At. 204 Mittwoch, 9. September 1903. 122. Jahrgang. kchlllherMMmg. >ich Xuüssnsiplah i»>, !i, t>!!' Medallion Daliualinnasj,' '.><>,«. ^l»^chs!»!it><>!, d,'i R>t,u»!o!i uui, « vi« 1», U!,, uusiüinaui M>sra!!l>,'!>! Ä!!!>!' wxds« „ich! „„gsüi»«»!,», Mn„»illip!s «ich« z»sü««V'''»!!<,>!!ch,,,^^ ^" b" n,!l,°,n,chen, -^l.^°« ch.» «„>, N'"""d',,,lMi,ch,,,,d°«VxXX '! 1° >>.. !,^ °°"' "'"' ^°"°""' ^"^ «"»"" ^anMicher Ceil. 'ch",^ inneren Lage. "?< .T.. P,^!' ^'ng ab, i. w.Ich.r di. j ^N^' "^ ^ H"'"l' w^ß. poli- ^'^^V^.^^ begleiten di. ^bo,"" 'hren!3/^ ^""citernng der Sp,-a ^^^"> ,,'' Unt.rstiitznng einseitiger ' 7" dor ""'"""', '"'lch. von dr» ^t^,>"'i.n ' '^.ralistisch,n nnd m.t. Ttnntsfor^n nnf fö dem list i schor und mltc>nc»mstisch<'i' (''ilUlldlNiil'. Dr. Harold tritisk'i'k' in alislilli^l'r Wcisl' di. Nli'-sdssunli voin ^lihi-r ll>«!7 und ci-flärk', Oli'tl^l-oich !önu. nur ^linii ».'rlililtl'ü U'rr^'n, nx^nn n.ln'ii dein lii-sl^rischl'i! ^löuiarcichl' lln^aru .in >lmiigr.ich ^ölnn.n al<> ^Il'ich Mcnlicrt. stolitlich. ^.ndividnalitcit bcr.ch ti^t j.in unrd, seine Stiiniu. zu .rh.l'.n. Ti. un^a-risch. Opposition fi'chl. sich stört ^l'nu^, Mlch dli5 lnv-l,.rilU' oiiun. Vano mit d'k'l.itlmni.u zu lös.n. Ti. ^',',.ch.n U'.ro.n sich nicht in .in. ^lanipsposilion a.a^'u lln^lN'u orän^.n wss.n. ^'luch sie o.rlmig.n di. P. r.chti^un^ d.r cz.chisch.n Sproch. alv ^l.^iin.ntc" sprach, sür di. c.',.chisch<'n )1l.^iin.nt.r, f.ru.r di. c,^.-chisch. Tprcich. in d.n ^,'ilitm'cinsialt.n und c,;.chisch^ Ofsi.zi.r. fi'ir c.;.chisch. ^'.^ini.nt.r. Di. >lon,;.ntrlition d.^ ^.chisch.n Volt.5 s.i un.rlliszlich. Ti. jungczcchi-sch. Pmt.i N'.rd. dic Grundzüae fur ^ino syst.Mlitisch. attiv. Politik o.r Zutnnft nu^drb.it.n. Schlivszlich ivurd. .in. ^t.solntion .iiistinnnia angononnn.u, in w.lch.r.o ling.sichto d.r f^nds.li^.n Haltnn^ >>"' N.-^i.rnu^ Nl'^c'n di. (5M).n dlo .rst. Pflicht dn- cz.chi-sä>.n ^lbg.ordn.t.n b.^.ichnot wird, mit lillcr 5lrntralislition und di. M.ichl'.r.chlilinna all.r Völker, di. 'iuriillzi.Imli^ d.r Äl'as'.Nlilim.n l'^iiglich d.i' dritt.n ^lsscntjahr' l-lmii^'^ m^d schließlich di. V.r.inuiunn cill.r rz.chi sch.u Plnl.i.» zu cin.r ^.m.insain^n Tliltil ^.ford.it. Serbien. Dic M'ldunsi.n, Ni.lch<' mis V.ls>rlid iib.r di. Vcrlicislnila von Osflz>.!r.n in ^'ijch .in^.lan^t sind, w.rd.n von d.n Vlätt.rn al5 .in b.d.ntliäx^ Sm»P loin für di. kaa. do^ >loniiNl'ich^ mlsaefaßt. TlK' „^r.md.nl'Ilitt" b.m.rlt, .c' sä)<'in. d.m >!önia Pot.r nicht ^lnckt ^^ s.in, di. G.g.nscitz., w.lch. im s.rlnsch.l, Ossizirrotor^ zutaac' trat.n, zu üb.!l'oriick.n; d.r unl^'loöhnliche schritt d.r Düizi.r., der di. Veranlassung zu ihr«' Velhafwna lvar, be-w.is., das; d.r Zwist im s.rbisch.n Offizil^ölorps bl»° d.nt.nd. Tim.nsicm.n auslrnominen liat, uud oö bo> st.h. dic' Gefahr, daß auch du> si'lbisäx^ ''lriu.r txnn un^ h.ilooll.n Partcilimst. v.rfällt. Um .in abschlies^ntx-s llrt.il iib.r di.s.n Zwischenfall in Tcröi.n fnlll»n zu to'nm'n, »v.rd. man g.nau.n^ V.richt. abwarwn miNlii. Toch di. .ino Tatsacl)?, das: der Part.ig.isl nun auch in dio sarbisck)e Arnioo l-inzudriuaFn droht, s.i l'.dmklich gmug. Da» „N.u. Wi.nn- Tagblati" sagt, di. (^g.n° r.volntion im sorbischen OsfiM'5lorp5 s.i ein b.dmt licheo ,'lnz.icheu d.r vorhandenen Ilnzilfriedenheit, die trotz der V.rhaftnngcn in 3tisch ein.s Tages sich ge-ivaltsam Vahn br.ck)en werde. Ti. „^i.ichoU'.hr" bezeichnet die Verhaftung dsr Offizior. al? eine verfehlte Vc'aßreg.l und erklärt, das; di. Situation sich für König Pl^l-r r.cht bedrohlich zu g.staltli! beginnt. „Die Ncgi.rung sei keine par» lam.ntarisch. uild t.in. .inheitlich., sir, kann sich also w.d.r ans dao Parlam.nt, noch ans irgendeine Partei stiitz.n. Wio ab.r kann man von einer folclM Negi. ruug verlangen, das; si. die Antoritnt d.r kt'rone schiitze, lvenn si. s.lbst keine Autorität besitzt?" Ti. „Oest.rr. M'org.nz.ilung" b.danert den neneu .«»lönig, der, nach s.iiuii Worten und Handlun g.n zu nrt.ilen, seine Pflichten als konstitutioneller ivürsl ernst nimmt. Allein für Serbien Passen die Ne liierungoginndsäh. nicht, die klönig Peter wahrend s.in.5 langjährig.n Aufenthaltes in dt>r Schweiz l d^'lgen des vor der Todes- s>Ht n.ehr Halter und Krankheit ge- ^ ,^?W"or Sinne, o t lam» ^,^^e?sck^" jeher?>/d" W'cht, so hat /? "l^en imeKW d.e letzten Worte be- . !