entsprechende Erhöhung. — Einzelne NummernTin ISd. Nummer 21 ^ _Donnerstag, den 17. März 1927. 52. Jahrgang Gründung einer deutschen WlKerbundliga in Slo-wenirn. Der Lbergefpaiischaft in Marburg a. Dr. wurden dieser Tage eine vou uamhaflen Füh-rern des Deutschtums in Slowenien unter-z eichnete Eingabt und die zugehörigen Satzungen für die Gründung einer „Deutschen Liga für Völkerbund und Völkerverständiguiig in Slowenien" überreicht. Als Sitz dieser deutschen Bölkerbuudliga ist Marburg bestimmt. Die Ligcnsatzuuge» sind von der vorbildlich arbeiten-den dtulfchcu Völkerbundliga in der Tschechoslowakei übernommen. Dieser Schritt der deutschen Minderheit in Slowenien ist ein neuerlicher Beweis der von den Deutschen in Slowenien konsequent verfolgten aktivistlschen Verständigungspolitik. Steuererleichterungen. Es geht kaum eine Blattfolge an dem slowenischen Leser vorüber, in welcher der „Iutro" sich und seine Parteianhänger nicht mit dem baldigen Rücktritt der gegenwärtigen Regierung, mtt ihrer „Sterilität", mit der unvermeidlichen „Krise" uud mit dem nahe bevoistehenden „Mittelpunkt" trösten würde, den in der künftigen RegierungSumgruppieruug die selbstäudigdemo-kratifche Partei bilden werde. Nun ist mit dem zunehmenden Beifall unserer Allgemeinwirtschaft die Zahl jener Leute sehr herabgesunkcn, die auch heute noch Geschmack daran finden, ihre politischen Bedürfnisse nur mit leeren Phrasen zu befriedigen, auch weun eine uuverhältniS-mäßig große Presse mit suggestiver Ausdauer dieses leere Stroh drischt. Das große Heer Ictlhovcn uiid die äfi>rretchische Landschaft. Anläßlich der Jahrhundertfeier. Ja diesem Jihre, da die Well st» anstickt, da« »»denken elre« der giößten musikalischen Genie» ,u feiern, mag mit Recht immer von neuem darauf hin-Bewiesen werden, daß Veethovcn nicht einem bestimmten Sand, nicht einer bestimmten Nation gehört, sondern »n seiner titanischen Einsamkeit Eigentum der gesamten Menschheit ist. Wenn Oesteneich, wenn Wien aber »nter den Veehover, feiern den ersten und wichtigsten «ang in An'pruch nimmt, so ist die« berechtig», w«U Wien sich mit Fug al» de« Meiste,« geistige Heimat betrachten da» f. viele« war erst im Werden, al« der junge Beet Hoden seine GeburtSstadt veiließ, um nach Wien i» liehen. liest Wien, erst die österreichische Lanbschait wa> «, die ihre eigene, urselige, ergreifend« Sprache an sein Ohr klingen ließ; hier «st wurde dem heiben Niederdeutschen mit dem vlämisch-hol!indischen Namen die Anmut, die »»endliche Eidfreude manche» späteren Werke« offenbar. Gewiß: auch in seinen allerersten Lowpostiionen, bei-Bagatellen, schwang leise Grazie de« ve> klingende» Rokoko. Allein jene Anmut ist roch nicht eigen, noit »icht au« einer bestimmte» Landschaft gewachsen; sie Unnte ebenso von Mozart, Eovperin ober Ecailatti sein. derjenigen, die sich mit der pioduktiven Arbeit ihrer Hände oder ihres Kopfes durch dos prak-tische Leben durchkämpfen müssen, vergleicht die „notioualen" Regierungen, in denen unsere selbständigdemokratischen Herren als die gege-benen Minister saßen, mit der heutigen krisen-haften, im ständigen Stuiz begr ffenen Legierung uud dieser Vergleich fällt, wenigsten« was Slo-wenien anbelangt, sicherlich nicht zu Gunsten der früheren Regierungen nuS. Dcnu die Ueber-führung der Kronenpensionisten ' in die Dinar-Währung war auch unter den früheren Regie-ruugen immer äußerst aktuell, wahrscheinlich aktueller als heute, weil das Elend ncch nicht soviele von diesen armen Teufeln weggerafft oder ihnen den Strick in die Hand gedrückt hatte. Auch von der Einlösung der 20°/0rgcii BonS war immer die Rede; mau versprach ihre Einlösung mit Termin und hielt die Versprechen nicht. Alle diese Dinge und auch dir Erleichterung der Lasten unserer Bevölkerung waren schon immer sehr akluell. Haben sich die nationalen Regierungen oder die Regierungen, in denen die Radiöianer soßen, ernstlich um diese Sachen gekümmert? Nein, gar nicht! Eist seit die slo-wenifchen Klerikalen in Beograd ein kleines Wort haben, beginnt sich da einiges zu rühren. Diese „rückständigen" Klerikalen scheinen sich um die Wohlfahrt ihrer LondSleute wirklich zu kümmern, daö muß ihnen der Neid lassen! Vielleicht kommt das daher, daß ihre Partei