t'" » ^ z Me Mi»tarkon«rvlle. Von unlerem Berliner Ic-Mttacheiter. . Berlin, 29. Juni. Das Schreiben Herriots und Mae Do ^^alds an den deutschen Reichskanzler, das man kaum als Note in dem sonst üblichen Sinne des Wortes bezeichnen kann, weicht von dem diplomatischen AmtSstil erheblich ^ab, ganz besonders aber von dem Poincar^-Stil. Die Abweichung liegt zunächst schon darin, daß die beiden Ministerpräsidenten '^ie 9Zote ohne vorherige Fühlungnahme mit Italien und Belgien abgesandt haben. Aber sie trägt eben sichtlich einen u^ehr pri-'^ateu Charakter, wendet sich ja auch nicht VN die L^xeichsregiorung, sondern an den Reichskanzler persönlich.' Von dem Poima r^-Stil unterscheidet sie sich wohltuend da durch, daß nilA gefordert und dekretiert vird, sondern daß eS hier in einer ganz änderen Tonart heißt: „Wir bitten dklher die bout,che Neqierung....." „Wir apveNieren VN Euere Exzellenz.—" usw. Wenn^ wir auch diese Aeußerlichkeiten nicht überschätzen wollen, so scheint sich doch auch hier der neue ?i'urs anz^:zeigen. ^ Was den Inhalt der „Priöatnote" be« so geh4 daraus hervor, daß die Her-/'en Herriot und Mae Donald nicht sonderlich gut über die Vorgänge in Deutschland ^unterrichtet sind. Sie erklären, beunruhigende Berichte über die unausgesetzte und zu« nehinende Aktivität der nationalistisckien und militaristischen Organisationen" erhalten zu haben, die mehr oder weniger offen militärische Borbereitungen treffen, um in Europa neue bewaffnete Konflikte hervor-j^jurufen. Mvn weiß, woher diese Berichte pamttten. Jetzt, wo die Räumung des Ruhr-«viers anst^inend in greifbare Nähe ge-Rückt ist, entfaltet die französische Militär-'regterung ewe eifrige Tätigkeit, um die Ä^otwendigteit ihres Daseins und ihres Verbleibens im neu besetzten Gebiet zu erweisen. Aber wie zweifelhafter Natur das so Eifrig beschaffte Material ist, hat sich gerade ttst vor wenige;: Tagen gezeigt, wo franzö-Mch-offiziSS zugegeben werden mußte, daß ^chrifljtucke Über eine geheime !)»Mnisation ^ie bezahlte Arbeit eines Ageliten waren, ^fsen Unzuverlöfsigkeit gerichtsnotorisch ist. Ruch das im Pädaaogikum von Godesberg beschlagnahmte Maschinengewehr, das sich als hölzerne» Modell herausstellte, gehört tn diese Kategorie. Es soll nicht geleugnet welken, daß die s'evanchefurcht d^r s^ran-!^en durch di«? manäierlei unbesonnenen imd unzeitgemäßen Klindgebungen und „Tage* besonders der drutschvölkischen Iu« y»nd eine unliebsame Verstärkung erfährt, imd dadurch den französischen Chauvinisten VaGer auf die Mühle geführt wird. Aber herriot müßte Einsicht genug haben, um zu erkennen, daß es gerade die Metho-den Poinmrzs waren, die diese Bewegung Hroßgezogen haben... ' Das gUt auch für die s^rage der Militär. IMltroDt, die in Deutschland eine durchaus ^greifliche Trbit^c'rnng erzeugt hat, welche durch die rüSsicht^los^ Durchfüh- rung noch Vvrschavj^ wurde. Wenn .'^^erriot vnd Mac Donald in ihrer Note bemerken, Ile hätten „nicht ohne größte Besorgnis or! fahren, daß die deutsche Neziierung vielleicht die Abficht haben könnte, auf die Militär-flMtxoMte leine tuNi^lDcude .'twwo.xt zu Morwor, Donner' Gä-^ rung hervorgerufen und diese haben in mehreren Versammlungen entschieden dagegen Stellung genommen. Einzelne BegS erklär Das Programm der Prager Konserenz. ZM. Veograd, 2. Juli. DaS Programm der Präger Konferenz der lNeinen Entente ist wie folgt festgelegt: Ankunft der Gäste in Prag am Ii. Juli morgens. Die Gäste werden in Hradschin, im PalaiS des Außen-Ministeriums Wohnung nehmen. Mittags geben Frau und Herr BeneS in ihrer Pri" vatwohnuug zu Ehren der Gäste ein Diner. Nachmittags um 4 Uhr die erste Sitzung der Minister, Abends Galavorstellung im Nationalthcater zu Ehren der Minister der Kleinen Entente. Am 12. Juli morgens eine Autofahrt nach Lana, in die Sommerresidenz des Präsidenten Mafaryk, von 11 bis 1 Uhr zweite Sitzung der Minister, um 1 Uhr mittags Festdiner, nachmittags Ausflug in die Umgebung von Lana und Rückkehr nach Prag, um 8 Uhr Festabend bei unserem Prager Gesandten NeZiö mit anschließendem Empfang des Prager diplomatischen Korps. 