>Ne^>isse'^"'W sogar vielfach miß- 5 e^r^^VZ',^ ganzes früheres iX" 3 /" d r Ä "Zt zu leugnen, dah »^" r?'" "Nd H ^ ^«kteristiscl ^^"d e ä^ wieder ms Bewußtsein 2>l°°lte fe.,. innH^" Bebens in wenigen ^/>'N faderen Ste^'^bgespielt habe- ^'K''^^'""'^storben dessen ist ^ z',,,z^. haft, ob er damit nicht bloß gegen die von seiner Umgebung bewirkte Verduutelung des Zimmers habe Einspruch erheben wollen. Schillers letzte Worte sollen gewesen sein: «Immer heiterer!» Jedoch wcrdeu von anderer Seite andere Aeußerungen berichtet und nach einigen Berichten soll er überhaupt still hiuübcr-geschlummert sein. Aesscr beglaubigt stud die letzten Worte Äörues, der, seinem Naturell getreu, mit einem Witze auf deu Lippen starb. Als der Arzt ihu fragte, was fllr einen Geschmack er habe, autwortetc er: .Einen schlechten wie alle Deutschen!, und schloß die Augen für immer. Platen, der in Syrakus starb, erhob sich im letzteu Augenblick nud sagte: <^(!e Botschafter, Sir Framis P l u n t e t t, hat an den V ü r g e r m eister von Wien folgendes Schreiben gerichtet: „Ich habe von dem Könige, meinem gnädigen Monarchen, den Ve° fehl erhalten, Ihnen als Bürgermeister der Stadt Wien den Ausdruck des wärmsten Dankes Seiner Majestät für den glänzenden und herzlichen Empfang, der ihm bei seiner Anknnft seitens der Bewohner dieser schönen Stadt znteil wurde und welcher ihm aufrichtiges Vergnügen bereitete, zu übermitteln. Seine, Majestät hat mir ferner anfgetragen, das; sie über den Geschmack, mit dein die verschiedenen Straßen dekoriert waren, und von dor Vollsländigll'it aller Vorkehrungen sehr überrascht war." — König Cduard hat für die Armeu Wiens einen Betrag von 25M X gespendet. Im „Vudivoj" warnt „ein aktiver czechischer Politiler" die Czechen davor, sich ill einen ähnlichen Kampf nm die. Armeefprache wie die Ungarn einzulassen. Ein solcl)er klcnupf müßte für sie von den verhängnisvollsten Folgen begleitet sein. Die Ezechen liätten vielmehr neue Bahnen einzuschlagen, die der Politiker dahin kennzeichnet: Einstweiliges Einstellen des Sprachenkampsl'5, Ablassen von der Obstiiittion um den, Preis der Befeitignng des gegenwärtigen Kabinettes nnd Einsetznng eines parlamentarischen Ministeriums mit l-mer entsprechenden Vertretung der Czechen in demselben, Bildung eines Verbandes der slavischen Parteien im Neichsrate und Eintreten sür eine Reform der Wahlordnung unter Zugrundelegung oeö allgemeinen, Wahlrechtes. Einein solchen czeä)i.sä>en Programme würdeu hoffentlich auch andere Völker Oesterreichs beitreten. Das Ung. Tel.-Korr.-Vur." ist von kompetenter Stelle zu der Erklärung ermächtigt, daß die Melduug eines Blattes von der Renitenz einer Abteilung« des 4 4. Infanterieregiments famt allen dort berichteten Einzelheiten durchaus nnwahr ist und auf purer Erfindung bernht. Die „Agence t6l6grapyique dnlgare" meldet: Das Sobranje wurde aufgelöst. Der in einem kleinen Teile der serbischen Presse erörterte Gedanke eines gemeinsamen Vorgehens Serbiens und Bulgarieus in der maze-do n i s ch en Frag e begegnet nach einer Meldung aus Sofia in dortigen politischen Kreisen allgemein einer sehr kühlen Aufnahme. Nur die eitrom-russo-Philen Parteien griffen die Sache auf und reden ihr teilweise in ihren Blättern, unte-r starler Betonung der <-<)ulonstantinopel die letzte, das heißt die zweite italienis ch e N o t e bezüglich der Be^chimpfnng des italienischen Konsuls in M o n a st i r durch einen Soldaten dahin beantwortet, daß der Soldat durch eiu Kriegsgericht seine Aburteilung erfahren werde, daß aber im übrigen der Vorfall ein isolierter sei uud demselben keine übertriebene Bedeutung beigelegt werden dürfe. Der Ge-neialinspettor Hilmi Pascha hat dein ktonsnl einen Entschuldignngsbesuch abgestattet und versichert, daß auch die schulotragenoen Offiziere, welche der Be-fchimpfung zusahen, eruiert uud bestrast werdeil sollen. Der zweite italienischtürtische ^nnschenfall: Prügelung eines italienischen Staatsbürgers, der bei der rnssischen Post ein Amt bekleidet, durch einen Sol» dawn in Konstantinopel, ist noch beim Gerichtshöfe anhängig. Den betreffenden Gerichtssitzungen wohnt der italienische Botschaftsdragoman regelmäßig bei. Eine. Geldmtschädigung für den körperlich Verletzten hat die italienische Botschaft noch nicht verlangt. Aus St. Petersburg geht der „Pol. Korr." folgende Mitteilung zu: Die. Ernennung des Admirals A lerejev zum Statthalter d<«s Baisers in den russischen Besitzungen des äußersten O st e n s hat zum Zwecke, die Leitung aller Geschäfte, welche sich anf diese Besitzungen beziehen, in eine:' Hand zu vereinigen. Trotzdem bleibt der ^elltralver» waltnng in St. Petersbnrg ein beträchtlicher Einfluß gesiclMt. Die neu geschaffene Einrichtung ist bestimmt, das ostasiatische Programm der taiserliä>en Regie rung, das in früheren offiziellen Verlantbarungen entworfen worden ist, einem gnten Ende zuzuführen. Die russische Regierung dentt — wie bereits wieder holt hervorgehoben worden ist — nicht daran, die M a n d s ch urei zu annektieren. Nußland hat bereits einen Teil dieser Provinz geräumt nnd beabsichtigt auch die übrigen Teile zu räumeu, da es ausschließlich den Zweck verfolgt, die Sicherheil des großen Tchienenstranges ausrecht zu halten, welchen es im fernen Osteil errichtet hat. Admiral Alerejev, dem der Oberbefehl über alle ttaud- nnd Seetrnppen ill jenen, Gebiete anvertrant wurde, verfügt über genügende Streitträfte. um für die Sicherheit der Territorien vorzuforgen, über welck)e Rußland eine vollständig legale Oberhoheit ausübt, die auf M ^' wälirten Konzessionen bernht. Tagesnemgleitcl!. für Alle": Unter Plahfurcht "ersteht,"° Di^ Veistestranlheiten. insbesondere bei '^ ^M^, auftretende Scheu, einen freien Plah "7 ^ch! M, Straße allein zu überschreiten. D'e P"^^, die Zwangsvorstellung der Uninogllchtt' ^^^, dingt, und es liegt ihr eine tatsächliche c^ ftü-oder vorübergehende allgemeine M'S' l ^i!