so ziemlich das ganze Volk ist, während unsere selbständigen Demokraten unter Volk vornehmlich ihre „Stranka" verstehen. Die Slowenische VolkSpartei wird bekanntlich von Geistlichen geführt, die felbständigdemokratifche Partei von Advokaten uud Advokaturskouzipienten. Beide Arten von Führern haben Bcrühruug mit dem Volk. Ohne selber irgendwie „klerikal" ange- Di« tief bedeutungsvolle Beziehung zur Natur, ohne die <« keine wahre Musik gibt, ward Beethovn nst in W cn offenbar. Hier, inmitten dieser favflge-fchwungene» Hügel, ücke». inmitten d«r unendlich lieb-listen Anmut de« Wienerwalde«, vnqaickt sich in ihm die grünende Landschaft ring» umher mit seiner »er» klüftete» Seele. Uid e« ist seltsam, wie diese Bequckung de» Ringend-Be qaälte», des nördlichen Deutschen, mit dem Anmut»Singende» de« Oesterreich«!», oft urvermilNU, überraschend in sekem Werk zum Ausdruck kommt. Plötzliche U-bergänge au« grüblerischem Moll zu dasein«-freudigem, naturfrohe» Dur; oft schallt zwischen wher Gottseligkeit leise Weioseligkeit de« Grtnzinger Heurige». Man denke an einzelne Stellen au« dem ersten Satz der Eroika ja selbst au» der unheildräuenbe» Fünften, wo zwischen den geballten Welteiwolken weiche«, leben«-fiohe« Jubiliere» aufklingt. Ihr größte« und ewige« Denkmal aber hat die Wiener Landschaft in Beetdoven« Sechster Symphonie, >n der Pastorale, gefunden. E« ist für den Senner Beethc«:n» ergreifend und Uhneich zugleich, jene Wege „> gehen, auf denen der Meister wandelte, US sich der «»etanke de« großen Werke« aus feiner Seele rang. Die Landschaft hat sich seit Hunde,t Jahren kaum ge, ä.dert; immer roch steigen zu beiden Seiten de« Weg» > benbtstandene Hügel hinan, immer «och grüßt die «>üve Auppe de« Kahler bei g« und da« alte Buben. haucht zu sein, erscheint u«S die Berühruug der Geistliche» mit dem Volk doch uneigen-nütziger zu sein als die der bekannten „natio-naltn" Advokaten. Die ersteren haben sicherlich ein tief eingewurzeltes Interesse daran, wohl-habende und zufriedene Pf^rriusosscu zu besitzen, während der Weizen der litzteren naturgemäß am schönsten dann blüht, wenn die Bevölkerung uuzufrirdeu ist, weuu es zahlreiche wiltfchaftliche Zufammenbrüche gibt n. f. w. Dies spiegelte sich ganz deutlich auch in der „Arbeit" uiiserer Regierungen wieder. Solange die selbständigen Demokraten am Rud?r waren, mußte die All-gemeiiiheit immer nur geben. Der Wert de» Dinars stieg und trotzdem stieg schwindelnd auch das Budget. Steuererleichterungen, Pensionisten-auSgleichuug, das waren lästige Sachen für diese typisch sterile Partei, die ihrem Gott „Nimm" das bunte Mäntelchen nationalistischen PflanzeS umzuhängen verstand. Nichts kann die advokatorische Kniffigkeit dieser Pärtei plastischer zeigen als der Bericht des „Iutro", wonach die Zustäudnisse der von den Demokraten so heiß bekämpften Regierung an die Bevölkerung einen Erfolg der selb-ständigen Demokraten bedeuten! Diese eußerortenll ch charakteristische Drehung verdient, auch von n»S festgehalten zn werden. Sie lautet.' „Eö muß als Erfolg verzeichnet wer-den, daß sich die Rggierung unter dem Druck der seinerzeit (!!) im Finanzausschuß gestellten Anträge der selbständigdemokratischen Partei, die sie zuerst ablehnte, die aber auch in den Reihen ihrer eigenen Mehrheit Billigung her-vorriefen, jetzt entschloß, sich wenigstens einige zu eigen zu machen. Hieher fallen vor allem die Ueberführung der Kronenpensionisten, die Erneuerung der Steuerbefreiungen filr Neu-bauten und die Abschaffung des 30-prozentigen außerordentlichen Zuschlages'auf die Einkommen- bergerschloß vom L opoldtberg über die Wipfel der Obstbäume hirübir. Bon Nußtoif, einem ilyllischea Do f, da« heule unbeschadet seine« dörflichen Charakter« Teil de« XIX. Wiener Semeludebczirkt» ist. führt der „Schreiberweg" nahe an dem berühmte» Döbling und Srwzing volbei bi« in die Talfenke de« «ahlenberge», die Wildgrube. Ein munterer Bach, der Schreibelbach, plätschert »»ausgesetzt den Rain entlang, und in de» Baumwipseln fingt» zur Sommerzeit ungezählte Amseln dem blaue» Hlmmcl zu. Hier schuf der Meister da» unsterbliche Andante der Pastorale, al» er nach einem schweien G.witler de» glünen Weg entlang stürmte, der heute ehisürchlig .Bcelhovengang" heißt, und den ein stimmungsvolle» Denkmal ziert. Wie heute sauge» damal» die Amsel» in den tropfenden Zweigen, und ihr Lied ist unvergänzlich festgebannt in de» weichen «längen der Pasto ale. In der Umglbung Wien« ist beinahe jeder Schritt Boden» geheiligt durch die Erinnening an den Gcnlu». Die Straßennamen erinnern duran: hierein Beelhov:»-gang, dort eine Eroikazaße. Hi r ein Hau», ha» eine Marmoltafel al» Wchastätle de» Meister» bezeichnet. Heiliger stadt, Nußdoif, Döbling, Grinzing — lauter » weihte Stätte«: und heute noch nach hundert Jahre», urverändert so, wie sie die Augen de» großen Ein» samen geschaut haben. «filf 2 (Eilltei Zeitung ftansmtx 21 steuer. Der Finanzminister hielt auch sein Wort bezüglich dcS Moratoriums für die Bezahlung der Steuerrückstände, das er unter dem früheren Regime dem Finanzausschuß gegeben hatte". Solange die Herren selbständigen Demokraten, darunter auch Slowenen, Minister und in wiederholten Regierungen der ausschlaggebende Faktor waren, „gelang" es ihnen nicht, die obengenannten „Erfolge" zu erreichen! Erst in der Opposition gib die Regierung ihrem Druck nach. Daraus müßte für alle Steuer-zahle? in Slowenien der heiße Wunsch folgen, daß die selbständigen Demokraten doch immer in der Opposition bleiben und solchermaßen ihre Erfolge erreichen mögen! Wir möchten wetten, ' daß auch die Bürgerschaft von Crlj« in ihrem Stadtparlament großen Erfolgen nicht ab-geneigt wäre. Ist es nicht verführerisch, auch da einmal diese» probate Beispiel zu erproben und in der Opposition die großen Er-folge herauszudrücken? Warum also Protest-Versammlungen? Politische Rundschau. Inland. Wichtige Iufatzauträze zum Aiuauz-gesetz. Der Ministerrat hat aus seiner Sitzung am Freitag beschlossen, nachfolgende Zusatzanträge zum Finanzgesetz dem Parlament vorzulegen: 1. Der Finanzminister wird bevollmächtigt, für die Regn lierung der Save, Dran und Donau 26 Millionen Dia auszuzahlen, die auf Kosten der Einkünfte der Klassenlotterie gehen. — 2. Für schuldige Steuein werden an Stelle von Ba'getd 20%ige Bons entgegengenommen, und zwar nur solche, die aus Namen lauten. — 3. Die Regierung w'rd bevoll mächtig», daß sie einzelne Geschäfte der StaatSver-waltung auf die BerwaltungSgebiete übertragen kann; den GebietSverwaltungen werden für diese Geschäfte auch die EinnahmSquellen zugewiesen. — 4. Arreststrafzn, die nach dem Monopolgesetz auSge sprochen wurden, werden, insofern sie nicht schon abgeleistet wurden, nicht durchgeführt werden. Diejenigen, die wegen einer solchen Strafe eingesperrt sind, werden in Freiheit gelassen. — 5. Die schuldigen Steuern und Umlagen werden in vier Jahren je nach der Größe der Schuld in Raten gezahlt werden. Für diese Reste werden keine Zinsen berechnet.— 6. Frei villiie Spenden, welche verschiedene Bereine, Sparkassen, Banken usw. einzelnen wohl» tätigen und kulturellen Vereinen und Einrichtungen zuwenden, werden von jeder Steuer befreit. — 7. Spareinlagen aus Eialagebüchel und Kontokorrente ohne Rücksicht auf die Höhe der Einlage werden von allen Steuern befreit. — 8. B:i der Besteuerung der physischen Arbeiter wird da« Existenz-minimum mit 6000 Dinar festgesetzt. — 9. Von der Steuer auf daS Gesamteinkommen (dohodarina) wird in Zukunft der 30tzige außerordentliche Zuschlag nicht mehr eingehoben werden. — 10. Die Befreiung der Neubauten von der Steuer wird auf den ganzen Staat ausgedehnt. In Städten von Über 50.000 Einwohnern gilt diele Befreiung 20 Jahre, über 25.000 Einwohner 15 Jahre, in den übrigen Städten 10 Jahre. — 11. Die Taxen auf Aktien, die auf Nutten lauten, werden von 2 auf Vjt%, von Aktien, die auf den Inhaber lauten, von 4 auf 3%, herabgesetzt. — 18. DaS G.' bührenäquivalent wird bei Mobilien van 2 auf l%» bei Immobilien vzn 6 aus 4% herabgesetzt. — 13. Die Bezahlung von Taxen für den Konsum in Hotels, Restaurant« und in Kaffeehäusern wird hinfort pauschaliert werden.—14. Konzerte, Unterhaltungen, BioSkope, wissenschafiliche Borträge, die von Schulen und von der Schaljugend, von den Ocli, den Sokoln und anderen Turnvereinen, vom Roten Kreuz und van der Jnvalideavereinigung ver anstaltet werden, werden von allen Taxen befreit. — 15. Von Filmen, die i, den Staat eingeführt oder i.