^118. Duimcrstgg, 25. Mai 1899. Jahrgang 118. Macher Mung. ^"!>U°n»Pse ig fl. 7 l>». Im Comptoir: ^ ^','l. halbjährig , Obigst das nachstehende Allerhöchste Vefehlschreiben "Men: «!^t"ch gestatte, dass alle Officiere, welchen für !U>, Leistungen im Feldzuge 1866 von weiland i,?el" Herrn Vetter Feldmarschall Erzherzog tzzl e ch t in Armeebefehlen die belobende Anerkennung Wrochen wurde, mit der Militär-Verdienst-Medaille «<^ne des Punktes 4, zu a, der bezüglichen Statuten ^lt werden. Nien am 21. Mai 1899. Franz Joseph m. p. ^ine l. und k. Apostolische Majestät geruhten ^, gnädigst Se. k. und t. Hoheit den Herrn General-^/, Erzherzog Otto, Commandanten der 10. Ca-^'k-Brigade, zum Commandanten der Cavallerie-^ndivision in Wien zu ernennen. i^eine l. und k. Apostolische Majestät geruhten , Madigst zu verleihen: * ^loßkreuz des Leopold-Ordens mit der Kriegs- Decoration des Ritterkreuzes: ^?kni Feldzeugmeister Johann Freiherrn von "statten, General-Truppeu-Inspector; das Großkreuz des Leopold-Ordens: H beni General der Cavallerie Anton Freiherrn von ^^olsheim, Commandanten des 13. Corps I ^lnniandierenden General in Agram; ^ "km Feldzmglneister Rudolf Prinzen von Lob - ^, Commandanten des 4. Corps und Comman- "M General in Budapest; >!e.,!," General der Cavallerie Alexander Grafen (^ lüll « GYllenband, Commandanten des W und Colnmandierenden General in Wien; ^m Feldzeugmcister Anton Galgötzy, Com-^Uten des 10. Corps und Commandierenden "l in Przemysl; ^n Orden der eisernen Krone erster Classe: 5°n5? Feldzeugmeister Emil Probszt Edlen ^ "hst orff, Commandanten des 12. Corps und "kandierenden General in Hermannstadt, und ^ Orden der eisernen Krone erster Classe mit "er Kriegs-Decoration der dritten Classe: ^l, ? Feldzeugmeister Eduard Ritter Succovaty ^ "ezza, Commandanten des 3. Corps und ^t Agierenden General in Graz — allen Genannten ^chsicht der Taxe;_________________^^.^ anzubefehlen: dass dem Feldzeugmcister Theodor Braumüller von Tannbruck, des Ruhestandes, aus Anlass der Enthüllung des Erzherzog Albrecht-Denkmales der Ausdruck der Allerhöchsten Zufriedenheit bekanntgegeben werde. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben dem Bezirkscommissä'r und Lieutenant im nichtactiven Stande des Landwehr-Infanterieregiments Klagenfurt Nr. 4 Richard Freiherrn Ap fa lt re r von APfaltrern wie dem Lieutenant im Dragoner-Regiment Herzog von Lothringen Nr. 7 Karl Grafen Podstatzky -Lichten stein die Kämmererswürde taxfrei aller-gnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 18. Mai d. I. in Würdigung hervorragend verdienstlicher Leistungen und erfolgreicher Mitwirkung bei der Errichtung des Erzherzog Albrecht-Denkmales dem Bildhauer und Professor der Akademie der bildenden Künste Caspar Ritter von Zumbusch taxfrei das Ritterkreuz des Leopold-Ordens allergnädigst zu verleihen und huldreichst zu gestatten geruht, dass dem Professor an der technischen Hochschule in Wien, Architekten Karl König und dem Großindustriellen, Herrenhaus-Mitgliede Arthur Krupp der kaiserliche Dank bekanntgegeben werde; gleichzeitig haben Seine k. uud k. Apostolische Majestät aus diesem Anlasse dem Stadtbaumeister, Architekten Heinrich Gerl taxfrei den Titel eines Baurathes allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 13. Mai d. I. dem ordentlichen Professor der allgemeinen Chemie an der technischen Hochschule in Wien, Hofrathe Dr. Alexander Bauer taxfrei das Ritterkreuz des Leopold-Ordens allergnädigst zu verleihen geruht. Seine k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 16. Mai d. I. dem Rechnungsrathe der Forst- und Domänen - Direction in Görz Franz Gridl anlässlich der von ihm erbetenen Versetzung in den bleibenden Ruhestand taxfrei den Titel und Charakter eines Oberrechnungsrathes allergnädigst zu verleihen geruht. __________ Käst m. p. Seine l. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Mai d. I. über einen vom Minister des kaiserlichen und königlichen Hauses und des Aeußern erstatteten allerunterthänigsten Vortrag den Conceptsaspiranten Otto Grafen Czernin von Chudenitz zum unbesoldeten Gesandtschafts-Attachs allergnädigst zu ernennen geruht. Der k. t. Landespräsident im Herzogthume Kram hat den k. k. Landcsregierungs - Conccptspraktikanten Otto Merk zum definitiven k. k. Landesregierungs-Concipisten in Krain ernannt. Nichtamtlicher Theil. Das national-politische Programm der deutschen Opposition. Am Pfingstsonntag wurde das Programm der deutschen Opposition veröffentlicht. Es zerfällt in drei Abtheilungen: die allgemeinen national - politischen Forderungen, die allgemeinen Grundsätze für die Regelung der Sprachenfrage, endlich die besonderen Grundsätze für die einzelnen Länder. Im Folgenden beginnen wir mit der Wiedergabe des Programmes: Die deutschen oppositionellen Parteien im Abgeordnetenhause, und zwar die deutsche Vulkspartei, dic deutsche Fortschrittspartei, die Vereinigung der verfassungstreuen Großgrundbesitzer, die christlich-sociale Vereinigung und die freie deutsche Vereinigung, haben sich auf nachstehende national-politische Forderungen geeinigt: I. Allgemeine national-politische Forderungen. 1.) Die planmäßige Zurückdrängung und die immer weiter greifende Bedrohung des deutscheu Voltsstammes in Oesterreich machen es uns zur Pflicht, unsere national-politischen Forderungen festzustellen, um für dieselben gemeinsam einzutreten. 2.) Grundlagen für die Beilegung des nationalen Streites in Oesterreich, den zu beseitigen wir lebhaft wünschen, können nur gewounen werden durch die Anerkennung jener Stellung der Deutschen, welche sich dieselben seit vielen Jahrhunderten errungen haben und deren Behauptung ein Grundpfeiler für die Zukunft dieses Staates ist. Wir verlangen deswegen an erster Stelle den Bruch mit einem seit Jahrzehnten befolgten System, die Ansprüche aller anderen Nationalitaten auf Kosten der Deutschen zu befriedigen. 3.) Unter Abweisung aller staatsrechtlichen Bestrebungen anderer Nationalitäten und Parteien halten wir an der Verfassung fowie an dem Einheitsstaate fest und fordern, dass dieser Staat (die im Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder) die Gejammt-bczeichnuug Oesterreich erhalte. Feuilleton. Spaniens Niedergang. (Schluss.) Angetrieben durch die Erfolge des mehr begün-Me> -Portugal und geleitet von dem kühnen Ge-"»tle/ Alerte jene durch eine Gebirgsmauer von dem ^keck brennte Bevölkerung das Material für die llhäs schrien. Von ihnen wurden die in ihren ^^M'nden Kämpfen mit den Mauren einseitig ^ R ausgebildeten Castilianer mit ihrem ganzen liliiä "ud Frenldcnhass über die See geführt. Nicht M^ Mr die Bebauung und Cultivation des Stamm-^iten ^'kte der fortwährende Abzug von Arbeits->! Wf/ k für das Land bei feinem eigenartigen Klima °>i Ag waren. Die Bevölkerungszahl minderte sich V^l Tode Karls II. um 4 Mllionen Menschen. ^1,0 konnte die Auswanderung so schwer uer-U 3^ Spanien, kein Land musste sein Gelüst Weltherrschaft