNlwHhl. ß»»«sl»i«l,»«h« i» Ol«n»n»«H». ß»«ft.. 400 «»«.. . . «"/, »H« «,z »l»l«»«»hb«h» X» ß.««,»'///. »« X» fl.......4«« - «0 — »»,. «W»>«»bw. »00 K. ».».»,. »» /,.........4« — 4»l — «^ ««bH«b».<«. «Xl ll.««. »,,»«,«» fl......4»» »4 »« «0 »«, »t««t« z», Z«tzl«», 0Ul««N««<». «l«»b. ««.) «Ul. 4»/, ... »ü l0 9« «« V«»rlb«rz« Nahn, «l». >»«, (di,. «».) «ll».. 4»/. ... »? - « - k«l »nzarlsch« A»««. 4»/, »n«. «olbnntt p« «»1st . ll« lü ll« 3a dt». bt». «l Ultt»» .... ll» l» ll» 8o 4»/. bt«. «l«ntt in »ronowHhr.. sinlllfni. p« Gaff» - - . «'« >» »b 4«/, »t,. dl». bt,. P«r Mtt», , 9» - 9» »U U»«. «t..»<0'. loo s^ bt«.Vrl».».h.llX)ll.«.«<»»r. l7, 50 l?4 ^ dt«. bt». » «>sI.«l00Kr. l7» - »4- lh«i»>«t«..Lolt 4°., .... l44 - l4Ü - 4»/, «l««l. «l»nd«ntl.«0»lla, »» lb 9« lü 4«/, l«^t. »b ll«V«>. b«M 9» «0 94 30 A»k« zf»»u. s»l d« «tab» «r, . . —----------- »>l«h»n b. «todt «<»» . . . l«»«l04 4< bt,. bt«. («Ube ^. G^lb) l«üü -- bt«. bt«. lS94, . . . . 9» 70 942° dt,. bt,. ll«9«) .... 9ü»!i W^t. »Srl«b»U^lNlthtN, tz«l^«». «"/, l00 Nü l0l «» 4°/. »raw« La»b««>«l«ltht» . »4 »i «l »b »lN> ««« ,s»«kbrUs, ,k. «»der. »ll».»st.lnl0I.d«ll.4»/, 94,l 9» »5 «..»st»ri. bande»^HtW..»nst. 4»/. 97- 9s-0««.^ln«, «an» 40'/^«hl. V«l. 4°/.......... 99 - lsioldbllhn «», >«»« 97 75 9» ?ü Ltsttri. !tt«lb»tstbahn . . . w? «o lu8 — Vt»»t«bal>n ^...... <«ü »l» — Vüblohn k »°/»verz. I«nu..gul« »4» 75 «44 > bl«. » i°/,..... »9l — lg« - Nn«.«aul!z, «ahn..... l0»^U l0« «0 4°/, Unttltr«w«s V«hnn> — — —- Dl,«s. t«s. (per Stü«l). «»N»»»l»ch« »«»«. N/, V»d««tl»dlt.2«lk »«. »»«« »4» ?c» «lib »«/, ., .. »m. »»»9 »4ü —947 — 4«,»Vonau«Dll«pflch. lOo fl.. . 40U - — — 5°/, D°nau<«taul.H»lt . . . 9bS — «u - >vubap..V«stllc» (D,»»au) » ft. l«40 l7 4« ««b>2«- l»7 - Palsty.««!« 4U fl. ««. . . . »l9 50 l«» - »»thel!»«»z.0tst.««!.,, lOsl. «8Ü0 4S »50' dt». l»t°, (Ut. u) «00 fl, . ,0»« ,03« Donau ^Dampfschiff»»«» » ««!. 0«fleir., «X, sl. «Vi. . , ?«0 — 7»s — Dui>B°benl»»cher »..«, 400 »l. bi» — »9 — ^, .«lztrnow.» I^siy»»!! «tftMchaU ^X) fl. V, . . . l»«3 - »»« - Ll,hd, Oest.. ^ rich, °0<> N.»«. »4« - »üu - cxstn«. zl»tl>««»b, »A, sl. O. i«8' 47V - bt«. dl«. .«. li) XX» fl. H. 479 - 4»l- P,»««D>U« «ellenb. lUllft. a»,!l. »75 — l?7 - «talltSlllinbahn »00 fl. «. . «Zi — S»« - sübbah« «x, fl. s, . . , «»l»l) 90 b'' 3llblu»lbd, «erb..U, »00 fl. iliNen l0U fl, . . . l00 - »0« - N»<,«a»ll,. «Hen«. «Oofl, bilbei 4»0 — 4«« — N»«»^«,l«»»»^l««MX>fI O. »lll - 494 - «»ien« U«»l»I,n»n <»<».<»«< — - —- <»«lkN,. »„«loOest. «aul »90 ll. . . ,«?-« ,«9 «H Vantvlttin. «ienel, 90U ». , 447—449- V»bcl.««nft., Ost., «X» sl, O »ll- «? «rbt.««nft. f. Hand, u. ». l«« ft.------— — bt». dl«, p«Ulti««. . . 6«»-»»9- «nbitbanl,«u«,un«,»oofl. . »»z-a«5- »un«ai. «ant, S0O ll. . >»»» . Unlonbanl «00 »l..... °nd»strl>A»t»r« > »«hmung»». vauaef., «ll«. «st,, ,W f,. . , »«"H «ayd!« »lsen- und stabl'Inl», in Wien lUU »l..... »l»l< »G, l»»"1 Llesln«« «rauerel l0U fl, . , 8><" «N»ntlll»«el -^, ,,Vl,y«r«/' !,lf, u. «,.» 3»»"1 iriwiler «afftnf,.». 0t«»,»n»H<,u,>0<)N »f»'"f «»««»N»ü»ih»N'/ ««. «<»u««fllllch»f< lO0 fl. , >4»>< Mn,nb»?««l «lfa»l.«cti»n.«», ««O-l »"is". ! lturz» sichte» ««stetd»»....... >l»»,'" 8»nb»n........ »«»,>' »arU........ tt^ «>, <„lnHb»e« , , . , . -' , «"»»»». !^ Dutatln....... l«A 90.Franc« «tücke , . , <»", »Nltlch» R»!ch»bllnlnol«n . lllf« gt»li«nl!ä,e santn«»en . »l ^ it»»«l^«t»n. ^ »l» 1 v«a M«m««a, rflMadbrfcrea, f»rlorU*l«n, ieUtu, 1 (N*) Loa-V«nläh«ruiif._______________ I B«.n.]c- -u.aa.dL T77~ecli.oler-a-osclj.ILft L.»lbach, SpiUÜKtt»Me. Privat- DeputH (Safc-ÜeposiU) Vi»loua| »si Bar-Elili|H In Cinti CirrMt- m4 us Ur«-C*it«-