Nl. 151. Fmtag, 5. Juli 1901. IahlMg 120. Mbacher Mung. Vränumtratlonzpitl«: Mit Pvstvll!tndun,: »anzjähr«, »a X, halbjübr!« lL ll. Im «lowplotr: «an». Ml<« »» li. ha,b«i>hl!, ,l x. >ful dle «uftellun, in« Hau» ganzjährig « K, - Inl»rtt«n»»>»h«»l: fflll sl-ln, golerale bl« zu 4 U'tten 5ft », zrih-l- pel jjeile l» l,^ b,< «!»sr,i< «itd'lholunzen pn gt!l? « b. Pie «lialbachtl ^situnz» trsch-i»! tllgllch, mi» «u»nahmt t»sr Sonn» und Feiert»«, Die R!»»i»lftl»t<»» befi»bet fich «on,l,I»pla» «l. », die «ebllttio» Dalmatln.»«»!» »ii, S, Vprechflund-n bn «ebaction von 8 »i» «0 NY» vormittag. Unftlmller!, «rill, wfrden nicht «nzenommen, vlannlclipll nicht ,urü' ^""" ^- Juni 1901. «.«! 'Weigeist. vom 25. Juni 1901. «»'^ '^^' '""' vom 2«. Juni 1901. lWI '<'°«^>"V"N!,K6 .i^Inick.', r^l.lv.I)'. vom 28. Juni 3^ !^? ^""' "°" ^. Juni 1901. 'Ar. 175 <^>rx6li». Nr. 13 «I!<>l!lan.. Nichtamtlicher Theil. Die öandtagsersatzwahl in Favoriten. Tie Wiener Blätter befassen sich zunächst mit dem (tlgebnisse der gestrigen ^andtagsersatzwahl im' X. Wiener i^e»,eindebezirte. Wäbrend die christlich-' socialen Blätter das Wahlresultat vornehmlich aus den Ten-ori5mu5 zuriickführen, der seitens dor So. cialdemotraten anozieübt nwrden sei, wird in der gegnerischen Presse herl'orslehoben, das5 die Wahl jlimptolualisch sei sür den Niedergang der christlich' socialeil Partei und für den Ausfall der bevorstehen-den allgeineinen ^andtag5walilen. Dao „Vaterland" erblickt nach den Stimmenverhältnissen, die bei den lepten Wahlen m den Genleinderatli und Neichoralli in diesen» vonviegend von Arbeitern bewohnten Be-zirte belannl gelvorde» sind, in den, Resultate nicht» sonderlich lleberraschende^, sondern eher darin, daso c^ der socialdemol ratische ^nlirer bei der von seinen Anhängern n,it der gröhten Heftigteit gefiihrten Wahl-Agitation nl«r ails eine tleine Mehrheit ilber die libsolnte Majorität gebracht hat. „Telilscheo Voltsblatt" und „Deutsche Zeiwna" behaupten, das» die Socialdelnofraten unerlaubte Mittel zur Herbeiführung eine» günstigen Wahl resnltate5 gebraucht hätten, und stellen jest, dass die Slimmenauzahl der Socialdemolraten seit den letzten Wahlen im Äezirte zurückgegangen sei. Das lekt genannte Blatt ineint, lvenll selbst im Vezirte ^>n voriten, m welchem der weitailo iiberlviegende Theil der Wahlberechtigten sich aus den Reihen derer re-crutierl, von denen man annehmen müs5te, dass sie dein Socialismus nicht unsympathisch gegenüber stehen, die Socialisten e5 nur ^u einer Mehrbeit von l)!l Stinuueil gebracht habeil, so sei dao immerhin eine tröstliche Aussicht für die kommenden Landtags-wählen. Das „Neue Wieuer ^.ourual" sagt, es habe sich sMeigt, dass eiil Theil der bürgerlichen Wählerschaft i» diesen« >lai»pfe zwischen einer bürgerlichen Partei und der Socialdemokratie diese letztere siir das geringere Nebel hält. Dies beweise, wie tief in einzelnen Nreisen der Bourgeoisie die Gegnerschaft gegen die ^hristlichsocialeil sich eingelebt liabe. Dn5 Blatt er-klärt ferner, da» Urgebnw der Wahl zeige, dass Par-teien, die in den breiten Vollsmassen süßen, bei einem halbwegs gerechten Wahlmodus ihre Vertretung e, langen müssen und dass alle Correcturen und ^.nter-pretntionen gegenüber dem Gewichte der Massen un> zulänglich erscheinen. Der Waliltag habe neuerdings bellmdet, daso ec- in ^iieder-Oesterreich nur zwei wirt-lich in Betracht tominende Parteien gibt. Das ,.(5rlrablntt" sngj. dac' Wahlresultat bewiese, da!> die chrisllichsociale Herrschaft in Wien immer melis ino Wanten geräth. Die Mittel, mit denen die Partei frülier bei den Wahlen zu wirten pflegte, ver> fangen uichl inelir, und die immer deutlicher zutage getretene Annäherung der Cliristlichsocialen nn den illericaliomu!' habe nichl dazu beigetragen, die Ar« beiterschast sür die Partei zu gewinnen. Dn5 Ergebnis del 7vavoritener Wahl gestalte einen fast sicheren Schlujo dnrallf, wie sich die allgemeinen Landtag«" Wahlen im nächsten ^.ahre gestalten werden. — Das „Heue Wiener Tagblatt" weivt darauf hin, dass im politischen ^eben (5rgän)ung5wahlen oft eine ert>b< liche Nolle spielen, indein sie zeigen, in welcher Rich« tung sich seit den letzten allgemeinen Wahlen die ^timmung der Wählerschaft bewegt. — Die „Oester» reichische Vollo^eilnng" bemertt, e?' zeige jich iinmer delitlicher, das> es mit der christlichsocialen Partei ab' wärls gehe und dajo selbst die ausgesuchteste Wahl« tünstelei einer Partei lein Vl^trauen zuführen könne, das sie in der Wählerschaft nicht mehr besitzt. — Das „Wiener Tagblatt" sührt au5, dnjs die Christlich« socialen den 5tampf um diesem Mandat nicht nnter der flagge „christlichsocial", soildern unter der Parole „antisemitisch" geführt hätten, um vielleicht au» dem schönerianischen oder deutschvolllichen !"ss^' '"^ ""'' ^"' i>erne die Alpen erblickten, j"l»le,n uiir thatsächlich ivrellde, denn das eintönige „ ,„ 5^. ^.^.^^ ^^^. ^^^ eidlich lästig geworden. -'nein der Wechsel war ein zu jäber! Bi> Tolmazzo M'»g es dilrch den Wald, elwa 1 l kiu iinnier janfl "^'"^' ^ann nl'er tainen selir scharfe Serpeiltinen, mo du hn.ß ^ f,^,^^ fchi^.hei. Plötzlich gelangten wir ur ^'im>!l groszeil, eleltriscb belenchlelen Timnel. Der "N'e yt, ^'wohl !l!M> Ä'.Vter lang, nicht eben auo- ! ,> l - ^"'^^" "schont in der Mitte am höchsten ^'w sallt nach beide» Seiten sanft ab. Da er im ^nnern zn'mlich kothig ist, kann er nicht zur Gänze 's oem Nade dnrchsahren lverde». Nnter dem Tnnnel «lht e,ne Eisenbahn. , . ^cm hier nuc, fiihrt die Slrasze iiber sehr scharfe ^'w snst nbereinanderliegende Serpentinen, fo dafc> ln.'i's' "'>' ^'"' ^'""u'l herau^get'oinmen, nur eine '" flache vor jich sieht. Man fäbrt znnschen sebr s""' '"d steilen ^lse» u.id in, Thale längo de<> d"",. "''''^'"''"'dei' 7v!nsse5 Noja. so daft- eo einein M>>,'^ .- '""' ^'^'"' zwischen M bio ^l" llhr linl^ > c '" " ">uae>lnas;en gruselig zunluthe wird . " da s ^^ schließlich froh ist, wenn lief unten Ort Col di Tenda in.nitten von hoben, """ t"l,len Bergen znn. Vorscheine kommt. Tcnd i "" " ^'"" ^" ""l)lt schliefen wir, in (5e,l ^' sofort.»in """'""'' """' """" lallten ^'achtniahle nnd m i^"/ ?' !'""'^"' '"'"^'" ""'"'" """ frisch sl"'l'>ö i 's c! ^^'^''' ^'' Parten die italienisch. "nued^lmic' 5>^"^' ^"uwin und gelangtell, durch ^nve„'< drangen-, (s^^,^.,,,, „,is. z^m>e Weingärten, längs dec, Flusses Noja sleto bergab sah-rend und abermals die Grenze üverschreitlild, nach Ventimiglia, in eine ziemlich große, aber schmutzige Stadt, woselbst uns nur der schölle '.'lu^blicl auf dac> Mittelländische Meer imponierte. I'l'achdem wir bei Mentone nochmal5 die Grenze überschritten batten, trafen Wir, stets an der Niviera dabinfahrend, am 2!». Juli in Monaco ein. Die Straße war zieinlich gnt, jedoch stett- steigend nild fallend, und fübrte ,in<' durch melirere Tunnel». ?ln einigen Stellen ivar dieselbe sogar untermauert und mit einem starren Eisengitter verseheil, damit eventuelle linglückosäNe vermieden werden. Mall könnte näm lich stellenweise ganz leicht ins Meer stürzen. Die "valirt längs der ganzen Nivicra b,5 Caillleo ist höchst interessant nnd angenehin, denn man sährt stets durch Weinberge. Olivenwaldnngen, durch schöne Parkanlagen mit kolossalen Palmen (deren klroue zuweilen bio ^i Meter im Durchmesser hat), ','llo ^aun dienen die bei uns so sehr geschätzten Aloen und Aga ven, die hierznlande alle W bio ^>() Jahre einiual bliiben, lvährend an der Niviera alles in vollster, Herr-lichster Blüte stand. Monaco selbst gewährt mit seinen Parkanlagen nnd Villen einen prachtvollen Anblick. Trotzdem weckt oer ^l'ame Monaco keine sonderlich angenelimen Er» innerungen in uns. Wir hatten nämlich bei unserer Anknnft kein franzöfisches Geld mit, lind fo ,»ns5ten lvir trotz der l^M ^rcncc', die nnr nocli besaßen, Durst nild Hunger leiden. Die Wechselstube» waren des Sonntags wegen gesperrt: nirgend» war es uns mög-lich, unser Geld umzuwechseln oder gar auf Grnnd unseres (5reditbriefec' etwa» auozulösen. Wir wären schließlich ill die Spiellialle von Monte Carlo gegan-°gen, woselbst N'ir vielleicht unser Geld hätten wechseln können, allein die Eintrittsgebür daselbst beträgt fünf Francs. So lamen nnr allch von diesem Projecte ab. »>»sonu'l)l, al» uns die Polizei, schon mit prskächfiyen Blickeil betrachtete. Wir bummelten noch eine Zeit< lailg, von Hunger und Durst geplagt, in der Stadt, besichtigten in grauenhafter Stimmung und doch mit einigen, Behagen namentlich die Plätzchen, woselbst fchon manch verzweifelter Spieler sein Gebell geendet, nnd »nachten un» endlich alls den Weg gegen :»iizza, nin dort zu über»achten nnd am nächsten Tage unser Geld wechseln zn können. In ^l'izza eingetroffen, wollten nnr dem Hotelier ansango unsere klägliche Situation nicht verrathen, sondern ließen nn» Speisen und Getraute nach Her-,en»lnst schmecken. Crst nachher wurde gebeichtet. Glücklicherweise war der Hotelier ein Italiener, so daj» ich ilim unser Mißgeschick deutlich zu schildern vermochte. Nachdem wir uns M5 Fremdenbuch eingetragen hatten und er wusbte, mil wem er eo zu ll»m hatte, wurde er noch freundlicher und lieh une sogar einige» Grid fill den Abend. Aul nächsten Morgen wollten wir friili aufstehen, um Nizza genau zu befichtigen. lind richtig waren wir schon um 5i Nhr auf den Beinen, wunderten un» aber über alle Maßen, daf» ini ganzen großen Hotel noch niemand ausgestanden war und auch auf der Straße uur vereiuzelte Personen anzutreffen Ware?,. (5rsl später gieng uno ein ^icht auf, alo wir auf der Magistrat»uhr in, Vergleiclx' zu unserer llhr eine Tisferenz voil ^.