M. St NNMvvch. den tt April ty2Z 63. Äodrg DK NodNolen und dle I Demokraten. l Dltz von Herrn Radi<5 gestellten Bedingun- < gen zur Entwirrung der politischen Lage, in ^ die unser staatliches Leben geraten ist, wären ^ unannshnibar, so heißt es in den Kreisen. de- ^ reu Händen gegenwärtig der größte Einfluß ^ a^f die Entwicklung unserer Verhältnisse a«- ^ vertmut ist. Diese Feststellung scheint wieder z eine Annäherung der beiden staatlbildenden Parteien, der Radikalen und Demokraten, ^ zur Folge zu haben, um auf Grund eines . neu zu schaffenden Wahlgesetzes die Kraft der im Rufe der Staatsfeindlichkeit stehenden Parteien, insbesondere aiber jener des Herrn Radiä, zu brechen. ' > Schon während des Wahllampses wurden < Vonseide der Demokraten Beschwerden laut, ^ nach denen die radikale Wahlregierung die > Propaganda der separatistischen Parteien be- . günftigte, während sie jene der loyalen und staatbildentden Demokratenpartei selbst mit Mitteln des Tenors behinderte. Das einigerorts ungünsti'ge Wahlergebnis der Demokratelt Wird Ntit dissem Verhalten der Wahlregierung begründet und dazu der Vorwurf hinzugefügt, daß die auf solche Art erzielte Schwächung der Demotvatenipartei den Radikalen die angestrMe Majorität doch ^cht «inbrachte. dafür über ewe Parteien-gvuppierung mit anscheinend stammesnatio-nocker Tendcng zeitigte. Der Glaube, eine KorrÄtur in diesem fatalen Wahlergebnis , durch den Einfluß der Domoktatenpvrtei erzielen zu können, mag der Bater des Gedankens, die radikal-demokratische Koalition wieder ins Leben zu rufen, gewesen sein. Der Gedankengang hat manches für sich, aber seine Realisierung scheint in erster Linie davon abzuhängen, wessen Händen die Ausführung des Pkmes anvertraut würde. Herr PaiiiH genießt nicht senes Maß allseitigen Vertrauens, um als Vertreter des nationalen und staatlichen EmheitSgsdanikens gelten zu können. Das beweist die Gegnerschaft, die sein Regime in den nicheserbischen Teilen des Reiches gefunden hat. Auch Herr PridiLeviS dürfte wegen seines oftmals Widersprüche herausfordernden Temperamentes kaum mit den nötigen Sympathien ausgestattet sein, um ein derartiges Mandat mit Erfolg übernehmen zu BftNen. AuS dieisen Gründen könnte man sich einen Erfolg im angedeuteten Sinne nur Wnn vorstellen, wenn die beiden Parteien gemeinsam, jedoch unter einer anderen, weni-Ger «Aonlerten, vielmehr versöhnlicheren Fühvuchg in did Wahlen gingeit. gckchfallS Wird das Problen,, durch Reu« Wahlen ein? für die Vvdovdanverifassung gün-sttger« ParteienkoNstelkrtiov zu schaffen, dadurch erschwert, daß dje Kvaft der revifionisti-fche« Parteien in der Bauernschaft liegt, deren Konservatismus nicht leicht in andere Bvhnm» gÄenkt weisen kann. Günstiger stellen fich di^ VechAtuisse bei der Intelligenz, jtte he; ewer gchchickten Führung viel leichter gewonnen werden könnte. Allerdings riskierte «Am bei einer solchen TaM eine VechhSr-fung der leider schon allenthoiweir bestehenden Hogenisätze zwischen Stadt- mid Landbe-Mkerung, deren Folgen heute bricht unterschätzt werden dürfen. Ein neues Wahlgesetz .M schaffen, kas die Jntelligetq auf Kosten des Bauernstandes bevorzugen würde, Ware aber ein bedenklicher Rückschritt, der kaum Air KoUsvRdiernny unserer Verhciltmfse beitragen wüvde. Wenn man die Erfahrungen unseres bts-kjerigen staatlichen Lebens in Betracht zieht, so gewinnt uvan den Eindruck, daß die tiefste Uchache der krisenhaften Erscheinungen, unter denen sich dieses Leiben vollzieht, nvuiger aus die ParteienSvnstellation alS'auf psychologische Gründe zurückgeführt werken dürfen. Das beweist ja auH die Arbch unserer Kon«, Neue Beratungen ln Varl«. (Telegramm der „Marburger Zeitung^.) WKB. Paris, 8. April. (Agence Havas). Der belgische Ministerpräsident Thsuuis und der Minister des Äußeren Jaspar werden Ende der Woche zu einer Konferenz mit Povncarse hier eintreffen. Loucheur wird wahrscheinlich eingeladen werden, die Eindrücke, die er in seinen Unterredungen mit London gewonnen hat, darzulegen, deren wesentlicher Achalt der belgischen Regierung bereits durch eine amtliche frauzSsilsche Note zur Kenntnis gebracht worden ist. Pesslatismas m Dk^lenb. ^AKB. Poris, 9. April. (Agence HavaS). Aus Lonldml wird gemeldet? Die britischen potlitiischen und diplomatischen Kreilse verhalten sich bezüglich der Reise Loucheurs reserviert. Die französische Ragierung hat der britischen Ragierung bisher keinen neucn Anhaltspunkt gegeben, der darauf schließen ließe, daß feine Politik hinsichtlich der Überprü- fung des Vertrages Von Versailles sich än dern könnte, mch man hält sich an die Erklärungen Poincarees in den parlamentarischen Kommissionen und an die jüngste Erklärung der Brüsseler N^gievung.. WKB. Lont»«, 9. WprÄ. (Reuter.) Aus et ne Anfrage, betreffend das Ruhrprodlem un^ die Polrti? Englands in dieser Hinsicht, erklär, de Bonar Low im Unterhaus, er habe seinen früheren Erklärungen nichts hinzuzufügen. Auf die Frage Wedgewoods, olbLoucheur dem Premierminister irgendwelche Anregungen zum Zwecke der Erledigung des Ruhrprobtoms vorgebracht habe, erwiderte Bonar Law, dessen Stimme noch immer sehr schwach ist, es habe nur einx allgemeine Untethaltung gegeben. Äenwortlhy fragte, ob es wahr sei, daß Bonar Law die Besetzung des Ruhrge« bietes gebilligt habe. Der Premierminister antwortete, dichg Frage sei niemals aufgeworfen worden. Der Mlle »u Derhandlunoen. (Telegramm der »MarVurger Zeitung^.) MW. V«tlw, 9. April. fWolff). Der Ab-geordnete Boridul, der als Vertreter der So-' zialiswn der alliierten Länder vor etwa zehn l Tagen mit den deutschen Sozialdemokraten w Bevlin über die RHarationsfryge verhandelt hatte, legte gestern einem Redakteur der „Aere Novelle" den sozialistischen Reparationsplan dar imd bsmerhe, er könne nach den sehr zuverlässigen Auskünften, die er erhalten Hobe, bestätigen, daß die große Mehrheit dsr deuHchen Industriellen heute bereit sei, striilte Garantien zu leisten, die wohl einer Us>el festzu- nehmen. Er woll? das Landhaus Aemals um-! zingeln, Ksmal wurde benachrichtigt und ent-^ floh im Auto nach Angora. Als Osman Aga ! zchn Zlcinuten später eintrm, fand er das > Landhaus leer. Äusstedenhelt der tarktschen Reakning mit den bisveelgen Ergebnissen. (Telegramm der „MarVurger Z^!ung".) MB. Asastantinapel, 9. April. (Agence Haoas). )n ihrer Antwort an die Alliierten gibt die tÄrkiqche Regierung ihrer Befriedigung darüber Ausdruck, daß sich die Alliierten bereit erklären, einzelne Ptmite der türtischeil Gagenvmschläge, 'die ki?ine wesentlichen, fiir die Alliierten uimnnehmKaren Abänderungen enthalten, einer Erörterung zu Unteraichen. Die türkische Regierung sei gleichzeitig da-lMer befrieidigt. daß die Verbündeten die neue Fassimg dos Vertrages annchinen, die die ReBprozität in der Gehmiidluny der Ausq länder anertctmi. Die Note gibt der Überraschung darüber Ausdruck, daß die Alliierten die Frage der Verwaltung und Gerichtibar-leit, die bereits geregelt zu sein schien, aber-inM erörtern »vollen. Schließlich bemerkt sie, daß die Ausschaltung der wirtschaftlichen Be-sdilnlnungen den Friedensschluß boschlemngt haben ^onr.de. Gleickzwohl nimmt sie die Erörterung der erwÄhnten Fragen als Grund, läge für die internationalen Behandlungen an. Aue dem besetzten Gebiete. (Telegramm de? „Mai^urger Zeitung".) WKB. Verli«, 9. April. (Wölfs). Wie der „Lokakrnzeiger" aus Dortmund meldet, haben Sonntag morgen die Franzosen die Zeche „Bomfazius" der Esscnbergwer-ie A.