0,lm nckM i-v«I« vln 1 so 70. I,krg,ng »V«kM«kck >I>b««Ol. fs»» »7« ««M VO»W»M«« ». s7»I »k. «2«): »Hseldoe. »wriiöW« >t. < »I,. SIS s«m»ttg, kl«n 22. »iovsmdsr 1920 ^ddotG«. »o«««. « o»,». »»«<»«««, »t r),»,. Po», «0«««. »VW. » M. Itzr»». «AW». » 0t» MMomMtuilg FaschWchef Lohnabbau ^llkzung der Löhne und Sevaiier auch In Vrivotunternehmungen - Ropiver Rasgong der i«olient!chen DoikswirtjchoN «MW« Englands Vaiäftina-Sorgtn In der großcn Palästina-Detatte im Un-techaus begründete Macdonald die Nonv^in^ digleit, dos Teiirpo der jüdischen Kolomste^ rung Palästinas zu verlangsamen. Bor ein paar Jahren, als Maedonald noch nicht Mi-nisterpräsident des britischen Weltreiches war und als oippofitloneller Abgeordneter des Unterhauses seine Meinung frei und durch keine Rücksicht beeinträchtigt äußern durste, veröffentlichte er in der Londoner Presse seine Palästina-Eindrücke. Er hatte aus persönlichem Interesse für Paliist na eine Rei'e nach diesem Lande unternom» men. Boller Begeisterung für das Wcrk der neuen Kultur, die auf uralten Boden durch Zustrom jüdischi'n Kapitals und enthu siasti ch^ Cchafsenskräfte jüdischer Arbeiter im Entstehen begriffen war, kehrte Ma:no-nald nach Enqland zurück. Nach den Palästina-Artikeln Macdonalds KU urteilen, war er damals für die Leistun-geil dor jüdischen Kolonisatoren, die das steinige, unfrucht^re und rückständige Land mit ungeheurer ZWgkeit und unermüSii« chem Fleiß in einen Vorpc>sten der modernen Zivilisation in Borderasien zu verlvan-deln suchten, des Lobes voll. Als Macdonald iurz darauf die Geschicke des Weltreiches in seine .Hand nahm, ssing eine F'reudenn>el?e durch das zionistische Judentum: einen besseren Sachivalter und Beschützer konnte sich das „jiidische nationale Heim" in Palästina gar nicht wünschen. Die große Enttäuschung ließ nicht lange «uf sich warten. Nach den blutigen 'luiam menstößen zwischen den eingeborenen Ära bern und eingewanderten Juden, die im vorigen Herbst die öffentliche W^tmeinung so sehr erregten, trug die englische Regio rung eine merkvürdige Zurückhaltung, ^oenn nicht so^ar Nachlässigkeit gegenübe? den arabischen Forderungen zur Tchau. Die zionistischen Kreise der ganzen Welt bestürm ten die englische Regierung mit Petitionou und verlangten die Zuslch^ung, das; das Mandat im S^nne der Balfour-Deklaration, d. h. des weiteren Nisbaues einer national« jüdischen Stätte in Palästina von England vern>a!tet werden solle. Macdonald ^ch>vleg. Die Palästina-Juden erhllben gegen die bri-tische Mandatsverwaltung in Palästina schwere Vorwürfe und behaupteten der Araberhaß gegen die jüdischen Siedler lväre von den britischen PalWna-VehSrden nicht nur geduldet, sondern sogar geschürt n^or' den. Mer Ma:nonald schwieg. Als der eng-lisch« Sachverstandige für PalSstina-Fragen Sir Simpson seinen Bericht vorlegte, ver. i)ffentlichte die englische Regierung Auszüge mls die'em Bericht, wobei alles, was der zio Nistischen Sache günstig sein k5nnte, absicht-l-ich unterschlagen wurde. Kurz darauf gab das britische Kolonial-amt ein Weis^buch lxranS, in dem durch die Sperre südischer Eiinvanderung der Bal-four-Deklaratson jede Bedeutung genommen wurde. Eine Welle der Entrüstung ging durch die füdlsch-zionistische Welt. Viele Vcr treber «»insltlßretcher christlicher Kreise in allen Ländern und eine große Anzahl her'.,or-vagender englischer Politiker darunter die beiden früheren Prcm>ierminister Llol^d-George und Baldwin — setzten sich für die zionistische Sache, für die Ehrenschuld Eng ^nds" bei Ausübung des Pal^stina-Man- RO. P a r i S, 21. November. Die „LibertH" bringt interessante Jnsor-mationen aus Rom über die Auswirkung der dieser Tage vorgenommenen Herabsetzung der Bezüge der Staatsbediensteten. Dieser Schritt der Regierung fand josort ein Echo bei Privatunternehmungen, wo besonders die Banken und Fabriken ihre» Angestellten und den Arbeitern die Beziige bedeutend herabsetzten. In einlaen Betrieben geht der Lohnabbau bis lS Prozent und noch mehr. Diese Maßnahmen riefen in der Bevöl kcrnng große Entrüstung hervor, die sich je doch nicht laut zu manifestieren wagt. Umso meljr wächst die Erbitterung im Stillen und nimmt bereits gefährliche Formen an. Besonders unzufrieden sind die Staatsange« stellten, die schon bisher sehr schlecht bezahlt waren. Die Erbitterung der Bevölkerung ist umso gröber, als sie sieht, das; sich die Kürzung der Bezüge nicht auf die fasl^stische Miliz erstreckt. Obwohl die GtantSsinanM ein tranrigeS Bild abgeben, wird die Miliz nicht nur nicht abgebaut, fondern man denkt daran, sie sogar noch zu vermehren, was das Defizit im Staatshanshalt nur noch ver« grös'ern muß. Die Arbeitslosigkeit nimmt rasch überhand, fodatz eS Zehntausende von Familien gibt, die im wahrsten Sinne des Wortes hutigern. Der Rlickgang der italienischen Volkswirt fchaft macht sich besonders im Aallen der Kurswerte der Börsenpapiere bemerkbar. In den letzten Wachen sind die Wertpapiere um durchschnittlich 4 Prozent znrtickgegangen, was einen Verlust von mehr als vier Milliarden darstellt. Ueberall im Wirtschaftsleben Italiens sieht man völlige Desorganifation. Die italienische ?tndustrie kämpft nur fchwer gegen die ausländische Konkurrenz. Die Weltindustrie sucht den heimischen Unternehmungen in Jta litn den Platz streitig zn machen und Überschwemmt Italien mit billigen Erzeugnissen, auch wenn die Cestehnngspreise die Ver. kaufspreife übersteigen. Welche Auswirkungen die Kürzung der Gehälter in Italien zeitigen werden, kann augenblicklich noch nicht überfehen werden. Jedenfalls bedeutet dieser Schritt der Regie« rnng ein gefährliches Experiment. Mit der Reduktion der Löhne muß die Kaufkraft der Bevölkerung, die ohnehin se'»r schwach ist. verringert und zur Verschlechterung der Wirlsc^stslage bedeutend beitragen. Es ist ein gefährliches Zeichen, daß das faschistische Regime das Vertrauen der Wirtschastskreise verloren hat, jener Wirtschaft, die den Fa, fchismuS vor Jahren in die Höhe bringen half. Die Politik der Regierung wirb dies? selbst friiher oder später zwingen, zu gründlichen Berändernngen Zuflucht zu nehnttn. Vor allem muß der große linterschied, der zwischen Faschisten und Nichtfafchisten ge^ macht wird, verfchwinden; denn die Masse der Bevölkerung empsindet es schwer, daß sie als Steuerzahler betrachtet, sonst aber als Boll i»eiter Klaffe betrachtet wird. Jedenfalls steht die faschistische Regierung vor einem schweren Problem, dessen Lösung unbedingt gefunden werden muß, da sich das Regime sonst nur schwer wird am Ruder erhalten können. LM. Rom, 2l. November. In der Besürwortnng der Kürznng der Gehälter und Löhne betont l)eute die Presse, die faschistische Regierung folge in diefem Schritt« nur dem Beispiel DeutsthlandS, das in Durchführung der Sparmaßnahmen die Bezüge der Staatsbediensteten bedeutend her abgefetzt habe. Auch England habe die Löhne der Eisenbahner kürzlich ermäßigt. Der Lohn abban werde die Staatsbediensteten in Jta. lien nicht sonderlich tresfen, da doch die Kauf leute ihre Waren an die Staatsb?dienstete« um so viel billiger werden hergeben müssen, als die Bezüge gekürzt wurden. Jene Kaufleute, die ein solches Borgehen nicht befol. gen follten, werden mit einer empfindlik^n Steuer belastet werden. Berenguer unzufrieden Äöni» Alsons lür dt« Wiederetuführ»« der DlUalar — Ein-greise» der Kr»ne »hie Wisten des MiaiiierprSjidenkea (Siehe zunächst Seite 2) RO. P a r i S, 