^ Minulell benierlten', wir befanden un» eben in Frankreich, Nw die Pariser Zeit eingeführt ist. Wir waren also nicht um 5, sondern bald nach 4 llhr anfgestanden. Nizza ist eine herrliche Stadt mit zahlreichen, luxuriösen Villen und großen Hotels, vielen prächtigeil Anlage» und einer langen, sehr breiten li»pla-nade. Auf Schiffen gibt es auch bewegliche Hc>""" tionen. lhür Reinlichkeit ist wohl gesorgt: dc,5> ^ fließt nämlich den ganzen Tag an b< > feiten dahin, außerdem werden dir L bespritz.!. (3or Wahl zeige, dass die Siege der Wiener Socialdemo-kraten und die Niederlagen der Christlichsocialen bei den Wahlen der fünften Curie kein Zufall, sondern eine Wirkung des unaufhaltsamen Gesetzes der Entwickelung gewesen seien und dass alles, was Arbeiter ist, auch socialdemokratisch sei. Mr die Socialdemo« kiatie sei der Wahlsieg Politisch ein gewichtiger Erfolg, der auf dem Gebiete des priviligierten Wahlrechtes errungen worden. Mit Genugthuung sei es zu begrüßen, dass gerade Dr. Adler, der langjährige Nälnpfer in den Reihen der österreichischen Socialdemokratie, gewählt worden sei. Die „Ostdeutsche Rundschau" enchfindet zwar keine Freude über den Sieg der Socialdemokraten, aber auch keine Trauer über die Niederlage der Christlichsocialen. Für diefe gebe es keine Rettung mehr. Wie einst von Sieg zu Sieg, so eilen sie nun von Niederlage zu Niederlage, und die Alldeutschen würden sich nicht dazu hergeben, sie zu unterstützen. Politische Uebersicht. Laibach, 4. Juli. Das „Neue Wiener Tagblatt" erinnert, an die Reise Sr. Majestät des Kaisers nach Ischl an-knüpfend, an die letzten stürmischen Jahre, welch« die Sommerruhe des Monarchen trübten, und gibt der Ansicht Ausdruck, dass der 5iaiser, wenn sich nicht das Unwahrscheinlichste ereignet, heuer sich jener Ruhe erfreuen wird, welche die konstitutionelle Ordnung dem Reiche beschert hat. In der Herbst- und Winter-campagne des Reichsrathes ist das Budget zu erledigen , und dann rücken dicht hintereinander die großen Reichsfragen an das Parlament heran: der Ausgleich, der Zolltarif, die Handelsverträge. Aber die stetige, emsige, ununterbrochene, eifervolle Arbeit, deren sich das Parlament in der letzten Session zu seinem Besten und zum Besten des Reiches befleißigt hat, ist zum Dogma der inneren Politik geworden, und es mag ein sommerliches Behagen erwecken, dass die Fragen und Sorgen der Zukunft auf neu« gefestigtem parlamentarischen Boden beantwortet und bereinigt werden können. Aus Budapest wird gemeldet: Die täglich auftauchenden neuen Combinationen bezüglich des Zeitpunktes der allgemeinen Neuwahlen sind durchaus verfrüht und eilen den Entschließungeil der maßgebenden Factoren weit voraus. Insbesondere ist zu bemerken, dass der, nach den Sommerferien am 3. September wieder znfammentretende Reichstag noch verschiedene wichtige Aufgaben zu erledigen hat, so dass man mit der Möglichkeit rechnen muss, Mi-nisterpräsident v. Szell werde nicht in der Lage sein, früher als gegen Ende October die Auflöfung des Abgeordnetenhauses vorzuschlagen. Die Erwägung dieser Eventualität muss jedenfalls auf die Wahl» bewegung eine retardierende Wirkung ausüben, da es doch gewifs keinen Sinn haben würde, sich mit allzu großem Eifer in die Aufregungen einer ver» frühten Wahlagitation zu stürzen. In der liberalen Partei Englands gährt es wieder seit längerer Zeit, und eine neue Spaltung scheint nach der Darstellung englischer Blätter nicht ausgeschlossen. War es seinerzeit die Home > Rule - Frage, die schließlich zur Trennung in zwei Lager geführt hatte, so ist es jetzt die Stellung zur imperialistischen Politik des Cabinettes, die den Zwist in der Partei hervorgerufen hat: Asquith und der kleinere Theil der Liberalen billigen das Vorgehen der Regierung in Süd'Afrika, während Har-court und Morley mit ihrem Anhange dasselbe vor-urtheilen. Ob eine Einigung dieser gegensätzlichen An-schauungen noch möglich ist, wird die Versammlung der liberalen Partei zeigen, die bereits für nächsten Dienstag einberufen wurde; dass es zu einer solchen kommt, gilt in parlamentarischen kreisen Englands als ein Zeichen dafür, dass die Meinungs-Verschieden» heiten innerhalb der Partei jetzt in ein kritisches Stadium getreten sind. Dieser Meinung scheint auch ihr Führer im Unterhause Sir Henry Eampbell-Aanner-mann zu sein, wie feine Rede in Southampton zeigt. Er wolle — führte er ans — die kritische Lage seiner Partei nicht bemänteln: er habe sich nie einer ertremen Richtung angeschlossen. Es sei stets schwer gewesen und scheine jetzt fast unmöglich, die Einigkeit der Partei aufrechtzuerhalten, besonders wegen der fortwährenden Sonderbestrebungen einzelner Personen, die durch persönliche Eifersüchteleien beeinflusst seien. Er av° peliere aber an alle Liberalen, die Ordnung und die Leistungsfähigkeit der Partei wieder zu ermöglichen und zu unterstützen. — Sir Henry soll auf der erwähnten Versammlung ein Vertrauensvotum erhalten. Die Niederlage der liberalen Parteien bei den letzten Kanunerwahlen in den Niederlanden hat einen Wechsel in der Regierung zur Folge: das liberale Cabinet Pierson-Borgesius hat der Königin bereits sein Entlafsungsgesuch überreicht, und noch im Lanfe dieser Woche erwartet man die Bildung eines neuen Eabinettes aus den Kreisen der siegreichen anti-liberalen Parteien. Ob ihr Führer Dr. Knyper, dessen Tattil der Wahlsieg zu verdanken ist, in das neue Mi« nisterium eintreten wird, ist noch nicht entschieden, ! jedenfalls dürfte er aber in den nächsten Jahren anf die innere Politik Hollands großen Einfluss üben. Profefsor Knyper, der wegen smnc-s lauteren Eha° ratters allgemein geschätzt wird, hat eine calvimstische Tecte gegründet, die znr Zeit etwa eine halbe Million Anhänger zählt; es muss sich also erst zeia.cn, ob er sich mit den katholisch-conservativen Elementen der Kammer-Majorität über ein gemeinsames Arbeits» nnd Regierungsprogramm zn einigen vermag. Tagesneuigleiten. — (Die Kraftleistung einer Schnecke.) Was an Kraft gewonnen wird, geht am Weg verloren. Sprichwörtlich geworben ist der langsame Gang und die wenig umfangreichen Spaziergänge der Schnecle. Gänzlich unbeachtet geblieben ist aber die enorme Kraft, die diesem tleinen Thiere innewohnt. Dasselbe ist imstande, bei einem etwaigen Wohnungswechsel nicht bloß sein Haus auf dem Rücken fortzutransportieren, sondern außerdem Lasten zu ziehen wie lein zweites Geschöpf unter der Sonne. Jüngst amüsierten sich zwei Pariser Kinder damit, einer eingefan-genen ganz gewöhnlichen Gartenschnecke ihr Häuschen mit einem aufgelegten Stückchen Nlei zu erschweren; zu ihrem nicht geringen Staunen ließ sich die Schnecke aber nicht im mindesten durch ihre Ueberbürdung von ihrer Promenade abhalten. Nunmehr versuchten die Kinder noch mehr Vlei auf dem Häuschen unterzubringen, was aber der Form des letzteren wegen auf Schwieligleiten stieß. Die Kraft der Schnecke schien aber noch lange nicht vollständig in Anspruch genommen zu fein, man baute daher einen lleinen Wagen aus Papp'e und beschwerte diesen mit Steinen aus dem Vau-lasten. Die Schnecke belam em Geschirr aus einem Faden nnd Papierstreifen und wurde vor das Vehikel gespannt. Die Wirlung war frappierend, denn das Thier zog das Gefährt, welches insgesammt vier Kilogramm wog, scheinbar ohne weitere Anstrengung von der Stelle. Rechnet man das Gewicht der Schnecke 40 Gramm, so betrug das Gewicht der von ihr gezogenen Last rund das Hundertfache — eine enorme Leistung. Der eigenartige Sport fand nunmehr seitens der Kinder noch eine Erweiterung dahin, dass man statt der Pariser Sladtschnecke eine stramme Landschnecke, aus der Aourgogne engagierte, die sogar eine Last von zwölf Kilogramm auf eine Strecke von 20 Centimeter fortbewegte. Vei den ferneren Versuchen stießen die Kinder aber auch auf eine Schwierigkeit, die meisten Schnecken hielten nämlich plötzlich inne, wenn sie soweit gekommen waren, dass die Zugstränge einruckten, mittelst deren sie am Wagen fest-gespannt waren. Das Mädchen erwies sich bei dieser Fatalität als die tlügere, sie gab von nun an den Schnecken ein Geschirr aus Gummi, das beim Anziehen nicht einrückte, sondern sich ganz allmählich anspannte, so dass die Schnecke schließlich den schweren Wagen zog, ohne das Anziehen zu verspüren. Zu guterletzt kamen die beiden Kinder dahin überein, sich selbst einmal mittelst Schneckenpost kutschieren zu lassen. Zu dem Ende setzten sie sich in einen Babywagen und spannten nach Art ihrer ersten Versuche zusammen 40 Schnecken vor denselben. Mit Befriedigung wurde nach ge raumer Zeit auch festgestellt, dass das originelle Gefährt eine Strecke von acht Centimeter auf dem Äsphalt, welcher zu dem Ende besonders gezeichnet war, zurückgelegt hatte. — (Eine merkwürdige Gemeinde.) Ein buntes confessionelles Durcheinander bietet die Gemeinde Huttwil im Canton Nein. Da gibt es Pietisten, Ana« baptisten, bischöfliche Methodisten. Albrechtsbrüder, Irvin-gianer. Darbysten, Mennoniten. Nazarener. Herrenhutel, Mormonen und zu guterletzt noch Salutisten. Dazu kommen die Anhänger der Landeskirche und ein kleines Häuflein Freidenker. — (Der Häuptling an der Schreibmaschine.) Die „Dtsch. Afril. Ztg." gibt eine Aeußerung des Gouverneurs von Uganda wieder, in der die erfolgreiche Thätigkeit der Mission in der nördlichen Nachbarcolonie Deutsch-Ostafrilas lobend erwähnt wird. (5s heißt dort: „Der Unterschied zwischen dem heutigen Uganda und den blutigen, ruhelosen und barbarischen früheren Tagen unter den Königen Miefa und Muanga ist wirklich außerordent^ lich, und den größten Antheil an dieser Wandlung hat die Arbeit der protestantischen und römischen Missionäre. Es ist erstaunlich, welche Menge von Männern, Knaben und selbst Weibern in den Missionsschulen lesen und schreiben gelernt haben. Manche von den Häuptlingen brauchen Schreibmaschinen. Fast alle Vriefe, die in der Sprache der Eingeborenen an die Negierung gelangen, sind mit der Schreibmaschine von irgendeinem Häuptlinge ober seinem Secretär sauber hergestellt. Der König von Toro, der an der Grenze des Congostaates sitzt, hat auch eine Schreibmaschine." — (Steu e rcu riosu m.) Von exacter Arbeit der Steuerbehörde weih die „Lothr. Ztg." folgenden bemerkenswerten Fall zu erzählen: Einer unserer Mitbürger, dessen Vater seinerzeit Grundstücke in der Gemeinde Teterchen be- Pas Geheimnis der schwarzen Kräfin. «o«an von vr««no» G«nvor. (b2. Fortsetzung.) Eine Minute darauf hielt drr Wagen. Der an» gehende Hotelier half seiner Dame beim Allssteigen, und da sich dabei momentan wieder alles um sie her drehte, musste Käthe nothgedrungen seine Hand eine halbe Minute festhalten. Grade in diesem Augenblicke gieng Hauptmann von Wörbeheim vorüber. Er sah das Paar, stutzte und blieb in einiger Entfernung von beiden stehen. „Sehen Sie? Es geht noch nicht!" sagte Jean. „Sie hätten sich ruhig nach Hause fahren lassen sollen, Fräulein Käthe: Sie können sich ja kaum auf den Füßen halten. Da drüben ist ein Eaf6. Lassen Sie uns ein paar Minuten dort eintreten. Sie trinken rasch eine Tasse Melange, und wenn Sie sich etwas erholt haben, bringe ich Sie nach Ihrer Wohnung. Sie wollen nicht?" setzte er beleidigt ln'nzn. „Nun, mich dünkt, eine solche kleine Bitte könnten Sie einem alten Bekannten wohl gewähren. Sie sehen, ich trage Ihnen nichts nach — gar nichts! Im Gegentheil, ich freue mich unendlich, Sie wiederzusehen. Kommen Sie doch — nur einige Minuten!" Käthe zögerte. Es war ihr unangenehm, seiner Aufforderung nachzukommen, aber da er ihr wirk» lich soeben einen Dienst erwiesen hatte, fürchtete fie, ihn zu beleidigen, wenn sie ihn, seine Bitte abschlug. Außerdem fühlte sie sich momentan so hilflos