-G. befe^t. Die Arbeiterschoft lernte die Arbeit nieder. Köln, 9. April. (Wolfs). Im alten besetzten Gebiete ist Mischen Arbeitgebern u Arbeit-nchn^ern eine Benstän-digiuiy ei-Fiett worden, n>onach aul uwrgigen B^?e^digumv>Ktge d<'r .Eruppopser von nvnn bis zchn Uhr vormil-! tiag aus deu i>?e Arbc'it mhen wird/ stituante, der zur Durchführmig ihrer Aus« gäbe eine ausgesprochene Majorität zur Ber^ s'ügung stand, und doch bildet gerade die V«t ihr angenommene Verjassung eine Hauptar« fache unserer, gegenwärtigoll schwierigen JlV nenilage. Deshalb scheint es, daß wir nticht zue Ruhe kommen können, solange in unserer Aiw nenpolitik in erster Linie das MajoritätSprin« zip ui^d nicht der Geist der BeÄsöhmmg dis Hauptrolle spielen wird. In diesem Umstände liegen die schivevsten Seiten des ausgebaucht«! ProjÄttes. A. 2. Krlseinrfchetnuaoe«. (Bon unserem Berliner Berichterstatt??.? Die Reichsindexziffer für die LebenÄ^ls tungslosten ist nach den Feststellungen deD Statistischsn Reichsamtes im März auf. 2g54, alZso annähernd das DreiwuseNdtfache des Friedensstandes gchtiegen. Die Steigerung be> trug gegenüber Kein Monat Febor nur 8 Prozent, während sie vom Jänner zum FeSe» um 136 Prozent in die Höhe geschnellt vor. Die Dollaraktion der Reichsreyierung, dtz js zu einer Art Stabilisierung der Marit geführt Hot, übte doch einen nennenswerten Einfach aus «die Prei-«bewegung aus. Sie setzte freÄich viel zu spät ein uiid es war ein schwere^ Feh-ber, daß man der wiU>en Dolwrhemfle a»j 5V.0V0 Mark nicht vorbeugte, sondern erst nachträglich eingriff. Diese PreiSrevoikutZo» hat zu einer sehr bedenklichen Verwirrung auf dem ganzen Wirtschaftsmarkt geführt» und ihre Folgen werden so bald nicht zu tche« ' winden sein. Das zeigt sich deutlich in den PreiSschwonv kungen, die sich noch immer fortsetzen. Wx«ß l auch infolge der Senkung des Dollars ew ' Stocken in der Aufwärt-Hswvgung eingestehe» ist, und eine Reihe von Waren, besonder? Konfsktionsartvkel, Wäsche und Schuhware^ serner auch einige Lebensmittel im Pv^s« erfreulicherweise etwas zuvilckgeyangsn find, so Haiben sich doch andererseits die Pveiy» für Butter, Milch und Eier schon wieder e» höht und ebenso sind de Kosten für Wohnung Beheizung und Beleuchtung stiegen. Die „Markstabilisierung" hat ockso i»s Ziel, daD man damit verfolgte, nur zum Teil erreich^ und wenn, wie aus einigen RegierungÄund-gebun>gen hervorzugehen schien, mit dem. ex« - hoffen Preisabbau der Lohnabbau eing^lei- - tet werden sollte, so Haiben die SpitzeuverßüM T de der Gewerüschaften dagegen bereits ener-s gisch Einspruch echoben, und sie können sich auf die noch immer bestehende und sich alle« Anscheine nach fortsetzende trittHche - 3age aus dem WirtschaftSmarkt berufen, die die P^eiS» bAvegung nicht zur Riche komme« läßt. Ist aber mit der MarkstützunySaiktion d!aV Ziel der Senkung der Preise nur U geringe» " Maße erreicht worden, sv hat diese Mio« auj " der anderen Seite zu einer schwelen Krisis im '' ÄSarenhandÄ gefi'chrt, die ebenfalls noch nicht übeiwunden ist. Der Handel hatt^ biÄher. je^» ^ ne Preiskallulationsulechodon auf das-Sin« kcm der Mark, auf daS Steigen des Dollars ^ eingestellt. Wenn di? großen Gawinne, di-e e? ^ dabei machen lomvte, auch v'rÄen ein „Durch« ^ lMen" evinöMchten, so gerieteii doch die u schwächeren (?ristenzen durch den Dolkarriick-gardg und di^.' dmaus basierende Iuvüc0hald,m>z der Käufer, welche aus eine weitere SenSury» der Preise errechneten, nr eine sehr- schwierige Lage, die sich ebenso auf die Industrie imV den Großhandel wie auf den Einzelhandel m erstreckt. Die Spekulation der Verbrauche! ^ erwixH sich auch tÄs ^u^reffend; denn die Ge-^ schSste sahen sich Hvecks B^chaffuivg von.Bs» ' triebsMitteln vielsvch zu wssenttichen Pre?^» ^ herail^ekungen geKvUllgen. > Weuu übriyeus seiteu? der ^liegierung AVah> d. nilircieu an die 'HandÄZknH'e «vgmgen, ntz l Einklmrg mit der Dollarsenkuny de,r Pieitz< abbalt durchzuführen, so konnten diese wH DKIeV >kiIr?e?z» kiRi» Nummer Ä bsm U^tpril 1921.^ mit Unrecht erwidern, baß die Regierung mit der Erhöhung der Post- nnd Effenbahntarifc Vitt böses Beispiel gebe und dadurch ja gleichzeitig die Produktionskosten erhöhe. In diese? Erkenntnis ist jetzt ausnah msweiise auch cm-inal seitens der Regierung ein PreiSalbau verfügt worden, nämlich die am 1. ?lprll eingetretene Ermäßigung der Kohlenstener um cm Viertel. Diese Maßncchme ist selbstverständlich zur Stützung der Mark erfolgt, und sie liegt also auf d?rsehben Linie wie die Dollaranleihe, die allerdings infolge des recht wenig befriedigenden Ergebnisses ihren Zweck nur zum Teil erreichte, wenn sie auch immerhin der Reichsbank weitere Mittel zur Fortsetzung der Stützungsaktion verschaffte. Diose Aktion wird aber — und das darf nicht übersehen werden — umso schwieriger, je mehr das Defizit der R«chsfii«mzvcr4valtung anwächst ?md die Notensl^rt steht, je mehr ferner da? Defizit unseres Wareuaußenhandels wächst, der im vergangenen Jahre einen Einfuhrüberschuß von 22Z0>< Millionen (^»ldnmrk aufwies, je größer endlich die Schädigung durch die französische Ruhrsabotage wird. Diese Preisrevolution, dieses Versagen der Kaufkraft, das durch die «lvachsenden Produktionskosten bMngte Nachlassen der Ausslchr-möglichkeiten und die Milliardenvernichtung im Ruhrrevier sind die Ursachen für die krisenhaften Erscheinungen, die sich überall in Unserem Wirtschaftsleben bemerkbar mackien' ?md deren deutlichstes Kennzeicl)en das ?ln-' schlvellen der Arbeitslosenziffer ist. die sich^ beispielsweise Kr Berilin auf 90.854 stellt.' Möglichkeiten für eine .Heilung dieser Krisis! liegen freilich nicht nur in der Marfstütznngs-^ aktion der Regierung, die ja eben durch die^ Krisis enschwert wird, sondern vor allem da^ rin, ob sich über kurz oder la,vg ein Ausweg! aus dem Mchrw irrwar bietet, der nicht nur das WirtschaUslöben Deutschlands, sondern zugleich das Europas lahmzulegen droht. Telefonische Nachrichten. Zr««»«> im U«ll»»>sch»« Rom, 9. April. Im OuirilM sand heute im Beiisein der königlichen Familie die Trauung der Prinzessin Jolanda mit dem Grasen Ecckvi statt. Der Präsident tes Senates, TNttoni, nahm unter der Assistenz des Ministerpräsidenten Mussolini die Zivi'ltran-img vor. Hierauf erfolgte in der Paulinenkir-chc die firchliche Trauung. Me»«rllche Srhitz>»z »er Ich«« Bah»«»rlse. > A«B. »»d-p-ft, !