Nr. 11"?. Dienstag, 25. Mai 1909. 128. Jahrgang. MbacherW Zeitung Vrän«>»cra»<. linll'jährin Ui K, Im «i'ülm: na,lzjäliri,i ^ 2!i l<, I,all,inl,r>n N «, ssilr dir ZustrNiiüN i»s Ha»« «ll»zjäl,r>n 2 li. - Insrltiontl<,rbühr: ssür IInm» Inlcratt ? l,i« z,l 4 Zcils,! 50»,, niüßrre per Zeile 12 K; bei öfteren Wiederhol,»!,,!'!! pcr Zeile « k. V Tis «Lail'ncher Zri!,>„N' rrwirii» lässlich. ,»>! V!»c'»c!!m!s der Tonü- und ^eierlane. Tie Äbminiftration befindet sich Millriiostrune Nr i!c>: die Nedaltion Milluii^snasie Äir, 20. «3vlelt>stu„b>-!, der Medallw,, vl», x bis ,u UI,r vormitian«, Unfranlierte Briele werben nickt angenommen, Wnn»9 (Nr. ll8 V» V I'r»./.« —' VII. 'I'lZllLM liklllll, ^1^,(11», V I'rttLN — VII. ^^lltollem vln.8tnim». iNr. 1l!0 «I^'Lml>,uoip2,2i0no» vom 15. Mai 1909. Flugschrift: «1«91, XV. ^liß^in 1909, I^clit. I» ^ode-lil/ic»> I»tli»l!ll, 1'ip. i'i-^wlli ^c>8«Ui>;'I'riogto». Broschüre: «I^n. duulinrntt», on-^tH/inni « «cm8icl«lÄ2ic»ul. <^. ^Iu,8t,rnlunli,rs». I< ^«i!<>ß!wlli o (I 1909». Nr, 9» «I/^Itn ^ «Aärol! 8od^» vom 15. Mai 1909. Flugschrift: «Deutsche Bewohner der Stadt Teplih.Scho. nan». Flugschrift: «Deutsche Arbeiter, auf nach Töplih». Nichtamtlicher Heil. Innere Angelegenheiten. Gegenüber den in den ezechischeil Blättern'ver-l'reiteten Nachrichten iiber die Schlvierigteiten in ^er parlanlenlarischeil Situatioll bemertl das „Fremdellblatt": Neim der Regierung der Vorwurf ge->»acht wcrdc, daß sie das Haus nicht genug führe und unterstütze, so sei darailf hingewiefen, das; sie ^'»l Hause ^)l'ii und Gclcqcnlicit ^oilNsi qosscl".'!! l> ülbständigl.' lllld llcinmütuic Vinschatzunli dcs Par-llunontarisnlus, w»nn iilan allos Hei! für das Par-lnnn'ilt illir voll der RcMrumi, crloarto^ Wenn cin Mchischcs OllilNl oic ^lnschallUll^ vortritt, cs bc-^ürsc inir cinor ncuorlichl-il Plnlaulcutcnisicrililq der ^ü'qil'runsisl'alll, unl allo Schlviori^loitcll loocizu-^'ischcn, so habl' dieser Gcdallse l^'wis; viel für sich, nbcr den qcwüllschtcil VcrändcruiMn auf dcr Ncc^ic-Uln^.da!lk müssen ^llilächst Vorliildcrunqcu iln Pcr-hnlinissl.' der Parlcieil liniereiilinlder vorallsqehcn und auM'iX'm inüfite U'enigstclls üver oic l'rennend' sten nationalen Streitfralicn ein vorläufiges Einverständnis erzielt werden. Sonst wäre ein solches Ge-väude auf Tand gebaut. — In einer anderen Ve-tlachtumi, weist das „inemdenvlatt" darauf hin, daß der vielverlästerle ^iilailzplail des Herrn v. Bi-liilsti vor allem im Interesse der Länder sielegen sei, lind daß gerade die aulonomistischen Parteien auf denselben eingehen sollten. Dr. v. Vilinsti habe sich seine 'Aufgabe, das Gleichgewicht im Budget auf-rechizuhalten, wesentlich dadurch erschwert, daß er die Sanierung der Lande5finanzen in den Vordergrund geschoben hat und damit auch das schwierigere Problem. Denn um das Gleichgewicht im österreichischen Staatshaushalte aufrecht zu erhalten, hätten einfachere Maßnahmen wohl genügt. Im Interesse der Länder vor allein Hal Dr. V. Vilinsti seinen ivinanzplan aufgestellt, und darüber werden sich die autonomistischen Parteien nicht hinwegsetzen können. ?lbg. Dr. Steinwcnder führt im „Neuen Wiener Tagblatl" aus, der ^'inanzminister hätle sich seine Sache sehr erleichtert, wenn er vor drei Wochen mil dem erweiterten ^inanzvlan getommen wäre. ^'luch oie unpopulären Partien hätten eine nachsichtigere ^lufuahme gefunden. Er werde sich aber zu einem resoluteren Eingriff entschließen müssen, weil er sich bald überzeugeu wird, das; eine Erhöhung der staatlicheil Vicrstcuer ganz und gar ausgeschlossen ist. Die „Zeil" erllärt, der ivinanznot Österreichs tonne nur aufgeholfen werden, wenn der Übergang des weiches vom ^lgrar^ zum Industriestaat mit allen Kräften gefördert werde. Die Gcschichle der Handelsverträge mit den Ballanstaaten ist ein fchla-gender Beweis dafür, daß den herrschendeil Fal-loren ill Österreich die Überzeugung noch nicht in fleisch und Blut übergegangen ist, daß die Macht der Staaten auf dem Vollsreichtum und der Reichtum des Volkes auf dcr Industrie beruht. Ägypten. Mau schreibt aus Kairo: Erst i,cht läßt sich ein einigermaßen sicheres Urteil über die ^lufnahme des Gorslschen Berichtes bilden, der zu Anfang dieses Monats erschienen ist. Der zweite Jahresbericht des englischen Prokonsuls schwimmt in eitel Freude. Dies gaben bei seinem Erscheinen auch die eng» lischen Blätter etwas verblümt zu verstehen. Ihrr Meinungen gipfelten in den» Ausdruck: Er befriedigt nicht. Die hiesigen Blätter sagen dasselbe. Sir Eldon Gorst findet, daß alles gut bestellt sei! dem ist aber nicht so. Gleich das die ägyptische Krise behandelnde Haupttapitel, das die vitalsten Interessen tangiert, begegnet überall Kopfschütteln. So weit ist es denn doch noch nicht, wie Sir Eldon glauben machen will, daß die Krise endgültig vorüber sei und vollkommen geordneten Verhältnissen Play gemacht habe. Die Ein- und Ausfuhrziffcrn sinken immer noch, wenn auch nur um ein weniges, aber sie sind der sicherste Maßstab für die wirtschaftliche Lage Hgliplens. Sehr warm befürwortet Sir Eldon das neu geschaffene Prcßgcsctz. Er triti mi! starter Übcrzcugungstrcuc für die Notwendigkeit desselben eil,- begreiflicherweise findet er hier damit wenig ^'lullang. ^ür die englischen Beamten uud deren Wirken hat er viele warme und anertennungsreiche Worte: für den einheimischen Beamten hat er dagegen nicht viel übrig. Für die Bestrebungen der Hgiipler nach einer Autonomie hat er beinahe taube Ohren; er gibt ziemlich unverblümt zu erkennen, daß ail eine Selbstregierullg nicht zu denken ist. Interessant siild seine statistischen Angaben. Kairo und Alerandrien haben in den letzten zehn Jahren um über fünfzehn Prozent zugenommen. Diese Prozentuale Zunahme wird in Europa nur von der Ttaot Berlin übertroffen. Die Analphabeten haben unter den Einheimischen ill den letzlen zehn Jahren ebenfalls zugenommen. Groß ist deren Zahl auch unter den hier lebenden Europäern, nämlich 5l) Prozent bei den Frauen und ^ Prozent bei den Männern. Die Deutschell habeu um 44 Prozent zugenommen, die Griechen um ^lg Hnydil den Besuch eines vornehmen englischen '^crru, welcher ein großer Musitliebhaber war und ^'u Wuilsch hegte und aussprach, von dein Künstler llnlcvrichl ill der Kompositionslehre zu erhalteil. ^, „Recht gern," versetzte Hayon, „wann wünschen ^U' anzufangen?" „Sogleich", antwortete der Lord. ,^ .„Nun, so lassen Sie uns beginnen," sprach 'vaydn. ^ Da zog der Engländer aus seiner Tasche die ^lNtitur eines Quartetts von Haydn hervor und Me: „Als erste Lektion lassen Sie uns dieses ^"Uarlttt Prüfen und geben Sie mir einen Grund ?" für den Gang der darin vorherrschenden Motive, .^ ich uicht ganz billige, weil er mir nicht mit "'" Prinzipien der Musik vereinbar scheint." Haydn, obgleich über diesen Eingang betroffen, 'uNwrtele bescheiden, er sei bereit, den Gedanken, ^ sein Werk geleitet, zu rechtfertigen. Der Eng^ ""der, durch die Nachsicht des berühmten Musilers "Mlligt, aualysierle nun Text für Tert das vor 'Mnoe Quartett und fand in ftder Wendung et-""6, das scincn Widerspruch hervorrief. Haydn, der, wie alle großen Meister, den Eingebungen des Genies viel lieber als den bestehenden Regeln folgte, erwiderte lakonisch: „Dies habe ich so gesetzt, weil es gut, jeues, weil es nötig war" und dergleichen mehr. Aber dcr Engländer hielt es für seine Pflicht, Haydn zu beweisen, daß diese oder ftne Passage unrichtig und schlecht sei. ^,Nun wohl", versetzte der Künstler ruhig, „arrangieren Sie das Quartett nach Ihrer Auffassungsweise, Mylord, lassen Sie es aufführeil, und man möge entscheiden, welches voll beiden das bessere ist." „Aber weshalb", fragte der unermüdliche Engländer, „weshalb follte Ihre Komposition besser sein als die mcinigc?" „Nun, weil — weil — weil sie besser ist." Der Engländer hielt sich noch immer nicht für geschlagen und hänsle ein Argumeni auf das andere; da endlich