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Es ist sehr tmnkmSwert, daß an so offizieller Stelle, wie S die Delegationen sind, ein derartiger ReinwaschungZ» versuch gemacht wird und es hat wahrlich noch nie Ks alte Wahrwort: «Wer sich entschuldigt, der flogt sich an', so zugetroffen, wie in diesem Falle, die slawischen Führer wissen ganz gut, welche Be-«zung in allen Schichten des slowenischen Volke» immer mehr um sich greift und Dr. Korosec gibt selbst zu, daß die «Einflüsterungen einer südsla-«schen Jrredenta" bestehen. Die Beteuerungen der Heiden klerikalen Führer können daher nicht ernst zviommen werden und nach wie vor. wird man die ilugen offen halten müssen, um die staatSgefährlichen ll«ttiebe, die von Belgrad und Agram ausgehend, »ich Krain herübergreifen, niederzuhalten. Die offiziellen Politiker mögen ja alle möglichen loyalen rid feierlichen Erklärungen abgeben und sie können knsit die wahre Volksbewegung, die namentlich in kn Jugendorganisationen zum Ausdrucke kommt, «ichl aus der Welt schaffen. Es ist daher von höchster Wichtigkeit, daS lugenmcrk auf die südslawische Organisation der Mimischen Jugend zu werfen, die sich in dem weine Jugoslovan (Südslawe) zusammengeschlossen w. Dieser Verein hat sich in Prag aus den bisher ieftandencn serbischen, kroatischen und slowenischen Lindervereinen der akademischen Zugend gebildet Im Assentierung! Von großem Wert für jedermann Ist'S, wenn man nachts gut schlafen kann. Doch zu bedauern ist derjenige Dem gar nicht, oder auch nur wenige Minuten in der Ruhestunde «uS diesem oder jenem Grunde Des süßen CchlaseS sind beschicken, DaS ist der ärmste Mann hinieden. Den Einen quälen bis zum Morgen Teils NahrungS-, teils auch andere Sorgen, Der andere leidet an Migräne, Dem Dritten im Seheg der Zähne Bohrt unaussprechlich, unbeschreibbar. Und meistens nachtS nicht leicht vertreibbar, Ein Schmerz, der vielen wohlbekannt, Gemeinhin Zshnweh wird genannt. Doch gibt'S auch seelisch? Momente, Ohn' die man besser schlafen könnte. Denn wer gepeinigt ist von Aengften, Der schläft ganz sicher nicht am längsten. Ruch der wird kaum an» Schlafen denken, Der morgenS soll am Galgen hängen! Und sicherlich mit Angstgefühlen Siezt nachtS auf seinen Schlummerpfühlen Der Jüngling, der, o welch Verdruß! DeS andern TagS zur Stellung muß.. Da liegt der Arme I Im Affekt Ganz eigenartig hingestreckt. und seine Verlautbarungen sprechen ein Sprache, die deutlich beweist, daß die „Einflüsterungen", von denen Dr. KoroScc in der Delegation sprach, eine viel nachhaltigere Wirkung erzielte, als die klerikalen Führer zugeben wollen. Wir lassen hier einige dieser Stimmen sprechen, die unS eines weiteren KomentarS entheben: .Wir treten", so heißt eS an einer Stelle, „unter dem gemeinsamen Namen Südslawen (Jugo-slovani) auf, in dem wir dabei nachdrücklichst, be-tonen, daß unser Nationalismus nicht separatistisch serbisch oder kroatisch oder slowenisch, sondern einzig und allein südslawisch ist. Daß die Serben, Kroaten und Slowenen eine Nation sind, daß ist für uns eine feststehende Tatsache, solange nn« die Wissenschaft nicht vom Gegenteil überzeugt; aber selbst diese gegenteilige Ueberzeugung kann unser Wirken in dieser Richtung nicht zum Stillstande bringen, weil für unt nur der Umstand ausschlag-gebend ist, daß die Serben, Kroaten und Slowenen alle Vorbedingungen haben, ein einheitliches nationales Ganze» zu bilden. Wir sind nicht nur südliche Slawen, sondern wir wollen Südflawen sein. — Die Serben, Kroaten und Slowenen bilden eine besondere na« tionale südslawische Individualität. Wenn sich heute noch in der politischen Praxis unter den Serben. Kroaten und Slowenen Sonder-bestrebungen bemerkbar machen, so ist da» nur ein Beweis dafür, daß sich der südslawische Nationalis. muS noch nicht genügend betätigte, um die zerstörenden separatistischen Tendenzen aus der Welt zu schaffen und den Prozeß der Synthese zu Ende zu führen. Wir alS Kulturfaktor der südslawischen Rassen sind berufen, diesen Prozeß zu beschleunigen. Unsere Wälzt sich der Länge nach und Breite Aus diese, dann aus jene Seite, Und wühlt herpm in seinen Kissen Den Kops bald unten bei den Füßen, Worin er keine Ruhe findet, Bis Hahnenschrei den Morgen kündet. Und endlich dann mit müden Gliedern Und dickgeschwollenen Augenlidern AuS guten, wohlbekannten Gründen Sich mit dem Schicksal abzufinden. Er schreitet in des Morgens Kühle Mit einem WurstigkeitSgefühle Und stummer Resignation Zu der Affentkommission. Allwo bereits in dem Lokal Die Jüngling« in großer Zahl Mit muntern Liedern und «it Spässen, Meist johlen, heulen wie beseffen. Man nennt im Volktmund diesen Chor, Gemeinhin auch — „Galgenhumor". Doch schließlich, endlich wird zuletzt Dem Gaudium ein Ziel gesetzt. Inzwischen ist im Zimmer drinnen Bereits die Kommission erschienen. Und jeder wird nach Altersstufen Getrennt und einzeln vorgerufen. Fünf sind schon durch, jetzt kommt der sechste. (Ein jeder glaubt, er ist der nächste). heilige völkische und kulturelle Pflicht ist e«, jede Wirken zu hintertreiben, daß sich in entgegengesetzter Richtung bewegt, unsere völkische Kraft vergeudet und den Fortchritt dcs Volkes hemmt, welches feine eigene Kultur entfalten und ein allgemeiner pro-duktiver Faktor werden will". „Schon vor acht Jahren waren wir uns un-serer Aufgabe bewußt, als wir bestrebt waren, die südslawische akademische Jugend zu einigen, doch erst jetzt, nach großen, welterschütternden Ereignissen, die unsere apathischen und gleichgiltigen Massen auf-rüttelten, erkannten wir mit tieferem Verständnis und mächtigerer Wucht diese innere Erscheinung und gingen mit neuen Kräften an die Arbeit in der Ueberzeugung, daß unser Streben auch von den breiten Massen des Volkes verstanden wird, das gerade jetzt alle Vordispositionen für die Erkenntnis und Aufnahme unserer Ideen besitzt." Um das vorliegende Bild noch zu ergänzen, sei noch daS Programm der südslawischen Akademiker entrollt, wie eS im Parteiorgane „Glas Juga" („Die Stimme des Südens") entwickelt wird: „Wir verlangen", heißt c» dort, „die Vereinigung der verwandten südslawische» Völkergruppen zu einem südslawischen Volke, das politisch autonom und kulturell unabhängig sein soll. Erst nach der Vereinigung wird dieses Volk eine genügend große nationale Masse bilden, um alle seine bisher noch latenten Fähigkeiten betätigen und bis zur höchsten Potenz entwickeln zu können. Mit der Vereinigung werden alle Bedingungen zur Schaffung einer starken nationalen Kultur gegeben sein. Auf dieser Grund-läge wird in der Zukunft die Phase des südslawischen Imperialismus eintreten können, die sich in der un« nachgiebigsten Betätigung aller Elemente des natio- Es dauert eine Ewigkeit BiS endlich man den Namen schreit, Den Namen, der ganz unbedingt DuS eigne Ich zur Geltung bringt. Jetzt ist er da, der Augenblick, Nur vorwärts, es gibt kein „zurück" l Nun tritt er ein, der Held des TageS! Er will zwar nicht, allein er mag eS, Gehorchend nicht dem eignen Triebe, Nur der Notwendigkeit zuliebe. Tritt hin seiner ganzen Größe, Schämt sich «in wenig seiner Blöße Doch mit der Zeit ganz ungebunden Wird wohl auch dieses überwunden. So steht er dort — die andern gaffen • Wie ihn der liebe Gott erschaffen. Der RegimentSarzt pflichtentsprechend, Frägt ihn, daS Körpermaß berechnend: Sind Sie gesund, fehlt ihnen nichts? Und lachend, heiteren Angesichts A tempo fährt er fort zu sprechen: „B'halten; tauglich ohn Gebrechen!" Der junge Mann, Rekrut nun ist er, Wird eingetragen ins Register. Nachdem man ihm nun mit dem Tod Durch Hängen und Erschießen droht, Seite Z Macht Nummer N nalen Lebens äußern wird, namentlich aber in der intensiven kulturellen Expansion ... Die uuum« gänzliche Dringlichkeit, alle unsere Kräfte gegen den Ansturm de« germanischen und deS madjarischen Elementes zu konzentrieren, zwingt uns zur Vereinigung, und diese« Streben hat schon unzählige-male der deutlich ausgesprochene Wille des Volkes — die snpreraa lex — sanktioniert." Politische Rundschau. Sprachenfrage und Sozialversicherung. Kürzlich trat da« Subkomitee deS Sozialver-sicherungSautschusse» zusammen, nm eine Lösung der von den Tschechen aufgeworfenen Sprachenfrage zu suchen. Obmann Dr. Buzek legte zum Paragraphen 358 einen Kompromißantrag vor, indem e« unter anderem heißt: .Der Sprachengebrauch im Verkehre mit den Parteien richtet sich bei den Krankenversiche-rungSeinrichtnngen mit Ausnahme der Krankenkassen nach den Vorschriften, welche innerhalb ihr«« Spren-gels jeweilig sür den Sprachengebrauch im Verkehre mit den Parteien bei den staatlichen, politischen bder polizeilichen Behörden gelten, in deren Amtstätigkeit die ErwerbStätigkeit der Partei erfolgt oder die Partei ihren Wohnsitz hat, oder wenn keine dieser Voraussetzungen zutrifft, in deren AmtSgebiet die VersicherungSelnrichtung ihren Sitz hat. Insofern? im übrigen der Sprachengebrauch be! den Versiche-rungSanstalten nicht gesetzlich geregelt sein wird, rich-tet er sich nach ihren Statuten oder nach ihrer Ge-jchäjtSordnung. Die Vorstandsmitglieder können sich in den Sitzungen ihrer Muttersprache bedienen, so-ferne diese landesüblich ist." Der Antrag wurde mit einem Zusatzantrag Kroy. der auch die sprachliche Autonomie der Bezirksstellen sichert, zum Beschlusse erhoben. Die Deutschen in Kroatien. Die in Ncudors ansässigen Deutschen haben an den evangelischen Bischof Scholl in Budapest eine Klage gegen ihren Pfarrer Abassy geleitet, in der sie Nch darüber beklagen, daß Abaffy in den Amt», stücken statt de» bisher gebräuchlichen Namen« der Ortschaft „Neudorj" laut der Durchführungsver« vrdnung zum OrtSnamengesetz den kroatischen Namen „Novotelo" gebranche, obwohl — wie eS in der Klage heißt — die „kgl. Landesregierung über un-sere Bitte die Durchsührung dieser Verordnung sistiert hat und nn« zugleich versprochen wurde, daß man unseren Wünschen betreffs der Erhaltung der deutschen Ortsnamen