13. Juli Beendigung der Kon ferenz, um w Uhr Schlußsitzung der Minister im Saale des Außenministeriums, mittags Festessen in der rumänischen Gcsand-schaft, nachmittags Sitzung zur Unterzeichnung der Protokolle und Verfassung deS Kommuniguzs für die Presse. Abends Festabend im.spanischen Saale des Außenmini-steriums. Ten .Konferenzen werden abweä?-selnd die Herren Duca, Benes und Ninöiö präsidieren. ren, sie werden sich mit Waffengewalt der Durchführung der Agrarreform widersetzen. Die Bewegung ist besonders in Mittelalbanien sehr stark, wo man überhaupt der gegenwärtigen Regierung nicht wohlgesinnt ist. Wie verlautet, will die Regierung Tirana verlassen und Z?alona zur 5^auptstadt Albaniens proklamieren, ^ ^ , Prüfung der deutschen Antwort. Paris, 30. Juni. (Havas'^. Wie verlautet, wird das intemlliiez'te Militärko.nite Ver^uig it^ie Anölvort öor deu>t''ch.^n Reglerunig im Hinblicke auf een Umstand, ö^aß ldie von «der Bl^s'Haiftei^lonicrvniz an^'-Mhrten 5 Punkte nüt ^'chn.x'igen überbringen werden, ciner Priiisim^ unterziehen. Es wind seine Schlußifoliicrun^ dcr Boiichaft- konj^rcnz Äberinitiel!?. » ' WKB London. 30. Juni. (R^'uter). Jin Underhiauise erklärte Mc^^dena'bd, er habe an französische i1!ec,icrung nicht das An-siiidnen »^'!>stcllt, alis die Bcistinmulngen des Fric^NÄiertr-ages zu verzichten, wonach die 15-jä>hrise Periode dcr Bc'sctzuiN'g erst von dem Au-z^enblicke zu I>.W!fvn bc^^innen soll, wenn Deutschlalni» d.'n Friet-en^vei'traa einhält. j . Dvrienberlcht Zürich, 2. Juli. lSchlußkurl» Gyen-bericht.) Paris S8 85, veograd 6'55, ts«. Von S4 30, prvg 16.öb. Mailand S4.17, Ne».r?ork 562Wien 0'00795. Zagreb. 2. Inli. (Kchlußkilrse). psris 434S0—480S0, Schweiz IbvS —1S15. tyndsn ses oo —3g3'00, Wien 0 118S0— 0 1L060, Prag S47 40—ZSö 40. Mckiland Z6L-30—36ö'30, N-w york 84 2b—35 25, Budapest 0'0975-0'1175. geben", so sind sie auch hierin falsch unterrichtet. Bielmehr fteht fest,' daß das Reichs-kavmett der Not und der Note gehorchend, nicht dem eig'nen Trieb, ihre Antwort auf die Mllttärkontrollnote in grundsätzlich zustimmendem Sinne halten wird, wenn auch die l'^^^'-^erke '.'U^schtusirevision außex^irdent-lich peinlich ist, so stellt sich das .>?eichSka-binett doch auf den Standpunkt, daß sie eine solche Revision sachlich nicht zu scheuen habe. Die Zustimmung zu dieser Abschlußrevi« sion lö.i jedoch nur dann Klagbar, wenn jie einmal — und das wird in der Antwortnote zum Ausdruck kommen — die Revision si6) in einer Form vollziel?t, die geeignet ist, unliebsame Zwischenfälle, wie sie früher zu verzeichnen waren, zu vermeiden, und wenn zweitens, was man ja wohl aus dem Schreiben 5MriotS und Mac Donalds entnehmen kann, Gewähr geben wird, daß die Kontrollkommission nach der Absailnßrevision wirklich auf Grund des Art. des Bersailler Traktats durch do'^ Untersnchungsrccht des ersetzt wird^ M. 149 ^ S4 Sobro VoliMche RoU,ei>. — Die Thronrede des italienische» ni^. König Eman'Uel empfing in Anwesenheit Mussoliinis, aller Minister und hohenl Hoswüröenträger die Vertreter beiher Kammern im Thronsaol und richtete an dieseDm eine Reibe, woriir er zunächst seiner Vefrie« 't-i-Iung Ausdruck gab, daß beide Kammern der Nation ein Beispiel lder KlU'Mit unid Versöhnlichkeit geben. Das iwtienlsche Volk wünscht innig die Wertung seiner urch rhre Kbu^ei-t und ihren hoiien Sinn für die Verantwortimg zm voll«« Ereichung dio'er ^ireinsamen Ziele ibvrtra-gen. — Verhinderung eines fomnmniftische» Kongresses. Dtli't.>s^»mrd'en ckbzuihM«^ üöer 409 Delogierte 'oer kommunistischen Partei aus allen Teilen des deuLschei^ Reiches Wsaimniengefunlden. Die thürinA^ sck>e Polizei hait ie't'ixk» von id!om wmnru.mstr-schcn Kongreß W-ind beko^nmow. verih^ftew sÄMiche DelMeitr zm Feirstoll'uny ihrer Personalien un-d ichob sie dann wie'o^ w iihve.