^ kl,«, ^—--------------------------------------^ . ^!!t,,,Mill»',?'!!^°stvti1tnbun«: aanMhrlg 30 ll, halWbr!« l» ll. Im «omptoli: a°nz. ^^ "»u < u.^' ^"l die Zustellung in» Hnu» ganzjährig « X. — Instltto»»atb»rl Für lletne ^^^ ""'" b» l». glühe» pel Zelle l» l»i bel öfteren Wiederholungen per Zelle « d. Di, «Lalbacher Zeltung» eilchelnt t«gllch, m!t «u»nahme der sonn» und Feiertage. Hie «tz«»nlstl»N«» befindet fi< «ongreslpla» Nr. >, die «,b«ttt«» Talmattn.Vasse Nr.«. «Sprechstunden der «eduction von 8 bl« »0 Uhr vormittag». UnfranNert» «rief« »erben nlcht »ngtlummen, Manulcrlpte nicht zurückgestellt. ^.,, Mtl. Mai ^Neues Abonnement auf die ^y^Nlbacher Zeitung. tz^dti"","erlltions-Bedingungen bleiben l^ k«st«,.s. ""° betragen: M ".7"^ sur zaibach: ^,4,2 - ' » halbiährig , . »R » — » », k,- ' - z» °" » vierteljährig .».»«» '"» ^tn ^ ' monatlich. . . » » »» « ^''N p/r^"."» ins Hau« fiir hiesige ^H«/^..I°hr 2 Kronen. tUgrspUanmneration». Veträge wollen < 3a werden. ^^^KlkinnlNlir K Fed. ßamberg. ^ Etlicher Theil. '^°^r^ k. Apostolische Majestät :^>viird,> ^' ^" 25. April d. I., dem gur ^^o^.^lnngten ssürst - Erzbischofe von '<^e>' N , l" donSkrbensky und dem ^^h3 "hobenm Fürstbischöfe von ^>tilch'^ u z y „ n ,^niaz von Kozielsko , tz! ^"ul,t ' Budapest das Barett feierlich zu ^^Uw^!^" begaben Sich zur Vornähme „ ^ ^^ vormittags unter Vortritt <^dartr. ^" Cardinäle aus den: Eerc- ' ? ^' I."" "die Kirche — woselbst sich der '^ ,^i,er ^ "lch "nd der Apostolische Nuntius '?" thr??'"^" hatten — wohnten dort N>l,^ Hochamte bei und sehten, nach '"'^^"'l^,r Ablesung der päpstlichen das Barett auf. ^cn"^>t-C- s - '^' '^ Dc'uin wnrde von dem flicht, ""''chofe von Prag der Pontifical- i>^^". Sich Seine Majestät und ,''!,,^^c>rt^, '^l,taate corti^giert, in das Cere- '^v^^Nrn ^'"lck, wohin bald darauf die ''^ ^'iün V'"" Seiner Majestät in beson- ^. "' ehrfurchtsvollsten Dank ab- Seine k. und k. Apostolische Majestät haben dem Sectionsrathe beim Guberninm in Fiume Stefan Grafen von Wicken burn die Künnnererswürde taxfrei allergnädigst zu verleihen geruht. Den 26. April 190l wurde in de, l. l. Hof« und Staats« druckerei das XX. Stlick des ReichsaesehblatteS in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Nach dem Amtsblatte zur «Wiener Zeltung» vom 26. April 1901 (Nr. 96) wurde die Weiterverbreitung folgender Press« erzeugnisse verboten: Nr. 91 «Arbeiterwille» vom 20. April 1901. Nr. 43b ,m 2N, April 1901. Nr. 92 «Deutsches Watt» vom 22. April 1901. Nr. 181 «Berliner Zeitung» vom 19. April 1901. Mit Beschlag wurde belegt von der l. l. Bezirtshaupt-Mannschaft in Dux gemäß § 302 St. O. die im Verlage des Oustav Eduard Dewald in Berlin erschienene Ansichtskarte, welche die Aufschrift: «Gedenket des 11. März 1900! An diesem Tage fiel der Gymnasiast Winter in Konih dem Schächtmesser zum Opfer», «Achtet also auf Eure Geschwister, die da ledig sind; htttet Eure Kinder» trägt. Vom l. l. Landespräsidiunl für Krain. Laibach am 26. April 1901. Nichtamtlicher Theil. Die Wasserstraßen. In der am 2l». d. M. abgehaltenen Sitzung des Abgeordnetenhanses hat die Regierung eine Vorlage, betreffend den Bau von Wasserstraften, eingebracht. Die Begründung zu dieser Vorlage hat folgenden Wortlaut: Die Negierung ist sich, indem sie auf Grund Allerhöchster Ermächtigung diesen Gesetzentwurf der verfassungsmäßigen Behandlung vorlegt, dessen be< wnsst, dass damit eine neue Epoche der Verkehrs-entwickelung in Oesterreich inauguriert werden soll. Eine solche Entwickelung thut uns noth, und Wasser-slraßen sind nach den Erfahrungen, die man ander-wärts gemacht hat, ein geeignetes Mittel, um diefe Entwickelung zu fördern und zu beschleunigen. Es lann nicht Anfgabe dieses knappen Berichtes sein, in eine Erörterung darüber einzutreten, warum der Antheil des Wasserweges an unserem gesummten Verkehre bisher so klein gewesen ist. Im Durchschnitte entfiele»: auf den binnenländischen Wasserverkehr circa 5 7 Procent, auf den Bahnvcrkehr 94-ü Procent. Ter Grund dafür ist sehr einfach. Die schiffbaren Ströme — die natürlichen Wasserstraßen — gehären uns zumeist nnr im Oberlaufe an, künstliche Wasserstraßen aber — Canäle — besitzen wir überhaupt nicht. Dieser Stand der Dinge ist schon lange als ein unbefriedigender empfnilde» worden, und mit stei gendem Nachdrucke und zunehmender Vertiefung wurde die ssrage znr öffentlichen Discussion gestellt, ob dieser Zustand als ein dauernder hingenommen werden und die Volkswirtschaft Oesterreichs endgiltig auf jene groszen Vortheile verzichten müsse, die ihr die billige Verfrachtung auf neu zu erschließenden Wasserwege zu bieten vermöchte. Es sei hier verwiesen: anf die Regierungsvorlage vom Jahre 1872 wegen Concessionierung eines Donau-Odercnnales, auf die in der ersten Hälfte der Neunziger-Jahre gepflogenen Verhandlungen mit einem Eonsortium ebenfalls wegen Concessionierung eines Donan-Odercanales, anf die mehrfach ertheil» ten Vorconcessionen gur Vornahme technischer Vor« arbeiten für verschiedene Eanäle, auf die Erörterun« gen und Veschlüfsc von Landtagen und Gemeinde« Vertretungen, auf die Verhandlungen der Verbands« tage des deutfch°österreichisch'ungarischen Binnen-schiffahrts-Verbandes und des am 13. December 1900 in Wien abgehaltenen Wasserstraßentages, auf die Gründung und nachhaltige Thätigkeit des Donau° MoIdau-Elbe«Eanalcomit«?s (gegründet 1892), auf die Verhandlungen des Wasserstraßen »Ausschusses und des volkswirtschaftlichen Ausschusses in den Jahren 188l, beziehungsweise 1891 und 1896, auf die Aufnahme von Eanalstudien durch das hydro» technische Bureau des Handelsministeriums (seit 18M), schließlich auf die Allerhöchsten Thronreden vom Jahre 1897 und 1901 und alls die jüngsten Verhandlungen in dem in der laufenden Legislatur» Periode des Abgeordnetenhauses gewählten Wasser» straßen Ausschüsse und die dort am 20. März 1901 durch den Ministerpräsidenten abgegebene Erklärung der Negierung. Wenn man die hier aneinandergereihten Daten überschaut, so wird man mehrerlei gewahr. Einmal ^^" ____ ,, , — ^ Feuilleton. X^le ^ ""d weinende Thiere. ^h^^n^ "Ud weinen können? Diese ^'^' ^ .'"uss entschieden bejaht werden, >^"> ö.l' dm, ^'""gen aus den, Thierleben - ^ ^ti» ^, ^U'N> diese Fähigkeiten haben, !>V^ zu l. ^M Weise wie der Mensch ->^?ll nus- '^"'' theils rein mechanisch ',)!,. ^llsche Erregungen. ^^.^tdor.'^"' ^ Physische Erscheinung , ^ »^"'"l'Ngl'u, sind zwei wesentliche ^<>n ,,. ,„'.?"" Gesichts-, Stirn- und '^^ d'ci.! 6'mschluss des Zwerchfelles, c" t>i^n "l u "' ästigen Vorstellungen, ^3 b^^'5 arben. Gewisse Thiere be° ^,° ^lffen ^ "'""' dass er lache. Das '^'l>',n " . 'N l'w spielendes Lachen. Der ^'^' H^s"!" «""sen, mag nun Liebe ^k/uN^ ^"' "st ihn dazu be^ '^ ^«Utm^" tne verschiedenen Arten '^' .^^r i^^U' und das boshafte. Sie bemühen sich !