>. Apr>il. Mt IZ^ Äpril itritt auf den ungarischen Staats- und Privnt-lbahnen, smoie bei den SchiffahrtsgchelHchasten eine 5(pprozentige Erhöhung der Personen-Tarife ein. Eine Ausnahme bilden bloß die Tarise der rmcparisck>-österreich iischen Eilzüge, die erst mit 20. WM erhöht werden. Auf den Orientexpreßzügen tritt die Erhöhung erst sn.it 1. Mai in Alraft. Gleichzeitig erfahren auch eine Erhöhung die Frachten tarife, die! jv nach der Art der Waren variieren. .. Die Beed«mvlu«ae> mV dem oppoMton»>en ZSloS». (Telegramm der »Marburger Zeltung".) IM. Z«Meh, Z0. April. Der heutige ^>n-tarnji List" mltdet unter dem gestrigen Datum: Heute begaben sich der Vizepräsident der Kroatischen ropubl^anjjchen Bauernpartei, Dr. Wladimir Maöek, u»d Abg. Dottor Juraj Ärnjevi6 nach Beogmd, um über Einladung 'der RadKo^en Partei den offiziellen Verhandlungen über die Losung der parlamentarischen und SdaatKriso beizuwohnen. Die beiden Herren sind in dieser Richtung urrt ausführlichen Vollmachten ausgestattet und soll ihr Aufenthalt der Perfektionierung einer Verständigung zwischNl dein kroatisch-sloweniisch-M nselma n öschc n Block und den Radipalen dienen, für welche Verständigung sich bereits klarere Konwren zeigen. Am Sonntag ist in Zagreb Dr. Velja Popows, der gewesene Kabinettschcf des Ministerpräsident ten und Abgeordneter der Radikalen Partei, eingetroffen, der sofort mit der Führung der Kroatischen repMitanischen Bauernpartei in Berührung trat. Am Sonntag kam es zu keiner Aussprache mit Radi^, da dieser anßechalb von Zagreb Awei Versamm-limgen abhielt. Am Montag hatte der Abge-fanldte der Radikalen mehrere politische Konferenzen, die rin Zeichen der Annäherung der beiden Standpunkte gefuhrt wurden. Ohne ülbertrieibenen Optimismus kann fest-! gestellt werden, 'daß wahrscheinlich diese Wo-! che einen günstigen Erfolg zeitigen wird. Paki^ wurde in den letzten Tagen über den ! Standpunkt des kroatisch-s'tawenischen Blocks ^ infformiert, diesem Zwecke Haiben auch zwei l erfolglose Interventionen Dr. Supilos gc-^ dient. Die Fäden zwischen Beograd und Za-' greb ivurden nicht zerrissen. Mon konnte im > Gegenteil schen, daß scW Pasi6 dre Erzielung der troatisch-^serbischen Verständigung als ein Werk betrachtet, womit er seine staatSmännische Tätigkeit am Rande seines Labens krönen und damit ßeine politische Karriere beendigen könnte, die Serbien so viel Erfolg brachte. Für die Verständigung fetzte sich auch Ljnba Jovanoviö ein, aber die Mehrheit des Radikalen Klubs war jedenfalls dafür, daß auf keinen Fall übereilt? Mchnvhmen getroffen werden mögen, bevor mit Radi^, KoroSec und Spaiho die Möglichkeit einer Verständigung durchberaten worden sei. Die Verhandlungen Mischen Pasie und dem revisionistischen Block sind im Gange und es scheint, ldaß eine annehmbare Basis in der Frage der Banuswürde bereits gesunden wurde, welche ans diese Weise wieder hergestellt würde, daß ein Minister den Titel und die Würde eines Banus bekäme nnd der bisherige Statthalter als lBanusstellvertre-ter fungieren würde. Falls es zu einer Verständigung noch im Lau«fe dioser Woche käme, würde der Block auch an der Staatsver-loaltung Anteil nehmen, und zwar so, daß ihm eine Anzahl Portefeuilles garantiert würden, die seinen parlamentarischen Kräf-> ten entspricht. Es ist bereits beischlossen, daß die Kroaten, Slowenen und Muselmanen je-) denifalls vollzählig in? Parlament kommen werden, um sich an den Parlamentarischen, Arbeiten zu beteiligen. Am Samstag haben , die Abgeordneten der RadiHpartei in Zagred ihre Plenarzu^ammenkunst; am 15. d. wird in Zagr«ch eine große öffentliche Ver-, sammlung stattfinden, in der die Resultate der Behandlungen bekanntgegeben werden, Man rechnet, daß an dieser Versammlung über 160.000 Menschen teilnehmen werden. Am selben Abend, d. i. Sonntag den 17. d., bsgsben sich die Abgeordneten der Radi^par^ tei korporativ nach Beograd, wo sie bereits^ in der ersten ParlaimmtSsitzung auftreten werden. Ebeniso korporativ werden auch diel Slowenen und die Muselmanen kommen. ! Versrühte Wel»««g über De» Ab-Ichlßch der Verhe«öl«»ße». IM. Zagreb, 10. April. Zur Nachricht über die Verhandlungen Mischen der Regierung und dem föderalistischen Block schreibt der heutige „Obzor": Gestern begaben sich Dr. Äda^k und Dr. Ärnjevi^ nach Beograd, um mit den Vertretern der Radikalen Partei wogen der Losung der inneren Krise in Verbindung zu treten. Infolgedessen verbreiteten sich gestern in Zagreb Nachrichten, daß eine Verständigung zwischen Radi^ und Pa-Ä<5 bereits eine vollständige Tatsache sei, und inan kolportierte bereits Kombinationen in bezug aus die Bildung einer neuen Regierung. Alle ldiose Nachrichten sind vorläufig verfrüht, weil es sich erst um dix. ersten informativen Schritte handelt. Es ist noch ein weiter Weg bis zu den offiziellen Verhandlungen, und noch weiter zu einer Verständigung. Demisst»« be» Flebtnelte» Peile? ZM. Zagreb, 10. April. Dem Beogwder Korrofponidenten der Zagreber „Novosti" bestätigte ein Regierungsmitglied, daß Herr PaZi^ am 15. ^d. die Donlission der Regie- rung zu unterbreiten gedenke. Auf diose ?öei-; se wird der den Jahren nach älteste Abgeord-' nete das Dekret über die Demission vorlesen und die Parlameutssitzungen bis zur Sitzung der neuen Regierung vertagen. Inn Laufe der Pravoflswlschcn Osterfeiertage wurdest keine Verhandlungen zur Bildung einer neuen Regierung geführt. Gestern um 11 Uhr vormittags sind im Regierimgspräsidium bei Herrn Paöie aille Minister zusainnren» getreten, die sich in Beograd befanden, und diskutierten über die Maßnahmen, die man in den südlichen Gebieten unternehmen mtts- l se, nachdem sich dort in der letzten Zeit stärkere Bewegungen der Komitad^chibanden bemerkbar inachen. Dl« OsterleierUchkeUe« «« Kl»se ZM. Beograd, 10. ?lpril. Am Sonntag abends war in der Hofiapette Gottesdienst. Nachdem der König und die Königin sowie die Hofadsutanten nnd Ordonnanzoffiziere nnd das Offizierskorps des königlichen HofcS die Heilige Konnnunion empfangen hatten, wurde eine Soiree abgehalten, d?? bis drei Uhr früh dauerte. Kurze Nachrichten. PrOg, 9. April. Der Ministerrat hat am 7. einen Gesetzentwurf angenommen, womit ein NachtragSkrodit zur Unterstützung der Arbeitslosen im Betrage von 20 Millionen K über den im Staatsbudget vom Jahre W-2 angesetztrn Betrag hinaus bewilligt wird. AK'B. Paris, S. April. (Wolfs.) Im Kanton Perpignan ist der lvogen Meuterei