^'^ Erinnerung an besonders unaiiaM)' ,,^,v solchen Versuchen, den Angstzustand ,^ie^ gründe. Mit der Plahfurcht oder «gorapv ,^!,!"' merkwürdige Kranlheitserschcinung au°, ' M> gradiges Angstgefühl, das Gefühl "^^>, intensives Herzklopfen, das Gefühl °^ ^„„^, Schwindel. Knicschlottcri, und Z'^!^ Sp^' vollständige Newußtlosigleit kann °'^ ^l^ noch ergänzen. Wohl zu unterscheide" ° ^ei"^ Geistes- und Nervcnlranlen ist die 3""^ ^ welche manche mit einem Gebrechen ve^,^ mentlich im Veginn des Leidens an den ^M sich allein auf die Gasse begeben !°?e"' z „«!' daf; die Plahfurcht entfällt oder "'" „le la"^ grri»gen Grade auftritt, »oenn der "" ^'^ sern seine Schritte zum Ziele l"'lt. "°e .^ glcitung zuteil wirb. Die Plaßfurcht lo> . t<,„ vor. Es ist ein einen .Hund betreffen" y^p nachdem er lange Zeit hindurch st""" ^ ^°'>,,, dei,den Herrn begleitet hatte, selbst "" „oä.', fallen wurde. Analog der PlatM« ^^ nervcnlranlen Individuen auftauchen" z„z >', das Zurüctschreclen vor dem H""^,«M^ einer ffahrt in einem geschlossenen 3»' ^„. hei! in einer geschlossenen Lolal'tat " ^OB^,. , !VN' !!! einem Theater, einem ttonzen- ^hi» l der nicht zu beseitigenden Vorstellung ei» seine Begründung findet. , st»^' <»' -'(Die Schwächen des ^-, Dr, (5aban5s in einem sehr be'"""''^^,! ,, „Neune", in dem er unter anderem !W ^ ^! ^ dem genialen Menschen hat die S"!'"' ^,, ! nen, denen eine schnelle Erschöpfung f"^'^ 1!^, mrilierie übermäßige Neizbarleit. )" ^M,v . ei»,'findlichleit zur Folge hat. Je meyl '^ B,' L/ Leik-r steigt, umsomehr verfeinert '^ ^-",' dings geprägten Ausdruck zu c,cbraua)r ^,, lei<". Schriftsteller. Künstler. Gf^ ,/,,!,' den leichtesten Einflüssen, wie Sens"'" ., des geringsten Hauches. Die Sinne " ^,, übermäßige Scharfe. Valb herrscht der" ^ , in dieser Hinsicht besonders begabt), va^i,^.!. Gebor übermäßig (Nerthelot und ^'^ ^ ih""'/'. dafür). Das geringste Geräusch v"'"^ KF,,,-haften Schauder, fflaubert. Carlyle, > .^ ^^ gleichfalls ein übermäßig feines ^^M^^ Schopenhauer den Lärm. Vayle b"a"'^^f' Nasser aus einem Hahn laufen horte- .,g1it>" ,5'.-Geruch besonders reizbar. Favorim, °e M^'> des 17. Jahrhunderts, tonnte den ^""",^,1 ^" ^ Belästigung ertragen. Viele, die l"^,^,F"F j-Klage ertragen. Verzweifeln bei °" ^ a'ff ^ ve!lle--Parisse hat manche Beispiele ^W»"^^ the.',, der im vorigen Jahrhunderte ^.^^ ,^ war. willigte ein, daß man ihm e.'"^Asee>!^<, Hand abnahm, wenn man ihn in se^^^-ü^z '^, _____________ __________ ^^.iN^u" .i Klaus 5törtebekerö Glück und Lnde. Roman au« Hamburgs Vergangenheit von Otto Nehrend. (69. Fortsetzung.) Nicht weit von ihm lag das Haus, in dem Elisabeth weilte. Gedachte sie seiner noch, oder war er ihr schon gestorben, seitdem er ihre Bitte, umzukehren auf dem Wege des Verderbens, mißachtet und sie so tief gelränlt hatte in den heiligsten Gefühlen der Liebe? O, sie liebte ihn noch, er fi'chlte cs am Schlage des eigenen Herzens. Wenn er doch früher darauf gehurt hätte! Glücklich könnte er jetzt leben hier in der Stadt, in der er nun so bald sein Blut uuter dem Schwerte des Henkers verspritzen sollte. «Kehrt um, Herr von Verden, Ihr könnt noch nlles erreichen,, hatte Elisabeth gesagt. Alles — alles? Galt dies auch jetzt noch? Gewiß, es galt noch! «Nur frei, frei!» Er rief es säst jubelnd und unwiderstehlich erwuchs aufs neue in ihm der Wille, seinem Kerker zu eutfllehen. ». - ^""^ ^^ "ed" "nd bcgaun an den Fliesen des Bodens zu wühlen, als wolle er sich durch die Steine hmdurch einen Gang ins Freie bahneu. Doch langsamer wurdeu seine Bewegungen uud langsamer bis er endlich, die Hände vorgestreckt, auf deu Knien dalag und stieren Auges vor sich hin blickte. t'?,^ . Sein sehnlichster Wunsch "^ '' ^ wiederzusehen, aber er wußte nur z r^ Wunsch ein vergeblicher sei. ^rt o ,/, «Auf Wiedersehen vielleM ^s ^ Gott barmherzig ist!- flüsterte ",^,,dtt,., diese Gedanken vor sich h'" ""r.^ >'i danken wieder dem zu, was H eü'e ^ liegt und wohin nur der Ola"^>»)l!^, schlagen vermag, von der "'^,,l Fli'lp,^!^ nicht schon vor dem ersten lew)'^5^^ körperlosen Seele zusammenbricht. ^ ,M,^, es dann andere Brücken, d>e ""„ „ ^ < die desto sicherer hinüberführen, ^« . ist Klarheit! .f.ia 'l<,/^ Störtebeler blieb fortan " ^F Z< . empfand nicht mehr die EinsaMl'^^M ^>,, er hatte stets Gedanken, die 'y" AMM ^ und mehr und mehr die finst""' e ^ )>.'. Kreise verdrängten, so daß nur " / ^ blieben. Mttlil »l Freundlich begegnete der " ^„,e - /^ > Schließer, einem älteren M"." O>H/ den er in den ersten Tagen le'"^,, "^' hatte. Er gewann daß derselbe fortan ohn^ Ratsdiener kam nnd oftmals "- ^.»e, ,X chen mit dem Gefangenen verpl" ^ei» ^ weilen einen besseren Bisse" """ ' und ein Krüqlein Bier brachte- . l (ssorls.hunss solst" ^ 1753 9. September 1903. °« ^""<'e li.'' m', "" lein Auch I.'o« I^<^onl. ÄV" bis zu d ^'" ''^urnal de Paris" erschien. ^" rrschcincnder zweiten ^'^ttsich ".H"äcn. Als M^age an Hüftweh ^ ? "«r H " ? >'"r Anwendung des Eisens aber l 3./ ^lslige '; ° -jüngste Kritik seiner Gedanken. 