>>'"? lies ^.b"m Menschen zu erregen, l ' ^,,^«,h^«nkt, wenn ihnen dies nicht ! ^"'h?nltri, v"suchtt' ''"»"" H"-rn durch l '<> schi^ ? '"' selbst geehrt, und K 9 'tn <> ^"strengungen fehlschlugen. M^ ^^donor zoologischen Garten zeigte großes Behagen, wenn seine handgreiflichen Tpässe das Gelächter der Umstehenden erregten, und Dr. Mond erzählt von einer zahmen Dohle, die an den Aocksprüngen der Knaben ebenso großes Vergnügen fand wie die Unaben selbst. Der Papagei ist ein vorzüglicher Lacher. Er lacht über seine eigenen Zpässe. While ans Selbourne spricht von dem herzlichen Lachen des Spechtes. Eine Lieblingselster Jesses, sagt er in jener unvergleichlichen „Geschichte von Selbourne", hatte ein so herzliches, frohes und natürliches Lachen, dass niemand, der es hörte, sich enthalten konnte, darin einzustimmen. Man hat die Geschichte von gewissen Schwalben, welche bei den, glücklichen Erfolg eines Streiches, den sie einer Glatze gespielt, ein Lachen begannen, das dem Lachen eines kleinen lindes ähnlich war, welches gekitzelt wird. Es gibt eine Hyäne, die nach ihren, eigenthümlichen Geschrei die lachende Hyäne genannt wird; und in Australien gibt es einen Vogel, einen >tänigsfischer, der aus ähnlicher Veranlassung der Lachtöpel heißt. Seine Töne ähneln einem rauhen, kräftigen Lachen. Ter Afrikarcisende Livingstone spricht von dein afrikanischen braunen Ibis, dessen Schrei ein lautes Ha ha ha! ist. Wie eo nun wahr ist, dass gewisse Thiere die physischen Bedingungen zum Lachen besitzen, so steht es ebenso fest, dass sie alle Apparate haben zum Tln-änenvergießen. Der Hund, das Pferd, der Ele-fmtt der Bär, die Natte, der Esel, das Maulthier, ver-schiedene Hirsche, Soko, Schimpanse, Mandril, Titi und andere Assen. Rindvieh. Kamee! und Giraffe V?ra>fM Thränen, wemi fk boljimmert sind, Kn Papagei vergießt keine Thränen, besitzt aber eine verwandte Fähigkeit zu schluchzen, Schimpanse weinen, wenn sie Strafe fürchten, Affen und Elefanten bei Kränkungen und getäuschter Erwartung, der singale^ fische Elefant, wenn er gefangengehalten wird, der Titi vor furcht oder Schreck, der Hirsch, wenn er seinen Verfolgern nicht mehr entrinnen kann, die eingesperrte Ratte vor Verzweiflung, gewifse Affen, wenn man sie bedauert, und das junge Soko (sagt Dr. Livingstone) aus bloßem Aerger, wenn man sich seinen Wünschen nicht fügen will. i^rau Burton erzählt, sie habe in der syrischen Wüste „Thränen an den Wangen durstiger Kameele hernbrollen sehen." Ein Manlthier, das durch einen zweizölligen Nagel in seinem ssuße lahm geworden, zeigte „ein Gesicht, auf dein sich Schinerz und Ver-zweiflnng malten, Thränen entströmten seinen Augen." Dr. Livingstone erzählt von einen, jungen Solo, der, wenn er nicht, gleich einem Mnde. anf den Arm genommen wurde, sobald er es wünschte, in das bitterste, menschenähnliche Weinen ansbrach. Dr. Voerlage schoss in Java eine Aeffin vom Baume. Ihr Junges im Arme haltend, fiel sie herunter und starb weinend. Eine von einem Büchsenschüsse ver« wundete Giraffe fand man ebenfalls mit Thränen an ihren dunklen Augeu. Gordon Eumming, der Afrikareisende, fpricht von großen Thränen, die den '.'lugen eines sterbenden Elefanten entströmten. Einige alte Ratten, die eine junge ertränkt fanden, wischten sich mit den Vorderpfoten die Thränen von den Augen. Zeiwna Laibach« Ni, 97._________________________________«02 ____________________________________29, «5' ^ das, dass der Gedanke in den Hintergrund getreten ist, Canäle in Oesterreich als Erwerbsunternehmuu-gen auf privatwirtschaftlicher Grundlage zu schaffen. Dann weiter», dass das Bedürfnis und der Wunsch nach Wasserstraßen nicht nur intensiv, sondern auch extensiv gewachsen ist. Au die Stelle bestimmter ein-zelner Canalprojecte ist ein in großen Zügen ent-worfenes, ineinandergreifendes und einheitliches Wasserstraßenftrogramm getreten. Es wird auch nicht zu verkennen sein, dass diese in der Entwickelung des ganzen Problems merkbaren Phasen untereinander im Zusammenhange standen und sich gegenseitig bedingen. Denn es ist naheliegend, dass die Inter-vention des Staates, ohne welche das ganze Programm gewiss nie ausgeführt werden kann, dann auch für jenes Project (Donau-Oder) postuliert wird, für dessen Realisierung privatwirtschaftliche Ansätze deshalb vorHunden gewesen sind, weil dieser Canal von Anbeginn mit einem großen Massenfrachtartikel (Kohle) ständig wird rechnen können. Durch den vorliegenden Gesetzentwurf wird die Erklärung eingelöst, welche der Ministerpräsident namens der Negierung am 20. März 1W1 abgegeben hat. Das Wesen der Vorlage besteht in der gesetzlichen Sicherstollung des Baues von etwa 1000 bis 1700 Kilometer Wasserstraßen, theils künstlicher Canäle, theils canalifierter Flussgeriune. Die Kosten werden — unter angemessener Mitwirkung der betheiligten Königreiche und Länder und sonstiger Interessenten sowie der Städte Wien und Prag — durch den Staat gedeckt. Auf diese finanzielle Betheiligung der genannten Factoren legt die Regierung ein entscheiden« des Gewicht. Sie mnfs dies, auch abgesehen von dem Beispiele anderer Staaten, wo bereits das Ausmaß dieser Betheiligung ziffermäßig im voraus im Gefetze firiert ist (nach der letzten deutschen Canalvorlage gehen rund A) Procent der Baukosten, Erhaltungs-tosten und etwaiger Abgänge beim Betriebe zu Lasten der Interessenten), vor allem deshalb, weil in dieser Betheilignng und im Ausmaße derselben der verläss' lichste Maßstab des Vertrauens zu finden sein wird, das die Betheiligten der werbenden wirtschaftlichen Kraft der zu schaffenden Verkehrswege entgegen« bringen. Im besonderen Theile dieser Begründung wird von den Beschlüssen die Rede sein, welche bereits vielfach in einzelnen Vertretungskö'rpern zugunsten des Baues von Wasserstraßen gefasst worden find; wenn dort mehrfach mit Bestimmtheit und zum Theile auch schon mit größerer oder geringerer Concretisie» rung die Bereitwilligkeit zu finanzieller Mithilfe er« klärt worden ist, so wird jetzt der Zeitpuntt dafür ge-kommen fein, diese Erklärungen auch eiuzulöfen. Die Negicrnng ist davon überzeugt, und sie hält eine anderweitige Auffassung ihrerseits für unzulässig, dass alle Beschlüsse dieser Art die Probe bestehen werdeu und demgemäß die materielle Mithilfe der Vetheiligten in dem Momente nicht wird versagen können, wo der Staat sich dazu anschickt, von den Anerbietungen Gebrauch zu machen. — Die Gesammt-kosten der den Gegenstand des Gesetzentwurfes bildenden Bauausführungen find unter Zugrundelegung einer Vesahrungsmöglichkeit mit Schiffen von 600 Tonnen generell und vorbehaltlich aller Aen-derungen, welche sich aus Variauten der Traccn-führung und je nach dem gewählten Systeme zur Ueberwindung der Höhenlagen, wovon noch die Nede sein wird — Schleusen oder Hebewerke — ergeben können, mit rund 750 Millionen Kronen zn veranschlagen. Diese Snmme wird indes im vorliegenden Gesetzentwurfe der Beschlussfassung noch nicht vorgelegt. Die Regierungsvorlage zieht die sachlichen Grenzen des Vauprogrammes (Donan-Oder, Donau» MoldaU'Clbe, eine Verbindung von Ost nach West zwischen diesen beiden und eine damit kommunicierende Gruppe in Galizien) und die zeitlichen Grenzen für dessen Ausführung (1W4 bis 1924), stellt den Typus einer Anleihendeckung für den nach Abzug der Veitragsleistungen der Interessenten den Staat treffenden Kostenantheil fest nnd beschränkt sich im übrigen darauf, den anf den Staat entfallen-den Antheil, welcher in der ersten Vaupcriode von 1RU bis !912 begeben werden darf, mit 250 Millionen Kronen zu beziffern. Wenn die Regierung sich dazu entschlossen hat, durch Einbringung der Vorlage die Initiative zur Lösung der Wasserstraßenfragc in Oesterreich zu er-greifen, so hat fie sich dabei sagen müssen, dass es sicherlich kein Zufall sei, dass diese Frage bei uns verhältnismäßig erst spät auf die Tagesordnung gelangt ist, und dass auch heute noch in ernsten und fachkun° digen Kreisen die Canäle in Oesterreich — man kann vielleicht