.»" IK7. Freitag am R» November »853. ^ , ,»,,lt l>lr Tolüi- imd F.ilrt^e, täglich. un!> fo'^lt ummil b^il Ä>lla^ll im Comptoir g««zjähl!., ba I b ><> h rl^ » il. 3<» lr, ,»it Di. „V.'il'achcr 3nt»»g" .achtln!, m>l /l>','^u,'^^ ^ l, a ! l'jä l, ri q <» ii, Mr li? IxiLlluilq in'« Hau< iind s,a ! t>, ä l, l i q ^« fr. >nel»r zn nurichl.». Mil ber Pl'!^ z'ort.^ .ssr,-ü^ailp »I, <5o!»ri^r ^^"i>^"^« '^'^ ^^„,^ z« ,1.^ !» a! b i^,,l»ri q..7 ,l. ^<» lr. - I» seratiox^q. t»,',^ l ii,l »,»,' 3^,ltl»s» Vt^ii,» ^t,',"-!.< , »»»er ,ssrc^!'a»d >»i» 8 ^ ^^. ^i,,,^,,^ .', sr. C. M, Iustrat, t-,!s i'i .^cllci, fo!^,» < st. !>'. 5»« lr. s»r 2 M.il uilb ^N kr. s»r 1 U»< „„^„chalts». ni^liqs ^iuschalliulg ^ ll.. s»r z'"'l'!!a s>> ^s^, yl'»l N. Ni>ve>»brr 18^> mr IlifrriionSftsliiN's^' «och >l»lr. s»r ,ine j,b,s»,alige <,5,M'a!tung hi»v ____________________________________________________ ^^^ — AmMcker Tbeil. Se k k apostolische Majesty haben mit Allerhöchster E"tschl,esil".g vom l.'i. October d. I. den Neligonslehrer a" dem Troppaner Gnmuasium,' Dr. Joseph M'k«la, zum ordenlllchen Professor der Pastoralth^ologie an der Universität in Olmül) aller-gnadigst iu ernennen geruht. TaS k. k. Finanzministerium hat dle im Bereiche d«r t. k. Finanz-^'andcodirectlon für Oesterreich ob und nnter der Enns l,„d Salzburg in E'ledignng «e-kommenen provisorischen Cameral-Bezirko-Eommiss^rs-stellen zweiter blasse dem (5»nceptSadjuucteu >>n F>-nanzministerium, Mathias Ezeyka. und dem Fi-nanzconcipisteu der österreichischen Finanz-Landesdirec, tion, Gottfried H übler, resliehi>n. Nichtamtlicher Tkeil. Rundschau in den Leitartikeln der Residenz - Iouvllale. li. — Laiback, N». November. Der „^loyd" beleuchtet t»,e Stelllinq li»d die Stilnnnlnss Europa'^ gegeliübes Rl,s;la»d. Trol) der manchellei Elwarcu»-gen überlegt R»sil(N,d noch, nud scheint g,gri»nd,se Ursachen z» einer Panse zn haben. SoUle die änsicre Politik der Wcstmachre zn eine«- Äendcrunq forcirt werde», so inns; diese mit c,„er Schnelligkeit nnd Entschiedenheit nmsd'laqe,', welche die Welt in Slnn-«>en verstell wird. Die öffenlliche Meinung E»g-landS wiid binnen sinigsN Wochen in legaler Weise ^hre Macht entwick^l, köüne,, ; sollce dann das M>-lnstelinm sich onrch seinc Friedensliebe compromittirr schen, so gibt es »ur Eine Nectunss - den Krieg. Alich die öffentliche Meimma, in Frallfieich ka»>, Hlichl, am wenigsten ron einem Napoleoniden, nnß-achtet werte>'; n»d es steht fest, daß Nnßland einen Krieg im rollen Ernste gegen die Türkei nicht beginnen kann, ob"? der Macht E»g!andö nnd Frankreichs zn begegnen. Anch a»s;eiha!b der geua»ntei> beiden Länder gibt es eine öffentliche Meinung, die nicht mißachtet werden darf, und der „^loyd" spricht es ans, daß Nnsiland, fills eS den Frieden mit der Türkei nicht schließt, weder d»e Sympathien noch die Wünsche der Conserratwen Mitteleuropa's anf seiner Seite hal'en wird. Dnrch eine Störllng deS Weltfriedens wird i«ch Rl.si,a»d ... mel)r al^ Einer Hin-licht .sol.rt fs.Me,,, d. ...,r das reoolnt.onare ^nter: este ,eme Hoffnungen ...f ^»sii.ud^ Krieg.l,stVu.e» lvürde. Der „Wanderer" betrachtet das »mchlnffige Wankeu der Westmäclue. insbesoudere Englaods. im Gegensafte zn den großen Begebendeiten Asiens, deren Keime bereits mcht mehr verborgen lieg,», „am, lich Englands SteUnng ;u Japan, China, Indie,,. Perlien. wo überall reiche, Zündstoss nnter der Äsche glimmt. Frankreichs Intentionen werden influenzin vou den Zustünden des europäischen Ooutineutes, ls kann abwarten oder einschreiten; anf England aber inssneuzirt ^llleö. ,va^ anf astatischem Bodtu vorgeht. Die nns unbekannten Vorbereituuqen Rußlands in Wen, die zweifelhafte Haltnng Pnstens, die sich Rusi-land zu,inwtllde!, scheint, die ungewissen Zustande in hiüterindiell, die große Erschütterung i» (5bi„a, sind Symptome, welche mächtig auf Indien lückivirkei,, und EnglaudS ooUste Aufmerksamkeit auf sich zitheu müssen. Auch die Zukunft des mittelländischen Mee, res gehört lu das Reich der Betrachtungen. Ieftl handelt es slch nicht aU«n um europäische, sondern auch um asiatische Machtverhaltnisse. Wie wird dao zögernde Englaod allen diesen Aufgaben genüge»? Man ka»n sonach wohl nicht ernstlich von einer Enc» scheidiwg der Westmachte uud der orienlalischiu Differenz gleichzeitig sprechen. Orientalische Ansteleftenheiteu. Wien, «. November. Dle „E-3-6-" meldec: Telegraphische Privatbillchce aus