21. November. „Populaire" berichtet aus Madrid, daß in I^n hohen Kreisen allgemein die lieber-zeugung herrscht, Spanien müsse w eder die Diktatur erhalten, da eS am Rand des Abgrundes stehe. Als der Mann, der das BtaatSruder in die Hand zu nehmen hätte, wird General Mola angesehen. König Alfons berief gestern General Mola t» sich und »erblieb z«sa«men mit noch zwei andere« Seneriile» längere im Te^pritch. Der König entwickelte den ^-nerälen seinen Plan für die Wiedereinführung der Militärdiktatur, an deren Spiye ein Direktorium von drei Generälen treten soll. Als Ministerpräsident Berengner von dieser Konserenz am Hose erfuhr, eilte er sofort zum König und suchte um Audienz an. Die Besprechung mit der Krone dauerte! nur kurze Zeit. Als der Regierungs^s die« Hofburg verlieh, mar er ungewöhnlich erregt und erklärte den Berichterstattern: „Diese ständigen Aufregungen kann ich nicht mehr ertragen. Jene Kreise, die diese Aufregung verursachen, sollen bedenken, was auf den Spiele steht und sollen de Folgen nicht ouS den Augen lassen. Die Regieruna ist fest ent schlössen, gegen jeden Bersulh, die bestehen« de Ordnung im Staate gewaltsam zu ändern, mit größter Energie aufzutreten und besitzt noch genug flraft, diesen Willen in dis Tat umzusetzen. Ich lehne jede Berantwor, tung fiir die Folgen ab. Ich kann nur fa-gen, daß uns nichts überrafl^n kann." D-efe in großer Erregung hervorgestoßenen Worte werden vielfach als Affront ge» gen die Krone gedeutet, da man glaubt, der König neige zu diktatorischen Absichten ohne Wissen des Ministerpräsidenten. Die Erklärungen Berenfluers haben in der Oeffentlich teit großes Aufsehen hervorgerufen. Staileni'ches Seid sgr dle Heimwedr T-roler Heimwehr gegen Mafor P-^bst. — Al^rcife Dr. Steidles die Riviera. LM. InnSbruck, 2!. November. Tie „Tiroler Volkszeitung" greift neuerdings den aus Italien zurückgekehrten ehe' lualigen Organisator der Heimwehr M^ijor P abst sehr schürf an und beruft sich dabei auf Jnformation'i.'u, die das Blatt aus der Landesleitung der Tiroler Heimwehr erhalten haben will. Nach diesen Informationen brachte Major Pabst große Geldsummen mit, die ihm die scschisiischen Organisationen zur Verfügung gestellt hcltten. Für die Aufbringung der Mit tel bemühte fich besonders der Gerfen. Der Minister Maedon-ald kann sich jetzt einfach den Luxus der Parteinahme slir die zionistische Sache nicht erla ib^n, den er sich srllher als Abgeordneter gestat- tete. Das britische Weltreich wird übecall von schtveren Gewitterwolken umlagert. Tie Welt des Islams erwacht zu neuem Leben und n/rterstützt mit gröj^ter Leidenschaft die natiol?alen I^rderungen der palästin nsi-schen Araber. Sie will von einem historisch begründeten Recht der Juden auf Palästii'.a, wo Araber heute ivo'hnen, nichts wissen. Ueberall, in Arabien und in Aegtip-ten, in Indien und Mesopotamien musz englische Regierung dem Willen der moham mchanischen Millionen Recbwing traird sie von den Vertretern der jüdiscl)en Hoch^nanz, die große Summen im spalästinensr^chen Sied^nngsiverk bere'.ts inr»estiert hatten, heftig bedrängt, ^n dieser Zwickmühle findet Macdonald keinen andren Alisnvg, als die Vernichtung der Kio-nistischen Ziulturwerte in Palästina mit an-geblichein Vorteil für die ji'idische Sache zu begründen. Wahrl)astig, „gute" Miene zum bösen Spiel. Die he>utigen Machtverhältnisse im Ori..'nt sind für die zionistische '^^'nxMNg äusserst ungünstig. Ten? herrliclien Zioni-sten-Traum von der 5ck>afs!'ni einer nn>ab-hängigen jiildi'chen Nat>:onalst!itte in Palästina scl-eint es n'cht vergi^nnt .',u sein, im rauhen Leben verwirklicht zu iverden- „Moridorer Viunnn«r V?n ?? is?isi Motte des Königs Der Friede für Iugoftawien da« dvchfie aller SSter — Dle Rüstungen haben ledlalitd dessen fwen ShoraNer P a r i s, A). November E. M. Zlönig tllexander hat dem Epezialberichttrstlitter des „I o u r n a l" eine Unterredung ge« währt, die in der gestrigen Rummer des französischen Blattes veröffentlicht wurde. In diefen Erklärungen wird die Jnteres« jengemelnfchast Jugoslawiens und i^rank, reich betont. G. M. wendet sich gegen die Vehauptung, vah Jugoslawien im Schlepptau Frankreichs segle. Richtig sei daran nur, dah Iugosla. Wien, ebenso wie sei« König, einen wahre» Kult für das edelmütige ^antreich hegen. G. M. wies weiter döra«s hin, dah Ingo» slawien von 7 Nachbarländern umgeben sei und daß daher sein« Lebensinteressen mit allen europäischen Ereignissen in Verbindung stehen. ?^r Frieden sei sür Jugosa. Wien !^s höchste aller Giiter. Unser glühendster Wunsch ist, sagte S. M. der König, mit allen Rachbarn in guten Beziehungen zu leben. In der Hoffnung avf die Zlusrechterhnltmig des Friedens sind mir m^t Frankreich ?inig. Unlängst haben unS Vertreter der Rach^ barländer über die jugoslawischen Rüstungen besragt. Wir haben d e Rüstunfl.n nicht bestritten, fondern erNärt, Jugoslawien rüste, weil es den unerschütterlichen Willen habe, die Verträge und den gegenwärtigen Zu» stand zu verteidigen. Die jugoslawischen Nii-st«nge« hoben keinen agressiven, sondern defenstven Charakter. Madrid in Waffen Si«« ne«« Dikl«»« ? — veneral Msla, »«r »,««««»« M«««? Wie cms M a d r i d gemeldet lmrd, a>urden in der Nacht zum Mittwoch plö^ich alle um die innere Stadt liegenden Ströhen und Plätze von Polizei und Zivilgarde besetzt, ebenso die wichtigen strategischen Punkte der Stadt, die Hauptpost, die Bank von Spanien und die Minister'.» Autos wurden angehalteik und die Jmussen nach Waffen i»urchsucht. Die Umgebung des könig Uchen Schlosses glich einem Truppenlager. 400 mit Mai'chimnyowehren ausgerüsteten Polizisten waren die ganzD Nacht auf den Beinen. Die Regierung scheint den Ausbruch einer revolutionären Erhebung zu befürchten: man spricht allgemein von einer neuen Diktatur und nennt als kommenden Mann den Organisator des towaffneten Aufmarsches der vergangenen Nacht, General Mola. Dr. Buresch sondiert... Di» «ft«« L«s»r«ch»»,«« z«r Negieru«,,»»»»«> W i e n, 30. November. Landeshauptmann Dr. B u r e s ch hat im Laufe des heutigen Tages entpr«^id dem ihm voni christlich-sozialen Al-ub erteilten Auftrag seine poli. tischen Besprechungen i'lber die Mhrheits-bildung bereits aufgenommen. Zunächst i^tte er eine Unterredung mit dem Bun-i^Sführer der .heinnvehren, Minister Star-hemterg, über die voraus-sichtliche Haltung Heimatsblocks im Nationalrat. Bekanntlich ist der .Heimatblock auch in seinem parlamentarischen Verhalten vollständig den Befehlen dn BundeSfichrung unterstellt Mittags hatte Dr. Buresch eine Aussprach« mit Dr. S ch o be r. Im Laufe des Abends wird der Obmann des Landbun^des, Landesrat W i n k I e r, in Wien eintreffen. Für d Uhr nachmittags war der christlich, jcziale Klub zusammenberufen, um da«; Ergebnis der heutigen ersten Fühlungnahme entc^eifenzunchmen. Man erwartet jetzt eine raschere Klmung der Lage und nimmt an>^ daß innerhalb von acht Tagen, atjo voraussichtlich nächste Woche, das neue Kabinett gebildet sein wird. Es wird eine Regierung der Ruhe und Wirt-schaft sein. Ueber die Zusammensetzung der neuen Regierung etwas zu sagen, ist noch verfrüht, nur das eine steht fest, daß an die Slpi^ des kommenden Kabinetts ein Mann tritt, der den Kreisen der W i r t-schaft nahesteht und a,uch bei der Landwirtschaft volles Vertrauen und Sympathien genießt. Labour Negieruna in Rvten LM. L o n d o n, A). November. In politischen Kreisen ist man vollkom-men davon