bei der Schwarzen-Vdcer-Flotte verurteilte Marty, dessen Wahl zum Generalrat sciner^it für ungültig erklärt wurde, neuerlich gewählt worden. Ein Gegenkandidat stand ihm nicht gegenüber. WKB. Ale, S. April. (Agence Havas). Die dem allgemeinen Aribeiterverband angehört-gen Webevarbeiter haben den Streik beschlossen, dem sich >die im unitari'schen Arbei-terverband organisierten Arbeiter anschlössen. WKB. Simla, 9. April. (Reuter.) Der Oberst eines «schottischen Regimentes ist w der Gegei 1. Geschöftsgebarung und Entwicklung der« selbe«. ! Das Arbo'iterschutzgesetz vom 29. Fetxy -1023 gab der Institution der staatlichen Ar-! beitsbörse die Grundlage ihrer Betätigung nnd gesetzliche Merkmale. Bis zur angegebenen Zeit war olle ihre Arbeit unfertig, unvollständig; es herrschte die ständige Gefahr, daß diese so vorteilhaften, sozialpolitischen und volkswirtschaftlichen Einrichtungen den einen oder anderen Tag wieder außer Tätig-, keit gesetzt werden könnten. Ihre Aufgaben und Vorteile waren nämlich noch viel zu wenig erkannt und geschätzt worden, so daß vielfach die Meinung platzgrisf, diese Institute i hätten wohl gleich nach dem Umstürze eine I nicht abstreitbare Daseinsberechtigung gehabt, seien jedoch in späterer Zeit überflüssig gr« worden. Zum Glück für die Allgemeinheit gewann das gesunde Urteil die Oberhand und so ivnrdeu in das Arbeiterschutzgesetz auch die Paragraphe 70 bis 107 a mit ihren Bestimm mungen über die staatlichen Arbeitsbörsen aufgenommen. Die Nachricht, daß die Arbeitsbörsen nunmehr gesetzlich «begründete Institutionen seien, zeitigte in Maribor einen ganz ungeahnten, unerhörten Erfolg. Die Parteiensrequenz, sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer, stieg vom Feder 192? ganz anßer-' ordentlich und im Verhältnis mit dieser na- vtrZchlMInrM-cl», Kriminalroman von Georg Frösche!. ck7 (Nachdruck verboten.) Dieser Ton, der Ton vollkommener Gleichgültigkeit, mit dem Eva diese Worte sprach, erbitterte Drekiel namlos. „Ich dnkde nicht, daß dn so zn mir sprichst!" schrie er. „Ms bildest du dir ein? Ich bin .. Ich bin . . .!" „Nun?" fragte Eva gedehnt. „Du!" Drekiel faßte sie sest bei den Handgelenken. „Du! Spiel nicht mit mir. Gesteh, du hast einen Geliebten! Sprich die Wahrheit!" Da vam fnr Drekrel die- große Ueber-5aschung. Der Wunisch, sich an diesem Menschen zu rächen, "der so lange ihre See übermächtig in Eva. Sie inechte sich mit einen Ruck von ihm los. und, ihn niit ihrem Augen festhaltend, sagte sie: „Gut, dn sollst die Wahrheit wissen, wie dn sie verlangst. Ja, ich hatte einen Geliebten!" ^ Drekiel schrie, heulte ans: „Dn bngst, dn lihst." L ,^Zch Mge "'cht," sa^e Eva gang ruhig. ,Lch habe mich töten ^vollen, als er mich verliest." l Mt einem Sprung stürzte sich Drekiel auf He: „Ich werde dich töten! Wer ist der „Ein Mensch!" » „Wer?" rief Drokiel, die Hände an ihrer Kehle. ^ „Hektar Sarkos." l Drekiels Hände fielen hinab. Er stand einen ^ Augenblick sprach- uud beivegungslos. Dann brach er in ein heiseres, schreckliches Lachen aus. „Hektar Sartos? Der Grieche, der ZchrU steller? O es ist herrlich! Ein Meister-' stück, fürwahr ein Meisterstück!" Eva stand und sab unendlich erstaunt nach ihrem Adann, der so lachte, als er den Namen, «des Liebhabers seiner Frau erfuhr. „Du lachst?" fragte sie. „Gewiß lache ich!" Drekiels Körper bebte vor Lachstößen. „Hst es nicht lächerlich? Du bist die Geliebte .Hektar Sarkos, du bist die Geliebte des Mörders deines Bruders!" „Des Mörders meines Bruders? Du bist ' verrückt!" - Nein. Wilhelm, von Drekicl war nicht ver- ^ rückt. Das Schicksal hatte ihm eine wunder-^ bare Walffe gegeben, Vi? er jetzt zn furchtbarer Rache benutzte. Er wußte vom System Pro-l fessor Lungs und er kannte alle Umstände seines Todes. Der Fremde mit dem dnnTen ' Bart und der fremdländischen Ausspräche hatte ihm alles erzählt, ihm, dessen Ausgabe es durch viele Jahre gewesen war, Professor i Lung zu überwachen und der Bank wöchentlich über ihn Bericht erstattet hatte. Und jetzt erzählt^ er in fliegender Hast, aber doch in geschulter, rhetorischer Art hes geübten Ahvo- , katen, seiner Frau die einzelnen Phasen des Verbrechens. Erst völlig ungläubig, dann aber durch die Sicherheit Drekiels immer tiefer betroffen, hörte Eva zu und verirahm, daß der von ihr Über alles geliebte Bruder durch die Schuld des noch geliebteren Mannes den Tod gesunden hatte. DaS Bild des Griechen, dessen vor-" nehme Riche und Sicherheit ihre tiefe Liebe ! geweckt hatte, dessen absolut edler DentungÄ-art si<. vollkommen versichert war, verzerrte sich phötzllich zur scheußlichen Maske von Ver- > rat und Habgier. Wilhelm von Drekiel konnte mit seiner > Rache zufrieden sein. ES war ihm gelungen, was ihm durch eine Kugel nie gelungen wäre. Er hatte den Geliebten im Herfen seiner . Frau tödlich getroffen. I Eva von Drekiels «schöner Stolz )var gebrochen. Der Stern, der über ihrem Leben-j geleuchtet hatte, war in den Kot gezerrt und ^ ihre flöhe Lieb? das Spielzeng eines Mör-; ders geworden. Keine Träne trat in ihre An-gen und kein Ausschrei entrang sich ihren Lippen, als sie den Worten Drekiels zuhörte, , «Her sie wurde akt in diesen Minute«, nnd sie hatte das Gesicht einer Leiche, als sie wortlos , nnd mit min^. schleichendem Schritt das Geinach verließ. I Ans dem Tischchen in Erms Schlafzimmer lag ein giftgrünes Heft, ans dem ein rotes' Lesezeiche» hervorragte. Sie griff darnach und Überflog di? bezeich-' nete Sei.te. Als jje 'das letzte M>rt krs, stieß sie einen Schrei der tiefsten Verzweiflung ans. Ihre Knie tvaukten und sie war nahe daran, das Bewußtsein zu verlieren. Doch sie überwand den Anfall von Schwä^ che. Ihre Züge verändertes sich und waren nicht mehr die einer Verzweifelten, sondern die eilier Entschlossenen. Die Tat, die der Geliebte an ihrem Bruder veriwt, hatte ihre Liebe getötet. Aber fetzt hatte er sie selbst schmählich verraten, Halle sich wie einen Schallgegenstand der Menge preisgegeben. Er überschätzte Evas Schwäche. Sie war, all'n Wagen heran, d<'r vor ''ein I Hause stand. Jadwiga saß in dem erlenchte-ten Coupe und forderte ihn mit einer Hand-bewegyng mis, eiWcheigen. - ' ^ Nunikne? ^ ? SH ? ? V V^k^v^^U --------- ----------------------------------------------^ _. HDW^ ^ tnrgemäß auch «der Progonchatz der ersolgvei«! A chen ArbeitsanwePunyen. I d Bei einsm Vergleiche des GHamtlvvlÄhrs! I vus deni Jahre 1922 mit jenem aus dem! b Jährt! 