Omrgeiro reichen henic b,s zum 4. An dltsem Tage, h«eß es in Gin,, gewo, hatten die Tüiken o„ mit 40.000 Mann dle Donau passuce) encspain, sich ein hipigereS Gefecht, taö zwei Mal erneuert wurde. Die Nnsscn behaupteten ih.e dortige gute Position. Am verflossenen Freitag fuhr ein Donan-Tampfboot, von ()rsova kommend, an der russischen Seite stromabwärts. In der Rahe vo» Ginrqewo fenenen die türkischen Slraudbatterien gegen dasselbe, ein Kanonenboot fuhr anf selbes z., und nolhlgte den Kapitän, a„f di, türkische Seite zu fahren. Ein Mlßve.stauduiß scheint diesen BorfaU he.bei geführt zn haben, da der türkische Postencom-maxdanc daft Boot für ein russisches hlelt. Iu Giur^ qewo daben die Russ"' ihre Position verstärkt. Pl^n« keleie» fallen t<^,llch vor, Wenn anch die ^lachsicht, daß Omer Pascha den Auftrag erhallen habe, die Feindseligkeiten einzustellen, noch auf die Bestatiguug warm. so ist ,e doch nach verlaßlichen Mittheilungen beute schon anßer Zweifel, daß am 4. d. M. Vechaudluugeu wegen Abschließnng «lues Waffenstillstandes >m Zuge waren. Die Nachricht der „A. ),. Z". dasi Se. Maj der Ka'sn- von Rußland den Fürsten vo» Monte, negro aufgefordert habe, gegen die Türken zu rüsten, entbehrt, wie man ans ganz glanlnvürdiger Quelle versichert, jeder Begründung. Im Gegencheile ist dem Fürsten auf eine nach St. Petersburg glstellre An-frage bedeutet wordln, sich friedlich zu verhalten, da die russische Armee hinlan.iliche Sn Vorrücken gegen Krajowa war bis zn diesem Tage uicht erfolgt. Einem telegraphischen AnSzuge auS einem Zei-tnugsl,erichce, welcher heute hier eintraf, eulnehme» 'vir über das Gefecht bei Olteuipa vom 4. eiuige Details. Die Türken bexüftteu Nacht nud Nebcl und »ahmen von Tnrtnkja ans eine größere Do-"an-I»seI i„ Besift, di< sie sch„eU mit einigen Batterien versahen, nm unter ihrem Schnye den Ueber-gang zu bewerkstelligen. Es handelte sich sonach, den Ucbergang zn hindern, und die Türken auo der be-. nitS gewonneuen Stellnng z^ück zu werfen, n>ae auch nach längerem Gefecht g,laug. D« Kanonade soll schr hiflig gewesen se<„ „„d mchrert Stunde», g Paris circullreudeu Gerüchte vom KrieqSschauplane Uüb sagi -. „Man behauptet, Omer Pascha l?abe von der Pforce die Wosung erhalten, einen Zusammenstoß zu vermeiden; da nun andererseits bekannt ist, das; dcr russische Oberbefehlshaber angewiesen ist, sich anf die D'feusil'c zu beschranken, so ist «S schwer anzu^ nehmen, daß ein Zusammenstoß zwischen beiden A.-mee.l stattgefnude". Man fürchtet indessen, dast Ouier Pascha die Vcfehle der Pforte zu spat erhulle», oder daß er nicht nöihig erachtet, denselben zu gehorchen. Wenn es jedoch wahr ist, was man behaupte?, daß »amlich die vier Machce eine Note iu einer Form abgefaßt, die den Ansp'üche» und Erfordernissen der Pforte eben so angemessen ist, wie jene Rnsil«,»dS, so glauben wir noch immer, daß die Feindseligkeiten, deren Schauplaft die Dooau sein mag, die europlN-scheu Machte uicht hindern sollen, rhre,Angelegenheiten , wie sie es am besten verstehen, zu besorgen." > Die „Times" behandelt den Krieg als eine bloß argeiliche uud storeude Episode, nicht als den Prozeß, der die russ,sch-lü.tische Frage zur Entschei« dung bliugen soU. Wenigstens ist es „ach ihrer Meinung die Pfiichl der Cabinece, dafür zn sorgen, daß er keinen andern Charakter annehme. „Glückli« cher Weise", sagt sie. „sind sowohl hier wie im Auslande die Anzeichen einer allgemeinen Geneigtheit bemerkbar, diesen Ausbruch der Wildheit oder Ungeduld gar nicht zu beachten, sondern mehr auf die Haltung der europäischen Regierung als anf die ZwlschenfäU« eines anomalen Krieges z« blicken." Es sei wohl bekannt, daß der l5zar nud der Soltau schon über die Friedene-bedingunge« so legenheiteu, indem der Schulz, den der eine Theil gewahrt, von dem Gehorsam und der geziemenden Haltung deS beschül/teu Theiles abhängig gemacht werde. „Hier leider fehle diese Sicherheit, weil Eulapa die Türkei auS europäischen Gründen beschiße. DaS wisse d,e Türkei sehr wodl, n»d dieß mache sie sich zu Nupe. UedrigeuS verdiene die Türkei nicht etwa unbedingten Tadel für die beklagens-werthe Friedensstörung, denn man wisse, daß ihre Macht über die erbitterte Bevölkerung längst eine beschränkte war, und jeden Augenblick anf Null her-absinken kann. > C onstan tin optl. 31. October. Der griechische Patriarch in Coustanlinopel hat dem Sulla» folgende, im reinsten byzantinischen