„Frelhtit, str Iil»." «r «S Kr-ttag, V. J««t t««». VI. Jahrgang Dl» iii» »Marburg» Sklliing» crichei«, jed,,, Son»ta„, MMwo« iiiid Kreiiai,. Preis» — für «»ibiir»: gaii,jährig e fi.. halbjähiig » fl.. virrtrllährig I ». K0 kr! sSr Suft-IIiiii-Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendiing: ganzjährig 8 fl., halbjähriq 4 fl., vierteljährig 2 fl. Die ein Mal gespaltene Garmondjeile wird bei einmaliger Einfchaltnna __Mit l0, «»e, jweimaltger mit 1ü, bei dre»maliger mit :i0 tr. derechuet. wozu für jedesmalige Einschaltung »0kr. Inserate».Stempel.jeb»1hr kommen. Ztti ^rschichle des Tane». Franz Jojtph I. beschlvürt mor,^etl die ungarische Verfassung. Der Eid tt» der nAmIiche. d»de tveit. Wirst Du den Wea zu ftnße mache« kö»«e»?" „Ich »erde es". Sie wollte« gehe«. Zhr Fuhrma«« trat ih«en entgegeu. „He. «ichls da! Ihr bleibt!" Sie sahen ihn vettvvndert an. „Was fallt Dir jetzt wieder ein. Joachim?", fragte der Pseifenhan-nes. „Marsch, auf die Seite! Gib Raum!" Er tvoUte de« Irren zur Seite drängen. Der aber hielt fest Stand. Der alte Joachim — Graumann ivar sein Stammname stand etiva in der Mitte der fünfziger Jahre; er sah älter aus. tveuk ma« das blatte, magere Gesicht und die tvenigen tveißen Haaee ansah, die er «sch auf dem Kopfe hatte; aber sein kräftig gebauter Körper war noch so rnstig. bchenk'e und gelenkig Die Züge seines Gesichts, das regelmäßig, sogar fein, beinahe vornehm fein geformt tvar, verriethen Gutmüthigkeit; d e siechenden und unstät herumirrenden Auj^en aber zeigten, den irren Geist, der in i>.tn Körper wohnte, uud ließen dabei* zutveilen. «venn sie ansienchteten. jene Bösheit erkennen, tvelche so gern und so oft plötzlich auch in dem gutmüthigstcn Irren ohne alle wahrnehmbare Veranlassung aufflackert. Sie tvar iu diesem Moment in ihm emporgelodert. „Nichts da! Nichts da!" tviederholte er. „Ihr bleibt. He. das Madämchen da sürchtet sich vor unS. will nicht in unser Haus! Will den Scharfrichter Nicht sehen! Ha. h.,. den Scharfiichter nicht, der ihr das Töchterchen um einen Kopf kürzer machen will! O. o! ich kan» es mir denken! Ich bin «icht so dumm, wie Ihr meint! Ich habe tvohl gehört was Ihr im Vage» spracht, und ich ivill Euch etwas sage«. Es th»t mir lrld, daß ich das Ha«dwerk «icht mehr treibe, sonst Ma-dämche». sollte dieser Arm — ja. seht ih» nur an, es ist ri« tüchtiger, starker Arm. und das große blanke Ding kann er führen ^ h»i, es stiegt »»d pfeift »ur so durch die Luft, «ad ich wollte Euer Töchtirche« »icht lange warte» lassen, u»it Einem Hieb soll es vorbei sei«. — Aber —" Er hatte mit Lebhaftigkeit, mit Eifer gesprochen. Auf einmal wurde seine Stimme tranrig, wehmüthig. klage«d. „Aber ich konnte ja nicht Meister werden; ich brachte es ««r bis z»m Gesellen, bei «ninem eigene« Bruder «ur. und der ist ganz Meister, wie er sein muß. Ich konnte es nicht. Das Herz wollte es «icht. «nd da konnte der Arm nicht. Es war «ohl dumm von mir. recht d«»m. Aber ich konnte »icht dafür; ich war «u« ei«mal »icht dazu gebore» — he. he. ich war z» etwas o»d,r«l gebore» — ja. seht »ich »ur l^rauf a» — ich. ich. — Aber Meister, rechter Scharsrichteimeister. ko««te ich «icht werde«. Und Gesell dulfte ich auch «icht »ehr bl„be«. fie sagte«, Leute durch Geld zur Theilnahme an diesem Versuch'gewonnen. so spricht dieser geringfügige Erfolg der Beivegung doch klar genug, daß das hannoversche Volk sich nicht zu einem undeutschen Verhalten iverde verleiten lassen. Und nun zwei Millionen Menschen sür die Unbesonnin» heite« weniger Personen zu strafen. daS könnte nur die Abneigung gegen die pttsßischt Herrschaft, welche ohn hin mehr zu« als abnimmt, im höchste» Ovade ftUger«. Die Boltsftimmuyg, welche über die Gegenwart de» russi-schen Kaisers iq Paris herrscht, findet ihren getreuesten Ausdruck in der „Opinion Rationale"; diese schreibt: „Die amtliche Welt bereitet Alexander II. glünzei»de Feste. Unsere PAicht beschränkt sich aus die Achtung, welche man stets seinen Gästen schuldig ist. Das d»motra»ische und freifinnige Frankreich kann nicht