so büßen. Die durch die Eut-!Atdp geschaffene Gunst der Lage des Landes fand M ^ bald eine starte Beeinträchtigung dadurch, ^is^ntlich auch England unter den neuen Ver-^ "^ den Vortheil der seinigen erkannte und ener-""2zunutzen begann. Spanien ist continental England oceanisch; Spanien, dem der Hemmschuh von der Natur angeheftet war, konnte einem solchen zur Weltherrschaft von der Natur prädisponierten Gegner auf die Dauer nicht gewachsen bleiben. Wie ungünstig ist Spaniens Flusssystem gegenüber dem Englands oder Deutschlands! In tiefen Schluchten brausen die Ströme aus dem Lande, oft lange Canons bildend; nicht einmal die Eisenbahn kann sich dieser Flussthäler bedienen. Ein Canalnetz wie in England, das alle wenn auch noch so kleinen Ströme verbindet, ist in dem Plateauland Spaniens unmöglich. Ein billiger Transport also von Getreide oder sonstigen Producten, deren Verfrachtung wegen ihres Umfanges auf dem Wasser zu erfolgen pflegt, ist hier unmöglich. Inl engen Zusammenhang mit dem Umriss und Aufriss des Landes stcht auch das zum Theil recht nachtheilige Klima. So günstig dasselbe theilweise in den Küstenländern, so ungünstig gestaltet es sich im Innern. Die Verschiedenheit in den einzelnen Landschaften hat anch zk'mlichc Verschiedenheiten im Volkscharalter geschaffen, welche oft zu politischen Wirren führt und der Wohlfahrt des Landes Schaden thut. Nur der fchmale Norden und Nordwesten nimmt theü an dem Segen, den die Depressionen des atlantischen Oceans mit ihren Regenmassen spenden. Hler herrscht daher auch Leben und reges Treiben. Was lönnte Spaniel, sein. wenn sich die fleißige und industrielle Bevölkerung über sein ganzes Gebiet erstreckte! Unter dem harten Kampf mit dem Steppenklima des Innern ist die Bevölkerung dieses größten und wichtigsten Gebietes erlahmt. Die schroffen Gebirgswände lassen also die Wirkung des Meeres wie in verkehrspolitischer, so auch in llimatologischer Hinsicht im Innern nicht zur Geltung kommen. Erst die dritte Zone, die Mittelmeerküste, zeigt wieder ein anderes Bild: trotz der auch hier herrschenden Armut der Niederschläge lassen die Küstenflüsse aus den Nandgebirgen im Verein mit der Milde des Winters hier eine Cultur des Bodens zu, die sonst in Europa beispiellos ist. Die reiche Ergiebigkeit, die aber nur dnrch rege Thätigkeit, durch unermüd' liche Fürsorge für die künstliche Bewässerung ermöglicht wird, ohne die das Land eine Wüste sein würde, hat hier die Bevölkerung in Spannung erhalten, aber auch einen Gegensatz in der Charakterbildung gegenüber dem verschlossenen Vinnenbewohner hervorgerufen. Wir fehen also, die geographischen Factoren haben ihr gut Theil dazu beigetragen, einen Hemmschuh für Spanien zu bilden, und dies wird jeden offen Schauenden veranlassen, das harte Urtheil, das man ohne Rücksicht auf die dargelegten Einflüsse über jenes Volt zu Men pflegt, zu mildern. Laibacher Zeitung Nr. 118. 950 25. MiM9, 4.) Der tz 14 des Staatsgrundgesetzes über die Reichsvertretung, dessen Anwendung gegen Wort und Geist in der letzten Zeit wiederholt stattgefunden hat, ist zu beseitigen. Nur für wirkliche Nothfälle ist durch eine genaue Bestimmung Vorsorge zu treffen. 5.) Die Verdrängung des Deutschen sowie der Sprachrnkampf kann nicht ohne Rückwirkung auf den Geist, Zusammenhalt und die Schlagfertigleit der ''Armee bleiben. Wir halten es für unbedingt geboten, dass die deutsche Armeesprache besser und zweckoewusster gepflegt werde. 6.) Angesichts der autonomen Sonderstellung, welche Galizien bezüglich seiner nationalen Angelegenheiten thatsächlich einnimmt, befestigt und verbreitet sich die Ueberzeugung von der Nothwendigkeit, dass der Grundsatz der Gegenseitigkeit zur Durchführung komme, und verlangen wir, dafs die Deutschen iu Oesterreich vor ungerechtfertigter Beeinflufsung ihres nationalen Lebens sichergestellt werden. 7.) Unsere Beziehungen zu Ungarn, die sich keineswegs im ursprünglichen Geiste der Ausgleichsgesetze vom Jahre 1867 weiterentwickelt haben, bedürfen der Neuordnung. Sie kann gelingen und zum Wohle beider Theile und der Monarchie im ganzen führen, wenn der Grundsatz, dass gleichen Rechten gleiche Pflichten gegenüberstehen, befolgt und ein dauernder Zustand geschaffen wird, der eine ungestörte, gedeihliche wirtschaftliche Entwickelung ermöglicht. 8.) An dem Bündnisse mit dem deutschen Reiche, das der Monarchie die Erhaltung des Friedens sichert, soll unverbrüchlich festgehalten, im Interesse der wirtschaftlichen Entwickelung des Reiches eine regere Betheiligung am Weltverkehre angebahnt und zum Zwecke der Erhaltung des wirtschaftlichen Gleichgewichtes und zum Schutze der einheimischen Production gegen überseeische Coneurrenz ein engerer Zusanunenschluss der festländischen Staaten Europas angestrebt werden. Hand in Hand mit dem Bündnisse mit dem deutschen Reiche muss für uns Deutfche in Oesterreich die Pflege des großen geistigen Zusammenhanges mit Deutschland auf allen Gebieten des eulturellen und wirtschaftlichen Fortschrittes, besonders auch bezüglich des Hochschulwesens, sichergestellt bleiben. 9.) Wir stellen kein Gesammtprogramm auf für die Regierung dieses Staates; durch den Druck der Verhältnisse gezwungen, bestellen wir unser eigenes Haus. Die Sicherung unserer Stellung ist aus nationalen Gründen, jedoch auch deswegen nothwendig, damit die politischen und wirtschaftlichen Interefsen eine entsprechende Förderung erhalten können. Was wir fordern, ist ein Mindestmaß, weil es sich lediglich darauf stützt, was besteht und was zur Erhaltung unserer Nationalität in Oesterreich unbedingt nothwendig ist. Aber innig verknüpft mit den Schicksalen der Deutschen in Oesterreich ist das Schicksal Oesterreichs selbst, und wer den Blick auf das Gauze richtet, muss für unsere Forderungen noch andere aus dem innersten Wesen dieses Staates selbst geschöpfte Gründe den unseren hinzufügen. Politische Uebersicht. Latbach, 24. Mai. Die Enthüllung des Erzherzog Albrecht-Denkmals gibt dem «Fremdenblatt» Anlass, eine Parallele zwischen dem Erzherzog Karl und dem Erz- herzog Albrecht zu ziehen und hervorzuheben, dass in beiden sich der Gedanke verkörperte, Oesterreichs kosmopolitische Mission stehe und falle mit seiner Armee. Der Festtag sei somit nicht nur eine Huldigung für den verewigten Feldmarschall, sondern auch eine Gedenkfeier des Siegers von Aspern. Das Denkmal, das ein Wahrzeichen der dankbaren Anerkennung der Armee für ihren Feldherrn darstelle, sei zugleich ein Symbol unerschütterlicher Treue für den innigstgeliebten obersten Kriegsherrn und wahrer Vaterlandsliebe. — Auch das «Vaterland» vereinigt mit der Hnldignng für den Erzherzog Albrecht die Ovation für Erzherzog Karl. Die Thaten beider Fürsten verkünden allen Söhnen Oesterreichs ohne Unterschied der Abstammung uud Sprache: «Entschlossenheit nnd Mannesmuth erheben das Vaterland zu neuem Ruhm und neuem Glück auch in den trübsten Tagen.» — Das «Wiener Tagblatt» erkennt in dem Denkmal nicht