elend und schwach, dass eo ihr in der That cm Bedürfnis l?ar< sich. ehe sie ihren Weg le»Nletz!e. zu erholen. So lief; sie sich apathisch von ihm fortziehen, nnd rhe sie noch recht zur Besinnung kam, saß sie Jean Wertheim gegenüber auf einem der rothen Eckdivans des eleganten Locals. Wie im Traume rauschte das Geschwätz des blasierten Jünglings an ihren Ohren vorbei, und während sie, etwas vorübergeneigt/an-scheinend aufmerksam lauschte, wogten wieder die un-heimlichen Nebel vor ihren Augen durcheinander und drohten ihr das Vewnsstsein zn nehmen. „Dass Sie sich gerade sehr zu Ihrem Vortheile hier verändert hätten, liebes Käthchen, das — hm — könnte ich nicht behaupten," schnarrte der junge El> gant. „Ich möchte vielmehr sagen, Sie hätten in Hamburg blühender ausgesehen. Die Luft scheint Ihnen hier nicht zu bekommen, oder Sie arbeiten zuviel. Herrgott, werden Sie anf einmal wieder weis;! Trinken Sie rasch ein paar Schluck Kaffee und knab-bcrn Sie ein bisschen Süßes dazu. Nicht? Aber ich bitte Sie! (5s wird Ihnen gut thnn!" Käthe dankte. Es wäre ihr thatsächlich unmög» lich gewesen, auch nur das geringste zu genießen. Ge» waltsam ihre Schwäche niederzwingend, fragte sie nach Frau Nortmanns Ergehen, worauf Jean Wert« heim, der die passive Freundlichkeit seines Gegenübers für Entgegenkommen zn nehmen schien, sich ein Langes und Breites über seine eigenen Angelegen« heiten und Verhältnisse crgieng. „Im Vertrauen gesagt: Ich halte unsere heutige, vom Zufalle herbeigeführte Begegnung für ein gutes Omen," sagte er in vertraulichen, Flüstertöne. „Ich habe von Anfang an gewusst, dass wir zwei für ein« cnder bestimmt sind. und Ihre Ablehnung vor Mo» naten. die nehme ich gar nicht ernst - ncm, gmu ! gewiss nicht. Ae waren damals sehr erregt durch den Todesfall. Da ist vieles zu entschuldigen. Es war wirklich eine unpassende ^eit sür so etwas. Ich will c?uch heute nicht darauf zurückkommen, aber vielleicht nach einem oder zwei Jahren, wenn ich ans dem AuS< lande zurückkehre, werde ich mir die Freiheit nehmen, nochmals vorzusprechen." „Ich bitte Sie, Herr Wertheim, betrachten wic diese Sache als erledigt," sagte ^äthe, anfftehend, mit schwankender Stimme. „Ich muss jetzt übriges gehen, man wird sich zn Hanse vielleicht schon uw mich ängstigen. Haben Sie nochmals vielen Dank für Ihre Freundlichkeit, und wenn Sie an Frau Nort« mann schreiben, grüßen Sie sie von mirl" „Gewiss — wenn Sie aber durchaus nicht länget bleiben wollen, werde ich Sie doch jedenfalls ein Stück Wegs begleiten." Er schellte nach dem Kellner, bezahlte und nahm seinen Hut, um dem voranschreitenden jungen Mät>' chen zu folgen. Auch jetzt bemerkte.Uäthe nicht H"l" von Wörbcheim, der an einem Fensterplatze saß n"t> von hier aus sie und Werthem, unablässig beobacht hatte. Bis zu einer der nächsten Straßenecken lieh s'^ sich die Begleitung ihres alten Bekannten gefallen, dann verabschiedete sie ihn aber in so bestimmt^ Weise, dass er leine Einwendungen wagte. So rasa) ihre Füße sie zu tragen vermochten, eilte sie ihrer ^ hausung zu. Frau Häliptling lain ihr bereits im Eorridor ein' gegen. „Endlich! Wir fürchteten sa>m, Ihnen lön"^ etwas zugestoßen sein, Uindchen! Aber, um Goltt"' willen, wie sehen Sie nur aus!" unterbrach sie!'"' „Sie sind doch nicht etwa lranl?" Kiijhe lchnUelje den Kohl, ^Laibacher Zeitung Nr. 151. 1265 5 Juli 190!. saß erhalt letzt noch alljährlich einen Sleuerzellel über einen .^est d,e,er Nesilzthiimer. Der Grundstiiclrest muss allerdings reü)t lle" solÄM Riesending von einer ^ .^'' H"lplsache 'st doch nicht die Gröfze. sondern die bed^ !'!..>'.'^ ^ ^'"' '"""^lt es den Pariser Uhren " oenllich. Mittags Hort man es in Paris eine volle Viertel-tunde lang von den verschiedenen Thürmen zwölf Uhr ihren Zweck ' '^""ich erfüllt nun die neue Riesenuhr wutt'^'s^" alische SaNlINelwuth.) Die Sammel. ?l^< verspannter Engländerinnen und Amerikanerinnen d ^"? ""chstchende Mittheilungen eine überaus tref lea^!^ 7' ^" ^")li2 bei Leipzig liegt in einer stille» M^ ? !°be e», ephcuumsponnrnes. von zwei uralten. C i/ s?i'/ ""slau.enbäumen beschattetes Häuschen. dessen 3 ck'v'"^^' "W "" den Worten: „Hier dichtete ss V ^ . H'"".."" ^^ire 1«75 das Lied .An die erb^> '..^ lch".uello,e Häuschen mit seinen beiden eben- S!ibcke di "'s" "'^1 ^'" Dachfirste gelegenen niedrigen smnm?. bew ,7^"'^ "°" ^^ilter und Göschenen zu^ luiiuneil ocwolnt wurden bild?< ,"!z l> . ^ I En.nmlung von Schiller ^.'c ^'"" "lteressanten »u'ig der Schiller V^'i""!7^''"''. f'r deren Erhal-starte Attract ou fik di7. p'^atvoller Weise sorgt, eine elfter Linie ,.' ,"! c ^"^'^ besuchenden Fremden. In 3 qsw,j " , ^"l.ch fnr Engländer und Amerilaner, vor-,0? ." ', ^?/ we.ol.che» Geschlechtes, die fast ausnahms S^ti "' '"'denlen des grosjen Dichterfürsten geweihten ^'aile ein oft leider allzuweit gehendes Interesse entgegen-"llngen, indem sie der ihnen anhaftenden Sammclwuth in underanlwortlicher Weise die Zügel schießen lassen. Auf ^chntt und Tritt begegnet man dieser albernen und verwerflichen Manie. Hier sieht man, wie von den Mobilien ^' che», Stühlen und Fensterbrettern tleine Holzpartitelchen '. fgerecht herausgeschnitten sind. Dort ist ein Stücl l te vo d"'^" ^"d ^'geschlagen, uud von den oriqina-rowen ^/ ^77f"'stern hä.igenden, verblassten, dunlel-gcrissen ud '«'"?' "^ ^""^ "'"'l'U' Fetzen herunter, "'" ein' A d,''^ '! " ^ b" harmlosesten Absicht und nnr, De» Record ad, s'°'' . ^"""^" ^""' mitznnehmen. sch'ver be,-.« i s.^"" "'" '" l>u's" Beziehung besonders Dies e^'" ^,b"'oe ^er Albions geliefert zu habe». lcl' aft bedauert d^ ^'^ der Frau Eastellanin. die es s'au de s"?'-^ls man vor den ..san.n.elnden" Fremden Sch w s,i^^ l"'"!'^ ^ l)abe vor einigen Sommern das v°n ' a 2" ^1l' '"" "^ '"" 'eruht, als bis ihr werden s" ' " ^" ?"^"'" "„ verrosteter Nagel dediciert schran es d.r'."^' ?'' '" Ermangelung eines Kleider ^ ha n so "gliche Dichter seinen Mantel aufgehangen wieder m ^^ "'^'" ^nihjahrc nun sei die blonde Miss Endlich. «7°?''' "'H""le erschienen. Nach mehrmaliger ^ ^r ^cs.ck!..-,..,>. sämmtlicher Raritäten habe sie die Castellanin auf eine von ihr, der Engländerin, getragene, ebenso aparte, wie originelle Brosche aufmerlsam gemacht. Es war das ein edelsteinvesetzter, vergoldeter Nagel, dessen Hhm. Dcr Sultan ist ein noch junger Mann. noch nicht 23 Jahre alt und erst seit einigen Jahren auf dem Throne. Man hat von ihm be hcnptet. basb er beschränkt, unwissend und tindisch ist und den ganzen Tag mit mechanischen Spielzeugen sich beschäftigt; aber das ist doch nicht ganz richtig. Der Sultan ist ärßcrst lernbegierig und interessiert sich für auswärtige Dinge. Er spricht »nil besonderer Vorliebe von der verstorbenen .Uönigin Victoria, von dem „itaiser Pruß". den er sel,r bewundert, und von Paris und Berlin. Für europäisches Spielzeug und Sport ist er allerdings sehr empfänglich. Er h't zunächst ein Fahrrad; dab Nadfahren wird ihm leicht und macht ihm ersichtlich großes Vergnügen. Seine letzte Liebhaberei ist aber die Photographie, und man muss sagen, dass er barin ein sehr geschictter Schüler ist. Er hat sehr leicht dir Distanz und das Licht beurtheilen gelernt und versieht auch zu entwiclcln. John Avcry brachte ihn sogar dazu, sich selbst »on ihm photographiere» zu lassen, und das will ».'ic^ sagen, weil seine Religion es verbietet, den Menschen in ngendeincr Form abzubilden. Aber er ließ sich dann wenigstens neben seinem Rade stehend photographieren. Seine Sclaven wollten, als sie da» Bild sahen, auch photographiert werben, aber leiner wollte „stehen", ohne ein Fahrrad zu haben. — Auch der Kinematograph hat seinen Weg zu dem Hofe des Sultans gefunden. Xeine europäische oder ameri-tc'nische Erfindnng hat dem Sultan mehr Vergnügen gemacht. Er hat fast von jebcin hervorragenden Ereignisse seit der Erfindung des .Kinematographen sich Films vorführen lassen und sich bis zur Elstase daran begeistert. Die Bilder der Festlichkeiten beim diamantenen Jubiläum der Königin Victoria interessierten ihn besonders. Er ermüdet nie, sie zu sehen. Der junge Sultan hat große Lust, aus der trüben Monotonie seines Hofes herausznlommen und die Wunder der westlichen Welt einmal seldst in Augenschein zu nehmen', aber er muss darin doch diplomatischen Rüctsichten Rechnung kagen. — Mancherlei drollige Zwischenfälle zeitigt die französische Eifersucht auf den englischen Einfluss. Immer, wenn ein neuer, in England fabricierter Artilel eingeführt wirb, der dem Sultan gefällt, wird nach einem ähnlichen, womöglich überlegenen Arlilel nach Frankreich gedrahtet. Während Avery dort war, wurde ihm eine große Ladung Feuer w^rlslörpcr aus England zugestellt, an denen der Sultan sehr großen Gefallen fand. Einige Wochen später war man sehr erstaunt, als ein Eollo Feuerwerlslörper aus Frankreich lain; ein Mann gab ihm das Geleite. Der Sultan drückte den Wunsch auS. englisches Vieh zu züchten, und sobald als ixealich schickte der Kaid einen Stier und eine Kuh der besten Zucht nach Marollo, die auch in vorzüglichem Zustande cm-lamen. Bald darauf kamen sechs, allerdings jämmerlich aussehende Stiere und Kühe aus Frankreich. Bald nachdem Avery den Sultan im Photographieren unterrichtet halte, lam ein Franzose mit einer großen Ausrüstung. Er fand aber, dass der Sultan fast ebenso gut Bilder aufnehmen konnte wie er, worauf er sehr ärgerlich wnide und wieder verschwand. — (Vom Kasernenhofe.) Feldwebel (als auf seine Aufforderung, eö sollen sich Freiwillige zum Dünger- wegschaffen melden, niemand vorgetreten ist): «Ja. Com-missbrot naschen, das mögt Ihr. 5lerle. aber dem Vaterlcmde einen Dienst erweisen wollt Ihr nicht." Local- und Provinzial-Nachnchten. — (Neue Formationen in bei t. l. Landwehr.) Seine Majestät der Kaiser hat mit Allerhöchster Entschließung vom 1. Juli anbefohlen: «) die Aufstellung je eines Landwehr - Infanterie - Brigade « Commandos in Laibach, Olmüh. Iaroslau und Linz, bei gleichzeitiger Eintheilung des Landwehr - Infanterie - Regimentes Sanct Polten Nr. 21 in den Verband der lehtbtzeichneten Brigade: !>) die Formierung der Landwehr - Infanterie ° Regimenlei Nr. 3. 4 und 5 des Landwehr-Territorialbeieiches Graz in fünf Landwehr-Infanterie-Rtgnnenier mit den Nummern 3. 4. 7.. 2« u. 27; — der Lanbwehr-Inf.-Reg. Nr. 13. 