^'»einr^^t aV. DW gesamte AKtennvAteriaS des ki>nl!inuii!srls.-t»en Kon-gresses ^ dabe^ dcr Poli^i in die Hände. —. Ei-ne sranzlisiche Kun'd«Ias Mitglied der nen Nachionali-'ten durch Beei?rflussung 'de? dwnzöi'iscl/en Politik r^mner dag ^ie! des 'tieutschen N.'^o^«liftmns gespielt hoA« und letzterc^r wie'der die 'fvanzi^sische I»-tmnsiqenz gestei?ei^ bat. Die RnihrbesetzwW und i'bre Fowon k)ätten Dei^chlianid vor alle!!^ 'die oeutsche Dainvkratie aulf si«> schwere Probe gestellt. Die AuGebimy dell AuS'N'eiilM'aen nnid Verhaistvngen eitt !>eiv?c'nsinerter Ben'eis des Vev^auen?. DW M<'rheit be^ider Bölfer wünschte nSchtO sehnlicher a'ls cine BerMldiWng /wistlxiN' Frainsr'.'ich imd Deiltschlank», dDO !?n Schöße de^s '^invikrotMien BAlkerbwldsO Mein n?ötFich sei. . — Vor der russisch-japanischen Sonser«^ Die K>o-?ka.uer fohMdO Kknte an, die ^»e russische Rsgieruny b»ß den bei'orst-elxnt^n Ber^^andlumiflen nM 7e» « <« »r I»r l t SLI? Iul! 'l5>5 l' ziehuiwgen den Intereffen beider Länder dient, darf keilte? der borten Sdaat»^n eme ^r?mh)07^o!tion für die Anerkenn u^ng st)r-'t>ern; 2. ist 'bereit, mitor dcm (^e- sichtspuirtt triidcr^eitiilgrr Borteile d<»m j'a-pomschm EtAvte ohne Ritch'icht nuf c-tiriai^^e p/m 5lwstlo?nd zu leitende Entsch^digun^cn tt^onzcssivnen ^ izcwähren; 3. Ivpcnr darf »«icht auf eine vortrilh^istere Regelung der Schulideirfraqe hinein, als sie bei It<Äien «nc> EnHl/?nS> in Amoendung soiilimt; 4. Japan Sxrrf öttne Ordern ny?n ««Mdellen, die es», in ähnlicher LlTge wie Rußland, selbst nilcht bcrci't wäre zil erfüllen. — Neuerliche Unruben in Tripolis. Lant Nockrichten mus Adane bva6)cn in der iw lien!iickien Ä'owme Tripolis nenerliche I^ümpfe zwischen den einstetvrenen Arabern und der ichelienischen Bei'den Tod Hefmidon haben. Togeschronik. t, Miuiperprüsident PaSiö w Bled. Ni Sola Pasit^ Mt sich gcg<^nwärti.g in Atod aulf vnd hat alis Gaist de? Königs in 't>er Villa Sulvobor AiF'^nthalt q^.'knoinrmen. PcsiS trcüf ^ Blrd ?mt dc^m M^^coodnc^n Koro kc Ausammen unid hlvite mit iihm eine län-yere N^reHunig. Mimstierpr^sldcin't PaSiS !düv!^ erst Einlde dr^^er Weiche^ iiilich Beoistvad AurüMehren, da <^r sich in Blcd sichtlich recht wphl Wlt. t. Weitere Kredite für die Eisenbahn Mur-pa Gobota—OrmoS. T'r Verkehrsminister Hat dieser Tage einen Kredit von fünf Millionen Dinar für dcii Eisenbahnbau Mur-sta Sobota—Ornios angewiesen. Man hofft daher, daß die Eisenbahnlinie Ljutomer^ Ormoi bereits in? .^crbsle fertigestollt sein wird. Eröjstrung eines Hilfspostamtes in Smi' hel (iw Sanntale). Mit 1. Juli wurde in iömt^l (Aufsichtspost Mozirje) ein Hilfs-^Postamt eröffnet. ! t. Amnestie im Ruhrgebiet. Durch einen I besonderen Erlasz der französischen Regie-^rung wurden alle Deutschen, die von den franzosischen Behörden seit dem i1. Jänner v. I. aus dem Nuhrgebiete ausgewiesen wurden, amnestiert. Herriot erließ stritte Weisungen an die untergeordneten Stellen zur sofortigen Durchführung dieses Anme-stieerlasses. t. Gesellschaftsreise der deutschen Journalisten und Schriftsteller. Der IvAruMten»-«nd SchrMtellervervin Urheberichlitz E. V. Berlin, vewnsbal-telt a-ls seim« zehnte WjaßitiÄpalhrt cm« große. See-Erholwncss-K«<ormina — Neapel u. Genua. Die HerÄst^i«t nmride mit Bedacht fle« wählt, weil Mrvlde fie die günstigste Rei?^ M für 'txm Orient ist. Auch Nichtivurnaili' stc«n>, Damen umd Herren. Vnnen, an dieser aiufxergelwöhntichen Vcvairshaltu'Ng teil-Tvehmen. AuHführ^iche Reksopros-^Kte sinid von der Geschäftsstelle oviyen Vereins, Verlin W. M. Luicholdlstr. 