nur ein Standbild des siegreichen Feldherrn und großen Soldaten, sondern sieht es auch ini Ruhmesschein des edelsten und reinsten Patriotismus erglänzen. Der Mann, dem es gewidmet, werde immer ein musterhaftes Vorbild von nimmer rastender Arbeitskraft und leuchtender, schöpferischer Vaterlandsliebe sein. — Die «Reichswehr» bezeichnet das Denkmal als den Erz gewordenen Ausdruck der unzerstörbaren Einheit nnd Macht der Armee, an deren Seite Millionen Bürger stehen, treu und ergeben für Kaiser und Reich. Die parlamentarischen Commissionen des reichs-räthlichen Czechen-Clubs und des Clubs der conservative« Großgrundbesitzer halten Donnerstag den 25. d. M. in Wien eine gemeinsame Conferenz ab. Dieser folgt eine Sitzung des erweiterten Executiv-Comite's der Rechten. Auch die parlamentarische Commission des Polen-Clubs versammelt sich Donnerstag. Die angekündigte Versammluug des Clubs der deutschfortschrittlichen Abgeordneten des böhmischen Landtages ist für den 30. d. M. anberaumt. Tagszuvor wird eine Besprechung des Executiv-Comite's des deutschfortschrittlichen Clubs stattfinden. Es handelt sich bei diesen Zusammenkünften um die Frage der Beibehaltung der Landtagsmandate; außerdem soll auch gegen einzelne vom Landtage in der letzten Session beschlossene Gesetzentwürfe Stellung genommen werden. Tagesneuigleiten. — (Ein Unfall des Erzherzogs Leopold Salvator.) Seine k. und k. Hoheit Herr Erzherzog Leopold Salvator hat vor den Pfingst-feiertagen einen Ausflug nach dem landesärarischen Gute Bozjakovina unternommen, wobei dem Herrn Erzherzog ein Unfall zugestoßen ist, der leicht ernste Folgen hätte haben können, glücklicherweise aber für ihn glimpflich verlaufen ist. Auf dem Wege von der Bahnstation Dugosclo nach Bozjakovina stürzte nämlich die Equipage, in welcher Se. k. u. k. Hoheit vom Banalrathe Dr. Ivo Malin abgeholt wurde, wobei der Herr Erzherzog, der beizeiten abzuspringen vermochte, eine leichte Verletzung am linken Fuße erlitt, während Herr Dr. Malin die Unvorsichtigkeit des Kutschers mit einem Rippenbruche büßen musste. — (Die Schwalben und die Wetterstürze im Frühjahre.) Im vorigen Jahre wurde allgemein die Wahrnehmung gemacht, dass die ^ M in verminderter Zahl in unsere Gegenden i."" ° ^ sind. Die Behauptung, dass die MassenvcrWM'U Frankreich und Italien hieran allein die Schu o ^ wnrde in dcn Kreisen der Ornithologen "'^ 1" ^ reichend gehalten, man hatte angenommen, da> ^ ein Natnrvorgang die Ursache dieser E^nM rgt, müsse, und darum wurde in diesem Jahre dMr 3 >^ dass in den betreffenden Gegenden, durch '"''^.^eü Zugvögel ihren Weg nehmen, besondere Abbacy ^ angestellt wurden. Nach den nnn aus den i"du^' ^ fchaften eingelaufenen Berichten sind die SchwaM ., Wcttcriinbilden des Frühjahres massenhaft i""'. ^ gefallen. Viele sind infolge Ermattnng durch M ^ Kälte todt aufgefunden worden. Die Durchziehen^ nur in Scharen von 15 bis 20, fah man ""^ gegen den Wind kämpfen. Auch ließen sich "^"1^ in fremde Nester nieder, um dann am "ci^'U'l z ihre Reife nach Norden fortzusetzen, die Maroden >" > ,^ znrncklassend. In diesem Jahre sind anch th^B wie allgemein gemeldet wird, viel weniger ^cy zurückgekehrt. .^,) — (Nachtquartier auf der ^r i Einem seltsamen Erwerbszweig ist dic MN" ^^ unlängst auf die Spur gekommen. Kürzlich ""'?Mch5 nämlich die Pariser Sicherheitspolizei einen na^ Streifzug auf beiden Ufern der Seine. Bei dieser lF ^, heit wurden ungefähr dreißig zweifelhafte Leu ,^ gegriffen, die theils auf dem Erdboden "luhtigte", ^i> im Eifenwerk der Briicke gefchühte Lager "usgc'y , hatten. Da stellte es sich nun herans, dass Ml ^ bunden jede Nacht an dem pont Nii^wl" H^l» sasst und diese Lagerstätten, die mit alten ^ ^ und Decken ausstaffiert waren, vermietet hatten- ^ von den Enterbten des Glückes auf der Brücke n^' wollte, musste ihnen dafiir fünf Centimes em ^ während die, welche im Eisenwerk der Brücke "^ " ^, aufschlagen wollten, zehn Centimes bezahlen n ^» Die Aermsten, welche diese Steuern nicht entrichten ^ oder konnten, wurden mit Faustschlägen vertttev ^ gezwungen, an einer anderen Stelle ihren milden zur Ruhe zu lege«. .el" — (Die Zahl der lebenden "Hze arten) wird auf 13.000 geschätzt. Das ^, Museum in London führt in seinem «Katalog der 5 11.600 verfchiedene Arten auf, die in 2255 untergebracht sind. az^ — (Der schwedische Bildhauer ^ fessor Fallstedt) hat in Kopenhagen 5 sehr tragischen Umständen einen Selbstmord "ru..^ Er hatte eine große Statue des berühmten M, ^ Ingenieurs John Ericsson in Kopenhagen vollen" ^ sie der Gießerei überliefert. Das Werk schien !Y hje nicht befriedigt zu haben, denn er äußerte melM ^ Statue habe feinen Erwartungen nicht entsprochel- ^ scheint Fallstedt mit dem Comity in Götheborg, ^ ^ z» Statue bestellt hatte, manche Schwierigkeiten g^ ^ haben. Dazu kam noch, dass er sich einbildete, "^.^ gefährlichen Leberkrankhrit zu leiden, obgleich d^'^ cl dic ihn untersuchten, ihm oft versichert hatten, ,^,i völlig gesund sei. Diese verschiedenen Momente > ^1 den Unglücklichen dazu getrieben zu haben, 5^,^ol ^ ein Ende zu machen. Als feine Frau, die tags« ^„d Kopenhagen eingetroffen war, um mit ihm na^ ^» zurückzukehren, in der Früh erwachte, fand stc ' ,^ ei" leer. Von bangen Ahnungen ergriffen, Maöatne Uarcisss. Roman von «ll. Nast. (30. Fortsetzung.) Madeleine schüttelte ungläubig das Köpfchen und rückte abermals eine Figur vor, während ihre Gedanken bei Leczinski und seinem Freunde Drubezkoi wellten. «Vielleicht kommen die beiden morgen nach dem Bahnhof, wenn wir abfahren,» gieng es ihr durch den Kopf, und ihre Finger bebten leise, als sie dcn Springer quer über das Brett rückte. «Halt! Halt!» rief Lutowojski lachend. Madame schrak zusammen und blickte verwirrt auf. «Habe ich einen Fehler gemacht?» fragte sie. «Sogar mehrere!» entgeguete er. «Sehen Sie, diesen Bauer habe ich Ihnen soeben genommen, und auch dieser wird in Gefangenschaft gerathen. Außerdem haben Sie den Springer den Weg eines Läufers nehmen lassen.» «Ach! In der That? Ich begreife nicht —> Madame beugte sich so tief über das Schachbrett, dass die Haarwellen von beiden Seiten verhüllend über ihr Gesicht fielen. «Graf Leezinski kommt doch morgen nach dem Bahnhof, nicht wahr?» fragte sie. «Also mit Leczinski beschäftigten sich Ihre Gedanken, während Sie den Springer rückten? Nun, dann ist es mir ganz erklärlich, dass sie in falsche Bahnen lenken,» sagte Lutowojski mit leisem Vorwurf und drohte Madame lächelnd mit dem Zeige» singer. Ihr Kopf fchnelltc empör und sie drückte seine Rechte mit sanfter Gewalt auf den Tisch herab. «O, Sie missverstehen mich! Oder vielmehr Sie wollen mich absichtlich falsch verstehen!» schmollte sie. «Ich erkundige mich ja nnr deshalb, weil ich es für unpassend halte, die Reise anzutreten, ohne Abschied von dem täglichen Gast Ihres Hauses genommen zu haben. Lässt Graf Leczinski sich morgen nicht mehr hier oder auf dem Bahnhof sehen, so muss ich ihm doch ein