überMgt, dgß die gegenwärU-ge RogierunH in kürzester Zeit ^verde einer airderen Platz machen müssen. In den Nei. hen der Arbeiterpartei selM richtet stch die heftigste Opposition gegen den Ministerpräsidenten Macdonalb und den Fiminzinini-ster Snowden und fordert die beiden aus, 'die Folgerungen zu ziehen uni» zurückzutreten. Macdonald und Snowden erklaren jedoch, für einen Rücktritt keine Veranlassung AU sehen, da die Forderungen aus dem Schöße ihrer Partei nur auf die Wünsche einiger kleinen Gruppen von Unzusriedenen Mückzuführen seien. Man glaubt, daß das Kabinett Macdonald von einer Regierung abgelöst werde, an deren Spitze der gegenwärtige Außenminister Henderson treten nxrde. Die.e Regierung werde die Untersrützung der liberalen Partei, als deren Vertreter in der neuen Regierung LloydGeor-g e und M o s l e y gelten, und sogar eines Teiles der Konservatismen genießen. Der Ge T^^rak^ekretär der konservativen Partei NeuvilleChamberlain, de« als einer der fähigsten Köpfe der Partei gilt, erklärte offen, alles sei bereits für Neuwahlen bereit. Tod des Geisenkvnigs. Der Seifenkönig Sidney Colgate s«lrb vor einigen Tagen in seinem Palais in East.Oranges in New.^^ersey in U. S. A. im Alter von V8 Iahren. Mr. Colgate hinterließ ein Riesenvermöaen, welches aus zirka S50.000.sX)0 Dollar, d. h. über 14 Mlliarden Dinar geschätzt wird. Siduey Colgate übernahm die großen Seifenfabriken nach seinem Vater, der das Untertieh-men gegründet hatte. Aber erst dank der tatkräftigen Leitung von Sidney Colgate gelangte das Unternehmen zu Weltruhm. Nicht nur in Amerika, sondern iiberatt in der Welt sind die Colgate-'Seifenerzeugnisse und insbesondere die Rasierseifen und Rasiercremes bekannt. Mr. Sidney Colgate verstand es. seine größten Konkurrenten zu schlagen. Sein letzter geschaiktiicher Coup war die Croberun>g der Wlmovis?^?e!sen-fabriken. Aus dem Znwnde Die Ankunft des neuen und größten sugo» goslawischen Luxusdampfers „K r a l j i c a M a r i j a" in den jugoslawischen Geivassern wird mit lebhaftestem In teresse erwartet. Das Schiff wird seine erste Fahrt am S. März 1!)31 t»on Susak aus antreten und Kibenik, Split, Dubro>vnik, Kotor, die Insel Korfu, Neapel, Piräus sowie auf der Rückfahrt wieder Dubrovnik, die Insel Kortula, Hvar und Split berühren. Das Schiff hat bloß Kabinen 1. Klasse. « Der eheinalige Vizepräsident der Kroatischen Bauernpartei Karl .KovoLevi«^ trifft große Vorbereitungen für die am 8. Tezeinber nach Zagreb einberufene große B a u e r n v e r s a m m l u n g. hat in der Provinz Aufrufe und Plakate verteilen lassen, in denen die Landwirte zu möglichst groszer Teilnahme aufgefordert werden. Die Teilnehmer müssen sich im vorhinein einem besonderen Ausschüsse unter der Mehrung Kovai^evi^' melden, damit ein reibungs loses Abwickeln der Versammlung und lln« terkunstsmöglichkeiten für die nach Zehntau-senden berechneten Vauernmassen geiichert werden können. Die Versammlung wird un- t'er freiem Himmel, auf einem der größten Zagreber Plätze stattfinden. » Auf der Straße Bjelova r^Za-g r e b ist ein mit 17 Personen besetzter Autobus während der Fahrt in Brand geraten. Im Wagen der weit überfüllt war. entstand eine Panik und die Passagiere trach teten auf jede mögliche Weise aus deln Auto zu gelangen. Glücklicherweise konnten noch alle Passagiere gerettet werden, ehe das Auto vollkominien verbrannt ist. Die Ursache des Brandes ist noch nicht festgestellt. Eheschließung beim Nolar Die A t h e n e r Gesellsck)aft ist durch eine Skandalgeschichte von ganz ungewöhn licher Art in Erregung versetzt werden Ein Senator verliebte sich in eine junge und schöne Kaufmannsfrau. Seine fanden kei der Dame Wiederklanq und das Liebespaar beschloß, sich zu verheiraten. Die junqe Dame sollte schleunigst von ihrem Manne die Scheidung erhalten, die Trauung sollte darauf in aller Stille gefeiert werden. Ure Flitterworben ivollten die Liebenden in Paris verleben. Nim aber wurde ihnen ein Strich durch die Rechnung gemacht: der Kaufmann wollte sich unter keinen Umständen von seiner Frau scheiden lassen. Es ist eine bekannte Tatsache, daß ein Liebespaar auf sein Vorhaben, einan« der zu gehören, desto hartnäckiacr besteht, je größer die .Hindernisse sind. Der Senator und seine Geliebte entMossen »ich. die in Griechenland geltenden EhesäiließunqZ-testimmungen zu umgehen und eine Ehe nach eigenem Muster einMgehen. Der Senator inachte einen jungen Notar am H)f-gericht mit seinem Plan vertraut. Die beiden Herren stellten einen Ehevertrag auf, den der Notar mit seiner offiziellen Unterschrift als Gerichtsmitglied beglaubigte. Der Vertrag war in Form einer Chelizenz verfaßt und gab dem Senator und der Kaufmannssrau das Recht, als Mann und Frau miteinander zu le^n. Die Frau sollte den Namen des Senators tragen Die Kinder aus dieser Ehe sollten alle Rechte iechtmäßiger Nachkommen genießen. Mit einer solchen eigenartigen Eheschließung n>oNte sich aber der Kaufmann nicht einverstanden erklären. Er verklagte seine Frml und ihren notariell beglaubigten Liebhaber. Durch eine Verfügung )es Justizministers wurde der Notar von seinem Posten abgesetzt und der notariell abgeschlossene Ehsvertrag für null und nichtig erklärt. KurpfuVcher-Blüte Köttl. Meister und weißer Käse. Der Zau bertrank von Ulm. — ltlep, der angebliche Retter des Königs von England— Kur-pfuschertuu» mit organisierter Anhängerschaft Jcsef Weißenberg ist zu 6 Monaten Gefängnis oerurteilt. Man wundert sich, daß dem Heilmagnetijeur, Wundertäter und Kirchengründer nicht schon längst daS Handwerk gelegt wurde> Aber im Falle Weißenberg kommt man überhaupt nicht aus dem Wundern und Staunen heraus. Man kann es nicht fassen, daß dieser Mann eine Anhängerschaft hat, die in die Zehntausende vielleicht sogar Hunderttausende geht. Unsere Zeit, die so stolz auf ihre ?lusgeklärt^ heit und ihren Rationalislnus ist, zeugt geradezu als Gegenwirkung ein Sektierertum und einen Aberglauben, der an mittelalterliche Zustände erinnert. AlleMis;erfolge, die Weißenberg bisher ge habt l^at, machen seine Anhänger nicht irre. Er ist für sie der göttliche Meister, der Heils künder, dem die Gläubigen blindlings folgen, dessen Wundertaten sie vertrauen. Soweit es sich bei Weißenberg um eine vektiererbeivegung handelt, mag man sich mit ihr abfinden, wenn eS auch unbegreiflich erfcheint, wie .Hunderttausende dem wüsten Phrasenschwall, der häufig vollständig sinnlos ist, ihr Ohr leihen. Biel gefährlicher ist das Treiben Weißenbergs als Kurpfuscher. Das Kurpfuschertum nimmt überhaupt in Teutschland in einer Weise überhand, wie man es noch vor wenigen Iahren für unmöglich gehalten hätte. Allgemein ist be- kannt, welche Verbreitung Zeileis^Jnstitute in Deutfchland gefunden haben. Neuerdings macht ein Magnetopath aus Ulm, B. Kiev, viel von sich reden. In großen Anzeigen wird der Bericht eines Boulevard-Blattes unter dem Titel: „Ein Deutscher rettet den engli« schen König" verbreitet. Ter Inhalt und die Methode dies^'S Berichtes sprechen für sich selbst. So heißt es: „Am 7. Dezember erhielt Kiep ein Schrei ben der „Times" sangeblich hat Kiep eim Persönlichkeit, die der einflußreichen engli» schen Zeitung nahesteht, geheilt) mit der Anfrage, ob er geneigt wäre. König Georg zu behandeln. Kiep begnügte sich damit (welche Besckiei-denheit!) der Fragestellerin ein besonders stark wirkendes, radiumhaltiges Mittel zu übersenden, das kann dem königlichen