weniger sagen einer Gegnerschaft als einem ziemlich weitgehenden Skepticismus begegnen. Die Berechtigung hiezu kann gewifs nicht daraus ab« gelltet werden, dass eö etwa nicht wünschenswert w«e. nne VerbMi^ng der Iracht sür Massenartikel. die — mangels einer anderen Gelegenheit — bisher dem Vahnverkehre zugefallen waren oder für jene (sogenannten armen und ärmsten) Artikel herbeizuführen, die wohlfeilster Transportbedingungen be dürfen, uni überhaupt erst mobil werden zu können. Beachtung verdient aber der vielfach geäußerte Zweifel, ob nach den von der Natur gegebenen Vor aussetzungen in Oesterreich eine finanzielle Ren° tabilität der Canäle, vor allem aber, ob deren wirt° schaftlicher Erfolg für das gemeine Wohl als gesichert angesehen werden kann. In diesen Beziehungen hat die Regierung sich sagen müssen, dass allerdings die Ueberwindung der Wasserscheiden bei uns der Lösung der Aufgabe tech nische Schwierigkeiten bietet, wie sie noch bei keinen der auf der Welt bestehenden Canäle zu lösen gewesen sind. Die Regiernug hat erkennen müssen, dass hie durch der finanzielle Calcul der Wasserstraßen wesentlich beeinflusst und der ökonomische Effect der beiden, des technischen und finanziellen Momentes, die Wirtschaftlichkeit der Befahrnng und Benützung der theuer zu erbauenden und theuer zu betreibenden Strecken in Frage gestellt wird. Anderseits aber darf man an die Sache nicht mit Kleinmnth herantreten. So wahr es ist, dass technisch' finanzielle Probleme in aller Regel durch Enthusiasmus nicht zu lösen sind, so wahr ist es anch, dass die in ihren Wegen uud Acten oft unsichere und unklare Bewegung, die gegenüber dem großen ganzen Com-plere der Wasserstraßenfrage in Oesterreich, zum Theile als skeptische Negation, weit überwiegend aber als überschäumende Begeisterung sich geänßert hat, alsbald in ernste uud eifervolle Arbeit überführt sein wird, wenn an Stelle eitler das Problem '^, figuration und nach unferen klunw'^A, nissen, die eine längere Winterspern ^F^ Wasserstraßen in Oesterreich nicht nn^ 'tlij,< das erfüllen werden, was man " "^p'^ Empfinden sich davon verspricht "",.^Fü^. wärts — unter günstigeren ^"M'' " n,M^ leisten vermocht haben. Die legier» ^^.. schlössen ist, fürs erste nicht auf e,m'.'' Fi^., tabilität zu rechnen, sondern aus '"^ g^^ folge zu sehen, glaubt indes, da,s ^' .f c'«Q 00S durch den vorliegenden Gesetzen^ ^ ^„^ und sichergestellt werden soll, unters ^^ sür unsere wirtschaftliche Entwickeln!'^ ^F^, wert sein wird, was der Staat "'' ^,ld!i>^ der Interessenten in gemeinsamem ve ,^ ^»l' Zusammenschlüsse auf ein hohe" ^ > wenden will. ^ Politische Vlebelftch^,. ^'^ihrt'^ Die Wiener Allgemeine 8"^/'^ ^^".^^ Arbeitswilligkeit des -l^z„ Kv^'' li a use s werde nicht mehr ernimai^ ^,. zogen; die nationale Obstruction, w^ ^ ii',., Parlamentarismus zu vernichten ^ ^ >'lrl'^^ einem Schlage verschwunden. Il^" ^ ,B^ keit des Parlaments könne nia" ^ 5^ lveiters ein gleich günstiges Urthell '^ ^'iip. der Berathungen genüge selbst d"i." > ^ j^ sprüchen nicht. Wenn ein ""!)"»"'" ,^.^M . umfangreiches Gefetz, wie es die ^ " ^..^, eine so lange Zeit zur Durchberatli'"» . ^l ,.-, solle es bei der Investitions- oder gc ^ ^ , Vorlage werden? Das Blatt bcNag ' ^ ",' Fractionslrieg unter brachen sei, die Ezechen seien es "w» ^1 ^ v Verhandlungen des Hauses st""' chc dic^ regenden und erbitterten Kämpfe, '"^,ig >"^ Parteien gegen einander führen. ^i'^/ Wonnen, wenn nun an Stelle del ^^^' < ligiöse Hetze treten sollte; wolle ^ ^ ^ ">^ dem Volke wirtlich nützen, dan"^^)l"-'5 viel, sondern anch rasch arbeiten. ^,^1" / keits - Weltblatt erblickt eine Mr ^ffcif'^ drohung des parlamentarischen ^igiöl^ in dem ins Parlament Uerpflan^ei .^^i^/ lärm. Ueberall werde diese slctw",'" ^5^ ^ des Parlaments aufs Spiel setze, I>^ ,l)F^s> verdammeuswcrt gehalten, und ^ ^W>' freund könne nur wünfchen, das- ' / gethan werde. ^ ^,.,,l ^ ^, In der Neichenberger Deut^i-^ bezeichnet der Abg. Dr. Kindernumnc ^.> gendsten Aufgaben der deut/^ ,M^,< neten die Forderung, einen e" ^^^ tenden und handelnden "" ^i„istt'l„7.,..^ stcrium zu haben, wie es und Dr. Pietak seien. Vertrauensmann jenen Kreisen ^^chc't , welche, in der weitaus größten -- , .c uud freiheitliche Gesinnung b""' ^^ig^ > < Eine Meldnng aus R 0 m .„ „^ dinal L 0 d 0 ch 0 wski Vorben'l^^^ ,^ der Stellung des Präfecten ^, ^ritt'" ,,^,^ Propaganda zu scheiden. ^"N >".' . ncl"' ,i^< lich durch seinen Gesundheitszniu^^^^^ ciell durch ein Staarleiden, ul^u^^.ziB^s:^ nächst einer Operation Es sei allerdings möglich, ja "" ^'"N^ ^/ dem Cardinal ^edochowsli den ^ jl,"^,^', fecten der Propaganda l"N"' ,^lichc"H^' ^ adjntor, dem die Aufgabe der "/ ^„ liti^ >' Angelegenheiten dieser geben wird. Sein Abgang w"'^ o^>^, deutung nicht entbehren, da er 1 ^c» „^ slavischen Interessen immer.'""^lscl!"''^!^ und mit seinen Sympath'"' , ^r^ ^ Seite der francophile» 'Mittt ^ ^, -,/-> secretärs Rampol la «est^ , ^I/ daher den Rücktritt des Card"'^, ^" s Deutschland und Oesterreich'U'N! ^. ,^ danern ansnehmen. ^1-1^', ^,«1 ^) s Nach einem zugehenden 7.,.,,^'c j<,,.^ Hagen mehren sich die ^nze^,^^^ tritt eines E y st e m w e ch s ^ ' ^r „ ^ schließen lassen. Der König '^c.»"""„,^ ^ kurzem entschlossen, an den' g " ^ll'^^ ^ unter allen Umständen festz"y"' 5 <„ X ' dieser Grundsatz durch den E"N ^ ^>^l Niederlage, welche die Reg'ernm' ^rl ^,, > lcthingwahlen erlitt, doch ", el'^F'' s lenntnis der Unvermeidlich!" ^s 1 bcwirlt worden. M M'tg""' ^ ^K^öeitung Nr. 97. _____________________________803________________________________________29. April 1901. 5''<^^_____________ ^^ge h^? Monarchen in dieser Beurtheilung Man glaube demgemäß, i^. "llil) ^ ^ lchigen Negüne durch ein neues ^ ^,., "^lchr d^ Bönigs von dessen bevor-i-^nilln ^"'e erwarten zu tonnen. V"'ör^"^ ParjK berichtet, tehrt General ^"^eilt . " ^ "nigen Wochen in Süd° ^"^iu'. ""^chst nach Algier zurücl. Cr hat l^^ge i! ?'""' H"rn Ionnart benachrichtigt, tHi.'"e!l ei. "' ^" 3-rantreich jüngst pacificier-^il g "'^ aüustige sei. Neue militärische Cr-Fs hilia,°" " ^ltgren^' von Ä^ arotko über ^"'cht n^l " 'ü^t beabsichtigt, da sie gegen-« ^ >^ai. ^'a lrien. >^" llebereinstiiumuilg t?"^ dar ".^ ^""e H^' >>onnart seine V^ ^,iü t>^ ""l beschränken, die Autorität ^ranl--^ '"Eich ^.Wuoi-benen Vesitjungen zu starten >>^rleiste '""^ ^'^ friedliche Erwerbung ^^ ^esneuigleiten. ^'^^nV^ Zuckerln.) Diesertage hat sich ^i llit tv.""^ «»« trauriger Fall ereignet, der weiten ^» °lhi^" ^"den Lehre dienen soll. Eine dortige ^.^ Gesuch vo„ Verwandten. Wie dies bei ''°b?^n allerl " "^'ch ist. brachten die Verwandten ^, ^ !"tbig^ ^ ^aschwert, darunter auch zwei Düten ^?Milf^ Zuserln, mit. Nach Kinderart wurde mit '^ ^t ^uck^l^ aufgeräumt. Kurze Zeit nach dem i'^' ^blechen ^llw sich bei den Kindern Uebel-^?'"ach ""b Trümpfe ein. weshalb die Eltern ^u^dei^n, Aizte schickten. Derselbe lain aber zu ^?^such ' "" unterdessen gestorben. Wie die ärzt-^,^ssen?>.?^' ist der Tod infolge Vergiftung ^ ?'^3 be . Eselin eingetreten. Man lann sich die ^"se ih^'/rostlosen Eltern vorstellen, die auf so ^"lbe ^ 'klinge beraubt worden sind. Von dem ^h.^lnie?' "llafgerichte die Anzeige erstattet. H/.