nach Möglichkeit entgegen-kommen wird.' Die nächsten österreichisch - ungarischen Kaifermanöver und die ungarische Oppo tion. Vor kurzem sind die Dispositionen für die nächsten Kaisermanöver bekanntgegeben worden. DaS Manövergelände liegt fast vollständig aus ungari-schem Bo^en mit St. Gotthard als Zentrum. Es ist nun ausgefallen, daß das Hanpiquartier de« Für ganz gewisse, große, schwere Verbrechen bei dem Militäre. Da ihn dabei nicht wenig graut. Bekommt er eine Gänsehaut, So, daß er merklich deprimiert Au« dem Lokal entlasten wird. Jedoch nicht lange und indessen st aller Kummer schon vergessen. enn wo einer der Sorgen voll, Hilft schnell und prompt Freund Alkohol. So wandert nun auch der Rekrut Mit einem Büschen auf dem Hut Und sichtlich alkoholisiert Fidel und auch ganz ungeniert Zick-zack die langen Straßen hin, Er ist froh, nichts kümmert ihn, Und schreit und stngt nur imm-rzu » Da« wohlbekannte »Ja, hu, Hut' (.Linzer Fliegende.") Erzherzog-Thronfolgers sich trotzdem nicht auf un» garischem Boden, sondern in Fürstenseld, also in Steiermark, hart an der ungarischen Grenze, befin« den wird, und man wird nicht sehlgehen, wenn man die Erklärung hiefür in dem Verhalten der ungari-schen Opposition sucht. Ihre Führer präludierten der DelegalionStagung mit einer ruffensreundlichen Kam-pagne, die ihre Spitze deutlich gegen den Dreibund und die ans ihm begründete Politik der Monarchie richtete; dann kommentierten eS die oppositionellen Budapester Blätter höchst ungebührlich, daß der Erzherzog-Thronfolger gelegentlich der feierlichen Eröffnung der Delegation nicht in der Ofener Hof-bürg übernachtete, und endlich lehnte e» der Präsi-dent der Opposition Graf Karolyi ab, die jüngste ErgebenheitSadresse an den Thronfolger mitzuunter-ertigen. — Die erwähnten Manöverdispositionen cheinen die Antwort auf all da« zu sein. Neue französisch ruffische Hetzereien. Von diplomatischer Seite wird der .Wiener Deutschen Korrespondenz" geschrieben: Seitdem man in Pari« und in Petersburg au« vem Verlaufe de« BesncheS de« englischen KönigSpaare« in der fran-zösischen Hauptstadt erfahren hat, daß England für ein festes Bündnis gegen den Dreibund nicht zu haben ist, verdoppelt man die Bemühungen, zwischen den Dreibundmächten selbst Verstimmungen und Un-frieden hervorzurufen. Der Punkt, wo diese Hetze einsetzt, liegt in Italien und den Anlaß hiezu bieten die jüngsten Zusammenstöße zwischen Italiener und und Südslawen in Trieft. Daß die Slowenen in Trieft in dieser Beziehung gerade jetzt rühriger sind denn jemals, ist gewiß kein Zufall, und daß die jüngsten Krawalle in Trieft in gewissen Kreisen Italien» ein geräuschvolle« Echo finden, dafür sorgt die französische Agitation in den italienisch irreden-tischen Kreisen. Die Absicht eines italienischen Abgeordneten in der italienischen Kammer, den Mini-ster de» Äeußeren San Giuliauo darüber zu be-fragen, vb die Krawalle in Trieft etwa daS Ergebnis der jüngsten Abmachnngen von Abbazia seien, weist ja deutlich darauf hin, woher der Wind weht. Der Mißerfolg der französisch-russischen Allianz ge-genüber England einerseits und die Uebereinstim-mnng, die zwischen der italienischen und der öfter» reichisch-ungarischen Politik neuerdings in Abbazia konstatiert werden konnte, werden eben in Peteri-bürg und in Pari« so schwer empfunden, daß man alle Hebel in Bewegung setzt, um zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien Mißhelligkeiten hervorzu-rnsen, da« heißt, man hetzt die Südslaven Oester-reich» gegen die Italiener und in Italien hetzt man mit Berufung auf diese „Versolgung der Italiener in Trieft" gegen Oesterreich. UeberdieS aber sucht die französische Regierung auch unmittelbar einen Druck auf Italien auszuüben, von dem es aller« ding« fraglich ist, ob Frankreich damit den ge-wünschten Zweck erreichen wird. Die französische Regierung fordert nämlich von Italien, daß es jetzt sogleich auf die Kapitulationen in Marokko für fein Teil verzichte, obgleich nun das der italienisch-französischen, mit der verspäteten französischen An-ertennung der italienischen Souveränität über Tri-poli« verknüpften Vereinbarung von 1912, derzn-solge Italien in Marokko die Meistbegünstigung ge-meßt, widerspricht. Italien ist immerhin in diesem Punkte so weit entgegengekommen, daß e« aus die Kapitulationen zu verzichten erklärt hat, sobald an-dere Nationen und namentlich England gleichfalls auf die Kapitulationen verzichten. — Gleichzeitig droht aber Frankreich mit der Kündigung de« die Rechtsstellung der Italiener in Tunis begründenden Abkommen» von 1896.. ES ist da« gerade;» eine Feindseligkeit,. die einerseits nur au« dem seit lan« gem in Tunis wie iu Frankreich wurzelnden Haffe gegen das expandierende Jtalienertum und au« der Besorgnis erklärt werden kann, daß die in Tunis neben nur 30.000 Franzosen angesiedelten 120.000 Italiener und 25.000 Tripolitaner über kurz oder lang den Anfall von Tunis an Italien herbeiführen wollen, andererseits aber ans dem Bestreben Frank-reich«, Italien für sein Festhalten am Dreibunde zu „strafen". — In Pari« scheint man aber zu ver-gtssen, daß da« Italien von 1914 nicht mehr da« Italien von 1873 ist und kaum geneigt sein dürste, die Rute zu küffen, mit der Frankreich eS schlagen will. — - Aus Stadl und Land. Cillier Gemeinderat. Gestern nachmittags fand unter dem Vorsitze de« Bürgermeister« Dr. Heinrich v. Jabornegg eine GemeinderatSsttzung statt, bei welcher der Vorsitzende vor allem die al« Ersatzmänner einberufene» Herr» Michael Antlej und Gottfried Gradt auf da« herz» lichste begrüßte. Nach Uebergang zur Taze«ord»»>ß berichtete Gemeinderat Dr. August Schurbi sür de» Recht«au«fchuß über ein Ansuchen der Vediencrii Rosa Kramer um Zuerkennung de« Heimai«rechtei in der Stadt Cilli. Diesem Ansuchen wurde keim Folge gegeben, da die gesetzlichen Bedingungen nicht erfüllt erscheinen. Desgleichen wurde da« Ansuche» de« Franz Kuder um Bewilligung der Herstelln»! eine« Balkon« an feinem Hause abgewiesen. Für den Bauausschuß berichtete Gemeinderat Robert Zangger. Di« Rekurse de« Casvtier« Daniel Schmid und der Firma Reininghan« wegen erteilt« Sanitätiaufträge wurden von der Tagesordnung »b-gesetzt. Dem Rekurse de« Joses Prelog wurde «it Rücksicht aus die im RekurSdeg'hrcn zum AniZrick gebrachte Bereitwilligkeit, den für feine» Schweine-stall gemachten Vorschreibungeu gerecht zu werde», keine Folge gegeben, doch wurde die verlangte Frist' Verlängerung von drei Monaten für die vor^eh-wenden Arbeiten bewilligt. Weiter« wurde beschlossen, durch die Firma Kullich in Cilli und Johann ÜenP'ih in Branzoll eine Probepflasterung im Ausmaße »s, je 100 Öuadratmeteru, und zwar durch erstere ms Granitkleinwürsel, durch letzteren mit Porphyrtleii-steinen ausführen zu lassen, und zwar unter der öe-dingung, daß die Bezahlung hiesür erst nach eine» Jahre erfolgt und' die Kosten der Aushebung bt» Pflasters, da« sich nicht bewähren sollte, von Äck de« Unternehmers getragen wird. Zum Ansuchen d«t Franz Suscha um Bewilligung der Errichtung ernt« Ziergartens bei seinem Hause Langenscldgafse Nr. A stellte der Belichlerftatter den Antrag, mit Rücksicht aus di« in absehbarer Zeit erfolgende BerbreiiermP der dort vorübersührendea Straße und die in ansieht genommene Erbauung einer Brückt in der diese« Hause« dem Ansuchen keine Folge zu gebe». Gemeinderat Mörtl stellte dagegen den Antrag, doch die Anlegung des Garten« gegen einen grundbücher-lich einzutragenden Rcver«, daß der Garten im M-falle zu entfernen sei, zu gestatten. Der Antrq Mörtl wurde angenommen. In die Verha»dl»»j über den Amtsvortrag betreffend di« Verlegung kr Maschinentischlerei in da« innere Stadtgebiet wlnte nicht eingegangen. Gemeinderat Daniel Rakusch berichtete für da Finanzausschuß über eine Eingabe de« hiesigen La»» wehrbataillon« um Ueberlaffung eine« Grundstücks al« Pionierübungsplatz. ES wurde beschlossen, u diesem Zwecke einen klein«» Grundstreifen hinter da Landwehrkaserne unentgeltlich gegen Widerrns ju: Versügung zu stellen. Da« Ansuchen der Zentral-stille für Wohnungsreform in Oesterreich um öe> willigung eines Beitrage« wurde abgewiesen. .)» dem Ansuchen der Kirchenvorstehung um Uebernoh« der restlichen Kosten für die Herstellung an der Marienkirche stellte Gemeinderat Daniel Rakusch da Antrag, mit Rücksicht auf die finanzielle Lage d« Stadtgcmt'ude diese« Ansinnen abzuschlagen. ^ meinderat Karl Mörtl setzte^ sich sür die <-ialt> gibung de« Ansuchens ein und stellte einen bezügliche» Antrag, der jedoch in »er Minderhai blieb. Den Anträgen aus Genehmigung des Koni« Vertrages hinsichtlich de« Hauses Nr. 5 i« !w Schulgaffe, auf Genehmigung de« RechmwgSÄ-fchluffeS der städtischen Wasserleitung sür 1913 in) aus Ausnahme eines KommunaldarlehenS von 20.0001 Kronen wurde di« nachträglich« Zustimmung erteil-Ueber Antrag des Gemeinderate« Dr. Auzust Schick wurde weiter« beschlossen, der Posojilnica für HauS in der Sanngasse samt dem dazu gehönz» Grund« den Kaufschilling von 30.000 R anzubiete». j Ueber einen Erlaß deS LandeSausfchuffe« betreffs da zehnprozentigen BeiiragSleistung zur.S«nnregulur«ij1 durch die Stadtgemeinde Cilli wurde beschlossen, die-sen Beitrag nicht zu leisten. Ueber Antrag deS Gemeinderate« Fritz!Wch al« Berichterstatters de« GewerbeanSschusieS wurde j gegen die Vertrauenswürdigkeit der Jvlefine 8n-| duscher, welche um die Verleihung einer Gattzelvert»-konzession angesucht hatte, keine Einwendung erhoda, I doch wurde für di« Konzession der Lokaldedarf »ich 1 ausgesprochen. Sodann wurde beschlossen, ra d» I Stalihalterei in Graz ein neuerliches Ansuche» a i Einführung von Schweinemärkten zu stelle i. & j Frauen Anna Prelog, Antta Potnik, Maria KiegaS> I perger, Maria Bratschitfch und Rom Aistrich Hit» I um die Verleihung von Dienstbotenvermittlangd!»' ! Zessionen bei der Statthalter« angesucht. Der Se- I richterstatter stellte hiezu den Antrag, sich ft? ta I Lokalbedarf einer dritten Konzession, die m da I Händen der vor kurzem verstorbenen Fran Lach I4I auSzufprechen und die Frau Maria Riegerh^c I für die Verleihung in Vorschlag zu dringe», fr I „Sie öübmart" erscheint jebtn eonntoß aU unentgeltliche Beilage für die &|tt bet „Deutschen Wacht". — Si»t«ln ist „Die Südmart" nicht käuflich. 