15 u. 1« bes Landwehr - Territorialbereiches Kralau in fünf Lanb-wehr-Infanlerie-Regimenler mit den Nummern 13, 15, 1t», !1 und 32; — der Landwehr-Infanteri^Regimenter Nr. 17 und 18 bes Lanbwehi-Territorialbeieiches Przemysl in vier Landwehr - Infanterie - Regimenter mit den Nummern 17, 1«. ::?. und 34; — des Landwehr-Infanterie-Regimente» Nr. 2 und der Landesschühen - Regimenter Nr. I. II und III bes Lanbwehr-Territorialbereiches Innsbruck in drei Landwehr - Infllntflie(Lllnbesschühen) - Regimenter mit den Nummern 2. I und 11. sämmtliche Regimenter zu je drei Feldbataillonen und einem Ersatzbaiaillonscabre mit dem normierten und — bei den Landwehr-Infanterie-Regimen« lern der Landwehr-Teiritonalbereiche Graz, ttralau und Przemysl — um den Stand der Reserve-Bataillonscabres verminderten Friedensstande in den bezeichneten Standorten und der bestimmten Brigadc-Eintheilung; c>) die Neu-einlheilung der Landwehr - Territorialbezirle Graz und Kralau in je fünf. des Landwehr Teiiitorialbezirlei» Prze-inysl in vier und bes Lanbwehr-Territorialbezirles Innsbruck in drei Lanbwehr(Landesschühen)-Grgänzungil-, be» jiehungsweise Lanbfturmbezirle; <1) die Aufstellung der Landsturmdezirls - Commanben in den neuen Landsturm« bezirken Nr. 3. 4. 5. 2«. 27. 13. 15. 1«. 31, 32, 17, 18. 33, 34. 2, I und II. bei gleichzeitiger Auflassung der bestehenden Lanbstuimbeziils - Commanden Nr. 20 bis 27, 72 bis 74. 9 bib 11, 15 bis 17, 19. 52 bis 54. 60. 55 bis 59, 61, 65. 68 und I bis X. Diese Neuformationen treten mit 1. October d. I. ins Leben. Gleichzeitig wurde angeordnet, dass mit demselben Tage neue organische Be» stimmungen für die l. l. Landsturmbezirls Commanden in Wirksamkeit zu treten haben und dass die Landwehr« Tnlppkn-Divisions- und Landwehr-Infanterie-, beziehungsweise Landesschützen-Biigade-Conimanben mit Nummern oiganisationsgemäß bezeichnet weiden. — Die zur Durch» führung diefer Allerhöchsten Anordnung erforderlichen weite« ren Weisungen ergehen laut Ciiculai-Verorbnung des l. l. Lanbesvertheidigungs-Ministeriums vom 3. b. M. im Wege schriftlicher Verordnung. — (Militärisches.) Das DivisionS-Arlillerie. Regiment Nr. 7 marschiert behufs Vornahme bei scharfen Schießübungen am 17. b. M. von Laibach nach Gurlfeld ai' und nächtigt auf dem Marfche in folgenden Stationen: Am 17. Juli Regimentsstab, Batterie Nr. 3 und 4 in Sittich, Batterie Nr. 1 und 2 in Weichselburg; am 18. Juli Regimentsftab. Batterie Nr. 3 und 4 in Rubolfswert, Batterie Nr. 1 und 2 in Treffen; am 19. Juli Regiments-ftab. Batterie Nr. 3 und 4 in Lanbstraß. Batterie Nr. 1 und 2 in Lichtenwald; am 20. Juli Eintreffen des Regimentes in Gurtfelo. — Am 5. August marschiert das Regiment wieder von Gurtfeld nach Laibach ab und wirb wahrend diefes Marfches in folgenden Stationen nächtigen: Am 5. August Regimentsstab. Batterie Nr. 3 und 4 in Nassen- ^ich Ä A'-"!." '" "'"^" Wt'' sic'. „5ch l^c mich wl>»'do!i" '""Wl nil^'l-, dmm wird l>5 schoil brssor "A'rr Sil> i„ii^.„ ^ch zu Mittag csson!" her^r"'!/'^"''" ^""'w "iichc' mit Anstn'nmma "l. ..,ch lmm nicht - bitw, lassen Sie mich!" ^üH''^"nd sah di. ^hror.fran d.m jnna,,.. "llstti^l n '.' '"" ll'""' nahm sk> sich om-, einmal 3"arunde. " " '"'"b """a ja sichtlich dalx'i war^i!."'^'"' b""' Käthe "ir Stubchru rrrcicht. Es ^olst. ö^"""!^"' """"' "a.m. ...it arum'» chn^auwv» ^m'di.n'n i^r den ^ tick./"? -'^"'^" TopMwächjc.i. Emi^. Mac. sannaumcu' M'a5o».n'» und i^llisch, ^ d< .,„ dm-stt'll.»d, schnmckw. ou> Wand.. Noin^" v l"'l''^ 'jm.im'l-ch,., ausauas wu> riu li'l, innm!'^ 7'?!""'"' «b.r auch jetzt fühltt' s> wohl m dem aumutlu^n tk'i.m, '""- oc!i.m .^rrm sie war. ^'if^uV'i!!!'^>/''^^ !" "Md.. ^it ziit.mde, Hast '"''»' V ./ ''?"' "b "nd I^tr sich iu dao bluten-'" d ch ,^"^'^l"ch s" die Auaen schl.s., tm.nte l'lten i "n "^'^?' ^dll^' wi.re Bilder «m. ^Whei ^ ^ ^'u "unen. Da. ÄuftauäM Jean ^'n^ m !l " ^' "'?"' ^'' ^"".u'ruug ml ihre nibe U"p w w >/" ' ' .l^ndi«. «.n,acht. dao Herz ^")läfei/hiw^^'''''""' '" dc>>- Brust, und il,re wieder tauchte aus dem ''"" im«' H^!"^no?u Bilder die Erscheinung ^hllhmvl^ vor ihr aus, ^em, sic ihu noch einmal wiedersehen durfte — noch einmal! Tie' Eriuueruna. au ihn musste sie start machen, damit sir bald ihr ,^iel erreichte, um seiue Güte dann nicht länger mehr iu Anspruch nehmen zu brauchen. Bei-üahe schämte sie sich ihrer Schwäche ihrer Ohumacht. uoch nx'hr zu arbeiten, al5 sie bio jetzt gethan hatte. Er war ja so gut — so gut und selbstlos. Sie blickte starr, wie hypnotisiert auf die Eonnenflecte, die über den ?ms;bodeu huschten, und ihre Gedanken begannen sich allmählich z» verwirren. 3ll5 i^rau Häuptliug eine Stunde später nach ihrer Penjiouärm zu sehen lain, faud sie diese in hefti» gen. Fieber. dac< sich von Stunde zu Ttuude steigerte. Ter herbeigerufene Arzt tonnte nicht gleich ein be> stimmteo llrlln'il über die.Uranlheit fällen 1 erst uach ^ageu. all' die graule Tag uud Nacht in schrecklichen Dilirien raote und alle angewandten Mittel kaum eine geringe Abnahme der Temperatur erzielten, lonnle er ein angebrochene» hochgrad.'geo Zierden' jieber constatieren. l>rau von ^angfeld lies^ sich täglich nach dem (5r-gehen der kraulen erlundigen. Von ihrem Vetter halte sie >lätheo Nencoutre mit einein jungen Herrn erfahren, uud beide Phasen. 5.lälhe5 Ertraulung und ihr anscheiiiendeo Stelldichein, geschickt sür ihre Zlvecke benutzend, theilte sie eines Tages Toctor Weipert die stattgefundenen Ereignisse n,it. „Mein theurer freund," schrieb sie, „Sie werden erstaunt sein, schon heute wieder einige Zeilen von mir zu erhalten. Mein heutiges Schreiben beiriffl ^.hren Schützling, kläthe Elsuer. Tas Mädchen ist vor vierzehn Tagen Plätzlich an einem hitzigen Nerven« fieber ertrankt und schwebt gegenwärtig — da diese N!.',!> mxl) nicht ulxl'stai'den noch zwischen Tod m,l> ^eben. Die Aerzte sind übereinstimmend der Ansicht, dass große geistige Anspannung und eine totale Ueber« reizung der Nerven die Ursache ihrer schweren E» lraulung siud. und es erscheint beinahe ausgeschlossen, dass sie — ihre Genesung vorausgesetzt — ihre Stu-dien später werde fortjehen lönneu. Da dntz junge Mädchen nur gefällt, habe ich mich entschlossen, sie nach ilirer Genesung ganz zu mir zu nehmen. In meiner Vereinsamung bedarf ich driugend der Gesell« schaft eines jungen, lebensfrohen Wesens, und so hoffe ich, dass bei meinen Intenlionen das Beste heraus' lomult. Natürlich möchte ich mich aber vorerst Ihrer ^ustimmung versichern. Geben Sie mir, bitte, bald Nachricht, ob Sie meinen (5ntschluss billigen und mir die Fürsorge für Ihren Schützling überlassen. Jeden« falls ist i>läthe bei mir gut aufgehoben. Ich werde wie eine Mutter für fie sorgen und über sie wachen. Ueber-dies halte ich noch eines anderen Punltes wegen ihre En. — (Neues Papier für Postmarlen.) Das l. l. Handelsministerium hat beschlossen, zum Drucke dcr Postfranco und Zeitungsfrancomarlen ein verbessertes, mit Diagonalstreifen versehenes Papier zur Verwendung gelangen zu lassen. Die fur August laufenden Jahres zur Ausgabe gelangenden Warten werden bereits aus diesem Papier hergestellt sein. Der Ton der Farbe des Marienbildes erscheint auf diesen Diagonalstreifen durchscheinender und besonders bei hellen Farben kräftiger. Im übrigen tritt i,i der Ausstattung des Marienbildes der verschiedenen Marken-Kategorien leine Aenderung ein. — (Vollsschullehrer sind öffentliche Vtegierungsorgane.) Das l. l. Justizministerium hat unter dem 1. d. M. den Geiichtsstellen eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofes mitgetheilt, in welcher die Vollsschullehrer als „öffentliche Regierungsgeschäfte besorgende Organe" bezeichnet werden. In der Begründung dieser Entscheidung wird angeführt, dass mit dem Gesetze vom 25. Mai 1868 der Grundsatz ausgesprochen sei. dajs dem Staate die oberste Leitung und Aufsicht über das gesammte Unterrichts- und Erziehungswesen zustehe. Das Reichsvolls-schulgesetz vom 14. Mai 1869 erklärt den Dienst an öffentlichen Schulen als ein öffentliches Amt. Die Lehrer an den Volksschulen bekleiden daher ohne alle Rücksicht auf den Fonds, aus dem sie das Gehalt beziehen, nach positiven Bestimmungen des Reichsvollsschulgesetzes ein öffentliches, jedem einzelnen Lehrer von der Staatsgewalt übertragenes Amt. — (P er sona lnach rich te n.) Dem ordentlicheil Professor für slavische Philologie an der Universität in Graz, Hofrathe Dr. Gregor Kret. wurde aus Anlass der von ihm erbetenen Uebernahme in den dauernden Ruhestand dcr Ausdruck der Allerhöchsten Anerkennung bekanntgegeben. — Dem wirklichen Lehrer am Staatsgymnasium in Krain-burg, Leopold Poljanec. wurde eine Stelle am Staatsgymnasium in Marburg verliehen. — Zu wirtlichen Lehrern wurden ernannt die provisorischen Lehrer: Franz 6 n i -derail- vom Staatsgymnasiuni in Görz für diese Anstalt und Felician Aprihnig vom Staatsgymnasium in Trieft für das Staatsgymnasium in Krainburg. — Wie man aus Ibria meldet, hat die dortige Gemeindevertretung den Professor an der hiesigen Realschule Karl Pirc zum Director der Communal-Realschule in Idria ernannt. — (Ernennung im P o st ve r l e h r sd i e n st e.) Die Postexpebientenstelle bei dem neuerrichteten Sommer-Post- und Telegraphenamte in Pflüglhof (Steiermarl) wurde der Post- und Telegraphen-Expeditorin Mercedes Baronesse Helversen in Laibach verliehen. — (Das I ubiläu m der Dre sch m a sch i ne n.) In diesem Jahre feiert eine der nützlichsten und heutzutage unentbehrlichsten landwirtschaftlichen Maschinen ihr hundertjähriges Jubiläum, nämlich die Dreschmaschine. Sie ist eine englische Erfindung und tam zuerst auf einem Gute deü Herzogs von Bedford in Anwendung. Freilich war die erste derartige Maschine nicht mit Dampf getrieben, sondern zwei Pferde lieferten die Triebkraft. Seither sind auch diese „Göpel" bedeutend verbessert worden, aber schon die erste Maschine drosch das Getreide, das Korn wanderte in einen Sack, die Spreu wurde gesondert, der Schmutz und Staub wurde fortgeblasen und das Stroh fiel auf einen Wagen. Interessant wäre die Feststellung, wann und wo die erste Dampfdreschmaschine in Gebrauch genommen worden ist. — (Schlussfeier des evangelischen Kindergartens.) Mit einem recht gelungenen kleinen Gartenfeste in Rosenbüchel wurde am 2. d. M. der hiesige neugegriinbrte evangelische Kindergarten. dem iiber 20 Kinder angehören, über die Ferienzeit geschlossen. Unter Leitung der Frau Pfarrersgattin Emmy Iaquemar producierten die Kleinen ihre Gesänge und Spiele, nahmen eine Jause ein und befanden sich in dem zu einem derartigen Kinderfeste vorzüglich geeigneten Garten der genannten Wirtschaft ganz prächtig. Die Obmännin des evangelischen Frauenvereines. Frau Rosine Eder, mit den übrigen Vereinsbamen empfieng die Geladenen und machte die Honneurs. An, Schlüsse sprach Herr Pfarrer Iaquemar in warmen Worten seine Freude über den zahlreichen Besuch aus und betonte, dass allen Äetheiligten das Blühen. Wachsen und Gedeihen der Anstalt eine Herzenssache sei. — (Der Laibacher deutsche Turnverein) veranstaltet morgen abends 8 Uhr im festlich beleuchteten und geschmückten Garten der Casino-Gastwirtschaft ein Sommer-Fest, an welchem die Sängerrunde des Vereines (Damen-und Männerchor) und die Musikkapelle des t. u. t. 27. Inf.