33, lostmlos zu beziehen. t. Vom ArbeitorversicherungSamt in Ljub« ljana. Dos ArHeitei-^icherunisssamt m j^ubl!jana teN ims mit, daß von nun an alle z»lr An- iM Aibmelduing uSti-gen Drnch'orten aicher bei den KmnkenWa-ämtenl «mich bei den G«m<'i«nst!eämitern, in Tabottwifiken nnid PapierihaMu-ngen, am Lmibe airch bei »nderen Kmutfleuibon erhältlich sinid. Diese Meldezettel sind portofrei einzusen'den. Hiedlirch Hlei'bcn speziell der Lainldbcvölioruing oft stuTtdenweite Wcige er-ft^art. t. Groste? Vrand in den Laurin-Mement-Werken. In den bekannten Laurin-Klcment-Werken in Boleslau (Böhmen) entstand vor eingen Tagen ein Brand, der ungeheure Dimensionen annahm und ^ kurzer Zeit das große und blühende llnternchmen vernichtete. Der Schaden wird auf ^ Millionen '^lchochokronen geschäht. Dur das Unglück sind V00 Arbeiter brotlos. Die Wic-derherstellungSarbeiten werden über zwei dauern. t.Eine phantastische Selbstmörderin. Ueber einen fast unglaubliche!^ Selbstmordversuch berichten die Bratislaver Zeitungen: Die ?i?llihrige Tochter eines Arztes aus Divin fulhr vor einiWni Taic^en in ein^ii Nachbarort, wo sie sich in lustiger (Gesellschaft bis zum Abend unterhielt. Als ihr das (Neld ausging, verkaufte sie ihr Ohrgehänge um M)l) tschechische Kronen, mietete ein Auto und fuhr mit einer Zigeunerkapelle in die Unlge^ung, wo sie in einem Wald Halt macliten und sich bei Zigeunerweiseu bis zum späten Morgen unterhielten. Hierauf fuhr sie nach .Hause, nv ihr die Zigeunerkapelle unter ihrem Fenster noch ein Ständchen spielen mußte. Sic zog inzwischen ihr Brautkleid an und nahm Morphium zu sich. Mit den lehten Klängen der Zigeunermusik hat sie ihr Lebe« allsgehaucht. t. Wenn das Staatsoberhaupt ledifl ist. Ei-n Pmifer Iou-rnMt spricht über die „Sensation", daß der lleue Prä^!>2nt Frankreichs DvmnevZte ledig ist. In ivr Form eines Echerzin^erviews läßt er sich ^n Zervnwnien'NMst'er ^der NePiMii? da-ri'vber ml-Mren, idaß die Ghelosigkeit l^s nieuen Priäsioenken ein w>a!hres> Glück für gon^ Franikreich, insbeison'dere aber für iZin. den Zeremvnienmeistvr, bedeute, lda sich das oslf-i^'i'elle Lebem des Stiwrtsober^amlptes viel leichter regulieren lasse, lveml er keine Frau haibe, die in alles hinein re'oet. was sie nicht versteht, und keine Söhne und Töchter, die von dem Amte des Valters avch etivas profitieren wollen. „Sic gis-aiL^n, 'daß man 'oie (^ttin des PrÄsidenien- verniissen wird?" spricht der Zeremoniennleister. „Ganz im Ge-genteil, ein franenloser Präsident wird viel lieber 'oen Frauen Auidieilz erteilen, denn nichts geht bekanntlich über die Galanterie eines Junissge^eillen. Einer unserer ifzü-heren Präsiideniten dehnte z. B. eiinen offiziellen Kui^ den er einem ischönon Mädchen zu geben hatte, ein lbißchen in die Länge und gleich flchr feine Gattin mit den Worten daMifc^n: „Raymond, ich g?la.u!b.'. es ist iflenlly". Unid stellen sie sich vor, wie die Ehe letzten vei'oen Bewohner i^s Elysce altsHeschsl? habelni mag, seit iene !s6ireckliche Geschichte von der Vergelvaltiguny au?ge-konlmen ist. Was, Sie kennen diese (beschichte nicht? Die Geschichte von der Ver-gewaltlgltng der Verfassung nati'rrlich, über die nlan doch genug izespro^n hat. Glauben sie, wß es füll Frml Mllerand sehr anae-ilvhm war, von allen Seilten zu hören, daß ihr Mann die Bers'assnnig vertMaltig.!-^? Die unlMcklIiche Fran schrie unaiufhörlich: „Dals ist nicht waihr, idaH ist unimöglich! Da-lo^c 'i6) meime Hä-nide ins Fvller! Ich schwöre, wß 'oieser arme, alte Mann ganz uwfÄhlig ist. so etwas W tun!" Klirz und llut: „Es ist ein Mchrer Sogen, daß Frankreichs PrGidek'.'t keine Frau hat und ruihilg Frauen empfanden kamn, cchne eheliche Szenen befürchten zu muffen." t. Eine internationale Einbrccherbande in Zagreb. Di«? ZaM^ber Po^lizoi machite ver-gmlgenen SamN-ag einen gu^sn Famig. Beim dorttigoii Iuvelier BiAvan in »der J'lica wurden liln 19. Uhr vormittags zwei ivert-ivoll? Mn<-e i-m, Gc?si.i?. Die Pd'l'üzei kam bei dieser (^logenheit «uif die SpU'r eiinier gutorc^niisievlen, i.n!t".