unterschiedslos seine Huldigungen de» Befreier» der Völker und Jenen darbringen, welche sie unterdrücken. Der erlauchte Gast, den es heute zu empfangen die Ehre hatte, kann es nicht ältere und ganz anders theuere Gäste vergessen machen, welche das Unglitck ihm gegeben hat. Unsere Hand, welche gewöhnt ist. die blutige und verstümmelte Hand des heldenmüthigen Polens brüderlich zu schütteln, kann fich vo« diesem frommen Händedruck nicht zurückziehen, um seinem Ueberwiuder Kränze zu flechten." Ueber das Schicksal des Kaisers Maximilian haben wir noch immer keine Oeivißheil. Während vor einigen Tagen gemeldet tvurde, die Republikaner sordern ein Lösegeld von sechzig Millionen Dollar, tritt hente mit großer Bestimmtheit die Nachricht aus. daß Zuarez die Lorstellungen der Regierung der Bereinigten Staaten von Nord amerita unberücktichtigt gelaffen. und den gefangenen Kaiscr Max nicht nach Kriegsbrauch behandelt. Das Loös des Kaifels sollen auch die mit» gefangenen Generale getheilt haben. So erzählt man in Ar«isen. welche unterrichtet sein können, und ein Telegramm aus New Kork vom 1 Juni scheint diese Nachricht z«^ bestäiigen. — Eine Mittheilnng aus Paiis s^t: Der Kaiser Napoleon habe es nie verhehlt, daß er den Kaiser Maximilian lebhaft gedrängt, nach dem Abzüge der französischen Truppen Mexiko zu verlassen und eine entschieden unhaltbar gewordene und u»' reltbare Stellung aufzugeben Kaiser Maximilian sei, in einer heroischen Tänschung die dringendsten Rathsthläge und Borstellungen abiveisend. in Mexiko geblieben; von dem Augenblick ab^r, ivo seine militärischen Hilfsmittel fich mehr und mehr verringerten und ihre nahe Erschöpfung auch vorausstchtlich seiue Person iN Gefahr brachte, habe Kaiser Napoleon hauptsächlich in Washington Alles aufgeboten, um eine krä'tige Verwendung tU« Schutze des Kaisers zu erlangen. Er habe seine Regieruu, im Mamen Frankreichs sprechen lassen und seine ivärmsten peisönlichcn Wünsche und Bitten zugesügt. Bis zum heutig n Tage seien diese Be-mühnnge« unablüsfig fortgesetzt worten. Dt» «AK<«et«» W«h«Psticht««d dt< VrSgelstrafe ll. Marburg. S. Juni. Die Aufgabe des Vehrmanns im Verfassungsstaate ist eine ganz andere, eiue unendlich höhere, als jene des Soldaten »m willkürlich be herrschten, vnsreien Lande « ist die Pflicht, das Baterland zu vcrthei ich hätte de« Verstand verloren ich sei zu dumm, ich sei ganz dumm. ^ Nun. so ganz dumm bin ich nicht — ja. seht mich nur an. Aber heda. halt, was ist das? Ha. ha, ihr Narren — Der alte Hanues und die Frau hatten ihn iveder in seinen» Eifer, «och in seiner Klage unterbräche«. Der alte Mann hatte vielmehr der gra« einen Wink gegeben, und alt sie ihn in den G.berden seines Irr-finns verloren und fich von ihm unbeachtet glaubten, hatten sie sälneil und leise sich davon gemacht; ste tVar»« im Begriff,, hinter einer Ecke des Hauses zu verschwinde». Da sah der Blödsinnige sie. ^Ha. ha. Ihr Narren", rief er laut und höhnisch lachrnd. ..Ähr wollt mir entkomme«? Auch de« Huaden? Ich öffne den Hundestall, alter Ohm Hannes. Die Thiere gehorchen mir. wenn ich auch k«in Meister, nicht einmal «ehr Geselle bin. Ihr wißt es. Ohm Hannes! Laust nur. laust nur recht zu. tvenn ihr wollt in Stücke zeiriffen werden". Er rannte zn dem Stalle, in dem die Hunde lauter heulten als vor« der. Die Thiere schieuen zu ahnen, tvas sie sollten und sich tn Lust und W«th darauf j» freuen. ^Wir «nfsen bleiben", sagte der Pfeifenhannes zu seiner Begleiterin. ^Die Thiere würden uns zerreißen, selbst mich, den sie kennen. Sie gehorchen ihm mehr als seinem Bruder. Es ist wohl, weil sie ihn bester verstehen, und das ist «vohl, weil er keine Vernunft hat und nicht «ehr ist. als fie selbst Kehren wir zu ihm zurück. — He. Vetter Zoa-chi». warte auf uns. vir komme» zu D r. Vir gehen mit Dir in das Hans". Sie kehrte« z» de« Irren zurück. Er erwartete sie. er ging ihnen entgegen „He. he, alter Oh«, bin ich doch Euer Herr f Aber hört, ich ivill Ench etwas sagen, ganz i« Vertrauen. Ich glaube gar nicht, daß Ihr «ei« Oh« seid. Me'« Bruder «einte es auch ein«al. Ihr wißt, der ist hochsahrend. Ja. er ist auch Meister. Aber er meint man^mal. er müßte doch eigentlich «och «uhr sei«". ^U«b was müßte er de«« «och sein?" fragte der alte Pfeifen» hi»U«es. ^Das weiß er «»cht recht". ^Da«« will ich es Dir sagen". .Sagt es ihm selbst, da ist er". Sie n^re« wieder »or de« alte« versallenen Hause angekommen, deffe« Thür ebe« vo« innen geöffnet wnrde. Ei« Ma«» stand darin mit digen. die Freiheit, die Rechte desselben zu schützen. 