-Regimentes mitwirken. Vortrags-Ordnung: 1.) Vortrage des Männerchores. :,) Karl Zöllner: „Wanderschaft". — b) Hans Wagner: „Altdeutsches Iägerliebeslied". — <>) Max rxn Weinzierl: „Kampf" (mit Bariton-Einzelsang und Begleitung von vier Waldhörnern). 2.) Vortrage des gemischten Chores u) Friedrich Silchcr: „Wohin mit der Freud". — b) Josef Reiter: „Frau Ncchtigall". — c) Franz Abt: „Frühlingszeit" smit Sopran-Einzclsang). 3.) Kürturnen am Reck von ausübenden Turnern der 1. Riege. 4.) Vorträge des Männerchcres. »i Josef Freyer: „Wache auf!" — b) Rudolf Wagner. „Wie schön ist es im Maien". — o) Adolf Kirchl: „Der lustige Postillon" (mit Flügelhorn-Einzelspiel). Eintritt 1 X, Familienlarten (nur für Vereinsmitglieder) 3 Personen 2 K. — Bei ungünstiger Witterung findet das Fest übermorgen statt. — (Silberne Hochzeit.) Der hiesige Großhändler Herr Felix Urbanc und seine Gemahlin Frau tzrancisca Urdanc. g/h. Krisper. feierten gestern ihre silberne Hl»chz«tt. — (Ehrung.) Die Stadtgemeinde Idiia hat Herrn D'.. Danilo M ajar on in Laibach zum Ehrenmitgliede der Stadt Idria ernannt. — (Generalversammlung.) Der Verein 1l^ov«icc> in okrtno slruktvo 2u Xrun.i«I«) hielt gestern nachmittags im „Narodni Dom" seine zweite ordentliche Generalversammlung ab, an welcher sich nebst den hiesigen mehrere auswärtige Mitglieder betheiligten. Nach Begrüßung der Erschienenen und Vorstellung des Vertreters der Behörde ertheilte der Vorsitzende dem Secretär das Wort. Dem Berichte desselben ist zu entnehmen, dass dem Vereine außer den gründenden circa 350 ordentliche und unterstützende Mitglieder angehören; der Auöschuss hielt drei Sitzungen ab, in welchen er 54 Eingaben erledigte. Das Vermögen beträgt derzeit 950 X. — In den Ausschuss wurden gewählt: zum Vorsitzenden Herr Franz Terdina. zu Mitgliedern die Herren: Dr. Ivan T a v <"-a r , I. T o st i, A. Ditrich, Fr. Petsche. Fr. M a j z el j. I. Lov -«in. L. Fürsager. I. Killer, F. Domicelj; zn Stellvertretern die Herren: I, M a <"-e l und I. Biz-j a l. x. — (Zur S a ve r egu lie r u n g.) Zufolge Beschwerde der Ortsgemeinden Hötitsch und Kressnitz des pol. Bezirkes Littai und der Nachliargemeinden Moräutsch, Trlija. Großdorf und Petsch des politischen Bczirles Stein, dass durch die Geschiebeablagernngen in der Save bei der Teilplätten-Ueberfuhr zwischen Vernel und Kressnitz eine Behinderung des Verkehres mit der Bahnstation Kressnitz, beziehungsweise mit Laibach und Litiai eingetreten ist, hat oa^i l. t. Ministerium des Innern die Projectsverfassnng für eine partielle Regulierung des Saveflusses zwischen !>m 28'7 bis 28'5 angeordnet und das diesfällige Project mit einem Kostenaufwande von rund 50.000 lv unter Modificierung der Tracenführung mit dcm Auftrage genehmigt, dass die Inangriffnahme dieser Regulierung aus Rechnung der pro 1901 verfügbaren außerordentlichen Nasserbaudotation von 30.000 !(. sofort zu veranlassen ist. — Da diese zur Ausführung gelangenden Regulicrungs-bouten nicht nur den genannten Gemeinden, sondern auch dem Besitzer der Ueberfuhrsanstalt, wie nicht minder den Anrainern am rechten, dem Bruche ausgesetzten Ufer und auch der l. k. priv. Südbahn in erheblichem Grade zum Vortheile gereichen werden, hat die t. t. Landesregierung die Vezirlshauptmannschaft Littm. in deren Rayon die ge nannten Regulierungsarbeiten zur Durchführung gelangen, beauftragt, die sofortige Eoncurrenzvcrhandlung unter Bciziehung der obangeführten Interessenten anzuberaumen. Dieselbe wird unter Intervention eines Staatsingenicnrs am 12. d. M. vormittags 8 Uhr an Ort und Stelle stattfinden. —ik. — (Ein Renitenter.) Am 3. d. M. machte der Taglöhner A. Kozjet aus Billichgrciz im Gasthause beim Traun in Gleinitz eine Zcche von 30 ll. weigerte sich aber dann dieselbe zu bezahlen, weshalb ihm ein Bündel mit Effecten abgenommen wurde. Kozjel, welcher stark berauscht war, gerieth darüber in Zorn, begann zu toben und musste von einein Knechte und einem Taglöhner gewaltsam entfernt werden. Er kam jedoch gleich wieder zurück und beschädigte sodann den Knecht mit einem Steine an der rechten Hand. Al5 er daraufhin von dem Gendarmerieposten verhaftet wurde, leistete er Widerstand und weigerte sich, weiter zn gehen und sich die Schließen anlegen zu lassen. Er musste endlich aus einem Wagen nach Laibach eingeliefert norden. —I. " (Mit der Schaufel.) Der Fialerlnecht Johann Kocmur, Herrengasse Nr. 4. wurde am 2. d. M. am Ambroö platze vom Knechte Johann Eedwnil mit einer Schaufel geschlagen und am Kopfe schwer verletzt. Kocmur soll vorher den Eedivnil mit einem Peitschenstiele geschlagen haben. Der Schwerverletzte wurde ins Landesspital überführt. * (Verhaftun g.) Der Dieb. welcher in der Nacht vom 1. auf den 2. d. M. in die Speiselammer der Gastwirtin Rosalia Kregar. Martinssiraße Nr. 36. eingebrochen und Esswaren gestohlen hatte, wurde in der Person des Vaganten Josef Oltra eruiert und verhaftet. " (Hagelschlag.) Am 25. v. M. gieng über die Ortschaften Oberslrill und Unterskrill. Ober- und Unter-Fliegendorf. Gemeinde Mosel, politischer Bezirk Gottschce, ei., Hagelwetter nieder, durch welches dic Feldflüchte in den genannten Ortschaften, insbesondere in Oberfliegendorf. arg zugerichtet wurden. Nach Angabe von Sachverständigen dürfte sich der durch diesen Hagelschlag verursachte Schaden auf 15.000 l( belaufen. ""l- — (Einbruchsdieb stayl.) Paul Omejec ent-ucndete am 2. d. M. in Topol. Bez. llmg. Laibach, dem Besitzer Franz Dobnikar in Abwesenheit sämmtlicher Hausleute 51,2 Liter Brantwein, wurde aber, als er sich eine weitere Flasche aneignen wollte, ertappt und verhaftet. — Omejec hatte auch am 29. v. M. dem Pfarrei Franz Do-linar in St. Katharina (Topol) während des Gottesdienstes eine vernickelte Taschenuhr sammt Kette, ein Paar Stiefel und einiges Bargeld gestohlen. —1- — (Sch 0 nzei't für W i l d a r t en.) Im Monate Juli stehen folgende Wildarten in Schoiwng: Weibliches Noth- und Damwild und Nildlälber. Gemsböcke. Gems geißen und Gcmstitze. Rehgeißcn und Rehlitze. Feld- und Alpenhasen. Auer- und Birkhähne, Aucr- und Nirlhennen, Fasanen, Hasel-, Schnee- und Steinhühner. Nebhühner und Wachteln. Waldschnepfen, endlich Stockenten. " (Nach Ame 1 il a.) Im Laufe des Monates Juni sind vom Laibacher Südbahnhofe 157 Perfonen nach Amerika ausgewandert. Wegen beabsichtigter Auswanderung nach Amerika bor Erfüllung der Militärpflicht wurden 0 Burschen verhaftet. " (Verl 0 ren) wurde in der Stadt eine goldene Uhr mit einer Nicleltette. — (Der Laibach fluss) ist infolge der letzten Wß/nyM pm 0'.M Meje, üher da« Normole fttslOftf,,. x. — (D e r M order Fran 5 i,"). welcher belang seine Ehegattin erschossen nnd sich sodann aus dem GeO nisse in Rudolfswerl nach Amerika geflüchtet hatte, soll! gegenwärtig wegen mehrfacher Betrügereien in Holitl sicherem Gewahrsam befinden. — (Curlist e.) In Krapina-Töplih sind in del! vo:n 20. bis 29. Juni 177 Personen zum Eurgebraucht« getroffen. Theater, Kunst und Literatur. —iM axim Gor! i.) Aus Petersburg wird berick Nach einer Meldunci der „Pctcrsburgslija Gazeta" l der russisch,: Schriftsteller Maxim Gorki im städtischen S< zu Nischny Nowgorod schwer tranl danieder. Sein Lunj leiden ist in ein kritisches Stadium getreten, Geschäftszeitung. — (Allgemeine Versorg ungsan st a Dic „Wiener Zeitung" vom 2!», Inni l. I. enthält die K» Müchuna, der Allgemeinen Versorgnngsanstalt. durch w« jl'ne Theilnchmcr, welche mit der Behebung ihrer Divided odcr Renten nn Rückstände sind. namentlich aufgefol> »werden, dieselben behufs Vermeidung der Todtachtung längstens 31. December l. I. zu beheben. Exemplare di5 Kundmachung stehen den Theilnchmcrn bei dcr Anstalt Wkn und bei den Eommanditen zur Verfügung. ' — (Vieh m a r l i.) Auf den con 1. d. M. in HoH stein stattgefundenen Viehmarlt wurden gegen 600 Kühe H Ochsen aufgktrieben. Der Handel gestaltete sich trotz des Ä^ tieibens fremder Käufer ziemlich lebhaft; besonders bH Zugvieh war ein bedeutender Umsatz bemerkbar. Fül « erhandelte Vieh wurden mittelgute Preise erzielt. 3>> Telegramme ! des k.k. EelegraplM-Eorresp..Zureall5 Das Jubiläum des Vcrwaltuugsgcrichtshofcs. Wien. 4. Juli. Anlässlich des 25jährigen Äest""^ des VerwallungSgrrichlshofes sand am 2. d. M. al«'»^ t Festmahl statt, an dem auch Ministerpräsident Dr, u, ^erb lind Aclerbauministcr Giovanelli tyeilnaymcn. Den erst Toast brachte Graf Schönborn auf Seine Majestät ^ Kaiser unter begeisterten Hochrufen der Anwesenden ^ Dr. v. Koerber würdigte die Bedeutung und das Wirken ^ Verwaltungsgerichtshofes, worauf Senatspräsidcnl Henk den Ministerpräsidenten feierte. Es folgte ein Toast ^ Hofrathes Praimarer auf den Grafen Schönborn, ^ Sl'natspräsidenten Ritter von Pollack auf den zweiten P sidl'nten Freihcrrn von Lemaycr, des Senatspräsioeis Marquis Aacqnehem ans den seit Errichtnng drs GcriO host's demselben angehörenden Scnatspräsidentcn Ritter ^ Alter. Der frühere erste Präsident. Bclcredi, Fincinzi»!»^ Vöhm-Aawcrl und der Präsident des Reichsgerichtes Docl Unger sandten Glückwunschtelegramme. Montenegro nnd die Türkei. E 0 n sta n t i n 0 pe l, 3. Juli. Die Pforte hat ^ ,',ams nach Molra an die türlisch-montenegrinische (M" behufs Regelung einiger Eigenthums Streitigleite» zwis^ Montenegrinern und Albanesen entsendet. Dcr moutel a,rinische Gesandte Vali5 erhielt nun von seiner Regies dcn Auftrag, von der Pforte zn verlangen, dass sie die ^ zains zurückberufe und die Rechte Montenegros anerleF da sonst ein Eonflict befürchtet werden müsse. Unglücksfiille. Alborg, 3. Juli. Der dänische Naphthascht „Anna" ist gestern abends vor Limfjord in die Luft gefloß' nachdem die Naphthaladung Feuer gefangen hatte. Drr ^ Pitä.l und ein Mann ertranken. An Bord des brennen" Schiffes wurden zwei Mann, die schwere Brandwunde»^ litten hatten, aufgefunden. Eadix, 4. Juli. Während der Vornahme von Scb/ versuchen mit Torpedos explodierte ein Geschoss, wc»d>^ zwei Matrosen getödtet, ein Officier verwundet und l? ^' troscn nnd Ewilprrsoncn verletzt wurden. Eine Aborv"" französischer Marineofficiere. deren Schisse im hies>s Hasen verankert liegen, begaben sich in das Hospital, u»''" Hilfeleistung für die spanischen Kameraden anzubieten- Aus Südafrita. I 0 h r heiligen Agnes in Brooklyn wnrdc durch eine» ^ schlag zerstört. 