^t") l5 ^"' Mensch mit einer Kugel V "r ^ '^ schuft ins Herz hat den Tod des Ge-^, l tvie i!' ^ 'st ""^ "lte Wahrheit, an der ^^°chst sell " "'« gezweifelt haben. Es lann ^'^tina 2 " ^^" trotzdem das Leben erhalten ^°'llon i,""^tordameri!a gemeldetes Beispiel zeigt. ^ ^ bitten,/ '«an "^"" "" gewisser Charles Ä. ^Msz in d> n ^"l)ren bei einem Pistolenzweilampfe ^fiz?"3 bis ^ ^ Er blieb trotz dieser gefährlichen >^°'t Kuqel i ?^ "l" ^ben. doch wusste man nicht, X ^!>^,'n 'ti„cm Körper befinde. Nach Entdeckung ^ tz l^ltuch... ^^" und der darauf gebauten medicini-^ ^ ^ '^Methode lieh sich Nelson untersuchen. '^ ''h! Ui^ 's'"'^ angegeben wirb. dass die Kugel im ^l/"btloegt A ^utsprechend der Muötelbewegung bes-^tt.""ge!oül„ !!."'^ Entfernung ist natürlich nicht zu ^^<^ziilc,-l? "^" ^ übrigens nicht, wenn der '^ iv ^blicun/ ^'"nächst als Mertwürdigteit auftreten ^ ^>tdt. knvas noch nie Dagewesenes zur Schau ^l»^ Abc, ^ ' erseuche.) I„, deutschen Neichs-,^ü?lNe '^'^ "3", Nichter eine mit großem Veifalle .!><-"°hrei^ .^halten, der wir folgende Stelle ent-i'^ e die M?."^'ts burch die mechanischen Musil-^tjl," ^ei^ "l'.l ln Kreise eingefühlt wird. die sonst ^"^"tch^ s' eine Ahnung davon haben, wird ^!, ^sllpciul., "^"ischen Instrumente auch einer ge-^linj Haltes ' "'^^ Clavierstümperei eine Grenze "n Verdienst. Wie leidet unser ^ll'^l je,,, . . ^lavierseuchen, namentlich in großen ^" ^ ^'tt ^/^ "l einem großen Miethshause gewohnt ^t^ tige,^ ^en hoch o^n. tief unten und zu beiden ^ ^ ^s ^^ Wohnung ein Clavier stand, und wo ^ be., ^z^! l" 'n vielen Familien zum guten Ton. ? °llei ^ill .^ . l"ne Spur von Musittalent hat — >'''>.' '"na ""'' iedm Tag eine Stunde zu üben, '.'' »°ch ^ 3e,na^ ^"^"' wie ganze .Häuser dadurch ; i^!z ^'" Mel ^"'- ^"n. Familien leiden bar-^,^t„ ""d ii„,^> Hören Sie es doch einmal mit an. ^'bt.l i^l a,s"'^ "ben und unten jeden Tag immer 3!^e ^3tk '""^n und immer an derselben ?° ^w "'tt vi^"'"chl wird oder an derselben SteNe ^,?^i?>nisa," ," ins Stocken geräth. Dem gegenüber '^i> ' ^nn ,n ^uslliilstnimrnte ein außerordentlicher <«^ l?^ ^ si/s """ ""^ künstlerisch an denselben >ö> b.?''ch u 5'"" wenigstens nicht falsch! '> 5< bei ^ '.'i °" einem Wucherer.) In tz,lt>„"'Tob "f luge Einwohner Elias Serban einen « ."^stche^ """. Ein notorischer Wucherer, hatte ^ Äi^tlrie^" ' Federungen mit unnachsichtlicher 'ö^in ^ieh" ""^ dadurch das Voll erbittert. Am ^ ' ^ ^nisck s ""5 Licitationcn vornehmen, was die ^ ^ ^^'kNq 3 ^^le. dass der Executor, von Furcht V >vo "ye ^""an verrammelte sich in seinemHause. ^?>tba,! furcht ^ die ^^ire und schleppte ihn ins Vl ^"'ll< aus . " Zugerichtet und dann. an einem ^ ^t!, «' ^uch?.""Ugt. solange geschlagen wurde, bis Vl1^")' ^^ tervorstellung mit Hin - ^ftz^ ..^öni" ?" lustigen Aufführung von ^v». ^n°' l?/.^°^ des berühmten Schauspielers """ ^'l. , ^ s« Veginn blieben die Nüstungen ^ ^ "»tte,^ ,,„h ^„^land. dic von Hrving und Mr. Goschen, dem ältesten Sohne des früheren Marineministers, gespielt wurden, so aneinander hängen, dass die bciden Monarchen eine Zeitlang fest verbunden waren wie siamesische Zwillinge. Dann wollte die fliegende Brücke, auf der die Bürger der Stadt einherschreiten, um dem Sieger die Schlüssel der Stadt zu übergeben, nicht function nieren, so dass man — die ungeheueren Mauern der Stadt bis zu der fliegenden Brücke vorrücken musste, Und schließlich gieng der Bürger, der lnieend die Schlüssel überreichte, zu weit vor, und als der Vorhang fiel, wurde er von seinen Begleitern getrennt und blieb allein tnieend vor dem Vor-tiang . . . Man lann sich darnach vorstellen, welche Aufnahme das aus Studenten bestehende Publicum diesem Stücke bereitete. — (Russische Amazonen.) Mit Beginn der Feindseligleiten im Amurgebiete wurden dort alle triegs-tüchtigen Kosalen ausgehoben; als Schutz blieben nur einige wenige zurück und darunter meist lränllichc oder alte Leute. Im Nayon von Ober-Blagoweschtschensl begann die Lage recht ernst zu weiden, die Ehinesen rüsteten sich zum Einfalle in die dortigen Ansieblungen. Es galt nun, Posten in der Ausdehnung von fünf Werst aufzustellen, leider lonnte man nicht mehr als 41 Mann auftreiben. Da ergieng der Befehl, junge Kosalenmädchen mit hinzuzuziehen, um die Ufer zu schützen. Die tapferen Kriegerinnen zogen Uniform an, bewaffneten sich mit Säbel und Gewehr und hielten mit ihren männlichen Kameraden Tag und Nacht getltuliche Wacht. Unter den Kosakinnen thaten sich besonders 16 durch ungewöhnliche Ausdauer, Energie und Tapferkeit hervor. Sie verrichteten nicht nur Nachtdienst, sondern gruben auch LogementS an den Ufern des Amur. Jetzt ist bei der Militärbehörde eine Eingabe gemacht zwecks einer Auszeichnung für jene tapferen Amazonen. — (UeberdieLebeltsziihigleitberWnlt) gibt folgende Mittheilung Aufschluss: Der Newyorler Wallischfahrer „Beluga" erlegte im Behringsmeere vor einiger Zeit einen großen Wal, in dessen Fleisch man eine eingewachsene Harpune fand. Dem allgemeinen Gebrauche nach befand sich auf ihr der Name des Schiffes eingraviert, dem sie gehörte. Er lautete „Montezuma." Nun war aber der „Montezuma" ein Walfischfänger von New-Aebfort, welchen die amerikanische Regierung während des Secessionskrieges ankaufte, um ihn mit anderen Schiffen an der Hafeneinfahrt von Galveston zu versenken. Seit mehr als fünfzig Jahren hat also der jetzt erlegte Riese die Meere mit der Harpune im Leibe durchzogen. — (Die lleinste Pension), die in der Welt ein Staat an einen seiner Beamten zahlt, bürste die sein, die ein alter englischer Seemann im Arbeitshause zu Portsmouth von seiner Negierung gezahlt erhält. Eine Vereinbarung der englischen Admiralität mit dem Vorsteher jenes Arbeitshauses geht dahin, dass eine gewisse Summe für den Unterhalt des Alten gezahlt wird; außerdem erhält er zur freien Verfügung alle Vierteljahre, und zwar mit bemerkenswerter Pünktlichkeit, ein „Uebriges" in Gestalt eines - sage und schreibe — Pennys. Alle drei Monate erhält der Mann von der Admiralität einen Brief mit einer Penny-Briefmarte (10 Ii) sowie einen frankierten Briefumschlag, den er mit einer Bestätigung des Empfanges des erhaltenen Geldes zurückzusenden hat. Neue Erfindungen. Den Mittheilungen des Patentanwaltes I. Fischer in Wien entnehmen wir Folgendes: In Frankreich sind Automobile schon seit längerer Zeit für militärische Zwecke in Verwendung, in England dagegen hatte man sich bisher mit Militär-Automobilen nicht befreunden können. Vor einiger Zeit erbot sich der englische Automobil-Club, der Regierung für den südafrikanischen Felbzug ein freiwilliges Automobil-Corps zur Verfügung zu stellen. Dieser Antrag wurde abgelehnt, dagegen aber für die Zukunft die Mitwirkung des englischen Automobil-Clubs in der Weise angenommen, dass der Militärverwallung eine Liste aller für den Kriegsfall verfügbaren Benzin-Automobile übergeben werde, nebst dem Einverständnisse der Besitzer, an biefen Fahrzeugen eine Vorrichtung anzubringen, die sich im Besitze der Militärverwaltung befindet, und deren Wesen bisher geheim gehalten wird. Schon viele Erfinder haben sich mit der Idee befasst, die Wärme der Sonne gum Antriebe eines Motors anzuwenden. Die Schwierigkeit, der zu begegnen war, lag in der Construction der Spiegel oder Linsen, welche eine genügende Menge von Strahlen zusammenfafsten. Vor kurzem wurde nun in einer Straußenzucht-Farm in Süd-Kalifornien ein Sonnenmotor aufgestellt, der nicht nur das nöthige Wasser pumpt, sondern auch die Kraft für sonstige Vorrichtungen liefert. Der Motor besteht im wesentlichen aus einem riesigen ringförmigen Reflector, der a»i seiner