Hofstyle abgefaßte Adresse überreicht: Der Unterzeichnete, welcher von der Synode der Metropolitans und den Nota-beln der griechischen Gemeinde zum Patriarchen er» wählt, anf Verlangen der Nation zn diesem Posten ernannt und durch die ausgezeichnete Huld Ew. Ma-jestät der Ehre, zu den Füßen des Thrones seine hochachcnngSoolle Huldigung niederzulegen, theilhaftig geworden ist, wird eö als wahren Nuhm erachten, mit Anodaucr und innigster Ergebenheit die wohl. wollenden und gerechten, die Wohlfahrt und das Ge. deiheu Ihrer Unterthanen erstrebenden Absichten in'o Werk zu scheu. Di» hellsamen und guadenoollen Worte, welche Sie au mich zn richten geruhten, ha» ben den> Unterzeichneten, Ihren umertdänigsten Diener, belehrt, daß das Glück und die Ruhe der Ihuen treu ergebeneu griechischen Nation den höchsten Grad erreichen werden. (!) O Unterthanen der Pforte, besonders Ihr Griechen, wisset denn, dast unser erhabener und rechtmäßiger Monarch, um seine hohe Gnade, seine Güte und Großmut!) zn Gunsten seiner getreuen Unterthanen zu beweisen, ihnen die Gnade gewährt hat, an sie das Wort und die allerhöchsten Befehle wie ein Vater an seine Kinder zu richten, tie anoge, zeichnete Gnust, ihm zu antworten. Zwar, o Sire, hat Sultan Mehmed ll., der Große, glor«e,chen Andenkens (!), dessen erlauchter Nachfolger Sie sind, als er so viele Lander eroberte, gernht, ein eben so nnloeS und trostreiches System in Bezug auf seine treuen Unterthanen eintreten zu lassen; aber Ew. M. wußten »»der die Herzen aUcr Ihrer Unterthanen zu siegen und sich aus diese Weise znm Herrn aller Völ-ker zu macheu; ein Sieg, welcher die Macht und die Zierde aller Regierungen bildet. — Wir würdigen das holie Verdienst, wie den hohen Werth der Gnade ll„d Huld, welche sich über uns jeden Tag ergieße». Wir betheuern mit der vollkommensten Unterwürfig. ke,t und Hingebung unserem Sullau un^e Ergebenheit und Treue." Nachdem unser Padischah in seiner unendlichen ,Güle"u»d Liebe für seine Unterthanen gerndl l>u. die Achechchaltnng der allen Pllrilegie», die n»se»er Nation von dem Eroberer octroyilt worden sind, zu Herzen zu nehmen, ist es auch unser Aller Pflicht, uns der hohen Großmut!) Ew. M. hinzugeben, uns Ihrem kaiserlichen Willen zn ube>lassen und Ihren Befehlen zu gehorchen, «»dem wir unsere Auerken-nnng dem Minlsterinm für die Wohlthaten, den Richtern und Naibs für die Gerechtigkeit, welche sie üben, deu Vezieren u»o der Armee für die Tapferkeit, den» Patriarchen und den Metropolitans für ihre Maßiguug und Villigkeic zollen. Endlich ist es dle Psticht aller Ihrer Unterthanen, sich >m Kreise der Treue zu erhalten, nnd nicht von der Rechtschaffenheit und Geradheit zu weichen. Wie glücklich sind wir im erhabenen Schalten eines Monarchen, der nicht «eines Gleichen hat, unser Heil unter dem mäch-cigeu Fittig seiner Gnade zu finden! Gernhen Sie, Sire, die DankeSgefnhle dec Griechen, Ihrer getreuen Unterthanen, entgegenznnehmen, deren aufrichtigsten AnSdruck ich als Pflicht erachte. — O göttliche Vor» sehlüig, wahre vor allen Uebeln die erhabene Person des Sultans, erhalte ihn ewig auf dem kaiserlicheu Throne, und entziehe nie allen seinen getreuen Unterthanen die lebhafteste Frcnde, stecs im Besipe seiner Huld zu sein." — Anßer dieser Adresse des Mon-si^lior Anlhimos hat auch die g««echische Gemeinde eine den, Snltan überreicht, in welcher sie den Dank für die Genehmigung der anf den neuen Patriarchen gefallenen Wahl aüesprichl. (Tr. Ztg.) I (5o n sta » t i n opel, 3l. October. Ans dem asiatischen Lager berichtet man, daß Selim Pascha 0 Meilen weit über die russische Gränze siegreich vorgedrungen nnd eine Scadt mit Scnrm ge-»oinmen habe. Ferner sei das Lager von Erzerinn aufgehoben, nnd daS ganze Heer anf der russisch-türkischen Gränze mtt den Hauptquartieren in Kars, Bayazid , Tschuruk - Su und Ardahan aufgestellt worden. Die Truppenbifordernngeu und andere Kriegs-Vorbereitungen dauern in gioßem Maßstabe noch immer fort. Vorgestern sind hier anö verschiedenen türkischen Provinzen Freischaaren, gegen 32,000 Mann stark. a,,gcla»gt. m,d weiden sogleich ans Schiffen den zwei lagern zugeführt werde». Der Anblick dieser Freiwilligen ist pittoresk, uud zwar wege», der reischiedeneu Bekleidung, Beiraffnung und der Banner. Ein anziehender Gegenstand für den Ethnographen. Die Flotten sind noch nicht in Constantinope! eingetroffen. Der Hafenplal) BeykoS, wo das