verlor Haydn die Geduld, er stand auf und sagte: „Mylord, ich glaubte Ihnen Musik zu lehrcu, abcr ich sehe, daß Sie es sind, der sie mir lehren will. Verzeihen Sie, aber ich bin nicht reich genug, Ihnen eine Guinee für die Stunde zahlen zu können." Der Prinz von Wales, später König Georg I V., wünschte Haydns Bild zu haben; er beauftragte Reynolds, es zu maleu, und der Musiker begab sich demzufolge nach dem Atelier des Malers. Reynolds, der sich vornahm, dieses Porträt zu einem Meisterstück zu machen, suchte die etwas matten Züge Haydns aufzuheitern, um dein Bilde des großen .Künstlers, den ganz England bewunderte, einen idealen Ausdruck zu verleihen; aber Hnydn, welcher die Einsachheil selbst war, machte nicht die mindeste Anstrengung, seinem Gesicht ein belebteres Ansehen zu geben; und als nach mehreren Sitzungen alle Versuche, dies zu bewirken, fruchtlos blieben, begab sich Reynolds zum Prinzen, ihm die Unmöglichkeit auseinanderzusetzen, Haydns Bild zu einem gelungenen zu machen: er bat Seine königliche Hoheit inständigst, ihn von diefer ehrenvollen Aufgabe zu dispensieren, weil er fürchtete, daß die Ausführung seinem bewährten Rufe fchaden möchte. Der Prinz fiel auf eine kleine List, um dem anerkannten Talente des Malers zu Hilfe zu kommen; er ersuchte Haydn zum vierten Male die langweilige Attitüde abzunehmen, deren er schon herzlich müde war. Als seine Physiognomie immer gleich ruhig und unbelebt blieb, berührte Reynolds unbemerkt eine Feder, ein Vorhang fiel, und ein weißgekleidetes, mit Rosen be-lränztes junges Mädchen erschien, nahm Hayons Hand und sagte in deutscher Sprache zu ihn,: „O, wie glücklich macht cs mich, dich, mein geliebter Freund, hier zu sehen!" Der freudig überraschte Haydn zögerte nicht, seine liebliche Lm,d5mäimin zu umarmen; und Reynolds war glüctlich. de» geistigen Lebcnsfunkcn, auf den er so' lange geharrt, über Haydns Züge denjenigen Ausdruck breiten zu sehen, der nunmehr sein Porträt zu einem gelungenen und allgemein bekannten Meisterwerk machte. Laibacher Zeitung Nr. 117. 1062 25. Mai 1909. Politische Nelierstcht. Laibach, 24. Mai. Tic „Reichspost" veröffentlicht eine Unterredung mit dein italienischell Abgeordneteil Bisso-lati, welcher sich dahin äußerte, das; sich die Beziehungen zwischen Italien und Österreich-Ungarn sofort bessern würden, wenn die Wiener Negierung eine italienische Universität in Trieft gründen wollte. Ter Irreoentismus sei nicht zu fürchten; er nähre sich von Unzufriedenheit und man dürfe seine Existenz nicht übertreiben. Eine italienische Universität in Trieft wäre das einzige, das beste Mittel, zu beweisen, das; Österreich Italien nicht feindlich gesinnt ist. 'Alle diejenigen, welche für eine nationale Verständigung mit Österreich-Ungarn eintreten, würden aus dieser Tatsache mehr Kraft und mehr Mut zu einer zielbewußten Propaganda schöpfen. Tie „Arbeiterzeitung" meint, die Entwirrung der ungarischen Krise wäre ungemein einfach: die Wahlreform machen, Neuwahlen ausschreiben und die Vernunft des demokratischen Reichstags walten lassen. Tas wäre die einzige Politik, die über die Wirren des Tages hinausblickt. Worauf wartet man jetzt in Ungarn? Daß die Justh und Hollo umfallen, das; sie, durch die Möglichkeit der Vefric-digung ihres Ehrgeizes gestachelt, von ihren Forderungen ablassen. Und die nächste Etappe wird einen neuen Konflikt produzieren! Tas „Vaterland" bemerkt zu dem Mißlingen des französischen Poststrciks: Ter Streit zwischen den radikalsozialistischen Gewerkschaftlern, den Syn-dilatisten und den Politischen Parlameutssozialisten, der nun wahrscheinlich neuerdings und mit noch größerer Heftigkeit entbrennen wird, mag der Regierung momentan sehr gelegen kommen; die Bewegung aber. welche durch diesen Streit entfacht wird, kann nicht nur der Negierung, sondern dein ganzen Lande sehr gefährlich werden. Tenn die Ttaats-beanttenschaft wird nicht vergessen, daß ihre Interessen in dieser Bewegung eine gros;e Rolle spielen. Ta die bestehende türkisch-bulgarische Handelskonvention mit Rücksicht auf das frühere Vasallenverhältnis Bulgariens zur Türkei gegenseitige Erleichterungen und Zollbegünstigungen enthielt, welche zwischen selbständigen Staaten wegen des Meistbegünstigungsrechtes der übrigen vertragschließenden Staaten nicht zulässig sind, müssen die Handelsbeziehungen zwischen der Türkei und Bulgarien auf neuer Grundlage geregelt werden. Nach einer Meldung aus Sofia dürfte schon in der nächsten Zeit die Kündigung der Handelskonvention mit der Türkei und die Aufnahme von Verhandlungen über den Abschluß eines Handelsvertrages erfolgen. Wie „Pali Mall Gazette" erfährt, haben die Mitglieder des englischen Kabinetts, welche die von dem Ersten Lord der 'Admiralität Me Kenna vorgesehene Beschränkung des Flotlenbauprogramms auf vier Treadnoughls befürworteten, mit Rücksicht auf die vom Volte geforderte Erweiterung des Programms ihre Anschauung geändert. Es sei demzufolge ein Einvernehmen dahingehend erzielt worden, daß vier weitere Dreadnoughts vor Abtauf des gegenwärtigen Amtsjahres aus Stapel gelegt werden. Temgegenüber erklärt jedoch der liberale „Taily Ehronicle", daß die Politik des Kabinetts unverändert sei. — Admiral Lord Eharles Beresford hielt auf einem Bankett eine Rede, in welcher er ausführte, es sei unnütz, daß die .Kolonien Geld zum Bau von Dreadnoughts, Torpedobooten oder Unterseebooten senden; sie sollten Kreuzer oder eventuell eigene Flotten bauen, welche mit dem Mutterlande eine Reichsmarine bilden würden, die einen Krieg mit England zur Unmöglichkeil machen würde. Im Hinblick auf den Wetteifer in den Rüstungen anderer Nationen sei es durchaus wesentlich, daß England in diesem Jahre acht Trcadnoughts auf Stapel lege; aber auch diese seien nicht ausreichend, um das Versäumnis im Schiffsbau der letzten vier Jahre gutzumachen. Redner schilderte sodann den gegenwar-ü'gen Stand der Marine als sehr ernst, da es an einer geeigneten Organisation für die Vorbereitung auf einen Krieg mangle. Tagesneuissteiteil. — sIm Luftballon zum Nordpol.j Die „Basische Heilung" meldet aus Kopenhagen: Avlnr Wellmann, der Bruder Walter Wellmcm»s, wurde hier auf der Durchreife »ach Spitzbergen über seine und seines Vrn° devs künftige Pläne interviewl. (5r erklärte, ev habe seineil Vruder in Paris ,',urückqelassen, wo er mit Vm° bereittmgen .',» einer Lustschissahvl nach dem Nordpol beschäftig! sei. Avtur Wellmann reist jetzl nach Spitz-bevgen, um dort mit seinem Vrndev ,',usamme»/,nlresfen und ihm bei den Echlnßcn'beiten .^>v Abseihn .',>> helfen, Tas Luftschiff wird nach Walter Wellmanns Zeichnung ausgesiihvl und ist dem ^eppelin-Typus sehv ähnlich, Waiter Welliuann und Mei Mann beginnen ihre Fahrl Ende Juli oder Anfang August 71? englische Meile» vmn Nordpol. Wellmann niüimt 12 Hunde, Schlitten und Proviant für ein Jahr mit. Wellmann hegt starte Hosfnnng, sein Ziel zu erreichen, geht aber nicht anfs Geratewohl. Wenn die Verhältnisse ungünstig sind, wird er ruhig abioavlen, bis Luft und Wind besser werden. — sWobo» dic juuqeu Mädchen träumen.j Im „Figaro" liest man: Durch Mussel wissen wir, imnwn die jungen Mädchen ill ^ranlreich tränme»; durch die „Westminster Gazelle" ersahve» wir jetzl, wovo» sie in England näumen! ihr höchstes Tehueu ist, „dvahl° lose Telegramme" aufzufangen und die (Geheimnisse, die die Herrschen Weilen durch die !^uft tragen, zu be> lauschen nnd kennen zu lerueu. Ter Gewährsmann der „Westminster (Gazelle" erzählt, das; seine Tochler sich für eill Tputlgeld eine ganze Einrichtung für drahtlose T,e- lecnaphie zugelegl Hal und daß es ihr riesigeil Spas; mache, gewisse ^uflbutschasle», die von der Slalwn aus dem Eiffellnrm in Paris an die ans hohem Meere befindlichen franzüsischen Schiffe gesandl werden, ab° zulenlen und zu entzifferni das salle ihr, obwohl sie nicht die geringsten Pm'lennlnisse habe, sehr leichl. - lHrldeii des ttinematossraphcn.j Wohl zum erstenmal Hal jetzt dev KinemattMaph im Gerichlssaale eine Rolle gespielt und als Zeuge der Gerechtigkeit ge-dienl. Die eigenartige Szene spielle sich in einem Ge» rishtssaale der Aereiniglen Staaten ab. Ei» jui'ger Bursche naniens Mae Gmity »ourde vor rund vier Iah« reu bei eiiiem Slraßenbahnunfall veriuundel. Die Ellern erhoben Schadenersatzklage und verlaugten von der Bahngesellschasl !6<».