äußcren Peripherie 3ci Fuß, an seiner inneren Ui Fuß im Durchmesser misst, und welcher aus vielen kleinen Spiegeln zusammengesetzt ist. Diese Spiegel con-centrieren die auffallenden Strahlen auf den Brennpunkt, in welchem ein mit Wasser gefüllter Dampfkessel angeordnet ist. Der durch die Sonnenstrahlen erzeugte Dampf treibt dann die Maschine an. Die Hitze, die durch die Concentration der Sonnenstrahlen erzielt wird, ist fo ftarl, dass ein Holzscheit, in die Nähe des Brennpunktes gehalten, sofort wie ein Streichholz aufflammt. Der Sonnenmotor ist mit einer Vorrichtung versehen, durch welche die Scheibe sich mit der Sonne dreht und stets senlrecht zu deren Strahlen gehalten wird. Professor Pictet in Genf hat ein Verfahren erfunden, mittelst dessen Sauerstoff fabritsmiißig und zu sehr billigem Pltisc helgtsklN werw» tmm. Gtlmijl bichw Vnsnhren wird Luft in einen Condensator eingelassen, welcher durch flüssige Luft gelühlt wird. Die niedrige Temperatur ist die Ursache, dass sich der schwerere Sauerstoff von dem Stickstoffe der Luft trennt. Er tann dann aus dem unteren Theile des Gefäßes abgelassen werden, der Stickstoff aus dim oberen, wahrend die flüssig gemachte Kohlensäure durch Röhren abgeleitet wird. Nachdem eine Maschine von 500 Pfeibeträften pro Tag 50.000 Cubilmeter Sauerstoff erzeugen lann, scheint das Verfahren lein kostspieliges zu sein. Local- und Provinzial-Nachrichten. " (Allerhöchste Svende.) Seine t. und t. Apo» stolische Majestät haben der freiwilligen Feuerwehr m Lustthal den Betrag von 120 X aus Allerhöchsteren Privatmitteln allergnädigst zu spenden geruht. —r. — (Allgemeine Bischofsconferenzen.) Wegen der Abwesenheit de5 Cardinals Dr. Gruscha, welcher in Arco weilt, finden die großen allgemeinen Bischofs-conferenzen, an welchen alle Bischöfe der im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder theilnehmen werden, erst in. Monate November im Wiener fursterzbischöflichen Palais unter dem Borsitze des Cardinals Dr. Gruscha statt. — (DiegewerblicheFortbildungsschule in Radmannsdorf) schließt das Schuljahr 1900-1R)1 mit einer Ausstellung sämmtlicher Schülerarbeiten in den Localitäten der Volksschule. Die Ausstellung wird Samstag, den 4. Mai. um 9 Uhr eröffnet werben. Die Ausstellung tann jedermann Samstag, am 4., und Sonntag, am 5. Mai. von 9 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis 5 Uhr nachmittags besichtigen. — (Pferdeprämiierungen) werben im heurigen Jahre an folgenden Orten und Tagen stattfinden: Am 3. September in Lees. am 4. September in Krain-bürg, am 5. September in Stein, am 6. September in Oberlaibach für die Stadt Laibach und für die Äezirtshauptmannschaften Umgebung Laibach, Loitfch und Abelsberg; am 7. September in R e i f n i tz für die Nezirts-hauptmannschaft Gotlschee, am 1^.September in Treffen sür die Vezirlshauptmannschaften Littai und Rudolfswert, am 14. September in St. BarthImä für die Bezirke hauptmannschaften Gurtfeld und Tschernembl. Die näheren Prämiierungs - Bestimmungen werben demnächst durch Placate und Zeitungen zur Kundmachung gelangen. —o. — (Neuer FahrPla n>) Auf den l. l. öfterreichi« schen Staatsbahnen tritt mit 1. Mai ein neuer Fahrplan in Kraft, dem wir folgende Daten entnehmen: Abfahrt von Laibach Südbahn, Richtung nach Tarvis: 12 Uhr 24 Min, nachts Personenzug nach Tarvis, Villach, Klageufurt, Franzensfeste, Innsbruck, München, Lcoben. über Selzthal nach Aussee, Salzburg, über Klein-Reifling nach Steyr, Linz, über Amstetten nach Wien. 7 Uhr 5 Min. fiüh Perfonenzug nach Tarvis, Pontafel, Villach, Magen-fürt, Franzensfeste, Leoben, Wien, über Selzthal nach Salzburg, Innsbruck, über Amstetten nach Wien. 11 Uhr 21 Min. vormittags Pcrsonenzug nach Tarvis, Pontafel, Äillach. Klagenfurt. Leoben, Selzthal, Wien. 4 Uhr 6 Min. nachmittags Personcnzug nach Tarvis, Villach. Klagenfurt, Franzenöfcsie, Leoben. über Selzthal nach Salzburg, Lend-Gaftein. Zell am See, Innsbruck, Bregenz. Zürich. Genf. Paris, über Klein-Neifling nach Steyr, Linz, Budweis, Pilsen, Marienbab, Eger, Franzensbad, Karlsbad, Prag, Leipzig, über Amstetten nach Wien. 10 Uhr nachts Personell» zug nach Tarvis. Villach, Franzensfeste, Innsbruck, Miin» chen. — Richtung nach Rudolfs wert und Gott« schee: 7 Uhr 17 Min. früh Personenzug nach Rudolfswert, Straia-Töplitz. Gottfchee. 1 Uhr 5 Min. nachmittags Personenzug nach Rudolfswert. Straia-Töplitz, Gottschee. 0 Uhr 55 Min. abends Personenzug nach Rudolfswert, Gottfchee. — Anlunft in Laibach Sübbahn, Richtung von Tarvis: 3 Uhr 25 Min. früh Personcnzug aus Wien über Amstctten, München, Innsbruck, Franzensfeste, Salzburg. Linz, Steyr, Aussee, Leoben, Klagenfurl, Villach. 7 Uhr 12 Min. früh Personenzug aus Tarvis. 11 Uhr 16 Min. vormittags Personenzug aus Wien über Amstetten. Karlsbad, Eger. Marienbad. Pilsen. Budweis, Salzburg. Linz, Steyr. Paris, Genf. Zürich. Äregenz, Innsbruck. Jell am See, Lend-Gastcin, Leoben, Klagenfurt, Hermagor, Pontafel. 4 Uhr 38 Min. nachmittags Personenzug aus Wien, Leoben, Selzthal, Villach, Klagen-fürt, München. Innsbruck, Franzensfeste. Pontafel. 8 Uhr 5.'. Min. abends Perfonenzug aus Wien, Leobeu, Villach, Klagenfurt, Pontafel. — Richtung von Rubolföwert und' Gottschee: 8 Uhr 44 Min. früh Personenzug aus Rudolfüwert und Gottschee. 2 Uhr 32 Min. nachmittags Personenzug aus StraHa-Töplitz. Rubolfswert. Gottschee. 8 Uhr 48 Min. abends Personenzug aus Straia-Töplih. Rudolfsweit. Gotlfchee. — Abfahrt von Laibach Staatsbahnhof, Richtung nach Stein: 7 Uhr 28 Min. Gemischter Zug. 2 Uhr 5 Min. nachmittags Gemischter Zug, (l Uhr 50 Min. abends Gemischler Zug. 10 Uhr 25 Min. nachts nur an Sonn- und Feiertagen. — Ankunft in Laibach S t a a t s b a h n h o f, Rich-lung von Stein: 6 Uhr 49 Min. früh Gemischter Zug. N Uhr 0 Min. vormittags Gemischter Zug. 6 Uhr 10 Min. abends Gemischter Zug. 9 Uhr 55 Min. nachts nur an Sonn- und Feiertagen. — (Laibacher Eislauf -Verei n.) Die P T. Mitglieder werden nochmals auf die heute abends um 8 Uhr in der Casino - Gastwirtschaft (Radfahrer-Club» zimmer) stattfindende Hauptversammlung aufmerksam gemacht. Zahlreiches Erscheinen erwünscht. — (Dieb stähle.) Im Nachhange zu dem bereits gemeldeten Diebstahle von 300 X beim Besitzer Johann Icrtzin in Srednjadas bei Rudnil wird uns mitgetheilt, dass in der Nacht vom 22. auf den 23. d. M. auch dem Vll>alj,»nvaö ei» H,lt»l>f«lel mil 12 k Laibacher Zeitung Nr. 97.__________ ^4______ 29^!>^ 6ll li, dem Besitzer Franz Tomc dortselbst aus den im Zimmer befindlichen Kleibern ein Netrag von 98 K und der Besitzerin Agnes Kamnilar in Srebnjavas, während sie schlief, ein unter dem Kopfkissen befindlicher, in ein Sacktuch gewickelter Betrag uon 3 k, entwendet wurden. Dieser Diebstähle sind die vom Echlossberge entwichenen Sträflinge Leopold Iereb und Johann Plauc dringend verdächtig. Die beiden waren uus> ocr Waldung in Rudnil Zur Wirtin Anna Ier«in getuuluinl und hatten einen Liter Milch verlangt; da ihnen diese nicht verabreicht werben lonnte, tränten fie ein Viertelliter Nein und begaben sich sodann in die Waldung nach Qrle. Dort kauften sie bei der Wirtin Maria Nebec zwei Würste und um 10 l» Brot. Gegen die Flüchtlinge wurde von mehreren Ortsinsassen unter Führung des Gendarmeriepostenführers von Stofeljca die Verfolgung eingeleitet, doch blieb dieselbe ohne Erfolg. —1. — (E r n e n n u n g e u.) Das Präsidium der t. l. Fi-nanz-Direction für Kram hat den Zollamts-Official Engelbert Iathel zum Finanzwach-Obercommissär II. Classe ernannt. — Weiters hat das obgenannte Präsidium den Gefangenaufseher Andreas Pirc zum Steueramtsbiener bei den Sleuerämtern in Kram mit dem Standorte in Nudolfswert ernannt. " (G a r n i so n s - A b en d.) Zu Ehren der Görzer Equitation, die einen Uebungsritt nach Laibach unternommen hatte, veranstaltete das Qfficierscorfts vorgestern abends einen Garnisonsabenb in der Casino-Glashalle, dem der Herr Divisional und Generalmajor, die dienstfreien Stabs-und Oberofficiere der Garnifon sowie zahlreiche Gaste aus Civiltreisen anwohnten. Die ausgezeichneten Leistungen der Musillapelle des l. und l. Inf.