1914 Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Hans und Familie. Ss««t«q,öeilage der ^Deutsche« Wacht" ta KUli. Sßmaxß. (Rachdrnil »erd»te>.) Z>er Spion von Kimöerley Erzählung von Walther Kabel. Im Sommer deS Jahre« 1899 wurde in der verkehrsreichen Oxford-Street Londons ein neues, mit allem modernen Luxus ausgestattete» Juwelier« geschäft eröffnet, dessen reichhaltige Schaufensteraus-lagen mit den auf dunkelrotem Sammet geschmackvoll gruppierten Perlenschnüren, Brillantringen, Armbän-dem, Diamantbroschen und in allen Farben schil-lernden Haarpfeilen und Ohrbouton» ein Vermögen von Hunderttausenden repräsentieren mußten. Dafür verschwanden zu derselben Zeit aus der bedeutend weniger vornehmen Berkeley-Street zwei bisherige Konkurrenzfirmen und die Namen ihrer früheren In« haber fanden sich merkwürdigerweise auf dem großen Glasschild deS in der Oxford Street neugegründeten Ladens als „Sider« u. Karst, Juweliere" in fried« licher Vereinigung wieder. Den zwischen den beiden Familien seit Jahren bestehenden GeschästSneid mit seinen unangenehmen Folgeerscheinungen plötzlich in die engsten Beziehun-gen umgewandelt zu haben, war da» unbestrittene Verdienst von Sider« einziger Tochter Helena, die sich zunächst mit ihren strahlenden Augen und schel« mischen Grübchen in da» Herz John KarstS und bald auch in da» seiner Eltern so fest eingeschlichen h«tte, daß eine» schönen Tages da» Kriegsbeil zwischen den beiden Familien aus immer begraben and Helena Johns überglückliches Bräutchen wurde, — ein Ereignis, da» auch in die verdüsterten Herzen der beiden alten SiderS wieder einige Lichtstrahlen wars und den stillen, aber desto tieferen Gram um den Verlust ihre» ältesten Kindes etwas milderte. ES waren damals vor fünf Jahren traurige Zeiten für die in behaglichem Wohlstande und herz« licher Eintracht lebende Familie gekommen, als plötz« lich die Verfehlungen Harry Sider» bekannt wurden, der sich, verführt durch die Lockungen der Millionen« stadt, einem ausschweifenden Leben hingegeben und die hiezu notwendigen, für ihn auf redliche Weise unerschwinglichen Geldmittel der Kasse seine» Prin« zipalS entnommen hatte, bei dem der kaum Dreiund-zwanzigjährige eine Vertrauensstellung als zweiter Kassier bekleidete. Und dieser Schlag traf die armen Eltern um so schwerer, als sie gehofft hatten, dem Sohne dieselben streng rechtlichen Ansichten aner« zogen zu haben, nach denen ihr eigene» Leben und Streben in jeder Beziehung eingerichtet war. Harry Sider» verschwand damals urplötzlich aus London und nie wieder war ein Lebenszeichen von ihm in die Berkeley« Street gelangt. All die Liebe, die der schwergeprüfte Vater für den jetzt Verschollenen empfunden hatte, übertrug er auf John Karst, dem er da» Glück seiner Tochter anvertraute. Und so sehr glaubte er auch an die Geschaftstüchtigkeit seines neuen Schwiegersohne», daß er sich mit dessen Plan, die Firmen zu vereinigen und die Londoner durch die Eröffnung eine» selbst den verwöhntesten Ansprüchen genügenden Geschäfte» zu überraschen, vollständig einverstanden erklärte, eben'o auch mit der Absicht, daß „Siders u. Karst" sich ausschließlich dem Handel mit Edelsteinen und wertvollen Perlen widmen und einen vornehmen und jeder Mode Rechnung tragenden Geschmack in der Goldschmiedekunst nur durch die Herstellung eigen« artiger, künstlerischer Fassung für ihre Waren be-weisen sollten. Und schon die Einnahmen in den ersten Monaten dri Bestehen« der neuen Firma zeigten, wie richtig die Spekulation des jungen Karst gewesen war. Um nun ihren Bedarf an kostbaren Steinen möglichst billig einzukaufen und nicht die teure» Händlerpreise auf den Weltmärkten in Amsterdam und Brüssel zahlen zu müssen, beschloß man, einen langjährigen, erprobten Angestellten von Karst, namen» Edward Brice, nach Südafrika zu senden, wo ge« rade infolge de« drohenden Burenkrieges die Preise für Diamanten plötzlich bedeutend gefallen waren und sich besonder« in den Minen von Kimberley die günstigste Gelegenheit zu vorteilhaftem Einkauf t»Dt. gniiie oc-rlief) ®btt»ntb flVrlcc denn auch London, wohlversehen mit Anweisungen auf die englische Ban« in Kapstadt. Und nach seiner Rüikkehr sollte aus Wunsch der beiden Elternpaare die Hochzeit ihrer Kinder gestiert werden. Doch die Ereignisse in Südafrika spitzten sich schneller zu einer Katastrophe zu, als man im An» fang des Herbste« erwarten tonnte. Da» Ultimatum der Burenrepubliken »n England, in dem die fofor-tige Einstellung aller Rüstungen verlangt wurde, fand eine schroffe Ablehnung und die Folge war, daß die Verbündeten schon am 12. Oktober in Natal und Griqualand einmarschierten und nach den ersten Gefechten die Städte Kimberley, Maseking und Ladysmith einschlössen. Die an der Londoner Börse jetzt au»brechende Panik teilte sich auch dem Hause Sider» u. Karst »it, da nur zu sehr zu befürchten stand, daß Ed> ward Brice, der sich bei Au»bruch der Feindselig-ketten gerade auf dem Kriegsschauplatz befand, etwa» zustieß und die ihm mitgegebenen 30.000 Psnnd Sterling (1 Pfund Sterling — 20 Mark) durch einen unglücklichen Zufall verloren gingen. Damit wäre dann auch der Ruin der Firma besiegelt ge« wesen, die sich durch die kostspielige Einrichtung de« neuen Geschäft« und den für die so günstig erschei« nende Einkauf«gelegenheit flüssig gemachten Betrag von allen Barmitteln entblößt hatte. Schlimme Tage kamen sür John Karst, Tage voll aufreibender Unruhe und bitterer vorwürfe, da sein Schwiegervater ja nur aus seinen Vorschlag hin Teilhaber an den großangelegten Spekulationen geworden war und jetzt vielleicht durch ihn seine ge» samten Ersparnisse verlor. Vergeben» suchte Helena ihren Verlobten zu trösten, vergeben» verschwendete sie ihre ermutigenden Worte und ihre innige Zärt« lichkeit. Al» dann endlich Mitte November eine Nachricht von Edward Brice eintraf, da übersetzte er atemlo« den in Ehiffern abgefaßten Brief und sank dann wie vernichtet in dem Schreibtischfefsel zusammen, nachdem er die Uebertragung zusammen« hängend überflogen hatte. Kimberley, den 19. 10. 1399. An Sider« u. Karst, Juweliere, London, Oxford-Street 65. Ob dieser Brief noch in Ihre Hände gelangen wird, ist bei den hier herrschenden Zuständen mehr »ie zweifelhaft. Mein erste« Schreiben au« Kap« stadt, da» ich vor zwei Wochen an Sie absandte, sagte Ihnen, daß ich nach glücklicher Ankunft und Behebung unsere« Guthaben« von der Bank mich unverzüglich nach Kimberley aufmachen und, da die Onftlllllin« Nch %l*r tnimrt brD^cnbcT geflntlrMn, »och U*T «kgtnn be« ganj unvermeidlichen Fel»-zuge» meine Geschäfte in aller Eile erledigen wollte. Ich konnte auch trotz der durch die Militärtran«« pvrte oft gestörten Bahnverbindung Kimberley zeitig genug erreichen, hatte in drei Tagen die Unterhand-lungen mit dem Borstand« der Minengefellschaft ab« geschlossen und zu äußerst niedrigen Preissätze« Steine im Werte von 26.000 Pfund Sterling ein« gehandelt, als mich die Nachricht von dem Ein« rücken der Buren in die Kapkolonie überraschte und zur schleunigen Abreise zwang. Doch die Bahnlinie über ColeSberg nach Kapstadt war von den Berbün« beten bereit« gesperrt und ebenso erwie« e» sich al« unmöglich, nach Westen zu an die Küste zu gelan« gen, so daß ich wieder nach Kimberley zurück mußte und von hier wahrscheinlich vorläufig auch kaum fortkommen werde, weil die Umzingelung der Stadt bereit» vollendet ist und eine Belagerung droht, über deren Dauer und AuSgang sich heute noch nicht» Bestimmte» sagen läßt. Leider dürste e» in der schlecht verprovian« tierten Stadt bei der Menge der hier eingeschlofse« nen Menschen bald zu noch gefährlicheren Au«« schreitungen kommen, al« sie jetzt schon an der Tagesordnung sind, besonder«, da die meisten der farbigen Minenarbeiter sich ebenfalls hierher ge« flüchtet haben und unserer kleinen Besatzung durch ihre Zügellosigkeit schon jetzt genug Schwierigkeiten machen. So mehren sich zum Beispiel die Einbrüche in die NahrungSmiitelläden von Tag zu Tag und Raubanfälle werden derartig häufig mit der größten Frechheit ausgeführt, daß hier niemand mehr ohne einen guten Revolver in der Tasche sich aus die Straße wagt. Auch in dem kleinen Hotel in der Biktoriastraße, dessen sämtliche Zimmer mit mehre« ren Personen belegt sind, ist man seine« Leben« nicht sicher. Gestern nacht wurde in einem Zimmer de« ersten Stocke« ein reicher Amerikaner ermordet und seiner gesamten Barschaft beraubt. Anderen Gästen hat man au» ihren Koffern Brieftaschen und Kostbarkeiten entwendet. Bon den Tätern ist natilr« lich keine Spur zu entdecken. Ich selbst und van Straaten, der Vertreter der Brüsseler Diamanten« Handlung Lorraine, mit dem ich zusammenwohne, leben in beständiger Angst, daß nächsten« die Reihe an un« kommt. Und unsere Furcht ist um so be« gründete?, al« man hier genau weiß, zu welchem Zwecke wir in Kimberley weilen, und daher bei un« sicherlich ebensall« beträchtliche Summen oder dich größere Mengen von Edelsteinen vermuten wird, zumal niemand in diesen unsicheren Zeiten der Stahlkammer der hiesigen Britannia-Bank Wert« ««MtlTflUiii mag. Unk ln|krm wir nnfrrra Sintauf Xag und Vt«d)l bei un# tragen und nie einzeln ausgehen, weiß ich nicht, ob da« Schicksal un« nicht doch ereile« wird. Di« »weiselhafte« Existenzen haben hier eben vollständig die Oberhand gewonnen, die Behörden stehen der zunehmenden Un-sicherheit völlig kopflo« gegenüber und selbst die von dem Generalkommando für die geringsten Vergehen angedrohte Todetstrase kann die Ordnung nichl mehr aufrechterhalten. Ich schildere Ihnen absichtlich die Verhältnisse so genau, damit Sie nicht, fall» ich