^rn!atiolm-ler Einbrecherb.7nde, »velche Wils daraiuif vvllMlig unter Schlo^ß uind Niai^el gobracht wurde. (5s wilr'de fastMlstellt, daß die Bantde iuinizählige grosse EinbrllchAdie'bstähle inWien, Berliil, Dresden, Bsagrad. Sofifa, Zarajcvo, Trieist, Rom mid vielen anderen Städten am Gewissen >ha>t. In Wien allein wurden Iuiwelen im Werte von Millionen elMventdst. Die Vivtylieder 'dieser Ba-n«de, die äußerst vvrneihm mliftvatei,, wuvden rm .Hotel „Roval" im Moinem-te verhaftet, als sie sich ^chon .sÄr die Abreise rilsteten« ^ Nachrichten aus Maribor. Maribor, 2. Juli 1924. Gleich der „Cillier Zeitung" erhielte« nun auch wir ein behitrdliches Verbot des Gebrauchs von deutsche« Ortsname«, weshalb wir uns gezwungen sahen, die bisherig gen deutschen Ortsbezeichnungen durch anit-liche (jugoslawische) zu ersetzen. DaS Verbot bezieh sich auch den Kopf unseres Blattes, den' wir aber mls technischen Griwde« zu ändern erst i« einigen T^n w der Lage sein werden. m. Zagreber Hochschüler w MarSoe. Gestern sind in Marlbor l5 Hörer der Zagreber Fakultät für Bodenkultur unter Füh-rilng ihrer Profesioren eingetroffen und besichtigten die hiesige Wein- und Obstbauschule, »veiters die große Gärtnerei „Brt^ (Dsainonja i drug) sowie das MühlenunterB llehmen Scherbaum. Hellte machten die ga-greber Hochschüler einen Ausflug auf den Bacherll und kehren über Fala ulld RllStz nach Maribor zurück, von wo sie die Heimreise antreten. < m. Studienreise unserer Maturante»» Morgen treten zirka 20 Maturanten de^ hiesigen Gymnasiums eine Studietireise durch Jugoslawien an. Sie besuchen Zagreb, Su^ak, Split, Dubrovnik, Kotor, Moftar^ Sarajevo, Mice und Beograd, von wo sie ihre Heimreise antreten. Die Matliranten» tragen sich auch nlit der Absicht, in den Atz besuchenden Städten Vorttäge über uns wirtschaftlichen Verhältnisse und über d slowenische Literatur zu halten. > m. Ein rabiater Gast. Nach reichliche» Genuß des guten Tropfens in verschiedeuei j Lokalen kain gestern eine gewisse Poldi Cl! zerl in das Gasthaus in der Splavarfka uli., ca, lvo sie ohne Grund zu schreien und kravalisieren begann. Alles, was ihr unte? die Hände kam, schleuderte sie zu Boden uÄ an die Wand. Hiebet kmnen auch anderr. Gaste zu Schaden. Einer erhielt ein Trinkglas an den Kopf. Erst, als drei Wachmän-' uer erschienen waren, wurde sie übenvältigt/ uud in den Arrest abgeführt. m. Gewitter. Der gewitterreiche Monat.' Juni scheint mich seinen Bruder Juli aug«.! steckt zu haben. Statt der Julihitze haben wiri eine 'öalte, 'oer regnevischon ^lprilzelt gleiche^ »00VZ'/KM?^«-^o,l/'Stdmaso/ttns»!» Mck. «aT-tbo?-. nu?« S^ovsns»a u2toa 7. 7-67. 700.' WAZi ! ' (SlachdrNck verboten.) ^ tvvllen vnÄ gleich klar werdeli, Kchr er enWch mit fester Stimme ßort, tnie gleichsam keinen Widerspruch duil-Pete. „APttid WeVmmim ist seit zwei Tagen )Wicht mehr Toilihiaiber der „Jika". Er schied Wff Wmr«n Wunsch vorlcklisig a^s. Danlit DlBe ich miiv 'oie gchmlte Leiin,^ der Fir-j«« g^iichert. Gpöt« fann er wieder in ßHMöeiner Aorm eintreten. Das hat Z?it. MWäschen nxrld er emen lailifeniden. ga-Mmtierten Anteil «!rihailitm, hoch genllg, um Wc ei« ^oDgenloiseS ^ein zu v^reitvn. Nun ssg? mir An-two-rt." ^ Hamno hob den tvdb5asf<»n Kapf. Es lva«? ^«e ßalst wund^bare Nu'he iiber We yrAamlwen!. wuHte. 'daß si-ch in dieser thr ferneres SichrM enchheiH«! ^ Ve vÄokM, dich Mlitti MeNim ann M Etno» eigo«artiyelr VeriWtnis M Marga ZManv pch^ O»M7" .fta^e fie leffe. MMHcy Ft^llfllelr machte eine ärgerliche Han'dbe »vegilng. ,5Die Milano ilst a!bge4^an. Das weiß er — und indent er um Dvime Hand anhält, ist er auch damit einverstanden. . (^ine Fl im merprin^Min! Wer tidmmert sich weiter n.m sie! Es handelt sich um Dich — nur «lm Dich!" Dir Herr Wellmann gesagt, 'oaß er — mich wirAich liebt?" Tonll>s kam die Frasze. Etwas verlegen ern^ideile Faltner: „Würde er sonst um Dich anhalten?" „Nim, ich Hijl vom Gegenteil lülberzeu^st, lisber Onkel. Aber aikh iveinn es >d?r Fall wäre, wenn er all die Gmpfindllnigen, die er für Marga Milano >he>gt?., aits mich übertragen möchte — ich kMin senlen Antrag nicht annchmen!" Eine tieife Falte grub sich in 'Sie Stil?t KommsrAienratos. sichert sein, 'daß a?les, was ich sitr Dich tue, Hanna!" sagte er fcharf. kainnst versichert sein. daH alles, vas ich für Dich ^iie, <«lch das richtig ist! Und ich-Mnsche diese Ver^ivdiung!" „Verzeih', vieS« Onkel, Wer handelt kS sich ium mein LGensglück. Ich könnte 'sieism Manne nienlals jene GeMe entgvgenbrw-goi,. die er von etivr Gattin envlwten darf!" Fintde-reien! Das findet sich. Ich bin alt geml^ gkwor'oen, um daS Lvbcm M kennen. kMen P.