-Reg. Nr. 27 unter Leitung ihres Kapellmeisters Herrn Theodor Christoph, das reiche, geschmackvoll zusammengestellte Programm und seine künstlerische Ausführung fanden das regste Interesse und die wä'Mste Anerkennung. — (P e r s o n a l n a chrich t.) Der Lehrer an der „Glasbena Matica" in Laibach Herr Josef Vedral hat am 24. b. M. in Prag die Staatsprüfung aus Clavier und Gefang mit Auszeichnung abgelegt. — (Vom Vollsschuldien ste.) Die provisorische Lehrerin in Hönigstein, Fräulein Aschmann, wurde zur definitiven Lehrerin an der zweiclasfigen Volksschule in St. Peter ernannt. Die Lehrstelle in Hönigstein wurde Fräulein Klemenöii: verliehen. —s— — (Krain ische A er z te l a m m e r.) Am 26. b. M. fand im Bureau der Kammer eine zahlreich besuchte Versammlung der lammerpflichtigen Aerzte Krams statt, in welcher, entsprechend dem Referate des Herrn Doctor Defranceschi aus Rudolfswert, ein ärztlicher Mini-mal-Honorartarif, und zwar einer für Krain mit Ausnahme von Laibach und einer für Laibach, angenommen wurde. Dieser Minimaltarif hätte nur Giltigleit für Minderbemittelte und würbe namentlich jüngeren College« in der Praxis als Richtschnur dienen. Die diesbezüglichen Beschlüsse werben der Aerztetammer zur Genehmigung vorgelegt, welche dieselben veröffentlichen und zur Darnach-achtung empfehlen wirb. — Der Verein der Aerzte in Krain schloss sich diesen Ausführungen vollinhaltlich an. — (Die ersten Schwalben) sind in den letzten Tagen hier eingetroffen. Auch der Kukuk sowie die meisten Singvögel, welche unsere Gegend über den Winter verlassen, sind bereits wieder eingerückt. — (Die Laibacher freiwillige Feuerwehr) wird ihre Generalversammlung nicht, wie irrthümlich gemeldet, am 12. Mai, sondern am 5. Mai um 9 Uhr vormittags im „Mestni Dom" abhalten. " (V ereinsbilbung.) In Idria hat sich ein Verschönerungsverein gebildet. Die Statuten wurden bereits an die Landesstelle übersendet. —i-. — (Schadenfeuer in Nrunndorf.) Am 26. b. M. um halb 5 Uhr nachmittags brach im Magazine des gräflich Auersperg'schcn Maierhofes Sonnegg ein Feuer aus, welches reiche Nahrung fand, da im Magazine eine Waggonladung Pressheu, verschiedenes Holz, Kohle und Wagen aufbewahrt wurden. Die Feuerwehr Brunndorf erschien mit zwei Saugspritzen und 250 Meter Schläuchen fofort am Brandplatze und localisierte mit Hilfe der Orts-insafsen das Feuer binnen drei Stunden. In größter Gefahr befanden sich die umliegenden Gebäude, Stauungen, eine Doppelharfe, ein Holzmagazin und das Gebäude, wo das t. t. Postamt untergebracht ist. Die thatkräftige Unterstützung seitens des Gemeindevorstehers Martin Zdravje und der Gendarmerie ist lobend hervorzuheben. — Der Schaben beziffert sich auf 3000 X. Das Object war versichert, bit Vorräthe jedoch nicht. —t. — (Turnprüfung,) Der Verein «iennko tsio-vnckw ärustvo v I^ulihnni» veranstaltet diesen Sonntag um 11 Uhr vormittags im «Solol "Saale des «Narodni Vom» eine Turnprüfung mit nachstehendem Programme: 1.) Freiübungen bei Mufil. 2.) Schlägelübungen. 3.) Erste Riege: Narren. 4.) Grupfte. — Der Zutritt zu der Prüfung ist nur gegen Vorweis der auf Namen lau« tenben Einladung gestattet. — (Ferlalreisen) Herr Professor Johann Gallina aus Mährisch-Trübau unternimmt heuer, anschließend an die 27 früheren Ferialreisen, zwei Reisen. Die erste erfolgt in der zweiten Hälfte Juli und hat folgende Route: Wien, Gstatterboden. Bischofshosen, Hoch-gründeck, Liechtenstein Klamm, Ferleiten, Pfandlscharte, Glocknerhaus, Krimmler Fälle, gell am See, Hall« stadt, Salzburg, Ischl, Gmunden, Wien (12 Tage — 110 X). Die zweite Reise wird im August angetreten werden und geht nach: Wien, Nbelsberger Grotte. Miramar, Trieft, per Schiff nach Venedig, Bologna, Florenz. Venedig. Trieft. Laibach, Velde«, Nochein. TaM«. «Mach. Gstatterbod«,,. Wien (18 bis 20 Tage — 250 X). Für Venedig sind drei. Bologna zwei, Florenz fünf Tage in Aussicht genommen. Mit dem Aufenthalte in Venedig, Florenz, Bologna und den l. l. Hosmuseen in Wien find Vorträge über antlte Kunst und Renaissance verbunden. Als Theilnehmer werden ») Lehrpeisonen jedwelcher Kategorie, d) Stu« denten, zur ersten Reise vom 14. Jahre, zur zweiten Reise vom 18. Jahre an angenommen. In de» angeführten Preisen ist ble ganze Verpflegung sammt Getränke, Fnhtt, Logis, Trink- und Eintrittsgeldern einbegriffen. Bel An-fragen ist eine Zehnhellermarle. bei Anmeldungen zur ersten Reise sind 5 X, zur zweiten Rrlse 10 k jür die Verauslagen brizuschließen. — (Neuwahl des Bezirks st ratzen« Ausschusses Littai.) Bei der am verflossenen Samstag in Littal abgehaltenen Neuwahl der Mitglieder für den Bezirlsstraßenausschuss des Gerichtsbezirles Littai wurden nachstehende Personen in den Ausschuss gewählt, und zwar: n) aus der Gruppe der Landgemeinden als Mitglieder Martin Bulovec, Realitätenbrsitzer in Töplitz, Anton Merva, Gemeindevorsteher in Watsch, Anton Zaverl, Gemeindevorsteher in Billichberg. Josef Gale, Gemeindevorsteher in Trebeleu, und Franz Resnik, Gemeindevorsteher in Moräutsch; als Ersatz» manner : Franz DrnovZel, Gemeindevorsteher in Hötitsch, und Josef Damjan, Grmeindcvorsteher in Littai; d) aus der Gruppe der Großgrundbesitzer: Franz Slanc, Nealitätenbesitzer in Liltai, zum Ausschussmitgliedc und Josef Mesek, Gastwirt und Realitätenbesitzer in Littai, zu dessen Ersatzmanne; aus e) der Gruppe der Höchst-besteuerten, beziehungsweise Großindustriellen: Ludwig Wrießnigg, Werlsdlrector der Trisailer Kohlen-gewerlschaft in Sagor, zum Mitgliede, und Richard Mihelkit, Handelsmann in Töplitz bei Sagor, zu dessen Ersatzmanne. —i!c. — (Sanitäres.) Es geht uns die Mittheilung zu, dass in Nirkenlelten, politischer Bezirk Rudolsswert, die Blattern neuerdings auftraten und daran zwei Frauenspersonen erkrankten. Die Infection haben sich dieselben nach ihler eigenen Aussage auf die Art zu« gezogen, dass sie in der Charwoche eine Unverwandte im Orte selbst, welche zur Zeit der Blatternrpidemie in Großlipovitz an Blattern erkrankte, besucht halten. Zur Eindämmung dieser Krankheit und Tilgung derselben wurden alle sanltätspolizellichen Maßregeln wieder ein» geführt. —o, — (Der österreichische Völkerverein) hat einem Hause in Moräutsch, Bezirk Stein, nach einem Brande als «erste Hilfe» 50 lc zugesendet, wosür sich das Local'Hilfscomlte' bestens bedankt. Die Einlage des Hauses betrug nur 22 l». — (G e m e i n d e v o r st a n d s - W a h l e n.) Bei der am 30. März vorgenommenen Neuwahl des Gemeindevorstandes der Orlsgemeinde St. Margarethen wurden Johann Cudouan aus Gorenjavas zum Gemeindevorsteher, Josef Perger aus St. Margarethen, Franz Ieglic aus Oreije, Johann Matlo aus Zbure und Johann Gorenjec aus Gorenjavas zu Gemeinderäthen gewählt. — Bei der am 