3 """nerandi'r^ls'smus« belunbet sich bisweilen ^77 leinen '^,?"7 Schopenhauer wurde wütend. 3 > ks scl ^ " n" zwei p« sch^b. Maxime du >^In^"' lch i° u,^ ^ l"nen Namen in einem '"" ^"Udelairc außer '^'°ne" trug«? "'" ^üeft die Aufschrift ..Mon- ^^^«rdiger Prozeß.) Ein recht ^ '" dem GeH "" ""s New York berichtet wird. ^!° ^' bnn T ' ' ''"^""e Iowa entrollen. Am ""l! ber yI'^ Jahresfeier der Unabhängig. ', ^!""l°n °«Z der ^ ^'" ^lte die Luftschifferin ^^^^'l^hö^''^l. ihres Ballons, als dieser ^l^ würd« sch.oer ''N^^i^,^'" Entschädigung im Betrage Von '' '°!>n ^^r-Coum. 7 1''^ leitenZ der Stadtverwal ^M?°" die E '.^ ^' bas Fest veranstaltet und u'^"''"'unq '^^ ^um Aufstiege erteilt hatte. ^ch^.^^g'n bestreitet die Berechtigung ' H' l«' bar „" °lta ischen Produttionen an und ' ^l > °ld beqa»a ' ^ " ""'"'sslückt, sondern habe N ü^ ^'^' l" babe sich. gedrückt ", ^"I"?"Nt. ^"lsch"°unq dieses seltsamen Nechts- ^'^i^C^^'^ nicht in meinem '>« " 'eh .'^r.^o>nil nicht entbehrt, spielte l^ <° ^. «b De. r? ' '" ^" Küstrinerstraße in '^H '^"dsl, ^ ?^"ende Polizeisergeant fand '7' ^'n!^^-, "^lt. gege» '/,4 Uhr cine 'Il. ,., ., ^ ^ « ^^'H schieb«, "K. '"unter u.achen. Außerdem 7> 3" hatt ,3l.eru„geu vornehmen. Nachdem ^>"°o ? ^iachi,'^,"'ugermaßen ernüchtert war. ".< lE 7 er !ol3'^ 'Entlassen. Die Ge,neinbe '- > de '' e;, ^'^" Wacht ruhig schlafen. ^'tt ^s^>e„ ^,1.w^"^ ^'' Ganser Polizei '^i^,^h«Mfts^V""e Razzia ^^ ^^ ^ ^ sU"^ abqefa?? ^"bei wurde eiue vor-'^^b5' Cl« wN'd« mit den Strolchen unter '">^> „., °"'und zoc, zum Beweise drei '"^" ttllci ''"' Cparl^. ^ ""'^ S'lberqeld und ^' ^°^tt " das f ".,""' "°" '^ franken auf. '" lieben und l^abe des- "d^ i'd^U' l' ?a iV '"""' "ab l'e nicht ^>'ch f. " ihre ^ "'s ^"' Kommissariate ein >^,^re,^^ ^achtgeuossen zurück. Denn sie l '< ^lt!« "ch nur ^it « '.'.an sich gegenwärt'q w e- >"u"' "°Nstä,d V°tt?^ plannten T.itsache. >° > PralH d " "'che Maßeinheit i. '/d°Ifth7'che Äl°f" l'e7^">baren M'.ti!l. eine '^> rl^"°l sch ää "' schaffe". Der Pbysit- .'^>he ^ vo., die Durch- ^^,.> ^ '"ähle» ^,'^^l fiir die Scha.'sunc, , s"ber^ ^spiec^l au "'?'^ ^trässt dc. Lust 3«n. ,^>n ei. ei.^ .. ^i?' diese ^,^ ^" bisherig. Eigen ^ H> falsch! ^ ^z nenau der Län^e des " ^'' r '^net w"'r>7'>'' d" ehede.n d.n ^^'t l-V >' Vortoil ? "' ^'k "cue Maß- ^ .>^',Ulo p,7,^' daß der ?",stdrncl. der ''^^>^'5"chte^i ^'' '"as die Nechnuna, < 5«H 'd ^,na^'k'^"""'' die N^n >,s ^^'er^uftd^^^^^^ ^'!l- -^ orm ^unvaiid ^ l ^an>', dc> en Ab, ^^ )'"en. da,^ d!, Abn.hn.e der Luftdruclshöhe um zwei Millimeter crft in etwa einer Million von Jahren zu verzeichnen wäre. Und di? (5v>ho:i?n jcner Zeit werden es wahrscheinlich dem 20. ^.chlhundcri verzeihen, daß dieses einen derartigen Mchensehlcr begancz^n hat. Lolal- und Provinzial-Nachrichten. — (Gewerbliches G e n o s se n s ch a f t s w e s e n.) Der Herr Handelsministcr hat im Einvernehmen mit dem Herrn Ministerpräsidenten als Leiter des Ministeriums be?! Innern dem mit den Funktionen eineb Genossenschafisin-strultors des Handelbininisteriumö für Sieierinarl, ilärnten, .^rain, Tirol und Vorarlberg betraute» l. l. Bezirlslominis-sär Dr, Friedrich N ü cl c r den Konzipisten der l. l. lärnt-nrrischcn Landcorcgicrung Dr. Hermann Blodig vom 1. Oltober d. I. angefangen als Hilfskraft zugewicseu. — (Antritt der P r ä f c n z d i e n st l e i st u n g.) Der ilicichs Kriegsminister verfügte bezüglich des Prä'senz-dienstanirittes fölgenbeüi Hrranzuzieh«.'n sind die Einjährig-Freiwillige» und sonstigen ^ien'ulen der früheren Assent-jahrgängc mit Präseuzdirnstaufschub bis zum 1. Ollober 1!O3, ferner jene Eii^jährig Freiwilligen und sonstigen Wehrpflichtige», welchen im laufenden Jahre nach Erreichung des stcllungspflichtigen Alters bcr freiwillige Eintritt gestattet wurde, wenn sie sich ohne Einberufung freiwillig melden. Der Dienstantritt für Einjährig-Freiwillige beginnt am 3. Ottober, für die anderen am 5. Oltober. Ebenso ist den heuer im Slellungswegr assentierten Einjährig-Freiwilligen und sonstigen Wehrpflichtigen der Dienstantritt zu gestatten, wenn sie sich freiwillig melden. Die in den im Neichsratc vertretenen Königreichen und Ländern Heim>iis-berechtigten, im Jahre 1!»O8 für die Ersatzreservc assentierten oder heuer als überzählig in die Ersatzresrrve Gelangten sind mit 1. Ollober einzureihen und einschließlich j^ner, welchen der Aufschub der militärischen Ausbildung bis I!)03 bewilligt wurde, für deu 5. Oltobei zur achtwöchentlichen Ausbildung einzuberufen. Im Falle die Untertunsts- und Ausbildungsvcrhältnisse dir Einberufung aller Ersatzreser-visten umuöglich machen, sind die Mililär-Territoriullom^ manden der Infanterie-, .Uaiserjäger- und Festungsartillerie^ Regimenter ermächtigt, einen Tcil der Erscchreservislen im Frühjahre 1N04 ausnahmsweise einzuberufen, Bezüglich d.'r Behandlung der präsent dienende» Einjährig Freiwilligen »ach Absolvieniiig des Präseiizdicnstes bleiben die gegenwärtige» Vorschriften maßgebend. Eine