3m Bersaffungs. staate muß jede Einrichtung so getroffen sein, daß ihr Zweck vollkommen erreicht wird. Seit detn Tage, an welvtM Lconidas mit seinen Dreihundert gegen die Perser gefallen, um. wie die Grabschrift besagte, den Gesetzen des Baterlandes ^ gehorchen — seit jenem Tage bis zum 3. Iuii des verflossenen Jahres lehrt die Kriegsgeschichte, was der sittliche Salt eines HeereS vermag — lehrt die Geschichte, daß nnr der sittliche Halt die Kämpfer stärkt, entiveder zn siegen, oder ehrenvoll zu unterliegen. Der Wehrmann unserer Z.it. der Webrmann im Rechtsstaate Oesterreich muß nicht tolltül)n sein Leben in die Schanze schlagen, oder rathlos dem Schicksal gegenüberstehen — der Krieger muß sein Leben opfern, das he,ßt: er muß freudig st rbea können in der Ueberzeugung. daß das Vaterland seinen To) fordere, daß sein Tod dem Vaterland fromme der Krittler tnuß im Un^zl ück sich beivähren durch klaren Blick, Gegenwart des Geistes, ungebeugten Muth. Der sittliche Halt des Heeres und die Prügelstrafe — lvie reimen sich beide ivohl zusammeti? Der Gehorsam. iv«lchen der Stock erzivingt. ist rein äußerlich, hat seinen l.tzten Grund nicht in dem Bewußtsein von der Nothwendtgkeit der Sache. Soldaten, ivelche mit dem Stocke geprügelt oder von dieser Strafe anch nur bedroht iverden. thun ihre Schuldigkeit „auf Befehl"; aber Helden erzieht der Stock nicht. Der Wehrmann, das heißt: der kämpfende Bürger eines freien Staate», wird in der Stunde der Gefahr sein eigener Fülirer und Feldherr seiu. Der Soldat, der unter dein Banne des Stockes fich befindet— ivas beginnt er. tvenn in Sturin und Noth kein Offizier Befehle ertheilt. wenn der Kor. poral ihm nicht zur Seite steht? Selbfthandeln im Drange des. Augen-bl'cks ist nur dann möglich, ivenn das Selbstdenken daraus vorbereitet. Das Seldstdenken — die freie Entivicklnng der geistigen Kräfte — kann aber nur gefördert ii»erden in einem Heere, aus tvelchrm dcr Stock —das Wahrjeichrn der Uufrriheit — verschivunden. Hätte eS det» österreichischen Heere im Kriege mit Preußen nicht an sittlichem Halte gesehlt — tväre eS dem F inde möglich geivesen. das-selbe in so grenzenlose Verii?irrung. da» Re?ch in so entsetzliche Berziveif« lun.t zn stürzen? Wie kommt's, daß 4S.000 Oeslerr icher in die Gefangen-schast der Preußen gerath n. 20.000 allein bei Königrätz — ivie kommt's, d.iß unter dics.n Gefangenen nur 13,000 Verwundete gezählt tvurden? Wer also glaubt, des sittlichen Haltes im Hcer enbeliren zu können, möge uns erklären, wie 33 000 Mann ans dem Kampfplatz unversehrt in Feindes Hand gefallen? In jedem Heere, auh unter den Wehtmännern des freiesten Staates gibt es Strafivüidige gibt es Leute, die nach österreichisch amtlichen Begriffen den Stock verdienen. All' diese Verbrecher find nnfere» Erachtens nicht w,rth. in den Reih n des Heeres zu bleiben. Das Waffenrecht ist nnr ein Recht des unbescholtenen Mann»'0hl berauscht eingeschlafen; er ivar also aus dem Schlafe des Rausches erivacht; das Heuleu der Hunde, der Lärm auf d.m Hofe vor de»n Hause hatten ihn erweckt. Ee hatte die Augen tlar gerieben. „He. Ohln Hann,». Ihr 7 Ahr habt ivohl den Lärm hier gemacht! Und was ivollet Ihr mir denn sagen? — Aber n'en habt Ihr denn da bei Ench V Laßt mich einmal sehen!" Er ging auf die grau zu. Sein Schritt ivar schwankend. Er ivar wirklich b trunken; «r hatte seinen Rausch noch nicht ganz ausgeschlafen, anch sei«e schwere Sprache zeigte es. Er ließ das Licht sliuer Laterne auf die Frau fall,«; inde« er fie sich besah, besann er fich. „Ah, ah. eine schöne DaMe habt ihr