plötzlich verschwinden sollte, annehmen, Ihr Braus» tragter habe die gute Gelegenheit benutzt und sich mit dem ihm anvertrauten Gut au» dem Staube gemacht. Ich werde außerdem, um die völlige Wahr-heit meiner Angaben bestätige» zu lassen, van Straaten bitten, diesen Brief mit seiner Unterschrift zu versehen, den ich einem gewandten, ortskundigen Chinesen übergebt, damit er ihn durch die Buren-linien hindurchbringt und auf der nächsten Bahn-station nach Kapstadt wtiter besördert. Daß ich alle» tun werde, um da» in mich gesetzte Vertrauen auch weiterhin zu rechtfertigen, brauche ich wohl nicht besonder» zu betonen. Sollte e» mir möglich sein, so will ich Ihnen bald wieder Nachricht zu-kommen lassen. Heinrich van Straaten. Edward Brice." Al» Helene Sider» fünf Minuten später da» Kontor bettat, um ihren verlobten zu einem Spa» ziergang abzuholen, saß dieser noch ganz verstört in dem Sessel und in der schlaff herabhängende» Rech-ten hielt er krampfhaft zusammengeknüllt da» Blatt Papier mit der verhängnisvollen Uebersetzung des Briefes. Und auf ihre bestürzten Frage» reichte er ihr nur stumm den zerknitterten Bogen hin. ..Da» ist da» Ende, Helene!" stöhnte er auf, al» sie jetzt da» Blatt Papier wieder sinken ließ und ihn mit ihre» schönen Augen so bang forschend an» blickte. „Wir haben zum 1. März größere Zahlun-gen zu leisten und konnten hoffen, diese Summen bi» dahin ohne Schwierigkeiten durch den Weiter-verkauf der in Kimberley erworbenen Edelsteine zu-sammenzubringen. Diese Hoffnung müffen wir end-giltig ausgebe«. Und bei der jetzigen GeschäftSpanik und der Unsicherheit auf dem Geldmärkte erscheint e« auch ganz auSsichtSlo», daß wir uns irgendwie einen neuen Kredit eröffne«, besonder» da man über» all nur zu gut weiß, wie sehr wir un» durch die Errichtung der neuen gemeinsame« Firma bi» zur äußersten Grenzt unserer Zahlungsfähigkeit enga» giert haben. Und ebensowenig «erden unS unsere Gläubiger auS denselben Gründe» Stundung ge-währen! WaS dann f»lgt, ist — der Zusammenbruch!" tnknl Italic sich» auf bt« vt ««flet« gesetzt und schlang nun den «tn um den Hal« ihre« Verlobten. „Siehst Du nicht wirtlich zu schwarz, Jvh« meinte sie liebevoll. „Brice teilt un« doch «ur seine Besürchtungen mit. Und Kimberley kann in nächster Zeit entsetzt werden und dann .. „Bon einer Befreiung der Stadt ist vorläufig leider keine Rede!" unierbrach er sie fast ungedul» big. „Hier, — lie» diese» Extrablatt, da» ich mir vor kaum einer Stunde gekauft habe! All die Un-glllcksnachrichten der letzte« Tage findest Du darin bestätigt. 'Wir haben Niederlage auf Niederlage er» litten, in Kimberley selbst rebellieren die farbigen Minenarbeiter, die man au» der Stadt nicht heraus-laffe« will, da man fürchtet, daß sie zu den Buren übergehen werden. Hier diese Einzelheiten, die durch eine Ballondepesche nach Kapstadt gelangt sind, zeigin deutlich, daß die Unsicherheit in Kimberley von Tag zu Tag zunimmt und der Bries unsere» Agenten Brice die Zustände dort fast noch harmlo» schildert." Auch Helene» frische» Gesichtchen hatte sich jetzt verfärbt. Aber ttotzdem ihr Tränen in die Augen traten, sagte sie fast gesaßt, indem sie sich dichter an seine Seite schmiegte: „Noch ist nicht» verloren, nicht»! Wir werden schon irgendwie Rat schaffe«, glaube mir! Und nun laß uns zunächst mit Papa die Angelegenheit durch-sprechen! Er ist mit mir zusammen hierhergekom-men und wollte nur erst einmal in der Diamant-schleiserei nach dem Rechten sehen." — ES war kein leichter Gang, den John jetzt an» ttat. Galt e» doch, sei«e« Schwiegervater nicht» andere» als den drohenden Zusammensturz all der großfließenden Pläne und Hoffnungen mitzuteile«. mit denen vor kaum einem halben Jahre die Firma Sideri u. Karst in» Leben gerusen worden war. Die beiden hatten da» Privatkontor kaum ver» laffe», um die in dem Hofgebäude untergebrachte Werkstatt auszusuchen, al» durch die zibeite Tür von dem BerkausSraume her ein kleiner, korpulenter Mann eintrat. Da er da» Zimmer leer fand, wollte er scho« wieder umkehren, bemerkte dann aber die beiden Schriftstücke, die John vorhin auf seinem Schreibtische hatte liege» laffe», schlich behutsam näher und überlas eilig die Ueberfetzung des Brie-seS, wobei mehrmals ein triumphierendes Lächeln über sein schwammiges Gesicht flog, dem ein Paar stet» halb zugekniffene Augen den Ausdruck listiger Schlauheit gaben. Nochmals durchflog er dann die Zeilen, schien sich besonder» mehrere Worte genau etajuprBgcn und vertlrß daraus iingcscSm da« Römer, Hm sich wieder an feine Arbeit z» begeben William Herlett beNeidele bei Sider« u. Karst die Stellung eine« Hausdiener», hatte diesen Posten aber noch nicht lange inne. Trotzdem war eS ihm schon in der kurzen Zeit gelungen, sich durch seine stets gleich bleibende Freundlichkeit und seinen ver« ständigen Diensteiser daS Vertrauen seiner Chef« zu erringen, die sich aufrichtig freuten, daß die erst-klassigen Zeugnisse HerlettS eher zu wenig als zu viel versprochen hatten. Desto unangenehmer wurde John überrasch«, als der Hausdiener am Abend desselben TageS daS Dienstverhältnis kündigte und bat, sofort entlassen zu werden, da er gezwungen sei, auf die Nachricht von dem plötzlichen Tode seines VaterS den kleinen Viktualienladen in einer der ärmeren Borstädte Lon-donS jetzt selbst zu übernehmen. Nachdem ihm sein Lohn ausgezahlt war, entfernte er sich mit den Au»-drücken schmerzlichsten Bedauerns, daß die Verhält-nifse ihn zwängen, die ihm lieb gewordene Stellung schon »jeder auszugeben, und der arglose John ver-sicherte ihm ebenso, wie ungern er ihn gehen lasse. — Vor dem in einem der kleinen Häuschen der Hasenstraße in Sapstadt eingerichteten Werbebureau ging an einem Vormittag Ende Dezember desselben Jahre» ein ärmlich gekleideter, schlanker Mann un> schlüssig aus und ab, warf öfters einen prüfenden Blick auf da» in grellen Farben ausgeführte Plakat, das in dem großen Fenster hing und den Eintritt in die englische Armte in der verlockendsten Weise anpries, musterte auch neugierig die recht fragwür-digen, halb angetrunkenen Gestalte», die zumeist in Begleitung eines WerbeunterossizierS das Bureau betraten, um sich dort gegen einen täglichen Kriegs-sold von zwei Schilling acht Pence zu einer zwölf-jährigen Dienstzeit im stehenden Heere zu verpflichten. Noch immer wanderte der junge Mensch die Hasenstraße aus und ab und schien sich zu einem Entschlüsse nicht durchringen zu können. Dabei war es ihm vollständig entgangen, daß er schon eine ganze Weile-von einem kleinen, korpulenten Manne heimlich beobachtet wurde, der in .der Türe einer einsachen Schisserkneip« lehnte, von wo aus er die in das Werbebureau Eintretenden unauffällig mustern konnte. Jetzt verschwand der andere plötzlich, als ob er seine letzten Bedenken endlich überwunden hätte, schnellen Schritte« in dem zu ebener Erde gelegenen Lokale und mit einem zufriedenen Lächeln schaute ihm der Dicke nach, holte dann eine Schachtel Zünd-Hölzer hervor und setzte feine ausgegangene Zigarre behaglich wieder in Brand. In dem Wartcraum. den der schlanke Mann soeben betreten h«tt«, saßen dinier einem grobe», mit Papieren bedeckten Tisch zn»ei Offiziere, die ge-rade den letzten der Leute ausfragten und ihn dann an den jungen Militärarzt verwiesen, der die neu Angeworbenen in dem zweiten Zimmer einer flüch-tigen Untersuchung unterzog, woraus sie durch einige Unteroffiziere sofort in die Kasernen abgeliefert wur-den, damit sie nicht etwa noch im letzten Augenblick andere« Sinnes wurden und einfach desertierten. Nach einigen Minuten schob der graubärtige Haupt-«ann auch dem zuletzt Erschienenen daS Formular hin und dieser setzte mit festen Zügen feinen Namen „Harry Landor" darunter. Mit einem tiefen Seufzer legte er die Feder wieder hin, steckte ganz mechanisch daS Handgeld in die Tasche seines vielfach geflickten Beinkleides, blieb dann aber zögernd vor dem Tische stehen, als ob er noch irgend ein Anliegen vorzu» bringen habe. Die beiden Offiziere schauten sich mit einem vielsagenden Blicke an. „Gehen Sie nur dort hinein zur Unter-suchung! Die Sache ist nun abgemacht und ein Zurück gibtS nicht mehr!* meinte der Aeltere bar-schen ToneS. Doch Harry Landor schüttelte nur traurig den Kopf. „DaS weiß ich!* erwiderte.er leise. „Ich wollte auch nur bitten, mir womöglich bei dem Herrn Gouverneur eine Audienz auszuwirken, da ich Seiner Exzellenz wichtige Eröffnungen zu machen habe." Erst schauten die beide» Ossiziere etwa« über-rascht und ungläubig drein. Als dann aber der i» dem Zimmer an einem kleinen Seilentisch sitzende Sergeant hinausgeschickt war und Landor ihnen jetzt in seiner durchaus glaubwürdigen und keineswegs großsprecherischen Art nähere Andeutungen über sein Vorhaben gemacht hatte, sagte der alte Hauptmann ganz freundlich und ermunternd: „Wenn Ihre Angaben sich als wahr erweisen, wird Seine Exzellenz Ihnen fraglos Ihre Bitte erfüllen." Und nach einer Pause setzte er mit einem forschenden Blick hinzu: „Angenehmer wäre eS mir ja, wenn Sie Ihr Geheimnis auch uns mitteilen «ollen, da ich den Empfehlungsbrief an den Ad-jutanten des Herrn Gouverneurs dann etwas ge-nauer abfassen lönnte." Doch Landor lehnte diesen Borschlag höflich aber bestimmt ab und blieb dabei, daß er sich nur Lord Willerton als dem Höchstkommandierenden in Kapstadt allein anvertrauen wolle. Und kurze Zeit darauf befand er sich auch in Begleitung des Schrei-beri auf dem Wege nach dem am Stadtpark ge-legenen Palaste des Gouverneurs. (Fortsetzung folgt.) Nummer 32 Kje^fche Macht Seite 3 «tinknal Prosefsor Otto -Sichler nahm hiezu Stel-Inrg und mit« auf eine Reihe von Unzukimmlich-leite», die sich seit dem Bestände der dritten Dienst-boimvcrmitilung im Cilli ergeben haben. Auch an-fett Gemeinderäte stimmten den Ausführungen des Professor« Sichler z«. Schließlich wurde der Antrag KS Professors Eichler. d«, Lokalbedarf für rine »ritte Konzession nicht autzusprechen, mit Stimmen-»ehrheil