-n Staat fabriziert werden, werden von je einem Meter 3 Dinar Taxe gezahlt. Die Länge des Films wird bei der Zensur festgestellt. Der Film darf erst nach Bezahlung der Taxe vorge-führt werden. — 16. Die Regierung wird bevollmächtigt, die Kronenpensionisten in Dinarpensionisten überzuführen. — 17. Die Regierung wird bevollmächiigt, einen PensionSfond für die Familien gestorbener Staatsbeamten zu errichten. Da« Vermögen der alten Fonde wird zur Errichtung der neuen Fonde herangezogen. — 1« Die Verzehrung« steuer auf Spiritus, der in landwirtschaftlichen Betrieben erzeugt wird, wird auf 15-5? Di.i herabge setz'. Die Taxe aus Spiritus, welchen Industrie-fadri'en erzeugen, beträgt 17 Din. — 19. Die Bcrzehrungssteuer auf Bier wird mit 62 Dinar für 100 Li er festgesetzt; in Bosnien und in der Herze-gowina wird die VerzehrungSsteuer auf Bier aufze-hoben. — 20. Das für Motoren bei landwirtschaftlichen Maschinen verbrauchte Benzin, sowie das denaturierte Bezin werden von der stiatlichen Ver-»ehrung-steuer befrei. — 21. Die Regierung wird bevollmäHtigt, daß sie Anleihen, welche von G.b:e>«, Bezirks und Gemeindeselbstverwaltungen für öffentliche Ziv.cke bewilligt werden, von der Zahlung von Steuern und Taxen befreien kann. — 22. Die Anmeldung des Weines nach der Ein kellerung bei den Weingärten wird abgeschafft — 23. Alle Strafen wegn Taxen, die bt« 1. April nicht eingehobcn wurden, werden gelöscht. — 24. Der Minister für soziale Fürsorge wird bevollmächtigt, einen Fond zu gründen, au« dem billige Anleihen für Arbeiterwohnungen gegeben werden sollen. — *5. Die , heimischen Schiffsunte.nchmungen und Werften werden von allen Steuern und Umlagen befreit. — 26. Die verzehrunzSstener auf Surrogate für Kaffee, für Reis, auf Kerzen und Kalziumkarbid wird aufgehoben. Aus der Audgeldeöatte. Am 11. März wurde in der SpezialdebaNe da» Budget der obersten Staatsverwaltung ange- ( nominen. Der Redner der Opposition Paul Radic betonte, daß die Radikalen die kroatischen Minister immer bloß betrogen hatten, wie sie die« bisher noch mit jedem Partner taten. Am 12. März wurde das Budget des Justizministeriums verhandelt. Die meisten Redner stimmten darin überein, daß sich unsere Rechtspflege in einem traurigen Zustande befinde. Seit der Vereinigung feim bereit« acht Jahre vergangen und dennoch gebe e« kein einzige» unifiziertes Gesetz mit Ausnahme des Pressegesetzes. Minister Dr. SiSkiö erklärte in seiner Antwonrede, daß er auf die Herabsetzung der GerichtSgebühren hinarbeiten werde. Er wie» den Vorwurf der Opposition zurück, daß er den StaatSanwälten Vor« schreibungen über ihr Vorgehen mache. DaS Bad-get deS Justizministeriums wurde hierauf mit der Mehrheit der Stimmen angenommen. Während der folgenden wichtigen Debatte über daS Budget bt« Unterrichtsministeriums, die am SairStag und Montag abgeführt wurde, hielt der deutsche Ab-geordnete Dr. Stephan Kraft eine i itereffante Rede über die Behandlung der nationalen Minderheiten auf dem Gebiet der Schule und über die gemein fame Forderung aller Minderheiten nach einer Kulturautonomie, die allein ein gedeihliches und freundschaftliches Zusammenleben der Minderheit mit der Mehrheit verbürge. Adg. Dr. Kraft stieß wieder mit dem Feind der Minderheiten Heun Svetozar Pr bii v'c zusammen, der die alten bekannten Einwürfe erhob. Auf diese Angelegenheit werden wir in unserer nächsten Folge des näheren zurückkommen. Das Badget des Unterrichtsministeriums wurde am Montag um 7 Uhr ab-ndS angenommen. Z>as Pudget dcr HSarburger K öiets-verwaltuug. Der Finanzausschuß der Marburger Gebiet« Versammlung setzte die gesamten Ausgaben für das Jihr 1927 nach zweitägiger Beratung mit 22.649.942 Din oidentl. und 8,000.000 Din außerordentlichen Ausgaben fest. Davon entfallen aus: 1. allg. Verwaltung (darunter sind 9 Konzepts und 6 Hilssbeamten. 