ägyp. tische Geschwader vor Anker lag, ist gegenwärtig srei und wird wahrscheinlich znm Scatloueplap für diesel« ben bestimmt werden. Morgen wird der französische General BoSqnec nebst <> anderen Stabsoffizieren i» Coustantinopel erwartet- Sie sollen im türkischen Generalstab verwendet werden. Die «n Europa sich orgamsirenden Legionen müssen sich, wenn sie hier ankommen, nach Asien bege» ben, weil Freiherr von Brnck anf die Versicherung hin, daß sel»e Regierung im bevorstehenden Kriege dle strengste Neutralität beobachten werde, die Zusage erhalten hat, daß kein im nugaxschen Krieg com-promiltirter Unterthan und axlere Indioidnen ähnli' cher Kategorie im enropäisch-lültischen Lager verwendet werden sollen. AuS Afghanistan ist nach Teheran eine Deputation mit der Einladung gekommen, im Falle des AnsbrncheS der Feindseligkeiten zwischen der Tmkei und Rußland, gegcn dieses ledere die Waffen zu ergreife». Dieses Verlangen ist kategorisch und für den Weigerungsfall von einer Trohnng begleitet. Die Serben haben sich bis jeyt gar nicht bestimmt ausgesprochen. Die Pforte vellangt deutliche Ancwort nnd Mltwirknng, der hiesige Resident dieser Nation aber erklärt, daß seine Regierung gegen die Russen weder defensiv, noch offensiv auftreten könne, ta die leyteren denselben Glauben bekennen und demselben Stamme angehören. Das türkische Ministerium soll jedoch erwiedert haben, daß eS sich nicht nm einen Krieg deS Iolams, sondern nm BckäM' vfung o«s Barbarismus zum Zwecke der Aufrechthal-tung der tzioilisalion handle (!). Die ron d»r östeneichischen Regiernng hinsichtlich der Anfrechihaltung der Ordnung in Montenegro, wo gegenwärtig russische Beamte thätig sind, und gegen die Türkei eine Streitmacht organisireu (?), abgegebene Versicherung hat hier den besten Eindruck gemacht. Im Falle emer Bewegung der Gemüther i» Athen wird, wie eS heißt, die franz. Negierung dahin eine BesaNung absenden ('?). Ein österreichisches und ein französisches Kriegsschiff sind nach der syrischen Küste znr Beschüftung der Christen deS Libanons abgegangen. Hinsichtlich der Anleihe, welche die Türkei in Frankreich abzuschließen beabsichtigt, beißt eS gegenwärtig, daß die Pforte zur Liqnidirnng der mißlungenen Vankgefellschast eine gewisse Summe nnd zwar 40—60 Millionen zn leihen nehmen will. Ferner wäre die türkische Negierung geneigt, KriegSanwtl< snngen in den Provinzen in Umlanf zn schen, welche in der Hanptstadt auf Rechnung deS ZehentS und der Sienern angenommen und gegen Banknoten eingelöst würden. Der Pruth und der Cuban werden als die 2 Punkte angegeben, welche nicht zu überschreiten die Türkei versprochen habe- (Tr. Ztg.) Gefterreich. " Wien, ?. November. Se. k. k. apostolische Majestät habe» mit a. h. Entschliestnng v. 8. October d. I. für daö Herzogchnm Bukowina die Errich» lung eineö LaodeSgerichleS in Czernowil) mit dem geseyllchen Wirkungskreise und zugleich als Berggericht für seinen Spreugel, so wie den für dieseu Gerichtshof bestimmten Personal- nnd VesoloungS-stand zn genehmigen geruht. — Der Kantschnk schcmt nun auch die bisherigen Trommelfelle ersehen zn solle» ; mindestens wer» den Versuche mit Kautschuk - Ueberzngen für Trommeln gemacht, die den Anforderungen entspreche,?. — Die im lombaid-.venet. Königreiche befindlichen Sparcassen repräsentiren in diesem Augenblicke ein Capital von circa 30 Mill. Lire. — Der Umstand, daß die Silberzwanziger nenell Gepräges i» der Moldau und Walachei nicht im voUen Werche der alten Silberzwauziger angenom« men werden, hat die Kronstädter Handels- u„d tZie. welbekammcr veranlaßt, dieses znr Kenntniß dcS k. k. Handelsministeriums zu bringen, und um Einwirkung znr Abstellung dieses Uebelstandes anzusuchen. — Ihre Maj. die Kaiserin Carolina Ang„sta geruhten fur den Wiederaufbau der durch die Revo» IntionSstürme verwüsteten kaihol. Kirche z>l Nagy-El'yed den Betrag von 4000 ss. CM. de»n hochwü:« digsten Hrn. Landeebischofe Dr. Ludwig Haynald huldreichst zuzusenden. — D>e Grafin N o ssi - (Sonntag) ist am 14. ^ Oct. beim Einsteigen in das Dampfschiff, welches sie ^ von Brooklyn nach New-Iork bringen sollte, inS Wasser gefallen, indessen dnrch schleunige Hilfe dem Tode entrisse» worden. Eö drohte ihr doppelte Gefahr, da nicht nur das Wasser an den LandungSstel» len sehr tief ist, sondern anch die leichteste Beweguug des Schiffes sie am Quai hätte zerdrücken können. — Aas Bnkarest meldet die „Kronstädter Zeitung" , daß der k. k. Ageut und Generalcousnl, Herr Ritter von L>inrin, eine andere Vestimmnng erhalten habe, und Herr von Mihanooich zum k. k. Agenten und Generalconsnl iu der Walachei ernannt worden sei. Wirn, «. November. Heute Früh l0 Uhr fand in der Augustiner Pfarrkirche das jährliche allge» meine Seelenamt für die vor dem Feinde gebliebenen kais. dsterr. Militärs und verstorbenen Maria There-sien-O>de»s-Ritter Stall. Se. Majestät der Kaiser, die Mitglieder deS a. H- HoftS, die sämmtlichen Herren Generale, Stabs« und Oberoffiziere wohnten der Tranerandacht bei. Die ausgerückten Truppen. 