angenommen. Bon der Einbringung eine» Rekurses gegen di« StaNheltereientfcheidung, mit welcher der Frau Domenika Zamparulli die Oast- Serbelonzession erweitert wurde, wurde abgesehen, ließlich entspann sich eine längere Wechselred« über die Viehmärkte, wobei sich besonders Gemeinde-rat Josef Rebeufchezg dafür «uS sprach, von der Hmhebung der Marktgebühren für die Dauer v»n drei Jahren Abstand zu nehmen. Ueber Antrag de« Äeaeinderates Robert Zangger wurde beschlossen, jür die Dauer de» Jahres 1S14 die Biehmarkt-gebühren nicht einzuheden. Für den Mautaussichtsausschuß berichtete Ge-»einderat Gustav Stiger über da» Ansuchen des Fran} Bratnehmer um Bewilligung der Mautgebüh-renfreihett für seine Fäkaliensuhren, welchem An-suchen keine Folge gegeben wurde. Als Berichterstatter deS WaldauffichtSauSfchuffe» berichtete Gemeinderat Donner eingehend über da» Auftreten de» Borkenkäfers im Josesiwalde und ver-lemte die Notwendigkeit der vollständigen Absteckung dieses Walde«. Er sprach sich vielmehr für eine »«türliche Besamung mit gemischtem Bestände auS und stellte die Vorlage eines SchlägerungS- und Be» MnzungsplaneS in Aussicht. Die Gemeinderäte Dr. kchurbi und Robert Zangzer wiesen hiebei in ein-dringlicher Weise mif da« Vorhandensein des Borken-kislrS im Josesiwalde hin und empfahlen mit Rück-licht aus die umliegenden Wälder die weitgehendsten Maßregeln. Den Borschlägen de« GemeinderateS Voimer wurde schließlich zugestimmt. DaS Ansuchen der Besitzer der Ortschaft LaiSberg um AbHolzung eisei WaldteileS bei der Seidlquelle wurde abge-»lesen. Zum Schlüsse der Sitzung verlas der Vor-sitzende eine Eingabe der Tischlermeister in Cilli, in der diese an den Gemeinderat daS Ersuchen stellen, bei Vergebung von Arbeiten die heimischen Tischler ji berücksichtigen. Diese Eingabe wurde zur Kennt-iii genommen, jedoch von mehreren Seiten als voll-kmmen unberechtigt bezeichnet. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn; q findet in der Christuskirche um 9 Uhr vor« «llazs ein KindergotteSdienst, um 10 Uhr ein Gütlicher Gemeindegotte»dienst statt. Am Freitag «beudZ 6 Uhr versammeln sich die jungen Mädchen i» Pfarrhause, um einen Vortrag des Herrn Pfarrer über „Der Dualismus und die Philosophie deS Christentums" anzuhören. Die Tücherer Parzellenteilung vor dem Verwaltungsgerichtshofe. Zahlreiche Lmzer von Cilli hatten eine Grundfläche in Tüchern mivrben und die Bewilligung zu deren Parzellie-nir.g in Nein« Teile erhalten. Die einzelnen Teile betrugen 37 bis 148 Quadratmeter. Bon slowenischer Seite wurde behauptet, daß diese Grundflächen-«iteiluug eine politische Aktion zu dem Zwecke dar-sikle, damit die Betreffenden als Grundbesitzer das Wahlrecht im dritten Wahlkörper erlangen. Die Nvvrnen hatten allerdings in Tüchern eine ganz gleich« Parzellenteilnng vorgenommen. Die Kataster-behirde verweigerte die katastrale Durchführung der ^irzellevteilung, weil die Kleinheit der Parzellen eire selbständige wirtschaftliche Nutzung nicht gestatte end die Teilung somit nicht den Zweck einer effek« tiotn Lefitznahme verfolge. Gegen diese von der Fi«uizlandtsdirektion Graz und vom Finanzmini-fanun bestätigte Entscheidung erhob Dr. Skoberne mb Konsorten in Cilli die Beschwerde an den Ber-»MngSgerichtshof, vor dem Freitag der Beschwerde-! »atnter Dr. v. Foregger gellend machte, daß nach tat Aesitze die katastrale Durchführung' der Par-i plenteilung nur dann verweigert werden könne, ■ wenn die Grundflächen so klein sind, daß sie auf dem Plane nicht ersichtlich gemacht werden können. 51 fei durchaus nicht ausgeschlossen, daß die Kom-pltp einem Pächter übergeben werden können, der wen Bewirtschaftung durchführen könne. Der Ber-I «iltungSgerichtShof gab der Beschwerde Folge und Ui die angefochtene Entscheidung wegen mangelhak-len Verfahrens auf, weil über die Art der Teilung mb übet die Möglichkeit der Nutzung keine Erhe-{ringen gepflogen worden seien. von den Schwurgerichten. Für die vierte kch»«rzericht>sttzung beim Landes- als Strafgerichte In ®tflj wurden all Vorsitzender deS Geschworenen- geeichtes der Hosrat und Landesgerichts Vizepräsident Dr. Em«mel Bayer und als dessen Stellvertreter di« OberlondeSgerichtsräte Dr. Hermann Schaestlew, Dr. Karl Prazak, Hermann Duda, Oliver Ritter ». Stähling und die LandeSgerichtsräte Dr. Johan« Spanner und Karl Reimoser; sür die zweite Schwur-gerichtisitznng beim KreiSgericht u» Marburg: als Vorsitzender der Hofrat und KreHzerichtS.Präsident Ludwig Perko und alt dessen Stelwertreter der Ober-landesgerichtSrat Dr. Josef Fraidl und die Landes-gerichtSräl« Albert Kokol und Dr. Karl Kocevar und für die Zweite Schwurgerichtssitzung beim Kreis-gericht in Cilli als Vorsitzender der KreiSgerichtS-Präsident Adalbert Kotzian und «lS dessen Stellver» treter der OberlandeSgerichtsrat Dr. Adolf Roschanz und der LandeSgerichtSrat Ludwig Wenedikter berufen. Uedunasschiehen der Bürgerlichen Schützengesellfchaft Morgen Sonntag, 10. d. Punkt 2 Uhr nachmittag» findet auf der Bürgerli« chen Schießstätte unter dem Schloßberge ein UebungS-schießen statt. ES werden die Herren Mitglieder freundlichst als dringendft zebete», sich an dem Schießen recht zahlreich zu beteiligen. Freunde und Bekannte des edlen Schießsportes sind besonders ein-geladen, recht stark sich beteiligen zu wollen. Statt-liehe für das BerdandSschießen in Betracht komme»-den Scheibengattungen, als 4kreisige und lOkreifige Landesscheibe, Armeegewehrscheibc sowie die Laus-und Stehbockfcheibe werden beschossen. Gewehre und Munition sind ebenda erhältlich. Zwölftes fteiermärkifches Verbands-en in Cilli. In den Tagen vom 21. bis 24. Mai findet in Cilli auf der Bürgerlichen Schieß-stätte am Fuße des Schloßberge« das zwölfte steiri-sehe Verbandsschießen statt. An Ehrengaben sind bis heute eingelangt: Von Sr. Majestät Kaiser Franz Joses I. 35 Dukaten; k. u. k. Kriegs-Ministerium, Wien, eine goldene Uhr; C. A. Lorenz, Leipzig, IV K; Gustav Emannel Hoppe, Cilli. ein Dukaten; Gustav Stiger, Oberschützenmeister, Cilli, 100 8; LukaS Putan, Schützenmeister, Cilli, 1 Du-katen; Firma D. Rakusch. Eisengroßhandlung, Cilli, 100 K; Johann Jicha, Cafetier, Cilli, 1 Dukaten; tinS Labres, Graz, 2 Dukaten: Oesterreichischer chützenbnnd, Wien. 100 K; Ingenieur Anton Hruschka, Direktor, Store, 1 Pfund Sterling : Stadt-mühle Cilli, 40 Kronen; Sparkasse der Stadtge-meinde Cilli, 200 Kronen; Stadtgemeinde Cilli, 200 K; Moritz Stallner, LandtagSabgeordneter, Graz, 20 Kronen; Karl Janic, Realitätenbesitzer, Sachfenfeld, 10 Kronen; Karl Stipanek, Cilli, eine silberne Statuette (Wert 40 Kronen); Herr Hans Pengg von Auheim, Thörl, 5 Dukaten; Ungenannt, einen Silberbecher (Wert 20 Kronen); Herr Lndwig Junger, Selchermeister, Cilli, 1 Dukaten; K. k. priv. Oesterr. Kreditanstalt sür Handel und Gewerbe, Wien, 20 Kronen; Herr Andreas Winkle, Lichten-wald, Vase ans Bronze; Schützenverein Graz, 50 Kronen; Karl Schreiner, Graz, 30 Kronen; Ernst Steirer, Graz, 2 Dukaten; Gräfin Neuhaus in Hochencgg bei Cilli, 1 Silbermünze und 1 Silber« becher, Offizierskorps der Garnison Cilli, 50 Kronen; Jng. Dr. Siegfried Habianitfch, Direktor der Ze-mentfabrik in Steindruck, Mark 20; Schützenklub Steinbrück, 2 Dukaten; Georg Wastian, Graz, 20 K; Dr. Gustav Tropper, Graz, 3 Dukaten. • Bürgermeisterwahl in Windischfei-stritz. Unter Wahrung der vollsten Einmütigkeit wurde Mittwoch Herr Dr. Max Murmayr einstim-mig zum Bürgermeister gewählt. Der Gewählte dankte sür das ihm geschenkte Vertrauen und ver-sprach, mit Hilfe der gesamten Vertreterschast dieses Vertrauen durch pflichtgemäße Obsorge für das Wohl der Stadt zu rechtfertigen. Sein festes Be-streben werde es sein, seine Vaterstadt deutsch zu er-halten und in dieser Richttlng in die Fußstapfen des Altbürgermeisters Stiger zu treten. Windischseistritz hat einen Mann an die Spitze gestellt, dem die ganze Bevölkerung Vertrauen entgegenbringt und der für eine stramm wirtschaftliche und völkische Arbeit Gewahr bietet. Schulvereinstagung in Freiwaldau. Für die Pfingstsahrt nach Schlesien zur Hauptver-sammlung de» Deutschen SchulvereineS in Freiwal-dau haben die Ortsgruppen sehr zahlreich ihre Ver-treter angemeldet. Da Freiwaldau-Gräsenberg und die gesamte Umgebung reiche landschaftliche Schön-heiten bieten, die Bewohner treueste Anhänger deS EchutzvereinsgedankenS find und ein Festausschuß es sich überaus angelegen sein läßt, den aus allen Tei» len des Reiches zuströmenden Gästen den Aufenthalt in den fchlesifchen Gefilden recht angenehm zu ge-stalten, ist bestimmt zu erwarten, daß aus allen Teilen des Reiches, aber auch au« dem benachbarten Deutschen Reiche die Teilnehmer recht zahlreich er- scheinen. An der frohen Feststimmung, welche die Volksgenossen von hüben und trüben in Freund-schaft und Treue umfangen wird, kann es dann nicht fehlen. Freie deutsch« Schule. Mittwoch den 13. d. abends 8 Uhr findet im Deutschen Haufe (Meisterstube) die Jahresversammlung der Orts-gruppe Cilli de« vereine» Freie deutsche Schule statt. Deutsche Volksgenossen, erscheint zahlreich! Schulverein. Die Minnerortigruppe des Deutschen Schulvereine« In Cilli hält Montag den 11. d. abends 8 Uhr im Deutschen Hause seine diesjährige ordentliche Hauptversammlung mit folgen-der Tagesordnung ab: 1. Verlesung der letzten Ver-Handlungsschrift; 2. Berichte der einzelnen Aemter» sichrer: 3. Neuwahlen; 4. Anträge und Allfällige». Der Ausschuß ersucht um zahlreiche» Erscheinen. Mufilwerein Cilli. Samstag den 16. d. um 8 Uhr abends veranstaltet der Cillier Musikverein im kleinen Konzertsaale de» Deutschen Hause» den dritten (außerordentlichen) Kammermusikabend unter gefälliger Mitwirkung der Fräulein Grete Visconti au« Klagenfurt (Klavier) und Betty Payer (Gesang). Zum Portrage gelangen folgende Werke: Ludwig van Beethoven: Sonate sür Klavier, op. 14 Nr. 1 in E-Dur; Lieder: Franz Schubert: Liebes» botschaft, Franz Schubert: Auf dem Wasser zu singen; Hugo Wolf: Gesegnet fei, durch den die Welt ent» stund; Hugo Wolf: In dem Schatten meiner Locken. Klaviervorträge: Claude Debussy: Arabeske Nr. 2; Max Dowell: An eine Wasserlilie, Im Herbst; Johanne« Brahms: Rhapsodie, op. 119. Lieder:C. Freyberger: Das Bettlerkind, Der Türmer; Julius Bittner: LlebeSlied; Josef Marx: Venezianische» Wiegenlied. Friedrich Chopin: Ballade in As-Dur; Franz Liszt: Konzertetude Nr. 3 in DeS-Dur. Di« Klavierbegleitung hat Herr Dr. Franz Horak über» nommen. Kartenvorverkauf aus Gefälligkeit in der Buchhandlung deS Herrn Georg Adler. Preise der Plätze: Saalsitze 120 für Mitglieder. 