3 Maschinschreib.riinen und 3 Diener) 2,1:10.00!) Din; 2. für Straßen 6,707.392 Din ordentliche und 4 000.000 außerordentliche Ausgaben; 3. für Flußregulierung, Meliorationen, WasferleitnngSarbeiien. Wildbachoer bauung und ähnliches 3 330.000 Din; 4. Land wirtschaft 2,525.550; 5. Tierärztliches 600.000 Din ; 6. Gewerbe und Verkehr 415.0 JO Dia; 7. IanitätS-wesen 3,625.000 Din ordeniliche und 4 0X1.000 außerordentliche Ausgaben, worin auch die Ec-Weiterung der Krankenhäuser in Celje und Maribor Inbegriffen ist; 8. soziale Fürsorge 2 600.000 Din ; 9. Schulwesen und Bolk«bil»ung 646.000 Din; 10. Forstwesen 21.000 Dinar. Ausland. Schluß der Aökknbundtaguug. Am SamStag wurde die Völterbundtagung in Genf geschlossen. AI« wichtigste Ereignisse dürfen angesprochen werden die Entspannung zwischen Deutichland und Polen, die vorläufige Lösung der polnischen Schulfrage und da« Kompromiß ia der Saarfrage. Für die Regelung der umstrittenen Frage der Schulzugehörigkeii der Kinder in Polen wird eine oberste EntscheidungSstelle geschaffen werden, die au« einem Schweizer Schulsachmann, einem Deutschen und einem Polen besteht. DaS Verfahren läaft dar-ouS hinaus, die Kinder deutscher oder auch polnischer Sprache, soweit die Eltern e« wünschen und die UnterrichtSverhältnisse es e mög!ichen, den Mmder-hensschulen zuzufüh en. Bezüglich der Saarsrage wurde festgesetzt, daß die fianzösischen Truppen innerhalb von drei Monaten zurückgezogen werden, der Stand der Bahnschutzlruppe wir» mit 800 Mann als höchst, ziffer festgestellt; diese Truppe und der Bahnausschuß werden unter den Befehl der Regierungskommission gestellt. Der Belgier Lambert, dessen Ausscheiden die Demschen wünschten, wurde wieder in die Saar» regierungSkommission gewählt. Die „Daily New»' schreiben über die abgeschlossene Tagung: Für jemanden, der unter de Oberfläche sieht, ist die Sitzung des BöikerbunSrateS in manchen Beziehungen die wichtigste in der Geschichte de» Völkerbünde«. Die ganze Sitzung hat gezeigt, daß der deutsche Außenmirister eneS der persönlich wertvollsten Mit-glieder des Vö!kerbundra!eS ist. Pie Wind«ly.it,nlchulfrage tu Hö,rschl»fito. Auf der letzten VölkerbundStagung wurde be« kanntlich auch über die Klage der deutschen Minder« bett in Oberschlesien bezüglich der Ausscheidung deutscher Kinder aus den M nderheitSschulen entschieden. Jnsolge Beschlusses der VölkerbundSver-fammlung wird mehr als die Hälfte der Kinder, die von den Polen gehindert wurden, deutsche Schulen zu besuchen, sofort wieder eingeschult. Ueber den Rest entscheidet, und zwar nur indiesem einen Fall, der Schweizer Pädagoge, der dem Präsidenten Calonder beige-geben wird. In Zukunft kommen solche Er-hebangen der polnischen Behörden nicht mehr in Frage. Polen ist international bescheinigt worden, daß die Maßnahmen des obe schlefifchen Wojwodea ni errechtl ch waren. Aus Stadt und Land. Die Einberufung der Marburger Gebietsversammlunq die am Montag, dem 14. I. M., hätte tagen sollen, wurde aus unbestimmte Zeii verschoben. Die ordentliche Hauptversammlung der Gehilfenvereinigung beim Handel«-arerniurn in Eelje findet Donnerstag, den 17. d. M. um 8 Uhr Abend» in den Räumlichkeiten der Restauration «Narodni dem" statt. Bei dieser Gelegenheit werden »it neuer Obmann, Sekretär und kassier gewählt. Außerdem wird die Einführung einer Gremialumlage zur Deckung verschiedener VerwaltungSsp.'sen beabsichtigt, die da» Gremium auszubringen hat. Die Mitglieder werden aufmeikiam gemacht, daß diese Versammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Anwesenden beschlußfähig ist, nachdem die für den 3. d. M. einberufene wegen sehr schlechten Besuches vertagt werden mußte. Todesfall. In Marburg ist am 11. Marj der pensionierte RegierungSrat Herr Leo Neugebauer gestorben. Der Verstorbene war Direktor der Mili-tärrealschule in Pola, in den Jahren 1915 und 1916 unterrichtete er an der StaatSrealschule in Marburg. Nach dem Umstürze optierte er für Jugo-slawien. Wegen seiner LiebeuSivürd^keit war er all-gemein sehr 'geachtet. Tod sfall. In Wien verschied am 2. März nach längerem Leiden in seinem 65. Lebensjahre Herr RegierungSrat Josef Knabl, StaatSgewerbe-schuldirektor i. R. V.ele Jahre wirkte er an der ehemaligen Fachschule für Holzindustrie in der Stadt Gottschee, die er al» Direktor musterhaft leitete. Wie so viele andere, muß'e auch er nach dem Umstürze die ihm liebgewordene Anstalt verlassen. Den Gottscheern, namentlich seinen ehemaligen Schülern, bleibt er in dankbarer Erinnerung. Nummer 21 (Stllier Zeitung Seit« 8 Einschreibung der tschechoilowa -kifchen St'llunq«pfticht»qen. Da» Konsulat der