dauernde Brurlau bung von Mannschaften ist nur soweit zulässig, als Wehr Pflichtige — Einjährig-Freiwillige ausgenommen — den Präsenzdiensi antreten. Die Reihenfolge der Äcurlaubuua, erfolgt nach der tatsächlichen Dienstzeit, nach der ttontmile und den Nehrvorschriften. II. Teil, tz 8. Absatz 2. Der Mannschaft des mit :U. Dezember 190>; in die R.'scrve zu übersetzenden Asseiitjahrgaiiges ist die Zeit, welche sie über den 1. Oltober IW.'j im altiven Dienste zurückbehalten wur den, als Waffenübung anzulechnen, und zwar bis sechs Wochen als erste, darüber hinaus als erste und dritte Waf-fenübung. — (Diäten und Fuhr tosten del pol iti scheu Beamten bei eintägigen .Kommissio n e n.) Das Ministerium des Innern hat an alle politischen Landeüstellen betreffend die Diäten und Fuhrlosten für poli tische Beamte bei eintägigen .Commissionen nachstehende» Erlaß gerichtet: Da im k 1 der Verordnung vom !i, Juli 1«5»4 bestimint wird, daß die Diäten nach den bisherigen all gemeinen Vorschriften zu beziehen sind, und hierunter ledig iich die allgemeine Vorschrift des HoflammerdelreteS vom 21. Mai 1«12 verstanden weiden lann, erscheint hiedurch Artilel 1 dieser Vorschrift, nach welchem die Diiile lediglich als eine Vergütung von Zehrungsauslagen anzusehen ist. nicht außer Htraft gesetzt. Diese prinzipielle Auffassung dev Begriffes „Diäte" bringt es aber mit sich, daß deren Ge bührlichleil bei eintägigen .Nommissionen nur dann aner tannl »ocrden darf. wenn — unabhängig von der Entfernung des ilommissionsorles vom Amtsorte — Zeit und Dauer dc> Commission derartig waren, daß während derselben mit Rücksicht auf die lolalcn und dienstlichen Verhältnisse not wendigerwcise Auslageu für die Mittag- ober Abendzchrung erwachscu inußten. Zu diesem Behufe wird daher in allen Rciscrechüungr» genau die Stunde des .Nommissionsantrittes und der Rücklehr des Vtommissiunierrnden anzugeben und zu bestätigen sein. Was die Zugcstehung voil Fuhrlosten anbr langt, so gebühren dieselben stets bei Entfernungen von mehr als ^ Kilometern! bei geringere,: Entfernungen nur in dem in der Verurdnuug vom !'., Dezember 185!) normierten Aus nahmefalle. — (Weibliche A d v o l a t u r s - B e a m t e.) Vc treffend die Zulässigleit des Einschreitens loeiblichcr Per sonen als Stellvertreter der Advokaten bei Gericht hat da^ l. t. Justizministerium den Gerichten delauntgegebcn, daß solch' Stellvertreter zu Votengängen, zur Herstellung von Abschriften, zur Einsicht von Alten. Erl)ebungen in der Kanzlei nnd zu sonstigen einfachen, rein manipulative» Bei' richlungen verwendet werden tonnen, vorausgesetzt, daß das Vollmachtsvcrhältniö nußcr Zweifel steht. Derartige wcib^ lichc Stellvertreter lönnen jedoch zu rechtsgcschäsllichen Ver^ richtungen im Zuge des Erelutionsvrrfahrens und insbeson dere zur Jutcrvcntion beim Exetulionsvollzugc nicht ver wendet werde», nachdem dort. wo die Tätiglci! der >lanz leibcdirnstctcn des Advolaten über die obbczeichneten mecha nischen ober manipulative,, Verrichtungen hinausgeht, wo also dcrStellvertreter seine eigene Willenseutschließung kund. geben soll oder doch nach der Natur des Geschäftes in die Lage lommen lann, Anträge zn stellen oder rechisverbinbliche Ell'lälungen abzugeben, für bie Zulassung des Bevollmäch tigten nicht dir allgemeinen Bestimmungen des Privatrcchtrs. soubr»» die grmäß !; 7.^ der Errtutionsordnung auch im Exetutionsverfahren analog anzuwendende Vorschrift der Zivilprozeßordnung zur Verwendung zu lommen traben, wonach „nur eigenbcrechtigte Personen männlichen Geschlech-tes zu Bevollmächtigten bestellt werden tonnen". — (Vol lsschuldien st.) An der breillassigen Volts schule in Arch wurde der absolvierte Lehramtslanbibat Joses Poga<'nit aus Laufen zum provisorischen Lehrer er nannt. .—c». — (Schulbaulom Missionen im Schul-bezirke L i t t a i,) Wegen Neubaues einer drei-, bezw. vierllassigen Volksschule in Weichselburg und Erweiterung des jetzigen Schulgebäudes, bezw. Neubaues einer zweitlassi-gen Volksschule in Aalna finden die tommissionellen Er-Übungen und Verhanblunge» am 23., bezw. 24. b. M., jedesmal um 8 Uhr vormittags an Ort und Stelle statt. —ilc. — (tt o n t r ol l s ve r s a m m l u nge n im poli -tischrd Vezirle L i t t a i.) Die heurigen Kontrollsder sammlungrn für die dem l. u. l. Ergänzungsbezirls-ttom-manbo Nr. 17 unterstehende Mannschaft finden im politi schen Bezirke Littai an nachstehenden Tagen und Orten statt: am 30. September Reise nach Weichselburg. Am 1. Oktober ztontrollsversammlung für den Gerichtsbezirk Weichfelburg und Reise nach Littai. Am 2. und 3. Ottober liontrollsver-sammlung in Littai für ben Gerichtsbezirl Littai, Am 4. Oltobei Reise nach Sagor. Am 5. Oktober Kontrollö-versammlung in Sagor für die Gemeinde Sagor und die anliegenden Ortsgemrinden. Die NontroUsversammlunge» beginnen an sämtlichen Orten um !» Uhr vormittags, Die Nachlontrollsversammlung findet am 11. November in bn Pctel5laserne in Laibach statt. —i!