hierher gebracht? Aber kenne ich die Dame nicht? He. wo habe ich die schon gesehe» ? Do»ner nnd Vetter, ist das nicht die schöne Liesbeth. die —? Aber wie kä«e Recht der Persönlichkeit oben an. und dieses erlaubt körperliche Züchtigung nicht. Wo ist der General, wo der Korporal, der unS versichclt. der Rechtsstaat Oesterreich werde auch nur einen Einsen seinrr Verthkidi-ger der Prügelstrafe noch unterwerfen. vermischte Nachrichten. (Neue Arbeitseintheilung im englischen Par« lament.) Um den Gang der parlamentarischen Geschäfte zu beschleunigen. wird, aus Antrag der Regierung, da» Parlament seine Sitzungen täglich schon um 2 Ulir Nachmiltags beginnen, von 7 bis 9 Uhr Abends ausruhen und um 9 Uhr wieder an die Arbeit gehen. Am Mittwoch wird, wie bisher, keine Abends,Kung und am Samstag vorersk gar keine Sitzung stattfinten. Durch diese Einrichtung wird viel Z it gewonnen. (Turnwes e u.) Nach einem neuern Erlaß deS russischen Ministers für BolkSaustlärung wird in den Ltädten nicht nur an i>en Gymnasien und Fachschulen, sondern auch an den Elrmentarschulen der Turnunter-richt in den Lehrplan aufgenommen und find den Porstehern die ersorder-lichen Mittel zur Einrichtung von heizbaren Turnhallen und zur B»schaf' fung der nSthigen Geräthschaften zur Verfügung gestellt In MilltSrschul-anstalten ist das Tu»nen bereits s^it längerer Zeit eingeführt. (Ben ützun g.dcS S te i n ko h l e n r u se S zur Feuerung) Da trotz aller Bemstlmngen. eine vollständige Berbrcnnung der Kohlen herbeizuführen, die Erreichung dieseS Zweckes wohl noch auf lange hin zu den frommen Wünschen gehören wird, so mub unser Streben d.chin gerichtet ftin. den in Oefen und Essen sich ansetzenden unverbrannten Kohlenstoff, Ruß. womöglich nochmals als FeuerungSmittel verwendbar zu machen. DieS ist natürlich nur dann möglich, wcnn man den Ruß in eine feste, zusammenhängende Masse umwandln kann. ES kam also nur darauf an. ein Bindemittel für die Rüßtheilchen zu finden, das gleichzeitig überall leicht zu haben ist. Ausgehend von der Bildung deS GlauzrußeS. der aus einer durch Wasserdämpfe zusammengeballten Ruß-Masse bestellt, veifi l nun der Medieinalrath Dr. Friedrich Küchenmeister * in Dresden auf den Gedankcn. zunächst den Versuch zu machen, erwärm« teS Theerwasser mit dem Ruße z», mischcn. Ändcr That g-lan., eS, durch Anrühren deS RußeS mit genanntem Wasser eine feste formbare Masse zu erhalten, die dann am Lichte glimmend stch entzündete und beim Bewegen in der Lust, bei Luftzufuhr durch daS Löthroyr und durch den flewö!»nlichen Blasebalg foltglimmte. Ebenso gelang es. dt!» Ruß durch Anrühren mit kaltem Theerwaffer zu einer gleichen formbaren Maffe zusammenzukneten. und endlich hatte daS Anrühren mit in Wasser außer« ordentlich verdünntem Holzessig (20 und mehr Theile Waffer auf 1 Theil Holzessig) denselben Er^ig. Gut getrocknet, glimmt der auS dem Rußbrn l»rsormte Ziegel hell wie Schmiedeholzkohle, liie er auch vor dem Blase« balg im Schmiedeofen ersetzt; ja der Rußziegel vermag sogar noch höhere Hitzegrade als gewöhnliche Holzkohle zu erzeugen. — Jeder HauSwirth. jede Verwaltung eineS öffentlichen Gebäudes, zumal der kasernenartigen und der Schulen, jeder gabrikSbefttz r kai'n ohne große Müheivaltung den beim Ofen« und Effenkehren erh altenen lkuß auf obige W ife in einen knet« und formbaren Br.i verwandeln laffen. und gewinnt dadurch denn die wieder hierher? Und in solchem Anzüge? Ohm. wer ist die Frau?" „Laß die Dame geivähren". sagte der PfeifenhanueS, „Du siehst, sie steht unter meinem Sqvtze". »Aber ist eS die LieSbeth, Ohm?" Der Ilre antlvortete. „Sie heißt LieSbeth. Bruder Andreas. Der Ohm HanneS nannte sie si). Und ich kann Dir auch noch sagen, was LieSbeth hier will. Die Person auf dem Schlosse, die Gou« vernante bei den Kindern, die die Baronin vergiftet hat« die ist ihre Tochter". „Und waS will ste nun?" rief der halbbetrunkene Schalfrichter. Sein Gesicht ivar anf einmal rüther geworden und feine Stirn run« zelte sich. „WaS sie will? Der Ohm,Hannes wird ihr helfen, daß ihre Tochter frei