paar Abschiedsworte schreiben.» «O, gewiss, ja! Ich verstehe Sie vollkommen!» sagte Lutowojsti und legte, wie zur Bekräftigung seiner Worte, die Linke auf Madeleines sammetweiches Händchen, das noch immer den Zeigefinger seiner rechten Hand gefangen hielt. «Ich wollte Sie nur ein wenig necken. Sind Sie mir deshalb böse?» Sie schüttelte den Kopf und fah ihn beinahe zärtlich an. Ich danke Ihnen!» murmelte Lutowojski, durch den Blick ihrer Kinderaugen in Verwirrung undEnt-zücken zugleich verfetzt. «Uebrigens hat Leczinski versprochen, morgen am Zuge zu erfcheinen.» «Mit feinem Freunde natürlich?» «Nein, er kommt allein!» «Wer ihm das glaubt, dem Fuchs!» dachte Madame und zog langsam, ein erkünsteltes Lächeln auf den Lippen, ihre Hand zurück. «Wenn ich nur einen Ausweg wusste!» murmelte sie. «Sehen Sie, nun macht Ihnen das Schachspiel doch Kopfzerbrechen,» meinte Lutowojsti. Sie sah ihn einen Augenblick verständnislos an. «Ach so — ich vergassl» sagte sie dann und rückte zwei, drei Figuren vor. «Nein, es lp nicht ganz leicht, dem Gegner auszuweichen-' «Sie sind ein wenig zerstreut!» sagte er. .^ 'Ich? Nicht, dass ich wusste!» stamme^ ' Lutowojski lächelte gezwungen. «ig»^ " weiß, so verlassen auf dem großen, dunkle dalag. Oe<^ Umflattert von dem weiten, schwarze" ^M und dem flimmernden Haar, glich sie "I^cH Ricsenschmetterling, der gewohnt ist, in der ^"^'H zu fliegen, und nun, geblendet durch das M^s im Corridor, ängstlich und wild nach ewe" DlB sucht, durch den er wieder in sein geliebtes V . hineintaucheu kann. ^ts, ^, Bis zur Treppe eilte Madame voN"" W < aber blieb sie stehen, als Lutowojski ihr " M^H um zurückzuschauen mit einem Blick, ill deji^ M ein ganzes Chaos sich mischte: — Erwart""»' Angst, Unruhe, Entrüstuug, Verzweiflung- Ooltjetzun« folzt.) ! ^l^cher Zeitung Nr. 118. 951 25. Mai 1899. Oilier und fand dort ihren Gatten erhängt. Der ^ "^ne, der schon vor zwanzig Jahren in Paris ^k!^ talentvollen Arbeiten Aufsehen erregte, war ,^ Nr beg schwedisch-norwegischen Kronprinzen und ^ Mitglieder der schwedischen und der dänischen ^'Nllie modelliert. Er erreichte ein Alter von nur '"hren. ^(Theater in den Tramways) sind das M ^^ ^l'e unternehmungslustigen Newyorter sich ''M " werden. Den Belvohnern der Vorstädte soll die ,,^'le Ms der Fahrt von der Stadt nachhause !jj ^ssührungen »^„ Vaudevilles vertrieben werden. ^,^Tour ,^^ Coney-Island wird im nächsten ^ ,"kr erste Versuch hicmit gemacht werden. An dem ^ ^'^ des Wagens wird eine kleine Bühne mit ^ ^^robezimmer für die Schallspicler errichtet, an ^ Ndere Ende soll ein Rauchzimmer kommen. Im ^selbst werden elegant gepolsterte Theaterstühle ^!v ""^ "llcs lvird in Weiß und Gold decoriert l,^" weißstrahlendem Licht verschwenderisch beleuchtet. H^^Wn besonders lang gebaut werden, so werden 100 Personen darin Platz finden. !tz^,(Die jüngste Sängerin.) Nordamerika Vc ^^ einigen Wochen rühmen, im Besitze der ^ ^ Sängerin zu sein. Es ist kaum glaublich, es ^n>? dennoch als Thatsache berichtet, dass sich als ^' W«uder ill den Vereinigten Staaten ein ^üs/s ^lk altes Kind als Sängerin produciert und ^Wischen Beifall findet. Die kleine Mildred Estelle tzlst weder in die Geheimnisse des Alphabets ein-^ ^, noch vermag sie eine Gesangsnote von der an-^' Unterscheiden. Aber sie thut sich durch ein fabel- >cllnn,engetlebte oder bei der Aufbewahrung auf ^^"getlebte Stempelmartcn in diesem Zustande zum ?^"gsofficialen in der X. und die Rechnuugs-X> "' Johann Nostan und Augustin Zajc zu ^assisteuten in der XI. Nangsclasse ernannt. ^ . (DieHandels - uud Gewerbekammer) > I"le um 2 Uhr nachmittags im Magistratssaale ' tz^ug mit folgender Tagesordnung abhalten: ,^!,o ^ des Protokolls der letzten Sitzung. 2.) Mit« Xs ^ Präsidiums. 3.) Bericht über den Gesetz- !!tz^ betreffend die Sicherung der Bauforderungen, ^b>,?^' betreffend die Gründung von Agentien in ^ und Trieft behufs Förderung des heimischen ^ und Wahl eines Vertreters zur diesfälligcn fe.,^ 5.) Eingabe an das t. t. Eifenbahnministerium, g. ^ die Revision der Frachtrechnnngen. 0.) Aeuhe- ^lf^der Weltausstellung in Paris. ?.) Aeußerung, >Vn ^^ Errichtung postcombinierter Telegraphen- ^ " w Banjalvka, Obermösel und Weinitz. 8.) Ein- ^m ^^ ^ k- Haudels- und Eisenbahnministerium ^ ^sseruug der Personen-Vertehrsverbindung Triest- !' zzs ) Petition um Erlangung der Portofreiheit für ?thp wte Kammer-Corrcspondenz. 10.) Aeußerung ^ N, "^3e, ob Gastwirte berechtigt sind, den Handel Achten Würsten zu betreiben. 11.) Eingabe um ^ ^Ug der Telephonnetze, Behebung der Störungen /) ^phonverkehre und Herabsetzung der Gebüren. A^thung über die Eingabe, dass den Volks- und ^ l. .Lehrern, dann den activen Kammerbeamten die ^' ^taatsbeanlten zustehenden Fahrbcgünstigungen l?>lz ^.Werden möchten. 13.) Gesuch um Bewilligung l^^ages für den Fachcurs für Schuhmacher in !^8 14.) Bericht über Eingaben des Handels- ^ll«d " Philadelphia um Eintritt als stündiges M. ""d Betheiligung am internationalen Handels- "t daselbst. — (Personal Nachricht.) Der t. k. Post-commissär für Unterkrain Herr Karl. Czarda in Trieft wurde zur Dienstleistung in das k. k. Handelsministerium einberufen. — (Die < Slovensta Matica») hielt gestern nachmittags im Rathhaussaale ihre 34. ordentliche Hauptversammlung ab. Der Vorsitzende, Prof. Levec, dautte in seiner Ansprache allen Förderern des Vereines und allen Mitarbeitern an dessen Publicationen, reagierte sodann auf einen von einein literarischen Blatte erhobenen Anwnrf, demzufolge in dem «vielköpfigen» Aus-schnsse eine gewisse Plan- und Programmlosigkeit herrsche, und erklärte endlich, der Vereiu acceptiere stets mit Freuden gediegene Arblilen, obschon er freilich allen literarischen Experimenten ferne stehen müsse. — Hierauf berichtete der Vereinssecretär Üah über die Vereinsthätigleit vom ill. April 189? bis 15. Mai 1898. An die Mitglieder wurden sechs Bücher im Umfange von 82 Druckbogen versendet; sür heuer wurden sieben Bücher im Ausmaße von 75 Druckbogen bestimmt. Die Bibliothek weist einen Zuwachs von 505 Büchern, Heften und Zeitschriften auf. Ter Verein steht mit 43 Vereinen in Schriftencmstausch. Der Verlag beläuft sich auf 15.287 Bücher und 224 Landkarten. Zur Herausgabe einer Landkarte der von den Slovenen bewohnten Länder haben der trainische Landtag und die Staotgemeinde Laibach zusammen 500 fl. beigetragen. Anlä'sslich des Ablebens Ihrer Majestät der Kaiserin und anlässlich des RegierungsjubiläumsSr.Majestät desKaiscrs hat der Verein Deputationen zum t. k. Laudcspräsidium entsendet; bei sonstigen Anlässen war derselbe ill entsprechender Weise vertreten. Die Zahl der Vereinsmitglieder hat im abgelaufeuen Jahre das drille Tausend überschritten. — Der gedruckt vorliegende Rechnungsabschluss wurde geurhmigt. Die Einnahmen beliefen sich auf 17.286 fl. 55 kr., die Ausgaben auf 16.665 st. 55 kr.; das Gesammtvermügen bezifferte sich an, Schlüsse des Jahres 1898 auf 56.020 fl. 16 kr. Außerdem hatte der Verein eine Sammlung von 3554 st. 52 kr. für die Errichtung eines Äleiweis-Denk-males nnd eine weitere Sammlung von 1786 st. 51 kr. für die Errichtung eines Costa-Denkmales, sowie zwei literarische Stiftungsfonds im Betrage von 34.199 fl. 24 kr. in feiner Verwaltung. Der Voranfchlag für das Jahr 1899 weist eiue Gcsammteinnahme von 10.025 fl. und eine Gesammtausgabe von 9960 fl. auf.