Leib' arzt Dawson os Penn ül^ermittelt wurde Bereits das nächste Busletin bezeickinete den Zustand des Königs als fieberfrei. Auch hat» te sich Wasser, das sich angeblich in der Luv ge befand, gesammelt; von diesem Zeitpunk! ab ging es dem König, um dessen Leben gan^ Enaland gebangf hatte, besser. Und als eben der Prinz von Wales im Sondcrzug durch Frankreich raste, konnten die Aerzte sagen^ das', keine Leben'^gefalir mehr bestand. Zwei Schreiben, deren Echtbeit n.'cht anzuzwei. feln ist ^ eines vom Pvivatsekretariat de? .Wniain und das andere vom Leibarzt Königs^ Davson of Venn, — sind der Be» weis dafür, dar, es sich bei diesen Angaben nicht bloß um eine scharlatanbafte Reklame od<'r um eine unkontrollierbare Gros^spre-chcrei liandelt." Was in -dem Schreiben drinstebt, wird allerdings nicht mitgeteilt. Zu den Heilmethoden Kieps gehört, wie bei vielen Kurpfuschern, die Fernbehandlnng. Als besonders anerkennensn>ert (?!) wird hervorgehoben, daß Kiep nur die wenigsten Patienten persönlich kennt, und daß er bei Einsendung einer genauen Krankheitsbeschreibung seine Verordnungen gegen ein entsprechendes Honorar nach auZwärts sendet. Zu den Heilmitteln gehört in erster Linie ein nach Angaben Kieps hergestelltes radioaktives Kräutcrpräparat, das zu einer Diät, die aus trockenen Semmeln, Gsnvüsen und Brei besteht, gcnosler. wird. Wirklich, wir haben herrliche Kurmetho-. den in unserer aufgeklärten Zeit erreicht. Unter den von Kurpfuschern empfohlenen und verbreiteten Präparaten dürfte aller-dings Weißenbergs weißer Käse eine Sonderstellung einnehmen, selbst als Titelbild einer Witzbeilage wäre der weiße Käse zu unglaubwürdig, als daß er uns ein Lächeln entlolken könnte. Und doch wurde er und wird er tatsächlich aufgelegt. Natürlich hat Josef Weißenberg gegen den Urteil^'pruch Berufung eingelegt, 75-jährige fühlt sich als Märtyrer; er känlpft für sich und seine „Mrkzeuge", das sind ausgebildete Medien, die von einem Obermedium geleitet werden und meistens anstelle von Weißenberg die Behandlung der Kranken durchführen. Selbst wenn Weißenberg nicht in hohem Alter stünde, wäre eine Behandlung aller zu ihm Kommenden unmöglich; denn der Andrang iist zu groß, als daß er ihn allein bewältigen könnte. Auch hat der Meister noch andere Sorgen nach der Behandlung. Ist er doch schon seit Iah-ren damit beschäftigt, eine Weißenberg. Stadt bei Trebbin zu gründen, deren Bet-saal bereits eingeweiht worden ist. Kurpfuschertum mit organisierter Anbängerschaft! Seltsam- Blüten bringt unsece Zeit hevvorl Fam4tag zwei Lagern Bios der Ätntralftaaten auf der einen. Arankrelch aus der anderen Srtte — Itevislontften und P a r i >?. 21. November. Ter nTempS" befaßt sich ««sMrttch mit der politischen j» E»ropa, die na6) der ^ittlllm:uen.unft von Staatsmännern in Ankara allmös^llch ein anderes fitesicht an« zunehmen lie^Innt. tritt immer mehr in d e pscn kaiserlick»rn Dcuts6>» und sttsnllt sich in t»er Nolle de-^i süh» rendr i ^tanies in Mitteleuropa, soweit es sich »llii kleinere Staaten handelt. (56 verlautet mit aller Bestimmtheit, dah die Ministerreime in Ankara nicht nnr die «chassnnq des Vierbundes im Slidosten (^ikropa^, sondern noch bedeutend weitgeh^in dere Pläne zum Ziel qehabt ljat. Musso!t»ii tränmt vcn der Wiederansrichtunq des im itriege bestandenen Blocks der Mittclm,:6)te, in welchem Italien nebft Dentsäi^and dati Hauptwort zu reden hätte. Ä si h l a n d - o p e" von der ^ielson' ist in dichtem Ncbel, 15 Meilen.vnn Pcniche entfernt, qostern un, ü Uhr früh auf einen Helsen aufl^claufcn. Der Dainpfer befand sich anf dem Weg nach Tiidanierikn und s^^tte 5,15 Fahrliäste an Bord, dnrnnker Spanier, nein denen die incistcn nach SiW--^meriw auswandern wollten. E'? entstand zuerst nnter den Fahrsiüsten eine c^ros^e Panik, doch nmrdcn sofort die !!)tettnngoboote klargemacht und alle Passa- giere unter Mit^nlfe lU'n ^^ischern, di<' skh uiit ihren Booten .^lisällig in der Mlx des Damvsers befanden, nach Peniche gebracht. Die Fahrgäste hatten kaum Zeit gehabt, sich richtig anzuziehen, und waren nur mangels-Haft belleidtit. Tie wurden in der vortugi?--fischen .'^'^afcnstadt in Privathänsern unter.« gebracht und bewirtet. Gestern nachnlittag brachte ne ein Condcrzng nach Lissabon. Dlis 5chiff, in dem das Wasser bereits in einen siielrauin eingedrungen ist gilt als ver loren. Anch die Besatzung hat den Dampfer verlafsen. Furchtbarer Raubmord I« ein Sehöft sElO«kl unö dori verbranni InnsbV n ck, Ä). Noveulber. Dl<' „Neueste 'Leitung" meldet einen griis;-lichcn Naul'mord in Südtirol. In der Ortschaft Untermoi in Sildtirol brannte das Wohngebäude und die anliegenden Äehiifte dausc besilnden nnv nur den v<'reinteu Bemiihungeu der ^-'uer-wehren aus der gauzeu Umgebung gelanq (s, die Nachbarhäuser vor dein Uebergreifei: de>? Fsller^ zu bewahren. -^ags darauf wurde unter den?^rilmniern des Wohnhauses des Vesil,er.^ Nubatsch.'r eine fast verkHite männliche Leiche geinn-den^ Nach den Erhebungen der Geudariin'n slellte fich lieraus, das; der Dote der ü.'ijäli-nge Äaner Antpn Scl)tit)er ans Afers ist :5t>iaher ging ain Morgen von seinem .auses Rubat-schers gelockt. Dort naliuien ihui die Landstrei ckier seiu C^^eld n>eg nnd s^x.'rrten il)>l dem .'^'lause ein. nachdeui sie auch das ganze .'^''ab l.ud t^iul des .vauseigenri'lmcrs geraubt has-lni. Um die Untat zu verschleiern, ziindeten sie den -tadel des Besipers .'^ul),ilscher an. Das t'veuer griff aus das Wehnhaus und di^' anderen i^bjekte über uud enig von ihm frei. J.'ue Augen wurden groß ' und tiefblan. „Sage mir die Wahrheit", forderte sie, „die reine Wahrheit! Dann will ich ,mch ent. scheiden!" Sr nickte venvund<'rt. Und >ie fragte gelassen: „??>ast du eine Freundin?" Entsetzt fchiittelte er den .^ops und stiesz noch rasch hinterher: „Aber nein! Wie kommst du denn darauf?" Sie nickte, atmete erleichtert au'. „Ich dachte, du wolltest mir eine (^liebte ins .Vaus bringen", gestand sie. „Aber ich ha)e dich uiis;^,erstanden, nun ist alle., gut. Du kannst ruhig deinen Freund Fred mitbrin-gen. Da der Borsck>lag im Gründe von dir ansgin^, kann ich dir sa ge^te^hen: wir n.^ren uns schon einig." -ie ti'iszte ilin au» die Backe -ind stand an'. ?!' . l?r bintenilberfiel, ging sie trällernd hinaus. ueri BeranKaltungen zugänglich zu niachen Dieser Plan ist wärmstens zu begrüs^en. il. Sokol-Glüudung. ^it deui öil?e in Äi tauie wurde vor kurzem ein S-^kol-Berein ins Lelien gerufen, dessen Wirksamkeit sic!, aus nnier ganzes Bai1>erutnlgebiei erslreckeu joll. '.'ln die Spit^' des neugegrnndcten Be'-eines wurde der hiesige Distriktsarzt .^eri Tr. Sti^nko Si la n berufen. lk'x?;uc!ale im kecken) lieilt eine lluuz-!iur mit l-'istvnn.'i Aclllanlmliompl'e?:5s in jecler ^potltelce. tisuptl. l..ludljuna: Drlitxerijn Oreeoriä, pre^sr-nova S. l6071 ik. Pom Schuldienste. Die Lehrerin Frl. Marie ^ u g l i ''ringere >)olzabsuhr an» unserem .^'^olzindnftriegebiet zu verzeichnen. Bou der allgemeinen.<>olzkrise erscheinen nc ben unseren Induitrielten auch die.e. ik. Risiko der Arbeit. Dieser Tage stürzte der bei der hiesigen.Thurn'schen Holzindu^ strie beschäftigte Arbeiter Josef P o k l ^ von ein^in .