kommt". „WaS?" rief der Scharfrichter, und sein Geficht wurde fast braun und feine Augen schaffen Blitze auf die Frau. „WaS? Die Mörderin? Die sollte ivieder frei weiden? Die gehört mirl Die ist mir verfallen! Ich will De« sehe«, dee sie mir entreißen will". „Das habe ich auch gesagi". rief vergnügt sich die Hände reibend der Blödsinnige. „Du wirst sie um eine» Kopf kurzer mache«, Bruder Andreas-. „Za. das werde ick»! Nach R^cht und Gesetz. Mit meinem Schlverte der Gerechttakeit! Willst Du eS s hen, Weib? Komm mit mir! Komm mit mir! Ich iverd es Dir zeigen. Es ist schon unruhig aeworven i» seinem Schrauke. Es rüttelt ««d fchüttett sich fcho«. Ich hört« es vor« hi«, wie Alle» still im Hause war. Es wnrde mir fast grausig i« drm alte« Neste, in der stille« Nacht, nnr die Anaa stöhnte nelieua« i« ihrem Kämmerlei«. Gott weiß es. was sie hatte; ich hötte es d«rch das Siöh« ne« dts Müdchtns; zuerst war es ei« leises KliNstkla in d,m große« Schranke, dan« schüttelte eS sich laut auS Leibeskräften. Ich mußte ««ch selbst schnttel«. Ich wollte hl«gehen. aber die Füße wäre« mir zn schiver Jetzt ftnd ste mir wieder leichter. Komm mit, komm m t, Weib! Du ka»«st eS mir putz,« hclfen. Früher that es der «rme blödsi««ige Joachim ; abkr 0er arme Narr hat ga»z de« Verstand darüber ver« lore«" Er hatte mit sei«er derben, kräftige« Hand «ach der Fra« gela»gt >»d als sie sich ih« e«tziehf« wollte, faßte er ihr Kleid «nd hielt si? daran fest. Sie ßa«d vor Entsetze« sprachlos. Der Irre lachte la«t vor Fre«de. theils einen Theil des verlorenen Brennmaterials wieder, theils werden dadurch die Asch,gruben, die bisher der Sammelplatz deS weggeivorfenen . RußeS ivaren. reinlicher gehalten, und werden vielleicht auch noch andere . technische Btrlvendungeii desselben ermöglicht. So färben z. B. die Ruß« jiegel stark ab und lassen sich selbst mit Waffer leicht zur Farbe anMreu. Noch größere LeistungSfähigfeii ivird der so geformte Ruß habe«, wenn man ihn durch Maschinendruck ivährend deS Trocknens zusammenpreßt und verdichtet. ES dürfte schwerlich eines großen Druckes bedürfen, um da Massen zu erhalten, die sich zum Ersatz der Rußkohle, zu gröberen Zeichenstisten, ja selbst zu feineren Bleistiften gebrauchen laffen. (Ei n B ei t r ag zur Ku lt u r g e schi ch t e unserer Zeit.) V Der (Semeinderath zu Oberfriedersdorf in der sächsischen Oberlausitz hat im Reusalzer.AmtSblatte folgende Warnung vtröffemlicht: „Der Unter» zeichnete bedauert sehr, daß es in der Gemeinde Oberfriedersdorf bei der aufgeklärten Zeit noch solche thörichte Menschen gibt, welche sich durch einen Betrüger aus S. daS sauer verdiente Geld auS dem Beutel, Kühe und Kälber auS dem Stalle und die Kartoffeln auS dem Keller hexen laffen. Sollte die tresstiche SonntagSpredigt unseres Herrn PastorS gegen den Hexenglauben noch keine Aufklärung gegeben haben, so wird man gegen dieses Univesen polizeilich einzuschreiten wiffen. Der Gemeinderath." — Leider herrscht ein derartiger Aberglaube nicht bloS in OberfriederSdorf, «nd was noch beklagenSwerther, nicht überall wird ihm so kräftig ent» gegengesch ritten. (Versicherungswesen.) Einem Berliner Blatte zufolge habe» sich bereits drei österreichische BersicherungS-Grsellschasten alS KoneesflonS-Bewerber angemeldet, um die ersten zu sein,, die in Preußen die Erlanb« Niß zum Geschästsbetrikbe erhalten, sobald in Oesterreich das Gesetz gegeben sein wird, wonach N'chtösterreichische Gesellschaften im Kaiferstaate zugelaffen werden. Das preußische Blatt fejjt charakteristisch hinzu: „Es haben jedoch wenige österreichische Affekuranzen so solide Grundlagen, um sich auf die Zulassung in Preußen nach den strengen Grundsätzeu, die gegenivärtig hier maßgebend sind. Rechnung machen zu dürfen." (Der deutsche Schützenbuvd und — Wien.) Durch X die von dem Borsitzenden des deutschen Schützenbnudcs gestellten bekann« ten Frag-^n sah stch die Schützengesellschaft in Mainz veranlaß», eine außerordrntliche General Bersammlung rinberufen, um die Meinung ihrer Mitglieder darüber zu vernehmen. Dieselbe