2 K sür NichtMitglieder, Saaleintritt 1 K, Studentenkarten 60 Heller. Slowenische Eltern für die deutsche Schule. Die Ostdeutsche Rundschau berichtet: Im Herzogtum Krain behauptet sich das Deutschtum nur schwer und im harten Kampse gegenüber den rück» sichtSloS vordringenden Slowenen. Da ist es nur. doppelt erfreulich, wenn au» der größten deutschen Sprachinsel Krain», der Grafschaft Gottfchee, von deutschen Erfolgen berichtet werden kann. Für unser Volk ist ihr Gebiet von hoher Bedeutung, da e» an dem geraden Weg zur Adria liegt, mag auch die heutige Hauptlinie nicht unmittelbar durch Gottschee führen. Die durchaus nicht mit Glücksgütern ge-segneten Bürger und Bauern dieses armen Ländchens arbeiten jedoch derart wacker für ihr VolkStum, daß es ihnen kürzlich wieder gelungen ist, eine Deutsche Schulvereins-Schule, und zwar in der Gemeinde Suchen', zu errichten. 50 Schulkinder. Deutsche und Slowenen, haben sich sofort zum Eintritt gemeldet, ja einige slowenische Eltern traten gar, trotz der heftigsten Gegenarbeit ihrer nationalen Führer, dem Deutschen Schulverein bei. Schließlich blieben dem slowenischen Lehrer sür die öffentliche Schule nur 13 Lämmlein zum Hüten übrig. Wenn auch der Landesausfchuß, der mit Eifer jede deutsche Regung in Krain zu ersticken sucht, aus Grund eines Form» fehlerS die deutsche Schule zunächst gesperrt hat, so sind die Gvttscheer doch, gestützt aus ihr gutes Recht, entschloffen, ihre Sache durchzufechten. Jedenfalls ist e« bedeutsam, daß slowenische Eltern, allen Hetz-versuchen zum Trotz, ihre Kinder in die deutsche Schule senden wollen. Die vom Verein sür daS Deutschtum im Ausland sür den Juni dieses Jahre» geplante Gesellschaftsreise nach Südösterreich und Bosnien berührt auch die Grafschaft Gottfchee. Hof-fentlich benützen viele Reichsdeutsche die Gelegenheit, die braven Volksgenossen an den Toren der Adria zu besuchen. Die Maifröste haben auch heuer wieder der Landwirtschaft und insbesondere dem Weinbaue un-geheuren Schaden zugefügt. Die ärgsten HiobSbot» schaften kommen aus Niederösterreich, wo der durch die Fröste angerichtete Schaden auf 50 Millionen geschätzt wird. Auch in Ungarn wurde ein großer Teil der Weinpflanzungen durch die Fröste arg mit-genommen. Im steirifchen Unterlande hat der Frost strichweise gewirkt. So gibt eS in der Umgebung von Cilli Weingartengebiete, bei denen ungesähr die Hälfte der Triebe dem Froste zum Opfer fielen, während in anderen Gebieten ein Schaden gar nicht wahrgenommen worden ist. In der Gonoditzer Ge-gend, in der KoloS, sowie in der Umgebung von Marburg sollen 30 bi» 50 v. H. der Anlagen durch Seite 4 den Frost vernichtet worden sein. Allerdings besteht «och die Hoffnung, daß wenigstens et» Teil der Triebe noch nachwachsen wird. Erfolgreiche Bekämpfung der Maifröste in den Weingärten. Au« Wiener-Neu-st.idt wird der „Ostdeutschen Rundschau" berichtet: Anläßlich der letzten Frostnacht von Sonnabend den 2. aus Sonntag den 3. d., in welcher daS Thermo-»eter aus — 4 2 Grad Celsius sank, wurden in den hiesigen ausgedehnten Weingärten der Stadt-gemeinde neue, nach Angaben de« k. k. Weinbau-tnspeklor« Franz Aober in Klosterneuburg au« weiter« festem, gut imprägniertem Pappedeckel hergestellte Frostschirme" zum erstenmal versuchsweise verwen-det. Von den 6000 bedeckten Reben erfror nicht eiue einzige, während unbedeckte gänzlich und die durch da« bisher übliche Frosträuchern geschützten Bestände bis zu 50 Prozent dem Frost zum Opfer fielen. Ditser glänzende Erfolg erregt unter den Wein-gartenbesitzern der Südbahngelände großes Auf« sehen. Da die AnschaffungStosten solcher Schirme, die fabriksmäßig hergestellt werden, sehr gering sind (sechs bis acht Heller per Stück) und die Haltbar« keit sehr lange (lO Iihre mindestens), wird sich diese neue Art der Frostbekämpsung zum Segen der schwer bedrängten Hauerschast der nördliche« Wein-daugebiete deS Reiche» bald einbürgern können. Frühlingsliederabend des Cillier MLnnergesangvereines. SamStag 2. Mai veranstaltete der Cillier Männergesangverein nach längerer Pause, im kleinen Saale deS Deutschen Hause« einen „FrühlingSliederabend" der sich eineS prächtigen BesncheS erfreute; kein Wunder, daß von allem Anfange an die Stlmmuig die denkbar beste war und sofort jenen inneren Kontakt zwischen Gängern und Publikum herstellte, weicher für der« artige Veranstaltungen einen Hauptfaktor für volle« Gelingen bed?ute«. Nach einleitenden Vorträgen des «ikier Musikverein«-OrchesterS betrat der Männer.! gesangverein in stattlicher Stärke und unter dem Beifalle des Publikums da» Podium. Ueber den ersten Chor, der den Abend einleitete, „W-nn der Frühling aus die Berge steigt", ließe sich ja ver« fchiedener Meinung sein, jedenfalls aber ist eS ein gern gesungenes Lied, dazu noch ein „Frühlings"-Lied im wahrsten Sinne des Wortes; auch war eS im Bortrage durchwegs gut gegeben, so daß auch diejenigen, welche an dieser Art von Chören vielleicht »ich: vollen Gefallen finden, befriedigt sein konnten. Im Uebrigen aber zeigte die reichhaltige Bortrags-ordnung nicht nur künstlerischen Geschmack, sondern ließ un« überdies einen Blick hinter die Kulissen werfen: sie zeigte nämlich deutlich den Weg, auf welchem der unermüdliche Sangwart Dr. Fritz Langger seine Sänger zu hohen Zielen zu führen, und aus große Aufgaben vorzubereiten versteht: e« ist dieS auf jenem Wege, der vom schlichten Volkslied« ausgeht und in immer steileren Psaden dem Kunst« gesange zuführt. Diese Art der Schulung muß einem Verein, dessen Mitglieder es mit ihrer Ausgabe ernst nthmen, zum Vorteile gereichen j daß dem so ist, zeigt sich am besten an den zahlreichen Erfolgen, die sich der Cillier Männergesangverein mit Dr. Fritz Zangger an der Spitze, bei unS und auswärts geholt hat und die dem Vereine wohl auch bei« demnächst stattfindenden Sängerdondesseste in Marburg wieder treu zur Seite bleiben werden. ES würde zu weit führen, wollte man jeden in die Bortragsordnung aufgenommenen Chor einer be« sonderen Besprechung zuführen; Zweck dieser Zeilen soll ja auch nicht sein die aufführten Werke ihrem künstlerischen Wert« nach zu beurteilen, — die» um» soweniger, als es sich ja nicht um Neuerscheinungen auf dem Gebiet« der MänuerchorliNeratur handelt, — es sollen vielmehr diese Zeilen nur der Wi«d«r« gab« der Chöre gelten. In dieser Hinsicht aber gilt für jed«n einzelnen Chor dasselbe, wie sür alle: Dank d«S ungeheneren Fl«iß«S des Sangwarte» Dr. Fritz Zangger und seine« zielbewußten Vor-gehens ist der Cillitr Männergesangverein in seinen künstlerischen Leistungen aus eine Höhe gelangt, die e« ihm ermöglicht allen Intentionen deS Komponisten in fast «inwandsreier Weis« zu solg«n und so drm Werke die gewollte Wirkung zu sichern. Wenn nun trotzdem einzelne Chöre namentlich hervorgehoben werden, so geschieht dieS nur deshalb, weil gerade die Wiedergabe dieser Werke mustergiltig war; Schreiber dieser Zeilen denkt dabei an di« Chöre: „Sandmännchen' — ,Suomi» Sang" — »Anabell L««" (bei welchem Chöre auch eine kleine Schwankung nichts an dem Gesamteindruck« zu ändern vermochic) und vielleicht al» Höhepunkt deS Abends: „Die Treue*. Kein Wunder, da» fast sämtliche der ge« nannten Chöre zur Wiederholung verlangt wurden und daß sich die Anerkennung der Zuhörer in der Deutsche Mtncht Art des Beifalles — der so gar nicht« «it jenem konventionelle» Beifalle gemeinsam hatte — auSsprach. Der Cillier Männergesangverein hat somit auch mit dieser seiner FrühlingSliedertafel sich wieder eine» volle« Erfolg errungen. Wenn auch zuletzt, — so doch nicht in letzter Linie — seien auch dem Cillier MusikvereinSorchester und seinem Direktor Richter sür die Wiedergabe de« orchestralen TeileS de« Programmes hiermit Worte der Anerkennung gesagt. Unter den zahlreichen Programmnummern, die Di-reltor Richter sür den Abend vorbereitet hatt«, befand sich auch ein Walzer unsere» Komponist«« Eduard Jnterberger, der sich durch eine nicht all-tägliche Erfindung und drnch reizende Jnstrumen-tation auszeichnet und mit großem Beisalle ausgenommen wurde. Erfolg somit aus allen Linien, — dieS ist kurz daS Ergebnis der Beran staltung deS Cillier Männergesangvereines am 2. Mai 1914. Deutscher Athletik Sportklub Derbe-vorstehenden, voraussichtlich sehr schweren Wettspiele wegen findet morgen Sonntag um 4 Uhr ein scharse» Training beider Mannschaften statt. Vollzähliges Erscheinen unbedingt nötig. Heute SamStag treffen sich die Vereinsmitglieder im Klublokal. Frau Lehrerin. Das Unterrichtsministerium hat vor kurzem an die LandeSschulräte einen sehr bemerkenswerten Erlaß gerichtet. Diesem Erlaß zu-folge sind auch unoerheiratete Lehrerinnen berechtigt, sich in Hinkunft im amtlichen Verkehre sich des Ti-telS „Frau" zu bedienen. Der Verfügung deS Unter. richtsministeriumS ging eine Rundfrage voraus, die an sämtliche LandeSschulräte gerichtet wurde. Nun wird, wie schon früher dem akademisch graduierten Fräulein der Frauentitel zugebilligt wurde, auch der Lehrerin diese Bezeichnung amtlich zuerkannt. Die Neueinführung wird sicherlich allgemein mit großer Genugiuung begrüßt werden, denn eS ist nicht zu leugnen, daß zwischen dem Begriff Fräulein, der die junge Dame bezeichnet, und der verantwortungsvollen sozialen Stellung einer Pädagogin. die vielleicht in. folg« ihres BerujeS den Fraueniitel nicht durch die