^lzstoße, auf welchem er Brei ter schlichtete, so unglücklich zu Boden, da^ er sich hiebet schwer verletzte und ins Lpita^ nach Eelie überfülirt nx'rden iim^te. ik. Befchlagnahmte Fahrräder. Ini Nayc'-nc des hiesigen l^^endarmcrieposten-? nuirden in der lettten Zeit insgelamr 1<'» Fal)rrädei bei verschiedenen Lenten beschlagnahmt uud an die Bchörden abgeliesert. Sämtliche Fahr räder rührten von-Diebstählen her und wur den von dernialigen Besitzern derselden sehr billig erwzrben. Mädchen als Briefboten in Rewyork. Als Eilboten zur Ueberbringung von Te. kegrammen und Nohrpostsendungen pflegten in Newyork ständig .Knaben angestellt Au iverden. Diese jugendlichen Bote», standen in Nen'yorr in lchlechteui Ruf, da sie die Depe. schen ilud Eilbriefe des öfterem mit grosser Berspätuug zustellten. Nun entschlos^ sich die Neu'tiDrker Postuerwaltung, die Knaben durch junge 5^uidchen zu ersetzen. Die ersten Bersnche ergaben, das; junge Mädchen als '-l^citen bedenlend zuverlässiger und gewissen-haster ihren Dienst versahen, als die .stna« ben^ Die ersten Mu.'clx'lt-Boten der New. yorler Post erregten ein gewisses Aufsehen in den Strcrßen der Weltstadt. 3ie trafen l' liblaue Jacken niit roten Schnüren besetzt und Mlitzen nach uiilitärischeut Muster. Bi'> le Newyorker Gronunternehmuugen beab--sichtigen je^t, dem Beispiel der Post zu sol. gen nnd die bei ihnen diensttnenden Knaben durch Mädchen zu ersetzen. ÄU Dritt ««» Fraiik I^. B r a u n. ivie n>aren iin znviten Jahr verl)e'!rntct. Die Liel^ war nicht kleiner genwrden in dieser ^'^eit; aber et?^ uiochte vielleicht doch f'>'^n, das; sich zuiveilen, ganz i>n gehei:nen und niemals zugegeben, eine Langeweile ein ^Uch. Man kann nicht jeden Ab^'nd ins Tlwater gehen: zun» Ausgch?n gehi)rt (^ld. Das Leb^'n ist teuer. ^ Er sa^ mit ihr unter der lila Stehlantj .. 't^ie ivaren sich se.ir nal^e, da^ sie einander dntulen fei. ^"järtlich streichelte er mit seinen Livpen lil'er ihr ><'>aar. „Liebling", sprach er. „du niagst es nich: zugeben, aber ick wetk. es aibt Stunden, Aus Eelje c Todesfall. Iin össentlichen j^iranlen" Haus in Eelie ist a>nl Tonnerstag die jährige Magd Maria N o v a k aus IeSovec bei ^lnarje gestorben. N. i. v.! c. Diebstahl. ?iu, 17. d. M. zwischen I7 u. W Uhr wurde deul Besitzer Nenigius Z 0 -s l i aus dem Hose des (Gasthauses ttreuli ln der ttubeegasse von seineui dort anfbe-niabrten Fahrrade ein Päckctzcn entwendet, lzi welcbent sich ein neuer Nock und einige andere l<)egenstünde befanden. Bmn Täter fehlt jede Spur. c. Richtigstellung. Das ciin l«. d. ausgetragene Meisterschaftsspiel zwischen dem „i^lmnp" und den „Athletikern,, endete nicht lnit l):l sonderil niit 1:l unentschieden. Aus Vitanft ik. Vermählung. Dieser Tage fand in der Pfarrkirche zu Petrovee die Bermähluug des Herrn Franz P 0 v h, Forstbeaiuten beiui Tl)urn'schen Foi-stantt in (^rna bei Prevalje, mit Fräulein Magda Tischler, einer Schwester des .Holzindnstrielle,! .Herrn Ernst Tischler aus Bitanje statt. Dem neuvermählten Paare nnsere herzlichsten (^Glückwünsche! ik. Besitzwechfel. Der hieq'ige Bäckermeister und^taffeehnnsbesitzer'.Herr Josef K 0 re n hat vout Ledererineister Herrn '.'liUon i^t 0 r 0 » ec aus Maribor dessen L.'derlvert statte in Bitanje um den ttaufschilling von l^.OOO Dinar erworben. Herr K'oren beab s?chtigt dir ?edererwertstätte in einen grossen Saal ulnzuoauen und diesen den verschiede- Aus Gwvtnjlzradec 1g. Der heurige Slifabethmarkt tvar dies-mal sehr gut besucht. Iedoäi konnte nmn diesmal keine so groß<' k^cfchäftstätigkeit be-lnerken als in den fM^heren Iohreni der (^rund hiefür ist hauptsächlict? in der groszell Aeldkrise zu sucheu. Für Rindvieh uttt> Feld-rrodukte stehen die Preise äusserst niedrig. Aui .Holzmarkte, der die 'öaupteinnahms. guelle unseres Bezirke's bildet, herrscht bei« nahe vollkommener Stillstand. Der l^eld-insingel ist so groi;, das; sich der ^onsuuient nur das kaufen kann, was er unbedingt für seinen Lebensbedarf braucht. sg. Blutvergiftung. In das rankenhaus ninrde der hiesige Schneideruieister und Hausbesit^'r Herr Lovro P 0 t 0 ? n i k w«'-gen schwerer Blutvergiftung ülierführt. sg. Diphtherie. In der Stadt und Umgebung sind einigt! Fälle von Diphtherie aus getreten: es wurden jedoch alle nötigen Mas; regeln griffen, uni die Epidemie einzu-dännneii. Aus Lsutomei' Aus dem Semeinveratt In der letzten Sitzung des (^meindcraies wurden die (^meindetaxen neu g<'reg«lt. Die Idee, einen '^Ä^inschank für den Verkauf der l^^enieindeweine zu eröffnen, u>urde fallen gelassen. Die Ausarbeitung des Regulie-ruugplanes für den verbauten, k^zw. zn rx'rl'auenden Teil des (^uieiirdeareals wur^ dem Art^tekten n p a n aus Ljubljana anvertraut. F-ür die !Ilc>sten dieser Arbeiten wird eine Anleihe aufgenomnren loerden. Deui Invaliden M a v r i S wilrde die Errichtung eines Trakikpavillons am Haup?' platze enl>giltig keivilligt. Ein (besuch uni die Au'nahure in den (^n,ein'de^'er''and wurde jedoch abgewiesen, ein ziveites dagegen l'ewilligt. Ti<' ^^'zirkshauptmannschaft verständigte die Stadtgemeinde, das; sie deni Zigeuner Josef B a j ?. der im hiesigen Arreste gelvren ivll^e, die Zustand!gscit nact, Ljntomcr anerranut !)abe! diese Mit« teilnng wurde zur .^euntnis genommen, da ein ^'ekurs voraussichtlich erfolglos ivnre Dann kamen Angelegenl^eiten der städt Elektrizitätsunternelimung zur Ber^nd lnrrg. Einige AuSschnstmitglieder be^c!^^r-ten iich, daß das Licht zeitweise sehr Ülacksrt. »M«Oore? ?kvmmr GaMfsssi k»?7, ??. Der Grund dürfte im Ortsi,«q»sch»l« zShlt Heuer 9S Schüler in zwei Klassen, dar »n^r 18 Müdchen. Den Unterricht besorgen vier Lehrer. Aus vtuj p. Ew Theat«t>tO»»e>ie»t beabsichtigt auch Heuer daS Mariborer Theater für die Theatevcntfführungen in Ptuj auszuschrelb^p. p. Gch»e«r U«fa>. ?>em Ve» int Krankenhaus flebracbt werden. Ivetten 8sO SN Verstoo?« n» ? Arunsssn. fßuknis. >Vin6e vek6en riurek rsscti dekod?o. Lrdältliek ka »Iken ^potdeken, l)fo?erien uucl des8eren 8p«rere!iisnlll"nlren rum preise von VW. 5^.^ ßvr l)osell. f>in. N — kür mittlere Oo» > «a unä Dill. 1k. tür llleioo vosoa. lSSiN Tfttater m» Kunk «o«o>aW«M m Marld« «SVErlOtre GieitOD^ Sl. November: GefchlOsie». GMWstaß^ SS. November, so Uhr: ^Kea» Mi. »tster". ArHeitte»Offste>««ß bei er«lis^igten Wnism. LS. November, 1b Uhr: „Frau Siaouiche Bauarbettk« Der Finanzausschuß des städtischen Ge-metnderateS befaßt sich schon längere Zeit eingeheird mit dem l^meind?voran'chlag für das nächste Jahr. Im Laufe der Verhandlungen wurden einzelne Posten bedeutenden Veränderungen unterzogen. So wird besondere A'u^mertsamfeit ixr Durchführung des Bauprogramms ge widmet. T«r teilweise abgeänderte Boranschlag weist u. a. eine Summe r>on kW.lKX) Dinar für die Regulierung der M a g d a-l e n s k a u l i c a, die vor allem in der Arbetterkolonie neuangelegt werden muß. Die Arbeiten dauern bereits mehrere Wochen und nähern sich ihrer B^ndi^ung. Theatergebäude nmß gründ lich ausgebessert werden. Die notweildige Summe stellt sich auf etwa 135.000 Dinar. Auch das der (^meinde gehörende Haus am RotövSki trg 9 muß entsprechend adaptiert werden, was einen Aufwand von S7..mgen für diese Arbeiten belau^n sich -^nsammen auf lZ^ Millionen Dinar. Da diese Summe aus der ordentlichen Mebariing der ^tidt-^meinde nicht aufgebracht werben kann, wird die Geinein de die nötigen im Weq? einer A n- l e i h e in der entsprechenden be-tchassen. M a r i b o r, den Sl. November. Grabdt^sitzern in die größte Nnr"he versetzt, daher umgehend überprüfen und abstellen. m. Evangelisches. Sonntag, den LZ. d. wird anl-ßlich »«s ?°.ett>nn'<>ge» um Z!>b5,«iu..