'Der Bau dieser Kirche lustetc 250.000 A< Die Zahl der in Groß Newyort seit dem 28. Juni w'^, von Hitzschlag vorgekommenen Todesfälle wird auf ^ schätzt. «„! Newyorl. 4. Juli. Iufolge der großen H'^ D« gestern in Manhattan 102 und in' Brooklyn 77 TodeN vorgekommen. (5 0 nstantin 0 pel. 4. Juli. Die dritte O"N"^ deZ Sultans ist gestorben. Wie ans Wdizlreisen ve^a trifft dieser Verlust den Sultan auf das schmerzlichste- Laibacher Zeitung Nr. 151. 1267 5. Juli 1901. Angeloulllicne Fremde. ^ Hotel Elefant. Am 3 Juli. v. Iablonsly. l. u, l. Oberst, s. ssamilie; v. Swl'my, l. l, Postcommisscir; Vubal, Inspector; Brrice. < Pnvat; Liebmanu, Ksm,, s. Familie, Brod, Gamparo, schwarz, s. lNcni, 5tsitc.. Trieft. — Ianlsch. l. t, Kapellmeister, Pola. — grimier, Hotelier,»; Vamngartner. its»,., AbbaM. — ssrauf, Prwat; Weber, ksm.. Graz. — Deutsch. Privat, s. Tochter; tallmann, Havaö. Kslte., Budapest. — (Mob. Priester. Krim-^era. ^ Zavalil, Priester, Kreist.. — Klementi^ Kiefter, Tschernrnibl. — Neumann, «fin., Fiume. - dc Gressios, Kf>u.. ' ^nicdlg, — Rriß. ils»,.. Vraunschweic,. — Spring. Ksn,., ^ruun. — Hugenstein, ttsiu,, Liuz, — VorStnil, Theater, -virector,- Hclul, itsm.. Aliram. — Schijnl'iichler. Grüuhut, ^.owy. Bel, Hcrzseld, Schwinger, .s'eidlberg. Schnffer. Mans, , dimmer, s. Frau, Bunan. s. Frau. «flte., Wie». , Hotel Etadt Wien. Am 4. Juli. Ritter l>. Brüll, Tra«»il, Private; Echild, ttstn., Trieft. — Wachs, Dich, Beamte, Luudeubura., — Dr.Gradi. Mvueal, s. sswu, Sisjcl. — Najal, Schlvarz. Me.. Esse«. — i.'oser, ltsin., Budapest. — 3wwat, Forstmeistelsgattiu, s. Tochter, .tlaua, - Wechsner, Stiasny. Fraulich, Gesch. Hackel. Treisj, Nlucle, ilslte,, Piaq. — Schneider, Iacgcr, Zeillucr, Hiperger. ^aäeu^cher, Glas. ^uttniann, Sl^cl, Brauuiauu. Neisrude. W,rn. — Hirschensohu. Werner. P„^laiNer, «site., Vrilun. — l hohwath, Priester, s. Mutter. Budapest. — Mal,er, Oberre'ndrnt der l. l. Staatöliahueu, zluiltelseld. — v. i^eulh. Gutsbesitzer, . Sol)», Ärch. — Dr. P^alschuin. l- l, Negieruu^rath: Ehren »o^r, Iuspettor; Winter, zlsm.. Oraz. — Cusolich. Private. - Tochter, Fiuu.e. — Heulle. l. ». l. Ärtillerie.Zru^VelwaÜer. . Familie, T> ieul. — Baron Born. Privat, Graz, — Dr. Alt. 'Aul, l. u l. Rec>ime!!i», 7Ü I., Peters- Im Elisabeth.kiuderspitale. ^llwx.a'',^H.^'' ^"""" Kennö.r, Urbeiterstochter, 5 I., Im Civilspitale. Am I. Juli. Franz I.ne, Tischler, 1!» I. I'xl.esl-..!. I'ülm, —Anton Ieied. zraischleissol)!,, !0 I,, «c'plnili,'! »cu!^. ^ Johann Logar, TasslUhner, lil I,, ^»lu«»,»^ »emü«. Meleorologische Vcobachluugen in Wblich. SerlM W6'2 m. Milll. Luftdruck ?.A'.'U »»»,. ^ ?^ s3ü^^M^^MW^"^v0ltt—^ .^ ~^^ ) Restanrant Fantini. Morgen Samstag, den 6. Juli Abschieds-Concert der bestbekannfen Zigeunerkapelle des Junos JancHi Hosmusiker Sr. k. u. k. Hoheit des Herrn Erzherzogs Joaef, anlässlich ihrer Abreise als Our kap eile na oh Abbazla. (2490) Au fang 8 Uhr. Eintritt frei. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Restaurateur. Gute Bücher für jedermann. Meyers Kleines Kon- , versations-Leiikou. VL. Aul Mit 16S Iliu-»tralionsiafein, Kanon und Piaoen and 68 TeixtbeiUgen. S Halb-l»dorb»Dd* tu j« 10 Mk. Meyer, Das Deutsche in Holacchnfu, Kupfer- J iUaug u. Farbendruck. Id Haibledar geb. 15 Mk. Vogt und Koch, Geschichte der deut-j sehen Litteratur. Mit 12« Abbildungen im ; T«it, 25 T»f«ln in Far . bendruck, Knpf«r»ticb | Hu! Uoluchüitt und 34 F.aksiinil«-Beil»g-«n In Hilbl»der geb. 16 Mark Meyers Hand-Atlas. \ | H. Aufl. Hit 112 Kar- la^«n und ToUttandigem Kamen-Register. Prei« : ' 13 Mark 50 Pfannig. i Aut/Ükri. Protptktt gratis. Zu beziehen durch die Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamberg Laibaoh, Congressplatz 2. (III.) Dr. Schoenfeld'sche Düsseldorfer Künstler-Farben n Tuben, Tnbenfarben von Kaspar K Splhauer in Wien. trhältlich bei «rüder »berl, Laibach, Kranei»eaner« zasse. Nach auswärts mit Nachnahme. O25) N—4 Die ausgezeichnet wirkende Tannochinin-Haartinctur aus der (1716)9 „Maria Hilf-Apotheke" des M. Leustek in Laibicb kräftigt den Haarboden und verhindert das Ausfallen der Haare. Preis einer Fluche mit Oebrauchianveiiung 1 K. §viöcvz Sc 91Lc-iac Sonn- und Daher sehen wir uns außerstande, jedem einzelnen > hiefür zu danlen und tonnen nur bitten, unseren > tiefgefühlten Danl auf diesem Wege entgegennehmen « zu wollen. Insbesondere danlen wir den Bediensteten > der l. l. Südbahn, namentlich dem hochgeehrten Herrn > Inspector Guttman sowie den geehrten Herren Ve- > amtrn wie allen Freunden und Velannlen für dc>s > zahlreiche Geleite zur letzten Ruhestätte des nun in > Gott Ruhenden. Bergelt's Gott! > Die Seelenmessen werden in der Ps»rrlirche zu I St. Peter gelesen werben. > Laibach am 6. Juli 190!. (2482) I Coleta Kovaülü, Gattin, sammt Töchtern und Sohn. > — Di- Familien Nibiö, Krlvic, «owatzi und > «oiir. Course an der Wiener Dorse vom 4. Ilnli l9l)1. «««d«« ,M«llen 1°«.««^ D,» versteh« f!ch v« Grll«. «oo,l " U e^ ^ «u s'0 »41.. lW4er " .^3' ^ >7<2',7ll«l d»0. " '^V' ' ' «>"«'' 2,'»- «»«..Pwdb'r.,^,"^ .w«'^. llaa,°schuld b,r im,,,l., ^H^ronenw«^ ^A^N?-Z '"' 3'^ "r».''N.,00,l.«W- """ "'" "» don »no « '" ""' Gelb «»« «0» «»»»«l »nr Z«hl»»> Übernommene E>/,...... ,^« 50 ll4-!,0 «ilisllbethbn^n. 400 u. »000 Vl. 4°/»......... ll»'«!> l>8 7b tfe»nz Il>les<«., »». l»»4, (dlv. St.) Lllb., 4°/,..... 97 - 9« . «»llzllche «llil.Üub»<,.V»hn, (b. Li.) VUb. 4«/. ... 95 «i »»55 ««rarlbtlg« lvahn, /» . . . 9? 50 — - zlaalsschuld b»r zänd«r d»r ungarisch»« Kr«»». 4«/» UN«, «oldlente per «»fit . l»8 <0 ll» 3« dt,. blo, psi Ulllmo .... l«8 «0 ll» 30 4"/> bti>. Rente lln«. Lt..«il.'«lnl. »old »oo sl. l«l »u l»« »0 bto. dt«. Vilber l00 fl. . . . »»«4« lOl 4l» »to. Ltaat,.Obl«,. (Nn«. 0stb.) v. I. l»7«....... ll«6!tre8«l. dto. k liU ll.^loUpr. «7» Kl: ,?4 l><> Iheiß.«t»,.Äo!e 4°/, . . . . l<4 t.» »4l. bl> 4°/, m,«»r. VlUlldentl'vblla. «» «« »» ^^> »'/, ll«,«. und llavnn. b,ri« «»0 94 3« ß»b»l, öss»ntl. ß»l»h»«. »°/, Don»u.«t»..«nle«> NK <0l «!> 4'/, Pralne, l)«ub«».»nlehtn . »<««»«» »,» «,r, Ps»»dbsl,s» »il. Vobrr. »lla»st. lnl»I verl.»»/, 94 lb 9!»»,', «..»fieri. «andt»>Hhp..»nst.<«/, »?-- 96 — 0est.»«nl,, Vanl 4«'/^«hr. Verl. 4°/„......... 99 — ll»a — dl«. dl«. «ojühr. v«l. 4»/, . «9 - llw.- «parcllffi.«.»si,»a I.,verl.4«/. 98 »t> 99 »b Eis»nb»hn»Iriolillll>« Gbllgalion»». Itlbln«»d».Nordl«>hn »M »88« 97 «N 98 «0 beflerr, Norbweftliahn . , . >07 N> W8 — Nlaallbabn....... 4«5 »ü — — Oübbahl! k 3°/,, verz. I«nn..Iul! »44 «s. 3«»lii,. Vahn..... ll»» - lv« - 4°/. Ui»erlv«ln,i »»hnen . , —>— —— ,l«»rs» los, (per Stllct). «»r»«n»l«che «,»«. »«/„ «ndenneblt'llole Em. «880 «l>» - «l>L — 3«/« ,. ,. <4 — ,4l» - Ofen« «ol, 4« sl..... ,'.H - 2e<> «ul>«lph.2°Ie l0 ,l..... b8-. ««. Gal»'ll°, »«I — Hewwftfch. b. 3°/» Pr «Gchuldd. b. Vodenntdltanst.,»».»»»« b« «5 5» »f, «««bo««l «,<« ...... «, — 6« - Gelb ««re «eilen. Vl«ln»p0ll'jl!nl,t. n»hmung,n, «usfts'lepl. Eilend, «« »l. . »088 »09» V«u. u. V»trieb».»el. <, fiüt.«, Vtr»«ieni. in Wien !tt, X , »3« - »34 — »lo. bt°. bto. U», v . . »»«-- ^«8 — U»hm. Nolbb»!»! lbU fl, , . 40! - 40» — Vulchliehlllber »«, blX) »!. ««,. ,9« «94^ blo. blo. (lll, ll> »!»u fi, , l0»0 iüS4 Pi>nllu. Dampsichiffatirt» ' Ve>. Otsteri., Ü0U sl. »«. ,.»08 — 8,4- Dui'Vobexbacher lnl!nb»'Norbb, l,.ll>»fl AX> fl. b . . . »»0 — 5»4 — 8l«yb, Oest., Trieft, »00 sl.«l«. 8»«. 873 — oesten. Norb»e«v «,<) !l, K, 473 bo 47b kl» bt«. ,«,. (lit. U) »00 fl. «. 483 «0 48l ev «toz.Dultl Eilend, iUNfl. »bgfl. »7» — l?8 - Vlaatteilsnbahn «»0 sl, V. . , S4ö 50 S44 »0 Güdbahn «X! sl. 0.....5« — 9? — Hüdnorbb, Verb..», «X» fl. »W »8l» - «3 — tlam»ah<«el,. «sur«f,, Or««,. rllül«»»ctl,n l>«> !l . , , »7 — »03 — Un,,»a<>ll», l«Ienb,»ix>!l, Kllbel 4ll» — 4», — Unc)<«estb.(««ab.<»l«,)i«»l)fI.K. ?» - «aulvereln, W!e„«, »lXi sl. , 4l»7 - 4^»- Vobcl.<«nst,. 5'est., «XI sl, «7> 87u «4 -«ib».<«nst. f, Hand u, V. l^u i», - — — — dl». dlo. per lllti», . »4il»>)«43«> ««dllbonl, »ll«,un«„ »V0sl, «43 S44- DtvoNlendanl, «ll«,. »«) sl 4l7 4l8 - «t,«pt«'«»»I., ^idre»»,, «X! fl b<» — ü»0 - »il».n.«a!1tnv.«<< 4«) 4«« Hyp»th«lb..0rp »m ll,o<" « ,,z - ,9« üo ÄHnb»rb«nl, vest,, »00 fl, . 4U« — »07 — Ofterr «un,»r, «anl. «X) N. l»4> ,«»«- Unl«,b»n» XX) fl..... ljlw — »b«-» «erlehl«b»»l, «««., l«0 sl. . «0 . - «d — I»b«jtrl»«V»l»r' «»h»»»z«». V»u«e1., «ll«, »st,. llX> fl. . . »4«) — ,44 -««yd!« »isen' unb Vt«tzl»I»d. in Wien ll«i fl, .... «»» — «» ^ Vilenbahnw.Leih, .Erste, ,lX>fl. 3,0 — «I0 — ..»lbemuhl". Papiers, u. «..». ,»? - »«0- üiefinKer «rauerei lUU fl, . . 3^3 . ,<8' - Ul»ntan'«elell!> »»l U) «r»«er eilen.Inb.'Gel, 3VU l, ,»«z i«l»z- V«l»«.l«rj. Stewl»hlen ,00 l. «3 — »77 — „Schl5,l»ildl" Vllpteri. »00'.--------------- „Stevier«/'Pap»«f. »,«.«<». »»50»«»« lriMer »«««»»..»»1. ?o l 43H-—44V — »«N«>s.«».,0««.»n«n,,l00 I, 3»3 . »b — »»»«»».«««lftUlst.. «ll, . w V»st. 40V 3tl........ 990 >«XX) »l. v««e«,Mo>>ft »oo »l.. ,48 —'b,- «i«W»l»»r^, Zu««l<«ctt1ch» Plitz«..... »,»", <«»"» iw»d,»........ 3!»9". 39 ?^ P«rU........ X>«. »»"» H». »»»»r«»»««..... -'- - Vntnten........ ,l «» «» »3 «>.3ranc«>V!ü,? ^" ItlUtenilche «anluve, ... ^, ,l> »^ »0 ^nb»l.«»ten....... »«"».'»»"» mt>e\n'ntir^----»>«*«*«•«!«nnoft** *if--»^^-"--------------i--n------............... it« Laibacher Zeitung Nr. 151. 1268 5. Juli 1901. (2443) >«M^ ^ » «„^, Arrendrerungs- wegen KtcherfteUung der Artikel Oeu. Atrolf. Dolz. Kohlen Vie ArrendierungsVcrhandlun« wild abgehalten 5" nachstehende beiläufiae ^erpf,e°^rf«rdcrm Truppen, Anstalten , 3 täglich „^ monatlich ^ Z 3> z. ^ Gehäct' Ttreu Äelle,! im Sommer im üviütrr A Z fiir die auf die .A Hk" Stroh weich! hart weich s har! HK Urrendierun«»- ^ 4200 3400 4500 5600 850^2100 ^ Holz _ Z Holz». I ^ «tation „..n,n. Z 2«'!^ Z ^ ^,423 Z ^ ^ "" "^-------------------------------------------------------------------------------^ Kilogramm ") Z ,^iloc,ram!» w >H ^ " "» ^" bis Portionen ^ (lubilmetcr Meter^ext, Cudiln.eler Meter (5e«t, ^ «raz........... — 663 118 60 60 861 481 — 26 «77 — — 258 3523 — V «chattleiten........ ____________ ,^ ______ 3 ^ __-!7 Leoben.......... -.?_____ 7 ._ 1 __ 30 __ 5 - 15,0 -^ ^ Vlarein.......... 3 — — — ^ ^ 2— '/.,— — — 4 — -Iudenbur«........ 3 9 9 - - 9 43 '/, - Z2 - 5 . ,60 -" «ru-^ Z G- Trieft ... " ' — 70 — — — 70 22b — 63 5» ^ 457 275 20 2" i^ «apodipria........ ». __ — — — — . 3__i______ 2__-^ 2 « Gsrz .... ... ^ - 151 120 - - 271 174 -^ :^.^ "' - - 2l0 ^" ^ «^ « Gradisca......... ___^.---^ Z,/^ _ 2--- 3-.^ 3 « Z M Pola ........... ^ ^ ^" ^^ "^ 5 » ' FUr die Station «raz wird in erster Linie auf llieferung des Iahresbedarfes von heu und Stroh «flectiert und werden mit Rllcksicht auf die vorhandenen Regievorräthe '" diesem Falle benothigt: 12.686 c, Heu, 236 ^, Gehäckstroh. 