<».'» Äconateii zunichte. „Einer unsever Phologvaphen," sc> erzähll der Tirektur, „sas; dvei Wochen lang geduldisi ncbeli einem Geysir nnd warlete anf einen znr Alls» »ahme geeignete» Ausbruch. Aber die heiße Sprudel» quelle schien nicht gesonnen, dein Photographen feine» Wunsch, zu erfüllen, uud schließlich verließ ev des War» lens müde aus einige Tage seinen Neobachtuugsplci>> Als er zurücklehne, war der Ausbrnch eingetreten, der Geysir aber lag schmi wieder untätig uud die Auf-»ahnie konnte nichl stallsinde». Ei» anderer unserer Ph^l^qraphen nahm auf Bm'neo Bilder vom hänsliche» ^eben nnd Treiben dev Eingeborenen anf. Er verlor dabei nms Haar sei» ^ebe» »lid sei»e» Apparat. Die »gebm'e»e» hielle» de» Apparat für eiue geheinüiis' l.wlle verderbenbringende Waffe n»d nur der Energie des Dolmelschevs >oar es z» danke», daß der Phologwph mil dem Lebeu davon kam. Die billersle Ersahrnng aber machte einer nnserer ^enle, deli wir zu einer Wc>l> sischjagd enlsandt hatteii. Eines Tages wird ein rie-siger Wal gesichtet. Boole werden ausgesetzt und >» einem von ihnen nimmt mit seinem Apparat auch unsel' Pholoqraph seinen Standort ein. Die Hcn'pnne trisfl» der 39al rast davon und zerrt in sausender Geschwm-digkeil das Boot hinter sich hev. Nnsev Photograph gr» zu den prachtvollen seliene» Aiis»ahme», die der Zufall ihm evmblilich! halle, als plötzlich der Walfisch de» 5tuvs änderl »nd mil einer scharfen Wendung das Bout »mlippl. ,'>)U!» Glück ioaren andeve Fahrzeuge in der Mhe, >l.i daß alle Insassen gerettet imn'den. Abev noch henle jammerl der Pholl,^ glaph nm die verlorenen Ansiiahmen, die jetzl lief ci»s Am ssranzosenstein. Original»Noniau uon Erich Vbenstein. ('>?. Fortsetzung.) «Nachdruck verboten.) Eines Tages ließ sich auch der alte Paur bei konftanze melden. Er war lange nicht im Herzog-schen Hause gewesen und hatte sich wohlweislich vorher informiert, ob der „Alte" nicht etwa gerade dort anwesend sei. Aber Konstanze war allein.. Kühler als fönst reichte sie ihm die Hand und bot ihm fehr gemessen Platz an, wie einem fremden Besucher. Auch die Uuterhaliuug bewegte sich anfangs durchaus in konventionellem Gleise, sehr zum Ärger Paurs, der eine Menge auf dem Herzen hatte und nicht wußte, wie er damit beginnen sollte. Lavieren war so gar nicht seine Sache. Endlich hielt er es nicht länger aus und Platzte heraus: „Jetzt sagen Sie mir aber auch, ^rau Konstanze, was das heißen soll, diese dicke Freundschaft mit dem alten Spekulanten in Birengut? Ter nistet sich ja förmlich ein bei Ihnen, und Sie spazieren mit ihm herum in den Hütten wie mit einem Liebsten . . ." „Ich muß sehr bitten, lieber Herr Paur/' fagte Konstanze ruhig, „nicht zu vergesfen, daß es sich um meinen Schwiegerpapa handelt!" „Zum kuckuck -^ ja! Aber ich begreife Sie wirklich nicht! Erst standen Sie wie Hund und Katze miteinander, und jetzt ..." „Jetzt haben wir uns sehr'lieb," nickte sie lächelnd. „Ja — man muß sich oft nur besser kennen lernen. Peter Herzog ist ein Ehrenmann, und Ehrenmänner habe ich immer hoch geschätzt. Sie sind sehr selten heute." Jakob Paur war sprachlos. Das hatte er doch nicht erwartet. Aber er wollte ihr nicht zeigen, wie wütend er war, und zwang sich zu einer harmlosen Miene. „Was ich noch fragen wollte, schönste Frau", sagte er nach einer Weile ganz in dem alten halb väterlich vertraulichen, halb galanten Tone, den er früher Konstanzc gegenüber angeschlagen hatte, „was macht denn Ihre schölle Schwester Fräulein Lilly? Seit einigen Tageil sehe ich sie ja gar nicht, sie ist doch nicht krank?" Konstanze schien fchr erstaunt. „Wie ^ Sie wisfen nicht, daß Lilly Ende voriger Woche abgereist ist, nachdem sie sich vorher noch mit Bankier Hcn-nickc verlobt hat?" Paur riß die 'Augen weit auf. „'Abgereist? Verlobt? Tavon weiß ich ja kein Wort! Ja, was sagt denn da Hans dazu?" Konstanze zuckte die Achseln. „Es wird ihn vermutlich sehr kalt lassen, wenn er überhaupt darum weiß. Er war lange nicht hier." „Ja, was ist denn das? Ich begreife es nicht — immer hatte ich gehofft, daß er und Lilly — daß es Ihnen gelingen werde . . ." Konstanze nahm Plötzlich eine eisige Miene au. „Offen gestanden, lieber Herr von Paur, habe ich mir in dieser Beziehung teilte Mühe gegeben." „Aber Sie versprachen mir doch . . ." „Ja. Indessen mußte ich bald sehen, daß Ihr Herr Sohn in meinem Hause nicht die Frau seiner Wahl finden konnte. Es wird Ihnen ja nicht unbekannt sein, daß er sich inzwischen anderweitig entschieden hat, und ich staune nur —" „Mein Sohn?" fiel Paur heftig ein. „Mein Sohn hätte sich entschieden? Aber für wen denn, um (^otteswillen? Es ist doch gar niemand in Winkel, der ihm gefallen könnte!" „Sollten Sie wirtlich nicht wissen, daß er einen großen Teil seiner Zeit Fräulein Ina Landi widmet? Taß er Ausflüge mit ihr unternimmt usw., obwohl er in Winkel ja recht fremd tut gegen sie?" Auf Konstanzcs Wangen brannten Plötzlich zwei rote Flecke, und ihre Augen funkelten zornig. Dann stand sie ruhig auf und fagte mit ruhiger, gemessener Höflichkeit: „Es tut mir aufrichtig leid, Ihnen in dieser Sache nicht gedient zu haben. Aber Sie werden es ja wohl begreiflich finden, daß Lilly nicht konkurriereu kann und will mit der Uine^ lehrerin von Winkel. Und damit isl unsere Unler-redung wohl auch zu Ende. Ich wünsche sehr - das! Ihr Sohn — das Glück dort findet, wo er es such!-" Tas letzte klang vielleicht wider Konstanzes Willen sehr bitter. Auch Paur hatte sich erhoben. (5l glaubte Plötzlich Konstanzes källe zu verstehen. „Tas ist ja alles Unsinn", Pollerle er heraus. .,Sie werden doch nicht im Ernste glauben, daß ich dazu I" und Amen sage? Ich danke sür die Aufklärung, und mein Wort, daß ich die Sache gründlich aus der Welt schaffe. Gründlich!" Jakob Paur reichte Konstanze die Hand. „Und nun wieder gute Freundschaft, Frau Konstanze ^ ja? Tie Liebe zn dem Schwiegerpapa war ja doch nur Komödie, nicht wahr?" „Turchaus nicht, Herr von Paur." „Bah -' wie lange tann's denn dauern nu> dem alten Tyrannen? Tann stehen Sie allein da, der einzige Kopf in der Familie. Weder Ihr kindischer Richard, noch die hochmülige Melanie oder Sabine werden Ihnen eine Stütze sein. Tie reißen Sie höchstens mit in ihren unvermeidlichen Untergang. Trum halten Tie sich a» mich. Ich rate Ihnen gut." Konstnnze hatte ihn ruhig ausreden lassen. Jetzt fagte sie mit eisiger Kälte: „Ich danke Ihnen für Ihre Aufrichtigkeit, Herr von Paur, antworte aber ebenso offen, daß ich allzeit mit ganzer Seen' zu denen stehen werde, au die mich mein Schwel band. Lieber will ich mit Peter Herzog nntergehen-als meine Existenz Ihrer Gnade verdanken. Und oa es bei Ihrer Gesinnung nur peinlich wäre, wenn Sie meinem Schwiegervater hier zusällig ^ege.^ nelen, muß ich Sie fchon billen, mein Haus lunsii.j lieber zu meiden." «^Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung ^ir. 117. 106Z 25). Mai 1909. dem Gruude des Arktische» Ozeans ruhe»." Dir leben, den Reisebilder, die jetzt so oft gezeigt »verden, werden durchwegs lvähreiid der Fahrt aiifgeuominen. Geivöhli» lich mietet die Kil>ematographe»geseIIschafl eine eigene lolomolive, der Photograph nimmt eins der vorderen Plattform der Lokomotive seinen Platz ein nnd daii» N'ird lvähreiid der Fahrt der Apparat eingestellt. In Europa ist das ein Vermissen, aber in eutiegeue» nn> ',wilisierten Bändern, in den Trope» n»d insbesondere >n Afrika, lvo uft genug Raubtiere lällgs der Strecke slreife», ist der Standort des Photographen an der Spitze der Lokomotive oft ein recht nngemütlicher Anf» l'»t!)all. vyork »vird berichtet: Der amerilanisclie Multimillionär H. H. Ro> gers, seit deul Rücktritt Rockefellers von den Geschäften der weiter des Standard Oil.Trosts ist dieserlage gestor. ben. AIs ei» Kind armer Elteril »vurde er vor 75 Iah. N'n in Fairhaven geboren' von der Armnl seiner Ellern erzählt nian eine charakteristische Anekdote. Der lleine .