<. — (EinaltesBrautpaar.) Aus Morobitz wild f^efchrieben: Sonntag, den 0. d. M.. fand in ber hiesigen Pfarrkirche die Trauung der Keuschlerin Julianna Ianesch aus Innlauf unb bes .Neuschlers Thomas Zeloll aus Hand' lern statt. Die „jugendliche" Braut zählt nicht weniger als lü) Jahre, während ihr Bräutigam im s,'7. Lebensjahre steht, „Sie" trat bereits das fünftemal vor den Altar, um mit einem Manne ben ewigen Äunb zu schließen, während „er" das zwcitrmal die Trauungsringe wechselte. — (U s e r s ch u tz b a u.) Ueber das Einschreiten der Josefstaler Papierfabrik um Bewilligung zur Ausführung von projektierten Uferschutzbauten wird die lommissioneUe Erhebung am 14. d. M, in Slape, beziehungsweise Josefstal, stattfinden. —u. — (Verhaftung eines S < e l l u n g s f l ü ch t ling s.) Am 3. d. M, wurde der ljerumzieheiibe, arbeitslose, »ach Billichberg. politischer Bezirk Liltai. zuständige Fabrils arbciter Johann Kraj^el in der Nähe von Lrobe» wegen Landstreicherei von riiler Genbaimeiiepatrouillt angehalten unb dem l. l, Grfangenhausr in Leoben eingeliefert. Der Genannte, welcher seiner Stellungspflichl bisher noch mchl nachgekommen ist. wird auch vom ilreisgerichtr in (5illi wegen Verbrechens der schlvereu körperlichen Beschädigung verfolgt. —jll. " (Ä r a n d.) Am 5. d. M. nachmittags brach auf dem Dachboden oes Besitzers Franz Bisjal it, Adelsberg ein Feuer aus, >oelck)es wegen der eingetretenen Dürre rasch um sich griff und beu Dachboden, eiue Dreschtenne, ben bereit» eingebrachte» Futtervorrat und verschiedene Wirtschafts gerätschaficn einäscherte. Das tatkräftige Eingreifen bei Feuerwehren von Adelsberg und Großotol sowie das uner^ müdlichc Wasserzutragen seitens der Mädchen des bortigen Marlirs verhinderte ein lveiterrs Ausbreiten bes Feuers, welches infolge der gedrängten Lage der Nachbarobjelte be deutende Dimensionen hätte annehmen können. Das Feuer dürfte durch spielende linder gelegt worben sein. Der Scha den beläuft sich auf 4000 k, die Versicherungssumme beträgt nur 1W0 X. —l- — (Das Jubiläum einer Blume,) In einer Plauderei über Herbstblumen erzählt E. Holstein von ber Georgine: Ihre Heimat ist Mexiko. Von bort gelangle sie im Jahre 178!> in den botanischen Garten zu Madrid, wo sie im Jahre 17!.N zum ersteumale blühte. Nach Deutschland wurden Samen und Knollen der Georgine gerade vor 100 Jahren l' '" >nnch!igs) gibt Professor Henri Dufour in Lausanne eine Erklärung. Es folgt daraus zunächst die Tatsache, daß die Kälte und Wässerigleit der ersten Sommerhälfte dieses Jahres nicht in einer Abnahme der Sonnenlraft oder in einer allgemeinen kosmischen Abkühlung, sondern in einer zeitlich und räumlich begrenzien Erscheinung ihren Grund hatte. Als solche Erscheinung gibt Professor Dufour die Undurchsichtigleit der Atmosphäre an. die ja in den letzten Monaten tatsächlich festgestellt wurde. So konstatierte man die fast abfolute Undurch-sicktigleit des beleuchteten Randes der Mondscheibe auch bei hellem Himmel während del Mondesfinslcrnls vom 11. bis 12. April IliO^, ferner den schon im November erschienenen Bishopschen Ring und die intensiven Färbungen des Himmels bei Sonnenuntergang, Diese Erscheinungen hat man auf die beim Ausbruche des Mont-PeU-e in ungeheure Höhen der Atmosphäre (50 Kilometer) emporgcschleuderten Massen von kleinsten Staub- und Aschenteilchen zurückgeführt, die in langsamem Schweben die Erde wieder erreichen. Diese Verunreinigung der Atmosphäre allein wäre niemals im stände, der Sonnenwärme in so beträchtlichem Maße den Durchpaß zur Erde zu verrammeln, wie es heuer wirklich geschah. Es kommen aber auch noch Wasserdämpfe, vielleiö)i auch andere beim Untergänge von Martinique ausgeworfene Dämpfe und Nebel hinzu. Daß aber Dämpfe und Nebel in hohem Grade die Fähigkeit haben, die Sonnenstrahlen zu absorbieren, ist eine den Physikern längst bekannte Tatsache. Aus diesen Erörterungen geht hervor, daß die rauhe Witterung des Sommers 190.^, die in Feld und Flur. an Obst-bäumen und Weinbergen recht schlimme Wirlungen hinterlassen hat, in absehbarer Zeit wieder regelmäßigen Zuständen Platz machen wird und daß wir Anno 1904. unvorhergesehene Ereignisse vorbehalten, uns wieder regelrechter Sommer- und Sonnenwärme erfreuen werden. " (Scheue Pferde.) Der Besitzer Anton Divjal aus Waitsch fuhr Sonnlag abends durch die Römerstraße. Sein Pferd scheute aus unbekannter Ursache und rannte durch die Straße, bis es an eine Hausecke anrannte. Der Wagen wurde umgeworfen und Divjal herunlergeschleudert, wobei er sich leicht verletzte. — Am Montag scheute das Pferd des Besitzers Josef Svetel aus Sostro, Umgebung Laibach, im Hofe des Gasthauses Krisch während des Einspannend. Das Pferd riß sich los und rannte durch die Polanastratze !