tschechoslowakischen Republik in Ljubljana fordert aus diesem Wege alle tschechoslowakischen Staatsbürger der Geburtsjahrgänge l905>, 1906 und 1907 aus, daß sie sich, wenn sie di>» noch nicht getan haben, entweder schriftlich oder mündlich bei ihm zum Zweck der Einschreidung in die Stellung» evidenz melden. Da» Datum der Stellungen, die beim tschechoslowakischen Konsulat in Ljubljana ansang» April stattfinden werden wrd rechtzeitig im Weg der Presse und besonderer Einberufungen bekannt gegeben wc.den. Ebenso haben sich auch jene älteren Jahrgänge zu melden, die ihrer Stellung» pfl'cht biiher nicht nachgekommen sind. U-d«r die B'vorzugung der d ulfeben Sprach« an den slowenischen Mittelschulen kocht einem gewissen Dr. St. Leben au» Ljudljana im .Jutro" folgende,maßen die Galle über: Ja Ljubljana wurde bi» zum Jänner de» heurigen Jahre» Russisch al» unobligater Gegenstand am I. und III. StaatSgymnasium unterichtet. An diesen Kursen konnten auch die Schüler de» II. StaatSgynnasiumS teilnehmen, so daß man sagen kann, daß bi russische Sprache als nichtobligater Gegenstand sast an allen Laibacher Mittelschulen gelehrt wurde. Jedoch wa» geschah? Mitten im Schuljahr kam ein Uka», daß der russische Untericht sofort zu unterbrechen sei. weil man den bither für den russischen Unterricht bestimmten Kredit jür den uuob.igaten Unterricht der deutschen Sprache verwenden werde. Zugleich muß ich aber sofort bemerken, daß da» Deutsche schon als Pflichtigen stand in allen vier Klassen des ObergymnastumS gelehrt wird. Deshalb alio. damit der Schüler zweimal denselben Stoff wiederkäue, ersten» unobligat im Ualergymnasium und dann obligat im Obergymnasium, mußte jeder Unterricht de» Russischen au« den Laibacher Mittelschulen ver-schw nden'. Die Sache geht noch weiter. Am I StaatSgymnasium in Ljubljana wird nur eine mo derne Sprache obligat unterrichtet: Deutsch. Deshalb wurde den Schülern dieser Anstalt die Gelegrnheit geboten, noch Französisch und Italienisch in nicht-obligaten Stunden zu lernen. Und wieder kam inmitten dr« Schuljahre» der Uka»: sofort muß der Unierricht de» Französischen und Italienischen aufgehoben werden, we l der Kredit, der für diese modernen Sprachen best mmt war, zu Gunsten der deutschen Sprache verwendet werden wird, die man an einigen Mittelschulen in Slowenien unterrichten w-rde, obwohl sie an denselben Anstalten schon obligat unterrichtet wird. Genau das gleiche Schicksal tras da« Italienische, da« als nich obligater Gegenstand an dem III. Realgymnasium in Ljubljana unlerrich et wurde. Schluß: Indem man den elementarsten pädagogischen Grundsätzen in« Gesicht schlägt, hat man mitten i« Schuljahr an d.n Laibacher Mittelschulen den unobligaten Unterricht de» Russischen. de« Französisch n und de« Italienischen aus gehoben und ihn durch den nichtobligaten Untericht des Deutschen ersetz», ohne Rücksicht darauf, daß diese« letziere an allen Mittelschulen als Pflicht gegenstand gelehrt wird. Wa« heißt das? Ist da» nicht eine geradezu unsinnige Protegierung des Deut schen zum Schaden aller übrigen modernen Sprachen, sowohl der slawischen, al« der romanischen? Nur damit unsere Jugend alle i.cht Jahre in der deuischen Sp ache plätschern kann, sollen sowohl die russische, al« die französische, als die italienische Sprache ins Gra« beißen. Da« ist ein typisches Anspiel, wie man in unsere Mittelschulen um jeden Preis das Deutsche als einzige und dominierende moderne Sprache einführen will. Und da soll dem Menschen nicht die Galle überkochen, wenn er eine solche Vor Anstellung der deutschen Sprache vor allen anderen, sogar vor der größten modeinen slawischen Sprache, sehen muß! Rodbeit der Schu>jr»a«nd Aus Laiko wiid uns berichtet: Samttag. den 12. d. M., ging gegen Mittag ein alter Pensionist auf den Schloß berg, wo sich die alte Burgruine befindet, spazieren. Nach ihm kommen zwei Schüler, die ohne Gruß vorbeieilten und ihm beim letzten Hause zwei Steine ,»schleuderten. Der Pensionist stellte deshalb die Knaben zur Rede, diese gingen dann durch den Baumgarten in den gegenüber bet Ruine befindlichen Wald und von dort warf einer der Knaben wieder einen großen Stein dem Pensionisten zu, der sich nur durch einen raschen Seitensprunz vor einer