- Ivo, Ä««»..,,« SS. November, SV Uhr: „Das Le-te» ist jchD»". Pre«i^. S. «»vember. Ljubljana IS.Iü Uhr: Schallplattcn «ufit. — IS: Reproduzierte Mufik. — 19.30: Englisch. — 20.30: Aitherkonzert. — S2. Leicht« MM. — Beograd 17.30: Nach »ittagSkonzert. — 16: Tanzmusik. - 20: SchafarekS Oper ,Hasanaginita". Anschlie-ßfnd: Schallplatten mufik. — Wien 15.20: Schallplattenkonzert. — 17.l5: Kammermu-stk. — 19: PfitznerS Legende. „Palestr na". AnMießend: Abendtonzert. -^Breslau von S0 bis 22.35: Berliner Uebertragung. — Brünn 18 20: Deutsche Send-mig. --Sl: Mandolinenkonzert. — 23.30: Tanz, mufik. - S t u t t g a r t 18: Abendmusik -- Bon l9.(^ bis 24.30: Frankfurter Ucder- . tragimg. — Frankfurt l9.05: Sva. nilsch. — 20.1b: Draniati'che Stunde. — .S1.4V: Konzert. - 20.30: Tanzmusik. — B e r l i n 19.15: Oskar ^ölli smgt Schu. bert. — 20: Konzert. — 2l 25: Bclcante. — Danach: Unterhaltnn/ismufik. ^Langen be r g 17.30: NachmittasiSkc>n»ert. — Z0: Lustiger Abend. —Prag l8.?5: Deutsibe Lend-ung. — Mailand !9.30: Buntes z^nzert. — 20.30: Tanz?7n'sik. - 21: Operetten üvertraa^ing. - Anschließend: ?^azz. — München 10.30: Konzert. — 20: F. Mvllchs Baitt'rnpmse „A .c^ekia^d ans da Alm". 2l.30: Konvrt. — 22.4<'): tischen Friedhofes in Pobreije eine Totenfeier stattfinden, wobei ein Trauerchor und ein Bläser-Quartett mitwirken werden. Falls es am Sonntag in der Früh regnen sollte, wird die Feier um 10 Uhr vormittags in der Christuskirche abgel'alten n>'rden. Um II Uhr vormittags findet ein Kinder-gottesdienst statt. m. «egimentsfeier. Das hiesige Jnf^^nte-rieregiment Nr. 45 hält kom nden Sonntag, den 23. d. seine traditionelle Jahresfeier ab. Um 10.30 findet aus diesem Anlasse im Hofe der König - Aleksander - Kaserne in Melje ein Gottesdienst statt, wob^'i das rituelle Vrstbrechen vorgenommen wird. Am Nachmittag fintiet dortselbst eine Soldatenfeier statt. m. ve«einderr Bilko BerdajS leiten. m. Ergebnislose Ossertversteigerung slir die Bachernstraße. Der Mariborer Bezirks-stra^enausschuß liat für gestern die Berstei» gcrung des Baues der Bachernstra^e Reka — Sv. Areh anberaumt. Mgcn der allzu niedrig bemessenen Summen wurde wider Erwarten nicht ein einziges Offert vorgelegt. m. Va» geht in Nnßlavd vor? Darüber wird heute. Freitag, um 20 Uhr Univ. Prof. Dr. a l m aus ^rkutsk horsin'ichtiqc? Aus-schlösse geben. Den Vortrag, der im Apollo-jlino siattflndet, w?rden h rrliche skioptislhe Bilder begleiten. m. Marionettentheater im Rarodni dom. Sonntag nachmittag um 3 Uhr findet im Narodni dom eine Borstellung des Ma^io-nettentheaters statt. Zur Borstellung gel.ing: „Dr. Faust". m. Rene Baubewilliguagen. Der Stadtrat erteilte In seiner letzten Sitzung inSss.-samt drei Baubewilligungen. Außer zwei Ga ragen wird die Weberei Zelenka L Co. ein Kesselhaus und mehrere Wohnräume errichten. Aus^rde-m wurden drei Bewilligunaen zum Bezüge von Neu- und Umbauten erteilt. m. Volksuniversität. Montag, den 24. d spricht Primarius Dr. BenLan über die Ver hütung von Frauenleiden. Der Vortrag ist nur filr Erwachsene bestimmt. Heute 5lAeI»t Sve^otuell... .lennv ^ueo. 8lextrte^rno. ffrelt»« deelnst, lelzMiIIDewv sem Lin 10VX deutscder Lpi-eclililm mit k'rltgl.d unVil1v Vor5lellun,en »n >VerIli»?kann!en Langfingern zum Opfer. Trotz eisrif^er N'ch forschungen der Polizei konnten die Täte» bisher nock» nicht eruiert werden. m. Vetterbericht vom 21. d.. 8 Uhr früh ^^'uchtiglcitcmesser -s-0.5, Barometerstand 735», Temperatur -i-9, Windricht «ng NÄ mit westöstlichcn Wolkenzug. Bewölkuno teilnvise, Niederschlag 0, Umgebung Nebel » G'^stha'sß „Weiße Fahne", Stvdenci. — SamStag i nd Sonntag Wirrst chmaus. --Prin a Weine. ^ ZreucheoatS, Ueberzi?l^r, Kußertiis'niin' t1. ^ederrikkp Feke. Echneestiefel, Gakofchen sowie sämtliche Ma. «usattnrworen Teilzoh'nn? Ornif. M^^ri» bor. Kornzfft g. * Hallo, ««hin am Sonntag, den 22 November. Im Gasthause Zkof (Rot), T'zno großes Katharinen-Fest. Beginn S Uhr Eintritt frei. 16109 * SpanserkelschmauS, heute, samstag, iu. Hotel Halbwidl. Beginn i9 Uhr. Blut- und m. Aeroton-bola^ Ter hiesige Aeroklub' Leberwürste nach Wiener Art. Konzert !i^a. wird auch diesen Sonnt.ig seine regelmäßi gen Tombolavei'n^taltungen for.tf'^tzen. Von nun an werden d e Auslobungen am neuen Hailptplatz und niclit niehr am Trg S^bode vorgenommen werden. m. Mif^glückter Naubüberfall. Als gc^tern gegen Ist Uhr abends der beim hiesigen Bau unternci>men Z^ivic beschäftigte Arbeiter A pesse Wergles. 15807 * Jene Person, welche am l5. Nove^iber beim Fest im Gasfhau'e Ilao in Stndenc' den Mantel ent-endet hatte, wurde erkannt und wird ersucht. dens»'l?'en '^^^»''sten? »»it 23. d. dort abzugeben, da sie sonst der Gen. darmerie überge^ wird. * Vichtkge Neuerung für Ooomaltine > ^ oer ^yravirane V e r st o v 8 e k Mit dem Aufräumen Agnsmnente» Um ihren Abn^^mern die '.ehr tever erkauft nnirde. darf auch dos d.'S nnnnnnt«» Nn»?rnebmenS in iyren »ton., mvrn o e . genannten unlerneymens .« ^yg^altine verwenden, eine ie bil- der -amoswnlk ulira icIchSftigl war »er. «„IckmIIuna di-Ic« Aiodukl-Z »u er- Bmoler, w«rd<>n^ Wollm Sinlkrbllckcne cle nahm -r PISP!» ein »crdi>chtig-i Gcräulch^ Irostlosiglett der iveilkn lSro!>stStte d»rch welches aiiZ dem Magazin her,ukcmmeii kleine Bäuinchen mildern, doun d.irf nicht B?rstoy?ek hielt sofort Nach'chau. der Amts chimmel. von irgend einem ,inner Hiebei bemerkte er, daß das Fenster gewilt, stehenden Meister <^'.enkt in die Trauer hin- sam gei'ffnet worden war. Im nächsten Au-eimviehern und Verbote erlassen, wie dieS qenblick sprang auch schon ein unbekannter hier geschieht. Niemand wird eine 's^iesen» ! Mann an .i dem Raum. Berstov'c! versuchte eiche pflan.^en unb n'emand Urwaldläume 1 den Unbekannten festzuhalten, doch tauck>te niemand wird Stämme von unn^Nlrlicher« aus einem anderen Bersteck ein zweiter Hö)e und Stärke um seine Gräbe- stellen.^ Mann aiif, in desien rechter Hind ein gro-niemand wird Bäume pflanzen, die dem f^,es M.'sser blinkte. In dieser bedrohlichen Ort nnd dem ,^weck nicht entsPrel'i?n. Nie-,Situation gelang eS dem Komplicen, sich Niand wird sich (^e^ckmacklosi/i^eiten hin wil'der loszureißen, worauf beide im Tun-reiszen lassen, aber das Recht der kle„en kel der Nacht spurlos verschwanden. Stecklinge, der kleinen, d:e Tra"e^ timboli-^ ^ Frech?r Diebstahl. Im hiesigen Eisen-iereii^ und trcstspendenden 'i-te-^i'ime Lts'har erschien gestern ein da: den Gra .eIiiirt5eksktttek« kunclsekau Genfer Wlrtschaftsremings-gefkllMaft H Vorschläge und kein Ende ^ E«sw«ö WtrNchMft»I«>iEr««s gd. Am 2^. März 1930 wurde in iz^nf «aren und Maschinen. Der englische Friedensvorschlag lautet demnach: Erleichterung der englischen AtiSfnhr! Von Gegenleistungen ist bisher noch keine Rede. Ein zweiter Vorschlag kommt von Holland und lautet: Festhalten an der liberalen Zollpolitik, wo fie bisher besteht, und Begrenzung der bestehenden Zollpolitik auf dem heutigen Rivean in den übrigen Ttaate«. D<'r Vorschlag kommt dem Kernproblem schon näher, wird aber durch die Tatsache illusorisch, daß es kaum mehr Staaten mit '«Ich« liberaler Zollpolitik gihe und daß die andauernden Zollrogulierungcn nach oben bis zum Ta^e des Inkrafttretens eines selchen Votlchlages schon ins Unerträgliche gestiegen sind. Der dritte Vorschlag umfaßt das Absatzproblem ^er südöstlichen Ugrarstaa-ten, wie Jugoslawien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien. Ter Kernpunkt dieses Vorsckita-ges ist in seinem Inneren wohl dem englischen Vorschlag ähnlich, weil er die At^a^-niöglichkeit garantieren will, doch unterscheidet er sich von jenem darin, daß eS sich dort um den Drang noch einer enrvpSischen »irt» schostlichen Vor»ußt auf Teile des Ganzen zugeschnitten sind, wenn sie auch mehr oder lvemger auf „Paneuropa" zu recht frisiert erscheinen. Das Ideal »Lre »ohl der freie H<«del ohne jede Einschränkung und die Einsetzung des Gesetzes von der N a ch f r a g e und dem A n g e b o t auf den Wirtschaftsmarkt, aber die abnormen Zeiten erfordern auch besondere Hilfsmaßnahmen, wie sie bisher auch immer Zefun-den werden konnten, wenn sich die Lage auf den Märkten verschlechtert ^t. Die Umstellung des Ideals auf den Begriff: freier Handel in Europa stößt immer wieder aus das e n g l i s ch e H i n d e r-n i s. England wird eine Zolabschnürung seiner Dominions nicht zugeben und ebensowenig zugeben »vollen, daß die aus Ranada kommenden Getrei^produkte hier auf Tchivierigteiten stoßen, obn>ohl die Placierung aller !