^'ogers fiel ills Wasser nnd wnrde von zwei anderen Düngen glücklich gerettet. Der alle Rogers gab den Net. lern drei Ee»tS >>lwa 12 Pfennige) n,it dem Nemer-len: „Hier, Inngens, teilt (inch dies für das Rettnngs» >oerl- er »väre keinen Cent mehr wert gewefen." Als lleiner Zeitungsjunge begann der jetzt verstorbene Multimillionär seine Lanfbah». Als in Pennsylvanien die großen Petroleuluselder entdeckt wurde», schloß er sich den Arbeüsnchende» an, die scliuell nach dem nenen Eilande ansbrachen. Die Energie nnd die Tatkraft des !>'uge» Burschen fielen den „Ölbaronen" ans, Rogers gab einige Ideen für eine zweckmäßige Vertreibung des PelrolenmS, nnd schließlich flieg er bis zum Direktor. Er war es, der den gewaltigen Plan eines amerila» nischen Pelrolenmtrnsles znerft entlvarf nnd dann mit .Rockefellers Hilfe anch venvirklichte. Sein Vermögen ist unbekannt, aber er galt als einer der drei reichsten Mitglieder des Petrolenmtrnsls nnd von Rockefeller selbst erzählte er, daß der alte Milliardär im vergan» gexen Jahre 24l> Millionen Mark vom Trnst bezogen habe. Rogers Einlommen diirfte nicht viel weniger betragen habe». Lotal- uud Plouinzial-Nachrichtcu. Alte Häuser in ^aibach. Geschichtscrmnerunsscn von P. v. Radics. VIII. (Schluß.) Um die Mitte des 18. Jahrhunderts bestand bei dem Kloster ei»e Bruderschaft des Heil. Herze» Iefu, !>n »oelche beim Buchdrucker Adam Friedrich Neichard >)ier ei» Wiederabdruck des „Schatzkaslen der Göttlichen ^iebe" des Straßbnrger Jesuiten l'. Joseph Waldner eiscliien nnd der Maria Anna verwitweten Gräsi» A n e r s p e r g, geb. Gräsin von G iovanelli, ge» »vidmel »var- als Widmerin ist Maria Sera» p h i » a, derzeit Ä blissi » , genannt. AIs letzte Äbtissin bei der 1782 erfolgte!, Anf-Hebung des Klosters erscheint Maler Iosepha von P r e I ch ern. Wir finden vo» dieser ^'lblissi» in Stadtarchive"" einen die Ausnahme der Inngsrau Maria Karpe in den Orden belresseilden Kontrakt ans dem Jahre 1778. Es dürste von Interesse sei», dieses Schriftstück »ach seinem Inhalte kennen z» lerne». Es lanlei wörtlich: Zn wiße», daß an heul zu Elide gesetzten D.ito zwischen der Hochwiirdig in Gott Andächtigen Frau ^rau Maria Abbtisi» nnd.N. dem gesamten Löbl. Eon-^enl Sanetae Elarae Ordens alhier in Laybach an ^inem: danil N. denen Herrn Stadt Psleqern des ^»ppamtes Eoßarie glia Obergerhabe» der Jungfrau ^iaria Karpeti» »achfo!ge»der EoiUrael ausgerichl nnd ^slosse» »vorde». Erstlichen zxesagt und Verspricht obgedachl Hoch» ^'iirdige Frau Abblissi» »lld das Löbl. Eoncenl Sanelae ^larae alda ersagle Jungfrau Maria Karpeti» i» ihr ^'bl. Eonvc»! nicht nnr allein an und anfznnehmen lindern ancl) dieselbe nach geendigler Prob niid er» ^^ichtcv Volliährigkeil zu der Ordens Profeßio» ge> !^ngen zn lafsen. Dahingegen nnd fürs Änderte ver. lprbche» ^cdaclile Herrn Stadlpfleger g»a Obergerhaben "^gemeller Inngsrau Maria Karpeli», lvelche ans son» ^'rbahren göttlichen Berns ihre» »velllichen Stand in ^'>< geistlichen zu verendern sich entschlossen verglichener-'"eissen siir die samentliche Ansslassirniig und sonstige unlöste» gleich vor der Einkleidung füushuuderl '"» l d e n baar dann bey ausgestandenen ^lovitiat nnd ^speklive erreichter Volljährigkeit zloel, Monat vor Ab-u'!i»»g der Profession E i n T a n s e n d G nlde n in ^"»dschlisl!. oder Stadt Magistratischen Obligation ^lligl» zn derselbe» vollständige» Batter!.: n»d Muiterl. "u u»d Hi»da»serlig»»g gegen Verzicht abzuführen, '"^che c,l>ch nach abgelegter Profession der Iungsran -"mria karpeti» dem ^iöbl. Eonvent ins eigeu verblei-^'" svlleu, indessen aber und biß abgelegter Prosession "r die kl'st Iährl. 60 sl. Sagen Sechzig «nlden '">l!cher Wehrnng an das ^öbl. Eonvent baar zn be-^hle». , Drillens ist ancl, besonders der Jungfrau Maria ^arpl'li,, a»s der Vallerl. G e o r g K a r peli s c!) e n ^"ßa zilegesagt »vovden ei» Mittelmäßiges Brantlleid, ^»» vor die Kleinigteite» be>) der Ei»l!eidl!»g (l Kayf. ^>uatl>» zu crs,.ilt^'» »icl)l mi»der vor obbesogt Vallerl. " Faszilel 252—^.'i7/^5>2. Maßa Z,^)<> sl. Sagen drel) hundert nnd siinszig Gulden tenlscher Wehrnng sogestatlen zn ercindiren, daß hievon die Inngsran Maria Karpelin lebenslänglich den Ge> nnß haben, bet, ihrem Abflerben aber anf ihre Schive» sier ^c'ahmens Theresia Karpelin als Vaterl. Universal Eibi» oder ihre Erben ansahlen solle. Alles getreulich nnd ohne gefährde auch bet) Verbnndnng des allgemei-nen landschadenbiilid in Krain. ^u wahrer Urlnud deffen sel,nd zwey gleichlautende Eremplaria ausgericht und ein unter des ondern Unter» schrisft n. Petschafftsfertiguug verwechslet worden, lay» bach den !<> 7^-ebr. 1778. M. Iosepha d> Zeit Abbtisin l.. t>. nnd ^l. das Eonvent St. Elare ord. Maria Karpe befand sich bei den nach der Kloster» aushebung <»<> fl. Das Klostergebände felbst kam 1784 als Mili» tärspital nnd P r oviantmagazi n in Ver» weüdnng nnd mag bei Vornahme der Adaptiernngsarbei» le» il!li»sherlei Verändernnge» i» der inneren Ei»rich-l»»g erfahren haben. Darans beziiglich ist über den, Tore in der ^,-ronl an der Wiener Straße die in Stein ge° meißelte Inschrift: „Dein Geiste nnd der Stärke des Kriegers gewidmet vo» Joseph I I. Röm. Deutsch. Kaiser 1786.""'-' Der Trakt gege» die heulige Kaiser ??ra»z Joses-Elraße, welcher vor der Temolierung infolge der Erdbebenkatastrophe 1895 eine Höhe von zwei Stock» werten hatte, war vorher die Kirche. Der heule iu dem neuen l. und l. Militärspila! befindliche, vorher in der Spitalskapelle an der Wiener Straße gesta»de»e Altar mit dem von der Meisterhand des „Kremser Schmidt" herrührenden Altarblatt Maria Verkündi-g»»g rührte jedoch »icht vom Kloster her, sondern befand sich früher im Schloße Nosenbüchel ich im weitern Verfolge in der Richtung der Poljana» Vorstadt befindet, fich dasfelbe vor der Übertragung in das aufgehobene Kloster gleichfalls auf der Poljana befundeil hatte, uud zwar urkundlich nachweisbar aus den Urbaren der Stadt laibach schon zwischen 1763 und 1771 mit den damaligen Hansnmumer» 8<> i!,^i!!^ 1<,!-<'istenzwauges erwächst die Notwe»dig-keil eines steten gegenseitige» ^,nsammenwirfens der Allstallen und Unlernehmer bei lösnng dieser Ausgabe. Die Miuisterinlverordnnng vom !l». Mai 19<»9, R. G. Bl. Nr. 75, vermeidet grundsätzlich, über die '" Mittsiliittneil des histor. Pllrins 1 «(!<», I. e. " Eurnda i>. 