fand dieser Tage statt und »ourden die beiden Fragen: I.Können dieDeutschOesterreicher Mitglieder des deutschen SchützenbundeS sein? 2. Kaan Wien Fest« und Gorort sein? mit einstimmigen „Ja" beantwortet. Die dritte Frage: Ist es rathsam. daS nächste deutsche Schützenfest in Wien abzuhalten? beanttvorteten die Mainzer Schützen ebenfalls einstimmig dahin, „daß sie. sobald die Wiener es für geeignet finden, das Fest abzuhalten, mit Freuden nach Wien ziehen, um dadurch die Zusammengehörigkeit Deutschlaads aufS neue zu dokumentiren". (Gi ei chberechtigung.) Unter den Protestanten, welche an der Jahresversammlung des Zweigvereins der Gustav Adolph Stiftung in Klagenfurt theilgenommen. find Unterschriften zu einer Petition an das Abgeordnetenhaus gefammelt worden, in welcher daSfelbe gebeten wird, .,eS wolle der Rechtsnnficherheit der evangelifchen Kirche in der Westhälfte oeS Reiches ein Ende machen und ein auf de« Principe der Gleichberech- Der Pftifenhannes hatte el»en Augenblick unschlüssig gestanden; er ver« kannte die Gefahr nicht, in der seine Begleiterin und er mit ihr schwebte. Sollte er die Frau der rohen Getvalt des Betrunkenen und Wahnfinni-aen Preis geben? Es war der Tod der zarte«, kränklichen, unglücklichen grau. Sollte er den Beiden Gewalt entgegensetzen? Er »var noch ein rüstijser, kräftiger Mann. Aber er war ein alter Mann, er zählte über aäitzlg Jahre. Was waren seine Kräfte gegen die mehr als gewöhnliche Menjchentraft des Scharfrichters? Und konnte nicht der Irre jede« An« gendllck die Hunde loslassen, »vie er schon einmal gewollt hatte? Gute Worte geben endlich? Es schien uicht die Art des alten Pfeifenhannes zu sein. Er hob seine Hobe Gestalt, seine Augen leuchteten und im stren« M Tone sprach er: „Vetter Andreas, laß die Fra« los. ich befehle es Diel Sie ist eine arme, unglückliche Frau, begehe kein Unrecht gegen siel" Er hatte Oel i«s Feuer gegosse«. „Unrecht!" rief der Betrunkeue. „Ich führe das Schwert der Ge« rechtigkeit —" „Kühre eS gegen Mörder, uicht gegen unschuldige Frauen". „vie will mir die Möideri« entreißen-. „Du bist ein Thor! vie sollte sie das können ? Ui»d was willst Du mit ihr?" „Wie sie das könne« wird ? Was ich mit ihr tvill ? He. wer ist den der Batcr ihres KindeS? Und zu wem ivill sie hn? Aber sie soll nicht hin, sie bleibt hier, ich lasse sie nicht loS l" ^Zum leufel, daS werde« »vir sehe«", rief mit voller. t»m Atußerste« entsch!offe«en Eutschiedeuheit der alte Pseifeuhannes. Er faßte de« Scharfrichter an de» breite«, kräftigen Sch«lter« und schüttelte ihn. D>e alte» Kaoche» wäre« ih« gestählt durch die Macht des Zor«es ««d drückten de« Betr«nke«t« «leder. „Ich hole die H««de. Bruder A«drtas l" rief der Irre «nd wollte j« dem Stalle la«fe«. 3« der Tdür des Hauses, vor de« diese Se«»e spielte, erschie» ei»e FraueUitestalt' i« wei^r NachtNeid««g; weißer «och als das Kleid war ihr Geficht. Und dieses Geficht war ei« jugendliches, schö«, edelg'formte». aber auch ei« schmerzlich leide«des, tod»kr««kes. es lebte ««r »och in der Verzehr««g des e«tietzlichfte« Vah«si««S. (Fortsetz««g folgt.) tigung aller anerkannten Konfessionen beruhendes Gesetz, sowohl in Bezug auf das VerhSltniß der evangeiischen und katholischen Kirche zu einander, als der evangelischen Kirche zum Staate brschlikßenDie P.titio», Mit zihlreichtn Unterschristen versehen, ist dem kärntnerischen Abgordneten Baron Herbert zur Ueberreichung an das, Abgeordnetenhaus übersandt worden. Marl»urgtr Berichte. (Gewerbe.) Im verfloss.n Monat wurden bim Stadtamte Marburg folgende Äewlrbe ant^emeldct: (Siuniu^^cr Georj,. Zimaurpuber (Stadt. Httrengasst). de Glorie Antonio. Schlriflr (Siadt. Hefitn.,l,sje). ^^ser Wilhelm, Holzhandel (Kärntner Boisladt), Zuran Adam, Etzcu-gung und Bcischleiß von Mehlspeisrn (Ztadt. Allerheiligen-Gaf^e). Kossi Anton. Tljchlcrtl (M lling). Kranner Katharina. Greitlerei (Burg« thor. Tegltthoff-Straße). Kristl Franz, Schuhmacherei (Stadt. Htrrengassc). Marko granz. Schuhmacheiei (Grazer-Borstadt). Neuwirth Joseph. Schuh-macherei (Stadt. Herrengasse). Pessrk Rosalia, Greislerei (Burgthor. Tegetthof'Straßk) Sinkowitsch Maria. Kleid-rmacherei (Stadt. Hcrrengasse). Tadina Kaspar. Weinhändler (Stadt, Hauptplatz), Zürugast :>akob. Fleischerei (Stadt. Hauptplatz). (Vereinsleben.) Das Monatkränzchen des kaufmännischen Vereins (ü. d. M) eröffnete Herr Kapellntt.lstrr Brava mit tinem Klavierstücke von Chaupin. Herr Prof.ffor Klemm hielt eine Borlesung über „die Bertrauten. Schildwachposten und Briefträger der Liebenden" (Saphir). Herr Direktor Pöschl fang, vom Herrn Brava aus dem Klavier begleitet, eiue Arie aus dem Oratorium „Paulus" (Mendelfohn) und „Die ver-salleue Mühle" (F. Löw,). Bon den Herren Kramz und R izgha hörten wir ein Mötenduett: Cavatina aus V.rdi's Nabueo. Hcrr Brava de-klamirte Chamisso's Oedicht: „Der B ttler und sein Hund" und Bogelmanus „Tedankensiriche". Die Herren: Ijtl (Klavier). Krainz und Razgha (Flöten) trugen „Die beiden gensterchen" au» Mercaiante » Audronieo vor. Herr Pöschl sang unter Klavierbegleitung des H.rrn Brava Löwe's Ballade „Graf Douglas" und wiederholte aus allgemeines Berlangen zum Schlüsse die Ane au» dem Oratorium „Paulus", llm elf Uhr war das Kränzchen zu Ende, ivelchem seine Thciluchmer zlvei aeaüthliche Stunden verdankten. Zu bedauern ist nur, daß das schöne Geschlecht so spärlich vertreten war. (Einbruch.) Bei d»m Gastwirthe Joseph Fl ischer in Langel,thal erbrachen am Mittwoch in der Rächt drei «Sau,,er die Kellerthür unv endwendeten 3 Stücke Fleisch. 20 Maß Wein. 3ö Pfd. Speck; dann rissen sie das Stallgitter weg und nahmen zlvei Enten. Die Stallthüre vermochten die Thäter nicht zu öfsaen. sonst hätten fie auch die Kt»h gestohlen. Am frühen Morgen fand der Beschädigte am Ufer der Pößnitz den geleerten Sptckküdel und die Köpfe der Enten: nachdtM er in den Keller gestiegen, sah er, daß die Gauner den Hahn deS Faffes schlecht zugedreht, und deßhalb waren zehn Maß Wein ausgeronnen. Letzte Post. Da» Herreuhaas hat die Adresse ange«om«e»: i« Ha«fe der Abgeordneten ist die Annahme gewiß. Die Betheiligung der Volen an den Reichsrathsverhandlnngen ift gesichert. Die siiddentschen Minister haben sich mit BiSmare» itder die wesentlichen Grundlagen der AoUeinignng Verständigt. ^ 2« Vari» find wegen Anndgednngen wider den rnsftschen »taiser lverhaftnnaen vorgenommen worden. Der Ansschnß de» nordamerikanischen Kongresses hat heschlss» sen, Johnson eine Stiige zn ertheilen, ihn aber wegen Vftichtoer» letznng nicht anzntlagen. Ewgefandt. X Die löbliche Stadtvertretun.» hat durch Schaffung der 4. Klasse die Mädchenschule erweiteit. Hat ste abcr daran gedacht, neben den geistigen Bedürsnlffen auch die materiell«« zu fördern? Warum war man »icht besorgt, mit dem Unterrichte in wiffenschaslüchen Fächern auch eine Ar-deitöschule zu verbinden? Wahrlich. Marburg, die zweite Stadt Steier-Marks dü fte »lne solche öffentliche Schule brauche«! Hat ma« denn Übelsehen, daß Mädldea aller Schichten der Bevölkerung auch Ha«dar-bciteu kennen sollen, ja können müssen? Hierin ist dem Bedürfuiffe der Vevölknung gar nicht entsprochen ivorden. Man ist itber eine» so wichtigen Gegenstand hinausgegangen! Wohin sollen die Eltern beim besten Willen ihre Madien zur Erlernung weiblicher Arbeiten schicke« ? Vohin sollen die Mädchen von der Schule ive,, — zu di»se« Zirecke — besonders im Wluter geh n? Oder soll d«r weniger Bemittelte, will er seine iotjter irgend etwas Nützliche» lernen lassen, diese der einzige« theuern Privatschule anvertrauen? Darum geben wir unS d r Hoffaung'hi«, oaß unsere löbliche Stadlvertrctung diesem g lviß atlgeMinen Wunsche Rechnung trafen und mit Beginn des nächsten Schnlkniscs a« der Mädchenschule auch eine öffentliche Arbeitsschule errichte» werde. n«d kann der Gemeindeausschuß überzeugt sein, daß zu Dotirung einer sotchen LchreriN die Eitern ihr Lchäislein mit Freuden beitragen. Marburg, 6. Juni l867. I. K. Telegraphischer Wiener CourS vom iZ. Julti. Metatlique» Atativkal-Anlehen. iSvveic Etaat» Anlehen vankattieu . . . . 60.80 7o.:o 88 7S«.