ü Millionen Tonnen des europäischen Exportgetreides weder der ame rikanischen, noch der argentinischen oder der kanadischen Getreideexportwirtschaft eine Schwierigkeit verursachen könnte. Vir haben eS hier aber mitbSrsenpolitischen B e d e n k e n zu tun, die überall den AuS schlag geben. Bei all dem ist aber eigentlich nur zu bedenken. daß für die Getreideausfuhr auS den südosteuropäischen Staaten in erster Li-nur jene Staaten in Betracht kommen, die unweit der eigenen Grenzen liegen, resp. solche Seestaaten, mit weichen bed!^ten')ere Frachtverbindungen herrschen, das find dem nach nur Deutsc^and, Oesterreich, die Diche choslowcrkei, Italien uTid teilweise die Nir^ f^ten. Die Lösung des Problems erschwert augenblikklich aber auch die politische Be strebung, in erster Linie I t a l i e n ö, da ein wirtschastlicher Valkunbund nicht i« be« b^ itnlienischen valkva- Politik passen würde, aber auch Frankreich dürfte es nicht gerne sehen, wenn der Rahmen der Kleinen Entente gesprengt erscheint und die homogene Einheit der Kleimn En tente als Gegengewicht für die englischen und italienischen politischen Ambitionen, durch die Vermischung n^t Sta«»ten, die ye rade in die Interessensphäre des Gegners gehören, erschüttert oder, wenn auch nur wirts6)aftlich, a ufgehoben wird. Inzwischen laufen aber die Beratungen der Genfer WirtschaftSrettungsgesellsl^t weiter. Welchen Wert ihr diesmal aber die daran vertretenen Staaten beimessen, ist wohl am besten daraus zu ersehen, daß fie es vermieden haben, ihre Minister daran teilnehmen zu lassen. Man weiß es ganz genau, daß in Genf nur fruchtlose ^batien geführt werden. In derselben Zeit können die Minister auch produktive A^eit leiften X Die ArnGe ber St«»b«rbtßee>»U ber Eienwsfuhr. Wie schon berichtet, ttägt sich dii Regierung mit dem Gedanken, für biß Eierausfuhr Standardtypen aufzustellen. Zu diesem Zweck wurde an die zustandigen Ei-erhandelskreise ein Fragebogen gerichtet. Ve 4t' Eierexporteure deS Landes gaben ihrer Meinung dahin Ausdruck, daß eine sofortige Einführung der Standardifierung nachteilige Folgen zeitigen könnte. Sie raten zu einer stufenweisen Anwendung der vorgesehe-nen Maßnahmen, zumal im Lande noch sehr viel Eier von nicht reinrassigem Geflügel gevonnen werden, die aber w Oesterreich und Italien wegen »hrer Billigkeit Absatz findeu^ B.'l ^lant^a^disicrung müßten gerade di«?le Cier im Lande bleiben, was für die ^eiterpflanzunst des Geflügels nicht sehr gmistig wäre. Es wird auch daraus hinge-niesen, daß in Ungarn die Maßnahmen zur Ttanda.dlilerung der Eierausfuhr trotz deS Beschlusses nicht streng angewendet werden. Als richtig wird bezeichnet, wenn man die Staudardisierung beschließt, für ihre Durch« führung aber eine Zeit t>on fünf Iahre^ os-fen läßt. Auf ähnliche Weise wurde die Ztan dardisterung in Holland eingesührt. X Große Vankentagnng. Am 1. Dezember findet in Beograd eine Tagung fämt. licher Bankenverbände Jugoslawiens statt. Es loird über das Börsengesetz, über das neue Gesetz betreffe:Ä> die Bei^icherungZ-gesell'chaften, über Fragen der Dinarstab"'-Mrung, Neugestal tiung der GesellschaftS-steuer und gewisse Grundbuchsfragen verhandelt werden X Getreidemvnvpol « Gerüchte. Wie aus Rovi Sad berichtet wird, wollen in Getreide-handelSkreisen die Gerichte von der kommenden Einführung ewes Getreidemonopols in Jugoslawien nicht verstummen. ES wird in diesen Kreisen betont, daß 80 der Weizenernte im Jnlande abgesetzt würden und nur 30 ^ ins Ausland gingen. Wenn man dsm Bauern 2ber den In- und Außenhandel R M ung tragend, hat die Anstalt zur Förd^ng des Außenhandels im MiMterium für Handel und Jndusttie beschlossen, einen großen „Wirt-schitftSadressar" mit Angaben über all« Einfuhr- mch Ausfuhrländer kber die wichtigeren MrtschaftStSrperschaften, Untern^, nwngen und Geldanstulten des Landes her-auszugeben. An diesem Werk arbeiten alle Mrts^tSkammern des Landes mit. dte auch Nnfchaltungen vernvitteln DvS Werk w4rd außer in serbischer auch w deutscher. franzSsischer und engl^cher Sprache hem»tS-gegeben. „Der Fisch ist sehr teuer." „Das macht der wette Transport, Herr.^ „So? Sie haben wohl von SuSak iv Schlafwagen nach hin reisen lassen?^' Ringe, die zur Aette werden Kriminalroman von Maria-Elisabeth Stbhardt Ich sagte ihni kurz von meinen Beotach kungen, und daß ich annehmen müsse, Gre nier l)abe «andhritb Mahina nur als Spür Hund verivendet. ,T>as habe ich meinem Verwandten auch go agt, als er nach Berlin kam, ganz traurig über alles, grämst du dich um das M.id ch^u, sagte ich ihm. Sie ist nur wie die Tän» Zarinnen in unseren Tempeln, ein Nautsch glrl, wie un'ere Feinde, die Engländer sie nennen. Sie ist es nicht wert, darum zu trauern.' Da haben Sie recht, pflichtete ich ihm bei Studieren Sie jetzt in Berlin? ,Ja. ich lvohne in Halensee bei Gauta Ma-hina.' ^bcn Sie Ihren Bekannten, den Fron» zosen Lebrun, oder ivie er auch hieß, Grenier, inzwischen wiedergesehen? ,Nein, ick) will auch nicht. Er ist ge.-vesen der Mörder, sagte Gauta. So ich ihn sehe, sage ich es der Polizei. Ist er denn hier?' Das weiß ich nicht. ,Und ist der Verlobte von Rita Mazolti in Berlin?' Ja, aler ich sehe il)n selten, nur auf dem Gericht. Wir fuhren gerade in eine Station ein Ein .^>err im Nel'enabte'l ar er ausgestiegen. Ich folgte ihm sofort, konnte ihn aber im Gedränge nicht inehr sehen. Mög lichcrweise fuhr er auch mit dem gerade drüben haltenden Zuge zurück. Ich hatte nun diesen Zug versäumt und mußte mit dem nächsten weiterfahren. Von Halensee aus rief ich sofort mein Amt an. und meldete das Vo^ommnis. Man ist jetzt schon dabei, die Spielhöllen, die ja mtch m unserer gesegneten Metropole, heimlich wie die Pilze, bald da, bald dort ausschießen, zu beobachten. Schade, daß ich nicht die Inder danach gefragt ha^. Die Ausländer wisien meist besser damit Bescheid als wir Einhel-lnischen " „Nun werden die Zeitungen die Sache wie der aufn>ärmen. Ich kann mir übrigens nicht denken, lieber Freund, daß der Verbrecher so dumm sein sollte, den Ring zu tragen, der lhn verraten kann." „Er ^iß ja nicht, daß dieser Ring vermißt wird und daß wir ihn kennen. Eine ^mnil)eit macht eben jeder Verbrecher. Viel dümmer lvar es doch damals von iHm. nuck anzureden und um Rat zu fragen. Daher kenne ich chn doch erst." „Da wußte er aber nicht, daß er gerade einem berühmten Kriminalisten in die Arme lief*, neckte der Geheimrat. „Zch wünschte freilich, der Kerl wilrde nun bald gefangen und um einen Soipf kürzer gemacht, damit die Sache auS der ?