1V21 sehen wir, dcch die Zahl der Ar-I g lxntneHmer NN Jahre 1922 auf 2374 (65.8! u Prozent), jene der Arbeitgeber auf 1637 (30LI n Prozent), die erfolgreickM? Arbeitszuweisnn-1 u gen auf 1220 (49 Prozent), »der Gchamtver- y kchr aliso auf 1051 Parteien (33.5 Prozent)! oder uin ein Drittel gestiegen ist, also die! / höchste Frequenz seit Bestehen der hiesigen! < ^lrbeitsbörse, d. i. seit 22. Fober 1919, erreicht! hat. Auch verhältnismäßig kann das Ber, hältnis 'der erfolgten Arbeitszuweffungen nur! güustig gewertet zoerden. Es betrügt für die! Arbeitnehmer 41.08 Prozent und für die Ar-!. Zeitgeber 51.08 Prozent. Wenn wir die Ber-I. waltun gekosten für eine erfolgreiche Arbeits-!! Zuweisung im Jahre 1921 noch mit II.WI^ 'Dinar verantschlagen mußten, so können wir I ^ init dem Ergebnis aus dem Jahre 1922 mit!' uur 9.60 Dm. trotz des steten Anwachsens der! Teuerung vollaiof zufrieden sein. Tatsächlich entsprechen «die angeführten! ^ Zahlen auch nicht ganz den fattischen Verhält-1 ^ nisscn. Der allgemeine Geschäftsverkehr der! hiofigen staatlichen Arbeitsbörse war stark be-1 ^ hindert durch die gänzlich unzulänglichen Lo-I kalltäten und den Mangel einer technisch eingearbeiteten, genügend zchlreichen Beamten-1 ^ jchast. ^ Auch heute noch ist diese für «das Volkswirt-1 > schaftliche Wohl so eminent wichtige Behörde in Lokalitäten untergebracht, die jeder Vor«! ftellung eines staatlichen Amtsvanmes Hohn I sprechen und für einen so starten Parteien-! verkehr, avie ihn gerade Heises Amt auifzu-I wei-seil 'hat, durchaus ungeiguet sind. Dies zu! konstatieren scheint linder ganz MeckloZ zu! sein; das eine aber muß betont wenden, daß,! solange die Arbeitsbörse in solchen'Räumen! amtieren muß, jedes Florieren ausgeschlossen! ist. Mas aber die Beamtenschaft anlangt, so! wäre folgendes zu erwähnen: Es fehlen Ar-I beitskräfte; die Beamten sind mit Arbeit über lastet und können nicht so vermitteln, wie sie es dun würden und könnten, wenn die Ueber-bürdung nur — minder groß wäre. Den Schaden hat wieder die breite Öffentlichkeit. I Im allgeincknen sann gesagt werden:! Schon im Jahre 1922 konnte die Leitung der I staatlichen ArbeitÄbörse mit Genugtuung nnd! Frrmde konstatieren, daß ihre Tätigkeit allgemeines Interesse und Anklang fand. Der Par-1 tteienverkchr u>ar kulant und höflich, natürlich gab es in vereinzelten Fällen auch Ansnah-men, was bei dem Charakter eines solchen! Amtes, das die mannigfachsten Leute mit den! verschiedensten Wüntschen, Beschlverden und! Vorurteilen besuchen, ja nicht wnnderidchinen I darf. Durch eifrige Arbeit, die zu so schönen! 'Erfolgen führte, ist es gelungen, manchenI Paulus als bekehrten Paulus weggehen zu! ??chLN. Nanventlich die Arbeitgeber waren mit! >den Erfolgen.derArbekSbövse recht zibsmeden.! Der Motor 'siprang an und lei'se zitternd! rollte das Auto davon. „Leisen Sie das," sagte Iakwiga zu Wil-Zv>»vsky «und reichte ihm das aufgeschlagene I giftyrune Heft einer Zeitschrift. WillofÄy las derr Artikel, den die „Beichte" unter der Rubri? literarischer Aipzeiger brachte. . „Zu vliel," Roman von Hektar Sarkos. Der Autor, der als Theaterkritiker einen! Soßeu. Ruf genießt und auch schon auf dem Gebiete 'des Romans sich durch einig? phantastische Schöpfungen einen guten Namen gemacht hat, hat mit 'seinem neuen Wert einen Griff ins volle getan. Er bringt diesmal keine .«aufregenden und ?lerveuzerrütten>den Aben-iteuer, sondern «begnügt sich mit der zart Po-' etifchen Darstellung einer entzückenden Liebesidylle, »die in ihrer ovahrhaft poetischen Diktion ulld feinfühligen Psychologie den Alltor mit einem Schlage in die erst? Reihe der-. jenigen Schriftsteller stellt, «die sich die Ew geüißdnng der weiblichen «Seele und der weiblichen GehernlNisse vorzüglich zur Aufgabe ge-j macht haben. Für die EiugAveihteu gewinnt das im vornehmsten Stil gehaltene Werk : durch den UmftaUd ein blonderes, man könnte sagen Pilknntes Iirteresse, daß der Alltor Hektar Sarkos diese entzückelide Liebesidylle nicht bloß erdichtete, soM'rn zunl großen Teil auch t'attsächÜich erlebt hat. Es ist nämlich ein ziemlich offenes Geheimnis, «oaß der Ro-man „Zu viel" eine wohll poetisch färbte, aber im wesentlichen doch historische Darstellung der zarten Beziehungen gibt, die den Alltor bis vor kurzem mit Frau E. v. D., dc'r Güttin des bekannten A'd>vo?adeu uild der Schwester des kürzlich verstorbenen Nx'ltbe-rüh'lntcn Gt«lloyen L. verbllnden. „Sarkos." K-rt!«M«fÄa<.) l«ch die Aewe^uny von D«^tpersonal für! de >ie Hauswirtschaft zeitigte, emügc unliebsam?! stä Alle ausgenommen, schöne Rchnlitate. Dies de xhvoHen die zahlreichen Angebote >rmd Anfra- str pn aus allen Teilten unseres Staates. Die Gl neist«! Anfnchen uml DienstvermiNung kl- de neu qmtlürtich aus unlser« Umgebung, doch sch vurde auch um Dielistboten von Damen aus M Paris, Wen und Gens ersucht, dc 0 > A I ^ Marburger und " XagesnachrWen. ^ Achtung vor falschen Lirenoten? Das Mi! ^ nisterium d. Innern verlauDart, daß in Jta- ^ lien lsowie in: ÄuÄalide große Mengen fal-l. sche^ Lirenoden verbreitet sind. Da auch un- ^ jere Gegenden von italienischen Kaufleuten ^ und Agenten ausgesucht werdeu, »oird das! PMilkvn Äamus aufilierssanr genvacht, um ! eventuellen Schädilgimgen vorzubeugen. Es!!. empfichlt sich, Zahlungen in Lire abzuweisen! ^ und solche in Dinarwährlmg zu vergangen. Es wurden, wie wir bereits vor einiger Zeit ^ berichteten, auch in Maribor mehr er? faksche! Hunderölirenoten vorgssund^n. In Eekje ^ wurden vor kurzein falsche Fünffziglirenoten ^ entdeckt. In Trieft wurde dieser Tage eine!. ganze WeMatte für faHche Zwerlerenoten I ^ ausgeforscht. Da man annehmen kann, daß ^ die FaffMa-te hauptsächlich iln 'Ausland ver- ^ breitet werden, ellnpfiahlt sich bei Entgegen-!, mchlne von Livenotcn größte Vorsicht. Eventuell vorgefundene fah'che Lirenoten dürfen ^ nicht donl Ueberbringer zurückgegeben wer-I den, sondern wolle jÄder Fall sofort der Be-Hörde zur Anzeige gÄlxnht werden. ^ Astronomische Borträge. Der Ol rst K l > Philippoviö wird einen Merten Bortrag — ^ über die Kometen — halten, der sich in man«!; cher Beziehung noch interessanter geswlten!^ wird, als der erste. Er wird das Au Heu, ^ die Mtnr, die Blchllen unid die Uiulnuszeitcu, ^ die Anzahl, Größe und Veränderlichkeit der z Kometen besprechen, die berühmtesten davon ^ darstellen llnd inathsniatilsch dartun, daß ein! > Zusanimentroffen eitles Ävllletcn iilit der Er- z de inuerhavb eines bestilnmten Zeitraumes ^ unver»leidlich iist. (5r wird sodann die ent-I ^ setzlichen vorangehendeil Ereignisse, die ^lrcht ^ > bare Howalt, die verhängn'iÄwllen Folc. a ei-I ^ ! ner solchen Katastrophe schildern, z>klet>t so-I. wchl die güttlichcn als auch privaten Offen- -barungen über das Welteißde erörtern und die erstaunliche UM'reinstmlUUlng derselben mit den Errungenschaften der Wissenschaft nachweisen. Der zweit^ Vortrag findet am Samstag den 14. d. um HM 8 Nhr abends im Kasino statt. Stehplatz 2, Sitze zu 4 uud v Dinar. Unvorsichtiges Hantieren mit Gaffen. Im Gaisthause OerlwvHe? >in dqr Meösandrova I cesta wollte der Äwifmann Äin?o aus .