69. "2 Nin dirsc ^eil war cnicl, rin Militär.Elziehimcisiüstitlit untcrsillnclcht. ''" Üdcr dicfrs vorbcstcmdenc Militärvcrftstcffsnmt rwn 17<;3 bis I7^l6 lommrii wir ein andcnnal des nährrril zurück. Ter Verfasser, smmelle Einrichtung der lohnansschreibungen bindende Vorschriften zu treffen, begnügt fich vielmehr damit, ihren materielle» Inhalt in jenem Umfange festzulegen, der znr Erreichung des gesetzliche» Zweckes unbedingt erforderlich erscheint. Anch die Vorschriften über die Aufbewahrungsorte befchränle» fich auf Anordnungen, die von weitgehender spezieller Regelung absehen und lediglich den ,^weck der steten Erreichbarkeit der lohn» anffchreibuugeu vor Augen haben. Um bei der praktischen Dnrchführnng allen Ver» hältnisseu möglichst Rechnunc, tragen zu können, wer. den die Arbeiter.Unsnllversicherungs.Anstallen über» dies im tz 7 ausdrücklich ermächtigt, Vereinbarungen mit Unternehmern und U»ter»ehmerverbänden über die Einrichtung nnd Ansbewahrnng der lohnaufschreibnngen zu treffen. Es wird fich deshalb bei Betriebe», i» welchen Lohnanfschreibnngen schon bisher regelmäßig geführt wnrde», hanptsächlich darum handeln, diese Ausschrei, bnngen erforderlichenfalls derart auszugestalten, daß sie dem gesetzlichen Zwecke vollständig entsprechen. Bestehende bewährte Einrichlnngen, wie beispielsweise die etwa bisher übliche Spezialisierung der Lohnlisten »ach Vetriebsadteilnngen nnd dergl.,. können uubrrührt bleibe». Bei jenen zumeist kleineren Betrieben, bei denen lohnausschreibnnge» bisher überhaupt nicht oder nur in mehr oder minder mangelhaster Weise geführt wur» den, wird de» Anstalte» hauptsächlich obliegen, den Unternehmern bei Einrichlnng der lohnausschreibuugen jede mögliche Unterstützung angedeihen zn lassen, ihnen namentlich dem Nelriebsumfange nnd der Betriebsart angepaßte Musterformnlarien von lohnliste» znr Ver» süguug zu stellen oder wenigstens dafür vorzusorgen, daß solche Formulare zu billigen Preise» leicht er. hält!ich sind. Die Musterformularie» werden möglichst einfach nnd verständlich zu versaffen fein, da die lohn» listen nicht etwa lediglich für die Zwecke der Unfall» Versicherung, sondern auch für die eigenen Betriebs, zwecke der Unternehmer verwendbar sein solle». Sollten die Anstalten die Wahrnehmung machen, daß es den Unternehmern selbst beim besten Willen nicht immer gelingt, den Anfordernngen des Gesetzes nnd der Verordnung i» jeder Hiiisicht nachzulommen, fo werden fie in solche» Fällen namentlich den klei» neie» Uuternehmer» die nötige Zeil zu lasse» haben, nni sich mit diese» A»sorderu»gei' i',',!,,-,,,! ',< ,>,,i,s,!>,, !»<>4 gegründet. ^ _,-. - lZu den Priisnnqc" und KlassifizierunqKdoi. schriftcn an dcn Mittelschulen.» Auf die Anfrage der Direktion einer Realschule. >»wieferne die Abschluß, note des ersten Semesters anf die Ko»ferenz»ole» des zweite» Semesters Einfluß nehme» soll, hat der Mini» sler für Knllns und Unterricht in einem Erlaffe fol» gendes eröffnet: In der Minislerialverordiiung vom 11. Juni 19l>8 Seine Erzellenz der Herr Ackerbau» minister hat der landwirtschaslliche» Filiale Rudolfs, wert der l. l. Landwirtschnslsgesellschasl sür die Ver» anstallung einer Ansslellung von Kraiuer Weinen in Prag in der Zeit vom 29. Mai bis 16. Juni l. V einen Beilrag von 1«»l»l> K bewilligt nnd die t. l. Lcmdesregie» mug sür Krai» ermächtigt, diese» Betrag der vor. genannten Filiale flüssig zu machen. ' __,- " <(?ilcnbahnnnsselcffcnhcitcn.> N>> nnS mitgeteilt lvird, findet über Ansuche» der f. l. Tlaatsbahndirektiou in Trieft und zufolge Ermächtigung des k. l. Eisen» bahnmmlsternlms über das Projekt sür die Herstellung des erforderlichen dritten VerkehrsgleiseS in" der Sia-üen Neumiug derLinie Aßling-Görz-Triest die Polit. Be-gl'hnng in Verbindung mit der Enteigniiugsverlidndlimg Samstag den 12. Iuui um N»'^ Uhi voriuitlags mil dem Zusammelllriltt' der Kommission bei der Station Ncumiug statt. Das Projekt, einschließlich deS Verzeich. nisses der in Ansprnch genommene» Grundstücke nnd Recl,te. sowie des Verzeichnisses über die Namen nnd Wohnorte der zn Enteignenden lann bei der k. k. Be-znlshauptmaiinschaft in Radmannsdorf sowie beim Ge» ,»ei»dea,»le Wochei»er Feistritz ,n der von der vor-genannten Bezirlsl)auptmannschast kundzumachende» Fiist eiuliesede» werde». ^ Laibacher Zeitung Nr. 117 1064 25. Mai 1909. " sLetztwillige Verfügungen.! Wie wir erfahren, hat der vor k»rzem in Wien verstorbene Lehrer i. P., Heir Anton Lipovee, in seinem Testamente dem Ärmenfonds der Ortschaft Karner Vellach, politischer Bezirk Nadmannsdorf, 50« 1v und der Direktion des t. k. Staatsgymilasilims in Kraiuburg zugunsten des dortige» Uuterstütznngsfonds, resp. der Schülerlade, ebenfalls 5<>o K testiert. —r. — varmen Nachrlif. Znln Zeichen der Trauer erhoben sich die Anwesenden von ihren Sitzen. — Den, Berichte des Sekretärs, Herrn Vilko Nus, Lehrers in Krainbnrg, zufolge zählt der Verein 2 Ehrenmitglie» der uud 45 ordentliche Mitglieder. Der Vereinsansschuß beriet in sechs Sitznnge» über Vereinsangelegenheiten! zudem fanden drei Vollversammlungen statt. Im Ver» laufe der Versammlnng berichtete Herr Prof. Franz K o m a t a r über die Herausgabe des NncheS lvr«n.i^<« uln> t>lÄv^r^tvo- die dem Buche beizulegende Land-karte ist bereits in 1500 Exemplaren gedruckt. Nach der Wahl des Vereinsausschusscs sowie der Wahl der Delegierten für die im September iu Marburg statt» findende Versammluug des Verbandes der südslavischen Lehrervereiue wurde im (.'italuicasaale eiue Gesangs» üdung für das Lehrerkonzert abgehalten, das am 19. Iuui in Krainbnrg zugunsten des Lehrcrtunvittes veranstaltet »verden soll. —«'. — l^tasernepidemie unter der Schuljugend.) In einigen Ortschaften des Krainburger Bezirkes ist die Masernepidemie ausgebrochen. In Neteee bei Bischof, lack sind zwei Drittel der Schullinder an Masern er» krankt. In Drnlovka und Breg, Schulgemeiude Sankt Martin bei Krainburg, souüe in Podre<'e bei Mav5i<"-e sind etwa 30 Kinder wegen der genannten Krankheit bettlägerig. Der Schnlbejuch ist infolgedessen sehr ge» ring. Ein Todesfall ist bisyer nicht zn verzeichnen, x. — sTchulerrichtungen im Bezirke Nudolfswert.) In absehbarer Zeit werden die ausgedehnten Schulsprengel Hönigsteiu und St. Michael bei Nudolsswert dnrch die Errichtung vou je zweillassigen Schnlen in Unter» karteljevo^ bezw. in Wirtschendorf, eine Eutlastung ersah» ^^,. — Nei der am 24. April erfolgteu ^ffcrtverhand» lung wurde der Schulbau in Unterkarteljevo dem Ban-meiner )gn. Spaeapa» um 24.689 K 63 1> übertragen. Der Schulbau in Wirtschendorf wnrde an die Unter» nehmung Johann ^nidar^u- und Johann Stepan«"i<' um 29.2 M !v 9«^ !, vergeben. — Die Bauunternehmer stammen aus Mirna und Ncu5c bei Görz, arbeiten -reell und solid. Sie hatteu im Bezirke Nudulfswert be» reits mehrere öffentliche Bauteu, darunter die monu» mentalen Kirchenbanten in Zaplaz bei Catex und Pre<"na bei Nudolsswert, zur vollsten Zufriedenheit be» werkstelligt nnd sich dadurch das Vertrauen der Bau-lustigen erworben. II. — lNcsihwcchjel.) Fräulein Nexika Kralj hat das bisher dem .verrn Äaunieisler Philipp Supan^i^ gehö» rige Haus, Schlossergasfe Nr. 5, woselbst sich zur Zeit das Gasthanv „Zur Sonne" befindet, um den Preis von 25.000 lv käuflich erworbcu. — Der Gemeinderat Postoffizial Herr Karl Mayer hat scin in der Levstik» gasse 2 gelegenes Haus dem städtischen Lehrer Herrn Karl Wtder um 38.500 K verkaust. 1<«__. — Mn Lcsevercin mit Musitchorj hat sich in Gc» reut bei Loitsch gebildet. Die Musik zählt zwölf Mann, die mit Blechinstrumenten ausgerüstet sind und ans» schließlich Nationallieder auf ihrem Repertoire haben. Der Leseverein zählt etwa 60 Mitglieder. x. — . V(>N5l rend die Übungen der Kleinen am Schwebebanm durch die Lieblichkeit auffielen, mit der sie gebracht wnrden. Anch die Übnngen an der Leiter ließen nichts zu wün» schen übrig. Dagegen boten die Sondervorsührnngen eben besondere Leistungen. Zuerst das Seklionstnrnen der Schülerabteilung an drei Pserden, das methodische Cchulnng und stramme Zucht verriet; großeu Beifall fand aber die Knabcnabteilung mit ihren Frei» nnd Ordlningsübungen, die nicht nur prächtig gelangen, son» dern auch dnrch den frohen Ernst, mit dem selbst die kleinsten „Däumlinge" ihre Aufgabe wichtig nahmen, nngemeiiien Gefalleil erweckten. Diesen folgten die Stamm» und Zöglingsriegen an zwei Narren, ebenfalls Sektionsturnen, gegliedert nach den drei Stufen gleich» zeitig von je vier Turnern szwei an jedem Narren) aus» geführt. Auch die beiden letzterwähnten Gruppen waren von den Klängen der Musik in recht passender Ans. wähl begleitet; die Übnngen der Knabenriege von Va» riatione» übers Hei»ele und die Narrenübungen von den Tönen des Tonauwalzers. Die So»dervorsühr»n» geil schloß der Kenlen-^echtreige», de» wir scho» gewür-digt haben. Dann kamen Spiele der Mäoche»ableilnn° gen, die mit heiterem Beifall ausgenommen wurden uud zuletzt gabeu die Vorturner noch eiu „Kürlurueu" am Neck zu, das wieder mauche ueue Leistungeu bot, die wir bisher