körperlichen Belchädigung rettete. Die Knaben wurden der Schulleitung angezeigt. Was würde wohl ein fremder Kurgast dazu sagen, wenn ihm da» passiert wäre? Kleine Nachrichten an» Slowenien. Der in Dravograd ansässig« Hotelbesitzer und Privat eometer Thoma« Grisogono ist nach Zagreb über-edelt, wo er al« SlaatSgeometer seine Funktion ausüben wird. — Aus dem Wotsch. dem hohen Berg zwischen Poljiaue und Rozaika Glatina, wurde eine ergiebige Quelle freigelegt, die imstande ist, den Ku ort stetig mit vorzüglichem Quellwasser zu versorgen. — Am 3. März um 7 Uhr früh wurde auf der Bahnstrecke zwischen Mitterdorf und Gotisch« der 18 Jahre alte Arbeiter Otto KautSly au» Kerndorf ermordet aufgefunden. Der Schädel war zertrümmert. Nach dem Mörder wird gefahndet. — Zum Richter in Konj ce ist de- Auskultant Johann Müller ernannt worden. — Am vorigen Montag erhängte sich der 30 jährige Sohn de» Besitzer« Mutec in Levec bei Eelje auf der in der Nähe de« Wohnhauses befindlichen Hopfentenne. Der Grund de» Selbstmorde» ist unbekannt. — Der König unter zeichnete einen Uka», demzufolge der ehemalige Ober-gespan von Ljubljana Dr. Baltii zum Odergespan de» Kreise» UJice ernannt wrd. — Die 40 Märtyrer führten sich in unserer Gegend unfreundlich mit kalten Regengüssen ein; hossen wir, daß da» BolkSfprichwort, wonach wir nunmehr 40 Tage Regen haben werden, nich wahrer ist al» alle solchen „LosungStage"; am Tag nach den 40 Märtyrern schien jedenfalls schon wieder die Sonne. — Am I. März beschloß der Agramer Gemcinderat, eine neue hydroelektrische Zentrale zu bauen. Weil da« Angebot de» Faaler Werke» unannehmbar ist, soll für Zagreb nun doch die hydroelektrische Zentrale an der Sav« bei Kriko gebaut we den. Bon den be züglichen ausländischen Angeboten wurde da« Bau-angebot der Firma »Motor Kolumbu«' al« da« günstigste befunden. — In Lelje fand die Vermählung de« Jnsanterielemnant« Herrn Silveriu« M. Hadjit au« Solandova b:i Strumica mit Frl. Si va Pajman au« Eelje statt. — Zum neuen Be-zirlsschul nspektor in Eelje wurde Herr Richard Pesteviek ernannt. — Da« Finanzministerium hat die Freiwillige Feuerwehr in Eelje vsn allen Taxen befreit. — In Bled wurde ein Laibacher Mittelschüler, der 17 jährige Vinko K. au« Mokronog, er-hängt aufgefunder.; der junge Mann verübte Selbst-mord, weil er zum Tumesterschluß ein schlechte« Zeugn!« bekommen hatte. — In Ljubljana wurde dieser Tage der 26 jäh ige srll.ere Arbeiter Ludwig Slapar verhafiet; er gehörte einer Mädchenhändler gesellschaft an, die in der letzten Zeit gegen vierzig Mädchen au« Ljubljana und d»r engeren und weiteren Umgebung nach dem Süden verschleppt haben soll. — Die „Spanische" ist in Maribor noch immer stark verbreuet; es sind auch Todesfälle zu verzeichnen; man hoffi, daß die warme Frühling« sonne die Kraft der Seuche drech n werde. — Am II. d«. wurde der 28 jährige Joses Jhring, Kaufmann au« Neu Pest zu 3 Jahren und sein Komplize der 30-jährige Handelsgehilfe Stefan Szabo au« Kis Pest! zu 2'/, Iahren schweren Kerker v«r> urteilt, weil sie in verschiedenen juzoslawischen Städten, und zwar in verschiedenen Aemtern und Schulen eingeb ochen und Gelder im Betrage von Din 199.550 gestohlen haben. Beide Angeklagte, die Mazyaren sind und al« internationale Einbrecher bezeichnet werden, haben sich bei den Einbrüchen der modernsten EiubruchSwerkzeuge bedient. — Am 12. März wurde der Photograph Franz Rupnik wegen Fälschung von 100 Dinarnoten, 5», 10 und 100 Dollarbanknoten zu ne n Jahren schweren Kerker« verurteilt. Sehr interessant ist es, daß Georg Po-tocnik, der im Juli 1946 vom Schwurgerichte Marburg zu 20 Jahren schweren Kerker verurteilt wurde, den Photograpen Rupnik verraten hatt« und bei der Verhandlung ge^en Rupnik als Haupiz'uge auf treten sollte, am selben Tage, also am 12. März um 7 Uhr früh in der Männerstrafanstalt in Mar-bürg starb. — In Marburg wurde am 12. d. M. vom Bezirksgericht der Fiaker Johann Zelcer, der am 26. Jänner nacht« den Journalisten Viktor Kovae ohne Grund überfallen, zu Boden geworfen und mißhandelt hatte, zu 8 Tagen Arrest und zur Zahlung von Din 1110 an den Beschädigen, sowie der Gericht«- und Advokaten kosten verurteilt. Kurze ^uunchleu. Vor dem südafrikanischen Parlament wird der Premierminister General Herzog tm Lauf« de« Mo.