6. April vorgenommenen Neuwahl des Gemeindtvorstanbes der Ortsgemeinde Ianezevo-brdo wurde Franz Tomazit aus Ianezevobrdo zum Gemeindevorsteher, Anton Tomajit und Josef Fabjancik zu Gemeinderäthen gewählt. Theater, Kunft und Literatur. * (Udel-Quartctt.) Die VortragS - Ordnung des Udel-Concertes, das gestern im großen Saale der Tonhalle veranstaltet wurde, weist auf die Vorzüglichleit der Leistungen des Quartettes hin und bewirkt, dass mit demselben unumschränkte Fröhlichst in den Concertsaal einzieht. Wir stimmen dem vollinhaltlich zu, vermissen aber den Hinweis darauf, dass der Erfolg des berühmten Quartettes nicht minder in der voHendeten musikalischen Ausführung der häufig raffiniert schwierigen Compositlonen zu suchen ist, eine Ausführung, dic man schlankweg virtuos bezeichnen kann und die auch den ernsten Musil-lenner befriedigte. Dass der Schwerpunkt in der hinreihenden, charakteristischen Ausarbeitung der Parodlstischen Einzelheiten liegt, unterliegt keinem Zweifel; trotzdem bleibt das Zusammensingen der Herren tteldorfer, Noel, Hörbeder und Weiß immer in echt künstlerischen Grenzen. Intonalionsschwierigkeiten, wie sie beispielsweise das Vocal» quartett «Das schwarze Haar» bildet, die großen Ansor-derungrn.die der aus Wagner 'schen Opernmotivcn zusammen» gestellte «W-volle Weihgesang» an jeden einzelnen Sänger stellt, die rhythmischen und Phrasierungsschwlerigkeiten in den parodiftischen Balladen vermag nur großes Können und stramme musikalische Zucht in gleicher hinreißender Weise zur Geltung zu bringen. Die Stimmen besitzen einen reifen, gesunden, männlichen Ton, der Tenor, der sich naturgemäß am meisten geltend macht, verfügt über eine leichte Höhe von einschmeichelndem Wohlllange und wirksamer Kraft, und den zweiten Bass könnte mancher Opernsänger um seine prächtige Stimme beneiden. Die Uebereinstimmung der Kritik bezüglich der Vottrefflichlett de« Udel'Quartettes enthebt uns der Nothwendigkeit, in weite« Einzelheiten einzudringen, so verlockend und lohnend auch das erschiene. Das OuaNett besitzt an dem __________________________, ^ ^ ^ tresslichen Pianisten Herrn Zajitel "" ^ werten Mitarbeiter, der es durch l"" ^ -x, >, schmiegende Begleitung wirksam «nterM..^. sehnlicher Zahl halte sich das Publics" ^«II ^ zelgle seine Anerkennung durch rausch""" sich!^ jeder Programmnummer, für die die »«"> ^M» kommend durch mehrere Zugaben damd" ,,^ i«' Concert beehrten Se. Excellenz Landes, ^,°) He in. Sr. Excellenz FML. i. R. von V ^' Divisional GM, Edler vo» Chavanne^^ ... Schaffgotsch und andere Honors" , Vesi'che. «lle.)^B -(«Das Wissen für A"e,>A 18. Nummer: Das Esperanto. — I M^'?F thümllche Vortrage: Dr. Edmund Oroag: ^ ^ der römischen Kaiserzeit.— Dr. Gustav ^ ^ fragen des täglichen Lebens. — Dr. « " ' M» den russischen Regierungslreisen muH zM^ dle Klugheit und den Mannes, der durch volles Verstand"- ^i ^ Russlalld und Frankreich zum My" , ^el/ tionen abgeschlossenen Allianz M 'V.M's^L zur Ausrechthaltung des allgemeinen ^^ " guten Eiiwernehmens zwischen den ^ Die Vorgänge in Chi-' ^ s^ Berlin. 28. April. Das ^"!'M^>' meldet aus Peking aus amtlicher "^"M^ ^ haben drei und am 24. d. M- ""^'5/ chinesischen Mauer zwischen vier ^ ^ ^ .< nerals Kettler und chinesischen TruM' gbel^/ Liu stattgefunden. Die Chinesen wulv ^^ ^c F^ Theil nach hartnäckiger Gegenwehr, » Lllll^M zurückgedrängt und bis Kuluan veN^ - hcc ,i> Seite wurden vier Officiere u^rwun" ^, h^ getüdtet und 32 verwundet. Die Frans ^ Gefecht. ____. ^ii,N?"<.^«' ^ -60. -Georgy lk., Dies-ii «^^IS drr Liebe, X—-60. - Duc Aime, Sind lz»i ^ -^ c>^'^> ^- Truth, Fiauenchre—Frauenliebe, H'U'v Äus Th, In Feuersgluten, ic 1 20. -°««.^^ . schichte einer Ehe, tv 3 «0. - David F. I., R l'b E "n,./st°jewsti F., Der Idiot. 2 Bde., K7-20. ^>,ll4,^. ^ ' ^"^ llc)om8wolnllu, ll, 1 92. — Hop» ^>'iien c>"^" m tl.e iron n^il, li. 1'92. —Werner ^3!^ li'^.^ir. lv 3 60. - Stennlin, F. o., Ein ^ ^ )i °^ ^. ^ ^ ^ auß M., Unter den Frauentürmen, ^'^°öe L,^" ^' Herrgottöfäben, X 360. — Rauch, E. v., hl.^enftj'^ der Bewegungsspiele im Kreieu. li 1-80. <'^.'i "° Mfr. af., E.n Finanzgenie, li'2-40. -^"> sür lm^ ^""", 1^2 40. - Laforest D. de, l^H li z I" Mes, i(3 60. - Lien hard Fr., Meine ^3^böil7,«7""p°ssant, Guy de, Miss Harnet, 5^Utz ^ ^ Uharl,, Kloster und Herd, 2 Bde., k 6. f"et l, ^as unl,^ ^' ^ ^""' ii 3. - Theunert. ^',M «it plannte Paris, K 1 20. — Der gestiefelte ^'4n ^ K ^""2, neu herausgegeben vom Kunstwart, ^itt^ ^-Nr«^^p""sli, P. v., Spartaner.Iünglmge, ^>!^spiele ^° ^- Ein Los, iv. --24. - Wied '^M°ys ^'newgs Haus, K4 80. - Mesfer M., ^i 5 der l^^'20. ^ Seiler, Dr. Friedr., Gegen- ' ^ltVl'. ituns.?^s'Wn Dramaturgie, K 1-68. - Phi- ^ltii. Vt°V^^'ltill!che Einzeldarstellungen Nr. 13. Die > aus '«Holland, l. lc 6.' - Schanlal 3lich., ' "^ !°Mthill ^^" der Zwanzigjährigen, li 6. l' ^/""ber«"! b" Buchhandlung Jg. v. Kleinmayr H ^ ^liz^/" " Laibach, CongreMatz 2. ^ Augelommene Fremde. ll h"^ 26 ?l b°tel Stadt Wien. ^ ^"'lbllb ^l l. Cop. Beamter, Ponteba. ^ Svoboda, « ^! ' ^,.3le^^°l>n, Privat, München. - KosS, s. Tochter, I I^.^.F^' " «vieni, Bahnbeamler-. Just, «fm., " Vs°m^ l k. Notar, Egg. - Dr. Defranceschi, X' Win ^"bollöwert. — Noval, Forstn>eistersgattin, / ^I ^ Ciaii^^oimi, Privat, Zara. — Adler, PuzSlaNer, ' Sp'V, Schutz, Thiry. Ernst, Mandl, l'Ü^lisite N^' Archer, «ollmann, Mang, Dietrich, ^<>r; ^ ^un. -, M,.in,er, Kfm., Prag. - Rupp, ^ .^ L°^°M», ^""'ph°lz. i 3rau, «dvocat! Polorny, ^'rie "llei. 2"< ^"lnn. - Kuchar, Kfm., Cilli. - Glafs, Budapest. - Baron ^^^Privatier, Lmz. ^ ,^i^5 Verstorbene. i!l <,, ^^lystra^!', ^"ie Klemencit, Postbeamtensgattin, ^ >^!>!>!! ^' sl^ . ' ütnentia e«,rcinomll uteri. . ^?''^. H''. ?^°"" Kavcit. Tijchlergehilfe, 26 I., ^' ", ^ ,^> ll>u!!."°le. - Franz Dolinsel, Magazineurs- '' ^ ,i"pri ?7?"W 20, Lebenöschwäche. ''' ^. WM c 2osefa Perdan, Fabrilöarbeiterin, 41 I., "Ersucht, I^orku» ürißtitii. l< X^22. ^ Im Civilfpitale. ^ ^^^> ^^ Francisca Ianiar, Arbeiterin, 1b I., ^ ''l,^", 9^ Pulm ^""" Mlalar, Schuhmachersgattin, ^ ^^.'^pril. Maria Bajer. Taglohnerin. 61 I., " <^dl?^. 6ranz Lorenc, Zwängling, 34 I., kneu- ^ ^ >>l>«. ^' Margaret« galrajsel. Inwohnerin, 72 I., ^ 2>^^A^^^ KoSir, Inwohnerin, 65 I,, l^' '''puln/ ^lblNll Pristav, Feldwebelsgattin, 28 I.. ^ ' ^ Helena Plaj ^ Greislerin, 63 I., keri- ^ ^?Ü^. A ^" Siechenhaufe. !^ V"» pUl. Franz Vibic, Knecht, 68 I., Lmpdy. Lottoziehung vom 27. April. Graz: N ^0 4 42 65. Wien: 89 85 25 4l 76. llileteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehvhe :i06-2 m. Mitll, Luftdruck 736-0 mm 5 Z°z ZZ 3«D «7 2 UN. TZb b 16-2 N. mäßig halb bewöllt "^ 9 . «b. 736 1 116 windstill theilw. bew. ?U.Mg. 7354 6-8 S, fchwach Regen 28 2 » N. ?35-5 15 3 SW. zml, start halb bewöllt 16 9 . Ab. 7355 108 SW. schwach theilw. brw. 2U.! 7 U, F l '!35-9 > 8 6> NO. fchwach > heiter j 5-1 Das Tagesmittel der Temperatur vom Samstag 11 9° und vom Sonntag N 6", Normale: 11-6", beziehungsweise 117°. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtet. m~ryj yw'jM^t'"."':L''i'''^' dfoiffitigcii sf«ipkeni?lc?.1't\u-J(sluufig fördenideöiMit-tcs. ! (§F(]äsrftcs) in <^Rpots?chcn. I In Laibach, nur beim Apotheker [ " Ficcoli, päpstlicher Hoflieferant. I Auswärtige Aufträge gegen Nachnahme. I beste Handbuch der Weltgeschichte. Eine fesselnde Darstellung der gesammten Weltgeschichte von den ältesten Zeiten bis auf unsere Tage, ein Werk, welches sich wie wenig andere zum Hansbuoh für die Familie eignet, ist die soeben in neuer zweiter Auflage erschienene Chronik der Weltgeschichte vpn Dr. Karl Ruthardt. 