2 Bataillone von Schwarzenberg,, 1 Bataillon Roßbach' Infanterie, 1 Division Alerander-Ublanen, 2 Compagnien Artillerie und rine Abtheiluug Iuvali-den defilirten nach dem Gottesdienste voc Sr. Maj. dem Kaiser. — Die am 4. November 1849 zur Feier der silbernen Hochzeit der allerdurchlauchtigsten Aeltern Sr. Majestät unseres Kmsers Franz Joseph eröffnete IO75> Vereinskrippe am Breitenfeld (Andrcasgasse Nr. il^), die erste im österreichischen Kaiserstaate, wie in Deutschland überhaupt, feierte am oergaügeneu Freitag ilir jährliches Gründungsfest. Paler Vrulio, aus dem ehrwürdigen Ordeil der Minortteu, sprach ergreifende ^i^orte über die weikchatige Liebe, Dr. (5astelli las ein von ihm für diese» Tag verfaßtes, sehr inniges Gedicht, „die göttliche Gerechtigkeit" vor. Einige Drucksachen, die Leistungen dieser Anstalt seic idrem Bestehen (2l.08N Kindertage. .^14^ Besuche der Auf-sichtSdamen u. s. w.) wie die Ueberwachung der K'ip-pel» überhaupt betreffend , wurden au die zahlreich versammelten hiesigen und fremden Gaste vertheilt. — Der Encwnrf des Gesetzes zu,« Schupe des ansschliesieuden Gebrauchsrechtes von Gewerbe- u»d Handelszeichen ist anf Grund der dies-falligen, von Seite der Handelskammern ei»ganptgruud,;üge d,s neuen GesepeS werden vorläufig bezeichnet: Jeder Gewerbsmanu kann sich «in Zechen für seine Erzeug»'^' w^blen und wird bei dem alleinigen V>et"al'che oees.lben gesetzlich geschult. I.d.r. der fich »rlderrechtlich eines solchen Zeiche,^ bedient, wird bestraft und mnß den allenfalls dadurch eut-staxdeneu Schaden ersenen. Die Zeichen werden in 2 Classen getbeilc: in solche, welche den Ursprung, und in jene, welche dir Qualität der Erzeugnisse ausdrücken. Die Zeichen werke» in öffentliche Bücher protocollirt, wofür entsprechende, iu Classen eiüge theilte Tarbetrage gezahlt werden. — Der ehemalige Depntirte am österreichischen Reichstage, Johann (Hanns) Knclich, derzeit Med. Doctor iu New «Pork, ^ird vo» Seite des Wiener Landesgerichtes wegen Hochverra^h, begangen dnrch die beharrlich verfolgte Absicht, den Regiernngsstnr,^ in Oesterreich und Deutschland ju bewirken, öffentlich vorgeladen, bis Ende Februar 1864 persönlich zu erscheinen, widiigens seine Aburtheilung in coullunnlinm erfolgen müsse. — Vor den Assisenhofe in Ulm kam vom 4.— 21. October ei» colossaler Diebesprozeß zur Verhandlung. Prter Da»»ecker (Schrel»er) aus NathShau-se» u»d ^2 Geilossen waren deS gewerbsmäßigen Stehleus angeklagt, und wurden sämmtlich zu mchr rder minder großen Freiheitsstrafen vernrcheilt; Daunecker selbst zu 12, seine Geliebte und Diebsgenossin, die „schöne" Verena Gapp von Gnteuzell, zu 7 Iahreu Zuchtbans. Gegen Dannecker aUein lagen nicht we-"lg" als 14li Diebstahle vor, melst mit Einbruch, Einsteige» :c. 170 Zeugen wnrdcn verhört, "00 Fragil an dle Geschworenen gestellt, die zu bereu Ve-antworlung über Nacht eingeschlossen n'areu. NZien, l^. November, Se. Maj.stac der Kai, ser F^rdinaüd liadeii zum Ban eines SchnlhanseS, so nie zllr Besoldung eines eigenen Lehrers in der Gemeinde Waldecke, im Schluckenaner Beznke, den Betrag von 800 fl. C. M. zu schenken geruht. Es wird durch dieses Geschenk die fromme Absicht der klemen dürftigen Gemeinde weseullich gefördert, den Unterricht für ihre Kinder, welcher bel der hohen Lage der Gemeinde und der Entfernung von der Pfarrschule erschwert uud oft unterbrochen war, durch Errichtung einer eigenen Schule und AnsseNung eines LthltlS ,sch,„kte das Museum Earolino-Au-gusteum in ^alzburg mit lO0 fi , ,77- Aus Pol« geht der „W.Z.. die Meldung zu vo„ elnem durch unvorsichtige« c^aren mit Pulver am 27. v. M. entstaudene» Ungll,^. Durch Uuvo.sich> ligkeit beim Verreibe,, des zur Bereitung der M,-nmzünder nöthigen Pnloerö, in deu ebenerdige,, Lo-calitäleu der dortigen k. k. Marine.Vandireccio» entstand nämlich an diesem Tage eiue Erolosion, wodurch eiu Theil des rrchlen Flügels de» Gebäudes iu die Luft gesprengt wurde. Ein 'Arbeiter fand dabei seineu Tod, sicben audeie Personen wurden mehr oder weulger, darunter zwei Beamte lebensgefahr« lich verwundet. Trieft, 9. November. Die hohe Statthalter?, bat den Fischer» A. Delncca, G. B. und A. De» Marchi. A.