^röovina einigen Miisten seinen uenen Grow-I ningrevolver zeigen. Da«bei hantierte er so ulworslchtig, daß sich die Waffe entlud. Glücl-I lichem>eise wurde niemand getrolslfen. Er I wird sich deswegen bei Gericht zu veranl-I Worten habe», die Waffe samt dem Waffen-Paß aber wirld ihm höchsvlvahrscheinlich ab-genvnrmen werden. Einbruch in eine Wohnung. Iu der Nacht vom 3. auf den 4. d. nmrde in die im ersten I Stock gelegei« Ahnung des Besitzers Josef I Bart in Sv. Jan! bei Dravograd eingebro-I chen. Der Täter entwendete verschiedene «Herren- und Damenstosfe ün Gesmntiverte von 14.000 15. Sie bedienten sich beim Einbruch einer Leiter, die von der Eisenbahn I stammt. Die Gendarmerie hat die Verfot-1 I gnng eingeleitet lmd es ist zu hoffen, daß die I Täter bald hinter Schloß uud Riegel kom-I nie weöden. Diebstähle. Ein uuailgeuchmer Vilich I stellte sich in den vergangenen. Osterseierta-1 gen bei Dr. Toplal? aul Wcwni trg ein. In I seiner Mioeis che it beisuchte ihn ein-e getvisse Kat'harlna Kolar, eine 35jährige bchchästi-^ guugslofe Schneiderin, wohnhaift in der Pli-! narsta ulica, und entwendete ihm mehrere! l Leintücher inl Werte von über UM) Dinar, k seinem Dienstmädchen aber stahl sie 1'>0 Di--I nar Bargeld ud vellchiedene !>1lei^r nnd i ' Wäsche. Anfangs tonnte man den Täter -I nicht ausforsten, dieser Tage alx'r wurde l die Kolar ans «dem Glavni trg von eiilein De»-j tektiv angelMten und mau fand bei ihr meh- - rere von diesem Diebstahl herrührende Ge-, gen stau de. Die Mar, n^lck>e wegeil Dieb- - stahls bereits schult zwei »ml vorbestraft ist, i wurde dem Gerichte übergaben. — ^coch ein , solch angenchiner ^snch stellte sich gestern I in der Wohnung d'>5 ^raivz Gol in der Zeu- - kova ulica ein. Als Gol am Nachmittag in seine Wohnnng .y.irüctfchrte, 'bemertte n-, wi^. snh eb^n ein Mann >sM'unig>st al:s dein ! Staub tuachle. Er jchMte sofort Veri^Mt, den ein einziger Blick m seine Wohnung be- n< stättgte. Gr ließ den Flüchtenden festnah in en., di der sich auf der Polizei, als der schon vorbc- rri, strafte, angeblich in Rilüe Hedienstete Ludwig vc Gale entpuppte. Er haste aus der Wchmmg je des Gol eine Pelerine und verschiedene Wäsche itnl Werte von 1200 Dinar gestohlen. T Mail fand bei ihm auch verschieden Schriei- gi derutensilien, uiie Scheren, Metermaße, n Zwirn und Knöpfe, die wahrscheinlich anch gl von einenr Diebstahl herrühren. Gale ist anch kc verdächtig, die in der letzten Zeit nmssenhaft 2 vorgekommenen Ucberzi eher d i cbstähle ausge- b Mrt zu Haiben. Er wurde dem Gerichte über- (5 geben. lr Falsche DinarnoM. Gestern berichteten Z wir, daß >d»r Verwaltungsrat der „Lovina", sc Ingenieur Krüc^er, verhaftet worden war, a weil er urit einer Tausenddinarote zahlen (! wollte, die voir der Eentrala baAa als Fal- ^ Mat bezeichnet wurde. Die Sache hat sich d jedoch bald geklärt und es 'hat sich die voll- s ständiige Unlschutd des geimnuteil Herrn ergeben. Er wurde.sofort wieder aus freien Fuju gesetzt. I Ueber den blutigen Zusammenstoß in Slo-venSta Bistrica haben wir von «kompetenter ' Seite nachstehende Einzelheiten erfahren. ^ I Die Vorarbeiten zur 'gründenden Versamin-I^ lung der „Orjuna", Ortsgruppe Slovenska ' i Bbstr'rca, Ischeinen von deren Organisation ' Lxubljana durchgeführt worden zu sein. Die I Bcrisiaurmlnng war von den Behörden ver- > I boten worden, da di^ Genehmigung der Sta-I ^ I tuten für die Ortsgruppe S'lovenska Bistri-I ca noch nicht erteilt worden sei. Trotzdem , I ivlirde die Verlsamncking, bei der Terlnehmer I I größtenteils ans Ljublana, Maribor nnd PoHÄme anwesend »vareir, abgehalten.! » Zwischen der cinheiulilschelt Bevöl>kerung und! den Mitgliedern der „Orjnna" kanl es I I der Versainmklnig zu Reibereien, bis gegen! I fünf Uhr nachmittag die er.sten Schüsse fie-I ' leir, glücklichertveise, ohne jemaMn zn trcf I 'I pn. Plötzlich explodierte im Vochans des ' Hotels Neichold eine Handgranate, dnrch die I ' ztvei Personell schwer unid drei leicht verletzt! ^wurden« Iln genannten Gasthaiise waren I die Gegner der „Orjnna" vevsmnmelt. — I Vor ihrem Abmarsch gaben die! ' MirAeder 'der „Orjnna" noch S6)üsse in! ^ die Lust ab ulld zertrürninlerten die Fenster-! °! scheiden des Geschäftes Pildter. Der ange-I richtete Schaden ist bis jetzt lwch ulchetannt. °!Die Orjuueil ans Mackbor fuhren mit La-^ stenantonlobilen liachhause, »rührend die ^ übrigen mit der Bahn heiuiltehrten. Aikf die-I ' se letzteren wurde», als der Zug Polji-ane ^ passierte, von Seite der einheimischen Be-^ vWerung einige Schüsse abgegeben. Die Pa-1 ^ tronen wurdeir am nächsten Tage noch gefunden. Die Gendarmet-it' hat das Möglich-liste getan, um Blutvergießen zll vermeiden, l I Daß ihr dies nicht voüständig geliingen ist, 6 liegt wM daran, .daß sie nuinerisch zn - schwach war. Die behördlichen Erhebungen ol dan'lber, voll welcher Seite zuerst geschossen -l uud von wem die Bombe geschleudert wnr-r de, sind noch im Gange. In SlovenÄa B'v- - strica bliebeil ain Sonntag über behördliche l-I Verfügung die Gastwirtschaften gesperrt. Die '- Nacht von Sonntag auf Montag verlief ruhig. >t Tierquälerei. Wegen Tierquälerei wurde n l dieser Tage der Vichtreibcr Karl Kraniber-?fl stc'r, gebürtig ans Sv. Lenart, angehalten. Er »- trieb für den Fleiischhauer ÄirbiS das Bich ie iit die Schlachthalle. Ohne Grund schlug er te auf die Tire niit einem Prüge lein. Wegen i- dieser Roheit wirid er sich vor Gericht zu ü verautiworteil haben. b. - Konzert in der Grajsta klet. Aur Mittwoch , I «den 11. d. findet in der Grajsta tlet ein ^toii^ zert, ausgeführt vmi der voll ständigen Capelle der „Drava", statt. Vegilin hal>b 20 Uhr. H Eintritt frei. 28^7 ^ Elitekonzert m der Bclika kavarna. Am Mittwoch deil ll. d. nnLet iil der Velika ka-varna ein Elitekalizert mit ^eestärttenl Or-i- chester statt. Spezicttes Pro^ramui, iil der ^ Anb-Bar Mondaine-Pause. 2848 re _ r, Der neue Pächter der Südbähuhos-Restau- i- ration in Wien. Der Besitzer des Großgast-ld > Hofes „Daniel "in Graz, Herr Michael Fel-er lint^r, hat die Führung der Wiener Süd-de bahnhef-Neftauratiau »bernoiumen. — Wie e»- erinnerlich, roar Herr Fellinger auch seiner-h- zeit Südbahnhof-Restaurateur iil Maribor e- und crfr^ite sich al^ solcher du ich sein ln'benZi b- irürdiges, geschäfit^nchtiges Wesen in n>eiten st, br isen all^'Nkeiirer Beliebtheit. in ?ieue Geldsorten in Oesterreich. Wie am? m Wieit gemeltx't wird, soll in nächster Zeit mit ii- der Präguiig vou Muniiniuul^DcünZen belli gönnen »Verden. Bon di^en wird die tleinste eiiren Wert von 100 X haben, daher als Aluin minium-Hundcrter in den Verteyr gelairgen^ N, lieberdies tr^ägt man sich nut der Absicht> eim eue Rechnungseiichelt FU ifchaffen, und wir^ iese Mr 500 oder 1000 K eine neue Beze'ich-^ iliirg htsben. Die 'küuiftiigen Noten sollen, er-lautet, m mnerrtantz'chem Format ^rvogz^' m sein. Ä Prosefsor Einsteins Trium^. ErnsteönZ Heorie, die bei ihrer Ver-öffenttichung so» roßen Altfeiridungen ausgesetzt »aar, scheint cnn do chzil tr?unrphieren. Wie aus Toronto MvcHdet wird, haben die Beobachtungeu der. anadvschen Sonnenfinstermserpeidrtwn am '1. ^Septen'^ 1022 die EiusteiM>e Theovis »estätigt. Die Beobachtungen haben nach der» lrMr.uii.gen des Ex^ditionsleiters den Be--oeis erbracht, daß das Licht der beobachteten Sterne iil der Nähe des Sonuenrmrdes unge-ähr »iil die vou Einstein errechneten Ziffern chgelenlt werde. Die hartnäctigeir Gc'gner 5iusteins, die !