7129 <, Streustroh und 2227 l, Bettenstroh. " Ueberdies 700 bis 1000 <, j^hll'ch Fohnsdorfer Steinlohle. ' ssür die Station Leoben lünnen anch Haserairendierungsanbote gestellt werden. Das beiläufige Erfordernis beträgt 106 c,. * sslir die Station Vlarburg werden auch alternative Anbote auf Lieferung des Iahresbedarfes der Artikel Heu und Stroh entgegengenommen. ° T)er Ersteher ist verpflichtet, noch überdies anlässlich der Zwiebacl»Lrzeua.una. beim Militär°Verpslegs'MagaM Marburg circa 500 << Steinkohle ^lm Lontractspreise beizustcll'^ ' ssür die Station Lalbach werden auch Äntmge aus Lieferung von 1352 m' hartem (Scheiter») Brennholz k 423 Kß letzten Schlages entgegengenomim'n. ' In der Station Tarvi« und Vlalboraeih kann die Abgabe der ssutterartitel eventuell im Nccordwege geschehen. ' Für Trieft werden auch Anträge auf Lieferung von Holz angenommen. " Für G»rz werden auch alternative Anbote auf eventuelle Lieferung eines Iahresbedarfes von 750 q englischer Stilcksteinlohle entgegengenommen. " Für die Station P«la werden nur Anträge auf Lieferung entgegengenommen. " Lehlen Schlages. Unmertun«. Anbote auf Lieferung der vorstehend bezeichneten Artikel tonnen nach Pimlt II des Nedingttishefles fllr den Eontractslans auch auf Theilr dir Liesenmg sind stets die verschiedenen ortsilbl'^ inbegriffen verstanden. Sollte jedoch das Gegentheil gemeint sein, so muss dies ausdrücklich im Offerte enthalll'n jm,. Außer den vorangefuhrten Nerpstegs Meter-Centner ^.il- Moter^ ^ Meter Centner — — ... 2, ^ -- ^ l^ - ^-. ^ U" - 8 i^ - n.,, - i.«-. 2>l - 130 132 - 512 ll Is.? 2«4 145> !»<;« — ^" ~ l" 1,7 ._ 45^) __ i^.' ^ - « 2? - ,02 - 15' " - - i' - 02 - -^ ^ ^ <; — :li; — — ^ - - 9 - f.2 - -»5« Steint. — s>2^ ll?b - 2.100' 1781 — ^ "" ~- 8 — l? — — '^^ " 2078 520 - ,:i70 1400" -^ ^ ^ 10-30 750 — Abaa'l,!'« ^""» "''s"be der Lieserzeit. Lieselpartien, «"gaben, w,e Nerzehrungssteuer, Abmahgebür ,c. als Pf«de^?^° Antretenden 25«/,igen Mehrbedarf, N«t.e d«r 0,ftc«re und Gleichgestellten zu den actuellen Allgemeine Medingungen. ! 1.) Es werden ausschließlich nur schriftliche Offerte angenommen. Die gesiegelten Offerte haben an den oben angegebenen ! Nerhandlungstagen längftens bi» Itt Uhr vormittags bei den betreffenden l, u. t. Militar.Nerpf1eg»'M«gaziuen einzulangen > (Punkt XVIl des Vebingnisheftes); nachträglich odel in telegraphischer Form einlangende Offerte werden nicht berlicksichtlgt. > Sollte in einem Offert der Preisansah in Z'ffern von jenem in Buchstaben differieren, so wird der Ansatz in Vuchslaben al» ! der richtige angesehen. Jeder Correctur im Offerte ist vom Offerenten dessen Unterschrift beizusetzen, l 2.) Die näheren Vedingniffe und speciellen Bedingungen wie Lieferraten. Miete von Depots ic, lönnen jeden lag von 8 bi« > 12 Uhr vormittags und von 2 bis 4 Uhr nachmittags bei den betreffenden l. u. t. Militä'r.Verpfleg«» Magazinen, dann bei den > politischen Vezirlsbehürden und landwirtschaftlichen Landesvereinen eingesehen werben, woselbst die für die Verhandlung eigen» ! vorbereiteten amtlichen Vedingnishefte dbto. 18. Juni 1W1 erliegen. An die Einhaltung der in diesem hefte enthaltenen Ve» « dingungen ist jeder Offerent mit der Einbringung des Offertes schon gebunden. Vedingnishefte tonnen gegen Vezahlun, von 8 hrllern per Druckbogen von allen l. u. l. Mililär'VelpflegS'Mllgazinen, auf Wunsch auch durch die Post bezogen werben. 3.) Iedrr Offerent, mit Ausnahme der in Vertragsverbindlichleil stehenden, als vollkommen solid bewährten und der Ver» bandlungs'llonimission als befähigt und vertrauenswürdig bekannten Unternehmer, hat unbeschadet seiner Cautionspflicht über seine Fähigkeit und das Ausreichen seines Vermögens zur Uebernahme des zu bezeichnenden Geschäftes ein Solidität«» und Leistung» sähigleite-Zeugnis, und zwar, wenn er eine protolollierle Firma führt, von der Handels» und Vewerbelammer, sonst aber von der zuständigen politischen Behörde erster Instanz beizubringen. Da« Zeugnis darf nicht über zwei Monate alt sein und hat über Ansuchen des Unternehmers im W>ge der Handels» und Gewerbelammer. beziehungsweise der politischen Vehdrbe, längstens an dem der Verhandlung vorhergehenden Tage bei dem betreffenden l. u, l. Militar'Verpflegs»Magazine einzulangen. Die Kolgen einer etwaigen Verspätung hat in allen Fällen der Unternehmer zu tragen. 4.) Jeder Offerent, der nicht Befreiung genießt, hat sein Anbot durch ein 5"/,iges Vabium von dem nach dem offerierten Preise ermittelten Werte der ganzen zur «bgabe angebotenen Menge zu versichern. Das Vadium ist nicht dem Offerte bei-zuschließen, sondern mit diesem unter einem besonderen Couvcrt derart abzusenden und zu überreichen, dass das Vabium ohne Oeffnung de« versiegelten Offertes von dem hiezu Berechtigten übernommen werden laim. Dem Vadium ist eine Specification desselben keizuschließen, gleichwohl ist das Vadium auch im Offerte zu fpecificieren. Gemeinden sind vom Erläge eines Radium» und einer Caution unbedingt befreit und werden ebenso wie lanowirljchaflllche «ereine und Producenten auf bi» vorstehend aus» geschriebene pachtweise Besorgung der Militärverpflegung besonders ausmerljam gemach!. b.) llompleziv-Anbote, welche sich auf mehrere Stationen beziehen, werden in drr Regel nicht berücksichtigt. 6.) Die Abgabe der Artikel hat in den betreffenden Stationen unmittelbar an die Fassungsberechtigten stattzufinden und sollen die Depots der Arrendatoren nicht weiter als 1 lj ilin von den Militär-Unterlünsten entfernt sein. Vettenftroh und Brenn« Materialien sind von den Arrendatoren unbedingt den Truppen in ihre Millionen zuzuführen, daher im gestellten Preüe dir Zu» fuhrslosten als inbeariffe» gelten, wenn das Offert nicht ausdrücklich das Gegentheil enthalt. Ift die »ntjernung per T>ep»t» von den Unterlttnfien Über i V km, fo hat der «rrendator auch dle Husuhr der Kutterarlllel loftenlo» zu bcjoraeu. Wegri, Uebcrführung der «erpflegsartilel in die Toncurrenzorte ist nach Punkt XVIl. letztes Alinea des »edinani». hlsies em besonderes Anbot zu stellen, da ansonften angenommen wirb, dass die Uebrrsührung in dem angeforderten Preise mbegrlssell «st. Bei gleichen Anboten aus diese Uebersührung hat zene des Arrendierungs'ltrftehers den Vorzug «- l .. ) ^ Vffeienten verzichten bezüglich der Erklärung der Heeresverwaltung über die Annahme ihres Offerte» »uf bie Anhllltuna. der un tz 862 des allg. b. V. B., dann in den Artikeln 318 und 319 des österreichischen Handelsgesetze» für die Erklärung der Annahme eines Versprechens oder Anbotes sestgesehlen Fristen. 8.) Die Preise sür die Arrendicrung sind inclusive Aerzehrungsfteuer sammt Zuschlägen. Mautgebüren. Zoll« und sonstigen Abgaben zu stellen: per Portion Hafer 5 4200 Gramm, per Portion Heu k 5600 Gramm, per Portion «ehäckftroh 5 8b0 «ramm, per Portion Tlreustroh » 2100 Gramm, per Metercentner Nettenstroh, per Kubikmeter harte« ober weiches Holz mit ausdrücklicher Vezelchnung der «attung de» harien oder weichen Holze» und «cheiterlange, per Metercentner Steinkohlen unter Angabc der Provenienz. Stall hartem kann weiches Holz offeriert werden. Offerte aus Mlfchholz sind ausnahm»weise nur bann zulässig, wenn localer Verhältnisse wegen die Beistellung einer Holzgattung allein Schwierig leiten unterliegt, und hat der Osserent den Procentsal) der beigemischten Holzsorten bestimmt anzugeben. Da« Streustroh, welche« zum vierten Theile au» Gchabftroh zu bestehen hat, kann entweder als Ganzes zu einem Preise oder in beiden Strohgattungen separiert ials Schab» und al» Maschinen. Mtt') Stroh) und zu besonderen Preisen offeriert werden. U.) Arrendatoren sind von der Begünstigung des (tisenbahN'Militar-tarif» ausgeschlossen. Die Ueberlafsung v,n Vlilitär« AeipflegK'Mllnnschast an Arrendatoren ist bis aus weiteres unzulässig. 10.) Jeder Offerent hat in seinem Offerte ausdrücklich zu erklären, das« ihm die Vestimmungen be» für bie Verhandlung vorbereiteten Vedingnisheftes dblo. 18. Juni 1901 bekannt sind und oafs er fich denselben unbedingt unterwirft. Offert«, welche ein kürzere« Impegno al» 14 Tage entHallen, können nicht berücksichtigt werden. 11.) Die Anbote auf die «bgabe von «erpflegsartileln für Durchmärsche sind im Sinne be» Punlte» IV be» Vebinzni». hefte» zu stellen. 12.) In den Offerlen betreff« Lieferung der speciell erwähnten Artikel ist diese «rt be« Geschäft»abschluffe« ausdrücklich anzugeben. «». mI« W. H^ t.u.k.Intendanz des 3.Vorps. _-------------------- li Krone. Offert -Formular. Stempel) " ^ Ich Gefertigter erkläre hiemit infolge Kundmachung Nr. 3973, dbto. Vraz, Juni 1901, für bit NrrenbierunaFftation..... ammt Concurrenzorten eine Portion Hafer 5 4200 « zu .... k, sage:........ eine Portion ^ l Heu 5 5600 Gramm zu ... l,, sage..... ' »in «ehöckstroh (Gersten-, Haser., Weizen«, Halbfrucht, oder Noggenftroh) k »50 »ramm ' ' i^uNa!de"'l Streustroh (Maschinen', oder Nittstrrh.' den vierten Theil Tchabstroh) k 2100 Vramm " ' zu .. k. sage..... 1 M..E. 1 l Vettenstroh (Schabstroh in ganzen Halmen) zu ... k. sage .... I Kubikmeter harte«, ungejchwemmtes Buchen» (weiches) Holz, u. zw. zu X.....t», sage .... 1 Metercentner Steinkohlen aus dem Oewerle........, der Kohlengrube....., zu . . . t», sage .... ' aus die Zeit vom.....1901 bi«.....1902 im Nrrendierung«wege abzugeben, bie Durchmarschverpflegung nach den Punkten.........des Vedingnishefte» zu beforaen und für biefe« Offert mit dem beiliegenden......Vabium von .... K .. k, bestehend au».......haften zu wollen, sserner verpflichte ich mich, im Falle al« ich ttrfteher bleiben sollte, längsten« binnen 14 Tagen nach hievon erhaltener amtlicher Uerftändigung da« «abium auf die 10»/,'«» Cautum zu ergänzen, und räume, wenn ich dies unterliehe, der Heeresverwaltung ba« Recht ein, dies, Ergänzung selbst durch «ückdehalt be« Nrrendierungsverdienste« durchzuführen. » Uebrigens unterziehe ich mich außer den in der Kundmachung Verlautbarten auch jenen Bedingungen, welche in dem für die ausgeschrieben, Verhandlung vorbereiteten Bedingnishefte ddto. 18. Juni 1901 enthalten find. Laut anruhenben Bescheide« de« .... zu .... wird mein Volidität»' und lleistung»fähigleit«.Z,usni« direct« d,m l. u. l. Militär.«erpsteg«.Magazine übermittelt werden. «., am.........1901. «.«., wohnhaft in «. Formular des Couvertes zu« Osserte: An das k. und k. Militäl-Verpfiegs-Magazin in Offert infolge Kundmachung vir. :MA ^ ....... zu der Urrendierunll«' ^j. Vtlhaublung am......l»Ul. _______________».««» Laibacher Ieiwng Nr. 151. 