< Olio u»d P. Robba aus Muggia die ge> senlich b.-st.inmte Beloh>u,»g von st. 1i')0 g,wäl)>c, weil sie am Abend des 13. April anf der Nhede von Mnggia deu Capita,, und die Mannschaft des österr. "pielego „Ämico" mit Aufopferung ihres eigenen Lebens wahrend deS wüthenden SlU'MlS von» drohenden Tode befreite«. Görz. Die gewerbliche und landwirthschaftliche Ausstellung iu Görz wurde am ^. in Auwescnheic des Hr,!. Statthalters Grafen v. ^impffen, des Hin. Fürst-Erzblschoss uud der (5>»il- und Mllilalbehörteu durch die Präsidenten der ActerbaugeseUschaft und der Handelskammer, Herren Persa von Llebenwald und Heccor Hitler v. Zahony. feieilich eingeweiht- — Iu der Ausstellung in Gdrz siud dl« eiuhei-lnischeu landwirihschafilichen und gewerblichen Ereignisse mannigfaltig vertrece», uud zwar durch Weioe, L>q»enre. Essig. Spiritus, Branntwein. Oel, Getreide verschlldener Art, Mehl, Hülsen fr üchte. Küchenge» wüchse, frisches uud getrocknetes Obst. Kuse. Seidencocons, rohe und gesponnene Seide, Leinen», Hanf-, WoU'und BaumwoUgariie, Seioeugewebe, als: Da mast, Eamlnel, Zucker ni.o Znckerwaren, Leder, Pelze, Kerzen. Sc'fe, Mehlspcisr, viele Schl'e'der-, Schuhmacher-. Sailler-, Silber- uud Drecheltrarbciltu, Uh> re», Handschuhe, Taprzerieu, Elsena'b.iteu, Sticke: reiin, Erzengnisst aus dem Gebiete der Physik, Me. chanik. (öhemit u. s. w. Die Ausstellung erregt allgemeines Inlercss,', bleibt den ganzen Mo»ac ?lov,mber offen uno dürfte wohl anch zahlreiche Vesncher anziehe». Mailand. Dl< Einnahme,, der Mailänder Han-^Iskammer, welche den I»leressen, di< s« vertritt, ein eigenes Blatt „l'<^Iü, !n^ «i<» c (l'lil.I^li ii» ,l<Ü!» i'lovincii, cli ^lil^uc" wlcmel, betrugen im Jahre 18"»2 4«,65' Lire. die Ansga« be» 4.>12! Lire. daruiurr für Gehalle 18.900 L>re. Pei.siouen 0094 Lire. Ka»zlelkoste» 33W L-. Druck-tosteu 108". Lire. Bücher und Zeitungen 1012 Lire. Beleuchtung und Holz 3:!t l L., Riisespest» 1101 L,. zu Woilihaligkellozwecken 16^4 L. u- s. w. D. November. Die «Polizeibehörde in Magdeburg ist »m Vegnff. eine. nach Ueberzengnug der „Zeit" sehr pracclsche uuo »achahmnngswerlhe Eiu. richcnng zn tresscu. Deu Backer» soU „ümlich vor. acschinben w^rde», selncrhin ihre Backwaren »ach dem Gewichte zn oelkanfen. S ch w e i ;. Auf die Verweudnng des Buude gen in deu Patrouenhülse» des Pariser Artillerie. Zeughanses, die ans al«n Pergamenten bestebeu, und aus deu zerstreuleu Archive» verschiedener Zeitaller von (^arl >l. bis zu Ludwig XlV. herrühren. Vroljl'Ntnnnicn und Irland ztondou, 1. November. Deide zu r-erl'!, ten, worauf jedoch der mit Berathung dieser Masi« reg,l beauftragte Finanzansschnß nicht einging, iodem seiner Ansicht nach eiu Getreidtausfuhroerbot weder g»t noch zweckmäßig sei, weil Portugal vou keiner HungerS»oth bedroht sei, ja in diesem Falle hinlang» liche Znfuhre» ans überseeischen Landern erhalten würde. Ein Verbot würde übrigeuS alle» Grund» saften der Freiheit des Handels nnd der allgemeinen Interessen db'si» ten sein. um damit dieselben nach einer allgemeinen nuo relslicheu Plüfnng ihren weiteren Verlauf n>'hm^>. (Gejeichnet) Barb» Demeter Stirb.y. (Gezeichnet) Johann Manu m. p. SlaatSsecrel^r. Vsmanischcs Noich. Tmprna, 2 ^itovember. ^iachdon die Koßla» augelegeiiheil durch desseu Abführung nach Amerika hier vollständig erledigt rrorden, blieb »och der kais. österreichische» ^giernng die aogenehme Pfticht, die Verdienste deij,»igeu Personen anzuerkennen, welche oem Kaiserstaace bei jenem traurigen Anlasse ibre loyale Gesinnung gezeigt halten. Mit wahrer kai. serllcher Mnxificeuz hat die österreichische Regierung aber auch solche Dienste anerkannt. Niemals wnrcen bis jept zu Smyrua ,i„e gleiche Anzahl vo., Orden a» Privatpersonen verliehe», uud man darf wohl behaupten, daß. ohne Rücksicht auf die Peison. anch die l'U.'sgeilügste Dlelistlristuilg becacht wurde. Es er» hielten das Ritterkreuz des Franz IoiVvh.Oidens der Privatmann Werry, der griechische Arzt Dr. Paleo« log. der englische L,l)rer Turr,l, so wie der dsterrei« chlsche Arzt Dr. RafflueSqne; das Verdienstkreuz mit der Krone der frauzbsische Hospicalarzt Dr. Sca« marcas. (Tr. Ztg.) N u ß l a n d Schwedische Blatter melden ans HtlsiugsforS v. 24. October, daß dort eiue Abtheilung der russischen Flotte eingelaufen sei, um dem Veruehmeu nach daselbst zn nbcrwiuler». Ocrtliches und Prauinnelles. Vaiback. 