Ehe erreichen kounte. ein argeSMißoerhältniS bestand. Gauturnfest in RadKersburg So wie bei allen Gauturnsesten wird mich bei dem deS süd« österreichischen Turngaues in Radkersburg am 23. und 29 Juni die Fistordnung eine ungemein reich, haltige sei», da einerseits eine sehr rege turnerische Betätigung notwendig erscheint, andererseits aber auch sür eine entsprechende Unterhaltung und Erho« lung der Zestgäste gesorgt werden muß. Ist die Fest« ordnung auch noch nicht endgiltig beschlossen, so ist sie doch vorläufig bereit» in großen Zügen entwor« sen. Demnach beginnt da« Fest am 27. Juni abendS mit den, BegrüßungSabend, der entweder im Garten oder in den VergnügungSräumen der Sparkasse ad-gehalten wird und der sowohl turnerische Vorsüh-ruugen, wie oüch musikalische und gesangliche Vor« trazsnummern enthalten soll. Der turnerische Teil des Feiles beginnt Sonntag den 28. Juni fiüh mit dem Wenurnen, das jedenfalls den ganzen Vormit-tag in Anspruch nehmen dürste. Nach einem Fest, essen sind«t, wie üblich, in den ersten Nachmittags-stunden der Festzug durch die Stadt statt, bei welcher Gelegenheit auch die Begrüßung durch die Vertreter der Stadtgemeinde aus dem Hauptplatze, vor dem Rathaus« «rsolgt. Nach der Ankunft des Zuges auf dem Festplaye solgt dort ein großt« Schnuturne» und di« Festvorführung des JubelvereineS, deS deut, schen Turnvereines in RadlerSburg, der sein 30jäh rige» Bestandsjudiläum begeht. Da» Schauturnen dürste jedenfalls den Mittel- und Glanzpunkt des Feste« bilden und steht man ihm mit dem größten Interesse entgegen. AbendS soll ein großer Festabend die Teilnehmer alle wieder vereinen. Auch bei die« sem wird eS an vortrügen aller Art nicht fehlen und auch dabei sollen turnerische Darbietungen dem Ganzen das eigen« Gepräge geben. Montag früh finden dann daS Wetturnen und di« Mitspiele ihre Fortsetzung und nachmittag« 2 Uhr beginnen die vorsührungen der Turnerinnen, an die sich um 3 Uhr daS Turnen d«r gesamt«» Schuljugend Rad« krrsburg» schließen wird. Aus dieses solgen die End-spiele um dir Schlagballmeisterschaft, dann allgemeine Freiübungen und hieraus di« Siegerverkündigung. Der Abend bringt einen zwanglosen „Turnerabcnd" «it verschieden«» Vorführungen und der Dienstag der 30. Juni, endlich soll zu Ausflügen in di« U«-gebung. besonders in da« schöne Weingebiet, verwen« d«t werden. Südmarkortsgruppe Steindrück. Am 4. d. veranstaltet« di« hiesig« SüdmarkortSgruppe einen in allen seinen Teilen wohlgelungenen und zahlreich besuchte» Familienabend. DaS Quartett Stanberg auS Graz brachte vortreffliche GesangS« und Musikvorträge und erhöhte damit die allgemein Nummer 32 herrschende Fröhlichkeit und Gemütlichkeit. I> eü» Ansprache an di« so zahlreich Erschienene» mnnerk der OrtSgruppenob«ann Herr Jng. Payr an die gerad« vor einem Jahre vor sich gegangene Grün-dung unserer Ortsgruppe, di« sürs unterländischt Deutschtum von weittragender Bedeutung sei. Mit Freud«» begrüßt« «r die zu diesem Abende vollzählig erschienenen Ausschußmitglieder der hiesige» Schul-vereinSortSgruppe und ermähnte alle Anwesend««, in Kamps« um unser bedrängtet Volkstum nicht zu schlössen, weil, bi» die Bewilligung erteilt ist, der Weivmost sich längst in starker Gärung befind«. Abgesehen davon, ist es bekanntlich am ratisnelsic», die Ausbesserung je eher vorzunehmen. Wir» ein Produzent deshalb größeren Schwierigkeiten autgk-setzt sein JoK, weil seine «ellerei nicht im PrMl. tionSgcbiete liegt, ist nicht einzusehen. Für den Wnn-Händler wird daS Weinmostgeschäst durch )ie!e 8t-stimmnngen unmöglich gemacht. Gewöhnlich deckt n den zum W«inmost bestimmirn Bedarf am -lock ES ist doch ein Ding der Unmöglich!«!», daß er Ö# ordnungsmäßig« Ausbesserung in jedem nnylnti Weingarten beaufsichtigt; um die Ausbessern^«' willigung aber erst dann anzusuchen, wenn der Weinmost im eigenen Keller eingelagert ist, geht Ms den obangesührten Gründen nicht, weil eben die Kunden den Weinmost dann nicht mehr slb. I81' betn im halbvergorenen Zustande bekomm» nn> zum SüßauSschank nicht mehr brauchen sönnen. At schwerwiegendste Aenderung, die durch die Strm. »ung vom 13. März 1914 und dem Erlaß w* Nummer 82 Deutsche Macht Ceüe i 18. März 1914, Zahl 12.688, herbeigeführt rombe, beinhaltet wohl der Punkt c deS Erlasses, nach de« di« Avckernngibewitligung uur zur Zuckerung eine» solch«, WeinmofteS erteilt werden darf, dessen ur-sprtxglicher Zuckergehalt zur Zeit der Weinlese nicht «ehe betragen hat als 15 Grad nach der Kloster-inlburgerwaze. Eine derartige Bestimmung muß sür kn peirischen Weinbau als verhängnisvoll bezeichnet «erdeu. Di« allgemeine Geschmackrichtung ist darauf ^richtet, daß milde kräftige Weine vom Konsumen-tu verlangt werden. (Schluß folgt); Cafö Union. Samstag den 9 Mai halb II Uhr abends Lästiger Schrammelabend mit Gesangseinlagen (Spezial-Damendoette). Sonntag den 10. Mai halb II Uhr abends Variete- und Kabarettabend. Eintritt frei. Hi«zn ladet höflichst ein llans Wagner, Cafetier. Vrunndorf. Ein Gedenktag in der Geschichte SniuudorsS war der 2. Mai, an dem in der Turn« Halle zum ersten Male ein Liederabend der Bauern« silgerrunde abgehalten wurde, aus dessen Programm miler anderen mehrere schwierige gemischte Chöre »« C. Füllekruß und A. Meier standen. Chor-«eisier Weixler, dem die Sängerinnen unter leb-hasten Heilrusen einen großen Lorbeerkranz mit «iß-arünen Schleifen iiberrcichlen, dars stolz sein us diese Erstleistung. Der Chor „Abendruh«" liste «ine begeisterte Ehrung sür den Komponisten, wiicren lieben, guten Freund Füllekruß, auS, der seinen Chor vor 25 Zähren das letzte Mal in der Schweiz ausführen gehört hat. Der Chor mußte unter feiner Leitung wiederholt werden. Bon Füllekruß tyleitet, trug Herr AloiS Sonn« mit weicher Lariionstimm« mehrere Lieder vor. Im Laufe deS Ibead» übetreichl« der Großbauer A. Muster den j« Ehrenbanein ernannten Mitgründern Herren Oberlehrer K. Mayer und Dr. Fritz Juritsch di« Ehre»urkunden. aus w«lchem Anlasse Fräulein Adel« »nderle einem vom Bauer Tschermack verfaßten F0 Frauen, einige Hüh-ner und mehrere Hunde gebissen. Die Gendarmerie in St. Margarethen, welche von der drohenden Ge-sahr Kenntnis erhielt, versolgte eifrigst den Hund, der nach einer längeren Jagd in St. Leonhard «in. geholt und getötet wurde. Di« Bevölkerung, welcher der Eigentümer deS HundeS bekannt sein dürst«, wird aufg«'ord«rt, ihn den Behörden bekanntzugeben. Personen, di« vem Hu«d« gebissen und biiher noch nicht ermittelt wurden, werden im eigenen Interesse ersucht, sich sogleich einem Arzt« zu stellen. Raufende Hochzeitsgäste. Am 4. d. saud beim Besitzer ReSmk in Dornbüchcl eine Hochzeit statt, zu welcher sich gegen Abend auch mehrere HochzeitSschmarotzer aus Dornbüchcl und St. Margareten eingesunde» hatten. Unter diesen Gasten, die im Freien bewirtet wurden, besanden sich die Brü« der Martin und August Cepl, Zoses Oberckal, Karl Bervar und Stefan Boznik. Gegen 12 Uhr nachtS kam es zwischen August Cepl und Karl Bervar zu einem Streite, woraus sich schließlich August Cepl, der schon den ganzen Abend hindurch gestänkert hatte, unter Schimpsworten «ntsernte. Da ihm Bervar einig« Schimpsworte nachgeschrien hatte, kam Cepl zurück, wars den Bervar zu Boden und ging wieder sort. Bervar eilte ihm nach. Da versetzte ihm C.'pl mit einem Prügel derartige Hiebe aus den Kopf, daß er zu Boden fiel und bewußtlos liegen blieb, worauf man ihn in das nächste Wohnhaus schleppte. So-dann begannen auch di« übrigen Burschen mit Mes« sern, Wagenkipsen und dergleichen aus einander los« zuschlagen. Slesan Boznik erlitt schwere Berletzungen durch Mefferstiche und mußte sofort ins hiesige Krankenhaus gebracht weiden. Am Tatorte wurde am nächsten Tage ein blutiges Meffer gefunden. Dem Besitzer «ve« fehlten vier Wagenkipsen, zwei Deichseln und «in Wagendrittel, die als Waffen be« nutzt wurden. Die Wütendsten unter den Rausern waren di« Brüder Cepl und Oderckal, die dem KreiSgerich!« Cilli eingeliefert wurden. Einer der Schwerverletzten foll bereit« den Verletzungen er-legen fein.___ Von einem wütenden Hund gebissen. _ Frieda« berichtet man: Am 6. d. wurden vier »unlsrautn au» Samuschen, Podgorzen und WreS- KochMrMulein wird aufgenommen in der Kurhaus-Restauration Bad NeuhauB bei Cilli. Pettauer Marktbericht. Drr Austrieb aus den am 5. d. stattgefunden«» Pserde« und Rindermarkt« betrug 286 Pferde und 912 Rinder. Aus dem am 6. d. stattgefundenen Schweinemarkie betrug der Austrieb 1394 Schweine Der nächste Pserde« und Rindermarkt wird am 19. Mai und der nächst« Schweinemast am 13. und 20. Mai abgehalten werden. .. Ausweis über Lüdmark Iubelspen den. Gründerbrirs« erworben von: In Körnten: Herr Albert Reinhardt, Oberingenieur in Ferlach 50, Frau Auguste Better. ArztenSgattin in Ferlach 50, Herr Anton Breit, Fabriksdirekior in Ferlach 60, Herr Eduard Cchnetzer, Werksdirektor in Fer lach 50, Männergesangverein .Alpenrose" in Fer lach 50, Unterbergner Gesellschaft in Ferlach 50, Herr Josef OgriS. Gewehrfabrikant und Bürge* meister in F«rlach 50, Frau Theres« Jernej in Fer> lach 50. Donnerstag Quodlibet in Ferlach 50, Jung, gtstllenklub in Ferlach 50; zusammen 500 Kronen In Krain; Herr Tr. Edwin Ambrositsch. RechlSan-walt in Laibach 50, Frau Mizzi Ambrositsch. Rech». anwtltSgatt'n in Laidach 50, Edwin Ambrositsch d I. in Laibach 50, Aerti Ambrositsch in Laidach 50, Lotte Ambrositsch in Laibach 50, Ilse Ambrositsch in Laibach 50; zusammen 300 K. In Küstenland: Deutscher Tisch im Hotel Jmperial m Pola 50 «. In Niederösterreich: Wirner akademische Burschen« schast ..Albia" in Wien 50, SüdmarkOrtSgrupp« Preßbaum ..Roseggerstübel^ 50. Klub der Palaonto-logen und Prähistoriker in St. PöU«n 50, Deutsch« österreichischer Eisendahnbeamtenverein in st. Polten 50. Herr Han» Pr-Sl in Wien 100; zusammen 300 K. In Steiermark: Fräulein Johanna Kandela in Admont durch die Ortsgruppe Admont 50 K. I« Auslande: Herr OSkar Will. Fabriksbesitzerin Thüringen 50 Jt. Spenderkarten erworben von: In Krain: Herr Dr. Edwin Ambrositsch, RechtSanwall in Laibach 10, Frau Mizzi Ambrositsch, RechtSan. wallsgattin in Laibach 10; zusammen 20 «. In Steiermark: Herr Artur Kropsch. k. k. Postkontrol. lor in Graz 10, Herr AloiS Praßl in Leibnitz 10; zusammen 20 K. Verdauungsstörungen bei SSuglin gen» Durchfall, Diarrhöe, Darmkatarrhe usw. sind immer Folgen einer unrichtigen Ernährung und ha« ben schon vielen Liter» Sorgen und sogar Trauer bereitet. Wollen Sie ihr Kind erhalten und bei einer wohlschmeckenden, leicht verdaulichen Nahrung wirk, lich gedeihen sehen, so geben Sie dem zarten Lieb-ling NestlS'S Kindermehl. Probedose vollkommen gratis durch: Henri Nestl6. Wien 1., Biberstr. 