-.al« dc» Gesitz «entwmf über dte Schaffung einer eigene» Nationalflagge für die südafrikanische Union einbringen; eine sp ziellc ParlarnevtSkommtss on wird dieselbe unter mehr al« 100 eingereichten Modellen auezuwählcn haben. — Der Beograder .Politik«" infolge hat das englische Außenamt den Griechen den Rat erteilt, den Beitrag ml Zugo'lawien (gemeint ist offenbar da« sogenannte , Pangalo« »»kommen über die jugoslawische Frei»»:« in sieht es diesem Manne an er hat den Palma Absatz dn Saloniki) nicht |u unterschreiben, da der Völkerbund die Angelegenh-lt tm griechischen Sinne regeln werd«. — Die demokratische R.ichStaztsrakiion hat «n den Reichs- m-nister de« Auswärtigen Dr. Slrefemaan eine Eingabe gerichtet und thu dringend gebeten, in energischer Weise wegen der Bnterdrückung d:r Deutschen Südttrol« in Rom Borstellungen erheben »u wollen. Die Fraktion fei dir Auffassung, daß wenn nicht bald grundsätzlich Aenderungen in Hinsicht auf die Behandlung der Deullchen in Südtirol eintreten, in aller O ffentltchkett eine Besprechung der italtcntfchea Z oangS neiHoden er« folgen müsse. — Im Jahre 1925 wurden in Jugoslawien 8,915.701 «tlo Tabak verbraucht; davon ent-fallen auf den Kopf: in Serbien 714 Gramm, in Montenegro 336 Gramm, in der Woiwodin» 73b Gram« tt Bosnien 787 Gramm, in Dalmitien 216 Gramm, in Kioatien und Slaw>nien 777 Gramm, in Slowenien 1042 Gramm. Slowenien hat also die leidenschafllichsten Raucher im Staate. — Nach etaer Meldung der „Dailh New»" au« Tanger werden »um erstenmal feit der U iterwerfung Abd el Krim» ernste Kämpfe au« Marokko gemeldet. Bor einigen Tagen ist in Tanger schwere« Ariileriefener HZ bar gewesen. — Die B »Handlungen unsere« Finanzministerium» mit der Blair-Gmpp: haben stch zerschlagen, »eil die Amerikaner zu ungünstige Bedingungen stellen; mit einer englischen Finanzgrupp: ging die Sache deshalb auseinander, rrtil diese für Streitigkeiten die SchiedSgerichlöbarkeit der englischen Gerichte verlangte, eine Zumutung, die man der Türkei oder Griechenland, nicht aber Jugoslawien bieten darf. — Die französische Kammer nah« mit 500 g gen 31 Stimmen da« Besetz über die Organisation de« Landes in KriegSzeiten an. Dies« Organisation strht dt« JakeiegSsteUung j der P-rso» beiderlei Geschlechte« vor. — Achmed Beg Zoga, der Präsident der Republik Albanien, hat in seinem Palast nach dem Muster des am spanischen Hofe übliche» strengen Zeremoniell« einen neuen Hofdienst eing27. Agathe MelanSek, Gattin Ing. Franz und Maria Melansek, Sohn und Schwiegertochter. Danksagung. Für die mir anlässlich des Ablebens meiner innigstgeliebten, unyer-gesslichen Gattin, Frau Anny Martinovic so übaraus zahlreich entgegengebrachten herzlichen Beweise aufrichtiger Teilnahme, die meinen tiefen Schmerz lindern, bin ich ausserstande jedem einzelnen zu danken ; somit spreche ich auf diesem Wege meinen tiefgefühlten Dank aus ; ganz besondere danke ich den Herren Aerzten im Sanatorium Hauss in Graz, so Herrn Prof. Dr. Rössler, Dr. Böhm, Dr. Reiter ut d Primariua Herrn Dr! Linhart iür die liebevolle Aufmerksamkeit und aufopfernde Mühe, als auch den Vertretern, Standeskorporationen und allen lieben teilnehmenden Freunden und Bekannten für das ehrende Geleite zur letzten Ruhestätte, sowie für die herrlichen Kranzspenden. Nochmals allen tausendfacher Dank. Roga&ka Slatina, 10. März 1927. Milan Martinovid Pächter des Kurhauses in RogaSka Slatina. * Kinderloses Ehepaar sucht in der Stadtgrenze mit 1. Juni eine kleine nette Wohnung. Schriftliche Anträge an F. Prelog, Za kresijo 5. Deutsche Dogge Prachtexemplar, gut dressiert, zu verkaufen .oder gegen dressierten Dobermann umzutauschen. Anzufragen in der Vcrwltg. d. BI. 32557 Altmetall© Kupfer, Messing, Bronze, Blei, Zinkblech, Drehspäne ™ Efi, Aluminium Akkumutatorenplaiten, Bleianche, Blei-schlamm. Eisengum, kautt jedes Qaaotam and inhlt den hOcbaten Preis: „Calin" k. d., Zagreb, Mandalictna 1 b. Zu vernneten in Gra/ 2 sonnige Zimmer mit Küche gegen Darlehen von 5000 3. swecka Uebernahme eines Saisongeschäftes. Rückzahlung nach Uebereinkommen. Anfragen unter ,S. 5000 Darlehen* an dieAnnonzenex. HinkoSax, Maribor. öifltfltslmer, £etauäfleb