50 Bogen Lexikon-Format. 2 Bände brosch. a K 540. In einem Bande sehr eleg. gebunden K 13*20. Auch nach und nach zu beziehen. Ueberall, wo man sich in Kürze gründlich und zuverlässig über ein historisches Factum, über ein politisches Schlagwort und dergl. orientieren möchte, bietet Ruthardts cChronik» ganz unschätzbare Dienste. Und nicht nur ein treuer Raf.hgeber im einzelnen ist das Buch, die Gesamtntauffassung ist so anziehend, der Ton so lebensvoll, die Gestaltung des Stoffes so plastisch und überzeugend, dass man von demselben auch als Lesebuch hohen Genuss hat und es oft und gern zur Hand nimmt. Zu beziehen von lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buohhandlung In Lalbaoh. ___________________ ¦¦—^---------------...... Dr. Schoenfeld'sche Düsseldorfer Künstler-Farben in Tuben, Tubenfarbrn von Kaspar rokoäelLkik pomoönikov» und dem Gesangsleiter Herrn Al. Sachs, ferner der hochwürdigen Geistlichkeit, der Leitung des Marianums und allen, die der Verewigten das Geleite zu ihrer letzten Nuhestätte ge< geben haben, sage ich im eigenen Namen und im Namen meiner Kinder innigsten Dank. ' Laib ach am 27. April 1901. (1569) Josef Rebel. ----------------------------------------------------- Danksagung. Im tiefsten Schmerze über den herben Verlust ! unserer innigstgcliebten Gattin, bezw. Tochter, l Schwester und Schwägerin, Frau l Marie Premk, geb. Deliö l. k. Steueramtscontrolors Gattin sprechen wir allen werten Freunden und Bekannten > für die so wohlthuende Theilnahme während der Kranlheit und bei dem Hinscheiden, wie nicht minder ! ! für die schönen Kranzspenden und die zahlreiche ! ehrende Begleitung der theuren Dahingeschiedenen zur letzten Ruhestätte, dann der geehrten Orts» bcvöllerung von Oberlaibach für ihre aufrichtige Theilnahme unseren herzlichsten und wärmsten Dank aus. Insbesondere aber danken wir den Herren Sängern für die ergreifenden Trauerchiire. Laibach am 26. April 1901. Die tieftraucruden Hinterbliebenen. Präs. 4596 ,'l Z>^"' Departement in Erledi° DL?^H'be oder «,„ die allen- l,,>>''"»7'"««-P.ii!!dm«, '^z^^~—---------- ««. l. 887/1 UV N>ichte in Stein, l ^'»i?^V' ^tll^^" sen mit Bar-'' ^ ^Ilerweile in der Spar- I ^^ F rechet, Depositen. 1.) 6 k 80 li als Executionsmasfe der «lpollonia Majdit von Domschale; 2.) 82 l( 42 b als Weiderechtsablüsung der Berechtigten von Uranöic, Dobeno und Teisain: 3) 58 k 24 li für die Barthelmä Hüffern'schen Fideicommijlinteresfknten aus der Trauu'jchen Executionsmafse und 4.) ei« Ohrring ohne Wertangabe als Executionsmasse deK Josef Anzin aus Dobeno. Die unbelannten Eigenthümer obiger Depositen werden hiemit aufgefordert, binnen der Zeit von einem Jahre, sechs Wochen und drei Tagen ihre Ansprüche hiergerichts geltend zu machen und auch ihre Rechte auf d,e bezeichneten Massm gehörig auszuwelsen widrigen« nach verstrichener Cdlctalsnst die Depositen als heimfällig erklärt und für den Fiscus an die Staatscafse übergeben würden. K. l. Bezirksgericht Stein, Abth. l, am 15. Miirz 1901. (1049) 3—3 4. 93/l Edict. Vom k. f. Bezirksgerichte Krainburg, Nbth. II, wird bekannt gegeben, dafs am 26. Februar 1900 Franz Bodlaj zu Prag ohne Hinterlassung einer letzt-willigen Anordnung gestorben fei. Da diefem Gerichte unbekannt ist, ob und welchen Personen auf seine Verlassenschaft ein Erbrecht zustehe, fo werden alle diejenigen, welche hierauf aus was immer für einem Rechlsgrunde Anspruch zu machen gedenken, aufgefordert, ihr Erbrecht binnen einem Jahre von dem unten geschlen Tage gerichtlich Hiergerichts auzumelden und unter Aus« Weisung ihres Erbrechtes ihre Erbs-erllärung anzubringen, widrigenfalls die Verlassenschast, für welche inzwischen Herr Raimund Peterlin in Krainburg als Verlassenschaftscurator bestellt wordm ist, mit jenen, die sich werden erbserllärt und ihren Erbrechlstitel ausgewiesen haben, verhandelt und ihnen einge antwortet, der nicht angetretene Theil der Verlassenschaft oder, wenn sich niemand erbserllärt hätte, die ganze V^rlasftnschaft als erblos eingezogen würde. K. k. Bezirksgericht Krainburg. Ab« theilung II, am 19. März 1901. Mittwoch, den I., u. Donnerstag, den 2. Mai 1901 wegen Auflösung des Geschäftes Hl Licitation von Gasthauseinrichtungen, Wirtschaftflgeräthen, Pferdegeschirren, Fässern, verschiedenen. Maschinen und dergleichen. (1051) 2 Gasthof Ferlinz „zum Stern". Laibacher Zeitung N^97._________________________________806_________________________ __________29^Vprll^>' Course an der Wiener Börse vom 27. April 1901. «««de« °MeU" «°"'"' Di, l«tter»«n «lourie «rfifyen fich !n «fronenwährunz, Pl, Notlerun, lümmtllchtr «ctl,n und bfl «bloerlen Uo1,» »erftehl stch per HlUcl, ^lch»°/l>. . . 9» 40 95H0 l»«<>l,3tbr..»UH,pl Plnndkr, k l»0 fl. b°, . uu, _ U,H . zl«»l,schuld d»l lm A»lch»' lnlh« «»rll,t»n»n König- «lch» uu> lilndtl. 0»fltit.»olo«ntt, fisr,, toa ll., p»r »affa.....4°/„ l»?9Ul«8«u b»o. »ientt ln Klvilsliwllhl,. stfr., P,r «assa.....t"/a 97 « 9? 7° »tu. dlo, dl«. per Mtlmo <«,, 97 hü 9? ?l> 0»ft,lr.Ino,fil!!on»"<«,»l,,Mi., ^r «assn .... »'/.o/o s» — «b «0 lchr«i»n»»t». «li!«btll,b«!»n ln »., fttuerfni, zu »4U0l) Klont« . . 4"/, l,b'b« ll«'«0 »la»z.Zol'I<«»h» ahn ln äyi. fifuersrel (dlv.Bt^) . .4°/» 9l 35 »«2b Vocarlbeigbahn ln ssrontNlvHhi. sttUtrsi., 40U «tl. . . . 4«/„ 94 ?5 »ü 7L >«n o»«rstt»p.<«se»».-»«tte,. «tlüabethbadn «0» ft. «Vi, »'/<"/» »«ll llUU fi.......490 - ü00'— bl«. «ln«»>vud». 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Vodl« »Ua öst in50g,b«ll,4',, 94 35 »ü'»t> !»,.eft»li,üant>t»-Hyp,'»nft,4«/« 97— 98 — Orft.nn«, vanl 4t>'/^ahl u»tl. 4°/,......... 99 - lOU- bt«. bU». «Ml. V«ll. 4«^ . 99 — lW - «P««^1,,l.»ft..«U3,.»ffl,4'/, 98« «»« Pbllgation»n. lz«b«iu,»b»Morbba!,n ltm l8»S 9? «0 98 do vefterl. «orbwestbahn . . . l07 «ü l08 Sb GtaaUbahn....... 4«4 l.0 — - Tübbayn k»«^ver,.Iann..Iu« !»4S üv »48 - dt«. i» 0°...... »»4 — l»5 — Nn«,.gal!z. «0 »btt 50 »°/, „ ,, »M. l»89 «4«?ü»4»?b 4»/»D°naU'Dampfich. lUU fl.. . 4uu — 4»o - 9t»0 «etien. Zt«n»psN'Inl»l' «hmnng»n. «uM'«u>1. »lsenb. »n<» >I. . «lift!» ll»7U «uu u. «elll,b«'»el. ,. »81 - »to. dt°. dto. U». » . . ll?« - »78 - «ödm. Nllrbbahn »50 ll. . . 441 444 - Ouschtltlirader Eil- 500 fl. ««. »»«!» 309i- bto. bto. lllt. U) »00 fl. . Ilü,- »»38 Donau »Dampsjchiffllhrt» . V,s. Otfieri., b0U fl. .°(l^n„w.' Iass!<. »lltnb.» «eftllschaft ilO) fl, V. . . . »4? — 548 - Ulotzb, Otst,, Tllel», KU0 ll.llvi. 881 — 8. dto, lUt, l») »00 fl. s. d,l l>0 öl» t>0 piag'DllNl «lsenb, «0Ufl.»b«s:. ,8 »50 l8< «! Ht»at«tal,n »Uu fl. s. . . «89 7d e9>) ?l> Bübbahn L«,'0 fl. H..... 9U 72 »00 75 Hübnorbb. «slb..«. » »?s-»o Trllmmay'Grs,, Neue Wr,, Prio» rMt»'«c<1fn luo ll, . . . ,90-— 1s» - Un«,ahnei,'Nc».— — — <»nk«. »n«l««Oell. Nllirl 1»U fl. . . «9 «0 »NO 60 Vanlvtltln. Wlenei, »00 fl. . 49» - 493 — Vobcr..»nft„ Oest.. »oa ft. O, 931 — »»i — Ilbt.»»nfl, l Hand. u.V.»««fl. ------ — — bt«. bt«, per Ultlmo ... «92 7ü 693'Ib 3«H- 137b- Gtl»>u. «lassend, Witnec, «xi fl »8» —. 41,9 « Hyp«th»lb..0«ft..»<»ll «O»,» >«4- l9«-- ---------------.""K SHnd,rb»nl. Oeft.. «"H ,,, 'F. ^ llnlondanl lwll ll- ,^., „ »>' «»ktjlit,«.,». M« «^ ^ n»hmunz»n. ^, «äuge,., «llg. «st. 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