9. November. Iu der Nacht vom 24. anf den 2i>. v. Mts. wurdeu aus der Fiumaner Straße au der Auhöhe zwischen Saplaue uud Pasjas, im Gerichtsbezirke sastelnuooo. zwei Weibspersonen, die aus Fiume, wo sie in Diensten gestanden waren, iu «hre Heimat nach Mottling in Krain zurückkehrten, von zwei Mannern räuberisch angefallen, und ,rit!.en mit Verlosung v. ^. l«:l9. fin «0N si, . . 13^ l/6 Aanf-Attit». vr. Stiict l320 ft. m O M. Ncticn drr .ffaiser Ferdinands-'^iorbl'ahn i,!i l0U0 ft. nstcrda»l, fiir l<)<) Holland. Guld., Rthl. 95 l/2 2 Monat. ^ AuqSnrg. ,," «U0 ^'»ll'.!! lö>il.. <^>lld. 114 1/1 G. Uso. Frank,»rl.,M,. (>ürl2<»il. sudd. V"-) .'inS W.»hr. im ^i l/2 ,1. Fl!s<. O»!d.) 1<3 S/8 I M.'iia!. Hami'urc,, ,ur >W Marl Banco. Gulden 85 l/8 2 Munai. Liuorno, sill ^00 T^cn»i>chl Live, ^uli'. 112 l/2 2 M^»a>. Londo», siir < Psiliid Stellina, ^lilde» N-^ 3 Ml'».,l, Mnm,t. Paris fin :^ili. .. —' V.l4 ' Ei!l,I. Sovcralugs ^ .,.,.. — ie,t »ach Wien, — Hr. Alois Perelli, Obei-N^tä,', von Wie«, nach Flume. — Hr. Johann Picco, I)r. dcr Rechte, von HZillach nach Wi.n. — Hr. Michael Battlgclli, Gutödellyer; von Gradiec^ nach Agram — Hr. Jacob Mlkor, nautischer Lehrer, von Ag-am nach Trieft. liebst 113 andern Passagieren. Den 8. F>. Eleonore Grasin Sternberg, Majors-Gatlin; — Hr. ?l»ton Giuft, Bildergallelie Director; — Hr. Giovanni ^l'illlVk, pens, '-veamce; — Hr. Franz Hrusch^msl-l), PrwanVrj — Hr. Ely Schmidt, »or^mcü'kaii. Privatier^ — Hr. Theodor Hchniit't; — H,. Ä!er. Ll'ytauf — und Hr. John Böller, alle 3 Hal>d.'!slel>re, uod all.' 8 von Wien nach Tiiest. — Hr. Peter Coidini, Postofficial, von Trieii nach Grah. — Hi, Pasaual Noo.'liela, M^giftratHralh; — Hr. Edl>a>d .^leisch.r, Dainpfschifffahits-Beanne; — Hr. Aurelius ^„gelbrecht, iliss. Privatier — und Hr. D°« inilnk ^l'lak, Handelsmann, alle -i van Tuest nach Wien. — Hr Gabriel Koyüberg.r, Haodelsmann, von Giatz nach Trieft. — Fr Anwlia Koppel, Medici»' DrctoiS Gaciin — u„d Fr, Chailocte Kohen, Be-slßrrin, beide von Verona nach Wien. Nebft 99 anreln Paffagieren. De„ 9. Hr. Albert G,af v. Lichtenberg, k. k. Of» ficial, von Gratz, — Hr. Heinrich ^akenbacher, tl'gonom. Adilioct, ro» Iimsl'7uck nach Wien. — Hr Otto v. Steinleiu — und Hr. Jacob Semoglia, beide Guto-besser; — Hr. l!eo»idaS Poroumbar, Privatier; — Hr. Wilhellli Foitis — und Hr. ^eoi Kalimann, beic^e Handelsleute, alle 5 von Trieft nach Nien. — Hr. Julian KulzNizow, russ. Gnt^b,s,h>-r; — Hr. Carl Almule — und Hr. liar! Bulsoni, b„de Handelsleute — «nid Hr. Pieire Monigeiti, russ. HaudelHmam,, alle 4 von Wici, „ach Tlieft. — H,-. Michael Hai-fon — und Hr. Efter Como„do, beide Plivati'eis, beide von W.en «ach Cp,I. — Fr. Angela Noslimben,, Private, von Trieft nach Gral). i)!el)st I>2 anderl, Passagier«». E d i c t. Von dem k. k. Bezirksgerichte Adels- bcra wird hicmlt bekannt gegeben: '. Es sel über freiwilliges Ansuchm ocr "Fnul Anna Doxat von A^elsberg, in den VcrklNif von li gurcn, sowohl zlim schwe- ^ren Zuge, als auch zulll schnellen raufe ver- wendbaren disponibel geworbenen Pferde, ourch öffentliche Versteigerung gegen gleich bare Bezahlung gewilligt, und hiezu der Tag auf den 12. November l I Vormittags um l, Uhr im Hofc »zur Krone" in Adelsberg bestimmr worden, wozu die Kauflustigen zu erscheinen eingeladen wer« oen, K. k. Bezirksgericht Adelsberg am 3. November i653. Z. 167«. (2) Nl. 6809. Edict. Das k. k. Nezilkögerickt Plaiima macht bekannt: In der Ereclltionclsache des Hr„, löaspar Per» hanz von (il)iadio, wider Matlhaus Sluga oon Planina, sind zur Vornahme der cxecutiocl, Feil-dietulig des, dem Letzter,, in Folge <5inanlwortlings Urkunde vom 14. October 1851, Z. 8018, zustel/cn.