— Kreditaklien London . . . . > Silber .... K. R. Müiiz-Dutate« tS4.S0 1ZS.Ü0 lSS.SS b.91 Angtkomment i» Marburg. Bom S. bi» o. Zuni. „S rzheez. So Hann.- Die Herren: Kresewie, k. k. Oberst in Peus.. Wien. Graf Adatu, Wie«. Paut Peregat. t. f. Vejirt»vorfteher, Drachenburg. C»ertov»ttz. k. k. Schulrath. Graz. Wojla, Kfm., Wien. Golba, Hüttenmeister, Ivanie. Schivubti!. Handettreis., Vien. Lechner, Lederermeister, Rohitsch. Just, Kfm., Wien. >t.^ollat, »aufmann. Wien. Schlirinia, Gastwirth, Leoben. — Krau Gräfin Moricatig. Wien. Echyn», Direttor»gat»in, Ävanie. ^Stadt Wien." Die Herren: Sr. Szeellenz Erzbischof von Suesen und Posen, mit S Geistlichen und 1 Kqmmerdientr. ». Strehmayr, Lande» Gerichts Rath, Graz. ». Sternfeld, t. t. Obersttieut., Laidach. Haffon. t. k. Bezirf»vorsteher, Radter»-du^. Plate, Ingenieur. Wien. Neisinger, Dr. der Medizin, mit Schwägerin. Vien. Ertl, k. t. Beamter, mit Sehw^erin. Gra», Gabun, Advokat. Wara»djtt. Hollarie, Hausbefitzer, Pest. Xußdorfer. «ealitätenbeftßer und Bürgermeister, Sbeistein. Hilbert, k. k. Veamter, Wien. „Vohren." Die Heeren: Dr. Han»z. Zahnarzt, Graz. Wock, Maler, »lagen-furt. Kerp, vkaler, Graz. Taffert, Maler, Trtest. WinNer, Phvtograph, Pettan. Scheigl, Ha«d«l»m., sammt Krau, Drachendurg. — Frau Aranzitzta Lerch, t. t. Hauptmann»-gattin, Grai. »Schwarz, «dler." Die Herr!«: Pucher. Haadel»m., vleibnrg. Sättner, Agent, Wie«. Melk, Adeotat, Agram. Poßaw-tz. Privat, Graz. Refavornit, Privat, Selee. Ha»»hammer, Zahnarzt, mit Familie, Zilli. Grilz, Seiiscnfabrik., Weitenstein. Gerold, Raminfegermeister, St. Gallen. „Stadt Meran." Die Herren: Zimmer, t. k. Major. Rlageufuet. «opp. Priiiat. Mannheim. Müller, Domherr, Ktagensurt. Hc«. Privat. Wien. Liidel. «fm, «lagenfurt. Nenmann, Wachtmeister, Rlagenfurt. F»Utner, Pr.vat, Vrüllli. Koniauer, Privat. Klagenfurt. Sp^er, Maschinist» Pola. Mertl, Handelsm., W.-Araz. Panzier, Privat, Graz. Frau GrSftn Wilhelmine v. Waltenberg, Gutsbesitz., mit Kununerjungfer, Graz. Frau Vignar, Privat. Drauburg. Fran Heinrich. Privat, Graz. „Traube." Die Herren: Sigl. Veamter, fammt Gattin, St. Lorenzen. Aar»itsch«ig. Grnndbefitzee, St. Lorenzen. Scholz, pens. vberaufseher, Fehring. — Frau Feull, Privat, Billach. »Fischer." Die Herren: Werner. Goldarbeiter, Wien. FranN uud Grab-maier, Händler. Wie«. Höstinger, t. t. Feldwebel. Ofen. — Frl. Reiter, Go>»vernante, Graz. Baumeister, Privat, Dresden. Vanttiul^unx. (soi Für die zahlreiche Begleitung bei dem Leich«ubegaugniffe meiner geliebte» Gatti« spreche ich in »einem und im Namen meiner Famtlie den herzlichste« Daat a«S Marburg am S. Zn«i 18S7. Michael Greiner. 3. 79lS. Gditt. (504 Bom t k. LaudeSgerichte Graz wird hiemit bekannt s^cmacht: Es sei z»r Vor«ah«e kee vom k. t. Bezirksgerichte Marliurg bewilligte« freiwilligen Becheigernig l>o« z«fa««en auf 8l0 fl 29 kr. geschätzte« La«pe«fabrikswertze»ge«. Blechwaare«, Modellen. Schwu«t»?üder. eiser«e« Drebbä«ke« «. s. w. a«s der Thomas SteUasche« Berlaß-Masse eine Zagsatz«»g «nd zwae a«f d.« ZI. I««i 1867 vo« 9—lS Uhr Vormittags ««l> 3—6 Uhr Nachmittags im Münzgrabe« i« Graz. Ha«s-Nr. 39Z mit de« Beifügen bestimmt, daß bei dieser TOgsatzn«g die z« verä«ß«r»de« Gege«ftä«de »ur «m oder über de« Schätzwetth hi«ta«-gegebe« «»erde« Graz am Mai l867. Veea«t»ortlichee NedatteU^^'Tr«!^ vie »ttzaler. A. R. St. G. »mer. Gasthans znr Themse. Ich mache dem geeljrten Publikum hiemit ergebeust beka««t. daß ich das Gasthaus zur Themse vou Herr» Meyer käuflich a« mich gebracht habe und Geschäft seit dem 1. d. M. in eigener Regie be-treibe. Ich empfehle tem geehrten Pubtik«m meine »chte« Naturweine aus den best,« nnt istririschen Weing birgei». sowie guteS Schreiner Vier. Da ich die Fleischern soltführe. so bin ich stets in der Lage. ei«e vortreffliche Küche zn biet, «. Prompte Bedit«««g ««d billige Preise werde» ?ie ?. I. Gäste zufrikden stellen. (299 Marburg. 4. Juni 1867. l>»»Eß». Verkaust wird eine 2 Joch aroße Wiese sammt He«fe«ds»»G. Eomptoir dieses Blattes. Aufrage i« (291 Dnick «>d Verlaß »»« Ed»ar» Iaaschitz i« Marhmß.