noch nicht zu sehen bekommen halten. — Alles in allem ein recht gelungenes ^est, dein nnr der Nahmen einer noch dichteren Zuschauerschar gefehlt hat, deu es wohl verdient hätte. "" sZlvei.qverein Kram des Deutschen und Öster. rcichischen Alpcnvercines.j Das herrliche Frühlings» welter begünstigt den Vesnch unserer großartigen Alpen» well, die ihre Neizc gerade jetzt in aller Eigenart enl» hüllt. Es wird daher von allen^Vergfahrern und Natur» sreuudeu die Nachricht hochwillkommen geheißen wer» de», daß vo» den Pfingstfeiertagen an sowohl die Golica» wie die Voß.Hütte bewirt>chaflet sein werden. Beide erfreuten sich bekanntlich in den vora»gegange»en Jahren des größten Zuspruches. — lMeisterschaslö.Niugtämpfen j,„ Zirkus Zavatta.) Gestern abends fanden die Preissonturrenzlämpfe vor einem ill ansehnlicher Auzahl erschie»eue» Publikum im Auftrete» zweier Ningerpaare ihre Fortsetzung. Als erstes Kämpserpaar traten Mc»,im N a i <'e v i ^ (Dal° malie») und A n noni » b » r > s, Ehampions ans Mailand, gegeil Hansen, Meister» ringer aus Dänemark, wobei Hansen in 16 Minnteu über seinen Partner Pamburi siegte. Auch Hanse» fa»d viele» Beifall. -- Überalis i»leressa»l dürfte sich der heulige lvierte) Niuglauipsabeud gestalte», a» welchem der Preiswetlkampf zwischen den Champions A » n o n i nnd N a «<° evi 6 bis znr endgültigen Enlscheiduug aus» gerungen werden soll. Von besoilderem Interesse dürste auch die zweite Ningkampfnnmmer sein, indem eiu Lai» bacher, Herr Stabler, als Wettkämpfer i» die Schranke» treten uud gegen den Mailänder Champion P a m b li r i ri»ge» soll. " Magazinsfeuer.) Heule gegen halb 2 Uhr »wr» gens wurde durch zwei Schüsse ei» ^euer >» der Spinnergasse signalisierl, »vobei dem ^enerwächter Svetel ei» Uiisall passierte. Als er »ämlich den zweite» Schuß abgeben wollte, riß der Leitnngsdraht ab, wor» alls er sich eiligst znr Kanone begab nnd dort den Schuß abfeuerte. Bei dieser Mauipulatio» erlitt Svelel a» der rechte» Hcmd mehrere, jedoch leichte Verletzungen. — Es brannte das Knochen» und Hadernuiagazi» der ^rau Viktoria Pauholzer in der Spinnergasse. Der ^-('»erwehr» und Neltungsverein erschien mit gewohnter Naschheit mit mehrere» Löschlraiiis »liter dem Kom» inaiido des Herr» Nrciüddireklors Slricel a» Ort und Stelle. Die Löscharbeite» gestaltete» sich Wege» des dich» te» Nauches uiid des äußerst üble» Geruches, de» die brennenden Knochen und Hader» verbreiteten, sehr schwierig. Die Entstehnngsursache des Feuers konnte vorläufig noch nicht ermillell werden. Heute vormittags war das ^ener »och immer nicht gelöscht. — Ei» »ähe» rer Bericht folgt. " sVcraustaltnng uon Morlay.Holms.j Gestern abends sand in der Tonhalle ei» Prodnklio»sabe»d von Morlali-Holms statt, der, für die Jugend bestimmt, von ihr zahlreich besucht uud dmikbar gewürdigt wurde. Das Programm war geschmackvoll aus znmeisl bekann» te», netten Taschenspieler.,^nilststücle,l z>lsam»,e»gestelll, die, dem kiiidliche» Aussassungsvermögen entsprechend, i» hübscher, anziehender Art, mit e!ega»ter Gewcmdtheil liiiter Hera»zieh»»g jngeiidücher Gäste zur Mithilfe, ausgeführt wurde». Großes Vergnügen bereiteten de» kleinen Zuschauern die mit verblüffender /findigleil ausgeführten Schattenbilder. Gewiß ist harmloser An» regnng, Erheiterung lind Überraschung in anmnliger ?5orm ei» gewisser pädagogischer Wert mcht abz,»spreche». — sChamottrottoir'Ausbesserunq.j Da sich infolge des heurige» lange» Winters Chamollrottoirschäde» i>l der Schellelibnrg» »,ld Wolsgasse ergebeil habe», wurde nnn zli deren Beseitigung geschrille» »»d »iit der Ar-beil i» der Ccl)elle»b»rggasse bego»ne», lvoselbst ebeii die Ctraßeiiasphalllegllng beendet wnrde. 1<"—. — lAus den Jagdrevieren.) Im Jagdreviere der Gemeinde Mavi^-e gibt es Hexer ei»e erfreuliche A»< zahl jmiger Hasen »nd Fasane; der Jagdpächter darf daher i» der Jagdsaiso» Hufsiiiing auf ei»e ausgiebige Beute hege». Ei» gleich gimftiges Nesullat ist ain liilkeil Saveufer, d. i. zwische» Trboje ,md ^>öd»ig, z» geivärlige». Im heurige» strenge» Winter si»d ob Fnt» termailgels uiehrere Hlixderte von Neb» u»d ^eld» Hühner» linlgekomineii. x. — Ollückwandcrer aus Amerita.) Vorgestern nach- mittags ist der Damvser „Martha Washington" der Vereiitigte» österreichischen Schifsahrts-Ailiengesellschaft liach l4V^tägiger Seefahrt ans Newyorl über Patras in Trieft eiugelaufen. Er hatte 33 Kajüleiipassagierc erster lind 39 zweiter Klasse, sowie 42! Nüctwanderer an Bord. Während der Überfahrt starben zwei Passa» gicre; im Atlaiitischen Ozean ei» 34jähriger griechische^ Kansmailii, desse» Leiche i» Patras gelcmdel nnirde; am 20. d. im Tyrrhenische» Meere ei» »»garischer Nück< ivailderer, der Arbeiter Sandor Toth, dessen Leiche >>' die See versenkt wnrde. — 2 Uhr 30 Mi», „achmittags aus »nbekailnler Ursache e>n Brand aus, der zlvei Privatholzmagazine sowie H^ä' voiräte auf gepachtete»! Nahngr»»de vernichtete. Der Oberbau zwischen den beiden Bnhilmagazinen ist ä^ stört. Der Schaden an Bahnanlagen beträgt etwa l'l'<^' Kroneil. Der Schadenersatz der ^ Nah» a» Parleihmz belänst sich a,lf lOOO Krolle», währeild der Schaden d" Holzsirme». noch »»bekaniit ist. Der Zilgsvertehr 'st »ich! gestört. ,^ lKongresl für angewandte lshemie.j I» ^'l >^ vom 27. Mai bis 2. Inni wird in London der,1'^"'" internationale Kuiiqreß si'ir a»ge!va»dle Chemie >w ' siiide». Aus dem Kongresse hält auch Herr Mr. j»?> M arde < schläg e r eiiie» Vorlrag über d,e Win) n leit eiuer einheitliche» U»ters»chii»gs!»eehl»lg alle Medikamente, Droge» usw., zur Ide»l,llUSna")>^ snitg dllrch eine gewählte Kommission aller Slaail Laibacher Zeitung Nr. l 17. 1065 25. Mai 1K0U. — sWochcnviehmartt iu lliaibach.j Ans den Nlxhl'n» vil'hüidrll in ^aiblich ciin 19. d. M. Nnirdl',, 89 Pfl'rdl', ^3 Ochscil, 45 .^iihl', 12 KMn'v und K'9 Schweine cmj-Nctrichl'n. A»s drin Nindevinlirl'tc iwlil'rk'n die Preise oei den Mlisk'chscn li6 dis 76 X, bei den hlilbscllcn Achsen tio bis UN K und l'l'i den Einstellochscu 50 lns 6l> !< für den Älctl'r.zl'nlner Ledcndqeloicht. " ftiiadfahrerplaqe.j (Nestern ndchniilw^s ranntr ein Student mit seinelu ^ohrrnde ein llciues, liber den Alten Mm'li qehendes Miidchen nieder. Das Kind erlitt a» Arinen nnd Beinen mehrere Hliuwbschiirsunqen. (^e» Un den Nlidsdhrer Nnirde die Anzeiqe erstlittet. " ist seit qestern der 4l!ili!)ril-,e, in Ober. ^i^kli uiol)nl)liste, etwcis schlolichsinni^e Besitzer ^m'enz Sattler, (ir ist dunkel gekleidet, lräqt eine» schn.iar.zen H»t und ein blaues Hemd. Im AnfsindunMalle wäre srin .^»rcil^r, Andreas ^muba in Ober-^i^a ?lr. 89, D verständigen, der anch bereit ist, alle Kosten ,zn tla^en. " lls'in alter Tündcr.j ^u dieser qestern qebracl,ten ^l,'ti,z )^ird nns niil^eleill, das; der lvegen ^ernntrennnci dun ><)<» i< verfolgte AIf>.ms Zarnba qestern nacl,mil. lasss am Petersdamm dnrch einen Cicherheit^vachmailn erkannt und oerhastel >r>nrde. Man lieferte ihn dem berichte ein. " l(^ef»lnden> unirden Ml'i Pferdedecken, ein Sm,. Nenschirm nnd eine oerqlildete Nrusche. " <^erloren> »onrde! ein Osfiziersdienstlrenz, ein ^eldtäsll)chen mit 18 !<, eiue Zehulr^nennl.'le nnd ein Brillant im Werte om» U»< K. — jNichtiqe Zcit.> Tie ^andhausuhr ».'ird henle Mittaqs richtiM'stellt NN'rden. Tlzeator, Kunst und Literatur. — e,l Vl.nbereilnnqen ^u einem Operetteninbiläum, das in der Wiener ^healergeschichte vereii^zelt dasteht. Am 28. d. findet nämlich die 5<»<>. Vmslellnng vvn „Walker, träum" statt. Eine sviche Anssiihrnnqszahl lvar bisher Noch feiner Operette veschieden, nvch da.