>eiii alten Gelchrtcu in der oanptsache den Nobelpreis mißgönnen, wer-den von diasem Ergebrris nicht gerade erbaut sein. Kino. I. Mariborski dioskop. Diensrag, Mittwoch uud Dolinerstag wird der dritte lind letzte Teil des SensationMmS „Radium" vorgeführt werden. Freitag gelangt das herrliche Liebesdrama „Ilona", die Erlebnisse eines nngarischen Grasen, nrit der berühmten Schön heit Lya de Pnlti iu der Hauptrolle, zur Vor-sührllng. Mestni kino. Die zweite Epoche 'de? hoch^ iilt.eressail'telr Fitilies „Das Gchek der Prärie" uud zlvar „Am Galgen", m 8 Atteil, wird am Dienstng, Mitvwoch und Donnerstag vorgeführt lvevden. Gvort. Marburger Trabrennverein. Die Proooft- tionen für das am l'i. Mar stattfindende Di-staiiWhreir sind bei Herrn Gustav Bernhard, Ate^tsalldrova cx'sta 17, erhältlich. Nelnrungs-' schluß am 15. ^tprrl. -.., , Theater und Kunst. Repertoire des Rationaltheaters in Maribor, Dienstag den !0. April: „Kabale und Liebe" M. A. Äcrtßivoch den 11. A^nrl: „Wo die LerchS singt" (dkrjarrekov gas), M. E. Donnerstag derr 12. ?t!pr?l: Strindbergs ^Ostern" (Vel?Va noö), Ab. B. ' > Börfe^ Zürich, 10. April. ^Eigenbericht). Vor< I bönse: Paris 37, Beograd 3.43, London 25.17, ^rliir 0.00250, Prag 16.30, Mlmtz 27.17, ^t'c'ivyork 546.50, Wien 0.007ti5, gsst^ i^rone 0.0077, BUdcrpost 0.1^5, ^rlscha>< 0.0135, Solfisa 4.15. > Aus dem Gerichtssaale. Ein Gewohnheitsdieb. Der 20 Jahre alte Bäctergehitfe Frauz (Ms arrs Maribor, der scholl vierzehn mal. vorbestraft ist, ist ein sehr -eigentumsgefährlicher Mensch. Am Kirsten trieb t'art Fras ein Paar Schuhe un^ ein ^Xiiidtnch. Die geistohlenen SaclM trug er irr I einem Rucbsaäe in die Mro?ta cesta, wo er vom Wachmann Orel als verdächtig ailgchal, - ten nlld verliaflet lonrde. Es gelang ihm aber, sich Uiit Gewalt zu l^reieu nlld zn flüchten.- ' Aui ^5. ^äiiner 'tmii er in den Stall de>? II Kanfmailnes Murko in der ?)celss?a ccM u>il« . stahl .dort denk gerade abweisenden Unecht - Franz Brozni'k verlchiedene .^leidilngsstin'te, .- Wüsche, eiil Paar neue Schuhe uud ein Paar ; Gamasclxn. Anr itt. Iänuer übernachtete er mit dein Knechte Airtoir PinteriL ml Stalle ' des Rajt) in Plus. Als sich Pintari? aul ?)i0r^ - gen entseriite. blied iiir Hofe ilild q'ah, loa- - hin der >t',iechl 'deil Schlüssel vom Kasten ver- - stectte. Als sich dr'r Knecht entfernte, »ahm e s'ii^ deir Schlüssel und stahl aii^ deiir Kasten - eine Nicrel'.chr 'sauit Kette, ^iiren Regen,nantel e und ein Paar Schuhe. Erst am 26. Jänner glückte es, den genchrlichen DiÄ' zu verhafteil r und dem Gerichts ein-znliesern. ^u seinein ^Hc-siue saiid niaii nnter anderen gestohlenen Sa ? chen auch eineii Treibrieiuen, den er nachdem t Uumurze ans dein Miüiäreerpstegsinagaziile - in Maribor stöhlen hatte. Er wußte sict, e irx'^n di.ser Diedstuhle u»i 7. März vor dem - biesigul kreisgerictite veraiiNoorteil nnd wnr-i. de zn acht Monaten schweren Kerkers verm-e tpr lit 7k »»M» VeittiMST'S^'LM'^lT^SPkV^IWt ^ Sewolttatkge Mesierheld«,. Am .'^. Deznn«^ ^ v. I. fand beim Besitzer m Zl^rnii 'tIrrcje 'Wtllherssohn Icchairn Änudn? aus Poliöki vrh und'der Wiil^erZsohn '^tc^n Äavran aus Flapse. Schon rn: Haiisc ^iristl Katii es ^wrs6>en Fras in?d vein geistig etwas be« «'^schränkten Nicwran .^u cineni 'streit?, l^je^en 's,al^ Uhr gin^i jftaman ins Freie, ivohin ! chnl auch Fräs und 2rrud.'l5 sci^l^ten. Während "des Streites, der vor dom .'oauisf sortqüset^t lwurde, stab Fräs Kavran einiz? Ohrsoi-ÄÄvran .;oq Äzrauf ein ^cesser imd st'ach , daimit me'hrmiais auf Fras em, worails er j.flüchtetc'. Fras unid i^.iru'derk llic'feit ihm ncich und hosten ihn bekläufig 2on helilttl und sdach i!^n Werdies mit ei» n^'m Mcsscr iic >dic r^te Gc^äfchäUe. Davauf liehiavrml erlitt au^ r der Gesäftver^ehung auch noch Kontusiomm uivd Quetschungen crm ganzen Wvver. Fvas und ^nu'derl, idie göstcindiy wart'n, wurden am 7. März vor dvul hiesigen ^lreisgerichte zur Verantwortu^ gezogen. Der eesdcre wurde zu lfimf, ld^'r letztere zu wei Monaku 5'^el^ers verurwil't. Sin Zmißer Vetrüster. Der Gastwirt vnd' Flei?schl^er Iatvlb Nova? mls Lo-vrene na PlchorjA kmn «un l7. Eepben^r v. I. nach Maribor, iM vom Schiweinehänd^ler I. Balt'M Schlvrrl^e, ScPlveinefleisch Md Sperk iavsen. Da er V«löeN nicht mrtrctf, wies ihn eii: Kaufmann an i>cn 2SfÄhri>gm SchlÄs-jergchi!l?s^'N ^anz Gumzei cms Pobve^ mlt der Motivierun'g, «d>i«ser lsei >bei Batöekr mrffe-stelll, Noivat Vonne i'hm daher sei?« Wünsche vortragen. Nowak hänidsgi? Gumzel den Betrag von MW als Angabe ein, woraus ihm dieser verhyrilnh, »daß or ihm i»i>e gelwünschtien SchwMe A'm nachstvn Tag schon echwlt Nova-k von l^mkzsj öi« Tele-graimn, in dom ihm mn Geld «schickte.'Gmnzej kehrte mn R. Fcbs?^ wieder nach PöbreSje zurück, wurde verhaisteh. und dem Gerichte «ingeliefert. Vont KreiSge^^ richte wurde er am ?,. Vtärz zu zchn Monateik schweyen Kerkers verurdeilt, ., Kleiner Anzeiger. WS^^SWSSSS vttfchtidems . .„«afa«ta"-«chr«ibmaschine für ^ Ätlse vnd BKro. Alleinverkauf .Ant. Rud. veyal. Maribvr. ^Slovenska uUca 7. Telephon >00. t7!kren aller »rt repariert solid -und rasch A. Biziak. Uhrmacher, Oosvoska ulica 16._25?2 ««che Ba»I«tz»n Dmor 1S00 ' gegen Eicherslelluna «nd ßile ^ Verzinsunzl. Adzahlung in drei Mo«atsr«!en. Gesl. AnlrSge «nt. .Darletxn* an die Vw. M2L 7vaf4«»scht«E. SyÜe« Fu«k Nr. 1. seh? au» erhalten, samt einem Ms«i»dee mU walze Läi»qe Z6 ?^tm. u«d eine neve Milck».?e»trisuBe (50 Liler). Anlrase Ärbnsa» B.. K«ufma»m in Kriie»ci pri Lfvtsmeru. ZLll Se»e«»«Mek. G« ßie»»-G»«- lekiklt ist »erkiufen. ARlröß« unter .Pliitzfieschöst- an die Derw. »774 ProleNor erteilt U«terncht ii, l^er ilowenischen unö deitlchen ' Stenographie in Gruppen. Naz-' lagiva ul. tS, el>enerd,g. 2844 MesttWe» «chvne» A««» w A«dK»»«> b»rß mit modernen SeschSsts« lAkalen und ecipLichtuUß, für jedes '«^eschSst geeignet, a« besten ' Posten geleze». und schiene Woh-t mlng ist Vitien Abreise sogleich ju verkaufe». AntrSze unter ^ .Gelesent^ett" a» B». 