—ZuRechnnngsreviforen wurdeu die bisherige» Rechnungsprüfer Arada»ta, Dimnil und Hagar, zu Ausschussmitgliedern die bisherigen Mitglieder Dr. Franz Detcla, Dr. Anton Gregorcii, Simon Gregorcit, Franz Hubad, Anton Krzic (auf ein Jahr), Dr. Laurenz Pojar, Andreas Senekovic, Iohaun Susnit, Johann Oubic und Franz Wiesthaler und außerdem Lutas Pintar neu gewählt. Weiters wurde fürs erste Carton einer Landkarte der von den Slovenen bewohnten Länder (Maßstab 1 : 200.000, Institut Hölzl) ein außerordentlicher Credit von 1000 fl. bewilligt und sodann die Versammlung geschlossen. — («IioAu,1a,oi^n äoöoinoZa »tolnsßa in0 8tu I^jud1.junL..) Vom Architekten Herrn Max Fabiani kommt uns eine die Regulierung der Landeshauptstadt Laibach betreffende Schrift zu, in welcher Erläuteruugcn zu dem Plane über die Anlage, beziehungsweise Umgestaltung des Nordtheiles der Stadt Laibach enthalten sind. Herr Fabiani hat den diesbezüglichen Plan bekanntlich über Austrag des Stadtmagistrates ausgearbeitet und übergibt ihn nun mit einigen Vorschlägen der öffentlichen Beurtheilung. Der sehr gefällig ausgestatteten Schrift sind drei Uebersichtspläne zur Reguliernng der Stadt Laibach angefchloffen. — (Aus dem Vereins leben.) In Laibach wird die Gründung eines Vereines behufs Förderung slovenischer Kunst, Veranstaltung von Kunstausstellungen nnd Unterstützung junger Talente geplant. Am vergangenen Sonntag fand zu diefcm Zwecke eine vorbereitende Haupt-verfammlung des prujectierten Vereines statt, auf welcher der Wirkungskreis des Vereines auch auf Schriftsteller und Dichter erweitert und die Wahl in den provisorischen Ausschuss vorgenommen wurde. Es erschienen gewählt die Herren: Askerc, Duff<5, Franke, Gouttar, Grilc, Holz, Mis, Johann Subic und Zajc. — Die constituiereudc Versammlung des Vereines wird am 2. Juni stattfinden. — (Eine verschobene Todesstrafe.) Der «Tagespost» wird aus Laibach unter dem 23. d. M. berichtet: Das Kreisgericht Rndolfswert hat bekanntlich am Donnerstag die Vollziehung des Todesurtheiles an dem Zigcnner Simon Held sisticrt, da dieser seine Mitschuldigen bei dem Raubmorde uamhaft gemacht hatte. Der Scharfrichter blieb noch in Nudolfswert. Gestern ist er jedoch über telegraphischen Befehl des Justizministeriums abgereist. Dieses stellt sich auf den Standpunkt, dass an Held nach 8 403 St. P. O. die Todesstrafe überhaupt nicht mehr vollzogen werden könne. — (Ein Todtenkopf aufgefunden.) Nm 19. d. M. nachmittags wurde vom Kaischler Georg Samsa aus Altdirnbach auf der Hutweide «Fürstlicher Ravnik» in einem Gestrüppe ein menschlicher Todtenkops aufgefunden, welcher bei 1b Jahre dort gelegen sein dürfte. An der Schädeldccke waren keine «spuren einer Gewaltthat wahrzunehmen. Eine an Ort und Stelle erschienene GendalmeriepatroMe forschte nach den übrigen Körpertheilen, beziehungsweise nach Knochen, fand jedoch leine weitere Spur. Malt vermuthet, dass der Schädel vor mehreren Jahren aus einem Friedhofe durch Raubthiere verschleppt wurde. Der Schädel ward in die Todten-lammer nach Slavina übertragen und daselbst bis zur weiteren gerichtlichen Anordnung deponiert. —l. — (Hagelwetter.) Aus Weixelburg geht uns die Nachricht zn, dass am Pfingstmontag nachmittags zwischen 3 Uhr 46 Min. und 3 Uhr 5? Mill, auch dort ein heftiger Sturm mit Hagelschlag herrschte. Der Hagel kam von Norden und strich gegen Süden in einer Breite von beiläufig 4 lcm. Die größeren Schloßen waren wal-nussgroß und richteten an den Saaten einen bedeutendeil Schaden an. —o. — (Effectentombola.) Den freiwilligen Feuerwehrvereinen in Vigaun und Wocheiner Vellach wurde die Veranstaltung je einer Effectentombola bei Ausschluss von Gewinsten ill Geld und Geldeffecten für das Jahr 1899 zu Vereinszwecken bewilligt. —o. — (Eisenbahn-Unfall.) Am 22. d, M. gegen Mitternacht wurde durch den von Trieft nach Wien verkehrenden Schnellzug Nr. 1/1 in der Strecke Franzdorf-Laibach bei Km 440 5 (Ortfchaft Bresowitz) der Unter-tanonier Johann Zatrajsel, welcher den Bahnkörper als Fußweg beuützte, von dem rechtsseitigen Dampfcylinder der Locomotive Nr. 1719 erfafst, niedergestoßen und am Haupte schwer verletzt. Der Verunglückte wurde dann auf dem nachfolgenden Zuge nach Laibach überführt und an das t. u. k. Garnisonsspital übergeben. —l. — (Unglücksfall.) Am 20. d. M. fiel der Säger Johann Stros in angehcitcttcm Zustand über die nächst der Säge des Johann Urbanilic ill Kanler befind-liche, bei 3 ui hohe Böschung in den Kankerflnss und ertrank. Seine beiden Söhne fanden ihn sodann am nächsten Tage, etwa zehn Minuten von der Unglücksstelle eutfernt, in Slaparjeva Struga hiuter einen» Felsen auf und zogen ihn aus dem Wasser. —1. * (Schadenfeuer.) Am 12. d. M. um 2 Uhr nachmittags spielte der fünfjährige Kaischlerssohn Karl Prime von Zaplaz, Gemeinde Großlack, bei dem mit Laub vollgefüllten Schweinstall und zündete das Laub mit einem Zündhölzchen an. Vom Winde angefacht, griff das Feuer rafch um sich und äscherte nicht nur den Schwein-, sondern auch den Viehstall, sowie den Dachstuhl des anstoßenden gemauerten Hauses und den des Keller« gebälldes in wenigen Minuten ein. Trotzdem sich die rasch herbeigeeilten Insassen an der Löschung des Feuers mit größter Anstrengung betheiligten, konnten wegen Mangels an Wasser diese Baulichkeiten nicht gerettet werden. Menschenleben giengen hiebei nicht verloren; auch tein Thier fiel den Flammen zum Opfer. Der Kaischler Franz Prim c erlitt einen Schaden voll 300 fl. Gegen Feuersgefahr ist der Genannte nicht versichert. Durch die Feuers« brunst war anher dem 20 Schritte von dem abgebrannten Objecte entfernten Dreschboden des Kaischlers Jakob Gliha anderes fremdes Eigenthum der Feucrsgefahr nicht ausgefetzt. Wie der Knabe, welcher den Brand gelegt hatte, selbst angab, hatte er sich in Abwesenheit seiner Eltern, von welchen sich der Vater aus dein Jahrmarkt ill Grohlack und die Mutter Anna Primc sammt ihrer achtzehnjährigen Tochter Ludmilla auf einer Wallfahrt befand, Zündhölzchen, welche in der Wohnstube an einem leicht zugänglichen Orte aufbewahrt waren, verschafft. Wegen mangelhafter Beaufsichtigung femes Kindes Ulld mangelhafter Aufbewahrung der Zündhölzchen wurde gegen den Genannten an das k. k. Bezirksgericht Treffen die Anzeige erstattet. Franz Primc, welcher zur Zeit, als die Feuersbrunst ausbrach, fchon zu Hause war, hat sich bei der Localisierung des Feuers an der linken Hand und am Rücken starke Brandwuudeu zugezogen; sein Sohn erlitt solche an beiden Füßen. —r. — (Die Hermann-Feier am Predil.) Aus Raibl, 19. d. M., wird geschrieben: Gestern abends wnrde bei Eintritt der Dunkelheit das sinnig geschinückte Denkmal vor dem Fort Prcdil beleuchtet und heute vormittags um 10 Uhr vom Feldkaplan Ivanetic aus Laibach eine Feldmesse gelesen, bei deren Hauptmomellten das anwesende Feldjäger-Bataillon aus Tarvis die Gewchrsaluen gab. Die vor und nach dem Gottesdienste gehaltenen Ansprachen des Feldgeistlichen, welche den Heldenmuth der am 18. Mai 1809 an dieser Stelle für das Vaterland gefallenen Helden in begeisterter Weise schilderten, waren von mächtigster Wirkung. Der Vertreter der Brauerei Kern in Villach hatte zwei Fass Bier für die bei der Decoration des Monumentes beschäftigt gewesene Äcsatzungsmannschaft gespendet. Die erhebende Feier war vom schönsten Maitage begünstigt. * (Aus dem Polizeirapporte.) Am 21. d. 31t. wurden sieben Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Excesses, eine wegen Bettelns, eine wegen Vacicrcns und eine wegen Reversion. — Am 22. d. M. wurden elf Personen in Haft genommen, und zwar fünf wegen Excesses und nächtlicher Ruhestörung, zwei wegen Uebertretung des Diebstahls, eine wegen Herumstreifens und drei wegen Vergehens nach § 8 des St. G. und 8 45 des Wehrgcsetzes. Josef Prah aus ^ernece, Anton Barus aus Zidanjavlls und Johann Kristof aus Koftanjevica, politischer Bezirk Gurtselo, wollten nämlich vor Erfüllung drr Mlitärdienslpslicht na,ch Amerika auswandern. -!v Laibacher öeituna Nr. 118. 952 25. Mai M9. — (AmFrohnleichnam stage), Donnerstag den 1. Juni, wird um 8 Uhr früh in der Domkirche ein feierliches Hochamt abgehalten werden, nach welchem der Umgang in üblicher Weise stattfindet. — (Krai nische Aerzte la m mer.) In der Wahlgrnppe der politischen Bezirle Tschcrnembl und Gottschee und der Gerichtsbezirte Seisenberg, Treffen, Laas, für welche auf den 16. d. M. eine Neuwahl angeordnet wurde, erscheinen Dr. Alfred Valenta Edler von Marchthnrn als Kammermilglied und Dr. A. Schiffrer in Reisnih als Stellvertreter gewählt. Zufolge Erlasses der t. l. Landesregierung vom 2ii. Mai d. I., Z. 7887, wird die Constituieiung der neugewählten Kammer am 30. d. M. 6 Uhr abends im Bureau der Aerztekammer (Landesspital) stattfinden, wobei der k. k. Landessanitäts-Referent Dr. Franz Zupanc als Negierungscommissär intervenieren wird. * (Orkanartiges Gewitter.) Aus Tscher° nembl wird uns mitgetheilt: Am li2.d. M. gegen 4 Uhr nachmittags gieng über den politischen Bezirk Tschernembl ein orkanartiges Gewitter nieder. Nach den bisher ein-gelaufenen Nachrichten richtete dasselbe, da es in weit-ausgreifenden, breiten Streifen von heftigem Hagelschlage begleitet war, in den Gemeinden Semitsch, Weinberg, Kerschdorf, Gradac, Podzemclj, Griblje, AdleZic, Loka, Wcinitz und Döblitsch einen enormen Schaden an. Streckenweise waren die Felder zolldick mit Schloßen bedeckt. Der Gesammtschade dürfte 200.000 fl. übersteigen, wovon auf die Herrfchaft Krupp allein, welche in dem Hagelgebiete den größten Theil ihres Besitzes hat, gegen 6000 fl. entfallen. . —r. — (Eine Barke mit sieben Insassen umgekippt.) Wie aus Fiume berichtet wird, unternahmen Sonntag früh sieben Jünglinge in einer Barke eine Fahrt nach Castelnuovo. Als sie gegen Abend zurück- .fuhren, kippte die Barke um und die Insassen stürzten sämmtlich ins Meer. Ein vorüberfahrender Dampfer vernähn, die Hilferufe der Verunglückten und rettete die mit den, Tode Ringenden sammt ihrer Barke. — (III. Internationales Lawn - Tennis-Turnier in Wien.) Dieses Turnier, welches Sonntag den 11. Juni und die folgenden Tage auf den Plätzen des adeligen Tennis-Clubs im Prater stattfindet, umfafst folgende Concurrenzen: I. Herren-Meisterschaft von Wien. II. Damen-Meisterfchaft von Wien, III. Herren-Einzelfpiel (Praterpreis). IV. Herren-Doppelspiel. Ferner mit Vorgabe: V. Damen-Einzelspiel. VI. Herren-Einzel-^ spiel, erster und zweiter Classe. VII. Herren-Doppelspiels VIII. Herren- und Damen-Doppelspiel. — Die Nennungen schließen Montag den 5. Juni 12 Uhr mittags und sind zu richten an Herrn M. Winter, I, Gonzagagasse 23. — (Verbotenes Arzneimittel.) Der Verschleiß der ausländischen, unter der Bezeichnung «Dr. Schiffmanns Asthmapulver» vielfältig angekündigten fertigen Arzneizubereitung wurde verboten, da deren Anwendung Gesundheitsfchädigungen verursacht hatte. —n. Theater, Kunst und Literatur. — (Die Budapest er Oper) wurde von der Generalintendantur in Berlin eingeladen, in: Sommer dortselbst zu gastieren. Die Verhandlungen sind dem Abschlüsse nahe. Die Budapester werden die Opern «Bank-bau>, «Hunyadi Laszlo», «Ilka» und «DerGcigenmacher von Cremona», sowie das Ballet «Nöthe Schuhe» aufführen. Das Gastspiel soll am 10. Juni beginnen. Gleichzeitig taucht wieder der Plan auf, das ungarische Nationaltheater mit der berühmten Heroine Iassai in Berlin gastieren zu lassen, während gleichzeitig das Personale des Berliner Schauspielhauses in Budapest spielen würde. — (Sarah Bernhardt als Hamlet.) Samstag spielte Sarah Bernhardt Shakespeares «Hamlet» im Pariser Renaissance-Theater. Aus Paris wird darüber gemeldet: Die Künstlerin erschien in vortheilhafter Maske, der Ton klang aber stellenweise arg forciert. Trotz geistreicher Einzelheiten war der Gesammteindruck nicht der einer gerundeten künstlerischen Leistung. — (Graslitzer Erschütterungen vom Jahre 1824.) So betitelt sich ein Auffatz, den der Leiter der Laibacher Erdbebenwarte, Herr Prof. Albin Belar, in den Sitzungsberichten des deutschen natur-wissenfchaftlich-medicinifchen Vereines für Böhmen «Lotos» veröffentlichte. Der Aussatz reproduciert einen Bericht von Prof. Hallafchla aus dem «Illyrischen Blatt» vom 30. Jänner 1824 und einen weiteren Bericht aus der Unterhaltungsschrift «Der Kranz der Erholungen für Geist und Herz», 1624. Nach dem erstgenannten Berichte wurde seiteus des Herrn Prof. Velar ein seinem Aufsätze beigegebenes Orientierungskärtchen entworfen uud der Versuch gemacht, das epiccntrale Gebiet, soweit als eine Genauigkeit nach dem vorliegenden Beobachtungs-matcriale möglich ist, näher zu bestimmen. Vergleicht man nun das sich ergebende Gebiet der stärksten Erschütterungen' vom Jahre 1824 mit jenem vom Jahre 18l)7, so erscheinen die Herde der letzteren Bebenreihen gegen die von 1824 um etwa 20 km weiter nach Norden verschoben. — (Der «Schlaf wagen-Controlor» ein Plagiat?) Gegen Alexander Bisson, den Ver< fasser des «l^ontrolsur äos ^V^Aon-lit»», hat ein anderer Pariser Schriftsteller, Jules Lecoq, die Anklage wegen Plagiats erhoben. Lecoq wendete sich 1890 an Bifson und überreichte ihm das Manuscript eines Vaudevilles «1^6» victims» <1'^,uAu»W» mit der Vitte, Bisson möge mit ihm zusammen das Stück bühuenfertig machen. Bifson fcndete das Stück zurück mit dein Bemerken, es zeige zu große Achnlichkeit mit seinem «Der selige Toupiuel». Jetzt erscheint Lecoq mit der Bchauplimg, der «Schlafwagencontrolor» sei eine fast wörtliche Wiedergabe der «Vi«t,im«8 ci'^u^ugto». Bisson erklärt demgegenüber, er habe die Veranlassung zum «(^mtrolMD Versammlung der Kaiserin den Dank der c>v> i Welt für die Uebernahme des Protectorates au^ Französische Kammer. (Original-Telegramm.) .,. M Paris, 24. Mai. Dep. Millevoy winW',^ die jüngsten Ausschreitungen in Grenoblc zll ^ pellieren. Ministerpräsident Duftuy erklärt, es ,^ mehrere Individuen verhaftet worden, die " ^ Zuchtpolizeigericht gewiesen wurden, und M'lau ^ Vertagung der Discussion; dieselbe wird nnl^.