«.r., hältwissen meine Gabtin heilNMführt. Und wir stiid dann ganz glücklich igeivorden." „Ich würde es nicht, daß uviß ich! Nie-lllals! Ulld 't.eshal'b bitte ich Dich instält-digst. ljedvr Oniel, verhindere es, daß ich selbst Hcrr7l Wcllmann eine entschiedene SMagc Fc'.de." Der »wnlmcrziienra't nail^te zorniig in der Unterlippe. (Ks wetiterleuchtete in seinem FlMen Mick. „Diese Msage wird nick)t stattsin'o^'n. darf nicht statlt'n'nden. Mllmann Hot nlein,' Wort. Ich erwarte von Dir, daß Du mir Aw^ein-aindei^etznnP'n ersparst, die für alle Teile pe>inl?ch sein müßten." „Durst-sst Du in dies^'r mich so tiess tref-.fenden Sache von vornhenün ,7uf nkeine Zu« sage rvchnen, Onkel?" „Ich >^!rfte erwarten, Du niir dmi?-bar bist." „Dos bin ich Dir izciniß. Aber W^'llnlann Äerde ich mcht h^'iraten!" Diesmail kla-llig Hannas Stinlme fest, wenn mich beHend vor Erregung. „Aber zum . . . n-^s hl'st Dil eigentlich «pAen diesen Mann?" stieß Falkier hervor. „Seine flanze Natur ist mjr zirwider. Ich wsir^e d-aslmyWAiMteWesen als sein Weib. Er ist mir' mcht n>m: Aleichgilbtig, ich , . . hasie ihn sogai'!" „Oho. was soll ^ heißen? Wo ist 'oer Grilnd?" „In ta.usent» DilllMl. In seinem All'j^e-ten. jejnenl Lchen . ^ ^ Mm! ^ ist noch 'nicht lange her, da niachte mich der ZnM olt^r das Schicksal zur Zeugitl einer Unter« ret!.mlg zstvischcn Dir nnd ilhm . „Ah, Dn hast allsv gelansäilt?" „Ich hörte meinen Nainlen verä^'7)Nllen! A^s sprctr'M-dcn?'al^5 diese Milano schnl'd, a!l'er Du hörst, j-'k, diiß ich di'^'se Peilse»'? erl^'!e." 5^anna enh')b sich ianj-M? vom Stiihle. Sie Presi^e 'dk' auf 'tiie Pruist. Dann saqn es wie ein niühs-aim unterdrilckter Ver-' Ln>eislnnig^schrei au? ihrem Munde: „Nx-in! Ich s^^nn nicht -- l^^nn nicht!, V?artere niich nisk?t weiter, Schelt«^' mich i:n>d^ink^'iar! ??e;,se ni'ick fort von hier! ' Aber sprich nicht lnehr pr>n Alfred Wels-Mann!" Der .''^'"-i'nl-'r-senrct icnien ganM Plan .'i:^t^!tt!nenfMn, eim' nndeischleilb» liche ?L^nt ersMte i>k?n. Wie? Dieses) kleine Per!lynchen, dem e« den Weg jil ^ie große Wel't elnleil nwllte, es, ihnl heu-te Wiiderstanüzlleisten? „Ble'i'lie, Hanna," d^faiil er, .„Ich wil? Dir Be'o^'Nlf^^it ge^l'em' — einen TMl.A^bet? ^MN.erWM ich ».^ Periode. Die Wetterpropheten, welche «inen trockenen Sommer prophezeiten, haben auch diesmal nicht erraten und ist auf Pe hber-Haupt kein Vxrlaß mehr. Nach dem gestrigen, ganz verregneten Tage zog w den Äbendstunden ein Gewitter auf, das fich gegen 20 Uhr über Maribor und nördlich davon entlud. Stellenweise hagelte eS, doch wurde nach den bisher eingelaufenen Nachrichten kein bedeutender Schaden angerichtet. Umsomohr aber jammern die Landbewohner, die jetzt mit dem Heueinbringen besWftigt ^imÄ. m. Vom Blitze erschlagen. Gestern gegen W Uhr abends, als sich das Gewitter zusammenzog, schlug ein Blitz in das Wohnhaus des Besitzers Unger in Gai'nik (Gemeinde Pesnica) ein und traf den Besitzer sowie dessen Sohn, wayrend die Anderen nnnersehrt blieben. Unger war auf der Cielle tot, sein Sohn aber wurde heute noch im bewußtlosen Zustande nach Maribor ins Krankenf>!7ils überführt. m Gefährliche Liebelei. Ein lebenslusti^r .„MoisilW m?cht Bcikmrnt'schcilft m'it ei.ner Parffcv, mit 'tcr er sich in tM« Abeindstundcn <71?