ü den Hof des Herrn E. Predovi«. Auf der Polanaftraße stürzte es mehreremale zu Boden und verletzte sich am Rückev und an den Füßen so schwer, daß es ins Tierspital abgegeben werden muhte. * (Nevolverschüsse.) In der Nacht vom 5. auf den 6. d. M. zogen mehrere Burschen johlend und schreiend au. Karolinengrunde herum. Ihnen nach kamen die Zimmer-malcrgehilfen Anton Srnjat und Andreas Plevnil; ersterer feuerte auf die Arbeiter aus einem Revolver mehrere Schüsse ab. Eine Kugel streifte den Arbeiter Franz Grm am linken Vorderarme. Darauf gerieten die Burschen mit Srnjal in ei,. Handgemenge, wobei letzterer mit dem Reuolverschafte dem Grm am Kopfe mehrere Verletzungen beibrachte. ''' (Selbstmor d.) Gestern um 7 Uhr abends erschoß sich bei der Aussicht in Ki5la der 18 Jahre alte Handlungsgehilfe Karl Ianc. Er traf sich in die rechte Schläfe und war sofort tot. Familirnveihä'ltnisse sollen den jungen Mann in den Tod getrieben haben. '' (E r hän gt au fge fu n den.) Am 0. d. M. nachmittags wurde vom Besitzer FrFanz Kerin aus Großpudlog. Gemeinde Gurlfeld. der 24jährige Vesitzersfohn Johann Menil"- aus Ger^cc'-endorf. Gemeinde Eerllje, in der nahe gelegenen Waldung an einem Eichenbaumaste erhängt aufgefunden. Zwistigleiten zwischen dem Obgenanntcn und seiner Mutter sollen das Motiv des Selbstmordes gewesen sein. __<.. " (Ein junger K i r ch e n d i e b.) Montag vormittags wurde in der Franzistanerlirche ein siebenjähriger Knabe dabei ertappt, als er aus einem Qpferstocke Geld stahl. Der Dieb hatte früher in den Opferstock Papier gestopft, so daß das Geld nicht ganz hineinfallen konnte, und zog dann di? Münzen mit einem zugespitzten Hölzchen heraus. " (Desertiert.) Gestern nachmittags desertierte der Infanterist Karl Kopus des 27. Infanterieregiments. Er flüchtete sich in Zivillleibern. '" (Vermißt.) Am 4. d. M. verließ der 14jährige Schlosserlehrling Ieias seinen Schlossermeister Rebol in der Hllschergasse und lehrte bis jetzt noch nicht zurück. Er trug schwarze Hoftn. einen braunen Rock und eine Vicyclisten-mütze von gleicher Farbe. (Gefunden) wurde eine silberne Damenuhr mit euier lurzen Uhrlelle. . "I (^," rlist e.) In Krapina-Töplitz sind in der Zeit vom 29. August bis .'!. d. M. 228 Personen zum Kur-gebrauche eingetroffen - (Nach Amerika) haben ^ ""izi^ Krainer und 94 Kroaten und gestern "^„„O^ . begeben. Eine Stellungspflichliger. der'wcy ^ wollte, wurde verhaftet. . ^ allies ^ - (M usilschulen K a i se r) " ^ ZP" ^, le>: Anstalten eröffnen am 1. Oktober o«^" ,,.' Der Unterricht erstreckt sich auf alle Z've'g ^^ ^ wird von Lehrlräften ersten Ranges erm ^ ^K ^ merkenswert sind der Staatsprüfungslurs ^ ^ ^ Kapellnieisterlurs. die Abteilung s"'r . e>> ^^ ^ Unterricht, die zweimonatlichen ?f"",") ,,,odi! d'^ . H schen Speziallurfe für Klavierlehrer (^ ,„ >^ ^ Unterrichtes, Lehrplan). Ausführliche ^"^ d" ^ h« Wunsch kostenlos zugesendet von der "° ^ schulen Kaiser, Wien. Telegralllme . Z des k. k. Telegraphen-KorrchoMlll'' H Wien. 8. September. Der 5""'^ ^„ be! Erzherzog Otto und abends Tafel i" ^,^' ^ auf Theatervorstellung im Schonbru""" ^ 10 Uhr abends findet die Abreise stati- ^ Tie Korpsmanöver i« S«""^< ^. Temes - Ujsal ». «. Septemb" M.', i,. schen Korpsmanöver. welcl> bei he"U^„^ ^, glänzenden Verlauf genommen hatte". >". s,ch i^ « sendet, Erzherzog Franz Ferdinand 'pu >d!^ ^ ne»ds!er Weise über die trotz der große" V^ ^E/ ^ Marschleistung ausgezeichnete Haltu"cl »M^ deren Führung aus und lehrte nach he"''' „,,b? / ^ von dem fremdländischen Militärattacl)" ^„!" >, veroberleituna, unter den Ovationen " « Wien zurück. ^ Die mazedonische V""'" ^' ^ Konstantinopel. 7. Sep»e"H<<^ Thronbesieigungsfeste des Sultan» " hahl^/v wurden gegen Kaution freigelassen. ^^ j>^/' Verhaftungen stattgefunden. D" w"'^„s/ h seine Familie müssen binnen drei Tage" lassen. Serbien. ^ ,^,^^> ^ Velgrad. 7. September. Der D>>^ F ^ General Janlovid, wurde von seinem ^ ^ »eral Gjulnu- iibrrnahm.dessen Stelle. ^ll'^ Belgrad. 7. September. W«e °" ^c' ^-meldet, sollen die Generale Ma^i" "'' „ng'" ^ zurücktreten, um die Stellung der ^g ^ zieisangelegenheit zu erleichtern. ,,^b ^ !<'/, Belgrad, 7. September. Ms " ^,", des verhafteten Hauptmannes ^"^ schfiihl""^^ > sionierte General Magdalenid z"r 2>u " h^c. > ^ Offiziersverschwörung Gelb l)ergege^ ^ ^ General heule nachts verhaftet. Oene^,, ^ Belgrad, 8. September. . ^B" wurde heute früh bedingungsweise '" Ostasien. ^ie^/^ ' Port Arthur. 7. Septemb" ^^ ^^„s, , , gemeldet wird, weigert sich 6"^°»^^ b"^ ^ internationul anzuerkennen. Die MA ^sM' i^' l land habe ein ausschließliches ^Mla"V^ l sichtlich bestrebt, Frankreich und Deu^.^h l ^ und auch vom Zang-Tse. wo der ^^' ^ Länder »nächst, zli verdrängeii. ^ ei"^.„ v Schuß fallen. ^ -^KlMung Nr 2Nä ^----- 1755 9 September 1903. > ^«"V^ « °rr N"to.h. Meißner. Wwu M.. 7 ^ ' 3^' Kft'e. Nr il"^°"'"' t- l- Major, Wien. '''^A'^"., ,>r7 bilnmelbai r n, ..N"". Oberbergrat, f. Fa< c'^^^Eim °^"">Veldes. ^ Mech^r. >^.ß m?^,eritz. __'m"'"' Star,. - Vachal. Taub. ! >'"'l^ Nürnberg. - ^ ^'ln F'z»> -~ UeN ° ' ^""". Nndapest. -Fabian ^^HlQerbaiern) l'^?«-,^ 3«ist. Privat s O.' ^ ^°«°"' 3°b laut l ?^ ""l> Kinder. Ober-^ ^ ölender. N?d,p "". s. Tochter. Wr-Neustadl. - ^! ^ iz^">eur.', ^'?'^ Stern. Reisender, >^nilie. Trieft. ' M!^^^^., ^..... ^"^ 7U ^ '" " 2» Wete»l»l»gische Ve«bachtu»ge» in öaitach. L«h!!h! !«« 2 „>, MIN. «u!,dlu«'»'« 8 7 2 ll'^ "M '4 ^7^2 ^.schwach '- U . Ab. 73« 2 19 4 NO. schwach > heiter ?ll.ss , ?A!1 0! 