^ 65 Stimmen beschlossen. Die Kammer nunnu, ,,^ die Debatte bezüglich der Intcrpellatlonci ^^ Algerien auf. Dep. Rouanet greift die W" > ^,„ heftig an. Deputierter Morinaut nennt H' ^ Feigling. (Lebhafter Lärm.) Journalist ^,,i ruft von feinem Platz auf der Iourmmiuil aus Nouanet zu: «Ja, Sie sind ein Feigling.' ^ licher Lärm.) Der Präsident läfst die Tnvm ' ^. welcher sich Papilland befindet, räumen. Nol"> greift neuerlich das Wort. Die Vorgänge in China. (Original-TelM«!»»«.) . ^ London, 24. Mai. Den «Times' w'" ,^ Peking gemeldet: Das Tschung.li-Mu,M lM ^ Depesche der britischen Gesandtschaft in ^""W> halten, welche die Mittheilung des britische» ^ fchafters in Petersburg enthielt, dass der M"!^ Aeußern Graf Murawjew ihm versichert HM', ^ land habe keine Forderung inbetresf der 5W ^z der Mandschurei nach Peking, vielmehr wn^ freundliche Ersuchen gestellt, dass i5hina d^ ^ !zum Baue einer solchen Vahn für den Fall, ^ 'russische Unterthanen darum bewerben so"! ^ die Principe zugestehe. Da die Chinesen sich " ^ ' peremptorische Natur der russischen Ford^u^ „s, feien, uahmen sie die britische Depesche mit ' Peking: Als interessanten Commentar zu dcn U > ^ Versicherungen des Grafen Murawiew kann ' j» Nachricht auffassen, dafs der russische ^ ,. ^ Peking, Giers, das Tschungli-Yamen benachucy ^ ^ Rufslauo fei außerstande, die chinesifchen W"" ^M treffs Fortsetzung der Mandschureibahn z" "^ ^ tigen und er werde sofort Ingenieure entie>' ^'A» die Vermeffung für die Verbindung der Maudschureibahn mit Peking zu beginnen. Die Pest. (Original-Telegram»»',) / ^t! Hongkong, 24. Mai. Die Pest, d"^ ^ um sich gegriffen. Mit Anfang Mai sl"d ^ ^ krantungen vorgekommen, wovon 254 too liefen. ' , ,,,. licll^s Alexandrien, 24. Mai. Heute ü"f' ^P lich 2 Erkrankungen an Pest vor. Me M^ der Erkrankungen beträgt sohin feit gestern ^^e!" Trieft, 24. Mai. Die Seebehörde '" ^gc mit dem hiesigen Stadtmagistrat hat beWlo. l^ zl> Provenienzen aus Egypteu dieselben M"p Hiilpl^ treffen, wie gegen die ans Indien einlaufenden.^ „li Bei dem heute früh um 6 Uhr aus Post uud Passagieren hier eingetroffenen U"^.^ a" «Bohemia», welcher Vrindisi und Venedig ^^B gelaufen hatte, wurde mit der ärztlichen ,,^g ^ begonnen und von Quarantänemaßregeln v gefehen. Gelegrannne. Distel Zara, 24. Mai. (Orig.-Tel.) ^^ Baron Käst hat sich heute früh nach /"w j^ " wo er eingehend den SlurdaMildbach ^PH^ l< einige Sehenswürdigkeiten in Augenscheu' ^,^' /"^ 1 Ühr fand an Bord des Dampfers"! ^ eM„ Darnach fuhr der Minister zur VestclM ^.M^ Wildbäche. Der Minister, welcher in auen ^ festlich empfangen wurde, kehrte um v .^ckl" nach Cattaro zurück, von wo er dann ^ richtete Zanardelli an den Vieeprastdenu» ^ hA Palberti ein Schreiben, worin er erll", ^ Ps unter den gegebeneu VerhältMssen I"r zn ^ eine Demission als Präsident der Kam»" jacher Zeitung Nr. 116.________________________________953 25. Mai 1899. Kt foiüie schwarze, weisse unb farbige „Henneberg-Seide" t»n 45 kr. ba ¦ ^ T?^ 4 ^' 14*65 per Weter — glatt, gestreift, carriert, gemustert, ©amafte w. (ca. 240 berfdjiebene llWll |t/tf' J lrt"lyl/t'rt' X l\ Dualitäten unb 2000 uerjc^iebene färben, »efsm* jc.) (44) 12-5 Jl I 111 11 5 J III 11111 I I 7"i (>!¦ Zu Hoben und Blousen ab Fabrik! An Private porto- und zollfrei ins Nays! L•1 Will @*UmU IV (0 nt. Muster umgehend. ),. ©oppelteö Briefporto nac^ ber ©d^njctj. i^H • 65Jp. Mriw u. Sciöen-ilrüiu tc — ab meinen Eigenen Jabriken Gh Hennebergs Seiden-Fabriken, Zürich (k. u, k. Hoflieferant). Angelommenc Fremde. Hotel Elefant. 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Schwester, Rudolfswert. — KölMchler; ^Fwat, s. Tochter, Mnnnsburc,. — Wachter, Comptoirist, ,^ '"' ^- Margoni, Kfm., Fcldlirch. — Martelanz, Kfm., >^i^ Niedel, s. Frau; Hölzlsauer, Privat, Graz. — Perc, ^'"ster, Iasenovac. — Stein, Kfm., Frankfurt. — Kalvo, M °ft", Lazus, Iellinel. Schmidt, Gerstenberg, Engel, M„ !"'be; Prisching, Schuldirector, f. Familie; Kupetzly, ^"; Nabnik, Gerichtsadjuuct. Wien. Verstorbene. ^,/"22. Mai. Leonie Reich, Tnchschererslochter, 17 T., ^ ^lse 4. allgem. Lebcnöschwäche, — Heinrich Iuretii, ^in ^ I, Radetzlystlaszc 11, Kly»ipe1k« H, ^menti». — ^^iuhvic, Hausbesitzerin. 72 I., PeterSstraße 91, ^^__________...........^______.........._.....___________' Am 23. Mai. Stefan Rudolf, Gerbergehilfe. 50 I., Pelersstraße 70, Tuberculose. — Johann Klanciöar, Stadt-wachmannsfohn, 14 Tage, Emonastraße 5. Lebensschwäche. — Gustav Ianez, Brunnenmacherssohn, 10 M., Castellgasse 13, chron. Magen« und Darmlatarrh. Im Civilspitale. Am 18. Mai. Johann Vesgant, Inwohner, 69 I., ^^»«mill H l^liron. ?lileblti». Am 19. Mai. Ialob Ambroz, Knecht, b9 Jahre, Marasmus. A »n 2 0. Ma i. Franz Malinovski, Schlossergehilfe, 50 I., Herzfehler. Volkswirtschaftliches. Laidach, 24. Mai. Auf dem heutigen Markte sind erschienen: 17 Wagen mit Holz. Durchschnitts«Preise. MarltPrci« Vlärtt-Prels ' «io» bis von bi» fl, lr. fl. ti, fl, fr. fl, tr' Weizen pr. 100 kß U 20 9 30 Butter pr. Kilo . . — 90 — — Korn ' 7 50 8 — Eier pr. Stück . . —, 2 — — Gerste » 6 80 7 50 Milch pr. Liter . . —! 7 — — Hafer » 6^50 6 50 Rindfleisch pr. Kilo -60 — — Halbfrucht. -!-------!— Kalbfleisch , —60- — Heiden » 7 80 8 — Schweinefleisch » —^75—! — Hirse, weiß » 9— 6— Schöpsenfleisch » —40—! — Kuluruz » b 60 5 60 Hähndel pr. Stück — 55------- Erdäpfel » 3!-------!- Tauben . — 20------- Linsen Hektoliter 12^-------!— Heu pr. q . . --------------- Erbsen » 10----------- Stroh . . .--------------- Fisolen » 12----------- Holz, hartes pr. Rindsschmalz Kilo 110------- Klafter 6 40------- Schweineschmalz» —70 — —weiches, » 450-------1 Speck, frisch » — 66 - — Wein,roth.,pr.Hktl.--------------- l — geräuchert » — 70------ — weißer, »---------------1 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehiihe 306-2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. Z "s ß-^ 3" ! """ ! be« Himmel« I«Z L Z^ Z° ! ^"^ «. 2U.N. 729^9^14^ NO. Uläßig^ Regen"^s^^ "' 9 . Ab. 728 9^ 13^6 ^S. schwach ,' Regen________ 2'5l s7U7Mg.! 725^4 i'13 0'l 3l. schwach j Regen > 54>3 Das Tagesmitiel der gestrigen Temperatur 13 8», Normale: 15 1'. Verantwortlicher Redacteur: Anton Funtel. Farben zum Selbftfärben von Stoffen aller Art, Baumwolle, Seide, Leinen, Vorhängen. Zu haben in ver!chiedrnen Mustern bei Nrüder Eberl, Lai« bach, Kranciscanergasse. siach auswärts mit Nachnahme. (877) 11-3 Prüfet alle» und behaltet das Neste! Angesichts der fortgesetzten bedeutenden Preissteigerung von Vanille, dürfte es für jede Hausfrau von Interesse sein, zu vernehmen, dass dieses theuere Gewiirz eigentlich vollständig entbehrlich geworden ist, seitdem es der Firma Haarmann ,>"snl,hen. *" "°" !N»!A Nmte l,l Noten .