^n innerhalb Meier Jahre. Die Premu-re der Operette „Walzer° tranm" vm> Oskar Straus, Text vvn ^eli)' Dvrmann »'id ^evpold Iaeobsm,, sand am 2. März 1907 statt und von diesem ?aqe an wnrde die Operette ohne Unter-brechunq über 47<»mal gegeben. Seither erschien sie Weiler im Spielplan nnd gehl nu» am 28. d. znm 5<><>. Male in Szene. Die Iubiläumsaufführnng wird in der Lwlksoper, >vv das Ensemble des Earllhealers Mftierl, in der ersten Vesetznug stattfinden. Die Direl-tiun hat dem Pnbliknm ans diesem Anlas; ein An-Gebinde zugedacht, das ein Erinnerungszeichen an den ^lbend bilden wird. Oskar Strans hat siir den inter» l'ssanlen ^lbend einen neuen Walzer für Orchester l'om» paniert, der den ^itel .hieben im Mai" führt. Vm, den Darstellern des Earlthealers sind die meisten über 3l'l»mal in ihren Nolle» a»sgetre!e». — ll5i,!c 'ülovcllc Hapolcon5.> I» der Äiblioleca ^lareia»a in Florenz hat man das Mannstripl einer ^ovelle gesnilden, die Napoleon I. in seiner fugend ge» ichrieben hat. Das Mannslript wird demnächst in einer Nrvne veröffentlicht werden. Telegramme des k. k. Telcssraphen-Äorrespondenz-Bureaus. Mndrid, 24. Mai. Infant ^erdi»a»d ist »ach Wie» ^'gereist, uin Seiner Majestät de»> Kaiser die Uni» ^r», eines Marschalls der spanischen Armee und dem ^-zhl'i'zog ^ranz Ferdinand die Uniform des ihm ver» ''l'henen spanischen Kavallerieregiments zn iiberbringen. Wien, 24. Mai. Der Vudgelansschus', hat das Bud> ^t z>es Ackerbaumi»isteriums angenommen. Der Acker. ^»minister Vrüs sprach de» lebhasle» W»»sch a»s, die ^'denentschulduug^'rage dnrch Übern.»ndung der wich- !Oen Hindernisse, insbesondere bezüglill) der E^elu. '"»ssrage und der Hlipothekarlredilfrage einer günsti. ^» Erledignng znzuführen. Wien, 24.' Mai. Die Gemahlin des Präsidenten ?.l'ö Lbersten ^l'ellinllugshoses, ^reiherrn von Oautsch, '^ heute gestorben. . (^rnz, 24. Mai. Aus 20 Wahlbezirken des Wahl-leises der Städte und Märkte, welche 28 Abgeordnete " deu steirischen Landtag entsenden, »vurden 25 Deutsch, l^'cheitlichl' und ein liberaler Slovene gewählt. Es stnd äu'ei Ctichwchle» erforderlill). , ,^lom, 2!j. Mai. Der Papst empfing heute 5>"<> öfter-"chischl' Pilger, die anläßlich der Heiligsprech»»g des .^ "lemeiis Hosbaner »acl, ^lo», geko»>men waren. Dem ^"'p>n»gl' lvohnle» Kardinal.^iirsterzbischof Dollor ^,'!.»!cha, Botfchafter (^raf Szeezen mit Familie, die . ^>!ose von Trieft n»d ^ava»t und audere Prälateu d^' 5^'^"l Dr. ^liagl verlas die Ergebeuheitsadresse ^-' Kl(>l„s und der österreichischen Katholiken. Der ^"pst dankte für die darin ausgedrückten befühle der ^ Ebenheit und Anhänglichkeit/ forderte die öslerrei-er», >/" ^"lholiten "^'!' >»>!»l'r lren zur Kirche zu stehen, »»^ ^^'" besonderen Segen für Kaiser ^ranz Josef ^ erteilte fsl,!ies;l>ch allen Anwefenden den Segen, s ^'"°p?,li l^'eggio di Ealabria), 24. Mai. western ""N'llen sich ans'dem .^auplplahe 2500 Personen nnd verlangten vom Gemeiuderate die Verteilung von Uiner» stütznngen. Drei Karabiniere, lvelche die Menge be» ruhigen »vollten, »vnrden mit Steinen beworsen. Als eincr von ihnen von einem Steine getroffen wurde, machte er vo» der ^euerwasse Webranch, worans ihm die Manifestanten die Waffe abnähme» und gegen die Karabiniere senerten. Diese erwiderten ans Mtwehr, löteten vier Demonstranten und verwundeten deren sechs. Endlich stellte Militär die Ordnnng wieder her. Die Untersuchung ist im ^nge. Paris, 24. Mai. Der Perband der Post. und Tele-gravhenangestellteu ließ henle nachts Anschlagzettel veibreiten, wori» die Negiernng beschuldigt wird, daß sie ihr Versprechen absichtlich nicht gehalten habe, nm neue Ausstände hervorzurufen nnd Massenentlassnngen vmnehmen zu können. In dem Anschlagzettel heißt es Weiler: Wir sind besiegt. Dnrch die Schuld derjenigen, die ihre Solidarilätspflicht nicht erfüllt haben, sind 600 der Unserigen abgesetzt nnd an 2000 Menschen ins Elend geslürzl worden. Wir sind besiegl, aber nicht entmutigt. !^er Verband hat eine Hilfsaktion für die abgesetzten Postbeamten eingeleitet. Petersburg, 24. Mai. „Slovo" will aus autorisier, ter Ouellc erfahren haben, daß infolge energischer Vor. stelln»ge» des Generalgouverneurs Skalon die Hrage der Näumung der polnischen Festungen ins Stocken ge-raten sei. Die Angelegenheit ».'erde ei»em beso»dere» strategische» Komitee znr Beratung überwiesen werde». Verantwortlicher Redakteur: Anton F u n t e l. Giltachten des Herrn Dr. R. von Stein büchel» Rhein wall, Uniucrsita'ts-Dozcnt fiir Geburtshilfe, Graz. Herrn I. Serravallo Trie st. Universitäts.Dozent Dr. R. von Steinbnchel'Rhein-waN bestätigt Ihnen czcrnr, daß sich Ihr längst bekannter nnd erprobter Scrrauallos China ° Wein mit Eisen ebenso wie so vielen anderen KollesM bestens in geeigneten Fällen bewährt hat. Graz. 5. Oktober Il>05>. ^) Angekommene Fremde. Hoiel Elefant. All! ^^!. und 23. Mai. Dr. Drdina, l. u. l. Stabsarzt, f. Familie; Audottc. I. u, l. Oberleutliant, Görz. Treu, .^tfm..Karlsbad, - Fischer, ttfm,, Vndaplst. Fabinni. Private; Dr. Dercani, l, u. l, Neqiliicutsarzt; Schasfer, l. n, t, Oderst, Oraz. — Wnschnassq, Gutsbesitzcr, Schünsteill, - ?ldler, Kfm,, Liissos. — Schäffer, »fm, Drredc». — .«itochert, !. l. Ober» Iriltiiailt; Gruiniucr, Private, Marburg, — Amoni, Panisoni, ^linsslänlpfc>-, Mailand. Nail-eoich. f. Frau ; Coceuer, l, l. Pro» fcssor, Trieft. — Vawn ^iruc^uw, Glit^besihrr, Oörz. Pfeffer, Vrivat, Berlin, Popprr. Blank, /»lohn, Fifchl. Obrrhaimner, Rn^icla, Wallifch. Wodal, Zeiisscr. Gärtner. Hotermann, Brüll. P»isl, Huebcr. Bcrcnt. Pu,des, Me.. Wien. .Hohn. Kfm.; Gambini, Ins>,, f, Sohn, Trirst. — Zwieback, Ksm,, <^raz. — Huttcr, PriUllt, Nrainbura.. — Hnpial, Student. Lemberq. — Schwinssenschuß, Betriebsleiter, InnKbrnck. — Müller. Kfm.. f. Frau, Budapest. Verstorbene. Am 24. Mai. Maria Tatler, Arbcitcrstochtcr. 7 Mon.. Kolcsiagasfc ^4, alutcr Luiisscnlatarrh. Im givilspitale: ?lm 21. Mai. Lulas Nagodc, Inwohnerin. 75 I,, lament!», 8l!uili». — Anton Zeroonit, Besiher, 47 I., Uerni», in<:»,lc«r»,tzl. Nm 2 2. Mai. Theresia Franleli, Keuschlersgattin, ^4 I,, '1'!ib«r<'iil. pulm. ^ictcoroloflifdjc 33eobad)hmflcn in ilaibad). 6ect)bf)e 3062 m. SJUttl. iiuftbrucf 7360 mm. ^- 9 n. «b. | 73H-7 | 21 -2j @SB, mäfeig I betp51ft _____ 25J 7 U. 5. [737-4 16-3 ©Sö. fc^ipod) tciiro. be», j 0-6 %aä lafieömittel ber gestrigen Xtmpetatiix bcträqt 21-0», SRormale 15-1°. ÖJcftent abenbü Söetttcleuc^tfii, später !urj anbaucrnbcr sanfter Siegen. 8ri3niifrf)c ^crid)tr unb ^cobndjtuuflcn bcr &nibnrf)rr tfrbbrbcnttinrie rtt'ttriinhfl »im [»•' Jirniii. ilinirnllr 1KH7) (Ort: öiebnnbc bet f. f. <5(ant«-DbprrfaIfd)iiIf.) iinflf: UJörbl.iHreitf 4H" 03'; Èftl.Stfiifle doii («rpemoidj 14° 31.' SJebcnberirfjtc: «m 25. HMoi gegen 6 Ub,r 10 9Jiinuten iöeqiim ber $Miifyeid)mmß ciue* J5crnbeben8. 58 o b c n u n r it ü e luiDcränbert. Rohitscher ™§t uw» n« „Tempelquelle" ml,**« «' "p.«) H-HH regelt flen Stoffwechsel. $ttttt>cie. Unserer ^cutigrn iJhtninirr (gtablauflage) Tirgt bat 3nb,oltö» »crjeic^uid bcr bižtjcr erjdiienencn ibänbe ber Sammlung ^öscs bri. ?8ir entpffljlcn biejf Beilage einer geneigten Xur^ftc^t. ®ie SSönbe ftuh in üaibod) Don ber iöurtjbanblung 3g. b Stlcin« matjr & 5eb. iPamberg ^ii begehen. ZIRKUS ZAVATTA hot Ringhampfhonhurrenz um die Prämie 2000 Kronen. IE=Ee-ULte XDIer^.stag' ringen: 1^*»b«»1»»»b-1. gegen ? ? ? Italien. Lalbaoh. Eii.tscli.eld.iaxig-slca.ia.pf: HM. RRicevlch gegen Annonl Weltmeister. Italien. Anfang 8 1/4. Rlngkampf 9 /4. (1«1Q)___________________Die Direktion. i Siiri in '^/ Im s()iJ(lKl)errsc)]aft]icJjcii .la^iihaiise zu f^ Mrzli «tudeneo im Poklukaforste, ^^. 