-den Titels zum Eigenlhume dcr, im Orundvuche Haasberg ,ul> Meclf. Älr. ^^, ^ind 39 vorkommenden Nealilaten, im Wllthe von 150 si. und »600 ft, die Vornahme auf den l l. October, den I I. 9io-vl'mbcr und >3. December l. I , j.dcsmal Früh l0 bis 12 Uhr im Gerichlssitze mit deni Anhange «ni' beraumt worden, daß das feilgebotene Obi/ct bi> dcnl 3. Termine erst unter obigem Nennwerthe hint' angtgcben werde. Der Orundbuchsextract, das SchätzlMgSproto« coil der Realitäten und die ^icilationsbedingnisse können hiergerichls einqesehen werden. K. k. Bezirksgericht Planina am l.Aug. 1853. Nr. 9ä0l». Bei dem ersten Termine erfolgte kein Anbot, wc'r, n.ich die weiteren Ta^salzungcn vor sich gchcn werden. K. k. Bezilksgklicht Planina am 12. October 1853. Dcr k. k Nczilkslichter: G e r t s ch e r. Z. 1700. (2) Nr. 2l43 Edict. Ilon dem k. k, iUrzillögclichtc Laibach ll. Sec> lion wird l)iclMl! dcl/.iunl g.niachl -. l^s sei von ditscm Grlichte liber das Ai'suclicn des Herrn Josef Pugcl, gfßei, H-rrn Wenzrl Fritt,. linger in lVlizlcolx, wegen schulci,,cn 500 ft M. M. c. ». c. , in die erecillive c'ff.üiliche Verstcigcrung der, dem l!khtc>n gedöiigen, im Grundbuche des Magistrates ilaibach vorfonun'-nden RealiliUeli, al?! 0es Hauses in der Stadt tZmisc, ilir. 3«, im gerichtlich erhobenen Scha^nng^>vestl)e von 5873 si. 55 tr. M. M, und der Gemeinanthcile Mappen. Nr. 2l9 u 220 in llouc», im Schatzungswellhe von 104 ft. l0 tr. g»w>llia,et, und zur Ujornahine derselben vor diesen: Gerichte die drei Fcilbicttings-Tac,satzunqen auf dci, 2l.Dllember d. I., aus den 2«. Jänner und auf dcn 2l. Febinar 185^, jtd) di«sc Realitäten nur bci dcr l.tzlcn Feilb,clung b^i allenfalls nicht erzieltem oder uberbotenen Schä'^ungsweithc auch unter demselben an dt!» Meistbietenden hinlaugcgevcn wsrdcn. Die Llcitat,onsl,'cdinginffe, das Schätzungsplo^ tocoll und der GlUüdduchslltract könncn bei diesem Gerichte >n dcn gewöhnlichen Amlsstunden einge> scheu werden. K. k. Bezirksf,mcht ^aibach II,. Section am «5. September l>53. Der k. k. Qezilksrichter: I)s. v. Schrey. Z. 1612. (3) Nr. 5006. Edict. Von dcm k. k. B^ntt'gerichte Lack wird be> kanl't glmachl: ES sei übcr Ansüßen dcs Hcrrn Josef Globozh-nik, durch Herrn Dr. Merk, die executive Feilbicluilg des, der Agnes Stcirer gehörigen, in Lack 5^l) (Zonsc. Nr. 55 gelegenen, im st^dtlichcn Grnndbuche 5l,l> Urb, Äil. 51 vorkommcxd.n Hauses sammt An. und Zugelwr, in» Schätzun>,s>vcllye von ^)25 ft,, wegen, schuldige» 368 fi. und l?0 fi. c. b. c. bewilliget worden, und es wctdcn zu deren Vornahme dic> Tagslitzungen auf den 26 November, 24. December l. I., und 30. Jänner t. I., jedrsmal un, 10 Uhr Vormittligs in dcr hiesigen O'tichlskcmzlci mit dem Bcislilje angeordnet, d^ß dicsc Ncolilat bci der ersten und zweit»'!, T^gs^l^ung nicht unter dein Schähungs-werthe werde hintangegebeil werden. Das SckatzungsprolocoU, der Grundbuchsex-sl'icl und die Licn.nion5bedingnisse können tägl'cl) l)>l'l c'nqeschc» w^dco, Lack am »o. Seplemb« »653. Z. 1695. (3) Nr. 1060». Edict. Pon dem k. k. Bezirksgerichte der I. Section zu Laibach wird bekannt gegeben: Daß am 16. d. M. um 9 Uhr Vormittags, vor dcm hiesigen Rath. hause 2 Pfcrdc, im Schähungswerlhc von 120 fi,, und gleich darauf, im Haufe Nr. 65 in der Polana» Vorstadt, verschiedene bewegliche Sachen, im Schaz-zungswcrthe von l52 si. 14 kr,, an den Meistbieten« ven gegen gleich bare Bezahlung werden veräußert, und die um den Schätzungswert!) oder darüber nicht an Mann gebrachten Gegenstände auch unter dem» selben werden hintangcgeben werden. Laibach am 6. November 1853. Z, l665. (4) Gn'lltdlichcr Privat-Ulttcrncht in dcr französischen und englischen Sprache nach leichler, bewährter Methode wird ertheilt von C. M. Trubel, Lehrer der teutschen, französischen und englischen Sprache an dcr hiesiqcn Handelsschule. Adresse» wollcn gefälligst in der Buchhandlung des Herrn Georg Lerchcr, am H.iuplplatz, abgegeben oder die dcs Lchrcrö daselbst in Empfang ge» nommcn werden. Z. l7tt<» (l) Haus - Verkauf. Am altcn Markt ist eln Haus im guten Bauzustande aus freier Hmv 1ii,5»,'« (Armce.R^sirmcsscr) über-nomlncn hat, und können solche zum Fa« briksprcis, nämlich » Stück ohne Etui 5'. kr, mit Etui l ft, bezogen werden. Der belsplellos billige Preis für diese ausgezeichneten, von keiner andern Sorte übertroffenen Messer kann gewiß nur dazu beitragen, daß sich Jedermann die Ueberzeugung leicht selbst verschaffen kann, wie diescldcn ihre große Billigkeil nnt Recht erlangt haben. Auch jmd da echte Millikcrzen für Llamcr, pr. Paqutt i. /.6 kr., 0ann voll-gewichtige 02 Loth pr. Pfund 5l kr., dto. eben auch oollgcwichtige Slearlnkerzen, Z2 NNh 48 kr,, Milli dto 2o ^oth /.» kr., ?« .'/2 Loth 5l) kr, Bclvedeur Lichter /»0 kr,, uno blttct um jcrncln geneigten Zuspruch.