^<°/. k." Apl-il Ol'luw'l 100-äl! l«<> 70 H?v,'b!°atS,usr 2,'.n fl. i?i-hu i?z l,y ^i»/ ', naiiz!' üa<» fi. 1»9 70 l4^1 10 ,l^ '"le . . 100 fl. lv? — ll»» — ^""H'i, ^ - 5ll st lS? 50 lS» 50 . "'»Ndbi. il i»a fi. 149 20 KÜU 20 I'i^ -~— ,>tll,^ "' ttroncmuähr.. ^ d>u ^""«ronrn vlum. l00'45 100 kü ^ti, Vcr Ultimo . . 100'45 l00 sü > "l°"c„ «om. . . «?'?<, 8? 9i> >3>?"l>'" ^" steuerfrei ^l. , «ah» !>l Silber tM<-l0u st ^°,.., 5'/.°/» l«'" 1,6 ?0 U!'"'Ct,). ,ür2UU Kr. N,H>^/.l,Kru»e..». «t, zj^. u, 2no» «r. f. .^ ""> .... 98 40 99 »0 ^.,, "" «lsc>,b..Äctitn. ,,.,° ,W, pr. S!ü,°^ '.....285'— 2»5'?!> . "^d ^"' l> »^ W,!,«/, «2S »h 2l!9 «5 X. "W ^.»(»ufi.lCM »11'- »li «0 ««N, Ware Vom Gtaate zur Iahlun« übernommene (kIsenb.»Prior.> Obligationen. Vlüabrtlchcchil «on u. »000 Vl. 4"/„ ab »»"/« E. St. ... llh'— 1'li 90 Elisabellidahü, , Ncntr i» ifroornwähr., 4"/„, stcuerlrri sür ^0« ttrolie» Nom. 9?>0.>> 97'2?> 4"/,, dlu, dtu. pcr Ultimo . , 97-0» 9? i!5 oto Nt,T Ä!,OuId10«fl,,4'///u 86-75 869^, btt>, dtn, Silber IN» fl,, 4'/,",« 101 — 101 ?<> bto, Staat« Obllg. (Ung, Os!l>.) li, I. lU?a. 5"/<>..... 180^10 ILU'80 bto, 4l/,"/„Scha»lregal-«bl,°Obl. lOV-N» 1»1 ^ bto, PrHm.°«!ll, i^ 100 fl. ö. W, ,«0'?5 161 25 dto, dtu. i^ 50fl. S. Al, 1ÜN-75 16125' Tl^ih Me«..L°se 4»/, ,ua ft. . 128arllcht (100 fl, u. W.) . 95 75 na 75 4°/, troatilche uild llavlliiische . 97 «» 982b Andere össenll. Znlehen. Donau-Rez.-Lose »»/,.... j»9 — 18ü — dto. «Nnleihe 18?» . . IN» 75 I<19 ö5 Nnlcheu der Lwdl l«»örz . . 118>- — — Ai!lcl,e» d. Stad!>;em!i»de 38l Ä»I. b. Vtadtgm.Men i?-»,^ ,7«^ 4°/. »«in« L«d«».'»Nll50I,!,trl, 4»/, »770 9i»-?<> bto. PrHm.'Schlbv. »"/«, l. Em. 119 70 ,80 30 dto. dtu. »"/«' »Em, li7-üO 1IS-25 ^>i,°üsterr, Lande« H»,p.-Anst. 4«/» U9'»0 100 s0 Oest. !!»<,. Äanl verl. ^°/„ . . 10020 101-20 dto. bto, ünjähr. „ 4°/n . . 100ü0 I0l-z>o Sparcasse,1.0st., 3U I. 5'/,°/»vl. wü-50 — — DliorilälS'Vbllgallonen (für !00 fl.). sserbinands Nordbahn aI)!!3"/>>Frc«.500p.<2l. —__ «17-1,0 Südbali» 2"/<> K ssvc«. 500 p, St. «K» ?ü l»^ 75 dtu. 5«/„KA0Ufl. p. icofl. ,28-e5 l»3?!' Ung.-galiz, Äal»,..... ,08-— lus'so 4"/» U»terlral»ci «ahnen . . Wz« 100 — zank'Aclien (per Stück). NngloOest. VanI200fl.S0V«» 1b« 50 15»b0 Bansvereln, Wiener, 100 fl. . 27S-50 280 — Vodcr.'Anst.,Oest,,200fl,S.40«/« 4??>— 479 — «rdt.'Nnst. f. Hand, u. «, ! llrcditballl. Nll«. ung., 200 tl. . ."k - l»69 - Deposileiibaul, AUg,. 200 fl. . 225 - »27- GecumpteOes,, Norösl,, 500 fl. 73U-— 785 - Oiro u.CasienU,,Wi>'»er, liU0fl. 255— 25?-- Hypulhelb., rest,. 200 fl, 25«/« !i. 98- . <,».>>< Lä»dt'll'a»l, Oest., 200 fl. .. »48 50 244- — Oesterl-liügar. Vanl, 600 fl. . »1? — S21 . Uliioübanl 200 fl..... 31? 50 H«8 50 «nkhi»banl, »ll«., »40 sl. . 172 — 173 - «elb ««« Actien van tzranüpoll-Unternehmungen (per Stück). «llssiss-Tepl. Elsenb. 800 fl . 1605 1«>v- Whm, Nordbahn 150 fl, . . «4 — 246 - Vüschtiehrader Eis. 50a sl. LM, 1740 1745 dlu. dto, slit. Il) 800 fl, . s«7- «»5-... Douau < Daiilpsschlffahrts ° Ges., Ocslerr., 500 fl, EM, . . «4—43»-- D!lx Vodc,!bacherE.'V,2NNfl,E. 30-50 80 55 FerdiiiandzNurdb. !W0fl,CM. 323,!' l»842-2emb.»Czernow,' Iassl,»ltisenb.» Oeselllchaft 200 fl. S. . . «89 — 291 — Llot,d, Oest.. Trieft, 500 sl.TM. 455- - 457 — Oesterr. Nordwestb. 200 fl, L. 249 5u 25^» t»0 dto. bto. (lit. «) 200 fl. S. 263 — 26Ü 50 Prag-Duxer Nsenb. 150 fl. I.. 98 50 99-50 Slaatselsenbah» 200 fl. s. . 3l»l> — »58 5ü Ludbllhn 200 fl. V..... »5-35 55-?ü Silbliorbb. Vcrb.'V. 20» fl. «M. 204 — «05-- tra!»wal)Ges,.Wr,.17Nfl,ö.W. —-— .--— bto. Em. l»87, 200 fl, . . 500 — 508'— Tramway Ges., NeueWr., Prl». ritütö Äctien 100 sl, . . . 129'—130-55 Unli'ssaliz, Eijenb, L00fl. Silbe, 21» — 21»-,- Ung W«stb.(Naab'Kraz)20Usl.V. 213-75 214-- Mener Uscalbahnen» Act.-V«s. — — __.— zndustrle. in Wien l00 sl..... 1,z. _ ^iz_ g,, Trste, 80 fl. 170 — 171-50 „Vlbemühl", Papiers. „, A.«. 88 - 90 - Uiesimier Blaxeroi 100 fl. . . 182 75 183 7' Moiilau Or^llsch., Ocst,-alpine 237 10 23S 20 Plager ltijl'» I„d, M>!, «00 fl. ^«78 12825 Sa!go«Tarj. Sll'liilohleil «0 sl. <»L>— 331 „Schlöglmühl", Papicrf. 200 fl. 204,25 _ ._ „steynr«.". Papiers. ». «..». ^zy _ ,ßz _ Irlsailer Kohlento,-Ves. 7» ss. 19»-—19,75 Waffenf..E..0est.in Wien,IN0fl. gz« _ «?-" Waggon.Veihanst.. Allg.. lnPest, 8« sl......... ., Wr. «augesellschaft ,00 fl. . . ?«3.^?/3^ Wieiierberger ZlegelNctien Ges. ^z.°^ ^.^ Diverse Lose (per Slück). Vubapest'Vastlica (Dombau) . ,.«« , ,„ Erebitlose 100 fl...... .«°,A _^.°" Tlary-Luse 40 fl. «M. . . . "A.^ ^.A 4°/..D°nau°Dllmpffch.10Uf!.E«l1l. .»'.'" "°/b Ofener Lofe 40 fl..... «"." ^." Palffy.Lose 40 fl. el.v..5!l. °°" "^ «udolph Lose 10 fl..... ,'.'" ". GalmLose 40 fl. «M. . . . 3' ^,.7^ et.-Oeuois.Los« 40 fl. LM, . A.°" °b.°^ «jalbsteilxLose 20 fl. CM. . . A/° 3°. ° «ewinstsch. b. 3"/„ Pr. Edüübv. ""-"« — d. Vodencr«bita»slalt, l. «ubll...... 1 27,,'»27„» ;^Heilu>,1,^;<,^lZ^rH,l,ea,Aeue„, , J. C Mayer ,, Privat-Depota (Safe-Deposits) j ^S^ Los-VorBichorung. i.nibtuh, SpiUilnasse. VirzlasiiRi van Bar-Elnli|«i In CutiCtrrMf- ni Ms Ihrt-fcrt«. ; J Firm. 127. Zadr. II 52. A Razglas. livT^1" ^eže'n' kot irgovinski j.%. Hubljani «e je izvräil vpis to 'f18*0 društvo èevljar- W*11*» registrovana za-\t z oniejenim poroštvoin t ^(]/ni register. Zadruga se opira %h in"a pravila z dn6 7. de-JUj j^ o98, ima svoj sedež v Ljub- '\ fredmet podjetja je nakup 1 k| so pctrebne za èevljarski obrt, kakor tudi orodja za skupni raèun in pa prodaja surovin in orodja èlanom. Porošt vo zadružnikov je ome-jeno v smislu III. poglavja zakona z dn6 9. aprila 1873, št. 70 d. z. Na-èelništvo obstoji iz ravnatelja, bla-pajnika in konfrolorja , kat.ere izvoli obèni zbor za tri let«. Clani prvega naèelništva so: 1.) Ferdinand Tuma, èevljar v Ljubljani, Äpitalske ulice St. 10, ravnatelj; 2») Ivan Zamlen,' èevljar v Ljubljani, Zidovske ulice St. 5, blagajnik; 3.) Alojzij Erjavec, èevljar v Ljubljani, Cevljarake ulice št. 3, kontrolor. Naèelništvo podpisuje v imenu zadruge tako, da se podpiseta dvaj uda pod zadružno tvrdko. Kadar ob-javlja zadruga zakonifo predpisana naznanila, poslužuje se v Ljubljani iz-hajajoèega lista «Slovenski Narod». Dan, ura, kraj in dnevni red obènega zbora razglasiti je najmanj tri dni prej v dnevniku «Slovenski Narod», izhajajofem v Ljubljani G. kr. deželna sodnija v Ljubljani, odd. Ill, dn6 16 maja 1899. Ein hübsch möblierte«, gassen-seitlge« (20™) 3-1 Monatzimmer ist Wolfgasse Nr. 1, H. Stock, 3. Thür rechts, mit 1. Juni zu vermieten. JVfagazin oder llohter, trookener KColl«*» mit kleiner Wohnung wird zu mieten gesucht. Anträge an die Administration dieser Zeitung erbeten. (2050) 6—3 Verkauf. EmllausniiStallflebäuüe in XJclmat. Näheres bei Adolf Hauptm&nn, 1 Peteriitrane 43, Lalbaoh, (2077) l