1Ü12 in Seehöh«'., au der WalclstrHÜe Ober- mfy jjörja.h- Mrzli stiidenec, gelangt di«; elnge- ii riohtete Wohnung im J. Stocke, umj FW zwar: zwei Zimmür,|eiii Kabinett (f) Betten), h y Mitbeiiützuug des SpeiBezimmerB im Erd- 'Ju Rescbosse, für die laufende Saison X zur Vermietung. ^ Saisonpreis K 400 —, Verküstiguag nach mb separater Vereinbarung im Hause. Wj* Nähere Auskünfte erteilt die gefertigte UL Forstverwaltuug. (1909) 3—1 C K. k. Forst- und Domänen-Ueru/altung Veldes. Zahvala. Za mnoge izrazo sožalja povodom snirti ua-Sega iekreno ljubljenega soproga, oziroma oèeta, tasta, Btarega oèeta in svaka, gospoda Pavla Drahsler-ja, kakor za rnnogoštevilno sprcmstvo predragega po-kojnika k zadujcmu poèitku in za nmoge prekrasne vence izrekamo vscrn najtoplejöo zahvalo. V lijnbljani, duo Y1. majnika 1909. (inn) Žalujoèi ostali. Danksagung. > > Für die vielen Veileidslnndgebungen anläßlich > I des Ablebens unseres innigstgeliebten, unvergeßlichen W ' Gatteu, refp, Vaters, Schwiegrruatrrs, Großvaters D I und SchNiagrrs, des Herrn W ! Paul Drahsler > l sowie für die zahlreiche Begleitung des teueren «er. W ' blichcnen zur lebten Ruhrstätte nnd für die vielen W ^ herrlichen Nranzspenden spillln,, wir allen den lief- W ' gefühltestcn Danl aus. D l «aibach, am 24. Mal ^'.«," W Die trauernden Hinterbliebenen. W Üaibacher Zeitung Nr. 117. 1066 25. Mai 1909. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen Kursblattej vom 24. Mai 1909. Lie notierten Kurse verstehen sich in Kioncnwähruna, Die Notierung sämtlicher Altien und der „Diverlen Lose" versteht sich per Stück, Gelb Ware Allgemeine Staatsschuld. Einheitliche Nente: 4°/, lonver. steuerfrei, Kronen (Mai-Mv.) per Ka,je . , 9<>'45 8« 6?> detto (Iänn.-Iuli) prr «lasse «6 3d 8«-55 4'2"/^ ö. W. Noten (Febr.-Aua., per Kasse......99 40 s« 60 «'»«/„ ö, W. Silber (April Okt., per Kasse......Z950 09 7« »860er Ttaatsloje 500 fi. 4"/« 160 65 lei 65 1860er „ ,00 sl. 4"/„220—226'— l864er ,, 100 fl. . . 290 - —'- 18S4er ., 50 fl. . . 290 . —— Dom.-Pfandbr. il 120 fl. o-^zg? — 289'— Staatsschuld d. i. Neichs-rate vertretenen Königreiche und Länder. Östcrr. Goldrente steuerfr,, G old per Kasse .... 4°/„ 117 Ih,,7-55 Osterr. Rente in Kronenw, stfr., per Kasse.....4°/,: 9« 4« 9N60 detto per Ultimo . . . 4«/„ 9« 3b 9K-L5 vst, Iüvestitiun»-Nente, stfr., Kr. per Kasse . . »'/2"/,, 86 8K 87 05 Gislnb«hn>Sln. otlschrtiiungeu. Wsabeth-Babn i. «.. steuerfr.. zu IO,««0 fi.....4"/„ IIS — ,!?-- FTanz Iosepb'Vllhn in Silber (div. St,) . . . . 5>//„ 118 «0 119-60 VaKz. Karl Ludwig-Vahu (dio. Stücke) Kronen . . . 4"/„ 9L — 97 -Rudolf Bahn in Kronenwähr. steuerfr. (div. St.) . . 4"/„ 95 90 96 9» Vorarlberaer Bahn, stfr., 40« und 200« Kronen . . 4«/„ 9s - — - Z» Zlaallschulionschrtibnngeu „'.bgeftempelte KislnbahN'Akttln lklisabeth-Ä. 200 fl. KM, 5'///° von 400 Kr.....4H8-- 4«2>— detto ^in,z-Äudweis 200 fl, ö. W. E, 5>///„ .... 434- 438'-detto Salzbura-Iirol 200 fl, ö. W, N. 5"/„ ... .424- 428 bo »lemstal-Gahn 200 u. 2000 Kr. 4°/,..........193'-1W' — Geld Ware Po« Zlllllte zur Zahlung üb«. nu««tul GistnbllhN'Vllorltiit»- Piligationen. Vühm. Westbahn. Cm, 189b. 400, 2000 u, 10.000 Kr, 4"/„ 96'70 97 70 Elisabeth-Vahn «00 », 3000 M. 4 ab 1N"/„......11680 117-80 Elisabeth Vllhn 400 u, 2000 M, 4"/„........111? 7511775 FerdinandK-Nordbahn Em. 188« «7 20 9820 dctto Em. 1904 9?'«5 9« 05 Franz Ioseph-Vahn Em 1884 (div. Et.) Silo, 4"/l> . . . 97-10 98 1« Galizische Karl Ludwia - Nahn (div. St.) Tilb, 4"/„ . . . 9«»5 97 Ob Ung.-galiz. Bahn 200 fl, L. 5"/„ 104 30105 3« betto 400 u. 5000 Kr. 3>/i"/„ 88 3« 89 3>> Vorarlberaer Aahn Em. 1884 (div, St.) Silb. 4"/„ . , 9L'7ö 97 7b Staatsschuld der Lander der ungarischen Krone. 4"/„ una, Goldrente per Kasse , li3'90H4 10 4"/„ dctto per Ultimo >i 3'N0N4'10 4"/» unyai. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 93'25 »3-45 4"/„ deito per Ultimo 93 2<, 9^ 40 5V»"/n detto per Kasse «3-2'> «3 45, Ungar. Prämien.Nnl. i>, 100 sl, 203 l>0< 4"/„ lroat, u, slav. Orbentl.-Vbl, 94 35 9b'3b Andere öffentliche Anlehen. B°«n. Llludes-Änl. (div.) 4°/» 93'b« 94b« Vosn.-Hcrcea, Eisenli. -Landes- Anlchen (div.^ 4>/,"/„ . . 99 1010010 5"/„ Donau-Rca.-Anleihe i«7« 103-20 .-- Wiener Vcrlehrs-Anl, . , 4"/^ 9660 97 60 dctto 1900 4"/» 96 6„ 97 UN Anlchen der Stadt Wien , . i00'9oi0i'W detto (S. oder G.) 1874 120-80121 W dettll (1894).....93«l! 94'80 detto (Gas) b. I. 1898 . 96 !5> 97 ,5, dettu sEleltr.) v, I, 190« 9b'8k> 9«!'f; dettll (Inv.-N,)V,I,1!»02 »7 3N 97'80 Vörsebau-Anlehen vcrlosb, 4"/„ 8 39 40 99«0 delto per Ultimo . . 5"/,, 99 40 99 9«> Nulg. Staats-Hypothelar Änl, 1892......6"/s !22'4N12.'<-4>! Veld Ware Vulg. Staat« - Ooldanleihe 1907 f. 100 Kr, , , 4>/,"/„ 91 bo 92 5U Pfandbriefe usw. Äodenlr.,allst.üst.i, 50I.nl,4«/„ 95 5« 96'3N Vöhm, Huputheleub. verl. 4"/„ 97-35 9d'8k Zeutral-Bod.-Kred.-Bl., üsterr., t5I, verl.....4>/,"/„ 101-bn 102K0 betto «5. I. verl. , . . 4"/„ 97 2f> 9b-üb Kreb.-Inst., osterr., f.Verl.-Unt, u. öfseull. Älrb. Kat, ^. 4"/^ «biiO 9S>20 Laudcsb, d. Kön. Galizien und Lodom. 57'/, I, rücl^. 4»/„ 94 5^ i»4-?o Mähr. Hnpothetenb. verl, 4"/^. 9ß «<> »755 N.-üstcrr, Laudes-Hl!p.-Anst.4"/« 9?-5>c> 9«-l>o betto i„l>, 2",,, Pr, nerl. 3'///" 8»-bo «9 5« dct,u N,-Schilldich. Verl. »>/,"/<, 88-50 «9-50 detto vcrl......4"/° 9?- - 9ü'- Österr.-nnaar, Ban! 50 Jahre verl. 4"/„ », W.....98'KO 99-50 detto 4- Liidbahn i» !>"/„ »!00 fl. S. 0. G. ii8'9u 119-90 Diverse Lose. Ytlzln»licht l«se. 3"/« Vodeiilrebit-Losc Em. 18«« 27?'50 2«3'50 dettll Em. 188» 271'25 277 25 5"/„ Tonllu-Reaul,'Lole 10« sl 205-9« 2?l-üo Serb. Präm.-Anl. p, 100 ssr. 2"/. 94 75 '00-75 Zlnoerzin«I?5 3 »-75 Nudolf-Lole 10 fl......67-5,0 ?!;-5<» Salm^ose <«fl, KM- . . , 254 5<» 2sse . . .- i8«'i« 18910 detto per Medio , . . 18?»4« i^'-lo Gelb Ware Wiener Komm.-Luse u. I, 1874 dib — »2l» — Vcw.Sch. d. 3°/<> Präm.°Schuld d. N°denir,-Anst, Vm, 1889 7«-— «2-^- Nltien. flDnttlnelMnugtn. Aussia-Tepliyer Eisenb. 5«0 fl. 2250-— 2265-- Böhmische Nordbal,» 15« sl. , 40«-- 410-- «nschtiehrader Eüb. 5>00 sl, KM, 2«2^> - 2«40'- detto (!>t, II, 2«« fl. per Ult, loiu- i0ifi'— Dona» - DampfjchiffahrtK'Ges,, 1., l. l, priv.. 500 sl, KM 9'«-— 923'- Lux-Bobenbachcr E.-Ä. 400Kr, 58<-— l>«b'- .'feldinandK-Nordb, 1000 sl, KM, 5390-- 540«'-Kaschau - Oderbersser (tisenbahn 200 fl. S....... 360 75 362 75> Lcmb^Czeru^Illssh-Eijrnliahl!- Gesellschaf!. 200 sl, S, , 5K8-. zc L!aa!«cisenb, 200 fl, L, per Ult. 719— 720 — Tiidbal,» 200 fl Silber per Ult, 107 50 108 50 Llldnurdbeutschr Nerbindunasb. 200fl. KM...... 40 Vaniverel», Wiener vcr Kasse —'- —>- dctto per Ultimo 5L70« 5"«'6« Vodculr,-Aust, üst,, 300 Kr, i«ü5' - 1U99-— ttentr^Uub^Krebbl. öst,, 20« fl, b«b'— b7b>-Nrcditllüstal! sii> Hanbel uud tticwertic, 3!i« Kr., oer Kasse - ' - -'— bctto per Ultimo 636 75 63?-?5 Kreditbani, ung. allg., 200 sl. ?49'?h ?5<>"?»> Lepositenbaul, alla., 20« fl. , 45?-— 4bl»' (t«lomptc - Gesellschaft, nieder- üslcrr,. 400 Kr..... «02'— Süü't,« Giro- u. Kassenuercin, Wiener, 200 fl........ 456'- 4«0'50 HNpothcleubanl, öst. 200 Kr. 5"/„ 2U0'— 293'— Länderbanl. osterr., 200 fl., per Kasse....... —-- ->- detto per Ultimo 4b»'50 451'50 „Mcrlur", Wechsclst»b,-Mtie». Gesellschaft, 200 sl. . , . lli«-— 614'- Ostci->-,-»i,f!nr, Äonl 14«0 Kr, 1773'—1783-— ^eld Ware llnionbanl 200 fl...... 548— K49 — llnionbanl, böhmische 10« !>. , 244 5« '"b b0> Uerlrlirsbanl, alla, 140 sl,, , 33»'— »« — Inlufllil'Vnttrnthmuugln. Uaunelellsch,, alln, üst,, 1N0 sl. IS«'- '70'— ttruxl'l Kohlc»bcrllb,-Gc!. loosl. 7i7'- 722'— tisenbllhnverlehr«.Anstalt, üst., INNsl........ 409- 4l1'- tilenbllh»w,-Le,ha., erste, INOsl, 2»«'- 20450 ,(tlbemülil", Papierf. u. V.-G. 10« fl........ 184— 1«Kba Llelti,-Ges. alla, »slcrr,. 200sl. 885- »87'— tleltr,-Gcscllsch,, iutcr», 2«0sl. —-- -'- zleitr.-Gescllsch.. Wr, l» Liqu. L26- «2?'— hirtenbcraer Patr-, Züudh. u, Met,-ssabril 4»« Nr. , . 1068'— 1073 — liiesiuner Arauerc! 10« fl, . . 21»'— L!7 - »ioutan-^es,. i>st, alpiuc 1N0 — ijrancrEiscn-Induslrie-Vesellsch. 200 fl........ 2570'- 2b7»'" >iima- Muranu - Nalgo-Iarjaner Eiseuw, 10« sl..... 573 5« 574 b« 2aIsso-Tarj. Steinlohlen 10« II. 580— 5v3 — „Schlosilmühl", Pnpicrf,,200sl, »o«'— 822-„Lchodüica", «, G, f, Petrol.- Industrie, 5«0 Kr, , , . 450'— 458 — ,,Vt!>l,rerlm'll!l",Papiers.uN,G, 44«'— 448— trisailer Kol,lcuw,-G, 7« 289 e?' jjari«......... «520 9535 3t. Peterstmra...... 252 3?'> 2526?' Zurich uub Nasel..... «b'20 95'3I> Valuten. 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