^lt kommt, u. mein Hildekind nicht wieder aufs neue sich aufregt.- „^Gerade desivegen müssen l^r der neuen Spur nachgehen, Herr Teheimrat, dann redet in vier Wo<^n niemand nZohr davon.* Zwei ^ge später wurde die Ooffentlichkeit durch eine neue Senisation überrascht. Man hatte in der Nähe deS Va^^ofS Ha-lensee eimn Mann auf den Schienen zeflM-ben, der anscheinend aus einem ?kachtzuge herausgef^en oder hinausgen>orfen worden war. Ein Güterzug hatte das NebengeleiS Passiert u. der Lokomotivführer sah auf der Strecke einen dunklen Ge^nstand liegen. Er brachte den Aug sofort zum Stehen, !:>nn te eS ober nicht verhindern, daß der Mensch, denn um einen sol«^ handelte es sich nach nä'herer Feststellung» vom Schienenräumer erfaßt und ein Stück mitgefchleift wurde, der Zug hielt. Ob der Ausgefui^ne erst dadurch getötet worden oder bereits tot 'var, ehe der Zug ihn ergriff, nmß die ärztliche Un terfuchung ergeben. Es han^e sich um einen Ausländer von asiatischem Tt»p. Wertsachen und Ausweispapiere waren nicht oder doch nicht mehr vorhanden. In Ergänzung dieses kurzen Berichts teilten die Abendblätter mit, der Tote 'ei ein ^nder oder besser ^enlonese, der der ^^^r !iid?r Unwenltät snidiert babe. Ver- wmchter Hütte ihn agnosziert. Es läge anscheinend Moid vor, da der Tote immer nicht nur seinen Paß, sondern Auch Geld und eimn wertvollen Ring bei sich gehabt hätte. Es sei derselbe Inder, der im Sommer in S scheinend erst nach längerer Zeit aufgefunden worden war, so daß man m^t einem Tnt-konnnen des Mörders rechnen nrußte. der viel leicht inzwischen bereits, jenseits de* Grenze war. Gauta Mahina hotte Hans Werkentknn aul gesucht, um von ihm Nachricht über sie eingeleitete Verfolgung /rbalten. Aber dem Inder K^n^ alles zu langsam. Darum beschloß er, au! e'vaust vorzugehen und, traf er ^en 5)!örl''er ^ idlzribS» i^n mit eigener Hand iu töte«. »MarßKor« Nummer AlS^ vamstag. ven S2. Novemfer IS» Sport „«orlbor'' — ^eltivikar" Das lokale Pokalftnalehat Heuer zwei tntvresimrt« Gegner aufzuweisen. Es find dies ^ a r t b o r" und „2 e l e z-n i L a r", deren T^uerUche Begeg??ung gewiß wieder das Interesse unserer Sport, gemeinde erwecken dürfte. Die Weißschwarzen spielten sich im Laufe der Jahre fcch immer bis in die Echluß« r«nde durch, doch scheint d^e Verfassung der Mannschaft geva^ in diesem Heri^t ewe ganz auhttgewöhnliche zu sein, was übrigens die bisherigen guten Leistungen am testen beweisen. Die Mannschaft in den «tnzelnen Formationen ^ Ärmlich ausge-glichen» wodurch die Gesamtleistung beslen" ders x^oben Vurt>e. Zu einer recht interessanten Mannschaft haben fich Heuer aber auch die Eisenbahner entpuppt, wofür die letzten Erfolge sprechen. Spiel ist zwar noch nicht völlig ausgeglichen, doch egalisieren dies die einzelnen MlS^ichnsten Kräfte im Team. Bekanntl-ich geht das Treffen um halb 15 Uhr «n .M«Gor"^tz in Sze«. Der Wlnttrfvortfolson entgeoen Für die mit eilenden Schrittm nahende Mntersaison werden in allen Lagern bereits großzügige Vorbereitungen getroffen. Die einzelnen Vereine und Sektionen verfügen Heuer Über eine stattliche Anzahl ven Wettbewerbern, die gewiß den bevorstehenden Beransialtungen einen besonderen An-strich verleihen werden, zumal auch Heuer der Start von ausländischen Gröf^n bereits stc^rgestellt erscheint. Allein die Zaihl dn beim hiesigen Unterverband verifizierten Mitglieder erreicht die stattliche Höhe von 486 Fahrem. An der Spitze steht die Wintersportsektion Maribor-RuSe des Slowenischen Alpenvereines, in deren Reihen sich lmch wie vor die aussichtsreichsten Wettkämpfer befinden. Die unverwüstlichen Geschwister DolinSe k stellen nach wie vor nicht nur für den Mp^'nverein. sondern für den ganzen heimischen Skisport eine E^tra« klasse dar, an die nur Wenige herannahen. Gute Klaffe weisen auch die Damen auf. SHA. a r i b o r" verfügt Heuer über eine za^reiche Wettbewerber schar mit Mub Meister Willy B e z f a k an der 5pitze, die Heuer noch große Erfolge erwarten läkt. Trotz der kurzen ^it feines Bestandes ^t auch derMariborerSkiklub eine Reihe von aussichtsreichen Läufern aus zuweisen. N eu m a n und P i n te r dürften die größten Thancen einqerä'unt werden. Eine völlige Reorganisation lührte auch „R a P i d" in seinen Reihen durch, wodurch die Höhe seiner Wettsahrcr viel gewonnen zu haben scheint. e l e z n e a r", „S o r o l" und „T r i g l a v" leisten desgleichen bereits brave Aufbauarbeit, sodaß die heurige Winterlportsaisin jedenfalls einen ereignisvollen Verlauf erwarten läßt. : Das BerusSspielertum hat in Rumänien stark um sich gegriffen. Man zählt beviits fünf Berufskl.u'bs. Der erste Beruftklub wur de erst am 2. November l. I. gelsründet. : Zur Olympiade in Los Angeles, die 1936 abgehalten wird, haben bisher 38 Staaten ihre Teilnahme gemeldet. Das Sta dion in Los Angeles kann 105.000 Zuschaue, fassen. Bücherschau d. Die ^unLxe8eIlIn l8t TU einem l'vv Sv voröen, äonim äurite sie vor cZer >Vl>iinun« riiclit dslt maclien. ^U8 cler Lnee unä l.In. ?>veLllmäöiL!tzrmt« für Damen, «twtel finden S» im Salon Trmbruster. MariHor. Sloven Ska uliea 4. l. 2S0S7 s^r gut erhalten, !«Hi»»rS Ao«ersatio«S-L«Li?on lhalbleder, 24 VSnde) s-hr gut erhalten, ist zu verkaufen Vi^rajSka L2. Pn». links. 1kd27 Gparherdkimmer zu vermieten. Tezno lüd._100LS Eine kleinere un!d gröhere Aoh ««Hg, nur an erwachsene Personen zu vermieten. Anzufragen aus Gekälligkeit TrZaSka cesta 44, Trafik._UM) Ein solider Zi««erkollege wird aufflenommen. Tattenbackiova ul. 27/2. Tür b. INl):^ IMNllilll Mk lklii» Z 8elisne Lin^aussgelesenkeU noek iüi' lierrensnLugssiokte Herren- un6 Dsmenmsniel Lkeviot tür llsrineKIei6er Kr^nia voga N/2, rechts. ZagrS'b. 1000s? Maschinist, auSqelernter Mafchi nenschlosser. verlS^lich und nüch tern. mit ILsähr. Praris, selb ständicl in allen Arbeiten, sucht pajsentie Stelle per sofort oder mit 1. Dezember. 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Oortseldst ^uck versciiieclene snclere Speisen svvvie erstlilsssitze I^atul>veine. ibovs Ls empiekien sici: ereedenzi Iiav8 u. ülitii ÜÜVsv!»» Srvksrs Henaen disiculstur- pApiee »«»rldorslta «sksrn» d- verietit «lor Verksulsstello 00l.e? — ^leksoncirova cesta 4?. Äedune am ?0. I^ovember 1930, cksw 10. Äedunxstak?. (Irrtümer vorbekalten). VIn l0.000.—: I^f. 30Z2. 15.080. 48.483. 5ö.44S. 76.ZSl, 88.950. Nin 4.N00.—: I^r. 37.55?. ^3.722. 51.438. 59.242. 94.664. oin ZSVV.—: dir. 24. 191. 2730. 13.645. I6.'«47. 19.539. 2I.öS6. 22.4t^8. 23.596. 24229. 27.512, 30.218. 36.853. 39.153 40.191. 41.217. 41.251, 4.?.983, 45.421, 47.476, 50.860. 54.709, 55.551. 55.s^37. 55.975. 5?.546. 60.578, 61.489, 63.045. 63.924, 66.700, 67.358. 70.901, 75.085, 77,127, 78.349, 79.703. 80.792^ 81.862. 88.851. 90.788, 91.870. 93.137, 96.875, 99.336. I^üciisto 7ie!lune am 21. >1c)vember 1930. Die ^ieduni lZauert nocl: bis 5. Dezember 1930. I566Z Zll klkIllsUllllitlis ^ in bestem ^u^tancle. kllr 220 Volt V/ecksel-stwm. 50 ?u Kausen xesuciit. — Liiliß^ste ^needote an ötajersl^s Zele^na inclusti-isska (1rutt)S» 2reLe. 16093 0snk»agung. k^ür die vielen Ke>veise 1ier?Iicker /Anteil» naiime sowie klir 6ie vielen sckünen I^rsn?» uncl ölumenspenäen gnI^Llicl^ des 1'06e8 unserer unver^ei^Iiclien Butter, 8ckvieAer» mutter unä Isnte sprecken vir kiernit unseren innigsten Dank aus. Igzzz f»miUen ttüt:el»^laktiL. vdettecktktepr ««! tllr