^ ^iner v ertiorigenen Bmrk im schock Wen ld<'s Ps die (^c^nlpartei ent-schi^idlsn rn ^l'brcde Mlt. Da >bo^d? bei chren Gehai^ptungÄN >boha!rr<^, wiiald Vi« MiI-eleyenhÄt vor Gorichte zur Aus-tvagunig giebcvnig'en. m. Sin gutes Geschäft. Die Alteisenhänd-terin Marie Arbeiter übergab vor ringen Tagen einem jungen, dem Namen nach unbekannten Burschen 100 Dinar, ein Pferd und einen Wagen mit der Weisung, er möge in Raöje altes Eisen zusammenkaufen und «ach Maribor überführen. Der Bursche kam zwei Tage nicht zurück. Nachforschungen ergaben, daß er das Eisen in RaSse bezahlt und fortgeführt habe.. Erst am vierten Tage erhielt sie die Nachricht, sie möge ihr Pferd und ihren Wagen bei Rapoc abholen. Es Hat sich herausgestellt, daß der Bursche das Eisen wl^tervcrkaufte, den Erlös aber verbrauchte. Er war aber wenigstens so ehrlich, Wagen und Pferd zurückzustellen. m. Neue Z^nke in der Strotzmaserjeva vlica. Einer der beliebtesten Ruheplätze in der .Wrntnervorstadt war seit jeher die Al-^ kin ider Schroßmajerfeva ulioa. Die früher schattige Allee wurde im heurigen s^üh-jahre arg zugerichtet, während die Bänke schon während der j?riegszeit verschwunden waren. V?un hat sich die Stadtgemeinde nach langem Drängen und Bitten dieser Allee angenommen und neue Bänke aufstellen lassen. Wir hoffen, daß das Publikum es als seine Pflicht betra^n wird, die neuen Bänke vor giewissslt JnÜ^wiltmen. die von einer Zerstörungswut besessen zu sein scheinen, zu schuhen und jede böswillige Beschädigung zur Anzeige zu bringen. Denn nur durch lenyes Zui^amvnienmlbsiten der BcvSltevMU wit den berufenen Organen und Behörden kann folchem Bandalismus ein Ende gemacht werden^ m. «leine Polizeichrani». Bon yvstern aus lhcutte wpriden von dsr PoliM vier Ber^-wngon vorzenommen unid bl ereignete sich in der TrtaKsa cesta, w«» ein gclwilss-l'r H. aus eineni Ln-ftMoohr nach fpiesleniden Kittdcvn zi^'lte uich auch schoß. M ihn ein Herr Mr Rede stellte, enid-stcmd imter »lin-en ein Stn^'i^, der in eine Rmhferei ous-artete. ^Abließilich konn-te dher alle !bi.'Ä;erIvg<'!n Mlle ^m Gvomium ehemög lilM mit^teilt werden. * Mi^chinschrelbkurse, Beginn' täglich, Privat-Lehranstalt Ant. Rud. Legat. Näheres im Schreibmaschinengeschäft Ant. Rud. Legat, Maribor, SlsvOnska »liea 7, Tele-Phon Ivo. * Hotel Halbwidl. Jeden Donnerstag Familienkonzert. SiehL Annonze im Anzeigenteil. ' Nachrichten aus ptuj. p. Vor den ötemeinderatswahlen in Ptnj. Bekanntlich finden die Wahlen in den hiesigen Gemeinderat im September statt. Die Parteien bereiten sich schon fieberhaft auf den Wahlkampf vor, der diesmal äußerst ^tevessant und schavf zu werden verspricht. Die vier slowenisch-nationalen Parteien — die Demokraten, die slowenische Bolkspartei, die Nationalsozialisten und die Radikalen — haben vorgestern einen „Nationalen Pakt" abgeschlossen und den Beschluß gefaßt, eine gemeinsame Liste bei den Gemeinderats» Wahlen aufzustellen. Unsere Wähler werden daher drei Listen vorgelegt bekommen und zwar: Die Liste der Deutsche^:, die des Na-tionvlen Vlo»»»«»»»« »I« »»«»«»««HIM«»» io »«!»« Mittwoch, den S. Juli^ „Mamzclls che". Ab. C. Donnerstag, den Juli: Ni- toiichc". Ab. ?l. Arcitag, den JnII: „Ma.nzcN^! Ritou-chc". Ab. D. ?l>mstag, den 5. Jiili- „B!an!,kss>' Nitoi,. che". Ab. ?. Die letzl> Vorstcllun^in der Saison. —ri»— Kino. ? ButiZ-Kino. Ab Donners-tog g<'sangt der erstklossige Ailin „DaS Zich-kinld" zur Aor-Mrun-g. Er zeichnet sich durch herrliche Bilder An'd glan^ndes Spiel, besonders des ?leialen Jackie Coogvn, der sich rasch die Sympat^hic aller Zuschm'er erringt, aus. Die Tragödie hat ungefähr folgen.den Inhalt: Elne fim^e Mn-ter l^.^t in Ber- AweiWmq über ihre Armut ihr neugebore-m's ülnd in cin elegantes Auto, in der .Ho^'nunq. daß oor Äncbc von guten imii. reichen Mcnichen ausgenomiiren ivcr1:e. Doch Diel>>.' entwenden das Auto init dem zdiiv-d,', d-a-? NAN, nachdt'in es ^on einem initlei-üi^en Vc^^^'ln'ndc.'n angenommen wurde, ans di?r Straf»? ansivachst. Ti^ Mutter ist unterdessen ein^? e'!'-^te s^nnstlertn ge-worl^cn und sucht nun nach dem verlorenen Kinde, '^ic findet es endlich in einem Ar-n?cn??