5 S. sm tDan merke sieb: 1. 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Wer ihn aber nicht hat, wird gewiß gerne vernehmen, daß eS ein höchst einfaches Mittel zur Beseitigung dieser Haut-Mängel gibt. — Während man früher glaubte, durch Deckmittkl wie Puder, Schminke usw. abhelfen zu können, welche die Poren der Haut verstopsen und so das Uebel schlimmer machen, ist man jetzt zur Einsicht gekommen, daß eine wirksame Hautpflege «ur darin bestehen kann, die Haut vor allem frisch zu erhalten und kein hartes, kalkhaltiges Wasser zum Waschen zn verwenden, sondern ein, dem Re-genwasser möglichst ähnliches, weiches Wasser. — Die» erreicht man leicht und zuverlässig, indem man dem Waschwasser ein wenig von echtem Mack'S Kai-serborax beifügt, welcher nicht nur anti'eptiich und reinigend wirkt, sondern bei regelmäßigem Gebrauch der Haut natürliche Frische. Reinheit und Zartheit verleiht. Di« wertvollen hygienischen nnd kosmetischen Eigenschaften des Kaiserborax sind zur Ge-nüg« bekannt und soll hier noch erwähnt werden, daß derselbe nächst der Seife das populärste und meist gebrauchte Toilettmittel geworden ist. MrauH Ontli IM mch >»»>. »et« «R.ljk.Rn, t« st» »«chl (caMjl »II Malzkaffe? ist aber noch: lange kein Kalhreiners Aneipp-Maizkafsee, da nur dieser durch das daran berühmle Aalhreiner-Derfahren einen wirklicken ^ Sf aNeeaesckmack besitzt. Cch, U »d Dri«l..l»»»S Minuten vormittags fuhr nun fahrplanmäßig der von Wien kommende Per-fonenzug in die Station ein und, da die beiden ge-nannten Arbeiter auf den Zug nicht aufmerksam ge« macht wurden, ihn auch nicht hörten, da sie die Rockkragen wegen der großen Kälte über die Ohren geschlagen und den Kops mit Tüchern umwickelt hatten, wurde Kosem plötzlich von der Maschine er-faßt und getötet, Berginc wurde aber an der rech-ten Hand gestreift und seitwärts geschlendert. Dieser UnglückSfall wurde nun einzig und allein aus die Pflichtvergessenheit deS Ribic zurückgeführt, weshalb sich dieser vor dem hiesigen KreiSgerichte zu verant-warten hatte. Cr wurde mit einem Monate strengen Arrestes und mit einer Faste wöchentlich bestrast. Mit dem Messer. Am 5. April tranken im Gasthaus« des Michael Ceroosek in Schönstein in eincm Zimmer die Brüder Valentin und Johann Kosar, in eincm zweiten Zimmer aber vinzenz Hnber mit einer Ge> sellschast. Die Brüder Kosar riefen den Hnber zu sich und verlangten von ihm, daß er seine „Schneid-seder" vom Hute entserne, woraus Huber die beiden Genannten zu messen begann, was zur Folge hatte, daß eine Balgerei entstand. Die Brüder Kosar ohr« seigten den Huber, welcher auS seiner Tasche ein Messer zog und auf die Brüder lo«zustechen begann. Johann Kofar erhielt zwei, Valentin Kosar drei Stiche in den Rücken, welche Verletzungen wegen ihrer Größe und Tiefe, sowie mit Rücksicht aus da» Werkzeug, mit welchem sie beigebracht wurden, ärzt-lich als schwere Körperbeschädigungen angesehen wur-den. Huber wurde daher zu L Monaten schweren Kerker verurteilt. Die Kindesunterschiebung der Varonin Jots. Vor einem Erkenntnissenate in Graz begann Mittwoch nachmittag» der Strafprozeß gegen die Frau des Tonkünstler« Baron Zoi«, die 38jährige Marie Baronin Zoi» von Edelstein, die des Ver-brechenS de« Betrüge«, begangen durch Vortäuschen der Geburt eines Knaben und durch Bewerbung um ein falsche» Zeugnis, vor Gericht angeklagt ist. Auch sind außer ihr noch angeklagt di» 39jährige Private Rosa Girak, deren 2ljähriger Sohn Johann Girak, ein Fabriksarbeiter, serner die 36jährige Hebamme E. Gaber, die 21jährige HauSschneiderin Elsa Hirt (die Mntter des unterschobenen Knaben) und die 44jährige Geuovesa Pfeiffer, Besitzerin einer Tam-burieranstalt, sämtliche in Graz. Der Strasfall ist unseren Lesern bekannt. Außer dem Johann Girak, der der Geliebte der Baronin Zois war, sind sämtliche Angeklagte geständig. Die Verhandlung, zu der sich m asienhaft Neugierige drängten, endete damit, daß der Erlenntni»senat wegen der Höhe des beabsichtigten Schaden» sich für nichtkompetent erklärte und den Prozeß vor daS Schwurgericht verwie», wogegen der Staatsanwalt jedoch die Berufung anmeldete. MATfTONTs EINZIG IN SEINER [ANALYTISCHEN BESCHAFFENHEIT. MM BESTES ALTBEWÄHRTES FAMILIEN-6ETRÄNK. GIESSHUBLER II I CD :: < ® C/9 CD CD Z- 5- "ES 5? CA 8 •o 1 5. v» S tz _ -i O > i2- "5 CD 3 Z B> ft, o. 3 ® E o CD 3 :: ^ Singer Co. Nähmaschinen Act.Ges. 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Ho also wird mit den Steuergeldern, wozu die Deutschen der Stadt einen ganz unverhältnismäßig großen Beitrag leisten, umgesprungen! Und trinkbar »ird ja die Jauche auch dann nicht, wenn sie noch so lange durch „französische Röhren" fließt und durch „französische Wassermesser" gemessen wird, da« mö-gen sich die Franzosensreuude an der Moldau doch endlich einmal gesagt sein lassen. Für einen Osterkuß nach Sibirien verbannt. Schon öster haben Küsse zu ganzen Dramen und Romanen gesührt; hat man doch selbst bcR Inhalt de« Goethefchen „Tasso" geistreich dahin formuliert, daß seine ganze Handlung in einem Kusse und einem Degenstich bestehe. Aber der Ro-man de« Kusse« de« Petersburger Studenten Jwa-now sucht doch in der ganzen Geschichte des Kusse« seinesgleichen. Den Ausgangspunkt des Romanes bildet di« bekannte Sitte des russischen Oflergruße«. Die sich in Rußland am Osterfeste begegnen, und selbst Fremde, begrüßen einander mit der frohen Botschaft: „Christ ist erstanden!" worauf die Ant-wort erfolgt: „Er ist wirklich und wahrhaftig er-standen I" und diese« Ostergruß folgt der Osterkuß. Daraus baute nun der erwähnte Student seinen Plan. Seit langem glühte er im stillen für eine französische Studentin, da« Fräulein Lise Alibert. Al« nun der Osterlag kam, suchte und fand er Ge-legenheil, der heimlich Angebeteten zu begegnen und al« er sie zu Gesicht bekam, begrüßte er sie mit dem Ostergruß und beeilte sich dann, ihr den übli-chen Osterkuß, und zwar gleich in reichlicher An-zahl, zu verabfolgen. Aber der Erfolg dieser Be-grüßung war sehr unerwartet. Da» französische Fräulein pflegte so wenig wie die ganze französische Kolonie in Petersburg dem russischen Ostcrgcbrauche zu huldigen; sie nahm also die Osterküsse ihre« An-beter« sehr ungnädig auf, schrie aus Leibeskräften und lockte auf diese Weise ihren Bruder herbei. Der sah seine Schwester in den Armen deS küssen-den Studenten, zog alsbald einen Dolch und drängte Iwanow an die Wand. Nun war daS Unheil im Zuge. Iwanow zog einen Revolver und schoß ihn aus seinen Angreifer ab, glücklicherweise ohne ihn mmm r 0 In's Riesenhafte von *u W 6** CWbrAuch von Persil. Das selbsttätige Waschmittel kor jetfc Art von Wüscftr wäscht, bleicht Persil desinfiziert «U gafftntfccrf un*chädlkh, i Mkh ia 4er «rnwcbdH müheloses, schnelles und billiges Waschen. Mhmi« ftie kMMR «»««M kuu ns ksite, fteiBe »«). • r SU »«clnlrlcMItfM W»ri> »*r «Is MirUM ■ oft Nrti* vKiiMrm unafcu aeuea tkfceriffig«* SU »ich durch diten Versuch. U lohnt! GOTTUEB VÜ17H. WIEN HU l« Oaini»«W'4aant Nw la Henkels Bleich-Soda. D zu treffen. Aber e« scheint, al« habe der junge Mann von diesem Augenblick a» den Kopf verloren. Er stürzte auf die Straße und zwang mit vorge« haltenem Revolver den Führer de« Kraftwagen«, ihn aufzunehmen und in toller Fahrt zu entführen. Drei andere Kraftwagen mit Polizisten setzten sich sogleich zu seiner Verfolgung in Bewegung. Jwa-now eröffnete ein richtiges Feuer auf feine verfol-ger, bis er feine Munition verschossen hatte und nun von dem Führer seines Kraftwagens gezwungen wurde, sich den Polizisten zu ergeben. Jetzt sitzt er tnter Schloß und Riegel, und es ist kaum zweifel» aft, daß der arme, verliebte Student seinen Oster-kuß mit der Deportation nach Sibirien wird büße» müssen. ie deutsche Zentral-stellenverunttlung VI., Matrosengasse 9. vermittelt un-entgeltlich Stellen jeder Ärt. «•It 1868 glänzend bewährt Berger's mediz. Teer-Seife von G. Hell & Comp. durch der«orr»a«nd« H«nt« nalrfrtlen »ird in d«a meiste» CtMtrn öiitow« mit kUTO ÖtIjIj onjtiMntet ( eilen. »«»«. ant Bari schuppn, (ottit al* Hoarwachssilt«! t stl. !k l.M. 8« . - aebeaftehettb« ^ / Firm«I«ichnnn, ««f i«»«t Stilette.__y Viimiicrt mit öhtendiplo» «Bien IHM. Söicntttai und 90 I). 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Die vorzuführenden Pferde müssen zur gleichen Stunde gestellt werden. Die Besitzer von Pferden, die der gesetzlichen Verpflichtung zur Vorführung der Pserde vor die Klassifikations-Kommission nicht nachkommen, werden mit Geldstrafen bis zu 200 Kronen oder im Uneinbringlichkeits-falle mit einer Arreststrafe bis zu 1 Monat belegt. Stadtamt Cilli, am 1. Mai 1914. Der Bargermeister: Dr. H. v. Jabornegg. Echte Brünner Stoffe 1 Frühjahrs- und Sommersaison 1914. Ein Kupon Mtr. 3-10 lang, , \ Kupon 7 Kronen kompletten Herrenanzug (Rock, Hose und Gilet) gebend, kostet nur 1 Kupon 10 Kronen 1 Kupon 19 Kronen 1 Kupon 17 Kronen 1 Kupon 20 Kronen Ein Kapo« ro «chwircem Saloasnzag 20 K «owl« Cb«nkbento!l», Tonrister.loden, Sefdtnkimm?irnt, r>«roetikletdcrtfofIe versende« -» PabrUiprtfscn die al* rce!», solid bettbekannt«Tncbtebrikfr*Nlederlag« Siegel-Imhof in Bränn Muster gratis und franko. 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