1270 5. Juli 1901. (2476) g. 10.874. Kundmachung. Der aus Grund der laiserl. Verordnung vom Ib.September 1900.R. G. Vl. Nr. 154 (§3a) und der Ministerial'Verorbnung vom 18. Tep« tember 1900, R. G. Nl. Nr. 155. betreffend die Abwehr und Tilgung der Tchweinepest, ermittelte, in Laibach im Monate Juni bestandene durchschnittliche Marktpreis für geschlachtete (ausgeweidete) Schweine aller Qualitäten, welcher im Monate Juli l. I. in Krain als Grund« läge der Entschädigungsberechnung für anläss» lich der Turchfiihrung obiger Verordnungen aetödttte Gchlachtschweine zu dienen hat, beträgt per Kilogramm 8S Heller. Dies wird hiemit Verlautbart. K. l. Landesregierung fiir Krain. Laibach am 3. Juli 1901. Št. 10.874. Razglas. Na podstavi cesarskega ukaza z dn6 16. septembra 1900, drž. zak. St. 154 (§ 3a) in ministrskega ukaza z dne 18. septembra 1900, drž. zak. at. 155, o odvracanju in zatoru ¦vlnjske kuffe izraèunjena, v Ljubljani me-seca junija plaèevana popreöna tržna cena za zaklane praäice (brez drobü) vseh vrst, ki ima biti meseca Julijft 1.1. na KranJ-•k«m za podstavo pri zahtevaaju od-äkodnine za praäice za klanje, ob iz-vrSevanju zgoraj navedenih dveh ukazov, snaia 86 h xa kilogram. To se daje na obCno znanje. C. kr. deielna vlada ca Kranjsko. V Ljubljani, dne 3. julija 1901. (2413) 3—3 Kundmachung. Nn der l. l. Gt«ats'vberrealschule in lsaibach werden die im Iuli-Termine für das Schuljahr 1S0I/1902 stattfindenden Aufnahm«. Prüfungen zum Eintritte in die erste Classe Samstag, den 13. Juli von 9 Uhr vormittags angefangen, ab« gehalten. Die Anmeldungen hiezu weiden Tonntag, den 7. Juli von 8 bis 12 Uhr vormittags, im Conferenzzimmer entgegengenommen. In die erste Classe eintretende Schüler haben mittelst eine« Tauf« oder Geburtsscheines nachzuweisen, dass sie das zehnte Lebensjahr entweder schon vollendet haben oder noch in dem Kalenderjahre, in welches der Beginn des Schul« jähre« fällt, vollenden werden. Zugleich wirb von ihnen bei der Aufnahme ein Frequentations« zeuanis der Volksschule, welcher sie im lehtver« fiossenen Schuljahre angehört haben, gefordert werben, welches die ausdrückliche Bezeichnung, dass es zum Zwecke des Eintrittes in die Mittel« schule ausgestellt wurde, ferner die Noten aus den Titten, der Religionslehre, der (deutschen) Unterrichtssprache und dem Rechnen zu ent» hallen hat. Auswärtige Schüler lvnnen die Anmel« düngen auch durch rechtzeitige Einsendung der Documente und der Taxe von 7 Kronen 20 Heller bewerkstelligen. Solche haben sich am 13. Juli von 9 Uhr vormittags dem Director persönlich vorzustellen. Laibach am 28. Juni 1901. Vi« Direetlon. «Auf hoher Felsenmauer Wichst manch' ein feines Kraut, Woraus der Vater Klau er Den Edel-Triglav braut.» Infolge seiner aromatischen und naturkräftigen Bestandtheile geniesst Klauen Alpenkräuterliqueur «Trifflav» den unbestrittenen Ruf als Appetitarreger und Kaganwürse erttan Rang«a, weshalb eine Flasche davon in keinem besseren Haushalte fehlen soll. Hauptdepöt bei (2074) 26 Edmund Kavèlè In Laibaoti. Corset Paris! ¦ Neuestes magenhöhles Mieder empfiehlt (2468) 1 Alois Persche Domplatz 22. (2465) 3-1 Kundmachung. Am l.l. «taat»-Untergymn«fium zu Aottfchee werden die Aufnahmsprüfu»gen zum Tintritte in die I. Classe am 13. Juli von 9 Uhr an abgehalten werden. Die Anmeldungen hiezu werden am 11. und 12. Juli in der Directions »Kanzlei entgegengenommen. Die Aufnahmswerber haben in Begleitung ihrer Eltern oder deren Stellvertreter zu er» scheinen, den Taufschein und das Frequenta-tionszeugnis der lehtbesuchten Volksschule vor» zuweisen und eine Aufnahmstaxe von 4 X 20 n und einen Lehrmittelbeitrag von 2 kzu entrichten. Gottschee am 3. Juli 1901. Die Dlreetton. Ijotel €lefant. Heute, den 5. U. JVI. Aliscbieds - Concert der angarlsohen Hofkapelle Jönäs Jancai aus Fünfkirchen. Hofmusiker Sr. k. n. k. Hoheit des ¦Erzherzogs Josef. Ansang 8 Uhr. Eintritt frei. I Um zahlreichen Zuspruch bittet hochachtungsvoll Gabriel Frtflloh, (2480) Restaurateur. Vorzüglichen Schmitzberger, Terano- und Refosco -Wein 10—10 empfiehlt die (2107) Weinstube Lassnik Wolfgasse I. Im Hause Nr. 20 Bömeritraiie ist mit 1. November d. J. eine ¦# schöne Wohnung mit vier Zimmern xn vergeben. Näheres in der Kanzlei Ph. Supanèiè ebendort. (2484) 3-1 (2464) 3—2 p. 165/98 31. Warnung. Es wird gewarnt, dem minderjährigen Joses Gtrehar in Laibach. Triester-ftraße Nr. 12, irgend ein Darlehen oder andere Wertsachen zu geben, oder ihm etwas zu borgen oder eine Zahlung zu leisten, insbesondere aber mit demselben Kauf- ober Verlausso?lträge abzuschließen ohne Einwilligung der Vormttnder Herrn Anton Langof und Frau Iosefine Strehar und Genehmigung des gefertigten l. k. Bezirlsgenchte«. K. l. Bezirksgericht Laibach. Nbth. I, am 3. Juli 1901. Kormann, deutsches «ftufsatzbuch neu bearbeitet mit weientlloh ^verändertem Inhalt ist unentbehrlich für jeden Schüler der oberen Classen von Gymnasien, Realschulen, Seminarien etc. unter dem Titel: Jlcuc jÄaterialien zu deutschen Stilübungen. | Es enthält Aufsätze über Themata allgemeinen Inhalts, Aufsätze im Anschluss ' an die Literatur und Leetüre und Aufsätze pädagogischen und didaktischen i Inhalts, sowie Dispositionen über die mannigfaltigsten Themata, Abhandlungen, j Beschreibungen, Schilderungen, Charakteristiken, Erläuterungen, Reden etc. ' Theil 1 j für die oberen Classen höherer Lehranstalten nnd Seminarien ] von Dr. Normaau. \ Preis broschiert M. 4"—, gebunden M. 4 50. j -i Theil II j f-CLx xnlttlere Claasen 3a.o3a.exer Hid3a.ratzxsta,ltaxi. i Preis broschiert M. 250, gebunden M. 31— ' lateinische yiu|sätze und Bispositionen ! für obere Gymnasialclassen j ¦von. K»s*. Angast Vullla. Preis 3 Mark 50 Pfennig. (2481) 3—1 Das Buch enthält 31 Aufsätze und 95 Dispositionen und ist ein förderliches Hilfsmittel für den lateinischen Unterricht an Gymnasien. lg. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Buchhandlung in Laibach.! Militär-Vorbereitungs-Institut Hauptmann i. P. Fried. Laupp, vormals von Tarner, Ltax a. D. Für den Einjahrig-Freiwilligen-Dienst. Seit 10 Jahren bewährt, mit über 90 Procent Erfolgen. Ezternat und vorzüglich* Pension. Ourabeglnn 1. September und 1. März. Programm gratis und franc01 ___________________________ (2ä»4) I'1"6 K. k. österr. $ Staatsbahnen. ___________g. k. Staatsbahn-Direotion In Vlllaoh._______ ^usziig aus dem Fatirplniie giltig vom I. Juni 1901. Abf»l»rt ™n Laibaell (SB->: Blohtnng nach Tarvli. Um 12 Uhr 3* Min. nachte: PertO»1? aftoh TarTii, VlUaoh, Klageufurt, Kranzensfeita, Inrmhrurk, München; Ijeoben, über Hol»tha! naoh &\ Balaburg; über Klein BoMIng naoh Htejrr, liin«; llbur Am.lotteu nach Wien. — Um 7 Uhr f. Min frttJ1» ionen«u« u«oh 'l«rvli, FonU/el, VUlkoh, Kl»«enfurt, Kranremfette, Jieuhen, Wien; über Helilhal \\*&\ biir(f, Innibruok; ttber Klein-Koifling nach Jilnz, Jtudwoi«, 1'iUon, Marienba.1, K«or Kran/.nntlmil ViV*i Prag, ljet]>iig; llber Amitetten uaoti Wien. — Um 11 Uhr 61 Mtu. vorm.: JPorBuneiiKu« naoh Tarvl» Fo*u VUlaoh, Klagonfurt, tiooben, BoUthftl, Wlim. — Um 4 Uhr 6 Min. nachm.: VorHoneinTuR iiach Tarvli, ^ vom 16. Juni bn 16. Snptembor naoh Pontal'el, KUgonfurt, Vnnxenafmte, Miliir.hen - liooben • ttber 0*S n»oh 8al«burg, Iiond-OMtein, gell »m 8ee, Inmbniok, »regenz, Zttrich, ttenf, Paris ttber Klein-*5 naoh Bteyr, Lins, Budwoii, PiU«n, Marieuhad, Kger, Vramenibad, Karlibad, Prag, Leipalg • aber kJ^ naoh Wien. — Um si Uhr 41 Mlnutuu nac-hmittai}! »11 Honn- und Foi«rta«eii nach l'odnart Kroi)p. ^, 10 Uhr nachti: Penonen/.ug nach Tarvii, Villach, KrameiiHfoste, Innsbruok, München. — Blohtunf % BudoUiwerl nnd (iotttohee. Por«onon«0ge: Um 7 Uhr 17 Min. frUh und um 1 Uhr K Min naohl«'. Hudolf«wert, Strascha-Töpliti und GotUchee; am 6 Uhr 66 Minuten abendi naoli Rudolfiiwert und QoW Ankauft lu Laibaoh (S. B.): Ulchtang toh TarTi«. Um 3 Uhr 86 Min. frtth: Perwneo»^ Wien übet Anutetten, Manchen, Innsbruck, Kranioniftigto, Salzburg, Iiinr., Skeyr, Ausioe, huobon, ^1! fürt, ViUach. — Um 7 Uhr ia Min. früli: Pewonemug aui Tarvli. — Um 11 Uhr 16 Min Vorm : PertoOj aai Wien nber AnwUtten, Leipzig, KarUbad, Kfer, Marienbad, Pillen, «u.iwoii, Halibtirg, Ltni, Hte^.5 Genf, üttrioh, "W8ontaf ei. — Blohtaug von Bud olf m w»»1 ( UoUsohee. Perionen.une: Um 8 Uhr 41 Min. froh aui Rudolhwert und GotUohee; nm 9 Uh* 'JLf naohm. au§ Htra«oha-Iö|iUtB, Rudolfswert und GotUchee; um 8 Uhr 48 Min. abends am Htraioh«-1^ Uudolfnwert und Oottichoe. J Abfahrt von haibanh (SUatHbahiihof). Richtung nach Stein. GemUohte Zage: U& # 48 Min. frllh, um a Uhr 6Mln. naohna., um 6 Uhr siO Min. abendi und um 10 Uhr 2s, Min nachtu nur »° und Feiertagen. J Ankauft in Lalltaoh (ütaatübahuhof). Richtung von Htein. HemUohte Zn«e: IT* V 40 Min. frtth, um 11 Uhr 6 Min. Tonn., um 6 Uhr 10 Min. abendi und um 9 Uhr sis. Min naoh« fL/ Honn- uud * eiertagen. (J)|!)j W l i jrii aUoemeine österreicbisclie BoflenCreflit Anstalt. {\ Bei der am 1. Juli 1901 stattgehabten siebenunddreiHsigsten Ziehung der 4%igen 50Jährigen Pfandbriefe der k. *'$ allgemeinen österreichischen Boden-Credit-Anstalt wurden nachfolgende Nummern gezogen: at k fl. 1OO - K 200: Nr 4, 237, M8, 790, 817, 81b, 13Ö7, 1692. 1717, 2119, 2235, 2452, 2503, 3130, 3177, 3292, ^ 4014, 4331. 4630, 10362, 10741, 14629, 16262, 17195, 22307, 22407, 29470. k fl. 600 - K 1000: Nr. 100, 309, 537, «30, 718, 1079, 1851, 6125, ««61. n $ k fl. 1000 = K2000: Nr 100, 649, 933* 1951, 2356, 2674, 3197, 3387, 3908, 4205. 4524, 4792. 6060, 5524. 5900, ^ 6550, 6563, 6587, 6621, 6815, 7349, 7439, 7478, 7697, 8246, 8314. 8428, 8817, 10203, 1(Ä ^ 10919, 10927, 11032, 13036, 13181, 16944, 19549, 24049, 26721, 26184, 32960, 33186, ftüülö» &1 54714, 58000, 62837, 65291, 69327, 69426, 71912. Die Rückzahlung der gezogenen Pfandbriefe erfolgt vom I. October 1901 an bei der Hanptcassa in Wien. efH, Die Verzinsung dieser Pfandbriefe hört mit 1. October 1901 ans. Die Coupon* der gezogenen Pfandbrief« * tf infolge Art. 144 der Statuten zwar fortan ausgezahlt, jedoch wird der Betrag derselben bei der Einlösung der briefe vom Capital in Abzug gebracht. „ $ Nachverzeichnete, bei den früheren Verlosungen gezogene 4%ige 60jährige Pfandbriefe sind bis heute zur Einlös""* präsentiert worden, und zwar: ,. «3$ k fl. 100 - K 200: Nr. 663, 1095, 2333, 3016, 8613. 12284, 15021, 16363, 17171, 17258, 21425, 21494, 21764, 23930 24346 26441, 26982, 29277, 29592, 30840, 31407, 3H55. . *\fl k fl. 1000 — K2000: Nr. 789, 907, 1669 5251, 5967, 6178, 76Ö8, 15202, 16456, 2OÖ48, 53430, 62580, 03453, 73361, 73984, 74882. , 4 fl. 10.000 «= S 20.000: Nr. 7. _^ D,»s »nd «,,l«z von Iz. v. «!«in««yl ä F?d Vamderg.