2H87 Stockt)ohss Äau» Mhe ^«upt-platz mit Aofqedüude. Wirtschnft»-«edoude. elektrisches Licht. schSn. -Harten für Bauplatz s»«ie fSr ^jedes Untern«!)me» geeignet, s»ßl. verkaufe». Wohnung s»fort tftei. Anfrage K»ros!»a cesta S!. ^ikrber. 26!0 Dunkelblmies ZM»k-Se<ö««-Kleid kask ne». »unkelblaue 5he?k,»tfchok für Mittelgröße. Adresse in Ben». kkj9 Ueltere H»t?Nch>Nerw »öer Köchin sucht Posten. Anfrage Ko-ko«»a eeßa 46. 28« G«?W»U «lt langjähr.PrairtS und ßnten Zeug». ?.Äeve als Lchlsd-. Villen oder ya!>riflsßärtner Seschäflsteite? ev. auch als SeschSflsteite? eine? Dtßß. Kanöelsgörtnerei. Pochte am liebsten eine Gärtnerei.Antr. vnter .SpeziMttft'' an B». LS»3 G»che G»eN« in gut eingefül»?-te» Sipvrt». Import- auch Agenturgeschäft gegen mäßiges Ftp« und Prsvißsn. Später Beteiligung aach mit Koptta!. Adeesten zu erlege« in d« Ver». ?2Ä8 Prachfv»NeG VettlOik««-l^inb modemes «lfeberarmdand, Vanffepvich. Ca^Karseva nt. >. e. Sw ck l.. Tür 5. (Reiferfiratze). «Z4 Sketz»«chrEibpMk «it ver-schtie^bere? Lade und Seiten gesucht, »ngebote »nt. .Echrelb. pult' an die Ver«. 27Sl SSeeh. massiges schönes hO?k ist mit »der ot^ne Matrake zu verKausen. Anfr. V«. L8ZS NlOhrrs». aanz neu. Mark« Vrennad«»?. prei«v»rt abzugeben, «nfraaef^rifevrgsschäst Aletsanb. «»«a St. WA» Starbes P»chr«ö «it »euer Vereisung. Aus Gest. bei Ab»lf Nadi. Spezer^tgeschSft.Aleksanb. ceste 40. 2«»4 'Schöner »«sitz mit Wohnungen. iWeingarten und ffeld. Preis Z40.oco K. Pektt 37, Aadner. 2ö14 jGchönes Ktavs» Nahe Giavnt trg. Wodn»»g sofort deziel»dar. !tim LS.coo Dinar z» »erl»a»fen. sNaheres Brezmk, Glavni lrg j-S^. L. St._t«95 tMlew« Dest» ist z» »erkaufe». Mdrefle tn der Ve^»». 284S A« S«»s«n gesuchk kauft zu besten lpreisen. Ferd. Kaufmann, Gla»-^ trg 2. 2804 Alte» e» (Brennaiior) tjt adzuget>en. Anzufragen Einspielerjeea ulica Nr. 40. 1. Steck. Z8lZ Via«i«o oder Klavier iß «bzu geben. Briefe unter .Klavier' an die Berw. 2S07 Sinz Derkl«»ss^U»ie, Bade wanne samt Ofen. Dertseibft ist auch ein Keller zu »ermieten. Koreska cesta,17. 2801 Ne«zin«otor 4 PI? zu tauschen flt? grSf»e?en Rohölmotor. I» sehen .Weha*, vl»to«er ILS. 2«?S Eine GrfwKmig für Mbbelfibrik fehr peeianet zu v«rba»sen. .Weha', Lsutomar. L82S Verkaufe et» gut erhaltene« F«hr»«ö. Anfragen Aleksandr. cesta 8Z. 2817 Mer»«»«ti»AG». Winte??»«b. Del!orationsdiwan.Waschttsch «it Spiegel. Bett mit Nachtkästchen. Bakvarska ul. 5. Tttr IS. L840 Eine Sch«tO»ß^elsch«ih, Elänber und «andantri' » samt «nda«trieb. fast neu. geeignet fli? jedes Gewerbe billigst abzugaben. Wo. sagt b;« Ver». S8Is Guterhaltens Schulimacher-Dke» ItO»P-Äyli«bEr-Ajih««fchw»^ billig. Ledert»andlung Naoersch, nigg. Aleksßndrova cesta. 2848 Aa v»rmM»« Stt»f,E»Or W«««,bish. Staatsbeamte. kaufmännisch gebildet, b» slowenische«, serbokroatische« und de»tsche« Sprache «ächttg, sucht Anstellung als Kontoets! ze. Gest. Zuschriften an bie Ver». unter.Veelädlich'. 2827 Offm« MUK» SVngere »erläf»ltche «e»»h>l-k»«w sSr ein Gut i« ttmg»b»»i Martb»? sogleich gesucht. M»käaa »»ter .Dauerpoßen' mi bie Ver». LSoS Tüchtiges «>»b«»«i»etz«» fß» Gaflhaas. geht «»ch als AeRaßri«^ Zufchrifte« an Frau Sofmami, Gafjha»» .8u?Tra»be'.5i««e» Nr.S. 2820 V^'fv ■fö&kl:-. BESTER ■vtfsmnz*. »Sidol« FABRIK CWENL PREPARATE 5» ■ 7ÖHII33H TELEFON JJ-65-PWH01ICEVAS2 VOR NACHAHMUNG WIRD CEWARNT ! PAL r.u [tu ts chuk -S ohlew :huj Ctelia 5(11 «IK . »1 bcdcutci haltbar ftltUdci [Schult btbct Nässe und iülte Sin SlO»fl«>Dch«« für ales, bos et»as kochen kenn, wirb sofort aufgenommen. Sa»s:Ma-nufakt»rhanbl»ng in Baratbin. Nbrefte V. Stariests. Aoi»» ultea H in Varatdin. Vonat»l»bn im ersten Monat S0S K.. späte» erhöht. 5m «ause st«b Z Persone« « als l^egerin ,» altem Ehepaar so« fort gesucht. Apotheke König. Ateksandrooa eesta. tI4S VafHMö«« ein grössere? Gelb-betrag. Abzugeben Prei»g «l.». I. Stock. 2841 Samstag vormittag würbe ein goldenes »»«bmtö verlöre«. Abzugeben gegen Belohnung i» der mekova ul. IS. 1. Et. 2846 Möbliertes ist an z»ei j)erren abzugeben. Anzufragen aus Gefälligkeit Teorniska cesta Nr. 24. 3. Stock. 280» Aa «wie« gest»M Nelt möbliertes reines Aimmer sucht junge berufstütige Dame bis zum 1. Mai gegen gute Bezahlung. Anträge unter .Bein möbltert" an die Ver». * Alellsngestrlte M»hn»ng»-Si«richt»ing. bestehendes Ktiche. Schlaf-Mche) »«d Speisezimmer pri»at billigst »bzugeden. Adresse in der Ver». 2818 5>an«, in mittleren Zähren, nett, ehrlich und verläßlich, mit Iai)-reszeugnissen, sucht Stelle als Magazineur oder Kanzleidiener bei gröberem Unternehmen oder Behörde str gleich oder später. Adresse tn der Verm. 2839 Echte plombierte Szegediner Paprika in Säcken von 5,10,20 u. 50 kg. bei 6441 Emil Vesiö, Subotica Stosova ulica 3 Ständig großes Lager TMNger »Lchimiei' Edmifitm sir ÄsatmilmI« wird gesucht. Anbok« ««t« «llM" an di« v«»all»»s. sefchanevou« mit großen Magazwen, w I«dusfrteNstadt inOb«rft«er-mark mit etw« 4Vz 3och Wald t« verkaufen. An-trSfle unter ^GeschSstshaus 1S.826- an Kienreich An-zeigenVermittlung, Sackstr. Nr. 4, Graz. 2SL1 Zu kaufen wird gasucht «in Lohomobll mit 90 — 120 Pferde-Kräften, stabil oder halbstibfl. Anfällige Angebote mit Bezeichnung der Type, des Erzeugungsjahres und der bisherigen Verwendung sind zii richten an: Industrljnlnl Qdlo Prvt Hrvai-ske Stedionlce, Zagreb, IM* M«wo«. den Apt« MSWliwWtklW!». 2«0S Vrtma Kronen-Korkt liefert lMlivna» cnvtt lilrll Mntlcit ß SuS«k. IVIsg. pksrm. p. /^ldsr^sZe gibt dem P. T. Publikum von Waribor bekannt er am 10. April in der Fra«s»paaova «I. u (Frlmz'Ioseph-Skrab?> eine neue Apotheke eröffnet hat.« Arzneien »erden auch Eisenbahner« und MUgliedern der Krankenkasien und anderen Knftaltm verabreicht. — Besonders günstig für die BevSlkertzNK des rechten Drauufers lo»ie für Reisende, die zu den Aörntnerzügen eilen. 28ZS prima Spiegelglas 4! si«mm starke prima tschech. rätelglas edenlo porzeUan, pretz- und st»nftise« Sla«, some campen und Steingut billizft zu haben d«! vleitz idrug d.d., Zagreb paromiinska cestal 2g22 7etep!)on l)t. 24-47^ Drei paar Vftrde mittelschwer, höchstens 15V2 Faust hoch für Bergfuhrwerk kaust Smtt Minsks ul. 29. '^2677 Danksagung. Warnung Warne jedermann über mich und meinen Mann falsche Gerüchte zu verbrei-ten» da ich Jeden gerichtlich belange. 28l5 Julle Kuosche»^ Maschinslihrersgottin. Für die vielen B«»sise herzlicher A»taitn«hme anläßlich tzs» schweren Verlustes, so»ie für die elsrenda zal^lreiche VeteiligPNg e»« teichenbegängniffe und bie schSne« Aranzspenden ,agen »ir alan da« innigsten Vank. Insbasonde»« da?e7en wir den k^erren V«a«t«n do« Stadtrates sswie der Frei». Fe»ervehr, aleu 5»»«nd«« >md Hakannta«. ZNaribor, den 9. April 1I23. 2S4V Die iiestrauernden SamMe» Sprein» und Rofchänz. ei>»lr-!»i>ileur Keinrich Saas. - .ooriltcher «edakkur Moi» Stgl. — Druck und P«Iaa: ^