>adn 'tas es ni'ch s^'iner Erkrankung g^briirszt wort'en war. k Stttdt-Kino. ,,(5ine ?kacht in Alliier^, ei'ir si.'n!!^tii>nesles ^^riininaldranvk in ?1?len. nnrd noch h.-irte Mittwoch und mors ^en i'on'eiührt. —kl—.-VvZkswZrischaft. Ter Dinar. Das Cif'ken unserer in Äus» ful)rsaison ist eine alljährlich auftretende (5rscl^''innng, deren l^rnnd in dein schwachen Eingang an ('l^rportnalnten .Pi suchen ist. Die starke Veanspruchnng der Nntionalbank vor der un! .^^.redllei? hat angesichls der noch nngenügenden Widerstandskraft eine Schwächling r'7s Dinars zur Folge gehabt, die ütxrdies nocli in hervorragendem Maße von einen? dor juigoisl. Erportoure unterstützt wird. Sowohl die Ernteaussich» ten, die Heuer als besonders gut vorausgc« sagt werden, als anch die Zunahme des Exporte? "^onen im ersten Viertels jähr gegenüber Zounen im Bor» jähr) und die Veschrönkuug des Banknoten« uinsanfes auf 5»>z Milliarden rechtfertigen, wenn dli.' s^leichgewic^t des Bndgets durch-gesetü wird, den in die Zukunft des Dinare kurses gesehteu O^'timismns. ^ X Erhöhung des ,Zinsfußes bei der Belgrader Ntttwnalbank. In den nächsten Ta« gein wirc> die Lei-Iiin-!.^ der li!igoisl.z>wischcn Nationalban? lMr eincn Antrciz vn-hMdelii, der die Echöhnni^ des Disfonitzinsfußes für WechseleÄompte von 6 a,ck 8 Proz^'nt, für P.s.anW'l^rlehen veiil 7 ons y Pro.Mt for- .Wft» CeVis ^^lll>gramm) statt. , , . ^ »l37 i ........ : »o«Ie: «-«rds-i, i.s«»is,N,nI»,Pln» s ! ssi ullv» lu lien dllllgztsn?Lzs!p?elzm, » > . I^or!dor.ieoko!Ie»«!U>S. » . -Z !........................................................... j pr<,t^li«kr. 20 M K.uN«ut«. kunö. 6.« «« iw N,n6-I5«°t°r. aenmea »n Nenn ^snr VIcIvvii I >pwtoiw1ll«t«n s(«ukm»n«, Ln-xros.c;eml5cktv>lenk«n?«>?>e>ilen kunck, ösL sie iZs, >I,n. (Z,ovkznälunxi in /^sribor. Olsvni trx N.'ni!e!z»n!-». „niI -i-iv sie ilic-ci U>r „«u« vesewle. l-s unl-melimen unter ism> n«». VIÄsv», liaiidor. -«nc VI«Io,ii. ZV^sribor, Qlsvni dx. > ^ .. . ^«7v?rHkr'ZilN?^''. .' '^ .' > ..- '«MMr u«, SM;.'FuN ,SZL^ ^ ^ Wß« lN»G»<»?WtzUs^">» su> Hi« s«ßRi«E ttz^ s-ai» «d«»z» «w« >chk»tz m» «» a»ß««w«O»s»Oh«e ««»»WU AUhe ««»» «« TvWchiiwDW hott kl VV«. VerfchiÄe»«» yO^rSber! ^rren- und Damenräder. Sämtliches Fahrrad^ugehZe. Sichere Käufer Zahlungserleich terung. Eintausch von gebrauchten i)!ü-dern. Fahrräder werden aus^ielie^l'n. Generalvertretung der Görickc-Fahrräder sowie folgender Motorräderk D, G. H. mit engl. viMers Motor ZZ^Z P. S., 2 Gang« ^ aetrteb«, Kickstarter, Dynamo- veleuchtung. H««ber 2)^ HP., 3 Ganagctrie le, Kickstarter, Kettenkbertra-' gung, Sport- und Touren« Modelle, Geschw.: 90 Kilom. ^ per Stunde. Jede Steigung mit 2 Personen. Rsrtoa 3^ bis 7 HP. s' "o-lo und Beiwagen, 3 Gang-' Griebe, Kickstarter, Ketten-' Übertragung.' Mod. IS H. 3^5 HP. Geschwind. IKS Kilom. p. St., auch für Beiwaoen geeignet. Nod. BtO Four 7 HP., ideale Beiwaaemnaschine, Geschw.: garantiert ttk Ätilom. p. St. .'mit 3 Personen Belastung. 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Votzar: Nnssische V>««» »ul 5«m»«N coro In äer Oesamtvertunx ksron Vexäer-^sIberA AI»50lut«r 5l«»sr mit 13001 Punkten Lkrenpreig c!e5 Oesterr. ^utvmobillclubg uncl Lkrea« preis äer k^irma Losck Kommer?ialr3t I^inninxer (k^skrer KammerZruber) Lkrenpreis Äes un^ariscken ttsnäelsmiriisters »ufvitsr 5ivssr L. k^. l^enner, ^krenpreis cler 8ta6t Liexeä mit cker punkteari^sdl vrMar 5lv«vr l^eo t^san, preig äer unZsriscken ^utomobilincluZtslellen VIvet«!' 51«»«!^ i-Ierdert L^allax» preis äes Oesterr. ^utomodilklubs 5sek5tar ZIagsi' InZ. Otto I.-uc1>viA, preis äes Orsken ^ickzs >^rtur ttscker, krvn^ene /^eclsüle. Ai» ds»t«» Xludtaam xevinnen ^alder^, I^aan, I^uäviA äen Ldrenpreis cket Oesterr. ^utomodiliriäustrie kür äen Lteierm. ^ut0> mobilklud ^ustro-DaimIer- 8eeI>si7liNäsrs UiSsn Wi«NS?-I^SUS»sM Verksuksdurssu s A. 5toin8ckess ^ k. peSiksn ^»ridor, ^I«I<»»n«i?ovu «»»t» IS ' lkWnbMM st5.^k.?^M«uoer<^w^Ich: S a s x e r, Amck M KxlAg: Mqriborskz tlskgraa d. l»,