12-0 SO. schwach U«trr > «, 2 . N. ?37 » 2» 3! NO. mäsüu hl'l.-r , 0 <» !1 . «lb, 7W 4 lij 0, NO. schwach heiter , ^».l ? U. ;V. i 7^« 1 ! l2 U, S'R'. schloach ynlrr 0 <1 Das Taaeemiltel der Trnlperalu» oom Montag Itt s»«. «ormale lN U° und vom Dirnstaa. I« «". Normale I5>!»°. Verantwortlich« «edatteur: Anton Funtel. Melouline - Gelicktslalbe wirll sichrr gegen alle Oisichls- und Haulunreixigleiien. Voll» louim,-» »„schädlich Ein Tiegel !!5> lr. Vlediz. hygieu. Melousi»,e'Veise dazu .in Slück ^5» lr. Mrindepo»: s» d,l ntueii Hnis,r Frn»l Joses»Jubiläumvbsucke. Cci^lich zu'l'i!»a!iger poftln'is^nl». (25,«, A 4 Coxin das neue Mittel zur Entwickelung photographischer Platten-, Roll- Films etc. ohne Dunkelkammer bei Tages- oder künstlichem Licht (gesetzlich geschlitzt) ist in allen einschlägigen Geschäften zu haben. Of)win *** kein gefärbter Ent- ****-*^" wickler. (2HÜ1) 10-4 O*»wjj« erfordert keinerlei neue ^*** M" Apparate und kann immer wieder benutzt werden. Nur für Wiederverkäufer. Coxin - Export - Gesellschaft Wien, VII/2, Breitegasee 9. Ein Nollsmittel. ?lls solchr-? darf der als schmerzstillende, Muslel und Nerven lräftigende Einreibung beftbelannte md dtn anderen Folgen von Erlaltungen allgemeinste und erfolgreichste Anwendung findet. Preis einer Flasche li I W. Tag-licher Versandt gegen Postnachnahme durch Apotheker A. Moll. l. n. l. Hosliefcran. Wien, I., Tuchlauben ij. In den Depots der Provinz verlange man ausdrücklich Molls Präparat mit dessen Schuhmarle und Unterschrift. s^.) Millionen ' Kronen. (350(1) 4 2 j Von Schmerz gebeugt geben wir Nachricht vom Tode unseres innigstgrlievten MUtterchens, Frau Lucie Milcinski l. l. Steuereinnehmers Witwe welche nach langem Martyrium, versehen »m i»n heil. Sterbesalranirnleu, heutr nachmittags um .'< llhr ihre edle Scelr ausgehaucht hat. DaS i'eichl'nbegängnis findst Mitlwlich. den ^. d. M., un, 5' lihr nachmittags vom Trauerhause. Nesselstraße i»ir, I."», aus statt. Die heil. Seelenmessen werden in der Pfarrkirche zu Sl. Peter gelesen werben. Vaibach am 7. September IW3. Franz und Angela Milöinski. Kurse an der Wiener Mrse vom 7. September 1903. N°«°e« 0^««..«ureblatte ^e. verslehl sich per Stück. MßD GOH''°......., M'^°.......'" GW"'.:. _. »,lb Wort '""«««'« <«le»»..Vri°,. Dbli,at»one«. ^"belbbahn 6UU u, 3V0U M, «al/./,^"^ 4"/, . . . , w<1 4" «„4.. U»^ E<) E«lb. 4«/, . . !M . ...! MV. T«.)<^,lb, 40^ ,„„,., >l»nl,schulv d,l «lnd,s «l un,a,lsch,n ,r°n,. 2 U 3" m»""""°"' ""«"»« Un»E°.l«,«°v''" Ultimo «»" «"'b v'^^b'.°. (lln,. 0stb. ^ " b °' N« ^' ° ««öl.. Ob,«. - -- " «Meh^^H^nlfiht l«78 ,l>? 5U lU« ÜU dt° d.7 "^" ' - »"4 »u lUÜ l... dto, d,«' ^Ublr l>d.«!»d)ll!4-,»ö. d.°. l° «")- - - ««...l. »»-..'. G«>d W°r, Ds«nbbli»s, ,tl. Voblr.alln.üsl.inbUI.«!'«»/' ««"> "" «" «..uftsrr.li.nb^Hnp.-Nnst "^° "" ^ '"' " 0.st.un«.^40VMr.««, ^..^^.. b,°° ^ d«'° ' «>j«l,r.'°,l,. »"/« lW 4l. ,, l«8U !l?7 — ,«u , 4°/„ DuüawDamplllh. <"" »^ > ---'" -'-l.°/« «l»,au «sgul, L°l» - «»-»».', ü<> N»«iz»n«l»«e i!°l». Vubap. «asilica tDombau) ü fl. l»-?ö ,!»,.>, «reditlolt l»X' - 44,.. Ulail, Loft 4" fl. «M. . - .'««--,7«.^. 0!s»« Lo^ 4U st..... '«''- 17,- Palfiy Lolc «» l>. «M. > ">» - <7«.._ «°le,,»«u^ 0rst.«»'!.'vlU. üli^ K4-^. „ u»«, .. .' bll, ««.. z,?.- s»ub!)ll.«o>s l» f!...... ««'^ ?»-. H alm Luls 40 ll - - li4u-—«„.^ Wienei n!m, iioif 0. ^, l»74 47?> 4»,.. «fwlnstlch. d. !l"/»Pl.>«v<1,u!bv. d. «obsülredüanft, «elb Warf «lliien. n»hm»nz»n. »usslg lepl, «iwlb. «X» ,- u. «ftrieli^Ve!, fül ftilbl. Llrahslib, l>, Wien III. X . - —-dlo, bto, dt°. lit. U , -— --.. Vülim, NordtmIll! lb« sl, , . 3K4 - »6K — Vuschtlll,illdfl 1l.«»«». «»»<> »»»<> bto. 0«°. ilil. U)«x>!l. i«»4 - »«»- -Donau-DampKchlNalilt« ° Vt!,U. veltell.. b»x» fl. »M. . . . «?l> — ««<» Duz Ullbenbachrl !be Nurbb, l> «01 - Llallt«ellf«blll,n «X» fl. V. . , «54 «s,5 Sttbbllhn !»0U !l, S.....«>— 8< - Vübnorbd,«frb,°V. »lX)!l.»M, 4 ?i> Un9.Westb,<Ä»nb Gl»MX,ft,ln. 4»4 - «« -W!,n,r Uolalbalinfn «N «e,! , »« 4» Danken. «nzlo vest. Mül l»0 fl. . »?« —«?>z^ «anlvere!!,. Mtn,r. »lX> !>. . 4?l-47i>- «°bll,-«,isl . Oesl, »NO fl.L. , »,<»-—«4--Nrbl. «i,sl. I Hand». «.»»<'»!. — - >- dlo, d!o, p<°s Ultimo . , <>47-- ^4«' ltttdilbnnl. «U«, MI«. >!W !l, 7,4 . ,,» .. DeposXei'ba»». «ll«,. X0U fl, 4l>!« t><) «5'— al1e<»»,. Wiensr «uU l. 4»zz 43» — HypothlN».. 0tft.. l!UO!l.»U°/u «. '»» - ,84 - V,lb »ar, Uandeibanl. O,fl.. lllX» f». . . «,.>>- 40U lDrsterr.'Ungar. «anl, ««» fl. . ,577- ,^s, Unionbanl WN fl.....«b bv l,,^«, «sllshr«banl. «ll«. l«0 »! . ,z<» — „^ - 1ndnfill»'Dnl»l» »»hmung»n. Vauge!.. «Ng. Oft,, »42 - ,4« - «lienbahntt».^eih« ,elelllch., Veft »lploe ,<»,»X!, »7« «:» Präger lNfewInb, «e>, «0« s>. Ki?^ ,«^4 Valao lar^. Vteinlohle» <<«»s!. ?»»« - »>!,u — ..Ochloglmühl". Papiers, »<»<»sl. <<,,»- ^4 _ ..Lteyrerm", Papiers, u.»,°«. »,7 - »«<».- lr»»anl»olel! , .<».« «b5" j|. C Mayer ________JLalbBOlt, SpltelKMse._____ I ¦MMHMMMMBBBM'MHB* »¦^^¦^¦¦¦¦^^¦^¦Mi» ^¦¦MBBiBHMai^ Privat-Depot» (Safe-Deponie) I lirilum f ii i«-tHli|ii !¦ Iti^-Orrnt «< «" ¦'" Qttt>' ¦